dgs-info, Ausgabe 39, Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser, 

im zurückliegenden Monat verstopften mehrere tausend Spam-Emails die Kontaktadresse der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Wer in dieser Zeit eine Mitteilung an die DGS geschickt hat und keine Antwort erhielt, möge sich bitte erneut melden. Die Kontaktadresse ist mittlerweile durch einen Anti Spam Code geschützt.

Bei einer obskuren Gruppentherapie kamen vergangenes Jahr in Berlin zwei Menschen durch Ecstasy ums Leben. Das Berliner Landgericht hat den verantwortlichen Arzt jetzt zu fast fünf Jahren Haft verurteilt. (RECHT UND GESETZ)

Mitten in Deutschland: Polizei bittet Schüler zum Drogentest

Mitten im Unterricht haben Polizeifahnder Schüler in Nordstemmen (Kreis Hildesheim) zum Drogentest aus der Klasse gebeten. Nach Gerüchten über den Konsum und Handel mit Drogen habe der Direktor der Haupt- und Realschule Hilfe verlangt, sagte Polizeichef Hans Müller am Mittwoch. (RECHT UND GESETZ)

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat die Arbeitsgemeinschaft „Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin“ unter seinem Dach aufgenommen. Für Dr. Georg Poppele, Chefarzt des Fachbereichs Innere Medizin des Ev. Krankenhauses Alsterdorf und Sprecher der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft, ein echter Erfolg: „Für unsere Sache ist das sehr gut. Der Verband ist jetzt offen für das Thema Sucht.“ (SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Pro Jahr rauchen die Deutschen rund 16 Milliarden illegal eingeführte Zigaretten. Behauptet die Tabakindustrie. Für zwei Hamburger Forscher sind die Zahlen heillos übertrieben - sie hätten nur ein Ziel: Steuererhöhungen verhindern. Der Lobbyverband weist die Kritik zurück. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

Das Substitutions-Dokumentations- und Dosiersystem MeDoSys wird in Deutschland in über 180 Praxen, Ambulanzen und Haftanstalten eingesetzt. Nun können auch Apple-Benutzer ihre Praxishardware mit dem Programm und mit der Methadonpumpe verbinden. (INDUSTRIENACHRICHTEN)

Drogenkrieg international: Die irakische Hafenstadt Basra entwickelt sich zu einem internationalen Drogenumschlagplatz – die Zahl der opiatabhängigen US Soldaten ist seit Beginn des Afghanistankrieges steil angestiegen – das Innenministerium in Kabul hat eine Entzugsklinik für drogenabhängige Polizisten eingerichtet – in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston haben schwerbewaffnete Gangster tagelang der Polizei Feuergefechte geliefert, um die Festnahme eines Drogenbosses zu verhindern. (INTERNATIONALES - WAR ON DRUGS)

Hirn-Doping und Neuro-Enhancement lauten die Stichworte für Substanzen, mit denen sich angeblich die intellektuelle Leistungsfähigkeit steigern lässt. Diese neue Form von Drogenmissbrauch ist längst auch in deutschen Büros und Bldungseinrichtungen angekommen, wie die Verkaufszahlen für Modafinil, Ritalin und ähnliche Mittel zeigen. Das schweizerische SuchtMagazin ist in seiner aktuellen Ausgabe der Frage nachgegangen, wie diese Substanzen wirken und ob sie wirklich leistungssteigernd sind. (LEITTEXT)

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma, HUMAN RIGHTS
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
IMPRESSUM

LEITTEXT

Neurophysiologie des Neuro-Enhancements: Möglichkeiten und Grenzen
Die verbreitete Vorstellung, neue Psychopharmaka könnten die kognitive Leistungsfähigkeit bald nebenwirkungsarm und bei jedermann steigern, hält einer näheren Überprüfung nicht stand. Wie die meisten Psychopharmaka setzen auch zahlreiche Neuro-Enhancer an der chemischen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen an. Diese gehorcht bestimmten Gesetzen, die sich auch in Zukunft nicht aushebeln lassen. Bislang stehen keine effektiven Substanzen zur Verbesserung der intellektuellen Leistungsfähigkeit bei Gesunden zur Verfügung und dies wird sich in absehbarer Zeit auch kaum ändern, da das gesunde menschliche Gehirn bereits weitgehend optimal austariert zu sein scheint. (SuchtMagazin, Schweiz, 2/2010)

www.suchtmagazin.ch/text2-10.pdf

Neuro-Enhancer, Gehirn-Doping – Schwerpunktseite von infoset.ch (Mai 2010).

www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1: Neues aus dem Vorstand

Rahmenverträge
Inzwischen sind die Verhandlungen mit Partnern (z.B. aus der Industrie und dem Versicherungswesen) zum Abschluss von Rahmenverträgen mit günstigen Konditionen für DGS-Mitglieder fast abgeschlossen. In Kürze finden Sie an dieser Stelle nähere Informationen. Für Fragen zu diesem Thema steht Ihnen Dr. Bernd Weber (Kassel) gerne zur Verfügung (weber@dgsuchtmedizin.de).

www.dgsuchtmedizin.de

DGS 2 - DGS-Suchtportal: Neue Adressen im Mai:

Jedes Jahr am 31. Mai: Welt-Nichtrauchertag
Der Welt-Nichtrauchertag wurde am 31.5.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.
Auf diesen Internetseiten finden Sie eine Übersicht über alle Welt-Nichtrauchertage der letzten Jahre mit vielfältigen Informationsmaterialien.

www.who-nichtrauchertag.de

Global. New organisation launch: the International Centre for Science in Drug Policy
The International Centre for Science in Drug Policy (ICSDP) is an international network of scientists, academics, and health practitioners committed to improving the health and safety of communities and individuals affected by illicit drugs. Today's drug policies, which focus on efforts to reduce drug supply and use through law enforcement, are ineffective and have not achieved their stated goals of reducing drug consumption or crime. (IDCP, 20.05.2010)

www.idpc.net/alerts/new-organisation-launches-icsdp

Neuro-Enhancer, Gehirn-Doping – Schwerpunktseite von infoset.ch (Mai 2010).

www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm

Snow Control: Kokain kann in verschiedenen Lebensbereichen zu Problemen führen. Oftmals entscheiden sich viele regelmäßig Konsumierende für eine Reduktion des Konsums oder ganz damit aufzuhören. Nicht allen fällt dies gleich leicht.
Snow Control bietet Ihnen diese Möglichkeit.
Sämtliche Informationen sind vertraulich. Der gesamte Kurs ist anonym, dauert 8 Wochen und wird ausschließlich via Internet durchgeführt.

www.snowcontrol.ch

The American Journal on Addictions (Volume 19 Issue 1 , Pages 1 - 100 (January - February 2010) hat eine Schwerpunktausgabe zum Thema Wechselwirkungen von Methadon und Buprenorphin mit anderen Substanzen publiziert.

www3.interscience.wiley.com/journal/123215724/issue

Köln. Der BZgA-Newsletter "Alkoholspiegel" informiert in regelmäßigen Abständen über Strategien, neue Studienergebnisse der BZgA und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Alkoholprävention. (BZgA, 12.05.2010)

www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel-ausgabe-mai-2010/

DGS 3 – Kongresse und Veranstaltungen 2010 mit Beteiligung der DGS

München. 11. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 1.-3.7.2010

www.m-i-c.de/micma/detailveran/hauptbegriff/Suchtkongress/auftritt//programmnummer/81020602/reiter/programm

19. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
05. bis 07. November 2010 in Berlin
"Der gedopte Alltag - Sucht und Leistung"

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

DGS 4 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Schirmherrschaft: Mechthild Dyckmans - Drogenbeauftragte der Bundesregierung.
Bundesweiter Gedenktag am 21. Juli 2010. Zentralveranstaltung in Wuppertal.
Kontakt: Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

www.akzeptierende-eltern.de/de/kontakt

DGS 5 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Berlin. Schwer psychisch Kranke in der Versorgung benachteiligt
Menschen mit schweren und chronischen psychischen Erkrankungen sind nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung benachteiligt. (aerzteblatt.de, 05.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41109/Schwer_psychisch_Kranke_in_der_Versorgung_benachteiligt.htm

China. Headaches for HIV-positive travellers
China recently became the latest country to lift travel restrictions on people living with HIV, following in the footsteps of the United States. (Plus News, 06.05.2010)

www.plusnews.org/report.aspx

Bonn. Arzt will weiterhin Methadonpraxis an der Poppelsdorfer Allee – Klage gegen die Stadt
Gegen die Entscheidung der Stadt, eine Methadonpraxis an der Poppelsdorfer Allee nicht zuzulassen, hat der betreffende Arzt Klage eingereicht. Obwohl er selbst dort wohnen will, scheint ihm die Meinung der Nachbarschaft und vieler Bonner egal zu sein. (BI Rettet die Poppelsdorfer Allee, 05.05.2010)

www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/05/05/arzt-will-weiterhin-methadonpraxis-an-der-poppelsdorfer-allee-klage-gegen-die-stadt/

Südost-Asien. Detention as Treatment - Detention of Methamphetamine Users in Cambodia, Laos, and Thailand
The widespread availability and use of methamphetamine in Southeast Asia has been a very real concern for families and communities. As this report details, the prevailing response in Thailand, Laos, and Cambodia has been compulsory detention - generally without medical management of detoxification. (Open Society Institute, Mai 2010)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/detention-as-treatment-20100301

Rassismus in der Drogenpolitik. (freitag.de, 09.05.2010)

www.freitag.de/community/blogs/maximilian-plenert/rassismus-in-der-drogenpolitik

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

www.trio-media.de/jesjournal/

Diepholz. Verein Release: Seit 40 Jahren Hilfe für Süchtige. (Weser-Kurier, 20.05.2010)

www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis+Diepholz/167200/Verein+Release%3A+Seit+40+Jahren+Hilfe+fuer+Suechtige.html

SELBHILFE INTERNATIONAL

Großbritannien. UKHRA Re-launch
On the 29th of April at the International Harm Reduction Conference in Liverpool there was a re-launch even for one of the main harm reduction groups in the UK.
The UK Harm Reduction Alliance (UKHRA) is perhaps more important now than it has been in years, and if you’re not already a member then now is the perfect time to get involved. (UKHRA, 20.05.2010)

www.injectingadvice.com/articles/misc/187-ukhrarelaunch

STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe SUCHTPORTAL, Stellenanzeigen

Aktuelle Stellenanzeigen schicken Sie bitte an die Redaktion von dgs-info

Das Harm Reduction Partnership Network in Bishkek/Kirgistan sucht: Manager für HIV-Programme/Schadensminderung (m/w) Arbeitgeber: CIM – Centrum für Internationale Migration und Entwicklung

www.cimonline.de/de/bewerber/1732.asp

INDUSTRIENACHRICHTEN

Gernsheim / Wülfrath. Die Firmen Medys, Systemhaus für Praxis-EDV-Lösungen unter Appel und CompWare Medical, führender Spezialist für Sicherheit in der der Drogenmedizin, teilen mit, dass erstmals eine Appel-Lösung mit dem IT basierten Methadon-Dokumentations- und Dosiersystem verknüpft wurde.
Dies gewährleistet einen reibungslosen und automatisierten Datenaustausch zwischen beiden Systemen. (Pressemitteilung vom 21.05.2010)

CompWare Medical GmbH, Robert-Bunsen-Str. 4, 64579 Gernsheim
Tel.: 06258/94920
info@compwaremedical.de

MEDYS GmbH, Wilhelmstraße 96, 42489 Wülfrath
Tel.: 02058 - 92 11 20
info@medys.de

Großbritannien. Reckitt shares slide despite Dettol maker delivering profits boost
Reckitt Benckiser, the maker of Dettol and Vanish cleaning products, saw its shares dip yesterdat despite reportign a 16pc rise in profit on demand from emerging markets.
(...)
The company reiterated its forecast for sales to grow by 5pc and operating profit to climb 10pc this year. That forecast excludes Reckitt's pharmaceuticals business, because its heroin-replacement drug Suboxone has now lost its patent in the US and sales are expected to be hit by generic competitors. (telegraph.co.uk, 28.04.2010)

www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/epic/rbdot/7640803/Reckitt-shares-slide-despite-Dettol-maker-delivering-profits-boost.html

Kinder und Jugendliche im Fadenkreuz der Tabakindustrie. (Factsheet des ABNR – Aktionsbündnis Nichtrauchen, 4/2010)

www.abnr.de/files/abnr-positionen_4_2010.pdf

How a heroin substitute helped to fuel profits for Reckitt Benckiser
Becht's cash and shares rewards shows how group earnings growth, the main measure of his performance, received a huge boost over recent years from a little talked about legacy division which makes large profits from exclusive rights to sell a heroin substitute called Suboxone, an alternative to methadone, in the US. (Guardian, UK, 05.05.2010)

www.guardian.co.uk/business/2010/may/05/reckitt-benckiser-pay-deal

Deutschland. Zigarettenschmuggel - Ökonomen werfen Tabakfirmen Statistiktricks vor
Pro Jahr rauchen die Deutschen rund 16 Milliarden illegal eingeführte Zigaretten. Behauptet die Tabakindustrie. Für zwei Hamburger Forscher sind die Zahlen heillos übertrieben - sie hätten nur ein Ziel: Steuererhöhungen verhindern. Der Lobbyverband weist die Kritik zurück. (Spiegel online, 25.05.2010)

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,696237,00.html

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Österreich – Deutschland. Gut informiert ist halb gewonnen – Substitutionsbehandlung und Strafrecht
Gut informiert ist halb gewonnen – so könnte die Kernbotschaft des 13. Substitutions-Forums in Mondsee lauten. Unter dem Titel „Substitutionsbehandlung und Strafrecht“ sprachen und diskutierten am ersten Tag des von der Österreichischen Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit (ÖGABS) durchgeführten Kongress österreichische und deutsche Experten der Suchttherapie und des Straf- und Zivilrechts über die rechtliche Situation bei der Ausübung der Substitutionsbehandlung, über den Praxisalltag, aktuelle Straffälle und den Umgang mit den gesetzlichen Richtlinien. (Plattform Drogentherapien - Ausgabe Nr. 14 / 2010)

www.drogensubstitution.at/drogenpolitik/gesetze-richtlinien/gut-informiert-ist-halb-gewonnen-substitutionsbehandlung-und-strafrecht.htm

