dgs-info, Ausgabe 38, Mai 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dieser Ausgabe geht dgs-info in das sechste Jahr. Knapp 50 reguläre und Extraausgaben haben dem Rundbrief der DGS eine Verbreitung von über 2600 Abonnements gesichert. Wir danken für Ihr anhaltendes Interesse!

Und wir haben drei Bitten:

  1. Empfehlen Sie uns weiter.
  2. Lesen Sie den Rundbrief nach Möglichkeit im Netz, damit die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin allmählich von den hinteren Plätzen in den Suchmaschinen vorbei an „Bauer sucht Frau“, „Deutschland sucht den Superstar“ und „Westerwelle sucht Bodennähe“ nach vorne gelangt. Zudem würden wir uns freuen, wenn Sie/ Ihre Institution auf den Internetauftritt der DGS (www.dgsuchtmedizin.de) verlinken würden.
  3. Werden Sie Mitglied der DGS.

Die Bild Zeitung hat Mitte April Mechthild Dyckmanns zur „Verlieren des Tages“ ernannt. Der Grund: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will in diesem Jahr keinen Drogen- und Suchtbericht veröffentlichen. (DROGENPOLITIK)

Jack Herer, Vorkämpfer für die Entkriminalisierung und industrielle Nutzung der Hanfpflanze, ist im April in Kalifornien gestorben. Matthias Bröckers hat in DIE TAGESZEITUNG einen Nachruf veröffentlich (16.04.2010)

www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/kompromisslos-bis-zum-schluss/

Die us-amerikanische Organisation Project Prevention zahlt suchtkranken Frauen 300 Dollar, wenn sie sich sterilisieren lassen. Nun wollen die Protagonisten eugenischer Behandlungsmethoden in der Suchtbehandlung ihre Aktivitäten auf Europa ausweiten. (AntiSTigma - Human Rights)

In den zurückliegenden Ausgaben berichteten wir über den Plan, in Hamburg-Wandsbek eine Suchtklinik einzurichten und wie Betreiber und Senat am Protest der Anwohner scheiterten. Ende April konnte ein alternativer Standort gesichert werden. (AntiSTigma - Human Rights)

Alfred McCoy deckte in den 70er Jahren in seinem Buch „The Politics of Heroin in Southeast Asia“ die engen Verbindungen zwischen CIA und verbündeten Opiumproduzenten in Vietnam und Laos auf. In der Rubrik INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS findet sich sein aktueller Beitrag AFGHANISTAN: THE WORLD'S NUMBER ONE NARCO-STATE?

Nach der Eroberung der afghanischen Provinzstadt Marja haben amerikanische Truppen ein grandioses Drogenbekämpfungskonzept entworfen: Den Wanderarbeitern, die zur Opiumernte eintreffen, werden die Messer abgenommen, um sie am Ritzen der Kapseln und Abschaben des Rohopiums zu hindern. Die Bauern erhalten eine Entschädigung, wenn sie die Mohnpflanzen unterpflügen. Ob diese vorher abgeerntet wurden, wird nicht kontrolliert, heißt es in einem Bericht der Washington Post. In weiteren Artikeln wird berichtet, dass nun die Talibankämpfer selbst die Waffen weglegen und zum Erntemesser greifen. (INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Der Online Dienst des Deutschen Ärzteblatts überschrieb einen Artikel über eine britische Studie mit „Methadon: Sehstörungen durch intrauterine Exposition“. Der Verlaufstext schwächte die reißerische Aufmachung dann gehörig ab: „Unklar ist letztlich auch, ob Methadon die Ursache ist, denn 55 Prozent der Schwangeren hatten gleichzeitig Benzodiazepine und 40 Prozent hatten Heroin konsumiert“. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG – METHADON)

Vor sechs Jahren starb in Bremen ein mutmaßlicher Drogendealer nach der gewaltsamen Einführung einer Magensonde. Der verantwortliche Arzt wurde im folgenden Prozess freigesprochen. Nach Widerpruch der Angehörigen wird nun der Bundesgerichtshof das Urteil überprüfen und auch die Verantwortung der Vorgesetzten des Arztes neu bewerten. (RECHT UND GESETZ)

Insa Hechtbauer und Jördis Mrozewski sind Studenten der Sozialpädagogik in den Niederlanden und suchen für eine Forschungsarbeit Informationen über therapeutisches Reiten in der Suchtbehandlung. Wer kann Ihnen helfen oder ist selbst am Thema interessiert?

forschung.therapeutisches-reiten@gmx.de

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und das Universitätsklinikum Greifswald starten derzeit gemeinsam eine groß angelegte Studie zum Thema Glücksspiel in Deutschland und suchen noch Teilnehmer. (SERVICE, Kontakt: anja.kreuzer@psychiatrie.uk-sh.de)

Als vor einigen Jahren die Diskussion um Rauchverbote bzw. Nichtraucherschutz in Kneipen und Restaurants aufkam, war das Geschrei groß: Hotel- und Gaststättenverbände sahen den Tod der Eckkneipe voraus, dem deutschen Kulturgut Bier und Stammtisch drohte Gefahr. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung hat kürzlich herausgefunden, dass die Umsatzeinbußen schwächer als befürchtet ausgefallen sind. (LEITTEXT)

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
AKZEPT
DAH – DEUTSCHE AIDS-HILFE
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

LEITTEXT

Essen. Rauchverbote führten nur zu geringen Umsatzeinbußen

Die in den deutschen Bundesländern eingeführten Rauchverbote haben kurzfristig zu Umsatzeinbußen im Gastgewerbe geführt. Diese fielen jedoch schwächer aus als von vielen Gastwirten befürchtet. An Zigarettenautomaten sorgte neben den Rauchverboten vor allem die seit 2007 vorgeschriebene elektronische Alterskennung für sinkende Umsätze. Zu diesen Ergebnissen kommen drei RWI-Untersuchungen rund um das Thema Rauchen auf Grundlage unterschiedlicher Daten. (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., 27.04.2010; aerzteblatt.de, 29.04.2010)

idw-online.de/pages/de/news366345

www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp


DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1: Neues aus dem Vorstand 1

Mitteilung über die Abrechnung von HIV-spezifischen Ziffern

Wie wir auf Nachfrage bei der DAGNÄ (Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e.V., dagnae.de) erfahren haben gelten folgende neue Regelungen für die Abrechnung:

  • Im neuen Kapitel 30.10 EBM wird es behandlungsführenden Ärzten von Menschen mit HIV/AIDS erlaubt, Leistungen ihrer Schwerpunkttätigkeit abzurechnen
  • Nach §135 Abs. 2 SGB V regelt eine einheitliche Qualitätssicherungsvereinbarung die spezialisierte Versorgung von Patienten mit HIV/AIDS
  • Die Mindestanzahl der selbstständig betreuten HIV/AIDS-Patienten beträgt 25/Quartal


Die DAGNÄ weist darauf hin, dass Substitutionsärzte, die Ihre substituierten Patienten behandlungsführend betreuen und nicht über die Mindestanzahl von 25 Patienten verfügen, einen entsprechenden Antrag auf Abrechnungsgenehmigung bei der regionalen KV stellen können, um diese Patienten weiter betreuen zu dürfen. (DGS-Vorstand, 30.04.20109

DGS 2 – Neues aus dem Vorstand 2

DGS unterstützt die Projekte „Substitution und Recht“ und 500Fragen.de (30.04.2010)

Ausrichtung der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin auf alle Suchtmittel (30.04.2010)

www.dgsuchtmedizin.de

DGS 3 - DGS-Suchtportal: Neue Adressen im April:

European Alcohol and Health Forum - Alcohol Library updated
www.eurocare.org/press/newsletter/february_march_2010/news_from_the_eu/european_alcohol_and_health_forum_alcohol_library_updated

Australien. The Australian Drug Foundation’s top drug search engine
www.adin.com.au

Deutschland. Neue Internetplattform:
Zur Aufklärungsinitiative gehört unsere neue Internetplattform verrueckt-na-und.de. Damit wollen wir Menschen, Projekte und Städte in Deutschland vernetzen, Jugendlichen, Familien, Lehrkräften und Experten Lust machen aktiv zu werden für die seelische Gesundheit von Heranwachsenden.

ACT, FACT und TEAM sind die drei Bereiche der Internetplattform:

Unter ACT finden Sie sich alle Aktionen in der Schule, besonders das Jugendprojekt "Verrückt? Na und!".

Unter FACT erfährt der Nutzer mehr über das Thema seelische Gesundheit und was er dafür tun kann.

TEAM steht für Menschen, Netzwerke, Städte und Unterstützer, die sich schon für die seelische Gesundheit von jungen Menschen einsetzen. Hier erhalten alle Akteure ihr Städteprofil.

Der Kalender zeigt deutschlandweit alle Termine.

Bitte geben Sie die Internetadresse an Freunde, Bekannte und Kollegen weiter.

www.verrueckt-na-und.de

European Harm Reduction Network
www.eurohrn.eu

Webseite des Arbeitskreises K.o.-Tropfen Köln
www.ko-tropfen-koeln.de

Methadon auf Facebook
www.facebook.com/pages/Methadone/113041515389665

Stop TB Partnership
www.stoptb.org

Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung (KNP) : Neue Internetplattform für Präventionsforschung
www.knp-forschung.de

DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2010 mit Beteiligung der DGS

Hamburg. Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg.
Das Schwerpunktthema der Suchttherapietage 2010 lautet: "Sucht und Gewalt".
www.suchttherapietage.de

München. 11. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 1.-3.7.2010
www.m-i-c.de/micma/detailveran/hauptbegriff/Suchtkongress/auftritt//programmnummer/81020602/reiter/programm

Berlin. 19. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
05. bis 07. November 2010 in Berlin
"Der gedopte Alltag - Sucht und Leistung"
www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

DGS 5 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma - HUMAN RIGHTS

Global. Reisebeschränkungen für HIV-Infizierte aufheben
Parlamentarier aus 155 Ländern sowie die Aidshilfe der Vereinten Nationen UNAIDS fordern Parlamente und Regierungen auf, jede Form der gesetzlichen Reisebeschränkungen für Menschen mit HIV und Aids abzuschaffen. (aerzteblatt.de, 29.03.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40640/Reisebeschraenkungen_fuer_HIV-Infizierte_aufheben.htm

Irland. Fury over methadone clinic: Dublin. (The Irish Needle Exchange Forum, 02.04.2010)

inef.ie

Großbritannien. Methadone clinic sparks fear - Residents don't want it; centre says 'we're good neighbours'
A new addiction clinic in a residential area of Windsor has given new hope to addicts but new fear to neighbours, (THE WINDSOR STAR, 07.04.2010)

www.windsorstar.com/health/Methadone+clinic+sparks+fear/2771165/story.html

Großbritannien. Cash for addicts’ sterilisation
A controversial charity that pays drug addicts £200 to be sterilised is to launch in the UK today, as its methods are attacked as immoral by Scottish experts. (The Herald, Scotland, UK, 08.04.2010)

www.heraldscotland.com/news/health/cash-for-addicts-sterilisation-1.1019136

USA. Taking NIMBY to Extreme - OTP Advocates Rally Against Restrictive NY Siting Bills
Legislation under consideration in New York would relocate opioid treatment programs (OTPs) that are within 500 feet of a secondary or elementary school, a day care center, or a place of worship, unless they are located within a hospital. Both lead sponsors are Democrats from Brooklyn, Alan Maisel in the Assembly and John L. Sampson in the Senate. Brooklyn is a part of New York City that includes many OTPS, schools, and places of worship. (AT Forum Volume 20, 2 - Spring 2010)

atforum.com/newsletters/2010spring.php

Großbritannien – Schottland. Social workers urged to refer addicts for sterilisation
The head of an organisation which offers cash to drug addicts and alcoholics who are willing to be sterilised has said the fund will look favourably on requests from Scotland. (The Herald, Scotland, UK, 12.04.2010)

www.heraldscotland.com/life-style/real-lives/social-workers-urged-to-refer-addicts-for-sterilisation-1.1020204

Why Drug Addicts Are Getting Sterilized for Cash
Established in 1997, Project Prevention has so far worked with 3,371 addicts in the U.S. Of those, 1,253 have opted for tubal ligations or vasectomies. (TIME, USA, 17.04.2010)

www.time.com/time/health/article/0,8599,1981916,00.html

Bonn. Methadon-Arzt muss Praxis räumen
Der Arzt, der in der Cassiusbastei Tag für Tag Drogenabhängige mit Ersatzstoffen versorgte, muss seine Praxis räumen. Das entschied am Montag das Bonner Landgericht und gab damit den Vermietern des Mediziners Recht, die auf Räumung geklagt hatten. (Generalanzeiger, Bonn, 13.04.2010)

www.general-anzeiger-bonn.de/index.php

Bonn. Urteil: Methadonarzt muss ausziehen. (rundschau-online, 13.04.10)

www.rundschau-online.de/html/artikel/1270484302780.shtml

Russland. Gehirnoperation gegen Sucht
An der Wissenschaftsakademie in St.Petersburg werden schwer Drogensüchtige mit einer stereotaktischen Hirnoperation behandelt. Den Süchtigen wird eine Hirnwindung verödet. MTW war in St.Petersburg bei einer solchen Operation dabei und hat eine ehemals Heroinabhängige getroffen, die durch den Eingriff geheilt wurde. (videoportal.ch, 05.04.2010)

videoportal.ch.msn.com/video

Hamburg. Senat und Bezirk Mitte einig:
Fachklinik für Suchtkranke kann gebaut werden. (Jugendhilfe Hamburg e.V., 26.04.2010)

www.jugendhilfe.de/juhiallgemein/bilder/PI%20Jugendhilfe%202010.04.26_Pressegespraech-Fachklinik.pdf

International Journal of Drug Policy, Volume 21, Issue 3, Pages 145-148 (May 2010)
In rehabilitation's name? Ending institutionalised cruelty and degrading treatment of people who use drugs

www.ijdp.org/article/PIIS0955395910000095

AKZEPT

Berlin. Fachtagung Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung in Haft 20.04.2010 Berlin
An der Fachtagung am 20.April 2010 im GLS Sprachenzentrum Berlin nahmen auf Einladung von akzept  84 Experten teil. Berichte und Präsentationen.

www.gesundinhaft.eu

www.gesundinhaft.eu

DAH – Deutsche AIDS Hilfe

SUBSTITUTION - Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen
Eine Substitutionsbehandlung kann helfen, die soziale und gesundheitliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern, ein Leben ohne Beschaffungsstress zu führen und den Drogenkonsum zu reduzieren. Der Einstieg in die Substitution kann ein Einstieg in ein Leben ohne Drogen sein. Diese Broschüre informiert aktuell Drogen gebrauchende Menschen und bereits substituierte Frauen und Männer über erste Schritte zur Substitution und über den Alltag in der Substitutionsbehandlung. Kurzum bietet diese Broschüre in kurzer und übersichtlicher Form wichtige Informationen und Antworten rund um das Thema Substitution.

