dgs-info, Ausgabe 63, Juni 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

die Charité-Universitätsmedizin Berlin teilte am 2.5.2012 mit: "Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie gut künftige Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihres Medizinstudiums auf die Behandlung verschiedener Krankheiten vorbereitet werden. Sie kommt zu dem Schluss, dass Medizinstudierende zwar lernen, wie Bluthochdruck und Zuckerkrankheit behandelt werden - die Behandlung der Alkohol- und Tabakabhängigkeit wird während des Studiums jedoch kaum thematisiert."

idw-online.de/de/news475575

Addiction Journal, Pressemitteilung, 03.05.2012

www.addictionjournal.org/viewpressrelease.asp

In der dgs-info Extraausgabe vom 24.05.2012 zu den schweren Angriffen des DSÄ-Generalsekretärs Dr. Ingomar Rempel (Kiel) auf die Substitutionsverantwortlichen in Hamburg heißt der vorsichtig formulierte letzte Satz: "Die Übereinstimmung der Argumentation des DSÄ und seines Generalsekretärs Rempel hinsichtlich zweier tödlicher bzw. fast tödlicher Vergiftungsfälle bei Kindern mit der Marktstrategie eines Herstellers für Substitutionsmittel ist hoffentlich nur zufällig."

Kurz darauf erhielt eine Substitutionspraxis in Westdeutschland einen Brief der zuständigen Reckitt Benckiser Pharmaceuticals Repräsentantin. In ihm heißt es: "Nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg, die an einer versehentlichen Einnahme von Methadon-Tabletten ihrer Pflegeeltern verstorben ist, fordert der DSÄ (Dachverband substituierender Ärzte Deutschlands) mehr Sicherheit in der Substitutionstherapie Heroinabhängiger.

Mehr Sicherheit für unbeteiligte Dritte als auch mehr Sicherheit für die substituierten Patienten erreichen Sie durch den Einsatz von Suboxone®..."

Zufälle gibt's!

Rempel 2: Wenige Tage später wollte der DSÄ-Generalsekretär gleich wieder auf sich aufmerksam machen. Anlass war die Veröffentlichung des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung, in dem abermals ein Rückgang der Drogentodesfälle vermeldet werden konnte. Erneut sah Rempel dunkle Kräfte am Werk: "Wir vermuten, dass die Zählweise für die Statistik verändert wurde, um einen Erfolg zu vermelden. Die Realität ist jedoch anders. Der mit der Substitution eingeschlagene Weg raus aus der Verelendung endet vielerorts in ein System staatlich subventionierten Drogenkonsums mit laxen Kontrollen. Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs und der Substitutionsmittel werden nicht weiterentwickelt." (http://www.presseportal.de/pm/104786/2256891/suchtaerzte-verband-dsae-weist-auf-verdaechtige-zahlen-im-drogenbericht-der-bundesregierung-hin )

Das Presseecho auf den Vorwurf an BKA und Bundesdrogenbeauftragte, die Drogentodesfallstatistik zu manipulieren, war eher schwach. Der 20prozentige Rückgang an tödlichen Heroinüberdosierungen entspricht dem bundesweit zu beobachtenden Abnahme des Heroinkonsums und der Zahl der Heroin-Erstkonsumenten.

In Hamburg hat die Staatsanwaltschaft im Fall Chantal Ermittlungen aufgenommen gegen sechs Betreuer. Die Beschuldigten stehen in dem Verdacht, ihre Fürsorge- und Erziehungspflicht verletzt zu haben. (Hamburger Abendblatt, 26.05.2012)

mobil.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article2288413/Ermittlungen-gegen-sechs-Betreuer-aufgenommen.html

Das Wichtigste in Kürze: Ärzte dürfen Palliativpatienten künftig Betäubungsmittel überlassen - Fachgesellschaft begrüßt abgelehnte Austauschpflicht für Schmerzmittel. (RECHT&GESETZ)

In Mainz hat die Polizei eine Großrazzia im städtischen Drogenhilfezentrum "Café Balance" durchgeführt, wo Drogenhändler mit Wissen von Beschäftigten Heroin verkauft haben sollen. Die zweifelhafte Aktion hat unter Juristen und Fachkollegen für Empörung gesorgt. (RECHT&GESETZ)

Mechthild Dyckmans kandidiert nicht mehr für den Bundestag und wird damit automatisch auch nicht mehr als Drogenbeauftragte in der nächsten Legislaturperiode zur Verfügung stehen. (DROGENPOLITIK)

Zum Weltnichtrauchertag: Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache - Mehr als 300 Menschen in Deutschland sterben täglich an den Folgen des Tabakkonsums. (DROGENPOLITIK)

BEGLEITKRANKHEITEN: Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C: Aktueller HCV-Therapiestandard

Current Standards in the Treatment of Chronic Hepatitis C
Dtsch Arztebl Int 2012; 109(19): 352-8; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0352
Hofmann, Wolf Peter; Sarrazin, Christoph; Zeuzem, Stefan

SUBSTANZEN: "Wirkung von Alkohol - Schlucken und schlagen", heißt der Artikel von Anne Beck und Andreas Heinz (Charité-Universitätsmedizin Berlin) auf Spiegel online.

Eine Woche nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zur erleichterten Verschreibung von Cannabis meldet das Deutsche Ärzteblatt: "Cannabinoide können die Spastizität lindern, unter der viele Patienten mit multipler Sklerose leiden. Dies gilt nicht nur für das im letzten Jahr in Deutschland zugelassene Cannabis-Spray Sativex. Auch das – illegale - Rauchen von Marihuana erzielte in einer randomisierten placebo-kontrollierten Studie im Canadian Medical Association Journal (CMAJ 2012: doi: 10.1503 /cmaj.110837) eine gute Wirkung.

Auch Buprenorphin allein kann zu tödlichen Überdosierungen führen, haben schwedische Toxikologen herausgefunden. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG)

Im Online–Auftritt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung plädieren Claudius Seidl und Harald Staun im weltweiten Drogenkrieg für "Legalität als letzter Ausweg - Machen wir Frieden mit den Drogen". (INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Im Schweizer Suchtmagazin "abhängigkeiten" haben sich Magdalena Dampz und Kollegen Gedanken über "Patientenzufriedenheit – Leuchtturm oder Irrlicht auf dem Weg zur Qualitätsbeurteilung ambulanter Suchtbehandlungen?" gemacht. (SERVICE)

Aus dem Leittext können Sie bei der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft mehrfach klug zitieren.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
AKZEPT e.V.
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
STELLENANZEIGEN
ARZT UND SUCHT
RECHT UND GESETZ
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
IMPRESSUM

LEITTEXT

Effects of expertise on football betting
Yasser Khazaal, Anne Chatton, Joël Billieux, Lucio Bizzini, Grégoire Monney, Emmanuelle Fresard, Gabriel Thorens, Guido Bondolfi, Nady El-Guebaly, Daniele Zullino and Riaz Khan
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2012, 7:18 doi:10.1186/1747-597X-7-18
Published: 11 May 2012
Abstract

Background
Football (soccer) is one of the most popular sports in the world, including Europe. It is associated with important betting activities. A common belief, widely spread among those who participate in gambling activities, is that knowledge and expertise on football lead to better prediction skills for match outcomes. If unfounded, however, this belief should be considered as a form of "illusion of control." The aim of this study was to examine whether football experts are better than nonexperts at predicting football match scores.

Methods
Two hundred and fifty-eight persons took part in the study: 21.3% as football experts, 54.3% as laypersons (non-initiated to football), and 24.4% as football amateurs. They predicted the scores of the first 10 matches of the 2008 UEFA European Football Championship. Logistic regressions were carried out to assess the link between the accuracy of the forecasted scores and the expertise of the participants (expert, amateur, layperson), controlling for age and gender.

Results
The variables assessed did not predict the accuracy of scoring prognosis (R2 ranged from 1% to 6%).

Conclusions
Expertise, age, and gender did not appear to have an impact on the accuracy of the football match prognoses. Therefore, the belief that football expertise improves betting skills is no more than a cognitive distortion called the "illusion of control." Gamblers may benefit from psychological interventions that target the illusion of control related to their believed links between betting skills and football expertise. Public health policies may need to consider the phenomenon in order to prevent problem gambling related to football betting.

Der Volltext :
www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597X-7-18.pdf

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1: Neues aus dem Vorstand

DGS-Vorstand ruft auf zur Beteiligung am Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli 2012)

Schirmherrschaft:
Dr. Gregor Gysi, Vorsitzender Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

www.akzeptierende-eltern.de/news/274/84/21-Juli-Nationaler-Gedenktag

DGS 2 – Neues aus dem Vorstand – die DGS in der Presse

Markus Backmund zur mangelhaften Ausbildung von Medizinstudenten in der Suchtmedizin. (Bild am Sonntag, München, 27.05.2012)

www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-regional/suchtarzt-medizinabsolventen-lernen-zu-wenig-24358728.bild.html

Markus Backmund zum Weltnichtrauchertag. (AZ, München, 31.05.2012)

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.welt-nichtrauchertag-tabakkonsum-von-jugendlichen-auf-tiefststand.d6098a8e-4c33-4859-864d-10d0f020cde5.html

Klaus Behrendt zur Substitutionsbehandlung in Hamburg und zum Fall Chantal. (Hamburger Abendblatt, 23.05.2012)

www.abendblatt.de/vermischtes/article2284597/Spielsucht-nimmt-dramatisch-zu.html

DGS 3 – SUCHTPORTAL – neue Adressen im Mai 2012

Elternschaft und Sucht (GVS - GVS Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe e.V. Berlin)
www.eltern-sucht.de

Online Opioid Conversion Calculator
opioidcalculator.practicalpainmanagement.com

Global Fund News Flash
theglobalfund.us5.list-manage.com/subscribe

Werden Sie rauchfrei! (BZgA)
www.rauchfrei-info.de

Berliner Präventionsprojekt Glücksspiel in vier Sprachen (deutsch, türkisch, arabisch, vietnamesisch)
www.faules-spiel.de/front_content.php

"Null Alkohol - Voll Power" für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahre
www.null-alkohol-voll-power.de

Schweiz. Willkommen bei saferparty.ch!
www.saferparty.ch/allgemein.html

DGS 4: Kongresse und Veranstaltungen 2011/2012 mit Beteiligung der DGS

München. 13. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin. 05.07.2012 bis 07.07.2012 in München.
www.m-i-c.de/13-interdisziplinarer-kongress-fur-suchtmedizin/

Deutscher Suchtkongress 2012 vom 03. bis 06. Oktober 2012 in Berlin
www.deutscher-suchtkongress2012.de

21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
02. - 04. November 2012 in Berlin
www.dgsuchtmedizin.de/kongress/anmeldung/

DGS 5: Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:
www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Human Rights and Drugs, Vol 2, No. 1, 2012

www.humanrightsanddrugs.org/official-journal/volume-2-no-i-2012/

Am J Public Health. 2012 May;102(5):e5-8. Epub 2012 Feb 16.
Destigmatizing alcohol dependence: the requirement for an ethical (not only medical) remedy.
Williamson L.

