dgs-info, Ausgabe 70, Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich der Jahrespressekonferenz der KV Bayern am 11.12.2012 erklärte Dr.Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der KV Bayern:

"Ohnehin ist die systemimmanente Vorverurteilung der Ärzte, ja: die Kriminalisierung der Ärzte ein großes Ärgernis, dass nicht nur den Kolleginnen und Kollegen in der Praxis die Freude am Beruf nimmt, sondern auch potentiellen Nachwuchs abschreckt. Dies erleben wir gerade beispielhaft bei der Versorgung Opiatabhängiger im Bereich der Methadonsubstitution. Aufgrund unterschiedlicher Rechtsauslegungen der entsprechenden Vorschriften zur Methadonsubstitution kommt es immer wieder zu Konflikten, deren Konsequenzen für die substituierenden Ärzte bis hin zum Approbations- und Zulassungsentzug führen können. Kurz gesagt: Substituierende Ärzte stehen häufig mit einem Bein im Gefängnis, wenn sie ihre Patienten behandeln – selbst wenn sie sich an die entsprechenden Leitlinien halten.

Angesichts dieser Rechtunsicherheiten wird es immer schwieriger, überhaupt noch Ärzte zu finden, die bereit sind, diesen Versorgungsauftrag zu übernehmen. Denn es kann niemand dazu verpflichtet werden, die Methadonsubstitution in seiner Praxis durchzuführen. Man muss vielmehr freiwillig dazu bereit sein, eine Zusatzausbildung zu machen, enorme haftungsrechtliche und persönliche Risiken zu tragen und zugunsten einiger schwer kranker und stark hilfsbedürftiger Menschen auf einen Großteil der üblichen Patienten zu verzichten. Es wird dringend Zeit, dass wir die Ärzte, die all diese Widrigkeiten auf sich nehmen, um die wichtige, übrigens gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Betreuung Opiatabhängiger zu übernehmen, mit allen Möglichkeiten unterstützen, anstatt sie zu kriminalisieren und ihnen damit ihre Arbeit weiter zu erschweren. Bayerns Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber hat mir dafür erst kürzlich seine volle Unterstützung zugesagt."

www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Presse/RedenStatements/JPK-KVB-111212/KVB-Statement-121211-Jahrespressekonferenz-2012-Krombholz.pdf

Unterdessen ergingen in Kempten und in Lüneburg zwei weitere Urteile gegen die Kollegen Melcher und Frerich mit schwer nachvollziehbaren Strafen.

Es sind nicht die Substitutionsärzte zwischen Ostsee und Alpen, die besondere kriminelle Energie aufweisen (in keinem anderen Land mit entwickelter Substitutionsbehandlung stehen so viele Ärzte vor Gericht wie in Deutschland) - es ist das Substitutionsrecht selbst, das Ärzte zu "Dealern in Weiß" macht.

Umso unverständlicher ist, dass Gesundheitsministerium und Drogenbeauftragte von sich aus nichts getan haben, diesem Missstand ein Ende zu bereiten: Weder wurden die Richtlinien der Bundesärztekammer von 2010 zum Anlass genommen, die BtMVV auf den Prüfstand zu stellen; noch wurden 2011 die Hinweise aus den Ergebnissen der PREMOS-Studie aufgegriffen, dass der rechtliche Rahmen neu angepasst werden könnte; und schließlich wurden die Beschlüsse des Ärztetages nicht sicht- und hörbar aufgegriffen und die Änderungsvorschläge der DGS ebenfalls nicht.

Dass zum Jahresende in Niederbayern knapp ein Dutzend Substitutionspraxen die Behandlung aufgeben und rund 350 Patienten auf der Straße zu stehen drohen, findet ebenfalls keine Aufmerksamkeit in Berlin.

Das ist nicht einmal schlechte Politik, das ist gar keine Politik, das ist Politikverweigerung. (RECHT UND GESETZ)

 

Zum Jahreswechsel empfehlen wir diesen Film:

Breaking the taboo
"This groundbreaking documentary uncovers the UN sanctioned war on drugs, charting its origins and its devastating impact on countries like the USA, Colombia and Russia. Featuring prominent statesmen including Presidents Clinton and Carter, the film follows The Global Commission on Drug Policy on a mission to break the political taboo and expose the biggest failure of global policy in the last 50 years." Watch it online in Spanish or English.

Sprecher: Morgan Freeman

www.youtube.com/watch

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma – HUMAN RIGHTS
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR
ARZT UND SUCHT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

LEITTEXT

US-AUTOR ÜBER MEXIKOS DROGENPROBLEM

Amerika ist schuld

Der US-amerikanische Erfolgsautor Don Winslow über das verlogene Verhältnis seines Landes zu einem globalen und im Kern innenpolitischen Problem. (taz.de, 08.12.2012)

www.taz.de/US-Autor-ueber-Mexikos-Drogenproblem/!107066/

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Dezember 2012

Global Access to Pain Relief Initiative (GAPRI)
www.uicc.org/programmes/gapri

ELSA, die Onlineberatung für Eltern suchtgefährdeter oder abhängiger Kinder und Jugendlicher ("ELSA")
https://www.elternberatung-sucht.de/

HIV in Europe is a pan-European initiative
www.hiveurope.eu

RUB - Ruhr Universität Bochum: Interdisziplinäres Kolloquium Sucht
www.idikos.org

VERPASSE NICHT DEN GRÖSSTEN SIEG DEINES LEBENS! Rauchstopp mit dem FC Barcelona. (Dezember 2012)
www.quitsmokingwithbarca.eu/DE

WHO. E-health technologies and substance abuse
www.who.int/substance_abuse/activities/ehealth/en/index.html

Schweiz. Suchtmedizin: Online-Hilfsmittel für Grundversorger
www.praxis-suchtmedizin.ch

DGS 2: Kongresse und Veranstaltungen 2013 mit Beteiligung der DGS

Frankfurt/Main. 5. Internationale Konferenz zu Alcohol and Harm Reduction
(Schadensminderung)
Konzept – Stand 20.11.2012
Ort: Fachhochschule Frankfurt am Main
Termin: Donnerstag, 07. und Freitag 08. März 2013

www.gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2011/05/VorankündigungmitProgramm.pdf

Hamburg. 18.Suchttherapietage Hamburg 2013
vom 21. bis 24. Mai 2013
Schwerpunktthema: Aktuelle Herausforderungen für Suchtbehandlung und –prävention

www.suchttherapietage.de

München. 14. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
04.07.2013 bis 06.07.2013 München

www.sv-veranstaltungen.de/14-interdisziplinarer-kongress-fur-suchtmedizin/

München. 3rd International Symposium on Hepatitis Care in Substance Users
München, 5.-6.9.2013

inhsu2013.halito.be/home/

22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin 2013
Wie immer am 1.Novemberwochenende in Berlin

DGS 3: Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Berlin. Justizministerin geißelt geplante HIV-Zwangstests
Die Pläne, in Sachsen-Anhalt bei "Risikogruppen" Zwangstests auf HIV durchzuführen, stoßen in Berlin auf große Verwunderung. Leutheusser-Schnarrenberger spricht von "unerträglicher Stigmatisierung". (Die WELT, 30.11.2012)

www.welt.de/politik/deutschland/article111727265/Justizministerin-geisselt-geplante-HIV-Zwangstests.html

Indien. Drug users call for humane rehabilitation services
Demanding that the Government lay down standards for evidence-based, voluntary treatment for drug dependence, monitor centres that offer such treatment and increase the number of government facilities to manage drug addiction, several organisations working in the area of rehabilitation of drug users came together for the International Human Rights Day on Monday to highlight human rights violations experienced by people who use drugs in the name of treatment and rehabilitation. (The Hindu, 12.12.2012)

www.thehindu.com/news/cities/Delhi/drug-users-call-for-humane-rehabilitation-services/article4191168.ece

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Criminalisation of HIV – EATG Seminar
In September 2012, the European AIDS Treatment Group (EATG), Deutsche AIDS-Hilfe (DAH), the International Planned Parenthood Federation (IPPF) and the HIV in Europe Initiative co-organised an inter-disciplinary seminar on the criminalisation of HIV transmission, exposure and non-disclosure in Europe.

