dgs-info, Ausgabe 86, Mai 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) und die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) schlagen vor, Alkoholabhängigkeit als chronische Krankheit für strukturierte Behandlungsprogramme anzuerkennen. (DGS - DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN)

Auf zwei Ausschreibungen möchten wir hinweisen:

Suchtpreis der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie sowie Feuerlein-Preis

www.dg-sucht.de/fileadmin/user_upload/pdf/forschungspreis/DG_Sucht_Forschungspreis_2014_01.pdf
www.dg-sucht.de/fileadmin/user_upload/pdf/forschungspreis/Feuerlein_Preis_Ausschreibung_2014.pdf

Die Bundesdrogenbeauftragte hat gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Rauschgiftlage 2013 vorgestellt. Danach ist die Zahl der Drogentoten wieder angestiegen. (BEGLEITKRANKHEITEN – DROGENTODESFÄLLE)

Maßnahmen, die tödliche Überdosierungen verhindern könnten, wie Drogenkonsumräume, Naloxon-Programme und eine Modernisierung des Substitutionsrechts finden keine Erwähnung, kritisiert die Deutsche AIDS-Hilfe. (DAH – DEUTSCHE AIDS-Hilfe)

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat das Jahrbuch Sucht 2014 veröffentlicht: "Alle 7 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Alkoholkonsum allein oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind 74.000 Menschen pro Jahr (...) An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen", heißt es in einer Presseerklärung. Die DHS vermisst weiterhin effektive und kostengünstige Präventionsmaßnahmen zu den legalen Drogen Alkohol und Tabak. (DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN)

Das würde man gern als Tatort im Ersten sehen - mit Ulrich Tukur als "Spielemacher" Gauselmann:

Glücksspiel: Gangster plündern Spielautomaten mit Software-Trick
Sie drückten eine geheime Tastenkombination - schon prasselte das Geld aus den Automaten. Mit einem Software-Trick sind nach SPIEGEL-Informationen Hunderte Spielhallen geplündert worden. Der geschädigte Unternehmer verdächtigt eine kriminelle Bande. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

Silk Road heißt jetzt Open Bazaar – das Räuber-und-Gendarm-Spiel im Internet geht weiter. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

122 deutsche Strafrechtsprofessoren fordern seit einem halben Jahr eine Reform des Drogenstrafrechts. Justizministerium und Bundesdrogenbeauftragte schweigen hartnäckig. Nun hat sich die ehemalige Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing-Lichtenthäler in die Bresche geworfen: "Der Staat gäbe mit dem Verbot des Konsums die Kontrolle über Verfügbarkeit und Reinheit der Drogen auf. Also bitte. Mit dem Verbot, andere Menschen zu töten, gibt der Staat die Kontrolle über Auftragsmorde auf. Wenn der Staat die Tötungsdelikte zukünftig selber übernimmt, kann er auch qualitativ sicherstellen, dass Menschen human umgebracht werden. So kann ich nicht argumentieren. (...) Die Professoren argumentieren, dass das Ziel, den Konsum der Drogen zu verhindern, nicht erreicht werde. Dann schaffen wir doch bitte auch rote Fußgängerampeln ab. Auch die sollen Menschen vor sich selber und Dritte vor Folgen schützen. Auch unsere Fußgänger- und Fahrradampeln werden vielfach ignoriert."

Und Drogenbeauftragte ignorieren konsequent, dass schadensmindernde Maßnahmen eine von vier Säulen moderner Drogenpolitik darstellen. (RECHT UND GESETZ – BETÄUBUNGSMITTELRECHT)

Kaum ist die eine Leitlinie verabschiedet, muss eine aktualisierte Version her: Die Entwicklungen bei der Behandlung der Hepatitis C geschehen so rasch, dass selbst Spezialisten Mühe haben, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Unterdessen hat sich die Hepatitis C in Europa als Todesursache vor AIDS geschoben. (BEGLEITKRANKHEITEN – HEPATITIS)

Die Europäische Medizinagentur EMA hat eine Untersuchung gestartet, in welchen Methadonzubereitungen die Substanz Povidon (http://www.drugs.com/inactive/povidone-169.html ) enthalten ist. Anlass waren Beobachtungen in Norwegen, wo bei Methadonpatienten Fälle von Nierenversagen beobachtet wurden, die auf den Medikamentenzusatz Povidon zurückgeführt wurden.

Auf Anfrage von dgs-info teilten Hexal und Sanofi mit, dass Methaddict, Eptadone und Polamidon kein Povidon enthalten. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG – METHADON)

Hexal hat unterdessen angekündigt, in den kommenden Wochen eine einprozentige D-L-Methadonlösung als Fertigarzneimittel auf den Markt zu bringen.

Das Colorado Symphony Orchestra bereitet für dieses Jahr ein paar BYOC-Konzerte vor. Was es damit auf sich hat, finden Sie in der Rubrik Sex & Drugs & Rock 'N' Roll-

Im Leittext finden Sie ein Interview mit dem britischen Neuropharmakologen David Nutt aus der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Alle Drogen sind schädlich, aber nicht alle sind gleich schädlich".

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Drogenkonsum: "Alle Drogen sind schädlich, aber nicht alle sind gleich schädlich"

Ein Krieg den Drogen bringt nichts, sagt David Nutt. Der Pharmakologe fordert Aufklärung statt Kriminalisierung. Und er gibt Tipps, was Eltern ihren Kindern raten können. Ein Interview von Kathrin Zinkant. (Die ZEIT, 22.04.2014)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenkonsum-warum-drogen-nehmen/komplettansicht

 

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – Mitgliederwerbung

Mit der Aktion 500+ im vergangenen Jahr ist es nicht gelungen, die Mitgliederzahl auf über 500 zu steigern. Es konnten allerdings die altersbedingten Austritte aufgefangen werden, immerhin.
Die DGS setzt deshalb die Kampagne fort: Wer bis zum DGS-Kongress im November Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

Das Kongressprogramm erscheint demnächst.

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2

Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) und Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) schlagen vor, Alkoholabhängigkeit als chronische Krankheit für strukturierte Behandlungsprogramme anzuerkennen. Federführend für die Anerkennung ist der G-BA, der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1934/

Professor Karl Mann (Heidelberg) hat für die beiden Fachgesellschaften sowie im Namen einer Reihe von Experten die Fragen beantwortet, die im Zusammenhang mit einer Anerkennung relevant sind.

"Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (Mitglied in der AWMF) und die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, sowie eine Reihe von Experten möchten hiermit die Indikation Alkoholabhängigkeit gemäß ICD-10-GM F10.2 vorschlagen. Für diese Indikation sind alle der in der Bekanntmachung vorgegebenen Kriterien erfüllt:

  1. Zahl der von der Krankheit betroffenen Versicherten
  2. Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Versorgung
  3. Verfügbarkeit von evidenzbasierten Leitlinien
  4. Sektorenübergreifender Behandlungsbedarf
  5. Beeinflussbarkeit des Krankheitsverlaufs durch Eigeninitiative des Versicherten
  6. Hoher finanzieller Aufwand der Behandlung.

Sie finden in der Anlage die Antworten auf die 19 Fragen des zugehörigen Fragenkatalogs."

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_86/DMP_Alkoholabhaengigkeit-final.pdf

 

DGS 3 – Cannabis als Medizin – öffentliche Petition

Dr. Klaus Behrendt (Hamburg), Ehrenvorsitzender der DGS, zählt zu den Erstunterzeichnern der Öffentlichen Petition "Cannabis als Medizin".

Wortlaut der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bundesregierung Maßnahmen ergreift, damit die Kosten einer Behandlung mit Medikamenten auf Cannabisbasis bezahlt werden.

Der Bundestag möge zudem beschließen, dass Strafverfahren gegen Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer durch einen Arzt bescheinigten notwendigen medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten grundsätzlich eingestellt werden.

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

cannabis-medizin-petition.de

 

DGS 4 - SUCHTTHERAPIE - Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

https://www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 5 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im April 2014

"Changing Brains" and the enhancement debate (Universität Osnabrück
cogsci.uni-osnabrueck.de/de/changingbrains/research

Köln. Kinder stark machen für ein Suchtfreies Leben (BZgA)
www.kinderstarkmachen.de

 

DGS 6: Kongresse und Veranstaltungen 2013/2014 mit Beteiligung der DGS

19. Suchttherapietage in Hamburg
Schwerpunkt: Eltern – Kinder – Sucht
10. - 13. Juni 2014

www.suchttherapietage.de/index.php/17-suchttherapietage-in-hamburg-2012/

15. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
03.07.2014 bis 05.07.2014 in München

www.sv-veranstaltungen.de/15-interdisziplinarer-kongress-fur-suchtmedizin/

23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
Schnittstellen der Suchtmedizin
Therapie – Kosten – Politik
7. - 9. November 2014
Veranstaltungsort: Berlin

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

 

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

The effectiveness of an anti-stigma intervention in a basic police officer training programme: a controlled study.
Hansson L, Markström U.
BMC Psychiatry. 2014 Feb 25;14(1):55. doi: 10.1186/1471-244X-14-55.

www.biomedcentral.com/1471-244X/14/55

The Power of Stigma and its Impact on Drug Use among Sex Workers
Why are people involved in sex work more likely to use "hard" drugs such as cocaine and heroin than someone working as a server in a restaurant? Is it because they are "immoral" or "bad" people, or is it because their occupation is more stigmatized? (Matters of Substance, Centre for Addictions Research of BC at the University of Victoria, 16.04.2014)

carbc2300.wordpress.com/2014/04/16/the-power-of-stigma-and-its-impact-on-drug-use-among-sex-workers/

Russland. Fire kills eight at Russia drug rehab centre. (BBC, 27.04.2014)

www.bbc.com/news/world-europe-27177661

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

54. DHS Fachkonferenz Sucht: "Suchtprävention für Alle. Ziele, Strategien, Erfolge".
(Potsdam, 13. bis 15. Oktober 2014)

www.dhs.de/index.php

Alkohol am Arbeitsplatz – Die Auswirkungen von Alkoholkonsum.
Factsheet der DHS, Stand Januar 2014

www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Arbeitsfeld_Arbeitsplatz/2014_Factsheet_Alkohol_am_Arbeitsplatz.pdf

Jahrbuch Sucht 2014 erschienen
Anlässlich der Pressekonferenz am 22. April zur Vorstellung des aktuellen Jahrbuchs Sucht 2014 veröffentlicht die DHS folgende Pressemeldungen

  • Alkohol und Tabak - der garantiert tödliche Mix
  • Public Relation der Suchtgüterindustrie - Zwischen Schein und Desinformation
  • Daten und Fakten

www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/jahrbuch-sucht-2014-erschienen.html

Jahrbuch Sucht 2014
Das aktuelle Jahrbuch Sucht

  • fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak, Arzneimitteln sowie zu Glücksspiel, Delikten unter Alkoholeinfluss und Suchtmitteln im Straßenverkehr zusammen
  • informiert über die Versorgung und Rehabilitation Suchtkranker
  • präsentiert die aktuellen Themen "Menschen mit geistiger Behinderung und Suchtmittelkonsum", "Argumentationsstrategien der Tabak-, Alkohol- und Glücksspielindustrie" sowie "Die Be Marlboro-Kampagne von Philip Morris"
  • liefert ein umfangreiches Adressverzeichnis deutscher und europäischer Einrichtungen im Suchtbereich

Bezug:
Pabst Sciene Publishers
Eichengrund 28
49525 Lengerich
Tel.: +49 5484 308, Email:
pabst@pabst-publishers.com, pabst-publishers.com Erscheinungsweise: jährlich
Preis: 20,00 Euro

www.dhs.de/publikationen/jahrbuch-sucht.html

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2014

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Aktiv gegen Diskriminierung. Deine Rechte, deine Möglichkeiten
Informationen für Menschen mit HIV
Dank wirksamer Therapien haben Menschen mit HIV heute gute Chancen auf eine annähernd normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. Aber in der Gesellschaft ist dieses Wissen bisher noch nicht ausreichend angekommen. Das Virus löst weiterhin oft Angst und Verunsicherung aus. Daher kann es auch heute noch passieren, dass man wegen HIV stigmatisiert und auch diskriminiert wird.

Wichtig ist sich in solchen Fällen Unterstützung zu suchen und zu überlegen wie man darauf am besten reagiert. Diese Broschüre gibt dazu Informationen. Sie geht dazu kurz auf Stigmatisierung und Diskriminierung ein und zeigt auf, welche Möglichkeiten und Rechte Menschen mit HIV bei Versicherungen, am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen und als Eltern haben und gibt Hinweise wo man im Diskriminierungsfall Rat und Unterstützung bekommt.

Broschüre, 36 Seiten, 2014

www.aidshilfe.de/shop/aktiv-gegen-diskriminierung-deine-rechte-deine-moeglichkeiten

HIVReport der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. 2/2014
Thema: Heilung

Frühe Therapie als Strategie - Sonderfall: Knochenmarktransplantation - Gentherapie: Von Genscheren und CCR5-Blockern - Therapeutische Impfung: Heftpflaster statt Spritze - Antikörper-Infusion: Unterstützung bei oder Ersatz für die ART? - Reservoire: Wo versteckt sich HIV? - Fallbeispiele: Vom Berlin-Patient und dem Mississippi-Baby

www.hivreport.de

Deutsche AIDS-Hilfe zu Drogenbericht: Todesfälle sind vermeidbar
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist erstmals seit Jahren wieder gestiegen: Im Jahr 2013 starben 1002 Menschen infolge von Drogenkonsum, im Jahr zuvor waren es 944 gewesen – ein Anstieg um 6 Prozent. (DAH, 17.04.2014)

aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/deutsche-aids-hilfe-zu-drogenbericht-todesfaelle-sind-vermeidbar

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

 

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

Greater meaningful involvement of people who use drugs in 7 key principles and 13 examples of good practice
This brochure highlights some of the examples of excellent practices in peer involvement in Europe. The collection of personal stories and organisation descriptions show brilliant leadership, in combining courage, perseverance and building partnerships. (Correlation Network, 2013)

dl.dropboxusercontent.com/u/64663568/library/greater-meaningful-involvement.pdf

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2014

www.nada-akupunktur.de

STELLENANZEIGEN
Österreich. Univ. Lektor MR Dr. Hans-Joachim Fuchs, Arzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und einer der Pioniere der Substitutionsbehandlung in Österreich, sucht für seine Praxis in Wien einen Nachfolger zum 1.10.2015.