2., überarbeitete Auflage, Februar 2010. Hrsg.: DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

aidshilfe.de/produkte.php

Substitution in Haft
Die Substitution - d.h. die Behandlung mit Ersatzstoffen - ist für drogengebrauchende Männer und Frauen ein Weg, die Lebenssituation zu verbessern. Drogenbenutzer/innen machen die grösste Gefangenengruppe in Haft in Deutschland aus. Da es keine bundesweit einheitliche Regelung für Ersatzstoffbehandlung in Haft gibt, gibt diese A6 Broschüre einen Überblick über die Formen der Substition im Justizvollzug; sie enthält allgemeine Informationen über diese Behandlungsform und zeigt auf, wie sie in verschiedenen Bundesländern gehandhabt wird.

3., überarbeitete Auflage 2009. Hrsg.: DAH – Deutsche AIDS-Hilfe

aidshilfe.de/produkte.php

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

www.trio-media.de/jesjournal/

DROGENKURIER - Magazin des JES Bundesverbandes, Ausgabe 81, März 2010

jes.aidshilfe.de/media/de/Kurier%2081-internet.pdf

Selbsthilfe International
USA. First Drug User Union Forms in San Francisco
Thanks to the on-the-ground efforts of local harm reductionists and the funding largesse of the Drug Policy Alliance, San Francisco is now the home of only the second drug user union in the United States. The nascent effort is just getting off the ground, but plans to follow in the footsteps of Canada's Vancouver Area Network of Drug Users (VANDU) and the New York City VOCAL drug user union affiliated with the NYC Aids Housing Network. (Drug War Chronicle, Issue 630, 30.04.2010)

stopthedrugwar.org/chronicle/630/san_francisco_drug_user_union

Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

Homepage
www.akzeptierende-eltern.de/news/137/84

Wuppertal. Heroinvergabe: Eltern fordern Ersatzvornahme – Offener Brief des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit an Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. (05.04.2010)
www.akzeptierende-eltern.de/news/182/84

STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe SUCHTPORTAL, Stellenanzeigen

Aktuelle Stellenanzeigen schicken Sie bitte an die Redaktion von dgs-info

INDUSTRIENACHRICHTEN

Europa. Europe's spirits producers launch online database of industry initiatives to reduce alcohol related harm
The site has been produced by the European Spirits Organisation CEPS, and the European Forum for Responsible Drinking EFRD. It offers information on industry initiatives to tackle underage drinking and drink-driving, to promote responsible drinking to at-risk groups and the responsible service/selling of alcohol and to raise alcohol awareness in the workplace.

The industry initiatives include: providing responsible drinking messages in commercial communications, codes of conduct on marketing, product development, campaigns to tackle underage drinking and drink driving, and support for educational initiatives.

www.drinksinitiatives.eu

Pharma-Sponsoring verzerrt Ergebnisse von Arzneimittelstudien
Von Pharmaunternehmen finanzierte Arzneimittelstudien ergeben häufig ein positives Ergebnis zugunsten des Sponsors. Im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl Int 2010; 107(16): 279-85) kommen die Autoren um den Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft Arzneimittelkommission, Wolf-Dieter Ludwig, zu dem Ergebnis, dass Pharmafirmen vielfältige Möglichkeiten nutzen, Studienergebnisse zu manipulieren. (aerzteblatt.de, 21.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40919/Pharma-Sponsoring_verzerrt_Ergebnisse_von_Arzneimittelstudien.htm

Bezahlte Forschung: Mediziner werfen Pharmafirmen Manipulation von Studien vor
Schwere Vorwürfe gegen die Pharmaindustrie: Medikamentenhersteller nutzen laut Forschern ihren finanziellen Einfluss, um Arzneimittelstudien zu verzerren. Zu diesem Ergebnis kommen die Mediziner nach einer Analyse Dutzender Studien. Ihre Forderung: Sicherheit soll vor Umsatz gehen. (Spiegel online, 21.04.2010)

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,690328,00.html

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT


Willkommen zur interaktiven Befragung im Forum „Substitution und Recht“. (500Fragen.de)

web6.vs208060.vserver.de/index.php

BERUFSRECHT

Düsseldorf. Zulassung entzogen - Arzt brachte zwei Frauen den Tod
Geplatzt ist heute der Prozess gegen einen Narkose-Arzt aus Bulgarien. Er hatte laut Anklage im Juli 2007 den Tod einer 28-jährigen Patientin bei einem Zahnarzt-Besuch verschuldet. Jetzt wurde bekannt, dass er noch eine zweite Patientin zu Tode gespritzt hat. (Rheinische Post online, 21.04.2010)

www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Arzt-brachte-zwei-Frauen-den-Tod_aid_847428.html

Leipzig - Bremen. Freigesprochener Polizeiarzt - BGH überprüft Brechmittel-Urteil.
Ein Polizeiarzt war freigesprochen worden, nachdem er einem mutmaßlichen Drogendealer Brechmittel gab. Dieser fiel nach der Einnahme ins Koma und starb. (Die Tageszeitung, 27.04.2010; sueddeutsche.de, 29.04.2010)

www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/bgh-ueberprueft-brechmittel-urteil/

www.sueddeutsche.de/politik/695/509822/text/

VERKEHRSRECHT

The Role of Alcohol and Other Drugs in Road Deaths and Serious Injuries
This paper examines the impact of alcohol and other drug use, including various pharmaceuticals, on road deaths and injuries. It also outlines a number of strategies that are currently being implemented to minimise and reduce the number of drivers who consume drugs. (Australian Drug Foundation, Prevention Quarterly, März 2010)

www.druginfo.adf.org.au/downloads/Prevention_Research_Quarterly/IP_Mar10_driving.pdf

Schleswig-Holstein. Nach dem Joint ans Steuer: Rausch mit teuren Folgen
Harte Zeiten für bekiffte Autofahrer: Immer wirkungsvoller werden die Methoden, mit denen die Polizei Junkies und Fixer aus dem Verkehr zieht. (Lübecker Nachrichten, 18.04.2010)

www.ln-online.de/artikel/2771924

Karlsruhe. Gesetzesinitiativen:
Der Präsident des Bundesgerichtshofs, Prof. Dr. Tolksdorf, hat sich dafür ausgesprochen, den Richtervorbehalt bei Blutentnahmen nach § 81a StPO im Zuge von Alkoholkontrollen im Straßenverkehr abzuschaffen, da die hiermit verbundenen Eingriffe in die Freiheitsrechte des Einzelnen relativ gering seien. Prof. Dr. Tolksdorf wies darauf hin, dass die bisherigen Entscheidungen der Gerichte mit der Annahme von Beweisverwertungsverboten zu einer großen Rechtsunsicherheit geführt habe, in deren Folge ein besorgniserregender Rückgang von Polizeikontrollen zu beobachten sei (in Hamburg z.B. 40 Prozent). (Quelle: Blutalkohol 2010, 131; zitiert nach: betaeubungsmittelrecht.info, Newsletter 2/2010)

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Berlin. Reaktion: Skandale bei Bahn, Telekom und Lidl - Schutz vor Bespitzelung am Arbeitsplatz
Bundesinnenminister de Maizière will Bluttests, Kameraüberwachung und das Abgleichen von Konten erschweren.

Als Reaktion auf die Skandale bei Bahn, Telekom, Lidl und anderen Firmen will Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Rechte von Arbeitnehmern stärken. Bluttests, Überwachungen durch Kameras und heimliche Kontenabgleiche sollen demnach nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt sein. (sueddeutsche.de, 31.03.2010)

www.sueddeutsche.de/politik/379/507537/text/

Bremen. Diskussion über Abwanderung vom Sielwall zur Piepe - Bremer Polizei streitet über Drogenszene
Wo sind die Dealer und Junkies geblieben? Darüber ist in der Bremer Polizei eine Diskussion entbrannt. Die Beamten in der Neustadt wollen nichts davon wissen, dass der erhöhte Polizeieinsatz am Sielwall für ein Abwandern der Szene an die „Piepe“ geführt haben soll. (Weserkurier, 04.04.2010)

www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/141490/Interner+Streit+ueber+Drogenszene.html

München. Sendlinger Tor: Neuer Drogen-Treff im Fokus
Die Münchner Polizei baut die Überwachungskameras am Orleansplatz ab - und am Sendlinger Tor wieder auf. (sueddeutscje.de, 10.04.2010)

www.sueddeutsche.de/muenchen/116/508263/text/

BfArM will wieder diverse Drogen illegalisieren - Sachverständige tagen am 3. Mai
Der Sachverständigenausschuss für Betäubungsmittel des Bundesinstituts für Arzneimitten und Medizinprodukte (BfArM) berät am 03.05.2010 über die Aufnahme von Tramadol, Tillidin, Cannabis-Extrakt, synthetische Cannabinoide, 4-FA, 4-FMP und Kratom in die Anhänge des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). (12.04.2010)

www.bfarm.de/cln_028/nn_1312866/DE/Bundesopiumstelle/BtM/sachverst/Protokolle/Tagesordnung__35.html__nnn=true

Hamburg. Gegen Dealer und Drogenbarone: Vor 40 Jahren gründeten Polizei und Zoll in Hamburg eine schlagkräftige Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität. (welt.de, 13.04.2010)

www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7132152/Gegen-Dealer-und-Drogenbarone.html

Aachen. Vertreibung der Junkies endet 50 Meter daneben. (az-web.de, 16.04.2010)

www.az-web.de/news/topnews-detail-az/1266378/Vertreibung-der-Junkies-endet-50-Meter-daneben

EUROPA UND DIE WELT

USA. Legalising marijuana - Joint effort: California leads again. (The Economist, 31.03.2010)

www.economist.com/world/united-states/displaystory.cfm

“Tax Cannabis” in Kalifornien – der Anfang vom Ende des “War On Drugs”? (Mathias Broeckers, taz blog Drogerie, 27.03.2010)

blogs.taz.de/drogerie/2010/03/27/tax_cannabis_in_kalifornien/

Malaysia. Verbotenes Biertrinken - Malaysischer Sultan kippt Prügelstrafe für Model
Der Fall sorgte weltweit für Empörung: Weil sie ein Bier getrunken hatte, sollte eine Malaysierin mit sechs Stockschlägen bestraft werden. Nun kippte ein Sultan das drastische Urteil. Doch völlig straffrei kommt die 32-Jährige nicht davon. (Spiegel online, 01.04.2010)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,686907,00.html

Australien. An environmental scan undertaken for the National Drug Law Enforcement Research Fund Board of Management to identify the key AOD (Alcohol and other drugs, dgs-info) issues facing law enforcement going forward. (National Drug Law Enforcement Research Fund (NDLERF), März 2010

www.ndlerf.gov.au/pub/Environmental_Scan_2010_March.pdf

Tschechien. Keine Spur vom Drogenparadies
In Tschechien ist der Besitz von Drogen auch für den Eigenbedarf entgegen anders lautender Meldungen nicht straffrei. Wer mit „geringen Mengen“ Haschisch, Ecstasy, Kokain oder Heroin erwischt wird, muss bis zu 570 Euro Geldbuße zahlen. (Frankenpost, 07.04.2010)

www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/hof-stadt/art2390,1228568

Pakistan. Taliban crackdown brings new riches; Selling banned liquor can reap seven times Pakistani yearly salary
The prices officials and landlords are willing to pay for their favorite brand, Johnnie Walker Black Label, create handsome profits - $4,000 per year, or about seven times the average Pakistani salary.
Even the threat of death cannot deter one 30-year-old entrepreneur here from his appointed rounds supplying the Pakistani elite with expensive, contraband Scotch. (The International Herald Tribune, 09.04.2010)

www6.lexisnexis.com/publisher/EndUser

USA. Illegalize it! Kiffen für Kapitalisten. (Tagesschau.de, 09.04.2010)

www.tagesschau.de/schlusslicht/cannabiskapitalismus100.html

US:. Cannabis für die Staatskasse
Kalifornien stimmt im Herbst über die Legalisierung von Cannabis ab. Die Vorlage hat durchaus Chancen – auch weil sie das Budget entlasten soll. (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 11.04.2010)

www.nzz.ch/nachrichten/international/cannabis_fuer_die_staatskasse_1.5416785.html

Serbien. Ermittlung zu "Kokain-König" könnte Regierung stürzen
Enge Verstrickungen des berüchtigten Rauschgiftclans Serbiens mit der Regierung könnten ein politisches Erdbeben erzeugen. (tt.com, 18.04.2010)

www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/602163-2/serbien-ermittlung-zu-kokain-k%C3%B6nig-k%C3%B6nnte-regierung--st%C3%BCrzen.csp

‘A “Most Serious Crime”? – The Death Penalty for Drug Offences and International Human Rights Law’ by Rick Lines
From Amicus Journal (2010) Issue 21, p 21-28.

www.humanrightsanddrugs.org

Kippenschmuggler fordern Zöllner heraus
Erstmals soll ein internationales Abkommen den illegalen Handel mit Zigaretten in Europa eindämmen. Doch die Kreativität der Schmuggler ist unbegrenzt – und stellt Zollfahnder und Tabakkonzerne vor große Probleme. (Financial Times Deutschland, 24.04.2010)

www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/50103536.html

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Bundesbürger rauchen weniger
Der Zigarettenkonsum der Deutschen ist weiter rückläufig. Dafür steigt die Zahl der Fälle von Alkoholmissbrauch. Besonders bei den Jüngeren bis 20 Jahren und bei 75- bis 80-Jährigen gibt es ein hohes Rauschpotenzial. Das geht aus dem Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hervor, das am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. (aerztblatt.de, 07.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/4074/Bundesbuerger_rauchen_weniger.htm

