dgs-info, Ausgabe 34, Januar 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

wenige Tage vor Weihnachten schied Dr. Hans-Jürgen Quathamer durch eigene Hand aus dem Leben. Der Kollege Quathamer war Neurologe und Psychiater sowie Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Landkreis Harburg und substituierte Patienten zwischen Hamburg und Lüneburg.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin hat zum Tode Hans-Jürgen Quathamers folgende Erklärung verfasst:

Die Nachricht vom Freitod Hans-Jürgen Quathamers hat uns tief getroffen und berührt. Unsere Gedanken sind vor allem bei den Angehörigen, die in dieser schweren Zeit jede Unterstützung verdienen. 
Der Kollege Quathamer war seit 1990 Leiter des sozialpsychiatrischen Dienstes im Kreishaus der Stadt Winsen an der Luhe und in Nebentätigkeit substituierender Arzt und hat diese Aufgabe mit großem fachlichen und persönlichen Engagement ausgefüllt.
Wir sind bestürzt, daß Herr Kollege Quathamer keinen anderen Weg aus seiner persönlichen Lebenssituation gesehen hat.

Im Namen der Mitglieder und des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

Dr. Klaus Behrendt
Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

Um H.-J.Quathamers Freitod ist eine Debatte entbrannt, welchen Anteil daran Straf- und Regressverfahren im Zuge der niedersächsischen Ermittlungen gegen Substitutionsärztinnen und –ärzte haben.
Eine Zusammenstellung von Nachrichten und Texten zum Tode H.-J.Quathamers:

Winsen / Luhe – Niedersachsen. Mühlen der Justiz fordern ein Opfer - Hans-Jürgen Quathamers Tod wirft Fragen auf
Hat ihn am Ende das lange, vergebliche Warten auf einen Prozess zermürbt, in dem er sich endlich gegen die schweren Vorwürfe gegen ihn hätte verteidigen können? Hat ihm die Forderung der Kassenärztlichen Vereinigung, die am Ende mehr als 660 000 Euro von ihm zurückhaben wollte, jede Zukunftsperspektive geraubt? Der Tod des Winsener Substitutionsarztes Hans-Jürgen Quathamer wirft Fragen auf, die wohl unbeantwortet bleiben. Wie gestern gemeldet, ist der 61-jährige frühere Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes beim Landkreis am Dienstagabend tot in seiner Winsener Wohnung aufgefunden worden. Sicher scheint nur so viel: Am Ende konnte der Psychiater selbst dem immensen Druck nicht mehr standhalten in den langsam mahlenden Mühlen der Justiz, die im Juli 2007 Ermittlungen eingeleitet und im April 2008 Anklage gegen ihn erhoben hatte, aber bis heute kein Hauptverfahren eröffnet hat. (Harburger Anzeigen und Nachrichten, 17.12.2009)

www.han-online.de/HANArticlePool/0000012598dcfab60057006a000a005256a62241

Stuttgart. Offener Brief Stuttgarter Kollegen an die Ärztekammer Niedersachsen. (20.12.2009)

Anhang: Parys_Schwartau_2009.pdf

HARBURG / LÜNEBURG – Niedersachsen. Arzt tötet sich selbst wegen 660 000 Euro Regressforderung
Betroffenheit in Niedersachsen: Der Psychiater H.-J. Q., substituierender Arzt am Gesundheitsamt Harburg, hat sich am 15. Dezember offenbar wegen hoher Regressforderungen das Leben genommen. (Ärzte Zeitung online, Ärzte Zeitung online, 22.12.2009)

www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/vertragsarztrecht/article/582211/arzt-toetet-selbst-wegen-660-000-euro-regressforderung.html

Hamburg-Harburg. Mediziner begeht Selbstmord – Kollegen erheben schwere Vorwürfe: Methadonarzt in den Tod getrieben? (Hamburger Abendblatt, 24.12.2009)

Anhang: HA_Quathamer1_24.12.09.pdf


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
IMPRESSUM

(In der Online-Ausgabe von dgs-info können Sie aus dem Inhaltsverzeichnis direkt in die Rubriken weiterklicken, in der Emailausgabe geht das nicht)


LEITTEXT

Gebt die Drogen frei!
Eine Frage des Gesetzes
Von Claudius Seidl
(...) Die Nachfrage nach Drogen sinkt nicht, wenn das Gift verboten wird, und sie steigt nicht, wenn man es freigibt. Es gibt nicht mehr Heroinsüchtige, aber deutlich weniger Beschaffungskriminalität, weniger Scheitern, weniger Unglück. Im Staat Kalifornien, wo man neuerdings die Regeln für Cannabis als Medizin sehr tolerant auslegt, freut man sich jetzt über gestiegene Steuereinnahmen - und wenn die Gewinne aus dem Anbau von Opium bei afghanischen Bauern und westlichen Finanzämtern blieben, hätte niemand einen Schaden davon. Außer den Taliban und der Mafia.
Wie man vernünftigerweise eine Droge bekämpft, deren Schädlichkeit erwiesen ist, zeigt doch unser Umgang mit dem starken und gefährlichen Nervengift Nikotin: Die Raucher in Europa sind vielleicht noch nicht so gnadenlos sozial geächtet wie in Amerika; aber Coolness-Punkte gibt es fürs Rauchen schon lange nicht mehr. Und die Verbannung der Zigarette aus Zügen, Flügen, Taxis, das Rauchverbot in Restaurants und öffentlichen Gebäuden, die inzwischen allgemein anerkannte ungeschriebene Regel, dass man gefälligst seine Mitmenschen um Erlaubnis fragt, bevor man sich so ein weißes Stäbchen ins Gesicht steckt: Das alles hat nicht nur zu einem höheren Wohlbefinden der Nichtraucher geführt; es hat auch den Verbrauch der Raucher gesenkt - der Tabakkonsum ist überall, wo strengere Gesetze erlassen wurden, zurückgegangen.
Aber kein Raucher wurde in die Illegalität getrieben, kein Tabakhändler muss die nächste Razzia fürchten, keine Mafia schöpft die Gewinne ab.
Ist es wirklich so illusionär, wenn man sich solche Verhältnisse für alle Drogen wünschte? (faz.net, 30.11.2009)

www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EDBF5FEE6D2CC46268D0B82F502D5B10D~ATpl~Ecommon~Scontent.html


DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Substitutionsrecht

DGS-Vorstandsmitglied Bernd Weber, niedergelassener Arzt aus Kassel, und Jörn Schroeder-Printzen, Fachanwalt für Sozialrecht in Potsdam, haben die vielen Anfragen an www.500Fragen.de ausgewertet und einen Leitfaden über das Substitutionsrecht veröffentlicht:

Substitution und Recht: Ein rechtlicher Leitfaden für die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland von Bernd Weber und Jörn Schroeder-Printzen (Broschüre - 9. Dezember 2009)
EUR 29,00

www.amazon.de/s/ref=nb_ss

DGS 2 – DAGNÄ - Deutschen Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä) e.V.

Brief des DGS-Vorstandes an die DAGNÄ vom 12.12.2009

Betr.: Planung einer gesonderten Abrechnungsnummer für substituierende Ärzte, die nur eine geringe Anzahl von HIV-infizierten IVDU behandeln

Liebe Kollegen,
auf der letzten Vorstandsitzung der DGS e.V. wurde folgende  Klage substituierender Ärzte
thematisiert ( 16% DAGNÄ-Mitglieder) : Die meisten Praxen haben weniger als 50 HIV-infizierte IVDU und können daher die neuen bundesweiten HIV-Ziffern nicht abrechnen. Nichtsdestoweniger müssen sie aber das Monitoring, die antiretrovirale Behandlung und die Primär- und Sekundärprophylaxen bei ihren HIV-infizierten Drogenkonsumenten durchführen. Der überwiegende Teil von ihnen hat keine HIV-Schwerpunktpraxis oder HIV-Ambulanz in räumlicher Nähe zur eigenen Praxis.
Dieses besondere Segment im Versorgungsbereich der HIV-Infizierten bedarf  einer gesonderten Unterstützung. Bei der nicht veränderbaren Struktur dieses Versorgungsbereichs droht sonst die Gefahr, dass HIV-infizierte Drogenabhängige immer schwerer Zugang zu einer antiretroviralen Therapie erhalten. Aus den Daten der COBRA-Studie ( 1 ) und den Daten vom Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung ( 2 ) geht hervor, dass die Versorgung mit antiretroviraler Therapie bei IVDU weit unter dem Durchschnitt der Patienten liegt, die sich auf anderem Weg infiziert haben ( ca 25% vs 80% ).
Die DGS e.V. bittet deshalb die Verhandlungsführung der DAGNÄ darum, bei einer neuen Runde von Verhandlungen zu HIV-Versorgungsziffern, dieses Versorgungssegment zu berücksichtigen.

Mit herzlichen kollegialen Grüssen

( Dr. Gölz )

( 1 ) Gölz J, Backmund M,Gastpar M, Wittchen HU. Unterversorgung und Fehlallokation. Dtsch Ärztebl 2007; 103: 2917
( 2 ) Gansefort, D. Ergebnisse der “Expertenbefragung zur Substitution und infektiologischen Versorgung substitutierter Opiatabhängiger“. Deutsche Leberstiftung und Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung. 18. DGS-Kongreß, 06.-08.11.2009 , Berlin 
Beide Papiere liegen bei

DGS 3 – DAH – Deutsche AIDS-Hilfe: "Ein Test schafft Klarheit"

Liebe KollegInnen,
mit eurer Unterstützung realisierten wir im Oktober 2009 eine neue Medienserie die sich an substituierende Ärzte und an Substitutionsambulanzen wandte. Mit dem Titel "Ein Test schafft Klarheit" galt es behandelnde Ärzte sowie ihre Patienten auf die Bedeutung von HCV/HIV Testangeboten im Rahmen der Substitutionsbehandlung aufmerksam zu machen, sowie auf die Relevanz von HAV/HBV Impfungen hinzuweisen.
Anbei findet ihr den Endbericht zu dieser Aktion mit einer subjektiven Bewertung der Deutschen Aids-Hilfe. Wir würden uns sehr freuen wenn wir auch zukünftig mit eurer Unterstützung zielgruppenspezifische Informations- und Präventionskampagnen realisieren könnten.
Im Namen des Vorstands und der Geschäftsführung der Deutschen Aids Hilfe wünsche ich euch und euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2010.

Viele Grüße
Dirk Schäffer
Referent für zielgruppenspezifische Prävention
Drogen und Strafvollzug

Anhang: DAH_Auswertung_Testkampagne.pdf

DGS 4 - DGS-Suchtportal: Neue Adressen im Dezember:

Glossar Kokainbehandlung
www.kokainbehandlung.ch/de/home.htm

NIDAMED - Resources for Medical and Health Professionals (NIDA – National Institute on Drug Abuse, USA)
www.nida.nih.gov/nidamed/

Die Drug Scouts haben ihren Internetauftritt komplett neu gestaltet.
www.drugscouts.de

International Centre on Human Rights and Drug Policy
www.humanrightsanddrugs.org

Großbritannien. Injecting Advice – A Website for Needle Exchange Workers and Injectors.
www.injectingadvice.com

Deutschland. Bundesweites Spritzenautomaten-Projekt (DAH – Deutsche AIDS-Hilfe).
www.spritzenautomaten.de

DGS 5 – Kongresse und Veranstaltungen 2010 mit Beteiligung der DGS

Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg.
Das Schwerpunktthema der Suchttherapietage 2010 lautet: "Sucht und Gewalt". Entsprechend der Konzeption werden in weiteren Seminaren, Übungen und Kursen grundlegende sowie aktuelle Therapieformen vorgestellt und diskutiert.
Gerne übersenden wir Ihnen ab Dezember 2009 das aktuelle Programmheft, um dies anzufordern  schreiben Sie uns eine E-mail oder schicken Sie den Abschnitt „Antwortkarte“ (pdf im Anhang) bitte an das Kongressbüro.
Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen aus dem Kongressbüro telefonisch unter +49 (0)40 / 7410-54203 oder per E-Mail unter kontakt@suchttherapietage.de zur Verfügung.

www.suchttherapietage.de

19. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
vom 05. bis 07. November 2010 in Berlin
"Der gedopte Alltag - Sucht und Leistung"

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/


AST – AntiSTigma

Kamen – NRW. Initiative gegen das Wohnheim
Mit der Skepsis der Nachbarn hatte Dieter Kornmann vom Sozialwerk St. Georg ja gerechnet, als er die Pläne für ein Suchtkranken-Wohnheim an der Bergstraße/Ecke Klothmanns Kamp veröffentlichte (wir berichteten). Aber dass sich bereits in dieser Woche eine Bürgerinitiative gegen das Projekt gründen will, überrascht ihn dann doch. (Hellweger Anzeiger, 16.09.2009)

www.hellwegeranzeiger.de/lokales/kamen/art14487,763510

Love as harm reduction: fighting AIDS and stigma in Vietnam
Small D
Harm Reduction Journal 2009, 6:34 (3 December 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/34

Hamburg-Wandsbek. „Die Entscheidung ist ein großer Rückschritt für die Suchtarbeit in Hamburg“. Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde von Jugendhilfe e.V. gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts aus formalen Gründen abgewiesen. Die vom Verein geplante Fachklinik und Einrichtung der Eingliederungshilfe können an den Standorten in der Schädler- und Witthöftstraße somit nicht gebaut werden. (Der Paritätische Hamburg, Pressemitteilung vom 03.12.2009)

www.openpr.de/news/377564/Der-PARITAeTISCHE-Die-Entscheidung-ist-ein-grosser-Rueckschritt-fuer-die-Suchtarbeit-in-Hamburg.html


JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

www.trio-media.de/jesjournal/

Inhaftierten wird die HIV/Aids-Medikation oft versagt
Anlässlich des Welt-Aids-Tags am 01.12.2009 äußern der JES Bundesverband e.V.i.Gr. und der Landesverband JES NRW e.V. - JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte - in nachfolgender Pressemitteilung Kritik an der gängigen Praxis im Umgang mit infizierten Drogengebrauchern. (JES, Pressemitteilung vom 01.12.2009)

www.trio-media.de/jesnrw/press/pm_jes_wat2009.pdf


AKZEPT

Der 9. Internationale akzept Kongress fand am 24.und 26.September 2009 in Frankfurt/Main statt.
Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung: Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik
Statement des Polizeipräsidenten Wimber, Münster
Drugchecking-Inputreferat von Rüdiger Schmolke und Tibor Harrach
Effekte de gegenwärtigen Drogenpolitik von Franz Trautmann
Kosten der aktuellen Drogenpolitik von Tim Pfeiffer-Gerschel
Drogenpolitik in den Medien von Oliver Brüchert
Drugschecking in der Schweiz von Alexander Bücheli
Dekriminalisierung in Portugal von Fátima Triguerosf
Gesundheitlich-soziale Auswirkungen von Heino Stöver:
Rausch und Risko von Wolfgan Settertobulte

www.akzept.org/pro_kongress.html


INDUSTRIENACHRICHTEN

USA. Reynolds American Acquiring Nicotine Replacement Company
Tobacco company Reynolds American recently confirmed that it will be buying Niconovum, a maker of nicotine gum and other products that help people quit smoking, ABC News reported Dec. 2.
The $44 million acquisition "extends the harm-reduction strategies (Reynolds American) and its operating companies have been developing over the past several years," said Susan M. Ivey, president and CEO of the tobacco company. Acquiring Niconovum will also allow Reynolds American "to provide adult tobacco consumers with innovative cessation products that have the potential to reduce the risks of diseases and death caused by tobacco use," she said. (jointogether, 11.12.2009)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/reynolds-american-acquiring.html


RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Substitution und Recht: Ein rechtlicher Leitfaden für die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger in aaDeutschland von Bernd Weber und Jörn Schroeder-Printzen (Broschüre - 9. Dezember 2009)
EUR 29,00

www.amazon.de/s/ref=nb_ss

Opium - Geschichte einer Droge
Im 19. Jahrhundert war Opium eine regelrechte Volksdroge, von der Millionen Menschen weltweit abhängig waren. In Deutschland wurde der Konsum vor 80 Jahren unter Strafe gestellt. (focus.de, 10.12.2009)

www.focus.de/wissen/bildung/Geschichte/tid-16538/opium-geschichte-einer-droge_aid_461673.html

Brake /Oldenburg. Arzt aus Brake gesteht vor Gericht alle Taten
PROZESS 58-jährigem Mediziner droht Haftstrafe – Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in 553 Fällen
DER ANGEKLAGTE HAT BEREITS 105 000 EURO SCHADENERSATZ AN DIE KRANKENKASSE GEZAHLT. DAS SOLL DIE STRAFE MILDERN.
Im Prozess gegen einen 58 Jahre alten Arzt aus Brake, der sich vor dem Oldenburger Landgericht wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in 553 Fällen sowie wegen Abrechnungsbetrugs in 14 Fällen verantworten muss, hat der Angeklagte am Donnerstag die Vorwürfe eingeräumt. (Nordwest Zeitung online, 11.12.2009)

www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Brake/Artikel/2182332/Arzt+gesteht+vor+Gericht+alle+Taten.html

