dgs-info, Ausgabe 99, Juni 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

die zurückliegenden drei Ausgaben waren mit technischen Problemen beim Versand behaftet. Zuschriften an die Emailadresse der Redaktion wurden fehlgeleitet. Diese Fehler sind behoben.

Kirchliche Gruppen auf den Philippinen rufen zur Unterstützung von Mary Jane Veloso auf, die in einem undurchsichtigen Drogenprozess zum Tod durch Erschießen verurteilt wurde.

www.change.org/p/indonesischer-präsident-joko-widodo-jokowi-do2-retten-sie-das-leben-von-mary-jane-veloso/u/10919969

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat das europaweit einmalige Buddy-Projekt "Sprungbrett" gestartet: Erfahrene HIV-Positive unterstützen Menschen, die kürzlich von ihrer Infektion erfahren haben. (DAH)

Der diesjährige nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige findet unter dem Motto: Drogenkonsumräume! statt. Datum: 21. Juli 2015. (Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.)

Das war absehbar: „Big Tobacco fights back: how the cigarette kings bought the vaping industry.“ (INDUSTRIENACHRICHTEN)

Kurz nacheinander wurden in Berlin der Alternative Drogen- und Suchtbericht und der Drogenbericht der Bundesdrogenbeauftragten vorgestellt. Mehr Aufmerksamkeit erzielte eine gemeinsame Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek (Die Grünen) und Dr. Joachim Pfeiffer (CDU), seit 2009 wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, in der es heißt: „Nur ein regulierter Markt für Cannabis kann organisierte Kriminalität wirksam bekämpfen.“ (DROGENPOLITIK)
Was es mit seinem Einsatz für die Legalisierung von Cannabis auf sich hat, erläutert er auf seiner Homepage:

www.joachim-pfeiffer.info/index.php

Und so sieht es aus, wenn die Stadtverwaltung von Peking eine Kampagne für den Nichtraucherschutz ingangsetzt:

www.chinadaily.com.cn/china/2015-05/12/content_20693353.htm

Zu drei neuen Hepatitis-C-Medikamenten gibt es eine Warnung vor Wechselwirkungen. – HepData heißt das deutschsprachige „Expertenratsystem zur Optimierung von Therapieentscheidungen bei viraler Hepatitis“. – WHO hält teure Hepatitis C-Medikamente für unentbehrlich. (BEGLEITKRANKHEITEN – HEPATITIS)

Kein Aprilscherz: POWDERED ALCOHOL APPROVED IN THE US. (SUBSTANZEN – ALKOHOL)
Die Debatte um Vor- und Nachteile der E-Zigarette verfolgen wir weiterhin in der Rubriken DROGENPOLITIK und SUBSTANZEN – NIKOTIN.

TOXICOMANIE: Une salle de shoot pour Strasbourg. (HARM REDUCTION)

Europäische Union und die konzertierte Aktion zur Reduzierung Alkohol bezogener Schäden (Joint Action on Reducing Alcohol Related Harm - RARHA) rufen zur Teilnahme an dieser Umfrage zum Alkoholkonsum auf:

www.surveymonkey.com/s/KWR65DZ

Am 26.Juni ist wieder „Support Don't Punish - Day of Action“ angesagt.

supportdontpunish.org/day-of-action-2015/

supportdontpunish.org/wp-content/uploads/2015/04/2015-Guide-for-the-Global-Day-of-Action_ENGLISH.pdf

Mitte Mai stimmten die Delegierten zum 118.Deutschen Ärztetag dem Antrag des Vorstands der Bundesärztekammer zur „Verbesserung der Rahmenbedingungen der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger“ zu. Was das zu bedeuten hat und was in einem Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums stehen soll, lesen Sie im Leittext.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
DHS – DEUTSCHE HAUPTSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
AKZEPT
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
STELLENANZEIGEN
ARZT UND SUCHT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Mitte Mai hat der 118.Deutsche Ärztetag in Frankfurt/Main einem Antrag zum Substitutionsrecht zugestimmt, der vom Vorstand der Bundesärztekammer war.

Darin heißt es:
„Die novellierten Regelungen müssen den allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft abbilden. Dies betrifft insbesondere die Festlegung der Ziele einer Substitutionsbehandlung (§ 5 Abs.1 BtMVV), der Grenzen eines tolerablen Beikonsums (§ 5 Abs. 2 Nr.4c BtMVV) und der erforderlichen Begleitmaßnahmen (§ 5 Abs. 2 Nr.2 BtMVV).
Ausschließlich medizinisch-therapeutische Aspekte der Substitution sind über die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger zu regeln. (...) Hingegen sind solche Aspekte der Substitution, die die Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs und somit den Bevölkerungs- und Patientenschutz betreffen, durch die BtMVV zu regeln.“

Der vollständige Text:

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_99/118.DA%CC%88T_BtMVV_Beschluss.pdf

Prompt sickerte durch, welche Veränderungen ein Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums zur BtMVV-Novelle vorsehen soll. Ein Artikel in „DIE WELT“ vom 18.05.2015 nennt einzelne Punkte, die bereits im ursprünglichen Änderungskatalog der DGS enthalten waren.

Berlin. POLITIK REGIERUNGSPLÄNE
Drogenersatz-Therapie soll leichter möglich werden
Die Behandlung von Abhängigen harter Drogen steht vor einer Reform: Die teils 20 Jahre alten Regeln sollen nach Plänen der Regierung gelockert werden – und Patienten leichter an die Substanzen kommen. (welt.de, 17.05.2015, gedruckte Ausgabe vom 18.05.2015)

www.welt.de/politik/deutschland/article141025835/Drogenersatz-Therapie-soll-leichter-moeglich-werden.html

Nun ist das Bundesgesundheitsministerium an der Reihe, das „Eckpunktepapier“, d.h. seine Vorschläge zu präsentieren.


DGS

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – DGS-Kongress 2016

DGS-Kongress 2016, 6.-8. November in Berlin

Die Programmvorschau:

www.dgsuchtmedizin.de/uploads/media/Flyer_DGS-Kongress_2015.pdf

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2 – Mitgliederwerbung

Wer bis zum DGS-Kongress im November 2015 Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

 

DGS 3 - SUCHTTHERAPIE

Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 4 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Mai 2015

 

DGS 5: Kongresse und Veranstaltungen 2015 mit Beteiligung der DGS

München. 16. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
02.07. bis 04.07.2015 in München

www.sv-veranstaltungen.de/site/fachbereiche/suchtkongress_2015/

Hamburg. 8. Deutscher Suchtkongress
16. bis 18. September 2015 an der Universität Hamburg

www.deutscher-suchtkongress2015.de

Berlin. 24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
06. - 08. November 2015 in Berlin
Meine Sucht – Meine Behandlung
Individualisierte Therapie in der Suchtmedizin

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

Berlin. 4. Nationale Substitutionskonferenz am 9. Dezember 2015 in Berlin

www.akzept.org/index.html

 

AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS

Indonesien. Jetzt #Petition zeichnen - unser Ziel: 500.000 Unterschriften! #SaveMaryJane. (church response, Philippinen, 28. Mai 2015)

www.change.org/p/indonesischer-präsident-joko-widodo-jokowi-do2-retten-sie-das-leben-von-mary-jane-veloso/u/10919969

Großbritannien. Stigma, Misinformation in the Methadone Patient Community
The topics of stigma, judgments and misinformation are nothing new when it comes to discussions on methadone maintenance treatment (MMT), with patients having long faced stigma from many different angles. Oftentimes, misinformation and judgments go right along with it. (Talking Drugs via Studio L, UK, 06.05.2015)

www.talkingdrugs.org/stigma-misinformation-in-the-methadone-patient-community

Compulsory drug detention exposure is associated with not receiving antiretroviral treatment among people who inject drugs in Bangkok, Thailand: a cross-sectional study
Hayashi K, Ti L, Avihingsanon A, Kaplan K, Suwannawong P, Wood E, Montaner JS, Kerr T
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2015, 10 :16 (6 May 2015)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/s13011-015-0013-6.pdf

A qualitative study of transgender individuals' experiences in residential addiction treatment settings: stigma and inclusivity
Lyons T, Shannon K, Pierre L, Small W, Krüsi A, Kerr T
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2015, 10 :17 (7 May 2015)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/s13011-015-0015-4.pdf

Submission: Impact of the world drug problem on the enjoyment of human rights
Referring to para.1 of the Human Rights Council Resolution A/HRC/28/L.22 Harm Reduction International and the World Coalition Against the Death Penalty welcome the opportunity to provide information relating to 'the impact of the world drug problem on the enjoyment of human rights, and recommendations on respect for and the protection and promotion of human rights in the context of the world drug problem, with particular consideration for the needs of persons affected and persons in vulnerable situations. (HRI – WCADP, 15.05.2015)

www.ihra.net/files/2015/05/21/OHCHR_Submission_-_Death_Penalty_for_Drug_FINAL.PDF

Karibik. Reports Document Widespread Abuse in Caribbean Drug Treatment Centers
Recent studies on drug treatment facilities in Puerto Rico and the Dominican Republic reveal a litany of abuse carried out in the name of rehabilitation, a practice that violates human rights and is sadly all too common in the region. (Talking Drugs Blog, UK, 26.05.2015; OSF, USA, 21.05.2015)

www.talkingdrugs.org/reports-document-widespread-abuse-in-caribbean-drug-treatment-centers
www.opensocietyfoundations.org/voices/nowhere-turn-drug-treatment

Iran. Iran Is Executing Hundreds For Drug Crimes -- And The U.N. Is Backing Its Anti-Drug Efforts
In the first five months of the year, Iranian authorities may have executed nearly 250 people for drug offenses, according to multiple human rights organizations. That's almost two people a day. (Huffington Post, USA, 18.05.2015)

www.huffingtonpost.com/2015/05/18/iran-drug-executions_n_7269908.html

Frankfurt/Main. Gegen die Stigmatisierung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen
Auf Antrag von Dr. Hans-Detlef Dewitz (Drucksache VI -150) fasst der 118. Deutsche Ärztetag 2015 folgende Entschließung:
Der 118. Deutsche Ärztetag 2015 fordert den Vorstand der Bundesärztekammer auf, entschieden gegen die Stigmatisierung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen einzutreten. (Beschlussprotokoll, Seiten 293-294)

www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/118._DAET/118DAETBeschlussprotokoll20150515.pdf

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

Aktionswocher Alkohol 2015, 13.-21.06.2015

www.aktionswoche-alkohol.de

DHS Fachkonferenz: "Rückfälle" (Münster, 12. bis 15. Oktober 2015)
Die DHS Fachkonferenz Sucht 2015 findet vom 12. bis 15. Oktober im Mövenpick Hotel in Münster statt. Sie wird das Thema "Rückfälle" aus Sicht der Betroffenen, Beratender und Behandelnder sowie der Selbsthilfe beleuchten und den aktuellen Stand der fachlichen Diskussionen hierzu bündeln.

www.dhs.de/dhs-veranstaltungen/vorschau.html

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2015

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Berlin. Buddy Projekt "Sprungbrett" der Deutschen AIDS-Hilfe gestartet
HIV-positiv - diese Diagnose bedeutet für die meisten Menschen einen tiefen Einschnitt, macht Angst und wirft viele Fragen auf. Darum startete die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) jetzt das europaweit einmalige Buddy-Projekt "Sprungbrett": Erfahrene HIV-Positive unterstützen Menschen, die kürzlich von ihrer Infektion erfahren haben, bei den ersten Schritten. Der "Kumpel" (engl.: Buddy) hat bereits viele Hürden genommen. Als lebendes Beispiel zeigt er, dass und wie es geht: positiv leben. (Quelle: Newsletter der Aidshilfe NRW Nr. 04 vom 22. Mai 2015)

www.sprungbrett.hiv

 

akzept e.V. - BUNDESVERBAND FÜR AKZEPTIERENDE DROGENARBEIT UND HUMANE DROGENPOLITIK

Save the Date! Die 4. Nationale Substitutionskonferenz wird am 9. Dezember 2015 in Berlin stattfinden. Das Programm:

www.akzept.org/substitutionskonferenz_programm.html

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

1032 DROGENTOTE IM JAHR 2014 -NA UND?
In Deutschland sterben 1032 Menschen an den Folgen von Drogen und einer in weiten Teilen verfehlten Drogenpolitik und dies scheint anscheinend niemanden zu interessieren. (JES, Mai 2015)

www.jes-bundesverband.de

Drogenkurier Nr 101 online
Auch die erste Ausgabe 2015 erwartet euch mit 32 prall gefüllten Seiten.
Erstmals stellen wir den "WELT HARM REDUKTION REPORT" vor, der eine phantastische Übersicht über die weltweiten Entwicklungen zur Vermeidung von HIV und Hepatitis sowie zur Überlebenshilfe bietet.
Die Substitutionsbehandlung hat im letzten Jahr neue Rekordzahlen geschrieben. Zum Stichtag wurden 77500 Drogen gebrauchende Menschen substituiert - soviel wie nie zuvor in Deuschland. Ob dies tatsächlich ein Grund zur Freude ist, erfahrt ihr in dieser Ausgabe.
Natürlich haben wir uns auch mit der Eröffnung des ersten Dauerwohnprojekts für ältere DrogenkonsumentInnen in Unna beschäftigt. Es ist weitmehr als ein Junkiealtersheim, soviel sei and dieser Stelle bereits gesagt.