Berlin / Hamm. Jahrbuch Sucht 2010
Auf Alkohol folgt Gewalt – auf Gewalt folgt Alkohol. (Presseerklärung der DHS zum Jahrbuch Sucht vom 07.04.2010)

www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/pmalkoholundgewalt.pdf

Berlin.  Nächster Drogen- und Suchtbericht erscheint im Mai 2011
Die jetzige Bundesregierung wird ihren ersten Drogen- und Suchtbericht im Mai 2011 veröffentlichen. (hib – heute im bundestag, 16.04.2010)

www.bundestag.de/presse/hib/2010_04/2010_110/03.html

Kassel. Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) aus Kassel wehrt sich gegen Kritik - Kein Bericht zur Sucht
In dieser Rubrik steht niemand gern. Die Bild-Zeitung hat Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Vorsitzende der Kasseler FDP, in ihrer Montagsausgabe zur Verliererin des Tages gekürt. Der Grund: Dyckmans will mit einer Tradition brechen und in diesem Jahr keinen Drogen- und Suchtbericht veröffentlichen. (hna.de, 20.04.2010)

www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/kein-bericht-sucht-724595.html

Frankfurt/Main. Aufruf zum Global Marijuana March am 08.Mai
Im Zusammenhang mit dem weltweiten Global Marijuana March rufen Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen, J.E.S. Frankfurt und Die Linke- LAG Drogenpolitik Hessen gemeinsam zum Hanf-Aktionstag in Frankfurt auf.
Mit dem Aktionstag fordert die Hanf-Initiative die sofortige Legalisierung des Anbaus von bis zu 5 weiblichen Hanfpflanzen zum Eigenbedarf. „Hobbygärtner leben gesünder und sind unabhängig vom Schwarzmarkt“, heißt es in der Presseerklärung der Hanf-Initiative.

www.hanf-initiative.de

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Essen. Rauchverbote führten nur zu geringen Umsatzeinbußen
Die in den deutschen Bundesländern eingeführten Rauchverbote haben kurzfristig zu Umsatzeinbußen im Gastgewerbe geführt. Diese fielen jedoch schwächer aus als von vielen Gastwirten befürchtet. An Zigarettenautomaten sorgte neben den Rauchverboten vor allem die seit 2007 vorgeschriebene elektronische Alterskennung für sinkende Umsätze. Zu diesen Ergebnissen kommen drei RWI-Untersuchungen rund um das Thema Rauchen auf Grundlage unterschiedlicher Daten. (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., 27.04.2010; aerzteblatt.de, 29.04.2010)

idw-online.de/pages/de/news366345

www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Europa. European Parliament plenary urged to protect the health of consumers through clear alcohol labelling - No nutritional declaration for alcoholic beverages
On Tuesday, 16th March the European Parliament Committee on the Environment, Public Health and Food Safety voted on the EC Proposed regulation on the provision on food information to consumers.
MEPs voted to exclude alcoholic beveragres from the mandatory nutritional declaration requirement (Article 29).
Eurocare is disappointed that the EU Parliament Committee rejected an obligation to tell consumers what ingredients or the amount of calories or carbohydrates that are in alcoholic beverages. (Eurocare, 27.03.2010)

www.eurocare.org/press/newsletter/february_march_2010/news_from_the_eu/european_parliament_plenary_urged_to_protect_the_health_of_consumers_through_clear_alcohol_labelling

Großbritannien. Owners of bars and clubs face six months in jail if they allow 'all you can drink' deals
Owners of bars and pubs will be banned from offering ‘all you can drink’ alcohol promotions , drinking games and free drinks for women from today, or face six months in jail, under new Government measures to combat binge drinking. (telegraph.co.uk, 06.04.2010)

www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/lawandorder/7556935/Owners-of-bars-and-clubs-face-six-months-in-jail-if-they-allow-all-you-can-drink-deals.html

EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. More British Drug Policy Experts Resign in Protest from Government Advisory Board
Two more members of the British government's Advisory Council on the Misuse of Drugs (ACMD) have resigned in the last week, citing the Labor government's emphasis on politics over evidence-based policy making. That brings to seven the number of ACMD members who have resigned since former ACMD head Professor David Nutt was sacked last fall. (Drug War Chronicle, Issue 627, 09.04.2010)

stopthedrugwar.org/chronicle/627/british_drug_policy_fight_ACMD_Carlin_resigns

The Lancet, Volume 375, Issue 9723, Page 1319, 17 April 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60556-9

A collapse in integrity of scientific advice in the UK
Over the past 6 months the UK's Advisory Council on the Misuse of Drugs (ACMD)—an independent expert body that advises government on drug-related issues—has hardly been out of the headlines. One sacking and seven resignations is not a good track record for any organisation. The public's discontent at the ACMD over how it operates and how it is unduly influenced by government has left a bitter taste, together with a crisis in confidence about evidence-based policy making in the UK.

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960556-9/fulltext

Niederlande. Regulating cannabis could help cut Dutch state deficit
Decriminalizing cannabis in the Netherlands and regulating the back-door of the coffee-shops and cultivation of cannabis would save 160 million euro on expenses by the police and the criminal justice system and bring in 260 million euro in tax revenues. (TNI – Transnational Institute, 14.04.2010)

www.ungassondrugs.org/index.php

Europa. Holländische Jugendliche kiffen weniger. (Hans Cousto in taz.blog Drogerie,14.04.2010)

blogs.taz.de/drogerie/2010/04/14/hollaendische_jugendliche_kiffen_weniger/

USA. Demonstration: Tausende US-Amerikaner rauchen öffentlich Cannabis
Bei landesweiten Kundgebungen unter dem Motto „420“ haben in den USA tausende Menschen öffentlich die Droge Marihuana konsumiert. Die Menschen wollten mit der Aktion ihr Anliegen, den Marihuana-Konsum zu legalisieren, bewerben. (focus.de, 21.04.2010)

www.focus.de/panorama/vermischtes/demonstration-tausende-us-amerikaner-rauchen-oeffentlich-cannabis_aid_500742.html

PRÄVENTION

Köln. Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung (KNP) : knp-forschung.de - Neue Internetplattform für Präventionsforschung
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt im Rahmen der „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ (KNP) ab sofort die Internetplattform knp-forschung.de online. Im Mittelpunkt steht eine Datenbank, die die vielfältigen Ergebnisse der Präventionsforschung enthält. Die dort vorgestellten Projekte sind thematisch breit gefächert, von Ernährung/Bewegung über Suchtprävention bis hin zur allgemeinen Gesundheitsförderung. Die Projekte wurden initiiert, um bestehende Präventionsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, neue Maßnahmen und Methoden zu entwickeln, Methoden zur Qualitätssicherung zu erarbeiten oder Zugangswege zu bestimmten Zielgruppen zu erforschen. Ergänzend zu den eingestellten Projekten finden sich in der Datenbank Projektmaterialien, weiterführende Literatur und Links sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Studien. (BZgA, Pressemitteilung, 18.03.2010)

www.bzga.de/presse/pressearchiv/

Schweiz. Ökonomische Evaluation von Präventionsmaßnahmen in der Schweiz
Im Bereich der Prävention liegen international und national verschiedenste Publikationen vor. Sie zeigen auf, dass ausgewählte Präventionsmaßnahmen sehr gut wirken. Nur wenige Untersuchungen beschäftigen sich aber mit der Frage, ob diese Maßnahmen auch unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sinnvoll sind. Lohnen sich die Investitionen für Prävention unter Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses? Um diese Fragen zu klären, hat das BAG - unterstützt von einer national und international zusammengesetzten Expertengruppe - das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie und das Institut für Wirtschaftsforschung der Universität Neuenburg  beauftragt, drei Pionierstudien in den Bereichen Alkohol- und Tabakprävention sowie Prävention von Verkehrsunfällen durchzuführen.
Hauptziel der Studie war die Berechnung des Return on Investment in den drei Präventionsbereichen Tabak, Alkoholmissbrauch und Verkehrsunfälle mit einer gemeinsamen Methodologie. (Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (WIG)
- Institut de recherches économiques, Neuchâtel, 16.03.2010)

www.bag.admin.ch/evaluation/01759/07612/07620/index.html

Schweiz. Drogentests an Schulen: Immer wieder wird thematisiert, ob die Schule im Umgang mit dem Konsum von Suchtmitteln nicht Drogentests bei den Schülerinnen und Schülern durchführen sollte. In einem Positionspapier hält die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich fest, wieso sich Drogenscreenings nicht eignen, um auf vermuteten Suchtmittelkonsum von SchülerInnen zu reagieren. Innerhalb der Schule fehlt zudem klar die Rechtsgrundlage für Drogentests. (Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich, 2010)

www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ssd/Deutsch/Gesundheit%20Praevention/Suchtpraevention/Publikationen%20und%20Broschueren/Positionspapiere/Drogentests%20an%20Schulen.pdf

Hamm. Neue DHS-Veröffentlichung „Evaluierte Programme der Suchtprävention in Deutschland“
Dass Prävention gut gemeint ist, darf man in der Regel voraussetzen. Dass sie so wirkt, als könne sie wirken, ist das Mindeste, was wir erwarten dürfen. Entscheidend ist jedoch, ob sie wirklich wirkt - und wenn ja: wie. Der DHS-Fachausschuss Prävention hat eine Liste evaluierter Programme der Suchtprävention in Deutschland erstellt, um die Umsetzung effektiver suchtpräventiver Maßnahmen in Deutschland zu erleichtern und auszuweiten. Die Liste erlaubt einen gültigen Überblick über suchtpräventive Konzepte für unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Settings. Die formalen Kurzporträts der einzelnen Projekte geben nicht nur die Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Methoden der Projekte wieder, sondern auch Hinweise auf die Qualifikation der Durchführenden und auf die Evaluation. Besonders hilfreich für eine etwaige Umsetzung des Projekts sind die Informationen über mögliche Kosten wie auch über mögliche „Stolpersteine“.

Nicht jedes Rad muss nicht neu erfunden werden.
Hauptkriterium für die Aufnahme eines Projektes war eine vorhandene Fremdevaluation bzw. eine vorliegende Ergebnisevaluation. Die Liste ist nicht geschlossen. Weitere Projektmeldungen nimmt die DHS (merfert-diete@dhs.de) gern entgegen.  Auf Initiative des Caritasverband und des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk sowie des Deutsches Rotes Kreuz, der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, Ginko - Stiftung für Prävention und der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen wurde eine kleine Auflage gedruckt.
Einzelexemplare der DIN-A4-Veröffentlichung können bei Übernahme der anteiligen Druck und Versandkosten in Höhe von insgesamt 4,40 Euro bei der DHS (peuker@dhs.de) bestellt werden.

Berlin. Internetseite: Suchtprophylaxe
Rauchen, Kiffen, Alkohol trinken, Spielen, Essen - vieles kann zur Sucht werden. In der Schule gibt es viele Hilfsangebote wenn Sie betroffen sind. Zögern Sie nicht, die Personen Ihres Vertrauens anzusprechen!

www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_und_praevention/suchtprophylaxe/

Köln. Die mach´s mit Liebesorte- Kampagne 2010 von GIB AIDS KEINE CHANCE geht in die zweite Runde.
Passend zur beginnenden Sommersaison sind ab Ende April 2010 Motive wie abendliche Romantik im Strandkorb, Gartenparty oder das kurze Abenteuer im Auto zu sehen. Sie alle haben eines gemeinsam: Es handelt sich wiederum um Liebesorte. (BzGA – Gib AIDS keine Chance, Newsletter vom 29.04.2010)

www2.gib-aids-keine-chance.de/div/newsletter/ansicht.php

BEGLEITKRANKHEITEN

Consequences of Opioid-Induced Constipation
A large-scale investigation of patients starting long-term opioid analgesics demonstrated surprising low rates of therapy-induced constipation needing medical attention. However, such cases incur significantly higher healthcare utilization costs, so strategies for minimizing this side effect of opioids are important. (pain-topics.org, 05.04.2010)

updates.pain-topics.org/2010/04/consequences-of-opioid-induced.html

USA. Addicts Have High Rates of Infectious Disease, But Few Treatment Programs Screen Patients. (jointogether, 05.04.2010)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/addicts-have-high-rates-of.html

Australien. Training materials for implementing the “Guidelines on the management of co-occurring alcohol and other drug and mental health conditions in alcohol and other drug treatment settings” in clinical practice. (University of New South Wales – National Drug & Alcohol Research Centre, April 2010)

ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/page/Training+Materials

Management of injecting drug users admitted to hospital
Haber, P.S. et al.
The Lancet, 2009;374 (Issue 9697):1284 - 1293
Summary

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61036-9/abstract

Risiken des Tabakentzugs auf Intensivstationen
Die Behandlung auf einer Intensivstation führt bei Raucher zu einem sogenannten kalten Entzug, der nicht ohne Folgen bleibt. Nach einer Studie in Critical Care (2010; 14: R58) neigen die Patienten zu vermehrter Unruhe und werden dementsprechend häufiger sediert. (aerzteblatt.de, 09.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40779/Risiken_des_Tabakentzugs_auf_Intensivstationen.htm

Suizidrisiko durch Anti-Epileptika
Eine Kohortenstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2010; 303: 1401-1409) bestätigt die von der Zulassungsbehörde FDA ausgesprochene Warnung, nach der einige Anti-Epileptika das Suizidrisiko erhöhen, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Wirkstoffen zu geben scheint.
Die 2008 von der FDA ausgesprochene Warnung beruhte auf einer Meta-Analyse randomisierter, placebokontrollierter Studien, in denen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten erkennbar war, worauf inzwischen auch in deutschen Fachinformationen hingewiesen wird. (aerzteblatt.de, 14.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40832/Suizidrisiko_durch_Anti-Epileptika.htm

Neuseeland. Clinical and Service Delivery Guidelines: Te Ariari o te Oranga: The Assessment and Management of People with Co-existing Mental Health and Substance Use Problems 2010. (Dr Fraser Todd, National Addiction Centre, 2010-04-16

www.moh.govt.nz/moh.nsf/indexmh/assessment-mang-people-coexisting-mental-health

Neuseeland. Service Delivery for People with Co-existing Mental Health and Addiction Problems - Integrated Solutions. (Ministry of Health, Neuseeland, 2010)

www.moh.govt.nz/moh.nsf/indexmh/service-delivery-coexisting-mental-health

Irland. Cases of inflammation of the heart muscle through the ingestion of mephedrone. (ana liffey drug project, Irland, 19.04.2010)

www.aldp.ie/index.php

USA. PTSD and Substance Abuse: Overview and Treatment for Veterans
University of California has posted a YouTube video of NCPTSD’s Dr. Robyn Walser, Dissemination and Training Division. She addresses the issue of self-medication and substance abuse in returning OEF and OIF. (Video, 53’43’’)

www.youtube.com/watch

A Current Update on ADHD Pharmacogenomics
Christian Kieling; Júlia P Genro; Mara H Hutz; Luis Augusto Rohde
04/13/2010; Pharmacogenomics. 2010;11(3):407-419.

