dgs-info, Ausgabe 94, Januar 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

die Deutsche AIDS-Hilfe hat die Zitate des Jahres 2014 zusammengestellt: „Die Fakten sprechen für sich. Es ist an der Zeit, den Kurs zu ändern. Wir brauchen eine Drogenpolitik, die über tatsächlich funktionierende Strategien informiert ist, statt eine Politik, die den Drogenkonsum kriminalisiert und darin scheitert, Zugang zu wirksamer Prävention oder Behandlung zu schaffen. Das hat nicht nur zu überfüllten Gefängnissen, sondern auch zu schweren gesundheitlichen und sozialen Problemen geführt.” (Kofi Annan, ehemaliger UNO-Generalsekretär anlässlich des Berichts der Global Commission on Drug Policy)

Zum Tag der Menschenrechte hat der Schildower Kreis auf die Verhängung der Todesstrafe gegen Drogenhändler hingewiesen. (AST – AntiSTigma / Human Rights)

DHS und Barmer Gek haben eine Kampagne gestartet, um Ärzte und Patienten stärker für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu sensibilisieren. Die Ausgabe 1/2015 des Deutschen Ärzteblatts zeigt in einer Übersichtsarbeit, wie die hohe Verschreibungszahl der Benzodiazepine zu Stande kommt und worauf bei der Entgiftung zu achten ist. (DHS und SUBSTANZEN, verschiedene)

Der Kampf um die Marktanteile für Hepatitis-C-Medikamente geht in die nächste Runde: AbbVie will mit geringeren Preisen gegen GILEAD punkten. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

„Medizinische Rehabilitation Drogenkranker gemäß §35 BtMG ("Therapie statt Strafe"): Wirksamkeit und Trends“ heißt eine Veröffentlichung aus dem Hamburger ZIS - Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS), gefördert vom BMG, erschienen bereits 2013: „Einer Ausweitung des Prinzips „Therapie statt Strafe“ stehen gegenwärtig zwei Entwicklungstendenzen entgegen. Erstens wird durch die Zunahme von Substitutionsbehandlungen eine geringere Nachfrage nach einer Abstinenztherapie beobachtet. Zweitens ist die Unterbringung im Maßregelvollzug gemäß §64 StGB erheblich angestiegen, so dass weniger drogenabhängige Straftäter für eine Drogentherapie nach §35 BtMG in Betracht kommen.“

Die Rauchquote bei Männern und Frauen in Deutschland geht weiter zurück und eine Mehrheit der Bevölkerung hält den Nichtraucherschutz für unumgänglich. (DROGENPOLITIK – TABAKSTEUER - NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Und auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist rückläufig. (DROGENPOLITIK – ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Der New Yorker Neuropsychopharmakologe Carl Hart hat untersucht, ob Methamphetamin kognitive Funktionen beeinträchtigt und die bayerische Aktion Jugendschutz hat die Epidemiologie und Präventionslage zu Crystal in Deutschland untersuchen lassen. (SUBSTANZEN – AMPHETAMINE)

Die Zeichen mehren sich, dass Cannabis - kombiniert mit Opioiden - in der Schmerzbehandlung lindernd wirken kann. (SUBSTANZEN – CANNABIS)

Das Forscherpaar Erik und Denise Kandel hat kürzlich im New England Journal of Medicine den lesenswerten Text „A Molecular Basis for Nicotine as a Gateway Drug“ veröffentlicht. (SUBSTANZEN – NIKOTIN)

Und wie immer die aktuellen Veröffentlichungen aus aller Welt zur Substitutionsbehandlung, Harm Reduction, War on Drugs u.a.m.

Die Rubrik PRÄVENTION ist einem technischen Fehler zum Opfer gefallen.

Im Leittext dieser Ausgabe erfahren Sie mehr darüber, wie das Gesundheitsamt von Amsterdam reagierte, als drei britische Touristen an Kokain starben, das in Wirklichkeit Heroin mit tödlicher Konzentration war.

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
DHS – DEUTSCHE HAUPTSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
IMPRESSUM

LEITTEXT

Niederlande. Extrem gefährliches Kokain in Amsterdam im Umlauf
In Amsterdam wird derzeit weißes Heroin als "Kokain" an Touristen verkauft. Es gab unter den Konsument_innen bereits drei Todesfälle und mehrere Notfälle. (drug scouts, Leipzig, 02.12.2014).

www.iamsterdam.com/de-DE/Media-Centre/city-hall/akut-lebensbedrohliche-drogen-im-umlauf

Niederlande/Amsterdam. Cocaine Alert
Currently extremely dangerous cociane is being sold in Amsterdam. (GGD – Public Health Service, NL-Amsterdam, 03.12.2014)

www.ggd.amsterdam.nl/english/drugsalert/

Niederlande/Amsterdam. Cocaine Alert Video. (GGD – Public Health Service, Dezember 2014, 02:00)

www.youtube.com/watch

Niederlande. 'You will not be arrested for using drugs': What a sane drug policy looks like
Authorities in the Netherlands are warning Amsterdam tourists about heroin masquerading as cocaine, which has already killed several people and sent a number of others to the hospital. The campaign is striking because you'd never see one like it in the U.S. (Washington Post Blog, USA, 02.12.2014)

www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2014/12/02/you-will-not-be-arrested-for-using-drugs-what-a-sane-drug-policy-looks-like/

 

DGS

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – Mitgliederwerbung

Mit der Aktion 500+ im vergangenen Jahr ist es nicht gelungen, die Mitgliederzahl auf über 500 zu steigern. Es konnten allerdings die altersbedingten Austritte aufgefangen werden, immerhin.
Die DGS setzt deshalb die Kampagne fort: Wer bis zum DGS-Kongress im November 2015 Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

 

DGS 2  – Mitteilungen des Vorstands 2 – Ehrungen

Die WPA – World Psychiatric Association hat im November 2014 Professor Michael Krausz zum New Chair of Addiction Psychiatry gewählt. Michael Krausz, ehemaliger Vorsitzender der DGS, ist aktuell Professor an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada.

 

DGS 3 – Mitteilungen des Vorstands 3 – Ruhestand

Dr. med. Klaus Behrendt, langjähriger Vorsitzender der DGS, ist am 31.12.2014 in den Ruhestand getreten. Behrendt war zuletzt Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen im Krankenhaus ASKLEPIOS Hamburg Nord Ochsenzoll.

 

DGS 4 – Mitteilungen des Vorstands 4 – Zum Stand der Substitutionsbehandlung

Hamburg. 25 Jahre Palette e.V.
Substitutionsbehandlung in Deutschland – eine Bestandsaufnahme
Hans-Günter Meyer-Thompson, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin
Hamburg, 24.11.2014, Redemanuskript

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_94/25_Jahre_Palette_-_Substitution_-_Bestandsaufnahme-Redemanuskript-final.pdf

 

DGS 5 – Mitteilungen des Vorstands 5 – Veröffentlichung in DÄB - Deutsches Ärzteblatt

Medizinische Innovationen: Warum wir Förderstrukturen für Ideen aus der Praxis brauchen
Dtsch Arztebl 2014; 111(50): A-2222 / B-1876 / C-1796
Ulmer, Albrecht; Scheller, Carsten
Weil Förderinstrumente fehlen, ist es für niedergelassene Ärzte schwierig, Beobachtungen aus der Praxis wissenschaftlich zu dokumentieren oder in kleine Pilotprojekte zu überführen. Die Gesellschaft verzichtet so auf eine treibende Innovationskraft.

www.aerzteblatt.de/archiv/165604

 

DGS 6 - SUCHTTHERAPIE - Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 7 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Dezember 2014

 

DGS 8: Kongresse und Veranstaltungen 2015 mit Beteiligung der DGS

Hamburg. Schwerpunkt: 20 Jahre Suchttherapietage – Neue Entwicklungen und Horizonte in der Suchthilfe
26.-29.5.2015

www.suchttherapietage.de/index.php/17-suchttherapietage-in-hamburg-2012/

Veranstaltung der DGS auf den Suchttherapietagen 2015-01-03

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_94/STT-2015_DGS.pdf

 

AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS

USA. Stop Stigma Now! WE HOLD HANDS TO ERADICATE THE STIGMA ASSOCIATED WITH THE MEDICAL TREATMENT OF ADDICTION

www.stopstigmanow.org

Kopflose Drogenpolitik - Zum Tag der Menschenrechte
Schildower Kreis, 10.12.2014

www.facebook.com/notes/schildower-kreis/der-schildower-kreis-zum-tag-der-menschenrechte/765287503507095
blogs.taz.de/drogerie/2014/12/10/menschenrechte-und-die-drogenpolitik/

Ungarn. Mandatory School Drug Testing Proposal Rejected in Hungary
A government politician's proposal for mandatory drug testing of teenagers has been rejected due to criticism. (drogriporter.hu/HCLU, Ungarn, 12.12.2014)

drogriporter.hu/en/hungary_drugtesting

Europa. It is possible to obtain justice if you seek access to it
On Human Rights Day we talked to EHRN expert on human rights and drug policies Eka Iakobishvili about protection of human rights of people who use drugs and key achievements in the field. (Eurasian Harm Reduction Network, Litauen, 10.12.2014)

www.harm-reduction.org/blog/it-possible-obtain-justice-if-you-seek-access-it

Lauren M. Broyles PhD, RN, Ingrid A. Binswanger MD, MPH, Jennifer A. Jenkins MPH, Deborah S. Finnell DNS, PMHNP, Babalola Faseru MD, MPH, Alan Cavaiola PhD, Marianne Pugatch MSW & Adam J. Gordon MD, MPH (2014) Confronting Inadvertent Stigma and Pejorative Language in Addiction Scholarship: A Recognition and Response, Substance Abuse, 35:3, 217-221, DOI: 10.1080/08897077.2014.930372

idhdp.com/media/399874/confronting-inadvertent-stigma-english-1.pdf

Global. U.N. should stop funding Iran anti-drugs operations: rights groups
Six rights groups urged the United Nations anti-drugs agency on Wednesday to stop funding counter-narcotics police operations in Iran until Tehran ends the death penalty for such offences. (reuters, 17.12.2014)

www.reuters.com/article/2014/12/17/us-iran-drugs-un-idUSKBN0JV1RA20141217

Saudi-Arabien. Pakistani national beheaded in Saudi Arabia for heroin smuggling.
(...) Saudi Arabia executes, on an average, about 100 people a year, mostly through beheading. Death sentence is given to people for drug crimes, adultery and practising of witchcraft in Saudi Arabia. (India TV News Desk, 12.12.2014)

www.indiatvnews.com/news/world/pakistani-national-beheaded-in-saudi-arabia-for-heroin-smuggling-21568.html

Ungarn. Drogenkontrolle in Ungarn: Urinieren für Fidesz und Vaterland
Mit "freiwilligen" Drogentests an Schulen will die Regierung organisierte Kriminalität bekämpfen. Auch Politiker und Journalisten könnten geprüft werden. (taz.de, 28.12.2014)

www.taz.de/%21151915/

USA. New Jersey Supreme Court sides with mom who gave birth while on methadone
New Jersey can't conclude a mother abused and neglected her baby because the child was born exhibiting symptoms of methadone withdrawal due to the mother's use of the drug, the state Supreme Court ruled in an opinion Monday. (The Trentonian, USA, 22.12.2014)

www.trentonian.com/general-news/20141222/new-jersey-supreme-court-sides-with-mom-who-gave-birth-while-on-methadone

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

Aktionswocher Alkohol 2015

www.aktionswoche-alkohol.de

Berlin. Auf das Suchtpotenzial von Schlaf- und Beruhigungsmitteln achten
Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. Die Bundesärztekammer hat daher zusammen mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Barmer Gek eine Aufklärungskampagne gestartet, um Ärzte und Patienten stärker für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungs­mitteln zu sensibilisieren. Die Barmer Gek hat dazu einen zweiseitigen Kurz-Leitfaden für Ärzte und ein dazugehöriges Manual erstellt. (aerzteblatt.de, 05.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61110

4-K-Kampagne
Ziel der gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER GEK, Bundesärztekammer (BÄK) und Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist es, Patienten, Ärzte und Apotheker über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu informieren.
Kampagnenmaterial, Interviews, Hintergrundinformationen u.a.m. (DHS, Dezember 2014)

www.dhs.de/kampagnen/aktuell.html

Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Medikamentenkonsum von Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln
Hrsg.: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), 2014
Autoren: PD Dr. H.-J. Rumpf, Dr. G. Bischof (Universität Lübeck) Prof. Dr. U. John (Universität Greifswald)

www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Infothek/Broschueren__und__Downloads/PDFs__Bilder__Broschueren__und__Downloads/Downloads/sonstiges/leitfaden__medikamentenabhaengigkeit.pdf

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2015

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

JAHRESRÜCKBLICK 2014: Worte des Jahres

blog.aidshilfe.de/2015/01/01/worte-des-jahres/

JAHRESRÜCKBLICK II: Das war 2014: Erfolge

blog.aidshilfe.de/2014/12/31/das-war-2014-erfolge/

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

 

BUNDESVERBAND DER ELTERN UND ANGEHÖRIGEN FÜR AKZEPTIERENDE DROGENARBEIT E.V.

www.akzeptierende-eltern.de

 

INTERNATIONAL

Schweiz. Elternnewsletter von Sucht Schweiz - Dezember 2014

www.suchtschweiz.ch/index.php

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2015

www.nada-akupunktur.de

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

USA. Naloxone, a Drug to Stop Heroin Deaths, Is More Costly, the Police Say. (NYT, 30.11.2014)

www.nytimes.com/2014/12/01/nyregion/prices-increase-for-antidote-to-heroin-overdoses-used-by-police.html