www.jes-bundesverband.de/aktuell/nachricht.html

Bayern: Alles zuviel – Selbsthilfe SUCHT Lösungen
Bayernweiter Fachtag Sucht und Gesundheit
am Freitag, den 26. Juni 2015 von 9.30 bis 16.45 Uhr, im Bildungs- und Begegnungszentrum Zeughaus, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg

www.seko-bayern.de/index.php
www.seko-bayern.de/index.php

 

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

www.akzeptierende-eltern.de

21. Juli 2015
Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige
Motto: Drogenkonsumräume!

21.Juli 2015 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_99/21.Juli_2015_-_Nationaler_Gedenktag_fu%CC%88r_verstorbene_Drogenabha%CC%88ngige.pdf

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2015

www.nada-akupunktur.de

Ma, D., Han, J.-S., Diao, Q.-H., Deng, G.-F., Ping, X.-J., Jin, W.-J., Wu, L.-Z., Cui, C.-L. and Li, X.-D. (2015), Transcutaneous Electrical Acupoint Stimulation for the Treatment of Withdrawal Syndrome in Heroin Addicts. Pain Medicine, 16: 839–848. doi: 10.1111/pme.12738
Abstract

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/pme.12738/abstract

 

STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe auch SUCHTPORTAL auf der DGS-Homepage, Stellenanzeigen

Hannover. Allgemeinmedizinische Praxis (Schwerpunkte: HIV / Hepatitiden / Suchtmedizin ) in Hannover-Zentrum sucht einen Internisten/in oder FA/FÄ f. Allgemeinmedizin zur Anstellung, TZ oder VZ, keine zeitliche Befristung.
Bei Interesse bitte melden unter 0175/2468624 oder mail@drzamani.de

Großbritannien. Politics/International & Public Policy: Fully Funded PhD Studentship: International Drugs Policy
The Global Drug Policy Observatory (GDPO- swansea.ac.uk/gdpo/) at Swansea University, invites applications from suitably qualified candidates for a doctoral studentship in international drug policy. This scholarship is funded by the university's College of Arts and Humanities (COAH). (Swansea University, UK, Mai 2015)

www.swansea.ac.uk/postgraduate/scholarships/research/politics-public-policy-phd-international-drugs-policy.php

 

ARZT UND SUCHT

"Man tut dem Kollegen letztlich einen Gefallen": Warum es besser, ist, Suchtprobleme in der Klinik früh anzusprechen
Soll man einen Kollegen melden, der mit Fahne zum Dienst kommt? Laut einer aktuellen Medscape Umfrage meinen 38 Prozent der Ärzte in Deutschland: Nein. Suchtexperten empfehlen aber genau das – auch im Interesse des betroffenen Kollegen. Medscape Deutschland sprach mit Katja Beck-Doßler, Psychologin und Suchtberaterin an der Universität und am Universitätsklinikum Würzburg, über die richtige Gesprächsführung, die Folgen zu langen Wartens und die besondere Verantwortung von Oberärzten. (Medscape, Deutschland, 26.05.2015)

praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903677

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

Alcohol Advertising And Sponsorship In Formula One: A Dangerous Cocktail
New report presents data on the extent of alcohol advertising during the 2014 Formula One (F1) Monaco Grand Prix: Formula One alcohol sponsorship exposes audience to alcohol brands every five seconds. (eurocare, 22.05.2015)

www.eurocare.org/library/updates/alcohol_advertising_and_sponsorship_in_formula_one_a_dangerous_cocktail

Big Tobacco fights back: how the cigarette kings bought the vaping industry. (Newsweek, USA, 27.05.2015)

europe.newsweek.com/big-tobacco-fights-back-how-cigarette-kings-bought-vaping-industry-327758

 

RECHT UND GESETZ

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG

SUBSTITUTIONSRECHT

Lüneburg. Urteil zu Suchtmedizin: Approbation zu Recht entzogen
Im Strafverfahren freigesprochen, doch die Approbation trotzdem verloren: So erging es einem Arzt, der einem heroinabhängigen Patienten ungewöhnlich viele Tabletten verordnet hatte. (aerztezeitung.de, 15.05.2015)

www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/885942/urteil-suchtmedizin-approbation-recht-entzogen.html

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Berlin. Bundesrat befürwortet Verwendung von Cannabis bei Schmerzpatienten und in der Palliativmedizin. (ACM-Mitteilungen vom 09. Mai 2015)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/acm.php

 

VERKEHRSRECHT

Driving under the influence of alcohol: frequency, reasons, perceived risk and punishment.
Alonso F, Pastor JC, Montoro L, Esteban C.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2015 Mar 12;10(1):11. doi: 10.1186/s13011-015-0007-4.

www.substanceabusepolicy.com/content/10/1/11

 

EUROPA UND DIE WELT

SCHWEIZ. Cannabis-Bussen
Kiffer werden häufiger bestraft
Erwachsene Kiffer werden schweizweit mit Ordnungsbussen belegt. Was gegenüber den strafrechtlichen Verfahren eine Erleichterung schien, hat zu mehr Interventionen geführt. (NZZ-online, Schweiz, 09.04.2015)

www.nzz.ch/schweiz/kiffer-werden-haeufiger-bestraft-1.18519141

USA. State Sentencing: How Drug Sentencing Varies Across the U.S.
The United States has 5% of the world's population – and 25% of its prisoners. The average cost to house a minimum-security prisoner for one year is $21,006. By comparison, the average cost of putting a K-12 student through school for one year is $10,615. Nearly half of all U.S. prisoners are jailed for drug-related offenses. (drugabuse.com, USA, o.D.)

drugabuse.com/featured/state-sentencing-how-drug-sentencing-varies-across-the-us/

USA. Into the Body of Another
In an effort to protect children in the midst of addiction epidemics, some states are jailing women for using drugs during pregnancy. But is incarceration the best approach? (The Atlantic, USA, 08.05.2015)

www.theatlantic.com/health/archive/2015/05/into-the-body-of-another/392522/

USA. President Obama Selects Chuck Rosenberg to Head Beleaguered U.S. Drug Enforcement Administration (DEA)
DEA Increasingly Scrutinized as States Legalize Marijuana and Public Opinion Turns Against Failed Drug War. (DPA – Drug Policy Alliance, USA, 13.05.2015)

www.drugpolicy.org/news/2015/05/president-obama-selects-chuck-rosenberg-head-beleaguered-us-drug-enforcement-administra

China. Chinese professor accused in 'Breaking Bad' drugs plot
Police in China have arrested a chemistry professor for his part in producing a psychoactive drug in a case that has been likened to US crime drama Breaking Bad. (BBC, UK, 20.05.2015)

www.bbc.com/news/world-asia-china-32812621

Großbritannien. 3,000 children enslaved in Britain after being trafficked from Vietnam
Like many Vietnamese children, Hien was brought to Britain for a life of modern slavery. He ended up in prison on cannabis offences. We report on the gangs expanding across the UK and efforts to help their victims. (The Guardian, UK, 23.05.2015)

www.theguardian.com/global-development/2015/may/23/vietnam-children-trafficking-nail-bar-cannabis

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Acquiring hepatitis C in prison: the social organisation of injecting risk
Treloar C, McCredie L, Lloyd AR, on behalf of the HITS-p investigators
Harm Reduction Journal 2015, 12 :10 (24 April 2015)

www.harmreductionjournal.com/content/12/1/10

München. "Diamorphinvergabe in Haft – neue Chancen und Herausforderungen für den Vollzug"
3./4.9.2015

www.aidshilfen.de/CMS/newsletter/upload/01_NL_ahnrw/2015/2015_05_22_NL_04/2015_09_diamorphin_in_haft_muenchen.pdf

Methadone continuation versus forced withdrawal on incarceration in a combined US prison and jail: a randomised, open-label trial
Rich, Josiah D et al.
The Lancet
Published Online: 28 May 2015, doi.org/10.1016/S0140-6736(14)62338-2
Abstract

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)62338-2/abstract

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

München. Mehr Rauschgiftopfer - Warum Bayern das falsche Rezept in der Drogenpolitik hat. (sueddeutsche.de, 07.04.2015)

www.sueddeutsche.de/muenchen/harte-drogen-das-falsche-rezept-1.2425224

Frankfurt/Main. Cannabis nur für Kranke
Nach monatelanger politischer Debatte über den Umgang mit Cannabis haben sich CDU und Grüne im Römer am Donnerstag auf einen mühsamen Formelkompromiss verständigt. (Frankfurter Rundschau, 07.05.2015)

www.fr-online.de/frankfurt/roemer-cannabis-nur-fuer-kranke,1472798,30644602.html

Berlin. Alkohol und Tabak sind die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial
Jährlich sterben über hundertmal so viele Menschen an Alkohol- und Tabakkonsum wie am Konsum illegaler Drogen. Darauf machte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin zur Vorstellung des Jahrbuch Sucht 2015 aufmerksam. 2014 seien 1.230 Drogentote hauptsächlich durch Opiatkonsum gezählt worden, durchschnittlich drei pro Tag. An Alkoholkonsum sterben nach den von der DHS zusammengestellten Zahlen jährlich 74.000 Menschen. Zudem würden an den Folgen des Rauchens zwischen 100.000 und 120.000 Menschen sterben, also insgesamt knapp 300 pro Tag. (aerzteblatt.de, 13.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62800

Berlin. Gröhe weiter strikt gegen Freigabe von Cannabis
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) ist weiter strikt gegen die Freigabe von Cannabis. Er könne auch keine Tendenz innerhalb der Union insgesamt feststellen, "einer Freigabe von Cannabis das Wort zu reden", sagte Gröhe am Mittwoch in Berlin.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer, hatte sich zuvor wie sein grüner Kollege Dieter Janecek für einen legalen und staatlich regulierten Markt für Cannabis als Genussmittel ausgesprochen. (aerzteblatt.de, 13.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62799

Zoff ums Kiffen. (ZDFZOOM, 12.05.2015, Video, 23:15)

www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2394678/ZDFzoom-Zoff-ums-Kiffen

Berlin. Schwarz-grüne Cannabis-Initiative - Kiffen für die Steuer. (tagesschau.de, 13.05.2015)

www.tagesschau.de/inland/cannabis-legalisierung-101.html

Berlin. Gemeinsame Stellungnahme von Dieter Janecek MdB und Dr. Joachim Pfeiffer MDB: Nur ein regulierter Markt für Cannabis kann organisierte Kriminalität wirksam bekämpfen. (Berlin, Mai 2015)

www.tagesschau.de/inland/positionspapier-cannabis-legalisierung-101~_origin-8612d1df-55e9-45bb-8ac1-b0670986eaff.pdf

Die Repression ist gescheitert
Am Donnerstag erscheint der Drogenbericht der Bundesregierung. Vom steigenden Konsum wird die Rede sein, nicht vom Versagen der deutschen Drogenpolitik. Aber: Polizisten denken neu - vielleicht sogar der Bundestag. (taz.de, 16.05.2015)

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/

Berlin. Herausgeber des Alternativen Drogen- und Suchtbericht fordern Paradigmenwechsel. (aerzteblatt.de, 18.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62846

Alternativer Drogen- und Suchtbericht: BtMG grundlegend erneuern
Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) verfehlt sein Ziel, Menschen und die Gesellschaft vor den Folgen von Sucht zu schützen, und richtet massive Schäden an. An die Stelle der gescheiterten Verbotspolitik muss endlich eine wirksame staatliche Regulierung treten. (DAH, 18.05.2015)

www.aidshilfe.de/aktuelles/meldungen/alternativer-drogen-und-suchtbericht-btmg-grundlegend-erneuern

Berlin. Alternativer Drogen- und Suchtbericht
Herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitk, Deutsche AIDS-Hilfe e.V. und JES Bundesverband e.V. (18.05.2015)

alternativer-drogenbericht.de
www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1431940503-alternativer-drogen-und-suchtbericht-btmg-grundlegend-erneuern.html

Presseschau zum Alternativen Drogen- und Suchtbericht

www.jes-bundesverband.de/aktuell/nachricht.html

Berlin. Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung
Mit Prävention die Gesundheit im Blick behalten. (Bundesdrogenbeauftragte, 21.05.2015)

www.drogenbeauftragte.de/index.php
www.aerzteblatt.de/nachrichten/62891

 

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

China. Kampf gegen Rauchen: China erhöht Steuern auf Zigaretten drastisch
Als jüngste Maßnahme gegen das Rauchen will China die Steuern auf Zigaretten mehr als verdoppeln. Statt bisher fünf Prozent sollen von kommendem Montag an elf Prozent Steuern fällig werden, wie das Finanzministerium am Freitag in Peking ankündigte. (aerztezeitung.de, 08.05.2015)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/bronchial-karzinom/default.aspx

China. Students demonstrate new official anti-smoking gestures (chinadaily.com., China, 12.05.2015)

www.chinadaily.com.cn/china/2015-05/12/content_20693353.htm

China. Hotline to help enforce Beijing smoking ban. (BBC, UK, 13.05.2015)

www.bbc.com/news/blogs-news-from-elsewhere-32720105

Das Protokoll zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen
WHO Framework Convention on Tobacco Control (FCTC)
DKFZ, Mai 2015

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/fctc/FCTC_Illegaler_Handel.pdf

WHO. Illegal trade of tobacco products: What you should know to stop it. (WHO, Genf, Mai 2015)

who.int/campaigns/no-tobacco-day/2015/brochure/en/

Bonn/Berlin. Deutsche Krebshilfe warnt vor E-Zigaretten
Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen haben vor den gesundheitlichen Risiken von E-Zigaretten gewarnt. Im Vorfeld des Weltnichtrauchertages am 31. Mai forderten sie zudem klare gesetzliche Regeln für derartige Produkte. Gemeinsam mit 45 medizinischen Fachgesellschaft appellierten die Organisationen in einem Memorandum an den Gesetzgeber, einen effektiven Schutz vor den Gefahren der E-Zigarette zu gewährleisten und den Konsum von nikotinhaltigen wie nikotinfreien E-Zigaretten zu regulieren. (aerzteblatt.de, 27.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62948