www.medscape.com/viewarticle/719972

Berlin. „Es gibt kein gesundes Maß“
In Deutschland werden jedes Jahr bis zu 4000 Babys mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. In einer ungewöhnlichen Allianz haben sich jetzt die Stiftung für das behinderte Kind und der Deutsche Brauer-Bund zusammengetan, um werdende Mütter über die Gefahren des Alkoholkonsums aufzuklären. (Frankfurter Rundschau online, 17.04.2010)

www.lr-online.de/politik/Tagesthemen-bdquo-Es-gibt-kein-gesundes-Mass-ldquo-;art1065,2885054

Ensuring integrated treatment for people with mental health and substance use problems
The co-existence of mental health and substance use problems, known as dual diagnosis, is common. Integrated care models are vital to provide joined up care. (Nursing Times, UK, 23.04.20109

www.nursingtimes.net/nursing-practice-clinical-research/mental-health/ensuring-integrated-treatment-for-people-with-mental-health-and-substance-use-problems/5012894.article

ANTHRAX IM HEROIN

Großbritannien. Anthrax Outbreak Update: Confirmed cases 32 - Deaths 11. (Health Protection Scotland, UK, 07.04.2010)

www.hps.scot.nhs.uk/anthrax/index.aspx

Anthrax Confirmed in NHS Lothian Patient
A patient resident in the NHS Lothian area has been confirmed as the latest case in the ongoing anthrax outbreak among drug users in Scotland (33). Full update. (Health Protection Scotland, UK, 12.04.2010)

www.hps.scot.nhs.uk/news/SPdetail.aspx

Drogenkonsum: Milzbrand durch verunreinigtes Heroin
Nachdem im Dezember 2009 ein Heroinkonsument in Aachen an Milzbrand gestorben war, ist dort ein weiterer Fall aufgetreten. In Schottland starben bereits elf Heroinkonsumenten an Milzbrand. Fachleute suchen nach einem Zusammenhang. (Deutsche Apothekerzeitung, 13.04.2010)

www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2010/04/13/milzbrand-durch-verunreinigtes-heroin.html

The Lancet, Volume 375, Issue 9723, Pages 1345 - 1346, 17 April 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60573-9
Anthrax infection in drug users
Malcolm G Booth, John Hood, Timothy JG Brooks, Andrew Hart

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960573-9/fulltext

12th anthrax death in Scotland - 35 confirmed cases
The number of anthrax deaths among heroin users in Scotland has risen to 12, with the first death in Lanarkshire being confirmed on 16 April 2010. Scottish Drugs Forum, UK, 16.04.2010)

www.sdf.org.uk/sdf/3690.html

The latest case is the sixth to be confirmed in Dumfries and Galloway and the 36th across Scotland since the outbreak was first identified in Glasgow in December 2009. (SCOTTISH DRUGS FORUM, 28.04.2010)

www.sdf.org.uk/sdf/3708.html

DROGENTODESFALLSTATISTIK

Forensic Sci Int. 2010 Apr 1.
Illegal drug-related deaths in East Germany between 1995 and 2004.
Zwingenberger S, Pietsch J, Hommola A, Dreßler J.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20363082

SCHMERZBEHANDLUNG

Pain Management in Advanced Illness and Comorbid Substance Use Disorder
Anne F. Walsh, Kathleen Broglio,
Posted: 03/19/2010; Journal of Hospice and Palliative Nursing. 2010;12(1):8-14.

www.medscape.com/viewarticle/715638

Rosenquist RW, Benzon HT, Connis RT, et al. Practice Guidelines for Chronic Pain Management. Anesthesiology. 2010;112(4):810-833.
Practice Guidelines for Chronic Pain Management: An Updated Report by the American Society of Anesthesiologists Task Force on Chronic Pain Management and the American Society of Regional Anesthesia and Pain Medicine

journals.lww.com/anesthesiology/Fulltext/2010/04000/Practice_Guidelines_for_Chronic_Pain_Management_.13.aspx

TUBERKULOSE

Stop TB Partnership
www.stoptb.org

HEPATITIS

Potential new target for hepatitis C treatment
A team of scientists including University of Utah researchers has discovered that binding of a potent inhibitor of the hepatitis C virus (HCV) to the genetic material of the virus causes a major conformational change that may adversely affect the ability of the virus to replicate.This discovery, published in the 29 March early edition of the Proceedings of the National Academy of Sciences, provides a potential new target for structure-based design of new hepatitis C treatments. (virtualmedicalcentre.com, 13.04.2010)

www.virtualmedicalcentre.com/news/potential-new-target-for-hepatitis-c-treatment/14877/1

Study Finds Low Hepatitis C Rates in Methadone Maintenance Participants
Researchers at an Israeli clinic offering methadone maintenance treatment have found that the treatment for opiate addiction appears to protect individuals against subsequent hepatitis C infection, Medscape Psychiatry reported April 19. (jointogether, 23.04.2010)

www.jointogether.org/news/research/summaries/2010/study-finds-low-hepatitis-c.html

Hepatology. 2010 Apr;51(4):1176-84.
Peginterferon alpha-2a is associated with higher sustained virological response than peginterferon alfa-2b in chronic hepatitis C: systematic review of randomized trials.
Awad T, Thorlund K, Hauser G, Stimac D, Mabrouk M, Gluud C
Abstract

www3.interscience.wiley.com/journal/123222327/abstract

HIV

Treatment Considerations for Psychiatric Syndromes Associated with HIV InfectionTami Benton; Joshua Blume; Benoit Dubé
HIV Ther. 2010;4(2):231-245.

www.medscape.com/viewarticle/719976

Dtsch Arztebl 2010; 107(16): A-750 / B-654 / C-642
Schmidt, Reinhold E.; Rockstroh, Jürgen; Marcus, Ulrich
HIV-Diagnostik: Zu wenige Tests bei Risikopersonen
Bislang geht die Initiative zu einer HIV-Diagnostik meist von den Testpersonen selbst aus – oft zu spät für einen optimalen Therapiebeginn bei Infizierten. Deshalb sollten Ärzte bei erhöhten Infektionsrisiken aktiv auf die Testmöglichkeit hinweisen.

www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp=

hiv-Infektion und therapie 2010, Broschüre. Hrsg.: Deutsche AIDS-Hilfe.

aidshilfe.de/produkte.php]

aidshilfe.de/media/de/INFO+%20HIV%20Infektion%20und%20Therapie%202010.pdf

The Lancet, Early Online Publication, 30 April 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60517-XCite or Link Using DOI
Worldwide mortality in men and women aged 15—59 years from 1970 to 2010: a systematic analysis
Julie Knoll Rajaratnam, Jake R Marcus, Alison Levin-Rector, Andrew N Chalupka, Haidong Wang, Laura Dwyer, Megan Costa, Prof Alan D Lopez, Prof Christopher JL Murray
Abstract

www.lancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60517-X/fulltext

www.plusnews.org/report.aspx

SUBSTANZEN (verschiedene)

Risk assessment of new psychoactive substances - Operating guidelines. (EMCDDA, ISBN 978-92-9168-402-1, 2009)

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_100979_EN_RiskGuidelines2010.pdf

Ajahuasca. Peruvian Vine Could Yield Addiction Treatment Meds
Ayahuasca, a jungle vine from Peru, is being studied as a source for a variety of medications, including possibly addiction treatment (…)
The word ayahuasca means "vine of the dead," and the plant has long been used in traditional medicines. Brewed with another plant, the chacruna, it has a powerful effect on the central nervous system and is used in native ceremonies to induce visions as well as in medications. (jointogether.org, 31.03.2010)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/peruvian-vine-could-yield.html

Kanada. Fear and abstinence only drug education? Drug facts – the risks - get help – be heard. (Canadian Students for Sensible Drug Policy)

www.not4me.org

Mephedron - Großbritannien.  ACMD - Advisory Council on the Misuse of Drugs
Consideration of the cathinones. (31.03.2010)

www.drugs-forum.com/forum/local_links.php

www.drugs-forum.com/forum/local_links.php

Mephedron - Großbritannien. UK places generic ban on mephedrone drug family
The Lancet, Volume 375, Issue 9723, Pages 1333 - 1334, 17 April 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60559-4

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960559-4/fulltext

Psilocybe. HALLUCINOGENS HAVE DOCTORS TUNING IN AGAIN
(...)
Scientists are taking a new look at hallucinogens, which became taboo among regulators after enthusiasts like Timothy Leary promoted them in the 1960s with the slogan "Turn on, tune in, drop out." Now, using rigorous protocols and safeguards, scientists have won permission to study once again the drugs' potential for treating mental problems and illuminating the nature of consciousness. (New York Times, 12.04.2010)

www.mapinc.org/drugnews/v10/n272/a05.html

Mephedron - Ansbach. Droge als Reinigungsmittel im Laden verkauft - Polizei beschlagnahmte illegale Substanz »Black Gift«
Schlag gegen den Rauschgifthandel: Bei einem Geschäftsmann aus der Region hat die Polizei eine größere Menge der Droge »Black Gift« beschlagnahmt. (Nürnberger Nachrichten online, 17.04.2010)

www.nn-online.de/artikel.asp

Mephedron – Schweiz. Stellungnahme von Eve & Rave zu Medien und Mephedron
Ende März wurde leider einmal mehr eine Rauschsubstanz zum Ziel der medialen Sensationsgier: Die meistgelesene Tageszeitung '20 Minuten' berichtete am 25.3.2010 über Mephedron (4-Methylmethcathinon),

www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19747020

verwendete darin unter anderem einen verfälschend zitierten Erfahrungsbericht aus dem Eve&Rave Forum und nannte einen Schweizer Mephedron-Onlineshop mit Namen und Preisliste.
Der betreffende Shop kündigte daraufhin schon mittags Lieferverzögerungen an, Eve & Rave verzeichnete einen rapiden Anstieg des Suchbegriffs 'Mephedron' (die Besucherzahlen sprechen Bände) und in diversen anderen Foren wurde die Substanz zum Thema Nummer 1.
Das Resultat ist absehbar: eine hohe Anzahl (mehrheitlich junger) NeukonsumentInnen und mehr Drogenunfälle mit einer noch wenig erforschten Substanz.

Diese Art von Berichterstattung sabotiert unsere Arbeit für Prävention und sachliche Drogeninformation, sie ist kontraproduktiv und zutiefst unverantwortlich.

Das Statement von Eve & Rave:

www.eve-rave.ch//

GHB. K.O.-Tropfen - Wenn nach dem Drink der Blackout kommt. (welt.de, 18.04.2010)

www.welt.de/wissenschaft/article7207563/Wenn-nach-dem-Drink-der-Blackout-kommt.html

Medikamente im Sport - Doping fürs Gehirn
Pillen für die Konzentration sind schon jetzt bei Studenten beliebt. Doch das Neuro-Enhancement könnte den Kampf gegen Doping im Sport infrage stellen. (Der Tagesspiegel, 21.04.2010)

www.tagesspiegel.de/sport/doping-fuers-gehirn/1805332.html

USA. An American Phenomenon: The Widespread Psychiatric Drugging of Infants and Toddlers
The United States has become the psychiatric drugging capital of the world for kids with children being medicated at a younger and younger age. (counterpunch, 20.04.2010)

www.alternet.org/story/146551/an_american_phenomenon%3A_the_widespread_psychiatric_drugging_of_infants_and_toddlers_

Europa – Lissabon. Record number of new drugs reported in 2009, says report
A record number of new drugs was officially reported in 2009 to the EMCDDA and Europol via the EU early-warning system (EWS) on new psychoactive substances. This is according to the EMCDDA–Europol 2009 annual report on the implementation of the three-step legal instrument through which Europe monitors and acts on new substances. (EMCDDA, 23.4.2010)

www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index33227EN.html

Midazolam – Thailand. High rates of midazolam injection among drug users in Bangkok, Thailand
Kerr T, Kiatying-Angsulee N, Fairbairn N, Hayashi K, Suwannawong P, Kaplan K, Lai C, Wood E
Harm Reduction Journal 2010, 7:7 (26 March 2010)

www.harmreductionjournal.com/content/7/1/7

Hortensien/Hydrangin – Münster. Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe warnt aus aktuellem Anlass davor, Bestandteile von Hortensien als Rauschmittel einzusetzen. Die getrockneten Blätter, Blüten oder Triebe enthalten den Wirkstoff Hydrangin. Sie können, wenn sie geraucht werden, ähnliche Effekte wie Haschisch oder Marihuana haben, fallen aber nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. (Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Pressemitteilung vom 20.04.2010)

www.akwl.de/presseinfo.php

Haluzinogene – USA. Drogen gegen Angst - “Magische Pilze” in der Palliativmedizin
Die sogenannten magischen Pilze sind in einschlägigen Kreisen wegen ihrer bewusstseinserweiternden Wirkung beliebte Rauschmittel. Ein US-Mediziner hat jetzt die psychoaktive Substanz der Pilze bei schwerstkranken Krebspatienten eingesetzt. Die eng begrenzte und strikt kontrollierte Studie war ein Erfolg und wurde jetzt auf einer Konferenz im kalifornischen San Jose vorgestellt. (Deutschlandradio, FORSCHUNG AKTUELL, 22.04.2010)

www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1168805/

Doping fürs Gehirn
Pillen für die Konzentration werden immer beliebter. Doch im Sport könnte diese Art der Leistungssteigerung den Kampf gegen Doping in Frage stellen. (zeit.de, 23.4.2010)

www.zeit.de/sport/2010-04/doping-gehirn-neuro

Webseite des Arbeitskreises K.o.-Tropfen Köln!

www.ko-tropfen-koeln.de

Salvia divinorum. Exploring the Mind-Bending World of Salvia Divinorum
"Within around thirty seconds of smoking the dark herbal extract the effects rapidly began, and I felt my entire sense of identity suddenly shift." (alternet, 30.04.2010)

www.alternet.org/story/146675/exploring_the_mind-bending_world_of_salvia_divinorum

ALKOHOL

Kontrolliertes Trinken in der Schweiz zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Controlled Drinking Programs in Switzerland – A Look into the Black Box
H. Klingemann, M. Dampz, H. Perret
DOI dx.doi.org
10.1055/s-0030-1247513
Suchttherapie 2010; 11: 18 – 23

www.atf-schweiz.ch/aktuell/documents/suchttherapie2010.pdf

Schlaganfall: Alkoholika nur ohne Zigarette protektiv
Cambridge – Eine auf der Jahrestagung der US-Neurologen in Toronto vorgestellte prospektive Beobachtungsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass ein mäßiger Alkoholkonsum vor Schlaganfällen schützen könnte. Die protektive Wirkung war allerdings auf Nichtraucher beschränkt. (aerzteblatt.de, 14.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40833/Schlaganfall_Alkoholika_nur_ohne_Zigarette_protektiv.htm

