dgs-info, Ausgabe 31, Oktober 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

das Ergebnis der Bundestagswahl aus drogenpolitischer Sicht:

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) hat ihr Direktmandat verloren, zieht aber über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag wieder ein. Maria Eichhorn, drogenpolitische Sprecherin der CDU/CSU, verliert ihren Abgeordnetensitz. Detlef Parr (FDP) ist nicht wieder angetreten, er wird als Vorsitzender der Liberalen Senioren weiterhin Politik betreiben. Wolfgang Nescovic (Die Linke) und Harald Terpe (Die Grünen) sind wiedergewählt worden.

Die BILD-Zeitung (Frankfurt) hat sich selbst übertroffen:

Frankfurt. Illegale Huren, Junkie-Horden

Pünktlich zur weltgrößten Automobil-Messe zeigt Frankfurt im Bahnhofsviertel sein hässliches Gesicht: Überfüllte Druckräume, Junkies auf den Bürgersteigen, illegale Straßenhuren an den Kreuzungen. (BILD Frankfurt, 18.09.2009) (AntiSTigma)

Das Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen will dem Drogenkonsum und -handel in den Strafanstalten Einhalt gebieten: Über den Bundesrat soll eine Gesetzesinitiative eingebracht werden, das Einschmuggeln von Drogen härter zu bestrafen. Die Maßnahme wird die Preise in den Gefängnissen steigen lassen, den Drogenmarkt hinter Gittern verschärfen und gelegentlich Familienangehörige, die bei der Weitergabe illegaler Substanzen ertappt werden, dann ebenfalls hinter Schloss und Riegel bringen. An eine Ausweitung von Schadensminderungsprogrammen, abstinenzorientierten Therapien und Substitutionsbehandlungen ist nicht gedacht. (RECHT UND GESETZ)

In Kasachstan starben 37 Drogenpatienten bei einem Brand in der Therapeeinrichtung. Auf die mangelnde Sicherheit war zuvor mehrfach hingewiesen worden. Die zum Teil zwangsweise eingewiesenen Patienten hatten vergeblich versucht, aus dem vergitterten Gebäude zu entkommen. (SERVICE-VERSCHIEDENES)

Was ist bei der tödlichen „Therapiesitzung“ in Berlin-Hermsdorf genau geschehen? Eine Zusammenstellung von Zeitungsartikeln, Stellungnahmen von Fachverbänden und Informationen zur „Psycholyse“ können Sie in der Rubrik RECHT UND GESETZ lesen.

Die Rubrik Cannabis als Medizin finden Sie ab sofort unter SUBSTANZEN – Cannabis.

Das Suchtportal der DGS umfasst nach zahlreichen Hinweisen aus der LeserInnenschaft mittlerweile fast 250 Internetadressen.

Die Mitnahme von Substitutionsmitteln in die Türkei ist laut Mitteilung der türkischen Botschaft in Berlin nicht erlaubt. Das teilt die Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten, angesiedelt bei INDRO e.V. (Münster/Westf.), mit. (RECHT UND GESETZ – SUBSTITUTIONSRECHT)

Kasia Malinowska-Sempruch  vom Open Society Institute hat eine Analyse der „fehlgeleiteten“ Drogenpolitik in Mitteleuropa verfasst: „Innerhalb des gesamten ehemaligen Ostblocks (ist) eine verstörende Tendenz hin zum Einsatz veralteter, konservativer und unverhältnismäßiger Strategien zur Bekämpfung des Drogenkonsums zu verzeichnen.“ Die Folgen sind seit geraumer Zeit auch in Deutschland erkennbar: In den grenznahen Regionen zu Polen und in Berlin stellen sich mehr und mehr polnische Opiatabhängige mit dem Wunsch nach einer Substitutionsbehandlung vor. (RECHT UND GESETZ, EUROPA)

Ein Fortbildungskurs “Suchtmedizin” für Arzthelferinnen / Medizinische Fachangestellte, Krankenpflegeberufe und medizinisch ausgebildete Mitarbeiter von Suchtberatungsstellen wurde von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifiziert. Lesen Sie dazu im heutigen Leittext ein Interview mit Dr.Gabriele Jungbluth, Vorstandsmitglied der DGS, die mit Dr.Peter Jeschke das Curriculum entwickelt hat

Zum Schluss noch ein Wort an die Eltern und Erziehungsberechtigten unter Ihnen: Wenn Sie diese Woche weniger als dreimal im Familienkreis zu Abendbrot gegessen haben, laufen Ihre Kinder Gefahr, häufiger als ihre Altersgenossen zu Nikotin und Cannabis zu greifen. Das meinen jedenfalls Forscher an der Columbia University (USA) herausgefunden zu haben. (PRÄVENTION)

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
AKZEPT
NADA
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITKOMMENTAR

Interview mit Dr.Gabriele Jungbluth, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie, Mitglied im Vorstand der DGS

Thema: Fortbildungskurs „Suchtmedizin“ für ArzthelferInnen/Medizinische Fachangestellte

Anlage: dgs-info31_Leittext_Jungbluth

Fortbildungskurs „Suchtmedizin“ für ArzthelferInnen/Medizinische Fachangestellte von Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifiziert

http://www.dgsuchtmedizin.de/vorstandsnews/?tx_ttnews[tt_news]=109&tx_ttnews[backPid]=36&cHash=91e19dc53e

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – DGS-Mitgliederversammlung

Samstag, 7.November 2009, 17.15 Uhr, auf dem Jahreskongress der DGS

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

DGS 2 – Dres. Alaei (Iran)

A moving and enlightening personal account by one of the Alaeis' colleagues involved in  the student exchange program right before their arrests. He provides some insight to what happened leading up to their arrests and some more upbeat news of what they've been doing while in prison. Those who know them will not be suprised.

http://www.iranian.com/main/node/80919

DGS 3 – Kongresse und Veranstaltungen 2009/2010 mit Beteiligung der DGS

18. DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/

Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg.
Das Schwerpunktthema der Suchttherapietage 2010 lautet: "Sucht und Gewalt". Entsprechend der Konzeption werden in weiteren Seminaren, Übungen und Kursen grundlegende sowie aktuelle Therapieformen vorgestellt und diskutiert.
Gerne übersenden wir Ihnen ab Dezember 2009 das aktuelle Programmheft zu. Um dies anzufordern,  schreiben Sie uns eine E-mail oder schicken Sie den Abschnitt „Antwortkarte“ bitte an das Kongressbüro.
Weiterhin können Sie so auch Ihr Interesse bekunden, eine eigene Veranstaltung anzubieten (Meldeschluss ist der 31.10.2009); die notwendigen Unterlagen werden Ihnen dann umgehend zugeschickt.
Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen aus dem Kongressbüro telefonisch unter +49 (0)40 / 7410-54203 oder per E-Mail unter kontakt@suchttherapietage.de zur Verfügung.

http://www.suchttherapietage.de/

DGS 4 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma

HIV-related Stigma, Discrimination and Human Rights Violations: Case studies of successful programmes (UNAIDS, 2005)

http://data.unaids.org/publications/irc-pub06/JC999-HumRightsViol_en.pdf

Reducing HIV Stigma and Discrimination: a critical part of national AIDS programmes. A resource for national stakeholders in the HIV response. (UNAIDS, 2007)

http://data.unaids.org/pub/Report/2008/JC1521_stigmatisation_en.pdf

Hamburg-Wandsbek. Keine veränderte Lage durch Bürgerbegehren - Initiatoren setzen auf Vorbehalte gegenüber suchtkranken Menschen
Die Bürgerinitiative „Schädlerstraße“ hat gestern begonnen, Unterschriften für die Durchführung eines Bürgerentscheides zu sammeln. Damit soll der Forderung Nachdruck verliehen werden, die geplante Fachklinik der medizinischen Rehabilitation und eine Einrichtung der Eingliederungshilfe in der Witthöfft- und Schädlerstraße zu verhindern. (Jugendhilfe e.V., Pressemitteilung vom 04.09.2009)

http://www.jugendhilfe.de/juhi-aktuell.html

Flugblatt des Bürgerbündnisses Hamburg-Wandsbek.

Anhang: kath Schule Wandsbek.pdf

Anti-Aids-Kampagne: Diskriminierend und sexistisch

Eine neue Anti-Aids-Kampagne sorgt zurzeit nicht nur in Deutschland für Aufregung. In einer wohl bewussten Provokation zeigt die Agentur „das comitee“  in Zusammenarbeit mit dem Verein Regenbogen unter dem Motto „Aids ist ein Massenmörder“ Video-Spots mit Adolf Hitler beim Sex. Weitere Protagonisten der Kampagne sind Josef Stalin und Saddam Hussein. (aerzteblatt.de, 09.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/blogs/38042/Anti-Aids-Kampagne_Diskriminierend_und_sexistisch.htm

Disparity in health care: HIV, stigma, and marginalization in Nepal
Jha CK, Madison J
Journal of the International AIDS Society 2009, 12:16 (26 August 2009)

http://www.jiasociety.org/content/12/1/16

New Human Rights Resource Guide Launched for Practitioners and Advocates
The guide states that “Harm reduction goes hand in hand with advocacy to ensure a range of human rights for people who use drugs” (IHRA, 16.09.2009)

http://www.ihra.net/News#NewHumanRightsResourceGuideLaunchedforPractitionersandAdvocates

http://www.equalpartners.info/

Frankfurt. Illegale Huren, Junkie-Horden
Pünktlich zur weltgrößten Automobil-Messe zeigt Frankfurt im Bahnhofsviertel sein hässliches Gesicht: Überfüllte Druckräume, Junkies auf den Bürgersteigen, illegale Straßenhuren an den Kreuzungen. (BILD Frankfurt, 18.09.2009)

http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2009/09/18/iaa/mit-nutten-und-junkies-begruesst-frankfurt-die-welt.html

München. Bayern: Unwürdig wg. Drogen
Peter Meding hatte im vergangenen Jugendliche vor brutalen Schlägern geschützt. Eigentlich hätte er gestern vom Innenminister des Freistaates für seinen Einsatz geehrt werden sollen. Aufgrund einer Vorstrafe wegen BTM-Besitzes wurde er kurzerhand ausgeladen. (Hanfjournal, 22.09.2009)

http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2009/09september/s34_0909_meding.php

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

http://www.trio-media.de/jesjournal/

JES wird e.V.
Beim Jahrestreffen 2009 im Rahmen des Berliner Fachtags "20 Jahre JES" wurde der JES-Sprecherrat beauftragt, dem Netzwerk eine Rechtsform zu geben, also einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen. Dieser Schritt ist nun vollzogen. (Pressemitteilung JES, 13.09.2009)

http://www.trio-media.de/jesjournal/gruendung_jesev.html

Das offizielle Gründungsfoto.

http://jesbielefeld.de/gruendungsfoto_jesev.jpg= 

Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. (Homepage)

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/137/84

Der Elternverband auf dem 18. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin vom 06. bis 08. November 2009 in Berlin
Freitag, 6. November 2009
10:30h - 12:00h: Arbeitskreise (Parallelveranstaltungen)
Akzeptanzorientierte Elternarbeit: H. Behle (Wuppertal), J. Heimchen (Wuppertal)

AKZEPT

Frankfurt / Main. Akzept Kongress „Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung: Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik“, Frankfurt/Main, 25.-26.09.2009. Berichte und Vorträge demnächst auf der Homepage von akzept e.V.

http://www.akzept.org/index.html

FRANKFURT. "Abhängige nicht kriminalisieren"
Fachleute fordern in Frankfurt neue Wege in der Drogenpolitik. (Wiesbadener Kurier, 26.09.2009)

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rhein-main/7550868.htm

NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

Graz / Österreich. EINLADUNG: 1. österreichweites Symposium
NADA-Akupunktur - Psyche und Sucht
Veranstalter: Verein für NADA-Akupunktur Österreich, (NADA-Austria) e.V.
Freitag, 2. Oktober 2009, 9.00 – 13.00 Uhr
Graz, Karmeliter Platz 3, Wartinger Saal
– mit Post-Symposium Ausbildung NADA Basic I am 2./3. Okt. 2009

http://www.nada-akupunktur.at/

http://karma-design.at/1host/nada/index.php?id=38

Secrets of Acupuncture for Pain Revealed – Somewhat
Researchers have provided the first evidence of how acupuncture may relieve pain by enhancing the action of opioid receptors in the brain. However, this may not completely explain why sham (fake) acupuncture also seems to relieve pain, and separate brain areas may be involved in real versus sham effects. (Pain-Topics.org News-Research UPDATES, 02.09.2009)

http://updates.pain-topics.org/2009/09/secrets-of-acupuncture-for-pain.html

STELLENANZEIGEN - Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege und PSB

Siehe SUCHTPORTAL, Stellenanzeigen

Aktuelle Stellenanzeigen schicken Sie bitte an die Redaktion von dgs-info

INDUSTRIENACHRICHTEN

Süd-Afrika. AFRICA: Condoms: the hole truth
Having a condom split during sex is not much fun, but the idea that millions of condoms may be faulty before they are opened is the stuff nightmares are made of.  (IRIN, PlusNews, 10.09.2009)

http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=86096

Süd-Afrika. A day in the life of a condom tester. (IRIN, PlusNews, 06.03.2008)

http://www.plusnews.org/Report.aspx?ReportId=77158

Ghostwriting in führenden Journalen weit verbreitet
Viele Beiträge, die sechs führende internationale Medizin-Journale im letzten Jahr publiziert haben, wurden nicht von den Autoren verfasst, sondern von Ghostwritern, die vielfach ihr Honorar von den Firmen erhalten, deren Wirkstoffe in den Studien geprüft wurden. Dies geht aus einer anonymen Umfrage hervor, deren Ergebnisse jetzt auf einem Kongress in Vancouver vorgestellt wurden. (aerzteblatt.de, 11.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38081/Ghostwriting_in_fuehrenden_Journalen_weit_verbreitet.htm

Gernsheim. Die Firma CompWare Medical hat ihr Dokumentationssystem für Substitutionsbehandlungen aktualisiert. Besondere Beachtung wird im System ProSub der medizinischen Dokumentation und den rechtlichen Formalitäten der Behandlung gewidmet. (Firmenmitteilung vom 30.09.2009)

Anhang: ProSub.pdf

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Köln. BfArM – Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlicht Sammlung häufig gestellter Fragen zur BtMVV. (18.09.2009)

http://www.BfArM.de/cln_012/nn_683960/DE/Bundesopiumstelle/BtM/faq/faqbtm__node.html__nnn=true

Berichtigung im Deutschen Ärzteblatt:

In dem Beitrag „Versorgung wird schwieriger“ zur Substitution Opiatabhängiger von Wilfried Kunstmann und Frieder Hessenauer im Deutschen Ärzteblatt vom 24. Juli 2009 (Heft 30) sind Fehler aufgetreten:

  • Die Mindestanforderungen an eine suchttherapeutische Qualifikation sind gemäß § 5 Abs. 2, 6 BtMVV von den Ärztekammern festzulegen. In dem Beitrag hieß es irrtümlich, die Bundesärztekammer sei hiermit beauftragt worden.
  • Die frühere Fachkunde „Suchtmedizinische Grundversorgung“ ist seit Beschluss des 103. Deutschen Ärztetages in eine Zusatzweiterbildung umgewandelt worden.

Auf Seite A-1509 heißt es fälschlicherweise „Take-home-Vergabe“. Richtig muss es heißen: „Take-home-Verordnung“. (Dtsch Arztebl 2009; 106(37): A-1797)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65983

Nürnberg/Berlin. Urteil: Krankenkasse muss Methadon-Behandlung nicht zahlen

Ein Heroin-Abhängiger genießt keinen Versicherungsschutz und kann nicht verlangen, dass die Kosten einer Methadon-Behandlung von der Krankenversicherung bezahlt werden. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) aufgrund eines entsprechenden Urteils des Landgerichts Nürnberg-Fürth hin. (aerzteblatt.de, 28.08.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37883

Bitte melden Sie Verfahren gegen substituierende Ärzte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

500 Fragen zu Substitution und Recht – die interaktive Website.

http://www.500fragen.de/

Uelzen / Lüneburg. Methadon-Prozess: Zwei Ärzte vor Gericht
Mit einer mehrstündigen Anklageverlesung hat am Dienstag vor dem Landgericht Lüneburg eines der größten Methadon-Verfahren gegen Ärzte in der deutschen Justizgeschichte begonnnen. (Allgemeine Zeitung online, 02.09.2009)

http://www.az-online.de/uelzensolobig/00_20090901182500_Methadon_Prozess_Zwei_Aerzte_vor_Gericht.html

Uelzen / Lüneburg. Drogen abgegeben: Zwei Ärzte vor Gericht

Wegen der unerlaubten Abgabe von Methadon und Abrechnungsbetrugs mit den Krankenkassen in mehr als 1000 Fällen müssen sich zwei Hausärzte aus Uelzen seit Dienstag vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Einem 42 Jahre alten Mediziner, dem die Zulassung bereits entzogen worden ist, wirft die Anklage allein 951 Straftaten vor. Seinem 71 Jahre alten Vater werden 120 Vergehen zur Last gelegt, darunter die fahrlässige Tötung eines Patienten durch die illegale Versorgung mit dem Heroin-Ersatz. Bis Anfang Dezember will die Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Hendrik Vester den Prozess abschließen. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Ärzte unter anderem Heroinabhängige mit Ersatzdrogen versorgt haben, die gar nicht in einem entsprechenden Programm waren. Zudem sollen sie Süchtigen entgegen den gesetzlichen Vorgaben große Mengen Methadon mit nach Hause gegeben haben. (Hamburger Abendblatt, 02.09.2009)

http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1165284/Drogen-abgegeben-Zwei-Aerzte-vor-Gericht.html

Uelzen / Lüneburg. Methadon per Taxi
Mit einer mehrstündigen Anklageverlesung sowie dem Versuch der Verteidigung, einen Prozess doch noch in letzter Minute abzuwenden, hat am Dienstag vor dem Landgericht Lüneburg eines der größten Methadon-Verfahren gegen Ärzte in der deutschen Justizgeschichte begonnen. (az-online, 02.09.2009)

http://www.az-online.de/uelzenstart/00_20090902010029_Methadon_per_Taxi.html

Kommentar: 1000 Patienten gewissenlos behandelt?
Von Reinhard Lehmann, substituierender Arzt in Verden. (az-online, 06.09.2009)

http://www.az-online.de/uelzenstart/00_20090902010029_Methadon_per_Taxi.html

Anhang: Kommentar-1000_Patienten_gewissenlos_behandelt?