Brake / Oldenburg. Wie Selbstbedienung für Rauschgiftsüchtige 

PROZESS: Braker Arzt vor Gericht – Gutachter kritisiert Vergabe – Methadon gefährlicher als Heroin – Tricksereien
DER MEDIZINER VERGAB METHADON UND ANDERE ERSATZDROGEN FAHRLÄSSIG, WIE EIN GUTACHTER BESTÄTIGT. PATIENTEN HANDELTEN SOGAR MIT DEN DROGEN.
 (Nordwest Zeitung online, 15.12.2009)

www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Brake/Artikel/2185313/Wie+Selbstbedienung+f%FCr+Rauschgifts%FCchtige.html

Brake / Oldenburg. Freiheitsstrafe für Mediziner aus Brake - Landgericht 58-Jähriger gibt illegale Abgabe von Ersatzdrogen zu
DIE STRAFE WURDE ZUR BEWÄHRUNG AUSGESETZT. DER ANGEKLAGTE HABE NICHT AUS EIGENNUTZ GEHANDELT, URTEILTE DAS LANDGERICHT OLDENBURG.  (Nordwest Zeitung online, 17.12.2009)

www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Brake/Artikel/2187356/Freiheitsstrafe+f%FCr+Mediziner+aus+Brake+landgericht+58-J%E4hriger+gibt+illegale++Abgabe+von+Ersatzdrogen+zu.html

VERKEHRSRECHT

München. ADAC: Sucht gefährdet Sicherheit*
Drogen im Straßenverkehr - ADAC fordert auf Fachtagung effektivere Drogenkontrollen. (Pressemitteilung vom 10.12.2009)

www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Rees. "Doktor" war Hochstapler
Der Therapeutische Leiter der Drogenklinik Horizont in Rees  hat zwei Jahre lang die Verantwortlichen hinters Licht geführt. Er war  kein Psychologe, sondern Goldschmied.
In der Klinik Horizont werden drogenabhängige junge Männer behandelt. Ausgerechnet ein wegen eines Drogendelikts vorbestrafter Mann arbeitete hier zwei Jahre unentdeckt als leitender Therapeut. (Rheinische Post online, 03.12.2009)

www.rp-online.de/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/rees/Doktor-war-Hochstapler_aid_790752.html

Karlsruhe – BGH. Handel mit Gamma-Butyrolacton (GBL) zu Konsumzwecken nach dem AMG strafbar
Der 1. Strafsenat hat erstmals höchstrichterlich entschieden, dass es sich bei GBL, aus dem "liquid ecstasy" hergestellt wird, - sowohl nach der alten als auch nach der neuen, seit dem 23. 7. 2009 geltenden Gesetzesfassung - um ein Arzneimittel im Sinne des AMG handelt. Dies war bislang, insb. unter den Konsumenten des Mittels, umstritten. (Pressemitteilung des BGH Nr. 249 vom 08.12.2009)

rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp

Konstanz/Pforzheim. Drogen Polizei Pforzheim - Neuer Test gegen Drogen.

www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/art417921,4065609

Berlin. Synthetische Cannabinoide dauerhaft verboten
Synthetische Cannabinoide wie Substanzen namens "CP-47", sogenannte 497-Homologe und "JWH-018" unterstehen jetzt dauerhaft dem Betäubungsmittelgesetz. Damit ist jede Form von unerlaubter Herstellung, Handel und Besitz dieser Stoffe nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) untersagt. Dieser "24. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften" hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. (aerzteblatt.de, 21.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39424/Synthetische_Cannabinoide_dauerhaft_verboten.htm

EUROPA UND DIE WELT

Gaza. Hamas approves law to execute drug dealers
The Islamist Hamas-run government ruling Gaza has approved a legal change that will allow for the execution of convicted drug dealers, its attorney general said on Monday. (AFP, 30.11.2009)

www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hWfxV-FJGxAxT61_AQnG16lun6Jw

Singapur. 'First of its kind' stay of execution for drug offence in Singapore
In what is being reported as an unprecedented decision, the High Court of Singapore has granted a stay of execution to a convicted drug trafficker who was scheduled to be hanged on Friday. (IHRA, ihrablog, 03.12.2009)

www.ihrablog.net

Schweiz. Hanfläden - Fossile des Zeitgeistes
Nach 16 Jahren schloss kürzlich der Hanfladen Growland. Die Geschichte des «Growland» erzählt auch die Geschichte des Umgangs mit Hanf in der Stadt Bern. Vor Jahren gab es bis zu 40 Hanfläden - heute findet der Handel wieder auf der Gasse statt. (Der Bund, Schwiz, 01.12.2009)

www.derbund.ch/bern/Hanflaeden--Fossile-des-Zeitgeistes/story/28559294

Global. Pragmatism spurs debate over marijuana laws
Thirteen states in America have made it legal in the past 13 years to smoke marijuana for medical reasons.
Another two states have eased the penalties against using marijuana for medicinal purposes.
Three states have licensed nonprofit corporations to grow medical marijuana and two state legislatures, in California and Massachusetts, are conducting hearings on whether to legalize pot.
In Europe, seven countries have decriminalized marijuana. In Latin America, the
former presidents of Brazil, Colombia and Mexico - all demoralized by the violence associated with the illegal drug trade - have proposed the repeal of prohibition. (International Herald Tribune, 29.11.2009)

www.heraldtribune.com/article/20091129/COLUMNIST/911299994

Tschechien. Czech govt defines rules of hallucinogenic plants growing
The Czech government today approved the list of hallucinogenic plants and mushrooms, including hemp, coca, mescaline cactus and magic mushrooms, and decided that people would be allowed to grow up to five pieces of such plants and keep 40 magic mushrooms at home, a CTK source said. (CTK – Ceske Noviny, 07.12.2009)

www.ceskenoviny.cz/zpravy/czech-govt-defines-rules-of-hallucinogenic-plants-growing/411010

Tschechien. Tschechien erlaubt geringe Drogen-Mengen
Die Prager Regierung hat jetzt Obergrenzen für den Besitz von Rauschgift festgelegt. Die Regelungen bleiben liberal. (Sächsische Zeitung, 16.12.2009)

www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp

USA: Measure to legalize pot may be on California's November ballot
Supporters say they have enough signatures - about 57% more than the required 433,971 - on a petition to qualify for the ballot. Polls have shown support for legalization among state voters. (Los Angeles Times, 15.12.2009)

www.latimes.com/news/local/la-me-marijuana15-2009dec15,0,436908.story

Thailand. Thailand Convicts Police for Brutality in Anti-Drug Campaign

Human Rights Watch has noted that the conviction of eight police officers for crimes in anti-drug operations should be a catalyst for the Thai government to end police abuses.  On December 8, 2009, the Talingchan district court in Bangkok found Police Captain Nat Chonnithiwanit and seven other members of the 41st Border Patrol Police (BPP) unit guilty of assault with weapons, illegal detention, and extortion. Each was sentenced to five years of imprisonment. (IDCP, 22.12.2009)

www.idpc.net/alerts/thailand-convicts-police-for-brutality

Niederlande. Niederländische Grenzkommunen: Ausweis gegen Drogentouristen
Die Einführung eines Drogenausweises im niederländischen Grenzgebiet verzögert sich bis März. Dann sollen mit dem Dokument Drogentouristen abgeschreckt werden. Gras gibt es nur noch für Einheimische. (Die Tageszeitung, 22.12.2009)

www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/ausweis-gegen-drogentouristen/

China. Briton's death sentence upheld by China's supreme court. (The Guardian, 21.12.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/dec/21/briton-death-sentence-confirmed-china


DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. Bundesministerium für Gesundheit (BMG): Kurzbericht: Schätzung der öffentlichen Ausgaben für illegale Drogen in Deutschland
Mit der Studie "Öffentliche Ausgaben im Bereich illegaler Drogen" liegt für Deutschland erstmals eine systematische Aufstellung über die Gelder vor, die den öffentlichen Haushalten und den Sozialversicherungsträgern durch Missbrauch und Abhängigkeit von illegalen Drogen entstehen. Die Ergebnisse können eine Grundlage bilden für die Frage nach der Angemessenheit und dem tatsächlichen Nutzen der aufgewendeten öffentlichen Mittel. Der gesamte Bericht kann ab dem Frühjahr 2010 unter www.thieme.de/fz/gesu/ heruntergeladen werden. (BMG, Pressemitteilung vom 24.11.2009)

www.bmg.bund.de/cln_153/nn_1169108/sid_EEA2FCCC1D727E5064CDF025DE54590B/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Kurzberichte/Kurzbericht_20vom_2031-01-09.html

Dortmund. Protestmarsch gegen Prostitution und Drogen
Heroinspritzen auf Kinderspielplätzen, Prostitution und Drogenhandel auf offener Straße – die Nordstadteltern haben die katastrophalen Zustände satt. Am Donnerstag, 10. Dezember, dem Tag der nächsten Ratssitzung, starten sie einen Sternmarsch zum Rathaus.
„Ein Protestzug gegen die unhaltbaren Zustände in der Nordstadt, vor allem für unsere Kinder”, sagt Kirsten Gilakis, Sprecherin der Initiative. Sie erwartet „mindestens 1000 Teilnehmer”, die von vier Standorten losmarschieren. Auf dem Rathausplatz ist eine Kundgebung geplant. (Der Westen, 07.12.2009)

www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/12/6/news-142746511/detail.html

Legalisierung? - Wir machen das für Sie!
Professionelle Lobbyarbeit und politische Aktion: Der Deutsche Hanf Verband (DHV)ist die Interessenvertretung der deutschen Hanfbranche und privater Legalisierungsbefürworter. (Die Tageszeitung, 15.12.2009)

www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/

NATIONALER JAHRESBERICHT 2009 DER DBDD
Der jährliche Bericht zur Drogensituation in Deutschland wird für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erstellt.

www.dbdd.de/content/view/3/113/

„Es muss tiefer liegende Gründe geben“ - Interview mit Lorenz Böllinger über Beratungsresistenz in der Drogenpolitik
Lorenz Böllinger ist Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen. Zuvor arbeitete er als Rechtsanwalt und Professor für Sozialarbeit. Darüber hinaus ist er Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker. Drogendelinquenz ist einer seiner Forschungsschwerpunkte. (Jungle World Nr. 52, 23.12.2009)

jungle-world.com/artikel/2009/52/40059.html

Gewinner- oder Verliererthema? Ein Gespräch über Drogenpolitik: „Das ist kein sexy Thema“
Die Jungle World traf sich mit Nachwuchspolitikern der Jungen Liberalen, der Jungsozialisten und der Grünen Jugend, um über Drogenpolitik zu sprechen. Mit dabei waren: Alexander Lipowski, Bezirksvorsitzender der Julis Nordberlin, Kevin Kühnert, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Berlin, Benedikt Lux, Abgeordneter der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, und Maximilian Plenert, Beisitzer im Bundesvorstand der Grünen Jugend. (Jungle World Nr. 52, 23.12.2009)

jungle-world.com/artikel/2009/52/40057.html

TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Europa. Europaparlament - Keine Mehrheit für EU-weites Rauchverbot
Im Europaparlament haben Befürworter eines EU-weiten Rauchverbots eine Niederlage erlitten. Das Straßburger Parlament sprach sich am Donnerstag zwar für einen besseren Schutz von Passivrauchern vor Tabakqualm in den EU-Staaten aus.
Die Forderung nach einer Gesetzesinitiative der Brüsseler Kommission, die vor allem von Linken und Grünen erhoben wurde, fand hingegen keine Mehrheit. Das Parlament begnügte sich vielmehr mit einem Appell an die Gesundheitsminister der 27 EU-Staaten, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Nichtrauchern zu ergreifen. (Augsburger Allgemeine, 26.11.2009)

www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-EU-Parlament-will-Rauchverbote-in-Zustaendigkeit-der-Staaten-lassenEU-Parlament-will-Rauchverbote-in-_arid,2006065_regid,2_puid,2_pageid,4290.html

München. Das Volk hat das Wort - Nichtraucher-Volksbegehren erfolgreich
Erfolg für die Initiatoren des Nichtraucher-Volksbegehrens: Mehr als 940.000 Bayern haben sich in die Listen eingetragen. Falls der Landtag den Gesetzentwurf weiter ablehnt, müssen die Bürger an die Urnen. (sueddeutsche.de, 03.12.2009; aerzteblatt.de, 03.12.2009)

www.sueddeutsche.de/bayern/118/496434/text/

www.sueddeutsche.de/bayern/113/496429/text/

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39194/Volksbegehren_zum_Nichtraucherschutz_in_Bayern_erfolgreich.htm

Europa. EU-Finanzminister erhöhen Tabaksteuer: Ab 2014 gelten in der EU neue Mindestansätze für die Verbrauchssteuer auf Zigaretten. Das beschlossen die EU-Finanzminister Mitte November 2009. Für Zigaretten betragen die Mindestansätze ab 1. Januar 2014 90 Euro pro 1000 Zigaretten und 60 Prozent des Detailverkaufspreises. Zur Zeit belaufen sich die Ansätze auf 64 Euro pro 1000 Zigaretten und 57 Prozent des Detailverkaufspreises. (Infoset Newsletter, Dezember 2009; RAT DER EUROPÄISCHEN UNION, Pressemitteilung vom 10.11.2009)

www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/de/ecofin/111175.pdf

Heidelberg. Tabak - Risiko für die Umwelt und Schaden für die Volkswirtschaft - Neue Veröffentlichungen des Deutschen Krebsforschungszentrums
Nicht nur der Tabakkonsum verursacht schwere Erkrankungen - auch der Tabakanbau ist mit Risiken verbunden, die Gesundheit und soziale Strukturen, in besonderem Maße aber auch die Umwelt betreffen. Wertvolle Wälder insbesondere in den Tropen werden vernichtet, um neue Anbauflächen zu schaffen und Feuerholz für das Trocknen der Tabakblätter zu gewinnen. Böden und Gewässer werden vergiftet durch den massiven Einsatz von Pestiziden, chemischem Dünger und Wachstumsregulatoren zum Unterdrücken der Seitentriebe. Im Vergleich zu anderen Pflanzen benötigt Tabak ein Vielfaches an Stickstoff, Kalium oder Phosphor und beschleunigt deutlich die Bodenerosion. Arbeiter erkranken auf Tabakplantagen an der "Grünen Tabakkrankheit", die durch Hautkontakt mit den nikotinhaltigen Tabakblättern entsteht und sich in Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot und akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen äußert. Kinderarbeit wird auf Tabakplantagen geduldet. Hunger und Armut sind die Folgen, wenn lebensnotwendige Agrarpflanzen durch Tabakanbau ersetzt werden. "Der Tabakanbau hinterlässt eine Spur der Umweltzerstörung und des sozialen Elends", sagt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle. (DKFZ, 09.12.2009 )

www.tabakkontrolle.de/pdf/Programm_Tabakkontrolle_2009.pdf

www.tabakkontrolle.de

WHO Report on the Global Tobacco Epidemic, 2009: Implementing smoke-free environments
The report is the second in a series that tracks the status of the tobacco epidemic and the impact of the interventions that are being implemented to stop it. (WHO, Dezember 2009)

www.who.int/tobacco/mpower/2009/en/

Baden-Württemberg. Bauer Mild auf Entzug
Jahrzehntelang förderte Europa den Tabakanbau. Bald ist Schluss damit. Doch siehe da: Es geht auch ohne. (Badische Zeitung, 28.11.2009)

www.badische-zeitung.de/suedwest-1/bauer-mild-auf-entzug--23254030.html

Essay: Mein Recht auf ein ungesundes Leben
Wider den pädagogischen Zeigefinger: Immer emsiger versucht der Staat, unseren Alltag zu reglementieren. Doch wir brauchen kein betreutes Biotop / Von Andrea Nahles
Nicht nur Konservative, auch große Teile der Linken hatten und haben keinen durchweg positiven Blick auf die Menschen: Der nörgelnde Unterton, der erzieherisch-rechthaberische Gestus, mit dem sie bis heute die Vorlieben und das Verhalten der einfachen Leute kritisieren, zeugen von einem tief verwurzelten Paternalismus, der in letzter Konsequenz trotz aller Selbstbestimmungsrhetorik doch darauf abzielt, durch beständige Erziehung und sozialtechnologische Optimierung einen neuen und besseren Menschen zu erschaffen, der sich möglichst genau in die vorgegebenen Passformen der Gemeinschaft einfügt. Diesem rigiden Menschenbild möchte ich widersprechen. (Die Welt, 10.12.2009)

www.welt.de/die-welt/debatte/article5483053/Mein-Recht-auf-ein-ungesundes-Leben.html

When cigarette warnings backfire - Warnings that cigarettes can kill may not work as intended. (psychologytoday.com, 24.11.2009)

www.psychologytoday.com/blog/ulterior-motives/200911/when-cigarette-warnings-backfire

