dgs-info, Ausgabe 85, April 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine Meldung aus dem Allgäu:

Kaufbeuren. Ärzteprotest gegen Berufsverbot für Methadon-Arzt aus Kaufbeuren - 61-Jähriger habe Drogenkranken nur helfen wollen

Heftigen Protest in Kaufbeurer und Ostallgäuer Medizinerkreisen hat die Entscheidung der Regierung von Schwaben ausgelöst, einem Kaufbeurer Arzt die Zulassung zu entziehen. Über 50 Ärzte sprechen von einem "skandalösen und unglaublichen" Vorgehen der Justiz und der Bezirksregierung. In einem gemeinsam unterzeichneten Schreiben sehen sie "einen menschenverachtenden Feldzug gegen Substitutionsmediziner". (all-in.de, 20.03.2014)

www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Aerzteprotest-gegen-Berufsverbot-fuer-Methadon-Arzt-aus-Kaufbeuren;art2757,1570224

Dem beabsichtigten Approbationsentzug ging ein Urteil voraus, in dem ausgeführt wird, dass die zu Last gelegten Taten nicht in der Absicht geschehen sind, Gewinn oder Einnahmen zu erzielen, sondern aus einer großen Nähe zu den Patienten geschahen, die einer Arbeit nachgehen und denen deshalb ein tägliches Erscheinen in der Praxis kaum möglich war. Das Gericht hat ein Berufsverbot für die Substitutionsbehandlung über fünf Jahre ausgesprochen. Ein Approbationsentzug und damit ein totales Berufsverbot ergibt sich daraus nicht zwingend, die Regierung von Schwaben hat durchaus Entscheidungsspielraum.

Die DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin schließt sich deshalb dem Aufruf ärztlicher Kollegen aus Kaufbeuren an, die Bayerische Landesregierung anzurufen, ihren Einfluss auf die Regierung in Schwaben geltend zu machen.

Tübingen. IRIS ist ein Online-Programm speziell für Frauen zur Unterstützung beim Tabak- oder Alkoholverzicht in der Schwangerschaft. Los geht's am 7.April 2014. Interessierte erhalten umfassende Informationen zum Thema Schwangerschaft und Tabak bzw. Schwangerschaft und Alkohol und haben nach einer diagnostischen Befragung und entsprechender Eignung die Möglichkeit, ein email-gestütztes Coaching in Anspruch zu nehmen. Das Behandlungsziel ist dabei die Abstinenz von Alkohol oder Tabak, die Dauer der Unterstützung beträgt 12 Wochen.

www.iris-plattform.de

Das Bundesministerium für Gesundheit bittet um Verbreitung dieser Mitteilung:

Gesundheitsförderung im Partysetting: Entwicklung und Erprobung eines Fortbildungskonzepts für Beschäftigte in Tanzbetrieben und Diskotheken zum Umgang mit riskantem Suchtmittelkonsum ihrer Gäste. (Vergabestelle: Bundesministerium für Gesundheit, 25.03.2014, Abgabetermin: 07.05.2014)

www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/EDITOR/Bundesministerium-fuer-Gesundheit/2014/03/906058.html

Die jüngst veröffentlichte Speed/Crystal-Studie weist nach, dass ein Konsum dieser Substanzen nicht nur im Freizeitbereich zu beobachten ist, sondern auch im schulischen Bereich, im Ausbildungs- oder beruflichen Kontext, in der schwulen "Party-Szene", bei psychischer Komorbidität, bei Konsumenten mit Kindern und bei solchen mit besonders riskanten Konsumgewohnheiten. (SUBSTANZEN – AMPHETAMINE)

UN-Generaksekretär Ban Ki Moon hat sich für Hilfe statt Bestrafung für Drogenkonsumenten ausgesprochen: Im Kampf gegen Rauschmittel sollten sich Länder nach Ansicht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf die Unterstützung statt auf die Kriminalisierung von Konsumenten konzentrieren. Wissenschaftlicher Konsens zeige, so Ban Ki Moon, dass die Entkriminalisierung von Drogenkonsum, der Austausch von Nadeln oder Substitutionstherapien für Abhängige die Ausbreitung von HIV und anderer Krankheiten entscheidend verhindere. Innovative Ideen seien gefragt.

Weitere Berichte zur 57.Sitzung Commission on Narcotic Drugs in Wien lesen Sie in der Rubrik INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS. Und im heutigen Leittext verweisen wir auf einen Artikel in LANCET über die Aktivitäten der Organisation "International doctors for healthier drug policies".

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Doctors criticise UN's approach to global drugs control
Ed Holt
The Lancet - 29 March 2014 ( Vol. 383, Issue 9923, Page 1114 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60550-X

Doctors criticise UN's approach to global drugs control
A high-level UN meeting on international drug policy came to a close last week with doctors lamenting the lack of progress on health issues. Ed Holt reports from Vienna.
Growing numbers of doctors are calling for a health-based approach to be adopted as a cornerstone of global drugs policy as a high-level UN conference highlights what critics say are continued failings in international bodies' strategies for dealing with global drug problems.
The High-Level Review at the latest annual session of the UN Commission on Narcotic Drugs (CND) - the chief policy-making body for international drug control - in Vienna earlier this month assessed how the UN is meeting goals for dealing with the global drug problem ahead of a UN General Assembly Special Session on Drugs in 2016.

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60550-X/fulltext

International Doctors for Healthy Drug Policies (IDHDP)

www.idhdp.com/en/home/

 

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 – Mitgliederwerbung

Mit der Aktion 500+ im vergangenen Jahr ist es nicht gelungen, die Mitgliederzahl auf über 500 zu steigern. Es konnten allerdings die altersbedingten Austritte aufgefangen werden, immerhin.

Die DGS setzt deshalb die Kampagne fort: Wer bis zum DGS-Kongress im November Mitglied wird, erhält freien Eintritt.

Das Kongressprogramm erscheint demnächst.

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2 – Volkskrankheit Sucht? Experte Albrecht Ulmer spricht über fehlende Hilfen auf dem Land

Seit vielen Jahren setzt sich Dr. Albrecht Ulmer für Patienten mit Suchterkrankungen und kämpft für ein Behandlungsangebot. Dazu gehört für ihn ein besseres medizinisches Hilfesystem - auch im ländlichen Raum. (Südwest Presse, 26.02.2014)

www.swp.de/crailsheim/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2471576

 

DGS 3 – Interview mit DGS-Vorstandsmitglied Hans-Günter Meyer-Thompson zum Cannabisverbot. (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22.03.2014)

www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Cannabis-im-Selbstversuch

 

DGS 4 - SUCHTTHERAPIE - Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (dgsps).

https://www.thieme.de/de/suchttherapie/profil-1850.htm

 

DGS 5 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im März 2014

 

DGS 6: Kongresse und Veranstaltungen 2013/2014 mit Beteiligung der DGS

19. Suchttherapietage in Hamburg
Schwerpunkt: Eltern – Kinder – Sucht
10. - 13. Juni 2014

www.suchttherapietage.de/index.php/17-suchttherapietage-in-hamburg-2012/

15. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
03.07.2014 bis 05.07.2014 in München

www.sv-veranstaltungen.de/15-interdisziplinarer-kongress-fur-suchtmedizin/

23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
Schnittstellen der Suchtmedizin
Therapie – Kosten – Politik
7. - 9. November 2014
Veranstaltungsort: Berlin

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

 

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

INCB encourages States to consider the abolition of the death penalty for drug-related offences
"Member states are encouraged to consider abolishing the death penalty for drug-related offences", says Raymond Yans, President of the International Narcotics Control Board (INCB), which recently discussed the issue of the imposition of the death penalty for drug-related offences. (UN Information Service, Wien, 05.03.2014)

www.incb.org/documents/Publications/PressRelease/PR2014/press_release_050314.pdf

Greifswald/Leipzig. Stigmatisierung psychisch Kranker nimmt zu
Die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt allen Aufklärungskampagnen zum Trotz eher zu als ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie einer Arbeitsgruppe um Georg Schomerus von der Universitätsmedizin Greifswald. Sie hat ihre Ergebnisse im British Journal of Psychiatry veröffentlicht (doi:10.1192/bjp.bp.112.122978). (aerzteblatt.de, 12.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57914

Olsen Y, Sharfstein JM. Confronting the Stigma of Opioid Use Disorder - and Its Treatment. JAMA. 2014;():. doi:10.1001/jama.2014.2147

jama.jamanetwork.com/article.aspx

Düsseldorf. Empfehlungen zum Umgang mit HIV-Erkrankten in der Arbeitswelt
Neue Empfehlungen zum Umgang mit HIV-Infizierten in der Arbeitswelt hat die Landeskommission Aids – ein Beratungsgremium der nordrhein-westfälischen Landesregierung – erarbeitet. In Nordrhein-Westfalen (NRW) leben etwa 18.000 Menschen mit HIV. Schätzungen zufolge sind etwa zwei Drittel von ihnen erwerbstätig. Zwar verbessern erfolgreiche Therapien die Lebensperspektive von HIV-Infizierten deutlich, aber von einer gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben sind viele laut der Landeskommission noch weit entfernt. (aerzteblatt.de, 13.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57942

IRAN. Angesichts eines Anstiegs von Hinrichtungen im Iran haben UN-Experten die Regierung aufgefordert, die Vollstreckung von Todesstrafen auszusetzen. Allein seit Anfang 2014 seien im Iran 176 Menschen gehängt worden, erklärten UN-Sonderberichterstatter in Genf. Seit Mitte 2013 nehme die Zahl von Todesurteilen und Hinrichtungen immer mehr zu. Die meisten dieser Hinrichtungen seien im Zusammenhang mit Drogendelikten erfolgt. Damit verstoße der Iran gegen internationale Rechtsgrundsätze. (taz.de, 13.03.2014)

www.taz.de/UN-Experten-kritisieren-Iran/!134716/

Extreme Abuse in the Name of Drug "Treatment"
If a group of men grab you off the street, call you a danger to society, and lock you in a "treatment" facility where you are beaten for trying to escape, who should protect you? This is one of the many troubling questions raised in a new report edited by the UN Special Rapporteur on Torture and funded by the Open Society Foundations. (open society foundations, USA, 13.03.2014)

www.opensocietyfoundations.org/voices/extreme-abuse-name-drug-treatment

Torture in Healthcare Settings: Reflections on the Special Rapporteur on Torture's 2013 Thematic Report
Washington College of Law
CENTER FOR HUMAN RIGHTS & HUMANITARIAN LAW - Anti-Torture Initiative

antitorture.org/wp-content/uploads/2014/03/PDF_Torture_in_Healthcare_Publication.pdf

 

DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

54. DHS Fachkonferenz Sucht: "Suchtprävention für Alle. Ziele, Strategien, Erfolge".
(Potsdam, 13. bis 15. Oktober 2014)

www.dhs.de/index.php

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen veröffentlicht Grundsatzpapier zum Thema Kindeswohl und Substitution (06.03.2014)

www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/kindeswohl-und-substitution.html

"Manual für die Beratung am Telefon". (DHS und BZgA, August 2013)

www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Manual_Sucht-und_Drogenhotline.pdf

 

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Veranstaltungskalender 2014

aidshilfe.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Internationales Konsenspapier: HIV-Therapien schützen vor HIV-Übertragungen
Beim Sex ohne Kondom mit einem erfolgreich behandelten HIV-Positiven ist eine HIV-Übertragung sehr unwahrscheinlich, wenn die Viruslast seit mindestens einem halben Jahr unter der Nachweisgrenze liegt und die Medikamente konsequent eingenommen werden.
Dieser präventive Zusatznutzen einer erfolgreichen antiretroviralen Therapie (ART) steht im Mittelpunkt des gestern veröffentlichten "Community-Konsensuspapiers zum Einsatz der antiretroviralen Therapie zur Prävention der HIV-Übertragung". Das Papier wurde in einem mehrmonatigen Prozess von der European AIDS Treatment Group und NAM/aidsmap.com gemeinsam mit anderen internatonalen Nichtregierungsorganisationen entwickelt. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem das Global Network of People Living with HIV (GNP+), das HIV Justice Network, die französische Aids-Organisation AIDES und die Deutsche AIDS-Hilfe. (DAH, 28.02.2014)

www.aidshilfe.de/aktuelles/meldungen/internationales-konsenspapier-hiv-therapien-schuetzen-vor-hiv-uebertragungen

NRW. Aidshilfe NRW startet Umfrage zu Sex und Drogen unter schwulen Männern
"Wir wollen mit dieser Umfrage in Erfahrung bringen, welche Rolle der Konsum von Rauschmitteln (oral eingenommen oder mit Spritzen injiziert) beim Sex spielt", heißt es in der Erläuterung zum Online-Fragebogen. Außerdem werden Fragen zum Sexualverhalten, zu Safer Sex sowie zum Gebrauch von Potenzmitteln gestellt. (Aidshilfe, NRW, 14.02.2014)

www.aidshilfe.de/aktuelles/meldungen/aidshilfe-nrw-startet-umfrage-zu-sex-und-drogen-unter-schwulen-maennern

Neue Poster der Deutschen AIDS-Hilfe für Einrichtungen der AIDS-Drogen- und Jugendhilfe
Von Drogen bekomme ich kein HIV , von Drogen bekomme ich keine Hepatitis. So lauten die Titel der neuen Poster im Graffitistyle. Hiermit soll auf die Relevanz von Safer use und Safer Sex Strategien verwiesen werden. Darüber hinaus wird über den Slogan verdeutlicht, dass Neuinfektionen bei Drogen gebrauchenden Menschen vielfach auch durch die Verhältnisse begünstigt werden. (Illegalität, fehlende Möglichkeiten zum Erwerb von sterilen Konsumutensilien)

www.aidshilfe.de/de/shop/von-drogen-bekomm-ich-kein-hiv
www.aidshilfe.de/de/shop/von-drogen-bekomm-ich-keine-hepatitis

Medienserie erhält Zuwachs
Ziel ist es Themen die DrogengebraucherInnen interessieren könnten in kurzer Form zusammenzufassen ohne aber wichtige Informationen zu vergessen.
Der Fokus wird auf aktuelle Themen gelegt wie

  • Nr 4 "HIV und Hepatitis? Ein Test schafft Klarheit"
  • Nr. 5 rektaler Drogenkonsum und Nr. 6 Naloxon.

www.aidshilfe.de/de/shop/hepatitis-hiv-ein-test-schafft-klarheit
www.aidshilfe.de/de/shop/your-bum-die-po-injektion
www.aidshilfe.de/de/shop/naloxon-kann-leben-retten

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE - SELBSTHILFE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

Die neue Ausgabe Drogenkurier 97 hat das Thema "Drogenkontrollen" zum Mittelpunkt. Darüber hinaus setzt sich die aktuelle Ausgabe kritisch mit dem Stellenwert der Gesundheitspolitik in der großen Koalition auseinander.
Ab ca. 03.04.2014 findet man den Drogenkurier hier:

www.jes-bundesverband.de/drogenkurier/2014.html

Chancen nahtlos nutzen
Sucht-Selbsthilfe als aktiver Partner im Netzwerk
Blaues Kreuz, Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe e.V., Guttempler und Kreuzbund
Abschlussbericht, 2012

typo3.p120816.mittwaldserver.info/fileadmin/user_upload/pdf/Newsletter/NL1-2014_CNN_Abschluss.pdf

 

