dgs-info, Ausgabe 35, Februar 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
SPIEGEL online hat Anfang Januar einen Artikel zur Selbsttötung von Dr. Hans-Jürgen Quathamer veröffentlicht, in dem ärztliche Kollegen und Vertreter der AOK Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung zu Wort kommen:
SUCHT: Unmöglicher Spagat
In Niedersachsen tötete sich ein Arzt, der über 660 000 Euro Honorar zurückzahlen sollte. Der Mediziner wurde offenbar auch Opfer der komplizierten Regeln zur Behandlung Drogensüchtiger. (Spiegel online, 04.01.2010)
www.spiegel.de/spiegel/print/d-68525311.html
Die Eilmeldung des Robert Koch Instituts zum Anthraxfall im Raum Aachen konnte ueber dgs/info und andere internetgestützte Verteiler rasch verbreitet werden. Vielen Dank für die Weitergabe! Aktuelle Nachrichten zu Anthrax im Heroin finden Sie in der Rubrik Begleitkrankheiten. In Schottland sind unterdessen weitere Fälle aufgetreten, in Deutschland und in anderen europäischen Laendern keine.
Die neue Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hält nichts davon, wenn 14- oder 15-Jährige sozusagen undercover eingesetzt werden, um zu testen, ob ihnen Alkohol verkauft wird. Diese Aufgabe solle man lieber Leuten, die mindestens 18 seien, aber jünger aussähen, übertragen. Dyckmans spricht sich überdies für härtere Strafen für Händler aus, die Alkoholika an Minderjährige abgeben. (RECHT UND GESETZ)
Sachsens Apotheker sollen ihre Patienten bespitzelt und Käufer bestimmter Arzneimittel ans Landeskriminalamt (LKA) gemeldet haben. Es geht dabei um den Kauf größerer Mengen der Selbstmedikationsarzneimittel Rhinopront Kombi und Reactine Duo, die den Wirkstoff Pseudoephedrin enthalten. Dieser Stoff kann zur Herstellung der Designerdroge Crystal verwendet werden. (RECHT UND GESETZ)
Die Zahl schwerer Verkehrsunfälle durch Alkohol am Steuer hat abgenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Auto Club Europa. Danach wurden 2008 bundesweit rund 19.600 Alkoholunfälle mit Verletzten registriert. Vor 15 Jahren waren es noch gut doppelt so viele. (DROGENPOLITIK)
Cannabis gilt allgemein eher als antriebshemmend und als Langzeitwirkung wird nach wie vor das „Amotivationale Syndrom“ genannt. Warum dann ist Cannabis in der Liste der leistungssteigernden Dopingmittel aufgeführt? Die Antwort weiß die Expertin der Nationalen Antidoping-Agentur (Nada) in Bonn, Ulrike Spitz: „Es gibt im Übrigen sehr wohl Sportarten, bei denen es um Tempo und Risikobereitschaft geht, wo die enthemmende Wirkung von Cannabis durchaus vorteilhaft sein kann.“
„Can rock'n'roll exist with a sober Keith Richards?“, fragt der britische Guardian. Hintergrund: Seit den jüngsten Eskapaden seines Bandkollegen Ronnie Wood soll „rock'n'roll's own boozy Beelzebub“ trocken sein. (Sex & Drugs & Rock 'N' Roll)
„Was wissen Eltern wirklich über den Substanzkonsum ihrer Kinder?“, fragt der aktuelle Newsletter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalter (DZSKJ) – Wissenschaft die Praxis. In Großbritannien haben findige Geschäftsleute die Zeichen der Zeit erkannt: Sie vermieten Drogenspürhunde an Eltern, um Kinderzimmer durchschnüffeln zu lassen. (AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB)
Im Leittext der heutigen Ausgabe lesen Sie die Ergebnisse der Studie IMPROVE - Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger. Eine Befragung unter Drogenkonsumenten, Patienten und Ärzten - Ansätze zur Verbesserung einer erfolgreichen Therapieform, vorgelegt von akzept e.V.
Viel Spaß beim Lesen!
Die Rubriken der heutigen Ausgabe:
LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
STELLENANZEIGEN
ARZT UND SUCHT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM
(In der Online-Ausgabe von dgs-info können Sie aus dem Inhaltsverzeichnis direkt in die Rubriken weiterklicken, in der Emailausgabe geht das nicht)&nbs
LEITTEXT
Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger
IMPROVE – Eine Befragung unter Drogenkonsumenten, Patienten und Ärzten - Ansätze zur Verbesserung einer erfolgreichen Therapieform.
akzept e.V., Prof. Dr. Heino Stöver, Januar 2010
Anhang: IMPROVE – akzeptKurzfinal.pdf
IMPROVE – Vortrag von Prof. Dr. Heino Stöver
Anhang: VortragIMPROVEakzept 01.2010.pdf
Pressestimmen:
Berlin. Drogensucht: Nicht überall gibt es ärztliche Hilfe
Die Substitutionsangebote für Drogenabhängige in Deutschland sind laut einer Umfrage sehr unterschiedlich. 32 Prozent der Betroffenen berichten allgemein von Schwierigkeiten, einen entsprechenden Arzt zu finden. In Süddeutschland haben 54 Prozent Probleme bei der Suche nach einem Substitutionsplatz. Zudem bestünden ein Stadt-Land- sowie ein West-Ost-Gefälle, lautet das Fazit einer Untersuchung, die Heino Stöver, Vorsitzender des Bundesverbandes für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (Akzept e.V.), am Mittwoch in Berlin vorstellte. (netdoktor.de, 27.01.2010)
www.netdoktor.de/News/Drogensucht-Nicht-ueberall-1132190.html
Berlin. Ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis ist bei der Substitution kaum möglich. Ärzte, die substituieren, kritisieren zu enge politische Rahmenrichtlinien für die Behandlung. (Ärzte Zeitung, 27.01.2010)
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS 1 – Hepatitis C Leitlinien
Hepatitis C Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
Therapie der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern
www.dgsuchtmedizin.de/uploads/media/Leitlinien_Hepatitis_C.pdf
Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion
Ergebnisse einer "Evidenz"-basierten Konsensuskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und des Kompetenznetzes Hepatitis
LEITLINIE PROPHYLAXE, DIAGNOSTIK UND THERAPIE DER HEPATITIS-C-VIRUS (HCV)-INFEKTION
Update der S3 Leitlinie, AWMF-Register-Nr.: 021/012
Autoren: Christoph Sarrazin et al.
In den Arbeitsgruppen haben DGS-Vorstandsmitglieder aktiv mitgearbeitet, so dass die DGS-HepC-Leitlinien inhaltlich übernommen worden sind.
DGS 2 – Substitutionsrecht
DGS-Vorstandsmitglied Bernd Weber, niedergelassener Arzt aus Kassel, und Jörn Schroeder-Printzen, Fachanwalt für Sozialrecht in Potsdam, haben die vielen Anfragen an www.500Fragen.de ausgewertet und einen Leitfaden über das Substitutionsrecht veröffentlicht:
Substitution und Recht: Ein rechtlicher Leitfaden für die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland von Bernd Weber und Jörn Schroeder-Printzen (Broschüre - 9. Dezember 2009)
EUR 29,00
DGS 3 - DGS-Suchtportal: Neue Adressen im Januar:
Männersache Sucht, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
www.lwl.org/LWL/Jugend/lwl_ks/Vernetzung/Arbeitskreise/Maennersache_Sucht/
Hackedicht - Besser gehts dir ohne! Die Alkohol-Präventionsaktion der Landesärztekammer Hessen.
www.laekh.de/front_content.php
Benzodiazepine Addiction, Withdrawal & Recovery
www.benzo.org.uk
European Action on Drugs (EAD)
ec.europa.eu/ead/html/index.jsp
Bürger Europas e.V. koordiniert „Europäische Aktion Drogen“ in Deutschland.
www.buerger-europas.de/ead/index.html
Methadone Research Web Guide. (NIDA, International Program)
www.international.drugabuse.gov/collaboration/guide_methadone/index.html
Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und alle Änderungsverordnungen.
www.buzer.de/gesetz/631/l.htm
Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW „Bella Donna“
www.belladonna-essen.de
DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2010 mit Beteiligung der DGS
Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg.
Das Schwerpunktthema der Suchttherapietage 2010 lautet: "Sucht und Gewalt". Entsprechend der Konzeption werden in weiteren Seminaren, Übungen und Kursen grundlegende sowie aktuelle Therapieformen vorgestellt und diskutiert.
Gerne übersenden wir Ihnen das aktuelle Programmheft, um dies anzufordern, schreiben Sie uns bitte eine E-mail.
Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen aus dem Kongressbüro telefonisch unter +49 (0)40 / 7410-54203 oder per E-Mail unter kontakt@suchttherapietage.de zur Verfügung.
19. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
vom 05. bis 07. November 2010 in Berlin
"Der gedopte Alltag - Sucht und Leistung"
www.dgsuchtmedizin.de/kongress/
DGS 5 – Mitglied werden in der DGS
Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:
www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/
AST – AntiSTigma
USA. HIV-infizierte Ausländer dürfen wieder in die USA einreisen
Ausländische Besucher mit HIV oder Aids dürfen nach fast einem Vierteljahrhundert erstmals wieder die USA betreten. Ein vor 22 Jahren verhängtes Einreise- und Einwanderungsverbot wurde mit Wirkung von Montag von Washington aufgehoben. (aerztezeitung.de, 04.01.2010)
www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/default.aspx
Words used to describe substance-use patients can alter attitudes, contribute to stigma
Changing the words used to describe someone struggling with alcoholism or drug addiction may significantly alter the attitudes of health care professionals, even those who specialize in addiction treatment. (EurekAlert, USA, 13.01.2010; medicalnewstoday.com, 14.01.2010)
www.eurekalert.org/pub_releases/2010-01/mgh-wut011310.php
www.medicalnewstoday.com/articles/176030.php
Afghanistan. Afghan town evicts addicts in desperation
Tired of watching their young people descend into drug addiction, village elders in a remote Afghan region are taking action to get them to kick the habit - or get kicked out of town. (e-ariana.com, 14.01.2010)
www.e-ariana.com/ariana/eariana.nsf/allDocs/9F16645509EA2FC1872576AB0074D5E8
Berlin. Druckraum entzweit Kreuzberger Mischung
Die Debatte um ein geplantes Suchthilfezentrum in der Reichenberger Straße tobt unvermindert weiter. (Neues Deutschland, 15.01.2010)
www.neues-deutschland.de/artikel/163039.druckraum-entzweit-kreuzberger-mischung.html
Düsseldorf. Die Roßstraße - unser Zuhause.
Die Roßstrasse ist nicht nur ein Einfallstor von Norden von der Autobahn kommend in die Düsseldorfer Innenstadt, nein, sie ist viel mehr. (...)
Diese Kleinode gilt es zu schützen, und dieses Ziel hat sich der FDP-Ortsverband auf die Fahne geschrieben. Leider gibt es bei viel Licht auch Schatten. Dieser ziemlich große Schatten auf der Roßstrasse wird durch die dortige Methadon-Abgabestelle in einer Arztpraxis erzeugt. (FDP Düsseldorf, OV Mitte, 15.01.2010)
www.fdp-duesseldorf-stadtmitte.de/2010/01/die-rossstrasse-unser-zuhause/
White, W. (2009). Long-term strategies to reduce the stigma attached to addiction, treatment, and recovery within the City of Philadelphia (with particular reference to medication-assisted treatment/recovery). Philadelphia: Department of Behavioral Health and Mental Retardation Services.
www.facesandvoicesofrecovery.org/pdf/White/StigmaMedicationTreatment.pdf.
Großbritannien. Interview with Harry Shapiro
Speaking at length about the way the press stigmatises people who use drugs, the direction drug treatment and drug legislation is going and the need for balanced drug services. (Injecting Advice, UK, 27.01.2010)
www.injectingadvice.com/index.php
USA. Rules on Addiction and Mental Health Parity Issued by Obama Administration
New rules for implementing the addiction and mental-health parity law passed by Congress in 2008 are being hailed by advocates, despite their issuance three months after the law actually went into effect. (jointogether, 29.01.2010)
www.jointogether.org/news/features/2010/rules-on-addiction-and-mental.html
THERAPIEEINRICHTUNG IN HAMBURG-WANDSBEK
Standort für Therapieeinrichtung von Jugendhilfe e.V. gefunden
Senator Wersich begrüßt Zustimmung des Bezirksamts Mitte für Ansiedlung in Rothenburgsort. (Senat aktuell, 20.01.210)
www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2055680/2010-01-20-bsg-therapiehilfe.html
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.
AKZEPT
Fachtagung des akzept-nrw e.V.: "Das Erbe der Drogenhilfe: Legenden- und Zukunftsbildung"
19. März 2010 in Bochum
Infos und Anmeldeformular
www.indro-online.de/akzeptnrwflyer.pdf
5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
THEMA: Ressourcen stärken, Partizipation fördern: Gesundheit verbessern
Hamburg, 16. und 17. September 2010, Vorprogramm am 15.09.2010 ab 13.00 Uhr
Veranstalter: akzept e.V.; Deutsche AIDS-Hilfe e.V.; Institut für Suchtforschung FH-FFM; Schweizer Haus Hadersdorf, Wien; WIAD gem. eV; ZIS an der Universität Hamburg.
Anlage: CallfAbstr. 5.pdf
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
Homepage
www.akzeptierende-eltern.de/news/137/84
Vom Substitut zum Original
1. Wuppertaler Suchtfachtage am 12. und 13. März 2010 . Titel dieser Veranstaltung: "Vom Substitut zum Original"
www.akzeptierende-eltern.de/news/163/84
STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB
Siehe SUCHTPORTAL, Stellenanzeigen
Aktuelle Stellenanzeigen schicken Sie bitte an die Redaktion von dgs-info
ARZT UND SUCHT
Süchtige Mediziner: Im Suff am Skalpell
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Süddeutsche Zeitung, 12.01.2010)
www.sueddeutsche.de/panorama/521/499794/text/print.html
Oberberg-Kliniken - Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik
Die Oberberg-Akutkliniken sind Ansprechpartner für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, Depression, Angst und Burn-out.
Schweiz. „Niemand hat Lust, von einem betäubten Arzt narkotisiert zu werden“
Schweizer Ärzte sind viel häufiger tablettensüchtig als der Rest der Bevölkerung. Besonders hoch sei der Missbrauch bei Schmerzmitteln und Psychopharmaka, sagt der Psychiater Michael Soyka. (Basler Zeitung online, 12.01.2010)
INDUSTRIENACHRICHTEN
Vorsicht bei Entwöhnungsprodukten aus der Hand der Tabakindustrie
Reynolds American Inc., Mutterkonzern des Zigarettenproduzenten R.J. Reynolds und zweitgrößter Tabakwarenhersteller der Welt, hat im vergangenen Dezember die Firma Niconovum AB vollständig übernommen. Für einen Kaufpreis von 310 Millionen Schwedischen Kronen (umgerechnet etwas mehr 30 Millionen Euro) wurden alle Anteile des schwedischen Herstellers von Nikotinersatzprodukten erworben.
Niconovum wurde im Jahr 2000 von Karl Olov Fagerström, Entwickler des Fagerström-Tests für Nikotinabhängigkeit, gegründet. Die Firma ist laut Selbstdarstellung "einer der führenden Experten der Welt für Raucherentwöhnung und Nikotinabhängigkeit". (online-artikel.de, 17.01.2010)
RECHT UND GESETZ
SUBSTITUTIONSRECHT
Österreich. Drogenabgaben sollen zentral erfasst werden - Sicherheitsdirektor will Schlupfloch schließen
Oberösterreichs Sicherheitsdirektor Alois Lißl will Ärzte und Apotheken verpflichten, die Abgabe von Drogen in einem Zentralcomputer zu erfassen. Damit soll verhindert werden, dass Suchtgiftabhängige von einer Apotheke zur anderen fahren, um an Ersatzstoffe zu kommen. Es habe sich ein regelrechter Tourismus entwickelt, sagt Sicherheitsdirektor Lißl.
Nach derzeitiger Rechtslage können Süchtige mit einem gültigen Rezept 28 Tage lang die am Schwarzmarkt begehrten Drogenersatzstoffe beziehen und beschaffen sich diese bei Apotheken in ganz Österreich. So kommen sie an das Vielfache der für den Eigenbedarf erlaubten Drogenersatzmenge und verkaufen diese weiter.
Nach mehreren Todesfällen will Lißl diese Praxis unterbinden und reagiert damit auf die zahlreichen Todesfälle im Zusammenhang mit Drogenersatzstoffen. Ärzte und Apotheken sollen verpflichtet werden, die Abgabe von Drogen sofort in einem Zentralcomputer zu erfassen. (regionews.at, 25.12.2009)
Rainer Ullmann: Strafrechtlicher Umgang mit substituierenden Ärzten aus suchtmedizinischer Sicht. In: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work 2010;7:1-12
www.indro-online.de/Ullmann2010.pdf
BERUFSRECHT
Österreich. Wiener Arzt versorgte Patienten mit Kokain
Ein Wiener Mediziner schnupfte selbst und überließ Patienten Suchtgift. Auch solchen im Drogenersatz-Programm.