Global. How powerful synthetic drugs will upend drug markets globally
Keith Humphreys, professor and director of mental health policy in the Stanford University Department of Psychiatry. (Washington Post, wonkblog, 02.12.2014)

www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2014/12/02/how-powerful-synthetic-drugs-will-upend-drug-markets-globally/

Berlin. Diskussion um Kosten der Pharmaforschung
Eine Kontroverse darüber, wie teuer es ist, neue Arzneimittel zu entwickeln, hat ein neues Gutachten des "Tufts Center for the Study of Drug Development" ausgelöst. Das Zentrum beziffert darin die Kosten für die Entwicklung eines neuen Medikaments auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar.
"Eine solche Summe kann und darf nicht ernst genommen werden", sagte dazu Philipp Frisch, Koordinator der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen. Aus der Erfahrung mit nicht gewinnorientierter, gemeinnütziger Pharmaforschung wisse die Hilfsorganisation, dass die Kosten für die Entwicklung eines Medikaments inklusive Verlustrisiko bei zirka 150 Million Euro lägen. (aerzteblatt.de, 27.11.2104)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/60946

Savell E, Gilmore AB, Fooks G (2014) How Does the Tobacco Industry Attempt to Influence Marketing Regulations? A Systematic Review. PLoS ONE 9(2): e87389. doi:10.1371/journal.pone.0087389

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087389

Berlin. Pharmaindustrie will Zuwendungen an Ärzte ab 2016 im Internet veröffentlichen
Ab dem kommenden Jahr wollen die Arzneimittelfirmen in Deutschland alle Zuwendungen erfassen, die sie Ärzten zukommen lassen. Dazu zählen Dienstleistungs- und Beratungshonorare, Spenden, Zuwendungen für Fortbildungen oder für Forschung. Ab 2016 sollen diese Zuwendungen im Internet veröffentlicht werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat auf diese Konsequenzen aus dem Transparenzkodex des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) jetzt in ihrem Newsletter "Praxisnachrichten" hingewiesen. (aerzteblatt.de, 15.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61221

Kanada. Canadian medical marijuana company PharmaCan to go public next week
PharmaCan Capital, a holding company focusing on the Canadian medical marijuana market, is set to go public next week, opening up for investors a basket of licensed producers and signaling the appetite for a growing industry. (trust.org, Kanada, 12.12.2014)

www.trust.org/item/20141212224759-tfu9l/

USA. Bristol-Myers Hepatitis C Drug Needs More Data on Combinations
Bristol-Myers Squibb Co. (BMY) needs to produce additional data on its hepatitis C drug in combination with other antiviral treatments before U.S. regulators will decide whether to approve it. (bloomberg.com, 26.11.2014)

www.bloomberg.com/news/2014-11-26/bristol-myers-hepatitis-c-drug-needs-more-data-on-combinations.html

USA. AbbVie Prices Hepatitis C Drug 12% Below Gilead Rival
AbbVie Inc. (ABBV) and Enanta Pharmaceuticals Inc. (ENTA)'s hepatitis C combination drug will be about 12 percent cheaper than its rival from Gilead Sciences Inc. (GILD), setting the stage for fierce competition for patients of the liver virus. (bloomberg.com, 20.12.2014)

www.bloomberg.com/news/2014-12-19/abbvie-wins-u-s-approval-to-sell-new-hep-c-competitor.html

INDIVIOR PLC zum offiziellen Verzeichnis und Handelsverkehr der London Stock Exchange zugelassen
(...) Indivior ist ein weltweiter Hersteller von Spezialpharmazeutika. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, innovative Therapien zur Behandlung von chronischen Suchterkrankungen und damit verbundenen psychischen Störungen einzuführen und Therapien grundsätzlich zugänglicher zu gestalten. (...) Im Juli 2014 kündigte die Reckitt Benckiser Group (die "RB Group") die Abspaltung der Sparte Reckitt Benckiser Pharmaceuticals in Form eines getrennten Börsengangs in Großbritannien an. Im Zuge der Hauptversammlung der RB Group am 11. Dezember 2014 sprachen sich die Aktionäre für eine Abspaltung aus. (...) Indivior setzt auf ein robustes und umfassendes Portfolio zur Behandlung von Opioidabhängigkeit, das aus SUBOXONE® (Buprenorphin und Naloxon) zur sublingualen Anwendung in Streifenform (CIII), SUBOXONE® (Buprenorphin und Naloxon) zur sublingualen Anwendung in Tablettenform sowie aus SUBUTEX® (Buprenorphin) zur sublingualen Anwendung in Tablettenform besteht. Das Unternehmen verfügt über eine leistungsstarke Auswahl von Produktkandidaten, die zur Behandlung von weiteren chronischen Suchterkrankungen wie etwa Opiat-Überdosierungen, alkoholbedingten Erkrankungen und Kokainvergiftungen konzipiert sind und mit deren Hilfe das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte in dieser Kategorie weiter fortsetzt. (finanzen.net, 23.12.2014)

www.finanzen.net/nachricht/aktien/INDIVIOR-PLC-zum-offiziellen-Verzeichnis-und-Handelsverkehr-der-London-Stock-Exchange-zugelassen-4097057

We are Indivior.
The world leader in addiction treatment with 20 years of experience and a unique, patient-focused approach.

indivior.com

 

RECHT UND GESETZ

Hamburg. Prozess gegen die Pflegeeltern von Chantal. (Berichterstattung des NDR, Hamburg-Welle)

www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Zeugin-Chantal-in-tadellosen-Verhaeltnissen,chantal190.html

Hamburg. Kommentar zum Chantal-Prozess: Wilhelmsburger Verhältnisse
Ein Kommentar von Julia Jüttner
Die elf Jahre alte Chantal starb in der Obhut ihrer Pflegeeltern - an einer Tablette der Ersatzdroge Methadon. Der Prozess nähert sich dem Ende. Die Kammer hat es eilig, der Vorsitzende keine Lust, sich mit Details aufzuhalten. Doch genau das wäre nötig. (spiegel.de, 15.12.2014)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/chantal-prozess-warum-der-prozess-dem-fall-nicht-gerecht-wird-a-1008408.html

Hamburg. Tochter von Chantals Pflegeeltern sagt aus. (ndr.de, 18.12.2014)

www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Tochter-von-Chantals-Pflegeeltern-sagt-aus-,chantal194.html

Hamburg. ÜBERRASCHUNG IM PROZESS
Versteckte Chantal eine Flasche Methadon? (Hamburger Morgenpost, 19.12.2014)

www.mopo.de/nachrichten/ueberraschung-im-prozess--versteckte-chantal-eine-flasche-methadon-,5067140,29378018.html

Warum die Legalisierung von Drogen unsere Kinder schützt
Es sind nicht Kiffer und Sozialromantiker, die für die Legalisierung von Drogen trommeln. Es sind Richter und Polizisten, die sagen: Wirklich gefährlich ist das Verbot. Jack Cole war einer der Ersten. (faz.net, 15.12.2014)

www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-die-legalisierung-von-drogen-unsere-kinder-schuetzt-13319753.html

USA. "This is Not a War on Drugs - it's a War on People."
Jack A. Cole, State Police Undercover Officer, LEAP – Law Enforcement Against Prohibition, USA, 2014)

www.leap.cc/wp-content/uploads/2011/04/End_Prohibition_Now.pdf

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG
SUBSTITUTIONSRECHT

Nürnberg. Zu wenige Ärzte in Bayern bieten Drogenersatzstoff an
Substitution hat schlechtes Image - Notlage könnte in fünf Jahren eintreten
Ein Arzt, der Süchtige mit Ersatzdrogen wie Methadon versorgt, kann schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Auch daher geben immer mehr Mediziner in der Region dieses Behandlungsgebiet auf. Für viele Patienten ist das ein Drama. Doch nun scheint sich die Politik zu bewegen. (nordbayern.de, 07.12.2014)

www.nordbayern.de/region/zu-wenige-arzte-in-bayern-bieten-drogenersatzstoff-an-1.4053293

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

"Medizinische Rehabilitation Drogenkranker gemäß §35 BtMG ("Therapie statt Strafe"): Wirksamkeit und Trends"
Abschlussbericht August 2013
Dr. Heike Zurhold, PD Dr. Uwe Verthein, Prof. Dr. Jens Reimer
Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
Alescha Lara Savinsky
Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Hamburg
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Drogen_Sucht/Forschungsberichte/Abschlussbericht_Medizinische_Rehabilitation.pdf

"Augen zu und durch" geht nicht mehr.
Eine Reform des BtMG ist zwingend erforderlich ! von Leo Teuter
freispruch : nummer 5 : september 2014 (freispruch ist das Mitgliederorgan der Strafverteidigervereinigungen)

www.strafverteidigervereinigungen.org/freispruch/freispruch_heft%205_september2014.pdf

Karlsruhe. Cannabinoide: Experten geben Einschätzung vor Gericht
Ab welcher Menge der Besitz und Handel künstlicher Cannaboide strafbar ist, darüber will der Bundesgerichtshof am 14. Januar entscheiden. Bei der mündlichen Verhandlung am Mittwoch in Karlsruhe warnten zwei Sachverständige vor den Gefahren der sogenannten Legal Highs. Der Freiburger Toxikologe Volker Auwärter beschrieb die große Bandbreite der Substanzen, die vergleichsweise harmlos wirken können, aber (je nach Art der Einnahme oder der Kombination mit anderen Rauschmitteln) schlimme Folgen haben können: von Angstzuständen und Erbrechen über Nierenversagen und Krämpfe bis in seltenen Fällen auch zum Tod. (Pharmazeutische Zeitung, 04.12.2014,)

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

 

VERKEHRSRECHT

Schweiz. Kanton Zürich - Neues Verfahren zur Erkennung von Fahrunfähigkeit: Das neue Konzept basiert darauf, dass die Lenkenden und ihr Verhalten durch die kontrollierenden Polizisten beobachtet werden. Mittels eines Auswertungsbogens notieren und beurteilen die speziell geschulten Polizeifunktionäre entsprechende Wahrnehmungen. Seit Anfang November kommt das neue Verfahren nun zur Anwendung. Hierbei werden fahrunfähige Fahrzeuglenkende mit hoher Zuverlässigkeit erkannt – unabhängig davon, ob die Ursache Alkohol, eine Droge, Übermüdung oder ein medizinisches Problem ist. (Kantonspolizei Zürich, 02.12.2014)

www.kapo.zh.ch/internet/sicherheitsdirektion/kapo/de/aktuell/medienmitteilungen/2014_12/1412021x_Fahrunfhgikeit.html

USA. Nach Auffassung der NHTSA unterstützen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Entwicklung von Grenzwerten von THC im Blut
Verfügbare wissenschaftliche Daten sind nicht in der Lage, die Definition einer Schwelle für die Beeinträchtigung durch Cannabis zu unterstützen, sowie sie bereits für Alkohol existiert. Dies ist die Schlussfolgerung einer Veröffentlichung der nationalen Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) des Bundesverkehrsministeriums. Gesetze mit solchen Grenzwerten erlauben die Bestimmung von Schwellenkonzentrationen im Blut für Substanzen, oberhalb derer Verkehrsteilnehmer als nicht fahrtüchtig betrachtet werden, auch beim Fehlen weiterer Anhaltspunkte, dass die Person in der Tat beeinträchtigt ist. (NHTSA's Office of Behavioral Safety Research, November 2014; zitiert nach: IACM-Informationen, 13.12.2014)

www-nrd.nhtsa.dot.gov/Pubs/812072.pdf

HERSBRUCK. 0,01 Gramm Cannabis: Hersbrucker Lehrerin fährt jetzt Rad
Der Fall sorgte für Schlagzeilen: Eine Hersbrucker Lehrerin wurde vor wenigen Monaten wegen des Besitzes von 0,01 Gramm Marihuana zu einer Geldstrafe von 700 Euro verurteilt. Mittlerweile ist sie auch ihren Führerschein los - und strampelt jeden Tag 14 Kilometer mit dem Rad. (Nürnberger Presse, 15.12.2014)

www.nordbayern.de/region/hersbruck/0-01-gramm-cannabis-hersbrucker-lehrerin-fahrt-jetzt-rad-1.4073294

 

EUROPA UND DIE WELT

Australien. Supply-side reduction policy and drug-related harm
Wai-Yin Wan, Don Weatherburn, Grant Wardlaw, Vasilis Sarafidis and Grant Sara
Funded by the National Drug Law Enforcement Research Fund, Australien, 2014

www.bocsar.nsw.gov.au/agdbasev7wr/bocsar/documents/pdf/20141127_supplycontrol.pdf

USA. U.S. won't stop Native Americans from growing, selling pot on their lands. (LA Times, USA, 11.12.2014)

www.latimes.com/business/la-fi-marijuana-indians-20141211-story.html

Uruguay. With Election Over, New Uruguay President Shifts Stance on Cannabis Law. (Talking Drugs, UK, 08.12.2014)

www.talkingdrugs.org/with-election-over-new-uruguay-president-shifts-stance-on-cannabis-law

USA. Today is the 100th Anniversary of the Harrison Narcotics Tax Act
December 17 marks the 100-year anniversary of the Harrison Narcotics Tax Act, generally considered the beginning of the oppressive, expensive, and devastating drug war. (DPA – Drug Policy Alliance, USA, 17.12.2014)

www.drugpolicy.org/blog/today-100th-anniversary-harrison-narcotics-tax-act

Österreich. SPÖ-Delegierte stimmten für Cannabis-Entkriminalisierung
Der 43. Bundesparteitag segnete neue Frauenquotenregelung ab und tritt für Reformierung des Suchtmittelgesetzes ein. (Der Standard, Österreich, 29.11.2014)

derstandard.at/Jetzt/Livebericht/2000008786149/SPOe-Delegierte-stimmen-ueber-Antraege-ab