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

Bangkok. PHARMA REFUSES TO ENSURE ACCESS TO LIFESAVING HEPATITIS C TREATMENT AT GLOBAL MEETING. (TAG – Treatment Action Group, 28.02.2014)

www.treatmentactiongroup.org/HCV/2014/pharma-refuses-ensure-access-lifesaving-hepatitis-c-treatment-global-meeting

 

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA Fort- und Ausbildungstermine für 2014

www.nada-akupunktur.de

 

INDUSTRIENACHRICHTEN

USA. Reckitt Benckiser Plc (RB.L) Hires Key Bureaucrat Amid Suboxone Tumult. (biospace.com, 22.02.2013; ADAW, 01.10.2012)

www.biospace.com/News/reckitt-benckiser-plc-hires-key-bureaucrat-amid/288370
www.alcoholismdrugabuseweekly.com/article-detail/reckitt-pulls-suboxone-tablets-citing-pediatric-exposures.aspx

Nicotine Branded Made-in-Switzerland Gets E-Cig Boost
Nicotine is so toxic that it's been used as a pesticide, and less than a teaspoon can kill a person. With the advent of electronic cigarettes, that potency is creating an opportunity for pharmaceutical companies that can assure the purity and quality of the drug. (bloomberg.com, 07.03.2014)

www.bloomberg.com/news/2014-03-06/nicotine-branded-made-in-switzerland-gets-e-cig-boost.html

USA. Can Big Tobacco Grow Again?
Last Friday afternoon, in a hotel lounge in Midtown Manhattan, I saw what one of the world's biggest tobacco companies says could be central to its growth in the coming years.
It wasn't a cigarette as we know it—those products, deadly for their users and detested by regulators and health experts, are destined for a long and inevitable decline. And it wasn't an electronic cigarette, the trendy new upstarts in the nicotine business.
Instead, it was a hybrid of the two—a black, cigarette-shaped tube containing a battery and electronics. Into one end of the tube, users plug what looks like a miniature cigarette, a couple of inches long, paper filled with real tobacco. (Wall Street Journal, 03.03.2014)
The user "lights" the cigarette by pressing a button, activating a mechanism that heats the tobacco to a temperature high enough to turn its nicotine into vapor, but not high enough to produce smoke.

blogs.wsj.com/corporate-intelligence/2014/03/03/how-the-cigarette-industry-plans-to-make-tobacco-grow-again/

USA. Legaler Marihuana-Handel in den USA - Dealer im Schalterraum
Gewinne mit Gras: Seit immer mehr US-Bundesstaaten den Marihuana-Handel legalisieren, wird das Geschäft auch für Banken und professionelle Investoren interessant. Regierungen hoffen auf Steuereinnahmen. (sueddeutsche.de, 05.03.2014)

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/legaler-marihuana-handel-in-den-usa-wettbewerb-ums-drogengeld-1.1903784

USA. What America's Users Spend on Illegal Drugs
In January 2012, the U.S. White House Office of National Drug Control Policy (ONDCP) asked RAND to generate national estimates of the total number of users, total expenditures, and total consumption for four illicit drugs from 2000 to 2010: cocaine (including crack), heroin, marijuana, and methamphetamine. Drug users in the United States spend on the order of $100 billion annually on these drugs (in 2010 dollars). (Rand, USA, Februar 2014)

www.rand.org/pubs/research_reports/RR534.html
www.whitehouse.gov/ondcp/research-and-data/estimation-drug-expenditures-consumption-supply
www.whitehouse.gov/sites/default/files/ondcp/policy-and-research/wausid_results_report.pdf

The closure of the Silk Road: what has this meant for online drug trading?
Joe Van Buskirk, Amanda Roxburgh, Michael Farrell, Lucy Burns
Addiction
Volume 109, Issue 4, pages 517–518, April 2014
Article first published online: 8 JAN 2014
DOI: 10.1111/add.12422

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.12422/full

Frankreich. France busts international cannabis money-laundering network.
French police have busted one of the biggest cannabis money-laundering networks ever discovered in the country. Companies in France, Belgium, Dubai, Hong Kong, India and Morocco were part of a criminal network that turned drug money into gold jewellery to be sold in India. (RFI – Radio France International, 14.03.2014)

www.english.rfi.fr/visiting-france/20140314-france-busts-giant-international-money-laundering-network-dubai-india

Großbritannien. Carlsberg offers drinkers half-price beer in exchange for Instagram posts. (marketingweek.co.uk, UK, 17.03.2014)

www.marketingweek.co.uk/4009795.article

USA. Vaporizers, e-cigs of the pot world, are booming. (USA Today, 17.03.2014)

www.usatoday.com/story/money/business/2014/03/15/marijuana-vaporizing-gains/6042675/

Niederlande. E-cigarette patent wars: A case of the vapers
IT IS perhaps a truism that when big tobacco marches in, its lawyers are never far behind. So it is proving with e-cigarettes. Earlier this month Fontem Ventures, a Netherlands-based subsidiary of Britain's Imperial Tobacco, sued 11 American e-cigarette makers in federal court for a range of patent infringements. (Economist, UK, 17.03.2014)

www.economist.com/blogs/schumpeter/2014/03/e-cigarette-patent-wars

Savell E, Gilmore AB, Fooks G (2014) How Does the Tobacco Industry Attempt to Influence Marketing Regulations? A Systematic Review. PLoS ONE 9(2): e87389. doi:10.1371/journal.pone.0087389

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0088041

Global. Pharma refuses to ensure access to lifesaving hepatitis C treatment at global meeting
Global Hepatitis CAB press release
Thirty-eight activists from 22 countries joined forces at the first-ever Hepatitis C Virus (HCV) World Community Advisory Board (CAB) to demand equitable access to treatment for hepatitis C virus (HCV) from six multinational pharmaceutical companies.
Yet AbbVie, Bristol-Myers Squibb, Gilead, Janssen, Merck, and Roche refused to provide a plan for equitable access to treatment for HCV, a curable infection that kills over 350,000 people each year. (HIV Treatment Bulletin, 24.03.2014)

i-base.info/htb/24827

 

RECHT UND GESETZ

Berlin. In Berlin liefern Dealer das Kokain auch nach Hause
Zehn Prozent mehr Rauschgiftdelikte gab es im Jahr 2013 in Berlin. Der Chef des Rauschgiftdezernats spricht über Schmuggel, Millionenumsätze und die Gefahr Crystal Meth. (Berliner Morgenpost, 01.03.2014)

mobil.morgenpost.de/berlin-aktuell/article125315693/in-berlin-liefern-dealer-das-kokain-auch-nach-hause.html

Saviano: "Ich kann bald nicht mehr"
Autor Roberto Saviano, der in seinem neuen Buch der Spur des Kokains folgt, äußert sich im FR-Interview über die Mechanismen des Drogenhandels, den Krieg in Deutschland und das Leben im Untergrund. (Frankfurter Rundschau, 01.03.2014)

www.fr-online.de/kultur/roberto-saviano-interview-saviano---ich-kann-bald-nicht-mehr-,1472786,26429564,item,0.html

Berlin. JVA MOABIT: Erste Konsequenzen nach Schmuggelskandal
Eine Bande hat in großem Umfang Drogen und Handys in die JVA Moabit geschmuggelt. Die Haftanstalt will jetzt ihre gesamten Sicherheitsvorkehrungen auf den Prüfstand stellen. (...) Bei einer Durchsuchung von fünf Hafträumen am Sonnabend fanden Polizisten und Justizbedienstete dann große Mengen Rauschgift, Medikamente und mehrere Handys. Zeitgleich wurde, wie berichtet, auch eine Apotheke in Moabit durchsucht, deren Inhaber Ahmad A. der Schmuggelmafia Subutex und Tilidin zur Übergabe an die JVA verkaufte. (Berliner Zeitung, 04.03.2014)

www.berliner-zeitung.de/berlin/jva-moabit-erste-konsequenzen-nach-schmuggelskandal,10809148,26468118.html

Berlin. Abhörrekorde beim Drogenhandel
In Deutschland wurden im Jahr 2012 gemäß Statistik des Bundesamtes für Justiz insgesamt 23.687 Anordnungen zur Überwachung der Telekommunikation einer Person richterlich genehmigt. 10.944 Fälle davon (46,2%) betrafen den Drogenhandel. (Taz Blogs, 07.03.2014)

blogs.taz.de/drogerie/2014/03/07/abhorrekorde-beim-drogenhandel/

Allgäu. Kriminelle Clans im Allgäu - Die Mafia spricht Schwäbisch. (Süddeutsche Zeitung, 03.03.2014)

www.sueddeutsche.de/bayern/drogen-affaere-bei-der-polizei-die-mafia-spricht-schwaebisch-1.1902213

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG

SUBSTITUTIONSRECHT

entfällt

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Werb D., Kerr T., Nosyk B. et al.: Das temporäre Verhältnis zwischen Indikatoren für das Drogenangebot: eine Untersuchung internationaler staatlicher Überwachungssysteme. BMJ Open 2013 3: e003077; doi: 10.1136/bmjopen-2013-003077

drugscouts.de/sites/default/files/pdf/Das_temporaere_Verhaeltnis_zwischen_Indikatoren_fuer_das_Drogenangebot_eine_Untersuchung_internationaler_staatlicher_UEberwachungssysteme_01.pdf

Berlin. Sonderausstellung "20 Jahre Cannabisbeschluss" vom 09. März bis 30. April im Hanf Museum Berlin. (Grow! 06.03.2014)

grow.de/611.0.html

Berlin. 20 Jahre Cannabisbeschluss: Kriminalisierung läuft weiter auf Hochtouren
Am 9. März jährt sich der Cannabisbeschluss des Bundesverfassungsgerichts zum 20. Mal. Hierzu erklärt Dr. Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik:

Vor 20 Jahren hat das Bundesverfassungsgericht die Strafverfolgungsbehörden angewiesen, von einer Verfolgung bei "gelegentlichem Eigenverbrauch geringer Mengen von Cannabisprodukten" abzusehen. Dennoch läuft die Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten auf Hochtouren und ist seitdem sogar noch angestiegen. Weit über 2,3 Millionen konsumnahe Cannabisdelikte hat die Polizei seit 1994 verfolgt. Mindestens 55 Prozent aller Rauschgiftdelikte sind einfache, konsumnahe Cannabisdelikte. Das bedeutet: Unser heutiges Drogenstrafrecht dient in der Praxis vor allem der Kriminalisierung von einfachen Cannabiskonsumenten. (Harald Terpe MdB, Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag, PRESSEMITTEILUNG NR. 0183-14, 07.03.2014)

www.harald-terpe.de/meine-themen/drogen-sucht/ansicht/20-jahre-cannabisbeschluss-kriminalisierung-laeuft-weiter-auf-hochtouren.html

Göttingen. Strafrechtsprofessor Kai Ambos: "Der Drogenkrieg ist gescheitert"
Kriminologe Lorenz Böllinger von der Universität Bremen hat im November 2013 eine Petition zur Überprüfung des Betäubungsmittelgesetzes auf den Weg gebracht. Zu den Unterzeichnern der Petition gehören unter anderem die Göttinger Strafrechtprofessoren Kai Ambos, Uwe Murmann und Axel Dessecker. Im Tageblatt-Interview spricht Ambos über den Drogenmarkt und die Erfolglosigkeit seiner Bekämpfung mit den bisherigen Mitteln. (Göttinger Tageblatt, 27.02.2014)

www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wissen/Wissen-vor-Ort/Strafrechtsprofessor-Kai-Ambos-Der-Drogenkrieg-ist-gescheitert

Dresden. Strafverteidiger gegen Prohibition
Beim 38. Strafverteidigertag, der am Sonntag in Dresden zu Ende ging, diskutierten 400 Strafverteidiger, Staatsanwälte, Richter und Rechtsgelehrte über drängende Fragen des Rechts und der Gesetzgebung. Dabei war in diesem Jahr auch das Pro und Contra der Entkriminialisierung illegalisierter Drogen das Thema einer Arbeitsgruppe. Die dort erarbeitete Erklärung (PDF) wurde dann vom Plenum des Strafverteidigertags verabschiedet. (Taz Blogs, 23.03.2014)

blogs.taz.de/drogerie/2014/03/23/strafverteidiger-gegen-prohibition/

Köln. Diskussionsrunde zum "Jenke-Experiment: Drogen": Grünen-Politiker Ströbele will CSU für Gesetzesvorlage zur eingeschränkten Cannabis-Freigabe gewinnen. (RTL TELEVISION, 13.03.2014)

www.presseportal.de/pm/7847/2687245/diskussionsrunde-zum-jenke-experiment-drogen-gruenen-politiker-stroebele-will-csu-fuer

 

BERUFSRECHT

Bayern. Berufsverbot für Suchtmediziner

Sein Einsatz für Drogenabhängige ist ihm zum Verhängnis geworden: Das Verwaltungsgericht bestätigte den Approbationsentzug für einen Kaufbeurer Arzt. Doch der will sich mit dem Urteil nicht abfinden - und hat zahlreiche Mitstreiter. (sueddeutsche.de, 03.03.2014)

www.sueddeutsche.de/bayern/verwaltungsgericht-berufsverbot-fuer-suchtmediziner-1.1902214

Itzehoe. Tödlicher Fehler – Geldstrafe für Gefängnisarzt
Die Methadon-Dosis war zu hoch, die Hilfe kam zu spät: So starb im Januar 2011 ein 26-Jähriger aus Wedel in der Itzehoer Justizvollzugsanstalt. Das Amtsgericht hatte den Gefängnisarzt zu 20 000 Euro Geldstrafe verurteilt. In der Berufung vor dem Landgericht wurden daraus 9600 Euro. (Norddeutsche Rundschau, 19.03.2014)

www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/toedlicher-fehler-geldstrafe-fuer-gefaengnisarzt-id6038991.html

Kaufbeuren. Ärzteprotest gegen Berufsverbot für Methadon-Arzt aus Kaufbeuren
61-Jähriger habe Drogenkranken nur helfen wollen
Heftigen Protest in Kaufbeurer und Ostallgäuer Medizinerkreisen hat die Entscheidung der Regierung von Schwaben ausgelöst, einem Kaufbeurer Arzt die Zulassung zu entziehen. Über 50 Ärzte sprechen von einem "skandalösen und unglaublichen" Vorgehen der Justiz und der Bezirksregierung. In einem gemeinsam unterzeichneten Schreiben sehen sie "einen menschenverachtenden Feldzug gegen Substitutionsmediziner". (all-in.de, 20.03.2014)

www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Aerzteprotest-gegen-Berufsverbot-fuer-Methadon-Arzt-aus-Kaufbeuren;art2757,1570224

 

VERKEHRSRECHT

Überraschende Ergebnisse der DRUID-Studie
Mit der Studie "Driving Under Influence of Drugs, Alcohol and Medicines" (DRUID) der Europäischen Union wurden erstmalig epidemiologische und experimentelle Untersuchungen des Einflusses von Drogen und Arzneimitteln auf die Fahrtüchtigkeit beziehungsweise auf verkehrssicheres Verhalten, die im Rahmen der polizeilichen Überwachung zum Drogennachweise durchgeführt wurden, zusammengetragen. (Frank Tempel, Fraktion Die Linke im Bundestag, 23.12.2013)

www.linksfraktion.de/im-wortlaut/ueberraschende-ergebnisse-druid-studie/

Tschechien. Drogen am Steuer: Freie Fahrt für Kiffer in Tschechien?
Regierung in Prag verabschiedet Richtwerte für Betäubungsmittel im Blut. (Prag aktuell, 27.02.2014)

www.prag-aktuell.cz/nachrichten/drogen-am-steuer-freie-fahrt-kiffer-tschechien-27022014-5579

