dgs-info, Ausgabe 77, August 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

eine wichtige Information aus Münster/Westfalen: Email- und telefonische Anfragen an die Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten können in der Zeit vom 25.7. bis einschließlich 25.8.2013 urlaubsbedingt nicht beantwortet bzw. bearbeitet werden!
Im Bedarfsfall nutzen Sie bitte unsere im Web bereit gestellten Informationen oder wenden sich an die Auslandsvertretungen der jeweiligen Reisezielländer.

www.indro-online.de/laender.htm

Am 21.Juli findet seit 15 Jahren der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher statt. Einen Bericht dazu lesen Sie in der Rubrik DAH – Deutsche AIDS-Hilfe.

Wenige Tage zuvor, am 11.Juli 2013, verstarb im Alter von 92 Jahren Dorothea Klieber. Sie hatte sich nach dem Tod ihres Sohnes bereits in den 1980er Jahren für einen menschenwürdigen Umgang mit Drogengebrauchern eingesetzt, hatte für Schadensminderung gekämpft, als dieser Begriff in Deutschland noch nicht gebräuchlich war, und hatte das Recht auf Substitutionsbehandlung gefordert – gegen die damals vereinte Ablehnungsfront aus etablierter Suchtmedizin, Suchttherapie und Drogenpolitik.
Prof. Robert Newman (New York) hat seiner langjährigen Wegbegleiterin in Deutschland einen Nachruf geschrieben. (LEITTEXT)


LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
DAH – Deutsche AIDS-Hilfe
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
STELLENANZEIGEN
ARZT UND SUCHT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_77/D.Klieber_Todesanzeige_SZ.png

Dorothea Klieber – A classy lady!

Am 14.Novermber 1987 fand an der Universität Frankfurt eine Konferenz statt, auf der diskutiert wurde, welche Rolle die Methadonbehandlung in Deutschland einnehmen könnte. Zum Abschluss fragte einer der Zuhörer das anwesende internationale Ärztegremium: "Ist es moralisch, ist es ethisch und ist es mit dem hippokratischen Eid zu vereinbaren, Suchtkranke in der Gosse verrecken zu lassen unter dem Motto nimm meine saubere Therapie oder krepiere?"
Dieser junge Mann war Max Klieber, das einzige Kind der verwitweten Dorothea Klieber aus Markt Schwaben.
Kaum ein halbes Jahr später schrieb und verbreitete Dorothea Klieber ihren "Bericht einer Mutter", der so abschloss: "Mein Sohn, seit 15 Jahren gehetzt und gejagt, sah keinen anderen Ausweg mehr und machte seinem verzweiflungsvollen Leben ein Ende. Methadon wäre die Rettung gewesen. ICH KLAGE AN!"
Und wie reagierte Dorothea Klieber auf diese unvorstellbare, in die Verzweiflung stürzende und vermeidbare persönliche Tragödie? Die Antwort findet sich in einem Rundschreiben des Vereins für Drogenpolitik e.V. (13. April 2002): "Was andere in verzweifelte Starre gestürzt hätte, war für Dorothea Klieber Ansporn, den Kampf aufzunehmen." Nicht nur hat sie den Kampf aufgenommen, sondern sie hat in dessen Sieg eine führende Rolle gespielt - eine Rolle, die anerkannt wurde, als sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde!
Ich hatte das Vergnügen und Privileg Dorothea Klieber über ein Vierteljahrhundert zu kennen und sie regelmäßig besuchen zu können, gewöhnlich zwei bis drei Mal im Jahr – das letzte Mal im vergangenen März.
Sie war außergewöhnlich: immer zufrieden, lächelnd, ihren Garten und die Nähe ihrer Freunde genießend. Niemals hörte ich sie über ihr Alter klagen (in den letzten Jahren nahm ihre Sehkraft stark ab und ihre Mobilität war sehr eingeschränkt), noch über den Schicksalschlag, der sie bewogen hatte, eine so leidenschaftliche Fürsprecherin jener Menschen zu werden, die diese Therapie so verzweifelt brauchten.
Kurz gesagt, Dorothea Klieber was what in English is called "a classy lady" - sie war klasse!

R.Newman, New York, Juli 2013

 

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1 - Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland

Die Deutsche Leberstiftung hat gemeinsam mit dem "Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch" sowie der Deutschen Leberhilfe e.V. einen Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland erarbeitet, der am 23. Juli 2013 in Berlin auf einer Pressekonferenz zum Welt-Hepatitis-Tag vorgestellt wurde. In Deutschland gibt es etwa eine Million Menschen, die chronisch an Hepatitis B oder Hepatitis C leiden. Trotzdem werden Lebererkrankungen sehr oft unterschätzt. Viele der Erkrankten wissen gar nicht, dass sie krank sind. Und von denen, die es wissen, werden viele nicht angemessen behandelt. Wenn chronische Lebererkrankungen nicht richtig behandelt werden, drohen Leberzirrhose und Leberzellkrebs – Folgen, die vermeidbar wären.
Der "Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland" soll hier Abhilfe schaffen. Er zeigt die notwendigen Schritte zur Vorbeugung, Diagnostik und Verbesserung der Patientenversorgung im Bereich der Virushepatitis auf. Ziel ist es, neue Infektionen mit einem Hepatitisvirus zu vermeiden und möglichst viele Menschen mit bestehender akuter und chronischer Virushepatitis zu erkennen und zu behandeln, um Krankheitsfolgen zu vermeiden. Darüber hinaus gilt es, den Abbau der Stigmatisierung von Menschen mit Virushepatitiden zu intensivieren.
Die beteiligten Institutionen sind die Deutsche Leberhilfe e.V. und das Aktionsbündnis "Hepatitis und Drogengebrauch" (mit der Deutschen AIDS-Hilfe e.V., Akzept e.V, dem JES-Bundesverband, dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit und der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin) sowie die Deutsche Leberstiftung.

www.deutsche-leberstiftung.de/aktuelles/aktionsplan/

 

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2 – Neuauflage des Handbuchs Hepatitis C und Drogengebrauch

Handbuch Hepatitis C und Drogengebrauch
Herausgegeben vom Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch (akzept e.V., Deutsche AIDS-Hilfe, Fixpunkt e.V., Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, DGS (vorm. DGDS), JES, Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.), 2013

www.akzept.org/hepatitis_c_fachtag/aktionsbundnis/pdf_13/handbuch_hepatitis_280613.pdf

 

DGS 3 – Mitteilung des Vorstands 3 – Hepatitis C: Tests und Behandlung jetzt!

Internationaler Aufruf
"Die Hepatitis C Zeitbombe tickt: 185 Millionen Infizierte – 3-4 Millionen Neuinfektionen pro Jahr – 350.000 Tote jährlich
WHO-Generalsekretärin Chan, 2010 wurde vom Vorstand der Weltgesundheitsversammlung beauftragt, den politischen Willen und angemessene Mittel für eine effektive Antwort auf die globale Virushepatitis-Epidemie zu mobilisieren.
Die neuen Hepatitis-C-Medikamente ermöglichen Heilungsraten von bis zu 100 % – der Planet könnte sogar vom Hepatitis-C-Virus (HCV) befreit werden. Ohne die Führung der Weltgesundheitsorganisation wird dieses Ziel aber nicht zu erreichen sein..."
Unterzeichnen bitte auch Sie diese Petition

www.hepcoalition.org

 

DGS 4 – Mitteilungen des Vorstands 4 - Machen Sie mit – Bitte substituieren Sie!

Wiesbaden. Kampagne will Ärzte für die Substitutionstherapie gewinnen
Die neue "Initiative Substitutionstherapie" möchte Ärzte für die Substitutionstherapie von Opiatabhängigen gewinnen. Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS), die Deutsche AIDS-Hilfe und der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit (akzept) leiten die Initiative, sie werden unterstützt von der Bundesärztekammer, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, sowie Gesundheitspolitikern aller im Bundestag vertretenen Parteien.
Machen Sie mit – Bitte substituieren Sie!

www.bitte-substituieren-sie.de/_bitte-substituieren-sie.de/home.html

 

DGS 5 – Mitteilungen des Vorstands 5 – Substitution und EBM

Berlin. Hausarzt-EBM: Die Änderungen im Detail
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben die ab Oktober vorgesehenen Änderungen am Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM), die sie am Donnerstag im Bewertungsausschuss vereinbart hatten, präzisiert. Ziel ist es, die hausärztliche Grundversorgung zu stärken. (aerzteblatt.de, 29.06.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/54975/Hausarzt-EBM-Die-Aenderungen-im-Detail

 

DGS 6 - Mitgliederwerbung: 500+ bis zum Jahreskongress 2013

Die DGS verzeichnet eine leichte Zunahme der Mitgliedschaft. Die Zahl der Eintritte übertrifft die der Austritte aus Altersgründen. Mit jetzt anhaltend über 400 Mitgliedern sind wir die stärkste suchtmedizinische Fachgesellschaft in Deutschland. Seit der Vorstandswahl im November 2011 hat der Umfang der fachlichen und berufspolitischen Aufgaben noch einmal zugenommen: Die BtMVV-Reform und die EBM-Neufassung werden uns auch die kommenden Monate beschäftigen. Wir arbeiten an Leitlinien zur Substitutionsbehandlung und am Aufbau eines Netzwerks für die ambulante Behandlung der Alkoholabhängigkeit. Der Bereich Tabakabhängigkeit soll ausgeweitet werden. Bei Anhörungen im Bundestag zu drogenpolitischen Anträgen gehört die DGS jetzt immer zu den eingeladenen Fachgesellschaften. Anlässlich der Konferenzen der Länderjustizminister und Ländergesundheitsminister haben wir uns mit Stellungnahmen zur Substitutionsbehandlung in Haft und zur BtMVV eingemischt. Hinzu kommen die Vorbereitung des Jahreskongresses und die Mitarbeit an anderen Kongressen.
Dazu bedarf es einer starken Organisation. Und darum geht es in diesem Aufruf: Wir möchten die Mitgliedschaft erweitern und bitten Sie um Ihre Mitarbeit. Werben Sie für den Eintritt in die DGS. Sprechen Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen in Praxen, Ambulanzen und Kliniken. Überzeugen Sie Ihre suchtmedizinisch tätigen Kolleginnen und Kollegen, in die DGS einzutreten. Und das soll belohnt werden! Für jeden von Ihnen vermittelten Neueintritt erhalten Sie einen halben Jahresbeitrag gutgeschrieben. Und jedes neue Mitglied braucht für den diesjährigen DGS-Kongress keine Gebühr zu bezahlen. Das Beitrittsformular haben wir dementsprechend überarbeitet.

www.dgsuchtmedizin.de/uploads/media/Beitrittserklärung.pdf

Nun liegt es auch an Ihnen, die Zahl der Mitglieder in der DGS zu vergrößern. Wir sind gespannt.
500+!

 

DGS 7 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Juli 2013

Großbritannien. IAS – Institute of Alcohol Studies
www.ias.org.uk/Home.aspx

MSF – Médecins Sans Frontières Access Campaign (life-saving and life prolonging medicines, diagnostic tests and vaccines)
msfaccess.org

Stark und gesund in der Grundschule!
www.klasse2000.de

hepCoalition
hepcoalition.org

Forschungsprojekt 50plushiv - Eine Studie zur Erforschung der psychosozialen Aspekte des Älterwerdens mit HIV/AIDS in Deutschland
www.50plushiv.de

The Danish Drug Users' Union
waplife.dk

Iran Human Rights Official Website
iranhr.net

Schweiz. Infoset Themenseite "Nightlife"
www.infoset.ch/de/dossiers/nightlife.cfm

USA. Medication-Assisted Recovery Services - peer-initiated and peer-based recovery support project
marsproject.org

Community Action on Harm Reduction
www.cahrproject.org

The Zendo Project: Psychedelic Harm Reduction at Festivals
www.indiegogo.com/projects/the-zendo-project-psychedelic-harm-reduction-at-festivals

 

DGS 8: Kongresse und Veranstaltungen 2013 mit Beteiligung der DGS

München. 3rd International Symposium on Hepatitis Care in Substance Users
München, 5.-6.9.2013

inhsu2013.halito.be/home/

Bonn. Deutscher Suchtkongress 2013
Bonn, 18.-21.09.2013

www.deutschersuchtkongress.de

22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin 2013
01.-03. November 2013, Berlin
Das Thema lautet: "Volkskrankheit Sucht – richtig behandeln und ausreichend finanzieren"

www.dgsuchtmedizin.de

www.dgsuchtmedizin.de/vorstandsnews/

19. Suchttherapietage in Hamburg
Schwerpunkt: Eltern – Kinder – Sucht
10. - 13. Juni 2014

www.suchttherapietage.de/index.php/17-suchttherapietage-in-hamburg-2012/

 

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Berlin. Reiserücktrittsversicherung gilt nicht für psychische Erkrankungen – Ärzte empört
Als "unhaltbaren Zustand und unerträgliche Diskriminierung" hat der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) ein Urteil des Amtsgerichtes München kritisiert, nach der Reiserücktrittsversicherungen die Zahlung bei psychischen Erkrankungen verweigern können. Das Gericht hatte entschieden, dass eine entsprechende Klausel in den Geschäftsbedingungen der Versicherungen wirksam sei (Az.: 172 C 3451/13). (aerzteblatt.de, 03.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55017

