dgs-info, Ausgabe 33, Dezember 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

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Die hessische FDP-Abgeordnete Mechthild Dyckmans ist die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Die 58-Jährige ist Juristin und seit 1990 Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Seit 2005 gehört Dyckmans dem Bundestag an. In der vergangenen Legislaturperiode war sie justizpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. In ersten Interviews und Mitteilungen betonte Dyckmans, keine grundsätzlichen Änderungen in der Drogenpolitik zu befürworten: Schwerpunkt ihrer Arbeit werde die Prävention des Kinder- und Jugendalkoholismus sein, am Heroinprogramm, das mit Unterstützung der FDP im Bundestag verabschiedet wurde, werde sie festhalten und den Zugang zu medizinischem Cannabis wolle sie erleichtern. Die Juristin Dyckmans kann sich mit Alkoholtestkäufen durch Jugendliche nicht anfreunden: „Wir fordern ja damit Jugendliche auf, sich gesetzeswidrig zu verhalten. Aber ich weiß, dass etwa Ministerin Ursula von der Leyen die Idee gut findet. Wir werden uns also zusammensetzen. Grundsätzlich sind Lösungen besser, die nicht zu rechtswidrigem Tun auffordern.“ (Kölnische Rundschau, 29.11.2009) Von generellen Verkaufsbeschränkungen für Alkohol an Tankstellen hält Dyckmans wenig; sie ist der Ansicht, dass die bisherigen Verbote - besser kontrolliert - ausreichen. (DROGENPOLITIK)

Der Nichtraucherschutz in Deutschland erhält Rückenwind vom Europäischen Parlament: Die Abgeordneten forderten im November die EU-Kommission auf, den Nichtraucherschutz durch ein absolutes Rauchverbot auch in der Gastronomie zu verbessern.  (DROGENPOLITIK)

Erneut hat der Europäische Drogenbericht festgestellt, dass die Niederländer nach über 20 Jahren liberaler Drogenpolitik vergleichsweise wenig Hanfprodukte konsumieren. (DROGENPOLITIK)

Weltweit geht die Zahl der HIV-Neuansteckungen zurück. Ausnahme: Osteuropa. Vor allem in Russland stellt sich die Regierung taub und verhindert weiterhin Substitutionsprogramme für die geschätzten 1,7 Millionen intravenös Drogenabhängigen. (BEGLEITKRANKHEITEN; INTERNATIONALES)

Nach der tödlichen „Therapiesitzung“ in Berlin kam eine Diskussion um den möglichen Nutzen von LSD in der Behandlung psychischer Erkrankungen auf. Der Südwestfunk hat dazu Dieter Best, Vorsitzender der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, Ludwigshafen, Dr. Peter Gasser, Vorsitzender der Schweizerischen Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie, Solothurn und Dr. Torsten Passie, Psychiater, Medizinische Hochschule Hannover, zu einem Studiogespräch geladen. (SUBSTANZEN)

Wenn Sie bei Flensburg einen überladenen Kleintransporter mit beschlagenen Scheiben überholen, so könnte das ein Drogenbote aus Holland sein, der gerade Khat nach Skandinavien ausliefert. (SUBSTANZEN)

Der Fall eines Siebenjährigen in Berlin, der sich auf dem Spielplatz ins Koma getrunken hat, machte im November auch überregional Schlagzeilen. Nebenbei kam heraus, wie Kinder derartige Mengen hochprozentigen Alkohols überhaupt runterbekommen, ohne sich übergeben zu müssen: Brausepulver in den Mund, Wodka drauf, prickeln lassen und runter damit. (ALKOHOL; AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB)

Die Patientenumfrage der Arbeitsgemeinschaft Cannabis in der Medizin zu Cannabis und Cannabinoiden für medizinische Zwecke wird bis zum 31. Januar 2010 verlängert. (SUBSTANZEN, CANNABIS)

In Wilhelmshaven demonstrieren Substitutionspatienten vor der regionalen KV-Dienststelle, um ihre Behandlung zu sichern. Vor Ort kümmern sich lediglich zwei Ärzte um die Behandlung, die sich von der KV und Lokalpolitikern im Stich gelassen fühlen. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG)

US-Steuerfahnder sind per Zufall auf Millionen des früheren kolumbianischen Medellin-Kartells gestoßen. Das Geld aus dem Kokain-Handel liegt auf zahlreichen Schweizer Bankkonten verstreut. (INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Das Thema suchtmedizinische Versorgung in deutschen Haftanstalten bleibt aktuell. Im Leittext lesen Sie heute einen Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt von Jens Reimer (DGS), Bernd Schulte (ZIS Hamburg); Heino Stöver (akzept).

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITTEXT
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITTEXT

Dtsch Arztebl 2009; 106(45): A-2227
Reimer, Jens; Schulte, Bernd; Stöver, Heino
Suchtmedizinische Versorgung: Entschiedenes Handeln notwendig
Die Daten zur suchtmedizinischen Versorgung Opiatabhängiger in deutschen Haftanstalten machen deutlich, dass dringend Handlungsbedarf besteht.

www.aerzteblatt.de/archiv/66629/

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Mitgliederversammlung – Vorstandswahlen

Auf eigenen Wunsch hat Jörg Gölz (Berlin) seine langjährige Vorstandstätigkeit beendet. Neu in den Vorstand gewählt wurden Jutta Settelmayer (Münster/Westfalen) und Bernd Weber (Kassel). Ansonsten blieb die Zusammensetzung unverändert.

www.dgsuchtmedizin.de

DGS 2 – DGS-Jahreskongress 2009: Die Gewinner des Posterwettberwerbs

1.Preis: Somatische und psychische Reaktionen bei der Umstellung des Substitutionsmittels Subutex auf Suboxone
Dr. Bernhard Piest, Elke Kreis (Braunschweiger AIDS-Hilfe ), Stephanie Schmidt (JES Braunschweiger Land), Petra Bunke (DROBS Braunschweig)

Anhang: Piest_SUBOXONE_2009.ppt

2.Preis: Fahrtauglichkeit opiatabhängiger Patienten unter Substitution mit Levomethadon und Methadonhydrochloridlösung 1%
Christiane Hummel, Astrid Beck, Franz Bentele, Oskar Josef Beck, Markus Backmund

Anhang: Hummel_Fahrtauglichkeit_2009.pdf

3.Preis: Ergebnisse der Expertenbefragung zur Versorgung von substituierten Opiatabhängigen in der suchtmedizinischen Praxis
D. Gansefort, N. Steinhagen, B. Schulte, B. Wiebner, C. Haasen, J. Reimer, H. Wedemeyer

Anhang: Gansefort_Expertenbefragung_2009.pdf

DGS 3 - DGS-Suchtportal: Neue Adressen im November:

Drugs and the Brain
www.jellinek.nl/brain/index.html

Seeking Safety:  A model for Trauma and/or Substance Abuse
www.seekingsafety.org

Trauma und Sucht
www.trauma-und-sucht.de/traumaundsucht/

Österreichische ARGE Suchtvorbeugung
www.suchtvorbeugung.net

Alkohol? Kenn Dein Limit.
www.kenn-dein-limit.info

DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2010 mit Beteiligung der DGS

Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg.
Das Schwerpunktthema der Suchttherapietage 2010 lautet: "Sucht und Gewalt". Entsprechend der Konzeption werden in weiteren Seminaren, Übungen und Kursen grundlegende sowie aktuelle Therapieformen vorgestellt und diskutiert.
Gerne übersenden wir Ihnen ab Dezember 2009 das aktuelle Programmheft, um dies anzufordern  schreiben Sie uns eine E-mail oder schicken Sie den Abschnitt „Antwortkarte“ (pdf im Anhang) bitte an das Kongressbüro.
Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen aus dem Kongressbüro telefonisch unter +49 (0)40 / 7410-54203 oder per E-Mail unter kontakt@suchttherapietage.de zur Verfügung.

www.suchttherapietage.de

19. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin vom 05. bis 07. November 2010 in Berlin:
"Der gedopte Alltag - Sucht und Leistung"

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

DGS 5 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma

Long-Term Strategies to Reduce the Stigma Attached to Addiction, Treatment, and Recovery within the City of Philadelphia
(With Particular Reference to Medication-Assisted Treatment/Recovery)
William L. White, MA, 2009

www.facesandvoicesofrecovery.org/pdf/White/StigmaMedicationTreatment.pdf

HIV, disability and discrimination: making the links in international and domestic human rights law
Elliott R, Utyasheva L, Zack E
Journal of the International AIDS Society 2009, 2:4 (9 November 2009)

www.jiasociety.org/content/2/1/4

In Search of the Neurobiology of Addiction Recovery:
A Brief Commentary on Science and Stigma
William L. White, MA
August, 2007

www.facesandvoicesofrecovery.org/pdf/White/White_neurobiology_2007.pdf

Hamburg-Wandsbek: Der Streit um die Drogenklinik

Hamburg.Wandsbek. Oberverwaltungsgericht lehnt Suchthilfeeinrichtungen in Wandsbek aus formalen Gründen ab. (Jugendhilfe e.V., Pressemitteilung vom 27.11.2009)

www.jugendhilfe.de/juhi-aktuell.html

SUBSTITUTIONSAMBULANZ BONN – DUISDORF

Bonn-Duisdorf. Bürger besuchen Methadon-Praxis - Caritas und Diakonie stellen die Arbeitsweise einer Suchtambulanz vor
Nüchtern, aber nicht abweisend, funktional und mit praxisgrünen Wänden wurden die Räume der neuen Substitutionsambulanz in Duisdorf den Anwohnern und Interessierten beim Tag der offenen Tür am Samstag präsentiert. (Generalanzeiger, Bonn, 02.11.2009)

www.general-anzeiger-bonn.de/index.php

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

www.trio-media.de/jesjournal/

Stuttgart. Mahnmal für Drogentote - Am Karlsplatz eine Rosskastanie gepflanzt
Volker Schirner, stellvertretender Amtsleiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin für Stuttgart-Mitte, und Roland Baur, ehemaliger Vorsitzender des Selbsthilfevereins JES- Junkies, Ehemalige, Substituierte Stuttgart – Stuttgart, haben am Mittwoch, 4. November am Karlsplatz eine Rosskastanie gepflanzt. Der Baum soll an Drogentote erinnern. (Stuttgarter Wochenblatt, 05.11.2009)

www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2265771

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

Russland. Weltdrogentag in MoskauAm 1. November wurde der internationale Tag der DrogengebraucherInnen begangen. In Moskau fand dazu eine Aktion vor der Zentrale der Drogenbehörde statt; es gab fünf Festnahmen. (de.indymedia.org, 03.11.2009)

de.indymedia.org/2009/11/264751.shtml

Russland. HCLU produced a YouTube video about the protest against inhumane Russian drug policies held in Moscow on the 1st of November this year. (Hungarian Civil Liberties Union, 11.11.2009)

drogriporter.hu/en/moscowprotest

Center for Substance Abuse Treatment, What are Peer Recovery Support Services? HHS Publication No. (SMA) 09-4454. Rockville, MD: Substance Abuse and Mental Health Services Administration, U.S. Department of Health and Human Services, 2009.

download.ncadi.samhsa.gov/prevline/pdfs/sma09-4454.pdf

AKZEPT

akzept hat einen neuen (alten) Vorstand gewählt
Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 26.11.2009 in Frankfurt wurden Heino Stöver, Dirk Schäffer und Urs Köthner für weitere zwei Jahre als Vorstand gewählt. Zu Beisitzerinnen neu gewählt wurden Inge Hönekopp, Ärztin aus Mannheim und Kerstin Dettmer, Ärztin bei fixpunkt e.V. Berlin. Die bisherigen Beisitzer Joachim Eul und Joachim Sieler gehören dem Vorstand nicht mehr an.

www.akzept.org/aktuelles.html

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Uelzen/Lüneburg. Streit um "Methadon-Boten"
Das Verfahren vor der 2. Großen Strafkammer unter Vorsitz von Hendrik Vester könnte sich jetzt noch über Monate hinziehen. (altmark-zeitung.de, 05.11.2009)

www.altmark-zeitung.de/uelzenstart/LINKTHIRD00_20091105010025_Streit_um_quotMethadon_Botenquot.html

www.az-online.de//uelzenstart/00_20091105010025_Streit_um_quotMethadon_Botenquot.html

Coburg. Bewährungsstrafe und Berufsverbot für Methadon-Arzt
Leichtsinnig und schlampig soll ein 58-jähriger Allgemeinarzt aus dem Landkreis Lichtenfels Heroinsüchtige über mehrere Jahre mit der Ersatzdroge Methadon versorgt haben. Das Landgericht in Coburg verurteilte ihn deshalb zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten wegen des unerlaubten Verschreibens von Betäubungsmitteln und zu einer Geldstrafe von 2000 Euro.
Das Gericht verhängte gegen den 58-Jährigen außerdem ein Berufsverbot von fünf Jahren, jedoch beschränkt auf die Behandlung von Süchtigen. (Ärzte Zeitung, 09.11.2009)

www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/574948/bewaehrungsstrafe-berufsverbot-methadon-arzt.html

Österreich. Erste Details zu neuer Substitutionsverordnung Künftig sollen nur mehr Ärzte, die neue Patienten aufnehmen eine 40-stündige Sonderausbildung absolvieren. (institut sucht prävention, 15.10.2009)

www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.646/nav.6/view.29/level.2/