Berlin. Regierung plant: Tonband-Aufnahmen bei der MPU
Neue Pläne für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung: Die Koalition strebt an, dass die Untersuchungen der Verkehrssünder mitgeschnitten werden. (aerztezeitung.de, 18.03.2014)

www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx

Großbritannien. Public approval for driving limits for 16 drugs
The recommended limits for 16 different drugs have now been approved following 2 government consultations. (Dept for Transport, UK, 27.03.2014)

https://www.gov.uk/government/news/public-approval-for-driving-limits-for-16-drugs

 

EUROPA UND DIE WELT

USA. Monthly Number of Federal Drug Defendants Drops to Lowest Level in 14 Years
Soon after Attorney General Eric Holder began making changes to drug laws, the number of drug defendants charged by the federal government dropped in January to its lowest monthly level in almost 14 years, according to a new report. (drugfree.org, 19.03.2014)

www.drugfree.org/join-together/drugs/monthly-number-of-federal-drug-defendants-drops-to-lowest-level-in-14-years

 

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

UN Rapporteur on Torture: Provide clean needles in prisons
The UN Special Rapporteur on Torture has joined the growing list of health experts and human rights bodies urging a move long advocated by the Legal Network: the implementation of prison-based needle and syringe programs (PNSPs). (IDCP, 10.02.2014)

idpc.net/publications/2014/02/un-rapporteur-on-torture-provide-clean-needles-in-prisons

Buprenorphine/Naloxone treatment in the correctional setting: use or misuse.
Oyemade A.
Innov Clin Neurosci. 2013 Nov;10(11-12):13-4. No abstract available.
PMID: 24563815 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3931182/

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Würzburg. SPD-Stadtratskandidat Helmut Fichte fordert die Freigabe von Cannabis
"Mir geht es um ein Zeichen gegen die generelle Verteufelung von Cannabis. Dessen Genuss ist nicht schädlicher ist als der von Alkohol und Nikotin", sagt der frühere Medizinaldirektor beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen. "An Hanf ist noch keiner gestorben", kritisiert er die Kriminalisierung der leichten Droge. Zudem nutze das Verbot wenig. Dadurch werde das Rauschmittel, vor allem für Jugendliche, erst recht interessant. (Main-Post, 07.03.2014)

www.mainpost.de/regional/wuerzburg/spd-stadtratskandidat-helmut-fichte-fordert-die-freigabe-von-cannabis;art735,8015979

Frankfurt/Main. Ortsbeirat im Bahnhofsviertel für legale Cannabis-Verkaufsstelle. (Frankfurter Rundschau, 06.03.2014)

www.fr-online.de/rhein-main/ortsbeirat-im-bahnhofsviertel-fuer-legale-cannabis-verkaufsstelle,1472796,26249690.html

Berlin. Warum eine Legalisierung nicht vertretbar ist
Cannabis ist eine berauschende Substanz, deren Missbrauch gesundheitsgefährdend ist. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat sich seit ihrem Amtsantritt mehrfach öffentlich dazu geäußert. (Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 17.03.2014)

www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/cannabis/situation-in-deutschland.html

 

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN - NIKOTIN)

The economics of tobacco control: evidence from the International Tobacco Control (ITC) Policy Evaluation Project
John A Tauras, Frank J Chaloupka, Anne Chiew Kin Quah, Geoffrey T Fong
Tob Control 2014;23:i1-i3 Published Online First: 5 February 2014 doi:10.1136/tobaccocontrol-2014-051547

tobaccocontrol.bmj.com/content/23/suppl_1/i1.full

European Union adds teeth to its anti-tobacco legislation
John Maurice
The Lancet - 8 March 2014 ( Vol. 383, Issue 9920, Pages 857-858 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60414-1

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60414-1/fulltext

Passivrauchen in der Wohnung schadet Blutgefäßen der Kinder
Wenn beide Eltern zuhause rauchen, kommt es bei den Kindern zu einer beschleunigten Atherosklerose, was in zwei Kohortenstudien im European Heart Journal (2014 doi: 10.1093/eurheartj/ehu049) an einer stärkeren Zunahme der sonographisch bestimmten Intima-Media-Dicke der Halsschlagader erkennbar war. (aerzteblatt.de, 05.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57848

Berlin. Deutschland ist ein tabakpolitisches Entwicklungsland. (Bundestagsfraktion DIE LINKE, 14.03.2014)

www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/deutschland-tabakpolitisches-entwicklungsland/

Simon Chapman on e-cigarettes: the best and the worst case scenarios for public health. (bmj blogs, 14.03.2014)

blogs.bmj.com/bmj/2014/03/14/simon-chapman-on-e-cigarettes-the-best-and-the-worst-case-scenarios-for-public-health/

USA. Supermärkte in USA sollen keine Zigaretten mehr verkaufen
Die Tabakindustrie in den USA gerät weiter unter Druck. Die Justizminister von rund 20 Bundesstaaten riefen in einem am Montag veröffentlichten Brief die großen Supermarkt- und Drogerieketten des Landes auf, keine Zigaretten mehr zu verkaufen. (aerzteblatt.de, 18.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57992

Beim Nichtraucherschutz liegt Deutschland im EU-Vergleich zurück
Beim Nichtraucherschutz hinkt Deutschland hinterher: Im EU-Vergleich unter 34 Ländern liegt die Bundesrepublik laut einer Studie europäischer Krebsgesellschaften nur an vorletzter Stelle, wie das Westfalen-Blatt am Freitag berichtete. (aerzteblatt.de, 28.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58149
www.aerzteblatt.de/nachrichten/58139

USA. Poverty & Health Outcomes:
In a New Divide, Smoking Is Becoming a Habit of the Poor. (The New York Times, 24.03.2014)

www.nytimes.com/2014/03/25/health/smoking-stays-stubbornly-high-among-the-poor.html

Cigarette packet warning labels can prevent relapse: findings from the International Tobacco Control 4-Country policy evaluation cohort study.
Partos TR, Borland R, Yong HH, Thrasher J, Hammond D.
Tob Control. 2013 May;22(e1):e43-50. doi: 10.1136/tobaccocontrol-2011-050254. Epub 2012 Apr 25.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3963175/

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Nächtliches Alkoholverkaufsverbot in Baden-Württemberg ist evaluiert
Am 1. März 2010 trat in Baden-Württemberg ein ebenso umstrittenes wie unstrittig ausführlich benanntes Gesetz in Kraft: "Das Gesetz zur Abwehr alkoholbeeinflusster Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung während der Nachtzeit und zum Schutz vor alkoholbedingten Gesundheitsgefahren (Alkoholverkaufsverbotsgesetz)".
Wie im Gesetz vorgeschrieben, wurden dessen Regelungen inzwischen evaluiert. "Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Anzahl der Tankstellen, die als polizeilicher Einsatzschwerpunkt einzustufen sind, seit Inkrafttreten der Verbotsregelung von 69 auf 6 Betriebe zurückgegangen ist. (...) immerhin konnte die Evaluation feststellen, dass "sich die Anzahl der alkoholbedingten Krankenhauseinlieferungen insgesamt seit in Kraft treten der Regelungen weder verringert noch erhöht" hat. Angesichts der im Bundesdurchschnitt seit mehr als 10 Jahren unablässig steigenden Einlieferungszahlen muss schon dieser Stillstand als Erfolg betrachtet werden. (Quelle: DHS-Newsletter, 1/2014)

www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/3000/15_3666_D.pdf

Finnland. Finland bans alcohol branded social media communication in 2015
Last Friday the President of Finland, Sauli Niinistö, signed off on proposed amendments to Finland's alcohol advertising legislation. Interestingly, one of the new laws to go into effect in 2015 is an unprecedented ban on alcohol branded social media communication. (eucam.ifo, 28.02.2014)

www.eucam.info/eucam/home/news.html/1881/3174/finland-bans-alcohol-branded-social-media-communication-in-2015

Türkei. Turkey: 'Anti-alcohol' web clampdown mulled
Turkish authorities are mulling heavy fines for people who promote alcohol and drinking on social media, it's reported. (BBC, News from Elsewhere..., 10.03.2014)

www.bbc.com/news/blogs-news-from-elsewhere-26515330

Europa. Joint Statement: Tackling alcohol related harm requires better actions
Why the public health community is disappointed with the European Parliament resolution on EU Alcohol Strategy
On the 10th March Members of the Environment Public Health and Food Safety (ENVI) Committee in the European Parliament (EP) adopted a resolution calling on the European Commission to develop a new EU Alcohol Strategy. The resolution is scheduled for vote in the April EP Plenary. (21.03.2014)

www.epha.org/a/5994

 

EUROPA UND DIE WELT

Drogenpolitik Ausland
Eine Zusammenstellung von infoset.ch, das Schweizer Suchtportal, über internationale Verträge, Organisationen, Gesetze und Publikationen

www.infoset.ch/de/suchtpolitik/droausland/

Niederlande. Drop in the number of problem opioid users
The number of problem opioid users in the Netherlands decreased by an estimated 21% from 2008-2009 to 2012. The decline coincided with a similar drop of 24% in the numbers of opioid clients making use of Dutch addiction services. (Trimbos Institue, Niederlande, 16.02.2014)

www.trimbos.org/news/trimbos-news/drop-in-the-number-of-problem-opioid-users

Regional drug strategies across the world
EMCDDA, Lissabon, März 2014

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_224386_EN_TDAU14002ENN.pdf

'A Quiet Revolution: Drug Decriminalisation Policies in Practice Across the Globe' is the first report to support Release's campaign 'Drugs - It's Time for Better Laws'.
Abi Rosmarin, Niamh Eastwood, Release, UK, 2014

www.opensocietyfoundations.org/sites/default/files/release-quiet-revolution-drug-decriminalisation-policies-20120709.pdf

Schweiz. Aktuelle Regulierungsmodelle für psychoaktive Substanzen, von der EKDF kommentiert
Die Eidg. Tabakkommission (EKTP), die Eidg. Kommission für Alkoholfragen (EKAL) und die Eidg. Kommission für Drogenfragen (EKDF) haben gemeinsam die verschiedenen Regulierungsmodelle für illegale Substanzen, Alkohol, Tabak und Medikamente evaluiert und zusammengestellt. Die EKDF hat diese Übersicht analysiert und kommentiert.
Gültig ab 10.01.2014

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/00625/00791/index.html
www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/00625/00791/index.html

Von den Rocky Mountains bis zu den Alpen:
Regulierung des Cannabismarktes – neue Entwicklungen
Frank Zobel, Marc Marthaler
SuchtSchweiz, Lausanne, März 2014

www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Bericht_RegulierungCannabis_SuchtSchweiz_2014.pdf

Schweiz. Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) diskutierte Regulierungsmodelle für Cannabis
Die EKDF hat an ihrer diesjährigen Retraite verschiedene Fragen rund um die Regulierung von Cannabis bearbeitet. Sie setzte sich mit grundsätzlichen Fragen der Regulierung auseinander und diskutierte verschiedene Modelle kritisch, u.a. das Genfer Modell. Sie verfolgt die Diskussionen in Schweizer Städten und die internationalen Entwicklungen mit großem Interesse. (EKDF, 25.03.2014)

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52412

Uruguay. Uruguay's Radical Drugs Policy
Uruguay has legalised marijuana. It is the first nation in the world to break the International Convention on Drug Control, and legislate for the production, sale and consumption of cannabis. One of the arguments the government has employed to justify a change in the law is that it wants to separate the marijuana market from more problematic drug use. In particular, the smoking of 'pasta base' – a cheap, highly addictive, cocaine-derivative - which has become endemic. (BBC, 06.03.2014, Audio, 25:00)

www.bbc.co.uk/programmes/p01sz4x0

USA. REVISED Pediatric Exposure to Marijuana in States That Have and Have Not Decriminalized Marijuana. (CEASAR fax, Vol. 23, Issue 8 (Rev.), University of Maryland, USA, 06.03.2014)

www.cesar.umd.edu/cesar/cesarfax.asp

Niederlande. Dutch Police Fear "Extreme Violence" if Marijuana Cultivation is Legalized.
The Dutch National Police have come out against legalizing marijuana cultivation because they fear criminals will attack the pot farms with "extreme violence," according to a letter to regional governments from Deputy Chief Constable Ruud Blik. Mayors of more than 50 cities had recently called for growing to be legalized, and the Heerlen Mayor Paul Depla found himself "bewildered" and "disconcerted" by Blik's remarks. "We want to take marijuana cultivation out of the criminals' hands with legal plantations. But the National police says: no, we're not doing that, because then criminals threaten to rip our plantations. Out of fear of reprisals we do nothing, then, and leave the marijuana cultivation in the hands of criminals. That is an upside down world, and unworthy of the rule of law," Depla said. (NL Times, Niederlande, 28.02.2014)

www.nltimes.nl/2014/02/28/cops-fear-extreme-violence-pot-legalization

Polen. Polish Drug Policy Network
Do you know that Poland's drug law is the second most restrictive in Europe, after the drug law in Belarus! The Act on Counteracting Drug Addiction requires immediate change. Based on the current legal provisions every 3 minutes a person is detained being suspected of illegal drug possession. Annually this number exceeds 30,000 people. (In polnischer und englischer Sprache)

www.politykanarkotykowa.pl

USA. Experts: Officials missed signs of prescription drug crackdown's effect on heroin use
From the beginning, the U.S. government's decade-long crackdown on prescription drug abuse has run an unsettling risk: that arresting doctors and shuttering "pill mills" would inadvertently fuel a new epidemic of heroin use. (Washington Post, USA, 07.03.2014)

www.washingtonpost.com/politics/experts-officials-missed-signs-of-prescription-drug-crackdowns-effect-on-heroin-use/2014/03/06/2216414a-9fc1-11e3-b8d8-94577ff66b28_story.html

USA. Colorado verdiente im Januar 3,5 Millionen Dollar mit Marihuana
Nach der Freigabe von Marihuana sprudeln im US-Bundesstaat Colorado die Steuereinnahmen. In nur einem Monat seien durch den Cannabis-Verkauf 3,5 Millionen Dollar (2,5 Millionen Euro) an. (aerzteblatt.de, 11.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57900

Niederlande. Cannabis policy in the Netherlands: moving forwards not backwards
Misunderstandings and misreporting of actual and proposed changes to Dutch cannabis policy in 2011 have led some opponents of cannabis reform to suggest the country is retreating from its longstanding and pragmatic policy of tolerating the possession, use and sale of cannabis.
This is not the case. (Transform, UK, 12.03.2014)

www.tdpf.org.uk/blog/cannabis-policy-netherlands-moving-forwards-not-backwards

Uruguay. Montevideo Gold
It will be the first government-run marijuana business in the world. And as if that isn't enough, Uruguay's nascent venture into pot-o-nomics has an additional twist.
The government, which legalized the marijuana trade late last year, is going to use cloned plants. (Washington Post, 13.03.2014)

www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2014/03/13/uruguay-government-to-sell-its-own-marijuana-using-cloned-plants-by-years-end/

