dgs-info, Ausgabe 8, Juli-August 2006

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 3.7.2006

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sommeranfang, Fußball-Weltmeisterschaft und Quartalsabrechnung zusammenfallen, dann wird die Zeit knapp. Dass es dennoch zu mehr als einer Notausgabe gereicht hat, entnehmen Sie bitte der aktuellen Ausgabe von dgs-info.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS / AST – AntiSTigma
STELLENANZEIGEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
NADA-SUCHTAKUPUNKTUR
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 - 21. Juli 2006 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. ruft auf: 21. Juli 2006 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. Schirmherrschaft: Drogenbeauftragte der Bundesregierung Frau Sabine Bätzing(MdB). Unterstützer: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, JES (Junkies - Ehemalige - Substituierte) Bundesweites Selbsthilfe Netzwerk - DAH Deutsche AIDS-Hilfe e.V., akzept e.V.- Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik u.a..
Am 21. Juli 1998 wurde an der „Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige" in Gladbeck zum ersten Mal der vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V." ausgerufene Gedenktag abgehalten. Diesem Aufruf schloss sich unser Bundesverband sowie auch der Länderverband Schleswig-Holstein/Hamburg an. Der 21. Juli bot sich uns förmlich an, denn an diesem Tag verstarb Ingo Marten 1994 auf bisher immer noch ungeklärte Weise. Ingo wurde, ebenso wie viele tausend andere Kinder, Angehörige und Freunde Opfer einer repressiven Drogenpolitik. Der Mutter von Ingo gelang es mit einem beispiellosen Einsatz und unter der Mithilfe der Stadt Gladbeck eine Gedenkstätte zu schaffen, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Der Gedenkstätte in Gladbeck folgten nun in den nächsten Jahren weitere Orte der Erinnerung und Mahnung in Deutschland.
Der diesjährige Gedenktag steht unter dem Motto: Heroinvergabe als Regelversorgung integrieren!

Flugblatt des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.:

http://flugblatt2006.de.vu/

Weitere Informationen:

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1&subgroupid=&contentid=76

Gedenktafel soll an Drogentote erinnern. Die Erinnerungsstätte in der Taunusanlage (Frankfurt) für Drogentote wird pünktlich zum alljährlichen Gedenktag am 21. Juli eingeweiht. (Rhein-Main-Net, 17.6.06)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3021327

DGS 2 – Kongresse 2006 unter Beteiligung der DGS

7. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin mit begleitender Fachausstellung: Vom 13. bis 15. Juli 2006 werden sich auf dem Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin zum 7. Mal Spezialistinnen und Spezialisten der Suchtmedizin und Suchttherapie in München treffen.
Dieser Kongress soll die Möglichkeit bieten, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen und suchtmedizinisches Grundlagenwissen zu erwerben. Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Therapeutinnen und Therapeuten können Bewährtes und Neues diskutieren.

http://www.suchtkongress.de/mic/veranstaltungen/873602.php

Von der Heroin-gestützten Behandlung bis zu Drogenkonsumräumen - aktuelle Ansätze in der Versorgung von Schwerstabhängigkeit
16. Internationaler Suchtkongress, 13.-15. September, Hamburg
Infos und Anmeldung: Kongressbüro - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Martinistr. 52, D-20246 Hamburg, Tel. (0049) 040 42803-4203, Fax: (0049) 040 42803-5121, E-Mail: heroinstudie@uke.uni-hamburg.de, Auf

http://www.zis-hamburg.de

sind das vorläufige Programm und Anmeldeformulare (Fax oder online) erhältlich.

3.Internationaler Fachtag Hepatitis und Drogengebrauch. Innovative Konzepte und Praxis von Prävention und Psychosozialer Betreuung bei Drogengebrauch. 21. & 22. September 2006, Bonn
Infos und Anmeldung: akzept e.V., Südwestkorso 14, 12161 Berlin, Tel.030 827 06 946. akzeptbuero@yahoo.de, Programmentwurf:

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/programm19_04_06.pdf

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/anmeldung.pdf

15. DGS-Jahreskongress 2006 in Berlin, 3.-5.November 2006. Thema: "Ist die Suchtmedizin ihren Preis wert?“ Nähere Informationen auf der Homepage der DGS.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 3

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (Heft 02, Jahrgang 7, Juni 2006):

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 4 der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann
auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann
auf Suchttherapie, dort auf
Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit "frei" gekennzeichnet.

DGS 4 – Mitglied werden in der DGS

Mit über 400 Mitgliedern ist die DGS die stärkste berufspolitische Organisation in der deutschen Suchtmedizin. Warum es sich lohnt, Mitglied zu werden, erläutert Jörg Gölz, Vorsitzender der DGS:

DGS 5 – Substitutionsregister / Datenschutz

Zuletzt hat nun auch das Bundesministerium für Gesundheit auf ein paar Nachfragen von dgs-info zum Umgang mit den Daten aus dem Substitutionsregister geantwortet.
Die Fragen:
1. In wie vielen Fällen haben sich Ermittlungsbehörden zwecks Auskünfte aus dem Substitutionsregister an das BfArM gewandt und in wie vielen Fällen wurde Auskunft erteilt?
2. Aus welchen Bundesländern ergingen diese Anfragen?
3. Auf welche Art von Ermittlungen bezogen sich diese Anfragen? Um welche Art von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten hat es sich gehandelt?
4. Wurde seitens des BfArM das jetzt beendete Auskunftsverfahren hinsichtlich des Datenschutzes überprüft? Lag eine Stellungnahme des Bundesbeauftragten für den Datenschutz vor?
5. Welches Ergebnis hatte diese Überprüfung?
6. War das Vorgehen des BfArM mit dem Bundesgesundheitsministerium abgestimmt? War die Bundesdrogenbeauftragte über das Verfahren informiert? Lag eine Stellungnahme der Bundesdrogenbeauftragten vor?
7. Werden nachträglich die Betroffenen der erteilten Auskünfte, Substituierte wie behandelnde Ärztinnen und Ärzte, informiert?
8. In welchen Fällen kann auch zukünftig seitens der Ermittlungs- bzw. Strafverfolgungsbehörden auf Daten aus dem Substitutionsregister zurückgegriffen werden? Welche Delikte bzw. Ermittlungsinhalte könnten eine Rechtsgrundlage für Informationen aus dem Substitutionsregister bieten?

DGS 6

Der DGS-Vorsitzende Jörg Gölz hat am Treffen der WHO in Kuala Lumpur (Malaysia, 15.-17.506) teilgenommen, auf dem Strategien gegen die Ausbreitung des HIV-Virus in Südostasien und in der Pazifikregion diskutiert wurden. Was die europäischen Drogenmediziner zum Erfahrungsaustausch beitragen konnten, lesen Sie im folgenden Bericht.

 
AST – AntiSTigma

AST – AntiSTigma hat eine Aktion gestartet, die Diskriminierung von Suchtkranken zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Worum es genau bei der Aktion geht:

http://www.antistigma.de/

„Der Erfolg in der Bekämpfung von Stigma und Diskriminierung steht und fällt mit der Bereitschaft, diesen Kampf zur eigenen Sache zu machen - und darin nicht nachzulassen!“ (Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Norman Sartorius, Wissenschaftlicher Direktor des Weltprogramms gegen Stigma und Diskriminierung der World Psychiatric Association in Genf, in seinem Eingangsreferat zum 109.Deutschen Ärztetag vom 23. - 26. Mai 2006 in Magdeburg).

„Viele Krankheiten sind stigmatisiert, nicht nur psychische. Doch das Stigma psychischer Krankheiten unterscheidet sich von dem anderer Krankheiten.“ Darauf verwies Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Norman Sartorius, Wissenschaftlicher Direktor des Weltprogramms gegen Stigma und Diskriminierung der World Psychiatric Association in Genf, in seinem Eingangsreferat zum 109.Deutschen Ärztetag vom 23. - 26. Mai 2006 in Magdeburg. Als Stigma bezeichnet man falsche, in der Regel negative Annahmen über Personengruppen, Individuen oder Dinge, die durch ein bestimmtes Merkmal gekennzeichnet sind (Beispiel: „Psychisch Kranke sind unberechenbar und gefährlich.“). Diese negativen Annahmen oder Vorurteile äußern sich in Einstellungen und im Verhalten – aufgrund ihres Stigmas werden die Betroffenen benachteiligt und herabgesetzt, das heißt diskriminiert. (Deutsches Ärzteblatt, Krüger-Brand, Heike E., Stigmatisierung, PP 5, Ausgabe Juni 2006, Seite 257)

http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=51736

Referent: Dr. med. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Norman Sartorius, Genf Wissenschaftlicher Direktor des Weltprogramms gegen Stigma und Diskriminierung der World Psychiatric Organization. Folien zum Vortrag (PDF)

http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/24Referate/index.html

Entschließungen zum Tagesordnungspunkt II: Behandlung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: gegen Stigmatisierung – für Stärkung der ärztlichen Psychotherapie. (Deutsches Ärzteblatt, PP 5, Ausgabe Juni 2006, Seite 280)

http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=51762

109. Deutscher Ärztetag 2006: Gegen Stigmatisierung psychisch Kranker (Deutsches Ärzteblatt, Bühring, Petra; PP 5, Ausgabe April 2006, Seite 172)

http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=50969

Building an International Drug Users' Movement -- Activists Form Coalition, Issue Declaration More than 100 activists representing at least 13 different drug user groups from Europe, North America, Latin America, Australia, and Asia took advantage of the International Harm Reduction Association conference in Vancouver this week to form an international coalition. At the first ever International Drug User Activists Congress on Sunday and in numerous sessions throughout the week, the groups and individuals involved managed to craft an initial declaration and lay the groundwork for increased coordination among user activist groups.

http://stopthedrugwar.org/chronicle/434/idum.shtml

“Drug User Activists Declare a Statement About The International
Network of People Who Use Drugs” - VANCOUVER, BC, CANADA, May 4 2006

Jörg Gölz: Die Stigmatisierung der Raucher - Kampf gegen das Rauchen als Kampf gegen die Raucher. Pressekonferenz Suchttherapietage 2006, 06.06.-09.06.2006, Hamburg.

UK: A LABOUR MSP (Member of Scottish Parliament) yesterday defended his call for contraceptives to be put in methadone as a method of stopping drug-addicted women becoming pregnant. (New Scotsman, 13.5.06)

http://news.scotsman.com/health.cfm?id=714122006

UK: DRUG addicts would be given electrotherapy to help them kick the habit, under new plans being considered by the Scottish Executive. (New Scotsman, 17.6.2006)

http://news.scotsman.com/topics.cfm?tid=220&id=889592006

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Das Diakonische Werk Hamburg sucht eine Ärztin für die ambulante medizinische Betreuung junger, überwiegend drogenabhängiger, sich prostituierender Frauen in unserer niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstelle Sperrgebiet in Hamburg St. Georg. Besetzung der 0,5 Stelle: zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

„Chamäleon“ e.V. in Stralsund sucht je eine/-n Mitarbeiter/-in für die Suchtberatungsstelle bzw. für die Beratungsstelle HIV/AIDS und Sexualität in Stralsund. Bewerbung: kurzfristig!

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit gtz GmbH hat die Stelle eines "Drug Demand Reduction Adviser" in Afghanistan ausgeschrieben. Diese Stelle ist für die Zeit von Juli 2006 bis Juni 2007 ausgeschrieben (eine Verlängerung ist evtl. möglich). Falls Sie interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Annette Müller-Roth (annette.mueller-roth@gtz.de, Telefon 06196/79-1483).

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

 
RECHT UND GESETZ

Unter dem Titel „Wie kann die Substitutionsbehandlung bedarfsgerecht gestaltet und ausgebaut werden? Gemeinsam! - Ein Forderungskatalog an die Politik“ haben sich am 23.-25. März 2006 auf dem 8. Internationalen akzept-Kongress in Berlin VertreterInnen verschiedener Professionen und Disziplinen mit unterschiedlichen Praxisbezügen getroffen, um die allseitig als notwendig erachtete Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung zu diskutieren und Möglichkeiten der Umsetzung zu erörtern. Die „Berliner Erklärung“ stellt einen Forderungskatalog an die Fachpolitik dar, die Substitutionsbehandlung bedarfsgerechter zu gestalten um ihr Potential noch stärker zu nutzen. Stichworte: Dispensierrecht, Urlaubsmitgaben in Deutschland, PSB u.a.m.

Im Bundestag wurde eine Petition zum Dispensierrecht im Rahmen der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger eingereicht. Diese kann bis zum 24.07.06 unterzeichnet werden.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=168

Welche Vorschriften der BtMVV gehören auf den Prüfstand? Welche sonstigen rechtlichen Umstände der Substitutionsbehandlung sind nicht mehr zeitgemäß? Die Redaktion nimmt Vorschläge und Diskussionsbeiträge für die nächste Ausgabe gern an.

redaktion@dgsuchtmedizin.de

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Aus Marseille/Frankreich erreichte uns folgender Aufruf:
Betr.: buprenorphine as a narcotic in France

Dear Colleagues
The French government is proposing the reclassification of buprenorphine as a narcotic in France to fight against the black market.
Due to this proposal, many NGO’s, clinicians and researchers are protesting to make this proposal withdrawn.
The French government motivation is that such classification will reduce the black market but the government is unaware of the international consequences of such a choice.
Due to your expertise in the field, we ask you be among the first “signatures” of this letter as an individual or as representing your organisation/institute.
This letter will be the basis of a larger petition available on a web site that will be sent by NGO’s to the French government. If you agree to sign this letter, please send your agreement to us as soon as possible (before July 7). Please also circulate the letter among colleagues that might be interested in this matter.
Thank you for your support
Sincerely
Patrizia Carrieri & Bruno Spire
E-mail: pmcarrieri@aol.com
E-mail: spire@marseille.inserm.fr

Vor dem Urlaubsbeginn informiert das BfArM über die Mitnahme von Substitutionsmedikamenten ins Ausland (20.6.06)

Was zu beachten ist und wie Ärzte und Patienten im Ausland Substitutionsambulanzen finden, können Sie in einem Text von INDRO-Münster und DGS nachlesen (Stand: Dezember 2004):

http://www.indro-online.de/empfehlungen.htm

Das Institut für Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) wurde 1998 als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen gegründet.
Das IGMR widmet sich den rechtswissenschaftlichen, rechtspraktischen und rechtspolitischen Fragen nationaler, europäischer und internationaler gesundheits- und medizinrechtlicher Regulierung.
Das Institut bietet auf seiner Homepage unter Service, Literaturüberblick einen monatlich aktualisierten Dienst zu folgenden Themen an: Arzneimittel- und Medizinprodukterecht; Arzthaftungsrecht, Schadensrecht; Berufs- und Gebührenrecht; Betreuungsrecht; Biomedizin- und Fortpflanzungsrecht; Datenschutzrecht; Ethik; Europarecht; Gesundheitsrecht; Heilmittelwerberecht und ärztliches Wettbewerbsrecht; Krankenhausrecht; Krankenpflegerecht; Medizinische Forschung; Neue Medien; Patientenautonomie, Patientenrechte; Pflegeversicherung (SGB XI); Privatversicherungsrecht (PKV); Psychiatrie und Psychotherapie; Recht der gesetzlichen; Krankenversicherung (SGB V); Sterbehilfe; Strafrecht; Transplantationsrecht; Verfahrensrecht, Prozessrecht; Verschiedenes.

http://www.igmr.uni-bremen.de/

Stiftung Gesundheit bietet kostenlose juristische Erstberatung in Sachen Medizinrecht: Eine kostenlose juristische Erstberatung in Sachen Medizinrecht – dies ist ein Service-Angebot der Stiftung Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Medizinrechtsanwälte e.V. Deutschland. Sowohl Patienten als auch Ärzte haben hier die Möglichkeit, sich ohne Kostenrisiko und in Wohnortnähe kompetenten Rat zur weiteren Vorgehensweise sowie zu den Erfolgsaussichten geben zu lassen – ob im Haftungs-, Berufs- oder Sozialrecht.
Wer Rat benötigt, kann sich unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 0 73 24 83 einen Beratungsschein für ein Gespräch bei einem der rund 200 Vertrauensanwälte ausfertigen lassen. Der Anwalt informiert dann im kostenlosen Erstberatungsgespräch über Vorgehensweisen, Erfolgsaussichten, zu erwartende Kosten sowie die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.
Das Medizinrechts-Beratungsnetz startete im Juli 2000 als Modellprojekt in Schleswig-Holstein und ist seit 2003 bundesweit verfügbar.
Begleitet wird der Service von einer wissenschaftlichen Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Hans W. Jürgens.

Das Medizinrechts-Beratungsnetz ist unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 0 73 24 83 (Mo-Fr 9-17 Uhr) sowie im Internet erreichbar unter:

http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de

7. Deutscher Medizinrechtstag der Stiftung Gesundheit am 15. und 16. September 2006 in Berlin. Das Programm:

http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de/PDF/MRT-2006_Folder.pdf

Weitere Informationen:

http://www.stiftung-gesundheit.de

MPI-Studie über die Rechtspraxis bei der Verfolgung von Cannabis-Delikten in Deutschland – Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Antwort der Bundesregierung:

http://www.hanfverband.de/download/intern/Antwort_kleine_anfrage_mpi_studie_st.pdf

Der Deutsche Hanfverband (DHV) hat einen Offenen Brief an die Justiz-, Innen- und Gesundheitsminister von Bund und Ländern geschrieben, in dem er dafür plädiert, „Konsequenzen zu ziehen und die verfassungsrechtlich bedenkliche Praxis zu beenden.“

Petition in Sachen Cannabis/Führerscheinrecht:

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=96

Von der ewig missachteten Gerichtsentscheidung: Interview mit Carsten Schäfer, Autor der Max-Planck Studie über Cannabiskonsum und Strafverfolgung in der Bundesrepublik. (Jörg Auf dem Hövel, Telepolis, 18.6.06)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22865/1.html

Das OLG Koblenz hat am 15.03.06 ein interessantes Urteil zu Zauberpilzen gefällt. Die Richter kamen zu der Erkenntnis, dass zumindest bis zur 10. BtMG-Änderungsverordnung vom 10.03.2005 die Pilze nicht dem BtMG unterlagen, da es sich bei Pilzen nicht um Pflanzen handelt. Das Urteil ist hier einzusehen:

http://www.sacred-mushroom-church.ch/ [...] 13136272a6ebc0b2690b24&act=Attach&type=post&id=272

Neuerscheinung:
Nicole Krumdiek, Die national- und internationalrechtliche Grundlage der Cannabisprohibition in Deutschland. Eine Untersuchung unter Einbeziehung des aktuellen Forschungsstandes hinsichtlich der gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen des Konsums von Cannabis
Reihe: Bremer Forschungen zur Kriminalpolitik
Bd. 7, 2006, 464 S., 39.90 EUR, br., ISBN 3-8258-9543-2
"Ohne zu verharmlosen wird überzeugend dargestellt, dass das Gefährdungspotential von Cannabis deutlich hinter dem des Alkohols bzw. Nikotins zurücksteht. Vor diesem Hintergrund werden die national- und internationalrechtlichen Grundlagen aber nicht einfach ausgebreitet. Auch bleibt es nicht bei der berechtigten Kritik an der mutlosen Rechtsprechung des BVerfG. Vielmehr wird die Rechtslage dahingehend analysiert, welche Auswege aus der verfassungswidrigen Cannabisprohibition bereits das geltende Recht bietet, und warum völkerrechtliche Verpflichtungen aufzukündigen sind." (Dr. Helmut Pollähne)

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-9543-2

Drogenbuch auf dem Index: Legalisiert Leary! Vor zehn Jahren starb Timothy Leary, LSD-Propagandist und Missionar der psychedelischen Religion. Seine 1968 veröffentlichte Drogen-Gebrauchsanleitung "Politik der Ekstase" ist in Deutschland immer noch indiziert. Warum eigentlich? (SPIEGEL ONLINE, 1.6.06)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,419282,00.html

Verkehrssünder dürfen im Ausland neuen Führerschein machen. Wem der Führerschein entzogen wurde, der kann sich bald per Trick eine neue Fahrberechtigung besorgen. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Deutsche unter bestimmten Voraussetzungen einen neuen Führerschein im Ausland erwerben dürfen. (Der Spiegel Online, 29.5.06)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,418516,00.html