BERUFSRECHT

Karlsruhe. Freispruch für Arzt nach tödlichem Brechmitteleinsatz gekippt
Ein Arzt, der vor mehr als fünf Jahren in Bremen durch Verabreichung eines Brechmittels den Tod eines mutmaßlichen Kokaindealers verursacht hatte, muss erneut vor Gericht. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab der Revision der Hinterbliebenen statt und hob den Freispruch für den Mediziner auf, wie das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Nun muss das Landgericht Bremen erneut über den Fall entscheiden. (Az.: 5 StR 18/10) (aerzteblatt.de, 29.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41022/Freispruch_fuer_Arzt_nach_toedlichem_Brechmitteleinsatz_gekippt.htm

Karlsruhe. BGH zu Brechmittel-Einsatz - Beschämende Nachhilfe
Ein Polizeiarzt hat einem Drogendealer Brechmittel verabreicht, bis der Mann starb. Dass selbst die Staatsanwaltschaft Freispruch beantragt hatte, ist mehr als peinlich. (sueddeutsche.de, 30.04.2010)

www.sueddeutsche.de/politik/759/509886/text/

Berlin. Tödliche Psychotherapie. Ankläger: "Der Therapeut war ein Scharlatan"
Ankläger fordert acht Jahre Haft für Psychotherapeuten. Verteidigung hält drei Jahre für ausreichend. (Der Tagesspiegel, 04.05.2010)

www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/anklaeger-der-therapeut-war-ein-scharlatan/1813506.html

Berlin. Urteil erwartet - Drogen als Therapie
Der Psychotherapeut Garri R. wollte Patienten mit Rauschmitteln von Traumata befreien. Im September starben zwei von ihnen an einer Überdosis. Am Montag kommt das Urteil. (Die Tageszeitung, Berlin, 10.05.2010)

www.taz.de/1/berlin/artikel/1/drogen-als-therapie/

Berlin. Urteil gegen umstrittenen Therapeuten - Zu viele unberechenbare Drogen
Zu fast fünf Jahren verurteilt das Landgericht einen Arzt, in dessen Gruppentherapie zwei Menschen an Ecstasy gestorben sind. (Die Tageszeitung, Berlin, 10.05.2010)

www.taz.de/1/berlin/artikel/1/zu-viele-unberechenbare-drogen/

Berlin. Tödliche Therapie: Berliner Drogen-Arzt muss ins Gefängnis. (focus.de, 10.05.2010)

www.focus.de/panorama/welt/toedliche-therapie-berliner-drogen-arzt-muss-ins-gefaengnis_aid_506836.html

Nordrhein-Westfalen. Methadon-Ärztin soll Patientin vergiftet haben

Drei Jahre nach dem Tod einer Patientin soll sich eine Ärztin (56) demnächst vor dem Landgericht verantworten. Leichtfertig habe die Medizinerin, die als erfahrene Ärztin in der Behandlung von Methadon-Patienten gilt, der drogensüchtigen Frau über Monate hinweg eine viel zu hohe Dosis der Ersatzdroge verabreicht – und die Süchtige vergiftet. So heißt es in der Anklage, die jetzt erhoben wurde. Im Oktober 2007 war die Patientin bewusstlos geworden und trotz notärztlicher Versorgung in einer Klinik gestorben. Bei einem Prozess soll durch mehrere Gutachter geklärt werden, ob die Ärztin Richtlinien der Bundesärztekammer verletzt und gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hat. (rp-online.de, 21.05.2010)

nachrichten.rp-online.de/regional/methadon-aerztin-soll-patientin-vergiftet-haben-1.75796

Schweiz. Das Urteil gegen Dr. X belastet den Kanton und erfreut die Fachleute
Dr. X wird zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt – der Kanton räumt eine „Panne“ ein.

Jean-Philippe Jeannerat, Stabschef der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF), will nichts beschönigen: „Eine solche Panne darf nicht passieren.“ In der Affäre um Dr. X, der jahrelang ohne Bewilligung starke Beruhigungsmittel an Drogenabhängige verkaufte, habe die GEF ihre aufsichtsrechtliche Funktion „nicht optimal wahrgenommen“, räumt Jeannerat ein. (Der Bund, Schweiz, 28.05.2010)

www.derbund.ch/bern/Das-Urteil-gegen-Dr-X-belastet-den-Kanton-und-erfreut-die-Fachleute/story/15966342

VERKEHRSRECHT

entfällt

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Prof. Dr. jur. Dipl.-Psych. Lorenz Böllinger, Sprecher des Schildower Kreises erklärt, warum er für eine Wende in der Drogenpolitik eintritt und die repressive Drogenpolitik und die Prohibition gescheitert sind. (Video)

www.youtube.com/user/SchildowerKreis

Nürnberg – Fürth. „Das ist ein Teufelszeug“: Droge tötet fünf Personen
Kaufmann aus Franken belieferte rund 3000 Personen mit Lösungsmittel
Die Gefährlichkeit der Partydroge wird stark unterschätzt: Große Mengen einer chemikalischen Substanz (GBL, Anm. dgs-info) soll ein Kaufmann aus Georgensgmünd (Landkreis Roth) über seinen Internethandel vertrieben haben. Fünf Konsumenten sollen die Einnahme des Rauschmittels nicht überlebt haben. (Nürnberger Nachrichten, 30.04.2010)

www.nn-online.de/artikel.asp

Nordstemmen. Polizei bittet Schüler zum Drogentest
Mitten im Unterricht haben Polizeifahnder Schüler in Nordstemmen (Kreis Hildesheim) zum Drogentest aus der Klasse gebeten. Nach Gerüchten über den Konsum und Handel mit Drogen habe der Direktor der Haupt- und Realschule Hilfe verlangt, sagte Polizeichef Hans Müller am Mittwoch. Der freiwillige Urintest bei 29 Schülern habe den Verdacht bestätigt. Mehrere Ermittlungsverfahren seien eingeleitet worden. Neben der abschreckenden Wirkung habe die Aktion Einfluss auf das Verhalten der Schüler nehmen sollen. Der Polizeieinsatz war mit dem Kultusministerium abgesprochen worden. (BILD, Hannover, 12.05.2010)

www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2010/05/12/polizei-bittet-schueler-zum-drogentest.html

Berlin. Berlin bleibt für Cannabis-Konsumenten attraktiv
Berlin bleibt für Cannabiskonsumenten attraktiv. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) wird in Kürze eine Verwaltungsvorschrift unterzeichnen, wonach in der Hauptstadt das Mitführen von bis zu 15 Gramm Haschisch oder Marihuana in der Regel straffrei bleiben kann. Damit geht Berlin einen Sonderweg. In den meisten Bundesländern werden bis zu 6 Gramm als "geringe Menge" für den Eigenkonsum eingestuft. (Spiegel online, 15.05.2010)

www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,694911,00.html

Berlin. Lompscher verärgert die SPD Cannabis-Politik. (Der Tagesspiegel, Berlin, 15.05.2010)

www.tagesspiegel.de/berlin/lompscher-veraergert-die-spd-cannabis-politik/1839902.html

Berlin. Sei high, sei frei, sei Berlin!
Erläuterungen zum Lompscher Erlass und zur Strafverfolgungspraxis in anderen Bundesländern. (TAZ Blog Drogerien, 16.05.2010)

blogs.taz.de/drogerie/2010/05/16/sei_high_sei_frei_sei_berlin/ 

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2009 vorgestellt. Entgegen den Trends hat die Zahl der verfolgten Cannabiskonsumenten zugenommen. (Statistik der Jagd auf Kiffer 2009, Cannabis-Blog des DHV, 18.05.2010)

hanfverband.de/cannabis-blog/archives/130-Statistik-der-Jagd-auf-Kiffer-2009.html

Hauzenberg – Bayern. SCHON 60 FESTNAHMEN - Erstmals Drogenrazzia beim Pfingst-Open-Air. (mediendenk.de, 23.05.2010)

www.mediendenk.de/index.php

EUROPA UND DIE WELT

Schweiz. Illegaler Hanfanbau: St. Gallen kehrt Spieß um
Der Kanton St. Gallen erhöht die Schlagkraft im Kampf gegen illegalen Hanfanbau: Wer zehn oder mehr Hanfpflanzen anbaut, muss dies den Behörden melden. Andernfalls drohen Beschlagnahmung und Vernichtung der Ernte. (swissinfo.ch, 22.04.2010)

www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/Illegaler_Hanfanbau:_St._Gallen_kehrt_Spiess_um.html

Niederlande. Ausweissystem für Coffeeshops auf der Kippe
Ob limburgische Gemeinden jemals ein Ausweissystem für Coffeeshops auf ihrem Territorium einführen werden, ist weiter ungewiss.
Am Freitag hat ein Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg begonnen, der darüber entscheiden soll, ob es überhaupt zulässig ist, zwischen Käufern von weichen Drogen zu unterscheiden, die von außerhalb kommen und solchen, die ortsansässig sind. Danach wird sich dann auch der niederländische Staatsrat, ein Verfassungsorgan zur Beratung der Regierung, richten. (Aachener Zeitung, 01.05.2010)

www.az-web.de/news/topnews-detail-az/1279563/Ausweissystem-fuer-Coffeeshops-auf-der-Kippe

Ägypten. Drug smokers in Egypt suffer hashish shortage after crackdown. (The Times, UK, 05.05.2010)

www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article7116342.ece

Global. Effect of Drug Law Enforcement on Drug-Related Violence: Evidence from a Scientific Review, International Centre for Science in Drug Policy, April 2010. (International Centre on Human Rights and Drugs Policy, 07.05.2010)

www.humanrightsanddrugs.org

www.humanrightsanddrugs.org

Russland. Russisches Parlament verschärft Drogengesetze. (Nowosti, 07.05.2010)

de.rian.ru/society/20100507/126213399.html

USA. Why Ending Marijuana Prohibition is a Racial Justice Issue
The struggle to end America's disastrous war on drugs is a struggle for common sense, human rights and of course for racial justice. (Alternet, 12.05.2010)

www.alternet.org/story/146854/why_ending_marijuana_prohibition_is_a_racial_justice_issue

Singapur. Not Executing Drug Offenders Sends Wrong Signal, Singapore Says
An official of one of the world's leading drug executioner states has justified its mandatory death penalty for drug trafficking by saying to do otherwise would send the wrong signal to "drug barons." The state is Singapore, the authoritarian city-state on the tip of the Malay Peninsula, and the official was Law Minister K Shanmugam. (Drug War Chronicle, Issue 632, 14.05.2010)

stopthedrugwar.org/chronicle/632/singapore_defends_death_penalty_for_drugs

Singapur. Singapore is still out of step on death penalty policy. (The Guardian, 18.05.2010)

www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/may/18/singapore-death-penalty-drug-dealer

Vietnam. Drogenknast - Hunderte Abhängige flüchten aus Reha-Zentrum
Flucht aus dem Drogengefängnis: In Vietnam haben fast 600 Rauschgiftabhängige das Sicherheitspersonal einer Entzugseinrichtung überwältigt und das Reha-Zentrum verlassen. Nach 400 von ihnen wird noch immer gesucht. (Spiegel online, 17.05.2010)

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,695062,00.html

Global. IHRA launches „The Death Penalty for Drug Offences: Global Overview 2010“ report
The report is the first detailed country by country overview of the death penalty for drugs, monitoring both national legislation and state practice of enforcement. (IHRA, 17.05.2010)

www.ihra.net/Assets/2538/1/IHRA_DeathPenaltyReport2010.pdf

Großbritannien. Thermal-imaging cameras target Bristol drug factories
Police in Bristol are using portable thermal-imaging cameras to help locate cannabis factories. (BBC News, 19.05.2010)

news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/bristol/somerset/8690580.stm

Afghanistan. Anti-Alkohol-Gesetz: In Kabul drohen für ein Bier 60 Peitschenhiebe
Der Alkohol ist ins Visier der afghanischen Sittenwächter geraten. Die Polizei greift hart durch: Wer Alkohol verkauft, kauft oder konsumiert, muss mit Geldstrafe, Gefängnis oder 60 Peitschenhieben rechnen. Zuletzt wurden Kellnerinnen aus Kabul auf Polizeiwachen entwürdigenden "Untersuchungen" ausgesetzt. (welt.de, 17.05.2010)

www.welt.de/politik/ausland/article7663306/In-Kabul-drohen-fuer-ein-Bier-60-Peitschenhiebe.html

Tschechien. Harte Strafe für Drogen-Apotheker – ČLnK fordert Rezeptpflicht für Pseudoefedrine
Die Tschechische Republik nimmt bei Herstellung und Handel mit der Droge Pervitin einen Spitzenplatz in Europa ein. Pervitin – in Deutschland als Crystal bekannt – kann aus einer Substanz gewonnen werden, die in üblichen Grippe-Medikamenten steckt. Der Verkauf dieser Medikamente ist nicht rezeptpflichtig, Kontrollen sind nicht konsequent. Am Dienstag wurde ein Prager Apotheker verurteilt, der die Lücken genutzt und Millionen von Grippe-Tabletten an Drogenhersteller geliefert hat. (Radio Prag, 26.05.2010)

www.radio.cz/de/artikel/128299

Detention as Treatment - Detention of Methamphetamine Users in Cambodia, Laos, and Thailand. (OSI, Mai 2010)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/detention-as-treatment-20100301

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Deutscher Bundestag Drucksache 17/1301 17. Wahlperiode 01. 04. 2010
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Kai Gehring, Katja Dörner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/1124 – Nationale Aktionsprogramme zur Alkoholprävention sowie zur Tabakprävention.

dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/013/1701301.pdf

Deutscher Bundestag Drucksache 17/1451, 17. Wahlperiode 21. 04. 2010
Seite 1, April 26, 2010, /data/bt_vorab/1701451.fm, Frame

Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung
Kleine Anfrage der Abgeordneten Angelika Graf, Bärbel Bas, Iris Gleicke, Elke Ferner, Dr. Edgar Franke, Ute Kumpf, Dr. Karl Lauterbach, Steffen-Claudio Lemme, Caren Marks, Hilde Mattheis, Thomas Oppermann, Mechthild Rawert, Dr. Carola Reimann, Ewald Schurer, Dr. Marlies Volkmer, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD

dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701451.pdf

Berlin. Bundesregierung ohne Konzept und Willen in der Drogen- und Suchtpolitik. (SPD-Bundestagsfraktion, Pressemitteilung vom 12.05.2010)

www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm

Berlin. Im Zweifel generelle Ausweiskontrolle: Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Handelsverband Deutschland (HDE) vereinbaren Aktionsplan zur Stärkung des Jugendschutzes. (BMG, Drogen und Sucht, Pressemitteilung vom 19.05.2010)

www.bmg.bund.de/cln_178/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2010/10-05-19_20PM_20mit_20HDE_20Jugendschutz.html

Berlin. Freiwillige Vereinbarung ist zu wenig
Zu dem von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung vorgestellten "Aktionsleitfaden Handel" erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf:
Die Vorschläge aus den "Nationalen Aktionsprogrammen zur Alkoholprävention sowie zur Tabakprävention" müssen wieder auf den Tisch. (Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion, 20. Mai 2010)

www.schattenblick.de/infopool/parl/spd/psges496.html

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Australien. The Lancet, Volume 375, Issue 9726, Page 1580, 8 May 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60684-8

Plain cigarette packs in Australia
Australia, a world leader in the battle against smoking, stays in pole position with the government there announcing plans, from July, 2012, to force cigarette manufacturers to remove all branding colours and logos from cigarette packs. The government also announced an immediate 25% hike in tax on cigarettes, such that a pack of 30 cigarettes will now carry an extra tax of AUS$2·16 (US$1·99, £1·31). Of the moves known to reduce the incidence of smoking, higher taxation and a ban on advertising and promotion are two of the most effective strategies. Mandating plain packing will also be highly effective. To be clear, the packs will not be plain—the colour will be bland with health warnings and graphic images of the diseases linked with smoking, although manufacturers' names will be allowed.

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960684-8/fulltext

Syrien. Rauchverbot in Syrien - Qualm unerwünscht
Ob Wasserpfeife oder Zigarette: In Syrien ist das Rauchen in öffentlichen Räumen künftig nicht mehr gestattet - eine erstaunliche Entwicklung in dem Levante-Staat und ein Novum in der gesamten arabischen Welt. (Gantara.de, 2010)

de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1196/i.html

N Engl J Med. 2010 May 13;362(19):1753-6. Epub 2010 Apr 21.
Tobacco product regulation - a public health approach.
Deyton L, Sharfstein J, Hamburg M.
Center for Tobacco Products, Silver Spring, MD, USA.
PMID: 20410498

content.nejm.org/cgi/content/full/362/19/1753

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

New fact sheet: impact of alcohol advertising in the cinema
While there has been a multitude of research on the various ways and media of alcohol marketing and their effects on young people, research on alcohol marketing in the cinema has only recently taken off. This fact sheet covers the prevalence, range and effects of alcohol marketing in the cinema as proven in recent studies in the Netherlands and the UK. (EUCAM – European Centre for Monitoring Alcohol Marketing, 23.04.2010)

www.eucam.info/eucam/home/new_publications.html

Dänemark – Schweden. Dänen schieben Schweden ab
200 Sauftouristen auf die Fähre nach Hause gebracht. Alkoholpreise unterscheiden sich in beiden Ländern erheblich. (Hamburger Abendblatt, 04.05.2010)

www.abendblatt.de/vermischtes/article1482329/Daenen-schieben-Schweden-ab.html

Berlin. Drogenbeauftragte für mehr Ausweiskontrollen bei Alkoholkauf
Der Einzelhandel nimmt einen neuen Anlauf, um Minderjährige am Kauf von Alkohol zu hindern. Wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), am Mittwoch in Berlin mitteilte, soll ab sofort bei „jung aussehenden Alkoholkäufern generell der Ausweis kontrolliert“ werden. Der Präsident des Handelsverbands, Josef Sanktjohanser, kündigte Selbstkontrollen des Handels in Form von Testkäufen an. (aerzteblatt.de, 19.05.2010; Pressemitteilung des BMG vom 19.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41272/Drogenbeauftragte_fuer_mehr_Ausweiskontrollen_bei_Alkoholkauf.htm

www.bmg.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2010/10-05-19_20PM_20mit_20HDE_20Jugendschutz.html

Berlin. Jugendliche und Alkohol: Wirksamer Jugendschutz statt folgenloser Lippenbekenntnisse. (Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Die Grünen/Bündnis 90 vom 19.05.2010)

https://www.gruene-bundestag.de/cms/jugend/dok/340/340803.jugendliche_und_alkohol.html

Genf - WHO. Keine Sonderangebote mehr - Neue Strategie gegen Alkohol
Alkohol steht an dritter Stelle der Risikofaktoren für einen vorzeitigen Tod. Die Weltgesundheitsorganisation kämpft nun gegen die weltweit anerkannte Droge und setzt auf Werbebeschränkung und Verkaufshindernisse. (n-tv.de, 21.05.2010)

www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Neue-Strategie-gegen-Alkohol-article883341.html

Hamburg. Komasaufen bei Teenagern: Gefährlicher Trend setzt sich fort
Der Trend zum exzessiven Rauschtrinken bei Teenagern setzt sich fort. So ist die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen 2009 im Vergleich zum Vorjahr erneut angestiegen - auf 2.550. Gerechnet auf jeweils 100.000 Jungen und Mädchen in der Altersgruppe von 11 bis 20 Jahren, betrug die Zahl der Fälle 290, teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit. 2008 waren es 274 Fälle je 100.000 Teenager. Das entspricht einem Anstieg von rund sechs Prozent. Die Angaben beziehen sich auf TK-versicherte Kinder und Jugendliche. Im Zeitraum von 2004 bis 2009 stieg die Zahl der alkoholbedingten Klinikbehandlungen um mehr als 80 Prozent an. (Techniker Krankenkasse, 19.05.2010)

https://www.tk-online.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-und-service/221398

Suchtprävention:  Jugendliche als Testkäufer für Alkohol
Sie sind im Alter von 14 bis 17 Jahren und haben einen Undercover-Auftrag: Jugend- und Ordnungsamt schicken sechs Teenager los, um das Verhalten von Verkäufern in puncto Alkohl und Zigaretten zu überprüfen. (Der Westen, 21.05.2010)

www.derwesten.de/staedte/kreis-mettmann/Jugendliche-als-Testkaeufer-fuer-Alkohol-id3009213.html

EUROPA UND DIE WELT

Tschechien. New drug guidelines are Europe's most liberal
Czech rules on narcotics possession designed to aid law enforcement. (Prague Post, 23.12.2010)

www.praguepost.com/print/3194-new-drug-guidelines-are-europes-most-liberal.html

USA. Obama's First National Drug Strategy - The Good, the Bad, and the Ugly. (Drug War Chronicle, Issue 631, 07.05.2010)

stopthedrugwar.org/chronicle/631/2010_obama_national_drug_control_strategy_good_bad_ugly

USA. Launching America's New Approach to the Drug Problem
Gil Kerlikowske, Director, National Drug Control Policy
Today marks an important milestone in our work to create a healthier and safer America. The newly released 2010 National Drug Control Strategy serves as a blueprint for action to address drug use and its consequences.  Emphasizing collaboration and innovative strategies, it outlines five-year goals for reducing drug use and its consequences through a balanced policy of prevention, treatment, enforcement, and international cooperation. (Executive Office of the President of the Unites States of America, 11.05.2010)

ofsubstance.gov/blogs/pushing_back/archive/2010/05/11/51127.aspx

USA. An Imperfect Improvement: Obama's New Drug War Strategy

There's no question that it points in a different direction and embraces specific policy options counter to those of the past thirty years. But it differs little on the fundamental issues of budget and drug policy paradigm, retaining the overwhelming emphasis on law enforcement and supply control strategies that doomed the policies of its predecessors - Ethan Nadelmann, executive director of the Drug Policy Alliance. (Huffington Post, USA, 11.05.2010)

www.huffingtonpost.com/ethan-nadelmann/ethan-nadelmann-critiques_b_571672.html

USA. National Drug Control Strategy, 2010

www.whitehousedrugpolicy.gov/publications/policy/ndcs10/ndcs2010.pdf

USA.  Obama will Zahl der Drogensüchtigen um 15 Prozent reduzieren
Mit einer neuen Suchtbekämpfungsstrategie, die mehr Gewicht auf Vorbeugung und Therapie legt, will US-Präsident Barack Obama die Zahl der Drogennutzer bis 2015 um 15 Prozent senken. (aerzteblatt.de, 12.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41192/Obama_will_Zahl_der_Drogensuechtigen_um_15_Prozent_reduzieren.htm

USA. Obama Drug Strategy Stresses Evidence-Based Prevention
President Obama said he is “committed to restoring balance in our efforts to combat the drug problems that plague our communities” in unveiling his 2010 National Drug Control Strategy, and while the plan does little to address the imbalance between demand-reduction and supply reduction spending in the drug budget, it does place stronger emphasis on implementing proven prevention strategies and investing in early interventions that are better integrated into mainstream medicine. (jointogether, 13.05.2010)

www.jointogether.org/news/features/2010/obama-drug-strategy-stresses.html

USA und Großbritannien. Drogenpolitik: Zeit für einen Wandel in Großbritannien und den USA. (THE LANCET, 21.05.2010)

www.wissenschaft-online.de/artikel/1034116

USA. Plummeting Marijuana Prices Create A Panic In Calif. (National Public Radio, 15.05.2010)

www.npr.org/templates/story/story.php

Niederlande. Politiker wollen sämtliche Drogen legalisieren
Im niederländischen Wahlkampf haben angesehene Alt-Politiker und Wissenschaftler gefordert, alle Drogen zu legalisieren. In einem öffentlichen Brief sprachen sie sich dafür aus, den Drogenmarkt staatlich zu regulieren. Der überwachte Handel mit Kokain und Heroin soll Steuer-Millionen in die Staatskassen spülen. (welt.de, 19.05.2010)

www.welt.de/politik/ausland/article7696828/Politiker-wollen-saemtliche-Drogen-legalisieren.html

Europa. Labelled drug-related public expenditure in relation to gross domestic product (GDP) in Europe: a luxury good?
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2010, 5:9doi:10.1186/1747-597X-5-9

www.substanceabusepolicy.com/content/5/1/9

Global. New organisation launch: the International Centre for Science in Drug Policy
The International Centre for Science in Drug Policy (ICSDP) is an international network of scientists, academics, and health practitioners committed to improving the health and safety of communities and individuals affected by illicit drugs. Today's drug policies, which focus on efforts to reduce drug supply and use through law enforcement, are ineffective and have not achieved their stated goals of reducing drug consumption or crime. (IDCP, 20.05.2010)

www.idpc.net/alerts/new-organisation-launches-icsdp

PRÄVENTION

Köln. Der BZgA-Newsletter "Alkoholspiegel" informiert in regelmäßigen Abständen über Strategien, neue Studienergebnisse der BZgA und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Alkoholprävention. (BZgA, 12.05.2010)

www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel-ausgabe-mai-2010/

The effectiveness of a school-based substance abuse prevention program: 18-month follow-up of the EU-Dap cluster randomized controlled trial.

Faggiano F., Vigna-Taglianti F., Burkhart G. et al.
Drug and Alcohol Dependence: 2010, 108(1–2), p. 56–64

findings.org.uk/count/downloads/download.php

BEGLEITKRANKHEITEN

Schweiz Monatsschr Zahnmed 119: 576–583 (2009)
Cannabis and caries — does regular cannabis use increase the risk of caries in cigarette smokers?
Schulz-Katterbach, M., Imfeld, T. und Imfeld, C

https://www.zora.uzh.ch/23927/2/Schulz-Katterbach_SSO_2009_V.pdf

Individuals with substance addiction, bipolar disorder share overlapping genetic profiles - new studies suggest shared genetic roots for both disorders
Am J Med Genet B Neuropsychiatr Genet. 2009 Mar 5;150B(2):182-90. (NIDA News, Mai 2010)

www.drugabuse.gov/newsroom/10/NS-05.html

The dental aspects of treating a patient with substance misuse problems
Patients with a substance misuse problem have special dental needs. There are specific conditions associated with particular types of drug use. In addition, substance misusers are more likely to experience dental anxiety. This may be because many patients with substance misuse problems have not previously sought regular dental care, tending to attend only when in pain. Chaotic lifestyles associated with substance misuse do not favour regular dental or medical care. Lifestyle habits contribute to poor dental health as well as substance misuse1. There is also evidence that substance misusers report difficulty accessing dentistry. (SMMGP – Substance Misuse Managemant in General Practice, UK, Mai 2010)

www.smmgp.org.uk/download/others/other060.pdf

Schweiz. Nierenkollaps von gestrecktem Koks
Das Berner Drogenlabor warnt: Kokain wird mit immer gefährlicheren Stoffen gepanscht, die sogar zu Organversagen führen können. (20min.ch, 10.05.2010)

www.20min.ch/news/bern/story/Nierenkollaps-von-gestrecktem-Koks-10734583

Alcohol Alcohol. 2009 Mar-Apr;44(2):136-40.
The neuropathology of alcohol-related brain damage.
Harper C.

alcalc.oxfordjournals.org/cgi/content/full/44/2/136

Canadian Centre on Substance abuse. (2009).
Substance abuse in Canada: concurrent disorders.
Ottawa, ON: Canadian Centre on Substance Abuse.