Europa. New psychoactive substances: European Parliament committee backs Commission proposal
The proposals to strengthen the European Union's ability to respond to new psychoactive substances used as alternatives to illicit drugs such as cocaine and ecstasy (IP/13/837 and MEMO/13/790) made important progress today. They were backed in the European Parliament Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE) (51 in favour, 4 against). The new rules proposed by the Commission will equip the EU with a quicker and smarter system to help protect more than 2 million people in Europe who take pills or powders sold to them as 'legal'. (europa.eu, 10.03.2014)

europa.eu/rapid/press-release_MEMO-14-173_en.htm

Griechenland. Austerity and addiction in Greece
The heartbreaking story of drug addiction in poverty stricken Athens. (neoskosmos.com, 19.03.2014)

neoskosmos.com/news/en/austerity-and-addiction-in-greece

Europa. Europäische Bürgerinitiative "Weed Like to Talk"
Die Franzosen Bendix Fesefeldt und Pierre Balas haben eine Europäische Bürgerinitiative (ECI) mit dem Titel "Weed like to talk" gestartet. Sie fordert "Eine europäische Lösung für ein europäisches Anliegen: Cannabis legalisieren.
Die ECI "Weed like to talk" ( European Citizen Initiative) zielt darauf ab, dass die EU eine "einheitliche Strategie zwecks Kontrolle und Regulierung der Produktion von Cannabis und dessen Gebrauch und Verkauf annimmt". Jeder wahlberechtigte EU-Bürger kann die Initiative unterzeichnen. Eine Europäische Bürgerinitiative ist keine Petition an ein Parlament, sondern fordert beim Erreichen des Quorums von einer Million Stimmen in zwölft Monaten die Europäische Kommission unmittelbar auf, entsprechende Rechtsakte vorzuschlagen. (Deutscher Hanf Verband, 20.03.2014)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/2372-europaeische-buergerinitiative-qweed-like-to-talkq

Neuseeland. A critical first assessment of the new pre-market approval regime for new psychoactive substances (NPS) in New Zealand.
Wilkins C.
Addiction. 2014 Feb 16. doi: 10.1111/add.12484. [Epub ahead of print]
PMID: 24529166 [PubMed - as supplied by publisher]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529166

Tschechien. "Eine Welt ohne Drogen ist illusorisch"
Interview mit dem Drogenbeauftragten der tschechischen Regierung, Jindrích Voboríl: Gespräch mit Marlene Mortler geplant. (oberpfalznetz.de, 25.03.2014)

www.oberpfalznetz.de/zeitung/4100009-100-eine_welt_ohne_drogen_ist_illusorisch,1,0.html

Niederlande. Kiffer wollen Schule umsiedeln
Im Zentrum von Amsterdam sollen viele Coffeeshops schließen, weil sie in einer Bannmeile liegen. Die Rettungsidee klingt so skurril wie stoned. (sz-online.de, 19.03.2014)

www.sz-online.de/nachrichten/kiffer-wollen-schule-umsiedeln-2799076.html

USA. Indian tribe seeks pot business ban in part of Washington state
A Native American tribe, concerned about the impact of marijuana on its youth, is fighting to derail the rollout of a nascent recreational pot industry across a quarter of Washington state, where it still holds some traditional rights. (reuters, USA, 24.03.2014)

www.reuters.com/article/2014/03/24/us-usa-marijuana-tribe-idUSBREA2N12J20140324

 

PRÄVENTION

"Voll breit ist noch nicht out"
Alkoholprävention im Jugendschutz
Dossier
BAJ – Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz
Dossier Alkoholprävention im Jugendschutz, 1/2014

www.bag-jugendschutz.de/PDF/Dossier-Alkoholpraevention-NEU_web.pdf

Expertise zur Suchtprävention
Aktualisierte und erweiterte Neuauflage der "Expertise zur Prävention des Substanzmissbrauchs"
Die Neuauflage der im Jahr 2006 erschienenen "Expertise zur Prävention des Substanzmissbrauchs" bietet eine wissenschaftlich basierte Handreichung für die Praxis der Suchtprävention. Ziel ist es, die neuen Erkenntnisse der Präventionsforschung zu verbreiten und der Fachöffentlichkeit in Deutschland den aktuellenwissenschaftlichen Stand der Suchtprävention zusammengefasst zugänglich zu machen.
BZgA, 04.03.2014

www.bzga.de/infomaterialien/forschung-und-praxis-der-gesundheitsfoerderung/

USA. Would you tell your kids you got high?
President Obama talked openly last week about a candid conversation with a group of at-risk kids in Chicago, and many of us parents took notice. (CNN, 05.03.2014, Video, 02:05)

edition.cnn.com/2014/03/04/living/parents-telling-kids-about-past-drug-use/

München. Prävention der Glücksspielsucht weiter wichtig
Auf die Bedeutung der Prävention von Glückspielsucht und die flächen­deckende Versorgung mit Beratungs- und Behandlungsangeboten hat die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern hingewiesen. Rund 28.000 Menschen in Bayern gelten laut der Landesstelle als pathologische Glücksspieler, weitere 34.000 seien als problema­tische Glücksspieler einzustufen. (aerzteblatt.de, 18.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57988

Holm AL, Veerman L, Cobiac L, Ekholm O, Diderichsen F (2014) Cost-Effectiveness of Preventive Interventions to Reduce Alcohol Consumption in Denmark. PLoS ONE 9(2): e88041. doi:10.1371/journal.pone.0088041

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0088041

 

BEGLEITKRANKHEITEN

Mood + Substance Use
This booklet has been written for people who use alcohol, tobacco or other drugs who are experiencing extreme moods, like feeling really 'down' or depressed, or really 'up' or elated. It aims to:

  • Help explain why some people feel the way they do.
  • Give suggestions about things people can do to help manage their mood and substance use. (NDARC - National Drug and Alcohol Research Centre, Australien, 2014)

ndarc.med.unsw.edu.au/resource/mood-substance-use

Anxiety + Substance Use

This 20 page booklet has been written for people who use alcohol, tobacco or other drugs who are experiencing anxiety. It aims to:

Personality + Substance Use. (NDARC - National Drug and Alcohol Research Centre, Australien, 2014)
ndarc.med.unsw.edu.au/sites/default/files/ndarc/resources/NDARC_PERSONALITY_FINAL.pdf

Trauma + Substance Use. (NDARC - National Drug and Alcohol Research Centre, Australien, 2014)
ndarc.med.unsw.edu.au/sites/default/files/ndarc/resources/NDARC_TRAUMA_FINAL.pdf

Psychosis + Substance Use. (NDARC - National Drug and Alcohol Research Centre, Australien, 2014)
ndarc.med.unsw.edu.au/sites/default/files/ndarc/resources/NDARC_PYCHOSIS_FINAL.pdf

Association of leukocytosis with amphetamine and cocaine use.
Richards JR, Farias VF, Clingan CS.
ScientificWorldJournal. 2014 Jan 22;2014:207651. doi: 10.1155/2014/207651. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24578625

Ketamin. Ketamine bladder - video
Ketamine, pain, peeing and other problems: global drugs survey talks to a consultant urologist to find out the truth behind ketamine bladder and how to reduce your risks. (Global Drug Survey, UK, Video, 11:47)

https://www.youtube.com/watch?v=yErCzeHkJ0A&list=UUCwC_kDHfa5h7kF71tl19TQ

 

SCHMERZBEHANDLUNG

The nature and prevalence of chronic pain in homeless persons: an observational study.
Fisher R, Ewing J, Garrett A, Harrison EK, Lwin KK, Wheeler DW.
F1000Res. 2013 Jul 30;2:164. doi: 10.12688/f1000research.2-164.v1. eCollection 2013.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3886796/

 

TUBERKULOSE

Eurosurveillance, Volume 19, Issue 10, 13 March 2014
Surveillance and outbreak reports
DRUG RESISTANCE AMONG TUBERCULOSIS CASES IN THE EUROPEAN UNION AND EUROPEAN ECONOMIC AREA, 2007 TO 2012
M J van der Werf, C Ködmön, V Hollo, A Sandgren, P Zucs

www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx

Berlin. Neues zur Tuberkulose in Deutschland - Welttuberkulosetag 2014 im RKI
Die Zahl der Tuberkulosen sinkt kaum noch, bei multiresistenten Erkrankungen steigen die Fallzahlen sogar geringfügig. Das zeigt der aktuelle jährliche Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose für 2012, mit dem das Robert Koch-Institut die Situation in Deutschland umfassend darstellt. "Die gemeinsamen Anstrengungen in der frühen Erkennung und Prävention von der Tuberkulose müssen daher intensiviert werden", sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des Welttuberkulosetages am 24. März. "Der öffentliche Gesundheitsdienst braucht für die erforderlichen Maßnahmen auch ausreichende Ressourcen", unterstreicht Burger. (Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, 17.03.2014)

www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2014/04_2014.html

Berlin. Welttuberkulosetag 2014: Tuberkulose und HIV/AIDS – zwei mächtige Gegner verbünden sich. (Koch-Metschnikow-Forum, 20.03.2014)

www.koch-metschnikow-forum.de/pid/a340c0p0/Welttuberkulosetag-2014-Tuberkulose-und-HIVAIDS-.html

Borstel. Europäische Leitlinie sieht gute Therapiechancen bei MDR-Tuberkulose
Der Anteil der Tuberkulose-Erkrankungen mit multiresistenten Keimen ist vor allem in Osteuropa gestiegen. Die Mehrheit der Patienten mit einer MDR-Tuberkulose könne jedoch geheilt werden, selbst bei der gefürchteten XDT-Tuberkulose sei die Situation nicht aussichtslos, berichtet ein Expertenteam im European Respiratory Journal (2014, doi: 10.1183/09031936.00188313). Zu einer Verbesserung könnten auch zwei neue und ein altes Medikament beitragen, die in den letzten sechs Monaten in Europa zugelassen wurden. (aerzteblatt.de, 24.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58066

Tuberculosis 2014
Tuberculosis was declared a global emergency in 1993 by the WHO. 21 years after this declaration, the disease remains a serious and considerable threat to global health. For World TB Day 2014, The Lancet group publishes a Series of papers to highlight the need for global collaboration to diagnose, treat, and cure people with tuberculosis. Reviews and Comments published by The Lancet Infectious Diseases and The Lancet Respiratory Medicine discuss topics including host-directed therapies and vaccines, extremely drug-resistant tuberculosis, and new anti-tuberculosis drugs. (The Lancet, UK, 24.03.2014)

www.thelancet.com/tuberculosis2014

 

DROGENTODESFÄLLE

Großbritannien. Deaths from "legal highs": a problem of definitions
Leslie A King,David J Nutt,on behalf of the Independent Scientific Committee on Drugs
The Lancet - 15 March 2014 ( Vol. 383, Issue 9921, Page 952 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60479-7

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60479-7/fulltext

Ravensburg: Tödlicher Mix aus "Legal Highs", Medizin und Cannabis
Ein 17-Jähriger, der tot in einer Ravensburger Wohnung aufgefunden worden war, ist an einem Mix aus einem Medikamentenwirkstoff, Cannabis und vermeintlich harmlosen "Badesalzen" und "Kräutermischungen" gestorben. Laut Polizeibericht hat dies eine toxikologische Untersuchung durch die Gerichtsmedizin ergeben. (Südkurier, 20.03.2014)

www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ravensburg/toedlicher-mix-aus-legal-highs-medizin-und-cannabis;art372490,6792488

USA. The horrific toll of America's heroin 'epidemic'. (BBC, 21.03.2014)

www.bbc.co.uk/news/magazine-26672422

 

HEPATITIS

Hepatology 2014 - 5th Edition
Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.
Flying Publisher
PDF, 612 pages

www.flyingpublisher.com/9004.php

The 2014 Short Guide to Hepatitis C
Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.
Flying Publisher
2014 Edition – 206 pages

www.FlyingPublisher.com/0014.php

Hepatitis-C-Therapeutika: Rasante Fortschritte fordern auch die EMA
Als "medizinische Revolution" bezeichnet die Deutsche Leberhilfe die derzeitige rasante Entwicklung der Hepatitis-C-Therapie [1]. 9 Millionen Menschen in Europa sind mit HCV infiziert, der Hauptursache für Leberzellkarzinome und -transplantationen. Mit den neuen antiviralen Medikamenten hat sich die Situation und Prognose der Infizierten und Erkrankten dramatisch verbessert [2].
Die Entwicklung der neuartigen Leber-Therapeutika ging dermaßen schnell vonstatten, dass die Europäische Arzneimittel Agentur EMA in den vergangenen 6 Monaten gleich mehrfach Compassionate Use Programm auflegen musste. Unter "Compassionate Use" versteht man den Einsatz (noch) nicht zugelassener Arzneimittel bei schwerstkranken Patienten, die mit zugelassenen Arzneimitteln nicht zufriedenstellend behandelt werden können. (Medscape, 10.03.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901983

Heilung von Hepatitis C: Chancengleichheit für HIV-Infizierte dank neuer Therapien
Auf der Retroviruskonferenz in Boston sind gleich 3 verschiedene Studien mit HIV/HCV-koinfizierten Patienten vorgestellt worden. Alle weisen in die gleiche Richtung: Patienten mit einer HIV/HCV-Koinfektion haben mit den neuen antiviralen Substanzen die gleichen Heilungschancen für ihre HCV-Infektion wie HCV-monoinfizierte Patienten und es treten bei ihnen nicht mehr oder andere Nebenwirkungen auf. (Medscape, 07.03.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901977

Treatment for chronic hepatitis C in a cohort of opiate substitution therapy recipients in three Swedish cities - completion rates and efficacy.
Jerkeman A, Norkrans G, Lidman C, Westin J, Lagging M, Frimand J, Simonsberg C, Kakko J, Widell A, Björkman P.
Eur J Gastroenterol Hepatol. 2014 Mar 14. [Epub ahead of print]
PMID: 24637496 [PubMed - as supplied by publisher]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24637496

The effect of stimulant use on antiviral treatment in an integrated hepatitis clinic.
Dieperink E, Knott A, Thuras P, Pocha C.
Gen Hosp Psychiatry. 2013 Jul-Aug;35(4):387-92. doi: 10.1016/j.genhosppsych.2013.01.007. Epub 2013 Feb 5.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23391612

Berlin. DGVS empfiehlt neue Behandlungsstrategien für Patienten mit Hepatitis C

Neue, direkt antiviral wirkende Medikamente wandeln derzeit die Behandlung von Hepatitis C: Angesichts des neuen Wirkstoffs Sofosbuvir und den erwarteten weiteren Arzneimittelzulassungen hat die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aktuelle Empfehlungen zur Behandlung von Patienten mit chronischen Hepatitis C-Infektionen ausgesprochen. Die bisher üblichen Therapien könnten nicht mehr als Standard gelten, so die Experten der Fachgesellschaft. Die DGVS kündigt an, die auf ihrer Homepage veröffentlichten Empfehlungen mit der Verfügbarkeit neuer Substanzen stetig zu aktualisieren. (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, 27.03.2014)

idw-online.de/de/news579669

Aktuelle Empfehlungen zur Therapie der chronischen Hepatitis C
Christoph Sarrazin, Thomas Berg, Heiner Wedemeyer, Stefan Mauss, Matthias Dollinger, Michael Manns, Stefan Zeuzem
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

www.dgvs.de/leitlinien/aktuelle-empfehlungen/aktuelle-empfehlung-der-dgvs-zur-therapie-der-chronischen-hepatitis-c/

 