Ein Wiener Arzt mit Ordination in einem Nobelbezirk führte das Drogenersatz-Programm ad absurdum. Der Allgemeinmediziner versorgte Patienten - auch solche, die auf Entzug waren und eigentlich wegen der Verschreibung von Substitutionspräparaten in die Praxis gekommen waren - mit Kokain. Am Donnerstag stand der Arzt vor Gericht und gab den Menschenfreund. (Kurier, Wien, 07.01.2010)
www.kurier.at/nachrichten/wien/1968045.php
VERKEHRSRECHT
Fahrradverbot nach Alkoholfahrt unverhältnismäßig
Es ist unverhältnismäßig einem Radfahrer, der keine Fahrerlaubnis besitzt, nach einer erstmaligen Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad das Führen fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge (Fahrräder, Mofas) zu verbieten, weil er sich geweigert hat eine MPU vorzulegen. Schon die Anordnung einer MPU kann in einem solchen Fall unverhältnismäßig sein. (anwalt.de, 11.01.2010)
www.anwalt.de/rechtstipps/fahrradverbot-nach-alkoholfahrt-unverhaeltnismaessig_006003.html
ETSC publishes New report on Drink driving in commercial transport
The European Transport Safety Council published today a new report on Drink driving in commercial transport. (eurocare, 11.01.2010)
Positive Entwicklung - Weniger alkoholbedingte Verkehrsunfälle
Die Zahl schwerer Verkehrsunfälle durch Alkohol am Steuer hat abgenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Auto Club Europa. Danach wurden 2008 bundesweit rund 19.600 Alkoholunfälle mit Verletzten registriert. Vor 15 Jahren waren es noch gut doppelt so viele. (Spiegel online, 26.01.2010)
www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,674122,00.html
VERSCHIEDENES: (Deutschland)
Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und alle Änderungsverordnungen.
Arnsberg. Gericht : 60 Jahre Haft für Marihuana-Drogenbande
Mit einem Urteil von zusammen 60 Jahren Haft gegen zehn Mitglieder einer Drogenbande endete jetzt der Prozess um eine Marihuana-Plantage im Sauerland. Der Fall flog nur auf, weil es in einer Nacht im August 2007 kräftig regnete.
Es ist einer der größten Schläge gegen die Drogenmafia: Zehn große Marihuana-Plantagen ließ die Polizei auffliegen. 2,8 Tonnen Rauschgift in Top-Qualität wurden geerntet. 37 Täter ermittelte die Kripo, zehn verurteilten Richter zu Haftstrafen von insgesamt 60 Jahren ohne Bewährung. In diesen Tagen zieht das Arnsberger Landgericht den Schlussstrich unter einen Drogenkomplex, der in Europa einmalige Dimensionen hat. Am Anfang jedoch stand ein ganz dummer Zufall. (Der Westen, 12.12.2009)
www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/60-Jahre-Haft-fuer-Marihuana-Drogenbande-id2252367.html
Mecklenburg-Vorpommern. Zigarettenschmuggler setzen auf "Piloten" als Helfer
Komplizen spähen Zollkontrollen aus - Viele Überprüfungen auf Autobahnen - Drogenpakete mit Peilsendern von Fähren geworfen. (welt.de, 02.01.2010)
Niedersachsen. Immer mehr Cannabis-Großplantagen in Niedersachsen
Die Zahl der in Niedersachsen professionell betriebenen illegalen Cannabis-Plantagen steigt. 2009 seien insgesamt 25 derartige Anlagen ausgehoben worden, sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA), Frank Federau. Dies seien fünf mehr als im Vorjahr. (Hessische-Niedersächsische Allgemeine, 07.01.2010)
www.hna.de/niedersachsenstart/00_20100107070000_Immer_mehr_Cannabis_Grossplantagen_in_Niedersa.html
Siegen. Schüler auf zum Drogentest
Die Schulleitung der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule am Siegener Giersberg verschickte vor Weihnachten Briefe an einige Eltern mit der Bitte, bei ihren Kindern einen Drogentest durchführen zu lassen. (Siegener Zeitung, 08.01.2010)
www.siegener-zeitung.de/news/sz/de/siegen/1/artikel/95/schueler-auf-zum-drogentest.html
Dessau. In der Zelle verbrannt: Der Fall Oury Jalloh
Vorurteile sind schwarz-weiß, die Wirklichkeit ist grau.Der Tod eines Dealers, das Schweigen der Polizei und die Schwierigkeiten der WahrheitsfindungEin Mann liegt auf einer brennenden Matratze. Er ist an die Wand einer Zelle gekettet, er kann nicht entkommen. Der Feueralarm geht los, verstummt, geht wieder los.
Vorurteile sind schwarz-weiß, die Wirklichkeit ist grau. Der Tod eines Dealers, das Schweigen der Polizei und die Schwierigkeiten der Wahrheitsfindung (welt.de, 10.01.2010)
www.welt.de/die-welt/politik/article5792720/In-der-Zelle-verbrannt-Der-Fall-Oury-Jalloh.html
Baden-Württemberg. Statistik - Ein Knast ist keine Entziehungsklinik
Viele Gefangene kommen drogensüchtig in den Knast und bleiben auch während der Haft abhängig. Im Jahr 2008 wurden 6519 Gefangene 17.257 Mal auf Drogen getestet. Positiv fiel der Test bei 1217 Häftlingen aus. Laut Justizministerium kommen die Drogen auf unterschiedlichem Wege in den Knast. "Dies geschieht durch Schmuggel von Gefangenen oder deren Besuch, aber auch per Brief oder Paket oder durch Mauerwürfe", sagte Ministeriumssprecher Stefan Wirz. Der Landesvorsitzende des Bundes der Strafvollzugsbediensteten, Ernst Steinbach, sprach von einer "Bankrotterklärung". (Stuttgarter Nachrichten, 08.01.2010)
Verden. In dem Prozess um den Raubüberfall auf einen Verdener Wertstoffbetrieb im August 2008 hat einer der beiden Angeklagten die Tat gestanden. (...) Motiv war Geldnot. Er sei damals noch drogenabhängig gewesen und habe unter starken Entzugserscheinungen gelitten, erklärte der 29-Jährige.
Drei Tage vor der ersten Tat im Juli 2008 sei durch seinen Arzt die Behandlung mit dem Drogenersatzstoff Methadon abgebrochen worden. Die Krankenkasse habe behauptet, dass er nicht krankenversichert sei. Das habe aber gar nicht gestimmt. Der Arzt habe keine andere Möglichkeit gehabt, so der Angeklagte. Durch den sofortigen Abbruch sei es zu starken Entzugserscheinungen gekommen. (kreiszeitung.de, 12.01.2010)
www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/verden/beute-drogen-finanziert-587456.html
Nordrhein-Westfalen. Vollzugseigene Rauschgiftspürhunde Ausbildung. (cop2cop.de, 11.01.2010)
www.cop2cop.de/2010/01/11/vollzugseigene-rauschgiftspurhunde-ausbildung/
München – Europa. Ergebnis europaweiter Durchsuchungen nach dem Arzneimittelgesetz
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth und des Bayerischen Landeskriminalamtes
Gestern, 13. Januar 2010, durchsuchten mehr als 1560 Polizeibeamte unter Federführung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth 350 Objekte im gesamten Bundesgebiet, in Österreich, der Schweiz und Slowenien. Bei dieser Durchsuchungsaktion, die als eine der größten in der Bundesrepublik Deutschland gegen die Verbreiter synthetischer Drogen bezeichnet werden kann, waren 323 Beschuldigte im Visier der Fahnder. Die Staatsanwaltschaft legt den Beschuldigten unerlaubtes Inverkehrbringen bedenklicher Arzneimittel gem. § 95 AMG zur Last. Sie hat den Verdacht, dass diese seit dem Jahr 2007 in einer Vielzahl von Fällen GBL (Gamma-Butyrolacton) bezogen und zum Verkauf vorrätig gehalten haben. (14.01.2010)
www.polizei.bayern.de/lka/news/presse/aktuell/index.html/108289
Bayern. Herrmann will Drogenkontrollen verschärfen - Gelockerte Drogenpolitik in Tschechien ärgert Innenminister - "Bei uns wird - nichts verharmlost"
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will nach der Liberalisierung der Drogenpolitik in Tschechien die bayerischen Grenzen für Drogen dicht machen. Gegenüber der PNP kündigte er eine deutliche Verschärfung der Kontrollen an. "Ich lasse nicht zu, dass sich diese Neuregelung auf Bayern negativ auswirkt und Drogenprobleme aus Tschechien zu uns überschwappen", sagte er. Die Schleierfahndung werde "mit verstärkten Kontrollen auf diese Entwicklung reagieren", zeigt sich Herrmann erbost. (pnp.de. 16.01.2010)
www.pnp.de/nachrichten/artikel.php
Leipzig. Arzneimittelmissbrauch - Haben sächsische Apotheken Kundendaten an die Polizei geliefert?
Sachsens Apotheker sollen ihre Patienten bespitzelt und Käufer bestimmter Arzneimittel ans Landeskriminalamt (LKA) gemeldet haben. Dies berichtet die sächsische Regionalausgabe der „Bild“-Zeitung vom 18. Januar. Es geht dabei um den Kauf größerer Mengen der Selbstmedikationsarzneimittel Rhinopront Kombi und Reactine Duo, die den Wirkstoff Pseudoephedrin enthalten. Dieser Stoff kann zur Herstellung der Designerdroge Crystal verwendet werden. (Deutsche Apotheker Zeitung, 20.01.2010)
Oldenburg. Verhandlung hinter Panzerglas: HOLZKLOTZ-PROZESS - Verteidigung wirft Polizei „Foltermethoden“ vor. (Nordwest Zeitung, 21.01.2010)
www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php
Arnstadt. Polizist wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
Weil einem betrunkenen Mann nicht die nötige ärztliche Hilfe zukommen ließ, ist ein 55-jähriger Beamter der Polizeiinspektion Ilmenau zu 9.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Arnstadt verurteilte den Polizisten am Montag wegen fahrlässiger Tötung sowie wegen fahrlässiger Vollstreckung. Der zweite Tatbestand bezieht sich jedoch auf einen anderen Fall, der ebenfalls vor dem Gericht verhandelt wurde.
Der junge Mann starb an einer Alkoholvergiftung. (mdr.de, 25.01.2010)
www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/7037380.html
Münster. Cannabis: Polizeipräsident für alternative Politik
Der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber, hält eine Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten für weitgehend unwirksam und fordert eine "alternative Drogenpolitik". (Focus online, 28.01.2010)
www.focus.de/politik/deutschland/cannabis-polizeipraesident-fuer-alternative-politik_aid_474758.html
Berlin. Polizeipräsident will Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. DHV – Deutscher Hanfverband, Pressemitteilung, 28.01.2010)
hanfverband.de/aktuell/meldung_1264672668.html
Berlin. Die Zollfahnder - B.Z. im Geheimlabor der Drogenfahnder
Der Ort wird geheim gehalten. Nur Insider wissen, was mit dem umständlichen Namen „Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung“ gemeint ist: das Berliner Labor der Drogenfahnder. (BZ, 26.01.2010)
www.bz-berlin.de/tatorte/b-z-im-geheimlabor-der-drogenfahnder-article713421.html
EUROPA UND DIE WELT
China. Fall Akmal Shaikh - Brite in China exekutiert
China hat den Briten Akmal Shaikh hingerichtet, ihm wurde Drogenschmuggel vorgeworfen. Die Regierung in London reagierte mit scharfen Protesten. Shaikh ist der erste Europäer seit fünf Jahrzehnten, der in der Volksrepublik exekutiert wurde. (Spiegel online, 29.12.2009)
www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,669350,00.html
China. Akmal Shaikh execution draws scathing criticism from Amnesty
Human rights group says Chinese authorities did not take British man’s mental health into account. (Guardian, UK, 29.12.2009)
www.guardian.co.uk/world/2009/dec/29/amnesty-akmal-shaikh-execution-reaction
Niederlande. Coffeeshops bleiben Coffeeshops
In den Niederlanden ist vorerst nun doch kein Mitgliedsausweis für den Kauf von Cannabis in Coffeeshops notwendig. (n-tv.de, 04.01.2010)
www.n-tv.de/panorama/Coffeeshops-bleiben-Coffeeshops-article663968.html
Tschechiens neues Drogengesetz - Kafka, Karlsbrücke, Kiffen
Ob Hasch oder Kokain: In Tschechien gilt seit dem 1. Januar eines der liberalsten Drogengesetze in Europa. Das stellt, was die erlaubten Mengen und Substanzen angeht, sogar die Niederlande in den Schatten. Die große Freiheit beim Kiffen und Koksen wird aber auch kritisiert. (ARD Tagesschau, 07.01.2010)
www.tagesschau.de/ausland/tschechien186.html
Tschechien. Prag - das neue Amsterdam? Liberales Drogengesetz in Tschechien. (Deutschland Radio, 07.01.2010)
www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1100308/
Großbritannien. Police use snow to find drug dens
Snow melting prematurely on a roof could be a clue that the house is being used as a cannabis factory, police say. (BBC News, 07.01.2010)
news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/leicestershire/8447110.stm
China. China drug centres worsen plight of addicts: rights group
China's drug detention centres are rife with human rights violations including forced labour and other abusive treatment despite a new law meant to fix the system, Human Rights Watch said Thursday. (sinodaily, 07.01.2010)
www.sinodaily.com/reports/China_drug_centres_worsen_plight_of_addicts_rights_group_999.html
CHINA TURNS DRUG REHAB INTO A PUNISHING ORDEAL. (New York Times, (08.01.2010)
www.mapinc.org/drugnews/v10/n024/a04.html
China. Kritik an Zwangsarbeit für Drogenabhängige in China
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat den Umgang mit Drogenabhängigen in China angeprangert. In sogenannten Rehabilitationszentren zwinge man Drogenabhängige zu unbezahlter Arbeit und versperre ihnen den Zugang zu einer Suchttherapie, heißt es in einem am Mittwoch (Ortszeit) in New York veröffentlichten HRW-Bericht. (aerzteblatt.de, 08.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39571/Kritik_an_Zwangsarbeit_fuer_Drogenabhaengige_in_China.htm
China. “Where Darkness Knows No Limits” - Incarceration, Ill-Treatment and Forced Labor as Drug Rehabilitation in China. (HRW - Human Rights Watch, 07.01.2010)
www.hrw.org/sites/default/files/reports/china0110webwcover.pdf
China. Don't Improve Drug Detention: End It
Just before Human Rights Watch released our report on human rights violations in Chinese drug detention centers on January 7, the Chinese Ministries of Health and Public Security ordered detention centers and jails to improve medical care. (Joe Amon, Director of the health division at Human Rights Watch, Huffingtonpost.com, 15.01.2010)
www.huffingtonpost.com/joe-amon/dont-improve-drug-detenti_b_425290.html
Schweiz. Cannabiskonsum nur noch mit Ordnungsbussen ahnden - Ständeratskommission in Übereinstimmung mit Nationalratskommission
Wer in der Schweiz Cannabis konsumiert, soll künftig nur noch mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Dieser Meinung ist die zuständige Ständeratskommission, welche die Ausarbeitung einer entsprechenden Vorlage wünscht. (NZZ Online, 19.01.2010)
Kambodscha. Close Compulsory Drug Detention Centers
Respect Rights and Expand Voluntary, Community-Based Treatment
People who use drugs in Cambodia are at risk of arbitrary detention in centers where they suffer torture, physical and sexual violence, and other forms of cruel punishment, Human Rights Watch said in a report released today. Detention centers, mandated to treat and ‘rehabilitate' drug users, instead subject them to electric shocks, beatings with electrical wire, forced labor, and harsh military drills. (Human Rights Watch, 24.01.2010)
www.hrw.org/en/news/2010/01/25/cambodia-close-compulsory-drug-detention-centers
Schweiz. Polizeiliche Repression führt zu mehr Drogentoten
Höhepunkt des Heroinproblems in den 90ern von hartem Vorgehen begleitet. (pressetext.at, 27.01.2010)
www.pressetext.at/news/100127125/polizeiliche-repression-fuehrt-zu-mehr-drogentoten/
Cannabis Policy: Moving Beyond Stalemate
Paperback: 300 pages Publisher: Oxford University Press and Beckley Foundation Press (Jan 2010) Language English ISBN-13: 978-0199581481
www.beckleyfoundation.org/beckley_press/cannabis.html
Großbritannien. Laws ineffective in curbing cannabis use: experts.