AMPHETAMINE

Entfällt

CANNABIS

Assessment and management of cannabis use disorders in primary care
Adam R Winstock, Chris Ford, and John Witton
BMJ. 2010;  340(apr01_1): p. c1571

bmj.com/cgi/content/extract/340/apr01_1/c1571

www.bmj.com/cgi/content/full/340/apr01_1/c1571

Cannabis und Doping: Pharmakokinetik von gerauchtem Cannabis unter kontrollierten Bedingungen. (dopinginfo.ch, 22.03.2010)

www.dopinginfo.ch/general/blog/archive/2010/03/22/pharmakokinetik-von-cannabis.html

Evidence Accumulates for Links Between Marijuana and Psychosis. (Medscape Psychiatry & Mental Health, 26.03.2010)

www.medscape.com/viewarticle/719139

Cannabis conversations
This week Duncan Jarvies discusses with London GP Chris Ford how to talk to patients about their cannabis use. Assessment and management of cannabis use disorders in primary care, BMJ Group, British Medical Journal Podcast, 08.04.2010

podcasts.bmj.com/bmj/2010/04/06/cannabis-conversations/

Köln. "Macht Kiffen verrückt?" - BZgA-Angebot zum Selbsttest bei Cannabiskonsum. (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 16.04.2010)

idw-online.de/pages/de/news364524

Preteen Marijuana Use Linked to Comorbid Substance Abuse and Psychological Disorders
One of the largest studies to date of preteen marijuana users has found that those who start smoking the drug before age 13 years have an increased risk for comorbid substance abuse and psychosocial and legal problems, according to research presented here at the American Society of Addiction Medicine 41st Annual Medical-Scientific Conference. (Medscape Medical News, 22.04.2010)

www.medscape.com/viewarticle/720652

CANNABIS ALS MEDIZIN

UC Studies Show Marijuana Has Therapeutic Value, Reports to Legislature
First results in United States in 20 years from clinical trials of smoked cannabis. (University of California San Diego, Pressrelease, 18.02.2010)

ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/health/02-18MarijuanaTherapeuticValue.asp

Synthetisches Cannaboid könnte überaktive Blase lindern
Extrakte der Cannabis-Droge hatten in einer früheren Studie die Inkontinenz von Patienten mit multipler Sklerose gelindert. Nach einer tierexperimentellen Studie in European Urology (2010; doi: 10.1016/j.eururo.2010.02.027) könnte ein synthetisches Cannaboid die gleiche Wirkung entfalten – ohne die störenden und gesellschaftlich geächteten psychotropen Nebenwirkungen. (aerzteblatt.d, 12.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40797/Synthetisches_Cannaboid_koennte_ueberaktive_Blase_lindern.htm

USA. How Los Angeles Became the "Wild West" of Medical Marijuana
How Los Angeles became the medical marijuana capital of America thanks to a combination of entrepreneurial energy and benign political neglect. (AlterNet, 13.04.2010)

www.alternet.org/story/146444/how_los_angeles_became_the_%22wild_west%22_of_medical_marijuana

München. Überaktive Blase - Synthetisches Cannabinoid in der Entwicklung
Quelle: Gratzke, C., et al.: European Urology, 10. März 2010, Online-Vorabveröffentlichung.
(Deutsche Apothekerzeitung, 17.04.2010; aerzteblatt.de, 21.04.2010)

www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2010/04/17/synthetisches-cannabinoid-in-der-entwicklung.html

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40922/Cannabinoid_wirkt_bei_erhoehtem_Harndrang.htm

Medical Marijuana and the Law
The U.S. legal landscape surrounding "medical marijuana" is complex and rapidly changing
New England Journal of Medicine, Volume 362:1453-1457, April 22, 2010, Number 16

content.nejm.org/content/vol362/issue16/index.dtl

HCLU produced a YouTube movie on the Harborside Medical Marijuana Health Center, a California-based organization that grows marijuana to supply the medical needs of patients. (Drug Reporter, 22.04.2010)

drogriporter.hu/en/harborside

Newsletter von thc-pharm /Frankfurt/Main)

www.thc-pharm.de/newsletter-subscribe.html

KOKA / KOKAIN

Bolivien. Coca Colla Goes On Sale in Bolivia
A coca-based soft drink went on sale in Bolivia this week. Coca Colla, made from the coca leaf and named after Bolivia's indigenous Colla people, is the latest manifestation of President Evo Morales' quest to expand legal markets for coca products. (Drug War Chronicle, Issue 628, 16.04.2010)

stopthedrugwar.org/chronicle/628/bolivia_coca_colla_soft_drink_on_sale

Once written off, 'crack babies' have grown into success stories
Many children born to mothers who did crack in the 1980s and 1990s were written off before they could talk. But in the two decades that have passed since crack dominated the nation's drug markets, these babies have grown into young adults who can tell their stories, and for the most part, they are tales of success. (Washington Post, USA, 15.04.2010)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/04/15/AR2010041502434.html

Schnelle Hilfe - Medikament baut Kokain schnell im Körper ab
Kokain ist weltweit auf dem Vormarsch. Viele Kokser landen regelmäßig mit einer lebensgefährlichen Kokain-Überdosis in der Notaufnahme. Dort bleibt den Ärzten oft nichts anderes übrig als den Patienten zu stabilisieren und abzuwarten, bis sein Körper mit der Droge alleine fertiggeworden ist. Ein Forscherteam von der Universität von Michigan hat ein Medikament entwickelt, das den Abbau beschleunigt. Auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Pharmakologie in Anaheim wurde es vorgestellt. (Deutschlandradio, 30.04.2010)

www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1174600/

NIKOTIN

Zigaretten am Arbeitsplatz - Wer Stress hat, raucht weniger
Dient der Griff zur Zigarette nicht auch dem Abbau von Stress? Das berichten zumindest viele Raucher. Eine Studie aus Köln zeigt jetzt aber das Gegenteil: Wer beruflich stark belastet ist, konsumiert weniger Nikotin.
Der immer strengere Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz hat ungeahnte Auswirkungen auf die Raucher selbst. Wenn sie unter Zeitdruck geraten, greifen sie weniger oft zum Glimmstängel. Zu diesem durchaus überraschenden Ergebnis kommt die "Cologne Smoking Study".(Spiegel online, 13.04.2010)

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,688711,00.html

The influence of occupational stress factors on nicotine dependence: a cross sectional study
Anna Schmidt, Melanie Neumann, Markus Wirtz, Nicole Ernstmann, Andrea Staratschek-Jox, Erich Stoelben, Jurgen Wolf and Holger Pfaff
Tobacco Induced Diseases 2010, 8:6doi:10.1186/1617-9625-8-6

www.tobaccoinduceddiseases.com/content/8/1/6

Smoking Cessation or Reduction with Nicotine Replacement Therapy: A Placebo-controlled Double Blind Trial with Nicotine Gum and Inhaler
Eva Kralikova; Jiri T Kozak; Thomas Rasmussen; Gunnar Gustavsson; Jacques Le Houezec
Posted: 04/14/2010; BMC Public Health. 2009;9:433

www.medscape.com/viewarticle/716442

Kohortenstudie zeigt: Rauchen hält nicht schlank
Wenn Raucher aufhören zu rauchen, nehmen sie in der ersten Zeit der Abstinenz oft an Gewicht zu. Dass dies auch bei aktiven Rauchern der Fall ist, fanden nun Forscher der Universität Navarra heraus, die ihre Arbeit in der spanischen Fachzeitschrift „Revista Española de Cardiología“ (2010;63(1):20-7) publizierten. Dabei nahmen Nichtraucher am wenigsten zu. (aerzteblatt.de, 26.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40966/Kohortenstudie_zeigt_Rauchen_haelt_nicht_schlank.htm

Erbgutanalysen - Rauchen ist ein genetisch bedingtes Laster
Sich das Rauchen abzugewöhnen ist nicht nur eine Frage von eiserner Disziplin. In einer Großstudie mit mehr als 140.000 Menschen haben Forscher jetzt herausgefunden: Es hängt auch von unseren Genen ab, wie sehr wir dem blauen Dunst verfallen sind - und wie leicht oder schwer wir davon loskommen. (SPIEGEL online, 26.04.2010)

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,691212,00.html

idw-online.de/pages/de/news366002

www.aerzteblatt.de/nachrichten/41015/Gene_foerdern_das_Rauchen.htm

OPIATE / OPIOIDE

Österreich. Fentanyl erstmals in Drogen sichergestellt
Ermittler aus NÖ konnten nun zehn Verdächtige festnehmen, die knapp zehn Kilo Heroin verkauft haben sollen. Den Drogen war der Wirkstoff Fentanyl beigemischt, der in Kombination mit Heroin zu zahlreichen Todesfällen in Europa geführt hat.
Der Wirkstoff Fentanyl wird üblicherweise in der Anästhesie als Schmerzmittel eingesetzt - in der Medizin hilft er, in der Kombination mit Heroin kann dieser aber zum Tod führen.
Einem Teil des nun sichergestellten Heroins war dieser Wirkstoff beigemischt, erstmals wurden somit Drogen mit diesem Beigemisch in Österreich sichergestellt. (ORF – Niederösterreich, 01.04.2010)

noe.orf.at/stories/433132/

USA. U.S. FDA Approves New OxyContin Formulation
The U.S. Food and Drug Administration (FDA) just approved a new formulation of the popular controlled-release opioid pain reliever OxyContin®. The reformulated version is expected to help discourage misuse and abuse of the medication; although, caution is still needed by prescribers and patients. (Pain-Topics.org News, 06.04.2010)

updates.pain-topics.org/2010/04/us-fda-approves-new-oxycontin.html

Berlin. Schmerzmittelmissbrauch: Rasend im Rausch: Tilidin macht Serientäter aggressiv
Der Missbrauch des Schmerzmittels Tilidin vor allem durch junge Intensivtäter hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres rasant zugenommen. Die Substanz enthemmt Täter und macht unempfindlich, selbst gegen Pfefferspray. (Der Tagespiegel, Berlin, 19.04.2010)

www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/rasend-im-rausch-tilidin-macht-serientaeter-aggressiv/1803680.html

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Film: Mitten im Leben: Ehemalige Drogengebraucher/innen und Substituierte auf dem Arbeitsmarkt
Arbeit und Drogen, ein großes Tabuthema. In dem Filmbeitrag kommen drei Arbeitnehmer/innen ehemalige Drogengebraucher/innen und Substituierte und zwei ihrer Arbeitgeber zu Wort. Sie berichten über die vielfältigen Probleme von Menschen mit Drogengebrauch im Arbeitsleben und bei der Suche nach Arbeit. Aber auch über die Chancen, die eine Arbeit für ehemalige Drogengebraucher/innen und Substituierte bedeutet. Der Beitrag will Tabus aufbrechen sowie Mythen und Vorurteile abbauen. (Deutsche AIDS-Hilfe, d@h-blog)

blog.aidshilfe.de

Lowering the Threshold
Models of Accessible Methadone and Buprenorphine Treatment. (Open Society Institute, USA, März 2010)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/lowering-the-threshold-20100311

UK organisation Release has launched a Facebook fan page for methadone.
Their intention is that they can collaborate with fellow NGOs to create a large group that will attract press attention and engage the public in the struggle around access to OST in many countries, Russia and Scotland being the most pertinent current examples.

www.facebook.com/pages/Methadone/113041515389665

Großbritannien – Schottland. Methadone is key to effective drug treatment
As a group of experts in the treatment of opiate-dependent people, we write to express our dismay about the continuing misrepresentation in the media of the evidence on the effectiveness of methadone treatment. (The Scotsman, UK, 05.04.2010)

news.scotsman.com/opinion/Methadone--is-key-to.6203151.jp

Großbritannien. Drug-free inmates put on methadone. (telegraph.co.uk, 06.04.2010)

www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/7558955/Drug-free-inmates-put-on-methadone.html

Kambodscha. Officials endorse methadone plan
DRUG and health officials have approved a plan to begin Cambodia’s first methadone treatment programme for drug users, meaning the long-delayed pilot could begin within months. (Phnompenpost.com, 01.04.2010)

www.phnompenhpost.com/index.php/2010040136701/National-news/officials-endorse-methadone-plan.html

Österreich. 18.900 Euro für Ersatzdrogen an Salzburgs Häftlinge
Die Drogensucht von Häftlingen reißt ein Millionenloch ins Budget der Justiz: Knapp 1,2 Millionen Euro geben die Gefängnisse in ganz Österreich für Ersatzdrogen aus, mit denen süchtige Insassen behandelt werden. Allein in der Salzburger Justizanstalt erhalten etwa 15 Häftlinge pro Jahr Methadon, Substitol und andere Ersatzdrogen. Das kostete im vorigen Jahr exakt 18.920,52 Euro. (krone.at. 09.04.2010)

www.krone.at/krone/S155/object_id__194152/hxcms/

Managing Alcohol Use Disorders in OTP Patients — Part II: Policy and Treatment Considerations. (AT Forum Volume 20, 2 - Spring 2010)

atforum.com/newsletters/2010spring.php

Methadone maintenance the original
Now 40 years old, methadone maintenance began in a New York hospital as a small scale experiment. Even its originators doubted it could work when everything else had failed. The ‘miraculous’ transformation it brought about in the first patients can still be seen today. (DRUG AND ALCOHOL ISSUE 14 2005)

findings.org.uk/docs/Ashton_M_26.pdf

Lahr. 10000 Heroinspritzen getauscht
Bilanz der Drogenhilfe Lahr - So viel Substituierte wie noch nie
154 Junkies, die einen Heroin-Ersatz bekommen, sind im vergangenen Jahr von der Drogenhilfe Lahr betreut worden. Damit gab es dort so viele Substituierte wie noch nie. Das hat die Organisation gestern bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz 2009 bekannt gegeben. (Lahrer Zeitung, 22.04.2010)

www.baden-online.de/news/artikel.phtml

Schweiz. Heroinabhängige kommen allmählich ins AHV-Alter
Die Kontrollierte Drogenabgabe (Koda) Bern hat einen starken Anstieg von Patienten in Alters- oder Pflegeheimen zu verzeichnen. (Der Bund, 26.04.2010)

www.derbund.ch/bern/Heroinabhaengige-kommen-allmaehlich-ins-AHVAlter/story/17241312