HIV

Interventions to Reduce HIV Missing Some Drug Users
Clean-needle programs and opiate-substitution therapy have helped to reduce HIV infection in people who inject drugs, but barriers to such interventions are fueling a public health problem.
"We have all the evidence" to reduce transmission, said Adeeba Kamarulzaman, MBBS, from the University of Malaya in Kuala Lumpur in Malaysia. In fact, "in many instances, particularly with needle-exchange programs, it's not that difficult to do. But it's not happening," she told Medscape Medical News. (Medscape Medical News, 05.03.2014)

www.medscape.com/viewarticle/821520

Studie bestätigt: Selbst ohne Kondom kein Ansteckungsrisiko – wenn die HIV-Therapie stimmt
Die ersten Zwischenergebnisse der PARTNER-Studie belegen: Eine erfolgreiche HIV-Therapie schützt den HIV-negativen Partner auch beim ungeschützten Sex – dies gilt für hetero- wie homosexuelle Paare. (Medscape, 13.03.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901991

Des Jarlais DC, Arasteh K, McKnight C, Perlman DC, Feelemyer J, et al. (2014) HSV-2 Co-Infection as a Driver of HIV Transmission among Heterosexual Non-Injecting Drug Users in New York City. PLoS ONE 9(1): e87993. doi:10.1371/journal.pone.0087993

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087993

Alistar SS, Owens DK, Brandeau ML (2014) Effectiveness and Cost Effectiveness of Oral Pre-Exposure Prophylaxis in a Portfolio of Prevention Programs for Injection Drug Users in Mixed HIV Epidemics. PLoS ONE 9(1): e86584. doi:10.1371/journal.pone.0086584

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0086584

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

Feiern, als gäbe es kein Morgen – Substanzkonsum in der Technopartyszene
Vergleich der Substanzkonsummuster innerhalb und außerhalb der Technopartyszene. Konsumtypen, Motive und Langzeitfolgen des Substanzkonsums
Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät Fachbereich Psychologie Lehrstuhl für klinische Psychologie/Psychotherapie
Diplomarbeit vorgelegt im April 2013
von Cand. Dipl.-Psych Elisa Schönrock

www.researchgate.net/publication/236890031_Feiern_als_gbe_es_kein_Morgen_-_Substanzkonsum_in_der_Technopartyszene

Safety and Efficacy of Lysergic Acid Diethylamide-Assisted Psychotherapy for Anxiety Associated With Life-threatening Diseases
Peter Gasser, Dominique Holstein, Yvonne Michel, Rick Doblin, Berra Yazar-Klosinski, Torsten Passie and Rudolf Brenneisen
The Journal of Nervous and Mental Disease & Volume 00, Number 00, Month 2014

www.maps.org/research/lsd/Gasser-2014-JMND-4March14.pdf

LSD-Assisted Psychotherapy for the Treatment of Anxiety Associated with Life-Threatening Illnesses: Results from Swiss Pilot Study
Peter Gasser, MAPS: Psychedelic Science, o.D., Video, 17:46

www.maps.org/videos/source/video5.html

Schweiz. Hintergrund: LSD-Studie verlief "gut und ohne schlechte Trips"
Ein Schweizer Psychiater hat die weltweit erste Patientenstudie mit LSD abgeschlossen. Der psychoaktive Stoff erwies sich als wirksam und komplikationsfrei. Eine Anwendung ist dennoch nicht in Sicht. (Basler Zeitung, 05.03.2014)

bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/lsdstudie-verlief-gut-und-ohne-schlechte-trips/story/12426191

Schweiz. Die gute Seite des LSD
Fast 40 Jahre lang war LSD für die Forschung tabu. 2007 erhielt Peter Gasser die Erlaubnis, Patienten mit der Droge zu behandeln, nun hat er Ergebnisse veröffentlicht. Ein Praxisbesuch VON FRITZ HABEKUSS. (DIE ZEIT 13/2014, 26. 03.2014)

www.zeit.de/2014/13/lsd-droge-studie

Ketamin/USA. Ist Ketamin das neue Wunderheilmittel? (VICE Magazin, 05.03.2014)

www.vice.com/de/read/stuff-ist-ketamin-das-neue-wunderheilmittel/

Drug Info – Australian Drug Information

www.druginfo.adf.org.au/drug-facts/drug-information

Ding M, Bhupathiraju SN, Satija A, van Dam RM, Hu FB. Long-term coffee consumption and risk of cardiovascular disease: a systematic review and a dose-response meta-analysis of prospective cohort studies. Circulation. 11;129(6):643-59.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24201300

Schlaganfall-Risiko: Fünf Tassen Kaffee pro Tag sind kein Problem. (DGN -
Deutsche Gesellschaft für Neurologie, 24.03.2014; aerzteblatt.de, 25.03.2014)

idw-online.de/de/news579020
www.aerzteblatt.de/nachrichten/58091

 

ALKOHOL

MedScape Dossier Alkohol

www.medscapemedizin.de/artikel/dossier_alkohol

"Alcohol and nicotine" - Concept and evaluation of an interdisciplinary elective course with OSPE in preclinical medical education.
Bergelt C, Lauke H, Petersen-Ewert C, Jücker M, Bauer CK.
GMS Z Med Ausbild. 2014 Feb 17;31(1):Doc9. doi: 10.3205/zma000901. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3935170/
www.egms.de/static/en/journals/zma/2014-31/zma000901.shtml

München. Abstinenz ade – weniger trinken reicht als Therapieziel: Nun sind die Hausärzte gefordert
Selbst alte Hasen – sprich gestandene Wissenschaftler – lassen sich manchmal noch überraschen. "Auch ich hab das damals geglaubt, vertreten und publiziert: Das Ziel muss die Alkoholabstinenz sein! – Zumindest so lange bis wir Daten haben, die uns zeigen, dass auch die Reduktion funktioniert", erinnert sich Prof. Dr. Karl Mann, einer der führenden deutschen Suchtexperten, gegenüber Medscape Deutschland.
Und jetzt? "Jetzt haben wir diese Daten tatsächlich, das ist eine sehr spannende Sache", sagt der stellvertretende Direktor des Mannheimer Zentralinstituts für seelische Gesundheit (ZI) im Gespräch auf dem Europäischen Psychiatriekongress (EPA) 2014 in München [1]. Seine Hoffnung ist, dadurch sehr viel mehr Menschen mit Alkoholproblemen zu erreichen – unter den geschätzt 2 Millionen in Deutschland vielleicht 30% anstelle der bislang nur 10%. Und vor allem: Die Behandlung der Alkoholabhängigkeit wird damit zu einer neuen Domäne des Hausarztes. (Medscape, 03.03.2014)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901956

Kater hindert nicht am Trinken
Unwohlsein nach übermäßigem Alkoholgenuss scheint nicht nachhaltig vor erneutem Alkoholkonsum abzuhalten, so das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie in Alcoholism: Clinical & Experimental Research (http://dx.doi.org/10.1111/acer.12386). Die Forscher um Thomas Piasecki an der University of Missouri konnten in ihrer Analyse nur eine moderate Verzögerung bis zum nächsten Alkoholgenuss erkennen. (aerzteblatt, 04.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57829

Alkohol schadet vor und während der Schwangerschaft
Schon ein geringer Alkoholkonsum kann in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten, auf die die kritische Phase der Embryonalentwicklung fällt, die intrauterine Entwicklung stören und zur Geburt eines unreifen Kindes führen. Dies geht aus einer prospektiven Beobachtungsstudie im Journal of Epidemiology and Community Health (2014; doi:10.1136/jech-2013-202934) hervor. Die Autoren raten allen Frauen mit Kinderwunsch zur Abstinenz. (aerzteblatt.de, 11.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57901

Eat more carrots? Dampening cell death in ethanol-induced liver fibrosis by β-carotene.
Hammerich L, Tacke F.
Hepatobiliary Surg Nutr. 2013 Oct;2(5):248-51. doi: 10.3978/j.issn.2304-3881.2013.10.03.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3924691/

The beliefs about pros and cons of drinking and intention to change among hazardous and moderate alcohol users: a population-based cross-sectional study.
Ansker FG, Helgason AR, Ahacic K.
Eur J Public Health. 2014 Feb 24. [Epub ahead of print]
PMID: 24567291 [PubMed - as supplied by publisher]

eurpub.oxfordjournals.org/content/early/2014/02/23/eurpub.cku007.long

How Many People have Alcohol Use Disorders? Using the Harmful Dysfunction Analysis to Reconcile Prevalence Estimates in Two Community Surveys.
Wakefield JC, Schmitz MF.
Front Psychiatry. 2014 Feb 3;5:10. doi: 10.3389/fpsyt.2014.00010. eCollection 2014.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3910138/

Skule C, Ulleberg P, Dallavara Lending H, Berge T, Egeland J, et al. (2014) Depressive Symptoms in People with and without Alcohol Abuse: Factor Structure and Measurement Invariance of the Beck Depression Inventory (BDI-II) Across Groups. PLoS ONE 9(2): e88321. doi:10.1371/journal.pone.0088321

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0088321

Cost-effectiveness of a programme of screening and brief interventions for alcohol in primary care in Italy.
Angus C, Scafato E, Ghirini S, Torbica A, Ferre F, Struzzo P, Purshouse R, Brennan A.
BMC Fam Pract. 2014 Feb 6;15(1):26. doi: 10.1186/1471-2296-15-26.

www.biomedcentral.com/1471-2296/15/26

Disulfiram efficacy in the treatment of alcohol dependence: a meta-analysis.
Skinner MD, Lahmek P, Pham H, Aubin HJ.
PLoS One. 2014 Feb 10;9(2):e87366. doi: 10.1371/journal.pone.0087366. eCollection 2014.

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087366

 

AMPHETAMINE

Berlin. Konsum von "Speed" und "Crystal Meth" in Deutschland:
Vielfältige Hintergründe benötigen unterschiedliche Maßnahmen in einzelnen Regionen
Seit etwa 2009 ist in den deutschen Grenzregionen zu Tschechien ein Anstieg des Missbrauchs von Methamphetamin zu beobachten. Um mehr über die Konsumentinnen und Konsumenten zu erfahren, hatte das Bundesministerium für Gesundheit eine qualitative Studie zum Missbrauch von Amphetaminen und Methamphetamin in Deutschland in Auftrag gegeben. (Drogenbeauftrage der Bundesregierung, 10.03.2014)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-01/konsum-von-speed-und-crystal-meth.html

Amphetamin und Methamphetamin – Personengruppen mit missbräuchlichem Konsum und Ansatzpunkte für präventive Maßnahme
Sachbericht - vorgelegt von: Sascha Milin, Annett Lotzin, Peter Degkwitz, Uwe Verthein, Ingo Schäfer
Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
Februar 2014

www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Downloads/ATS-Bericht_final.pdf

METHAMPHETAMINE: FACT VS. FICTION AND LESSONS FROM THE CRACK HYSTERIA
Carl L. Hart, Joanne Csete, Don Habibi
Open Society Foundation, USA, 2014

www.opensocietyfoundations.org/sites/default/files/methamphetamine-dangers-exaggerated-20140218.pdf

Suchtexpertin im Interview
"Crystal Meth vor der Uni-Klausur ist eine Riesenversuchung"
Die Droge Crystal Meth macht hochkonzentriert und ist "spottbillig", sagt die Suchtexpertin Christa Roth-Sackenheim. Deshalb sind so viele Studenten versucht, sie vor Prüfungen zu nehmen - mit fatalen Folgen. (faz.net, 11.03.2014)

www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/suchtexpertin-roth-sackenheim-zu-crystal-meth-unter-studenten-12841792.html

A brief overview of methamphetamine use treatment in Iran: Intervention and practice.
Mehrjerdi ZA.
J Res Med Sci. 2013 Dec;18(12):1018-20. No abstract available.
PMID: 24523790 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3908520/

The global epidemiology and burden of psychostimulant dependence: Findings from the Global Burden of Disease Study 2010.
Degenhardt L, Baxter AJ, Lee YY, Hall W, Sara GE, Johns N, Flaxman A, Whiteford HA, Vos T.
Drug Alcohol Depend. 2014 Apr 1;137:36-47. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2013.12.025. Epub 2014 Jan 27.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24559607

Effects of stress and MDMA on hippocampal gene expression.
Weber GF, Johnson BN, Yamamoto BK, Gudelsky GA.
Biomed Res Int. 2014;2014:141396. doi: 10.1155/2014/141396. Epub 2014 Jan 9.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24511526

Crystal methamphetamine and initiation of injection drug use among street-involved youth in a Canadian setting.
Werb D, Kerr T, Buxton J, Shoveller J, Richardson C, Montaner J, Wood E.
CMAJ. 2013 Dec 10;185(18):1569-75. doi: 10.1503/cmaj.130295. Epub 2013 Oct 15.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24130244

 

CANNABIS

GERMAN STUDY FINDS CANNABIS USE TRIGGERED 2 DEATHS
Cannabis use likely triggered fatal complications that led to the deaths of two men with underlying health conditions, according to scientists in Germany.
The findings are noteworthy because cannabis isn't normally associated with acute physical problems, let alone death.
(...)Still, the researchers concluded that while cannabis isn't particularly toxic and its effects are short lived, people who are at high risk for cardiovascular diseases should avoid the drug.
Dr. David Nutt, who is chairman of Britain's Independent Scientific Committee on Drugs and wasn't involved in the study, said the researchers had presented an "exceptionally complete collection of evidence in support of their theory that, unusually, cannabis was the trigger for these two tragedies."
"People with vulnerable hearts should be informed of this risk with cannabis," he said. (AP, 26.02.2014)

bigstory.ap.org/article/german-study-finds-cannabis-use-triggered-2-deaths

Some truth to the 'potent pot myth'
New research from The Netherlands shows that people who smoke high-potency cannabis end up getting higher doses of the active ingredient (THC). Although they reduce the amount they puff and inhale to compensate for the higher strength, they still take in more THC than smokers of lower potency cannabis. (ADDICTION, Press Release, 18.03.2014)

eu.wiley.com/WileyCDA/PressRelease/pressReleaseId-110488.html

Vom Tabakrauchen zur Cannabisabhängigkeit
Gibt es so etwas wie Wegbereiter fürs Kiffen? Eine Studie in den Niederlanden hat untersucht, ob Tabak und Alkohol zur Entstehung einer Cannabisabhängigkeit beitragen. (drugcom.de, 24.03.2014)

www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/

Long-Term Effects of Cannabis on Brain Structure.
Battistella G, Fornari E, Annoni JM, Chtioui H, Dao K, Fabritius M, Favrat B, Mall JF, Maeder P, Giroud C.
Neuropsychopharmacology. 2014 Mar 17. doi: 10.1038/npp.2014.67. [Epub ahead of print]
Abstract

www.nature.com/npp/journal/vaop/naam/abs/npp201467a.html

Intellectual, neurocognitive, and academic achievement in abstinent adolescents with cannabis use disorder.
Hooper SR, Woolley D, De Bellis MD.
Psychopharmacology (Berl). 2014 Mar 12. [Epub ahead of print]
PMID: 24619597 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24619597

Swift W, Wong A, Li KM, Arnold JC, McGregor IS (2013) Analysis of Cannabis Seizures in NSW, Australia: Cannabis Potency and Cannabinoid Profile. PLoS ONE 8(7): e70052. doi:10.1371/journal.pone.0070052

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0070052

Hashish revival in Morocco.
Chouvy PA, Afsahi K.
Int J Drug Policy. 2014 Jan 11. pii: S0955-3959(14)00003-6. doi: 10.1016/j.drugpo.2014.01.001. [Epub ahead of print]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24507440

