dgs-info, Ausgabe 4, November/Dezember 2005

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint 2.11.2005

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wirbelsturm Katrina hat New Orleans und angrenzende Landstriche innerhalb von Stunden verwüstet und überflutet. Dass danach die arme und farbige Bevölkerung am meisten von den Auswirkungen betroffen war, haben auch hierzulande einige Medien berichtet. Amerikanische Kolleginnen und Kollegen sind der Frage nachgegangen, wie suchtkranke Menschen in den Katastrophengebieten am Golf von Mexiko vom Gemeinwesen in Stich gelassen wurden.

Storm chaos cuts help for addicts. Recovery programs, clinics jammed by patients set adrift.

http://www.chicagotribune.com/news/na [...] sep09,1,4996797.story?coll=chi-newsnationworld-hed


Drug Users Demonized by Hurricane Coverage.

http://www.drugpolicy.org/news/090905hurricane.cfm


USA: Concerted Efforts To Respond to Hurricane Katrina Victims.

http://www.opiateaddictionrx.info/whatsnew.asp?id=895


Katrina Causes Wave of Addiction Problems.

http://www.jointogether.org/sa/news/features/reader/0,1854,578331,00.html

 
DGS- DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1

AST – AntiSTigma (Aktion gegen die Diskriminierung suchtkranker Menschen) jetzt auch online.

www.antistigma.de


DGS 2

Die Vereinigung der Allgemeinen Krankenkassen (VdAK) versucht mit einem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) die Substitutionsbehandlung mit Subutex in Frage zu stellen. Die Stellungnahme von Dr.Markus Backmund (München) im Auftrag des DGS-Vorstandes.

DGS 3

Dieser Rundbrief erscheint gerade noch rechtzeitig zum 14.
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, 4.-6. November 2005, in Berlin. Thema: Qualität und Individualität in der Suchtmedizin.

Freitag, den 04. November 2005 um 19:00 im Ludwig-Erhard-Haus wird die Theatergruppe des LBK Hamburgs - Ärzte, Schwestern und Verwaltungsangestellte - das Theaterstück "FAUST" aufführen.

DGS-Mitgliederversammlung am Samstag, den 05.11.2005 um 17.30h, Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin.

Lust bekommen auf ein Wochenende in der Hauptstadt? Werden Sie doch einfach Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin und schauen auf dem Kongress vorbei!

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html


Hier schon mal vorab ein Höhepunkt der Berichterstattung zum Kongress (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 31.10.2005):

In Deutschland leben einer Studie zufolge zwischen 168 000 und 282 000 Heroinabhängige und damit deutlich mehr als die offiziell angegebenen 150 000. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf eine Studie des Dresdner Psychologieprofessors Hans-Ulrich Wittchen. Die Ergebnisse sollen in der nächsten Woche auf einem Fachkongress in Berlin vorgestellt werden.

Der Untersuchung nach weist die Behandlung Heroinsüchtiger mit Ersatzdrogen wie Methadon und Buprenorphin große Lücken auf. Nur jeder vierte der 8 000 Ärzte, die zur Abgabe dieser Substanzen berechtigt sind, würden die Therapie auch anbieten.


DGS 4

Substitutionsregister und Datenschutz (dgs-info 2, Juli-August 05). Welche datenschutz- und berufsrechtlichen Folgen haben die Auskünfte des BfArM – Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte an die Strafverfolgungsbehörden? dgs-info stellte eine Anfrage an den Bundesdatenschutzbeauftragten.

Die Antwort brauchte knapp zwei Monate und fiel dürftig aus.

 
EBM

Ende des Monats wird die erste Quartalsabrechnung nach dem neuen EBM2000 plus zeigen, welche Auswirkungen sich auf die Substitutionsbehandlung ergeben. dgs-info bittet die substituierende Leserschaft, Auffälligkeiten und Ärgernisse an folgende Adresse zu berichten.

ebm@dgsuchtmedizin.de


Fragen und Antworten können Sie nachlesen im EBM-Forum auf der DGS-homepage.

http://www.dgsuchtmedizin.de/text.2/index.html

 
RECHT UND GESETZ

Krankenkassen müssen die Fahrtkosten von Substitutionspatienten zur täglichen Einnahme des Medikaments nicht bezahlen, urteilte das Hessische Landessozialgericht
(L 1 KR 196/04, S 12 KR 1065/04 (Sozialgericht Kassel), verkündet am 6. September 2005). Gezahlt werde nur in Ausnahmefällen wie etwa bei einer Dialysebehandlung oder einer Strahlentherapie, hatte die Kasse argumentiert.

