dgs-info, Ausgabe 71, Februar 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

überraschend lud das BMG – Bundesministerium für Gesundheit zu einem „orientierenden Fachgespräch“ am 22./23.1.2013 nach Bonn ein mit der Frage: „Inwieweit empfiehlt es sich, die betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften zur oralen Substitution Opiatabhängiger anzupassen?“

Die richtige Antwort lautet natürlich: Ja, es empfiehlt sich.

Das sahen nicht nur die Fachleute der Bundesärztekammer und der Fachverbände so, auch von den Vertretern des BMG selbst war zu hören, dass das Sustitutionsregelwerk einer Überprüfung bedürfe. Das zuständige BMG-Referat 123 des BMG hat deshalb als diesjähriges Schwerpunktthema die Substitutionsbehandlung und ihren rechtlichen Rahmen gewählt; auf der Gesundheitsministerkonferenz der Länder soll das Thema demnächst ebenfalls auf der Tagesordnung stehen.

Die DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin hatte zum Fachgespräch eine weitere Mitgliederumfrage durchgeführt und einen ausführlich begründeten Katalog an Veränderungsvorschlägen vorgelegt:

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/Vorstandsnews/Fachtreffen-Substitution_BMG_Januar_2013_DGS_kommentierte_TO.pdf

Darin heißt es unter Berufung auf die Beschlüsse des 115.Deutschen Ärtetages 2012:

„Das Recht muss der Wissenschaft folgen“

Das in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) festgeschriebene Abstinenzparadigma (§ 5 Abs. 1, Nr. 1 BtMVV) entspricht nicht mehr den internationalen Behandlungsstandards, die die Opiatabhängigkeit als chronische Erkrankung einstufen.

Die Strafandrohungen des § 29 Abs. 1 Nr. 1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) für die Überlassung eines Betäubungsmittels (bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe) sind sowohl für die palliativmedizinische Versorgung als auch die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger zu revidieren.

Mitgaben aus der Praxis sollen in Notfällen ermöglicht werden, die Verordnungen flexibler werden.

Indikationen, ärztliches Handeln und Therapievorschriften gehören nicht in die BtMVV, sie werden in Richtlinien und Leitlinien geregelt, Verstöße und Behandlungsfehler gehören entsprechend in die Qualitätskontrolle bzw. vor die Berufsgerichtsbarkeit der Landesärztekammern.

Weitere Substitutionsmittel sollen zugelassen werden (orales retardiertes Morphin und Heroin) wie in der Schweiz und in Österreich.

Die Hauptforderung der DGS, ärztliche Tätigkeiten und Behandlungsziele bzw. -vorschriften aus der BtMVV in die Substitutionsrichtlinien der Bundesärztekammer zu überführen, Verstöße entsprechend nach dem Berufsrecht zu sanktionieren und nicht nach den strafbewehrten Paragraphen des BtMG, unterstützten auch die Vertreter der Bundesärztekammer, der DG Sucht, des DSÄ, der Deutschen AIDS-Hilfe und von JES. Mehrheitlich Zustimmung fand die Auffassung, dass 1992 die Urfassung des Substitutionsparagraphen als Kompromiss zwischen Befürwortern und Gegnern der Substitutionsbehandlung, laut BMG mittlerweile die „etablierte Standardtherapie“,in die BtMVV gelangt war, und diese Regelungen sich 20 Jahre später als Hemmschuh für die Sicherstellung der Behandlung erweisen. Einigkeit bestand ebenfalls darüber, die Drohung, „mit einem Bein im Gefängnis zu stehen“, abzubauen. Denn die geltende Rechtslage verunsichert nicht nur die substituierende Ärzteschaft – auch die Justiz und die Gesundheitsämter und andere Aufsichtsbehörden zeigen sich verunsichert ob der Unklarheiten im Substitutionsrecht, die es überhaupt erst ermöglicht haben, einen Strafbefehl über 150 Tagessätze für „ärztlich nicht beherrschbaren Beigebrauch“ gegen eine Ärztin in Niederbayern zu erlassen.

Marco Jesse (JES) führte aus, dass es an der Zeit sei, die Substitutionsbehandlung zu individualisieren, wofür das Abstinenzparadigma aus der BtMVV zu streichen sei und die Verordnungsvorschriften gelockert werden müssten.

Widerspruch gegen den Vorschlag, in Notfällen auch Mitgaben aus der Praxis zu ermöglichen und die Verordnungen insgesamt zu entbürokratisieren und den Behandlungsverläufen anzupassen, kam von den Vertretern der Apothekerverbände und des GKV-Spitzenverbands. Der GVS – Gesamtverband Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. wartete mit der Forderung auf, im Sinne des Kindeswohls Mitgaben an substituierte Eltern nur mit Zustimmung der Jugendämter zu gewähren. (Mehr dazu in der Rubrik SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG – Kindeswohl).

Das Fachgespräch diente der Absicht, einen Überblick über die verschiedenen Positionen zu gewinnen und daraus die nächsten Schritte abzuleiten. Die Vertreter des BMG erläuterten, dass eine Reform des BtMVV-Substitutionsparagraphen eine „Kaskade“ von Änderungen in den BÄK-Richtlinien und im BtMG, mutmaßlich auch im Arzneimittelgesetz und möglicherweise auch im Honorierungswesen nach sich ziehen werde.

Eine schnelle Lösung ist deshalb nicht zu erwarten, das BMG geht davon aus, dass der Gesetzgebungsprozess sich bis ins kommende Jahr hineinzieht.

Das Thema ist also endlich in der Bundespolitik angekommen. Ärgerlich ist, dass es erst der leidigen Ereignisse in Niederbayern bedurfte, um auch konservative Kräfte auf den Plan zu rufen.

 

Ein anderes Thema: „Ganz Deutschland ist entsetzt darüber, dass zwei katholische Krankenhäuser in Köln einem Vergewaltigungsopfer Behandlung und Untersuchung verweigerten“, heißt es in einem Aufruf von pro familia in Nordrhein-Westfalen. Deren Geschäftsführerin Rita Kühn hat deshalb eine Petition an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gestartet, die „Notfallverhütung für vergewaltigte Frauen in ALLEN deutschen Krankenhäusern zu sichern“.

www.change.org/de/Petitionen/notfallverhütung-für-vergewaltigte-frauen-in-allen-deutschen-krankenhäusern

ALKOHOL: Veröffentlicht wurden die S3-Leitlinien zur Diagnostik des Fetalen Alkoholsyndroms; das Schweizerische Bundesamt hat eine Datenbank mit den alkoholpolitischen Regelungen in Europa eingerichtet und weil die Steuer auf Bier in Holland gestiegen ist, kaufen die Holländer jetzt ihr Bier in NRW – Drogentourismus einmal andersrum. In Russland wiederum gilt seit Jahresanfang Bier nicht mehr als Lebensmittel sondern als Alkohol. Und die WHO Europa hat „Alcohol problems in the criminal justice system: an opportunity for intervention“ publiziert.

NIKOTIN/TABAK: Wie die Tabakindustrie Gesetzesverschärfungen bekämpft und trotz Werbeverbots weiterhin Jugendliche zum Rauchen animieren will, lesen Sie in der Rubrik INDUSTRIENACHRICHTEN.

Sucht Schweiz hat auf ihrer Webseite Grundlagentexte zur Suchtprävention veröffentlicht. (PRÄVENTION)

Bolivien ist wieder aufgenommen worden in die internationalen Verträge zur Rauschgiftkontrolle und darf seiner Bevölkerung das Kauen von Kokablättern erlauben. Deutschland hat sich diesem Ansinnen nicht entgegengestellt. (INTERNATIONALES)

In der Extraausgabe vom 19.12.2012 berichteten wir über die Marketingstrategien des Subutex®/Suboxone®–Herstellers Reckitt Benckiser und die BtMVV-Änderungsvorlage des DSÄ – Dachverband der substituierenden Ärzte Deutschlands, die eine Sonderstellung dieser Medikamente vorsah. Der Bundesverband von JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte reagierte daraufhin mit einem kritischen Brief und erhielt die Antwort: „Die voreilige Publikation eines Positionspapiers ohne ausreichende Prüfung durch den Vorstand des DSÄ ist sachlich als Gesamtwerk nicht haltbar. (...) Wir rudern eindeutig 180 Grad zurück.“ (JES)

Verschiedentlich wiesen wir auf Veröffentlichungen hin, wie sich die Krise in Griechenland auf die Behandlung von HIV-Infizierten und Drogenkonsumenten auswirkt. Auch der Drogenmarkt selbst hat sich verändert, berichtet greekreporter.com. (DROGENPOLITIK)

Der SPIEGEL brachte vergangene Woche Hitlers Uhr auf’s Titelblatt – dgs-info lässt Sie einen Blick in Görings Pupillen werfen:

www.telegraph.co.uk/culture/art/art-news/9833712/Goering-the-morphine-addict-by-the-Jewish-painter-who-fled-for-his-life.html

Im Leittext dieser Ausgabe laden wir Sie in die Fotoausstellung ACCESS TO LIFE ein. Acht Magnum-Fotographen haben für den Global Fund weltweit 30 Menschen vor und vier Monate nach dem Beginn ihrer antiretroviralen Behandlung begleitet.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

LEITTEXT

ACCESS TO LIFE
This powerful photographic exhibition, that has already moved millions of people around the world through its touching images of AIDS-affected communities.
In Access to Life eight Magnum photographers portray 30 people in nine countries around the world before and four months after they began antiretroviral treatment for AIDS. (The Global Fund and Magnum Photographers)

www.powerhousemuseum.com/accesstolife

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

 

DGS 1 – Mitteilungen des Vorstands 1

Substitutionsbehandlung: „Das Recht muss der Wissenschaft folgen“
Das BMG - Bundesministerium für Gesundheit lud zu einem Fachtreffen am 22./23.1.2013 über die Änderung der BtMVV ein. Der DGS-Vorstand legte Änderungsvorschläge vor, die nach zweimaliger Mitgliederumfrage formuliert worden sind. (21.01.2013)

Fachtreffen-Substitution_BMG_Januar_2013_DGS_kommentierte_TO.pdf - www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/Vorstandsnews/Fachtreffen-Substitution_BMG_Januar_2013_DGS_kommentierte_TO.pdf

DGS 2 – Mitteilungen des Vorstands 2

Berlin. Am 12.12.2012 fand in Berlin der 3. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo) mit dem Titel "Brennende Themen der Substitution" statt. Veranstalter waren akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe (Dirk Schäffer) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (PD Dr. Markus Backmund). (Präsentationen und Vortragstexte)

www.akzept.org/pro_expert_gesp_sub.html

DGS 3 – Mitteilungen des Vorstands – Vorstand gratuliert Inge Hönekopp

Anfang Dezember 2012 verlieh der Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden, Privatdozent Dr. Christian Benninger, die Ehrennadel der Bezirksärztekammer Nordbaden an die Mannheimer Ärztin Ingeborg Hönekopp (Foto). Mit dieser Auszeichnung würdigte der Vorstand der Bezirksärztekammer das besondere Engagement einer Ärztin, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in herausragender Weise in allen Fragen der Suchtmedizin und der Suchtpolitik engagiert hatte.

Die DGS schließt sich den Glückwünschen für ihr ehemaliges Vorstandsmitglied an.