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Frankfurt. Frankfurter sind Pioniere im Vertrieb
Große Hoffnung für Patienten
(...) Hanf auf Rezept, das gibt es schon jetzt: hergestellt von THC Pharm in Oberrad. Die Firma war die erste, die vor 16 Jahren begann, Cannabinoide zu medizinischen Zwecken herzustellen und zu vertreiben. (op-online.de, 20.02.2014)

www.op-online.de/lokales/rhein-main/frankfurter-sind-pioniere-vertrieb-wirkstoffe-hanfpflanze-lindern-symptome-schwerkranken-3375885.html

Bundesopiumstelle kommt Patienten mit einem Antrag auf den Eigenanbau von Cannabis entgegen. (ACM-Mitteilungen)
08.03.2014

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

USA. First Marijuana Commercial Debuts on Major Network. (MarijuanaDoctors.com, 26.02.2014, Video, 01:01)

www.youtube.com/watch

USA. Marijuana-Derived Epilepsy Drug in Clinical Trial for Children with Uncontrolled Seizures
UC San Francisco-Led Study First to Gather Data on Safety and Tolerability of Non-Psychotropic Component of Cannabis for Children. (UCSF – University of California San Francisco, 03.02.2014)

www.ucsf.edu/news/2014/02/111641/marijuana-derived-epilepsy-drug-clinical-trial-children-uncontrolled-seizures

USA. Dr Sanjay Gupta's "WEED 2" Documentary. (CNN, 11.03.2014, Video, 43:20)

www.youtube.com/watch

DocumentaryTM Weed CNN Special Dr Sanjay Gupta 2014. (CNN, 19.02.2014, Video, 43:29)

www.youtube.com/watch

Allsop, D.J., Copeland, J., Lintzeris, N., Dunlop, A.J., Montebello, M., Sadler, C., Rivas, G.R., Holland, R.M., Muhleisen, P., Norberg, M.M., Booth, J., & McGregor I.S. (2014). Nabiximols as an Agonist Replacement Therapy During Cannabis Withdrawal: A Randomized Clinical Trial. JAMA Psychiatry, 2014 Mar 1;71(3):281-91. doi: 10.1001/jamapsychiatry.2013.3947.

archpsyc.jamanetwork.com/article.aspx

Crippa, J.A., Hallak, J.E., & Machadode- Sousa, J.P. (2013). Cannabidiol for the treatment of cannabis withdrawal syndrome: a case report. Journal of Clinical Pharmacy &Therapeutics 38, 162-164.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23095052

SCM veröffentlicht Textvorschläge für einen Antrag auf den Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke bei der Bundesopiumstelle
Nachdem die Bundesopiumstelle Antragsstellern auf einen Eigenanbau für Cannabis für medizinische Zwecke kürzlich in einem Schreiben gebeten hat, weitere Angaben, wie beispielsweise beabsichtigte Sicherungsmaßnahmen gegen Entwendung, zum Antrag zu machen, haben Mitglieder des SCM (Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin) eine Textvorlage für eine solche Antragsstellung entworfen. (ACM Mitteilungen, 22.03.2014)

cannabis-med.org/nis/data/file/eigenanbau_bfarm.pdf

Anleitung zur Beantragung einer Ausnahmegenehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabisblüten aus der Apotheke bei der Bundesopiumstelle.

www.cannabis-med.org/german/bfarm_hilfe.pdf

 

KOKA / KOKAIN

Was für widerliches Zeug wirklich in Kokain steckt
Kokain ist überall. Amphetamine und Ecstasy mögen im Rückzug begriffen sein, doch bei Kokain ist das nicht der Fall, wie du auch an deiner aufgequollenen Nase merken kannst. Wie in jeder anderen Branche sind Hersteller von Drogen ständig auf der Suche nach Profitoptimierung, weshalb sie dein Koks mit allen möglichen unappetitlichen Zusatzstoffen strecken. Aber weißt du, woraus die Lines auf deiner CD-Hülle wirklich bestehen? Wir wussten es nicht und haben Kim Gosmer, einen Chemiker, der sich auf Drogen spezialisiert hat, darum gebeten, seine Weisheit mit uns zu teilen. (vice.com, 10.03.2014)

www.vice.com/de/read/was-fuer-zeug-wirklich-in-deinem-kokain-steckt/

Levamisole tainted cocaine: an emerging health issue.
Ananthan D, Shah S, Koya HH, Patel A, Graziano S.
QJM. 2014 Mar 5. [Epub ahead of print] No abstract available.
PMID: 24509237 [PubMed - as supplied by publisher]

qjmed.oxfordjournals.org/content/early/2014/03/05/qjmed.hcu028.long

Determination of levamisole, aminorex, and pemoline in plasma by means of liquid chromatography-mass spectrometry and application to a pharmacokinetic study of levamisole.
Hess C, Ritke N, Sydow K, Mehling LM, Ruehs H, Madea B, Musshoff F.
Drug Test Anal. 2014 Feb 20. doi: 10.1002/dta.1619. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24574157

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

Synthetic solutions: the global response to 'legal' highs
In country after country a vast array of new psychoactive substances, rapidly spread via online sources, is causing havoc for law and policy makers. Attempts to arrest their harms almost routinely fail, and many are now looking to the example of recent New Zealand legislation. Max Daly asks whether we have got it right, or does regulation just lead to further problems?
The proliferation of new psychoactive substances (NPS) and legal highs has changed the drug world forever and thrown a spanner into the Drug War machinery.
This armoury of chemicals, and the way they are produced and sold, has left policy makers dazed and confused amid a hail of chemical formulae, brands, legal loopholes, underground chemistry labs, virtual currencies and online encryption.
At the start of the Drug War, the enemies were more honest, simply made from plants. Later came LSD, speed and ecstasy, which were made in labs, but everyone knew what they were. Then the NPS revolution happened in the 2000s, and the enemy had changed. (NZ Drug Foundation, Neuseeland, März 2014)

drugfoundation.org.nz/matters-of-substance/synthetic-solutions

Europa. Dangerous synthetic drugs hit the EU market
Europol and the EMCDDA have issued today early-warning notifications about two synthetic drugs that have recently been linked to serious harms in the EU. (EMCDDA, Lissabon, 05.03.2014)

www.emcdda.europa.eu/news/2014/europol-emcdda1

NADA Discussion Paper: New and emerging psychoactive substances. (Network of Alcohol and other Drugs Agencies (NADA), NSW/Australien, März 2014)

www.nada.org.au/media/50833/nada_discussion_paper__new___emerging_psychoactive_substances_mar14.pdf

USA. E-cigarettes: Gateway to nicotine addiction for US teens, says UCSF study
First national analysis strongly associates e-cigarettes with smoking for many adolescents
E-cigarettes, promoted as a way to quit regular cigarettes, may actually be a new route to conventional smoking and nicotine addiction for teenagers, according to a new UC San Francisco study.
In the first analysis of the relationship between e-cigarette use and smoking among adolescents in the United States, UCSF researchers found that adolescents who used the devices were more likely to smoke cigarettes and less likely to quit smoking. The study of nearly 40,000 youth around the country also found that e-cigarette use among middle and high school students doubled between 2011 and 2012, from 3.1 percent to 6.5 percent. (eurekalert.org, 06.03.2014)

www.eurekalert.org/pub_releases/2014-03/uoc--egt030514.php

Dutra LM, Glantz SA. Electronic Cigarettes and Conventional Cigarette Use Among US Adolescents: A Cross-sectional Study. JAMA Pediatr. 2014;():. doi:10.1001/jamapediatrics.2013.5488
Abstract

archpedi.jamanetwork.com/article.aspx

Abhängigkeit statt Abstinenz: US-Studien warnen vor E-Zigaretten
Die Hoffnung, E-Zigaretten könnten Rauchern helfen, auf Zigaretten zu verzichten, ist nach Ansicht von namhaften US-Kritikern nicht belegt. Sie befürchten sogar, dass Jugendliche durch die E-Zigaretten zum Rauchen verführt werden. Doch ihre in Journals der American Medical Association vorgelegten Studien sind nicht stichhaltig. (aerzteblatt.de, 25.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58095

Rauchstopp mit Nikotinpflaster bei Schwangeren in Studie ineffektiv
Die Tabaksucht ist oft stärker als alle guten Vorsätze. In einer randomisierten klinischen Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2014; 348: g1622) schafften es die meisten Schwangeren trotz Unterstützung von Nikotinpflastern nicht, sich und das Kind vor den Folgen des Rauchens zu schützen. (aerzteblatt.de, 12.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57916

Heidelberg. "Informationen für Schulen: E-Zigaretten und E-Shishas"
E-Shishas erobern den Schulhof. Sie locken mit attraktiven Aromen wie Kirsche, Schokolade, Piña Colada oder Bubble Gum - E-Shishas und E-Zigaretten entwickeln sich gerade zum Modeprodukt von Kindern und Jugendlichen. Lehrer stehen den Produkten, die Schüler teilweise sogar während des Schulunterrichts verwenden, oftmals ratlos gegenüber. Als Hilfestellung für den Umgang mit diesem Problem gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum für Schulleitung und Lehrer die Publikation "Informationen für Schulen: E-Zigaretten und E-Shishas" heraus. (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, 2014)

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/FzR/FzR_Informationen_fuer_Schulen_E_Zigaretten_und_E_Shishas.pdf

Li H, Bu Q, Chen B, Shao X, Hu Z, et al. (2014) Mechanisms of Metabonomic for a Gateway Drug: Nicotine Priming Enhances Behavioral Response to Cocaine with Modification in Energy Metabolism and Neurotransmitter Level. PLoS ONE 9(1): e87040. doi:10.1371/journal.pone.0087040

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087040

Janes AC, Farmer S, Frederick Bd, Nickerson LD, Lukas SE (2014) An Increase in Tobacco Craving Is Associated with Enhanced Medial Prefrontal Cortex Network Coupling. PLoS ONE 9(2): e88228. doi:10.1371/journal.pone.0088228

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0088228

 

OPIATE / OPIOIDE

Breaking worse: The emergence of krokodil and excessive injuries among people who inject drugs in Eurasia
Jean-Paul C. Grund, Alisher Latypov, Magdalena Harris
International Journal of Drug Policy - July 2013 (Vol. 24, Issue 4, Pages 265-274, DOI: 10.1016/j.drugpo.2013.04.007)

www.ijdp.org/article/S0955-3959(13)00051-0/fulltext

Indien. Villagers want big cat back to scare away opium-addicted Nilgai
Six years after relocation of leopard, farmers of Madhya Pradesh's opium belt now want the wild cat back in Mandsaur to protect their poppy fields from opium-addicted Nilgai.
The Nilagi, which has developed a taste for the drug, is on rampage in the region raiding poppy crop. The farmers' efforts to rein in the menace are turning futile. Now, farmers are urging forest department to bring back leopard in the forests of Mandsaur which span over 5,000 hectares. (Times of India, 04.03.2014)

timesofindia.indiatimes.com/city/indore/Villagers-want-big-cat-back-to-scare-away-opium-addicted-Nilgai/articleshow/31407385.cms

USA. National Institute on Drug Abuse (NIDA) Updated Research Report on Heroin. (NIDA, USA, Februar 2014)

atforum.com/addiction-resources/documents/Heroin2014.pdf

Component Analysis of Iranian Crack; A Newly Abused Narcotic Substance in Iran
Ali Farhoudian, Mandana Sadeghi, Hamid Reza Khoddami Vishteh, Babak Moazen, Monir Fekri and Afarin Rahimi Movaghar
Iranian Journal of Pharmaceutical Research (2014), 13 (1): 337-344

ijpr.sbmu.ac.ir

Differentiation of heroin and cocaine using dual-energy CT-an experimental study.
Grimm J, Wudy R, Ziegeler E, Wirth S, Uhl M, Reiser MF, Scherr M.
Int J Legal Med. 2014 Feb 28. [Epub ahead of print]
PMID: 24577711 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24577711

Risk of anaphylaxis in opioid dependent persons: effects of heroin versus substitution substance.
Maurer U, Kager C, Fellinger C, Loader D, Pollesböck A, Spitzer B, Jarisch R.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2014 Feb 27;9(1):12. doi: 10.1186/1747-597X-9-12.

www.substanceabusepolicy.com/content/9/1/12

Beneficial Effects of Rosmarinus Officinalis for Treatment of Opium Withdrawal Syndrome during Addiction Treatment Programs: A Clinical Trial.
Solhi H, Salehi B, Alimoradian A, Pazouki S, Taghizadeh M, Saleh AM, Kazemifar AM.
Addict Health. 2013 Summer-Autumn;5(3-4):90-4.
PMID: 24494164 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3905473/

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Buprenorphine maintenance versus placebo or methadone maintenance for opioid dependence.
Mattick RP, Breen C, Kimber J, Davoli M.
Cochrane Database Syst Rev. 2014 Feb 6;2:CD002207. doi: 10.1002/14651858.CD002207.pub4.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24500948

Kambodscha. Addicts' lifeline to go
(...) new patients declining, monthly drop-outs on the rise and its main donor phasing out funding by the end of the year, the Khmer-Soviet clinic – the only one in the country since 2010 – now finds itself at a crossroads, tasked with finding an "exit plan" that allows it to continue offering services while also trying to expand its reach on an already-tight budget. (Pnom Penh Post, Kambodscha, 07.03.2014)

www.phnompenhpost.com/national/addicts%E2%80%99-lifeline-go

Westfalen-Lippe: Substitutionsärzte - eine aussterbende Spezies
In Westfalen-Lippe behandeln immer weniger Vertragsärzte Opiatabhängige. Und viele der Aktiven stehen kurz vor dem Ruhestand. Die KV fordert mehr Rechtssicherheit für Therapeuten. (Ärztezeitung, 07.03.2014)

www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/article/856497/westfalen-lippe-substitutionsaerzte-aussterbende-spezies.html

The International Journal of Drug Policy 24 (2013)
Special Issue: Opiate Pharmacotherapy: Treatment, Regimen, Constructions and Control

recovery.postach.io/methadone-and-the-hall-of-mirrors
digitalreprints.elsevier.com/i/236355/0
dx.doi.org/10.1016/j.drugpo.2013.08.003

Fears over future of opioid substitution therapy in Crimea
Ed Holt
The Lancet - 29 March 2014 ( Vol. 383, Issue 9923, Page 1113 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(14)60234-8

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)60234-8/fulltext

 

BUPRENORPHIN

Entfällt

 

DIAMORPHIN

Understanding Swiss Drug Policy Change and the Introduction of Heroin Maintenance Treatment.
Khan R, Khazaal Y, Thorens G, Zullino D, Uchtenhagen A.
Eur Addict Res. 2014 Feb 8;20(4):200-207. [Epub ahead of print]
PMID: 24513780 [PubMed - as supplied by publisher]

www.karger.com/Article/FullText/357234

Kanada. Group of drug addicts seeking injunction against federal gov't that would give them access to prescription heroin. (vancouversun.com, Kanada, 25.03.2014)

www.vancouversun.com/health/Several+Vancouver+addicts+seeking+injunction+giving+them+access/9659710/story.html

Kanada. Dosage errors may have tilted clinical heroin trial, B.C. court hears
Participants in a clinical trial fighting to receive prescription heroin may have failed conventional treatments only because they received inadequate dosages, a lawyer for the federal government has told a B.C. Supreme Court judge. (The Globe and Mail, Kanada, 26.03.2014)

www.theglobeandmail.com/news/british-columbia/dosage-errors-may-have-tilted-clinical-heroin-trial-bc-court-hears/article17691092

