dgs-info, Ausgabe 6, März-April 2006

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint 1.3.2006

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

verschiedentlich erreichten uns Anfragen, ob dieses Online-Magazin nicht etwas moderner gestaltet werden könnte. Vermisst wird vor allem ein schnellerer Zugriff auf die einzelnen Rubriken. Dass man den gesamten Rundbrief durchscrollen muss, wird als Ärgernis empfunden. Zugegeben, es gibt lesefreundlichere Internetpublikationen, aber technische Neuerungen nehmen wir erst in Angriff, wenn sich dgs-info etabliert hat und bewiesen hat, regelmäßig und verlässlich zu erscheinen. Solange bitten wir um Geduld und hoffen, dass Ihnen der Inhalt Anreiz genug ist, den Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin auch weiterhin zu beziehen.

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
STELLENANZEIGEN
ARZT UND SUCHT
ARCHIDO
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
NADA-SUCHTAKUPUNKTUR
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
HARM REDUCTION
INDUSTRIENACHRICHTEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1

Die DGS-Vorstandsmitglieder Jörg Gölz, Marcus Backmund, Klaus Behrendt und Greif Sander kamen am 13.März 2006 zu einem ersten Informations- und Meinungsaustausch mit der der neuen Drogenbeauftragten des Bundes, Sabine Bätzing, zusammen. Themen waren u.a. Fortführung des Diamorphin-Arzneimittelversuchs, Leitlinien QE – Qualifizierter Alkoholentzug und die Probleme der substituierenden Kolleginnen und Kollegen in Süddeutschland.
Das Treffen verlief in freundlicher Atmosphäre, weitere werden folgen. Frau Bätzing sagte zu, den DGS-Jahreskongress in Berlin (3.-5.11.2006) zu eröffnen.

DGS 2 – Kongresse 2006 unter Beteiligung der DGS

11. Suchttherapietage in Hamburg (06. - 09. Juni)
Schwerpunkt "Familie und Sucht"
Infos und Anmeldung: Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, D-20246 Hamburg, Tel. 0049-40-42803-4203 Fax: -5121. Das Programmheft und ein Anmeldetalon sind online erhältlich:

http://www.suchttherapietage.de/

7. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin mit begleitender Fachausstellung: Vom 13. bis 15. Juli 2006 werden sich auf dem Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin zum 7. Mal Spezialistinnen und Spezialisten der Suchtmedizin und Suchttherapie in München treffen.
Dieser Kongress soll die Möglichkeit bieten, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen und suchtmedizinisches Grundlagenwissen zu erwerben. Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Therapeutinnen und Therapeuten können Bewährtes und Neues diskutieren.


http://www.suchtkongress.de/mic/veranstaltungen/873602.php


TERMINÄNDERUNG!!! DGS-Jahreskongress 3006 in Berlin, 3.-5.November 2006. Nähere Informationen in Kürze auf der Homepage der DGS.

http://dgsuchtmedizin.de/


DGS-Vorstandsmitglied Prof. Hannelore Ehrenreich wird auf der 3rd Berlin Stapleford International Addiction Conference – Latest developments in effective medical treatments for addiction (18.-20.März 2006) einen Vortrag halten zum Schwerpunkt: Disulfiram vs. naltrexone and acamprosate in alcohol abuse.
Hauptthemen: Anaesthesia vs. light sedation in ROD/RAI (Rapid Opiate Detoxification/Rapid Antagonist Induction); Update on naltrexone implants and depot injections in alcoholism and opiate dependence; Clinical experience with rapid benzodiazepine detoxification using flumazenil; Disulfiram vs naltrexone and acamprosate in alcohol abuse; Alternatives to methadone for opioid maintenance – depot buprenorphine (Probuphine) slow-release morphine.

Das komplette Programm:

http://www.stapleford-berlin2006.de/conference_2006/addiction_conference_2006_berlin.html

DGS 3

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (Heft 01, Jahrgang 7, März 2006), bringt folgende Originalarbeiten (Vorschau): Therapie der chronischen Hepatitis C bei HIV-/HCV-koinfizierten Drogenabhängigen. Beigebrauch von Benzodiazepinen in der Methadonsubstitution. Abgestuft stationär-tagesklinische Alkohol-Entwöhnungstherapie. Explorative Studie unter besonderer Berücksichtigung von retardierten Morphinen in der Substitutionsbehandlung. Menschen mit geistiger Behinderung und Alkoholproblemen im Spiegel der Suchthilfe.

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

DGS 4

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).

 
AST – AntiSTigma

AST e.V. - Spendenhotline!
Unter der Nummer 0900-111 9 555 kann jeder AST e.V. und seine Arbeit unterstützen. Jeder Anrufer spendet damit 5,- Euro pro Anruf. Dieser Betrag wird auf der Telefonrechnung mit abgerechnet.
Die Homepage wird in Kürze auch in Englisch verfügbar sein.
Auf der Homepage sind auch alle aktuellen Termine zu Kongressen, Suchttage etc. einzusehen.
Demnächst werden auf der Internetseite auch Bilder und Berichte von unserem Kinderprojekt zu finden sein. Die Kids sind gerade mit Tanja Henlein, Suchtforum, am Erstellen eines Radiospots für AST e.V.

www.antistigma.de

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aufgrund akut aufgetretener gesundheitlicher Probleme suche ich dringend eine Praxisvertretung für eine reine suchtmedizinische Schwerpunktpraxis mit 125 Substitutionsplätzen in Stuttgart. In der Praxis arbeitet ein super Pflegeteam und auch Sozialarbeiter von Release arbeiten vor Ort. Kenntnisse in Interferon- und HIV-Therapie sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend notwendig. Zukünftige Kooperation und dauerhafte Mitarbeit wären dringend erwünscht, ggf. auch Übernahme der Praxis möglich.
InteressentInnen bitte dringend bei Dr.Frank Matschinski oder 0172/7107967 melden. (Bitte diese mail an möglichst viele KollegInnen weiterleiten).
Vielen Dank

Frank Matschinski
stuttspp@aol.com


In der Geschäftsstelle der Beauftragten der Bundesregierung für Drogenfragen ist ab 1. April 2006 die Stelle einer Referentin/eines Referenten zu besetzen. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Bewerbungsschluss ist der 6.März 2006

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

 
ARZT UND SUCHT

Alkoholsucht kostet Zulassung. Einem Kollegen, der alkoholabhängig ist, darf mit sofortiger Wirkung die Zulassung entzogen werden. Das hat das Sozialgericht Mainz entschieden.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/01/17/007a0404.asp?cat=/medizin/alkohol


Gainesville/Florida - Das erhöhte Abhängigkeitsrisiko von Anästhesisten wurde bisher auf den leichteren „Zugriff“ auf hochpotente Opiate wie Fentanyl zurückgeführt. US-Wissenschaftler hegen jedoch einen anderen Verdacht. Der häufige Einsatz der an der Luft flüchtigen Opiate könnte zu einer unbeabsichtigten Exposition im Operationssaal führen, schreiben sie in Medical Hypotheses (2006; 66: 874-882). (aerzteblatt.de 20. Februar 2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23177

 
ARCHIDO / INDRO

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht

http://www.archido.de/


„Cannabis – ein Problem?!“ – Tagung der DROBS Bielefeld und der Ärztekammer Westf.-Lippe, Bielefeld, 25.1.2006:
Prävalenz des Cannabiskonsums – Was lässt sich daraus ableiten? (Power-Point-Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Heino Stöver, Universität Bremen).

 
RECHT UND GESETZ

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:
Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de
Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Strafprozesse gegen substituierende Ärzte. Dr. Rainer Ullmann, Hamburg (Vortrag für den 8. Internationalen akzept Kongress, Berlin 23.-25.03.2006).

Schweiz: Rechtliche Rahmenbedingungen für die kontrollierte Abgabe von Methadon: Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) äußerte sich in einem Beschwerdeentscheid vom September 2005 betreffend Take-Home-Methadondosen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die kontrollierte Abgabe von Methadon. Selbst wenn ein Arzt über eine kantonale Bewilligung für die Verschreibung, Abgabe und Verabreichung von Betäubungsmitteln zur Behandlung von betäubungsmittelabhängigen Personen verfügt, macht er sich persönlich strafbar, wenn das bewilligte Behandlungsprogramm nicht den anerkannten Regeln der medizinischen Wissenschaften entspricht. Der Artikel von Andreas Wasserfallen ist erhältlich unter (-> Aktuelles):

www.vevdaj.ch


Deutscher Verkehrsgerichtstag 2006 (Goslar): Empfehlung des Arbeitskreises V "Drogen und Straßenverkehr".

http://www.deutsche-verkehrsakademie.de/vgt_2006.html


Arzneimittelgesetz: Neufassung. Hier finden Sie das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz – AMG) in der Neufassung vom 12. Dezember 2005:

http://www.bmg.bund.de/SharedDocs/Gesetzestexte/Arzneimittel/AMG.pdf


Erste Fortbildung "Sucht und Recht" in diesem Jahr im März
M ü n s t e r / S c h w e r t e. Auch dieses Jahr bietet die Koordinationsstelle Sucht (Münster) wieder Fortbildungen zum Themenkomplex "Sucht und Recht" an. "Sucht und Recht. Strafrechtliche Aspekte" heißt die erste dieser Veranstaltungen in diesem Jahr, die am 7. und 8. März 2006 in der Katholischen Akademie Schwerte stattfinden wird. Referenten sind Jochen Alxnat von der Düsseldorfer Drogenhilfe und Peter Budde, Fachanwalt für Strafrecht und Notar aus Dortmund. Ziel der Fortbildung ist es, auch erfahrene Fachkräfte über aktuelle Änderungen der neueren Rechtsprechung zu informieren, die für die Suchthilfe relevant sind.
Dabei geht es vor allem um strafrechtliche Risiken, denen sich Suchthelfer möglicherweise aussetzen. Fragen wie Aussagepflichten, Zeugnisverweigerungsrecht, Fürsorgepflicht der Arbeitgeber wie auch der Komplex der Schuldfähigkeit Süchtiger werden von den Experten behandelt.
Inhaltliche Fragen zur Fortbildung "Sucht und Recht.
Strafrechtliche Aspekte" beantwortet Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

barbara.harbecke@lwl.org

Anmeldungen nimmt Elisabeth Rocklage, Tel.: 0251 591-5383,
entgegen.

elisabeth.rocklage@lwl.org

Die Ausschreibung der Fachtagung finden Sie als PDF-Datei
im Internet-Angebot der Koordinationsstelle Sucht.

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Veranstaltungen


Medizinrecht-Studie: Ärzte sollten sich bei Diagnostik und Behandlung an Leitlinien orientieren: Mediziner, die in der Behandlung unbegründet von solch einer Leitlinie abweichen, können damit einen Behandlungsfehler begehen, für den sie einstehen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Dieter Hart vom Institut für Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen in einer Studie zum Thema "Rolle von ärztlichen Leitlinien im Medizinrecht". (Ärzteblatt online, 17.2.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23154

 
DROGENPOLITIK

Günter Amendt: KEINE ZUKUNFT OHNE DROGEN: SKIZZEN EINER ZEITGEMÄSSEN DROGENPOLITIK (Basel, 15.1.2006).

Günter Amendt, Autor des Buches «No Drugs - No Future», blickt zurück auf die Drogenszenen und die Debatten der letzten Jahrzehnte - und sieht die einst gemachten Fortschritte bedroht. (Interview in: Wochenzeitung-WOZ, Schweiz, 16.2.06)

http://www.woz.ch/artikel/2006/nr07/in%20eigener%20sache/12956.html


Drogentodstatistik 2005:

In Hessen ist die Zahl der Drogentoten gesunken. Hundert Menschen starben 2005 an ihrer Sucht, 2004 waren es noch 126 gewesen. (Hessischer Rundfunk, 2.1.2006)

http://www.hr-online.de/website/rubri [...] dex.jsp?rubrik=5930&key=standard_document_15848758

Die Hamburger Statistik für 2005

Zahl der Drogentoten in Berlin dramatisch gestiegen. Im Jahr 2004 waren 165 Drogentote zu beklagen. Voriges Jahr stieg die Zahl dann auf 192 an. Insgesamt verzeichnete Berlin auch einen Anstieg bei den registrierten Straftaten, die im Zusammenhang mit Drogen stehen.

http://www.welt.de/data/2005/12/19/820205.html

Besonders oft Spätaussiedler unter den Drogenopfern. In Baden-Württemberg waren es bis zum Ende des vorigen Jahres 156 Drogentote. Das waren 18 weniger als 2004. Der Wert entspricht dem niedrigsten Wert seit 1989. (Stuttgarter Zeitung, 3.1. 2006)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1065602

Schweiz: Zahl der Drogentoten 2005 um ein Fünftel gestiegen: Mit 212 Drogentoten wurde der höchste Stand seit acht Jahren erreicht. Die Zahlen liegen aber immer noch deutlich unter den Höchstmarken in der ersten Hälfte der neunziger Jahre.

http://www2.sfdrs.ch/var/videoplayer. [...] ://real.sri.ch/ramgen/sfdrs/ts/2006/TS_15012006.rm?start=0:00:28.94&end=0:02:33.345

http://www.nzz.ch/2006/01/15/il/newzzEIH23UEZ-12.html

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr mehr Menschen an den Folgen des Drogenkonsums gestorben.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393525,4403,/medizin/sucht

http://www.taz.de/pt/2006/02/23/a0018.1/text.ges,1


NRW: Drogenpolitik mit Todesfolge?