Frankfurt/Main. E-Zigarette auf dem Vormarsch – wo bleibt der Verbraucherschutz? // Weltnichtrauchertag am 31. Mai
Experte für Suchtforschung nimmt Stellung zu E-Zigaretten
Elektronische (E-)Zigaretten sind auf dem Vormarsch, doch was in Deutschland fehlt, ist der Verbraucherschutz. Mit diesem aktuellen Phänomen – rund zwei Millionen Deutsche sollen zur E-Zigarette greifen – beschäftigen sich die Gesundheits- und Drogenpolitik noch zu wenig. Prof. Dr. Heino Stöver, Professor für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), appelliert im Rahmen des anstehenden Weltnichtrauchertags am 31. Mai für gesetzliche Regelungen und Verbraucherschutzbestimmungen, wie eine klare Ausweisung der Inhaltsstoffe von E-Zigaretten. (Frankfurt University of Applied Sciences, 27.05.2015)

idw-online.de/de/news631745

Stuttgart. Landesstellenbrief Nr. 4/2015 - zum Weltnichtrauchertag. (Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., 20.05.2015)

www.suchtfragen.de/uploads/media/Landesstellenbrief_2015-04.pdf

Europa. EU-Vorwurf
Deutscher Kampf gegen Tabakkonsum zu lax
Kritik von der EU-Kommission: Die Bundesregierung unternimmt zu wenig, um Menschen dazu zu bewegen, weniger zu rauchen. Deutschland fehle es an politischem Willen, so der Vorwurf. (aerztezeitung, 29.05.2015)

www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/887025/eu-deutscher-kampf-tabakkonsum-lax.html

Köln/Berlin. E-Shishas bei Jugendlichen in Deutschland weit verbreitet - Tabakkonsum geht zurück
Zum Weltnichtrauchertag 2015: Neue Studienergebnisse der BZgA. (Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 29.05.2015)

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

Novotny TE (2015) The Tobacco Endgame: Is It Possible? PLoS Med 12(5): e1001832. doi:10.1371/journal.pmed.1001832

journals.plos.org/plosmedicine/article

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Schweiz. Komatrinker sollen Spitalkosten selber zahlen
Die zuständige Kommission des Nationalrats will Komatrinker zur Kasse bitten – trotz Widerstand von Ärzten, Suchtexperten und Kantonen. (Basler Zeitung online, 17.04.2015)

bazonline.ch/schweiz/standard/Komatrinker-sollen-Spitalkosten-selber-zahlen/story/14002303

OECD - Paris. Politische Maßnahmen gegen Alkoholkonsum könnten zehntausende Leben retten
Strengere gesetzliche Regeln für Alkoholwerbung und -verkauf, höhere Steuern auf alkoholische Getränke, die konsequente Durchsetzung von Promillegrenzen im Straßenverkehr, aber auch eine frühe Ansprache durch den Hausarzt bei Verdacht auf gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum könnten in Deutschland den Alkoholkonsum deutlich vermindern. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Gesundheitsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der heute in Paris veröffentlicht wurde. (aerzteblatt.de, 12.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62779

Berlin/Köln. Echte Freundschaft braucht keinen Alkohol
BZgA stellt Neuheiten der Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." vor
Jugendliche übernehmen soziale Verantwortung füreinander - insbesondere, wenn es um Alkoholkonsum im Freundeskreis geht. Nach aktuellen Studienergebnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) würden etwa 90 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren versuchen, ihre Freunde vom Weitertrinken abzuhalten, wenn diese zu viel trinken. Verantwortung unter Freunden spielt in der jungen Generation zunehmend eine bedeutende Rolle. Daran orientiert sich auch die Neuausrichtung der BZgA-Alkoholpräventionskampagne für die jugendliche Zielgruppe "Alkohol? Kenn dein Limit.", die heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die neuen Bildmotive, der neue Kinospot und die Internetseite der Kampagne sowie der Flyer "Alkohol - Die Fakten" und "LIMIT. Das Magazin" thematisieren deshalb "Freundschaft" als zentralen Inhalt. (BZgA, 19.05.2015)

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

 

EUROPA UND DIE WELT

Spanien / Katalonien. Innovation born of necessity: Pioneering drug policy in Catalonia
In the 1970s, in the midst of a major political and economic transition, Spain suddenly faced unprecedented levels of heroin consumption, which soon evolved into an epidemic of fatal drug overdoses and HIV and hepatitis infections. Despite the inertia and limitations of national policies, Catalonia created a comprehensive approach to drug treatment and harm reduction. (IDCP, UK, 30.04.2015)

idpc.net/publications/2015/04/innovation-born-of-necessity-pioneering-drug-policy-in-catalonia

Kanada. Victoria pushing to regulate marijuana shops, not close them. (Times Colonist, Kanada, 08.05.2015)

www.timescolonist.com/news/local/victoria-pushing-to-regulate-marijuana-shops-not-close-them-1.1929633

Spanien. How Catalonia Became Spain's Laboratory for Smarter Drug Policies. (Kasia Malinowska-Sempruch, OSF, USA, 12.05.2015)

www.opensocietyfoundations.org/voices/how-catalonia-became-spain-s-laboratory-smarter-drug-policies?

Schweiz. Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt
Grundlagenpapier
Fachverband Sucht, Schweiz, Mai 2015

fachverbandsucht.ch/downloads/1033_Jugendschutz_Cannabismarkt.pdf

USA. President Obama Selects Chuck Rosenberg to Head Beleaguered U.S. Drug Enforcement Administration (DEA)
DEA Increasingly Scrutinized as States Legalize Marijuana and Public Opinion Turns Against Failed Drug War. (DPA – Drug Policy Alliance, USA. 13.05.2015; NYT, 13.05.2015)

www.drugpolicy.org/news/2015/05/president-obama-selects-chuck-rosenberg-head-beleaguered-us-drug-enforcement-administra
www.nytimes.com/aponline/2015/05/13/us/politics/ap-us-dea-administrator.html

USA. Carl Hart: Let's quit abusing drug users
Carl Hart, Associate Professor of Psychiatry and Psychology at Columbia University, offers a provocative, evidence-based view of addiction and discusses how it should impact drug policy. (TEDMED, USA, 2015, Video, 19:01)

tedmed.com/talks/show

 

PRÄVENTION

A TOOLKIT FOR DEVELOPMENT NGOS
Prevention Works
Alcohol and drug prevention has not been high on the agenda of most development organizations. A new booklet from FORUT provides tools that will help development NGOs to integrate substance use issues into their programmes; whether their fields of interest be gender equality, HIV/AIDS prevention, poverty alleviation, community development, or other development issues. (add forut, Norwegen, Mai 2015)

www.add-resources.org/prevention-works.5600937-315750.html

 

BEGLEITKRANKHEITEN

Neuseeland. Mental health harm halved after legal highs restricted
The number of emergency psychiatric episodes have halved after legislation restricting the sale of the drug came in to force in 2013, a study shows. The study by a team at Otago University, Dunedin analysed case notes of patients at Dunedin Hospital's emergency psychiatric service with symptoms associated with synthetic cannabis for three months prior to and after the Psychoactive Substances Act (PSA) was passed in mid-2013. (Stuff.co.nz, Neuseeland, 15.05.2015)

www.stuff.co.nz/national/health/68555372/mental-health-harm-halved-after-legal-highs-restricted

Berlin. Psychotherapie muss deutlich flexibler werden
Bestimmte Patientengruppen in Deutschland erhalten nur sehr schwer eine Psychotherapie, obwohl diese für ihre Erkrankung sinnvoll und leitliniengerecht ist. Das kritisierte die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) heute auf ihrem sogenannten Hauptstadtsymposium. Die Fachgesellschaft fordert eine Neustrukturierung der psychotherapeutischen Versorgung.
Die evidenzbasierten Behandlungsleitlinien empfehlen Psychotherapie neben Psychopharmakotherapie und psychosozialen Therapien als notwendigen Therapiebestandteil bei einer Vielzahl psychischer Erkrankungen. "Dazu gehören neben Persönlichkeitsstörungen beispielsweise Depressionen, Angsterkrankungen und Suchterkrankungen – und mit neuen psychotherapeutischen Ansätzen auch Schizophrenien und bipolare Erkrankungen", erklärte DGPPN-Vorstandsmitglied Sabine Herpertz auf der Veranstaltung. (aerzteblatt.de, 21.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62897

Darvishi N, Farhadi M, Haghtalab T, Poorolajal J (2015) Alcohol-Related Risk of Suicidal Ideation, Suicide Attempt, and Completed Suicide: A Meta-Analysis. PLoS ONE 10(5): e0126870. doi:10.1371/journal.pone.0126870

journals.plos.org/plosone/article

Age at first tobacco use and risk of subsequent psychosis-related outcomes: A birth cohort study.
McGrath JJ, Alati R, Clavarino A, Williams GM, Bor W, Najman JM, Connell M, Scott JG.
Aust N Z J Psychiatry. 2015 May 19. pii: 0004867415587341. [Epub ahead of print]
PMID: 25991762
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25991762

Ice water submersion for rapid cooling in severe drug-induced hyperthermia.
Laskowski LK, Landry A, Vassallo SU, Hoffman RS.
Clin Toxicol (Phila). 2015 Mar;53(3):181-4. doi: 10.3109/15563650.2015.1009994.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25695144

Maternal methamphetamine use in pregnancy and long-term neurodevelopmental and behavioral deficits in children.
Dyk Jv, Ramanjam V, Church P, Koren G, Donald K.
J Popul Ther Clin Pharmacol. 2014;21(2):e185-96. Epub 2014 May 20.
PMID: 24867158

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24867158

Acute fatal posthypoxic leukoencephalopathy following benzodiazepine overdose: a case report and review of the literature.
Aljarallah S, Al-Hussain F.
BMC Neurol. 2015 Apr 30;15(1):69. doi: 10.1186/s12883-015-0320-6.

www.biomedcentral.com/1471-2377/15/69

Factors affecting repeated cessations of injecting drug use and relapses during the entire injecting career among the Edinburgh Addiction Cohort.
Xia Y, Seaman S, Hickman M, Macleod J, Robertson R, Copeland L, McKenzie J, De Angelis D.
Drug Alcohol Depend. 2015 Jun 1;151:76-83. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2015.03.005. Epub 2015 Mar 18.

www.drugandalcoholdependence.com/article/S0376-8716(15)00145-3/pdf

Body packing: from seizures to laparotomy.
Janczak JM, Beutner U, Hasler K.
Case Rep Emerg Med. 2015;2015:208047. doi: 10.1155/2015/208047. Epub 2015 Mar 26.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4391523/

Recurrent febrile neutropenia and thrombocytopenia in a chronic cocaine user: a case of levamisole induced complications.
Martinez E, Alvi R, Venkatram S, Diaz-Fuentes G.
Case Rep Crit Care. 2015;2015:303098. doi: 10.1155/2015/303098. Epub 2015 Mar 22.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4385627/

The unsolved case of "bone-impairing analgesics": the endocrine effects of opioids on bone metabolism.
Coluzzi F, Pergolizzi J, Raffa RB, Mattia C.
Ther Clin Risk Manag. 2015 Mar 31;11:515-23. doi: 10.2147/TCRM.S79409. eCollection 2015.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4386765/

Burden and nutritional deficiencies in opiate addiction- systematic review article.
Nabipour S, Ayu Said M, Hussain Habil M.
Iran J Public Health. 2014 Aug;43(8):1022-32. Review.
PMID: 25927032

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4411899/

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung Krebskranker erschienen
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Mai 2015 die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen. (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., 11.05.2015)

idw-online.de/de/news630788

"Aktionstag gegen den Schmerz" am 2. Juni 2015: Schmerz-Patientenhotline und 500 Vor-Ort-Aktionen
Mit dem bundesweiten "Aktionstag gegen den Schmerz" am 2. Juni 2015 machet die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. In über 500 Praxen, Kliniken, aber auch in vielen Apotheken und Pflegeeinrichtungen finden Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Als Extra-Service stehen über mehrere Dutzend Schmerztherapeutinnen und Schmerztherapeuten den Patienten von 9:00 bis 18:00 Uhr in der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-18 18 120 am 2. Juni 2015 Rede und Antwort
Schmerz-Präsident Prof. Dr. Schäfer: "Alle Menschen haben das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung." (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., 20.05.2015)

idw-online.de/de/news631337

 

TUBERKULOSE

Entfällt

 

DROGENTODESFÄLLE

European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (2015), Mortality among drug users in Europe: new and old challenges for public health, Publications Office of the European Union, Luxembourg.

idhdp.com/media/400592/mortality-among-drug-users-in-europe-new-and-old-challenges-for-public-health.pdf

USA. National Heroin Threat Assessment Summary
DEA-DCT-DIR-039-15 APRIL 2015
DEA Intelligence Report

www.dea.gov/divisions/hq/2015/hq052215_National_Heroin_Threat_Assessment_Summary.pdf

Causes of death in a cohort treated for opioid dependence between 1985 and 2005.
Degenhardt L, Larney S, Randall D, Burns L, Hall W.
Addiction. 2014 Jan;109(1):90-9. doi: 10.1111/add.12337. Epub 2013 Oct 9.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23961881

 