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_86/Wien_Praxisnachfolge_2015_Allgemeinmedizin_Psychosomatische_Medizin_Substitutionsbehandlung.pdf

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

Wiesbaden. Bruttoinlandsprodukt, BIP: Künftig mit Drogenhandel und Tabakschmuggel
Auch Schattenwirtschaft ist Wirtschaft: Nach diesem Motto zählen ab September selbst Geschäfte von Drogenhändlern und Zigarettenschmugglern zum Bruttoinlandsprodukt - ebenso wie Ausgaben für Militärgüter. Grund sind neue Vorgaben der EU.

Wiesbaden - Bislang zählten Bereiche der Schattenwirtschaft wie Rauschgifthandel und Tabakschmuggel nicht zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands. Das wird sich aber bald ändern. Künftig werden auch diese illegalen Geschäfte in die Berechnungen des Statistischen Bundesamts aufgenommen. Das teilte eine Sprecherin der Statistikbehörde mit und bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". (spiegel.de, 25.03.2014)

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bruttoinlandsprodukt-bip-kuenftig-mit-drogenhandel-und-tabakschmuggel-a-960620.html

Europa. Has Big Pharma hijacked the European health research budget?
Michael J Galsworthy,Leonardo Palumbo,Martin McKee
The Lancet - 5 April 2014 ( Vol. 383, Issue 9924, Page 1210 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60232-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60232-4/fulltext

Blog der niederländischen Cannabis-Samenbank Sensi Seed

sensiseeds.com/de/blog/cannabis-aktuelles/

Hamburg. Glücksspiel: Gangster plündern Spielautomaten mit Software-Trick
Sie drückten eine geheime Tastenkombination - schon prasselte das Geld aus den Automaten. Mit einem Software-Trick sind nach SPIEGEL-Informationen Hunderte Spielhallen geplündert worden. Der geschädigte Unternehmer verdächtigt eine kriminelle Bande. (Spiegel online, Wirtschaft, 13.04.2014)

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/glueckspiel-gauselmann-automaten-mit-software-trick-gepluendert-a-964095.html

Leipzig. Tag des deutschen Bieres (23.04.2014) / HHL-Absolvent eröffnet erste Bierothek in Deutschland. (HHL Leipzig Graduate School of Management, 16.04.2014)

idw-online.de/de/news583138

USA. Die Großdealerin
Der US-Staat Colorado ist seit Anfang des Jahres ein riesiges Versuchslabor für den legalen Handel mit Cannabis. Menschen, die nie davon geträumt hätten, werden reiche Geschäftsleute. (taz.de, 19.04.2014)

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/

New 'Google' for the Dark Web Makes Buying Dope and Guns Easy. (wired.com, UK, 17.04.2014)

www.wired.com/2014/04/grams-search-engine-dark-web/

Silk Road successor DarkMarket rebrands as OpenBazaar
The online drugs marketplace has changed its name to improve its image but says its aim is to challenge the status quo. (Guardian, UK, 30.04.2014)

www.theguardian.com/technology/2014/apr/30/silk-road-darkmarket-openbazaar-online-drugs-marketplace

The Silk Road Is Back: The Dread Pirate Roberts Sails The Illicit Online Drug Trade Again. (TIME Magazine, USA, 30.04.2014)

time.com/82552/the-silk-road-is-back-the-dread-pirate-roberts-sails-the-illicit-online-drug-trade-again/

 

RECHT UND GESETZ

Mit Drogen leben lernen
Durch Legalisierung den Drogenkrieg eindämmen: Der Frankfurter Sozialwissenschaftler Prof. Heino Stöver plädiert für eine kontrollierte Legalisierung von Drogen. Je nach Gefährlichkeit sollen sie abgestuft zugänglich sein. (3sat, Mediathek, 18.03.2014, Video, 05:17)

www.3sat.de/mediathek/

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG

SUBSTITUTIONSRECHT

Frankfurt/Main. Dr.Frank Köhler, substituierender Arzt in Frankfurt, hat am 29.3.2014 an Bundesdrogenbeauftragte, Bundesärztekammer und GKV-Spitzenverband einen Brief geschrieben "Zur Sicherstellung der ärztlichen Substitutionsbehandlung für Opiatabhängige". Darin verweist er auf die zum Teil wochenlangen Wartezeiten für neue Patienten, die eine PSB-Bescheinigung vorlegen müssen, damit die Behandlung aufgenommen werden darf. Die ärztliche Soforthilfe werde dadurch illegalisiert und der Auftrag zur Sicherung der ambulanten Krankenbehandlung werde ausgehebelt.

Die DGS hat den Brief an das BMG weitergeleitet. Eine Antwort steht aus.

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_86/F.Koehler_FFM_PSB-Substitution_2014.pdf

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Betäubungsmittelkonsum: Allianz für ein liberales Drogenstrafrecht
Gegen die "Auswüchse der Kriminalisierung": In einer ungewöhnlichen Aktion setzen sich 122 Rechtsprofessoren für eine Reform des Drogenstrafrechts ein. Grüne und Linke wollen die Resolution als Basis für einen Vorstoß im Bundestag nutzen.
Von Heribert Prantl (sueddeutsche.de, 07.04.2014)

www.sueddeutsche.de/politik/betaeubungsmittelkonsum-allianz-fuer-ein-liberales-drogenstrafrecht-1.1931236

Legalisierung von Cannabis: Strafrechtler wollen Drogen-Gesetzgebung reformieren. (Spiegel, 07.04.2014)

www.spiegel.de/panorama/justiz/legalisierung-von-cannabis-strafrechtler-wollen-drogen-gesetzgebung-reformieren-a-963054.html

Cannabis: Kein Grundrecht aufs Kiffen
120 deutsche Professoren tun es, mehrere US-Staaten ebenfalls: Es ist modern, sich für eine Cannabis-Legalisierung einzusetzen. Falsch bleibt es trotzdem.
Ein Gastbeitrag von Sabine Bätzing-Lichtenthäler. (Die ZEIT, 10.04.2014)

www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/legalisierung-cannabis-grundrecht/komplettansicht

Aachen. Zweijährige mit Methadon getötet: Fünfeinhalb Jahre für Mutter.
Weil sie ihre kleine Tochter mit einer Überdosis des Drogenersatzstoffs Methadon getötet hat, muss eine alleinerziehende Mutter fünfeinhalb Jahre in Haft. Das Landgericht Aachen verurteilte die früher kokain- und heroinabhängige Frau am Montag wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (t-online.de, 07.04.2014)

www.t-online.de/regionales/id_68881910/zweijaehrige-mit-methadon-getoetet-fuenfeinhalb-jahre-fuer-mutter.html

Karlsruhe. BGH zur Strafbarkeit beim Überlassen eines Joints zum gemeinsamen Konsum im Rahmen einer sog. Raucherrunde
Experte: Jörn Patzak, Staatsanwalt, blog.beck.de, 27.04.2014

blog.beck.de/2014/04/27/bgh-zur-strafbarkeit-beim-berlassen-eines-joints-zum-gemeinsamen-konsum-im-rahmen-einer-sog-raucherrunde

 

BERUFSRECHT

Entfällt

 

VERKEHRSRECHT

Umfrage zu Alkohol am Steuer: Deutsche wollen Null-Promille-Grenze beim Autofahren
61 Prozent der Deutschen halten eine Null-Promille-Grenze für Autofahrer für sinnvoll. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Nur die Grünen selbst finden ihren Vorschlag scheinbar nicht mehr so gut. (FOCUS, 02.04.2014)

www.focus.de/auto/news/umfrage-zu-alkohol-am-steuer-mehrheit-der-deutschen-befuerworten-null-promille-grenze_id_3738204.html

Performance evaluation of on-site oral fluid drug screening devices in normal police procedure in Germany.
Musshoff F, Hokamp EG, Bott U, Madea B.
Forensic Sci Int. 2014 Feb 18;238C:120-124. doi: 10.1016/j.forsciint.2014.02.005. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24699311

 

EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. THE KHAT BAN: A FAILED SOLUTION TO A NON-EXISTENT PROBLEM. (Release, UK, 04.04.2014)

www.release.org.uk/blog/khat-ban-using-failed-solution-address-non-existent-problem

USA. Legal pot in Colorado hasn't stopped black market. (The Seattle Times, 04.04.2014)

seattletimes.com/html/latestnews/2023297307_apxlegalizingmarijuanatheblackmarket.html

Schweiz. Lücke im Betäubungsmittelgesetz?: Streit um neue Regeln für den Drogenmarkt
Nach Jahren des Stillstands ist die Drogenpolitik wieder in Bewegung. Städte wie Genf, Basel oder Zürich haben die Idee von Fachleuten aufgenommen und bemühen sich um Projekte für eine regulierte Abgabe von Cannabis . Um eine als wenig chancenreich eingestufte Diskussion auf Bundesebene zu vermeiden, soll dies als vom Bund bewilligtes Experiment etikettiert werden. (Neue Zürcher Zeitung, 08.04.2014)

www.nzz.ch/aktuell/schweiz/streit-um-neue-regeln-fuer-den-drogenmarkt-1.18280343

Polen. Polish Legal System Needs a Clear Definition of "Small Amounts" of Drugs
Poland's drug law is the second most restrictive in Europe, after that of Belarus. The Polish Drug Policy Network is arguing for an immediate change to the Law on Counteracting Drug Addiction, while seeking to ease the draconian rules with temporary measures. (DRUG reporter - Hungarian Civil Liberties Union (HCLU), 09.04.2014)

drogriporter.hu/en/poland_definition_of_small_amounts_of_drugs_needed

Tschechien. Tschechien senkt die Geringe Menge - nur noch 10 Gramm Cannabis toleriert. (Deutscher Hanf Verband, 10.04.2014)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/2407-tschecheien-senkt-die-geringe-menge-nur-noch-10-gramm-cannabis-toleriert

USA: US Sentencing Commission Votes to Cut Drug Sentences
The US Sentencing Commission (USSC) voted unanimously Thursday to reduce sentences for most federal drug trafficking defendants. The move comes as the federal prison population continues to increase, driven in large part by drug offenders, even as prison populations in the states are on the decline. (Drug War Chronicle, 11.04.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/apr/11/ussc_cuts_drug_sentences

Großbritannien. Crime and the Depenalization of Cannabis Possession:
Evidence from a Policing Experiment
Jérôme Adda, Brendon McConnell, Imran Rasul
IZA Discussion Paper No. 8013
IZA – Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Bonn
März 2014

ftp.iza.org/dp8013.pdf

Australien. Australian National Council on Drugs: Mandatory Treatment. Position Statement. April 2014

ancd.org.au/images/PDF/Positionpapers/Mandatory_Treatment.pdf

American Academy of Child and Adolescent Psychiatry (AACAP) Marijuana Legalization Policy Statement
The American Academy of Child and Adolescent Psychiatry (AACAP) advocates for careful consideration of potential direct and downstream effects of marijuana policy changes on children and adolescents, and involvement of the medical and research community in policy-related discussions. Legalization of marijuana for medicinal or recreational purposes, even if restricted to adults, is likely to be associated with (a) decreased adolescent perceptions of marijuana's harmful effects, (b) increased marijuana use among parents and caretakers, and (c) increased adolescent access to marijuana, all of which reliably predict increased rates of adolescent marijuana use and associated problems.1,2 Marijuana use during pregnancy raises additional concerns regarding child and adolescent development. (Substance Abuse and Addiction Committee, 15.04.2014)

www.aacap.org/AACAP/Policy_Statements/2014/aacap_marijuana_legalization_policy.aspx

USA. Tennessee set to criminalise pregnant women who use illegal drugs
Tennessee is poised to become the first state in the US to criminalise pregnant women for harm caused to their foetuses or newborn babies as a result of addiction to illegal drugs. (theguardian.com, UK, 19.04.2014)

www.theguardian.com/world/2014/apr/19/tennessee-criminalise-pregnant-women-drugs

USA. Justice Department prepares for clemency requests from thousands of inmates
The Obama administration is beginning an aggressive new effort to foster equity in criminal sentencing by considering clemency requests from as many as thousands of federal inmates serving time for drug offenses, officials said Monday. (Washington Post, USA, 21.04.2014)

www.washingtonpost.com/world/national-security/justice-department-prepares-for-clemency-requests-from-thousands-of-inmates/2014/04/21/43237688-c964-11e3-a75e-463587891b57_story.html

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Interview zum Drogenkonsum in der JVA Bernau
Ein ehemals Inhaftierter der JVA Bernau (Bayern) im Interview mit Florian Schäffler. (08:36)

m.youtube.com/watch

Addiction - Research:
Opioid substitution therapy as a strategy to reduce deaths in prison: retrospective cohort study
Sarah Larney, Natasa Gisev, Michael Farrell, Timothy Dobbins, Lucinda Burns, Amy Gibson, Jo Kimber, Louisa Degenhardt
BMJ Open 2014;4:4 e004666 doi:10.1136/bmjopen-2013-004666

bmjopen.bmj.com/citmgr

Drummond, A., Codd, M., Donnelly, N., McCausland, D., Mehegan, J., Daly, L. and Kelleher, C. (2014). Study on the prevalence of drug use, including intravenous drug use, and blood-borne viruses among the Irish prisoner population. Dublin: National Advisory Committee on Drugs and Alcohol.

www.drugsandalcohol.ie/21750/1/Full-Drug-use-among-Irish-prisoner-population.pdf

Marco A, Gallego C, Caylà JA (2014) Incidence of Hepatitis C Infection among Prisoners by Routine Laboratory Values during a 20-Year Period. PLoS ONE 9(2): e90560. doi:10.1371/journal.pone.0090560

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0090560

Freiburg. ERMITTLUNGSVERFAHREN: Kuriere lieferten Ersatzdroge in den Knast
Ein Drogennetzwerk, das über Gefängnismauern hinweg operierte, ist in Freiburg aufgeflogen. Vorangegangen waren fast anderthalb Jahre polizeilicher Ermittlungsarbeit im Umfeld der JVA. Badische Zeitung, 24.04.2014)

www.badische-zeitung.de/freiburg/kuriere-lieferten-ersatzdroge-in-den-knast--83750484.html

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Frankfurt/M. Legalisierung weicher Drogen: Cannabis auf dem Prüfstand
Wenn es um den Konsum von Cannabis geht, gebe es "viel Halb- und Unwissen", meint Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Die Dezernentin will der Diskussion über Entkriminalisierung und Legalisierung neuen Schwung verleihen und plant zum Jahresende eine Internationale Expertentagung. (Frankfurter Rundschau, 30.03.2014)

www.fr-online.de/frankfurt/legalisierung-weicher-drogen-cannabis-auf-dem-pruefstand,1472798,26687774.html