Bonn. Verschärfter Kampf dem Methadon-Deal in Bonn
Studie belegt: Illegaler Handel mit Substitutionsmitteln ist enorm - In Duisdorf gibt es bald eine neue Suchthilfeambulanz. (Bonner Generalanzeiger, 05.09.2009)

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=635894

Türkei. Neue Reiserichtlinien veröffentlicht: Substitution und Einfuhr von Substitutionsmitteln sind in der Türkei verboten. (INDRO e.V., Münster, 23.09.2009)

http://www.indro-online.de/tuerkei.htm

Anhang: INDRO_Reisewarnung_Türkei

Gernsheim. Die Firma CompWare Medical hat ihr Dokumentationssystem für Substitutionsbehandlungen aktualisiert. Besondere Beachtung wird im System ProSub der medizinischen Dokumentation und den rechtlichen Formalitäten der Behandlung gewidmet. (Firmenmitteilung vom 30.09.2009)

Anhang: ProSub.pdf

BERUFSRECHT

München. Dubiose Bluttests auf Münchner Wiesn - Skandal um fragwürdige Medizinstudien
Laut Recherchen von report MÜNCHEN haben Ärzte auf dem Münchner Oktoberfest hunderten betrunkenen Menschen auf einer Sanitätsstation des Bayerischen Roten Kreuzes Blut entnommen und umfangreichen Untersuchungen bis hin zu Drogentests unterzogen. Die Daten wurden für eine medizinische Studie verwertet. Namhafte Rechtsmediziner sprechen von einem ungeheuren Skandal, da die Blutuntersuchungen nicht nur für therapeutische Zwecke verwendet wurden. (report München, 31.08.2009)

http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-bluttests-oktoberfest-ID1251736484238.xml

München. Oktoberfest Drogentest-Skandal - BRK räumt Probleme ein
Haben Rot-Kreuz-Ärzte beim Oktoberfest vor fünf Jahren Hunderten von Betrunkenen ohne deren Einwilligungen Blut abgenommen und für Drogentests und wissenschaftliche Versuche benutzt? "Alles legal", hieß es am Freitag noch. Doch davon rückten BRK-Verantwortliche nun ab. (Bayerischer Rundfunk online, 31.08.2009)

http://www.br-online.de/aktuell/drogentest-oktoberfest-blutentnahme-ID1251477223922.xml

Archives of Toxicology

Munich Oktoberfest experience: remarkable impact of sex and age in ethanol intoxication
Volume 82, Number 12 / December, 2008
10.1007/s00204-008-0373-z
Abstract

http://www.springerlink.com/content/956152674u2n042q/

Berlin. Politik will schärfer gegen korrupte Ärzte vorgehen

SPD und CDU wollen deutlich schärfer gegen kriminelle Ärzte vorgehen. Dafür regte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Posten eines Korruptionsbeauftragten für das Gesundheitswesen sowie ein Schutzgesetz für aussagewillige Mediziner an. Unterstützung bekam er vom CDU-Gesundheitsexperten Willi Zylajew, der eine umfassende Kronzeugenregelung vorschlug.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßte, dass sich die Union jetzt offenbar den Forderungen zur Korruptionsbekämpfung anschließe. Die Bundesärztekammer wies den Vorstoß zurück. (aerzteblatt.de, 14.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38083/Politik_will_schaerfer_gegen_korrupte_Aerzte_vorgehen.htm

Frankfurt. Staatsanwälte ermitteln - Apotheken-Betrug auf der Spur - Gegen Betrügereien mit Rezepten gibt es kaum Kontrollmöglichkeiten.
Mit Rezeptbetrug im großen Stil soll sich ein Frankfurter um hunderttausende Euro bereichert haben. Als Apotheker hatte er dazu einfache Möglichkeiten, Kontrollen gibt es kaum. Doch die Behörden decken immer mehr Fälle auf.

(...)

Rezepte von Drogenabhängigen abgerechnet

Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll der Betrug so gelaufen sein: Der Apotheker soll Kassenrezepte mit den Krankenkassen abgerechnet haben, ohne die verschriebenen Medikamente tatsächlich zu verkaufen. Um an Rezepte zu kommen, brauchte G. natürlich Komplizen. Er fand sie im Frankfurter Drogenmilieu. Es waren Junkies, vor allem HIV-Infizierte. Denn mit HIV-Infizierten ins Geschäft zu kommen, lohnt sich besonders. Denn ihnen werden besonders teure Medikamente verordnet. Und wer drogenabhängig ist, lässt sich auch mal auf eine kriminelle Tour ein, um seine Sucht zu finanzieren. (Hessischer Rundfunk online, 13.09.2009)

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_37942856

Berlin-HERMSdorf: Tödliche „Therapiesitzung“

Berlin. Tödliche Psychositzung - Therapeut als Scharlatan 
Zwei Tote, ein Mann im Koma, viele Verletzte: Mit ominösen Drogenexperimenten soll ein Berliner Arzt zwei seiner Patienten getötet und weitere in Lebensgefahr gebracht haben. Dem gebürtigen Usbeken werden Verbindungen zu einer Sekte nachgesagt, die das Inzesttabu in Frage stellt. (Spiegel online, 21.09.2009 )

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,650207,00.html

Berlin. Behandlung mit Drogen ist kriminell und hat mit Psychotherapie nichts zu tun. (Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV), Presseerklärung vom 21.09.2009)

http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?id=50&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=962&tx_ttnews[backPid]=3

Schweizer Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie (Säpt).

http://www.saept.ch/

Drogen-Sekte in der Schweiz?

„Psycho-Experiment mit tödlichen Drogen“ titelt der Spiegel in seiner Online-Ausgabe (Spon), und es liegt auf der Hand, dass hier die Spuren in die Esoterik-Szene führen. (esoquatsch.wordpress.com, 20.09.2009)

http://esoquatsch.wordpress.com/2009/09/20/drogen-sekte-in-der-schweiz/

Berlin. Gift-Drama - Das sagt der Lehrer des Gift-Arztes
Der Schweizer Psycho-Doc Samuel Widmer ist der Mentor des Berliner Gift-Arztes. B.Z. sprach mit ihm. (BZ, 21.09.2009)

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/das-sagt-der-lehrer-des-gift-arztes-article589619.html

Berlin. Fall in Hermsdorf - Im Bewusstsein
Zwei Menschen starben bei einer psycholytischen Therapiesitzung des Berliner Arztes Garri R. Dieser wird mit den Methoden des Schweizer Arztes Samuel Widmer in Verbindung gebracht. Was sind das für Methoden? (Der Tagesspiegel, 21.09.2009)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Hermsdorf-Therapiesitzung-Reinickendorf;art693,2904561

Berlin. Arzt verabreicht Drogen - Tödliche Therapie. (fr-online, 21.09.2009)

http://www.fr-online.de/top_news/1959593_Artz-verabreicht-Drogen-Toedliche-Therapie.html

Berlin. Keine Psychotherapie, sondern fatale Séancen in paramedizinischer Maskerade. (Ärzte Zeitung, 21.09.2009)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/566810/keine-psychotherapie-sondern-fatale-sancen-paramedizinischer-maskerade.html

Berlin. Therapie-Drama in Berlin - Drogen-Therapie: Ein Teilnehmer berichtet. (Hamburger Abendblatt, 22.09.2009)

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1195657/Drogen-Therapie-Ein-Teilnehmer-berichtet.html

Berlin. Lebensgefährliche Mischung
Nach der illegalen Gruppentherapie mit tödlichem Ausgang gerät die "psycholytische" Therapie in Misskredit. LSD-Forscher Gasser: "Eine furchtbare Tragödie". (Die Tageszeitung, 22.09.2009)

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=tz&dig=2009%2F09%2F22%2Fa0021&cHash=876fcea503

Berlin. Drogen in der Psychotherapie - Therapie von allen Sinnen
Psychoaktive Medikamente sind nach dem Tod zweier Patienten in einer Berliner Praxis in den Blickpunkt geraten. Welche Gefahr bergen die teilweise verbotenen Mittel? (zeit.de, 22.09.2009)

http://www.zeit.de/politik/2009-09/psychotherapeut-berlin-drogen?page=1

Berlin. Garik R. - Sex, Drogen und eine umstrittene Therapie
Nach der tödlichen Therapiesitzung in Berlin raten Experten zur Vorsicht. Keinesfalls dürften im Rahmen einer Psychotherapie Drogen verabreicht werden, erklärten die Berliner Ärztekammer und Fachvertreter. Garik R. hat sich in der Schweiz ausbilden lassen. Samuel Widmer war sein Lehrmeister. (welt.de, 22.09.2009)

http://www.welt.de/vermischtes/article4591690/Sex-Drogen-und-eine-umstrittene-Therapie.html

Berlin. Psychotherapie mit Drogen - "Der Horrortrip ist Folge eines schlecht gewählten Rahmens"
Die Drogenexperimente eines Berliner Arztes, bei denen zwei Menschen starben, schockieren Psychotherapeuten. Der Schweizer Mediziner Peter Grasser behandelt Angstpatienten unter anderem mit LSD - und warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview vor einer Dämonisierung bewusstseinsverändernder Substanzen. (Spiegel online, 22.09.2009)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,650518,00.html

Berlin. Todes-Therapie - Psycho-Arzt Garri R. nahm selbst LSD
Seine Patienten trauten seinem Sachverstand. Jetzt kam heraus: Garri R. nahm vor der Therapie LSD. (B.Z., 23.09.2009)

http://www.bz-berlin.de/bezirk/reinickendorf/psycho-arzt-garri-r-nahm-selbst-lsd-article591092.html

Berlin. Ärztekammer Berlin warnt vor der Einnahme von Drogen im Rahmen der Psychotherapie
Kammerpräsident Jonitz: Bei Zweifeln über Heilverfahren beim Hausarzt nachfragen. (Presserklärung der Ärztekammer Berlin vom 24.09.2009)

http://www.aerztekammer-berlin.de/40presse/10_pressemitt/797_pak14_2009/index.htm

Berlin. Fehler der Ärztekammer
Der Fall Garik R. steht für eine erschreckende Wahrheit. Letztlich bleibt es allein dem Patient überlassen, ob eine Therapie zu verantworten ist. Dass der damit überfordert ist, zeigt der Fall Garik R. nur zu deutlich.

Zwei Tote sind die Konsequenz einer völlig unzureichenden Kontrolle des Angebots privatärztlicher Therapien. Hier klafft eine Lücke, die lebensgefährlich sein kann. Es darf aber nicht sein, dass die strafrechtlichen Grenzen der Therapiefreiheit des Arztes erst offenbar werden, wenn es zu so schlimmen Ereignissen wie in Hermsdorf kommt.

Dass sich die Ärztekammer im Fall Garik R. mit Verweis auf die Therapiefreiheit herausredet, ist überdies verantwortungslos. Denn sie selbst tolerierte, dass Garik R. die Therapie der Psycholyse praktizierte - wissend, dass diese verboten ist. Schließlich hatte der Arzt aus Hermsdorf die Kammer wegen seines Praxisschildes konsultiert. Die Bundespsychotherapeutenkammer sprach es gestern deutlich aus: "Die auf dem Praxisschild angebotene Psychotherapie weist unmittelbar auf eine illegale Behandlungsmethode hin." Warum die Ärztekammer im Fall Garik R. nicht rechtzeitig ein berufsrechtliches Verfahren einleitete, ist eine der offenen Fragen. (WELT ONLINE Berlin, 28.09.2009)

http://www.welt.de/berlin/article4659347/Fehler-der-Aerztekammer.html

Berlin. Die Methoden des Garik R. - Tödliche Therapiesitzung

Am Haus des Arztes, den der Berliner Boulevard auch gern als "Todes-Therapeut" bezeichnet, hing Mitte der Woche plötzlich ein Transparent: "Schluss mit der Hexenjagd" stand da auf Sackleinen, das mit einer Wäscheleine zwischen Hausnummer und Verandapfosten gespannt war. Und schräg daneben, in Blau: "Danke Garri". (faz-net, 29.09.2009)

http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E8E7F6F67BE2C4C3B843AB5E22C28BB96~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Berlin. Tödliche Gruppensitzung - Drogencocktail als Seelenlöser

Untersuchungshäftling Garri R. schweigt - die Mordkommission in Berlin erhält keine Hinweise zum Hintergrund seiner Tat. Vorletzten Samstag reichte der 50-Jährige seinen Klienten einen Drogencocktail mit Heroin, LSD und Ecstasy. Ein 59-jähriger Mann erlitt einen Herzstillstand, auch ein 28-Jähriger starb Stunden später. Ein 55-Jähriger wurde ins künstliche Koma versetzt. Die übrigen neun Teilnehmer konnten die Kliniken verlassen. (fr-online, 28.09.200)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1978643_Toedliche-Gruppensitzung-Drogencocktail-als-Seelenloeser.html

VERKEHRSRECHT

Driving under the influence of drugs

Background information on the key issues related to drug driving, and an overview of BMA work and policy in this area. (British Medical Association, 06.08.2009)

http://www.bma.org.uk/health_promotion_ethics/drugs_prescribing/drugdrivingresource.jsp?page=1

USA. Texting to Death

"A leading road safety group, the Governors Highway Safety Association, has reversed field and announced its support for state laws banning drivers from sending and receiving text messages. The move is a welcome response to growing evidence that texting creates a greater risk of crashing than even drunken driving. (The New York Times, 15.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/15/opinion/15tue3.html?_r=1&ref=opinion

Europa. New EMCDDA policy briefing underlines need for enforceable and evidence-based laws

Many of the accidents and deaths that occur on European roads are caused by drivers whose performance is impaired by a psychoactive substance. Alcohol alone is estimated to account for up to 10 000 road deaths a year in the EU, one quarter of all road deaths. But, says the EMCDDA, no comparable figures are available for road accidents relating to illcit drugs and psychoactive medicines. This means that, with no clear picture of the problem, tailoring responses will prove difficult. (EMCDDA, Lissabon, 18.9.2009)

http://www.emcdda.europa.eu/about/press/fact-sheets/2009

http://www.emcdda.europa.eu/publications/drugs-in-focus/driving

A case-crossover study of alcohol consumption, meals and the risk of road traffic crashes
Stefano Di Bartolomeo, Francesca Valent, Rodolfo Sbrojavacca, Riccardo Marchetti and Fabio Barbone
BMC Public Health 2009, 9:316doi:10.1186/1471-2458-9-316

http://www.biomedcentral.com/1471-2458/9/316/abstract

USA. Kraftfahrer: Tests senken Zahl der alkoholbedingten Unfälle

Obligatorische Tests können die Anzahl schwerer Unfälle unter Alkoholeinfluss senken. Dies geht aus einer aktuell veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der Mailman School of Public Health und der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health im American Journal of Epidemiology hervor (2009 170: 775-782). (aerzteblatt.de, 24.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38248/Kraftfahrer_Tests_senken_Zahl_der_alkoholbedingten_Unfaelle.htm

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

NRW. Justiz: Richter muss Blutprobe anordnen
Ein Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm bringt die Justizministerin in Not: Ein 24-Stunden-Richterdienst muss her
Die überlastete Justiz in Nordrhein-Westfalen muss künftig womöglich einen zusätzlichen Notdienst für die Nachtstunden einrichten. Nach einem gestern veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Hamm dürfen etwa Blutproben und Hausdurchsuchungen nur noch auf richterlichen Beschluss angeordnet werden. Sonst können die Ergebnisse vor Gericht womöglich nicht als Beweis verwendet werden. (NRZ, 27.08.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/2009/8/27/news-130974624/detail.html

München. K.-o.-Tropfen-Prozess - Lange Haftstrafen für Vergewaltiger
Nach einem Abend auf dem Münchner Oktoberfest 2007 haben zwei junge Männer eine 21-Jährige mit K.-o.-Tropfen wehrlos gemacht und stundenlang vergewaltigt, ein Freund machte davon Fotos. Nun sind die drei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. (Spiegel online, 04.09.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,647022,00.html

Berlin. BILD begleitet Groß-Razzia in Berlin  Dieser Dealer ist erst 13! Drogen-Bosse schicken immer mehr Kinder auf die Strassen. (BILD, 17.09.2009)

http://www.bild.de/BILD/news/2009/09/17/gross-razzia-berlin/dieser-dealer-ist-erst-13.html

Arbeitsrecht - Rauchen kann den Job kosten
Rauchen ist nicht nur schädlich für die Gesundheit: Wer während der Arbeitszeit eine Zigarettenpause macht, riskiert seinen Job. Bei Wiederholung droht sogar eine fristlose Kündigung. (Spiegel online, 18.09.2009)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,649867,00.html

SCHWARZENBRUCK. Darf eine komplette Klasse zum Drogentest gezwungen werden? Das Berufsbildungswerk Wichernhaus Rummelsberg jedenfalls verlangt dies von seinen Azubis. Die Mutter eines Schülers sieht darin einen massiven Eingriff in die Privatsphäre. (Nürnberger Nachrichten online, 19.9.2009)

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1088927&kat=27

Düsseldorf. Schärfere Strafen für Drogenschmuggel in Gefängnisse hinein - Landeskabinett beschließt Bundesratsinitiative
Nordrhein-Westfalen will erreichen, dass das Einschmuggeln von Drogen in Gefängnisse künftig härter bestraft wird. (Justiz.nrw.de, 22.09.2009)

http://www.justiz.nrw.de/Presse/PresseJM/22_09_09/index.php?print=1

EUROPA UND DIE WELT

Coca chewing out of the UN convention? ECOSOC adopts procedure for Bolivia's amendment

On July 30th the Bolivian proposal to amend the 1961 Single Convention on Narcotic Drugs by deleting the obligation to abolish the chewingof coca leaf was on the ECOSOC agenda (UN Social and Economic Council). After informal negotiations, the 54 members of ECOSOC decided unanimously to pass the amendment proposal on to the Parties of the Convention for their consideration. They now have 18 months to express any objections or comments on the Bolivian request. (TNI, 21.08.2009)

http://www.ungassondrugs.org/index.php?option=com_content&task=view&id=287&Itemid=65

Großbritannien. Better world: Legalise drugs - Far from protecting us and our children, the war on drugs is making the world a much more dangerous place. (New Scientist, 11.09.2009)

http://www.newscientist.com/article/mg20327251.100-legalise-drugs.html

Niederlande. Operation "Grünes Gold" erfolgreich - 45.000 Haschpflanzen entdeckt
In den Niederlanden hat die Polizei rund 45.000 in Maisfeldern versteckte Cannabis-Pflanzen aufgespürt und zerstört. Die illegal angebauten Pflanzen hätten einen Verkaufswert von rund sieben Millionen Euro gehabt, teilte die Polizei mit. Demnach entdeckte sie die Pflanzen in der Provinz Limburg im Süden des Landes mithilfe von Hubschraubern. (n-tv.de, 11.09.2009)

http://www.n-tv.de/panorama/45-000-Haschpflanzen-entdeckt-article500362.html

Niederlande. Dutch 'to ban' drug tourism
Foreigners heading to Amsterdam's famous marijuana cafés will soon will be banned from buying cannabis in a bid to end drug tourism to the Netherlands. (Telegraph, 10.09.2009)