Österreich: Drogensubstitution - Verordnung unterschriftsreif. (Vienna online, 25.5.06)

http://www.vienna.at/engine.aspx/page [...] s-kubakd-20060525-081607/dc/om:vienna:wien-aktuell

Österreich: Höhere Strafen im neuen Suchtmittelgesetz geplant. (Vienna online, 12.5.06)

http://www.vienna.at/engine.aspx/page [...] trummerp-20060512-074638/dc/om:vienna:wien-aktuell

Verschärfung des Suchtmittelgesetzes. Die Strafen für Drogendelikte werden erhöht. Das sieht ein Rahmenbeschluss der EU zur europaweiten Vereinheitlichung der Strafen vor. Justizministerin Karin Gastinger erarbeitet einen entsprechenden Entwurf für Österreich, der im Sommer in Begutachtung gehen soll. (institut sucht prävention, 17.5.06)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.237/nav.6/view.29/level.2/

USA: "The Doctor Wasn't Cruel Enough". How one physician escaped the panic over prescription drugs. (Reason online, 2.6.06)

http://reason.com/hod/ms060206.shtml

Legalisiert Leary! Vor zehn Jahren starb Timothy Leary, LSD-Propagandist und Missionar der psychedelischen Religion. Seine 1968 veröffentlichte Drogen-Gebrauchsanleitung "Politik der Ekstase" ist in Deutschland immer noch indiziert. Warum eigentlich? (Spiegel Online, 1.6.06)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,419282,00.html

Europaweite Großkontrollen auf Alkohol und Drogen. Bei einer europäisch koordinierten Aktion sind Anfang Juni in 16 Ländern über 405 000 Autofahrerinnen und -fahrer auf Alkohol und Drogen kontrolliert worden. Es kam zu 2547 Führerausweis-Entzügen wegen Alkohols, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Von den europaweit 48 Entzügen wegen Drogenkonsums stammen 22 aus der Schweiz. (Basler Zeitung, 20.6.06)

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=F202932C-1422-0CEF-70B9757461098F7A

Tispol (European Traffic Police Network):

http://www.tispol.org/

Hamburg. Senat will höhere Strafen für Rauschtaten. Der Senat hat eine Bundesratsinitiative zur Reform des Strafgesetzbuchs auf den Weg gebracht. Danach soll die Möglichkeit einer Strafmilderung ausgeschlossen werden, wenn sich der Täter vor der Straftat leichtfertig oder vorsätzlich ("vorwerfbar") mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen berauscht hat. Laut Justizbehörde werden sehr viele Straftaten unter Einfluß von Rauschmitteln begangen. So liegt der Anteil alkoholisierter Tatverdächtiger bei Totschlag bei rund 40 Prozent. Das Gesetz sieht bei "rauschbedingten Straftaten" eine Strafmilderung vor, damit soll nun Schluß sein. "Es ist nicht sachgerecht, wenn sich der Täter vorwerfbar in einen Rausch versetzt und sodann die Tat begangen hat", so Justizsenator Carsten L. Lüdemann (CDU). "Wenn der Täter die Kontrolle über sich und sein Steuerungsvermögen bewußt aus der Hand gibt, kann das nicht zu Lasten des Opfers gehen." (Hamburger Abendblatt, 29.6.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/28/579434.html

 
DROGENPOLITIK

"Es wäre zu begrüßen, wenn die Verantwortlichen und alle Sportsfreunde mehr tun würden, um den Alkoholkonsum während der Fußball-Weltmeisterschaft einzuschränken. Ich fürchte, dass sonst die Fußball-WM in Deutschland auch zu einer Weltmeisterschaft des Saufens wird. (...) An Betrunkene darf bei der WM kein Bier, Wein oder Schnaps ausgeschenkt werden", erklärt der Hamburger Suchtexperte Dr. Klaus Behrendt, Vorstandsmitglied der DGS, der als Chefarzt die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen in der Asklepios Klinik Nord der LBK Hamburg GmbH leitet. (ASKLEPIOS KLINIKEN, Zentrale Dienste und Kommunikation, 29.5.06)

Interview mit der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing (Welt, 2.5.06) über Heroin als Medikament, Nichtraucherschutz, Cannabis.

http://www.welt.de/data/2006/05/02/881203.html

Bundesregierung legt Drogenbericht 2006 vor. Erneut weniger Drogentote. (Tagesschau online, 2.5.06; Welt, 4.5.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5490238_REF1,00.html

http://www.welt.de/data/2006/05/04/882058.html

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] gen/Presse-Drogenbeauftragte/PM-3-5-06,param=.html

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604240/SharedDocs/Publikationen/Drogen-und-Sucht/dsb2006.html

Pressemitteilung der DHS.

www.optiserver.de/dhs/presse_92.html

Kommentar von Heidrun Graupner in der Süddeutschen Zeitung (4.5.06).

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/56/74981/

NRW-Landesregierung konterkariert Drogenselbsthilfe - Zukunft des JES-Netzwerkes in Bonn – Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 676 der Abgeordneten Renate Hendricks (SPD). LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1757. (6.6.06)

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/ [...] php?quelle=alle&action=anzeigen&wm=1&Id=MMD14/2056

Weitere Infos, Links o.a. zum Thema Kürzungen bei JES:

http://www.stopp-kuerzungen.de/


Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

Umsetzung, Akzeptanz und Auswirkungen der Tabaksteuererhöhung vom 1. September 2005. Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit Bericht, März 2006 (PDF)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] kte/Drogen-und-Sucht/Bericht-Tabaksteuer-2006.html

"Ich finde die EU-Kritik ein bisschen halbherzig". Interview mit der SPD-Politikerin Caspers-Merk über den deutschen Nichtraucherschutz (deutschlandradio, Text und podcast, 13.4.06)

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/489835/

Genf. Im Vorfeld des Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai warnt das UICC Global Smokefree Partnership den Welt-Fußballverband FIFA and das FIFA OK WM 2006, dass die Zeit dafür abläuft, die Fußball-WM 2006 für rauchfrei zu erklären.

http://www.globalsmokefreepartnership.org/indexde.html

Fussball-Profis für rauchfreie WM. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24113

Bierchen und Fluppe. Legale Drogen bei der WM. (n-tv, 9.5.06)

http://www.n-tv.de/665657.html

Weltnichtrauchertag: Ein rigoroses Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden hat der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai gefordert. „Die gefährlichen, gesundheitlichen Belastungen gehen nicht nur vom aktiven Rauchen, sondern auch von der passiven Aufnahme des Tabakrauchs aus“, betonte Hoppe. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24367

WHO: The Millennium Development Goals and Tobacco Control. (pdf 982kb)

http://www.who.int/tobacco/research/economics/publications/mdg_book/en/print.html

WHO: World No Tobacco Day Tobacco: deadly in any form or disguise
More information and Activities around the world.

http://www.who.int/tobacco/communications/events/wntd/2006/calendar/en/index.html

Der Deutsche Ärztetag hat den Gesetzgeber aufgefordert, den Schutz von Nichtrauchern zu verbessern und vor allem Jugendliche vom frühen Nikotinkonsum abzuhalten.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=406384,4548,/medizin/rauchen

Die Nachfrage nach rauchfreien Betrieben und Nichtraucherplätzen steigt. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) bietet Gästen wie Unternehmern einen neuen Service.
Hier finden Sie als Gast schnell und unkompliziert Restaurants und Cafés in ganz Deutschland, die mindestens 30 Prozent Nichtraucherplätze bereithalten. Als Gastronom oder Hotelier können Sie Ihren Betrieb mit Angaben zu Nichtraucherbereich und Küchenangebot kostenlos online stellen.

http://www.nichtraucherfuehrer.de/

EU-RICHTLINIE: Zigarettenlobby zürnt gegen Tabakwerbeverbot. Obwohl die Bundesregierung dagegen klagt, wird es immer wahrscheinlicher, dass bald auch in Deutschland die Tabakwerbung verboten wird. Werbewirtschaft, Zigarettenlobby und Verleger reagieren empört - die Gesundheitsverbände applaudieren. (Spiegel Online, 13.6.06)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,421221,00.html

Rauchstopp in Gaststätten, ein Ende von Zigarettenautomaten: Beflügelt von der Aussicht auf ein Tabakwerbeverbot in Deutschland gehen Gesundheitspolitiker in die Offensive - die Front gegen Nikotin wird breiter. (SPIEGEL ONLINE - 14.6.2006)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,421301,00.html

Deutschland muss Tabakwerbung ächten. Der deutsche Vorstoß gegen ein europaweites Verbot der Tabakwerbung steht vor dem Scheitern. Bundesverbraucherminister Seehofer kündigte an, das Verbot zügig umzusetzen. Verlage warnten vor Millionenverlusten, Gesundheitspolitiker zeigten sich zufrieden. (Frankfurter Rundschau 14.06.06)

http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausla [...] em_cnt=904748&sid=6314980d1f757933e964b30f066de8fe

Smokers in Washington State Find Secret Refuges from the Nation's Strictest Smoking Ban. "Almost six months after the nation's toughest statewide smoking ban went into effect in Washington, smoke has virtually disappeared from all bars and restaurants in Seattle. But in places reminiscent of speakeasies from the Prohibition days, smokers are still finding opportunities to take a drag in between sips of their favorite libations. In most of the five smoke-easies visited in neighborhoods across Seattle for this story, the transformation from otherwise-law-abiding bar to underground nicotine den happens late in the evening. There is no official witching hour, just the sense that for the most part only the regulars are left." (Seattle Post-Intelligencer, zitiert nach; HWHN (Harvard World Health News), 2.6.06)

Blauer Dunst im Bundestag - "Nichtraucher sollen zu Hause bleiben". Minister Seehofer ist dafür, die Kanzlerin auch, und im Herbst nimmt der Bundestag einen neuen Anlauf: Das Rauchverbot in öffentlichen Räumen und Gaststätten soll kommen. Doch ein Besuch im Reichstagsgebäude zeigt, wie groß der Widerstand ist. (SPIEGEL ONLINE, 20.6.2006)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,422432,00.html

Debatte um Rauchverbot - Regierung sieht Länder am Zug. (Tagesschau.de, 20.6.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5638296,00.html

Umfassendes Rauchverbot für Herbst geplant. Die Befürworter eines umfassendes Rauchverbotes in Gaststätten und öffentlichen Räumen rechnen mit einer breiten Mehrheit für ihre Initiative im Bundestag. (Ärztezeitung online, 23.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=409707,4581,/medizin/rauchen

Union ändert ihren Kurs. (Tagesschau.de, 28.6.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5640138_REF2,00.html

Wo darf man noch rauchen in Europa? (Tagesschau.de, 28.6.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5636842_REF2_NAV_BAB,00.html

Krampf der Kulturen. Der Streit um Tabakkonsum und Werbeverbot nimmt hysterische Formen an, er zeigt die Probleme einer Gesellschaft mit ihren psychoaktiven Substanzen. (Jörg Auf dem Hövel, Telepolis, 28.6.06)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22966/1.html

Die Union hat ihren Kurs bei der Forderung nach einem Rauchverbot geändert und drückt jetzt aufs Tempo. (Ärztezeitung online, 29.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=410461,4597,/medizin/rauchen

Regierung bringt Tabakwerbeverbot auf den Weg. Ein Jahr nachdem die Frist für die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Tabakwerbung abgelaufen ist, hat der Bundestag am 29. Juni in erster Lesung einen Gesetzentwurf für ein weit reichendes Werbeverbot beschlossen. Künftig soll Werbung für Tabakerzeugnisse in der Presse und im Internet sowie das Sponsoring der Tabakindustrie bei grenzüberschreitenden Veranstaltungen - etwa Formel-1-Rennen - nicht mehr möglich sein. Damit reagiert die Bundesregierung auf den Beschluss der EU-Kommission, beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Klage gegen die Bundesrepublik zu erheben. (Deutsche Apotheker Zeitung, 29.6.06)

http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/DAZ/


Europa:

EU-Kommission plant Alkohol erst ab 18!
Brüssel – Bier und Wein erst ab 18? Die EU-Kommission schlägt jetzt vor, das Mindestalter für den Kauf von Alkohol von 16 auf 18 Jahre heraufzusetzen – eine entsprechende Verordnung ist in Vorbereitung!
CDU-Verbraucherschutzexpertin Julia Klöckner zu BILD: „Ich bin dagegen. Erstens sind Bier und Wein nicht mit hochprozentigen Spirituosen gleichzusetzen. Zweitens erhöhen Verbote nur das Interesse.“ Auch der Brauer-Bund lehnt den EU-Vorstoß ab.
Präsident Richard Weber: „Wenn das Abgabe-Alter heraufgesetzt wird, können junge Konsumenten nicht mehr den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.“ (BILD, 18.5.06)

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/18/eu-plan-alkohol/eu-plan-alkohol.html

BILD, eine christdemokratische Verbraucherschützerin und der Bierbrauerpräsident gemeinsam für Entkriminalisierung, Aufklärung und Harm Reduction, alle Achtung!
Allerdings war die Meldung selbst falsch, komplett falsch: Die Europäische Kommission plant keine EU-weit gültige Altersgrenze für den Alkoholverkauf. Medienberichte, dass die EU-Kommission das Verkaufsalter für Bier und Wein von 16 auf 18 Jahre anheben will, entbehren jeglicher Grundlage. Vielmehr hat der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kypianou, wiederholt öffentlich bekräftigt, dass es Angelegenheit der Mitgliedstaaten sei, die Altersgrenze für den Alkoholverkauf zu regeln. Der Kommissar will lediglich erreichen, dass bestehende Altersgrenzen in den Mitgliedstaaten auch umgesetzt werden. (Europa-Online, 18.5.06)

http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6340

EU plant radikale Refomen bei Weinproduktion. Die europäischen Winzer müssen sich auf tief greifende Veränderungen im Weinbau einstellen. Denn wegen Überproduktion drohe die EU in einem "Weinsee" zu ertrinken, so EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel."Wir bewegen uns in eine Krise", sagte sie in Brüssel. Der Verbrauch sinke und die Branche habe es versäumt, "junge Konsumenten zu gewinnen." (Tagesschau.de, 22.06.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5644372_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html

EU befragt Zivilgesellschaft zur Drogenpolitik. Die Europäische Kommission hat ein so genanntes Grünbuch zur Drogenpolitik veröffentlicht und damit eine Konsultation fachspezifischer Einrichtungen der Zivilgesellschaft gestartet. Das Grünbuch plädiert für einen anhaltenden, strukturierten Dialog zwischen der EU und dem breiten Spektrum der im Drogenbereich tätigen Einrichtungen. Dieser Dialog soll dabei helfen, die EU-Drogenbekämpfungsstrategie 2005-2012 und einen entsprechenden Aktionsplan 2005-2008 umzusetzen. (Europa online, Brüssel/Berlin, 26.06.2006)

http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6410

Green Paper on the role of Civil Society in Drugs Policy in the European Union:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/en/com/2006/com2006_0316en01.pdf

Schweiz. Der Bundesrat will vom straffreien Konsum von Cannabis nichts mehr wissen. Er hat eine entsprechende Volksinitiative zur Ablehnung empfohlen und will auch keinen eigenen Gegenvorschlag ausarbeiten. (NZZ online, 3.5.06)

http://www.nzz.ch/2006/05/03/il/newzzEMRRLWQ2-12.html

Schweiz. Die Berner Stadtregierung erhält grünes Licht für die Prüfung
eines Pilotversuches zum kontrollierten Verkauf von Cannabis. (nachrichten.ch, 1.6.06)

http://www.nachrichten.ch/detail/243184.htm

Italien. Neuer Sozialminister für Legalisierung weicher Drogen
Paolo Ferrero: "Niemand ist jemals wegen eines Joints gestorben". (Der Standard, 23.5.06)

http://derstandard.at/?id=2456327

Italien: Kiffer kommen nicht in den Bau - Italien will Drogengesetz wieder liberalisieren. Die neue italienische Gesundheitsministerin, Livia Turco, plant eine Novellierung des erst seit Februar geltenden Drogengesetzes. Sie will die Cannabis-Menge erhöhen, die eine Person zum Privatkonsum besitzen darf, ohne wegen Drogenhandels bestraft zu werden. Hitzige Reaktionen sind die Folge. (Der Standard, 26.6.06)

http://derstandard.at/?id=2494822

Belgien/Niederlande. Die niederländische Stadt Maastricht wird von Drogentouristen regelrecht überspült. Die Stadt will deshalb die Hälfte der Coffee- Shops aus der Innenstadt verbannen. Die belgischen Behörden widersetzten sich dem Vorhaben, weil es die Verkaufsstellen für weiche Drogen nicht zu nahe an der eigenen Grenze haben will. (Neue Zürcher Zeitung, 7.6.06)

http://www.nzz.ch/2006/06/07/al/articleE6OKN.html

Die Diskussion um eine neue Verordnung zum Drogenersatzprogramm zeichnet ein Artikel in den Salzburger Nachrichten (19.5.06) auf. Der Autor plädiert dafür, den Erfahrungen medizinischer Praktiker, die sich „im richtigen Leben bittere Gelassenheit“ angeeignet hätten, angemessenes Gehör zu verschaffen.

http://www.salzburg.com/sn/06/05/19/artikel/2056483.html

Österreich. Das Land Salzburg wird ab Herbst Jugendlichen unter 18 Jahren auch Rauschmittel verbieten, die nicht offiziell als Drogen gelten wie Feuerzeuggas, Engelstrompete und Aztekensalbei. (orf, 14.6.06)

http://salzburg.orf.at/stories/115767/

 
PRÄVENTION

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit plant für die zweite Jahreshälfte eine neue AIDS-Aufklärungskampagne. Unbekleidete Fechterinnen und Eishockeyspieler werben unter dem Motto „Hier schützt man sich ja auch“ für safer sex.

http://www.lovelife.ch/stopaids.php

BZgA - Expertise zur Prävention des Substanzmissbrauchs. Band 29: Expertise zur Prävention des Substanzmissbrauchs
Thema/Gegenstand: Beurteilung der Wirksamkeit existierender Maßnahmen zur Prävention des Substanzmissbrauchs anhand von qualitativ hochwertigen Übersichtsarbeiten wie Reviews und Meta-Analysen.
Medienart: Fachheft, broschiert, 142 Seiten. Auch als pdf-Datei erhältlich.
Inhalt/Abstract: Die Expertise beurteilt die Wirksamkeit existierender Maßnahmen zur Prävention des Substanzmissbrauchs anhand von qualitativ hochwertigen Übersichtsarbeiten wie Reviews und Meta-Analysen. Wirksamkeit wird definiert als Verhinderung, Verzögerung oder Reduktion des Konsumverhaltens von Tabak, Alkohol, Cannabis und anderen illegalen psychoaktiven Substanzen bei Kindern und Jugendlichen. Sowohl Maßnahmen der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention werden berücksichtigt. Vorgestellt werden Schlussfolgerungen zur Effektivität von Maßnahmen, die in unterschiedlichen Settings (Handlungsfeldern) angesiedelt sind sowie substanzspezifische Schlussfolgerungen. Aussagen zu geschlechtsspezifischer Wirksamkeit und negativen Folgen von Suchtprävention sowie zu Effizienz werden formuliert. Vorab wird der theoretische Hintergrund gegenwärtiger suchtpräventiver Maßnahmen vorgestellt.
Die Expertise bietet eine qualifizierte Unterstützung für die Konzeption suchtpräventiver Maßnahmen in den Settings Familie, Schule, Freizeit und Community. Sie thematisiert darüber hinaus die Wirkung von Medienkampagnen und den Einfluss gesetzgeberischer Maßnahmen.

