dgs-info, Ausgabe 89, August 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Grußworte, Reden, Bilder und Berichte zum Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2014 finden Sie in den Rubriken Deutsche AIDS-Hilfe, JES und Elternverband.

Eine Veröffentlichung aus dem Hamburger Institut für Rechtsmedizin findet kritische Worte zur Substitutionspraxis in der Hansestadt:
"Overall, intravenous abuse of methadone plays a relevant role in methadone-related fatal cases of substituted patients and of drug consumers not in therapy. Thus, it is necessary that therapists keep to the statutory regulations and give take-home doses only after at least 6 months of successful therapy and when there is no suspicion of intravenous abuse." (SUBSTITUTION, METHADON)

Allgäu: Dr. Thomas Melcher darf vorerst als Arzt tätig bleiben bis zur Entscheidung des Ansbacher Verwaltungsgerichts zur Aberkennung der Approbation durch die Bezirksregierung in Schwaben.

Luxemburg. EU-Richter: Arzneimittelgesetz gilt nicht für Cannabis-Ersatz
Der Handel mit Kräutermischungen, die als Cannabis-Ersatz geraucht werden, kann nicht unter Berufung auf das Arzneimittelgesetz verboten werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg kommt zu dem Ergebnis, ein Arzneimittel müsse der Gesundheit "unmittelbar oder mittelbar zuträglich" sein. Das trifft für die sogenannten Legal Highs nicht zu. (RECHT&GESETZ)

Reckitt Benckiser (RB) hat vor kurzem bestätigt, dass das Unternehmen einen Abspaltungsprozess durchlaufen wird, durch den RBP - Reckitt Benckiser Pharmaceuticals (Hersteller von Subutex® und Suboxone®) zu einem eigenständigen, separat geführten Unternehmen wird. Voraussichtlich wird RBP innerhalb einer Jahresfrist zu einem eigenständigen, separat geführten Unternehmen werden, wahrscheinlich im vierten Quartal 2014 oder Anfang 2015. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

Das Bundesministerium für Gesundheit hat aktuell eine Bekanntmachung zum Thema "Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen" (Abgabetermin: 12.09.2014) veröffentlicht, die Sie unter folgendem Link finden:

www.bund.de/SiteGlobals/Functions/anlage/anlageGenericJSP

E-Zigaretten: 460 verschiedene Produkte erfordern Regulationen, heißt es in Tobacco Control. Das deutsche WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle veröffentlichte eine Stellungnahme zur kontroversen Diskussion um E-Zigaretten. Australien stellt nach der Einführung schlichter Zigarettenschachteln einen weiteren Rückgang der Raucherzahlen fest. (DROGENPOLITIK)

Die Entkriminalisierung des Besitzes kleiner Drogenmengen führt nun auch in Georgien zu drastisch weniger Strafgefangenen. Die offizielle Drogenpolitik der USA verabschiedet sich von weiteren Dogmen. (DROGENPOLITIK)

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln hat ein Memorandum zur Evidenzbasierung in der Suchtprävention veröffentlicht. (PRÄVENTION)

Hat moderater Alkoholgenuss Vorteile für die Gesundheit oder nicht? Neue Studien zu einer langlebigen Frage. (SUBSTANZEN, ALKOHOL)

"Der Fall Michael Hartmann zeigt, dass Crystal Meth in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist. Nur ist es keine Spaßdroge. Sie wird genommen, um dem Druck des Berufs standhalten zu können", schreibt die Berliner Morgenpost. (SUBSTANZEN, AMPHETAMINE und SERVICE)

Findet der Drogenkrieg auch in Eckernförde statt? Der dort ansässige Pistolenhersteller Sig Sauer soll über 50.000 Pistolen auf Umwegen nach Kolumbien exportiert haben. – Mexikanische Drogenkartelle sollen jetzt auch Dronen für den Schmuggel in die USA nutzen. (INTERNATIONALES)

Mit dem Zusammenhang von Langzeitarbeitslosigkeit mit Suchterkrankungen beschäftigt sich eine Gewerkschaftsstudie – eine Münchner Untersuchung hat Wohnungslosigkeit in Beziehung gesetzt zu psychischen Erkrankungen. (SERVICE)

Sommerlektüre: 360° Rausch - Das ganze Bild für Sie
Wieso wollen Menschen Kontrolle verlieren, was macht ihnen daran Spaß? Weshalb gehen sie das Risiko ein, dass etwas schiefläuft? Der Mensch und der Rausch - Perspektiven auf ein Phänomen. (sueddeutsche.de, 05.07.2014)

www.sueddeutsche.de/thema/360%C2%B0_Rausch

Mit der "New York Times" hat sich eines der angesehensten Presseorgane der USA für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. In einem aufsehenerregenden Leitartikel wurde das seit mehr als vier Jahrzehnten gültige Verbot mit den Zeiten der Prohibition von 1920 bis 1933 verglichen, als Herstellung und Verkauf von Alkohol in den Vereinigten Staaten strikt untersagt waren. Dazu hieß es, Cannabis-Sucht bringe im Vergleich mit Alkohol- und Tabakabhängigkeit "relativ geringfügige Probleme" mit sich.
Da staunen die Leitmedien hierzulande. (aerzteblatt.de, 28.07.2014; spiegel.de, 28.07.2014; bild.de, 29.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59534

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/new-york-times-fordert-legalisierung-von-marihuana-cannabis-a-983281.html

www.bild.de/news/ausland/marihuana/kiffen-bald-in-den-ganzen-usa-legal-36993982.bild.html

Die Serie der Leitartikel in der NYT:

www.nytimes.com/interactive/2014/07/27/opinion/sunday/high-time-marijuana-legalization.html

Und eine lahme Antwort aus dem Weißen Haus:
Response to The New York Times Editorial Board's Call for Federal Marijuana Legalization. (ONDCP – Office of National Drug Control Policy, White House, 28.07.2014)

www.whitehouse.gov/blog/2014/07/28/response-new-york-times-editorial-marijuana-legalization

Auftrieb für die Zentralveranstaltung der Hanffreunde in Deutschland?
Berlin. Hanfparade - Demonstration für die Legalisierung von Cannabis am 9.August, 13 Uhr am Berliner Hauptbahnhof.

www.hanfparade.de

Prohibition kommt auch bei anderen Bevölkerungsgruppen schlecht an:
Bayern. Aying - Freibier im Seniorenzentrum gestrichen
In Aying braut sich was zusammen: Den Bewohnern des Seniorenzentrums wurde von heute auf morgen das Mittagsbier gestrichen. Wie es zu der folgenschweren Entscheidung kam? Darüber gibt es zwei sehr unterschiedliche Versionen. (Süddeutsche Zeitung, 10.07.2014)

www.sueddeutsche.de/bayern/aying-freibier-im-seniorenzentrum-gestrichen-1.2038256

Mit dem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts zum Eigenanbau von Hanf für medizinische Zwecke beschäftigt sich ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der auch gleich mit ein paar Mythen der Prohibitionsideologie aufräumt. (LEITTEXT)

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
AKZEPT
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Cannabis als Schmerzmittel: Gras geben
Cannabis ist in Deutschland das mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Rauschmittel. Ein paar hundert Schmerzpatienten dürfen es ganz legal in der Apotheke kaufen. Eine gesunde Psyche ist dafür nicht unbedingt eine Bedingung. Ist das unverantwortlich? (faz.net, 17.07.2014)

www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/cannabis-als-schmerzmittel-in-deutschland-teils-legal-13042313.html

 

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

 

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – Mitgliederwerbung

Mit der Aktion 500+ im vergangenen Jahr ist es nicht gelungen, die Mitgliederzahl auf über 500 zu steigern. Es konnten allerdings die altersbedingten Austritte aufgefangen werden, immerhin.
Die DGS setzt deshalb die Kampagne fort: Wer bis zum DGS-Kongress im November Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2 – DGS-Jahreskongress 2014

Das vorläufige Programm finden Sie auf der Homepage der DGS

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

www.dgsuchtmedizin.de/uploads/media/Flyer_DGS-Kongress_2014.pdf

 

DGS 3 - SUCHTTHERAPIE - Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

https://www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 4 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Juli 2014

Kiel. PartyProjekt-Odyssee

www.partyprojekt-odyssee.de

International Doctors for Healthy Drug Policies

www.idhdp.com/en/home/

Medical Translator (Beta-Version)

https://www.youtube.com/watch?v=ryvzyj79jMo

https://itunes.apple.com/us/app/canopy-medical-translator/id792808936?mt=8

 

DGS 5: Kongresse und Veranstaltungen 2013/2014 mit Beteiligung der DGS

Köln. 42. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention, 19.-21.September. 2014
Suizidal und süchtig – ein doppeltes Tabu?
Suizidalität und Suizidprävention bei Suchterkrankungen

www.klinik-koeln.lvr.de/kurzprogramm42dgstagung2014.pdf

Berlin. Deutscher Suchtkongress 2014
Charité Campus Virchow-Kliniken, 30.09. – 02.10.2014

www.deutschersuchtkongress.de/der-deutsche-suchtkongress.html

Berlin. First European Conference on Hepatitis C and Drug Use
23./24.10.2014
Veranstalter: Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch

conference.hepatitis-c-initiative.eu
www.hepatitis-c-initiative.eu

23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
Schnittstellen der Suchtmedizin
Therapie – Kosten – Politik
7. - 9. November 2014
Veranstaltungsort: Berlin

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

Hamburg. Ohne Legalisierung geht es nicht
Der weltweite Krieg gegen Drogen ist gescheitert, dem illegalen Drogenmarkt muss das Kapital entzogen werden.
Am Montag den 24.11.2014 in der Hl. Dreieinigkeits-Kirche (Hamburg-St. Georg)
25 Jahre Palette e.V., 25 Jahre Drogenpolitik

www.palette-hamburg.de/index.php/palette-ev-aktuelles/182-ohne-legalisierung-geht-es-nicht-dem-illegalen-drogenmarkt-muss-der-boden-entzogen-werden

 

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Themendossier zum Thema "Inklusion: Psychisch krank und mittendrin?!" (Aktionsbündnis seelische Gesundheit, Deutschland, Juli 2014)

www.seelischegesundheit.net/images/stories/themendienst/2014-07-10-themendienst-inklusion.pdf

Expertenworkshop: Menschenrechte und Psychiatrie
Ärztliche Maßnahmen ohne Einwilligung stehen im Konflikt mit den Grundrechten der Patienten und bedürfen daher der ethischen und rechtlichen Regelung. Auf Einladung der DGPPN fand deshalb am 19. Juni 2014 in Berlin ein interner Expertenworkshop zur Entwicklung einer Position zu den ethischen Grundlagen psychiatrischen Handelns statt. (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN, 10.07.2014)

www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/download/pdf/veranstaltungskalender/2014/2014-06-19_Expertenworkshop_Menschenrechte.pdf

Confronting Inadvertent Stigma and Pejorative Language in Addiction Scholarship: A Recognition and Response.
Broyles LM, Binswanger IA, Jenkins JA, Finnell DS, Faseru B, Cavaiola A, Pugatch M, Gordon AJ.
Subst Abus. 2014 Jun 9:0. [Epub ahead of print]
PMID: 24911031 [PubMed - as supplied by publisher]

www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08897077.2014.930372

Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe zur Welt-Aids-Konferenz: Diskriminierungsfreie Prävention und Versorgung jetzt!
Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) teilt die Einschätzung der WHO, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, und stellt dieses Thema bei der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne ins Zentrum ihrer Aktivitäten. Auch in Deutschland gibt es in diesem Bereich noch Defizite. (DAH, 17.07.2014)

www.aidshilfe.de/aktuelles/meldungen/deutsche-aids-hilfe-zur-welt-aids-konferenz-diskriminierungsfreie-praevention-un

HIV: science and stigma
The Lancet
The Lancet - 19 July 2014 ( Vol. 384, Issue 9939, Page 207 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)61193-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)61193-4/fulltext

