dgs-info, Ausgabe 9, September-Oktober 2006

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 4.9.2006

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

Anfang August verstarb im Alter von 93 Jahren der „Vater der Methadonbehandlung”, Professor Vincent Dole. In seinen letzten Lebensjahren hatte er noch miterlebt, dass die von ihm und Marie Nyswander vor über 40 Jahren entwickelte Erhaltungstherapie weltweit Anerkennung gefunden hat. Nachrufe und Rückblicke finden Sie in der Rubrik SUBSTITUTION ALLGEMEIN.
Mit dieser Ausgabe führt dgs-info ein Editorial ein. Jörg Gölz, Vorsitzender der DGS, nimmt noch einmal das Thema „Diskriminierung von Rauchern” auf und geht auf Kritiken ein, die auf dem Münchner 7.Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin laut wurden.
Eine ebenfalls neue Rubrik: GENDER – geschlechtsspezifische Fragen in der Suchtbehandlung.
Deutschland ist Einwandererland. Und überall im Gesundheitswesen liegen heutzutage Patienteninformationen den Sprachen der großen Zuwanderergruppen vor. In der Suchtmedizin allerdings mangelt es an Aufklärungsmaterialien, was besonders in den großstädtischen Ballungsräumen auffällt. Mit dieser Ausgabe von dgs-info beginnen wir deshalb mit Zusammenstellungen von Informationen für fremdsprachige Suchtpatienten. Das Ergebnis einer aktuellen Recherche nach Materialien auf Vietnamesisch finden Sie in der Rubrik: SUBSTITUTION ALLGEMEIN.
Da liegt es nahe, überhaupt einmal Informationsmaterialien zu Sucht und verwandten Themen in den Sprachen der wichtigsten Einwanderergruppen zusammenzustellen. Den Anfang machen wir mit einem Aufruf an die Leserschaft, uns internetgestützte Materialien in russischer Sprache zuzusenden. Auch Hinweise auf Druckerzeugnisse sind willkommen. Wir werden die Sammlung ordnen und uns selbst mit Kolleginnen und Kollegen in aller Welt in Verbindung setzen. Möglicherweise müssen zu einzelnen Themen auch kurzgefasste Texte geschrieben und übersetzt werden.
Vorstellen werden wir das Ergebnis auf dem Jahreskongress der DGS in Berlin (3.-5.11.06) im Rahmen des Workshops „Suchtpatienten aus der ehemaligen Sowjetunion”. Das vorläufige Programm finden Sie in der nachfolgenden Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Sollten Sie Hinweise auf russischsprachige Informationen über Sucht und verwandte Themen haben, so senden Sie diese bitte an Christian Jellinek: jellinek@aid-neukoelln.de
Ein Redaktionsmitglied äußerte jüngst, das „leicht anarchische Element” dieses Online-Magazins möge bitte nicht aufgegeben werden. Keinesfalls! Wir werden weiterhin den Spagat zwischen Deutschem Ärzteblatt und Augsburger Puppenkiste üben.
Dass die Aufmachung von dgs-info wie auch die Gestaltung der DGS-Homepage nicht gerade die Möglichkeiten modernen Grafikdesigns ausschöpfen, das sehen wir genauso und daran arbeiten wir. Lassen Sie sich überraschen.
Viel Spaß beim Lesen.



Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

EDITORIAL
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS / AST – AntiSTigma
ARZT UND SUCHT
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
EDITORIAL

Jörg Gölz über Raucherdiskriminierung.

 DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 - „Berliner Erklärung”

In der vorigen Ausgabe erwähnten wir die „Berliner Erklärung”, die im März auf dem Jahreskongress von akzept e.V. verabschiedet wurde. Der DGS-Vorstand hat dazu eine Stellungnahme verabschiedet. Kernaussage: Eine Reform der gesetzlichen Regelungen ist überfällig.

/fix/files/BerlinerErklStllgnDGS.doc

„Berliner Erklärung” vom März 2006:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/BerlinerErkl%E4rungAkzept06.pdf


DGS 2 – Leitlinien zur „Therapie der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern”

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin hat auf der Konsensuskonferenz am 14. Juli 2006 auf dem 7. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin „Leitlinien zur Behandlung der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern” verabschiedet. Suchtmediziner aus der DGS hatten zuvor in Zusammenarbeit mit Hepatologen aus der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechsel (DGVS) einen umfangreichen Fragenkatalog ausgearbeitet und die internationale Literatur auf Relevanz und wissenschaftlichen Stellenwert überprüft. Die Leitlinien wurden in München diskutiert und abgestimmt. Sie werden ebenfalls auf der auf der 61. Jahrestagung der DGVS, 13. - 16. September in Hannover zur Abstimmung vorgestellt. Sollten sie angenommen werden, hätten erstmalig eine suchtmedizinische und internistische Fachgesellschaft gemeinsame Leitlinien zur Behandlung dieser weitverbreiteten Begleitkrankheit bei intravenösem Drogengebrauch erarbeitet.
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SUCHTMEDIZIN, Heft 3/06, September 2006)

/fix/files/HCV-Leitlinien_der_DGS.doc

DGS 3 - Kongresse 2006 unter Beteiligung der DGS

Von der Heroin-gestützten Behandlung bis zu Drogenkonsumräumen - aktuelle Ansätze in der Versorgung von Schwerstabhängigkeit
16. Internationaler Suchtkongress; 13.-15. September, Hamburg
Infos und Anmeldung: Kongressbüro - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Martinistr. 52, D-20246 Hamburg, Tel. (0049) 040 42803-4203, Fax: (0049) 040 42803-5121.
Programm und Online-Anmeldeformular:

http://www.zis-hamburg.de./

3.Internationaler Fachtag Hepatitis und Drogengebrauch. Innovative Konzepte und Praxis von Prävention und Psychosozialer Betreuung bei Drogengebrauch. 21./ 22. September 2006, Bonn
Infos und Anmeldung: akzept e.V., Südwestkorso 14, 12161 Berlin, Tel.030 827 06 946. Kontakt: akzeptbuero@yahoo.de

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/programm19_04_06.pdf

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/anmeldung.pdf

15. DGS-Jahreskongress 2006 in Berlin, 3.-5.November 2006. Thema: “Ist die Suchtmedizin ihren Preis wert?” Nähere Informationen auf der Homepage der DGS. Der Hauptstadtkongress ist eine Reise wert.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

1.Workshop „Suchtpatienten aus der ehemaligen Sowjetunion” auf dem Jahreskongress der DGS, 4.11.06, 14 Uhr. Das vorläufige Programm mit Kontaktadressen u.a.:

/fix/files/Suchtpatienten_aus-der%20ehemaligen_Sowjetunion.doc

DGS 4

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (demnächst: Heft 03, Jahrgang 7, September 2006):

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 4 der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.

DGS 5 – 9. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Am 21.07.2006 jährte sich zum 9. Mal der „Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige”, zu dessen Veranstaltern auch die DGS gehörte. Das Grußwort der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Sabine Bätzing, der Aufruf des Veranstalterbündnisses, Fotos und Presseberichte

http://gedenktag.de.vu/

Presse-Info der Deutschen AIDS-Hilfe zum Gedenktag: Heroin als Medikament zur Behandlung Drogenabhängiger in die Regelversorgung integrieren. Diesem Gedanken schlosen sich auch akzept e.V sowie JES und AIDS-Hilfe aus Nordrhein-Westfalen an.

/fix/files/PresseinfoGedenktag.pdf /fix/files/akzeptPM21.juli2006.pdf /fix/files/jbk_jesnrw_ahnrw_21.07.06.pdf

DGS 6 - Stellungnahme der DGS zum bundesdeutschen Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung.

Aus den vorliegenden Ergebnissen der Heroinstudie sollten Konsequenzen für die Einführung in die Regelversorgung gezogen werden.

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/aktuell.106/index.html

 AST – AntiSTigma

Stand der Aktion: AST. Elisabeth Michel auf dem 7. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin, München, 3.-5.7.06.

/fix/files/Michel_Stand_der_Aktion_AST.doc

“Wir machen einen Radio-Spot”. Seit Dezember letzten Jahres treffen sich neun Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren im BeYou-Projekt Radio-Kids der Stiftung SehnSucht. Unter der Leitung eines Sozialpädagogen der Stiftung arbeiten sie an einem Radio-Spot für den Verein AntiSTigma (AST e.V.), der auf die Stigmatisierung und Diskriminierung suchtkranker Menschen aufmerksam macht.

/fix/files/AST_SehnSucht_Radio-Spot.doc

AST – AntiSTigma hat eine Aktion gestartet, die Diskriminierung von Suchtkranken zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Worum es genau bei der Aktion geht:

/fix/files/AST_Diskriminierungmelden.doc Der Fragebogen

http://www.antistigma.de/

Alcoholism, Illness beliefs and resource allocation preferences of the public. Drug and Alcohol Dependence, Volume 82, Issue 3, 20 May 2006, Pages 204-210. G. Schomerus, H. Matschinger and M.C. Angermeyer.
(CONCLUSION: Alcohol-dependent patients are at risk of being structurally discriminated within the health care system.)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/discrimination-against-people.html

abstract

USA. America's Door Shut to Foreigners with HIV. “In the early years of AIDS, when many people thought a deadly disease dubbed 'the gay cancer' might be transmitted via drinking glasses or doorknobs, Congress added HIV to the list of infections that could prevent a foreign visitor from entering the country. Nearly two decades later, as the international Gay Games begin in Chicago this weekend, the law still bars any HIV-positive foreigner from visiting the U.S., whether it is to play basketball, attend a business meeting or stand up in a family wedding." (Chicago Tribune, 12.7.06)

http://www.chicagotribune.com/news/na [...] -0607120195jul12,1,2113206.story?coll=chi-news-hed

Verantwortung – wer trägt sie und warum? Nach wie vor stellt die HIV-Infektion eine chronische Erkrankung dar, die mit einem hohen Diskriminierungspotential einhergeht. Eine Verantwortungsdiskussion bewegt sich daher immer im Spannungsfeld von Verantwortung, Schuldzuweisung bis hin zur Diskriminierung. Spätestens seit der Veröffentlichung der Neuinfektionszahlen durch das Robert-Koch-Institut ist eine intensive Diskussion über das Thema "Verantwortung" entbrannt. (Rolf de Witt, Berlin – Vortrag auf den 11. Münchner AIDS Tagen, 4.2.2006)

http://www.mancheck-berlin.de/Publikationen/Verantwortungendfassung.pdf

Scotland. ANGER AT MOVE TO STOP DRUG USERS HAVING CHILDREN. (Scotsman, 10.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n910.a10.html

On February 25, 2004 thirty leading medical doctors, scientists and psychological researchers released a public letter calling on the media to stop the use of such terms as “crack baby" and “crack addicted baby" and similarly stigmatizing terms, such as “ice babies" and “meth babies." This broad group of researchers agrees that these terms lack scientific validity and should not be used. (jointogether, 27.2.04)

http://www.jointogether.org/news/yourturn/announcements/2004/physicians-scientists-to-stop.html

The Drug User's Perspective: This short documentary produced by the Asian Harm Reduction Network and financed by the World Bank gives voice to drug users and ex drug users in five Asian countries. They talk about how they first started using drugs, their lack of knowledge in how to avoid the health risks of sharing needles, social stigmatization, discrimination and marginalization, (gehe zu: Drug Injection and Harm Reduction, Worldbank, Juli 2005, Video)

http://www.worldbank.org/saraids

Bei der Ausschreibung von Arbeitsplätzen dürfen Firmen die Einschränkung “Raucher brauchen sich nicht zu bewerben" hinzufügen. Das sei keine Verletzung der Anti-Diskriminierungsregeln der Europäischen Union (EU), sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Samstag. (Institut Suchtprävention (Österreich), Newsletter 08/2006)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.264/nav.6/view.29/level.2/

European Union: Employers Can Legally Discriminate Against Smokers. Companies in the European Union may legally refuse to hire smokers because EU anti-discrimination laws do not protect them, the European Commission said. (Fox news, 7.8.06)

http://www.foxnews.com/story/0,2933,207256,00.html

EU Commission's anti-smoking stand sparks cloud of complaints. European unions and even anti-smoking campaigners Monday blew a cloud of complaints at the European Commission for its perceived tough stand against smokers seeking jobs. (EUbusiness, 7.8.06)

http://www.eubusiness.com/Employment/060807154817.efj7kady/

VR China. Physical punishment of drug addicts banned. China's first bill on drug control will forbid drug-rehab centers from physically punishing or verbally humiliating drug addicts. (Xinhua, 25.8.06)

http://www.chinadaily.com.cn/china/2006-08/25/content_673803.htm

WOMAN LASHED IN SOMALIA OVER CANNABIS. Islamic leaders in Mogadishu on Thursday gave a woman 11 lashes for selling cannabis, the first female to receive such punishment since the fundamentalist rulers took over the capital in June. (AP, 24.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n000/a308.html

Padua/Italien. Stadtverwaltung lässt Stahlmauer um Immigrantenviertel bauen, um den Drogenhandel einzudämmen. (ORF Online, 13.8.06)

http://orf.at/060812-2732/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F060812-2732%2F2733txt_story.html

 ARZT UND SUCHT

Das zwiespältige Verhältnis vieler Ärzte zum blauen Dunst - Kollegen an der Kippe
Es ist schon paradox: Tag für Tag mit den verheerenden Auswirkungen des Rauchens bei ihren Patienten konfrontiert können dennoch viele Ärzte selbst nicht vom Glimmstängel lassen. Welche Auswirkungen das auf das Arzt-Patienten-Verhältnis hat, und wie man nikotinabhängigen Kollegen helfen kann, hat MMW-Autor Dr. Bernhard Mäulen in seinem Report untersucht. (MMW-Fortschr. Med. Nr. 27-28 / 2006 (148. Jg.))

http://www.mmw.de/pdf/mmw/119208.pdf

Poland wrestles with problem of drunken doctors. The arrests of two Polish surgeons accused of being drunk during an operation after which a patient died have re-ignited the debate over alcoholism at work. But while drunk doctors used to be fairly common in Poland's Communist years, attitudes are now changing. (The Lancet 2006; 368:190-191; DOI:10.1016/S0140-6736(06)69020-X)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360669020X/fulltext

 BRIEF AUS SCHANGHAI

Anfang der 90er Jahre erreichten beunruhigende Meldungen aus Südchina den Westen: Entlang der Burma Road von Myanmar durch Yunnan an die chinesische Ostküste wurde eine rapide Zunahme von HIV-Infektionen beobachtet. Von Monat zu Monat breitete sich das Virus nach Osten aus, ganze Dorfgemeinschaften steckten sich über infektiöse Nadeln und nachfolgend durch ungeschützten Geschlechtsverkehr an. Es dauerte mehrere Jahre, bis in Kunming, der Hauptstadt Yunnans, die erste Substitutionsambulanz eröffnet wurde und das öffentliche Gesundheitssystem sich von den Vorschlägen der WHO zur harm reduction überzeugen ließ.
Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiterin der Bundesdrogenbeauftragten in Berlin, hat seit einigen Monaten Kontakt zu Suchtmedizinern in Yunnan. Für dgs-info hat er einen Arbeitstext übersetzt mit dem Titel: Die sozioökonomischen Langzeitauswirkungen von AIDS auf Kinder und die politische Antwort in Yunnan. Für Interessierte hat er außerdem Hinweise zu Land und Leuten beigefügt.

/fix/files/Yunnan_soziooekon_Auswirkung06.pdf

 STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Das DROB INN in Hamburg sucht für einen Krankenpfleger eine Urlaubsvertretung (1.11.06 bis 31.1.07)

/fix/files/DrobInnVertretungsbewerbung.doc

Offene Stellen in der Schweiz.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich.

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Der GESAMTVERBAND FÜR SUCHTKRANKENHILFE im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. ist der Bundesverband des Diakonischen Werkes der EKD für den Bereich Suchtkrankenhilfe. Er ist der Zusammenschluss von Einrichtungen, Diensten und Verbänden innerhalb der Evangelischen Kirche und Diakonie, die in der Sucht- und Drogenhilfe tätig sind.
Im Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe ist ab sofort die Position des/der Geschäftsführers/Geschäftsführerin neu zu besetzen.
Die Ausschreibung erhalten Sie unter: boguszewicz@dhs.de

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V. ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege mit nahezu 10.000 Mitgliedsorganisationen.
Wir suchen zum 01.11.2006 eine/n Referentin / Referenten für das Referat “Gesundheitshilfe – chronische Erkrankungen, Behindertenhilfe, Psychiatrie".

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr18/gesundheitshilfe.pdf

Warum sollen immer nur Ärzte nach England gehen? Auch in der Drogenhilfe sind die Angebote im Vereinigten Königreich nicht so schlecht. Drink and Drugs Jobs:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

 INDUSTRIENACHRICHTEN

Die Hamburger Substitutionsambulanzen versorgen mehr als ein Drittel der rund 3800 Patienten der Hansestadt. Von Anfang an haben die Betreiber auf eine kompakte Lösung für Praxisverwaltung und Medikamentenvergabe gesetzt: mit Apple Hardware, dem Praxisverwaltungssystem MEDYS und mit Dispensierpumpen der holländischen Firma Beun - de Ronde. Ein Anwenderbericht:

/fix/files/apple_medys_Lebenswichtig_V10.doc

Schnell, zuverlässig und schick - Apple-Computer in einer Substitutionsambulanz.

http://homepage.mac.com/guido_g/Bilderdownload/PhotoAlbum14.html

Apple bietet aktive Unterstützung für Profis im Gesundheitswesen. Tausende Macs sind in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen im Einsatz. Wir wissen, worauf es im alltäglichen Betrieb bei Ihnen ankommt. Die Macintosh Plattform und die dazugehörigen Peripheriegeräte sind äußerst bedienerfreundlich, und ihr Design fügt sich ganz natürlich in Ihre Arbeitsumgebung ein.

http://www.apple.com/de/smallbusiness/solutions/

Apple und medys auf der medica 2006 in Düsseldorf, 15.-18. November 2006, Stand: 15 / C04 in Halle 15.
Es besteht die Möglichkeit, das Praxisverwaltungssystem MEDYS und die Methadon-Polamidon-Pumpe MD2000 der holländischen Firma Beun - de Ronde kennenzulernen. Für Präsentationstermine am 16., 17. und 18.11. (Freitag bis Samstag) wenden Sie sich bitte an

http://www.info@bcchamburg.de/

"Beun - de Ronde is een van Nederlands oudste handelshuizen voor de laboratoriumsector." Seit 1921 stellt die Firma vor den Toren Amsterdams Präzisionsgeräte für Laboratorien her. Seit fast zwei Jahrzehnten ist sie auch Produzentin der Methadon-Dispensierpumpen in den niederländischen Methadonambulanzen.

http://www.beunderonde.nl/


RUMA Marker System. Der Ruma Marker Test stellt in der Doping- und Urinkontrolle eine einzigartige Innovation dar, die die Probleme und Bedenken bisheriger Verfahren gänzlich beseitigen.
- Geringer organisatorischer Aufwand
- Sichere Erkennung von Fremdurinabgaben und Manipulationen
- Urinkontrolle ohne Aufsicht
- Keine Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses durch Sichtkontrolle
- Keine Verzögerung durch Harnverhalten bei Sichtkontrolle (psychogenes Harnverhalten).

http://www.marker-test.de/

München. 7.Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin. Drogenanalytik: Zwischen Disziplinarinstrument und Therapiekontrolle. Bernd Huppertz für Rupprecht Keller, Köln.

/fix/files/Muen-Drogenanalytik.pdf

 RECHT UND GESETZ

Berliner Erklärung "Wie kann die Substitutionsbehandlung bedarfsgerecht gestaltet und ausgebaut werden? Gemeinsam! - Ein Forderungskatalog an die Politik" und die Stellungnahme der DGS: siehe Rubrik DGS.

Im Bundestag wurde eine Petition zum Dispensierrecht im Rahmen der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger eingereicht. Bis zum 24.07.06 lagen 350 unterstützende Unterschriften für die Eingabe vor. Nun wird sich der Petitionsausschuss damit beschäftigen müssen.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=168

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Aus Schongau erreicht uns ein Brief von Dr. Sautier-Haack, dem das Landratsamt die Substitutionsgenehmigung entzogen hat. Zum 15.Juli hat er die Substitutionsbehandlung bei 90 Patienten einstellen müssen. Die ausführliche Fallschilderung des Kollegen:

/fix/files/Sautier-Haack_Brief.doc

Ansbach. Drogenkranke mit Methadon versorgt - Bewährungsstrafe für Mediziner. Wegen der allzu freizügigen Versorgung Drogenkranker mit Methadon hat das Landgericht im mittelfränkischen Ansbach am Freitag einen Mediziner zu neun Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt. (Frankenpost, 21.7.06)

http://www.frankenpost.de/nachrichten/bayern/franken//resyart.phtm?id=995303

Ansbach. Landarzt wegen Drogen-Verstößen zu Bewährungsstrafe verurteilt
Das Landgericht Ansbach hat einen Arzt aus Feuchtwangen wegen unerlaubter Abgabe und Verschreibung von Betäubungsmitteln in 455 Fällen am Freitag zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der 51 Jahre alte Mediziner hatte Suchtpatienten mit dem Ersatzstoff Methadon behandelt. Laut Staatsanwaltschaft hielt er sich dabei nicht immer an die Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes. Vom ursprünglich erhobenen Vorwurf der leichtfertigen Todesverursachung von zwei Patienten rückte das Gericht nach 14 Verhandlungstagen allerdings ab.

Nach einer Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung konnte der seit April laufende Prozess früher als ursprünglich geplant beendet werden. Der Vorsitzende Richter Hans Blummoser erlegte dem Landarzt ein partielles Berufsverbot auf, wonach er fünf Jahre lang keine opiatabhängigen Patienten mehr behandeln darf. Er muss außerdem 3000 Euro zahlen.
Der Verteidiger des Mannes, Alexander Seifert, zeigte sich nach Abschluss des Prozesses zufrieden mit dem Urteil: «Von den angeklagten 1830 Verstößen ist nicht viel übrig geblieben.» Sein Mandant habe allerdings erkannt, dass auch ein Arzt, der aus edlen Motiven heraus handle, sich an die Bestimmungen halten müsse. Die Verhandlung habe jedoch gezeigt, dass der Arzt seine drogenabhängigen Patienten sehr wohl eingehend untersucht und sie auch psychologisch begleitet habe. Er habe allerdings die vorgeschrieben Konsultationen nicht eingehalten und zu große Mengen auf einmal verschrieben. Zwei Patienten hatten sich das für mehrere Tage gedachte Methadon 2001 und 2002 auf einmal gespritzt und waren daran gestorben. (Quelle?)

Nürnberg. Arzt als Dealer? Das Fachkommissariat für Drogendelikte der Nürnberger Kriminalpolizei ermittelt derzeit zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg gegen einen Arzt aus dem Nürnberger Süden, der in dringendem Tatverdacht steht, dass er zumindest seit Anfang 2005 bis heute das Beruhigungs- und Schlafmittel Flunitrazepam an Drogenpatienten verschrieben hat, ohne dass er diese medizinisch betreute oder untersuchte. (Neumarkt Online, 20.7.06)

http://www.neumarktonline.de/art_frankopf.php?newsid=1814

Ärzte in der Drogensubstitution sind sauer über Generalverdacht ihrer KV. KV Niedersachsen verschärft Überwachung der 349 in der Substitution tätigen Ärzte. Dr. Theresia Lautenschlager, Hausärztin aus Hannover, die Drogenkranke behandelt, ist empört. Die KV Niedersachsen (KVN) hat sie und alle drogensubstituierenden Ärzte im Land aufgefordert, zusätzliche Daten zur Versorgung ihrer suchtkranken Patienten zur Verfügung zu stellen. (Ärztezeitung, 3.8.06)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/03/143a0801.asp

Was die KV-Niedersachsen von den substituierenden Praxen alles wissen will:

/fix/files/KV-Nds_Subst1.tif /fix/files/KV-Nds_Subst2.tif

Brechmitteleinsätze:

Deutschland wegen Brechmitteleinsatzes verurteilt. Brechmittel dürfen künftig in Deutschland bei der Drogenfahndung nicht mehr eingesetzt werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte die Bundesrepublik, weil sie das Eintrichtern von Brechmitteln bislang erlaubt. Diese Methode verstoße gegen das Folterverbot, so das Gericht. (Tagesschau.de, 11.7.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5705802,00.html

http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID5706808_RES_NAV_BAB,00.html
Ärztekammer Hamburg: Brechmitteleinsatz nicht Rechtens. "Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum gewaltsamen Einsatz von Brechmitteln gegen Drogendealer bestätigt den Beschluss der Kammerversammlung von 2002", stellt Dr. Klaus-Otto Allmeling, Vizepräsident der Ärztekammer Hamburg, fest. "Nun ist es am Hamburger Senat, die Rechtslage auf Landesebene zeitnah dem Urteil entsprechend anzupassen und die notwendigen Voraussetzungen für den Polizeigewahrsam zu schaffen."

/fix/files/pm_brechmittel_eugh_ent.doc

Weiterhin für "alternativlos" hält die CDU-Bürgerschaftsfraktion den Einsatz von Brechmitteln, der zudem auch dem "Schutz der Gesundheit und des Lebens des betroffenen Dealers" diene. Die Hamburger SPD-Juristen sorgen sich, dass “ein mögliches Verbot der Verwertbarkeit von Beweismitteln nach der zwangsweisen Verabreichung von Brechmitteln mittels einer Magensonde", drohe, sollte der Senat seine "starrsinnige" Haltung nicht aufgeben. Und die GAL fordert, die Einsätze sofort zu stoppen.
Eingeführt wurden Brechmittel während der Regierungszeit des rot-grünen Senats. Die Hamburger Debatte:

/fix/files/EUGH-Entscheid_%FCber_Brechmittel_div.doc

“Kotzen ist Menschenrecht" (Christian Rath). (Die Tageszeitung, 12.07.2006)

http://www.taz.de/pt/2006/07/12/a0173.1/textdruck

Pressemeldung des Berliner Polizeipräsidenten vom 17.07.2006: “Verabreichung von Brechmitteln wird ausgesetzt"

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/44312/index.html

Kein Wort des Bedauerns über den Todesfall von 2002 wurde laut in der kurzen Sommerdebatte zum Brechmitteleinsatz. Aber letztlich musste auch in der Hansestadt dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes folge geleistet werden: Hamburg schafft Brechmittel-Zwang ab. (Hamburger Abendblatt, 27.7.06 und 1.8.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/27/590912.html

http://www.abendblatt.de/daten/2006/08/01/592886.html

/fix/files/Brechmittel_Senat_Hamburg.pdf

Cannabis-Eigenbedarf:

Schleswig-Holstein will die Eigenbedarfsgrenze für Cannabis absenken von 30 auf 6 Gramm (9.7.06)

/fix/files/cannabis-eigenbedarfsgrenze_s-h.pdf

Stellungnahmen aus den Regierungsparteien CDU und SPD:

http://www.parlanet.de/presseticker/2006-07/18/08-46-33-5307/PI-RLyDyVMH-cdu.pdf

http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=1938

Schleswig-Holstein senkt die Eigenbedarfsgrenze, bis zu der der Besitz von Cannabis straffrei bleiben kann. Das bisher liberalste wird damit zum rigorosesten Bundesland. (Die Tageszeitung, taz nord, 11.7.06)

http://www.taz.de/pt/2006/07/11/a0231.1/text

Protestmailer des Deutschen Hanfverbandes.

http://www.hanfverband.de/aktuell/con [...] howfull&id=1152796870&archive=&start_from=&ucat=4&

Die drogenpolitische Sprecherin der schleswig-holsteinischen Grünen, die Landtagsabgeordnete Angelika Birk, warf der Koalitionsregierung aus CDU und SPD »zunehmende Repression« und »hilflosen Populismus« vor. (junge welt, 12.7.06)

http://www.jungewelt.de/2006/07-12/018.php

Bei Großen Koalitionen verläuft eine darauffolgende Debatte dann eher flach:

/fix/files/Cannabis_Eigenbedarf2.doc

Wolfgang Neskovic, ehemals Richter in Lübeck, der in den 90er jahren spektakuläre Urteile in Cannabis-Verfahren sprach, war später dann Richter am Bundesgerichtshof und ist jetzt Bundestagsabgeordneter der Linkspartei. Er hält die Kieler Entscheidung für "kriminalpolitisch charakterlos".

/fix/files/Neskovic_Geringe_Menge_Cannabis.pdf

Neue Cannabis-Richtlinie: Brandenburg führt Sechs-Gramm-Grenze ein. (Informationsdienst Politik, 17.8.06)

http://www.politikerscreen.de/index.p [...] n/Detail/id/135766/n1/Meldungen/n2/MeldungenDetail

"Verbote sollten so beurteilt werden wie Medikamente: Wenn man sieht, dass sie zu viele Nebenwirkungen haben oder gar nicht wirken, muss man auf sie verzichten. Ich weiß natürlich, dass das in der Praxis sehr schwierig ist, weil so viele Interessen von den Verboten abhängig sind. Es gibt ja eine ganze Verbotsindustrie, die von ihnen profitiert - gerade in der Justiz. Auch ich als Strafverteidiger zähle mich im gewissen Sinne dazu", sagt der Schweizer Strafverteidiger Valentin Landmann in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (7.7.06; Verbrechen als Markt, Zur Ökonomie der Halbwelt und Unterwelt; Orell Füssli Verlag, Zürich 2006, 224 Seiten, ISBN 3-280-05164-9, 23,50 Euro).

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/171/80091/


Verkehrsrecht und Drogen:

Bund will Null Promille für Fahranfänger. Bund und Länder reagieren auf die erhöhte Gefahr, die Alkohol für Fahranfänger darstellt. Neulinge sollen künftig nur noch absolut nüchtern ans Steuer dürfen. (Netzeitung.de, 25.76.06)

http://www.netzeitung.de/deutschland/427110.html

Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss explodiert. Bedenklicher Trend in der Verkehrsunfallstatistik: Die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss hat sich innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt. Um sinnvoll gegen das Phänomen vorgehen zu können, fehlen bislang einheitliche Bewertungskriterien. (SPIEGEL ONLINE, 27.7.06)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,428800,00.html

Weniger medizinisch-psychologische Untersuchungen im Jahr 2005. Im vergangenen Jahr führten die Begutachtungsstellen für Fahreignung 104.325 medizinisch-psychologische Untersuchungen durch. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) waren das gut 6 % weniger als im Jahr 2004. (Pressemitteilung Nr.15/2006 vom 10.8.06)

http://www.bast.de/cln_005/nn_42254/DE/Presse/Pressemitteilungen/2006/presse-15-06.html

Weniger Alkoholdelikte, mehr Drogenmissbrauch. Die Zahl der medizinisch-psychologischen Untersuchungen ist im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dass - im Gegensatz zu Alkoholvergehen - beim Drogenmissbrauch am Steuer jedoch ein Anstieg der Fälle verzeichnet wurde, hat seine Gründe. (Süddeutsche Zeitung, 14.8.06)

http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/633/82551/

Auf die Gefahren von Drogen am Steuer wollen Polizei, Behörden und Versicherer mit einem neuen Internet-Auftritt aufmerksam machen.

http://www.dont-drug-and-drive.de/

Hamburgs Innensenator Udo Nagel will verhindern, dass Verkehrssünder hierzulande einen im europäischen Ausland erworbenen Führerschein einsetzen können: “Ich kämpfe gegen die Taktik von Alkohol- und Drogensündern, die das EU-Führerscheinrecht missbrauchen wollen und dadurch die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden", erklärte Nagel. (Die Welt, 23.8.06)

http://www.welt.de/data/2006/08/23/1006980.html

Medizinrecht:

Aufklärung für ausländische Patienten. Der Anteil von Patienten ausländischer Herkunft in den Arztpraxen wächst stetig. Im Zuge der Behandlung kommt es aufgrund vorhandener Sprachbarrieren jedoch oftmals zu Kommunikationsproblemen. Um sich im Nachhinein nicht Schadenersatzforderungen ausgesetzt zu sehen, ist die ordnungsgemäße Patientenaufklärung für den Arzt aber von erheblicher Relevanz. (Urteil: OLG Karlsruhe / Aktenzeichen 7 U 102/01, Datum: 11.09.2002)

http://newsletter.doccheck.com/generator/455/2149/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b


Europa:

Legalisierung: Ein Ausweg aus der Krise. Der Drogenkrieg kriminalisiert eine große Gruppe der europäischen Bevölkerung und verschafft Kriminellen ein Einkommen. Die Legalisierung könnte Abhilfe schaffen. (cafebabel.com, 3.7.06)

http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=7351

Website zur Teilrevision des schweizerischen Betäubungsmittelgesetzes.

http://www.auf-erfolge-bauen.ch/

Spanien/Belgien: Cannabisclubs in Spanien sind rechtmäßig, erste Gründung eines Clubs in Belgien.
Jüngst wurde in Spanien eine Anzahl gemeinnütziger Cannabisclubs gegründet, deren Rechtmäßigkeit nun von Gerichten in Katalonien und dem Baskenland bestätigt wurde. In den Cannabisclubs haben sich Personen zusammengeschlossen, die gemeinsam Cannabis anbauen und diesen dann zum Selbstkostenpreis an die Vereinsmitglieder abgeben. Nur die Mitglieder haben Zugang zu den Anbauräumlichkeiten und zum Cannabis. In Spanien ist der Handel mit Cannabis verboten, der Besitz zum Eigenbedarf jedoch erlaubt. Ein Gericht in Bilbao, der größten Stadt des Baskenlandes, sprach vier Angeklagte eines Cannabisclubs mit 66 Mitgliedern vom Vorwurf des illegalen Anbaus von 150 kg Cannabis (frische ganze Pflanzen, die getrocknet 17,4 kg ergaben) frei. 39 der Mitglieder verwenden Cannabis zu medizinischen Zwecken. (Quelle: IACM-Nachrichten vom 19.8.06, zitiert nach El Confidential.com vom 7. August 2006)

UK. Drug classification rethink urged. The designation of drugs in classes A, B and C should be replaced with one more closely reflecting the harm they cause, a committee of MPs has said. (bbc news, 31.7.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk_politics/5230006.stm

Informationen zur Neuklassifizierung von Drogen, zusammengestellt von der Transform Drug Policy Foundation, Bristol/UK.

http://www.tdpf.org.uk/MediaNews_PressReleases_31_07_06.htm

USA. Neues Verfahren für den Schmerztherapeuten Dr. William Hurwitz, der in erster Instanz zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde wegen "drug distribution"

http://www.drugpolicy.org/news/082406hurwitz.cfm

Schweiz. Seit 2004 ist Cannabis weltweit in allen Sportarten verboten, also auch beim Billard und American Football. Seitdem geraten kiffende Sportler ins Visier der Dopingjäger - häufig sind es Amateursportler in höheren Ligen, die unter die olympischen Regeln fallen. Dann kommt es zu Geldbußen und öffentlicher Namensnennung.

http://www.20min.ch/tools/suchen/story/23020750

 DROGENPOLITIK

Baden-Württemberg: Drogenbilanz der Polizei für 2005

http://www.innenministerium.baden-wue [...] l?referer=83357&template=min_meldung_html&_min=_im

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1216897

Die Preiserhöhung für Alcopops hat für suchtkranke Jugendliche keinen Erfolg gebracht. Das sagte Jürgen Schlieckau, der Abteilungsleiter der Dietrich Bonhoeffer-Klinik, einem Suchtkrankenhaus für Jugendliche in Ahlhorn bei Oldenburg. Der Sozialtherapeut hat bereits eine Petition an den Landtag in Niedersachsen gerichtet. Zwar sei der Verkauf von spirituosenhaltigen Mixgetränken infolge der Sondersteuer im Jahr 2004 um 80 Prozent eingebrochen, dafür seien die Jungendlichen aber auf Alcopops umgestiegen, die Bier und Wein statt Wodka und Whisky enthalten. Diese Produkte sind mit keiner Sondersteuer belegt und preiswerter. Entsprechend habe man in der Ahlhorner Suchtklinik bei den Patienten vor der Therapie keine Abnahme des Alcopop-Konsums feststellen können. Ein Konsumverbot von Alcopops sei aber wirkungslos. Stattdessen sollten die Preise erhöht werden.
In seiner Petition fordert Schlieckau den Landtag auf, die Werbung für die Mixgetränke zu verbieten und diese in Zukunft zu verteuern. Das Sozialministerium will die Forderung nach der Sommerpause untersuchen. (scoolz.de – Das Schülermagazin der Techniker Krankenkassse, 23.7.06)

http://www.scoolz.de/artikel1470.htm

Sachsen. 90.000 Alkoholabhängige, 20.000 von illegalen Drogen abhängig. (Sachsen im Netz, 21.7.06)

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1220277

Potsdam. Verein Chill Out fordert neue und breitere Ausrichtung der Potsdamer Drogenpolitik. (Potsdamer Neueste Nachrichten, 22.7.06)

Kalke, J. (2006). Cannabispolitik in Deutschland: Zwischen "So tun als ob...“ und "Was wäre wenn?“ (gehalten auf der akzept Fachveranstaltung vom 17.09.2005, DGB Haus Berlin).

http://www.akademie-sucht.de/dl/Kalke_Cannabis_05.zip

Berichte und Videos von der 10.Hanfparade (Berlin, 5.8.06)

http://www.hanfparade.de/presse/presseecho.html

http://www.hanfparade.de/downloads/video/index.html

http://www.dallaslive.de/Seite2.html


Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

Germany shies away from pro-tobacco-industry stance. Germany is pledging to end its pro-tobacco-industry stance after the European Court of Justice recommended that judges throw out its challenge to the EU's advertising ban. But critics remain doubtful that this sudden change of heart will reduce the power of the industry. (The Lancet 2006; 368:192; DOI:10.1016/S0140-6736(06)69021-1)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606690211/fulltext

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wird zu einer rauchfreien Zone. Das hat der Senat der Hochschule beschlossen, teilte die MHH mit. (Ärztezeitung, 19.7.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/19/132a0407.asp?cat=/medizin/rauchen

Rauchfreies Krankenhaus – Europäischer Leitfaden zur Schaffung rauchfreier Krankenhäuser. (Paris, 2001)

http://www.who-nichtrauchertag.de/ImplguidedtInternet.pdf

BZgA-Manual für die Projektleitung “Rauchfreies Krankenhaus".

http://www.bzga.de/botmed_31190000.html

1. Konferenz Rauchfreier Krankenhäuser. Diese Konferenz wird gemeinsam mit der 11. Nationalen Konferenz des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser vom 20.-22. September 2006 im westfälischen Unna durchgeführt. Informationen unter

http://www.dngfk.de

Rauchen bei Jugendlichen out: Aktuelle Ergebnisse einer Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach neuesten Ergebnissen einer Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verliert das Rauchen für Jugendliche in Deutschland zunehmend an Attraktivität. Immer mehr bestimmt das Nichtrauchen das Einstellungsklima der jüngeren Generation. (Pressemitteilung der BZgA, 25.7.06)

http://www.bzga.de/?uid=d2ffc97fb8203eadc9d21f2186dfe365&id=presse&nummer=363

Förderung des Nichtrauchens - Wiederholungsbefragung, Mai 2006.

http://www.bzga.de/?uid=d2ffc97fb8203eadc9d21f2186dfe365&id=Seite1417

5.200 Betriebe im Nichtraucherführer des DEHOGA Bundesverbandes (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), Stand: Juli 2006.

http://www.nichtraucherfuehrer.de/

Prävention: Im Raucherparadies. Blöß, Timo. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 31-32 vom 07.08.2006, Seite A-2069, SEITE EINS

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/t [...] aucherparadies&ArchivVonMonat=7&ArchivVonJahr=2006

"Wir erwarten Vertragstreue". DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges über die aktuellen Forderungen nach einem gesetzlichen Rauchverbot in der Gastronomie. (AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung, 12.08.2006)

http://www.ahgz.de/vermischtes/2006,32,608220532.html

Irland. Smoking, occupancy and staffing levels in a selection of Dublin pubs pre & post a national smoking ban, lessons for all. Ir J Med Sci 2006;175(2):37-40
Results: There was a decrease (8.82%) in average staff levels while customer numbers increased by 11% and there was a dramatic reduction in numbers smoking on a visit to a pub (77.8%).

http://www.ijms.ie/Portals/_IJMS/Documents/OP-Clancy.pdf

Schweiz. Rauchfreie Züge sind ein Erfolg. Seit dem 11. Dezember 2005 sind die Züge in der Schweiz rauchfrei. Entgegen vielen Befürchtungen verlief die Umstellung problemlos. Die Kundschaft hält sich mit ganz wenigen Ausnahmen an die neuen Regeln. Dank massiven Einsparungen bei der Reinigung werden die Umstellungskosten schon in drei Jahren amortisiert sein. (Zeitschrift Standpunkte, 3/06)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/Stp03_06_rauchfreie_zuege.pdf

Fachgespräch Passivrauchen. Die Bundestagsfraktion der Grünen führt am 18. September in Berlin eine Veranstaltung zum Thema “Passivrauchen - Herausforderung für Verbraucher- und Gesundheitspolitik" durch.

http://www.gruene-bundestag.de/cms/service/dok/142/142680.htm

Bundesregierung bereitet Nichtrauchergesetz vor. Die Bundesregierung trifft Vorbereitungen für ein Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern. (Deutsches Ärzteblatt onilne, 18.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25347

Adieu, Zigarette. Die Pläne für ein Rauchverbot spalten das Land. Ein Lager lobt den Gewinn an Gesundheit, das andere beklagt den Verlust an Freiheit. Um Lebensqualität geht es beiden. Spurensuche in Berlin. (Jana Hensel in Welt am Sonntag, 20.8.06)

http://www.wams.de/data/2006/08/20/1003688.html

Zusammenstellung weiterer Meldungen zur Tabakpolitik in Deutschland:

/fix/files/Tabakpolitik.doc

Europa:

Drugnet Europe, Ausgabe 55 (July-September 2006). Inhalt: Europe's diverse drug-driving laws.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nNodeID=411&sLanguageISO=EN

EU-Kommission will Kampf gegen Drogen verstärken
Die EU-Kommission will ihren Dialog mit den in der Drogenberatung und -prävention tätigen Organisationen und Selbsthilfegruppen verstärken.
In einem Grünbuch über die “Rolle der Zivilgesellschaft in der EU-Drogenpolitik" strebt die Kommission beim EU-Drogenaktionsplan, der den Zeitraum 2005 bis 2008 umfasst, einen organisierten Gedanken- und Informationsaustausch an. In Drogenforen, Netzen und in Internetplattformen sollen Aktionen und Initiativen des Gesundheitsschutzes und der Vorsorge stärker aufeinander abgestimmt werden.
Bis zum 30. September sind in der Drogenberatung und Gesundheitsbehandlung tätige Einrichtungen aufgerufen, Vorschläge für ein konzertiertes Vorgehen und für besseren Erfahrungsaustausch in Europa zu machen.
Mehr als zwei Millionen EU-Bürger konsumieren ständig Drogen und leiden unter Suchterscheinungen. Mehr als 8000 Menschen sterben jährlich an Missbrauchsfolgen. “Drogen unterliegen kurzfristigen Modetrends", sagte Wolfgang Götz von der EU-Drogenbeobachtungsstelle. (Ärzte Zeitung, 20.07.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/20/133a1003.asp?cat=/medizin/sucht

http://ec.europa.eu/justice_home/news/consulting_public/news_consulting_public_en.htm

Landmark EU report shows the full burden of alcohol in Europe. On 1st June 2006 The European Commission released the first-ever comprehensive study of alcohol in the EU, which has been written by the Institute of Alcohol Studies over the past two years.

http://www.eurocare.org/eureport/eureport_010606.html

RAND Corporation Report: An Ex Ante Assessment of the Economic Impacts of EU Alcohol Policies.

http://www.eurocare.org/rand2006/rand_eu2006.html

GRÜNBUCH - Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Drogenpolitik der Europäischen Union. (EU-Kommission, 26.6.06)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/com/2006/com2006_0316de01.pdf

Europäische Union: “Champagner tötet". Nach dem Kampf gegen Tabak rüstet die EU zur Attacke gegen Alkohol: eine Studie fordert höhere Steuern und Warnhinweise. (Süddeutsche Zeitung, 2.9.06)

http://www.sueddeutsche.de/,polm3/deutschland/artikel/235/84151/

Kroatien. Fünf Jahre Haft für das Rauchen eines Joints. Kroatien hat seine Rauschgiftgesetze verschärft. (Ärzte Zeitung, 03.07.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/03/120a2404.asp?cat=/medizin/sucht

Niederlande. Wie das Beispiel Maastricht zeigt, unterstützen die Niederländer eine weitere Liberalisierung der Drogenpolitik ihres Landes. Doch aus den Nachbarländern hagelt es Protest. (Cafebabel.com – Die Europazeitung, 3.7.06)

http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=7311

Deutschland/Niederlande. Venloer Coffeeshops: Drogentouristen verschrecken Anwohner. "Unsere Kinder trauen sich kaum noch in den Garten", schilderte eine Mutter vom Schwanenhaus. Seit im September 2004 die Coffeeshops "Roots" und "Oase" aus der Innenstadt Venlo in Grenznähe Alt-Schwanenhaus verlagert wurden, nimmt die Belastung auf deutscher Seite permanent zu, berichteten Anlieger. (Grenzland Nachrichten, 13.7.06)

http://www.grenzlandnachrichten.de/index.php?id=43&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1128

Streit um weiteren Shop für Drogentouristen - Venlo plant, einen weiteren "Coffeeshop" aus der City an die deutsche Grenze zu verlagern. (Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 24.7.06)

http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/journal/sonstige/344434

Maastricht/NL: Cannabis Cafes Get Nudge to Fringes of a Dutch City. (New York Times, 20.8.06)

http://travel2.nytimes.com/2006/08/20/world/europe/20dutch.html

Die Schweizer Drogenpolitik könnte in Iran zum Modell werden. Ein
iranischer Arzt hat in der Schweiz ausgelotet, wie deren Erfahrungen
angewendet werden könnten. Bijan Nassirimanesh, Direktor von Persepolis/Teheran, folgte einer Einladung von Ambros Uchtenhagen. (swiss info, 6.7.06)

http://tinyurl.com/sxhbh

http://www.swissinfo.org/ger/swissinfo.html?siteSect=43&sid=6873965

Schweiz. Infoset.ch hat ein Dossier zusammengestellt zur Revision des schweizerischen Betäubungsmittelrechts.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=RevisionBetmG5

Russland. One of Russia's highest legal officials is calling for three popular magazines aimed at teenagers to be closed down.
Russian Deputy Prosecutor General Sergei Fridinskiy says the magazines - Molotok, Cool and Cool Girl - promote an unhealthy interest in sex and drugs. Staff at the magazines have defended them, saying they encourage a responsible attitude to both sex and drugs amongst teenagers. (bbc news, 29.6.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/5129654.stm?ls

Homepage der Zeitschrift Molotok/Russland.

http://www.zabey.ru/

UK. Zum Unwohle. Die Trinkfestigkeit englischer Jugendlicher ist berüchtigt. Der britische Staat bemüht sich um Gegenmaßnahmen – bisher vergeblich. (...) Eine Studie des Institute of Alcohol Studies in London fand heraus, dass Großbritannien nach Irland und Dänemark den dritten Platz beim “binge drinking" von Jugendlichen innehält. Gesoffen wird dabei meist bis zum Umfallen. (cafebabel.com, 3.7.06)

http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=A&Id=1893

UK. Eine andere Drogen-Debatte ist notwendig. Der Streit über Drogen muss pragmatischer geführt werden, sagt Martin Barnes, Vorsitzender der britischen Nichtregierungsorganisation DrugScope. (cafebabel.com, 3.7.06)

http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=7350

Italien: Konsum von Kokain und Cannabis in vier Jahren verdoppelt. (...) Weniger gefragt ist dagegen Heroin. (Südtirol online, 14.7.06)

http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=da&ArtID=79563

Italien. Italiens neuer Sozialminister, Paolo Ferrero, ist der Ansicht, dass Haschisch weniger schädlich als Wein ist. “Die Wahrheit ist, dass ein Joint weniger gesundheitsgefährdend als ein halber Liter Wein ist. Der Konsum weicher Drogen sollte legalisiert werden", sagte Ferrero, Politiker der altkommunistischen Rifondazione Comunista. Er unterstrich, dass in Italien 7.000 Menschen jährlich an Alkoholkonsum sterben. (Der Standard (Wien), 19.7.06; Südtirol online, 18.7.06)

http://derstandard.at/?url=/?id=2520638

http://www.stol.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=d&ArtID=79747

 PRÄVENTION

PAPILIO - Ein Programm zur Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht- und Gewaltverhalten und zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz im Kindergarten. (Unter anderem mit einem Online-Video unter Verwendung eines Stückes der Augsburger Puppenkiste: "Paula und die Kistenkobolde")

http://www.papilio.de/

Sucht-Aufklärung sollte bereits bereits im Kindergarten beginnen, schlägt die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing vor. (Pinneberger Tageblatt, 20.7.06)

http://www.pinneberger-tageblatt.de/fr_rechts.php?aid=26808&kat=5&dir=/Homepage/news

Berlin. Senatorin drängt auf Vorfahrt für Präventionsgesetz. Immer mehr Patienten müssen wegen Sucht-Krankheiten in Berlin stationär behandelt werden. Berlins Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner fordert deshalb die schnelle Verabschiedung des Präventionsgesetzes. (Ärzte Zeitung, 26.07.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/26/137a0804.asp?cat=/medizin/sucht

Berlin. Abgeordnetenhaus, Drucksache 15 / 13 443, 15. Wahlperiode, Kleine Anfrage der Abgeordneten Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen) vom 13. April 2006 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. Juni 2006) und Antwort: "Bündelung und Stärkung der Suchtprävention in Berlin – quo vadis?"

/fix/files/Suchtpr%E4ventioninBerlin-ka15-13.pdf

Hamburg. Suchtprävention: Besonderes Projekt hilft Migranten. (Hamburger Abendblatt, 12.8.06)

http://www.abendblatt.de./daten/2006/08/12/597234.html

Institut Sucht Prävention – pro mente Oberösterreich: Institutstagung 2006 Peers und Prävention
Prof. Dr. Eva Dreher (Universität München): Entwicklungsaufgaben in der Jugend und im frühen Erwachsenenalter
Roswitha Hölzl (Institut Suchtprävention): Peers - ein Multiplikatorenprojekt
Fachstelle Akzente Salzburg: Projekt “b.rauschend"
euronet: Peer-Projekte aus Europa
Fachstelle Kontakt+Co: Projekt “Klasse!"
Klassenklima-Barometer
KlassensprecherInnen-Heft

http://www.praevention.at/seiten/index.php/nav.6/view.32/level.2/

Prevention profiles: Understanding youth who do not use substances. Johnson JL, Evers KE, Paiva AL, Van Marter DF, Prochaska JO, Prochaska JM, Mauriello LM, Cummins CO, Padula JA. Addict Behav. 2006 Sep;31(9):1593-606.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/qu [...] etrieve&db=PubMed&list_uids=16457959&dopt=Abstract

shisha – auch riskant oder nur entspannend? Informationen zur Suchtvorbeugung, herausgegeben von ginko - Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW.

http://www.ginko-ev.de/download/shisha.pdf

DHS-Expertentagung “Betriebliche Standards der Suchtprävention", 27./28. März 2006 in Bad Nenndorf. Vorträge und Workshops.

http://www.optiserver.de/dhs/veranstaltungen/beitraege_expertentagung.html

Drogenkonferenz Rheinland-Pfalz. Der Themenschwerpunkt “Suchtprävention für Familien und ihre Kinder" stand im Mittelpunkt der Drogenkonferenz 2005. Die Arbeitsergebnisse dieser Tagung sind jetzt in einer Broschüre erschienen, und Sie können sie per Fax beim Ministerium für Arbeit, Soziales Familie und Gesundheit (Fax-Nummer 06131 / 16174496) oder per Mail unter sabine.collet@masfg.rlp.de bestellen.

Kalke, J. (2006). "Initiierte Abstinenz“. Ergebnisse der Evaluation einer suchtpräventiven Verzichtsübung an Schulen von Dr. Jens Kalke (gehalten auf der Tagung "'Youth Lifestyles' – Jugendszenen und ihre Bedeutung im Kontext von Suchtprävention", 19. bis 21. September 2005, Ludwig-Windthorst-Haus, Lingen.)

http://www.akademie-sucht.de/dl/GSII_%20Lingen_2005.zip

Kalke, J. (2006). Cannabiskonsum Jugendlicher in Deutschland - eine neue Gefahr? (gehalten auf der Tagung "'Youth Lifestyles' - Jugendszenen und ihre Bedeutung im Kontext von Suchtprävention", 19. bis 21. September 2005, Ludwig-Windthorst- Haus, Lingen)

http://www.akademie-sucht.de/dl/Cannabis_Lingen_2005.zip

 KONGRESSBERICHTE

AIDS 2006 – XVI. International AIDS Conference, Toronto, 13.-18.8.06.

http://www.aids2006.org/

Hier geht es zu den Video-Vorträgen:

http://www.kaisernetwork.org/aids2006/index.cfm#guide

Ausgewählte Vorträge über Drogenkonsum und HIV (webcasts):

New Leadership to Address Emerging HIV Epidemics in Eastern Europe and Central Asia

http://www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1794

Treatment for Injecting Drug Users: Making Calls for Universal Access Real

http://www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1831

“Seeking Universal Access in Eastern Europe and Central Asia – Human Rights, Harm Reduction and HIV/AIDS". Kasia Malinowska-Sempruch, Director. International Harm Reduction Development Program, Open Society Institute

http://www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1836

The Price of Inaction - Emerging Epidemics in China, Eastern Europe and India

http://www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1824

Stigma and Discrimination: the Undoing of Universal Access?

http://www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1837


München. 7.Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 13.-15-7.06.

Berichte in focus-online, 14.7.06 und wcm 14.7.06

http://focus.msn.de/gesundheit/news/drogen-und-gluecksspiel_nid_31880.html

http://www.wcm.at/story.php?id=10244

FENS – 5th Forum of European Neuroscience (Wien, 8.-12.7.06). Abstracts und Konferenzbeiträge unter: abstracts, account name, Stichwortsuche cannabinoid, cocaine u.a.

http://fens2006.neurosciences.asso.fr/

FENS-Kongressbericht "Das Cannabis im menschlichen Gehirn" in: Wiener Zeitung, 15.7.06.

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&cob=240170

An Anti-Addiction Pill? The Picower Institute for Learning and Memory at the Massachusetts Institute of Technology was host to a conference about addiction for a small, invitation-only crowd of neuroscientists, clinicians and public policy makers. (New York Times Magazine, 25.6.06)

http://www.nytimes.com/2006/06/25/mag [...] ion.html?ex=1153281600&en=f885c1d2db23a60c&ei=5070

Picower Institute for Learning and Memory at the Massachusetts Institute of Technology On Addiction. Audio Podcasts und Video-Webcast. (8.5.06)

http://www.picoweropenmind.net/archive.html

Internationale Gesellschaft für Cannabinoidforschung (ICRS) - Kongress, Ungarn, 24.-28.6.06: Der Kongress-Band mit den Kurzfassungen der Vorträge und Poster des diesjährigen Kongresses der ICRS in Ungarn.

http://cannabinoidsociety.org/SYMPOSIUM.2006/2006.ICRS.Program.and.Abstracts.pdf

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n899.a05.html

http://www.cannabinoidsociety.org/

BEGLEITKRANKHEITEN


Pain Treatment Topix is a noncommercial, open-access resource for healthcare professionals. (...) A special section examines the interface of pain and addiction.

www.Pain-Topix.com

Behavioral Interventions for HIV-Positive and HCV-Positive Drug Users. Steffanie A. Strathdee; Thomas L. Patterson. AIDS and Behavior, AIBE. 2006;10(2):115-130

http://www.medscape.com/viewarticle/536485?src=mp

USA. Todesserie durch Heroin-Fentanyl-Mischintoxikationen:
In mehreren US-Städten haben sich in den letzten Monaten die Todesfälle bei Drogenabhängigen dramatisch gehäuft, die mit Fentanyl versetztes Heroin injiziert haben. "Drop Dead" oder "Lethal Injection" soll das mit Fentanyl versetzte Heroin inzwischen unter den Drogenabhängigen genannt werden, was die rasche Wirkung des Opiats Fentanyl sicher treffend umschreibt. Denn bei einer Überdosierung des im Vergleich zu Morphin um 40fach stärkeren Opioids kommt es zu einem sofortigen Atemstillstand. Einige Drogentote wurden denn auch mit liegender Injektionsnadel aufgefunden. (Deutsches Ärzteblatt, 14.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25283

Fentanyl-laced street drugs “kill hundreds". The Lancet 2006; 368:569-570

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606691812/fulltext

Fentanyl-Laced Heroin: Overview from the Philadelphia MEO Toxicology Laboratory

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/fentnyl_heroin_forum/fentanyl_laced_heron_wingert.pdf

The White House Office of National Drug Control Policy: Fentanyl-Laced Heroin Demand Reduction Forum, Phikadelphia, 28.7.06.

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/fentnyl_heroin_forum/

Fentanyl as a Drug of Abuse.Dr. Nora Volkow, Director, National Institute on Drug Abuse.

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/fentnyl_heroin_forum/drug_abuse_volkow.pdf

/text.51/index.html

USA. Neighbors saw the guy bolting from the back of a graffiti-stained, abandoned house as he shouted the word that soon would ring out on drug corners across the country. “Overdose."
(...)
The advent of fentanyl and its inherent dangers hasn't hurt business. In fact, selling lethal heroin has proven a great strategy for attracting addicts looking for the strongest dope.
“It's remarkable to me, it's totally counterintuitive. You would think when bodies start to fall... it would scare users off. Instead, it draws people in," said Acting Camden County Prosecutor James P. Lynch. “We've done a fair amount of publicity to warn people off. We're starting to rethink that strategy now because it seems to enhance traffic."
And, as addiction psychiatrist Ken Hoffman said, “The difference between death and euphoria is a really fine line." (The Philadelphia Inquirer, 9.7.06)

http://www.philly.com/mld/inquirer/14995594.htm

Weitere Presseberichte zur Fentanyl-Heroin-Todesserie. (Philadelphia Daily News, 18.7.06; The Philadelphia Inquirer, 20.8.06; Boston Globe, 9.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n944/a06.html

http://www.philly.com/mld/inquirer/15314055.htm

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1052/a08.html

Fentanyl Deaths - Severe Math Problems At FDA. (SCOOP - Independent News, 29.3.06)

http://www.scoop.co.nz/stories/HL0603/S00397.htm

USA: Schadenersatz nach tödlicher Opiat-Überdosierung aus Fentanyl-Pflaster. Houston - Die Firma Johnson & Johnson wurde von einem Gericht im US-Staat Texas zur Zahlung von 772.500 Dollar Schadenersatz verurteilt. Die Juroren sahen es als bewiesen an, dass Duragesic-Pflaster (in Deutschland Durogesic®) die zehnfache Menge des Opioids Fentanyl abgegeben haben. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24861

Naltrexon – der Kampf um die richtige Dosis bei Fentanyl-Heroin-Intoxikationen. (The Philadelphia Inquirer, 27.8.06)

http://www.philly.com/mld/inquirer/15372955.htm

Suicide in recently released prisoners: a population-based cohort study. D. Pratt et al. The Lancet 2006; 368:119-123. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69002-8 (abstract).

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606690028/abstract

Interview mit einer der Autorinnen (The Lancet podcast, 8.7.06)

http://www.thelancet.com/webfiles/images/clusters/thelancet/audio/8july2006.mp3

Making the skills connection. Working with dual diagnosis clients can lead to none of their needs being met. Val Dunhill shares inspiration from a workshop. (drinkanddrugs.net, features, 17.7.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features/july1706/skills_connection.pdf

Billion Tobacco Deaths Predicted for 21st Century. A billion people will die of tobacco-related illnesses during this century if current trends continue, according to officials from the World Health Organization (WHO). (jointogether, 11.7.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/billion-tobacco-deaths.html

Zahnprophylaxe bei Opiatkonsumenten. Astrid Leicht, Marina Bracht (Fixpunkt e. V., Berlin). Posterpräsentation auf dem 7.Interisziplinären Kongress für Suchtmedizin, München, 13.-15.Juli 2006.

/fix/files/Zahnprophylaxe_bei_Opiatkonsumenten.doc Konzept Zahnprophylaxe Berlin

UK: UK Alcohol Deaths Double (jointogether, 20.7.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/uk-alcohol-deaths-double.html

Neun von zehn Häftlingen haben psychische Störungen - Bielefelder Studie ermittelt hohen Therapiebedarf. (Ärztezeitung, 25.7.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/25/136a1502.asp?cat=/medizin/psychische_erkrankungen

Loveparade 2006: Gesundheitliche Risiken nach wie vor hoch (von Hans Cousto, Berlin, 17.7.06)

http://www.eve-rave.ch/Forum/ftopic6934.html

Ketamin bessert Depression binnen weniger Stunden – Neue Studie zum Suizidrisiko. Eine einzige Injektion des Narkotikums Ketamin hellte bei ansonsten therapierefraktären Patienten mit Major-Depression innerhalb weniger Stunden die Stimmung auf. Die Wirkung hielt bis zu einer Woche an. US-Experten bewerten die Ergebnisse einer kleinen randomisierten kontrollierten Studie, die in den Archives of General Psychiatry (2006; 63: 856-864) erschien, sehr positiv. Sie warnen jedoch vor dem eigenmächtigen Einsatz der Substanz, die aufgrund ihrer halluzinogenen Wirkung auch als "Partydroge" missbraucht wird. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.8.06)

http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25215

Trial of an N-methyl-D-aspartate Antagonist in Treatment-Resistant Major Depression. Carlos A. Zarate et al. Arch Gen Psychiatry. 2006;63:842

http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/short/63/8/856

Seelentröster. Von guten und bösen Drogen: Das berüchtigte “Special K" hilft gegen Depressionen. Glosse von Ulrich Schnabel in der ZEIT vom 10.8.06.

http://www.zeit.de/2006/33/Glosse-33-1

ADHD and Substance Use Disorders. Stephen V. Faraone, PhD, Medscape Psychiatry & Mental Health. 15.8.06.

http://www.medscape.com/viewarticle/542601?src=mp

Anesthesia and analgesia in addicts: Basis for establishing a standard operating procedure. Article in German. Jage J, Heid F., Anaesthesist. 2006 Jun;55(6):611-628.

Abstract

HEPATITIS

Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

/fix/files/AMEDEO-Juli-August_2006.doc

München. 7.Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin. Patienten in Substitutionstherapie: Ergebnisse aus dem Praxisalltag rechtfertigen Therapie der chronischen Hepatitis C. Bericht vom Satellitensymposium der Roche Pharma AG (Benutzername: roche; Passwort: roche)

http://www.hepatitis-care.de/content/ [...] pegIFNalfa2a/Sucht_MUC_06/suchtmed_Kongress_06.htm

Das Manual Hepatitis C und Drogengebrauch des AKTIONSBUENDNIS HEPATITIS UND DROGENGEBRAUCH ist als interaktive pdf-Datei auf der Homepage von akzept e.V. verfügbar:

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/brosch_interaktiv_2.pdf

Results of Combination Treatment With Pegylated Interferon and Ribavirin in Cirrhotic Patients With Hepatitis C Infection. Barbara Höroldt et al. Liver Int. 2006;26(8):650-659

http://www.medscape.com/viewarticle/537740?src=sr

Ein einziges Gen kann die Bildung des Hepatitis-C Virus (HCV) blockieren. Dies entdeckten Forscher der Monash University in Melbourne. Sie publizierten ihre Ergebnisse im Journal of Virology (2006; 80 (15): 7364-7374). (Deutsches Ärzteblatt, 18.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25336

Leberkrebs-Inzidenz ist deutlich gestiegen. Zahl der Neuerkrankungen hat sich in 30 Jahren verdoppelt / Daten aus Nordost-Deutschland ausgewertet.( Ärzte Zeitung, 29.08.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/29/151a0102.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten

Methadon-Patienten sprechen gut auf Therapie gegen Hepatitis C an
Viele Drogenabhängige werden nicht mit Interferon und Ribavirin behandelt. Mehr als 60 Prozent der Heroinabhängigen in den Ballungszentren sind mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Um die weitere Ausbreitung auch in die Normalbevölkerung zu hemmen, müssen nach Angaben des Münchner Suchtmediziners PD Dr. Markus Backmund Neuinfektionen verhindert und bereits Infizierte wirksam behandelt werden. (Ärzte Zeitung, 29.08.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/29/151a1010.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten


HIV


HIV.NET 2006 wurde Anfang August an den Buchhandel ausgeliefert
(850 Seiten, ISBN 3-924774-48-X, 40 Euro). Die einzelnen Kapitel werden nun in kurzen Abständen auf dieser Webseite veröffentlicht. Das erste Kapitel: (HIV.NET, 25.7.2006)

http://www.hiv.net

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

Zürich. Anfang Juni 2006 hat ein das Gesundheitszentrum für schwule Männer seine Arbeit eröffnet. Checkpoint, das in Europa einzigartige, speziell auf die Situation in Zürich zugeschnittene Projekt, ist eine Kooperation der Zürcher Aids-Hilfe (ZAH) und der Arbeitsgemeinschaft für einen risikoarmen Umgang mit Drogen ARUD.

http://www.aids.ch/d/medien/medienmitteilung.php#FAQ1

http://www.zah.ch/checkpoint-zh/checkpoint_index.html

Tägliche Pille gegen HIV in den USA zugelassen. Statt der üblichen Medikamentencocktails soll für die Behandlung von HIV künftig eine einzige Pille täglich reichen. Wie die US-Arzeimittelbehörde (FDA) am Donnerstag in Washington mitteilte, wurde die aus drei Retrovirenhemmern kombinierte Pille Atripla im Schnellverfahren zugelassen. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24925

AIDS vaccine research becomes 'big science'. (Nature 442, 610-611(10 August 2006) | doi:10.1038/442610a;)

http://www.nature.com/nature/journal/v442/n7103/full/442610a.html

Neue Leitlinien für die Behandlung von erwachsenen HIV-Infizierten. Der US-amerikanische Arm der International AIDS Society (IAS) hat die Leitlinien zur Behandlung von erwachsenen HIV-Infizierten aktualisiert. Die neuen Therapieempfehlungen wurden anlässlich der 16. Internationalen Aids-Konferenz in Toronto im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 296: 827-843) veröffentlicht. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25289

United Nations, Office on Drugs and Crime: "HIV/AIDS Prevention, Care, Treatment and Support in Prison Settings - A Framework for an Effective National Response". Rick Lines, Heino Stöver, New York 2006.

http://data.unaids.org/pub/Report/2006/20060701_HIV-AIDS_prisons_en.pdf

 SUBSTANZEN

ALKOHOL


Fachpresseschau, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

/fix/files/dgs-info_9_Fachpresse_Alk.doc

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

The Globe, internetgetütztes Magazin der Global Alcohol Policy Alliance (GAPA). Ausgabe 2006/2: Alcohol in Europe - A Public Health Perspective (u.a.)

http://www.ias.org.uk/resources/publications/theglobe/globe200602/gl200602_index.html

Absinthism: a fictitious 19th century syndrome with present impact. Stephan A Padosch, Dirk W Lachenmeier and Lars U Kröner. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2006, 1:14. doi:10.1186/1747-597X-1-14

http://www.substanceabusepolicy.com/content/1/1/14

Früher Alkoholkonsum macht Teenager schneller abhängig. Je früher Teenager Erfahrungen mit Alkohol machen, desto größer ist die Gefahr einer späteren Abhängigkeit, zu der es schon im frühen Erwachsenenalter kommen kann. Die Studie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2006; 160: 739-746) spricht deshalb für einen konsequenten Jugendschutz. Hirnforscher warnen vor den deletären Folgen von Alkoholintoxikationen in der Pubertät. (Deutsches Ärzteblatt online, 5.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24810

Abstract der Studie:

http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/short/160/7/739

Am Texas A&M University College of Medicine hat sich eine Forschungsgruppe mit den Wechselwirkungen von Alkohol und Nikotin beschäftigt. Anhand von Laborversuchen mit Ratten fanden die Wissenschafter heraus, dass das in Zigaretten enthaltene Nikotin den Alkoholblutspiegel verringert. Das kann Alkoholkonsumenten dazu bewegen, mehr zu trinken, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Damit steigt - neben den gesundheitlichen Risiken des Rauchens - allerdings auch das Risiko für negative Spätfolgen, die durch Alkohol hervorgerufen werden. (at-news, 26.7.06, jointogether, 25.7.06)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.260/nav.6/view.29/level.2/

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/study-smoking-does-take.html

Nicotine Decreases Blood Alcohol Concentrations in Adult Rats: A Phenomenon Potentially Related to Gastric Function. Scott E Parnell, James R West, Wei-Jung A Chen (Abstract). Alcoholism: Clinical and Experimental Research, Vol. 30 Issue 8 Page 1408 August 2006.

http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1530-0277.2006.00168.x

“Chronic public inebriates" have been given government-financed apartments in Seattle and allowed to keep drinking, a new twist on addressing the related issues of homelessness and addiction. (jointogether, 6.7.06, New York Times, 5.7.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/seattle-houses-homeless.html

http://www.nytimes.com/2006/07/05/us/05homeless.html?ex=1153281600&en=c6806203b506d158&ei=5070

Shelter-based managed alcohol administration to chronically homeless people addicted to alcohol. Tiina Podymow, Jeff Turnbull, Doug Coyle, Elizabeth Yetisir and George Wells. Canadian Medical Association Journal (2006), 174 (1), 45-49.

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/1/45

51 Gene bestimmen Alkoholismusrisiko. US-Forscher haben eine genomweite Suche nach Genen abgeschlossen, die das Risiko auf eine Alkoholabhängigkeit erhöhen. Sie fanden nach einer Studie im American Journal of Medical Genetics Part B (2006; doi: 10.1002/ajmg.b.30346) gleich 51 verdächtige Genvarianten, die jetzt näher untersucht werden sollen. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25440


AMPHETAMINE


Aufregung um die neue Modedroge “Crystal": “Gefährlicher als Heroin! Macht sofort süchtig! Eine Monsterdroge!" - die Aufregung in deutschen Medien war groß in den letzten Monaten. Die Schlagzeilen drehten sich um eine synthetische Droge namens Crystal. (Deutsche Welle, Panorama, 5.7.06)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2074358,00.html?maca=de-%20rss-de-pano-1020-rdf

Hirnschäden wie bei Alzheimer - erste Fälle auch in Deutschland. Crystal Meth ist ein Mehrfach-Konzentrat von Speed, ein Methamphetamin, das im Prinzip nicht neu ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde es Piloten der Luftwaffe gegen Angst und Müdigkeit verabreicht. Selbst Hitler soll es geschätzt haben, weshalb es auch “Hitler Speed" genannt wird. (Hamburger Abendblatt, 5.7.06)

http://www.abendblatt.de./daten/2006/07/05/582531.html

Chrystal-Meth, Drogen-Info des Frankfurter Alice Projekts.

http://alice-project.de/drogen/infos/crystal/index.html

UK. The ice age is coming. As hysteria grows on methamphetamine, fact and fiction become harder to separate. 'Delia Venus Wynn' uses first-hand experience of producers, suppliers and users to look behind the hype. (drinkanddrugs.net, features, 17.7.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features/july1706/ice_age.pdf

USA. Stolen Lives: Meth Users, Attuned to Detail, Add Another Habit: ID Theft. (New York Times, 11.7.06)

http://www.nytimes.com/2006/07/11/us/11meth.html?_r=1&oref=slogin

Mark Hammer of the New York State Department of Health's AIDS Institute has compiled a thematic index of methamphetamine-related journal articles, A Key to Methamphetamine-Related Literature (updated 2006):

http://www.nyhealth.gov/diseases/aids/harm_reduction/crystalmeth/

USA. Synthetic Drug Control Strategy.
http://www.whitehousedrugpolicy.gov/publications/synthetic_drg_control_strat/

Crystal macht Fahndern zu schaffen. In böhmischen Rauschgiftküchen hergestellt, bringen zahllose Kuriere das Rauschgift über die grüne Grenze nach Sachsen und Bayern. (Stuttgarter Nachrichten, 2.9.06)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1237169

Wie gefährlich ist Ecstasy wirklich? Boris B. Quednow und Felix Hasler auf den Seiten von saferparty.ch.

http://www.saferparty.ch/de/home/news/Wie_gefaehrlich.pdf

Die Universitätsklinik Köln sucht Probanden für die "Studie zum Einfluss des Gesundheitsverhaltens auf das psychische Befinden und die kognitive Leistungsfähigkeit bei Besuchern von Technopartys".

http://www.partydrogen.de/


CANNABIS


Adolescent Cannabis Exposure Alters Opiate Intake and Opioid Limbic Neuronal Populations in Adult Rats. Maria Ellgren, Sabrina M Spano and Yasmin L Hurd. Neuropsychopharmacology advance online publication 5 July 2006; doi: 10.1038/sj.npp.1301127

http://www.nature.com/npp/journal/vaop/ncurrent/full/1301127a.html

Vom Joint an die Nadel. Ist Cannabis eine Einstiegsdroge? Das schien als Ammenmärchen enttarnt. Jetzt bekommt die These aber massive Unterstützung aus der Forschung. (Die Zeit, online, 6.7.06)

http://www.zeit.de/online/2006/28/cannabis-einstiegsdroge?page=all

Bringing the Gateway Theory Back. News @ Nature hypes marijuana study on twelve rats as gateway to increased heroin use - no wonder, rats hate marijuana. (Maia Szalavitz, 6.7.06, revised 10.7.06)

http://www.stats.org/stories/bringing_gateway_jul06_06.htm

Gateway to Nowhere? The evidence that pot doesn't lead to heroin. (Washington Post, 20.7.06)

http://img.slate.com/id/2146214/

Hessen. Lernen, ohne Haschisch zu leben. StACK: Das stationäre Abstinenztraining für Cannabiskonsumenten ist ein 16 Wochen langes Programm mit medizinischen, psychologischen und sozialpädagogischen Bausteinen, das den Weg zurück für eine berufliche und soziale Integration ebnen soll. (Darmstädter Echo online, 21.7.06)

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=389179

Endocannabinoide können neuroprotektiv wirken. "Körpereigene Cannabinoide können das Gehirn vor Schäden schützen." Dies postulieren Forscher des Instituts für Biomolekulare Chemie des Italienischen Forschungsrats. Sie stellten ihre Forschungsergebnisse im Rahmen des Forum of European Neuroscience Societies (FENS) in Wien vor (ABSTRACT S34.1). Das FENS fand vom 8. bis zum 12. Juli in Wien statt. (Deutsches Ärzteblatt online , 13.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=24909

Ziemlich unterschätztes Kraut: “Erwachsene sollen von mir aus ruhig kiffen, für mich ist nicht die Legalisierung, sondern das Einstiegsalter entscheidend," zitiert die taz Ottmar Hummel, Kinder- und Jugendpsychiater im Sankt-Josephs-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof. (Die Tageszeitung, 5.8.06)

http://www.taz.de/pt/2006/08/05/a0250.1/text.ges,1

Marihuana und Lungenkrebs. Marihuana kann, wenn die Droge geraucht wird, ebenso zum Lungenkrebs führen wie Tabakrauchen. Da die Droge tief und lange inhaliert wird, könnte die schädigende Wirkung sogar noch größer sein als beim Tabakkonsum, behaupten US-Wissenschaftler in einer systematischen Übersicht in den Archives of Internal Medicine (2006; 166: 1359-1367). (Deutsches Ärzteblatt online, 11.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24876

Marihuana kann frühzeitigen Abort verursachen. Nashville – Frauen, die während der Konzeption und der Frühschwangerschaft Marihuana konsumieren, könnten damit ihr Risiko für einen Frühabort erhöhen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Sudhansu Dey von der Vanderbilt University in Nashville im Journal of Clinical Investigation (JCI 2006; 116: 2122 – 2131). (Deutsches Ärzteblatt online, 4.8.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25170

Tuning the oviduct to the anandamide tone. Herbert Schuel. J. Clin. Invest. 116:2087-2090 (2006). doi:10.1172/JCI29424.

http://www.jci.org/cgi/content/full/116/8/2087

Neuerscheinung / Buchempfehlung:
Birgitta Kolte, Henning Schmidt-Semisch, Heino Stöver (Hg.). Was tun, wenn Cannabis zum Problem wird? Ein Leitfaden für KonsumentInnen, BeraterInnen, Eltern und Ärzte; Frankfurt am Main : Fachhochsch.-Verl. 2006. - 208 S. ISBN 978-3-936065-64-0. 15.00 €
Aus der Praxis – für die Praxis. Ein Ratgeber ohne Abstinenzideologie und Cannabis-ist-Einstiegsdroge-Propaganda. Mit Beiträgen aus den derzeit wichtigsten Beratungs- und Behandlungseinrichtungen.

http://www.fhverlag.de/index_haupt2.php?c=b&p=&UID=WI652yhWys

Bern/Schweiz. Spectra Nr. 57, Juli 06: Gesundheitsförderung und Prävention - Informationsschrift des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Cannabis.

http://www.bildungundgesundheit.ch/dy [...] 1-spectra_57_de.pdf#search=%22Spectra_57_de.pdf%22

Das Hanfblatt (Ausgabe 102) hat untersuchen lassen, was holländisches Coffeeshop-Marijuana an Schadstoffen aufweist.

http://www.hanfblatt.de/magazin/hb102/hb102_risikogras.pdf

Pothead or pot smoker? A taxometric investigation of cannabis dependence. Thomas F Denson and Mitch Earleywine. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2006, 1:22, doi:10.1186/1747-597X-1-22.

http://www.substanceabusepolicy.com/content/1/1/22


KOKAIN


Ritalinabgabe an Kokainabhängige in Bern und Basel: Bern und Basel haben ein europaweit einzigartiges Experiment abgeschlossen: Das Medikament Ritalin sollte Kokainkonsumenten helfen, von der Droge wegzukommen. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie liefern keinen Hinweis dafür, dass der Einsatz von Methylphenidat in der hier verordneten Form und Menge gegenüber Placebo in der Behandlung des Kokainkonsums überlegen wäre. Der Kokainkonsum nahm im Laufe der Behandlung in allen Behandlungsgruppen zwar tendenziell ab - es fanden sich in beiden Gruppen mit Methylphenidat (mit und ohne CBT) jedoch keine deutlichen Veränderungen im Kokainkonsum, aufgrund derer sich eine größer angelegte Folgestudie in dieser Population aufdrängen würde.
Doppelblindstudie über die Wirksamkeit von Methylphenidat und kognitiv-behavioraler Gruppenpsychotherapie bei Kokainkonsumenten in einer ärztlich kontrollierten Behandlung mit Diacethylmorphin

http://www.aramis.admin.ch/Default.aspx?page=Texte&projectid=13898

"Doch keine Wunderpille gegen Kokain". (Berner Zeitung (30.6.06):

http://www.arud.ch/presse/artikel/06-06-30-bernerz.html

Kokain – die neue Volksdroge? Nationale und internationale Trends.
Seit anfangs dieses Jahrhunderts ist die weltweite Produktion von Kokain rückläufig, was hauptsächlich auf die sinkende Nachfrage des US-Marktes zurückgeht. Im gleichen Zeitraum stellen europäische Drogenfahnder immer größere Mengen Kokain sicher. Eine drastische Zunahme des Kokainkonsums lässt sich jedoch damit nicht belegen: In den meisten europäischen Ländern konsumieren zwischen 0,3% und 1% der Bevölkerung gegenwärtig Kokain. Diverse Datenquellen belegen die markante Zunahme des Kokainkonsums in der Schweiz im Laufe der neunziger Jahre. Während Heroin als Hauptproblemsubstanz an relativer Bedeutung verliert, werden Suchtberatungsstellen vermehrt wegen Kokainproblemen aufgesucht. (Verena MAAG in abhängigkeiten 1/2006, Zeitschrift der SFA – Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/abh01_06Maag.pdf

High Resolution “Snapshots" Detail Dynamics of a Cocaine Antibody. Scientists at The Scripps Research Institute have revealed for the first time a series of molecular structures of a specific cocaine-degrading monoclonal antibody Fab' fragment during the complete catalytic process - a chain of events that breaks the drug into nontoxic pieces. Understanding these significant structural changes of the antibody 7A1 could help in the development of a treatment for cocaine addiction. A monoclonal antibody is cloned from a single type of immune cell. (The Scripps Research Institue, News&Views, Vol 6. Issue 5 / February 13, 2006)

http://www.scripps.edu/newsandviews/e_20060213/cocaine.html

Animal Study Shows Potential in Future Treatment for Human Drug Addiction. An animal study has established an unequivocal link between levels of dopamine D2 receptors and cocaine abuse, suggesting that the development of novel agents aimed at increasing D2-receptor levels may hold promise as potential treatments for cocaine and possibly other types of addiction. (Medscape Medical News, 24.7.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/541459?src=mp


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Expertise: Aktuelle Bestandsaufnahme zur Tabakentwöhnung bei jugendlichen Raucherinnen und Rauchern
Obwohl rauchende Jugendliche als wichtige Kernzielgruppe für Tabakentwöhnung betrachtet werden, liegen nach nationalen und internationalen Leitlinien bislang noch keine überzeugenden risikogruppenspezifischen Strategien zur Motivation und psychotherapeutischen Behandlung von jugendlichen Rauchern vor. Der internationale Stand der Forschung wird vorgestellt und aktuelle Diskussionen um Therapieziele und den Einsatz medikamentöser Therapien werden referiert. Mittels eines halbstrukturierten Telefon-Interviews wurden zehn nationale Tabakentwöhnungsangebote zu wesentlichen formalen Merkmalen und Inhalten befragt. zusätzlich werden zwei aktuelle Behandlungsmaßnahmen aus dem angelsächsischen Raum vorgestellt, die konsistente Wirksamkeitsnachweise vorlegen konnten.
In Anbetracht der Bedeutung und Schwere des Problems erscheint ein multimodaler Ansatz mit verschiedenen Formaten (ärztliche Grundversorgung, Internet, Gruppenformat) auf vielen Ebenen (Schule, Gemeinde, Jugend- und Gesundheitseinrichtungen) und ausreichend langer Laufzeit notwendig. Ein Entwurf für ein solch umfassendes Versorgungskonzept wird skizziert. (Bundesministerium für Gesundheit, 17.3.06)

Review. A rationale and model for addressing tobacco dependence in substance abuse treatment. Kimber P. Richter, Julia H. Arnsten. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2006, 1:23 (14 August 2006)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/1/1/23

Nicotine Metabolism Faster in Women Than in Men. Women metabolize nicotine faster than men - especially in women taking oral contraceptives - according to a report in the May issue of Clinical Pharmacology and Therapeutics. The researchers say this could affect women's smoking behavior, as well as their response to nicotine-based quitting aids. (Am J Psychiatry 2006;163:1066-1073.)

http://www.medscape.com/viewarticle/537491

Stop-Smoking Drug Shows Promise. New research shows that the smoking-cessation drug varenicline may help certain smokers quit, although some say the findings are tempered by the fact that most of the researchers have financial relationships with drug maker Pfizer. (jointogether, 5.7.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/stop-smoking-drug-shows.html

/text.50/index.html

FTND - Fagerström Test for Nicotine Dependence.

http://www.bundesaerztekammer.de/30/Praevention/05Weltnichtrauchertag/Fagerstroem.html

Männer aus sozial schwachen Schichten sterben früher, weil sie rauchen. Etwa die Hälfte der schichtspezifischen Unterschiede in der Mortalität wird durch das in sozial schwachen Schichten stärker verbreitete Tabakrauchen verursacht. Zu diesem Ergebnis kommen britische und kanadische Epidemiologen im Lancet (2006; doi: 10.1016/S0140-6736(06)68975-7). (Deutsches Ärzteblatt online, 14.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24929

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606689757/abstract

Rauchstopp zahlt sich bei Asthma sehr schnell aus. Raucher mit Asthma können überraschend schnell wieder besser durchatmen, wenn sie ihr Laster aufgeben. Schon nach sechs Wochen verbessert sich die Lungenfunktion um 15 Prozent, sodass die Lungen in kürzerer Zeit wieder mehr Luft aufnehmen können. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24926

Wer “leichte" Zigaretten raucht, kommt schwieriger vom Tabak los. Das haben eine amerikanische Medizinerin und ihre Kollegen ermittelt. Demnach scheinen viele Raucher nur deshalb nicht mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie Zigaretten mit niedrigem Nikotin- bzw. Kondensatgehalt als weniger gesundheitsschädlich ansehen. (scienceticker.info, 30.6.06; drugcom.de, 18.7.06)

http://www.2-0.scienceticker.info/2006/06/30/leichte-zigaretten-erleichtern-die-sucht/

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=527

The fallacy of “light" cigarettes. Rigotti NA, Tindle HA. Editorial in: BMJ. 2004 Mar 13;328(7440):E278-9. PMID: 15016715

http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7440/E278

Cessation Among Smokers Who Used “Light" Cigarettes: Results From the 2000 National Health Interview Survey. Hillary A. Tindle et al. American Journal of Public Health, 10.2105/AJPH.2005.072785 (Abstract)

http://www.ajph.org/cgi/content/abstract/AJPH.2005.072785v1

Deutsches Krebsforschungszentrum (2006): Rauchlose Tabakprodukte: Jede Form von Tabak ist gesundheitsschädlich. Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle, Band 6. DKFZ, Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.ph [...] 162&cf_session=cd81e660bb7e528c759e6637a47304b1#RR

Schnelle Rezeptorbesetzung erklärt das hohe Suchtpotenzial von Zigaretten. Bereits nach dem ersten Zug aus der Zigarette sind 30 Prozent aller Nikotinrezeptoren im Gehirn besetzt, nach dem zweiten Zug sind es 70 Prozent, und nach zweieinhalb Zigaretten erreichten die Probanden einer Studie in den Archives of General Psychiatry (2006; 63: 907-914) eine völlige Sättigung ihrer Rezeptoren. Ebenso schnell löst sich das Nikotin wieder vom Rezeptor, was das dauernde Verlangen nach weiteren Zigaretten erklärt. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.8.06; NIDA News Release, 7.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25233

http://www.drugabuse.gov/newsroom/06/NR8-07.html

Koon K Teo and others. Tobacco use and risk of myocardial infarction in 52 countries in the INTERHEART study: a case-control study. Lancet 2006; 368: 647-658

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/847916&template=d_lancet_pm_druck

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606692490/abstract

Raising Nicotine Doses, on the Sly. While most of us thought the country was trying to curb smoking, and the rapacious habits of the tobacco companies, it turns out the industry has been sneakily making cigarettes more addictive. (New York Times, 31.8.06)

http://www.nytimes.com/2006/08/31/opinion/31thu2.html?_r=1&oref=slogin

Nicotine Drink Touts Alternative to Smoking. There's a whole new way for smokers to get a fix - a lemon-flavored drink laced with nicotine. Nic Time, the company that makes Nic Lite, says its meant to tide over smokers when they can't light up on a plane or a bar. But critics say it could be one more way for young people to get hooked. An 8-ounce bottle contains the same amount of nicotine as two cigarettes. Nic Lite was first available at Los Angeles International Airport for smokers who get fidgety on flights. Now, some convenience stores also stock it. (abc News, 24.6.06)

http://abcnews.go.com/GMA/Health/story?id=2114263&page=1


OPIATE / OPIOIDE


Conditioned Withdrawal Drives Heroin Consumption and Decreases Reward Sensitivity; J. Neurosci., May 2006; 26: 5894 - 5900 ; Paul J. Kenny, Scott A. Chen, Osamu Kitamura, Athina Markou, and George F. Koob; doi:10.1523/JNEUROSCI.0740-06.2006

Researchers Link Effects of Withdrawal to Compulsive Drug Use And Craving (The Scripps Research Institue, News and Views, Vol 6. Issue 19 / June 5, 2006)

http://www.scripps.edu/newsandviews/e_20060605/kenny.html

Opium für das Auge. Im österreichischen Waldviertel wächst ganz legal der Mohn - und liefert die köstliche Füllung für heimische Spezialitäten. (Stern.de, 26.7.06)

http://www.stern.de/lifestyle/reise/europa/:%D6sterreich-Opium-Auge/566443.html


SUBSTANZEN (verschiedene)


GO ASK ALICE: MUSHROOM DRUG IS STUDIED ANEW
In a study that could revive interest in researching the effects of psychedelic drugs, scientists said a substance in certain mushrooms induced powerful, mind-altering experiences among a group of well-educated, middle-age men and women.
Johns Hopkins Medical Institutions researchers conducted the study following carefully controlled, scientifically rigorous procedures. They said that the episodes generally led to positive changes in attitude and behavior among the 36 volunteer participants and that the changes appeared to last at least two months. Participants cited feelings of intense joy, “distance from ordinary reality," and feelings of peace and harmony after taking the drug. Two-thirds described the effects of the drug, called psilocybin, as among the five most meaningful experiences of their lives. (Wall Street Journal, 11.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n916/a07.html

Psilocybin can occasion mystical-type experiences having substantial and sustained personal meaning and spiritual significance. R. R. Griffiths &W. A. Richards & U. McCann & R. Jesse. Psychopharmacology. DOI 10.1007/s00213-006-0457-5

http://www.maps.org/w3pb/new/2006/2006_Griffiths_22780_1.pdf

Statement by NIDA Director Nora Valkow in response to the study:

http://www.nida.nih.gov/about/welcome/messagepsilocybin706.html

HALLUCINOGENS AND MEDICINE. Kojo Nnamdi interviewed psychedelics experts, including the author of a recently published study on mushrooms and mystical experience, on his NPR program yesterday. The show explored the therapeutic potential of hallucinogenic drugs. (American University Radio, Washington/DC, 19.7.06)

http://www.wamu.org/programs/kn/06/07/19.php#11565

Bericht über die Studie auf Deutsch bei TELEPOLIS (24.7.06).

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23168/1.html

Response of cluster headache to psilocybin and LSD. R. Andrew Sewell, John H. Halpern and Harrison G. Pope, Jr. Neurology 2006;66;1920-1922. DOI: 10.1212/01.wnl.0000219761.05466.43

http://www.maps.org/w3pb/new/2006/2006_Sewell_22779_1.pdf

Österreich: Boom bei Magic Mushrooms - Anzahl der Konsumenten seit 1998 fast verfünffacht. (Die Presse (Wien), 18.7.06)

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=572562

Hans Cousto hat eine Reihe nützlicher Informationen zum Umgang mit Drogen zusammengetragen (Ecstasy, Speed, Kokain, Psychedelika u.a.).

http://www.drogenkult.net/?file=Fachinformationen

USA. Mothball (Mottenkugel, Anm. dgs-info) Abuse Comes Out of the Closet. (jointogether.org, 28.7.062006; CNN, 27.7.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/mothball-abuse-comes-out-of.html

Hallucinogen research inspires neurotheology. The Lancet Neurology. Volume 5, Issue 9, September 2006, Page 732

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=967&fmt=page

USA. DEA's Khat Sting Stirs Up Somali 'Cultural Clash'. The stimulant is widely used in some countries. But in America, it has resulted in 44 arrests. (Los Angeles Times, 22.8.06)

http://www.latimes.com/news/printedition/asection/la-na-khat22aug22,1,4095714.story

Immer mit der Ruhe ... Nutzen und Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Hrsg.: DEUTSCHE HAUPTSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN E.V. und BKK. Patientenbroschüre über Benzodiazepine u.a.

http://www.bkk.de/ps/tools/download.p [...] sfile/downloaddatei/63/Immer_mit_449b9d0f0717f.pdf

 SUBSTITUTION

SUBSTITUTION ALLGEMEIN


Im Alter von 93 Jahren starb am 1.August Professor Vincent Dole, der zusammen mit seiner späteren Ehefrau Marie Nyswander die Grundzüge der Opiatersatztherapie mit Methadon entwickelte.
Nachruf von Robert Newman, Direktor des International Center for Advancement of Addiction Treatment (ICAAT), New York, 3.8.06.

/text.49/index.html

Nachruf der Drug Policy Alliance (USA)

http://www.drugpolicy.org/news/080306dole.cfm

Nachruf der New York Times vom 3.8.06, Nachdruck in The Scotsman, 5.8.06.

http://news.scotsman.com/obituaries.cfm?id=1133972006

Le professeur Vincent Dole, l'un des premiers promoteurs de l'usage de la méthadone chez les consommateurs d'héroïne, est mort à New York, mardi 1er août, des suites d'une rupture de l'aorte. Il était âgé de 93 ans. (Le Monde, 5.8.06)

http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0,36-801327,0.html

Nachruf auf bbc radio 4 ("last word", 11.8.06)

http://www.bbc.co.uk/radio4/news/lastword.shtml

Die Geschichte der Substitution mit Methadon, nachzulesen in dgs-info, Sonderausgabe vom 26.8.05:

http://www.dgsuchtmedizin.de/one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.20

Expansion of opiate agonist treatment: an historical perspective
Robert Newman, Harm Reduction Journal, 2006 3:20 ( 21 July 2006 )

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/20

Die Medizinische Universität Wien / Allgemeines Krankenhaus Wien haben in der Rubrik "Substanzgebundene Sucht" Veröffentlichungen zu verschiedenen Drogen ins Netz gestellt.
Unter "Opiate/Heroin" hat die ÖGPP – Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie & Psychotherapie ihr aktuelles Konsensuspapier zum Thema "Substanzabhängigkeit vom Morphintyp – State-of-the-Art der Erhaltungstherapie mit synthetischen Opioiden veröffentlicht“. (Psychiatrie & Psychotherapie; G.Fischer, B.Kayer; (2006) 2/2: 39–54

http://www.sucht-addiction.info/

http://sucht-addiction.gpk.at:81/content/docs/Fischer_Morphintyp.pdf?PHPSESSID=8ae4bab648751b2eb2d66dd9f0324f64

Die österreichischen Suchtexperten fordern im Kampf gegen Drogen vor allem eines: mehr Drogen-Ersatzpräperate. Entzug greife zu kurz. (Vienna online, 29.8.06)

http://tinyurl.com/p2dt6

http://www.vienna.at/engine.aspx/page [...] n/news-20060829-02141609/dc/om:vienna:wien-aktuell

Die Power-Point-Präsentation des Konsensuspapiers anlässlich des Pressegesprächs vom 29.8.06 finden Sie hier:

http://sucht-addiction.gpk.at:81/content/docs/PKOEGPP.pdf?PHPSESSID=7e4e84af76f2f4a85ce6f1ea8dfec6a2

(Außerdem unter "Opiate/Heroin": Opioide im Detail und Vergleichsuntersuchung von Buprenorphin und Methadon)

Nachrichten aus aller Welt aus dem International Center for Advancement of Addiction Treatment (The Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute), New York, USA. The OpiateAddictionRx WORLD NEWS (die Homepage wurde gerade überarbeitet, vorübergehend kann es zu Problemen beim Aufrufen der Rundbriefe kommen):

http://opiateaddictionrx.info/enews/enews.html

Euro-Methwork / Quest for Quality (Amsterdam) hat die Homepage neu gestaltet – jetzt auch in einer deutschsprachigen Version. Auf der Seite finden sich u.a. Hinweise für Reisen mit Substitutionsmitteln in alle Welt (MAP) und mehrsprachige Veröffentlichungen zur Substitutionsbehandlung.

http://www.q4q.nl/methwork2/home.htm

Incidence of heroin use in Zurich, Switzerland: a treatment case register analysis; Carlos Nordt, Rudolf Stohler; Lancet 2006; 367: 1830–34
Interpretation: The harm reduction policy of Switzerland and its emphasis on the medicalisation of the heroin problem seems to have contributed to the image of heroin as unattractive for young people. Our model could enable the study of incidence trends across different countries and thus urgently needed assessments of the effect of different drug policies.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr18/lancet_heroin_2006.pdf

Russland. Vladimir Mendelevich: fighting for drug substitution treatment. It was not exactly what Vladimir Mendelevich had hoped for from his new website on substitution treatment for drug users. The idea was to promote a scholarly debate on the merits of methadone, buprenorphine, and other treatments for opiate misuse that are still highly controversial and illegal in Russia. But instead of a flurry of academic letters, something rather less pleasant came through his front door earlier this year: a request to visit the prosecutor's office. “Unfortunately, the opponents of substitution therapy chose not a scientific but a juridical approach to discussing the problem", he observes wryly. (The Lancet 2006; 368:279) (2.Meldung auf der Seite)

http://www.essentialdrugs.org/edrug/archive/200607/msg00085.php

London. Addiction Careers and the Natural History of Change. (...) The evidence presented from major outcome studies of drug treatment services in the UK and US do not support the assumption that the norm is for drug dependence, particularly heroin dependence, to be irreversible. The majority of drug users will overcome their dependence eventually and, even among those with problems severe enough to enter treatment services, around two-thirds are likely to achieve stable and enduring abstinence by around twenty years after initiation. For the vast majority of heroin users whose use does not lead to treatment seeking, their careers are likely to be markedly shorter. (...). (National Treatment Agency, London, 2006)

http://www.nta.nhs.uk/publications/do [...] %20and%20the%20natural%20history%20of%20change.pdf

Addiction Treatment Forum has reported on substance abuse and addiction therapies, research, news, and events of interest to both healthcare professionals and patients since 1992. Many treatment options and healthcare topics of concern are regularly discussed, and an important focus is on methadone maintenance for opioid-addiction treatment.

www.ATForum.com

Ortenau/Baden-Württemberg. Drogenhilfe gründet Fachverband. Ziel ist, die psychosoziale Betreuung und Substitution weiterzuentwickeln und zu intensivieren. Das Betreuungsangebot der Drogenhilfe in der Region soll effektiver werden. Drei Beratungsstellen haben zu diesem Zweck den »Fachverbund psychosoziale Betreuung bei Substitution – Qualitätszirkel in der Ortenau« gegründet. (Baden online, 16.7.06)

http://www.baden-online.de/art_0_67_7181_ortenau

Fremdsprachige Informationen über Opiatabhängigkeit, Substitutionsbehandlung und verwandte Themen: Materialien auf Vietnamesisch, eine aktuelle Zusammenstellung von dgs-info:

/fix/files/Vietnam_links_dgs-info.doc

Nebenwirkung Darmträgheit unter Opiaten (Managing Opioid Induced Constipation): eine aktuelle Veröffentlichung von pain-topics.com:

www.ATForum.com

http://www.pain-topics.com/pdf/Managing_Opioid-Induced_Constipation.pdf

Sidney. Die Byrne Surgery, gelegen im innerstädtischen Problemstadtteil Redfern, hat ihre Homepage unter dem Motto "Harm reduction with quality medical care" aktualisiert.

http://www.redfernclinic.com/

Review. Pharmaco-economics of community maintenance for opiate dependence: A review of evidence and methodology. Steven Simoens, Anne Ludbrook, Catriona Matheson and Christine Bond. Drug and Alcohol Dependence, Volume 84, Issue 1 , 1 September 2006, Pages 28-39

Anhang: Pharmaco-economics_of_community_maintenance_for_opiate dependence

Leben ohne die Suche nach dem “Schuss": Die Substitutionsambulanz in Mainz betreut Suchtkranke. (Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 3.8.06)

http://www.az-badkreuznach.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2473163

"Substitution Treatment in European prisons: a study of policies and practices in 18 European countries". Die Studie von Heino Stöver, Laetitia Hennebel und Joris Casselmann dokumentiert die Substitutionsbehandlung in den Haftanstalten der 15 EU Länder (2004) sowie Tschechien, Polen und Slowakei. (International Journal of Prisoner Health, March 2006; 2(1): 3 12)

http://www.akzept.org/pdf/volltexte_pdf/nr18/subst_treatm_eupris.pdf


BUPRENORPHIN


Burprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli 2006 Burprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, August 2006

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/search_db.asp

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS). Die Druckversion kann über den Außendienst von essex angefordert werden.

http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm

essex pharma GmbH München hat die Website für Subutex neu gestaltet.

http://www.subutex.de

Patienteninformation über Subutex ("Therapie statt Ersatz") als Comic. Die Druckversion kann über den Außendienst von essex angefordert werden.

http://www.subutex.de/index.php?option=com_content&task=view&id=46&Itemid=76

Australien: National Clinical Guidelines and Procedures for the Use of Buprenorphine in the Treatment of Opioid Dependence (2006)

Kurzfassung Langfassung

Buprenorphine for the management of opioid withdrawal. Gowing L, Ali R, White J.Cochrane Database Syst Rev. 2006 Apr 19;(2):CD002025

abstract

Buprenorphine as a narcotic in France – Petition.

http://www.aides.org/petition/index.php?petition=1

Frankreich. Le ministère de la santé a installé un groupe de travail avec
les intervenants en toxicomanie: Le Subutex ne devrait pas être classé comme stupéfiant. (LE MONDE, 14.7.06)

http://www.lemonde.fr/web/imprimer_element/0,40-0@2-3226,50-795541,0.html

Der französische Gesundheitsminister Xavier Bertrand erklärte am Rande des AIDS-Kongresses in Toronto, dass Frankreich das Substitutionsmedikament Subutex nicht in eine schärfer kontrollierte Substanzgruppe überführen will.

/fix/files/BUPRENORPHINE_STUPEFIANT_TOXICOMANIE_MILDT_TORONTO.doc

In Frankreich hat die Firma Arrow Génériques (Lyon) Buprenorphin als Generikum auf den Markt gebracht. (gehe zu Lignes Produits, Buprenorphine). Ob eine Zulassung lediglich für Frankreich ausgesprochen wurde oder für die gesamte EU, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren.

http://www.arrow-generiques.com/index.php?nav=1

The south Caucasus state of Georgia is battling a sharp rise in drug addiction that has been linked to an influx of Subutex, a designer drug smuggled from western Europe: Georgien. Designer drug Subutex takes its toll in Tbilisi. (The Lancet 2006; 368:273-274)

http://www.essentialdrugs.org/edrug/archive/200607/msg00085.php

Counseling plus Buprenorphine–Naloxone Maintenance Therapy for Opioid Dependence. David A. Fiellin, M.D., Michael V. Pantalon, Ph.D., Marek C. Chawa. NEJM – New England Journal of Medicine. Volume 355:365-374, July 27, 2006, Number 4 (Abstract, deutsch).

http://content.nejm.org/cgi/content/german_abstract/355/4/365

http://www.medscape.com/viewarticle/541665?src=mp


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Stellungnahme der DGS zum bundesdeutschen Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/aktuell.106/index.html

Stoff vom Staat. Heroin auf Krankenschein – vier Jahre lang ging das gut. In Hessen kämpfen nun auch Konservative für die Fortsetzung des Modellversuchs. (Die Zeit, 6.7.06)

http://www.zeit.de/2006/28/L-Heroin

Heroin auf Rezept ist erfolgreich. Die Vergabe von Heroin hilft Schwerstabhängigen mehr als die von Methadon, beweist die weltweit größte Untersuchung zu dem Thema. Mediziner wollen nun die Zulassung von Heroin beantragen - scheitern werden sie aber eher an anderer Stelle. (stern.de, 4.8.2006)

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/567069.html?nv=sml

Kirchliche Mitarbeiter aus ostdeutschen Drogenhilfeeinrichtungen haben einen Offenen Brief an die Drogenbeauftragte der CDU-Bundestagsfraktion, Frau Eichhorn, geschrieben. Sie reagierten damit auf den Briefwechsel zum Thema Heroinstudie zwischen dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. und Frau Eichhorn.

/fix/files/offBriefkirchlMitarbeiter.doc

Offener Brief des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

http://www.trio-media.de/jesjournal/down/offener_brief.pdf

Antwort von Frau Eichhorn:

http://s128542404.online.de/CDU_Antwort_Heroin.pdf

Kommentierender Brief von R.Newman (New York) an Maria Eichhorn

/fix/files/newman_eichhorn_25.0706.pdf

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die Heroinbehandlung Schwerstabhängiger als Regelangebot in das Drogenhilfesystem aufnehmen. In einem Antrag (16/2075) fordert sie eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittel- und des Betäubungsmittelverordnungsgesetzes. (hib – Heute im Bundestag, 21.7.06)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_223/01.html

Wer Heroin als Medikament produziert, bleibt geheim. (Ärzte Zeitung online, 11.07.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/11/126a1302.asp?cat=/medizin/sucht

Trotz guter Erfolge - Zukunft des Heroin-Modellprojekts ist ungewiss. Mit der kontrollierten Abgabe von Heroin an Drogensüchtige sind in einem Modellprojekt gute Erfolge erzielt worden. Trotzdem können sich weder Koalition noch die Ländergesundheitsminister darauf einigen, die heroingestützte Therapie in die Regelversorgung aufzunehmen. Ärzte, die Drogensüchtige behandeln, drängen jetzt auf eine schnelle Entscheidung. (Ärzte Zeitung online, 11.07.2006)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=412096,4611,/medizin/sucht

Regierung bewertet Ergebnisse der Studie positiv / FDP-Fraktion drängt auf Anschlussfinanzierung ab 2007. (Ärztezeitung online, 2.8.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/02/142a0401.asp?cat=/medizin/sucht

Wirksamer als Methadon. Reines Heroin ist bei Therapie von Schwerstabhängigen überlegen. (Audio-Datei, Deutschlandfunk – Sprechstunde, 1.8.06)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/526617/

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2006/08/01/dlf_200608011040.mp3

So machen es andere Länder (Berichte aus Schweiz, Belgien, Niederlande, Großbritannien und Spanien, Ärztezeitung online, 11.7.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/11/126a1203.asp

Der Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr) veröffentlichte im Mai 2006 eine eher kritische Stellungnahme zur Heroinstudie.

http://fdr-online.info/pdf/presseinformation4bdk.pdf

Ende Juli dann ruderte der fdr zurück.

/fix/files/Heroinstudie_Stellungnahmefdr.pdf

Streit um Heroinabgabe: Hamburg will vermitteln. Bund-Länder-Gruppe tagt am Montag - Sozialstaatsrat Wersich hält befristete Abgabe für möglich - “Heroin selbst ist aber keine Therapie". (Die Welt, 4.8.06)

http://www.welt.de/data/2006/08/04/985366.html

Karlsruhe. Die Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) Karlsruhe konnte erfolgreich eine bundesweite Studie zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger abschließen. 48 von 1.032 Patienten in ganz Deutschland nahmen in Karlsruhe an dem Projekt teil.

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=scc2006822-40H

Australia. CLINICALLY produced heroin would be imported into Australia to trial a new treatment for long-term addicts under the Victorian Greens drug policy released yesterday. (Border Mail, 18.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n946.a04.html

Australia. Federal Health Minister Tony Abbott said the Government would never allow importing heroin for addicts. (Herald Sun, 19.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n946.a02.html

Kanada. Film des Schweizer Fernsehens über das Heroinprojekt in Vancouver. (SF, Rundschau vom 19.7.06, 7'59") Film zur kontrollierten Heroinvergabe in der Schweiz: "Wäg vo de Gass!“ Näheres zum Inhalt und Bestelladresse

METHADON

Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli 2006 Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, August 2006

Long QT Syndrome Common Among Drug Users Treated With Methadone. In a study of hospitalized injection drug users, QT interval prolongation was seen in a considerable number of patients treated with methadone but not among those not treated with methadone.
Findings from laboratory studies have shown that methadone can increase the QT interval in a dose-dependent fashion. The extent to which this is seen in an inpatient, clinical setting, however, was unclear. (Arch Intern Med 2006;166:1280-1287.)

http://www.medscape.com/viewarticle/537492?src=mp

USA. Methadone-Associated Mortality: Report of a National Assessment. This booklet summarizes the data used by assessment experts to evaluate the nature and scope of methadone-associated mortality, as well as to present their findings and recommendations. (SAMHSA's National Clearinghouse on Alcohol and Drug Information (NCADI), 2004

http://store.health.org/catalog/productDetails.aspx?ProductID=16807

 GENDER

"Wo bleibt der Mann?" - II.. Genderfachtagung – Koordinationsstelle Sucht der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, 1..6.2006, Herten:
Heino Stoever: Leitfaden zur männerspezifischen Sucht- und Drogenarbeit – Eine Vorstellung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/AK/Vortrag_Stoever.pdf

Dazu auch: Heino Stoever, "Leitfaden zur männerspezifischen Sucht - und Drogenarbeit - Handlungsempfehlungen für die Praxis".

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/Leitfaden_maenner.PDF

Frau Prof. Dr. Christel Zenker: Die enge Verbindung zwischen Gender und Sucht.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/AK/Vortrag_Zenker.pdf

Die Internetseite des Arbeitskreises “Mann & Sucht".

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Vernetzung/Arbeitskreise/#akmaenner

Spreyermann, C. (2006) Coming out der frauengerechten Suchtarbeit? – Ein Blick auf 20 Jahre frauengerechte Suchtarbeit in der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/txt/evenements/2000/FNQ1_Spreyermann.pdf

Zenker, C. (2006): Sucht und Gendermainstreaming.

http://www.infodrog.ch/txt/conf/2006/20060202_03_Zenker_d.pdf

Hedrich, D. (2006). Frauendrogenarbeit in Europa – Entwicklungen und neue Trends. Eine neue Studie, welche die Autorin für den Europarat erstellte, gibt einen Überblick über die Situation frauenspezifischer Angebote in Europa im niederschwelligen Bereich. Die Untersuchung zeigt, dass trotz vielversprechenden Fortschritten vor allem in den Bereichen Dokumentation, Qualitätsmanagement, Vernetzung und Qualifizierung noch massgebliche Defizite bestehen.

http://www.infodrog.ch/txt/evenements/2000/FNQ1_Hedrich.pdf

 MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.

http://www.acmed.org/german/home.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm

Unter dem Namen CANNABINOIDS gibt die IACM auf ihrer Webseite eine neue Zeitschrift in mehreren Sprachen heraus.

http://www.chanvre-info.ch/info/de/CANNABINOIDS-IACM-Online.html

Eine amerikanische Internetseite mit Pro-Contra-Argumenten zur medizinischen Verwendung von Cannabis.

http://www.medicalmarijuanaprocon.org/

Pharmaceutical Drugs Based on Marijuana (Cannabis).

http://www.medicalmarijuanaprocon.org/pop/cannabisdrugs.htm

Wirbel im Touristenviertel von San Francisco - Ein neuer Cannabis-Klub sorgt in der Küstenmetropole für Ärger und Proteste. (Sächsische Zeitung, 6.7.2006)

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1206175

Das kalifornische Medical Marijuana Programme auf Abwegen? (10news, 6.7.06)

http://www.10news.com/news/9480300/detail.html

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/medical-marijuana-group.html

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/data-on-medical-marijuana.html

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat den Antragstellern auf eine Erlaubnis zur Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken am 5. Juli ein gleich lautendes Schreiben geschickt, in dem das Institut um weitere Angaben und Unterlagen bittet. Unter Verweis auf Paragraphen des Betäubungsmittelgesetzes werden von den Patienten Voraussetzungen erwartet, wie sie allenfalls von Apotheken oder pharmazeutischen Unternehmen erfüllt werden
können. (IACM-Nachrichten vom 8.7.06)

/fix/files/BfArM_Cannabis-Antr%E4ge_Juli06.doc

"Körpereigene Cannabinoide können das Gehirn vor Schäden schützen." (Deutsches Ärzteblatt online, 13.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24909

Hilfe durch Hasch-Medikamente verweigert. Als Medikament kann Hasch bei Schwerstkranken wie ein Wundermittel wirken. Dennoch übernehmen viele Kassen die Kosten nicht. (ZDF, Frontal 21, 18.07.06, Video)

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,3958042,00.html

http://www.youtube.com/watch?v=JCZquUhppn8

Comparison of orally administered cannabis extract and delta-9-tetrahydrocannabinol in treating patients with cancer-related anorexia-cachexia syndrome: a multicenter, phase III, randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial from the Cannabis-in-Cachexia-Study-Group. Strasser F, Luftner D, Possinger K, Ernst G, Ruhstaller T, Meissner W, Ko YD, Schnelle M, Reif M, Cerny T.; J Clin Oncol 2006;24(21):3394-400.) (IACM-Informationen vom 22. Juli 2006, Download-Archiv, Aktuelle IACM-Informationen)

http://www.cannabis-med.org/german/home.htm

Eine Beurteilung der Qualität von medizinischem Cannabis in den Niederlanden. Arno Hazekamp. Cannabinoids 2006;1(1):1-10

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-jcant.htm

ARD-Ratgeber Recht, Sendung vom 19.8.06: Warum die Krankenkassen die Kostenübername für Dronabinol verweigern, und was Patienten dagegen tun können. Text und Video:

http://www.ratgeberrecht.de/sendung/beitrag/rs2006081905.html

Schmerzfrei mit Cannabis. Eine Hamburger Krankenkasse muss einem Schmerzpatienten fürs erste ein nicht zugelassenes Medikament bezahlen. (die tageszeitung, 19.8.06)

http://www.taz.de/pt/2006/08/19/a0302.1/text

Interview aus Hanfblatt 102 mit "Mister X", Organisator der internetgestützten Hanfapotheke für Patienten, die keinen Zugang zu Cannabis haben.

http://www.hanfblatt.de/magazin/hb102/hb102_mr_x.pdf

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE


Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf

Fort- und Weiterbildungskalender des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen.

http://fdr-online.info/pdf/Veranstaltungskalender%201-06.pdf

Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.

http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf

Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt

Eine dgs-info-Zusammenstellung weiterer Kongresse mit links zu Vorbereitungsbüros etc.:

/fix/files/Fort_und_Weiterbildung.doc

Das Veranstaltungsprogramm der Akademie Sucht (Hamburg): Frühjahr 2006 bis Herbst 2007 - Schwerpunkt: Curriculum zur Suchtfortbildung 2006 / 2007.

http://www.akademie-sucht.de/dl/akademie_va_broschuere.pdf

Akademie Sucht (Hamburg): Veranstaltungskalender

http://www.akademie-sucht.de/content/va_kalen.html

VII. Wahrendorffer Symposium Suchtmedizin: Migration und Sucht, Mittwoch, 20.09.2006.

/fix/files/Wahrendorff_Programm06.doc

Correlation, the European Network Social Inclusion and Health, announces a number of seminars:
Internet: New technology and communication, 29.-30.9.06, Prague
International Policy seminar “Impacting policy – making voices heard", 26.-28.10.2006, Dublin Castle, Dublin
Empowerment: Emancipation of service users, 16.-18.11. 2006, Torino
Outreach: Lessons learned – challenges ahead, 22.-24.2.2007, Helsinki
For more details and registration, please register via the website

http://www.correlation-net.org/

DHS-Fachkonferenz 2006 “Unabhängig im Alter" vom 13. bis 15.November in Dresden zum Thema “Sucht und Lebensalter". Der aktuelle Programmentwurf findet sich unter:

http://www.dhs.de

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007. Thema: Harm-Reduction – coming of age. Erster Konferenzrundbrief.

/fix/files/WARSAW_Newsletter1_2007.doc

Motivational Interviewing (cme): Using Motivational Interviewing to Promote Patient Behavior Change and Enhance Health. Why don't patients adhere to our recommendations? What 2 steps must occur before a patient can change risky behaviors? What specific techniques enhance and promote behavior change? (medscape, Valid for credit through July 28, 2007)

http://www.medscape.com/viewprogram/5757?src=mp

Multiplikatorenseminare “Alkoholpolitik": Die DHS ist Teil des Europäischen Projektes “Bridging the Gap". Ziel des Projektes ist es, eine gemeinsame Alkoholkontrollpolitik in Europa zu erreichen, um die alkoholbedingten Schäden und Risiken zu reduzieren.
Nun ist der Begriff der “Alkoholkontrollpolitik" in Deutschland nicht sehr verbreitet, und die dahinter stehenden Zusammenhänge sind es ebenso wenig. Deshalb freuen wir uns, insgesamt 50 Teilnehmer/-innen die Möglichkeit geben zu können, an einem Multiplikatorenseminar zu diesem Thema teilzunehmen.
Vom 28.09.2006 bis 29.09.2006 in Magdeburg, beim Termin vom 10.10 bis zum 11.10.2006 steht der Ort noch nicht endgültig fest, voraussichtlich im Süden Deutschlands.
Interesse? Die Einladungen gingen an unsere Mitgliedsverbände, sie können auch angefordert werden bei bartsch@dhs.de oder info@dhs.de
(Quelle: DHS-Newsletter 16-06, 17.8 2006)

 HARM REDUCTION

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Der nächste Weltkongress der IHRA wird kommendes Jahr (13.-17.5.07) in Warschau stattfinden. Ab sofort können abstracts eingereicht werden.

http://www.harmreduction2007.org/

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt.

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Opiate users' knowledge about overdose prevention and naloxone in New York City: a focus group study. Worthington N, Markham Piper T, Galea S, Rosenthal D. Harm Reduction Journal, 2006 3:19 (5.7.2006)

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/19

LYNN ZIMMER 1947-2006
Lynn Zimmer died at the age of 59.
Professor Zimmer, a sociologist at Queens College in New York, was widely regarded among both drug policy scholars and activists as the most original thinker on drug issues in the United States.

http://www.drugpolicy.org/news/070506lynnzimmer.cfm

Beckley Foundation - Report 9 - Monitoring Drug Policy Outcomes: The Measurement of Drug Related Harm. This latest Report from the Beckley Foundation Drug Policy Programme looks at the various attempts by governments and academic institutions to develop a methodology for assessing and measuring the level of drug related harm, in order to better understand the impact of illegal drug use on society, and of policies and programmes that aim to reduce that impact.

http://www.idpc.info/docs/BeckleyFoundation_Report_09.pdf


Canada. INJECTION SITE SEEKS TO EXPAND. Vancouver's historic safe-injection site may not exist after September, but that's not stopping them from trying to expand their services. The Vancouver Coastal Health Authority, which runs the site, made a proposal to the City of Vancouver in April to add 30 beds and a food service to the facility. They're awaiting a final decision. (The Province, 13.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n923.a08.html

Vancouver Fights to Save Its Pioneering Safe Injection Site. (stopthedrugwar.com, 21.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1093.a08.html

Vancouver. An der kanadischen Westküste steht Amerikas einziger Injektionsraum. Die Einrichtung liegt in einem sozialen Brennpunkt der Stadt und ist Teil eines umfassenden kommunalen Harm-Reduction-Programms. Seit der Eröffnung sind die Drogentodesfälle stark zurückgegangen. Vancouver unterhält daneben eine Ambulanz für die versuchsweise Abgabe von Diamorphin. Auch Polizei, Justiz, Gesundheitswesen und Sozialverwaltung beteiligen sich am Schadensminderungsprogramm. Was lokal durchaus die Unterstützung der Bevölkerung findet, sieht sich im Lande starker Kritik ausgesetzt, von jenseits der kanadisch-amerikanischen Grenze kommen noch schärfere Töne.
IFCS Insite For Community Safety ist ein lokales Bürgerbündnis, auf dessen Internetseite eine ständig aktualisierte Presseschau, wissenschaftliche Artikel und weitere Informationen veröffentlicht werden:

http://www.communityinsite.ca/index.html

HIV/AIDS harm reduction in Iran. Emran Razzaghi, Bijan Nassirimanesh, Parviz Afshar, Kelechi Ohiri, Mariam Claeson, Robert Power. The Lancet 2006; 368:434-435. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69132-0

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606691320/fulltext

http://siteresources.worldbank.org/INTSAREGTOPHIVAIDS/Resources/LancetHarmReductionIran.pdf

Worldbank: Injecting Drug Use and Harm Reduction. Eine Zusammenstellung von Untersuchungen und Publikationen, die von der Weltbank finanziert wurden.

http://www.worldbank.org/saraids

Zürich. «Wir argumentieren fachlich, nicht moralisch». An der Street Parade ermöglicht das Sozialdepartement kostenloses Pillen-Testen. (Neue Zürcher Zeitung, 14.8.06)

http://nzz.ch/2006/08/14/zh/articleEDQIR.html

With governments slow to adopt harm reduction measures to fight the spread of injection drug use-related HIV and some UN agencies acting more as obstacles than as assets, 19 international and regional harm reduction and other groups issued a joint declaration this week seeking to incite some movement. (stopthedrugwar, 18.8.069

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] on_groups_issue_declaration_on_drugs_and_HIV.shtml

INTERNATIONAL DECLARATION OF UNITY. Harm Reduction and HIV Prevention: Solutions for the Twin Epidemic. An IDU Leadership Statement (XVI International AIDS Conference in Toronto, Canada).

/fix/files/INTERNATIONAL_DECLARATION_OF_UNITY.doc

Der Abschlussbericht einer Evaluation der Berliner Drogenkonsumräume im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz liegt vor:

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr18/abschlussber.eval_drk.pdf

Prison Needle Exchange: Lessons from a Comprehensive Review of International Evidence and Experience
This report examines the issue of prison needle exchange based upon the international experience and evidence current to 31 March 2004. Evidence was gathered over an 18-month period beginning in October 2002. The authors undertook a literature review, visited prisons in four countries, and corresponded with people responsible for administering prison needle exchange programs. The report provides a comprehensive review of the evidentiary and legal basis for prison needle exchange programs. The goal of this report is to encourage prison systems with HIV and HCV epidemics driven by injection drug use to implement needle exchange programs.

http://www.aidslaw.ca/publications/publicationsdocEN.php?ref=184

 INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Todesstrafe Drogen. Initiative gegen die Todesstrafe e.V. - German Coalition to Abolish the Death Penalty.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr18/todesstrafe_drogen.pdf

Seit mehreren Jahrzehnten führen die USA einen weltweiten "War on Drugs". Die renommierte Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union hat einen 30minütigen Film produziert, der die Auswirkungen dieses Krieges auf die demokratischen Grundrechte der US-Bürger zeigt. (The ACLU Freedom Files)

http://aclu.tv/episodes/drugwars

Griechenland: Hanfbauern auf Kreta vertrieben Polizei. Als sich griechische Drogenfahnder einer Hanf-Plantage nähern wollten, wurden sie von mehreren Seiten beschossen. Die Polizisten flüchteten. (Netzzeitung, 15. Jun 06)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/406572.html

UN Office on Drugs & Crime World Drugs Report. Every year the UN release their World Drugs Report. Typically upbeat in the face of what seems to objective observers to be a total disaster on every front, they try and lull everyone into a sense that actually the problems are getting better when really they aren't. It's a masterpiece of spin, but look beyond the rhetoric and some of the data it contains shows what is really going on. (..) “If UNODC was a commercial company with stockholders, it could be sued for fraud for conscious distortion of the future prospects of its enterprise." (Trans National Institute, Transform Drug Policy Foundation June 2006 Newsletter)

http://www.tni.org/drugs-docs/pr260606.pdf

http://www.tni.org/policybriefings/brief18.pdf

http://www.unodc.org/pdf/WDR_2006/wdr2006_ex_summary.pdf

http://www.unodc.org/unodc/world_drug_report.html

"Zu viele berufstätige, gebildete Europäer konsumieren Kokain und verleugnen ihre Abhängigkeit". Der Leiter der UN-Behörde für Drogen und Kriminalität (UNODC), Antonio Maria Costa, zieht eine verhalten positive Bilanz anlässlich der Vorstellung des Weltdrogenberichts 2006. (drugcom.de, 27.7.06)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=529

Die EU hat ein neues Grünbuch zur Drogenbekämpfung vorgestellt, einige Staaten schränken den öffentlichen Alkoholgenuss ein. Derweil erreicht der Kokain-Konsum in Europa einen neuen Höchststand – ist der Krieg gegen die Drogen gescheitert? (cafebabel.com, 3.7.06)

http://www.cafebabel.com/de/dossier.asp?id=291

The International Drug Policy Consortium (IDPC) is a global network of 24 national and international NGOs that specialise in issues related to illegal drug use. The Consortium aims to promote objective and open debate on the effectiveness, direction and content of drug policies at national and international level, and supports evidence-based policies that are effective in reducing drug-related harm. It disseminates the reports of its member organisations about particular drug-related matters as well as offers expert consultancy services to policymakers and officials around the world. The consortium was initiated by the Beckley Foundation.

http://www.idpc.info/

DRUGS & CONFLICT - Coca yes, cocaine no? Legal options for the coca leaf. This issue of Drugs and Conflict will consider past, present and future scenarios related to the status of the coca leaf within UN Single Convention on Narcotic Drugs.

http://www.idpc.info/docs/coca_yes_cocaine_no_TNI.pdf

U.S. troops, Iraqi police seize marijuana plants. (Stars and Stripes, Mideast edition, 8.7.2006)

http://www.estripes.com/article.asp?section=104&article=37570&archive=true

Lawless Iraq is 'key drug route'. Drug smugglers exploiting internal chaos in Iraq have turned the country into a transit route for Afghan heroin, an influential drug agency says. (BBC news, 12.7.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/4541387.stm

Middle East: War Driving Iraqis to Drugs. (stopthedrugwar.org, 21.7.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/445/drugs-in-iraq.shtml

Australien. Domestic Drug Markets and Prohibition. Andrew Macintosh, Deputy Director of the Australia Institute, Australian Parliamentary Group for Drug Law Reform, Parliament House, Canberra, 3.7.06.

http://tinyurl.com/lqcr3

http://www.tai.org.au/WhatsNew_Files/ [...] ugs%20markets%20and%20prohibition%20_July%2006.pdf

Mexiko. STATE OF SIEGE: DRUG-RELATED VIOLENCE AND CORRUPTION IN MEXICO. Washington Office on Latin America. (Juni 2006)

http://www.wola.org/publications/mexico_state_of_siege_06.06.pdf

USA. The LSD market in the United States was almost entirely wiped out by one DEA enforcement operation. Because of "Operation White Rabbit" LSD seizures are down 99% and teen use of LSD has plummeted more than 60% since 2001. (Dateline DEA – 28.7.2006)

http://www.dea.gov/pubs/states/newsrel/sanfran112403.html

Libanon. Drogenschmuggel in Hisbollah-Höhlen. Die israelischen Soldaten im Libanon kämpfen oft gegen einen unsichtbaren Feind. Denn die Kämpfer der Hisbollah verstecken sich unter der Erde in einem Bunker- und Tunnelsystem, das nach Ansicht von Experten nicht nur der zentrale Bestandteil der Verteidigungsstrategie der Hisbollah ist, sondern auch des Drogenhandels. (ZDF, 12.8.06)

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,3966306,00.html


Afghanistan

The new opium war. The expansion of the opium economy in Afghanistan is contributing to a deteriorating security situation in the country. (open democracy, 4.5.06)

http://www.opendemocracy.net/conflict/war_opium_3502.jsp

First Heroin Kingpin Ever Extradicted From Afghanistan Pleads Guilty To Smuggling Heroin Into United States. (DEA news release, 11.7.06)

http://www.dea.gov/pubs/states/newsrel/nyc071106.html

AFGHANISTAN REELS UNDER BUMPER HARVESTS. Afghanistan boasts two bumper crops this season, and both could be lethal to the already fledgling authority of its government. Western officials expect the largest-ever opium crop in the face of a toothless US$1 billion eradication campaign. (Asia Times, 11.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n913.a01.html

RUMSFELD LINKS DRUGS, TALIBAN. (Washington Times, 11.7.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n918/a07.html

Feature: As Fighting Flares in Southern Afghanistan, Support for Licensed Opium Production Grows. (stopthedrugwar, 4.8.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/447/afghan_opium_proposal_gaining_support.shtml

US DEFENDS OPIUM POLICY DESPITE AFGHANISTAN VIOLENCE. (The Guardian, 8.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1049.a10.html

WAR ON DRUGS 'HAS FAILED'. The war against drugs in Afghanistan is a failure and the strategy needs to be changed, the top UN official in the world's biggest heroin-producing country said yesterday. "Nobody can say that we have been successful if the poppy production has increased", Tom Koenigs, the UN Secretary-General's spezial representative in Afghanistan, told a monthly press conference. (Gulf Times (Quatar), 8.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1047.a01.html

Opium Harvest at Record Level in Afghanistan. Opium Anbau außer Kontrolle. (New York Times, 3.9.06; Die Presse, 2.9.06)

http://www.nytimes.com/2006/09/03/world/asia/03afghan.html?th&emc=th

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=c&id=582402


Lateinamerika

New Report Says Colombian Cocaine Production Seriously Underestimated. (stopthedrugwar, 4.8.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/447/colombian_cocaine_production_underestimated.shtml

Kolumbien: U.S. ANTI-COCAINE EFFORT FAILS. "Plan Colombia" Produces No Effect. The latest chapter in America's long war on drugs - a six-year, $4.7 billion effort to slash Colombia's coca crop - has left the price, quality and availability of cocaine on American streets virtually unchanged. (Tampa Tribune, 19.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1098.a09.html

Peru Grapples With Growing Drug Trade. (Los Angeles Times, 23.8.06)

http://www.latimes.com/news/printedit [...] 65.story?coll=la-news-a_section&ctrack=1&cset=true

 SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Drogenkurier 66 (Juni 2006), herausgegeben von JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte, ist erschienen.

http://jes.aidshilfe.de/media/de/Drogenkurier%2066-internet.pdf

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy. An online journal published by BioMed Central. Open access.

http://www.substanceabusepolicy.com/

CentreLines is a joint publication from the National Drug Research Institute, Perth and the National Drug and Alcohol Research Centre, Sydney. It is published bi-monthly and produced alternately by each centre.

http://www.ndri.curtin.edu.au/publications/centrelines.html

MAPS (The Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies) News Update.

http://www.maps.org/news/

Zürich: Die Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen (Arud), Presseschau (->Presse/Medien).

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Die Bibliothek der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. ist die umfassendste deutschsprachige Fachbibliothek zu Suchtfragen.

www.optiserver.de/dhs/bibliothek.html

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Das britische Magazin ddn – drink and drugs news stellt seine aktuellen Ausgaben kostenlos ins Netz. In der Juli-Ausgabe findet sich u.a. ein Text über Lernbehinderte in der Suchttherapie.

http://www.drinkanddrugs.net/ddndownloads.html

USA – National Institute on Drug Abuse: NIDA NOTES, Volume 20, Issue 5 – NEW FOUR-COLOR DESIGN! (pdf version). This is the first issue following a comprehensive redesign of NIDA Notes, now featuring a four-color layout and new features.

http://www.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNIndex.html

Infodrog - die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht präsentiert ihre neue Homepage: Die Webseite widerspiegelt in der Menuführung das neue Aufgabenspektum von Infodrog und startet zweisprachig mit Informationen in deutscher und französischer Sprache; die italienisch- und englisch-sprachigen Informationsangebote werden sukzessive ausgebaut.

http://www.infodrog.ch

Zeitschrift SUCHT, 52. Jahrgang 2006, Heft 4.