Ehrennadel_fuer_Inge_Hoenekopp.pdf 

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_71/Ehrennadel_fuer_Inge_Hoenekopp.pdf

DGS 4 – Mitteilungen des Vorstands 4

„Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin hat mit Besorgnis die Pläne zur EBM Reform 2013 der KBV zur Kenntnis genommen. Nach den uns bekannt gewordenen Plänen wird die Substitutionstherapie von der hausärztlichen Tätigkeit als „abweichende Versorgungsleistung“ abgegrenzt und nur ein „eingeschränkter hausärztlicher Versorgungsauftrag“ gesehen. Dies würde nach diesem Entwurf zu einer Halbierung der Versichertenpauschale sowie zum Wegfall der Chronikerzuschläge bei unseren Patienten und somit zu empfindlichen Honorareinbußen führen“, heißt es in einem Brief des DGS Vorstands an die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

EBM-Substitution_DGS-KBV_17012013.pdf

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_71/EBM-Substitution_DGS-KBV_17012013.pdf

DGS 5 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Januar 2013

USA. TheIRETAchannel (Vorlesungen über Substitutionsbehandlung, Videos)
www.youtube.com/user/TheIRETAchannel

„Hilfe für Suchtkranke - Verzeichnis der Einrichtungen“, Fachverband Sucht e.V., 15. überarbeitete und erweiterte Auflage 2012
www.sucht.de/hilfe-fuer-suchtkranke.html

Drogen Macht Welt Schmerz - Eine entwicklungspolitische Infokampagne von earthlink e.V.
www.drogenmachtweltschmerz.de

Aktionswoche Alkohol 2013
www.aktionswoche-alkohol.de

Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. (DER PARITÄTISCHE)
akspielsucht.de

Großbritannien. Public Health professionals working to tackle alcohol harm and create healthier communities
minimumpricing.info

DGS 6: Kongresse und Veranstaltungen 2013 mit Beteiligung der DGS

Hamburg. 18.Suchttherapietage Hamburg 2013
vom 21. bis 24. Mai 2013
Schwerpunktthema: Aktuelle Herausforderungen für Suchtbehandlung und –prävention

www.suchttherapietage.de

München. 14. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
04.07.2013 bis 06.07.2013 München 

www.sv-veranstaltungen.de/14-interdisziplinarer-kongress-fur-suchtmedizin/

München. 3rd International Symposium on Hepatitis Care in Substance Users
München, 5.-6.9.2013 

inhsu2013.halito.be/home/

22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin 2013
01.-03. November 2013, Berlin
Das Thema lautet: „Volkskrankheit Sucht – richtig behandeln und ausreichend finanzieren“

www.dgsuchtmedizin.de

DGS 7: Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Staßfurt. Erwünschte Trennung - Der Mauerbau von Staßfurt
Sie stehen vor dem Supermarkt, trinken Bier und Schnaps. Manchmal wird es laut. Es gab Beschwerden. Alltägliche Szenen in Shoppingcentern. Doch im sachsen-anhaltinischen Staßfurt hat der Besitzer jetzt eine Mauer gebaut. Darf man so etwas? (tagesspiegel.de, 27.12.2012)

www.tagesspiegel.de/weltspiegel/erwuenschte-trennung-der-mauerbau-von-stassfurt/7561900.html

Global. The War on Drugs: Promoting stigma and discrimination. (countthecosts.org, 2013)

www.countthecosts.org/seven-costs/promoting-discrimination-and-stigma

Controversial Surgery for Addiction Burns Away Brain's Pleasure Center
How far should doctors go in attempting to cure addiction? In China, some physicians are taking the most extreme measures. By destroying parts of the brain's "pleasure centers" in heroin addicts and alcoholics, these neurosurgeons hope to stop drug cravings. But damaging the brain region involved in addictive desires risks permanently ending the entire spectrum of natural longings and emotions, including the ability to feel joy. (atforum.com, 14.01.2013)

atforum.com/news/2013/01/controversial-surgery-for-addiction-burns-away-brain's-pleasure-center/

Indonesien. Bali drugs: Death sentence for Briton Lindsay Sandiford
A 56-year-old British grandmother has been sentenced to death by firing squad in Indonesia for drug trafficking. (BBC, 22.01.2013, Video, 00:52)

www.bbc.co.uk/news/uk-21137649

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Köln. Modellprojekt zur niedrigschwelligen HIV-Testung gestartet
Anonyme, kostenlose HIV- und STI-Checks ohne Vorlage der Versichertenkarte sind bundesweit bislang an viel zu wenigen Stellen möglich. (dah, 16.01.2013)

www.aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/koeln-modellprojekt-zur-niedrigschwelligen-hiv-testung-gestartet

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

DROGENKURIER, Dezember 2012
Stigmatisierung von Drogengebrauchern ist allgegenwärtig - Welt-Aids-Tag 2012 – Diamorphinvergabe – Drogenselbsthilfe und Kunst

www.jes-bundesverband.de/drogenkurier/2012.html

Berlin. Stellungnahme des JES Bundesverbands zur Position des Dachverbands substituierender Ärzte (DSÄ) betreffend der Änderung der BtmVV. (09.01.2013)

www.jes-bundesverband.de/uploads/media/_offener_Brief_JES_DSAE.pdf

Köln. Anwort von Dr. Wilhelm Siepe, 1.Vorsitzender des DSÄ: "Die voreilige Publikation eines Positionspapiers ohne ausreichende Prüfung durch den Vorstand des DSÄ ist sachlich als Gesamtwerk nicht haltbar. (...) Wir rudern eindeutig 180 Grad zurück." (DSÄ – Dachverband Substituierender Ärzte Deutschlands, 13.01.2013)

DSAe-Antwort auf JES-Stellungnahme.pdf

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_71/DSAe-Antwort_auf_JES-Stellungnahme.pdf

AKZEPT

Frankfurt. 5. Internationale Konferenz zu Alkohol und Harm Reduction (Schadensminderung) in der Fachhochschule Frankfurt am Main am Donnerstag, 7. und Freitag 8. März 2013

www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/progr_konf_alc_harmr.pdf

Leipziger Initiative "Drug Scouts" erhält Josh‐von‐Soer Preis 2012
Auf der heutigen Mitgliederversammlung von akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik wurde der Josh‐von‐Soer Preis für das Jahr 2012 an die "Drug Scouts" verliehen.
Seit 2011 ist die Initiative "Drug Scouts" durch den Leipziger Polizeipräsidenten und die Medien massiv unter Beschuss geraten. Der Preis ist ein Ausdruck der Solidarität und Anerkennung für die Kompetenz, das Durchhaltevermögen & das ehrenamtliche Engagement der Initiative. (DHV, 25.01.2013)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1992-leipziger-initiative-drug-scouts-erhaelt-joshvonsoer-preis-2012

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

www.akzeptierende-eltern.de

20 Jahre akzeptierende Eltern

3. Wuppertaler Suchtfachtag wirft kritischen Blick auf die aktuelle Situation
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik Wuppertal und des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V veranstalten wir gemeinsam mit der Beratungsstelle für Drogenprobleme e. V und dem Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe e. V den 3. Wuppertaler Suchtfachtag am 06.03.2013. (26.01.2013)

jesbielefeld.de/Wuppertaler_Suchtfachtag2013.pdf

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

Auricular acupuncture for chemically dependent pregnant women: a randomized controlled trial of the NADA protocol.

Janssen P, Demorest LC, Kelly A, Thiessen P, Abrahams R.

Subst Abuse Treat Prev Policy. 2012 Dec 23;7(1):48. [Epub ahead of print]

PMID: 23259913 [PubMed - as supplied by publisher]

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-7-48.pdf

INDUSTRIENACHRICHTEN

TABAKLOBBY
Im Schatten des Gesetzes
Die Tabaklobby in Brüssel will neue Verbote verhindern. Einblicke in ein schmutziges Geschäft. (Die Zeit, 19.12.2012)

www.zeit.de/2012/52/Tabaklobby-Zigaretten-Bruessel

München. Pharmaindustrie will 2016 "Transparenz-Kodex" einführen
Die Pharmaindustrie will einen neuen "Transparenz-Kodex" einführen, um den Vorwurf der Ärztebestechung auszuräumen. "Die Patienten sollen erfahren, mit welchen Pharmaunternehmen ihre behandelnden Ärzte in welchem Umfang kooperieren", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Pharmaverbands VfA, Birgit Fischer, dem Nachrichtenmagazin Focus. Ab 2016 will der Verband demnach öffentlich machen, welcher Arzt im Vorjahr wie viel Geld für Studien oder Vorträge bekommen oder ob eine Pharmafirma seine Fortbildung bezahlt hat. (aerzteblatt.de, 07.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52922

So hält Philip Morris Raucher bei der Stange
Der Tabakkonzern Philip Morris ist mit seiner Top-Marke "Marlboro" einer der mächtigsten Zigarettenproduzenten der Welt. Obwohl in den vergangenen Jahren die Nichtraucher- und Jugendschutzgesetze in vielen Ländern verschärft wurden, hat es Philip Morris geschafft, seine Vormachtstellung und seinen Umsatz weiter auszubauen. Wie ist so etwas möglich? Mit welchen Methoden arbeitet das Unternehmen? (NDR-Fernsehen, 22.10.2012, Video, 43:39)

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hintergrund/zigaretten113.html

Berlin. DATENKLAU APOTHEKERLOBBY
Die Komplizen des Maulwurfs
Im Auftrag eines Apothekerlobbyisten soll ein IT-Mitarbeiter Geheimdokumente ausspioniert haben. Jetzt gibt es möglicherweise Hintermänner. (taz.de, 18.01.2013)

www.taz.de/Datenklau-Apothekerlobby/!109305/

Europa. EU drug markets report: a strategic analysis
The EU drug markets report is the first comprehensive overview of illicit drug markets in the European Union. It covers issues such as production, consumer markets, trafficking, organised crime and policy responses, along with a review of the markets for heroin, cocaine, cannabis, amphetamine, methamphetamine, ecstasy and new psychoactive substances. (EMCDDA & Europol, Portugal, 31.01.2013)

www.emcdda.europa.eu/publications/joint-publications/drug-markets

RECHT UND GESETZ

 

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Scheimann, H. (2012) Forcierte Strafverfolgung gegen DrogenkonsumentInnen von 1985 bis 1991 und aktuelle Relevanz.
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 9:64-76

www.indro-online.de/Scheimann2012.pdf

Zehn Ohrfeigen für die Bundesregierung durch das Oberverwaltungsgericht Münster zum Thema Eigenanbau von Cannabis durch Patienten
Am 7. Dezember 2012 wurde das Urteil im Verwaltungsrechtstreit zwischen dem MS-Patienten Michael F. aus Mannheim gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), wegen Erteilung einer Erlaubnis für den Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken gesprochen. Kurz vor Weihnachten 2012 wurde die "Begründung des Oberverwaltungsgerichts Münster" bekannt gemacht. (acm-Nachrichten, 29.12.2012)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

OZsR - Onlinezeitschrift für Suchtstoff-Recht
Ausgabe 4/2012, Seiten 26 - 36

www.ozsr.de/wp-content/uploads/2013/01/OzSR-4-2012.pdf

Nürnberg. Endlich Schluss mit dem Begriff "Legal Highs" - OLG Nürnberg bejaht Anwendung des Arzneimittelgesetzes. (Blog des C. H. Beck Verlag, 27.12.2012)

blog.beck.de/2012/12/27/endlich-schluss-mit-dem-begriff-legal-highs-olg-n-rnberg-bejaht-anwendung-des-arzneimittelgesetzes

Berlin. Keine Legalisierung von Cannabis
Gegen die Stimmen der Linken und der Grünen hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag einen Antrag der Linksfraktion, Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs zu legalisieren (17/7196), auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses (17/11556) abgelehnt. Die Fraktion wollte den Handel und Besitz von Cannabissamen freigeben und den Eigenanbau in sogenannten Cannabis-Clubs ausdrücklich ermöglichen, die Werbung dafür aber verbieten. Die Einführung von Cannnabis-Clubs hätte es Erwachsenen ermöglichen sollen, sich legal mit Cannabisprodukten zu versorgen, ohne kriminalisiert zu werden.

Ebenfalls auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses (17/11911) lehnte das Parlament mit denselben Mehrheitsverhältnissen einen Antrag der Grünen (17/2050) ab, die gesundheitlichen Risiken des Drogengebrauchs zu verringern und ein sogenanntes Drugchecking zu ermöglichen. Die als Drugchecking bezeichnete Substanzanalyse in Konsumräumen oder in der Partyszene hätte nach Ansicht der Grünen dazu führen können, dass die vorhandenen Gesundheitsrisiken verringert werden. Dazu hätte die Regierung ein wissenschaftliches Modellprojekt auflegen sollen. (aerzteblatt.de, 18.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53082

Berlin. Regierungskoalition und SPD lehnen Schutz vor verunreinigten Drogen ab. (dah, 18.01.2013)

www.aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/regierungskoalition-und-spd-lehnen-schutz-vor-verunreinigten-drogen-ab

Berlin – Deutscher Bundestag
Rede zu Cannabis-Clubs und Drugchecking (17.01.2013)
Dr. Harald Terpe für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

www.harald-terpe.de/meine-themen/drogen-sucht/reden-antraege-etc/rede-cannabis-clubs-und-drugchecking.html

Frankfurt/Main. Apotheker soll Junkies mit Drogenersatz versorgt haben
Jetzt ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft. (welt.de, 30.01.2013)

www.welt.de/print/welt_kompakt/frankfurt/article113229122/Apotheker-soll-Junkies-mit-Drogenersatz-versorgt-haben.html

USA. Missbrauch: New York schränkt Opiate in Notfallambulanzen ein
Angesichts einer steigenden Zahl von Drogentoten durch Opiat­Analgetika hat die US-Metropole restriktive Regeln zur Abgabe von starken Schmerzmitteln erlassen. Ein Bericht hatte gezeigt, dass viele Patienten die Schmerzmittel systematisch erschleichen. (aerzteblatt.de, 11.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53002

SUBSTITUTIONSRECHT

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte - Bundesopiumstelle
Häufig gestellte Fragen zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und zum Betäubungsmittelgesetz (BtMG) für Ärzte, Apotheker und Fachkräfte

Aus dem Inhalt: Was ist bei der Verschreibung/Belieferung von Betäubungsmitteln im Rahmen der Substitutionsbehandlung zu beachten?