BERUFSRECHT

Düsseldorf. Anästhesist vor Gericht - Tod beim Zahnarzt: Prozess beginnt
Für Dagmar Schlag (51) wurde ein Alptraum zur Wirklichkeit: Als sie ihre Tochter Daniela (28) vor zweieinhalb Jahren zum Zahnarzt begleitete, ist Daniela während der Vollnarkose gestorben. Jetzt muss der damalige Anästhesist (63) wegen fahrlässiger Tötung auf die Anklagebank beim Amtsgericht.
(...)
Diese Zahnpatientin hätte als Risikopatientin angesehen werden müssen: Die 28-jährige Frau war übergewichtig, war lange Zeit drogensüchtig gewesen, war zuletzt im Methadon-Programm - und sie hatte in Fragebögen vor dem geplanten Eingriff auch angekreuzt, dass bei ihr schon früher Probleme im Zusammenhang mit einer Narkose aufgetreten waren. (Rheinische Post online, 23.11.2009)

www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Tod-beim-Zahnarzt-Prozess-beginnt_aid_786494.html

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Kassel. Urteil: Gesprächspsychotherapie wird keine gesetzliche Kassenleistung
Die Gesprächspsychotherapie wird es zukünftig nicht als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geben. Darauf verweist der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aufgrund eines letztinstanzlichen Urteils des Bundessozialgerichts (BSG). Demnach muss der G-BA die Gesprächspsychotherapie nicht in seine Psychotherapie-Richtlinie aufnehmen. (aerzteblatt.de, 02.11.209)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38772/Urteil_Gespraechspsychotherapie_wird_keine_gesetzliche_Kassenleistung.htm

Wilhelmshaven: Alkohol-Testkäufe im Einzelhandel
Wilhelmshaven. Zum vierten Mal im Jahr 2009 führten Polizei und Jugendamt am vergangenen Wochenende Alkohol-Testkäufe im Einzelhandel durch. Dabei versuchten die Testkäufer (14 bzw. 15 Jahre alt), für sie gesetzlich verbotene alkoholische Getränke zu kaufen. Insgesamt sind 26 Geschäfte im Stadtgebiet überprüft worden, 8 davon haben Alkohol verkauft (entspricht 31% aller überprüfter Geschäfte), davon zwei Geschäfte zum zweiten oder dritten Mal. In diesen Fällen wird die Stadtverwaltung nunmehr entsprechende Bußgelder festsetzen. (pressemeldung-niedersachsen.de, 03.11.2009)

www.pressemeldung-niedersachsen.de/wilhelmshaven-alkohol-testkaeufe-im-einzelhandel-2638/

Berlin. Kabinett beschließt Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften
Das Bundeskabinett hat heute eine Verordnung beschlossen, die eine Reihe von Stoffen dem Betäubungsmittelgesetz unterstellen soll. Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung durch den Bundesrat. (BMG, Drogen und Sucht, Pressemitteilung vom 04.11.20099

www.bmg.bund.de/cln_091/nn_1168278/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2009/Presse-4-2009/pm-04-11-09-btm_C3_A4ndvo.html

Nürnberg. Neuer Wirbel um Urinproben bei der N-Ergie - Vom Hausmeister bis zum Monteurslehrling werden alle Bewerber getestet. (Nürnberger Nachrichten, 03.11.2009)

www.nn-online.de/artikel.asp

Rendsburg-Eckernförde. Zoll findet fast eine halbe Tonne Khat
Der Zoll hat auf der Autobahn A 7 zwei Drogentransporte mit fast einer halben Tonne der Kaudroge Khat aufgedeckt. Wie die Behörde am Montag mitteilte, stießen die Ermittler am Freitag bei Owschlag (Kreis Rendsburg-Eckernförde) auf ein Auto mit 324 Kilogramm Khat. Anfang vergangener Woche hatte der Zoll ebenfalls bei Owschlag in einem Wagen 150 Kilogramm Khat gefunden. Beide Drogenkuriere wurden festgenommen. Insgesamt stellte der Zoll auf der A 7 im Norden in diesem Jahr bereits mehr als fünf Tonnen Khat sicher. Die Droge wird vor allem von afrikanischen Einwanderern in Skandinavien konsumiert. (newsticker.welt.de, 09.11.2009)

newsticker.welt.de

Berlin. Schaar fordert Ende der Unsicherheit bei Arbeitnehmerdatenschutz
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bezeichnet die Vorhaben der schwarz-gelben Koalition für ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz als „sehr großen Fortschritt“ gegenüber früheren Regierungen. „Ich erwarte jetzt wesentliche gesetzliche Klarstellungen, die bisherige Unsicherheiten beseitigen“, sagte Schaar. (aerzteblatt.de, 17.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38969/Schaar_fordert_Ende_der_Unsicherheit_bei_Arbeitnehmerdatenschutz.htm

EUROPA UND DIE WELT

Drugs: Should They Be Legal or Illegal?
One of the most important principles in economics is the law of unintended consequences, and one of the most important implications of careful economic reasoning is that many policies have effects that are exactly the opposite of what their proponents want (The Independent Institute, 01.11.2009)

www.independent.org/blog/

Drug offences: sentencing and other outcomes
EMCDDA, Lisbon, May 2009
Summary:
The sentences that offenders receive for drug law violations across the European Union are examined for the first time in this ‘Selected issue’. By analysing the most recent year’s statistics, this report attempts to answer the question: What is the most likely outcome for an offender after being stopped by police for a drug law offence of use or personal possession, or supply or trafficking?

www.emcdda.europa.eu/publications/selected-issues/sentencing-statistics

Italien. Polizei in Rom unter Beschuss - Häftling im Gefängnis tot geschlagen.
(...) Stefano Cucchi wurde am 16. Oktober festgenommen, weil er mit 20 Gramm Marihuana erwischt worden war. Eine Woche später wurde die Familie informiert, dass Cucchi nach starken Rückenschmerzen im Spital gestorben sei. Die Leiche war in schrecklichem Zustand.(tt.com, 31.10.2009; junge welt, 11.11.2009)

tt.com/tt/home/story.csp

www.jungewelt.de/2009/11-11/054.php

SCHWEDEN. Sweden denies 'losing control' of alcohol policy 
The Swedish health ministry has rubbished claims by Europe's beer industry that the country's alcohol policy has led to increased consumption and boosted illegal trade. (EurActiv, 16.09.2009)

www.euractiv.com/en/health/sweden-denies-losing-control-alcohol-policy/article-185473

Global. Legislative Innovation in Drug Policy
This briefing summarizes good practices in legislative reforms around the world, representing steps away from a repressive zero-tolerance model towards a more evidence-based and humane drug policy. (Transnational Institute, November 2009)

www.tni.org/sites/tniclone.test.koumbit.net/files/download/legislativeinnovation.pdf

Italien. "Die Mafia beherrscht die Wirtschaft"
Staatsanwalt Raffaele Cantone hat die Bosse der Camorra hinter Gitter gebracht. Der Preis: die persönliche Freiheit. Ein Gespräch über Angst, Drogen in Neapel und seinen Freund Roberto Saviano. (Süddeutsche Zeitung, 17.09.2009)

www.sueddeutsche.de/,tt2l4/politik/437/487839/text/

Spanien. Drug clans take control in shanty town where Madrid's politicians fear to tread 10,000 addicts a day visit sprawling settlement as lawlessness takes over. (The Guardian, UK, 16.11.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/nov/16/drug-clans-shanty-town-madrid

USA. Erstes Cannabis Café in den USA eröffnet
Kaum hat Barack Obama die Regeln für den Marihuana-Konsum für Kranke gelockert, öffnet in Portland das erste Cannabis Café. Gegner fürchten schon die Legalisierung der Droge. (Badische Zeitung, 19.11.2009)

www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/erstes-cannabis-caf-in-den-usa-eroeffnet--22881738.html

Global. Virtually Legal
In many countries, full jails, stretched budgets and a general weariness with the war on drugs have made prohibition harder to enforce. (
The Economist, London, 14.11.2009)


www.economist.com/world/international/displayStory.cfm

USA. California Adopts Stricter Rules for Drug Abuses in the Health Industry
In a major shift, California will impose tough new standards on drug-abusing health professionals, strictly scrutinizing those in treatment and immediately removing from practice anyone who relapses. 'The bottom line is we're in the business of protecting consumers,' said Brian Stiger, director of the state Department of Consumer Affairs, which announced the rules Thursday. 'We're not in the business of rehabilitation.' The rules will require nurses, dentists and other health workers in state-run recovery programs to take at least 104 drug tests in their first year -- more than double any current requirement. Health professionals will be automatically pulled from practice, at least temporarily, after a single positive result. And any restrictions to their licenses will be listed on public websites, easing the long-standing confidentiality protections that have shielded participants and kept their patients in the dark. (Los Angeles Times, 20.11.2009)

www.latimes.com/news/local/la-me-california-nurses20-2009nov20,0,1768450.story

USA. Support for legalizing marijuana grows rapidly around U.S. Approval for medical use expands alongside criticism of prohibition. (Washington Post, USA, 23.11.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/22/AR2009112201986.html

Russland, Georgien und Ukaine. The Effects of Drug User Registration Laws on People’s Rights and Health. Key Findings from Russia, Georgia, and Ukraine
Recent research has revealed that drug user registration laws in the former Soviet Union unfairly restrict the civil rights of drug users and impede their access to drug treatment. These laws, legacies of Soviet-era legislation emphasizing control over cure, also create conditions conducive to police corruption and abuse. This report, from the Open Society Institute’s International Harm Reduction Development Program, presents the findings of three groundbreaking studies conducted in Russia, Georgia, and Ukraine that investigate the impact that drug user registration laws have on the lives of drug users and the quality of public health policy. (OSI, Oktober 2009)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/drugreg_20091001

Großbritannien. Heroin users cost their families £10,000 a year, says report
The families of heroin and crack users lose an average of £9,741 each year due to theft, lost pay and clearing the user's debts, according to research by the UK Drug Policy Commission. (The Guardian, 26.11.2009)

www.guardian.co.uk/society/2009/nov/26/heroin-users-cost-to-families

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Berlin. FDP-Abgeordnete Dyckmans wird neue Drogenbeauftragte der Regierung
Die hessische FDP-Abgeordnete Mechthild Dyckmans wird neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Dies teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Donnerstag in Berlin mit. Die 58-Jährige ist Juristin und seit 1990 Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Seit 2005 gehört Dyckmans dem Bundestag an. In der vergangenen Legislaturperiode war sie justizpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Dyckmans ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. (aerzteblatt.de, 12.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38914/FDP-Abgeordnete_Dyckmans_wird_neue_Drogenbeauftragte_der_Regierung.htm

www.dyckmans.de

www.bmg.bund.de/cln_162/nn_1192806/DE/Ministerium/Beauftragte/Dyckmans-Lebenslauf.html

Berlin. BMG - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung
VORRANGIGES ZIEL: RISKANTEN ALKOHOLKONSUM BEI JUGENDLICHEN REDUZIEREN. (gesundheit-adhoc.de. 19.11.2009)

gesundheit-adhoc.de/index.php

Interview mit Mechthild Dyckmans - "Die Jugendlichen positiv motivieren"
Mechthild Dyckmans von der FDP ist die neue Drogenbauftragte der Bundesregierung. Mit ihr sprach Norbert Wallet über Alkoholverbote und den Anstieg von "Koma-Saufen" bei Jugendlichen. (Kölnische Rundschau, 29.11.2009)

www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895338942.shtml

Berlin. Drogenbeauftragte Sabine Bätzing gibt heute ihr Amt ab
Das Amt der Drogenbeauftragten ist nicht gerade geeignet, sich bei den Menschen beliebt zu machen. Das hat Sabine Bätzing (SPD) in den vergangenen vier Jahren immer wieder zu spüren bekommen.Als "Spaßbremse" wurde sie beschimpft, ihr Einsatz gegen Nikotin und Alkohol als missionarisch empfunden. Viele fühlten sich von der "Volkserzieherin" bevormundet. (welt.de, 18.11.2009)

www.welt.de/die-welt/politik/article5250664/Drogenbeauftragte-Sabine-Baetzing-gibt-heute-ihr-Amt-ab.html

www.welt.de/politik/deutschland/article5252799/Volkserzieherin-Sabine-Baetzing-tritt-ab.html

Schliengen. "Pragmatisch-kämpferische" Frau
Sie hat in Efringen-Kirchen ihren eigenen Bahntunnel, sie ist der Pfirsich-Typ und sie ist für die Hinterbank völlig ungeeignet. Als Älteste von vier Geschwistern wurde ihr Durchsetzungsvermögen frühkindlich angelegt und diese Charakterstärke war für die 19-jährige Bundestagsmitgliedschaft nicht hinderlich. Mit heiteren Worten verabschiedeten die SPD-Kreisverbände Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach bei einem Festakt am Samstag ihre langjährige Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk. (Badische Zeitung, 23.11.2009)

www.badische-zeitung.de/pragmatisch-kaempferische-frau--23038315.html

Köln. Konsum stabil (auf zu hohem Niveau) - Vorstellung des Jahresberichts der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
Parallel zur Vorstellung des Jahresberichts der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) wird heute auch der aktuelle Jahresbericht zur Drogensituation in Deutschland von der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) veröffentlicht. (Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),Mitglied der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) vom 05.11.2009)

www.dbdd.de/content/view/90/97/

Der jährliche Bericht zur Drogensituation in Deutschland wird für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erstellt. (DBDD – Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, November 2009)

www.dbdd.de/content/view/90/97/

Europa. EU-Drogenbericht - Der Dealer im Netz
Gebrauch, Zusammensetzung und Vertrieb von Rauschgiften in Europa werden immer vielschichtiger. Zu den „klassischen“ Rauschgiften auf pflanzlicher Basis wie Heroin, Kokain und Cannabis und den synthetischen Rauschgiften Amphetamin beziehungsweise Ecstasy gesellen sich nach Worten des Direktors der „Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht“ (EBDD), Götz, zunehmend das flächendeckend bisher nur in den Vereinigten Staaten verbreitete Methamphetamin sowie synthetisch hergestellte Substanzen, die dazu gedacht sind, die Bestimmungen des Betäubungsmittelrechts zu umgehen. (faz.net, 05.11.2009)

www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~E04733BA79E3C44E394CC20A93FC5FEC6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Nordrhein-Westfalen. Sahra Wagenknecht - "Es soll jetzt nicht jeder kiffen"
Recht auf Rausch, 30-Stunden-Woche, Verstaatlichung von Konzernen: Am Wochenende verabschieden die NRW-Linken ihr umstrittenes Wahlprogramm. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview verteidigt die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht die Forderungen - und rät der SPD, sich mit Kritik zurückzuhalten. (Spiegel online, 07.11.2009)