Statistik zum Passivrauchen - Zahlen warnen
Fast jeder schwebt in Lebensgefahr, sagt die Statistik. 94 Prozent aller Menschen sind durch das Passivrauchen gefährdet. Doch was besagt die Zahl genau? (Die Zeit online, 18.12.2009)

www.zeit.de/2009/52/Kommentar-2

Hamburg. Zeitung: Kassen sollen künftig Kosten für Raucherentwöhnung zahlen
Die gesetzlichen Krankenkassen sollen einem Zeitungsbericht zufolge künftig Rauchern die Kosten für Entwöhnungsprogramme bezahlen. Laut „Hamburger Abendblatt“ vom Mittwoch ist vorgesehen, dass jedem, der sich beim Hausarzt als chronischer Raucher mit gesundheitlichen Beschwerden in ein Programm einschreibt, die Aufwendungen erstattet werden. Die Zeitung beruft sich auf einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegt. (aerzteblatt.de, 23.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39461/Zeitung_Kassen_sollen_kuenftig_Kosten_fuer_Raucherentwoehnung_zahlen.htm

Syrien / Ägypten. Der Wasserpfeife geht die Glut aus
In Syrien und Ägypten machen die Behörden ernst mit dem Rauchverbot - Davon betroffen ist auch die traditionelle Wasserpfeife. Sie gilt als besonders gesundheitsschädlich - aber auch als besonders beliebt. (Der Standard, Wien, 22.12.2009)

derstandard.at/1259282536833/Der-Wasserpfeife-geht-die-Glut-aus

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK
(siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

New trend report on Alcohol advertising in the new media (EUCAM)
The new EUCAM trend report shows how alcohol advertisers make use of new media to reach their target groups. (Eurocare – European Alcohol Policy Alliance, 01.12.2009)

www.eurocare.org/press/newsletter/october_november_2009/publications/new_trend_report_on_alcohol_advertising_in_the_new_media_eucam

Deutschland. Sicherheit in Zügen - Innenminister drängen auf Alkoholverbot im Nahverkehr
Mehr Kameras, mehr Polizei, kein Alkohol: Die Innenministerkonferenz will härter gegen Gewaltexzesse in der Bahn vorgehen. Alkoholische Getränke sollen künftig ganz aus Regionalzügen und Nahverkehr verschwinden. Geplant ist auch, dass Polizisten gratis mit dem Zug fahren dürfen. (Spiegel online, 02.12.2009)

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,664668,00.html

Berlin. Zahl der Jugendlichen mit Alkoholvergiftung hoch
Der Trend zum exzessiven Trinken unter Kindern und Jugendlichen ist offenbar ungebrochen. Dabei werden nach Angaben von Suchtexperten die Jungen und Mädchen, die volltrunken auf Straßen und Plätzen aufgefunden werden, auch immer jünger. (aerzteblatt.de, 14.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39320/Zahl_der_Jugendlichen_mit_Alkoholvergiftung_hoch.htm

Wiesbaden. Diagnose Alkoholmissbrauch: Immer mehr junge Krankenhauspatienten. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.12.2009)

www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/12/PD09__486__231,templateId=renderPrint.psml

Wiesbaden. Suchtexperte fordert schärfere Kontrollen gegen Alkoholmissbrauch
Im Kampf gegen den „dramatisch zunehmenden Alkoholmissbrauch” bei Kindern und Jugendlichen fordert der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Raphael Gaßmann, schärfere Kontrollen. (aerzteblatt.de, 15.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39355/Suchtexperte_fordert_schaerfere_Kontrollen_gegen_Allkoholmissbrauch.htm

Berlin. Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen weiter angestiegen - stärkster Anstieg bei jungen Mädchen, 25.700 betrunkene Kinder und Jugendliche im Krankenhaus
Dyckmans fordert Ausweiskontrolle für unter 25-Jährige. (BMG, Drogen und Sucht, Pressemitteilung vom 15. 12.2009)

www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2009/09-12-15_20PM_20Krankenhauseinlieferungen_20Alkohol.html

Komasaufen: Experte fordert höhere Alkopop-Steuer
Neue Studie - Drogenbeauftragte für schärfere Kontrollen. (heute.de, 15.12.2009)

www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,7960405,00.html

Australien. Großeinsatz - Australische Polizei nimmt Hunderte Kampftrinker fest. (Spiegel online, 13.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,666812,00.html

Hamm. FACTSHEET: Alkohol und Werbung. (DHS, November 2009)

www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2009/pdf/dhs_factsheet_alkohol_u_werbung.pdf

EUROPA

Großbritannien. Oli Usher: How the tabloid sledgehammer smashed Professor Nutt
It's three weeks now since the Home Secretary chewed up and spat out David Nutt, erstwhile chair of the Advisory Council on the Misuse of Drugs. The man was guilty of that most post-modern of offences, being too honest in a system which puts a premium on hypocrisy. (tribune magazine, UK, 22.11.2009)

www.tribunemagazine.co.uk/2009/11/22/oli-usher-how-the-tabloid-sledgehammer-smashed-professor-nutt/

Großbritannien. Sacked government drug adviser says Gordon Brown is from another universe The scientist who was sacked as the government's chief adviser on drugs has mocked Gordon Brown as someone whose views come from another "universe". (The Daily Telegraph, 30.11.2009)

www.telegraph.co.uk/health/6691321/Sacked-government-drug-adviser-says-Gordon-Brown-is-from-another-universe.html

Science advisers given right to dissent
Scientists who advise the Government will be expected to develop a "shared position" with ministers on controversial topics, under guidelines issued after the row over the sacking of David Nutt, the government chief drugs adviser.
While a statement of principles for scientific advisers, published yesterday, recognises their right to dissent publicly from government policy, they will also be required to avoid "undermining mutual trust".
The principles were drawn up by Lord Drayson, the Science Minister, after Alan Johnson's dismissal of Professor Nutt as chairman of the Advisory Council on the Misuse of Drugs because of his criticism of classification decisions on cannabis and Ecstasy. Five other members of the council also resigned in protest. (Times online, 16.12.2009)

www.timesonline.co.uk/tol/news/science/article6958139.ece

EMCDDA – Lissabon. Board elects Portuguese member João Goulão as new EMCDDA Chairman
The EU drugs agency’s Management Board convened for a two-day meeting in Lisbon today, kicking off with elections for Chairman and Vice-Chairman of the Board.
João Goulão, Portuguese national drug coordinator and Head of the Institute for Drugs and Drug Addiction - the national focal point in the EMCDDA’s Reitox network - was elected Chairman for the next three years. Dr Goulão has been member of the EMCDDA Board since 2005 and previously served on the agency’s Scientific Committee (1997–2002). A medical doctor by profession, Dr Goulão has over 20 years’ experience in preventing and treating drug addiction in Portugal, having steered a variety of national bodies in these fields. He was also a member of the Portuguese commission which proposed the current national drug strategy. (EMCDDA, 03.12.2009)

www.emcdda.europa.eu/about/press/news-releases

Niederlande. Amsterdam mayor wants different drug policy
Amsterdam's Mayor Job Cohen wants the government to adopt different drug policies in major cities and border regions. (expatica.com, 06.12.2009)

www.expatica.com/nl/news/dutch-news/Amsterdam-mayor-wants-different-drug-policy_58607.html

DIE WELT

USA. THE BUDGETARY IMPLICATIONS OF DRUG LEGALIZATION
A new report by Harvard Professor Jeffrey Miron builds on his earlier work focused solely on marijuana legalization. Starting on page nine, it discusses how to explore the complex issue of tax revenue that could be generated by legalized and regulated drugs. (Jeffrey A. Miron, Department of Economics, Harvard University, Dezember 2008)

drugsense.org/temp/Miron-economic-report.pdf

THE YEAR ON DRUGS 2009: INTERNATIONAL DRUG POLICY DEVELOPMENTS. (Drug War Chronicle, Issue 613, 18.12.2009)

drugsense.org/url/AtFClxpy


PRÄVENTION

Brandenburg. Jugendliche und Alkohol: Neue Ansätze zur Suchtprävention
Wie Alkoholexzesse von Jugendlichen verhindert werden können, ist unter Suchtexperten umstritten. Ein Psychologe stellt in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009) sein Konzept einer "Trinkschulung" für Jugendliche vor. Der Verzicht auf den Grundsatz, dass Jugendliche keinen Alkohol trinken sollen, stößt aber auf Widerspruch.

www.thieme.de/presseservice/fzmednews/001346.html

Hamm / Münster. Bundesprojekt: „Eltern.aktiv - Pro-aktive Elternarbeit in der ambulanten Suchthilfe“
Eltern und Familien Suchtmittel konsumierender Jugendlicher mit Unterstützungs- und Beratungsbedarf wenden sich in zu geringem Umfang an die Suchthilfe. Bisher entfallen laut der Deutschen Suchthilfestatistik 10% der Arbeitsleistung in Suchtberatungsstellen auf Angehörigenberatung. Hierbei steht die Arbeit mit Angehörigen von Abhängigen (z.B. Ehepartner) deutlich im Vordergrund. Eine pro-aktive Elternarbeit im Bereich der selektiven Prävention stellt die absolute Ausnahme dar.

dhs.de/web/projekte/elternarbeit.php

Roter Faden Prävention: Neue Handreichung "Roter Faden Prävention - Modelle zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Gewalt- und Suchtprävention"
Kurzbeschreibung: Publikation gibt Überblick über verschiedene Projekte zur Gewalt- und Suchtprävention
Der "Rote Faden Prävention" bietet den Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, Gewaltpräventionsberaterinnen und Gewaltpräventionsberatern sowie Suchtbeauftragten die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Fülle von Projekten zur Gewalt- und Suchtprävention zu verschaffen.
Interessierte können sich ein Exemplar der Handreichung auf der Homepage des Kultusministeriums kostenfrei unter dem Punkt "Service"/"Publikationen" herunterladen oder telefonisch unter 0711/279-2835 bestellen.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/show/1250703/Roter_Faden_web.pdf

Interaktiver Präventionsparcours in Kofferform zum Thema „Cannabis"
"Cannabis - Quo Vadis?“ ist ein mobiles Präventionsinstrument für die Arbeit mit Schulklassen ab der 7. Klasse. Der Parcours umfasst sechs thematische Stationen z.B. Fakten und Mythen, Straßenverkehr, Biografiestation, Eltern ... und wurde bereits mit mehr als zehntausend Jugendlichen umgesetzt. Die externe wissenschaftliche Begleitung (GEB Freiburg) bestätigt eine nachhaltige Wirkung.
Ab 2010 wird der Parcours bundesweit interessierten Fachkräften zum Preis von 1.290 Euro angeboten zuzüglich einer eintägigen Schulung, die von der Villa Schöpflin, teilweise in Zusammenarbeit mit den Landeskoordinierungsstellen, angeboten wird. (Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., Landesstellenbrief Nr. 12/2009, 18.12.2009)

www.villa-schoepflin.de/index.php

Europa. European drug prevention quality standards: consultations
The Prevention Standards Partnership, a collaboration of organisations across Europe, is currently developing European quality standards for drug prevention programmes. In spring 2010, consultations will be held with drug professionals to discuss a set of draft standards. Expressions of interest to participate in the consultations are now taken. More details. (Centre for Public Health, Liverpool John Moores University, UK, Dezember 2009)

www.cph.org.uk/drugprevention/


BEGLEITKRANKHEITEN

Nürnberg. Mudra-Drogenhilfe ist alarmiert - Vorsicht vor Drogenkombination
Der Anstieg an Drogentoten in der Stadt und der Region ist nach Angaben der Mudra-Drogenhilfe alarmierend. Die Polizei zählte in diesem Jahr bislang 20 Drogentote. (Nürnberger Zeitung online, 02.12.2009)

www.nz-online.de/artikel.asp

Global. Tackling global health risks prevents premature deaths - Millions of premature deaths can be prevented
Global life expectancy could be increased by nearly five years by addressing five factors affecting health – childhood underweight, unsafe sex, alcohol use, lack of safe water, sanitation and hygiene, and high blood pressure, according to a report published by WHO today.
These are responsible for one-quarter of the 60 million deaths estimated to occur annually.
Global health risks describes 24 factors affecting health. These are mixture of environmental, behavioural and physiological factors, such as air pollution, tobacco use and poor nutrition. (WHO, Pressemitteilung vom 27.10.2009)

www.who.int/mediacentre/news/releases/2009/health_risks_report_20091027/en/index.html

www.who.int/healthinfo/global_burden_disease/GlobalHealthRisks_report_full.pdf

Global health risks
A response to the need for comprehensive, consistent and comparable information on health risks at global and regional level.
Global health risks is a comprehensive assessment of leading risks to global health. It provides detailed global and regional estimates of premature mortality, disability and loss of health attributable to 24 global risk factors. (WHO 2009)

www.who.int/healthinfo/global_burden_disease/global_health_risks/en/index.html

Teen Use of Marijuana Tied to Later Depression
Adolescents who use cannabis are at risk for depression as young adults, findings from a new study suggest. (Medscape Today, 10.12.2009)

www.medscape.com/viewarticle/713567

Antidepressiva erhöhen Schlaganfallrisiko
Die Einnahme von Antidepressiva war in einer prospektiven Beobachtungsstudie in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 2128-2139) mit einer erhöhten Rate von Schlaganfällen und einer erhöhten Gesamtsterblichkeit assoziiert. (aerzteblatt.de, 15.12.200)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39343/Antidepressiva_erhoehen_Schlaganfallrisiko.htm

Problem drug use the public health imperative; what some of the literature says
Bevan G
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:21 (16 December 2009)

www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/21

Guidelines on the management of co-occurring alcohol and other drug and mental health conditions in alcohol and other drug treatment settings
Katherine L Mills, Mark Deady, Heather Proudfoot, Claudia Sannibale, Maree Teesson, Richard Mattick, Lucy Burns
National Drug and Alcohol Research Centre
University of New South Wales
Sydney, Australia, 2009

ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/resources/Guidelines1/$file/Comorbidity+Guidelines.pdf

Smoking and mental illness: results from population surveys in Australia and the United States
David Lawrence , Francis Mitrou  and Stephen R Zubrick
BMC Public Health 2009, 9:285doi:10.1186/1471-2458-9-285

www.biomedcentral.com/1471-2458/9/285

Großbritannen. Anthrax alert as heroin addict dies in Glasgow. (The Guardian, UK, 17.12.2009; NHS Greater Glasgow and Clyde, 17.12.2009)

www.nhsggc.org.uk/content/default.asp

www.guardian.co.uk/world/2009/dec/17/anthrax-death-heroin-glasgow

Cocaine-Related Gastric Perforation.
Ring A, Stein E, Stern J.
Zentralbl Chir.
PMID: 2001361
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20013613

Sudden Death From Massive Gastrointestinal Hemorrhage Associated With Crack Cocaine Use: Case Report and Review of the Literature.
Lingamfelter DC, Knight LD.
Am J Forensic Med Pathol.
PMID: 20010287
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20010287

J Rheumatol. 2009 Dec;36(12):2854-5.
Systemic lupus erythematosus in 6 male cocaine users at Bellevue hospital.
Rivera TL, Belmont HM, Weissmann G.
PMID: 19966204

www.jrheum.org/content/36/12/2854.long
 
Mögliche Wechselwirkung mit Drogen: Todesfälle nach Pfefferspray-Einsatz
Wie gefährlich ist Pfefferspray? In einem halben Jahr sind nach SPIEGEL-Informationen drei Menschen gestorben, nachdem die Polizei den Chili-Wirkstoff gegen sie eingesetzt hat. Alle standen unter Drogen oder Psychopharmaka - womöglich gibt es eine gefährliche Wechselwirkung. (Spiegel online, 26.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,668996,00.html

TUBERKULOSE

Comparison of tuberculin skin testing reactivity in opioid-dependent patients seeking treatment with methadone versus buprenorphine: policy implications for tuberculosis screening.
Schwarz RK, Bruce RD, Ball SA, Herme M, Altice FL.
Am J Drug Alcohol Abuse. 2009;35(6):439-44.
PMID: 20014914
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20014914

Limited utility of name-based tuberculosis contact investigations among persons using illicit drugs: results of an outbreak investigation.
Asghar RJ, Patlan DE, Miner MC, Rhodes HD, Solages A, Katz DJ, Beall DS, Ijaz K, Oeltmann JE.
J Urban Health. 2009 Sep;86(5):776-80. Epub 2009 Jun 16.
PMID: 19533366
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19533366

HEPATITIS

Gen-Stilllegung stoppt Hepatitis C
Ein neuartiger Therapieansatz, der gezielt Gene sozusagen stilllegt, hat eine chronische Hepatitis C bei Schimpansen ausgeheilt. Die in Science (2009; doi: 10.1126/science.1178178) publizierten Ergebnisse haben den Hersteller zum Beginn einer Phase-I-Studie veranlasst. (aerzteblatt.de, 07.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39242/Gen-Stilllegung_stoppt_Hepatitis_C.htm