The disease model of alcohol dependence or "alcoholism" is often presented as the linchpin in addressing the condition successfully. It has been argued, for example, that adopting a medical approach will reduce the stigma that impedes the provision and acceptance of treatment. However, the medical paradigm has existed for many years without significantly affecting the negative social attitudes that surround dependence. I argue that a reductive scientific approach is not equipped to address the socioethical tensions that dependence creates. To lessen the stigmatization of dependence, it is important to integrate ethical analysis into policy debates on the condition.

Abstract

ajph.aphapublications.org/doi/abs/10.2105/AJPH.2011.300629

Should Addicts Be Sterilized?
Project Prevention thinks so - and for years it's been paying poor, addicted women not to procreate. Now, with money from the far right, it's going global. (The Fix, USA, 26.04.2012)

www.thefix.com/content/project-prevention-barbara-harris-sterilize-addicts8510

UNODC AND THE PROMOTION AND PROTECTION OF HUMAN RIGHTS
UNODC, 2012

www.unodc.org/documents/justice-and-prison-reform/UNODC_HR_position_paper.pdf

DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

Berlin. Stoppt die Schlammschlacht um die Substitutionsbehandlung!
Eine Website mit "Tipps und Tricks" für Substituierte und angeblich zu laxe Kontrollen in Hamburg: Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe, kommentiert den Streit um die Substitution. (DAH, 30.05.2012)

www.aidshilfe.de/de/aktuelles/meldungen/stoppt-die-schlammschlacht-um-die-substitutionsbehandlung

AKZEPT e.V.

Zur Razzia beim Cafe Balance in Mainz nimmt akzept e.V. Stellung. (10.05.2012)

www.gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2011/05/akzeptPMmainz10.05.12.pdf

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

21. Juli 2012:
Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige Schirmherrschaft:
Dr. Gregor Gysi, Vorsitzender Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

www.akzeptierende-eltern.de/news/274/84/21-Juli-Nationaler-Gedenktag

STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe auch SUCHTPORTAL auf der DGS-Homepage, Stellenanzeigen

GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenabeit
Berater / Arzt (m/w) Sucht- und Substitutionsmedizin
Nepal / Kathmandu
Fachthema Soziale Sicherheit und Gesundheit
1 Jahr(e) ab September 2012
Fach- und Funktionskraft
Bewerbungsfrist: 17. Juni 2012

www.giz.de/de/jobs/3109.html

Anhang: Stellenbeschreibung (deutsch) Berater_Arzt_mw_Sucht_und_Substitutionsmedizin_jobad10026.pdf

Stellenbeschreibung (englisch) Medical_doctor_mf_Opioid_Substitution_Treatment_jobad10148.pdf

ARZT UND SUCHT

Gelsenkirchen. Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Beschluss vom 16.12.2011
- 7 L 1274/11 -

Alkoholsucht rechtfertigt vorläufiges Ruhen der ärztlichen Zulassung

Fortbestehende Alkoholsucht und fehlende dauerhafte Abstinenz führen zu konkreter Patientengefährdung

www.kostenlose-urteile.de/VG-Gelsenkirchen_7-L-127411_Alkoholsucht-rechtfertigt-vorlaeufiges-Ruhen-der-aerztlichen-Zulassung.news12916.htm

RECHT UND GESETZ

BETÄUBUNGSMITTELRECHT

Gutachten zur Machbarkeit der Einführung einer Stoffgruppenregelung im Betäubungsmittelgesetz
Prof. Dr. Dieter Rössner, Vorsitzender des Landespräventionsrates in Hessen
Prof. Dr. Wolfgang Voit, Sprecher der Forschungsstelle für Pharmarecht
Professoren am Fachbereich Rechtswissenschaften der Philipps-Universität Marburg
2011

www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/DrogenundSucht/Illegale_Drogen/Heroin_andere/Downloads/Endfassung_Gutachten_zur_Machbarkeit_der_Einfuehrung_einer_generischen_Klausel_im_BtMG.pdf

Berlin. Ärzte dürfen Palliativpatienten künftig Betäubungsmittel überlassen
Ärzte können ambulanten Palliativpatienten künftig bestimmte Betäubungsmittel überlassen. Das geht aus der zuletzt vom Bundesrat geänderten Vierten Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung hervor, die das Bundeskabinett heute zur Kenntnis genommen hat. Dieses Dispensierrecht war bislang nur Apothekern vorbehalten. (aerzteblatt.de, 09.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50118

Göppingen/Oberursel. Fachgesellschaft begrüßt abgelehnte Austauschpflicht für Schmerzmittel
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) hat das Votum des Petitionsausschusses, starke Schmerzmittel von der Austauschpflicht auszunehmen, begrüßt. Der Sachverstand habe über vermeintliche Einsparpotenziale gesiegt, sagte DGS-Präsident Gerhard Müller-Schwefe. (aerzteblatt.de, 25.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50318

Mehr Legal Highs!
Es ist nicht sinnvoll, den Umgang mit psychotropen Substanzen mit dem Betäubungs- oder Arzneimittelgesetz zu regeln. (Tibor Harrach, Pharmazeut und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen Berlin, in Jungle World, 31.05.2012)

jungle-world.com/artikel/2012/22/45536.html

SUBSTITUTIONSRECHT

Hamburg. PROZESS DER WOCHE: Der Drogen-Arzt, dem der Richter vertraut
Die langjährige Abhängigkeit hat sein Gesicht gezeichnet. Und auch der Kummer und die Sorgen haben tiefe Furchen in seine Haut gegraben. Und trotzdem wirkt Reinhard J. heute wie ein tatenfreudiger Mann, einer, der sein Schicksal meistert und das Leben kraftvoll anpackt.
Die Ersatzdroge Methadon ist es, die für den 56-Jährigen der rettende Anker war, eine wirkungsvolle Hilfe durch Widrigkeiten und über Abgründe. Wie viel davon braucht ein Mensch, um sein Leben zu bewältigen? Sehr große Mengen, glaubte Reinhard J., und in seinem Arzt Dr. Joachim G. fand er einen Mann, der ihm diese auch verschrieb. Doch die Bereitschaft des Mediziners, seinem Patienten das Methadon zu verschaffen, hat den Arzt jetzt vor Gericht gebracht.
Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz lautet der Vorwurf, der dem 61-Jährigen im Prozess vor dem Amtsgericht gemacht wird. Laut Anklage hat der Mediziner über Monate bei zwei Patienten deutlich zu viel Methadon verschrieben.

(...)

Nach Überzeugung einer Sachverständigen ist bei beiden Patienten "der Ausnahmefall begründet", sagt die Toxikologin im Prozess. Die Männer hätten glaubhaft geschildert, warum sie mit der vorgeschriebenen Höchstdosis nicht auskamen. Dem Angeklagten sei wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz deshalb "kein Vorwurf zu machen". Die Höchstgrenze von 3000 Milligramm pro Monat und damit 100 Milligramm pro Tag sei "wichtig als Korrektiv".
Der Amtsrichter folgt in seiner Entscheidung der Sachverständigen und spricht den angeklagten Mediziner frei. Zwar seien Joachim G. Vorwürfe zu machen wegen der schwachen Dokumentation in den Patientenakten. Aber ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz liege nicht vor, beide Patienten seien begründete Ausnahmefälle. Der Arzt habe sich um seine Patienten bemüht. Und sie seien eine schwierige Klientel, "um die sich keiner reißt". (Hamburger Abendblatt, 11.05.2012)

mobil.abendblatt.de/hamburg/article2273446/Der-Drogen-Arzt-dem-der-Richter-vertraut.html
www.abendblatt.de/hamburg/article2273446/Der-Drogen-Arzt-dem-der-Richter-vertraut.html

Bremen. Methadon und Co.: Schärfere Regeln auch für Ärzte
Nach dem Hamburger Methadon-Skandal verschärft jetzt Bremen die Regeln für die Drogensubstitution. Damit sollen vor allem Kinder von drogenabhängigen Patienten besser geschützt werden. (Ärzte Zeitung, 31.05.2012)

www.aerztezeitung.de/news/article/814487/methadon-co-schaerfere-regeln-aerzte.html

BERUFSRECHT

Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 30.04.2012
- 7 K 7253/10 -
Ruhen der Approbation wegen nicht ordnungsgemäßer Behandlung von Methadonpatienten rechtmäßig

www.kostenlose-urteile.de/VG-Koeln_7-K-725310_Ruhen-der-Approbation-wegen-nicht-ordnungsgemaesser-Behandlung-von-Methadonpatienten-rechtmaessig.n13434.htm

Heilbronn. Arzthelferin gibt literweisen Diebstahl von Methadon zu
Im Prozess um die illegale Abgabe großer Mengen Methadon hat eine Arzthelferin am Donnerstag vor dem Heilbronner Landgericht gestanden, die Ersatzdroge gleich literweise an einen Patienten abgegeben zu haben. (Heilbronner Stimme, 04.05.2012)

www.stimme.de/heilbronn/hn/Arzthelferin-gibt-literweisen-Diebstahl-von-Methadon-zu;art31502,2442484

Heilbronn. Methadon-Prozess: Patient belastet Arzthelferin schwer
Im Prozess um massenhaften Methadondiebstahl aus einer Arztpraxis gerät die Version der angeklagten Arzthelferin ins Wanken. (Heilbronner Stimme, 04.05.2012)

www.stimme.de/heilbronn/hn/Methadon-Prozess-Patient-belastet-Arzthelferin-schwer;art31502,2443642