http://www.bzga.de/botmed_60629000.html

Bundeswehr sieht sich auf gutem Weg bei Suchtprävention. Die Bundeswehr ist nach eigenen Angaben mit ihren eigenen Suchtpräventions-Aktivitäten erfolgreich. Das geht aus einem jetzt vorgelegten Bericht hervor. Verwiesen wird darin auf das Dokumentationszentrum Suchtprävention und -bekämpfung beim Zentrum für Innere Führung in Koblenz, das als Informationsstelle für die Dienststellen der Armee dient, eine CD-ROM „Suchtprävention in der Bundeswehr“ sowie verschiedene Programme wie ein Tabakentwöhnprogramm und eine Informationskampagne gegen Alkoholmissbrauch. Ein zentraler Pfeiler in den Präventionsaktivitäten sei die Soldaten-Selbsthilfe gegen Sucht.
Als Indiz für den Erfolg der Präventionsmaßnahmen dient der Bundeswehr, dass die Meldungen wegen möglicher Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz voriges Jahr den niedrigsten Stand seit zehn Jahren erreicht hatten.
Der Bericht zur Suchtprävention bei der Bundeswehr ist Teil des Drogen- und Suchtberichtes 2005 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. (Quelle: Mitteilung der Bundeswehr, 4.5.2006)

http://www.suchtpraevention-bundeswehr.de/suchtberichte/dsb2006%5B1%5D.pdf

Die Bundeswehr informiert auf einer eigenen Internetseite über ihre Präventionsaktivitäten:

http://www.suchtpraevention-bundeswehr.de

Suchtvorsorge künftig schon im Kindergarten. Im Kampf gegen Drogen wollen Suchtexperten künftig schon im Kindergarten das Gespräch mit Eltern suchen. Die beste Prävention sei "eine gelungene Erziehung durch das Elternhaus", sagte der Geschäftsführer der deutschen Suchtgefahr-Hauptstelle, Rolf Hüllinghorst. (Die Welt, 27.5.06)

http://www.welt.de/data/2006/05/27/893957.html

http://www.guttempler.de/

Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen hat zur "Cannabis- Prävention im Arbeitsfeld Schule" ein Manual für Fachkräfte in der Suchtprävention herausgegeben. Nach den üblichen Standards für die Arbeit in der Schule ist dieses Manual aufgeteilt nach den
Zielgruppen Lehrkräfte und Eltern und kann zum Einsatz wirklich empfohlen werden, schreibt der dhs-newsletter vom 10.6.06. Das Manual ist für 6 Euro/Stück erhältlich unter (Materialein-Onlineshop)

http://www.nls-online.de

KlarSicht - BZgA-Mitmach-Parcours zu Tabak und Alkohol. Klar sehen - nichts vernebeln. Klar sehen, sich nichts vormachen und unabhängig sein: Diese Ziele verlieren - nicht nur - Jugendliche häufig aus den Augen, wenn sie rauchen und/oder Alkohol trinken. Der Parcours besteht aus sieben Stationen, an denen sich Jugendliche spielerisch mit den Gefahren von Tabak und Alkohol auseinandersetzen können. Berlin und Rheinland-Pfalz haben jetzt die Ausstellung der BZgA übernommen.

http://www.bzga-ausstellungen.de/?uid=d83fddf51dfd41db5cd17ffe373ec273&id=main4

BZgA. Die Ausstellungen „LIEBESLEBEN“ und „SehnSucht“ präsentieren sich da, wo sich viele Menschen begegnen und aufhalten, in Fußgängerzonen und auf zentralen Plätzen. Kleinere Formate, zum Beispiel der „Mitmach-Parcours“ zur Aids-Aufklärung oder „Gut drauf“ und „Talking Food“, finden ihren Einsatz in Sport-, Kultur- und Jugendeinrichtungen oder in Schulen.

http://www.bzga-ausstellungen.de/?uid=d83fddf51dfd41db5cd17ffe373ec273&id=ausstellungen

Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung im Grundschulalter. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse und setzt dabei auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften, externen Gesundheitsförderern und Eltern.
Klasse2000 arbeitet nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern stärkt die sozialen Kompetenzen der Kinder, ihr Selbstwertgefühl und ihre positive Einstellung zur Gesundheit. Das ist die beste Vorbeugung gegen Suchtgefahren.

http://www.klasse2000.de/

„Doppelmoral“ fördert die Jugendtrunksucht. Tim Greinacher von der Klinik für Sucht- und psychosomatische Medizin Erlangen, der im lokalen Raum das Programm zur Suchtprävention ZEWIS (Zeigen was ist) durchführt, beklagt Schnapsbuden beim Annafest. Jugendliche trinken, wenn sie Gelegenheit haben. (Fränkischer Tag, 29.6.06)

http://www.fraenkischer-tag.de/cms/index.php?MappeCID=0p~g12ul7cs638p54b1gsbh

 
KONGRESSBERICHTE

Beiträge aus Fachtagungen und Seminaren des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel:

http://fdr-online.info/fdr-seminare.php

fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel: Abstracts zum 29. Bundesdrogen Kongress am 22./23.5.06.

http://fdr-online.info/pdf/29.bdkAbstracts.pdf

Referate und Vorträge vom 29. Bundesdrogen Kongress am 22./23.5.06.

http://fdr-online.info/29-bdk.php

Agenturbericht zum fdr-Kongress.. (ntv, 22.5.06)

http://www.n-tv.de/670458.html

Der integrale zweisprachige Tagungsbericht mit den Referaten und Folien der ersten nationalen Fachtagung Gender und Sucht ist publiziert: Infodrog (Hrsg.) 2006: Tagungsbericht "FRAU SUCHT MANN - MANN SUCHT FRAU" - Erste nationale Fachtagung zum Thema Gender und Sucht - 2. Februar 2006. Bern.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/gender_1.htm

The 17th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm took place in Vancouver, Canada, (2006/05/30 – 2006/05/04) . The 5-day event was attended by 1,300 delegates from over 60 countries and included keynote speeches, 7 plenary sessions, 8 major sessions, 42 concurrent sessions and hundreds of poster presentations. (IHRA.net)

http://www.ihra.net/index.php?option=news&task=viewarticle&sid=320

Kanada. More than a thousand activists, front-line workers, researchers, and civil and political officials from 93 countries gathered in Vancouver for the 17th Annual International Harm Reduction Conference sponsored by the International Harm Reduction Association. While famed for its stunning physical setting and Pacific Rim cosmopolitanism, it is the city's well-deserved reputation for cutting-edge drug law reform and harm reduction projects that makes it a natural for the IHRA. (stopthedrugwar.org, 5.5.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/434/ihra.shtml

Abstracts der 17.Internationalen Konferenz "Reduction of drug related Harm" der von ihra (The International Harm Reduction Association) und der Stadt Vancouver organisierten Konferenz, die vom 30.4 - 4.5.2006 in Vancouver stattgefunden hat.

http://www.harmreduction2006.ca/post_conf/H4_online_abstracts.htm

USA. The 2006 annual conference of the National Organization for the Reform of Marijuana Laws (San Francisco, Kongressbeiträge als mp3- und podcast-Dateien.

http://www.norml.org/index.cfm?Group_ID=6881

Österreich. Institut Suchprävention / pro mente Oberösterreich (Linz) - Institutstagung 2006 (22.6.06): Peers und Prävention. Tagungsbeiträge ab sofort unter

http://www.praevention.at/seiten/index.php/nav.6/view.32/level.2/

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Pain Treatment Topix is a noncommercial, open-access resource for healthcare professionals. (...) A special section examines the interface of pain and addiction.

www.Pain-Topix.com

TOPIX e-BRIEFING Spring 2006; Vol. 1, No. 1.

http://www.pain-topix.com/topix_ebriefings/index.php

Newer Diagnostics for Tuberculosis and Multi-Drug Resistant Tuberculosis. Juan Carlos Palomino. Curr Opin Pulm Med. 2006;12(3):172-178.

http://www.medscape.com/viewarticle/529589

USA: Mehr als 130 tödliche Überdosierungen durch Heroin-Fentanyl-Mischungen verzeichnen nordamerikanische Gesundheitsbehörden seit vergangenem Herbst. Die Serie betrifft mehrere Städte in den USA, die Gesundheitsbehörden zeigten sich anfangs desinteressiert, später hilflos. Eine umfangreiche Dokumentation finden Sie im
Anhang:

Australien. The characteristics of heroin users entering treatment: findings from the Australian treatment outcomes study (ATOS). Ross J, Teesson M, Darke S, Lynskey M, Ali R, Ritter A, Cooke R. Drug & Alcohol Review . 2006, Vol. 24, 411-418.

http://www.coretext.org/bupp_detail.asp?recno=BUPP07559

Sicherheitswarnung der FDA – Food and Drug Administration (USA) für Olanzapin und Paroxetin.

http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2006/feb06_quickview.htm

http://www.medscape.com/viewarticle/532246

The introduction of SSRIs in 1988 has been temporally associated with a substantial reduction in the number of suicides. This effect may have been more apparent in the female population, whom we postulate might have particularly benefited from SSRI treatment. While these types of data cannot lead to conclusions on causality, we suggest here that in the context of untreated depression being the major cause of suicide, antidepressant treatment could have had a contributory role in the reduction of suicide rates in the period 1988–2002. Modeling of the Temporal Patterns of Fluoxetine Prescriptions and Suicide Rates in the United States; Michael S. Milane, Marc A. Suchard, Ma-Li Wong, Julio Licinio; PLoS Medicine, Volume 3 | Issue 6 | JUNE 2006.

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0030190#AFF3

Crack Smoke Said to Kill Infant (join together, 2.6.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/crack-smoke-said-to-kill.html

Syphilis-Erkrankungen in der Region Aachen stark angestiegen. Bei der Analyse der Syphilismeldungen des Jahres 2005 im Robert Koch-Institut wurde ein gravierender Anstieg der Neuerkrankungsrate bei Heterosexuellen im Großraum Aachen erkannt, der anscheinend schon im Jahre 2004 begonnen hatte und noch immer anhält. (Presse- und Informationsbüro der Stadt Aachen, 1.6.06; Ärztezeitung online, 28.6.06))

http://www.presse-service.de/static/63/637308.html

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/28/117a0203.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten

Managing Acutely Ill Substance-Abusing Patients in an Integrated Day Hospital Outpatient Program: Medical Therapies, Complications, and Overall Treatment Outcomes. Thomas P. O'Toole; Alicia Conde-Martel; J. Hunter Young; Jennifer Price; George Bigelow; Daniel E. Ford; Journal of General Internal Medicine. J Gen Intern Med. 2006;21(6):570-576.

http://www.medscape.com/viewarticle/533902?rss

Diabetes Mellitus in Chronic Hepatitis B and C: Prevalence and Potential Association With the Extent of Liver Fibrosis. The possible effect of diabetes mellitus on the histologic progression of chronic viral hepatitis has been studied infrequently to date.

http://www.medscape.com/viewarticle/530759

Robert-Koch-Institut (RKI): Neu und vermehrt auftretende Infektionskrankheiten (Gesundheitsberichterstattung - Themenhefte, 2006)

http://www.gbe-bund.de:80/gbe10/owards.prc_show_pdf?p_id=8801&p_sprache=D

Drogenkonsum und Schwangerschaft. Bei Frauen, die Drogen nehmen, ist die Schwangerschaft mit besonderen Risiken verbunden. Dies gilt für legale und illegale Drogen. Denn das ungeborene Kind ist an den Blutkreislauf der Mutter angeschlossen. Konsumiert eine schwangere Frau Drogen, können diese auf das ungeborene Kind übergehen. Das Kind kann dadurch schwere, mitunter lebenslange Schäden davon tragen. Bei Alkohol, Cannabis, Tabak, Ecstasy und Amphetaminen sowie bei Kokain/Crack sollte bei einer Schwangerschaft der Konsum sofort eingestellt werden, bei Opiaten wie Heroin wird empfohlen unter medizinischer Begleitung auf ein Substitutionsmedikament umzusteigen. (drugcom, 30.6.06)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=69

dhs-info: „Du bist schwanger - und nimmst Drogen?“:

http://www.dhs-intern.de/pdf/Brosch_Schwangerschaft.pdf


HEPATITIS


Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

The second Amedeo Textbook Award of 25,000 Euros is for a textbook on Viral Hepatitis. The Amedeo Textbook Awards are for physicians who write medical textbooks and publish them on the Internet for free and with unrestricted access.

http://amedeochallenge.org/ac/hep.htm

Für Ärzte, die sich mit der Behandlung der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten beschäftigen, steht ein CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zu Verfügung. (Passwort und Benutzerkennwort: roche)

http://www.healthcme.de/hep-c-sucht

Versorgungsforschung bei Chronischer Hepatitis C - Optimale Betreuung als Voraussetzung für den Erfolg.

Verführerische Anwendungsbeobachtungen. Anwendungsbeobachtungen werden von Arzneimittelherstellern oft als Marketinginstrument eingesetzt. Sie sollen die Ärzte für ein bestimmtes Präparat gewinnen. Eine Untersuchung im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 2759-2764) zeigt, dass dieses Ziel offenbar erreicht wird. Die Ärzte verordneten nach dem Ende der Studie häufiger Präparate des Herstellers. (Deutsches Ärzteblatt Online, 21.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24640

Abstract der Studie „How Conducting a Clinical Trial Affects Physicians' Guideline Adherence and Drug Preferences“:

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/295/23/2759

Das Manual Hepatitis C und Drogengebrauch des AKTIONSBUENDNIS HEPATITIS UND DROGENGEBRAUCH liegt gedruckt vor und kann ab sofort bestellt werden:

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/bestell_manual.pdf

Das Manual ist außerdem als interaktive pdf-Datei auf der Homepage von akzept e.V. verfügbar:

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/brosch_interaktiv_2.pdf

Erfolg gegen HCV mit Behandlung über 24 Wochen. Mit einer Kombinationstherapie aus Peginterferon-alfa-2a und Ribavirin über 24 Wochen sind bei Patienten, die mit Hepatitis C vom Genotyp 2 oder 3 infiziert sind, deutlich höhere Heilungsraten erreichbar als mit einer verkürzten Therapie über nur 16 Wochen. (Ärztezeitung online, 6.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/06/102a0502.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten

HCV-Genotypen 2 und 3: 24-wöchige Therapie mit Peg-Interferon alfa-2a plus Ribavirin bringt die derzeit besten Heilungsraten. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis C und den Virusgenotypen 2 und 3 wird derzeit über eine Verkürzung der zugelassenen 24-wöchigen Therapie mit Peg-Interferon-alfa 2a und Ribavirin diskutiert. Das könnte die Patienten entlasten und Medikamente einsparen. Die bislang größte Therapiestudie zu diesen HCV-Genotypen hat nun erstmals umfangreiche Daten zu dieser Frage erhoben. Danach sollte das aktuelle Regime beibehalten werden. (Mitteilung Hoffman-La Roche)

Abstract: PEGINTERFERON ALFA-2A (PEGASYS®) PLUS RIBAVIRIN (COPEGUS®) FOR 16 OR 24 WEEKS IN PATIENTS WITH HCV GENOTYPE 2 OR 3. FINAL RESULTS OF THE ACCELERATE TRIAL; M. L. Shiffman et al.

Peginterferon alfa-2a (PEGASYS®) plus ribavirin (COPEGUS®) for 16 or 24 weeks in patients with HCV genotype 2 or 3. Final results of the ACCELERATE trial. Power-Point-Vortrag von Mitchel L.Shiffman auf dem 41.Jahrestreffen der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Wien, 26. - 30.4.06.

HIV


Im HIV.NET sind die ersten Texte aus HIV.NET 2006 zu lesen. ART 2006/2007: Hinterm Horizont geht's weiter 30 Seiten über neue antiretrovirale Medikamente. (HIV.NET, 15.3.2006)

http://www.hiv.net

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online:

http://www.hivreport.de

Der Newsletter der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. berichtet zu Transmission von HIV, Prävention, Grundlagenforschung, Leben mit HIV und Studien zu antiretroviraler Therapie. Auf der Webseite kann man frühere HIV.Reports (oder FaxReports) herunterladen, z.B. den HIV.Report vom Mai 2006 zum Thema Mehrfachinfektionen / Superinfektionen oder vom April 2006 zu Therapiepausen.
Außerdem bietet die Homepage die Möglichkeit, Broschüren der Deutschen AIDS-Hilfe für Arztpraxen und Beratungsstellen vereinfacht per Formular zu bestellen.

Anmeldung zum Newsletter unter folgendem Link:

http://www.hivreport.de/hivreport.php?id=5276

Der aktuelle HIV.REPORT:

http://www.hivreport.de/hivreport.php?id=5316

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

HIV Treatment: How Can You Avoid Dangerous Drug Interactions? For information on how to avoid potentially serious drug interactions in patients with HIV, read or view "Navigating the Concentration Curves: Pharmacologic Considerations in the Treatment of HIV," presented by Courtney V. Fletcher, PharmD; Angela D.M. Kashuba, PharmD; and Andrew D. Luber, PharmD. CME/CE credit is offered.

http://www.medscape.com/viewprogram/4562?sssdmh=dm1.194009&src=0_mp_cmenl_0

Zahl der HIV-Neudiagnosen um 13 Prozent gestiegen. Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen ist im Jahr 2005 um 13 Prozent gestiegen (von 2.210 im Jahr 2004 auf 2.490 Neuinfektionen im Jahr 2005). Das berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin Anfang Mai. Damit sei die Zahl der HIV-Neudiagnosen mit umgerechnet 3,02 pro 100.000 Einwohner weiter auf erhöhtem Niveau. Im Jahr 2001 registrierte das RKI 1,75 Neudiagnosen pro 100.000 Einwohner. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24047

AIDS-Konferenz NY: Kaum Hoffnung gegen "Killervirus": Es fehlt an Geld. (Der Standard, 31.5.06)

http://derstandard.at/?url=/?id=2465461

Understanding HIV Pathogenesis Through Virus and Lymphocyte Dynamics: An Expert Interview With Dr. David D. Ho (medscape, audio, 22.5.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/532151?src=mp

Vor 25 Jahren beschrieben Dr. Gottlieb et al. in Los Angeles die ersten fünf Fälle von HIV-assoziierter Pneumocystis carinii im wöchentlichen Bulletin des Center of Disease Control (CDC). (MMWR, June 5, 1981 / 30(21);1-3)

http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/june_5.htm

Von einer mysteriösen Lungenentzündung bei jungen Homosexuellen zu einer Pandemie - 25 Jahre Aids. (Ärztezeitung, 2.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/02/101a0205.asp?cat=/magazin/medizingeschichte

25 Jahre Aids weltweit und über zwei Jahrzehnte Aidsprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Angesichts der wachsenden Neuinfektionen und der teilweisen Sorglosigkeit beim Schutzverhalten ist es in Deutschland höchste Zeit, das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren von HIV/Aids wieder zu schärfen und die öffentliche Aufklärung zu stärken. Vor allem der rasante Anstieg der Infektionszahlen in Zentral- und Osteuropa führt zu einer wachsenden Gefahr auch für Deutschland. Aufgrund der steigenden Mobilität nimmt das Risiko auch in Deutschland zu, auf Menschen zu treffen, die bereits infiziert sind. Das Thema Aids darf sich nicht auf besonders betroffene Regionen wie Afrika und Asien oder Aspekte des medizinischen Fortschrittes beschränken. Aidsprävention muss auch in Deutschland wieder ein breites politisches und gesellschaftliches Anliegen sein. (BZgA, Medienmitteilungen vom Mai 2006)

http://www.bzga.de/?uid=2643037465dab587a055e20f0b647d37&id=Seite2919

Essen. Die Zahl der HIV-Infizierten Drogen-Kranken nimmt dramatisch zu. Das beobachtet die Essener AIDS Hilfe. (102.2 Radio Essen, 20.06.06)

http://www.radio-essen.de/nachricht.html?tx_ttnews[pS]=1150910114&tx_ttnews[tt_news]=144262

Broschüre „Party-Drugs-HIV“ (Hrsg.: Deutsche AIDS-Hilfe): Menschen mit HIV haben beim Drogenkonsum ein höheres Gesundheitsrisiko, vor allem dann, wenn sie antiretrovirale (= gegen HIV gerichtete) Medikamente einnehmen. Diese können dazu führen, dass die Blutspiegel von Drogen sehr viel höher sind als sonst und die Drogen langsamer abgebaut werden. Die gleichzeitige Einnahme von Drogen und Medikamenten kann außerdem zu psychischen und neurologischen Problemen führen oder sie verstärken. Darüber hinaus beeinflussen manche Drogen das Sexverhalten und erhöhen so das Risiko einer Übertragung von HIV, Hepatitisviren oder anderen sexuell übertragbaren Erregern. Diese Broschüreinformiert über Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der gängigen Drogen (einschließlich Benzodiazepine, Opiate und Potenzpillen)weist auf mögliche Wechselwirkungen mit antiretroviralen Medikamenten und mit anderen Drogen hinenthält Tipps, wie man Risiken für sich selbst und andere möglichst gering hält.