Laws against cannabis have failed to cut its use around theworld and have led to policies that are intrusive, socially divisive and expensive, according to an international group of drug policy experts. (Reuters, 26.01.2010)
ca.reuters.com/article/topNews/idCATRE60P14L20100126
DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)
Berlin-Wedding - Der Leopoldplatz räumt auf
Lange haben Drogenhändler und Trinker den Weddinger Kiez für sich beansprucht - Anwohner sahen hilflos zu, wie die Gegend verkam. Auch ein Alkoholverbot brachte wenig Besserung. Nun verstärken Bürger und Geschäftsleute den Druck auf das Bezirksamt. (Tagesspiegel, Berlin, 23.12.2009)
www.tagesspiegel.de/berlin/Wedding-Leopoldplatz;art270,2982159
Berlin. "Verbote müssen wieder normal sein" - OTZ-Interview mit Mechthild Dyckmans, Drogenbauftragte der Bundesregierung
Ging es um staatliche Bemühungen, den Alkohol- und vor allem Tabak-Konsum der Deutschen zu reduzieren, warf die FDP der früheren Bundesregierung einen zu sehr an Verboten orientierten Kurs vor. Nun ist eine Liberale Drogenbeauftragte: die hessische Richterin Mechthild Dyckmans. (Ostthüringer Zeitung, 28.12.2009)
www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php
Berlin. Hanftag & Hanfparade 2010 - Hanftag und Hanfparade auch dieses Jahr in der Haupstadt
Wie auch im letzten Jahr werden sich die Hanfaktivisten Berlins zweimal in der Hauptstadt zueinander gesellen, um gegen die absurde Drogenpolitik zu demonstrieren. (hanfjournal.de, 07.01.2010)
www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2010/01januar/s02_0110_hanftag.php
Berlin. Prohibition tötet - Milzbrandtodesfall in Deutschland
Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
"Der VerbraucherInnenschutz muss endlich auch für HeroinkonsumentInnen gelten. Während RaucherInnen immer umfassend über die Qualität des Tabaks informiert sind, müssen KonsumentInnen illegaler Drogen noch immer auf die völlig unsichere Qualität am Schwarzmarkt vertrauen. (...)“ (PRESSEMITTEILUNG - GRÜNE JUGEND Bundesverband, 17.01.2010)
www.gruene-jugend.de/themen/drogen/660944.html
Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz (siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)
Heidelberg. Die Kosten des Rauchens für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft in Deutschland
Prof. Dr. Michael Adams und Dr. Tobias Effertz, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Recht der Wirtschaft, Universität Hamburg
DKFZ, Heidelberg 2009
www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_Die_Kosten_des_Rauchens.pdf
Heidelberg. Krebsforscher warnen vor Aushöhlung des Rauchverbots in Gastronomie
Das Deutsche Krebsforschungsinstitut (DKFZ) in Heidelberg hat vor einer Aufweichung der Nichtraucherschutzgesetze in der Gastronomie durch die Bundesländer gewarnt. Die Landesregierungen müssten trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes, wonach Ausnahmen vom Rauchverbot für bestimmte Gaststätten zulässig seien, den Schutz der Gäste und des Personals vor den Folgen des Passivrauchens gewährleisten, sagte die Leiterin der DLFZ-Stabsstelle Krebsprävention, Martina Pötschke-Langer.
Anstatt einer bundesweit einheitlichen Regelung existierten inzwischen „von Bundesland zu Bundesland stark unterschiedliche Vorschriften“, kritisierte die Krebsforscherin. Zudem hielten viele Gaststätten und Kneipen die bestehenden Vorschriften nicht ein. (aerzteblatt.de, 28.12.2009)
USA. D.C. Moves to Curb Sidewalk Smoking, Youths' Access to Tobacco
The D.C. Council voted unanimously Tuesday to enact far-reaching proposals to curtail smoking by giving store owners a tool to prevent smoking on public sidewalks and by assessing new penalties on anyone younger than 18 who possesses tobacco products. ( The Washington Post, 06.01.2010)
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/05/AR2010010503811.html
Afrika. The Lancet, Volume 375, Issue 9709, Pages 107 - 108, 9 January 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60032-3Cite or Link Using DOI
Africa's struggle to be smoke free
Africa is set to see a big increase in tobacco use over the coming decades, as the tobacco industry continues unduly influenced anti-smoking policies in the region.
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60032-3/fulltext
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60032-3/fulltext
Wie die Tabaklobby die EU-Gesetzgebung beeinflusste
Der Tabakindustrie-Lobby ist es einer Studie in PLoS Medicine (2010: 7: e1000202) zufolge gelungen, die Ausgestaltung von EU-Gesetzen zu beeinflussen. Im Rahmen diverser Schadenersatzklagen in den USA waren die Tabakhersteller seinerzeit dazu verurteilt worden, interne Firmenunterlagen zu veröffentlichen. (aerzteblatt.de, 12.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39633/Wie_die_Tabaklobby_die_EU-Gesetzgebung_beeinflusste.htm
Smith KE, Fooks G, Collin J, Weishaar H, Mandal S, et al. 2010 “Working the System”—British American Tobacco's Influence on the European Union Treaty and Its Implications for Policy: An Analysis of Internal Tobacco Industry Documents. PLoS Med 7(1): e1000202. doi:10.1371/journal.pmed.1000202
www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000202
Zigaretten im Film Protest gegen Avatar
Rauchen im Jahr 2154 - da hört bei Nichtrauchern der Spaß auf. Mit Anzeigen hat eine amerikanische Initiative gegen die rauchende Sigourney Weaver im Film "Avatar" protestiert. (sueddeutsche.de, 12.01.2010)
www.sueddeutsche.de/gesundheit/633/499905/text/
Nichtraucherschutzgesetz GRÜNE: Mehrheit der Experten für umfassenden Nichtraucherschutz. (DIE GRÜNEN, Pressemitteilung vom 14.01.2010)
schulz-asche.de/cms/default/dok/322/322476.nichtraucherschutzgesetz_gruene_mehrheit.html
WIESBADEN. Deutsche bezahlen mehr fürs Rauchen
Die Raucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr Geld für ihre Sucht ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt Tabakwaren mit einem Wert im Handel von knapp 22,8 Milliarden Euro versteuert - ein Plus von 1,4 Prozent oder rund 315 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. (aerztezeitung.de, 19.01.2010)
Österreich – Wien. Tabakgesetz: Jedes zweite Kaffeehaus fürchtet um Existenz Laut einer Umfrage haben 62 Prozent der Wiener Kaffeesieder die Vorgaben des Tabakgesetzes noch nicht umgesetzt. Sie verlangen eine Verlängerung der Übergangsfrist, die den Umbau der Lokale regelt. (DiePresse.com, 26.01.2010 )
diepresse.com/home/panorama/rauchen/535509/index.do=
Europa. Strafkatalog - EU-Raucherjagd läuft ins Leere
Schauprozesse, Raucher-Polizei, Aschenbecherverbot und schmerzhafte Geldstrafen - die EU-Pläne zur Durchsetzung des Nichtraucherschutzes lassen die Wogen der Empörung hochschlagen. Doch die drakonischen Maßnahmen werden sich kaum umsetzen lassen. (Spiegel online, 28.01.2010)
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674683,00.html
ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)
Berlin. Alkoholmissbrauch: Drogenbeauftragte warnt vor Aktionismus
Angesichts des dramatischen Anstiegs der Zahl total betrunkener Kinder und Jugendlicher wird die Diskussion um eine Einschränkung der Alkoholwerbung und eine wirkungsvolle Prävention gerade vor Silvester fortgesetzt. Die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) warnt dabei vor „Aktionismus“. Sie sei „gegen vorschnelle Verbote, die weder den Jugendlichen noch der Wirtschaft helfen“, sagte sie in Berlin. Der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Raphael Gaßmann, hingegen forderte „endlich wirksame Gegenmaßnahmen“ und einen Milliardenbetrag für die Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs. (aerzteblatt.de, 28.12.2009)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39479/Alkoholmissbrauch_Drogenbeauftragte_warnt_vor_Aktionismus.htm
Offenbach. Kreis Offenbach: Mit Plakaten gegen den Alkoholmissbrauch
Die neue Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hält nichts davon, wenn 14- oder 15-Jährige sozusagen undercover eingesetzt werden, um zu testen, ob ihnen Alkohol verkauft wird. Diese Aufgabe solle man lieber Leuten, die mindestens 18 seien, aber jünger aussähen, übertragen. (Frankfurter Rundschau online, 23.12.2009)
Russland. Russians and Vodka
Russia has made an unofficial New Year's resolution: this year, it's time to cut down on the booze. On Jan. 1, the Kremlin adopted new minimum-price standards for vodka that will nearly double the cost of a half-liter bottle of the national spirit, from $1.69 to $3. The move, part of President Dmitri Medvedev's anti-alcoholism campaign, is designed to curb Russians' excessive drinking. With a per capita alcohol consumption twice as high as that of the U.S. and an active underground market for homemade alcohol (known as samogon), Russians aren't about to give up their vodka so easily. The 2010 price hikes are just the latest battle in Russia's centuries-long war against the demon drink. (TIME.com, 04.01.2010)
www.time.com/time/world/article/0,8599,1951620,00.html
Berlin. Subventionen - Wie Schnapsbrenner für ihr Monopol kämpfen
Das Branntweinmonopol ist zur Subvention verkommen. Sie kostet die Staatskasse jährlich 80 Millionen Euro. Trotzdem will Berlin eine Gnadenfrist für die Brennereien und das eigentlich für 2010 geplante Ende der Regelung noch ein wenig aufschieben - wenn die EU es erlaubt. (Spiegel online, 10.01.2010)
www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,669202,00.html
Brauereien - Eine Kiste Bier für 2,99 Euro
Die Preisdrückerei der Discounter nimmt groteske Züge an: Bier ist mitunter schon billiger zu haben als Mineralwasser. Wie kommen solche Preise zustande? (Spiegel online, 11.01.2010)
www.spiegel.de/spiegel/0,1518,671651,00.html
Der Einfluss von Alkoholwerbung auf das Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen und deren Einstellung gegenüber Alkohol – Ergebnisse einer Schülerbefragung. (Newsletter DZSKJ – Wissenschaft die Praxis, Januar 2010)
www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_6_2.pdf
Düsseldorf. Dyckmans für härtere Strafen bei Alkoholverkauf an Jugendliche
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), fordert deutlich härtere Strafen gegen Händler, die Alkohol an Minderjährige verkaufen. (aerzteblatt.de, 25.01.2010)
EUROPA
Europa. EMCDDA CONFERENCE PROCEEDINGS
Identifying Europe’s information needs for effective drug policy
6–8 May 2009, Lisbon. (Kongressbeiträge)
www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_95275_EN_CONF_PROCEED_FINAL%20PRINT.pdf
Niederlande. Drogenpolitik: Vertrieben aus dem Kifferparadies
Venlos Bürgermeister Hubert Bruls möchte die Zahl der deutschen Coffeeshopbesucher deutlich senken. Die großen Coffeeshops haben sich zu wichtigen Verkaufsstellen der organisierten Kriminalität gewandelt. (Der Westen, 05.01.2010)
www.derwesten.de/nrz/niederrhein/holland/Vertrieben-aus-dem-Kifferparadies-id2346114.html
Großbritannien. New drugs chief Les Iversen said cannabis 'safer'
Prof Iversen believes cannabis has been "incorrectly" classified
A retired professor who said cannabis was one of the "safer" recreational drugs has taken over as chairman of the government's drugs advisory panel. (BBC News, 13.01.2010)
news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8455642.stm
Großbritannien. Sacked drugs adviser David Nutt launches rival committee New independent drugs advisory committee includes number of influential names. (Guardian, 15.01.2010)
www.guardian.co.uk/society/2010/jan/15/david-nutt-drugs-independent-committee
Europa. Use of Drugs and Advocacy - A Research into the Participation of Drug User Organisations in the Design of Drug Policies on a local and european Level, final Report. Antwerp, ENCOD, September 2009(
www.encod.org/info/IMG/pdf/encod_2009.pdf
Dänemark. Copenhagen City Council Wants Cannabis Stores, But Proposal Faces Bumpy Ride in Parliament
The city council in the Danish capital city of Copenhagen voted overwhelmingly January 14 to ask the Justice Ministry for permission to implement a three-year trial program in which state-licensed marijuana outlets would sell small amounts of marijuana to city residents. But whether the proposal will go anywhere in Denmark's parliament dominated by Conservatives remains to be seen. (Drug War Chronicle, Issue 617, 22.01.2010)
stopthedrugwar.org/chronicle/617/copenhagen_city_council_cannabis_hash_store
Wien. Zwei Welten des Drogenkonsums in Europa - UN-Bericht gibt Einblick in Situation von sechs EU-Städten
Was den Gebrauch illegaler Drogen anbelangt, gibt es in Europas Städten zwei große Konsumgruppen. Das besagt eine von der UNODCin Auftrag gegebene und vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien durchgeführte Studie, die den Drogengebrauch in sechs europäischen Großstädten unter die Lupe nimmt.
"Auf der einen Seite sind das die Randständigen. Maßnahmen und die öffentliche Diskussion richten sich meist nur gegen ihren Konsum. Auf der anderen Seite stehen sozial integrierte Freizeitverbraucher", fasst Projektskoordinatorin Irmgard Eisenbach-Stangl gegenüber pressetext zusammen. Art, Beschaffung und Preis der Drogen unterscheiden sich in beiden Gruppen drastisch. (pressetext.de, 22.01.2010)
www.pressetext.de/news/100122003/zwei-welten-des-drogenkonsums-in-europa/
Two worlds of Drug Consumption in Late Modern Societies
Irmgard Eisenbach-Stangl, Jacek Moskalewicz, Betsy Thom
European Centre for Social Welfare, Policy and Research, Vienna 2010
Policy Brief January 2010
www.euro.centre.org/detail.php
DIE WELT
The Year on Drugs 2009: International Drug Policy Developments. (Drug War Chronicle, Issue 614, 29.12.2009)
stopthedrugwar.org/chronicle/614
PRÄVENTION
Wolfgang Schneider:
Suchtprävention als symbolische Drogenpolitik: Nachhaltig wirksam? In: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work 2009;6:11-23,
www.indro-online.de/Schneider09.pdf
Hessen. Umgang mit Alkohol - Ärzte raten zur Aufklärung
Unterm Titel Hackedicht betreibt die Landesärtzekammer Hessen Aufklärung, um Eltern, Kindern und Jugendlichen an Schulen den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu lehren. Nach Erfahrung der Mediziner hat etwa jedes zweite Kind mit elf, zwölf Jahren bereits erste Erfahrungen mit Alkohol gemacht. Und dies, obwohl das Jugendschutzgesetz den Verkauf jeglichen Alkohols an Kinder unter 16 Jahren verbietet. (Frankfurter Rundschau online, 30.12.2009)
Hessen. Hackedicht - Besser gehts dir ohne! Die Alkohol-Präventionsaktion der Landesärztekammer Hessen
www.laekh.de/front_content.php
Berlin. Die Bundesregierung informiert:
Magazin Soziales Familie Bildung, Nr: 083 01/2010
Alkoholmissbrauch/Prävention
Berlin. Berliner Kampagne zur Alkoholprävention geht weiter.
www.praevention-na-klar.de/front_content.php
Hamburg. Jugendstudie: "Erhöhte Affinität zu riskanteren Verhaltensmustern" Das Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen hat erste Ergebnisse zweier Teilstudien zum Glücks- und Computerspiel-Verhalten von Jugendlichen veröffentlicht. Für die sogenannte SCHULBUS-Sondererhebung wurden Verhalten, Motive, Probleme und Erfahrungen von insgesamt 3850 Schülern analysiert. Die "Schüler- und Lehrerbefragung zum Umgang mit Suchtmitteln" soll nach Angaben der Verfasser Hinweise auf ein verändertes Konsumverhalten von Jugendlichen bringen. Dafür wurden Hamburger Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe (ab ca. 14 Jahren) zu verschiedenen Suchtmitteln befragt. (heise online, 21.01.2010)
Theo Baumgärtner
Jugendliche und Computerspiele - Erste Ergebnisse der SCHULBUS-Sondererhebung 2009. (Hamburg, Herbst 2009)
www.suchthh.de/dokumente/jugendliche_computerspiel.pdf
Was wissen Eltern wirklich über den Substanzkonsum ihrer Kinder?
„Wissen deine Eltern eigentlich, dass du kiffst?“ wird die 14-jährige Daniela in der Drogenberatung gefragt. Antwort: „Die haben null Peilung!“ Wirklich nicht? (Newsletter DZSKJ – Wissenschaft die Praxis, Januar 2010)
www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_6_3.pdf
USA. Effects of the National Youth Anti-Drug Media Campaign on youths.
Hornik R., Jacobsohn L., Orwin R. et al.
American Journal of Public Health: 2008, 98(12), p. 2229-2236.