MELBOURNE. Heightened HIV risk for people with disabilities
Inaccessible health services for people with disabilities (PWD), combined with social stigma and violence, contribute to high HIV risk - a gap that must be filled if the disabled are not to remain disproportionately vulnerable to HIV/AIDS, say health experts and activists. (IRIN, 29.07.2014)

www.irinnews.org/report/100414/heightened-hiv-risk-for-people-with-disabilities

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

54. DHS Fachkonferenz Sucht: "Suchtprävention für Alle. Ziele, Strategien, Erfolge".
(Potsdam, 13. bis 15. Oktober 2014)

www.dhs.de/index.php

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2014

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Berlin. Politisches Umdenken soll Zahl der Drogentoten senken
Anlässlich des Gedenktages für verstorbene Drogennutzer am 21. Juli hat die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) die flächendeckende Umsetzung erfolgreicher Hilfsangebote gefordert. "Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass Drogenkonsumräume, die Substitutionsbehandlung und das Notfallmedikament Naloxon Leben retten", sagt DAH-Vorstandsmitglied Sylvia Urban. Allerdings müsse man entsprechende Maßnahmen auch anbieten. "Wir könnten die Zahl der Drogentoten in Deutschland so erheblich senken", ist Urban überzeugt. (aerzteblatt.de, 21.07.2104)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59431

Berlin. "Dreh- und Angelpunkt ist die Legalisierung"
Heute findet der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher statt. Ende der Kriminalisierung gefordert. Ein Gespräch mit Bärbel Knorr
Die Gesundheits- und Sozialökonomin Bärbel Knorr ist fachliche Leiterin des Bereiches "Strafvollzug" bei der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). (junge welt, 21.07.2014)

www.jungewelt.de/2014/07-21/056.php

Melbourne. Deutsche AIDS-Hilfe: Auch in Deutschland niemanden zurücklassen
In Melbourne geht heute die 20. Internationale Aids-Konferenz zu Ende. Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) zieht eine positive Bilanz. (DAH, 25.07.2014)

www.aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/deutsche-aids-hilfe-auch-deutschland-niemanden-zuruecklassen

Berichterstattung von der Welt-Aids-Konferenz auf aidshilfe.de

www.aidshilfe.de

 

akzept e.V - BUNDESVERBAND FUER AKZEPTIERENDE DROGENARBEIT UND HUMANE DROGENPOLITIK

5. Internationale Konferenz zu Alkohol und Harm Reduction (Schadensminderung)
Fachhochschule Frankfurt am Main 7. und 8. März 2013
Dokumentation

www.akzept.org/euro_konferenz/alkoholhr_conf2013.pdf

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2014 – Pressemitteilung des JES-Netzwerk NRW

www.jesnrw.de/pm_jesnrw_21.07.14.pdf

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2014 – Pressemitteilung des Bundesverbandes

www.jes-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/PDF/PM/JES_PM_2014.pdf

 

BUNDESVERBAND DER ELTERN UND ANGEHÖRIGEN FÜR AKZEPTIERENDE DROGENARBEIT E.V.

www.akzeptierende-eltern.de

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2014
Grußwort von Dr. Harald Terpe zum heutigen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. (Website von MdB Dr. Harald Terpe (Die Grünen/Bündnis 90, 21.07.2014)

www.harald-terpe.de/meine-themen/drogen-sucht/ansicht/nationaler-gedenktag-fuer-verstorbene-drogenabhaengige-2014.html

Leben retten!
Pressemitteilung zum nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2014.

www.alternative-drogenpolitik.de/2014/07/21/leben-retten/

Bilder

www.jesbielefeld.de/galerien.html
www.dropbox.com/sh/uto72tw33kx74eg/AABUTmMhqMD9WROCvrkzuPjma
www.youtube.com/watch

Reden

www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch

Einige Presseberichte

www.radio-aktiv.de/index.php/aktuell/hameln/6078-gedenken-an-verstorbene-drogenabhaengigen
nordstadtblogger.de/13824
www.stiftungtrauerbegleitung.de/2014/07/gedenken-an-drogentote-hannover-und-bundesweit/
www.fr-online.de/frankfurt/gedenktag-im-banhofsviertel-weisse-rosen-fuer-die-drogentoten,1472798,27909312.html
www.ruhrnachrichten.de/staedte/witten/Gedenktag-Haus-im-Park-erinnerte-an-verstorbene-Drogenabhaengige;art939,2429024
piratenpartei-loerrach.de/21-07-piraten-und-linke-veranstalten-infostand-zum-protest-aktions-und-trauertag-fuer-verstorbene-drogengebraucher/
www.prop-ev.de/prop/presse-news/details/
www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/schwerer-kampf-gegen-die-sucht-1.1803984
www.107.7radiohagen.de/hagen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/07/21/article/heute-ist-der-tag-der-drogentoten.html
www.jungewelt.de/2014/07-21/056.php
www.lokalkompass.de/witten/politik/leben-retten-gedenktag-fuer-verstorbene-drogenabhaengige-im-lutherpark-d454660.html

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2014

www.nada-akupunktur.de

Clinical Efficacy of Acupuncture as an Adjunct to Methadone Treatment Services for Heroin Addicts: A Randomized Controlled Trial
Yuan-Yu Chan, Wan-Yu Lo, Tsai-Chung Li, Lih-Jong Shen, Szu-Nian Yang, Yi-Hung Chen, and Jaung-Geng Lin
The American Journal of Chinese Medicine, January 2014, Vol. 42, No. 03 : pp. 569-586
(doi: 10.1142/S0192415X14500372)
Abstract

www.worldscientific.com/doi/abs/10.1142/S0192415X14500372

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

USA. Das nächste große Ding
Mehrere US-Bundesstaaten haben Cannabis erlaubt, nun wandelt sich die Legalize-it-Bewegung zur Industrie: Viele wittern das beste Geschäft seit dem Dotcom-Boom. (spiegel.de, 23.06.2014)

www.spiegel.de/spiegel/print/d-127739849.html

Europa. Alcohol industry riding the wave of economic
The alcohol industry has reacted on the economic recession by taking various actions. A New EUCAM trend report aims to provide insight in the marketing tactics of the alcohol industry in this period. Moreover, it describes patterns in alcohol consumption during the recession period.
Marketing Tactics During the Economic Recession - Trends in Alcohol Marketing
EUCAM - European Centre for Monitoring Alcohol Marketing, April 2014

gallery.mailchimp.com/9df23d4ca4943bba7b717ec75/files/9cc5b7ec-5e50-433d-b734-0eb6c11df1e1.pdf

USA. House Votes to Let Banks Take Deposits from Marijuana Businesses
In an historic vote Wednesday, the US House has approved an amendment to the Treasury Department appropriations bill barring the agency from spending any money to punish financial institutions that provide services to marijuana businesses in states where it is legal. (stopthedrugwar.org, USA, 16.07.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/jul/16/house_votes_let_banks_take_depos

Reckitt will Geschäft mit Heroin-Ersatzdroge abspalten
Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser will sich von seinem Geschäft mit der Heroin-Ersatzdroge Suboxone trennen. (fr-online.de, 28.07.2014)

www.fr-online.de/wirtschaft/reckitt-reckitt-will-geschaeft-mit-heroin-ersatzdroge-abspalten,1472780,27966528.html

Reckitt Benckiser to Spin Off Pharmaceutical Unit
Reckitt Benckiser Group Plc (RB/) will spin off its pharmaceutical unit after concluding the business that once accounted for a fifth of earnings doesn't fit into Chief Executive Officer Rakesh Kapoor's plan to focus on consumer health. (bloomberg.com, USA, 28.07.2014)

www.bloomberg.com/news/2014-07-28/reckitt-benckiser-to-spin-off-pharmaceutical-unit.html

 

RECHT UND GESETZ

Luxemburg. EU-Richter: Arzneimittelgesetz gilt nicht für Cannabis-Ersatz
Der Handel mit Kräutermischungen, die als Cannabis-Ersatz geraucht werden, kann nicht unter Berufung auf das Arzneimittelgesetz verboten werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg nahm am Donnerstag zu einem vor dem Bundesgerichtshof (BGH) anhängigen Verfahren Stellung: Er entschied, gemäß der EU-Arzneimittelrichtlinie seien solche sogenannten Legal Highs keine Arzneien. An diesem Urteil ändere auch die Tatsache nichts, dass "der Vertrieb der fraglichen Stoffe jeder Strafverfolgung entzogen" sein könnte (Rechtssache C-358/13).
Die höchsten EU-Richter Richter argumentierten, ein Arzneimittel müsse der Gesundheit "unmittelbar oder mittelbar zuträglich" sein. (aerzteblatt.de, 10.07.2014; lawblog.de, 10.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59339
www.lawblog.de/index.php/archives/2014/07/10/eugh-legalisiert-legal-highs/

Berlin. Viele Drogen sind jetzt legal in Deutschland
Eine Gesetzeslücke klafft in Deutschland – der EuGH hat entschieden, dass "Legal Highs" nicht unter den Arzneibegriff fallen. Damit können sie auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Experten fordern eine schnelle Lösung. (Der Tagesspiegel Berlin, 11.07.2014)

www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesetzesluecke-viele-drogen-sind-jetzt-legal-in-deutschland/10188460.html

Berlin. DHV-Kampagne zu erkennungsdienstlichen Behandlungen bei Konsumenten. (Deutscher Hanf Verband, 08.07.2014)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/2523-dhv-kampagne-zu-erkennungsdienstlichen-behandlungen-bei-konsumenten

Bayern. Tödliches Ende einer Festnahme
Schuss in den Hinterkopf
Polizisten erschießen in Bayern einen flüchtenden Mann. Anwohner berichten, das Opfer sei unbewaffnet gewesen und die Beamten hätten keine Erste Hilfe geleistet. (taz.de, 28.07.2014; BILD, 29.07.2014)

www.taz.de/!143207/

www.bild.de/regional/muenchen/polizeiliche-massnahmen/polizei-erschiesst-dealer-lka-kriminalpolizei-ermittelt-37000724.bild.html

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG
SUBSTITUTIONSRECHT

Augsburg. Drogenarzt darf aus dem Gefängnis
Der Tod zweier Patienten hat keine strafrechtlichen Folgen für einen Augsburger Substitutionsarzt. Das Landgericht München verurteilte den 63-Jährigen "nur" wegen unerlaubten Verschreibens von Betäubungsmitteln in insgesamt 56 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten. (stadtzeitung.de, Augsburg, 10.07.2014)

www.stadtzeitung.de/nachrichten/augsburg/Drogenarzt-darf-aus-dem-Gefaengnis;art478,12531

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Berlin. Hanfjournal: Die Schieflage wird schön geredet
Fast 90 Prozent aller ertappten Grower sind Selbstversorger. (Hanfjournal, 05.07.2014)

hanfjournal.de/2014/07/05/die-schieflage-wird-schoen-geredet/

 

VERKEHRSRECHT

Europa. Drug use, impaired driving and traffic accidents, second edition
This literature review provides a comprehensive report on the relationship between drug use, impaired driving and traffic accidents. It describes methodological issues, presents the results of prevalence surveys among drivers, provides an overview of findings from major international epidemiological surveys, and gathers evidence from experimental and field studies of the relationship between drug use, driving impairment and traffic accidents. (EMCDDA, Lissabon, Juni 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/insights/2014/drugs-and-driving

Niederlande: Härteres Vorgehen gegen Drogen im Straßenverkehr
Am 01. Juli hat das niederländische Parlament einem Gesetzesentwurf von Ivo Opstelten (Minister für Sicherheit und Justiz) und Schultz van Haegen (Minister für Infrastruktur und Umwelt) zugestimmt, der ein härteres Vorgehen gegen Autofahrer und Motorrad- sowie Rollerfahrer ermöglichen soll, die unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnehmen. (Blog Kein Wietpas!, 05.07.2014)

keinwietpas.de/2014/07/05/niederlande-haerteres-vorgehen-gegen-drogen-im-strassenverkehr/

USA. Feds test how stoned is too stoned to drive. (USA Today, 27.07.2014)

www.usatoday.com/story/news/nation/2014/07/25/federal-marijuana-and-alcohol-driving-research/12496767/

 

EUROPA UND DIE WELT

USA. Washington legalisiert Marihuana-Verkauf. (aerzteblatt.de, 09.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59325

