dgs-info extra vom 13.5.2011: Eil-Anfrage der DGS zur Diamorphin-Behandlung in Deutschland

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

aus der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung im Bundesministerium für Gesundheit erreichte die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) die Anfrage, wer bei der Implementierung der Diamorphingestützten (Heroingestützten-) Behandlung Probleme hatte und/oder hat.

Hintergrund: Der Gemeinsame Bundesausschuß (G-BA) ist aufgefordert, den im Beschluss zur "Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztlicher Versorgung: Diamorphingestützte Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger" (vom 18. März 2010) erwähnten Bericht bereits 15 Monate nach Inkrafttreten der Richtlinie dem Plenum vorzulegen. Des Weiteren wurde angeregt, alle Einrichtungen sowie deren Träger bei der Beurteilung der Versorgungsstrukturen im Rahmen der Berichterstellung zu beteiligen. Darüber hinaus sollen auch jene Einrichtungen und Träger, die eine Umsetzung der diamorphingestützten Behandlung anstreben, bisher aber nicht implementieren konnten, im Rahmen der Berichterstellung beteiligt werden. Hierfür wird eine entsprechende Aufstellung benötigt.

Wir bitten Sie alle daher, uns bis spätestens Mittwoch, den 18.5.2011 18:00 Uhr zu melden, ob Sie Probleme bei der Implementierung der Diamorphingestützten (Heroingestützten-) Behandlung hatten oder haben, oder jemanden kennen, der Probleme hatte oder hat.

Bitte melden Sie uns Namen und Adresse an die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin unter der E-Mail Adresse: weber@dgsuchtmedizin.de oder Fax: 05 61 / 7 18 67

Sie können hiermit dazu beitragen, daß die Behandlungsumgebung dieser Therapieform verbessert werden kann.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Hans-Günther Meyer-Thompson und Dr. Bernd Weber
für den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS)

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