 

METHADON

Safe Methadone Induction and Stabilization
Report of an Expert Panel
Louis E. Baxter, Sr, MD, FASAM, Anthony Campbell, DO, RPh, Michael DeShields, MD, Petros Levounis, MD, MS, FASAM, Judith A. Martin, MD, Laura McNicholas, MD, PhD, J. Thomas Payte, MD, Edwin A. Salsitz, MD, FASAM, Trusandra Taylor, MD, MPH, and Bonnie B. Wilford, MS
J Addict Med _ Volume 7, Number 6, November/December 2013

www.asam.org/docs/default-source/publicy-policy-statements/safe_methadone_induction_and_stabilization__report-1.pdf
www.asam.org/docs/default-source/publicy-policy-statements/safe_methadone_induction_and_stabilization__report-1.pdf

Factors associated with one year retention to methadone maintenance treatment program among patients with heroin dependence in China.
Jiang H, Han Y, Du J, Wu F, Zhang R, Zhang H, Wang J, Zhou Z, Hser YI, Zhao M.
Subst Abuse Treat Prev Policy. 2014 Feb 24;9(1):11. [Epub ahead of print]
PMID: 24565169 [PubMed - as supplied by publisher]

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-9-11.pdf

Methadone maintenance for HIV positive and HIV negative patients in Kyiv: Acceptability and treatment response.
Dvoriak S, Karachevsky A, Chhatre S, Booth R, Metzger D, Schumacher J, Chychula N, Pecoraro A, Woody G.
Drug Alcohol Depend. 2014 Apr 1;137:62-7. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2014.01.008. Epub 2014 Jan 30.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24548802

Stigma and its Determinants among Male Drug Dependents Receiving Methadone Maintenance Treatment.
Etesam F, Assarian F, Hosseini H, Ghoreishi FS.
Arch Iran Med. 2014 Feb;17(2):108-14. doi: 014172/AIM.005.

www.ams.ac.ir/AIM/NEWPUB/14/17/2/005.pdf

Wang L, Wei X, Wang X, Li J, Li H, et al. (2014) Long-Term Effects of Methadone Maintenance Treatment with Different Psychosocial Intervention Models. PLoS ONE 9(2): e87931. doi:10.1371/journal.pone.0087931

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087931

Cognitive Performance in Methadone Maintenance Patients: Effects of Time Relative to Dosing and Maintenance Dose Level.
Rass O, Kleykamp BA, Vandrey RG, Bigelow GE, Leoutsakos JM, Stitzer ML, Strain EC, Copersino ML, Mintzer MZ.
Exp Clin Psychopharmacol. 2014 Feb 17. [Epub ahead of print]
PMID: 24548244 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24548244

Methadone-Related Deaths - Epidemiological, Pathohistological, and Toxicological Traits in 10-year Retrospective Study in Vojvodina, Serbia.
Mijatović V, Samojlik I, Ajduković N, Durendić-Brenesel M, Petković S.
J Forensic Sci. 2014 Feb 6. doi: 10.1111/1556-4029.12425. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24502699

Dennis BB, Bawor M, Thabane L, Sohani Z, Samaan Z (2014) Impact of ABCB1 and CYP2B6 Genetic Polymorphisms on Methadone Metabolism, Dose and Treatment Response in Patients with Opioid Addiction: A Systematic Review and Meta-Analysis. PLoS ONE 9(1): e86114. doi:10.1371/journal.pone.0086114

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0086114

Paediatric methadone ingestions: An under-recognized form of child maltreatment?
Paediatr Child Health Vol 19, No 3, March 2014, 139-140

www.cpsp.cps.ca/uploads/publications/Highlights-methadone-ingestions.pdf

Zhang M, Zhang H, Shi CX, McGoogan JM, Zhang B, et al. (2014) Sexual Dysfunction Improved in Heroin-Dependent Men after Methadone Maintenance Treatment in Tianjin, China. PLoS ONE 9(2): e88289. doi:10.1371/journal.pone.0088289

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0088289

 

RETARDIERTE MORPHINE

Entfällt

 

GENDER

Schweiz. Gendersensibel-diversityorientierte Suchtprävention: Beim Substanzkonsum oder bei Verhaltensweisen mit Suchtpotential (Konsummuster, Konsummotive) zeigen sich Genderunterschiede. Auch weitere soziale Differenzierungskriterien wie Alter, sozioökonomischer Status oder Ethnie spielen im Rahmen von Suchtentwicklungen eine Rolle. Der Bericht «Gendersensible-diversityorientierte Suchtprävention» schafft Grundlagen und beleuchtet mittels einer Checkliste, wie die Suchtprävention im Schulsetting ihre Angebote an diesen Differenzierungskriterien orientieren kann. Eine Publikation der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich.

www.stadt-zuerich.ch/content/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/suchtpraevention/publikationen_u_broschueren/gendersensibel-diversityorientierte-suchtpraevention.html

Berlin. Gebündeltes Wissen in der Gendermedizin: Neues Angebot der Charité
Das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin am Berliner Universitäts­klinikum Charité weist auf ein neues Angebot hin: "GenderMedDB" – eine unentgeltlich zu nutzende Zusammenstellung von geschlechtsspezifischer medizinischer Literatur. "Die Publikationen sind in Fachrichtungen und Erkrankungen unterteilt und können nach individuell definierten Kriterien komfortabel aufgerufen und zusammengestellt werden", heißt es in der Mitteilung. Nutzern und Nutzerinnen stünden außerdem themenbezogene Statistiken und ein Forum für den kollegialen Austausch zur Verfügung. (aerzteblatt.de, 12.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/57912

USA. WOMEN HAVE BEEN PARTICULARLY AFFECTED BY THE WAR ON DRUGS, PART II. (IRETA Blog, USA, 14.03.2014)

iretablog.org/2014/03/14/women-have-been-particularly-affected-by-the-war-on-drugs-part-ii/

 

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Klienten mit Migrationshintergrund in ambulanter und stationärer Suchtbehandlung
Seit 2011 werden ergänzend zu den Standardanalysen der Deutschen Suchthilfestatistik in jährlich wechselnden Sonderauswertungen Informationen zu ausgewählten Behandlungsgruppen zusammengestellt, die auf wenigen Seiten in Form von Kurzberichten präsentiert werden.
Der aktuelle Kurzbericht enhält die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Klient(inn)en und Patient(inn)en mit Migrationshintergrund, die sich 2011 in einer ambulanten oder stationären Entwöhnungsbehandlung befunden haben.

www.suchthilfestatistik.de/cms/images/dshs%202011%20kurzbericht%20migration.pdf

Schweiz. Faltblätter zum Thema Alkohol und Medikamente in mehreren Einwanderersprachen. (SuchtSchweiz, 2013/2014)

www.suchtschweiz.ch/no_cache/infomaterialien/broschueren/alkohol/

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2014, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen – Vortragsreihe 2014

www.bas-muenchen.de/Veranstaltungen/

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Fortbildungskalender dgs-info

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_85/Fort-_und_Weiterbildung_85.pdf

 

HARM REDUCTION

USA. Holder: Heroin an urgent 'public health crisis'
Attorney General Eric Holder on Monday called the increase in heroin-related deaths an "urgent and growing public health crisis" and said first responders should carry with them a drug that can reverse the effects of an overdose. (Washington Post, 10.03.2014)

www.washingtonpost.com/politics/holder-heroin-an-urgent-public-health-crisis/2014/03/10/3069c348-a8b3-11e3-8a7b-c1c684e2671f_story.html

SMOKE-IT!
Unterstützung zur Veränderung der Drogenapplikationsform (von intravenös zu inhalativ) mittels neuartiger Präventionstools sowie medialer und personaler Interventionen
Fachhochschule Frankfurt am Main Institut für Suchtforschung (ISFF)
Prof. Dr. Heino Stöver, Frankfurt, 2014
Im Auftrag der Deutschen AIDS-Hilfe

www.fh-frankfurt.de/fileadmin/de/Fachbereiche/FB4/Forschung/ISFF/St%C3%B6ver/Smoke_It_2014_Endbericht.pdf

Street-based Injecting Environments:
The Case for Harm Reduction in Public Places
Dr Stephen Parkin, University of Huddersfield, UK, 27.02.2014, Video, 09:58)

www.hud.ac.uk/research/researchcentres/cahs/short-films/street-based-injecting-environments/

Differences in sociodemographic, drug use and health characteristics between never, former and current injecting, problematic hard-drug users in the Netherlands.
Havinga P, van der Velden C, de Gee A, van der Poel A.
Harm Reduct J. 2014 Feb 13;11:6. doi: 10.1186/1477-7517-11-6.

‎http://www.harmreductionjournal.com/content/11/1/6

Scale-up of a comprehensive harm reduction programme for people injecting opioids: lessons from north-eastern India.
Lalmuanpuii M, Biangtung L, Mishra RK, Reeve MJ, Tzudier S, Singh AL, Sinate R, Sgaier SK.
Bull World Health Organ. 2013 Apr 1;91(4):306-12. doi: 10.2471/BLT.12.108274. Epub 2013 Feb 20.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3629449/

Leipzig. Aktuelle Pillenwarnungen der Drug Scouts Leipzig.

drugscouts.de/de/pillenwarnung

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Portugal. Will this be a good year for Portuguese Harm Reduction?
Around seventy experts met under the flag of the Portuguese National Harm Reduction Network to discuss the state of Harm Reduction in Portugal. (Drug reporter, Ungarn, 21.03.2014)

drogriporter.hu/en/Portugal_harm_reduction_amended

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Wien. Launch of the INCB Annual Report 2013 and the Precursors Annual Report 2013

www.incb.org/incb/en/news/AR2013/annual_report_2013.html

Wien. Interview with INCB President Raymond Yans on the INCB Annual Report for 2013, highlighting global economic and social costs of drug abuse, the spread of 'legal highs', cannabis legislation and Afghanistan's deteriorating drug problem. (Unis Vienna – United Nations TV Service, 04.03.2014)

www.youtube.com/watch

WAR OF WORDS: THE INTERNATIONAL NARCOTICS CONTROL BOARD VS. A CHANGING WORLD
The International Narcotics Control Board (INCB) issued its annual report on the global drug situation today, and it is very "concerned" about marijuana legalization. But its chorus of critics is growing larger and louder. (Drug War Chronicle, Issue 824, USA, 04.03.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/mar/04/war_words_incb_annual_report

USA. 2014 International Narcotics Control Strategy Report.
The 2014 International Narcotics Control Strategy Report (INCSR) is an annual report by the Department of State to Congress prepared in accordance with the Foreign Assistance Act. It describes the efforts of key countries to attack all aspects of the international drug trade in Calendar Year 2013. Volume I covers drug and chemical control activities. Volume II covers money laundering and financial crimes. (US Department of State, März 2014)

www.state.gov/j/inl/rls/nrcrpt/2014/

War on Drugs – War on the environment (Talking Drugs, UK, März 2014)

www.talkingdrugs.org/environment-and-the-drug-war

Supporting legal livelihoods for illicit crop farmers
The cultivation of illicit drug crops goes hand in hand with poverty and food insecurity. Weaning poor farmers off illicit crop cultivation requires sustainable alternative livelihoods, without which they will fall back on lucrative cash crops - coca leaf, opium poppy or cannabis - to survive. UNODC alternative development programmes therefore focus on providing economic and employment opportunities to communities subsisting on illicit crops. (UNODC, 21.02.2014)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/February/supporting-legal-livelihoods-for-illicit-crop-farmers.html

FAQ on the Commission on Narcotic Drugs & High Level Segment: A guide for the media. (International Drug Policy Consortium, 08.03.2014)

idpc.net/media/2014/03/faq-on-the-commission-on-narcotic-drugs-high-level-segment-a-guide-for-the-media

The Rise and Decline of Cannabis Prohibition
The History of Cannabis in the UN Drug Control System and Options For Reform
Dave Bewley-Taylor, Tom Blickman, Martin Jelsma
Transnational Institue / Global Drugs Policy Observatory
March 2014

www.druglawreform.info/images/stories/documents/Rise_and_Decline_Web.pdf

IDCP. IDPC mit Berichten aus Wien

www.cndblog.org

ENCOD. Encod (The European Coalition for Just and Effective Drug Policies) mit Berichten aus Wien.

www.encod.org/info/UN-Commission-on-Narcotic-Drugs,4602.html

CND. "Arresting Drug Users Increases HIV"
Michel Kazatchkine, UN Special Envoy on HIV/AIDS for Eastern Europe and Central Asia, speaking at the opening of the 57th Session of the Commission on Narcotic Drugs, in Vienna, Austria. (HCLU, Ungarn, 14.03.2104, Video, 03:45)

www.youtube.com/watch

Russia has replaced America as the world's drugs policeman. (politics.co.uk, UK, 14.03.2014)

www.politics.co.uk/blogs/2014/03/14/russia-has-replaced-america-as-the-world-s-drugs-policeman

CND. Joint Ministerial Statement stresses health, prevention and treatment in countering world drug problem
Member States issued a Joint Ministerial Statement today at the close of the High-level Review highlighting the importance of health, prevention and treatment, including protection against HIV, as envisaged by the conventions.
In his closing statement, the Executive Director of the UN Office on Drugs and Crime (UNODC), Yury Fedotov said, "I believe this Joint Ministerial Statement provides a strong basis to continue this forward-looking debate on the road to the UN General Assembly Special Session on the world drug problem in 2016." (UNODC, 14.03.2014)

https://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/March/joint-ministerial-statement-stresses-health-prevention-and-treatment-in-countering-world-drug-problem.html

UNODC. Uruguay not seen setting drug liberalisation trend - U.N. official. (reuters.com, 14.03.2014)

www.reuters.com/article/2014/03/14/uk-un-drugs-uruguay-idUKBREA2D1NT20140314

Draft Joint Ministerial Statement of the 2014 high-level review by the Commission on Narcotic Drugs of the implementation by Member States of the Political Declaration and Plan of Action on International Cooperation towards an Integrated and Balanced Strategy to Counter the World Drug Problem Commission on Narcotic Drugs
Fifty-seventh session, Vienna, 13-21 March 2014
Item 6 of the provisional agenda
Outcome of the high-level segment

www.unodc.org/documents/commissions/CND-session57/In_session/L15e_V1401384_12_March.pdf

Growing Demands for UN Drug Policy Reform
The United Nations' Commission on Narcotic Drugs (CND) has wrapped up the High-Level Segment portion of its annual meeting in Vienna. The session revealed schisms among countries about future steps on global drug control even as the global drug bureaucratgave signs of softening in some policy areas, especially around emphasizing public health as opposed to criminalization. (Drug War Chronicles, 826, 18.03.2014)

stopthedrugwar.org/chronicle/2014/mar/18/growing_demands_un_drug_policy_r

 

EUROPA

GROSSBRITANNIEN

FREE DERRY: THE IRA DRUG WAR. (vice.com, UK, 18.03.2014)

www.vice.com/en_uk/vice-news/free-derry-the-ira-drug-war

SÜDOSTEUROPA

THE ILLICIT DRUG TRADE THROUGH SOUTH EASTERN EUROPE
UNODC, 2014

www.unodc.org/documents/data-and-analysis/Studies/Illicit_DT_through_SEE_REPORT_2014_web.pdf