Criminalisation Seminar Report

www.eatg.org/gallery/141236/Criminalisation%20Seminar%20Report,%2020.09.2012.pdf

HIV Report 06/2012 der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. mit einem Update zur Hepatitis C:

  • Einmal im Leben zum Test - macht das Sinn?
  • Zu HCV und HBV bei Migrant_innen
  • Zur Zunahme von HCV unter HIV-positiven Männern
  • Botschaften für die Prävention
  • Interview mit Benedikt Zahno, Checkpoint Zürich

www.hivreport.de/sites/default/files/ausgaben/2012_06_HIVReport.pdf

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Bundesverband

www.jes-bundesverband.de

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

Methadone Treatment in Irish General Practice:
Voices of Service Users
Linda Latham
Ir J Psych Med 2012; 29 (3): 147-156

www.ijpm.ie/files/1/4171/89055/3215445/2055f22bd2205ae70e419a0b/Methadone%20treatment.pdf

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

Auricular acupuncture for chemically dependent pregnant women: a randomized controlled trial of the NADA protocol
Janssen P, Demorest LC, Kelly A, Thiessen P, Abrahams R
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2012, 7:48 (23 December 2012)

www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-7-48.pdf

ARZT UND SUCHT

Shame! Self-stigmatisation as an obstacle to sick doctors returning to work: a qualitative study.
Henderson M, Brooks SK, Del Busso L, Chalder T, Harvey SB, Hotopf M, Madan I, Hatch S.
BMJ Open. 2012 Oct 15;2(5). doi:pii: e001776. 10.1136/bmjopen-2012-001776. Print 2012.
PMID: 23069770 [PubMed]

bmjopen.bmj.com/content/2/5/e001776.long

INDUSTRIENACHRICHTEN

Alcohol brands unhappy with irresponsible alcohol portrayal in new film
According to website businessandleadership.com, brewer Budweiser and vodka maker Stolichnaya have asked to be blurred out of an upcoming Hollywood movie starring Denzel Washington due to the negative connotations alcohol has in the film. (eucam.info, 10.11.2012)

www.eucam.info/eucam/home/news.html/1881/2019/alcohol-brands-unhappy-with-irresponsible-alcohol-portrayal-in-new-film-

Banks Are "Where the Money Is" In The Drug War
Big Lenders Face Few Hard Consequences for Violating Anti-Money Laundering Laws. (The Narcosphere, 01.12.2012)

narcosphere.narconews.com/notebook/bill-conroy/2012/12/banks-are-where-money-drug-war

Berlin. Werbeausgaben der Tabakindustrie auf 199 Millionen Euro gestiegen
Die Werbeausgaben der Tabakindustrie sind zwischen 2005 und 2010 um knapp 17 Millionen Euro auf 199 Millionen Euro gestiegen. Das berichtet die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. (aerzteblatt.de, 13.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52738

USA. DEA News: HSBC Holdings Plc. and HSBC Bank USA N.A. Admit to Anti-Money Laundering and Sanctions Violations, Forfeit $1.256 Billion in Deferred Prosecution Agreement
Bank Agrees to Enhanced Compliance Obligations, Oversight by Monitor in Connection with Five-Year Agreement. (DEA Public Affairs
(202) 307-7977, 12.12.2012); BBC, 11.12.2012, Video, 02:40)

www.justice.gov/dea/divisions/hq/2012/hq121112.shtml
www.bbc.co.uk/news/business-20686664

The color of money shouldn't be blood red
By Yury Fedotov, executive director of the United Nations Office on Drugs and Crime. (blogs.reuters.com/great-debate, 18.12.2012)

blogs.reuters.com/great-debate/2012/12/17/the-color-of-money-shouldnt-be-blood-red/

Cochrane: Gesponserte Studien mit verzerrten Ergebnissen
"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing". So lässt sich überspitzt das Ergebnis einer neuen Meta-Analyse des Nordic Cochrane Centre zusammenfassen. Andreas Lundh vom Rigshospitalet in Kopenhagen und Mitarbeiter bestätigen, was bereits in früheren Meta-Analysen herausgekommen war. Sind die Studien vom Hersteller gesponsert, wird (nach der aktuellen Analyse) zu 24 Prozent häufiger eine positive Wirkung gefunden, die Angaben zu den Nebenwirkungen fallen sogar zu 87 Prozent häufiger positiv aus. Industriegesponserte Studien enthalten auch häufiger günstige Schlussfolgerungen. Noch krasser sind die Ergebnisse, wenn eine Studie das Medikament oder das Medizinprodukt des Sponsors mit dem eines Konkurrenten vergleicht. Das eigene Produkt siegt dann 4,64-fach häufiger und die Schlussfolgerungen fallen 5,90-fach häufiger zugunsten des Sponsor-Präparates aus. (aerzteblatt.de, 12.12.2012; spiegel.de, 12.12.2012)

www.aerzteblatt.de/blog/52734
www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/cochrane-industriefinanzierte-studien-liefern-verzerrte-ergebnisse-a-872336.html

Deutschland. ENGPÄSSE: Pharmafirmen verschleppen Maßnahmen gegen Medikamenten-Mangel
Arznei-Engpässe in Krankenhäusern häufen sich. Dramatisch ist das bei Krebsmitteln und Antibiotika. Doch Pharmahersteller sträuben sich vor Konsequenzen. (Zeit online, 20.12.2012)

www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-12/arzneimittelnotstand-krankenhaus-pharmahersteller

British American Tobacco sees smokeless future with CN Creative
Tobacco giant buys electronic cigarette maker. (The Times, UK, 20.12.2012)

www.thetimes.co.uk/tto/business/industries/consumer/article3636390.ece

RECHT UND GESETZ

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Schweiz. EDI - Weiterer Schritt im Kampf gegen Designer-Drogen
Die Schweiz unterstellt im Kampf gegen illegale Designer-Drogen erneut 46 Substanzen der Betäubungsmittelgesetzgebung. (news.admin.ch, 11.12.2012)

www.news.admin.ch/message/index.html

Münster/Westfalen. Oberverwaltungsgericht Münster: Patienten dürfen Cannabis zur Selbsttherapie anbauen
Schwerkranke Bundesbürger dürfen unter strengen Voraussetzungen Cannabis zuhause selbst anbauen. Dies stellte das Oberverwaltungsgericht Münster in einem Urteil vom 7. Dezember 2012 fest. Die Begründung wurde nun veröffentlicht. Patienten, für deren Erkrankungen keine anderen und zumutbaren Therapien zur Verfügung stehen, jedoch von Cannabisprodukten medizinisch profitieren, können einen Antrag an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn stellen, damit sie im Rahmen einer ärztlich begleiteten und überwachten Selbsttherapie Cannabispflanzen in ihrer Wohnung anbauen dürfen. Bislang wurden solche Anträge auf Anweisung des Bundesgesundheitsministeriums grundsätzlich abgelehnt.

Diese Praxis ist aber rechtswidrig, erklärte das Gericht. (Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM), 20.12.2012)

www.cannabis-med.org/index.php
www.cannabis-med.org/index.php

SUBSTITUTIONRECHT

Kempten/Kaufbeuren. In zweiter Instanz vor dem Landgericht Kempten wurde das Urteil gegen Dr.Thomas Melcher aus Kaufbeuren im Allgäu bestätigt.
Die Stellungnahme des Kollegen Melcher vor Gericht und sein Resümee:
Berufungsverhandlung am 3.12.2012, vor dem Landgericht Kempten
Stellungnahme: Melcher-Berufung-Stellungnahme
Resümee zum Verfahren und zum Urteil: Melcher-Berufung-Resümee
Lüneburg / Uelzen. Methadon-Arzt muss nicht ins Gefängnis

Drogenabhängige sollen mit Methadon ein weitgehend normales Leben führen können. Wegen seiner eigenwilligen Methoden bei der Abgabe der Ersatzdroge wurde jetzt in Lüneburg ein Arzt aus Uelzen verurteilt. Das Gericht sah die Grenzen der Therapiefreiheit überschritten. (haz.de, 11.12.2012; ndr, 11.12.2012; az-online.de, 12.12.2012)

www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Methadon-Arzt-muss-nicht-ins-Gefaengnis
www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/methadon119.html
www.az-online.de/nachrichten/landkreis-uelzen/uelzen/bewaehrung-methadon-arzt-2661241.html