 
SUBSTANZEN

Ayahuasca/Peru: Hell and Back. Deep in the Amazon jungle, writer Kira Salak tests ayahuasca, a shamanistic medicinal ritual, and finds a terrifying—but enlightening—world within.

http://www.nationalgeographic.com/adventure/0603/features/peru.html

The trip of a lifetime (Katy Hickman). Before 1960s' Flower Power, LSD was a medical wonder drug - a supposed treatment for mental illness. Then it became outlawed and discredited. But now a new generation is researching the medical benefits of psychedelic drugs.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4877462.stm

These 9 drawings were done by an artist under the influence of LSD -- part of a test conducted by the US government during it's dalliance with psychotomimetic drugs in the late 1950's. The artist was given a dose of LSD 25 and free access to an activity box full of crayons and pencils. His subject is the medico that jabbed him.

http://www.cowboybooks.com.au/html/acidtrip1.html

Myth Debunking: LSD Does Not Stay in your Body Forever,by Erowid
v2.2 - May 2006

http://www.erowid.org/chemicals/lsd/lsd_myth1.shtml

Getting High: A History of LSD (Film, 46:06)

http://www.youtube.com/watch?v=89S_o7fOwpA&mode=related&search=

Power and Control – LSD in the Sixties (Film, Part 1-4)

http://www.youtube.com/watch?v=hZdz0G4lG6k

http://www.youtube.com/watch?v=47vt5Z5wxoI&mode=related&search=

http://www.youtube.com/watch?v=vNODtfw0K3o&mode=related&search=

http://www.youtube.com/watch?v=VoSBuY54TIE&mode=related&search=


Nebenwirkung: Koma. Wie es zu dem Szenenamen Liquid Ecstasy kam ist unbekannt, sicher ist aber, dass der missbräuchliche Konsum der ehemals als Narkosemittel entwickelten Substanz Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hoch riskant ist. Das zeigt nicht zuletzt ein Fall aus Baden-Württemberg, in dem drei Männer und eine Frau ins Koma gefallen sind, nachdem sie auf einer Techno-Party GHB eingenommen hatten. (Drugcom-Newsletter vom 31.05.2006)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=68

UK: MAGIC MUSHROOM USERS TURN TO EXOTIC ALTERNATIVES TO GET HIGH WITHOUT BREAKING LAW . They have exotic names like Funk Pills, Amsterdam Gold, Kratom Leaf and Ayahuasca Sacrament and promise effects which range from the mildly euphoric to "ecstasy-style" energy rushes and hallucinogenic experiences. But these are not drugs where you have to break the law to sell, buy or consume them - they are all completely legal. Dozens of new and ancient types of "legal highs" - derived from herbs, plants and cacti from South America and Asia and synthetic stimulants from New Zealand - - are available. They can be bought, often at low prices, from internet-based companies and an increasing number of high-street "head" shops. (The Independent, 30.5.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n694/a03.html

Wie gefährlich ist Poppers? Christoph Lenz ist Pharmazeut aus Köln, spezialisiert auf Arzneimittelinformation, Drogen und andere medizinisch-wissenschaftliche Themen. Queer.de befragte ihn zu Wirkung und Risiken der schwulen Schnüffeldroge.

http://www.gay-industries.com/modules [...] load&name=PagEd&file=index&topic_id=15&page_id=949

Young Men Mix Viagra, Other Drugs. Mixing stimulants and erectile-dysfunction drugs like Viagra, Levitra or Cialis is popular among some healthy young men looking to enhance their sexual performance. (join together, 6.6.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/young-men-mix-viagra-other.html

Factors associated with recent sildenafil (viagra) use among men who have sex with men in the United States. Sanchez TH, Gallagher KM. J Acquir Immune Defic Syndr. 2006 May;42(1):95-100

ALKOHOL

Fachpresseschau, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr.Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Alcohol and Health: Current Evidence (may-june 2006) - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Alkoholabhängigkeit: Naltrexon und ärztliche Schulung halten Patienten abstinent. Eine intensive Beratung in der Arztpraxis kann in Kombination mit der Verordnung von Naltrexon Patienten mit Alkoholproblemen die Abstinenz erleichtern. Die Wirkung war in einer US-Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 2003-2017) ebenso gut wie eine externe Psychotherapie. Der Wirkstoff Acamprosat enttäuschte in der Studie. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24055

U.S. health regulators approved a new version of a drug to treat alcoholism that needs to be taken only once a month by injection.
Alkermes Inc. and Cephalon Inc. said the U.S. Food and Drug Administration approved their drug, Vivitrol, an injectable form of naltrexone administered monthly to help control cravings for alcohol. (Reuters, 14.4.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/530039?src=mp

Die sozialen Kosten des Alkoholmissbrauchs in der Schweiz: Prof. Claude Jeanrenaud et al., Institut für Wirtschafts- und Regionalforschung (IRER), Universität Neuenburg, im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit, Oktober 2003

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00632/index.html?lang=de

Biermixgetränke: Perversion oder Innovation? Radler, Russ und "Neger" haben bereits seit Jahrzehnten ihren festen Platz in den bayerischen Biergärten und Gaststätten. Doch was in den letzten Jahren an Biermixgetränken in den Handel und die Gläser kam, sprengt häufig Vorstellungskraft und Geschmacksnerven. Ein Ausflug hinter bayerische Tresen. (Bayerischer Rundfunk online, 8.5.06)

http://www.br-online.de/land-und-leute/artikel/0605/08-bier/index.xml

Alkohol beeinflusst Herzkrankheitsrisiko geschlechtsspezifisch. Ob Alkohol vor Herzkrankheiten schützt, hängt von der Art des Konsums und vom Geschlecht des Trinkers ab. Das haben dänische Forscher in einer Studie mit mehr 50.000 Teilnehmer gezeigt. Demnach ist bei Männern die Häufigkeit des Trinkens der entscheidende Faktor für eine positive Wirkung auf das Herz, während bei Frauen eher die Menge ausschlaggebend ist - unabhängig davon, ob sie diese über mehrere Tage verteilt oder auf einmal zu sich nehmen. Dieser bislang unbekannte Geschlechtsunterschied könnte möglicherweise erklären, warum frühere Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen sind. Über ihre Arbeit berichten Janne Tolstrup vom Zentrum für Alkoholforschung in Kopenhagen und ihre Kollegen im British Medical Journal (2006; 332: 1244). (Deutsches Ärzteblatt online, 26.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=24341

Der Beitrag im BMJ im Volltext:

http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/bmj;332/7552/1244

Seit 150 Jahren ist Bordeaux der Maßstab für Rotwein. Der Jahrgang 2005, die Kritiker sind sich einig, ist gigantisch ausgefallen.
Bordeaux im April, es ist Nasenauftrieb wie jedes Jahr. Die berühmtesten Weingüter der Welt öffnen ihre Keller, die Fachwelt zu überzeugen, dass auch ihr neuester Wein wieder einmal der beste aller Zeiten ist. Die wichtigsten Kritiker und Weinschreiber, gern auch Nasen genannt, folgen dem Ruf. (stern, Heft 21/2006)

http://www.stern.de/lifestyle/kueche/getraenke/:Weine-Bordelais-Immer-Nasen/561734.html?nv=ct_cb

"Alkohol-Intoxikationen Jugendlicher und junger Erwachsener. Eine Sekundäranalyse der Daten Schweizer Spitäler". In der Schweiz werden jeden Tag drei bis vier Jugendliche wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholabhängigkeit im Spital behandelt, wobei die grosse Mehrheit der Diagnosen auf Alkoholvergiftung lautet. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). (April 2006)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/RR_Intoxikationen_06.pdf

As part of the Health information and knowledge system under the EU Public Health Programme, a series of health reports have been issued on various issues concerning public health. As part of this series, the European Commission put out a call for tender for a report on alcohol use in Europe, which was contracted to the Institute of Alcohol Studies in London. The report 'Alcohol in Europe: a public health perspective' was written by Dr Peter Anderson and Ben Baumberg for the Institute of Alcohol Studies (http://www.ias.org.uk), and funded by a grant from the European Commission. It represents the views of its authors and not that of the Commission itself. The report can be downloaded from the European Commission's Health Portal.

http://ec.europa.eu/health-eu/news_alcoholineurope_en.htm

Übersetzung der Zusammenfassung und der Empfehlungen in Deutsch auf der DHS-Internetseite unter

http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkohol_in_Europa.pdf

Eine Pressemeldung sowie ein Blatt mit den wichtigsten Fakten, sofern sie für Deutschland erhältlich sind:

http://www.optiserver.de/dhs/presse_93.html

Alkoholtest für Berufsfahrer übers Handy. In Japan können Transportunternehmen künftig über Mobiltelefone aus der Ferne überprüfen, ob ihre Fahrer Alkohol getrunken haben. (ÄrzteZeitung online, 20.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/20/111a0404.asp?cat=/medizin/alkohol


AMPHETAMINE


NIDA - National Institute on Drug Abuse Info Facts: Methamphetamine

http://www.nida.nih.gov/Infofacts/methamphetamine.html

NIDA Research Report: Methamphetamine – Abuse and Addiction.

http://www.drugabuse.gov/ResearchReports/methamph/methamph.html

US warns of 'global meth threat'. Methamphetamine use has soared in the US. The US authorities have warned that the addictive drug methamphetamine has become a "global threat". US Drug Enforcement Administration (DEA) chief Karen Tandy said global users of methamphetamine outnumbered cocaine and heroin users combined. (BBC, 10.5.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4757179.stm

Heizen die Medien eine neue "Drogenwelle" an? Nacheinander stürzen sich die grossen deutschen Tageszeitungen und Magazine auf das Thema Methamphetamin. So auch der Stern mit einer Reportage vom 25.4.06.

http://www.stern.de/politik/ausland/558639.html?nv=ct_cb

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung möchte da nicht nachstehen: "Crystal" schlägt durch wie kaum eine andere Droge. Weil der Körper nach der Einnahme des Stoffes verstärkt Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausschüttet, können "Crystal"-Konsumenten bis zu 70 Stunden am Stück wach bleiben, tanzen, Sex haben. (FAZ, "Wenn das Gehirn brennt", 25.6.06)

http://www.faz.net/s/Rub/Doc~E90C7F137066540329883993EC74F407B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Aktuelle Drug-Checking/Pillenwarnungen von eve-rave.net (Berlin).

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download.sp?cat=1

Evaluating methamphetamine use and risks of injection initiation among street youth: the ARYS study. Wood E, Stoltz J, Montaner J, Kerr T. Harm Reduction Journal, 2006 3:18 ( 24 May 2006 )

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/18

drugcom.de – Drogenlexikon: Crystal / Methamphetamin.

http://www.drugcom.de/?uid=cd282e225f8885a7b2913c91598b1b6c&id=drogenlex&idx=25#eintrag

The rate of methamphetamine use in the U.S. is relatively stable, but - apparently paradoxically - admissions to treatment programs have skyrocketed. And one reason for the increase may be the success of law enforcement programs in shutting down illegal domestic labs producing the drugs - opening the market to purer crystalline methamphetamine, or "ice", the American Psychiatric Association meeting in Toronto was told. (medpage, 24.5.06)

http://www.medpagetoday.com/2005MeetingCoverage/2005APAMeeting/tb/3391

The Sentencing Project has released a new major study disproving the popular belief that there exists a growing methamphetamine "epidemic" within the United States.
To the contrary, The Next Big Thing? Methamphetamine in the United States, reveals that methamphetamine is actually one of the rarest of illegal drugs used, with its use declining among youth, stabilizing among adults and demonstrating no increase in first-time users.
The Next Big Thing? documents the sensationalist coverage of "meth" by most media sources that have distorted national trends of the drug’s actual prevalence, growth, dangers and treatment.

http://www.sentencingproject.org/news.cfm

http://www.sentencingproject.org/pdfs/methamphetamine_report.pdf


CANNABIS


The Severity of Dependence Scale (SDS) in an adolescent population of cannabis users: Reliability, validity and diagnostic cut-off. Greg Martin, Jan Copeland, Peter Gates and Stuart Gilmour. Drug and Alcohol Dependence Volume 83, Issue 1 , 9 June 2006, Pages 90-93 (doi:10.1016/j.drugalcdep.2005.10.014)

Ayahuasca/Peru: Hell and Back. Deep in the Amazon jungle, writer Kira Salak tests ayahuasca, a shamanistic medicinal ritual, and finds a terrifying—but enlightening—world within.

http://www.nationalgeographic.com/adventure/0603/features/peru.html

The trip of a lifetime (Katy Hickman). Before 1960s' Flower Power, LSD was a medical wonder drug - a supposed treatment for mental illness. Then it became outlawed and discredited. But now a new generation is researching the medical benefits of psychedelic drugs.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4877462.stm

These 9 drawings were done by an artist under the influence of LSD -- part of a test conducted by the US government during it's dalliance with psychotomimetic drugs in the late 1950's. The artist was given a dose of LSD 25 and free access to an activity box full of crayons and pencils. His subject is the medico that jabbed him.

http://www.cowboybooks.com.au/html/acidtrip1.html

Myth Debunking: LSD Does Not Stay in your Body Forever,by Erowid
v2.2 - May 2006

http://www.erowid.org/chemicals/lsd/lsd_myth1.shtml

Getting High: A History of LSD (Film, 46:06)

http://www.youtube.com/watch?v=89S_o7fOwpA&mode=related&search=

Power and Control – LSD in the Sixties (Film, Part 1-4)

http://www.youtube.com/watch?v=hZdz0G4lG6k

http://www.youtube.com/watch?v=47vt5Z5wxoI&mode=related&search=

http://www.youtube.com/watch?v=vNODtfw0K3o&mode=related&search=

http://www.youtube.com/watch?v=VoSBuY54TIE&mode=related&search=


Nebenwirkung: Koma. Wie es zu dem Szenenamen Liquid Ecstasy kam ist unbekannt, sicher ist aber, dass der missbräuchliche Konsum der ehemals als Narkosemittel entwickelten Substanz Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hoch riskant ist. Das zeigt nicht zuletzt ein Fall aus Baden-Württemberg, in dem drei Männer und eine Frau ins Koma gefallen sind, nachdem sie auf einer Techno-Party GHB eingenommen hatten. (Drugcom-Newsletter vom 31.05.2006)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=68

UK: MAGIC MUSHROOM USERS TURN TO EXOTIC ALTERNATIVES TO GET HIGH WITHOUT BREAKING LAW . They have exotic names like Funk Pills, Amsterdam Gold, Kratom Leaf and Ayahuasca Sacrament and promise effects which range from the mildly euphoric to "ecstasy-style" energy rushes and hallucinogenic experiences. But these are not drugs where you have to break the law to sell, buy or consume them - they are all completely legal. Dozens of new and ancient types of "legal highs" - derived from herbs, plants and cacti from South America and Asia and synthetic stimulants from New Zealand - - are available. They can be bought, often at low prices, from internet-based companies and an increasing number of high-street "head" shops. (The Independent, 30.5.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n694/a03.html

Wie gefährlich ist Poppers? Christoph Lenz ist Pharmazeut aus Köln, spezialisiert auf Arzneimittelinformation, Drogen und andere medizinisch-wissenschaftliche Themen. Queer.de befragte ihn zu Wirkung und Risiken der schwulen Schnüffeldroge.

http://www.gay-industries.com/modules [...] load&name=PagEd&file=index&topic_id=15&page_id=949

Young Men Mix Viagra, Other Drugs. Mixing stimulants and erectile-dysfunction drugs like Viagra, Levitra or Cialis is popular among some healthy young men looking to enhance their sexual performance. (join together, 6.6.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/young-men-mix-viagra-other.html

Factors associated with recent sildenafil (viagra) use among men who have sex with men in the United States. Sanchez TH, Gallagher KM. J Acquir Immune Defic Syndr. 2006 May;42(1):95-100

As part of the Health information and knowledge system under the EU Public Health Programme, a series of health reports have been issued on various issues concerning public health. As part of this series, the European Commission put out a call for tender for a report on alcohol use in Europe, which was contracted to the Institute of Alcohol Studies in London. The report 'Alcohol in Europe: a public health perspective' was written by Dr Peter Anderson and Ben Baumberg for the Institute of Alcohol Studies (http://www.ias.org.uk), and funded by a grant from the European Commission. It represents the views of its authors and not that of the Commission itself. The report can be downloaded from the European Commission's Health Portal.

http://ec.europa.eu/health-eu/news_alcoholineurope_en.htm

Übersetzung der Zusammenfassung und der Empfehlungen in Deutsch auf der DHS-Internetseite unter

http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkohol_in_Europa.pdf

Eine Pressemeldung sowie ein Blatt mit den wichtigsten Fakten, sofern sie für Deutschland erhältlich sind:

http://www.optiserver.de/dhs/presse_93.html

Alkoholtest für Berufsfahrer übers Handy. In Japan können Transportunternehmen künftig über Mobiltelefone aus der Ferne überprüfen, ob ihre Fahrer Alkohol getrunken haben. (ÄrzteZeitung online, 20.6.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/20/111a0404.asp?cat=/medizin/alkohol


AMPHETAMINE


NIDA - National Institute on Drug Abuse Info Facts: Methamphetamine

http://www.nida.nih.gov/Infofacts/methamphetamine.html

NIDA Research Report: Methamphetamine – Abuse and Addiction.

http://www.drugabuse.gov/ResearchReports/methamph/methamph.html

US warns of 'global meth threat'. Methamphetamine use has soared in the US. The US authorities have warned that the addictive drug methamphetamine has become a "global threat". US Drug Enforcement Administration (DEA) chief Karen Tandy said global users of methamphetamine outnumbered cocaine and heroin users combined. (BBC, 10.5.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4757179.stm

Heizen die Medien eine neue "Drogenwelle" an? Nacheinander stürzen sich die grossen deutschen Tageszeitungen und Magazine auf das Thema Methamphetamin. So auch der Stern mit einer Reportage vom 25.4.06.

http://www.stern.de/politik/ausland/558639.html?nv=ct_cb

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung möchte da nicht nachstehen: "Crystal" schlägt durch wie kaum eine andere Droge. Weil der Körper nach der Einnahme des Stoffes verstärkt Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausschüttet, können "Crystal"-Konsumenten bis zu 70 Stunden am Stück wach bleiben, tanzen, Sex haben. (FAZ, "Wenn das Gehirn brennt", 25.6.06)

http://www.faz.net/s/Rub/Doc~E90C7F137066540329883993EC74F407B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Aktuelle Drug-Checking/Pillenwarnungen von eve-rave.net (Berlin).

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download.sp?cat=1

Evaluating methamphetamine use and risks of injection initiation among street youth: the ARYS study. Wood E, Stoltz J, Montaner J, Kerr T. Harm Reduction Journal, 2006 3:18 ( 24 May 2006 )

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/18

drugcom.de – Drogenlexikon: Crystal / Methamphetamin.

http://www.drugcom.de/?uid=cd282e225f8885a7b2913c91598b1b6c&id=drogenlex&idx=25#eintrag

The rate of methamphetamine use in the U.S. is relatively stable, but - apparently paradoxically - admissions to treatment programs have skyrocketed. And one reason for the increase may be the success of law enforcement programs in shutting down illegal domestic labs producing the drugs - opening the market to purer crystalline methamphetamine, or "ice", the American Psychiatric Association meeting in Toronto was told. (medpage, 24.5.06)

http://www.medpagetoday.com/2005MeetingCoverage/2005APAMeeting/tb/3391

The Sentencing Project has released a new major study disproving the popular belief that there exists a growing methamphetamine "epidemic" within the United States.
To the contrary, The Next Big Thing? Methamphetamine in the United States, reveals that methamphetamine is actually one of the rarest of illegal drugs used, with its use declining among youth, stabilizing among adults and demonstrating no increase in first-time users.
The Next Big Thing? documents the sensationalist coverage of "meth" by most media sources that have distorted national trends of the drug’s actual prevalence, growth, dangers and treatment.

http://www.sentencingproject.org/news.cfm

http://www.sentencingproject.org/pdfs/methamphetamine_report.pdf


CANNABIS


The Severity of Dependence Scale (SDS) in an adolescent population of cannabis users: Reliability, validity and diagnostic cut-off. Greg Martin, Jan Copeland, Peter Gates and Stuart Gilmour. Drug and Alcohol Dependence Volume 83, Issue 1 , 9 June 2006, Pages 90-93 (doi:10.1016/j.drugalcdep.2005.10.014)

The so-called "cannabis withdrawal syndrome" is real and should be added to diagnostic manuals. So asserted Deborah Hasin, Ph.D., of Columbia's Mailman School of Public Health at the American Psychiatric Association meeting in Toronto, 2006, may 27th.

http://www.medpagetoday.com/2005MeetingCoverage/2005APAMeeting/tb/3404

A preliminary DTI study showing no brain structural change associated with adolescent cannabis use. DeLisi L, Bertisch H, Brown K, Majcher M, Bappal A, Szulc K, Ardekani B. Harm Reduction Journal, 2006 3:17 ( 9 May 2006 )
Conclusions: Frequent cannabis use is unlikely to be neurotoxic to the normal developing brain.