Vietnam. 30 Drogenschmuggler zum Tode verurteilt
In einem Mammutverfahren hat ein vietnamesisches Gericht 30 Drogenschmuggler zum Tode verurteilt. Wegen der strengen Gesetze müssen in Vietnam Hunderte Häftlinge mit ihrer Hinrichtung rechnen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 07.07.2014)

www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/vietnam-30-drogenschmuggler-zum-tode-verurteilt-12760719.html

Europa. EUROJUST AND EMCDDA PLEDGE TO BOOST COOPERATION
EMCDDA - Eurojust Memorandum of understanding
Exchanging strategic and technical information in the areas of drug legislation and supply was among the pledges made today in a Memorandum of Understanding (MoU) signed by the EU drugs agency (EMCDDA) and the EU judicial cooperation unit (Eurojust). At an official ceremony in The Hague, EMCDDA Director Wolfgang Götz and President of Eurojust Michèle Coninsx reaffirmed their agencies' commitment to strengthening action against illicit drugs and related crime in the EU. (EMCDDA, 15.07.2014 (News release No 7/2014))

www.emcdda.europa.eu/news/2014/7

Europa. EMCDDA-Europol 2013 Annual Report on the implementation of Council Decision 2005/387/JHA (EMCDDA, Lissabon, Juli 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/implementation-reports/2013

USA. FedEx Indicted for Shipping Drugs for Online Pharmacies. (Bloomberg News, 18.07.2014)

www.bloomberg.com/news/2014-07-17/fedex-indicted-for-distributing-controlled-drugs-online.html

USA. $2,000 bond set for East Tenn. mom charged under new law
Bond is now set for the East Tennessee mother charged with assault after she and her newborn baby tested postive for drugs. (WBIR - Monroe County, USA, 10.07.2014)

www.wbir.com/story/news/local/2014/07/09/mallory-loyola-charged-simple-assault-baby-tests-positive-methamphetamine/12432493/

USA. USA. Drogendelikte in den USA: Inhaftierte können auf Strafmilderung hoffen
Das Strafmaß für Drogendelikte könnte in den USA schon bald deutlich sinken. Eine entsprechende Richtlinie wurde einstimmig verabschiedet. Profitieren sollen auch bereits verurteilte Täter. (Spiegel, 18.07.2014; stopthedrugwar.org, USA, 23.07.2014)

www.spiegel.de/panorama/justiz/drogendelikte-in-den-usa-inhaftierte-koennen-auf-strafmilderung-hoffen-a-981881.html

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/jul/23/sentencing_commission_cuts_46000

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Overdose Prevention Services Upon Release from Prison: Best Practices from Scotland, Denmark, Italy and Spain. (Eurasian Harm Reduction Network, 2014)

harm-reduction.org/library/overdose-prevention-services-upon-release-prison-best-practices-scotland-denmark-italy-and

Overdose Prevention Services Upon Release from Prison: Estonia, Lithuania, Hungary, Poland and Romania. (Eurasian Harm Reduction Network, 2014)

harm-reduction.org/library/overdose-prevention-services-upon-release-prison-estonia-lithuania-hungary-poland-and

Berlin. Drogenabhängigkeit: Krank im Knast
Gefangene müssen nicht nur ihre Strafe absitzen. Oft sind sie auch gesundheitlich schwer angeschlagen. Wie kann ihnen geholfen werden?
Sie haben Aufputsch-Pillen geschluckt, illegal Drogen genommen oder viel Alkohol getrunken. "45 Prozent der etwa 60.000 Häftlinge in deutschen Gefängnissen haben ein Problem mit psychoaktiven Substanzen", sagt der Berliner Mediziner Marc Lehmann. (aerztezeitung.de, 10.07.2014)

www.aerztezeitung.de/panorama/article/863600/drogenabhaengigkeit-krank-knast.html

Opioid substitution treatment in pretrial prison detention: a case study from Geneva, Switzerland.
Favrod-Coune T, Baroudi M, Casillas A, Rieder JP, Gétaz L, Barro J, Gaspoz JM, Broers B, Wolff H.
Swiss Med Wkly. 2013 Nov 1;143:w13898. doi: 10.4414/smw.2013.13898.

www.smw.ch/content/smw-2013-13898/

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Deutscher Bundestag, Drucksache 18/1613, 18. Wahlperiode, 04.06.2014
Antrag
der Abgeordneten Frank Tempel, Jan Korte, Matthias W. Birkwald, Karin Binder,
Diana Golze, Dr. André Hahn, Andrej Hunko, Ulla Jelpke, Susanna Karawanskij,
Katja Kipping, Jan Korte, Katrin Kunert, Caren Lay, Sabine Leidig, Stefan Liebich,
Petra Pau, Harald Petzold, Martina Renner, Dr. Petra Sitte, Kersten Steinke, Dr.Kirsten Tackmann, Azize Tank, Kathrin Vogler, Halina Wawzyniak, HaraldWeinberg, Birgit Wöllert, Pia Zimmermann, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.
sowie der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Maria Klein-Schmeink, Elisabeth Scharfenberg, Kordula Schulz-Asche, Ekin Deligöz, Franziska Brantner, Katja Dörner, Kai Gehring, Ulle Schauws, Tabea Rößner, Doris Wagner, Beate Walter-Rosenheimer, Claudia Roth (Augsburg) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Beabsichtigte und unbeabsichtigte Auswirkungen des Betäubungsmittelrechts überprüfen

dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/016/1801613.pdf

Berlin. Drogenbericht: Zunehmende Verbreitung von Crystal Meth – problematisches Rauschtrinken. (aerzteblatt.de, 07.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59295

Drogen- und Suchtbericht
Juli 2014
drogenbeauftragte.de

www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Downloads/Drogen-_und_Suchtbericht_2014_Gesamt_WEB_05.pdf

Berlin. Drogenpolitische Baustellen bleiben unangetastet
Im Vorfeld der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung erklärt Dr. Harald Terpe, Sprecher für Drogenpolitik.
Der neue Drogen- und Suchtbericht beschreibt zahlreiche drogenpolitische Baustellen. Die Zahl der Alkoholabhängigen ist so hoch wie noch nie, die Zahl der Drogentoten steigt, die Erstkonsumenten von legalen und illegalen Drogen werden jünger und die Zahl der Crystalkonsumenten ist auf neuem Rekordhoch. Auch die Medikamentenabhängigkeit bei alten Menschen nimmt zu. (Harald Terpe, MdB (Die Grünen – Bündnis 90), 07.07.2014)

www.harald-terpe.de/meine-themen/drogen-sucht/ansicht/drogenpolitische-baustellen-bleiben-unangetastet.html

Dresden. Crystal Meth: Sachsens Gesundheitsministerin fordert Unterstützung vom Bund. (zeit.de, 05.07.2014)

www.zeit.de/politik/deutschland/2014-07/sachsen-gesundheitsministerin-clauss-kampf-gegen-crystal-meth

Berlin/Dresden. Bundesrat beschließt sächsischen Antrag zur Crystal-Prävention
Im Kampf gegen die Droge Crystal wollen Bund und Länder ihre Anstrengungen bündeln. Am Freitag stimmte der Bundesrat einem entsprechenden Antrag Sachsens zu. Mit der Entscheidung wird die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, Kontrollen durch Bundespolizei und Zoll zu verstärken und bundesweite Untersuchungen zum Konsum von Crystal vorzunehmen. (lvz-online.de, 11.07.2014)

www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/bundesrat-beschliesst-saechsischen-antrag-zur-crystal-praevention/r-mitteldeutschland-a-246369.html

Hamburg. FDP fordert Legalisierung von Cannabis-Konsum
Auf dem Landesparteitag der Liberalen ruft Chefin Sylvia Canel ihre Partei zur Geschlossenheit auf. Zugleich nimmt die Partei die Lockerung des Cannabis-Verbots in ihr Programm für die Bürgerschaftswahl auf. (Hamburger Abendblatt, 05.07.2014)

abendblatt.de/hamburg/article129831232/FDP-fordert-Legalisierung-von-Cannabis-Konsum.html

 

TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ (SIEHE AUCH: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

Worldwide news and comment
Tob Control 2014;23:281-284 doi:10.1136/tobaccocontrol-2014-051815

tobaccocontrol.bmj.com/content/23/4/281.full

Stellungnahme zur kontroversen Diskussion um E-Zigaretten
erstellt von der Stabsstelle Krebsprävention, dem WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, Juni 2014

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/Stellungnahmen/DKFZ_Stellungnahme_E-Zigarette_2014.pdf

USA. Rauchen verharmlost: Milliardenstrafe für Tabakkonzern
Ein Gericht in Florida hat den Tabakkonzern R. J. Reynolds zur Zahlung von mehr als 23 Milliarden US-Dollar (17 Milliarden Euro) an die Witwe eines Kettenrauchers verurteilt. Die Geschworenen befanden, dass die zweitgrößte Zigarettenfirma der USA die Gesundheitsgefahren ihres Produktes absichtlich
verheimlicht habe, berichtete die "New York Times". (Pharmazeutische Zeitung, 21.07.2014)

pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Australien. Plunge in smoking attributed to plain packaging
A dramatic decline in smoking rates has coincided with the introduction of plain-packaging laws. (Sydney Morning Herald, Australien, 17.07.2014)

www.smh.com.au/federal-politics/political-news/plunge-in-smoking-attributed-to-plain-packaging-20140716-ztqht.html

Four hundred and sixty brands of e-cigarettes and counting: implications for product regulation.
Zhu SH, Sun JY, Bonnevie E, Cummins SE, Gamst A, Yin L, Lee M.
Tob Control. 2014 Jul;23 Suppl 3:iii3-9. doi: 10.1136/tobaccocontrol-2014-051670.

tobaccocontrol.bmj.com/content/23/suppl_3/iii3.long

Europa. RICHTLINIE 2014/40/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 3. April 2014
zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 2001/37/EG
29.4.2014 Amtsblatt der Europäischen Union L127/1

ec.europa.eu/health/tobacco/docs/dir_201440_de.pdf

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

The Globe: Die Nummer 1/2014 von The Globe, dem Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA) ist online erhältlich (Englisch). Titelthema ist der Weltkrebsbericht 2014.

www.ias.org.uk/What-we-do/Publication-archive/The-Globe/Issue-3-2013.aspx

Measuring the burden: alcohol's evolving impact on individuals, families, and society.
Rehm J, Hingson R.
Alcohol Res. 2013;35(2):117-8. No abstract available.
PMID: 24881319 [PubMed - indexed for MEDLINE]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3908701/

 

EUROPA UND DIE WELT

Iran. Why Iran has a progressive drug rehab program alongside death sentences for drug crimes. (qz.com, 05.07.2014)

qz.com/230532/why-iran-has-a-progressive-drug-rehab-program-alongside-death-sentences-for-drug-crimes/

Europa. DrugNet Europe 86, April-Juni 2014, EMCDDA, Lissabon
European Drug Report 2014 highlights - Largest multi-city study on drug wastewater analysis released - New criminal code increases penalties for drug offences in Hungary - European drugs summer school - New EMCDDA products and services - Scientific Committee elects new leaders.