Lüneburg/Uelzen. "Methadon-Arzt" legt Revision ein
Der "Methadon-Prozess" geht in die nächste Runde: Nachdem ein Arzt aus Uelzen Anfang Dezember zu einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten verurteilt worden war, hat er Revision gegen die Entscheidung des Lüneburger Landgerichts eingelegt. "Ich fechte das Urteil an, weil es nicht auf gesetzlicher Grundlage basiert", sagte der Mediziner gegenüber dem NDR. Jetzt werde der Bundesgerichtshof über das Urteil entscheiden. (ndr.de, 19.12.2012, Video, 01:19)

www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/methadon119.html

3.NaSuKo – Nationale Substitutionskonferenz
Berlin, 12.November 2012
Blitzlicht: Substitution und Recht - Das Substitutionsrecht auf die Füße stellen!
Hans-Günter Meyer-Thompson, Hamburg

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_70/Meyer-Thompson_-_Das_Substitutionsrecht_auf_die_Fuesse_stellen__NaSuKo-2012.pdf

Bayern. Therapie mit Drogenersatzstoff Methadon: Zusteuern auf den Totalabsturz

Mit neun der erste Vollrausch, mit 16 der erste Schuss Heroin: Andreas Baumert hat eine lange Drogengeschichte hinter sich. Seit er mit dem Ersatzstoff Methadon behandelt wird, läuft sein Leben wieder in geraden Bahnen. Doch nun droht die Behandlung wegzubrechen - die Ärzte haben Angst, gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verstoßen. (sueddeutsche.de, 21.12.2012)

www.sueddeutsche.de/bayern/therapie-mit-drogenersatzstoff-methadon-zusteuern-auf-den-totalabsturz-1.1556013

BERUFSRECHT

Berlin. Patientenrechte: Gesetz verpflichtet Ärzte zur Aufklärung und Dokumentation.

Das "Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten" (Patientenrechtegesetz) wurde vom Deutschen Bundestag am 29. November 2012 in 2. und 3. Lesung verabschiedet. Es bündelt erstmals die Rechte von Patienten und entwickelt sie in wesentlichen Punkten weiter. So wird etwa der Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient ausdrücklich im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, ferner erhalten die Patienten ein gesetzliches Recht auf Einsicht in ihre Patientenakte. (Bundesgesundheitsministerium, 29.11.2012)

www.bundesgesundheitsministerium.de/pm_patientenrechtegesetz

VERKEHRSRECHT

Europa. DRIVING UNDER THE INFLUENCE OF DRUGS, ALCOHOL AND MEDICINES
New EMCDDA report reveals risks of substance use behind the wheel
The 'state of the art' review presents the results of the largest research project ever carried out in the EU on Driving under the influence of drugs, alcohol and medicines (the 'DRUID' project), which ran between 2006 and 2011. (EMCDDA, Lissabon, 14.12.2012)

www.emcdda.europa.eu/news/2012/13
www.emcdda.europa.eu/publications/thematic-papers/druid

Alkohol für ein Viertel der 30.000 EU-Verkehrstoten verantwortlich. (aerzteblatt.de, 17.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52771

EUROPA UND DIE WELT

USA. California Marijuana Decriminalization Drops Youth Crime Rate To Record Low: Study
Between 2010 and 2011, California experienced a drastic 20 percent decrease in juvenile crime - bringing the underage crime rate to the lowest level since the state started keeping records in 1954. (Huffington Post, USA, 29.11.2012)

www.huffingtonpost.com/2012/11/28/california-marijuana-decriminalization-_n_2205997.html

Kanada. Stop the Violence BC
Stop the Violence BC is a coalition of law enforcement officials, legal experts, medical and public health officials and academic experts concerned about the links between cannabis prohibition in BC and the growth of organized crime and related violence in the province.

www.stoptheviolencebc.org.

A Quiet Revolution: Drug Decriminalisation Policies in Practice Across the Globe
This report looks at over 20 countries that have adopted some form of decriminalisation of drug possession, including some States that have only decriminalised cannabis possession. (Release, UK, Dezember 2012)

www.release.org.uk/publications/drug-decriminalisation-policies-in-practice-across-the-globe

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Schweiz. Zürich - Keine Spritzenabgabe in Gefängnissen: Der Justizdirektor will keine Spritzenabgabe in den Zürcher Gefängnissen. Facharzt Philip Bruggmann ist entsetzt. Das sei ein Rückfall in die unheilvollen Platzspitz-Zeiten. (tagesanzeiger.ch, 29.11.2012)

www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Martin-Graf-traegt-die-Verantwortung-fuer-die-Erkrankung-von-Gefaengnisinsassen/story/11388212

Schweiz. Vademekum zu übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis: Im Rahmen des Bundesprojektes 'Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis' BIG ist dieses Vademekum erschienen. Dieses befasst sich aus medizinischer Sicht mit den übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis und richtet sich mit Empfehlungen und Leitfäden an die beteiligten Akteure.

Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit, Oktober 2012

www.bag.admin.ch/hiv_aids/05464/05484/05488/index.html

Dokumentation des Fachtags Sucht und Haft - Zusammenarbeit in der Straffälligen- und Suchtkrankenhilfe am 25.09.2012 in Fulda
Veranstalter: Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe e.V. im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. und Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. - Fachverband Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe

www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Service/Publikationen/Dokumentation/2012_Tagung_Straffälligenhilfe_Tagungsdokumentation.pdf

Bremen. Interview mit dem ehemaligen Bremer Gefängnisarzt Klaus-Jürgen Fritsch
"Ich war der freieste Mann im Knast"
Im Bundesland Bremen sitzen 508 Menschen im Gefängnis. Wird einer von ihnen krank, sind sie auf den Gefängnisarzt angewiesen. In Bremen war das bis vergangene Woche Klaus-Jürgen Fritsch. Er war 1990 einer der ersten Gefängnisärzte in Deutschland, der Drogenabhängigen Methadon verschrieb. (Weser Kurier, 10.12.2012)

www.weser-kurier.de/bremen/vermischtes2_artikel,-Ich-war-der-freieste-Mann-im-Knast-_arid,452664.html

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Gesundheitsausschuss votiert gegen die Einführung von Drugchecking
Der Gesundheitsausschuss lehnt die Einführung von Modellprojekten zum sogenannten Drugchecking, der Drogenprüfung, ab. In einem entsprechenden Antrag (17/2050) hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung aufgefordert, ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zum Drugchecking aufzulegen. Durch Maßnahmen der Schadensminderung (harm reduction) wie die Substanzanalyse etwa in Konsumräumen oder in der Partyszene könnten die Gesundheitsrisiken für die Konsumenten illegaler Drogen verringert werden, schrieben die Grünen. (Ausschuss für Gesundheit, 12.12.2012)

www.bundestag.de/presse/hib/2012_12/2012_584/01.html

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Brüssel / Europa. Tabakerzeugnisse: größere Hinweise zur Warnung vor Gesundheitsrisiken und Verbot starker Aromen. (Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 19.12.2012)

europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm

Europa. EU-Kommission stellt Pläne für verschärftes Tabakgesetz vor. (aerzteblatt.de, 19.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52802

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

(siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Drunk and Disorganised: Relationships between Bar Characteristics and Customer Intoxication in European Drinking Environments.
Hughes K, Quigg Z, Bellis MA, Calafat A, Hasselt Nv, Kosir M, Voorham L, Goossens FX, Duch M, Juan M.
Int J Environ Res Public Health. 2012 Nov 12;9(11):4068-82. doi: 10.3390/ijerph9114068.
PMID: 23202832 [PubMed - in process]

www.irefrea.org/uploads/PDF/Hughesetal_2012_DrunkandDisorganised.pdf

Member States ask for a new EU Alcohol Strategy. (EuroCare, 12.12.2012)

www.eurocare.org/newsroom/newsletter/issue_11_2012_17_december/in_focus/member_states_ask_for_a_new_eu_alcohol_strategy

EUROPA UND DIE WELT

Europa. Erfolgreiche europäische Maßnahmen gegen Drogen werden fortgesetzt
Neue Drogenstrategie (2013-2020) der EU angenommen
Der Rat der Europäischen Union (Justiz und Inneres) hat heute den Entwurf der EU-Drogenstrategie (2013-2020) angenommen. "Mit der neuen Strategie stellt die Europäische Union sicher, dass die bisherigen Aktivitäten auf europäischer Ebene im Bereich der Drogenpolitik fortgesetzt werden können," erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. (BMG, Drogenbeauftragte, Pressemitteilung vom 07.12.2012)

