newsletter-ARCHIV

dgs-info, Ausgabe 112, August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hoffen, sie hatten einen schönen Sommer und eventuell einen erholsamen Urlaub, in dem sie reichlich Kraft für die anstehenden Aufgaben tanken konnten. Auch nach der sonnigen Sommerpause bleiben die alten Probleme weiter die Aktuellen. Der Mangel an Hausärzten ist ja mittlerweile häufig Thema in tagesaktuellen politischen Debatten, das mit dem „Aussterben“ der Hausärzte auch die Suchtmedizin in teilweise dramatischen Ausmaßen betroffen ist, wird oft kaum wahrgenommen. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Suchtmedizin wird daher als Thema ein Dauerbrenner bleiben – auch wenn mit der BtmG Reform ein wichtiger Schritt getan wurde. Dieses Thema wird natürlich auch weiterhin auf den Kongressen der DGS eine wichtige Rolle spielen, deshalb empfiehlt es sich schon jetzt, wie immer das erste Wochenende im November im Terminkalender zu markieren:

28. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.
vom 01. – 03.11.2019 im H4 Hotel Berlin Alexanderplatz
Thema: Wirkfaktor Behandler*innen

Wie immer haben wir einige uns interessant erscheinende Publikationen und Broschüren national, europäisch und international zusammengestellt und Verweise auf weitere anstehende Kongresse und Tagungen gepostet. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und verweisen wie immer darauf, dass die Beiträge /weblinks anderer Autoren nicht automatisch die Meinung der DGS wieder geben.

Die Notwendigkeit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Suchtmedizin ist erfreulicherweise auf dem Deutschen Ärztetag angekommen:

122. Deutscher Ärztetag Münster, 28.05. – 31.05.2019 Beschlussprotokoll Seite 172 von 315

Titel: Förderung der substitutionsgestützten Suchttherapie für Drogenabhängige

Beschluss

Der Vorstand der Bundesärztekammer wird aufgefordert, das in seinen Kräften Stehende zur Sicherung der substitutionsgestützten Suchttherapie bei Drogenabhängigen zu unternehmen und die Versorgung für die Zukunft sicherzustellen. Dazu ist die unmittelbare Kontaktaufnahme zum Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erforderlich. Folgende drei Punkte sollten vorrangig in Angriff genommen werden: Gespräche mit dem BMG zur erneuten Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) mit dem Ziel, die Mitgabe des Substitutes aus den Praxen für einen Zeitraum von bis zu drei Tagen zu legalisieren. Gespräche mit der KBV. Die Honorierung der Gesprächsziffern muss von viermal im Quartal auf achtmal im Quartal erhöht werden. Eine ausreichende Gebührenposition für die Take-Home-Regelung ist zu gewährleisten. Zusammen mit den Landesärztekammern ist zu diskutieren, ob im Bereich der Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte zur Erlangung der Qualifikation der suchtmedizinischen Zusatzbezeichnung sowie für die Medizinischen Fachangestellten (MFA) ein kostenfreies Kursangebot bundesweit realisiert werden kann. Begründung: Der stete Rückgang von Ärztinnen und Ärzten, die die Substitutionstherapie bei Drogenerkrankten durchführen, bei gleichzeitiger Steigerung der Patientenzahlen führt heute schon zu einer kritischen Versorgungslage, insbesondere im ländlichen Raum. Um die Substitutionstherapie auch in Zukunft sicherzustellen, ist eine konzertierte Aktion von Bundesärztekammer, KBV und BMG sowie den Landessozialministerien dringend erforderlich.

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/122.DAET/122DAETBeschlussprotokoll.pdf

Bleibt zu hoffen, dass dieser Beschluss des höchsten Gremiums der Ärzteschaft nicht in den Archiven verstaubt. Die Vorschläge der DGS für eine Besserstellung der Substitutionstherapie und der Suchtmedizin insgesamt liegen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung lange vor, bei der KBV besteht durchaus Bereitschaft für Verbesserungen, auch in Berlin wird die sich zuspitzende Versorgungssituation wahrgenommen. Verabredungsgemäß wird die DGS die konstruktiven Gespräche mit der KBV jetzt nach der Sommerpause wieder aufnehmen.

Keine Kompromissbereitschaft bei der Laborpauschale bei der Hepatitis C Diagnostik!