Großbritannien. Hep C - a handbook
A handbook for people who have injected drugs. (National Treatment Agency for Substance Misuse, UK, 2009)

www.nta.nhs.uk/publications/documents/hrpub1.pdf

The Global Spread of Hepatitis C Virus 1a and 1b: A Phylodynamic and Phylogeographic Analysis

Using phylodynamic and phylogeographic methods, Angelos Hatzakis and colleagues find that the global spread of Hepatitis C virus coincided with widespread use of transfused blood and with the expansion of intravenous drug use.
Magiorkinis G, Magiorkinis E, Paraskevis D, Ho SYW, Shapiro B, et al. 2009 The Global Spread of Hepatitis C Virus 1a and 1b: A Phylodynamic and Phylogeographic Analysis. PLoS Med 6(12): e1000198. doi:10.1371/journal.pmed.1000198

www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000198

Getting the message straight: effects of a brief hepatitis prevention intervention among injection drug users
Grau LE, Green TC, Singer M, Bluthenthal RN, Marshall PA, Heimer R
Harm Reduction Journal 2009, 6:36 (15 December 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/36

Drug users’ failure to modify alcohol consumption in response to hepatitis C
Angela Noonan, Paul Kavanagh, Brion Sweeney
Ir J Psych Med 2009; 26(1): 27-31

www.drugsandalcohol.ie/12721/1/12721_IJPM_Noonan_Drug_users%27_failure_to_modify.pdf

HIV

Dtsch Arztebl 2009; 106(48): A-2401
Warpakowski, Andrea
WeltAidsTag am 1. Dezember (2): Brennpunkt Osteuropa
In Russland und der Ukraine fehlt der politische Wille zur HIV-Prävention. Die Zahl der Infizierten steigt rasant.

www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp

Kopenhagen. Annual rate of newly diagnosed HIV infections in Europe more than doubled between 2000 and 2008
Injecting drug use is still the main mode of transmission in the eastern part of the WHO European Region. (World Health Organisation, 01.12.2009)

www.euro.who.int/mediacentre/PR/2009/20091130_1

HIV/AIDS surveillance in Europe 2008
Joint WHO/Europe and European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) surveillance report on HIV/AIDS in the WHO European Region. (WHO/ECDC, ISBN 978-92-9193-197-2, doi 10.2900/26002)

www.euro.who.int/document/e93034.pdf

GLOBAL: PEPFAR unveils new strategy but more funds needed
A shift from an emergency response to sustainable, country-driven HIV programming is at the heart of a new five-year strategy recently announced by the US President’s Emergency Plan for AIDS Relief (PEPFAR).  (PlusNews, 04.12.2009)

www.plusnews.org/Report.aspx

Drug use pushing the HIV/AIDS epidemic in Asia
The World Health Organization (WHO) said today that studies show that HIV/AIDS in Asia is now mainly driven by drug use and that the epidemic is poised to spread explosively to the sexual partners of people who use drugs. (Relief Web, 07.12.2009)

www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/AZHU-7YH7H8

Ukraine. The most severe HIV epidemic in Europe:
doi: 10.1136/sti.2008.031195
Sex Transm Infect 2008 84: i37-i41
Y V Kruglov, Y V Kobyshcha, T Salyuk, et al.
Ukraine's national HIV prevalence estimates for 2007

sti.bmj.com/content/84/Suppl_1/i37.full.html

WHO Issues New HIV Recommendations
The World Health Organization (WHO) has issued new guidelines focusing on treatment, prevention, and infant feeding in the context of HIV infection, based on the most recent scientific evidence. The key recommendations are published today, and the full guidelines are anticipated to be released in early 2010. (WHO, Press Release, 30.11.2009)

www.who.int/mediacentre/news/releases/2009/world_aids_20091130/en/index.html

Hamburg. Welt-Aids-Tag - Präventionsurkunde für den Strafvollzug von der Deutschen Aids-Hilfe. (hamburg.business-on.de, 01.12.2009)

hamburg.business-on.de/welt-aids-tag-strafvollzug-praeventionsurkunde-justizvollzugsanstalten-_id22113.html

Stammzellen können HIV angreifen
Blutstammzellen können zu Zellen umgeformt werden, die HIV-infizierten Zellen ins Visier zu nehmen und zu töten. Dies ist ein Prozess, der potenziell gegen eine Reihe von chronischen Virenkrankheiten verwendet werden könnte. Zu diesen Ergebnissen kamen Forscher um Scott G. Kitchen des Aids Instituts der Universität von Los Angeles. Sie publizierten ihre Entdeckungen in der Fachzeitschrift PLoS ONE (doi:10.1371/journal.pone.0007997). (aerzteblatt.de, 11.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39314/Stammzellen_koennen_HIV_angreifen.htm

Castelló A, Franco D, Moral-López P, Berlanga JJ, Álvarez E, et al. 2009
HIV- 1 Protease Inhibits Cap- and Poly(A)-Dependent Translation upon eIF4GI and PABP Cleavage.
PLoS ONE 4(11): e7997. doi:10.1371/journal.pone.0007997

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0007997

Global. UNITAID greenlights patent pool for AIDS drugs
The executive board of UNITAID, the international health financing agency, has approved the establishment of a patent pool for HIV/AIDS medication, a decision AIDS activists say will go a long way in helping poor nations achieve universal access to treatment. (PlusNews, 15.12.2009)

www.plusnews.org/report.aspx

JAMA. 2008;300(5):550-554 (doi:10.1001/jama.300.5.550)
Evan Wood; Robert S. Hogg; Viviane Dias Lima; et al.
Highly Active Antiretroviral Therapy and Survival in HIV-Infected Injection Drug Users

jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/5/550


SUBSTANZEN (verschiedene)

"Gehirn-Doping" unter Chirurgen? DGCH fordert kritischen Umgang mit "Wachmacher-Pillen". (Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V., 03.12.2009)

idw-online.de/pages/de/news347356

Schweiz. „Sind Partydrogen verboten, kreieren Konsumenten neue“
Der Verein Eve & Rave führt das grösste Drogenforum der Schweiz. Im Interview verrät Vizepräsident Roman Buchs, was am meisten konsumiert wird und warum immer neue Substanzen als Drogen missbraucht werden. (Basler Zeitung online, 02.12.2009)

bazonline.ch/leben/gesellschaft/Sind-Partydrogen-verboten-kreieren-Konsumenten-neue/story/21145433/print.html

Ethnopharmacologic Search for Psychoactive Drugs (80MB PDF)
This 468 page book was published in 1967 by the U.S. Dept of Health, Education, and Welfare. It includes a comprehensive look at several psychoactive plants, including ayahuasca, kava, Virola snuffs, and A. muscaria mushrooms. Despite originally selling for $4, it has been expensive to buy in print for many years. Jon Hanna generously sacrificed his copy in order to make it available for everyone.

www.erowid.org/library/books_online/ethnopharmacologic_search.pdf

Mephedrone – Großbritannien. Mephedrone and the problem with 'legal highs'
The key side-effect of the mephedrone scare has been a spike in sales - and a government policy now close to breaking point
The unintended consequence of this week's media coverage of mephedrone, a legal drug openly sold on the internet which may be implicated in the death of Gabrielle Price, a 14-year-old girl who collapsed at a party in Brighton last month, is that lots of suppliers have sold out. Several I call don't have any in stock. "We've had loads of free publicity," says one. You must be pleased, I say. "You think I'm pleased that kids are buying a potentially dangerous drug?" he says angrily, then puts the phone down. Which is a curious response when he is the one supplying them, but then he, like many other mephedrone sellers, seem to exist in a strange world of non-truths. You can buy mephedrone over the internet with a credit card and have your little bag of white powder delivered the next day (or on the same day in some areas), although when you buy it, you do so on the understanding that it is "not for human consumption" -- which every website selling it will tell you -- and is instead a plant fertiliser. "I sell strictly for horticultural use," says one supplier. "A lot of orders are for just a few grams, so this is obviously intended for the customer's own garden." Right. (The Guardian, UK, 05.12.2009)

www.guardian.co.uk/society/2009/dec/05/mephedrone-problem-legal-highs

Großbritannien. Drug Users Rank Alcohol, Tobacco Among Most Dangerous Drugs
Asked to rank 20 drugs based on their harms, 1,500 drug users placed heroin, crack and cocaine as the top three most dangerous drugs; alcohol was ranked fifth, and tobacco ninth. Marijuana was ranked 18th.
The survey was conducted by University College London (UCL) and Imperial College London researchers. The ranking scale used in the study was based on a framework proposed by David Nutt, until recently the British government's top advisor on drug issues. (jointogether, 02.12.2009)

www.jointogether.org/news/research/summaries/2009/drug-users-rank-alcohol.html

Schweiz. Partys mit Lachgas: Verbot gefordert
Mit Lachgas gefüllte Ballone sind der Brüller an Basler Partys. In Zürich verstösst das gegen das Gesetz, in Basel gibt es noch ein Schlupfloch. (20min.dh, 03.12.2009)

www.20min.ch/news/basel/story/Partys-mit-Lachgas--Verbot-gefordert-22322002

Deutschland. Doping im Freizeitsport. Doping - Pillen mit Nebenwirkungen
Das Internet ist voll von Diskussionsforen, in denen Sportler jeglicher Couleur ihre Erfahrungen mit Anabolika und anderen Doping-Mitteln austauschen. Dass die unkontrollierte Einnahme von Leistungsverstärkern aber erhebliche Risiken birgt, dürfte auch den Chattern nicht entgangen sein. Dies scheint die einschlägige Webgemeinde hingegen nicht zu schrecken. (faz.net, 12.12.2009)

www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E8C3F1CEFB8C74F3FA97E1EC08F4CEC38~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Schmerzmittel – Freizeitsport. Sportmedizin - Viele Hobbyläufer nehmen Schmerzmittel wie Drops
Gefährliches Doping: Mindestens jeder zweite Hobbyläufer nimmt Schmerzmittel vor dem Marathon. Die Sportler greifen dabei zu fast allem, was die Schmerzapotheke zu bieten hat - ohne zu ahnen, dass ihre Körper die Mittel kaum verkraften können. Manch einer hat so bereits einen Teil seiner innern Organe verloren. (welt.de, 14.12.2009)

www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5525364/Viele-Hobbylaeufer-nehmen-Schmerzmittel-wie-Drops.html

Tierisch zugedröhnt
Sie zechen, paffen, kiffen, koksen - und rückfällig werden sie auch: Was Drogenkonsum betrifft, stehen Tiere dem Menschen um nichts nach. Sei es nun im Labor oder in der freien Wildbahn. (ORF, Österreich, Wissenschaftsmagazin Heureka, 16.12.2009)

science.orf.at/stories/1634040/

Doping im Freizeitsport - Darmstadt. Weit mehr als eine Millionen Freizeitsportler in Deutschland begehen Medikamentenmissbrauch, um ihre Fitness zu steigern oder ihre Körperoptik aufzupolieren. Davon geht der Sportwissenschaftler Mischa Kläber vom Institut für Sportwissenschaften der TU Darmstadt aus, der in seiner Studie erstmals zeigt, dass Fitnessstudios und Sportvereine oft regelrechte Verschiebebahnhöfe für Dopingmittel sind. (TU Darmstadt, Pressemitteilung vom 16.12.2009)

idw-online.de/pages/de/news349220

Multilingual Dictionary of Narcotic Drugs and Psychotropic Substances Under International Control Volume 1 and 2 (United Nations, 2006)

www.unodc.org/documents/scientific/MLD-06-58676_Vol_1_ebook.pdf

www.unodc.org/documents/scientific/MLD-06-58676_Vol_2_ebook.pdf

USA. Doping am Arbeitsplatz - Mit Pillen schneller arbeiten
Der Trend zum Hirndoping, Brain-Boosting oder Neuro-Enhancement stammt aus den USA. Dort ergab im Jahr 2005 eine Umfrage, dass etwa sieben Prozent der College-Studenten mindestens einmal Methylphenidat eingenommen hatten, um sich für eine Prüfung fit zu machen. (Frankfurter Rundschau online, 23.12.2009)

www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2161055_Mit-Pillen-schneller-arbeiten.html

Neuro-Enhancement. Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung
Interview mit dem Rechtsphilosophen Reinhard Merkel über elektronisches und pharmakologisches Neuro-Enhancement
Prof. Dr. Reinhard Merkel (1) lehrt Rechtsphilosophie und Strafrecht an der Universität Hamburg. Von 2003 bis 2005 war er Mitglied der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" des Deutschen Bundestags. Merkel war Sechster im 400 Meter Lagenschwimmen bei den olympischen Spielen 1968 in Mexico.
Er ist Mitverfasser des vieldiskutierten Memorandums Das optimierte Gehirn (2), in dem sieben Wissenschaftler zu den Herausforderungen des "Neuro-Enhancements" Stellung nehmen (Chance verspielt? (3)). Im Interview mit dem Rechtsphilosophen von der Universität Hamburg geht es um die Grenze zwischen Therapie und Enhancement, das Recht auf mentale Selbstbestimmung und die Rolle der Ärzteschaft. (Jörg Auf dem Hövel, TELEPOLIS, 21.12.2009)

www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31681/1.html

No Dope, no Hope - Gehirndoping. Konkurrenzvorteil für Pillenschlucker
Der neueste Hype nennt sich Gehirndoping. Es ist die heimliche Hoffnung auf Schlüsselqualifikationen zum Einnehmen und der Neid über die pharmakologische Abkürzung. (Jungle World Nr. 52, 23.12.2009)

jungle-world.com/artikel/2009/52/40056.html

Khat. Ohne das Drogenkraut Khat geht in manchen Ländern fast nichts: Das Kauen der Blätter hat Tradition. In Ostafrika und Jemen geben manche ihr letztes Hemd dafür her, wie eine Schweizer Studie zeigt. (20min.ch, 22.12.2009)

www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Der-Alkohol-islamischer-Laender-16935258

ALKOHOL

Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 36 (März 2010)
Die Fachpresseschau für Januar 2010 (dgs-info 34) wird Anfang des Jahres nachträglich ins Netz gestellt.

Anlage: dgs-info34_Fachpresseschau_Alkohol.pdf

An ongoing process: A qualitative study of how the alcohol-dependent free
themselves of addiction through progressive abstinence
BMC Psychiatry 2009, 9:76 doi:10.1186/1471-244X-9-76
Mei-Yu Yeh, Hui-Lian Che, Shu-Mei Wu

www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-244x-9-76.pdf

Drummond, Colin, Coulton, Simon, James, Darren, Godfrey, Christine, Parrott, Steve, Baxter, John, Ford, David, Lervy, Bruce, Rollnick, Stephen, Russell, Ian, Peters, Timothy
Effectiveness and cost-effectiveness of a stepped care intervention for alcohol use disorders in primary care: pilot study
The British Journal of Psychiatry 2009 195: 448-456

bjp.rcpsych.org/cgi/content/abstract/195/5/448

Archäologie - Am Anfang war der Sud
Erfanden die Urzeitbewohner den Ackerbau, um sich mit alkoholischen Getränken versorgen zu können? Ein US-Forscher glaubt: Die Neigung zum Trunk sicherte dem Menschen das Überleben. (Spiegel online, 19.12.2009)

www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668293,00.html

Großbritannien. 6th Conference of INEBRIA, 8th and 9th October 2009, Newcastle Gateshead (England)

www.inebria.net/Du14/html/en/dir1338/doc17833.html

Alcohol Use and Patterns of Delinquent Behaviour in Male and Female Adolescents
Jenny M. Eklund; Britt af Klinteberg
Alcohol and Alcoholism. 2009;44(6):607-614.

www.medscape.com/viewarticle/713667

Hamm. FACTSHEET: Binge-Drinking und Alkoholvergiftungen. (DHS, November 2009)

www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2009/pdf/dhs_factsheet_binge-drinking.pdf

AMPHETAMINE

Ecstasy: Eine Droge zum „Schnarchen“
Regelmäßiger Ecstasy-Konsum schädigt das Gehirn. Zu den Folgen gehört einer Studien in Neurology (2009; doi: 10.1212/WNL.0b013e3181c51a62) zufolge ein bereits in jungen Jahren nachweisbares Schlafapnoe-Syndrom. (aerzteblatt.de, 03.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39206/Ecstasy_Eine_Droge_zum_Schnarchen.htm

Im Fokus - 'Ecstasy': Die Drogeninfos der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenfragen (SFA) heissen neu 'Im Fokus'. In dieser Reihe ist die Ausgabe "Ecstasy" (pdf, 4S., 420Kb) in einer aktualisierten Auflage erschienen. (Quelle: Infoset Newsletter Dezember 2009)

www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Fokus_Ecstasy.pdf

Australien. How do methamphetamine users respond to changes in methamphetamine price?
Jenny Chalmers, Deborah Bradford & Craig Jones
NSW Bureau of Crime Statistics and Research, Crine and Justice Bulletin
Contemporary Issues in Crime and Justice, Number 134, September 2009

www.bocsar.nsw.gov.au/lawlink/bocsar/ll_bocsar.nsf/vwFiles/CJB134.pdf/$file/CJB134.pdf