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2012-04/neue-drogenstrategie-der-eu-angenommen.html

Europa. EU drug strategy 2013-2020 strong on harm reduction, human rights, civil society participation. (HRI – Harm reduction International, 19.12.2012)

www.ihra.net/contents/1291

USA. OBAMA WON'T GO AFTER MARIJUANA USE IN 2 STATES
President Barack Obama says the federal government won't go after recreational marijuana use in Washington state and Colorado, where voters have legalized it. (Associated Press, 14.12.2012; abcnews.go.com, 14.12.2012)

hosted.ap.org/dynamic/stories/U/US_OBAMA_LEGALIZING_MARIJUANA

abcnews.go.com/Politics/OTUS/president-obama-marijuana-users-high-priority-drug-war/story

PRÄVENTION

Köln. Alkoholspiegel - Ausgabe Dezember 2012
Der "Alkoholspiegel" erscheint zweimal jährlich und bietet Hintergrundinformationen zu den Alkoholprävention-Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung/alkoholpraevention/alkoholspiegel/

USA. Growing up Drug-Free: A Parent's Guide to Prevention (2012) (DEA, Dezember 2012)

www.getsmartaboutdrugs.com/hot_topics/dea_publications.html

Hamm. Alkohol und Jugendschutz im Verein: Förderverein der DHS vergibt zum 2. Mal Präventionspreis
Erneut schreibt der Förderverein der DHS im Rahmen der Aktionswoche Alkohol 2013 den Präventionspreis aus. Mitmachen lohnt sich – insgesamt sind 2.000 € zu gewinnen. Der Preis unterteilt sich in zwei Einzelpreise: Einer wird für die konsequente Umsetzung des Jugendschutzes in Bezug auf Alkohol im Vereinsleben vergeben, der zweite bezieht sich auf modellhafte Konzepte zur Umsetzung. Beide Kategorien werden mit jeweils 1.000 € prämiert. Nicht nur gut für das Vereinskonto – auch der Imagegewinn ist groß. Bewerben können sich alle Vereine, die sich der Thematik "Alkohol und Jugendschutz" annehmen. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten sie unter

www.aktionswoche-alkohol.de oder rummel@dhs.de.

BEGLEITKRANKHEITEN

USA. Drug-Related Emergency Department Visits Involving Synthetic Cannabinoids
In 2010, an estimated 11,406 emergency department (ED) visits involved a synthetic cannabinoid product, sometimes referred to as "synthetic marijuana" and commonly known by street names such as "Spice" or "K2"
Three fourths of these ED visits involved patients aged 12 to 29 (75 percent), of which 78 percent were male
The majority (76 percent) of these ED visits did not receive follow-up care upon discharge from the ED. (SAMHSA, 04.12.2012)

www.samhsa.gov/data/2k12/DAWN105/SR105-synthetic-marijuana.htm

USA. Sharp rise in admissions for certain drug combinations over 10 years
Substance abuse treatment admissions for addiction involving combined use of benzodiazepine and narcotic pain relievers rose a total of 569.7 percent, to 33,701, from 2000 to 2010, according to a report by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA). Overall substance abuse treatment admissions of people ages 12 and older in the same period rose 4 percent, to 1.82 million, the agency said. (SAMHSA, 13.12.2012)

www.samhsa.gov/newsroom/advisories/1212132836.aspx

Schizophrenie: Erhöht Cannabiskonsum das Risiko für die Entwicklung einer Schizophrenie?
von Franjo Grotenhermen
Cannabiskonsum könnte ein Risikofaktor für die Entwicklung der Schizophrenie, eine Form der Psychose, sein. Man geht zurzeit davon aus, dass Cannabis das Risiko verdoppelt (oder das Risiko um den Faktor 2 vergrößert), wenn er stark im Jugendalter konsumiert wird.
Dr. med. Franjo Grotenhermen ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) und Geschäftsführer der International Association for Cannabinoid Medicines (IACM). Er arbeitet beim nova-Institut in Hürth/Rheinland. (16.12.2012)

www.cannabis-med.org/index.php

Großbritannien. Case of anthrax in Medway
The Health Protection Agency (HPA) is aware that a person who injected heroin has been diagnosed with anthrax infection in Medway and has died. (Health Protection Agency, UK, 19.12.2012)

www.hpa.org.uk/NewsCentre/NationalPressReleases/2012PressReleases/121219CaseofAnthraxinMedway/

Weltgesundheitsbericht: Am 13. Dezember 2012 stellte die Zeitschrift "The Lancet" den Weltgesundheitsbericht "Global Burden of Disease Study 2010" vor
An den Folgen von Bluthochdruck (9,4 Mio. Todesfälle), Rauchen (6,3 Mio. Todesfälle) und Alkoholkonsum (5 Mio. Todesfälle) sterben weltweit die meisten Menschen. Jeder dieser drei Risikofaktoren hat damit selbst das Risiko ‚Untergewicht im Kindesalter' als Folge von Hunger übertroffen, das noch 1990 eine der größten Gesundheitsgefahren darstellte. Auch die Zahl der nicht-übertragbaren Krankheiten ist gestiegen, neben Diabetes insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Krebs. Letztere sind ebenfalls mit Tabak- und Alkoholkonsum assoziiert. Eine tragische Bilanz, denn viele dieser Krankheitsfälle wären vermeidbar: In Europa lassen sich 40% aller Erkrankungen und vorzeitigen Todesfälle auf nur drei vermeidbare Risikofaktoren zurückführen: Rauchen, Alkoholmissbrauch und Verkehrsunfälle (die selbst oft durch Alkohol verursacht werden).

In der Beurteilung der bislang erfolgten programmatischen Reaktionen der Regierungen auf das europäische Alkoholproblem war die WHO daher sehr deutlich: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Alkoholpolitik noch immer nicht der Schwere der gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden durch Alkoholkonsum entspricht, dass sie nicht vernünftig in die übrige Gesundheits-, Sozial- und Entwicklungspolitik eingepasst ist und dass sie nicht hinreichend Möglichkeiten für stimmige ressortübergreifende Ansätze und ein gemeinsames Vorgehen verschiedener Abteilungen und Bereiche aller staatlichen Ebenen schafft." (Quelle: DHS Newsletter 6-2012)

www.thelancet.com/themed/global-burden-of-disease
www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0009/148068/RC61_wd13G_Alcohol_111374_ver2012.pdf

Gesundheit in Europa – Daten des Gesundheitsmonitorings der EU
Die Ausgabe 6/2012 der Reihe GBE kompakt stellt das Gesundheitsmonitoring der Europäischen Union vor. Die Autoren geben einen Überblick zur gesundheitlichen Lage in den Ländern der EU.
Themen sind die subjektive Gesundheit, chronische Erkrankungen, asthmatische Erkrankungen, Übergewicht und Adipositas, Diabetes mellitus sowie die Inanspruchnahme von Grippeschutzimpfungen im europäischen Vergleich. Datengrundlage war unter anderem der erste europäische Gesundheitssurvey EHIS (European Health Interview Survey). (Robert Koch Institut, GBE kompakt 6/2012, 18.12.2012)

www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsK/2012_6_EU-Gesundheitsmonitoring.html

Acute myocardial involvement after heroin inhalation.
Karoli R, Fatima J, Singh P, Kazmi KI.
J Pharmacol Pharmacother. 2012 Jul;3(3):282-4. doi: 10.4103/0976-500X.99448.
PMID: 23129970 [PubMed

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3487283/

HEPATITIS

Sexual transmission of HCV among monogamous heterosexual couples: The HCV partners study.
Terrault NA, Dodge JL, Murphy EL, Tavis JE, Kiss A, Levin TR, Gish R, Busch M, Reingold AL, Alter MJ.
Hepatology. 2012 Nov 23. doi: 10.1002/hep.26164. [Epub ahead of print]
PMID: 23175457 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23175457

Hepatitis C: Lyell-Syndrom unter Telaprevir
Zwei Berichte aus Japan über eine toxische epidermale Nekrolyse (TEN), die in einem Fall tödlich endete, veranlasst die US-Arzneibehörde FDA zu einer Warnung. Sie rät dringend, den im letzten Jahr zugelassenen HCV-Proteaseinhibitor Telaprevir (Incivek®) beim Auftreten oder der Verschlimmerung eines Hautausschlags sofort abzusetzen. (aerzteblatt.de, 20.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52830