www.ccsa.ca/2010%20CCSA%20Documents/ccsa-011811-2010.pdf

Richard Rawson, Zigler, Thomas R. Belin, Debra Murphy and Vivek Shetty, Larissa J. Mooney, Corwin M.
The Relationship Between Methamphetamine Use and Increased Dental Disease
J Am Dent Assoc 2010;141;307-318

jada.ada.org/cgi/reprint/141/3/307.pdf

jada.ada.org/cgi/content/full/141/3/307

ANTHRAX IM HEROIN

Großbritannien. Anthrax Outbreak Confirmed cases 40, deaths 13. (Health Protection Scotland, UK)

www.hps.scot.nhs.uk/anthrax/index.aspx

Schweiz. Anthrax im Heroin – bald in der Schweiz? (20min.ch, 29.04.2010)

www.20min.ch/wissen/news/story/Anthrax-im-Heroin---bald-in-der-Schweiz--25307794 

DROGENTODESFALLSTATISTIK

Bremen. Senat legt Zahlen vor: Weniger Drogentote im Land Bremen. (Radio Bremen, 23.05.2010)

www.radiobremen.de/nachrichten/kurz_notiert/kunodrogentote100.html

SCHMERZBEHANDLUNG

The Challenge of Treating Patients With Chronic Pain and Addiction
Patients with chronic pain and prescription opioid addiction are at risk of receiving inadequate care, say experts. Presenting here at the American Pain Society 29th Annual Scientific Meeting, specialists outlined how to strike the delicate balance between treating symptoms without fanning the flames of addiction in patients who are struggling. (Medscape Medical News, 14.05.2010)

www.medscape.com/viewarticle/721566

TUBERKULOSE

The Lancet, Volume 375, Issue 9728, Pages 1830 - 1843, 22 May 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60410-2
Multidrug-resistant and extensively drug-resistant tuberculosis: a threat to global control of tuberculosis
Dr Neel R Gandhi, Paul Nunn, Keertan Dheda, Prof H Simon Schaaf, Matteo Zignol, Dick van Soolingen, Paul Jensen, Jaime Bayona

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960410-2/abstract

HEPATITIS

GREBELY J, Knight E, Genoway KA, Viljoen M, et al.
Optimizing assessment and treatment for hepatitis C virus infection in illicit  drug users: a novel model incorporating multidisciplinary care and peer support.
Eur J Gastroenterol Hepatol. 2010;22:270-7.
Abstract

amedeo.com/p2.php

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20425880

New drugs for hepatitis C
The development of direct-acting antiviral agents to treat chronic hepatitis C virus (HCV) infection, much needed clinically, has focused largely on inhibitors of two viral enzymes, the protease NS3 and NS5B, an RNA-dependent RNA polymerase essential for HCV replication. BMS-790052, identified using chemical genetics as a powerful specific HCV inhibitor, is a small-molecule inhibitor of a third viral molecule that has no known enzyme activity, the non-structural protein 5A (NS5A). A research team from Bristol-Myers Squibb this week reports on the discovery and virological profile of BMS-790052 and discloses clinical trial observations with this compound in normal healthy volunteers and HCV-infected subjects. These results establish proof-of-concept for HCV NS5A inhibition as a clinically relevant mechanism. In vitro data point to synergistic interactions with known HCV inhibitors, suggesting that cocktails of antiviral agents may be a viable therapeutic approach. (Nature, 05.05.2010, Abstract; welt.de, 26.04.2010)

www.nature.com/nature/journal/v465/n7294/edsumm/e100506-11.html

www.welt.de/wissenschaft/medizin/article7345784/Neuer-Wirkstoff-gegen-Hepatitis-C-gefunden.html

Wie stabil ist das Hepatitis-C-Virus?
Grundlagenforscher und Kliniker untersuchen gemeinsam die Widerstandsfähigkeit von HCV.
Die Hepatitis-C-Virus– kurz HCV – Infektion ist eine tückische Krankheit. Das Virus führt bei etwa 70 Prozent der Infizierten meist unbemerkt zu einer chronischen Leberinfektion. Mit dieser steigt für die Patienten das Leberkrebsrisiko. Wissenschaftler vom TWINCORE und der Medizinischen Hochschule Hannover wollten wissen, wie lange das Virus ohne einen Wirt in Flüssigkeiten überlebt – um Patienten, Pflegepersonal und Ärzte sicher vor Infektionen schützen zu können. (Gemeinsame Pressemitteilung von Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und Twincore, 10.05.2010)

idw-online.de/pages/de/news368654

The Journal of Infectious Diseases 2010;201:000–000
0022-1899/2010/20112-00XX$15.00
DOI: 10.1086/652803
How Stable Is the Hepatitis C Virus (HCV)? Environmental Stability of HCV and Its Susceptibility to Chemical Biocides
Sandra Ciesek, Martina Friesland, Jörg Steinmann, Britta Becker, Heiner Wedemeyer, Michael P. Manns, Jochen Steinmann, Thomas Pietschmann, and Eike Steinmann
Abstract

www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/652803

Berlin. Rückgang der (berufsbedingten) Hepatitis B und C
Die erfreulichen Tendenzen bei der infektiösen Hepatitis halten an. Auch im letzten Jahr sind einem Bericht im Epidemiologisches Bulletin (2010; 19: 177-187) zufolge die Erkrankungen an Hepatitis B und C zurückgegangen. Die Hepatitis D ist sehr selten.  (aerzteblatt.de, 20.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41309/Rueckgang_der_berufsbedingten_Hepatitis_B_und_C.htm

Europa. World hepatitis day: 19 May
In Europe, injecting drug use is a major transmission route for hepatitis C virus infections. (EMCDDA, 19.05.2010)

www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index102232EN.html

HIV

Drug Users Must Be Helped to Halt AIDS Spread: U.N.
Countries in eastern Europe and central Asia face spiraling AIDS epidemics if they fail to help people who inject drugs and stop the spread of infection, the head of the United Nations agency for HIV/AIDS said on Friday. (Medscape, 23.04.2010)

www.medscape.com/viewarticle/720769

The Journal of Infectious Diseases
15 May 2010, Vol. 201, No. 10: pp. 1488-1497
Molecular Epidemiology Reveals Long‐Term Changes in HIV Type 1 Subtype B Transmission in Switzerland
Roger D. Kouyos, Viktor von Wyl, Sabine Yerly, Jürg Böni, Patrick Taffé, Cyril Shah, Philippe Bürgisser, Thomas Klimkait, Rainer Weber, Bernard Hirschel, Matthias Cavassini, Hansjakob Furrer, Manuel Battegay, Pietro L. Vernazza, Enos Bernasconi, Martin Rickenbach, Bruno Ledergerber, Sebastian Bonhoeffer, Huldrych F. Günthard, and the Swiss HIV Cohort Study
(doi: 10.1086/651951)
Abstract

www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/651951

Schweiz. Spritzenabgabe verhinderte Aids-Ausbreitung
Studie rekonstruierte Ausbreitung von HIV in der Schweiz auf molekularer Ebene. (Der Standard, Österreich, 06.05.2010; taz-blog, 11.05.2010)

derstandard.at/1271376074026/Spritzenabgabe-verhinderte-Aids-Ausbreitung

blogs.taz.de/drogerie/2010/05/11/spritzenabgabe_hilft_nicht_nur_drogenabhaengigen/

Aids-Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

Eine Ansteckung mit dem HI-Virus bedeutet für die allermeisten Menschen, dass sie ohne eine Therapie an Aids erkranken. Ein kleiner Teil aber ist immun gegen die Infektion. Jetzt haben Forscher den dahinter stehenden Mechanismus enträtselt - und hoffen, endlich einen wirksamen Impfstoff zu finden. (Spiegel online, 06.05.2010)

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,693191,00.html

AIDS Causes Only Half of Deaths in HIV-1 Patients Receiving ART
In a large sample of HIV patients treated with antiretroviral therapy (ART) over an 11-year period in Europe and North America, roughly half the deaths were from AIDS-related causes.
The other deaths were from a wide variety of causes, the most prominent of which were non-AIDS malignancies (11.8%), non-AIDS infections (8.2%), cardiovascular disease (7.9%), violence- and/or drug-related causes (7.8%), and liver disease (7.1%). (Medscape News, 30.04.2010)

www.medscape.com/viewarticle/721132

Pockenimpfung könnte vor HIV schützen

Hat das Auslaufen der Pockenschutzimpfung die HIV-Epidemie begünstigt? Dies vermuten US-Forscher in BMC Immunology (in press). Ihre In-vitro-Experimente zeigen, dass das Impfstoffvirus die Replikation von HI-Viren deutlich unterdrückt. (aerzteblatt.de, 18.05.2010; Spiegel online, 18.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41263/Pockenimpfung_koennte_vor_HIV_schuetzen.htm

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,695247,00.html

HIV-Medikamente mindern Übertragungsrisiko

Eine antiretrovirale Therapie von HIV-Infizierten kann das Infektionsrisiko des Sexualpartners deutlich senken. In einer Beobachtungsstudie im Lancet (2010; doi: 10.1016/S0140-6736(10)60705-2) kam zu einem Rückgang um 92 Prozent. (aerzteblatt.de, 27.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41379/HIV-Medikamente_mindern_Uebertragungsrisiko.htm

SUBSTANZEN (verschiedene)

Neurophysiologie des Neuro-Enhancements: Möglichkeiten und Grenzen
Die verbreitete Vorstellung, neue Psychopharmaka könnten die kognitive Leistungsfähigkeit bald nebenwirkungsarm und bei jedermann steigern, hält einer näheren Überprüfung nicht stand. Wie die meisten Psychopharmaka setzen auch zahlreiche Neuro-Enhancer an der chemischen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen an. Diese gehorcht bestimmten Gesetzen, die sich auch in Zukunft nicht aushebeln lassen. Bislang stehen keine effektiven Substanzen zur Verbesserung der intellektuellen Leistungsfähigkeit bei Gesunden zur Verfügung und dies wird sich in absehbarer Zeit auch kaum ändern, da das gesunde menschliche Gehirn bereits weitgehend optimal austariert zu sein scheint. (SuchtMagazin, Schweiz, 2/2010)

www.suchtmagazin.ch/text2-10.pdf

Neuro-Enhancer, Gehirn-Doping – Schwerpunktseite von infoset.ch (Mai 2010).

www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm

Doping im Sport – Schweiz. Doping-Broschüre für Jugendliche: Mit „Doping? Keine Ausreden - du bist für dein Handeln verantwortlich“ lanciert Antidoping Schweiz eine neue Informationsbroschüre (pdf, 9S., 930Kb) für Jugendliche. (infoset.ch, 04.05.2010)

www.dopinginfo.ch/files/download/de/d_keine_ausreden.pdf

USA. Psychedelic Science in the 21st Century
April 15-18, 2010, San Jose, California, Konferenzberichte und Präsentationen.

www.maps.org/conference/

Neuro-Enhancer. Lebenshilfe durch Designerpillen: Schöne neue Hirne
Die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft: Doping für Geist und Seele ist längst keine Seltenheit mehr. Über das Glück im Pillenformat. (sueddeutsche.de, 21.05.2010)

www.sueddeutsche.de/leben/lebenshilfe-durch-desgignerpillen-schoene-neue-hirne-1.948041

Berlin - Benzodiazepine. Suchtproblematik: Bundesregierung: Medikamentensucht steigt im Alter
Die Bundesregierung sorgt sich um steigende Medikamentensucht im Alter. Zwischen acht Prozent und 13 Prozent der über 60- bis 64-Jährigen weisen einen  problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente bzw. von Schmerzmitteln auf oder sind als medikamentenabhängig zu bezeichnen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zur Drogen- und Suchtpolitik hervor. (Deutsche Apothekerzeitung, 18.05.2010)

www.deutsche-apotheker-zeitung.de/politik/news/2010/05/18/bundesregierung-medikamentensucht-steigt-im-alter.html

Mephedrone – Lissabon - EMCDDA. NEUE DROGE WIRD IN GANZ EUROPA EINER OFFIZIELLEN PRÜFUNG UNTERZOGEN
Rat fordert wissenschaftliche Sachverständige der EU auf, die Risiken von Mephedron zu bewerten. (EMCDDA, 27.05.2010)

www.emcdda.europa.eu/about/press/news-releases

ALKOHOL

Preuss UW, Johann M, Fehr C, Koller G, Wodarz N, Hesselbrock V, Wong WM, Soyka M (2009).
Personality Disorders in Alcohol-Dependent Individuals: Relationship with Alcohol Dependence
Severity. European Addiction Research 15: 188-195.
Zusammenfassung auf Deutsch in BAS-SUCHTFORSCHUNGSTELEGRAMM NR. 21 5. Mai 2010

www.bas-muenchen.de/index.php

Europa. Eurobarometer-Umfrage zum Thema Alkohol
Die EU-Kommission hat eine neue Eurobarometer-Umfrage zum Thema Umgang mit Alkohol präsentiert. In dieser wurden 27 000 Menschen in der gesamten Europäischen Union befragt. 29 Prozent der EU-Bürger gaben an, mindestens einmal pro Woche fünf oder mehr Gläser Alkohol hintereinander zu trinken. Ab fünf Gläsern Alkohol spricht die EU von „Alkoholexzess“. Junge Leute im Alter zwischen 15 und 24 Jahren lagen hinsichtlich der Alkoholexzesse deutlich über dem EU-Durchschnitt: 33 Prozent gaben an, mindestens ein Mal pro Woche mehr als fünf Gläser zu trinken. Bei den über 55-Jährigen ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie jeden Tag ein wenig Alkohol trinken. Der Eurobarometer 72.3 (EU CITIZENS' ATTITUDES TOWARDS ALCOHOL, pdf, 129S., 2.8Mb, Englisch) ist online erhältlich. (infoset.ch, 04.05.2010)

ec.europa.eu/health/alcohol/docs/ebs_331_en.pdf

Europa. Jugendliche und Alkohol: Am 25. Februar fand in Brüssel eine Tagung zum Thema 'Binge Drinking und Alkoholkonsum bei Jugendlichen' statt. Eine Tagungszusammenfassung und die einzelnen Referate sind online auf den Seiten der EU erhältlich.