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659625,00.html

Schildower Kreis: Appell an die Bundesregierung: Drogenpolitik weiterdenken - Entkriminalisierung ausgestalten. (Schildower Kreis, Pressemitteilung vom 24.11.2009)

www.schildower-kreis.de/themen/pressemitteilung-2009-11-24.html

www.schildower-kreis.de

Hanfparade 2010 – Cannabis ist Weltkultur. (Pressemitteilung vom 28. November 2009 zur Hanfparade 2010)

www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse09-11-28.html

Druckerfreundliche Version.

www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse09-11-28.pdf

TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ (SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Europa. Eindämmung des Tabakkonsums in der EU
ISBN 978-92-79-13183-7, doi 10.2772/40212
(EU Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher, September 2009)

ec.europa.eu/health/ph_information/documents/tobacco_control_de.pdf

Hamburg. Ärztekammer für absoluten Nichtraucherschutz - Verantwortung der Politiker gefragt. (Ärztekammer Hamburg, Pressemitteilung, 10.11.2009)

www.aekhh.de/funktionen/news/content_presse.php3

Hamburg. Schwarz-grüner Kompromiss: Entweder essen oder rauchen
Die GAL verzichtet auf ein absolutes Verbot. Künftig soll es aber keine Ausnahmen mehr für Bierzelte und Vereinsheime geben. (Hamburger Abendblatt, 19.11.2009)

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1275354/Schwarz-gruener-Kompromiss-Entweder-essen-oder-rauchen.html

München. Bayerisches Volksbegehren für strengen Nichtraucherschutz. (aerzteblatt.de, 19.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39004/Bayerisches_Volksbegehren_fuer_strengen_Nichtraucherschutz.htm

Berlin. Nichtraucherschutz: EU gibt Bund und Ländern Nachhilfe
Zur heutigen Aufforderung des EU-Parlaments an die EU-Kommission, den Nichtraucherschutz durch ein absolutes Rauchverbot auch in der Gastronomie zu verbessern, erklären Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik, und Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Mitglied im Europa-Ausschuss: „Das Europäische Parlament gibt der Bundesregierung und den Ländern Nachhilfe in konsequentem Schutz vor Passivrauchen. Es ist gut, wenn durch die EU endlich die "Ausnahmeritis" in den Nichtraucherschutzgesetzen der Bundesländer bei Eckkneipen, Festzelten und geschlossenen Gesellschaften beendet wird.“  (Bündnis 90 – Die Grünen, Bundestagsfraktion, Pressemitteilung vom 26.11.2009)

www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/316/316547.nichtraucherschutz_eu_gibt_bund_und_laen.html

Berlin. Kommentar - Tabakkonzerne strotzen vor Kraft
Der Tabakindustrie hierzulande geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Hatten die Konzerne vor Jahren noch wegen drastischer Steuererhöhungen oder gesetzlicher Auflagen damit gedroht, sich ganz aus Deutschland als Produktionsstandort zurückzuziehen, ist davon heute keine Rede mehr. (Die Welt, 24.11.2009)

www.welt.de/wirtschaft/article5315855/Tabakkonzerne-strotzen-vor-Kraft.html

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Baden-Württemberg. Prohibition in Baden-Württemberg - Kein Bier nach 22 Uhr. (Die Tageszeitung, 07.11.2009)

www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kein-bier-nach-22-uhr/

Berlin. Deutsche Kinderhilfe entsetzt über den Fall eines siebenjährigen Alkoholopfers - Alkoholabgabe an Kinder muss zum absoluten Tabu werden. (Deutsche Kinderhilfe e.V., 10.11.2009)

www.verbaende.com/News.php4

Uelzen. Prohibition im Regionalverkehr - Metronom startet Alkoholverbot
Die Eisenbahngesellschaft Metronom verbietet ab Sonntag den Konsum von Alkohol in ihren Zügen. Das Verbot gilt jeden Tag - und auch für das Feierabend-Bier. (Die Taheszeitung, Ausgabe Nord, 13.11.2009)

www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/metronom-startet-alkoholverbot/

Berlin. Jugendpsychiatrie - Alkohol nicht komplett verbieten
Ein generelles Alkoholverbot für Jugendliche ist kontraproduktiv. Denn dadurch werde der Reiz zu trinken nur erhöht, erläutert der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) in Berlin. (Frankfurter Rundschau online, 12.11.2009)

www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2076493_Alkohol-nicht-komplett-verbieten.html

Global. Alcohol price controls suggested by World Health Organisation. Draft recommendations include minimum price controls and tougher drink-driving regulations. (The Guardian, 16.11.2009)

www.guardian.co.uk/society/2009/nov/16/alcohol-minimum-price-controls

Großbritannien. Trinken bis zum Umfallen - Britinnen entdecken das Komasaufen
Einer Studie zufolge haben Britinnen eine neue Leidenschaft entdeckt: Das Komasaufen. Rund ein Viertel der jungen Frauen betrinken sich demnach mindestens einmal pro Woche fast bis zur Bewusstlosigkeit. Parallel zum Alkoholkonsum steigt ihre Gewaltbereitschaft. (Spiegel online, 27.11.2009)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,663756,00.html

Berlin. Drogenpolitik ohne neue Werbeverbote: Die neue Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans hält auch von generellen Verkaufsbeschränkungen für Alkohol an Tankstellen wenig
Die EU will weitere Werbeverbote für Alkohol und Zigaretten durchsetzen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung glaubt dennoch, dass die bisherigen Verbote - besser kontrolliert - ausreichen. (Stuttgarter Nachrichten, 30.11.2009)

www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2296033_0_7791_-drogenpolitik-ohne-neue-werbeverbote.html

EUROPA

Großbritannien. Brown feuert Mitarbeiter - Britischer Drogenbeauftragter nennt LSD harmloser als Tabak
Er erklärte LSD und Cannabis für weniger gefährlich als Alkohol und Tabak - jetzt muss der Drogenbeauftragte der britischen Regierung gehen. Der Wissenschaftler fühlt sich als Opfer populistischen Wahlkampfes und bezeichnete die Mitglieder der Brown-Regierung als "irrationale Rückständige". (Spiegel online, 31.10.2009)

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,658515,00.html

Großbritannien. Sacked science adviser speaks out
David Nutt explains what his dismissal means for drugs policy and scientific advice in Britain. (Nature News, 02.11.2009, doi:10.1038/news.2009.1053)

www.nature.com/news/2009/091102/full/news.2009.1053.html

Großbritannien. Entlassener Drogen-Zar rächt sich an britischer Regierung
Alkohol ist schädlicher als Cannabis - diese Meinung hat den Top-Drogenberater der britischen Regierung den Job gekostet. (Der Spiegel online, 02.11.2009)

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,658824,00.html

Großbritannien. David Nutt: Governments should get real on drugs
If there is one thing that politicians can and should do to limit the damage caused by illegal drugs, it is to take careful note of the evidence and develop a rational drug policy. Some politicians find it easier to ignore the evidence, and pander to public prejudice instead. (New Scientist, 04.11.2009)

www.newscientist.com/article/dn18099-david-nutt-governments-should-get-real-on-drugs.html

Großbritannien. Britischer Drogenexperte auf Kollisionskurs mit der Regierung - Professor David Nutt lässt sich keinen Maulkorb umbinden. (Deutschlandradio, 05.11.2009)

www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1064246/

Großbritannien. Time to come clean. Politicians need to tell the truth about drugs, not sack those who are brave enough to do so (The Economist, UK, 05.11.2009)

www.economist.com/opinion/displayStory.cfm

Scientists want more protection after government adviser is sacked
Published 4 November 2009, doi:10.1136/bmj.b4563
BMJ 2009;339:b4563

www.bmj.com/cgi/content/full/339/nov04_1/b4563

Großbritannien. Sacked government drugs adviser Prof David Nutt has called for a Royal Commission to investigate whether cannabis should be decriminalised. (BBC News, 19.11.2009)

news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8366466.stm

The Lancet, Volume 374, Issue 9703, Pages 1731 - 1733, 21 November 2009
doi:10.1016/S0140-6736(09)61956-5
Government vs science over drug and alcohol policy
David Nutt

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61956-5/fulltext

Europa. 2009 Annual report: the state of the drugs problem in Europe
Summary: The report on the state of the drugs problem in Europe presents the EMCDDA's yearly overview of the drug phenomenon. This is an essential reference book for policymakers, specialists and practitioners in the drugs field or indeed anyone seeking the latest findings on drugs in Europe. Published every autumn, the report contains non-confidential data supported by an extensive range of figures. (EMCDDA, Lisbon, November 2009)

www.emcdda.europa.eu/publications/annual-report/2009

Europa. Stand der Drogenproblematik in Europa – Jahresbericht 2009. ISBN 978-92-9168-381-9, ˝Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, 2009

www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_93236_DE_EMCDDA_AR2009_DE.pdf

Niederlande. Dutch among lowest cannabis users in Europe-report
The Dutch are among the lowest users of marijuana or cannabis in Europe despite the Netherlands' well-known tolerance of the drug (NRC-Handelsblad, 05.11.2009)

www.nrc.nl/international/article2406222.ece/Dutch_among_lowest_cannabis_users_in_Europe

DIE WELT

USA. The opening speech of the DPA director Ethan Nadelman at the International Drug Policy Reform Conference. (drogriporter, 13.11.2009)

drogriporter.hu/en/ethanopening

USA. FIRED UP IN ALBUQUERQUE - THE 2009 INTERNATIONAL DRUG POLICY REFORM CONFERENCE
. (Drug War Chronicle, Issue 609, 20.11.2009)

stopthedrugwar.org/chronicle/609/2009_international_drug_policy_reform_conference_albuquerque

2009 INTERNATIONAL DRUG POLICY REFORM CONFERENCE VIDEOS

drugsense.org/url/CUT2xqHq

PRÄVENTION

Köln. Gold-Award für Alkoholpräventionsspot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Der Kino- und TV-Spot "Kenn Dein Limit." der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhält heute Abend in Köln den ITVA-Award in Gold. Beim 17.Festival der Integrated TV & Video Association e.V. (ITVA) setzte sich der BZgA-Spot in der Kategorie TV- und Kino-Trailer durch. Die Jury des traditionsreichen deutschen Festivals würdigte vor allem die zielgruppengerechte Ansprache in Bild und Ton. (Gemeinsame Pressemitteilung des Verbandes der privaten Krankenversicherungen (PKV) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 20.11.2009)

www.kenn-dein-limit.info

München. BAS-Broschüre „Prävention von Drogentodesfällen – Fakten, Zahlen und Beispiele aus der Praxis“
Hintergrund:
Die Zahl der Drogentoten schwankt über die Jahre hinweg und führt insbesondere in Jahren hoher Opferzahlen immer wieder zu intensiveren Diskussionen rund um dieses Thema. Seitens der Bayerischen Akademie für Suchtfragen wurden in der Vergangenheit anlässlich der Ursachenklärung Runde Tische mit ausgewiesenen Suchtexperten der verschiedensten Berufsgruppen veranstaltet.
Im Rahmen des jüngsten Runden Tisches im Herbst 2007 wurde beschlossen, das Thema langfristig und regelmäßig zu verfolgen. So entstand die Idee, Strategien und Konzepte aus der Praxis zusammenzufassen, die bei der Prävention des Rückfalls und für ein situationsgerechtes Vorgehen in Krisensituationen hilfreich sein können. Diese Aufgabe hat der STAP (Ständiger Ausschuss Praxis) der BAS e.V. übernommen. (Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis BAS e.V., Juni 2009)

www.bas-muenchen.de/fileadmin/Broschueren/Broschuere_DTP_A5_091123_2seitig.pdf

BEGLEITKRANKHEITEN

VERSCHIEDENES

Screening and brief intervention works with heroin/cocaine users too
Substantial minorities of heroin and cocaine users identified while visiting a US hospital for medical care cut back after assessment and brief motivational counselling. Print publication 2005 (Drug and Alcohol Findings, UK)