TÖDLICHE HAUTREAKTIONEN IN VERBINDUNG MIT HEPATITIS-C-MITTEL TELAPREVIR (INCIVO). (arznei-telegramm, blitz-a-t21. 21.12.2012)

www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b121221a.pdf

HIV

Griechenland. Health officials tell Greece to act fast to control HIV. (ekathimerini.com, 30.11.2012)

www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_30/11/2012_472302

HIV/AIDS: The HIV prevention agenda
If the world scales-up HIV treatment and prevention in the next two years, a critical tipping point - in which those on treatment outnumber those newly infected with the virus - could be reached, according to the global HIV prevention advocacy organization AVAC. (PlusNews, 13.12.2012)

www.plusnews.org/Report/97039/HIV-AIDS-The-HIV-prevention-agenda

Systemic barriers accessing HIV treatment among people who inject drugs in Russia: a qualitative study
Anya Sarang, Tim Rhodes and Nicolas Sheon
Health Policy and Planning 2012;1–11
doi:10.1093/heapol/czs107

idhdp.com/media/27438/systemic_barriers_accessing_hiv_treatment.pdf

HIV: Rauchen raubt mehr Jahre als das Virus
HIV-Infizierte haben dank der antiretroviralen Therapie heute eine annähernd normale Lebenserwartung – solange sie nicht rauchen. Die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums sind Berechnungen in Clinical Infectious Diseases (2012; doi: 10.1093/cid/cis933) zufolge größer als bei nicht mit HIV Infizierten. (aerzteblatt.de, 19.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52803

SUBSTANZEN (verschiedene)

What I Learned from Hallucinogens
Dr. Oliver Sacks talks about how hallucinogenic drugs helped him empathize with his patients. (OliverSacksMD, 20.08.2012)

www.youtube.com/watch

DrugFacts: Synthetic Cathinones ("Bath Salts"). (NIDA, November 2012)

www.drugabuse.gov/publications/drugfacts/synthetic-cathinones-bath-salts

A chemical analysis examining the pharmacology of novel psychoactive substances freely available over the internet and their impact on public (ill)health. Legal highs or illegal highs?
Ayres TC, Bond JW.
BMJ Open. 2012 Jul 31;2(4). doi:pii: e000977. 10.1136/bmjopen-2012-000977. Print 2012.
PMID: 22855623 [PubMed]

bmjopen.bmj.com/content/2/4/e000977.long

Rise In Mephedrone Addiction Rivals Heroin Use (video)
Video discussing mephedrone use around the world. (Huffington Post Live, USA, bei: INEF – Irish Needle Exchange Forum, 08.12.2012)

inef.ie

USA / Xyrem - GHB: Tödlich in Kombination mit Alkohol oder Schlafmitteln
Eine Reihe von Todesfällen veranlasst die FDA erneut davor zu warnen, das Medikament Xyrem® mit Alkohol oder Medikamenten zu kombinieren, die eine dämpfende Wirkung auf das Zentralnervensystem haben. Der Hinweis richtet sich offiziell an Patienten, denen Xyrem zur Behandlung der Narkolepsie verschrieben wird. Gemeint sind aber auch Personen, die Xyrem als Partydroge ("Liquid Ecstasy") missbrauchen. (aerzteblatt.de, 18.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52797

Analysis of anonymous pooled urine from portable urinals in central London confirms the significant use of novel psychoactive substances.
Archer JR, Dargan PI, Hudson S, Wood DM.
QJM. 2012 Nov 22. [Epub ahead of print]
PMID: 23178933 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23178933

ALKOHOL (siehe auch DROGENPOLITIK – ALKOHOL)

AWMF-Leitlinie: Fetales Alkoholsyndrom – Diagnostik. (10.12.2012)

www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/022-025.html

Lundbeck's alcohol dependency drug wins EU green light. (reuters.com, 14.12.2012)

uk.reuters.com/article/email/idUKBRE8BD0KV20121214

Alkoholismus: Grünes Licht für Anti-Craving-Mittel
Mit Nalmefen steht demnächst erstmals ein Medikament zur Behandlung der Alkoholkrankheit zur Verfügung, das nicht die Abstinenz zum Ziel hat. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Zulassung befürwortet, weil der Opiatantagonist in klinischen Studien einen hohen Alkoholkonsum deutlich vermindert hat. Eine Zulassung durch die Europäische Kommission wird für die nächsten Monate erwartet. (aerzteblatt.de, 14.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52764

Europa. Trendreport: Super strong beers in Europe
Beers with a high alcohol content are prevalent throughout Europe. They are also easily accessible, relatively inexpensive and often packaged in 'super-sized' containers (up to bottles of three litres). (EUCAM, 19.12.2012)

www.eucam.info/eucam/home/marketing-products-and-reports.html

FETAL ALCOHOL FORUM
The eighth issue of the FETAL ALCOHOL FORUM with the latest FASD research and articles is now out. (13.12.2012)

www.nofas-uk.org/PDF/FetalAlcoholForumIssue8December2012.pdf

Frequent alcohol drinking is associated with lower prevalence of self-reported common cold: a retrospective study.
Ouchi E, Niu K, Kobayashi Y, Guan L, Momma H, Guo H, Chujo M, Otomo A, Cui Y, Nagatomi R.
BMC Public Health. 2012 Nov 16;12(1):987. [Epub ahead of print]
PMID: 23158193 [PubMed - as supplied by publisher]

www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2458-12-987.pdf

AMPHETAMINE

Durability of improvement in posttraumatic stress disorder symptoms and absence of harmful effects or drug dependency after 3,4-methylenedioxymethamphetamine-assisted psychotherapy: a prospective long-term follow-up study
Timothy D Brewerton and Rick Doblin
Michael C Mithoefer, Mark T Wagner, Ann T Mithoefer, Lisa Jerome, Scott F Martin, Berra Yazar-Klosinski, Yvonne Michel,
J Psychopharmacol published online 20 November 2012
DOI: 10.1177/0269881112456611

www.maps.org/research/mdma/mdma-assisted_psychotherapy_in_the_treatment_of_ptsd/
www.maps.org/research/mdma/mithoefer_etal_2012_ltfu.pdf
jop.sagepub.com/content/early/2012/08/29/0269881112456611.full.pdf+html

Methamphetamine use on the rise in East and South-East Asia
Methamphetamine remains the top illicit drug threat in East and South-East Asia, according to a new UNODC report, the 2012 Patterns and Trends of Amphetamine-Type Stimulants and Other Drugs, Asia and the Pacific. (UNODC, 12.12.2012)

https://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2012/December/methamphetamine-use-on-the-rise-in-east-and-south-east-asia.html?ref=fs1

MDMA, methamphetamine, and CYP2D6 pharmacogenetics: what is clinically relevant?
de la Torre R, Yubero-Lahoz S, Pardo-Lozano R, Farré M.
Front Genet. 2012;3:235. doi: 10.3389/fgene.2012.00235. Epub 2012 Nov 12.
PMID: 23162568 [PubMed - in process]

www.frontiersin.org/Pharmacogenetics_and_Pharmacogenomics/10.3389/fgene.2012.00235/full

CANNABIS

Hamburg. Fachtagung "Cannabisgebrauch im Jugendalter", 09.11.2012. Kongressvorträge.

www.uke.de/zentren/suchtfragen-kinder-jugend/index_47340.php

Susceptibility of the adolescent brain to cannabinoids: long-term hippocampal effects and relevance to schizophrenia.
Gleason KA, Birnbaum SG, Shukla A, Ghose S.
Transl Psychiatry. 2012 Nov 27;2:e199. doi: 10.1038/tp.2012.122.
PMID: 23188199 [PubMed - in process]

www.nature.com/tp/journal/v2/n11/full/tp2012122a.html

Acute effects of THC on time perception in frequent and infrequent cannabis users.
Sewell RA, Schnakenberg A, Elander J, Radhakrishnan R, Williams A, Skosnik PD, Pittman B, Ranganathan M, D'Souza DC.
Psychopharmacology (Berl). 2012 Nov 24. [Epub ahead of print]
PMID: 23179965 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23179965

Is today's marijuana more potent simply because it's fresher?
Sevigny EL.
Drug Test Anal. 2012 Nov 21. doi: 10.1002/dta.1430. [Epub ahead of print]
PMID: 23169764 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23169764

