dgs-info, Ausgabe 30, September 2009
Liebe Leserinnen und Leser,
die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn, hat es schwer, sich mit ihren altbackenen Auffassungen Gehör zu verschaffen. Da ist es schön, ab und an Geistesverwandte zu treffen. Nach einem Besuch der Berliner Therapieeinrichtung SYNANON ließ Eichhorn verlautbaren: „Die Substitutionstherapie, insbesondere die von der Mehrheit des Bundestages im Mai beschlossenen Möglichkeit der Heroinsubstitution lehnt der Vorstandsvorsitzende (von SYNANON, Anm. dgs-info) daher ab, da sie die Süchtigen nicht zu einem abstinenten Leben führt, sondern die Sucht verlängert.“ (SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES)
Kurz zuvor erwischte ein Fernsehteam des Südwestdeutschen Rundfunks die christlich-soziale Bundestagsabgeordnete auf dem falschen Fuß. Die Journalisten vom Mainzer Report waren auf Recherche zu den Verknüpfungen zwischen Tabakindustrie und Parteien. Auf dem CSU-Parteitag zum Wahlkampfauftakt stießen sie auf eine von Philipp Morris gesponsorte Raucherlounge. O-Ton Maria Eichhorn: „Tja, äh. Jede Firma kann natürlich hier Werbung machen, das liegt auch nicht in meiner Hand. Als Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion würde ich persönlich das nicht machen. Aber auch Philip Morris ist natürlich jemand, der seine Produkte verkaufen möchte.“
Auch die sozialdemokratische Parteizeitung „Vorwärts“ möchte beim Geldverdienen mit Tabakprodukten nicht abseits stehen. Chefredakteur Uwe-Karsten Heye zu Anzeigen der Firma Reemtsma im Parteiorgan: „Also ich halte das für völlig unproblematisch. Jede Tageszeitung macht das, weil sie nämlich davon lebt und existiert.“ Seit 2006 ist Tabakwerbung in Zeitungen verboten. Das Oberlandesgericht verurteilte deshalb das SPD-Traditionsblatt, derartige „Anzeigen der politischen Unternehmenskommunikation“ zukünftig zu unterlassen. (DROGENPOLITIK, NICHTRAUCHERSCHUTZ)
Das Deutsche Ärzteblatt (Ausgabe 2009; 106(34-35)) hat sich dem Thema Arzt und Sucht gewidmet: „Aber wir müssen uns gar nichts vormachen: Wir haben zwar einen anderen sozialen Status, aber in der Sucht sind wir auch nichts anderes als Junkies“, betont Maria L., eine Patientin der Oberbergkliniken, die sich auf Behandlung von süchtigen Ärzten spezialisiert haben. „Tabuisierung der Sucht ist in der Ärzteschaft weit verbreitet, verbunden mit Ängsten um die Existenz, den Sozialstatus und das eigene Ego. Auch Kollegen schauen weg, nehmen Warnsignale nicht wahr“, kommentiert Dr. med. Christoph von Ascheraden, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundesärztekammer. (ARZT UND SUCHT)
Eine Nebenwirkung von Tramal, ein unter deutscher Lizenz hergestelltes opiatähnliches Schmerzmittel, entwickelt sich im Gaza-Streifen zum Verkaufsschlager. Vornehmlich junge Männer nehmen das Lizenzprodukt der Firma Grünenthal (München). Ahmed Yunis, bis vor wenigen Wochen Chefarzt des Krankenhauses im Flüchtlingslager Deir-al-Balah, weiß, warum: "Meiner Meinung nach nehmen das die Leute allein und nur wegen sexueller Befriedigung. Die Menschen sind im Inneren schwach, zerstört, depressiv, hoffnungslos, perspektivlos - und am Ende, abends wollen sie einfach eine Ersatzhandlung." (SUBSTANZEN – OPIOIDE)
Malawi. Kinder auf Tabakplantagen “rauchen“ täglich 50 Zigaretten. Wegen harter Arbeit auf den Tabakplantagen in Malawi leiden laut einer Studie zehntausende Kinder in dem südostafrikanischen Land an einer schweren Nikotinvergiftung. Kinder ab gerade einmal fünf Jahren bekämen von der Arbeit auf den Tabakfeldern starke Kopf und Unterleibsschmerzen, Muskelschwäche, Husten und Atemnot, ergab eine Untersuchung der Kinderschutzorganisation Plan International. (SUBSTANZEN – NIKOTIN)
Seit der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ändert sich dort das drogenpolitische Klima. In Seattle luden Polizei und Staatsanwaltschaft kürzlich die ihnen bekannten Straßendealer ein und stellten sie vor die Alternative, entweder ihr Geschäft aufzugeben oder im Knast zu verschwinden. In Washington D.C., wo die HIV-Prävalenz epidemische Züge angenommen hat, haben ehemalige Dealer sich entschlossen, als Straßensozialarbeiter Aufklärungsarbeit zu leisten. (RECHT UND GESETZ und HARM REDUCTION)
Taliban Inc. Lautet der Titel eines Artikels im TIME Magazin, der sich mit den Geschäften der Taliban in Afghanistan beschäftigt. Längst sind es nicht allein Drogen, die Millionen Dollar in die Kassen der Gotteskrieger spülen – Gelder aus Entführungen, Schutzgelderpressungen und aus internationalen Hilfsplänen finanzieren ebenfalls den Krieg der ehemaligen Koranschüler, die sich zu ordinären Räuberbanden mit religiösen Motiven entwickelt haben.
In Mexiko sind in diesem Jahr bereits mehr als 4000 Menschen im Krieg zwischen Staat und Drogenkartellen ums Leben gekommen. (INTERNATIONALES - WAR ON DRUGS)
Leitkommentar: Eine Arbeitsgruppe der Bundesärztekammer sitzt an einer neuen Fassung der Substitutionsrichtlinien von 2002. Zur Diskussion steht unter anderem, ob eine entwickelte Opiatabhängigkeit auch ohne Begleitkrankheiten ausreicht, in die Behandlung aufgenommen zu werden, welchen Stellenwert das Abstinenzziel zukünftig einnehmen wird, wie die Behandlung mit Heroin zu bewerten ist und welche Rolle die psycho-soziale Behandlung spielen soll. Mit dem Thema Standards und Rolle der psycho-sozialen Behandlung beschäftigt sich ebenfalls eine Arbeitsgruppe von Vertretern der Behandlungseinrichtungen (akzept, fdr u.a.) unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, die im September ein Konsenspapier veröffentlichen will. Heino Stoever und Ralf Gerlach haben schon einmal die Grundzüge zusammengefasst.
Viel Spaß beim Lesen.
Die Rubriken der heutigen Ausgabe:
LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
AKZEPT
ARZT UND SUCHT
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
KONGRESSBERICHTE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM
LEITKOMMENTAR
Neue Erkenntnisse und Entwicklungen in der Substitutionsbehandlung – die Bedeutung, Stellung, Inhalte,
Organisation und Finanzierung der „Psycho-sozialen Unterstützung“
Heino Stöver/Ralf Gerlach
Anlage: Stoever-Gerlach_Leitkommentar_dgs-info30
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS 1 – Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin in München (Nachtrag)
Den ersten Preis im Posterwettbewerb gewann Dirk Schaeffer (Deutsche AIDS-Hilfe) mit seinem Poster „Prävention und Diagnose von HIV und Hepatitisinfektionen bei Substituierten“.
Aus der Zusammenfassung: „Es wurde deutlich, dass die Substitutionsbehandlung ihre vorhandenen Potentiale in der Erkennung, Prävention und Behandlung von Infektionserkrankungen (hier Hepatitis A, B und C sowie HIV) nur unzureichend nutzt.“
Anlage: Schaeffer_HIV-HCV_bei Substituierten.pdf
DGS 2 – Nationaler Gedenktag
Sonderausgabe des Drogenkuriers zum diesjährigen Gedenktag.
http://s128542404.online.de/drogenkurier/Drogenkurier_79.pdf
DGS 3 – Kongresse und Veranstaltungen 2009 mit Beteiligung der DGS
2.Deutscher Suchtkongress. 16.-19. September 2009, Köln.
www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/veranstaltungen/Ankuendigung_2DSK_Endfassung.pdf
18.DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.
http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html
Suchttherapietage 2010 15. Suchttherapietage vom 25. bis 28.Mai 2010 in Hamburg. Schwerpunkthema: Sucht und Gewalt.
http://www.suchttherapietage.de/
DGS 4 – Mitglied werden in der DGS
Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:
http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html
AST – AntiSTigma
Stigma as a main barrier to treatment
Markus Backmund, Munich.
Roads to Innovation in Addiction Treatment: Humanism, Social Psychiatry & Research, 3.-5. September 2008, Zürich
http://www.puk-west.uzh.ch/research/substanzstoerungen/substanzpubl/backmund.pdf
Hamburg. Suchtklinik abgelehnt
Trotz Zuspruchs von fast allen Seiten - die Ansiedlung einer Suchtklinik für Ex-Junkies in Wandsbek ist am massiven Widerstand der Bürger im Stadtteil gescheitert.
Eigentlich waren alle dafür: Der schwarz-grüne Senat - allen voran Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) -, die Ärztekammer, die Polizei, die Gewerkschaften, selbst ein leibhaftiger Bischof. Und doch ist die Ansiedlung einer Suchtklinik für Ex-Junkies in Wandsbek am Widerstand im Stadtteil gescheitert. Kritiker sprechen von Panikmache und unberechtigten Vorurteilen gegen ehemalige Drogenabhängige. (wedel-schulauer-tageblatt.de, 01.08.2009)
Hamburg-Wandsbek. Ablehnung der Suchtklinik und der Rehabilitationseinrichtung in Wandsbek: "Es ist ein Skandal, wie das Bezirksamt die Ablehnung begründet." (Pressemitteilung Der Paritätische Hamburg, 11.08.2009)
http://www.paritaet-hamburg.de/aktuell/presse-Suchtklinik-110809.pdf
Hamburg-Wandsbek. Streit um Therapiezentrum für Abhängige spitzt sich zu
Suchtklinik: Verein legt Widerspruch gegen Bezirk ein. (Hamburger Abendblatt, 12.08.2009)
Bremen. Vorschlag zur Ausgabe von Methadon
Im Streit um die Ausgabestelle für Methadonpatienten in Dobben-Nähe schlägt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Rita Mohr-Lüllmann, eine Verlegung der Stelle ins Klinikum Mitte vor: „Dies könnte die sozialen Spannungen entschärfen und somit eine Lösung sowohl für die substituierten Patienten als auch für die Anwohner und den Vertragsarzt darstellen.“ Das Modell könnte auf andere Stadtteile übertragen werden, in denen Anwohner gegen Vergabepraxen protestieren. Seit Wochen hält im Fedelhören die Kritik an der Eröffnung einer Methadonausgabestelle an. Die Grünen lehnen eine Verlegung in Kliniken ab. Damit würden diese nur vor neue schwer lösbare Aufgaben gestellt, sagte die Grüne Doris Hoch. Es sei wichtig, die Abhängigen in ihren Stadtteil einzubinden. (Nord West Zeitung, 06.08.2009)
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_bremen_artikel.php?id=2072293
Bremen. Streit um Methadonvergabe
Im Streit um die Methadonausgabestelle in einem Ärztehaus an der Ecke Am Dobben/Fedelhören sind CDU einerseits sowie SPD und Grüne andererseits gegensätzlicher Meinung. Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU, Rita Mohr-Lüllmann, schlägt eine Verlegung der Ausgabestelle ins Klinikum Mitte vor. (Weserkurier, 10.08.2009)
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Stadtteile/Mitte/16252/Streit+um+Methadonvergabe.html
Bremen. Gewalt nimmt zu: Streit um Methadonpraxis in Bremen-Burg
Der Staatsrat des Bremer Gesundheitsressorts hat sich in den Streit um die Methadonvergabestelle im Bremer Stadtteil Burglesum eingeschaltet. Hermann Schulte-Sasse (SPD) versprach auf einer Beiratssitzung am Abend, dass Mitarbeiter der ambulanten Drogenhilfe demnächst ihre Arbeit aufnehmen. Sie sollen die Drogenabhängigen auch außerhalb der Methadonpraxis betreuen und Konflikte vermeiden helfen. (Radio Bremen, 26.08.2009)
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikmethadonbremennord100.html
Combating HIV stigma in health care settings: what works?