Bundessozialgerichtsurteil AZ B 3 KR 9/03R. In einer Grundsatzentscheidung vom 20.01.05 hat das BSG eine leistungsrechtliche Abgrenzung zwischen stationärer Krankenhausbehandlung und stationärere medizinischer Rehabilitation bei einer psychiatrischen Erkrankung vorgenommen.
Die Abgrenzung zwischen vollstationärer Krankenhausbehandlung und stationärer medizinischer Rehabilitation ist insbesondere in Bereich der psychotherapeutischen Medizin/Psychosomatik schwierig, weil beide Einrichtungen (Reha und Krankenhaus) auf die Behandlung von Krankheiten und die Beseitigung deren Folgen beim Betroffenen ausgerichtet sind
Maßgebend für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist die Krankenhauseinweisung des niedergelassenen Arztes sowie die Entscheidung des Krankenhausarztes, wonach die Mittel des Krankenhauses als geeignet angesehen werden.
Dieses Grundsatzurteil hat große Bedeutung für die Behandlung suchtkranker Menschen mit Doppeldiagnosen gemäß der S4 und S5 Psych-PV.
Quelle: Neuro-Psychiatrische Nachrichten 07/2005 und Schütze-Brief Gesundheitspolitischer Info-Dienst NR 48/2005/S 17-18.


L 12 KA 355/04, LSG FSB - Urteil vom 02.03.05 (Landessozialgericht Freistaat Bayern). Dieses Urteil zur Abrechenbarkeit der Substitutionsbehandlung ist fundamental wichtig für ermächtigte Krankenhausärzte, vor allem aber Nervenärzte. Es könnte Kollegen in den Kliniken zur Mithilfe bei ambulanter Therapie motivieren, zumal in Sachsen-Anhalt zumindest ermächtigte Ärzte in der Suchtmedizin nicht budgetiert sind. Allerdings muss es rechtlich einwandfrei angefangen werden, genau wie im Urteil entschieden. Dennoch gibt es sicher einigen Klinikambulanzen, die sich hier - genau wie in Nürnberg - im rechtsfreien Raum bewegen - oftmals auch Substitution für einige geringere Pauschale anbieten, als ihnen mit einer ordentlichen EBM-Abrechnung zusteht.

http://www.sozialgerichtsbarkeit.de


Zusammengestellt und kommentiert von Dr.med. Gabriele Jungbluth (Bernburg), DGS-Vorstand.

 
ARCHIDO / INDRO

Neuerscheinung: Ralf Gerlach, Heino Stöver (Hrsg.). 20 Jahre Substitution in Deutschland - Zwischenbilanz und Aufgaben für die Zukunft. Vom Tabu zur Normalität .
Lambertus-Verlag 2005, 400 Seiten; Euro 25,00/SFr 43,80; ISBN 3-7841-1605-1

 
DROGENPOLITIK

Neuerliche Tabaksteuererhöhung sorgt für Absatzeinbruch. Die abermalige Erhöhung der Tabaksteuer zum 1. September hat der Zigarettenindustrie ihre Umsatzprognosen endgültig verhagelt. Gesundheitspolitiker sind indes zufrieden mit dem Rückgang der Raucherquoten.
Mit Beginn der Steuererhöhungsrunden zum 1. Dezember 2004 hätten 7,5 Prozent der Raucher ihr Laster drangegeben, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk. Noch erfreulicher sei, dass seit 2001 die Raucherquote unter den 12- bis 17-Jährigen um acht auf 20 Prozent zurückgegangen sei. Sorgen bereitet hingegen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dass Jugendliche, wenn sie denn rauchen, vermehrt auf Selbstdreh-Tabak zurückgreifen.
Der Verband der Zigarettenindustrie (VDC) wiederum beklagt den Rückgang seines Absatzes. Nur noch 93 Milliarden Fertigzigaretten würden dieses Jahr verkauft, erwartet der VDC. 2001 waren es noch 140 Milliarden. Der Hersteller Reemtsma will nun einen Großteil seiner Produktion von Deutschland nach Polen verlagern. Einen generellen Rückgang der Raucherquote bestreitet der Unternehmensverband Nach wie vor liege der Raucheranteil bei Erwachsenen bei einem Drittel. Inzwischen werde mehr selbst gedreht und gestopft.
Trotz des Absatzschwundes haben sich die Einnahmen aus der Tabaksteuer nach einem Rückgang im vorigen Jahr wieder erholt. Gestiegen ist auch der Schmuggel von Zigaretten. Allein der sächsische Zoll beschlagnahmte voriges Jahr geschmuggelte Zigaretten im Steuerwert von zwei Millionen Euro.

Quelle: Landschaftsverband Westfalen-Lippe Koordinationsstelle Sucht, Warendorfer Str. 27 48133 Münster. KS-Newsletter, Oktober 2005, 3. Jahrgang / 10-2005.

http://www.lwl.org/ks


Der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz ist seit Oktober 2002 gesetzlich geregelt. Laut Arbeitsstättenverordnung sind die Arbeitgeber verpflichtet, „die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gefahren durch Tabakrauch geschützt sind.“

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
http://www.bzga.de

Deutsche Krebshilfe
http://www.krebshilfe.de


Für eine andere Drogenpolitik hat sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL) ausgesprochen. Über 40 Therapie- und Seelsorgezentren in Deutschland und Österreich sind in ihr zusammengeschlossen. Sie möchten, dass weiterhin ein drogenfreies Leben das Ziel ihrer Arbeit bleibt. Die Abgabe von Ersatzstoffen stehe dem im Wege. Nach Ansicht der ACL hat die staatlich geförderte Abgabe von Methadon dazu geführt, dass die Motivation bei Drogenabhängigen schwinde, ein Leben ohne Suchtmittel zu führen.

http://www.idea.de/cfml/homepage/detail_artikel.cfm?ArtikelID=35844


Brechmitteleinsätze in Hamburg, Anfrage der GAL-Fraktion und Antwort des Senats.