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/netherlands/6168993/Dutch-to-ban-drug-tourism.html

Kolumbien. COLOMBIA'S HIGH COURT SAYS DRUG CONSUMPTION NOT A CRIME
Colombia's Supreme Court ruled that possession of illegal drugs for personal use is not a criminal offense, citing a 1994 decision by the country's Constitutional Court, Caracol Radio said Wednesday. (Latin American Herald-Tribune (Venezuela), 10.09.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n851.a04.html

Niederlande. Niederländisches Kabinett prüft Registrierungspflicht - Hasch-Genuss nur mit Sonderpass?
Coffeeshops gehören zu den Niederlanden wie Windmühlen und Fahrräder. Für viele Touristen dürfte der legale Genuss von Haschisch einer der Hauptgründe sein, nach Alkmaar oder Amsterdam zu fahren. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Das Kabinett prüft die Registrierung von Hasch-Käufern. (Tagesschau.de, 10.09.2009)

http://www.tagesschau.de/ausland/coffeeshops102.html

USA. How marijuana became legal

Medical marijuana is giving activists a chance to show how a legitimized pot business can work. Is the end of prohibition upon us? (CNN, 11.09.2009; Fortune, 28.09.2009))

http://money.cnn.com/2009/09/11/magazines/fortune/medical_marijuana_legalizing.fortune/?postversion=2009091116

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n872/a03.html

Indonesien. Counter-productive hard-nosed approach to drug users persists: At the Int. Cong. On AIDS in Asia and the Pacific, held in Indonesia, the government of Indonesia claimed “to be 100 percent pro harm reduction.” Just one day later it passed legislation that “stipulates that parents of underage addicts who fail to report their child's addiction to the authorities will be subject to a Rp 1 million (US$100) fine and a maximum of six months in prison.” (Robert Newman in OpiateaddictionRx, 24.09.2009, Quelle: Jakarta Post Post, 15.09.209)

http://www.thejakartapost.com/news/2009/09/15/drug-addicts-branded-criminals

Niederlande. Niederlande. Nur noch Kaffee im Coffeeshop 
Wer dieser Tage als treuer Kunde den „Coffeeshop Azul“ in der niederländischen Grenzstadt Roosendaal betritt, erlebt eine Überraschung. Statt sich dort legal in kleinen Mengen - zum Selbstkonsum - mit sogenannten weichen Drogen wie Cannabis eindecken zu können, muss er sich mit konventionellen Muntermachern wie Kaffee begnügen. (faz.net, 18.09.2009)

http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E99130BFF895A4144A19B2598D0B8E22C~ATpl~Ecommon~Scontent.html 

USA. SOME POTENT ARGUMENTS FOR LEGALIZING MARIJUANA (Washington Post (DC), 13.09.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n861.a01.html

Wien. Antonio Maria Costa: How many lives would have been lost if we didn't have controls on drugs?
Decriminalisation would be disaster for poor countries. We need a balanced approach covering health, development and security. (Comment, Observer, UK, 20.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/20/drugs-decriminalisation

London. The war on drugs is a waste of time
It is not only very expensive and misdirected activity, but counterproductive and harmful - Tom Lloyd, former chief constable (Comment, Observer, UK, 20.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/20/drugs-british-police

Dominikanische Republik. Drogen - und ihre 1000 Gesichter von Verstecken
Die Nationale Drogenkontrolle der Dominikanischen Republik hat nun einmal eine Statistik herausgebracht, wo und wie man versucht, Drogen zu schmuggeln. (dominican news, 23.09.2009)

http://www.hispanola.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=1295:drogen-und-ihre-1000-gesichter-von-verstecken&catid=1:aktuelle-nachrichten

Dänemark. ALTERNATIVES LEBEN IN DER "FREISTADT CHRISTIANIA" - In Kopenhagen will der Staat jetzt Haschisch verkaufen
Haschisch zu verkaufen ist in Dänemark illegal, doch wenn es im Stadtteil Christiania geschieht, sieht das etwas anders aus, dann drücken die Ordnungshüter ein Auge zu. (Hamburger Abendblatt, 25.09.2009)

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1199617/In-Kopenhagen-will-der-Staat-jetzt-Haschisch-verkaufen.html

Großbritannien. Draconian drug tests
The new welfare reform bill gives unprecedented new powers to Jobcentre staff, undermining privacy and confidentiality

(...) As the bill stands, benefit claimants who refuse to answer probing questions about their drug or alcohol use or attend a substance misuse "assessment" could see their benefit withdrawn for up to 26 weeks and potentially have Jobcentre staff "impose" one or more drug tests to determine whether there is or has been any drug in their body. (Guardian, UK, 29.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2009/sep/29/drug-tests-welfare-reform-bill

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Lorenz Böllinger: Die gesellschaftliche Drogenphobie
Beitrag zum Symposium "Kontrolldiagnosen aktueller Drogenpolitik" (09.05.2009)

http://www.schildower-kreis.de/themen/gesellschaftliche-drogenphobie.html

Frankfurt. Beschlossen! Blitz-Hilfe fürs Bahnhofsviertel
Plötzlich geht alles ganz schnell! Nach dem großen BILD-Report über die schlimmen Zustände im Bahnhofsviertel versprach Petra Roth: "Ich mache das zur Chefsache!" Die OB hielt Wort, jetzt gibt's Blitz-Hilfe. (BILD-Frankfurt, 01.09.2009)

http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2009/09/01/beschlossen-blitz-hilfe/fuer-bahnhofsviertel.html

Aachen. Stadt will der „Szene“ jetzt Beine machen
Nicht nur die „theoretische§ Debatte rund um die Drogeneinrichtungen am Kaiserplatz ist reichlich in Bewegung geraten - jetzt unternehmen Politik und Verwaltung erstmals konkrete Schritte, um der „offenen Szene“ unterm Kirchturm von St. Adalbert Beine zu machen. (Aachener Zeitung online, 08.09.2009)

http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1041308?_link=&skip=&_g=Stadt-will-der-Szene--jetzt-Beine-machen.html

Berlin. Interview - "Eine Garantie gibt es natürlich nie"
In keiner anderen deutschen Stadt wird so viel getrunken und gekifft wie in Berlin. Ein Interview mit der Drogenbeauftragten Christine Azara-Köhler.
Berliner Morgenpost: Nehmen die Menschen in Berlin mehr Drogen als in anderen deutschen Städten? (Berliner Morgenpost, 12.09.2009)

http://www.morgenpost.de/familie/article1168890/Eine_Garantie_gibt_es_natuerlich_nie.html

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

Tabakanbau in Deutschland - Arm an Aromen - frei von Subvention
2010 fallen die EU-Subventionen für den Tabak-Anbau weg. Springt nun die Industrie ein? Die deutschen Tabakpflanzer bangen um ihre Existenz. (Die Tageszeitung, 10.09.2009)

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/arm-an-aroma-frei-von-subvention/

Großbritannien. U.K.: Heart Attacks Plummet After Smoking Ban
The ban on public smoking has caused a fall in heart attack rates of about 10%, a study has found. (...) The success of the smoking ban is emerging as one of the most significant improvements in public health that Britain has seen, even measured by heart attack rates alone. (The Sunday Times, London, 13.09.2009)

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/health/article6832384.ece

USA. Broader Marketing of Marlboro Snus Planned
Test-marketing of Marlboro Snus will give way to broader sales of the product, a form of smokeless tobacco that manufacturer Philip Morris USA is pitching as an alternative to cigarette use. (Jointogether, 15.09.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/broader-marketing-of-marlboro.html

Rauchverbot senkt Herzinfarktrate um ein Drittel
Die Auswirkungen des Rauchverbots am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden sind positiver als erwartet. Nach einer Meta-Analyse in Circulation (2009; doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.109.870691) kommt es bereits im ersten Jahr zu einem Rückgang der Hospitalisierungen am Herzinfarkt. Nach drei Jahren sinkt die Rate um ein Drittel. (aerzteblatt.de, 23.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38218/Rauchverbot_senkt_Herzinfarktrate_um_ein_Drittel.htm

Großbritannien. Legislation to Put Tobacco Out of Sight Will Save Thousands of Lives. The Guardian, London, 23.09.2009)

http://www.worldhealthnews.harvard.edu/#smoking

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Großbritannien. £100m anti-binge-drinking campaign backed by 45 companies

Five-year Drinkaware ad push will reach half all ad-carrying phone boxes and 13m pieces of alcohol packaging. A 45-strong coalition of companies including Diageo, Marks & Spencer and Stella Artois today kicked off the first stage of a record £100m marketing campaign to discourage binge drinking. (The Guardian, 01.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/media/2009/sep/01/binge-drinking-ad-beer-goggles

The Globe - Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA): Die Nummer 02/2009 ist online auf den Seiten der GAPA erhältlich.

http://www.ias.org.uk/resources/publications/theglobe/globe200902/gl200902_index.html

Großbritannien. Under the influence - the damaging effect of alcohol marketing on young people

This report aims to identify effective ways of protecting young people from the influence of alcohol promotion and marketing, addressing the pro-alcohol social norms to which they are exposed. (BMA- British Medical Association, 07.09.2009)

http://www.bma.org.uk/health_promotion_ethics/alcohol/undertheinfluence.jsp?page=1

Alcohol and social marketing: Is it time to stop peddling the myth?
The use and abuse of alcohol in society is complex. Although international evidence shows that the main drivers of consumption are price and availability, there are many other factors that are deeply embedded in society and individual behaviours that influence how, why, and how much people drink. A recent report from the BMA, Under the influence—the damaging effect of alcohol marketing on young people, provides a fascinating overview of the links between advertising, promotion, and consumption.

British Medical Journal, Editorial, 08.09.2009
doi:10.1136/bmj.b3646, BMJ 2009;339:b3646

http://www.bmj.com/cgi/content/full/339/sep08_2/b3646

Europa. Evidence for the effectiveness and cost–effectiveness of interventions to reduce alcohol-related harm. (WHO Regional Office for Europe, ISBN 978 92 890 4175 1, September 2009)

http://www.euro.who.int/document/E92823.pdf

Europa. Progress Report on the Implementation of the EU Alcohol Strategy
The first EU Alcohol Strategy was adopted by the European Commission in October 2006 in response to the growing recognition of the health impact of harmful and hazardous alcohol consumption in the EU. This is the first report to review progress against strategy implementation (Europäische Kommission, Directorate-General for Health & Consumers, September 2009)

http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/documents/alcohol_progress.pdf

EUROPA:

Portugal. Treating, Not Punishing. (The Economist, London, 29.08.2009)

http://www.economist.com/world/europe/displaystory.cfm?story_id=14309861

Polen / Mitteleuropa. Mitteleuropas fehlgeleiteter Krieg gegen die Drogen
In diesem Sommer ist es 20 Jahre her, dass die kommunistische Herrschaft von Tallinn an der Ostsee bis hin nach Tirana an der Adria in sich zusammenzufallen begann – was freie Wahlen, marktwirtschaftliche Reformen und eine Ausweitung der bürgerlichen Freiheiten einleitete. Seitdem haben die Länder Mittel- und Osteuropas einen weiten Weg zurückgelegt. Viele sind heute Mitglied in der Europäischen Union. Mein Heimatland Polen verfügt über eine stabile Wirtschaft und eine blühende Medienlandschaft.

Was jedoch die humane Behandlung von Drogenkonsumenten angeht, bleibt Polen wie viele andere neue Demokratien unserer Region der Vergangenheit verhaftet. Tatsächlich ist innerhalb des gesamten ehemaligen Ostblocks eine verstörende Tendenz hin zum Einsatz veralteter, konservativer und unverhältnismäßiger Strategien zur Bekämpfung des Drogenkonsums zu verzeichnen. (Kasia Malinowska-Sempruch, Open Society Institute, August 2009)

http://www.project-syndicate.org/commentary/kmalinowskasempruch3/German

Russland. Medwedew plant Drogentests an Schulen (rina.de, 09.09.2009)

http://de.rian.ru/society/20090909/123037550.html

Russland. Präsident Medwedew schränkt Bierverkauf ein - Maßnahme soll Helfen das Alkoholproblem des Landes zu kontrollieren
Im Kampf gegen den in Russland verbreiteten Alkoholismus scheint Präsident Dmitri Medwedew jetzt erstmals ernst zu machen. Er ordnete Verkaufsbeschränkungen für Bier und ähnliche Getränke an. Sie dürfen künftig nicht mehr in Behältnissen verkauft werden, die ein Drittel Liter überschreiten. Nicht betroffen von der Neuregelung sind aber zum Beispiel Wein und harte Getränke wie Wodka. (Der Standard, 11.09.2009)

http://derstandard.at/1252037131308/Alkoholismus-Praesident-Medwedew-schraenkt-Bierverkauf-ein

Russland. Heroin addiction spreads like wildfire in Russia
As the drug has poured into the country from Afghanistan in recent years, Russians' relative ignorance about its dangers has taken a huge toll, especially on the young. (Los Angeles Times, 25.09.2009)

http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-russia-heroin25-2009sep25,0,2349140.story

DIE WELT

Marijuana's new high life
Cannabis is moving into the mainstream, with fashion, films, TV and politicians acknowledging it's here to stay. (Los Angeles Times, 30.08.2009)

http://www.latimes.com/features/image/la-ig-potculture30-2009aug30,0,669328.story

Former president of Brazil says hardline war on drugs ‚has failed’
Fernando Henrique Cardoso urges global decriminalisation of cannabis use. (The Observer, London, 06.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/sep/06/brazil-cardoso-war-drugs-decriminalisation

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/06/cardoso-war-on-drugs

Brasilien - Rio de Janeiro. Abschied der Drogenbosse
Hinter Ana Cristina Gomes da Silva türmen sich Zementsäcke und Farbdosen, über ihr hängen Wasserhähne und Klospülungen. Sie führt den Baumarkt MIU Construções, und der hat erstmal 40 Prozent Umsatz verloren, nachdem vergangenen November in Cidade de Deus neue Zeiten anbrachen. "Ich wusste nicht mehr, wie ich die Lieferanten bezahlen sollte, nachdem sie raus waren", sagt Ana Cristina; mit "sie" sind die Drogenhändler gemeint. (Frankfurter Rundschau online, 05.09.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1923455_Rio-de-Janeiro-Abschied-der-Drogenbosse.html

China. Chinas Karaoke-Bars müssen ab sofort Anti-Drogen-Lied spielen - Vorbereitungen zum 60. Jahrestag der Volksrepublik. (Die Welt, 12.09.2009)

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article4518097/Chinas-Karaoke-Bars-muessen-ab-sofort-Anti-Drogen-Lied-spielen.html

Europa. COMPARING THE DRUG SITUATION ACROSS COUNTRIES:
Problems, Pitfalls and Possibilities. (THE BECKLEY FOUNDATION DRUG POLICY PROGRAMME, September 2009)

http://www.idpc.net/sites/default/files/library/Beckley%20Briefing%2019.pdf

USA. Young and Suburban, and Falling for Heroin
Officials across the New York region are grappling with a new crop of addicts who are in their teens or early 20s and often come from middle- or upper-middle-class families. (New York Times, 27.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/27/nyregion/27heroin.html?th&emc=th

USA. In the City, Highly Productive Drug Mills
In New York City, heroin is being packaged in covert locations and distributed at levels not seen since the heroin crisis of the 1970s. The evidence, according to the city's special narcotics prosecutor, Bridget G. Brennan, is the enormous number of tiny glassine bags, containing single doses of heroin, seized during recent drug raids, which suggest heavy local distribution and use. (New York Times, 25.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/27/nyregion/27bheromb.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

PRÄVENTION

Wie Teenager von Alkohol, Drogen und delinquenten Verhalten abgehalten werden können

Ein in den USA entwickeltes Präventionssystem hat in einer kontrollierten Studie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2009; 163: 789-798) Teenager erfolgreich von Alkohol und Drogen ferngehalten und delinquentes Verhalten verhindert. (aerzteblatt.de, 08.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38009/Wie_Teenager_von_Alkohol_Drogen_und_delinquenten_Verhalten_abgehalten_werden_koennen.htm

Results of a Type 2 Translational Research Trial to Prevent Adolescent Drug Use and Delinquency - A Test of Communities That Care
J. David Hawkins, PhD; Sabrina Oesterle, PhD; Eric C. Brown, PhD; Michael W. Arthur, PhD; Robert D. Abbott, PhD; Abigail A. Fagan, PhD; Richard F. Catalano, PhD
Arch Pediatr Adolesc Med. 2009;163(9):789-798
http://archpedi.ama-assn.org/cgi/reprint/163/9/789.pdf

Schweiz - Bülach/Embrach. Der Leiter der Suchtprävention glaubt nicht an den Erfolg von Schock-Kampagnen – „Schulen fragen oft nach Junkies“

Seit Anfang September leitet Michel Baeriswyl die Suchtprävention Zürcher Unterland. Der Embracher wehrt sich gegen die Verteufelung der Jugend, erwartet aber eine Zunahme der Anzahl Süchtiger. (Zürich online, 03.09.2009)

http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=14069

Suchtprävention: UKE überträgt US-amerikanisches Programm für Deutschland

Bisherige Präventionskonzepte in Deutschland richten sich entweder allein an Eltern oder an Kinder und Jugendliche. Ein Ansatz, der die ganze Familie im Fokus hat, existiert für den deutschsprachigen Raum bis dato nicht. Das Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) will diese Lücke durch die Übertragung des erfolgreichen Programms aus den USA schließen. (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Pressemitteilung vom 23.09.2009; aerzteblatt.de, 25.09.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news335187

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38261/Hamburg_etabliert_US-Programm_zur_Suchtpraevention.htm

The Importance of Family Dinners V
Compared to teens who have frequent family dinners (five or more per week), those who have infrequent family dinners (fewer than three per week) are twice as likely to use tobacco or marijuana; more than one and a half times likelier to use alcohol; and twice as likely to expect to try drugs in the future, according to The Importance of Family Dinners V, a new report by The National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) at Columbia University.