HEPATITIS

Köln. Wichtige Information zu Harvoni®, Sovaldi® und Daklinza®
Risiko von klinisch signifikanten Herzrhythmusstörungen bei der Gabe von Harvoni® (Sofosbuvir + Ledipasvir) oder Daklinza® (Daclatasvir) in Kombination mit Sovaldi® (Sofosbuvir) und gleichzeitiger Therapie mit Amiodaron. (Gilead, BSM, EMA und BfArM, Rote Hand Brief, 12.05.2015)

www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2015/rhb-harvoni.pdf

HepData: ein Expertenratsystem zur Optimierung von Therapieentscheidungen bei viraler Hepatitis Dokumentation und Analyse von Krankheitsverläufen viraler Hepatitis

www.hepdata.de

Grazoprevir-Elbasvir Combination Therapy for Treatment-Naive Cirrhotic and Noncirrhotic Patients With Chronic HCV Genotype 1, 4, or 6 Infection: A Randomized Trial.
Zeuzem S, Ghalib R, Reddy KR, Pockros PJ, Ben Ari Z, Zhao Y, Brown DD, Wan S, DiNubile MJ, Nguyen BY, Robertson MN, Wahl J, Barr E, Butterton JR.
Ann Intern Med. 2015 Apr 24. doi: 10.7326/M15-0785. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25909356

Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir bei Hepatitis C: Hinweis auf Zusatznutzen bei manchen Patienten
Besseres virologisches Ansprechen bei drei von 16 Untergruppen / Ausmaß des Zusatznutzens unklar. (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), 04.05.2015)

idw-online.de/de/news630411

Dasabuvir bei Hepatitis C: Hinweis auf Zusatznutzen bei bestimmten Patienten
Besseres virologisches Ansprechen bei drei von zehn Untergruppen / Ausmaß des Zusatznutzens unklar. (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), 04.05.2015)

idw-online.de/de/news630399

USA. Take Action Against Hepatitis C
For People in Recovery From Mental Illness or Addiction. (SAMHSA; USA, Mai 2015)

store.samhsa.gov/product/Take-Action-Against-Hepatitis-C/SMA14-4853

High Hepatic and Extrahepatic Mortality and Low Treatment Uptake in HCV-coinfected Persons in the Swiss HIV Cohort Study between 2001 and 2013.
Kovari H, Ledergerber B, Cavassini M, Ambrosioni J, Bregenzer A, Stöckle M, Bernasconi E, Kouyos R, Weber R, Rauch A; Swiss HIV Cohort Study.
J Hepatol. 2015 Apr 30. pii: S0168-8278(15)00302-5. doi: 10.1016/j.jhep.2015.04.019. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25937433

Increased Incidence of Cancer and Cancer-related Mortality Among Persons with Chronic Hepatitis C Infection, 2006-2010.
Allison RD, Tong X, Moorman AC, Ly KN, Rupp L, Xu F, Gordon SC, Holmberg SD; Chronic Hepatitis Cohort Study (CHeCS) Investigators.
J Hepatol. 2015 Apr 30. pii: S0168-8278(15)00304-9. doi: 10.1016/j.jhep.2015.04.021. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25937437

Essenzielle Arzneimittel: WHO hält teure Hepatitis C-Medikamente für unentbehrlich
Trotz ihrer hohen Kosten, die auch den Einsatz in manchen Industrieländern fraglich erscheinen lassen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gleich fünf neue Wirkstoffe zur Behandlung der Hepatitis C in ihre Liste der essenziellen Medikamente gesetzt, die auch für die ärmsten Länder unentbehrlich sind. Neu auf der Liste sind auch 16 Krebsmedikamente und vier neue Antibiotika zur Behandlung der multiresistenten Tuberkulose. (aerzteblatt.de, 11.05.2015; WHO, 11.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62762
www.who.int/mediacentre/news/releases/2015/new-essential-medicines-list/en/

Essential Medicines List 2015

www.who.int/medicines/publications/essentialmedicines/EML2015_8-May-15.pdf

Safety and tolerability of ledipasvir/sofosbuvir with and without ribavirin in patients with chronic hcv genotype 1 infection: Analysis of phase 3 ION trials.
Alqahtani SA, Afdhal N, Zeuzem S, Gordon S, Mangia A, Kwo P, Fried M, Yang JC, Ding X, Pang PS, McHutchison JG, Pound D, Reddy KR, Marcellin P, Kowdley KV, Sulkowski M.
Hepatology. 2015 May 11. doi: 10.1002/hep.27890. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25963890

Köln. Ledipasvir plus Sofosbuvir: Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei weiterer Patientengruppe
Nachgereichte Hersteller-Unterlagen zeigen Vorteil beim SVR auch für Genotyp 1 mit HIV-Koinfektion ohne Leberzirrhose. (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), 21.05.2015)

idw-online.de/de/news631492
www.iqwig.de/de/projekte-ergebnisse/projekte/arzneimittelbewertung/-a14-44-ledipasvir/sofosbuvir-nutzenbewertung-gemass-35a-sgb-v-dossierbewertung.6528.html

USA. Risikomodell hilft Ärzten bei der Hepatitis-C-Behandlung
Eine neues Modell zur Risikostratifizierung könnte Klinikern in Zukunft die Entscheidung erleichtern, welche Patienten mit einer Hepatitis C am vordringlichsten die neuen Polymeraseinhibitoren benötigen. Monica Konerman und ihre Arbeitsgruppe an der University of Michigan Health System berichten darüber in Hepatology (doi:10.1002/hep.27750). (aerzteblatt.de, 27.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62944

Incidence and prevalence of hepatitis c virus infection among persons who inject drugs in New York City: 2006-2013.
Jordan AE, Des Jarlais DC, Arasteh K, McKnight C, Nash D, Perlman DC.
Drug Alcohol Depend. 2015 Apr 13. pii: S0376-8716(15)00195-7. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2015.03.039. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25891230

Systematic review of the pharmacological treatment of alcohol use disorders in individuals infected with hepatitis C.
Thibault A, Brissette S, Jutras-Aswad D.
Addict Sci Clin Pract. 2015 Feb 24;10(1):6. [Epub ahead of print]
PMID: 25928362

www.ascpjournal.org/content/10/1/6/abstract

Management of chronic hepatitis B infection: current treatment guidelines, challenges, and new developments.
Tang CM, Yau TO, Yu J.
World J Gastroenterol. 2014 May 28;20(20):6262-78. doi: 10.3748/wjg.v20.i20.6262. Review.

www.wjgnet.com/1007-9327/full/v20/i20/6262.htm

 

HIV

USA. Department of Health and Human Services. Panel on Antiretroviral Guidelines for Adults and Adolescents. Guidelines for the use of antiretroviral agents in HIV-1-infected adults and adolescents.
Accessed April 21, 2015

aidsinfo.nih.gov/guidelines/html/1/adult-and-adolescent-arv-guidelines/1/panel-roster

Hannover. HIV-Hemmstoff mit vielfältigen Wirkungen auf Krebs- und Immunkrankheiten entdeckt. (Medizinische Hochschule Hannover, 05.05.2015)

idw-online.de/de/news630467

AMD: HIV-Infizierten drohen im Alter Sehstörungen
Der Augenhintergrund von HIV-Infizierten wies in einer US-Studie viermal häufiger erste Läsionen einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) auf als für das Alter der Patienten zu erwarten war. Die im American Journal of Ophthalmology (2015; doi: 10.1016/j.ajo.2015.01.037) publizierten Ergebnisse lassen befürchten, dass viele Patienten im Alter unter schweren Sehstörungen bis zur Erblindung leiden könnten. (aerzteblatt.de, 07.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62700

WHO. WHO recommends 10 measurements for HIV epidemic
Launch of the WHO Consolidated strategic information guidelines for HIV in the health sector. (WHO, 11.05.2015)

www.who.int/hiv/mediacentre/news/strategic-information-guidelines-launch/en/

Community Outbreak of HIV Infection Linked to Injection Drug Use of Oxymorphone — Indiana, 2015
Caitlin Conrad; Heather M. Bradley; Dita Broz; Swamy Buddha; Erika L. Chapman; Romeo R. Galang; Daniel Hillman; John Hon; Karen W. Hoover; Monita R. Patel; Andrea Perez; Philip J. Peters; Pam Pontones; Jeremy C. Roseberry; Michelle Sandoval; Jessica Shields; Jennifer Walthall; Dorothy Waterhouse; Paul J. Weidle; Hsiu Wu; Joan M. Duwve Disclosures
Morbidity and Mortality Weekly Report. 2015;64(16):443-444.

www.medscape.com/viewarticle/844101

HIV: Studie bestätigt Vorteile bei sofortigem Therapiebeginn
Der sofortige Beginn der antiretroviralen Therapie nach der Diagnose hat in einer internationalen Studie mit deutscher Beteiligung die Zahl der Komplikationen der HIV-Infektion halbiert. (aerzteblatt.de, 28.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62959

Berlin. "Ein Meilenstein in der Geschichte der HIV-Therapie"
Je früher sie antiretrovirale Medikamente einnehmen, desto besser für HIV-Positive. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale START-Studie, die nun ein Jahr vor dem geplanten Ende abgebrochen wurde. (DAH, 29.05.2015)

blog.aidshilfe.de/2015/05/29/ein-meilenstein-in-der-geschichte-der-hiv-therapie/

Desplats P, Dumaop W, Cronin P, Gianella S, Woods S, Letendre S, et al. (2014) Epigenetic Alterations in the Brain Associated with HIV-1 Infection and Methamphetamine Dependence. PLoS ONE 9(7): e102555. doi:10.1371/journal.pone.0102555

journals.plos.org/plosone/article

Drug use patterns associated with risk of non-adherence to antiretroviral therapy among HIV-positive illicit drug users in a Canadian setting: a longitudinal analysis.
Azar P, Wood E, Nguyen P, Luma M, Montaner J, Kerr T, Milloy MJ.
BMC Infect Dis. 2015 Apr 18;15(1):193. doi: 10.1186/s12879-015-0913-0.

www.biomedcentral.com/1471-2334/15/193

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

European rating of drug harms.
van Amsterdam J, Nutt D, Phillips L, van den Brink W.
J Psychopharmacol. 2015 Apr 28. pii: 0269881115581980. [Epub ahead of print]
PMID: 25922421
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25922421

Sibutramin. Swissmedic - Gefährliche Schlankheitsmittel
Swissmedic hat 61 illegal importierte Schlankheitsmittel auf ihren Inhalt untersucht. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Mehr als drei Viertel der Produkte enthielten nicht deklarierte Wirkstoffe. Über die Hälfte enthielt den Wirkstoff Sibutramin, der im Jahr 2010 wegen seiner Risiken für die Gesundheit weltweit vom Markt genommen wurde. (swissmedic.ch, 05.05.2015)

www.swissmedic.ch/aktuell/00673/02779/index.html

Sibutramin (Pharmawiki, 11.04.2015)

www.pharmawiki.ch/wiki/index.php

NRW. Gefährliche Schlankmacher
Lebensgefahr durch Wirkstoff Sibutramin
Viele Schlankheitsmittel, die oftmals allein übers Internet vertrieben werden, stecken voller, teils lebensbedrohlicher Risiken. Die Überwachunsgbehörden in den USA und Europa warnen fast täglich vor neuen risikoreichen Präparaten aus dem WorldWideWeb. Darunter sind viele mit dem Wirkstoff Sibutramin. (Verbraucherzentrale NRW, 10.03.2015)

www.vz-nrw.de/Gefaehrliche-Schlankmacher

Sibutramin im DocCheck Flexikon

flexikon.doccheck.com/de/Sibutramin

Anabolic androgenic steroids and violent offending: confounding by polysubstance abuse among 10,365 general population men.
Lundholm L, Frisell T, Lichtenstein P, Långström N.
Addiction. 2015 Jan;110(1):100-8. doi: 10.1111/add.12715. Epub 2014 Nov 4.