 
PRÄVENTION

Wie wirksam verschiedene Präventionskampagnen sind, wird in einem großen Artikel der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ (22. September 2005) diskutiert. Unter Verweis auf zahlreiche Forschungsergebnisse kommt der Autor zu dem Schluss, dass bei vielen Vorbeugungsinitiativen die nachhaltige Wirksamkeit zu wenig evaluiert werde. Besonders viele Beispiele werden aus dem Bereich der Suchtprävention genannt.

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/789722

 
KONGRESSBERICHTE

Encare-Tagung 2005 (Juni 2005): Kinder alkoholkranker Eltern – Vorträge

http://www.praevention.at/seiten/inde [...] evel.2/?PHPSESSID=cce6d11d7e093bac735e82e55c8141d8


HIV- and Hepatitis-related Research Conferences.

http://www.hivandhepatitis.com/int_conf_rpt.html


10. Deutscher und 16. Österreichischer AIDS Kongress.

http://www.hiv.net/2010/kong/wien05.htm


Appenzeller-Suchtsymposium 2005 – Referate.

Prof. Dr. phil. Irmgard Vogt: «Frauen und Männer. Empirische Ergebnisse zum Konsum und zur subjektiven Bedeutung von Alkohol, Tabak und ausgewählten Medikamenten»

PD Dr. rer. pol. Heino Stöver: «MannSuchtMännlichkeiten»

PD Dr. med. Dominique Eich: «Komorbidität von ADHD und Abhängigkeit bei Erwachsenen: Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede?»

Univ. Prof. Dr. med. Gabriele Fischer: «Substitutionsbehandlung bei Frauen/Schwangeren»

http://www.suchtsymposium.ch/08_02_symposium2005.php


Reflections Forward and Back on the Methamphetamine Crisis / Ethan Nadelmann, Executive Director, Drug Policy Alliance, New York.

Just Say Know: Getting Real about Teens and Drugs / Marsha Rosenbaum, Director, Drug Policy Alliance, San Francisco.


RealVideo: http://www.drugpolicycentral.com/real/dpa/dpainbc.rm


European Conference on Sex Work, Human Rights, Labour and Migration, Brussels, Belgium – 15.-17.10.05.

http://www.sexworkeurope.org/

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Impfstoffentwicklung gegen Tuberkulose: Ein altes, noch immer aktuelles Thema. Kaufmann, S.H.E. and U. Schaible: BIOspektrum 5/02: S. 606 - 611 (2002).

http://www.forum.mpg.de/archiv/20040621/hintergrund.html


Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat für die Hauttestung nach Mendel-Mantoux dem Präparat Tuberkulin PPD RT 23 SSI des Statens Serum Institut in Kopenhagen eine Zulassung erteilt.

http://www.pei.de/professionals/tuberkulin_ppd_rt_23_fachinformation_deutsch.pdf


Effect of BCG vaccination on risk of Mycobacterium tuberculosis infection in children with household tuberculosis contact: a prospective community-based study. The Lancet 2005; 366:1443-1451.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21722

Lancet-Volltext nach kostenloser Registrierung.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673605675344/fulltext

Merkblatt Tuberkulose des Robert-Koch-Institut.

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/E [...] blaetter/Ratgeber__Mbl__Tuberkulose.html__nnn=true

Hersteller

http://www.immunospot.com/


Long-term immunogenicity of hepatitis B vaccination and policy for booster: an Italian multicentre study. The Lancet 2005; 366:1379-1384.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360567568X/abstract


„Lasst Euch gegen Hepatitis A und B impfen!“, rät der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. und hat dazu ein Plakat für Praxen und Beratungsstellen herausgegeben.

HCV

Hepatitis C – ausgewählte Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, September – Oktober 2005-11-01.

Verkürzte Kombinationstherapie mit Peginterferon Alfa-2B und Ribavirin über 24 Wochen bei HCV Genotyp 1-Patienten mit niedriger Viruslast in der Europäischen Union zugelassen.

SUPPORT – Qualitätssicherung in der HCV-Therapie bei substituierten Patienten. Eine neue Anwendungsbeobachtung von essex pharma.

HIV

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist im ersten Halbjahr 2005 in Deutschland drastisch angestiegen. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 20 Prozent mehr Infektionen festgestellt. Der deutlichste Anstieg sei in der Gruppe der homosexuell aktiven Männer zu verzeichnen. Ihr Anteil an den Neuinfektionen betrage mehr als die Hälfte (55 Prozent). DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 04.10.2005.