Bernstein J. et al. “Brief motivational intervention at a clinic visit reduces cocaine and heroin use.” Drug and Alcohol
Dependence: 2005, 77(1), p. 49–59

findings.org.uk/docs/nug_13_6.pdf

The Lancet Oncology,  Volume 10, Issue 11, Pages 1033 - 1034, November 2009
doi:10.1016/S1470-2045(09)70326-2
A review of human carcinogens—Part E: tobacco, areca nut, alcohol, coal smoke, and salted fish
Original Text
Béatrice Secretan, Kurt Straif, Robert Baan, Yann Grosse, Fatiha El Ghissassi, Véronique Bouvard, Lamia Benbrahim-Tallaa, Neela Guha, Crystal Freeman, Laurent Galichet, Vincent Cogliano, on behalf of the WHO International Agency for Research on Cancer Monograph Working Group

www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2809%2970326-2/fulltext

Saarland – Wittlich. Serie an Drogentoten: Suche nach Ursache
Fünf Drogentote in Wittlich, davon einer im Gefängnis, sind im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen überdurchschnittlich viel. In der Stadt gibt es relativ viele Abhängige, auch wenn die Kripo zu den genauen Zahlen aus Ermittlungsgründen schweigt. (Volksfreund, 04.11.2009)

www.volksfreund.de/Serie-an-Drogentoten-Suche-nach-Ursache;art1129,2252626

Düsseldorf. Alkohol und Drogen oft Ursache für Arbeitsunfälle
Ein Drittel aller Arbeitsunfälle sind auf Alkohol- oder Drogenmissbrauch zurückzuführen. Das sagte der Beiratsvorsitzende der Arbeitsschutzmesse A+A, Gerd Zeisler, am Montag in Düsseldorf. Trotz vieler Konzepte zum Umgang mit Suchterkrankungen gebe es noch großen Handlungsbedarf. (welt.de, 03.11.2009)

www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5065041/Alkohol-und-Drogen-oft-Ursache-fuer-Arbeitsunfaelle.html

First-Time Antipsychotic Use Linked to Rapid Weight Gain, Adverse Metabolic Changes in Kids . (Medscape, CME, 04.11.2009)

cme.medscape.com/viewarticle/711780

Blasenkrebsrisiko durch Zigaretten ist gestiegen
Rauchen ist ein etablierter Risikofaktor für Blasenkrebs. Die Gefahr könnte sogar noch zugenommen haben, seit vermehrt Zigaretten mit niedrigem Nikotingehalt auf dem Markt sind, wie eine Publikation im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2009; doi: 10.1093/jnci/djp361) vermuten lässt.
(aerzteblatt.de, 18.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38998/Blasenkrebsrisiko_durch_Zigaretten_ist_gestiegen.htm

Großbritannien. Drugs deaths could mask suicide rate among older drug users.
SOME deaths treated as accidental drug overdoses could in fact be suicides among a ‘forgotten’ generation of older drug users, according to Scottish Drugs Forum. (SDF – Scottish Drug Forum, 18.11.2009)

www.sdf.org.uk/sdf/3328.html

Irland. Deaths among drug users - a new report
The first national report on trends in deaths among drug users due to traumatic or medical causes (Health Research Board, Ireland, 19.11.2009)

www.hrb.ie/about/media/media-archive/press-release/release/125/

Psychostimulant Medication Safe in Adolescents With ADHD and Substance Use Disorders
American Academy of Child & Adolescent Psychiatry (AACAP) 56th Annual Meeting: Abstracts 29 and 29.1. Presented October 30, 2009.
(Medscape Medical News, 20.11.2009)

www.medscape.com/viewarticle/712812

Dasgupta N, Mandl KD, Brownstein JS, 2009
Breaking the News or Fueling the Epidemic? Temporal Association between News Media Report Volume and Opioid-Related Mortality.
PLoS ONE 4(11): e7758. doi:10.1371/journal.pone.0007758

www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0007758

Trauma-Focused Treatment Reduces Substance Use in PTSD Patients
A specialized trauma-focused intervention that uses cognitive behavioral therapy to reduce the severity of posttraumatic stress disorder (PTSD) symptoms improves substance use in some female heavy users of alcohol or drugs, a new study has found. (Medscape Medical News, 25.11.2009)

www.medscape.com/viewarticle/713019

TUBERKULOSE

Köln. Poor Access to Treatment Quadruples Risk for TB in HIV-Positive Patients in Eastern Europe.
HIV-positive patients in Eastern Europe have nearly 4 times the risk of developing tuberculosis (TB) as HIV-infected patients in Western Europe because of limited access to antiretroviral therapy (ART).
Presenting data at the 12th European AIDS Conference/European AIDS Clinical Society, Daria Podlekareva, MD, from the University of Copenhagen in Denmark, reported that the incidence of TB has dropped considerably in Western Europe since the introduction of combination ART in 1994. Now, the incidence of TB in HIV-infected patients in Eastern Europe is 4 times higher than it is in similar patients in Western Europe. (Medscape Meical News, 13.11.2009)

www.medscape.com/viewarticle/712353

HIV/TB epidemic in Eastern Europe a 'public health disaster'
There were significant regional demographic differences. Patients in Eastern Europe were younger, mostly white, and more likely to be injecting drug users and co-infected with hepatitis C virus. (Aidsmap, UK, 20.11.2009)

www.aidsmap.com/en/news/34C47384-CC97-45CC-8906-8704EE8A69FC.asp

HEPATITIS

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS e.V.):
Therapie der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern
Markus Backmund, Holger Hinrichsen, Siegbert Rossol, Christian Schütz, Michael Soyka, Heiner Wedemeyer, Jens Reimer
Suchtmed 8 (3) 2006

Anhang: DGS-Leitlinien_Hepatitis_C.pdf

HIV

UN Report on HIV Testing and Counselling in Prisons
Over the last two years, the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) and the World Health Organization (WHO), together with UNAIDS, have been preparing a policy brief and technical paper on ‘HIV Testing and Counselling in Prisons and Other Closed Settings’. The document aims to ensure that incarcerated people are not forgotten by countries during efforts to scale-up overall access to HIV testing and counselling – if anything, these individuals are in even greater need of services and support than those in the community. (IHRA NewsletterNpvember 2009)

www.unodc.org/documents/baltics/UNODC_WHO_2009_Policy_Brief_TC_in_Closed_Settings-EN.pdf

AIDS Epidemic Update 2009
Eight-year trend shows new HIV infections down by 17%. (UNAIDS, November 2009)

www.unaids.org/en/KnowledgeCentre/HIVData/EpiUpdate/EpiUpdArchive/2009/default.asp

Global. Aids-Statistik - Zahl der HIV-Neuinfektionen geht zurück
Immer weniger Menschen stecken sich mit dem Aidserreger an. Seit 2001 ist die Zahl der Neuinfektionen weltweit um 17 Prozent gesunken, heißt es in einem Bericht der Vereinten Nationen. Die Erfolge im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit werfen allerdings auch neue Probleme auf. (Spiegel online, 24.11.2009)

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,663077,00.html

Russland. Global Fund extension in Russia will save thousands of young lives
IAS and IHRA welcome the announcement from the Global Fund that it will extend its funding of HIV prevention programmes in Russia for another two years at a cost of US$24 million. The extension will save thousands of lives in a country where more than 1 million people are living with HIV and approximately 1.8 million people inject drugs. (IDPC, November Alert)

www.idpc.net/alerts/global-fund-extension-russia-hiv

Düsseldorf. Flexible Beschäftigungsmodelle für HIV-Infizierte gefordert
Zur besseren Integration von HIV-Infizierten fordert die Deutsche Aids-Stiftung Modelle einer „Arbeit auf Probe“ für die Betroffenen. Es gebe in der Bundesrepublik rund 10.000 HIV-Infizierte, die aufgrund besserer Medikamente wieder arbeiten könnten und wollten, teilte die Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf mit. (aerzteblatt.de, 26.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39115/Flexible_Beschaeftigungsmodelle_fuer_HIV-Infizierte_gefordert.htm

Genf. HIV: WHO fordert früheren Therapiebeginn
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Leitlinien zur Therapie von Infektionen mit dem Immunschwächevirus HIV überarbeitet. Sie spricht sich für einen früheren Therapiebeginn, den Einsatz von „patientenfreundlicheren“ antiretroviralen Medikamenten und für die verlängerte Prävention einer Mutter-Kind-Übertragung aus. Erstmals wird der Einsatz der Medikamente in der Stillperiode empfohlen. (aerzteblatt.de, 30.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/39150/HIV_WHO_fordert_frueheren_Therapiebeginn.htm

WHO sets new HIV treatment guidelines
The World Health Organization (WHO) issued a new set of guidelines for the treatment of HIV and prevention of mother-to-child transmission (PMTCT) on 30 November. (PlusNews, 30.11.2009)

www.plusnews.org/Report.aspx

SUBSTANZEN (verschiedene)

The Psychedelic Review Archives 1963-1971

www.maps.org/psychedelicreview/

INVENTORY TO THE STANISLAV GROF PAPERS, circa 1955-2008, Purdue University, 2009
This collection contains writings that document the career and research interests of psychiatrist and author Stanislav Grof. It consists primarily of published research articles and clippings discussing the therapeutic effects of psychoactive substances as well as some first-hand accounts of transcendental experiences.

www.lib.purdue.edu/spcol/fa/pdf/grof_s.pdf

Australien. Legal drugs spark a boom in pill popping
A largely unregulated industry is selling pills claimed to mimic the thrills of illicit drugs (The Age, Australia, 01.11.2009)

www.theage.com.au/national/legal-drugs-spark-a-boom-in-pill-popping-20091031-hqtk.html

Witten. Gesellschaft: Arbeitskreis hilft Opfern ritueller Gewalt
Der Fall des Satanisten-Paares, das in seiner Wohnung einen Bekannten "auf Befehl Satans" ermordet hatte, war vor sechs Jahren Anlass für die Gründung einer Expertengruppe in Witten. Deren Erkenntnis: Häufig machen sich die Täter ihre Opfer mithilfe pflanzlicher Drogen gefügig. (Der Westen, 30.10.2009; Ruhrnachrichten, 30.10.2009)

www.derwesten.de/nachrichten/staedte/witten/2009/10/30/news-138859601/detail.html

www.ruhrnachrichten.de/lokales/witten/Witten-Aus-Teufels-Kueche-Experten-informierten-ueber-Drogen-in-der-Satanisten-Szene;art939,715607

Polydrug use: patterns and responses
EMCDDA, Lisbon, November 2009

www.emcdda.europa.eu/publications/selected-issues/polydrug-use

Global. Keeping tabs on synthetic drugs
Globally, there are significantly more users of synthetic drugs than there are users of heroin and cocaine combined. Unlike the markets for heroin and cocaine, the market for synthetic drugs is constantly evolving, with new products appearing each year. The global Synthetics Monitoring: Analyses, Reporting and Trends (SMART) programme of UNODC was designed to improve the capacity of selected States to generate, manage, analyse, report and use information on illicit synthetic drugs. (UNODC, 05.11.2009)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/November/keeping-tabs-on-synthetic-drugs.html

LSD – Schweiz. „Ich bin überzeugt, dass LSD therapeutisches Potenzial hat“ - In der Schweiz läuft weltweit die erste kontrollierte Studie
Peter Gasser ist Präsident der Schweizerischen Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie (SÄPT). Er leitet eine Studie mit LSD zur Behandlung von Angst bei körperlich schwerkranken Menschen. (Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2009)

www.nzz.ch/nachrichten/forschung_und_technik/ich_bin_ueberzeugt_dass_lsd_therapeutisches_potenzial_hat_1.3999490.html

LSD - Schweiz. LSD als Werkzeug des Psychiaters - Der therapeutische Nutzen von Drogen wird zunehmend erforscht. (Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2009)

www.nzz.ch/nachrichten/forschung_und_technik/lsd_als_werkzeug_des_psychiaters_1.3999489.html

Hirndoping – Deutschland. Psychotherapeuten warnen vor IQ-Doping
Psychotherapeuten warnen vor dem Einsatz von Medikamenten zum sogenannten Hirndoping. «Psychoaktive Arzneimittel bei Gesunden einzusetzen oder freiverkäuflich zu vertreiben, ist unverantwortlich», sagte Prof. Reiner Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, in Berlin. (Die Zeit, 13.11.2009)

www.zeit.de/newsticker/2009/11/11/iptc-bdt-20091111-369-22968206xml

Ketamin. Partydroge Ketamin schädigt das Gehirn
Die missbräuchliche Verwendung des Narkosemittels Ketamin als Partydroge kann zu Gedächtnisstörungen führen. Eine Kohortenstudie in Addiction (2009; 104: 77-87) dokumentiert außerdem eine Neigung zur chronischen Psychose. (aerzteblatt.de, 17.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38976/Partydroge_Ketamin_schaedigt_das_Gehirn.htm

www.addictionjournal.org/viewpressrelease.asp

Frankfurt am Main: “Muskeln mit allen Mitteln” – Doping im Freizeitsport
Schon längst sind es nicht mehr nur die Leistungssportler, die auf Dopingmittel zurückgreifen. Experten nehmen an, dass bundesweit heute etwa 200.000 Personen massiv und risikoreich Anabolika und andere Substanzen konsumieren. Zum Beispiel sind in Fitnessstudios, Vereinen und Jugendeinrichtungen Anabolika und wachstumsfördernde Präparate verbreitet, und in vielen Geschäften werden Nahrungsergänzungsmittel angeboten.
(...) Mit dem Flyer „Muskeln mit allen Mitteln“ möchte das Drogenreferat über die Risiken dieser Substanzen informieren. Er ist erhältlich beim Drogenreferat, Telefon 069/212-30124, E-Mail:

drogenreferat@stadt-frankfurt.de

Mainz. Suchtmittel - Tablettenabhängigkeit dominiert
Fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung ist offiziellen Schätzungen zufolge abhängig von Medikamenten. Die weitaus meisten (rund 80 Prozent) der Betroffenen sind abhängig von dem Schlaf- und Beruhigungsmittelwirkstoff Benzodiazepin, teilten die Landesärztekammer und die Techniker Krankenkasse (TK).
am Mittwoch anlässlich ihrer gemeinsamen Fachtagung zur Tablettensucht in Mainz mit. Tablettenabhängigkeit ist den Ärzten zufolge nach Alkoholismus die zweithäufigste Sucht in Deutschland. (Frankfurter Rundschau online, 25.11.2009)

www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2103275_Tablettenabhaengigkeit-dominiert.html