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.12715/epdf

Psychedelic drugs should be legally reclassified so that researchers can investigate their therapeutic potential
BMJ 2015;350:h2902 doi: dx.doi.org/10.1136/bmj.h2902 (Published 26 May 2015)
James J H Rucker

www.bmj.com/content/350/bmj.h2902

Koffein. EFSA rät von Koffein in hoher Dosierung ab
Der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bereitet der zunehmende Konsum von Koffein in der Bevölkerung Sorgen. Die Grenze einer gesunden Koffeinzufuhr beträgt laut einem 120-seitigen Gutachten im EFSA Journal (2015; 13: 4102) für einen gesunden Erwachsenen 200 mg pro Getränk und 400 mg pro Tag. (aerzteblatt.de, 28.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62969

Scientific Opinion on the safety of caffeine
EFSA Journal 2015;13(5):4102 doi:10.2903/j.efsa.2015.4102
EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA)

www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4102.htm

Großbritannien. Queen's speech 2015 – Psychoactive Drugs

vine.co/v/ebeKHTDUjen

Drogen im Gehirn
Das menschliche Gehirn ist einzigartig, denn es ermöglicht uns zu denken, zu reden und zu träumen. All diese Prozesse werden durch den Gebrauch von Drogen beeinflusst. Bitte eine der unten aufgeführten Drogen auswählen, um mehr über ihre Wirkung auf unser Gehirn zu erfahren. Um zunächst mehr über die Prozesse in unserem Gehirn zu erfahren, bitte "Wie unser Gehirn funktioniert"
auswählen.
Animierte Präsentation, entwickelt von jellinek.nl, deutsche Übersetzung Büro für Suchtprävention und ginko.

ginko-stiftung.de/drugsandbrain/

From divination to madness: features of acute intoxication with Salvia use.
Winslow M, Mahendran R.
Singapore Med J. 2014 Apr;55(4):e52-3.
PMID: 24763842

sma.org.sg/UploadedImg/files/SMJ/5504/5504cr1.pdf

Exploring comorbid use of marijuana, tobacco, and alcohol among 14 to 15-year-olds: findings from a national survey on adolescent substance use.
White J, Walton D, Walker N.
BMC Public Health. 2015 Mar 10;15:233. doi: 10.1186/s12889-015-1585-9.

www.biomedcentral.com/1471-2458/15/233

 

ALKOHOL

Australien. FARE – Foundation for Alcohol Research and Education

www.fare.org.au

USA. POWDERED ALCOHOL APPROVED IN THE US. (eucam, 11.05.2015)

eucam.info/2015/04/06/powdered-alcohol-approved-in-the-us/

Relationship between alcohol-attributable disease and socioeconomic status, and the role of alcohol consumption in this relationship: a systematic review and meta-analysis.
Jones L, Bates G, McCoy E, Bellis MA.
BMC Public Health. 2015 Apr 18;15(1):400. doi: 10.1186/s12889-015-1720-7.

www.biomedcentral.com/1471-2458/15/400

A realist review of brief interventions for alcohol misuse delivered in emergency departments.
Davey CJ, Landy MSh, Pecora A, Quintero D, McShane KE.
Syst Rev. 2015 Apr 9;4(1):45. doi: 10.1186/s13643-015-0024-4.

www.systematicreviewsjournal.com/content/4/1/45

The mechanism by which moderate alcohol consumption influences coronary heart disease.
Mathews MJ, Liebenberg L, Mathews EH.
Nutr J. 2015 Apr 2;14(1):33. doi: 10.1186/s12937-015-0011-6.

www.nutritionj.com/content/14/1/33

 

AMPHETAMINE

CRYSTAL METH
Die Droge aus der Neonazi-Szene
Maik Baumgärtner im Gespräch mit Frank Meyer und Katja Schlesinger
(Deutschlandradio Kultur, 18.05.2015)

www.deutschlandradiokultur.de/crystal-meth-die-droge-aus-der-neonazi-szene.1008.de.html

The Challenge of Synthetic Drugs in East and South-East Asia and Oceania (PDF)
Trends and Patterns of Amphetamine-type Stimulants and New Psychoactive Substances. (UNODC, Global Smart Programme, Mai 2015)

www.unodc.org/documents/southeastasiaandpacific/Publications/2015/drugs/ATS_2015_Report_web.pdf

Recent advances in methamphetamine neurotoxicity mechanisms and its molecular pathophysiology.
Yu S, Zhu L, Shen Q, Bai X, Di X.
Behav Neurol. 2015;2015:103969. doi: 10.1155/2015/103969. Epub 2015 Mar 12. Review.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4377385/

 

CANNABIS

USA. New Open Access Journal on Cannabis and Cannabinoid Research Launching Fall 2015
Cannabis and Cannabinoid Research, a new peer-reviewed, open access journal from Mary Ann Liebert, Inc., publishers, is the only journal dedicated to the scientific, medical, and psychosocial exploration of clinical cannabis, cannabinoids, and the biochemical mechanisms of endocannabinoids. Launching in fall 2015, the Journal will be the premier open source for authoritative cannabis and cannabinoid research, discussion, and debate. The Journal will publish under the Creative Commons Attribution 4.0 (CC BY) license to ensure broad dissemination and participation. (Mary Ann Liebert, Inc. Publishers, USA, 24.04.2015)

www.liebertpub.com/global/pressrelease/new-open-access-journal-on-cannabis-and-cannabinoid-research-launching-fall-2015/1648/

Psychotic experiences are linked to cannabis use in adolescents in the community because of common underlying environmental risk factors.
Shakoor S, Zavos HM, McGuire P, Cardno AG, Freeman D, Ronald A.
Psychiatry Res. 2015 Apr 14. pii: S0165-1781(15)00199-7. doi: 10.1016/j.psychres.2015.03.041. [Epub ahead of print]

www.psy-journal.com/article/S0165-1781(15)00199-7/pdf
www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

How Cannabis Causes Paranoia: Using the Intravenous Administration of Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) to Identify Key Cognitive Mechanisms Leading to Paranoia
Daniel Freeman, Graham Dunn, Robin M. Murray, Nicole Evans, Rachel Lister, Angus Antley, Mel Slater, Beata Godlewska, Robert Cornish, Jonathan Williams, Martina Di Simplicio, Artemis Igoumenou, Rudolf Brenneisen, Elizabeth M. Tunbridge, Paul J. Harrison, Catherine J. Harmer, Philip Cowen, Paul D. Morrison
Schizophr Bull. 2015;41(2):391-399.

www.medscape.com/viewarticle/841711

Correspondence
Cannabis and psychosis
James Coyne
The Lancet, Volume 2, No. 5, p380–381, May 2015
doi.org/10.1016/S2215-0366(15)00113-3

www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366%2815%2900113-3/fulltext

Withdrawal drug could help cannabis addicts kick the habit. (New Scientist, UK, 07.05.2015)

www.newscientist.com/article/mg22630204.500-withdrawal-drug-could-help-cannabis-addicts-kick-the-habit.html

Einstiegsdroge oder harmlos?
Wie gefährlich ist Cannabis für Kinder und Jugendliche?
Mit Christine Köhler-Azara, Maximilian Plenert und Harvey Becker
rbb, Kulturradio, ZEITPUNKTE – DEBATTE, 30.05.2015

www.kulturradio.de/programm/sendungen/150530/zeitpunkte_debatte_1704.html

Drugcom Animation Juni 2015: Was beim Kiffen alles passieren kann: Wirkung von Cannabis.

www.drugcom.de/cannabisanimation/app/

Kowal MA, Hazekamp A, Colzato LS, et al. Cannabis and creativity: highly potent cannabis impairs divergent thinking in regular cannabis users. Psychopharmacology. 2015;232(6):1123-1134. doi:10.1007/s00213-014-3749-1.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336648/

Controlled Cannabis Vaporizer Administration: Blood and Plasma Cannabinoids with and without Alcohol.
Hartman RL, Brown TL, Milavetz G, Spurgin A, Gorelick DA, Gaffney G, Huestis MA.
Clin Chem. 2015 May 27. pii: clinchem.2015.238287. [Epub ahead of print]
PMID: 26019183
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26019183

Isolation and Pharmacological Evaluation of Minor Cannabinoids from High-Potency Cannabis sativa.
Radwan MM, ElSohly MA, El-Alfy AT, Ahmed SA, Slade D, Husni AS, Manly SP, Wilson L, Seale S, Cutler SJ, Ross SA.
J Nat Prod. 2015 May 22. [Epub ahead of print]
PMID: 26000707
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26000707

González-Ortega I, Alberich S, Echeburúa E, Aizpuru F, Millán E, Vieta E, et al. (2015) Subclinical Depressive Symptoms and Continued Cannabis Use: Predictors of Negative Outcomes in First Episode Psychosis. PLoS ONE 10(4): e0123707. doi:10.1371/journal.pone.0123707

journals.plos.org/plosone/article

Cannabis: Mögliche Gesundheitsschäden sind auch ein Argument für die Entkriminalisierung des Kiffens. (Medscape, Deutschland, 27.05.2015)

praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903673

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente: IACM-Nachrichten (zweiwöchentlich)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/iacm.php

Cannabis in medicine: a national educational needs assessment among Canadian physicians.
Ziemianski D, Capler R, Tekanoff R, Lacasse A, Luconi F, Ware MA.
BMC Med Educ. 2015 Mar 19;15:52. doi: 10.1186/s12909-015-0335-0.

www.biomedcentral.com/1472-6920/15/52

Human rights, public health and medicinal cannabis use. (IDCP, UK, 30.04.2015)

idpc.net/publications/2015/04/human-rights-public-health-and-medicinal-cannabis-use

Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses aus dem Jahr 2012 zu Sativex wird bis 2016 verlängert
Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, seinen Beschluss vom 21. Juni 2012 zum Cannabisextrakt Sativex, der ursprünglich bis zum 21. Juni 2015 befristet war, bis zum 1. Juni 2016 zu verlängern. Der gemeinsame Bundesausschuss hat am 21. Juni entschieden, dass Sativex einen Zusatznutzen bei der Behandlung der Spastik im Rahmen einer Multiplen Sklerose besitzt und damit der Einschätzung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) widersprochen, der dem in 2011 zugelassenen Präparat keinen zusätzlichen Nutzen bescheinigt hatte. (ACM-Mitteilungen vom 23. Mai 2015)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/acm.php

Kanada. World's First Medical Cannabis Registry Launched
Researchers in the province of Quebec, Canada, have launched a registry for users of medical cannabis that they hope will allow physicians to monitor patients' safety and improve their ability to manage its use. (Medscape, USA, 18.05.2015)

www.medscape.com/viewarticle/844811

Perron, B. E., Bohnert, K., Perone, A. K., Bonn-Miller, M. O., & Ilgen, M. (May 2015). Use of prescription pain medications among medical cannabis patients: Comparisons of pain levels, functioning, and patterns of alcohol and other drug use. Journal of Studies on Alcohol and Drugs, 76(3), 406-413.

www.jsad.com/doi/10.15288/jsad.2015.76.406

 

KOKA / KOKAIN

New test detects drug use from a single fingerprint. (University of Surrey, UK, 15.05.2015)

www.surrey.ac.uk/mediacentre/features/new-test-detects-drug-use-single-fingerprint

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

München. Phar-Mon NPS
Weiterentwicklung des Projekts Phar-Mon zu einem Informationssystem zu neuen psychoaktiven Substanzen und Medikamenten. (IfT, Mai 2015)

ift.de/forschung/projekte/projekte-detailansicht.html

'Our purity is above 99%': the Chinese labs churning out legal highs for the west
Chinese factories are mass producing novel psychoactive substances that mimic banned substances, destined for an eager market in the US and UK. (The Guardian, UK, 01.05.2015)

www.theguardian.com/society/2015/may/01/chinese-labs-legal-highs-west-drugs

New recreational drug 1-phenyl-2-(1-pyrrolidinyl)-1-pentanone (alpha-PVP) activates central nervous system via dopaminergic neuron.
Kaizaki A, Tanaka S, Numazawa S.
J Toxicol Sci. 2014 Feb;39(1):1-6.
PMID: 24418703

www.jstage.jst.go.jp/article/jts/39/1/39_1/_pdf

alpha-PVP / USA. "Flakka" is Latest Synthetic Drug to Worry Experts. (drugfree.org, USA, 14.04.2015)

www.drugfree.org/join-together/flakka-latest-synthetic-drug-worry-experts/

Synthetische Cannabinoide: Verbreitung, Suchtbiologie & aktuelle Perspektive der persönlichen Gesundheitsgefährdung
Synthetic Cannabinoids: Spread, Addiction Biology & Current Perspective of Personal Health Hazard
U. Bonnet, H. Mahler
Fortschr Neurol Psychiatr 2015; 83(04): 221-231
DOI: 10.1055/s-0034-1399307
Abstract

www.thieme-connect.com/DOI/DOI

 

NIKOTIN / E-ZIGARETTE (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Smoking cessation among transit workers: beliefs and perceptions among an at-risk occupational group
Battle RS, Cunradi CB, Moore RS, Yerger VB
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2015, 10 :19 (13 May 2015)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/s13011-015-0012-7.pdf

Randomized Trial of Four Financial-Incentive Programs for Smoking Cessation.
Halpern SD, French B, Small DS, Saulsgiver K, Harhay MO, Audrain-McGovern J, Loewenstein G, Brennan TA, Asch DA, Volpp KG.
N Engl J Med. 2015 May 13. [Epub ahead of print]
PMID: 25970009

www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa1414293

World No Tobacco Day 2015
Every year, on May 31 people, organizations and governments unite on World No Tobacco Day to draw attention to the health problems that tobacco can cause. BioMed Central and Springer are pleased to support the World No Tobacco Day by providing you with essential research on smoking cessation. All BioMed Central articles are open access and therefore freely available online. Free trial access to the Springer articles listed below is available until July 31, 2015.

www.springer.com/public+health/world+no+tobacco+day

Quitting experiences and preferences for a future quit attempt: a study among inpatient smokers.
Thomas D, Abramson MJ, Bonevski B, Taylor S, Poole SG, Weeks GR, Dooley MJ, George J.
BMJ Open. 2015 Apr 17;5(4):e006959. doi: 10.1136/bmjopen-2014-006959.

bmjopen.bmj.com/content/5/4/e006959.long

Role of the endogenous cannabinoid system in nicotine addiction: novel insights.
Gamaleddin IH, Trigo JM, Gueye AB, Zvonok A, Makriyannis A, Goldberg SR, Le Foll B.
Front Psychiatry. 2015 Mar 25;6:41. doi: 10.3389/fpsyt.2015.00041. eCollection 2015. Review.

journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyt.2015.00041/abstract

Abstinence and relapse amongst smokers who use varenicline in a quit attempt - a pooled analysis of randomized controlled trials.
Agboola SA, Coleman T, McNeill A, Leonardi-Bee J.
Addiction. 2015 Apr 6. doi: 10.1111/add.12941. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25846123

 