Robert Koch-Institut (RKI): http://www.rki.de

HIV-Halbjahresbericht I/2005.

http://www.rki.de/cln_006/nn_226928/D [...] /Archiv/2005/Sonderausgaben/B__2005.html__nnn=true


Die website zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag (1.12.):

http://www.welt-aids-tag.de/


HIV: US-Forscher testen „globalen“ Impfstoff in Amerika und Afrika.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21673


Retrovirus-Bulletin 2/2005, herausgegeben vom Institut für Klinische und Molekulare Virologie der Universität Erlangen-Nürnberg.

http://hiv.net/2010/news2005/n1026.htm


HIV-Resistenztest – Zukünftig haben auch HIV-infizierte Schwangere und HIV-Patienten unter bestimmten Voraussetzungen vor Einleitung einer Ersttherapie Anspruch auf eine HIV-Resistenztestung zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dies sieht ein aktueller Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) vor.

http://cms.g-ba.de/cms/upload/pdf/aktuelles/pm/2005-09-20-HIV-Resistenztest.pdf


Psychological Distress, Substance Use, and Adjustment Among Parents Living With HIV. Risë B. Goldstein, PhD, MPH; Mallory O. Johnson, PhD; Mary Jane Rotheram-Borus, PhD; Sheri B. Kirshenbaum, PhD; Rogério M. Pinto, PhD, LMSW; Lauren Kittel, PsyD; Willo Pequegnat, PhD; Joanne D. Mickalian, MA; Lance S. Weinhardt, PhD; Jeffrey A. Kelly, PhD; Marguerita Lightfoot, PhD; National Institute Mental Health Healthy Living Project Team. J Am Board Fam Pract. 2005;18(5):362-373.

http://www.medscape.com/viewarticle/512566


Lack of an Effect of Atazanavir on Steady-State Pharmacokinetics of Methadone in Patients Chronically Treated for Opiate Addiction. Once-daily dosing may be of particular benefit for HIV-infected drug users receiving HAART both in and out of drug treatment and is an important advantage of atazanavir therapy, according to this study from AIDS. AIDS 19(15) 2005.

http://www.medscape.com/viewarticle/514015?src=m


Concomitant Use of AGENERASE (amprenavir) and Methadone.

http://opiateaddictionrx.info/whatsnew.asp?id=270&Archive=True

 
SUBSTANZEN

Alkohol

Für das Kapitel Alkohol hat dgs-info Herrn PD Dr. Ulrich W. Preuss aus Greifswald gewinnen können. Mit dieser Ausgabe beginnen wir, aus der internationalen Fachpresse Artikel zur Epidemiologie, Grundlagenforschung, Prävention, Diagnostik und Therapie sowie Übersichten auszuwählen und zu kommentieren.

Public health problems caused by harmful use of alcohol: This World Health Assembly resolution calls on WHO to intensify international collaboration in reducing public health problems caused by the harmful use of alcohol.

http://www.who.int/nmh/a5818/en/


Der ergiebigste Internetdienst zum Thema Alkohol: Alcohol and Health: Current Evidence, september – october 2005.

Alcohol and Health Outcomes:
-Risky Drinking Is Associated with Psychiatric Disorders
-Alcohol Use Decreases Renal Dysfunction Risk in Healthy Men
-Risk Factors for Fetal Alcohol Syndrome
-The Link Between Alcohol and Body Weight
-Alcohol's Benefits in Patients with Essential Tremor
Interventions:
-Impaired Control Scale Predicts Outcome of Alcohol Moderation
-Massage Therapy as an Adjunct to Alcohol Detoxification?
Special Populations:
-Alcohol as Analgesic: Older Drinkers Numb the Pain
-Do People Drink Less Alcohol as They Age?
-Alcohol Use and Unsafe Sex by People with HIV
-Ethnicity, Gender, and Clustered Risk Behaviors in Adolescents
Journal Alert:
-National Institute Reviews Alcohol Screening and Brief Intervention
-Issue of Journal Alcohol Focuses on Cancer Risk

http://www.alcoholandhealth.org


Die britische UKATT-Studie hat untersucht, ob durch frühzeitige Intervention bei Alkoholabhängigen Kosten im Gesundheits-, Sozial- und Justizwesen eingespart werden können. Das Ergebnis: ein investiertes Pfund spart fünf ein. Freier Zugang im bmj - British Medical Journal:

http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7516/544


Outpatient alcoholism treatment: Predictors of outcome after 3 years. Miriam Bottlender and Michael Soyka, Drug and Alcohol Dependence, Volume 80, Issue 1 , 1 October 2005, Pages 83-89.