VERKEHRSRECHT

Potsdam. Richter: Entdeckungsrisiko für betrunkene und bedröhnte Fahrer spürbar erhöhen
3. Verkehrsforum der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Potsdam am 24. und 25.April 2012

www.gdp.de/id/3verfor_1

Broschüre zum 3. Verkehrsforum der Gewerkschaft der Polizei: Verbotene "Stoffe" im Straßenverkehr
2012

www.gdp.de/id/3verfor_1/$file/FSPotsdamVerkehr.pdf

DEUTSCHLAND (verschiedenes)

Berlin. Glücksspiele - Polizei schaut bei illegalen Glücksspielen hilflos zu
Wegen eklatanter Rechtslücken können die Veranstalter illegaler Glücksspiele seit 2010 kaum noch belangt werden. Auch wer Spielautomaten aufstellt, um Geld zu waschen oder Steuern zu hinterziehen, kann sich in Deutschland sicher fühlen. Eine Düsseldorfer Ermittlerin warnt im Bundestag vor den Folgen. (Frankfurter Rundschau, 20.03.2012)

www.fr-online.de/wirtschaft/glueckspiele-polizei-schaut-bei-illegalen-gluecksspielen-hilflos-zu-,1472780,11933712.html

München. Münchner Polizei - Scharfe Kritik an schikanösen Kontrollen
Krasse Ausnahme - oder gängige Praxis? Der Fall eines 27-Jährigen, der immer wieder entwürdigende Drogenkontrollen auf Münchner Polizeiwachen über sich ergehen lassen musste, beschäftigt nun den Landtag. Die Grünen verlangen einen Bericht zur Kontrollpraxis der Polizei. (sueddeutsche.de, 07.05.2012)

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-polizei-scharfe-kritik-an-schikanoesen-kontrollen-1.1351242

München. Gewalt bei Einsätzen - Was Polizisten dürfen - und was nicht
Fälle, in denen Polizisten wegen übertriebener Härte in Kritik gerieten, finden Sie hier in einer Übersicht. (sueddeutsche.de, 10.05.2012)

www.sueddeutsche.de/bayern/polizeigewalt-bei-einsaetzen-wenn-beamte-zu-rambos-werden-1.1294594

München. Wegen rüder Verhörmethoden sind Polizisten aus Bayern massiv in die Kritik geraten. Doch wie weit dürfen die Beamten bei Kontrollen gehen? Und wer bestimmt eigentlich, ob ein Mensch verdächtig aussieht? Eine Zusammenfassung. (Süddeutsche Zeitung, 10.05.2012)

www.sueddeutsche.de/bayern/gewalt-bei-einsaetzen-was-polizisten-duerfen-und-was-nicht-1.1353472

Kriminalitätsstatistik: Ecstasy-Pillen überfluten deutschen Drogenmarkt
Der synthetische Kick wird immer beliebter: Drogenfahnder haben in Deutschland 2011 fast eine halbe Million Ecstasy-Pillen sichergestellt - ein Zuwachs um 110 Prozent. Die Zahl der Drogenstraftaten stieg nur leicht. (SPIEGEL ONLINE, 15.05.2012)

www.spiegel.de/panorama/justiz/kriminalitaetsstatistik-rauschgiftdelikte-gibt-es-immer-mehr-a-833179.html

Berlin. Polizeiliche Kriminalstatistik 2011. (BMI, 16.05.2012)

www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2012/05/pks.html

KRIMINALITÄTSSTATISTIKEN - Nutzlose und irreführende Zahlen
Die Erhebungen über die Entwicklung von Straftaten in Deutschland sind nur Schein. Denn tatsächlich sammelt jede Dienststelle die Daten nach anderen Kriterien. (Otto Diederichs in taz.de, 01.06.2012)

www.taz.de/!94382/

MAINZ – Razzia im Café Balance
Mainz. GROSSRAZZIA: Heroin-Handel bei Mainzer Drogenhilfe?
Drogenhändler sollen im städtischen Mainzer Drogenhilfezentrum "Café Balance" mit Wissen von Beschäftigten Heroin verkauft haben. Nach einer Großrazzia hat die Stadtverwaltung das Zentrum geschlossen. (ksta.de, 08.05.2012)

www.ksta.de/html/artikel/1336501133692.shtml

Mainz. Nach Razzia im "Café Balance": Mainz will schnell neue Anlaufstelle für Drogenabhängige schaffen
Die Stadt will so schnell wie möglich wieder eine ambulante Anlaufstelle für erwachsene Drogenabhängige anbieten. Dies erklärte am Mittwoch der städtische Pressesprecher Markus Biagioni. Am Vortag war das "Café Balance" als städtische Drogenhilfe nach einer Rauschgift-Razzia vorübergehend geschlossen worden. (allgemeine-zeitung.de, 09.05.2012)

www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11953887.htm

Mainz. ver.di Mainz steht zu Beschäftigten "Café Balance". (prport.net, 09.05.2012)

www.prport.net/verdi-mainz-steht-beschaeftigten-caf-balance-pr78380.html

Mainz. Mainzer Drogenhilfe hat drei Tage nach Razzia wieder geöffnet. (rhein-zeitung.de, 11.05.2012)

www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Mainzer-Drogenhilfe-hat-drei-Tage-nach-Razzia-wieder-geoeffnet-_arid,422968.html

Mainz: Uni-Professoren attackieren Staatsanwalt - Akademischer Beistand für Café Balance. (Allgemeine Zeitung - Rhein Main Presse, 15.05.2012)

www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11973537.htm

Mainz. Harsche Kritik an Polizeieinsatz
Staatsanwalt rechtfertigt Durchsuchung der Drogenhilfseinrichtung Café Balance. (Frankfurter Rundschau, 15.05.2012)

www.fr-online.de/mainz/harsche-kritik-an-polizeieinsatz,11181020,15243252.html

Mainz. Druckraum in Mainz kein Thema
Wie geht's weiter im Café Balance? (Mainzer Rhein Zeitung, 18.05.2012)

www.mainzer-rhein-zeitung.de/mainz_artikel,-Druckraum-in-Mainz-kein-Thema-_arid,426132.html

Mainz. Erfolge harter Arbeit niedergewalzt?
Mainzer Beratungs- und Sozialinitiativen verurteilen Polizeiaktion. (Allgemeine Zeitung - Rhein Main Presse, 26.05.2012)

www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/12015177.htm

EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. Estimating the crime reduction benefits of drug treatment and recovery
The National Treatment Agency for Substance Misuse, UK
Mai 2012

www.nta.nhs.uk/news-2012-vfm.aspx
www.nta.nhs.uk/uploads/vfm2012.pdf

Österreich. Legal Highs: In Österreich ist das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz in Kraft getreten. (J.Patzak in beck-blog, 17.03.2012)

blog.beck.de/2012/03/17/legal-highs-in-oesterreich-ist-das-neue-psychoaktive-substanzen-gesetz-in-kraft-getreten

Nord-Irland. Punishment Shootings in Derry
In a recent troubling development in Northern Ireland's history, a minority of young men are being 'shot by appointment' in Derry. This 'least worst option' – where their life is spared if they agree to be shot non-fatally – has evolved so that some parents are now accompanying their sons to the 'appointments'. A group of mothers have set up a group 'Move On' to counter the violence. (BBC, Radio 4, 15.05.2012, Audio, 13:02)

www.bbc.co.uk/programmes/p00t4544

Niederlande. Cannabis nur noch für Einheimische
In einigen Teilen der Niederlande ist Anfang Mai ein Gesetz in Kraft getreten, das Coffeeshops untersagt, Cannabis an Ausländer zu verkaufen. Coffeeshop-Betreiber protestieren. Für viele Ausländer ist es das Ende einer Ära. (drugcom.de, 18.05.2012)

www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/

USA. U.S. Senate Approves Bill to Ban Sale of Synthetic Drugs. (drugfree.org, 29.05.2012)

www.drugfree.org/join-together/drugs/u-s-senate-approves-bill-to-ban-sale-of-synthetic-drugs

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN HAFT

Dortmund. Seine Patienten sind allesamt kriminell, viele von ihnen von harten Drogen abhängig und nicht alle der deutschen Sprache mächtig. Vom Bankräuber bis zum Mehrfachmörder hat Dr. Emanuel Biberich schon sämtliche Knacki-Kaliber unter sein Stethoskop bekommen. (derwesten.de, 29.04.2012)

www.derwesten.de/staedte/dortmund/der-doktor-fuer-die-harten-jungs-id6604461.html

The effectiveness of opioid maintenance treatment in prison settings: a systematic review.
Hedrich D, Alves P, Farrell M, Stöver H, Møller L, Mayet S.
Addiction. 2012 Mar;107(3):501-17. doi: 10.1111/j.1360-0443.2011.03676.x. Review.
PMID: 21955033 [PubMed - indexed for MEDLINE]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21955033

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Kassel. FDP-Frau Dyckmans kandidiert nicht mehr für den Bundestag
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans hat den Vorsitz bei der Kasseler FDP abgegeben. Außerdem wird sie bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut kandidieren. (HNA, 19.04.2012)

www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/dyckmans-trat-nicht-wieder-noelke-neuer-fdp-chef-2283347.html

Leipzig. Das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule und die Polizeidirektion Leipzig informieren: "Dreizehn Empfehlungen zur Neuausrichtung der Drogenpolitik in Leipzig". (10.05.2012)

notes.leipzig.de/alle/Presseecke.nsf/0b519a8c159237cac1256cd8005008bf/c44f99851610ac53c12579fb002fa900/$FILE/381-Drogenkommission%20Bericht%20text.pdf

Berlin. Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung
drogenbeauftragte.de, Mai 2012

www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2012/05/2012-05-22-suchtbericht-2012.pdf