Wesel. Drogen: Wesels Methadon-Arzt hört auf
Wesel. Der einzige niedergelassene Arzt, der Heroinabhängigen in Wesel die Ersatzdroge Methadon verabreicht, hört auf. Mit Ende des Jahres wird der Anästhesist und Schmerztherapeut Heinz-Joachim Lemm (54) die tägliche Vergabe an rund 50 Patienten einstellen. (derwesten.de, 27.04.2010)

www.derwesten.de/staedte/wesel/Wesels-Methadon-Arzt-hoert-auf-id2910818.html

Linz – Österreich. Oberösterreich: Viele Patienten, wenig Ärzte - Drogentherapie in der Sackgasse?
Die ärztliche Versorgung von Drogensüchtigen, die eine Ersatztherapie machen, ist in Oberösterreich so schlecht wie nie zuvor. Wurden die Patienten vor drei Jahren von 200 Medizinern betreut, werden es Ende 2010 noch 40 sein. (nachrichten.at, 29.04.2010)

www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,381661

J Drug Issues. 2009 Apr;39(2):313-328.
Effects of Smoking Cessation on Illicit Drug Use among Opioid Maintenance Patients: A Pilot Study.
Dunn KE, Sigmon SC, Reimann E, Heil SH, Higgins ST..
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20401340

Dortmund. SERIE: DIE MACHT DER DROGEN, TEIL 1
Mein Sohn, der Junkie. (derwesten.de, 30.04.2010)

www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Mein-Sohn-der-Junkie-id2924286.html

BUPRENORPHIN

A comparison of methadone, buprenorphine and alpha2 adrenergic agonists for opioid detoxification: a mixed treatment comparison meta-analysis.
Meader N.
Drug and Alcohol Dependence: 2010, 108, p. 110–114

findings.org.uk/count/downloads/download.php

BUPRENORPHIN – NALOXON

JAMA. 2008;300(17):2003-2011 (doi:10.1001/jama.2008.574)
George E. Woody; Sabrina A. Poole; Geetha Subramaniam; et al.
Extended vs Short-term Buprenorphine-Naloxone for Treatment of Opioid-Addicted Youth: A Randomized Trial

jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/17/2003

jama.ama-assn.org/cgi/reprint/300/17/2003

DIAMORPHIN

Wuppertal. Heroinvergabe: Eltern fordern Ersatzvornahme – Offener Brief des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit an Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. (05.04.2010)

www.akzeptierende-eltern.de/news/182/84

Düsseldorf. Politiker sagen Ja zu einer Heroin-Ambulanz
Düsseldorf wird eine Ausgabe an Abhängige bekommen. Die CDU hat nach langem Ringen den Weg freigemacht. (westdeutsche-zeitung.de, 09.04.2010)

www.westdeutsche-zeitung.de

Luxemburg. Staatliches Heroin für Suchtkranke - Zwei Fixerstuben sollen gebaut werden. (Luxemburger Wort, 14.04.2010)

www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/84682/staatliches-heroin-fuer-suchtkranke.php

Stuttgart. Stuttgarter Drogenpolitik - Konzept für Heroinabgabe steht. (Stuttgarter Zeitung, 23.04.2010)

www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2463767_0_7100_-stuttgarter-drogenpolitik-konzept-fuer-heroinabgabe-steht.html

Großbritannien. Prescribe heroin on NHS, says Royal College of Nursing leader Peter Carter addressing the Royal College of Nursing
Heroin should be routinely prescribed on the NHS as a way of weaning drug users off their addiction, the head of the country’s top nursing union has said. (The Times, UK, 26.04.2010)

www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/health/article7108342.ece

Eur Neuropsychopharmacol. 2010 Apr;20 Suppl 2:S105-58.
Heroin-assisted treatment in the Netherlands: History, findings, and international context.
Blanken P, van den Brink W, Hendriks VM, Huijsman IA, Klous MG, Rook EJ, Wakelin JS, Barendrecht C, Beijnen JH, van Ree JM.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20362236

J Subst Abuse Treat. 2010 Jun;38(4):408-11. Epub 2010 Mar 31.
Double-blind injectable hydromorphone versus diacetylmorphine for the treatment of opioid dependence: a pilot study.
Oviedo-Joekes E, Guh D, Brissette S, Marsh DC, Nosyk B, Krausz M, Anis A, Schechter MT.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20359843

METHADON

Alcohol or Benzodiazepine Use in Methadone Patients: Is It Safe?  (AT Forum Volume 20, 2 - Spring 2010)

atforum.com/newsletters/2010spring.php

Methadone May Help HIV-Positive Heroin Users Start Antiretroviral Therapy
HIV-positive injection-drug users on methadone maintenance start antiretroviral therapy faster and have higher rates of adherence, Canadian researchers reported online March 10th in Addiction. (Medscape today, 09.04.2010)

www.medscape.com/viewarticle/720049

Großbritannien. Methadone: to use or not to use
Should we maintain drug users on methadone treatment or move towards a more abstinence-based drugs policy? (The Guardian, UK, 20.04.2010)

www.guardian.co.uk/society/joepublic/2010/apr/20/methadone-drugs-policy

Methadon: Sehstörungen durch intrauterine Exposition
Eine intrauterine Exposition mit Opiaten kann möglicherweise schwere Augenschäden verursachen, warnen Mediziner im British Journal of Ophthalmology (2010; doi: 10.1136/bjo.2009.169284).
Ruth Hamilton vom Royal Hospital for Sick Children in Glasgow berichtet über 20 Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft an einem Programm zur Methadon-Substitution teilgenommen hatten. Es handelt sich um Säuglinge und Kleinkinder, die wegen des Verdachts auf Sehstörungen zur augenärztlichen Untersuchung überwiesen wurden.
Es ist deshalb nicht bekannt, wie häufig die Störungen sind. Unklar ist letztlich auch, ob Methadon die Ursache ist, denn 55 Prozent der Schwangeren hatten gleichzeitig Benzodiazepine und 40 Prozent hatten Heroin konsumiert. (aerzteblatt.de, 22.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40934/Methadon_Sehstoerungen_durch_intrauterine_Exposition.htm

Methadone Maintenance Programs May Reduce Rates of Hepatitis C. (Medscape Medical News (19.04.2010) from the: American Society of Addiction Medicine (ASAM) 41st Annual Medical-Scientific Conference, Abstract 3. Presented April 16, 2010)

www.medscape.com/viewarticle/720444

Managing Alcohol Use Disorders in OTP Patients — Part II: Policy and Treatment Considerations. (AT Forum Volume 20, 2 - Spring 2010)

www.atforum.com/newsletters/2010spring.php

J Addict Dis. 2010 Jan;29(1):15-22.
Onsite QTc interval screening for patients in methadone maintenance treatment.
Fareed A, Vayalapalli S, Byrd-Sellers J, Casarella J, Drexler K, Amar R, Smith-Cox J, Lutchman TS.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20390695

Int J Legal Med. 2010 Mar 27.
Trends in methadone-related deaths in Zurich.
Laberke PJ, Bartsch C.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20349188

J Addict Dis. 2010 Jan;29(1):1-14.
Methadone maintenance dosing guideline for opioid dependence, a literature review.
Fareed A, Casarella J, Amar R, Vayalapalli S, Drexler K.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20390694

GENDER

CME. Combination Therapy Improves Abstinence Rates in Weight-Concerned Female Smokers
The combination of treatment with bupropion plus a customized program of cognitive behavioral therapy (CBT) specifically designed to address women's concerns about postcessation weight gain produces higher rates of abstinence at 6 months and longer time to relapse than standard CBT plus bupropion or CBT alone (STANDARD). (MedscapeCME Clinical Briefs, CME Released: 03/29/2010; Valid for credit through 03/29/2011

cme.medscape.com/viewarticle/719369

Schweiz. 10 Jahre "FemmesTische" in Zürich: Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich feiert als Standort der ersten Stunde mit dem Präventionsprogramm „FemmesTische“ für Migrantinnen das 10-jährige Jubiläum. Das aktuelle Infoblatt (pdf, 4 S., 950Kb) widmet sich diesem Jubiläum. „FemmesTische“ für Migrantinnen bietet einen Zugang zur Migrationsbevölkerung, welche mit traditionellen Bildungsangeboten nur schwer erreichbar ist. Im schweizweit erfolgreichen Präventionsprogramm treffen sich erziehende Frauen unterschiedlicher Kulturen im privaten Rahmen, um sich in ihrer Muttersprache über Suchtprävention, Gesundheitsförderung, Erziehung und Rollenidentität auszutauschen. (Newsletter Infoset Direct, April 2010)

www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/suchtpraevention/eltern.html

www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/suchtpraevention/publikationen_u_broschueren/infoblatt.html

Köln – Berlin. Geschlechterspezifische Anforderungen an die Suchthilfe – Gender Mainstreaming in der Suchttherapie von Jugendlichen
Abschlussbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit
FOGS - Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, September 2009

www.fogs-gmbh.de/pdf/Abschlussbericht%20Gender%20und%20Vernetzung%20in%20der%20Suchthilfe%20f%FCr%20Jugendliche.pdf

Bremen. GENDER SUCHT MAINSTREAM...
"Gender Mainstreaming bedeutet, (...) die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es eine geschlechtsneutrale Wirklichkeit nicht gibt." (BMFSFJ 2003)

Den folgenden Fragen wollten wir mit dieser Tagung im März 2010 nachgehen:

  • Wie hat sich die Genderperspektive in den letzten Jahren entwickelt und was bedeutet Gender Mainstreaming für die Psychiatrie und Suchthilfe?
  • Wie weit sind wir in Bremen bei der Umsetzung des Gender Mainstreaming im Gesundheitswesen?
  • Wie können Leitlinien auf Landesebene aussehen und umgesetzt werden?
  • Welche genderspezifischen Ansätze gibt es in Bremen und anderswo?

Beiträge der Tagung der Initiative zur Sozialen Rehabilitation:

www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de

www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/aktuelles.php

Berlin. Olga-Hilfen: Der Frauentreff bedankt sich
In den letzten Monaten gab es wieder viel positiven Wirbel um und im Frauentreff Olga, dem Hilfeangebot für drogenabhängige und sich prostituierenden Frauen an der Kurfürstenstraße. Dank des großen Engagements aus dem Bezirk und auf politischer Ebene, konnten viele neue Projekte umgesetzt werden. Zeit für uns „Danke“ zu sagen. (Notdienst für Suchtmittelgefährdete und –abhängige Berlin, Newsletter vom 16.04.20109

www.drogennotdienst.org/content/aktuelles/Danke.php

J Addict Dis. 2010 Apr;29(2):139-63.
Substance use and women's health.
Kay A, Taylor TE, Barthwell AG, Wichelecki J, Leopold V.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20407973

J Addict Dis. 2010 Apr;29(2):217-30.
Gender issues in the pharmacotherapy of opioid-addicted women: buprenorphine.
Unger A, Jung E, Winklbaur B, Fischer G.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20407978

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Schweiz. migraweb: Leben in der Schweiz - Information und Online-Beratung: migraweb ist als Selbsthilfeprojekt konzipiert. Integrierte MigrantInnen öffnen als freiwillige ÜbersetzerInnen ihren Landsleuten den Zugang zur Schweiz und unterstützen sie als Online-BeraterInnen in allen Belangen des Lebens in der Schweiz. Infos zum Thema Sucht sind ebenfalls erhältlich.

www.migraweb.ch

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

München. Was kommt nach der Notaufnahme? Das alkoholspezifische Präventionsprojekt HaLT in Bayern am 03. Mai 2010 in München
Die Fachtagung rückt das Phänomen des jugendlichen Rauschtrinkens in den Blickpunkt. Thematisiert werden aktuelle Forschungsergebnisse, derzeitige Standards alkoholspezifischer Suchtprävention sowie der aktuelle Stand der HaLT-Implementierung in Bayern. Der Abschlussvortrag diskutiert die Notwendigkeit und mögliche Perspektiven für weiterführende Hilfen.

www.bas-muenchen.de

Therapieverbund Ludwigsmühle in Kooperation mit Justizministerium RLP und Vereinigung gegen Drogenmissbrauch

Symposion: Therapie statt Strafe - Strafe als Therapie? Der Zwiespalt in der Behandlung Drogenabhängiger
am Mittwoch, 5. Mai 2010, 09:30 – 17:00 Uhr im Großen Saal der Kassenärztlichen Vereinigung
Maximilianstr. 22, 67433 Neustadt/Weinstraße

www.ludwigsmuehle.de/fileadmin/Daten_und_Bilder/PDF_News/Einladungsflyer_5-2010.pdf

Vom Cyber zum Runden Tisch - 33. BundesDrogenKongress
Der 33. BundesDrogenKongress wird am 10. und 11. Mai 2010 unter dem Motto „Vom Cyber zum Runden Tisch. Modernes Networking“ vom Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. im Maritim-Hotel in Stuttgart veranstaltet. Das Programm regt an, nicht über Vernetzung zu reden, sondern funktionierende Vernetzungen als Beispiele guter Arbeit zu zeigen und zum Nachahmen zu animieren. Es wird gezeigt, wie Suchthilfe arbeitsteiliges Vorgehen koordiniert und wie Suchthilfenetzwerke Klientinnen und Klienten bei der Verbesserung ihrer sozialen und gesundheitlichen Situation und der (Wieder-)Eingliederung helfen.
Es wird ein Forum angeboten für Vorschläge, wie der Ressourceneinsatz optimiert und Umfang und Qualität der Hilfen verbessert werden können. Es soll gezeigt werden, wie regionale Vernetzung die Überprüfung von Wirkungen, Effekten und Zielen der Hilfeangebote erleichtert und die bedarfsgerechte Versorgung der Menschen sichert. Dieses und einiges mehr ist Thema in sechs Vorträgen und 20 Seminaren. (Quelle: DHS-Newsletter vom 14.04.2010)

fdr-online.info/pages/suchthilfe/tagungen-seminare-fortbildungen/bundesdrogenkongress/33.bundesdrogenkongress.php.