USA. A Decade of Hard Work Turns into Historic Marijuana Victory in Congress
Congress recently passed the "cromnibus," an end of year federal spending bill to fund most of the government through 2015. The bill contains the bipartisan Rohrabacher-Farr medical marijuana amendment prohibiting the Justice Department from spending any money to undermine state medical marijuana laws. This is a huge victory – one that has taken 13 years to win.
For the first time, Congress is cutting off funding to federal medical marijuana raids and saying no one should be arrested for complying with their state's medical marijuana law. (DPA – Drug Policy Alliance, USA, 15.12.2014)

www.drugpolicy.org/blog/decade-hard-work-turns-historic-marijuana-victory-congress

Uganda. Four Laws That Are Devastating Public Health in Uganda
On November 20, Uganda's parliament passed the Narcotic Drugs and Psychotropic Substances (Control) Bill, also known as the Narcotics Law. A draconian piece of legislation, the law purports to deter drug abuse by imposing inhumanely long prison sentences—a conviction for simple possession can land a person in a cell for 25 years.
The Narcotics Law is the fourth in a disturbing series of laws passed in the last 12 months, all of which defy public health principles and show blatant disregard for dignity and human rights.
Naomi Burke-Shyne, Open Societies Foundation, 15.12.2014)

www.opensocietyfoundations.org/voices/four-laws-are-devastating-public-health-uganda

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

The Severity, Frequency, and Variety of Crime in Heroin-Dependent Prisoners Enrolled in a Buprenorphine Clinical Trial.
Gordon MS, Kinlock TW, Schwartz RP, Couvillion KA, O'Grady KE.
Prison J. 2013 Dec 1;93(4):390-410.
PMID: 25392564 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4225709/

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Drogen im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg
Monika Herrmann: "Wir haben nichts verharmlost"
Die Polizei alleine kann das Drogen-Problem im Görlitzer Park nicht lösen. Der Modellversuch zur Cannabisfreigabe ist nötig. Ein Kommentar der Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg. (Der Tagesspiegel, Berlin, 20.11.2014)

www.tagesspiegel.de/berlin/-drogen-im-goerlitzer-park-in-berlin-kreuzberg-monika-herrmann-wir-haben-nichts-verharmlost/11004390.html

Berlin. Drogenbeauftragte beruft neuen nationalen Drogen- und Suchtrat
Das Beratungsgremium nimmt ab sofort seine Arbeit auf. (Bundesdrogenbeauftragte, PM, 02.12.2014)

drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-04/drogen-und-suchtrat.html

Berlin. Gesicht zeigen für Cannabis als Medizin: ein Fachgespräch der Bundestagsfraktion Die Linke. (ACM-Mitteilungen vom 20. Dezember 2014)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/acm.php

Köln. Die Risiken der Legalisierung
Kiffen für die Freiheit
Ein Bezirk in Köln will, dass Cannabis legal verkauft wird. Denn viele Grüne halten die Droge für ungefährlich – und wissen dabei eine breit aufgestellte Legalisierungsbewegung hinter sich. Doch Sie irren. (faz.net, 18.012.2014)

www.faz.net/aktuell/politik/inland/cannabis-legalisierung-in-koeln-gefaehrliche-verharmlosung-13319987.html

 

TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

Berlin. Nichtraucherschutz auf dem Vormarsch
Die in den letzten Jahren in Deutschland eingeführten Nichtraucherschutzgesetze finden in der Bevölkerung immer mehr Zustimmung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Bertelsmann-Stiftung und Barmer GEK. Demnach hält rund die Hälfte der Befragten das gesetzliche Rauchverbot für "unumgänglich, um Nichtraucher vor Gesundheitsrisiken zu schützen", nur zehn Prozent empfinden die Vorschrift als "eine unangemessene staatliche Bevormundung". (aerzteblatt.de, 02.12.20149

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61078

USA. Nicotine Without Death
I attended Wells Fargo Securities' "2nd Annual E-Cig Conference" last week, and if I had to describe the mood of the speakers it would be a cross between cautious optimism and deep frustration. (New York Times, USA, 28.11.2014)

www.nytimes.com/2014/11/29/opinion/joe-nocera-nicotine-without-death.html

Berlin. Deutsche leben gesundheitsbewusster
Der "Megatrend Gesundheit" ist auch in Deutschland angekommen und führt dazu, dass immer mehr Menschen auf ihre Gesundheit achten. Das berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) auf der Basis der sogenannten GEDA-Welle 2012. "GEDA" steht für "Gesundheit in Deutschland aktuell".
(...) Seit der ersten Befragung 2003 ist die Rauchquote bei Frauen und Männern zurückgegangen. (aerzteblatt.de, 11.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61186

Orton S, Jones LL, Cooper S, Lewis S, Coleman T (2014) Predictors of Children's Secondhand Smoke Exposure at Home: A Systematic Review and Narrative Synthesis of the Evidence. PLoS ONE 9(11): e112690. doi:10.1371/journal.pone.0112690

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0112690

Jónsdóttir HL, Holm JE, Poltavski D, Vogeltanz-Holm N. The Role of Fear and Disgust in Predicting the Effectiveness of Television Advertisements That Graphically Depict the Health Harms of Smoking. Prev Chronic Dis 2014;11:140326. DOI: doi.org/10.5888/pcd11.140326

www.cdc.gov/pcd/issues/2014/14_0326.htm

Köln. Rauchfrei in das neue Jahr
Unterstützung für den Vorsatz, das Rauchen aufzugeben, leistet die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Ein konsequenter Rauchstopp senkt das Risiko für Erkrankungen und bringt zusätzliche Lebensjahre", sagte Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA, zum Jahreswechsel. Bereits in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp verbessere sich die Lungenfunktion. "Das macht sich im Alltag bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport – und sollte ein Ansporn dafür sein, auch langfristig rauchfrei zu bleiben", so Pott. (aerzteblatt.de, 30.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61326

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Europa. Eurocare is launching a new Call for a Comprehensive Alcohol Policy Strategy in the European Union. (eurocare, 21.11.2014)

eurocare.org/library/updates/call_for_action?

Hamburg. Komasaufen bei Jugendlichen rückläufig
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist nach Informationen der DAK-Gesundheit rückläufig. Im Jahr 2013 seien in 9 der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen gezählt worden als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Die vorläufige Angaben der statistischen Landesämter summierten sich auf 18 500 Fälle, ein Rückgang um 13 Prozent im Vergleich zu 2012. (aerzteblatt.de, 10.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61180

Global. Alcohol and Development
Alcohol use is related to a broad range of health problems, as well as social problems. This is a fact in cultures and countries all over the world. Even if the general level of alcohol consumed is lower in developing societies than in Western countries, alcohol still represents a serious obstacle to development in many countries in the global South. These facts are described and discussed in the FORUT booklet "Alcohol and Development", printed in October 2014. (FORUT – Campaign for Development and Solidarity, Norwegen, Oktober 2014)

www.add-resources.org/alcohol-and-development.5585716-315750.html

Why does society accept a higher risk for alcohol than for other voluntary or involuntary risks?
Rehm J, Lachenmeier DW, Room R.
BMC Med. 2014 Oct 21;12:189. doi: 10.1186/s12916-014-0189-z.

www.biomedcentral.com/1741-7015/12/189

Brousse, G.; Bendimerad, P.; de Chazeron, I.; Llorca, P.M.; Perney, P.; Dematteis, M. Alcoholism Risk Reduction in France: A Modernised Approach Related to Alcohol Misuse Disorders. Int. J. Environ. Res. Public Health 2014, 11, 11664-11675.

www.mdpi.com/1660-4601/11/11/11664

Russland. Preisanstieg in Russland: Putin fordert billigen Wodka
Wladimir Putin sorgt sich um seine Bürger. Der russische Präsident fordert, Wodka müsse billig bleiben. Denn ein Preisanstieg könnte die Gesundheit der Russen gefährden. (spiegel.de, 24.12.2014)

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/russland-putin-fordert-billigen-wodka-a-1010256.html

 

EUROPA UND DIE WELT

Europa. Financing drug policy in Europe in the wake of the economic recession
The economic crisis that Europe experienced in 2008 and later presented a grave challenge to public finances. Countries responded to this by undertaking fiscal consolidation. By examining public expenditure in the areas where most drug-related activities are provided, this report looks at how austerity affected responses to the drugs problem. While the full effect of austerity on drug policy is not yet clear, one of the tentative conclusions is that the countries hardest hit by the recession are the ones in which drug policy is most heavily impacted. (EMCDDA, Portugal, Dezember 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/emcdda-papers/recession-and-drug-related-public-expenditure

Schweden. Drug policy in Sweden: a repressive approach that increases harm. (Transform Drug Policy Foundation, 15.12.2014)

www.tdpf.org.uk/blog/drug-policy-sweden-repressive-approach-increases-harm

Editorials
What would an evidence based drug policy be like?
BMJ 2014; 349 doi: dx.doi.org/10.1136/bmj.g7493 (Published 09 December 2014)

www.bmj.com/content/349/bmj.g7493.full

USA. Good News from Monitoring the Future 2014
At the end of a year that has seen further tragic deaths from addiction and new designer drugs that put young people at risk, today's results from the 2014 Monitoring the Future (MTF) survey of drug use among adolescents provide a dose of welcome optimism. (NIDA, USA, 16.12.2014; Medscape Medical News, 16.12.2014)

www.drugabuse.gov/about-nida/noras-blog/2014/12/good-news-monitoring-future-2014
www.medscape.com/viewarticle/836677

Frankreich. Cannabis-Staatsmonopol mit Aussicht auf Milliardeneinnahmen
Auch in Frankreich wird versucht, die Debatte über Legalisierung von Cannabis über "objektive wirtschaftliche Vorteile" neu anzuschieben
"Die Legalisierung von Cannabis muss von jetzt an in Betracht gezogen werden", ist im heutigen Leitartikel der Le Monde, einer Tageszeitung der bürgerlichen Mitte, zu lesen. Die Verbotspolitik sei gescheitert, die Kosten für die repressive Politik zu hoch, bei einer Legalisierung nach dem Modell des Tabakomonopols würden gar zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe für die knappen Staatskassen winken, untermauert die Zeitung ihr Plädoyer. (telepolis, 19.12.2014)

www.heise.de/tp/artikel/43/43688/1.html

Frankreich. Cannabis : Réguler le marché pour sortir de l'impasse
Par Christian Ben Lakhdar, Pierre Kopp, Romain Perez.
Terra Nova, La Fondation Progressiste, 19.12.2014

www.tnova.fr/note/cannabis-r-guler-le-march-pour-sortir-de-l-impasse

USA. Nachbarstaaten verklagen Colorado wegen Marihuana-Freigabe
Seit fast einem Jahr dürfen Erwachsene in Colorado Marihuana kaufen. Das ärgert die Nachbarstaaten. Sie sehen ihre eigene Drogenpolitik untergraben und ziehen jetzt sogar vor den Obersten Gerichtshof. (faz.net, 19.12.2014)

www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/oklahoma-und-nebraska-verklagen-colorado-wegen-marihuana-freigabe-13332164.html

Schweiz. Dossier: Marktregulierung
Regulierung des Drogenmarktes: Suchthilfe und Polizei im Gespräch
Mit der erfolgreichen Einführung der heroingestützten Behandlung in den 1990er-Jahren leistete die Schweiz Pionierarbeit bei der staatlich geregelten Abgabe einer illegalen Substanz. Danach wurden aber auf Bundesebene ausser mit dem Ordnungsbussenmodell im Cannabisbereich keine weiteren Schritte weg von der Prohibition hin zu einem regulierten Drogenmarkt gemacht. Gründe dafür sind u.a. moralisch-ideologische Einstellungen, mangelnde Sichtbarkeit der Probleme, das Fehlen von Lobbygruppen und die Angst vor Experimenten. Die Einführung von neuen Modellen zur Cannabisregulierung in den USA und in Europa hat nun auch in der Schweiz die Diskussion neu entfacht und der Druck von unten durch Städte und Suchtfachleute wächst.
Gespräch mit Thilo Beck (Dr. med., FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Psychiatrie arud, Zürich) und Christian Schneider (Dr. phil., Analytiker der Bundeskriminalpolizei, fedpol, Bern).
(SuchtMagazin, Schweiz, 6/2014)

www.suchtmagazin.ch/tl_files/templates/Suchtmagazin/user_upload/Texte/SuchtMagazin_6_2014_Leseprobe.pdf


BEGLEITKRANKHEITEN

Kanada. The Impact of Substance Use Disorders on Hospital Use
CCSA – Canadian Centre on Substance Abuse, Technical Report, November 2014

www.ccsa.ca/Resource%20Library/CCSA-Substance-Use-Hospital-Impact-Report-2014-en.pdf

Alcohol&Cancer (ECL – European Cancer League & eurocare – European Alcohol Policy Alliance)

www.alcoholandcancer.eu/new-european-code-against-cancer/

USA. Cannabis-Related ED Visits Rise in States With Legalized Use. (Medscape Medical News, USA, 16.12.2014)

www.medscape.com/viewarticle/836663

An Introduction to Co-Occurring Borderline Personality Disorder and Substance Use Disorders
SAMHSA, in Brief, Fall 2014, Volume 8, Isssue 3

store.samhsa.gov/shin/content//SMA14-4879/SMA14-4879.pdf

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Entfällt

 