Berlin. Spielautomaten und Internet sorgen für Probleme
Spielautomaten statt Rauchen: Während das gewerbliche Glücksspiel bei jungen Menschen dramatisch angestiegen ist, haben 2011 so wenige junge Menschen wie noch nie geraucht. Rund 25 Prozent aller 16- und 17-Jährigen nutzten in den vergangenen zwölf Monaten generell ein gewerblich angebotenes Glücksspiel, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervorgeht. Die Zahl der rauchenden Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) sank hingegen auf unter 12 Prozent und erreicht damit einen neuen Tiefststand. (aerzteblatt.de, 22.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50262

Berlin. Drogen- und Suchtbericht 2012: Kein Grund zum Ausruhen
Zur Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2012 erklärt die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf: Die wesentlichen Erfolge bei der Bekämpfung und Prävention von Alkohol- und Tabaksucht sind Langzeitergebnisse der Politik der Vorgängerregierungen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat bisher keine erfolgreichen Nachfolgeprojekte ins Leben gerufen und so neue Impulse gesetzt. Die Drogenpolitik verharrt im Status quo. (SPD-Bundestagsfraktion, 22.05.2012)

www.artikel-presse.de/drogen-und-suchtbericht-2012-kein-grund-zum-ausruhen.html

Berlin. Bericht der Drogenbeauftragten - Im Bann des Internets
Eigentlich könnte sich die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans über ihren Jahresbericht freuen: Die Zahl der Herointoten ist auf einem historischen Tiefststand, die Zahl jugendlicher Raucher geht konstant zurück. Sorgen bereiten der FDP-Politikerin aber Glücksspielautomaten und die Verlockungen des Internets. (Süddeutsche Zeitung, 22.05.2012)

www.sueddeutsche.de/panorama/bericht-der-drogenbeauftragten-im-bann-des-internets-1.1364198

Berlin. Glücksspiel: Dyckmans und Rösler verzocken Zukunft junger Menschen. (gruene-bundestag.de, Pressemitteilung, 22.05.2012)

www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2012/mai/gluecksspiel-dyckmans-und-roesler-verzocken-zukunft-junger-menschen.html

Berlin. Drogenbeauftragte auf Konfrontationskurs mit dem Wirtschaftsministerium
"Jeder zweite Euro, der in einen Automaten geworfen wird, stammt von einem Menschen mit problematischem Spielverhalten", so Frank Tempel mit Blick auf den heute in Berlin von der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans (FDP) vorgestellten Drogen- und Suchtbericht 2012. (frank-tempel.de, 22.05.2012)

www.frank-tempel.de/lesen/items/drogenbeauftragte-auf-konfrontationskurs-mit-dem-wirtschaftsministerium.html

Berlin. Drogen- und Suchtbericht 2012 erschienen - Von Dyckmans nichts Neues... (DHV, 23.05.2012)

hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1714-drogen-und-suchtbericht-2012-erschienen-von-dyckmans-nichts-neues

Berlin. DROGENPOLITIK: "Auf 30 Gramm erhöhen"
Die Eigenbedarfsgrenze für Cannabis senken? Dafür sieht der Jurist und Bundestagsabgeordnete Wolfgang Neskovic (Linke) keine Notwendigkeit - im Gegenteil. (taz.de, 28.05.2012)

www.taz.de/Drogenpolitik/!94161/

Berlin. Stellungnahme von Georg Wurth (DHV) zur Cannabis-Anhörung in Berlin
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung am 29. Mai 2012 - Überprüfung der Eigenbedarfsgrenze für Cannabisprodukte im Land Berlin.

hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1718-stellungnahme-von-georg-wurth-dhv-zur-cannabis-anhoerung-in-berlin

Berlin. HANF-DEBATTE IN BERLIN: Darfs auch etwas weniger sein?
Staatsanwaltschaft, Polizei und Drogenbeauftragte wollen weniger Cannabis zum Eigenbedarf tolerieren. Hanfverband und Drogenhilfe halten dagegen. (taz.de, 29.05.2012)

www.taz.de/Hanf-Debatte-in-Berlin/!94268/

Berlin. Viele Pflegeheimbewohner leiden unter Suchtproblemen
Viele Pflegebedürftige in Deutschland sind alkohol- und medikamentenabhängig. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. Demnach betreuen 80 Prozent aller stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen Menschen mit Suchtproblemen. (aerzteblatt.de, 01.06.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50383

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rauchverboten und Krankenhausaufnahmen für akute koronare Herzerkrankung in Deutschland? (Literaturreferat in: BAS Suchtforschungstelegramm 25, April 2012)

www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Suchtforschungstelegramm/25_BAS_Suchtforschungstelegramm_120430.pdf

Hamburg. ÄRZTESCHAFT: Kammer Hamburg kämpft für absolutes Rauchverbot
Die Ärztekammer Hamburg (ÄKHH) macht sich für ein absolutes Rauchverbot stark. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf der alleinregierenden SPD, nach dem Gaststätten in Hamburg wieder Raucherräume einrichten können. Zudem sollen auch in besonderen Einrichtungen wie in Justizvollzugsanstalten und im Maßregelvollzug sowie in Krankenhäusern Raucherräume erlaubt werden. (aerzteblatt.de, 15.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50176

Tobacco industry versus tobacco control
The Lancet - 26 May 2012 ( Vol. 379, Issue 9830, Page 1924 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(12)60839-3

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2812%2960839-3/fulltext

Köln. Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache
Mehr als 300 Menschen in Deutschland sterben täglich an den Folgen des Tabakkonsums. Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 30.05.2012 zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2012

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

Berlin. Verbände warnen vor Gefahren des Rauchens
Vor dem Weltnichtrauchertag am Donnerstag haben Verbände einen konsequenteren Schutz vor den Gefahren des Tabakkonsums gefordert. Die Deutsche Herzstiftung sprach sich für ein striktes Werbeverbot aus. Das Forum Rauchfrei forderte von der Bundesregierung mehr Distanz zur Tabakindustrie. Laut einer Studie des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wächst zumindest bei den Jugendlichen das Bewusstsein für die Risiken des Rauchens. (aerzteblatt.de, 30.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50356

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Europa. Alcohol in the European Union. Consumption, harm and policy approaches
WHO, Regional Office for Europe.
2012, x + 149 pages
ISBN 978 92 890 0264 6

www.euro.who.int/en/what-we-publish/abstracts/alcohol-in-the-european-union.-consumption,-harm-and-policy-approaches

Europa. Alliance of scientists call for a European ban on alcohol marketing
An alliance of scientific experts, from the ALICE-RAP project, call for a European-wide ban on alcohol marketing. According to their latest policy brief, this could drive down excessive drinking and associated health risks throughout the continent. (Eucam, 23.05.2012)

www.eucam.info/eucam/home/news.html/1881/1766/alliance-of-scientists-call-for-a-european-ban-on-alcohol-marketing

The Globe, Issue No. 2/2012

www.ias.org.uk/resources/publications/theglobe/globe201202/gl201202_index.html

EUROPA UND DIE WELT

Assessment of the implementation of the EU Drugs Strategy 2005—2012 and its Action Plans
This report sets out findings from an independent evaluation of the EU Drugs Strategy 2005-12 and Action Plans. The research examined the implementation, relevance and influence of the Strategy and its added value for Member States and at EU level. (RAND Europe, 2012)

www.rand.org/pubs/technical_reports/TR1228.html

EMCDDA trend report for the evaluation of the 2005–12 EU drugs strategy
This report was compiled as a supporting document for the evaluation of the 2005–12 EU drugs strategy and its two action plans: 2005–08 and 2009–12. It reviews the main trends and changes in the European drug situation and in the responses developed by the EU Member States. Four main areas are covered by the report: drug use and drug-related problems; drug supply; drug policies; and demand reduction interventions. (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, 2012)

www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index154967EN.html

Schweiz. Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik: Rückblick und Ausblick
Die Schweizer Drogenpolitik ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich pragmatischer geworden. Die moralische Herausforderung des Leidens in den 1980er Jahren hat dazu beigetragen, innovative Lösungen zu finden und eine wegweisende Politik zu entwickeln, die als Viersäulenpolitik bekannt geworden ist. Doch heute scheint sich die Schweizer Drogenpolitik auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Es mangelt an Lösungen für anstehende Probleme, wie die nach wie vor fehlende Regulierung des Cannabiskonsums oder auch die zunehmende multiple Abhängigkeit von verschiedenen Substanzen. (SuchtMagazin 2/2012, Schweiz)

www.suchtmagazin.ch/tl_files/templates/Suchtmagazin/user_upload/Texte/SuchtMagazin_2_2012_Cattacin.pdf

USA. Q&A With Drug Czar Gil Kerlikowske: Breaking Down Silos to Help People Conquer Drug Addiction
Posted: 04/30/2012; Nations Health. 2012;42(3)

www.medscape.com/viewarticle/761668

Dänemark – Kopenhagen. Legal cannabis rejected by government
City council members criticise the government, arguing that legalisation is the only solution to the crime created by the booming and illicit trade of cannabis. (The Copenhagen Post, 14.04.2012)

cphpost.dk/news/local/legal-cannabis-rejected-government

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
Jahresbericht 2011: Stand der Drogenproblematik in Europa
Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 2011
ISBN 978-92-9168-468-7
doi:10.2810/43013

www.dbdd.de/images/2011_Pressekonferenz/emcdda_ar_de.pdf

PRÄVENTION

Köln. Preisregen für TV- und Kinospots der BZgA
Spots der Alkohol- und Aidsprävention erhalten bei internationalen Festivals Auszeichnungen in Silber, Gold und Platin. (Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 10.05.2012)

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

Worldwide application of prevention science in adolescent health
Prof Richard F Catalano PhD,Abigail A Fagan PhD,Loretta E Gavin PhD,Prof Mark T Greenberg PhD,Prof Charles E Irwin MD,Prof David A Ross PhD,Prof Daniel TL Shek PhD
The Lancet - 28 April 2012 ( Vol. 379, Issue 9826, Pages 1653-1664 )
DOI: 10.1016/S0140-6736(12)60238-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(12)60238-4/fulltext