Kasel. Hessens erster Trinkraum: Für einige hat der Nachmittag zwölf Bier
Seit gut einem Jahr gibt es in Kassel einen Trinkraum. Hier können Männer und Frauen saufen, reden, essen. Auch ein paar Drogensüchtige kommen vorbei. Alle glauben, nur die anderen seien krank und bemitleidenswert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 30.03.2014)

www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessens-erster-trinkraum-fuer-einige-hat-der-nachmittag-zwoelf-bier-12869749.html

Frankfurt/Main. Cannabis-Legalisierung in Frankfurt: Ingrid Wunn
Ingrid Wunn nutzt Cannabis, um die Folgen einer unheilbaren Krankheit zu lindern. Ihr Arzt findet das gut. Sie selbst setzt sich für eine generelle Freigabe des berauschenden Krauts ein. (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 06.04.2014)

www.faz.net/aktuell/rhein-main/cannabis-legalisierung-in-frankfurt-ingrid-wunn-12881051.html

Weniger Strafen, mehr Verantwortung
Strafe schützt nicht vor Sucht. Die jetzige Drogenpolitik gaukelt das aber vor; ohne wissenschaftliche Basis. (zeit.de, 18.04.2014)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenpolitik-deutschland-cannabis

 

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

The Tobacco Control Scale 2013 in Europe
Luk Joossens & Martin Raw
Association of European Cancer Leagues (ECL), 2014

www.europeancancerleagues.org/images/TobaccoControl/TCS_2013_in_Europe_13-03-14_final_1.pdf

Effect of smoke-free legislation on perinatal and child health: a systematic review and meta-analysis
Dr Jasper V Been PhD,Ulugbek B Nurmatov PhD,Bianca Cox MSc,Tim S Nawrot PhD,Prof Constant P van Schayck PhD,Prof Aziz Sheikh MD
The Lancet - 28 March 2014
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60082-9

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60082-9/fulltext

Research paper:
Tobacco industry manipulation of data on and press coverage of the illicit tobacco trade in the UK
A Rowell, K Evans-Reeves, A B Gilmore
Tob Control tobaccocontrol-2013-051397Published Online First: 10 March 2014 doi:10.1136/tobaccocontrol-2013-051397

tobaccocontrol.bmj.com/content/early/2014/03/10/tobaccocontrol-2013-051397.full

Europäische Tabak-Kontroll-Skala 2013:
Deutschland erneut Schlusslicht bei der Tabakkontrolle. (Aktionsbündnis Nichtrauchen, 27. März 2014)

www.abnr.de/files/pm_tcs_27.03.14.pdf

Standardised packaging and tobacco-industry-funded research
Anthony A Laverty,Hilary C Watt,Deborah Arnott,Nicholas S Hopkinson
The Lancet - 10 April 2014
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60499-2

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60499-2/fulltext

Berlin. Jugendliche besser vor E-Zigaretten und E-Shishas schützen
"Wir müssen die bestehende Gesetzeslücke im Jugendschutz mit Blick auf elektronische Nikotinprodukte schnellst möglich schließen."
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler will Jugendliche besser vor den schädlichen Wirkungen von E-Shishas und E-Zigaretten schützen und spricht sich für eine zügige Einbeziehung dieser neuen nikotinhaltigen Erzeugnisse im Jugendschutzgesetz aus. (Drogenbeauftragte der Bundesregierung, PM vom 11.04.2014)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-02/jugendliche-besser-schuetzen.html

Australien. Electronic cigarettes: the truth behind the smoke and mirrors
The debate over the health and legal implications of e-cigarette use has divided experts across the world. Local authorities will now need to face up to the issue after e-cigarettes were banned in Western Australia. (smh.com.au, Australien, 27.04.2014)

www.smh.com.au/national/health/electronic-cigarettes-the-truth-behind-the-smoke-and-mirrors-20140426-37aum.html

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Berlin. Rauschtrinken unter Jugendlichen bleibt problematisch
Alkohol bis zum Umfallen: Beim "Rauschtrinken" unter Jugendlichen zeichnet sich keine Trendwende ab. Fast jeder fünfte Zwölf- bis 17-Jährige betrinkt sich mindestens einmal im Monat, wie eine am Montag vorgestellte Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt. Das waren etwa so viele wie im Jahr 2010. Die positive Nachricht: Immer mehr Jugendliche lassen die Finger ganz vom Alkohol. (aerzteblatt.de, 07.04.2014; Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV), 07.04.2014))

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58260
www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2012
Ergebnisse einer aktuellen Repräsentativbefragung und Trends
BZgA, April 2014

www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/

"Eine tödliche Dosis Alkohol gibt es rund um die Uhr"
Politiker klagen über Komasäufer, schränken Alkohol-Handel und Werbung aber kaum ein. Der Jugendschutz in Deutschland reiche nicht aus, sagt Suchtexperte Raphael Gaßmann. (zeit.de, 16.04.2014)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenpolitik-drogensucht-raphael-gassmann-interview

Europa. Minimum alcohol price plan referred to European court by Scottish judges
Appeal judges say only European court of justice can rule on alcohol price controls, which whisky industry is resisting. (Guardian, UK, 30.04.2014)

www.theguardian.com/society/2014/apr/30/minimum-alcohol-price-european-court-scottish-judges

USA. Lawmakers begin moves to ban powdered alcohol
The definition of a mixed drink could change if a new product, freeze-dried alcohol, wins federal approval in coming months. But a Minnesota lawmaker doesn't want to see the powdered substance, known as Palcohol, on store shelves. (Washington Post, USA, 30.04.2014)

www.washingtonpost.com/blogs/govbeat/wp/2014/04/30/lawmakers-begin-moves-to-ban-powdered-alcohol/

 

EUROPA UND DIE WELT

USA. 75 Percent of Americans See Marijuana Legalization as Inevitable, Survey Finds
A new survey finds 75 percent of Americans think it is inevitable that recreational marijuana will become legal across the country, ABC News reports. The survey also found a growing number of Americans support ending mandatory minimum prison sentences for non-violent drug offenders. (jointogether.org, USA, 03.04.2014)

www.drugfree.org/join-together/drugs/75-percent-of-americans-see-marijuana-legalization-as-inevitable-survey-finds

USA. America's New Drug Policy Landscape
Two-Thirds Favor Treatment, Not Jail, for Use of Heroin, Cocaine. (Pew Research Center, USA, 02.04.2014)

www.people-press.org/2014/04/02/americas-new-drug-policy-landscape/

Guatemala. Guatemalan president eyes drug legalization proposal in late 2014
Guatemala could present a plan to legalize production of marijuana and opium poppies towards the end of 2014 as it seeks ways to curb the power of organized crime, President Otto Perez said on Wednesday. (Reuters, 03.04.2014)

www.reuters.com/article/2014/04/03/us-guatemala-drugs-idUSBREA3204320140403

Schweiz. Marihuana als Goldgrube für Schweizer Bauern
Die Debatte um eine versuchsweise Cannabis-Regulierung in den Städten geht weiter. Doch wer soll das Kraut dazu anbauen? Ein Drogenexperte erläutert in einem Interview die Chancen für Schweizer Bauern. (NZZ, Schweiz, 03.04.2014)

www.nzz.ch/aktuell/schweiz/lukrative-cannabis-geschaefte-fuer-bauern-1.18276515

Schweiz. "20'000 Franken für eine Are legalen Hanf"
Drogen-Experte Thomas Kessler will den Anbau und Konsum von Cannabis legalisieren. Das Hanfkraut anbauen sollen die Schweizer Bergbauern. Für Kessler ist die Regulation bei Wein und Tabak beispielhaft. (schweizerbauer.ch, 04.04.2014)

www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/agrarpolitik/20000-franken-fuer-eine-are-legalen-hanf--15552.html

Schweiz. Hanf macht Solothurner Bauern (noch) nicht high. (Solothurner Zeitung, 12.04.2014)

www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/thal-gaeu-niederamt/hanf-macht-solothurner-bauern-noch-nicht-high-127886692

Jamaika. Die Elite gründet einen Cannabis-Verein
Einflussreiche Politiker und Unternehmer aus Jamaika haben einen Verein zur Förderung des Marihuanaanbaus gegründet. Rund 300 Menschen kamen am Samstag in Kingston zusammen, um über die Zukunft der Cannabiszucht zu sprechen und die Lobbygruppe ins Leben zu rufen. Auch einige Unternehmer aus Kanada und den USA waren dabei. Die Gruppe will sich künftig für eine regulierte Cannabisbranche einsetzen. Moderiert wurde das Treffen von Kingstons Bürgermeisterin Angela Brown-Burke. Vertreten waren auch der Wissenschaftsrat des Karibikstaates, der Landwirtschaftsverband und Akademiker. Jamaika habe nun eine einmalige Gelegenheit, einen Wirtschaftszweig zu revolutionieren, sagte Politikprofessor Rupert Lewis. Jamaika ist für den Anbau von Marihuana bekannt. Für ein Jahrhundert war Cannabis auf der Insel verboten, dennoch ist es allgegenwärtig. (taz.de, 07.04.2014)

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/

Neuseeland. New Zealand regulates drugs
The New Zealand government says its radical new approach to controlling psychoactive substances has led to fewer drugs, fewer retailers, and less harm to health. (International Drug Policy Consortium, 06.04.2014)

idpc.net/alerts/2014/04/new-zealand-regulates-drugs

Neuseeland. Government to ban all legal highs within two weeks
The Government will ban all synthetic drugs within two weeks until they can be proven to be low-risk. (NZ Herald, Neuseeland, 27.04.2014)

www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm

Neuseeland. U-turn in New Zealand legal highs regulations
New Zealand took a step backwards Sunday night with proposed changes to their New Psychoactive Substances (NPS) legislation. (International Drug Policy Consortium, 28.04.2014)

idpc.net/blog/2014/04/u-turn-in-new-zealand-legal-highs-regulations

Neuseeland. Psychoactive substances regulatory action taken
Six psychoactive products are to be recalled from the market after they were found to pose more than a low risk of harm to the public. (Ministry of Health, Neuseeland, 01.05.2014)

www.health.govt.nz/news-media/media-releases/psychoactive-substances-regulatory-action-taken

Großbritannien. Exclusive first look: The cannabis legalisation advert
Britain is about to see its first ever ad campaign for the legalisation of cannabis.
The advert, which will be featured on the side of a van as it cruises around central London for three days, comes courtesy of the Clear campaign group. (politics.co.uk, UK, 08.04.2014)

www.politics.co.uk/news/2014/04/08/exclusive-first-look-the-cannabis-legalisation-advert

Shanahan M, Ritter A (2014) Cost Benefit Analysis of Two Policy Options for Cannabis: Status Quo and Legalisation. PLoS ONE 9(4): e95569. doi:10.1371/journal.pone.0095569

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0095569

USA. Study: Legalizing medical marijuana has not increased teen pot use
Among the concerns of those who oppose legalization of marijuana for medical purposes was that one way or the other, the pot would find its way to young people and encourage more drug use. But the first comprehensive study of teen drug use in the states where marijuana is available for medical uses shows that it just hasn't happened. (Washington Post, 24.04.2014)

www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2014/04/24/study-legalizing-medical-marijuana-has-had-zero-impact-on-teen-pot-use/

 

PRÄVENTION

International charter on the prevention of fetal alcohol spectrum disorder
Urgent action is needed to prevent more children from acquiring disorders due to mother's alcohol consumption during pregnancy. This is the appeal from the first international conference on prevention of foetal alcohol spectrum disorders, held in Edmonton, AB, Canada, on Sept 23—25, 2013. (ADD, 03.03.2014)

www.add-resources.org/international-charter-on-the-prevention-of-fetal-alcohol-spectrum-disorder.5433562-76188.html

Bonn. Präventionsprojekt hält Schüler spielerisch vom Rauchen ab
Wer in der fünften und sechsten Klasse am Präventionsprogramm "Eigenständig werden 5+6" teilgenommen hat, greift seltener zur Zigarette, weiß mehr über Sucht­gefahren und steht dem Rauchen kritischer gegenüber. Das zeigt eine aktuelle Studie mit 2.500 Schülern, die das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel befragt hat. (aerzteblatt.de, 14.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58342

Köln. Kinder stark machen für ein Suchtfreies Leben (BZgA)

www.kinderstarkmachen.de

Berlin. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen mahnt zielführende Präventionsstrategien an
"Wir haben keine positiven Nachrichten, denn der Drogenkonsum in Deutschland ist hoch wie nie", sagte Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bei der Vorstellung des Jahrbuch Sucht 2014 heute in Berlin. Die Regierungskoalition würde sich, ebenso wie die Bundesregierungen zuvor, auf Verhaltensappelle beschränken, zielführende Präventionsstrategien jedoch nicht ausreichend umsetzen. "Seit Jahrzehnten wird weiter gemacht wie bisher", kritisierte Gaßmann. (aerzteblatt.de, 22.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58403

 

BEGLEITKRANKHEITEN

Einweisung verhindern: Wie Sie ein Delir zielsicher und schnell erkennen
Das Delir ist kein seltenes Problem in Allgemeinkrankenhäusern und Altenheimen. Trotzdem wird es oft nicht erkannt. Prof. Albert Diefenbacher erklärt auf dem European Psychiatry Congress in München, bei welchen Symptomen an ein Delir gedacht werden muss. (Medscape, 10.03.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901980?