M ü n s t e r / E s s e n / D ü s s e l d o r f / K ö l n. Die Kürzungen des Landes bei den Zuwendungen in vielen Bereichen der Sucht- und Drogenhilfe haben viele Facheinrichtungen in Aufregung versetzt. So fürchten zahlreiche Einrichtungen unter dem Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes um ihre Existenz, weil sie Budgetkürzungen um bis zu 20 Prozent fürchten. Vor allem die für dieses Jahr fehlende Planungssicherheit verunsichert viele Suchthelfer.
Übersichtsartikel in KS-Newsletter (Hrsg.: Landschaftsverband Westfalen-Lippe), Januar 2006, Seite 7:

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/newsletter/Newsletter01_2006.pdf

Sparpolitik statt Hilfe für suchtkranke Häftlinge in Köln:

http://www.ksta.de/html/artikel/1135358172410.shtml

Die Telefon-Suchtnotrufzentralen in Düsseldorf, Essen und Köln stehen vor dem Aus, weil die christlich-liberale Landesregierung die Zuschüsse von je 15 000 Euro im Jahr streichen will.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/01/20/010a0407.asp?cat=/medizin/sucht

"Dann landen die Spritzen im Park" - Am Gesundheitsamt hängt einer von zwei Spritzenautomaten in Witten. Land will Förderung von Spritzen-Automaten für Drogenabhängige einstellen.

Drastische Kürzung der Fördermittel des Landes NRW für die niedrigschwellige Drogenarbeit bei INDRO e.V.!!!
Infos und Spendenaufruf

http://www.indro-online.de/letzte.htm

JES in Nordrhein-Westfalen vor dem AUS? NRW-Landesregierung plant vollständige Einstellung der Förderung der Drogenselbsthilfe JES und des landesweiten Spritzenautomatenprojekts im Landeshaushalt 2006

http://rettet-jes.de.vu/

AIDS-Prävention für drogengebrauchende Menschen vor dem AUS?

http://www.ahnrw.de/aidshilfe-nrw/front_content.php?idcatart=975〈=20&client=21

Auch wenn die Fixerstuben nicht direkt von den Kürzungen der
Landesregierung betroffen sind, befürchten die Mitarbeiter negative
Folgen für Drogenabhängige. Die Krisenhilfe Bochum ist eine von zehn
Stellen in NRW. (die tageszeitung, 23.2.06)

http://www.taz.de/pt/2006/02/23/a0021.1/text.ges,1

NRW bleib sozial - 2006! NRW bleib sozial ist eine Kampagne der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen.

http://www.nrw-bleib-sozial.de/

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern und Mitstreiter, wir bitten Sie/Euch um die Unterstützung beim Kampf der Aidshilfe/JES NRW gegen die Zerschlagung der Selbsthilfestruktur durch die Landesregierung !!!
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Heimchen, Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

http://www.akzeptierende-eltern.de

Internetseite zur Kampagne zur Abwendung von Kürzungen des Landes NRW bei der Drogenselbsthilfe in NRW und beim landesweiten Spritzenautomatenprojekt:

www.stopp-kuerzungen.de


Tabaksteuer/Tabakwerbeverbot/Rauchverbot

Die Deutschen kaufen weniger versteuerte Zigaretten, rauchen aber aufgrund des illegalen Schmuggels offenbar nicht weniger. (Deutsches Ärzteblatt, 19.1.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22812

EU besteht auf Tabakwerbeverbot. Die EU-Kommission will Deutschland zwingen, die Bestimmungen des europäischen Tabakwerbeverbots einzuhalten. (Ärzte Zeitung, 20.01.2006)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393038,4402,/medizin/rauchen

Deutschland qualmt weiter. Europa wird allmählich zur rauchfreien Zone. Brüssel will Berlin zum Werbeverbot für Tabak zwingen. Aber Deutschland wehrt sich.

http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=24435

http://europa.eu.int/rapid/pressRelea [...] /107&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

New hope for a complete smoking ban in public places. The Lancet 2006; 367:184

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606680082/fulltext

Gesundheitsorganisationen fordern Rauchverbot in der Gastronomie
München - Eine Vereinbarung zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat das Aktionsbündnis Nichtrauchen scharf kritisiert. Diese Vereinbarung sieht vor, dass ab dem 1. März 2006 ein Drittel der in dem Verband organisierten Speisebetriebe Nichtraucherplätze anbieten. "Diese Vereinbarung greift in jeder Hinsicht zu kurz", erklärte der Sprecher des Bündnisses, Prof. Dr. Friedrich Wiebel, am 15. Februar in München. Dem Bündnis gehören die Bundesärztekammer, die Deutsche Krebshilfe und andere Gesundheitsverbände an. (Ärzteblatt online, 15.2.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23127

Kampagne gegen Rauchen in den WM-Stadien. Die Bundesregierung hat sich mit dem WM-Organisationskomitee des Weltfußballverbandes FIFA auf eine Anti-Raucher-Kampagne in den Stadien geeinigt. (Ärzte Zeitung, 17.02.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006 [...] 97&narticleid=392894&cat=/medizin/rauchen&bPrint=1


Europa

Schweiz: "Hanf-Initiative" mit 105 571 Unterschriften eingereicht

http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=105&sid=6380396&cKey=1137150372000

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) spricht sich für Cannabis-Entkriminalisierung aus.

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.193/nav.6/view.29/level.2/

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=75&IDarticle=1248&IDcat18visible=1&langue=D

Italien: In Rom ist eines der härtesten Anti-Drogen-Gesetze Europas verabschiedet worden. Auch für den Besitz so genannter weicher Drogen wie Haschisch oder Marihuana drohen künftig Gefängnisstrafen. Wer beim Joint-Rauchen erwischt wird, muss damit rechnen, dass ihm Führerschein oder Reisepass entzogen werden. (Tagesschau.de am 08.02.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5219814_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html

Das Gesetz hebt die Trennung zwischen «weichen» und «harten» Drogen auf und sieht Haftstrafen für den Handel und Besitz auch kleinerer Rauschgiftmengen vor. (Basler Zeitung, 8.2.2006)

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=49A17612-1422-0CEF-703CDA0F3D239DB7

Das Gesetzprojekt wurde von Außenminister Gianfranco Fini verfasst. Der Chef der Alleanza Nazionale (AN) fordert seit längerem eine Politik der "Nulltoleranz".

http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=f&ArtID=72443

Fini rauchte Joint und "verblödete": "Ja, ich habe einmal während einer Reise in Jamaika einen Joint geraucht. Ich war zwei Tage lang wie verblödet, es war schrecklich", sagte Fini, Verfasser eines strengen Drogengesetzes, das dieser Tage für heftige Diskussionen sorgt. (Kurier Online, 2.2.2006)

http://kurier.at/ausland/1264727.php


Europäische NGO’s rufen auf: SIGN THE PETITION FOR A CHANGE IN EU DRUG POLICIES NOW!

http://action.encod.org

homepage der European Coalition for Just and Effective Drug Policies:

http://www.encod.org/

 
PRÄVENTION

EU: HELP - Für ein rauchfreies Leben: Zielgruppe der am 1. März 2005 ins Leben gerufenen Kampagne 'HELP – Für ein rauchfreies Leben' sind Jugendliche (15 bis 18 Jahre) und junge Erwachsene (18–30 Jahre). Die HELP-Kampagne richtet sich an Raucherinnen und Raucher, die aufhören möchten, an Nichtraucher, die versucht sind, mit dem Rauchen anzufangen aber auch an alle, die Passivrauch ausgesetzt sind. Die EU-weite Kampagne läuft insgesamt vier Jahre. Ein Rückblick auf das erste Jahr und der Aktivitätenplan für 2006 sind online erhältlich.

http://www.help-eu.com


BINAD legt Homeparty-Konzept in deutscher Sprache vor. Das niederländische Präventionskonzept der "Homeparty" liegt nun in deutscher Fassung vor und kann beim Büro für grenzüberschreitende Zusammenarbeit BINAD bestellt werden. Fachkräften der Suchtprävention bietet dieses Konzept ein weiteres hilfreiches Instrument für die Arbeit mit Eltern, deren Kinder mit Alkohol, illegalen Drogen und dem Glücksspiel konfrontiert werden.
Erste Erfahrungen in der Anwendung dieser Methode – besonders bei Eltern spätausgesiedelter junger Menschen aus der Russischen Föderation – liegen bereits vor und sind sehr ermutigend.
Weitere Informationen zu diesem Thema bei Mechthild Neuer
vom Büro BINAD, Tel.: 0251 591-3154

mechthild.neuer@lwl.org

Die Broschüre kann bestellt werden bei Jörg Körner,Tel.: 0251 591 5538

joerg.koerner@lwl.org


Neuer Materialdienst 06/07 der Aktion Jugendschutz Bayern erschienen. Der neue Materialdienst 06/07 enthält über 200 Publikationen zu den zentralen Arbeitsfeldern im Kinder- und Jugendschutz für pädagogische Fachkräfte, als auch für Eltern und Jugendliche. Faltblätter, Broschüren und AV-Medien liegen vor über "Rechtsfragen", "Suchtprävention", "Medienpädagogik", "Gewaltprävention", "Sexualpädagogik", "Sexuelle Gewalt", "Konsumerziehung", "Migration".
Der Materialdienst ist zu beziehen bei: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., Fasaneriestr. 17, 80636 München, Online-Materialdienst:

www.bayern.jugendschutz.de.


Prävention in der Schule – Ergebnisse des Münchner Projekts Inside@School (Suchtmed 7 (4) 266-270 (2005)).

http://www.scientificjournals.com/sj/sfp/Pdf/aId/7827

http://www.condrobs.de/inside/inside_at_school.html


EU- Initiative gegen Rauschtrinken bei Jugendlichen. 28 europäische Länder haben ein EU-Gemeinschaftsprojekt gegen Alkoholmissbrauch gestartet. Zentrale Themen sind Alkohol im Straßenverkehr, Rauschtrinken und Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, kündigte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bei der konstituierenden Sitzung des "Pathways for Health Project" in Berlin an. Die DHS hat die Federführung des von der EU und vom Bundesgesundheitsministerium finanzierten Projekts. (Die Welt, 8.2.06)

http://www.welt.de/data/2006/02/08/842685.html


Nikotinabhängige Eltern: Reden hilft. Ein Wissenschafter-Team um Christine Jackson vom Institute for Research Chapel Hill Center in North Carolina hat in einer Untersuchung herausgefunden, dass rauchende Eltern, die unter Anwendung eines speziellen Programms mit ihren Kindern über ihre Sucht sprechen, Einfluss auf den späteren Nikotinkonsum des Nachwuchses nehmen können.

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.192/nav.6/view.29/level.2/


Plakataktion zur Schutzimpfung Hep A+B.

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1&subgroupid=&contentid=154


Frankreich: « Proposition d'actions pour renforcer le dépistage et la prévention et améliorer la prise en charge des hépatites B et C » Xavier Bertrand Ministre de la Santé et des Solidarités (8.12.2005)

(...) Enfin, dans le cadre d'un meilleur accès au traitement des personnes atteintes et en ce qui concerne les usagers de drogues, il semble important d' étudier la nécessité d' entreprendre une étude approfondie sur la faisabilité de la primo prescription de méthadone en ville. (...)