(...) “The magic of the family dinner comes not from the food on the plate but from who’s at the table and what’s happening there. The emotional and social benefits that come from family dinners are priceless,” said Elizabeth Planet, CASA’s Vice President and Director of Special Projects. (The National Center on Addiction and Substance Abuse at Columbia University, September 2009)

http://www.casacolumbia.org/absolutenm/templates/Publications_Reports.aspx

BEGLEITKRANKHEITEN

VERSCHIEDENES

Berlin. Drogentodesfälle nach Alter (Bundesministerium für Gesundheit, 03.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1168258/SharedDocs/Downloads/DE/Drogen-Sucht/Drogen_20und_20Sucht_20allgemein/Anhang4__zur__PM__03-03-09.html

Berlin. BKA-Statistik Drogentodesfälle (Bundesministerium für Gesundheit, 03.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1168258/SharedDocs/Downloads/DE/Drogen-Sucht/Drogen_20und_20Sucht_20allgemein/Anhang2__zur__PM__03-03-09.html?__nnn=true

Berlin. Drogentodesfälle nach Städten (Bundesministerium für Gesundheit, 03.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1168258/SharedDocs/Downloads/DE/Drogen-Sucht/Drogen_20und_20Sucht_20allgemein/Anhang5__zur__PM__03-03-09.html?__nnn=true

Berlin. Drogentodesfälle nach Todesursachen (Quelle: BKA) (Bundesministerium für Gesundheit, 03.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1168258/SharedDocs/Downloads/DE/Drogen-Sucht/Drogen_20und_20Sucht_20allgemein/Anhang3__zur__PM__03-03-09.html?__nnn=true

Hirnforscher: Wie Tetris das Gehirn verändert
Der Computerspiel-Klassiker Tetris verändert das Gehirn. Eine Studie in BMC Research Notes (2009, 2:174) dokumentiert eine Verdickung der Cortex-Areale, die bei dem Spiel besonders herausgefordert werden.
Tetris hat ein hohes Suchtpotenzial. Die Versuche, aus den von oben langsam herabsinkenden Steinen eine lückenlose Mauer zu bilden, reizen – gerade weil sie auf Dauer nicht gelingen – zur Wiederholung. Schon 1992 hatte der Hirnforscher Richard Haier, jetzt am Mind Research Network in Albuquerque, behauptet, dass Tetris bestimmte Hirnregionen trainiert. Jetzt liefert er mittels der Magnetresonanztomografie einen Beleg dafür. (aerzteblatt.de, 02.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37949/Hirnforscher_Wie_Tetris_das_Gehirn_veraendert.htm

MRI assessment of cortical thickness and functional activity changes in adolescent girls following three months of practice on a visual-spatial task
BMC Research Notes 2009, 2:174 doi:10.1186/1756-0500-2-174
Richard J Haier et al.

http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1756-0500-2-174.pdf

Naltrexone, Disulfiram Decrease Alcohol Dependence Symptoms in Veterans With PTSD

Treatment with disulfiram and/or naltrexone decreases symptoms of alcohol dependence (AD) in psychiatrically stable veterans with posttraumatic stress disorder (PTSD), and desipramine may be as effective as paroxetine in lowering the symptoms of both PTSD and AD in more acute patients, according to 2 new trials. The findings were reported in a poster presentation at the Military Health Research Forum 2009 in Kansas City, Missouri. Medscape Today, 04.09.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/708427?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Spastic paraparesis following cocaine inhalation.
Savage HO, Roesner M, Cohen D.
Case Report Med. 2009;2009:465968. Epub 2009 May 4.
PMID: 19707479 [PubMed - in process]

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19707479

USA. Cocaine Cutting Agent Leads to Illness
Drug users who ingested cocaine cut with a substance called levamisole have contracted a blood disease known as agranulocytosis in Massachusetts and other states, the Boston Globe reported Sept. 1. (jointogether, 02.09.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/cocaine-cutting-agent-leads.html

http://www.boston.com/news/local/massachusetts/articles/2009/09/01/cocaine_additive_is_tied_to_disease/

http://stopthedrugwar.org/chronicle/600/tainted_cocaine_levamisole_agranulocytosis

Deutschland. Grün-weiße Hanfernte verursacht Pusteln bei der Polizei - Polizisten klagen über Gesundheitsprobleme durch Pflanzenschutzmittel. (Hanf Journal, 08.09.2009)

http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2009/09september/s25_0909_Wer_anderen_eine_Grube_graebt.php

ADHS: Dopaminstörung im Belohnungssystem

Eine Störung der Dopaminsignale im Belohnungssystem des Gehirns könnte eine wesentliche Ursache der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sein. Das zeigen Untersuchungen mit der Positronenemissionstomografie (PET) im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2009; 302: 1084-1091). (arzteblatt.de, 09.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38028/ADHS_Dopaminstoerung_im_Belohnungssystem.htm

Forschung: Mehr psychisch Kranke als gedacht
Depression und Drogensucht sind unter jungen Menschen weiter verbreitet als bisher angenommen. Die Zahlen einer aktuellen Studie sind beinahe doppelt so hoch wie frühere Ergebnisse. (focus.de, 13.09.2009)

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/forschung-mehr-psychisch-kranke-als-gedacht_aid_434893.html

Doctors Fear Asking Mentally Ill To Quit Smoking
People with mental illnesses such as depression and anxiety are the heaviest smokers in the country, but their doctors are afraid to ask them to quit. They assume that if their patients try to quit smoking, their mental disorders will get worse. (ScienceDaily, 09.09.2009)

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/09/090909111632.htm

Use of smokeless tobacco and risk of myocardial infarction and stroke: systematic review with meta-analysis
Paolo Boffetta, Kurt Straif
BMJ 2009;339:b3060, Published 18 August 2009, doi:10.1136/bmj.b3060

http://www.bmj.com/cgi/content/full/339/aug18_2/b3060

CME: Snuff and Chewing Tobacco Linked to Increased Risk of Fatal MI or Stroke
Valid for credit through 31.08.2010, Heartwire CME

http://cme.medscape.com/viewarticle/708144?src=cmemp

Studie: Lebensstil kostet bis zu 15 Lebensjahre
Hypertonie und zu hohe Cholesterinwerte senken die Lebenserwartung eines 50-Jährigen im Durchschnitt um 9 Jahre. Wenn noch ein Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes mellitus, ein schlecht bezahlter Job und Gewichtsprobleme hinzukommen, gehen bis zu 15 Jahre verloren. Dies geht aus einer prospektiven Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3513) hervor. (aerzteblatt.de, 18.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38159/Studie_Lebensstil_kostet_bis_zu_15_Lebensjahre.htm

Life expectancy in relation to cardiovascular risk factors: 38 year follow-up of 19 000 men in the Whitehall study
BMJ 2009;339:b3513, doi:10.1136/bmj.b3513
Robert Clarke et al.

http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/339/sep16_3/b3513

http://www.bmj.com/cgi/reprint/339/sep16_3/b3513.pdf

Alkohol im Blut begrenzt Schädel-Hirn-Trauma
Alkohol ist der wichtigste Risikofaktor für schwere Kopfverletzungen, doch bei den Verletzten könnte die Intoxikation nach den Ergebnissen einer retrospektiven Studie in den Archives of Surgery (2009; 144: 865-871) die Überlebenschancen verbessern. (aerzteblatt.de, 22.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38211/Alkohol_im_Blut_begrenzt_Schaedel-Hirn-Trauma.htm

Markt und Mortalität. Wirtschaftskrisen - Angst, Depression, Sucht: Mit der Arbeitslosigkeit steigt auch die Rate der Selbstmorde und Morde, wie eine Auswertung europäischer Daten ergab. (Süddeutsche Zeitung, 08.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/246/479734/text/

Seeing double: meeting the challenge of dual diagnosis. (The Mental Health Network (UK), briefing 189, September 2009)

http://www.nhsconfed.org/Publications/Documents/Seeing_double-briefing.pdf

TUBERKULOSE

Tuberkulose: Neuer Wirkstoff stört Müllentsorgung der Bakterien

Die systematische Suche nach einem neuartigen Tuberkulosemedikament hat sich gelohnt. Nach dem Screening von 20.000 Chemikalien haben US-Forscher eine Substanz gefunden, die selektiv die „Müllentsorgung” in Mykobakterien hemmt. Die Wirkung konnte nach einem Bericht in Nature (2009; doi: 10.1038/nature08357) durch Veränderungen des Moleküls weiter gesteigert werden. (aerzteblatt.de, 18.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38157/Tuberkulose_Neuer_Wirkstoff_stoert_Muellentsorgung_der_Bakterien.htm

HEPATITIS

Taiwan. Hepatitis B: Impfung senkt Krebsrate

Die Einführung einer universellen Hepatitis-B-Impfung hat in Taiwan die Zahl der Leberkrebserkrankungen drastisch gesenkt. Dies geht aus einer Untersuchung im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2009; doi: 10.1093/jnci/djp288) hervor. (aerzteblatt.de, 17.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38156/Hepatitis_B_Impfung_senkt_Krebsrate.htm

Hepatitis C: Gene fördern Spontanheilung
Eine Variante im IL28B-Gen verbessert nicht nur die Chancen, dass eine antivirale Therapie eine Hepatitis C kuriert. Nach einer Studie in Nature (2009; doi: 10.1038/nature08463) erklärt sie auch, warum die Infektion bei manchen Patienten spontan ausheilt. (aerzteblatt.de, 17.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38155/Hepatitis_C_Gene_foerdern_Spontanheilung.htm

Tissue Eng Part A. 2009 Sep 24. (Epub ahead of print)

Challenging small human hepatocytes with opiates: further characterization of a novel prototype BAL.
Wurm M, Woess C, Libiseller K, Beer B, Pavlic M.
(Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19778170

Gastroenterology. 2009 Sep 17. (Epub ahead of print)
Randomized Study of Peginterferon-alpha2a Plus Ribavirin Versus Peginterferon-alpha2b Plus Ribavirin in Chronic Hepatitis C.
Rumi M et al.
PMID: 19766645
(Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19766645

HIV

HIV-Impfstoff: Breitband-Antikörper schützen vor Erkrankung
US-Forscher haben im Blut eines Langzeit-HIV-Infizierten zwei Breitbandantikörper gefunden, die vermutlich erklären, warum der Mann auch ohne Therapie nicht an Aids erkrankt. Die in Science (2009; doi: 10.1126/ science.1178746) vorgestellten Ergebnisse schaffen einen neuen Ansatzpunkt für die Impfstoffherstellung. (aerzteblatt.de, 04.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37985/HIV-Impfstoff_Breitband-Antikoerper_schuetzen_vor_Erkrankung.htm

Libanon. HIV set to rise in Lebanon if heroin use continues to grow

Dangerous practice of needle-sharing will cause spike in diagnoses. (The Daily Star, 04.09.2009)

http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&categ_id=31&article_id=106089

GLOBAL: Countries pay widely varying prices for ARVs

Many countries struggle to pay for antiretroviral (ARV) drugs for all those who need them, but a new study has found that some nations are paying up to three times more for the life-prolonging medicines than others with similar HIV prevalence and income levels. (PlusNews, 09.09.2009)

http://www.plusnews.org/Report.aspx?Reportid=86074

Mosambik. No HIV policy for injecting drug users

Víctor, 25, a self-employed mechanic, opens the hood of one of several cars crammed into his back yard in Maputo, the Mozambican capital. He has a reputation for being a good mechanic, but few people in the neighbourhood realize his "inspiration" comes from taking drugs.  (IRIN, PlusNews, 10.09.2009)

http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=86091

Positiv Reisen – The Global Database on HIV related travel restrictions

http://www.hivtravel.org/

Injection drug use, unsafe medical injections, and HIV in Africa: a systematic review
Savanna R Reid
Harm Reduction Journal 2009, 6:24 (28 August 2009)

http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/24

Wie HIV Immunzellen lähmt

Eine Arbeitsgruppe um Oliver Fackler von der Abteilung Virologie des Hygiene Institutes vom Universitätsklinikum Heidelberg hat im Tiermodell einen Mechanismus entdeckt, wie der Aids-Erreger HIV die Immunzellen lähmt. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Cell Host & Microbe 2009; 6:174-86).Das HI-Virus hat zahlreiche Strategien entwickelt, um sich der körpereigenen Abwehr und den verabreichten Medikamenten zu entziehen. (aerzteblatt.de, 14.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38101/Wie_HIV_Immunzellen_laehmt.htm

Indien. India Patent Rejections Welcomed by HIV/AIDS Groups
India's rejection of patent applications on two life-saving HIV/AIDS drugs last week has been welcomed by health officials, who say it will ensure wider access to the medicines. (Reuters Health Information, 09.09.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/708640?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Berlin. Qualifizierte ärztliche Betreuung von HIV/Aids-Patienten seit dem 1. Juli bundeseinheitlich geregelt. (KBV, Patienten Newsletter, September 2009)

http://www.kbv.de/media/newsletter/KBV_Kontakt_September_09.pdf

Tobacco, marijuana and alcohol may lower levels of some anti-HIV drugs
Tobacco and marijuana may reduce levels of atazanavir (Reyataz) in the body, whilst tobacco and alcohol may lower efavirenz (Sustiva or Stocrin) levels in individuals who carry specific genetic variations (Aidsmap News, UK, 21.09.2009)

http://www.aidsmap.com/en/news/ED030B5D-A7A5-4575-AD47-CC721636305C.asp

Thailand. Ermutigende Ergebnisse mit HIV-Impfstoff

Die Kombination zweier zuvor erfolgloser Vakzine hat in der bisher größten klinischen Studie zu HIV-Impfstoffen überhaupt die Rate der Neuinfektionen um fast ein Drittel gesenkt. Das Ergebnis war statistisch signifikant, lässt aber viele Fragen offen. In der RV144-Studie hatten seit Oktober 2003 in Thailand 16.402 Rekruten zwei Impfstoffe oder Placebo erhalten. Es handelt sich um den Impfstoff Alvac-HIV von Sanofi-Pasteur, ein Canarypox–Virus, das drei Proteine des HI-Virus exprimiert. Aerzteblatt.de, 24.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38234/Ermutigende_Ergebnisse_mit_HIV-Impfstoff.htm

HIV-Risiko bei älteren Drogenabhängigen ohne und mit medikamentöser Behandlung (Substitution)

Wie neue Studien aufgezeigt haben, sinkt das Risiko einer HIV-Neuinfektion von Drogenabhängigen mit zunehmendem Alter oder auch im Rahmen von medikamentöser Behandlung (Substitution) nicht. (Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS), Forschungsbrief Nr. 21, Dezember 2008)

http://www.hls-online.org/download/Fo_Bri_21_12.2008.pdf

SUBSTANZEN

Substanzen - verschiedene

LSD. Ein Schubs in der Not

Ein Schweizer Psychiater behandelt Schwerkranke mit LSD, um ihre Angst vor Schmerzen und dem Tod zu lindern. In den USA, Großbritannien und Israel werden weitere psychedelische Rauschmittel an Patienten erprobt. Stehen diese Drogen vor einem Comeback in der Psychotherapie? (DER SPIEGEL 30/2009 VOM 20.07.2009, SEITE 108)

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument-druck.html?id=66133686&top=SPIEGEL

Großbritannien. 'Junk food' illegal drug market hits the streets - Less discerning customers buying cheap products - Quality falls as users sample wider variety

The illegal drug market is starting to mirror a "junk food" economy with a menu of increasingly low quality, cheap and readily available products being sold to an ever less discerning group of customers, according to the latest survey of street trends. (The Guardian, 11.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/society/2009/sep/11/illegal-drug-market-hits-streets

http://druglink.blogspot.com/2009/09/idea-whose-time-has-come.html

Koffein - Schweiz. Espresso für die Nase - Synthetisches Koffein ist an Schweizer Universitäten der neue Renner. Es kostet fast nichts und hält stundenlang wach.

Ein neues Aufputschmittel kursiert an den Unis: synthetisches Koffein. Es sieht aus wie Kokain, kostet fast nichts und ist erst noch legal. Geschnupft hält das weisse Pulver nächtelang wach und steigert vorübergehend die Konzentrationsfähigkeit. Ein Gramm entspricht der Wirkung von etwa 25 Tassen Espresso oder 13 Red Bull. (blick.ch, 13.09.2009)

http://www.blick.ch/news/schweiz/espresso-fuer-die-nase-128437

Doping - Tübingen/Mainz. Doping im Spitzensport wird unterschätzt

Der Einsatz von Dopingmitteln im Spitzensport wird nach Meinung von Wissenschaftlern aus Mainz und Tübingen unterschätzt. Laut einer gemeinsamen Studie der Universitäten beider Städte übertrifft das Ausmaß von Doping im deutschen Spitzensport die offiziellen Angaben um mehr als das Achtfache. Mit der Studie legten die Wissenschaftler erstmals konkrete Zahlen zum Doping bei Nachwuchsleistungssportlern vor. (aerzteblatt.de, 18.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38171/Doping_im_Spitzensport_wird_unterschaetzt.htm

Großbritannien - Zopiclone. Assessment of the consumption and consequences of zopiclone (Zimovane) among drug-takers in a North-East town
Dr. Russell Newcombe, Senior Researcher, Lifeline, Produced in September 2008, Released in September 2009

http://www.lifelineprojectdev.co.uk/uploads/docs/zopiclone-report-sep09.pdf

Weber, Andreas; Rebscher, Herbert
Doping im Beruf: „Risiken und Nebenwirkungen“ der Wettbewerbsgesellschaft?
Deutsches Ärzteblatt, PP 8, Ausgabe September 2009, Seite 400

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65887

ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Schweiz. Neue Website zm Thema Alkohol am Arbeitsplatz

Noch vor einigen Jahren begegnete man der Einführung von Alkoholpräventionsprogrammen in der Arbeitswelt mit Skepsis.