Could the US government's biggest ever attempt to use the media to turn US youthaway from cannabis actually have done the reverse? At best it was a disappointment; at worst, it counterproductively fostered the impression that 'Everyone's doing it'.
findings.org.uk/count/downloads/download.php
BEGLEITKRANKHEITEN (Verschiedenes)
ANTHRAX IM HEROIN
Großbritannien. Call for immediate public health plan to address anthrax contamination of heroin
The letter to to Deputy First Minister Nicola Sturgeon from Sebastian Saville, Executive Director, Release and co – signatories. (Release, UK, 18.01.2010)
www.release.org.uk/images/stories/pdf/lettertominister.pdf
Großbritannien. Anthrax infections
Großbritannien. Doctors criticise 'reckless' drug abuse guidance
A group of doctors and drug experts has attacked the "reckless" advice given by a government agency that heroin addicts should quit the drug after the recent spate of anthrax deaths among users. (heraldscotland.com, 19.01.2010)
www.heraldscotland.com/news/health/doctors-criticise-reckless-drug-abuse-guidance-1.999737
Europa. Anthrax-Tainted Heroin Takes Toll in Europe, Prompts Calls for Emergency Public Health Response. (Drug War Chronicle, Issue 617, 22.01.2010)
stopthedrugwar.org/chronicle/617/anthrax_heroin_deaths_scotland_germany
Großbritannien. - Anthrax Cases Spread to NHS Ayrshire and Arran
A further case of anthrax has been confirmed in a drug user in Scotland bringing the total number of confirmed cased in this outbreak to 15. (Health Protection Scotland, UK, 22.01.2010)
www.documents.hps.scot.nhs.uk/news/anthrax-press-release-2010-01-22.pdf
Großbritannien. Users advised to use fresh filters as anthrax outbreak spreads. (Scottish Drugs Forum, 22.01.2010)
Further Anthrax Cases Confirmed
Two further cases of anthrax, one of whom has died, have been confirmed in drug users in Scotland, bringing the total number of confirmed cases in this outbreak to seventeen. (Health Protection Scotland, UK, 25.01.2010)
www.documents.hps.scot.nhs.uk/news/anthrax-press-release-2010-01-25.pdf
Österreich. BZÖ schlägt Alarm - Anthrax verseuchtes Heroin in Österreich
Das BZÖ schlug am Donnerstag Alarm wegen Anthrax verseuchtem Heroin, das in Schottland und Deutschland mehrere Todesopfer gefordert hatte. BZÖ-Sicherheitssprecher Peter Westenthaler und Exekutivsprecher Christoph Hagen zeigten sich in einer Aussendung besorgt, dass dieses kontaminierte Suchtgift auch in Österreich im Umlauf sein könnte. Dann wären nicht nur Süchtige, sondern auch Polizisten und Rettungsleute akut in Gefahr.
Nun sei es laut BZÖ Innenministerin Fekters (ÖVP) Aufgabe, Vorkehrungen zu treffen und die ABC-Abwehrschule des Bundesheers in erhöhte Bereitschaft zu versetzen. (oe24.at, 29.01.2010)
www.oe24.at/oesterreich/politik/Anthrax-verseuchtes-Heroin-in-Oesterreich-0628919.ece
DROGENTODESFALLSTATISTIK
Stuttgart: Zahl der Drogentoten sinkt stark
Die Zahl der Drogentoten in Baden-Württemberg ist 2009 auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Mit 130 waren es 62 Tote weniger als noch 2008, wie eine Sprecherin des Innenministeriums in Stuttgart mitteilte. (SWR, 29.12.2009)
www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5802268/pmrkml/
Potsdam. Bisher neun Drogentote in Brandenburg. (newsticker.welt.de, 30.12.2009)
Suchtstatistik 2009 – Zahl der Drogentoten gestiegen
Die Deutschen nehmen mehr harte Drogen. Das zeigen die Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums.
Insgesamt nehmen die Deutschen mehr harte Drogen. Das zeigen neue Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums. Insgesamt starben im vergangenen Jahr 1449 Menschen durch Rauschmittel. (polytoxikomanie.info, 01.01.2010)
www.polytoxikomanie.info/suchtstatistik-2009-zahl-der-drogentoten-gestiegen/
Berlin. 137 Berliner an Drogen gestorben. (BILD, 01.01.2010)
www.bild.de/BILD/regional/berlin/dpa/2010/01/01/137-berliner-an-drogen-gestorben.html
Sachsen-Anhalt. Doppelt so viele Drogentote wie 2008 - Zahl der Straftaten liegt um 2,5 Prozent über dem Vorjahreswert - Cannabisprodukte führen Rangliste an. (Mitteldeutsche Zeitung, 04.01.2010)
www.mz-web.de/servlet/ContentServer
Baden-Württemberg. Drogentote: Zahl sinkt landesweit - aber Anstieg in Karlsruhe. (ka-news.de, 04.01.2010)
Hessen. Jahresstatistik: 115 Drogentote in Hessen
Die Zahl der Drogentoten in Hessen ist in diesem Jahr etwa auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. (echo-online.de, 31.12.2009)
www.echo-online.de/nachrichten/hessenundrhein-main/art175,518239
Niedersachsen. Zahl der Drogentoten deutlich gesunken
Die Zahl der Drogentoten in Niedersachsen ist im Jahr 2009 deutlich gesunken. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) kamen 94 Menschen in Folge von Drogenmissbrauch ums Leben. Dies sind 17 Prozent weniger als im Jahr 2008, aber geringfügig mehr als 2007. Beim überwiegenden Teil der Toten handele es sich um langjährig Abhängige, sagte ein LKA-Sprecher. Sie seien zumeist an den Folgen eines sogenannten Misch-Konsums gestorben. (newsclick.de, 07.01.2010)
www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/11511860/compact/title/Ticker
Freiburg. Neun Menschen starben infolge Drogenkonsums. (Badische Zeitung, 09.01.2010)
www.badische-zeitung.de/freiburg/neun-menschen-starben-infolge-drogenkonsums--25332266.html
Saarbrücken: Zahl der Drogentoten bleibt hoch
Die Zahl der Drogentoten ist 2009 im Saarland konstant geblieben. Die Polizei teilte dem SR mit, wie im Vorjahr seien 19 Drogentote registriert worden. Das war der höchste Stand seit 2000. (Saarländischer Rundfunk online, 12.01.2010)
www.sr-online.de/nachrichten/30/1010752.html
VERSCHIEDENES
Childhood Exposure to Secondhand Smoke Linked to Lung Cancer
A genetic study has found that children who were exposed to secondhand smoke are more likely to develop lung cancer as adults, according to researchers from the National Cancer Institute and the Mayo Clinic. (jointogether, 04.01.2010)
www.jointogether.org/news/research/summaries/2010/childhood-exposure-to.html
Raucher-Abstinenz steigert Diabetesrisiko
Die mit der Tabakabstinenz einhergehende Gewichtszunahme ist ein eigenständiges Diabetesrisiko. In einer prospektiven Beobachtungsstudie in den Annals of Internal Medicine (2010; 152: 10-17) war das Risiko bis zu 12 Jahren nach der erfolgreichen Aufgabe des Rauchens noch erhöht. Aber auch Menschen, die weiter rauchen, hatten ein erhöhtes Diabetesrisiko. (aerzteblatt.de, 05.01.2010; Spiegel online, 05.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39534/Raucher-Abstinenz_steigert_Diabetesrisiko.htm
www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,670070,00.html
Cassar , J., Stafford, J., & Burns, L. (2009). Examining differences between younger and older injecting drug usersin the 2009 National Illict Drug Reporting System sample. Drug Trends Bulletin, December 2009. Sydney:
National Drug and Alcohol Research Centre, University of New South Wales.
ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/resources/IDRS+Bulletin+April09.pdf/$file/IDRS+December+2009.pdf
Plötzlicher Herztod durch Kokain
Eine Häufung von plötzlichen Todesfällen nach dem Konsum von Kokain im Südwesten Spaniens veranlasst Gerichtsmediziner im European Heart Journal (2010; doi: 10.1093/eurheartj/ehp557) vor den Gefahren der vermeintlich sicheren sogenannten Partydroge zu warnen. Schon der einmalige Konsum könne zu einem tödlichen Abenteuer werden. (aerzteblatt.de, 13.01.2010; ESC Press Release, 13.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39652/Ploetzlicher_Herztod_durch_Kokain.htm
www.escardio.org/about/press/press-releases/pr-10/Pages/Sudden-death-cocaine-abusers.aspx
Medikamente gegen Depressionen können wirkungslos sein
Überfluss an Serotonin-Erkennungsstellen macht Menschen unempfindlich gegenüber Antidepressiva . (wissenschaft.de, 14.01.2010)
www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309304
Lungenkrebs: Tabakabstinenz verlängert Überleben
Es ist nie zu spät das Rauchen aufzugeben. Selbst bei Patienten, die bereits an einem Lungenkrebs erkrankt sind, kann der Verzicht auf weitere Zigaretten die Überlebenschancen noch verbessern, wie eine Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2010; 340: b5569) ergab. (aerzteblatt.de, 22.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39777/Lungenkrebs_Tabakabstinenz_verlaengert_Ueberleben.htm
Influence of smoking cessation after diagnosis of early stage lung cancer on prognosis: systematic review of observational studies with meta-analysis
A Parsons, A Daley, R Begh, P Aveyard
BMJ 2010;340:b5569
doi:10.1136/bmj.b5569
www.bmj.com/cgi/reprint/340/jan21_1/b5569.pdf
Passivrauchen schadet auch Rauchern
Raucher inhalieren die Schadstoffe des Zigarettenrauchs zweimal. Neben der aktiven Inhalation kann auch die Belastung durch das Passivrauchen beträchtliche Ausmaße annehmen, wie eine Untersuchung in Environmental Health (Online) zeigt. (aerzteblatt.de, 29.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39890/Passivrauchen_schadet_auch_Rauchern.htm
Katherine L Mills, Mark Deady, Heather Proudfoot, Claudia Sannibale, Maree Teesson, Richard Mattick, Lucy Burns: Guidelines on the management of co-occurring alcohol and other drug and mental health conditions in alcohol and other drug treatment settings. National Drug and Alcohol Research Centre (NDARC). Sydney 2009
ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/page/Comorbidity+Guidelines
SCHMERZBEHANDLUNG
Morphium verhindert posttraumatische Belastungsstörung
US-Soldaten entwickeln nach schweren Verletzungen nur halb so häufig eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD), wenn sie bei der Notfallversorgung mit Morphium behandelt wurden. Die im New England Journal of Medicine (2010; 362: 110-117) vorgestellten Erfahrungen werden durch Erkenntnisse der Grundlagenforschung gestützt. (aerzteblatt.de, 14.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39674/Morphium_verhindert_posttraumatische_Belastungsstoerung.htm
HEPATITIS
Dirk Schäffer: HIV- und HCV-Testung - HAV- und HBV-Impfung bei Substitutierten: Alarmierende Daten zur Diagnose und Prävention von Infektionskrankheiten. In: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work 2009;6:6-10
www.indro-online.de/Schaeffer09.pdf
Australien. Hepatitis and Liver Cancer: A National Strategy for Prevention and Control of Hepatitis B and C; INSTITUTE OF MEDICINE OF THE NATIONAL ACADEMIES, Januar 2010.
HIV
Sterblichkeit von HIV-Patienten hat sich halbiert
Die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) hat HIV-Patienten die Perspektive auf eine normale Lebenserwartung eröffnet. Die Sterblichkeit an der Erkrankung hat sich nach einer Studie in AIDS (2010; 24: 123-137) im letzten Jahrzehnt halbiert. (aerzteblatt.de, 05.01.2010; Medscape Medical News, 25.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39535/Sterblichkeit_von_HIV-Patienten_hat_sich_halbiert.htm
www.medscape.com/viewarticle/715780
HIV: Therapieadhärenz senkt Behandlungskosten
Die zuverlässige Einnahme der antiretroviralen Medikamente kommt nicht nur dem HIV-Infizierten zugute, der durch seine gute Therapieadhärenz Komplikationen der Immunschwäche vermeidet. Auch bei den Kostenträgern gibt es ein Einsparpotenzial, das eine Kohortenstudie in den Annals of Internal Medicine (2010; 152: 18-25) ermittelt hat. (aerzteblatt.de, 07.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39579/HIV_Therapieadhaerenz_senkt_Behandlungskosten.htm
Herzinfarktrisiko durch Aids-Medikamente nur gering erhöht
Eine neue Auswertung der D:A:D-Studie im Journal of Infectious Diseases (JID 2010; 201: 318–330) bestätigt, dass einige antiretrovirale Medikamente das Herzinfarktrisiko erhöhen. Die Gefährdung ist jedoch gering und sie bleibt hinter anderen modifizierbaren Risikofaktoren zurück. (aerzteblat.de, 14.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39676/Herzinfarktrisiko_durch_Aids-Medikamente_nur_gering_erhoeht.htm
IOGT report on Alcohol and HIV
This booklet has been produced by the International Institute of the IOGT-NTO movement in Sweden. The report analyses the the role of alcohol in the AIDS epidemic in the hope that a better understanding of the impact alcohol will lead to more effective strategies. (eurocare, 15.01.2010)
HIV-Infektion lässt das Gehirn frühzeitig altern
Die Auswirkungen der HIV-Infektion auf das Gehirn werden möglicherweise unterschätzt. In einer Studie im Journal of Infectious Diseases (2010; 201: 336-340) mussten sich HIV-Infizierte bei der Lösung einfacher Aufgaben anstrengen wie gesunde Vergleichspersonen, die 15 bis 20 Jahre älter waren. (aerzteblatt.de, 25.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39800/HIV-Infektion_laesst_das_Gehirn_fruehzeitig_altern.htm
SUBSTANZEN (verschiedene)
Mephedron – Österreich. Pflanzendünger als Droge
Die Suchtgiftfahnder schlagen Alarm: "Mephedron", ein Pflanzendünger aus dem asiatischen Raum, wird von Jugendlichen als Droge konsumiert. In Österreich ist das Pulver nicht verboten. (Kleine Zeitung, 03.01.2010)
www.kleinezeitung.at/kaernten/2254895/pflanzenduenger-droge.story
Mephedron – Schweiz. Neue Designerdrogen überfordern Kontrolleure - Neue synthetische Aufputschmittel umgehen die Betäubungsmittelverbote.
Swissmedic reagiert im Wettkampf mit Dealern langsamer als andere Länder.
Es trägt den Handelsnamen Mephedron, wird unter dem Label „Badesalz“ oder „Dünger“ verkauft, und man kann über den Internetversand so viel davon bestellen, wie man sich leisten kann. Die Rede ist von 4-MMC, einer synthetisch hergestellten Substanz. Sie wirkt ähnlich wie Amphetamin oder der Ecstasy-Grundstoff MDMA und ist so neu, dass sie in vielen Ländern auf keiner Liste von verbotenen Substanzen auftaucht. So auch in der Schweiz. (Tages-Anzeiger, 04.01.2010)
bazonline.ch/schweiz/standard/Neue-Designerdrogen-ueberfordern-Kontrolleure/story/24309446
Mephedrone – an update on current knowledge
This briefing presents information on the substance Mephedrone (also known as: 4-MMC, ‘Meow’, ‘M-Cat’) and other related drugs. This substance has received recent media attention concerning its legality and (largely unconfirmed) speculations around its contribution to the deaths of several young people. (Centre for Public Health, UK, Dezember 2009)
www.cph.org.uk/showPublication.aspx
4-Methylmethcathinone – Mephedrone. (The Vaults of EROWID)
www.erowid.org/chemicals/4_methylmethcathinone/4_methylmethcathinone.shtml
Spice - Mephedrone - GHB- BZP
New DrugSearch pages published on Spice, Mephedrone, GHB and BZP. (DrugScope, UK, Januar 2010)
www.drugscope.org.uk/resources
www.drugscope.org.uk/resources/drugsearch
Mephedron – Großbritannien. Legal Stimulant Mephedrone Gains Popularity as Club Drug in U.K.
Mephedrone - a stimulant that is currently legal in both the U.K. and the U.S. - has gained recent and surprising popularity among club-goers in the U.K., according to Britain's National Addiction Center. (jointogether, 14.01.2010)
www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/legal-stimulant-mephedrone.html
Benzodiazepine Addiction, Withdrawal & Recovery
Dedicated to sufferers of iatrogenic benzodiazepine tranquilliser addiction everywhere. Launched on July 6, 2000 with a dozen pages this site now has more than 1150 pages of articles and information, expert medical documents, news stories and personal accounts.