 
KONGRESSBERICHTE

Überleben in Drogenszenen - 10. Fachtagung zur Praxis akzeptierender Drogenarbeit 23. bis 25.11.2005 in Nürnberg. Beiträge (vielleicht) ab März 06 online.

http://www.iska-nuernberg.de/ueberleben/index.htm


Highlights of the 16th Annual Meeting of the American Academy of Addiction Psychiatry. What agents best help people reduce their drinking or abstain? What nonpharmaceutical treatment strategies work? What factors result in addiction in adolescents, and what are their drugs of choice? (Medscape Psychiatry & Mental Health 11(1) 2006)

http://www.medscape.com/viewarticle/520560?src=mp


Schweizer Aids Forum 2005: Im Rahmen ihres 20-jähriges Bestehens organisierte die Aids-Hilfe Schweiz am 14./15. Dezember 2005 ein nationales Forum mit dem Ziel, die im Bereich HIV/Aids engagierten Personen und alle, die mit HIV/Aids leben, zu einem Austausch über aktuelle Fragen im Zusammenhang mit HIV/Aids zusammenzubringen. Die Referate des Forums sind nun online erhältlich.

http://www.aids.ch/d/forum/programm.html


Steuerung in der Suchtkrankenhilfe: eine Tagung der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen, gemeinsam mit der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit und dem Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS). Dokumentation der Tagung vom Dezember 2005:

www.suchthh.de/dokumente/Workshop%20Dokumentation%204.pdf


45th Annual Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy; December 16-19, 2005; Washington, DC
Dr. Juergen Rockstroh explains the latest on HCV treatment exposure and predictors of virologic response in HIV/HCV-coinfected patients, entecavir for HIV/HBV coinfection, and more.

http://www.medscape.com/viewprogram/4878


LSD - SORGENKIND UND WUNDERDROGE: INTERNATIONALES SYMPOSIUM ZUM 100. GEBURTSTAG VON ALBERT HOFMANN, BASEL, 13. - 15. JANUAR 2006.

http://www.lsd.info/

Der Hundertjährige.

http://www.erowid.org/general/show_im [...] symposium/images/archive/basel_albert_hofmann1.jpg

http://www.erowid.org/general/show_im [...] symposium/images/archive/basel_albert_hofmann2.jpg

LSD – was ist das?

http://de.wikipedia.org/wiki/LSD

http://www.lsd.info/symposium/lsd

Kernkraft für die Seele. Ulrich Schnabel vorab zum LSD-Kongress in DIE ZEIT vom 12.1.06 (mit den wichtigsten links an der rechten Bildleiste).

http://www.zeit.de/2006/03/LSD?page=all

Von Spionen, Hippies und Pilzfreunden – eine kleine Geschichte der Bewusstseinserweiterung.

http://www.zeit.de/2006/03/LSD

Der ultimative Trip - "Kulturzeit extra": Der Entdecker des LSD wird 100 (3Sat Schwerpunktthema)

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/specials/87173/index.html

"Das LSD ist zu mir gekommen". Am 19. April 1943 kommt ein Schweizer Chemiker zufällig mit einer Substanz in Berührung, deren Wirkung nicht nur sein eigenes Bewusstsein nachhaltig beeinflussen wird: LSD. Ein Gespräch mit Albert Hofmann zum 100.Geburtstag.

http://www.taz.de/pt/2006/01/11/a0131.1/text

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21746/1.html

Albert Hofmann. LSD - Mein Sorgenkind
Die Entdeckung einer »Wunderdroge«
In diesem Buch, welches zu einem Klassiker der Chemiegeschichte wurde, schildert Albert Hofmann die Umstände der Entdeckung des LSD und berichtet von seinen Begegnungen mit Wissenschaftlern, Künstlern, Schriftstellern und Exponenten der Hippiebewegung, die an LSD jeweils mit ganz unterschiedlichen Absichten interessiert waren. Diese Ausgabe enthält bisher unveröffentlichte Fotografien.
»Ich konnte nur noch mit größter Anstrengung verständlich sprechen und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch orientiert war, mich nach Hause zu begleiten. Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad nahm mein Zustand bedrohliche Formen an ...«
»Als der Naturstoffchemiker Hofmann 1938 im Forschungslabor der Firma Sandoz das mit dem ðCoraminÐ strukturell verwandte Lsyergsäurediäthylamid synthetisierte, ahnte er nicht, dass er damit einen Stoff höchster medizin- und sozialpolitischer Brisanz in Händen hatte. Auf Grund eines in der heutigen Perspektive geradezu heroischen Selbstversuchs entdeckte er die extrem starke halluzinogene Wirkung des Präparates: Hofmanns im LSD-Rausch durchgeführte Velo-Fahrt nach Hause gehört heute zum eisernen Bestand der Chemiegeschichte…«

http://www.klett-cotta.de/sachbuch_buecher_g.html?&tt_products=1474

Leises Comeback von LSD und Co. Halluzinogene werden wieder zur Behandlung von Ängsten und Traumata eingesetzt

http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/579378.html

http://www.arud.ch/presse/artikel/06-01-08-sz.html

Forschungen zum Bewusstsein und veränderten Bewusstseinszuständen an der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover.

http://www.schamanismus-information.de/bewusstseinsforschung/mhh.htm

Eine aktuelle Veröffentlichung der Hannoveraner Arbeitsgruppe "Was sind Entaktogene?" findet sich in Suchtmedizin 7 (2006): 235-245.

PSYCHIATRIST CALLS FOR END TO 30-YEAR TABOO OVER USE OF LSD AS A MEDICAL TREATMENT (The Guardian, 11.1.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06n050/a07.html

Biochemischer Schub für den gesellschaftlichen Aufbruch. Aufklärung oder Erleuchtung? - Rückschau zum 100. Geburtstag des LSD-Entdeckers Albert Hofmann (Neue Zürcher Zeitung, 16. Januar 2006).

http://www.nzz.ch/2006/01/16/il/articleDHGU5.print.html

Kinners, mir wird so blümerant - Atombombe für den Geist und drei Buchstaben mit Überbau: Ein LSD-Symposium in Basel feiert den Drogen-Erfinder Albert Hofmann. Der ist inzwischen 100 Jahre alt, war selber da und nennt seine Substanz ein "Wunder". Applaus. (Süddeutsche Zeitung, 16.Januar 2006)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/294/68226/

Das LSD-Symposium in den internationalen Medien:

http://www.lsd.info/symposium/presse-en

Berichte, Bilder und podcasts zum LSD-Symposium auf den Seiten von MAPS und EROWID.

http://www.maps.org/hofmann100/conference.html

http://www.erowid.org/general/conferences/2006_lsd_symposium/2006_lsd_symposium.shtml

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Kein erhöhtes Suizidrisiko durch Antidepressiva? Die Daten einer US-Krankenkasse widersprechen einer weit verbreiteten Ansicht, wonach das Suizidrisiko in den ersten Wochen nach der Verordnung von Antidepressiva erhöht sein soll. Die Publikation im American Journal of Psychiatry (Januar 2006) zeigt vielmehr, dass die Suizidrate mit dem Beginn der Verordnung abnimmt und ein Niveau erreicht, das nicht höher ist als beispielsweise sechs Monate nach Beginn der Therapie. Die Studie zeigt aber auch, dass Adoleszenten mit Depression hochgradig suizidgefährdet sind. (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 03.01.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=22561


Großbritannien: Zunehmende Todesfälle durch Leberzirrhose. Während in anderen westeuropäischen Ländern die Leberzirrhose rückläufig ist, hat sich in Großbritannien die Zahl der Todesfälle vervierfacht, wofür Wissenschaftler im Lancet in erster Linie die exzessiven Trinkgewohnheiten vieler Briten verantwortlich machen. (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 06.01.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22612


Injury Risk Highest Among Binge Drinkers. Binge drinkers have a higher risk of alcohol-related injury than chronic, heavy drinkers, the Health Behavior News Service reported Feb. 22.

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/injury-risk-highest-among.html

http://www.hbns.org/getDocument.cfm?documentID=1224


Acute Myocardial Infarction After Heroin Injections, Sung-Lin Yu, Chun-Peng Liu, Yuk-Keung Lo and Shoa-Lin Lin,; Japanese Heart Journal, Vol. 45 (2004) , No. 6 pp.1021-1028

http://www.jstage.jst.go.jp/article/jhj/45/6/45_1021/_article


Femoral Pseudoaneurysm in Drug Addicts – verschiedene Veröffentlichungen 2004 – 2006.

HEPATITIS


Ausgewählte abstracts aus dem Online-Dienst AMEDEO.

Efficacy of peginterferon alfa-2a (40KD) (PEGASYS®) and ribavirin in patients with chronic hepatitis C in a real world setting – a contribution to health care research. E. Zehnter, D. Hüppe, S. Mauss, C. John, R. Heyne, B. Möller, B. Bokemeyer, G. Moog, U. Alshuth and the German bng hepatitis study group.
Poster presented at the 56th Annual Meeting of the American Association for the Study of Liver Diseases: 2005 November 11-15: San Francisco, CA, USA.

Für Ärzte, die sich mit der Behandlung der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten beschäftigen, steht ein CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zu Verfügung. (Passwort und Benutzerkennwort: roche)

www.healthcme.de/hep-c-sucht


Bei Infektion durch HCV Typ 1 reicht auch mal 24-Wochen-Therapie / Voraussetzung ist geringe Viruskonzentration. Bei einigen Patienten mit chronischer Hepatitis C durch Viren vom Genotyp 1 kann die Therapiedauer halbiert werden. Voraussetzung ist eine niedrige Viruskonzentration.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/01/30/016a0504.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten


S Zeuzem and others. Efficacy of 24 weeks treatment with peginterferon alfa-2b plus ribavirin in patients with chronic hepatitis C infected with genotype 1 and low pretreatment viremia. Journal of Hepatology 44(1): 97-103. January 2006.

http://www.hivandhepatitis.com/hep_c/news/2005/ad/121605_b.html


24 statt 48 Wochen: Therapieverkürzung bei Genotyp 1 mit niedriger Viruslast (< 600.000 IE/ml) und HCV-RNA Negativität in Woche 4 und 24.

Hepatitis C: Marihuana statt Alkohol? Wer dachte, ein kleiner Joint am Abend sei bei einer chronischen Lebererkrankung eine schlaue Alternative zum entspannenden Gläschen Wein, hat sich getäuscht. Auch Mariuhana schadet der Leber. Französische Wissenschaftler fanden heraus, dass Cannabis sativa alias Marihuana über zwei Rezeptoren ihre Wirkung entfaltet: CB 1 und CB2.
Hezode C et al: Daily cannabis smoking as a risk factor for progression of fibrosis in chronic hepatitis C. Hepatology 2005 , Vol. 42, S. 63-71

Auf dem Weg zur Hepatitis-C-Impfung - Forscher entwickeln neuen Ansatz für Immuntherapie. Ein kanadisches Forscherteam hat einen Teilerfolg bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Hepatitis C erzielt: Den Wissenschaftlern gelang es, das Immunsystem von Mäusen zu stimulieren und damit eine gezielte Abwehrreaktion auszulösen.