Nyblade L, Stangl A, Weiss E, Ashburn K
Journal of the International AIDS Society 2009, 12:15 (6 August 2009)
http://www.jiasociety.org/content/12/1/15
PAKISTAN: HIV-positive cricket team bowls them over
Cricket is more than just a game in Pakistan; it's an obsession. So when a team of HIV-positive players stepped onto the wicket recently for their first match, the stakes were even higher. (Plus News, 28.08.2009)
http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=85908
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.
http://www.trio-media.de/jesjournal/
SELBSTHILFE INTERNATIONAL
International Remembrance Day 21st July,2009 - Remembrance Day Diaries. (INPUD, 06.08.2009)
http://inpud.wordpress.com/2009/07/27/remembrance-day-diaries/
ICAAP 2009: Looking back - 8th ICAAP: Asian drug users claim the right to speak for themselves
Two years after the initial launch during the ICAAP in Colombo, the Asian Network of People who Use Drugs (ANPUD), the only regional network of drug users in Asia, is forging ahead and being formalized as an active organization driven by its membership.
Indeed, in the past two years, several key members of the network have invested significant time and energy in building structures within the network to ensure the organization's responsiveness to the needs of people who use drugs in Asia. Specifically, ANPUD's constitution is currently being finalized and members are discussing official registration in Asia. Membership criteria are included in the constitution and further information will be circulated shortly to inform potential constituents how to join the network. (ICAAP Press Release, 24.08.2009)
http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2853#_3x
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V . (Homepage)
http://www.akzeptierende-eltern.de/news/137/84
Elternverbände International
Schweiz. FORUM 2/2009 der Eltern- und Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (ada-zh): In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Eltern- & Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (VEVDAJ) gibt ada-zh vier Mal im Jahr das "FORUM" heraus. Dieses Organ wird von selbstbetroffenen Angehörigen gestaltet, ist aber auch Sprachrohr von vielen Fachleuten, die im Drogenbereich arbeiten. Die aktuelle Ausgabe 2/2009 (pdf, 28S., 610Kb) ist online erhältlich.
http://www.ada-zh.ch/publikationen/index.htm
AKZEPT
Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung:
Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik
9. Internationaler akzept Kongress
25. und 26.September 2009 in Frankfurt/Main
In drei Themenblöcken (1.Analyse, 2.Alternativen zur staatlichen Drogenkontrolle: Stärkung der Selbstverantwortung, 3. Kontrollaltenativen) werden eine Bilanz der aktuellen Drogenpolitik gezogen und alternative Modelle vorgestellt und entwickelt.
Programm unter:
http://www.akzept.org/pro_kongress.html
ARZT UND SUCHT
Gieseke, Sunna
Abhängigkeitserkrankungen: „In der Sucht sind wir alle gleich“
Dtsch Arztebl 2009; 106(34-35): A-1658
THEMEN DER ZEIT
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Abh%E4ngigkeit&id=65716
3 Fragen an ... Dr. med. Christoph von Ascheraden, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundesärztekammer
Dtsch Arztebl 2009; 106(34-35): A-1661
THEMEN DER ZEIT
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65717
STELLENANZEIGEN
Bonn. Die AIDS-Initiative Bonn e.V. freut sich auf eine neue Kollegin/einen neuen Kollegen für die Stelle als
Fachkraft Migration und AIDS (19,25 Stunden)
http://s128542404.online.de/Stellenausschreibung_Migration2009.pdf
Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.
Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.
http://fdr-online.info/stellenmarkt.php
Offene Stellen in der Schweiz:
Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich
http://www.arud.ch/uberuns/index.htm
UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:
http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html
http://www.drinkanddrugsnews.com/ListJobs.aspx
IHRA (International Harm Reduction Association) Drug Recruitment Website.
http://www.drugrecruitment.com/
INDUSTRIENACHRICHTEN
USA – Großbritannien. GW Pharmaceuticals Plc (GWP.L) won a significant endorsement for its cannabis-based medicines on Thursday as U.S. investor Great Point Partners bought a multi-million pound stake in the company, sending GW shares sharply higher. (Reuters, 06,.08.2009; Pressemitteilung GW Pharmaceuticals vom 06.08.2009)
http://www.reuters.com/article/americasMergersNews/idUSL616774120090806
Technology Review: Device Offers a Roadside Dope Test
The system uses magnetic nanoparticles to detect traces of cocaine, heroin, cannabis, and methamphetamine. (Technology Review, 04.08.2009)
http://www.technologyreview.com/biomedicine/23111/
Mobiler Drogentester arbeitet mit Nanopartikeln - Magnetische Partikel heften sich an Drogenmoleküle. (Der Standard, 08.08.2009)
http://derstandard.at/1246543928923/Mobiler-Drogentester-arbeitet-mit-Nanopartikeln
RECHT UND GESETZ
SUBSTITUTIONSRECHT
Bitte melden Sie Verfahren gegen substituierende Ärzte weiterhin an:
Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de
Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de
500 Fragen zu Substitution und Recht
WEIDEN/REGENSBURG. Methadon-Supermarkt bleibt zu - Verwaltungsgericht bestätigt Behandlungsverbot für Arzt - Flaschen auf Mitarbeiterinnen geworfen
Das Verwaltungsgericht Regensburg bestätigte nun die vor Jahresfrist ergangenen Bescheide der Stadt Weiden, in denen dem seit 2001 in Weiden praktizierenden Facharzt für Allgemeinmedizin Robert B. untersagt wurde, weiterhin am Betäubungsmittelverkehr teilzunehmen. Außerdem war von der Stadtverwaltung - erfolgreich - das Ruhen seiner Approbation angeordnet worden.
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1943157-118-methadon_supermarkt_bleibt_zu,1,0.html
VERKEHRSRECHT
Berlin. Union fordert Führerscheinverbot für jugendliche Komasäufer - CDU/CSU: Bis zu fünf Jahre kein Fahrschulbesuch für Wiederholungstäter. (Ärzte Zeitung, 11.08.2009)
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=561624
Israel’s Driving Simulator Tests the Effects of both Alcohol and Marijuana. (Elements Behavioral Health, 01.06.2009)
USA, The Breathalyzer Behind the Wheel
HERE are two compelling facts about ignition-interlock devices forpreventing drunk driving. One is that these devices are highl ffective, despite the logical possibilities for bypassing them. The second is that they are rarely installed in the cars of people who havebeen known to drive while intoxicated. (New York Times, 30.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/31/opinion/31cook.html?partner=rssnyt&emc=rss
VERSCHIEDENES: (Deutschland)
Berlin. "Spice" soll Betäubungsmittel werden
Die Modedroge "Spice" soll endgültig als Betäubungsmittel eingestuft werden. Das sieht ein Entwurf zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) vor. Erst im Januar hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) "Spice" per Eilverordnung für ein Jahr als Betäubungsmittel eingestuft und Herstellung, Handel und Besitz unter Strafe gestellt. (apotheke-adhoc.de, 04.08.2009)
http://apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Politik/7211.html
Winkler referiert über die Rechtsprechung des BGH zum Betäubungsmittelrecht ab Mitte 2008
Zusammenfassung von "Verbrechen und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz" von RiBGH a. D. Walter Winkler, original erschienen in: NStZ 2009 Heft 8, 433 - 437.
In seiner Darstellung informiert der Autor über wichtige aktuelle Entscheidungen des BGH zum BtMG. Er schließt damit an seine Übersicht in NStZ 2008, 444 an. (LexisNexis, 11.08.2009)
http://www.lexisnexis.de/rechtsnews/index.php?p=produkt&aid=165180
Urteile aus dem Land der entkriminalisierten Konsumenten
Unsere Drogenbeauftragte Bätzing glaubt, Cannabiskonsumenten seien in Deutschland entkriminalisiert. Dass das nicht so ist, zeigen Urteile fast täglich aufs Neue. (DHV-Blogpost, 13.08.2009)
Frankfurt. Razzia gegen Huren, Fixer und Dealer: Endlich greift die Polizei durch. (BILD Frankfurt, 18.08.2009)
Hamburg. Oberlandesgericht Hamburg hat entschieden: Unerlaubte Tabakwerbung im „Vorwärts“
Der Verlag und ein Werbekunde sprechen von „Anzeigen der politischen Unternehmenskommunikation“. Das ließ ein Hamburger Gericht nicht durchgehen: Der SPD-Parteizeitung droht bei einer Wiederholung eine hohe Strafe.