ec.europa.eu/health/alcohol/events/ev_20100225_en.htm

Rumpf H-J, Bischof G, Hapke U, Meyer C & John U (2009). Remission ohne formelle Hilfe bei Alkoholabhängigkeit:
Der Stand der Forschung. Sucht 55 (2): 75-85.
Zusammenfassung in: Suchtforschungstelegramm der BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Oktober 2009

www.bas-muenchen.de/index.php

Hamburg. Symposium „Feiern bis zum Umfallen? Die Ursachen und Folgen jugendlichen Rauschtrinkens“
Im Rahmen des Symposiums am 26. März 2010 stellten ausgewiesene Expertinnen und Experten über 350 Teilnehmer/-innen aus ganz Deutschland neueste Ergebnisse zu Fragen der neurowissenschaftlichen Grundlagen, der Prävalenz, Diagnostik und Behandlung des Rauschtrinkens bei Jugendlichen vor. (Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters)

www.uke.de/zentren/suchtfragen-kinder-jugend/index_47340.php

Translating effective web-based self-help for problem drinking into the real world.
Riper H., Kramer J., Conijn B. et al.
Alcoholism: Clinical and Experimental Research: 2009, 33(8), p. 1401–1408.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Hamburg. Mehr Einfluss unter dem Dach des Ärzteverbandes - Erfolg für „Qualifizierten Entzug“
Mit neuer Kraft kann jetzt die Arbeitsgemeinschaft „Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin“ (AGQEIM) ihre Aufgaben wahrnehmen: Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat den Arbeitskreis unter seinem Dach aufgenommen. Für Dr. Georg Poppele, Chefarzt des Fachbereichs Innere Medizin des Ev. Krankenhauses Alsterdorf und Sprecher der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft, ein echter Erfolg: „Für unsere Sache ist das sehr gut. Der Verband ist jetzt offen für das Thema Sucht.“ (Medizinische Gesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Pressemitteilung vom 22.04.2010)

www.alsterdorf.de/aktuelles-pressearchiv_DF5294BC01AC4261BDBE89ECF69C1D71.htm

AMPHETAMINE

Shulgin A. "The new psychotherapy: MDMA and the Shadow". Eleusis, n3 p 3-11, 1995.

www.erowid.org/psychoactives/guides/guides_article1.shtml

Kanada. Low brain serotonin transporter levels in ecstasy users
Levels of the serotonin transporter are low in the brains of users of ecstasy, according to a US National Institute of Drug Abuse-funded study by Toronto’s Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) and The Hospital for Sick Children (SickKids) published today in the journal Brain. (CAMH, 18.05.2010)

www.camh.net/News_events/News_releases_and_media_advisories_and_backgrounders/Kish_MDMA_Paper_brain.html

CANNABIS

Australien. NCPIC has launched a new website for its Indigenous project, Cannabis: It’s not our culture. The website features original artworks and accompanying stories from seven remote and urban Indigenous communities, as well as free resources for Indigenous health care service providers and posters of the artworks.  (NCPIC, e-Zine, März 2010)

notourculture.org.au

Wenn das Kiffen zur "Krücke" wird
Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Beinahe jeder zweite junge Erwachsene hat schon einmal gekifft. Für die meisten bleibt es beim Gelegenheitskonsum. Doch ein Teil der Konsumentinnen und Konsumenten kifft mehr als ihnen gut tut. Oft handelt es sich um eine schleichende Entwicklung, die sich über Jahre hinzieht. Der Konsum wird immer mehr „funktionalisiert“, will heißen, er findet nicht mehr nur in der geselligen Runde unter Freunden statt, sondern verlagert sich zunehmend in die eigenen vier Wände, weil es so viele Gründe gibt, „einen durchzuziehen“. Doch wie kommt es zu solchen Entwicklungen? Gibt es Personen, die besonders gefährdet sind? Und kann man derartige Tendenzen schon frühzeitig erkennen? Im aktuellen topthema werden wir diesen Fragen nachgehen. Die Psychotherapeutin Birgit Spohr hat uns dazu im Interview ausführlich Antworten gegeben. (Drugcom Newsletter, 03.05.2010)

www.drugcom.de

Australien. Backyard drug labs go boom
OUTLAW suburban labs making cannabis oil have emerged as the latest menace in Victoria's backyard drug industry. (Herald Sun, 14.05.2010)

www.heraldsun.com.au/news/victoria/parents-join-outlaws-in-cannabis-oil-production-in-melbourne-suburbs/story-e6frf7kx-1225866345748

CME. Early Cannabis Use May Contribute to Psychosis-Related Outcomes in Young Adults. (Medscape CME Clinical Briefs, 11.05.2010)

cme.medscape.com/viewarticle/721571

CANNABIS ALS MEDIZIN

Deutschland. Täglich ein Joint auf Rezept - Cannabis als Medikament
Der Kissinger Frank Clemens ist der Erste in Bayern, der die Droge vom Arzt zur Schmerztherapie verordnet bekommt. (mainpost.de, 04.05.2010)

www.mainpost.de/lokales/bad-kissingen/Cannabis-Medizin-Bad-Kissingen;art766,5562262

Berlin. Cannabis soll verkehrsfähig werden
In Deutschland könnte es schon bald Medikamente mit Cannabis-Extrakt geben. Zum Abbau der behördlichen Hürden ist der erste Schritt zumindest getan: Der Sachverständigenausschuss für Betäubungsmittel (BTM) sprach sich dafür aus, Cannabis-Extrakt als Wirkstoff von Fertigarzneimitteln in die Anlage III des BTM-Gesetzes aufzunehmen und damit verkehrsfähig zu machen. Die Präparate könnten dann auf BTM-Rezept verordnet werden. (apotheke-adhoc.de, 04.05.2010)

www.apotheke-adhoc.de/10426.html

USA. US-Hauptstadt gibt Marihuana für medizinische Zwecke frei. (google.com, 04.05.2010)

www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gsME5xeWR29EdHUn1PyrhUxGRNcw

Berlin. Cannabis als Medizin: Jetzt ist Bundesregierung am Zug
Cannabis als Medizin: Jetzt ist Bundesregierung am Zug. (Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, NR. 0503, 06.5.2010)

www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/338/338954.cannabis_als_medizin_jetzt_ist_bundesreg.html

Kurzgutachten zur Rechtsfrage, ob für die Genehmigung des Anbaus von Cannabis für medizinischen Eigenbedarf eine „Stelle“ gem. Art. 23 ÜK 1961 errichtet werden muss.
Prof. i.R. Dr. jur. Lorenz Böllinger
Professur f. Strafrecht u. Kriminologie, Bremer Institut f. Kriminalpolitk – BRIK, Fachbereich 06 -Rechtswissenschaft

www.cannabis-med.org/german/gutachen_boe_2010.pdf

KOKA / KOKAIN

Schweiz. snowcontrol.ch: Das weltweit erste Online-Tool bei Problemen mit Kokain
Kokain ist in der Schweiz in allen sozialen Schichten seit Jahren weit verbreitet. Als Ergänzung zu bestehenden ambulanten Therapiemöglichkeiten steht Personen mit problematischem Konsum jetzt eine in Zürich entwickelte Weltneuheit zur Verfügung, um die Kontrolle über ihren Konsum zu verbessern.

Mit Snow Control werden Betroffene angeleitet und unterstützt, die Kontrolle über den Kokainkonsum zu verbessern, Risikosituationen zu erkennen und zu vermeiden und mit dem Verlangen nach Kokain umzugehen. Snow Control wurde auf der Basis bewährter und erfolgreicher kognitiv-verhaltenstherapeutischer Methoden entwickelt. Die gewünschte Zielsetzung erfolgt individuell und selbstbestimmt.

Snow Control ist das erste derartige therapeutische Selbsthilfe. (arud Zürich, Medienmitteilung vom 21.4.2010)

www.arud.ch/aktuell/Medienmitteilung_Snow_Control.pdf

Snow Control: Kokain kann in verschiedenen Lebensbereichen zu Problemen führen. Oftmals entscheiden sich viele regelmäßig Konsumierende für eine Reduktion des Konsums oder ganz damit aufzuhören. Nicht allen fällt dies gleich leicht.
Snow Control bietet Ihnen diese Möglichkeit.
Sämtliche Informationen sind vertraulich. Der gesamte Kurs ist anonym, dauert 8 Wochen und wird ausschließlich via Internet durchgeführt.

www.snowcontrol.ch

CMAJ. 2009 Oct 27;181(9):585-9. Epub 2009 Oct 19.
Smoking of crack cocaine as a risk factor for HIV infection among people who use injection drugs.
DeBeck K, Kerr T, Li K, Fischer B, Buxton J, Montaner J, Wood E.
British Columbia Centre for Excellence in HIV/AIDS, University of British Columbia, Vancouver, BC.

www.cmaj.ca/cgi/content/full/181/9/585

NIKOTIN

Jedes Jahr am 31. Mai: Welt-Nichtrauchertag
Der Welt-Nichtrauchertag wurde am 31.5.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.
Auf diesen Internetseiten finden Sie eine Übersicht über alle Welt-Nichtrauchertage der letzten Jahre mit vielfältigen Informationsmaterialien.

www.who-nichtrauchertag.de

Smokeless Tobacco Raises Oral Cancer Risk Up to Tenfold - Not Fiftyfold
As more smokeless-tobacco products hit the market, scientists are calculating - and in some cases, revising - estimates of how dangerous these products are, both in and of themselves and in relation to smoking. (jointogether, 03.05.2010)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/smokeless-tobacco-raises-oral.html

OPIATE / OPIOIDE

Mäuse machen ihr eigenes Morphin
Morphinspuren in Urinproben galten bislang als eindeutiger Hinweis auf Drogenkonsum oder den Verzehr mohnhaltiger Lebensmittel. Jetzt liefert eine Studie eines Wissenschaftlerteams des Instituts für Umweltforschung der TU Dortmund und des Pflanzen-Forschungsinstituts Donald Danforth Plant Science Center in St. Louis, Missouri einen Hinweis auf eine weitere mögliche Ursache: Sie konnten erstmals nachweisen, dass Mäuse – wahrscheinlich ebenso wie Menschen und andere Säugetiere auch – eigenes Morphin im Körper produzieren. (Technische Universität Dortmund, 05.05.2010)

idw-online.de/pages/de/news367887

Australien. Record poppy yield for Tasmanian crop
The world record for poppy crop yields of narcotic raw material has been broken by a Tasmanian crop. (abc.net.au, 20.05.2010)

www.abc.net.au/rural/news/content/201005/s2904894.htm

USA. FDA Warns of Suicide Risk for Tramadol
The US Food and Drug Administration (FDA) announced yesterday that it has added a warning of suicide risk to the labels of tramadol hydrochloride (Ultram) and tramadol hydrochloride/acetaminophen (Ultracet). (Medscape Medical News, 26.05.2010)

www.medscape.com/viewarticle/722488

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Alkoholkonsum von opioidabhängigen Patienten in substitutionsgestützter Behandlung – ein unterschätztes Problem?
Magdalena Dampz, Luis Falcato, Thilo Beck
ARUD Zürich
Evaluation und Forschung, Info 1/10

www.sozialinfo.ch/pdf/EvalInfo1_10.pdf

Peine. Viele Süchtige leben von Hartz IV - 84 Abhängige im Methadonprogramm
870 Beratungen sind im vergangenen Jahr in der Lukas-Werk Suchthilfe in Peine geführt worden. Das geht aus dem Jahresabschlussbericht hervor.
Die Beratungsstelle unterstützte 84 Personen, die in einem Programm Heroin mit Methadon ersetzen sowie 4 Personen nach der Abhängigkeit, die nicht mehr mit Methadon behandelt werden. Der Großteil von ihnen lebt in der Stadt Peine, 15 Personen wohnen im Landkreis. 61 Süchtige leben von Hartz IV. (newsclick.de, 04.05.2010)

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/12175727

Großbritannien. Ever controversial: prescribing opiates to opiate addicts. (findings.org.uk, 03.05.2010)

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Vietnam. Nation steps up methadone treatment for heroin addicts
Viet Nam News spoke to UNAIDS country director Eamonn Murphy about Viet Nam's efforts to treat drug users with methadone detoxification measures. (Viet Nam News, 05.05.2010)

vietnamnews.vnagency.com.vn/Opinion/199223/Nation-steps-up-methadone-treatment-for-heroin-addicts.html

Österreich. Drogentherapie: Substitution statt Entzug
Psychiaterin: Therapie eines Opiatabhängigen ist vergleichbar mit der Therapie anderer chronischer Erkrankungen. (Der Standard, 05.05.2010)

derstandard.at/1271375971587/Substitutionstherapie-Drogentherapie-Substitution-statt-Entzug

Österreich. DROGENERSATZ - Rausch und Ernüchterung
In der Behandlung Opiatsüchtiger geht Österreich einen gefährlichen Sonderweg - Suchtforscher und -hilfe reden lieber nicht offen darüber - Ein Überblick über Drogenersatzstoffe. (Der Standard, 09.05.2010)

derstandard.at/1271376176870/Drogenersatz-Rausch-und-Ernuechterung

SUCHTFORSCHUNG: "Missbrauch, mit dem ich leben kann"
Die New Yorker Suchtforscherin Sandra Comer über Substitutions-alternativen und Suchtkranke, die den Kopf wieder freikriegen wollen. (Der Standard, 09.05.2010)

derstandard.at/1271376298978/Suchtforschung-Missbrauch-mit-dem-ich-leben-kann

Lowering the Threshold - Models of Accessible Methadone and Buprenorphine Treatment
Date: March 2010
Source: OSI – Open Society Institute
Author: Elizabeth Keeney and Roxanne Saucier

Sixty-five countries now offer the medications buprenorphine and methadone to treat opiate addiction. Deemed “essential medicines” by the World Health Organization, methadone and buprenorphine treatment help reduce drug injection and drug-related crime and improve public order, family satisfaction, return to employment, and adherence to HIV treatment.
Unfortunately, even when methadone or buprenorphine are available, treatment fails to reach many of those who could benefit. One reason for this is the many requirements - including admission restrictions, limited hours of operation,waiting lists, and cumbersome prescription and storage requirements - that make it difficult for patients to enter treatment programs.
This report documents low-threshold methadone and buprenorphine programs - that is, programs that seek, in the spirit of harm reduction, to meet patients “where they’re at” and minimize bureaucratic requirements.