Mainz. Neue Studie - Hausärzte fördern häufig die Tablettensucht. (Die Welt, 26.11.2009)

www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5334284/Hausaerzte-foerdern-haeufig-die-Tablettensucht.html

Khat – Deutschland. Kaudroge aus Afrika - Pflücken, fliegen, kauen, schweben
Warum hat der Lieferwagen da so beschlagene Scheiben? Ist es ein Khat-Drogenbote aus Holland? (Die Zeit, 26.11.2009)

www.zeit.de/2009/49/WOS-Khat

Gehirndoping. LEISTUNGSDENKEN  - Die Mär vom Hirndoping
Laut Medienberichten nutzen immer mehr Menschen Medikamente, um ihre Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen. Vieles davon wird übertrieben dargestellt. Dennoch ist es Zeit für eine gesellschaftliche Debatte. (Rheinischer Merkur, 26.11.2009)

www.merkur.de/2009_48_Die_Maer_vom_Hirn.38670.0.html

GHB – GBL. Informationsblatt zu Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) und Gamma-Butyrolacton (GBL) – „liquid ecstasy“. (Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis BAS e.V., Stand Oktober 2009)

www.bas-muenchen.de/fileadmin/Paper/GHB_GBL_Factsheet_BAS_Website_Nov_2009.pdf

LSD. Forum: Heilung durch Rausch? LSD in der Therapie
Es diskutieren:
Dieter Best, Vorsitzender der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, Ludwigshafen
Dr. Peter Gasser, Vorsitzender der Schweizerischen Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie, Solothurn
Dr. Torsten Passie, Psychiater, Medizinische Hochschule Hannover
Moderation: Gábor Paál (SWR2, 26.11.2009, 17.05 bis 17.50 Uhr)

mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20091126_lsd_in_der_therapie.6444m.mp3

ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 34 (Januar 2010)

Berlin. Alkoholmissbrauch - Kind im Vollrausch
Siebenjähriger wird mit 2 Promille ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Familie ist dem Jugendamt bekannt. Drogenexperte: Dramatischer Einzelfall. (Die Tageszeitung, Berlin, 10.11.2009)

www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/kind-im-vollrausch/

Berlin. Komasaufen auf Spielplatz - Was Alkohol aus Kindern macht. (Spiegel online, 10.11.2009)

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,660194,00.html

ADDICTION
Volume 104, Issue 12, Pages 2023-2032
RESEARCH REPORT
A randomized controlled trial of an internet-based intervention for alcohol abusers
John A. Cunningham, T. Cameron Wild, Joanne Cordingley, Trevor van Mierlo & Keith Humphreys

www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122680343/HTMLSTART

TIP 49: Treating Alcohol Use Disorders with Medication
People with alcohol use disorders (AUDs) now have more options in seeking help. A new resource from SAMHSA provides clinical guidelines for the proper use of medications in the treatment of AUDs. 127-page PDF (SAMHSA, USA, 2009)

ncadistore.samhsa.gov/catalog/productDetails.aspx

Gemäßigter Alkoholkonsum verringert bei Männern die Herzinfarktgefahr
Männer, die regelmäßig Alkohol trinken, haben einer Studie zufolge eine geringere Herzinfarktgefahr als Nichttrinker. Eine am Donnerstag in der britischen Fachzeitschrift Heart (2009; doi: 10.1136/hrt.2009.173419) veröffentlichte Langzeituntersuchung in Spanien mit über 41.000 Männern und Frauen zeigte, dass gemäßigtes Trinken – fünf bis 30 Gramm Alkohol beziehungsweise höchstens 0,3 Liter Weißwein täglich – das Infarktrisiko bei einem Mann um 54 Prozent minderte. Wer nur wenig trinkt, durchschnittlich 0,5 Gramm Alkohol täglich, hat den Forschern zufolge ein um 35 Prozent niedrigeres Risiko. (aerzteblatt.de, 19.11.2009)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38999/Gemaessigter_Alkoholkonsum_verringert_bei_Maennern_die_Herzinfarktgefahr.htm

The economic impact of alcohol consumption: A systematic review
Montarat Thavorncharoensap , Yot Teerawattananon , Jomkwan Yothasamut , Chanida Lertpitakpong  and Usa Chaikledkaew
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:20doi:10.1186/1747-597X-4-20

www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/20

AMPHETAMINE

Österreich. Expertenalarm: Drogen für die Albtraum-Party
Derzeit werden immer mehr legale Drogen verkauft, die wie Ecstasy wirken, deren Langzeitfolgen unbekannt sind. Für Experten ein "toxikologischer Albtraum". (Die Presse, Wien, 21.11.2009)

diepresse.com/home/panorama/oesterreich/523187/index.do

Methamphetamin - Österreich. Nazi-Droge überschwemmt das Land
Altes Dopingmittel wiederentdeckt: Das in Tschechien hergestellte und in den USA als größte Bedrohung geltende "Crystal" erobert Österreichs Markt. (Kurier, Wien, 21.11.2009)

www.kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/1956780.php

Bangkok. East and South-East Asia face an increasing challenge in synthetic drugs, particularly amphetamine-type stimulants, due to their availability and adaptability to rapidly shifting markets.
While countries in the region have increased their efforts to tackle the problem, a new UNODC report highlights the continued need for joint efforts, both at the national and regional levels.
2009 Patterns and Trends of Amphetamine-Type Stimulants and Other Drugs in East and South-East Asia, UNODC, November 2009

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/November/new-report-on-synthetic-drugs-trend-in-asia.html

www.unodc.org/documents/eastasiaandpacific//2009/11/ats-report/2009_Patterns_and_Trends.pdf

Dialogues Clin Neurosci. 2009;11(3):305-17.
Neurotoxicity of drugs of abuse - the case of methylenedioxyamphetamines (MDMA, ecstasy), and amphetamines.
Gouzoulis-Mayfrank E, Daumann J.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19877498

Schäden durch Ecstasy auch bei älteren Erwachsenen
Verschiedene Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Ecstasy die Gedächtnisleistung negativ beeinflusst. Die meisten dieser Studien wurden allerdings mit Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen durchgeführt. In einer Studie der Universität Amsterdam wurde nun untersucht, ob starker Ecstasykonsum auch bei älteren Erwachsenen zu Schädigungen führt. Da sich bei älteren Erwachsenen ohnehin gewisse Abbauprozesse im Gehirn abspielen, wurde angenommen, dass das Ausmaß der durch Ecstasy bedingten Schäden sogar größer ist. (drugcom.de, 13.11.2009)

www.drugcom.de

CANNABIS

Inhale or Don't?: Marijuana Hurts Some, Helps Others
Cannabis can kill or rescue neurons - children are at risk, whereas adults may benefit. (Scientific American Mind, September 2009 )

www.scientificamerican.com/article.cfm

Spice & Spin-offs: Prohibition's High-Tech Cannabis Substitutes
The Spice phenomenon gives us a glimpse of the complexities to be faced when providing harm reduction and health information for an ever-shifting profusion of psychoactive drugs. (Erowid, Newsletter November 2009)

erowid.org/chemicals/spice/spice_product_article1.shtml

European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction
EMCDDA 2009 Thematic paper — Understanding the ‘Spice’ phenomenon
Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities
2009 — 37 pp. — 21 x 29.7 cm
ISBN 978-92-9168-411-3
doi: 10.2810/27063

www.emcdda.europa.eu/publications/thematic-papers/spice

USA. Boomers see views relaxing on marijuana. Health, law enforcement officials bemoan greater public tolerance of drug. (Washington Post, 16.11.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/15/AR2009111503007.html

Wenn das Kiffen überhandnimmt
Umfragen zufolge ist der Cannabiskonsum in Deutschland rückläufig. Allerdings sinken die Konsumzahlen nur leicht und das von einem hohen Niveau. Cannabis ist also nachwievor die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen belassen es aber beim Probierkonsum oder kiffen nur gelegentlich. Manche Konsumentinnen und Konsumenten sind aber besonders empfänglich für die entspannende Wirkung und kiffen mehr als ihnen gut tut. Nach langjährigem Konsum machen sich dann Folgeprobleme bemerkbar, die irgendwann überhandnehmen und nicht ohne weiteres in den Griff zu kriegen sind. Professionelle Unterstützung könnte den Betroffenen dabei helfen. Die Angebote hierfür sind vielfältig. Doch viel zu selten werden diese in Anspruch genommen, obwohl sie nachweislich helfen. (drugcom-newletter, topthema, 30.11.2009)

www.drugcom.de

CANNABIS ALS MEDIZIN

USA. American Medical Association calls for review of marijuana's legal status. (November 2009)
REPORT 3 OF THE COUNCIL ON SCIENCE AND PUBLIC HEALTH (I-09)
Use of Cannabis for Medicinal Purposes
(Resolutions 910, I-08; 921, I-08; and 229, A-09)
(Reference Committee K)

AmericansForSafeAccess.org/downloads/AMA_Report_Executive_Summary.pdf

stopthedrugwar.org/chronicle/608/american_medical_association_AMA_medical_marijuana_policy

AMA Agrees Marijuana May Have Analgesic Benefits. (pain-topics.org, 13.11.2009)

updates.pain-topics.org/2009/11/ama-agrees-marijuana-may-have-analgesic.html

USA. First U.S. marijuana cafe opens in Portland
The United States' first marijuana cafe opened on Friday, posing an early test of the Obama administration's move to relax policing of medical use of the drug. (Reuters, 14.11.2009)

www.reuters.com/article/newsOne/idUSTRE5AD06O20091114

JOURNAL OF CANNABIS THERAPEUTICS (2001-2004) NOW ONLINE
The entire contents of the Journal of Cannabis Therapeutics (2001-2004) is now available free online even to non-members at the International Association for Cannabinoids Medicines WWW site.

acmed.org/index.php

Deutschland. Umfrage
Die Patientenumfrage zu Cannabis und Cannabinoiden für medizinische Zwecke wird bis zum 31. Januar 2010 verlängert. Bis zum 20. November gab es 871 Teilnehmer an der Umfrage (629 vollständige Beantwortungen, 242 unvollständige Beantwortungen). (IACM-Informationen vom 21. November 2009)

www.cannabis-med.org/limesurvey/index.php

CANNABINOIDS - Die Zeitschrift der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente
Artikel des Monats: THC kann Symptome der Schizophrenie verbessern
Franjo Grotenhermen
Cannabinoids 2009;4(4):1-3 (21. November 2009)

www.cannabis-med.org/index.php

USA. Medical Marijuana: No Longer Just for Adults
(...) Several Bay Area doctors who recommend medical marijuana for their patients said in recent interviews that their client base had expanded to include teenagers with psychiatric conditions including attention-deficit hyperactivity disorder. (New York Times, 21.11.2009)

www.nytimes.com/2009/11/22/health/22sfmedical.html

Europa. ANOTHER THING EUROPE DOESN'T AGREE ON

Europe has yet to come up with a unified approach to medical marijuana. The Dutch will tell you it is legal to use the drug to treat certain illnesses; while the Swedish don't recognize any medical use for cannabis at all. 

"European policy is not really changing at all and I don't think this issue is even on the European agenda.  The topic is too controversial and too political," said Catherine Sandvos, a legal expert for the Hague-based Cannabis Bureau, a Dutch national agency aimed at providing high-quality cannabis for medical purposes. (The Wall Street Journal, 27.11.2009)

www.mapinc.org/drugnews/v09/n1055/a08.html

KOKA / KOKAIN

Amino Acid May Help Reduce Cocaine Cravings
A new study in rats has found that N-acetylcysteine (NAC), a commonly available and generally nontoxic amino acid derivative, reverses changes in the brain's circuitry associated with cocaine addiction. The reversal appears to lessen the cravings associated with cocaine, thus providing protection against relapse. (ScienceDaily, 23.09.2009)

www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091023102504.htm

Antiepileptic Drug Curbs Cocaine Use. (Medscape Medical News, 17.11.2009)

www.medscape.com/viewarticle/712561

Am J Psychiatry. 2009;166:1269–1277
Randomized, double-blind, placebo-controlled trial of vigabatrin for the treatment of cocaine dependence in Mexican parolees.
Brodie JD, Case BG, Figueroa E, Dewey SL, Robinson JA, Wanderling JA, Laska EM. (Abstract)

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19651710

Levamisole tainted cocaine causing severe neutropenia in Alberta and British Columbia
Knowles L, Buxton JA, Skuridina N, Achebe I, LeGatt D, Fan S, Yan Zhu N, Talbot J
Harm Reduction Journal 2009, 6:30 (17 November 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/30

NIKOTIN

Kein leichter Weg zur Raucherabstinenz: Fünf medikamentöse Hilfen im Vergleichstest
Die Kombination aus einem Nikotinpflaster und Nikotinpastillen erwies sich in einer Studie in den Archives of General Psychiatry (2009; 66: 1253-1262) als die effektivste Unterstützung bei dem Versuch, das Rauchen aufzugeben, was trotz medikamentöser Hilfe nur jedem zweiten Teilnehmer auf Dauer gelang. (aerzteblatt.de, 03.11.2209)

www.aerzteblatt.de/nachrichten/38782/Kein_leichter_Weg_zur_Raucherabstinenz_Fuenf_medikamentoese_Hilfen_im_Vergleichstest.htm