Die SPD-Parteizeitung „Vorwärts“ hat trotz des gesetzlichen Werbeverbots für Zigaretten Reklame von Tabakkonzernen abgedruckt. Das Oberlandesgericht Hamburg entschied, dass Inserate der Tabakkonzerne Reemtsma und British American Tobacco (BAT) gesetzeswidrig waren. (netzeitung.de, 24.08.2009)
http://www.netzeitung.de/medien/1441839.html
Frankfurt/Main. Tabletten als Heroin-Ersatz - Apotheker beliefert Drogenszene mit Rohypnol
Ein Frankfurter Apotheker hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Drogenabhängige jahrelang illegal mit Tabletten als Heroin-Ersatz beliefert. Fahnder durchsuchten die Wohnung und die Geschäftsräume des 50-Jährigen sowie acht weitere Wohnungen von Verdächtigen im Rhein-Main-Gebiet. (welt.de, 25.08.2009)
http://www.welt.de/news/article4392506/Apotheker-beliefert-Drogenszene-mit-Rohypnol.html
EUROPA UND DIE WELT
Iran. Iran exekutiert 24 Dealer an einem Tag
Das Regime in Teheran hat erneut eine Massenhinrichtung veranlasst. Seit Anfang Jahr wurden mehr als 200 Todesurteile vollstreckt. (Basler Zeitung, 05.08.2009)
USA. The Shocking Benefits of Legalizing Pot
The war on drugs may be a noble intention, but the illegal growing of marijuana is destroying our environment and we need to step in. (Alternet, drugreporter, 08.08.2009)
http://www.alternet.org/drugreporter/141781/the_shocking_benefits_of_legalizing_pot/
Großbritannien. Breaking the Link: The role of drug treatment in tackling crime
The relationship between problem drug use and crime is complex. Even so, all the evidence indicates that problem drug users are responsible for a large percentage of acquisitive crime, such as shoplifting and burglary. (NTA, August 2009)
http://www.nta.nhs.uk/publications/documents/nta_criminaljustice_0809.pdf
USA. Volle Knäste, mehr Gewalt: Kalifornien schickt Häftlinge nach Hause
Die Gefängnisse im US-Bundesstaat Kalifornien platzen aus den Nähten. Die Zustände seien gefährlich und mitunter auch tödlich, urteilten nun die Richter - und schicken Tausende Häftlinge in die Freiheit. (netzeitung.de, 06.08.2009)
http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1424499.html
USA - Seattle. Police ultimatum to drug dealers: Quit, or go to prison
More than a dozen Central Area drug dealers voluntarily walked into an auditorium full of police and prosecutors Thursday night and were presented with an ultimatum: Stop selling dope or prepare for prison. (Seattle Times, 07.08.2009)
http://seattletimes.nwsource.com/html/localnews/2009619108_webdrugdealers07m.html
Niederlande - Amsterdam: Outdoor-Trinken" wieder erlaubt
Stehend Biertrinken im Freien war bisher illegal. Nun hatten Proteste Erfolg. Immerhin hatten kürzlich allein bei einer Großaktion mindestens 20.000 Menschen gegen die Bürokraten-Willkür demonstriert. (Die Presse, 07.08.2009)
http://diepresse.com/home/panorama/welt/501073/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do
Malaysia. MALAYSIA COURT SENTENCES WOMAN TO DEATH FOR TWO POUNDS OF MARIJUANA
The death penalty for a couple pounds of pot?!?! It happened in Malaysia this week, and it's not the first time, either. (Drug War Chronicle, Issue 598 – 21.08.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/598/death_sentence_malaysia_two_pounds_marijuana
Mexiko. Neues Rauschmittelgesetz - Mexiko legalisiert Drogenkonsum
Mein Heroin, mein Kokain, mein LSD - alles legal. In Mexiko ist Drogenkonsum zum "persönlichen Bedarf" künftig nicht mehr strafbar. (sueddeutsche.de, 21.08.2009)
http://www.sueddeutsche.de/panorama/550/484981/text/print.html
USA. In California Forests, Marijuana Growers Thrive. (New York Times, 21.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/22/us/22pot.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss
Argentinien. Argentinien erlaubt kleine Mengen Marihuana
Bislang war in Argentinien jeglicher Drogenbesitz verboten, doch das hat sich nun geändert: Der Oberste Gerichtshof erklärte, dass der Besitz und Konsum kleiner Mengen Marihuana im privaten Bereich durch die Verfassung gedeckt sei. Eine Obergrenze muss noch festgelegt werden. (Spiegel online, 25.08.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,644955,00.html
USA. US-Gerichtsurteil - Millionenstrafe für Tabakkonzern Philip Morris
Entscheidung gegen Philip Morris: Der US-Tabakkonzern soll laut einem Zeitungsbericht fast 14 Millionen Dollar Entschädigung zahlen. Die ursprüngliche Klägerin ist vor Jahren an Lungenkrebs gestorben. Ihre Tochter setzte den Prozess fort und soll nun das Geld bekommen. (Spiegel online, 25.08.2009)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,644953,00.html
Malaysia. Verbotener Bierkonsum - Prügelstrafe gegen malaysisches Model aufgeschoben
Schonfrist für malaysisches Model: Die wegen Biertrinkens zu sechs Stockhieben verurteilte 32-Jährige soll frühestens in vier Wochen bestraft werden. Die Behörden schoben die Strafe auf - wegen des Fastenmonats Ramadan. (Spiegel online, 24.08.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,644630,00.html
China. Brutale Therapiecamps - In China werden Internetsüchtige misshandelt
Mit mehr als 300 Millionen Online-Nutzern hat China die größte Internetpopulation der Welt, aber auch Massen an Internetsüchtigen, vor allem unter Jugendlichen. Die Behandlung der Süchtigen ist brutal: In 400 Camps werden computerabhängige Teenager gedrillt und geschlagen. (Die Welt, 25.08.2009)
http://www.welt.de/vermischtes/article4388352/In-China-werden-Internetsuechtige-misshandelt.html
Thailand. Thailand executes two for drug offences - Drug dealers put to death
Two convicted drug traffickers at Bang Khwang prison have been executed by lethal injection. Bundit Jaroenwanit, 45, and Jirawat Poompreuk, 52, yesterday became the country's fifth and sixth people to be executed by lethal injection, which replaced death by shooting in 2003. (Bangkok Post, 25.08.2009)
http://www.ihrablog.net/2009/08/thailand-executes-two-for-drug-offences.html
LATIN AMERICA WEIGHS LESS PUNITIVE PATH TO CURB DRUG USE. (New York Times, 27.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n818/a01.html
DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)
99 Seedballons
Eine interessante Guerilla-Aktion von Hanffreunden ist dieser Tage auf youtube zu sehen. Einige Jungs haben hunderte Luftballons mit Hanfsamen fliegen lassen. Frei nach dem Motto: "Keine Pflanze ist illegal!".
http://www.youtube.com/watch?v=NPyfEzowLWs
„Freigabe von Cannabis kaum Thema für Politik“
Nur Die Linke und die Grünen stellen diese Forderung. Gespräch mit Georg Wurth (Deutscher Hanfverband). (Junge Welt, 13.08.2009)
http://www.jungewelt.de/2009/08-13/034.php
Lübeck. „Die Dunkelziffer ist hoch“. Hunderte Lübecker leben mit der Sucht nach illegalen Drogen. Dagegen müsste viel mehr getan werden, sagt Wolfgang Sasz. (Lübecker Nachrichten online, 30.08.2009)
http://www.ln-online.de/regional/2648513
Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)
GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:
Europa. Streichung von Subventionen - Tabakanbau im Elsass steht vor dem Aus
2010 dürfte sich die Lage der Tabakbauern in Baden und im Elsass, aber auch in der übrigen Europäischen Union drastisch verschärfen. Dann fallen nämlich die Subventionen für Tabak vollständig weg. (Badische Zeitung, 17.08.2009)
Fragwürdiges Sponsoring: Die Zigarettenindustrie unterstützt großzügig die Volksparteien
140.000 Tote in Deutschland pro Jahr. Kein Zweifel, Rauchen tötet. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, Tabakkonsum verursacht natürlich auch Gesundheitskosten: 40 Milliarden Euro im Jahr.
Sollten unsere Politiker das deutsche Volk nicht vor Schaden bewahren? Wenn Sie den Film von Achim Reinhardt und Thomas Reutter gesehen haben über die enge Verbindung der deutschen Politik mit der Tabakindustrie, dann werden sie vielleicht fragen, ob es unsere Politiker wirklich ernst meinen mit dem Abwenden von Schaden.
Bericht:
Wahlkampfauftakt beim CSU-Parteitag Mitte Juli. Die CSU hatte einmal den schärfsten Nichtraucherschutz Deutschlands durchgesetzt. Ausgerechnet hier präsentiert sich auch der weltgrößte Tabakkonzern – Philip Morris. (swr.de, 24.08.2009, 21.45 Uhr, REPORT MAINZ, Das Erste)
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=5137856/pv=video/gp1=5288012/nid=233454/qzrzrz/index.html
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=5137856/1j2xv3e/index.html
Globale Studie: Experten rechnen 2010 mit sechs Millionen Tabak-Toten
Mediziner und Wirtschaftsforscher haben die künftigen Folgen des Tabakkonsums abgeschätzt. Allein im kommenden Jahr rechnen sie mit weltweit rund sechs Millionen Toten und wirtschaftlichen Schäden von einer halben Billion Dollar - Tendenz steigend. (Spiegel online, 26.08.2009)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,645021,00.html
The Tobacco Atlas (2009)
Spanien – Deutschland. Rauchverbote senken Herzinfarktrate - Europäischer Kardiologenkongress 2009 in Barcelona
Nach Einführung des allgemeinen Rauchverbots in öffentlichen Räumen in Island im Juni 2007 kam es unter männlichen Nichtrauchern zu einem Rückgang an akuten Herzereignissen um 21 Prozent. Das berichtete heute ein isländisches Forscherteam um Thorarinn Gudnason beim Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Barcelona. Ein bisher ungeklärter Umstand: Bei Frauen konnte kein solcher Rückgang beobachtet werden. (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V., Pressemitteilung vom 31.08.2009)
http://idw-online.de/pages/de/news331183
ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)
Stuttgart. Suchtexperte: "Verbot schränkt Spontankauf ein"
Das Land verkürzt die Verkaufszeiten für Alkohol. Der Suchtexperte Jens Reimer, Oberarzt an der Psychiatrischen Uniklinik Hamburg-Eppendorf (DGS-Vorstandsmitglied, Anm. dgs-info), begrüßt das. (Stuttgarter Zeitung, 01.08.2009)
Berlin. Politiker fordern nächtliches Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen
Politiker von CDU und SPD wollen den Verkauf von Alkohol nachts an Tankstellen nach dem Vorbild Baden-Württembergs generell verbieten lassen. (aerzteblatt.de, 03.08.2009)
Alkohol in Deutschland - Wie viel die 70er und 80er tranken
Jugendliche Komasäufer stolpern durch die Schlagzeilen. Beim Thema Alkohol sollten sie sich aber nur bedingt ein Beispiel an der Generation ihrer Eltern nehmen. Denn in den 70er- und 80er-Jahren wurde in Deutschland deutlich mehr getrunken. (Financial Times Deutschland, 05.08.2009)
Berlin. Alkoholvergiftung schreckt Jugendliche kaum ab
Krankenhauseinweisungen wegen einer Alkoholvergiftung wirken auf Jugendliche kaum abschreckend. Darauf deutet eine Befragung des Hannoveraner Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) im Rahmen des aktuellen GEK-Reports "Krankenhaus 2009" hin. (GEK Pressemitteilung vom 05.08.2009)
https://www.gek.de/presse/meldungen/pm/archiv-2009/2009-08-04.html
Pakistan. BRAUEREI IN PAKISTAN - Trinken für die Toleranz
Brauen trotz Alkoholverbots: Die Murree Brewery ist der einzige Hersteller von Bier, Wodka und Whisky in Pakistan. Dem Unternehmen geht es glänzend, obwohl in dem islamischen Land seit 1977 die Prohibition gilt. Nicht-Muslime dürfen trinken - und andere tun's aus Protest. (Spiegel online, 10.08.2009)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,640886,00.html
Privatbahn Metronom: Schluss mit Alkohol im Zug
Fußballrowdys gaben den Impuls: Als erstes deutsches Eisenbahnunternehmen will die niedersächsische Privatbahn Metronom ein absolutes Alkoholverbot in ihren Zügen einführen. (focus.de., 19.08.2009)
Hessen. „Apfelweintrinken ist sexy." Johanna Höhl, Geschäftsführerin der gleichnamigen Kelterei in Maintal-Hochstadt, widerspricht dem Vorurteil, unter dem die Stöffche-Hersteller leiden: Ein altbackenes Image, immer noch geprägt vom Bembel-Seligkeit in Alt-Sachsenhausen. Die 53 hessischen Keltereibetriebe suchen neue Wege, ihr traditionsreiches Produkt an die Frau und den Mann zu bringen. Apfelwein ist Kultur, aber das reicht nicht: Er muss zum Kult werden. Besonders für Jüngere. (Frankfurter RUNDSCHAU, 29.08.2009)
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1907193_Weg-vom-Bembel-Image.html
Hessen. Keltereien in Hessen - Die neue Lieblichkeit
Die hessischen Kelterer suchen ihr Heil in der Produktion von Mischgetränken. Da finden sich die Geschmacksrichtungen Grapefruit, Holunder, Cola, Pfirsich-Maracuja oder Kräuter. Auch "extramilde" und alkoholfreie Getränke zielen auf Verbrauchergruppen abseits bembelseliger Traditionalisten. Die jüngsten Bemühungen gelten dem Cider, einem apfelweinähnlichen Getränk, das sich in der englischsprachigen Welt großer Beliebtheit erfreut. Diesem Segment scheint man gute Entwicklungschancen einzuräumen. Frankfurter Rundschau, 29.08.2009)
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1907880_Die-neue-Lieblichkeit.html
EUROPA
Portugal. How Portugal treats drug addicts. (BBC, 01.07.2009)
http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/markeaston/2009/07/how_portugal_treats_drug_addic.html
Irland. Zu viele Patienten unter Drogeneinfluss: Irlands Ärzte fordern Unterstützung
Akute Versorgungsengpässe in der irischen Notfallmedizin sorgen in der Republik in diesem Sommer für gesundheitspolitische Schlagzeilen. Irische Klinikärzte verlangen vom Dubliner Gesundheitsministerium mehr Unterstützung, um die staatlichen Krankenhäuser Irlands besser auf die Einlieferung von Patienten vorzubereiten, die unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen. (Ärzte Zeitung online, 17.08.2009)
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/?sid=555041
Drug policy reform in practice: Experiences with alternatives in Europe and the US
The academic journal Nueva Sociedad recently released an issue to promote the debate in Latin America on drug policy reform. TNI contributed with the article "Drug policy reform in practice: Experiences with alternatives in Europe and the US."