Lowering the Threshold includes the following topics:

  • Methadone on Demand: The Hong Kong Model
  • Treatment by Prescription in France
  • Slovenia: High Coverage, Low HIV Prevalence
  • Widespread and Uncontroversial: Methadone and Buprenorphine in Croatia
  • Methadone by Bus in Amsterdam
  • Vancouver: Integrated Low-threshold Models of Care

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/lowering-the-threshold-20100311%20

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/lowering-the-threshold-20100311/lowering-the-threshold-20100311.pdf

Opioid Substitution Therapy in Central Asia: Towards Diverse and Effective Treatment Options for Drug Dependence.
Authors: Latypov, A., Otiashvili, D., Aizberg, O., Boltaev, A.
EHRN: Vilnius. April 2010

www.harm-reduction.org/images/stories/library/ost_final_2010.pdf

www.ahrn.net/index.php

The American Journal on Addictions (Volume 19 Issue 1 , Pages 1 - 100 (January - February 2010) hat eine Schwerpunktausgabe zum Thema Wechselwirkungen von Methadon und Buprenorphin mit anderen Substanzen publiziert.

www3.interscience.wiley.com/journal/123215724/issue

USA – Kalifornien. Governor's Budget Cuts Call for Near-Elimination of California's Drug Medi-Cal Program
The Governor's revised budget for May proposes to eliminate virtually all of the California Drug Medi-Cal (DMC) program, excluding perinatal services. Approximately 55% of patients enrolled in medication-assisted (methadone) treatment use DMC to pay for their addiction treatment services. According to the California Opioid Maintenance Providers "with these cuts, it is reasonable to anticipate a complete dismantling of the network of 142 statewide clinics that provide methadone treatment to approximately 35,500 individuals." (AT Forum, 25.05.2010)

www.atforum.com

Nördlingen. Engpass im Methadon-Programm
In der Versorgung der opiat-heroinabhängigen Drogensüchtigen mit der Ersatzdroge Methadon klafft im Landkreis Donau-Ries eine Lücke. Wie groß diese tatsächlich ist, darüber sind die Experten uneins. (Augsburger Allgemeine, 25.05.2010)

www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Noerdlingen/Lokalnachrichten/Artikel,-Engpass-im-Methadon-Programm-_arid,2154088_regid,2_puid,2_pageid,4504.html

Freiburg / Breisgau. Neues Netzwerk der Suchthelfer
Alle Suchthilfeanbieter im Landkreis schließen sich zusammen, um schneller reagieren zu können. (Badische Zeitung, 29.05.2010)

www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/neues-netzwerk-der-suchthelfer--31644868.html

BUPRENORPHIN

Buprenorphine Treatment Safer Than Methadone for Infants of Opiate-Addicted Mothers. (Medscape Medical News, 21.05.2010)
www.medscape.com/viewarticle/722213

DIAMORPHIN

Berlin. Rahmenbedingungen für Diamorphinsubstitution anpassen
Um den dringend notwendigen Aufbau von Diamorphinambulanzen zu sichern, fordert der Deutsche Ärztetag die Bundesärztekammer auf, sich beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) für eine Änderung der Richtlinie zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in der vertragsärztlichen Versorgung einzusetzen. Es bedürfe angemessener personeller und finanzieller Rahmenbedingungen, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, erklärten die Delegierten. Insbesondere die Anforderungen an Einrichtungen zur Substitution mit Diamorphin sollen geändert werden, da den behandelnden Ärzten mit dem Beschluss des GBA vom 18.03.2010 unnötig Steine in den Weg gelegt werden. So müssen in einer Ambulanz derzeit grundsätzlich drei Vollzeitstellen besetzt sein und Behandlungszeiten von mindestens zwölf Stunden am Tag sowie am Wochenende und an Feiertagen möglich sein. (113. Deutscher Ärztetag, Pressemappe vom 14.05.2010)

www.presseportal.de/pm/9062/1614087/bundesaerztekammer

Dresden. 113.Deutscher Ärztetag
Anpassung der BUB-Richtlinien (MVV-RL) zur Substitution Opiatabhängiger
Auf Antrag von Herrn Dr. Lorenzen und Herrn Dr. Ascheraden (Drucksache V - 99) fasst der 113. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der 113.Deutsche Ärztetag begrüßt die Verabschiedung der Novelle der Richtlinien zur Substitution Opiatabhängiger der Bundesärztekammer und fordert den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung auf, die Richtlinien für die Behandlung gesetzlich Versicherter entsprechend anzupassen.

(...)

Auf Antrag von Herrn Janßen und Herrn Dr. Lorenzen (Drucksache V - 101) fasst der 113. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der 113. Deutsche Ärztetag fordert den Vorstand der Bundesärztekammer auf, sich beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für eine Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Diamorphingestützte Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger, insbesondere des § 10 Anforderungen an Einrichtungen zur Substitution mit Diamorphin, einzusetzen.
Nur so kann der dringend notwendige Aufbau von Diamorphinambulanzen gesichert werden.

(BESCHLUSSPROTOKOLL DES 113. DEUTSCHEN ÄRZTETAGES VOM 11. – 14. MAI 2010 IN DRESDEN)

www.baek.de/downloads/113Beschluss20100514.pdf

Karlsruhe – Baden-Württemberg. Nach langem Tauziehen Verzögerung bei Heroin-Abgabe
Schwerstabhängige müssen auf dem Land länger als erwartet auf die kontrollierte Abgabe von künstlichem Heroin warten. Während Ballungsräume wie Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim schon in den Startlöchern stehen, stellen sich in anderen Landesteilen Baden-Württembergs noch ganz grundsätzliche Fragen: Wo soll der Ersatzstoff Diamorphin überhaupt abgegeben werden? Lohnt sich der Aufbau eines Zentrums bei nur wenigen Drogenabhängigen? Und noch wichtiger: Wer bezahlt das Ganze? Noch im vergangenen November war der Landtag davon ausgegangen, spätestens Mitte dieses Jahres mit der Abgabe zu beginnen. (stimme.de, 24.05.2010)

www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/art19070,1849274

The Lancet, Volume 375, Issue 9729, Pages 1885 - 1895, 29 May 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60349
Supervised injectable heroin or injectable methadone versus optimised oral methadone as treatment for chronic heroin addicts in England after persistent failure in orthodox treatment (RIOTT): a randomised trial
John Strang et al.
Abstract

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60349-2/fulltext

Großbritannien. Study: Heroin Better Than Methadone to Kick Habit. (New York Times, 27.05.2010)

www.nytimes.com/aponline/2010/05/27/health/AP-EU-MED-Medical-Heroin-Treatment.html

RIOTT-Studie: Überwachte Heroinabgabe erfolgreicher als Methadontherapie. (THE LANCET, 28.05.2010)

www.wissenschaft-online.de/artikel/1034478

Heroin: Kontrollierte Abgabe senkt Beikonsum
Die kontrollierte Abgabe von Heroin unter Aufsicht kann Süchtige von einem illegalen Drogenkonsum abhalten. Dies ist das Ergebnis einer randomisierten Studie im Lancet (2010; 375: 1885-1895). Am Randomised Injectable Opiate Treatment Trial (RIOTT) hatten 127 Süchtige teilgenommen, bei denen die konventionelle Methadonsubstitution gescheitert war. (aerzteblatt.de, 28.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41393/Heroin_Kontrollierte_Abgabe_senkt_Beikonsum.htm

Baden-Württemberg. Neuer Streit um Heroin auf Rezept - Experten warnen vor zu strengen Auflagen
(SWR Fernsehen in Baden-Württemberg, 27.5.2010, 21.45 Uhr)

www.swr.de/bw-aktuell/-/id=98428/did=6438342/pv=video/nid=98428/mth9n0/index.html

METHADON

Low dose naltrexone + methadone during detox eases withdrawal symptoms, reduces cravings
Opioid dependence is a major public health problem, especially when considering the high rates of prescription opioid abuse. Medical detoxification is often a necessary step to reduce withdrawal symptoms and maximize treatment retention and success for individuals entering long-term opioid treatment. Recent studies have found that very low dose naltrexone (VLNTX) is associated with attenuated withdrawal intensity during detoxification. NIDA-funded researchers recently conducted the first multi-site randomized clinical study to evaluate the safety and efficacy of VLNTX + methadone to reduce withdrawal symptoms during inpatient opioid detoxification. 174 opioid-dependent patients were randomized to receive either VLNTX or placebo along with tapering doses of methadone daily for 6 days. VLNTX+ methadone treated individuals reported less severe withdrawal symptoms—including reduced anxiety and insomnia—and reduced cravings for opioids compared to placebo. While VLNTX did not increase retention rates, results provide evidence that VLNTX is safe and effective in reducing withdrawal severity and treatment discomfort in opioid-dependent people undergoing methadone detoxification. The authors suggest that treatment combinations of methadone and buprenorphine should be tested as potential adjuncts to VLNTX treatment.

Mannelli P, Patkar AA, Peindl K, Gorelick DA, Wu L, Gottheil E. Very low dose naltrexone addition in opioid detoxification: A randomized, controlled trial. Addict Biol. 2009 Apr;14(2):204-13. (NIDA News, Mai 2010)

www.drugabuse.gov/newsroom/10/NS-05.html

Wolstein J, Gastpar M, Finkbeiner T, Heinrich C, Heitkamp R, Poehlke T, Scherbaum N (2009): A Randomized, Open-label Trial Comparing Methadone and Levo-Alpha-Acetylmethadol (LAAM) in Maintenance Treatment of Opioid Addiction. Pharmacopsychiatry 42: 1-8
Deutsche Zusammenfassung in: Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie für Suchtfragen, Oktober 2009

www.bas-muenchen.de/fileadmin/Suchtforschungstelegramm/20_BAS_Suchtforschungstelegramm_Oktober_2009.pdf

Warum verzichten Opiatabhängige auf die Möglichkeit einer Substitutionsbehandlung mit Methadon?
Die Substitutionsbehandlung mit Methadon ist erwiesenermaßen ein wirksames Instrument, um den Heroingebrauch, die Ansteckung mit HIV und Hepatitisviren sowie die Kriminalität zu reduzieren. Dennoch haben Untersuchungen ergeben, dass nicht alle Opiatabhängigen diese Behandlungsform in Anspruch nehmen würden, selbst wenn sie Zugang dazu hätten. Die hier vorgestellte ethnografische Studie aus Baltimore (Maryland, USA) erläutert mögliche Gründe für den Verzicht. (BAS-SUCHTFORSCHUNGSTELEGRAMM NR. 21, 5. Mai 2010, Seite 6 von 11)

www.bas-muenchen.de/index.php

GENDER

World No Tobacco Day 2010
Theme: Gender and tobacco with an emphasis on marketing to women
The World Health Organization (WHO) selects "Gender and tobacco with an emphasis on marketing to women" as the theme for the next World No Tobacco Day, which will take place on 31 May 2010.

www.who.int/tobacco/wntd/2010/announcement/en/index.html

Köln. Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai 2010 - Frauen anfälliger für Gesundheitsschäden durch Rauchen
BZgA informiert auf mit neuem Themenschwerpunkt "Frauen und Rauchen". (BZgA, Pressemitteilung vom 25.05.2010)

www.rauchfrei-info.de

www.rauchfrei-info.de/index.php

Risk Factors for Opioid Misuse Among Pain Patients Differ by Sex
A new study published in the April issue of the Journal of Pain reveals men and women with chronic pain who misuse opioid medications - including taking these medications at a dose frequency unsanctioned by treating physicians - do so for different reasons. (Medscape Medical News, 04.05.2010; Pain-topics.org, 07.05.2010)

www.medscape.com/viewarticle/721220

updates.pain-topics.org/2010/05/do-men-women-differ-in-opioid-abuse.html

Action Steps for Improving Women's Mental Health : What It Means to You. (SAMHSA, 07.05.2010)

mentalhealth.samhsa.gov/publications/allpubs/OWH09/default.aspx

download.ncadi.samhsa.gov/ken/pdf/OWH09-PROFESSIONAL/ActionSteps.pdf

download.ncadi.samhsa.gov/ken/pdf/OWH09-CONSUMER/womenmentalhealth.pdf

Associations Between Abortion, Mental Disorders, and Suicidal Behaviour in a Nationally Representative Sample
Natalie P Mota; Margaret Burnett; Jitender Sareen
The Canadian Journal of Psychiatry, Vol 55, No 4, April 2010 _ 239

publications.cpa-apc.org/media.php

Ukraine. Making Harm Reduction Work for Women: The Ukrainian Experience
Ukraine‘s adult HIV prevalence is the highest of any country in Europe or Central Asia. According to the United Nations Development Programme, women now account for 48 percent of all HIV cases among adults in the country. Regional analysis suggests that this increase is largely attributable, either directly or indirectly, to injection drug use. [Open Society Institute, April 2010)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/harm-reduction-women-ukraine_20100429/harm-reduction-women-ukraine_20100429.pdf

Gyarmathy, V.A., Giraudon, I., Hedrich, D., Montanari, L., Guarita, B., Wiessing, L. (2009),
Drug use and pregnancy - challenges for public health,
Eurosurveillance, Volume 14, Issue 9.

www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx

New Resource on Addressing Specific Substance Abuse Treatment - Needs of Women
SAMHSA's Treatment Improvement Protocol (TIP) 51, Substance Abuse Treatment: Addressing the Specific Needs of Women, will help professionals provide effective, up-to-date treatment to women with substance use disorders by taking into account their unique treatment needs.

www.samhsa.gov/samhsaNewsletter/Volume_18_Number_2/TIP51.aspx

Berlin. Weltnichtrauchertag: Rauchende Schwangere besser aufklären

„Zu einer guten Prävention gehört, dass werdende Mütter von ihrem Arzt auf die Gefahren des Rauchens in der Schwangerschaft hingewiesen und mit konkreten Angeboten zur Tabakentwöhnung unterstützt werden. Diese notwendigen Hilfen für Schwangere dürfen nicht an der Finanzierung scheitern.“ (aerzteblatt.de, 28.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41390/Weltnichtrauchertag_Rauchende_Schwangere_besser_aufklaeren.htm