Cancer institute studies smokeless tobacco - Agency wants more clarity about health risks, effects of new products. (jointogether, 03.11.2009)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/researchers-probe-smokeless.html

Debunking the claim that abstinence is usually healthier for smokers than switching to a low-risk alternative, and other observations about anti-tobacco-harm-reduction arguments
Phillips CV
Harm Reduction Journal 2009, 6:29 (3 November 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/29

 

OPIATE / OPIOIDE

Kanada. B.C. RCMP seize hundreds of kilograms of 'poor-man's heroin.'
Mounties have raided a B.C. business they say was making doda, a „poor man's heroin'' that has been blamed for destroying families in India and Pakistan and seems to be making inroads in Canada. (canwest news service, 20.11.2009)

www.canada.com/RCMP+seize+hundreds+kilograms+poor+heroin/2247317/story.html

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

 

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Irland. ‘Drug tests should be clinicians’ discretion’
Any decision to reduce the frequency of urine testing of patients on methadone treatment should be at the discretion of the treating clinician, leading drugs specialists have warned. (Irish Medical News, 02.11.2009)

www.irishmedicalnews.ie/index.php/current-issue/news/2560-drug-tests-should-be-clinicians-discretion

Wilhelmshaven. Drogenabhängige brauchen Methadon dringend
Suchtkranke protestieren zurzeit täglich vor der Kassenärztliche Vereinigung. Sollte die Methadonversorgung zusammenbrechen, befürchtet die Aids-Hilfe auch zunehmende Infektionen. (Wilhelmshavener Zeitung, 04.11.2009)

www.wzonline.de/index.php

Wilhelmshaven. „Suchtkranke gehen vor die Hunde“
MAHNWACHE Betroffene demonstrieren für Methadon-Programm – Aids-Hilfe teilt mehr Spritzen aus. (Nordwestzeitung online, 04.11.2009)

www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_wilhelmshaven_artikel.php

Wilhelmshaven. „Sind doch keine Patienten 2. Klasse“ Methadon-Versorgung für Heroinabhängige könnte in Wilhelmshaven wegfallen – Mahnwache. (Jeversches Wochenblatt, 05.11.2009)

jeversches-wochenblatt.de/Redaktion/tabid/146/Default.aspx

Wilhelmshaven. "Die Dealer reiben sich schon die Hände"
Die Drogensubstitution ist in Wilhelmshaven schon lange ein Thema - eigentlich seit 20 Jahren. Es gibt zu wenig Ärzte und keine zentrale Praxis für die kontrollierte Methadonausgabe. Aber jetzt ist es richtig dramatisch. Die letzten zwei Ärzte, die seit einem Jahr die Versorgung der Suchtkranken alleine tragen, hören zum 1. Dezember auf. Nicht weil sie nicht mehr wollen - im Gegenteil: Ihre Arbeit ist erfolgreich. Viele ehemalige Junkies haben durch die Substitution den Weg zurück in ein relativ normales Leben geschafft. Nein, sie hören auf, weil diese Aufgabe für zwei Ärzte allein einfach zu groß ist. Und weil sie unter unwürdigen Bedingungen stattfindet. (ndr-info, Reportage, 17.11.2009)

www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/methadon102.html

Wilhelmshaven. Methadon - Letzte Schonfrist bis Mitte Dezember
Ein dauerhaftes Konzept für die Methadonversorgung ist immer noch nicht in Sicht. Jetzt geht es erneut um geeignete Räume und die Frage des Geldes. (Wilhelmshavener Zeitung, 28.11.2009)

www.wzonline.de/index.php

„Grüne“ besuchten Methadonvergabestelle
Politik Verantwortliche sitzen Probleme aus - Wunsch: Vernünftige Praxisräume. (Wilhelmshavener Zeitung, 30.11.2009)

www.wzonline.de/index.php

Berlin. Mutter: Christiane F. auf gutem Weg
Die Mutter von Christiane F. berichtet exklusiv im B.Z.-Interview über die Entwicklung ihrer Tochter. (BZ, Berlin, 20.11.2009)

www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/mutter-christiane-f-auf-gutem-weg-article649671.html

Großbritannien. Addicts face print test for methadone. (south wales.co.uk, 26.11.2009)

www.thisissouthwales.co.uk/southwalesnews/Addicts-face-print-test-methadone/article-1553042-detail/article.html

Nepal. The other Choice - Oral Substitution Therapy in Nepal
For advocacy, a Nepalese film-maker produced a short documentary on harm reduction and Oral Substitution Therapy (OST) in Kathmandu. This was broadcast twice on the main national private TV station and 300 copies have been distributed to treatment providers and other stakeholders. (GTZ – CompWare, 2009)

www.hiv-prg.org/en/videos

Polen. UN Committee Calls on Poland to Ramp Up Access to Substitute Drug Dependence Treatment and ARV to Drug Users
The United Nations Committee on Economic, Social and Cultural Rights (CESCR) urged Poland to scale up access to antiretroviral therapy for drug users living with HIV and to increase the availability of substitute drug dependence treatment, especially for people in detention. The recommendations come on the heels of advocacy from IHRA and the Open Society Institute. (IHRA, 17.11.2009)

www.ihrablog.net/2009/11/un-committee-calls-on-poland-to-ramp-up.html

BUPRENORPHIN

 

BUPRENORPHIN – NALOXON

Martínez-Raga J, González Saiz F, Pascual C, Casado MA, Sabater Torres FJ:
Suboxone® (Buprenorphine/Naloxone) as an Agonist Opioid Treatment in Spain: A Budgetary Impact Analysis.
Eur Addict Res 2010;16:31-42 (DOI: 10.1159/000259614)

content.karger.com/produktedb/produkte.asp

content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp

DIAMORPHIN

Stuttgart. Heroin von der Stadt - Stuttgart wäre dabei. (Stuttgarter Nachrichten, 02.11.2009)

www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2261838_0_1367_-heroin-von-der-stadt-stuttgart-waere-dabei.html

Heilbronn. Ministerin: Niemand wird zum Aufbau einer Heroin-Ambulanz gezwungen
Der Aufbau einer Ambulanz zur kontrollierten Heroin-Abgabe an Schwerstabhängige in Heilbronn ist keineswegs sicher. „Die Städte müssen einen Antrag stellen. Es wird niemand gezwungen, etwas einzurichten“, stellte Sozialministerin Monika Stolz am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Heilbronner AOK fest. (Heilbronner Stimme, 04.11.2009)

www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/art1925,1684075

Singen. Ab 2010 gibt es Heroin vom Staat. (Südkurier, 13.11.2009)

www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/Ab-2010-gibt-es-Heroin-vom-Staat;art372458,4032376

Kanada. Pioneer heroin study in jeopardy in Quebec - Province won't fund long-term phase of controversial research
Some called them drug dealers. Others said they enabled a terrible habit. But researchers in Montreal and Vancouver were vindicated when their controversial study showed giving pure heroin to hardcore heroin addicts was more effective than methadone to treat the addiction. (The Star, Kanada, 23.11.2009)

www.thestar.com/news/canada/article/729387--pioneer-heroin-study-in-jeopardy-in-quebec

Outcome of long-term heroin-assisted treatment offered to chronic, treatment-resistant heroin addicts in the Netherlands.
Blanken P, Hendriks VM, van Ree JM, van den Brink W.
Addiction. 2009 Nov 17. [Epub ahead of print]
PMID: 19922517
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19922517

Heroin-assisted treatment in Switzerland: a case study in policy change.
Uchtenhagen A.
Addiction. 2009 Nov 17. [Epub ahead of print]
PMID: 19922519
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19922519

doi:10.1136/bmj.b4545, BMJ 2009;339:b4545
Wim van den Brink
Editorials
Heroin assisted treatment
Should be a routine last resort in patients with opioid dependence refractory to standard treatments

www.bmj.com/cgi/content/full/339/nov06_1/b4545

METHADON

Patient Education Brochures. (AT Forum, USA)

atforum.com/patient/education_brochures.php

Medication-Assisted Treatment (MAT) During Pregnancy - Part II

www.atforum.com/newsletters/2009fall.php

Prevalence of problem alcohol use among patients attending primary care for methadone treatment
Ryder N, Cullen W, Barry J, Bury G, Keenan E, Smyth BP
BMC Family Practice 2009, 10:42 (11 June 2009)

www.biomedcentral.com/1471-2296/10/42

Nine-in-10 on methadone are chronically ill
Nearly nine-in-10 opiate users in methadone treatment have one or more chronic illnesses, in addition to opiate dependence, according to new Irish research. (Irish Medical News, 23.10.2009)

www.imn.ie/index.php/current-issue/news/2547-nine-in-10-on-methadone-are-chronically-ill

Chronic illness and multimorbidity among problem drug users: a comparative cross sectional pilot study in primary care
Cullen W, O'Brien S, O'Carroll A, O'Kelly FD, Bury G
BMC Family Practice 2009, 10:25 (21 April 2009)

www.biomedcentral.com/1471-2296/10/25

Methadone maintenance therapy versus no opioid replacement therapy for opioid dependence.
Mattick R.P., Breen C., Kimber J. et al.
Cochrane Database of Systematic Reviews: 2009, 3, Art. No.: CD002209.

findings.org.uk/count/downloads/download.php

Does methadone cause QT problems or is it often viral?
HIV and Long QT syndrome - Cause or coincidence? Puri R, Roberts-Thomson KC, Young GD. International Journal of Cardiology 2009 133;1:e9-e10. (Summary by Andrew Byrne, 15.11.2009)

www.redfernclinic.com/c/2009/11/does-methadone-cause-qt-problems-or-is.php4

Großbritannien. Methadone 'makes addicts of prisoners' - Thinktank says inmates are swapping one addiction for another. (The Guardian, 22.11.2009)

www.guardian.co.uk/society/2009/nov/22/prisons-methadone-addicts

Drug Alcohol Rev. 2009 Nov;28(6):608-15.
Persistence of heroin use despite methadone treatment: Poor coping self-efficacy predicts continued heroin use.
Senbanjo R, Wolff K, Marshall EJ, Strang J.
Abstract

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19930013

GENDER

KANADA. Eine Apotheke nur für Frauen
Kein Zutritt für Männer – mit diesem Konzept startet „Lu's Pharmacy“ in Vancouver als erste Apotheke in Nordamerika, die sich ausschließlich an Frauen richtet. Der Frauenverband „Vancouver Women's Health Collective“ (VWHC) will Frauen in sicherer, persönlicher Atmosphäre beraten. Dies ist im östlichen Teil der kanadischen Großstadt keine Selbstverständlichkeit: In dem Problemviertel haben sich viele Apotheken auf die Versorgung Drogenabhängiger spezialisiert, sind chronisch überfüllt und schützen sich mit hohen Sicherheitsvorkehrungen. (Apotheke-adhoc, 03.11.2009)

apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Internationales/8427.html

Schweiz. Wirksamkeit gendersensibler Suchtarbeit: Die vorliegende Studie geht der Frage nach, ob die Wirksamkeit gendersensibler Suchtarbeit messbar ist. (Bundesamt für Gesundheit, Projekt Gender Health, Bern, August 2009)

www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/00394/00402/01670/index.html
Australien. Mental Health, Abuse, Drug Use and Crime: Does Gender Matter?
Theories on the causal relationship between drug use and crime in Australian literature have often overlooked the influence of gender as a confounding variable (Australian Institute of Criminology, 2009)

www.aic.gov.au/publications/current%20series/tandi/381-400/tandi384.aspx

Integrated programs for women with substance use issues and their children: a qualitative meta-synthesis of processes and outcomes
Sword W, Jack S, Niccols A, Milligan K, Henderson J, Thabane L
Harm Reduction Journal 2009, 6:32 (20 November 2009)

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/32

Women, Harm Reduction and HIV. Key Findings from Azerbaijan, Georgia, Kyrgyzstan, Russia, and Ukraine
Women who use drugs face a dual challenge: they are more vulnerable to both sexually and injection-transmitted HIV infection than male drug users, and they encounter greater obstacles to accessing the services they need. This report, by the Open Society Institute’s International Harm Reduction Development Program, summarizes the results of field assessments of women’s access to harm reduction, antiretroviral, and reproductive health services in five countries: Azerbaijan, Georgia, Kyrgyzstan, Russia, and Ukraine. (OSI, Oktober 2009)

www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/wmhardred20091001

Indien. The burden of drugs on women
In almost all parts of the world, women at some point have been subjugated, exploited and faced social inequalities. When they work outside the household, they earn, on average, far less than men. They are more likely to work in precarious forms of employment with low earnings, little financial security and few or no social benefits. Women produce 75 to 90 percent of food crops in the world, and at the same time are responsible for the running of households. According to United Nations estimates, in no country in the world do men come anywhere close to women in the amount of time spent in housework. The Decade of Women became "Women do two-thirds of the world's work, receive 10 percent of the world's income and own 1 percent of the means of production." A woman's situation worsens if she is a drug user or HIV positive as she does not only suffer physically, but also socially due to stigma and discrimination. Drugs and alcohol can affect women also dually: as drug users and being partners of drug users. (UNODC, 25.11.2009)

www.unodc.org/india/en/burden-of-drugs-on-women.html

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

HARM REDUCTION

Out of harm’s way - German support for countries reducing the harm of injecting drug use and HIV
Published by Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Oktober 2009

www.hiv-prg.org/en/reviewed-publications

USA. The Relentless War on Drug Users Is Escalating Violence in the US: It's Time for Harm Reduction
Hundreds gather in Albuquerque to celebrate a new dawn of wider acceptance of drug reform, while still feeling a little nervous about the path ahead. (AlterNet, 14.11.2009)

www.alternet.org/rights/143955/the_relentless_war_on_drug_users_is_escalating_violence_in_the_us%3A_it%27s_time_for_harm_reduction/