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/260896.html

Dendritic cells pulsed with hepatitis C virus NS3 protein induce immune responses and protection from infection with recombinant vaccinia virus expressing NS3. Sylvia van Drunen Littel-van den Hurk (Universität von Saskatchewan, Saskatoon) et al.: Journal of General Virology, Bd. 87, S. 1

http://vir.sgmjournals.org/cgi/content/abstract/87/1/1


HCV vaccine eliciting effective immunity against heterologous virus challenge in chimpanzees. Antonella Folgori, Stefania Capone, Lionello Rugger et al. Nature Medicine 12, 190 - 197 (2006).

http://www.nature.com/nm/journal/v12/n2/abs/nm1353.html


Spontaneous Viral Clearance Following Acute Hepatitis C Infection: A Systematic Review of Longitudinal Studies; J. M. Micallef; J. M. Kaldor; G. J. Dore. Journal of Viral Hepatitis, J Viral Hepat. 2006;13(1):34-41.

http://www.medscape.com/viewarticle/521187?src=sr


Long-term Evolution of Serum and Liver Viral Markers in Patients Treated for Chronic Hepatitis C and Sustained Response; M. Moreno; R. Pérez-Alvarez; L. Rodrigo; R. Pérez-López; P. Suárez-Leiva. Journal of Viral Hepatitis, J Viral Hepat. 2006;13(1):28-33.

http://www.medscape.com/viewarticle/521188?src=sr


HIV


HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02


Tödliche Wechselwirkungen bei Partydrogen und HIV-Medikamenten: Der gleichzeitige Konsum von Partydrogen wie Ecstasy oder Amphetamine und Medikamenten gegen HIV kann gefährliche, manchmal sogar lebensbedrohliche Wechselwirkungen haben. Darauf hat Dr. med. Jörg Gölz auf den 11. Münchner AIDS-Tagen (3. - 5. Februar 2006) hingewiesen.

http://www.drugcom.de/?uid=c21efee3decac414da9cecca1e1195f8&id=aktuelles&idx=501

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391002,4385,/medizin/sucht

Der Vortrag von Jörg Gölz:

European HIV Study Finds Rise in Liver-Related Deaths (AIDS 2005;19:2117-2125).

http://www.medscape.com/viewarticle/520754


HIV/AIDS in Europe: Moving from death sentence to chronic disease management - New book published by WHO Regional Office for Europe. In Europe today, HIV/AIDS prevention, treatment and care are needed more than ever. HIV incidence – steady in western and central Europe, and dramatically increasing in eastern Europe – remains a major challenge to public health in the 21st century. With more than two million people living with HIV/AIDS in the WHO European Region, no country has been spared.

http://www.euro.who.int/eprise/main/WHO/Progs/SHA/20051114_1


Do Prevention Interventions Reduce HIV Risk Behaviors Among People Living With HIV? A Meta-Analytic Review of Controlled Trials. This systematic review synthesizes the available literature on prevention interventions for reducing risky sex and needle-sharing behaviors in people with HIV. AIDS 20(2) 2006

http://www.medscape.com/viewarticle/521053?src=mp


NIAID Stops Intermittent HAART Trial. The SMART study, a large international trial comparing continuous highly active antiretroviral therapy with intermittent therapy that is guided by CD4+ cell counts, has halted enrollment. Interim analyses showed increased risk of major AEs, disease progression, and death in the intermittent treatment arm.

http://www.medscape.com/viewarticle/521835?src=mp


Nothing about us without us: Greater, meaningful involvement of people who use illicit drugs in work on HIV and AIDS. Presentation given at the 16th International Conference on the Reduction of Drug Related Harms (23 March 2005).

http://www.aidslaw.ca/Maincontent/issues/druglaws/greater_involvement.htm

 
SUBSTANZEN

Schweiz. Lachgas: Keine legale Droge. Dem Missbrauch von Lachgas als Partydroge hat das Zürcher Obergericht einen Riegel geschoben.

http://www.nachrichten.ch/detail/228899.htm


Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA 2006). Drogeninfo Schnüffelstoffe.

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/di_Schnueffeln.pdf


The DEA's drug photo library.

http://www.dea.gov/photo_library.html


Neue Pillen für den neuen Menschen - Mittelchen für Glück, Ausgeglichenheit und Intelligenz. (Radiosendung im Deutschlandfunk, 29.1.06)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/462805/


ALKOHOL


Fachpresseschau, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Übersicht und Therapie.

Alcohol and Health: Current Evidence (january-february 2006) - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations.

http://www.alcoholandhealth.org


Alcohol Consumption and Lung Cancer: Are They Connected? This study suggests a weak, positive association between
consuming larger amounts of alcohol and lung cancer risk.

http://www.jointogether.org/y/0,2521,578838,00.html?U=164137


Alkoholkonsum in Deutschland weiterhin hoch. In Deutschland wird weiterhin mehr Alkohol getrunken als in den meisten anderen Ländern der Welt: Die Deutschen trinken jährlich pro Kopf 145,5 Liter Alkohol, wie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am 11. Januar bei der Vorstellung des "Jahrbuchs Sucht 2006" in Berlin mitteilte. Deutschland gehört demnach zu den weltweit sechs Ländern, in denen der auf reinen Alkohol umgerechnete Pro-Kopf-Verbrauch bei mehr als zehn Litern liegt. (Ärzteblatt online, 11.1.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22658


Statistik: Nur in Tschechien und Irland wird mehr Bier getrunken
Im Schnitt konsumiert jeder Deutsche pro Jahr 120 Liter / Hauptstelle für Suchtfragen fordert höhere Steuern auf Tabak und Alkohol
Eine Weinsteuer, höhere Biersteuer, völliges Werbeverbot und eingeschränkten Verkauf für Alkohol und Tabakwaren fordert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Dachverband für mehr als tausend Beratungsstellen mit 15 000 Behandlungsplätzen.
Die Deutschen trinken weiterhin zu viel: 145,5 Liter alkoholische Getränke oder 10,1 Liter reinen Alkohol konsumiert jeder Einwohner im Schnitt pro Jahr. "Nirgends ist Bier im Verhältnis zum Pro-Kopf-Einkommen so billig", monierte Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführer der Hauptstelle für Suchtfragen am Mittwoch in Berlin. Er stellte das Jahrbuch Sucht 06 vor.
"Alkohol und Tabak sind gefährliche Lebensmittel", betonte Hüllinghorst. Immerhin habe die Steuererhöhung für Alcopops (mit Alkohol versetzte Limonaden) wenigstens dieses Marktsegment zusammenbrechen lassen. "Wir wissen, es funktioniert", folgerte der Suchtexperte. Eine weitere Steuererhöhung träfe sozial schwächere Schichten und damit vor allem die durch Alkohol Gefährdeten. Die Biersteuer beträgt derzeit 1,97 Euro je Liter reinen Alkohol, für Spirituosen 13,03 und für Sekt 13,6 Euro; eine Weinsteuer gibt es nicht.
Alkohol- und Tabakkonsum seien zwar rückläufig, "doch rauchen und trinken sich immer mehr Menschen krank", ergänzte der Sozialmediziner Christian Meyer (Greifswald). Nach Berechnungen der Suchtexperten sterben jedes Jahr "mindestens 150 000 Menschen vorzeitig" nach übermäßigem Alkohol- und Tabakgenuss; 73 000 an Alkohol und - je nach Studie 110 - 140 000 an Tabak. Oft geht der Missbrauch beider Gifte miteinander einher, konstatieren die Statistiker. Bei Alkoholunfällen wurden zudem im Jahr 2004 über 700 Menschen getötet.
10,4 Millionen Deutsche hätten, so Meyer, "riskanten Alkoholkonsum", bei 1,7 Millionen könne man von Alkoholmissbrauch und bei weiteren 1,7 Millionen von Abhängigkeit sprechen. Deutschland liegt mit 10,1 Liter Verbrauch reinen Alkohols per anno an fünfter Stelle in der EU, im Bierverbrauch mit 120 Litern Bier pro Kopf an dritter hinter Tschechien und Irland. Der Gipfel des Konsums scheint allerdings überschritten. Seit 2001 fiel er um fast sieben Liter bei Wein, Bier, Sekt und Spirituosen zusammen. Das Zigarettenrauchen nahm seit 2002 ebenfalls ab; offensichtlich durch die Steuererhöhung verursacht. 2004 waren es noch 1354 Stück je Einwohner (2002: 1761). Der Verbrauch an Zigarren und Zigarillos dagegen stieg; ebenso der von Feinschnitt-Tabak (von 15 473 auf 24 258 Tonnen), Pfeifentabak auf 884 Tonnen. 2002 und 2004 gaben die Deutschen dennoch fast gleich viel für Tabak aus: ! rund 23 Milliarden Euro Die Suchtstelle rechnet ferner vor, wie viel der Staat an Steuern für Alkohol und Tabak einnimmt: 787 Millionen Euro am Bier, 436 am Sekt, 2,2 Milliarden am Branntwein (mit Ergänzungssteuer auf Sherry, Portwein Madeira) und 13,6 Milliarden Euro am Tabak. Die Werbung für alkoholische Getränke ließ sich die Industrie 2004 rund eine halbe Milliarde Euro, für Tabak 55 Millionen Euro kosten. Süchtig nach Medikamenten sind 1,2 Millionen Deutsche, 150 000 sind von illegalen Drogen abhängig. (Frankfurter Rundschau vom 12.01.2006, Quelle: LSMV Newsletter Nr. 1/2006).


Alcoholism and Pathways to Recovery: New Survey Results on Views and Treatment Options (cme).

http://www.medscape.com/viewprogram/4826_pnt


Effects of Alcohol Advertising Exposure on Drinking Among Youth; Leslie B. Snyd; Frances Fleming Mi; Michael Sl; Hele; Yuliya Strizha; Arch Pediatr Adolesc Med. 2006;160:18-24.

http://www.alkoholpolitik.ch/forschue/forsch92.htm


Proteste gegen Alkohol-Flatrate in Hannoveraner Clubs.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/169/68101/

http://www.neuepresse.de/hannover/278755.html


BZgA informiert über bewussten Umgang mit Alkohol. Die Broschüre "Alles klar? Tipps und Informationen für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol" kann kostenfrei bestellt werden bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), 51101 Köln, Fax: 0221/8992257: order@bzga.de

Als pdf-Datei runterzuladen unter:

http://www.bzga.de/?uid=e8f29be7e38e8ea9ecadcf73b5ab8bab&id=medien&sid=69&idx=11


Alcopops – Fragen und Antworten:
Ausführliche Informationen zu alkoholhaltigen Mischgetränken sowie zu Energydrinks finden Sie auf der Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unter

http://www.bfr.bund.de/cd/2456


AMPHETAMINE


Methamphetamine: From Wikipedia, the free encyclopedia.

http://en.wikipedia.org/wiki/Methamphetamine


A Key to Methamphetamine-Related Literature: The New York State Department of Health has posted a new version of "A Key to Methamphetamine-Related Literature".

http://www.health.state.ny.us/diseases/aids/harm_reduction/crystalmeth/index.htm


MDMA Research Information:

http://www.maps.org/mdma/


Studien mit MDMA als Therapeutikum:

Die schweizerische MDMA/PTSD Studie

http://www.maps.org/mdma/swissptsd/protocol011806.pdf

US-MDMA/PTSD-Psychotherapie-Studie

http://www.maps.org/mdma/protocol/index.html

Die israelische MDMA/PTSD-Studie

http://www.maps.org/mdma/israel_protocol_3.16.05.pdf

The "Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies" (MAPS) sponsored a one-day scientific conference in Israel (March 24, 2005), in conjunction with the Israeli Ministry of Health and the Society of Addiction Medicine, in support of the proposed MDMA/PTSD study. (-> lectures and conferences)

http://www.maps.org/avarchive/index.html#israel2005


Lärm verstärkt und verlängert die Wirkung von injiziertem Ecstasy bei Ratten, haben italienische Wissenschaftler herausgefunden. Electrocortical effects of MDMA are potentiated by acoustic stimulation in rats. Michelangelo Iannone , Stefania Bulotta , Donatella Paolino , Maria Cristina Zito , Santo Gratteri , Francesco Saverio Costanzo and Domenicantonio Rotiroti. BMC Neuroscience 2006, 7:13

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/261982.html

Abstract:

http://www.biomedcentral.com/1471-2202/7/13


CANNABIS


Cannabinoid pharmacology: the first 66 years. Roger G Pertwee. British Journal of Pharmacology (2006) 147, S163–S171. doi:10.1038/sj.bjp.0706406

http://www.nature.com/bjp/journal/v147/n1s/full/0706406a.html


Early Onset Cannabis Use and Progression to other Drug Use in a Sample of Dutch Twins. Michael T. Lynskey, Jacqueline M. Vink and Dorret I. Boomsm. Behavior Genetics (2006) DOI: 10.1007/s10519-005-9023-x


http://www.tweelingenregister.org/ned [...] ving/NTR_publicaties_2006/Lynskey_Vink_BG_2006.pdf


«Sechsmal höheres Risiko»: Die holländische Neurowissenschaftlerin Jacqueline M. Vink liefert neue Fakten zum Kiffen: Jugendliche Cannabiskonsumenten entwickeln einen besonders starken Hang zu harten Drogen. (Facts, 10.2.2006)

http://www.facts.ch/dyn/magazin/schweiz/590977.html


Cannabis-induced psychosis and subsequent schizophrenia-spectrumdisorders: follow-up study of 535 incident cases; MIKKEL ARENDT, RABEN ROSENBERG, LESLIE FOLDAGER, GURLI PERTO and POVL MUNK-J RGENSEN; BRITISH JOURNAL OF P SYCHIATRY (2005), 187, 510-515

www.ukcia.org/research/CannabisPsychosisAndSchizophreniaSpectrumDisorders.pdf

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=h&ressort=ws&id=524412


The Mental Health Risks of Adolescent Cannabis Use. Wayne Hall. PLoS Medicine (Public Library of Science). Volume 3 | Issue 2 | FEBRUARY 2006. DOI: 10.1371/journal.pmed.0030039