  • 22.1 BtM-Verschreibung zur unmittelbaren Anwendung in der Praxis, Einrichtung oder Apotheke:
  • 22.2 Take-home-Verschreibungen:
  • 22.3 Substitutionsbescheinigungen:
  • 22.4 Meldepflicht an das Substitutionsregister (§ 5a BtMVV): (Stand 20.12.2012)

www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Bundesopiumstelle/BtM/forms/FAQsBtMVV.pdf

Bonn. Substitutionsregister
Organisatorische Festlegungen zu § 5a BtMVV
Allgemeine Informationen zum Meldeverfahren
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, 28.11.2011

www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Bundesopiumstelle/BtM/substit-reg/org-fest-subst-reg.pdf

Bonn. Methadon-Arzt zu Knast auf Bewährung verurteilt
Die Ermittler warfen ihm 3755 Fälle vor, in denen er illegal Methadon an Patienten abgegeben haben soll. Neun Monate nach Beginn des Verfahrens war sich jetzt auch die 1. große Strafkammer des Landgerichts sicher: Suchtarzt Volker R. (57) handelte illegal. (express.de, Köln, 16.01.2013)

www.express.de/bonn/1-jahr--9-monate-methadon-arzt-zu-knast-auf-bewaehrung-verurteilt,2860,21462980.html

Deutscher Bundestag Drucksache 17/12181
17. Wahlperiode, 29. 01. 2013
Antrag
der Abgeordneten Angelika Graf (Rosenheim), Dr. Edgar Franke, Dr. Carola Reimann, Elke Ferner, Bärbel Bas, Petra Ernstberger, Iris Gleicke, Ute Kumpf, Dr. Karl Lauterbach, Steffen-Claudio Lemme, Hilde Mattheis, Thomas Oppermann, Mechthild Rawert, Ewald Schurer, Dr. Marlies Volkmer, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD

Überlebenshilfe in der Drogenpolitik - Situation der Substitution von Opiatabhängigen verbessern und Substitutionsbehandlung im Strafvollzug gewährleisten

dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/121/1712181.pdf

Berlin. SPD: Möglichkeiten für Substitionstherapie verbessern
Die Substitionstherapie ist ein wichtiger Teil der Schadensreduzierung und der Überlebenshilfe in der Drogenpolitik. Mit unserem Antrag zur Stärkung der Überlebenshilfe wollen wir die Situation für Süchtige verbessern und diesen helfen, aus der Sucht herauszukommen oder notfalls mit der Sucht zu leben. Dieser Ansatz nützt nicht nur Süchtigen, bei denen andere Therapieansätze scheitern, sondern auch der Gesellschaft durch die Reduzierung der Beschaffungskriminalität, erklärt Angelika Graf. (SPD-Bundestagsfraktion, PM vom 01.02.2013)

www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/möglichkeiten-für-substitionstherapie-verbessern

BERUFSRECHT

Berlin. Korruption bei Ärzten: Union droht mit verschärftem Strafrecht
Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen machen nach Auffassung von CDU und CSU zu wenig gegen Korruption im Gesundheitswesen. "Entweder beginnt die ärztliche Selbstverwaltung endlich eigenständig, die Dinge klar beim Namen zu nennen und aktiv zu bekämpfen, oder wir müssen eine Strafnorm schaffen, damit der Staatsanwalt aktiv wird", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch. Die Krankenkassen verlangten ebenfalls von der schwarz-gelben Bundesregierung, endlich gegen Korruption bei niedergelassenen Ärzten vorzugehen. (aerzteblatt.de, 02.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52873

Berlin. Ärzte wehren sich gegen Korruptionsvorwürfe. (aerzteblatt.de, 03.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52895

Korruption bei Ärzten: Bahr schließt Gesetzesregelung nicht aus. (aerzteblatt.de, 04.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52912

Berlin. Korruption: Montgomery fordert bessere Ermittlungskompetenzen und höhere Strafen. (aerzteblatt.de, 12.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53004

Berlin. Korruption: Gesetzesänderung für Ärzte geplant
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat heute Berichte bestätigt, wonach nun doch Gesetzesänderungen geplant sind, um besser als bisher gegen Korruption bei Ärztinnen und Ärzten vorzugehen. Die Koalition erwägt nach Angaben eines BMG-Sprechers, Kassenärztlichen Vereinigungen zu erlauben, Informationen an andere Organisationen, beispielsweise Landesärztekammern, weiterzugeben. (aerzteblatt.de, 15.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53042

Berlin. "Kein Vorschlag zur Korruption löst bislang das Problem" - 5 Fragen an Daniel Bahr
Nach wie vor ist unklar, mit Hilfe welcher rechtlichen Änderungen sich in Zukunft korruptes Verhalten bei Vertragsärzten besser als bisher aufdecken und ahnden lässt. Daniel Bahr (FDP) plädiert dafür, sämtliche Vorschläge sorgfältig zu prüfen. Am Ende dürfen Freiberuflichkeit und Therapiefreiheit der Ärzte seiner Ansicht nach nicht durch eine Neuregelung gefährdet werden. (aerzteblatt.de, 18.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53095

EUROPA UND DIE WELT

USA. 5 Senior Citizens Serving Life Without Parole for Pot
Should five non-violent offenders die behind bars for a crime Americans increasingly believe should not even be a crime? (AlterNet, 23.12.2012)

www.alternet.org/5-senior-citizens-serving-life-without-parole-pot

National-level drug policy and young people's illicit drug use: A multilevel analysis of the European Union.
Vuolo M.
Drug Alcohol Depend. 2013 Jan 5. doi:pii: S0376-8716(12)00488-7. 10.1016/j.drugalcdep.2012.12.012. [Epub ahead of print]
PMID: 23298650 [PubMed - as supplied by publisher]
"Among the strongest and most consistent findings, eliminating punishments for possession for personal use is not associated with higher drug use."
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23298650

Schweiz. In Zürich ist Kiffen eigentlich bereits legal
Der Zürcher Stadtrat setzt sich jetzt beim Bund für die Legalisierung von Cannabis ein. Natürlich macht das Sinn, denn wer einmal im Sommer einen Spaziergang ums Seebecken gemacht hat, weiss, dass in Zürich Kiffen bereits gesellschaftlich akzeptiert ist. Ungefähr alle zehn Meter trifft man auf von dichtem Dampf umgebene Grüppchen Jugendlicher, die auf Polizeipatrouillen nur mit einem Schulterzucken in Zeitlupe reagieren. (tagesanzeiger.ch, 08.01.2013)

blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/index.php/3954/in-zurich-ist-kiffen-eigentlich-bereits-legal/

Kolumbien. New drug bill 'to decriminalise ecstasy' in Colombia
Colombia's Justice Minister, Ruth Stella Correa, has said a new drugs bill would decriminalise personal use of synthetic drugs, such as ecstasy. (BBC, UK, 30.01.2013)

www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-21254907

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Spritzen in die Knäste!
Der UN-Sozialpakt von 1966 sagt: Jeder Mensch hat das Recht auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit. Für Inhaftierte gilt dieses Menschenrecht bis heute nicht im vollen Umfang – das muss sich endlich ändern! (Holger Sweers in blog.aidshilfe.de, 13.01.2013)

Teil 1: blog.aidshilfe.de/2013/01/11/spritzen-in-die-knaste-teil-1/
Teil 2: blog.aidshilfe.de/2013/01/14/spritzen-in-die-knaste-teil-2/

Europa. Alcohol problems in the criminal justice system: an opportunity for intervention
WHO Regional Office for Europe, 2013
By Lesley Graham, Tessa Parkes, Andrew McAuley and Lawrence Doi

www.euro.who.int/en/what-we-publish/abstracts/alcohol-problems-in-the-criminal-justice-system-an-opportunity-for-intervention

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Am 17.04.2013 wird der Bundestagsgesundheitsausschuss eine Anhörung zum Antrag der Grünen abhalten: Drucksache 17/9948, 17. Wahlperiode, 13. 06. 2012
Antrag
der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Tom Koenigs, Hans-Christian Ströbele (...) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Eigengebrauch von Cannabis wirksam entkriminalisieren – Nationale und internationale Drogenpolitik evaluieren.

dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/099/1709948.pdf

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Berlin. Drogenbeauftragte: Kassen sollen Raucherentwöhnung zahlen
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hat sich dafür ausgesprochen, dass Krankenkassen Rauchern künftig die Arzneimittel für die Tabakentwöhnung erstatten. Die Kassen sollten neben der ärztlichen Tabakent­wöhnungs­behandlung auch Medikamente bezahlen, die die Sucht nach Nikotin unterdrücken, sagte Dyckmans der Berliner Zeitung vom Freitag. "Die Kassen haben schließlich selbst einen großen Kostenvorteil, wenn ein Versicherter mit dem Rauchen aufhört", fügte sie hinzu. (aerzteblatt.de, 28.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52863

Berlin. Nikotinersatz auf Rezept
Der verpuffte Rauchstopp
Neujahrsbotschaft von der Drogenbeauftragten: Nikotinersatz soll Kassenleistung werden. Das Problem: So einfach ist das gar nicht. (Ärzte Zeitung online, 31.12.2012)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx

Berlin. Bundesgesundheitsminister unterstützt EU-Pläne für verschärftes Tabakgesetz. (08.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52942

Schleswig. Klage eingereicht - Raucher kämpfen für Entzug auf Kassenkosten
Dr. Ulf Ratje erlebt den oft vergeblichen Kampf von Kettenrauchern gegen ihre Sucht hautnah. Der Hausarzt fordert mehr Hilfe der GKV für Nikotinabhängige. Zwei seiner Patienten ziehen jetzt vor Gericht. Ihr Ziel: Die Kassen sollen den Entzug bezahlen. (aerztezeitung.de, 11.01.2013)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx;

Nichtraucherschutz senkt Asthmarate bei Kindern
Die Befürchtung, dass Raucher infolge des Rauchverbots in den Pubs auf Privaträume ausweichen, hat sich offenbar nicht bestätigt. Ein Anstieg der Asthmarate bei Kindern ist ausgeblieben. Eine Studie in Pediatrics (2013; 131: 1-7) dokumentiert sogar einen Rückgang und die Umkehrung eines jahrelangen Trends. (aerzteblatt.de, 21.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53117

Europa. Tabakhändler demonstrieren gegen EU-Pläne für Zigarettenpackungen. (aerzteblatt.de, 22.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53130

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Changes in alcohol consumption and beverage preference among adolescents after the introduction of the alcopops tax in Germany.
Müller S, Piontek D, Pabst A, Baumeister SE, Kraus L.
Addiction. 2010 Jul;105(7):1205-13. doi: 10.1111/j.1360-0443.2010.02956.x. Epub 2010 May 14.

www.ift.de/literaturverzeichnis/Mueller_et_al_2010_Addiction.pdf

ALKOHOLABSTINENZ
Versuchen Sie mal, nichts zu trinken
Nicht jeder, der zu viel trinkt, ist automatisch ein Alkoholiker. Gedanken darüber, warum Abstinenz eine gute Sache sein kann.
VON DANIEL SCHREIBER, taz.de, 27.12.2012

www.taz.de/Alkoholabstinenz/!108026/

The high harm score of alcohol. Time for drug policy to be revisited?
van Amsterdam J, van den Brink W.
J Psychopharmacol. 2013 Jan 16. [Epub ahead of print]
PMID: 23325370 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23325370

Europa. Alkoholpolitische Regelungen in Europa
Die europäischen Staaten sind weitgehend autonom in der Gestaltung ihrer nationalen Alkoholpolitik. Seien es Promillegrenzen im Straßenverkehr, Alkoholwerbeverbote, Altersgrenzen für den Verkauf und den Ausschank von alkoholischen Getränken oder Öffnungszeiten von Restaurants – die Maßnahmen, mit denen die Staaten gegen die negativen Auswirkungen des Alkoholkonsums vorgehen, sind vielfältig und von Land zu Land sehr unterschiedlich.
Diese Datenbank soll einen Überblick über die alkoholpolitische Situation in ausgewählten europäischen Staaten und einen Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern ermöglichen. (BAG – Bundesamt für Gesundheit, Schweiz, Januar 2013)

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00039/10172/12019/index.html

New issue of The Globe
The Globe is the journal of the Global Alcohol Policy Alliance. (January 2013)

www.ias.org.uk/resources/publications/theglobe/globe201301/gl201301_index.html

BIERTOURISMUS
Holländer kommen in Bussen zum Bierkauf nach NRW
Weil die Steuer auf Bier in Holland gestiegen ist, kaufen die Holländer ihr Bier in NRW. Sie reisen in Bierbussen an, in denen es strenge Regeln gibt. Dem niederländischen Brauerverband bereitet der Biertourismus der Holländer Kopfschmerzen. (derwesten.de, 17.01.2013)

www.derwesten.de/panorama/hollaender-kommen-in-bussen-zum-bierkauf-nach-nrw-id7489742.html

Russland. Russia in a Froth? Beer Now Labeled as Alcohol
In a desperate effort to control runaway alcoholism, the government of Russia has officially declared beer is an alcoholic beverage.
While this may sound obvious to many, beer and other beverages containing less than 10 percent alcohol were previously categorized as food. (lifescience.com, 02.01.2013)

www.livescience.com/25934-beer-alcohol-russia.html

EUROPA UND DIE WELT

USA. Der Staat Kalifornien verdient 105 Millionen Dollar an Steuern vom Cannabisverkauf in Verteilungsstellen. (reuters.com, 30.12.2013)

www.reuters.com/article/2012/12/30/us-usa-marijuana-legalization-idUSBRE8BT09X20121230