Großbritannien. No simple relationship between drug use and risky sex in London gay men
Very different patterns of behaviour described by London gay men. (namAIDSmap, UK, 01.04.2014)

www.aidsmap.com/No-simple-relationship-between-drug-use-and-risky-sex/page/2842715
www.sigmaresearch.org.uk/projects/project59/

Die Dokumentation und Präsentationen des 13. plenary meeting des 'European Alcohol and Health Forum' (Brüssel, 21. November 2013) stehen auf Englisch zum Download bereit. (European Commission, Public Health) (Quelle: Newsletter Infoset, Schweiz, April 2014)

ec.europa.eu/health/alcohol/events/ev_20131121_en.htm

The levels of use of opioids, amphetamines and cocaine and associated levels of harm: summary of scientific evidence
EMCDDA, Lissabon, März 2014

www.emcdda.europa.eu/publications/literature-review/2014/levels-of-harm

CBT and motivational interviewing are effective treatments for comorbid alcohol use disorders and depression, says new meta-analysis
Alcohol use disorder is frequently comorbid with major depressive disorder, and the disease burden associated with this dual diagnosis is considerably greater than that attributed to each disorder in isolation. This creates a problem for clinicians who are trying to treat depressed problem drinkers, because many services are set up to deal with only one of these disorders. (Mental Elf, UK, 09.04.2014)

www.thementalelf.net/mental-health-conditions/depression/cbt-and-motivational-interviewing-are-effective-treatments-for-comorbid-alcohol-use-disorders-and-depression-says-new-meta-analysis/

Treatment of comorbid alcohol use disorders and depression with cognitive-behavioural therapy and motivational interviewing: a meta-analysis.
Riper H, Andersson G, Hunter SB, de Wit J, Berking M, Cuijpers P.
Addiction. 2014 Mar;109(3):394-406. doi: 10.1111/add.12441. Epub 2014 Jan 16.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24304463

E-cigarettes affect cells
Questions raised over health effects of devices.
Electronic cigarettes have been investigated to assess their effects on gene expression. Electronic cigarettes can change gene expression in a similar way to tobacco, according to one of the first studies to investigate the biological effects of the devices. (Nature News, US, 08.04.2014)

www.nature.com/news/e-cigarettes-affect-cells-1.15015

Dopamine transporter deficiency syndrome: phenotypic spectrum from infancy to adulthood.
Ng J, Zhen J, Meyer E, Erreger K, Li Y, Kakar N, Ahmad J, Thiele H, Kubisch C, Rider NL, Holmes Morton D, Strauss KA, Puffenberger EG, D'Agnano D, Anikster Y, Carducci C, Hyland K, Rotstein M, Leuzzi V, Borck G, Reith ME, Kurian MA.
Brain. 2014 Apr;137(Pt 4):1107-19. doi: 10.1093/brain/awu022. Epub 2014 Mar 10.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3959557/

The effect of clozapine and risperidone on attentional bias in patients with schizophrenia and a cannabis use disorder: An fMRI study.
Machielsen MW, Veltman DJ, van den Brink W, de Haan L.
J Psychopharmacol. 2014 Mar 19. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24646809

Impact of an Abbreviated Cardiac Enzyme Protocol to Aid Rapid Discharge of Patients with Cocaine-associated Chest Pain in the Clinical Decision Unit.
Guirgis FW, Gray-Eurom K, Mayfield TL, Imbt DM, Kalynych CJ, Kraemer DF, Godwin SA.
West J Emerg Med. 2014 Mar;15(2):180-3. doi: 10.5811/westjem.2013.11.19232.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3966447/

Acute cocaine-related health problems in patients presenting to an urban emergency department in Switzerland: a case series.
Bodmer M, Enzler F, Liakoni E, Bruggisser M, Liechti ME.
BMC Res Notes. 2014 Mar 25;7(1):173. doi: 10.1186/1756-0500-7-173.

www.biomedcentral.com/1756-0500/7/173

Treatment for illegal drug use disorders: the role of comorbid mood and anxiety disorders.
Melchior M, Prokofyeva E, Younès N, Surkan PJ, Martins SS.
BMC Psychiatry. 2014 Mar 26;14:89. doi: 10.1186/1471-244X-14-89.

www.biomedcentral.com/1471-244X/14/89

Borderline-Persönlichkeitsstörung und komorbide Abhängigkeitserkrankungen: Epidemiologie und Therapie
Borderline personality disorder and comorbid addiction
Dtsch Arztebl Int 2014; 111(16): 280-6; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0280
Kienast, Thorsten; Stoffers, Jutta; Bermpohl, Felix; Lieb, Klaus

www.aerzteblatt.de/archiv/159051

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Berlin. Was hilft bei chronischen Schmerzen?
Starke Schmerzmittel, die über einen längeren Zeitraum gegen chronische Schmerzen eingenommen werden, haben den gleichen Effekt wie eine Behandlung ohne Medikamente. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Meta-Analyse von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität Darmstadt, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins British Journal of Pharmacology veröffentlicht ist. (Charité – Universitätsmedizin Berlin, 04.04.2014)

www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/was_hilft_bei_chronischen_schmerzen/

Analgesic efficacy of opioids in chronic pain - recent meta-analyses.
Reinecke H, Weber C, Lange K, Simon M, Stein C, Sorgatz H.
Br J Pharmacol. 2014 Feb 15. doi: 10.1111/bph.12634. [Epub ahead of print]

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/bph.12634/abstract

 

TUBERKULOSE

Latent and active tuberculosis: evaluation of injecting drug users.
Mamani M, Majzoobi MM, Torabian S, Mihan R, Alizadeh K.
Iran Red Crescent Med J. 2013 Sep;15(9):775-9. doi: 10.5812/ircmj.6283. Epub 2013 Sep 5.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3929809/

 

DROGENTODESFÄLLE

Deaths from "legal highs": a problem of definitions
Leslie A King,David J Nutt,on behalf of the Independent Scientific Committee on Drugs
The Lancet - 15 March 2014 ( Vol. 383, Issue 9921, Page 952 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60479-7

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60479-7/fulltext

Non-natural manners of death among users of illicit drugs: Substance findings.
Delaveris GJ, Teige B, Rogde S.
Forensic Sci Int. 2014 Feb 20;238C:16-21. doi: 10.1016/j.forsciint.2014.02.009. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24637034

Post-mortem whole body computed tomography of opioid (heroin and methadone) fatalities: frequent findings and comparison to autopsy.
Winklhofer S, Surer E, Ampanozi G, Ruder T, Stolzmann P, Elliott M, Oestreich A, Kraemer T, Thali M, Alkadhi H, Schweitzer W.
Eur Radiol. 2014 Mar 6. [Epub ahead of print]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24599624

Rauschgiftlage 2013
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Präsident des Bundeskriminalamts stellen die Rauschgiftlage 2013 vor
Im Jahr 2013 starben 1.002 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Damit stieg die Zahl der Drogentoten in Deutschland erstmals seit 2009 wieder an – aktuell um rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrzahl der Rauschgifttoten war weiterhin männlich (83 Prozent), das Durchschnittsalter lag - wie im Vorjahr - bei rund 38 Jahren. (Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten und des BKA, 17.404.2014)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-02/rauschgiftlage-2013.html

Pressekonferenz der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und des Präsidenten des Bundeskriminalamtes:
Zahl der Drogentoten / Rauschgiftlage 2013

www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Downloads/BKA_140416__Factsheet.pdf

Drogentodesfälle in Deutschland im Langzeitverlauf (Auswahlgrafiken)

www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Downloads/HP_Drogentodesfaelle_in_Deutschland__im_Langzeitverlauf.pdf

2013 wieder mehr Drogentote. (taz-blog drogerie, 17.04.2014)

blogs.taz.de/drogerie/2014/04/17/2013-wieder-mehr-drogentote/

Viele Drogentote wegen Methadon und Co.
Sechs Prozent mehr Drogentote in Deutschland: Unter den Opfern sind auch rund 250 Menschen, die bei Substitutionsärzten in Behandlung waren, wie ein neuer Bericht zeigt. Nur an Heroin starben mehr Abhängige als an Methadon und Co. (aerztezeitung.de, 17.04.2014)

www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/859073/deutschland-viele-drogentote-wegen-methadon-co.html

 

HEPATITIS

Genf. Hepatitis: WHO fordert Screening und rechtzeitige Therapie
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals eine Leitlinie zur Hepatitis C herausgegeben, an der weltweit 130 Millionen Menschen leiden und jedes Jahr zwischen 350.000 und 500.000 sterben. Die WHO empfiehlt auch den Einsatz der neueren direkt wirkenden Substanzen (DAA), für deren Finanzierung sich die WHO nach dem Beispiel von HIV stark machen will.
Die WHO rät zu einem Screening aller Personen mit einem erhöhten Risiko. Dazu zählen alle Menschen, die vor Einführung des HCV-Tests Blutprodukte erhalten haben, Konsu­menten intravenöser Drogen, HIV-Infizierte, aber auch Menschen, die sich unter schlech­ten hygienischen Bedingungen tätowieren ließen. (aerzteblatt.de, 11.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58313

Guidelines for the screening, care and treatment of persons with hepatitis C infection
WHO, April 2014
Number of pages: 124, English,
ISBN: 978 92 4 154875 5

www.who.int/hiv/pub/hepatitis/hepatitis-c-guidelines/en/

Treating Hepatitis C in Lower-Income Countries
Channa R. Jayasekera, M.D., Michele Barry, M.D., Lewis R. Roberts, M.B., Ch.B., Ph.D., and Mindie H. Nguyen, M.D.
April 10, 2014DOI: 10.1056/NEJMp1400160

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1400160

Marijuana smoking does not accelerate progression of liver disease in HIV-hepatitis C coinfection: a longitudinal cohort analysis.
Brunet L, Moodie EE, Rollet K, Cooper C, Walmsley S, Potter M, Klein MB; Canadian Co-infection Cohort Investigators.
Clin Infect Dis. 2013 Sep;57(5):663-70. doi: 10.1093/cid/cit378. Epub 2013 Jun 28.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3739469/

Interaction between hepatitis C virus and metabolic factors.
Kawaguchi Y, Mizuta T.
World J Gastroenterol. 2014 Mar 21;20(11):2888-2901. Review.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3961972/

Hepatitis C: Interferonfreie Therapien selbst bei Zirrhose wirksam
Die Behandlung der Hepatitis C wird in Zukunft ohne Interferone auskommen. Neue Kombinationen aus direkt wirksamen Wirkstoffen (DAA), die auf der Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (EASL) vorgestellt wurden, versprechen eine höhere Effektivität bei kürzeren Therapiezeiten und besserer Verträglichkeit. (aerzteblatt.de, 14.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58344

Neue Hepatitis-C-Leitlinien – Therapiefortschritt macht Aktualisierung notwendig. (Medscape, 14.04.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4902116

A new direction for hepatitis C
The Lancet
The Lancet - 12 April 2014 ( Vol. 383, Issue 9925, Page 1270 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60630-9

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60630-9/fulltext

Finanzielle Anreize verbessern Impf-Compliance bei Hepatitis B
Schon 30 Britische Pfund pro Patient könnte die Wahrscheinlichkeit, dass Heroinabhängige eine Hepatitis-B-Impfung komplementieren, um den Faktor zwölf steigern. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe um John Strang am National Addiction Centre at King's College London in Zusammenarbeit mit Forscher des Imperial und University College London. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in The Lancet (http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(08)61345-8 ). (aerzteblatt.de,16.04.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58349

Use of contingency management incentives to improve completion of hepatitis B vaccination in people undergoing treatment for heroin dependence: a cluster randomised trial
Tim Weaver PhD,Nicola Metrebian PhD,Jennifer Hellier MSc,Prof Stephen Pilling PhD,Vikki Charles MA,Nicholas Little MSc,Dilkushi Poovendran MSc,Luke Mitcheson DClinPsy,Frank Ryan D Psychol,Owen Bowden-Jones FRCPsych,John Dunn DM,Anthony Glasper MRCPsych,Emily Finch MD,Prof John Strang MD
The Lancet - 9 April 2014
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60196-3

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60196-3/fulltext

Hepatitisviren in Europa tödlicher als HIV
In Europa sterben zehnmal mehr Menschen an den Folgen einer Virushepatitis als an Aids. Dies geht aus einer Analyse der Global Burden of Disease Study (GBD) hervor, die auf dem International Liver Congress in London vorgestellt wurde. (aerzteblatt.de,16.04.2013)

www.aerzteblatt.de/blog/58327

Stipendien der Deutschen Leberstiftung zur Förderung von klinischen Projekten und Studien
Mit den Freistellungs-Stipendien fördert die Deutsche Leberstiftung die Initiierung und Planung von klinischen Studien oder klinischen Projekten. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 1. Oktober 2014 möglich. (Deutsche Leberstiftung, 29.04.2014)

idw-online.de/de/news584308

Eliminating Hepatitis C Within a Generation. What are you going to do about it?
Nine videos filmed at the 11th April 2014 LJWG symposium at EASL International Liver Congress, London. (Jon Derricott, UK, youtube, April 2014)

https://www.youtube.com/playlist?list=PLlOOEKXrTWeabPMBpEWy4_mzL3t9MoHNe

 

HIV

UNODC Scientific Consultation
Vienna, 11 March 2014
"Science addressing drugs and HIV: State of the Art"
A Consensus Statement

https://www.unodc.org/documents/hiv-aids/CND2014/Consensus_Statement_Science_drugs_and_HIV.pdf

Martin M, Vanichseni S, Suntharasamai P, Sangkum U, Mock PA, et al. (2014) Risk Behaviors and Risk Factors for HIV Infection among Participants in the Bangkok Tenofovir Study, an HIV Pre-Exposure Prophylaxis Trial among People Who Inject Drugs. PLoS ONE 9(3): e92809. doi:10.1371/journal.pone.0092809

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0092809

Consolidated guidelines on the use of antiretroviral drugs for treating and preventing HIV infection
WHO first published guidelines on the use of antiretroviral therapy (ART) for HIV infection among adults and adolescents in 2002 and on the use of antiretroviral (ARV) drugs for prevention of mother-to-child transmission (PMTCT) in 2004. The 2006 updates of the guidelines introduced the concept of a public health approach, with simplified and harmonized ART regimens. These publications and their updates, most recently in 2010, have provided important guidance to countries that have scaled up national ARV programmes during the past decade.
In 2013, for the first time, WHO has revised and combined these and other ARV-related guidance documents into one set of consolidated guidelines that addresses the use of ARV drugs for HIV treatment and prevention across all age groups and populations, based on the broad continuum of HIV care. (WHO, Regional Office for Europe, 2014)

www.euro.who.int/en/health-topics/communicable-diseases/hivaids/publications/2014/consolidated-guidelines-on-the-use-of-antiretroviral-drugs-for-treating-and-preventing-hiv-infection

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

Ketamin: "Partydroge" hilft gegen schwerste Depressionen
Intravenöse Infusionen des Allgemeinanästhetikums Ketamin, das wegen seiner dissoziativen Wirkung als Partydroge missbraucht und in England deshalb als Betäubungsmittel auf dem Index steht, können eine schwere Depression durchbrechen. Britische Psychiater berichten im Journal of Psychopharmacology (2014, doi: 10.1177/0269881114527361) über ihre positiven Erfahrungen. (aerzteblatt.de, 03.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58210

Kaffee. Kaffee senkt Sterblichkeit an Leberzirrhose
Chinesen, die täglich zwei oder mehr Tassen Kaffee tranken, sterben einer epidemiologischen Studie in Hepatology (2014; doi: 10.1002/hep.27054) zufolge zu zwei Dritteln seltener an einer nicht-virusbedingten Leberzirrhose. (aerzteblatt.de, 02.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58203

