dgs-info, Extraausgabe vom 19.05.2014

dgs-info extra: Die E-Zigarette – präventivmedizinische, pneumologische und suchtmedizinische Aspekte

Liebe Leserinnen und Leser,

das Deutsche Ärzteblatt hat eine Übersichtsarbeit zu präventivmedizinischen, pneumologischen und suchtmedizinischen Aspekten der E-Zigarette veröffentlicht.

Die Arbeit trifft folgende Kernaussagen:

Der Dampf von E-Zigaretten weist eine deutlich geringere Toxizität als konventioneller Tabakrauch auf.

E-Zigaretten haben mit und ohne Nikotin das Potenzial, den Suchtdruck (Craving) nach konventionellen Zigaretten zu reduzieren.

Die Aufnahme von Nikotin durch aktuell erhältliche E-Zigaretten ähnelt eher der klassischer Nikotinersatzpräparate als der konventioneller Zigaretten.

E-Zigaretten mit und ohne Nikotin haben im Prinzip das Potenzial, ein Hilfsmittel zur Tabakentwöhnung (möglicherweise primär in Subgruppen) zu sein.

E-Zigaretten können geringgradige akute Effekte auf physiologische Messgrößen ausüben, deren klinische Relevanz zwar fraglich ist, die aber dennoch im Hinblick auf ihre Konsequenzen in einzelnen empfindlichen Individuen geklärt werden sollten.

 

Die E-Zigarette – präventivmedizinische, pneumologische und suchtmedizinische Aspekte
E-cigarettes—prevention, pulmonary health, and addiction
Dtsch Arztebl Int 2014; 111(20): 349-55; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0349
Nowak, Dennis; Jörres, Rudolf A.; Rüther, Tobias

www.aerzteblatt.de/archiv/159692

 

Einer der drei Autoren, Tobias Rüther (München), ist Mitglied des Vorstands der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin.

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juni 2014.

 

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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