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt

Is Avoiding an Aversive Outcome Rewarding? Neural Substrates of Avoidance Learning in the Human Brain. Hackjin Kim, Shinsuke Shimojo, John P. O'Doherty; PLoS Bioöopgy, Volume 4, Issue 8, AUGUST 2006.

http://biology.plosjournals.org/perls [...] -document&doi=10%2E1371%2Fjournal%2Epbio%2E0040233

Secular trends in legal and illegal substance use among 16–20-year-old adolescents in Switzerland. Michaud PA, Berchtold A, Jeannin A, Chossis I, Suris JC. Swiss Med Wkly 2006;136:318-326

http://www.smw.ch/docs/archive200x/2006/19/smw-11366.html

“Gesundheitsförderung und Prävention in sozialen Brennpunkten" von Andreas Hemme, Rainer Schwarz, Petra Dinkelacker (SuchtMagazin, Schweiz, 3/2006)

http://www.suchtmagazin.ch/

Körperliche und seelische Leiden der Übergewichtigen – aber seltener Substanzmissbrauch. Adipöse Menschen leiden nicht nur psychisch unter dem Übergewicht. Wegen der körperlichen Folgen der Adipositas sterben sie auch früher. Die Neigung zur Substanzabhängigkeit ist jedoch geringer als bei schlanken Menschen, wie zwei US-Studien ergeben haben. (Deutsches Ärzteblatt online, 5.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24811

Das Thema Bürger- und Patientenorientierung wird seit Anfang der 1990er Jahre nicht nur national, sondern international von unterschiedlichen Akteuren zunehmend angemahnt. Bürgerinnen und Bürger wollen in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden werden, eine Forderung, die mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) zum 1.1.2004 aufgegriffen wurde. Bürger- und Patientenorientierung – GBE-Heft 32. Im Juli 2006 in der Reihe “Gesundheitsberichterstattung des Bundes" erschienen.

http://www.rki.de/cln_006/nn_226464/D [...] ation/Themenhefte/buergerorientierung__inhalt.html

Neuerscheinung zum Weltdrogentag: Drogenabhängigkeit, Suchtmedizinische Reihe Bd. 4. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) stellt zum Weltdrogentag eine neue Broschüre vor: Drogenabhängigkeit, Band 4 der Suchtmedizinischen Reihe, herausgegeben vom Wissenschaftlichen Kuratorium der DHS.

/fix/files/DHS_Drogenabh%E4ngigkeit.doc

Underage Drinking Costs Society More than Illicit Drugs, Study Says. (jointogether, 5.7.2006)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/underage-drinking-costs.html

AVWG: Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel. Seit dem 1. Juli können besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung befreit werden. Hier finden Sie eine aktuelle und vollständige Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel – wahlweise auch mit Suchfunktion:

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene über Recherchen in medizinischen Datenbanken an.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/service/kurs/index.html

JAMA: Erneuter Verstoß gegen das Offenlegen von Interessenskonflikten. Das amerikanische Ärzteblatt (JAMA) will die Vorschriften verschärfen, die von Autoren das Offenlegen von Interessenskonflikten vorsieht. Anlass ist der zweite Verstoß gegen die bisherigen Regeln innerhalb von zwei Monaten. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.7.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24912

Das Bezirkskrankenhaus Haar ist eine der größten Psychiatrien Deutschlands. Felix Tretter ist Nervenarzt, Psychotherapeut, Psychologe und Soziologe und leitet hier eine der größten Suchtabteilungen der Republik. Jahrzehntelang hat der Österreicher Sucht, Schizophrenien, Demenzen und Depressionen studiert – psychische Erkrankungen, die unter anderem durch gestörte Wechselwirkungen zwischen Botenstoffen in verschiedenen Hirnarealen entstehen. Diese Wechselwirkungen will Tretter jetzt in mathematischen Modellen zusammenfassen. (Die Zeit, 18.5.06)

http://www.zeit.de/2006/21/P-Tretter_xml

Sie geben sich als Mitarbeiter kommunaler Gesundheitsämter aus und treten als Akquisiteure eines "Sucht Journals" (Nordverlag, Lübeck) auf. (MVregio, 18.3.06; Aalener Internet Zeitung, 6.4.06; Bocholt Links, 16.5.06)

http://www.mvregio.de/10137.html

http://www.aaleninfo.de/apr06/06/werbe.htm

Der Verlag von Sucht Journal ist bereits bei anderen Berufsgruppen mächtig angeeckt.

http://www.theologe.de/nordverlag.htm

Anstieg der Syphilis-Rate bundesweit gestoppt. Die Zahl der gemeldeten Syphilis-Fälle in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit Einführung der Meldepflicht 2001 nicht weiter gestiegen. (Ärztezeitung online, 19.7.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=413262,4619,/medizin/infektionskrankheiten

O'zapft is – Biagarddnboarisch fia Zuagroasde. Von Banzn bis zuzln – aus aktuellem Anlass. (O'zapft is, -> Bieranekdoten, -> Biergarten ABC)

http://www.brauerei-weihenstephan.de/index.php?page=home_1_1&

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Koordinationsstelle Sucht: Projekt SeM – Sekundäre Suchtprävention für spätausgesiedelte junge Menschen in Münster.

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Projekte_KS1/SeM/

Arbeitskreis Migration und Sucht

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Vernetzung/Arbeitskreise/#akmigration

Hamburg. Neue Drogenpolitik: Sozialarbeiter gehen zu den Konsumenten. Fallmanagement: Gesundheitsbehörde fördert verändertes Beratungssystem für Jugendliche. Das Abendblatt begleitete Sozialarbeiter Jörg Israel bei seinen Touren durch Eimsbüttel. (Hamburger Abendblatt, 24.7.06)

http://www.abendblatt.de./daten/2006/07/24/589664.html

Auf der Suche nach einer Biologie des Geistes. Der Hirnforscher Eric Kandel vermittelt zwischen der Psychoanalyse und den Neurowissenschaften. (NZZ, 20.6.06)

http://www.nzz.ch/2006/06/20/fe/articleE6PNH.html

Rechtsmedizin: Internetforum für Justiz, Polizei, Rechtsmedizin, Medizin, Sachverständige mit Unterstützung der rechtsmedizinischen Institute Bremen, Brandenburg und Gera sowie Polizei- und Kriminalbeamten aus Niedersachsen und Hessen.

http://www.todesermittlungen.de

Suchtselbsthilfe in Sachsen - Ergebnisse einer Befragung 2005. Auf Grund einer aktuellen Befragung in den sächsischen Sucht-Selbsthilfegruppen im März 2005 konnten flächendeckend die Angebote der Suchtselbsthilfe im Freistaat Sachsen näher untersucht werden. (Hrsg.: Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren, 2006)

http://www.slsev.de/Selbsthilfe2005.pdf

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07/27/138a1502.asp?cat=/medizin/alkohol

AVWG: Aktualisierte Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel
Seit dem 1. Juli können besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung befreit werden. Hier finden Sie die aktuelle und vollständige Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel (Stand: 15. Juli 2006) – wahlweise auch mit Suchfunktion.

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Der Bilderwettbewerb “Wissen-Schafft-Bilder" sucht aus allen Kategorien der Medizin, Gesundheit und Wissenschaft die spektakulärsten und schönsten Bilder aus. Professionelle Bildautoren (Fotografen, Illustratoren, 3D Spezialisten), Forscher, Mediziner, Wissenschaftler und ambitionierte Amateure werden aufgerufen Beiträge für den medicalpicture® Bilderwettbewerb einzureichen.

http://www.wissen-schafft-bilder.de/

Principles of Drug Abuse Treatment for Criminal Justice Populations - A Research-Based Guide. (NIDA - National Institute on Drug Abuse, July 2006)

http://www.drugabuse.gov/PODAT_CJ/

Netzwerk der “Waisenkinder". Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer seltenen Krankheit. ACHSE, ein Bündnis von Selbsthilfeorganisationen, will Ärzten und Patienten Informationen und Hilfestellung bei der Erkennung und Therapie solcher Erkrankungen geben. ACHSE: Allianz chronischer seltener Erkrankungen:

http://www.achse-online.de/

Arzneimittel und Fahrsicherheit - Drugs and driving performance. Berghaus, Günter; Käferstein, Herbert; Rothschild, Markus A. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 31-32 vom 07.08.2006, Seite A-2104

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/t [...] Fahrsicherheit&ArchivVonMonat=7&ArchivVonJahr=2006

KBV-Kontakt, der Patientennewsletter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

http://www.kbv.de/service/115.html

Neue Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Bereich “Chronische Krankheiten und Patientenorientierung". Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Deutsche Rentenversicherung, die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen und der Verband der privaten Krankenkassen beabsichtigen, versorgungsnahe Forschung unter dem Leitthema “Chronische Krankheiten und Patientenorientierung" gemeinsam zu stärken und die auf diesem Gebiet bestehenden Forschungsdefizite abzubauen. Die Förderung der versorgungsnahen Forschung zielt auf eine Optimierung der Versorgungsgestaltung und dient den Akteuren des Gesundheitswesens zur Orientierung über Qualität, Nutzen und Nachhaltigkeit. Die Ausschreibungsfrist läuft vom 7. Juli bis zum 10. Oktober 2006. (DHS-Newsletter 15-06 vom 31. Juli 2006)
Der Text der Bekanntmachung steht im Netz unter

http://www.bmbf.bund.de/foerderungen/6297.php

Datenbanken / Medizinrecherche: Online-Volltexte direkt abrufen. Das DIMDI hat den Zugriff auf wissenschaftliche Volltexte verbessert: Mithilfe eines so genannten Linkresolvers können Nutzer jetzt elektronische Volltexte aus relevanten medizinischen und pharmazeutischen Zeitschriften im Internet direkt erreichen. (DIMDI aktuell, 2.8.06)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0197.html

Neuerscheinung zum Weltdrogentag: Drogenabhängigkeit, Band 4 der Suchtmedizinischen Reihe, herausgegeben vom Wissenschaftlichen Kuratorium der DHS.
Die Broschüre "Drogenabhängigkeit, Band 4 der Suchtmedizinischen Reihe" ist kostenfrei über die DHS, Postfach 1369, 59003 Hamm erhältlich. Bei Bestellungen bitte den Titel der Broschüre und die Bestellnummer (33 221 204) angeben und einen an sich selbst adressierten und frankierten Umschlag (DIN-A 5, 0,85 €) zusenden.,85 Euro) beifügen.

http://www.optiserver.de/dhs/presse_95.html

Schweiz. Arbeitsgruppe Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeit (ZuPo). Mitglied der Arbeitsgruppe ZuPo sind das Bundesamt für Polizei (fedpol), das Bundesamt für Gesundheit (BAG), der Verband Schweizerischer Polizeibeamtinnen und –beamten (VSPB) sowie die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht (Infodrog).
Ziel ist ein direkter fachlicher Austausch zwischen der Polizei und dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie das Entwickeln von gemeinsamen Strategien.
Es finden vier Sitzungen pro Jahr statt. Zusätzlich organisiert die ZuPo jedes Jahr zwei Seminare (je eines auf französisch und auf deutsch) für Polizeibeamte und –innen und Mitarbeitende sozialer Institutionen.

Nationale Tagung "Polizei - Sozialarbeit - Migration - Sucht: Transkulturelle Kompetenz als Öl im Getriebe": Diese Tagung findet am Freitag, 1. Dezember 2006 im Kongresshaus Biel statt.

http://www.bag.admin.ch/veranstaltungen/00056/index.html?lang=de

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/00625/00790/index.html?lang=de

"Rausch ist immer Grenzüberschreitung, der Versuch einer Befreiung"
Warum trinken sich Jugendliche in den Rausch? Und worin unterscheidet sich heutiges Rauschtrinken von den Trinkgelagen im antiken Griechenland? Der Philosoph Detlef Staude sieht in den Alkoholexzessen einen Versuch, dem Leistungsdruck und der Einsamkeit zu entkommen, die Selbstkontrolle abzulegen und in etwas Größerem aufzugehen. (Zeitschrift Standpunkte, 3/06)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/Stp03_06_rausch_befreiung.pdf

Hamburg. Mangel an günstigem Wohnraum: Menschen verzweifeln – soziale Hilfe läuft ins Leere. Dass alle Menschen in Hamburg mit geeigneten Wohnungen versorgt sind, ist nicht allein eine Frage des Wohnungsmarktes, sondern der Wohnungspolitik. Deshalb legt Landespastorin Annegrethe Stoltenberg unter dem Motto "Mehr als ein Dach über dem Kopf" wohnungspolitische Eckpunkte des Diakonischen Werks Hamburg vor. (25.08.2006 , Rubrik: Weitere Publikationen)

http://www.diakonie-hamburg.de/presse [...] n/one.news/index.html?entry=page.newsdwhh.200608.2

“Man kann nicht mehr aufhören". Exzessives Computerspiel kann zur Sucht werden. Die Spiele sind ein Teil der Jugendkultur, mit dem sich auch Eltern beschäftigen sollten, meint Ralf Thalemann von der Charité Berlin. Der Pädagoge forscht über die Ursachen der Spielsucht. (Die Tageszeitung, 25.8.06)

http://www.taz.de/pt/2006/08/25/a0220.1/text

Spielsucht. Zocken bis die Finger glühen - Topthema im drugcom-Newsletter (1.9.06) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

http://www.drugcom.de/?id=topthema&sub=71

Telefon-Hotline des Instituts für Medizinische Psychologie an der Berliner Charité.

http://www.verhaltenssucht.de/Beratung.html

Trends in drop out, drug free discharge and rates of re-presentation: a retrospective cohort study of drug treatment clients in the North West of England. Caryl M. Beynon, Mark A. Bellis1 and Jim McVeigh. Liverpool 2006

http://www.csdp.org/research/drugs_BMC_Public_Health.pdf

Der Schriftsteller und Mythenforscher Sergius Golowin ist in seinem 77. Lebensjahr gestorben. (Der Bund, 20.7.06)

http://www.thata.ch/sergiusgolowinnachrufe.html

Borderline-Netzwerk e.V. - Für Betroffene von Betroffenen.

http://www.borderline-netzwerk.info/

Die FIT-Beratung: Motivierende Gesundheitsgespräche für Arbeitslose. Hrsg.: BKK Bundesverband.

http://www.bkk.de/ps/tools/download.p [...] datei/53/Motivieren43fae6b2de27c.pdf&id=747&nodeid

Weniger Bürokratie und weniger Hürden für den Ausstieg aus der Sucht - neues Projekt in Sachsen. Mit einem vereinfachten Antragsverfahren ermöglicht die mitteldeutsche Rentenversicherung suchtkranken Patienten in Sachsen einen schnellen Zugang zu Entziehungskuren. Bei einem Teil der alkohol- oder drogenabhängigen Personen verzichtet die Versicherung auf den sonst üblichen Sozialbericht der Suchtberatungsstellen. Auf den Erfolg der Entziehungskuren wirkt sich das verkürzte Verfahren nicht negativ aus. (Ärzte Zeitung, 30.08.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/30/152a0203.asp?cat=/medizin/alkohol

DVD zeigt typische Gesprächssituationen: Thema "Motivational Interviewing"
Münster/Geesthacht - Wie sollte ein Arzt mit seinen Patientinnen und Patienten sprechen? Diese scheinbar so einfache Frage entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ausgesprochen anspruchsvoll. Die Methode der "Motivierenden Gesprächsführung" setzt vor allem daran an, über die Art der Gesprächsführung Widerstände beim Patienten abzubauen und ihn aktiv in die Behandlung einzubeziehen.
Dr. Ralf Demmel vom Psychologischen Institut der Universität Münster hat gemeinsam mit Michael Peltenberg typische Gesprächssituationen zwischen Ärzten oder Therapeuten und Patienten gesammelt und auf einer DVD veröffentlicht. Mit multimedialer Unterstützung werden so die Grundsätze der Motivierenden Gesprächsführung vermittelt. Die DVD ist das Ergebnis eines Projektes mit dem Titel "Motivational Interviewing: Kommunikation auf gleicher Augenhöhe".
Nähere Informationen und eine Bestellmöglichkeit für die DVD erhalten Sie auf der Produktseite des Neuland-Verlages unter der Adresse:
http://www.neuland.com/index.php?s=vid&s2=tit&bnr=000253

 AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Schockierender Drogen-Report: Kinder spritzen sich Wodka ins Blut! In der letzten Woche schnüffelte sich in Bremen ein Junge (13) mit Feuerzeuggas zu Tode, ein Schüler (11) aus Oldenburg (Niedersachsen) starb an Herzversagen, weil er im Rausch Deo inhalierte.
Jetzt dieser neue, schockierende Fall, dokumentiert im Jahresbericht des Suchthilfevereins "STEP" aus Hannover: Drei Jugendliche spritzen sich Wodka direkt in ihre Venen, um blitzartig betrunken zu werden! (BILD, Hannover, 6.7.06)

www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/07/07/kinder-wodka-spritzen-1/kinder-wodka-spritzen.html

Auf Nachfrage erklärte STEP-Hannover, dass der erwähnte Fall mitnichten im Jahresbericht stünde. Berufen kann sich BILD-Hannover gerade mal auf einen Artikel aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) vom 31.12.05. Doch der zuständige Polizeisprecher in Hannover sowie das Krankenhaus in Großburgwedel, wo sich der Vorfall Ende 2005 ereignet haben soll, hatten von dem Vorfall noch nie gehört, schreibt die HAZ.

Frankreich. 80 Zentimeter-Joint - und doch kein Rekord. Vier Franzosen wollten die längste Hasch-Tüte der Welt drehen. Doch bevor sie die angepeilten 1,12 Meter erreichten, ging ihnen der Stoff aus. Dann stürmte auch noch die Gendarmerie ins Haus. (SPIEGEL ONLINE - 25. 7.2006)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,428558,00.html

USA. Get off the pot George! (Video)

http://getoffthepotgeorge.cf.huffingtonpost.com/

USA. Smoking Cuts for Classic Cartoons After Complaint. Turner Broadcasting is scouring more than 1,500 classic Hanna-Barbera cartoons, including old favourites Tom and Jerry, The Flintstones and Scooby-Doo, to edit out scenes that glamorise smoking. (Washington Post, 21.8.06)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/08/22/AR2006082200470_pf.html


Womit Sie beim Inhalt des Editorials wieder angelangt sind.


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint zum Monatswechsel Oktober/November, rechtzeitig vor dem Berliner Kongress. Unser Wunsch bis dahin: Werben Sie bitte neue Abonnements für dgs-info und treten Sie zahlreich in die DGS ein. Und halten Sie sich das erste Novemberwochenende frei für den Kongress in Berlin.

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (4.9.2006): 1895 Abonnements.

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