Griechenland. HIV testing in Greece: repeating past mistakes
The Lancet
The Lancet - 13 July 2013 ( Vol. 382, Issue 9887, Page 102 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(13)61546-9

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(13)61546-9/fulltext

Myanmar. Behind locked doors in Myanmar, prayer in place of methadone. (theglobeandmail.com, Kanada, 10.07.2013)

www.theglobeandmail.com/news/world/behind-locked-doors-in-myanmar-prayer-in-place-of-methadone/article13130210/

Rumänien. The war against the feeble
It is often said that society must be defended from drug users. But who defends drug users from society? A report from Bucharest, Romania. (HCLU, Ungarn, 11.07.2013)

drogriporter.hu/en/the_war_against_the_feeble-romania

Berlin. Zwangsbehandlung durch veränderte Prioritätensetzung verhindern
Ärztliche Zwangsmaßnahmen verletzen die Autonomie und Integrität von Menschen. Sie stellen Eingriffe in die Grund- und Menschenrechte dar und bedürfen daher besonderer ethischer und rechtlicher Grundlagen. Die von der Bundesärztekammer eingesetzte Zentrale Ethikkommission hat nun eine Stellungnahme zum Thema Zwangsmaßnahmen vorgelegt. Sie geht in ihren Feststellungen deutlich über die aktuellen gesetzlichen Regelungen hinaus. Die DGPPN begrüßt viele der Vorschläge, sieht aber noch weiteren Handlungsbedarf. (DGPPN, 19.07.2013)

www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/149/zwangsbehand-1.html

Berlin. DGPPN-Antistigma-Preis
Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verleihen in diesem Jahr in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit erneut den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Zur Ausschreibung:

www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/download/pdf/preisausschreibungen/2013/Antistigma_2013-final.pdf


DHS - DEUTSCHE HAUPSTELLE FÜR SUCHTFRAGEN

Sucht und Arbeit: 53. DHS Fachkonferenz vom 4. bis 6. November 2013 in Essen.

www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/53-dhs-fachkonferenz-sucht-vom-04-bis-06-november-2013-in-der-philharmonie-essen-kopie-1.html


DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

21. Juli: Gedenken, mahnen, kämpfen
Seit nunmehr 15 Jahren ist der 21. Juli der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher. Wie aus einer kleinen Aktion in Gladbeck eine internationale Bewegung wurde, schildert Axel Schock. (blog der DAH, 19.07.2013)

blog.aidshilfe.de/2013/07/19/21-juli-gedenken-mahnen-kampfen/

Berlin. Aids-Hilfe fordert Erhalt des Berliner Schnelltestangebots
Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) hat den Berliner Senat dazu aufgefordert, anonyme Schnelltests auf HIV, Syphilis und Hepatitis C zu erhalten. Unter anderem hatte der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin darauf hingewiesen, dass die Finanzierung dieser Tests ab 2014 nicht mehr gesichert sei. (aerzteblatt.de, 29.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55313


JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

Pressemitteilung zum Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2013

www.jes-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/PDF/PM/jes_pm_gedenktag_2013_final.pdf

 

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

The Danish Drug Users' Union

waplife.dk


AKZEPT

Der 10. Internationale akzept Kongress
wird am 10. und 11. Oktober 2013 in Bielefeld stattfinden. Am 9.Oktober sind ab 15.00 Einrichtungsbesuche und um 18.00 ist ein Empfang geplant. Veranstalter sind akzept e.V. und die Drogenberatung Bielefeld in Kooperation mit der Stadt Bielefeld. Arbeitstitel ist: Gesundheitliche und soziale Schäden der Drogenprohibition.

www.akzept.org/pro_kongress.html

www.akzept.org/index.html


BUNDESVERBAND DER ELTERN UND ANGEHÖRIGEN FÜR AKZEPTIERENDE DROGENARBEIT E.V.

www.akzeptierende-eltern.de

21. Juli 2013
Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

www.akzeptierende-eltern.de/news/274/84/21-Juli-Nationaler-Gedenktag

Eltern drogenabhängiger Kinder sind oft hilflos
"Mein Kind ist süchtig" – eine Horrorvorstellung für Eltern. Sie leiden häufig still und machen sich Vorwürfe. Therapien sind viel zu oft nicht erfolgreich. In Elternkreisen finden sie Unterstützung. (welt.de, 22.07.2013)

www.welt.de/gesundheit/psychologie/article118259949/Eltern-drogenabhaengiger-Kinder-sind-oft-hilflos.html

 

INTERNATIONAL

Schweiz. PerSpektiven - Forum für Eltern, Angehörige und Betroffene von Suchtkranken
Offizielles Publikationsorgan ada-zh und Dachverband VEVDAJ
2. Quartal 2013, Sommer

ada-zh.ch/media/pdf/Auszug_PerS_2_13_Doppelseiten_Webauszug.pdf

Elternnewsletter von Sucht Schweiz - Juni 2013

www.suchtschweiz.ch


NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

Die neuen Seiten der NADA - Deutsche Sektion e.V.
Die diesjährige Fachtagung findet statt am 25.10.2013. Das Programm ist auf der NADA-Homepage einzusehen.

www.nada-akupunktur.de


STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe auch SUCHTPORTAL auf der DGS-Homepage, Stellenanzeigen

Dortmund. aidshilfe dortmund e.V., drogenhilfeeinrichtung kick sucht
Ab 01.09.2013
Aushilfskräfte (m/w) der Fachrichtung sozialen Arbeit/ mit Erfahrung in der niedrigschwelligen Drogenhilfe oder Rettungssanitäter/Rettungsassistenten
für ca. 10 – 15 Stunden in der Woche, in Vertretungszeiten auch darüber hinaus.
Es handelt sich um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit (kein Minijob).

www.aidshilfe-dortmund.de/attachments/article/233/Ausschreibung-Nebenamt-07-2013.pdf


ARZT UND SUCHT

Mainz. Doping auch am Skalpell – jeder fünfte Chirurg greift zu leistungssteigernden Substanzen
Fragt man sie auf herkömmliche Art, geben es knapp 9% zu, garantiert man ihnen absolute Anonymität, so gesteht fast jeder fünfte Chirurg, sein Gehirn mit illegalen oder verschreibungspflichtigen Substanzen zu dopen. Noch gravierender ist der Unterschied bei den Antidepressiva: Ungeschützt bekennen sich nur 2,4% zur Einnahme, verdeckt sind es über 15%.
Zu diesem überraschenden Ergebnis kam kürzlich eine Untersuchung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz über die Nutzung von illegalen und verschreibungspflichtigen Drogen zur Leistungssteigerung und Stimmungsverbesserung bei Chirurgen [1]. "Die Einnahme von solchen Enhancern ist bei Chirurgen häufiger als wir angenommen haben", sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Klaus Lieb gegenüber Medscape Deutschland. Doch könne man keine Aussagen darüber treffen, ob die Ärzte diese Mittel vor oder während einer Operation einnähmen. "Danach haben wir aus rechtlichen und ethischen Gründen nicht gefragt", erläutert Lieb. (medscapemedizin.de, 03.07.2013)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901231


INDUSTRIENACHRICHTEN

Kuala Lumpur/Berlin. Hilfsorganisation kritisiert Patentpolitik bei HIV-Medikamenten
Laut der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" sind Patente auch weiterhin eine wesentliche Hürde für die Behandlung von HIV/Aids. Die Organisation stellte heute auf der Internationalen Aids-Konferenz in Kuala Lumpur eine Studie vor, welche die Preisentwicklung der wichtigsten Präparate zur Behandlung der Immunschwächekrankheit untersucht. (aerzteblatt.de, 02.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/54999

Untangling the Web of Antiretroviral Price Reductions: 16th Edition
MSF – Médecins Sans Frontières, Juli 2013

msfaccess.org/content/untangling-web-antiretroviral-price-reductions-16th-edition

Electronic cigarettes could hit BAT and Imperial Tobacco harder than expected, say analysts
Canaccord Genuity cuts recommendations on two tobacco companies on predicted growth of e-cigarettes. (The Guardian, UK, 09.07.2103)

www.guardian.co.uk/business/marketforceslive/2013/jul/09/electronic-cigarettes-british-american-imperial

Deutschland. Pharmabranche fehlt Rezept gegen Korruption
Die Pharmahersteller sind in den Geschäftsbeziehungen zu niedergelassenen Ärzten sensibler für Korruptionsrisiken geworden. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ziehen die Unternehmen allerdings kaum Konsequenzen – eine systematische Korruptionsprävention ist nach wie vor die Ausnahme. (pwc.de, Februar 2013)

www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/pharmabranche-fehlt-rezept-gegen-korruption.jhtml

A guide to the world's biggest drug cartels
The leader of the Mexican Zetas, Miguel Angel Treviño Morales, has been arrested – but drug gangs continue to do business around the world. Here are the powerful criminal organisations operating at the moment. (Guardian, UK, 16.07.2013)

www.guardian.co.uk/world/shortcuts/2013/jul/16/drug-cartels-world-zetas-miguel-angel

Exposed: The dark side of the internet, where you can buy drugs, sex and indecent images
In a hidden corner of the web, the Silk Road site quietly earns millions as an illegal-drug marketplace – a kind of 'amoral eBay'. But start-up Atlantis wants a share, and it's pulling in business fast with ads on YouTube. (independent.co.uk, UK, 21.07.2013)

www.independent.co.uk/news/uk/crime/exposed-the-dark-side-of-the-internet-where-you-can-buy-drugs-sex-and-indecent-images-8723048.html

Großbritannien. Revealed: tobacco giant's secret plans to see off plain cigarette packets
Internal documents show how Philip Morris International identified key officials in the battle to protect its brand name. (The Guardian, 27.07.2013)

www.guardian.co.uk/business/2013/jul/28/philip-morris-plain-packaging

USA. An Unexpected Opponent Of Legalizing Pot: The Medical Marijuana Lobby
A billion dollar a year industry, medical marijuana has its own lobby too. Ironically, they work against the full legalization of pot. (medicaldaily.com, 27.07.2013)

www.medicaldaily.com/articles/17843/20130727/marijuana-legalization-medical-pot-cannabis-weed-dispensary.htm

Drugs 2.0 - Wie das Internet den Drogenhandel verändert
Der britische Journalist Mike Power hat mit "Drugs 2.0" eine Parallelgeschichte der Drogenkultur und des Internets geschrieben. Im Interview mit der futurezone erzählt er, wie das Netz Drogenkultur und Drogenhandel verändert hat und warum der Kampf gegen Drogen zum Informationskrieg geworden ist. (futurezone.at, 29.07.2013)

futurezone.at/digitallife/17323-wie-das-internet-den-drogenhandel-veraendert.php


RECHT UND GESETZ

Münster/Westfalen. Aufnahmezahlen in der Suchtklinik steigen
In den forensisch-psychiatrischen Fachkliniken des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) steigt der Belegungsdruck bei der gerichtlich angeordneten Aufnahme suchtkranker Straftäter. "In den vergangenen 15 Jahren ist die Anzahl der wegen einer Abhängigkeitserkrankung schuldunfähigen Patienten von 254 auf 421 hochgegangen - eine Steigerung von fast 70 Prozent", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Donnerstag (6.Juni ) in Münster. (halloherne.de, 07.06.2013)

www.halloherne.de/gesundheit/9124-aufnahmezahlen-in-der-suchtklinik-steige

Bayern. Bayerische Polizei sprengt Darknet-Drogenring. (Newsticker Heise Verlag, 10.07.2013)

www.heise.de/newsticker/meldung/Bayerische-Polizei-sprengt-Darknet-Drogenring-1914770.html

Berlin. Bundeskabinett billigt Protokoll gegen Tabakschmuggel
Dem globalen Tabakschmuggel soll ein Riegel vorgeschoben werden. Dies sieht das Protokoll der Weltgesundheitsorganisation zur Unterbindung von unerlaubtem Handel mit Tabakerzeugnissen vor, dessen Unterzeichnung das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin billigte. In Kraft tritt das Protokoll laut Bundesgesundheitsministerium, wenn 40 Staaten es ratifiziert haben. Mehr als 170 Länder hatten das Übereinkommen im November 2012 auf einer UN-Konferenz in Seoul verabschiedet. (aerzteblatt.de, 18.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55208

Düsseldorf. Starkes Rauchen kann Kündigungsgrund sein
Starke Raucher sollten in ihrer Mietwohnung häufig zum Lüften die Fenster öffnen – zieht der Qualm durchs Treppenhaus, kann der fristlose Rauswurf drohen. Dies geht aus dem am Mittwoch verkündeten Urteil im Düsseldorfer Prozess um den bundesweit bekannt gewordenen Rentner Friedhelm Adolfs hervor, dem nach 40 Jahren die Wohnung gekündigt worden war. Belästigung durch Zigarettenrauch sei ein Kündigungsgrund, befand das Amtsgericht.(Az. 24 C 1355/13) (aerzteblatt.de, 31.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55343

 

BtMVV – BETÄUBUNGSMITTELVERSCHREIBUNGSVERORDNUNG
SUBSTITUTIONSRECHT

KEMPTEN. Prozess gegen Methadon-Arzt startet am Dienstag - Neue Ambulanz in Kempten
Wie erhitzt die Debatte war, die am Ende zur Gründung der neuen Methadon-Ambulanz in der Innenstadt führte. Einen Todesfall und über 1.200 Fälle unerlaubter Verschreibung legt die Staatsanwaltschaft einem Mediziner zur Last, der Kemptener Ex-Drogensüchtige mit Methadon behandelte. (all-in.de, 05.07.2013)

www.all-in.de/nachrichten/lokales/Lokales-methadon-drogen-sucht-prozess-arzt-Prozess-gegen-Methadon-Arzt-startet-am-Dienstag-Neue-Ambulanz-in-Kempten;art26090,1375488