Methamphetamine Cravings Persist, Remain Intense, Well Into Abstinence
Long after most of the psychological and physical symptoms of methamphetamine withdrawal have resolved, a significant proportion of previously addicted individuals who have achieved abstinence continue to experience intense cravings for the drug, according to a study presented here at the American Academy of Addiction Psychiatry 20th Annual Meeting & Symposium. This finding, researchers say, likely represents a major challenge to permanently breaking the cycle of addiction. (Medscape Medical News, 14.12.2009)

www.medscape.com/viewarticle/713784

Role of serotonin via 5-HT2B receptors in the reinforcing effects of MDMA in mice.
Doly S, Bertran-Gonzalez J, Callebert J, Bruneau A, Banas SM, Belmer A, Boutourlinsky K, Hervé D, Launay JM, Maroteaux L.
PLoS One. 2009 Nov 23;4(11):e7952.
PMID: 19956756

dx.plos.org/ambra-doi-resolver/10.1371/journal.pone.0007952

CANNABIS

The British Journal of Psychiatry (2009) 195: 488-491.
doi: 10.1192/bjp.bp.109.064220
High-potency cannabis and the risk of psychosis
Marta Di Forti, MD, MRCPsych, Craig Morgan, MSc, PhD, Paola Dazzan, MSc, PhD, MRCPsych, Carmine Pariante, MRCPsych, Valeria Mondelli, MD, PhD, Tiago Reis Marques, MD, Rowena Handley, BSc (Psychology), Sonija Luzi, BSc (Psychology), Manuela Russo, BSc (Psychology) and Alessandra Paparelli, MD

bjp.rcpsych.org/cgi/content/abstract/195/6/488

bjp.rcpsych.org/cgi/content/full/195/6/488

Skunk users face greater risk of psychosis, researchers warn
Skunk is seven times more likely to trigger psychotic illnesses such as schizophrenia than traditional hash, it has been claimed. (The Guardian, 01.12.2009)

www.guardian.co.uk/science/2009/dec/01/skunk-users-psychosis-risk-research

Ceri Price, Tomas Hemmingsson, Glyn Lewis, Stanley Zammit, and Peter Allebeck
Cannabis and suicide: longitudinal study
The British Journal of Psychiatry, Dec 2009; 195: 492 - 497.

bjp.rcpsych.org/cgi/content/full/195/6/492

bjp.rcpsych.org/cgi/reprint/195/6/492

Cases J. 2009; 2: 208.
Published online 2009 November 19. PMCID: PMC2783157, doi: 10.1186/1757-1626-2-208.
Cardiac arrest following cannabis use: a case report
Abdo H Sattout1 and Mark F Nicol1

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2783157/

Cannabis and First-Episode Psychosis: Different Long-term Outcomes Depending on Continued or Discontinued Use.
González-Pinto A, Alberich S, Barbeito S, Gutierrez M, Vega P, Ibáñez B, Haidar MK, Vieta E, Arango C.
Schizophr Bull. 2009 Nov 13.
PMID: 19915168

schizophreniabulletin.oxfordjournals.org/cgi/content/full/sbp126v1

Cannabis Journal, Dezember 2009

www.hanfjournal.de

Sucht-Serie: Weiche Drogen, harte Folgen
Marihuana und Hasch sind die beliebtesten illegalen Drogen in Deutschland, lange galten sie als harmlos. Inzwischen wissen Forscher: Gerade Jugendliche, die schon früh massiv kiffen, verpassen wichtige Schritte ihrer Entwicklung – und können süchtig werden. (stern.de, 14.11.2009)

www.stern.de/wissen/mensch/gefaehrlicher-jugendtrend-putzmittel-wird-als-partydroge-missbraucht-1521589-standard.html

Geschmackssinn - Cannabis fördert Lust auf Süßes
Cannabis-Konsum löst häufig Fressattacken aus. Forscher haben entdeckt, dass Stoffe in Cannabis die Zunge für den Geschmack von Süßem sensibilisieren. Zumindest Mäuse reagieren darauf. (focus.de, 21.12.2009; wissenschaft.de, 22.12.2009)

www.focus.de/gesundheit/news/geschmackssinn-cannabis-foerdert-lust-auf-suesses_aid_465088.html

www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309017.html

Clearing the Smoke on Cannabis - Respiratory Effects of Cannabis Smoking
Jordan Diplock, M.A. and Darryl Plecas, Ed.D.
(Canadian Centre on Substance Abuse, 2009)

www.ccsa.ca/2009%20CCSA%20Documents/ccsa-11797-2009.pdf

Österrech. Neue Eltern-Broschüre: Über Cannabis
Das kostenlose Infoheft bietet einen umfassenden Überblick zum Thema, inklusive Rechtsinformationen und Tipps für den konkreten Anlassfall. (Newsletter Institut Suchtprävention 11/2009, 17.12.2009)

www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.662/nav.6/view.29/level.2/

CANNABIS ALS MEDIZIN

Cannabis as a substitute for alcohol and other drugs
Harm Reduction Journal 2009, 6:35 doi:10.1186/1477-7517-6-35
Amanda Reiman

www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-6-35.pdf

The Journal of Neuroscience, November 25, 2009, 29(47):14764-14769; doi:10.1523/JNEUROSCI.4291-09.2009
Cannabidiol, a Nonpsychotropic Component of Cannabis, Inhibits Cue-Induced Heroin Seeking and Normalizes Discrete Mesolimbic Neuronal Disturbances
Yanhua Ren,1 John Whittard,1 Alejandro Higuera-Matas,2 Claudia V. Morris,1 and Yasmin L. Hurd1
Abstract

www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/29/47/14764

Hanf-Therapie - Cannabis hilft Patienten mit Multipler Sklerose
Cannabis ist noch immer als schädliche Droge verschrien. Doch Extrakte aus der Hanf-Pflanze können auch heilsam wirken: Bei Patienten mit Multipler Sklerose etwa kann Cannabis Spastiken lindern, wie eine Auswertung bisheriger Studien jetzt ergab. (Spiegel online, 07.12.2009)

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,665519,00.html

USA. Medical Marijuana Apartheid: Different Rules Apply for Rich and Poor Pot Smokers
A California hipster can hit the vaporizer without fear of harassment, but a lower-class person smoking a blunt may not be so lucky. (Alternet, 13.12.2009)

www.alternet.org/story/144530/medical_marijuana_apartheid%3A_different_rules_apply_for_rich_and_poor_pot_smokers

HASCHISCH AUF REZEPT
Gesundheitsminister: Zulassung als Medikament wird geprüft
Bald darf einfacher als bisher auf Rezept „gekifft“ werden. Die Bundesregierung plant, den Zugang zu Cannabis als Medikament zu vereinfachen. Also kein Weihnachtsgeschenk für fröhliche Rauschebärte. Es geht um Hasch als Medizin. Geprüft wird auch, ob die Kassen künftig für die Therapie zahlen. (express.de, 17.12.2009)

www.express.de/ratgeber/gesundheit/kranke-sollen-kiffen-duerfen---haschisch-auf-rezept/-/2490/1140736/-/index.html

KOKA / KOKAIN

Schweiz. Glossar Kokainbehandlung: Die aktuelle fünfte Version (10.2009) des Glossars zur Behandlung von Kokainabhängigkeit und –missbrauch aus der Schweiz.

www.kokainbehandlung.ch/de/home.htm

Cocaine adulterant linked to neutropenia.
Wiens MO, Son WK, Ross C, Hayden M, Carleton B.
CMAJ. 2009 Dec 7. [Epub ahead of print] No abstract available.
PMID: 19969562

www.cmaj.ca/cgi/rapidpdf/cmaj.090286v1

OPIATE / OPIOIDE

Intranasal Naloxone for Overcoming Opioid Overdose
Naloxone has been approved and used since 1971 as an antidote to fatal respiratory failure during opioid overdose, primarily by emergency medical services. Now, research is accumulating to suggest that naloxone administered intranasally by caregivers at home is safe and may have far greater lifesaving potential. (pain-topics.org, 04.12.2009)

updates.pain-topics.org/2009/12/intranasal-naloxone-overcoming-opioid.html

Opioidtherapie: Zunahme der Todesfälle in Kanada
In Kanada hat sich die Zahl der Todesfälle durch ärztlich verordnete Opioide seit Anfang der 90er-Jahre verdoppelt. Die Autoren führen dies in ihrer Publikation (CMAJ 2009; doi: 10.1503/cmaj.090784) auf den vermehrten Einsatz von retardiertem Oxycodon zurück, während die Editorialisten (CMAJ2009; doi: 10.1503/cmaj.091791) eher die im Allgemeinen zu großzügige Verordnung von Opioiden und die gleichzeitige Einnahme von zentral dämpfenden Substanzen verantwortlich machen. (aerzteblatt.de, 08.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39248/Opioidtherapie_Zunahme_der_Todesfaelle_in_Kanada.htm

Improving clinical outcomes in treating heroin dependence: randomized, controlled trial of oral or implant naltrexone.
Hulse G.K., Morris N., Arnold-Reed D. et al.
Archives of General Psychiatry: 2009, 66(10), p. 1108–1115.

The first trial of implanted versus oral naltrexone found that the implants' extended opiate-blocking action helps avoid relapse to regular opiate use – but the action was not as extended as hoped, non-opiate use was greater, and there were more unpleasant side-effects.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Cytochrome P450 Gene Implicated in Need for High-Dose Pain Medication
Genetic abnormalities in cytochrome P450 may cause some patients to metabolize opioids at an accelerated or retarded rate, prompting the need for higher doses of medication to control pain, according to a new research presented here at the American Academy of Addiction Psychiatry 20th Annual Meeting & Symposium. (Medscape Medical News, 17.12.2009)

www.medscape.com/viewarticle/714030


SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Schweiz. Opioidsubstitution - Substitutionsgestützte Behandlungen
Die Empfehlungen für substitutionsgestützte Behandlungen wurden nach den Prinzipien der "evidence based medicine" möglichst praxisrelevant erstellt. Mögen sie ihrem Zweck dienen: dem Wohl der Patienten und ihren Ärzten.

 Die Empfehlungen werden regelmässig dem aktuellen Wissensstand angepasst. Hierfür sind die Autoren dankbar für kritische und konstruktive Hinweise der Leserschaft. Kontaktadresse: admin(at)ssam.ch; Betreff SGB
Neu! 24.11.09: offizielle Broschüre des BAG (Bundesamt für Gesundheit), der SSAM (Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin) und der VKS (Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte Schweiz)

Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch (in Vorbereitung)

www.ssam.ch/SSAM/Opioidsubstitution

Österreich. Aktuelle Situation der Substitutionsbehandlung in Österreich – eine Querschnittstudie
Wie stellt sich die aktuelle Situation der Substitutionsbehandlung in Österreich dar? Im Rahmen einer umfangreichen Querschnittstudie erörterten Univ.Prof. Dr. Alfred Springer, Pionier der österreichischen Suchtforschung, und Dr. Alfred Uhl, Koordinator des Forschungsbereiches „Epidemiologie / Sozialwissenschaften“ sowie des Bereiches „Suchtpräventionsdokumentation – Alkohol“ am Anton Proksch Institut (API) in Wien, Themen wie das Ausbildungsniveau und die Arbeitsweise der Ärzte, die Zufriedenheit der Patienten sowie die Bewertung der verschiedenen Substanzen, die für die Substitution zur Verfügung stehen. Die Daten repräsentieren signifikant die Situation des Landes: Die Ergebnisse beruhen auf den Aussagen von etwa zwei Drittel der gesamten Substitutionspatienten in Österreich. Im Gespräch mit  drogensubstitution.at bietet Alfred Springer Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse der Studie. (Plattform Drogentherapen, Newsletter – Ausgabe Nr.12, 22. Dezember 2009)

Das Interview mit Univ.Prof. Dr. Alfred Springer.

www.drogensubstitution.at/expertenmeinung/aktuelle-situation-der-substitutionsbehandlung-in-oesterreich-eine-querschnittstudie.htm

Opiatabhängige in Substitutionsbehandlung in Österreich: Ergebnisse einer Querschnittstudie
Alfred Springer, Alfred Uhl, Julian Strizek
Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung
Wiener Zeitschrift für Suchtforschung, Jg. 31 2008, Nr. 2

www.drogensubstitution.at/fileadmin/substitution/documents/Querschnittstudie.pdf

Österreich. Konsensus-Statement „Substitutionsgestützte Behandlung
Opioidabhängiger“ - Erstellt von der Österreichischen Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit (ÖGABS)
Hans Haltmayer, Gerhard Rechberger, Peter Skriboth, Alfred Springer, Wolfgang Werner
Wien, 2009

www.drogensubstitution.at/fileadmin/substitution/documents/Konsensus_Statement.pdf

Vietnam. Hanoi to treat drug addicts with methadone
Hanoi will launch its first project to treat drug addiction with methadone next Tuesday, according to Le Nhan Tuan, director of the city’s HIV/AIDS prevention center. (Thanhnien, Vietnam, 30.11.2009

www.thanhniennews.com/healthy/

english.vovnews.vn/Home/Vietnam-achieves-positive-results-in-AIDS-prevention/200912/110345.vov

www.lookatvietnam.com/2009/11/hanoi-to-treat-drug-addicts-with-methadone.html

Kanada. Nursing guideline helps overcome stigma of Methadone
For nurses who encounter methadone maintenance therapy clients during the course of their work, the recently published Registered Nurses' Association of Ontario (RNAO) MMT guideline is a welcome resource [Registered Nurses' Association of Ontario. (Registered Nurses' Association of Ontario, Canada, 01.12.2009)

www.newswire.ca/en/releases/archive/December2009/01/c6681.html

Stuttgart. Leonhardsviertel - Wachleute vor Süchtigentreff
Ein Ordnungsdienst soll Ruhe ins Leonhardsviertel bringen. Dort gibt es Ärger mit den Anwohnern, weil das High Noon, die Anlaufstelle für Drogenabhängige in der Lazarettstraße, viel zu klein ist für die wachsende Zahl an Substituierten. Waren es im Jahr 2002 noch 400 Menschen, die einen legalen Drogenersatz erhielten, so sind es mittlerweile 850. Etliche von ihnen kommen in die Anlaufstelle High Noon, um dort Kaffee zu trinken oder mit den Sozialarbeitern Probleme zu klären. Im Februar 2008 ist der von der Caritas betriebene Kontaktladen ins Rotlichtviertel umgezogen, weil der frühere Standort, das ehemalige Café Maus in der Hauptstätter Straße, in eine reine Substitutionsambulanz umgebaut wurde. (Stuttgarter Zeitung , 02.12.2009)

www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2299046_0_9223_-leonhardsviertel-wachleute-patrouillieren-vor-suechtigentreff.html

Kanada. A success story that isn't spreading
In less than five months of operation, the uptown methadone clinic has greatly reduced wait times and more than doubled the people receiving treatment in Saint John
...The uptown clinic is a departure from normal provincially funded methadone treatment. The clinic located at Saint Joseph's Community Health Centre doesn't require patients receive counseling as part of treatment, whereas all other provincially funded clinics do. (Telegraph Journal, Canada, 07.12.2009)

telegraphjournal.canadaeast.com/city/article/881032

Großbritannien. High-level criticism of methadone maintenance as "an easy option"
A BBC headline reads,  “Prisoners' heroin addiction treatment 'undermined'; heroin addiction is being tackled using methadone as a substitute. The story attributes to “former drugs czar” Mike Trace the view that “prisoners were being prescribed the addictive heroin substitute methadone instead of being encouraged to get drug free“. It quotes Mr. Trace as follows: "When they (inmates) see the healthcare professionals they are offered, sometimes the only choice they are offered, is a prescription of some type, which means their motivation to try to remain drug-free can be undermined.”
Mr. Trace’s criticism is echoed by shadow home secretary Dominic Grieve, whom the article quotes as stating, “ … what is happening is that effectively the prison service has become content in doling out methadone as an alternative to tackling the underlying problems these people have - it's quite wrong.
One must wonder about the evidence that is the basis for this criticism against methadone treatment – criticism that, of course, applies no more and no less to the prison environment than to the general community. Regardless of setting, relapse to opiate use is the overwhelming rule rather than the exception once abstinence is achieved, regardless what types of services are – and are not – available.“ (Robert Newman, opiateaddiction, 09.12.2009; BBC News, 09.12.2009)

news.bbc.co.uk/1/hi/uk/8402944.stm

Krefeld. Theaterplatz – ein Arzt warnt
Immer weniger Krefelder Drogensüchtige suchen ärztliche Hilfe. Der Vorsitzende der Ärztekammer mahnt deshalb an, den Theaterplatz als Szene-Ort zu behalten. Die Polizei kontrollierte auch Freitag mit einer Razzia. (Rheinische Post online, 12.12.2009)

www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/krefeld/Theaterplatz-ein-Arzt-warnt_aid_794726.html