Neuro-Enhancement - Das Gehirn ist kein Muskel
Jüngst wurde in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein Memorandum mit dem Titel "Das optimierte Gehirn" vorgestellt. (faz.net, 06.01.2010)
Doping im Sport. Time to rebel against invasive drug rules
The debate on drugs in sport has been driven by fanaticism for too long. (Times, UK, 06.01.2010)
www.timesonline.co.uk/tol/sport/columnists/matthew_syed/article6977001.ece
Doping im Sport. Fitnessstudios zunehmend Verschiebebahnhof für Dopingmittel
Weit mehr als eine Million Freizeitsportler in Deutschland missbrauchen Medikamente, um ihre Fitness zu steigern oder ihre Körperoptik aufzupolieren. Laut einer Studie des Instituts für Sportwissenschaften der TU Darmstadt, sind Fitnessstudios und Sportvereine oft regelrechte Verschiebebahnhöfe für Dopingmittel. (aerzteblatt.de, 30.12.2010)
DOB. In den Fängen der „Spinnendroge“
„Zehn Minuten später bewegte sich dann alles. Ich sah einen Vogel und Spinnen an den Wänden.“ Oft ist von Spinnen die Rede, wenn junge Drogenkonsumenten im Internet über ihre Erfahrungen mit scheinbar harmlosen Medikamenten berichten. (Schwarzwälder Bote, 12.01.2010)
Doping im Freizeitsport. Doping der Freizeitsportler - Pillen für den Körperkult
Doping ist nicht nur im Leistungssport ein Thema, auch immer mehr Freizeitsportler greifen zu Medikamenten, um ihre Fitness zu steigern oder um besser auszusehen. Mischa Kläber, Sportwissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt, geht davon aus, dass weit mehr als eine Million Männer und Frauen in Fitnessstudios oder Sportvereinen ihrem Körper mit Pillen, Pülverchen und Spritzen auf die Sprünge helfen. (Frankfurter Rundschau online, 12.01.2010)
Psychonaut WEB MAPPING Project
The Psychonaut WEB MAPPING Project is a European Union funded project with the aim of developing a web scanning system to identify and categorise novel recreational drugs/psychoactive compounds, and new trends in drug use based on information available on the Internet. We aim both to implement regular monitoring of the web with respect to novel recreational drugs, and to set up a system that can formally liaise with the existing EMCDDA European EWS.
www.p2002.sgul.ac.uk/index.php
LSD – Schweiz. Die Drogenheilerin vom Zürichberg
Eine Psychotherapeutin hat in einer Villa an bester Adresse jahrelang Behandlungen mit LSD, Ecstasy und Meskalin durchgeführt und Ärzte, Professoren und Anwälte therapiert. Bis sie in Untersuchungshaft sass. Ärzte, Professoren, Anwälte und andere Akademiker versammelten sich hier für Drogentherapien. (Tages-Anzeiger, CH, 18.01.2010)
www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-Drogenheilerin-vom-Zuerichberg/story/15867409
LSD-Schweiz. Therapeutin schluckte selbst auch Drogen - Paartherapien im LSD-Rausch führten zu schmerzhaften Trennungen. Bei Gruppentherapien wurden gleichzeitig LSD und Ecstasy verabreicht.
Die 62-jährige Ärztin F. M. hat sich bei ihren Gruppentherapien mit LSD und Ecstasy nicht nur ein Strafverfahren und Untersuchungshaft eingehandelt, sondern auch therapeutische Grenzen überschritten. Sie nahm jeweils selber Drogen, verabreichte ihren Patienten in der gleichen Sitzung Ecstasy und LSD, liess körperliche Nähe und persönliche Verstrickungen zu. Auch der Ehemann der Therapeutin, ein bekannter Anwalt, schluckte die Drogen. (Tages-Anzeiger, 19.01.2010)
www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Therapeutin-schluckte-selbst-auch-Drogen/story/29294011
LSD. „LSD ist als Medikament nicht gefährlich“
Die Schweizer Medizin-Behörden haben Dr. Peter Gasser im Dezember 2007 die Bewilligung erteilt, mit Hilfe von LSD psychotherapeutische Tests bei Krebspatienten im Endstadium und bei Personen mit anderen tödlichen Krankheiten durchzuführen. Diese Studie über die therapeutischen Vorteile von LSD bei Menschen ist seit 35 Jahren die erste, die von einer Regierung abgesegnet wurde. (Interview mit Dr. Peter Gasser in: Tages-Anzeiger, CH, 18.01.2010)
www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/LSD-ist-als-Medikament-nicht-gefaehrlich/story/13909832
Hirn-Doping - Münster. Expertin: "Hirn-Doping" wird oft überschätzt
Studenten, die mit Hilfe von Ritalin und anderen Medikamenten besser zu lernen glauben, überschätzen oft völlig die Leistungssteigerung. (Frankfurter Rundschau online, 18.01.2010)
GHB. Aktualisierte Fachinfo zu GHB auf drogenkult.net
Aufgrund aktueller Ereignisse habe ich die Fachinformation: GHB – Mischkonsum aktualisiert. (Hans Cousto in: drogenkult.de, 17.01.2010)
Frankfurt/Main. Der DFB will den Kampf gegen Doping forcieren
Fußball gehört nicht zu den Sportarten, die in Statistiken ganz oben auf der Liste stehen, wenn es um Doping geht. Für den Deutschen Fußballbund ist das kein Grund, die Zügel schleifen zu lassen. (aerztezeitung.de, 19.01.2010)
www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx=
Die Österreichische ARGE Suchtvorbeugung hat einen neuen Substanzflyer zum Thema Schlaf- und Medikamentenabhängigkeit gestaltet.
www.praevention.at/materialien/index.php/nav.4/view.315/
www.praevention.at/upload/products/schlafmittel.pdf
Koffein. Caffeine Intoxication and Addiction
Holly Pohler
Posted: 01/20/2010; Journal for Nurse Practitioners. 2010;6(1):49-52
www.medscape.com/viewarticle/714855
Deutschland. Warnung vor Energy Shots
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) warnt vor einem neuartigen Typ von Energy Drinks mit erhöhten Koffein- und Tauringehalt, die von den Herstellern als Energy Shots vermarktet werden. Gesundheitliche Risiken seien bei Überschreitungen der angegebenen Verzehrempfehlungen nicht auszuschließen. (drugcom.de, 08.01.2010)
ALKOHOL
Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 36 (März 2010)
Kater: Wodka verträglicher, aber gefährlicher als Bourbon
Der hohe Gehalt an Aromen, Tanninen und anderen fermentierten Stoffen ist wesentlich für den sogenannten Kater verantwortlich, der sich nach dem Genuss hochprozentiger alkoholischer Getränke einstellt. Wodka, das frei von diesen Zusatzstoffen ist, erwies sich deshalb in einer Studie im Alcoholism: Clinical & Experimental Research (2009; doi: 10.1111/j.1530-0277.2009.01116) als besser verträglich als Bourbon. Er könnte jedoch bewirken, dass die Konsumenten die Nachwirkungen des Alkohols unterschätzen. (aerzteblatt.de, 30.12.2009)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39502/Kater_Wodka_vertraeglicher_aber_gefaehrlicher_als_Bourbon.htm
Kurz- und langfristige Effekte auf die Hirnentwicklung und auf kognitive und emotionale Funktionen bei Alkoholmissbrauch im Jugendalter. (Newsletter DZSKJ – Wissenschaft die Praxis, Januar 2010).
www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_6_1.pdf
AMPHETAMINE
Kong, F. & Dietze, P. (2009). The personal wellbeing of regular ecstasy users in Australia.
EDRS Drug Trends Bulletin, December 2009. Sydney: National Drug and Alcohol Research Centre, University of New South Wales.
ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/resources/EDRS+Bulletin+April09.pdf/$file/EDRS+December+2009.pdf
CANNABIS
TV-Tip: Cannabis!
Sender: ARTE, Sendedatum: 05.02.2010, Sendezeit: 21:40
Addiction. 2009 Dec 22.
Exposure to cannabis in popular music and cannabis use among adolescents.
Primack BA, Douglas EL, Kraemer KL.
Abstract
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20039860
Rostock. "CAN Stop" statt Kiffen - Freiwillige für Trainingsprogramm gegen Cannabis-Konsum gesucht
Cannabis gehört zu den am meisten unterschätzten Drogen unserer Tage. Dabei macht es genauso abhängig wie andere Substanzen und kann schwere körperliche und psychische Störungen nach sich ziehen. An der Universität Rostock werden nun Freiwillige für ein neues Trainingsprogramm gesucht. Es heißt "CAN Stop" und richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren. (Universität Rostock, 08.01.2010)
idw-online.de/pages/de/news350572
Berlin. Marihuana in Deutschland massiv gestreckt
Der Deutsche Hanfverband (DHV) schlägt Alarm: In einigen Regionen gibt es kaum noch sauberes Marihuana. Millionen Deutsche rauchen Kunststoff, Zucker und Schlimmeres. (Hanfverband, Pressemitteilung vom 13.01.2010)
hanfverband.de/aktuell/meldung_1263333611.html
"Der Verband hat Spielraum" - Cannabis zählt zu den "spezifischen Substanzen" auf der Liste
Gelegentlicher Cannabiskonsum gilt auch unter Sportlern häufig als Bagatelldelikt. Erscheint plötzlich der Dopingkontrolleur, wird aus dem Spaß jedoch rasch bitterer Ernst. Warum der Cannabis-Wirkstoff THC auf der Liste der verbotenen Substanzen steht, erklärt die Expertin der Nationalen Antidoping-Agentur (Nada) in Bonn, Ulrike Spitz. (teckbote.de, 13.01.2010)
www.teckbote.de/lokalsport/Artikel2072466.cfm
It's lack of balance that makes skunk cannabis do harm
THE effects of cannabis on mental health have attracted much attention over the years. As far back as the 19th century it was recognised that cannabis could induce a transient psychosis which mimics the symptoms of schizophrenia. Despite this, until the last decade or so, most psychiatrists regarded cannabis as essentially benign. (New Scientist, UK, 20.01.2010)
Polydrug use among cannabis users. ( criminal justice bulletin, Australien, series 5 – Oktober 2009)
ncpic.org.au/ncpic/publications/aic-bulletins/pdf/polydrug-use-among-cannabis-users
The Lancet, Volume 375, Issue 9710, Page 197, 16 January 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60088-8
Adverse health effects of non-medical cannabis use — Authors' reply
Wayne Hall, Louisa Degenhardt
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60088-8/fulltext
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(10)60088-8/fulltext
CANNABIS ALS MEDIZIN
Australien. Doctors want approval to use marijuana to help treat Victorians suffering multiple sclerosis. (Herald Sun (Australia), 15.01.2010)
USA. A DOCTOR'S CASE FOR LEGAL POT - Most Americans are paying too much for marijuana. (Wall Street Journal, 15.01.2010)
www.mapinc.org/drugnews/v10/n042/a07.html
USA. Medical marijuana popular as N.J., D.C. near legalization
A new Washington Post-ABC News poll finds broad support for the legalization of medical marijuana - a move currently underway in New Jersey and the District of Columbia - and a majority says that if it is legalized, it should be available to any patient who gets a prescription.
More than eight in 10 in the new poll back legal medical marijuana, up significantly from a Post-ABC poll conducted in May 1997. Most, 56 percent, say if it is legalized it should be available to any patient, one in five favor a system where it would be available only to the terminally ill and the same share say it should be available to those with serious, non-fatal illnesses. (Washington Post, 18.01.20109
voices.washingtonpost.com/behind-the-numbers/2010/01/medical_marijuana_broadly_popu.html
Researchers Find Study of Medical Marijuana Discouraged
Despite the Obama administration’s tacit support of more liberal state medical marijuana laws, the federal government still discourages research into the medicinal uses of smoked marijuana. (New York Times, 18.01.2010)
www.nytimes.com/2010/01/19/health/policy/19marijuana.html
Pflanzendrogen - Mit Cannabis gegen Spastiken
Patienten mit Multipler Sklerose leiden häufig unter Bewegungsstörungen, bei denen sich Muskeln unwillkürlich zusammenziehen. Diese Spastiken hoffen amerikanische Wissenschaftler künftig mit Hilfe von Cannabis-Extrakten lindern zu können. Zahlreiche Studien scheinen den pharmazeutischen Benefit weiblicher Hanfpflanzen zu bestätigen. (Deutsche Apotheker Zeitung, 19.01.2010)
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2010/01/19/mit-cannabis-gegen-spastiken.html
Gericht - Hoffnung für Kerpener Patienten
Für den schwerkranken Stephan Thielen gibt es jetzt Hoffnung, das dringend benötigte Medikament Dronabinol doch von seiner Krankenkasse, der DAK, bezahlt zu bekommen. (Karlsruher Stadtanzeiger, 20.01.2010)
www.ksta.de/html/artikel/1262688315325.shtml
Australien. One-man cannabis van raises queries of legality
AUSTRALIA'S first medical cannabis dispensary is operating from the back of a van in a car park at Nimbin. (The Sydney Morning Herald, 26.01.2010)
www.smh.com.au/national/oneman-cannabis-van-raises-queries-of-legality-20100125-mukq.html
USA. Los Angeles Marijuana Sellers Limited
The City Council approved an ordinance on Tuesday that would shutter the majority of the nearly 1,000 medical marijuana dispensaries in Los Angeles and make the use of marijuana in the remaining outlets illegal. (New York Times, 26.01.2010)
www.nytimes.com/2010/01/27/us/27pot.html
KOKA / KOKAIN
USA. Testing of cocaine vaccine shows it does not fully blunt cravings for the drug. (Washington Post, 05.01.2010)
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/04/AR2010010402752.html
Cocaine Addiction and Histone Methylation
Long-lasting behavioral syndromes associated with chronic cocaine exposure may result from dysregulation of the global transcriptional machinery. Maze et al. observed that histone lysine methylation in the nucleus accumbens plays a critical role in mediating the regulation of gene expression in response to repeated cocaine self-administration. Chronic cocaine was linked to overall reductions in dimethylation of lysine 9 of histone 3 (H3K9) in this brain region. Repressing H3K9 after chronic cocaine administration facilitated reward-related changes in behavior. The authors identifed the methyltransferase G9a as an essential mediator and an important regulator of dendritic spine plasticity. Downregulation of G9a was linked to the transcription factor FosB.
(SCIENCE, 8 January 2010: Vol. 327. no. 5962, pp. 213 - 216 DOI: 10.1126/science.1179438; NIDA, 07.01.2010)
Abstract
www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/327/5962/213
www.drugabuse.gov/newsroom/10/NR1-07.html
Butter bei die Fische - Warum wird Kokain mit einem Entwurmungsmittel versetzt?
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hat in der Dezember-Ausgabe ihres Bulletins darauf hingewiesen, dass 2009 die Zahl der lebensbedrohlichen Fälle zugenommen hat, die nach Kokaingebrauch unter einer starken Verminderung der weißen Blutkörperchen litten. Diese, Agranulozytose genannten Attacken, wurden anscheinend durch ein vergleichsweise neues Streckmittel verursacht, welches der Droge zugemischt wird. Analysen ergaben, dass die Proben mit dem Entwurmungsmittel Levamisol versetzt worden waren. Mehr noch, glaubt man den Zahlen der DEA, enthalten knapp 70% des Kokains auf dem US-Markt mittlerweile Levamisol. Auch in Europa findet sich der Arzneistoff im beliebten Andenpuder. (Quelle: DrugScouts, Presseschau, 08.01.2010)
www.heise.de/tp/blogs/3/146856
Bolivia banks on ‚Coca Colla’, fizzy coca-leaf drink
President Evo Morales, Bolivia's first indigenous leader, known for chewing coca leaves at UN meetings, is making a fresh push for the plant, this time in the form of the soft drink "Coca Colla." (google.com, 11.01.2010)
www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jFUaMjoArM16Nqy4rY--1-Z2lPpg
Entzugssymptome auf Dopaminagonisten
Das Absetzen von Dopaminagonisten kann bei Parkinsonpatienten die gleichen Entzugssymptome auslösen wie bei Kokainabhängigen die fehlende Droge. Die Forscher sprechen in den Archives of Neurology (2010; 67: 58-63) von einem “dopamine agonist withdrawal syndrome” oder DAWS. (aerzteblatt.de, 12.01.2010)
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39636/Entzugssymptome_auf_Dopaminagonisten.htm
NIKOTIN
Großbritannien. New Quit Kit helps smokers give up for good in 2010
An innovative free Quit Kit which gives smokers the right tools to successfully stop smoking is launched today as new research shows that almost half of smokers (44 percent) in England have resolved to quit this New Year.
The NHS Stop Smoking Quit Kit, which has been designed by experts and smokers, contains calming audio downloads, a stress toy and a tool to help smokers work out how much money they are saving by quitting. (Department of Health, 23.12.2009)
www.dh.gov.uk/en/News/Recentstories/DH_110516
Nicotine Replacement Therapy Does Not Increase Mortality in Critically Ill Smokers in the ICU
Nicotine replacement therapy (NRT) is not associated with increased hospital mortality in critically ill active smokers, according to a new observational study from the Mayo Clinic. (Medscape Medical News, 15.01.2010)
www.medscape.com/viewarticle/715253
Smoking and Depression: Is Smoking Cessation Effective?
Eleni Ischaki; Christina Gratziou
Therapeutic Advances in Respiratory Disease, Ther Adv Resp Dis. 2009;3(1):31-38.
Patients with depression tend to have a higher rate of smoking and an increased severity of nicotine dependence. It seems that common genetic and environmental factors may influence the bimodal relationship between smoking and depression. Nicotine has some positive reinforcing/rewarding effects that may affect people with mood disorders and smoking is also used as a 'relief medication' in order to ameliorate symptoms of depression, as it is already known that nicotine, which is the major psychoactive ingredient in tobacco, may act as an antidepressant. To date, the data regarding the difficulty in smoking cessation in depressed smokers are conflicting. Low confidence and self-esteem among this group of smokers are significant predictors of failure during smoking cessation attempt. In the most recently published guidelines for smokers with psychiatric comorbidities the suggestion is for combination treatment (counseling and pharmaceutical treatment) and prolongation of a therapeutic approach.
www.medscape.com/viewarticle/714416
OPIATE / OPIOIDE
Little Risk for Addiction From Long-Term Opioid Use in Select Chronic Pain Patients
Long-term opioid therapy is associated with little risk for addiction when given to selected patients with chronic noncancer pain (CNCP) and no history of substance addiction or abuse, according to a review published online in the January issue of The Cochrane Library. (Medscape Medical News, 20.01.2010)
www.medscape.com/viewarticle/715452
Noble M, Treadwell JR, Tregear SJ, Coates VH, Wiffen PJ, Akafomo C, Schoelles KM. Long-term opioid management for chronic noncancer pain. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 1. Art. No.: CD006605. DOI: 10.1002/14651858.CD006605.pub2.