E-ZIGARETTE

The safe use of flavorings in e-cigarettes
A first practical guide for the risk assessment of e-cig flavorings
(R&D AT BRITISH AMERICAN TOBACCO in eurekaalert.org, 27.05.2015)

www.eurekalert.org/pub_releases/2015-05/raba-tsu052515.php

Crowley RA, for the Health Public Policy Committee of the American College of Physicians. Electronic Nicotine Delivery Systems: Executive Summary of a Policy Position Paper From the American College of Physicians. Ann Intern Med. 2015;162:583-584. doi:10.7326/M14-2481

annals.org/article.aspx

Flavour chemicals in electronic cigarette fluids.
Tierney PA, Karpinski CD, Brown JE, Luo W, Pankow JF.
Tob Control. 2015 Apr 15. pii: tobaccocontrol-2014-052175. doi: 10.1136/tobaccocontrol-2014-052175. [Epub ahead of print]

tobaccocontrol.bmj.com/content/early/2015/03/27/tobaccocontrol-2014-052175.long

Experts' consensus on use of electronic cigarettes: a Delphi survey from Switzerland.
Blaser J, Cornuz J.
BMJ Open. 2015 Apr 15;5(4):e007197. doi: 10.1136/bmjopen-2014-007197.

bmjopen.bmj.com/content/5/4/e007197.long

Evaluation of E-cigarette liquid vapor and mainstream cigarette smoke after direct exposure of primary human bronchial epithelial cells.
Scheffler S, Dieken H, Krischenowski O, Förster C, Branscheid D, Aufderheide M.
Int J Environ Res Public Health. 2015 Apr 8;12(4):3915-25. doi: 10.3390/ijerph120403915.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4410224/

Ethical issues raised by a ban on the sale of electronic nicotine devices.
Hall W, Gartner C, Forlini C.
Addiction. 2015 Apr 5. doi: 10.1111/add.12898. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25845485

 

OPIATE / OPIOIDE

Indien. For Chittorgarh's opium-addicted parrots, it's a matter of life & death. (Times of India, Indien, 01.05.2015)

timesofindia.indiatimes.com/city/jaipur/For-Chittorgarhs-opium-addicted-parrots-its-a-matter-of-life-death/articleshow/47119071.cms

Engineered yeast paves way for home-brew heroin
Advance holds potential for better opiate painkillers — but raises concerns about illicit use.
Biotechnology is about to make morphine production as simple as brewing beer. A paper published on 18 May in Nature Chemical Biology1 reports the creation of a yeast strain containing the first half of a biochemical pathway that turns simple sugars into morphine — mimicking the process by which poppies make opiates. Combined with other advances, researchers predict that it will be only a few years — or even months — before a single engineered yeast strain can complete the entire process. (nature.com, USA, 18.05.2015)

www.nature.com/news/engineered-yeast-paves-way-for-home-brew-heroin-1.17566

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Hamburg-Harburg. Drogenambulanz Harburg geschlossen
Steht die Drogenambulanz Harburg vor dem Aus? Seit dem 23. Februar werden in den Räumen in der Amalienstraße keine Patienten mehr versorgt. (elbe-wochenblatt, 5.5.2015)

www.elbe-wochenblatt.de/harburg/lokales/drogenambulanz-harburg-geschlossen-d35185.html

Comparison of outcomes after 3-month methadone maintenance treatment between heroin users with and without HIV infection: a 3-month follow-up study
Wang P, Lin H, Yen C, Yeh Y, Hsu C, Chung K, Chang H, Wu H, Yen C
Harm Reduction Journal 2015, 12 :13 (8 May 2015)

www.harmreductionjournal.com/content/pdf/s12954-015-0047-0.pdf

Indien. Opioid Substitution Therapy (OST): Policy and Practice
Organized by: National Drug Dependence Treatment Centre (NDDTC),
AIIMS, New Delhi
18-19 April 2015 Venue: AIIMS, New Delhi
Presentations (pdf)

aiimsost.org

Österreich. Substitutionsforum Mondsee – 2015
Die interdisziplinäre Tagung widmete sich Fragen der Substitutionstherapie im Spannungsfeld persönlicher Autonomie und gesellschaftlicher Verantwortung
Bereits zum 18. Mal zog das interdisziplinär ausgerichtete Programm der Österreichischen Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkranken (ÖGABS) eine Vielzahl namhafter ExpertInnen auf dem Gebiet der Substitutionsbehandlung ins Salzburger Mondsee. (Plattform Drogentherapien, Österreich, Newsletter – Ausgabe Nr.36, 22. Mai 2015)

www.drogensubstitution.at/fachstimmen/substitutionsforum-mondsee-2015.htm
www.oegabs.at/18_substitutionsforum.php

Schweiz. Substitutionstherapie in der Schweiz: neue Wege und innovative Konzepte
Die Schweiz gilt als Vorreiter und Role Model im Bereich Substitution. Wie diese Position errungen werden konnte und welchen Herausforderungen zukünftig begegnet werden muss, um nicht an Innovationsfähigkeit einzubüßen, erläutert Dr. Hannes Strasser, Ärztlicher Leiter des Ambulanten Dienstes Sucht (ADS) und des Zentrums für Heroingestützte Behandlung der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, im Expertengespräch. (Plattform Drogentherapien, Österreich, Newsletter – Ausgabe Nr.36, 22. Mai 2015)

www.drogensubstitution.at/fachstimmen/substitutionstherapie-in-der-schweiz-neue-wege-und-innovative-konzepte.htm

Subletter 3/2015 erschienen
Inhalt: Suchtbehandlung – Aufgaben für die Regulationsmedizin - Widerruf der Approbation wegen Verschreibung von Unmengen an Betäubungsmitteln an Abhängige - Methadon-Behandlung: Ersatz von Fahrtkosten bei Hartz-IV-Empfängern - KIBO: Erfolge in der Substitutionsentwöhnung
Hrsg.: IWW Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH & Co. KG im Auftrag der Hexal AG

www.subletter.de/sites/default/files/subLetter-03-2015.pdf

Frankfurt/Main. Die Arbeit einer Substitutionsärztin
"Mit Methadon ins Altersheim"
Elisabeth Wiesner von Jagwitz ist eine der erfahrensten Substitutionsärzten in Deutschland. Sie kennt die Chancen und Grenzen der Drogenersatztherapie - und auch die Tricks, mit denen manche Abhängigen ihren Drogenkonsum vertuschen wollen. Wir haben die Ärztin in ihrer Praxis besucht. (aerztezeitung.de, 29.05.2015)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx

Münster/Westf. Schwangere sicher substituieren
Werden Opioid-abhängige Frauen schwanger, nützt ihnen und dem Kind eine Substitutionstherapie deutlich mehr, als sie schadet. Wie Müttern und Kindern am besten geholfen werden kann, erläuterten ein Suchtmediziner und eine Familienhebamme beim Kooperationstag Sucht in Münster. (Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 22/2015)

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Long-term self-treatment with methadone or buprenorphine as a response to barriers to opioid substitution treatment: the case of Sweden.
Richert T, Johnson B.
Harm Reduct J. 2015 Feb 18;12(1):1. doi: 10.1186/s12954-015-0037-2.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4337060/

Maintenance Treatment with Opium Tincture: A Preliminary Qualitative Study of the Factors Related to Treatment entry.
Daneshmand R, Alam Mehrjerdi Z, Samiee M.
Iran J Public Health. 2014 Aug;43(8):1123-31.
PMID: 25927042

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4411909/

lam Mehrjerdi Z, Zarghami M. Maintenance Therapy with Opium Tincture for Injecting Drug Users; Implications for Prevention from Viral Infections. Hepat Mon. 2013;13(4):e8334. DOI: 10.5812/hepatmon.8334

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3693538/

Somogyi AA, Larsen M, Abadi RM, Jittiwutikarn J, Ali R, White JM. Flexible dosing of tincture of opium in the management of opioid withdrawal: pharmacokinetics and pharmacodynamics. Br J Clin Pharmacol. 2008;66(5):640–7. doi: 10.1111/j.1365-2125.2008.03277.x.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2661979/

 

BUPRENORPHIN

Emergency Department–Initiated Buprenorphine/Naloxone Treatment for Opioid Dependence
A Randomized Clinical Trial
Gail D'Onofrio, MD, MS; Patrick G. O'Connor, MD, MPH; Michael V. Pantalon, PhD; Marek C. Chawarski, PhD; Susan H. Busch, PhD; Patricia H. Owens, MS; Steven L. Bernstein, MD; David A. Fiellin, MD
JAMA. 2015;313(16):1636-1644. doi:10.1001/jama.2015.3474.
Abstract

jama.jamanetwork.com/article.aspx
www.medscape.com/viewarticle/844075

Vietnam. Vietnam launches first Suboxone treatment center for drug users. (Thanh Nien News, Vietna, 14.05.2015)

www.thanhniennews.com/health/vietnam-launches-first-suboxone-treatment-center-for-drug-users-43365.html

Buprenorphine maintenance program with contracted work/education and low tolerance for non-prescribed drug use: a cohort study of outcome for women and men after seven years.
Öhlin L, Fridell M, Nyhlén A.
BMC Psychiatry. 2015 Mar 24;15(1):56. [Epub ahead of print]
PMID: 25881164

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4410480/

Practice Guidance for Buprenorphine for the Treatment of Opioid Use Disorders: Results of an Expert Panel Process.
Farmer CM, Lindsay D, Williams J, Ayers A, Schuster J, Cilia A, Flaherty MT, Mandell T, Gordon AJ, Stein BD.
Subst Abus. 2015 Apr 6:1-8. [Epub ahead of print]
PMID: 25844527
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25844527

 

DIAMORPHIN

Schweiz. Handbuch Diacetylmorphingestützte Behandlung: Mit der diacetylmorphingestützten Behandlung wurde ein Therapieangebot entwickelt, das spezifisch auf die Bedürfnisse, Defizite und Ressourcen schwer heroinabhängiger Personen eingeht. Das Handbuch des BAG mit den Richtlinien und Erläuterungen zu den gesetzlichen Bestimmungen steht zum Download bereit. (Quelle: SuchtSchweiz, Newsletter vom 05.05.2015; BAG Schweiz, rechte Spalte, Downloads)

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00629/00799/

Schweiz. DER ETWAS ANDERE DEAL -
HEROINGESTÜTZTE BEHANDLUNG IN DER SCHWEIZ
Dr. med. Hannes Strasser
Ärztlicher Leiter, Ambulanter Dienst Sucht und Zentrum für Heroingestützte Behandlung, CH-Basel, 18. April 2015

www.oegabs.at/downloads/substitutionsforum18/Subforum2015_%20Strasser.pdf

 

METHADON

No evidence for reduction of opioid-withdrawal symptoms by cannabis smoking during a methadone dose taper.
Epstein DH, Preston KL.
Am J Addict. 2015 Jun;24(4):323-8. doi: 10.1111/ajad.12183. Epub 2015 Apr 6.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25846329

Sex-Related Differences in Self-Reported Neurocognitive Impairment among High-Risk Cocaine Users in Methadone Maintenance Treatment Program.
Shrestha R, Huedo-Medina TB, Copenhaver MM.
Subst Abuse. 2015 Mar 12;9:17-24. doi: 10.4137/SART.S23332. eCollection 2015.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4363005/

Differences in Methadone Metabolism by CYP2B6 Variants.
Gadel S, Friedel C, Kharasch ED.
Drug Metab Dispos. 2015 Jul;43(7):994-1001. doi: 10.1124/dmd.115.064352. Epub 2015 Apr 20.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25897175

Comorbid Psychopathology and Alcohol Use Patterns among Methadone Maintenance Treatment Patients.
Moussas G, Fanouraki I, Pachi A, Asomatou A, Drylli O, Paschalakis G, Tselebis A, Giotakis K, Bratis D, Dermatis G, Malliori M.
J Addict. 2015;2015:197652. doi: 10.1155/2015/197652. Epub 2015 Mar 23.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4386644/

Lin C-K, Hung C-C, Peng C-Y, Chao E, Lee TS-H (2015) Factors Associated with Methadone Treatment Duration: A Cox Regression Analysis. PLoS ONE 10(4): e0123687. doi:10.1371/journal.pone.0123687

journals.plos.org/plosone/article

Long-term methadone intake and genotoxicity in addicted patients.
Rezaei M, Khodaei F, Sayah Bargard M, Abasinia M.
Jundishapur J Nat Pharm Prod. 2015 Feb 25;10(1):e17008. eCollection 2015 Feb.
PMID: 25866713

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4386318/

 

RETARDIERTES ORALES MORPHIN

Aktualisierte Extraausgabe von dgs-info zu oralem retardierten Morphin in der Substitutionsbehandlung

www.dgsuchtmedizin.de/newsletter/fruehere-ausgaben/dgs-info-extra-zur-einfuehrung-von-oralem-retardierten-morphin-substitolr-in-der-substitutionsbehandlung/

 

GENDER

Berlin. fdr+Fachtagung "Mannomann" – Männer und Sucht"
am 1. Juli 2015, 10.00-16.30 Uhr in Berlin, Rotes Rathaus
Zwei Drittel der Klientel in der Suchthilfe sind männlich. Grund genug für uns, die männerspezifischen Themen aus ihrem Schattendasein herauszuholen und ihnen in einer Fachtagung unsere Aufmerksamkeit zu widmen. Wir möchten Sie motivieren und ermuntern, sich des Themas anzunehmen und es in ihren Arbeitsfeldern zu vertiefen Dazu wollen wir Ihnen gender- und männerspezifische Betrachtungsweisen deutlich machen, erläutern, was alles dazu gehört und weshalb die Arbeit in Beratung und Behandlung dadurch erfolgreicher wird.
Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. in Kooperation mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Gesundheit und dem Notdienst für Suchtmittelgefährdete und –abhängige Berlin e.V.