Fachbibliothek des österreichischen Instituts für Suchtprävention (2005). Literaturliste zum Thema Kinder alkoholkranker Eltern.

http://www.praevention.at/upload/documentbox/Litliste-Encare05_1.doc


Aus einer einzigen Destillerie bezieht die Stadt Moskau ein Zehntel ihrer Steuereinnahmen. Ja, Wodka ist ein Wirtschaftsfaktor in Russland. Und ein politischer. Denn "ein betrunkenes Volk lässt sich leichter regieren.“ Wodka - Stütze des Staates.

http://www.stern.de/lifestyle/kueche/getraenke/:Wodka-St%FCtze-Staates/545663.html


Kater-Prophylaxe: Paracetamol statt ASS einzunehmen, empfehlen Gastroenterologen. ASS könne zu hämorrhagischer Gastritis führen.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/21/168a0403.asp?cat=/medizin/alkohol



Amphetamine

Webcast Video Editorials: We Were Wrong About "Crack Babies": Are We Repeating Our Mistake With "Meth Babies"? Dr. David Lewis, Professor of Community Health and Medicine at Brown University.

http://www.medscape.com/viewarticle/515175


First National Conference on Methamphetamine, HIV and Hepatitis. 19.-20.8, 2005 / Salt Lake City, USA.

http://www.harmredux.org/conferencemedia.html


Methamphetamine Use: Lessons Learned. Published Date: 2005
An analytical overview of the problems associated with methamphetamine use in the U.S. is provided. Four chapters follow an executive summary and introduction: methamphetamine use in the U.S.; production and trafficking; treatment for meth use; and summary and lessons learned.

http://nicic.org/Library/020877


USA: Arbeiter auf Droge gefährden Öl-Förderung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,380366,00.html


Zum Stand der Ecstasy-Forschung.

http://www.arud.ch/presse/artikel/05-08-11-wewo.html


Hoch dosierter und anhaltender Konsum der Droge Ecstasy kann zu Gedächtnisschäden führen, Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben herausgefunden, dass fast die Hälfte aktueller Ecstasykonsumenten und mehr als die Hälfte ehemaliger Ecstasykonsumenten einer untersuchten Stichprobe die Kriterien für eine durch Drogen hervorgerufene Gedächtnisstörung (eine so genannte substanzinduzierte kognitive Störung) erfüllen. Auch noch fünf Monate nach Beendigung des Ecstasykonsums waren diese Beeinträchtigungen bei einigen Konsumenten nachweisbar.

http://www.uke.uni-hamburg.de/medien/index_25188.php


Cannabis

Laut einer Studie kanadischer Grundlagenforscher im Journal of Clinical Investigation (2005 doi: 10.1172/JCI25509) wirkte ein hochpotentes synthetisches Cannaboid antidepressiv und induzierte im Hippokampus sogar die Bildung neuer Nervenverbindungen.

PDF der Studie
https://www.the-jci.org/article.php?id=25509

Pressemitteilung der Universität von Sasketchewan

http://www.usask.ca/events/news/articles/20051013-1.html


26-Jähriger verschuldete im Cannabis-Rausch bisher teuersten
Verkehrsunfall in Deutschland / Tanklaster stürzte von Autobahnbrücke
Ein Jahr nach dem wohl teuersten Verkehrsunfall in Deutschland, bei dem ein Tanklaster von der Wiehltalbrücke bei Gummersbach stürzte, ist der 26 Jahre alte Verursacher wegen fahrlässiger Tötung zu 22 Monaten Haft verurteilt worden.

THE RETURN OF REEFER MADNESS. The U.S. drug czar's office is running ads implying that smoking marijuana can lead to insanity. But pushing dubious science is no way to convince teenagers not to do drugs.

http://www.mapinc.org/drugnews/v05/n1497/a06.html


Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung startet zum 1. November 2005 ein Projekt mit der Aufgabe, den Zugang von jungen Menschen mit problematischem Cannabiskonsum in das Hilfesystem zu untersuchen.

http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/aktuelles/pm/9530_9623.php


Kokain

Randomisierte kontrollierte Studie zur Einsatzmöglichkeit von Methylphenidat und kognitivbehavioraler Gruppenpsychotherapie bei Kokain konsumierenden Patienten in opioidgestützter Behandlung. In: Suchtforschung des BAG, Recherches de l’OFSP en matière de dépendances 2002–03, Band 1/3: Grundlagenforschung, Volume 1/3: Recherche fondamentale.

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/ [...] doku/publikationen/02413/?language=de&schriftgrad=


Von der «Upper Class» in die Jugendszene. Kokainsucht — auf der Suche nach Behandlungsmethoden. Die Zahl der Kokainabhängigen steigt. Längst ist die «Droge für Bessergestellte» zum Aufputschmittel für Gestresste und Partybegleiter von Jugendlichen geworden. Eine allgemein wirksame Therapie steht noch aus. Ein einzigartiger Pilotversuch der Behandlung mit dem Medikament Ritalin in der Schweiz steht vor dem Abschluss (Neue Zürcher Zeitung, 27.9.2005).

http://www.arud.ch/presse/artikel/05-09-27-nzz.html


Motivational Incentive Program is an Effective Treatment for Stimulant Drug Abuse.

http://www.nih.gov/news/pr/oct2005/nida-12a.htm

http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/62/10/1148



Nikotin

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat eine Publikation zu den Auswirkungen der Tabaksteuererhöhung 2002 bis 2004 herausgegeben.