The article aims to give inputs for the Latin American debate providing an overview of European drug policy practices regarding harm reduction, decriminalization of consumption and possession, and more tolerant policies towards cannabis, particularly in The Netherlands and several states in the US. (International Drug Policy Consortium, 22.08.2009)
http://www.idpc.net/sites/default/files/library/NS_222_TB_MJ_English_Version.pdf
Dutch Government to Fund Membership Card Scheme for Maastricht Coffee Shops
In a bid to stop the flow of tens of thousands of Belgian, French, and German marijuana consumers into Dutch border town cannabis coffee shops, the Dutch government announced this week that is investing 150,000 Euros ($213,000) in a pilot membership card program for coffee shop clients in Maastricht. (Drug War Chronicle, Issue 599, 28.08.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/599/maastricht_dutch_marijuana_coffeeshop_membership_cards
Niederlande. THE CANNABIS DEBATE IN THE NETHERLANDS. (ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICIES IN EUROPE, NR 55 SEPTEMBER 2009, 31.08.2009)
http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-55.html
DIE WELT
USA. Kalifornien - Kiffen gegen den Staatsbankrott
Marihuana ist Teufelszeug, finden die US-Konservativen. Doch im Pleitestaat Kalifornien wächst die Versuchung, mit einer Legalisierung die Staatskasse aufzupäppeln. (ftd.de, 04.08.2009)
http://www.ftd.de/politik/international/:Kalifornien-Kiffen-gegen-den-Staatsbankrott/548738.html
Lateinamerika. LATIN AMERICA ON ITS WAY TO LEGALIZING DRUGS, EXPERTS SAY
Latin America is headed towards the decriminalization of drug possession for personal consumption, according to experts and officials who took part in a regional conference in Buenos Aires. (Latin American Herald-Tribune, 09.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n777.a08.html
PRÄVENTION
Berlin/Brandenburg. Unmotivierte Trinkgelage
Studie zum Alkoholkonsum von Jugendlichen sieht Handlungsbedarf bei Eltern und Gewerbe. (Neues Deutschland, 25.08.2009)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/154584.unmotivierte-trinkgelage.html
Berlin. Party ohne Ende - Jugend kommt auf den Trichter
Berliner Jugendliche trinken viel Alkohol, wissen aber, dass sie es nicht sollten. Das zeigt eine neue Studie, die auch Eltern und Händler in die Verantwortung nimmt. (Die Tageszeitung, 24.08.2009)
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/jugend-kommt-auf-den-trichter/
Berliner JAH-Studie: Jugendliche-Alkohol-Hintergruünde
Herausgeber:Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin. (2009)
http://www.berlin-suchtpraevention.de/upload/studien/JAH-Studie.pdf
BEGLEITKRANKHEITEN
VERSCHIEDENES
Großbritannien. Older generation blamed as drug deaths soar
THE human cost of long-term drug use was laid bare yesterday, as figures show Scotland's drug death toll has risen to record levels, with a sharp increase in deaths among older users. (The Scotsman, 13.08.2009)
http://thescotsman.scotsman.com/scotland/Older-generation-blamed-as-drug.5548957.jp
Großbritannien. What happened to the Trainspotting generation?
The disaffected, heroin-addicted young men immortalised in Irvine Welsh's bestselling novel are now in their 40s. And, it emerged this week, they are dying fast. (The Guardian, 15.08.2009)
http://www.guardian.co.uk/society/2009/aug/15/scotland-trainspotting-generation-dying-fact
Großbritannien / Schottland. Die Hölle auf Erden
Die unzufriedenen, heroinabhängigen jungen Männer, die durch Irvine Welshs "Trainspotting" unsterblich wurden, sind jetzt in den Vierzigern, und sie sterben schnell. (Freitag, 28.08.2009)
Großbritannien. Drug Related Deaths in Scotland in 2008
Statistics of drug-related deaths in 2008 and earlier years, broken down by cause of death, selected drugs reported, age and sex. (General Register Office for Scotland, Juni 2009)
http://www.scotland.gov.uk/Publications/2009/06/25153417/0
Schizophrenia Bulletin, Schizophr Bull. 2009;35(3):469-472.
Substance Use Disorders in Schizophrenia - Clinical Implications of Comorbidity
Nora D. Volkow
http://www.medscape.com/viewarticle/706332?src=mp&spon=12&uac=62838EX
Schizophrenia and Violence: Systematic Review and Meta-Analysis
Seena Fazel and colleagues investigate the association between schizophrenia and other psychoses and violence and violent offending, and show that the increased risk appears to be partly mediated by substance abuse comorbidity. (PLoS medicine, Volume 6(8) August 2009)
Fazel S, Gulati G, Linsell L, Geddes JR, Grann M, 2009 Schizophrenia and Violence: Systematic Review and Meta-Analysis. PLoS Med 6(8): e1000120. doi:10.1371/journal.pmed.1000120
http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000120
Suizidrisiko unter Antidepressiva ist altersabhängig
Ein erhöhtes Suizidrisiko unter der Therapie mit Antidepressiva besteht nur bei Patienten unter 25 Jahren. Bei älteren scheint die Therapie eher vor suizidalen Absichten zu schützen. Dies ergibt eine Meta-Analyse von Mitarbeitern der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b2880). (aerzteblatt.de, 13.08.2009)
TIP 50: Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment
Research consistently shows a high prevalence of suicidal thoughts and suicide attempts among persons with substance abuse problems who are in treatment. TIP 50, Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment is designed to assist substance abuse counselors in working with adult clents who may be suicidal, and will help clinical supervisors and administrators support the work of substance abuse counselors. (US Department of Health and Human Services, August 2009)
http://ncadistore.samhsa.gov/catalog/productDetails.aspx?ProductID=18118
A Survey of Inhalant Use Disorders Among Delinquent Youth: Prevalence, Clinical Features, and Latent Structure of DSM-IV Diagnostic Criteria
Matthew O Howard and Brian E Perron
BMC Psychiatry 2009, 9:8doi:10.1186/1471-244X-9-8
http://www.biomedcentral.com/1471-244X/9/8
Trauma and Substance Abuse: Guidelines for Treating Returning Veterans
About 1.6 million men and women have served in Iraq and Afghanistan since the start of military operations in 2001. One-third of deployed soldiers have served at least two tours of duty; 70,000 have been deployed three times; and 20,000 have been deployed at least five times. The more times soldiers are deployed, the greater the likelihood of mental disorders. Multiple deployments are associated with a 50 percent greater prevalence of psychiatric disturbance. (Counselor, 01.08.2009)
Invisible Wounds of War: Psychological and Cognitive Injuries, Their Consequences, and Services to Assist Recovery.
Since October 2001, approximately 1.6 million U.S. troops have been deployed for Operations Enduring Freedom and Iraqi Freedom in Afghanistan and Iraq. Early evidence suggests that many returning service members may be suffering from post-traumatic stress disorder and depression. Traumatic brain injury is also a major concern. But there is limited evidence about the scope of the problem or the most effective treatments. (RAND Health and Rand National Security Division, 2008)
http://www.rand.org/multi/military/veterans/
SMOKING MARIJUANA DOES NOT CAUSE LUNG CANCER
New research shows here seems to be something in pot that actually undermines cancer, instead of causing it. - and the media are doing their best to ignore it. (Alternet, Drugreporter, 28.08.2009)
http://drugsense.org/url/B98Jik3W
Number of addictive substances used related to increased risk of unnatural death: A combined medico-legal and case-record study
Louise Brådvik, Mats Berglund, Arne Frank, Anna Lindgren and Peter Löwenhielm
BMC Psychiatry 2009, 9:48doi:10.1186/1471-244X-9-48
http://www.biomedcentral.com/1471-244X/9/48
Spastic paraparesis following cocaine inhalation.
Savage HO, Roesner M, Cohen D.
Case Report Med. 2009;2009:465968. Epub 2009 May 4.
PMID: 19707479 [PubMed - in process]
Cocaine use is reaching epidemic proportions in the UK and the consequences are a number of debilitating effects. Strokes may result from a number of mechanisms related to cocaine use. This report describes a case of cocaine induced stroke in an apparently healthy young man with unusual patterns of radiological findings on his brain MRI.
http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19707479
Unterschiedliche Hirnaktivitäten bei Ecstasy- und Cannabiskonsum
Dass der Konsum von Cannabis und Ecstasy einen Einfluss auf Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit haben, wurde in verschiedenen Studien bereits nachgewiesen. In einer aktuellen Studie wurde nun erforscht, ob sich Unterschiede in den Lernleistungen zwischen Ecstasy- und Cannabiskonsumierenden mit der Hilfe von modernen bildgebenden Verfahren nachweisen lassen. (drugcom.de, Aktuelles, 28.08.2009)
http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=698
TUBERKULOSE
The Lancet, Volume 374, Issue 9688, Page 441, 8 August 2009
doi:10.1016/S0140-6736(09)61437-9
South Africa tries new approach to resistant tuberculosis
Patients with drug-resistant tuberculosis in a township near Cape Town are being encouraged to opt for treatment at home rather than in hospital isolation wards.
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61437-9/fulltext?_eventId=login
Evidence for Why TB Strikes Early in HIV Disease
Tuberculosis affects persons with HIV infection earlier than other opportunistic infections. This viewpoint discusses a preclinical study that suggests a biologic mechanism for this observation.
Impaired M. tuberculosis-mediated apoptosis in alveolar macrophages from HIV+ persons: potential role of IL-10 and BCL-3
Patel NR, Swan K, Xin L, et al
J Leukoc Biol. 2009;86:53-60
(Medscape Today, 17.08.2009)
http://www.medscape.com/viewarticle/707240?src=mp&spon=1&uac=62838EX
HEPATITIS
Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis können Sie wöchentlich kostenlos beziehen über den Online-Dienst AMEDEO.
HEPATOLOGY 2009
A clinical textbook with chapters about Hepatitis (A-E), Coinfections, Liver Fibrosis, Hepatocellular Carcinoma, Liver Transplantation, and Autoimmune and Metabolic Liver Diseases
By Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.
Download von "Hepatologie 2009", 501 Seiten. (open access)
http://www.hepatologytextbook.com/download15.htm
http://www.hepatologytextbook.com/download20.htm
VAN DE LAAR TJ, Molenkamp R, van den Berg C, Schinkel J, et al.
Frequent HCV reinfection and superinfection in a cohort of injecting drug users in Amsterdam.