Köln und Berlin. Bundeswettbewerb Alkoholprävention ausgelobt
BZgA und PKV prämieren zukunftsweisende Projekte in der Alkoholprävention für Jugendliche. (Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) vom 15.05.2012)

www.bundeswettbewerb-alkoholpraevention.de

Europa. Best practice portal:
Prevention interventions (EMCDDA)

www.emcdda.europa.eu/best-practice/prevention

Köln. Kein kleiner Unterschied - Alkoholkonsum bei Jungen und Mädchen
Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters zur Alkoholprävention erschienen. (Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), 24.05.2012)

www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

BEGLEITKRANKHEITEN

Reducing drug related mortality in Europe - a seemingly intractable public health issue
ISABELLE GIRAUDON; JULIAN VICENTE; JOÃO MATIAS; JANE MOUNTENEY; PAUL GRIFFITHS
ADICCIONES, 2012 · VOL. 24 NÚM. 1 · PÁGS. 3-8

www.adicciones.es/files/3-8%20editorial%20Giraudon.pdf

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei behandlungssuchenden pathologischen und gefährdeten Glücksspielern. (Literaturreferat in: BAS Suchtforschungstelegramm 25, April 2012)

www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Suchtforschungstelegramm/25_BAS_Suchtforschungstelegramm_120430.pdf

SCHMERZBEHANDLUNG

Buprenorphine, Methadone Equal for Chronic Pain in Addiction. (Medscape Medical News from the: American Society of Addiction Medicine (ASAM) 43rd Annual Medical-Scientific Conference, 23.04.2012)

www.medscape.com/viewarticle/762524

HEPATITIS

Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C: Aktueller HCV-Therapiestandard
Current Standards in the Treatment of Chronic Hepatitis C
Dtsch Arztebl Int 2012; 109(19): 352-8; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0352
Hofmann, Wolf Peter; Sarrazin, Christoph; Zeuzem, Stefan

www.aerzteblatt.de/archiv/125559/Behandlung-von-Patienten-mit-chronischer-Hepatitis-C-Aktueller-HCV-Therapiestandard

HIV

USA. FDA-Gutachter befürworten HIV-Prophylaxe mit Truvada
US-Mediziner sollen künftig das HIV-Medikament Truvada auch an gesunde Menschen verschreiben dürfen. Externe Gutachter haben der US-Arzneibehörde FDA empfohlen, die Indikation auf die Präexpositionsprophylaxe auszuweiten. (aerzteblatt.de, 11.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50159

HIV/AIDS: Global Fund will have US$1.6 billion more
The Global Fund to fight AIDS, Tuberculosis (TB) and Malaria has announced that it will have US$1.6 billion more to invest in life-saving programmes between 2012 and 2014. (PlusNews, 10.05.2012)

www.plusnews.org/Report/95434/HIV-AIDS-Global-Fund-will-have-US-1-6-billion-more

Die aktuelle Ausgabe des HIVreports 02/2012 mit folgenden Themen:
PrEP-Zulassung in den USA - Neues aus der Forschung - Interview mit dem Schwulenreferenten Dr. Dirk Sander zur PrEP. (Deutsche AIDS-Hilfe, 31.5.2012)

www.pakomi.de/sites/default/files/2012_02_HIVReport.pdf

SUBSTANZEN (verschiedene)

Europa. Early warning system — national profiles
This publication presents 30 profiles of the national early warning systems on new psychoactive substances in operation in Europe in 2011. (EMCDDA, Mai 2012)

www.emcdda.europa.eu/thematic-papers/ews

Tryptamine Palace - Information and resources on DMT (dimethyltryptamine), 5-MeO-DMT (5-methoxy -dimethyltryptamine) and Visionary Culture.

www.dmtsite.com

Research Chemicals
Thomas Schwarzenbrunner, Sucht- und Drogenkoordinator des Landes Oberösterreich, 11. Mai 2012, Adobe-Präsentation

www.praevention.at/upload/documentbox/Research_Chemicals_Mai_2012.pdf

"Highlung" durch Drogen?
Über Jahrzehnte war die Forschung mit halluzinogenen Drogen ein Tabu. Inzwischen gibt es weltweit einige wenige Forscher, die erneut die Spur der Halluzinogene aufgenommen haben und neue Erkenntnisse gewonnen haben. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über die Chancen und Risiken dieses Forschungszweigs. (DOKU Scobel, 3Sat, 24.05.2012, Video, 58:00)

www.youtube.com/watch

LSD: LSD - Der schrägste Exportartikel der Schweiz. (Vorbericht zum Kinostart des Dokumentarfilms "The Substance", ttt, DAS ERSTE, 16.05.2012, Video, 5:42)

mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt-titel-thesen-temperamente/10522246_lsd-der-schraegste-exportartikel-der-schweiz

ALKOHOL (siehe auch DROGENPOLITIK – ALKOHOL)

Alcoholism and diabetes mellitus.
Kim SJ, Kim DJ.
Diabetes Metab J. 2012 Apr;36(2):108-15. Epub 2012 Apr 17.
PMID: 22540046 [PubMed - in process]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3335891

AIDS Res Treat. 2012;2012:751827. Epub 2012 Mar 11.
Alcohol Consumption, Progression of Disease and Other Comorbidities, and Responses to Antiretroviral Medication in People Living with HIV.
Neuman MG, Schneider M, Nanau RM, Parry C

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3310201

Pharmakologische Behandlung von Schlaflosigkeit in der Alkoholrehabilitation. (Literaturreferat in: BAS Suchtforschungstelegramm 25, April 2012)

www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Suchtforschungstelegramm/25_BAS_Suchtforschungstelegramm_120430.pdf

Wirkung von Alkohol - Schlucken und schlagen
Von Anne Beck und Andreas Heinz
Alkohol enthemmt und macht aggressiv - doch längst nicht jeden. Warum werden manche Betrunkene gewalttätig, während sich andere im Rausch verunsichert zurückziehen? Zwei Forscher erklären, wie das Zusammenspiel der Hirnbotenstoffe die Reaktion auf Alkohol beeinflusst. (spiegel.de, 27.05.2012)

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/alkohol-kann-enthemmen-und-aggressiv-machen-a-835028.html

AMPHETAMINE

Entfällt

CANNABIS

Kanada. Health authority releases new cannabis harm reduction resource. (Vancouver Coastal Health and the University of Victoria's Centre for Addictions Research of BC, 2012)

drugpolicy.ca/2012/05/cannabis-harm-reduction-resource/
www.vch.ca/media/TakeCarewithCannabis.pdf

Großbritannien. Wada president raises prospect of cannabis being cut from banned list
John Fahey open to drug being prohibited in certain sports
- Athletes currently face two-year sanction for using cannabis. (The Guardian, UK, 03.05.2012)

www.guardian.co.uk/sport/2012/may/03/wada-cannabis-banned

Raising awareness about cannabis, its use and impact on health and wellbeing among Indigenous Australians
John Howard, Julia Butt, Tracey Wright, Melissa Norberg, Jan Copeland, Ted Wilkes
National Cannabis Prevention and Information Centre, bulletin series 14 – february 2012

ncpic.org.au/ncpic/publications/bulletins/pdf/bulletin-14-raising-awareness-about-cannabis-its-use-and-impact-on-health-and-wellbeing-among-indigenous-australians

CANNABIS ALS MEDIZIN

USA. Kiffen gegen die Schmerzen
Kalifornien ist mal wieder weiter als andere: Dort dürfen Menschen Marihuana konsumieren, wenn es ihrer Gesundheit dient. Ein Vorbild auch für Deutschland? (zeit.de, 02.05.2012)

www.zeit.de/zeit-wissen/2012/03/Cannabis-gegen-die-Krise/komplettansicht

Is There Any Clinically Relevant Cannabinoid-Induced Analgesia?
Birgit Kraft
Pharmacology 2012;89:237–246, DOI: 10.1159/000337376

content.karger.com/produktedb/produkte.asp

Berlin. Kontroverse um Grünen-Vorstoß zu Cannabis-Medikamenten
Ausschuss für Gesundheit (Anhörung) - 09.05.2012
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erhält von Patienten und Ärzten Unterstützung für ihren Antrag (17/6127), Hürden beim Zugang zu Cannabis-Medikamenten abzubauen. (hib – heute im bundestag, 09.05.2012)

www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_233/01.html

Multiple Sklerose: Marihuana lindert Spastizität
Cannabinoide können die Spastizität lindern, unter der viele Patienten mit multipler Sklerose leiden. Dies gilt nicht nur für das im letzten Jahr in Deutschland zugelassene Cannabis-Spray Sativex. Auch das – illegale - Rauchen von Marihuana erzielte in einer randomisierten placebo-kontrollierten Studie im Canadian Medical Association Journal (CMAJ 2012: doi: 10.1503 /cmaj.110837) eine gute Wirkung. (aerzteblatt.de, 16.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50195
www.cmaj.ca/content/early/2012/05/14/cmaj.110837.full.pdf+html

Berlin. Cannabis - Hilft Hanf in allen Lebenslagen?
Seit Mitte des vergangenen Jahres ist in Deutschland ein Cannabis-haltiges Fertigarzneimittel auf dem Markt. Es ist zugelassen zur Behandlung von Multiple-Sklerose-Patienten mit spastischen Schmerzen. Darüber hinaus wird Cannabis aber auch in weiteren Indikationen eingesetzt. (pharmazeutische-zeitung.de, 20/2012)

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Bericht von der öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags am 9. Mai
Am 9. Mai fand im Bundestag eine öffentliche Anhörung zu einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu Erleichterungen der medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten statt. Der Antrag zielt auf eine Aufhebung der Strafverfolgung von Kranken, die Cannabis mit Unterstützung ihres Arztes zur Linderung von Symptomen verwenden, und auf eine häufigere Übernahme der Behandlungskosten von Cannabinoidmedikamenten durch die Krankenkassen ab. Der Bundestag soll noch vor der Sommerpause über den Antrag abstimmen. (ACM-Mitteilungen, 19.05.2012)

www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php

Translational Psychiatry (2012) 2, e94; doi:10.1038/tp.2012.15
Published online 20 March 2012
Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia
F M Leweke , D Piomelli, F Pahlisch , D Muhl , C W Gerth, C Hoyer, J Klosterkötter, M Hellmich and D Koethe

www.nature.com/tp/journal/v2/n3/full/tp201215a.html

KOKA / KOKAIN

Kokain - Im Bann der Droge. (History.com, 19.05.2012, Video, 1:27:23)

www.youtube.com/watch

Drogenkonsum in Brasilien: Ein Leben für Crack. (Fotografiestrecke auf STERN.DE, 11.04.2012)

www.stern.de/fotografie/drogenkonsum-in-brasilien-ein-leben-fuer-crack-1809964.html