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/fachtage-und-seminare.php

THE IMPACT OF DRUG POLICY ON WOMEN
Kasia Malinowska-Sempruch & Olga Rychkova
Open Society Foundations, Mai 2015

www.opensocietyfoundations.org/sites/default/files/ungass-impact-drug-policy-women-20150507.pdf

What Interventions Are Needed for Women and Girls Who Use Drugs? A Global Perspective
Malinowska-Sempruch, Kasia
JAIDS Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes:
1 June 2015 - Volume 69 - Issue - p S96–S97
doi: 10.1097/QAI.0000000000000621

Women and girls who inject drugs are more likely than their male counterparts to acquire HIV. In addition to criminalization, punitive laws, and social stigma that puts all injecting drug users at increased risk, women are made even more vulnerable by social, economic, and culturally embedded power imbalances. Women and girls are also less likely to seek treatment and healthcare, even when they are pregnant.

journals.lww.com/jaids/Fulltext/2015/06011/What_Interventions_Are_Needed_for_Women_and_Girls.3.aspx

Alkohol schädigt das Herz älterer Männer und Frauen unterschiedlich. (aerzteblatt.de, 28.05.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/62956

Women's injection drug practices in their own words: a qualitative study.
Tuchman E.
Harm Reduct J. 2015 Mar 7;12(1):6. doi: 10.1186/s12954-015-0041-6.

www.harmreductionjournal.com/content/12/1/6

"Like a lots happened with my whole childhood": violence, trauma, and addiction in pregnant and postpartum women from Vancouver's Downtown Eastside
Iris Torchalla, Isabelle Aube Linden, Verena Strehlau, Erika K Neilson and Michael Krausz
Harm Reduction Journal 2015, 12:1 doi:10.1186/1477-7517-12-1

www.harmreductionjournal.com/content/12/1/1

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2015, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2015

www.bas-muenchen.de/kategorie/list/BAS-Vortragsreihe.html

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_99/Fort-_und_Weiterbildung_dgs-info_99.pdf

 

HARM REDUCTION

USA. Keeping Legalized Marijuana Out of Hands of Kids
RESEARCHERS SUGGEST REGULATORS COULD LEARN LESSONS FROM TOBACCO AND ALCOHOL INDUSTRIES TO KEEP HARMFUL PRODUCTS AWAY FROM YOUNG PEOPLE. (John Hopkins Bloomberg School of Public Health, USA, 04.05.2015)

www.jhsph.edu/news/news-releases/2015/keeping-legalized-marijuana-out-of-hands-of-kids.html

Ungarn. The Battle for Harm Reduction Continues in Budapest
We reported a few months ago that another needle and syringe program fell victim to political attacks in Budapest. But harm reducers do not give up the fight - we obtained public data from the National Centre of Epidemiology that showed a sharp increase in hepatitis C infections in a period when access to harm reduction programs rapidly increased. There was a televised debate between us and a politician responsible for the closure of a service. (Drug Reporter, Ungarn, 14.05.2015)

drogriporter.hu/en/node/2711

Emerging adults' use of alcohol and social networking sites during a large street festival: a real-time interview study.
Whitehill JM, Pumper MA, Moreno MA.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2015 May 20;10(1):21. [Epub ahead of print]
PMID: 25990109

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/s13011-015-0016-3.pdf

Irland. Ministers welcome availability of life-saving antidote to heroin-related overdoses aimed at reducing drug-related deaths
Minister for Health, Dr Leo Varadkar and Minister of State with responsibility for the National Drugs Strategy, Aodhán Ó Ríordáin both welcomed today's confirmation by the HSE that naloxone will be made available from tomorrow for prescription and supply to opioid drug users under an initiative aimed at reducing drug-related deaths and near-fatal drug poisonings. (Department of Health, Irland, 21.05.2015)

health.gov.ie/blog/press-release/ministers-welcome-availability-of-life-saving-antidote-to-heroin-related-overdoses-aimed-at-reducing-drug-related-deaths/

USA. This Music Festival Knows It Can't Stop People From Doing Drugs, So It's Trying To Keep Them Safe Instead. (Huffington Post, USA, 20.05.2015)

www.huffingtonpost.com/2015/05/20/lightning-in-a-bottle-festival-drugs_n_7336290.html

Effectiveness of bystander naloxone administration and overdose education programs: a meta-analysis
Giglio et al. Injury Epidemiology (2015) 2:10 DOI 10.1186/s40621-015-0041-8
The objective of this review was to assess the effectiveness of bystander naloxone administration and overdose education programs by synthesizing quantitative results reported in the research literature. Studies meeting predefined criteria were identified and reviewed, and their results were synthesized through meta-analysis

www.injepijournal.com/content/pdf/s40621-015-0041-8.pdf

USA. Durham Jail First in South to Provide Naloxone to Released Inmates
Durham Jail First in South to Provide Naloxone to Released Inmates. (NCHRC, USA, 22.05.2015)

www.nchrc.org/news-and-events/news/Inmate%20naloxone%20access

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Indien. Double trouble: Injection, drug use and sexual behaviour in India
People who inject drugs (PWID) in India and elsewhere face a disproportionally high risk of contracting HIV and other blood borne viruses. India is home to at least 180,000 PWID, a large proportion of whom do not have access to sterile injecting equipment which in turn results the use of non-sterile needles and syringes and consequent rapid and large-scale transmission of HIV. (IDCP, 28.04.2015)

idpc.net/publications/2015/04/double-trouble-injection-drug-use-and-sexual-behaviour

Frankreich. TOXICOMANIE: Une salle de shoot pour Strasbourg
Strasbourg s'est portée candidate pour expérimenter une salle de réduction des risques, plus communément appelée salle de shoot. Cette structure, qui sera gérée par l'association Ithaque, devrait être installée au sein de l'hôpital civil, géographiquement central, et qui ne stigmatisera pas un quartier. (lalsace.fr, 08.05.2015)

www.lalsace.fr/bas-rhin/2015/05/08/une-salle-de-shoot-pour-strasbourg

USA. Surge in cases of HIV tests US policy on syringe exchange
Bans on federal funding have remained largely intact. (NY Times, USA, 16.05.2015)

www.nytimes.com/2015/05/17/us/surge-in-cases-of-hiv-tests-us-policy-on-needle-exchanges.html

USA. Largest U.S. needle exchange tries free meth pipes in Seattle
Occasional crystal meth smoker Richard Russell ambles up to a church storage garage in a Seattle alley and a recovering drug addict hands him two brand new meth pipes, no questions asked. (Reuters, USA, 14.05.2015)

www.reuters.com/article/2015/05/14/us-usa-drugs-seattle-idUSKBN0NZ11U20150514

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

New website: Global Drug Policy Reform
This website is part of a unified campaign of many organisations around the world that are demanding reform of drug policies at the UNGASS and beyond. The campaign is intended to present an easy way to display the "face" of the movement to demonstrate our unity around several reform issues (see the campaign "platform" on the website). Over time, this campaign will develop messaging and branding to make it more effective. It will also cross-link to various campaigns that have been developed around the UNGASS and global drug policy reform. (UN Drug Policy Reform, UK, Mai 2015)

undrugpolicyreform.org

The new drug warriors
As one side of the world softens its line against illegal drugs, another is getting tougher—and more vocal. (The Economist, UK, 02.05.2015)

www.economist.com/news/international/21650104-one-side-world-softens-its-line-against-illegal-drugs-another-getting

Demystifying 'Narcoterrorism'
Benoît Gomis
GDPO – Global Drug Policy Observatory, and Swansea University, UK
Mai 2015

www.swansea.ac.uk/media/Demistifying%20narcoterrorism%20FINAL.pdf

Reform Global Drug Policy

Our new coalition is pressing for a range of reforms to international drug policy, including the prioritizing of human rights, public health, economic development, access to medicines, security, and the revision of the UN drug control conventions to eliminate the conflict that has emerged between treaty language and legalization of marijuana or other drugs in UN member states. (stopthedrugwar.org, Mai 2015)

stopthedrugwar.org/un

EU Statement – United Nations General Assembly: High Level Debate on the 2016 Special Session on the World Drug Problem
Summary: Statement on behalf of the European Union and its Member States by H.E. Ms. Györgyi Martin Zanathy, Head of the European Union Delegation to the International Organisations in Vienna, on the occasion of the High Level thematic debate in support of the process towards the 2016 Special Session on the World Drug Problem. (EU Delegation to the UN, New York, 07.05.2015)

eu-un.europa.eu/articles/en/article_16424_en.htm

Why are drug policies relevant to the new global development agenda?
Javier Sagredo, Advisor on Democratic Governance and Citizen Security, UNDP in Latin America and the Caribbean, 07.05.2015

www.undp.org/content/undp/en/home/blog/2015/5/7/-Qu-tienen-que-ver-las-pol-ticas-de-drogas-y-la-nueva-agenda-de-desarrollo-global-.html

Kofi Annan calls on the World Health Assembly to legally regulate drugs
Yesterday saw the 68th edition of the World Health Assembly, the supreme decision-making body of World Health Organisation, and the largest and most high-profile health-related event in the world. (Transform Blog, UK, 20.05.2015)

www.tdpf.org.uk/blog/kofi-annan-calls-world-health-assembly-legally-regulate-drugs

 

ASIEN

"No country can tackle the threats of drugs and crime alone," says UNODC Chief at Central Asia meeting on illicit drugs
Cooperation and coordination are essential to counter the problem of illicit drugs in Central Asia, UNODC Executive Director Yury Fedotov said in Turkmenistan, at an event - the renewing of a regional anti-drug trafficking pact known as the Memorandum of Understanding (MOU) - hosted by the Turkmen President Gurbanguly Berdimuhamedow and the country's Minister of Foreign Affairs, Rashid Meredov. (UNODC, 06.05.2015)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2015/May/no-country-can-tackle-the-threats-of-drugs-and-crime-alone--says-unodc-chief-at-central-asia-meeting-on-illicit-drugs.html

Mekong region officials vow to counter drug threat
Ministers and senior officials from the six countries of the Mekong river region, which includes Cambodia, China, Lao PDR, Myanmar, Thailand and Viet Nam, together with UNODC, convened to endorse a new strategy to combat the growing and evolving drug threat to the region. As the latest data shows, the flow of illicit drugs, including synthetic drugs, particularly methamphetamine, and precursor chemicals continues to increase and threaten the Mekong sub-region. (UNODC, 21.05.2015)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2015/May/mekong-region-officials-vow-to-counter-drug-threat.html

JEMEN

Khat. Yemen tribesmen ban khat in city overrun by al-Qaida militants
Group allied with regional Islamist branch that overran Mukalla last month say users of the traditonal drug will be held responsible under sharia law. (The Guardian, UK, 15.05.2015)

www.theguardian.com/society/2015/may/15/yemen-tribesmen-ban-khat-city-overrun-al-qaida-militants-drugs

INDIEN

Arunachal tops in poppy cultivation; raises security concerns
Tucked away in the far northeast corner, Arunachal Pradesh has emerged on the top among the illegal opium poppy producers in the country, ringing alarm bells among security agencies given its proximity with Myanmar and other nations notorious for cultivation of the contraband. Due to geographic closeness with the 'golden triangle' of Myanmar, Lao PDR and Thailand, infamous for opium and heroin production and trafficking, security agencies are concerned that the state with favourable climate for poppy cultivation has started to act as an extension of the international mafia indulging in the illegal trade and a report in this regard has been submitted to the Union Home Ministry.(The Shillong Times, Indien, 11.05.2015)

www.theshillongtimes.com/2015/05/11/arunachal-tops-in-poppy-cultivation-raises-security-concerns/

AFGHANISTAN / TADSCHIKISTAN

Afghan drug users nearly double: officials
The number of drug users in Afghanistan soared to a record high of three million last year, almost doubling over a two-year period in the world's leading producer of opium, officials said Tuesday. (The Express Tribune, Pakistan, 12.05.2015)

tribune.com.pk/story/885114/afghan-drug-users-nearly-double-officials/

CHINA

China urges to "firmly oppose" legalization of narcotic drugs. (Xinhua News Agency, China, 08.05.2015)

www.globalpost.com/article/6541760/2015/05/08/china-urges-firmly-oppose-legalization-narcotic-drugs

 

AMERIKA

Is Legalized Cocaine the Next Frontier for Drug Policy Reform?
Based on a new paper by Brookings conceptualizing the aftermath of a breakdown in the international narcotics control regime, InSight Crime considers the profound impact the legalization of cocaine could have on Latin America's organized crime landscape.
In a paper recently published by Brookings (pdf), author Jonathan Caulkins counsels a forward-looking approach to drug policy that includes planning for a world in which cocaine and opiates such as heroin are no longer universally prohibited throughout Latin America. (insightcrime.com, USA, 14.05.2015)

www.insightcrime.com/news-analysis/the-next-drug-frontier-imagining-legalized-cocaine-in-latam

After the Grand Fracture: Scenarios for the Collapse of the International Drug Control Regime
Jonathan P. Caulkins, Carnegie Mellon University
Foreign Policy at Brookings, 2015

www.brookings.edu/~/media/Research/Files/Papers/2015/04/global-drug-policy/Caulkinsfinal.pdf

Women, Drug Policies, and Incarceration in the Americas
A Joint Project to Promote More Humane and Effective Policies. (WOLA - Washington Office on Latin America, USA, 21.05.2015)

www.wola.org/commentary/women_drug_policies_and_incarceration_in_the_americas

USA

How Our War on Drugs Undermines Mexico
The continued dominance of multi-billion dollar Mexican drug cartels is linked to aggressive drug policies of the U.S. in the 1960s and '70s. (TIME, USA, 11.05.2015)

time.com/3853971/1971-war-on-drugs/

 