Schweiz. „Mobiles Labor ist ein Magnetpunkt für die Beratung“ - Daniel Ammann vom Kantonsapothekeramt über „Drug-Checking“. (Der Bund, 16.11.2009)

www.derbund.ch/bundprint/Mobiles-Labor-ist-ein-Magnetpunkt-fuer-die-Beratung/story/29074345

Global. UN Report on HIV Testing and Counselling in Prisons
The document acknowledges that access to HIV prevention, treatment and care – including key harm reduction interventions – remains inadequate in most prison systems. (IHRA,

www.ihra.net/News

www.unodc.org/documents/baltics/UNODC_WHO_2009_Policy_Brief_TC_in_Closed_Settings-EN.pdf

Debunking the claim that abstinence is usually healthier for smokers than switching to a low-risk alternative, and other observations about anti-tobacco-harm-reduction arguments
Carl V Phillips
Harm Reduction Journal 2009, 6:29doi:10.1186/1477-7517-6-29

www.harmreductionjournal.com/content/6/1/29

First MENAHRA Regional Conference is a Huge Success
The Middle East and North Africa Harm Reduction Association (MENAHRA) hosted the First Regional Harm Reduction Conference from the 16th to 18th November 2009, and the event was a great success. Nearly 200 participants attended from 25 countries across (and outside of) the region. There were three full days of engaging sessions, presentations and discussions – including more than 40 speakers on a range of different topics. (IHRA Newsletter, 20.11.2009)

www.ihra.net/November2009

CME. Overdose Prevention:

The Role of Naloxone in the Community. (HIV CEI, 2009)

www.ceitraining.org/cme/courses/overdose.cfm

Schweiz. „Es ist ein kleines Wunder passiert“
Das Drogenelend auf dem Platzspitz erschütterte die ganze Welt. Aus dem Schrecklichen habe die Politik aber etwas Gutes geschaffen, findet Mediziner Peter J. Grob, der ein Buch über den „Needlepark“ geschrieben hat. Peter J. Grob ist emeritierter Medizinprofessor und war Leiter der klinischen Immunologie am Zürcher Universitätsspital. Als solcher war er die treibende Kraft hinter Zipp-Aids, dem Pilotprojekt für Drogenabhängige auf dem Platzspitz von 1988 bis 1992. Zusammen mit weiteren Mitkämpfern aus dieser Zeit, etwa Ambros Uchtenhagen, damals Direktor des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Psychiatrischen Uni-Klinik, hat er das Buch „Zürcher Needlepark. Ein Stück Drogengeschichte und -politik 1968-2008“ geschrieben. (Tagesanzeiger, Interview, 24.11.2009)

www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Es-ist-ein-kleines-Wunder-passiert/story/26777707

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Needle and Syringe Program
Return on investment 2: evaluating the cost-effectiveness of needle and syringe programs in Australia 2009 (DoH – Department of Health, Australia, 2009)

www.health.gov.au/internet/main/publishing.nsf/Content/needle-return-2

Russland - Verbreitung des Aids-Virus' gerät außer Kontrolle
Experten zufolge ist die Zahl der HIV-Infizierten in Russland dramatisch gestiegen: Schuld sei eine Gesundheitspolitik, die sich durch Untätigkeit auszeichne. Obwohl Russland inzwischen weltweit den höchsten Drogenmissbrauch haben soll, erhalten Heroinabhängige keine sauberen Spritzen und Nadeln. (Die Welt online, 28.10.2009)

www.welt.de/wissenschaft/article5007097/Verbreitung-des-Aids-Virus-geraet-ausser-Kontrolle.html

USA. Bill Would Limit Needle Exchanges. (New York Times, 09.11.2009)

www.nytimes.com/2009/11/09/health/policy/09needle.html

USA. Blunted needles
Congress is set to stick it to clean-syringe programs. (Washington Post, USA, 10.11.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/09/AR2009110903160.html

Nordrhein-Westfalen. Seit 20 Jahren mehr HIV-Schutz durch Spritzenautomaten
Seit 20 Jahren gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen Spritzenautomaten – inzwischen mehr als 100. Drogenabhängige können sich daran rund um die Uhr mit sauberen Einwegspritzen, Pflegesets und Kondomen versorgen sowie die gebrauchten Spritzen entsorgen. Betrieben wird das Projekt durch die AIDS-Hilfe NRW. Der runde Geburtstag wurde am 22. Oktober bei der AIDS-Hilfe in Düsseldorf gefeiert.
Anlass für die Aufstellung der Automaten waren die zunehmenden HIV-Infektionen unter Drogengebraucherinnen und -gebrauchern. 20 Prozent der HIV-Neuinfektionen entfielen damals auf Menschen, die Drogen nahmen. Mittlerweile ist die Quote auf 13 Prozent gesunken. Nach Ansicht der AIDS-Hilfe liegt das auch an der Aufstellung der Automaten.
Pro Jahr werden an den Geräten 270 000 Einmalspritzen abgesetzt.
Ausführlich informiert die AIDS-Hilfe NRW auf einer eigenen Homepage über das Spritzenautomaten-Projekt. Unter anderem gibt es dort die Kontaktdaten aller Betreiber der Automaten im Land und Karten mit den Standorten der Spritzen-Spender. (Quelle: Presseinformation der AIDS-Hilfe NRW, 22. Oktober 2009, zitiert nach LWL-KS-Newsletter, 7. Jahrgang, Nr. 6 November 2009)

saferuse-nrw.de Saferuse-NRW/upload/pdf/presse/ 2009_10_22_20_jahre_spritzenautomaten_nrw.pdf

saferuse-nrw.de

The Needle Nexus
Of all the mysteries posed by AIDS, perhaps the deepest and most damaging is a human one: why have we failed so utterly to stop its transmission? (...)
Then there is another way that H.I.V. infects: by injection with a hypodermic needle previously used by an infected person. Outside Africa, a huge part of the AIDS epidemic involves people who were infected this way. In Russia, 83 percent of infections in which the origin is known come from needle sharing. In Ukraine, the figure is 64 percent; Kazakhstan, 74 percent; Malaysia, 72 percent; Vietnam, 52 percent; China, 44 percent. Shared needles are also the primary transmission route for H.I.V. in parts of Asia. In the United States, needle-sharing directly accounts for more than 25 percent of AIDS cases. (New York Times, 22.11.2009)

www.nytimes.com/2009/11/22/magazine/22FOB-idealab-t.html

DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG

Berlin-Kreuzberg. Streit um Fixerstube spitzt sich zu
Anwohner wollen den Umzug des Drogenkonsumraums in die Reichenberger Straße verhindern. Am Donnerstag stellt sich Bezirksbürgermeister Schulz der Kritik. (Tagesspiegel, Berlin, 12.11.2009)

www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Fixerstube;art270,2947596

Berlin-Kreuzberg. Drogenkonsum - Schule raus, Fixstube rein
In Kreuzberg wird eine ehemalige Schule zur Fixerstube. Eine Bürgerinitiative läuft Sturm. (Berliner Zeitung, 13.11.2009)

www.bz-berlin.de/bezirk/kreuzberg/schule-raus-fixstube-rein-article643226.html

Berlin-Kreuzberg. Clinch in Berlin-Kreuzberg - Fixerstube neben Spielplatz. (n-tv.de, 17.11.2009)

www.n-tv.de/panorama/dossier/Fixerstube-neben-Spielplatz-article593602.html

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

After the War on Drugs: Blueprint for Regulation
There is a growing recognition around the world that the prohibition of drugs is a counterproductive failure. However, a major barrier to drug law reform has been a widespread fear of the unknown—just what could a post-prohibition regime look like (Transform, UK, November 2009)

www.tdpf.org.uk/Transform_Drugs_Blueprint.pdf

Keeing tabs on synthetic drugs
Globally, there are significantly more users of synthetic drugs than there are users of heroin and cocaine combined. Unlike the markets for heroin and cocaine, the market for synthetic drugs is constantly evolving, with new products appearing each year. The global Synthetics Monitoring: Analyses, Reporting and Trends (SMART) programme of UNODC was designed to improve the capacity of selected States to generate, manage, analyse, report and use information on illicit synthetic drugs. (UNODC, November 2009)

www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/November/keeping-tabs-on-synthetic-drugs.html

EUROPA

Russland. Russia's drugs problem: blame the West
Why is Russia resisting international help with its spiralling drugs problem, asks Susan Richards? While the Kremlin's rhetoric reveals a profound insecurity, its policies are failing to deal effectively with the situation. (open democracy, 05.11.2009)

www.opendemocracy.net/openrussia/susan-richards/russia__s-drugs-problem-blame-west

Schweiz. UBS sitzt auf kolumbianischen Drogen-Geldern
US-Steuerfahnder sind per Zufall auf Millionen des früheren kolumbianischen Medellin-Kartells gestossen. Das Geld aus dem Kokain-Handel liegt auf zahlreichen Konten verstreut - auch bei der UBS. (cash.ch, 09.11.2009)

www.cash.ch/news/alle/rss/ubs_sitzt_auf_kolumbianischen_drogengeldern-842321-448

Spanien. Madrid: Faustrecht und Junkie-Bus
Drogenclans übernehmen an Madrids Peripherie die Kontrolle. Die Polizei traut sich kaum mehr, die betroffenen Viertel zu betreten, die Politik ist sowieso machtlos. (Freitag, 21.11.2009)

www.freitag.de/politik/0947-madrid-drogendealer-kommunalpolitik

ASIEN

 

AFGHANISTAN

CIA-Mission in Afghanistan - Der Al Capone von Kandahar
Präsidentenbruder Wali Karzai, einer der mutmaßlich mächtigsten Drogenhändler Afghanistans, soll Zuträger des US-Geheimdienstes CIA sein. Für die Amerikaner kommt die peinliche Enthüllung zur Unzeit, sie verschärft die Debatte um die richtige Militärstrategie am Hindukusch. (Der Spiegel online, 28.10.2009)

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657878,00.html

Three DEA Special Agents in Afghanistan Die in Line of Duty. (DEA Pressemitteilung, 29.10.2009)

www.justice.gov/dea/pubs/pressrel/pr102909.html

www.justice.gov/dea/pubs/pressrel/pr102709.html

The Lancet, Volume 374, Issue 9703, Page 1738, 21 November 2009
doi:10.1016/S0140-6736(09)62010-9
Afghanistan's addicts
Talha Burki

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2809%2962010-9/fulltext

www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)62010-9/fulltext

The Afghan Narcotics Industry
While the economic and narcotics situation in Afghanistan may be improving, there are still areas: mainly the south (and some parts of the west) where the situation is significantly worse since the invasion and though now improving, are still at astonishingly high levels of production of opium, violence, and corruption. (Center for Strategic and International Studies, 12.11.2009)

www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900sid/SNAA-7Y43HE/$File/full_report.pdf

Alarming rate of addiction among Afghan women
Unprecedented levels of drug addiction among Afghan women have raised concerns as the lucrative narcotic industry hurtles onwards. (Press TV, 29.11.2009)

www.presstv.ir/detail.aspx

IRAN

Teheran - Stadt der Sucht
Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung hat seinen Jahresbericht zum weltweiten Drogenkonsum veröffentlicht. Danach sind in keinem anderen Land so viele Menschen drogenabhängig wie im Iran. (Deutsche Welle World, 12.11.2009)

www.dw-world.de/dw/article/0,,4886653,00.html

BURMA-MYANMAR / THAILAND

Drugs, guns and war in Myanmar
Mounting tensions between Myanmar's military government and ethnic groups with which it has ceasefire agreements in the country's northern regions have spurred a surge in drug trafficking. (Asia Times Online, 04.11.2009)

www.atimes.com/atimes/Southeast_Asia/KK04Ae02.html

AMERIKA


USA


LATEINAMERIKA - KARIBIK

Drogenkartelle im Vormarsch - Kolumbien, Mexiko und Guatemala werden zu Mafia-Staaten. (Salzburger Nachrichten, 12.11.2009)

www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/Drogenkartelle-im-Vormarsch.html=

MEXIKO

Mecico at War – At the Frontlines (Washington Post, interactive webpage)

www.washingtonpost.com/wp-srv/world/interactives/mexico-at-war/

Kinder in Mexiko - Koks abwiegen für Papa
Sie leben in Tijuana, der "Stadt ohne Gesetze". Im Norden Mexikos wachsen viele Kinder und Jugendliche in Revieren von Drogenkartellen auf, sehen manchmal auf dem Schulweg Leichen. In einem speziellen Fach sollen Cristóbal, 12, und seine Mitschüler jetzt lernen, sich von Banden fernzuhalten. (Spiegel online, 28.10.2009)

www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,656979,00.html

Militärabkommen gegen linke Regierungen: Kolumbien erlaubt sieben US-Basen. (Die Tageszeitung, 01.11.2009; El Tiempo, 02.11.2009)

www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/kolumbien-erlaubt-sieben-us-basen/

www.eltiempo.com/colombia/politica/sin-pasar-por-congreso-acuerdo-militar-con-eu-se-firmara-este-viernes_6474949-1

„Fürchte den Tod nicht“. Der «Drogenkrieg» in Mexiko wird befeuert durch eine Kultur des schnellen Geldes und des Draufgängertums. (Neue Zürcher Zeitung, 02.11.2009)

www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/fuerchte_den_tod_nicht_1.3956977.html