J Hepatol. 2009 Jun 18. (Epub ahead of print) (Abstract)
http://amedeo.com/p2.php?id=19646773&s=chep&pm=3b389d3f87d9220
Hepatitis C: Gene bestimmen Wirksamkeit der Therapie
Eine Punktmutation auf einem Interferon-Gen kann über Erfolg oder Misserfolg einer Standardtherapie der Hepatitis C entscheiden. Das haben US-Forscher in Nature (2009; doi: 10.1038/nature08309) herausgefunden. (aerzteblatt.de, 17.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37735/Hepatitis_C_Gene_bestimmen_Wirksamkeit_der_Therapie.htm
Bali – Indonesien. Protesters Seek Cheaper Drugs at HIV/AIDS Meeting
A small band of protesters holding aloft a banner disrupted a large HIV/AIDS conference in Indonesia on Wednesday to demand access to drugs to treat HIV patients dying from hepatitis C. (Medscape Today, 12.08.2009)
http://www.medscape.com/viewarticle/707374
Litwin AH, Harris KA Jr, Nahvi S, et al. Successful treatment of chronic hepatitis C with pegylated interferon in combination with ribavirin in a methadone maintenance treatment program. J Subst Abuse Treat. 2009;37(1):32–40. (Summary)
http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july09/tetrault_litwin.html
HIV
HIV.NET 2008. 812 Seiten, 44 Euro
ISBN 978-3-924774-60-8
Kostenloses PDF auf der HIV.NET-Homepage.
http://www.hiv.net
http://www.hiv.net/hivnet2008.pdf
In Zusammenarbeit mit Amedeo hat HIV.NET einen wöchentlichen Literaturdienst zur antiretroviralen Therapie eingerichtet. Der neue Service ist kostenlos und derzeit nur über HIV.NET erreichbar. (HIV.Net, 06.09.2008)
http://217.160.60.64/2/medicine/art.htm
Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.
HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), drei Webadressen:
Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.
http://www.ifi-interaktions-hotline.de
Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).
http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02
University of Liverpool. HIV-Medikamente und Wechselwirkungen.
http://www.hiv-druginteractions.org/
Neue HIV-Variante entdeckt
Französische und britische Forscher habe eine bisher unbekannte Variante des humanen Immunschwächevirus (HIV-1) entdeckt. Die genetische Untersuchung in Nature Medicine (2009; doi: 10.1038/nm.2016) zeigt eine Verwandtschaft zu einem Virus, das Gorillas befällt.
Das Virus wurde im Blut einer 62 Jahre alten Frau aus Kamerun entdeckt, die 2004 nach Paris gezogen war und kurz darauf an den Symptomen einer HIV-Infektion erkrankte. Bei der Bestimmung der Viruslast fiel den Ärzten eine Diskrepanz zum klinischen Krankheitsbild auf, weshalb die Gruppe um Jean-Christophe Plantier von der Universität Rouen beauftragt wurde, das Virus genetisch näher zu betrachten. (aerzteblatt.de, 03.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37590/Neue_HIV-Variante_entdeckt.htm
Struktur des HIV-Genoms entschlüsselt
Chapel Hill – US-Forscher haben die räumliche Struktur des Genoms des HI-Virus entschlüsselt. Die Publikation in Nature (2009; 460, 711-716) verspricht neue Einsichten in die Pathogenese der Erkrankung. (aerzteblatt.de, 06.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37630/Struktur_des_HIV-Genoms_entschluesselt.htm
CD4 Cell-Guided Scheduled Treatment Interruptions in HIV-infected Patients
This study compares continuous HAART with a CD4 cell-driven scheduled treatment interruption strategy.
AIDS. 2009;23(7):799-807.
http://www.medscape.com/viewarticle/705159?src=mp&spon=1&uac=62838EX
Uptake of and Virological Response to Antiretroviral Therapy Among HIV-infected Former and Current Injecting Drug Users
Uptake of ART and virological response to it differs between current injecting drug users and those who've kicked the habit.
HIV Medicine. 2009;10(7):407-416
http://www.medscape.com/viewarticle/706306
IRIN Films is pleased to announce the launch of “Heroes of HIV” – a powerful and moving new series of short films on HIV/AIDS.
The film profiles the work of people involved in the fight against HIV/AIDS. Their stories are sometimes sad, sometimes uplifting, always inspiring
http://www.irinnews.org/Report.aspx?ReportId=85824
Drug choice, spatial distribution, HIV risk, and HIV prevalence among injection drug users in St. Petersburg, Russia
Gina Rae Kruse*, Russell Barbour*, Robert Heimer, Alla V Shaboltas, Olga V Toussova, Irving F Hoffman and Andrei P Kozlov
Harm Reduction Journal 2009, 6:22doi:10.1186/1477-7517-6-22
http://www.harmreductionjournal.com/content/6//22
SUBSTANZEN (verschiedene)
Lachgas – Distickstoffoxid. Legal highs? BBC Blast reporter Stephanie Cantrell looks into the rising popularity of laughing gas as a recreational drug amongst students and young people. (BBC, 05.08.2009)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8186518.stm
Propofol. With High-Profile Death, Focus on High-Risk Drug
As an anesthesiologist in a Nebraska hospital, he administered it to patients daily - propofol, a drug used to sedate millions of patients before surgery. (New York Times, 06.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/07/us/07propofol.html
Khat. Menschen und Leben - Gemüse mit Rauschwirkung - Über die deutsch-dänische Grenze wird eine Droge - geschmuggelt: Khat. (Neues Deutschland, 08.08.2009)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/153567.gemuese-mit-rauschwirkung.html
Ritalin. Selbstversuch mit Ritalin: 10 Milligramm Arbeitswut
Ritalin ist die Modepille der Leistungsgesellschaft. Welche Wirkungen entstehen können, zeigt ein Selbstversuch. (Tagesanzeiger, 14.08.2009)
http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/10-Milligramm-Arbeitswut/story/13976846
ADHS-Medikamente als Droge bei US-Teenagern
Cincinnati – Immer mehr US-Teenager missbrauchen Medikamente zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS), um sich einen „Drogen-Kick” zu verschaffen. (aerzteblatt.de, 25.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37828/ADHS-Medikamente_als_Droge_bei_US-Teenagern.htm
Das Präventionsprojekt mindzone des Landescaritasverbandes Bayern stellt eine neue Broschüre zum Thema „Naturdrogen“ vor. Sie beschreibt die Risiken und Wirkungsweisen verschiedenster Naturdrogen und enthält wichtige Tipps für den Drogennotfall. Die Broschüre „Sauber drauf“ wendet sich damit speziell an KonsumentInnen und dient ausschließlich sekundärpräventiven Zwecken. (DHS-Newsletter 08-09 vom 27.08. 2009)
http://www.mindzone.info/_pdf/infomaterial/naturdrogen/mindzone_-_NATURDROGEN_Booklet_(RGB_LOW).pdf.
Khat. Soc Sci Med. 2009 Aug 8. [Epub ahead of print]
Use of khat and posttraumatic stress disorder as risk factors for psychotic symptoms: A study of Somali combatants.
Odenwald M, Hinkel H, Schauer E, Schauer M, Elbert T, Neuner F, Rockstroh B (Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19666207?ordinalpos=25&itool=Email.EmailReport.Pubmed_ReportSelector.Pubmed_RVDocSum
Norepinephrine and Stimulant Addiction
Sofuoglu M, Sewell RA.
Addict Biol. 2009 Apr;14(2):119-29. Epub 2008 Sep 22. Review.
PMID: 18811678 [PubMed - indexed for MEDLINE]
http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=18811678
Weber, Andreas; Rebscher, Herbert
Doping im Beruf: „Risiken und Nebenwirkungen“ der Wettbewerbsgesellschaft?
Dtsch Arztebl 2009; 106(33): A-1615
THEMEN DER ZEIT
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Abh%E4ngigkeit&id=65653
ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)
Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 32 (November 2009)
Anlage: dgs-info30_Fachpresseschau_Alkohol.pdf
Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.
http://www.alcoholandhealth.org
http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html
Rotwein kann entzündungshemmend wirken
Der Genuss von Rotwein kann entzündungshemmend wirken, wie Forscher der schottischen Universität Glasgow herausfanden. Grund ist demnach das in Rotwein enthaltene Antioxidans Resveratrol, das zwei wichtige entzündungsauslösende Proteine hemmt. Das berichten Forscher im im Fachblatt des Verbandes der US-amerikanischen Gesellschaften für Experimentelle Biologie (FASEB Journal. 2009;23:2412-2424). (aerzteblatt.de, 03.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37580/Rotwein_kann_entzuendungshemmend_wirken.htm
„Einflussfaktoren, Motivation und Anreize zum Rauschtrinken bei Jugendlichen“, Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Endbericht April 2009
Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen
Forschungsinstitut tifs – Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung e.V.
Gabriele Stumpp, Barbara Stauber, Heidi Reinl
http://www.bmg.bund.de/[...]/Studie%20Rauschtrinken%20Uni%20Tübingen%20mit%20Anhängen.pdf
Berlin. Alkoholvergiftung schreckt Jugendliche kaum
Krankenhauseinweisungen wegen Alkoholmissbrauchs haben einer Studie zufolge kaum eine abschreckende Wirkung auf Jugendliche. Rund 17 Prozent behielten ihr Trinkverhalten nach einer Alkoholvergiftung bei oder steigerten es sogar, wie die Gmünder Ersatzkasse (GEK) am Dienstag bei der Vorstellung der Untersuchung in berichtete. (aerzteblatt.de, 04.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37599/Alkoholvergiftung_schreckt_Jugendliche_kaum.htm
https://www.gek.de/presse/meldungen/pm/archiv-2009/2009-08-04.html
USA. Incorporating Alcohol Pharmacotherapies Into Medical Practice
This TIP provides clinical guidelines for the proper use of medications in the treatment of alcohol use disorders. The underlying objective is to expand access to information about the effective use of these medications, not only in specialty substance abuse treatment programs but through physicians offices and other general medical care settings. (U.S. Department Of Health And Human Services, Substance Abuse And Mental Health Services Administration, August 2009)
http://ncadistore.samhsa.gov/catalog/productDetails.aspx?ProductID=18117
Accupuncture does not aid treatment of alcohol dependence An exhaustive multi-country and multi-language trawl for randomised trials of acupuncture in the treatment of alcohol dependence found just 11 studies which overall offered little support for any form of the therapy.
Acupuncture for alcohol dependence: a systematic review.
Cho S-H, Whang W-W.
Alcoholism: Clinical and Experimental: 2009, 33(8), p. 1305–1313.
http://www.findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Cho_SH_1.txt
Berliner Studie „Jugendliche – Alkohol – Hintergründe“ veröffentlicht
Heute wurde in der Berliner Fachstelle für Suchtprävention die Studie „Jugendliche – Alkohol – Hintergründe“ vorgestellt, in der Jugendliche im Alter zwischen 11 und 27 Jahren aus allen Bezirken über ihren eigenen Alkoholkonsum Auskunft geben. So berichteten sie u.a., warum sie Alkohol trinken und weshalb häufig mehr, als sie eigentlich wollten. Am häufigsten wird Alkohol auf Partys und bei Konzerten konsumiert.
Die Mehrheit der befragten 14-Jährigen war schon einmal betrunken. Jungen werden dann häufig aggressiv, die Mädchen „lassen sich gehen“ – so die Einschätzung der Jugendlichen selbst. (Suchtprävention im Lande Berlin, Pressemitteilung vom 24.08.2009)
http://www.berlin-suchtpraevention.de/upload/studien/JAH-Studie.pdf
Jugendlicher Alkoholiker - "Mit 14 war ich ständig besoffen"
Mit zwölf fing er an, Wodka zu trinken - und konnte es nicht mehr lassen. Fabian, 16, ist Alkoholiker und spült sich an Wochenenden das Gedächtnis weg. Jetzt denkt er an eine Therapie. Aber erst, wenn seine Freunde über ihn im Suff nicht mehr lachen können. (Spiegel online, 21.08.2009)
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,637381,00.html
Alkohol und häusliche Gewalt
Zu diesem Thema fand am 15. Juni ein viel besuchtes Symposium in Potsdam statt. Ergebnis der Tagung war unter anderem die Feststellung, dass Alkohol nicht die Ursache von Gewalt ist, aber ein verstärkender Faktor sein kann. Für betroffene Frauen ist Alkohol eher eine Strategie, um erlebte Gewalt auszuhalten. Kinder und Jugendliche erleben Gewaltausübung und Alkoholmissbrauch in den Familien und haben dadurch ein erhöhtes Risiko, selbst Täter oder Opfer zu werden oder eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln.