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Düsseldorf. Mit Leib und Seele ankommen - Psychische und psychosomatische Krankheiten in unserer Zuwanderungsgesellschaft
09.12.2010 - 11.12.2010
Veranstalter: DTPPP – Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum

www.transkulturellepsychiatrie.de

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.
Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Europa. A European Masters in Drug and Alcohol Studies.

emdas.eu/about/

www.dooks.org/files/EMDASOVERVIEW.pdf

Großbritannien. 14th RCGP Conference Presentations Now Available
The highly successful 15th National RCGP Conference ("Working with Drug & Alcohol Users in Primary Care - Integrating Practice and Policy: Everyone's Business") was held in Glasgow on 22-23 April 2010. (Substance Misuse Management in General Practice)

www.smmgp.org.uk/html/rcgpconference/rep015.php

Club Health 7-9 June 2010 Zurich
The Club Health Conference addresses national and international experts from the harm reduction, prevention and health promotion domains and provides a unique opportunity to exchange the latest scientific knowledge, political efforts, project proposals and experiences.

www.clubhealthconference.com

Second European conference of the CONNECTIONS project - Drugs, Alcohol and Criminal Justice: ethics, effectiveness and economics of intervention
24 Jun 2010 - 25 Jun 2010
Friends House, London, UK
The University of Kent is delighted to announce the Second European Conference of the CONNECTIONS Project, organised by the Conference Consortium and supported by Drink and Drugs News and Napo.

www.idpc.net/events/second-connections-conference

25 Jahre Therapieladen: Cannabis - Reloaded
Anlässlich seines 25jährigen Bestehens veranstaltet der Berliner Therapieladen e.V. am 25. Juni 2010 einen Fachtag zum Thema „Cannabis“.

www.therapieladen.de

Im Spannungsfeld zwischen Drogenpolitik und Drogenprävention
Legaler Cannabisanbau - Gefahr oder Chance?
Zielgruppe: Studenten, Lehrer, Journalisten, Politiker, weitere Interessierte und Multiplikatoren aus Bayern und der Tschechischen Republik auf dem Gebiet der Euregio Egrensis
Termin: 2.-4. Juli 2010. Ort: Burg Hohenberg / Bayern

burghohenberg.de/de/nc/bildungsprogramm/fortbildung/

Hamburg. Die 5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft findet am 16./17. September 2010 in Hamburg statt.

www.gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2010/02/5konfgesundhaft2010.pdf

Düsseldorf. Mit Leib und Seele ankommen - Psychische und psychosomatische Krankheiten in unserer Zuwanderungsgesellschaft
09.12.2010 - 11.12.2010
Veranstalter: DTPPP – Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum

www.transkulturellepsychiatrie.de

Bundeskongress „Psychosoziale Interventionen in der Suchthilfe –  Perspektiven der Sozialen Arbeit in Zeiten knapper Ressourcen“
Im Rahmen des Bundeskongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe werden die gegenwärtigen Entwicklungen im Sozial- und Gesundheitsbereich vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Ziele und Herausforderungen wie dem strukturellen und demografischen Wandel, der zunehmenden Ökonomisierung des Sozialen und der sich verändernder Leistungen der Sozialen Arbeit diskutiert.
Aktuelle sozialwissenschaftliche Forschungen und best practice im Kontext von Suchtmittelgebrauch und Armut, Arbeit, Gender, Ausgrenzung u. a. m. werden vorgestellt; neue Zugänge zu spezifischen Zielgruppen sowie Ergebnisse aus Milieustudien werden präsentiert.

22.-23.11.2010 in Frankfurt am Main

Das endgültige Tagungsprogramm wird ab Juni 2010 auch auf der Homepage der DG-SAS veröffentlicht!

www.dg-sas.de

HARM REDUCTION

Italien. Italian goverment's position on harm reduction raises opposition among the NGOs
During the negotiations on the EU resolution in view of CND 2010, the Italian government tried to challenge the European wide position on Harm Reduction. This fact has raised a harsh debate between the Italian Drug Policy Department and a group of Italian NGOs. (IDCP, 20.04.2010)

www.idpc.net/alerts/italian-government-position-harm-reduction-ngo-statement

Großbritannien. IHRA conference update
All of the conference daily magazines as well as photos and video from the event. (Drink and Drugs News, UK, 09.05.2010)

www.drinkanddrugsnews.com/UserPages.aspx

3 Cents a Day is Not Enough: Resourcing HIV-related Harm Reduction on a Global Basis - IHRA Report. (2010)

www.ihra.net/Assets/2518/1/IHRA_3CentsReport_Web.pdf

Overdose experiences among injection drug users in Bangkok, Thailand
M-j Milloy , Nadia Fairbairn , Kanna Hayashi , Paisan Suwannawong , Karyn Kaplan , Evan Wood  and Thomas Kerr
Harm Reduction Journal 2010, 7:9doi:10.1186/1477-7517-7-9

www.harmreductionjournal.com/content/7/1/9

GESUNDHEITSRÄUME – SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Nürnberg. Fachleute plädieren für Konsumräume - Echte Hilfe für Drogen-Abhängige
Fixertreffs, Drogentote, Beschaffungskriminalität: Der zunehmende Missbrauch von Heroin, Kokain und Co. bringt allen Großstädten in Deutschland Probleme. In Nürnberg sind heuer bereits sechs Menschen durch Drogen gestorben. Eine erhebliche Verbesserung der Situation verspricht die Einrichtung von Drogen-Konsumräumen. Das wurde gestern bei einer Experten-Anhörung im Rathaus deutlich. (Nürnberger Zeitung online, 08.05.2010)

www.nz-online.de/artikel.asp

USA. New Jersey Syringe Access Program
Demonstration Project - INTERIM REPORT
Implementation of P.L. 2006, c.99: “Blood‐borne Disease Harm Reduction Act”, January 2010

www.state.nj.us/health/aids/documents/nj_sep_evaluation.pdf

Offenburg. Kontaktladen für Drogenabhängige: Viel Zustimmung zum neuen Standort. (Badische Zeitung, 14.05.2010)

www.badische-zeitung.de/offenburg/viel-zustimmung-zum-neuen-standort--31011919.html

Großbritannien – Schottland. National guidelines for services providing injecting equipment
Guidelines for services providing injecting equipment: Best practice recommendations for commissioners and injecting equipment provision (IEP) services in Scotland. (Scottish Government, UK, Mai 2010)

www.scotland.gov.uk/Publications/2010/03/29165055/0

Lessons learned from a peri-urban needle exchange
Andrea K Knittel, Patricia A Wren and Lemont Gore
Harm Reduction Journal 2010, 7:8doi:10.1186/1477-7517-7-8

www.harmreductionjournal.com/content/7/1/8/abstract

Frankreich. France: a mock supervised injection facility as a step forward for harm reduction
In order to draw a discussion on the SIFs issue in France, a group of associations opened one in Paris on the World Hepatitis Day on May 19th, 2009. (IDPC, 20.05.2010)

www.idpc.net/alerts/mock-supervised-sif-as-step-forward-for-harm-reduction

Australien. Legislative and Policy Barriers to Needle & Syringe Programs and Injecting Equipment Access for People Who Inject Drugs. (Australian Injecting and Illicit Drug Users League (AIVL) 2010)

www.aivl.org.au/files/29057-AIVL-book-text_FA.pdf

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Wien – UNODC. Health is the theme of this year's world drug campaign, to be launched on International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking (26 June). The UNODC global campaign "Think health - not drugs" aims to inform the public, particularly young people, about the harmful effects that drugs under international control can have on their health. (UNODC, 21.04.2010)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2010/April/health-is-the-theme-of-the-2010-world-drug-campaign.html

GOBAL. "Drug War" Policies Need a Stint in Rehab
The war on drugs is a complete failure everywhere, according a comprehensive review of 20 years of scientific literature released at the Harm Reduction 2010 conference in Liverpool, England that wraps up Thursday.
"The war on drugs does not work, period," said Dr. Julio Montaner, president of the International AIDS Society. (IPS, 29.04.2010)

www.ipsnews.net/print.asp

Wien – INCB. International Narcotics Control Board Elects Professor Hamid Ghodse of Iran as President
Professor Hamid Ghodse was elected the new President of the International Narcotics Control Board (INCB) at the beginning of its 98th session. Professor Ghodse is an international drug control expert from Iran, Professor of Psychiatry and International Drug Policy at the University of London and the Director of the International Centre for Drug Policy at St. George's Medical School. (UN Information Service, 04.05.2010)

www.unis.unvienna.org/unis/pressrels/2010/unisnar1076.html

Liverpool. Harm Reduction for Producer Nations? Farmers' Perspectives on the War on Drugs
Harm reduction for producer nations? Farmer’s perspectives from Burma and Afghanistan on the war on drugs, Tom Kramer
Harm reduction for producer nations? Farmers' perspectives from Bolivia on the war on drugs, Pien Metaal
Opium Production in Burma, Ja Hla
Aerial Fumigation in Colombia, Pedro Arenas Garcia
IHRA, 21.International Conference, 21.-25.04.2010

ihraconferences.com/2010/index.php

Is Obama Serious About Ending the War on Drugs?
Obama has promised to do away with the war on drugs. So far, policy is lagging. (Alternet, 11.05.2010)

www.alternet.org/story/146823/is_obama_serious_about_ending_the_war_on_drugs

Global. Kerlikowske Says Drug War Has 'Not Been Successful'
The War on Drugs, declared by President Nixon in 1970 and continued for the past four decades, has "not been successful," said Obama administration drug czar Gil Kerlikowske, echoing a common trope of the drug-policy reform movement. (jointogether, 18.05.2010)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/kerlikowske-says-drug-war-has.html

"Die Drogenmafia ist der Polizei hoch überlegen" - Politologin Braig über die Folgen der Drogenkriege
Der blutige Kampf um einen Drogenboss in Jamaika zeigt die Hilflosigkeit eines Staates gegenüber hochgerüsteten Kriminellen. Mit Waffen wird der Drogenkrieg nicht zu gewinnen sein, sagt Politologin Marianne Braig im heute.de-Interview. (ZDF, heute, 28.05.2010)

www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,8075152,00.html

ASIEN

LIBANON

Culture of heroin use threatens futures of many of Lebanon’s youth
Lebanon, which is known internationally for its long history of drug cultivation, now has a rising number of addicts overwhelming the country’s drug rehabilitation centers. (Terranet, 12.05.2010)

www.terra.net.lb/wp/Articles/DesktopArticle.aspx

IRAK

Basra becomes hub of drug abuse
Drug abuse in the southern port city of Basra is spiralling out of control as efforts to fight addiction and trafficking fail, according to health and security officials. (The National, AE, 22.05.2010)

www.thenational.ae/apps/pbcs.dll/article

INDIEN

Kashmir steps up war on poppy as insurgency wanes
Police in Kashmir, usually accustomed to fighting separatist rebels, are swooping in on a different kind of enemy nowadays - vast fields of poppy, the source of heroin. (moneycontrol.com, Indien, 18.05.2010)

www.moneycontrol.com/news/current-affairs/kashmir-stepswarpoppy-as-insurgency-wanes_458656.html

AFGHANISTAN

AIDS on the Heroin Road
When Nato and its allies went to war in Afghanistan, the alliance promised to curtail the export of drugs to Europe.
Since then, the West has spent hundreds of millions of dollars setting up local agencies to fight drug trafficking, not just in Afghanistan but also along the main opium and heroin route through the former Soviet republics of Central Asia.
As filmmaker Michael Andersen reports, the region is now facing another danger, a potential epidemic of HIV infections. (Al Jazeera, 20.03.2010)

english.aljazeera.net/programmes/peopleandpower/2010/03/2010324939200598.html

Number of Soldiers Seeking Opiate Abuse Treatment Skyrockets
The number of American soldiers seeking treatment for opiate abuse has skyrocketed over the past five years, at a time when the U.S. military has been surging forces into the heart of the world's leading opium producer. (Foxnew.com, 06.05.2010)

www.foxnews.com/politics/2010/05/06/number-troops-seeking-opiate-addiction-treatment-skyrockets/

Opium-Addicted Children Pay Heavy Price for Afghan War
The revelation that the number of opium-addicted Afghan children has reached new highs is a sad unintended consequence of that war. It dramatically illustrates how adult war games can doom generations of children to a miserable life. (The Women's International Perspective, 07.05.2010)

www.e-ariana.com/ariana/eariana.nsf/allDocs/689B80BA8C5021E68725771D00039197

WHERE HAVE ALL THE FLOWERS GONE? - Assessing the Sustainability of Current Reductions in Opium Production in Afghanistan
Source: Afghanistan Research and Evaluation Unit (AREU), ReliefWeb, 09.05.2010)

www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/MYAI-85B7V4

Mysterious Blight Destroys Afghan Poppy Harvest. (New York Times, 12.05.2010)

www.nytimes.com/2010/05/13/world/asia/13opium.html

Fungus hits Afghan opium poppies - A fungal disease is thought to have infected 50% of the country's poppy crop
A serious disease is affecting opium poppies in Afghanistan, Antonio Maria Costa, the head of the UN Office on Drugs and Crime (UNODC) has said.
Mr Costa told the BBC that this year's opium production could be reduced by a quarter, compared with last year.
He said the disease - a fungus - is thought to have infected about half of the country's poppy crop. Afghanistan produces 92% of the world's opium. (BBC News, 13.05.2010)

news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8679203.stm

Killer fungus is no mystery to Afghan poppy growers
Afghanistan's opium producers believe they are victims of a biological attack by the United States. (Guardian, UK, 17.05.2010)

www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/may/17/poppy-fungus-mystery-afghanistan