TUBERKULOSE

Berlin. Tuberkulose: Erkrankungszahlen steigen wieder
Nachdem die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen in Deutschland über viele Jahre zurückgegangen war, ist inzwischen eine Stagnation eingetreten. Im Jahr 2013 wurden dem Robert Koch-Institut erstmals wieder mehr Erkrankungsfälle gemeldet als im Jahr zuvor. Betroffen sind häufig Migranten, die sich oft schon im Heimatland infiziert haben. (aerzteblatt.de, 15.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61207

 

DROGENTODESFÄLLE

Examining non-AIDS mortality among people who inject drugs.
Mathers BM, Degenhardt L.
AIDS. 2014 Nov;28 Suppl 4:S435-44. doi: 10.1097/QAD.0000000000000435.
PMID: 25409098 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4247273/

The impact of drug use patterns on mortality among polysubstance users in a Canadian setting: a prospective cohort study.
Hayden A, Hayashi K, Dong H, Milloy MJ, Kerr T, Montaner JS, Wood E.
BMC Public Health. 2014 Nov 6;14:1153. doi: 10.1186/1471-2458-14-1153.

www.biomedcentral.com/1471-2458/14/1153

USA. Fentanyl-Laced Heroin Deaths on the Rise Once Again. (Medscape Medical News, 31.12.2014)

www.medscape.com/viewarticle/837417

 

HEPATITIS

EU-Zulassung: Nur eine Tablette am Tag bei Hepatitis C
Die EU-Kommission hat Gilead Sciences die Zulassung für Harvoni®, ein orales Kombipräparat gegen Hepatitis C, erteilt. Das Medikament muss nur einmal täglich eingenommen. Die Therapie erfolgt ohne Interferon und nur in bestimmten Fällen mit Ribavirin. Die Filmtablette enthält das Anfang des Jahres zugelassene Sofosbuvir (400 mg) sowie den neuen Wirkstoff Ledipasvir (90 mg). Ledipasvir hemmt das viruseigene NS5A-Protein. Sofosbuvir ist ein nukleotid-analoger Polymerase-Inhibitor. Die Europäische Arzneimittelbehörde prüfte das Medikament in einem beschleunigten Verfahren. (Pharmazeutische Zeitung, 19.11.2014 und Ausgabe 48/2014)

www.pharmazeutische-zeitung.de

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

GILEAD SCIENCES POLICY POSITION
Innovating and Expanding Access to Hepatitis C Treatments

www.gilead.com/~/media/Files/pdfs/Policy-Perspectives/ExpandingAccesstoHCVTreatments10214.pdf

Facts and fictions of HCV and comorbidities: Steatosis, diabetes mellitus, and cardiovascular diseases
Negro, Francesco
Journal of Hepatology , Volume 61 , Issue 1 , S69 - S78

www.journal-of-hepatology.eu/article/S0168-8278(14)00542-X/pdf

"Fighting an Uphill Battle": Experience With the HCV Triple Therapy
A Qualitative Thematic Analysis
Manuela Rasi, Patrizia Künzler-Heule, Patrick Schmid, David Semela, Philip Bruggmann, Jan Fehr, Susi Saxer, Dunja Nicca
BMC Infect Dis. 2014;14(507)

www.medscape.com/viewarticle/834697

Chronische Hepatitis C: Bei Heilung normalisiert sich oft die Lebenserwartung
Dtsch Arztebl 2014; 111(50): A-2226 / B-1880 / C-1800
Meyer, Rüdiger

www.aerzteblatt.de/archiv/165625

Evaluation of drug-drug interaction between daclatasvir and methadone or buprenorphine/naloxone.
Garimella T, Wang R, Luo WL, Wastall P, Kandoussi H, Demicco M, Bruce D, Hwang C, Bertz R, Bifano M.
J Int AIDS Soc. 2014 Nov 2;17(4 Suppl 3):19628. doi: 10.7448/IAS.17.4.19628. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4224839/pdf/JIAS-17-19628.pdf

DIE HEPATITIS-C-THERAPIE-REVOLUTION
Schwerpunkt im HIVreport der DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 5/2014

www.hivreport.de

 

HIV

Europa. Newly reported HIV infections attributed to injecting drug use fell by a thousand between 2004 and 2013
Gaps in HIV prevention expose Europe to risk of outbreaks
In Europe, decades of investment in effective HIV prevention measures targeting people who inject drugs continue to bear fruit as demonstrated by the long-term decline in HIV diagnoses related to drug injecting. Over the past ten years, the rate of newly reported HIV diagnoses attributed to injecting drug use in the EU, Turkey and Norway has more than halved from 52 per million population in 2004 (2644 cases) to 25 in 2013 (1458 cases). (EMCDDA, Lissabon, 01.12.2014)

www.emcdda.europa.eu/news/2014/hiv-infections

Alcohol and HIV/AIDS
There is a growing body of evidence on the linkages between harmful use of alcohol and the HIV/AIDS epidemic. Addressing alcohol use as a risk factor may enhance the results of both new and already existing HIV/AIDS programmes. The FORUT booklet "Alcohol and HIV/AIDS" present the current knowledge base and suggests how governments and NGOs can integrate alcohol and HIV prevention. (FORUT – Campaign for Development and Solidarity, Norwegen, 2014)

www.add-resources.org/alcohol-and-hivaids.5600977-315781.html

Regional differences in self-reported HIV care and management in the EuroSIDA study.
Laut KG, Mocroft A, Lazarus J, Reiss P, Rockstroh J, Karpov I, Rakhmanova A, Knysz B, Moreno S, Gargalianos P, Lundgren J, Kirk O; Eurosida in Eurocoord.
J Int AIDS Soc. 2014 Nov 2;17(4 Suppl 3):19504. doi: 10.7448/IAS.17.4.19504. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4224929/

Prevalence and risk factors of sleep disturbances in a large HIV-infected adult population.
Allavena C, Guimard T, Billaud E, de la Tullaye S, Reliquet V, Pineau S, Hüe H, Supiot C, Chennebault JM, Michau C, Hitoto H, Vatan R, Raffi F.
J Int AIDS Soc. 2014 Nov 2;17(4 Suppl 3):19576. doi: 10.7448/IAS.17.4.19576. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4224925/

A clinical and pharmacokinetic study of the combination of etravirine plus raltegravir in HIV patients with expanded intolerance or resistance.
Bañón S, Moreno A, Quereda C, Gomez C, de Santiago AD, Perez-Elías MJ, Moreno S, Casado JL.
J Int AIDS Soc. 2014 Nov 2;17(4 Suppl 3):19804. doi: 10.7448/IAS.17.4.19804. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4225328/

Occasional heroin use may worsen HIV infection
Researchers at Yale and Boston University and their Russian collaborators have found that occasional heroin use by HIV-positive patients may be particularly harmful to the immune system and worsens HIV disease, compared to persistent or no heroin use. (Yale University, USA, 15.12.2014)

www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/yu-ohu121214.php

Düsseldorf. HIV-KONTROVERS am 7. Februar 2015 in Düsseldorf
Interdisziplinär - interaktiv - kontrovers! Die Aidshilfe NRW und die Deutsche AIDS-Gesellschaft laden in Kooperation mit der Uniklinik Düsseldorf am 7. Februar 2015 zur 4. Fachtagung HIV-KONTROVERS in das Hotel INTERCONTINENTAL in Düsseldorf ein. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, die Teilnahme ist kostenlos. Zu acht aktuellen Themen treten jeweils zwei Referentinnen bzw. Referenten in eine moderierte Kontroverse ein. Sie vertreten pointiert gegensätzliche Positionen und bieten so den Einstieg für eine Diskussion. (Quelle: AIDS-Hilfe NRW, Newsletter Nr. 09, 19. Dezember 2014)

www.hivkontrovers.de/hivkontrovers/front_content.php

www.hivkontrovers.de/hivkontrovers/front_content.php

HIV/hepatitis C Virus Coinfection Management
Changing Guidelines and Changing Paradigms
CL Cooper, MB Klein
HIV Medicine. 2014;15(10):621-624.

www.medscape.com/viewarticle/834281

HIV-Infektion schädigt das Gehör
Eine HIV-Infektion kann schwerhörig machen. Eine Studie im JAMA Otolaryngology-Head & Neck Surgery (2014; doi:10.1001/.jamaoto.2014.3302) dokumentiert eine signifikante Erhöhung der Hörschwelle im Bereich von hohen und niedrigen Frequenzen, die unabhängig vom Stadium der Immunschwäche sowie von Dauer und Einhaltung der Therapie war. (aerzteblatt.de, 29.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61322

Oculomotor disturbances in HIV-positive individuals treated with methadone.
Feit J, Kunc M, Walecki P, Gorzelańczyk EJ.
Postepy Hig Med Dosw (Online). 2014 Dec 4;68:1415-20.
PMID: 25531705 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25531705

Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin: beträchtlicher Zusatznutzen für therapienaive Erwachsene mit HIV
Für Jugendliche und vorbehandelte Erwachsene ist ein Zusatznutzen nicht belegt. (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), 02.01.2015)

idw-online.de/de/news619393

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

Berlin. Auf das Suchtpotenzial von Schlaf- und Beruhigungsmitteln achten
Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. Die Bundesärztekammer hat daher zusammen mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Barmer Gek eine Aufklärungskampagne gestartet, um Ärzte und Patienten stärker für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu sensibilisieren. Die Barmer Gek hat dazu einen zweiseitigen Kurz-Leitfaden für Ärzte und ein dazugehöriges Manual erstellt. (aerzteblatt.de, 05.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61110

Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Medikamentenkonsum von Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln
Hrsg.: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), 2014
Autoren: PD Dr. H.-J. Rumpf, Dr. G. Bischof (Universität Lübeck) Prof. Dr. U. John (Universität Greifswald)

www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Infothek/Broschueren__und__Downloads/PDFs__Bilder__Broschueren__und__Downloads/Downloads/sonstiges/leitfaden__medikamentenabhaengigkeit.pdf

Lachgas lindert schwere Depressionen
Distickstoffmonoxid, als "Lachgas" zunächst eine Jahrmarktattraktion und seit 150 Jahren ein bewährtes Anästhetikum, könnte ein wirksames Mittel gegen Depressionen sein. In einer Pilotstudie in Biological Psychiatry (2014; org/10.1016/j.biopsych.2014.11.016) erzielte eine einstündige Behandlung bei Patienten mit therapierefraktären Depressionen eine sofortige Wirkung, die bis zu eine Woche lang anhielt. (aerzteblatt.de, 11.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61184

Großbritannien. Guidance: Pregabalin and gabapentin: advice for prescribers on the risk of misuse
Advice for prescribers on the risk of misuse of pregabalin and gabapentin, and suggestions for a balanced and rational use of these medicines. (PHE and NHS England, UK, 11.12.2014)

www.gov.uk/government/publications/pregabalin-and-gabapentin-advice-for-prescribers-on-the-risk-of-misuse

USA. New Deadly Class of Synthetic Hallucinogens Mimics LSD
A novel class of synthetic hallucinogens that is being sold as a cheaper, more readily available LSD substitute, or even as LSD itself, is emerging as a particularly deadly drug, especially for young males, new research shows. (medscape medical news, 10.12.2014)

www.medscape.com/viewarticle/836297

MAPS Bulletin (Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies)
Winter 2014: Vol. 24 No. 3

maps.org/bulletin-items/5434-bulletin-winter-2014

Benzodiazepine. THE DAWN REPORT: Benzodiazepines in Combination with Opioid Pain Relievers or Alcohol: Greater Risk of More Serious ED Visit Outcomes. (SAMHSA - Substance Abuse Mental Health Service Administration, USA, 18.12.2014)

www.samhsa.gov/data/sites/default/files/DAWN-SR192-BenzoCombos-2014/DAWN-SR192-BenzoCombos-2014.pdf

Benzodiazepine. Bis zu zwei Prozent der deutschen Bevölkerung von Schlafmitteln abhängig
Jährlich werden 230 Millionen Tagesdosen an Benzodiazepinen von den gesetz­lichen Krankenversicherungen abgerechnet. Ungefähr die gleiche Menge wird zusätzlich über Privatrezepte verordnet, was jedoch meist nicht berücksichtigt wird. Die genaue Zahl der Benzodiazepin-Abhängigen ist bisher unbekannt, liegt aber ungefähr zwischen 128.000 bis 1,6 Millionen Menschen in Deutschland. Katrin Janhsen et al. zeigen in ihrer aktuellen Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 1-7), wie die hohe Verschreibungszahl der Benzodiazepinen zu Stande kommt und worauf bei der Entgiftung zu achten ist. (aerzteblatt.de, 02.01.2015)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61345

Probleme der Dauertherapie mit Benzodiazepinen und verwandten Substanzen: Verschreibungspraxis, Epidemiologie und Entzugsbehandlung
The problems of long-term treatment with benzodiazepines and related substances—prescribing practice, epidemiology and the treatment of withdrawal
Dtsch Arztebl Int 2015; 112(1-2): 1-7; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0001
Janhsen, Katrin; Roser, Patrik; Hoffmann, Knut

www.aerzteblatt.de/archiv/166997/Probleme-der-Dauertherapie-mit-Benzodiazepinen-und-verwandten-Substanzen-Verschreibungspraxis-Epidemiologie-und-Entzugsbehandlung