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_229130_EN_Drugnet_N86_weboptimised_rev.pdf

Marijuana: The great pot experiment
Legalising a drug is harder than it looks. (Economist, UK, 12.07.2014)

www.economist.com/news/united-states/21606851-legalising-drug-harder-it-looks-great-pot-experiment

Georgien. Harm reduction: time to end the war on drugs?
Georgia's policy is a striking example of an approach to drug abuse based on scientific evidence and what's best for public health rather than harsh criminal justice
Two years ago 24,000 people were in jail in the former Soviet republic of Georgia. Today the figure is 10,000. The reduction – achieved through an amnesty and an end to jail sentences for personal drug possession and other minor offences – is one of the fastest falls in prison population on record, apart from mass releases in war or revolution. (Financial Times Magazine, UK, 11.07.2014)

www.ft.com/intl/cms/s/2/c030e97a-06fa-11e4-ba32-00144feab7de.html

USA. Obama Administration Releases National Drug Policy Strategy
The national plan outlines support for expanding prevention, treatment, recovery, and Smart on Crime reforms. It also highlights actions underway to reduce heroin and prescription drug abuse. (The White House, Office of the National Drug Control Policy, 07.07.2014)

www.whitehouse.gov/ondcp/news-releases/2014-national-drug-control-strategy

USA. US drug policy – from creating the problem, to part of the solution? (International Drug Policy Consortium, 15.07.2014)

idpc.net/blog/2014/07/us-drug-policy-from-creating-the-problem-to-part-of-the-solution

Portugal. The success of Portugal's decriminalisation policy – in seven charts. (Transform, UK, 14.07.2014)

www.tdpf.org.uk/blog/success-portugal's-decriminalisation-policy-__-seven-charts

Spanien. Barcelona läuft Amsterdam den Rang ab
In der spanischen Stadt Barcelona boomen sogenannte Cannabis-Clubs. Die Touristen sind begeistert, die Behörden alamiert. (20 Minuten, Schweiz, 12.07.2014)

www.20min.ch/panorama/news/story/Barcelona-laeuft-Amsterdam-den-Rang-ab-18757805

 

PRÄVENTION

München. BRAVO setzt klares Statement: "Fuck Drugs!"
Zum Welt-Anti-Drogen-Tag am 26. Juni startet BRAVO (Heft 27/2014, EVT 25.06.) die neue Anti-Drogen-Kampagne "Fuck Drugs!". (Pressemitteilung Bauer Media Group, 24.06.2014)

www.presseportal.de/pm/13440/2768215/bravo-setzt-klares-statement-fuck-drugs-bravostartet-anti-drogen-kampagne-umfrage-zum-welt-anti/gn

Köln. Kölner Memorandum zur Evidenzbasierung in der Suchtprävention
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, 09.07.2014

www.katho-nrw.de/koeln/hochschule/presse-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/artikel/article/1438/

www.katho-nrw.de/koeln/hochschule/presse-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/artikel/article/1438

Berlin/Dortmund/Hannover. Neuer Vertrag zur Prävention von Alkoholmissbrauch in Westfalen-Lippe
Auf Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat die Kaufmännische Krankenkasse mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) einen Vertrag zur Prävention von Alkoholsucht geschlossen. Ziel ist, Patienten mit übermäßigem oder gesundheitsschädlichem Alkoholkonsum zu identifizieren und zur Reduktion zu motivieren. (aerzteblatt.de, 22.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59462

 

BEGLEITKRANKHEITEN

Inzidenzen von HIV, Malaria und Tuberkulose fallen
Die jährlichen Erkrankungsraten der drei häufigen Infektionskrankheiten HIV, Malaria und Tuberkulose gehen weltweit zurück. Trotzdem gibt es weiterhin Defizite bei der Prävention und der Therapie. Das berichten Wissenschaftler um Leitautor Christopher Murray, Direktor des Institute for Health Metrics and Evaluation, auf der Grundlage von Daten der Global Burden of Disease Studie 2010 im neuen Lancet. (aerzteblatt.de, 23.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59479

Finnegan, L. (2013). Substance abuse in Canada: Licit and illicit drug use during pregnancy: Maternal, neonatal and early childhood consequences. Ottawa, ON: Canadian Centre on Substance Abuse 2013.

www.ccsa.ca/Resource%20Library//CCSA-Drug-Use-during-Pregnancy-Report-2013-en.pdf

Lessons for Control of Heroin-Associated Anthrax in Europe from 2009-2010 Outbreak Case Studies, London, UK.
Abbara A, Brooks T, Taylor GP, Nolan M, Donaldson H, Manikon M, Holmes A.
Emerg Infect Dis. 2014 Jul;20(7):1115-22. doi: 10.3201/eid2007.131764.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4073855/

The association between internet addiction and psychiatric co-morbidity: a meta-analysis.
Ho RC, Zhang MW, Tsang TY, Toh AH, Pan F, Lu Y, Cheng C, Yip PS, Lam LT, Lai CM, Watanabe H, Mak KK.
BMC Psychiatry. 2014 Jun 20;14:183. doi: 10.1186/1471-244X-14-183.

www.biomedcentral.com/1471-244X/14/183

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Frankfurt/Main. S3-Leitlinie zur Opioidtherapie aktualisiert
Zusammen mit 22 weiteren Fachgesellschaften und Patientenvertretern hat die Deutsche Schmerzgesellschaft die S3-Leitlinie "Langzeitanwendung von Opioiden bei Nicht Tumor-bedingten Schmerzen" überarbeitet. "Studien mit Krankenkassendaten weisen auf einen Anstieg von Langzeitverordnungen von Opioiden bei Patienten mit chronischen nichttumorbedingten Schmerzen (CNTS) in Deutschland in den letzten Jahren hin", berichten die Autoren auf Seite drei der wissenschaftlichen Leitlinie. (aerzteblatt.de, 15.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59384

Die konsentierten Arbeitsergebnisse stehen ab heute zur öffentlichen Konsultation auf der Homepage der Schmerzgesellschaft bereit.

www.dgss.org/lonts

 

TUBERKULOSE

The use of bedaquiline in regimens to treat drug-resistant and drug-susceptible tuberculosis: a perspective from tuberculosis-affected communities
Laia Ruiz Mingote BA,Dorothy Namutamba BS,Francis Apina MBA,Nomampondo Barnabas,Carmen Contreras BS,Taharqa Elnour BS,Mike Watson Frick MSc,Cynthia Lee MS,Barbara Seaworth MD,Debra Shelly,Natalie Skipper BA,Ezio Tavora dos Santos Filho MSc
The Lancet - 11 July 2014
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60523-7

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60523-7/fulltext

 

DROGENTODESFÄLLE

Russland. 100,000 lives annually: Drug death toll triples in Russia. (rt.com (TV-Novosti), 09.07.2014)

rt.com/news/171348-russia-drugs-death-crime/

Russland. Drug related deaths in Russia – The best indicator of drug policy success or failure? (International Drug Policy Consortium, 18.07.2014)

idpc.net/blog/2014/07/drug-related-deaths-in-russia-the-best-indicator-of-drug-policy-success-or-failure

 

HEPATITIS

The Efficacy and Safety of Treating Hepatitis C in Patients With a Diagnosis of Schizophrenia
M. Z. Mustafa, J. Schofield, P. R. Mills, M. Priest, R. Fox, S. Datta, J. Morris, E. H. Forrest, R. Gillespie, A. J. Stanley, S. T. Barclay
Journal of Viral Hepatitis
J Viral Hepat. 2014;21(7):e48-e51.

www.medscape.com/viewarticle/827075
www.medscape.com/viewarticle/827075

PILLS COST PENNIES - GREED COSTS LIVES
1st Hepatitis C Virus World Community Advisory Board Report. (14.07.2014)

www.treatmentactiongroup.org/hcv/publications/wcab-report-2014

Berlin. Hepatitis C-Medikament: G-BA erkennt Zusatznutzen an
Für bestimmte Patienten bietet der Wirkstoff Sofosbuvir zur Behandlung einer chronischen Hepatitis C-Virusinfektion (HCV) einen beträchtlichen Zusatznutzen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern als Ergebnis seiner Nutzenbe­wertung mitgeteilt. Er kam angesichts der mit der Anwendung zu erreichenden Senkung der Viruslast sowie der damit vermeidbaren schweren Nebenwirkungen gegenüber der interferonbasierten zweckmäßigen Vergleichstherapie zu diesem Ergebnis. (aerzteblatt.de, 18.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59428

Berlin. Leberstiftung plädiert für Hepatitis-Screening
Die Deutsche Leberstiftung fordert ein regelmäßiges und umfassendes Screening auf Hepatitis für bestimmte Risikogruppen. Hintergrund sind die neuen Behandlungsmöglichkeiten von Hepatitis C. "Nur wenn man eine Erkrankung frühzeitig erkennt, kann man sie rechtzeitig behandeln, bevor sie sich verschlimmert oder Langzeitfolgen verursacht", hieß es aus der Stiftung. Das gelte auch für Hepatitis. (aerzteblatt.de, 22.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59464

Hannover. Nur mit Tabletten, ohne Interferone: Neue Medikamente heilen auch schwierige Hepatitis C-Fälle
MHH-Wissenschaftler veröffentlichen Studien in Fachzeitschrift "The Lancet":
Sehr effektive, kurze und nebenwirkungsarme Therapie der Virusinfektion möglich. (Medizinische Hochschule Hannover, 28.07.2014)

idw-online.de/de/news597586

Genf/Stockholm. Hepatitis weltweit verbreitet und in Europa häufig übersehen
Weltweit sind 240 Millionen Menschen mit dem Hepatitis B- und 150 Millionen Menschen mit Hepatitis C-Virus infiziert. Die Folgen können chronische Leber­schäden sein, an denen jährlich 1,4 Millionen Menschen sterben, wie die Weltgesund­heitsorganisation (WHO) anlässlich des Welthepatitistages am 28. Juli mitteilt. Auch in Europa sind Hepatitisviren weit verbreitet. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) spricht von einer stillen Epidemie. In Deutschland könnten infolge eines vermehrten Screenings die Zahl der Hepatitis C-Diagnosen steigen. (aerzteblatt.de, 28.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59529

28 July: World Hepatitis Day
- New EMCDDA study published
Published today on World Hepatitis Day: New EMCDDA review on hepatitis C virus infection among people who inject drugs in Europe. (EMCDDA, Lissabon, 28.07.2014)

www.emcdda.europa.eu/news/2014/hepatitis-day

 

HIV

HIV: Efavirenz in Studien mit erhöhter Suizidalität
Die Einnahme von Efavirenz, einem häufigen Bestandteil der antiretroviralen Kombinationstherapie, war in einer retrospektiven Analyse in den Annals of Internal Medicine (2014; doi: 10.7326/M14-0293) mit einer deutlichen Erhöhung der Suizidalität assoziiert. Im Journal of Antimicrobial Chemotherapy (2014; 69: 1742-1747) stellen Editorialisten die Frage, ob der vor 15 Jahren eingeführte Wirkstoff, der demnächst seinen Lizenzschutz verliert, noch zeitgemäß für die Erst-Linientherapie der HIV-Infektion ist. (aerzteblatt.de, 09.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59314

Russlands neue Aids-Krise
HIV verbreitet sich rasant. Ursache ist eine Drogenpolitik, die nun auch auf die Krim ausgedehnt wird. Mit tödlichen Folgen
Es ist keine Heilung. Dieser Satz besiegelte das Schicksal von 800 Heroinsüchtigen auf der Krim. Viktor Iwanow, Chef der russischen Drogenkontrollbehörde, strich den Abhängigen auf der Halbinsel mit diesen Worten die Behandlung mit dem Ersatzmittel Methadon. Es war eine von Iwanows ersten Amtshandlungen, nachdem Russland die Kontrolle auf der Krim übernommen hatte. (jetzt.sueddeutsche.de, 11.07.2014)

jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/587665/Russlands-neue-Aids-Krise

USA. "Mississippi Baby": HI-Viren kehren nach funktioneller Heilung zurück
Die Hoffnung, eine perinatale HIV-Infektion durch eine antiretrovirale Kombinationstherapie heilen zu können, hat einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Nachdem das "Mississippi Baby" nach dem Absetzen der Medikamente länger als zwei Jahre ohne Virusnachweis im Blut blieb, sind die Tests jetzt wieder positiv, wie die Ärzte auf einer Pressekonfeenz mitteilten. (aerzteblatt.de, 11.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59345

Genf. WHO: People most at risk of HIV are not getting the health services they need
Failure to provide adequate HIV services for key groups – men who have sex with men, people in prison, people who inject drugs, sex workers and transgender people – threatens global progress on the HIV response, warns WHO. (WHO, 11.07.2014)

www.who.int/mediacentre/news/releases/2014/key-populations-to-hiv/en/

Wien. Independent In-Depth evaluation of the UNODC Global Programme on HIV/AIDS 2008-2012
Global Independent Evaluation Unit
United Nations, New York April 2014

www.unodc.org/documents/evaluation/indepth-evaluations/2014/In-Depth_Evaluation_UNODC_HIV-AIDS_programme_2008-2012_published_2014.pdf

Genf. HIV: WHO rät sogenannten Schlüsselpopulationen zur Präexpositionsprophylaxe
Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), gehören neben Strafgefangenen, intravenösen Drogenkonsumenten, Sexarbeiterinnen und Transgender zu den soge­nannten Schlüsselpopulationen, denen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer aktuellen Leitlinie im Vorfeld der International AIDS Conference in Melbourne zu einer medikamentösen Präexpositionsprophylaxe rät, ohne dabei die Bedeutung von Kondomen zur Infektionsprophylaxe infrage zu stellen. (aerzteblatt.de, 14.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59362

UNAIDS hält Ende der Aids-Epidemie bis 2030 für möglich
Das Immunschwächevirus HIV wird sich so schnell nicht eradizieren lassen, die Epidemie der Immunschwächekrankheit Aids könnte jedoch bis 2030 weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, heißt es im "Gap-Report" des UN-Programms zur Aids-Be­kämpfung (UNAIDS). Voraussetzung ist allerdings ein weiterer Anstieg der Patienten, die mit antiretroviralen Medikamenten vor einer Immunschwäche geschützt werden. (aerzteblatt.de, 16.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59408

HIV-Patienten sterben häufiger an Krebs
Die antiretrovirale Kombinationstherapie kann HIV-Infizierte heute vor dem sicheren Tod an der Immunschwäche Aids bewahren. Die Patienten sind deshalb aber nicht gesund. Die jüngste Auswertung der D:A:D-Kohorte im Lancet (2014; 384: 241-248) weist auf einen deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen hin. (aerzteblatt.de, 18.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59436

Consolidated guidelines on HIV prevention, diagnosis, treatment and care for key populations
WHO, July 2014

www.who.int/hiv/pub/guidelines/keypopulations/en/

MH17 tragedy: HIV community mourns loss of colleagues
Udani Samarasekera
The Lancet - 26 July 2014 ( Vol. 384, Issue 9940, Page 293 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)61051-5

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)61051-5/fulltext

Russland. Welt-Aidskonferenz: Russische Drogenpolitik führt zu mehr Aidskranken
Die Vereinten Nationen kritisieren die russische Drogen-Politik. Wladimir Putin sei Schuld daran, dass mehr als die Hälfte aller europäischen HIV-Neuinfektionen in Russland verzeichnet werden. Dabei gäbe es einfache Lösungen für das Problem. (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 22.07.2014)

www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/welt-aidskonferenz-russische-drogenpolitik-fuehrt-zu-mehr-aidskranken-13058822.html

Sofosbuvir erleichtert Therapie der Hepatitis C bei HIV-Infizierten
Effektiver, einfacher, schneller und weniger toxisch. Eine im amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2014; doi: 10.1001/jama.2014.7734) publizierte Studie zeigt, dass der im Februar eingeführte Hepatitis C-Wirkstoff Sofosbuvir in Kombination mit Ribavirin eine Hepatitis C auch bei Patienten kurieren kann, die mit dem HI-Virus koinfiziert sind. Einziger Nachteil scheinen die exorbitanten Therapiekosten zu sein. (aerzteblatt.de, 21.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59455

Früher Therapiebeginn kann HIV nicht auf Dauer stoppen
Eine chronische HIV-Infektion kann selbst dann nicht verhindert werden, wenn die Therapie in den ersten drei Tagen nach einer Infektion begonnen wird, noch bevor es zu einer Virämie gekommen ist. Dies zeigen tierexperimentelle Studien in Nature (2014; doi: 10.1038/nature13594), die wenig Hoffnung auf eine Heilung durch einen frühen Behandlungsbeginn machen. (aerzteblatt.de, 21.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59446

Melbourne/Berlin. Neue HIV-Medikamente und Viruslastdiagnostik für viele Länder zu teuer
Die Preise für die Viruslastdiagnostik und neue HIV-Medikamente sind für viele Entwicklungsländer zu hoch. Das berichtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen heute auf der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne. (aerzteblatt.de, 21.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59453

"Universal Access" zur Diagnostik, Therapie und Versorgung: Die Umsetzung bei HIV bleibt eine große Herausforderung
Dtsch Arztebl 2014; 111(29-30): A-1298 / B-1118 / C-1060
Neuhann, Florian; Wenderlein, Dieter

www.aerzteblatt.de/archiv/161085

HIV infection: epidemiology, pathogenesis, treatment, and prevention
Prof Gary Maartens MMed,Prof Connie Celum MD,Prof Sharon R Lewin PhD
The Lancet - 19 July 2014 ( Vol. 384, Issue 9939, Pages 258-271 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60164-1

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60164-1/fulltext

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

Die sechsteilige Drogen-Dokumentationsreihe von VICE Deutschland führt uns in jeder Folge die Vor- und Nachteile des Rausches vor Augen. Dealer sowie ehemalige und gegenwärtige Drogenkonsumenten sprechen unverblümt über ihren Konsum, ihre ekstatischen Erfahrungen und die Schattenseiten des Turkey.
Die Videos sind zwischen 22 Uhr und 06:00 Uhr abrufbar:
Alkohol – Cannabis – LSD - Liquid Ecstasy – Heroin - Chrystal Meth. (RAUSCHGIFT, ZDF.KULTUR, 04.07.2014)

mediasteak.com/rauschgift-zdfkultur/

Ayahuasca. Indianerdroge Ayahuasca: Fauliger Zauber
Erst kotzen, dann träumen: Die Indianermedizin Ayahuasca ist in Europa angekommen. Für die einen ist der Lianen-Tee eine halluzinogene Spaßdroge, für die anderen ein Mittel zur Selbstfindung. Besuch einer dreitägigen Zeremonie in Österreich. (sueddeutsche.de, 05.07.2014)

www.sueddeutsche.de/leben/indianerdroge-ayahuasca-fauliger-zauber-1.2025762

How magic mushrooms induce a dreamlike state
Anyone who has enjoyed a magical mystery tour thanks to the psychedelic powers of magic mushrooms knows the experience is surreally dreamlike. Now neuroscientists have uncovered a reason why: the active ingredient, psilocybin, induces changes in the brain that are eerily akin to what goes on when we're off in the land of nod. (New Scientist, UK, 04.07.2014)

www.newscientist.com/article/dn25853-how-magic-mushrooms-induce-a-dreamlike-state.html

Großbritannien. Guidance for the use and reduction of misuse of benzodiazepines and other hypnotics and anxiolytics in general practice (PDF)
This long awaited guidance has been produced to aid all clinicians and other practitioners in the use of, and reduction of misuse of benzodiazepines (BZ) aimed at primary care. Other hypnotics and anxiolytics, including the "Z-drugs" (zopiclone, zolpidem, zaleplon, eszopiclone) are mentioned briefly. (SMMGP, UK, Juli 2014)

www.smmgp.org.uk/download/guidance/guidance025.pdf

Bourgeois FT, Kim JM, Mandl KD (2014) Premarket Safety and Efficacy Studies for ADHD Medications in Children. PLoS ONE 9(7): e102249. doi:10.1371/journal.pone.0102249

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0102249

Koffein/USA. FDA: Koffein-Pulver kann tödlich sein
Nach einem Todesfall eines Teenagers warnt die US-Aufsichtsbehörde FDA vor dem Konsum von Koffein-Pulver, das im Internet in größeren Mengen angeboten wird und zu Überdosierungen verleiten könne.
Ein Teelöffel reinen Koffeins enthalte die gleiche Menge wie 25 Becher Kaffee, warnt die FDA. In dieser Dosis könne Koffein zu Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen und zum Tod führen, warnt die FDA, der ein Todesfall gemeldet wurde. Laut Presseberichten starb im Bundesland Ohio ein 18-Jähriger an purem Koffein. (aerzteblatt.de. 21.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59456

 

ALKOHOL

Leong DP, Smyth A. Teo KK, McKee M, Rangarajan S, Pais P, Liu L, Yusuf S, on behalf of the INTERHEART investigators.
Patterns of Alcohol Consumption and Myocardial Infarction Risk: Observations from 52 Countries in the INTERHEART Case-Control Study.
Circulation 2014 (pre-publication)
DOI: 0.1161/CIRCULATIONAHA.113.007627.

www.bu.edu/alcohol-forum/critique-141-a-world-wide-study-of-alcohol-consumption-and-the-risk-of-myocardial-infarction-3-july-2014/

Moderater Alkoholgenuss ohne Vorteile für die Gesundheit
Den häufig proklamierten Zusammenhang zwischen moderatem Alkoholkonsum und einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen konnten Wissenschaftler der University of Pennsylvania in einer kürzlich veröffentlichten Metaanalyse nicht bestätigen. Die Arbeitsgruppe um Michael Holmes berichtet, dass auch bei moderatem Alkoholgenuss der völlige Verzicht gesundheitliche Vorteile bringen könnte. (aerzteblatt.de, 14.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59369

Holmes Michael V, Dale Caroline E, Zuccolo Luisa, Silverwood Richard J, Guo Yiran, Ye Zheng et al. Association between alcohol and cardiovascular disease: Mendelian randomisation analysis based on individual participant data BMJ 2014; 349:g4164

www.bmj.com/content/349/bmj.g4164

Vorhofflimmern: Bereits moderater Alkoholkonsum erhöht Risiko
Bereits ein alkoholisches Getränk am Tag erhöht das Risiko, an einem Vorhofflimmern zu erkranken. Dies zeigen eine Kohortenstudie und eine Meta-Analyse im Journal of the American College of Cardiology (2014; 64: 281-289). (aerzteblatt.de, 16.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59392

Critique 142: A large study of alcohol consumption and mortality — 14 July 2014
Ferrari P, Licaj I, Muller DC, et al (36 other authors). Lifetime alcohol use and overall and cause-specific mortality in the European Prospective Investigation into Cancer and nutrition (EPIC) study. Pre-publication; BMJ Open 2014;4:e005245. doi:10.1136/bmjopen-2014-005245.

www.bu.edu/alcohol-forum/critique-142-a-large-study-of-alcohol-consumption-and-mortality-14-july-2014/

The national alcohol helpline in Sweden: an evaluation of its first year
Ahacic K, Nederfeldt L, Helgason R
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :28 (11 July 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/28

Studie: Auf Alkoholprobleme folgen häufig Gedächtnisstörungen
Die Teilnehmer einer US-Studie, die im mittleren Lebensalter einen problematischen Alkoholkonsum angegeben hatten, zeigten im höheren Alter vermehrt Gedächtnisstörungen. Auch das Demenzrisiko könnte der Publikation im American Journal of Geriatric Psychiatry (2014; doi: 10.1016/j.jagp.2014.06.001) zufolge erhöht sein. (aerzteblatt.de, 30.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59572

Brief motivational intervention for adolescents treated in emergency departments for acute alcohol intoxication - a randomized-controlled trial.
Diestelkamp S, Arnaud N, Sack PM, Wartberg L, Daubmann A, Thomasius R.
BMC Emerg Med. 2014 Jun 30;14(1):13. doi: 10.1186/1471-227X-14-13.

www.biomedcentral.com/1471-227X/14/13

Hypertension and chronic ethanol consumption: What do we know after a century of study?
Marchi KC, Muniz JJ, Tirapelli CR.
World J Cardiol. 2014 May 26;6(5):283-94. doi: 10.4330/wjc.v6.i5.283. Review.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4062120/

 

AMPHETAMINE

Köln. Reiz und Risiken von Crystal Meth
Wie gefährlich und wie verbreitet ist Crystal Meth? Warum wird das synthetische Aufputschmittel überhaupt konsumiert? Und was sind sinnvolle Maßnahmen für die Suchtprävention? Diese Fragen werden derzeitig von Expertinnen und Experten diskutiert. Dabei wird auch deutlich, warum Crystal in einigen Regionen ein zunehmendes Problem darstellt. (drugcom, Topthema Juli 2014)

www.drugcom.de/topthema/

Leipzig. Alarm am Brutkasten - Babys auf Crystal Meth
Stan ist erst sechs Wochen alt, doch täglich benötigt er Ersatzdrogen. Denn seine Mutter Melanie ist drogenabhängig, in der Schwangerschaft nahm sie Crystal Meth. Für das Baby hat die Sucht schwere Folgen.
Über 80 drogenabhängige Babys wurden allein in den letzten vier Jahren im St. Georg Klinikum Leipzig behandelt. Ungefähr 24h nach der Geburt treten bei betroffenen Kindern die Entzugssymptome auf. Dann müssen die Mediziner schnell reagieren, denn Krampfanfälle und Atempausen können lebensbedrohlich sein. (spiegel.tv, 06.07.2014, Video, 09:43)

www.spiegel.tv/filme/babys-auf-crystal-meth/

Crystal Meth - Mehr als eine "Modedroge"?
Partnerschaftlich 02/2014, Schwerpunktausgabe des Magazins des GVS - Gesamtverband für Suchthilfe e.V., Juli 2014