KEMPTEN/ OBERALLGÄU. Mediziner wegen unerlaubter Verschreibung von Drogenersatzstoffen in Kempten vor Gericht
Methadon · Wegen unerlaubter Verschreibung von Betäubungsmitteln in 15 Fällen muss sich seit gestern ein Allgemeinarzt aus dem Oberallgäu vor dem Kemptener Amtsgericht verantworten. Der Mediziner, der jahrelang frühere Drogensüchtige mit Ersatzstoffen behandelt hat, soll einem Patienten den Drogenersatz Subutex verschrieben haben - obwohl ihm bekannt gewesen sei, dass der Mann (verbotenerweise) noch andere Substanzen konsumierte. (allgäu online, 10.07.2013; Bayerischer Rundfunk, 09.07.2013)

www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Rundschau-gericht-methadon-drogen-arzt-Mediziner-wegen-unerlaubter-Verschreibung-von-Drogenersatzstoffen-in-Kempten-vor-Gericht;art2757,1378061

www.br.de/nachrichten/schwaben/methadon-kempten-100.html

Leipzig. Drogen-Arzt wegen eines toten Patienten angeklagt: Gutachten bezweifeln Methadon-Tod
Hat ein Arzt aus Markkleeberg den Tod eines drogensüchtigen jungen Mannes verschuldet? Diese Frage verhandelt das Landgericht Leipzig seit mittlerweile zehn Monaten. Es geht um Josef K., der in seiner neuropsychiatrischen Praxis in der Nonnenstraße Ersatztherapie für Drogenabhängige anbot. (LIZ – Leipziger Internet Zeitung, 09.07.2013)

www.l-iz.de/Leben/Fälle%20und%20Unfälle/2013/07/Drogen-Arzt-wegen-totem-Patienten-angeklagt-49667.html

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Legal Highs vor dem EuGH - Eine Droge ist kein Arzneimittel
von Dr. jur. Helmut Pollähne, 08.07.2013
Der Verkauf von Marihuana ist verboten, also gab es bei "Alles rund um Hanf" synthetische Cannabinoide, die das BtMG noch nicht kannte. Eine Haftstrafe erhielt der Ladenbetreiber in erster Instanz dennoch und zwar nach dem AMG. Helmut Pollähne überzeugt das nicht: Arzneimittel seien Substanzen, die heilen, Drogen tun dies nicht. Nun muss der EuGH darüber entscheiden. (Legal Tribune 0nline, 08.07.2013; der Autor Dr. iur. habil. Helmut Pollähne ist Privatdozent am Institut für Kriminalpolitik der Universität Bremen und Rechtsanwalt in Bremen)

www.lto.de/recht/hintergruende/h/eugh-legal-highs-amg-verkauf-strafbar/

Neue Psychoaktive Substanzen = Arzneimittel? BGH legt Verfahren dem EuGH vor. (Joern Patzak in: Blog des C. H. Beck Verlag, 01.07.2013)

blog.beck.de/2013/07/01/neue-psychoaktive-substanzen-arzneimittel-bgh-legt-verfahren-dem-eugh-vor

Pharmazie: Änderungen im Betäubungsmittelrecht: Lisdexamfetamin auf Betäubungsmittelrezept. (Deutsche Apotheker Zeitung, 12.07.2013)

www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2013/07/12/lisdexamfetamin-auf-betaeubungsmittelrezept/10546.html

OzSR 2/2013 - Onlinezeitschrift für Suchtstoff-Recht
Jörn Patzak über die Strafbarkeit des Erwerbs von Cannabis in einem niederländischen Coffeeshop.
Mustafa Temmuz Oğlakcıoğlu geht der Frage nach, was palästinensischer Häftling und eine peruanische Lehrerin gemeinsam haben. Sandy Doll und Wolfgang Rometsch widmen sich der Kooperation zwischen Justiz und Suchtberatung.

www.ozsr.de/wp-content/uploads/2013/07/OzSR-2-2013.pdf

 

BERUFSRECHT

München. Patient stirbt an Fentanyl-Pflaster
Wegen fahrlässiger Tötung eines Patienten ist ein Bereitschaftsarzt am Montag vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Der 57-jährige Mediziner hat einem Reiseunternehmer aus Bremen gegen einen Hexenschuss ein Fentanyl-Pflaster verabreicht. Der 46 Jahre alte Patient starb nach fünf Tagen an Sauerstoffmangel des Gehirns. Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Sein Einsatz war in diesem Fall laut Urteil völlig fehl am Platz. (aerzteblatt.de, 29.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55318

 

VERKEHRSRECHT

Großbritannien. Tackling the menace of drug driving
Plans to make it easier to prosecute those who drive under the influence of illegal drugs have been published today (9 July 2013) by Roads Minister Stephen Hammond. (Dept for Transport, UK, 09.07.2013)

https://www.gov.uk/government/news/tackling-the-menace-of-drug-driving

Berlin. Urteil: Urin-Drogen-Schnelltest reicht für Entlassung eines Busfahrers
Ein Busfahrer, der unter dem Einfluss von Drogen oder Betäubungsmitteln am Steuer eines öffentlichen Verkehrsmittels erwischt wird, ist unbestreitbar fahrdienstuntauglich und sofort zu entlassen. Für den schwerwiegenden Verdacht reicht das positive Ergebnis eines Kokain-Urinschnelltests durch eine Polizeistreife aus hat das Arbeitsgericht Berlin (Az. 31 Ca 13626/12) entschieden. (auto.de, 16.07.2013)

de.auto.de/magazin/showArticle/article/111136/Urteil-Urin-Drogen-Schnelltest-reicht-fuer-Entlassung-eines-Busfahrers

 

EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. Ignoring Drug Advisors, Britain Bans Khat
In a written ministerial statement to Parliament last week. British Home Secretary Theresa May announced that her government was banning khat, a mild stimulant plant from the Horn of Africa widely used by people from the region, some of whom have emigrated to United Kingdom and other Western countries and brought their habit with them. In doing so, May went directly against the advice of the Advisory Council on the Misuse of Drugs (ACMD), the public body charged with making recommendations on the control of drugs. (stopthedrugwar.org, Issue 791, 09.07.2013)

stopthedrugwar.org/chronicle/2013/jul/09/ignoring_drug_advisors_britain_b

USA. Die "Sesamstraße" thematisiert Eltern in Haft
Jedes 28. Kind in den USA ist von einem Elternteil getrennt, weil der im Gefängnis sitzt. Nun greift die Kinderserie das brisante Thema auf - und die konservative Kritik folgt prompt. (Der Standard, 09.07.2013)

derstandard.at/1371171968072/die-sesamstrasse-thematisiert-eltern-in-haft

www.youtube.com/watch

Australien. Expert calls for marijuana to be legalised to reduce harm of binge drinking in teens.
THE head of Australia's leading alcohol research body has called for marijuana to be legalised to reduce the harm of drinking. (Herald Sun, Australien, 10.07.2013)

www.couriermail.com.au/lifestyle/health-fitness/expert-calls-for-marijuana-to-be-legalised-to-reduce-harm-of-binge-drinking-in-teens/story-fnihoylo-1226676714223

Neuseeland. Hooray for healthy drug law in New Zealand
The passing of world leading legislation on new psychoactive substances takes New Zealand a big step closer to healthy drug law, the New Zealand Drug Foundation said today. (International Drug Policy Consortium, 12.07.2013)

idpc.net/alerts/2013/07/hooray-for-healthy-drug-law-in-new-zealand

Mexiko/USA. DEA Statement on the Arrest of Miguel Trevino Morales. (DEA, 16.07.2013)

www.justice.gov/dea/divisions/hq/2013/hq071613.shtml

Marokko. The green shoots of recovery? Morocco considers the legalisation of marijuana cultivation
Keen to boost the economy and pacify a restive nation, politicians want to decriminalise cultivation of marijuana. (The Independent, UK, 29.07.2013)

www.independent.co.uk/news/world/africa/the-green-shoots-of-recovery-morocco-considers-the-legalisation-of-marijuana-cultivation-8737155.html


GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

NRW. Gefängnisärzte verstoßen gegen ihre Pflichten - Landesrechnungshof übt Kritik
Die Mediziner sollen ihre Dienstzeiten verletzt haben und üben zu viele Nebentätigkeiten aus. (nw-news.de, 11.07.2013)

www.nw-news.de/owl/8849677_Gefaengnisaerzte_verstossen_gegen_ihre_Pflichten.html

Schweiz. Zweck und Zielsetzung einer heroingestützten Behandlung im Strafvollzug. (Stand November 2011; Quelle: Newsletter der AÌDS-Hilfe NRW)

www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/ajv/dienstleistungen/JVARealta/Aufgaben/Dokumentenliste%20Fachdienste/Heroingestütze%20Behandlung%20%28HeGeBe%29.pdf

www.infoset.ch/inst/@infodrog/cf/db/report/pdf/9382e8bc-6b69-460b-8f78-261ae7406ada_1_20120229011345.pdf


DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Deutscher Bundestag Drucksache 17/13641
17. Wahlperiode, 24. 05. 2013
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frank Tempel, Jan Korte, Ulla Jelpke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/13406 –
Behandlungs- und Versorgungssituation Alkoholabhängiger sowie Ausbildungslage im Medizinstudium

www.linksfraktion.de/kleine-anfragen/behandlungs-versorgungssituation-alkoholabhaengiger-sowie-ausbildungslage-medizinstudium/

Entkriminalisierung und Regulierung - Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum
HEINO STÖVER UND MAXIMILIAN PLENERT
Friedrich Ebert Stiftung, Dialogue on Globalization, Juni 2013

library.fes.de/pdf-files/iez/10159.pdf

Berlin. Hanfparade - Demonstration für die Legalisierung von Cannabis
Am 10. August 2013 werden zum 17. Mal im Rahmen der Hanfparade Menschen in Berlin auf die Straße gehen, um für den längst überfälligen Kurswechsel in der Cannabispolitik zu demonstrieren.

www.hanfparade.de

Hamburg. "Es gibt ein Bedürfnis nach Rausch"
Hamburgs oberster Sucht-Wächter hat in dieser Woche eine neue Studie vorgestellt. Das Ergebnis alarmiert: Kiffen und Trinken ist bei Jugendlichen aus gutem Haus zunehmend gesellschaftsfähig. (welt.de, 30.06.2013)

www.welt.de/print/wams/hamburg/article117572124/Es-gibt-ein-Beduerfnis-nach-Rausch.html

Kiffen dürfen reicht nicht oder: Radikale Alternativen in der Drogenpolitik
Henning Schmidt-Semisch, BISDRO (Bremen)
(Blog Alternative Drogenpolitik, 02.07.2013)

www.alternative-drogenpolitik.de/2013/07/02/kiffen-durfen-reicht-nicht-oder-radikale-alternativen-in-der-drogenpolitik/

Göttingen. Hanfpflanzen in Göttingen: Wer hat das schönste Gras?
Mehrere Kilo Cannabis-Samen hat die Gruppe "Einige Autonome Blumenkinder" in Göttingen verteilt, inzwischen sprießen die Pflanzen fast überall - selbst vor der Polizeiwache. Während die Stadt das Grünzeug ausreißen lässt, sammeln Jungpolitiker Fotos vom schönsten Hanf. (spiegel.de, 11.07.2013)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hanfpflanzen-in-goettingen-cannabissamen-in-der-stadt-verteilt-a-910603.html

Berlin. Drogen im Görli - Gras soll raus aus dem Park
Die Polizei nimmt die Dealer im Görlitzer Park ins Visier.
Der grüne Bezirksbürgermeister hat eine andere Idee: einen Coffeeshop. (taz.de, 22.07.2013)

www.taz.de/Drogen-im-Goerli/!120448/

 

TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

USA. Why Smoking Rates Are at New Lows. (New York Times, 25.06.2013)

well.blogs.nytimes.com/2013/06/25/why-smoking-rates-are-at-new-lows/

Europa. Verschärfung von EU-Tabakgesetz nimmt parlamentarische Hürde
Zigarettenpackungen in der Europäischen Union sollen künftig zu mindestens 75 Prozent mit Warnhinweisen und abschreckenden Bildern bedeckt sein. Dies ist eine von mehreren Maßnahmen zum Kampf gegen den Tabakkonsum, denen der zuständige Ausschuss im Europaparlament am Mittwoch in Brüssel zugestimmt hat. Vorgesehen ist auch eine strengere Regelung der derzeit bis zu 700 Zusatzstoffe in Zigaretten. (aerzteblatt.de, 10.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55122

Tobacco control: when economics trumps health
The Lancet
The Lancet - 20 July 2013 ( Vol. 382, Issue 9888, Page 182 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(13)61583-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2813%2961583-4/fulltext