Indonesien. IDPC Briefing Paper - Drug policy in Indonesia
There are estimated to be more than 100,000 people who inject drugs in Indonesia, a third of whom are living with HIV. (IDPC, UK, 07.01.2013)

idpc.net/publications/2013/01/idpc-briefing-paper-drug-policy-in-indonesia

Griechenland. Crisis Changes Habits of Drug Addicts; Death Toll Rising in Greece
The dire economic situation is changing even the 'drug game' in Athens. The financial crisis has forced more drug users into prostitution and more dangerous drugs that cost less but kill more. Undocumented immigrants are 'recruited' by local mafia and pushed into the illegal drug market, often as a way to pay off their trafficking fees. (greekreporter.com, 07.01.2013)

greece.greekreporter.com/2013/01/07/crisis-changes-habits-of-drug-addicts-death-toll-rising-in-greece/

Deutschland / Tschechien. Kampf gegen Crystal Meth - Giftküchen an der Grenze
Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet boomt der Handel mit Crystal Meth. Die Droge verwandelt Abhängige in Wracks, Polizisten sind im Kampf gegen das Rauschgift machtlos. (spiegel.de, 06.01.2013)

www.spiegel.de/panorama/justiz/kampf-gegen-die-droge-crystal-meth-an-der-deutsch-tschechischen-grenze-a-875994.html

USA. OFFICIAL OFFICE OF NATIONAL DRUG CONTROL POLICY RESPONSE TO
Remove marijuana from the federal Controlled Substance Act and allow the states to decide how they want to regulate it and 2 other petitions addressing the Legalization of Marijuana
By Gil Kerlikowske, Director of the Office of National Drug Control Policy

https://petitions.whitehouse.gov/response/addressing-legalization-marijuana?utm

Portugal. An insight into the work of an integrated NGO in Portugal. (HCLU-drogriporter, 12.01.2013)

drogriporter.hu/en/apdes

Großbritannien. Drugs policy
Psychoactivity
The persistence of "legal highs" is forcing a new debate about drugs policy. (The Economist, UK, 17.01.2013)

www.economist.com/news/britain/21569732-persistence-legal-highs-forcing-new-debate-about-drugs-policy-psychoactivity

Großbritannien. All-Party Group launches Report of Inquiry into New Psychoactive Substances ('Legal Highs')
The All-Party Parliamentary Group for Drug Policy Reform launches the Report of its Inquiry into New Psychoactive Substances ('legal highs') - Towards a Safer Drug Policy: Challenges and Opportunites arising from 'Legal Highs'. (APPG on Drug Policy Reform, UK, 13.01.2013)

www.drugpolicyreform.net

PRÄVENTION

Integrated Prevention Services for HIV Infection, Viral Hepatitis, Sexually Transmitted Diseases, and Tuberculosis for Persons Who Use Drugs Illicitly: Summary Guidance from CDC and the U.S. Department of Health and Human Services
Centers for Disease Control and Prevention - Recommendations and Reports, Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR), November 9, 2012 / 61(rr05);1-40

www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/rr6105a1.htm

Berlin. Prävention: Gesetzentwurf auf den Weg gebracht
Ein erster Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zu einem "Gesundheitsförderungs- und Präventionsstärkungsgesetz" liegt nunmehr vor. Mit den vorgesehenen Änderungen im SGB V sollen die bereits Ende des vergangenen Jahres vorgelegten "Eckpunkte für eine Nationale Präventionsstrategie" gesetzlich verankert werden. Ein eigenständiges Präventionsgesetz ist weiterhin nicht vorgesehen. (aerzteblatt.de, 16.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53051/Praevention-Gesetzentwurf-auf-den-Weg-gebracht

Hamm. DHS-Förderverein lobt zweiten Präventionspreis aus
Die nächste Aktionswoche "Alkohol? Weniger ist besser!" steht schon wieder vor der Tür. Zum vierten Mal richtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) als Organisatorin die deutschlandweite Veranstaltungsreihe eines großen Träger-Verbundes vom 25. Mai bis zum 2. Juni aus.
Schon zum zweiten Mal vergibt der DHS-Förderverein aus Anlass der Aktionswoche einen Präventionspreis. Gefördert und gewürdigt werden sollen damit Initiativen und Projekte zum Thema "Alkohol und Jugendschutz im Verein".
2000 Euro sind insgesamt für den in zwei Einzelpreise aufgeteilten Preis ausgelobt. Der erste Präventionspreis würdigt die konsequente Umsetzung des alkoholbezogenen Jugendschutzes im Vereinsleben. Mit dem zweiten Preis werden dann modellhafte Konzepte und deren Umsetzung ausgezeichnet.
Für den Präventionspreis des DHS-Fördervereins können sich alle Vereine bewerben, die dem Thema Alkohol und Jugend besondere Aufmerksamkeit widmen.

www.aktionswoche-alkohol.de

Schweiz. Was ist Suchtprävention?
Sucht Schweiz hat auf ihrer Webseite Grundlagentexte zur Suchtprävention veröffentlicht. Die Texte fassen theoretische Grundlagen der Suchtprävention zusammen, beschreiben wichtigste Konzepte und informieren über verhaltensorientierte und verhältnisorientierte Ansätze. Ein fünfter Text geht auf Fragen der Evaluation von Suchtprävention ein. (Sucht Schweiz, Januar 2013)

www.suchtschweiz.ch/ueber-uns/praevention/

BEGLEITKRANKHEITEN

Ruptured pseudo-aneurysm of a femoral artery in a drug abuser revealed by post-mortem CT angiography.
Michaud K, Grabherr S, Lesta MD, Augsburger M, Doenz F, Mangin P.
Int J Legal Med. 2012 Dec 12. [Epub ahead of print]
PMID: 23232543 [PubMed - as supplied by publisher]

link.springer.com/article/10.1007/s00414-012-0803-6/fulltext.html

Flavel SC, Koch JD, White JM, Todd G (2012) Illicit Stimulant Use in Humans Is Associated with a Long-Term Increase in Tremor. PLoS ONE 7(12): e52025. doi:10.1371/journal.pone.0052025

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0052025

Rates of undiagnosed attention deficit hyperactivity disorder in London drug and alcohol detoxification units.
Huntley Z, Maltezos S, Williams C, Morinan A, Hammon A, Ball D, Marshall EJ, Keaney F, Young S, Bolton P, Glaser K, Howe-Forbes R, Kuntsi J, Xenitidis K, Murphy D, J Asherson P.
BMC Psychiatry. 2012 Dec 6;12:223. doi: 10.1186/1471-244X-12-223.
PMID: 23216993 [PubMed - in process]

www.biomedcentral.com/1471-244X/12/223

Injection Anthrax - a New Outbreak in Heroin Users.
Grunow R, Verbeek L, Jacob D, Holzmann T, Birkenfeld G, Wiens D, von Eichel-Streiber L, Grass G, Reischl U.
Dtsch Arztebl Int. 2012 Dec;109(49):843-8. doi: 10.3238/arztebl.2012.0843. Epub 2012 Dec 7.
PMID: 23267409 [PubMed - in process

www.aerzteblatt.de/int/archive/article

Substance Abuse and Rehabilitation
Integrating substance abuse care with community diabetes care: implications for research and clinical practice
Ghitza UE, Wu LT, Tai B
Published Date January 2013 Volume 2013:4 Pages 3 - 10
DOI: dx.doi.org/10.2147/SAR.S39982

www.dovepress.com/articles.php

S3-Leitlinie Diagnostik des Fetalen Alkoholsyndroms
LANGFASSUNG
AWMF-Registernr.: 022-025
Autoren: Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam Landgraf, Prof. Dr. med. Florian Heinen
2012

drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Downloads/S3_Leitlinie_Diagnostik_FAS_Langfassung.pdf

Strong Dose-Dependent Effect With Meth and Psychosis. (Medscape Medical News, 16.01.2013)

www.medscape.com/viewarticle/777741

Consider Cannabis as Cause of Stroke in Younger Patients. (Medscape Medical News, 22.01.2013)

www.medscape.com/viewarticle/777950

21st-Century Hazards of Smoking and Benefits of Cessation in the United States
Prabhat Jha, M.D., Chinthanie Ramasundarahettige, M.Sc., Victoria Landsman, Ph.D., Brian Rostron, Ph.D., Michael Thun, M.D., Robert N. Anderson, Ph.D., Tim McAfee, M.D., and Richard Peto, F.R.S.
N Engl J Med 2013; 368:341-350January 24, 2013DOI: 10.1056/NEJMsa1211128
Abstract

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMsa1211128

QT-Intervall: Unterschiedliche Auswirkungen von Antidepressiva
Nicht alle Antidepressiva führen zu einer Verlängerung des QT-Intervalls, die das Risiko lebensgefährlicher ventrikulärer Arrhythmien birgt. Eine Analyse von US-Versichertendaten im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2013; 346: f288) zeigt, dass die meisten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) unbedenklich sind. (aerzteblatt.de, 30.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53247

ADHS: Kinderpsychiater werfen Barmer GEK Stigmatisierung vor
Als "scheinheilig" hat der Vorsitzende des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (bkjpp), Maik Herberhold, die Schlussfolgerungen der Barmer GEK in ihrem neuen sogenannten Arztreport bezeichnet. Darin beklagt die Kasse eine Zunahme der Diagnosen des Aufmerksamkeitsdefizits/Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) und sieht eine Schuld daran bei Eltern, Lehrern und Ärzten. (aerzteblatt.de, 30.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53239

USA. ED Visits Linked to ADHD Meds Double. (Medscape Medical News, 25.01.2013)

www.medscape.com/viewarticle/778224

Folgen von Zigaretten-Rauchen im Gehirn sind lang anhaltend
Eine Gruppe von Berner und Zürcher Forschenden hat die Auswirkungen von Tabakkonsum auf das menschliche Gehirn untersucht und konnte aufzeigen, dass die Auswirkungen von Nikotin stärker als bisher angenommen sind und länger anhalten. Die Erkenntnisse könnten bei der Entwicklung von neuen Medikamenten helfen. (Universität Bern, Schweiz, 19.12.1013)

www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2012/glutamatsystem/index_ger.html

TUBERKULOSE

USA. On Dec. 28, the U.S. Food and Drug Administration approved Sirturo (bedaquiline) as part of combination therapy to treat adults with multi-drug resistant pulmonary tuberculosis (TB) when other alternatives are not available. (FDA, 31.12.2012; AlJazeeraEnglish, 02.01.2012, Video, 02:09)

www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm333695.htm

www.youtube.com/watch

Ärzte ohne Grenzen begrüßt neues TB-Medikament
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat mit "Bedaquilin" (Sirturo®) das erste Tuberkulosemedikament seit 1963 zugelassen. Es dient als Kombinationspräparat bei der Behandlung von muliresistenter Lungen-TB bei Erwachsenen. (aerzteblatt.de, 03.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52899

DROGENTODESFÄLLE

Deutsche Sterbestatistik: Suff mit Todesfolge - besonders im Osten
Alkohol tötet jährlich 15.000 Deutsche. Menschen in Ostdeutschland führen statistisch gesehen die Todesopfer-Rangliste an. Ursachen sind ihre soziale Situation und die Folgen der DDR-Trinkkultur. Experten fordern eine radikale Erhöhung der Alkoholsteuer. (spiegel-online.de, 11.12.2012)

www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alkoholismus-hohe-zahl-von-alkoholtoten-im-osten-deutschlands-a-872173.html

Deutschland. Zahl der Drogentoten in diesem Jahr offenbar erneut rückläufig. (aerzteblatt.de, 27.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52848

USA. Drug Overdoses Top AIDS as Main Cause of Death in US Homeless. (Medscape Medical News, 16.01.2013)

www.medscape.com/viewarticle/777646

HEPATITIS

Hepatitis C: SVR verlängert das Leben
Ein anhaltendes virologisches Ansprechen (SVR) – ein Marker für die Ausheilung einer Hepatitis C unter einer antiviralen Therapie – geht mit einer deutlichen Reduktion der Sterblichkeit einher. Dies konnte jetzt in einer klinischen Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2012; 308: 2584-2593) gezeigt werden. (aerzteblatt.de, 27.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52851

Association of γ-glutamyltransferase (GGT) activity with treatment and clinical outcomes in chronic hepatitis C (HCV).
Everhart JE, Wright EC.
Hepatology. 2012 Dec 19. doi: 10.1002/hep.26203. [Epub ahead of print]
PMID: 23258530 [PubMed - as supplied by publisher
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23258530

The contributions of viral hepatitis and alcohol to liver-related deaths in opioid-dependent people.
Larney S, Randall D, Gibson A, Degenhardt L.
Drug Alcohol Depend. 2012 Dec 10. doi:pii: S0376-8716(12)00453-X. 10.1016/j.drugalcdep.2012.11.012. [Epub ahead of print]
PMID: 23237980 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23237980