Ayahuasca. Die Liane des Todes
In Lima haben die jungen Männer Kokain geschnupft und pasta básica geraucht. In der Entziehungsklinik Takiwasi im peruanischen Amazonas heilen sie ihre Sucht mit den Pflanzen der Schamanen. Der französische Arzt Jacques Mabit zeigt ihnen einen Weg aus der Sucht und nutzt dafür den psychoaktiven Ayahuasca-Trank, die Liane des Todes, wie die Indígena Ayahuasca nennen. (taz.de, 02.01.2015)

www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/

5-methoxy-2-aminoindane / "Chaperon". High and dry? Party drug could target excess drinking
A patent has been filed for a drug that produces some of ecstasy's euphoric effects – and seems to put the brakes on boozing. (New Scientist, UK, 31.12.2014)

www.newscientist.com/article/mg22530022.900-high-and-dry-party-drug-could-target-excess-drinking.html

 

ALKOHOL

Folgen des Alkoholkonsum: Dieses Faltblatt stellt die Effekte des Alkoholkonsum auf Mensch und Gesellschaft graphisch dar. Als Referenz dienen die Länder der Europäischen Union. Herausgeber sind die Initianten der "Awareness Week on Alcohol Related Harm (AWARH)", die zwischen dem 24. und 28. November 2014 stattfindet. (Quelle: Newsletter Infoset, Schweiz, Dezember 2014)

www.aktiva-symposium.de/fileadmin/aktiva-symposium.de/media/images/2014/AktivA2014_141121.pdf

Vetreno RP, Broadwater M, Liu W, Spear LP, Crews FT (2014) Adolescent, but Not Adult, Binge Ethanol Exposure Leads to Persistent Global Reductions of Choline Acetyltransferase Expressing Neurons in Brain. PLoS ONE 9(11): e113421. doi:10.1371/journal.pone.0113421

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0113421

Biological Sciences - Evolution:
Matthew A. Carrigan, Oleg Uryasev, Carole B. Frye, Blair L. Eckman, Candace R. Myers, Thomas D. Hurley, and Steven A. Benner
Hominids adapted to metabolize ethanol long before human-directed fermentation
PNAS 2014 ; published ahead of print December 1, 2014, doi:10.1073/pnas.1404167111

www.pnas.org/content/early/2014/11/26/1404167111

 

AMPHETAMINE

Is cognitive functioning impaired in methamphetamine users? A critical review.
Hart CL, Marvin CB, Silver R, Smith EE.
Neuropsychopharmacology. 2012 Feb;37(3):586-608. doi: 10.1038/npp.2011.276. Epub 2011 Nov 16. Review.

www.nature.com/npp/journal/v37/n3/pdf/npp2011276a.pdf

Herausforderung Crystal Meth - Prävention zwischen Verunsicherung und Handlungsdruck
Seit einigen Jahren wird in den Medien über die Droge "Crystal Meth" - ein synthetisch hergestelltes Stimulans aus der Gruppe der Amphetamine berichtet. Die Schlagzeilen von der "gefährlichsten Droge unserer Zeit" machen Angst und verunsichern die Öffentlichkeit.
Die Suchthilfe im Grenzgebiet zu Tschechien ver­zeichnet einen immer höheren Anteil an Crystal-Konsumenten und besorgte Eltern wenden sich an Polizei und Suchtberatungsstellen. Aber auch Präventionsfachkräfte bekommen zunehmend Anfragen zur "Crystal-Prävention."
Diese Ausgabe von proJugend will Fachkräfte informieren, was wir über die Verbrei­tung in Deutschland wissen, wie die Erfahrungen in anderen Ländern mit Crystal sind und welche Wirkung, Abhängigkeitspotenzial und Gefahren von der Substanz aus­gehen. (projugend, Pressemitteilung zum Heft 3/2014, Hrsg.: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.)

bayern.jugendschutz.de/AjBayern/Aktuelles1.aspx

Crystal Methamphetamin in Deutschland – Epidemiologie und Präventionslage
Daniela Stumpf, Tessa-Virginia Hannemann, Daniela Piontek, Tim Pfeiffer-Gerschel
Die Prävalenz von Methamphetaminkonsum ist in Deutschland noch relativ gering und eher regional auffällig. Die Nachfragen steigen allerdings, wobei auch die Berichterstattung in den Medien eine Rolle spielt. Statt universeller Präventionskampagnen sind differenzierte, zielgruppenspezifische Zugänge angezeigt. (projugend, München, 3/2014; Zugang über: Newsletter Infoset Dezember 2014, Rubrik CRYSTAL METH, Artikel)

www.infoset.ch/webserv/webmod/getnewsletter.cfm

Hysek C, Schmid Y, Rickli A, et al. Carvedilol inhibits the cardiostimulant and thermogenic effects of MDMA in humans. British Journal of Pharmacology 2012;166(8):2277-2288. doi:10.1111/j.1476-5381.2012.01936.x.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3448893/

Crystal Meth erhöht Parkinson-Risiko
Konsumenten der Droge Crystal Meth oder anderer Amphetamine haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben an einem Morbus Parkinson zu erkranken. Dies geht aus einer Studie aus Utah in der Fachzeitschrift Drug and Alcohol Dependence (2015; 146: 30-38) hervor, die die Ergebnisse einer früheren Analyse aus Kalifornien (2012; 120: 35-40) bestätigt. (aerzteblatt.de, 17.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61251

 

CANNABIS

Im Fokus - Cannabis
Hanf – Nutzpflanze und Drogenpflanze
Nutzen und Schädlichkeit der Hanfpflanze werden kontrovers diskutiert. Ist Cannabis ein Abhängigkeit erzeugendes Rauschgift oder ein harmloses Genussmittel? Wie verbreitet ist der Konsum von Cannabisprodukten in der Schweiz? Welche körperlichen und psychischen Wirkungen und Risiken sind unmittelbar beim Gebrauch und bei chronischem Konsum zu erwarten? Was ist bei der Prävention und Schadensreduktion zu beachten?
Sucht Schweiz, Lausanne, 2014

shop.addictionsuisse.ch/de/substanzen-und-verhalten/101-im-fokus-cannabis.html

Gesundheitsschäden durch Cannabis: Der Stand der Forschung
Der Australische Forscher Wayne Hall hat eine Aufsehen erregende Meta-Studie über die Folgen des Cannabis-Konsums veröffentlicht. Darin wurden sämtliche relevanten Ergebnisse der weltweiten Forschung der letzten 20 Jahre unter die Lupe genommen. Die meisten Resultate betreffen den regelmässigen (d.h. täglichen oder fast täglichen) Konsum. (sucht schweiz, 27.11.2014)

www.suchtschweiz.ch/aktuell/article/gesundheitsschaeden-durch-cannabis-der-stand-der-forschung

Decreased dopamine brain reactivity in marijuana abusers is associated with negative emotionality and addiction severity.
Volkow ND, Wang GJ, Telang F, Fowler JS, Alexoff D, Logan J, Jayne M, Wong C, Tomasi D.
Proc Natl Acad Sci U S A. 2014 Jul 29;111(30):E3149-56. doi: 10.1073/pnas.1411228111. Epub 2014 Jul 14

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4121778/

Adolescent Cannabis and Tobacco use and Educational Outcomes at Age 16: Birth Cohort Study.
Stiby AI, Hickman M, Munafò MR, Heron J, Yip VL, Macleod J.
Addiction. 2014 Dec 9. doi: 10.1111/add.12827. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25488831

Valentina Lorenzetti, Nadia Solowij, Sarah Whittle, Alex Fornito, Dan I. Lubman, Christos Pantelis, and Murat Yücel
Gross morphological brain changes with chronic, heavy cannabis use
BJP bjp.bp.114.151407; published ahead of print November 27, 2014, doi:10.1192/bjp.bp.114.151407
Abstract

bjp.rcpsych.org/content/early/2014/11/11/bjp.bp.114.151407.abstract

The association between cannabis use and mood disorders: A longitudinal study.
Feingold D, Weiser M, Rehm J, Lev-Ran S.
J Affect Disord. 2014 Oct 13;172C:211-218. doi: 10.1016/j.jad.2014.10.006. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25451420

Predictors of onset of cannabis and other drug use in male young adults: results from a longitudinal study.
Haug S, Núñez CL, Becker J, Gmel G, Schaub MP.
BMC Public Health. 2014 Nov 22;14(1):1202. doi: 10.1186/1471-2458-14-1202.

www.biomedcentral.com/1471-2458/14/1202

Japan. The secret history of cannabis in Japan. (The Asia-Pacific Journal, Vol. 12, Issue 48, No. 1, December 8, 2014).

japanfocus.org/-Jon-Mitchell/4231

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Newsletter der INTERNATIONAL ASSOCIATION FOR CANNABINOID MEDICINES - IACM (zweiwöchentlich)

www.iacm.cannabis-med.org

Cannabinoids: New Promising Agents in the Treatment of Neurological Diseases.
Giacoppo S, Mandolino G, Galuppo M, Bramanti P, Mazzon E.
Molecules. 2014 Nov 17;19(11):18781-18816. Review.
PMID: 25407719 [PubMed - as supplied by publisher]

www.mdpi.com/1420-3049/19/11/18781

USA. Colorado Awards USD 8 Million to Study Medical Marijuana Uses. (Reuters Health Information, 18.12.2014)

www.medscape.com/viewarticle/836819

USA. AAN: Still Too Early to Green-Light Medical Marijuana
The American Academy of Neurology (AAN) doesn't advocate for the legalization of medical marijuana to treat neurologic conditions because of the lack of evidence, but it wants researchers to have easier access to these products for study purposes, according to a new position statement. (Medscape Medical News, 23.12.2014)

www.medscape.com/viewarticle/837149

USA: Der Kongress hat ohne großes Aufsehen das Verbot von medizinischem Cannabis durch die Bundesregierung beendet. (IACM-Informationen vom 27. Dezember 2014)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Wissenschaft/Mensch: Cannabiskonsum in Kombination mit Opiaten reduziert die Schmerzen wirksamer als Opiate allein
Schmerzpatienten, die Opiate erhalten, erleben eine bessere Schmerzlinderung, wenn sie zusätzlich Cannabis einnehmen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die von Wissenschaftlern des australischen Nationalen Drogen- und Alkoholforschungszentrums sowie anderen Institutionen durchgeführt wurde. Die POINT-Studie umfasste 1514 australische Bürger, denen pharmazeutische Opiate aufgrund von nicht Krebs bedingten Schmerzen verschrieben worden waren. Es wurden Daten zum Cannabiskonsum, zu Cannabiskonsumstörungen und Cannabisverwendung gesammelt.
Einer von sechs (16 %) hatte Cannabis zur Schmerzlinderung verwendet, 6 % im vorausgegangenen Monat. Ein Viertel gab an, dass sie Cannabis gern zur Schmerzlinderung verwenden würden, wenn sie einen entsprechenden Zugang hätten. Die, die Cannabis zur Schmerzlinderung verwendeten, gaben im Durchschnitt eine größere Schmerzintimität an, nahmen verordnete Opiate länger und in höheren Dosen ein. Die Forscher folgerten, dass "Cannabiskonsum für Zwecke der Schmerzlinderung bei Menschen mit chronischen nicht Krebs bedingten Schmerzen gebräuchlich zu sein scheint, und dass Konsumenten eine größere Schmerzlinderung in Kombination mit Opiaten angeben, als wenn Opiate allein verwendet werden". (IACM-Informationen vom 27. Dezember 2014)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Degenhardt L, Lintzeris N, Campbell G, Bruno R, Cohen M, Farrell M, Hall WD. Experience of adjunctive cannabis use for chronic non-cancer pain: Findings from the Pain and Opioids IN Treatment (POINT) study. Drug Alcohol Depend, 10. Dezember 2014 [im Druck]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25533893

 

KOKA / KOKAIN

A randomized, controlled trial of combined cognitive-behavioral therapy plus prize-based contingency management for cocaine dependence.
Petitjean SA, Dürsteler-MacFarland KM, Krokar MC, Strasser J, Mueller SE, Degen B, Trombini MV, Vogel M, Walter M, Wiesbeck GA, Farronato NS.
Drug Alcohol Depend. 2014 Oct 16;145C:94-100. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2014.09.785. [Epub ahead of print]

www.drugandalcoholdependence.com/article/S0376-8716(14)01851-1/pdf

Levamisole-Adulterated Cocaine: What about in European Countries?
Eiden C, Diot C, Mathieu O, Mallaret M, Peyrière H.
J Psychoactive Drugs. 2014 Nov-Dec;46(5):389-92. doi: 10.1080/02791072.2014.959215.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25364990

COCAÍNA Y MUERTE SÚBITA - COCAINE AND SUDDEN DEATH.
Although many times we played on our blog amplia-mente.com the theme of cocaine, we focused more on psychiatric and consumer aspects rather than on their cardiovascular lesions, which can even lead to sudden death. (Amplia-Mente, Spanien, 15.12.2014)

amplia-mente.com/2014/12/cocaina-y-muerte-subita/

Levamisol: Gefährlicher Verschnitt in Kokain
Kokain enthält nicht nur Kokain. Konsumierende ziehen sich in den meisten Fällen noch weitere Substanzen in die Nase. Denn Kokain wird meist verschnitten, also mit anderen Substanzen gestreckt. Zunehmend häufiger kommt dabei ein Entwurmungsmittel aus der Tiermedizin zum Einsatz - mit teils gravierenden Folgen. (drugcom.de, Topthema Januar 2015)

www.drugcom.de/topthema/

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

England. Number of people in treatment for 'legal highs' triples in five years, warns CSJ. (PRESS RELEASE FROM THE CENTRE FOR SOCIAL JUSTICE, London, 04.12.2014)

centreforsocialjustice.org.uk/UserStorage/pdf/Press%20releases%202014/CSJ-legal-highs-pr-04-12-14.pdf