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/17

Kein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Lungenkrebs. Ein Joint enthält etwa vier Mal so viel Teer wie eine reine Tabakzigarette. Bislang ging man davon aus, dass der Rauch von Cannabis demzufolge krebserregender ist als der von Zigaretten. In einer großen Studie an mehr als 2.000 Probandinnen und Probanden fand sich jedoch kein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und erhöhtem Lungenkrebsrisiko.. (Thoracic Society 102nd International Conference, San Diego, May 23, 2006. Donald Tashkin, MD, professor of medicine, David Geffen School of Medicine, University of California at Los Angeles. Robert Melamede, PhD, molecular biologist, University of Colorado at Colorado Springs). (Scientific American.com, 24.5.06; Washington Post, 26.5.; WebMD Medical News, 23.5.06; drugcom.de, 30.5.06)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=519

http://www.sciam.com/article.cfm?articleID=0002491F-755F-1473-B55F83414B7F0000&sc=I100322

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n672.a07.html

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/05/25/AR2006052501729.html

http://www.webmd.com/content/article/122/114805

NORML Podcast zur Tashkin-Studie:

http://norml.org/index.cfm?Group_ID=6685

Transfer von "quit the shit". Anlässlich des Welt-Drogentages am 26. Juni informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über das neue Kooperationsprojekt. Illegale Drogen gehören zum Alltag vieler junger Menschen in Deutschland. Dabei steht der Konsum von Cannabis eindeutig an erster Stelle. Deshalb hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf das Cannabis-Ausstiegsprogramm "quit the shit" entwickelt. Nutzer dieses Angebotes reduzieren im Durchschnitt ihre Konsummenge auf ein Drittel und die Tage, an denen sie Cannabis konsumieren, gehen um 50 Prozent zurück. Angesichts dieser positiven Entwicklung besteht bei den Drogenberatungsstellen in Deutschland eine große Nachfrage nach "quit the shit". Deshalb bietet die BZgA zwölf Beratungsstellen aus dem Bundesgebiet im Rahmen eines Modellprojektes an, das internetbasierte Ausstiegsprogramm in ihrer Beratung zu nutzen. (Pressemiteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 23.6.06)

http://www.bzga.de/?uid=e18b91beb63851c5365a65b136122a23&id=presse&nummer=357

http://www.drugcom.de/

Beckley Report 8: Cannabis and mental health - responses to the emerging evidence. This report reviews the global situation regarding Cannabis cultivation and use, with particular reference to recent debates around the variable THC content of Cannabis products, and the link between use of the drug and mental health problems such as schizophrenia and psychosis. Having analysed the prevalence and potential for health and social problems arising from Cannabis use, the authors then move on to consider the various policy and programme options available to governments in their attempts to minimise the harm arising from the use of this particular drug.

http://www.idpc.info/docs/BeckleyFoundation_Report_08.pdf

„Grasfrei - nur für heute“ geht in die zweite Runde! Herausgegeben von Therapiehilfe e.V., Hamburg und jetzt auch gefördert von der FREIEN UND HANSE-STADT HAMBURG wird Cannabiskonsumenten, die ihren regelmäßigen Konsum -zeitweilig oder ganz- aufgeben wollen, weiterhin das Forum Grasfrei – nur für heute geboten. Das niedrigschwellige Selbsthilfeprogramm ergänzt die Suchthilfesituation der Stadt ideal, denn viele jugendliche Kiffer mit problematischem Konsumverhalten suchen von sich aus keine Beratungsstellen auf. „Grasfrei – nur für heute“ bietet daher auch viele Tipps, nützliche Infos, Selbsttests und Hilfen sowie ein Forum, das Angebot haben bereits mehr als 15000 Menschen wahrgenommen.

http://www.grasfrei.de/pdfs/U4_final.pdf


KOKAIN


Early Research on Cocaine Drug Promising. Modafinil, a drug used to treat narcolepsy, is also the most promising potential therapy for cocaine addiction currently being studied by the federal government, the Associated Press reported April 24.
The drug is currently undergoing human trials involving hundreds of cocaine users, part of a $19.8-million National Institutes of Health research project. Nora Volkow, director of the National Institute on Drug Abuse, said modafinil is the top prospect for treating cocaine addiction by restoring the brain's dopamine system, which is damaged by cocaine use.
The drug increases activity in the brain's prefrontal cortex, which typically is inhibited in cocaine users, and appears to improve the ability to think strategically and make decisions based on risks and variables.
Researcher Charles Dackis of the University of Pennsylvania said that, surprisingly, modafinil also blocked the euphoric effects of cocaine to the point where some users had flushed their stash down the toilet. "I've been treating cocaine-addicted patients for something like 25 years, more, and I've never heard of anybody throwing away cocaine," he said.
The biggest side effect of modafinil use is insomnia, researchers said.

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/Early-Research-on-Cocaine-Drug-P.html

No Outsized Behavioral Problems Among Cocaine Kids. 'Crack babies' were to the 1980s what 'meth babies' are to the new millennium, but follow-up research has consistently shown that children exposed to cocaine before birth have no more behavioral problems than others their age. (join together, 5.5.06; science daily, 3.5.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/no-outsized-behavioral.html

http://www.sciencedaily.com/releases/2006/05/060502224048.htm

Effects of Prenatal Cocaine/Polydrug Use on Maternal-Infant Feeding Interactions During the First Year of Life. Journal of Developmental & Behavioral Pediatrics. 26(3):194-200, June 2005. MINNES, S.; SINGER, L.; ARENDT, R.; SATAYATHUM, SUDTIDA M.S. (Abstract)

Mitteilung der Autoren (University of Florida)

http://news.ufl.edu/2005/04/28/cocaine/

Zürich. Drogen-Hilfsangebot Gain von Abhängigen geschätzt. Das neue Hilfsangebot Gain für Kiffer, Kokser und Tablettensüchtige stösst auf reges Interesse. Einige Patienten stammen aus der früheren Manager-Kokain-Generation. (Redaktion 20 Minuten, 18.5.06)

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/19556117

http://www.gain-zh.ch/

Österreich: Rainhard Fendrichs Kokain-Beichte erschüttert die Szene, in der sich der Sänger jahrelang bewegt hat. (ORF, 15.5.06)

http://orf.at/060515-99502/index.html

Hamburg: Professor R.Thomasius kritisiert "Bagatellisierung des Kokainkonsums". (Die Welt, 19.5.06)

http://www.welt.de/data/2006/05/19/889121.html

Koks, Koks, überall Koks - Kokain ist inzwischen die Partydroge Nr. 1. „Vor zehn Jahren verbrauchte eine Stadt wie Hamburg 80 Kilo Kokain im Monat“, erzählt Ronald „Blacky“ Miehling. „Heute benötigt sie weit mehr als das Doppelte.“ Dasselbe, so Miehling, gelte für jede andere deutsche Großstadt. Der 55-Jährige muss es wissen. Er war Deutschlands größter Kokaindealer und schrieb darüber vor knapp drei Jahren das Buch „Schneekönig“. (FOCUS, 27.4.06)

http://focus.msn.de/gesundheit/news/gesellschaft_nid_28150.html


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen Fachzeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Geschmuggelte Zigaretten erhöhen Gesundheitsrisiko. Die als Folge der letzten Gesundheitsreform drastisch erhöhte Tabaksteuer hat die Gefahren für die Gesundheit potenziert. (Ärzte Zeitung, 4.5.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/05/04/081a0603.asp?cat=/medizin/rauchen

USA: Partieller Nikotin-Agonist verdirbt Rauchern den Geschmack (nicht nur) aufs Rauchen. Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat erstmals seit einem Jahrzehnt wieder eine „Antirauchertablette“ zugelassen. Der partielle Nikotin-Agonist Vareniclin soll die Patienten in 12 Wochen entwöhnen. Nach einem Jahr rauchen jedoch fast genauso viele Teilnehmer wie bei dem Konkurrenzprodukt. (Deutsches Ärzteblatt Online, 12.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24178

REVIEW: The neurobiological basis for partial agonist treatment of nicotine dependence: varenicline. J. Foulds. International Journal of Clinical Practice. Volume 60 Page 571 - May 2006, doi:10.1111/j.1368-5031.2006.00955.x

http://www.blackwell-synergy.com/doi/full/10.1111/j.1368-5031.2006.00955.x?cookieSet=1

Artikel der Wissenschaftsredaktion von SPIEGEL online (14.5.06).

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,416078,00.html

USA The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General. (US Department of Health and Human Services, 27.6.06, 24,5 MB)

http://www.surgeongeneral.gov/library/secondhandsmoke/

USA: 700 Seiten Argumente gegen das Passivrauchen. Wer nach Argumenten für die Schädlichkeit des Passivrauchens sucht, der kann sich jetzt in einen mehr als 700-seitigen Bericht des Surgeon General, gewissermaßen der “oberste Befehlshaber” für Gesundheitsfürsorge in den USA, vertiefen. (Ärzteblatt online, 29.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24721

If It's Good for Philip Morris, Can It Also Be Good for Public Health? (New York Times, 18.6.06)

http://www.nytimes.com/2006/06/18/mag [...] cco.html?ex=1151985600&en=669cf79de2c6be91&ei=5070


OPIATE / OPIOIDE


The Adventures of Opie – ein australischer Zeichentrickfilm über die Reise eines Opiat-Moleküls von der Pflanze in den menschlichen Körper. (Turning Point – Alcohol and Drug Centre, Australien)

http://www.turningpoint.org.au/e&t/Opie%20website%20preview/Opie_downloadpage.htm

Opioid-induced Hyperalgesia: A Qualitative Systematic Review. (Review Articles, Anesthesiology. 104(3):570-587, March 2006. Angst, Martin S.; Clark, J David). Abstract:

http://www.anesthesiology.org/pt/re/anes/abstract.00000542-200603000-00025.htm

Review: The neurobiology of itch. Nature Reviews Neuroscience 7, 535-547 (July 2006) | doi:10.1038/nrn1950. Akihiko Ikoma, Martin Steinhoff, Sonja Ständer, Gil Yosipovitch and Martin Schmelz. Summary:

http://www.nature.com/nrn/journal/v7/n7/execsumm/nrn1950.html

 
SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Nachrichten aus aller Welt aus dem International Center for Advancement of Addiction Treatment (The Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute), New York, USA. The OpiateAddictionRx.Info Newsletter:

http://opiateaddictionrx.info/enews/Enewsmay06.htm

Addiction Treatment Forum has reported on substance abuse and addiction therapies, research, news, and events of interest to both healthcare professionals and patients since 1992. Many treatment options and healthcare topics of concern are regularly discussed, and an important focus is on methadone maintenance for opioid-addiction treatment.

www.ATForum.com

Ingo-Ilja Michels hat seinen zweiten Beitrag für dgs-info geschrieben: „Die Zukunft der Substitutionsbehandlung in China“. Der Artukel basiert auf den Ergebnissen eines Workshops der WHO in Beijing (1./2.6.2006), auf dem Kollegen aus Polen, Litauen, Iran, Indonesien, Hong Kong und China berichteten, welche Erfahrungen sie beim Aufbau nationaler Substitutionsprogramme in ihren Ländern gemacht haben. Der Artikel beinhaltet auch Anmerkungen über „Die Ergebnisse der WHO-Vergleichsstudie über die Substitutionstherapie für Opiatabhängige und die Prävention von HIV/AIDS unter Drogenkonsumenten in Osteuropa, dem Mittleren Osten, Asien und Australien (Dr. David Newcombe) und über die „Behandlung von Opioidabhängigkeit als Strategie zur Prävention und Behandlung von HIV und AIDS“ (Dr. Alex Wodak).

Und so sieht es aus, wenn der ehemalige Büroleiter der Bundesdrogenbeauftragten in Beijing die deutschen Behandlungsstandards vorstellt:

Gibt es einen „Goldstandard” der Substitutionsbehandlung mit Methadon/Polamidon? Is there a “Goldstandard” for Maintenance Treatment with Methadone/Levomethadone? K. Behrendt, G. Chorzelski, H.-G Meyer-Thompson. Suchttherapie 2006; 7: 78-81; DOI: 10.1055/s-2006-926778

HTML: http://www.thieme-connect.de/ejournals/html/suchttherapie/doi/10.1055/s-2006-926778

pdf: http://www.thieme-connect.de/ejournals/pdf/suchttherapie/doi/10.1055/s-2006-926778.pdf

Fatal Poisoning in Methadone and Buprenorphine Treated Patients – Are there Differences? M.Soyka, R.Penning, U.Wittchen. Pharmaco 2018/2005/443, 24.1.06.

Die Ärztezeitung (online) kommentierte am 21.4.06: „Immer weniger Ärzte sind bereit, Drogensüchtige in ihren Praxen zu behandeln und ihnen eine Substitutionstherapie anzubieten. Verständlich: Die Patienten sind schwierig, die Bezahlung ist gering und die gesetzlichen Vorgaben sind streng. Viele Ärzte haben zu Recht Angst, ständig mit einem Fuß im Gefängnis zu stehen oder in der Lokalpresse unter Beschuss zu geraten.“ Der Kollege Heinrich Elsner aus der Bochumer Drogenambulanz schrieb daraufhin einen Leserbrief an das LSS-INFO der baden-württembergischen Landesstelle für Suchtfragen. Sein Fazit: Die Bezahlung ist gut, über 3/4 der Substituierten werden unter Bedingungen behandelt, die den eigenen Qualitätsanforderungen der KVen widersprechen, und lieber sollten Psychiater und sozialpsychiatrische Dienste für die Substitutionsbehandlung ermächtigt werden, als die Bezahlung für diese Therapie noch zu erhöhen.

Schweiz: «Suchtarbeit in der Arztpraxis: Wer schafft das schon alleine?». Jeder dritte Erwachsene raucht, jeder fünfte hat ein Alkoholproblem, jeder hundertste konsumiert Kokain oder Heroin. Das sind Alltagsprobleme in der Hausarztpraxis. Wie kann man GrundversorgerInnen helfen, ihre Arbeit mit Suchtpatienten zu erleichtern und zu professionalisieren? Darüber sprachen wir mit Hans Gammeter, Allgemeinpraktiker in Wattwil und Koordinator von FOSUMOS. Das Forum Suchtmedizin Ostschweiz will die Zusammenarbeit zwischen der Ärzteschaft und den Suchtfachleuten ausbauen und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit bessere Resultate erreichen. (Spectra Nr. 55, Wissenstransfer)

http://www.bag.admin.ch/dokumentation/publikationen/01269/01277/02605/index.html?lang=de&sort=td

Auch Junkies werden einmal alt. Das Zürcher Sozialdepartement reagiert auf die wachsende Zahl alter Drogenabhängiger - und schafft für Randständige eine neue Betreuungseinrichtung. (Tagesanzeiger, 18.5.06)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/625938.html

Schweiz: Die Zahl der Heroineinsteiger sank massiv, nachdem der Staat die Ersatzdroge Methadon als Therapie einsetzte. Dies belegt eine Zürcher Studie. (Tagesanzeiger, 2.6.06, Neue Zürcher Zeitung, 2.6.06)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/630903.html

http://www.nzz.ch/2006/06/02/zh/articleE6AR6.html

Zürich - Kritiker hatten vorhergesagt, dass die liberale Drogenpolitik in der Schweiz zwangsläufig zu einem Anstieg des Drogenkonsums führen werde. Stattdessen ist die Zahl der Neukonsumenten drastisch gesunken, während in anderen Ländern mit restriktiveren Maßnahmen die Zahl der Konsumenten eher ansteigt, wie einer Studie im Lancet (2006; 367:1830-1834) zu entnehmen ist. (Deutsches Ärzteblatt Online, 2.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24419

Die erwähnte Lancet-Studie kann über die Redaktion angefordert werden.

Gründe für die Beendigung von Methadonbehandlungen – Zeitliche Veränderungen und Unterschiede zwischen spezialisierten Institutionen und Privatpraxen. Resultate aus der Begleitevaluation der Methadonbehandlung im Kanton Zürich, Nr.11, Februar 2004.

www.arud.ch/fachbeitraege/substanzen/Methadoneval11.pdf

Substitutionsbehandlungen in der Schweiz: Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte. Ein Artikel von Martin Hosek, publiziert in Suchtmagazin 1/06, 21.02.2006.

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00629/00798/index.html?lang=de

Aging of substance using population and medical complications: global trends. Barbara Broers, Anne François, Thierry Musset, Daniele Zullino, Hans Stalder.
Poster, präsentiert auf der 17. International Harm Reduction Conference, Vancouver, 30.4.-4.5.06)

So kommt die Substitution auf den Hund.

http://www.idefixpunkt.org/html/uns.htm


BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/search_db.asp

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).

http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm

Die Firma Essex Pharma GmbH (München) präsentiert sich ab Anfang Juli mit einem neuen Internetauftritt für das Medikament Subutex.

http://www.subutex.de/

Helping 'Them': Our Role in Recovery From Opioid Dependence. David Loxterkamp, MD. Ann Fam Med. 2006;4(2):168-171.

http://www.medscape.com/viewarticle/529122


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Droge auf Krankenschein. Rückkehr eines Medikaments: Warum es sinnvoll sein kann, chemisch reines Heroin zu verschreiben. Von Michael de Ridder, Tagesspiegel, 5.5.06). Der Autor leitet die Rettungsstelle des Vivantes Klinikums Am Urban in Berlin-Kreuzberg. Er ist Verfasser des Buchs „Heroin – Vom Arzneimittel zur Droge“ (Campus-Verlag 2001).

http://www.tagesspiegel.de/wissen-forschen/archiv/05.05.2006/2510443.asp

Es geht bei der Heroingabe «auch um Leben oder Tod»: Interview mit Christian Haasen (ZIS-Hamburg), wissenschaftlicher Leiter der Heroinstudie. (Netzeitung, 8.5.06)

http://www.netzeitung.de/wissenschaft/397026.html

Offener Brief des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen
für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

http://www.akzeptierende-eltern.de/

an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Fraktion der CDU/CSU im Bundestag.