Abstract
www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD006605/frame.html
Long-term opioid management for chronic noncancer pain. (Podcast)
www.cochrane.org/podcasts/review_summaries/2010issue1/issue1_2010_opioid.html
Higher Doses of Opioids in Chronic Pain Patients Linked to Increased Overdose Risk
Individuals who receive higher-dose opioid therapy for chronic pain have almost a 9-fold increased risk for overdose compared with patients who receive the lowest doses of these medications, new research suggests. These findings have at least 1 leading expert calling for change to current pain management and opioid-prescribing practices. (Medscape Medical News, 20.01.2010)
www.medscape.com/viewarticle/715482
Morphine for Pain Linked to Reduced PTSD Risk in Soldiers
Administering morphine for pain relief to soldiers shortly after being injured on the battlefield may reduce their risk for posttraumatic stress disorder (PTSD) by up to 50%, a new study suggests. (Medscape Medical News, 15.01.2010)
www.medscape.com/viewarticle/715162
N Engl J Med. 2010 Jan 14;362(2):110-7.
Morphine use after combat injury in Iraq and post-traumatic stress disorder.
Holbrook TL, Galarneau MR, Dye JL, Quinn K, Dougherty AL.
content.nejm.org/cgi/content/full/362/2/110
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
SUBSTITUTION ALLGEMEIN
Langzeitsubstitutionsbehandlung Opiatabhängiger
Martin Busch, Sabine Haas, Marion Weigl, Charlotte Wirl, Ilonka Horvath, Heidi Stürzlinger
Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)
Köln, 2007
portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta146_bericht_de.pdf
Heroin Addiction and Related Clinical Problems. 2009 (December), Vol. 11, No.4
QT Interval
Psychoactive Drugs and Prolongation of the QT Interval
Opioid Treatment and “Long-QT Syndrome (LQTS)”: a Critical Review of the Literature
Management of Cardiac Risk during Methadone Treatment: Focus on the QT Interval
Cardiovascular Complications of Cocaine Use
www.atforum.com/documents/HeroinAddict1142009.pdf
In der Suchtfalle - Substitution mit Ersatzdrogen
Seit 1992 Jahren dürfen Ärzte in Deutschland die Ersatzdroge Methadon verabreichen, seit diesem Jahr gibt es für Schwerstabhängige Heroin auf Rezept. Ein Großteil der Heroinabhängigen konnte sich mit Hilfe der Ersatzdrogen sozial und körperlich stabilisieren. Doch ein drogenfreies Leben, was als Ziel der Behandlung gilt, schaffen nur wenige. Hirnforscher erklären nun, warum es so schwer ist, von der Droge loszukommen. (SWR2 Wissen, 09.11.2009, Audio)
www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136
Konstanz. Drogenszene verändert sich
Heroinersatzstoffe wie Methadon haben die Drogenszene in Konstanz verändert: Heroinkarrieren, gezeichnet von Kriminalität und einem Leben am Rande der Gesellschaft, sind nach Beobachtung von Experten kürzer geworden, die schwere Abhängigkeit aber ist geblieben. Einige der Schwerabhängigen nähern sich dem Rentenalter, andere sind dabei, sich in Konstanz als Selbsthilfegruppe zur formieren. (Südkurier, 28.12.2009)
www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Drogenszene-veraendert-sich;art372448,4098739
Wilhelmshaven. Methadon nur noch "zum Mitnehmen"
Zwei substituierende Hausärzte wollen keine weiteren Patienten behandeln. Eine bedarftsgerechte Vergabe fehlt. (Nordwest Zeitung online, 29.12.2009; Wilhelmshavener Zeitung online, 29.12.2009)
www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_wilhelmshaven_artikel.php
Wilhelmshaven. "Suchtkranke sind Kranke wie alle anderen"
Weiterhin ungeklärt ist die Frage der Versorgung Drogenabhängiger mit Methadon. Die Wilhelmshavener Grünen sehen die Kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht. (Wilhelmshavener Zeitung, 04.01.2010; Nordwest Zeitung online, 04.01.2010)
www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_wilhelmshaven_artikel.php
Wilhelmshaven. Bürgerinitiative (BI) für die Sicherstellung der Versorgung von Drogenkranken.
schwerpunktpraxis-wilhelmshaven.de
Wilhelmshaven. FDP: „Methadon hält Betroffene in Abhängigkeit“
„Die Diskussion um die gefährdete Methadonvergabe in Wilhelmshaven wird dem Problem nicht gerecht und greift zu kurz“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman auf die jüngsten Presseberichte, zuletzt von den Grünen. Die Methadonvergabe an Suchtkranke sei doch nur eine Notlösung. (Nordwest Zeitung, online, 06.01.2010)
www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_wilhelmshaven_artikel.php
Wilhelmshaven. "Für viele ist Methadon ein Überlebenselixier"
Die Bürgerinitiative plant nun eine Podiumsdiskussion und will alle Beteiligten an einen Tisch holen. Ihr Ziel ist eine bedarfsorientierte Methadonversorgung. (Wilhelmshavener Zeitung, 08.01.2010)
Iserlohn. Werkstatt im Hinterhof: Solidarität gegen soziale Kälte
Die Pinnwand mit den Todesanzeigen im Büro von Achim Rabenschlag quillt längst über. Wie in jedem Jahr hat der Leiter der Werkstatt im Hinterhof auch am Dienstag den inzwischen traditionellen Brunch der Frauen-Union genutzt, um einen Blick zurück auf das ablaufende Jahr zu werfen.
Und dazu gehören auch die Gedanken an diejenigen, die es nicht geschafft haben, die der Drogensucht erlegen sind oder aus Verzweiflung den Freitod wählten. Zwei Opfer aus dem Kreis der etwa 120-köpfigen Stammkundschaft waren 2009 zu beklagen. (Der Westen, 29.12.2009)
www.derwesten.de/staedte/iserlohn/Solidaritaet-gegen-soziale-Kaelte-id2318886.html
Medications Used in Opioid Maintenance Treatment
Christie Choo, PharmD, BCPS
Posted: 12/18/2009; US Pharmacist. 2009;34(11):1-5. © 2009
www.medscape.com/viewarticle/713594
Frankfurt / Main. Methadonprogramm: Jeder Vierte schafft den Ausstieg
Die Zahl der Drogenabhängigen, die Methadon bekommen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Zum Stichtag 31. Dezember 2008 wurden insgesamt 1461 Personen substituiert - 677 davon in den zehn Ambulanzen der Drogenhilfe, 784 von niedergelassenen Ärzte. Jüngere Zahlen liegen nicht vor. (Frankfurter Rundschau online, 02.01.2010)
Saarbrücken. Saarbrücken: Deutlich mehr Substituierte als 2007
Im Saarland nehmen immer mehr Drogenabhängige am Methadon-Programm teil. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) teilte dem SAARTEXT mit, derzeit seien 856 Patienten zur Substitution angemeldet.
Das sind 126 oder mehr als 17 Prozent mehr als 2007. Nach KV-Angaben sind im Saarland 17 niedergelassene Ärzte an dem Programm beteiligt. Zudem gebe es zwei ermächtigte Ärzte in Kliniken.
Da die Patienten meist nicht mobil seien, müsse auf ein flächendeckendes Angebot geachtet werden. Etwa die Hälfte der beteiligten Ärzte im Saarland betreue mehr als 50 Methadon-Patienten. (Saarländischer Rundfunk, Saartext, 01.01.2010)
www.sr-online.de/nachrichten/30/1006609.html
Ukraine. Wodka, Methadon und Rosenkranz - Mit Menschen in der transnationalen sozialen Arbeit. (Dr. Monika Rosenbaum, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), ohne Datum)
www.ageh.de/informationen/con_09/con_2_09/wodka_methadon_rosenkranz.pdf
Correspondence
The Lancet, Volume 375, Issue 9711, Pages 278 - 279, 23 January 2010
doi:10.1016/S0140-6736(10)60125-0
Community treatments for heroin and crack cocaine addiction - Authors' reply
John Marsden, Brian Eastwood, Colin Bradbury, Michael Farrell, Jonathan Knight
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2960125-0/fulltext
Landshut. Methadon-Substitution in Landshut: Den schwarzen Peter hat der Kranke. Gespräche zwischen Bezirk und KVB: Konkrete Lösungsvorschläge lassen auf sich warten. (Landshuter Zeitung, 23.01.2010)
www.idowa.de/hallertauer-zeitung/container/container/con/676155.html
VISSELHÖVEDE. In der Theorie hört es sich sehr gut an: Heroinabhängige, die von der Droge loskommen möchten, unterziehen sich einer Substitution – also einer Methadon-Behandlung – und sind am Ende drogenfrei. In der Praxis ist das aber gar nicht so einfach. Dr. Luise Knoop könnte ein Lied davon singen. „Es ist eine Illusion“, sagt sie, „die meisten Patienten scheitern.“ (Kreiszeitung.de, 27.01.2010)
www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/visselhoevede/methadon-illegalitaet-606022.html
Schweiz. Drogenpolitik - Ein fataler Kreislauf
Eine Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich hat erstmals die Schweizer Drogenpolitik von 1975 bis 2007 untersucht. Resultat: Die kontrollierte Heroin- und Methadonabgabe vermochte die Zahl der Drogentoten stark zu senken, die gleichzeitige Repression hatte vermutlich den gegenteiligen Effekt. (Universität Zürich, 27.01.2010; psychologie-aktuell.con, 30.01.2010))
www.uzh.ch/news/articles/2010/fataler-kreislauf.html
Australien. Patients' Reasons for Transferring Between Methadone and Buprenorphine Maintenance
In Australia there is no difference in price for patients treated with methadone and with buprenorphine, and they are seemingly subject to the same "take-away" rules, counseling requirements, etc. Of 145 opiate substitution treatment patients, almost half (70) received both methadone and buprenorphine during the period of observation.
Some of the reasons cited for transfer:
- "thought it would be easier to come off" - reported by 55% of methadone-buprenorphine transfers, and 5% of buprenorphine to methadone;
- "side effects" - 32% of methadone to buprenorphine transfers, 50% of buprenorphine to methadone;
- "did not hold me between doses" - 18% of methadone to buprenorphine patients, 30% of buprenorphine to methadone;
- "family pressure" - 11% of transfers to buprenorphine, 0% buprenorphine to methadone.
Source: Winstock, Lintzeris and Lea. Drug and Alcohol Review 2009; 28(6):686-7.
(Quelle: R.Newman in: The OpiateAddictionRx.info ENewsletter, Januar 2010)
USA. Similarities and Differences in Opioid Treatment Programs that Provide Methadone Maintenance or Buprenorphine Maintenance. (SAMHSA, 28.01.2010)
oas.samhsa.gov/2k10/225/225OpioidTx2k10.cfm
oas.samhsa.gov/2k10/225/225OpiodTx2k10Web.pdf
Ulm. Die Behandlung Drogenabhängiger muss erleichtert werden
Seit zehn Jahren leitet Dr. Franz Josef Bentele die Drogenschwerpunktpraxis in Ulm. Ein Grund, kritisch zurück- und mit Optimismus nach vorne zu blicken. Denn: Die Arbeit wird sicherlich nicht leichter. (Südwestpresse, 29.01.2010)
www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,343912
BUPRENORPHIN
Entfällt
DIAMORPHIN
Schweiz. Die Geschichte der umstrittenen Heroinabgabe
Als weltweit erstes Land hat die Schweiz vor 15 Jahren mit der kontrollierten Heroinabgabe an Süchtige begonnen. Ein Blick zurück, bevor morgen das neue Betäubungsmittelgesetz in Kraft tritt. (Tagesanzeiger, 31.12.2009)
www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Geschichte-der-umstrittenen-Heroinabgabe/story/17860892
Schweiz. 15 Jahre Heroinabgabe: „Am Anfang herrschte grosse Skepsis“
Als weltweit erstes Land hat die Schweiz vor 15 Jahren mit der kontrollierten Heroinabgabe an Süchtige begonnen. In der Praxis bewährt sich der eingeschlagene Weg, doch dessen gesetzliche Verankerung harzte. Am 1. Januar treten die Bestimmungen im Betäubungsmittelgesetz in Kraft. (20min.ch, 02.01.2010)
www.20min.ch/news/schweiz/story/-Am-Anfang-herrschte-grosse-Skepsis--11167522
Bonn. Stadt Bonn zahlt weiter für Diamorphin-Therapie
Sozialdezernentin Wahrheit fordert gleichzeitig die rückwirkende Beteiligung der Krankenkassen. (Generalanzeiger, Bonn, 25.02.2010)
www.general-anzeiger-bonn.de/index.php
Diacetylmorphin erfolgreicher als Methadon
Das 2008 abgeschlossene bundesweite Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Schwerstopiatabhängiger hatte eine Überlegenheit der Behandlung mit Diacetylmorphin (Diamorphin) gegenüber einer Methadonbehandlung gezeigt. Zum gleichen Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte kanadische Studie. (Deutsche Apotheker Zeitung online, 28.01.2010)
METHADON
Methadone Contributes to Bone and Dental Disease: Fact or Fiction? (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, Nov-Dec 2009)
www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_nov09/tetrault_kim.html
Kim TW, Alford DP, Holick MF, et al. Low vitamin D status of patients in methadone maintenance treatment. J Addiction Med. 2009;3(3):134–138.
Abstract
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16860495
Methadone Maintenance Reduces Illicit Opioid Use and Improves Treatment Retention in Patients with Opioid Dependence
Cochrane Collaboration researchers performed a meta-analysis of the effectiveness of methadone maintenance therapy (MMT) compared with no treatment or treatment without the use of agonist therapy in patients with opioid dependence. (jointogether, RESEARCH SUMMARIES & COMMENTARY, Januar 2010)
www.jointogether.org/news/research/tprb/2010-jan/levy-mattick.html
Methadone Research Web Guide. (NIDA, International Program)
www.international.drugabuse.gov/collaboration/guide_methadone/index.html
Australien. High rate of prison medication mistakes
ACT Health officials have expressed concern about methadone overdoses and mistakes with anti-depressant medication at the Alexander Maconochie Centre. (Canberra Times, 25.01.2010)
GENDER
Does Gender Matter? A Vignette Study of General Practitioners’ Management Skills in Handling Patients with Alcohol-Related Problems
Magnus Geirsson; Gunnel Hensing; Fredrik Spak
Alcohol and Alcoholism. 2009;44(6):620-625
www.medscape.com/viewarticle/713668
Women drug mules imprisoned around the world
What all these have in common is that they are mostly female, all poor, and at the lowest rungs of the drug trading hierarchy. The very term “mules” denotes a beast of burden, that which does the labour no-one else wants to do. (Release, UK, Januar 2010)
www.release.org.uk/information/latest-news/305-mules
MANN UND SUCHT, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
www.lwl.org/LWL/Jugend/lwl_ks/Vernetzung/Arbeitskreise/Maennersache_Sucht/
Essen. Bella Donna kommt Anfang Februar mit neuem Angebot
Für Anfang Februar plant die Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW „Bella Donna“ den Start eines neuen Internet-Angebotes. Dann soll „Bella DonnaWeb“ online gehen. Dies soll die „erste deutschsprachige Wissens-, Informations-, Kommunikations- und Vernetzungsplattform zum Thema ‚Mädchen, Frauen und Sucht’“ werden, wie die Organisation auf ihrer Homepage ankündigt. Konkreteres dazu verrät Bella Donna noch nicht. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 1/2010)
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
Schweiz. Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz: Die Broschüre (pdf, 30S., 260Kb) „Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung“ fasst die Erkenntnisse aus dem gleichnamigen Projekt zusammen. Dieses hat zum Ziel, die Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz zugunsten der Migrationsbevölkerung zu verbessern. Es wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Caritas Schweiz, der Krebsliga Schweiz, Public Health Services, RADIX und der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme SFA. Das Bundesamt für Gesundheit und Gesundheitsförderung Schweiz unterstützen das Projekt. (November 2009)
www.public-health-services.ch/attachments/content/transpraev-broschuere.pdf
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.
Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.