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] -document&doi=10%2E1371%2Fjournal%2Epmed%2E0030039


Cannabis and psychosis. David M Fergusson, Richie Poulton, Paul F Smith, and Joseph M Boden. BMJ. 2006; 332(7534): p. 172-175

http://bjp.rcpsych.org/cgi/content/abstract/187/6/510


STUDIES LINK PSYCHOSIS, TEENAGE MARIJUANA USE - Some Adolescents Carry Genetic Risk. Researchers are offering new ammunition to worried parents trying to dissuade their teens from smoking marijuana: Evidence is mounting that for some adolescents whose genes put them at added risk, heavy marijuana use could increase the chances of developing severe mental illness -- psychosis or schizophrenia. (Boston Globe, 26.1.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n108/a08.html


"If cannabis caused schizophrenia," says Trevor Turner, a consultant psychiatrist based in Hackney in east London, "the rate of incidence in countries where it's used more widely would be higher - but there's no evidence of that. Nor has the rate of schizophrenia increased in the UK, despite statistics showing that 50% of young people have tried it, compared with only 10% in 1970." The debate rumbles on, and on and on...

http://www.guardian.co.uk/g2/story/0,3604,1668543,00.html


UK: Panel Says Link With Mental Illness Is 'Very Small'

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n058/a02.html


UK: Innenminister Charles Clarke erklärte am 19. Januar, dass Cannabis nicht wieder als Droge der Klasse B umgestuft werde. Er kündigte eine öffentliche Informationskampagne über die Gefahren des Cannabiskonsums an, wies jedoch daraufhin, dass die Umstufung in eine niedrigere Klasse nicht zu einer Zunahme des Konsums geführt habe. Er erklärte den Abgeordneten des Parlaments, dass er sich an einem Bericht des Komitees zum Drogenmissbrauch (Advisory Council on the Misuse of Drugs) orientiert habe. Das Kurzgutachten, das Clarke als Grundlage seiner Entscheidung nannte, ist hier zu finden:

http://www.drugs.gov.uk/publication-search/acmd/cannabis_reclass_2005


Schweizer Statistik: Kiffen ist in der Schweiz weit verbreitet: In den neunziger Jahren hat sich der Anteil Cannabiskonsumenten verdoppelt. Das zeigen die neuesten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammengetragenen Zahlen. Das Einstiegsalter sinkt.

http://www.nzz.ch/2006/01/05/il/newzzEI2ZQF7E-12.html

Schweizer Cannabisstudie

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/imperia/md/content/forschung/52.pdf


Cannabisprojekt - Expertise "Zugang zu jungen Cannabiskonsument/innen". Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die FOGS - Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln mit der Erstellung einer Expertise - gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit - zum Thema "Zugang zu jungen Cannabiskonsument/innen" beauftragt. In der Expertise geht es u.a. darum, bestehende good-Practice-Ansätze insbesondere mit Blick auf die Ausgestaltung des Zugangs zu identifizieren, zu analysieren und fachlich zu bewerten. Die Ergebnisse der Expertise bilden die Grundlage für weitergehende Schritte wie die Erstellung eines Manuals/Handbuchs und Fortbildungsangebote.
In einem ersten Arbeitsschritt sollen bestehende Angebote für junge Cannabiskonsument/innen möglichst weitgehend bzw. vollständig erfasst werden. Kontakt:

FOGS-GmbH, Prälat-Otto-Müller-Platz 2, 50670 Köln. Wilfried Görgen (goergen@fogs-gmbh.de). Tel.: 0221/97310126 / Fax: 0221/97310111


Warum vergibt das Bundesgesundheitsministerium eine Cannabisstudie an Prof. Thomasius (Hamburg), fragte die Abgeordnete der GRÜNEN, Birgitt Bender.

http://s128542404.online.de/Antwort_Caspers_Merk_zu_Thomasius1.jpg

http://s128542404.online.de/Antwort_Caspers_Merk_zu_Thomasius2.jpg

http://s128542404.online.de/Antwort_Caspers_Merk_zu_Thomasius3.jpg


KOKAIN


Die Februar-2006-Ausgabe von Addiction beschäftigt sich mit der Frage, wie erfolgreich finanzielle Anreize oder Gutscheine bei der Behandlung der Abhängigkeit von Stimulantien sein können.

QUITTING DRUGS FOR FUN, PROFIT. Rewards Program; Cash, Coupon Incentives Help Addicts Stay Clean. (Montreal Gazette (CN QU), 9.2.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n171/a08.html


Brain Protein Linked to Cocaine Craving. Researchers say that a brain protein called orexin A appears to prompt craving for cocaine. Borgland, S., et al. (2006). Orexin A in the VTA Is Critical for the Induction of Synaptic Plasticity and Behavioral Sensitization to Cocaine. Neuron, 49(4), 589-601.

http://www.neuron.org/content/article/fulltext?uid=PIIS0896627306000456

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/brain-protein-linked-to.html


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen Fachzeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/


Public-health experts say that Muslim leaders could do much to improve the health of the faithful if they added tobacco to alcohol and pork as prohibited by Islam. (British Medical Journal. Ghouri, N, Atcha, M, and Sheikh, A. (2006) Influence of Islam on smoking among Muslims. BMJ, 332, 291-294.)

http://www.jointogether.org/news/rese [...] es/2006/muslim-leaders-urged-to-issue.html?print=t

http://www.tobacco.org/news/216425.html

http://press.psprings.co.uk/bmj/february/ac291.pdf

Antismoking legislation in 30 countries with highest proportion of Muslims

http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/332/7536/291/DC1


Rauchen wird von einigen Forschern mittlerweile als eine Art "Selbstmedikation" für Schizophrenie-Kranke begriffen. Diese Erkenntnisse referierte Prof. Dr. Stanley Zammit von der britischen Universität Bristol auf dem 18. Kongress des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) im Oktober 2005 in Amsterdam. (Universimed, 13. Januar 2006)

Kalifornien erklärt Passivrauchen zum Umweltgift (aerzteblatt.de 27. Januar 2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22912

Pressemitteilung der ARB:

http://www.arb.ca.gov/newsrel/nr012606.htm

Office of Environmental Health Hazard Assessment

http://www.oehha.ca.gov/


Rauchverbot führt zu Boom für Nikotinpflaster. Kaugummi und Pflaster mit Nikotin haben sich in Belgien seit Jahresbeginn zum Verkaufsschlager entwickelt.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390237,4365,/medizin/rauchen


Pregnant Women Warned Against Nicotine Replacement. Nicotine-replacement patches, gums, and inhalers may increase the risk of birth defects in early pregnancy, according to Spanish researchers.

http://www.medscape.com/viewarticle/520741


"Rauchfrei 2006" startet. Die weltweit größte Nichtraucherkampagne zum Rauchstopp von Erwachsenen und Jugendlichen beginnt wieder. Das Ziel ist es, möglichste viele Raucherinnen und Raucher dazu zu bewegen, mindestens 4 Wochen lang - vom 1. bis zum 29. Mai - nicht zu rauchen. Die Aktion startet am Aschermittwoch (1. März).
Material für Ärzte, Apotheker, Schulen, Betriebe und Privatleute sind
jederzeit kostenlos zu bestellen unter

rauchfrei2006@dkfz.de

Weitere Informationen:

www.rauchfrei2006.de


Raucher sollen künftig in Erst-Hilfe-Stationen und Rettungsstellen zum Nikotinverzicht motiviert werden. Wissenschaftler des Berliner Universitätsklinikums Charité wollen erforschen, ob sich Nikotinabhängige dort zu einem Rauchstopp bewegen lassen, wie die Deutsche Krebshilfe am 10. Januar mitteilte. (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 10.01.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=22645


Die Zahl der Raucher und Passivraucher in Europa ist zurückgegangen. Trotzdem ist eine "generelle Entwarnung" nicht angebracht. Zu dieser Bewertung kommen Epidemiologen des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit GSF. Sie waren an der europäischen so genannten ECRHS 2-Studie beteiligt, die in 14 europäischen Staaten unter etwa 9.000 Teilnehmern lief. Die Forscher verglichen die Ergebnisse mit Daten aus den Jahren 1990 bis 1994. (Ärzteblatt-online 24.2.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23232

http://www.gsf.de/neu/Aktuelles/Presse/2006/ecrhs2.php


In der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Nikotinabhaengigkeit sind Schweizer Forscher einen Schritt weiter gekommen.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393309,4416,/medizin/rauchen


OPIATE / OPIOIDE


Mohnsamen enthalten zum Teil Morphinkonzentrationen, die im therapeutischen Bereich liegen, für Kinder sogar toxisch sein können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR), das in Deutschland verkaufte Mohnsamen untersuchte. (aerzteblatt.de, 20. Februar 2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23176

Pressemitteilung zum Thema

http://www.bfr.bund.de/cms5w/sixcms/detail.php/7409

 
SUBSTITUTION

SUBSTITUTION ALLGEMEIN


Nachrichten aus aller Welt aus dem International Center for Advancement of Addiction Treatment (The Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute), New York, USA. The OpiateAddictionRx.Info Newsletter:

http://opiateaddictionrx.info/enews/Enewsjan06.htm

http://opiateaddictionrx.info/enews/Enewsfeb06.htm


Sabine Bätzing stellt Untersuchung zur Verbesserung der Substitutionsbehandlung Drogenabhängiger vor: (...) Das Bundesministerium für Gesundheit hat seit Ende 2002 das Projekt "Evaluation der Implementierung von Qualitätsmanagement in der ambulanten Substitutionstherapie Opiatabhängiger(ASTO)" gefördert, das von der Ärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführt worden ist. Anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichtes erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: "Die Substitutionsbehandlung ist ein unverzichtbarer Baustein in der Versorgung Suchtkranker. Die Evaluation des ASTO-Projektes belegt, dass sich Bemühungen um Qualitätssicherung lohnen."

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] gen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-3-2-06,param=.html


F343, "Evaluation der Implementierung von Qualitätsmanagement in der ambulanten Substitutionstherapie Opiatabhängiger- Eine empirische Studie zu den Wirkungen der ASTO-Projekte der Ärztekammer Westfalen-Lippe". (284 Seiten Stand Dezember 2005)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] ngsberichte/forschungsberichte-node.html__nnn=true

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_603 [...] plateId=raw,property=publicationFile.pdf/f-343.pdf


Drogenbeauftragte der Bundesländer: Sitzung der AG-Suchthilfe am 05./06.09.2005. Auf dieser Sitzung wurde eine Vorlage erörtert mit dem Titel "Schnittstellenprobleme bei der psychosozialen Betreuung von Drogenabhängigen im Rahmen einer Substitutionsbehandlung".

