10.09.2016   Alter: 259 days

DGS-Initiative zur Änderung des Substitutionsrechts: Stand Sommer 2016


 

Bald vier Jahre, nachdem die DGS Vorschläge zur Änderung des Substitutionsrechts vorgelegt hat, präsentierte das Bundesministerium für Gesundheit einen Diskussionsentwurf.

Anhang 1 (Erläuterungen zum Versand  Änderungen Substitutionsrecht.pdf)

Anhang 2 (2016-03-30 Diskussionsentwurf zum Versand Substitutionsrecht)

 

Eine Vergleich der DGS-Änderungsvorschläge mit den Inhalten des BMG-Diskussionsentwurfs zeigt überraschend viele Übereinstimmungen.

Anhang 3 (BtMVV-Reform Synopse 2016 - 5)

 

Umstritten ist die Ausweitung der Rezeptgültigkeit auf bis zu 30 Tagen. Warum das aus substitutionsmedizinischer Sicht überfällig ist, hat die DGS in einer Vorlage zum Treffen im BMG begründet.

Anhang 4 (BtMVV Fachtreffen 2016 DGS 30 Tage Regelung)

 

Ebenfalls umstritten ist die Handhabung der Verordnungen selbst. Nach den Vorstellungen des BMG soll weiterhin die Aushändigung von Rezepten, auf denen eine Einnahme unter Sicht verordnet wird, nicht an die Patienten direkt erfolgen dürfen sondern nur vom Praxispersonal an die Apotheken.

Weiterhin nicht erlaubt sein soll, die Einnahme unter Sicht und die Aushändigung des Substituts zur eigenverantwortlichen Einnahme auf ein und demselben Rezept („Mischrezept“) zu verordnen.

Warum diese Regelungen in großstädtischen wie ländlichen Regionen die Behandlung massiv behinderen, begründet R.Ullmann, Vorsitzender der KH Qualitätskommission de in Hamburg, in einem gleichlautenden Brief an die Hamburger KV, Ärztekammer und Gesundheitsbehörde. Dieser Text steht als Vorlage für Briefe in anderen KV-Bezirken/Landesärztekammern/Bundesländern zur Verfügung.

Anhang 5 (Brief R.Ullmann)

 

Für Fortbildungszwecke steht eine Präsentation zur Verfügung

Anhang 6 (Substitutionsrecht 2016- Das „Gestrüpp“_ wird gelichtet -9-)

mit Anmerkungen zu den einzelnen Folien.

Anhang 7: (Substitutionsrecht 2016 - Anmerkungen zum Vortrag 09.07.2016)

 

Für den „Beirat Substitutionsrecht“ beim DGS-Vorstand

Konrad Isernhagen, Hans-Günter Meyer-Thompson
Hamburg, 2.9.2016