München. "Einfluss von Tabak- und Alkoholwerbung auf die Bewertung und den Konsum von Tabak- und Alkoholprodukten“
Referent: PD Dr. Reiner Hanewinkel, IFT Nord, Kiel
Mittwoch, 03. Februar 2010, 18:00 - 19:30 Uhr
Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, Bayerstr. 28a, 1. Stock, 80335 München
Anmeldung: bas@bas-muenchen.de
Veranstalter: Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen
Berlin. Vorgemerkt: II. PsB-Tagung am 11. Juni 2010
Unter dem Motto „Teilhabe von Substituierten am Leben in der Gesellschaft: Aufträge, Leistungen und Netzwerke psychosozialer Betreuung“ laden die vista gGmbH und der Notdienst Berlin e.V. am 11. Juni 2010 bereits zum zweiten Mal zu einem Fachaustausch in die Jerusalemkirche ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich diesen Tag von 09:30 -17:00 Uhr vormerken könnten. Weitere Informationen und die Einladung mit detailliertem Programmablauf senden wir Ihnen in den nächsten Tagen zu. Wir freuen uns schon heute auf den fachlichen Austausch mit Ihnen!
drogennotdienst.org/index.html
Australien. Drug and alcohol lecture series
This lecture series covers core drug and alcohol topics and has been developed by leading experts. The series is directed towards GPs, students, nurses, and other healthcare workers. (University of Sydney, Australia, 2010)
www.addiction.med.usyd.edu.au/lectures/
HARM REDUCTION
USA. NYC heroin pamphlet - is it a help or a how-to guide?
A pamphlet designed to help heroin users with advice has come under fire, with some now questioning whether the public health brochure can actually be used as a how-to guide on drug use. (CNN, 05.01.2009)
edition.cnn.com/2010/CRIME/01/04/ny.heroin.pamphlet/index.html
USA: City Urged to Withdraw Flier on ‘Safer’ Heroin Use That Some See as How-To Guide. (New York Times, 07.01.2010)
www.nytimes.com/2010/01/06/nyregion/06needles.html
USA. New York City Health Department. Chemical Dependency - Heroin Abuse and Addiction.
www.nyc.gov/html/doh/html/basas/heroin.shtml
USA. Take Charge, Take Care. (New York City Health Department, 2007)
www.harmreduction.org/downloads/Take%20Charge%20Take%20Care%202007%20.pdf
USA. New York Post's Attack on "Heroin How-to" Harm Reduction Pamphlet Fails to Get It Dropped. (stopthedrugwar.org, Issue 615, Jan 08, 2010)
stopthedrugwar.org/chronicle/615/new_york_heroin_pamphlet_harm_reduction
Interview mit Massimo Barra, Vizepräsident der ständigen Kommission des Internationalen Roten Kreuzes und des Rothalbmondes, über Drogen und Drogenpolitik aus Sicht des IRK. (talkingdrugs.org, Januar 2010)
HCLU presents the results of its video advocacy work in 2009, in a new report published yesterday: HCLU produced 70 films in 2009, 26 in Hungarian and 44 in English. (Hungarian Civil Liberties Unio, 12.01.2010)
tasz.hu/en/hclu-film/hclu-films-portfolio-2009
EUROPA – Zentralasien. Yearly update from Eurasian Harm Reduction Network
Each year the Eurasian Harm Reduction Network (ЕHRN) issues a yearly note with a review of events in the sphere of harm reduction that took place in Eastern and Central Europe and Central Asia. The year 2009 was a challenging one for many harm reduction supporters and services in our region as the economic crisis began to have impact, but it was also a year in which some important progress was made on key issues in harm reduction. In this yearly note EHRN focuses on the following topics: drug policy, opioid substitution treatment, overdose, stigma, special populations and financing of harm reduction.
www.idpc.net/sites/default/files/library/ehrn_digest_dec09_en1.pdf
USA. PROPOSED BILL WOULD SHIELD PEOPLE REPORTING OVERDOSES
As a former heroin user, Kathleen Kane-Willis said she remembered being afraid when she called 911 to report a drug overdose because she thought she might be arrested. Now a drug policy researcher at Roosevelt University, Ms. Kane-Willis is pushing to resurrect legislation that would help shield callers from prosecution when they seek medical attention for themselves or someone else who has overdosed. (New York Times, 24.01.2010)
www.mapinc.org/drugnews/v10/n065/a02.html
GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES
USA. Ban Lifted On Federal Funding For Needle Exchange
After two decades, Congress has voted to lift a ban on federal funding of needle exchange programs. AIDS activists are cheering the move, saying it legitimizes needle exchange in the nationwide fight against HIV/AIDS. (National Public Radio, 18.12.2009)
www.npr.org/templates/story/story.php
Moers. Straßenambulanz im Einsatz
Der alte Rettungswagen ist am Ostring nicht zu übersehen. Hin und wieder klopft es an der Türe, Schwester Conny Stammen oder Fahrerin Petra Krüger öffnen, Kälte dringt ins Innere. An diesem Tag sind die Bitten der Patienten leicht zu erfüllen; sterile Spritzen wollen die meisten haben.
Dr. Gerd Heimann und sein Team von der Straßenambulanz sind darauf vorbereitet. Wie immer. Seit zwei Jahren ist die Straßenambulanz in Moers unterwegs. Bahnhof und Kö sind die regelmäßigen Anlaufpunkte des Teams, das aus einer Ärztin, zwei Ärzten, zwei Schwestern, einer Arzthelferin und einer Fahrerin besteht. Sie bringen medizinische Versorgung zu denen, die man nicht in den Arztpraxen findet. Zu denen, die zehn Euro Praxisgebühr nicht in der Tasche haben. Zu den Junkies und Obdachlosen. (Der Westen, 07.01.2010)
www.derwesten.de/staedte/moers/Strassenambulanz-im-Einsatz-id2355887.htm
Case report
The Washington Needle Depot: fitting healthcare to injection drug users rather than injection drug users to healthcare: moving from a syringe exchange to syringe distribution model
Dan Small, Andrea Glickman, Galen Rigter and Thia Walter
Harm Reduction Journal 2010, 7:1doi:10.1186/1477-7517-7-1
Published: 4 January 2010
www.harmreductionjournal.com/content/7/1/1
Kanada. B.C. COURT AFFIRMS INJECTION SITE'S RIGHT TO EXIST
The B.C. Court of Appeal has dismissed an attempt by the federal government to shut down Vancouver's supervised injection site on the city's troubled Downtown Eastside. (CBCnews, 15.01.2010)
www.mapinc.org/cmap/ca036159-2.pdf
USA. Clean Needles Save Lives
Needle exchange programs in the US - watch our movie to learn how harm reduction protects communities from death and disease! (Hungarian Civil Liberties Union, 15.01.2010)
Take-home Naloxone
Welcome to take-homenaloxone.com. This is a website run by independent academics and healthcare professionals aimed at raising the awareness and profile of the use of take-home naloxone as a mechanism for reducing drug-related death, and to provide a forum for discussing innovation, training and practice developments. (Take-homenaloxone
Österreich - Graz. Drogenkonsumraum: Experten drängen auf Umsetzung
Zwölf Drogentote 2009 lassen Experten wieder nach dem Drogenkonsumraum rufen. Das von Graz nachgebesserte Konzept für das österreichische Pilotprojekt wird auf Bundesebene gerade diskutiert. (Kleine Zeitung, 27.01.2010)
www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2278414/konsumraum-experten-draengen.story
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
Terrorists, Traffickers Partner for Transatlantic Drug Flights
Jet aircraft as large as Boeing 727s are being used to ship drugs across the Atlantic on clandestine flights organized by drug traffickers and terrorist groups, according to a report prepared for the U.S. Department of Homeland Security. (jointogehter, 15.01.2010)
www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2010/terrorists-traffickers.html
Three Al Qaeda Associates Arrested on Drug and Terrorism Charges
Three individuals, Oumar Issa, Harouna Toure, and Idriss Abelrahman were arrested on December 16 and charged on December 18 upon their arrival in New York with conspiracy to commit acts of narco‑terrorism and conspiracy to provide material support to a foreign terrorist organization. The charges stem from their alleged agreement to transport cocaine and their intent to support three terrorist organizations: Al Qaeda, Al Qaeda in the Islamic Magreb, and the Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC). (DEA – Drug Enforcement Administration, 18.12.2009)
www.justice.gov/dea/pubs/pressrel/pr121809.html
The War on Drugs is a War on People. Interview mit Ethan Nadelman, DPA – Drug Policy Alliance, USA. (Criminal Justice, 13.01.2010)
criminaljustice.change.org/blog/view/the_war_on_drugs_is_a_war_on_people
Drugs: towards a global tolerance regime
The once closed debate on drugs policy shows signs of opening up. But liberalisation would require the international restrictions on narcotics which do untold harm to the developing world to be relaxed. (opendemocracy.net, 22.01.2010)
www.opendemocracy.net/mick-moore/drugs-towards-global-tolerance-regime
An injection of good sense: war against drugs. Alex Wodak in: The Australian, 25.01.2010)
EUROPA
RUSSLAND
Anti-Drugs Chief Calls Heroin a National Problem
Heroin has become a national pandemic, with the number of drug users soaring 20 times over the past 20 years, Federal Drug Control Service chief Viktor Ivanov said Wednesday.(The Moscow Times, 29.01.2010)
www.themoscowtimes.com/news/article/anti-drugs-chief-calls-heroin-a-national-problem/398478.html
ASIEN
DUBAI
Dubai's dark side targeted by international finance police
Fears are intensifying that the emirate has become a global centre for terror funding, money-laundering, drug money and mafia cash. (The Observer, UK, 25.01.2010)
www.guardian.co.uk/business/2010/jan/24/dubai-crime-money-laundering-terrorism
PAKISTAN
Strategic Balochistan becomes a target in war against Taliban
Look around Balochistan, and you may not see much. Pakistan's largest province is also its poorest and least inhabited – an expanse of rocky deserts and ramshackle villages where hardy tribesmen live by ancient laws. But to outside eyes, Balochistan's barren sands glisten with hidden value.
Mining companies eye its natural riches: vast and largely untapped reserves of copper, natural gas and possibly oil. Criminals see easy money: the world's heroin superhighway, a network of smuggling trails, cuts through its lonely borders. Foreign governments consider its location: wedged between Iran and Afghanistan, and covering two-fifths of Pakistan, Balochistan occupies highly strategic real estate. (The Guardian, UK, 21.12.2009)
www.guardian.co.uk/world/2009/dec/21/us-taliban-balochistan-strategy-pakistan
INDIEN
Bombay-Terrorverdächtiger arbeitete für die amerikanische Anti-Drogen-Behörde - Indische Ermittler untersuchen mögliche weitere Verbindungen David Headleys zu Geheimdiensten
Einer der Hauptverdächtigen im Fall der Terroranschläge in der indischen Filmmetropole Bombay ist David Coleman Headley, der Sohn einer amerikanischen Mutter und eines pakistanischen Diplomaten. 1998 wurde er in New York wegen Heroinschmuggels festgenommen[1] aber bald darauf wieder freigelassen. Danach[2] sollte er als Undercover-Agent für die amerikanische Anti-Drogen-Behörde DEA pakistanische Schmugglernetzwerke infiltrieren, schloss sich aber angeblich der islamistischen Laschkar e-Taiba ("Armee der Reinen") an, die für die Terroranschläge verantwortlich gemacht wird. (Telepolis, 26.12.2009)
www.heise.de/tp/blogs/8/print/146810
AFGHANISTAN
Russland verlangt von Nato mehr Härte bei Drogenbekämpfung
Scharfe Warnung an den Westen: Russlands Nato-Botschafter Rogosin attackiert in einem Brandbrief das alliierte Vorgehen in Afghanistan. Ein schärferes Durchgreifen gegen Drogenbarone müsse höchste Priorität haben - sonst könnte Moskau seine Unterstützung für den Einsatz überdenken. (Spiegel online, 22.01.2010)
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673457,00.html
Afghanistan - Studie prangert Verwicklung der Regierung in Drogengeschäfte an
Der Kampf gegen die Drogenindustrie in Afghanistan verläuft schleppend. Das liegt laut einer neuen Studie daran, dass einflussreiche Politiker selbst in die schmutzigen Geschäfte verstrickt sind. Die Regierung Karzai hat demnach kaum Interesse an einem entschlossenen Kampf gegen die Kriminellen. (Spiegel online, 29.01.2010)
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674762,00.html
LIBANON
Hisbollah soll am Kokainhandel in Europa verdienen
Die schiitische Hisbollah finanziert ihren Terror gegen Israel womöglich mit Drogengeschäften aus Europa. Für diesen Verdacht haben nach Informationen des SPIEGEL deutsche Fahnder jüngst bei Ermittlungen in der libanesischen Hauptstadt Beirut weitere Hinweise erhalten. (Spiegel online, 09.01.2010)
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,670987,00.html
SÜDOSTASIEN
BURMA-MYANMAR
Poisoned Hills: Opium Cultivation Surges Under Government Control in Burma. (Palaung Women's Organization, 27.01.2010)
www.humansecuritygateway.com/documents/PWO_OpiumCultivation_GovtControl_Burma.pdf
AMERIKA
USA
United States Attorney Plans Drug-Terrorism Unit
The United States attorney in Manhattan is merging the two units in his office that prosecute terrorism and international narcotics cases, saying that he wants to focus more on extremist Islamic groups whose members he believes are increasingly turning to the drug trade to finance their activities. (New York Times, 17.01.2010)
www.nytimes.com/2010/01/18/nyregion/18terror.html
US waves white flag in disastrous 'war on drugs'
After 40 years, Washington is quietly giving up on a futile battle that has spread corruption and destroyed thousands of lives. (The Independent, UK, 17.01.2010)
LATEINAMERIKA – KARIBIK
La iniciativa Engel: Un congresista de EE.UU. propone evaluar el concepto de "guerra" contra la droga. (LA NACION, 30.12.2009)
TRIBUNA: MARIO VARGAS LLOSA - El otro Estado
La experiencia de México lo confirma: no es posible derrotar militarmente al narcotráfico. Habrá cultivo y tráfico de drogas mientras haya consumo. La despenalización es el único remedio. (Mario Vargas Llosa in El Pais, Spanien, 10.01.2010)
www.elpais.com/articulo/opinion/Estado/elpepiopi/20100110elpepiopi_11/Tes
MEXIKO
Saving Mexico
To weaken the cartels, some argue the U.S. should legalize marijuana, let cocaine pass through the Caribbean and take the profit motive out of the drug trade. (Wall Street Journal, 26.12.209)
online.wsj.com/article/SB10001424052748704254604574614230731506644.html
The Life and Death of Kingpin Don Arturo Beltran Leyva
In Mexico, if you call someone "Don," it means you respect him to the extreme, and even fear him. Some people still don't believe he's dead. (alternet-drugreporter, 28.12.2009)
Mexico weighs options as lawlessness continues to grip Ciudad Juarez
Senior Mexican officials have begun a sweeping review of the military’s two-year occupation of this dangerous border city, concluding that the U.S.-backed deployment of thousands of soldiers against drug traffickers has failed to control the violence and crime, according to officials in both countries. (Washington Post, USA, 27.12.2009)
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/26/AR2009122601774.html
Mexico eager to reduce demand for illicit drugs
World Report
The Lancet, Volume 375, Issue 9708, Pages 15 - 16, 2 January 2010
doi:10.1016/S0140-6736(09)62170-X
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)62170-X/fulltext
DEA REPORT WARNS MEXICO OF CARTEL ATTACKS. (El Paso Times (TX), 01.01.2010)
www.mapinc.org/drugnews/v10/n010/a06.html
Mexikos Polizisten werden überwacht
In der mexikanischen Stadt Querétaro werden Polizisten per Satellit überwacht. Damit soll verhindert werden, dass sie sich an Verbrechen beteiligen. (NZZ am Sonntag, 03.01.2010)
www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/mexikos_polizisten_werden_ueberwacht_1.4421265.html
From Cartel to Corporation: Drug Trade Economics. (economix.blogs.nytimes.com, 07.01.2010)
economix.blogs.nytimes.com/2010/01/07/from-cartel-to-corporation-the-economics-of-the-drug-trade/
Mit Jobs gegen die Mafia - Mexiko hat Nase voll vom Kokainkrieg
Der mexikanische Präsident Felipe Calderón setzt trotz anhaltender Gewalt neue Prioritäten: Statt dem Kampf gegen die mächtigen Drogenkartelle des Landes will er sich ab sofort vor allem der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Armutsbekämpfung widmen. (Financial Times Deutschland, 08.01.2010)
Drogenkrieg in Mexiko: 69 Morde in 24 Stunden. (stern.de, 11.01.2010)
www.stern.de/panorama/drogenkrieg-in-mexiko-69-morde-in-24-stunden-1534595.html
From spas to banks, Mexico economy rides on drugs
Mexican cartels, which control most of the cocaine and methamphetamine smuggled into the United States, bring an estimated $25 billion to $40 billion into Mexico from their global operations every year. (Washington Post, 22.01.2010)
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/22/AR2010012200131.html
Mexican musicians face jail for songs glorifying drug trafficking
Ruling party's proposals could mean three years in prison for people whose work glamorises criminals. (The Guardian, 22.01.2010)
www.guardian.co.uk/world/2010/jan/22/mexico-drug-ballads-jail-threat
Mexico verbietet Drogen-Balladen - Die Poesie des Verbrechens
In den so genannten Narcocorridos besingen mexikanische Bands gefährliche Drogenbosse und schnelle Waffen. Jetzt sollen die Drogensongs verboten werden. (Die Tageszeitung, 28.01.2010)
www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/die-poesie-des-verbrechens/
Organisierte Kriminalität - Mexiko scheitert im Kampf gegen Drogenmafia Trotz spektakulärer Erfolge der Sicherheitskräfte gelingt es Mexiko nicht, die Drogenmafia zurückzudrängen. Sie kontrolliert fast 90 Prozent des weltweiten Kokainhandels. (Financial Times Deutschland online, 23.01.2010)
HUNDREDS OF VICTIMS UNCLAIMED, BURIED UNCEREMONIOUSLY IN JUAREZ
Hundreds of murder victims in this ravaged city are all but forgotten. Nobody in officialdom knows who they are. Nobody in the outside world cared enough to claim their bodies. (El Paso Times, 24.01.2010)
www.mapinc.org/drugnews/v10/n066/a07.html
BOLIVIEN
Bolivian leader wants to legalize small coca plots
President Evo Morales said Saturday that he plans to make it legal for Bolivia's farmers to grow small parcels of coca plants. (The Seattle Times, 26.12.2009)
seattletimes.nwsource.com/html/nationworld/2010604392_coca27.html
Ein ganzes Land im Koka-Rausch
„Coca sí, cocaína no!“, lautet der Slogan des sozialistischen Präsidenten Evo Morales. Dennoch wird ein grosser Teil der Koka-Ernte in Bolivien zu Kokain. Zu Besuch im Koka-Land. (Basler Zeitung online, 12.01.2010)
bazonline.ch/ausland/amerika/Ein-ganzes-Land-im-KokaRausch/story/21441043
VENEZUELA
Hugo Chavez tries to show he's serious about drugs
In 2005, after the U.S. withdrew its radar systems and imposed an embargo on arms sales, Chavez stopped cooperation with the Drug Enforcement Administration. (Washington Post, 21.01.2010)
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/21/AR2010012100041.html
KOLUMBIEN
Death squads target Black activists in Colombia
The U.S. War on Drugs and multi-national corporate interests are creating life-threatening situations for descendants of slaves in Colombia as they fight to keep ownership and control of their land, an Afro Colombian activist told a crowd here recently during a U.S. tour to bring attention to the situation. (The Finall Call.com, 12.01.2010)
www.finalcall.com/artman/publish/World_News_3/article_6713.shtml
The Security Approach to the Drugs Problem - Perpetuating Drugs and Conflict in Colombia
This briefing paper from TNI explores how the drugs problem in Colombia is intertwined with structural factors at the social, economic, institutional and cultural levels that have contributed to its consolidation over the past three decades. In addition, the drug problem has taken on even more complex connotations because of its relationship to the armed conflict, particularly over the past 20 years. This has had serious consequences for the socio-economic conditions of peasant and indigenous communities affected by the production of raw materials used to produce cocaine. (TNI Briefing paper: Drug Policy Briefing No. 31, December 2009)
www.idpc.net/sites/default/files/library/TNI_brief31.pdf
AFRIKA
Nigeria. Cannabis cultivation further threatens food security in Nigeria. (Punch, Nigeria, 30.12.2009)
E-HEALTH – DATENBANKEN
Datenbanken: MEDLINE Reload 2010
Am 28. Dezember 2009 geht die Datenbank MEDLINE überarbeitet und mit der neuen Version der Medical Subject Headings (MeSH 2010) online. Dann beginnen wir auch wieder die täglichen Updates mit indexierten Dokumenten (Status=MEDLINE). (DIMDI Aktuell vom 28.12.2009)
www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0276.html
Kanada. Technology new gateway into treatment for problem alcohol use: study
A recent evaluation by the Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) shows that online interventions for problem alcohol use can be effective in changing drinking behaviours and offers a significant public health benefit. (Centre for Addiction and Mental Health, Canada, 05.01.2010)
NEUERSCHEINUNGEN
Görgen, Wilfried u. Hartmut Klos (2009): Rückfallprophylaxe bei Drogenabhängigkeit. Ein Trainingsprogramm. Göttingen: Hogrefe. 158 Seiten, Großformat, ISBN 978-3-8017-2174-9, 44,95 Euro.