The Silent Pandemic – Tackling HepatitisC with Policy Innovation. (The Economist Intelligence Unit and Janssen Pharmaceutica, 15.01.2013)

https://event.webcasts.com/viewer/event.jsp?ei=1011589

Target 'super-spreaders' to stop Hepatitis C
Each intravenous drug user contracting Hepatitis C is likely to infect around 20 other people with the virus, half of these transmissions occurring in the first two years after the user is first infected, a new study estimates. (Oxford University, UK, 01.02.2013)

www.ox.ac.uk/media/news_stories/2013/130201.html

HIV

Latent and Subclinical Tuberculosis in HIV Infected Patients
A Cross-sectional Study
Meaghan M Kall, Katherine M Coyne, Nigel J Garrett, Aileen E Boyd, Anthony T Ashcroft, Iain Reeves, Jane Anderson, Graham H Bothamley
BMC Infect Dis. 2012;12(7)

www.medscape.com/viewarticle/772109

Drachenblut zähmt Diarrhö bei HIV-Patienten
Ein pflanzliches Arzneimittel, das aus dem roten Harz des südamerikanischen "Drachenbaums" gewonnen wird, ist die erste evidenzbasierte Therapie der HIV-assoziierten Diarrhö, die eine lästige Nebenwirkung der antiretroviralen Therapie ist, und manche HIV-Patienten zur unzuverlässigen Einnahme der Medikamente veranlasst. Das Medikament wurde jetzt in den USA zugelassen. Die Einführung in Europa wird für dieses Jahr erwartet. (aerzteblatt.de, 02.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52892

Russland. New research reveals spike in HIV in Russia. (AlJazeeraEnglish, 03.01.2013, Video, 02:42)

www.youtube.com/watch

Indien. Understanding the association between injecting and sexual risk behaviors of injecting drug users in Manipur and Nagaland, India
Suohu K, Humtsoe C, Saggurti N, Sabarwal S, Mahapatra B, Kermode M
Harm Reduction Journal 2012, 9:40 (18 December 2012)

www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-9-40.pdf

Mantri CK, Pandhare Dash J, Mantri JV, Dash CCV (2012)
Cocaine Enhances HIV-1 Replication in CD4+ T Cells by Down-Regulating MiR-125b.
PLoS ONE 7(12): e51387.
doi:10.1371/journal.pone.0051387

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0051387

Suicidal ideation and HIV risk behaviors among a cohort of injecting drug users in New Delhi, India
Sarin E, Singh B, Samson L, Sweat M
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2013, 8:2 (15 January 2013)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-8-2.pdf

WHO, UNODC, UNAIDS technical guide for countries to set targets for universal access to HIV prevention, treatment and care for injecting drug users – 2012 revision.

www.who.int/hiv/pub/idu/targets_universal_access/en/index.html

HIV hatte uralte Vorläufer. (aerzteblatt.de, 25.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53188

WARD, C., AHMAD, S.. Screening for alcohol use disorders in HIV patients. Journal of the International AIDS Society, North America, 15, Nov. 2012.

www.jiasociety.org/index.php/jias/article/view/18160

SUBSTANZEN (verschiedene)

Drugs of dependence: The role of medical professionals
BMA – British Medical Association, Board of Science, January 2013

bma.org.uk/news-views-analysis/in-depth-drugs-of-dependence/full-report

Schweiz. Human Enhancement
Die SAMW (Schweizerische Akademie für Medizinische Wissenschaften) beschäftigt sich schon seit längerem mit medizinischen Interventionen, die sich nicht auf die Therapie von Krankheit, sondern auf die Veränderung oder Verbesserung nicht-pathologischer Merkmale richten ("Human Enhancement").
(...)

Die Broschüre "Medizin für Gesunde? Analysen und Empfehlungen zum Umgang mit Human Enhancement" fasst die Resultate von erstmals für die Schweiz durchgeführten empirischen Untersuchungen zusammen und diskutiert zentrale Aspekte wie die Abgrenzung zwischen Therapie und Enhancement oder die Rolle der Ärzteschaft. Im letzten Kapitel finden sich die Empfehlungen der Arbeitsgruppe nach Abschluss ihrer vierjährigen Tätigkeit.

www.samw.ch/de/Ethik/Human-Enhancement.html

Rumänien. Legally wasted, officially lost: Romania struggles with the designer drug phenomenon
Legal highs have entered and reshaped recreational drug markets throughout Europe, confusing policy makers, law enforcers and users alike. In one Eastern-European country, injecting drug users have radically changed their habits. (drogriporter.hu, 09.01.2013)

drogriporter.hu/en/node/2266

Schlafmittel: FDA halbiert Dosis von Zolpidem für Frauen
Pharmakokinetische Studien, die für Frauen eine verzögerte Elimination von Zolpidem ergeben haben, veranlassen die US-Arzneibehörde FDA die Dosis des auch in Europa meistverordneten Schlafmittels zu halbieren. (aerzteblatt.de, 10.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52983

Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies
Annual Report, Bulletin Winter 2013

www.maps.org/media/bulletin/2012_annual_report/

Psilocybin as Medicine: An Update from The Heffter Research Institute
DAVID E. NICHOLS, PH.D.
Annual Report, Bulletin Winter 2013

www.maps.org/news-letters/v22n3/v22n3_40-41.pdf

Großbritannien. Addiction to Medicines Consensus Statement
Royal College of Psychiatrists u.a., UK January 2013

www.rcgp.org.uk/news/2013/january/~/media/Files/News/RCGP-Addiction-to-Medicine-consensus-statement.ashx

Storm in a Coffee Cup
Caffeine Modifies Brain Activation to Social Signals of Threat
Jessica E. Smith, Andrew D. Lawrence, Ana Diukova, Richard G. Wise, Peter J. Rogers
Soc Cogn Affect Neurosci. 2012;7(7):831-840.

www.medscape.com/viewarticle/775710

Lippstädter Benzo-Check
Der "Lippstädter Benzo-Check" dient als Orientierung, ob und wie ausgeprägt mögliche unerwünschte Wirkungen bereits aufgetreten sind. (2011)

www.lwl.org/klinik_warstein_bilder/pdf/BenzoCheck.pdf

Großbritannien. Khat: A review of its potential harms to the individual and communities in the UK (Home Office, 2013)

www.homeoffice.gov.uk/publications/agencies-public-bodies/acmd1/ACMD-khat-report-2013

Großbritannien. New Lifeline guides to 'legal highs'. (lifeline, UK, 2013)

www.exchangesupplies.org/shopdisp_LH2.php

ALKOHOL (siehe auch DROGENPOLITIK – ALKOHOL)

Attachment style, anxiety coping, and personality-styles in withdrawn alcohol addicted inpatients
Dirk Wedekind, Borwin Bandelow, Soren Heitmann, Ursula Havemann-Reinecke, Kirsten R Engel and Gerald Huether
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2013, 8:1 doi:10.1186/1747-597X-8-1
Published: 10 January 2013

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-8-1.pdf

Behavioral Couples Therapy When Both Partners Have a Current Alcohol Use Disorder.
Schumm JA, O'Farrell TJ, Andreas JB.
Alcohol Treat Q. 2012 Jan 1;30(4):407-421. Epub 2012 Oct 12.
PMID: 23264718 [PubMed

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3524982/

A Dutch panel study on the relation between structure of everyday life, daily hassles, and alcohol consumption.
Crutzen R, Knibbe RA.
BMC Public Health. 2012 Dec 11;12:1068. doi: 10.1186/1471-2458-12-1068.
PMID: 23231767 [PubMed - in process]

www.biomedcentral.com/1471-2458/12/1068

Leipzig. Neues Gen für Alkoholismus entdeckt
Menschen mit einer genetischen Veranlagung zu erhöhtem Alkoholkonsum neigen gerade unter Stress zu einem exzessiven Missbrauch. Die molekularen Ursachen dieser Form von Abhängigkeit sind Gegenstand intensiver Forschung. Betroffenen Personen könnte mit einem einfachen Eingriff in den Proteinstoffwechsel geholfen werden. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Berliner Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie in einer Gemeinschaftsarbeit gekommen, die jüngst im Fachjournal PLOS ONE veröffentlicht wurde. (Universität Leipzig, 18.01.2013)

idw-online.de/de/news515511

Maul B, Becker M, Gembardt F, Becker A, Schultheiss H-P, et al. (2012) Genetic Deficiency in Neprilysin or Its Pharmacological Inhibition Initiate Excessive Stress-Induced Alcohol Consumption in Mice. PLoS ONE 7(11): e50187. doi:10.1371/journal.pone.0050187

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0050187

Russland. Tödliche Sucht: Russen und der Alkohol. (spiegel TV, 27.01.2013, Video, 13:45)

www.youtube.com/watch

Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence
Informing you of the latest clinically relevant research on alcohol, illicit drugs, and health. (NIDA – NIAAA - Boston University, USA, Current Issue: November–December 2012, Januar 2013)

www.bu.edu/aodhealth/index.html

 

AMPHETAMINE

Crystal auf dem Vormarsch?
Die Nachrichten klingen dramatisch. Von einer "Horror-Droge" ist die Rede und von einer neuen "Welle", die über die Bundesrepublik rollt. Gemeint ist die Droge Methamphetamin, die auch unter dem Szenenamen Crystal bekannt ist. Was ist dran an der Berichterstattung und wie gefährlich ist die Droge wirklich? (drugcom.de, Topthema Januar 2013)

www.drugcom.de/topthema/

China. How methamphetamines replaced heroin as china's new drug of choice
Smuggled in from Burma and North Korea, meth is flooding Chinese mean streets. (Worldcrunch & Le Monde, USA, 08.01.2013)

www.worldcrunch.com/culture-society/how-methamphetamines-replaced-heroin-as-china-039-s-new-drug-of-choice/china-drugs-methamphetamine-crystal-meth-ice/c3s10326/

High-risk drug practices tighten grip on London gay scene
Tony Kirby,Michelle Thornber-Dunwell
The Lancet - 12 January 2013 ( Vol. 381, Issue 9861, Pages 101-102 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(13)60032-X

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(13)60032-X/fulltext

Efficacy of lisdexamfetamine dimesylate in adults with attention-deficit/hyperactivity disorder previously treated with amphetamines: analyses from a randomized, double-blind, multicenter, placebo-controlled titration study.
Babcock T, Dirks B, Adeyi B, Scheckner B.
BMC Pharmacol Toxicol. 2012 Dec 19;13(1):18. [Epub ahead of print]
PMID: 23254273 [PubMed - as supplied by publisher]

www.biomedcentral.com/content/pdf/2050-6511-13-18.pdf

Amphetamine-induced psychosis - a separate diagnostic entity or primary psychosis triggered in the vulnerable?
Bramness JG, Gundersen OH, Guterstam J, Rognli EB, Konstenius M, Løberg EM, Medhus S, Tanum L, Franck J.
BMC Psychiatry. 2012 Dec 5;12(1):221. [Epub ahead of print]
PMID: 23216941 [PubMed - as supplied by publisher]

www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-244X-12-221.pdf

Symptomatological features of patients with and without Ecstasy use during their first psychotic episode.
Rugani F, Bacciardi S, Rovai L, Pacini M, Maremmani AG, Deltito J, Dell'osso L, Maremmani I.
Int J Environ Res Public Health. 2012 Jul;9(7):2283-92. doi: 10.3390/ijerph9072283. Epub 2012 Jun 27.
PMID: 22851941 [PubMed - indexed for MEDLINE]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3407902/

 

CANNABIS

An evaluation of web-based clinical practice guidelines for managing problems associated with cannabis use.
Norberg MM, Turner MW, Rooke SE, Langton JM, Gates PJ.
J Med Internet Res. 2012 Dec 7;14(6):e169. doi: 10.2196/jmir.2319.
PMID: 23249447 [PubMed - in process]

www.jmir.org/2012/6/e169/

Cannabiskonsumenten weisen nach einer großen Studie ein erniedrigtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes auf. (IACM-Nachrichten vom 29.12.2012)

www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Rajavashisth TB, Shaheen M, Norris KC, et al. Decreased prevalence of diabetes in marijuana users: cross-sectional data from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) III. BMJ Open 2012;2:e000494. doi:10.1136/bmjopen-2011-000494

bmjopen.bmj.com/content/2/1/e000494.long

"Schon die Tora kennt Cannabis"
Yosef Needleman über Marihuana, Chassiden und die jüdische Tradition. (Jüdische Allgemeine, 20.12.2012)

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14769

Two Sides of the Same Coin: Cannabis Dependence and Mental Health Problems in Help-Seeking Adolescent and Young Adult Outpatients.
Norberg MM, Battisti RA, Copeland J, Hermens DF, Hickie IB.
Int J Ment Health Addict. 2012 Dec;10(6):818-828. Epub 2012 Mar 28.
PMID: 23243411 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3519979/

Pot smokers might not turn into dopes after all
Revisiting data casts doubts on link between heavy cannabis use and declining IQ.
Cannabis rots your brain — or does it? Last year, a paper published in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)1 suggested that people who used cannabis heavily as teenagers saw their IQs fall by middle age. But a study published today — also in PNAS — says that factors unrelated to cannabis use are to blame for the effect. Nature explores the competing claims. (Nature News, 14.01.2013)

www.nature.com/news/pot-smokers-might-not-turn-into-dopes-after-all-1.12207

Cannabis macht dumm - oder doch nicht?
Eine Studie aus Neuseeland hat im vergangenen Sommer für medialen Wirbel gesorgt. Demnach soll der frühe Einstieg in das regelmäßige Kiffen bis zu acht IQ-Punkte kosten. Ein norwegischer Forscher hat sich die Daten ein zweites Mal angeschaut und will methodische Mängel entdeckt haben. Der Einfluss des familiären Hintergrunds sei zu wenig berücksichtigt worden. Cannabis sei vermutlich nur eine Begleiterscheinung, aber keine Erklärung für die IQ-Entwicklung. (drugcom.de, Topthema Februar 2013

www.drugcom.de/topthema/

Stronger evidence is needed before accepting that cannabis plays an important role in the aetiology of schizophrenia in the population
Suzanne H. Gage, Stanley Zammit and Matthew Hickman
F1000 Medicine Reports 2013, 5:2 (doi:10.3410/M5-2)

f1000.com/prime/reports/m/5/2/pdf

Substance Abuse and Rehabilitation
The effect of cannabis use on memory function: an update
Schoeler T, Bhattacharyya S
Published Date January 2013 Volume 2013:4 Pages 11 - 27
DOI: dx.doi.org/10.2147/SAR.S25869

www.dovepress.com/articles.php

 