Wenig Entgegenkommen zeigt die KBV allerdings bei der Hepatitis C Antikörpertestung außerhalb der Laborpauschale. Zur Erinnerung: Die WHO hat das Ziel der HCV Elimination bis 2030 formuliert:

COMBATING HEPATITIS B AND C TO REACH ELIMINATION BY 2030

https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/206453/WHO_HIV_2016.04_eng.pdf;jsessionid=4AFC544C76B1180A00DDD8996E9A4131?sequence=1

Diesen Zielvorgaben hat die Bundesregierung zugestimmt. Hierzu ist aber auch in Deutschland eine deutliche Ausweitung der HCV Diagnostik und Therapie notwendig. Die Bestimmung der HCV Antikörper wird aber auf das Laborbudget einer Arztpraxis angerechnet, kleinere Praxen – speziell auch Praxen mit einem eher kleineren Anteil an Substitutionspatienten – könnten daher wirtschaftliche Nachteile durch eine leitliniengerechte HCV – Diagnostik erleiden. Das Ziel der Viruselimination bis 2030 wird hierdurch natürlich konterkariert. Daher haben wesentliche – mit der HCV Therapie befasste Fachverbände (u. a. die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin) – eine gemeinsame Stellungnahme verfasst mit dem Ziel, die HCV Diagnostik außerbudgetär zu berechnen:

Gemeinsame Stellungnahme zur Herausnahme der Hepatitis-C- Antikörpertestung aus den extrabudgetären Laborleistungen (EBM-Ziffer 32006) (PDF)

Die Antwort der KBV fiel leider ernüchternd aus, ein Entgegenkommen, das ja im Interesse der Patienten liegen muss, eben um die WHO Ziele zu erreichen und natürlich die individuellen Patienten zeitnah zu diagnostizieren und dann ggf. zu therapieren. Besonders befremdlich ist nach unserer Auffassung das statement der KBV, für die Untersuchung asymptomatischer Patienten bestehe kein Rechtsanspruch. Dies ignoriert alle nationalen und internationalen Leitlinien einschließlich der Richtlinien der Bundesärztekammer:

„Insbesondere sind folgende ärztliche Maßnahmen bei Einleitung und während einer Substitutionsbehandlung erforderlich:

…die Abklärung begleitender somatischer Erkrankungen,insbesondere kardialer, hepatologischer, pneumologischer und infektiöser Erkrankungen,…“

(Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger)

Auch sei darauf hingewiesen, dass mit dieser Entscheidung der KBV die europäischen Strategierichtlinien zur HCV Elimination mißachtet werden.

EASL Policy Statement on Hepatitis C Elimination:

“EASL recommends that:

All European countries develop a comprehensive hepatitis C national strategy or action plan to:increase awareness through out the population and to ensure appropriate preventive measures; offer testing; provide linkage to care, treatment and follow-up of patients in line with the WHO Global Health Sector Strategy on Viral Hepatitis and the WHO Action Plan for the health sector response to viral hepatitis in the WHO European Region (2017)”.

https://easl.eu/wp-content/uploads/2019/04/EASL-Policy-Statement-on-Hepatitis-C-Elimination.pdf

Die KBV verweist darauf, dass Präventionsleistungen (als solche sieht die KBV zweifelhafterweise ein HCV screening an) vom Gesetzgeber bzw. vom Gemeinsamen Bundesausschuss definiert würden. Es bleibt abzuwarten, ob vom Gesetzgeber oder vom GBA entsprechende Initiativen gestartet werden oder ob es sich bei dem Verweis der KBV nur um ein Verschieben der Verantwortlichkeit handelt. Die DGS wird „am Ball“ bleiben.

Hier das Schreiben der KBV:

Antwort KBV Hepatitis-C-Antikörpertestung_26.04.2019

Werden Drogengebraucher*innen von der PrEP ausgeschlossen?

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich am 14. August 2019 auf die Vergütung der „GKV-PrEP“ im EBM geeinigt.

In seiner Sitzung am 14.08. hat der Bewertungsausschuss die Aufnahme der HIV – Präexpositionsprophylaxe in den EBM beschlossen und entsprechende Leistungsziffern eingeführt:

https://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2019-08-14_ba441_6.pdf

Die DGS begrüßt ausdrücklich diese Verbesserung der HIV – Prävention. Aber Vorsicht, diese Leistungen dürfen nur von Ärzten*innen erbracht werden, die über eine Genehmigung zur Abrechnung der HIV – Ziffern verfügen: „Die Gebührenordnungspositionen 01920 bis 01922 können nur von Vertragsärzten berechnet werden, die über eine Genehmigung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung gemäß Anlage 33 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) verfügen.“

Damit werden natürlich Substitutionspraxen ohne HIV Schwerpunkt benachteiligt, denn die Leistungen zur PrEP werden von diesen Kollegen*innen natürlich erbracht und es ist notwendig, dass diese auch weiterhin im Rahmen der Substitutionstherapie erbracht werden. Eine Öffnung dieser Abrechnungsmöglichkeiten für Substitutionspraxen wäre unbedingt geboten, da HIV – diskordante Partnerschaften auch bei Substitutionspatienten vorkommen und natürlich ein riskanter Drogenkonsum trotz safer use Anstrengungen nicht vollständig vermeidbar ist:

Injection Drug Use and HIV Risk, Centers for disease control and prevention, 24/7

https://www.cdc.gov/hiv/risk/idu.html

Nach Schätzungen des RKI leben in Deutschland ca. 7900 Menschen, die sich über IV – Drogengebrauch mit dem HI – Virus infiziert haben, 2017 haben sich lt. RKI 260            Drogengebraucher *innen neu mit HIV infiziert.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Eckdaten/EckdatenDeutschland.pdf?__blob=publicationFile

Eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Substitutionstherapie ist die Prävention mit safer use Strategien, hier spielt natürlich auch die Präexpositionsprophylaxe eine wichtige Rolle. Dass diese Strategie bei Drogengebraucher*innen effektiv ist, ist hinreichend belegt:

(HIV pre-exposure prophylaxis for people who inject drugs: a review of current results and an agenda for future research, Escudero, D.J et al., J Int AIDS Soc. 2014; 17(1), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3969508/

Exploring the Use of Pre-exposure Prophylaxis (PrEP) for HIV Prevention Among High-Risk People Who Use Drugs in Treatment, Shrestha, R. et al., Front Public Health. 2018; 6: 195,

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6054971/).

Der Verweis an Schwerpunktpraxen ist in dieser speziellen Situation unrealistisch und weltfremd, werden sich doch Drogengebraucher*innen mit Hochrisikoverhalten an ihren Substitutionsarzt/ärztin wenden und nicht an eine HIV-Schwerpunktpraxis. Es ist zu befürchten, dass durch diese Neuregelung im EBM Drogengebraucher von der Präexpositionsprophylaxe ausgeschlossen bleiben. Die DGS wird dies auf die Agenda für das nächste Gespräch mit der KBV setzen.

Auch für Suchtkranke in Haft sind dringend weitere Verbesserungen der Gesundheitsversorgung – insbesondere bei Infektionserkrankungen, speziell Hepatitis C, zu fordern:

„PRISON HEALTH IS PUBLIC HEALTH“, 6 Eckpunkte-Papier Haft, mit unterzeichnet von der DGS.

https://www.aidshilfe.de/sites/default/files/documents/6eckpunktepapier_haft_09042019.pdf

ICD-11 von der WHA verabschiedet

Die 72. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) hat am 25.05.2019 die 11. Revision der ICD verabschiedet, in der sich auch Neuerungen im Kapitel Sucht finden. Sie ist das Ergebnis 12-jähriger internationaler Entwicklungsarbeit von 96 Mitgliedsstaaten, an der auch das DIMDI intensiv beteiligt war. Die Resolution zur Verabschiedung hat die WHO auf ihrer Website veröffentlicht. Um den Einsatz der ICD-11 in den Mitgliedsstaaten vorzubereiten, stellt die WHO Trainingsprogramme und Tools zur Verfügung.

https://icd.who.int/browse11/l-m/en#/http%3a%2f%2fid.who.int%2ficd%2fentity%2f590211325

Der aktuelle Impfkalender der StIKO mit den STIKO Empfehlungen

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/34_19.pdf?__blob=publicationFile

RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2018

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Jahrbuch/Jahrbuch_2018.pdf?__blob=publicationFile

Eine Publikation von „Blaues Kreuz“: Nüchtern mit allen Sinnen das Leben feiern blu:prevent startet Kooperation mit Eventlabel Sober Sensation aus Berlin

https://www.blaues-kreuz.de/de/blaues-kreuz/neuigkeiten-und-presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/news/nuechtern-mit-allen-sinnen-das-leben-feiern/

Chem Sex Notfälle

Eine Publikation für die Selbsthilfe, die sehr genau Notfälle in Bezug zu den diversen Substanzen listet. Schade, dass es die nur auf Englisch gibt:

This booklet is not a comprehensive harm reduction resource. This booklet focuses on emergency situations and First Aid that might be applied in them. Harm reduction information regarding chems is much more extensive.

Chem Sex First Aid

http://fileserver.idpc.net/library/Chemsex%20First%20Aid%20action%20sheet.pdf

Gerichtsurteile

Nach Kiffen am Steuer – trotzdem Arbeitsunfall


Auch bei Arbeitsunfällen unter THC-Einfluss greift die berufsgenossenschaftliche Leistungspflicht, so das Sozialgericht Osnabrück. Begründung: Es gebe keinen gesicherten Wert, ab wie viel THC im Blut ein Autofahrer absolut fahruntüchtig ist.