A.Ulmer, Stuttgart: Qualität in der Substitution – ein Blick über die Grenzen ist hilfreich. Suchtmed 7 (4) 271 – 272 (2005)

http://www.scientificjournals.com/sj/sfp/Pdf/aId/7828


BENZODIAZEPINE IN DER SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG. Hans-Georg Hoffmann, Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 02/2005, S. 45/46

http://www.aeksh.de/shae/200502/h052045a.html


Benzodiazepine in der hausärztlichen Praxis. Hans-Georg Hoffmann. Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 8/2005, S. 54-56.

http://www.aeksh.de/SHAE/200508/h058054a.htm


Stuttgart: Methadon-Patienten nach Fehlbehandlung gestorben.
Nach Behandlungsfehlern sind sehr wahrscheinlich mehrere drogensüchtige Patienten durch die Ersatzdroge Methadon ums Leben gekommen. Das berichtet das SWR-Fernsehmagazin "Landesschau Baden-Württemberg". Es gebe Fälle, bei denen ein Verdacht bestehe, "dass der Tod von Patienten im Zusammenhang mit der Substitutionsbehandlung eingetreten war", heißt es in einem in dem SWR-Bericht zitierten Protokoll einer Expertengruppe. Diese Angaben seien bei der Sitzung im Sozialministerium von Vertretern mehrerer Kammern und Ärzteverbände bestätigt worden.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=1006752/1pnn76/index.html

http://www.welt.de/data/2006/01/14/831149.html


Methadone Maintenance in a Men's Prison in Puerto Rico: A Pilot
Program; Robert Heimer, PhD; Holly Catania, JD; John A. Zambrano; Arlyn Brunet, MS; Arturo Marti Ortiz, PhD; Robert G. Newman, MD, MPH; JOURNAL OF CORRECTIONAL HEALTH CARE - The Official Journal of the National Commission on Correctional Health Care, Volume 11, Issue 3

http://www.opiateaddictionrx.info/journal11.pdf


NEW DELHI: Concerned over large number of Indians infected by HIV due to intravenous drug use, UNAIDS has suggested use of an oral drug, methadone, that simulates addiction to heroin and other opiods but can be checked more easily. (Indian Express, 7.2.2006)

http://www.indianexpress.com/full_story.php?content_id=87527

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2447#1


BUPRENORPHIN

Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/search_db.asp


USA. Physician-prescribed buprenorphine is providing new hope for opiate addicts whose recovery was blocked by lack of access to treatment.

http://www.jointogether.org/y/0,2521,578924,00.html?U=164137


In FRANCE the agency charged with the "war on drugs" wants to enact strict new regulations that inevitably would curtail markedly the number of individuals receiving buprenorphine (currently estimated at over 80,000) and sharply reduce the role of "mainstream medicine" - i.e., the office-based generalist practitioner. See interview (in French) with Dr. Mario Sanchez, "chef de service" at Paris' Montevideo Clinic.

http://www.opiateaddictionrx.info/whatsnew.asp?id=1056


A rushed decision by the World Health Organisation to reschedule buprenorphine is being contested by the International Harm Reduction Association (IHRA). WHO's Expert Committee on Drug Dependence (ECDD) has included a 'final decision' on rescheduling the drug on the agenda of its meeting on 28-31 March in Geneva. What this means in practice is that buprenorphine, which is used to treat pain and reduce dependence on opiates, is likely to be moved to a stricter UN drug convention, which will mean tighter controls, more reporting requirements, and possible changes in law. (Drinkanddrugs.net, 30.1.06)

http://www.drinkanddrugs.net/news.html


Proposal to place buprenorphine under tighter international control. In March 2006, WHO will consider a proposal to move buprenorphine into the 1961 Single Convention on Narcotic Drugs. If this recommendation is made it may result on tighter restriction on the availability and use of buprenorphine in the treatment of opiate addiction. IHRA and other organisations are campaigning against this proposal. For more details please visit

www.ihra.net


Attached the letter that went to the Director General of WHO, urging him to postpone the decision on tightening controls on buprenorphine until the data and the implications of "rescheduling” could be adequately reviewed. Copies were also sent to the head of the UN Office on Drugs and Crime, the President of the International Narcotics Control Board, and the executive director of UNAIDS.

DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger.

http://www.heroinstudie.de/


Complaints of heroin-maintained patients: A survey of symptoms ascribed to diacetylmorphine. Kenneth M. Dürsteler-MacFarland, Rudolf Stohler, Andreas Moldovanyi, Simone Rey, Raphaela Basdekis, Patrick Gschwend, Susanne Eschmann and Jürgen Rehm. Drug and Alcohol Dependence, Vol. 81, Iss. 3, 2006, Pages 231-239.

Accidental intraarterial injection of diacethylmorphine (heroin) in drug addicts -- three case reports, Passie T, Metzner C, Seifert J, Zedler M, Schneider U, Emrich HM, Karst M., Anasthesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther. 2005 Jul;40(7):419-22.

UK: Government ignored call for more free heroin. A leaked report from the Downing Street strategy unit has revealed that the Prime Minister's former strategy adviser, John Birt, recommended more widespread heroin prescribing to undercut the illegal drug market. (DDN – Drink and Drugs.Net; ALCOHOL & DRUGS NEWS, 13.2.06)

http://www.drinkanddrugs.net/news.html

http://politics.guardian.co.uk/homeaffairs/story/0,,1705589,00.html


The drug experience: heroin, part 1. (DRINK AND DRUGS NEWS FEATURES, 27.2.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features.html


METHADON

Kanada/Ontario. Overview on Challenges and Opportunities Associated with Methadone Treatment:
A Physician's Guide. A Pharmacist's Guide. Information for Clients.

http://sano.camh.net/methadone/


Determining Effective Methadone Doses for Individual Opioid-Dependent Patients. Jodie A. Trafton, Jared Minkel, Keith Humphreys. The dose of methadone associated with heroin abstinence varies greatly between patients. Effective and ineffective dose ranges overlap substantially, and a patient-specific approach to dose determination seems appropriate.

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0030080


Modulation of the central nervous effects of levomethadone by genetic polymorphisms potentially affecting its metabolism, distribution, and drug action. Lotsch J, Skarke C, Wieting J, Oertel BG, Schmidt H, Brockmoller J, Geisslinger G.; Pharmazentrum Frankfurt/ZAFES, Institute of Clinical Pharmacology, Johann Wolfgang Goethe-University, Clin Pharmacol Ther. 2006 Jan;79(1):72-89.

RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL


Wien: Gesundheitsministerium will Verbot spezieller Medikamente für Heroinsüchtige. Experten befürchten einen explosiven Anstieg der Herion-Nachfrage und Begleitkriminalität

http://www.dialog-on.at/news_276_1.html

Expertenstreit um Morphium. Ersatzdrogen-Verbot könnte auch Krebspatienten treffen.

http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=534080

Handel mit Ersatz-Drogen: Nur ein "Groscherlgeschäft".

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3940&Alias=wzo&cob=216204

Der Protest der österreichischen Ärzteschaft ließ nicht auf sich warten: "Methadon hat gravierende Nebenwirkungen. Patienten werden häufig träge, leiden an depressiven Verstimmungen, was sich als Nachteil für die Resozialisierung des Suchtgiftkranken erweist", sagt Oberösterreichs Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger (SP), selbst Medizinerin. Seit 1999 sind moderne Präparate - sogenannte "retardierte Morphine" - im Einsatz, die kaum Nebenwirkungen verursachen und besser dosiert werden können, als "Methadon".

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.200/nav.6/view.29/level.2/

Im ganzen Land geriet das Gesundheitsministerium unter Beschuss:

http://derstandard.at/?url=/?id=2315837

Eine geplante Verordnung des Gesundheitsministeriums soll die Behandlung von Suchtkranken strenger regeln. Die steirische Ärztekammer spricht sich vehement gegen diese geplante Regelung aus: "Suchtkranke sind keine Kriminellen".

http://steiermark.orf.at/stories/86591/

Bundesdrogenbeauftragter Franz Pietsch musste zurückrudern: Die umstrittenen "retardierten Morphine" in der Drogensubstitution bleiben vorerst erlaubt. Die Herstellerfirmen seien aber dazu verpflichtet worden, Studien über Anwendung und Wirkung zu erstellen. Die dafür ursprünglich festgelegte Frist bis 30. Juni sei kürzlich verlängert worden.

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.202/nav.6/view.29/level.2/

Und das sind die Zahlen über die in Wien eingesetzten Medikamente: Die Wiener Substitutionsstatistik vom Februar 2006 (aus: Fonds Soziales Wien, Stabsstelle Dokumentation, Dokumentation aktuell, Nr.23, Februar 2006, Stabsstelle Dokumentation (Hrsg.).

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm


Endocannabinoide kontrollieren Immunsystem im Gehirn
MAGDEBURG. Einen Mechanismus, der das Immunsystem im Gehirn unter Kontrolle hält, haben Magdeburger Wissenschaftler um Oliver Ullrich vom Institut für Immunologie der Otto-von-Guericke-Universität beschrieben. Diesen Mechanismus steuern so genannte Endocannabinoide. Er ist wahrscheinlich auch bei entzündlichen Nervenzellerkrankungen, wie der multiplen Sklerose, beteiligt. (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 06.01.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22610

http://www.baz.ch/sciencecorner/index [...] age=1&ObjectID=A4B66DF3-1422-0CEF-7040FAA238652ED4


Sativex: GW Pharmaceuticals (UK) hat in den USA die Genehmigung zur Durchführung einer Phase-III-Studie mit dem Cannabisextrakt Sativex zur Behandlung von Tumorschmerzen erhalten.

http://www.gwpharm.com/

http://stopthedrugwar.org/chronicle/417/sativex.shtml


Grünes Licht für Cannabis-Therapie - aber nicht in jedem Fall. Bundesverwaltungsgericht in Leipzig kippt generelle Ablehnungpraxis der Behörden / Staat darf einen möglichen Heilerfolg nicht blockieren (Ärzte Zeitung, 10.01.2006).

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006 [...] 29&narticleid=386915&cat=/medizin/schmerz&bPrint=1


PERIPHERAL CANNABINOID RECEPTOR, CB2, REGULATES BONE MASS. Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 10.1073/pnas.0504187103, January 9, 2006
These results demonstrate that the endocannabinoid system is essential for the maintenance of normal bone mass by osteoblastic and osteoclastic CB2 signaling. Hence, CB2 offers a molecular target for the diagnosis and treatment of osteoporosis, the most prevalent degenerative disease in developed countries.

http://www.pnas.org/cgi/content/abstract/0504187103v1


Cannabis-Antagonist als erfolgreicher Appetitzügler. Unter der Therapie mit dem Cannabinoid-Rezeptorantagonisten Rimonabant verloren die Patienten in einer randomisierten kontrollierten Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 761-775) deutlich mehr Gewicht als mit einer alleinigen Diät. Auch die metabolischen Risikofaktoren verbesserten sich, solange die Patienten das Medikament einnahmen. Die Autoren sind dennoch nicht restlos überzeugt. (Ärzteblatt online, 15.2.06, mit link zur JAMA-Veröffentlichung)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23133


SURVEY OF MEDICINAL CANNABIS USE AMONG CHILDBEARING WOMEN. Patterns of its use in pregnancy and retroactive self-assessment of its efficacy against 'morning sickness', Rachel E. Westfall, Patricia A. Janssen, Philippe Lucas, Rielle Capler, Complementary Therapies in Clinical Practice (2006) 12, 27-3

Article: http://thevics.com/PDF/cannabis_nausea2006.pdf

Video: http://drugpolicycentral.com/real/vics/vicspreg.rm

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Laufend aktualisierter online-Kalender zu Kongressen über Suchttherapie:

https://www.qsforum.de/terminkalender.php


Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe:

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf


Eine dgs-info-Zusammenstellung weiterer Kongresse mit links zu Vorbereitungsbüros etc.:

 
NADA – Suchtakupunktur

Canadian Researchers Find Ear Acupuncture Effective in Treating Drug Addiction

http://www.acupuncturetoday.com/archives2005/sep/09vancouver.html


Acupuncture for Substance Abuse Treatment in the Downtown Eastside of Vancouver. Patricia A. Janssen, Louise C. Demorest and Elizabeth M. Whynot. Journal of Urban Health: Bulletin of the New York Academy of Medicine, J Urban Health. 2005 Jun;82(2):285-95.

http://tcmabc.org/news/addictions-research.pdf


NADA-AK Baden-Württemberg und Diakonisches Werk Württemberg, Suchtreferat:
NADA-Akupunktur als Element einer Basisversorgung in Psychiatrie, Psychotherapie und psychosozialen Hilfen; Arbeitstagung am 22. März 2006 in den Räumen der Tagesklinik Four Steps in Fellbach.

Arbeitstagung "Akupunktur & Psychiatrie" in den Rheinischen Kliniken Düren, 19.11.05, Vorträge:

Einführung zum Thema der Arbeitstagung (Ralph Raben, Hamburg).