Cannabis withdrawal in chronic cannabis users with schizophrenia.
Boggs DL, Kelly DL, Liu F, Linthicum JA, Turner H, Schroeder JR, McMahon RP, Gorelick DA.
J Psychiatr Res. 2012 Nov 9. doi:pii: S0022-3956(12)00323-8. 10.1016/j.jpsychires.2012.10.010. [Epub ahead of print]
PMID: 23146560 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23146560

Kann Cannabis das Risiko für schizophrene Psychosen erhöhen?
Can Cannabis Use Increase the Risk for Schizophrenic Psychoses?
H. Bugra, C. Rapp, E. Studerus, J. Aston, S. Borgwardt, A. Riecher-Rössler
Fortschr Neurol Psychiatr 2012; 80(11): 635-643
DOI: 10.1055/s-0032-1325415
Abstract

https://www.thieme-connect.com/DOI/DOI?10.1055/s-0032-1325415

CANNABIS ALS MEDIZIN

ISRAEL: Marihuana als Arznei im Altenheim
Cannabis zählt auch in Israel zu den illegalen Drogen. Doch als Arzneimittel ist die Pflanze erlaubt. In kaum einem anderen Land wird so viel über die Wirkung von Marihuana geforscht. Jetzt wurde dort eine Pflanze gezüchtet, die nicht mehr "stoned" machen soll. (fr-online.de, 01.12.2012)

www.fr-online.de/gesundheit/-israel-cannabis-forschung-marihuana-im-altenheim,3242120,21005300.html

Treatment of Tourette syndrome with cannabinoids.
Müller-Vahl KR.
Behav Neurol. 2012 Nov 27. [Epub ahead of print]
PMID: 23187140 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23187140

KOKA / KOKAIN

Levamisole-induced leukocytoclastic vasculitis and neutropenia in a patient with cocaine use: An extensive case with necrosis of skin, soft tissue, and cartilage.
Arora NP, Jain T, Bhanot R, Natesan SK.
Addict Sci Clin Pract. 2012 Sep 24;7(1):19. doi: 10.1186/1940-0640-7-19.
PMID: 23186390 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3509389/

The use of brain imaging to elucidate neural circuit changes in cocaine addiction.
Hanlon CA, Canterberry M.
Subst Abuse Rehabil. 2012 Sep;3(1):115-128.
PMID: 23162375 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3499034/

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Snus/Nikotin. Population-based survey of cessation aids used by Swedish smokers
Lars E Rutqvist
Harm Reduction Journal 2012, 9:38 doi:10.1186/1477-7517-9-38
Published: 4 December 2012
Population-based survey of cessation aids used by Swedish smokers
This survey... shows that although most smokers who have quit did so unassisted, snus continues to be the most frequently reported cessation aid among males, whereas pharmaceutical nicotine was more prevalent among females.

www.harmreductionjournal.com/content/9/1/38/abstract

Effect of nicotine replacement therapy on cardiovascular outcomes after acute coronary syndromes.
Woolf KJ, Zabad MN, Post JM, McNitt S, Williams GC, Bisognano JD.
Am J Cardiol. 2012 Oct 1;110(7):968-70. doi: 10.1016/j.amjcard.2012.05.028. Epub 2012 Jun 20.
PMID: 22727182 [PubMed - indexed for MEDLINE]

download.journals.elsevierhealth.com/pdfs/journals/0002-9149/PIIS0002914912014294.pdf

VERPASSE NICHT DEN GRÖSSTEN SIEG DEINES LEBENS! Rauchstopp mit dem FC Barcelona. (Dezember 2012)

www.quitsmokingwithbarca.eu/DE

Newsletter Tabakentwöhnung Dezember 2012. (DKFZ Heidelberg, 20.12.2012)

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Newsletter_Tabakentwoehnung.html

Nicotine replacement therapy for smoking cessation.
Stead LF, Perera R, Bullen C, Mant D, Hartmann-Boyce J, Cahill K, Lancaster T.
Cochrane Database Syst Rev. 2012 Nov 14;11:CD000146. doi: 10.1002/14651858.CD000146.pub4.
PMID: 23152200 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23152200

Molecular Mechanisms Underlying Behaviors Related to Nicotine Addiction.
Picciotto MR, Kenny PJ.
Cold Spring Harb Perspect Med. 2012 Nov 9. doi:pii: cshperspect.a012112v1. 10.1101/cshperspect.a012112. [Epub ahead of print]
PMID: 23143843 [PubMed - as supplied by publisher]

perspectivesinmedicine.cshlp.org/content/early/2012/11/09/cshperspect.a012112.long

López-Hidalgo M, Salgado-Puga K, Alvarado-Martínez R, Medina AC, Prado-Alcalá RA, et al. (2012) Nicotine Uses Neuron-Glia Communication to Enhance Hippocampal Synaptic Transmission and Long-term Memory. PLoS ONE 7(11): e49998. doi:10.1371/journal.pone.0049998

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0049998

OPIATE / OPIOIDE

USA. Pain Pills Wane - Heroin Moves In
Aggressive efforts in the United States to grapple with the so-called "epidemic" of prescription opioid abuse is paying off, but not as officials expected. With pain pills coming under stricter controls the door is now open for a resurgence of heroin abuse with its attendant burden of morbidity and mortality, according to news reports describing the scene in states like Kentucky. The wrath of unintended consequences is set to take a terrible toll. (sfgate.com, 30.11.2012)

updates.pain-topics.org/2012/11/pain-pills-wane-heroin-moves-in.html
www.sfgate.com/news/crime/article/Heroin-making-inroads-in-Ky-s-pain-pill-country-4077491.php

Morphine: The cheap, effective pain-relief drug denied to millions. (bbc.co.uk, 07.12.2012)

www.bbc.co.uk/news/magazine-20625482

Krupitsky E, Zvartau E, Blokhina E, et al. Randomized Trial of Long-Acting Sustained-Release Naltrexone Implant vs Oral Naltrexone or Placebo for Preventing Relapse to Opioid Dependence. Arch Gen Psychiatry. 2012;69(9):973-981. doi:10.1001/archgenpsychiatry.2012.1a.
Abstract

archpsyc.jamanetwork.com/article.aspx

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

BUPRENORPHIN

USA. Statement from White House Drug Policy Director on Federal Register Notice Providing Physicians More Discretion in Treating Opioid Addiction with Buprenorphine. (The White House, Office of the National Drug Control Policy, 06.12.2012)

www.whitehouse.gov/ondcp/news-releases-remarks/statement-white-house-drug-policy-director-treating-opioid-addiction-with-buprenorphine

Cocaine Use Reduction with Buprenorphine (CURB): Rationale, design, and methodology.
Mooney LJ, Nielsen S, Saxon A, Hillhouse M, Thomas C, Hasson A, Stablein D, McCormack J, Lindblad R, Ling W.
Contemp Clin Trials. 2012 Nov 16. doi:pii: S1551-7144(12)00242-X. 10.1016/j.cct.2012.11.002. [Epub ahead of print]
PMID: 23159524 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23159524

Buprenorphine may not be as safe as you think: a pediatric fatality from unintentional exposure.
Kim HK, Smiddy M, Hoffman RS, Nelson LS.
Pediatrics. 2012 Dec;130(6):e1700-3. doi: 10.1542/peds.2012-1342. Epub 2012 Nov 5.
PMID: 23129079 [PubMed - in process
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23129079

DIAMORPHIN

Entfällt

METHADON

Methadone-related fatalities: review in the Ghent district between 1978-2008.
Van Den Broecke SM, De Letter EA, Lambert WE, Verstraete AG, Piette MH.
Acta Clin Belg. 2012 Sep-Oct;67(5):352-61.
PMID: 23189543 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23189543

A randomized investigation of methadone doses at or over 100mg/day, combined with contingency management.
Kennedy AP, Phillips KA, Epstein DH, Reamer DA, Schmittner J, Preston KL.
Drug Alcohol Depend. 2012 Nov 26. doi:pii: S0376-8716(12)00425-5. 10.1016/j.drugalcdep.2012.10.025. [Epub ahead of print]
PMID: 23195924 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23195924