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/985020/urteil-nach-kiffen-steuer-trotzdem-arbeitsunfall.html

Polizeikommissar-Anwärter darf nicht wegen seiner HIV-Infektion abgelehnt werden

https://www.aidshilfe.de/meldung/hiv-polizei

Die DGS gratuliert

Auszeichnung mit dem Deutschen Digital Award (Bronze) für digitale Suchtprävention

https://www.blaues-kreuz.de/fileadmin/blaues-kreuz/Pressemitteilungen/19-4-18-_Auszeichnung_mit_dem_Deutschen_Digital_Award_fuer_digitale_Suchtpraevention/Pressemitteilung_-_Deutscher_Digital_Award__Bronze__fuer_Suchtpraevention.pdf

Broschüren

6. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2019

https://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2019/07/akzeptADSB2019.pdf

Europäischer Drogenbericht 2019

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11364/20191724_TDAT19001DEN_PDF.pdf

Drug-related deaths and mortality in Europe.
Update from the EMCDDA expert network July 2019

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11485/20193286_TD0319444ENN_PDF.pdf

EMCDDA: Drug-related infectious diseases in Europe

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11442/20192115_TD0219248ENN_PDF.pdf

EMCDDA: PERSPECTIVES ON DRUGS: Drug consumption rooms: an overview of provision and evidence

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/2734/POD_Drug%20consumption%20rooms.pdf

EMCDDA: Fentanils and synthetic cannabinoids: driving greater complexity into the drug situation

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/8870/2018-2489-td0118414enn.pdf

Hepatitis C interventions by organisations providing harm reduction services in Europe– analysis and examples

https://www.correlation-net.org/wp-content/uploads/2019/07/HepInterventions_FullReport_high.pdf

Hepatitis C: new models of care for drugs services — EMCDDA contract CT.17.HEA.0088.1.0

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/11482/Hepatitis-C-new-models-of-care-for-drugs-services_WEB.pdf

DHS Publikationen

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Die_Sucht_und_ihre_Stoffe_Neue_Psychoaktive_Substanzen.pdf

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Die_Sucht_und_ihre_Stoffe_Methampetamin.pdf

https://www.dhs.de/informationsmaterial/jahrbuch-sucht.html

UNODC/WHO International Standards on Drug Use Prevention
Second updated edition

http://www.unodc.org/unodc/en/prevention/prevention-standards.html

NEW STUDY ON WASTEWATER ANALYSIS SHINES LIGHT ON CITY DRUG USE Latest wastewater data reveal drug-taking habits in over 70 European cities and an increase in the detection of stimulants

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/10430/News_release_2_2019_EN_wastewater_FINALwebEmbargoREV.pdf

Menschenrechte

Human Rights Watch: WORLD REPORT |2019

https://www.hrw.org/sites/default/files/world_report_download/hrw_world_report_2019.pdf

Support. Don’t Punish – Global solidarity grows to end the drug war
By Ann Fordham, June 2019

https://idpc.net/blog/2019/06/support-don-t-punish-global-solidarity-grows-to-end-the-drug-war?utm_source=IDPC+Monthly+Alert+%28English%29&utm_campaign=b0a450fa17-IDPC+August+Alert+2019&utm_medium=email&utm_term=0_801bc38237-b0a450fa17-151913411

The war on drugs is a war on the poor – It’s time to rethink policies that don’t work
Criminalisation has not reduced use or price, and misses out on taxes By SHAUN SHELLY

https://www.timeslive.co.za/sunday-times/opinion-and-analysis/2019-01-13-the-war-on-drugs-is-a-war-on-the-poor-its-time-to-rethink-policies-that-dont-work/

Statement attributable to the UNODC spokesperson on the use of the death penalty

VIENNA, 27 June 2019 – In response to enquiries regarding reports from Sri Lanka on the application of the death penalty for four individuals convicted of drug-related offences, the following statement was issued by the United Nations Office on Drugs and Crime:

As part of the United Nations Secretariat, the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) does not support the use of the death penalty.

Just last December, more countries than ever before – 121 Member States – supported a General Assembly resolution calling for a moratorium on the use of the death penalty.

The three international drug control conventions, which form the foundation of the global drug control system that has been agreed by nearly every country in the world, cannot be used to justify the use of the death penalty for drug-related offences alone.

Application of the death penalty may also impede international cooperation to fight drug trafficking, as there are national laws that do not allow the exchange of information and extradition with countries which may impose capital punishment for the offences concerned.

The dangers posed by illicitly-trafficked drugs are evident and lives are at stake. But use of the death penalty cannot provide durable solutions or protect people.

UNODC urges all Member States to adhere to their commitments to promote balanced, human rights-based approaches to drug control, and we stand ready to engage with all countries to bring criminals to justice with the appropriate legal safeguards, in line with international standards and norms, and to promote evidence-based prevention, treatment, rehabilitation and reintegration.