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

The war on marijuana: The transformation of the war on drugs in the 1990s. Ryan S King, Marc Mauer. Harm Reduction Journal 2006, 3:6 doi:10.1186/1477-7517-3-6

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/6

http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-3-6.pdf


Afghanistan

Afghan opium: License to kill. (Pierre-Arnaud Chouvy in Asia Times, 1.2.2006

http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/HB01Df02.html

Das Gift kommt mit Firmenstempel. Früher war die Seidenstraße die Handelsroute zwischen Europa und China. Eine Handelsroute ist sie immer noch: für Drogen aus Afghanistan. Sie führt über ein Land, an dem auch Offiziere am Heroin-Handel mitverdienen: Tadschikistan.

http://www.stern.de/politik/ausland/:Tadschikistan-Das-Gift-Firmenstempel/553034.html

HEAVY TRAFFIC IN AFGHANISTAN, HEROIN TRADE SOARS DESPITE U.S. AID. A Threat To Fragile Democracy, The Drug Spreads Death On Its Route To Europe Just Three Euros For A Shot. (Wall Street Journal, 18.1.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n078.a07.html

Feature: Afghan Opium Conundrum -- Four Years On, the West Searches for Answers. An international donor's conference this week in London resulted in pledges of more than $10 billion in developmental assistance for Afghanistan, but more than four years after the United States invaded and overthrew the Taliban, neither the West nor the Afghan government of President Hamid Karzai has figured out what to do about the country's burgeoning opium economy. Opium production has exploded since 2001, with Afghan poppies now accounting for nearly 90% of the world's heroin supply and more than 50% of the country's economy, according to the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC). (stopthedrugwar.com, 2.3.2006)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/421/conundrum.shtml

Another Year of Drug War, and the Poppy Crop Flourishes. Already the green shoots of poppy plants are showing in the fields of Helmand, the top opium producing province in Afghanistan, and this year everyone — government officials, farmers and aid workers alike — says there will be another bumper crop. (New York Times, 17.2.06)

http://www.nytimes.com/2006/02/17/international/asia/17poppy.html?_r=1&oref=slogin


DRUG TRADE 'REACHES TO AFGHAN CABINET'. Some cabinet ministers in Afghanistan are deeply implicated in the drugs trade and could be diverting foreign aid into trafficking, the country's anti-narcotics minister said yesterday. (Sunday Telegraph, 5.2.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n153/a08.html


Lateinamerika
Bolivien

US diplomats are walking softly when it comes to relations with Bolivian president-in-waiting Evo Morales. (stopthedrugwar.org, 13.1.2006)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/418/moralestalks.shtml

U.S. RETHINKS STANCE ON COCA. In a major concession to new Bolivian President Evo Morales, the Bush administration has agreed to reconsider ist counter-drug programs there. The United States is even hinting that it might allow more coca farming. (Kansas City Star. 17.2.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n216/a09.html

With a former coca farmer in charge of the country, Bolivia under Evo Morales has the power to dramatically change the U.S.-led 'War on Drugs.' (AlterNet, 26.1.2006)

http://alternet.org/drugreporter/31329/

Präsident Evo Morales gab am Samstag bei einer Reise in die zentrale Koka-Anbau-Region seines Landes bekannt, er habe Felipe Caceres zum Drogenbeauftragten ernannt. "Ein Koka-Bauer wird für den Kampf gegen Drogen verantwortlich sein", sagte er vor hunderten Anhängern, viele von ihnen selbst Koka-Bauern. Caceres ist Mitbegründer der politischen Bewegung des seit einer Woche amtierenden Präsidenten. Bolivien ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Kokain nach Kolumbien und Peru.

http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=24233

Bildergalerie zur Wahl:

http://focus.msn.de/hps/fol/article/article.htm?interface=galerie&id=18558

Bolivia Promotes Market for 'Legal' Coca Products. Bolivian president Evo Morales has pledged to boost production of the coca leaf, which is mostly used to make cocaine but also has legitimate uses. Morales, a former coca farmer, wants to more markets for legal coca-based goods, ranging from coca tea to coca soap. Sarah Bush visited the heart of Bolivia's coca-growing region to report on how farmers are reacting to the news. (NPR, 9.2.2006)

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=5198565

Bolivia's Knot: No to Cocaine, but Yes to Coca. (...) After President Evo Morales's inauguration on Jan. 22, the army conscripts assigned to eradicate coca leaves here as part of the United States-financed war on drugs instead spend their days lolling at isolated roadside bases, trying to keep cool under the blazing sun. "We're waiting for orders from the president," said Capt. César Cautín, the commander of a group of 60 soldiers. (The New York Times, 12.2.2006)

http://www.nytimes.com/2006/02/12/int [...] americas/12bolivia.html?_r=1&th&emc=th&oref=slogin


Kolumbien

Colombia's other war
The United States-led campaign to destroy Colombia's coca economy includes chemical warfare against areas dominated by leftwing rebels. Sue Branford reports on the real face of "Plan Colombia”. Sue Branford in opendemocracy.net, 14.11.2005.

http://www.opendemocracy.net/democracy-protest/chemical_war_3020.jsp

DRUG CONFLICT DISPLACES EVER MORE COLOMBIANS (San Jose Mercury News, 5.1.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n021/a01.html

Die Regierung von Kolumbien sieht das naturgemäß ein wenig anders.

http://www.sharedresponsibility.gov.co/index.php

Leaked Memo: Corrupt DEA Agents in Colombia Help Narcos and Paramilitaries Internal Justice Dept. Document Alleges Drug Trafficking Links, Money Laundering and Conspiracy to Murder

http://www.narconews.com/en.html

http://www.narconews.com/Issue40/article1543.html


Aus aller Welt

(Nepal/India) Drought, drug prohibition, and simmering lawlessness in the northeastern Indian state of Jharkhand are combining in an all too familiar pattern as hard-pressed farmers team up with guerrilla fighters in what looks to be a burgeoning opium trade. (stopthedrugwar.org, 27.1.2006)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/420/southasia.shtml


(Spanien) Madrid: Las Barranquillas - Siedlung der Verlorenen
Kaum zwanzig Minuten vom Prado entfernt beginnt die Unterseite der Stadt: Neben einem Autofriedhof im Süden Madrids, nahe dem Autobahnring M-40, befindet sich eine große Ansiedlung von roh geziegelten Hütten, Verschlägen, Buden aus Plastikplanen und schmuddeligen Zelten. Müll, wohin man blickt. Hier leben einige hundert Menschen, wenn "leben” das richtige Wort ist. Die täglichen Drogenkäufer gehen in die Tausende. Schon auf dem Weg sehen wir abgemagerte Gestalten am Straßenrand. Spezielle Drogentaxis haben sie für vier Euro hergebracht und nehmen sie wieder mit in die Innenstadt, wenn die Sucht gestillt ist. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.2.2006)

http://tinyurl.com/bzphk


(USA) TRIBAL UNDERWORLD. A wave of drug trafficking has swept through the nation's Indian reservations in recent years, as criminal organizations have found havens in isolated regions. (The New Xork Times, 19.2.2006)

http://www.nytimes.com/2006/02/19/national/19smuggle.html?th&emc=th


(China) Entzug hinter Mauern. Chinas Regierung will das Drogenproblem im Land lösen, indem sie Süchtige in Arbeitslager steckt. Sie bräuchten Härte, heißt es. (berliner-zeitung, 21. Februar 2006)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/seite_3/528108.html


War on drugs goes podcast. Bored by those thousands of songs stored in your iPod? Been wondering about the latest developments in the United States' war on drugs? Well, the White House has a deal for you. (Washington Post, 6.1.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n034/a10.html

Users can gain access to the free service at

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/podcast

(SAN DIEGO) DEA/ICE Uncover "Massive" Cross-Border Drug Tunnel. Cement lined passage thought to link warehouses in Tijuana and Otay Mesa (DEA Public Affairs, 26.1.2006)

http://www.dea.gov/pubs/pressrel/pr012606.html

http://www.cnn.com/2006/US/01/26/mexico.tunnel/index.html

CYBERBUG GIVES POLICE EYE IN THE SKY-$30,000 Unmanned Aircraft To Be Used For Aerial Surveillance. Its makers say it is a crime-fighting tool for the 21st century. The Gaston County Police department says it's almost as good as having a helicopter at a fraction of the cost. (The Charlotte Observer, 8.2.2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n172/a08.html


"AFTER THE WAR ON DRUGS - OPTIONS FOR CONTROL" - now also available in Spanish and Portuguese! Transform's groundbreaking report examines the key themes in the drug policy reform debate, detailing how legal regulation of drug markets will operate and providing a roadmap and time line for reform. The report can be downloaded as a pdf from:

http://www.tdpf.org.uk/Policy_General_AftertheWaronDrugsReport.htm

 
HARM REDUCTION

17th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm
Apr 30, 2006 - May 4, 2006
Location: Vancouver, British Columbia, Canada
The 17th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm will take place in Vancouver, Canada starting April 30th, 2006. The International Harm Reduction Association, in collaboration with local hosts, created this series of conferences 17 years ago. This year we are expecting up to 1,500 delegates from every corner of the harm reduction community and every corner of the world. This is a working conference seeking real ways to improve harm reduction measures.

http://www.harmreduction2006.ca


Das kürzlich gegründete Harm Reduction Journal (Editor-in-Chief: Ernest Drucker) bietet freien Online-Zugang.

http://www.harmreductionjournal.com/


Die monatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi), jeweils mit dem Artikel des Monats aus einer internationalen Fachzeitschrift

http://www.ihra.net/index.php?option=displaypage&Itemid=176&op=page&SubMenu


Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter


Dear colleagues, this is to make you aware of a new feature called 'quick searches' which facilitates access to selected harm reduction projects in our database EDDRA

http://eddra.emcdda.eu.int/

So far, about fourty projects in the three thematic areas 'Sex work', 'Needle and syringe programmes' and 'Hepatitis prevention' have been integrated. Have a look at

http://www.emcdda.eu.int/?nNodeID=4726

Dagmar Hedrich (EMCDDA, Lisboa)


Shelter-based managed alcohol administration to chronically homeless people addicted to alcohol. Podymow T, Turnbull J, et al. Canadian Medical Association Journal 2006 174;1:45-49

Dear Colleagues, this remarkable report is necessarily modest in its aims and its claims, yet it shows that giving alcohol in a supervised manner to homeless heavy drinkers can yield positive outcomes both for the subject and the community. This was a pilot study of 17 subjects (15 men, mean age 51, alcoholic for mean period 35 years) who had been registered at a funded city shelter for over a year.

The authors explain the study's genesis: "After an inquest into the freezing deaths of homeless alcoholic men, a pattern was noted of heavy alcohol consumption before shelter entry to achieve in-shelter abstinence, followed by early-morning alcohol-seeking to avoid the symptoms of withdrawal.” (...) Comments by Andrew Byrne/Australien.

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/1/45

Kommentar " Homelessness and harm reduction":

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/1/50


Alcohol Harm Reduction Strategy for England. Cabinet Office. Prime Minister's Strategy Unit. March 2004

http://www.strategy.gov.uk/downloads/su/alcohol/pdf/CabOffce%20AlcoholHar.pdf


Impact of a medically supervised safer injection facility on community drug use patterns: a before and after study; Kerr, T., Stoltz, J.-A., Tyndall, M., Li, K., Zhang, R., Montaner, J., Wood, E.; BMJ 2006 332: p. 220-222

http://bmj.com/cgi/content/abstract/332/7535/220?ct


Supervised injecting centres; Wright, N. M J, Tompkins, C. N E; BMJ 2004 328: p. 100-102

http://bmj.com/cgi/content/full/328/7431/100


Pediatricians Back Needle Exchange Programs. Pediatricians should advocate for needle exchange programs to reduce the rate of HIV infection among young drug users, the American Academy of Pediatrics said February 2 in a revised policy statement on reducing HIV related to drug injection. The position is a step forward from the group's previous policy statement on the issue, crafted in 1994, that said only that needle exchanges should be "encouraged and expanded."

http://stopthedrugwar.org/chronicle/422/aapneps.shtml


Reducing the Risk of HIV Infection Associated With Illicit Drug Use
Committee on Pediatric AIDS. PEDIATRICS Vol. 117 No. 2 February 2006, pp. 566-571

http://aappolicy.aappublications.org/cgi/content/full/pediatrics;117/2/566


Overdoses among friends: Drug users are willing to administer naloxone to others. Tara Lagu, Bradley J. Anderson and Michael Stein. Journal of Substance Abuse Treatment, Volume 30, Issue 2, March 2006, Pages 129-133

 
INDUSTRIENACHRICHTEN

Von Minden GmbH liefert kostenlose Temperaturstreifen. Auf vielfachen Kundenwunsch liefert die von Minden GmbH auf Wunsch zu allen Multitests kostenlose Temperaturstreifen. Diese können auf den Urinbecher aufgeklebt werden und helfen so, Manipulationen vorzubeugen:

http://www.vonminden.de/index_tmp.asp?Datei=aktuelles.asp


EDDP ist der Hauptmetabolit von Methadon. Durch den Nachweis des Metaboliten anstelle des Methadons ergeben sich für die Substitutionstherapie zahlreiche Vorteile:

http://www.vonminden.de/index_tmp.asp?Datei=drugscreen/single/eddp.asp


Downloadbereich mit den EDDP Fallbeispielen, Abrechnungsziffern etc.:

http://www.vonminden.de/index_tmp.asp?Datei=download.asp

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Eve –rave- Jahresbericht "Angebot und Nutzung im Jahr 2005".