In Mexico, fears of a 'lost generation'
Violence among young soars as drug cartels recruit more minors (Washington Post, USA, 02.11.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/02/AR2009110203492.html

Mexikanische Unternehmer wollen UN-Truppe wegen Drogengewalt
Angesichts der eskalierenden Drogengewalt in Mexiko haben Geschäftsleute der Grenzstadt Ciudad Juárez die Vereinten Nationen zur Entsendung von Blauhelmsoldaten aufgefordert. Nur mit einer UN-Friedenstruppe könne die Kriminalitätswelle unter Kontrolle gebracht werden, sagte Soledad Máynez, Präsidentin des örtlichen Unternehmerverbandes AMAC. (google news, 12.11.2009)

www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hoke8rveRkgUZlz-VSiiTLQ9dG-Q

Große Macht den Drogen - Krimineller auf Forbes-Liste
Das Magazin Forbes führt Joaquín Guzmán auf Platz 41 der "World’s Most Powerful People". Damit rangiert der mächtige Drogenboss noch vor Dmitrij Medwedjew oder Nicolas Sarkozy. Mexiko ist empört. (Süddeutsche Zeitzung, 13.11.2009)

www.sueddeutsche.de/politik/995/494334/text/

The Zetas: gangster kings of their own brutal narco-state
In his final dispatch from the drug-fuelled war along the US-Mexican border, our correspondent profiles the deadly army which rules its territory through murder and ruthless intimidation of public officials - with the multibillion-dollar narcotics trade as its prize. (The Observer, 15.11.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/nov/15/zetas-drugs-mexico-us-gangs

La economía, infiltrada por el narco
Estudiosos del fenómeno del narcotráfico de México y Estados Unidos consideraron errónea la estrategia del presidente Felipe Calderón en la lucha contra este flagelo, y opinaron que no es sólo con poder de fuego y capacidad bélica como se podrá derrotar a los cárteles, sino desmantelando sus estructuras financieras, hoy intactas y operando. (El Universal, 15.11.2009)

www.eluniversal.com.mx/nacion/172966.html

Former Mexican Foreigner Minister Accuses Army of Extra-Judicial Executions in Drug War. (Drug War Chronicle, Issue 609, 20.11.2009)

stopthedrugwar.org/chronicle/609/mexico_former_foreign_minister_castaneda_army_killing_drug_gang_members

U.S., MEXICO ALIGN AGAINST COMMON FOE: BRUTAL NARCOTICS TRADE
After Long Era of Mistrust, Nations Merge Training, Intelligence and Technology. (Washington Post, 22.11.2009)

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/21/AR2009112102008.html

Mexico Drug War Update. (Drug War Chronicle, Issue 610, 27.11.2009)

stopthedrugwar.org/chronicle/610/mexico_drug_war_update

Calderon: Drugs Can't Be Eliminated but Crime Can
Mexican President Felipe Calderon acknowledged Friday in an interview with Efe the impossibility of doing away with drugs but believed that the government's goal should be "freeing citizens" from organized crime. (Latin American Herald tribune, 29.11.2009)

www.laht.com/article.asp

VENEZUELA

Venezuela blows up border bridges with Colombia
Tensions raised between two countries as troops dynamite rural walkways Venezuela claims are used by smugglers and militia. (The Guardian, UK, 20.11.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/nov/20/venezuela-blows-up-colombia-bridges1

KOLUMBIEN

Kolumbiens Kokain - Die vergessenen Millionen des Medellin-Kartells
Es ist ein Relikt aus einer grausamen Zeit: Millionen Dollar des legendären kolumbianischen Medellin-Kartells liegen knapp 20 Jahre nach dessen Zusammenbruch noch immer auf Konten in aller Welt. US-Steuerfahnder wollen den Fall jetzt lösen - und setzen eine Schweizer Bank unter Druck. (Spiegel online, 07.11.2009)

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,659754,00.html

Shoveling Water: War on drugs, War on people - a film by Witness for Peace

Journey to the heart of coca country in Colombia, and hear first hand testimony of the impacts of chemical spraying in this exclusive video produced by the WFP Colombia team.

www.witnessforpeace.org/article.php

PARAGUAY

Guns and journalism - reporting from South America's drugs frontline. (The Guardian, UK, 18.11.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/nov/18/south-americas-drugs-frontline

BRASILIEN

It's like the Middle Ages... there's no purpose other than living another day
Over 5,000 people were murdered in Rio last year, in a battle between rival drugs gangs... and the police militias who are trying to kill them. So, can the favelas be cleaned up? An extraordinary report from the murder capital of the world. (The Observer, UK, 29.11.2009)

www.guardian.co.uk/society/2009/nov/29/rio-drugs-war-jon-lee-anderson

BOLIVIEN

Bolivia election: Cocaine casts shadow on campaign
As Bolivia's Evo Morales campaigns for re-election ahead of polls in December, his support from the nation's indigenous coca producers is again coming under scrutiny. (BBC, UK, 22.11.2009)

news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8364909.stm

AFRIKA

James Cockayne and Phil Williams, “The Invisible Tide: Towards an International Strategy to Deal with Drug Trafficking Through West Africa,” New York: International Peace Institute, October 2009.

www.ipacademy.org/media/pdf/publications/west_africa_drug_trafficking_epub.pdf

Guinea-Bissau: Cocaine's traffic hub
The unstable nation, along with other West African countries, makes an ideal stop for cartels smuggling drugs from South America to Europe. (Los Angeles Times, 16.11.2009)

www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-africa-drugs16-2009nov16,0,2222648.story

Westafrika wird zum Drogenumschlagplatz - In der Sahara rieselt der "Schnee". (Tagesschau, 19.11.2009)

www.tagesschau.de/ausland/drogenschmuggel100.html

Drug seizures in west Africa prompt fears of terrorist links
Al-Qaida is thought to have gained control of the cocaine trade flourishing in Guinea and Mali. (The Guardian, UK, 29.11.2009)

www.guardian.co.uk/world/2009/nov/29/drugs-cocaine-africa-al-qaida

E-HEALTH – DATENBANKEN

DIMDI. Neue Felder in Datenbank PsycINFO
In PsycINFO finden Sie jetzt noch mehr Details zu psychologischer Literatur. Zahlreiche neue und ergänzte Felder informieren Sie genauer über die Herkunft des Artikels, den Ablauf des Publikationsprozesses und zugehörige Copyrights. (DIMDI, 01.11.2009)

www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0265.html

DIMDI. AMIS – Bezeichnungsverordnung heißt jetzt Stoffbezeichnungen
Die Datenbank mit den rechtsverbindlichen Bezeichnungen der Bestandteile von Fertigarzneimitteln für Zulassungsanträge heißt jetzt "Stoffbezeichnungen". Inhaltlich entspricht sie der bisherigen AMIS ? Bezeichungsverordnung. Die Änderung wurde notwendig mit der 15. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG), die diese rechtsverbindlichen Bezeichnungen auf eine neue gesetzliche Grundlage stellt. (DIMDI, 01.11.2009)

www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0266.html

Australien. Online counselling, therapy and dispute resolution: A review of research and its application to…
The use of online services within the family relationship sector is considered. While there is a limited amount of literature that focuses on families as a target group for online therapy, the principles outlined in this paper are relevant, and where available, specific applications to family counselling, therapy and dispute resolution have been highlighted (Australian Institute of Family Studies, ISBN 978-1-921414-14-5, 2009)

www.aifs.gov.au/afrc/pubs/briefing/briefing15.html

iPhone App for 12-Steppers Developed
A new application program for the Apple iPhone connects people in recovery with a support network of peers in the 12-step community. (jointogether, 09.11.2009)

www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/iphone-app-for-12-steppers.html

NEUERSCHEINUNGEN

Old and New Policies, Theories, Research Methods and Drug Users Across Europe, by Demetrovics, T., Fountain, J., Kraus, L. (Eds.)
Category: Psychology/Psychological books
Item number: ISBN 978-3-89967-583-2
Price: 20.00 EUR
Info: 2009, 152 pages
Substances like opium and cannabis have been taken in Europe for centuries. Over the decades, the introduction and widespread use of synthetic drugs, such as LSD and MDMA (ecstasy), has created new user groups and changed the patterns of use. Drugs, old or new, do not only have an impact on the individual in form of psychological disorders, but also on society’s reaction to their users. They create an illegal market with all its criminal side effects, and they trigger researchers to understand the phenomenon of drug use, changing patterns and spread.
This book reflects on patterns of and changes in the use of old and new drugs; it challenges the gateway theory, critically discusses the concept of dealers, and examines strategies of harm reduction for imprisoned offenders. In addition, it offers new approaches to old problems by bridging the gap between quantitative and qualitative drug research.

www.pabst-science-publishers.com/index.php

"Von der Party in die Notaufnahme"
Jugendliche und Alkohol - Ein Ratgeber für Eltern
Herausgegeben von der Bayerischen Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis e.V. im Rahmen des Präventionsprojektes "HaLT - Hart am Limit" in Bayern.
Sie können die Broschüre kostenlos über die Koordinierungsstelle von HaLT in Bayern bei der BAS beziehen.

www.halt-in-bayern.de/index.php

SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Berlin. Die grundlegenden Dinge lernen - Berliner Drogennotdienst hilft seit 25 Jahren Menschen mit Suchtproblemen. (Neues Deutschland, 29.10.2009)

www.neues-deutschland.de/artikel/158237.die-grundlegenden-dinge-lernen.html

USA. HEALING A BROKEN SYSTEM - Veterans Battling Addiction and Incarceration
This report examines the significant barriers that veterans of the wars in Iraq and Afghanistan face in obtaining effective treatment for mental health and substance abuse problems, and the tragic consequences of leaving these wounds of war untreated: addiction, homelessness, suicide, overdose and incarceration. (Drug Policy Alliance; November 2009)

www.drugpolicy.org/library/veterans2009.cfm

USA. Substance Abuse Treatment Facilities Operated by the Department of Veterans Affairs
A new generation of veterans is coming home from combat in Iraq and Afghanistan with a variety of medical needs, including treatment for substance abuse and/or psychological disorders (SAMHSA, USA, 11.11.2009)

oas.samhsa.gov/2k9/213/213VAFacilities2k9.htm

USA. VETS NEED DRUG TREATMENT, NOT JAIL Treatment, not incarceration, should be the first option for veterans who commit nonviolent drug-related offenses, a group advocating alternatives to the nation's "war on drugs" said Wednesday in a new report. (Army Times (US), 11.11.2009)

www.mapinc.org/drugnews/v09/n1015/a01.html

Tabu-Thema Sucht: Das neue, große NetDoktor.de-Special. (NetDoktor.de, 11.11.2009)

www.pressezeiger.de/tabu-thema-sucht-das-neue-grosse-netdoktorde-special-401756

New Publication on Clinical Supervision for Substance Abuse Treatment
Clinical supervision has become the cornerstone of quality improvement in the substance abuse treatment field. In addition to providing a bridge between the classroom and the clinic, clinical supervision improves client care, develops the professionalism of clinical personnel, and imparts to and maintains ethical standards in the field. (SAMHSA, USA, November 2009)

kap.samhsa.gov/products/manuals/tips/pdf/TIP52.pdf

Why More N.Y. Parents Are Drug Testing Their Kids
Free Drug Test Kits for Parents Moving Like Hotcakes in Two New York Counties. (abc News, 25.11.2009)

abcnews.go.com/Health/parents-pick-free-drug-kits-kids/story

Shelter-based convalescence for homeless adults in Amsterdam: a descriptive study.
van Laere I, de Wit M, Klazinga N.
BMC Health Serv Res. 2009 Nov 18;9(1):208.
PMID: 19922617

www.biomedcentral.com/1472-6963/9/208

Short-term outcomes in patients attending a primary care–based addiction shared care program
Can Fam Physician
Vol. 55, No. 11, November 2009, pp.1108 - 1109.e5
Kahan M, Wilson L, Midmer D, Ordean A, Lim H.

www.cfp.ca/cgi/content/full/55/11/1108

SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

USA. Joss Stone kifft: "Jeder raucht doch Gras"
Sängerin Joss Stone hat zugegeben, dass sie regelmäßig Haschisch raucht. Sie betrachte Cannabis nicht als Droge, sondern eher als Kraut, sagte Stone dem "Star"-Magazin. (Rheinische Post online, 11.11.2009)

www.rp-online.de/gesellschaft/Jeder-raucht-doch-Gras_aid_781390.html

Robbie Williams. Angst vor Drogenrückfall - Robbie Williams bleibt lieber zu Hause
"Der Wunsch, berauscht zu sein, ist in meiner DNA eingebaut": Popstar Robbie Williams sorgt mit Tönen der Selbsterkenntnis für Aufsehen und zieht sogar Konsequenzen. Er wird nicht auf Tour gehen, sondern brav zu Hause bleiben. Es dürfe keinen Rückfall geben, sagt er. (Spiegel online, 25.11.2009)

www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,663396,00.html

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Berlin. BVG - Mit Klassik in den Bahnhöfen gegen Dealer
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben jetzt einen Versuch gestartet, mit klassischer Musik Drogendealer und Bettler aus ihren Bahnhöfen zu vertreiben. Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Adenauerplatz in Charlottenburg sind seit gestern Mozartarien und Klavierstücke von Chopin zu hören. (Morgenpost, Berlin, 14.11.2009)

www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1207061/Mit-Klassik-in-den-Bahnhoefen-gegen-Dealer.html

Alkoholiker werden immer jünger. (Spiegel online, 19.11.2009)

www.spiegel.de/spam/0,1518,662130,00.html


Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Januar.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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