* *** *

For further information please contact:

Sonya Yee


Speechwriter and Spokesperson, UNODC
Telephone: (+43 1) 26060-4990
Mobile: (+43-699) 1459-4990
Email: sonya.yee[at]un.org

https://www.unodc.org/unodc/en/press/releases/2019/June/statement-attributable-to-the-unodc-spokesperson-on-the-use-of-the-death-penalty.html

THE INTERNAL WAR. How the fight against drugs is militarizing Latin America

http://fileserver.idpc.net/library/theinternalwar.pdf

Punishing poverty: How the failed ‘war on drugs’ harms vulnerable communities. Case studies of Brazil and India

Written by Natasha Horsfield. Additional inputs from Stuti Pant. Edited by Natalie Sharples (Health Poverty Action) and Stephanie Ross

http://fileserver.idpc.net/library/Punishing-poverty-research-report-WEB.pdf

 

BLACK WOMEN UNDER FIRE

Juliana Borges: The war on drugs and incarceration as a policy of extermination

Sur – International Journal on Human Rights 28 – v.15 n.28•45 – 53 | 2018

This article presents the way in which black women have been criminally punished in Brazil. It recalls how black women were punished with systematic rape during the slavery period. In contemporary times, when women are criminally punished they are considered abnormal, emotionally unbalanced and morally unstable, which leads to diagnoses of “incurable” ills such as madness and hysteria, which serve to corroborate a private sphere of punishment by religious networks and psychiatric establishments. 62% of women are confined due to guilt by association or drug trafficking. This piece of information leads the article to question the precarious nature of the war on drugs and to raise the need to strengthen the voices of women in prison – an emerging item on the human rights agenda.

http://fileserver.idpc.net/library/sur-28-ingles-juliana-borges.pdf

“Our stories have a lot more to offer than how we have been painted for decades”:
ANPUD releases 11 short films that can change your perspective

http://www.anpud.org/anpud-releases-11-short-films-that-can-change-your-perspective/?fbclid=IwAR2kqSXT1XtVZBRpgy09xotJdcjiD3xhJYLQBb1gnmdNgb1s2vFdPpP2oCg

GLOBAL AIDS UPDATE 2019

COMMUNITIES AT THE CENTREDEFENDING RIGHTSBREAKING BARRIERSREACHING PEOPLE WITH HIV SERVICES

http://fileserver.idpc.net/library/2019-global-AIDS-update_en.pdf

Cannabis als Medizin

Israel: The Green Book: The Official Guide to Clinical Care in Medical Cannabis

https://www.קנאביס.com/en/2018/01/medical-cannabis-official-israeli-clinical-guide/

Kanada: INFORMATION FOR HEALTH CARE PROFESSIONALS
Cannabis (marihuana, marijuana) and the cannabinoids
Dried or fresh plant and oil administration by ingestion or other means

https://www.canada.ca/content/dam/hc-sc/documents/services/drugs-medication/cannabis/information-medical-practitioners/information-health-care-professionals-cannabis-cannabinoids-eng.pdf

Sucht und Kinder/ Jugendliche

DER ALKOHOLKONSUMJUGENDLICHER UND JUNGER ERWACHSENER IN DEUTSCHLAND Ergebnisse des Alkoholsurveys 2018 und Trends

https://www.bzga.de/fileadmin/user_upload/PDF/studien/Alkoholsurvey_2018_Alkohol-Bericht.pdf

Computerspiele Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben


Eine Publikation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

http://www.bag-jugendschutz.de/PDF/Dossier-2-2019_Computerspiele_web_A4.pdf

Kinder suchtkranker Eltern


Eine Publikation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

http://www.bag-jugendschutz.de/PDF/Dossier_2-2018_Kinder-suchtkranker-Eltern_web.pdf

Sonstiges

Hygiene in der Arztpraxis EIN LEITFADEN

https://www.kvno.de/downloads/hygiene/hygieneleitfaden_arzt.pdf

THE INTERNATIONAL NARCOTICS CONTROL BOARD ON CANNABIS: A CRITIQUE OF THE REPORT FOR 2018 JUNE 2019

http://fileserver.idpc.net/library/IDPC-response-to-INCB-Annual-Report_2019_FINAL.pdf

Aktuelle Fachliteratur (eine subjektive Auswahl):

Substitutionstherapie

Recommendations for buprenorphine and methadone therapy in opioid use disorder: a European consensus
ISSN: 1465-6566 (Print) 1744-7666 (Online) Journal homepage: http://www.tandfonline.com/loi/ieop20

Update on pharmacotherapy for treatment of opioid use disorder.
Ayanga, D et al.: Expert Opin Pharmacother. 2016 Dec;17(17):2307-2318

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27734745

Medication Treatment of Opioid Use Disorder.
Bell, J.et al.: Biol Psychiatry. 2019 Jul 2. pii: S0006-3223(19)31485-4. doi: 10.1016/j.biopsych.2019.06.020.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31420089