In der Zwischenzeit hat sich diese Haltung merklich verändert. In der täglichen Arbeit mit Unternehmen beobachtet die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) eine erfreuliche Entwicklung hin zur Enttabuisierung des Themas Alkohol am Arbeitsplatz. Damit verbunden ist eine erhöhte Bereitschaft der Unternehmen, sich mit Fragen rund um den Konsum von Alkohol bei der Arbeit auseinanderzusetzen.

http://www.alkoholamarbeitsplatz.ch/page/index.php?idp=

Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 32 (November 2009)

Hannover. Komasauf-Therapie - "Der Alkohol ist meine Freundin, die große Liebe"

Sie glühen vor, tanken voll, erbrechen - und trinken dann ungerührt weiter: In einer Kinderklinik in Hannover werden jugendliche Kampftrinker therapiert. Warum ist der gewollte Kontrollverlust Trend? Und wann ist der endlich vorbei? SPIEGEL ONLINE hat das "Teen Spirit Island" besucht. (SPIEGEL ONLINE, 09.09.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,647736,00.html

Alkoholismus - Das Ende einer Sucht (siehe auch NEUERSCHEINUNGEN)

Ein Mediziner kuriert seinen Alkoholismus - in einem Buch beschreibt er seinen Leidensweg. Ihm half ein Medikament, das für die Suchttherapie noch erforscht wird. (Die Zeit online, 02.09.2009)

http://www.zeit.de/online/2009/36/alkoholismus-sucht?page=all

Berlin. Wunderpille - Berliner Charité testet Medikament gegen Alkoholismus

Ein paar Mal eine kleine Pille schlucken und so die Alkoholsucht besiegen? Ein französischer Kardiologe will sich im Selbstversuch mit einem zweckentfremdeten Medikament geheilt haben. Im SPIEGEL berichtet ein Arzt der Berliner Charité, wie er der Legende nachgeht.

Andreas Heinz, Direktor des Instituts für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité, sagte dem SPIEGEL, es handele sich um das Medikament Baclofen. Dieses wird eigentlich gegen spastische Lähmungen eingesetzt. (Spiegel online, 13.09.2009)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648649,00.html

Zimmermann, Ulrich S.; Laucht, Manfred
Rauschtrinken im Kindes- und Jugendalter – Epidemiologie, Auswirkungen und Intervention: Jugendliches Rauschtrinken
Binge Drinking in Childhood and Adolescence – Epidemiology, Consequences, and Interventions: Binge Drinking in Adolescents
Dtsch Arztebl Int 2009; 106(37): 595
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0595a

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65917

AMPHETAMINE

Drogeninfo Amphetamine & Methamphetamine von der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) ist in einer aktualisierten Version erschienen.

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/di_amphetamine.pdf

Südostasien. Asian synthetic drug use rise concerns UN

Use of synthetic drugs is worsening in this region and other developing countries in East Asia and the Middle East, says the United Nations drugs agency. ''Asia, with its huge population and increasing affluence, is driving demand,'' said a report by the UN Office on Drugs and Crime (UNODC). (Bangkok Post, 11.09.2009)

http://www.bangkokpost.com/110908_News/11Sep2008_news04.php

Langanhaltende Schlafstörungen bei Ecstasykonsumenten und -konsumentinnen

Ecstasy (MDMA) macht euphorisch und hält wach. Letzteres offenbar länger als gewünscht. Denn ein britisches Forschungsteam hat im Rahmen einer internetbasierten Befragung herausgefunden, dass auch ehemalige Konsumentinnen und Konsumenten noch über Schlafprobleme klagen. (drugcom, 18.09.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=701

Carhart-Harris, R., Nutt, D., Munafò, M. & Wilson, S. (2009). Current and former ecstasy users report different sleep to matched controls: a web-based questionnaire study. Journal of Psychopharmacology, 23 (3), 249-257. Abstract

CANNABIS

THC im Blut durch Diät

Cannabis lagert sich bekanntermaßen im Fettgewebe an. Von da aus wird es nur langsam abgebaut. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat nun im Tierexperiment herausgefunden, dass eine Diät oder Stress zu einer beschleunigten Freisetzung von THC führen. Besonders bei langjährigem Konsum könnte ein Drogen-Test daher auch nach längerer Abstinenz zu einem positiven Ergebnis führen. (drugcom, 04.09.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=699

Dieting could lead to a positive test for cannabis. (New Scientist, 09.08.2009)

http://www.newscientist.com/article/mg20327205.100-dieting-could-lead-to-a-positive-test-for-cannabis.html

EMCDDA Action on new drugs briefing paper: Understanding the ‚Spice’ phenomenon - (a report from an EMCDDA expert meeting, 6 March 2009, Lisbon), Updated version: 13 August 2009

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_80086_EN_EMCDDA_Understanding%20the%20‘Spice’%20phenomenon_3Update%2020090706.pdf

USA. Puff Daddies - More Americans over age 50 are smoking marijuana than ever before. Are my parents among them? (slate.com, 10.09.2009)

http://www.slate.com/id/2227962/pagenum/all

Berlin. Sabine Bätzing nennt auf abgeordnetenwatch.de Zahlen zum Cannabiskonsum in Deutschland und wie diese berechnet werden. (17.08.2009)

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5812--f197430.html#q197430 

PATENTED POT VS. THE HERBAL GOLD STANDARD

How patented marijuana strains and medicines may threaten the re- legalization movement, curb information sharing, set up a monopoly for certain breeders and medicine producers and limit users to a more expensive and inferior product.

By Lester Grinspoon and David Malmo-Levine (23.09.2009)

http://cannabisculture.com/v2/node/19879

CANNABIS ALS MEDIZIN

IACM 5th Conference on Cannabinoids in Medicine, Köln, 2.-3. Oktober 2009

http://www.iacm2009.org/

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Artikel des Journal of Cannabis Therapeutics nun frei verfügbar

Auf der neu gestalteten Webseite der IACM sind die gesamten Inhalte der Artikel, die im Journal of Cannabis Therapeutics erschienen sind, nun frei verfügbar.

http://www.cannabis-med.org

Schleswig. Cannabis als Medizin? Strafe auf Bewährung

Seit mehr als 30 Jahren raucht ein Mann aus Schleswig Haschisch, um seine chronische Krankheit zu bekämpfen. Die Wirkung der Droge erkannte das Amtsgericht jetzt an. Dennoch sei der Angeklagte "zu sorglos" damit umgegangen. (shz.de, 28.07.2009)

http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/artikeldetails/article/791/cannabis-als-medizin-strafe-auf-bewaehrung.html

Siegen. Amtsgericht Siegen: Mindeststrafe für Idealismus ohne Einsicht

Nicht vorbestraft, schwer krank - und Idealist. Ein 53-jähriger Siegener stand wegen des Besitzes von Hanfpflanzen mit einem Wirkstoffgehalt von 14,4 Gramm vor Gericht und wurde - auch dank seines "leidenschaftlichen Plädoyers" für den Hanfkonsum - nur mit dem Mindeststrafmaß bedacht. (derwesten.de, 11.08.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/siegen/2009/8/11/news-128808228/detail.html

IACM: Umfrage zur Einnahme von Cannabis und Cannabinoiden

(Teilnahme möglich bis 30.11.2009)

Die IACM hat eine Umfrage zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Einnahmeformen von auf Cannabis basierenden Medikamenten und Substanzen gestartet. Der Fragebogen ist in mehreren Sprachen auf der Webseite verfügbar. Es können alle Personen teilnehmen, die Cannabis oder einzelne Cannabinoide aus medizinischen Gründen verwenden und Erfahrungen mit zwei oder mehr der folgenden Substanzen bzw. Einnahmeformen haben:

  • Rauchen von Cannabis,
  • Inhalation von Cannabis mit einem Vaporizer,
  • orale Verwendung von Cannabis als Tee,
  • orale Verwendung von Cannabis in Backwaren, Lebensmitteln
  • oder als Cannabistinktur,
  • orale Verwendung von Dronabinol/Marinol (THC),
  • orale Verwendung von Nabilon/Cesamet,
  • Inhalation von Dronabinol (THC) mit einem Vaporizer,
  • Sativex,
  • andere Verwendung.

Die Teilnehmer bleiben anonym. Die Umfrage wurde von der Ethikkommission der Medizinischen Hochschule Hannover genehmigt und wird von der Vorstandsvorsitzenden der IACM, Prof. Kirsten Müller-Vahl von der Medizinischen Hochschule Hannover (Deutschland) geleitet, in Zusammenarbeit mit Dr.Arno Hazekamp (Universität Leiden, Niederlande), Prof. Donald Abrams (Universität von Kalifornien, USA), Prof. Ethan Russo (Universität von Montana, USA), Dr. Franjo Grotenhermen (nova-Institut, Deutschland), Prof. Mark Ware (McGill-Universität,

Montreal, Kanada), Dr. Ricardo Navarrete-Varo (Malaga, Spanien) und Prof. Rudolf Brenneisen (Universität Bern, Schweiz). (IACM-Informationen vom 15.08.2009)

Der Fragebogen findet sich unter:

http://www.cannabis-med.org

Cannabiskonsum hat andere Wirkungen auf die Lungenfunktion als Tabakkonsum

Nach einer langzeitigen epidemiologischen Studie, die in Neuseeland durchgeführt wurde, hat das Rauchen von Cannabis andere Wirkungen auf die Lunge als das Rauchen von Tabak. Die Forscher verglichen die Beziehung zwischen diesen Substanzen und der Lungenfunktion in einer Gruppe von 1037 Erwachsenen im Alter von 32 Jahren. Ihr Cannabis- und Tabakkonsum war im Alter von 18, 21, 26 und 32 Jahren erfragt worden. Die Wissenschaftler fassten zusammen, dass "Cannabiskonsum mit höheren Lungenvolumina assoziiert war, was einen erhöhten Widerstand der großen Atemwege nahe legt, es gab jedoch wenig Hinweise auf eine Behinderung des Luftstroms oder eine Beeinträchtigung des Gasaustausches".

Im Einzelnen war Cannabiskonsum "mit einer höheren forcierten Vitalkapazität (maximales Luftvolumen, das eine Person nach maximaler Einatmung ausatmen kann), einer höheren gesamten Lungenkapazität (Luftvolumen in der Lunge  nach dem Ende der maximalen Einatmung), einem größeren funktionellen Residualvolumen (Luftvolumen in der Lunge nach dem Ende einer passiven Ausatmung) und einem größeren Residualvolumen (Luftmenge in der Lunge nach maximaler Ausatmung) assoziiert".

Cannabis war zudem mit einem größeren Atemwegswiderstand, jedoch nicht mit einer größeren Einsekundenkapazität (Volumen, das innerhalb einer Sekunde nach maximaler Einatmung ausgeatmet werden kann) assoziiert. Die Autoren stellen fest, "dass diese Befunde weitgehend mit denen bei Personen übereinstimmten, die keinen Tabak rauchten". Im Gegensatz dazu war Tabakkonsum mit einer niedrigeren Einsekundenkapazität assoziiert.

(Quelle: Hancox RJ, Poulton R, Ely M, Welch D, Taylor DR, McLachlan CR, Greene JM, Moffitt TE, Caspi A, Sears MR. Effects of cannabis on lung function: a population-based cohort study. Eur Respir J, 13. August 2009 [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck]) (IACM-Informationen vom 29. August 2009)

Wie Cannabiskonsum das Risiko für Kopf- und Nackenkrebs beeinflusst
Dr. med. Franjo Grotenhermen
Mitarbeiter des nova Institutes in Hürth bei Köln und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM). (01.09.2009)
http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2009/09september/s04_0909_franjo.php

DON'T BOGART THAT RESEARCH

When the federal Department of Health and Human Services recently issued a request for proposals, seeking competitive applications for the production, analysis and distribution of "marijuana cigarettes," the request might have seemed a bit unusual to those unfamiliar with Washington's dance around cannabis research. The federal government, after all, is not widely known to support marijuana cultivation.

But those in the know just shrugged. The department has issued similar requests every few years to select a contractor to conduct government-approved marijuana research, and with depressing regularity it has then awarded an exclusive contract to the University of Mississippi. For 40 years now, Washington has sought such "competitive applications" and Mississippi "wins" every time.

This rigged contest has successfully thwarted meaningful academic inquiry into marijuana's medicinal value, without which the debate over its efficacy is bound to endure. Other studies - not conducted by the University of Mississippi - have suggested that marijuana has therapeutic value. But because the United States has discouraged such research and made it legally difficult to undertake, these studies have been limited in scope. What's missing is the broad research analyzing the cultivation and properties of different strains and their effects on a variety of illnesses. For example, a strain of cannabis that is most effective with glaucoma may not be the same strain best suited to cancer patients. (Los Angeles Times, 04.09.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n834/a09.html

Erfolgreiche Einrenkung einer dislozierten Schulter bei einem Bergsteiger nach der Inhalation von Cannabis

Ärzte der Universität Zürich und des Kantonsspital Zug (Schweiz) berichteten von der Verwendung von Cannabis zur Erleichterung der Reposition einer ausgerenkten Schulter bei einem Bergsteiger. Ohne Cannabis hatte der athletische 22-jährige Patient einen sehr hohen Muskeltonus und nach 20 Minuten konnte die Schulter immer noch nicht eingerenkt werden. Ein anderer Bergsteiger, der anwesend war, erwähnte, dass er Cannabis dabei habe. Mit der Absicht, eine Muskelentspannung herbeizuführen, war der Patient mit der inhalativen Aufnahme von Cannabis einverstanden. Er nahm mehrere tiefe Züge und nach etwa 5 Minuten nahmen die Schmerzen und der Muskeltonus erheblich ab, und die Schulter wurde leicht beim ersten Versuch eingerenkt.

Die Ärzte schrieben, dass in dem "beschriebenen Fall die muskelrelaxierende Wirkung von Cannabis recht bemerkenswert war, da die Reposition der dislozierten Schulter nach der Verabreichung von Cannabis mit Leichtigkeit vorgenommen werden konnte". Sie schlossen daraus, dass "Cannabisbestandteile in bestimmten Situationen wirksam als Notfall-Muskelrelaxans sein können".

(Quelle: Schweizer A, Bircher HP. Reposition of a dislocated shoulder  under use of cannabis. Wilderness Environ Med 2009;20(3):301-2.) (IACM-Informationen vom 12.09.2009)

Cannabinoid controversy

Receptors that bind the active ingredient in marijuana may be novel therapeutic targets in autoimmune disease, but contested evidence for their presence on neurons could hamper drug development. (The Scientist, 10.09.2009)

http://www.the-scientist.com/news/print/55969/

Fernsehbeitrag zur medizinischen Verwendung von Cannabis: "Wenn Politik persönlich wird"

Das bayerische Fernsehen berichtete in einem sehenswerten filmischen Porträt über einen Querschnittsgelähmten, der außer Cannabis keine Schmerzmittel verträgt. (Quelle: IACM-info vom 26.09.2009; Bayerischer Rundfunk, 13.08.3009)

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild/on3-wahlhelfer-mariuhana-sendungsfilm-ID1250181355512.xml

KOKA / KOKAIN

Kolumbien. Paeces lanzan idea para llevar productos de coca a la canasta familiar

A través del proyecto Coca Nasa, un grupo de indígenas de esa comunidad pretende que ese producto esté en todos los hogares colombianos.

Es una tarea que les ha costado desde líos jurídicos hasta decomisos. A la aromática y la bebida gaseosa Coca Sek, ahora le agregan harina, el condimento, las galletas y el ron de coca. En un evento alterno al Congreso Gastronómico Nacional de Popayán, los paeces presentaron sus productos al mejor estilo de la ocasión. (El Tiempo, 2009, o.D.)

http://www.eltiempo.com/colombia/occidente/paeces-lanzan-idea-para-llevar-productos-de-coca-a-la-canasta-familiar_6052309-1

Kampf ums Koka - Rauschgift oder Naturkost

Boliviens Präsidenten kämpft für den Ausbau des Handels mit Koka, dem "heiligen Blatt". Es soll eine Industrie entstehen für Shampoos, Tees und Bonbons. Der Rest der Welt sieht nur das Kokain. (Die Tageszeitung, 24.09.2009)

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/rauschgift-oder-naturkost/

NIKOTIN

Die Website treatobacco.net/ wurde umfangreich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

Treatobacco.net ist eine international ausgerichtete Wissensplattform für alle an Tabakentwöhnung Interessierte und wird von der Society for Research on Nicotine and Tobacco (SRNT) in Zusammenarbeit mit der International Union Against Cancer (UICC) und der Inter American Heart Foundation (IAHF) betrieben. Die Kerninhalte zu Demographie und gesundheitliche Auswirkungen, Wirksamkeit, Gesundheitsökonomie, Politik und Gesetzgebung sowie Sicherheit werden in 11 Sprachen bereitgestellt – natürlich auch in Deutsch.

http://www.treatobacco.net/

Efficacy of pharmacotherapies for short-term smoking abstinence: A systematic review and meta-analysis.

Mills EJ, Wu P, Spurden D, Ebbert J, Wilson K

Harm Reduction Journal 2009, 6:25 (18 September 2009)

http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/25

OPIATE / OPIOIDE

Indien. Opium ‚farmers’ take to Bournvita

Bournvita, it seems, is not just a hit with children, but also opium cultivators.