Berlin. fdr-Fakten: Neue Psychoaktive Substanzen. (Hrsg.: fdr – Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V., 2014)

fdr-online.info/media/Texte/fdr_Neue_Psychoaktive_Substanzen.pdf

Europa. Local Pass - A LOCAL approach towards the reduction of PsychoActive Substance uSe.

www.localpass.eu/cms/

Großbritannien. Don't be a Legal High 'Lab Rat' this Christmas - Deputy Mayor of London Supports Angelus Foundation's New 'Legal Highs' Education Film
The only British charity dedicated to raising awareness of 'legal highs', the Angelus Foundation, today launches its latest film 'Lab Rats' for the Christmas party season. Deputy London Mayor, Victoria Borwick said she was, "delighted to support the Angelus Foundation with this important work." (Angelus Foundation, UK, 12.12.2014)

www.prnewswire.com/news-releases/dont-be-a-legal-high-lab-rat-this-christmas----deputy-mayor-of-london-supports-angelus-foundations-new-legal-highs-education-film-285555261.html

Großbritannien. Angelus Foundation

www.angelusfoundation.com

Großbritannien. ESRC seminar series on new drugs
Welcome to the website that accompanies our ESRC funded seminar series on new psychoactive substances and other new drugs. Our aim is to bring policy makers, practitioners, and academics involved in the social research of new drugs, together to debate arising issues, engage in critical evaluations and consider new drugs in their wider contexts. (New Drug Seminars, UK, University of Kent, Dezember 2014)

newdrugseminars.wordpress.com

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Rauchen führt zum Verlust des Y-Chromosoms Tabakrauchen beschleunigt den Verlust des Y-Chromosoms in Blutzellen, zu dem es im Verlauf des Alters beim Mann kommt. Die Studie in Science (2014; doi: 10.1126/science.1262092) könnte erklären, warum männliche Raucher bei gleichem Tabakkonsum häufiger an Krebs erkranken als Frauen. (aerzteblatt.de, 05.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61131

Review:
The global epidemiology of waterpipe smoking
Wasim Maziak, Ziyad Ben Taleb, Raed Bahelah, Farahnaz Islam, Rana Jaber, Rehab Auf, Ramzi G Salloum
Tob Control tobaccocontrol-2014-051903Published Online First: 8 October 2014 doi:10.1136/tobaccocontrol-2014-051903

tobaccocontrol.bmj.com/citmgr

Waterpipe tobacco smoking: what is the evidence that it supports nicotine/tobacco dependence?
Eiman Aboaziza, Thomas Eissenberg
Tob Control tobaccocontrol-2014-051910Published Online First: 9 December 2014 doi:10.1136/tobaccocontrol-2014-051910

tobaccocontrol.bmj.com/citmgr

A systematic review of health effects of electronic cigarettes.
Pisinger C, Døssing M.
Prev Med. 2014 Oct 16;69C:248-260. doi: 10.1016/j.ypmed.2014.10.009.

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0091743514003739

Republished: Nicotine and health.
Drug and Therapeutics Bulletin.
BMJ. 2014 Nov 26;349:2014.7.0264rep. doi: 10.1136/bmj.2014.7.0264rep.

www.bmj.com/content/349/bmj.2014.7.0264rep

Awareness, Trial, and Current Use of Electronic Cigarettes in 10 Countries: Findings from the ITC Project.
Gravely S, Fong GT, Cummings KM, Yan M, Quah AC, Borland R, Yong HH, Hitchman SC, McNeill A, Hammond D, Thrasher JF, Willemsen MC, Seo HG, Jiang Y, Cavalcante T, Perez C, Omar M, Hummel K.
Int J Environ Res Public Health. 2014 Nov 13;11(11):11691-704. doi: 10.3390/ijerph111111691.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4245638/

A Molecular Basis for Nicotine as a Gateway Drug
Eric R. Kandel, M.D., and Denise B. Kandel, Ph.D.
N Engl J Med 2014; 371:932-943September 4, 2014DOI: 10.1056/NEJMsa1405092

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMsa1405092

Smoking prevalence, readiness to quit and smoking cessation in HIV+ patients in Germany and Austria.
Degen O, Arbter P, Hartmann P, Mayr C, Buhk T, Schalk H, Brath H, Dorner TE.
J Int AIDS Soc. 2014 Nov 2;17(4 Suppl 3):19729. doi: 10.7448/IAS.17.4.19729. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4225294/

Success rates with nicotine personal vaporizers: a prospective 6-month pilot study of smokers not intending to quit.
Polosa R, Caponnetto P, Maglia M, Morjaria JB, Russo C.
BMC Public Health. 2014 Nov 8;14:1159. doi: 10.1186/1471-2458-14-1159.

www.biomedcentral.com/1471-2458/14/1159

E-Zigaretten: Meta-Analyse sieht Vorteile beim Rauchstopp
E-Zigaretten, deren Siegeszug nach einer neuen US-Umfrage kaum noch aufzuhalten zu sein scheint, können nach der ersten Cochrane Meta-Analyse zu dieser Frage Rauchern durchaus helfen, auf konventionelle Zigaretten zu verzichten, auch wenn die Nikotinsucht weiter bestehen bleibt. Die Evidenz für diese Aussage ist laut der Publikation in der Cochrane Library (2014; doi: 10.1002/14651858.CD010216.pub2) jedoch (noch) gering. (aerzteblatt.de, 17.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61241

Heidelberg. Tabakentwöhnung Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Fortbildung und Gesundheitsförderung der Bundesärztekammer und dem Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) e.V., Nr. 57, Dezember 2014)

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/Newsletter/Newsletter2014/Newsletter_Tabakentwoehnung_Dezember_2014.pdf

 

OPIATE / OPIOIDE

MT-45, a new psychoactive substance associated with hearing loss and unconsciousness.
Helander A, Bäckberg M, Beck O.
Clin Toxicol (Phila). 2014 Sep-Oct;52(8):901-4. doi: 10.3109/15563650.2014.943908. Epub 2014 Sep 1.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25175898

Sleep profile in opioid dependence: a polysomnographic case-control study.
Mehtry V, Nizamie SH, Parvez N, Pradhan N.
J Clin Neurophysiol. 2014 Dec;31(6):517-22. doi: 10.1097/WNP.0000000000000117.
PMID: 25462136 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25462136

Viewpoints in Opioid Overdose Prevention and Management CME
Charles E. Argoff, MD; Richard L. Rauck, MD; Lynn R. Webster, MD
CME Released: 12/26/2014 ; Valid for credit through 12/26/2015

www.medscape.org/viewarticle/836925

People with opioid dependence in recovery show 're-regulation' of reward systems
Within a few months after drug withdrawal, patients in recovery from dependence on prescription pain medications may show signs that the body's natural reward systems are normalizing, reports a study in the Journal of Addiction Medicine, the official journal of the American Society of Addiction Medicine. (medicalnewstoday.com, USA, 13.12.2014)

www.medicalnewstoday.com/releases/286770.php

Evaluation of Opioid Modulation in Major Depressive Disorder.
Ehrich E, Turncliff R, Du Y, Leigh-Pemberton R, Fernandez E, Jones R, Fava M.
Neuropsychopharmacology. 2014 Dec 18. doi: 10.1038/npp.2014.330. [Epub ahead of print]

www.nature.com/npp/journal/vaop/naam/pdf/npp2014330a.pdf

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Hamburg. 25 Jahre Palette e.V.
Substitutionsbehandlung in Deutschland – eine Bestandsaufnahme
Hans-Günter Meyer-Thompson, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin
Hamburg, 24.11.2014, Redemanuskript

ia802702.us.archive.org/6/items/25_Jahre_Substitution_in_Deutschland_-_hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette/25_Jahre_Substition_in_Deutschland_-_Redeskript_-_Hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette.pdf

Videoaufzeichnung mit eingeblendeten Folien zum Vortrag (44:41)

ia902702.us.archive.org/6/items/25_Jahre_Substitution_in_Deutschland_-_hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette/25_Jahre_Substition_in_Deutschland_-_Hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette_www.PSI-TV.de.mp4

www.youtube.com/watch

Folien

ia802702.us.archive.org/6/items/25_Jahre_Substitution_in_Deutschland_-_hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette/25_Jahre_Substition_in_Deutschland_-_Slides_-_Hans_Guenter_Meyer-Thompson_-_25_Jahre_Palette.pdf

Berlin. Der Fachverband Sucht e.V. und der FDR haben gemeinsam ein Positionspapier veröffentlicht, indem sie eine stärkere Vernetzung von Substitution und Entwöhnungsbehandlung fordern. Dort heißt es: "Von grundsätzlicher Bedeutung ist es aus Sicht der Suchtverbände, dass der Zugang von Substituierten zur ambulanten und stationären Rehabilitation aktiv gefördert werden sollte. Dies bedeutet, die Behandlungssysteme der Substitution und medizinischen Rehabilitation stärker miteinander zu verknüpfen und damit auch die Motivations- und Vorbereitungsarbeit für eine sich anschließende Entwöhnungsbehandlung im Rahmen der Substitution zu verbessern." (Quelle: Landesstellenbrief 11/2014, Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., 15.12.2014)

www.liga-bw.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2014/11_Dezember/fvs_fdr-Positionspapier_Substitution.pdf

Review
Alcohol Use Disorders in Opioid Maintenance Therapy: Prevalence, Clinical Correlates and Treatment
Soyka M.
Eur Addict Res 2015;21:78-87
(DOI:10.1159/000363232)
Abstract

www.karger.com/Article/Citation/363232

Psychopathological symptoms of patients with heroin addiction entering opioid agonist or therapeutic community treatment.
Pani PP, Trogu E, Vigna-Taglianti F, Mathis F, Diecidue R, Kirchmayer U, Amato L, Davoli M, Ghibaudi J, Camposeragna A, Saponaro A, Faggiano F, Maremmani AG, Maremmani I.
Ann Gen Psychiatry. 2014 Nov 18;13(1):35. eCollection 2014.
PMID: 25435897 [PubMed - as supplied by publisher]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4247563/

Finnland. Reflections on opiate substitution treatment
(ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICIES IN EUROPE, Nr.119, JANUARY 2015)

www.encod.de/info/Encod-Bulletin-119.html

ULM. Droht das Aus? - Drogenschwerpunktpraxis findet keine neuen Räumlichkeiten
Ist Ulm bald ohne Drogenschwerpunktpraxis? Derzeit deutet alles daraufhin, denn Dr. Franz Josef Bentele findet keine neuen Räume. "Dann stelle ich die Substitution Drogenabhängiger ein", sagt er. (Südwest Presse, 31.12.2014)

www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Droht-das-Aus-Drogenschwerpunktpraxis-findet-keine-neuen-Raeumlichkeiten;art4329,2971361

A longitudinal comparison of retention in buprenorphine and methadone treatment for opioid dependence in New South Wales, Australia.
Burns L, Gisev N, Larney S, Dobbins T, Gibson A, Kimber J, Larance B, Mattick RP, Butler T, Degenhardt L.
Addiction. 2014 Dec 16. doi: 10.1111/add.12834. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25516077

Diversion of Methadone and Buprenorphine from Opioid Substitution Treatment: Patients who Regularly Sell or Share their Medication.
Johnson B, Richert T.
J Addict Dis. 2014 Dec 12:0. [Epub ahead of print]
PMID: 25496247 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25496247

Diversion of methadone and buprenorphine by patients in opioid substitution treatment in Sweden: Prevalence estimates and risk factors.
Johnson B, Richert T.
Int J Drug Policy. 2014 Oct 30. pii: S0955-3959(14)00284-9. doi: 10.1016/j.drugpo.2014.10.003. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25465344

The impact of recent cocaine use on plasma levels of methadone and buprenorphine in patients with and without HIV-infection.
Tetrault JM, McCance-Katz EF, Moody DE, Fiellin DA, Lruie BS, DInh AT, Fiellin LE.
J Subst Abuse Treat. 2014 Nov 5. pii: S0740-5472(14)00221-9. doi: 10.1016/j.jsat.2014.10.010. [Epub ahead of prin
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25480096

 

BUPRENORPHIN

Bouquié R, Wainstein L, Pilet P, Mussini J-M, Deslandes G, et al. (2014) Crushed and Injected Buprenorphine Tablets: Characteristics of Princeps and Generic Solutions. PLoS ONE 9(12): e113991. doi:10.1371/journal.pone.0113991

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0113991

 

DIAMORPHIN

Kanada. Drugs policy in Canada: Local heroin
Legal narcotics in a liberal city
THE people queuing up at the Providence Crosstown Clinic are pioneers of a sort. They are heroin addicts whose habits have resisted conventional treatment. They hope to become the first in North America to get their fixes legally as part of a treatment programme rather than just for a clinical trial. "It's heroin that you know is good," says one addict waiting outside, who aspires to join the queue. (The Economist, 06.12.2014)

www.economist.com/news/americas/21635495-legal-narcotics-liberal-city-local-heroin

Schweiz. Wieso nicht mehr Abhängige mit Heroin behandelt werden
Die kontrollierte Heroinabgabe gilt als Erfolgsmodell. Dennoch hat sich der Anteil der Abhängigen, die mit pharmazeutischem Heroin behandelt werden, seit 2003 nicht verändert. Ein Grund dafür ist die mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft. (Tages Woche beta, Schweiz, 10.11.2014)

www.tageswoche.ch/de/2014_46/basel/672865/Wieso-nicht-mehr-Abhängige-mit-Heroin-behandelt-werden.htm

