dgs-info, Extraausgabe vom 5.12.2013: Aufruf zu einer Weihnachtsspende für SHARAN, Nepal

Liebe Leserinnen und Leser,

in den zurückliegenden Jahren hat sich zwischen Deutschland und Nepal auf dem Gebiet der Suchtmedizin eine enge Verbindung entwickelt. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts zwischen der GIZ (ehem. GTZ) des Ministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Firma CompWare (Gernsheim/Hessen), Hersteller von Dispensierautomaten für Substitutionsmedikamente, haben Mitglieder der Deutschen AIDS-Hilfe und JES, von akzept e.V. und der DGS vor Ort am Aufbau und an der Entwicklung der Substitutionsbehandlung mitgewirkt. Aus einer Partnerschaft der Tribhuvan Universitätsklinik Kathmandu mit dem Institut für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg gingen Leitlinien, Ausbildungspläne und eine Untersuchung zu Drogenkonsummustern im Kathmandu-Tal hervor.

Mittlerweile versorgen in Nepal sechs Substitutionsambulanzen 460 Patienten.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ein großer Teil der Bevölkerung muss sich als Wanderarbeiter in Indien, auf der Arabischen Halbinsel oder in Malaysia verdingen. Tausende junger Mädchen und Frauen geraten in die Prostitution in Indien. Diese Gruppen gelten neben 46.000 intravenös drogenkonsumierenden Menschen im Lande als Hauptrisikogruppen für HIV-Infektionen. Eine weitere Risikogruppe sind Straßenkinder in der Hauptstadt Kathmandu.

Aus dem engen Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen in Medizin und psycho-sozialer Behandlung entstand der Gedanke, gezielt eine Gruppe vor Ort zu unterstützen. Die Wahl fiel auf SHARAN.

SHARAN - Impressionen im November
dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_extra_20131204/SHARAN-Impressionen.pdf

Das macht SHARAN:

Summary Progress 2013 - SHARAN
dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_extra_20131204/Summary_Progress_2013_SHARAN.pdf

SHARAN hat zwei Projekte auf die Beine gestellt:

Das Straßenkinderprojekt

Flyer Street Children
dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_extra_20131204/Flyer_Street_Children_.pdf

SHARAN response to Street Children & adolescent
dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_extra_20131204/SHARAN_response_to_Street_Children___adolescent.doc

und die Kerzenwerkstatt von Methadonpatienten

Flyer Project Light
dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_extra_20131204/Flyer_Project_Light.pdf

Das Jahresbudget für beide Projekte beträgt 10.000 Euro und wird durch Spenden aufgebracht.

Repräsentant von SHARAN ist Anan Pun, einer der Gründer der globalen NGO INPUD - International Network of People Who Use Drugs. SHARAN selbst ist von der nepalischen Regierung als NGO registriert und anerkannt. sharannepal.yolasite.com

Die Unterzeichnenden bitten Sie, zur diesjährigen Weihnacht SHARAN über die Werner-Kalka-Stiftung eine Spende zukommen zu lassen.

Die Werner-Kalka-Stiftung, benannt nach dem Vater eines der Eigentümer von CompWare, ist der Partner von SHARAN in Deutschland. Diese Stiftung arbeitet ehrenamtlich und ist eingetragen im Stiftungsverzeichnis des Landes Brandenburg, AZ III/7-71-96.

Ein Freistellungsbescheid des Finanzamts Luckenwalde liegt für die Stiftung vor.

Die Spenden sind von der Steuer abzugsfähig. Bis Euro 200.- reicht der Einzahlungsbeleg. Auf Wunsch und bei Spenden darüber hinaus bekommt jeder Spender eine Spendenbescheinigung von der Stiftung auf Anforderung (am besten per Email mit Adresse, da ja eine Zusendung erfolgen muss).

Bankverbindung:

Werner Kalka Stiftung:
Commerzbank Luckau
BLZ 180 400 00
Kto. 111 087 300
IBAN: DE49 1804 0000 0111 0873 00
BIC: COBADEFF187

Neben Einzelspenden können Sie auch eine Patenschaft für ein Straßenkind übernehmen. Dazu wenden Sie sich bitte an Günther Kalka,

gk@compwaremedical.de, Tel. 0176- 10305466

Das Ergebnis der Spendensammlung werden wir im Rundbrief der DGS und auf der Homepage der Stiftung veröffentlichen.

 

Wir bedanken uns für Ihre Hilfsbereitschaft und verbleiben

mit vorweihnachtlichen Grüßen

 

Klaus Behrendt, Jörg Gölz und Hans-Günter Meyer-Thompson (DGS)

Gerd Meyer-Philippi und Günther Kalka (CompWare)

Dirk Schaeffer (JES und Deutsche AIDS-Hilfe)

Heino Stöver (akzept e.V.)

Uwe Verthein (ZIS - Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg)