dgs-info, Ausgabe 88, Juli 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Anfang April warben wir um Unterstützung für den Kollegen Dr.Thomas Melcher, dem die ärztliche Approbation entzogen werden soll. Zwei Petitionen wurden vergangene Woche vom Fachausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags debattiert . Der Ausschuss befürwortete am Ende beide Petitionen einstimmig. Der Regierung wird empfohlen, den Entzug der Approbation rückgängig zu machen.

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_88/Melcher_Presseerklaerung_v._01.07.2014.pdf

Herr Melcher bedankt sich für die Unterstützung

Zum DGS-Kongress im November ist das vorläufige Programm in einer Kurzfassung erschienen:

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_88/DGS-Kongress_2014_II.pdf

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige – Leben retten!

Am 21. Juli 2014 findet unter der Schirmherrschaft von Dr. Harald Terpe MdB, Sprecher für Sucht- und Drogenpolitik, Bündnis 90/Die Grünen und dem Motto: "Leben retten!" der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige statt.

www.akzeptierende-eltern.de/news/274/84/21-Juli-Nationaler-Gedenktag

Unerwartetes Medienecho erhielt der Alternative Drogenbericht, der Anfang Juli in Berlin vorgestellt wurde. (AKZEPT)

Alle Argumente pro und contra in 44:25 Minuten:
SWR2 Forum: Ausgerechnet Amerika – Welche Folgen hat die Freigabe von Cannabis?
Sendung vom Donnerstag, 8.5., 17.05 Uhr, SWR2

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Lorenz Böllinger, Kriminalwissenschaftler und Psychotherapeut, Universität Bremen
  • Wolfgang Stuflesser, ARD-Hörfunk-Korrespondent, Los Angeles
  • Prof. Dr. Rainer Thomasius, Psychiater, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Gesprächsleitung: Eggert Blum

Marihuana-Zigaretten aus dem Automaten, Plantagenführungen samt Verkostung: Die US-Bundesstaaten Colorado und Washington haben das Rauschmittel Cannabis legalisiert. Ausgerechnet in den USA boomt jetzt das Geschäft mit der Droge. Die Freigabe soll den kriminellen Schwarzmarkt austrocknen. Ist Amerika dabei, seinen Krieg gegen die Drogen verloren zu geben? Welche Folgen hat die Legalisierung? Steigt nun die Zahl der (jugendlichen) Konsumenten? Die Wende in der amerikanischen Drogenpolitik hat auch die Diskussion in Deutschland neu entfacht. (Audio-Datei zum Nachhören, 44:25)

www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/swr2-forum-ausgerechnet-amerika/-/id=660214/did=13128876/nid=660214/4d4zfl/index.html

Der Leittext weist auf die Studie zur "Integrierten Versorgung Abhängigkeitskranker" hin, die kürzlich mit dem Wolfram-Keup-Preis geehrt wurde.
Das Konzept, welches von der Studie untersucht wurde, vernetzt die Strukturen der Krankenversorgung (Haus- und Facharzt) mit den qualifizierten Behandlungsstellen (Rehabilitationseinrichtung).

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
ARZT UND SUCHT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Studie zur "Integrierten Versorgung Abhängigkeitskranker"
Der BUSS hat die Studie "Integrierte Versorgung Abhängigkeitskranker: Effekte einer qualifizierten ambulanten Entzugsbehandlung" mit dem Wolfram-Keup-Preis geehrt.
Das Konzept, welches von der Studie untersucht wurde, vernetzt die Strukturen der Krankenversorgung (Haus- und Facharzt) mit den qualifizierten Behandlungsstellen (Rehabilitationseinrichtung). So können Abhängigkeitserkrankte schneller identifiziert und gezielter behandelt werden. Ziel ist es, die "vergessene Mehrheit" wieder in den Mittelpunkt zu stellen und effektive Versorgungsstrukturen zu etablieren.
Die Studie kommt zu einem positiven Ergebnis: Steffen et al.: Integrierte Versorgung Abhängigkeitskranker: Effekte einer qualifizierten ambulanten Entzugsbehandlung. Wolfram-Keup-Förderpreis 2014

www.suchthilfe.de/foerderpreis/2014/steffen_buss_preis.pdf

 

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

 

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – Mitgliederwerbung

Mit der Aktion 500+ im vergangenen Jahr ist es nicht gelungen, die Mitgliederzahl auf über 500 zu steigern. Es konnten allerdings die altersbedingten Austritte aufgefangen werden, immerhin.

Die DGS setzt deshalb die Kampagne fort: Wer bis zum DGS-Kongress im November Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2 – DGS-Jahreskongress 2014

Das vorläufige Programm finden Sie auf der Homepage der DGS

URL für Kongressprogramm (Vorankündigung)

 

DGS 3 - SUCHTTHERAPIE - Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

https://www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 4 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Juni 2014

Schweiz. Genieße den Festivalsommer!
www.suchtschweiz.ch/aktuell/medienmitteilungen/article/geniesse-den-festivalsommer

Global Platform for Drug Consumption Rooms - Homepage
www.salledeconsommation.fr

West Africa Commission on Drugs
www.wacommissionondrugs.org

Hamburg. Weniger trinken online
www.weniger-trinken-online.de

Schweiz. Safe Zone - Online-Beratung für Suchtfragen
https://www.safezone.ch/

Köln. Zu Risiken und Nebenwirkungen auch einmal ins "Netz" schauen
BZgA mit neuem Onlineangebot zur Information über Medikamente
www.maennergesundheitsportal.de
www.frauengesundheitsportal.de

 

DGS 5: Kongresse und Veranstaltungen 2013/2014 mit Beteiligung der DGS

Berlin. Deutscher Suchtkongress 2014
Charité Campus Virchow-Kliniken, 30.09. – 02.10.2014

www.deutschersuchtkongress.de/der-deutsche-suchtkongress.html

23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
Schnittstellen der Suchtmedizin
Therapie – Kosten – Politik
7. - 9. November 2014
Veranstaltungsort: Berlin

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

 

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

USA. The Obama administration does not approve of a law making it a crime to use drugs while pregnant
It is now a crime to use drugs if you are pregnant in Tennessee.
A law signed by Republican Gov. Bill Haslam in April explicitly criminalizing drug abuse while pregnant is the first of its kind in the nation. It was spurred by the skyrocketing number of babies born to women who are abusing heroin or powerful prescription drugs, all part of what many are calling a national epidemic of opiate abuse. (Washington Post, 01.07.2014)

www.washingtonpost.com/blogs/post-politics/wp/2014/07/01/the-obama-administration-does-not-approve-of-a-law-making-it-a-crime-to-use-drugs-while-pregnant

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

54. DHS Fachkonferenz Sucht: "Suchtprävention für Alle. Ziele, Strategien, Erfolge".
(Potsdam, 13. bis 15. Oktober 2014)

www.dhs.de/index.php

Psychische Gesundheit und psychische Störungen am Arbeitsplatz
Seit einiger Zeit wird in Öffentlichkeit und Fachwelt vermehrt über psychische Belastungen, Folgen von Arbeitsstress und psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt diskutiert. In diesem Zusammenhang darf das Thema "Suchtmittelkonsum" nicht übersehen werden - wie auch betriebliche Suchtprogramme das Thema psychische Gesundheit berücksichtigen sollten. Auf der DHS Internetseite sucht-am-arbeitsplatz.de haben wir einen neuen Seitenbereich zum Thema "Psychische Gesundheit und psychische Störungen am Arbeitsplatz" freigeschaltet.

www.sucht-am-arbeitsplatz.de/themen/vorbeugung/psychische-gesundheit.html
www.sucht-am-arbeitsplatz.de/home.html

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2014

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Die Chemsex-Studie
HIVReport der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. mit einer Übersetzung zentraler Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten "Chemsex-Study". (The Chemsex Study: drug use in sexual settings among gay and bisexual men in Lambeth, Southwark & Lewisham). (Juni 2014)

www.hivreport.de

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

 

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

Schweiz. Nationale Tagung "Selbsthilfe und professionalisierte Suchthilfe – Welche Zusammenarbeit?"
Mehr als 150 Personen haben sich zu Themen der Selbsthilfe im Suchtbereich ausgetauscht und über die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und professionalisierter Suchthilfe diskutiert. Zudem haben eindrückliche Erfahrungsberichte von betroffenen Personen die Tagung bereichert. Das Projekt zur Stärkung der Selbsthilfe im Suchtbereich wird fortgesetzt/läuft weiter.

www.infodrog.ch/index.php/selbsthilfe.html

 

akzept e.V - Bundesverband fuer akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

Alternativer Sucht- und Drogenbericht 2014
Herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband, Deutsche AIDS-Hilfe und JES Bundesverband
Juli 2014

alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2014/07/Alternativer-Drogen-und-Suchtbericht-2014.pdf

Berlin. Alternativer Drogen- und Suchtbericht fordert neue Strategie in der Drogenpolitik
Nicht-Regierungsorganisationen und Wissenschaftler haben heute in Berlin den ersten Alternativen Drogen- und Suchtbericht vorgestellt – eine knappe Woche vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung am kommenden Montag. Der Alternative Drogen- und Suchtbericht umfasst ein breites Themenspektrum von Alkohol- und Tabakprävention für Jugendliche und den Medikamentengebrauch Erwachsener über Ansätze zum Umgang mit dem Konsum von Cannabis und Crystal Meth bis hin zu niedrigschwelligen Hilfsangeboten für Heroinkonsumenten. (Blog Alternative Drogenpolitik, 02.07.2014)

www.alternative-drogenpolitik.de/2014/07/02/alternativer-drogen-und-suchtbericht-fordert-neue-strategie-in-der-drogenpolitik/

Frankfurt/Main. Drogenpolitik: Neue Strategie gefordert
Experten haben in Berlin den ersten "Alternativen Drogen- und Suchtbericht" vorgestellt - eine Woche, bevor die Bundesregierung ihren alljährlichen Bericht zum Thema präsentiert. Die von der Deutschen AIDS-Hilfe und dem Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik initiierte Aktion wurde von Bernd Werse vom "Centre for Drug Research" der Frankfurter Goethe-Universität maßgeblich begleitet. (Goethe-Universität Frankfurt am Main, 03.07.2014)

idw-online.de/de/news594618

Pressestimmen:

www.media-account.de

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

www.akzeptierende-eltern.de

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige – Leben retten!

Am 21. Juli 2014 findet unter der Schirmherrschaft von Dr. Harald Terpe MdB, Sprecher für Sucht- und Drogenpolitik, Bündnis 90/Die Grünen und dem Motto: "Leben retten!" der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige statt.

www.akzeptierende-eltern.de/news/274/84/21-Juli-Nationaler-Gedenktag

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2014

www.nada-akupunktur.de

 

ARZT UND SUCHT

Deutschland. Alkohol- und Drogensucht unter Ärzten ist ein unterschätztes Risiko für Patienten - Betrunken im Operationssaal
Seit einer Operation an der Wirbelsäule sitzt Cornelia Hödtke im Rollstuhl. Unterlagen zeigen: Offenbar war ihr Arzt seit Jahren alkoholkrank. Dennoch hat er immer weiter operiert. (Das Erste, SWR, Report Mainz, 10.06.2014, Text und Video, 07:20)

www.swr.de/report/alkohol-und-drogensucht-unter-aerzten-ist-ein-unterschaetztes-risiko-fuer-patienten-betrunken-im-operationssaal/-/id=233454/did=13320474/nid=233454/18z9veu/index.html

Insgesamt ein Drittel der Ärzte suchtgefährdet - Suchtentwicklung in Ärzteschaft hat "Fanal-Charakter"
Zehn Prozent der Ärzte sind wahrscheinlich suchtkrank. Das sind doppelt so viele wie bislang geschätzt. REPORT MAINZ bezieht sich dabei auf eine Studie der Röher-Parkklinik aus Eschweiler. Darin wird festgestellt, dass rund ein Drittel der Ärzte süchtig oder zumindest akut suchtgefährdet sind.
Der ärztliche Leiter der Klinik, Dr. Wolfgang Hagemann, spricht von einem Ergebnis mit "Fanal-Charakter". Im Interview mit REPORT MAINZ sagte der Chefarzt: "Wenn wir diese Entwicklung, diese hohe Zahl, fast ein Drittel als ein Signal nehmen, was fast schon Fanal-Charakter hat, dann ist es ein strukturelles Problem, was diesen Berufsstand betrifft." (Das Erste, SWR, Report Mainz, 10.06.2014)

www.swr.de/report/alkohol-und-drogensucht-unter-aerzten-ist-ein-unterschaetztes-risiko-fuer-patienten-betrunken-im-operationssaal/aerzte-sucht/-/id=233454/did=13320474/mpdid=13553952/nid=233454/1m04c0t/index.html

Großbritannien. Addicted Doctors
Doctors get addicted to drugs. There's not much contention about that. Whether they do so at a higher rate than the general population is a matter of debate. The authors of a new discussion paper suggest that they do, although no evidence is produced in this regard. (recoveryreview.net, UK, 03.07.2014)

recoveryreview.net/2014/07/addicted-doctors/

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

Tabakproduktion in Afrika: Knebelverträge im Trend.
Herausgeber: Unfairtobacco.org
Graen, Laura
April 2014

www.unfairtobacco.org/wp-content/uploads/Tabakproduktion-in-Afrika.-Knebelverträge-im-Trend.pdf

Sex, Drugs and GDP: the Challenge of Measuring the Shadow Economy
Some Questioning the Value, Accuracy of European Nations' Move to Tally Illicit Doings. (Wall Street Journal, 08.06.2014)

online.wsj.com/articles/sex-drugs-and-gdp-the-challenge-of-measuring-the-shadow-economy-1402251721

US-Pharmariese Merck will Hepatitis-Spezialisten Idenix kaufen. (aerzteblatt.de, 10.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58971

Uruguay. US-Tabakkonzern verklagt Uruguay auf 25 Millionen US-Dollar
Der Tabakmulti Philip Morris hat Uruguay auf 25 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt. Der Konzern sieht seine Profite durch die Gesundheitspolitik des Landes geschädigt. Möglich macht dies das Investitionsschutz-Abkommen, das es Konzernen ermöglicht gegen Staaten zu klagen, sobald sie den Wert ihre Investitionen durch staatliche Interventionen geschädigt sehen. (Portal amerika21 - Forum für ein anderes Amerika, 08.06.2014)

amerika21.de/2014/06/102209/tabakmulti-klage-uruguay

USA. Marijuana Is Now Big Business
As soon as Coloradans cast their votes for legalization in 2012, would-be profiteers celebrated the expected green rush. One former Microsoft executive proclaimed that he would create the Starbucks of marijuana and "mint more millionaires than Microsoft." A couple of Yale M.B.A.s started a multimillion dollar equity firm dedicated solely to financing the marijuana industry. Indeed, the big business of marijuana was born. (NY Times, USA, 05.06.2014)

www.nytimes.com/roomfordebate/2014/06/05/did-colorado-go-too-far-with-pot/marijuana-is-now-big-business

USA. Boom bei Marihuana-Penny-Aktien - von 'Scharlatanen' durchzogen
In den USA herrscht gerade ein Kaufrausch um alles, was mit Marihuana zu tun hat. Der Verkauf und die Nutzung des Rauschmittels aus medizinischen Gründen sind inzwischen in 22 Bundesstaaten und dem District of Columbia erlaubt. In zwei Bundestaaten darf Marihuana zudem auch ohne medizinische Beweggründe genommen werden. Das hat Gründer und Investoren gleichermaßen auf den Plan gerufen. (Die WELT, 20.06.2014)

www.welt.de/newsticker/bloomberg/article129291254/Boom-bei-Marihuana-Penny-Aktien-von-Scharlatanen-durchzogen.html

Cem Özdemir und Sonya Kraus "Botschafter des Bieres"
Grünen-Parteichef Cem Özdemir und die TV-Moderatorin Sonya Kraus sind die Botschafter des Bieres in diesem Jahr. Der bisherige Titelträger, Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU), wird die Auszeichnung am Mittwoch überreichen. (unternehmen-heute.de, 23.06.2014)

unternehmen-heute.de/news.php

Decriminalising drugs leaves the crooks with the cash. Legalise drugs instead. (Economist, UK, 26.06.2014)

www.economist.com/news/leaders/21605908-decriminalising-drugs-leaves-crooks-cash-legalise-drugs-instead-half-smoked-joint

USA. Marijuana Is A Boomer Business
In his dark suit and red tie, Washington State Rep. Roger Goodman (D) could have been speaking to bankers or programmers. His audience of graying men (there were only a few women) wore coats, ties and khakis and sat in neat rows of black chairs in a basement ballroom at Denver's Colorado Convention Center last month. (Forbes, USA, 03.07.2014)

www.forbes.com/sites/nextavenue/2014/07/03/marijuana-is-a-boomer-business/
www.forbes.com/sites/nextavenue/2014/07/03/marijuana-is-a-boomer-business

 

RECHT UND GESETZ

Europa. EuGH-Gutachter: Kräutermischung ist keine Arznei
Kräutermischungen, die als Cannabis-Ersatz genutzt werden, sind nach Ansicht des Generalanwaltes beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) keine Arzneimittel.
In einem Gutachten für das höchste EU-Gericht vertrat der Generalanwalt die Auffassung, wer mit solchen Kräutermischungen handele, könne daher nicht wegen des unerlaubten Handels mit Arzneimitteln belangt werden. (aerztezeitung.de, 12.06.2014)

www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/default.aspx

Allgäu. Kokain-Affäre: Wie im Film: Von Superbullen, Drogen und der Mafia im Allgäu
Es ist kein gutes Bild, das die Kokain-Affäre auf die Polizei im Allgäu wirft. Der Chef der Drogenfahndung sitzt in U-Haft, ein ambitionierter Mafia-Jäger wurde suspendiert. Gab es am Ende gar Verstrickungen zwischen Ermittlern und Kriminellen? Eine Geschichte über Macht, Verrat und Liebe. (Augsburger Allgemeine, 04.06.2014)

www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Wie-im-Film-Von-Superbullen-Drogendealern-und-der-Mafia-im-Allgaeu-id30032962.html

Köln. Recht: Verwaltungsgericht Köln: Kava-Kava: Widerruf der Zulassung war rechtswidrig
Im Jahr 2002 hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstmals die Zulassungen von Kava-Kava und Kavain-haltigen Arzneimitteln (bis zu einer homöopathischen Verdünnung von D4) widerrufen. Grund war der Verdacht, dass diese Arzneimittel schwere hepatotoxische Reaktionen auslösen können. Zwischen den Herstellern und der Behörde folgte eine jahrelange Auseinandersetzung über Nutzen und Risiko besagter Präparate. Zwölf Jahre später hat das Verwaltungsgericht Köln sein Urteil im Fall Kava-Kava gefällt: Der Widerruf der Zulassung war rechtswidrig. (Deutsche Apotheker Zeitung, 20.06.2014)

www.deutsche-apotheker-zeitung.de/recht/news/2014/06/20/kava-kava-widerruf-der-zulassung-war-rechtswidrig/13143.html

Düsseldorf. Landgericht: Rauchender Mieter muss Wohnung räumen
Niederlage für den rauchenden Mieter Friedhelm Adolfs: Wegen Geruchsbelästigung anderer Mieter durch fehlerhaftes Lüften muss der Rentner nach 40 Jahren seine Wohnung räumen, wie das Düsseldorfer Landgericht am Donnerstag entschied. Allerdings werden Adolfs und sein Anwalt voraussichtlich Revision gegen das Urteil einlegen. Das Rauchen in der Mietwohnung bleibt nach dem Richterspruch auch weiter grundsätzlich erlaubt. (Az. 21 S 240/13) (aerzteblatt.de, 26.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59176

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG

SUBSTITUTIONSRECHT

Urlaub mit Opium: Regeln für das Reisen mit Betäubungsmitteln
Wie schnell man gegen die Einreisebestimmungen eines Landes verstoßen kann, musste ein Schweizer Bürger vor ein paar Jahren schmerzlich bei der Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate lernen. Ein noch am Flughafen Heathrow verzehrtes Mohnbrötchen – bzw. die 3 Mohnsamen, die man später noch an seiner Kleidung fand – reichten offensichtlich für seine Inhaftierung aus. Zumindest hatte die britische Nicht-Regierungsorganisation "Fair Trials International" Anfang 2008 darüber berichtet. Die Organisation bietet kosten. (medscape.de, 28.06.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901217

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Beabsichtigte und unbeabsichtigte Auswirkungen des Betäubungsmittelrechts überprüfen
Gemeinsamer Antrag der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
Deutscher Bundestag, Drucksache 18/1613, 18. Wahlperiode, 04.06.2014

www.frank-tempel.de/uploads/media/1801613.pdf

Berlin. Pressekonferenz zum Antrag "Auswirkungen des Betäubungsmittelrechts überprüfen"
Die drogenpolitischen Sprecher der beiden Parteien Harald Terpe und Frank Tempel haben sich gemeinsam mit Professor Böllinger und Dr. Ullmann in einer gemeinsamen Pressekonferenz zu ihrem Antrag geäußert Das Video von der Pressekonferenz gibt es auf dem YouTube Kanal des DHV (Deutscher Hanfverband) zu sehen. (04.06.2014, 28:53)

www.youtube.com/watch

Berlin. Deutscher Bundestag - Kritik an strikter Anti-Drogen-Politik
Die restriktive Anti-Drogen-Politik vieler Staaten wird nach Ansicht der Fraktionen von Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen dem Problem nicht gerecht. In einem Antrag (18/1613) an den Bundestag fordern die beiden Oppositionsfraktionen die Bundesregierung dazu auf, externe Experten mit einer Überprüfung der Verbotspolitik zu beauftragen und den politischen Entscheidern "wissenschaftlich untermauerte Handlungsempfehlungen" zu unterbreiten. (Deutscher Bundestag, 04.06.2014)

www.bundestag.de/presse/hib/2014_06/-/282586

Berlin. Plenarsitzung: TOP 17 Betäubungsmittelrecht
39. Sitzung vom 05.06.2014, TOP 17: Betäubungsmittelrecht. (Video, 29:02)

www.bundestag.de/mediathek/

Berlin. Polizeiliche Kriminalstatik 2013: Polizei erhöht Kontrolldruck gegen Cannabiskonsumenten
Anfang Januar stellte Bundesinnenminister de Maizière die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2013 vor. Die gute Nachricht: Deutschland wird sicherer, die Zahl der Straftaten insgesamt sank um 0,6%. Es wären sogar 0,9% wäre nicht die Zahl der "Rauschgiftdelikte" gestiegen. Das Bundeskriminalamt nennt völlig ungeniert und explizit "Erhöhung des Kontrolldrucks" als Grund für diese Entwicklung. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Der Anstieg geht komplett auf die verstärkte Verfolgung von Konsumenten, insbesondere bei Cannabis zurück. (Maximilian Plenert, hanfverband.de, 18.06.2014)

www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/2487-polizeiliche-kriminalstatik-2013-polizei-erhoeht-kontrolldruck-gegen-cannabiskonsumenten

Entwicklung des Anteils der konsumbezogenen Delikte im Bereich der Rauschgiftkriminalität von 1987 bis 2013. (alternative-drogenpolitik.de, 19.06.2014)

www.alternative-drogenpolitik.de/2014/06/19/entwicklung-des-anteils-der-konsumbezogenen-delikte-im-bereich-der-rauschgiftkriminalitaet-von-1987-bis-2013/

"Strafverfolgung aus Sicht der Polizei"

  • Teil 1: Vorstellung & Aufgabenwahrnehmung
  • Teil 2: Ausmaß der drogenbezogenen Kriminalität und Strafverfolgung gegen Drogenkonsumenten sowie Bestandsaufnahme des "War on Drugs"

Referent: Hubert Wimber, Polizeipräsident Münster und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Polizeipräsidenten
Berlin, Urania, 12.02.2014

www.alternative-drogenpolitik.de/2014/07/02/vortrag-strafverfolgung-aus-sicht-der-polizei-teil-1-vorstellung-aufgabenwahrnehmung/

Polizeiliche Kriminalstatik 2013: Polizei erhöht Kontrolldruck gegen Cannabiskonsumenten
Anfang Januar stellte Bundesinnenminister de Maizière die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2013 vor. Die gute Nachricht: Deutschland wird sicherer, die Zahl der Straftaten insgesamt sank um 0,6%. Es wären sogar 0,9%, wäre nicht die Zahl der "Rauschgiftdelikte" gestiegen. Das Bundeskriminalamt nennt völlig ungeniert und explizit "Erhöhung des Kontrolldrucks" als Grund für diese Entwicklung. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Der Anstieg geht komplett auf die verstärkte Verfolgung von Konsumenten, insbesondere bei Cannabis zurück. (hanfverband.de, 18.06.2014)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/2487-polizeiliche-kriminalstatik-2013-polizei-erhoeht-kontrolldruck-gegen-cannabiskonsumenten

 

VERKEHRSRECHT

Entfällt

 

EUROPA UND DIE WELT

Jamaika. Bill approved to relax ganja possession penalties
JAMAICA'S legislators have approved the amendment of the Dangerous Drugs Act to facilitate the decriminalisation of possession of small amounts of ganja. (jamaicaobserver.com, Jamaika, 13.06.2014)

www.jamaicaobserver.com/pfversion/-p-Bill-approved-to-relax-ganja-possession-penalties--p---_16877863

Jamaika. Ganja laws: The Government's case for reform
This, we submit, provides some flexibility in the treatment of the use and possession of ganja in our local context. The rights guaranteed under the Charter of Rights and, in particular, the right to privacy and freedom of religion, are or of special significance. (jamaicaobserver.com, Jamaika, 15.06.2014)

www.jamaicaobserver.com/columns/Ganja-laws--The-Government-s-case-for-reform_16895074

Niederlande. Letzte Instanz: Coffeeshopverbot für Ausländer ist rechtmäßig
Heute hat die zwei Jahre dauernde Prozess-Odyssee um das Easy Going in Maastricht und den Coffeeshop Toermalijn in Tilburg vor dem Raad van State, der letzten Verwaltungsinstanz in den Niederlanden, ein bitteres Ende gefunden. Die obersten Richter der Niederlande urteilten ganz ähnlich wie schon der Europäische Gerichtshof im Dezember 2010 beim ersten Prozess, den Marc Josemans schon im Vorfeld des Wietpas angestrengt hatte. Das Einwohnerkriterium sei ein geeignetes Mittel um den Drogentourismus und die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Damit fegten die Richter in Den Haag auch das erste Urteil aus Maastricht vom Tisch, das der Auslöser für den zivilen Ungehorsam der Maastrichter VOCM-Shops im Mai letzten Jahres war. (keinwietpas.de, Niederlande, 18.06.2014)

keinwietpas.de/2014/06/18/letzte-instanz-schliessung-von-easy-going-war-rechtmaessig/

Cannabis regulation
Cannabis regulation: the need to develop guidelines on use
A.Winstock, BMJ 2014;348:g3940

www.bmj.com/content/348/bmj.g3940

Uruguay. Deutsche Übersetzung des Uruguay-Cannabisgesetzes
Harald Terpe hat für die interessierte Öffentlichkeit das vieldiskutierte Gesetz übersetzen lassen. )Harald Terpe, MdB, Die Grünen/Bündnis 90, 19.06.2014)

www.harald-terpe.de/meine-themen/drogen-sucht/ansicht/deutsche-uebersetzung-des-uruguay-cannabisgesetzes.html

USA. New cocaine tracking system could lead to better drug enforcement
Law enforcement authorities need to better understand trafficking patterns of cocaine in the United States to address one of the world's largest illegal drug markets, according to a Michigan State University researcher whose new methodology might help. (Science Blog, USA, 19.06.2014)

scienceblog.com/72941/new-cocaine-tracking-system-lead-better-drug-enforcement/

Thailand. Behind bars: Thai women pay high price for drugs
Lured by easy money, an escape from poverty or family pressure, thousands of women are locked up for drug offences in Thailand, which has one of the world's highest rates of female imprisonment. (The Bangkok Post, Thailand, 24.06.2014)

www.bangkokpost.com/news/local/417084/behind-bars-thai-women-pay-high-price-for-drugs

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Gutes Zeichen für das Recht Gefangener auf Substitution
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Bundesregierung aufgefordert, Stellung zur Beschwerde eines bayerischen Gefangenen zu nehmen, dem eine Substitution verweigert wird. (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, 01.07.2014)

aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/gutes-zeichen-fuer-das-recht-gefangener-auf-substitution

Gesundheit und Haft - Handbuch für Justiz, Medizin, Psychologie und Sozialarbeit: Pabst Science Publishers, Lengerich, 612 Seiten, 60 Euro, ISBN 978-3-89967-897-0

www.pabst-publishers.de/Medizin/buecher/9783899678970.htm

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. GEFÄHRLICHE SPIELAUTOMATEN
Berliner verzocken täglich 500.000 Euro
Die Bundesregierung verschärft die Regeln für Spielhallenbetreiber. Die Berliner SPD-Fraktion findet das gut – fordert aber noch schärfere Restriktionen für die Automatenspiele in Gaststätten. Denn diese bergen für Suchtgefährdete ein besonderes Risiko. (Berliner Zeitung, 23.06)

www.berliner-zeitung.de/berlin/gefaehrliche-spielautomaten-berliner-verzocken-taeglich-500-000-euro-,10809148,27579610.html

Hamm. Weltdrogentag
Anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni veröffentlicht die DHS folgende Pressemeldung: 26. Juni "Weltdrogentag" - Alkohol und Tabak auf den ersten Plätzen

www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/weltdrogentag.html

Bonn. Drogenpolitik in Deutschland erfolgreich – aber Problem Alkohol
Der Fachverband Sucht hat die Drogenpolitik in Deutschland gelobt, gleichzeitig aber auf Mängel und neue Herausforderungen hingewiesen. "Besonders wichtig ist die Beobachtung des Drogengebrauchs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denn je früher mit Nikotin, Alkohol oder Drogen begonnen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Abhängigkeit und die Notwendigkeit einer Therapie. Die neuesten repräsentativen Studien zeigen sowohl erfreuliche als auch bedenkenswerte Ergebnisse", erklärte der Fachverband im Vorfeld des "Internationaler Tages gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr" am 26. Juni. (aerzteblatt.de, 01.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59138/Drogenpolitik-in-Deutschland-erfolgreich-aber-Problem-Alkohol

Berlin. Alternativer Sucht- und Drogenbericht kritisiert Drogenpolitik der Bundesregierung. (aerzteblatt.de, 02.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59232

Berlin. Hanfparade - Demonstration für die Legalisierung von Cannabis
Die Hanfparade ist die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in Deutschland. Sie findet seit 1997 jährlich in Berlin statt. An der letzten Hanfparade beteiligten sich mehr als 6.500 Menschen.

Die nächste Hanfparade in Berlin findet am Samstag, den 9. August 2014 statt.

www.hanfparade.de

 

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

Heidelberg. Tabaksteuererhöhungen und Rauchverhalten in Deutschland. (DKFZ, Mai 2014)

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfdP_Tabaksteuererhoehungen_und_Rauchverhalten_in_Deutschland.pdf

Four hundred and sixty brands of e-cigarettes and counting: implications for product regulation
Shu-Hong Zhu, Jessica Y Sun, Erika Bonnevie, Sharon E Cummins, Anthony Gamst, Lu Yin, Madeleine Lee
Tob Control 2014;23:iii3-iii9 doi:10.1136/tobaccocontrol-2014-051670

tobaccocontrol.bmj.com/content/23/suppl_3/iii3.full

Determinants and prevalence of e-cigarette use throughout the European Union: a secondary analysis of 26 566 youth and adults from 27 Countries
Constantine I Vardavas, Filippos T Filippidis, Israel T Agaku
Tob Control doi:10.1136/tobaccocontrol-2013-051394
Research paper
Abstract

tobaccocontrol.bmj.com/content/early/2014/04/30/tobaccocontrol-2013-051394

E-Zigaretten: Sucht ohne Reue?
Eine wachsende Zahl von Rauchern steigt auf die weniger schädlichen Elektrozigaretten um. Suchtforscher sagen schon das Ende des Tabakkonsums voraus. (Spiegel, 26.05.2014)

www.spiegel.de/spiegel/print/d-127194977.html

Großbritannien. RCP statement on e-cigarettes. (RCP - Royal College of Physicians, UK, 25.06.2014)

https://www.rcplondon.ac.uk/press-releases/rcp-statement-e-cigarettes

Großbritannien. Doctors back cigarette ban to those born after 2000
Cigarettes will be banned to anyone born after the year 2000, if doctors secure legislative support for a radical new policy they have backed.
The controversial step to prohibit tobacco sales to the next generation provoked lively debate at the BMA annual representatives meeting at Harrogate. (BMA – British Medical Association, UK, 24.06.2014)

bma.org.uk/news-views-analysis/news/2014/june/doctors-back-cigarette-ban-to-those-born-after-2000

Düsseldorf. Schmidt will E-Zigaretten und E-Shishas für Minderjährige verbieten
Elektrische Zigaretten und elektrische Wasserpfeifen sollen nach dem Willen von Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) für Minderjährige verboten werden. "E-Zigaretten und E-Shishas haben in Kinder- und Jugendhänden nichts zu suchen", sagte er der Rheinischen Post. "Die Verdampfer sind keine harmlosen Naschereien - auch wenn sie nach Schokolade, Bubble Gum oder Melone schmecken." (aerzteblatt.de, 23.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59122

Berlin. Bundesdrogenbeauftragte plant neuen Anlauf für Tabakwerbeverbot
Knapp ein halbes Jahr nach ihrem Amtsantritt hat die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) einen neuen Anlauf für ein umfassendes Tabakwerbeverbot in Deutschland angekündigt. Ein Tabakwerbeverbot auf Plakaten sei überfällig, sagte Mortler in Berlin. Noch in diesem Jahr wolle sie intensive Gespräche in der Bundesregierung darüber führen. (aerzteblatt.de, 30.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59202

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Deutschland. Daten zum sog. "Komatrinken"
Die jährlichen Veröffentlichungen zu diesem Thema leiden vor allem unter der Problematik, dass sie immer gleichlautend klagen, bedauern und Sorgen ausdrücken, leider aber seit nunmehr einem guten Jahrzehnt nicht zu wirkungsvollerer Alkoholprävention führen. Daneben erschwerte bislang die Einteilung der statistischen Daten in 5-Jahres-Altersklassen zusätzlich die Diskussion, da die rechtlich entscheidende Grenze des 18. Lebensjahres in den Daten der 15- bis 20-Jährigen "unterging". Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen für Suchtfragen (BAGLS) und die DHS haben sich in dieser Angelegenheit an das Statistische Bundesamt gewandt, das uns daraufhin ankündigte, künftig "die Altersklassen in der Altersgruppe der 10- bis 20-Jährigen nach Einzeljahren" auszuweisen. So erhält Deutschland immerhin differenziertere Daten zum Ausmaß des nationalen Irrsinns. (Quelle: DHS Newsletter 2-2014)

typo3.p120816.mittwaldserver.info/fileadmin/user_upload/pdf/Newsletter/NL2-2014_Antwort_Stat_Bundesamt.pdf

Europa. EU wasting tax payers money in wine subsidies?
For years Eurocare has questioned the use of CAP money for the promotion of wine and especially funding of the Wine in Moderation and similar programmes. (Eurocare - The European Alcohol Policy Alliance, 02.07.2014)

www.eurocare.org/library/updates/wine_subsidies

 

EUROPA UND DIE WELT

Europa. The European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA) is starting to develop its three-year strategy for the period 2016-18. We think that learning more at the outset of this exercise about the expectations of civil society will help the agency to define better its medium- to long-term direction. For more information, please see: Three year strategy — call for input. Note that all questions are optional and all responses are collected anonymously. Many thanks in advance for your contribution.

www.surveymonkey.com/s/YNT6676

Portugal. Drug decriminalisation in Portugal: setting the record straight
In 2001, Portugal decided to stop treating personal drug possession as a criminal offence, and instead treat it as a health issue. Now, more than 10 years on, we look at the effects of this policy – and some of the claims that have been made about it. (Transform, UK, 11.06.2014)

www.tdpf.org.uk/blog/drug-decriminalisation-portugal-setting-record-straight

Europa. A year in review: Highlights from the EMCDDA's General Report of Activities 2013
The series 'A year in review' contains the essence of the EMCDDA's General Report of Activities. It is designed to provide interested audiences with a brief, four-page summary of the agency's achievements for the year concerned with a focus on key topics. (EMCDDA, Portugal, Juni 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/gra/2013-highlights

'Enhance cannabis policy with experience from alcohol and tobacco control'
The time has come to develop new international policy on cannabis, and it should draw on the experiences with alcohol and tobacco policies. This is one recommendation from a recent report by the European research project ALICE RAP. An international debate on European cannabis policy was held on 12 May at De Balie cultural centre in Amsterdam. The newly published report entitled Cannabis: From Prohibition to Regulation formed the frame of reference for the debate, in which several prominent researchers and politicians took part. (Trimbos Instituut, Niederlande, 08.05.2014)

www.trimbos.org/news/trimbos-news/enhance-cannabis-policy-with-experience-from-alcohol-and-tobacco-control

USA. Governors Unite to Fight Heroin in New England
Facing a heroin crisis that they say has reached epidemic proportions, the governors of five New England states met here on Tuesday to devise a regional strategy to combat the rise in overdoses and deaths from opioid abuse. (New York Times, 17.06.2014)

www.nytimes.com/2014/06/18/us/governors-unite-to-fight-heroin-in-new-england.html

Europa. Drugnet Europe 86
In this issue: European Drug Report 2014 highlights | Largest multi-city study on drug wastewater analysis released | New criminal code increases penalties for drug offences in Hungary | European drugs summer school | New EMCDDA products and services | Scientific Committee elects new leaders. (EMCDDA, Lissabon, Juni 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/drugnet/86

Großbritannien. UK Khat ban likely to create innovative black market for drug. (africanarguments.org, UK, 18.06.2014)

africanarguments.org/2014/06/18/uk-khat-ban-likely-to-create-innovative-black-market-for-drug-by-neil-carrier/

Nepal. Support. Don't punish!

www.drugcampaign.yolasite.com
www.drugcampaign.yolasite.com/nepal-in-action.php

Global. Day of Action 2014
On Thursday June 26th 2014, people in more than 100 cities across the world took part in the second "Global Day of Action". Events such as processions, protests, street art and dance displays, music concerts, boat shows and social media campaigns all highlighted the need for drug policy reform and for greater funding for harm reduction services.

supportdontpunish.org/day-of-action-2014/

USA. Status Report: Marijuana Regulation in Colorado After Six Months of Retail Sales and 18 Months of Decriminalization. (DPA, USA, 24.06.2014)

www.drugpolicy.org/colorado-six-month-status-report

 

PRÄVENTION

Alkohol am Arbeitsplatz – Toolkit des EWA-Projekts online
Alkoholkonsum vor oder während der Arbeit ist immer eine schlechte Idee, die Fakten sprechen für sich: 10% aller Beschäftigten - von der Geschäftsführung bis zur Aushilfskraft - trinken aus gesundheitlicher Sicht zu viel. 5% trinken riskant, weitere 5% sind suchtgefährdet. Und bei jedem 5. Arbeits- und Wegeunfall spielt Alkohol eine Rolle. Riskant konsumierende Beschäftigte sind zudem 3,5 Mal häufiger in Arbeitsunfälle verwickelt. Mit zunehmendem Alkoholkonsum fehlen Beschäftigte bis zu 16 Mal häufiger am Arbeitsplatz. Das bedeutet 25% weniger Arbeitsleistung. Jede 6. Kündigung steht im Zusammenhang mit Alkohol. Doch die Erfahrungen aus 30 Jahren betrieblicher Suchtprävention in Deutschland zeigen deutliche Erfolge. Im Projekt "EWA - European Workplace and Alcohol" haben wir diese Erfahrungen mit 11 anderen Nationen geteilt. In einer umfangreichen Erhebung wurden in über 50 Betrieben europaweit Maßnahmen zur betrieblichen Suchtprävention entwickelt, eingesetzt und überprüft. (Quelle: DHS Newsletter 2-2014)

Alle Ergebnisse, unter anderem den Werkzeugkoffer mit Hinweisen zum Aufbau und zur Umsetzung betrieblicher Suchtprävention, die Handlungsempfehlungen für politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger sowie die Untersuchung der nationalen Pilotbetriebe, finden Sie unter

www.dhs.de/projekte/aktuelle-projekte/ewa-european-workplace-and-alcohol.html

Hamburg. BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST!
Start der Hamburger Cannabis-Präventionskampagne. (Pressestelle des Senats, 24.06.2014)

www.bleib-stark.com

Berlin. Aktuelle Erkenntnisse zu Drogenkonsum
Am 03. Juli 2014 um 11 Uhr fand die Presskonferenz zur Veröffentlichung erster zentraler Ergebnisse der explorativen Berliner JDH-Studie (Jugend, Drogen, Hintergründe) statt. Die vorliegende Untersuchung ist ein seit 2012 existierendes Kooperationsprojekt der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH und Prof. Dr. Heinz Cornel an der Alice Salomon Hochschule Berlin – University of Applied Science. Die Studie zielt darauf ab, Einstellungen und Haltungen Jugendlicher und junger Erwachsener gegenüber Substanzkonsum zu beleuchten sowie deren Konsummotive zu erfragen. (Fachstelle für Suchtprävention Berlin, 03.07.2014)

www.berlin-suchtpraevention.de/Aktuelle_Erkenntnisse_zu_Drogenkonsum-c1-l1-c1-l1-ar255.html

 

BEGLEITKRANKHEITEN

Poppers maculopathy
Dr Anna M Gruener FRCOphth,Megan A R Jeffries MB,Zine El Housseini MRCS(Ed),Laurence Whitefield FRCOphth
The Lancet - 20 June 2014
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60887-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60887-4/fulltext

First case of catatonic psychosis caused by consumption of Spice described by researchers
The first case of catatonic psychosis caused by a synthetic derivate of Cannabis, Spice, has been described by researchers. The relation between the consumption of this substance, a psychotic break and some locomotor system problems, similar to the ones caused by Parkinson's, have also been described for the first time. (sciencedaily.com, USA, 06.06.2014)

www.sciencedaily.com/releases/2014/06/140606091427.htm

TIP 58: Addressing Fetal Alcohol Spectrum Disorders (FASD)
Reviews alcohol screening tools and interventions for use with pregnant women and women of childbearing age to prevent fetal alcohol spectrum disorders (FASD). Also, outlines methods for identifying individuals with FASD and modifying treatment accordingly. (SAMHSA, TIP Series - Treatment Improvement Protocols (TIPS), 2014)

store.samhsa.gov/product/TIP-58-Addressing-Fetal-Alcohol-Spectrum-Disorders-FASD-/SMA13-4803
store.samhsa.gov/product/TIP-58-Addressing-Fetal-Alcohol-Spectrum-Disorders-FASD-/SMA13-4803

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Düsseldorf. Ärztetag fordert Ausbau von Schmerzmedizin und Versorgungsforschung. (praxis.medscapemedizin.de, 02.06.2014)

praxis.medscapemedizin.de/artikel/4902258
www.dgss.org/fileadmin/pdf/Antrag-Deutscher_Aerztetag-TOP_IV_Schmerz.pdf

Berlin. Koalition gegen den Schmerz: Kritik an Opioid-Substitution
Den heutigen "Aktionstag gegen Schmerzen" haben Fachleute zum Anlass genommen, erneut gegen die Substitution von Opioiden in der ambulanten Versorgung von Schmerzpatienten zu protestieren, die in den vergangenen Jahren durch Rabatt­verträge zwischen Krankenkassen und Pharmafirmen zugenommen hat. (aerzteblatt.de, 03.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58913

 

TUBERKULOSE

Berlin. Neue Patienteninfo zu Tuberkulose
Auf zwei Seiten informiert eine neue Kurzinformation "Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema" Patienten über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungsmöglichkeiten der Tuberkulose. Gefährdete Personen und Betroffene finden wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. (aerzteblatt.de, 04.07.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59265

 

DROGENTODESFÄLLE

Nord-Irland. Drugs: Twenty NI deaths likened to 'serial killer'
Twenty deaths have now been linked to a new unregulated drug that was introduced in Northern Ireland last year. (BBC, 05.06.2014)

www.bbc.com/news/uk-northern-ireland-27713966

Kanada. Ursachen für Opioid-Überdosen in der Therapie
Die Fälle von tödlichen Überdosierungen durch verschriebene Opioide haben in den vergangenen 20 Jahren in den USA und Kanada zugenommen. Forscher der McGill University veröffentlichten jetzt im American Journal of Public Health zusammen mit Leitautor Nicholas King ein Review, das die häufigsten Gründe zusammenfasst. (aerzteblatt.de, 20.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59107

Wiesbaden. Drogentod - Alkohol viermal gefährlicher als Straßenverkehr
Alkohol fordert in Deutschland fast viermal so viele Todesopfer wie der Straßenverkehr. Im Jahr 2012 starben hierzulande 14.551 Menschen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. (Ärzte Zeitung online, 24.06.2014)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx

 

HEPATITIS

Ulm. Gastroenterologen fürchten Regresse wegen neuer Hepatitis-C-Medikamente
Niedergelassene Gastroenterologen, die Patienten mit den neuen Medikamenten gegen Hepatitis C behandeln, haben Sorge, dass wegen der hohen Kosten Regress­forderungen auf sie zukommen könnten. Darauf hat der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng) hingewiesen. (aerzteblatt.de, 10.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58984

Großbritannioen. New study reveals the costs of low uptake of hepatitis C treatment
A Public Health England modelling study has found the cost and benefits of increasing hepatitis C treatment rates. (PHE, UK, 10.06.2014)

https://www.gov.uk/government/news/new-study-reveals-the-costs-of-low-uptake-of-hepatitis-c-treatment

Increased uptake and new therapies are needed to avert rising hepatitis C-related end stage liver disease in England: Modelling the predicted impact of treatment under different scenarios.
Harris RJ, Thomas B, Griffiths J, Costella A, Chapman R, Ramsay M, De Angelis D, Harris HE.
J Hepatol. 2014 May 10. pii: S0168-8278(14)00318-3. doi: 10.1016/j.jhep.2014.05.008. [Epub ahead of print]

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168827814003183
www.journal-of-hepatology.eu/article/S0168-8278(14)00318-3/abstract

Sustained Virological Response with Telaprevir in 1078 Patients With Advanced Hepatitis C: The International Telaprevir Access Program.
Colombo M, Strasser SI, Moreno C, Ferreira PA, Urbanek P, Fernández I, Abdurakmonov D, Streinu-Cercel A, Verheyen A, Iraqi W, DeMasi R, Hill A, Lonjon-Domanec I, Wedemeyer H.
J Hepatol. 2014 Jun 16. pii: S0168-8278(14)00400-0. doi: 10.1016/j.jhep.2014.06.005. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24946280

EMA-Zulassungsempfehlungen: Erstes generisches Insulin glargin und Hepatitis-C-Therapie ohne Interferone. (Medscape, 30.06.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4902346

 

HIV

Addressing alcohol problems for improved HIV/AIDS response
The pervasive HIV/AIDS epidemic presents a major challenge to poverty eradication and development in many low- and middle-income countries. Although progress has been made in combating the disease, many challenges remain. Addressing the impact of alcohol consumption in those countries will help meet some of them. (ADD – Alcohol, Drugs and Development, Norwegen, Juni 2014)

www.add-resources.org

Ungarn. Hungary Is Facing An HIV Epidemic Among Drug Users. (drogriporter.hu, Ungarn, 19.06.2014)

drogriporter.hu/en/node/2563

Berlin. HIV-Neuerkrankungen: Anstieg bei Immigrantinnen
Im vergangenen Jahr wurde bei 3.265 in Deutschland lebenden Personen eine HIV-Infektion neu erkannt. Dies ist laut einem Bericht im Epidemiologischen Bulletin (2014; 26: 213-232) ein Anstieg der HIV-Inzidenz um 10 Prozent. Auffällig war ein Anstieg unter Immigranten und hier bei heterosexuellen Frauen. (aerzteblatt.de, 30.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59208

Epidemiologisches Bulletin: HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland – Bericht zur Entwicklung im Jahr 2013 aus dem Robert Koch-Institut (Berlin)
30. Juni 2014 / Nr. 26

www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2014/Ausgaben/26_14.pdf

Köln. Medizinisch ließe sich die HIV-Epidemie vermutlich stoppen
Durch eine konsequente antiretrovirale Kombinationstherapie (ART) ließe sich die Ausbreitung von HIV vermutlich stoppen. Eine effektive Behandlung reduziere die Virus­last so stark, dass sich HIV-negative Partner den vorläufigen Daten einer großen europäischen nicht-interventionellen Studie zu Folge nur äußerst selten infizieren. Das sagte Jan van Lunzen, Ärztlicher Leiter des Bereichs Infektiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident des 12. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (KIT) in Köln. (aerzteblatt.de, 26.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59172

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

Public health
Environments, risk and health harms: a qualitative investigation into the illicit use of anabolic steroids among people using harm reduction services in the UK
Andreas Kimergård, Jim McVeigh
BMJ Open 2014;4:e005275 doi:10.1136/bmjopen-2014-005275

bmjopen.bmj.com/content/4/6/e005275.full

Drogenmythen
Von Markus Berger
Drogenmythen gibt es viele. Wir kennen sie alle. Es gibt aber diese Evergreens, die Klassiker, die ultimativen Tiefschläger, die sich einfach nicht ausräumen lassen, und von denen manche selbst in der Hanfszene und auch in der Welt der Psychonauten noch immer kursieren. Hier die 10 Skurrilsten. (gaiamedia.org, Schweiz, 2014)

www.gaiamedia.org/deutsch/2014/06/09/drogenmythen/

 

ALKOHOL

Kopenhagen. Trotz Rückgangs: Alkoholkonsum in Europa weiterhin höher als in allen anderen WHO-Regionen. (WHO Europa, 12.05.2014)

www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2014/alcohol-consumption-in-europe-decreasing-but-still-the-highest-in-the-world

Alkoholsucht: Hausärzte in der Schlüsselrolle
Dtsch Arztebl 2014; 111(25): A-1136 / B-979 / C-921
Ankowitsch, Eugenie

www.aerzteblatt.de/archiv/160820

Should brief interventions in primary care address alcohol problems more strongly?
Jim McCambridge and Stephen Rollnick
Addiction, Volume 109, Issue 7, pages 1054–1058, July 2014
Article first published online: 22 NOV 2013
DOI: 10.1111/add.12388

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.12388/full

An evaluation of long-term changes in alcohol use and alcohol problems among clients of the Swedish National Alcohol Helpline
Heinemans N, Toftgård M, Damström-Thakker K, Galanti M
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :22 (3 June 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/22

Köln. Alkoholspiegel - Ausgabe Juni 2014
Alkohol und Aggression: Viele Faktoren spielen eine Rolle
Hrsg.: BZgA, 24.06.2014

www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel/

 

AMPHETAMINE

Methamphetamin. Crystal Meth - Bestandsaufnahme DREI
Die Broschüre befasst sich mit Informationen zur Substanz, Konsumformen, Wirkung, Abhängigkeitsrisiko, der Rechtslage sowie Hilfeangeboten und bietet somit einen sachlich Überblick ohne Crystal zu verherrlichen oder zu verteufeln.

Crystal Meth - Verbraucherbroschüre

Diese Broschüre enthält wertvolle Informationen für Gebraucherinnen und Gebraucher von Crystal Meth, wobei auf eine realistische Betrachtung der konsumbedingten Risiken und dem Aufzeigen möglicher (Ausstiegs-)Hilfen großer Wert gelegt wurde.
Sie eignet sich daher gleichermaßen für die szenenahe Arbeit der Straßensozialarbeit als auch zum Einsatz im Beratungssetting.

www.suchtpraevention-sachsen.de/index.php

Alexander Theodore Shulgin
June 17, 1925 -- June 2, 2014
by Jon Hanna, Erowid, USA, 05.06.2014

www.erowid.org/culture/characters/shulgin_alexander/shulgin_alexander_obituary1.shtml

USA. Chemist Alexander Shulgin, Popularizer of the Drug Ecstasy, Dies at 88
The Washington Post commemorates the life of Alexander "Sasha" Shulgin, the pioneering psychedelic researcher who passed away on June 2, 2014, at the age of 88. The obituary highlights Shulgin's expansive career, his advocacy for the psychedelic-assisted psychotherapy, and his perspective on the legacy of his work. "Sasha always felt these drugs didn't open people up to drug experiences, but opened us up to human experiences of ourselves," explains MAPS Founder Rick Doblin. (The Washington Post. 03.06.2014)

www.maps.org/media/view/chemist_alexander_shulgin_popularizer_of_the_drug_ecstasy_dies_at_88/

Alexander Shulgin gestorben
Der Pate von Ecstasy
Er war nicht der Erfinder, aber der Wegbereiter der Partydroge Ecstasy: Alexander Shulgin ist als großer alter Mann der psychedelischen Privatforschung gestorben. (Süddeutsche Zeitung, 05.06.2014)

www.sueddeutsche.de/wissen/alexander-shulgin-gestorben-der-pate-von-ecstasy-1.1985916

How did Alexander Shulgin become known as the Godfather of Ecstasy?
Rave culture's psychedelic guru has died at 88. He created more than 200 psychoactive compounds in his home laboratory, but none of them ever became as famous as the drug he is most commonly associated with. (The Guardian, UK, 03.06.2014)

www.theguardian.com/science/shortcuts/2014/jun/03/alexander-shulgin-man-did-not-invent-ecstasy-dead

 

CANNABIS

REVIEW ARTICLE
Adverse Health Effects of Marijuana Use
Nora D. Volkow, M.D., Ruben D. Baler, Ph.D., Wilson M. Compton, M.D., and Susan R.B. Weiss, Ph.D.
N Engl J Med 2014; 370:2219-2227June 5, 2014DOI: 10.1056/NEJMra1402309
Abstract

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMra1402309

USA. Marihuana: US-Expertin warnt vor Gesundheitsschäden
Die Legalisierung von Cannabis hat im US-Staat Colorado die erwarteten Folgen gezeigt. Die Kleinkriminalität ist zurückgegangen, die Zahl der Verkehrsunfälle unter Marihuana-Einfluss steigt. Über die medizinischen Folgen macht sich die Leiterin des US-National Institute on Drug Abuse (NIDA) im New England Journal of Medicine (2014; 370: 2219-2227) überwiegend sorgenvolle Gedanken. (aerzteblatt.de, 10.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58966

USA. The DEA: Four Decades of Impeding and Rejecting Science
This report, co-published by DPA and MAPS, illustrates a decades-long pattern of behavior that demonstrates the Drug Enforcement Administration's (DEA's) inability to exercise its responsibilities in a fair and impartial manner or to act in accord with the scientific evidence. (Drug Policy Alliance & MAPS, USA, Juni 2014)

maps.org/pdf/DPA-MAPS_DEA_Science_Final.pdf

Sperm size and shape in young men affected by cannabis use
World's largest study investigating how lifestyle affects sperm. (eurekalert.org, 04.06.2014)

www.eurekalert.org/pub_releases/2014-06/uos-ssa060414.php

THC exposure plays limited role in cannabis dependence
Young adults who frequently smoke cannabis run higher risks of developing dependency if they have financial or other personal problems and use cannabis to forget their problems.
The amounts and types of cannabis they ingest are much less relevant. Those are results of a three-year study for which Trimbos Institute researcher Peggy van der Pol gained her PhD on 25 April at the Amsterdam Academic Medical Centre (AMC). Working with researchers from the University of Amsterdam, she followed 600 young adults aged 18 to 30 who smoked cannabis at least three times a week. The study distinguished between users who were not dependent on cannabis and those who were dependent, became dependent or remained dependent. (Trimbos Instituut, Niederlande, 18.03.2014)

www.trimbos.org/news/trimbos-news/thc-exposure-plays-limited-role-in-cannabis-dependence

Brechanfälle durch synthetischen Cannabis
Cannabiskonsum kann in seltenen Fällen heftige Brechanfälle auslösen. Nur heißes Duschen scheint die Symptome zu lindern. Jetzt machen zwei neue Fallstudien deutlich: auch synthetische Cannabinoide wie Spice können eine Cannabis-induzierte Hyperemesis auslösen. (Drugcom - Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), 20.06.2014)

www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/

Genetic predisposition to schizophrenia associated with increased use of cannabis
R A Power, K J H Verweij, M Zuhair, G W Montgomery, A K Henders, A C Heath, P A F Madden, S E Medland, N R Wray & N G Martin
Molecular Psychiatry , (24 June 2014), doi:10.1038/mp.2014.51
Abstract

www.nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/full/mp201451a.html

Genes, cannabis and schizophrenia
A puff of logic
Correlation is not necessarily causation. (The Economist, UK, 28.06.2014)

www.economist.com/news/science-and-technology/21605870-correlation-not-necessarily-causation-puff-logic

Niederlande. Vergessen Sie die E-Zigarette – der E-Joint ist da. (stern.de, 23.06.2014)

www.stern.de/digital/homeentertainment/elektronisch-kiffen-vergessen-sie-die-e-zigarette-der-e-joint-ist-da-2119011.html

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Die IACM-Informationen erscheinen in 14-tägigem Rhythmus und werden per E-Mail kostenlos verbreitet.

www.cannabis-med.org/german/bulletin/iacm.php

 

KOKAIN

Entfällt

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

2014 Global Synthetic Drugs Assessment
Amphetamine-type stimulants and new psychoactive substances
UNITED NATIONS OFFICE ON DRUGS AND CRIME
Vienna, May 2014

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/22

Rom. The Archive of the 3rd International Conference on NPS, which was held in Rome on 15-16 May, is now available online!
This will allow you to watch and download the PowerPoints of all the presentations, including posters.

www.novelpsychoactivesubstances.org/online-archive/

Nord-Irland. Legal drug is linked to 19 deaths, inquest told
A drug involved in the deaths of 19 people in Northern Ireland is still unregulated, meaning it is legal to buy, sell and use.
The shocking fact that the drug, known as 4,4-Dimethylaminorex, is still legal came to light during an inquest into the death of Stephen Wray (23) from Newtownstewart in Co Tyrone. (The Belfast Telegraph, 01.07.2014)

www.belfasttelegraph.co.uk/news/local-national/northern-ireland/legal-drug-is-linked-to-19-deaths-inquest-told-30395839.html

Policy paper: NPS report: tryptamines
Advisory Council on the Misuse of Drugs publishes recommendations and report on the new psychoactive substance tryptamines. (ACMD - Advisory Council on the Misuse of Drugs, UK, 23.06.2014)

https://www.gov.uk/government/publications/nps-reports-on-tryptamines-and-ah-7921

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

USA. Frühe Zigarette am Morgen verstärkt Krebsrisiko
Nicht nur Rauchdauer, Rauchintensität und das Rauchen in jungen Lebens­jahren erhöhen das Lungenkrebsrisiko, sondern laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen National Cancer Institute auch das Rauchen kurz nach dem Aufstehen. Das berichten Fangyi Gu und ihre Arbeitsgruppe im Journal of the National Cancer Institute. (aerzteblatt.de, 24.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59132

 

OPIATE / OPIOIDE

Bonn. Fentanyl-Pflaster: Lebensgefahr bei unbeabsichtigter Exposition
Das in transdermalen therapeutischen Systemen (TTS) enthaltene starke Opiat Fentanyl kann schnell zu einem tödlichen Risiko werden, wenn es in die Hände von Kindern oder auf die Haut von Patienten gelangt, die nicht mit Fentanylpflastern behandelt werden. Daran erinnern die Hersteller in einem Rote-Hand-Brief. (aerzteblatt.de, 13.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59038

Estland. Where Heroin Falls, Fentanyl Rises in Estonia
While heroin use in Europe is seemingly on the decline, there has been a dangerous uptick in synthetic opioid use, most notably in Estonia where the abuse of fentanyl has given the country the notoriety of European Union's drug-death capital. (Talking Drugs, UK, 10.06.2014)

www.talkingdrugs.org/tracking-fentanyls-rise-in-estonia

COMMENTS ON THE REPORTED STATISTICS ON NARCOTIC DRUGS
The demand for natural alkaloids that are obtained from the opium poppy plant (morphine, codeine, thebaine and oripavine) continued to be high in 2011, in line with the trend of the preceding 20 years. About 82 per cent of the morphine and 96 per cent of the thebaine manufactured worldwide were obtained from poppy straw, while the rest was extracted from opium.

Australia, France, Spain and Turkey continued to be the main producer countries in 2011, together accounting for about 88 per cent of global production of poppy straw rich in morphine. Australia, France and Spain were the main producers of poppy straw rich in thebaine, together accounting for about 98 per cent of global production of poppy. (INCB, 2014)

www.incb.org/documents/Narcotic-Drugs/Technical-Publications/2012/NDR_2012_Part2_Comments_E.pdf

Policy paper: NPS report: AH-7921
Advisory Council on the Misuse of Drugs publishes recommendations and report on the new psychoactive substance and synthetic opiate AH-7921. (ACMD, UK, 23.06.2014)

https://www.gov.uk/government/publications/nps-report-ah-7921

Comparing opioids: A guide to estimating oral morphine equivalents (OME) in research
The growing research into pharmaceutical opioid use has led to a need to develop clear ways to represent and compare opioid use. One way is through the application of oral morphine equivalents (OMEs). This technical report aids researchers to convert opioids into OMEs

Suzanne Nielsen, Louisa Degenhardt, Bianca Hoban, Natasa Gisev
NDARC, Australia, Juni 2014

https://ndarc.med.unsw.edu.au/resource/comparing-opioids-guide-estimating-oral-morphine-equivalents-ome-research

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

HEROIN ADDICTION AND
RELATED CLINICAL PROBLEMS
The official journal of
EUROPAD - European Opiate Addiction Treatment Association
WFTOD - World Federation for the Treatment of Opioid Dependence
Vol. 16, No. 1, March 2014

www.heroinaddictionrelatedclinicalproblems.org/harcp-archives.php

USA. AT Forum Volume 25, #2 Spring 2014 Newsletter

atforum.com/news/category/newsletter/spring-2014/

Saarbrücken. "Randständige" sollen weg von Johanneskirche
Stadtverwaltung reagiert auf Beschwerden
Mitten in der Stadt, neben der Saarbahnhaltestelle schräg gegenüber des Rathauses versammeln sich jeden Tag Menschen mit Drogen- und Alkoholproblemen. Das will die Stadt nicht länger dulden. (Saarbrücker Zeitung,14.06.2014)

www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/sulzbachtal/Alkoholprobleme-Drogenentzug-Methadon-Rathaeuser;art2811,5312561

Osnabrück. Anlieger rufen um Hilfe Drogentreffpunkte in Osnabrück besorgen Kaufleute. (NOZ - Neue Osnabrücker Zeitung, 20.06.2014)

www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/484339/drogentreffpunkte-in-osnabruck-besorgen-kaufleute-1

Osnabrück. Es gibt keine Pause von der Sucht
Osnabrücker Ex-Junkie über die Szene am Salzmarkt. (NOZ - Neue Osnabrücker Zeitung, 30.06.2014)

www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/486467/osnabrucker-ex-junkie-uber-die-szene-am-salzmarkt

Ukraine. Crimea's Methadone Ban Hitting Rehab Patients Hard. (Radio Free Europe – Radio Liberty, 20.06.2014)

Http://www.rferl.mobi/a/crimeas-methadone-ban-hitting-rehab-patients-hard/25429665.html

 

BUPRENORPHIN

USA. FDA Approves Bunavail for Opioid Addiction
The US Food and Drug Administration (FDA) has approved a new drug for the maintenance treatment of opioid dependence.
BioDelivery Sciences International Inc announced in a release that it has received FDA approval of Bunavail (buprenorphine and naloxone) buccal film (CIII) and expects to launch the drug late in the third quarter of 2014. (Medscape Medical News, USA, 10.06.2014)

www.medscape.com/viewarticle/826473

USA. Drugs for treating heroin users: a new abuse problem in the making?
Evidence is mounting that certain drugs used to treat heroin users are themselves being sold on the streets – and may even be a 'gateway' to heroin or opioid use. As some experts herald their value for treating addiction, others ask if the 'cure' is making things worse. (Christian Science Monitor, USA, 30.05.2014

www.csmonitor.com/USA/Society/2014/0530/Drugs-for-treating-heroin-users-a-new-abuse-problem-in-the-making

 

DIAMORPHIN

Differential long-term outcomes for voluntary and involuntary transition from injection to oral opioid maintenance treatment
Eugenia Oviedo-Joekes, Daphne Guh, Kirsten Marchand, David C Marsh, Kurt Lock, Suzanne Brissette, Aslam H Anis and Martin T Schechter
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9:23 doi:10.1186/1747-597X-9-23
Published: 8 June 2014

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-9-23.pdf

Berlin. Long-term addicts 'should be prescribed heroin'
Medical heroin should be prescribed to long-term addicts to prevent them causing harm to themselves and others, a German doctor has said.
Dr Thomas Peschel, who runs one of six residential rehabilitation centres in Germany, said the process also helped patients find work and improved their mental health. (BBC News Health, 18.06.2014, Audio, 02:59)

www.bbc.com/news/health-27903043

Kanada. British Columbia Supreme Court Grants Injunction for Heroin Treatment Study to Continue. Canada's BC Supreme Court today granted an injunction for an exemption from federal drug laws for participants in the SALOME study (The Study to Assess Long-term Opioid Maintenance Effectiveness). The injunction will allow doctors in the study to continue prescribing heroin to patients for whom other treatment options have been ineffective. (pivotlegal.org, 29.05.2014)

www.pivotlegal.org/bc_supreme_court_grants_injunction_providing_access_to_heroin_assisted_treatment
www.providencehealthcare.org/salome/about-us.html

 

METHADON

Entfällt

 

RETARDIERTE MORPHINE

Safety and Tolerability of Slow-release Oral Morphine versus Methadone in the Treatment of Opioid Dependence
Robert Hämmig, M.D., Wilfried Köhler, M.D., Karin Bonorden-Kleij, M.D., Bernd Weber, M.D., Karin Lebentrau, M.D., Toni Berthel, M.D., Lucija Babic-Hohnjec, M.D., Christian Vollmert, M.D., Doris Höpner, M.D., Najibulah Gholami, M.D., Uwe Verthein, M.D., Christian Haasen, M.D., Jens Reimer, M.D., Christian Ruckes

Journal of Substance Abuse Treatment
Received: February 16, 2014; Received in revised form: May 13, 2014; Accepted: May 26, 2014; Published Online: June 10, 2014
DOI: dx.doi.org/10.1016/j.jsat.2014.05.012
Abstract

www.journalofsubstanceabusetreatment.com/article/S0740-5472(14)00094-4/abstract

 

GENDER

Frau - Sucht - Gesundheit. Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen, deren Angehörige Probleme mit Rausch- und Suchtmitteln haben
Die neu erschienene Broschüre der DHS wendet sich an Angehörige. Viele Frauen reiben sich in einem kräftezehrenden Kampf auf und unternehmen alles, um das "Familiengeheimnis" zu verbergen. Die Broschüre verbindet Informationen über Alkohol, Medikamente und Tabak, Konsum, Missbrauch und Abhängigkeit mit Hilfen und auf Frauen zugeschnittenen Lösungsangeboten. Sie ergänzt die DHS Veröffentlichung "Frau - Sucht - Gesundheit. Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen", die sich jene wendet, die selbst Probleme mit Suchtstoffen haben. (Quelle: DHS Newsletter 2-2014)

Beide sind kostenfrei bei der DHS erhältlich

www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html

und als Download unter folgenden Links einsehbar:

www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/FSG_Angehoerige.pdf
www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/FrauSuchtGesundheit.pdf

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2014, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2014

www.bas-muenchen.de/Veranstaltungen/

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_88/Fort-_und_Weiterbildung_88.pdf

 

HARM REDUCTION

Köln. Fachtag "Naloxon rettet Menschenleben"
Der Fachtag findet im Rahmen der Gedenktagswochen anlässlich des Nationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher 2014 statt.
Mit diesem Fachtag möchten wir über den internationalen Stand der Wissenschaft und über Praxisprojekte in der Naloxonvergabe an Drogengebraucher berichten und eine praktische Schulung in Erste-Hilfe in Drogennotfall und Naloxonvergabe anbieten.

Mittwoch, 16. Juli 2014 von 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Fachhochschule Köln – Campus Südstadt
Fakultät 01, Ubierring 48, 50678 Köln, Hörsaal 201
Veranstalter: VISION e.V. Köln, akzept NRW e.V., Aidshilfe NRW

www.vision-ev.de/2014/07/16/fachtag/

Kiel. Geplanter Drogen-TÜV steht vor dem Aus
Die Pläne der rot-grün-blauen Landesregierung in Kiel für einen «Drogen-TÜV» widersprechen den geltenden Gesetzen und stehen damit vor dem Aus. «Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes zum Drug-Checking zeigt keinen Weg, dieses rechtssicher zu gestalten», sagte der drogenpolitische Sprecher der SPD, Peter Eichstädt, am Dienstag. Die rechtlichen Voraussetzungen für den legalen Einsatz könnten allerdings nur auf Bundesebene geschaffen werden. Zuvor hatten die «Kieler Nachrichten» über Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Koalition berichtet. Während SPD und SSW das Projekt stoppen wollen, halten die Grünen demnach noch daran fest. (welt.de, 03.06.2014)

www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article128681736/Geplanter-Drogen-TUeV-steht-vor-dem-Aus.html

Schleswig-Holsteinischer Landtag
Umdruck 18/2867
Der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Wissenschaftlicher Dienst
21. Mai 2014
Drug-Checking

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_88/Schleswig_Holsteinischer_Landtag_umdruck-18-2867_Drugchecking.pdf

Themenseite Schadensminderung von infoset.ch (Schweiz)

www.infoset.ch/de/schadensminderung/publikationen.cfm

America embraces treatment for opioid drug overdose
Ted Alcorn
The Lancet - 7 June 2014 ( Vol. 383, Issue 9933, Pages 1957-1958 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60928-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60928-4/fulltext

USA. Cop-Doc – New Yorker Polizei hat Naloxon im Streifenwagen
Ein zunehmende Zahl vom Opiatüberdosierungen in den USA – die Zahl der Drogentoten hat sich im letzten Jahrzehnt verdreifacht – hat einige US-Gemeinden veranlasst, die Polizeistreifen mit dem Antidot Naloxon auszurüsten. Den Anfang machte die Kleinstadt Quincy südlich von Boston, wo seit Oktober alle Streifenwagen ein Nasenpray mit dem Opioid-Antagonisten mit sich führen. Danach setzte die New Yorker Polizei es in Stadtbezirk Staten Island ein. Demnächst sollen alle Einsatzwagen der Megalopole mit dem Antidot ausgerüstet werden. (aerzteblatt.de, 17.06.2014)

www.aerzteblatt.de/blog/59039

Schweiz. Geniesse den Festivalsommer!
Sommerzeit ist Festivalzeit. Neben der Musik gehört zumindest für einen Teil der Besucherinnen und Besucher der Konsum von Alkohol und anderen berauschenden Substanzen dazu. Sucht Schweiz und Safer Nightlife Schweiz informieren, wie man trotz Partystimmung auf seine Gesundheit achten kann. (Sucht Schweiz, 26.06.2014)

www.suchtschweiz.ch/aktuell/medienmitteilungen/article/geniesse-den-festivalsommer

Stöver, H. & Schäffer, D. (2014) SMOKE IT! - Unterstützung zur Veränderung der Drogenapplikationsform (von intravenös zu inhalativ) mittels neuartiger Präventionstools sowie medialer und personaler Interventionen. Eine qualitative Untersuchung. Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work 11:65-105

www.indro-online.de/stoeverschaeffer2014.pdf

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Support. Don't punish: Drug Consumption Rooms (Fr/En) - video
"Outside & Inside" is an educational documentary film about the utility of consumption rooms for drug users. How is the consumption in these structures and outside? What are the inputs of the device on posts made to youth, access to care, harm reduction, reduction of pollution in the public space? (Global Platform for Drug Consumption Rooms, France, 09.06.2014)

www.youtube.com/watch

Global Platform for Drug Consumption Rooms – Playlist

www.youtube.com/channel/UCguvi6RcfB85G8eOY2xzPfQ

Global Platform for Drug Consumption Rooms - Homepage

www.salledeconsommation.fr

Long-term survey of a syringe-dispensing machine needle exchange program: answering public concerns
Duplessy C, Reynaud EG
Harm Reduction Journal 2014, 11 :16 (22 May 2014)

www.harmreductionjournal.com/content/11/1/16

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Schweiz. RUTH DREIFUSS ZUR REGULARISIERUNG
"Sie nannten mich die Dealerin der Nation"
Als Bundesrätin setzte Ruth Dreifuss eine pionierhafte Drogenpolitik um. Heute engagiert sie sich international für eine Regularisierung des Drogengeschäfts. Cannabis soll den Anfang machen. (WOZ – Die Wochenzeitung, Nr. 18/2014 vom 01.05.2014)

www.woz.ch/1418/ruth-dreifuss-zur-regularisierung/sie-nannten-mich-die-dealerin-der-nation

Worldwide Protests Set for UN Anti-Drugs Day This Thursday. (Drug War Chronicle, 22.06.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/jun/22/worldwide_protests_un_anti_drugs_day

Giving international drug policies a chance to turn the tide
By Ruth Dreifuss and Jorge Sampaio, Global Commission on Drug Policy
The debate on alternatives to the 'war on drugs' is gaining unprecedented momentum. It is time to revisit the UN's repressive, one-size-fits-all approach that has prevailed over the past decades, and open up new avenues for international cooperation allowing individual countries and specific regions the freedom to explore drug policies that better suit their needs. (IDCP, 24.06.2014)

idpc.net/alerts/2014/06/giving-international-drug-policies-a-chance-to-turn-the-tide

Support – don't punish: Global Action Day 2014

supportdontpunish.org/day-of-action-2014/

UNODC. Global drug use prevalence stable, says UNODC World Drug Report 2014
Drug use prevalence is stable around the world, according to the 2014 World Drug Report of the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC), with around 243 million individuals, or 5 per cent of the world's population aged 15-64 having used an illicit drug in 2012. Problem drug users meanwhile numbered about 27 million, roughly 0.6 per cent of the world's adult population, or 1 in every 200 people. (UNODC, Wien/Österreich, 27.06.2014)

www.unodc.org/documents/wdr2014/WDR_2014_Press_release.pdf

World Drug Report 2014
The World Drug Report provides an annual overview of the major developments in drug markets for the various drug categories, ranging from production to trafficking, including development of new routes and modalities, as well as consumption. Chapter one of the World Drug Report 2014 provides a global overview of the latest evelopments with respect to opiates, cocaine, cannabis and amphetamines (including "ecstasy") and the health impact of drug use. Chapter two zeroes in on the control of precursor chemicals used in the manufacture of illicit drugs. (UNODC, Juni 2014)

www.unodc.org/wdr2014/

Wien/Berlin. UN warnen vor Ausbreitung synthetischer Drogen
Mehr Drogenlabore, mehr Crystal Meth: Zunehmend sind Amphetamine im Umlauf. Ein Bericht der Vereinten Nationen zeigt auch: Insgesamt blieb der Drogenkonsum stabil. (zeit.de, 26.06.2014)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-06/drogen-konsum-weltweit-vereinte-nationen-weltdrogenbericht-2014

The 2014 Commission on Narcotic Drugs and its High-Level Segment: Report of proceedings
This year's 57th Commission on Narcotic Drugs (CND) took place between 13th and 21st March, and included a High-Level Segment (HLS) like that featured at the 2009 Commission, and was intended as a mid-term review of progress made towards the realisation of the Political Declaration and Plan Action agreed in 2009, and to map the path to the 2016 United Nations General Assembly Special Session (UNGASS) on the world drug problem. The HLS, following lengthy and often heated discussions, produced a Joint Ministerial Statement (JMS). This statement proved difficult to achieve, with disputes over the use of the death penalty for drugs offences forming the heart of wide-ranging philosophical and political differences. (IDCP, 30.06.2014)

idpc.net/publications/2014/06/the-2014-commission-on-narcotic-drugs-and-its-high-level-segment-report-of-proceedings

The war on drugs is lost – legalise the heroin trade
I did not believe it before I went to Afghanistan. But it's now clear that prohibition is no answer to this deadly scourge
William Patey, British ambassador to Afghanistan from 2010-2012
The Guardian, UK, 25.06.2014

www.theguardian.com/commentisfree/2014/jun/25/war-on-drugs-heroin-trade-afghanistan

 

EUROPA

ALBANIEN

Ein Marihuana-Dorf gegen den albanischen Staat
Hunderte Polizisten versuchen, die Kontrolle über das südalbanische Drogendorf Lazarat zu erlangen - Albanien erhält kommende Woche EU-Kandidatenstatus. (Der Standard, 22.06.2014)

derstandard.at/2000002188426/Ein-Marihuana-Dorf-gegen-den-albanischen-Staat

Albanien: Das Marihuanadorf
In einem abgelegenen Bergdorf in Südalbanien ernten die Bauern jedes Jahr sagenhafte 900 Tonnen Marihuana. Der geschätzte Marktwert: viereinhalb Milliarden Euro. Dabei sind Marihuanaplantagen auch in Albanien illegal. (Deutsche Welle, Europa aktuell, 23.06.2013)

www.youtube.com/watch

 

ASIEN

AFGHANISTAN

Afghan opium poppy production on rise, threatens to turn back reconstruction effort. (startribune.com, USA, 10.06.2014)

www.startribune.com/politics/national/262571031.html

INDIEN

The roots of drug addiction that plagues Punjab. (India Today, 02.06.2014)

indiatoday.intoday.in/story/the-roots-of-drug-addiction-that-plagues-punjab/1/364674.html

CHINA / SÜDOSTASIEN

China and Mekong officials commit to counter rising drug threats
Faced with a rapid expansion of illicit drug markets and seizures in China and Southeast Asia, regional drug control officials from the Mekong states - Cambodia, China, Lao PDR, Myanmar, Thailand and Viet Nam - and UNODC called today for more coordinated anti-drug operations and strategies to fight the region's rapidly growing rise in production, trafficking and use of methamphetamine and opiates. (UNODC, 29.05.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/May/china-and-mekong-officials-commit-to-counter-rising-drug-threats.html

BURMA-LAOS-THAILAND (GOLDENES DREIECK)

Bouncing back: Relapse in the Golden Triangle
The illicit drug market in the Golden Triangle – Burma, Thailand and Laos – and in neighbouring India and China has undergone profound changes. This report documents those changes in great detail, based on information gathered on the ground in difficult circumstances by a group of dedicated local researchers. After a decade of decline, opium cultivation has doubled again and there has also been a rise in the production and consumption of ATS – especially methamphetamines. Drug control agencies are under constant pressure to apply policies based on the unachievable goal to make the region drug free by 2015. (IDCP, 02.06.2014)

idpc.net/publications/2014/06/bouncing-back-relapse-in-the-golden-triangle

Heroin returns to Golden Triangle
Poppy cultivation has rapidly expanded in the Myanmar and Laos parts of the Golden Triangle, to feed new demands for heroin, chiefly in China, according to a report released Monday.
"After a decade of decline, Southeast Asia is now once again a major opium growing region," it claims. (Bangkok Post, Thailand, 02.06.2014)

www.bangkokpost.com/news/asia/413140/opium-farming-is-expanding-in-laos-and-myanmar-in-the-golden-triangle-and-india-to-cater-for-increased-demand-for-heroin-chiefly-in-china-a-new-report-says

 

AMERIKA

USA

The Story of a Reformed Drug Kingpin - 'Freeway Rick Ross: The Untold Autobiography'
The eagerly awaited autobiography of 'Freeway' Rick Ross has just been released. A notorious drug kingpin reigning over Los Angeles, California and operating across numerous other states, Rick was sentenced to life imprisonment in 1996. But following the discovery his drug source was linked to the CIA and he had been used as a pawn in the Iran-Contra scandal, he received a reduced sentence. (Huffington Post, UK, 19.06.2014)

www.huffingtonpost.co.uk/ruth-jacobs/the-story-of-a-reformed-d_b_5509487.html

LATEINAMERIKA – KARIBIK

THE BREAKDOWN OF CARTEL CULTURE – ANALYSIS
Claudia E. Barrett, Research Associate at the Council on Hemispheric Affairs, Juni 2014

www.eurasiareview.com/26062014-breakdown-cartel-culture-analysis/

MEXIKO

In drug war hot spot, Mexicans desperate for help
With unfailing punctuality, the grocer receives text messages from his extortionist on the last day of each month. The medical students leave their lab coats at school, to avoid roaming gangsters who need surgery. The oil man mutters on his two-way radio as he drives behind tinted glass. (Washington Post, USA,

www.washingtonpost.com/world/an-oil-rich-area-south-of-texas-is-mexicos-newest-drug-war-crisis-zone/2014/05/30/7a42f324-20fb-44f1-89e3-86fe5e858f2c_story.html

PERU

Peru's VRAEM Region: The Home of Miss Coca
Peru has become the biggest cocaine producer and exporter in the world. In the main cultivation region, farmers make their living selling coca leaf with no questions asked. Those in power are accused of collaborating with criminals and the last stronghold of the Shining Path is caught between terrorism and drug trafficking. This is how the first link in the drug chain operates. (InSight Crime – Organized Crime in the Americas, USA, 17.06.2014)

insightcrime.org/news-analysis/perus-vraem-region-the-home-of-miss-coca

BRASILIEN

Drug wars and police killings in Brazil
Rio's 'pacification' programme in the spotlight as police killings continue during the World Cup. (Al Jazeera, USA, 26.07.2014)

www.aljazeera.com/indepth/features/2014/06/drug-wars-police-killings-brazil-2014625104155805323.html

KOLUMBIEN

UNODC welcomes FARC, Colombian Government agreement on drugs. (UNODC, 20.05.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/May/unodc-welcomes-farc-colombian-government-agreement-on-drugs.html

Pablo Escobar's hippos: A growing problem
A herd of hippopotamuses once owned by the late Colombian drug baron Pablo Escobar has been taking over the countryside near his former ranch - and no-one quite knows what to do with them. (BBC World Service, UK, 25.06.2014)

www.bbc.com/news/magazine-27905743

 

AFRIKA

LIBYEN

Libya: Drug Bust Sparks Benghazi Port Battle. (allafrica.com, 24.06.2014)

allafrica.com/stories/201406250329.html

WESTAFRIKA

West Africa needs to look at partially decriminalising drugs, says thinktank
West Africa Commission on Drugs calls for radical policy rethink to curb regional instability caused by narcotics trade
West African governments must treat drugs as a public health issue and consider partial decriminalisation to stop the region becoming "a new front line in the failed "war on drugs", a panel of experts convened by Kofi Annan, the former UN secretary general, has warned. (theguardian.com, UK, 12.06.2014)

www.theguardian.com/global-development/2014/jun/12/west-africa-decriminalising-drugs-policy-report

"Falsche Drogenpolitik zerstört Leben"
Ein neuer Bericht der Westafrikanischen Drogenkommission, der heute weltweit veröffentlicht wird, beschreibt, wie Drogen und Korruption die Staaten der Region massiv schwächen. Und er fordert, nicht mehr die Drogenkonsumenten zu verfolgen, sondern umso stärker die großen Bosse. Einer der Initiatoren der Studie ist Kofi Annan, der als UN-Generalsekretär von 1997 bis 2006 besondere Achtung erlangte und auch heute noch oft bei Krisen um Rat gefragt wird. Ein Gespräch über die Legalisierung weicher Drogen, Syrien und die stille Kunst der Diplomatie. (Die WELT, 12.06.2014)

www.welt.de/print/die_welt/politik/article128975720/Falsche-Drogenpolitik-zerstoert-Leben.html

West Africa Commission on Drugs

www.wacommissionondrugs.org

NOT JUST IN TRANSIT
Drugs, the State and Society in West Africa
West Africa can look forward with optimism. Civil wars have receded, democracy has gained ground and our economies are growing. But a destructive new threat is jeopardizing this progress: with local collusion, international drug cartels are undermining our countries and communities, and devastating lives.