Inzwischen liegt die Antwort vor:

http://s128542404.online.de/CDU_Antwort_Heroin.pdf

„Heroin auf Krankenschein“ wird überschätzt, befindet der diesjährige Bundeskongress des frd - Fachverband Drogen und Rauschmittel

Am 30.Juni fand die 79. Konferenz der Gesundheitminister in Dessau statt. Aus der aktuellen Presseerklärung:
"Die Gesundheitsminister haben sich auf Initiative Hamburgs auch mit der Zukunft des Heroinmodellprojekts befasst und die Ergebnisse der Studie zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger zur Kenntnis genommen. Danach sind im Hinblick auf die Verbesserung des Gesundheitszustands sowohl die Behandlung mit Diamorphin als auch mit Methadon wirksam. Um nach Abschluss der Studie eine Behandlung mit Diamorphin zu ermöglichen, wären betäubungsmittelrechtliche Änderungen erforderlich.
Die Gesundheitsminister signalisierten überwiegend ihre Zustimmung für eine heroingestützte Behandlung Schwerstabhängiger, allerdings in einem engen, möglicherweise auch zeitlich begrenzten Rahmen. Die diesbezüglich erforderlichen Voraussetzungen und offenen Fragen sollen nun kurzfristig in einer Arbeitsgruppe der Länder mit dem Bundesministerium für Gesundheit abschließend geklärt werden." (Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle des Senats, 30.6.06)

Policy makers ignoring science scientists ignoring policy: the medical ethical challenges of heroin treatment. Small D, Drucker E. Harm Reduction Journal, 2006 3:16 (2.5 2006 )

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/16


METHADON

Methadone-Drug-Interactions (Medications, illicit drugs, & other substances) Stewart B. Leavitt, PhD; Editor-in-Chief, Pain Treatment Topix; January 2006

http://www.pain-topics.com/pdf/Methadone-Drug_Intx_2006.pdf

Citing Overdoses, Lawmakers Ask FDA for Stronger Methadone Warnings. Methadone, long used to treat opiate addiction, has become increasingly popular as a prescription painkiller. But as use has risen so have overdoses, and now a pair of U.S. senators is asking for stronger warning labels on the drug. (join together, 16.6.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/citing-overdoses-lawmakers.html?print=t

Update: Pain Management During Methadone Maintenance. Patients in methadone maintenance treatment (MMT) for opioid addiction frequently have pain conditions that can present added clinical challenges in pain management. As a further complication, there are many misunderstandings among practitioners regarding effects of methadone during MMT versus when the medication is used for analgesia. (pain-topix)

http://www.pain-topics.com/news_research_updates/index3.php#update

Perils of Pain in MMT: Updated Evidence (Misconceptions & Mistreatment, Table: Managing Pain During MMT, Do MMT Patients Feel More Pain?). AT Forum Volume 15, #2 – Spring 2006.

http://www.atforum.com/SiteRoot/pages/current_pastissues/spring2006.html#perilsofpain

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.

http://www.acmed.org/german/home.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm

GW Pharmaceuticals, which is developing medicines derived from cannabis, was given a lift as the US Food and Drug Administration confirmed it did not endorse the smoking of the drug for medical purposes. Evolution Securities said this was good news for GW as it may make its product a "politically expedient option". GW shares gained 10.1 per cent to 98p.

http://www.mapinc.org/media/154

REEFER MADNESS. Marijuana Is Medically Useful, Whether Politicians Like It Or Not. (The Economist, 29.4.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n587/a05.html?20311

A New Therapeutic Target: The CB1 Receptors of the Endocannabinoid System and Visceral Fat. Colin Waine. Br J Cardiol. 2006;13(2):113-120.

http://www.medscape.com/viewarticle/530620

Keller-Plantage: Marihuana sollte Leiden der Ehefrau lindern. (Stern, 15.5.06)

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Mariuhana-Plantage-Dope-Medizin-Keller/561227.html

Ein an Aids erkrankter 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat vor Gericht durchgesetzt, dass der Besitz von Haschisch und Marihuana zur Selbstmedikation für ihn straffrei bleibt. Die Berufungskammer am Landgericht München II stellte das Verfahren ein. "Damit hat erstmals in Bayern ein Gericht anerkannt, dass jemand Cannabis aus medizinischen Gründen braucht", sagte der 45-Jährige erfreut. ( Oberbayerisches Volksblatt, 19.05.2006)

http://www.chanvre-info.ch/info/de/Bayern-Aids-Kranker-darf-Haschisch.html

WASHINGTON. Seventeen years after it was withdrawn from U.S. markets, a synthetic version of the active ingredient in marijuana is going back on sale as a prescription treatment for the vomiting and nausea that often accompanies chemotherapy, its manufacturer said Tuesday.
Valeant Pharmaceuticals International hopes to begin selling Cesamet in the next two to three weeks, company president Wes Wheeler said.
The Costa Mesa, Calif. company received Food and Drug Administration approval Monday to resume sales of the drug, which it bought from Eli Lilly and Co. in 2004. Lilly originally received FDA approval for nabilone in 1985 but withdrew it from the market in 1989 for commercial reasons, Wheeler said Marinol, another synthetic version of tetrahydrocannabinol, the active ingredient in marijuana that's more commonly known as THC, is made by Belgium-based Solvay SA. It also received FDA approval in 1985. (Long Beach Press-Telegram, 17.5.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n629.a04.html

Medical Marijuana: Politics Trumps Science at the FDA. For a Food and Drug Administration (FDA) increasingly mired in controversies over the politicization of scientific and regulatory decisions, the agency's April 20, 2006 statement regarding medical use of marijuana may represent an all-time low point. Politics, it appears, has now completely trumped science at this once proudly independent agency. The FDA has announced that "no sound scientific studies" support the medical use of marijuana, contradicting an increasingly large body of scientific literature. To those of us who do research in this area, this is a personal affront. (Medscape General Medicine, Commentaries, 17.5.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/531038?src=mp

Zusammenfassender Bericht der IACM zur Stellungnahme der FDA: (IACM-Informationen, 29.4.06)

Anhang: FDA_MedMar_IACM_29.4.06.doc

BfArM soll Anträge von Cannabispatienten bearbeiten - Protestmailer des Deutschen Hanfverbandes vom 7.6.06. Vor mehr als einem Jahr beendete das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) die gängige Praxis des Umgangs mit medizinischen Cannabisprodukten. Es verbot dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Anträge von Patienten zur Eigenbehandlung mit Cannabis pauschal abzulehnen:

http://www.hanfverband.de/protestmailer/

Die Antwort aus dem BfArM:
Betreff: Antw: BfArM soll Anträge von Cannabispatienten bearbeiten
Sehr geehrte Damen und Herren, die Beantwortung Ihrer Mail wurde mir von Herrn Prof. Dr. Kurth übertragen. Wir haben eine Vielzahl gleich lautender Mails erhalten. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir alle Mails gleich lautend beantworten.
Ihr Engagement für andere ehrt Sie, die Aktion als Ganzes hingegen dient nicht unbedingt der Sache. Gerade das von Ihnen zitierte Urteil des Bundesverfassungsgerichtes verlangt von uns die individuelle Prüfung jedes einzelnen Antrages. Wir sind derzeit nachdrücklich dabei, Kriterien zu entwickeln, die den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes entsprechen.
Dementsprechend können wir Ihnen heute noch nicht mitteilen, nach welchen Kriterien und in welchem Umfang Ausnahmegenehmigungen nach § 3 BtMG erteilt werden können. Wir können Ihnen versichern, dass wir unsere Entscheidung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes unter Abwägung von Nutzen und Risiko für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft fällen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Carola Lander (29.6.06)

Bucherscheinung: Cannabinoide in der Medizin. Cannabinoide als Medikamente gewinnen zunehmend an Interesse. Die Identifizierung von spezifischen Cannabinoid-Rezeptoren und ihren endogenen Liganden lieferte in den letzten Jahren die wissenschaftliche Grundlage für den Einsatz der Cannabinoide. Während für Indikationen wie Schmerzen, Spastik oder Übelkeit die Effektivität der Cannabinoidtherapie belegt werden kann, fehlen für viele andere Indikationen noch methodisch hochwertige Studien._In dem vorliegenden Buch soll dem Leser eine übersichtliche Darstellung zu den Indikationen zum Einsatz von Cannabinoiden in die Hand gegeben werden. Damit soll dem Arzt in der klinischen Praxis ermöglicht werden, den therapeutischen Stellenwert von Cannabinoiden einzuschätzen, Vor- und Nachteile objektiv zu bewerten und im Einzelfalle eine Cannabinoidtherapie zu planen und durchzuführen. (Cannabinoide in der Medizin, Prof. Dr. Lukas Radbruch und Dr. Friedemann Nauck (Hrsg.) UNI-MED Science, 1. Auflage 2005, 112 Seiten, 7 Abb., Hardcover, ISBN 3-89599-773-0, Euro 44,80. Preis: € 44,80).

http://www.uni-med.de/query.php?cp_si [...] ag&cp_dlt=5504&cp_pid=11920&cp_cat=245&cp_tpl=main

West Hollywood (queer.de) - Die schwulste Stadt der Vereinigten Staaten will den Konsum von Haschisch und Marihuana nicht länger strafrechtlich verfolgen. Der Stadtrat von West Hollywood hat mit vier gegen null Stimmen eine Resolution beschlossen, die besagt, dass Polizeibeamte beim Konsum der leichten Droge ein Auge zudrücken sollen. (...) Die Lokalpolitiker begründeten das Vorgehen mit der hohen Anzahl von HIV-positiven Patienten. Der Cannabis-Wirktstoff THC könne sanft die Nebenwirkungen der Aids-Medikamente lindern. "Marihuana-Konsum, also ein Joint oder zwei, ist einfach ein so unwichtiges Delikt, dass wir unsere Beamten nicht darauf ansetzen sollten", erklärte Stadtrat John Duran. (Queer.de, 22.06.2006)

http://www.queer.de/news_detail.php?a [...] &ptitle=West%20Hollywood%20f%FCr%20Cannabis-Konsum

Deutschland: Mehrheit befürwortet medizinische Verwendung von Cannabis
In der deutschen Bevölkerung gibt es eine breite Unterstützung für die Verwendung natürlicher Cannabisprodukte in der medizinischen Behandlung Schwerkranker. (..) Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Juni durchgeführt wurde. Am höchsten ist die Befürwortung der Verwendung von Cannabis in der Medizin in den gebildeten Schichten und bei Anhängern der kleineren Parteien FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei. Aber auch bei Befragten mit Hauptschulabschluss und bei Anhängern von CDU und CSU liegt diese über 70 Prozent. (...)
Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
(ACM), Neunkirchen-Seelscheid, die die Studie in Auftrag
gegeben hatte, handelt es sich um die erste repräsentative
Umfrage zu diesem Thema in einem Land der Europäischen
Union. Der Vorsitzende der ACM, Dr. med. Franjo
Grotenhermen, zeigte sich über die Ergebnisse sehr erfreut,
jedoch wenig überrascht: "Bei ähnlichen Umfragen wurde in den
USA eine Zustimmung zwischen 60 und 70 Prozent, in Kanada
von etwa 90 Prozent erzielt", so Grotenhermen. "Die Menschen
können zwischen der medizinischen Verwendung von
Cannabisprodukten und ihrem Konsum zu Rauschzwecken
unterscheiden. Ich wünsche mir, dass die zuständigen Politiker
angesichts der unbefriedigenden Gesetzeslage nachdenklich
werden. Medizinische Cannabiskonsumenten sollten nicht länger
in die Illegalität gedrängt werden." (IACM-Nachrichten, 24.6.06)
Die Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zu Cannabis
in der Medizin:

http://www.cannabis-med.org/german/allensbach.pdf

Potsdam. Arzt soll zahlen, weil er Todkranken heilte. Weil das Medikament hier nicht zugelassen ist, will die AOK jetzt Geld zurück. Ärzte sollen Kranke heilen. So verstand der Potsdamer Schmerztherapeut Dr. Knud Gastmeier (50) bisher seinen Beruf. Doch die AOK in Sachsen-Anhalt sieht das anders. Sie fordert von ihm 51.000 Euro Schadensersatz, weil er einem todkranken Krebspatienten mit einem Cannabis-Mittel das Leben rettete. (Berliner Kurier, 29.6.06)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/128108.html

London. Rimonabant statt Fish & Ships – „Cannabis-Antagonist“ in Großbritannien eingeführt. - Wenige Tage nach der europaweiten Zulassung des Cannabinoid-Rezeptorantagonisten Rimonabant zur Behandlung der Adipositas, hat der Hersteller das Medikamente in Großbritannien eingeführt, zu einem Preis von 55 Pfund für die Monatsdosierung. Die Einführung von Rimonabant in Deutschland ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24770

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Laufend aktualisierter online-Kalender zu Kongressen über Suchttherapie:

https://www.qsforum.de/terminkalender.php

Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe:

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf

Fort- und Weiterbildungskalende des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel:

http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen:

http://fdr-online.info/pdf/Veranstaltungskalender%201-06.pdf

Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.

http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf

Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt

Eine dgs-info-Zusammenstellung weiterer Kongresse mit links zu Vorbereitungsbüros etc.:

Fortbildungsmodul der Universität Mainz, Institut für Rechtsmedizin, zu Pupillenreaktionen unter dem Einfluss verschiedener Drogen.

http://www.rechtsmedizin-mainz.de/

 
NADA – Suchtakupunktur

UK: "I find the acupuncture very therapeutic. I've had a lot of conventional medicine and was in psychiatric hospital for a long time. I had all sorts - electric shock treatment and all sorts of mood stabilisers, everything like that. But it was like taking a sledgehammer to a tiny nail."
The work that staff at Surrey Alcohol and Drug Advisory Service (SADAS) has been undertaking in the field of auricular acupuncture.

Acupuncture treatment for opiate addiction: A systematic review. James B. Jordan. Journal of Substance Abuse Treatment, Volume 30, Issue 4 , June 2006, Pages 309-314. "...there was no significant evidence for acupuncture being a more effective treatment than controls."

HARM REDUCTION


Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt.

http://www.harmreductionjournal.com/

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/index.php?option=displaypage&Itemid=176&op=page&SubMenu

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Treatment No Panacea for Nation's Drug Problems, Researchers Say. "We can't arrest our way out of our drug problems" has become a familiar mantra in recent years among advocates for more spending on addiction treatment and prevention, including some progressive law-enforcement officials. In a new report, however, noted drug-policy researcher Peter Reuter and colleague Harold Pollack offer a sobering counterpoint: the U.S. can't just treat its way to a drug-free society, either.
"Even with a well-funded treatment sector, a nation will still face chronic problems of disease, addiction, crime and disorder associated with illicit drugs," wrote Reuter and Pollack in the March 2006 issue of the journal Addiction. (join together, 28.4.06)

http://www.jointogether.org/news/features/2006/treatment-no-panacea-for.html

UK: Drug consumption rooms should be piloted in the UK, concludes an independent group of experts (Joseph Rowntree Foundation, 23.5.06)

http://www.jrf.org.uk/pressroom/releases/230506.asp

UK: TORIES BACK INJECTION CENTRES FOR DRUG ADDICTS. The Tories tentatively supported calls yesterday for the Government to set up special centres where heroin addicts could legally inject themselves. (Daily Telegraph, 24.5.06).

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n668.a06.html

Russia, the G8, and HIV. (Editorial, The Lancet 2006; 367:1703 (27.5.06); DOI:10.1016/S0140-6736(06)68742-4)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606687424/fulltext

Peter Piot, executive director of the Joint United Nations Program on HIV/AIDS (UNAIDS) says the Ukrainian and, to a lesser extent, Russian governments have made considerable progress toward fighting HIV/AIDS. Piot applauded Russian President Vladimir Putin for taking a leadership role against the spread of the disease and for dramatically increasing funding for government sponsored programs. However, he said, Russia and Ukraine are on the verge of a major AIDS pandemic, which is going to hit hard among the youngest strata of their populations. (Radio Free Europe/Radio Liberty, 28.5.06)

http://www.rferl.org/featuresarticle/2006/5/ee21d235-209a-4f6d-b802-3beff8afbd76.html

Indien: Im Vorhof des AIDS-Virus. Den HIV-Virus bekämpfen und den Drogenkonsum eindämmen - das sind zwei Seiten derselben Medaille. (Akzente, Magazin der gtz – gesellschaft für technische Zusammenarbeit, Ausgabe 2/2006, Schwerpunktheft: Expertise gegen Aids)

http://www2.gtz.de/publikationen/isissearch/akzente/Search.aspx?Topic=Akzente02-06&Language=de

Kanada. Supervised injection site accelerating initiation into detox. Vancouver’s pilot supervised injection site is leading to increased uptake into detoxification programs and addiction treatment, reveal new findings from the B.C. Centre for Excellence in HIV/AIDS.

The findings, published in the New England Journal of Medicine, show that more regular use of the facility, known as Insite, and any contact with the facility’s addictions counsellor, were both strongly tied to quicker initiation into detoxification. (British Columbia Centre for Excellence in HIV/AIDS, Vancouver, 8.6.06)

http://www.cfenet.ubc.ca/viewMediaRelease.php?id=29&sid=36&nid=25

Kanada. In a bid to reduce overdose deaths, Vancouver police will no longer attend drug overdose incidents with paramedics. Drug users will not have to fear arrest if they are in trouble, say police, although officers will still accompany paramedics to "suspicious" incidents.

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n778.a06.html

Frankfurt. Drogen werden öfter im Druckraum als auf offener Straße konsumiert. Ein Projekt der Drogenhilfe und der Polizei, "Ossip", soll dafür verantwortlich sein / Institut für Suchtforschung (Frankfurt) hat Dokumentation vorgelegt. Immer mehr Drogenabhängige nutzen die vier Konsumräume im Stadtgebiet. Nach Einschätzung des Drogenreferats reagieren sie auf ein gemeinsames Projekt von Drogenhilfe und Polizei, das den Rauschmittelkonsum auf offener Straße verhindern soll. (Frankfurter Rundschau, 21.06.06)

http://www.frankfurter-rundschau.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/aktuell/?em_cnt=910139

http://www.fh-frankfurt.de/3_forschun [...] 3d0b1e101/50154394ca0d74502/50154394990913b06.html

Spain: Injecting and HIV prevalence among young heroin users in three Spanish cities and their association with the delayed implementation of harm reduction programmes. Luis de la Fuente, María José Bravo, Carlos Toro, M Teresa Brugal, Gregorio Barrio, Vicente Soriano, Fernando Vallejo, Rosario Ballesta. Journal of Epidemiology and Community Health 2006;60:537-542; doi:10.1136/jech.2005.037333.
Abstract:

http://jech.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/60/6/537


Diageo lanciert zwei innovative Responsible Drinking TV Werbespots. Diageo hat soeben zwei TV Werbespots lanciert, die jungen Leuten gemäss dem Emotion Based Approach die negativen Auswirkungen von unverantwortungsvollem Alkoholkonsum aufzeigen. Die beiden Spots richten sich spezifisch an junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren und verdeutlichen, wie unverantwortungsvoller Alkoholkonsum zum einen die Gesundheit und zum anderen die eigene Wahrnehmung durch andere Menschen gefährdet. Zudem veranschaulichen die Spots, welche positiven Auswirkungen es hat, wenn man sich selbst und den Umgang mit anderen Menschen im Griff hat.
Die Kernaussage der TV Spots lautet: Wie man trinkt ist eine Entscheidung, die jeder für sich persönlich treffen muss. Einer der Spots zeigt eine Situation zu Hause, der zweite spielt in einer Bar. Einer der Spots richtet sich an Frauen, der andere an Männer. Damit soll eines deutlich gemacht werden: Wo man trinkt und wer trinkt, spielt keine Rolle, Alkohol sollte immer mit Maß genossen werden.
Die zwei beschriebenen TV Werbespots sind Bestandteil eines übergreifenden Maßnahmenkatalogs, mit dem Diageo seinen Beitrag zur Verbesserung der Trinkkulturen leisten will.

http://www.diageo-newsletter.ch/diageo_spot/many_me_home.html

http://www.diageo-newsletter.ch/diageo_spot/many_me_pub.html

http://newsfeed4.nextage.ch/dyn/usebrowser/index.cfm?dom=28&uuid=360181&cat=1066&nlid=1066

Wer oder was ist Diageo? Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie.

http://www.alkoholpolitik.ch/alklobby/Diageo%20Newsletters/0605.htm

Johnnie Walker Unveils Responsible Drinking Campaign Featuring Team McLaren Mercedes Formula One Driver
Miami. (...)"As the world's number-one Deluxe Scotch whisky, JOHNNIE WALKER(R) recognizes its role in educating consumers about drinking responsibly," said Chris Parsons, Vice President of Scotch, Diageo North America. "This campaign was borne from our commitment to continuously strive to be at the forefront of industry efforts to promote the responsible consumption of alcoholic beverages." (theautochannel.com, 21.6.06)

http://www.theautochannel.com/news/2006/06/21/012187.html

 
INTERNATIONALES - WAR ON DRUGS

Westeuropa ist ziemlich verschnupft. Der jüngste Weltdrogenbericht der UN-Drogenbehörde UNODC meldet einerseits Erfolge, andererseits mehr Kokain in Westeuropa und mehr Anbau in Kolumbien. Trotzdem hält die UNODC an der umstrittenen Besprühung von Kokafeldern fest. (Die Tageszeitung, 28.6.06)

http://www.taz.de/pt/2006/06/28/a0142.1/text

World Drug Report (UNODC).