Nürnberg. "Tabakentwöhnung bei Jugendlichen“
Referentin: Frau Dr. Anneke Bühler (IFT Institut für Therapieforschung in München)
Termin: Mittwoch, 19. Mai 2010, 17:30 - 19:00 Uhr
Ort: Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, 90433 Nürnberg
Weitere Informationen auf der Website der BAS – Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen:

www.bas-muenchen.de

Frankfurt/Main. Ältere Drogenabhängige und Versorgungsstrukturen in Europa
Abschlusskonferenz 26. - 27. Mai 2010

fdr-online.info/media/Tagungen%20und%20Seminare/Veranstaltungskalender/Conference%20Leaflet%20DE.pdf

Berlin. Auf dieser 3. Berliner Mediensuchtkonferenz – in diesem Jahr erstmals gemeinsam veranstaltet durch den GVS und die Rheinische Fachhochschule Köln - sollen Positionen und Strategien einer umfassenden Mediensuchtprävention vorgestellt und auch hinterfragt werden. (4.-5.Juni 2010)

www.mediensucht-konferenz.de

Club Health 7-9 June 2010 Zurich
The Club Health Conference addresses national and international experts from the harm reduction, prevention and health promotion domains and provides a unique opportunity to exchange the latest scientific knowledge, political efforts, project proposals and experiences.

www.clubhealthconference.com

Second European conference of the CONNECTIONS project - Drugs, Alcohol and Criminal Justice: ethics, effectiveness and economics of intervention
24 Jun 2010 - 25 Jun 2010
Friends House, London, UK
The University of Kent is delighted to announce the Second European Conference of the CONNECTIONS Project, organised by the Conference Consortium and supported by Drink and Drugs News and Napo.

www.idpc.net/events/second-connections-conference

25 Jahre Therapieladen: Cannabis - Reloaded
Anlässlich seines 25jährigen Bestehens veranstaltet der Berliner Therapieladen e.V. am 25. Juni 2010 einen Fachtag zum Thema „Cannabis“.

www.therapieladen.de

Im Spannungsfeld zwischen Drogenpolitik und Drogenprävention
Legaler Cannabisanbau - Gefahr oder Chance?
Zielgruppe: Studenten, Lehrer, Journalisten, Politiker, weitere Interessierte und Multiplikatoren aus Bayern und der Tschechischen Republik auf dem Gebiet der Euregio Egrensis
Termin: 2.-4. Juli 2010. Ort: Burg Hohenberg / Bayern

burghohenberg.de/de/nc/bildungsprogramm/fortbildung/

Hamburg. Die 5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft findet am 16./17. September 2010 in Hamburg statt.

www.gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2010/02/5konfgesundhaft2010.pdf

Düsseldorf. Mit Leib und Seele ankommen - Psychische und psychosomatische Krankheiten in unserer Zuwanderungsgesellschaft,
09.12.2010 - 11.12.2010
Veranstalter: DTPPP – Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen raum

www.transkulturellepsychiatrie.de

HARM REDUCTION

European Harm Reduction Network

www.eurohrn.eu

IHRA Liverpool 2010 - Welcome to the The International Harm Reduction Conference, Liverpool, 25.-29.04.2010
The DDN team are producing daily magazines for the event, if you are not able to be here you can read all the highlights as they happened, and see a selection of pictures from the event below.

www.drinkanddrugsnews.com/UserPages.aspx

IHRA launches 'What is Harm Reduction' briefing, in 11 different languages
IHRA has a released a collection of documents known as the 'Whats is Harm Reduction' series. These briefings have been translated into various different languages including: Arabic, Czech, English, French, German, Indonesian, Italian, Malay, Mandarin, Portuguese, and Russian. (IHRA, 29.04.2010)

www.ihra.net/News

Asien. Harm reduction in Asia: progress towards universal access to harm reduction services among people who inject drugs
Updating of the baseline assessment of status of policies, resources and services for people who inject drugs (2006) and analysis of gaps in the country responses to injecting drug use and HIV/AIDS
Commissioned on behalf of The United Nations Regional Task Force on Injecting Drug Use and HIV/AIDS in Asia and the Pacific, March, 2010

www.idpc.net/sites/default/files/library/UNRTF%20report%202009%20update%20of%20Burnet%20harm%20reduction%20in%20Asia%20(March%202010).pdf

Harm reduction: evidence, impacts and challenges
Publication type: Monographs Issue: 10
The EMCDDA’s 10th scientific monograph, entitled Harm reduction: evidence, impacts and challenges provides a comprehensive overview of the harm reduction field. Part I of the monograph looks back at the emergence of harm reduction approaches and their diffusion, and explores the concept from different perspectives, including international organisations, academic researchers and drug users. Part II is dedicated to current evidence and impacts of harm reduction and illustrates how the concept has broadened to cover a wide range of behaviours and harms. Part III addresses the current challenges and innovations in the field. The core audience of the monograph comprises policymakers, healthcare professionals working with drug users, as well as the wider interested public. (EMCDDA, Lisbon, April 2010

www.emcdda.europa.eu/publications/monographs/harm-reduction

Leipzig. „Wir warnen vor grünen Mitsubishis“
Auf Techno-Partys trifft man in Leipzig häufig die Drug Scouts. Sie gehören zu einem gut etablierten Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, „akzeptierende, tabufreie und an der Realität orientierte Informa­tion und Aufklärung über Drogen und deren Konsum“ zu betreiben. (Jungle World Nr. 13, 01.04.2010)

jungle-world.com/artikel/2010/13/40660.html

USA. Harm Reduction in the United States: Whose History? (Part 1). (Hffington Post, 05.04.2010)

www.huffingtonpost.com/allan-clear/harm-reduction-in-the-uni_b_525390.html

Law Enforcement And Harm Reduction Network
Launch of their new website - LEAHRN aims to connect people who want to know more about how police and harm reduction services can work together more effectively. (LEAHRN – Law Enforcement And Harm Reduction Network)

www.leahrn.org

Australien. Prisoners may get syringes in HIV strategy
From: The Australian
April 28, 2010, p. 7
PRISONERS may be given clean syringes and sterilised tattoo equipment in an effort to combat an increase in HIV and other infections in Australia. (The Australian, 28.04.2010)

www.theaustralian.com.au/news/nation/prisoners-may-get-syringes-in-hiv-strategy/story-e6frg6nf-1225859060350

Neukirchen-Vluyn. „Viele sind hier auf Droge“
Sie wollen Pflaster für kleine Wunden, sterile Spritzen und Medikamente. Geduldig warten sie am Bordstein der Humboldtstraße, dass der Doktor der Straßenambulanz sie in den Kleinbus ruft. (derwesten.de, 27.04.2010)

www.derwesten.de/staedte/moers/Viele-sind-hier-auf-Droge-id2912009.html

Global. 'Through a harm reduction lens: Civil society engagement in multilateral decision making' report
This report examines the ways in which multilaterals are currently engaging civil society groups working on harm reduction in international policy, including the engagement of leading non-governmental organisations and the involvement of affected communities. (IHRA, 28.04.2010)

www.ihra.net/Assets/2521/1/CSEReportWeb.pdf

The Global State of Harm Reduction 2010 - Key Issues for Broadening the Response. (IHRA, 26.04.2010)

www.ihra.net/News

IHRA launches '3 Cents' report
IHRA's new '3 cents' report shows the small amount of money being invested in harm reduction. It is estimated that in 2007 approximately $160 million was invested in harm reduction in low and middle income countries, of which $136 million (90%) came from international donors. This figure is certainly almost an over estimate of actual spending on harm reduction services, which would only have received about one third of this total harm reduction investment. Spending on harm reduction needs to be increased urgently and dramatically, especially for direct frontline services. (IHRA, 27.04.20109

www.ihra.net/Assets/2518/1/IHRA_3CentsReport_Web.pdf

Neuseeland. The New Zealand Law Commission report following their extensive research and public consultation on ‘Alcohol in our Lives: Curbing the Harm’  has just been released. (Law Commission, 27.04.2010)

www.lawcom.govt.nz/ProjectReport.aspx

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTION FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Großbritannien. National Needle Exchange Forum Meeting
PowerPoint presentations from the NNEF meeting last month in Southampton. (NNEF, UK, April 2ß010)

nnef.org.uk/nnef_meetings.html

Luxemburg. Baugenehmigung der “Fixerstuff” annulliert - Bürgermeister Paul Helmiger bedauert das Urteil
Das Luxemburger Verwaltungsgericht hat die Genehmigung zum Bau der “Fixerstuff” in der hauptstädtischen Rue d'Alsace annulliert. (Luxemburger Wort, 01.04.2010)

www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/82611/baugenehmigung-der-fixerstuff-annulliert.php

Luxemburg. "Fixerstuff" - Berufung gegen Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Regierung und Stadt Luxemburg ziehen erneut vor Gericht. (Luxemburger Wort, 13.04.2010)

www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/84649/fixerstuff-berufung-gegen-entscheidung-des-verwaltungsgerichtes.php

Australien. Letters: Expecting the unexpected: intravenous insulin at Sydney's medically supervised injecting centre
Marianne E Jauncey, Anita P Trevan and Richard P Sulovsky
MJA 2010; 192 (8): 477

www.mja.com.au/public/issues/192_08_190410/letters_190410_fm-1.html

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Wien – UNODC. UNODC 2010 Annual Report
"This Report shows how health, security and justice are the antidotes to drugs, crime and terrorism" said UNODC Executive Director Antonio Maria Costa. (UNODC, 08.04.2010)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2010/April/unodc-2010-annual-report-released.html

Wien – UNODC. Report of the 53rd Commission on Narcotic Drug
Report on the fifty-third session (2 December 2009 and 8-12 March 2010) (United Nations, New York, 2010)

www.unodc.org/documents/commissions/CND-Uploads/CND-53-RelatedFiles/ADVANCE_UNEDITED_E2010_28WEB.pdf

Global. ‘Targeted Killing of Drug Lords: Traffickers as Members of Armed Opposition Groups and/or Direct Participants in Hostilities’ by Patrick Gallahue, International Yearbook on Human Rights and Drug Policy. (27.04.2010)

www.humanrightsanddrugs.org

www.humanrightsanddrugs.org

Global. Studie zu Drogenkampf: Durchgreifen führt zu Eskalation
Britisch-kanadischer Bericht über 300 Einzelstudien - Exdrogenboss hält Daten für falsch interpretiert
Ein hartes Vorgehen staatlicher Behörden gegen Drogenkartelle führt einer Studie zufolge immer zur Eskalation von Gewalt. Je stärker die Polizei Drogenhändler ins Visier nehme, desto blutiger werde deren Machtkampf um die Profite ausgetragen, heißt es in dem Dienstag veröffentlichten Bericht britischer und kanadischer Forschungsinstitute. (Der Standard, Wien, 27.04.2010)

derstandard.at/1271375404130/Studie-zu-Drogenkampf-Durchgreifen-fuehrt-zu-Eskalation

Wien – UNODC. From coercion to cohesion - Treating drug dependence through healthcare, not punishment. (UNODC, Discussion paper based on a scientific workshop, UNODC, Vienna, October 28-30, 2009; Draft, 2 March 2010

www.unodc.org/docs/treatment/Coercion_FULL_doc.pdf

EUROPA

Brüssel. Drogen: EU ist der größte Absatzmarkt für Heroin
Die Europäische Union ist nach Angaben des ehemaligen Chefs des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Pino Arlacchi, der größte Absatzmarkt für Heroin.
„Die EU ist der größte Heroin-Markt, gefolgt von den USA und Russland“, sagte Arlacchi, heute Abgeordneter des Europaparlaments, am Mittwoch in Brüssel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Chef der russischen Drogenkontrollbehörde, Viktor Iwanow. (RIA Nowosti, 14.04.2010)

de.rian.ru/society/20100414/125908418.html

Cocaine: a European Union perspective in the global context
EMCDDA; Europol, Lisbon, April 2010
Summary:
This report provides an overview of what is known about how cocaine is produced and trafficked into the European Union. It aims to provide a better understanding of the actors involved, the routes taken, and the scale of the problem in Europe. It also reviews some of the supply reduction responses already developed at European level. Its findings are based on the latest data and analysis available from specialised European and international organisations, NGOs and scholars.

www.emcdda.europa.eu/publications/joint-publications/cocaine

Russland. Krieg den Drogen
Russland hat dem Heroin den Kampf angesagt, weil es seine innere Sicherheit bedroht sieht. Im Kampf gegen den Drogenstrom aus Afghanistan sehen die Russen die Nato als Schlüsselpartner: Die Welt brauche „Anti-Drogen-Sicherheit". (31.03.2010)

www.welt.de/debatte/article7004547/Krieg-den-Drogen.html

The heroin epidemic advancing on Russia
Since the fall of the Taliban regime in 2001, opium production in Afghanistan has risen dramatically. Russia's geographic proximity to the region has made it a huge consumer - sending thousands of Russians to an early grave every year. (BBC News, 03.04.2010)

news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/from_our_own_correspondent/8600847.stm

The War on Drugs Is Lost
Russia’s War on Drugs is identical to its American and British counterparts: it’s a failure. (Pravda, Russia, 07.04.2010)

english.pravda.ru/opinion/columnists/07-04-2010/112906-war_drugs-0

ASIEN

INDIEN

Naxals cultivating poppy for funds
In what highlights rampant lawlessness in many parts of the country and gives credence to recent reports from Bihar police that Maoists are using illicit cultivation of poppy for funding their activities, a finance ministry report says enforcement agencies have carried out destruction operations on at least 1,443 hectares in 2009 alone. (The Times of India, 31.03.2010)

timesofindia.indiatimes.com/india/Naxals-cultivating-poppy-for-funds/articleshow/5736938.cms

Decriminalization – a former Commissioner for Narcotics of India, Romesh Bhattacharji, looks at Portugal and compares.
The report starts with the observation: “Had incarceration reduced addiction, this [criminal justice focus in India] could have been tolerated.  But, year after year drug addiction has only increased, and so has drug trafficking.” The same comment applies to India, the US, Russia  and most countries of the world.  As for the experience in Portugal, where decriminalization was adopted in 2000: “…jails have emptied out, enforcement has more time to follow the main traffickers. … “ HIV infection as a result of needle sharing is said to have been reduced to zero in 2007, and the prevalence of heroin, cocaine and synthetic drug use  has decreased. Deaths reportedly were reduced 60% by 2007.  Treatment – including treatment with opiate agonists - is promptly available to all who seek it.  (R.Newman in: OpiateAddiction.Rx, 26.04.2010)

www.hinduonnet.com/thehindu/thscrip/print.pl

AFGHANISTAN

Afghanistan cannabis survey 2009 - April 2010. (UNODC, April 2010)

www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Afghanistan/Afghanistan_Cannabis_Survey_2009.pdf