NIKOTIN (siehe auch DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Tabakentwöhnung: Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg
Ausgabe 47, Mai 2012

www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/Newsletter/Newsletter2012/Newsletter_Mai_2012.pdf

E-Zigaretten - Macht die Vanille-Kippe neue Raucher?
Banane, Vanille, Schokolade ? was nach Eissorten klingt, gibt es auch als Aromafür E-Zigaretten. Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans warnt, das könnte Jugendliche zum Rauchen verführen - was ist am Vorwurf dran? (ZDF Heute, 04.05.2012)

www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/21772462/b0bf85/Macht-die-Vanille-Kippe-neue-Raucher.html

A Review of Varenicline's Efficacy and Tolerability in Smoking Cessation Studies in Subjects with Schizophrenia.
Yousefi MK, Folsom TD, Fatemi SH.
J Addict Res Ther. 2011 Dec 20;S4(1). pii: 3045.
PMID: 22514788 [PubMed]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3327361

Manic exacerbation induced by nicotine patch.
Anandarajan T, Tibrewal P, Dhillon R.
Aust N Z J Psychiatry. 2012 Apr;46(4):389. Epub 2012 Jan 5. No abstract available.
PMID: 22508602 [PubMed - in process]

anp.sagepub.com/content/46/4/389.long

Nicotine receptor partial agonists for smoking cessation.
Cahill K, Stead LF, Lancaster T.
Cochrane Database Syst Rev. 2012 Apr 18;4:CD006103.
PMID: 22513936 [PubMed - in process]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22513936

Berlin. E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen
BfR empfiehlt, das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen. (Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 07.05.2012)

www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2012/17/e_zigaretten_koennen_auch_zu_gesundheitlichen_gefahren_fuer_passivraucher_fuehren-129587.html

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2012 - Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache. (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 30.05.2012)

idw-online.de/de/news480207

Nikotin-Gen erleichtert Abstinenztherapie
Das gleiche Gen, das die Anfälligkeit auf eine schwere Nikotinsucht erhöht, verbesserte in einer Studie im American Journal of Psychiatry (2012; doi:10.1176/appi.ajp.2012.11101545) die Erfolgsaussichten einer Abstinenztherapie mit Nikotinersatzprodukten oder Medikamenten. (aerzteblatt.de, 31.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50376

OPIATE / OPIOIDE

USA. Zunehmend Opiatabhängigkeit bei Neugeborenen
In den USA wird jede Stunde ein Kind mit einem neonatalen Entzugssyndrom geboren. Die Prävalenz ist laut einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2012; doi: 10.1001/jama.2012.3951) in den letzten Jahren stark gestiegen, wofür die Autoren insbesondere den vermehrten Missbrauch von opiathaltigen Schmerzmitteln verantwortlich machen. (aerzteblatt.de, 02.05.2012)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/50044

Neonatal Abstinence Syndrome and Associated Health Care Expenditures United States, 2000-2009
Stephen W. Patrick, Robert E. Schumacher, Brian D. Benneyworth, Elizabeth E. Krans, Jennifer M. McAllister, Matthew M. Davis
JAMA. 2012;307(18):doi:10.1001/jama.2012.3951
Published online April 30, 2012.
doi: 10.1001/jama.2012.3951

jama.jamanetwork.com/article.aspx

The genetics of the opioid system and specific drug addictions.
Levran O, Yuferov V, Kreek MJ.
Hum Genet. 2012 May 1. [Epub ahead of print]
PMID: 22547174 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22547174

Online Opioid Conversion Calculator
From: Practical Pain Management journal; 2012.
This free, online resource is the most current, comprehensive, and accurate tool of its type for calculating appropriate opioid doses in opioid-naïve patients or when switching from one agent to another, including difficult calculations for methadone conversions. It was developed by 3 experts in the field who placed special emphasis on the latest medical evidence and safety. (Pain Treatment Topics, 07.05.20129

opioidcalculator.practicalpainmanagement.com

See article discussing the calculator here:

pain-topics.org/pdf/PPM-Opioid-Calculator-2012.pdf

Schweiz. Wie eine Droge aus der Mode kam - Heroinsucht ist kaum mehr ein Thema
Vor zwanzig Jahren wurde am Zürcher Platzspitz die Heroinszene aufgelöst. Was einst den Nimbus eines wilden, gefährlichen Lebens besass, endete in der öffentlichen Verelendung. Heute ist Heroinsucht kaum mehr ein Thema. Das hat mit dem Zeitgeist so viel zu tun wie mit kluger Drogenpolitik. (Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2012)

www.nzz.ch/aktuell/panorama/wie-eine-droge-aus-der-mode-kam_1.16961114.html

Meier EA, Troost JP, Anthony JC. Extramedical use of prescription pain relievers by youth aged 12 to 21 years in the united states - national estimates by age and by year. Arch Pediatr Adolesc Med. Published online May 07, 2012. doi:10.1001/archpediatrics.2012.209.

archpedi.jamanetwork.com/article.aspx

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Europa. European exchange on the practice and current issues in opioid substitution treatment in General Practitioners' settings
The EMCDDA, in partnership with the French and the German Monitoring Centres for Drugs and Drug Addiction organized on 22 September 2010 a meeting in Lisbon on practices and current issues in opioid substitution treatment in General Practitioners' settings in Europe.

Präsentationen der Teilnehmer:

www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index2062EN.html

International Journal of Drug Policy. Call for Papers: Special focus: The Social, Political and Cultural Construction of Methadone Maintenance Therapy in Contemporary Societies: contact Tessa Parkes at t.s.parkes@stir.ac.uk

Bremerhaven. Kinder von drogenabhängigen Eltern in Bremerhaven - Haaranalysen sollen verpflichtend werden. (weser-kurier.de, 10.05.2012)

www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/586470/Haaranalysen-sollen-verpflichtend-werden.html

Bremen. Diskussion um Drogentests - Bremen zögert bei Haaranalysen. (weser-kurier.de, 12.05.2012)

www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/587795/Bremen-zoegert-bei-Haaranalysen.html

Bruchsal. Substitutions-Therapie bei Drogenabhängigen: Malteser übernehmen erste Institutsambulanz in Baden-Württemberg
In Bruchsal übernehmen die Malteser ihre erste Institutsambulanz für die Substitutions-Therapie bei Schwerstdrogenabhängigen. Die medizinische Betreuung liegt dabei im Aufgabenfeld der Malteser. Die psychosoziale Betreuung der Patienten übernimmt der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation. (retter.tv, 05.05.2012)

www.retter.tv/de/malteser.html

Friedrichshafen. "Wir machen die Arbeit, die kein anderer will"
Drogensubstitution ist in Friedrichshafen ein leidiges Thema. Der jüngste Vorstoß von SPD-Stadtrat Dieter Stauber, am Klinikum eine Praxis einzurichten, ist offenbar gescheitert. Man sieht sich auf dem Medizincampus nicht in der Lage, dieses eher schwierige Klientel zu betreuen. (schwaebische.de, 08.05.2012)

www.schwaebische.de/region/bodensee/friedrichshafen/stadtnachrichten-friedrichshafen_artikel,-%E2%80%9EWir-machen-die-Arbeit-die-kein-anderer-will%E2%80%9C-_arid,5250590.html

Hamburg. UMGANG MIT ERSATZDROGE - Hamburgs große Methadon-Lüge
Chantal starb an einer Methadon-Vergiftung. "So lax wie in Hamburg mit der Ersatzdroge umgegangen wird, wundert es mich, dass es nicht schon sehr viel mehr Todesfälle dieser Art sind", sagt ein Methadon-Experte, der nicht genannt werden möchte.

Er berichtet, dass ihm Hamburger Kollegen davon erzählt hätten, wie die Vergabe des Wirkstoffs in der Hansestadt durchgeführt wird – am Gesetz vorbei nämlich. "Als ich sagte, dass sie sich strafbar machen, antworteten sie: ,Ach was. Das Gesetz ist doch total lebensfremd.'"

Damit bestätigt der Experte das, was Dr. Ingo Rempel aus Kiel, Generalsekretär des Dachverbandes substituierender Ärzte, behauptet hatte: dass in Hamburg seit Jahrzehnten das Gesetz gebrochen werde. (Hamburger Morgenpost, 23.05.2012)

www.mopo.de/nachrichten/umgang-mit-ersatzdroge-hamburgs-grosse-methadon-luege,5067140,16102596.html

Köln. SPUREN VON KOKAIN
Drogentest bei Kindern mit Schock-Ergebnissen
Bei 24 Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren – deren Eltern im Methadonprogramm sind – hat das Jugendamt Drogentests durchführen lassen. Mit erschreckendem Ergebnis. (express.de, 25.05.2012)

www.express.de/koeln/spuren-von-kokain-drogentest-bei-kindern-mit-schock-ergebnissen,2856,16117984.html

Wilhemshaven. Methadon: Stadt sucht Praxisräume
Ersatzdroge Sozialausschuss hofft auf Lösung für unzureichende Versorgung
Das Thema Methadon beschäftigte erneut den Sozialausschuss. Die Stadtverwaltung soll nun akzeptable Praxisräume für die Behandlung von heroinabhängigen Suchtpatienten anbieten. (nwz-online.de, 30.05.2012)

www.nwzonline.de/Region/Stadt/Wilhelmshaven/Artikel/2874448/Methadon-Stadt-sucht-Praxisr%E4ume.html

Ravensburg. Belastungsgrenze bei der Behandlung von Suchtpatienten ist erreicht - Kollegen fehlen. (schwaebische.de, 30.05.2012)

www.schwaebische.de/region/oberschwaben/ravensburg/stadtnachrichten-ravensburg_artikel,-Substitutionspraxis-braucht-aerztliche-Verstaerkung-_arid,5261575.html