http://www.unodc.org/unodc/index.html


REEFER MADNESS FROM THE UNITED NATIONS ON INTERNATIONAL ANTI-DRUG DAY. A Drug War Chronicle Feature

http://stopthedrugwar.org/chronicle/442/unmadness.shtml

As the International Harm Reduction Association annual conference in Vancouver wound down last weekend, leading drug reformers from Canada, the US, Australia, and Europe met in a downtown meeting hall to lay the groundwork for an international movement to end the drug war by 2020. Known informally as the 2020 Group, the reformers and the organizations they represent are now agreeing to work together toward this common goal. (stopthedrugwar, 12.5.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/435/2020group.shtml

Rekord der 500-Euro-Scheine in Spanien. Rund ein Viertel aller 500-Euro-Scheine der Euro-Zone sind in Spanien im Umlauf - und machen dort etwa 60 Prozent der gesamten Bargeldmenge aus. Ursachen dafür sind Drogen und so genanntes «B-Geld». Aber warum wird in Spanien der 500-Euro-Schein "Bin Laden" genannt? (Netzzeitung, 22.5.06)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/400200.html

China, US net record cocaine seizure
The case illustrates how South American drug gangs are aggressively moving into Asia to exploit new markets and expand their global distribution chains, said William Fiebig, a Beijing-based agent with the U.S. Drug Enforcement Administration. "It's a market, a huge market," he said (China Daily, 10.5.06)

http://www.chinadaily.com.cn/china/2006-05/10/content_585880.htm

http://www.salon.com/wire/ap/archive.html?wire=D8HG83KG0.html

Nigeria: Nigerian Narcs in Losing Battle with Marijuana Farmers. Nigeria's booming marijuana trade is more than the National Drug Law Enforcement Agency (NDLEA) can handle, the agency's commander in Edo state, a center of the trade, told a major newspaper last week. An undermanned, under-equipped, and under-budgeted anti-drug agency can't compete with rising domestic and international demand and few other economic options for northern farmers, he said.
But the narc is making the best of it by claiming that Nigerian bud is now "the best in the world." That claim is open to heated debate, but "Indian hemp," as the locals call it, is now showing up in European markets, where it competes with the best the rest of the world has to offer. (stopthedrugwar.org, 23.6.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/441/nigeria.shtml

Afghanistan


Afghanistan und das Opium. Die Bundeswehr hat am 1. Juni das Regional-Kommando der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf im Norden des Landes übernommen. Thema ist deshalb die Sicherheitslage in Afghanistan.
Ein Aspekt ist dabei der Anbau von Schlafmohn. Die Mohnfelder am Hindukusch blühen, und die Drogenbekämpfer schlagen zu wie nie zuvor. Dennoch wird nach UN-Schätzung die Anbaufläche des weltgrößten Opiumproduzenten wieder ansteigen. Studiogespräch mit Leo Brandenberg, der Im Auftrag der EU für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Afghanistan arbeitet. (RBB - Radio Berlin Brandenburg, Weltsichten, 04.06.2006)

http://www.inforadio.de/radiotoread.do?pid=100239&subpage=null&command=detailview&dataid=124064

Afghanistan: Eine Zukunft ohne Schlafmohn.

http://www.gtz.de/de/16131.htm

Das Project for Alternative Livelihoods in Eastern Afghanistan (PAL), welches im Auftrag der EU in drei östlichen Provinzen Afghanistans von der GTZ durchgeführt wird, hat eine Reihe an neuen Publikationen veröffentlicht. Die Studien dienen zum einen zu einem verbesserten Verständnis der Situation vor Ort und zum anderen als Grundlage für die geplanten Projektaktivitäten zur Reduzierung des Drogenanbaus.

http://www.gtz.de/de/unternehmen/11836.htm

Afghanistan. Schoolchildren Used to Eradicate Opium Poppies. It’s a day out in the country for Noor Mohammad, as he stands in the middle of a field with a stick, beating energetically at the opium poppy plants around him. “I like destroying poppies,” he said. “It’s fun to be away from the city for a day.” Noor, 16, is in the tenth grade at a school in Mazar-e-Sharif, the capital of Balkh province. His one day trip to the country is part of an experiment being conducted by the government’s counter-narcotics department in Balkh. (Enviromental News Service, 2.6.06)

http://www.ens-newswire.com/ens/jun2006/2006-06-02-02.asp

KABUL. The upper house of Afghan parliament wants a London-based group pushing for the legalisation of Afghanistan's huge opium crop to leave the country, the counternarcotics ministry said Saturday. A meeting of the upper house last week decided the Senlis Council "should stop their activities in Afghanistan and leave this country," the ministry said in a statement. The international think-tank has been pushing for Afghanistan to legalise its opium crop, which supplies up to 90 percent of the heroin used in Europe, saying crop eradication will never work. The group says opium production should be licenced and the crop used to make legal painkillers for developing countries, which it says have a growing demand for these drugs. (Daily Times, Pakistan, 28.5.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n686/a03.html

UK FEARS RECORD AFGHAN HEROIN OUTPUT. The Afghanistan province being patrolled by British troops will produce at least one third of the world's heroin this year, according to drug experts who are forecasting a harvest that is both a record for the country and embarrassing for the western funded war on narcotics. The Guardian, 13.6.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n767.a08.html

KABUL, Afghanistan. A military aide at NATO's headquarters in Afghanistan told me a story that explains how hard it will be to win the war here: An Afghan farmer stops growing poppies and shifts to wheat. But the Soviets destroyed the irrigation system 30 years ago, so he can't grow much. There are no good roads, so he can't deliver what he has grown to market. There's no money for silos, so he can't store the crop for another season. His drug dealer pays a visit, says he doesn't want wheat, and tells the farmer to pay him $3,000--the sum he would have made by selling opium from the poppies--or he'll kidnap the farmer's daughter. The farmer goes to the chief of police, who reminds him that the drug dealer is the regional governor's brother-in-law, and asks him, "Where's the $500 you owe me for protecting your property this year?" (Slate, Washington Post.Newsweek Interactive, 21.6.06)

http://www.slate.com/id/2144190/

Military analysis: Knitting Together an Afghan Strategy. NATO tests the "ink-spot theory." (Slate, Washington Post.Newsweek Interactive, 20.6.06)

http://www.slate.com/id/2144094/


Lateinamerika

Mexiko will Drogenkonsum entkriminalisieren. (SPIEGEL ONLINE, 3.5.2006; Süddeutsche Zeitung, 3.5.06)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,414326,00.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/54/74979/

Amid Pressure From U.S., Fox Reverses Drug Law Stance. In response to pressure from the United States, Mexican president Vicente Fox has sent a drug policy bill back to Congress for revision. Fox had previously committed to signing the bill, which was intended to increase the federal government's ability to pursue drug traffickers. (drug policy news, 4.5.06)

http://www.drugpolicy.org/news/050406mexico.cfm

Washington befürchtet einen Rauschgift-Tourismus nach Mexiko, sollte
dort der Besitz kleiner Mengen von Drogen künftig straffrei sein.
Präsident Fox hat seine Zustimmung dafür zurückgezogen. (Die Presse, 5.5.06)

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=ige&id=556110

Dramatic Death Toll in Sao Paulo as Drug Gangs, Police Clash. More than 160 people, including at least 75 police and prison guards, have been killed in a series of prison uprisings and urban attacks led by drug trafficking organizations in South America's largest city. (stopthedrugwar, 19.5.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/436/saopaulo.shtml

BLOODIED BRAZILIAN POLICE FORCE STRIKES BACK. Police launched a counterattack Tuesday against gangs rampaging through South America's largest city. At least 33 suspects were killed; police reported one death of their own after dozens of law officers were killed in the preceding days. (USA Today, 17.5.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n629.a01.html

Three Islands, $70 Million in Assets Seized in DEA Drug Bust. 'Operation Twin Oceans' nets Most-Wanted Kingpin and 52 Tons of Cocaine (Dateline DEA for May 19, 2006)

http://www.dea.gov/pubs/pressrel/pr051706.html


Bolivien

BOLIVIA SHIFTS TACTICS IN ITS WAR ON COCAINE - President Focuses on Eradicating Means of Making Drug, and Not on Coca Farming (San Francisco Chronocle, 12.6.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n760.a05.html

Morales legt Grundstein für Koka-Industrie. Der bolivianische Präsident Evo Morales ist dabei, sein zweites Wahlversprechen umzusetzen: die kommerzielle Nutzung der Koka-Pflanze. Mit einer Finanzspritze von einer Million Dollar, die der venezolanische Präsident Hugo Chavez seinem Verbündeten in Bolivien zur Verfügung stellt, sollen Fabriken zur Herstellung von Tee, Getränken, Mehl und medizinischen Heilmitteln aus Koka-Blättern gebaut werden. (Tagesschau.de, 18.06.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5633716_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html

Venezuela hilft Bolivien bei industrieller Nutzung der Koka-Pflanze
Chavez als Financier des Morales-Projekts - Anlage eröffnet - Koka-Torte für Fidel Castro zum 80er? (Der Standard, 28.6.06)

http://derstandard.at/?id=2496422

Kolumbien

Der eine Bruder kämpft dagegen an, der andere ist ihnen scheinbar
verfallen: Jetzt kam raus, dass ausgerechnet der Bruder des obersten
kolumbianischen Drogenfahnders in Deutschland mit Drogen festgenommen wurde. (Handelsblatt, 11.5.06)

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204493,1076887/SH/0/depot/0/bruder-eines-kolumbianischen-drogenfahnders-verhaftet.html

"Europa muss mehr gegen Drogen tun" Kolumbiens Vizepräsident kritisiert fehlendes Verantwortungsgefühl für Konflikt in seinem Land. (Interview in: Tagesspiegel, 23.5.06)

http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/23.05.2006/2549294.asp

JAMUNDI, Colombia - On a dirt road dotted with country homes near the western city of Cali, three trucks carrying an elite squad of anti-narcotics police pulled up to the gates of a psychiatric center for a planned raid about an hour before dusk.
Within minutes, all 10 officers in the U.S.-trained unit were dead in a ferocious attack that stunned Colombians and severely embarrassed President Alvaro Uribe Velez just as he was savoring a crushing re-election victory.
The killers allegedly were no typical outlaws. The gunmen firing from roadside ditches and from behind bushes were a platoon of 28 soldiers who unleashed a barrage of some 150 bullets and seven grenades, according to a ballistics investigator. (San Jose Mercury News, 18.6.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n796.a07.html

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy. An online journal published by BioMed Central. Open access.

http://www.substanceabusepolicy.com/

CentreLines is a joint publication from the National Drug Research Institute, Perth and the National Drug and Alcohol Research Centre, Sydney. It is published bi-monthly and produced alternately by each centre.

http://www.ndri.curtin.edu.au/publications/centrelines.html

MAPS (The Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies) News Update.

http://www.maps.org/news/

Zürich: Die Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen (Arud), Presseschau (Presse/Medien).

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

KAMPAGNE GEGEN ÖKONOMISIERUNG IM GESUNDHEITSWESEN
Seit Anfang März gibt es die außergewöhnliche und lesenswerte Internet-Kampagne zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Von März bis Juli werden "Wahre Geschichten über die Ware Gesundheit" sammelt: Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse in denen der wachsende ökonomische und kommerzielle Druck im Alltag deutlich wird. Mitmachen können alle, die im Gesundheitswesen tätig sind oder dieses als Patient/in oder Angehörige kennen gelernt haben.
Das Ziel ist hoch gesteckt: Bis zum Sommer sollen "1001 Geschichten und kein einziges Märchen" gesammelt werden. Initiiert hat die Kampagne das Vorbereitungsteam für den IPPNW-Kongress "Medizin und Gewissen - im Streit zwischen Markt und Solidarität" im Oktober in Nürnberg.

www.kein-einziges-maerchen.de

Die Bibliothek der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. ist die umfassendste deutschsprachige Fachbibliothek zu Suchtfragen.

www.optiserver.de/dhs/bibliothek.html

Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung gegründet. Anfang Mai wurde in Berlin das „Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung“ (DNVF) gegründet. Es besteht aus 26 Fachgesellschaften, die rund 43.000 Mitglieder vertreten. Die Probleme in der medizinischen Versorgung machten nicht an den Disziplingrenzen halt, begründete der neue Vorstandsvorsitzende des DNVF und zugleich Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie, Prof. Dr. Holger Pfaff, die Notwendigkeit der Gründung. „Darum bringen wir mit dem Netzwerk die Disziplinen zusammen, die bisher wenig miteinander geredet haben“. Vor allem methodische und versorgungspolitische Aspekte sollen dabei Pfaff zufolge im Vordergrund stehen. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24043

Soziale Kosten des Konsums illegaler Drogen in der Schweiz.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=100&IDarticle=1284&IDcat41visible=1&langue=D

Das britische Magazin ddn - drink and drugs news stellt seine aktuellen Ausgaben kostenlos ins Netz. In der Mai-Ausgabe findet sich u.a. ein Text zur Ohrakupunktur in der ambulanten Suchtbehandlung.

http://www.drinkanddrugs.net/ddndownloads.html

Psychologen wollen Dienste für Migranten verstärken. Die deutschen Psychologen wollen ihre Dienste für Migranten ausbauen. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) will eine internetgestützte Austausch- und Informationsplattform zum Thema „Psychologische Dienstleistungen und Psychotherapie für Menschen mit Migrationshintergrund“ einrichten. Die psychologischen und psychotherapeutischen Angebote für diese Bevölkerungsgruppe seien völlig unzureichend, erläuterte der Verband am Sonntagabend in Berlin. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24123

Pressemitteilung des BDP vom 8.5.06:

http://www.bdp-verband.org/bdp/presse/2006/11_internetangebot.html

Heft 2/2006 der Zeitschrift Sucht erschienen

Die aktuelle Ausgabe der DHS-Zeitschrift Sucht befasst sich mit dem Themenschwerpunkt "Gesundheitsökonomie". Im Editorial schreiben Jürgen Rehm, der in der Schweiz und Kanada lehrt, sowie Ulrich Frick aus der Schweiz zum Thema "Wie nützlich ist eine gesundheitsökonomische Suchtforschung für die Planung und Implementierung von Interventionen?" Hier einige Hinweise auf weitere Inhalte: "Gesundheitsökonomische Suchtforschung in Deutschland - Gibt es Leben in der Wüste?" - damit befasst sich eine Forschergruppe des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim. "Kosten-Effektivitätsberechnungen von Alkohol-Entzugsbehandlungen: Kritische Anmerkungen" von Georg Kremer und Martin Driessen vom Evangelischen Krankenhaus in Bielefeld. Eine Auseinandersetzung von Alfred Uhl "Darstellung und kritische Analyse von Kostenberechnungen im Bereich des Substanzmissbrauchs."
Das Inhaltsverzeichnis dieses Heft können Sie einsehen unter

www.neuland.com/index.php?s=sxt

EU stellt Informationen zur öffentlichen Gesundheit ins Web. Informationen zu einer Vielzahl von Themen rund um die Gesundheit liefert ein neues elektronisches Portal der Europäischen Kommission. Auf der für Laien und Fachleute zugänglichen Homepage gibt die Brüsseler Behörde zum Beispiel Antworten auf Fragen zu ansteckenden Krankheiten, den Gefahren des Bioterrorismus oder des Drogenkonsums, Ernährungstipps und gesundheitliche Ratschläge für die Reise.
Der wohl größte Nutzen der Seite besteht jedoch in den mehr als 40.000 Links zu weiterführenden Quellen, die von der EU-Kommission als vertrauenswürdig erachtet werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.5.06)

http://ec.europa.eu/health-eu/index_en.htm

http://ec.europa.eu/health-eu/my_lifestyle/index_en.htm

Liquid Crystal Vision is a psychedelic movie that weaves a multi-colored tapestry of dance, trance, mystical arts, and science on the digital loom of shamanic cybernetic consciousness.

http://www.liquidcrystalvision.com/film.htm#

NARCONON hat einen Index europäischer Behandlungszentren für Drogenabhängigkeit zusammengestellt.

http://www.drug-rehabilitation-clinics.eu/index.html

Literaturliste der DHS zum Thema „Sucht im Alter“.

http://www.unabhaengig-im-alter.de/web/links/daten/Literaturliste_DHS-Bib.pdf

Verein Wiener Sozialprojekte: Standards der Onlineberatung.

http://www.vws.or.at/publikationen/StandardsOnlineBeratungCheckit.pdf

Darmstadt: Kurze Wege für Süchtige. Freie Träger, Arge, Stadt, Selbsthilfegruppen und Obdachlosenverbände bilden gemeinsam ein Netzwerk. (Darmstädter Echo, 26.4.06)

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?%20id=369204

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) entwickeln sich zu einer modernen Form ambulanter Versorgung, die für Patienten und Ärzte gleichermaßen attraktiv ist. Die aktuelle Übersicht der MVZ in Deutschland:

http://www.die-gesundheitsreform.de/z [...] dizinische_versorgungszentren/beispiele/index.html

drugcom.de, Internetauftritt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), hat einen Rap-Wettbewerb ausgeschrieben. Die Top Ten:

http://www.drugcom.de/?id=rapvote

Ulrich Schnabel hat in der Wochenzeitung DIE ZEIT (18.5.06) einen lesenswerten Artikel über aktuelle wissenschaftliche Fragen in der Suchtmedizin geschrieben: „In der selbst gebauten Falle. Neue Studien zeigen, wie man sich in eine Sucht hineinmanövriert – und wie schwer es ist, wieder herauszufinden“.

http://www.zeit.de/2006/21/M-Sucht_xml?page=all

Auch als mp3-Datei:

http://hermes.zeit.de/hoeren/data/zeitaudio/2006/21/21_Sucht_dl.mp3

Qualitätsinstitut erweitert Informationsangebot für Patienten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG hat sein Angebot an Patienteninformationen ausgebaut. Seit Mitte Mai sind die Beiträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen auf der Seite
http://www.gesundheitsinformation.de

auch in englischer Übersetzung abrufbar. (Deutsches Ärzteblatt online, 24.5.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24312

SUCHT 52. Jahrgang 2006, Heft Nr. 2, Seiten 105–111. Rubrik: Themenschwerpunkt Schwerpunktheft »Gesundheitsökonomie«. Schlüsselwörter: Versorgungskosten, volkswirtschaftliche Kosten, Gesundheitsökonomie, Alkoholmissbrauch, Abhängigkeitserkrankungen (DOI: 10.1463/2006.02.03)

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt&s2=inh&s3=2006203

USA – National Institute on Drug Abuse: NIDA NOTES, Volume 20, Issue 5 – NEW FOUR-COLOR DESIGN! (pdf version). This is the first issue following a comprehensive redesign of NIDA Notes, now featuring a four-color layout and new features.

http://www.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNIndex.html

The Costs of Substance Abuse in Canada (Canadian Centre on Substance Abuse)

http://www.ccsa.ca/CCSA/EN/Research/Research_Activities/TheCostsofSubstanceAbuseinCanada.htm

International Guidelines for Estimating the Costs of Substance Abuse: Summary of 2001 Edition

http://www.ccsa.ca/NR/rdonlyres/08178E8A-9E89-4103-8782-260D4139C04C/0/ccsa0040342001.pdf

International Guidelines for Estimating the Costs of Substance Abuse (This link provides information on how to order a copy of the edition published by the World Health Organization in 2003)

http://www.who.int/bookorders/anglais/detart1.jsp?sesslan=1&codlan=1&codcol=15&codcch=561

Es ist einsam geworden um Christiane F. - und das Geld wird knapp. (Berliner Morgenpost, 27.5.06)

http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/05/27/politik/831609.html

Obdachlos wegen Mietschulden: Immer weniger Chancen auf dem Wohnungsmarkt für sozial Schwache. (Neues Deutschland, 30.5.06)

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=91169&IDC=3

Loveparade 2006: Aktiv gegen Drogen. Unter dem Motto „The Love ist back“ rollen am 15. Juli 2006 nach zweijähriger Pause in Berlin wieder die Techno-Floats der Loveparade durch die Stadt. Die Veranstalter rechnen mit einer Million Besucher. Auf 40 Wagen wird die Party entlang der Straße des 17. Juni ziehen. Die Organisatoren haben sich nach eigenen Angaben intensiv mit den Vorwürfen der letzen Jahre hinsichtlich des Themas „Drogen“ auseinander gesetzt. Mit 6 Ständen rund um den Tiergarten wird in diesem Jahr der Notdienst e.V. als offizieller Kooperationspartner der Loveparade vor Ort sein. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Notdienstes stehen den Teilnehmern der Loveparade mit Rat und Tat zur Seite.