Taking the Pissoir – a novel and reliable way of knowing what drugs are being used in nightclubs
Journal of Substance Use, 2014, Vol. 19, No. 1-2 : Pages 103-107
J. R. H Archer, P. I. Dargan, S. Hudson, S. Davies, M. Puchnarewicz, A. T. Kicman, J. Ramsey, F. Measham, M. Wood, A. Johnston, D. M. Wood
(doi: 10.3109/14659891.2012.740139)

informahealthcare.com/doi/abs/10.3109/14659891.2012.740139

Psychoactive natural products: overview of recent developments.
Ujváry I.
Ann Ist Super Sanita. 2014;50(1):12-27. doi: DOI: 10.4415/ANN_14_01_04.

www.iss.it/publ/anna/2014/1/50112.pdf

Life context of pharmacological academic performance enhancement among university students - a qualitative approach.
Hildt E, Lieb K, Franke AG.
BMC Med Ethics. 2014 Mar 7;15(1):23. doi: 10.1186/1472-6939-15-23.

www.biomedcentral.com/1472-6939/15/23

Drogen in Deutschland: Willkommen im Land der Trinker und Kiffer
Es ist die bisher größte Erhebung zum Drogenkonsum in Deutschland. ZEIT ONLINE hat 22.000 Menschen befragt. Das Ergebnis: Die größte Gefahr ist der tolerierte Suff. (ZEIT ONLINE, 14.04.2014)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogen-in-deutschland-global-drug-survey-drogenbericht

The Global Drug Survey 2014 findings
The 2014 Global Drug Survey (GDS2014) conducted during November / December 2013 was the biggest survey of current drug use ever conducted. Published in 8 languages and promoted through media partners in 17 countries, it received almost 80,000 responses. (Global Drug Survey, UK, 14.04.2014)

www.globaldrugsurvey.com/facts-figures/the-global-drug-survey-2014-findings/

Global Drug Survey: "Der Spaßfaktor von Drogen kommt in der Forschung zu kurz"
Die Wissenschaft ignoriert die Masse der Drogennutzer, sagt Adam Winstock. Es schade der Gesundheitspolitik. Der Suchtforscher hat daher Zehntausende Konsumenten befragt. Ein Interview von Dagny Lüdemann. (zeit.de, 14.04.2014)

www.zeit.de/wissen/2014-04/drogen-global-drug-survey-adam-winstock

Zürich/Bornheim. UNO-Berater fordert strengere Regeln im Umgang mit Ritalin
Der Schweizer UNO-Berater Pascal Rudin hat den Umgang mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) kritisiert und strengere Regeln für den Ritalin-Konsum bei Kindern gefordert. (aerzteblatt.de, 22.04.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58410

 

ALKOHOL

Montagud-Romero S, Daza-Losada M, Vidal-Infer A, Maldonado C, Aguilar MA, et al. (2014) The Novelty-Seeking Phenotype Modulates the Long-Lasting Effects of Intermittent Ethanol Administration during Adolescence. PLoS ONE 9(3): e92576. doi:10.1371/journal.pone.0092576

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0092576

Erdozain AM, Morentin B, Bedford L, King E, Tooth D, et al. (2014) Alcohol-Related Brain Damage in Humans. PLoS ONE 9(4): e93586. doi:10.1371/journal.pone.0093586

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0093586

Qi Z, Tretter F, Voit EO (2014) A Heuristic Model of Alcohol Dependence. PLoS ONE 9(3): e92221. doi:10.1371/journal.pone.0092221

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0092221

Alcohol and mortality in Russia: prospective observational study of 151.000 adults
Prof David Zaridze MD,Sarah Lewington DPhil,Alexander Boroda MD,Ghislaine Scélo PhD,Prof Rostislav Karpov MD,Prof Alexander Lazarev MD,Irina Konobeevskaya MD,Vladimir Igitov MD,Tatiyana Terechova PhD,Prof Paolo Boffetta MD,Paul Sherliker BA,Xiangling Kong MSc,Gary Whitlock PhD,Jillian Boreham PhD,Paul Brennan PhD,Prof Richard Peto FRS
The Lancet - 26 April 2014 ( Vol. 383, Issue 9927, Pages 1465-1473 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(13)62247-3

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(13)62247-3/fulltext

 

AMPHETAMINE

Global smart update: the changing nature of ecstasy
The special segment of the current issue addresses the changing nature of the content of drugs and substances sold as "ecstasy". For this purpose, the historical background of MDMA and the original active component of ecstasy is outlined; a description of MDMA, its legal status and its mechanism of action is presented and reported adverse effects associated with its use are briefly summarized. Finally, the composition of pills currently sold as "ecstasy" is discussed. (UNODC, USA, Global Smart Update 14, 2014)

www.unodc.org/documents/scientific/Global_SMART_Update_11_web.pdf

Berlin. Neues Informationsblatt Crystal/Methamphetamin
Gestiegene Drogenfunde lassen auf einen Anstieg des Konsums von Crystal Meth in Berlin schließen: Im Januar 2014 beschlagnahmte die Polizei eine Rekordmenge. Aber was ist Crystal Meth? Die neuste Veröffentlichung der Fachstelle für Suchtprävention Berlin informiert über Crystal Meth, seine Wirkungsweise, Verbreitung, rechtliche Grundlagen, Prävention und Beratungs- und Hilfeangebote. (Fachstelle für Suchtprävention Berlin, Februar 2014)

www.berlin-suchtpraevention.de/Neues_Informationsblatt_Crystal_Methamphetamin-c1-l1-c1-l1-ar233.html

Österreich. "Wir werden mit Crystal-Meth-Patienten überschwemmt"
In den Grenzregionen zu Tschechien steigt laut Experten der Konsum von Crystal Meth. Ersatzmedikamente gibt es nicht, es bleibt der kalte Entzug, den viele abbrechen. (Der Standard, Österreich, 25.04.2014)

derstandard.at/1397521031793/Wir-werden-mit-Crystal-Meth-Patienten-ueberschwemmt

Illegale Drogen – "Crystal Meth": Enormes Suchtpotenzial
Dtsch Arztebl 2014; 111(17): A-738 / B-638 / C-611
Härtel-Petri, Roland

www.aerzteblatt.de/archiv/159404

 

CANNABIS

Kleiner Hippocampus bei Kiffern
Schädigt der Konsum von Cannabis das Gehirn? In einer aktuellen Meta-Analyse wurden die bisher zu dieser Frage durchgeführten Studien zusammengefasst. (drugcom.de, 31.03.2014)

www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/

Multidimensional family therapy decreases the rate of externalising behavioural disorder symptoms in cannabis abusing adolescents: outcomes of the INCANT trial
Michael P Schaub, Craig E Henderson, Isidore Pelc, Peter Tossmann, Olivier Phan, Vincent Hendriks, Cindy Rowe, Henk Rigter
BMC Psychiatry 2014, 14:26 (31 January 2014)

www.biomedcentral.com/1471-244X/14/26

Synthetic Cannabinoid Use in New Zealand: Assessing the harms
A report to The STAR Trust
Prepared by Geoff Noller, PhD
Substance Use and Policy Analysis, 2014

www.thestartrust.org/images/pdf/Synthetic%20cannab%20harms%20NZ%20final%20draft-3.pdf

McPartland JM, Guy GW, Di Marzo V (2014) Care and Feeding of the Endocannabinoid System: A Systematic Review of Potential Clinical Interventions that Upregulate the Endocannabinoid System. PLoS ONE 9(3): e89566. doi:10.1371/journal.pone.0089566

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0089566

Cannabis use among a sample of 16 to 18 year-old students in Switzerland.
Dammann G, Dürsteler-Macfarland KM, Strasser H, Skipper GE, Wiesbeck GA, Wurst FM.
Psychiatr Danub. 2014 Mar;26(1):56-65.

www.hdbp.org/psychiatria_danubina/pdf/dnb_vol26_no1/dnb_vol26_no1_56.pdf

A Review of Magnetic Resonance Spectroscopy Studies in Marijuana using Adolescents and Adults.
Sneider JT, Mashhoon Y, Silveri MM.
J Addict Res Ther. 2013 Apr 24;Suppl 4. pii: 010.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3936252/

Im Rausch der Cannabinoide
Vor 50 Jahren ist der Hauptwirkstoff von Cannabis erstmals identifiziert worden. Der Entdecker, Raphael Mechoulam, hat später auch herausgefunden, dass der Körper selbst Cannabinoide herstellt. Seitdem findet die Forschung immer mehr Belege dafür, wie wichtig körpereigene Cannabinoide für unser Denken, Fühlen und Handeln sind - und welchen Einfluss THC hierauf hat. (drugcom.de, Topthema April 2014)

www.drugcom.de/topthema/

Schlaflos im Entzug
Kiffen entspannt. Noch mehr kiffen macht müde. Viele Konsumierende nutzen die Wirkung von Cannabis zum Einschlafen, manche täglich. Allerdings steigt damit auch das Risiko für eine Cannabisabhängigkeit - und Schlafstörungen im Entzug. (drugcom.de, Topthema Mai 2014)

www.drugcom.de/topthema/

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

USA. Non-psychoactive CBD oil made from marijuana plants poised to be game-changer
A Colorado marijuana innovation is changing the way lawmakers in even the most conservative parts of the country talk about cannabis and is poised to create a rapid expansion in the number of states that have legalized marijuana in some way. (Denver Post, USA, 30.03.2014)

www.denverpost.com/marijuana/ci_25450052/cbd-marijuana-oil-changing-game

Medical Marijuana: What the Research Shows. (Medscape Medical News, USA, 02.04.2014)

www.medscape.com/viewarticle/822942

Die Legalisierung von medizinischem Cannabis verursacht keinen Anstieg der Kriminalität und könnte Gewalttaten reduzieren. (IACM-Informationen vom 05.04.2014)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Morris RG, TenEyck M, Barnes JC, Kovandzic TV (2014) The Effect of Medical Marijuana Laws on Crime: Evidence from State Panel Data, 1990-2006. PLoS ONE 9(3): e92816. doi:10.1371/journal.pone.0092816

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0092816

Frankfurt/Main. Cannabis als Medikament - Ein Joint macht die Muskeln locker
Ingrid Wunn nutzt Cannabis, um die Folgen einer unheilbaren Krankheit zu lindern. Ihr Arzt findet das gut. Sie selbst setzt sich für eine generelle Freigabe des berauschenden Krauts ein. (faz.net, 06.04.2014 )

www.faz.net/aktuell/rhein-main/cannabis-legalisierung-in-frankfurt-ingrid-wunn-12881051.html

USA. Public Health Service Approves Medical Marijuana Study, Marking Historic Shift in Federal Policy
On March 14, 2014, in an historic shift in federal policy, the U.S. Department of Health and Human Services granted permission for MAPS to purchase marijuana from the National Institute on Drug Abuse (NIDA) for our planned study of marijuana for symptoms of PTSD in U.S. veterans. We have been working for over 22 years to start marijuana drug development research, and this is the first time we've been granted permission to purchase marijuana from NIDA, the sole provider of marijuana for federally regulated research in the United States. (MAPS, USA, 09.04.2014)

www.maps.org/media/update/

www.maps.org/research/mmj/marijuana_for_ptsd_study/

USA. Whoopi Goldberg: My vape pen and I, a love story (column)
"I took a sip. It was beautiful. And my pen and I have been together ever since." (thecannabist.co (Denver Post), USA, 17.04.2014)

www.thecannabist.co/2014/04/17/whoopi-vape-pen-love-story-column/9571/

Systematic review: Efficacy and safety of medical marijuana in selected neurologic disorders
Report of the Guideline Development Subcommittee of the American Academy of Neurology
Barbara S. Koppel, MD, FAAN, John C.M. Brust, MD, FAAN, Terry Fife, MD, FAAN, Jeff Bronstein, MD, PhD, Sarah Youssof, MD, Gary Gronseth, MD, FAAN and David Gloss, MD
doi: 10.1212/WNL.0000000000000363 Neurology April 29, 2014 vol. 82 no. 17 1556-1563

www.neurology.org/content/82/17/1556.full

 

KOKA / KOKAIN

Emergency health consequences of cocaine use in Europe. A review of the monitoring of drug-related acute emergencies in 30 European countries
This study reveals the substantial levels of morbidity related to cocaine use, translated into the large number of cocaine cases seen in various emergency settings in European countries. This health burden is often not captured by other traditional drug indicators. The report also points to the potential for early prevention, assessment and referral opportunities that may currently be overlooked, including the referral of some patients who may benefit from specific counselling or treatment. (EMCDDA, Portugal, April 2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/scientific-studies/2014/cocaine-emergencies

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

Ketamin und Mephedron. Member states notify drug commission on dangerous substances, urge international control
The United Kingdom and China have notified the UN Secretary-General and UNODC's Executive Director about the need to add mephedrone and ketamine, two psychoactive substances which until now were not controlled at the international level, to the most restricted category of drugs -known as Schedule I- under the 1971 Convention on Psychotropic Substances. It is expected that these requests will be reviewed by the World Health Organization's Expert Committee on Drug Dependence during their next meeting in June. Both compounds are considered by the international community as new psychoactive substances (NPS). (UNODC, 19.03.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/March/member-states-notify-drug-commission-on-dangerous-substances-urge-international-control.html

Wirkungen und Risiken neuartiger psychoaktiver Substanzen: Fehldeklaration und Verkauf als "Badesalze", "Spice" und "Forschungschemikalien"
Dtsch Arztebl Int 2014; 111(9): 139-47; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0139
Hohmann, Nicolas; Mikus, Gerd; Czock, David

www.aerzteblatt.de/archiv/155700/Wirkungen-und-Risiken-neuartiger-psychoaktiver-Substanzen-Fehldeklaration-und-Verkauf-als-Badesalze-Spice-und-Forschungschemikalien

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Zigaretten ohne Zusatzstoffe sind nicht Bio
Zigaretten "ohne Zusätze" treffen den Zeitgeist und locken gesundheitsbewusste Menschen. In Wahrheit sind sie ein zynischer Witz. (spiegel.de, 03.04.2014)

www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/zigaretten-ohne-zusatzstoffe-sind-nicht-bio-a-961867.html

Estimating the Harms of Nicotine-Containing Products Using the MCDA Approach
Nutt D.J. · Phillips L.D. · Balfour D. · Curran H.V. · Dockrell M. · Foulds J. · Fagerstrom K. · Letlape K. · Milton A. · Polosa R. · Ramsey J. · Sweanor D.
Eur Addict Res 2014;20:218-225 (DOI:10.1159/000360220)

www.karger.com/Article/FullText/360220

Heidelberg.
Zusatzstoffe in Tabakprodukten / EU-Projekt PITOC
Informationen zur Gesundheitsgefährdung durch Tabakzusatzstoffe
Die Tabakhersteller fügen ihren Produkten zahlreiche Zusatzstoffe zu. Diese Tabakzusatzstoffe machen ein ohnehin schon gesundheitsschädliches Produkt noch gefährlicher. Das EU-Projekt Information der Öffentlichkeit über Tabakkontrolle (Public Information Tobacco Control, PITOC) informiert politische Entscheidungsträger, Journalisten und Nichtregierungsorganisationen in einem umfassenden Report sowie die Öffentlichkeit in leicht verständlichen Factsheets über die Funktionsweise von ausgewählten Zusatzstoffen und deren Wirkung auf die Gesundheit.