Predictors of non-use of illicit heroin in opioid injection maintenance treatment of long-term heroin dependence.
Oviedo-Joekes E, Sordo L, Guh D, Marsh DC, Lock K, Brissette S, Anis AH, Schechter MT.
Addict Behav. 2014 Oct 7;41C:81-86. doi: 10.1016/j.addbeh.2014.10.003. [Epub ahead of print]

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306460314003256

Rethinking Informed Consent in Research on Heroin-Assisted Treatment.
Uusitalo S, Broers B.
Bioethics. 2014 Nov 25. doi: 10.1111/bioe.12143. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25425507

Normalizing effect of heroin maintenance treatment on stress-induced brain connectivity.
Schmidt A, Walter M, Gerber H, Seifritz E, Brenneisen R, Wiesbeck GA, Riecher-Rössler A, Lang UE, Borgwardt S.
Brain. 2014 Nov 19. pii: awu326. [Epub ahead of print]
PMID: 25414039 [PubMed - as supplied by publisher]

brain.oxfordjournals.org/content/early/2014/11/19/brain.awu326.long

 

METHADON

Irland. Over 9,300 on Methadone. (Irish Medical Times, 04.12.2014)

www.imt.ie/news/latest-news/2014/12/9300-methadone.html

Association between methadone dose and concomitant cocaine use in methadone maintenance treatment: a register-based study
Baumeister M, Vogel M, Dürsteler-MacFarland KM, Gerhard U, Strasser J, Walter M, Wiesbeck GA, Petitjean SA
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :46 (4 December 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-9-46.pdf

Use of intramuscular methadone in managing intravenous drug abuse.
Bezant EM.
BMJ Case Rep. 2014 Nov 20;2014. pii: bcr2014206676. doi: 10.1136/bcr-2014-206676.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25414219

Increases in Body Mass Index Following Initiation of Methadone Treatment.
Fenn JM, Laurent JS, Sigmon SC.
J Subst Abuse Treat. 2014 Nov 5. pii: S0740-5472(14)00218-9. doi: 10.1016/j.jsat.2014.10.007. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25441923

Evaluation of clinical and inflammatory profile in opioid addiction patients with comorbid pain: results from a multicenter investigation.
Dennis BB, Samaan MC, Bawor M, Paul J, Plater C, Pare G, Worster A, Varenbut M, Daiter J, Marsh DC, Desai D, Thabane L, Samaan Z.
Neuropsychiatr Dis Treat. 2014 Nov 19;10:2239-2247. eCollection 2014.
PMID: 25429222 [PubMed - as supplied by publisher]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242695/

Who uses methadone services in China? Monitoring the world's largest methadone programme.
Sullivan SG, Wu Z, Rou K, Pang L, Luo W, Wang C, Cao X, Yin W, Liu E, Mi G; National Methadone Maintenance Treatment Working Group.
Addiction. 2015 Jan;110 Suppl 1:29-39. doi: 10.1111/add.12781.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25533862

 

RETARDIERTE MORPHINE

Mental Symptoms and Drug Use in Maintenance Treatment with Slow-Release Oral Morphine Compared to Methadone: Results of a Randomized Crossover Study.
Verthein U, Beck T, Haasen C, Reimer J.
Eur Addict Res. 2014 Nov 22;21(2):97-104. [Epub ahead of print]
Abstract

www.karger.com/Article/Abstract/368572

 

GENDER

Gender differences in the psychopathology of emerging psychosis.
González-Rodríguez A, Studerus E, Spitz A, Bugra H, Aston J, Borgwardt S, Rapp C, Riecher-Rossler A.
Isr J Psychiatry Relat Sci. 2014;51(2):85-92.
PMID: 25372557 [PubMed - in process]

doctorsonly.co.il/wp-content/uploads/2014/08/03_Gender-Differences-in.pdf

 

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Hamburg. Kultursensible Selbsthilfe
Wege zur Interkulturellen Öffnung der Selbsthilfe am Beispiel des Hamburger Praxisprojektes
Hrsg.: Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Hamburg, 2014

kiss-hh.de/Dokumente/KultursensibleSelbsthilfe.pdf

Hamburg. Film "Impressionen aus der kultursensiblen Selbsthilfe"
Im Rahmen unseres Projektes entstand im September 2014 in Zusammenarbeit mit der Videojournalistin Katja Gwosdz der Kurzfilm "Impressionen aus der kultursensiblen Selbsthilfe". Der Film gibt unterschiedliche Einblicke in die Arbeit der migrantischen Selbsthilfegruppen und beleuchtet die Kernbereiche des Projekts genauer. (KISS Hamburg, September 2014, 06:47)

www.youtube.com/watch

Schweiz. Flyer "Spielen ohne Sucht" in 6 Sprachen
Der Flyer ist in 6 Sprachen herunterladbar. (SuchtSchweiz, 2014)

shop.addictionsuisse.ch/de/glucksspiel/201-spielen-ohne-sucht-sos-spielsucht.html

Berlin. Illustriertes Gesundheitswörterbuch für ausländische Studierende
Ein illustriertes Gesundheitswörterbuch für ausländische Studierende hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) herausgegeben. "Erste Hilfe" heißt die 24-seitige neue Broschüre, die ausländischen Studierenden das deutsche Gesundheitssystem erklärt. (aerzteblatt.de, 23.12.2104)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61302

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2015, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Frankfurt/Main. Master-Studiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe"

frankfurt-university.de/fachbereiche/fb4/studiengaenge-master/suchttherapie-und-sozialmanagement-in-der-suchthilfe-m-a.html

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2015

www.bas-muenchen.de/Veranstaltungen/

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Weiterbildung!
Neue Wege gehen
(Partnerschaftlich 03/2014, Harausgeber: Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe e.V. (GVS) Fachverband der Diakonie Deutschland, Dezember 2014)

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2014/PS_03-14.pdf

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_94/Fort-_und_Weiterbildung_94.pdf

 

HARM REDUCTION

McCambridge J, Kypri K, Drummond C, Strang J (2014) Alcohol Harm Reduction: Corporate Capture of a Key Concept. PLoS Med 11(12): e1001767. doi:10.1371/journal.pmed.1001767

www.plosmedicine.org/article/info:doi/10.1371/journal.pmed.1001767

Großbritannien. The Need For Pill Testing at Festivals
The recent drug-related death of a young woman in Australia, combined with news of increasing MDMA purity levels in the UK highlight the need for pill and drug testing to be more widespread at festivals and club venues to reduce the harms associated with drug use. (Talking Drugs Blog, UK, 02.12.2014)

www.talkingdrugs.org/pill-testing-festivals-argument

Niederlande/Amsterdam. Cocaine Alert
Currently extremely dangerous cociane is being sold in Amsterdam. (GGD – Public Health Service, NL-Amsterdam, 03.12.2014)

www.ggd.amsterdam.nl/english/drugsalert/

Niederlande/Amsterdam. Cocaine Alert Video. (GGD – Public Health Service, Dezember 2014, 02:00)

www.youtube.com/watch

Niederlande. Extrem gefährliches Kokain in Amsterdam im Umlauf
In Amsterdam wird derzeit weißes Heroin als "Kokain" an Touristen verkauft. Es gab unter den Konsument_innen bereits drei Todesfälle und mehrere Notfälle. (drug scouts, Leipzig, 02.12.2014).

www.iamsterdam.com/de-DE/Media-Centre/city-hall/akut-lebensbedrohliche-drogen-im-umlauf

Niederlande. 'You will not be arrested for using drugs': What a sane drug policy looks like
Authorities in the Netherlands are warning Amsterdam tourists about heroin masquerading as cocaine, which has already killed several people and sent a number of others to the hospital. The campaign is striking because you'd never see one like it in the U.S. (Washington Post Blog, USA, 02.12.2014)

www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2014/12/02/you-will-not-be-arrested-for-using-drugs-what-a-sane-drug-policy-looks-like/

Schweiz. Safer Nightlife Schweiz
Synthesebericht des Projekts "Früherkennung und Frühintervention im Nachtleben" (F+F Nightlife) zum Freizeitdrogenkonsum in der Schweiz
Das Schweizer Institut für Sucht und Gesundheitsforschung (ISGF) hat im Auftrag von Infodrog 2'384 Fragebögen ausgewertet, welche von Konsumierenden selbst im Rahmen von Nightlife-Präventionsangeboten vor Ort in Clubs, Bars oder an Festivals sowie im Zürcher Drogeninformationszentrum (DIZ) oder online auf verschiedenen Substanzinformations- und Szenenwebsites ausgefüllt worden waren. Der Synthesebericht, der als Teil des Reportings Safer Nightlife Schweiz (SNS) publiziert wird, fasst die wichtigsten Ergebnisse aus der Datenerhebung zusammen. Der Schlussbericht des Projekts liegt ebenfalls vor und umfasst die komplette Datenauswertung sowie den Bericht über die Tätigkeiten der von Infodrog geleiteten Arbeitsgruppe F+F Nightlife. (Infodrog - Newsletter 29, Schweiz, 09.12.2014)

www.infodrog.ch/index.php/nightlife.html

Coverage of overdose prevention programs for opiate users and injectors: a cross-sectional study.
Arribas-Ibar E, Sánchez-Niubò A, Majó X, Domingo-Salvany A, Brugal MT.
Harm Reduct J. 2014 Nov 22;11(1):33. doi: 10.1186/1477-7517-11-33.

www.harmreductionjournal.com/content/11/1/33

Global. IDHDP is now conducting a Global Naloxone Survey to assess the level of availability and accessibility to this life saving drug. We encourage people from all over the world who have any interest in naloxone to complete this survey! (IDHDP - International doctors for healthier drug policies, 01.12.2014)

idhdp.com/en/resources/news/global-naloxone-accessibility-survey.aspx

Europa. Take-home naloxone programmes in Europe — overdose prevention - video‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬
Drug overdose continues to be the main cause of death among problem drug users and heroin or its metabolites are present in the majority of reported fatal overdoses. Naloxone is a lifesaving overdose reversal drug that rapidly counteracts the effects of opioids and is currently the standard treatment for overdose. In Europe, overdose prevention programmes that include the distribution of naloxone date back to the 1990s. (EMCDDA, Portugal‬, 18.12.2014, 06:13)

www.youtube.com/watch

Südosteuropa. Harm Reduction: Need for Political Leadership
At the national harm reduction conference in Budapest, presenters from Greece, Romania and Hungary reported that there are similar problems and challenges in relation to injecting drug use in Southern-Central Europe, but there are huge differences between government responses. Lack of political leadership is leading to growing HIV and hepatitis C infections among drug users all over the region. (HCLU Drug Reporter, Ungarn, 21.12.2014)

drogriporter.hu/en/conf2014

USA. New Guide Tackles Issue of Drug Use at Music Events
Managing Drug Use at Your Event Aimed at Event Producers, Focuses on Improving Health and Safety of Festival Attendees
Guide Calls for Drug Education, Onsite Mental Health Services and Drug Checking. (DPA – Drug Policy Alliance, USA, 23.12.2014)

www.drugpolicy.org/news/2014/12/new-guide-tackles-issue-drug-use-music-events

Managing Drug Use at Your Event Guide

www.drugpolicy.org/sites/default/files/documents/Drug_Use_Mgmt_Guide.pdf

DPA's Music Fan webpage:

www.drugpolicy.org/musicfan

Check Those Pills! Harm Reduction and Club Drugs. (Drug War Chronicle Issue 866, 24.12.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/dec/19/check_those_pills_harm_reduction

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

USA / New York. Report documents success of state needle exchange program
Syringe exchange programs in New York State have led to a dramatic drop in new H.I.V infections among intravenous drug users over the past two decades, virtually eradicating the incidence of AIDS transmission through contaminated needles, according to a report quietly released by the state's AIDS Institute. (capitalnewyork.com,

www.capitalnewyork.com/article/albany/2014/12/8557819/report-documents-success-state-needle-exchange-program
04.12.2014)

Irland. First Irish drug injecting centre planned for Dublin
Changes to the law would be necessary, but it's hoped draft legislation will be ready to present to the Minister for Health next year. (Journal, Ireland, 16.12.2014)

www.thejournal.ie/drug-injecting-centre-dublin-1837845-Dec2014/

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Schweiz. Positionspapier der Eidg. Kommission für Drogenfragen EKDF: Anlässlich der Sondersitzung der UN-Generalversammlung zum Thema Drogen UNGASS 2016 hat die EKDF ein Positionspapier (pdf, 8S., 280Kb) herausgegeben. Diese Sondersession der UNO bietet die Gelegenheit, das komplexe Thema offen und konstruktiv zu diskutieren. Im Jahr 2019 wird Bilanz gezogen über die 2009 in der Politischen Erklärung der UN-Betäubungsmittelkommission gesteckten Ziele. Diese beinhalten, Drogenkonsum und -produktion bis 2019 weltweit zu verringern sowie die sozialen und gesundheitlichen Rahmenbedingungen für die Bevölkerung zu stärken. (EKDF, 10.11.2014)

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/00625/00791/

Global. U.S. states' pot legalization not in line with international law: U.N. agency. (reuters.com, 12.12.2014)

www.reuters.com/article/2014/11/12/us-usa-drugs-un-idUSKCN0IW1GV20141112

Australien. High risk: drug war fought with dollars
How goes the war on drugs? On the face of it, not well. But in thinking about the drug problem it helps to know a bit of economics. When you do, you see things aren't as bad as they seem. (Sydney Morning Herald, Australien, 02.12.2014)

www.smh.com.au/comment/high-risk-drug-war-fought-with-dollars-20141202-11y8c7.html

 