CANNABIS ALS MEDIZIN

Addiction Research & Theory
Cannabis as a substitute for alcohol and other drugs: A dispensary-based survey of substitution effect in Canadian medical cannabis patients
Philippe Lucas, Amanda Reiman, Mitch Earleywine, Stephanie K. McGowan, Megan Oleson, Michael P. Coward, and Brian Thomas
(doi: 10.3109/16066359.2012.733465)
Abstract

informahealthcare.com/doi/abs/10.3109/16066359.2012.733465

Israel. Studying Marijuana and its Loftier Purpose
Among the rows of plants growing at a government-approved medical marijuanafarm in the Galilee hills in northern Israel, one strain is said to have the strongest psychoactive effect of any cannabis in the world. (New York Times, USA, 01.01.2013)

www.nytimes.com/2013/01/02/world/middleeast/new-insights-on-marijuana-in-israel-where-its-illegal.html

Cannabis macht Schmerzen (nicht immer) erträglicher
Im Gegensatz zu Opiaten kann THC, der psychoaktive Bestandteil der Cannabis-Droge, den Schmerz nicht wirklich abstellen. Er wird von den Konsumenten nur als weniger störend empfunden. Hirnforscher zeigen in Pain (2012; doi: 10.1016/j.pain­.2012.09.017) auch, warum THC diese Wirkung nicht bei allen Patienten erzielt. (aerzteblatt.de, 27.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52859

Erfurt. Streitbare Cannabis-Patientin wird geehrt
Am 09. Januar bekommt Ute Köhler die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die hohe Auszeichnung, die Bundespräsident Gauck bereits unterzeichnet hat, wird ihr am 09. Januar in Erfurt überreicht. (Evangelische Kirche Gera, 02.01.2013)

www.dtoday.de/regionen/mein-today/kirchen_artikel,-Streitbare-Cannabis-Patientin-wird-geehrt-_arid,217025.html

Ute Köhler im Interview. (mdr, 03.01.2013, Video, 03:20)

www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video98112_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

105 MEDICAL STUDIES INVOLVING CANNABIS AND CANNABIS EXTRACTS, ON PROCON.ORG
MedicalMarijuana.ProCon.org, part of the ProCon.org family, is an in-depth web site presenting information and views from a variety of perspectives on the medical marijuana issue.

medicalmarijuana.procon.org/view.resource.php

Medical Benefits of Marijuana Still Hazy: US Court. (Medscape Medical News, 22.01.2013)

www.medscape.com/viewarticle/777973

Das RK, Kamboj SK, Ramadas M, Yogan K, Gupta V, Redman E, Curran HV, Morgan CJ. Cannabidiol enhances consolidation of explicit fear extinction in humans. Psychopharmacology (Berl), 10. Januar 2013 [im Druck]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23307069

Tschechien: Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt
Das tschechische Parlament hat gestern eine Legalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken beschlossen. Die Droge darf der Entscheidung zufolge von Ärzten verschrieben werden, um schwere Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder multiple Sklerose zu behandeln. (aerzteblatt.de, 31.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53260

 

KOKA / KOKAIN

Glossar Kokainbehandlung: Das Glossar zur Behandlung von Kokainabhängigkeit und Kokainmissbrauch für Fachpersonen liegt in einer überarbeiteten Fassung vor. (Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich, 03.12.2012)

www.kokainbehandlung.ch

 

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Rauchstopp baut Stress ab
Eine britische Studie macht allen Menschen Mut, die die täglichen Zigaretten brauchen, um ihre Nervosität zu bekämpfen. Ein erfolgreicher Rauchstopp besserte das psychische Gleichgewicht – allerdings nur, wenn der Versuch erfolgreich war. (aerzteblatt.de, 03.01.2013)

www.aerzteblatt.de/blog/52906

NICOTINIC RECEPTORS IN ADDICTION PATHWAYS
Frances M. Leslie, Celina Y. Mojica, Daisy D. Reynaga
Molecular Pharmacology Fast Forward. Published on December 17, 2012 doi:10.1124/mol.112.083659

molpharm.aspetjournals.org/content/early/2012/12/17/mol.112.083659.long

Cigarette Smoking Linked to Early Use (and Liking) of Cannabis. (NIH, USA, Januar 2013)

www.drugabuse.gov/news-events/latest-science/cigarette-smoking-linked-to-early-use-liking-cannabis

 

OPIATE / OPIOIDE

Warum Morphium den Schmerz verstärken kann
Kanadische Forscher haben möglicherweise die Ursache der Opiod-induzierten Hyperalgesie entdeckt. Ihre Studie in Nature Neuroscience (2013; doi: 10.1038/nn.3295) zeigt eine klare Abgrenzung von der Opioid-Toleranz. (aerzteblatt.de, 07.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52936

Morphine- and buprenorphine-induced analgesia and antihyperalgesia in a human inflammatory pain model: a double-blind, randomized, placebo-controlled, five-arm crossover study
Journal of Pain Research
Ravn P, Secher EL, Skram U, Therkildsen T, Christrup LL, Werner MU
Published Date January 2013 Volume 2013:6 Pages 23 - 38
DOI: dx.doi.org/10.2147/JPR.S36827

www.dovepress.com/articles.php

Estland. Why Europe's Healthiest Economy Has Its Worst Drug Problem
Estonia has the highest number of per capita drug fatalities anywhere in Europe. The reason is fentanyl. (Time, 21.01.2013)

world.time.com/2013/01/21/why-europes-healthiest-economy-has-its-worst-drug-problem/

Köln. Opioidverordnungen nehmen zu
In Deutschland werden immer mehr Opioide zur Schmerzbehandlung verschrieben. Zu dieser Erkenntnis gelangen Ingrid Schubert, Peter Ihle, und Rainer Sabatowski im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 45-51). Die Autoren hatten eine Studie durchgeführt, die auf einer Versichertenstichprobe der AOK Hessen/KV Hessen beruhte. (aerzteblatt.de, 28.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53197

Zunahme der Opioidverordnungen in Deutschland zwischen 2000 und 2010: Eine Studie auf der Basis von Krankenkassendaten
Increase in opiate prescription in Germany between 2000 and 2010—a study based on insurance data
Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 45-51; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0045
Schubert, Ingrid; Ihle, Peter; Sabatowski, Rainer

www.aerzteblatt.de/archiv/134113

Russland. Kampf gegen Krokodil: Russlands neue Todesdroge. (N24, 27.02.2012, Video, 45:18)

www.youtube.com/watch
www.n24.de/news/newsitem_7703501.html

Schweiz. Neuer Drogenentzug im Berner Oberland
Der israelische Arzt André Waismann hilft im Spital Interlaken Heroinsüchtigen. Ein Pilotprojekt verlief trotz anfänglicher Skepsis überzeugend. Dennoch wird Widerstand von Suchtexperten erwartet. (Tagesanzeiger, Schweiz, 06.01.2013)

www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Neuer-Drogenentzug-im-Berner-Oberland/story/19747056

Ultra-rapid opiate detoxification followed by nine months of naltrexone maintenance therapy in Iran.
Naderi-Heiden A., Naderi A., Naderi M.M. et al. Pharmacopsychiatry: 2010, 43(4), p. 130–137.

Further evidence from Iran that rapid withdrawal from opioids under anaesthesia followed by the opioid-blocking drug naltrexone can work for highly motivated caseloads with copious 'recovery capital'. For others this expensive and when not adequately controlled, potentially risky procedure generally ends in overdose-threatening relapse.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Can patients receiving opioid maintenance therapy safely drive? A systematic review of epidemiological and experimental studies on driving ability with a focus on concomitant methadone or buprenorphine administration.
Strand MC, Fjeld B, Arnestad M, Mørland J.
Traffic Inj Prev. 2013;14(1):26-38. doi: 10.1080/15389588.2012.689451.
PMID: 23259516 [PubMed - in process]
Abstract

www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15389588.2012.689451

Journal of Addiction, Volume 2013 (2013), Article ID 753409
Clinical Study
Evaluation of a Low-Threshold/High-Tolerance Methadone Maintenance Treatment Clinic in Saint John, New Brunswick, Canada: One Year Retention Rate and Illicit Drug Use
Timothy K. S. Christie, Alli Murugesan, Dana Manzer, Michael V. O'Shaughnessey, and Duncan Webster

www.hindawi.com/journals/jadd/2013/753409/43361857/

Witten INNENSTADT. Café für Drogenabhängige - Haus im Park zieht positive Jahresbilanz
Das "Haus im Park" (HIP) im Lutherpark ist für die drogenabhängigen Menschen in der Ruhrstadt eine feste Institution geworden. Das kleine Kontakt-Café steht allen offen. Die Besucherzahlen bleiben konstant. Nur ein Problem trübt die gute Jahresbilanz. (ruhrnachrichten.de, 21.12.2012)

www.ruhrnachrichten.de/lokales/witten/Haus-im-Park-zieht-positive-Jahresbilanz;art939,1860410

CME. Urine Drug Testing in Clinical Practice: The Art and Science of Patient Care
Douglas L. Gourlay, MD, FRCPC, FASAM; Howard A. Heit, MD, FACP, FASAM; Yale H. Caplan, PhD, D-ABFT; from Johns Hopkins University School of Medicine. 2012 (Ed 5); 24 pp

www.pharmacomgroup.com/udt/udt5.pdf

Saarland. Methadon-Programme weniger genutzt
Die Zahl der Drogenabhängigen im Saarland, die an einem Methadon-Substituierungsprogramm teilnehmen, ist im Jahr 2012 zurückgegangen. Daneben ist die Abgabe von Diamorphin, einem künstlichen Heroin, an Schwerstabhängige vom Gesundheitsministerium abgelehnt worden. (Saarländischer Rundfunk, 30.12.2012)

www.sr-online.de/sronline/nachrichten/panorama/drogenprogramme_saarland_2012_bilanz100.html

Österreich. 35 Jahre Substitutionsbehandlung in Österreich
Rückblick und Perspektiven. (drogensubstitution.at, 2013, o.D.)

www.drogensubstitution.at/news/detail/artikel/35-jahre-substitutionsbehandlung-in-oesterreich.htm

Liver Toxicity Fears With Buprenorphine, Methadone Allayed. (Medscape Medical News, 14.12.2012)

www.medscape.com/viewarticle/776221

Kanada. Maiden voyage for Halifax's mobile methadone clinic. (CBC, Kanada, 15.01.2013)

www.cbc.ca/news/canada/nova-scotia/story/2013/01/15/ns-methadone-direction-180-mobile.html

Wilhelmshaven. Methadon-Versorgung sichergestellt
Matthias Abelmann hat in Wilhelmshaven nach langem Ringen Praxisräume eröffnet, in der Suchtkranke den Ersatzstoff Methadon erhalten. Der Arzt hofft auf Hilfe durch weitere Mediziner. (wz-online.de. 16.01.2013)

www.wzonline.de/nachrichten/uebersicht/topthemen-aus-wilhelmshaven-und-friesland/article/methadon-versorgung-sichergestellt.html

USA. National Association of State Alcohol and Drug Abuse Directors, Inc.
Consensus Statement on the Use of Medications in Treatment of Substance Use Disorders. (NASADAD, 13.01.2013)

nasadad.org/wp-content/uploads/2013/01/13-January-15-NASADAD-Statement-on-MAT.pdf

Tirol/Österreich. "Ein Tropfen auf den heißen Stein"
In Tirol kommt Bewegung in die Behandlung suchtkranker Menschen. Mit dem Mitte 2012 verabschiedeten neuen Suchtkonzept und einer weiteren, kürzlich in Hall in Tirol eröffneten Drogenambulanz versucht man im Westen der verheerenden Versorgungssituation entgegenzusteuern. Karl Nemec, seit über 30 Jahren in der Sucht- und Substitutionsbehandlung tätig, ist ein Kenner der Tiroler Szene und vehementer Kämpfer für die Verbesserung der Betreuungs- und Behandlungssituation von Drogenkranken. Der Allgemeinmediziner beschreibt im Gespräch mit der Plattform drogensubstitution.at die aktuelle Situation in Tirol: Er freut sich über die Etablierung der neuen Anlaufstelle in Hall, sieht Hoffnung für die Substitutionstherapie im ärztlichen Nachwuchs und ärgert sich über unqualifizierte Querschläge aus der Politik. (drogensubstitution.at, Januar 2013)

www.drogensubstitution.at/expertenmeinung/ein-tropfen-auf-den-heissen-stein.htm

Bramsche. Enttäuscht von Vorurteilen
Arzt Gerhard Schwindt sucht in Bramsche neue Räume für Abgabe von Methadon an Patienten
Seit fünf Jahren vergibt der Arzt Gerhard Schwindt in Bramsche Ersatzmittel wie Methadon an Patienten, die sich aus ihrer Drogenabhängigkeit befreien wollen. Jetzt steht das Angebot auf der Kippe: Schwindts Mietvertrag läuft Ende März aus, die Suche nach neuen Räumlichkeiten gestaltet sich schwierig. (Neue Osnabrücker Zeitung, 24.01.2013)

www.noz.de/lokales/69130483/arzt-gerhard-schwindt-sucht-in-bramsche-neue-raeume-fuer-abgabe-von-methadon-an-patienten