BMJ Open 2013;3:e003175 doi:10.1136/bmjopen-2013-003175
Smoking and tobacco - Introduction effects of the Australian plain packaging policy on adult smokers: a cross-sectional study
Melanie A Wakefield, Linda Hayes, Sarah Durkin, Ron Borland

bmjopen.bmj.com/content/3/7/e003175.full

Berlin. Kabinett stimmt Vorschriften zur weltweiten Eindämmung des Tabakschmuggels zu.
Das Bundeskabinett hat am 17. Juli 2013 die Unterzeichnung des Protokolls zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen der Weltgesundheitsorganisation beschlossen. "Mit dem Tabakschmuggelprotokoll soll der weltweite illegale Handel mit Tabakwaren eingedämmt werden", sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. "Der illegale Handel untergräbt unser Ziel, den Tabakkonsum zu reduzieren und dadurch den Gesundheitsschutz zu stärken." Die billigen Zigaretten seien häufig gefälscht und überschreiten die Höchstmengen an Schadstoffen oft um ein Vielfaches. (Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums, 17.07.2013)

www.bundesgesundheitsministerium.de/pm_zeichnung_tabakschmuggelprotokoll

Neuherberg. Krankheitskosten durch Zigarettenkonsum deutlich höher als bisher angenommen
In einer Querschnittsstudie haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München ermittelt, welche volkswirtschaftlichen Kosten durch Zigarettenkonsum entstehen. Mit Hilfe der für Deutschland erstmalig bevölkerungsbasierten Berechnung ergab sich dadurch eine deutliche Korrektur der Versorgungskosten nach oben. Die Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun in der Fachzeitschrift "BMC Health Services Research".(Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, 24.07.2013; aerzteblatt.de, 24.07.2013)

www.helmholtz-muenchen.de/news/pressemitteilungen-2013/pressemitteilung/article/21968/index.html

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55276

The association of smoking status with healthcare utilisation, productivity loss and resulting costs: results from the population-based KORA F4 study.
Margarethe Wacker, Rolf Holle, Joachim Heinrich, Karl-Heinz Ladwig, Annette Peters, Reiner Leidl, Petra Menn

BMC Health Services Research 2013, 13:278

www.biomedcentral.com/content/pdf/1472-6963-13-278.pdf

Neutrale Zigarettenpackungen verleiten weniger zum Rauchen
Neutrale Zigarettenschachteln ohne Markenlogos verleiten einer Studie zufolge offenbar weniger zum Rauchen als herkömmliche Päckchen. (aerzteblatt.de, 23.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55256

Impact of a smoking ban in hospitality venues on second hand smoke exposure: a comparison of exposure assessment methods.
Rajkumar S, Huynh CK, Bauer GF, Hoffmann S, Röösli M.
BMC Public Health. 2013 Jun 4;13:536. doi: 10.1186/1471-2458-13-536.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3681657/

 

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

USA. Oglala Sioux Battles Big Beer
On the border between Whiteclay, Nebraska, and the Pine Ridge Indian Reservation of South Dakota, the members of the Oglala Sioux Tribe are fighting for their lives. They are building community resistance to the destructive influence of Big Alcohol. The reservation is dry, no alcohol is permitted. But exploitative beer sales (3.9 million cans in 2012), from the four stores just across the border in Whiteclay, are causing catastrophic alcohol-related harm. On the reservation, 2/3 of the native adult population are alcoholics, 1/4 of the children born there suffer from Fetal Alcohol Spectrum Disorder. The traditional way of life has been shattered and the Oglala Sioux are organizing and taking action to turn back the tide of alcohol-fueled destruction. Between suing Big Beer for deliberately targeting tribal members to staging rallies and resistance demonstrations, the tribe is fighting an uphill battle to stop generations of illegal alcohol activity.

alcoholjustice.org/campaigns/watchdogging/native-american-alcohol.html

The illusion of righteousness: corporate social responsibility practices of the alcohol industry.
Yoon S, Lam TH.
BMC Public Health. 2013 Jul 3;13:630. doi: 10.1186/1471-2458-13-630.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3706248/

 

EUROPA UND DIE WELT

Südafrika. Making a dent in South Africa's drug culture. (IRIN, 17.06.2013)

www.irinnews.org/report/98243/making-a-dent-in-south-africa-s-drug-culture

Legal highs and lows - illicit drug use around the world
The Lancet
Vol 382 July 6, 2013

download.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140673613615093.pdf

Niederlande. Coffee Shops and Compromise
Separated Illicit Drug Markets in the Netherlands
Jean-Paul Grund and Joost Breeksema, CVO – Addiction Research Centre
Open Society Foundations, Global Drug Policy Program, Juli 2013

www.opensocietyfoundations.org/sites/default/files/coffee-shops-and-compromise-20130715.pdf


PRÄVENTION

The Mentor Foundation's Annual Report 2012 is now available on our website.

The Annual Report provides an overview of the activities and services undertaken by The Mentor Foundation throughout 2012. The report draws on the importance of prevention and how our work empowers children and young people to make healthy decisions and avoid drug abuse. The publication also highlights how grants and donations have enabled us to provide high-quality services to young people.

np.netpublicator.com/netpublication/n38387240

Berlin. Präventionsprogramm Klasse2000 hat über eine Million Kinder erreicht – Drogenbeauftragte der Bundesregierung gratuliert
Das Gesundheitsförderungsprogramm Klasse2000 hat seit 1991 bundesweit über eine Million Grundschulkinder erreicht. Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin von Klasse2000, gratuliert zu neuem Teilnahmerekord und zu kontinuierlicher und wirksamer Arbeit. (Pressemitteilung der Bundesdrogenbeuaftragten, 01.07.2013)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2013-03/praeventionsprogramm-klasse2000.html

Österreich. Delphi-Studie zur Vorbereitung einer "nationalen Suchtpräventionsstrategie mit besonderem Augenmerk auf die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen"
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und unter der wissenschaftlichen Leitung der Abteilung "Suchtpräventionsforschung und -dokumentation" des Anton Proksch Instituts wurde seit dem Jahr 2011 in einem systematischen, so genannten "Delphi-Prozess" unter Einbindung von etwa 100 ExpertInnen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis an einem Konsens über die suchtpolitischen Ziele und Methoden entwickelt, mit denen der Suchtproblematik in Österreich begegnet werden soll. (Juni 2013; Quelle: Newsletter Infoset Juli 2013)

www.praevention.at/upload/documentbox/DelphiStudie_20130628_0fehler.pdf

Köln. BZgA-Anzeigenmotiv der Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit" zur Alkoholprävention erhält Publikumspreis "Edgar Award 2013". (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 19.07.2013)

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

www.bzga.de/presse/pressemotive/alkohol-kenn-dein-limit/

Schweiz. Schweiz: Junge Suchtmittel-Konsumenten gut über Gesundheitsrisiken informiert
Junge Schweizer Männer, die Alkohol trinken, Tabak oder Cannabis rauchen, informieren sich häufiger über Suchtmittel als abstinente Altersgenossen. Sie schätzen auch ihr Wissen über die gesundheitlichen Risiken als sehr gut ein, während Abstinente sich diesbezüglich weniger gut bewerten. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität Zürich gekommen, die im Rahmen einer Studie rund 12.000 Männer befragten. (aerzteblatt.de, 29.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55316


BEGLEITKRANKHEITEN

Australien. Injecting risk behaviours, self-reported mental health and crime; a comparison of recent heroin and non-heroin use from the 2012 IDRS
Participants were divided into two groups based on recent heroin use: heroin versus non-heroin. Both groups were aged around 40yrs, mainly male, single and unemployed. (NDARC, Australien, Juli 2013)

ndarc.med.unsw.edu.au/resource/injecting-risk-behaviours-self-reported-mental-health-and-crime-comparison-recent-heroin

An unusual oro-naso-sinus communication resulting from heroin and cocaine snorting.
Chhabra L, Abraham GM.
BMJ Case Rep. 2013 Jul 2;2013(jul02_1). doi:pii: bcr2013010450. 10.1136/bcr-2013-010450.

casereports.bmj.com/content/2013/bcr-2013-010450.long

 

SCHMERZBEHANDLUNG

Berlin. Aut-idem bei Schmerzmedikamenten: "Viel zu wenig passiert!"
Vor mehr als einem Jahr hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundes­tages einstimmig dafür gestimmt, die Austauschpflicht bei starken Schmerz­medikamenten abzuschaffen. Das Deutsche Ärzteblatt fragte den Präsidenten der Deutschen Schmerzliga, Michael Überall, nach der Entwicklung seit der Entscheidung des Petitions­aus­schusses. Schmerztherapeuten und Patienten haben im Frühjahr 2012 das Votum des Petitionsausschusses gegen aut idem begrüßt. Was ist seither passiert? (aerzteblatt.de, 02.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55004

What to do When Pain and Addiction Coexist
Seddon R. Savage
Chronic Pain Perspectives. 2013;62(6):S10-S16.

www.chronicpainperspectives.com/Article.aspx

The management of pain in people with a past or current history of addiction
James Bell
Action on Addiction and The Royal College of Psychiatrists, Januar 2013, UK

www.actiononaddiction.org.uk/News---Publications/News/Pain-management-for-addicts.aspx

www.actiononaddiction.org.uk/Documents/The-Management-of-Pain-in-People-with-a-Past-or-Cu.aspx

 

DROGENTODESFÄLLE

Nordrhein-Westfalen. Drogenmissbrauch: 90 Prozent der Todesfälle durch Alkohol-Konsum. (westfalen-heute.de, 19.07.2013)

www.westfalen-heute.de/mitteilung.php

 

HEPATITIS

Handbuch Hepatitis C und Drogengebrauch
Herausgegeben vom Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch (akzept e.V., Deutsche AIDS-Hilfe, Fixpunkt e.V., Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, DGS (vorm. DGDS), JES, Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.)
2013

www.akzept.org/hepatitis_c_fachtag/aktionsbundnis/pdf_13/handbuch_hepatitis_280613.pdf

Cannabiskonsum beschleunigt nach einer Längsschnittstudie nicht das Fortschreiten einer Lebererkrankung bei Patienten mit Hepatitis C. (IACM-Informationen vom 13. Juli 2013)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Hannover. Spezifische Merkmale des Hepatitis-C Virus - Ein erster Schritt zur individualisierten HCV-Therapie. (TWINCORE - Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, 05.07.2013)

www.twincore.de/infothek-und-presse/mitteilungen/newsdetails/artikel/570/

Berlin. Infektionsepidemiologisches Jahrbuch erschienen.
Das Robert Koch-Institut hat das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2012 veröffentlicht. (Robert Koch-Institut, 2013)

www.rki.de/DE/Content/Infekt/Jahrbuch/jahrbuch_inhalt.html

Berlin. Nationaler Aktionsplan gegen Virushepatitis vorgestellt. (aerzteblatt.de, 24.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55272

Welt-Hepatitis-Tag: "Es steht ein dramatischer Therapiewandel bevor!"
Die Hepatitis-C-Therapie steht vor einem Umbruch, Hepatitis B gut behandelbar. Doch Deutschland hat ein ganz anderes Problem, erklärt der Gastroenterologe Professor Wedemeyer im Interview. (aerztezeitung.de, 26.07.2013)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/

Clinical Infectious Diseases
Prevention and Management of Hepatitis C Virus Infection Among People Who Inject Drugs: Moving the Agenda Forward
Volume 57 suppl 2 August 15, 2013
Abstracts

cid.oxfordjournals.org/content/57/suppl_2.toc

Head of UN drug agency calls for prevention, fair access to treatment on World Hepatitis Day
28 July 2013 – Marking World Hepatitis Day, the head of the United Nations drugs and crime agency today called for stronger prevention efforts to stop the spread of this major global health risk and urged authorities to ensure that all victims, including injecting drug users and prisoners, get the care and treatment they need. (UN News Centre, 28.07.2013)

www.un.org/apps/news/story.asp

Moving the Agenda Forward: The Prevention and Management of Hepatitis C Virus Infection Among People Who Inject Drugs
Jason Grebely,Philip Bruggmann, Markus Backmund and Gregory J. Dore
Prevention and Management of HCV in PWID, CID 2013:57 (Suppl 2)

www.natap.org/2013/HCV/PDFs/ClinInfectDis.-2013-Grebely-S29-31.pdf

Berlin. Hepatitis C wird langsam seltener
Mit 4.982 gemeldeten Fällen ist die Zahl der neu erkannten Hepatitis C-Infektionen 2012 erneut – zum achten Mal in Folge – gesunken. Aufgrund der hohen Sicher­heit von Blutprodukten erfolgt die Ansteckung laut einem Bericht im Epidemiologischen Bulletin (2013; 30: 273-280) heute überwiegend beim intravenösen Drogenkonsum. (aerzteblatt.de, 29.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55322

Robert Koch-Institut - Epidemiologisches Bulletin
29. Juli 2013 / Nr. 30 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health
Virushepatitis C - Situationsbericht Deutschland 2012

www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/30_13.pdf

 