GENDER

Hamburg. Sucht als Folge früher Gewalt: Therapie-Teilnehmerinnen gesucht
Suchtprobleme gehören zu den häufigsten Folgen früher Gewalt und Vernachlässigung: Etwa die Hälfte aller Personen in Suchtbehandlung hat frühe Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt, ein Drittel aller Personen, die eine Traumatherapie beginnen, weist Suchtprobleme auf. Das wurde in mehreren Studien nachgewiesen. Im Rahmen des deutschlandweiten CANSAS-Projekts zu Kindesmissbrauch und Substanzabhängigkeit bietet das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nun im Rahmen einer Studie eine spezielle Traumatherapie für die Behandlung von Suchtproblemen an. Die Suchtambulanz am UKE bietet dieses spezielle Therapieangebot für Frauen mit Suchtproblemen, die traumatische oder besonders belastende Erfahrungen gemacht haben. In diesem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1,8 Millionen Euro geförderten Projekt werden zwei Gruppentherapien, die sich für traumatisierte, suchtkranke Frauen als wirksam erwiesen haben, miteinander und mit einer Wartekontrollgruppe verglichen. (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 30.11.2012)

www.uke.de/medien/index_87930.php

Drug policy and women: Addressing the negative consequences of harmful drug control. (IDCP, 30.11.2012)

idpc.net/publications/2012/11/drug-policy-and-women-addressing-the-negative-consequences-of-harmful-drug-control
dl.dropbox.com/u/64663568/library/Drug-policy-and-women-Addressing-the-consequences-of-control.pdf

D H I V A - Zeitschrift für Frauen zu Sexualität und Gesundheit
Ausgabe 57, Dezember 2012

www.aidshilfen.de/CMS/newsletter/upload/01_NL_ahnrw/2012/2012_12_05_NL_22/winter_dhiva.pdf

Präsentation zu "Frauen, HIV und älter werden"
Die internationale Initiative "Women for Positive Action" hat gerade eine umfangreiche Präsentation zum Thema "Frauen, HIV und älter werden" auf ihrer Internetseite zum Download zur Verfügung gestellt. Auf 90 Seiten wurde der aktuelle medizinische, psychosoziale und psychologische Wissensstand zum Thema zusammengefasst. Noch steht die Präsentation nur in englischer Sprache zur Verfügung, aber an einer deutschen Übersetzung wird bereits gearbeitet. Slide Kit und Leitfaden (englisch)

www.womenforpositiveaction.org/resources/edukit.cfm

Gender differences in cannabis use disorders: Results from the National Epidemiologic Survey of Alcohol and Related Conditions.
Khan SS, Secades-Villa R, Okuda M, Wang S, Pérez-Fuentes G, Kerridge BT, Blanco C.
Drug Alcohol Depend. 2012 Nov 22. doi:pii: S0376-8716(12)00415-2. 10.1016/j.drugalcdep.2012.10.015. [Epub ahead of print]
PMID: 23182839 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23182839

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Dresden. Behandlung von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Sachsen
Über die medizinische Behandlung von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus informiert die Sächsische Landesärztekammer in einer neuen Broschüre. "Wir wollen unsere Ärzte über diese komplexe Rechtslage informieren und ihnen mögliche Ansprechpartner an die Hand geben", sagte Jan Schulze, Präsident der Kammer. (aerzteblatt.de, 04.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52625

Münster/Westfalen. LWL-Koordinationsstelle Sucht
Martina Schu, Miriam Martin
Bestandsaufnahme zu transkulturellen Kompetenzen in der Suchthilfe in NRW
Im Auftrag der Koordinationsstelle Sucht des LWL in Kooperation mit der Koordinationsstelle Sucht des LVR gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW
Forum Sucht, Band 45, ISSN 0942-2382

www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/FS_45_transkulturelle-Kompetenzen.pdf

Schweiz. Wenn das Vergessen nicht gelingt
Diese Broschüre richtet sich an Frauen, Männer und Kinder, die Traumatisches erlebt haben, und ihre Angehörigen. Die Broschüre informiert anhand konkreter Beispiele über Entstehung, Folgen und Bewältigung der Posttraumatischen Belastungsstörung.
SRK, Thomas Hofer
Broschüre, 2012, 32 S., bis Ende Jahr 2012 wird sie in folgenden Sprachen vorliegen: Albanisch, Französisch, Türkisch, Kroatisch/Serbisch/Bosnisch.
Herausgeber/Herausgeberin: Schweizerisches Rotes Kreuz, afk

www.migesplus.ch/index.php

Berlin. Patienten­informationen zu Herzschwäche und KHK in sechs Sprachen
Patienteninformationen zu den Themen Herzschwäche und Koronare Herzkrankheit (KHK) in sechs Sprachen hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) herausgegeben. Auftraggeber sind die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesärztekammer (BÄK). (aerzteblatt.de, 12.12.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/52722

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.
Kongresse 2013, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/dgs-info_70/Fort-_und_Weiterbildung_70.pdf

HARM REDUCTION

Harm reduction overviews
Harm reduction overviews are available for 30 countries — the 27 EU Member States, Norway as EMCDDA member, and Turkey and Croatia as Candidate Countries. (EMCDDA, 2012)

www.emcdda.europa.eu/countries/harm-reduction-overviews

Urgent Message to Harm Reduction International (HRI) Supporters. (HRI, 19.12.2012)

www.ihra.net/contents/1292

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Syringe availability as HIV prevention: A review of modalities
Phillip Coffin
J Urban Health. 2000 September; 77(3): 306–330. doi: 10.1007/BF02386743
PMCID: PMC3456039

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3456039/pdf/11524_2006_Article_BF02386743.pdf

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Global. The UN General Assembly Approves Resolution Presented by Mexico on International Cooperation Against Drugs
(DPA – Drug Policy Alliance, USA, 27.12.2012, from the Mexican Foreign Ministry's Press Page, English Translation)

www.drugpolicy.org/resource/un-general-assembly-approves-resolution-presented-mexico-international-cooperation-against-

An unwinnable war
Alex Mold
The Lancet - 8 December 2012 ( Vol. 380, Issue 9858, Page 1983 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(12)62142-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(12)62142-4/fulltext

ASIEN

AFGHANISTAN

Wenn der Schlafmohn blüht - Der Tod kommt aus Afghanistan. (n-tv.de, Dezember 2012, Bilderserie)

www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Der-Tod-kommt-aus-Afghanistan-article9695426.html

AMERIKA

LATEINAMERIKA – KARIBIK

Bogota. The IV Latin American conference on Drug Policy has concluded
The IV Latin American conference on Drug Policy has concluded, having gathered more than forty experts, specialists, governmental officials, coca farmers, growers and drug users from around the world who, approaching the issue from various axes, converged on the relevance of the specific changes within drug policy, considering a focus on harm reduction as well as the new strategies emerging in the region that promote a more humanistic approach on drugs. (vivario.org, 15.12.2012)

vivario.org.br/en/the-iv-latin-american-conference-on-drug-policy-has-concluded

MEXIKO

Drug wars in Mexico - in pictures
Mexican president Felipe Calderon has stepped down, six years after launching a crackdown on his country's drug cartels in December 2006. Since then, more than 50,000 people have been killed. (guardian.co.uk, 01.11.2012)

www.guardian.co.uk/world/gallery/2012/dec/01/mexico-drugs-trade

Neue Methode: Drogenschmuggler benutzen Marihuana-Kanone
Warum selbst illegal die Grenze überqueren, wenn man Drogen auch einfach in die USA schießen kann? Schmuggler in Mexiko haben eine Kanone entwickelt, um mit Marihuana gefüllte Dosen ins Nachbarland zu transportieren. Das Gerät hat eine beachtliche Reichweite. (spiegel.de, 13.12.2012)

www.spiegel.de/panorama/justiz/grenze-zwischen-usa-und-mexiko-schmuggler-benutzen-marihuana-kanone-a-872679.html

Mexico's war on cartels made drug crisis worse, says new government
Strategy of killing gang leaders has led to proliferation of smaller and more dangerous groups, says new attorney general. (Guardian, UK, 19.12.2012)

www.guardian.co.uk/world/2012/dec/19/mexico-government-condemns-calderon-war-drugs