Evaluation of a pilot medication-assisted therapy program in Kazakhstan: successes, challenges, and opportunities for scaleup.
Boltaev AA, Deryabina AP, Kusainov A, Howard AA.
Adv Prev Med. 2012;2012:308793. doi: 10.1155/2012/308793. Epub 2012 Dec 10.
PMID: 23289082 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3529415/

Düsseldorf. Stadt plant Schließung der Methadon-Ambulanzen
Methadon-Therapie soll es bald fast ausschließlich in Arztpraxen geben. Die SPD kritisiert das.
Die Stadt will die Methadon-Ambulanz in Benrath schließen, das Angebot der Ambulanz beim Gesundheitsamt in Flingern soll drastisch reduziert und damit praktisch auf Null gefahren werden. Entsprechende Pläne wurden bereits rathausintern angekündigt. (derwesten.de, 30.01.2013)

www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/stadt-plant-schliessung-der-methadon-ambulanzen-id7538681.html

 

SUBSTITUTION UND KINDESWOHL

Großbritannien. Mother put methadone in child's beaker for safekeeping, court hears
Sally Dent and partner deny manslaughter of two-year-old Riley Pettipierre who died after swallowing drug. (The Guardian, UK, 15.01.2013)

www.guardian.co.uk/uk/2013/jan/11/mother-methadone-child-beaker-court

Großbritannien. Methadone beaker parents guilty of manslaughter
The parents of a toddler who died after drinking methadone have been found guilty of his manslaughter. BBC News, 18.01.2013)

www.bbc.co.uk/news/uk-england-derbyshire-21064982

Hamburg. Fall Chantal - Kinder in Suchtfamilien
"Am Vortag des ersten Todestages von Chantal weist die Deutsche Kinderhilfe auf Defizite im Kinderschutz hin und fordert bundeseinheitliche Qualitätsstandards im Umgang mit drogenabhängigen und substituierten (Pflege-)Eltern sowie die dahingehende Überprüfung der Take-Home-Vergabepraxis."

Die Deutsche Kinderhilfe beruft sich auf ein Positionspapier des GVS – Gesamtverband Suchtkrankenhilfe:
"Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) setzt sich mit seinem Positionspapier dafür ein, dass folgende Minimal-Standards im Rahmen der Substitutionsbehandlung von Eltern oder werdenden Eltern mit Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit flächendeckend umgesetzt werden:

Deutliche Erhöhung der Standards der Beigebrauchskontrollen bei substituierten Eltern, die Verantwortung für Kinder ausüben.
Take-Home-Vergabe nur dann, wenn keine Kinder im Haushalt leben oder nach Absprache mit dem Jugendamt (...)".
(Deutsche Kinderhilfe, 15.01.2013)

https://www.kinderhilfe.de/blog/artikel/fall-chantal-kinder-in-suchtfamilien/

Hamburg. Fall Chantal: Vergabe von Methadon gehört auf Prüfstand
Eigentliche Todesursache des Mädchens wurde zu wenig hinterfragt. (Die Welt, 21.01.2013)

www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article112932507/Fall-Chantal-Vergabe-von-Methadon-gehoert-auf-Pruefstand.html

Deutsche Kinderhilfe: Unterstützende Unternehmen und Unternehmensverbände: Advice Partners (Inernetadresse: prgs.de - siehe dgs-info vom 19.12.2012 - ist die Unternehmensberatungsfirma, die als Autor in den Erläuterungen des DSÄ zur BtMVV-Änderung in der word-Datei genannt wird).

https://www.kinderhilfe.de/

www.advicepartners.de

dgs-info extra vom 19.12.2012 - "Geht es wirklich um Patienten oder um Profit?"

www.dgsuchtmedizin.de/newsletter/fruehere-ausgaben/dgs-info-extra-vom-19122012-geht-es-wirklich-um-patienten-oder-um-profit/

GVS – Gesamtverband Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., Projekt Elternschaft und Sucht – "mit freundlicher Unterstützung" von Reckitt Benckiser (untere Leiste der Homepage).

www.eltern-sucht.de

GVS Positionspapier (Juni 2012) "Im Interesse der Kinder… eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln "

www.eltern-sucht.de/im-interesse-der-kinder/

Notes from the field: emergency department visits and hospitalizations for buprenorphine ingestion by children - United States, 2010-2011.
Centers for Disease Control and Prevention (CDC).
MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2013 Jan 25;62:56.
PMID: 23344700 [PubMed - in process]

www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm6203a5.htm

Baden-Württemberg. Arzt und Kinderschutz
Ein Jahr Bundeskinderschutzgesetz
LANDESÄRZTEKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG MIT DEN BEZIRKSÄRZTEKAMMERN, Stand: Dezember 2012

www.aerztekammer-bw.de/news/2012/2012_12/schweigepflicht_kinderschutz/publikation.pdf

 

BUPRENORPHIN

Intravenous buprenorphine and norbuprenorphine pharmacokinetics in humans.
Huestis MA, Cone EJ, Pirnay SO, Umbricht A, Preston KL.
Drug Alcohol Depend. 2012 Dec 13. doi:pii: S0376-8716(12)00455-3. 10.1016/j.drugalcdep.2012.11.014. [Epub ahead of print]
PMID: 23246635 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0376871612004553

USA. Benzodiazepines Plus Buprenorphine Linked to ED Visits. (Medscape Medical News, 31.12.2012)

www.medscape.com/viewarticle/776890

USA. Probuphine(R) Receives FDA Priority Review Designation for Adult Patients With Opioid Dependence (Titan Pharmaceuticals, Inc.13.01.2013)

www.equities.com/news/headline-story

A randomised controlled trial of sublingual buprenorphine-naloxone film versus tablets in the management of opioid dependence.
Lintzeris N, Leung SY, Dunlop AJ, Larance B, White N, Rivas GR, Holland RM, Degenhardt L, Muhleisen P, Hurley M, Ali R.
Drug Alcohol Depend. 2013 Jan 11. doi:pii: S0376-8716(12)00485-1. 10.1016/j.drugalcdep.2012.12.009. [Epub ahead of print]
PMID: 23317685 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23317685

Safety, Effectiveness and Tolerance of Buprenorphine-Naloxone in the Treatment of Opioid Dependence: Results from a Nationwide Non-Interventional Study in Routine Care.
Apelt SM, Scherbaum N, Gölz J, Backmund M, Soyka M.
Pharmacopsychiatry. 2013 Jan 4. [Epub ahead of print]
PMID: 23293011 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23293011

 

DIAMORPHIN

Berlin. Diamorphinbehandlung: Drogenbeauftragte erfolgreich bei Änderungen der Anforderungen an die diamorphingestützte Behandlung für Schwerstabhängige. (Homepage der Drogenbeauftragten, 17.01.2013)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2013-01/gba-aenderungen.html

Berlin. Gemeinsamer Bundesausschuss will Diamorphin-Behandlung vereinfachen (aerzteblatt.de, 17.01.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53075

JES. Bundesverband begrüßt neue GBA-Richtlinie zur Substitutionsbehandlung mit Heroin. (JES-Bundesverband, PM, 17.01.2013)

www.jes-bundesverband.de/uploads/media/JES_PM_Diamorphin_17_01_2013.pdf

Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt Fortschritt bei Substitutionsbehandlung mit pharmazeutischem Heroin. (dah, 17.01.2013)

www.aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/deutsche-aids-hilfe-begruesst-fortschritt-bei-substitutionsbehandlung-mit-pharma

Stuttgart. Abhängige sollen leichter an Heroin vom Arzt kommen
(SWR Fernsehen in Baden-Württemberg, 24.01.2013, 21.45 Uhr, Video, 01:51)

www.swr.de/landesschau-aktuell-bw/-/id=98428/did=10904702/pv=video/nid=98428/y9du6h/

Stuttgart. ANLAUFSTELLE FÜR SCHWERSTABHÄNGIGE - Weg frei für Suchtmedizinische Praxis
Die Stadt Stuttgart baut ein Gebäude in der Kriegsbergstraße 40 zur Anlaufstelle für Schwerstabhängige um, die dort mit Diamorphin behandelt werden. (tagblatt.de, 29.01.2013)

www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/stuttgart-ueberregionale-nachrichten_artikel,-Weg-frei-fuer-Suchtmedizinische-Praxis-_arid,202223.html

 

METHADON

Evaluation of QTc interval in Iranian causalities (Janbazan) of Iran-Iraq war receiving maintenance methadone treatment.
Esfahani MA, Vosughi AA, Fatehi MH, Shahsanaee A, Teimuri A.
J Res Med Sci. 2012 Mar;17(3):264-8.
PMID: 23267379 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23267379

Tran BX, Ohinmaa A, Mills S, Duong AT, Nguyen LT, et al. (2012) Multilevel Predictors of Concurrent Opioid Use during Methadone Maintenance Treatment among Drug Users with HIV/AIDS. PLoS ONE 7(12): e51569. doi:10.1371/journal.pone.0051569

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0051569

Methadone maintenance therapy in Vietnam: an overview and scaling-up plan.
Nguyen TT, Nguyen LT, Pham MD, Vu HH, Mulvey KP.
Adv Prev Med. 2012;2012:732484. doi: 10.1155/2012/732484. Epub 2012 Nov 25.
PMID: 23227351 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3512212/

Sexual Dysfunction in Male Crystalline Heroin Dependents before and after MMT: A Pilot Study.
Babakhanian M, Alam Mehrjerdi Z, Shenaiy Y.
Arch Iran Med. 2012 Dec;15(12):751-5. doi: 0121512/AIM.006.
PMID: 23199246 [PubMed - in process]

www.ams.ac.ir/AIM/NEWPUB/12/15/12/006.pdf

Effective Risk Management Strategies in Outpatient Methadone Treatment – Trainer's Manual and PowerPoint Slides. (atforum.com, USA, 01.02.2013; Anmeldung mit Wohnsitz in den USA erforderlich, dieser wird aber nicht geprüft)

atforum.com/news/2013/02/effective-risk-management-strategies-in-outpatient-methadone-treatment-trainers-manual-and-powerpoint-slides/
ireta.org/riskmanagementcurriculum

GENDER

Journal of Addiction, Volume 2013 (2013), Article ID 591521, 6
Therapist's Gender and Gender Roles: Impact on Attitudes toward Clients in Substance Abuse Treatment
Tytti Artkoski and Pekka Saarnio

www.hindawi.com/journals/jadd/2013/591521/cta/

The 21st century hazards of smoking and benefits of stopping: a prospective study of one million women in the UK
Kirstin Pirie MSc,Prof Richard Peto FRS,Gillian K Reeves PhD,Jane Green DPhil,Prof Valerie Beral FRS,for the Million Women Study Collaborators
The Lancet - 12 January 2013 ( Vol. 381, Issue 9861, Pages 133-141 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(12)61720-6

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(12)61720-6/fulltext

Nordrhein-Westfalen. Bella Donna bietet sieben Seminare im ersten Halbjahr 2013
Die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht hat ihr Fortbildungsprogramm für das erste Halbjahr des neuen Jahres auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sieben Seminare bietet die wieder gegründete Landeskoordinierungsstelle bis Ende Juni an.

www.belladonna-essen.de/landeskoodinierungsstelle-frauen-und-sucht-nrw/fortbildungen/

Rauchen wie Männer, sterben wie Männer
Bei den Rauchgewohnheiten haben sich Frauen emanzipiert. War es in der Nachkriegszeit noch verpönt, wenn eine Dame zur Zigarette griff, und wenn sie es dennoch tat, bevorzugte sie leichte Sorten mit geringem Teergehalt und Filter. Spätestens seit den 70er Jahren haben sich die Rauchgewohnheiten geändert und in den 80er Jahren denen der Männer angeglichen. Die Folgen für die Gesundheit machen sich jetzt mit einigen Jahrzehnten Latenz bemerkbar. In der ersten Generation von Raucherinnen war die Lungenkrebssterblichkeit nur dreimal höher als bei den Nichtraucherinnen. Heute haben sie ein 25,7-fach erhöhtes Risiko, und unterscheiden sich hier kaum noch von den Männern. (aerzteblatt.de, 24.01.2013)

www.aerzteblatt.de/blog/53169

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2013, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fort- und Weiterbildung - dgs-info 71.pdf

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_71/Fort-_und_Weiterbildung_71.pdf