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse06-01-01.html


Standpunkte (06/2005): Informationen und Kommentare zu Alkohol und anderen Drogen. Fachzeitschrift der SFA (Schweiz). Folgende Artikel sind online erhältlich:
Fast die Hälfte der 13- bis 29-Jährigen hat schon gekifft. Der Cannabismonitoring-Bericht ist online erhältlich
"Wer süchtig ist, reagiert nicht auf Strafandrohung" - Interview mit dem Neurobiologen Christian Lüscher
Sportliche Jugendliche sind öfter betrunken

http://www.sfa-ispa.ch/CMS/Sommaire.php?IDpub=400&langue=D


BKK SuchtInfo 2006: Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen hat mit Stand vom 1. November 2005 das BKK SuchtInfo aktualisiert. Das BKK SuchtInfo dokumentiert 362 stationäre und 471 ambulante Entwöhnungseinrichtungen für Suchtkranke. Die CD-ROM ist als Einzelplatzlizenz zum Preis von 17,00 Euro erhältlich, die Papierversion kostet 12,00 Euro. Bestellungen richten Sie bitte direkt an den BKK Bundesverband reha@bkk-bv.de oder per Fax 0201 / 179-1012.


Die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V., hat die Informationsbroschüre "Über Sucht muss man reden" neu aufgelegt. Die Themen:
1) Was ist Sucht?
2) Suchtmittel und ihre Wirkung
3) Wer wird suchtkrank?
4) Behandlung und Selbsthilfe

http://www.freundeskreise-sucht.de/homepage/medien/link_br.html


BAJ - Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat ein neues Informationsangebot ins Internet gestellt - ein Lexikon mit den wichtigsten Begriffen aus dem Bereich des Kinder- und Jugendschutzes. Dieses Handbuch Jugendschutz wurde in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen / Fachbereich Bildungswissenschaften / Prof. Dr. Bruno W. Nikles entwickelt.

http://www.handbuch-jugendschutz.de


Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. In der Schriftenreihe der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation erscheint in Heft 12 die neue Arbeitshilfe. Sie ersetzt die frühere Ausgabe und bezieht sich insbesondere auf die neuen Vorschriften, die durch das SGB IX für die Rehabilitation gelten und auch die damit veränderten Klassifikationen aufgrund des ICF. Sie wird in Kürze auf der Homepage der DHS zur Verfügung stehen und ebenfalls als Druckfassung vorliegen. Diese Arbeitshilfe (139 Seiten) ist für 0,70 Euro herunterzuladen unter

http://www.bar-frankfurt.de/Arbeitshilfen.BAR


Der Entzug des Herrn Wiechmann, ehem. Drogenbeauftragter der Stadt Jena. (Die Tageszeitung, 14.1.06)

http://www.taz.de/pt/2006/01/14/a0264.1/text


INDRO: Online-Journal "Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work": Sabine Suhr & Anne Koopmann: Drogenkonsumierende Migranten aus der GUS - Skizzierung der aktuellen Situation und der Zugangsprobleme in der ambulanten Drogenhilfe in Deutschland

http://www.indro-online.de/volume3.htm


Selbstteste im Internet . Im Internet sind verschiedene Tests zur Überprüfung des eigenen Alkohol und/oder Cannabiskonsums zu finden.
Alkohol-Test "check your drinking" und der Cannabis-Test "cannabis check".

http://www.drugcom.de

Alkohol-Selbsttest der Universität Lübeck.

http://www.alkohol-selbsttest.de


Self-Help Internet Interventions for Mental Disorders. A review of the current scientific. (Current Opinion in Psychiatry, 9.2.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/519712?src=mp


Bundesgesundheitsministerium: Neue Internetadresse und neuer Newsletter.

http://www.bmg.bund.de

Informationen rund um die Themen Gesundheit, Pflege und gesundheitliche Prävention. Es werden aktuelle Pressemitteilungen und Beiträge zur Verfügung gestellt, Gesetze und Verordnungen, Forschungsberichte sowie umfassendes statistisches Material. Alle Broschüren des Hauses können bestellt oder heruntergeladen werden.

Der neue BMG-Newsletter ergänzt das Angebot. Er wird alle 14 Tage per E-Mail zugesandt und enthält Neuigkeiten und Informationen aus allen Arbeitsbereichen des Hauses. Das Anmeldeformular ist von der Startseite des Internetportals aus zu erreichen oder direkt unter:

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] e/E-Mail-Abo/e-mail-abo-node,param=.html__nnn=true


Arzneimittel: Institut veröffentlicht aktuelle ATC-Klassifikation. Die für 2006 gültige amtliche deutsche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen-Klassifikation (ATC) inklusive definierter Tagesdosen (DDD) hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die ATC-Klassifikation teilt die Wirkstoffe entsprechend dem Organ oder Organsystem, auf das sie einwirken, und nach ihren chemischen, pharmakologischen und therapeutischen Eigenschaften in Gruppen ein.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22878

Download ATC/DDD:

http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/downloadcenter/atcddd/version2006/


Elektronische Gesundheitskarte: Alle wichtigen Infos zur Testphase
Die Testphase ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu der flächendeckenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Informationen zum Ablauf der Tests im Labor und in den Testregione:

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] mitteilung/dokumente/2006_1/pm_2006-01-03-002.html

http://www.die-gesundheitskarte.de/gesundheitskarte_aktuell/testphase/index.html


Zürich: Die Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen (Arud) hat das medizinische Zentrum «Gain» (Gesundheitsangebot und Information) vor kurzem an der Konradstrasse, unmittelbar bei der Tramhaltestelle Sihlquai, eröffnet. Laut Arud-Chefarzt Daniel Meili handelt es sich um ein für Zürich neuartiges ambulantes Beratungs- und Therapieangebot für Personen mit Problemen mit Kokain, Cannabis und Partydrogen, das die Methadon- und Heroinabgabe ergänzt, welche die Arud schon heute anbietet.

http://www.gain-zh.ch

http://www.arud.ch/presse/artikel/06-01-19-ta.html


Deutschland - "Unabhängig im Alter – Suchtprobleme sind lösbar": Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) hat das Jahr 2006 zum Schwerpunktjahr "Missbrauch und Abhängigkeit im Alter" erklärt. Mit der Botschaft "Unabhängig im Alter – Suchtprobleme sind lösbar" wollen die DHS und ihre Kooperationspartner auf die Problematik von Suchterkrankungen und Suchtmittelmissbrauch im höheren Lebensalter aufmerksam machen.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22863

http://www.unabhaengig-im-alter.de/


Amsterdam - Verbotsschild als Verkaufsschlager. In Amsterdam aufgestellte Verbotsschilder gegen Cannabis- Raucher haben weltweit und auch bei einigen Deutschen Kaufinteresse geweckt. (Kölner Stadtanzeiger, 7.2.06)

http://www.ksta.de/html/artikel/1139236014355.shtml


Eggerth, A.; Keller-Ressel, M.; Lachout, S.; Schmid, R. (Wien 2005). Daten zum Konsumverhalten von Freizeitdrogen-KonsumentInnen. Eine Sekundäranalyse der Fragebogenstudien 1998 und 2001 bis 2003.

http://w3.checkyourdrugs.net/data/libraries/allgemein/Check-it%20Studie_500KB.pdf


Graf, M.; Annaheim, B.; Messerli, J. (SFA, Lausanne 2006). Sucht und Männlichkeit – Grundlagen und Empfehlungen.

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/imperia/md/content/drogen/64.pdf


Verein Wiener Sozialprojekte (2005). Festschrift 15 Jahre ganslwirt: "Irgendwann keine Angst vorm Leben haben".

http://www.vws.or.at/publikationen/15_Jahre_Ganslwirt_Festschrift.pdf


USA: Teenage girls, having caught up to their male counterparts in illegal drug use and alcohol consumption, now have the dubious distinction of surpassing boys in smoking and prescription drug abuse. (Washington Post, 09 Feb 2006)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n168/a05.html


Häusliche Pflege: Broschüre neu aufgelegt. BMG-Broschüre "Pflegen Zuhause" ist überarbeitet worden. Sie können das Heft ab sofort wieder bestellen:

http://www.bmg.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Pflege/g-502.pdf


IQWiG-Gesundheitsportal: Das neue Internetportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen bietet Patientinnen und Patienten wissenschaftlich fundierte und unabhängige medizinische Informationen:

http://www.die-gesundheitsreform.de/zukunft_entwickeln/iqwig/gesundheitsportal/index.html


Neue Broschüre: Statistisches Taschenbuch Gesundheit 2005. Hier finden Sie Strukturdaten des Gesundheitswesens auf dem neuesten Stand, von A wie Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung bis Z wie Zahnärzte:

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] n/Gesundheit/gesundheit-node,param=.html__nnn=true


Internetseiten des DIMDI mit neuem Layout. (Ärzteblatt online, 16.2.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23142

http://www.dimdi.de/dynamic/de/index.html


Eine Deutsch-russische Internetseite mit den Ergebnissen eines deutschrussischen Fachkräfte-Austausches aus der Suchtpräventions- und Jugendhilfe ist erreichbar unter der Adresse

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/russisch/DR_Austausch_Okt2005_Start


Vermittlungshemmnis Sucht: Sprechen Sie darüber. Informationen für Ihre Tätigkeit als Fallmanager/in. Herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen für Suchtfragen (BAGLS)

http://www.dhs.de/index.html


Berlin - "Mütter ohne Grenzen" nannte sich die Initiative türkischer Frauen, die mit ihren Taschenlampenaktionen in der Drogenszene rund um die Naunystraße und den Mariannenplatz in Kreuzberg für Furore sorgte. Bericht, Interview und Reportage:

http://www.meinberlin.de/nachrichten_und_aktuelles/24046.html

http://www.muttersetzengrenzen.de/


Was eigentlich macht Christiane F. heute?

http://biografien.focus.msn.de/templ/te_bio.php?PID=1880&RID=1


Mal ganz unten, mal ganz oben, aber immer: Kokain. Dieses Mal traf es Kate Moss. Es reicht: Eine Polemik für mehr Langeweile.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21685/1.html


UK: The introduction of nurse prescribing has offered nurses a vital role in getting drug and alcohol patients onto the right medication to contemplate recovery. (DRINK AND DRUGS NEWS FEATURES, 27.2.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features.html

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Blotter Art (Drucke auf LSD-Löschblättern aus vier Jahrzehnten).

http://www.blotterbarn.com/

http://www.lsdblotterart.com/


Schweiz - Handel mit Hanf-Einstreu gestoppt. Laut dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ist die Verwendung von Hanf-Einstreu für Nutztiere seit März 2005 nicht mehr erlaubt. Mit dem Verbot, Hanf-Einstreu für Nutztiere zu verwenden, wolle man verhindern, dass Milch durch den Wirkstoff THC verunreinigt werde. THC, das beim Konsum von Haschisch oder Marihuana seine berauschende Wirkung entfaltet, kommt auch in geringer Konzentration im Industriehanf vor.

http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/ [...] ID=3A589DEF-3161-4698-8A15038120F1AD1B&language=de


LSD Tested on British Troops. An Old Video Of British Military Experimenting With LSD.

http://www.jumpingpixels.com/test.html


Genetic Test for Addiction Developed. A UCLA researcher has developed a low-cost test for a genetic marker for addiction.

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/genetic-test-for-addiction.html

http://www.nydailynews.com/city_life/health/story/390607p-331333c.html


Britischer Sender startet Reality-Soap mit Heroinsüchtigen.

http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/21/aus_aller_welt/812278.html

http://www.channel4.com/health/microsites/A/addiction/heroin.html



Wenn Sie bis hierher durchgekommen sind, dann sind Sie auch geeignet, in einen Berufsverband einzutreten. In eine drogenmedizinische Gesellschaft beispielsweise, die auch Nichtmediziner in Ihren Reihen hat – die DGS. Vergünstigte Kongresskarten, eine kostenlose Fachzeitschrift, nette und erfahrene Kolleginnen und Kollegen: Das alles finden Sie im größten deutschen Berufsverband für Drogenmedizin. Die Zeiten werden rauer, da kann eine starke berufspolitische Stimme nicht schaden.

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html


Zum Schluss noch die übliche Bitte: Empfehlen Sie dgs-info weiter und leiten Sie diese Ausgabe Ihren Kolleginnen und Kollegen per Mausklick zu. Solche elektronische Post darf sogar während der Arbeit gelesen werden.
Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Mai.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (1.3.2006): 1815 Abonnements.

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Die Redaktion erreichen Sie über: redaktion@dgsuchtmedizin.de
Leserbriefe richten Sie bitte an: dgs-info@dgsuchtmedizin.de

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Robert Newman (New York), Ulrich W. Preuss (Halle/Saale).