Patient Barriers and Facilitators to Medications for Opioid Use Disorder in Primary Care.
Tofighi B. et al.: Subst Use Misuse. 2019 Aug 20:1-11. doi: 10.1080/10826084.2019.1653324.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31429351

Impaired working memory performance in opioid-dependent patients is related to reduced insula gray matter volume: a voxel-based morphometric study.
Bach P. et al: Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2019 Aug 17. doi: 10.1007/s00406-019-01052-7.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31422451

Urine is superior to oral fluid for detecting buprenorphine compliance in patients undergoing treatment for opioid addiction.
Ransohoff JR. et al.: Drug Alcohol Depend. 2019 Aug 1;203:8-12. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2019.06.015.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31394416

Monitoring opioid and benzodiazepine use and abuse: Is oral fluid or urine the preferred specimen type?
Petrides AK1, et al.: Clin Chim Acta. 2018 Jun;481:75-82. doi: 10.1016/j.cca.2018.02.034.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29499200

Initiating buprenorphine treatment for opioid use disorder during short-term in-patient ‚detoxification‘: a randomized clinical trial.
Stein M. et al: Addiction. 2019 Aug 20. doi: 10.1111/add.14737.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31430414

Buprenorphine implants in medical treatment of opioid addiction
Chavoustie, S.: et al.: Expert Review of Clinical Pharmacology, Volume 10, 2017 – Issue 8

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17512433.2017.1336434?src=recsys

Cost-effectiveness of subdermal implantable buprenorphine versus sublingual buprenorphine to treat opioid use disorder
Carter, J.A. et al.: Journal of Medical Economics, Volume 20, 2017 – Issue 8,

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28604141

Opioidüberdosis: Therapie/ Prävention

EMCDDA: Drug-related deaths and mortality in Europe

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11485/20193286_TD0319444ENN_PDF.pdf

EMCDDA: Prevention of drug-related deaths

http://www.emcdda.europa.eu/publications/topic-overviews/prevention-drug-related-deaths

EMCDDA: Take-home naloxone

http://www.emcdda.europa.eu/publications/topic-overviews/take-home-naloxone

Emergency Departments — A 24/7/365 Option for Combating the Opioid Crisis
D’Onofrio, G. et al., N Engl J Med 2018; 379:2487-2490,

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1811988

Do Patients Require Emergency Department Interventions After Prehospital Naloxone?
Fidacaro GA Jr, et. Al.: J Addict Med. 2019 Aug 8. doi:
10.1097/ADM.0000000000000563.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31403519

Use of Intranasal Naloxone by Basic Life Support Providers.
Weiner SG. et al.: Prehosp Emerg Care. 2017 May-Jun;21(3):322-326. doi: 10.1080/10903127.2017.1282562.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28166446

Incidence of Naloxone Redosing in the Age of the New Opioid Epidemic.
Klebacher R, et al.: Prehosp Emerg Care. 2017 Nov-Dec;21(6):682-687. doi: 10.1080/10903127.2017.1335818.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28686547

A scoping review of post opioid-overdose interventions.
Bagley SM, et al., Prev Med. 2019 Aug 19:105813. doi: 10.1016/j.ypmed.2019.105813.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31437462

Lessons learned from the opioid crisis across the pillars of the Canadian drugs and substances strategy
Sheena Taha, S. et al., Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy volume 14, Article number: 32 (2019)

https://substanceabusepolicy.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13011-019-0220-7

Rights-Based Approach to Overdose Epidemic Must Include Decriminalization
Diederik Lohman and Kasia Malinowska

https://www.hhrjournal.org/2019/01/rights-based-approach-to-opioid-epidemic-must-include-decriminalization/

Diskrepante Angaben zur Bedeutung der Opioide für Drogentodesfälle Replik zur Studie „Analyse drogeninduzierter Todesfälle“ von Kraus et al.(2018)

https://indro-online.de/wp-content/uploads/2019/08/Scheimann2019.pdf

Schwangerschaft und Opioide

Prenatal exposure to opioid maintenance treatment and neonatal outcomes: Nationwide registry studies from the Czech Republic and Norway.
Handal M. et al.: Pharmacol Res Perspect. 2019 Aug 14;7(5):e00501. doi: 10.1002/prp2.501. eCollection 2019 Oct.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31428431

Effects of Parental Opioid Use: Outcomes of Children of Parents in Medication-Assisted Treatment Compared to Healthy Controls
Betcher, HK. Et al.: Prim Care Companion CNS Disord 2019;21(4):19m02474

https://www.psychiatrist.com/pcc/article/Pages/2019/v21n04/19m02474.aspx

Schmerztherapie

Pain management in opioid maintenance treatment.
Koller G. et al.: Expert Opin Pharmacother. 2019 Aug 16:1-13. doi: 10.1080/14656566.2019.1652270.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31418602