BRASILIEN

Brazil Reaches Across Border to Battle Source of Cocaine. (Wall Street Journal, 03.12.2012)

online.wsj.com/article/SB10000872396390443624204578060602681774138.html

AFRIKA

SÜDAFRIKA

Ceasefire for Cape Town gangs in South African drug war. (BBC, 05.12.2012, Video, 03:00)

www.bbc.co.uk/news/world-africa-20608890

E-HEALTH – DATENBANKEN

Schweiz. Suchtmedizin: Online-Hilfsmittel für Grundversorger
Die nationale Website praxis-suchtmedizin.ch richtet sich primär an Grundversorger, aber auch an Psychiater, Apotheker, Notfallärzte und Gesundheitsdienste des Straf- und Maßnahmenvollzugs. Das internetbasierte Handbuch ist nach den Substanzen Alkohol, Cannabis, Designerdrogen, Heroin, Kokain, Medikamente und Nikotin gegliedert und enthält praktische Handlungsanleitungen zur Unterstützung der Grundversorger bei der Behandlung von suchtkranken Personen.

www.praxis-suchtmedizin.ch

WHO. E-health technologies and substance abuse
Innovative portals on alcohol and health with a web-based self-help intervention tool have been developed with the support by WHO in four pilot countries, Belarus, Brazil, India and Mexico. The portals was launched on December 6, 2012, and provide information not only for policymakers and professionals, but also for the public at large. They include a self-screening tool for hazardous and harmful use of alcohol and a fully computerized self-help programme for people who wish to reduce or stop drinking alcohol. (WHO, 06.12.2012)

www.who.int/substance_abuse/activities/ehealth/en/index.html

Web-based cognitive behavioral self-help intervention to reduce cocaine consumption in problematic cocaine users: randomized controlled trial.
Schaub M, Sullivan R, Haug S, Stark L.
J Med Internet Res. 2012 Nov 28;14(6):e166. doi: 10.2196/jmir.2244.
PMID: 23192752 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3510710/

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

The American Psychiatric Association has approved a new edition of its Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders (DSM-5) that combines substance abuse and dependence into a single category of "substance use and addictive disorders." (APA, 01.12.2012; jointogether.org, 03.12.2012)

www.drugfree.org/join-together/addiction/psychiatric-association-creates-category-of-"substance-use-and-addictive-disorders"

American Psychiatric Association Board of Trustees Approves DSM-5
Diagnostic manual passes major milestone before May 2013 publication. (APA, 01.12.2012)

www.psychiatrictimes.com/all/editorial/psychiatrictimes/pdfs/2012-apa-dsm5-final.pdf

The African Journal of Drug and Alcohol Studies
The 2011 issues of the African Journal are now available online in soft copy versions.

www.add-resources.org/the-african-journal-of-drug-and-alcohol-studies.5134601-76188.html

Frankfurt. Drogenhilfe zufrieden mit "Buddy"-Programm
Die Integrative Drogenhilfe zeigt sich zufrieden mit ihrem "Buddy-Care-Projekt". Dabei begleiten Ehrenamtliche drogenabhängige Menschen - in der Regel für ein Jahr. Das Angebot gibt es seit August 2009; seither haben sich 57 Helfer schulen lassen, wie Sandra Köhler von der Drogenhilfe mitteilt. (faz.net, 07.12.2012)

www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/drogenhilfe-zufrieden-mit-buddy-programm-11986383.html

Ratgeber Computer und Internet für Fachkräfte und Eltern - "Neue Medien" in der Familien-, Erziehungs- und Suchtberatung - 6. Auflage

www.die-tuer-trier.de/src/archiv/Ratgeber_Computer_und_Internet_Suchtberatung_Trier_e.V._Flyer.pdf

Kanada. BC Centre for Excellence in HIV/AIDS finds homelessness and childhood sexual abuse are key factors in promoting youth injection drug use. (BC-CfE, 20.12.2012)

cfenet.ubc.ca/news/releases/bc-centre-excellence-hivaids-finds-homelessness-and-childhood-sexual-abuse-are-key-fac

Berlin. Neuregelungen im Bereich Gesundheit und Pflege 2013
Sonder-Newsletter des Bundesgesundheisministeriums (Gesundheitspolitische Informationen: GP-aktuell Nr. 15/12 vom 21.12.2012)

www.bmg.bund.de/PM_Neuregelungen_2013

DHS-Fachkonferenz 2012 - Die vier Säulen der Suchthilfe und Suchtpolitik auf dem Prüfstand
Vom 19. bis 21. November fand in Leipzig die 52. Fachkonferenz der DHS statt. Im Rahmen zahlreicher Referate und Diskussionen sowie in zehn Foren konnten sich die ca. 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses über den gegenwärtigen Stand und die Herausforderungen der vier Säulen Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung sowie Repression informieren und austauschen. Den Referentinnen und Referenten ist es gelungen, eine Zusammenschau der vier Säulen und der Anforderungen einer fachlichen Optimierung aufzuzeigen. Die Veranstaltung wurde mit der Durchschnittsnote 1,7 (auf einer Skala von 1 bis 4) erfolgreich evaluiert.

Einen Teil der Konferenzbeiträge finden Sie nunmehr im Internet unter

www.dhs.de/dhs-veranstaltungen/rueckschau/fachkonferenzen.html

Ausschreibung des BMBF
Mit den "Richtlinien zur Förderung eines Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen" fügt das BMBF der Erforschung von Volkskrankheiten einen wichtigen Baustein hinzu. Sie sind unter folgendem Link abrufbar:

www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/4636.php

Ausdrücklich werden Suchtstörungen als Förderthema benannt. Interessierten Einrichtungen wird empfohlen, sich frühzeitig untereinander zu vernetzen.
Die Eingaben für die Antragsübersicht und die Antragsskizze können bis spätestens 14. März 2013 eingereicht werden. Die Förderdauer beträgt vier Jahre.
Der Projektträger im DLR, der die Ausschreibung für das BMBF betreut, empfiehlt eine frühzeitige Beratung mit PD Dr. Hella Lichtenberg (Tel. +49 228 3921-1157). (Quelle: DHS-Newsletter, Dezember 2012)
Hamburg. DZSKJ-Newsletter Nummer 14, Dezember 2012

  • Anlassbezogene Prävention von riskantem Alkoholgebrauch – ein effektiver Ansatz?
  • Kann ein schulbasiertes Programm jugendliche Raucher/innen zum Aufhören motivieren?
  • Motivierende Kurzintervention bei Jugendlichen mit Alkoholkonsum und gewalttätigem Verhalten in Notaufnahmen von Krankenhäusern
  • Lässt sich die kognitive Leistungsfähigkeit gezielt durch die Einnahme psychoaktiver Substanzen steigern und welche Risiken gibt es?
  • Stationär behandelte Jugendliche mit akuter Alkoholintoxikation – eine spezifische Risikogruppe?

www.uke.de/zentren/suchtfragen-kinder-jugend/index_47313.php

Dealing with public nuisance caused by aggression and substance use
How do alcohol and drugs influence aggressive behaviour? And how should a professional with a public function deal with people who exhibit this kind of aggressive behaviour? Research by the Trimbos Institute and Bureau Beke (crime & safety consultancy) on these questions was published recently. (Trimbos Institute, NL, Dezember 2012)

www.trimbos.org/news/trimbos-news/dealing-with-public-nuisance-caused-by-aggression-and-substance-use

Yoon G, Westermeyer J, Warwick M, Kuskowski MA (2012) Substance Use Disorders and Adoption: Findings from a National Sample. PLoS ONE 7(11): e49655. doi:10.1371/journal.pone.0049655

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0049655

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Sex, drugs and early death: research reveals musicians living fast really do die younger
New research reveals what followers of the notorious '27 club' have known for years - that a fast-living rock 'n' roll lifestyle results in premature death. (The Independent, UK, 19.12.2012)

www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/news/sex-drugs-and-early-death-research-reveals-musicians-living-fast-really-do-die-younger-8425989.html

Public health - Research:
Dying to be famous: retrospective cohort study of rock and pop star mortality and its association with adverse childhood experiences
Mark A Bellis, Karen Hughes, Olivia Sharples, Tom Hennell, Katherine A Hardcastle
BMJ Open 2012;2:6 e002089 doi:10.1136/bmjopen-2012-002089

www.bmjopen.bmj.com/content/2/6/e002089.full

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Wheel running decreases the positive reinforcing effects of heroin.
Smith MA, Pitts EG.
Pharmacol Rep. 2012 Jul;64(4):960-4.
PMID: 23087148 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23087148

 

Die nächste Ausgabe erscheint zum Februar 2013.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Impressum

dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg).

Ständige Mitarbeiter: Ralf Gerlach (Münster), Mathias Häde (Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin/Kirgistan), Robert Newman (New York), Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss (Prignitz), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.