Nürnberg. Sprechstunde für Arme und Obdachlose
Wunschzettel (7): Die Nürnberger Straßenambulanz „Franz von Assisi“
Jörg Seiler hat nur wenig Zeit. Im anderen Raum, einem improvisierten Wartezimmer, sitzen bereits die nächsten Patienten. Der Arzt der Nürnberger Straßenambulanz „Franz von Assisi“ will ihre Geduld nicht übermäßig strapazieren. Nicht, dass sie sich im letzten Moment doch noch auf und davon machen. Viele der Kranken und Verletzten kommen meistens ohnehin erst in die Sprechstunde, wenn es fast schon zu spät ist. Sie haben ihre Wunden nicht fachgerecht behandelt und Infektionen verschleppt: „Die Krankheitsbilder weisen oft ausgeprägtere Symptome auf als bei anderen Patienten.“ (Nürnberger Zeitung, 10.12.2009)

www.nz-online.de/artikel.asp

Oberhausen. Ohne Beratung kein Methadon
Ein Arzt schlägt Alarm: Weil die Suchthilfe eng besetzt ist, muss er neue Fälle abweisen. Stadt sieht Lage weniger dramatisch.
Bei der Hilfe für Heroinsüchtige gibt es einen Engpass. Ärzte, die Methadon an Drogenabhängige abgeben, können derzeit keine neuen Patienten aufnehmen. Sie sind in ihrer Arbeit auf die Beratungsstelle der Stadt angewiesen und dort ist die Personaldecke dünn. Hilfesuchende landen auf einer Warteliste. (derwesten.de, 13.12.2009)

www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Ohne-Beratung-kein-Methadon-id350925.html

Österreich – Steiermark. Ärztekammer will Honorar für Drogentherapie
Weil Ärzte, die Drogenersatztherapien anbieten, keine Honorarleistungen erhalten, sind Ärztekammer und Gebietskrankenkasse in Streit geraten. Der Grund: Bisher konnte man sich nicht auf ein Honorartarifmodell einigen. (ORF, 16.09.2009)

steiermark.orf.at/stories/410138/

Hattingen - NRW. Methadon unterdrückt die Sucht
Dr. Heinz Hilden arbeitet seit acht Jahren in der Drogen-Substitution. "30 Prozent meiner Patienten bleiben clean". Sein Jugendtraum, Langzeitabhängige endgültig von ihrer Sucht zu befreien, erscheint ihm inzwischen nahezu utopisch. (WAZ – Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 18.12.2009)

www.derwesten.de/staedte/hattingen/Methadon-unterdrueckt-die-Sucht-id1737507.html

Dortmund. Methadonambulanz wird „volljährig”: Seit 18 Jahren weit mehr als ein Ersatz
Etwa 5 000 abhängige, regelmäßige Nutzer von illegalen Drogen gibt es nach Schätzungen von Dr. Ulrike Ullrich, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes.
1400 von ihnen befinden sich in Substitution, bekommen Ersatzmedikamente, damit sie keine Entzugserscheinungen bekommen. Ein besonders niedrigschwelliges Angebot zur Substitution bietet seit 18 Jahren die Methadonambulanz auf der Bornstraße. Sie betreut derzeit 146 Menschen. Neben Versorgung mit Methadon bekommen sie auch die sozialpsychiatrische Betreuung, kleinere Verletzungen werden versorgt, es gibt das helfende Gespräch. (derwesten.de, 17.12.2009)

www.derwesten.de/staedte/dortmund/Seit-18-Jahren-weit-mehr-als-ein-Ersatz-id2277945.html

Wilhelmshaven. Letzte Frist der Ärzte: Methadon-Ausgabe in Wilhelmshaven verlängert
Im Streit um die Versorgung von Suchtkranken mit Methadon gibt es einen letzten Aufschub. Statt bis heute machen die beiden Ärzte doch noch bis zum 15. Dezember 2009 weiter. Seit Monaten fordert Substitutionsarzt Matthias Abelmann mehr Unterstützung und eine neue Ausgabestelle. In der jetzigen gibt es weder flließend Wasser noch einen Behandlungsraum. Die Kassenärztliche Vereinigung hatte bisher keine Lösung angeboten. Viele Suchtkranken befürchten, dass sie  rückfällig würden, sollten sie in Wilhelmshaven kein Methadon mehr bekommen. (Radio Bremen, 21.12.2009)

www.radiobremen.de/nachrichten/kurz_notiert/kunowilhelmshavenmethadon100.html

Polen. Polish Prisons: Improving Access to Substitution Treatment
Recommendations for improving access to substitution treatment in Polish prisons have been signed. This step forward was made in early December at a conference co-hosted by the Penitentiary Service, the Social AIDS Committee and Open Society Institute’s Global Drug Policy program. (IDCP, 22.12.2009)

www.idpc.net/alerts/polish-prisons-access-to-ost

LÜDENSCHEID. Methadon in Lüdenscheid Mangelware
In der Kreisstadt herrscht ein deutlicher Mangel an Substitutionsplätzen. Wer es als Heroin-Süchtiger ins Methadon-Programm schafft, bekommt die Ersatzdroge in den meisten Fällen nicht in Lüdenscheid, sondern muss lange Wege in Kauf nehmen. Nach aktuellen Schätzungen der Anonymen Drogenberatung (Drobs) an der Körnerstraße werden derzeit etwa 150 Frauen und Männer substituiert. Aber nur 29 von ihnen bekommen ihr Methadon in Lüdenscheid. (come-on.de, 23.12.2009)

www.come-on.de/cgi-bin/netcontent/suche

Diversion and injection of methadone and buprenorphine among clients in public opioid treatment clinics in new South wales, australia.
Winstock AR, Lea T.
Subst Use Misuse. 2010;45(1-2):240-52.
PMID: 20025451
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20025451

Premature discharge from methadone treatment: patient perspectives.
Reisinger HS, Schwartz RP, Mitchell SG, Peterson JA, Kelly SM, O'Grady KE, Marrari EA, Brown BS, Agar MH.
J Psychoactive Drugs. 2009 Sep;41(3):285-96.
PMID: 19999682

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2796585

Effects of receiving additional off-site services on abstinence from illicit drug use among men on methadone: A longitudinal study.
Wu E, El-Bassel N, Gilbert L, Chang M, Sanders G.
Eval Program Plann. 2009 Nov 24.
PMID: 20034671
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20034671

Sense of coherence as a stable predictor for methadone maintenance treatment (MMT) outcome.
Abramsohn Y, Peles E, Potik D, Schreiber S, Adelson M.
J Psychoactive Drugs. 2009 Sep;41(3):249-53.
PMID: 19999678
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19999678

BUPRENORPHIN

USA. Alleviation of Opioid Withdrawal Symptoms Primary Driver of Illicit Buprenorphine Use
Illicit use of the opioid treatment drug buprenorphine is believed by some to be driven by a desire for a euphoric high, but the much more common motivation behind illicit use of the drug is to self-treat for opioid withdrawal symptoms and cravings, according to a study presented here at the American Academy of Addiction Psychiatry 20th Annual Meeting & Symposium. (Medscape Medical News, 10.12.2009)

www.medscape.com/viewarticle/713632

Stuttbart. Ein Ex-Häftling erzählt: "Ich fühle mich nicht draußen"
Das Glück kostet 17 Euro und hält knapp eine Woche. Sven Berger, der seinen richtigen Namen lieber nicht nennen will, kann es kaum abwarten, die Subutex-Pille in der zittrigen Hand zu halten. Der 26-Jährige rutscht im Restaurant von einer Pobacke auf die andere, kippt schwarzen Kaffee und schaut ständig auf sein Handy. "Wo bleibt er denn?", drängelt er und hofft, dass der Stuttgarter Schwarzmarkt heute seinen dringlichsten Wunsch erfüllt: eine Nase voll Gelassenheit, weißes Pulver, abgekratzt von einer Acht-Milligramm-Tablette. (Stuttgarter Zeitung, 21.12.2009)

www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323654_0_1344_-stuttgarter-ex-haeftling-erzaehlt-ich-fuehle-nicht-wirklich-draussen-.html

DIAMORPHIN

Bielefeld. Stadt plant Heroin-Ausgabe
Tagung in Bielefeld: Drogenexperten erwarten Fortschritt in der Abhängigenhilfe. (nw-news.de, 03.12.2009)

www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3270692_Stadt_plant_Heroin-Ausgabe.html

Großbritannien. Delay over scheme to help drug addicts - More details wanted on heroin move
ABERDEEN councillors are demanding more information before they back a contentious plan to offer heroin on the NHS to city drug addicts. (pressandjournal.com, 02.12.2009)

www.pressandjournal.co.uk/Article.aspx/1507921

www.pressandjournal.co.uk/Article.aspx/1507921=

Bonn. Land zahlt weniger für Heroinprojekt
BONN. Das Land Nordrhein-Westfalen will sich weitgehend aus der Finanzierung der Heroinambulanz an der Poliklinik zurückziehen. Dort erhalten 29 schwerst drogenabhängige Patienten den synthetisch hergestellten Heroin (Diamorphin) wie ein Arzneimittel. (Kölnische Rundschau, 12.12.2009)

www.rundschau-online.de/html/artikel/1260204519729.shtml

Baden-Württemberg. Information zur Umsetzung der diamorphingestützten Substitution in Baden-Württemberg. (Ministerium für Arbeit und Soziales, Baden-Württemberg, 09.12.2009)

Anhang: BaWü_DAM_MfAS_09_12_09.pdf

Kanada. Landmark heroin study set to begin in Vancouver
Just weeks before the spotlight hits Vancouver for the 2010 Winter Olympic Games, a landmark medical study is set to begin, drawing attention to the one class of Vancouverites that the city doesn't want to showcase: Heroin addicts. (Globe and Mail, Kanada, 22.12.2009)

www.theglobeandmail.com/news/national/british-columbia/landmark-heroin-study-set-to-begin-in-vancouver/article1408154/

METHADON

Medication-Assisted Treatment (MAT) During Pregnancy - Part II
This is the second of two articles on treating pregnant patients in MAT, clinical considerations related to their care, and outcomes for their babies. (at-forum, Newsletter Herbst 2009)

www.atforum.com/newsletters/2009fall.php

Schweiz. Der neuste Newsletter der ARUD Zürich Evaluation und Forschung befasst sich mit einem Thema der Somatik: Wir werteten die EKGs von Personen in substitutionsgestützter Behandlung aus und gingen der Frage nach einer möglichen Kardiotoxizität von Methadon und deren klinischer Relevanz nach. (ARUD Zürich, Dezember 2009)
Brunner, N./Falcato, L./Bruggmann, P.: Mögliche QTc Verlängerungen durch Methadon und ihre praktische Handhabung in der substitutionsgestützten Behandlung. ARUD Zürich. Evaluation und Forschung Info 3/09

www.arud.ch/forschung/eval-info_3_09.pdf

Großbritannien. Get prisoners off drugs? Don’t be so silly
By pushing methadone to inmates, the State has become the dealer-in-chief in Britain’s jails. (Times, UK, 10.12.2009)

www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/melanie_reid/article6950904.ece

Großbritannien. The Big Question: Is methadone being over-prescribed as a treatment for drug addiction? Why are we asking this now?
A dispute has erupted over the treatment of drug addicts in prisons. According to the former government drugs tsar, Mike Trace, the Ministry of Justice and the Department of Health are battling to impose their differing approaches. The Ministry of Justice is said to favour pushing addicts towards abstinence, while the Department of Health is understood to back the "maintenance" prescribing of methadone to keep addicts stable. (The Independent, UK, 09.12.2009)

www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/the-big-question-is-methadone-being-overprescribed-as-a-treatment-for-drug-addiction-1837156.html

Großbritannien. European human rights monitors contradict BBC's 'methadone madness' reporting
In contrast to the BBC's reporting (Mark Easton) that prisoners 'desperate to get off drugs...are still put on methadone', the European Committee for the Prevention of Torture (CPT) found instead that 'the reduction (in methadone dosage) was being done without the consent of the patient'. (IHRA, 10.12.2009)

www.ihrablog.net/2009/12/european-human-rights-monitors.html

Leserbrief von Robert Newman an The Times, UK
“Is methadone being over-prescribed as a treatment for drug addiction?” (10 Dec). There is much in this story that is difficult to reconcile with the facts. For starters, former UK drug tsar Mike Trace is said to claim that the Ministry of Justice and the Department of Health are “battling to impose their differing approaches”. How can this be reconciled with the recent “joint statement” from which you quote, and which appears to reflect no disagreement of any kind?
More substantively, you pose the question: “Can giving drugs to addicts be counted as treatment” and refer to the belief that “addicts who are not reducing their dose [of methadone] are not making progress.”  In the management of all disease, what counts is the well-being of the patient;  if one were to use as the paramount criterion of success the ability to lower or discontinue the dose of a medication, then the care of diabetes, epilepsy, high blood pressure, and virtually every other chronic disease would be dismissed as abject failure.  Similarly with respect to treatment that does not rely on medication: the success of the alcoholic who manages to refrain from drinking is not diminished in the slightest by virtue of continued “dependence” on Alcoholics Anonymous meetings, and the frequency of attendance is likewise an irrelevancy.
A fundamental reality seems to be overlooked in the debate currently raging in the UK (and many other countries) over addiction treatment. Namely, while we do not – as yet – know how to cure addiction, we do know how to treat it, and treat it with great efficacy.  Consider the recent  Lancet article you cite, which reported “findings of the largest-ever study of heroin … treatment programmes…” It involved over 14,000 patients, of whom over 90% received “pharmacological treatment” – overwhelmingly methadone.  You summarize the findings: “42% of the heroin users reported having stopped the drug and [an additional] 29% reduced their use …”. The authors of the Lancet publication break down the outcomes by type of care provided and report that those receiving methadone showed an average reduction of 64% in days of heroin use during the sixth month after initiation of treatment. What is directly relevant to the issue at hand is that all of the patients whose experience contributed to the remarkably favorable outcome in the “pharmacological treatment” group were receiving methadone at the time of assessment! What could possibly be the logic behind calling for this demonstrably effective medication to be reduced or withdrawn?
While there is certainly room for disagreement in this complex field, opposing perspectives should be based on the clear and consistent evidence regarding the nature of addiction and its treatment. Certainly, the broadest array of services that a society can afford should be made available. With specific regard to methadone, however, it must be recognized that the alternative for the vast majority of those who receive it today or who might seek it tomorrow is abandonment, and that is the predictable consequence if access to methadone treatment is denied to all who want it, need it, and with tragic frequency die without it.
Robert Newman, MD, MPH, Director
Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute of Beth Israel Medical Center, New York, USA

Großbritannien. Methadone in prison is the best practice
The provision of methadone in prisons is considered best practice by esteemed national and international expert bodies. Letter - Professor Gerry Stimson Executive Director, International Harm Reduction Association. (Times, UK, 14.12.2009)

www.timesonline.co.uk/tol/comment/letters/article6955116.ece

Methadone overdose, auto-activation deficit, and catatonia: a case study.
Cottencin O, Guardia D, Warembourg F, Gaudry C, Goudemand M.
Prim Care Companion J Clin Psychiatry. 2009;11(5):275-6. No abstract available.
PMID: 19956473

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2781047

Two Cases of Sudden Sensorineural Hearing Loss After Methadone Overdose (January).
Christenson BJ, Marjala AR.
Ann Pharmacother. 2009 Dec 22.
PMID: 20028962
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20028962


GENDER

Warum Jungs und Mädchen sich betrinken - „Richtiger“ Alkoholkonsum wichtig für zwischengeschlechtlichen Kontakt
Knaben und Mädchen betrinken sich aus unterschiedlichen Gründen: Während es bei den jungen Männern in erster Linie um den Beweis ihrer Männlichkeit geht, suchen Mädchen im Alkohol eine Ausrede für ihr Verhalten - insbesondere wenn es ums Flirten geht. (Neue Zürcher Zeitung online, 23.12.2009)

www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/alkohol_studie_1.4337837.html


EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Stadt Bern - Migrationsbroschüre von PINTO: Die von PINTO herausgegebene Migrationsbroschüre (pdf, 143S., 520Kb) ist online erhältlich. PINTO ist ein Projekt der Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern. PINTO schaut hin, spricht an, interveniert, vermittelt und hilft im öffentlichen Raum. (PINTO, 2009)

www.bern.ch/leben_in_bern/sicherheit/sicherheit/pinto/migrationsbroschure.pdf

Gelsenkirchen. NRW-Gesundheitsministerium, KV-Westfalen-Lippe und Deutsch-türkische Medizinergesellschaft veranstalten „Interkulturelle Fachtagung“. (KV Westfalen-Lippe, 20.11.2009)

www.kvwl.de/politik/lgp/berichte/2009/gelsenkirchen.htm


FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Berlin. Vorankündigung der II. Berliner PSB-Fachtagung 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie auf unsere II. Berliner PSB-Fachtagung aufmerksam machen, die gemeinsam vom Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. und vista - Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit gGmbH, Berlin veranstaltet wird:
Teilhabe von Substituierten am Leben in der Gesellschaft:
Aufträge, Leistungen und Netzwerke psychosozialer Betreuung
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den 11. Juni 2010, Jerusalemkirche, Lindenstr. 85 in 10969 Berlin vormerken.
Weitere Informationen zum Tagungsprogramm erhalten Sie im Januar 2010.