After looking at the evidence, consulting experts from the region and around the world, and visiting some of the most affected countries and communities in West Africa, we the Commissioners have reached a number of conclusions – detailed in this report – about how we should tackle the problems of drug trafficking and consumption. (WACD, 2014)

www.wacommissionondrugs.org/report/

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

Hamburg. Dr. Klaus Behrendt, Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll, über die Behandlung der Alkoholabhängigkeit mit Online-Betreuung. (ASKLEPIOS, 06.11.2013, Video, 10:24)

youtu.be/XCRHh3R7a68

Hamburg. Weniger trinken online
Fragen Sie sich, ob Sie zu viel Alkohol trinken? Wollen Sie weniger oder gar keinen Alkohol mehr trinken? Dies ist ein Angebot für Menschen, die wegen ihrer Trinkgewohnheiten besorgt sind. Sie können sich hier informieren und an einer Onlinegestützten Therapie für die Bewältigung von Alkoholproblemen teilnehmen. (ASKLEPIOS, 03.06.2014)

www.weniger-trinken-online.de

www.asklepios.com/Pressemitteilung_03062014.Asklepios

Click for Support: Leitlinien für webbasierte Suchtpräventionsangebote: In dem Projekt Click for Support sollen Erfahrungen und Wissen über webbasierte Suchtpräventionsangebote für Jugendliche in Europa gesammelt und bewertet werden. Ziel ist es, nach der Recherche zu guten Praxisbeispielen unter Einbezug der Zielgruppe drogenkonsumierender Jugendlicher Leitlinien zur Entwicklung und Anwendung von online-Präventionsangeboten zu definieren. Darüber hinaus soll das Bewusstsein für die Bedeutung digitaler Medien in der täglichen Arbeit von Präventionsfachkräften geschärft werden. (Quelle: Infodrog, Schweiz, Juni 2014)

www.clickforsupport.eu

Schweiz. Safe Zone - Online-Beratung für Suchtfragen: Safe Zone bietet mit qualifizierten Fachpersonen aus den Bereichen Prävention, Therapie, Schadensminderung und Selbsthilfe zeitgemässe, qualitativ hochstehende Online-Beratungsdienstleistungen im Suchtbereich an. Dazu gehören unter anderem Mail-, Chat- und Forenberatungen sowie Online- Selbsttests. (Quelle: Newsletter Infoset, Schweiz, Juni 2014)

https://www.safezone.ch/

 

NEUERSCHEINUNGEN

Wenn Eltern überfordert sind. Sucht - Vernachlässigung - Armut
Jeder achte Haushalt in Deutschland ist arm. Armut jedoch kann schon im Säuglings- und Kleinkindalter die Beziehungsgestaltung zwischen Eltern und Kindern beeinträchtigen und weitere Probleme wie beispielsweise Alkoholmissbrauch und Vernachlässigung nach sich ziehen.

In der täglichen Arbeit in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stellen pädagogische Fachkräfte zunehmend Probleme und Auffälligkeiten bei Mädchen und Jungen fest, die in Familien mit Mehrfachbelastung aufwachsen. Dass Eltern in schwierigen Lebenslagen mit ihren Erziehungsaufgaben häufig überfordert sind, ist nachvollziehbar. Betroffene Mütter, Väter und Kinder brauchen deshalb frühzeitig professionelle Unterstützung.

Mit dieser Broschüre möchte die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen auf den Zusammenhang zwischen Fehlentwicklungen der Kinder und Überforderungssituationen von Eltern aufmerksam machen sowie pädagogischen Fachkräften das Erarbeiten von Angeboten zur Frühintervention und Prävention erleichtern. Auch geht es darum, das Eingreifen in "brenzligen Situationen" vorzubereiten, damit der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung kompetent wahrgenommen werden kann. (Quelle: DHS Newsletter 2-2014)

Die Broschüre (116 Seiten) kann zum Preis von 2,00 € bestellt werden unter

www.ljs-materialien.de/index.php

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Sucht- und Altenhilfe - Gemeinsam für einen suchtfreien Lebensabend. (PARTNERschaftlich, Infodienst 02/13, Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe e.V.)

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2013/PS_02-13.pdf

Schweiz. Arbeit mit Peers im Suchtbereich
Infodrog unterstützt über den "Impuls- und Entwicklungsfonds im Suchtbereich" regelmässig auch Suchthilfeprojekte mit Beteiligung von Peers. Diese Projekte richten sich an verschiedene Zielgruppen wie intravenös Drogen Konsumierende, Personen mit Hepatitis C, Sexarbeiterinnen oder Partydrogen Konsumierende im Nachtleben. Die vorliegenden Empfehlungen wurden von Infodrog als Referenzrahmen und zur Unterstützung der Fachpersonen bei der Planung und Durchführung von Peer-Projekten im Suchtbereich erarbeitet.

www.infodrog.ch/index.php/peers.html

USA. Childhood Abuse Ups Drug Addiction Relapse Risk: Research
Childhood abuse can lead to long-term brain damage including greater vulnerability to drug addiction, a new study at the Yale University has found. (natureworldnews.com, 12.06.2014)

www.natureworldnews.com/articles/7535/20140612/childhood-abuse-raises-drug-addiction-relapse-risk-researchers-find.htm

Großbritannien. The role of addiction specialist doctors in recovery orientated treatment systems
A new resource designed to assist commissioners, providers and clinicians in maximising the value that addiction specialist doctors can bring to local recovery orientated treatment systems has been published by Public Health England. The resource was developed by a working group, chaired by Dr Owen Bowden-Jones, and builds on the standards described in Delivering quality care for drug and alcohol users: the roles and competencies of doctors. (NTA, UK, Juni 2014)

www.nta.nhs.uk/Role%20of%20addiction%20specialist%20doctors%20in%20recovery%20orientated%20treatment%20systems%20resource%20published.aspx

Köln. Zu Risiken und Nebenwirkungen auch einmal ins "Netz" schauen
BZgA mit neuem Onlineangebot zur Information über Medikamente
Was muss bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden? Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Arzneimitteln oder Nahrungsmitteln? Welche Risiken bestehen, medikamentenabhängig zu werden? Auf diese und andere Fragen rund um das Thema "Medikamente" gehen die Web-Portale der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein. (Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 17.06.2014)

www.maennergesundheitsportal.de
www.frauengesundheitsportal.de

Beta-Endorphine: Wieso Sonnenbaden süchtig macht
Ein Sonnenbad setzt in der Haut Beta-Endorphin frei, das eine analgetische Wirkung erzielen, auf Dauer aber süchtig machen kann. In einer Versuchsreihe in Cell (2014; 157: 1527-1534) löste die Injektion von Naloxon akute Entzugserscheinungen bei Mäusen aus, die zuvor über sechs Wochen täglich eine UV-Dosis auf den glattrasierten Rücken erhalten hatten. (aerzteblatt.de, 20.06.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/59100

USING BEHAVIORAL ECONOMICS TO UNDERSTAND ADDICTION
Why might individuals behave in ways that are known to have dire consequences for their long-term health and happiness? (IRETA - Institute for Research, Education and Training in Addictions, USA, 27.06.2014)

iretablog.org/2014/06/27/using-behavioral-economics-to-understand-addiction/

Europa. Flash Eurobarometer 401
YOUNG PEOPLE AND DRUGS
Survey requested by the Directorate-General for Justice (DG JUST) and co-ordinated by the Directorate-General for Communication. (European Commission, Juni 2014)

ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_401_present_en.pdf

USA. Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence
Informing you of the latest clinically relevant research on alcohol, illicit drugs, and health
Current Issue: May–June 2014
Now an American Board of Addiction Medicine-approved MOC activit
Hrsg.: NIDA, NIAAA, Boston Medical, Boston University Medical Campus, CARE

www.bu.edu/aodhealth/index.html

Hohenheim. Juni-Newsletter der Forschungsstelle Glücksspiel (Universität Hohenheim, 25-06.2014)

https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/newsletter-glueck0

Aus den Kinder- und Jugendhilfestatistiken: Einrichtungen und tätige Personen in Drogen- und Suchtberatungsstellen 1998-2010. (alternative-drogenpolitik.de, 24.06.2014)

www.alternative-drogenpolitik.de/2014/06/24/aus-den-kinder-und-jugendhilfestatistiken-einrichtungen-und-taetige-personen-in-drogen-und-suchtberatungsstellen-1998-2010/

Berlin. Cochrane Library – der Zugang zum besten medizinischen Wissen muss für alle möglich sein
Das Gutachten 2014 des Sachverständigenrats zur Begutachtung im Gesundheitswesen ermahnt die politisch Verantwortlichen, Wissen für eine qualitativ hochwertige, evidenzbasierte und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung bereitzustellen. Damit bekommt die Forderung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin e.V. nach einem kostenfreien Zugang zu wissenschaftsbasierten, transparenten und Patienten-orientierten Informationen neuen Rückenwind. Die Cochrane Library gehört zu den besten Quellen aktueller und hochwertiger Informationen für Entscheidungen im Gesundheitswesen und sollte der gesamten Bevölkerung kostenlos zugänglich sein. (Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V., 03.07.2014)

idw-online.de/de/news594754

 

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Duran Duran's John Taylor on addiction battle
Duran Duran founder John Taylor has told the BBC how he could not control his alcohol and drugs addiction. (BBC, UK, 16.06.2014, Video, 02:02)

www.bbc.com/news/uk-england-wiltshire-27865844

A Look at the Myth of Sex, Drugs and Rock 'n' Roll
Are rock stars really the drugged-out partiers we think they are, or are they just trying to boost sales with an image? (Fix, USA, 18.06.2014)

www.thefix.com/content/look-myth-sex-drugs-and-rock-n-roll

 

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Vatikan. Pope Francis Opposes Marijuana Legalization, Questions Methadone. (bloomberg.com, 20.06.2014)

mobile.bloomberg.com/news/2014-06-20/pope-francis-opposes-marijuana-legalization-questions-methadone.html

Berlin. Eine Hanfkönigin für Deutschland
Nahezu jede Stadt in Deutschland hat eine eigene Weinkönigin. Oft machen sich Bürgermeister, Kreisräte oder andere bekannte Persönlichkeiten für solche Wettbewerbe stark oder führen die Verleihung sogar bei einem der vielen Weinfeste durch. Warum gibt es so etwas bisher nicht für Hanf? Auch Hanf ist eine heimische Kulturpflanze und viele Menschen haben eine starke Verbundenheit zu ihr. Jetzt plant der Jelly Joker Headshop in Kooperation mit dem DHV und anderen Vertretern aus der Hanfszene die Durchführung einer Wahl zur Hanfkönigin 2014. (hanfverband.de, 20.06.2014)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/2485-eine-hanfkoenigin-fuer-deutschland

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang September 2014.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Impressum

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).

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