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2005/pm47_2005.html

http://www.tabakkontrolle.de

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,372072,00.html


Lungenkrebs: Jede Zigarette (weniger) zählt. Die Ergebnisse einer bevölkerungsbasierten Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA) machen allen Rauchern Mut, die es nicht schaffen, völlig auf Zigaretten zu verzichten. Eine Reduktion auf die Hälfte kann das Lungenkrebsrisiko bereits senken. Alle anderen sollten es nach einer weiteren Studie mit einer gesunden Ernährung versuchen: Eine phytoöstrogen-reiche Kost war mit einer Halbierung des Lungenkrebsrisikos assoziiert.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=21522


Rauchen ist auch Risikofaktor für die Entwicklung einer chronischen Schmerzkrankheit.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21768


Deutsches Krebsforschungszentrum erweitert sein Telefonangebot um die Hotline „Rauchfrei am Arbeitsplatz“. Vom 1. September 2005 an ist die Hotline „Rauchfrei am Arbeitsplatz“ unter der Telefonnummer 06221 42 42 00 zu erreichen.

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2005/pm48_2005.html

 
SUBSTITUTION

Die Stuttgarter Kollegen Ulmer, Matschinski und Parys haben „Anregungen zur Neugestaltung von Substitutionsbehandlungen“ formuliert. 19 Punkte, zur Diskussion empfohlen.

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit bietet eine Fülle von downloads zum Thema Heroinabhängigkeit und Substitution an.

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/ [...] erebenen/00615/index.html?language=de&schriftgrad=


Eine Anfrage aus Amsterdam von Q4Q - Quest for Quality:

Dear all,
we would like to ask your attention for a new project which Euro-Methwork is developing. The project focuses on ameliorating the quality of treatment, improving continuity of care and simplifying the collection of data. We attach a file with more details.
Could you please have a look at it and see whether this could be something for your centre to be involved in or whether you would know about other centres who could be interested?
Looking forward to hearing from you

Ernst Buning, co-ordinator Euro-Methwork

Quest for Quality // Euro-Methwork, Vijzelstraat 77, NL-1017 HG AMSTERDAM, Tel: + 31 20 - 3303 449
Web: www.euromethwork.org
Web: www.q4q.nl

Substitutionstherapie wird für immer mehr Kollegen zur Last. Hoher Dokumentationsaufwand und komplizierte Rechtslage belasten die Ärzte, und: "Nur Idealisten bieten noch eine Substitutionstherapie an" (zwei Artikel aus der Ärztezeitung vom 14.10.05).

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2005/10/14/184a0102.asp?cat=/geldundrecht/recht


Die aktuelle Statistik über die Substitutionsbehandlung in Wien zeigt, dass orale Morphine von den Patienten besser angenommen werden als Methadon oder Buprenorphin (Fonds Soziales Wien/Stabsstelle Dokumentation (Hrsg.) (2005). Dokumentation Aktuell, Nr. 19, Juni 2005, S. 9.).

Buprenorphin

Buprenorphin ist Clonidin überlegen bei der Entzugsbehandlung jugendlicher Heroinabhängiger.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21576


Missbrauch von Substituten, H.-G. Meyer-Thompson, Vortrag auf den Hamburger Suchttherapietagen, 20.5.05, Symposium der Firma essex-pharma.

dgs-info Interview mit essex-pharma zu den Themen Missbrauch von Buprenorphin, Subuxon, Patentschutz und Preisgestaltung. Die Fragen wurden auf Deutsch an essex-München gerichtet, die Mutterfirma Reckitt Benckiser (UK) bzw. der Subutex-Hersteller SP – Schering Plough antworteten auf Englisch.

Diamorphin

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger – Stand zum September 2005.

http://heroinstudie.de/ergebnisse.html


Zwei Artikel aus der Lokalpresse über die Hamburger Heroinambulanz.

http://www.taz.de/pt/2005/10/10/a0041.nf/textdruck

http://www.abendblatt.de/daten/2005/10/19/493816.html



Methadon

The effects of racemic d,l-methadone and l-methadone in substituted patients - a randomized controlled study. Verthein U, Ullmann R, Lachmann A, During A, Koch B, Meyer-Thompson HG, Schmidt R, Reimer J, Haasen C. Drug Alcohol Depend. 2005 Nov 1;80(2):267-71.