www.vistaberlin.de

HARM REDUCTION

Erowid F, Erowid E. "Fundamentals of Responsible Psychoactive Use" Erowid Extracts. Jun 2009;16:21.

www.erowid.org/psychoactives/basics/basics_article4.shtml

Schweiz. Drogentests in Züricher Clubs - Aufgeklärter Rausch
Die Techno-Musik im oberen Stockwerk des T&M Clubs in Zürichs Altstadt drückt mit ihren Bässen gegen das Trommelfell, gleich hinter der Tanzfläche liegt der Darkroom. Eine schummrig-dunkle Partywelt, käme nicht wie von einem anderen Universum das grelle Licht aus der kleinen Künstlergarderobe.
Zwischen Messgeräten und expliziten Safer-Sex-Anweisungen warten hier zwei Sozialarbeiter und ein Laborant. Die Aufschrift auf ihren karminroten T-Shirts kündigt ihre Mission an: "Saferparty.ch". (faz.net, 09.12.2009)

www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~ED3FA9E621686446A925760AD596D0D42~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Ungarn. How the UN sets back harm reduction in Hungary
Hungary is to adopt a progressive national drug strategy in December 2009, but the opposition is using the UN Political Declaration to prevent its adoption. (drugriporter, Ungarn, 27.11.2009)

drogriporter.hu/en/drugstrategy

Strategies to reduce the harmful use of alcohol: draft global strategy. (Report by the WHO Secretariat, EXECUTIVE BOARD EB126/13, 126th Session, 03.12.2009)

apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/EB126/B126_13-en.pdf

A Smart Way to Battle Drug Addiction and Save Lives: Harm Reduction
Harm reduction is a public health approach that stresses pragmatic solutions to social ills like substance abuse. (In These Times, 30.11.2009)

www.alternet.org/story/144198/a_smart_way_to_battle_drug_addiction_and_save_lives%3A_harm_reduction

Berlin. Problemkiez Wedding - Berliner wollen den Leopoldplatz selbst retten
Der Weddinger Leopoldplatz war noch nie schön. Und er ist vor allem arm. Die Probleme häufen sich: Migranten, viele Arbeitslose, niedrige Einkommen. Und dann gibt es noch die Drogenkriminalität. Doch die Bürger wollen sich nicht geschlagen geben. Sie wollen ihren Platz jetzt zurück erobern. Morgenpost Online hat sich im Kiez umgesehen. (Morgenpost, Berlin, 13.12.2009)

www.morgenpost.de/berlin/article1222715/Berliner-wollen-den-Leopoldplatz-selbst-retten.html

Global. UN Leaders Make Statements for World AIDS Day
Various leaders from the United Nations marked World AIDS Day with statements highlighting the need for sensible policies that protect vulnerable populations, and an urgent appeal for more resources to support them in the face of the global financial crisis. (IHRA, 14.12.2009)

www.ihra.net/December2009

Tibor Harrach: Ecstasy ohne MDMA. Worüber Drugchecking aufklären könnte. (Jungle World Nr. 52, 23.12.2009)

jungle-world.com/artikel/2009/52/40058.html

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Großbritannien. Injecting Advice – A Website for Needle Exchange Workers and Injectors.

www.injectingadvice.com

Frankreich. Paris ist angefixt
In vielen europäischen Metropolen ist längst selbstverständlich, was nun auch in Frankreich kommen soll. Paris plant die Öffnung von Fixerstuben. (rhein-zeitung.de, 16.12.2009)

blog.rhein-zeitung.de

Bundesweites Spritzenautomaten-Projekt
Die Deutsche AIDS-Hilfe hat den Flyer "Spritzenautomaten: Jetzt!" an alle Drogenhilfe-Einrichtungen und Aidshilfen in Deutschland verschickt, um v.a. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Vorteile von Spritzenautomaten zu informieren.
HIV und Hepatitis vermeiden – Gesundheit schützen: SPRITZENAUTOMATEN JETZT! /Flyer der DAH – Deutsche AIDS-Hilfe, Dezember 2009. Zu bestellen über:

www.aidshilfe.de/media/de/Flyer-Spritzenautomaten.pdf

Weitere Informationen zum bundesweiten Spritzenautomaten-Projekt.

www.spritzenautomaten.de

Effect of filtration on morphine and particle content of injections prepared from slow-release oral morphine tablets
McLean S, Bruno R, Brandon S, de Graaff B
Harm Reduction Journal 2009, 6:37 (22 December 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/37

USA: Swapping Politics for Science on Drug Policy
Policy wonks and deficit hawks weren't the only ones paying attention when President Obama signed the Fiscal Year 2010 Consolidated Appropriations Act last week. HIV activists, public health experts and communities of drug users celebrated - not for what's in the appropriations bill, but for what's not in it: a ban on federal funding for needle exchange programs, which has appeared in the federal budget every year since 1988. (The Nation, 21.12.2009)

www.thenation.com/doc/20100104/schwartzapfel

Longitudinal observation of a sample of german drug consumption facility clients.
Scherbaum N, Specka M, Schifano F, Bombeck J, Marrziniak B.
Subst Use Misuse. 2010;45(1-2):176-89.
PMID: 20025446
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20025446

DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG

Drogenpolitik in Kreuzberg - Druckraum stark unter Druck
Gegen den neuen Drogenkonsumraum in Kreuzberg machen jetzt drei Initiativen mobil. Eine Demo nimmt aggressive Züge an. Bezirk will am Projekt festhalten. (Die Tageszeitung Berlin, 10.12.2009)

www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/druckraum-stark-unter-druck/


INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

IHRA and Human Rights Watch Issue Joint Briefing for World AIDS Day
The war on drugs is fueling HIV epidemics among people who use drugs around the world, and condemning millions of people with terminal cancer and with HIV/AIDS to needless suffering. (IHRA, 30.11.2009)

www.ihra.net/News

www.ihra.net/Assets/2404/1/MediaRelease-2009-11-30.pdf

Euros become currency of drug cartels
Smugglers and launderers use €500 notes instead of $100 bills to save space. (Observer, UK, 06.12.2009)

www.guardian.co.uk/global/2009/dec/06/drug-cartels-eruos-dollars-europol

Security Council debates "devastating impact" of drug trafficking
States have been called upon to strengthen international cooperation "on the basis of a common and shared responsibility to counter the world drug problem and related criminal activities."
The Security Council, on 8 December, focused on the issue of drug trafficking as a threat to international peace and security. Burkina Faso's Foreign Minister Bedouma Alain Yoda, whose country holds the Presidency of the Council in December, stressed the "devastating impact" of drug trafficking, particularly in Africa. (UNODC, 09.12.2009; IDCP, 22.12.2009)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/December/security-council-debates-devastating-impact-of-drug-trafficking.html

www.idpc.net/alerts/un-security-council-discusses-drug-trafficking

Uno-Vorwürfe - Drogen-Gelder sollen Krisen-Banken gerettet haben
Drogenfund in Nicaragua: Geld aus der internationalen Kriminalität floss ins Finanzsystem
Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben. (Spiegel online, 13.12.2009)

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666799,00.html

Drug money saved banks in global crisis, claims UN advisor
Drugs and crime chief says $352bn in criminal proceeds was effectively laundered by financial institutions. (The Guardian, 13.12.2009)

www.guardian.co.uk/global/2009/dec/13/drug-money-banks-saved-un-cfief-claims

After the War on Drugs. (Video der HCLU – Hungarian Civil Liberty Union, 18.12.2009)

drogriporter.hu/en/afterthewar

Development First: A More Promising Approach to Reducing Cultivation of Crops for Illicit Markets – Report from WOLA

Unless alternative livelihoods are already firmly in place, eradication of coca and opium poppy crops is counter-productive, according to a new WOLA study that identifies ten lessons learned for promoting alternative livelihoods, based on decades of evidence in countries from Thailand and Burma to Afghanistan and the Andes.  Among the lessons is that proper sequencing is crucial: development must come first. Also, development assistance should not be made contingent on the prior elimination of coca or poppy crops. (WOLA, Coletta A. Youngers and John M. Walshi, Washington Office on Latin America, December 2009)

www.idpc.net/sites/default/files/library/WOLA%20Development%20First.pdf

EUROPA

RUSSLAND

Russia has long grappled with alcoholism among its population. Now, a second plague is afflicting the country: intravenous drug use. Officials say addiction - whether it's drug or alcohol dependency - is threatening the country's future. (NPR – National Public Radio, USA, 10.12.2009)

www.npr.org/templates/story/story.php

ITALIEN

COCAINE MAFIA
Vanguard correspondent Christof Putzel travels to southern Italy to investigate how Europe's growing appetite for cocaine is funding the growth of West African crime syndicates and fueling a turf war with Italy's largest mafia organization, the Camorra. (Vanguard, Video, 10.12.2009)

current.com/items/91650781_cocaine-mafia.htm

ASIEN

KASACHSTAN

Intelligence-sharing centre opened in Kazakhstan
December 2009 - The Central Asia Regional Information and Coordination Centre (CARICC) was inaugurated yesterday in Almaty, Kazakhstan. The Centre is part of ongoing efforts to strengthen law enforcement cooperation among countries on the front line of drug trafficking from Afghanistan. According to UNODC estimates, 75-80 tons of heroin are trafficked annually from Afghanistan to the Russian Federation via Central Asia. Only around 5 per cent is seized in the region. (UNODC, 10.12.2009)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/December/intelligence-sharing-centre-opened-in-kazakhstan.html

AFGHANISTAN

Afghan Provinces Get Millions to Reduce Opium Poppies
The U.S. on Monday agreed to hand out millions of dollars in development aid to provinces in Afghanistan that have eliminated or reduced the production of opium poppies, the raw ingredient in making heroin. (Fox News, 23.11.2009)

www.foxnews.com/story/0,2933,576331,00.html

Afghanistan: Belarus-Traktoren im Kampf gegen Mohnfelder Belarus-Traktoren sind seit kurzem in der Provinz Baghlan in Nordafghanistan im Einsatz.
Dort gibt es keinen einzigen Boden für den Drogenanbau mehr, wie ich als Korrespondent der RIA Novosti vor Ort mit eigenen Augen sehen konnte. (Nowosti, 04.12.2009)

de.rian.ru/analysis/20091204/124253509.html

„USA machen genau unsere Fehler“ - Ex-General der Roten Armee warnt Obama vor Desaster in Afghanistan
Präsidenten Obama, 30'000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu entsenden, werde das Land nicht befrieden. Das erklärt Armeegeneral Mahmut Garejew im Gespräch mit der „NZZ am Sonntag“. Der heute 86-jährige Leiter der Akademie der Militärwissenschaft in Moskau war 1989 massgeblich am Abzug der Roten Armee aus Afghanistan beteiligt. (NZZ am Sonntag, 6.12.2009)

www.nzz.ch/nachrichten/international/usa_machen_genau_unsere_fehler_1.4114304.html

Bundeswehr vergab Aufträge ohne Ausschreibung
Die Bundeswehr hat beim Auslandseinsatz in Afghanistan über Jahre millionenschwere Aufträge an einen privaten Dienstleister vergeben, ohne sie auszuschreiben. Das ergaben Recherchen von NDR Info. Mitarbeiter der beauftragten Düsseldorfer Firma Ecolog AG gerieten zudem wegen des Verdachts auf Drogen-Vergehen und Geldwäsche ins Visier internationaler Strafverfolger. (NDR Info exklusiv, 11.12.2009)

www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/ecolog100.html

Redefining Targets:  Towards a Realistic Afghan Drug Control Strategy – TNI Policy Briefing

Afghanistan remains the world’s largest producer of opium and has an under-reported but growing heroin-use problem. Current drug control policies in Afghanistan lack focus and are unrealistic, driven by headlines rather than evidence. They reflect a need for immediate signs of hope rather than a serious analysis of the underlying causes and an effort to achieve long-term solutions. (Transnational Institute - TNI, Drug Policy Briefing Nr 30, Dezember 2009)

www.idpc.net/sites/default/files/library/Redefining%20targets_tni%20briefing.pdf

Status of the Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs Counternarcotics Programs in Afghanistan
Full Status report. 67-page PDF. (United States Department of State, Office of Inspector General, Dezember 2009)

oig.state.gov/documents/organization/134183.pdf

Report Says Afghan Drug Effort Lacks Strategy
The United States-led counternarcotics effort in Afghanistan, viewed as critical to halting the flow of funds to the Taliban and curtailing corruption, lacks a long-term strategy, clear objectives and a plan for handing over responsibility to Afghans, the State Department inspector general said in a report. (New York Times, 23.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/24/world/asia/24poppy.html

LIBANON

Renewed Lebanese drug trade hikes Mideast tensions
Lebanon's drug-producing heartland is back in business with a resurgence of marijuana and poppy fields, challenging the country's underpowered security forces and adding another dimension to Israel's war with Hezbollah militants. (Washington Post, 23.12.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/23/AR2009122300447.html

IRAN

Menge der im Iran sichergestellten Drogen erreicht neue Dimension. (wikinews, 25.12.2009)

de.wikinews.org/wiki/Menge_der_im_Iran_sichergestellten_Drogen_erreicht_neue_Dimension

SÜDOSTASIEN

Opium Poppy Cultivation in South-East Asia - Lao PDR, Myanmar. (UNODC, Dezember 2009)

www.unodc.org/documents/crop-monitoring/SEA_Opium_survey_2009.pdf

BURMA-MYANMAR / THAILAND

U.N. Says Opium Trade Is Expanding in Myanmar
The United Nations warned on Monday that drug-control measures were "unraveling" in Myanmar, with opium farming in the country expanding for the third consecutive year. (New York Times, 14.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/15/world/asia/15drugs.html

AMERIKA

USA

U.S. Adds Drones to Fight Smuggling
To help spot and track smugglers, the Homeland Security Department is expanding its use of drones, the unmanned aircraft widely used in Iraq and other war zones, beyond the Mexican and Canadian borders to the Caribbean and possibly other seas. (New York Times, 07.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/08/us/08drone.html

U.S. may take new look at ‚war on drugs'
Earlier this week, in a tacit admission that current U.S. anti-drug policies are not working, the House of Representatives unanimously passed a bill to create an independent commission to review whether the U.S. anti-drug policies of the past three decades in Latin America are producing positive results. (Miami Herald, 10.12.2009)

www.miamiherald.com/news/columnists/andres-oppenheimer/story/1374578.html

10 Signs the Failed Drug War Is Finally Ending 

2009 will go down as the beginning of the end of America's longest running war. Here's 10 reasons why. (Alternet, 04.12.2009)

www.alternet.org/story/144391/10_signs_the_failed_drug_war_is_finally_ending

US takes a long hard look at the war on drugs
Last week a Bill in US Congress made surprisingly smooth progress through the House of Representatives on its way to the Senate. The House bill establishes a Western Hemisphere Drug Policy Commission which will have two million dollars to investigate and research independently of the political process - "to review and evaluate United States policy regarding illicit drug supply reduction and interdiction". (Transform – Drug Policy Foundation, 14.12.2009)

transform-drugs.blogspot.com/2009/12/us-takes-long-hard-look-at-war-on-drugs.html

LATEINAMERIKA - KARIBIK

MEXIKO

Authorities Investigate Sophisticated Cross-Border Tunnel
Mexican authorities, acting on information provided by federal investigators from the multi-agency San Diego Tunnel Task Force, conducted enforcement actions on December 2 that targeted a sophisticated, but still incomplete, clandestine underground passageway that originated in Tijuana, Mexico. (DEA press release, 02.12.2009)

www.justice.gov/dea/pubs/states/newsrel/2009/sd120209.html

Mexico Still Waiting for U.S. Aid, Report Says
The United States government has spent only 2 percent of the more than $1 billion it has pledged to help Mexico win its battle against drug traffickers, according to a government study released Thursday. (New York Times, 03.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/04/world/americas/04mexico.html

Selbstjustiz in Mexiko - Bürgermeister will Todesschwadron auf Drogenbosse ansetzen
Ein mexikanischer Bürgermeister will mit einer Privatarmee Drogenbosse jagen. Politiker sind entsetzt über die sogenannten Säuberungstruppen - doch in der Bevölkerung wird Mauricio Fernandez Garza als Held gefeiert: Viele Mexikaner befürworten die Selbstjustiz. (Spiegel online, 03.12.2009)