ASIEN

LIBANON

How the war in Syria has flooded the market with marijuana
Lebanon's new drugs kingpin, Ali Nasri Shamas, shows off three tons of hashish and says business is flourishing in the shadow of the Syrian conflict. (The Telegraph, UK, 19.12.2014)

www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/lebanon/11303654/How-the-war-in-Syria-has-flooded-the-market-with-marijuana.html

Inside a Lebanese marijuana factory
Lebanese farmers are making a living out of harvesting marijuana, after the government turned its focus to stopping Syrian militant groups gaining strength in the country. (The Telegraph, UK, 19.12.2014)

www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/lebanon/11303318/Inside-a-Lebanese-marijuana-factory.html

AFGHANISTAN

BND-ANALYSE: Drogenanbau gefährdet Sicherheit in Afghanistan
Der Rauschgifthandel könnte die Bemühungen des Westens um Sicherheit in Afghanistan zunichtemachen. Der Kampf dagegen werde immer schwieriger. (zeit-online, 14.12.2014)

www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/bnd-drogenproduktion-afghanistan

Krieg in Afghanistan: Obamas geheime Todeslisten
Der Kampfeinsatz am Hindukusch geht zu Ende, nun zeigen geheime Nato-Dokumente: Amerikaner und Briten jagten Taliban weitaus skrupelloser als bisher bekannt. Auch Drogenhändler waren nach SPIEGEL-Informationen zum Abschuss freigegeben. (SPIEGEL ONLINE, 29.12.2014)

www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-usa-geben-taliban-zum-abschuss-frei-a-1010629.html

Deutschland lieferte Daten für Taliban-Todesliste
Bundeswehr und BND haben sich offenbar intensiver an der Taliban-Jagd beteiligt als bisher bekannt. So wurden wichtige Daten von Zielpersonen an die Nato übermittelt - die auch für deren gezielte Tötung genutzt werden konnten. (SPIEGEL ONLINE, 30.12.2014)

www.spiegel.de/politik/ausland/taliban-jagd-in-afghanistan-deutschland-lieferte-daten-a-1010743.html

PAKISTAN/INDIEN

Drug Trafficking in India: A Case for Border Security
IDSA – Institute for Defence Studies and Analyses, New Delhi, 2012

www.idsa.in/occasionalpapers/DrugTraffickinginIndia.html

GOLDENES DREIECK (BURMA, THAILAND, LAOS)

Opium production in the Golden Triangle continues at high levels, threatening regional integration. (UNODC, 08.12.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/December/opium-production-in-the-golden-triangle-continues-at-high-levels--threatening-regional-integration.html

Southeast Asia Opium Survey 2014 - Lao PDR, Myanmar
UNODC, 2014-12-10

www.unodc.org/documents/crop-monitoring/sea/SE-ASIA-opium-poppy-2014-web.pdf

NORD KOREA

The North Korean Walter Whites funnelling crystal meth into China
Pyongyang actively produced and trafficked drugs for years, say experts, but there has been a shift towards tolerating smaller scale, privatised operations. (The Guardian, UK, 28.11.2014)

www.theguardian.com/world/2014/nov/28/-sp-north-korean-walter-whites-crystal-meth-china

 

AMERIKA

USA

What US Heroin Seizures Tell Us about the Market
A new Drug Enforcement Administration (DEA) report said the majority of heroin seized by US authorities in 2012 was sourced to South America, a somewhat surprising statistic that may point to a disturbing reality: the US is running blind when it comes to understanding the increasingly potent and lucrative heroin networks. (insightcrime.com, 08.12.2014)

www.insightcrime.com/news-analysis/us-heroin-seizures-mexico-colombia-drug-trafficking-heroin

MEXIKO

USA/Mexiko. Legal Pot In The U.S. May Be Undercutting Mexican Marijuana. (npr, USA, 01.12.2014)

www.npr.org/blogs/parallels/2014/12/01/367802425/legal-pot-in-the-u-s-may-be-undercutting-mexican-marijuana

Proteste in Mexiko - Epischer Kampf im Zeichen der 43
Das Verschwinden der Studenten von Ayotzinapa hat in Mexiko und in ganz Lateinamerika einen Sturm der Empörung entfesselt. Es ist der Kampf einer jüngeren Generation gegen einen übermächtigen Gegner. Gewinnen kann sie ihn nur mit Hilfe aus dem Ausland. (Süddeutsche Zeitung, 04.12.2014)

www.sueddeutsche.de/panorama/proteste-in-mexiko-epischer-kampf-im-zeichen-der-1.2250420

Drogenkrieg in Mexiko: Abrechnung an der Grenze
Mexikos brutaler Drogenkrieg reibt das Land auf. Die Menschen verändern sich, selbst der Landschaft meint man die Spuren der Gewalt ansehen zu können. Eros Hoagland hat die Grenzregion im Norden fotografiert. (SPIEGEL ONLINE, 14.12.2014)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/drogenkrieg-in-mexiko-abrechnung-an-der-grenze-a-1007743.html

BOLIVIEN

Bolivia´s Morales: US 'Backs Drug Trafficking'
According to the Bolivian President, Washington "uses its War on Drugs to pursue its own geo-political agenda." (telesurtv.net, Venezuela, 29.12.2014)

www.telesurtv.net/english/news/Bolivias-Morales-US-Backs-Drug-Trafficking-20141229-0023.html

KOLUMBIEN

Santos announces 'pilot' coca substitution program in southern Colombia
Colombia President Juan Manuel Santos on Tuesday announced a "pilot" program for illicit crop substitution in the southern state of Putumayo, claiming there will be "no more need" for fumigation with its implementation, according to local media. colombiareports.co, 26.11.2014)

colombiareports.co/santos-announces-pilot-coca-substitution-program-southern-colombia/

 

AFRIKA

NIGERIA

Nigeria's romance with MARIJUANA
Regarded as an illicit drug in many countries, marijuana is outlawed by many governments. In this report, Joe Agbro Jr. examines the state of the war on cannabis in Nigeria. (The Nation, Nigeria, 14.12.2014)

thenationonlineng.net/new/nigerias-romance-marijuana/

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

Köln. Neues Gutachten: Wo gibt es Versorgungsdaten?
Wer erhebt und pflegt welche Datenbestände im Gesundheitswesen? Welche sind für die Forschung zugänglich? Was sollte dabei beachtet werden? Das Gutachten "Daten für die Versorgungsforschung. Zugang und Nutzungsmöglichkeiten" gibt Antworten auf diese Fragen. Es liegt vollständig auf den Webseiten des DIMDI vor. (DIMDI Pressemitteilung vom 02.12.2014)

www.dimdi.de/dynamic/de/dimdi/presse/pm/news_0366.html

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Hamburg. Ohne Legalisierung geht es nicht, der Krieg gegen Drogen ist gescheitert!
Veranstaltung zum 25.Geburtstag von Palette e.V.
Dokumentation der Veranstaltung (Folien, Texte und Videos)

www.palette-hamburg.de/index.php/palette-ev-aktuelles/217-ausreichen-plaetze-frei

Schweiz. Soziodemografische Einflussfaktoren auf den Substanzkonsum: Um den Zusammenhang zwischen soziodemografischen Merkmalen und Substanzkonsum in der Schweizer Gesamtbevölkerung auf Basis der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) 2012 zu untersuchen, beauftragte das Bundesamt für Gesundheit Sucht Schweiz mit der Erstellung dieses Berichtes (pdf, 55S., 800Kb). Als soziodemografische Merkmale wurden Alter, Geschlecht, Migrationsstatus, Zivilstand, Bildungsstand, Einkommen, Erwerbsstatus, Sprachregion und Gemeindegrösse ausgewählt.
Thrul, J. (2014). Soziodemografische Einflussfaktoren auf den Substanzkonsum der Schweizer Bevölkerung – Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012. Lausanne: Sucht Schweiz.

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00041/00611/index.html

Schweiz. Sucht als Mehrgenerationenproblem
Die Platzspitz-Babys von heute
Peter Burkhard arbeitet mit Frauen und Kindern, die in suchtbetroffenen Familien aufgewachsen sind. Über 20 Jahre nach der Räumung der offenen Drogenszene ist das Thema virulent, denn Sucht ist ein Mehrgenerationenproblem. (NZZ online, 19.11.2014)

www.nzz.ch/zuerich/stadt-zuerich/platzspitz-babys--auch-nach-der-raeumung-der-offenen-drogenszene-1.18427635

Mainz. Neuer ärztlicher Leitfaden "Stoppt Gewalt gegen Kinder"
Eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage des Leitfadens "Stoppt Gewalt gegen Kinder" haben die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, die Techniker Krankenkasse (TK) und das Gesundheitsministerium des Bundeslandes vorgestellt. Der Ordner soll Ärzten als Hilfestellung dienen, Fälle vermuteter Gewalt zu erkennen und sachgerecht zu handeln, wenn sich die Annahmen bewahrheiten. (aerzteblatt.de, 09.12.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/61160

Hamburg. 20. Newsletter DZSKJ (Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters) – Wissenschaft für die Praxis, 10.12.2014
Inhalt:
1. Die negativen Folgen jugendlichen Cannabiskonsums im Erwachsenenalter.
2. Elterliche Freizügigkeit bei jugendlichem Alkoholkonsum: schiedlich, hilfreich oder ohne Effekt?
3. EU-Längsschnittstudie erforscht Risikofaktoren für Alkoholmissbrauch im Jugendalter.
4. Eltern-Web-Edukation zur Vermeidung riskanten Trinkverhaltens bei ihren Kindern.

www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_06eab1bd1fbbe8d4e4674661a045dfdd.pdf

Berlin. Thesen des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. zur Schnittstelle Suchthilfe und Arbeit
Seit über 30 Jahren setzt sich der fdr+ für sichere und langfristige Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für abhängigkeitskranke Menschen ein.
Durch die letzte "Instrumentenreform" der Bundesagentur für Arbeit sind viele der schon zuvor raren Arbeitsmöglichkeiten für Konsumierende illegaler Drogen weg gefallen.
Beschäftigung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Weg in ein selbstbestimmtes Leben – für persönliche Anerkennung, finanzielle und seelische Unabhängigkeit. Eine nachhaltige Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und des verfestigten Leistungsbezugs im SGB II ist von großer Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunftschancen großer Bevölkerungsteile. "Maßnahmeketten" müssen gezielt eingesetzt werden, um Langzeitarbeitslosen langfristige Perspektiven zu bieten.
Die zum Abschluss des 37. fdr+kongresses formulierten Ergebnisse wurden inzwischen von der fdr+AG "Arbeit und Bildung" als Thesen zur Schnittstelle Suchthilfe und Arbeit erarbeitet. (fdr – Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V., Dezember 2014)

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/texte/arbeitsmaterialien/thesen-arbeit-und-bildung.php

Kiel. Infodienst Sucht der LSSH – Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein, 3/2014 (Dezember 2014)
Schwerpunkt: Frau und Sucht

www.lssh.de/index.php/homepage/infodienst-sucht

Epigenetics, microRNA, and addiction.
Kenny PJ.
Dialogues Clin Neurosci. 2014 Sep;16(3):335-44.
PMID: 25364284 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4214176/

Baden-Württemberg. Landesstellenbrief 11/2014, Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., 15.12.2014

www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2014/Landesstellenbrief_2014-11.pdf

Europa. Newsletter Drugnet Europe Nr.88
Lisbon Addictions 2015: call for abstracts | Best practice: from guidelines to quality standards | Financing drug policy in Europe in the wake of the economic recession | Preventing opioid deaths — legal issues around the provision of naloxone | New EMCDDA products and services
(EMCDDA, Dezember 2014)

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_233270_EN_Drugnet_N88.pdf

Evaluation des Browsergames "Spielfieber": Akzeptanz, Effekte und Potential
Endbericht an die Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
Dr. Tobias Hayer, Dipl.-Psych., Institut für Psychologie und Kognitionsforschung, Universität Bremen
Tim Brosowski, Dipl.-Psych., Institut für Psychologie und Kognitionsforschung, Universität Bremen
Bremen, November 2014

materialdienst.aj-bayern.de/download/Evaluation%20Spielfieber.pdf

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht (2014).
Suchtmittelkonsum und suchtbezogene Problemlagen von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe.
Münster: Forum Sucht Sonderband 8

www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/FS_Sonderband8-FOGS-Studie.pdf

USA. It's Time to Reclaim the Word "Recovery"
It's empowering to say publicly that you are in recovery from addiction. But for some, recovery is a members-only club for people who are totally abstinent. That leaves most of us out in the cold.
Maia Szalavitz in: substance.com, USA, 29.10.2014)

www.substance.com/its-time-to-reclaim-the-word-recovery/14841/

Der Rausch der Philosophen
Vom göttlichen Dionysos über Nietzsche bis Walter Benjamin und Ernst Bloch, von Immanuel Kant über Hegel bis Sigmund Freund und Ernst Jünger: Alle hatten sie Umgang mit Drogen.
(...) In "Reflexe" wandelt Detlef Berentzen auf den Spuren der Bewusstseinserweiterung durch Drogen aller Art. (Schweizer Radio und Fernsehen, Kultur 2 – Reflexe, 09.12.2014, Audio 28:14)

www.srf.ch/sendungen/reflexe/der-rausch-der-philosophen

 

SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Marianne Faithfull: 'Heroin saved my life'
The singer has admitted that heroin 'protected' her and that she 'would be dead' without the drug. (The Telegraph, UK, 02.12.2014)

www.telegraph.co.uk/culture/music/music-news/11268024/Marianne-Faithfull-Heroin-saved-my-life.html

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Februar 2015.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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Impressum

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).
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