HIV

Forschungsprojekt 50plushiv
Eine Studie zur Erforschung der psychosozialen Aspekte des Älterwerdens mit HIV/AIDS in Deutschland
Wahrscheinlich ein Drittel der 70.000 Menschen, die in Deutschland mit HIV/Aids leben, haben bereits das 50. Lebensjahr erreicht. Diese Menschen gehören zu einer wachsenden Bevölkerungsgruppe, die weltweit große Aufmerksamkeit in der Wissenschaft, der Selbsthilfe und der Politik findet. Das Altern mit HIV ist nämlich nicht nur ein weitgehend neues Phänomen, es wirft auch viele Fragen auf. In der Anfangszeit der HIV-Epidemie stellte sich die Frage nach einem Älterwerden für Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert hatten, nicht. Aufgrund des fortschreitenden und tödlichen Charakters der HIV-Infektion, war die Zeitperspektive der Betroffenen stark begrenzt, das Erreichen eines höheren Lebensalters schien unmöglich. Erst durch die massiven medizinischen Fortschritte in der Behandlung der HIV-Infektion seit Mitte der 1990er Jahre hat sich diese Situation geändert. Die Studie 50plushiv will zu der Beantwortung dieser ungeklärten Fragen einen wichtigen Beitrag leisten. Dabei ist das Hauptziel der Studie, die Lebenssituation von Menschen mit HIV/Aids, die das 50. Lebensjahr erreicht haben, zu untersuchen.

www.50plushiv.de

KUALA LUMPUR. Malaysia on right track to reverse HIV epidemic
MALAYSIA is on the right track to reverse the HIV epidemic among people who inject drugs with its needle and syringe exchange programs (NSEP) and methadone treatment. (New Straits Times, Malaysia, 02.07.2013)

www.nst.com.my/latest/malaysia-on-right-track-to-reverse-hiv-epidemic-1.311729

Rumänien. Government Must Stop HIV in Romania! - TAKE ACTION!
The Drugreporter video advocacy team, in cooperation with the Romanian Harm Reduction Network (RHNR), have produced a movie to raise awareness on the current outbreak of HIV/AIDS among injecting drug users in Romania. (drugreporter, Ungarn, 03.07.2013)

drogriporter.hu/en

Köln. AIDS im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland 2012
Wissen, Einstellungen und Verhalten zum Schutz vor HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
Eine Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, 2013

www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/aidspraevention/

Estland. Margarita Prigorina verschweigt ihre HIV-Infektion
Estland hat die höchste HIV-Rate in Europa. Es trifft vor allem die russische Minderheit, die oft am Rande der Gesellschaft lebt. (zeit.de, 09.07.2013)

www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-04/estland-hiv

Vietnam. Vietnam concerned over HIV donor funding cuts
The Vietnamese government warns that multi-million dollar donor cutbacks could undermine progress in the country's HIV/AIDS services. (IRIN, 12.07.2013)

www.irinnews.org/report/98402/vietnam-concerned-over-hiv-donor-funding-cuts

Großbritannien. HIV and Injecting Drug Use
NAT has published a report on 'HIV and Injecting Drug Use'. Issues discussed include MSM and problematic drug use, policy on OST maintenance, elevated mortality rates amongst people who inject drugs and have HIV - and many other matters. (NAT, UK, Juli2013)

www.nat.org.uk/media/Files/Policy/2013/HIV_and_Injecting_Drug_Use_Report_2013.pdf

The Lancet, Early Online Publication, 25 July 2013
doi:10.1016/S0140-6736(13)61609-8
New HIV diagnoses in London's gay men continue to soar
Tony Kirby , Michelle Thornber-Dunwell
HIV infections in London's men who have sex with men have risen sharply from 2011 to 2012, according to the latest government statistics. Tony Kirby and Michelle Thornber-Dunwell report.
In January this year, The Lancet reported concerns over high-risk drug practices in the London gay scene, including smoking, injecting, or snorting of party drugs such as crystal methamphetamine (crystal meth) and mephedrone, often in combination with sex parties. Serious concerns existed about these behaviours leading to an increase in new HIV infections, hepatitis C (HCV) infections, or both.

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2813%2961609-8/fulltext

WHO. Consolidated guidelines on the use of antiretroviral drugs for treating and preventing HIV infection. Recommendations for a public health approach. June, 2013. Geneva: World health Organization, 2013 (accessed July 12, 2013).

www.who.int/hiv/pub/guidelines/arv2013/download/en/index.html


SUBSTANZEN (verschiedene)

Schweiz. Nationalrat will den Ritalin-Konsum eindämmen
Ritalin soll nicht als Modedroge zur Verfügung stehen: Ärzte sollen das Medikament gegen Aufmerksamkeitsstörungen nur dann abgeben dürfen, wenn zusätzliche Therapiemassnahmen ergriffen werden. (Tagesanzeiger, Schweiz, 13.06.2013)

www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Nationalrat-will-den-RitalinKonsum-eindaemmen/story/19879545

Stimulant medication for attention deficit hyperactivity disorder 'protects against substance use disorders'
Children with attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) who take stimulant medication are twice less likely to develop substance use problems in adolescence than those who don't, according to new research published by the British Journal of Psychiatry. (Royal Collage of Psychiatrists, 11.07.2013)

www.rcpsych.ac.uk/mediacentre/pressreleases2013/stimulantmedicationforadhd.aspx

LSD – USA. Geheime LSD-Tests – US-Soldaten als Versuchskamninchen. (Spiegel TV, 08.07.2013, Video, 20:00)

www.spiegel.tv/filme/edgewood

www.spiegel.de/politik/ausland/geheime-drogenversuche-an-us-soldaten-truppe-im-rausch-a-910316.html

Khat - Großbritannien. Research and analysis: Khat report 2013
In October 2010 the minister responsible for drugs asked the ACMD to review khat by considering the available evidence and to advise the government as to the harms caused to individuals and the societal harms in the UK's Somali, Yemeni and Ethiopian communities. (UK Government, Advisory Council on the Misuse of Drugs, 12.02.2013)

https://www.gov.uk/government/publications/khat-report-2013

Khat. Behind the drug that will be banned from the UK: How khat leaves the fields of Kenya and arrives on the streets of Britain. (mail online, UK, 06.07.2013)

www.dailymail.co.uk/news/article-2357420/Journey-khat-fields-Kenya-produced-streets-UK.html

Khat. Qat ban and lessons on drugs – news and resources round up
With qat controversially being made into a Class C drug this week, here are a selection of resources to help you explore this story and the wider issues about drugs in class. (The Guardian, UK, 07.07.2013)

www.guardian.co.uk/teacher-network/teacher-blog/2013/jul/07/drug-qat-ban-teaching-resources

Lachgas - Großbritannien. Nitrous oxide used by 350,000 young people in past year, figures show
Home Office figures show 'hippy crack' is second most popular drug among 16- to 24-year-olds. (The Guardian, 25.07.2013)

www.guardian.co.uk/society/2013/jul/25/nitrous-oxide-drug-figures-hippy-crack

Psychiatry's next top model: cause for a re-think on drug models of psychosis and other psychiatric disorders.
Carhart-Harris R, Brugger S, Nutt D, Stone J.
J Psychopharmacol. 2013 Jun 19. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23784738

 

ALKOHOL

Die mächtigste Droge der Welt
Er macht Fremde zu Freunden, er führt erst zur Umarmung und dann zur Schlägerei - ein Streifzug durch 5000 Jahre Alkoholgeschichte. (Basler Zeitung, 09.07.2013)

bazonline.ch/leben/gesellschaft/die-maechtigste-droge-der-welt/story/12167521

STATUS REPORT ON ALCOHOL AND HEALTH IN 35 EUROPEAN COUNTRIES
WHO Europe, Juni 2013

www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0017/190430/Status-Report-on-Alcohol-and-Health-in-35-European-Countries.pdf

Update on the management of alcoholic steatohepatitis.
Stickel F, Seitz HK.
J Gastrointestin Liver Dis. 2013 Jun;22(2):189-97.

www.jgld.ro/2013/2/11.html

Individual and Joint Impacts of Ethanol Use, BMI, Age and Gender on Serum Gamma-Glutamyltransferase Levels in Healthy Volunteers.
Danielsson J, Kangastupa P, Laatikainen T, Aalto M, Niemelä O.
Int J Mol Sci. 2013 Jun 4;14(6):11929-41. doi: 10.3390/ijms1406119

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3709764/

 

AMPHETAMINE

USA. Molly: Pure, but Not So Simple. (New York Times, 21.06.2013)

www.nytimes.com/2013/06/23/fashion/molly-pure-but-not-so-simple.html

Thüringen. Suchterkrankungen: "Crystal Meth ist definitiv eine der gefährlichsten Drogen"
Crystal Meth wird in Deutschland bislang als Randphänomen betrachtet. Doch in manchen Regionen ist jeder zweite Suchtkranke dem Methamphetamin verfallen. Fragen an die Ärztin Katharina Schoett, die in Thüringen täglich mit den Folgen der zerstörerischen Droge konfrontiert ist. (sueddeutsche.de, 23.07.2013)

www.sueddeutsche.de/gesundheit/suchterkrankungen-crystal-meth-ist-definitiv-eine-der-gefaehrlichsten-drogen-1.1725615

Großbritannien – PMA. Drug charity raises concerns about drug deaths and harms linked to PMA. (drugscope.org, UK, 22.07.2013)

www.drugscope.org.uk/Media/Press+office/pressreleases/Drug+charity+raises+concerns+about+drug+deaths+and+harms+linked+to+PMA

Großbritannien. PMA: 'not just another drug scare story'
Otherwise known as pink ecstasy, paramethoxyamphetamine has been linked to a spate of recent deaths of young people. (The Guardian, 22.07.2013)

www.guardian.co.uk/society/shortcuts/2013/jul/22/pma-not-another-drug-scare-story

Großbriannien – PMA. Hospitalisations and deaths associated with estasy-like tablets
The purpose of this alert is to offer advice on recognising and managing individuals who present to health services for help after taking ecstasy-like tablets, and which may have contained PMA, MDMA or other similar stimulants. (Dept of Health, UK, 19.07.2013)

https://www.cas.dh.gov.uk/ViewandAcknowledgment/ViewAlert.aspx?AlertID=101990

Wien. Aktuelle Warnungen Juli 2013
Seit Anfang Juli hat checkit! eine Reihe an gesundheitlich bedenklichen Substanzen getestet. Unter anderem wurde in vier vermeintlichen Speed-Proben erneut die neue psychoaktive Substanz 4-Methylamphetamin (4-MA) identifiziert. Neben Amphetamin und Koffein enthielt jede Probe 4-MA in unterschiedlichen Dosierungen (bis zu 228 Milligramm pro Gramm). Da es im Zusammenhang mit dem Konsum von 4-MA europaweit bereits zu mehreren Todesfällen gekommen ist, raten wir dringend vom Konsum ab! (checkyourdrugs.at, 23.07.2013)

www.checkyourdrugs.at/aktuelles/aktuelle-warnungen-juli-2013/

USA. METHAMPHETAMINE INCREASES SUSCEPTIBILITY TO DEADLY FUNGAL INFECTION
Methamphetamine use can make a person more susceptible to the lung infection cryptococcosis, according to a study published in mBio®, the online open-access journal of the American Society for Microbiology. (asm.org, 30.07.2013)

www.asm.org/index.php/asm-newsroom2/92-news-room/press-releases/91754-methamphetamine-increases-susceptibility-to-deadly-fungal-infection

 

CANNABIS

Cannabis mindert Dopamin-Synthese im Gehirn
Das bei chronischen Cannabis-Konsumenten beobachtete "Amotivations­syndrom" könnte seine Ursache in einer verminderten Dopaminproduktion im Gehirn haben, berichten britische Hirnforscher in Biological Psychiatry (2013; doi: 10.1016/j.biopsych.2013.05.027). (aerzteblatt.de, 02.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55012

Long-term cannabis use may blunt the brain's motivation system. (Imperial College London, UK, 01.07.2013)

www3.imperial.ac.uk/newsandeventspggrp/imperialcollege/newssummary/news_1-7-2013-11-49-21

M Bloomfield et al 'Dopaminergic Function in Cannabis Users and Its Relationship to Cannabis-Induced Psychotic Symptoms' Biological Psychiatry, Available online 29 June 2013
Abstract

www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(13)00502-7/abstract

Cannabis – Was denn nun, Dopingmittel oder nicht? (medscapemedizin.de, 11.07.2013)

www.medscapemedizin.de/artikel/4901259

Großbritannien. Study demonstrates link between reclassification of cannabis and cannabis psychosis
Researchers from the University of York have demonstrated that the change in cannabis declassification in 2009 has coincided with a significant increase in hospital admissions for cannabis psychosis - rather than the decrease it was intended to produce. (University of York, UK, 18.07.2013)

www.sciencedaily.com/releases/2013/07/130718101156.htm

Swift W, Wong A, Li KM, Arnold JC, McGregor IS (2013) Analysis of Cannabis Seizures in NSW, Australia: Cannabis Potency and Cannabinoid Profile. PLoS ONE 8(7): e70052. doi:10.1371/journal.pone.0070052

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0070052

Marijuana use and risk of lung cancer: a 40-year cohort study.
Callaghan RC, Allebeck P, Sidorchuk A.
Cancer Causes Control. 2013 Jul 12. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23846283

Schweiz. Fragen und Antworten zu Cannabis
Broschüre, 16 Seiten, Sucht Schweiz 2013

www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Fragen_Antworten_Cannabis.pdf

Determination of pesticide residues in cannabis smoke.
Sullivan N, Elzinga S, Raber JC.
J Toxicol. 2013;2013:378168. doi: 10.1155/2013/378168. Epub 2013 May 12.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3666265/

Cannabis use and cognitive functions in at-risk mental state and first episode psychosis.
Bugra H, Studerus E, Rapp C, Tamagni C, Aston J, Borgwardt S, Riecher-Rössler A.
Psychopharmacology (Berl). 2013 Jun 12. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23756588