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664617,00.html

KILLING IS A BLOW TO WITNESS PROGRAM - Mexico Under Siege
The Slaying in a Coffee Shop of a Former Police Officer Marks the Second Recent Death of a Top-Level Informant. (Los Angeles Times, 03.12.2009)

www.mapinc.org/drugnews/v09/n1079/a04.html

Amnesty Int'l accuses Mexican army of abuses
Amnesty International said that Mexican soldiers have carried out torture and forced disappearances while fighting drug cartels. (The Wshington Post, 09.12.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/08/AR2009120802962.html

Die Banalität des Mordens
Tag für Tag protokolliert die Zeitung „El Universal“ den mexikanischen Drogenkrieg: Nüchtern, kurz, fast beiläufig. Angesichts der schieren Menge an Verbrechen bleibt ihr gar nichts anderes übrig. Das Protokoll des täglichen Horrors. (Tagesanzeiger, Schweiz, 04.12.2009)

www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Die-Banalitaet-des-Mordens/story/11052470

Santa Muerte in L.A.: A gentler vision of 'Holy Death'
The sect is linked to narcotics trafficking in Mexico. As it moves north, it takes on the benign glow of virtue.(Los Angeles Times, 07.12.2009)

www.latimes.com/news/local/la-me-muerte7-2009dec07,0,4919726.story

Retrofitted Vehicles Offer Window Into Mexico's Cartels
Federico Solórzano is no used car salesman, but he seemed to be getting into the part as he made the rounds of a well-stocked car lot the other day.
"This is a 2009 Lincoln S.U.V.," he said, gesturing toward a decked-out vehicle to his right. "Over there, we have two Corvettes. Here's a Smart car."
He was dressed in camouflage, and affixed to his shoulder were a golden eagle and single star, which gave away his real job as a Mexican Army general. But besides commanding the counternarcotics troops here in Sinaloa, the northwestern state that is the cradle of Mexican drug trafficking, General Solórzano also manages a huge used-car lot made up of vehicles the army has seized in Sinaloa over the past three years. (New York Times, 12.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/13/world/americas/13mexico.html

Drogenkrieg in Mexiko - Sicherheitskräfte töten "Boss der Bosse". (Spiegel online, 17.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,667558,00.html

Mexico Drug War Update. (Drug War Chronicles, Issue 613, 18.12.2009)

stopthedrugwar.org/chronicle/613/mexico_drug_war_update

Revenge in Drug War Chills Mexico
It had been an elaborate farewell to one of Mexico’s fallen heroes. Ensign Melquisedet Angulo Córdova, a special forces sailor killed last week during the government’s most successful raid on a top drug lord in years, received a stirring public tribute in which the secretary of the navy presented his mother with the flag that covered her son’s coffin.
Then, only hours after the grieving family had finished burying him in his hometown the next day, gunmen burst into the family’s house and sprayed the rooms with gunfire, killing his mother and three other relatives, officials said Tuesday. (New York Times, 22.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/23/world/americas/23mexico.html

WAR WITHOUT BORDERS - Along U.S.-Mexico Border, a Torrent of Illicit Cash
As the U.S. has clamped down on sophisticated money-laundering schemes, drug money is being smuggled the old-fashioned way. (New York Times, 26.12.2009)

www.nytimes.com/2009/12/26/world/americas/26laredo.html

HONDURAS

Top Honduran Anti-Drug Official Assassinated
Honduras' top anti-drug official Monday held a press conference urging the public to join the fight against drug traffickers. A day later, he was dead -gunned down in an ambush by assailants who escaped. (Drug War Chronicle, Issue 612, 11.12.2009)

stopthedrugwar.org/chronicle/612/honduras_anti_drug_official_assassinated

Honduras - Wo Kokain vom Himmel fällt
In Honduras ist der Handel mit Kokain seit der politischen Krise aufgeblüht - die Drogenbosse sind den Fahndern weit überlegen. (Tagesspiegel, 14.12.2009)

www.tagesspiegel.de/politik/international/Honduras-Kokain;art123,2974789

KOLUMBIEN

Muere un erradicador de hoja de coca y cuatro quedan heridos en campo minado de las Farc en Caquetá
Otros dos sufrieron lesiones en el fuego cruzado que se desató después de la explosión. Así lo reveló el coordinador de la Campaña Colombiana Contra las Minas (CCCM), Álvaro Jiménez. (El Tiempo, 04.12.2009)

www.eltiempo.com/colombia/caribe/inco-erradicadores-de-hoja-de-coca-heridos-en-campo-minado-de-las-farc_6716487-1

Die Geschichte - Killer, Staatsfeind, Volksheld
Pablo Escobar herrschte über Kolumbien: Er machte den Drogenhandel zum Big Business und wurde zum siebtreichsten Mann der Welt. Vom Leben und Sterben eines Rücksichtslosen. (Tagesspiegel, 13.12.2009)

www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2973135

BOLIVIEN

The fine line between coca and cocaine
A decision by the country's first indigenous president to rehabilitate coca and distinguish it from its chemical derivative, cocaine, was hugely popular – but it has also resulted in cocaine laboratories springing up across the country. (Guardian Weekly, UK, 25.11.2009)

www.guardianweekly.co.uk

AFRIKA

Drugs cartels open another front in a futile war
Over the past five years the coastal countries of west Africa have fallen like dominoes to an assault launched from distant Colombia, Venezuela and Mexico as some of the world's most ruthless drugs cartels seek to bring these territories under their control. (Financial Times, UK, 10.12.2009)

www.ft.com/cms/s/0/6f95195e-e52c-11de-9a25-00144feab49a.html

AUSTRALIEN

AUSSIES COCAINE KINGS 


AUSTRALIA will have a white Christmas - we are now the world's most profitable market for cocaine cartels. (Herald Sun, Australia, 14.12.2009)

www.mapinc.org/drugnews/v09/n1114/a03.html


E-HEALTH – DATENBANKEN

Bonn/Hamburg/Hannover/Kiel/Köln. Wissenschaftliche Fachbibliotheken mit neuer Homepage
Einen Relaunch seines Internetauftrittes hat der „Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation“ vorgestellt. Ab sofort bietet die gemeinsame Homepage der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin Köln/Bonn, der Technischen Informationsbibliothek Hannover und der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Kiel/Hamburg gebündelt Auskünfte zu den zentralen Zukunftsthemen wissenschaftlicher Bibliotheken. (aerzteblatt.de, 02.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39186/Wissenschaftliche_Fachbibliotheken_mit_neuer_Homepage.htm

USA. Computer-Based Interventions Promote Drug Abstinence
Interactive multimedia therapies may reduce costs and extend access to treatment. (NIDA Notes, Vol. 22, No. 5, November 2009)

www.nida.nih.gov/NIDA_notes/NNvol22N5/Computer.html


SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Hamburg. Erste virtuelle Beratungsstelle Hamburgs im Suchtbereich
KOiNTER.DE ist die erste virtuelle Beratungsstelle Hamburgs im Suchtbereich. Der Träger jugend hilft jugend Hamburg entwickelt damit sein differenziertes Angebot weiter. KOiNTER.DE bietet qualifizierte Beratung für alle suchtmittelgefährdeten und -abhängigen Jugendlichen und Erwachsenen, Angehörige, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Institutionen aus Hamburg. KOiNTER.DE ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. (Jugend hilft Jugend, Pressemitteilung vom 01.12.2009)

www.jugend-hilft-jugend.de/de/aktuell/2009/12/01/erste-virtuelle-beratungsstelle-hamburgs-im-suchtbereich/

Osnabrück. Sozialverband VdK rechnet mit weiter steigender Armut
Der Sozialverband VdK wertet die unverändert hohe Zahl der Menschen, die von staatlicher Hilfe abhängig sind, als Alarmzeichen. Die Armut verfestige sich und werde wahrscheinlich sogar noch steigen, sagte VdK-Präsident Ulrike Mascher der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Dienstag. Sie begründete dies mit der Wirtschaftskrise, die sich mehr und mehr in der Statistik niederschlagen werde. (aerzteblatt.de, 01.12.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39160/Sozialverband_VdK_rechnet_mit_weiter_steigender_Armut.htm

Schweiz. Suchtakademie – Sozietales Lernen: Unter dem Titel „Sozietales Lernen“ hat im vergangenen März auf dem Monte Verità die zweite nationale Suchtakademie stattgefunden. Zu dieser Denk- und Lernwerkstatt hat die Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eingeladen. Rund 80 Personen aus Verwaltung, Fachwelt, Forschung, Politik und Medien haben sich dabei mit gesellschaftlichen Lern- und Veränderungsprozessen im Suchtbereich auseinandergesetzt. Die Ergebnisse aus den Diskussionen und Beiträgen liegen nun in Form einer Tagungspublikation vor, die bei der EWS bestellt werden kann: info@weiterbildungsucht.ch. Ergänzt wird diese Publikation durch weitere Dokumente sowie Videomaterial auf der Webseite
 
www.SuchtAkademie.ch

Principles of Drug Addiction Treatment: A Research Based Guide (Second Edition)
Updated and revised by the National Institute on Drug Abuse, as part of the release of the new screening initiative NIDAMED. (NIDA, USA, Dezember 2009)

www.nida.nih.gov/PODAT/PODATIndex.html

Public value drug treatment because its makes their communities safer and reduces crime
Most people value providing treatment for drug addiction because it improves their local community and benefits society as a whole, rather than because it helps addicts become drug free, according to independent research by Ipsos MORI published today by the. (National Treatment Agency, UK, 14.12.2009)

www.nta.nhs.uk/media/media_releases/2009_media_releases/public_value_drug_treatment_because_it_makes_their_communities_safer_and_reduces_crime141209.aspx

Zwei Broschüre zum Thema Individuelle Gesundheitsleistungen:
Ratgeber „Selbst zahlen?“
Die Broschüre „Selbst zahlen?“ der Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Netzwerk evidenzbasierte Medizin e.V. c/o Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) erklärt, was Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind, warum Patienten dafür selbst zahlen müssen und worauf jeder achten sollte, der vom Arzt eine solche Leistung angeboten bekommt, oder sie von sich aus wünscht. Eine ausführlich kommentierte Checkliste hilft Betroffenen bei der Entscheidung für oder gegen eine Selbstzahlerleistung. Sie finden die Broschüre unter folgender Linkadresse:

www.aezq.de/edocs/pdf/schriftenreihe/schriftenreihe37.pdf

Individuelle Gesundheitsleistungen – was Sie über IGeL wissen sollten
Eine weitere Broschüre zu diesem Thema finden sie auf der Internetseite der Bundesärzte-kammer unter folgender Adresse:

www.baek.de/downloads/IGeL_web_2008_03_19.pdf

Handbook on Prisoners with special needs
CRIMINAL JUSTICE HANDBOOK SERIES
UNITED NATIONS, New York, 2009

www.unodc.org/documents/justice-and-prison-reform/Prisoners-with-special-needs.pdf

NIDA Notes, Volume 22, Number 6. (NIDA, USA)

www.nida.nih.gov/PDF/nidanotes/NNvol22N6.pdf

Traumwelten - Wahn und Visionen
Von Jörg Böckem
Manche sehen in wachem Zustand Bilder und hören Stimmen, die andere nicht sehen oder hören. Nicht nur bei psychisch Kranken und im Drogenrausch verschwimmen die Grenzen zwischen Imagination und Wirklichkeit. (Spiegel online, 10.11.2009)

www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,660648,00.html

Abschlussbericht zur „Erhebung von Ansätzen guter Praxis zur Integration Suchtkranker ins Erwerbsleben im Rahmen des SGB II – eine bundesweite Befragung der SGB II-Träger“
Die Erhebung geht auf einen Beschluss des Drogen- und Suchtrats vom 5.11.2007 zurück. Darin wird die Drogenbeauftragte der Bundesregierung gebeten, Ansätze guter Praxis bei der Betreuung und Eingliederung suchtgefährdeter und abhängigkeitskranker Personen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) zu ermitteln und bundesweit verfügbar zu machen. Ziel des Projekts war eine möglichst vollständige Erhebung aller Maßnahmen von SGB II-Grundsicherungsträgern hinsichtlich der Beratung und Vermittlung von Menschen mit Suchtgefährdung oder Suchterkrankung. Dabei sollten gleichzeitig Ansätze guter Praxis ermittelt werden. (BMG, Drogenbeauftragte, 09.12.2009)

www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1168258/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Eingliederung-Suchtkranker-ins-Erwerbsleben.html

Das Kindeswohl in der Suchthilfe - Was ist zu tun?
Handreichung der Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu), Bundesverband der Suchthilfeeinrichtungen im DCV, 2009

www.suchtberatung-sigmaringen.de/docs/CaSu/CaSu%20Handreichung%20Kindeswohl.pdf

Berlin. Kinder aus suchtbelasteten Familien
NACOA Deutschland, Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V., lädt ein zur Strategiekonferenz "Kinder aus suchtbelasteten Familien - Hilfe hat viele Gesichter" vom 22.-24.1.2010 in Berlin. Die Konferenz richtet sich an Betroffene und an professionelle Helferinnen und Helfer und bietet einen überregionalen, fachübergreifenden Austausch zu den  Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder suchtkranker Eltern. (Quelle: DHS-Newsletter 11-09 vom 17.12.2009)

www.nacoa.de/index.php/ueber-nacoa/unsere-projekte/zweitestrategiekonferenz

Witten / NRW. Drogensucht: Das Haus im Park
Es ist Anlaufstelle für fast 500 Drogenkonsumenten, ehemalige Abhängige und Substituierte pro Monat. Es hat finanzielle Probleme und zu wenig Personal. Und es ist doch so wichtig für die Stadt: das Haus im Park an der Lutherstraße. (Der Westen, 22.12.2009)

www.derwesten.de/staedte/witten/Das-Haus-im-Park-id2301390.html

The Journal of Mental Health Policy and Economics
J Ment Health Policy Econ 12, 139-156 (2009)
Economic Analyses of Multiple Addictions for Men and Women
Allen C. Goodman

www.econ.wayne.edu/agoodman/RESEARCH/pubs/Multiple.pdf


SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

FLUCHTPUNKT TANGER / MAROKKO: Sex, Drogen, Poesie
Sie tranken. Sie kifften. Und sie halluzinierten. Ende der 1950er Jahre schlugen die US-amerikanischen Schriftsteller William S. Burroughs, Jack Kerouac und Alan Ginsberg ihre Zelte in der marokkanischen Stadt Tanger auf. Heute erinnern sich viele Einheimische nicht mehr an die wüste Zeit - MERIAN.de schon. (Merian 2009)

www.merian.de/reiseziele/artikel/a-659346-druck.html

Manche mögen Marihuana - Privatfilm mit kiffender Marilyn Monroe entdeckt
Faszinierendes Dokument: Bei seinen Recherchen über Marilyn Monroe erstand ein US-Sammler einen vierminütigen Film, auf dem die größte Sex-Ikone aller Zeiten dabei zu beobachten ist, wie sie an einer selbstgedrehten Zigarette zieht - und inhaliert. (Spiegel online, 02.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,664687,00.html

George Michael - "Heute rauche ich nur noch acht Joints pro Tag"
Er hat viel erlebt, sorgte immer wieder für Skandale - jetzt spricht der Musiker George Michael im "Guardian" ungewohnt offen über seinen Drogenkonsum und seine sexuellen Vorlieben. Nur über musikalische Pläne will er nicht reden. (Spiegel online, 05.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,665417,00.html

Michael Jackson. Medikamentenmissbrauch - Lebensgefährliche Cocktails
Die Beamten des Los Angeles Police Department trauten ihren Augen nicht. Die Villa von Michael Jackson im noblen Holmby Hills glich bei der polizeilichen Durchsuchung nach dem Drogentod des "King of Pop" eher einer gutbestückten Apotheke als dem Refugium eines Weltstars. (faz.net, 14.12.2009)

www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~EB4B4442DFC76434A92F4A0C23D998D67~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Mexiko. Grammy-winning star caught up in raid at Mexico drug cartel party
Norteño accordionist Ramón Ayala and band were performing as soldiers raided gated mansion. (Guardian, UK, 15.12.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/dec/15/ramon-ayala-mexico-raid

Mexiko. Drogenkrieg - Folksänger gerät auf Kartell-Party in Kugelhagel
Singen, tanzen, Waffe zücken: Wenn mexikanische Drogenbarone feiern, lassen sie sich nicht lumpen. Für das traditionelle Weihnachtstreffen engagierten die Bosse eines Clans daher einen berühmten Sänger. Der jedoch geriet unvermittelt zwischen die Fronten. (Spiegel online, 15.12.2009)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,667196,00.html

Brittany Murphy's Drugs: The Prescriptions Found In Her Bedroom. (Huffington Post, 22.12.2009)

www.huffingtonpost.com/2009/12/22/brittany-murphys-drugs-th_n_400321.html

Pete Doherty und seine Drogen
Von einer Verhandlung zur nächsten Verhaftung Eigentlich war Pete Doherty wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt, ist während der Gerichtsverhandlung aber noch mit einem blauen Auge davongekommen. Nur zu doof, dass der Sänger währenddessen Drogen bei sich trug ... (30min.ch, 22.12.2009)

www.20min.ch/unterhaltung/people/story/27261758


Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Februar.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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