Sieben dieser Factsheets wurden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, und sieben vom Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu, RIVM), Bilthoven, Niederlande, verfasst. Die Einführung ist ein gemeinsames Produkt. (DKFZ, o.D.)

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/PITOC_Zusatzstoffe_in_Tabakprodukten.html

Newsletter Tabakentwöhnung; Nr. 55, April 2014. (DKFZ, Heidelberg)
Inhalt: Neue Tabakproduktrichtlinie im EU-Parlament verabschiedet; Konferenzrückblick: SRNT in Seattle; Konferenzrückblick: WAT-Tagung in Frankfurt; Neue Publikationen.

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Newsletter_Tabakentwoehnung.html

Antipsychotic medication and tobacco use among outpatients with schizophrenia: a cross-sectional study.
Wijesundera H, Hanwella R, de Silva VA.
Ann Gen Psychiatry. 2014 Mar 19;13(1):7. doi: 10.1186/1744-859X-13-7.

www.annals-general-psychiatry.com/content/13/1/7

Systematic review and meta-analysis of opioid antagonists for smoking cessation.
David SP, Chu IM, Lancaster T, Stead LF, Evins AE, Prochaska JJ.
BMJ Open. 2014 Mar 14;4(3):e004393. doi: 10.1136/bmjopen-2013-004393.

bmjopen.bmj.com/content/4/3/e004393.long

Shiffman S, Dunbar MS, Li X, Scholl SM, Tindle HA, et al. (2014) Smoking Patterns and Stimulus Control in Intermittent and Daily Smokers. PLoS ONE 9(3): e89911. doi:10.1371/journal.pone.0089911

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0089911

Hookah research resources
The use of hookahs, or waterpipes, to smoke tobacco and herbal products is increasing in global popularity, but there is little or no regulation of them.
The following resources may be useful to researchers and policymakers working to contribute to the body of hookah smoking research, and to educate smokers about associated health risks. (Global Health Matters newsletter, March / April 2014, Volume 13, Issue 2)

www.fic.nih.gov/News/GlobalHealthMatters/march-april-2014/Pages/nih-hookah-waterpipe-research.aspx

 

OPIATE / OPIOIDE

Cohort protocol paper: the Pain and Opioids In Treatment (POINT) study.
Campbell G, Mattick R, Bruno R, Larance B, Nielsen S, Cohen M, Lintzeris N, Shand F, Hall WD, Hoban B, Kehler C, Farrell M, Degenhardt L.
BMC Pharmacol Toxicol. 2014 Mar 20;15(1):17. doi: 10.1186/2050-6511-15-17.

www.biomedcentral.com/2050-6511/15/17

OPIATE-BLOCKING IMPLANTS: MAGIC BULLET OR DANGEROUS EXPERIMENT?
For some a magic bullet, for others, an unsafe and ethically dubious experiment, few treatments for opiate addiction arouse as much controversy as naltrexone implants and injections which block the effects of heroin for up to several months. Naltrexone is an opiate antagonist which has no psychoactive effects but commandeers the neural receptors targeted by opiate-type ('opioid') drugs. The implant form inserted under the skin blocks opiates for up to six months; an intramuscular depot injection approved for medical use in the USA and Russia lasts about a month. Both avoid the need to take medication daily, in theory overcoming the main shortcoming of oral naltrexone – that patients usually stop taking the tablets and resume heroin use. (findings.org.uk, UK, 30.04.2014)

findings.org.uk/hot_topics.php

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Ukraine/Russland. Russia bans methadone in Crimea
There are twice as many drug addicts in Crimea as in Russia, Federal Drug Control Service chief Viktor Ivanov says. (itar-tass.com, Russland, 26.03.2014)

en.itar-tass.com/russia/725413

Russland/Krim. Methadon-Verbot
Russland verordnet Krim-Bewohnern "kalten Entzug"
Rund 12.000 Menschen auf der Krim sind mit dem HI-Virus infiziert. Die Abgabe des Ersatzstoffs Methadon an Drogenabhängige half zuletzt bei der Eindämmung der Krankheit – nun ist der Stoff illegal. (welt.de, 06.04.2014)

www.welt.de/vermischtes/article126627114/Russland-verordnet-Krim-Bewohnern-kalten-Entzug.html

Gießen. Jetzt auch ambulante Methadon-Reha
Er oder sie ist längst von den Drogen weg, hat Familie und Beruf – und möchte nun auch loskommen vom Methadon. Aber dafür drei Monate in eine Klinik zu gehen, könnte den Arbeitsplatz gefährden. Für solche Fälle bietet das Suchthilfezentrum jetzt die Möglichkeit einer "übergangsweisen substitutionsgestützten ambulanten Rehabilitation". (Giessener Allgemeine, 08.04.2014)

www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Jetzt-auch-ambulante-Methadon-Reha-_arid,489010_regid,1_puid,1_pageid,113.html

Großbritannien. Delivering recovery. Independent expert review of opioid replacement therapies in Scotland.
Scottish Drug Strategy Delivery Commission.
The Scottish Government, 2013.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Holland R, Maskrey V, Swift L, Notley C, Robinson A, Nagar J, Gale T, Kouimtsidis C. Treatment retention, drug use and social functioning outcomes in those receiving 3 months versus 1 month of supervised opioid maintenance treatment. Results from the Super C randomized controlled trial. Addiction 2014 109;4:596-604
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24304349

Kommentar in Andrew Byrne's blogspot Dr.Andrew's Opinion (Redfern Clinic, Sydney, Australien, April 2014)

methadone-research.blogspot.de/2014/04/noble-attempt-to-tease-out-role-of-dose.html

Stuttgart. Suchtmedizin - Der Praxisalltag
Gespräch mit dem Suchtmediziner Dr.Albrecht Ulmer
Hexal, April 2014

www.hexal.de/gesundheit/therapiegebiete/suchtmedizin/drogensubstitution/interview-suchtmediziner/

When higher doses in opioid replacement treatment are still inadequate – association to multidimensional illness severity: a cohort study
Reimer J, Boniakowski E, Bachner C, Weber B, Tietje W, Verthein U, Walcher S
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :13 (28 February 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/13

Risk of anaphylaxis in opioid dependent persons: effects of heroin versus substitution substance
Ute Maurer, Carola Kager, Christina Fellinger, Dagmara Loader, Augustin Pollesböck, Bernhard Spitzer and Reinhart Jarisch
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9:12 doi:10.1186/1747-597X-9-12

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/12

Comparison of toxicity associated with nonmedical use of benzodiazepines with buprenorphine or methadone.
Lee SC, Klein-Schwartz W, Doyon S, Welsh C.
Drug Alcohol Depend. 2014 May 1;138:118-23. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2014.02.014. Epub 2014 Feb 23.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24629782

Neuseeland. New Zealand Practice Guidelines for Opioid Substitution Treatment 2014
This document contains practical and evidence-based advice for clinicians on best practice for the clinical assessment and treatment of clients with opioid dependence. They replace the guidelines that were published in 2008 . (Ministry of Health, Neuseeland, 2014)

www.health.govt.nz/publication/new-zealand-practice-guidelines-opioid-substitution-treatment-2014

Subletter 2/2014, Hexal, April 2014

  • Fortbildung: Laktose und Saccharose als Marker für einen intravenösen Konsum von Substitutionsmitteln
  • Strafrecht: BGH entlastet Substitutionsärzte
  • Drogenpolitik: Marlene Mortler zuständig für Fragen rund um das Thema Sucht
  • Studie: Crystal-Meth hält Einzug in die Arbeitswelt
  • Perspektiven: Suchtmedizin als Fachbegriff

www.subletter.de/sites/default/files/subLetter-02-2014_0.pdf

USA. The Institute for Research, Education and Training in Addictions (IRETA) has prepared an infographic that addresses immediate consequences, long-term effects, and the relationship between benzodiazepine use and medication-assisted recovery.
The Institute for Research, Education and Training in Addictions – April 10, 2014

iretablog.org/2014/04/10/infographic-benzodiazepine-use-and-medication-assisted-treatment/

Insomnia Medications for Patients in Medication-Assisted Treatment. (Jana Burson's Blog, USA, 12.04.2014)

janaburson.wordpress.com/2014/04/12/insomnia-medications-for-patients-in-medication-assisted-treatment/

 

BUPRENORPHIN

Extended release naltrexone injection is performed in the majority of opioid dependent patients receiving outpatient induction: A very low dose naltrexone and buprenorphine open label trial.
Mannelli P, Wu LT, Peindl KS, Swartz MS, Woody GE.
Drug Alcohol Depend. 2014 Feb 15. pii: S0376-8716(14)00056-8. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2014.02.002. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24602363

Management of opioid addiction with buprenorphine: French history and current management.
Poloméni P, Schwan R.
Int J Gen Med. 2014 Mar 3;7:143-8. doi: 10.2147/IJGM.S53170. eCollection 2

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3949694/

Abuse and diversion of buprenorphine sublingual tablets and film.
Lavonas EJ, Severtson SG, Martinez EM, Bucher-Bartelson B, Le Lait MC, Green JL, Murrelle LE, Cicero TJ, Kurtz SP, Rosenblum A, Surratt HL, Dart RC.
J Subst Abuse Treat. 2014 Mar 3. pii: S0740-5472(14)00035-X. doi: 10.1016/j.jsat.2014.02.003. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24680219

USA. Take-Home Induction of Buprenorphine Feasible, Safe
Initiating unobserved buprenorphine induction to treat opioid dependence may help lower barriers to care in this population, new research suggests.
Results from an observational study suggest that opioid-dependent patients attending a primary care clinic who were given a 1-week prescription of buprenorphine, written instructions, and then sent home and followed with telephone support showed that this approach was feasible and safe. (Medscape Medical News - Conference News, American Society of Addiction Medicine (ASAM) 45th Annual Medical-Scientific Conference, Orlando/Florida, 16.04.2014)

www.medscape.com/viewarticle/823685

 

DIAMORPHIN

"SALOME gave my dignity back": the role of randomized heroin trials in transforming lives in the Downtown Eastside of Vancouver, Canada.
Jozaghi E.
Int J Qual Stud Health Well-being. 2014 Mar 13;9:23698. doi: 10.3402/qhw.v9.23698. eCollection 2014.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24646474

Berlin. KONTROLLIERTER ENTZUG: Schuss auf Rezept
Berliner Psychiater gibt Heroin an Suchtpatienten heraus - als Therapie. (Deutschlandradio Kultur, 24.04.2014)

www.deutschlandradiokultur.de/kontrollierter-entzug-schuss-auf-rezept.947.de.html

 

METHADON

Europa. Review of oral methadone medicines containing povidone started
The European Medicines Agency has started a review of oral (by mouth) methadone medicines that also contain povidone. Methadone-containing medicines are used in rehabilitation programs in patients dependent on opioids, such as heroin, to prevent or reduce withdrawal symptoms in order to decrease the chance of relapse. (EMA, 11.04.2014)

www.ema.europa.eu/ema/index.jsp

Intervention Review
Methadone at tapered doses for the management of opioid withdrawal
Laura Amato, Marina Davoli, Silvia Minozzi, Eliana Ferroni, Robert Ali, Marica Ferri
Editorial Group: Cochrane Drugs and Alcohol Group

www.thecochranelibrary.com/view/0/index.html

Published Online: 28 FEB 2013
Assessed as up-to-date: 20 JUL 2012
DOI: 10.1002/14651858.CD003409.pub4

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD003409.pub4/abstract
onlinelibrary.wiley.com/store/10.1002/14651858.CD003409.pub4/asset/CD003409.pdf

Methadone safety: a clinical practice guideline from the american pain society and college on problems of drug dependence, in collaboration with the heart rhythm society.
Chou R, Cruciani RA, Fiellin DA, Compton P, Farrar JT, Haigney MC, Inturrisi C, Knight JR, Otis-Green S, Marcus SM, Mehta D, Meyer MC, Portenoy R, Savage S, Strain E, Walsh S, Zeltzer L.
J Pain. 2014 Apr;15(4):321-37. doi: 10.1016/j.jpain.2014.01.494.

jpain.org/article/PIIS1526590014005227/fulltext

Research gaps on methadone harms and comparative harms: findings from a review of the evidence for an american pain society and college on problems of drug dependence clinical practice guideline.
Weimer MB, Chou R.
J Pain. 2014 Apr;15(4):366-76. doi: 10.1016/j.jpain.2014.01.496.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24685460

Methadone overdose and cardiac arrhythmia potential: findings from a review of the evidence for an american pain society and college on problems of drug dependence clinical practice guideline.
Chou R, Weimer MB, Dana T.
J Pain. 2014 Apr;15(4):338-65. doi: 10.1016/j.jpain.2014.01.495.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24685459

Alpha2-adrenergic agonists for the management of opioid withdrawal.
Gowing L, Farrell MF, Ali R, White JM.
Cochrane Database Syst Rev. 2014 Mar 31;3:CD002024. doi: 10.1002/14651858.CD002024.pub4.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24683051

Achievement of take-home dose privileges is associated with better-perceived sleep and with cognitive status among methadone maintenance treatment patients.
Peles E, Schreiber S, Domany Y, Sason A, Tene O, Adelson M.
World J Biol Psychiatry. 2014 Mar 25. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24666249

Impact of opioid pharmacotherapy on arterial stiffness and vascular ageing: cross-sectional and longitudinal studies.
Reece AS, Hulse GK.
Cardiovasc Toxicol. 2013 Sep;13(3):254-66. doi: 10.1007/s12012-013-9204-4.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23456431