Prescription of Controlled Substances: Benefits and Risks
Preuss CV, et al.: In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2019 Jan-.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK537318/

Responsible, Safe, and Effective Prescription of Opioids for Chronic Non-Cancer Pain: American Society of Interventional Pain Physicians (ASIPP) Guidelines
Manchikanti, L. et al: Pain Physician 2017; 20:S3-S92 • ISSN 1533-3159

https://www.painphysicianjournal.com/current/pdf?article=NDIwMg%3D%3D&journal=103

Opioid Overdose
Schiller EY. et al.: Opioid Overdose. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2019 Jan-.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK470415/

Opioids and the Management of Chronic Severe Pain in the Elderly: Consensus Statement of an International Expert Panel with Focus on the Six Clinically Most Often Used World Health Organization step III Opioids (Buprenorphine, Fentanyl, Hydromorphone, Methadone, Morphine, Oxycodone)
Pergolizzi, J. et al.: Pain Practice Volume8, Issue4 July/August 2008, Pages 287-313

https://doi.org/10.1111/j.1533-2500.2008.00204.x

Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit Stellungnahme der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/DHS_Stellungnahme_Medikamente_zur_Behandlung_der_Alkoholabhaengigkeit.pdf

Buchhinweis

Drogen, Darknet und Organisierte Kriminalität


Herausforderungen für Politik, Justiz und Drogenhilfe

Herausgegeben von Dr. Meropi Tzanetakis und Prof. Dr. Heino Stöver
2019, 280 S., brosch., 54,– €
ISBN 978-3-8487-3998-1
eISBN 978-3-8452-8283-1
nomos-shop.de/29310

Internationales

Afrikanische Union: THIRD ORDINARY SESSION OF THE SPECIALISED TECHNICALCOMMITTEE ON HEALTH,POPULATIONAND DRUG CONTROL(STC-HPDC-3)ADDIS ABABA ETHIOPIA29 JULY –2 AUGUST 2019.

DRAFT FINAL PROGRESS REPORT ON THE IMPLEMENTATION OF THE AU PLAN OF ACTION ON DRUG CONTROL (2013-2017)EXTENDED TO 2019

http://fileserver.idpc.net/library/Progress%20Report%20on%20the%20implementation%20of%20AUPA%20in%20English.pdf

Bolivien

Bolivia, The Coca Leaf and the New Horizons of Plants Banned from International Markets
By Patricia Chulver Benitez

https://knowmadinstitut.org/2019/01/bolivia-the-coca-leaf-and-the-new-horizons-of-plants-banned-from-international-markets/

Brasilien

Brazil’s drug gangs are prepared to go to war with Bolsonaro
“He’s going to take the world into an urban war.”
by Adam Desiderio, Jan 17 2019,

https://www.vice.com/en_us/article/wj3wv5/brazils-drug-gangs-are-prepared-to-go-to-war-with-bolsonaro?utm_campaign=sharebutton

Kanada

Majority of Torontonians disagree with province withdrawing funds for supervised drug consumption sites, poll finds
With overdose deaths on the rise, Zinni and fellow members of the harm reduction community are struggling to understand why Ontario’s health ministry pulled funding from sites where people could use drugs under supervision in late March — including two in Toronto.

https://www.thestar.com/news/gta/2019/04/19/majority-of-torontonians-disagree-with-province-withdrawing-funds-for-supervised-drug-consumption-sites-poll-finds.html

Leider immer und immer wieder:

Philippinen

Duterte gov’t allows ‚drug war‘ deaths to go unsolved
The systematic delay in solving killings does not help the Duterte administration in a landmark legal battle before the International Criminal Court
By Lian Buan, Rambo Talabong, and Jodesz Gavilan, January 14, 2019

https://www.rappler.com/newsbreak/in-depth/220595-duterte-government-drug-war-deaths-unsolved

Philippines: UN Takes Critical Step Toward Accountability
Human Rights Council Adopts Resolution to Probe ‘Drug War’ Killings

https://www.hrw.org/news/2019/07/11/philippines-un-takes-critical-step-toward-accountability

Schottland

Scottish drug deaths: Austerity and cuts ‚partly to blame‘
By Andrew Learmonth 17th July

https://www.thenational.scot/news/17774541.scottish-drug-deaths-austerity-cuts-39-partly-blame-39/?ref=twtrec

Sri Lanka

Sri Lanka planning executions after 43-year moratorium
Capital punishment to return as president signs death warrant for four drug offenders
Sri Lanka’s president has ordered the execution of four drug offenders, potentially ending a 43-year moratorium on capital punishment.

https://www.theguardian.com/world/2019/jun/26/sri-lanka-planning-executions-after-43-year-moratorium