Authorities at narcotics department and opium processing factories claim opium cultivators in Rajasthan, Madhya Pradesh and Uttar Pradesh use this Cadbury product as the most frequent concoction to adulterate opium. (Times of India,  05.09.2009)

http://timesofindia.indiatimes.com/news/city/jaipur/Opium-farmers-take-to-Bournvita/articleshow/4974574.cms

Irland. Management of neonatal abstinence syndrome: a national survey and review of practice

The majority of units currently use an opiate as the drug of first choice as recommended. Doses utilised and second agents added vary significantly between units. Many of our findings reflect the lack of high-quality randomised studies regarding management of NAS (NDC, Irland, DDN – 17.09.2009)

http://www.drugsandalcohol.ie/12395/

NÜRNBERG. Drogensüchtige spritzen sich starkes Schmerzmittel - Ein Flirt mit dem Tod

Polizei und Drogenberatungsstellen schlagen Alarm. Ein extrem starkes Schmerzmittel hat Einzug in die Drogenszene gehalten. Fentanyl oder „weißes Heroin“ genannt, ist ein synthetischer Verwandter des Morphiums. Der Wirkstoff ist deshalb so gefährlich, weil er bis zu 200-mal potenter ist als herkömmliches Straßenheroin. (Hilpoltsteiner Zeitung, 19.9.2009)

http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1088943&kat=10&man=16

USA. Pain Relief Only One Motive For Opioid Use Among High School Seniors
Taking opioid drugs without a prescription appears relatively common among high school seniors, according to a report in the August issue of Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine. The most common reasons survey respondents gave for taking the medications included relaxation, feeling good or getting high, experimentation and pain relief. (AT Forum NEWS NOTES & UPDATES 134, September 2009)
http://atforum.com/news-updates/200909.php#pain

The Leeds Evaluation of Efficacy of Detoxification Study (LEEDS) Prisons Project Study: protocol for a randomised controlled trial comparing methadone and buprenorphine for opiate detoxification.
Sheard L, Wright NM, Adams CE, Bound N, Rushforth B, Hart R, Tompkins CN.
Trials. 2009 Jul 14; PMID: 19602218
http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19602218

Alterations in pituitary-thyroid axis function among opioid-dependent subjects after acute and protracted abstinence.
Zhang GF, Tang YL, Smith AK, Liu ZQ, Sheng LX, Chi Y, Du WJ, Guo S, Jiang ZN, Xiao L, Zhang HX, Luo XN.
Addict Biol. 2009 Jul;14(3):310-4. Epub 2009 Mar 5.
PMID: 19298321
(Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19298321

Berlin. Experte: Weiter großes Drogenproblem mit Tilidin

Der Missbrauch des Schmerzmittels Tilidin als Droge ist nach Angaben des Berliner Jugendhilfeträgers Evin weiterhin ein großes Problem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Es wird nicht weniger - im Gegenteil, der Missbrauch nimmt immer mehr zu“, sagte Evin-Geschäftsführer Said Tisini am Donnerstag anlässlich einer Präventionsveranstaltung zum Thema. „Wir beobachten in unserer täglichen Arbeit, dass Tilidin nicht nur konsumiert wird, sondern auch mehr Jugendliche davon abhängig werden.“ Tilidin wird eigentlich als Schmerzmittel verabreicht. Experten beklagen jedoch die Suchtgefahr mit der Folge von starken psychische Veränderungen. (newsticker.welt.de, 24.09.2009)

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=22486412

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Irland. Taking the piss: is HSE drug testing wasting millions?
Dr Cathal Ó Súilliobháin - a GP working in addiction counselling - writes that the current policy of weekly testing is costly and not evidence-based. (Irish Medical Times, 09.09.2009)

http://www.imt.ie/opinion/2009/09/taking_the_piss_is_hse_drug_te.html

Düsseldorf. Drogensucht: Ärger um Methadon-Praxen

Drei Arztpraxen haben sich in Düsseldorf auf die Abgabe des Heroin-Ersatzstoffs an Suchtkranke spezialisiert. Ihre Nachbarn leiden unter den Patienten, die nach dem Arztbesuch vor ihren Häusern trinken und lärmen. (Rheinische Post, 10.09.2009)

http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/756014/Aerger-um-Methadon-Praxen.html

Düsseldorf. Methadon: "Ärzte in der Pflicht"

Rund um einige Praxen, in denen der Drogenersatzstoff abgegeben wird, häufen sich die Beschwerden über Lärm und Dreck. Politiker fordern mehr Kontrolle und sprechen von einem Scheitern der Ausgabe in Düsseldorf. (Rheinische Post, 11.09.2009)

http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/756494/Methadon-Aerzte-in-der-Pflicht.html

Nikotinkonsum opioidabhängiger Schwangeren

Eine an der Medizinischen Universität Wien durchgeführte Studie untersucht die Auswirkungen des Nikotinkonsums während der Schwangerschaft von opioidabhängigen Frauen in Erhaltungstherapie. Weiters wurden die Effekte des präpartalen Nikotinkonsums auf das Neugeborene ausgewertet. 05.06.2009)

http://www.sucht-addiction.info/neuigkeiten/58

Düsseldorf. Ärger mit der Nachbarschaft - Kassenärzte verteidigen Methadon-Praxis

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein verteidigt die drei Düsseldorfer Schwerpunktpraxen, in denen mehrere hundert Drogenkranke mit Methadon versorgt werden. Die hätten sich "dieser Aufgabe angenommen, wohl wissend, dass diese Patientengruppe einer besonderen Betreuung bedarf.“ (Rheinische Post, 13.09.2009)

http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/757118/Kassenaerzte-verteidigen-Methadon-Praxis.html

Saarbrücken. Illegaler Handel mit Subutex blüht

Der Kampf gegen die Heroinsucht ist ein zähes Ringen mit inneren Zwängen, die den Süchtigen immer wieder an die Nadel treiben. Ärzte setzen daher Drogenersatzmedikamente ein, die während einer sogenannten Substitutionstherapie die Entzugserscheinungen lindern sollen. Die Einnahme dieser – alles andere als harmlosen – Medikamente erfolgt unter strenger ärztlicher Aufsicht und wird von einer Vielzahl therapeutischer Maßnahmen begleitet. Am Ende der Substitutionstherapie führt der Patient ein suchtmittelfreies Leben. So weit die Theorie. (Saarbrücker Zeitung, 15.09.2009)

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Illegaler-Handel-mit-Subutex-blueht;art27856,3030249

Köln. ARBEITSPROJEKT - Kehrtwenden um 180 Grad

Ein Arbeitsprojekt gibt Drogenkranken Stabilität und Selbstvertrauen. Der Internationale Bund und die Aidshilfe Köln beschäftigen und qualifizieren die Menschen. Doch die Finanzierung endet mit diesem Jahr. (Kölner Stadtanzeiger, 15.09.2009)

http://www.ksta.de/html/artikel/1246883919028.shtml

Köln. Geregeltes Leben, vielleicht sogar drogenfrei

In der Substitutionstherapie wird der ursprünglich süchtig machende Stoff Heroin durch ein Medikament ersetzt. Im folgenden wichtige Aspekte der Behandlung. (Kölner Stadtanzeiger, 15.09.2009)

http://www.ksta.de/html/artikel/1246883919085.shtml

Düsseldorf. Ex-Junkie läuft Marathon

Nach 15 Jahren Drogensumpf änderte Veronika Wiegele (37) im Gefängnis radikal ihr Leben. Sie begann zu laufen, immer die kleine Runde im Gefängnishof. Heute läuft sie 42,195 Kilometer und am Sonntag den Berlin-Marathon. (Rheinische Post, 15.09.2009)

http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/758029/Ex-Junkie-laeuft-Marathon.html

New Edition: Europad Journal on Addiction This latest edition (September 2009) includes a very comprehensive article on the complexities of methadone pharmacology and neurochemistry. For example, methadone effects are not based exclusively on actions at opioid receptors and achieving stabilized dosing can take months not days or weeks. Another article discusses how marijuana use can be a significant risk for psychotic disorders. A third paper notes how patients may use alcohol to replace craving for opioids, leading to complications in addiction treatment or pain management. This journal, originally focusing on heroin addiction and related problems, increasingly features research and commentary having implications for pain management. Most articles are from European practitioners doing some of the most innovative research in the field.

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php#y2009

Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry.
2008 Dec 12;32(8):1867-72. Epub 2008 Sep 4.
Opioid maintenance therapy suppresses alcohol intake in heroin addicts with alcohol dependence: preliminary results of an open randomized study.
Nava F, Manzato E, Leonardi C, Lucchini A. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18801404

J Addict Med. 2008 September 1; 2(3): 113–120.
doi: 10.1097/ADM.0b013e31817e6105.
The Opioid dependent mother and newborn dyad: non-pharmacologic care
Martha Velez, MD and Lauren M. Jansson, MD

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19727440

Bonn – Duisdorf. Ärger über Ausgabestelle für Methadon
Anlaufstelle für Drogensüchtige öffnet am 1.Oktober Am Burgweiher - Geschäftsleute und Eltern sind besorgt. (Generalanzeiger, Bonn, 26.09.2009)

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=643931

BUPRENORPHIN

Buprenorphine: A Guide for Nurses - Enhancing the Addiction Management Skills of Nurses http://buprenorphine.samhsa.gov/TAP_30_Certified.pdf

In October 2002, the Food and Drug Administration (FDA) approved buprenorphine monotherapy product, Subutex®, and a buprenorphine/naloxone combination product, Suboxone®, for use in office-based settings. The combination product is designed to decrease the potential for abuse by injection. Nurses working in Opioid Treatment Programs (OTPs) have essential roles in the assessment/screening, treatment monitoring and counseling of patients receiving buprenorphine for the treatment of addiction. However, challenges to implementing treatment with a new population of patients addicted to opioids and other drugs, as well as medication diversion and patient confidentiality issues, require nurses to improve their professional skills and prepare them for the implementation of best practices in addiction settings. (U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES, Substance Abuse and Mental Health Services Administration Center for Substance Abuse Treatment, August 2009)

http://buprenorphine.samhsa.gov/TAP_30_Certified.pdf

Buprenorphine for Opioid Withdrawal

A REVIEW by the Cochrane Collaboration (2009; issue 3). Key conclusion: "On the basis of available data, buprenorphine and methadone in tapered doses appear to have similar efficacy, but withdrawal symptoms may resolve more quickly with buprenorphine. Further research is required to determine the degree of potential benefit." Also, "there is no significant difference in retention [although] buprenorphine may offer a slight advantage in terms of rates of completion of withdrawal treatment." Regarding buprenorphine, it was found that "...withdrawal signs and symptoms are more marked when buprenorphine is tapered rapidly, rather than gradually." (Robert Newman in: OpiateAddictionRx, ENewsletter August 2009)

Gowing L, Ali R, White JM. Buprenorphine for the management of opioid withdrawal. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 3. Art. No.: CD002025. DOI: 10.1002/14651858.CD002025.pub4.

http://www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD002025/frame.html

Embolic stroke associated with injection of buprenorphine tablets.
Lim CC, Lee SH, Wong YC, Hui F.
Neurology. 2009 Sep 15;73(11):876-9.
PMID: 19752455
(Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19752455

BUPRENORPHIN – NALOXON

Med J Aust. 2009 Aug 3;191(3):161-5.
Injection of medications used in opioid substitution treatment in Australia after the introduction of a mixed partial agonist-antagonist formulation.
Degenhardt L, Larance BK, Bell JR, Winstock AR, Lintzeris N, Ali RL, Scheuer N, Mattick RP. (Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19645647?ordinalpos=32&itool=Email.EmailReport.Pubmed_ReportSelector.Pubmed_RVDocSum

DIAMORPHIN

Freiburg. Freiburger Drogenhilfe will ins Heroin-Programm

Der Heroinersatzstoff Diamorphin wird möglicherweise von Mitte nächsten Jahres an in Freiburg an schwerstsuchtkranke Menschen ambulant verabreicht. (Badische Zeitung, 04.09.2009)

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/freiburger-drogenhilfe-will-ins-heroin-programm--19045707.html

Schweiz. Bundesrat sieht Drogenpolitik in Gefahr

Das Angebot der Krankenkassen sei massiv zusammenzustreichen, fordert der Basler SVP-Nationalrat. Der Bundesrat dagegen warnt vor hohen Folgekosten.

Kommt nicht in Frage. Der Bundesrat lässt an seiner Haltung keinen Zweifel. Ohne Wenn und Aber stellt er sich gegen eine Streichung der Abgabe von Drogen aus der obligatorischen Grundversicherung. Genau dies aber fordert Jean Henri Dunant per Motion. Die Prämienexplosion der Krankenkassen erzwinge radikale Massnahmen, begründet der Basler SVP-Nationalrat. Der Bundesrat müsse im Gesundheitswesen endlich sämtliche Einsparungen vornehmen, die möglich seien, um die Bevölkerung weniger stark mit zusätzlichen Prämien zu belasten. (a-z.ch, 05.09.2009)

http://www.a-z.ch/news/politik/bundesrat-sieht-drogenpolitik-in-gefahr-3236264

Dänemark. Prescription of injectable heroin for drug users. (National Board of Health, Denmark, March 2008)

http://www.sst.dk/publ/Publ2008/EFT/Narkotika/Prescription_injectable_heroin_uk.pdf

Großbritannien. Heroin supply clinic 'cuts crime'

A scheme in which heroin is given to addicts in supervised clinics has led to big reductions in the use of street drugs and crime, the BBC has learned. (BBC, 14.09.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8255418.stm

Großbritannien. Untreatable or just hard to treat? - Results of the Randomised Injectable Opioid Treatment Trial (RIOTT)

The most chronic heroin addicts in the UK can be treated successfully using a radical new treatment model, researchers at King’s Health Partners Academic Health Sciences Centre (AHSC) have found.

Participants in the trial - the first of its kind in the UK - were among the 5% of heroin users for whom treatment, rehabilitation and even prison have had little effect, often over many years of addiction. For these people, daily use of ’street heroin’ has been the norm, even while in conventional treatment. (King’s Health Partners, UK, 15.09.2009)

http://www.kingshealthpartners.org/khp/2009/09/15/untreatable-or-just-hard-to-treat/

Großbritannien. RIOTT a success for chronic heroin addicts

John Strang, Professor of Addiction Research, Institute of Psychiatry, today presented headline results from the Randomised Injectable Opiate Treatment Trial (RIOTT), at a conference organised by the charity Action on Addiction at the Royal College of Physicians (Institute of Psychiatry, UK, 15.09.2009)

http://www.iop.kcl.ac.uk/news/default.aspx?id=332&

Großbritannien. Randomised Injecting Opioid Treatment Trial (RIOTT): Evaluation of injectable methadone and heroin treatment in the UK. (University of London, Centre for the Economics of Mental Health (CEMH))

http://www.iop.kcl.ac.uk/projects/?id=10114

Großbritannien. Where does the UK get its legal heroin from?

The government is considering whether legal, injectable heroin might be one way to tackle the effects of drug abuse, but where exactly do the authorities get their heroin from? (BBC, 21.09.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/8266833.stm

Australien. Legalise addicts' heroin: experts

Australian doctors should be allowed to prescribe heroin to long-term addicts to prevent fatal overdoses, crime and the spread of blood-borne viruses, leading addiction specialists say. (The Age, Australia, 22.09.2009)

http://www.theage.com.au/national/legalise-addicts-heroin-experts-20090922-fyse.html

Should heroin be available on the NHS?

Jack Straw, the Justice Secretary, believes that prescribing the drug to addicts would help to cut crime. (The Times, London, 25.09.2009)

http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/public_sector/article6847911.ece

Großbritannien. 'Spectacular results’ or spectacular spin behind Jack Straw’s call for heroin prescribing?

If Jack Straw thinks this amounts to sufficient evidence for heroin prescribing - the inevitable abuse of which was the start of the country's drug problem in the 1960s - then we have to assume that whatever powers of analysis and critical thought he ever had, have now totally deserted him. (Centre for Policy Studies, UK, 25.09.2009)

http://www.cps.org.uk/index.php?option=com_content&view=article&id=245&Itemid=42

METHADON

Concerns About Consensus Guidelines for QTc Interval Screening in Methadone Treatment
Mori J. Krantz, M., Judith Martin, MD; Barry Stimmel, MD; and Mark C.P. Haigney, MD
Annals of Internal Medicine
4 August 2009, Volume 151 Issue 3, Pages 218-219

http://www.annals.org/cgi/content/full/151/3/218-a#FN

New Study Questions the Need for Routine ECG Screening

A recent study from Oslo, Norway, continues to raise questions about the need for routine ECG screening and monitoring of patients in methadone therapy. The study reported two key findings: no increased risk of QTc prolongation or torsade de pointes during the first 30 days of methadone therapy, and a very low mortality rate associated with QTc prolongation during methadone- maintenance treatment. The authors concluded that routine ECGs would not significantly reduce mortality rates during induction. But they did suggest performing ECGs at induction of methadone therapy for patients with medical indications, such as a personal or family history of cardiac problems, and for patients with a daily dose of methadone > 120 mg. (atform.com, Summer 2009 Newsletter)

http://www.atforum.com/newsletters/2009summer.php#ecg

Methadone Arrhythmia – Debate Rages On

A series of letters in the latest edition of the Annals of Internal Medicine is highly critical of consensus guidelines on “QTc Interval Screening in Methadone Treatment,” recommending ECG monitoring in all patients prescribed methadone. We discuss those criticisms, the guidelines authors’ response, and commonsense approaches to the alleged problem of methadone-induced cardiac arrhythmia. (pain-topics.org News, 08.08.2009)

http://pain-topics.blogspot.com/2009/08/methadone-arrhythmia-debate-rages-on.html

Adequate, Flexible Dosing With Methadone Improves Retention

Patients who stay in medication-assisted treatment (MAT) have much better chances for recovery from opioid dependence than those who drop out. An adequate daily dose of methadone and an individualized dosing schedule adjusted for each patient’s needs are key factors in improving retention. (AT Forum Volume 18, 3, Summer 2009)

http://www.atforum.com/newsletters/2009summer.php#dosing

USA. Emerging Issues in the Use of Methadone

Physicians have prescribed methadone, a synthetic, long-acting opioid, for more than 40 years in the treatment of opioid addiction. "Emerging Issues in the Use of Methadone," Substance Abuse Treatment Advisory, Volume 8, Issue 1, presents information on the increase in deaths related to methadone, particularly in combination with other drugs or substances. Written for physicians, this Advisory stresses that methadone is effective and safe in the treatment of opioid addiction and chronic pain when it is used appropriately. It includes information on:

  • The extent of fatalities associated with methadone use
  • Risks associated with methadone use

The need to identify potential dangers and take action to prevent harm to patients who use methadone for addiction treatment and for managing chronic pain. (SAMHSA, Substance Abuse Treatment Advisory: Emerging Issues in the Use of Methadone, Spring 2009)

http://download.ncadi.samhsa.gov/Prevline/pdfs/SMA09-4368.pdf

USA. Interpreting the Annals Methadone QTc Guidelines Article
A new 35-minute audiovisual lecture by Gavin Bart, MD, Director, Division of Addiction Medicine at the Hennepin County Medical Center, (University of Minnesota) interprets the Annals of Internal Medicine Methadone QTc Guidelines article.