Continued drug use during methadone treatment in China: A retrospective analysis of 19,026 service users.
Sullivan SG, Wu Z, Cao X, Liu E, Detels R; for the National Methadone Maintenance Treatment Working Group.
J Subst Abuse Treat. 2013 Dec 25. pii: S0740-5472(13)00290-0. doi: 10.1016/j.jsat.2013.12.004. [Epub ahead
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24629884

Großbritannien. Parents using methadone to pacify children, charity warns
Adfam research into childhood deaths shows 'rare but real' use of the drug by parents as means to calm young children. (The Guardian, UK, 29.04.2014)

www.theguardian.com/uk-news/2014/apr/29/parents-methadone-pacify-children-deaths-adfam

Medications in Drug Treatment: Tackling the Risks to Children
Adfam, UK, 2014

www.adfam.org.uk/cms/docs/adfam_ost_fullreport_web.pdf

 

GENDER

Hohenheim. Forschungsstelle Glücksspiel: Frauen werden seltener, dafür schneller spielsüchtig als Männer
Hoher Forschungsbedarf: Wissenschaftliche Tagung der Universität Hohenheim beleuchtet geschlechtsspezifische Unterschiede der Spielsucht. (Universität Hohenheim, 31.03.2014; aerzteblatt.de, 01.04.2014)

idw-online.de/de/news580058
https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/start
www.aerzteblatt.de/nachrichten/58188

Neue DHIVA erschienen
Die Frühlings-DHIVA berichtet unter anderem über den Blut-Aids-Skandal und das Vergessen, Homosexualität und Russland, Sexuelle Gewalt und Schweigen und gibt spannende Buch-Tipps.

www.aidshilfen.de/CMS/newsletter/upload/01_NL_ahnrw/2014/2014_03_31_NL_03/2014_fruehlings_dhiva.pdf

USA. Gender differences are an important factor when examining patterns in substance abuse
Information from new SAMHSA report can assist with designing outreach, prevention and treatment programs
Of the 1.8 million admissions to substance abuse treatment facilities in 2011, about 609,000 were female and 1.2 million were male, according to a new report by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration. (SAMHSA, USA, 03.04.2014)

www.samhsa.gov/newsroom/advisories/1404030214.aspx

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2014, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2014

www.bas-muenchen.de/Veranstaltungen/

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

kT/KISS-Ausbildung - Freie Plätze
In den kT-/KISS-Ausbildungen in Hamburg, München, Zürich und Heidelberg sind noch freie Plätze vorhanden.
Die Termine hierfür sind:

  • Hamburg: /02.-04. Juni und 09.-11. Juli/ 2014
  • München: /23.-25. Juli und 15.-17. September/ 2014
  • Zürich: /08.-10. September und 20.-22. Oktober 2014 /
  • Heidelberg: /29.-31. Oktober und 26.-28. November 2014/

www.gk-quest.de
info@gk-quest.de

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_86/Fort-_und_Weiterbildung_dgs-info_86.pdf

 

HARM REDUCTION

Harm reduction works: Examples from around the World
Abundant evidence shows that harm reduction programmes can significantly reduce HIV transmission among people who inject drugs.
several countries are demonstrating the benefits of actively scaling up quality programmes that are based on human rights and public health needs. (UNAIDS, 2014)

dl.dropboxusercontent.com/u/64663568/library/UNAIDS_Harm_Reduction.pdf

Niederlande. Die Ausgekotzten räumen auf
Ramon Smits mag seinen Job. "Wenn ich Müll aufsammle, denke ich nicht an Bier." Trotzdem braucht der alkoholabhängige Straßenkehrer seine tägliche Ration, die ihm die Stadt als Lohn ausgibt. (taz.de, 31.03.2014)

taz.de/bier-fuers-fegen-in-amsterdam/!135860/

Commentary
The impact of harm reduction on HIV and illicit drug use
Ti L, Kerr T
Harm Reduction Journal 2014, 11 :7 (21 February 2014)

www.harmreductionjournal.com/content/11/1/7

Europa. Drugs, harms and youth
The state of drug use and harm reduction amongst youth in european countries. (euro-yoda.org, 2013)

dl.dropboxusercontent.com/u/64663568/library/Drugs-harms-and-youth.pdf

Berlin. Astrid Leicht über Drogenkonsumenten und den Brennpunkt Stuttgarter Platz
Mit Spritzenautomaten und Präsenz vor Ort versucht der Verein Fixpunkt die schlimmsten Folgen von Drogenkonsum zu mildern. (Berliner Woche, 27.03.2014)

www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-charlottenburg-wilmersdorf/artikel/39272-astrid-leicht-ueber-drogenkonsumenten-und-den-brennpunkt-stuttgarter-platz/

USA. FDA approves new hand-held auto-injector to reverse opioid overdose
First naloxone treatment specifically designed to be given by family members or caregivers
The U.S. Food and Drug Administration today approved a prescription treatment that can be used by family members or caregivers to treat a person known or suspected to have had an opioid overdose. Evzio (naloxone hydrochloride injection) rapidly delivers a single dose of the drug naloxone via a hand-held auto-injector that can be carried in a pocket or stored in a medicine cabinet. (FDA NEWS RELEASE, USA, 03.04.2014)

www.nytimes.com/2014/04/04/health/fda-approves-portable-drug-overdose-treatment.html

Experts Applaud Rapid FDA Approval of Opioid Overdose Device. (Medscape Medical News, 04.04.2014)

www.medscape.com/viewarticle/823094

USA – New York. A.G. Schneiderman Unveils Statewide "COP" Program To Equip And Train Every New York Law-Enforcement Officer With Heroin Antidote Naloxone
Life-Saving Program Funded Largely By Money Recovered From Drug Dealers
Schneiderman: Making Naloxone More Widely Available Will Literally Save Lives And Give People A Second Chance Before It's Too Late. (NY State Office of the Attorney General, 03.04.2014)

www.ag.ny.gov/press-release/ag-schneiderman-unveils-statewide-cop-program-equip-and-train-every-new-york-law

How to Stop Overdose Deaths in New York
New York's Attorney General is proposing to use $5 million to equip every state and local police officer with the overdose antidote naloxone. Is this a breakthrough for overdose prevention? (Open Society Foundations, USA, 10.04.2014)

www.opensocietyfoundations.org/voices/how-stop-overdose-deaths-new-york

Irland. Cork treatment centre trains addicts in resuscitation skills in effort to prevent overdose deaths
A Cork treatment centre is training people who are addicted to drugs and alcohol in resuscitation skills in a bid to prevent death from overdose. (Irish Times, Irland, 08.04.2014)

www.irishtimes.com/news/health/cork-treatment-centre-trains-addicts-in-resuscitation-skills-in-effort-to-prevent-overdose-deaths-1.1753304

Großbritannien. Facts to help you have a good time when you're out at pubs and clubs and to help keep you safe.
Whether you are taking drugs, alcohol, medicines or herbal substances, this guide will tell you their effects, the risks you take, and how to deal with problems, whether they happen to you or a friend. You should know what the law says, what medics say, how to stay safe and how to come down safely. (vitalinfo.org, UK, April 2014)

www.vitalinfo.org.uk

Vital info
This is the fifth version of the Vital Info booklet (619KB) and has proved so popular that around 500,000 have been distributed across London. (cityoflondon.gov.uk, 2014)

www.cityoflondon.gov.uk/services/adult-health-wellbeing-and-social-care/drugs-and-alcohol/london-drug-and-alcohol-policy-forum/Pages/london-drug-and-alcohol-resources.aspx
www.cityoflondon.gov.uk/services/adult-health-wellbeing-and-social-care/drugs-and-alcohol/london-drug-and-alcohol-policy-forum/Documents/vital-info.pdf

Overdose rescues by trained and untrained participants and change in opioid use among substance-using participants in overdose education and naloxone distribution programs: a retrospective cohort study.
Doe-Simkins M, Quinn E, Xuan Z, Sorensen-Alawad A, Hackman H, Ozonoff A, Walley AY.
BMC Public Health. 2014 Apr 1;14(1):297. [Epub ahead of print]

www.biomedcentral.com/1471-2458/14/297/abstract

Hessen. Modellprojekt "Drug Checking" für gefährliche Pillen
Die schwarz-grüne Koalition will Aufklärung und Gesundheitsschutz von Drogennutzern verbessern. Dazu wird nach Informationen der FR ein Modellversuch mit dem "Drug Checking" vorbereitet. (fr-online.de, 15.04.2014)

www.fr-online.de/hessische-landespolitik/modellprojekt--drug-checking--fuer-gefaehrliche-pillen,23887878,26848256.html

The High-Way Code
A guide to safer, more enjoyable drug use
Global Drug Survey knows pleasure drives drug use, not the avoidance of harm.
As far as we know, no guide has ever outlined the impact of harm reduction strategies on the pleasure users obtain from drugs, until now.
Based on the experience of almost 80,000 people who took part in the Global Drug Survey 2014, the High-way Code is the first guide to safer drug use voted for by people who take drugs. The results seem to suggest that safer drug use can be more enjoyable drug use. (globaldrugsurvey.com, 14.04.2014)

www.globaldrugsurvey.com/brand/the-highway-code/

USA. S.F. program reduces risks for gay men who use meth
Methamphetamine users who focus on cutting back or practicing safer methods of getting high - instead of trying to quit the drug altogether - are also able to reduce risky sexual behaviors that can make them vulnerable to HIV, according to San Francisco researchers. (SF Gate, USA, 19.04.2014)

www.sfgate.com/health/article/S-F-program-reduces-risks-for-gay-men-who-use-5414165.php

Medication-Assisted Therapies — Tackling the Opioid-Overdose Epidemic
Nora D. Volkow, M.D., Thomas R. Frieden, M.D., M.P.H., Pamela S. Hyde, J.D., and Stephen S. Cha, M.D.
New England Journal of Medicine
April 23, 2014DOI: 10.1056/NEJMp1402780

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1402780

Huang Y-F, Yang J-Y, Nelson KE, Kuo H-S, Lew-Ting C-Y, et al. (2014) Changes in HIV Incidence among People Who Inject Drugs in Taiwan following Introduction of a Harm Reduction Program: A Study of Two Cohorts. PLoS Med 11(4): e1001625. doi:10.1371/journal.pmed.1001625

www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1001625

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

NWR. 25 Jahre Spritzenautomaten-Projekt in NRW
Aus diesem Anlass findet am 06.05.2014 im Rahmen eines Fachtags ein Empfang in Düsseldorf statt.

www.saferuse-nrw.de
www.aidshilfen.de/CMS/newsletter/upload/01_NL_ahnrw/2014/2014_03_31_NL_03/2014_einladung_und_anmeldung_25_jahre_spritzenautomaten.pdf

Dänemark. Denmark opens more "drug-rooms" after successful trial. (afp, 10.04.2014)

www.globalpost.com/dispatch/news/afp/140410/denmark-opens-more-drug-rooms-after-successful-trial

Rumänien. Examining the role of Drug Consumption Rooms in Romanian HIV Prevention. (talkingdrugs.org, UK, 10.04.2014)

www.talkingdrugs.org/examining-the-role-of-drug-consumption-rooms-in-romanian-hiv-prevention

Großbritannien. Needle and syringe programmes
Public health guidance, PH52 - Issued: April 2014
This guidance updates and replaces NICE public health guideline 18 (published February 2009).

guidance.nice.org.uk/PH52

Kanada. Nurses help addicts inject heroin at controversial clinic battling H.I.V.
British Columbia has successfully stemmed an epidemic of AIDS in one of the hardest to reach populations: intravenous drug addicts. Correspondent William Brangham examines the ways that medical professionals are taking on the spread of H.I.V, including a look inside a controversial facility where nurses help drug addicts inject illegal drugs. (PBS, USA, 13.04.2014, Video, 10:02)

www.pbs.org/newshour/bb/facility-works-curb-spread-h-v-among-intravenous-drug-users/

"Druckräume" – ungeliebte Lebensretter?
Vor fast genau 20 Jahren eröffneten in Hamburg und Frankfurt die ersten Drogenkonsumräume – auch als Antwort auf die hohe Zahl von Drogentodesfällen. Was sie leisten und warum es sie trotzdem in vielen Städten bis heute nicht gibt, erklärt Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe, im Gespräch mit Holger Sweers. (DAH, 17.04.2014)

blog.aidshilfe.de/2014/04/17/druckraeume-ungeliebte-lebensretter/

DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN
Im Rahmen des von der Deutschen AIDS-Hilfe veranstalteten jährlichen Treffens des Arbeitskreises Drogenkonsumräume (AK Konsumraum) ist es gelungen, ein bundesweit einheitliches Dokumentationssystem für Drogennotfälle zu erarbeiten. An den Treffen nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus fast allen deutschen Drogenkonsumräumen und Drogentherapeutischen Ambulanzen (NRW) teil.
Auf Basis der Dokumentation können Aussagen zur Anzahl, den Orten und Schweregraden von Drogennotfällen erhoben werden. Darüber hinaus bietet die Dokumentation die Möglichkeit, Risikofaktoren für Intoxikation zu erkennen sowie Symptome und Maßnahmen im Notfall abzubilden.
Für das Jahr 2013 liegen Daten aus 18 Einrichtungen und 15 Städten vor. Somit haben 75% der insgesamt 24 Drogenkonsumräume in Deutschland an dieser Evaluation teilgenommen.
Von den insgesamt dokumentierten 584 Drogennotfällen betrafen 77% (450) Männer und 23% (134) Frauen. (DAH, o.D.)

www.aidshilfe.de/sites/default/files/DAH%20Drogennotfälle%202013.pdf

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Q&A: Kofi Annan
Kofi Annan is chair of the Kofi Annan Foundation which works to promote better global governance and strengthen the capacities of people and countries to achieve a fairer, more secure world. He is a former Secretary General of the United Nations and Nobel Peace Prize laureate. Kofi Annan took time to answer questions from Matters of Substance about his role on the board of the Global Commission on Drug Policy. (drugfoundation.org.nz, Neuseeland, o.D.)