Frauenschutzeinrichtungen, Einrichtungen der Suchthilfe und Täterprogramme arbeiten in der Praxis bisher weitgehend getrennt. Wenn Frauenschutzeinrichtungen das Suchtproblem ihrer Klientin vernachlässigen, kann das Ziel der Befreiung aus Gewaltsituationen nicht erreicht werden. Wenn Suchthilfeeinrichtungen bei Klientinnen das Gewaltthema und das Schutzbedürfnis unterschätzen, kann das Ziel, das Suchtproblem zu bewältigen, nicht erreicht werden. Ebenso muss in Suchthilfeeinrichtungen das Thema Gewalt präsent sein, damit das Ziel, aus der Sucht auszusteigen, erreicht werden kann. Als Ergebnis der Symposiums will der fdr verstärkt Informationen zum Thema durch Fachtage und Fortbildungen geben und wenn nötig auch schriftliche Materialien entwickeln. (fdr-online.info, Nr.23, 01.09.2009)
Beiträge des Symposiums am 15.6.:
BMFSFJ/BMJ: Broschüre "Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt":
http://www.bmj.bund.de/files/-/537/GewaltschutzG.pdf
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie: Broschüre "Ohne Gewalt leben - Sie haben ein Recht darauf":
http://www.masgf.brandenburg.de/media/1336/gewalt_05.pdf
Empfehlungen für Jugendämter in Fällen häuslicher Gewalt:
IFT-Nord: Familiäre Gewalt und Alkohol:
DHS-Fachkonferenz 2007, Seminar Alkohol und Gewalt:
http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/alkohol_und_gewald_rosalogar.pdf
AMPHETAMINE
Entfällt
CANNABIS
A Brief History of Weed. (YouTube)
http://www.youtube.com/watch?v=zfiaC-2K1LM
CANNABIS USE AND MENTAL HEALTH PROBLEMS
By Jan C. van Ours, Jenny Williams, Tilburg University, No. 2009–60
July 2009, ISSN 0924-7815
http://arno.uvt.nl/show.cgi?fid=95509
Die erstaunliche Wirkung von Cannabis auf die Morphin-Abhängigkeit
THC ist der Hauptwirkstoff der Hanfpflanze. Wird dieser in Ratten injiziert, die seit der Geburt von ihren Muttern getrennt sind, verlieren diese Jungtiere ihre Abhangigkeit von Opiaten (Morphin, Heroin). Diese Ergebnisse von Valerie Dauge und ihrer Arbeitsgruppe des Labors fur Physiopathologie der ZNS Krankheiten (UPMC / CNRS / Inserm) wurden in der Fachzeitschrift Neuropsychopharmacology vom 24. Juni 2009 veroffentlicht (1). Sie konnten zur Entwicklung therapeutischer Alternativen von Ersatztherapien fuhren. (Pressemitteilung, Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, 13.08.2009)
http://idw-online.de/pages/de/news329207
dgs-info 29, August 2009: Active Ingredient In Cannabis Eliminates Morphine Dependence In Rats
Injections of THC, the active principle of cannabis, eliminate dependence on opiates (morphine, heroin) in rats deprived of their mothers at birth. The findings could lead to therapeutic alternatives to existing substitution treatments. (ScienceDaily, 15.07.2009)
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090706090440.htm
Spice
Zimmermann, U., Winkelmann, P., Pilhatsch, M., Nees, J., Spanagel, R. & Schulz, K. (2009). Entzugszeichen und Abhängigkeitssyndrom nach „Spice Gold“-Konsum. Deutsches Ärzteblatt, 106 (27), 464-467.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=spice&id=65226
Früher Einstieg in das Kiffen und die Folgen
Cannabis ist weltweit die am weitesten verbreitete Droge neben Alkohol und Tabak. In Deutschland wird der erste Joint im Schnitt mit rund 16 Jahren geraucht. Das bedeutet auch, dass etwa die Hälfte der Konsumierenden mit 15 oder 14 Jahren oder noch früher ihre ersten Erfahrungen mit Cannabis machen. Die Forschung der letzten Jahre hat allerdings Belege dafür erbringen können, dass der frühe Einstieg mit höheren Risiken verbunden ist. Möglicherweise wird das Gehirn in einer empfindlichen Entwicklungsphase dauerhaft durch das Kiffen geprägt. Was genau passiert dabei im Gehirn? Und mit welchen Folgen haben Jugendliche zu rechnen? (drugcom.de, Topthema September 2009)
http://www.drugcom.de/?id=topthema&sub=107
KOKA / KOKAIN
USA. Neun von zehn US-Geldnoten mit Kokain-Spuren
US-Forscher haben Geldscheine auf Rückstände von Drogen untersucht – und dabei eine drastische Entdeckung gemacht: An neun von zehn Dollarnoten in den USA kleben Kokain-Spuren. (focus.de, 18.08.2009)
Bolivien. The world's first cocaine bar
Route 36 has turned La Paz, Bolivia into a hotspot for drug tourism, tempting backpackers from all over the world. (The Guardian, 19.08.2009)
http://www.guardian.co.uk/world/2009/aug/19/bolivia-cocaine-bar-route-36
Hamburg. Kokain-Konsum nimmt zu - Der Mann mit dem Koks ist da. Hamburger Abendblatt, 28.08.2009)
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1158387/Der-Mann-mit-dem-Koks-ist-da.html
Curr Drug Abuse Rev. 2008 Jun;1(2):213-21.
Modafinil: a useful medication for cocaine addiction? Review of the evidence from neuropharmacological, experimental and clinical studies.
Martínez-Raga J, Knecht C, Cepeda S. (Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19630720?ordinalpos=101&itool=Email.EmailReport.Pubmed_ReportSelector.Pubmed_RVDocSum
NIKOTIN
Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:
http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/
Die Website treatobacco.net/ wurde umfangreich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
Treatobacco.net ist eine international ausgerichtete Wissensplattform für alle an Tabakentwöhnung Interessierte und wird von der Society for Research on Nicotine and Tobacco (SRNT) in Zusammenarbeit mit der International Union Against Cancer (UICC) und der InterAmerican Heart Foundation (IAHF) betrieben. Die Kerninhalte zu Demographie und gesundheitliche Auswirkungen, Wirksamkeit, Gesundheitsökonomie, Politik und Gesetzgebung sowie Sicherheit werden in 11 Sprachen bereitgestellt – natürlich auch in Deutsch.
Systematic review of the relation between smokeless tobacco and cancer in Europe and North America
Peter N Lee and Jan S Hamling
BMC Medicine 2009, 7:36doi:10.1186/1741-7015-7-36
http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1741-7015-7-36.pdf
Raucher fallen bei Geschmackstest durch
Thessaloniki – Rauchen verdirbt den Geschmack. Es schädigt die Geschmackspapillen auf der Zunge und beeinträchtigt das Schmeckvermögen, wie eine Studie in BMC Ear, Nose and Throat Disorders (Online) belegt. (aerzteblatt.de, 20.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37782/Raucher_fallen_bei_Geschmackstest_durch.htm
Deutsche Lungenstiftung warnt: Auch E-Zigaretten können Giftstoffe enthalten. (netzeitung.de, 21.08.2009)
http://www.netzeitung.de/gesundheit/1438859.html
Malawi. Kinder auf Tabakplantagen “rauchen“ täglich 50 Zigaretten
Wegen harter Arbeit auf den Tabakplantagen in Malawi leiden laut einer Studie zehntausende Kinder in dem südostafrikanischen Land an einer schweren Nikotinvergiftung. Kinder ab gerade einmal fünf Jahren bekämen von der Arbeit auf den Tabakfeldern starke Kopf und Unterleibsschmerzen, Muskelschwäche, Husten und Atemnot, ergab eine am Montag vorgestellte Untersuchung der Kinderschutzorganisation Plan International. (aerzteblatt.de, 24.08.2009)
OPIATE / OPIOIDE
USA. Häufiger Opioidmissbrauch unter US-Schülern
Ann Arbor – Opioidhaltige Schmerzmittel werden in den USA keineswegs nur von Popstars missbräuchlich verwendet. In einer Umfrage in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2009; 163: 739-744) gab mehr als jeder zehnte Highschool Schüler an, die Mittel schon einmal zu anderen Zwecken als einer Schmerzlinderung eingesetzt zu haben. (aerzteblatt.de, 04.08.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37601/Haeufiger_Opioidmissbrauch_unter_US-Schuelern.htm
Motives for Nonmedical Use of Prescription Opioids Among High School Seniors in the United States
Self-treatment and Beyond
Sean Esteban McCabe, PhD; Carol J. Boyd, PhD; James A. Cranford, PhD; Christian J. Teter, PharmD
Arch Pediatr Adolesc Med. 2009;163(8):739-744
http://archpedi.ama-assn.org/cgi/reprint/163/8/739.pdf
Russland. Krise: Russlands Junkies steigen auf Billigdrogen um
In der Krise ist Heroin zu teuer, Drogenabhängige in Russland steigen daher auf billigere Rauschmittel um. Wie ein Sprecher des Strafvollzugs mitteilte, ist vor allem Desomorphin bei den Drogenabhängigen populär. (Russland-Aktuell, 06.08.2009)
http://www.aktuell.ru/russland/news/krise_russlands_junkies_steigen_auf_billigdrogen_um_24945.html
Palästina. "Damit ich den ganzen Tag über dumm bleibe ..." - Das deutsche Schmerzmittel Tramal wird im Gaza-Streifen zur Alltagsdroge. (Deutschlandradio, 03.08.2009)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1010466/
10+ Years on Opioid Analgesics! What Happens?
Little is known about outcomes in patients receiving very long-term opioid therapy for chronic noncancer pain conditions. In a first-of-its-kind study reports on a group of patients administered strong opioids for from 10 to 35 years, all indications are that significant pain relief plus ongoing quality of life and physical functioning improvements outweigh complications of the therapy, which are easily managed. (Pain Treatment Topics, 24.08.2009)
http://pain-topics.blogspot.com/2009/08/10-years-on-opioid-analgesics-what.html
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
SUBSTITUTION ALLGEMEIN
International guidelines for national regulations concerning travellers under treatment with internationally controlled drugs. (INCB – International Narcotic Control Board, 2009)
http://www.incb.org/incb/en/guidelines_travellers.html#annex1
Räumlicher und zeitlicher Verlauf der Heroinabhängigkeit in der Schweiz
Karin Landolt, Carlos Nordt und Rudolf Stohler
Forschungsgruppe Substanzstörungen der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich
Resultate der Begleitevaluation der Methadonbehandlungen im Kanton Zürich, Nr.15, Juli 2009
http://www.arud.ch/fachbeitraege/substanzen/Methadoneval15.pdf
Medication-Assisted Treatment (MAT) During Pregnancy – Part I
This is the first in a series of articles on treating pregnant patients in MAT, clinical considerations related to their care, and outcomes for their babies. (atforum.com, Summer 2009 Newsletter)
http://www.atforum.com/newsletters/2009summer.php#pregnancy
Treating pregnant women dependent on opioids is not the same as treating pregnancy and opioid dependence: a knowledge synthesis for better treatment for women and neonates.
Winklbaur B., Kopf N., Ebner N. et al.
Addiction: 2008, 103, p. 1429–1440.
http://www.findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Winklbaur_B_2.txt
Stuttgart. Zahl der Drogentoten sinkt
Im vergangenen Jahr wurden zwölf Drogentote in der Landeshauptstadt registriert - Vor neun Jahren waren es noch 35
Gerade die Substitution, die Versorgung der Heroinabhängigen mit Ersatzstoffen wie Methadon und Subitox, gilt als einer der Hauptgründe für die seit Jahren kontinuierlich sinkende Zahl der polizeilich registrierten Drogentoten. Vor neun Jahren wurden noch 35 Drogentote in der Landeshauptstadt registriert. In den vergangenen zwei Jahren waren es zwölf. (Eßlinger Zeitung, 26.08.2009)
http://www.ez-online.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel460273.cfm
Bad Tölz - Wolfratshausen. Der weite Weg zum Methadon
Gerade im ländlichen Raum ist die Versorgung mit Drogenersatzstoffen schwierig. Nur ein Arzt im Landkreis bietet die Behandlung mit dem Methadon an. (merkur-online-de, 24.08.2009)
http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/wolfratshausen/der-weite-weg-zum-methadon-1251105863/
Australien. Polygon: the many sides to the Australian opioid pharmacotherapy maintenance system / Alison Ritter, Jenny Chalmers.