HARM REDUCTION

Niederlande. Suchtberatung im Coffeeshop: Anonym und offen
Suchtberatung findet in den Niederlanden dort statt, wo Cannabis offen verkauft wird: im Coffeeshop. So erreichen Sozialarbeiter mögliche Abhängige direkt. Holland setzt dabei auf Pragmatismus statt auf Strafen - mit Erfolg. Kaum ein Land hat so wenige Drogentote. (spiegel.de, 29.01.2013)

www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/cannabiskonsum-suchtberatung-im-coffeeshop-in-den-niederlanden-a-879382.html

Münster/Westf. INDRO e.V. Jahresbericht 2012 Drogentherapeutische Ambulanz (DTA) und Konsumraum.

www.indro-online.de/jbdta2012.pdf

Großbritannien. Consideration of the use of foil, as an intervention, to reduce the harms of injecting heroin and cocaine.
UK Advisory Council on the Misuse of Drugs, 2010.
(findings, UK, 22.01.2013)

findings.org.uk/count/downloads/download.php

 

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Berlin-Charlottenburg. Fraktionen wollen Druckraum für Drogensüchtige einrichten. (Berliner Morgenpost, 20.12.2012)

www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article112156840/Fraktionen-wollen-Druckraum-fuer-Drogensuechtige-einrichten.html

Kanada. Not Just Injecting, But Connecting
Insite, the only legally operating supervised injecting site in North-America. (HCLU, Video, 27:15)

drogriporter.hu/en/insite

Are major reductions in new HIV infections possible with people who inject drugs? The case for low dead-space syringes in highly affected countries
Circumstantial evidence from laboratory studies, mathematical models, ecological studies and bio behavioural surveys, suggests that injection-related HIV epidemics may be averted or reversed if people who inject drugs switch from using high dead-space to using low dead-space syringes. (INEF, Ireland, 16.01.2013)

inef.ie

Are major reductions in new HIV infections possible with people who inject drugs? The case for low dead-space syringes in highly affected countries
William A. Zule, Harry E. Cross, John Stover, Carel Pretorius
International Journal of Drug Policy - January 2013 (Vol. 24, Issue 1, Pages 1-7, DOI: 10.1016/j.drugpo.2012.07.002)
Abstract

www.ijdp.org/article/S0955-3959(12)00110-7/abstract

Supervised Injecting Facilities: What the literature tells us - Briefing from the Drug Policy Modelling Programme. (DPMP, Australien, Januar 2013)

www.dpmp.unsw.edu.au/DPMPWeb.nsf/resources/Bulletin5/$file/DPMP+Bulletin+22.pdf

USA. Dave Purchase Dies at 73; Led Early Needle Exchange
Dave Purchase, a bearded biker who 24 years ago began handing out sterile syringes to prevent AIDS among drug addicts on the streets of Tacoma, Wash., and went on to become a national leader of the needle-exchange movement, died on Jan. 21 in Tacoma. He was 73. (New York Times, 27.01.2013)

www.nytimes.com/2013/01/28/us/dave-purchase-who-led-needle-exchange-movement-dies-at-73.html

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Connecting the Dots: 10 Disastrous Consequences of the Drug War. (Huffington Post, 03.01.2013)

www.huffingtonpost.com/tony-newman/drug-war-consequences_b_2404347.html

Have We Lost the War on Drugs?
After more than four decades of a failed experiment, the human cost has become too high. It is time to consider the decriminalization of drug use and the drug market. (Wall Street Journal, 04.01.2013)

online.wsj.com/article/SB10001424127887324374004578217682305605070.html

Davos 2013: Soros calls for new strategy on drugs
George Soros, the billionaire investor, has called for an end to the West's "war on drugs". (BBC, UK, 23.01.2013)

www.bbc.co.uk/news/business-21158254

100 years of the war on drugs
The first international drug treaty was signed a century ago this week. So what was the war on drugs like in 1912? (BBC, UK, 27.01.2013)

www.bbc.co.uk/news/magazine-16681673

 

ASIEN

INDIEN

Die verlorene Generation des Punjabs
Im indischen Gliedstaat Punjab ist Drogenmissbrauch weit verbreitet. Früher wurde vor allem Opium geraucht und gekaut. Heute injizieren immer mehr Süchtige synthetische Drogen und Heroin intravenös. Der korrupte Staat sieht bewusst weg. (NZZ, Schweiz, 31.12.2012)

www.nzz.ch/aktuell/international/die-verlorene-generation-des-punjabs-1.17915117

 

AMERIKA

LATEINAMERIKA – KARIBIK

KOLUMBIEN

Colombia's FARC Wants Legal Coca Cultivation
In peace talks in Havana Tuesday, Colombia's FARC guerrillas called on the Colombian government to consider legalizing coca cultivation. The proposal was part of the FARC's broader proposal on agrarian development and land reform. (Drug War Chronicle, Issue 768, 23.01.2013)

stopthedrugwar.org/chronicle/2013/jan/23/colombias_farc_wants_legal_coca

BOLIVIEN

Bolivien. Has Bolivia's coca-growing scheme worked?
We ask if the president's move to reject US drug eradication policies was the best for his country's coca farmers. (AlJazeeraEnglish, 04.01.2013, Video, 25:00)

www.aljazeera.com/programmes/insidestoryamericas/2013/01/201314122748310227.html

Bolivia Rejoins UN Drug Treaty, Sans Coca Ban
Bolivia will rejoin the 1961 Single Convention on Narcotic Drugs after its bid to rejoin with a reservation that it does not accept the treaty's requirement that "coca leaf chewing must be banned" was successful last Friday. Opponents needed one-third of the 184 signatory countries to object, but fell far, far short despite objections by the US and the International Narcotics Control Board. (Drug War Chronicle, Issue 767, 11.01.2013; The Guardian, UK, 13.03.2013)

stopthedrugwar.org/chronicle/2013/jan/11/bolivia_rejoins_un_drug_treaty_s

www.guardian.co.uk/world/2013/jan/13/bolivia-drugs-row-chew-coca

Bolivien beendet UN-Verbot für Koka-Kauen. (amerika21.de, 14.01.2013)

amerika21.de/meldung/2013/01/75569/koka-bolivien-uno

MEXIKO

Mexico coal mines prove lucrative for drug barons. (AlJazeeraEnglish, 04.01.2013, Video, 02:18)

www.youtube.com/watch

Living with Drug Wars – Mexico. (journeymanpictures, 21.01.2013, Video, 13:05)

www.youtube.com/watch

USA

Who Was Killed in America's Drug War Last Year? (FEATURE) – (Drug War Chronicle, Issue 765, 02.01.2013)

stopthedrugwar.org/chronicle/2013/jan/02/who_was_killed_americas_drug_war

New US special operations headquarters to help Mexican forces to fight drug gangs
The Pentagon is stepping up aid for Mexico's bloody drug war with a new U.S.-based special operations headquarters to teach Mexican security forces how to hunt drug cartels the same way special operations teams hunt al-Qaida, according to documents and interviews with multiple U.S. officials. (Washington Post, 17.01.2013)

articles.washingtonpost.com/2013-01-17/politics/36410446_1_special-operations-mexican-officials-drug-gangs

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

The December 2012 issue of Heroin Addiction and Related Clinical Problems is Now Available Online
Heroin Addiction and Related Clinical Problems, the official journal of EUROPAD (European Opiate Addiction Treatment Association), is a peer-reviewed publication for professionals wanting to stay informed of research and opinion on opioid misuse treatment in Europe and around the world. A particular emphasis is on medication-assisted treatments for opioid addiction. Articles in this issue include:

  • Quality of Care Provided to Patients Receiving Opioid Maintenance Treatment in Europe: Results from the EQUATOR analysis
  • Outcomes of opioid-dependence treatment across Europe: identifying opportunities for improvement
  • Assessing the current state of public-health-related outcomes in opioid dependence across Europe: data from the EQUATOR analysis
  • Barriers to treatment access and informed patient choice in the treatment of opioid
    dependence in Europe
  • Aggressive behaviour and heroin addiction
  • Post-traumatic stress spectrum and maladaptive behaviour (drug abuse included) after catastrophic events: L'Aquila 2009 earthquake as case study

atforum.com/news/2013/02/the-december-2012-issue-of-heroin-addiction-and-related-clinical-problems-is-now-available-online/

atforum.com/documents/HeroinDecember2012.pdf

The growing problem of illicit substance abuse in the elderly: a review.
Taylor MH, Grossberg GT.
Prim Care Companion CNS Disord. 2012;14(4). doi:pii: PCC.11r01320. 10.4088/PCC.11r01320. Epub 2012 Jul 12.
PMID: 23251860 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3505129/

Hessen. Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen HLS vom Dezember 2012. Aus dem Inhalt:

  • Alkoholabhängige Mütter und Hausbesuche: Stand der Forschung
  • Maßregelvollzug und Strafvollzug: Möglichkeiten und Grenzen der Suchtbehandlung
  • Alkoholprävention bei Studierenden

www.hls-online.org/index.php

USA. DROGEN IN DER SURFSZENE
"Damals war alles eine endlose Party"
Früher trank der Surfer Darryl "Flea" Virostko Wodka, bevor er die Wellen in Santa Cruz bezwang. Heute hilft er Surfern beim Entzug. Ein Gespräch über Sucht. (taz.de, 19.01.2013)

www.taz.de/Drogen-in-der-Surfszene/!109304/

Mehr Therapiesicherheit bei älteren Patienten
Die AOK stellt die Priscus-Liste für Ärzte kompakt auf zwei DIN-A4-Seiten aufbereitet kostenfrei zum Herunterladen bereit. (AOK, Januar 2013)

www.aok-gesundheitspartner.de/bund/arzneimittel/bewertung/priscus/index.html

Düsseldorf. Handbuch gibt Überblick über Rechte von Menschen mit Behinderung
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) hat ein Handbuch für Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Der Ratgeber will einen Überblick über die Rechte behinderter Menschen und "Orientierungshilfe im Dschungel des Sozialsystems" bieten. (aerzteblatt.de, 22.03.2013)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/53124

Clinical & Policy Updates:
SMMGP Clinical Update December 2012 - January 2013. (Substance Misuse Management in General Practice, UK, Januar 2013)
This month's update includes summaries on the following papers and reports:

  • Opioid overdose prevention with intranasal naloxone among people who take methadone
  • Meta-analysis of naltrexone and acamprosate for treating alcohol use disorders
  • Drug spend and acquisitive offending by substance misusers
  • Early life influences on the risk of injecting drug use: case control study based on the Edinburgh Addiction Cohort
  • Cognitive deficits in long-term anabolic-androgenic steroid users
  • Prescription medication exchange patterns among methadone maintenance patients
  • Why doctors prescribe opioids to known opioid abusers
  • ESCAPE: a randomised controlled trial of computer-tailored smoking cessation advice in primary care
  • The acute effects of physical activity on cigarette cravings: systematic review and meta-analysis with individual participant data
  • Primary care-based interventions are associated with increases in hepatitis C
  • Effectiveness of a risk screener in identifying hepatitis C virus in a primary care setting.

www.smmgp.org.uk/html/smmgpupdates/2012/clin_2012_12.php

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

München. DAS KÖNIGREICH BAYERN IM KRIEG GEGEN DIE METHODMAN-KIFFER. (vice.com, 23.12.2012; Süddeutsche Zeitung, 14.12.2012

www.vice.com/de/read/munich-city-aint-nuttin-to-fuck-wit-

www.sueddeutsche.de/muenchen/konzert-von-method-man-muenchner-polizei-filzt-usrapper-1.1550983

Amy Winehouse inquest: Singer drank herself to death
Singer Amy Winehouse was killed by drinking too much alcohol, a second inquest has confirmed. (BBC, UK, 08.01.2013)

www.bbc.co.uk/news/uk-england-london-20944431

Ginger Baker: 'I came off heroin something like 29 times'
Former Cream drummer Ginger Baker talks about his battle with heroin, how he was the original Rolling Stones drummer and being the subject of new documentary Beware of Mr Baker. (Guardian, UK, 05.01.2013)

www.guardian.co.uk/music/2013/jan/05/ginger-baker-cream-interview

Classic Songs About Drug Use, Drug Selling and the Drug War. (Huffington Post, 24.01.2013)

www.huffingtonpost.com/tony-newman/songs-about-drugs_b_2546191.html

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

U.S. Military Working on Combination Anti-Heroin/HIV Vaccine
A scientist at the Walter Reed Army Institute of Research is developing a vaccine designed to treat heroin addiction while at the same time prevent HIV infection. This project is one of a number of research initiatives around the world that are working toward new vaccines to fight addiction.
The National Institute on Drug Abuse recently pledged $5 million toward Dr. Gary Matyas' work on the new dual vaccine. The goal of the vaccine is to fight heroin abuse and the high risk of HIV infection among heroin users who inject the drug. (atforum.com, 22.12.2012)

atforum.com/news/2012/12/u-s-military-working-on-combination-anti-heroinhiv-vaccine

 

Die nächste Ausgabe erscheint zum März 2013.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Impressum

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).

Ständige Mitarbeiter: Ralf Gerlach (Münster), Mathias Häde (Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin/Kirgistan), Robert Newman (New York), Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss (Prignitz), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

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