Sonderdruck und pdf-Datei der Studie erhältlich über

verthein@sozialwiss.uni-hamburg.de


SPAIN, Valencia Region: Study of Patients' Perspectives on Methadone - A study of patient perspectives on Methadone in Valencia just published in Alc Drug Dep (vol 79-2005 -405-412). The most surprising finding is that patients on less than 60mg "felt more satisfied than those treated with 60-100 mg." The study gives an interesting summary of how patients view the treatment in this part of Spain (OpiateAddictionRx, Oktober-Ausgabe).

http://opiateaddictionrx.info/Oct32005.pdf

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: 3.IACM-Konferenz an der Universität von Leiden, 9.10.9.05, Cannabinoide in der Medizin.

Abstracts

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-conference.htm


Kampf gegen die Schmerzen teuer bezahlt. Querschnittgelähmter lindert seine Leiden mit Marihuana. Joints helfen dem Rollstuhlfahrer besser als Medikamente – das Amtsgericht verurteilt ihn zu einer Geldstrafe.

http://www.sueddeutsche.de/,mucl1/muenchen/artikel/637/61576/


It Is Time for Marijuana to Be Reclassified as Something Other Than a Schedule I Drug. George Lundberg, MD, medscape editor, comments on why marijuana should be reclassified as something other than a Schedule I drug.

http://www.medscape.com/px/viewindex/more?Bucket=columns&SectionId=2054


Haschpillen gegen Migräne. Forscher entdecken gute Seiten an Cannabis, Ecstasy und LSD. „Psychiatrieprofessor Rainer Thomasius, Leiter der Drogenambulanz am Hamburger Universitätsklinikum, sorgt sich, dass durch positive Meldungen über Cannabis und andere Rauschmittel diese erst richtig hoffähig gemacht, ihre gefährlichen Wirkungen weiter bagatellisiert werden könnten“, berichtet die WamS – Welt am Sonntag (28.8.05).

http://www.wams.de/data/2005/08/28/766544.html

 
KONGRESSTERMINE – FORTBILDUNG - WEITERBILDUNG

 
INTERNATIONALES

Wie die iranische Regierung nach dem Erdbeben von Bam vor zwei Jahren Hilfe für Tausende Opiatabhängige organisierte, berichtet das Journal of Urban Health: Bulletin of the New York Academy of Medicine, Vol.82, No.3.

http://www.opiateaddictionrx.info/Bamurbanhealth.pdf


Der Nahe und Mittlere Osten sowie China weisen derzeit die höchsten Zuwachsraten an Opiatabhängigen auf.

IRAQ: Traumatised young Iraqis turn increasingly to hard drugs, berichtet eine Presseagentur der Vereinten Nationen. Die Heroinsucht soll bereits auf alliierte Truppenverbände übergreifen.

http://www.irinnews.org/report.asp?ReportID=49472&SelectRegion=Middle_East&SelectCountry=IRAQ


Der britische Guardian hat die Arbeit iranischer NA – Narcotics Anonymous Gruppen beobachtet – der Basar organisiert Abstinenzprogramme.

http://www.mapinc.org/drugnews/v05/n1666/a02.html


Bis 2010 will China die Zahl der Methadonambulanzen von 8 auf 5000 (!) steigern.

http://www.businessfightsaids.org/site/apps/nl/content2.asp?c=gwKXJfNVJtF&b=1009235&ct=1365669

http://www.china.org.cn/english/China/99471.htm


UNODC (2005). World Drug Report 2005 - Volume 1: Analysis.

http://www.unodc.org/pdf/WDR_2005/volume_1_web.pdf

UNODC (2005). World Drug Report 2005 - Volume 2: Statistics.

http://www.unodc.org/pdf/WDR_2005/volume_2_web.pdf


Weitere Nachrichten aus aller Welt finden Sie in der gerade verschickten Oktober-Ausgabe von OpiateAddictionRx.

http://opiateaddictionrx.info/enews/Enewsoct05.htm#


In den 60er Jahren wurden illegale türkische Opiumanbauflächen von der WHO für den Anbau von Mohn zu medizinischen Zwecken lizensiert. Dieses erfolgreiche Experiment in Afghanistan zu wiederholen, hat unlängst der Wiener think tank Senlis Council auf einer Konferenz in Kabul vorgeschlagen.

http://www.senliscouncil.net/


Der Plan fand freundliche Worte in The Lancet: „ This may be the only chance Afghanistan has to solve its drug problem, while providing a pragmatic and dynamic solution to its future peace, and meeting the vital public health objective of supplying essential medications to the developing world.“

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673605673989/fulltext


Drogenpolitik und Entwicklungshilfe: Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) hat eine neue Informationsbroschüre zur entwicklungsorientierten Drogenkontrolle in Afghanistan veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein deutsch-afghanisches Entwicklungshilfeprojekt.

www.gtz.de/de/dokumente/en-EOD_AFG_13-09-05-WEB.pdf


Die explosionsartige Zunahme von Gefängnissen und Häftlingen in den USA seit 1900 – eine Kartenserie.

http://www.prisonpolicy.org/atlas/proliferation1900-2000.shtml

 
HARM REDUCTION

Supervised injection site attracts highest risk users: study
Vancouver, July 19,2005.