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2014/PS_02-14.pdf

MDMA-Related Deaths: Stop Calling Them Overdoses
DanceSafe was founded in 1998 in order to help young people in the electronic music community stay safe. In particular, our aim was to help reduce the potential risks and harms associated with the use of ecstasy (MDMA), a therapeutic medicine and recreational drug whose prohibition in 1985 quickly spawned the most adulterated, illicit drug market in the world. (Dance Safe Blog, UK, 10.07.2014)

www.dancesafe.org/mdma-related-deaths-stop-calling-them-overdoses/

Berlin. Meth ist eine Peitsche, die dich voran treibt
Der Fall Michael Hartmann zeigt, dass Crystal Meth in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist. Nur ist es keine Spaßdroge. Sie wird genommen, um dem Druck des Berufs standhalten zu können. (Berliner Morgenpost, 07.07.2014)

www.morgenpost.de/kultur/article129879932/Meth-ist-eine-Peitsche-die-dich-voran-treibt.html

Satanische Substanz
Crystal Meth, die TV-Serie "Breaking Bad" und der Fall Hartmann in den Medien. (neues-deutschland.de, 09.07.2014)

www.neues-deutschland.de/artikel/938394.satanische-substanz.html

Berlin. "Drogenkonsum geht quer durch die Gesellschaft"
Vorwürfe gegen SPD-Politiker Hartmann haben Diskussion um Droge Crystal Meth verändert. (junge welt, 12.07.2014)

www.jungewelt.de/2014/07-12/044.php

Berlin. SPD-Abgeordneter Hartmann - Der menschliche Makel
Michael Hartmann, Innenexperte der SPD, hat Chrystal Meth genommen - für einen Monat, wie er sagt. Es bleibt das Gefühl, dass das nicht die ganze Geschichte war. Und die Frage danach, ob Hartmann Bundestagsabgeordneter bleiben sollte. (Süddeutsche Zeitung, 15.07.2014)

www.sueddeutsche.de/politik/spd-abgeordneter-hartmann-der-menschliche-makel-1.2045490

Berlin. Diesmal fällt der Skandal aus
Michael Hartmann nimmt Crystal Meth. Dabei passt der SPD-Politiker kaum ins Bild des Meth-Konsumenten, das die Medien pflegen. (taz - Die Tageszeitung, 15.07.2014)

taz.de/Drogenpolitik-in-Deutschland/!142446/

 

CANNABIS

Journal of Perinatology : Official Journal of the California Perinatal Association
Cannabis, the Pregnant Woman and Her Child - Weeding Out the Myths
SC Jaques, A Kingsbury, P Henshcke, C Chomchai, S Clews, J Falconer, ME Abdel-Latif, JM Feller, JL Oei
J Perinatol. 2014;34(6):417-424.

www.medscape.com/viewarticle/826443

The association between cannabis abuse and subsequent schizophrenia: a Swedish national co-relative control study.
Giordano GN, Ohlsson H, Sundquist K, Sundquist J, Kendler KS.
Psychol Med. 2014 Jul 3:1-8. [Epub ahead of print]
PMID: 24990397 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

journals.cambridge.org/action/displayAbstract

Großbritannien. First Educational Film on Synthetic Cannabis Launched
The Angelus Foundation, the legal highs awareness charity, today launched the first ever educational film in the UK for young people showing the harms from synthetic cannabis. The film was made in conjunction with KCA Young Persons' Services and is presented by stand -up comic Jeff Leach - it portrays two young men, Jack and Will, who have had suffered physical and mental health harms from these substances. (PRNewswire, UK, 16.07.2014)

www.prnewswire.co.uk/news-releases/kca-drug-alcohol-and-mental-health-services-267279481.html

Science 9 May 2014:
Vol. 344 no. 6184 p. 557
DOI: 10.1126/science.1254989
EDITORIAL
Young Brains on Drugs
Robert L. DuPont, Jeffrey A. Lieberman

www.sciencemag.org/content/344/6184/557.long

Effects of eye dominance (left vs. right) and cannabis use on intermanual coordination and negative symptoms in schizophrenia patients.
Gorynia I, Schwaiger M, Heinz A.
Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2014 May 4. [Epub ahead of print]
PMID: 24792218 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24792218

Cannabis smoking and respiratory health: consideration of the literature.
Gates P, Jaffe A, Copeland J.
Respirology. 2014 Jul;19(5):655-62. doi: 10.1111/resp.12298. Epub 2014 May 15.

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/resp.12298/full

Gone to Pot - A Review of the Association between Cannabis and Psychosis.
Radhakrishnan R, Wilkinson ST, D'Souza DC.
Front Psychiatry. 2014 May 22;5:54. doi: 10.3389/fpsyt.2014.00054. eCollection 2014. Review.

journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fpsyt.2014.00054/full

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Can Cannabis Be Considered a Substitute Medication for Alcohol?
Meenakshi Sabina Subbaraman
Alcohol Alcohol. 2014;49(3):292-298.

www.medscape.com/viewarticle/825298

Cannabis: Droge auf Rezept. Zitat: "Ich meine, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, das wir im Bereich Cannabis als Medizin durchaus tiefer nachdenken müssen, um noch mehr Menschen auch die Chance zu geben das Ganze quasi via Krankenschein beziehungsweise via Antrag zu genehmigen". (Marlene Mortler in: Bayerischer Rundfunk, Frankenschau, 20.07.2014, Video, 04:35)

www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau/cannabis-rezept-medizin100.html

Soll Cannabis zu Therapiezwecken grundsätzlich erlaubt sein?
Das Kölner Oberverwaltungsgericht will heute entscheiden, ob chronisch kranke Menschen zu medizinischen Zwecken Cannabis anbauen dürfen. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hofft, dass die Richter den privaten Anbau ablehnen. (rbb-online.de, Interview, 22.07.2014, Podcast, 04:43)

media.rbb-online.de/inf/podcast/interviews/interviews_8870.mp3

Köln. Cannabis-Eigenanbau zu Therapiezwecken in engen Grenzen erlaubt. (aerzteblatt.de, 22.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59459

Der Eigenanbau von Cannabis für eigene medizinische Zwecke muss erlaubt werden, urteilt das Verwaltungsgericht Köln. (ACM-Mitteilungen vom 26. Juli 2014)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Cannabis-Eigenanbau: Pharmazeutisch problematisch
Der Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), Andreas Kiefer, sieht das gestrige Cannabis-Urteil am Kölner Verwaltungsgericht kritisch. Die Richter hatten entschieden, dass Schmerzpatienten in Ausnahmefällen Cannabis zu Therapiezwecken selbst zu Hause anbauen dürfen. Kiefer hält das für den falschen Weg. «Wenn Cannabis gegen Schmerzen eingesetzt wird und die Funktion eines Arzneimittels hat, dann muss es auch wie ein Arzneimittel behandelt werden», sagte er. So sollte es vom Arzt verordnet, von der Krankenkasse bezahlt und von der Apotheke unter kontrollierten Bedingungen abgegeben werden. (pharmazeutische-zeitung.de, 23.07.2014)

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Schreiben von Dr. Franjo Grotenhermen an den Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. (ACM-Mitteilungen vom 26. Juli 2014)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Castelli MP, Madeddu C, Casti A, Casu A, Casti P, et al. (2014) Δ9-Tetrahydrocannabinol Prevents Methamphetamine-Induced Neurotoxicity. PLoS ONE 9(5): e98079. doi:10.1371/journal.pone.0098079

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0098079

 

KOKA / KOKAIN

Entfällt

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

Europa. EMCDDA-Europol 2013 Annual Report on the implementation of Council Decision 2005/387/JHA
This report presents the key activities performed by the EMCDDA and Europol in 2013, with details on all the relevant activities in support of the implementation of Council Decision 2005/387/JHA on the information exchange, risk assessment and control of new psychoactive substances, including new psychoactive substances notified in 2013, Joint Reports produced, risk assessments conducted and public health alerts and advisories issued. (EMCDDA, Portugal, Juli 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/implementation-reports/2013

Emerging drugs of abuse: current perspectives on substituted cathinones.
Paillet-Loilier M, Cesbron A, Le Boisselier R, Bourgine J, Debruyne D.
Subst Abuse Rehabil. 2014 May 26;5:37-52. doi: 10.2147/SAR.S37257. eCollection 2014. Review.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4043811/

München. Neue Drogen auf dem Vormarsch - "Crystal Münchens"
Halluzinationen, Psychosen, Verfolgungswahn - und alles legal
Sie werden als "Badesalz" und rein zu "Forschungszwecken" verkauft, diskret verpackt und per Post verschickt. Neue chemische Drogen erfreuen sich in der Partyszene steigender Beliebtheit, erworben werden sie meist legal. In München sind sie besonders verbreitet. (Süddeutsche Zeitung, 16.07.2014)

www.sueddeutsche.de/muenchen/chemische-drogen-auf-dem-vormarsch-halluzinationen-psychosen-verfolgungswahn-und-alles-legal-1.2048516

EMCDDA–Europol Joint Report on a new psychoactive substance: 4,4′-DMAR (4-methyl-5-(4-methylphenyl)-4,5-dihydrooxazol-2-amine)
In February 2014, the EMCDDA and Europol examined the available information on a new psychoactive substance, 4-methyl-5-(4-methylphenyl)-4,5-dihydrooxazol-2-amine (commonly known by the abbreviation 4,4′-DMAR). The two organisations concluded that sufficient information had been accumulated to merit the production of a Joint Report on 4,4′-DMAR as stipulated by Article 5.1 of the Council Decision. (EMCDDA, Lissabon, Juli 2014

www.emcdda.europa.eu/publications/joint-reports/4-4-DMAR

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Vareniclin plus Nikotinpflaster erleichtert Tabakabstinenz
Die Anwendung eines Nikotinpflasters hat in einer randomisierten Studie die Wirkung des Raucherentwöhnungsmittels Vareniclin verstärkt. Laut der Publikation im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2014; 312: 155-161) waren drei Monate nach dem Ende der Therapie noch etwa die Hälfte der Teilnehmer abstinent. (aerzteblatt.de, 09.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59313

Die größte Gefahr von E-Zigaretten
Ist die E-Zigarette weniger gesundheitsschädlich als die Tabak-Zigarette? Oder kann sie Menschen dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören?
Gastbeitrag von Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ) in: aerztezeitung.de, 11.07.2014

www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/

Polen. First Global Forum on nicotine (conference presentations)
The first GFN international conference on nicotine took place in Warsaw, Poland, in June 2014. The event attracted approx. 200 people from 25+ countries. The discussions were shaped by presentations from the world's leading nicotine researchers and policy analysts. (GFN, Polen, Juli 2014)

gfn.net.co/2014-presentations

Acute effects of using an electronic nicotine-delivery device (electronic cigarette) on myocardial function: comparison with the effects of regular cigarettes.
Farsalinos KE, Tsiapras D, Kyrzopoulos S, Savvopoulou M, Voudris V.
BMC Cardiovasc Disord. 2014 Jun 23;14:78. doi: 10.1186/1471-2261-14-78.

www.biomedcentral.com/1471-2261/14/78

Smoking and increased Alzheimer's disease risk: a review of potential mechanisms.
Durazzo TC, Mattsson N, Weiner MW; Alzheimer's Disease Neuroimaging Initiative.
Alzheimers Dement. 2014 Jun;10(3 Suppl):S122-45. doi: 10.1016/j.jalz.2014.04.009.