http://www.drogennotdienst.org/

Die NLM (National Library of Medicine, USA) passt ihre Datenbank OLDMEDLINE , die wissenschaftliche medizinische Zeitschriftenartikel aus den Jahren vor 1966 dokumentiert, stärker an MEDLINE an. Zudem wird sie laufend um ältere Dokumente erweitert.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0133.html

Infodrog - die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht präsentiert ihre neue Homepage: Die Webseite widerspiegelt in der Menuführung das neue Aufgabenspektum von Infodrog und startet zweisprachig mit Informationen in deutscher und französischer Sprache; die italienisch- und englisch-sprachigen Informationsangebote werden sukzessive ausgebaut.

http://www.infodrog.ch

Schweiz: Drogen im Gefängnis. Ein Viertel der Häftlinge ist drogenabhängig. In Oberschöngrün und Realtà erhalten die Gefängnisinsassen Heroin vom Personal, in allen anderen Schweizer Haftanstalten ist Drogenkonsum strikt verboten. Dennoch prägen Heroin, Kokain und Cannabis den Alltag hinter Gittern. Gefängnisärzte und Präventionsexperten fordern deshalb ein systematisches Gesundheitsmonitoring und nationale Richtlinien für Prävention und Therapie in Haft. Ein Report der Fachzeitschrift „Standpunkte“ (Mai 2006, 2/06)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/Stp02_06_Gefaengnis_Drogen.pdf

Frisch aus dem Druck: Publikationsverzeichnis des BMG
Das aktualisierte Publikationsverzeichnis gibt einen vollständigen Überblick über die Veröffentlichungen des BMG. Es enthält auch ein Formular, mit dem Sie sich für die automatische Zusendung jeder neuen Auflage des Verzeichnisses anmelden können:

http://www.bmg.bund.de/DE/Publikationen/Publikationsverzeichnis/publikationsverz-node,param=.html

Der Flyer des Arbeitskreises Glückspielsucht Nordost des Fachverbandes Glücksspiel kann in zwei verschiedenen Qualitätsstufen von der Homepage der Landesstelle für Suchtfragen Mecklenburg-Vorpommern e.V. herunter geladen werden:

http://www.lsmv.de/materialien.html

Zeitschrift ADDICTION. In Heft 4/2006 ist ein umfangreicher Artikel zur Alkoholpolitik von Professor Dr. Gerhard Bühringer erschienen. In Heft 5/2006 der gleichen Zeitschrift setzt sich Prof. Bühringer in einem Grundsatzpapier mit der Frage der Individualisierung der Behandlung und zukünftiger Forschungsstrategien auseinander. Falls Sie an diesen Artikeln interessiert sind, diese Zeitschrift aber nicht abonniert haben, senden bitte eine Mail an

brodd@dhs.de

Kinder aus suchtbelasteten Familien. Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz Es gibt relativ wenig Materialien für Kinder und Jugendliche zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien". Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. hat im Rahmen einer Landeskampagne eine neue Veröffentlichung "Leon findet seinen Weg" herausgegeben. Das Bilderbuch soll das Gespräch mit Kindern aus suchtbelasteten Familien ermöglichen und ebenfalls die kindliche Wahrnehmung in Bezug auf Alkoholkonsum im Alltag thematisieren. (DHS-Newsletter 12-06 vom 10. Juni 2006)
Außerhalb von Rheinland-Pfalz wird das Bilderbuch gegen eine Schutzgebühr von 4,50 Euro (zzgl. Porto) angeboten. Sie können das Heft bestellen unter

info@lzg-rlp.de

Neue Broschüre: Kinder - Netz – Hilfe. Plädoyer für eine Kultur des Hinschauens und Anleitung zur Zusammenarbeit für Fachkräfte, Ehrenamtliche und Angehörige von Kindern suchtbelasteter Eltern. Viele Erwachsene schauen lieber weg, wenn ihnen Kindern aus suchtbelasteten Familien begegnen. Die Folgen sind Vernachlässigungen sowie körperliche und seelische Störungen. Dabei kann jede kleine Hilfestellung im Alltag wertvoll sein. In manchen Fällen allerdings sind weiterreichende Eingriffe notwendig. Die neue Broschüre des Büros für Suchtprävention gibt hier Unterstützung und Hilfestellung: kurze Informationen über die Situation suchtbelasteter Kinder und Familien in Deutschland werden vorangestellt, es folgt eine umfassende Übersicht über Hilfemöglichkeiten in den einzelnen Arbeitsbereichen und Lebensbereichen rund um das Kind und seine suchtbelastete Familie.
KiTas, Schulen, Kinderarztpraxen oder die Nachbarschaft: In all diesen Bereichen bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten einzugreifen. Dazu enthält die Broschüre konkrete Vorschläge und Tipps. Fachkräfte, Verwandte und das weitere Umfeld sind aufgefordert, sich einzumischen und zu vernetzen, denn Hilfen im Verbund bieten die beste Chance für frühe und effektive Unterstützung der Kinder. Hinweise auf therapeutische und gesetzliche Hilfen und Arbeitsmaterialien ergänzen die Broschüre.
Die Broschüre Kinder-Netz-Hilfe wurde im Rahmen von connect entwickelt, einem Kooperationsprojekt zur Effektivierung der Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien in der Modellregion Hamburg- Osdorf. (DHS-Newsletter 12-06 vom 10. Juni 2006)
Die Broschüre kann für 2,00 Euro zuzüglich 1,45 Euro Porto bestellt werden über:
Büro für Suchtprävention, Repsoldstr. 4, 20097 Hamburg,
fax (040) 284 99 18-19, Mail

bfs@suchthh.de

oder unter
http://www.suchthh.de

Zwischen den an der Betreuung von suchtmittelkonsumierenden Eltern und deren Kindern beteiligten Institutionen wurde am 24.05.06 in Wolfsburg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Kooperationspartner sind das Jugend- und Drogenberatungszentrum Wolfsburg, die Suchtberatung des Diakonischen Werkes Wolfsburg, der Geschäftsbereich Jugend Abteilung Soziale Dienste und Abteilung Beratung sowie der Sozialpsychiatrische Dienst des Geschäftsbereiches Soziales und Gesundheit der Stadt Wolfsburg, das Wolfsburger Frauenhaus und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums der Stadt Wolfsburg.
Die Vereinbarung hat folgende Ziele: Information über die Risiken des Suchtmittelkonsums während der Schwangerschaft; bessere Chancen für ein Zusammenleben von suchtmittelabhängigen Eltern und deren Kindern; die nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse der betroffenen Kinder und die Förderung der Elternkompetenz; eine größere Akzeptanz der Familien gegenüber notwendigen Hilfen; die konstruktive Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern und ihren Kindern; Transparenz für alle beteiligten Institutionen und die Eltern über die jeweiligen Arbeitsansätze und Hilfsangebote; Gewährleistung des regelmäßigen persönlichen Kontakts zu Eltern und Kindern; Vermeidung von doppelten oder kontraindizierten Hilfen.
Quelle und Ansprechpartner: Drobs Wolfsburg, Frau Wesner, Tel.: 05361/27900. (DHS-Newsletter 12-06 vom 10. Juni 2006)

NachwuchswissenschaftlerInnenpreis der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (dg sps). Die dg sps vergibt ab sofort jährlich einen Preis an junge WissenschaftlerInnen, die im Rahmen ihrer akademischen Abschlussarbeit eine suchtpsychologisch hervorragende Leistung erbracht haben. (DHS-Newsletter 12-06 vom 10. Juni 2006)
Nähere Einzelheiten zu diesem Preis können in Kürze abgerufen werden von der Website

http://www.suchtpsychologie.de

Deutsch-Russisches Internetangebot. Die Koordinationsstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat seit 2003 immer enger werdende Arbeitskontakte im Bereich der Suchthilfe mit verschiedenen russischen Regionen gepflegt. Um eine gemeinsame Plattform der interkulturellen Kommunikation und des Austausches von Fachwissen zu schaffen, gibt es jetzt die Internetpräsenz mit Fachtexten sowohl in Deutsch als auch in Russisch und mit einer Reihe von Fachlinks aus Russland und Deutschland

http://www.drug05.org

Das Informationsportal der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zum Thema Fehlerprävention und Sicherheitskultur ist erweitert worden. Interessierte Ärzte können ab sofort einen Newsletter zum Thema abonnieren und sich in verschiedenen Diskussionsforen austauschen.

http://www.forum-patientensicherheit.de

The Marine Who Saw Too Much. A former lance corporal explains why he intentionally failed a drug test to avoid going back to war-torn Iraq. (AlterNet. 15.6.2006)

http://www.alternet.org/waroniraq/36898/

Die Drogenambulanzen in Hamburg werden seit Anfang 2006 nicht mehr von der Hansestadt subventioniert. Zum Jahresende wird der medizinische Teil von der Suchtabteilung des Krankenhauses Ochsenzoll übernommen (Asklepios GmbH), die psycho-soziale Betreuung wechselt unter das Dach des Suchthilfeträgers „Jugend hilft Jugend e.V.“. (Der Eppendorfer, 6/2006)

Spezialanalyse Cannabis. In dieser Form bisher bundesweit einmalige, empirisch abgesicherte Analyse über diejenigen Cannabisklient(inn)en, die von Einrichtungen der ambulanten Suchthilfe in Hessen beraten und betreut worden sind (Querschnittsanalyse der Daten aus den Jahren 2002 bis 2004).

http://www.hls-online.org/download/COMBASS%20Spezialanalyse%20Cannabis.pdf

Computer & Cyberspace Erste Klinik für Computerspielsüchtige in Europa. In den Niederlanden öffnet die erste Klinik für
Computerspielsüchtige ihre Pforten. Sie bieten Hilfe für diejenigen, die
ohne Joystick nicht mehr leben können. (yahoo news, 13.6.06)

http://de.news.yahoo.com/13062006/12/ [...] ce-erste-klinik-computerspielsuechtige-europa.html

Einstiegsalter bei Rauschmitteln sinkt weiter. Studie über Drogenkonsum an Hamburgs Schulen gibt Anlaß zur Besorgnis. (Welt am Sonntag, 25.5.06)

http://www.wams.de/data/2006/06/25/931193.html

»Sektenprediger glauben, was sie glauben«. Gespräch mit Günter Amendt. Über den LSD-Apologeten und zeitweiligen Staatsfeind Nr. 1 der USA, Timothy Leary, anlässlich seines zehnten Todestages. (Junge Welt, 17.6.06)

http://www.jungewelt.de/2006/06-17/001.php

Bundesausschuss legt Richtlinien für Psychotherapie fest. Neue Standards für die psychotherapeutische Behandlung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 20. Juni in Siegburg beschlossen. Demnach soll künftig die Zulassung als Psychotherapeut zur vertragsärztlichen Versorgung davon abhängig sein, dass er eine Qualifikation für ein psychotherapeutisches Verfahren nachweisen kann, mit dem er mindestens die am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen behandeln kann. Dazu zählten Depressionen, Angststörungen und somatoforme Störungen. Methoden, die nicht die geforderte Bandbreite besitzen, können zwar auch GKV-Leistung werden, Voraussetzung ist aber, dass diese nur Therapeuten anwenden, die in einem breit angelegten Verfahren ausgebildet sind. (Ärzteblatt Online, 21.6.06)

http://aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?p=psychotherapie&src=suche&id=24627

Einweisung ins Abenteuer Nüchternheit. Schnaps, Drogen und Abstürze jeglicher Couleur: Wie Ärzte und Psychologen versuchen, Jugendliche in ein Leben ohne den Stoff zu führen. Visite in einer Münchner Entziehungsklinik. (Süddeutsche Zeitung, 22.6.06)

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/824/78746/

Die Hamburger SCHULBUS-Schüler-Studie: Wenn Lehrer mehr arbeiten müssen und deshalb weniger Klassenreisen unternehmen, dann nimmt es nicht Wunder, dass auf Klassenreisen insgesamt weniger gekifft wird. Was sonst noch in der Hamburger „SCHULBUS“-Studie (Epidemiologie des Drogengebrauchs bei Jugendlichen und Heranwachsenden in Hamburg 2005) steht (Hamburger Morgenpost, 22.6.06; Hamburger Abendblatt, 22.6.06):

http://www.mopo.de/2006/20060622/hamburg/panorama/fuer_schueler_normal.html

http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/22/576965.html

http://www.suchthh.de/projekte/schulbus.htm

Hamburg: Um die Qualität der Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen mit fortgeschrittener Suchtgefährdung zu verbessern und an der Praxis orientierte Forschung zu gewährleisten wird das "Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters" (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eingerichtet und aus Haushaltsmitteln gefördert. Damit werden der am UKE vorhandene Sachverstand gebündelt und die klinischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen vor Ort weiter ausgebaut. Am 1. Juli 2006 nimmt das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf seine Tätigkeit auf.

http://www.dzskj.de/

Weltdrogentag – Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel am 26. Juni 2006. (BZgA Medien-Service Juni 2006)

http://www.bzga.de/?uid=2643037465dab587a055e20f0b647d37&id=Seite2919

Zeitschrift SUCHT, 52. Jahrgang 2006, Heft 3.

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt

Verbraucherschützer kritisieren mangelnde Transparenz beim Pharma-Marketing. Consumers International, ein internationaler Dachverband von Verbraucherschutzorganisationen, wirft der Arzneimittelindustrie ein „skrupelloses Marketing“ vor, das zur Desinformation von Verbrauchern führe. Der Bericht „Branding the Cure“ beklagt die mangelnde Transparenz der 20 größten Pharmagiganten, die sich ungern in die Karten sehen lassen, wenn es darum geht, wie sie Gelder zur Beeinflussung von Ärzten und Patientenorganisationen verwenden.
Die von der EU Kommission für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit geförderte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Pharmafirmen neben ärztlichen Meinungsführern zunehmend auch Patientenselbsthilfegruppen sponsern, um die öffentliche Meinung auf ihre Produkte zu lenken. Ein weiteres Marketing-Instrument sind so genanntes „Awareness“-Kampagnen, in denen das Bewusstsein für eine (oft nur vermeintliche) Erkrankung gefördert wird. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24703

PDF des Berichts (Branding the Cure: A consumer perspective on Corporate Social - Responsibility, Drug Promotion and the Pharmaceutical Industry in Europe. ISBN: 1-902391-69-1. Published by Consumers International in June 2006. 24 Highbury Crescent. London N5 1RX, UK):

http://www.consumersinternational.org [...] 0-AE34-898BFB39C700_BrandingtheCure-fullreport.pdf

Brandenburg. Gefährlicher Rausch. Cannabis ist illegale Droge Nummer eins / Größtes Suchtproblem: Alkohol. Der bundesweite Siegeszug von Cannabis durch Diskos, Clubs und Jugendzimmer macht vor Brandenburg nicht halt. Die aktuellen Studien der Landesstelle gegen Suchtgefahren (BLS) belegen: Ob in Potsdam, Ketzin oder Eberswalde - unter Jugendlichen wird gekifft was das Zeug hält. (Märkische Allgemeine, 28.6.06)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10736851/62249/

Ärztliches Zentrum für Qualität informiert über Leitlinien. Einen neuen Informationsdienst „Effekte von Leitlinien“ für die Entwickler und Anwender medizinischer Leitlinien hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) eingerichtet. Dazu wählen Mitarbeiter des ÄZQ monatlich Publikationen zum Thema „Effekte oder Effektivität oder Evaluation von Leitlinien“ aus einem Pool von rund 100 in der Literaturdatenbank Medline neu erschienenen Arbeiten aus. Sie werden sowohl inhaltlich als auch methodisch kommentiert und veröffentlicht. (Ärzteblatt online, 28.6.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24727

AVWG: Zuzahlungsbefreiung für preisgünstige Arzneimittel. Ab dem 1. Juli 2006 stehen den Patientinnen und Patienten Arzneimittel zur Verfügung, die von der Zuzahlung befreit sind. Möglich geworden ist dies durch das am 1. Mai in Kraft getretene Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG). Eine aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel finden Sie ab der kommenden Woche auf

http://www.die-gesundheitsreform.de

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu den zuzahlungsfreien Arzneimitteln zusammengestellt. (BMG-Newsletter Nr. 13 vom 29.6.2006)

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] gen_antworten_zuzahlungsbefreiung_arzneimittel.pdf

Gesundheitsstandort Deutschland: modern und leistungsfähig. Deutschland verfügt über ein leistungsstarkes Gesundheitswesen: Jahr für Jahr werden 240 Milliarden Euro umgesetzt; über 11.000 Medizintechnik-Unternehmen sind hier angesiedelt; im Bundesdurchschnitt kommt ein Arzt auf 269 Einwohner. Wir haben für Sie zahlreiche interessante Daten und Fakten zum Gesundheitsstandort Deutschland zusammengestellt. (BMG-Newsletter Nr. 13 vom 29.6.2006)

http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/gesundheitsstandort/index.html

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Papst warnt vor Drogen. (Focus online, 28.5.06)

http://focus.msn.de/politik/papst/krakau_nid_29607.html

Kein Wein, kein Whiskey, kein Wodka beim Papstbesuch in Polen. (Spiegel online, 28.5.06)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,418390,00.html


Zum Schluss noch eine Empfehlung der Redaktion:

Unter den vielen Büchern über Drogenkonsumenten, Junkies und die Szene sticht eine Neuerscheinung des Berliner Orlanda-Verlages heraus, die hier ausdrücklich empfohlen sein soll:
Die Autorin Ingrid Strobl hat 13 heroinabhängige Prostituierte ausführlich zu ihrem Leben befragt. In ihrem Buch erzählt sie die Geschichten dieser Frauen, von denen die meisten noch anschaffen, einige aber auch den Ausstieg (vorläufig) geschafft haben. Die Frauen berichten von traumatischen Kindheitserfahrungen, ihrem Leben als Treberinnen auf der Straße, von dem Einstieg in die Welt der harten Drogen, den ersten beglückenden Highs und der zunehmenden Gefangenschaft in der Sucht. Sie erzählen vom Stress der Geldbeschaffung, von den ersten Erfahrungen mit Freiern, dem Alltag und dem Horror des Anschaffens, von missglückten Versuchen, clean zu werden, den Mühen des Methadonprogramms.
Ingrid Strobl zeichnet sensibel nach, wie diese Frauen ihre Liebesbeziehungen erleben, was ihnen ihre Kinder und ihre Träume bedeuten und wie sie um ihr Überleben kämpfen. Ihr Buch handelt nicht von Opfern oder "Fällen", sondern porträtiert reale Menschen mit Mut, Ängsten, Albträumen und Sehnsüchten. („Es macht die Seele kaputt“, Junkiefrauen auf dem Strich, Orlanda-Verlag, ISBN: 3-936937-35-4, 18,50 Euro)



Von Ausgabe zu Ausgabe dieses Online-Magazins nimmt die Zahl der Beiträge zu, die als Filme, podcasts oder interaktive Veröffentlichungen ins Netz gestellt wurden. Auch dieses Magazin bietet dafür wieder ein paar schöne Beispiele.
Wie war das noch einmal mit den Ratten, dem Käfig, dem Kokain und dem Belohnungseffekt? Forscher des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit sind zu dem Ergebnis gekommen, dass komplizierte Sachverhalte sich gelegentlich besser als Comic darstellen lassen – und die Fachzeitschrift Addiction Biology hat ihnen dafür ein paar Seiten freigemacht.

REVIEW: Behavioural assessment of drug reinforcement and addictive features. Carles Sanchis-Segura & Rainer Spanagel. doi:10.1111/j.1355-6215.2006.00012.x. Addiction Biology, 11, 2–38

http://www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/allgemein/berichte/Addict_Biol.pdf

http://www.zi-mannheim.de/psychopharmakologie.html

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24641


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint zum Monatswechsel August/September. Unser Wunsch bis dahin: Werben Sie bitte jeweils einen neuen Abonnenten oder eine neue Abonnentin für dgs-info und treten Sie zahlreich in die DGS ein.
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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Ulrich W. Preuss (Halle/Saale).