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Israel. Kiffen als Therapie
Nirgends wird die Heilwirkung von Marihuana so intensiv erforscht wie in Israel. (Jüdische Allgemeine, 04.07.2013)

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16381

Wissenschaft/Mensch: Keine Wirkung von THC auf das Fortschreiten der Multiplen Sklerose in einer Langzeit-Studie
In einer Placebo kontrollierten Studie mit 498 Patienten, die an einer chronisch-progredienten Multiplen Sklerose litten, hatte THC, das über einen Zeitraum von 36 Monaten verabreicht wurde, im Vergleich mit einem Placebo keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in Großbritannien durchgeführt und von Professor John Zajicek von der Fakultät für Medizin und Zahnmedizin der Universität von Plymouth geleitet wurde. (IACM-Nachrichten, 27.07.2013)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Zajicek J, Ball S, Wright D, Vickery J, Nunn A, Miller D, Cano MG, McManus D, Mallik S, Hobart J; on behalf of the CUPID investigator group. Effect of dronabinol on progression in progressive multiple sclerosis (CUPID): a randomised, placebo-controlled trial. Lancet Neurol, 12. Juli 2013 [im Druck]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23856559

Medicinal Use of Marijuana — Polling Results
Jonathan N. Adler, M.D., and James A. Colbert, M.D.
N Engl J Med 2013; 368:e30May 30, 2013DOI: 10.1056/NEJMclde130515

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMclde1305159

 

KOKA / KOKAIN

Schweiz. Kokain und das Ego: Soziale Kognition bei Kokainkonsumenten
Boris B. Quednow in: SuchtMagazin 3/2013 (Schweiz)

www.suchtmagazin.ch/tl_files/templates/Suchtmagazin/user_upload/Texte/SuchtMagazin_3_2013_Leseprobe.pdf

Kampman KM, Pettinati HM, Lynch KG, Spratt K, Wierzbicki MR, O'Brien CP. A double-blind, placebo-controlled trial of topiramate for the treatment of comorbid cocaine and alcohol dependence. Drug Alcohol Depend. 2013 Jun 27. doi:pii: S0376-8716(13)00201-9. 10.1016/j.drugalcdep.2013.05.026. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 23810644.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23810644

USA. 'Crack baby' study ends with unexpected but clear result. (The Inquirer, USA, 22.07.2013)

articles.philly.com/2013-07-22/news/40709969_1_hallam-hurt-so-called-crack-babies-funded-study

Schweiz. Kokain: Die feine Linie zwischen "ab und zu" und "immer mehr"
Informationen für Personen, die gelegentlich Kokain schnupfen
Sucht Schweiz, Faltblatt, 2013

www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Flyer_Kokain.pdf

Cocaine exposure enhances permissiveness of quiescent T cells to HIV infection.
Kim SG, Jung JB, Dixit D, Rovner R Jr, Zack JA, Baldwin GC, Vatakis DN.
J Leukoc Biol. 2013 Jul 1. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23817564

Cocaine-Induced Vasoconstriction in the Human Coronary Microcirculation: New Evidence from Myocardial Contrast Echocardiography.
Gurudevan SV, Nelson MD, Rader F, Tang X, Lewis J, Johannes J, Belcik JT, Elashoff RM, Lindner JR, Victor RG.
Circulation. 2013 Jun 28. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23812179

From gold-medal glory to prohibition: the early evolution of cocaine in the United Kingdom and the United States.
Wielenga V, Gilchrist D.
JRSM Short Rep. 2013 Apr 18;4(5):2042533313478324. doi: 10.1177/2042533313478324. Print 2013 May.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3681233/

Crack cocaine-induced cardiac conduction abnormalities are reversed by sodium bicarbonate infusion.
Miranda CH, Pazin-Filho A.
Case Rep Med. 2013;2013:396401. doi: 10.1155/2013/396401. Epub 2013 May 23.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3677010/

 

NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN - NOVEL PSYCHOACTIVE SUBSTANCES

Poster: Categories of New Psychotropic substances sold in the market. (UNODC, 26.06.2013)

www.unodc.org/documents/drugs/printmaterials2013/NPS_poster/WDC13_poster_NPS_420x594mm_EN_PRINT.pdf

Wien. New psychoactive substances pose severe challenges to public health systems, says UNODC Chief at high-level launch of World Drug Report 2013. (UNODC, 26.06.2013)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2013/June/new-psychoactive-substances-pose-severe-challenges-to-public-health-systems-says-unodc-chief-at-launch-of-world-drug-report-2013.html

Schweiz. Safer Nightlife: Abschlussbericht "Online-Umfrage zu Legal Highs"
120 Personen, die über Konsumerfahrung mit Legal-High-Produkten verfügen, füllten einen Online-Fragebogen zum Gebrauch derartiger Substanzen aus. Die Studie informiert über Konsummuster, negative Erfahrungen, Motive und Bezugsquellen von Legal-High-UserInnen. (infodrog.ch, Juni 2013)

www.infodrog.ch/index.php/nightlife.html

Schweiz. Infoset Themenseite "Nightlife"

www.infoset.ch/de/dossiers/nightlife.cfm

Großbritannien. Identifying 'Legal High' Substances With Microcrystalline Test
A team at the University of Lincoln, UK, is leading the way in new research aimed at detecting the vast amount of substances available on the legal highs market. (scienceworldreport.com, 07.07.2013)

www.scienceworldreport.com/articles/7988/20130707/identifiying-legal-high-substances-microcrystalline-test.htm

The new danger of synthetic drugs
Carrie Arnold
The Lancet - 6 July 2013 ( Vol. 382, Issue 9886, Pages 15-16 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(13)61512-3

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(13)61512-3/fulltext

Mephedrone: Public health risk, mechanisms of action, and behavioral effects.
Dybdal-Hargreaves NF, Holder ND, Ottoson PE, Sweeney MD, Williams T.
Eur J Pharmacol. 2013 Jun 10;714(1-3):32-40. doi: 10.1016/j.ejphar.2013.05.024. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23764466

A combined approach using transporter-flux assays and mass spectrometry to examine psychostimulant street drugs of unknown content.
Rosenauer R, Luf A, Holy M, Freissmuth M, Schmid R, Sitte HH.
ACS Chem Neurosci. 2013 Jan 16;4(1):182-90. doi: 10.1021/cn3001763. Epub 2012 Dec 3.
PMID: 23336057 [PubMed - indexed for MEDLINE]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3547486/

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Heidelberg. Newsletter Tabakentwöhnung, herausgegeben vom WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Fortbildung und Gesundheitsförderung der Bundesärztekammer und dem Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) e.V..
Ausgabe 52, Juli 2013

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Newsletter_Tabakentwoehnung.html

Erfolgreiche Raucherentwöhnung im Krankenhaus
Ein Krankenhausaufenthalt ist ein guter Anlass, das Rauchen aufzugeben. Allein schaffen es die Wenigsten, doch mit Unterstützung eines persönlichen Trainers war in einer randomisierten Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2013;347:f4004) jeder Dritte auch vier Wochen nach der Entlassung aus der Klinik noch abstinent. (aerzteblatt.de, 08.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55088

Opioid antagonists for smoking cessation.
David SP, Lancaster T, Stead LF, Evins AE, Prochaska JJ.
Cochrane Database Syst Rev. 2013 Jun 6;6:CD003086. doi: 10.1002/14651858.CD003086.pub3.
PMID: 23744347 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23744347

Motives, beliefs and attitudes towards waterpipe tobacco smoking: a systematic review
Akl EA, Jawad M, Lam W, Co CN, Obeid R, Irani J
Harm Reduction Journal 2013, 10:12 (2 July 2013)

www.harmreductionjournal.com/content/10/1/12

Tobacco Use among Homeless People — Addressing the Neglected Addiction
Travis P. Baggett, M.D., M.P.H., Matthew L. Tobey, M.D., and Nancy A. Rigotti, M.D.
N Engl J Med 2013; 369:201-204, DOI: 10.1056/NEJMp1301935

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1301935

German Medical Students' Beliefs About the Effectiveness of Different Methods of Stopping Smoking.
Raupach T, Strobel L, Beard E, Krampe H, Anders S, West R.
Nicotine Tob Res. 2013 Jun 26. [Epub ahead of print]
PMID: 23803393 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23803393

Altered Reward Processing in Adolescents With Prenatal Exposure to Maternal Cigarette Smoking.
Müller KU, Mennigen E, Ripke S, Banaschewski T, Barker GJ, Büchel C, Conrod P, Fauth-Bühler M, Flor H, Garavan H, Heinz A, Lawrence C, Loth E, Mann K, Martinot JL, Pausova Z, Rietschel M, Ströhle A, Struve M, Walaszek B, Schumann G, Paus T, Smolka MN; for the IMAGEN Consortium.
JAMA Psychiatry. 2013 Jun 19:1-10. doi: 10.1001/jamapsychiatry.2013.44. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23784668

Current and emerging pharmacotherapeutic options for smoking cessation.
Carson KV, Brinn MP, Robertson TA, To-A-Nan R, Esterman AJ, Peters M, Smith BJ.
Subst Abuse. 2013 May 23;7:85-105. doi: 10.4137/SART.S8108. Print 2013.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3668891/

How cigarette smoking may increase the risk of anxiety symptoms and anxiety disorders: a critical review of biological pathways.
Moylan S, Jacka FN, Pasco JA, Berk M.
Brain Behav. 2013 May;3(3):302-26. doi: 10.1002/brb3.137. Epub 2013 Mar 26.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3683289/

 

OPIATE / OPIOIDE

Bonn. BfArM: Vorsicht mit Codein bei Kindern
Bei der Schmerztherapie mit Codein kann es aufgrund der nicht vorhersehbaren Aktivierung in der Leber schnell zu einer Überdosierung kommen, die vor allem für Kinder schnell lebensgefährlich wird. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin­produkte (BfArM) weist deshalb auf einige Vorsichtsmaßnahmen hin, die der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der European Medicines Agency kürzlich festgelegt hatte. (aerzteblatt.de, 12.07.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/55154

Breaking worse: An Interview with Jean-Paul Grund on the drug 'Krokodil'
This interview was made on the occasion of a new study on Krokodil by Grund, J. -P. C., et al. titled: Breaking worse: The emergence of krokodil and excessive injuries among people who inject drugs in Eurasia. International Journal of Drug Policy (2013). (drugreporter HCLU, 22.07.2013, Video, 07:57)

www.youtube.com/watch

Smoking During Medically Managed Opioid Withdrawal is Associated with Increased Craving for Opioids and Nicotine. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, 24.07.2013)

www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july13/walley_mannelli.html

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23572466

Minozzi S, Amato L, Davoli M. Development of dependence following treatment with opioid analgesics for pain relief: a systematic review. Addiction. 2013;108(4):688–698.
Systematic Review of Opioids for Pain and Opioid Dependence: The Risks Cannot be Estimated.
(...)The authors conclude that "available evidence suggests that opioid analgesics for chronic pain conditions are not associated with a major risk for developing dependence," but admit that the quality of the evidence is very weak. A scathing critique (McAuliffe, 2013) emphasizes that "studies with very low methodological quality undermine the scientific and medical value of a systematic review." Unfortunately for clinicians, the existing literature is unable to estimate the incidence of iatrogenic opioid dependence among patients receiving treatment for pain. Better primary research is clearly needed (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, 24.07.2013)

www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july13/friedmann_minozzi.html

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22775332

First scientific report of a new derivative of street heroin in east of Iran.
Afshari R, Tabeshpour J.
Daru. 2013 Jun 15;21(1):48. doi: 10.1186/2008-2231-21-48.

www.darujps.com/content/21/1/48

 

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Thesen zur Verbesserung der Behandlung für opiatabhängige Menschen
fdr+, Entwurf, April 2013-07-24

fdr-online.info/media/Texte/FDR-AK-Thesen-Substitution.pdf

Non-prescribed use of substitution medication among German drug users - Prevalence, motives and availability.
Schmidt CS, Schulte B, Wickert C, Thane K, Kuhn S, Verthein U, Reimer J.
Int J Drug Policy. 2013 May 30. doi:pii: S0955-3959(13)00050-9. 10.1016/j.drugpo.2013.04.006. [Epub ahead of print]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23726899

Structural barriers in the context of opiate substitution treatment in Germany - a survey among physicians in primary care
Schulte B, Schmidt CS, Kuhnigk O, Schäfer I, Fischer B, Wedemeyer H, Reimer J
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2013, 8:26 (22 July 2013)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-8-26.pdf

Australien. Australian Institute of Health and Welfare 2013. National Opioid Pharmacotherapy Statistics Annual
Data Collection 2012. Drug treatment series no. 20. Cat. no. HSE 136. Canberra: AIHW.

www.aihw.gov.au/WorkArea/DownloadAsset.aspx

Herne. Neue Ambulanz für Drogenabhängige in Eickel eröffnet
Suchtkranke bekommen hier eine intensive Substitutionstherapie. Die Asto-Ambulanz ist die erste dieser Art in NRW. (derwesten.de, 03.07.2013)

www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/neue-ambulanz-fuer-drogenabhaengige-in-eickel-eroeffnet-id8145010.html

Herne. Interview am Samstag: Dr. Manfred Plum leitet die neue Asto-Ambulanz am Alten Amt. Er berichtet über die Substitutionstherapie für Drogensüchtige und ihren Weg zurück ins Leben. (WAZ, 19.07.2013)

www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/wir-wollen-die-menschen-am-leben-halten-id8210382.html