SERBIEN

The Role of Heroin in Serbian History
Whether it was transporting silk, spices, tobacco, or opium, for centuries, the Silk Road from the Far East towards European countries passed through Serbia. Read how heroin permeated the country and made the region a transport hub for illicit substances. (Drug Reporter, Ungarn, 28.03.2014)

drogriporter.hu/en/serbian_heroin_history

 

ASIEN

IRAN

Getting drunk in a Muslim country: Iran's secret party scene. (The Independent, UK, 28.03.2014)

www.independent.co.uk/news/world/middle-east/drunk-in-tehran-the-islamic-states-secret-party-scene-9217419.html

AFGHANISTAN

Opium production jumps near British base in Afghanistan
The opium-growing area around Britain's main base in Afghanistan nearly quadrupled between 2011 and 2013, the UK government has said. (BBC, UK, 20.03.2014)

www.bbc.com/news/uk-26663373

PAKISTAN

Report on Drug Use in Pakistan 2013 reveals high levels of drug use and dependency
UNODC Country Office Pakistan Representative Cesar Guedes and Mian Zulqarnain Amir Joint Secretary Narcotics Control Division launched the Drug Use in Pakistan 2013 Report today in Islamabad. The report reveals a substantial proportion of Pakistan's population aged 15 to 64 suffer from the devastating consequences of substance abuse. The Report estimates that six per cent - or 6.7 million adults in Pakistan - used drugs in the previous year. The majority of drug users in this study fell between 25 and 39 years of age. Although 4.25 million individuals are considered to be drug dependent, treatment and specialist interventions are in short supply, available to less than 30,000 drug users a year. (UNODC Pakistan, 04.03.2014)

https://www.unodc.org/pakistan/en/report-on-drug-use-in-pakistan-2013-reveals-high-levels-of-drug-use-and-dependency.html

MYANMAR / BURMA

Myanmar Opium Fight Failing; Soldiers Shooting Up
Every morning, more than 100 heroin and opium addicts descend on the graveyard in this northeastern Myanmar village to get high. When authorities show up, it's for their own quick fix: Soldiers and police roll up the sleeves of their dark green uniforms, seemingly oblivious to passers-by.
Nearby, junkies lean on white tombstones, tossing dirty needles and syringes into the dry, golden grass. Others squat on the ground, sucking from crude pipes fashioned from plastic water bottles.
Together with other opium-growing regions of Myanmar, the village of Nampakta has seen an astonishing breakdown of law and order since generals from the formerly military-run country handed power to a nominally civilian government three years ago. (abc news, USA, 17.03.2014)

abcnews.go.com/International/wireStory/myanmar-opium-fight-failing-soldiers-shooting-22936257

 

AMERIKA

USA

LATEINAMERIKA – KARIBIK

Wie Schnee, der Zedern fällt
Der Straßenbau für den Kokaintransport beschleunigt die Abholzung der Tropenwälder. Doch manche Ureinwohner leisten erfolgreich Widerstand. (taz - Die Tageszeitung, 18.03.2014)

taz.de/drogenhandel-in-zentralamerika/!135034/

BOLIVIEN

Bolivians clash at protest over anti-drugs military HQ
Indigenous communities across the Andes chew coca leaves to minimise the effects of the high altitude
Bolivian police have clashed with residents protesting against the construction of an anti-drugs military base in a coca leaves producing region. (BBC, 27.03.2014)

www.bbc.com/news/world-latin-america-26778388

MEXIKO

Mexico arrests vigilante leader who helped to battle drug cartel
A leader of armed vigilantes who are helping federal security forces combat a violent drug gang in western Mexico has been arrested on suspicion of murder, which could test the fragile peace the government has built there. (Reuters, 12.03.2014)

www.reuters.com/article/2014/03/12/us-mexico-drugs-idUSBREA2B0D720140312

taz-Serie Drogen und Gewalt in Mexiko
Kiffen für den Frieden
Der Krieg gegen Drogen ist in Mexiko Staatsdoktrin. Doch er fordert immer mehr Opfer. In den USA wie Mexiko kämpfen Aktivisten für ein Ende der Prohibition. (taz.de, 24.03.2014)

www.taz.de/taz-Serie-Drogen-und-Gewalt-in-Mexiko/!135206/

Das Morden und die Quote
Sie müssen täglich über das Sterben berichten, und sie werden selbst bedroht. Die Reporter von Ciudad Juárez berichten trotzdem weiter über die Morde der Kartelle. (taz.de, 27.03.2014)

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/

JAMAIKA

Jamaica's marijuana growers split on legalisation
The Jamaican government has said it is planning to decriminalise possession of small amounts of marijuana by the end of this year. (BBC News, 14.03.2014)

www.bbc.com/news/world-latin-america-26559204

 

AFRIKA

Telling the story of drugs in West Africa: The newest front in a losing war?
Global Drug Policy Observatory (GdPO), UK, 2014

www.swansea.ac.uk/gdpo/projectpages/westafricaanewfrontinalosingwar/

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

Fachkonferenz: 26.02.2014 Sucht 2020 Chancen und Grenzen der Neuen Medien in der Prävention, Beratung und Therapie
Präsentationen und Beiträge

www.salus-kliniken.de/friedrichsdorf/wissensportal/tagungen/

The DanceSafe Mobile App!
Fact-based Drug Information for your Mobile Device!

www.dancesafe.org/the-dancesafe-mobile-app/

Australien. What can digital technologies add to screening and brief intervention for alcohol use in healthcare settings? (NDARC, Präsentation, März 2014)

https://ndarc.med.unsw.edu.au/resource/what-can-digital-technologies-add-screening-and-brief-intervention-alcohol-use-healthcare

 

NEUERSCHEINUNGEN

Günter Amendt prägte in der Schweiz wie in Deutschland die Drogenpolitik der vergangenen zwanzig Jahre maßgeblich.
Im Juni 2014 wäre Amendt 75 Jahre alt geworden.

Günter Amendt
Legalisieren!
Vorträge zur Drogenpolitik
Herausgegeben von Andreas Loebell
Rotpunktverlag Zürich
ca. 250 Seiten, Broschur
Format 13,5 — 20,4 cm
ca. Fr. 25.– / € 19,90
isbn 978-3-85869-590-1, wg 1973
Erscheint im Mai/Juni 2014

Gundula Barsch
"CRYSTAL-METH" – Einblicke in den Lebens- und Konsumalltag mit der Modedroge "Crystal"
2014, 116 Seiten,
ISBN 978-3-89967-910-6,
Preis: 15,- Euro

Seit Ende der 2010er Jahre präsentieren deutsche Medien regelmäßig alarmierende Berichte über die "Monsterdroge Crystal". Auch das psychosoziale Hilfesystem signalisiert, vom Crystal-Konsum mit einer Vielzahl neuer Probleme konfrontiert zu sein. Auf Grund fehlender Einblicke in den Lebens- und Konsumalltag mit Crystal herrscht Ratlosigkeit, wie den veränderten Herausforderungen begegnet werden kann.
Gundula Barsch hat in ihrer Studie erstmals empirisch fundiert untersucht, wie die Konsumenten ihren Alltag mit Crystal gestalten. Davon ausgehend werden Ansätze konkretisiert, wie Hilfe und Unterstützung aussehen sollte, damit sich durch den Konsum keine physischen, psychischen und sozialen Probleme auftürmen.

pabst-publishers.com/Medizin/buecher/9783899679106.htm

Medienprojekt Wuppertal: Filme zum Thema "Drogen, Sucht, Psychosoziales"

www.medienprojekt-wuppertal.de/3_3_5

Härtel-Petri, Dr. Roland und Haupt, Heiko
Crystal Meth
Wie eine Droge unser Land überschwemmt
RIVA-Verlag, München, 2014
ISBN 978-3-86883-366-9
224 Seiten

Crystal Meth ist die gefährlichste Droge unserer Zeit. Es macht rasend schnell abhängig, schädigt Körper und Gehirn ab dem ersten Konsum, ist leicht herzustellen und daher billig.

Die transparenten Kristalle aus Methamphetamin, die geschnupft, geraucht, geschluckt oder gespritzt werden können, haben Teile Deutschlands sowie Österreichs schon fest im Griff. Bereits vor zwei Jahren hat Crystal bei den Einsteigern Heroin als häufigste Droge abgelöst.
In diesem ersten Sachbuch zum Thema beschreiben der Suchtmediziner Dr. Roland Härtel-Petri und der Journalist Heiko Haupt die verheerende Wirkung von Crystal und informieren über die aktuelle Lage in Deutschland. In persönlichen Erfahrungsberichten schildern Betroffene, wie sie der Droge verfallen sind und warum es so schwer ist, davon wieder loszukommen.
Breite Aufklärung ist der einzige Weg, den Vormarsch von Crystal zu stoppen. Dieses Buch macht den Anfang.

https://www.m-vg.de/riva/shop/article/3235-crystal-meth/

 

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Das Internetportal der Europäischen Plattform für Investitionen in Kinder
Die Europäischen Plattform für Investitionen in Kinder (EPIC) dient der Bereitstellung von Informationen über Maßnahmen und Politiken, welche die Kapazitäten von Kinder und ihren Familien stärken um besser jene beispiellosen Herausforderungen bewältigen zu können, denen sie sich auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage in Europa gegenübersehen.

europa.eu/epic/index_de.htm

Die Früherkennung von Problemspielerinnen und Problemspielern in Spielhallen:
Entwicklung und Validierung eines Screening-Instrumentes
Abschlussbericht an die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg
Dr. Tobias Hayer, Dr. Jens Kalke, Sven Buth, Prof. Dr. Gerhard Meyer
Bremen und Hamburg, 2013

www.hamburg.de/contentblob/4126120/data/forschungsbericht-frueherkennung-gluecksspielsucht.pdf

Europa. Drugnet 95, January-March 2014, Newsletter of the EMCDDA

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_223180_EN_Drugnet_85_weboptimised.pdf

Großbritannien. LONDON CALLING
50 YEARS OF DRUG SERVICES IN THE NATION'S CAPITAL
DDN – Drink and Drugs News, Februar 2014

drinkanddrugsnews.com/wp-content/uploads/2014/02/DDN-1402.pdf

Was tun, wenn sich nichts tut? Zum Umgang mit dem Phänomen Nichtveränderung
Andreas Wahlster
ZSTB - Jg. 32 (1) - Januar 2014 - (S. 26 – 36)

Der vorliegende Aufsatz untersucht die Frage, welche Variablen dazu beitragen, dass sich bei Klienten im Kontext von psychosozialer Hilfe (scheinbar) nichts verändert. Insbesondere wird beleuchtet, inwiefern TherapeutInnen, BeraterInnen und PädagogInnen zu diesem Phänomen beitragen. Zur Illustration werden Fallbeispiele aus ambulanter Therapie, Supervision, forensischer Psychiatrie sowie Jugendhilfe vorgestellt. Der Artikel schließt mit einigen Ideen, wie dem Phänomen der (scheinbaren) Nichtveränderung wirksam begegnet werden kann.

typo3.p120816.mittwaldserver.info/fileadmin/user_upload/pdf/Newsletter/NL1-2014_Was_tun.pdf

USA. The Landscape-Scarring, Energy-Sucking, Wildlife-Killing Reality of Pot Farming. (Mother Jones, USA, März-April 2014)

www.motherjones.com/environment/2014/03/marijuana-weed-pot-farming-environmental-impacts

USA. Drogen in den USA: Drogenhölle
Der New Yorker Fotograf Spacer Platt hat Anfang Februar diese Bilderserie in Vermont geschossen. Seit über 10 Jahren arbeitet er für die Bildagentur Getty Images. 2006 schoss er das Pressefoto des Jahres - während des Krieges im Libanon. In Vermont sucht er Anfang Februar 2014 nach Drogensüchtigen, findet Buck und macht diese eindrucksvollen Bilder. (sueddeutsche.de, 11.03.2014)

www.sueddeutsche.de/panorama/drogen-in-den-usa-drogenhoelle-kleinstadt-1.1886937

Guidelines for the identification and management of substance use and substance use disorders in pregnancy.
ISBN 978 92 4 154873 1 (NLM classification: WQ 210)
World Health Organization 2014

www.drugsandalcohol.ie/21565/1/aaa_eng.pdf

Europa. The EMCDDA's five key epidemiological indicators
The EMCDDA uses five key epidemiological indicators to achieve its goal of providing factual, objective, reliable and comparable information on drugs and drug addiction at European level. These indicators have been developed by the Centre in close collaboration with the Reitox network, experts across Europe and with other international organisations competent in the field of drugs and drug addiction. (EMCDDA, 14.03.2014)

www.emcdda.europa.eu/activities/key-indicators

Europa. Multidimensional family therapy for adolescents
For the few young people who develop substance use disorders, family has an important role in addressing this issue. This report focuses on multidimensional family therapy, a process that includes the young person, their family and their environment. (EMCDDA, 6.2.2014)

www.emcdda.europa.eu/publications/emcdda-papers/multidimensional-family-therapy-review

Schweiz. Leitfaden für Fachpersonen. Unterstützung für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Der Leitfaden soll Fachpersonen im Sozialbereich, in der medizinischen Versorgung, in Tagesstrukturen oder in Schulen die Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien näher bringen und aufzeigen, wie diese unterstützt werden können. Wann und wie reagieren? Welche rechtlichen Aspekte sind relevant und wo kann man sich in schwierigen Situationen fachliche Unterstützung holen? (SuchtSchweiz, 2014)

www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Leitfaden_Fachpersonen.pdf

Berlin. Berliner rauchen und trinken weniger – aber Anstieg bei illegalen Drogen. (aerzteblatt.de, 27.03.2014)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/58128

Epidemiologischer Suchtsurvey 2012.
Repräsentativerhebung zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen bei Jugendlichen und Erwachsenen in Berlin
2012 Epidemiological Survey of Substance Abuse in the Adolescent and Adult Population of Berlin
Ludwig Kraus, Alexander Pabst, Elena Gomes de Matos und Daniela Piontek
IFT Institut für Therapieforschung, München
Reihe IFT-Berichte, Band Nr. 185, 25.02.2014

www.ift.de/literaturverzeichnis/Bd_185_ESA_Berlin_2012.pdf

München. BAS-SUCHTFORSCHUNGSTELEGRAMM, Heft 29.
Literaturreferate - Tabakentwöhnung in Rehabilitationskliniken - Indikatoren für das Ausmaß jugendlichen Rauschtrinkens in Bayern - Tanorexie und psychische Erkrankungen. (Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, 31.03.2014)

www.bas-muenchen.de/news/detail/article/suchtforschungstelegramm-heft-29-ist-online.html

 

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

MDMA (ecstasy) enhances loud noise-induced morphofunctional alterations in heart and adrenal gland.
Fulceri F, Ferrucci M, Lenzi P, Soldani P, Bartalucci A, Paparelli A, Gesi M.
Microsc Res Tech. 2011 Sep;74(9):874-87. doi: 10.1002/jemt.20971. Epub 2010 Dec 16. Review.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23939676

 

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Denver. Botulinum Toxin Injections Improve Depression
Botulinum toxin A, commonly known as Botox, has an antidepressive effect when injected between the eyebrows that continues beyond the cosmetic effects of the injection, according to the results of a new study. (Medscape Medical News from the American Academy of Dermatology (AAD) 72nd Annual Meeting, 26.03.2014)

www.medscape.com/viewarticle/822593

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Mai 2014.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Impressum

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).

Ständige Mitarbeiter: Ralf Gerlach (Münster), Mathias Häde (Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin/), Robert Newman (New York), Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss (Prignitz), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

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