Topics covered include:

  • Methadone and QTc screening
  • Elements of clinical guidelines
  • QTc interval and risk stratification

The lecture can be viewed at:

https://umconnect.umn.edu/methadoneqtcscreening/

Drug Metab Dispos. 2009 Sep 22. (Epub ahead of print)
The effect of rifampin and nelfinavir on the metabolism of methadone and buprenorphine in primary cultures of human hepatocytes.
Moody DE, Fang WB, Lin SN, Weyant DM, Strom SC, Omiecinski CJ.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19773542

GENDER

Schweiz. Die Schlussevaluation des Gender-Netzes ist nach Abschluss des dreijährigen Projekts (2006-2009) auf Deutsch  erschienen. (Juli 2009)

http://www.infodrog.ch/txt/rapports/2009/Schlussevaluation_2006-2009_def_D.pdf

Gene Linked to Substance Dependence in Women of European Origin
In identifying a gene associated with substance dependence in women of European origin, researchers at Yale University in New Haven, Connecticut, have added an important new piece to the genetic puzzle involving addiction. (Medscape Today, 31.08.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/708165?src=mpnews&spon=12&uac=48507SK

Trauma-Focused Group Therapy Reduces HIV Sexual Risk Behaviors in Women with PTSD and Substance Use Disorders
Researchers compared the impact of two group therapy interventions aimed at reducing unprotected sex among women with co-occurring posttraumatic stress disorder and substance abuse disorders. (jointogether, Treatment Practitioner's Research Bulletin: September 2009)

http://www.jointogether.org/news/research/tprb/sept09/finkelstein.html

Großbritannien. Briefing on Gender Equality Duty

Among other information, it covers the obligations of both service providers and commissioners/funders in ensuring that men and women have equality of access to services (Stella Project, UK, September 2009)

http://www.gldvp.org.uk/module_images/GED.pdf

Alcohol, tobacco and illicit drug use amongst same-sex attracted women: results from the Western Australian Lesbian and Bisexual Women's Health and Well-Being Survey.
Hyde Z, Comfort J, McManus A, Brown G, Howat P.
BMC Public Health. 2009 Sep 2;9:317.
PMID: 19725956

http://www.biomedcentral.com/1471-2458/9/317

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Migration und Sucht: In der aktuellen Ausgabe 04/2009 des SuchtMagazin finden Sie Artikel zu folgenden Themen: Migration als Kontext und Prozess, Migration und Gesundheit, Handbuch: Migrationsgerechte Suchtarbeit, Migrationsspezifische Suchthilfeangebote, Übersetzen und Vermitteln, Mehrsprachige Gesundheitsinformation, Prävention und Gesundheitsförderung und Fokus Migration in der casa fidelio. Das Heft kann für 15 CHF über abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.

http://www.suchtmagazin.ch/

„(Nicht-)Rauchen wie ein Türke?“, Corina Salis Gross, Domenic Schnoz, und Serhan Cangatin, SuchtMagazin, Ausgabe 04/2009.

http://www.suchtmagazin.ch/text4-09.pdf

Migration und Sucht (Kompakttag) - was Therapeutinnen und Berater wissen müssen. Der Kurs richtet sich an SozialarbeiterInnen, SozialtherapeutInnen, PsychologInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen und weitere interessierte Berufsgruppen, die mit Drogenabhängigen arbeiten. 14. Juni 2010, Zürich. Infos: Dora Hamann, Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Konradstrasse 32, PF, 8031 Zürich, Tel. 044 448 11 60, Fax 044 448 11 70, E-Mail: isgf@isgf.uzh.ch. Die Kursauschreibung und das Programm sind online erhältlich. Die Anmeldung ist online möglich.

http://www.suchtforschung.ch/index.php?id=64&course=8

Europa. Illegale fühlen sich in Europa unzureichend medizinisch versorgt

Ein Großteil der Menschen, die sich ohne Papiere im Ausland aufhalten, ist nicht ausreichend medizinisch abgesichert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie reichen von restriktiven Vorschriften im Einwanderungsland über Informationsmängel, finanzielle Hürden, administrative Zwänge bis hin zu diskriminierenden Praktiken bei der gesundheitlichen Versorgung. Dies ergab eine Untersuchung im Auftrag der Organisation „Ärzte der Welt“. Insgesamt nahmen 1.218 erwachsene Personen in elf europäischen Ländern an der Untersuchung teil, 24 davon in Deutschland. Die befragten Personen stammten aus 97 verschiedenen Nationen. (arzteblatt.de, 24.09.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38244/Illegale_fuehlen_sich_in_Europa_unzureichend_medizinisch_versorgt.htm

Illegale in Deutschland: Keine gesetzliche Lockerung
Der Innenausschuss des Bundestages hat sich gegen einen Gesetzentwurf entschieden, der die medizinische Versorgung von illegalen Ausländern verbessern sollte.
Dtsch Arztebl 2009; 106(39): A-1874
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66089

3 Fragen an . . . Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident und Menschenrechtsbeauftragter der Bundesärztekammer
Dtsch Arztebl 2009; 106(39): A-1874

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66090

Migration und Gesundheit: Andere Sitten – andere Diagnosen
Dtsch Arztebl 2009; 106(39): A-1929

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66118

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe in der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

„Zu Hause und doch verloren – wenn Computerspiele und Internet zu Parallelwelten werden“
4. November 2009, 13.00 Uhr bis 17.15 Uhr
Veranstalter: BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis (BAS e.V.)
Ort: München, Landesärztekammer

http://www.bas-muenchen.de/

HARM REDUCTION

IHRA Release Position Statement Defining Harm Reduction

IHRA has released a detailed position statement on the definition of ‘harm reduction’, which outlines a set of underlying principles that best describe this approach. Although the term ‘harm reduction’ has been widely used since the 1980s, there has always been some debate regarding the exact definition. More recently, this has led to concerns that some organisations may hijack the term to justify interventions and policies which would not normally be classed as harm reduction. (What is Harm Reduction? A position statement from the International Harm Reduction Association, IHRA, London, United Kingdom, September 2009)

http://www.ihra.net/Assets/2316/1/IHRA_HRStatement.pdf

Working document for developing a draft global strategy to reduce harmful use of alcohol. (World Health Organization 2009)

http://www.who.int/substance_abuse/activities/msbwden.pdf

Europa. Evidence for the effectiveness and cost–effectiveness of interventions to reduce alcohol-related harm. (WHO Regional Office for Europe, ISBN 978 92 890 4175 1, September 2009)

http://www.euro.who.int/document/E92823.pdf

Handbook for action to reduce alcohol-related harm

Every country in the WHO European Region has some form of alcohol action plan. This handbook helps them review, adjust or strengthen their plans to further reduce the harm caused by alcohol. (WHO Regional Office for Europe, ISBN 978 92 890 4180, September 2009)

http://www.euro.who.int/InformationSources/Publications/Catalogue/20090918_1

Overdose training and take-home naloxone for opiate users: prospective cohort study of impact on knowledge and attitudes and subsequent management of overdoses.
Strang J., Manning V., Mayet S. et al.
Addiction: 2008, 103(10), p. 1648–1657.
http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Strang_J_17.txt

International Overdose Awareness Day, 31.08.2009. (Salvation Army, Australia, Video)

http://www.youtube.com/overdoseawarenessday

Overdose - everything you need to know. (NTA, UK, September 2009)

http://www.nta.nhs.uk/publications/documents/hrdvd6.pdf

IHRA Launch ‘Addicted to News’ Media Guidelines

IHRA – in partnership with the European Opiate Treatment Association (EUROPAD), the South Eastern European Adriatic Addiction Treatment Network (SEEAnet) and Schering-Plough – have created a set of media guidelines to assist in the reporting of constructive, accurate and responsible information in the field of opioid dependence. (IHRA, 15.09.2009)

http://www.ihra.net/News#IHRALaunch‘AddictedtoNews’MediaGuidelines

IHRA Media Guidelines - Media Reporting Guidelines — Februar 2009.

http://www.ihra.net/Assets/2301/1/AddictedToNews_MediaGuidelines.pdf

Großbritannien. Addicts get text overdose advice
Drug users in Swansea are being asked to sign up to be sent mobile texts on what to do if they overdose and how to reduce their addiction risks (BBC, UK, 15.09.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/wales/8256406.stm

New IHRA Report: From Evidence to Action

Among the many notable events happening in and around Harm Reduction 2009: IHRA’s 20th International Conference in Bangkok were the highly publicised keynote speeches by Professor Michel Kazatchkine (Executive Director of the Global Fund to Fight AIDS, TB and Malaria) and Craig McClure (Executive Director of the International AIDS Society). Both speeches were highly motivating, moving, passionate and visionary – and each received a standing ovation from delegates. To permanently record these two excellent orations, IHRA has combined them into a new publication entitled ‘From Evidence to Action: Reflections on the Global Politics of Harm Reduction and HIV’. (IHRA, 18.09.2009)

http://www.ihra.net/September2009#NewIHRAReport:FromEvidencetoAction

http://www.ihra.net/Assets/2317/1/FromEvidencetoAction.pdf

Großbritannien. UK addicts may be given free foil for 'safer' heroin smoking

UK authorities could give out free foil to protect heroin addicts' health (Observer, UK, 20.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/politics/2009/sep/20/heroin-addicts-needles-free-foil

Dänemark. Gadejuristen - The Danish Street Lawyers

The Street Lawyers (Gadejuristen) provide a fascinating example of the way legal assistance can be implemented among street based drug users. The organization is based in Copenhagen, Denmark, and provides legal aid to the most disadvantaged drug users in the city. In addition to sterile injecting equipment they distribute pocket size cards with questions and answers about drug laws and harm reduction. (HCLU, Video, 23.09.2009)

http://drogriporter.hu/en/gadejuristen

http://www.youtube.com/watch?v=SmpxUqrUheY&feature=player_embedded#t=21

Can we prevent drug related deaths by training opioid users to recognise and manage overdoses?
Lopez Gaston R, Best D, Manning V, Day E
Harm Reduction Journal 2009, 6:26 (25 September 2009)
http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/26

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Österreich. Neuer Anlauf für Drogenkonsumraum
Das politisch heiß umstrittene Pilotprojekt liegt nicht länger auf Eis.  Gesundheitsministerium könnte noch heuer grünes Licht geben. Konsumraum soll für suchtkranke hygienisch vertretbare Bedingungen schaffen. (Kleine Zeitung, 29.08.2009)

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2113617/neuer-anlauf-fuer-drogenkonsumraum.story

Bochum. Zahl der Drogentoten ist dramatisch gestiegen

Bereits 14 Menschen sind seit Jahresbeginn an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben. Die Fachleute der Krisenhilfe suchen jetzt nach Lösungen. Eine könnte sein, den Nutzerkreis des Drogenkonsumraumes zu erweitern. (Der Westen, 03.09.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bochum/2009/9/3/news-131866511/detail.html

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Waging war on drugs is utterly mad (COMMENT)

I GUESS it had to happen this way. The greatest social menace of this century is not terrorism but drugs, and it is the poor who will have to lead the revolution. The global trade in illicit narcotics ranks with oil and arms. Its prohibition wrecks the lives of wealthy and wretched, East and West alike. It fills jails, corrupts politicians and plagues nations. It finances wars from Afghanistan to Colombia. It is utterly mad. (The Age, Australien, 05.09.2009)

http://www.theage.com.au/world/waging-war-on-drugs-is-utterly-mad-20090905-fc27.html

The war on drugs has failed. Now we need a more humane strategy
Latin America remains the world's largest exporter of cocaine and marijuana. We need a new, global approach to this problem.
By: Fernando Henrique Cardoso, president of Brazil from 1995-2003 (The Guardian, 06.09.2009)
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/06/cardoso-war-on-drugs

Is America Ready to Admit Defeat in Its 40-Year War on Drugs?

Across Latin America and Mexico, there is a wave of drug law reform which constitutes a stark rebuff to the United States as it prepares to mark the 40th anniversary of a conflict officially declared by President Richard Nixon and fronted by his wife, Pat, in 1969. That 'war' has incarcerated an average of a million US citizens a year, as every stratum of American society demonstrates its insatiable need to get high. And it has also engulfed not only America, but the Americas. (The Observer, London,  06.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/theobserver/2009/sep/06/war-on-drugs-latin-america

Is war on drugs worth it? Maybe not, new FBI data suggest
Many law enforcement officers now say the drug interdiction effort is costly and unsuccessful. The bulk of drug arrests in 2008 were for simple possession, almost half for marijuana. (Christian Science Monitor , USA, 15.09.2009)

http://www.csmonitor.com/2009/0916/p02s01-usgn.html

Krieg gegen Drogen seit 40 Jahren ohne Erfolg
Armut und Korruption in Südamerika nehmen aber zu - Allein in diesem Jahr sind 5000 Menschen wegen Drogen-Konflikten getötet worden
Vor 40 Jahren startete der "War on Drugs" - der Krieg gegen Drogen - der US-Regierung. Einwände, dass dadurch Armut und Korruption in Südamerika zunehmen, werden immer lauter. (Der Standard, Wien, 21.09.2009)

http://derstandard.at/fs/1252771785017/USA-Krieg-gegen-Drogen-seit-40-Jahren-ohne-Erfolg

What the Drug War Needs is a Debate, Not a Disingenuous Battle Plan
What will it take for the White House to act? Since the current strategy is clearly not working, why not open up the hemispheric drug policy to public debate for the very first time (Council on Hemispheric Affairs, USA, 18.09.2009)

http://www.coha.org/2009/09/what-the-drug-war-needs-is-a-debate-not-a-disingenuous-battle-plan/

USA. In Annual Certification Report, State Department Says Bolivia, Burma, Venezuela Not Cooperating in Anti-Drug Fight (Drug War Chronicle, Issue 601, 18.09.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/601/US_decertifies_bolivia_burma_venezuela_anti_drug

EUROPA

Niederlande. Drogen Drohne im Einsatz

Wir sind in den Niederlanden, ganz in der Nähe von Rotterdam. Hier in Vlaardingen startet gleich eine Weltneuheit: Der CannaChopper. Es ist die erste Drohne, die Cannabis am Geruch erkennen kann. Gemeinsam mit Kommissar John Jespers und seinem Team wollen wir die neue Waffe im Kampf gegen den illegalen Drogenanbau testen. (Sat1, Planetopia, 13.09.2009)

http://www.planetopia.de/archiv/2009/planetopia/09_13/11.html

ASIEN

AFGHANISTAN

IPPNW: Protest gegen Afghanistan-Einsatz

Unter der Führung der Ärzteorganisation IPPNW – International Physicians for the Prevention of Nuc lear War – lehnten Psychotherapeuten und Ärzte nun die Forderung der Bundeswehr ab, sich an der Behandlung von traumatisierten Soldaten zu beteiligen. (PP 8, Ausgabe September 2009, Seite 390)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=psychotherapie&id=65881

Für Hilfe, aber gegen Krieg in Afghanistan
Beitrag von Horst-Eberhard Richter

http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/b937736c55/fuer-hilfe-aber-gegen-krieg-in-afgh.html

Berlin.  Offener Brief an Bundesverteidigungsminister Jung - Psychotherapeuten und Ärzte für den Frieden. (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V., 31.08.2009)

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/brief_Jung_Unterstuetzer.pdf

U.N. Agency Finds Evidence of Drug Cartels Forming in Afghanistan

Though the Afghan opium harvest has declined for the second consecutive year, a new United Nations report says, there is growing evidence that some Afghan insurgent forces are becoming "narco-cartels" - similar to anti-government guerrilla groups in Colombia - that view drug profits as more important than ideology. (New York Times, 01.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/02/world/asia/02afghan.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

'Sharp drop' in Afghan opium crop - The fall in cultivation of opium was most significant in Helmand
Poppy cultivation and opium production in Afghanistan has decreased sharply, according to a United Nations report.
The UN Office on Drugs and Crime says poppy cultivation has dropped by 22% in a year and opium production by 10%.
The biggest falls have been in Helmand province, but levels remain higher than three years ago, when British troops began fighting the Taliban there.
World heroin prices remain low and sceptics suggest suppliers may be depleting stockpiles to boost prices. (BBC World News, 02.09.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8233010.stm

Afghan opium production in significant decline

Opium poppy cultivation in Afghanistan is down 22 per cent, opium production is down 10 per cent, while prices are at a 10 year low. The number of opium poppy-free provinces has increased from 18 to 20 out of a total number of 34, and more drugs are being seized as a result of more robust counter-narcotics operations by Afghan and NATO forces. (UNODC, 02.09.2009)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/September/afghan-opium-production-in-significant--decline.html

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/September/afghan-opium-production-in-significant--decline.html

Westen feiert Erfolg im Opiumkrieg gegen Taliban Der neue Opium-Bericht der Uno weckt Hoffnungen: Zum zweiten Mal in Folge sinkt der Anbau in Afghanistan, die britische Regierung spricht gar von einem "dramatischen Turnaround". Doch die Drogenbarone bleiben mächtig - und könnten den Rauschgiftmarkt jederzeit mit Tausenden Tonnen fluten. (SPIEGEL online, 02.09.2009)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,646413,00.html#ref=rss

The Taliban's Drug Dealers
By Antonio Maria Costa (UNODC)

After spending hundreds of millions of dollars trying to eradicate the fields of poppies that produce opium in Afghanistan, the U.S. suddenly announced in June that, in the words of special AfPak envoy Richard Holbrooke, "eradication is a waste of money." Instead, NATO and Afghan forces are trying to focus on the nexus between the opium trade and Taliban financing. Nobody has watched these developments more closely than Antonio Maria Costa, head of the Vienna-based U.N. Office on Drugs and Crime. A frequent visitor to Afghanistan himself, he also has a staff of some 360 locals "crisscrossing the country", tracking the growth and sale of narcotics. In a series of interviews with NEWSWEEK's Christopher Dickey before the recent election in Afghanistan, Costa talked about the surprising drug story behind the war story there. (NEWSWEEK magazine, 07.09.2009)

http://www.newsweek.com/id/214117

General Calls for More U.S. Troops to Avoid Afghan Failure
Gen. Stanley A. McChrystal warned in a confidential assessment that he needed additional troops by next year or the conflict "will likely result in failure." (New York Times, 20.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/21/world/asia/21afghan.html?th&emc=th

Ashraf Ghani - "Legalisierung des Drogenkonsums würde helfen"
Der Wirtschaftsexperte Ashraf Ghani glaubt: Die ökonomischen Schwierigkeiten Afghanistans werden noch größer werden. (faz.net, 21.09.2009)

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EA9368861C80F4DEE8E638BE32100026A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Russia, Plagued by Heroin Use, to Press U.S. on Destroying Afghan Poppy Crops. (New York Times, 22.09.2009)

http://www.nytimes.com/2009/09/23/world/europe/23russia.html?_r=2&scp=4&sq=drugs&st=cse

BURMA-MYANMAR / INDIEN

Burma Road. Arms and drugs have a new route to India. (The Week, 27.09.2009)

http://week.manoramaonline.com/cgi-bin/MMOnline.dll/portal/ep/theWeekContent.do?sectionName=Current+Events&contentId=5992031&programId=1073754900&pageTypeId=1073754893&contentType=EDITORIAL

KAMBODSCHA

Harvested to make Ecstasy, Cambodia's trees are felled one by one
International drug trade drives illicit safrole-oil factories deep in the Cardamom mountains. (Global Post, 30.08.2009)

http://www.globalpost.com/dispatch/asia/090812/drugs-ecstasy-cambodia

AMERIKA

USA

USA – Mexiko. Alternatives to drug war championed at conference
It's been called the U.S. war on drugs - a tough-minded government policy that for decades has targeted traffickers and addicts with prosecution and punishment.