Deutschland. Mit Methadon zurück ins Leben - Studie belegt positive Entwicklungen bei Suchtkranken. (Deutschlandradio, 09.07.2013)

www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/2171167/

SubsCare
Die bisherige Forschung zum Verlauf von Substitutionsbehandlungen betrifft vorrangig drogenabhängige Patienten in den ersten Monaten oder ein bis zwei Jahren ihrer Behandlung. Tatsächlich nimmt aber in der Versorgung die Zahl der Patienten zu, die sich über viele Jahre in Behandlung befinden. Vor diesem Hintergrund initiiert die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke die prospektive, epidemiologische Kohortenstudie "SubsCare". SubsCare widmet sich gezielt der Gruppe langzeit-substituierter Patienten. Die Laufzeit der Studie beträgt ein Jahr: 01. Mai 2012 – 01. Mai 2013. (DEUTSCHE STIFTUNG FÜR CHRONISCH KRANKE)

www.dsck.de/wissenschaftliche-vorhaben/subscare.html

Predictors of diabetes mellitus and abnormal blood glucose in patients receiving opioid maintenance treatment.
Fareed A, Byrd-Sellers J, Vayalapalli S, Drexler K, Phillips L.
Am J Addict. 2013 Jul;22(4):411-6. doi: 10.1111/j.1521-0391.2013.12043.x.
PMID: 23795882 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23795882

Vietnam. Methadone treatment a success. (Viet Nam News, 09.07.2013)

vietnamnews.vn/society/241858/methadone-treatment-a-success.html

USA. Management of Benzodiazepines in Medication-Assisted Treatment
Final Report on the Development of Clinical Guidelines
Prepared for the City of Philadelphia Department of Behavioral Health and Intellectual disability Services
By the Institute for Research, Education and Training in Addictions
December 2012

ireta.org/sites/ireta.org/files/BZD%20and%20MAT%20FINAL%20REPORT%20Dec%202012%20marked%20draft.pdf

From "Angels" to "Liquid Handcuffs" - MMT Patients Use Metaphors as Tools to Aid in Recovery. (atforum.com, USA, 19.07.2013)

atforum.com/news/2013/07/from-angels-to-liquid-handcuffs-mmt-patients-use-metaphors-as-tools-to-aid-in-recovery/

Donauwörth. Leben mit Heroin: Eine Süchtige erzählt
Seit fast 20 Jahren bestimmt die Droge das Leben der 43-jährigen Katja. Nur mit Methadon kann sie sich von der Spritze fernhalte. Augsburger Allgemeine, 20.07.2013)

www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Leben-mit-Heroin-Eine-Suechtige-erzaehlt-id26138191.html

Kasachstan. Former U.S. ambassador blackmailed Kazakhstan Healthcare Minister to continue U.S.-sponsored methadone program. (The Times of Central Asia, 23.07.2013)

www.timesca.com/index.php/m-news-by-category/social-education-and-health/11206-former-us-ambassadors-blackmailed-kazakhstan-healthcare-minister-to-continue-us-sponsored-methadone-program

Malaysia. 'Methadone has reduced addiction'
EFFECTIVE SUBSTITUTE: Therapy has cut number of opiate addicts by 67pc. (New Straits Times, Malaysia, 30.07.2013)

www.nst.com.my/latest/methadone-has-reduced-addiction-1.329190

Treatment or "high": Benzodiazepine use in patients on injectable heroin or oral opioids.
Vogel M, Knöpfli B, Schmid O, Prica M, Strasser J, Prieto L, Wiesbeck GA, Dürsteler-Macfarland KM.
Addict Behav. 2013 Oct;38(10):2477-84. doi: 10.1016/j.addbeh.2013.05.008. Epub 2013 May 22.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23770646

USA. Medication-Assisted Recovery Services - peer-initiated and peer-based recovery support project

marsproject.org

 

BUPRENORPHIN

USA. FDA Approves New Opioid Addiction Treatment Combining Buprenorphine and Naloxone. (jointogether.org, 08.07.2013)

www.drugfree.org/join-together/addiction/fda-approves-new-opioid-addiction-treatment-combining-buprenorphine-and-naloxone

 

DIAMORPHIN

Schweiz. Heroingestützte Behandlung - Veränderung der Klientel in der Schweiz und Review der Kostenanalysen
Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung
Januar 2013 (zu finden im Downloadbereich in der rechten Spalte)

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00629/00799/index.html

 

METHADON

Impact of Cannabis Use during Stabilization on Methadone Maintenance Treatment.
Scavone JL, Sterling RC, Weinstein SP, Van Bockstaele EJ.
Am J Addict. 2013 Jul;22(4):344-51. doi: 10.1111/j.1521-0391.2013.12044.x.
PMID: 23795873 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23795873

Reporting of Methadone-Associated Cardiac Arrhythmias has Increased. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, 24.07.2013)

www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july13/kraemer_kao.html

annals.org/article.aspx

Four recent articles on QT issues in methadone patients
Adverse Event reports should inform clinical medicine but this is cardiac alarmism at its worst.
Anrew Byrne, Redfern Clinic Sidney, Australien, 26.07.2013

methadone-research.blogspot.de/2013/07/can-adverse-event-reports-tell-us-much.html

The effectiveness comparison of Jitai tablets versus methadone in community-based drug treatment: A 1-year follow-up study.
Hao SQ, Zhao M, Zhang RW, Zhang JC, Zhang J, Feng XS.
Addict Behav. 2013 Oct;38(10):2596-600. doi: 10.1016/j.addbeh.2013.05.013. Epub 2013 Jun 5.

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306460313001573

Congenital nystagmus in two infants born from mothers exposed to methadone during pregnancy.
Tinelli F, Gamucci A, Battini R, Cioni G.
Ital J Pediatr. 2013 Jul 3;39(1):40. [Epub ahead of print]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3726377/

 

RETARDIERTE MORPHINE

Schweiz. Sevre-long® wurde von der Swissmedic neben der Indikation Schmerz auch im Substitutionsbereich zugelassen. (FOSUMOS – Forum Suchtmedizin Ostschweiz, 10.06.2013)

www.fosumos.ch/index.php/de/

Sevre-long Kps. Retard (morphini sulfas pentahydricus in 30, 60, 120 und 200mg) - Opioides Analgetikum, Substitutionsbehandlung bei Opioidabhängigkeit
Swissmedic Journal 05/2013

www.ssam.ch/SSAM/sites/default/files/Sevre-Long%20SMJ%2005_2013.pdf

"Was wir anstreben, ist eine maximal individualisierte Therapie"
Seit Anfang Juni kann in der Schweiz als erstes Morphin retard Präparat Sevrelong (entspricht Substitol in Österreich) in der Substitution von Opioid-Abhängigkeit offiziell verschrieben werden – als Alternative zu den bisher zugelassenen Substanzen Methadon, Buprenorphin und Diacetylmorphin. Wir sprachen mit Dr. Thilo Beck, seit 1997 Chefarzt für Psychiatrie in den Arud Zentren in Zürich, über die Zulassung des Morphin retard Präparats und seine Auswirkungen auf die Substitutionstherapie in der Schweiz. (Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhängigkeit, Österreich, Ausgabe 29/2013)

www.drogensubstitution.at/expertenmeinung/was-wir-anstreben-ist-eine-maximal-individualisierte-therapie.htm


GENDER

Großbritannien. Prostitution and substance use
The challenge of change: Improving services for women involved in prostitution and substance use.
A joint project between DrugScope and AVA (Against Violence and Abuse), funded by the Pilgrim Trust, the Challenge of Change research study has focused on policy and practice to address the drug and alcohol treatment needs of women involved in street-based prostitution. (DrugScope, Juli 2013)

www.drugscope.org.uk/POLICY+TOPICS/Prostitution+and+substance+use.htm

Suchtprävention und Beratung gender- und diversitygerecht gestalten: Empfehlungen zum Handeln
Wie kann gender- und diversitygerechte Suchtprävention als Querschnittsaufgabe integriert und als Prinzip genutzt werden, um Angebote bedarfsgerecht und effektiv zu gestalten? Dieses Buch gibt neben theoretischem Hintergrundwissen konkrete Tipps für den beruflichen Alltag.
Hrsg.: Fachstelle für Suchtprävention Berlin
August 2012, 50 Seiten, ISBN 978-3-924100-42-1
Preis: 12,80 EUR

www.berlin-suchtpraevention.de/public/shop/%7Ecsc/product_info-a102.html


FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2013, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Veranstaltungsübersicht Suchthilfe - Laufend aktualisierter Kalender des fdr+

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesweite-veranstaltungsuebersicht-suchthilfe.php

Fort- und Weiterbildung - dgs-info 77.pdf

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_77/Fort-_und_Weiterbildung_77.pdf


HARM REDUCTION

Analysis: Southeast Asia slowly accepting harm reduction. (IRIN, 05.07.2013)

www.irinnews.org/report/98363/analysis-southeast-asia-slowly-accepting-harm-reduction

Community Action on Harm ReductionCommunity Action on Harm Reduction

www.cahrproject.org

Australien. More support for harm reduction education on drinking
Alcohol outcomes from an Australian secondary school harm reduction curriculum covering legal and illegal drugs strengthened the case that such education can not only curb harms, but also reduce consumption. Results suggest this approach might offer a more fruitful focus for education about commonly used substances than simply promoting non-use. (Drug and Alcohol Findings, UK, Juli 2013)

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Bochum. Wo Alkoholiker nicht "trocken" sein müssen
Die Suchthilfe in Bochum forderte von alkoholkranken Menschen lange Zeit strikte Abstinenz als Bedingung für weiter gehende Unterstützung. Doch die Diakonie Ruhr sah und sieht darin eine zu hohe Hürde. "Die vergessene Mehrheit wird dadurch nicht erreicht", erklärt Fachbereichsleiter Eckhard Sundermann.
Mit der Eröffnung des Wohnheims Hustadtring vor genau zehn Jahren verfolgte er einen anderen Ansatz. (Stadt Anzeiger - Bürger Community, 28.06.2013)

www.lokalkompass.de/bochum/ratgeber/wo-alkoholiker-nicht-trocken-sein-muessen-d313791.html

1st time with a new pill or powder
First time with a new pill or powder? Try our drugs meter minute beforehand. New Drug Virgins - use protection - common sense, its no guarantee but it can help. (GlobalDrugSurvey, UK, 27.06.2013, Video, 04:10)

www.youtube.com/watch

Großbritannien – Schottland. Drug amnesty bins at T in the Park over deaths linked to 'Rolex' ecstasy pills
Teenager Demi Campbell becomes the seventeenth UK victim of PMA tablets. (The Independent, UK, 12.07.2013)

www.independent.co.uk/news/uk/drug-amnesty-bins-at-t-in-the-park-over-deaths-linked-to-rolex-ecstasy-pills-8705144.html

The Zendo Project: Psychedelic Harm Reduction at Festivals

www.indiegogo.com/projects/the-zendo-project-psychedelic-harm-reduction-at-festivals

Großbritannien. Health board produces guide on ecstasy use
SCOTLAND'S largest health board has produced a controversial guide on how to take ecstasy safely as concern grows about how fake drugs have killed at least seven in Scotland. (heraldscotland.com, UK, 19.07.2013)

www.heraldscotland.com/news/home-news/health-board-produces-guide-on-ecstasy-use.21628310

Großbritannien. Drug Warning Following Death in Alexandria. (NHS Greater Glasgow and Clyde, 09.07.2013)

www.nhsggc.org.uk/content/default.asp

USA. Massachusetts City Reports 95% Success Rate With Opioid Overdose Antidote Narcan
The police department of Quincy, Massachusetts, the first in the nation to require every officer on patrol to carry the opioid overdose antidote Narcan, reports a 95 percent success rate with the treatment. Quincy police have used Narcan 179 times, and reversed overdoses 170 times since 2010, CBS News reports. (jointogether, 23.07.2013)

www.drugfree.org/join-together/community-related/massachusetts-city-reports-95-success-rate-with-opioid-overdose-antidote-narcan

Großbritannien – Schottland. National Naloxone Programme Scotland – naloxone kits issued in 2012/13
This is the second annual release of monitoring information from the National Naloxone Programme in Scotland. This report presents data on the number of 'take-home' naloxone kits issued as part of the national programme during 2012/13. (ISD Scotland, UK, 30.07.2013)

https://isdscotland.scot.nhs.uk/Health-Topics/Drugs-and-Alcohol-Misuse/Publications/2013-07-30/2013-07-30-naloxone-report.pdf?21187990904

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Australien. Hep C rate lead to calls for rural needle exchanges. (Southland Times, Australien, 06.06.2013)

www.stuff.co.nz/southland-times/news/8761146/High-rate-of-Hepatitis-C-lead-to-calls-for-rural-needle-exchanges

A cost-benefit/cost-effectiveness analysis of proposed supervised injection facilities in Montreal, Canada
Jozaghi E, Reid AA, Andresen MA
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2013, 8:25 (9 July 2013)

www.substanceabusepolicy.com/content/8/1/25

Kanada. Talking Health Equity: Safe Injection Sites
Toronto Public Health has produced an excellent report that will be considered at the Board of Health on July 10. Its analysis should be endorsed and its recommendations adopted. (Wellesley Institute, Kanada, 05.07.2013)

www.wellesleyinstitute.com/health-care/health-equity/talking-health-equity-safe-injection-sites/


INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

UNO. Ban Ki-moon calls for "all options" to be considered in drug policy debate
It was welcome to note that during a special event held to mark the Unite Nations International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking on June 26th, the UN Secretary General Ban Ki-moon declared:
"Next year, the Commission on Narcotic Drugs will conduct a high-level review. This will be followed, in 2016, by the UN General Assembly Special Session on the issue. I urge Member States to use these opportunities to conduct a wide-ranging and open debate that considers all options." (Transform Drug Policy Foundation, 28.06.2013)

transform-drugs.blogspot.de/2013/06/ban-ki-moon-calls-for-all-options-to-be.html

 

EUROPA

Irland. Republicans and loyalists linked to deadly drug
Paramilitaries in unholy alliance to traffic ecstasy that has left 10 dead. (The Independent, Irland, 07.07.2013)

www.independent.ie/irish-news/republicans-and-loyalists-linked-to-deadly-drug-29400964.html

ITALIEN

Italiens meistgesuchter Gangster: Das dritte Mal Knast für Kokain-König Pannunzi
Einer der weltweit größten Drogenschmuggler ist gefasst: Roberto Pannunzi schickte jeden Monat zwei Tonnen Kokain aus Kolumbien nach Europa. Nun wird der Mann mit besten Verbindungen zur Mafia Italiens Justiz überstellt - aus deren Haft konnte er allerdings schon zweimal fliehen. (spiegel.de, 06.07.2013)

www.spiegel.de/panorama/justiz/roberto-pannunzi-in-bogota-gefasst-a-909826.html

 

ASIEN

CHINA

China's registered drug users top 2 mln
China's Ministry of Public Security (MPS) said Tuesday that the country's number of registered drug users had reached 2.14 million by the end of March. (XINHUA, 26.06.2013)

www.china.org.cn/china/2013-06/26/content_29229788.htm

Ahead of International Drug Day, China Executes
Chinese authorities have once again commemorated the UN International Day Against Drug Abuse and Illicit Trafficking by stepping up their drug enforcement efforts. (AHRN – Asian Harm Reduction Network, 27.06.2013)

new.ahrn.net/ahead-of-international-drug-day-china-executes

AFGHANISTAN

Analysis: Time for a new poppy policy in Afghanistan
Despite a surge in efforts to eradicate poppy farming, the country's opium production is at close to record levels, prompting calls for a change in policy - from analysts, as well as farmers impoverished by attacks on their livelihood due to the current poppy policy. (IRIN, 04.07.2013)

www.irinnews.org/report/98354/analysis-time-for-a-new-poppy-policy-in-afghanistan

A Little Bit Poppy-free and a Little Bit Eradicated: Opium poppy cultivation in Balkh and Badakhshan Provinces in 2011-2012
Paul Fishstein; Afghanistan Research and Evaluation Unit, funded by European Commission
Case Study Series, Mai 2013

www.areu.org.af/Uploads/EditionPdfs/1305E%20Opium%20in%20Balkh%20and%20Badakhshan%20Case%20Study%20May%202013.pdf

BURMA – MYANMAR

Lo Hsing Han, Myanmar Drug Kingpin, Dies at 80
Lo Hsing Han, an opium and heroin trafficker who became one of Myanmar's richest men and a potent symbol of the ability of the country's drug warlords to operate with impunity, died on Saturday in Yangon, Myanmar's largest city. He was 80. (New York Times, 08.07.2013)

www.nytimes.com/2013/07/09/world/asia/lo-hsing-han-wealthy-trafficker-from-myanmar-dies-at-80.html

 

AMERIKA

USA

DROGEN: AMERIKAS LÄNGSTER KRIEG
Was viele Menschen für unmöglich hielten, ist Wirklichkeit geworden. Amerika hat einen schwarzen Präsidenten. Die Hautfarbe von Barack Obama spielte erstaunlicherweise bereits in den Monaten und Wochen vor seiner ersten Wahl zum Präsidenten der USA keine große Rolle. Aber heißt das, dass der Rassismus in den USA endgültig der Vergangenheit angehört?
Der Dokumentarfilm widmet sich einem Problem, das im Wahlkampf nicht nur des Jahres 2008 keine große Rolle gespielt hat, dem Kampf gegen Drogen. Zwar werden Milliarden von Dollar zur Bekämpfung der Drogenkriminalität im In- und Ausland investiert, doch ohne dass ein Ergebnis sichtbar wird. Dabei sind vorwiegend schwarze Amerikaner betroffen, sowohl als Opfer als auch als Täter.
Filmemacher Eugen Jarecki analysiert den Zustand der amerikanischen Gesellschaft im Spiegel des Kampfes gegen Drogen und hat gleichzeitig einen Film über den Rassismus in den USA gemacht. Dabei geht es auch um die Frage, welchen Stellenwert die von Barack Obama geführte Regierung dem Kampf gegen Drogen beimisst und mit welchen Methoden sie dabei vorgeht.
(USA, 2012, 104mn; bei ARTE aus dem Netz genommen, auf youtube noch zu sehen)

videos.arte.tv//de/videos/drogen-amerikas-laengster-krieg--7571376.html

www.arte.tv/guide/de/041187-000/drogen-amerikas-langster-krieg

 

LATEINAMERIKA – KARIBIK

Pope in Brazil warns against legalising drugs
Pontiff says liberal policies being considered in Latin America will not end suffering as he continues first overseas visit. (The Guardian, UK, 25.07.2013)

www.guardian.co.uk/world/2013/jul/24/pope-francis-brazil-mass

Pope Francis visits rehab hospital, decries drug legalization. (Los Angeles Times, 24.07.2013)

www.latimes.com/news/world/worldnow/la-fg-wn-pope-francis-drugs-20130724,0,2332962.story


SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Schleswig-Holstein. Newsletter der Schleswig-Holsteinischen Landesstelle für Suchtfragen, Ausgabe II – 2013, Juli 2013
Schwerpunkt: "Kinder suchtbelasteter Familien"

www.lssh.de/index.php/homepage/infodienst-sucht

Alkohol und Medikamente im Alter. Was können wir tun?
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland künftig mehr Menschen mit Suchterkrankungen im fortgeschrittenen Alter geben. Wenn auch im Durchschnitt der Konsum von Alkohol und Tabak im höheren Alter zurückgeht, so sind Substanzmissbrauch und -abhängigkeit in dieser Altersgruppe inzwischen keine Seltenheit mehr. Bei über 60-Jährigen stehen Alkohol und Medikamente als Suchtmittel im Vordergrund. (KDA – Kuratorium Deutsche Altenhilfe, ProAlter 4/2013: Vorsicht Suchtgefahr!, 26.06.2013)

www.kda.de/news-detail/items/proalter-42013-vorsicht-suchtgefahr.html

Sucht im Alter: Ärzte sind wichtige Ansprechpartner
Dtsch Arztebl 2013; 110(27-28): A-1354 / B-1188 / C-1172
Wulfert, Eugenie

www.aerzteblatt.de/archiv/142652/Sucht-im-Alter-Aerzte-sind-wichtige-Ansprechpartner

Sucht- und Altenhilfe - Gemeinsam für einen suchtfreien Lebensabend
Partnerschaftlich 02/2013
Herausgeber: Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe - Fachverband der Diakonie Deutschland e.V.

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Partnerschaftlich/2013/PS_02-13.pdf

Klientinnen und Klienten in ihrer Elternrolle stärken - Kinder psychisch oder suchtkranker Eltern achtsam wahrnehmen
Handlungsempfehlungen für diakonische Dienste und Einrichtungen in der Sozialpsychiatrie und der Suchthilfe
Diakonie Texte, Positionspapier 07.2012, September 2012

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Thema/Handreichung/Elternrolle_staerken.pdf

36. fdr+kongress - BundesDrogenKongress, 6. - 8. Mai 2013 in Dornach bei München
Sucht und Gewalt - Fakten, Zusammenhänge und Best Practice

tinyurl.com/36-fdr-kongress-2013

"Fallmanagement Sucht" für bessere ambulante Hilfen
Im Lauf des Jahres 2012 haben wissenschaftlicher Beirat und Vorstand des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. die Erfahrungen aus dem Projekt "Reha-Fallmanagement" der Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ausgewertet und darin eine Chance zur Weiterentwicklung des Suchthilfesystems gesehen. Die Veränderungsvorschläge wurden in einem Positionspapier "Fallmanagement Sucht" festgehalten, in dem ein deutlicher Umbau der ambulanten Suchthilfe empfohlen wird, um mehr Hilfesuchende zu erreichen, wirksame personen-, hilfeplan- und zielorientierte Beratungs- und Unterstützungsprozesse zu initiieren und das Finanzbudget der Einrichtungen besser zu nutzen.
Grundlage der Überlegungen ist die Tatsache, dass Menschen, die durch die differenzierten Angebote der Suchthilfe ihre Suchtkrankheit erfolgreich überwinden konnten, kaum noch gesellschaftliche Kosten verursachen, aber wieder die Chance haben, nach Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Sie tragen also dazu bei, die Kosten der eigenen Behandlung einerseits durch Steuerzahlungen, andererseits durch Beitragszahlungen an die Solidargemeinschaft der Versicherten wieder zu erstatten. Das setzt aber voraus, dass Hilfen umfassend in einem Verbundsystem bereitstehen und finanziert werden. Einen Vorschlag, mit den bestehenden Ressourcen mehr zu erreichen macht das fdr+Positionspapier Fallmanagement

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/texte/arbeitsmaterialien.php

Dokumentation des Fachtags "Beschäftigung, Qualifizierung und Arbeitsförderung für abhängigkeitskranke Menschen" 16. Januar 2012 in Berlin

fdr-online.info/pages/infos-fuer-die-suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/fachtage/fachtag-beschaeftigung.php

fdr+Positionspapier Arbeit, Beschäftigung und Qualifizierung für suchtkranke Menschen, Version 2, Dezember 2012

fdr-online.info/media/pdf-Dateien/Arbeitsmaterialien/fdr_Positionspapier_Arbeit_2012.pdf

Gemeinsames Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Nachsorge im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom 31. Oktober 2012
Erscheinungsdatum: 28.03.2012

www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/3_Fachbereiche/01_sozialmedizin_forschung/downloads/konzepte_systemfragen/konzepte/gem_rahmenkonzept_nachsorge_abhaengigkeitskranker_2012.html

June 2013 Issue of Heroin Addiction and Related Clinical Problems is Now Available Online
Heroin Addiction and Related Clinical Problems, the official journal of EUROPAD (European Opiate Addiction Treatment Association), is a peer-reviewed publication for professionals wanting to stay informed of research and opinion on opioid misuse treatment in Europe and around the world. A particular emphasis is on medication-assisted treatments for opioid addiction. Articles in the June issue include:

  • The Psychopathology of Addiction
  • It's time to admit the existence of a psychopathology of addiction
  • Drug addiction: affective temperaments as risk factors
  • Drug (heroin) addiction, bipolar spectrum and impulse control disorders
  • Psychopathological symptoms of heroin addicts at treatment entry
  • The effects of agonist opioids on the psychopathology of opioid dependence
  • Intentional self-poisoning versus other methods of suicide in illicit drug users, according to gender
  • The Italian Manifesto for the treatment of heroin addiction. The mixed care model.
  • A proposed layout for a new healthcare system for citizens with heroin addiction

atforum.com/documents/HeroinJune2013.pdf


SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Elvis Presley: Head Trauma, Autoimmunity, Pain, and Early Death
Forest Tennant
Practical Pain Management, June 2013

www.practicalpainmanagement.com/sites/default/files/Elvis-Presley-PPM-Article-44-55.pdf

Why US pop has gone mad for Molly, aka ecstasy
From Jay-Z to Madonna and Miley Cyrus, dance music's move into the mainstream has seen more and more references to the drug in song lyrics. (The Guardian, UK, 14.07.2013)

www.guardian.co.uk/music/shortcuts/2013/jul/14/why-us-pop-mad-molly-aka-ecstasy

"Cocaine"-Komponist J.J. Cale ist tot: Der Songwriter aus dem Trailerpark
Der Welthit "Cocaine" stammt von ihm und viele bekannte Songs mehr, mit denen aber andere, berühmtere Musiker Erfolge feierten: Eric Clapton, Carlos Santana, Johnny Cash. Jetzt ist der US-amerikanische Sänger und Songwriter J.J. Cale mit 74 Jahren gestorben. (spiegel.de, 27.07.2013)

www.spiegel.de/kultur/musik/cocaine-us-saenger-und-songwriter-j-j-cale-ist-tot-a-913502.html


AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Krefeld. Krefelder mit ungewöhnlicher Idee: Besorgte Eltern können Drogenhunde mieten. (Rheinische Post, 10.07.2013)

www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/besorgte-eltern-koennen-drogenhunde-mieten-1.3526898

Cocaine tolerance in honey bees.
Søvik E, Cornish JL, Barron AB.
PLoS One. 2013 May 31;8(5):e64920. doi: 10.1371/journal.pone.0064920. Print 2013.

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0064920

 

 

Die nächste Ausgabe erscheint zum September 2013.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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Impressum

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).
Ständige Mitarbeiter: Ralf Gerlach (Münster), Mathias Häde (Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin/Kirgistan), Robert Newman (New York), Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss (Prignitz), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.