AFGHANISTAN: THE WORLD'S NUMBER ONE NARCO-STATE?
By Alfred W. McCoy
In ways that have escaped most observers, the Obama administration is now trapped in an endless cycle of drugs and death in Afghanistan from which there is neither an easy end nor an obvious exit. (Tomdispatch.com, 01.04.2010)

www.alternet.org/story/146270/

US-Afghan relations sink further as Hamid Karzai accused of drug abuse
Former UN diplomat Peter Galbraith questions Afghan premier's mental stability. (The Guardian, UK, 07.04.2010)

www.guardian.co.uk/world/2010/apr/07/hamid-karzai-galbraith-substance-abuse

U.S. now focused on getting rid of Taliban instead of opium crops in Afghanistan
Thousands of Afghan migrant workers expected here in the next few weeks for the spring opium harvest will find at least as much work as last year. (Washington Post, USA, 07.04.2010)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/04/07/AR2010040704410.html

"Die Mohnfelder in Afghanistan müssen abgefackelt werden"
Wiktor Iwanow, Russlands oberster Drogenbekämpfer und Vertrauter Putins, über den drastischen Anstieg von Heroin-Toten und die Verantwortung von Nato und Bundeswehr. (welt.de, 10.04.2010)

www.welt.de/die-welt/politik/article7121315/Die-Mohnfelder-in-Afghanistan-muessen-abgefackelt-werden.html

Marines try unorthodox tactics to disrupt Afghan opium harvest
CAMP LEATHERNECK, AFGHANISTAN - U.S. Marines are mounting an intensive effort to disrupt the opium harvest in the former Taliban enclave of Marja by confiscating tools from migrant workers, compensating poppy farmers who plow under their fields and collaborating with Drug Enforcement Administration personnel to raid collection sites. (Washington Post, 13.04.2010)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/04/12/AR2010041204176.html

Skyrocketing Heroin, Opium Use Ensnaring Afghan Children
State Department Finds Kids' Exposure to Drugs Could Create 'Whole Generation' of Addicts in Afghanistan. (Ariana, Afghanistan, 20.04.2010)

www.e-ariana.com/ariana/eariana.nsf/allDocs/EAFEACC18AA79AFB8725770B0063669F

Guttenbergs Drogen-Warlords - Bundeswehr ist in Afghanistan im Bunde mit kriminellen Politikern. (Neues Deutschland, 20.04.2010)

www.neues-deutschland.de/artikel/169406.guttenbergs-drogen-warlords.html

Taliban fighters lay down their guns to harvest opium poppies
Senior soldier says number of attacks on British troops have fallen but he expects them to rise again in summer. (The Guardian, UK, 23.04.2010)

www.guardian.co.uk/world/2010/apr/23/opium-afghanistan-harvest-taliban-nato

NEPAL

Opiate of the masses
The spread of opium cultivation in the Tarai is turning parts of Nepal into Afghanistan. (Nepali Times, 02.04.2010)

www.nepalitimes.com/issue/2010/04/02/Nation/16953

AMERIKA

USA

The Drug War: A War on Women and Their Families
Since 1977, the rate of female imprisonment has increased by nearly 800% and is still rising - much of it attributable to the war on drugs. (Women make News, 05.04.2010)

www.alternet.org/story/146316/the_drug_war%3A_a_war_on_women_and_their_families

LATEINAMERIKA – KARIBIK

Argentina and Mexico clash with the INCB
One of the most controversial issues were the comments of the International Narcotics Control Board (INCB) in its 2009 Annual Report on the trend to decriminalize possession for personal use in Argentina, Brazil and Mexico. Both Argentina and Mexico voiced strong objections on the INCB remarks. (TNI – Transnational Institute, 31.03.2010)

www.ungassondrugs.org/index.php

MEXIKO

MEXICO, THE UNITED STATES AND DRUG GANGS - Turning to the Gringos for Help
As Drug-Related Violence Continues to Rise, Mexican and American Officials Unveil Plans for Unprecedented Security CO-Operation. but Will They Work? (The Economist, UK, 25.03.2010)

www.mapinc.org/drugnews/v10.n219.a09.html

www.economist.com/world/americas/displaystory.cfm

KILLINGS TAKE DRUG WAR TO MEXICO ELITE
Student Deaths at Prestigious School Lead Wealthy to Criticize Military Tactics; Victims 'Were the Hope for Our Future'. (Wall Street Journal (US), 30.03.2010)

www.mapinc.org/drugnews/v10.n231.a05.html

DRUG GANGS TAKE AIM AT ARMY
Cartels Ratchet Up the War by Attacking Two Military Bases in Northern Mexico. (Los Angeles Times, 02.04.2010)

www.mapinc.org/drugnews/v10/n237/a06.html

"Der Drogenkrieg ist Teil der Gesellschaft"
Für Ismael „El Mayo“ Zambada, den mächtigsten Drogenboss Mexikos, besteht kein Zweifel: Polizei und Armee haben gegen die Drogenmafia nicht den Hauch einer Chance. (20min.ch, 09.04.2010)

www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/-Der-Drogenkrieg-ist-Teil-der-Gesellschaft--24632842

Weisser Marsch in Mexiko gegen Drogenkrieg - Studentenprotest in Monterrey
Der mexikanische Drogenkrieg hat auch den Universitätscampus erreicht. Professoren und Studenten des Technischen Instituts in Monterrey, einer Eliteschule, demonstrierten gegen willkürliches Vorgehen der Sicherheitskräfte. (NZZ online, 12.04.2010)

www.nzz.ch/nachrichten/international/monterrey_drogenkrieg_studenten_mexiko_1.5424735.html

22,700 killed in drug violence in Mexico since '06
More than 22,700 people have been killed in Mexico's drug war since a U.S.-backed military crackdown on cartels began more than three years ago, according to a government report. (Washington Post, USA, 13.04.2010)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/04/13/AR2010041303631.html

Drogenkrieg in Mexiko - Dutzende Bewaffnete verschleppen Hotelgäste. (Spiegel online, 22.04.2010)

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,690531,00.html

KOLUMBIEN

Colombia Confronts Drug Lord’s Legacy: Hippos
Sixteen years after the infamous Mr. Escobar was gunned down on a Medellín rooftop in a manhunt, Colombia is still wrestling with the mess he made.
Wildlife experts from Africa brought here to study Colombia’s growing numbers of hippos, a legacy of Mr. Escobar’s excesses, have in recent days bolstered the government’s plan to prevent them - by force, if necessary - from spreading into areas along the nation’s principal river. But some animal-rights activists are so opposed to the idea of killing them that they have called for the firing of President Álvaro Uribe’s environment minister. (New york Times, 11.09.2009)

www.nytimes.com/2009/09/11/world/americas/11hippo.html

CALI JOURNAL: Through Cage Bars, an Exotic Peek Into Drug Wars
Of all the animals that come to die under Ana Julia Torres’s samán trees, the ocelots are among the most numerous. There are eight of them here, seized from the estate of a murdered cocaine trafficker, who apparently collected them in the belief that any self-respecting drug lord should always have eight ocelots in his dominion. (30.03.2010)

www.nytimes.com/2010/03/31/world/americas/31colombia.html

Rescued Menagerie
Villa Lorena, located up a dirt road in the slum of Floralia in Cali, Colombia, houses hundreds of animals rescued largely from drug traffickers and paramilitary warlords, as well as from circuses and animal smuggling rings. It offers a strange window into the excesses and brutalities carried out in Colombia's endless drug wars. (New York Times, Slide Show, März 2010)

www.nytimes.com/slideshow/2010/03/31/world/20100331SANCTUARY_index.html

BOLIVIEN

UNODC and Bolivia launch six-year programme to combat drugs and crime
UNODC and the Plurinational State of Bolivia have launched a comprehensive six-year programme to combat drug trafficking, organized crime and corruption. (UNODC, Pressrelease, 09.04.2010)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2010/April/unodc-and-bolivia-launch-six-year-plan-to-combat-drugs-and-crime.html

AFRIKA

Africa’s Drug Problem. (New York Times, 11.04.2010)

www.nytimes.com/2010/04/11/magazine/11Trade-t.html

The Sahara's new cargo: drugs and radicalism. (open democracy, 14.04.2010)

www.opendemocracy.net/stephen-ellis/saharas-new-cargo-drugs-and-radicalism

NEUERSCHEINUNGEN

Psychosoziale Behandlung von Drogenabhängigen unter Substitution (PSB-D) – Manual 2.0
Küfner, H., Ridinger, M.
2008, 332 S.
ISBN 978-3-89967-434-7
Preis: 40,00 EUR

www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html

Service - Materialien – links – Verschiedenes

Risk assessment of new psychoactive substances — operating guidelines
The principal aim of these guidelines is to put in place a sound methodological and procedural basis for carrying out each risk assessment, by using a semi-quantitative assessment procedure. (EMCDDA, März 2010)

www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index100978EN.html

Großbritannien. STARS National Initiative
This website is for anyone working with, children, young people and families affected by parental drug and alcohol misuse. (The Childrens Society, UK, 2010)

www.starsnationalinitiative.org.uk/showPage.php

A meta-analysis of motivational interviewing: twenty-five years of empirical studies.
Lundahl B.W, Kunz C., Brownell C. et al
Research on Social Work Practice: 2010, 20(2), p. 137–160.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Frankfurt/Main. „Ganz normale“ Freunde für Junkies
Nicole und Stephanie hätten sich in ihrem Alltag vermutlich niemals kennengelernt. Die 30-jährige Stephanie arbeitet in einer Bank, die 34-jährige Nicole ist drogenabhängig und jobbt in einer Kleiderkammer. Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswelten sind beide Frauen Freundinnen geworden. Zusammengebracht hat sie das bundesweit einmalige Projekt „BuddyCare“ der Frankfurter Drogenhilfe, das Süchtigen Freunde aus dem „ganz normalen Leben“ vermittelt. So sollen die Betroffenen Alternativen zu ihrem Milieu kennenlernen und leichter von den Drogen loskommen. (dernewsticker.de, 09.04.2010)

www.dernewsticker.de/news.php

Australien. Drugs Survey - Conducted for Hungry Beast. (McNair – ingenuity research, February 2010)

hungrybeast.abc.net.au/sites/default/files/documents/Hungry%20Beast%20Drugs%20Survey%20-%20Report.pdf

Deutschland. Teilnehmer gesucht: Große Bevölkerungsstudie zum Glücksspielverhalten in Deutschland
Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und das Universitätsklinikum Greifswald starten derzeit gemeinsam eine groß angelegte Studie zum Thema Glücksspiel in Deutschland. Insgesamt 12.000 Menschen sollen im Rahmen einer Bevölkerungsbefragung zu ihrem Spielverhalten interviewt werden. Damit zählt die Studie zu den weltweit größten Forschungsprojekten auf diesem Gebiet. Ziel ist es, umfassende Erkenntnisse über das Ausmaß der Nutzung von Glücksspielangeboten in Deutschland und die Auswirkungen auf das Leben der Spielenden zu gewinnen. (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H), Pressemitteilung vom 13.04.2010)

idw-online.de/pages/de/news363875

Hamm. „Arbeitsbezogene Maßnahmen in der stationären Suchtrehabilitation - Stand und Entwicklungsperspektiven“
Welches Leistungsangebot arbeitsbezogener Maßnahmen muss eine moderne Suchtklinik vorhalten? Welche Informationen sind fachlich sinnvoll und leistungsrechtlich gefordert? Welche personellen, strukturellen und finanziellen Ressourcen benötigen die Kliniken dazu? Diese und ähnliche Fragen diskutierte und beantwortete der von DHS und buss organisierte Fachtag in Kassel am 28. Januar 2010. Die Beiträge des Fachtags sind jetzt im Internet verfügbar. (DHS Newsletter vom 15.04.2010)

www.dhs.de/web/veranstaltungen/durchgefuehrte.php

Suchtpotenzial Sonnenstudio
Ein Drittel aller Studenten einer US-Universität, die regelmäßig Solarien aufsuchen, erfüllten in einer Studie in den Archives of Dermatology (2010; 146: 412-41) die Kriterien einer Substanzabhängigkeit. (aerzteblatt.de, 20.04.2010)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/40908/Suchtpotenzial_Sonnenstudio.htm

München. Die Unbeugsamen.
Drogen spielen im Leben von Sven T. und Armin Aumüller eine große Rolle. Der eine handelt damit, der andere bekämpft sie. (sueddeutsche.de, 10.04.2010)

jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/501971

USA. Management of Substance Use Disorder (SUD). (US Department of Veteran Affairs, VA/DoD Clinical Practice Guidelines, 2010)

www.healthquality.va.gov/Substance_Use_Disorder_SUD.asp

RTL mit neuer Doku-Soap über Suchtkranke
Der Sender RTL testet Ende Mai 2010 eine neue Doku-Soap mit dem  Titel "Süchtig" in der Primetime, die sich um Suchtkranke dreht.  Vorerst soll am Mittwoch, 26. Mai 2010 um 21.15 Uhr, eine Folge  ausgestrahlt werden. Wenn diese erfolgreich läuft, sollen jedoch  noch weitere Folgen.

www.cinefacts.de/tv-news/21301-rtl-mit-neuer-doku-soap-ueber-suchtkranke.html

Hamburg. Betriebliche Suchtberatung der KODROBS
Die Bedeutung der Arbeit, des Arbeitsumfelds, der Arbeitsbeziehungen für die materielle und psychische Sicherung suchtgefährdeter und suchtkranker Menschen ist enorm. Dabei kann die moderne Arbeitswelt selbst Süchte mit sich bringen (gestiegene Anforderungen, Stress, Mobbing) oder stabilierender Faktor sein. Moderne Suchtberatung muss sich diesem Thema annehmen und jugend hilft jugend Hamburg tut das, beispielsweise durch die spezielle BETRIEBLICHE SUCHTBERATUNG der KODROBS Beratungsstellen. (Jugend hilft Jugend, 28.04.2010)

www.jugend-hilft-jugend.de/de/aktuell/2010/04/28/betriebliche-suchtberatung-der-kodrobs/

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Michael Jackson. Michael Jackson's doctor appears in court
Michael Jackson's relatives have attended a court appearance by the doctor accused of giving the singer a lethal dose of powerful anaesthetic. (BBC News, 06.04.2010)

news.bbc.co.uk/2/hi/8603562.stm

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Hamburg. Polizei warnt vor Horror-Hasch. (Bild Hamburg, 13.04.2010)

www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2010/04/13/polizei-warnt-vor/horror-hasch.html


Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juni.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

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