Autor Hartmut Klos informiert über das Rückfallprophylaxe-Training auf einer eigenen Seite im Internet. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 1/2010)
Neue INDRO-Broschüre:
Anne Hamann: Drogenrausch – Emotion – Motivation: eine explorative Zusammenhangsanalyse. INDRO e.V. Münster, Januar 2010, 99 Seiten plus Anhang, Preis: 5 EUR
Bestelladresse:
INDRO e.V., Bremer Platz 18-20, D-48155 Münster
Fon: +49 (0)251 60123, Fax: +49 (0)251 666580
Email: indroev@t-online.de
Service - Materialien – links – Verschiedenes
Berlin / Brandenburg. Clean allein reicht nicht aus
Mitglieder des Netzwerks sucht + arbeit informierten sich über Projekte für Drogenabhängige. (Neues Deutschland, 30.12.2009)
www.neues-deutschland.de/artikel/162056.clean-allein-reicht-nicht-aus.html
Berlin. Krankheitskosten – GBE-Heft 48. (Reihe Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie, Heft 48, Robert Koch Institut, Januar 2010)
www.rki.de/cln_169/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/gbe__node.html
USA. Barbary Coast - Some Medical Marijuana Millionaires Are Turning to Philanthropy. (New York Times, 01.01.2010)
www.nytimes.com/2010/01/01/us/01sfmetro.html
Frankfurt. Online-Sucht - Mein Freund, der PC
Jetzt gibt es auch in Hessen ein stationäres Angebot für Onlinesüchtige: Bis zu acht erwachsene Internet-Abhängige können sich in der Kinzigtal-Klinik in Bad Soden-Salmünster behandeln lassen. (Frankfurter Rundschau online, 14.01.2010)
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2204242_Online-Sucht-Mein-Freund-der-PC.html
Speyer. Suchtkrankheit in Pflegeeinrichtungen ist noch immer ein Tabuthema
Noch immer ist Sucht im Pflegeheim ein Tabuthema. Nur ungern sprechen Heimleitungen darüber, wenn die Bewohner alkoholabhängig oder tablettensüchtig sind. Auch gehen die Meinungen bei der Frage auseinander, wie man mit den betroffenen Senioren umgehen soll. Das Spektrum reicht von therapieren und psychologische Betreuung anbieten bis zum "Gewähren lassen". Eine neue Studie gibt Aufschluss. (epd - evangelischer pressedienst, 13.01.2010)
www.epd.de/sozial/sozial_index_71126.html
Emden/Hannover. Altenheim für Drogenkranke notwendig?
Die Zahl der Drogentoten in Niedersachsen in Folge von langjährigem Drogenmissbrauch ist nach Angaben des Landeskriminalamtes im Jahr 2009 um 17 Prozent auf 78 (2008: 94) gesunken. Diese Tendenz mochte die Leiterin der Emder Drogenberatungsstelle (Drobs), Eva-Maria Held, auf Anfrage der Emder Zeitung nicht bewerten. Sie stellte jedoch fest: „Drogenabhängige werden immer älter. Ein bundesweiter Trend, den es früher nicht gegeben hat. Wir denken über Altenheime für Drogenabhängige nach.” (Emder Zeitung, 13.01.2010)
Münster. Studie zum Suchtmittelkonsum Intelligenzgeminderter liegt vor
Intelligenzgeminderte Menschen konsumieren hauptsächlich Alkohol, Tabak und Cannabis als Suchtmittel. Bei Jugendlichen kommt noch Ecstasy hinzu. Unter den Intelligenzgeminderten gibt es zumindest nicht weniger Menschen, die Suchtmittel konsumieren als in der gesamten Bevölkerung. Oft tritt Suchtmittelkonsum in dieser Gruppe hingegen gemeinsam mit verhaltensbezogenen Süchten wie Spiel- oder Esssucht auf. Von den üblichen Maßnahmen und Materialien der Suchtprävention werden Intelligenzgeminderte kaum erreicht. Es sollten spezielle Materialien und Konzepte für sie entwickelt werden.
Zu diesen Aussagen gelangt die Studie „Problematischer Suchtmittelkonsum bei Menschen mit einer Intelligenzminderung“, die durch die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) von März bis Juli des vorigen Jahres durchgeführt worden ist. Dabei handelt es sich um eine qualitative Erhebung für Westfalen-Lippe. Angewendet wurde die Methode „Rapid Assessment and Response“ (RAR). Durchgeführt wurden zehn teilstrukturierte und 28 strukturierte Interviews sowie ein Fokusgruppen-Interview. Einbezogen waren unterschiedliche Berufsgruppen aus verschiedenen Arbeitsfeldern, die Kontakt mit Menschen mit einer Intelligenzminderung haben.
Das Thema „Suchtmittelkonsum und Intelligenzminderung“ steht seit 2007 im Blickpunkt der LWL-KS. Bei einem Austauschtreffen mit der niederländischen Einrichtung „Tactus“ wurde deutlich, dass dieses Thema auch in den Niederlanden immer bedeutender wird. Dort wird derzeit eine umfangreiche Studie zum Thema erstellt. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 1/2010)
Infolinks:
Inhaltliche Auskünfte: Doris Sarrazin (Tel.: 0251 591-5481, Fax: 0251 591-5499) doris.sarrazin@lwl.org7
USA. The NSDUH Report - Illicit Drug Use among Older Adults. (SAMHSA, Dezember 2009)
www.oas.samhsa.gov/2k9/168/168OlderAdults.cfm
Berlin. Update your life - Berliner Kampagne gegen Internetsucht
Echte Küsse sind besser als ein Chat im Internet. Mit solch kleinen Provokationen will das Land Berlin Kinder und Jugendliche künftig vom Computer weglocken. "Update your life[1]" (Aktualisiere dein Leben) heißt die Kampagne, die ohne erhobenen Zeigefinger auf die Gefahren von Internet-Sucht aufmerksam machen will. Die Kampagne richtet sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an verzweifelte Eltern, die ihren Nachwuchs nicht mehr von Computer und Spielkonsole wegbekommen. Auf Postkarten steht deshalb die Aufforderung: "Klink Dich nicht aus". Gemeint ist das echte Leben. (heise online, 20.01.2010)
www.heise.de/newsticker/meldung/Update-your-life-Berliner-Kampagne-gegen-Internetsucht-909375.html
Berlin. Update your life
www.berlin-update-your-life.de
Drug Alcohol Depend. 2010 Jan 7. [Epub ahead of print]
Evaluating the drug use "gateway" theory using cross-national data: Consistency and associations of the order of initiation of drug use among participants in the WHO World Mental Health Surveys.
Degenhardt L et al.
Abstract
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20060657
Wien. Zwei Welten des Drogenkonsums in Europa - UN-Bericht gibt Einblick in Situation von sechs EU-Städten
Was den Gebrauch illegaler Drogen anbelangt, gibt es in Europas Städten zwei große Konsumgruppen. Das besagt eine von der UNODCin Auftrag gegebene und vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien durchgeführte Studie, die den Drogengebrauch in sechs europäischen Großstädten unter die Lupe nimmt.
"Auf der einen Seite sind das die Randständigen. Maßnahmen und die öffentliche Diskussion richten sich meist nur gegen ihren Konsum. Auf der anderen Seite stehen sozial integrierte Freizeitverbraucher", fasst Projektskoordinatorin Irmgard Eisenbach-Stangl gegenüber pressetext zusammen. Art, Beschaffung und Preis der Drogen unterscheiden sich in beiden Gruppen drastisch. (pressetext.de, 22.01.2010)
www.pressetext.de/news/100122003/zwei-welten-des-drogenkonsums-in-europa/
Two worlds of Drug Consumption in Late Modern Societies
Irmgard Eisenbach-Stangl, Jacek Moskalewicz, Betsy Thom
European Centre for Social Welfare, Policy and Research, Vienna 2010
Policy Brief January 2010
www.euro.centre.org/detail.php
Der Einfluss des Technologie-Nutzens auf den jugendlichen Alkohol- und Zigarettenkonsum – insbesondere bei Vorliegen eines elterlichen Alkoholismus
In dieser Studie wurde der Einfluss neuer Technologien, wie z.B. SMS, E-mail, Chat und Fernsehen, auf den jugendlichen Alkohol- und Zigarettenkonsum untersucht. (Newsletter DZSKJ – Wissenschaft die Praxis, Januar 2010)
www.dzskj.de/newsletter/ufile/1_6_4.pdf
Beckley Briefing paper - Drug use: Knowledge, Culture and Context
This briefing paper aims to stimulate discussion around the need for a qualitative corrective to complement the currently dominant quantitative approach. While leaving some areas of this emergent debate unexplored, we examine the major causes and effects of the relatively impoverished understanding of drug use, and go on to suggest ways in which the situation can begin to be addressed and alleviated. (International Drug Policy Consortium, UK, Januar 2010)
www.idpc.net/sites/default/files/library/Beckley%20Briefing%2021%20FINAL.pdf
Großbritannien. The Drug Treatment Outcomes Research Study (DTORS):
Final outcomes report
Andrew Jones, Michael Donmall, Tim Millar, Alison Moody, Samantha Weston, Tracy Anderson, Matthew Gittins, Varunie Abeywardana and John D’Souza; Home Office, Research Report 24, Dezember 2009
www.dtors.org.uk/reports/DTORS_Final_Main.pdf
Großbritannien. The Drug Treatment Outcomes Research Study (DTORS): Qualitative Study
Matt Barnard Stephen Webster and William O’Connor with Jones, A. and Donmall, M.; Home Office, Research Report 26, Dezember 2009
www.dtors.org.uk/reports/DTORS_Qualitative_Main.pdf
Großbritannien. 100 Ways to Support Recovery - A guide for mental health professionals
Rethink, Dr Mike Slade, May 2009
www.mentalhealthshop.org/products/rethink_publications/100_ways_to_support.html
Köln. Jeder zweite Deutsche spielt Glücksspiele - Bewusstsein über die Gefahren des Glücksspiels wächst
Etwa die Hälfte der 16- bis 65-jährigen Deutschen hat in den vergangenen zwölf Monaten ein oder mehrere Glücksspiele gespielt. Damit bleibt der Anteil der Glücksspielenden in Deutschland auf dem Niveau von vor zwei Jahren. Dies geht aus der neuen Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Glücksspielverhalten in Deutschland hervor, die heute veröffentlicht wurde. (BzGA, Pressemiteilung vom 29.01.2010)
idw-online.de/pages/de/news353305
Europa. The European Action on Drugs (EAD) is designed to provide European civil society with a platform to increase awareness and commitment as regards drugs and the risks related to drug abuse, and to promote dialogue and exchanges of best practice.
ec.europa.eu/ead/html/index.jsp
Bürger Europas e.V. koordiniert „Europäische Aktion Drogen“ in Deutschland.
www.buerger-europas.de/ead/index.html
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
US stars are falling victim to prescription drugs
Thousands of Britons are also addicted to painkillers and other pills obtained legally from GPs or on internet
Aerosmith lead singer Steven Tyler has finally admitted he has a drug problem. Given the rock star's legendary excesses of the past, such a move might not seem surprising. But there was more to Tyler's decision last week to check himself into rehab than first meets the eye. (The Observer, UK, 27.12.2009)
www.guardian.co.uk/society/2009/dec/27/prescription-drugs-stars-fall-victim
Elton John tells how he helped Eminem quit drugs
Sir Elton John's growing status as a down-to-earth counsellor to celebrities was reinforced this weekend when the veteran singer and songwriter spoke for the first time about the help he is giving the American hip-hop star Eminem. (Observer, UK, 03.01.2010)
www.guardian.co.uk/global/2010/jan/03/eminem-elton-john-drugs
Mariah Carey - Alkohol oder Drogen im Spiel: Mariah Careys peinlicher Auftritt. (rp-online, 07.01.2010)
www.rp-online.de/gesellschaft/leute/Mariah-Careys-peinlicher-Auftritt_aid_803780.html
Dennis Hopper. Rosenkrieg - Dennis Hopper und sein Faible für Marihuana
Der schwer krebskranke Dennis Hopper hat nur noch zwei Wünsche: Die Scheidung von seiner Frau Victoria Duffy und das Sorgerecht für seine Tochter Galan. Seine Noch-Gattin wehrt sich mit allen Mitteln und plaudert aus dem gemeinsamen Eheleben - wie Unterlagen nun belegen. (Spiegel online, 26.01.20109
www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,674222,00.html
Keith Richards. Can rock'n'roll exist with a sober Keith Richards?
The Rolling Stones guitarist has apparently given up drinking. It's the end of rock'n'roll as we know it ... (The Guardian, UK, 26.01.2010)
www.guardian.co.uk/music/musicblog/2010/jan/26/sober-keith-richards
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
Großbritannien. BRITISCHE GESCHÄFTSIDEE - Private Drogen-Hunde durchschnüffeln Kinderzimmer.
Viele Eltern verdächtigen ihre Kinder des Drogenkonsums. In England können sie jetzt die Zimmer ihrer Kids von ausgebildeten Drogenhunden durchschnüffeln lassen. (Morgenpost, Hamburg, 20.01.2010; BBC News, 20.01.2010, Video)
news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8469634.stm
Die nächste Ausgabe erscheint Anfang März.
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion
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Impressum
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