BUPRENORPHIN

USA. Buprenorphine Implant Effective in Opioid Addiction
Buprenorphine implants (Probuphine, Titan Pharmaceuticals, Inc) demonstrated increased efficacy compared with placebo and noninferiority compared with sublingual buprenorphine/naloxone in the treatment of opioid dependence, according to new phase 3 study data. (Medscape Medical News, 29.04.2012)

www.medscape.com/viewarticle/762932

Toxicological and pathological findings in a series of buprenorphine related deaths. Possible risk factors for fatal outcome.
Seldén T, Ahlner J, Druid H, Kronstrand R.
Forensic Sci Int. 2012 May 5. [Epub ahead of print]
PMID: 22565115 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22565115

DIAMORPHIN

Stuttgart. Neues Suchtpraxis - Heroin auf Krankenschein startet erst 2013
Die Landeshauptstadt könnte die erste Stadt in Deutschland werden, in der schwer suchtkranke Junkies synthetisches Heroin – den Stoff Diamorphin – in einer regulären Suchtpraxis erhalten. Allerdings verzögert sich die Inbetriebnahme der Praxis in der Kriegsbergstraße 40 nach Informationen unserer Zeitung mindestens bis Mitte, eher aber Ende 2013. (stuttgarter-nachrichten.de, 30.04.2012)

m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neues-suchtpraxis-heroin-auf-krankenschein-startet-erst-2013.31480d49-04c8-4271-9f0a-fa12ca24b143.html

METHADON

Methadone-mediated autonomic functioning of male patients with heroin dependence: the influence of borderline personality pattern.
Huang WL, Lin YH, Kuo TB, Chang LR, Chen YZ, Yang CC.
PLoS One. 2012;7(5):e37464. Epub 2012 May 22.
PMID: 22629400 [PubMed - in process]

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0037464

Are infants exposed to methadone in utero at an increased risk for mortality?
Kelly LE, Rieder MJ, Bridgman-Acker K, Lauwers A, Madadi P, Koren G.
J Popul Ther Clin Pharmacol. 2012;19(2):e160-5. Epub 2012 May 1.
PMID: 22580362 [PubMed - in process

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22580362

New immediate release formulation for deterring abuse of methadone.
Betancourt AO, Gosselin PM, Vinson RK.
Pharm Dev Technol. 2012 Apr 27. [Epub ahead of print]
PMID: 22540515 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22540515

GENDER

Schweiz. Leitfaden für eine frauen- und männergerechte Beratung in der Suchtarbeit: Der neue Leitfaden (pdf, 28S., 660Kb) richtet sich an BeraterInnen im Suchtbereich und ist auf den Seiten des BAG online erhältlich. (Bundesamt für Gesundheit, 2012)

www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00638/

Gender Differences in Craving and Cue Reactivity to Smoking and Negative Affect/Stress Cues.
Saladin ME, Gray KM, Carpenter MJ, Larowe SD, Desantis SM, Upadhyaya HP.
Am J Addict. 2012 May;21(3):210-220. doi: 10.1111/j.1521-0391.2012.00232.x.
PMID: 22494223 [PubMed - as supplied by publisher]

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3325498

Nordrhein-Westfalen. Newsletter "Gender und Sucht". (Landeskoordination Integration NRW, Mai 2012)

www.lk-integration.de/newsletter/Newsletter%20Gender%20und%20Sucht%20der%20LKI%20112.pdf

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.
Kongresse 2012, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Anhang: Fort- und Weiterbildung - dgs-info 63.pdf

HARM REDUCTION

Guidelines for debate: what is harm reduction?
This paper seeks to generate a broader understanding of the meaning of harm reduction and how it can be utilised through a framework of respect towards human rights and with a youth-friendly perspective. (IDCP, April 2012)

idpc.net/publications/2012/04/guidelines-for-debate-what-is-harm-reduction

Frankfurt/Main. Offener Konsum wird nicht geduldet
Die Leiterinnen des Drogenreferats über die Rauschgiftszene im Bahnhofsviertel und die Grenzen der Sozialarbeit. (fnp.de, 29.04.2012)

www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/offener-konsum-wird-nicht-geduldet_rmn01.c.9799898.de.html

Harm reduction services as a point-of-entry to and source of end-of-life care and support for homeless and marginally housed persons who use alcohol and/or illicit drugs: A qualitative analysis.
McNeil R, Guirguis-Younger M, Dilley LB, Aubry TD, Turnbull J, Hwang SW.
BMC Public Health. 2012 Apr 30;12(1):312. [Epub ahead of print]
PMID: 22545586 [PubMed - as supplied by publisher]

www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2458-12-312.pdf

Schweiz. Willkommen bei saferparty.ch!

www.saferparty.ch/allgemein.html

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Australien. 2nd Australian Needle and Syringe Program Return on Investment Study. (Australian National Council on Drugs, Media Release, 04.05.2012)

www.ancd.org.au/media-releases/2nd-australian-needle-and-syringe-program-return-on-investment-study-4-may-2012.html

Dortmund. Drogenkonsumraum erweitert. (lokalkompass.de, 22.05.2012)

www.lokalkompass.de/dortmund-city/politik/drogenkonsumraum-erweitert-d169907.html

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Legalität als letzter Ausweg - Machen wir Frieden mit den Drogen
von Claudius Seidl und Harald Staun
Zehntausende Tote hat der Krieg gegen die Kartelle gekostet. Und trotzdem ist er gescheitert. Was, wenn man den Stoff einfach kaufen könnte? (faz.net, 02.05.2012)

www.faz.net/-gqz-6zi7v

www.faz.net/aktuell/feuilleton/legalitaet-als-letzter-ausweg-machen-wir-frieden-mit-den-drogen-11734267.html

Global. 'Drugs cartels used HSBC to launder cash'. (The Independent, UK, 04.05.2012)

www.independent.co.uk/news/business/news/drugs-cartels-used-hsbc-to-launder-cash-7712361.html

Regulate Drug Use, Don't Criminalize It
The benefits of taking the global business out of the hands of criminals and allowing it to be legally regulated almost certainly outweigh the risks of moving in this direction. (Ethan Nadelmann, executive director of the Drug Policy Alliance in New York Times, USA, 30.05.2012)

www.nytimes.com/roomfordebate/2012/05/30/should-latin-america-end-the-war-on-drugs/regulate-drug-use-dont-criminalize-it

Drug War Hero - The Computer Game!
HCLU, together with Mito, a Budapest-based communication agency, created an online computer game to educate the public about the consequences of the global war on drugs and raise awareness on the Count the Costs! Campaign. (HCLU, Mai 2012)

drugwarhero.org

ASIEN

AFGHANISTAN

OPIATE FLOWS THROUGH NORTHERN AFGHANISTAN AND CENTRAL ASIA: A THREAT ASSESSMENT. (UNODC, MAI 2012)

www.unodc.org/documents/data-and-analysis/Studies/Afghanistan_northern_route_2012_web.pdf

Umschlagplatz und Handelszentrum für Drogen - Drogenalltag und Drogenpolitik in Afghanistan. (dradio.de, 09.05.2012)

www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1752289/

Taliban destroy poppy fields in surprise clampdown on Afghan opium growers
Action by Taliban welcomed by government and clerics but insurgent says destruction was for religious reas. (Guardian, UK, 20.05.2012)

www.guardian.co.uk/world/2012/may/20/taliban-destroy-poppy-afghan-opium

U.S. Efforts Fail to Curtail Trade in Afghan Opium
For years, American officials have struggled to curb Afghanistan's opium industry, rewriting strategy every few seasons and pouring in more than $6 billion over the past decade to combat the poppies that help finance the insurgency and fuel corruption. (New York Times, USA, 26.05.2012)

www.nytimes.com/2012/05/27/world/asia/drug-traffic-remains-as-us-nears-afghanistan-exit.html

INDIEN

Turning from heroin to meth, drug cartels in South Asia find prime conditions to make millions
Iran, Pakistan and other South Asian countries are a fast-rising force in the global methamphetamine market, with drug cartels thriving off the weak governance and law enforcement that have long fueled the region's heroin trade.

This environment has allowed criminals to tap into the countries' relatively advanced pharmaceutical industries to get their hands on meth's two main ingredients: ephedrine and pseudoephedrine. The drug is more valuable than heroin, and some say, more addictive. (Washington Post, 17.05.2012)

www.washingtonpost.com/world/middle_east/turning-from-heroin-to-meth-drug-cartels-in-south-asia-find-prime-conditions-to-make-millions/2012/05/17/gIQA10oiWU_story.html

AMERIKA

LATEINAMERIKA – KARIBIK

MEXIKO

This Is Maria. She Will End the War on Drugs. (NarcoNews, 30.04.2012, Video, 2:49)

www.youtube.com/watch

Esta es María. Ella pondrá fin a la guerra de las drogas. (NarcoNews, 30.04.2012, Video, 3:01)

www.youtube.com/watch

Drogenkrieg - "Legalize it!" klingt nur gut
Es klingt verführerisch: Drogen legalisieren und so die Gewalt in Mexiko bekämpfen. Die Macht der Kartelle wird dadurch aber nicht zerschlagen. (Die ZEIT, 07.05.2012)

www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/drogen-legalisierung-mexiko

Decapitated bodies found in Mexico. (AlJazeeraEnglish, 09.05.2012, Video, 1:18)

www.youtube.com/watch

Mexico's Two Major Crime Cartels Now at War
The two most important criminal organizations in Mexico are engaged in all-out war, and the most spectacular battles are being fought for the cameras as the combatants pursue a strategy of intimidation and propaganda by dumping ever greater numbers of headless bodies in public view -- the victims most likely innocents. No longer limiting themselves to regional skirmishes, the older, established drug-smuggling Sinaloa cartel is now fighting the brash, young paramilitary Zetas crime organization across multiple front lines in Mexico in a desperate fight, according to U.S. and Mexican law enforcement officials and security analysts on both sides of the border." (Washington Post, 24.05.2012)

www.washingtonpost.com/world/mexicos-two-major-crime-cartels-now-at-war/2010/08/25/gJQAUhKlmU_story.html

HONDURAS

Lessons of Iraq Help U.S. Fight a Drug War in Honduras
Drawing on lessons from the wars in Afghanistan and Iraq, the American military has established outposts to join Honduran forces against narcotics barons who use the country as a cocaine transit hub. (NYT, 06.05.2012)

www.nytimes.com/2012/05/06/world/americas/us-turns-its-focus-on-drug-smuggling-in-honduras.html

SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Hamburg. DZSKJ - Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters
Newsletter - Wissenschaft für die Praxis
April 2012

  • Wie wirkt sich ein Familienprogramm zur Suchtprävention für Jugendliche auf den Zusammenhalt in der Familie und die psychische Gesundheit der Eltern aus?
  • Gibt es (k)einen "risiko-armen Alkoholkonsum" für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren?
  • Frühe Alkoholkonsummuster sagen schädlichen Konsum im Alter von 16 Jahren voraus.
  • Motivierende Kurzintervention für riskant Alkohol konsumierende Jugendliche – bringt ein Elterngespräch zusätzlichen Nutzen?
  • Warum sind jugendliche Cannabisabhängige besonders gefährdet eine schwere Depression im frühen Erwachsenenalter zu entwickeln?
  • "Hirndoping" unter Studierenden ist kein Massenphänomen.

www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_6d44c1810639e45da3d9d81822899301.pdf

Deutschland: Jugend Sucht Hilfe - Kooperationen zwischen den Hilfesystemen: Diese zweiteilige Broschüre berichtet einerseits über die Suchthilfe, andererseits über die Jugendhilfe. Jedem Hilfesystem ist eine Hälfte dieser Arbeitshilfe gewidmet. Die beiden Bereiche verfügen über eigene Hintergründe, Konzepte und Methoden. Doch in der heutigen Gesellschaft ist es wichtiger denn je, dass sie in ihrer Arbeit Hand in Hand gehen und sich vernetzen. Broschüre Jugendhilfe (pdf, 66S., 300Kb), Broschüre Suchthilfe (76S., 245Kb) und Broschüre (pdf, 16S., 127Kb) mit den weiterführenden Links und Adressen. Herausgeberin ist die Koordinationsstelle Sucht von Westfallen-Lippe.

www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/M7/M7_Jugendhilfe.pdf
www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/M7/M7_Suchthilfe.pdf
www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/M7/M7_Links_und_Adressen.pdf

Unna. Erstes Altenheim für Ex-Junkies
Viele alte Ex-Junkies leben bei in der Wohneinrichtung des Lüsa-Projektes an der Platanenalle in Unna. Sie sind zwischen 50 und 60 Jahre alt. Damit sie in Würde alt werden können, soll ein Seniorenheim entstehen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. (derwesten.de, 04.05.2012)

www.derwesten.de/staedte/unna/erstes-altenheim-fuer-ex-junkies-id6622421.html

Nordrhein-Westfalen. Newsletter "Berufliche und soziale Eingliederung Suchtkranker". (Landeskoordination Integration NRW, Mai 2012)

www.lk-integration.de/newsletter/Newsletter%20Berufliche%20Eingliederung%20der%20LKI%20112.pdf

Preis für Forschung zu Sucht ausgelobt
Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht e. V.) verleiht 2012 einen Forschungspreis an Nachwuchswissenschaftler. Die Forschungsergebnisse können sich auf alle Bereiche der stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchte beziehen. Die Ergebnisse müssen in den letzten zwei Jahren publiziert oder zur Publikation angenommen worden sein.

Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Bewerbungen sind bis 30. Juni 2012 möglich.

Bewerbungen an Professor Dr. Anil Batra, Uniklinik Tübingen; E-Mail: sucht@med.uni-tuebingen.de

Tübingen. Preis auf dem Gebiet der Sucht ausgeschrieben
Die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt und die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) verleihen 2012 wieder den Wilhelm Feuerlein Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Suchtmedizin.
Mit dem Preis werden hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Forschung über substanzgebundene Abhängigkeiten, insbesondere Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, prämiert. (aerztezeitung.de, 12.05.2012)

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/

Studie mit Jugendlichen: Hirnscans verraten Hang zum Drogenmissbrauch
Jugendliche, die sehr impulsiv sind, probieren eher Drogen aus - und sind daher stärker gefährdet, abhängig zu werden. In einer Studie mit knapp 1900 Teilnehmern haben Forscher jetzt Hirnregionen ausgemacht, die bei diesen Jungen und Mädchen ungewöhnlich reagieren. (spiegel.de, 30.04.2012)

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,830525,00.html

Bremen. 35. Bundesdrogenkongress in Bremen - Verband kritisiert gesellschaftlichen Umgang
Rund 250 Fachkräfte haben am Montag in Bremen beim 35.Bundesdrogenkongress über Gegenwart und Zukunft der Suchthilfe beraten. Am ersten Tag diskutierten die Teilnehmer vor allem über die Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten. Ein weiteres Thema: Es gibt einen immer größer werdenden Konsumentenkreis unterschiedlicher Drogen. "Heroin ist out", so der Vorsitzende des Fachverbandes, Thomas Bader. (Weser Kurier, 14.05.2012)

www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/589251/Verband-kritisiert-gesellschaftlichen-Umgang.html

Bremen. Suchthilfeverband für neuen Weg in der Drogenpolitik
Soll man Cannabis und andere weiche Drogen zum Eigenverbrauch freigeben? Diese These vertrat heute der Verband für Drogen- und Suchthilfe beim Bundesdrogenkongress in Bremen. Verfolgung und Kriminalisierung von Konsumenten sei ineffizient und teuer, argumentieren die Suchtexperten. (Radio Bremen, 14.05.2012, Video, 4:39)

www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video36950-popup.html

USA. Hooked: Why Bad Habits are Hard to Break – 60 Minutes Interview with NIDA's Dr. Nora Volkow
In the battle against addiction, "just say no" is magical thinking, says Dr. Nora Volkow. She's the head of the National Institute on Drug Abuse (NIDA), and after spending decades studying the brains of addicts, Dr. Volkow has determined that drug addiction is a chronic disease that physically changes the brain. Dr. Volkow has found that even images of an addictive substance, such as alcohol or drugs, can produce a dopamine response in an addict's brain, and some foods can trigger a similar reaction. Morley Safer reports on Dr. Volkow's revolutionary research into addiction, as well as on her revolutionary family history. (CBS, 29.04.2012, Video, 60:00)

www.cbsnews.com/8301-18560_162-57423321/hooked-why-bad-habits-are-hard-to-break/

Großbritannine. BAP updated guidelines
British Association for Psychopharmacology - evidence-based guidelines for the pharmacological management of substance abuse, harmful use, addiction and comorbidity.
British Association for Psychopharmacology, Anne R Lingford-Hughes, Sarah Welch, Lesley Peters and David J Nutt
published online 23 May 2012 J Psychopharmacol
DOI: 10.1177/0269881112444324 published online 23 May J Psychopharmacol

jop.sagepub.com/content/early/2012/05/15/0269881112444324.full.pdf

Österreich. Neuer Info-Folder zum Thema Online-Sucht. (Institut Suchtprävention, Österreich, 24.05.2012)

www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.977/nav.6/view.29/level.2/

USA. Alcohol and drug problems would be categorized differently in revised manual
What's in a name? That's a question that experts are wrestling with as they prepare to revise the diagnostic manual that spells out the criteria for addiction and other substance-use problems. (Washington Post, USA, 28.05.2012)

www.washingtonpost.com/national/health-science/alcohol-and-drug-problems-would-be-categorized-differently-in-revised-manual/2012/05/25/gJQAuNx6wU_story.html

Drugnet Europe 78
In this issue: new study on heroin-assisted treatment; second European conference on drug supply indicators; new TDI guidelines; new drugs detected at the rate of around one per week; EMCDDA launches IPA 4; and new EMCDDA products and services. (EMCDDA, Mai 2012)

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_157327_EN_EMCDDA_DrugnetEurope78.pdf

Schweiz. abhängigkeiten 3/2011 / 1/2012
Patientenzufriedenheit – Leuchtturm oder Irrlicht auf dem Weg zur Qualitätsbeurteilung ambulanter Suchtbehandlungen?
Magdalena DAMPZ, Luis FALCATO, Thilo BECK

www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/2012_Dampz_Falcato_Beck_PatientenzufriedenheitLeuchtturmOderIrrlicht.pdf

Thailand. Drogenentzug im Thai-Kloster - Die ganz harte Kur
Kalter Entzug im Tropenwald: In das berüchtigte Thai-Kloster Thamkrabok treibt Drogenaussteiger die Hoffnung. Doch es erwartet sie die Hölle. Warum viele trotzdem dort bleiben. (Focus online, 21.05.2012)

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/tid-25818/drogenentzug-im-thai-kloster-die-ganz-harte-kur_aid_753375.html

Großbritannien. Clinical Update Apr/May 2012 – Fachpresseschau der SMMGP – Substance Misuse Management in General Practice, 17.05.2012

www.smmgp.org.uk/html/news.php

Misuse of Medicines in the European Union: A Systematic Review of the Literature.
Casati A, Sedefov R, Pfeiffer-Gerschel T.
Eur Addict Res. 2012 May 4;18(5):228-245. [Epub ahead of print]

PMID: 22572594 [PubMed - as supplied by publisher]

content.karger.com/produktedb/produkte.asp

Neues aus Forschung und Praxis
Forschungsbrief 31 / Mai 2012 der HLS – Hessische Landesstelle für Suchtfragen

Inhalt:

  • Drogenpolitik und das Wohlergehen der Allgemeinheit: Auf der Suche nach effektiven politischen Strategien
  • Langfristige Effekte der Substitutionsbehandlung
  • Deutsche Ergebnisse der Europäischen Schülerstudie ESPAD sowie der Drogenaffinitätsstudie der BZgA zu Alkohol und anderen Drogen erschienen

hls-online.org/index.php

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Großbritannien. Revealed: types and quantities of drugs seized by police at UK music festivals
Figures obtained under the Freedom of Information Act provide a unique insight into changing patterns of drug use at British music festivals. (Guardian, UK, 21.05.2012)

www.guardian.co.uk/uk/2012/may/21/music-festivals-drugs

USA. Wirbel um Obama-Biographie: "Barry" und die Kiffer-Gang. (sueddeutsche.de, 26.05.2012)

www.sueddeutsche.de/politik/wirbel-um-obama-biographie-barry-und-die-kiffer-gang-1.1367651

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juli.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion

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Impressum

dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.

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