But that policy came into question last week during a conference that brought together an unusually broad grouping of policymakers, academics and community activists from Mexico and the United States. (Union-Tribune, 28.09.2009)

http://www3.signonsandiego.com/stories/2009/sep/28/alternatives-drug-war-championed-conference/

LATEINAMERIKA - KARIBIK

When Cocaine and Monsanto's Pesticide Collide, the War on Drugs Becomes a Genetically-Modified War on Science
Monsanto and the U.S. government are dealing with unanticipated hazards of the pesticide Roundup in the South American drug war. (Alternet, 08.09.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/142495/when_cocaine_and_monsanto%27s_pesticide_collide%2C_the_war_on_drugs_becomes_a_genetically-modified_war_on_science/

MEXIKO

Drogenkrieg eskaliert . Dem blutigen Drogenkrieg rivalisierender Banden in Mexiko sind erneut mehr als 40 Menschen zum Opfer gefallen. Zu ihnen zählt auch ein Vize-Minister. (Süddeutsche Zeitung, 03.09.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/922/486339/

JUAREZ MASSACRE CHILLINGLY ROUTINE
Gunmen Kill 18 at a Rehab Clinic, After a Week When 75 Died. Since Last Year, 3,000 Have Been Slain. (Los Angeles Times, 04.09.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n834/a10.html

Drogen-Krieg in Mexiko - "Mama, ich will Drogenhändler werden"
Der Krieg der Kokainkartelle in Mexiko eskaliert. Die Drogenhändler haben den Staat unterwandert und finden leicht Nachwuchs: Viele Jugendliche wollen Dealer werden. (Die Zeit online, 04.09.2009)

http://www.zeit.de/online/2009/36/drogen-krieg-mexiko

Gunmen kill 10 at Mexico clinic
Gunmen have carried out another attack on a drugs rehabilitation centre in the Mexican city of Ciudad Juarez, killing 10 people and injuring two others (BBC, UK, 16.09.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8259972.stm

CARTEL RIVALRY BLAMED IN LATEST MEXICO DRUG CLINIC SLAYINGS
Two Doctors and Eight Clients Are Shot to Death at a Rehab Facility in Ciudad Juarez. (Los Angeles Times, 17.09.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n869.a03.html

Mexican President Felipe Calderon's war against drug cartels reached a milestone late last week, but not the kind he's looking for: This year's prohibition-related death toll has gone over the 5,000 mark. (Drug War Chronicle, Issue 601, 18.09.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/601/mexico_drug_war_update

The Most Violent City on Earth: Ciudad Juárez Takes on the Drug Cartels
The border town of Ciudad Juárez is the front line in the Mexican government's war against the drug cartels. Even hardened locals are shocked by the current homicide rate in what is being called the world's most violent city. (Spiegel online international, 23.09.2009)

http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,650553,00.html

Mexikos Drogenkrieg fordert immer jüngere Opfer. (Deutsche Welle, 28.09.2009)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4736569,00.html

VENEZUELA

Venezuela verstärkt den Kampf gegen Kokainschmuggel
Venezuela, nördliches Nachbarland von Brasilien, hat an seiner Atlantik Küste neue Radaranlagen installiert. Seitdem erreichen weniger Drogenflugzeuge Afrika. (brasilien-media-quell.com, 10. 09.2009)

http://brasilien.mediaquell.com/2009/09/10/venezuela-verstaerkt-den-kampf-gegen-kokainschmuggel-93002/

PERU

PERU BATTLES THRIVING DRUG TRADE
Surging cocaine production is rattling Peru after years of relative calm, raising fears that the associated increase in violence and corruption could derail one of the fastest-growing economies in Latin America. (Wall Street Journal, 22-09-2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n879.a10.html

E-HEALTH – DATENBANKEN

Das DIMDI 1969-2009: 40 Jahre Medizinwissen

Das DIMDI wurde am 1. September 1969 gegründet mit dem Auftrag, einen Auskunftsdienst für die gesamte internationale medizinische Fachliteratur aufzubauen. Im Laufe der Jahrzehnte kamen viele weitere Aufgaben hinzu: Heute ist das DIMDI mit rund 120 Beschäftigten ein Experte für Informationssysteme und Begriffsysteme an der Schnittstelle von Gesundheitswesen und Informationstechnologie. (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), 01.09.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news331418

Recherchieren beim DIMDI: Erfahrungsaustausch am 3. November

Am 3. November können Sie aus erster Hand Neues zur Recherche beim DIMDI erfahren. Bei unserem jährlichen Benutzertreffen diskutieren Sie mit uns und anderen Datenbanknutzern. Wir laden Sie herzlich nach Köln ein! Ihre Teilnahme ist kostenfrei. (Mitteilung vom 14.09.2009)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0263.html

NEUERSCHEINUNGEN

Olivier Ameisen (2009): Das Ende meiner Sucht.
München: Antje Kunstmann. 318 Seiten, gebunden, ISBN:3-88897-585-9,
19,90 Euro

http://www.kunstmann.de/

http://www.kunstmann.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVKunstmann2.woa/632/wo/7N6ZxuCpJTkT2RNfzWg1ij8kNGd/3.0.SuperPage.15.1.7.3.WOComponentContent.1.7.1.2.1.0.BoxArticleTeaser.1.1.0

Besprechung in: Die Zeit online, 02.09.2009

http://www.zeit.de/online/2009/36/alkoholismus-sucht

Gerrit Kamphausen (2009): Unwerter Genuss: Zur Dekulturation der Lebensführung von Opiumkonsumenten (Broschiert)
Preis: EUR 32,80
Broschiert: 291 Seiten
Verlag: Transcript; Auflage: 1., Aufl. (September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837612716, ISBN-13: 978-3837612714

http://www.amazon.de/Unwerter-Genuss-Dekulturation-Lebensf%C3%BChrung-Opiumkonsumenten/dp/3837612716

Service - Materialien – links – Verschiedenes

Bad Schwalbach. Alltagsleben als Therapie - Therapiedorf Villa Lilly ist eine Fachklinik für Suchtkranke

"Therapiedorf Villa Lilly" - der offizielle Name klingt nach beschaulicher Erholung. Was sich auf dem denkmalgeschützten Gelände am Rande von Bad Schwalbach abspielt, beschreibt er nur unzureichend. "Wir sind eine stationäre Einrichtung zur medizinischen Rehabilitation von Suchtkranken", macht Leiter Udo Röser deutlich. (Wiesbadener Tagblatt, 29.08.2009)

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/bad-schwalbach/7326441.htm

Expertise zu Interventions- und Präventionsmaßnahmen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine Expertise zum internationalen Stand der Interventionsforschung im Bereich Früher Hilfen herausgegeben. Die von Prof. Dr. Anke Lengning und Prof. Dr. Peter Zimmermann von der Universität Dortmund verfasste Expertise gibt einen Überblick über Erkenntnisse zur Wirksamkeit unterschiedlicher Hilfeansätze. In der 62-seitigen, als PDF verfügbaren Broschüre werden zudem Empfehlungen für die Evaluation von Programmen in Deutschland gegeben.

http://www.fruehehilfen.de/fileadmin/fileadmin-nzfh/pdf/09-00126_NZFH_Materialen_Expertise_Interventions-_und_Pr_ventionsma_nahmen.pdf

http://www.bzga.de/?uid=3ec83fe59b88e1f24ddb6271585b29dc&id=medien&sid=173&idx=1645

Die vom Kinderschutz-Zentrum Berlin herausgegebene Broschüre "Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen" informiert über die Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sein können. Dabei wurden auch aktuelle Schwerpunkte in Politik, Wissenschaft und Praxis, zum Beispiel der verstärkte Aufbau Früher Hilfen, aufgegriffen. Die Publikation stellt ein umfassendes Nachschlagewerk für all diejenigen dar, die für einen verbesserten Schutz von Kindern genauer hinschauen und handeln möchten. "Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen" ist eine komplett überarbeitete Auflage der erstmals im Jahr 1979 vom Kinderschutz-Zentrum Berlin herausgegebenen Broschüre zum Thema. (Juli 2009)

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=126732.html

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Kindeswohlgef_C3_A4hrdung-Erkennen-und-Helfen,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Europa. Hibell, B., Guttormsson, U., Ahlström, S., Balakireva, O., Bjarnason, T., Kokkevi, A. & Kraus, L. (2009). The 2007 ESPAD report. Substance use among students in 35 European countries. Stockholm: The Swedish Council for Information on Alcohol and other Drugs (CAN).

Piontek, D., Kraus, L. & Pabst, A. The ESPAD cannabis module. Cannabis-related problems among adolescents in 17 ESPAD countries, S. 164-170.

http://www.ift.de/index.php?id=373

München. Berauschte Bayern: Jugendliche lieben Schnüffelstoffe

Die Bayern liegen nicht nur beim Bierkonsum ganz vorne sondern auch beim Schnüffeln. Rund 14 Prozent der Jugendlichen versetzten sich mit Schnüffelstoffen - etwa aus Klebern - regelmäßig in einen Rausch, berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) unter Bezug auf die Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen, ESPAD. Damit sei die Quote in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern am höchsten. (netdoktor.de, 07.09.2009)

http://www.netdoktor.de/News/Berauschte-Bayern-Jugendlic-1131316.html

Frankfurt am Main: Auch 2008 wieder neue Drogentrends bei Frankfurter Schülerinnen und Schülern
Stadträtin Manuela Rottmann stellt Ergebnisse der siebten Frankfurter Drogentrendstudie vor. (hessen.de, Pressemitteilung vom 09.09.2009)

http://www.pressemeldung-hessen.de/frankfurt-am-main-auch-2008-wieder-neue-drogentrends-bei-frankfurter-schuelerinnen-und-schuelern-6023/

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3003&_ffmpar[_id_inhalt]=4885632

Jülich. Die Drogenberaterin arbeitet an den Grenzen der Belastbarkeit
Jedes Mal, wenn ein neuer Klient im Beratungszimmer Platz nimmt, erwartet Marita Grossmann eine andere Geschichte. Ein neuer Lebenslauf, ein individuelles Schicksal. Für die Sozialarbeiterin gibt es daher keinen allgemeingültigen Fahrplan.
Für jeden Hilfesuchenden, der zu ihr kommt, entwickelt sie eine ganz eigene Strategie - zugeschnitten auf Persönlichkeit, Situation und Geschichte.
Der Bedarf wächst stetig. (Aachener Nachrichten online, 08.09.2009)

http://www.an-online.de/lokales/juelich-detail-an/1040875?_link=&skip=&_g=Die-Drogenberaterin-arbeitet-an-den-Grenzen-der-Belastbarkeit.html

Americans grow cannabis to beat the recession
Some people cancel holidays abroad, others stage yard sales or start shopping at low-cost supermarkets. To that list must now be added a new way to get through economic hard times: grow cannabis. (The Guardian, 11.09.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/sep/11/cannabis-recession

Kasachstan. 37 Killed in Fire at Kazakh Drug Rehab Clinic
Fire roared through a drug treatment center in Kazakhstan with a history of safety violations, killing 37 people Sunday as patients tried to escape through barred windows, officials said. (New York Times, 13.09.2009)

http://www.nytimes.com/aponline/2009/09/13/world/AP-AS-Kazakhstan-Clinic-Fire.html

USA. Erste Klinik für Computersüchtige
Immer mehr Jugendliche werden zu Internet-Junkies. Eine stationäre Therapieeinrichtung in den USA bietet ihnen Hilfe.

Ben Alexander aus Iowa hatte Glück. Er erkannte, dass seine tägliche Portion Video-Games zur Sucht geworden war. Die unzähligen Stunden, die der 19-Jährige mit "World of Warcraft" verbrachte, hatten aus ihm einen Internet-Junkie gemacht. Fast vom Leben abgeschnitten, vernachlässigte er Freunde und Familie, brach sein Studium ab. Den Computer ausschalten funktionierte bei ihm nicht. Ben und seine Familie entschieden sich daher für einen "cold turkey", einen Entzug. (Kurier, Wien, 14.09.2009)

http://www.kurier.at/nachrichten/techno/1938620.php

Europa. Forgotten Families - The Needs of Kinship Carers in Europe

Understanding the needs of kinship carers and the children they care for is a critical part of the EU Kinship Carers Project. This report provides an overview of the needs of this group based on interviews with over 180 carers in 7 European countries. It draws conclusions that will be used by partners on the project to develop resources which are intended to protect children and young people in these placements from the harms that drugs may cause (Mentor UK, September 2009)

http://www.eukinshipcarers.eu/wp-content/uploads/2009/06/Project-Needs-Assessment-Report.pdf

Westfalen-Lippe. Medizinische Versorgung Wohnungsloser: Vier Großstädte in Westfalen-Lippe setzen Landeskonzept um

Krankenkassen, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Nordrhein und Westfalen-Lippe und kommunale Spitzenverbände hatten sich unter Moderation des NRW-Gesundheitsministriums 2006 auf ein Versorgungskonzept für wohnungslose Menschen in Städten mit über 100.000 Einwohnern verständigt. Nach Bielefeld, Münster und Dortmund ist Hagen – seit dem 1.Juli – die vierte Großstadt in Westfalen-Lippe, die diesem Konzept beigetreten ist. (KV Westfalen-Lippe, 26.08.2009)

http://www.kvwl.de/politik/lgp/berichte/2009/nrw_landeskonzept_hagen.htm

Anger Management for Substance Abuse and Mental Health Clients
Participant Workbook
This workbook provides individuals participating in the 12-week anger management group treatment with a summary of core concepts, worksheets to complete homework assignments, and space to take notes for each of the sessions (SAMHSA, USA,

http://ncadistore.samhsa.gov/catalog/productDetails.aspx?ProductID=17823

Wenn nur der kurzfristige Triumph zählt: Wie jugendliche Gewalttäter werden, wie sie sind. Eine Außenansicht.
Wie kommt es zu einer solchen Brutalisierung von Jugendlichen und Heranwachsenden? Die genetische Ausstattung alleine ist noch nicht dafür verantwortlich.

Von Norbert Nedopil (Norbert Nedopil ist einer der führenden Gerichtspsychiater Deutschlands. Er leitet die Abteilung für Forensische Psychiatrie an der Klinik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, Süddeutsche Zeitung, 18.09.2009)

http://www.sueddeutsche.de/leben/644/488045/text/

HARTZ IV: Bündnis gegen den §31 des SGB. Die fragwürdige Sanktionspraxis gegen Erwerbslose muss sofort gestoppt werden!
Hartz-IV-Sanktionen bedeuten die Kürzung des Lebensnotwendigen. Sie sind unangemessen und entsprechen nicht unserer demokratischen Gesellschaftsform.

Um faire Lösungen zu schaffen, ist die Anwendung des § 31 SGB II auszusetzen. (Bündnis für ein Sanktionsmoratorium, August 2009)

http://www.sanktionsmoratorium.de/

Presseecho: Financial Times Deutschland (14.08.299) und Neues Deutschland (14.08.2009)

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:arbeitsmarkt-bunter-pakt-gegen-hartz-sanktionen/553669.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/153946.buendnis-gegen-hartz-unrecht.html#

Weltkindertag am 20. September - FACHVERBAND MÖCHTE CHANCEN FÜR KINDER DROGENABHÄNGIGER VERBESSERN

Der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr) schätzt, dass es in Deutschland mindestens 30.000 Kinder drogenabhängiger Eltern gibt, die durch die Lebensumstände ihrer Eltern und die Auswirkungen des Drogenkonsums mit vielen zusätzlichen Belastungen auf die Welt kommen. Um Fachleute zu ermutigen, Kindern und Eltern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen hat der (fdr) zum Weltkindertag am 20. September ein Positionspapier "Drogen - Schwangerschaft - Kind" veröffentlicht, in dem umfassende, fachlich und rechtlich abgesicherte Hilfen beschrieben werden, die Fachkräfte ermutigen sollen, die beste Förderung für diese Kinder zu ermöglichen. (fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V., 21.09.2009)

http://www.fdr-online.info/

http://fdr-online.info/media/Texte/Positionspapier_D_S_K.pdf

New TAP on Implementing Change in Substance Abuse Treatment. Technical Assistance Publication (TAP) 31: Implementing Change in Substance Abuse Treatment Programs provides guidance on integrating evidence-based practices (EBPs) into substance abuse treatment programs. (SAMHSA, September 2009)

http://download.ncadi.samhsa.gov/prevline/pdfs/SMA09-4377.pdf

Kurzzeitintervention mit Motivierender Gesprächsführung: Was fördert Veränderungsmotivation und reale Verhaltensänderungen? (Hessische Landesstelle für Suchtfragen, Forschungsbrief,  Ausgabe 23, Juli – 2009)

http://www.hls-online.org/forschungsbriefe.html

Counselor skill influences outcomes of brief motivational interventions.
Gaume J., Gmel G., Faouzi M. et al.
Journal of Substance Abuse Treatment: 2009, 37, p. 151–159.
http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Gaume_J_3.txt

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Whitney Houston Tells All

With more than 140 million albums sold worldwide, icon Whitney Houston is the most awarded woman in music history. Her powerful presence filled the screen in The Bodyguard, which made more than $400 million worldwide. The film's soundtrack remains the best-selling of all time. But behind her megastar success, Whitney hid the intense personal pain of her tumultuous 14-year marriage to R&B star Bobby Brown and a battle with drug abuse. (oprah.com, 31.08.2009)

http://www.oprah.com/article/oprahshow/20090831-tows-whitney-houston

Houston auf Drogen - "Ich habe sieben Monate im Schlafanzug zugebracht"

Sie zählte zu den beliebtesten Sängerinnen der Welt und verdiente Millionen, doch ihr Privatleben war ein Desaster. Nun hat Soul-Diva Whitney Houston in einem Interview bekannt, wie mit dem Erfolg erst die Drogen und dann der Absturz kamen - und ihre Existenz aus den Fugen geriet. (Spiegel online, 11.09.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,648297,00.html

Bereits mit 12 war er ein Dealer - 50 Cent steht zu seiner Drogenvergangenheit

Es ist kein Geheimnis, dass der Rapper eine schwere Kindheit hinter sich hat. Nachdem seine Mutter ermordet wurde, begann 50 Cent (34), mit Drogen zu dealen - damals war der Musiker erst 12 Jahre alt. Seiner Großmutter erzählte er damals, er würde nach der Schule einen Hort besuchen. (promiflash.de, 08.09.2009)

http://www.promiflash.de/50-cent/200909082150-50-cent-steht-zu-seiner-drogenvergangenheit

AMY WINEHOUSE: Wunderheiler besucht sie in London. (star-nachrichten, 29.09.2009)

http://www.star-nachrichten.de/amy-winehouse-wunderheiler-besucht-sie-london-25363

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Wer hätte das gedacht! Warum Per Mertesacker, Kirsten Bruhn und Alex Reinke sich am Wochenende nicht die Kante geben

http://www.staygold.eu/

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang November.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

--

Impressum

dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Kathmandu/Nepal).

Ständige Mitarbeiter: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.