Südafrika

The Constitutional Court of South Africa’s ruling on cannabis – A tipping point on the tip of Africa
By Myrtle Clarke 9 January 2019

https://idpc.net/blog/2019/01/tipping-point-on-the-tip-of-africa?utm_source=IDPC+Monthly+Alert+%28English%29&utm_campaign=35eea0b244-IDPC+February+Alert+2019&utm_medium=email&utm_term=0_801bc38237-35eea0b244-151913411

Trinidad und Tobago

Trinidad and Tobago to Decriminalise Cannabis, Consider Legalisation
Avinash Tharoor, 14 January 2019

https://www.talkingdrugs.org/trinidad-and-tobago-to-decriminalise-cannabis-consider-legalisation

Uganda

UHRN: A press release on the condemnation of the human rights violations against people who use drugs by state operatives in Uganda
By Uganda Harm Reduction Network (UHRN) 23 January 2019

https://idpc.net/alerts/2019/01/uhrn-a-press-release-on-the-condemnation-of-the-human-rights-violations-against-people-who-use-drugs-by-state-operatives-in-uganda?utm_source=IDPC+Monthly+Alert+%28English%29&utm_campaign=35eea0b244-IDPC+February+Alert+2019&utm_medium=email&utm_term=0_801bc38237-35eea0b244-151913411

USA

How Drugs Pour Into the U.S. From Mexico
Drugs enter through official ports and Border Patrol checkpoints, not through the open land where walls might be built. Francie Diep Jan 11, 2019

https://psmag.com/news/how-drugs-pour-into-the-us-from-mexico

Economic decline, incarceration, and mortality from drug use disorders in the USA between 1983 and 2014: an observational analysis
Nosrati, E. et al: Lancet Public Health 2019; 4: e326–33

http://fileserver.idpc.net/library/PIIS2468266719301045.pdf

West-Afrika

Declaration of Dakar on Harm Reduction among People Who Inject Drugs in West Africa

http://fileserver.idpc.net/library/Appel%20de%20Dakar%20-%20Version%20Anglaise.pdf

Kongresskalender

Der 29. dagnä-Workshop findet vom 5. – 7. September 2019 im Radisson Blu Hotel Köln Messe, Messe Kreisel 3, 50679 Köln statt.

https://www.dagnae.de/fortbildung-2/workshops-2/workshop-jahresversammlung/

16th annual INEBRIA conference INEBRIA – International Network on Brief Interventions for Alcohol & Other Drugs
Lübeck | Hamburg, September 26-27, 2019

https://www.conference2019.inebria.org/home/

Deutscher Suchtkongress 2019 Mainz, 16. bis 18. September 2019

https://www.suchtkongress.org/startseite/

8th International Conference on Hepatitis Care in Substance Users
Le Westin, Montréal, Canada
11 – 13 September 2019

http://inhsu2019.com/

33rd IUSTI-Europe Congress on Sexually Transmitted Infections in Tallinn
Estonia, 05.09.-07.09.2019

IUSTI-Europe Congress 2019

58. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 09.-11.10.19 in Augsburg – Programmheft online

https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Veranstaltungen/Fachkonferenz_2019/Flyer_Fachkonferenz2019_webversion.pdf

Lisbon Addictions 2019
23 Oct 2019 to 25 Oct 2019
Organiser(s): SICADEMCDDA

http://www.emcdda.europa.eu/event/2019/10/lisbon-addictions-2019_en

Basel is the host of the 17th European AIDS Conference, taking place from November 6-9, 2019.

https://eacs-conference2019.com/

2019 Psychiatrieforschung von morgen
27.–30.11.2019 | CityCube | Berlin

https://www.dgppnkongress.de/

4. Gefängnismedizin-Tage
5.-6. Dezember 2019 in Frankfurt a. M.
Fleming‘s Conference Hotel, Frankfurt

www.gefaengnismedizin-tage.de

The International Liver Congress™ 2020
15-19 Apr 2020
London, United Kingdom, EASL International Liver Congress™

https://easl.eu/event/the-international-liver-congress-2020/

23rd International AIDS Conference (AIDS 2020).
06.07.20 – 10.07.20
AIDS 2020, San Francisco/Oakland, USA

http://www.aids2020.org/

14th European Congress on Heroin Addiction & Related Clinical Problems
14th European Congress on Heroin Addiction & Related Clinical Problems
Grenoble, France, 29.-31.5.2020

https://www.europad.org/europad20.php

AATOD Conference – Florida, 2019
Out of the Shadows: Managing the Opioid Epidemic through the Continuum of Care
Walt Disney, Florida, USA, October 19-23, 2019

http://www.aatod.org/2019-aatod-conference/

ISAM 2019 – XXI Meeting of the International Society of Addiction Medicine
New Delhi India, November 13-16, 2019

http://www.isam2019delhi.com/

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion

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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Bezug ist kostenlos. 
Verantwortlicher Redakteur: Konrad Isernhagen (Köln). 
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