LATEINAMERIKA

MEXIKO

Drogenkrieg in Mexiko auf spiegel-online

www.spiegel.de/thema/drogen_mexiko/

KOLUMBIEN

Coca Production in Colombia Jumped 39 Pct in 2014. (abc news, USA, 04.05.2015)

abcnews.go.com/International/wireStory/coca-production-colombia-jumped-39-pct-2014-30801008

Colombia to ban coca spraying herbicide glyphosate. (BBC, UK, 10.05.2015)

www.bbc.com/news/world-latin-america-32677411

Colombia's FARC Rebels Suspend Unilateral Ceasefire. (NYT, USA, 22.05.2015)

www.nytimes.com/reuters/2015/05/22/world/americas/22reuters-colombia-rebels.html

PERU

Kokain-Kuriere in Peru: Laufburschen der Drogenbarone
Man nennt sie die Mochileros: Tausende junge Peruaner mit Rucksäcken transportieren Drogen aus den Anbauregionen über die Anden. Für ein paar Dollar gehen sie große Risiken ein. (spiegel online, 11.05.2015)

www.spiegel.de/panorama/justiz/kokain-kuriere-in-peru-laufburschen-der-drogenbarone-a-1032864.html

 

AFRIKA

GUINEA-BISSAO

Hooked - Part 1
Known as Africa's first narco-state, Guinea-Bissau has been a key hub in the international drugs trade for nearly a decade. Hit by military coups and poverty, it's used by South American drug cartels as a route to smuggle cocaine to Europe.
Hooked is a five-part report in graphic novel style of the human impact of that trade. It explores difficult themes of drug taking. (BBC, UK, 15.05.2015)

www.bbc.com/news/magazine-32740687
hooked.bbcnewslabs.co.uk/en/the-tide-rolls-in/

Hooked - Part 2
Buba, a young man in the West African state of Guinea-Bissau, is enjoying the money he got from selling a package of cocaine washed ashore after a shipwreck. (BBC, UK, 19.05.2015)

www.bbc.com/news/magazine-32740688

NIGER / LIBYEN

Sahara desert gun battle yields drugs haul, says France. (BBC, UK, 19.05.2015)

www.bbc.com/news/world-africa-32796372

Interception d'un convoi affilié aux terroristes à l'extrême nord du Niger. (Ministère de la Défense, Frankreich, 18.05.2015)

www.defense.gouv.fr/operations/sahel/actualites/interception-d-un-convoi-affilie-aux-terroristes-a-l-extreme-nord-du-niger

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

USA. NY residents can now text addiction hotline
New York residents can now contact the New York State HOPEline addiction referral and support service by texting 1-877-8-HOPENY.
The HOPEline is a free and confidential 24-hour service that connects people who are struggling with substance abuse and problem gambling to specially-trained behavioral health professionals for assistance in times of need. (oneidadispatch.com, USA, 26.05.2015)

www.oneidadispatch.com/general-news/20150526/ny-residents-can-now-text-addiction-hotline
www.oasas.ny.gov/accesshelp/

Web-based interventions to decrease alcohol use in adolescents: a Delphi study about increasing effectiveness and reducing drop-out.
Jander A, Crutzen R, Mercken L, De Vries H.
BMC Public Health. 2015 Apr 9;15:340. doi: 10.1186/s12889-015-1639-z.

www.biomedcentral.com/1471-2458/15/340

 

NEUERSCHEINUNGEN

Schweiz. Lucy's Rausch
Das Gesellschaftsmagazin für psychoaktive Kultur

  • zeitgenössisch, ästhetisch und verständlich
  • ein Projekt für den deutschsprachigen Raum vom Nachtschatten Verlag in Solothurn

Lucy's Rausch Nummer 1
ISSN 4-198967-014805-01, 112 Seiten, Format 20×26,5 cm
Fr. 18.50 / EUR 14.80

lucys-magazin.com

Böckem, Jörg; Jungaberle, Henrik; Jork, Immanuel; Kluttig, Julia (2015): High sein. Ein Aufklärungsbuch. Berlin: Rogner & Bernhard. Flexcover, 312 Seiten, ISBN 978-3-95403-086-6, 22,95 Euro.

Interview mit den Autoren in jetzt.de, Süddeutsche Zeitung, 08.04.2015

jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/592448/Keine-Droge-macht-per-se-sofort-suechtig

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Royal College of Psychiatrists releases guidelines to improve healthcare for older people at risk of the effects of alcohol and substance misuse
New guidelines are released by the Royal College of Psychiatrists today that aim to reduce the current threat of alcohol related brain damage to older people and the rate of suicide among this age group. (RCPsych, UK, 29.04.2015)

www.rcpsych.ac.uk/mediacentre/pressreleases2015/olderpeoplesubstanceabuse.aspx

Substance misuse in older people: an information guide
Royal College of Psychiatrists, Older Persons' Substance Misuse Working Group, Faculty Report FR /OA /AP/01
UK, 2015

www.rcpsych.ac.uk/pdf/Substance%20misuse%20in%20Older%20People_an%20information%20guide.pdf

Re: College issues guidance to identify substance misuse among older people
This newly issued guidance by the Royal College of Psychiatrists is to be welcomed as it is comprehensive and brings attention to a neglected issue for an increasing number of our population. (BMJ, UK, 30.04.2015)

www.bmj.com/content/350/bmj.h2344/rr

Hamburg. Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ)
Newsletter, 5. Mai 2015
Inhalt:

  1. Welche elterlichen Einflussfaktoren stehen in Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder im späten Jugendalter?
  2. Jugendliche und Glücksspiel in digitalen Medien: Ein wachsendes Problem?
  3. Früher Einstieg in den Alkoholkonsum: Ursache für die Entwicklung einer alkoholbezogenen Störung oder Merkmal eines erhöhten genetischen Risikos?
  4. Der Zusammenhang zwischen persönlichen Werten und pathologischem Internetgebrauch bei chinesischen Jugendlichen

www.uke.de/zentren/suchtfragen-kinder-jugend/downloads/suchtfragen-kinder-jugend/Newsletter_Mai_2015.pdf

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie für Suchtfragen
Heft 31, 01.05.2015

  • (Meth-) Amphetamin-Missbrauch und das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken
  • Arbeitszeiten und Alkoholkonsum – wer ist gefährdet?
  • Stationäre Therapie bei pathologischem Glücksspielen: Inanspruchnahme und Strukturmerkmale

www.bas-muenchen.de/publikationen/suchtforschungstelegramm.html

Australien. New resources for substance use in pregnancy. (NDARC - National Drug and Alcohol Research Centre, Australien, 11.05.2015)

ndarc.med.unsw.edu.au/news/new-resources-substance-use-pregnancy

Commentary

Assessing success—a commentary on the necessity of outcomes measures

Sanghani R, Carlin A, Moler A
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2015, 10 :20 (14 May 2015)

www.substanceabusepolicy.com/content/10/1/20

How to Cope with Cravings. (Castle Craig Hospital, UK, 14.05.2015)

www.castlecraig.co.uk/blog/05/2015/how-cope-cravings

Gowing, L. R., Ali, R. L., Allsop, S., Marsden, J., Turf, E. E., West, R., and Witton, J. (2015), Global statistics on addictive behaviours: 2014 status report. Addiction, 110, 904–919. doi: 10.1111/add.12899.

onlinelibrary.wiley.com/enhanced/doi/10.1111/add.12899/

Berlin. Hilfe für Kinder drogenkranker Eltern:
Kinderchirurgen fordern verbesserte Kinderschutzstrukturen an Kliniken
7. wissenschaftliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden

Schwerpunktthema: Kinder in drogenbelasteten Familien
Hierzulande leben etwa 2,6 Millionen Kinder in Familien mit einem suchtkranken Elternteil – geschätzte 30 000 von ihnen haben drogenabhängige Eltern. Diese Kinder sind gefährdet, seelisch, psychisch und sozial Schaden zu nehmen, später selbst an einer Sucht zu erkranken oder auch Opfer von physischer Gewalt zu werden. Kinderchirurgen kommen mit diesen Kindern in Kontakt, etwa wenn sie ein verletztes Kind behandeln – und sollten dann Hilfestellungen im Sinne des Kindes einleiten. Jedoch mangelt es in vielen Krankenhäusern an geeigneten Strukturen, die sich dieser Familienproblematik annehmen könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) fordert deshalb deutschlandweit interdisziplinäre Kompetenzstrukturen für den Kinderschutz in und um Kinderkliniken. Die DGKCH macht dies deutlich anlässlich der 7. wissenschaftlichen Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden. (DGKCH – Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie, Mai 2015)

www.dgkch.de/index.php/menu_dgkch_home/menu_pressestelle/290-pressemitteilung-2015-3

Hessen. 40. Ausgabe des HLS-Forschungsbriefes
Die Themen der aktuellen Ausgabe:

  • AWMF-Register Nr. 076-006 S3-Leitlinien "Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums"
  • Sozialarbeit und die Implementierung von evidenzbasierter Praxis
  • Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum im (frühen) Jugendalter

hls-online.org/index.php

USA. A Choice for Recovering Addicts: Relapse or Homelessness. (NYT, USA, 30.05.2015)

www.nytimes.com/2015/05/31/nyregion/three-quarter-housing-a-choice-for-recovering-addicts-or-homelessness.html

USA. National Scientific Council on the Developing Child - Center on the Developing Child at Harvard University. (2015). Supportive Relationships and Active Skill-Building Strengthen the Foundations of Resilience: Working Paper 13.

developingchild.harvard.edu/resources/reports_and_working_papers/working_papers/wp13/

USA. Center on the Developing Child at Harvard University

developingchild.harvard.edu

Dopamine D1/D2 Receptor Activity in the Nucleus Accumbens Core But Not in the Nucleus Accumbens Shell and Orbitofrontal Cortex Modulates Risk-Based Decision Making.
Mai B, Sommer S, Hauber W.
Int J Neuropsychopharmacol. 2015 Apr 23. pii: pyv043. doi: 10.1093/ijnp/pyv043. [Epub ahead of print]

ijnp.oxfordjournals.org/content/early/2015/05/11/ijnp.pyv043.long

Psychosoziale Behandlungen bei Suchterkrankungen – Suchtspezifische Psychotherapieformen und ihre Wirksamkeit
Psychosocial Treatment of Addictive Disorders – An Overview of Psychotherapeutic Options and their Efficacy
M. Walter, K. M. Dürsteler, S. A. Petitjean, G. A. Wiesbeck, S. Euler, D. Sollberger, U. E. Lang, M. Vogel
Fortschr Neurol Psychiatr 2015; 83(04): 201-210
DOI: 10.1055/s-0034-1399338
Abstract

www.thieme-connect.com/DOI/DOI

 

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

New study reveals most popular drugs at American music festivals
Over three million Instagram postings reveal some fascinating info about drug use
North American rock festivals remain a hotbed for drug use, as a study from DrugAbuse.com has revealed. The website collated over three million Instagram postings that mentioned 15 of the biggest musical festivals, and examined how many of them also mentioned drug use. The results are broken down by substance type in the below infographic, and the results are fascinating. (consequenceofsound.net, USA, 07.05.2015)

consequenceofsound.net/2015/05/new-study-reveals-most-popular-drugs-at-american-music-festivals/

USA. Willie Nelson: 'I've bought a lot of pot, and now I'm selling some back'
Four wives, seven children, 350 albums and his own line in marijuana: Willie Nelson has never done anything by halves. Lifelong fan Zoë Heller boards the tour bus. (The Guardian, UK, 16.05.2015)

www.theguardian.com/music/2015/may/16/willie-nelson-ive-bought-a-lot-of-pot-and-now-im-selling-some-back

 

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Vivanty - Das Beste aus Lifestyle, Wirtschaft, Sterneküche, Automobile, Reisen & Hotels & die besten Internviews" (No. 13, Juni 2015) gibt es einen spannenden Artikel über "Die Renaissance des Bieres". Lustigerweise hat man einem Leser von dgs-info die Zeitschrift als "Leseprobe zur Auslage im Wartebereich" (in einer Suchtfachklinik!) unaufgefordert zugeschickt.

Ein gewisser Dr. Peter Hahn (Rechtsanwalt & Publizist) schreibt dort ab Seite 182 u.a.:

"Viele Untersuchungen zeigen zudem: Ein maßvoller Biergenuß kann der Gesundheit förderlich sein. Mittlerweile ist unter Medizinern unumstritten, dass mäßiger Bierkonsum das Risiko von Herz- und Kreislauferkrakungen senkt und dies deutlich besser als Wein. […] Obgleich Bier ein sicheres Lebensmittel im Sinne des europäischen Lebensmittelrechts ist, das Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein kann, darf auf die gesundheitlichen Vorzüge nicht hingewiesen werden. Schuld daran ist die europäische Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben, die ein absolutes Verbot enthält. […] Ursache ist die europaweit geführte (teilweise überzogene) Diskussion über die Schädlichkeit von Alkohol im Allgemeinen und Bier als "Einstiegsdroge" im Besonderen. Die Pathologisierung der Gesellschaft greift mehr und mehr um sich und hat zu Unrecht auch das Bier erreicht."

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juli 2015.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Impressum

dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).

Ständige Mitarbeiter: Ralf Gerlach (Münster), Mathias Häde (Bielefeld), Robert Newman (New York), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg)

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