http://www.cfenet.ubc.ca/viewMediaRelease.php?id=29&sid=36&nid=13


VANDU, the Vancouver Area Network of Drug Users.

http://www.vandu.org/


The Toronto Drug Strategy is a comprehensive strategy for the City of Toronto based on four components: prevention; harm reduction; treatment; and enforcement.

http://www.toronto.ca/health/drugstrategy/index.htm


Monatlicher newsletter der IHRA – International Harm Reduction Association.

http://www.ihra.net/index.php?option=displaypage&Itemid=176&op=page&SubMenu


Chicago Group Distributes Naloxone.

http://www.jointogether.org/sa/news/summaries/reader/0%2C1854%2C578168%2C00.html


CORRELATION – Europäisches Netzwerk Soziale Integration und Gesundheit. Im Mai 2005 hat ein neues Europäisches Projekt seine Arbeit begonnen. Mehr als 60 Partner – darunter akzept e.V. - von NGO’s, akademischen und amtlichen Stellen, Gebraucherorganisationen und transnationalen Einrichtungen aus West-, Zentral- und Osteuropa sowie den Vereinigten Staaten werden daran arbeiten, den Zugang von Randgruppen und Minderheiten zu sozialen und Gesundheitsdiensten zu verbessern.

Beckley Foundation Drug Policy Programme:

Report 6: Facing the future: The challenge for national and international drug policy.

Briefing Paper 9: UNAIDS & The prevention of HIV infection through injecting drug use

Briefing Paper 10: Drug policy in India - compounding harm?

www.internationaldrugpolicy.net

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS - VERSCHIEDENES

Der Arbeitskreis „Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen“ hat ein gemeinsames Rundschreiben an die
Bundesorganisationen der Selbsthilfe verfasst, in dem die
Bezuschussung der Bundesorganisationen für das Jahr 2006 geregelt wird.

www.optiserver.de/dhs/arbeitsfelder_selbsthilfe.html


Der Marianne-von-Weizsäcker-Fonds - Stiftung Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V. hat seinen Jahresbericht 2004 vorgelegt. Die Stiftung konnte im Laufe des Jahres 2004 143 Anträge auf Unterstützung entscheiden. In den meisten Fällen handelte es sich um verzinste Darlehen, mit denen bestehende Altschulden aus den Zeiten der Abhängigkeit abgelöst werden konnten. Weitere Informationen und Arbeitshilfen unter:

www.weizsaecker-stiftung.de


Lebenssituation von Suchtkranken verschlechtert sich. Sinkende Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine zunehmende private Verschuldung zeigt der Statusbericht der ambulanten Suchthilfe in Hamburg auf.
http://www.bado.de/statusberichte/2004/BADO-Bericht-04-Web.pdf

Einen Leitfaden durch das Gesundheitssystem in neun Sprachen hat der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) zusammen mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover e.V. aufgelegt. Der Gesundheitswegweiser erscheint auf türkisch, arabisch, russisch, serbisch, bosnisch, kroatisch sowie französisch, englisch und deutsch. Interessierte können ihn beim Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. unter der Telefonnummer 0511/168410-20 bestellen.

http://www.bkk.de/bkk/powerslave,id,834,nodeid,834.html


Materialien und Diskussionsbeiträge zum Thema Suchtkranke und Hartz IV.

http://fdr-online.info/aktuell.php

http://www.optiserver.de/dhs/veroeffentlichungen_hartz4.html

http://www.paritaet.org/gv/infothek/hartz_iv/


Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, aktuelle Meldungen.

http://www.akzept.org/meldungen.html


Repräsentativerhebung in Hamburg: Epidemiologischer Suchtsurvey 2003. Zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Hamburg.

http://www.prevnet.de/portal/ham/dokumente/detail/84


Die Ergebnisse der Frankfurter Schülerbefragung 2004 können beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt angefordert werden.

http://www.drogenreferat.stadt-frankfurt.de

http://www.frankfurt.de/sis/sis/detail.php?id=44520&template=t_23_2235e_2315


Die Arbeitsgruppe Supervisionsforschung an der Freien Universität Amsterdam und an der Donau-Universität Krems (Österreich) plant eine Dunkelfeldstudie über "Verletzungen in der Supervision und Lehrsupervision".

www.supervisionsforschung.de


Methylphenidat und andere Medikamente zur Behandlung der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHD) bei Kindern werden immer häufiger auch von jungen Erwachsenen eingenommen. Als ein Mittel zur Verbesserung der Konzentration oder als Partydroge erfreuen sie sich vor allem unter Studierenden steigender Beliebtheit, beklagen Mediziner im New England Journal of Medicine (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 15.09.2005).

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=21386


Die schöne website.

http://www.drugusers.ru/


Zum Schluss noch die Bitte: Empfehlen Sie dgs-info weiter und leiten Sie diese Ausgabe Ihren Kolleginnen und Kollegen per Mausklick zu.


Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Inge Hoehnekopp (Mannheim), Gabriele Jungbluth (Bernburg), Ulrich W. Preuss (Greifswald).