www.alzheimersanddementia.com/article/S1552-5260(14)00137-X/fulltext

 

OPIATE / OPIOIDE

Impact of lifetime opioid exposure on arterial stiffness and vascular age: cross-sectional and longitudinal studies in men and women.
Reece AS, Hulse GK.
BMJ Open. 2014 Jun 2;4(6):e004521. doi: 10.1136/bmjopen-2013-004521.

bmjopen.bmj.com/content/4/6/e004521.long

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Maintenance treatments for opiate -dependent adolescents.
Minozzi S, Amato L, Bellisario C, Davoli M.
Cochrane Database Syst Rev. 2014 Jun 24;6:CD007210. doi: 10.1002/14651858.CD007210.pub3.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24957634

Österreich. "Substitutionstherapie – Medizinische, rechtliche und polizeiliche Aspekte"
ist der Titel des kürzlich im proLibris Verlag erschienenen Praxiskommentars von Chefinspektor Jörg Grahammer, Dr. med. Hans Haltmayer, Univ.-Prof. Mag. Dr. Hubert Hinterhofer und Ass.-Prof. Mag. Dr. Renate Pletzer. Das Buch bietet erstmals einen interdisziplinären Einblick in die Substitutionstherapie und veranschaulicht die Wichtigkeit der Kooperation zwischen medizinischer, rechtlicher und polizeilicher Seite. Die Plattform Drogensubstitution hat den Initiator des Buches Jörg Grahammer, Ausbildner in der Sicherheitsakademie des Bildungszentrums Salzburg, zum Gespräch gebeten und erfahren was genau die Intention des Buches war und wo die Knackpunkte in der Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen liegen. (Quelle: Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhängigkeit, Österreich, 21.07.2014)

www.drogensubstitution.at/interviews/substitutionstherapie-medizinische-rechtliche-und-polizeiliche-aspekte.htm

Saarbrücken. "Die sitzen ihren Tod aus"
Szene-Aussteigerin kritisiert fehlende Hilfe für Menschen in extremer Situation
"Randständige" nennt die Stadtverwaltung die Menschen, die sich jeden Tag an der Johanneskirche treffen. Weil diese Menschen mit Suchtproblemen Anwohnern und Passanten ein Dorn im Auge sind, hat die Stadt einen Platz am Rand des Nauwieser Viertels für sie hergerichtet – abseits vom öffentlichen Leben. Kirstin, eine Frau, die früher auch zu dieser Szene gehört hat, hält dieses Vorgehen für verantwortungslos. (Saarbrücker Zeitung, 19.07.2014)

www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/archiv/Baenke-Drogensuechtige-Kritik-Lebensrettung-Methadon-Probleme-und-Krisen-Sozialarbeiter-Tod-und-Trauer;art446125,5358646

Berlin. Voll auf clean
Die Kreuzberger Drogentherapiestelle Kibo will Opiatabhängige auch von "sauberen" Ersatzdrogen wie Methadon entwöhnen. (taz Berlin, 28.07.2014)

www.taz.de/Sucht/!143162/

Patterns of non-compliant buprenorphine, levomethadone, and methadone use among opioid dependent persons in treatment.
Casati A, Piontek D, Pfeiffer-Gerschel T.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2014 May 21;9:19. doi: 10.1186/1747-597X-9-19.

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/19

 

BUPRENORPHIN

Potentiation of the Effect of Buprenorphine/Naloxone With Gabapentin or Quetiapine
Roy R. Reeves, D.O., Ph.D.; Mark E. Ladner, M.D.
Am J Psychiatry 2014;171:691. doi:10.1176/appi.ajp.2014.13111526

ajp.psychiatryonline.org/article.aspx

 

DIAMORPHIN

Stuttgart. Kontrollierte Heroinabgabe in Stuttgart - Politiker loben "Meilenstein der Suchthilfe"
Seit 1998 gibt es in Deutschland einen Drogentotengedenktag, der am 21. Juli begangen wird und an dem sich immer mehr Städte mit Veranstaltungen beteiligen. Nicht zufällig ist an diesem Datum das neue suchtmedizinische Zentrum der Stadt an der Kriegsbergstraße eingeweiht worden. Die Landessozialministerin Katrin Altpeter (SPD) sprach von einem "Meilenstein in der Entwicklung eines modernen Suchthilfesystems". (stuttgarter-zeitung.de, 21.07.2014)

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kontrollierte-heroinabgabe-in-stuttgart-politiker-loben-meilenstein-der-suchthilfe.a90aa2fd-0e05-4e51-bf8b-a45ac02416d4.html

Stuttgart. Drogensucht in Stuttgart: Kontrollierte Heroinabgabe startet. (stuttgarter-zeitung.de, 21.07.2014)

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.drogensucht-in-stuttgart-kontrollierte-heroinabgabe-startet.fbd502e9-58e4-4f2f-840d-9ed6b443a68f.html

Differential long-term outcomes for voluntary and involuntary transition from injection to oral opioid maintenance treatment.
Oviedo-Joekes E, Guh D, Marchand K, Marsh DC, Lock K, Brissette S, Anis AH, Schechter MT.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2014 Jun 8;9:23. doi: 10.1186/1747-597X-9-23.

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/23

 

METHADON

Europa. EU Agency Endorses Suspension of Oral Methadone Products. (Medscape Medical News, 24.07.2014)

www.medscape.com/viewarticle/828826

Are empty methadone bottles empty? An analytic study
Dupuy G, Cavalcanti L, Bourgogne E, Brichant-Petitjean C, Gomberoff L, Bloch V, Bellivier F, Lépine J, Laprévote O, Vorspan F
Harm Reduction Journal 2014, 11 :20 (2 July 2014)

www.harmreductionjournal.com/content/11/1/20

Intravenous methadone application as a serious risk factor for an overdose death: methadone-related fatalities in Hamburg from 2007 to 2012.
Iwersen-Bergmann S, Jungen H, Andresen-Streichert H, Müller A, Elakkary S, Püschel K, Heinemann A.
Int J Legal Med. 2014 May 25. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24859230

Spiritual intelligence, resiliency, and withdrawal time in clients of methadone maintenance treatment.
Shahbakhsh B, Moallemi S.
Int J High Risk Behav Addict. 2013 Dec;2(3):132-5. doi: 10.5812/ijhrba.11308. Epub 2013 Dec 22.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4070160/

Development and validation of the scale to assess satisfaction with medications for addiction treatment-methadone for heroin addiction (SASMAT-METHER).
Cobos JP, Trujols J, Siñol N, Batlle F.
Drug Alcohol Depend. 2014 Jun 11. pii: S0376-8716(14)00907-7. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2014.05.024. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24975476

 

RETARDIERTE MORPHINE

Entfällt

 

GENDER

Schweiz. laut & leise: Stichwort "Gender": Das aktuelle Thema der Nummer 1/2014 von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Ein Plädoyer für eine gendersensible und diversityorientierte Suchtprävention; Gender ist keine Ideologie; Workshops zu Rausch und Risiko; Geschlechterspezifisches Beratungsangebot der Suchtpräventionsstelle Winterthur.

www.suchtpraevention-zh.ch/fileadmin/user_upload/magazin_laut_leise/pdf/lautleise2014_2.pdf

Perspektivenwechsel - Gender und Diversity in der Suchtarbeit

Professorin Dr. Frauke Schwarting, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit
Vortrag bei: Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Ideen, Visionen und Perspektiven
Fachtagung am 25.06.2014 in Mülheim an der Ruhr.

https://www.lzg.gc.nrw.de/_media/pdf/service/veranstaltungen/140625_zukunftswerkstatt_suchthilfe/Schwarting_Plenar.pdf

https://www.lzg.gc.nrw.de/service/veranstaltungen/archiv/2014/140625_zukunftswerkstatt_suchthilfe/index.html

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2014, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2014

www.bas-muenchen.de/Veranstaltungen/

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_89/Fort-_und_Weiterbildung_-_dgs-info_89.pdf

 

HARM REDUCTION

Leipzig. Drugscouts - Tanzen, Rausch und Party ... aber sicher! (DAWG Productions Filmproduktion, Youtube, 09.07.2014, Video, 05:57)

www.youtube.com/watch

Kiel. PartyProjekt-Odyssee

www.partyprojekt-odyssee.de

Time for universal provision of take-home naloxone
Tim Crocker-Buque,Chris Lovitt
The Lancet - 26 July 2014 ( Vol. 384, Issue 9940, Page 308 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)61240-X

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)61240-X/fulltext

Opioid overdose: preventing and reducing opioid overdose mortality
Contribution of the United Nations Office on Drugs and Crime and the World Health Organization to improving responses by Member States to the increasing problem of opioid overdose deaths
UNITED NATIONS OFFICE ON DRUGS AND CRIME, Vienna
Discussion paper
UNODC/WHO 2013

www.unodc.org/docs/treatment/overdose.pdf

Global. The funding crisis for harm reduction:
Donor retreat, government neglect and the way forward
Catherine Cook, Jamie Bridge, Susie McLean, Maria Phelan, Damon Barrett
International Harm Reduction Association 2014

www.ihra.net/files/2014/07/20/Funding_report___WEB_(2).pdf

Großbritannien. Harm reduction and HIV prevention need among gay men in London using GHB/GBL, crystal methamphetamine and mephedrone during sex
Recreational drug use among gay men in London has historically centred on club drugs such as ecstasy and cocaine. Recent evidence, however, indicates shifting trends in drug use among some gay men, both in terms of the most popular drugs and the way in which they are used. (Sigma Research and London School of Hygiene & Tropical Medicine, London, UK, 2014)

www.sigmaresearch.org.uk/files/Adam_Bourne_IAS_Melbourne_2014f_poster.pdf

USA. FDA Designates Opioid Overdose Treatment for Fast Track Development Program
Milestone accelerates AntiOp's path toward approval and commercialization
A Kentucky company headed by a recognized expert in nasal delivery of medication says its intranasal naloxone spray, a drug designed to treat opioid overdoses, has received Fast Track designation from the Food and Drug Administration (FDA)

www.marketwatch.com/story/fda-designates-opioid-overdose-treatment-for-fast-track-development-program-2014-07-15%20

Variability and dilemmas in harm reduction for anabolic steroid users in the UK: a multi-area interview study
Kimergård A, McVeigh J
Harm Reduction Journal 2014, 11 :19 (2 July 2014)

www.harmreductionjournal.com/content/11/1/19

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Kolumbien. Colombia kicks off 1st clean needle program for drug addicts. (colombiareports.co, 04.07.2014)

colombiareports.co/colombia-announces-needle-exchange-program/

Use of a Medically Supervised Injection Facility Among Street Youth.
Hadland SE, DeBeck K, Kerr T, Nguyen P, Simo A, Montaner JS, Wood E.
J Adolesc Health. 2014 Jun 9. pii: S1054-139X(14)00191-8. doi: 10.1016/j.jadohealth.2014.04.013. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24925493

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

UNAIDS slams Russia and calls for decriminalisation of drug use. (International Drug Policy Consortium, 29.07.2014)

idpc.net/blog/2014/07/unaids-slams-russia-and-calls-for-decriminalisation-of-drug-use

 

EUROPA

DEUTSCHLAND

Deutsche Waffen illegal in Kolumbien
Pistolen des deutschen Herstellers SIG Sauer sind nach Recherchen des NDR-Politikmagazins "Panorama 3" und der "Süddeutschen Zeitung" zwischen 2009 und 2012 illegal nach Kolumbien geliefert worden. Benutzt werden die Waffen des Typs SP 2022 dort von der Policia Nacional. Sie untersteht direkt dem kolumbianischen Verteidigungsministerium und wird für Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich gemacht. (tagesschau.de, 27.05.2014)

www.tagesschau.de/inland/waffenexport104.html

Wegen mutmaßlichen illegalen Lieferungen nach Kolumbien:
Offenbar Ausfuhrstopp für Waffenexporteur Sig Sauer. (Deutsche Welle, 14.07.2014)

www.dtoday.de/startseite/politik_artikel,-Offenbar-Ausfuhrstopp-fuer-Waffenexporteur-Sig-Sauer-_arid,359520.html