Halle. Bundeswehr fehlen Psychiater
Trotz steigender Zahl der durch den Afghanistan-Einsatz traumatisierten deutschen Soldaten fehlt es bei der Bundeswehr nach wie vor an Psychiatern und Psychotherapeuten. Das geht der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ vom Donnerstag zufolge aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss des Bundestages hervor. (aerzteblatt.de, 20.05.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41301/Bundeswehr_fehlen_Psychiater.htm

Opium Addiction Fuels Afghan Chaos
A new survey of drug addiction in Afghanistan is expected to show a major rise in drug consumption in the country... (BBC News, 17.05.2010)

news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8687734.stm

Sign of Afghan Addiction May Also Be Its Remedy
The Hospital for Interior Ministry Addicts is both a symptom of how bad this country’s drug addiction problem is, and a possible solution for one of its worst aspects.
On the one hand, its patients are all policemen. On the other hand, those policemen are no longer on the street, trying to feed heroin and opium addictions that can easily cost triple their official salaries. (New York Times, 17.05.2010)

www.nytimes.com/2010/05/17/world/asia/17afghan.html

AFGHANISTAN: Running on drugs, corruption and aid
It is well known that the Taliban, local criminals and international drug cartels profit enormously from the drug trade; that corruption is rife; and that huge amounts of aid money are pouring into Afghanistan. Less clear is the effect of all this on government power and the rule of law on which humanitarian aid organizations depend to carry out their mandate. (IRIN News, 10.05.2010)

www.irinnews.org/report.aspx

In Afghan Fields, a Challenge to Opium’s Luster
The annual Afghan opium harvest finished this month with production sharply down from last year, Afghan farmers and American military officers say. (The New York Times, 22.05.2010)

www.nytimes.com/2010/05/23/world/asia/23poppy.html

NEPAL

Birgunj: Nepal's 'drug capital'
Drugs, corruption and increasing violence are threatening Nepal's future. In the lawless south of the country, farmers are growing opium and cannabis instead of traditional crops with local police and politicians allegedly cashing in on the trade. But there are victims too. 
Hamish Macdonald gained rare access to both the producers and users, in what’s fast becoming Nepal's 'drug capital' - the town of Birgunj. (YouTube, Video, 20.05.2010)

english.aljazeera.net/news/asia-pacific/2010/05/2010525101847265629.html

AMERIKA

USA

After 40 years, $1 trillion, US War on Drugs has failed to meet any of its goals. (Los Angeles Times, 13.05.2010)

www.latimes.com/news/nationworld/nation/wire/sns-ap-failed-drug-war,0,6081589,full.story

ONDCP on the defensive as drug war exposed to mainstream media critique
After the publication of a blistering critique of the drug war from Martha Mendoza of Associated Press was published widely across the US, the US Drug Czar’s office - the Office of National Drug Control Policy (ONDCP) has responded on its blog, highlighting what they felt was left out of the piece. (TDPF, 24.05.2010)

transform-drugs.blogspot.com/2010/05/ondcp-on-defensive-as-drug-war-exposed.html

Deadly, ultra-pure heroin arrives in US
Mexican drug smugglers are increasingly peddling a form of ultra-potent heroin that sells for as little as $10 a bag and is so pure it can kill unsuspecting users instantly, sometimes before they even remove the syringe from their veins. (Yahoo News, 24.05.2010)

news.yahoo.com/s/ap/20100525/ap_on_re_us/us_drug_war_mexican_heroin

LATEINAMERIKA – KARIBIK

MEXIKO

"Wir können diesen Krieg gewinnen"
Mexikos Präsident Felipe Calderón über den Kampf gegen die Drogenmafia - und über die Verantwortung von Amerikanern und Europäern. (welt.de, 05.05.2010)

www.welt.de/die-welt/politik/article7479006/Wir-koennen-diesen-Krieg-gewinnen.html 

Cartel Papers Show Bribes to Mexican Authorities
Internal documents from one of Mexico’s largest and most profitable drug trafficking cartels help explain why the group’s leader remains at large, nearly a decade after he boldly escaped from a maximum-security prison by hiding in a laundry cart. (New York Times, 11.05.2010)

www.nytimes.com/2010/05/12/world/americas/12mexico.html

Children in the Line of Fire in Ciudad Juárez
In Ciudad Juárez, the most violent city in Latin America, Mexico’s war on drugs has left at least 110 children dead in the past three years, and over 10,000 have lost parents. (IPS, 10.05.2010)

www.humanrightsanddrugs.org

www.humanrightsanddrugs.org

Marihuana in Mexiko - Legalisierung könnte Banden schwächen
Mit Gras gegen die organisierte Kriminalität: Immer häufiger wird in Mexiko gefordert, die wichtigste Droge des Landes zu legalisieren. Das würde das illegale Geschäft verderben. (Die Tageszeitung, 18.05.2010)

taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/legalisierung-koennte-banden-schwaechen/

Mexikos arg gemischte Drogenbilanz
Tausende Mordopfer, eine ganze Stadt in Panik, Gewerbler am Rande der Verzweiflung. Und doch ist die ökonomische Bilanz des Drogenhandels für Mexiko zwiespältig – denn die illegalen Geschäfte bringen Milliarden ins Land. (bazonline.ch, 18.05.2010)

bazonline.ch/ausland/amerika/Mexikos-arg-gemischte-Drogenbilanz/story/24530703

Hilfe für Präsident Calderón - Obama erklärt Mexikos Drogenbaronen den Krieg. (Spiegel online, 20.05.2010)

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,695784,00.html

bazonline.ch/ausland/amerika/Mexikos-arg-gemischte-Drogenbilanz/story/24530703

Gewalt und Polizeiwillkür - Die fatalen Folgen des Kampfs gegen die Drogenkartelle. (Deutschland Radio, 22.05.2010)

www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1188920/

KOLUMBIEN

Marijuana plantations feeding Europe's habit. (CNN, 14.05.2010)

edition.cnn.com/2010/WORLD/americas/05/13/colombia.marijuana/

JAMAIKA

Jamaica and organised crime - Seeking Mr Coke
American anger at Jamaica’s slowness in handing over an alleged gang boss. (The Economist, 11.03.2010)

www.economist.com/world/americas/displaystory.cfm

Krawalle in Jamaika - Banden und Polizei liefern sich Straßenschlachten
Sie wollen die Auslieferung eines berüchtigten Drogen- und Waffenhändlers an die USA verhindern: In Jamaikas Hauptstadt Kingston liefern sich Bandenmitglieder und die Polizei Straßenschlachten. Die Regierung der Urlauberinsel rief dort den Ausnahmezustand aus. (Spiegel online, 24.05.2010)

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,696415,00.html

In Pictures: State of emergency in Jamaica
The Guardian, UK, has a series of photographs documenting the continuing violence in Jamaica as police and military clash with supporters of alleged drug trafficker Christopher ‘Dudus’ Coke. (The Guardian, 25.05.2010)

www.guardian.co.uk/world/gallery/2010/may/25/jamaica-unrest-continues

Jamaica police gain hold on drug lord's stronghold
Security forces gained a tenuous hold on the slum stronghold of a powerful reputed drug lord, while Jamaica's embattled leader promised an independent investigation into the roughly 26 civilian deaths during the operation. (Washington Post, 26.05.2010)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/05/26/AR2010052600301.html

The battle for Kingston, Jamaica - Why would a neighbourhood go to war to protect an alleged drug baron? (The Guardian, 28.05.2010)

www.guardian.co.uk/world/2010/may/28/battle-for-kingston-jamaica

Aktuelle Berichterstattung auf Spiegel online und Observer (Jamaika)

www.spiegel.de/thema/jamaika/

www.jamaicaobserver.com

E-HEALTH – DATENBANKEN

Online-Arztsuche: AOK und Weisse Liste starten Pilotprojekt
AOK-Versicherte in Berlin, Hamburg und Thüringen können an Befragung zu ihren Ärzten teilnehmen – Patientenerfahrungen dienen ab Herbst 2010 als Basis für Online-Arztsuche neuer Qualität. (Bertelsmann Stiftung, Pressemitteilung vom 28.05.2010)

idw-online.de/pages/de/news371613

Service SERVICE- Materialien – links – Verschiedenes

Großbritannien. Jar wars: the question of schools-based drug testing
This briefing paper examines the use of schools-based drug testing, analysing its underlying assumptions, its ethical dimensions and the research so far conducted into its practical application. (IDPC, April 2010)

idpc.net/sites/default/files/library/Schools%20Briefing%20Paper%202010b.pdf

Neurowissenschaften und Sucht
Herausgeber: Collège romand de médecine de l'addiction. Mit der wissenschaftlichen Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin
November 2009, 32 Seiten, pdf

www.ssam.ch/SSAM/sites/default/files/Neurowissenschaften_und_Sucht_100401.pdf

WHO Health in Prisons Project
Newsletter April 2010

www.euro.who.int/Document/HIPP/WHO_HIPP-Newsletter-Apr10.pdf

BioSocieties, Volume 5, Issue 1 (March 2010)
Special Issue: Drugs, Addiction and Society

www.palgrave-journals.com/biosoc/journal/v5/n1/index.html

Europa. This page contains a listing of national drug treatment guidelines in Europe. The title, the methodological basis and the types of treatment covered by each guideline are provided, along with a download link where available. The guidelines were collected in three phases in 2008, 2009, and 2010.

www.emcdda.europa.eu/best-practice/standards/treatment

Suchtmedizin: Süchtiges Verhalten und Gemeinwohl
Sucht ist psychische Abhängigkeit, die körperliche Abhängigkeit ist eine eigenständige Störung. Diagnostische Kriterien bilden diese Erkenntnis bislang nicht ab – mit entsprechenden Folgen für die Therapie.
Von Dr. Bert Kellermann, Hamburger Ärzteblatt 4/2010, 28-30)

www.aerztekammer-hamburg.de/media/haeb_aktuelles_heft.pdf

www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/index_aeb.php3

Australien. Roche, A. M., Pidd, K. (2010). Alcohol & Other Drugs Workforce Development Issues and Imperatives: Setting the Scene. National Centre for Education and Training on Addiction
(NCETA), Flinders University, Adelaide.
ISBN: 978 1 876897 29 1

www.sapo.org.au/pub/pub15563.html

Jugend zwischen Abstinenz und Abhängigkeit. Tagungsband zum kostenlosen Download:

Die Dokumentation zum 12. Wissenschaftlichen Gespräch der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht) 2009 „Jugend zwischen Abstinenz und Abhängigkeit – Sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zum Suchtmittelkonsum junger Menschen“ ist in der Reihe FORUM SUCHT der LWL Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) als Sonderband 5 (ISSN 0942-2382) erschienen.

www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/FS%20SB%205.pdf

Gütersloh/Köln. Ab sofort auf weisse-liste.de: Unabhängige Gesundheitsinformationen für Patienten und Verbraucher
Internetportal veröffentlicht geprüfte Informationen zu Erkrankungen und Behandlungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Patienten und Verbraucher können sich ab sofort unter weisse-liste.de über den neuesten Stand des medizinischen Wissens informieren. Das Internetportal der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen veröffentlicht dazu die unabhängigen und geprüften Gesundheitsinformationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die Weisse Liste ermöglicht seit Juni 2008 eine leicht verständliche und nutzerfreundliche Suche nach dem passenden Krankenhaus. Durch die Kooperation mit dem IQWiG finden Internetnutzer in dem Portal von nun an außerdem zu mehr als 500 Themen allgemeinverständliche Informationen über Erkrankungen, Behandlungen und Untersuchungen. (Pressestelle Bertelsmann Stiftung, 12.05.2010)

idw-online.de/pages/de/news369206

www.weisse-liste.de

Clinician acquisition and retention of Motivational Interviewing skills: a two-and-a-half-year exploratory study
Forsberg L, Forsberg LG, Lindqvist H, Helgason AR
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2010, 5:8 (13 May 2010)

www.substanceabusepolicy.com/content/5/1/8

Online Befragung von Expertinnen der Drogenhilfe zur Versorgungssituation Älterer Drogenabhängiger in Deutschland
Natalie Eppler und Irmgard Vogt
Institut für Suchtforschung, Franfurt am Main, April 2010

jesbielefeld.de/down/experten.de.pdf

Deutschland. Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland. (AK gegen Spielsucht, Stand: 1.1.2010)

www.ak-spielsucht.de/zahlen.html

China. Drastische Methoden in China - Drill gegen Internetsucht
Chinesische Entzugskliniken, die verzweifelten Eltern Hilfe versprechen, greifen oft zu drastischen Mitteln. Elektroschocks wurden inzwischen verboten. (Die Tageszeitung, 21.05.2010)

taz.de/1/politik/asien/artikel/1/drill-gegen-internetsucht/

Eurpa. Children’s voices — experiences and perceptions of children around drugs and alcohol
A collection of narratives from children on issues of substance use in Europe is released by the EMCDDA today ahead of International Children’s Day (1 June).
Alcohol and drug use in their different forms can have a profound impact on the lives of children. The United Nations Convention on the Rights of the Child states that children should be able to express their views in all matters touching their lives. The purpose of today’s paper — Children’s voices — is to provide a channel for such expression and offer meaning and insight into some of the key drug and alcohol issues affecting children.
Around 60 000 children in Europe today are likely to be living with individuals who are receiving treatment for drug problems. And many more are living with a drug-using parent or others not in contact with treatment services.

www.emcdda.europa.eu/publications/thematic-papers/childrens-voices

Augsburg. Die Straße ist seit Jahren sein Arbeitsplatz
Es ist ein harter Beruf, der immer wieder an die Grenzen geht, trotzdem nennt Jürgen König ihn seinen „Wunschjob“. Seit 1989 arbeitet der 55-Jährige als „Streetworker“ bei der Drogenhilfe Schwaben. Er hat viel erlebt und in Abgründe geblickt, die sich ein Normalbürger kaum vorstellen kann. (Augsburger Allgemeine, 28.05.2010)

www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Region/Artikel,-Die-Strasse-ist-seit-Jahren-sein-Arbeitsplatz-_arid,2156830_regid,2_puid,2_pageid,4634.html

 

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juli.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Kathmandu/Nepal).

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.