drugfoundation.org.nz/matters-of-substance/kofi-annan

Die verheerenden Auswirkungen des Drogenkriegs auf die Volksgesundheit: Die versteckte Hepatitis-C Epidemie
BERICHT DER WELTKOMMISSION FÜR DROGENPOLITIK
Mai 2013, deutschprachige Ausgabe

www.globalcommissionondrugs.org/hepatitis/GCDP_HepatitsC_2013_130717_low.pdf

Recent trends in drug policy reform and UNGASS 2016
Drug policies are now moving from a law-enforcement dominated approach towards the protection of health.
De Regenboog Groep / Correlation Network, NL, 2013

dl.dropboxusercontent.com/u/64663568/library/drug_policy_reform_UNGASS.pdf

What Is UNGASS 2016?
Over the last few decades, the international war on drugs has led to public health crises, mass incarceration, corruption, and black market–fueled violence. Governments have begun calling for a new approach, and reforms in some countries have spurred unprecedented momentum for change. Pressed by drug war–fatigued Latin American leaders, the UN General Assembly plans to hold a review of the drug control system in 2016. (Open Society Foundations, März 2014)

www.opensocietyfoundations.org/explainers/what-ungass-2016

Wien. 57th Session of the Commission on Narcotic Drugs – CND-blog.

www.cndblog.org

We Have Consensus Houston
One of the unreported key events in the mainstream media at the recently concluded 57th session of the Commission on Narcotic Drugs (CND) in Vienna was the coming together of scientists from all over the world with clear consensus statements on what science tells us today on drugs and harm reduction. (huffingtonpost.com, 28.03.2014)

www.huffingtonpost.com/michel-d-kazatchkine/we-have-consensus-houston_b_5044693.html
www.cndblog.org/2014/03/presentations-of-conclusions-of-un.html
www.leahn.org/wp-content/uploads/2014/03/Consensus-Statement-Science-drugs-and-HIV.pdf

The INCB Must Be Transparent
Coletta Youngers, a Senior Fellow at the Washington Office on Latin America says the International Narcotics Control Board overstepped its mandage in its criticism of Uruguay's legalization of cannabis. In addition, she emphasizes that the INCB is the only UN agency that works in secrecy. (Drug Reporter, Ungarn, Video, 01:21)

www.youtube.com/watch

 

EUROPA

RUSSLAND

"Eine Abreibung, die sie nicht vergessen"
In Moskau machen Studenten Jagd auf Drogendealer. Sie behaupten, friedlich zu sein. Unser Fotograf hat sie besucht. Und erzählt hier eine andere Geschichte von Oskar Piegsa und Evgeny Makarov. (Die ZEIT, 06.04.2014)

www.zeit.de/campus/2014/02/russland-studenten-drogendealer/komplettansicht

 

ASIEN

INDIEN

Delhi druglords use actresses' names as codes
(...) Tracing the drug route, police said, a consignment of heroin originates in Afghanistan, reaches Pakistan-Occupied-Kashmir before entering India. (India Today, 03.04.2014)

indiatoday.intoday.in/story/delhi-druglords-heroin-madhuri-sridevi-rakhi-sawant-drug-racket/1/352592.html

 

AFGHANISTAN

Afghan opium production explodes despite billions spent, says US report
Report by DC's Afghanistan war watchdog found opium cultivation unaffected by $7.5bn US spent to combat it. (The Guardian, UK, 30.04.2014)

www.theguardian.com/world/2014/apr/30/afghan-opium-production-explodes-billions-spent-us-report

An Afghan Village Of Drug Addicts, From Ages 10 to 60
Herat is one of the most graceful cities in Afghanistan. Its traditions go back to the Persian empire, with its exquisite blue and green glass, and its thriving poetry scene. (npr, USA, audio, 08.$$)

www.npr.org/blogs/parallels/2014/04/30/306590068/an-afghan-village-of-drug-addicts-from-ages-10-to-60

 

MYANMAR / BURMA

Myanmar and drugs - Getting higher
Opium-growing is on the rise again, as is drug consumption. (The Economist, 12.04.2014)

www.economist.com/news/asia/21600748-opium-growing-rise-again-drug-consumption-getting-higher

 

AMERIKA

USA

Heroin Surging North out of Mexico Spreads in U.S.
The surge of cheap heroin spreading in $4 hits across rural America can be traced back to the remote valleys of the northern Sierra Madre.
With the wholesale price of marijuana falling — driven in part by decriminalization in sections of the United States — Mexican drug farmers are turning away from cannabis and filling their fields with opium poppies. (Washington Post, USA, 06.04.2014)

www.washingtonpost.com/world/tracing-the-us-heroin-surge-back-south-of-the-border-as-mexican-cannabis-output-falls/2014/04/06/58dfc590-2123-4cc6-b664-1e5948960576_story.html

USA. The Drug War = Mass Deportation: 250,000 Deported for Drug Offenses in Last 6 Years
The drug war has increasingly become a war against migrant communities. It fuels racial profiling, border militarization, violence against immigrants, intrusive government surveillance and, especially, widespread detentions and deportations.
Media and politicians have tried to convince us that everyone who gets deported is a violent criminal, a terrorist or a drug kingpin. But a newly released, first-of-its-kind report shatters that notion, showing instead that the majority (some two-thirds) of those deported last year were guilty of minor, nonviolent offenses – including thousands deported for nothing more than possessing small quantities of drugs, typically marijuana. (Drug Policy Alliance, USA, 10.04.2014)

www.drugpolicy.org/blog/drug-war-mass-deportation-250000-deported-drug-offenses-last-6-years

 

LATEINAMERIKA – KARIBIK

Women paying price of Latin America drug wars
As growing numbers of women languish in Latin American jails on drug-trafficking charges, their role in organized crime is under the spotlight - as is the prison system that incarcerates them, and the patriarchal society that appears to be failing them. (IRIN News, USA, 15.04.2014)

www.irinnews.org/report/99944/women-paying-price-of-latin-america-drug-wars

Women and drugs in the Americas
A policy working paper
Organization of American States (OAS) und Inter-American Commission of Women (CIM), January 2014

www.oas.org/documents/eng/press/WomenDrugsAmericas-EN.pdf

 

PANAMA

How Indigenous Tribes Are Fighting the Drug Cartels. (vice.com, 02.04.2014)

motherboard.vice.com/read/indigenous-tribes-vs-the-drug-cartels

 

PARAGUAY

Paraguay: From transporting to refining cocaine
Since 2012, the National Anti-Drug Secretariat (SENAD) has dismantled 10 clandestine laboratories where drug traffickers processed cocaine from Bolivia and Colombia. (Infosurhoy.com, 10.04.2014)

infosurhoy.com/en_GB/articles/saii/features/main/2014/04/10/feature-01

 

KOLUMBIEN

The victims of Colombia aerial fumigation
The rural farmers who are negatively impacted by aerial fumigation in Colombia are one of the most overlooked groups affected by the continuing drug conflict in the South American nation. (Colombia Reports, 04.04.2014)

colombiareports.co/victims-aerial-fumigation/

 

AFRIKA

KENIA

Australian navy seizes heroin worth $268 million from dhow off Kenya
An Australian warship patrolling the Indian Ocean has seized more than a tonne of heroin worth A$289 million ($268 million) from a dhow in Kenyan waters. (Times of India, Indien, 25.04.2014)

timesofindia.indiatimes.com/world/rest-of-world/Australian-navy-seizes-heroin-worth-268-million-from-dhow-off-Kenya/articleshow/34204157.cms

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

Medical Apps: Hilfreich für chronisch Kranke
Dtsch Arztebl 2014; 111(15): A-635 / B-546 / C-526
Becker, Stefan; Mitchell, Anna; Albrecht, Urs-Vito
Mobile Anwendungen auf dem Smartphone können das Management chronischer Erkrankungen erleichtern. Allerdings gibt es auch Barrieren.

www.aerzteblatt.de/archiv/158906

Webrecherche: Europäische Suchmaschine gestartet
Dtsch Arztebl 2014; 111(16): A-699
Als einzige in Europa entwickelte Suchmaschine indexiert Qwant.com sukzessive das gesamte Web einschließlich der sozialen Netzwerke. Nach dem Start in Frankreich im Juli 2013 ist QWANT jetzt auch offiziell in Deutschland verfügbar. "Wir möchten die Freiheit der Nutzer bei der Suche im Internet wiederherstellen. Deshalb erfolgt die Ergebnisanzeige bei Qwant.com ungefiltert und unabhängig von vorherigen Suchanfragen, und der Besucher bleibt anonym", erklärte Manuel Rozan, einer der Gründer von QWANT, der seit 2011 gemeinsam mit einem 25-köpfigen Team an der Entwicklung der Suchmaschine arbeitet.

www.aerzteblatt.de/archiv/159343
www.qwant.com

 

NEUERSCHEINUNGEN

Günter Amendt prägte in der Schweiz wie in Deutschland die Drogenpolitik der vergangenen zwanzig Jahre maßgeblich.
Im Juni 2014 wäre Amendt 75 Jahre alt geworden.

Günter Amendt
Legalisieren!
Vorträge zur Drogenpolitik
Herausgegeben von Andreas Loebell
Rotpunktverlag Zürich
ca. 250 Seiten, Broschur
Format 13,5 — 20,4 cm
ca. Fr. 25.– / € 19,90
isbn 978-3-85869-590-1, wg 1973

Erscheint im Mai/Juni 2014

www.rotpunktverlag.ch/cgibib/germinal_shop.exe/VOLL

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Europa. EMCDDA Scientific Committee elects new leaders
The EMCDDA Scientific Committee, meeting in Lisbon this week, elected its new Chair and Vice Chair for the next three years. Prof. Dr Gerhard Bühringer (Germany) was elected to the position of Chair and Dr Anne Line Breteville-Jensen (Norway) to the position of Vice Chair. (EMCDDA, Lissabon, 01.04.2014)

www.emcdda.europa.eu/news/2014/fs5

Addiction and the Brain-Disease Fallacy
Sally Satel and Scott O. Lilienfeld
Front Psychiatry. 2013; 4: 141.
Published online Mar 3, 2014. doi: 10.3389/fpsyt.2013.00141, PMCID: PMC3939769

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3939769/

Großbritannien. Controversial trial at NHS clinics to offer cash for drug addicts who stay clean
Experts say financial incentives in the form of a £10 shopping voucher could revolutionise drug treatment in Britain. (Independent, UK, 09.04.2014)

www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/controversial-trial-at-nhs-clinics-to-offer-cash-for-drug-addicts-who-stay-clean-9247189.html

Integration of substance use disorder services with primary care: health center surveys and qualitative interviews
Urada D, Teruya C, Gelberg L, Rawson R
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2014, 9 :15 (28 March 2014)

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/15

Systematic review of N-acetylcysteine in the treatment of addictions.
Asevedo E, Mendes AC, Berk M, Brietzke E.
Rev Bras Psiquiatr. 2014 Mar 17;0:0. [Epub ahead of print]

www.scielo.br/scielo.php

Hamburg. DZSKJ Newsletter - Wissenschaft für die Praxis
Hamburg, April 2014

  • Kurzüberblick zum Stand der Forschung zur E-Zigarette: wie weit ist der Gebrauch verbreitet, was ist über die gesundheitlichen Auswirkungen bekannt und wie wird der Gebrauch der E-Zigarette gesundheitspolitisch eingeschätzt?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen der intensiven Nutzung sozialer Netzwerke im Internet und dem psychosozialen Funktionsniveau von Jugendlichen? Ergebnisse einer Studie in sechs europäischen Ländern.
  • Welches sind die cannabisbezogenen Wirkerwartungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit internalisierenden Problemen? Und, unterscheiden sie sich z.B. von denjenigen mit externalisierenden Problemen?
  • Welches Fazit kann über mehrere Jahrzehnte Forschung zu effektiven Elementen von Gemeinde-basierter Tabakprävention gezogen werden? Hinweise liefert ein systematischer Überblick der U.S.-amerikanischen Forschung.

www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_aca532f89eb67239114f6ef1f39cb09f.pdf

Hamburg. DZSKJ: Hinweisen möchten wir Sie auf das im Mai dieses Jahres startende Hamburger Basiscurriculum Jugend und Sucht. Es bündelt gezielt die Kompetenzen und Ansätze der im Fortbildungsbereich Jugend und Sucht tätigen Einrichtungen. Das Curriculum richtet sich an Fachkräfte aus Schule, Freizeiteinrichtungen sowie der ambulanten und stationären Jugendhilfe und vermittelt aktuelles Fachwissen und Handlungsoptionen rund um die Lebenswelten von konsumierenden und nicht-konsumierenden Jugendlichen. (DZSKJ Newsletter - Wissenschaft für die Praxis, Hamburg, April 2014)

www.basiscurriculum-hamburg.de.

Guidelines for identification and management of substance use and substance use disorders in pregnancy
World Health Organization 2014,
Languages: English,
ISBN: 9789241548731

www.who.int/substance_abuse/publications/pregnancy_guidelines/en/

Großbritannien. Individually tailored treatment plans for treating drug dependence are being trialled internationally
A paper published in the Drug and Alcohol Dependence Journal last week details development and statistical validity of the Addiction Dimensions for Assessment and Personalised Treatment (ADAPT) tool. (blenheimcdp.org, UK, 29.04.2014)

www.blenheimcdp.org.uk/news/view/105/individually_tailored_treatment_plans_for_treating_drug_dependence_are_being_trialled_internationall

Marsden, J., et al., Development of the Addiction Dimensions for Assessment and Personalised Treatment (ADAPT). Drug Alcohol Depend. (2014), dx.doi.org/10.1016/j.drugalcdep.2014.03.018

www.blenheimcdp.org.uk/data/files/ADAPT.pdf

Joachim Eul & Heino Stöver:
Konsumerfahrung, Konsumbereitschaft, Risikoeinschätzung und gewünschte Rechtslage und deren Wechselbeziehungen untereinander zu Cannabis und anderen Drogen in der Bevölkerung Deutschlands
[Consumption experience, consumption readiness, risk assessment and desired legal situation with cannabis and other drugs and their interrelations with each other in the population of Germany]
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 2014;11:1-64,

www.indro-online.de/eulstoever2014.pdf

 

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Approbation of drug usage in rock and roll music. (UNODC, Bulletin on Narcotics – 1969, Issue 4)

https://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1969-01-01_4_page005.html

Walk Right In - The Rooftop Singers
(1963, Video, 01:39)

https://www.youtube.com/watch?v=8hpPuFnq85A

USA. High Culture in Colorado
Far from being bummed out by Colorado's burgeoning legal marijuana market, the Colorado Symphony Orchestra is planning a series of BYOC (bring your own cannabis) concerts this year. Entitled "Classically Cannabis: The High Note Series," the performances represent the orchestra's attempt to reach a new, younger audience, so as to bolster its shaky finances and future. (The New York Times, 30.04.2014)

takingnote.blogs.nytimes.com/2014/04/30/high-culture-in-colorado/;
takingnote.blogs.nytimes.com/2014/04/30/high-culture-in-colorado

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juni 2014.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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