Neue Vorwürfe gegen Sig Sauer wegen Waffenlieferungen in Krisenregionen. (spiegel.de, 20.07.2014)

www.spiegel.de/spiegel/vorab/neue-vorwuerfe-gegen-sig-sauer-wegen-waffenlieferungen-in-krisenregion-a-981945.html

 

ASIEN

LIBANON

Cannabis farmers to resist state's decision to destroy crops. (The Daily Star, Libanon, 09.07.2014)

www.dailystar.com.lb/News/Lebanon-News/2014/Jul-09/263188-cannabis-farmers-to-resist-states-decision-to-destroy-crops.ashx

AFGHANISTAN

UNODC Chief tells Security Council Afghan challenges "formidable," emphasises need for long-term engagement
The Executive Director of UNODC, Yury Fedotov, told the Security Council today that possible declines in economic development, international aid and business confidence would most likely increase Afghanistan's reliance on the illicit economy. (UNODC, 25.06.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/June/unodc-chief-tells-security-council-afghan-challenges.html

Christian Bleuer and Said Reza Kazemi
BETWEEN CO-OPERATION AND INSULATION
Afghanistan's Relations with the Central Asian Republics. (Afghanistan Analysts Network, 2014)

https://www.afghanistan-analysts.org/wp-content/uploads/2014/06/20140608-Bleuer_Kazemi-Central_Asia.pdf

Report Details Central Asian Governments' Involvement In Drug Trade. (eurasianet.org, 02.07.2014)

www.eurasianet.org/node/68851

INDIEN

Indian heroin is going to US and Bangladesh now
India is not only producing heroin for its domestic supply but also for both neighbouring and faraway countries like Bangladesh and the United States, according to a UN report. "Heroin originating in India also reaches other countries in South Asia such as Bangladesh and Sri Lanka, although the flow to Sri Lanka has reportedly declined, and both those countries have long indicated South-West Asia as being among the sources for heroin reaching their territory," the UN World Drug Report 2014 said. (India Today, 10.07.2014)

indiatoday.intoday.in/story/indian-heroin-is-going-to-us-and-bangladesh-now/1/370587.html

 

AMERIKA

USA

White House Releases 2014 National Drug Control Strategy - Steps in Right Direction but Largely Kinder, More Gentle Drug War
Strategy Addresses Important Health Issues, Such as Rising Overdose Deaths, HIV/AIDS, and Stigma, But Support for Drug Courts and Criminalization Belies Claims to Treat Substance Misuse as a Health Issue. (Drug Policy Alliance, USA, 09.07.2014)

www.drugpolicy.org/news/2014/07/white-house-releases-2014-national-drug-control-strategy-steps-right-direction-largely-

 

LATEINAMERIKA – KARIBIK

MEXIKO

Mexican Drug War News: DEA Reveals Cartels Use Drones To Transport Drugs From Mexico Into US. (latintimes.com, USA, 16.07.2014)

www.latintimes.com/mexican-drug-war-news-dea-reveals-cartels-use-drones-transport-drugs-mexico-us-190217

HONDURAS

US child migrants: Honduras calls for anti-drugs plan
Honduras President Juan Hernandez has called on the United States to create an anti-drugs plan for Central America.
Mr Hernandez said that poverty and drug-related violence have led to a sharp increase in the number of children trying to enter the US illegally.
The region lacks the resources to deal with the problem, he said. (BBC News Latin America and Carribean, UK, 17.07.2014)

www.bbc.com/news/world-latin-america-28339147

BOLIVIEN

UNO bescheinigt Bolivien erfolgreiche Koka-Politik. (Portal amerika21 - Forum für ein anderes Amerika, 15.07.2014)

amerika21.de/2014/07/102921/koka-politik-bolivien

PERU

"Der Großteil unserer Drogen geht nach Europa"
Vor 40 Jahren ging es Peru sehr schlecht, heute gehört es zu den Motoren der lateinamerikanischen Wirtschaft. Perus Präsident über seine Ziele und Europas Verantwortung im Kampf gegen Drogen. (Die WELT, 16.07.2014)

www.welt.de/politik/ausland/article130192903/Der-Grossteil-unserer-Drogen-geht-nach-Europa.html

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

Schweiz. E-Interventionen - SuchtMagazin 3/2014: Online-Angebote bieten viele Vorteile: sie haben niedrige Zugangsschwellen, sind anonym, von überall her und rund um die Uhr zugänglich und sie lassen den NutzerInnen viel Autonomie. Aber sie haben auch ihre Grenzen: bei der zur Verfügung stehenden Beratungskapazität der Anbieter, bei der technischen Ausrüstung oder der Qualitätssicherung. Auf diese und weitere spezifische Themen wird im aktuellen SuchtMagazin eingegangen, wie immer anhand von Forschungsergebnissen, Analysen und Beispielen aus der Praxis.

www.suchtmagazin.ch/index.php/2014/articles/id-32014.html

Tübingen. Online-Beratung hilft Schwangeren beim Verzicht auf Tabak und Alkohol
Auf ein Online-Angebot für Schwangere hat das Universitätsklinikum Tübingen hingewiesen. "IRIS II" ist ein therapeutisches Beratungs- und Behandlungsprogramm für Schwangere, die rauchen und Alkohol konsumieren, dies aber unterlassen möchten. Entwickelt und betreut wird es am Universitätsklinikum Tübingen. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt bis Ende April 2015. (aerzteblatt.de, 25.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59514

Developing an integrated, Internet-based self-help programme for young people with depression and alcohol use problems
Mark Deady, Frances Kay-Lambkin, Maree Teesson, Katherine Mills
DOI: 10.1016/j.invent.2014.06.004
Internet Interventions
Volume 1, Issue 3, July 2014, Pages 118–131

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214782914000189

Canopy Medical Translator - Open iTunes
Communicate quickly with patients using translated medical phrases in Spanish, Chinese, Arabic, Hindi, Korean, Malay, Portuguese, Russian, Tagalog, Vietnamese, and more. Show phrases with text, and play with audio.

https://itunes.apple.com/us/app/canopy-medical-translator/id792808936

 

NEUERSCHEINUNGEN

Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene: deutsche Drogenpolitik von 1933 bis 1972 Autor Tilmann Holzer
Verlag Books on Demand,
2007 ISBN 3833490144, 9783833490149 Länge 591 Seiten
Rezension von Prof. Dr. Stephan Quensel

www.socialnet.de/rezensionen/4835.php

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Deutschland. Gewerkschaftsstudie: Viele Langzeitarbeitslose mit Schulden- und Suchtproblemen
(...) Mindestens zwei Millionen erwerbsfähige Hartz-IV-Empfänger haben nach einem Zeitungsbericht Schulden- und Suchtprobleme sowie sogenannte psychosoziale Schwierigkeiten. Von den zuständigen Kommunen würden die Betroffenen damit jedoch in den allermeisten Fällen alleingelassen, schreibt die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). (spiegel.de, 18.06.2014)

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/viele-langzeitarbeitslose-mit-schulden-und-suchtproblemen-a-975825.html

Schweiz. Hausärzte und Suchtkranke: Kontrollierter Drogenkonsum statt Abstinenz
Die Therapie von Suchtkranken wird zunehmend auf Optionen eines gemässigten Konsums fokussiert – auch bei illegalen Drogen. Dabei sollen Hausärzte vermehrt eine Rolle spielen.
(...) Die Organisation Praxis Suchtmedizin Schweiz erarbeitet darum derzeit zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit und der Ärztegesellschaft FMH ein Weiterbildungsangebot. Zudem würden Informationen und Broschüren überarbeitet.
Nächstes Jahr soll ein erster Kurs die Kompetenzen der Hausärzte stärken, sagt Roger Mäder von Praxis Suchtmedizin Schweiz. Ein wichtiges Element sei dabei der Weg des "kontrollierten" Konsums von Suchtmitteln. Darunter versteht man Therapieangebote, die nicht die Abstinenz zum Ziel haben, sondern einen sogenannt "selbstdefinierten Konsum". (Neue Zürcher Zeitung, 25.06.2014)

www.nzz.ch/schweiz/kontrollierter-drogenkonsum-statt-abstinenz-1.18329479

Hamburg. DZSKJ-Newsletter Nummer 19 ist erschienen
Inhalt: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Alter der Eltern und psychiatrischen Diagnosen der Kinder?
Können Risiken für Substanzmissbrauch und psychische Probleme bei jugendlichen Opfern sexueller Gewalt durch Familientherapie reduziert werden?
Nutzen Jugendliche E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung?
Riskanter Alkoholkonsum, riskanter Sex?
DZSKJ, Juli 2014-07-13

www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_477f6edaaaa0a73ea384549d9cb69438.pdf

Frankfurt/Main. Forschungsbrief 37 veröffentlicht. (HLS – Hessische Landesstelle für Suchtfragen, Juni 2014)
Inhalt: "Trendwende" bei der ADHS-Behandlung?!
Amphetamine und Methamphetamine: Konsummotive, Konsumformen und Konsumentengruppen
Behandlung der Anorexia Nervosa – Magersucht

hls-online.org/index.php

Köln. Gesundheitsfördernde Elternkompetenzen
Expertise zu wissenschaftlichen Grundlagen und evaluierten Programmen für die Förderung elterlicher Kompetenzen bei Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren. (BZgA, 2014)

www.kindergesundheit-info.de/fileadmin/user_upload/kindergesundheit-info.de/Fachkraefte/Downloads/Expertise-Elternkompetenz_Download_140423.pdf

Public spending for illegal drug and alcohol treatment in hospitals: an EU cross-country comparison
Lievens D, Vander Laenen F, Christiaens J
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :26 (30 June 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/26

Europa. Residential treatment for drug use in Europe
In most European countries, residential treatment programmes form an important element of the range of treatment and rehabilitation options for drug users. The aim of this paper is to provide a Europe-wide overview of the history and availability of residential drug treatment within wider national drug treatment systems. (EMCDDA, Lissabon, Juli 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/emcdda-papers/residential-treatment

München. Wohnungslos = psychisch krank? Ergebnisse der bisher größten deutschen Studie zu Wohnungslosigkeit
Welche Menschen nehmen das Hilfenetz der Wohnungslosenhilfe in Anspruch? Sind das Lebenskünstler oder Menschen, die aufgrund ihrer besonderen sozialen Lebenssituation nicht durch das herkömmliche Netz der sozialen Sicherung aufgefangen werden? Oder sind es eher besonders kompliziert psychisch erkrankte Personen, die von den konventionellen psychotherapeutischen Maßnahmen nicht profitieren können? Bietet die Wohnungslosenhilfe eine bedarfsgerechte Versorgung für diese Menschen? Führt die Struktur der psychiatrischen Regelversorgung möglicherweise dazu, dass bestimmte Menschen "durch das Netz fallen"? Die SEEWOLF-Studie der Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar der TU München hat sich in den vergangenen Jahren mit genau diesen Fragen beschäftigt. Eines der Ergebnisse: Über zwei Drittel der untersuchten wohnungslosen Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen, aber nur ein Drittel erhält eine entsprechende Versorgung. (Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar der TU München, 23.07.2014)

www.mri.tum.de/pressemeldungen/seewolf

Kiel. "Studium und Sucht" – Schwerpunktausgabe des Infodienst Sucht, Ausgabe II – 2014, der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein

www.lssh.de/index.php/homepage/infodienst-sucht

NRW. Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Ideen, Visionen und Perspektiven
Fachtagung am 25.06.2014 in Mülheim an der Ruhr:
Vorträge, Präsentationen, Zusammenfassungen.

https://www.lzg.gc.nrw.de/service/veranstaltungen/archiv/2014/140625_zukunftswerkstatt_suchthilfe/index.html

37. fdr+kongress am 26. und 27. Mai in Köln
Übersicht der Vorträge und Seminare nebst vorliegenden Dokumente

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesdrogenkongress/37.fdrkongress.php

What is Addiction?
The Development and Maintenance of Drug Addiction
Wise RA, Koob GF
Neuropsychopharmacology. 2014;39:254-262

www.medscape.com/viewarticle/828417

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang September 2014.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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Impressum

dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).
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