30.04.2010   Alter: 8 yrs

Mitteilung über die Abrechnung von HIV-spezifischen Ziffern


Wie wir auf Nachfrage bei der DAGNÄ (Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e.V.) erfahren haben gelten folgende neue Regelungen für die Abrechnung:

  • Im neuen Kapitel 30.10 EBM wird es behandlungsführenden Ärzten von Menschen mit HIV/AIDS erlaubt, Leistungen ihrer Schwerpunkttätigkeit abzurechnen
  • Nach §135 Abs. 2 SGB V regelt eine einheitliche Qualitätssicherungsvereinbarung die spezialisierte Versorgung von Patienten mit HIV/AIDS
  • Die Mindestanzahl der selbstständig betreuten HIV/AIDS-Patienten beträgt 25/Quartal
  • Die DAGNÄ weist darauf hin, daß Substitutionsärzte, die Ihre substituierten Patienten behandlungsführend betreuen und nicht über die Mindestanzahl von 25 Patienten verfügen, einen entsprechenden Antrag auf Abrechnungsgenehmigung bei der regionalen KV stellen können, um diese Patienten weiter betreuen zu dürfen.