ISBN: 9781877018213 (pbk)
ANCD Research Paper; 18. (2009)
http://www.ancd.org.au/assets/pdf/rp18_polygon.pdf
USA. Physician Clinical Support System – Methadone (PCSS-M)
The Physician Clinical Support System for Methadone (PCSS-M) is a free, nationwide program through which any healthcare provider needing information and mentoring on methadone treatment for pain (or as addiction therapy) can connect with experts in the field. PCSS-M mentors provide telephone, e-mail, and on-site assistance. This program is supported by the U.S. Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA), Center for Substance Abuse Treatment (CSAT), and is coordinated by the American Society of Addiction Medicine (ASAM) in conjunction with other leading medical societies.
http://pain-topics.org/opioid_rx/methadone.php#PCSSmethadone
BUPRENORPHIN
Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.
Buprenorphine: A Guide for Nurses - Enhancing the Addiction Management Skills of Nurses
In October 2002, the Food and Drug Administration (FDA) approved buprenorphine monotherapy product, Subutex®, and a buprenorphine/naloxone combination product, Suboxone®, for use in office-based settings. The combination product is designed to decrease the potential for abuse by injection. Nurses working in Opioid Treatment Programs (OTPs) have essential roles in the assessment/screening, treatment monitoring and counseling of patients receiving buprenorphine for the treatment of addiction. However, challenges to implementing treatment with a new population of patients addicted to opioids and other drugs, as well as medication diversion and patient confidentiality issues, require nurses to improve their professional skills and prepare them for the implementation of best practices in addiction settings. (U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES, Substance Abuse and Mental Health Services Administration Center for Substance Abuse Treatment, August 2009)
http://buprenorphine.samhsa.gov/TAP_30_Certified.pdf
Buprenorphine for Opioid Withdraal
A REVIEW by the Cochrane Collaboration (2009; issue 3). Key conclusion: "On the basis of available data, buprenorphine and methadone in tapered doses appear to have similar efficacy, but withdrawal symptoms may resolve more quickly with buprenorphine. Further research is required to determine the degree of potential benefit." Also, "there is no significant difference in retention [although] buprenorphine may offer a slight advantage in terms of rates of completion of withdrawal treatment." Regarding buprenorphine, it was found that "...withdrawal signs and symptoms are more marked when buprenorphine is tapered rapidly, rather than gradually." (Robert Newman in: OpiateAddictionRx, ENewsletter August 2009)
Gowing L, Ali R, White JM. Buprenorphine for the management of opioid withdrawal. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 3. Art. No.: CD002025. DOI: 10.1002/14651858.CD002025.pub4.
http://www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD002025/frame.html
BUPRENORPHIN – NALOXON
Med J Aust. 2009 Aug 3;191(3):161-5.
Injection of medications used in opioid substitution treatment in Australia after the introduction of a mixed partial agonist-antagonist formulation.
Degenhardt L, Larance BK, Bell JR, Winstock AR, Lintzeris N, Ali RL, Scheuer N, Mattick RP. (Abstract)
DIAMORPHIN
Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Links zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien, Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.
Baden-Württemberg. Land plant neun Stationen zur Heroinabgabe
Eigentlich sollte es sie selbst als Modellprojekt nicht mehr geben: die Heroinabgabe. Nun plant das Sozialministerium von Monika Stolz neun Abgabestationen im Land – unter anderen in Freiburg. (Badische Zeitung, 04.08.2009)
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/neue-hilfe-fuer-drogenabhaengige--17926338.html
Köln. Heroin vom Gesundheitsamt
Diamorphin, pharmakologisch reines Heroin, darf nun Süchtigen verabreicht werden. Christoph Wolf, Leiter der Drogenhilfe im Diakonischen Werk, möchte es nutzen können. (Interview, Kölner Stadtanzeiger, 04.08.2009)
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883761044.shtml
Tübingen. Heroin aus dem Hochsicherheitstrakt
Tübingen soll eine von insgesamt neun Abgabestellen im Land für Diamorphin oder Heroin bekommen. (Tagblatt, 04.08.2009)
http://tagblatt.de/3311229/Nachrichten/Thema+des+Tages
Rheinland-Pfalz. Gesetzliche Regelung der Heroin-Substitution
Gesetzlich geregelt, aber derzeit noch keine Kassenleistung! (KV Rheinland-Pfalz, 05.08.2009)
Braunschweig. Stadt prüft Heroinabgabe auf Rezept. Aidshilfe Braunschweig fordert Ausgabestelle. (newsclick.de, 12.08.2009)
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/10770076
Österreich / Deutschland. "Frage der Applikation, nicht Substanz"
Michael Dressel, Drogenkoordinator von Wien: "Es gibt eben eine gewisse Anzahl von Personen, bei denen es offenbar nicht nur um die Substitutions-, sondern auch um die Applikationsform geht."
In Deutschland wird Schwersüchtigen seit Mai intravenös Diamorphin verabreicht. Auch in Österreich wird seit Jahren über "Heroin auf Krankenschein" debattiert. Geht es nach Michael Dressel, Drogenkoordinator Wiens wird hierzulande auch in Zukunft kein Diamorphin in der Substitution eingesetzt werden. Dressel erklärt, warum er ein Übernehmen des Deutschen Modells für wenig sinnvoll hält, er für die intravenöse Verabreichung von Substitutionsmittel ist und weshalb die Debatte über Drogen eine Ideologische ist. (Der Standard, 12.08-2009)
http://derstandard.at/1246544496600/Interview-Eine-Frage-der-Applikation-nicht-der-Substanz
Kreis Euskirchen – NRW. Bald auch im Kreis „Heroin auf Rezept“
Diamorphin, das weitaus verträglicher ist als Methadon, soll zukünftig an ausgesuchte Schwerstabhängige vergeben werden. Die Zahl der Drogenkonsumenten nimmt zu. Wöchentlich melden sich zehn bis 15 neue Fälle bei der Caritas-Suchtberatung. (Kölner Stadt Anzeiger, 18.08.2009)
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883786572.shtml
Nordamerika. Study Backs Heroin to Treat Addiction
The safest and most effective treatment for hard-core heroin addicts who fail to control their habit using methadone or other treatments may be their drug of choice, in prescription form, researchers are reporting after the first rigorous test of the approach performed in North America. (New York Times, 20.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/20/health/research/20heroin.html
Diacetylmorphine versus Methadone for the Treatment of Opioid Addiction
Eugenia Oviedo-Joekes, Ph.D., Suzanne Brissette, M.D., David C. Marsh, M.D., Pierre Lauzon, M.D., Daphne Guh, M.Sc., Aslam Anis, Ph.D., and Martin T. Schechter, M.D., Ph.D.
NEJM, Volume 361:777-786, August 20, 2009, Number 8
http://content.nejm.org/cgi/content/short/361/8/777
http://content.nejm.org/cgi/content/full/361/8/777
N Engl J Med. 2009 Aug 20;361(8):777-86.
Heroin prescription and history.
Berridge V.
PMID: 19692694 [PubMed - indexed for MEDLINE]
http://content.nejm.org/cgi/content/full/361/8/820
Kanada. HEROIN TRIAL RESULTS - SO MUCH FOR THE IMPACT OF EVIDENCE: The Globe and Mail (Canada) of August 22: “The Quebec government's decision to cut $600,000 in funding from a study that would give heroin to hard-core drug addicts jeopardizes research into the controversial treatment that would have been a worldwide first. Doctors involved say they're baffled by the decision, which came to light the same week research from a separate study was published that said giving heroin to people with entrenched addictions was far more effective than administering methadone. . . . The Study to Assess Longer-term Opioid Medication Effectiveness (SALOME) would have been the first in the world to compare the effectiveness of medically prescribed heroin against Hydromorphone, a licensed narcotic and whether users will accept the drug in pill form instead of injecting it.” (Robert Newman in OpiateAddictionRx, ENewsletter, August 2009)
Kanada. REHAB CENTRE UPSET AFTER QUEBEC PULLS FUNDS FOR HEROIN STUDY
A Montreal drug-treatment centre is accusing the provincial government of playing politics in killing funding for a three-year study to treat heroin addiction. (Montreal Gazette, 22.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n808/a08.html
Efficacy of prescribed injectable diacetylmorphine in the Andalusian trial: Bayesian analysis of responders and non-responders according to a multi domain outcome index
Emilio Perea-Milla, Luis Carlos Silva Aycaguer, Joan Carles March Cerda, Francisco Gonzalez Saiz, Francisco Rivas-Ruiz, Alina Danet, Manuel Romro Vallecillo and Eugenia Oviedo-Joekes
Trials 2009, 10:70doi:10.1186/1745-6215-10-70
http://www.trialsjournal.com/content/10/1/70
Comparison of urine results concerning co-consumption of illicit heroin and other drugs in heroin and methadone maintenance programs.
Musshoff F, Trafkowski J, Lichtermann D, Madea B.
Int J Legal Med. 2009 Aug 12. [Epub ahead of print] PMID: 19672612 [PubMed - as supplied by publisher] (Abstract)
METHADON
AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.
http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation
Concerns About Consensus Guidelines for QTc Interval Screening in Methadone Treatment
Mori J. Krantz, M., Judith Martin, MD; Barry Stimmel, MD; and Mark C.P. Haigney, MD
Annals of Internal Medicine
4 August 2009, Volume 151 Issue 3, Pages 218-219
http://www.annals.org/cgi/content/full/151/3/218-a#FN
New Study Questions the Need for Routine ECG Screening
A recent study from Oslo, Norway, continues to raise questions about the need for routine ECG screening and monitoring of patients in methadone therapy. The study reported two key findings: no increased risk of QTc prolongation or torsade de pointes during the first 30 days of methadone therapy, and a very low mortality rate associated with QTc prolongation during methadone- maintenance treatment. The authors concluded that routine ECGs would not significantly reduce mortality rates during induction. But they did suggest performing ECGs at induction of methadone therapy for patients with medical indications, such as a personal or family history of cardiac problems, and for patients with a daily dose of methadone > 120 mg. (atform.com, Summer 2009 Newsletter)
http://www.atforum.com/newsletters/2009summer.php#ecg
Methadone Arrhythmia – Debate Rages On
A series of letters in the latest edition of the Annals of Internal Medicine is highly critical of consensus guidelines on “QTc Interval Screening in Methadone Treatment,” recommending ECG monitoring in all patients prescribed methadone. We discuss those criticisms, the guidelines authors’ response, and commonsense approaches to the alleged problem of methadone-induced cardiac arrhythmia. (pain-topics.org News, 08.08.2009)
http://pain-topics.blogspot.com/2009/08/methadone-arrhythmia-debate-rages-on.html
Adequate, Flexible Dosing With Methadone Improves Retention
atients who stay in medication-assisted treatment (MAT) have much better chances for recovery from opioid dependence than those who drop out. An adequate daily dose of methadone and an individualized dosing schedule adjusted for each patient’s needs are key factors in improving retention.
http://www.atforum.com/newsletters/2009summer.php#dosing
GENDER
DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.
Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.
http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/
Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung/Prävention
Anwendungsorientierter Austausch zwischen Forschung und Facharbeit unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen an eine geschlechtersensible Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten. Dokumentation des BZgA-Workshops am 18. April 2008 in Köln. (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
http://www.bzga.de/?uid=a48df57b48e9c96dc6bc80680572aeba&id=medien&sid=62&idx=1647
Substance Use, Childhood Sexual Abuse, and Sexual Risk Behavior among Women in Methadone Treatment.
Cohen LR, Tross S, Pavlicova M, Hu MC, Campbell AN, Nunes EV.
Am J Drug Alcohol Abuse. 2009 Jul 27:1. [Epub ahead of print]
PMID: 19637103 [PubMed - as supplied by publisher] (Abstract)
http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/00952990903060127
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
Die neue Homepage des DTPPP e.V. – Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum.
http://www.transkulturellepsychiatrie.de/
Nürnberg. Drogentherapie für männliche Muslime - Von menschlichen Makeln
Manche wollen sterben, für andere ist der Totalabsturz Alltag: In einem Nürnberger Vorort gibt es die einzige Therapieeinrichtung Deutschlands für drogenabhängige männliche Muslime. (Die Tageszeitung, 23.08.2009)
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/von-menschlichen-makeln/
http://www.doenues-drogentherapie.de/index.htm
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:
Anhang: dgs-info_Fortbildungs-_und_Kongresskalender.pdf
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.
Regensburg. Herbstsymposium: Illegale Drogen „Behandlungsaspekte der Drogenerkrankung“
Mittwoch, 30. September 2009
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität am Bezirksklinikum. Programm und Anmeldung:
München. Ältere Drogenabhängige: Versorgungskonzepte an der Schnittstelle zwischen Suchthilfe und Altenhilfe Bei der Fachtagung in München handelt es sich um die zweite von drei geplanten nationalen Tagungen, die im Rahmen des Projektes Senior Drug Dependents and Care Structures (SDDCARE) in Deutschland stattfinden sollen.
22. Oktober 2009, München
Infos: Der Paritätische, Landesverband Bayern e.V. Charles-de-Gaulle-Strasse 4, D-81737 München, Tel. +049 (0)89 306 11 128, eva.gay@paritaet-bayern.de , Programm (pdf, 2S., 200Kb)
http://fdr-online.info/media/Tagungen%20und%20Seminare/Seminare/Flyer_Aeltere_Abhaengige.pdf
Beiträge der ersten Tagung vom 5. Mai 2009 auf der Webseite der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen:
http://www.suchthh.de/tagungen/aeltere_drogenabhaengige.htm
Das Projekt Senior Drug Dependents and Care Structures (SDDCARE):
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
'Vernachlässigte Hoffnungsträger - Kinder und Jugendliche zwischen Markt, Medien und Milieu'
49. DHS-Fachkonferenz SUCHT
vom 16.-18 November 2009 in Potsdam
http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/vorprogramm_fk09.pdf
KONGRESSBERICHTE
Roads to Innovation in Addiction Treatment: Humanism, Social Psychiatry & Research, 3.-5. September 2008, Zürich
http://www.puk-west.uzh.ch/research/substanzstoerungen/substanzpubl.html
Erfurt. 32. BundesDrogenKongress
Der 32. BundesDrogenKongress fand am 18. und 19.Mai 2009 unter dem Motto «TRENDSETTING: Suchtstoffe - Suchtverhalten - Suchthilfe» in Erfurt statt. Insgesamt 333 Teilnehmer/-innen kamen, um fünf Vorträge und 15 Seminare zu besuchen. Die Resonanz war überwiegend gut. 131 Teilnehmer/-innen gaben ihren Rückmeldebogen ab und urteilten über den Kongress überwiegend positiv. Inhaltlich wurden die gut ausdifferenzierte Themenwahl, die multiprofessionelle Auswahl der Referenten/-innen und die unterschiedlichen Vortragsstile gelobt. Bemängelt wurden der immanente Zeitdruck und die teilweise nicht befriedigende Raumsituation.
Der fdr nimmt eine Reihe von Impulsen für seine fachliche Arbeit von diesem Kongress mit:
- Menschen, die durch Suchtmittel oder Suchtverhalten gefährdet sind, zeigen im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich schwerere Störungen als früher. Das deutet darauf hin, dass inzwischen weniger Menschen mehr konsumieren oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
- Wenn sich mittlerweile jemand mit dem Problem "Spielsucht" vorstellt, könnte es sich auch um einen Computerspieler handeln! Neben den Spielen bieten PC und Internet ständig neue Anwendungsbereiche, deren Nutzung zu einem völligen Kontrollverlust führen kann. Welche Nutzungsformen von Computer und Internet können süchtig machen? Wo ist die Grenze zu ziehen zwischen normaler Jugendkultur und pathologischem Gebrauch?
- In welcher Beziehung stehen die Sucht und die weiteren psychischen Symptome zueinander? Diese Fragen sind nicht nur der professionellen Neugier geschuldet, sondern sind höchst praxisrelevant, denn letztendlich folgt aus den Antworten, wie wir mit unseren Klienten/Patienten weiter umgehen werden.
- Jungen und Mädchen sind quantitativ und qualitativ unterschiedlich von Suchtproblemen betroffen und demnach sind Interventionen notwendig, die den Einfluss des soziokulturellen Geschlechtes auf Suchtentwicklungen berücksichtigen. (fdr-online.info, Nr.23, 01.09.2009)
(Fast) alle Beiträge des 32. BundesDrogenKongresses:
HARM REDUCTION
Overdose 50 Best Collection Launched
To mark International Overdose Awareness Day (31st August), IHRA has launched an online document collection on overdose, a common yet ultimately preventable harm associated with drug use – especially injecting drug use and poly-drug use. The document collection is the result of several months of literature searches and research by IHRA and others, and aims to provide free access to key resources, documents and scientific papers
http://www.ihra.net/August2009#IHRALaunchesOnlineDocumentCollectiononOverdose
Großbritannien. “Key Link”: A model for harm reduction
Dr Russell Newcombe on the seven concepts that may cover all aspects related to reducing harm caused by the use of drugs. Russell explains the seven concepts: Context; Amounts; Methods; Patterns; Mixtures; Access and Product (Lifeline, UK, August 2009, Video)
http://www.lifeline.org.uk/feature.php?idnum=57
USA. PLAYING A DEADLY GAME WITH AIDS
Nearly 600,000 Americans with AIDS have died since the beginning of the epidemic. Nearly a third of those cases can be traced to intravenous drug users who became infected with the virus that causes AIDS by sharing contaminated needles and who sometimes infect wives, lovers and unborn children. Many of the dead would never have been infected if Congress had allowed federal financing for programs that have been shown the world over to slow the spread of disease, without increasing drug use, by making clean needles available to addicts. (New York Times, 05.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n768/a01.html
Spritz die Hälfte
Klassische Therapien sollen Drogenabhängige dazu bringen, kein Heroin oder Crack mehr zu nehmen. Aber das schaffen viele Teilnehmer nicht. Das Programm KISS hilft ihnen, wenigstens weniger zu spritzen und zu rauchen. (Deutsche Welle World, 07.08.2009)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4549241,00.html
„Partyfood“ gegen den Hangover“
Naturheilpraktikerin Tina Loosli zeigt mit dem Buch „Partyfood“, wie man sich für Feten wie die Street Parade richtig ernährt - und wie man die Folgen von Drogen „abfedern“ kann.
Das Buch: Tina Loosli: Partyfood. Nachtschatten-Verlag. 15 Franken. Unter http://www.modern-eating.org/ kann man das Buch als PDF-Datei gratis runterladen. (Tagesanzeiger, 07.08.2009)
Harm reduction in hospitals: is it time?
Rachlis BS, Kerr T, Montaner JS, Wood E
Harm Reduction Journal 2009, 6:19doi:10.1186/1477-7517-6-19
http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/19/abstract
USA. D.C.'s Ex-Dealers Back On Streets -- Saving Lives
Group Takes HIV Prevention to Old Haunts. (Washington Post, 26.08.2009)
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/story/2009/08/25/ST2009082503308.html
GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES
Kanada. SAFE-INJECTION SITES ON WAY, CRITICS FEAR - City Sanctions Feasibility Study for Program
A city-sanctioned study is looking into the feasibility of Vancouver-style safe-injection sites in Toronto, but critics fear the study's support for such sites is a done deal. (National Post, 13.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n789.a08.html
HCLU posted a new video on its website about the dark side of Swedish drug policies - please watch the movie and take action, send an email to the Ministry of Public Health and urge them to make needle exchange available in Stockholm!. (HCLU, 26.08.2009)
http://drogriporter.hu/en/stockholmnsp
Nürnberg. Mit Hygiene Leben retten - Grüne und Bunte fordern Konsumräume für Abhängige. Mit Hygiene Leben retten
Konsumräume für Drogenabhängige können Menschenleben retten. Deshalb fordern die Ausschussgemeinschaft der Bunten sowie die Grünen, über eine Einführung in Nürnberg zu diskutieren. (hilpoltsteiner-zeitung.de, 29.08.2009)
http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1077799&kat=10&man=16
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
EOD Info Service Newsletter. An information service of the Development-Oriented Drug Policy Programme. Englisch – spanisch. Herausgegeben von GTZ-Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn.
http://www.gtz.de/de/25939.htm
WHY IT'S TIME TO END THE WAR ON DRUGS
(Financial Times Weekend Magazine (UK), 01.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n764.a05.html
UNODC looks back at 30 years in Vienna
This year marks the thirtieth anniversary of the Vienna International Centre (VIC), the seat of UNODC headquarters. In August 1979, the VIC was officially handed over by the Austrian authorities to the United Nations, making Vienna the third United Nations Secretariat duty station after New York and Geneva. (UNODC, 29.08.2009)
http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/August/unodc-looks-back-at-30-years-in-vienna.html
ASIEN
AFGHANISTAN
No More Opium, No More Money for Afghan Villagers
For as long as anyone can remember, there was no need for paper money in this remote corner of the Hindu Kush. The common currency was what grew in everyone's backyard - opium. (New York Times, 02.08.2009)
http://www.nytimes.com/aponline/2009/08/02/world/AP-AS-Afghanistan-Opium-Economy.html
Opium in Afghanistan: Ein Land dämmert dahin
Der Kampf gegen die Drogen ist so wichtig wie der Kampf gegen die Taliban. Trotz einzelner Erfolge ist Afghanistan der größte Opiumproduzent der Welt. (stern.de, 09.08.2009)
http://www.stern.de/fotografie/opium-in-afghanistan-ein-land-daemmert-dahin-1502298.html
U.S. to Hunt Down Afghan Drug Lords Tied to Taliban
U.S. commanders say the addition of drug traffickers to a "kill or capture" list is legal and an essential part of their new plan to disrupt the flow of drug money to the Taliban. (New York Times, 10.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/10/world/asia/10afghan.html?th&emc=th
How Afghans can build a better future. Afghanistan is one of the poorest countries in the world, yet it is rich in resources and potential. The upcoming elections are an opportunity for Afghans to elect a government that is committed to economic growth for all, and to replacing the current predatory regime where wealth accrues to a few corrupt cronies. (Financial Times, 12.08.2009)
http://www.ft.com/cms/s/0/72b40ed4-8766-11de-9280-00144feabdc0.html
How Opium Profits the Taliban
This study examines how the Taliban profit from narcotics, probes how traffickers influence the strategic goals of the insurgency, and considers the extent to which narcotics are changing the nature of the insurgency itself. (United States Institute of Peace, August 2009)
http://www.usip.org/files/resources/taliban_opium_1.pdf
US TARGETS 50 TALIBAN-LINKED DRUG TRAFFICKERS TO CAPTURE OR KILL
A congressional study released Tuesday reveals that U.S. military forces occupying Afghanistan have placed 50 drug traffickers on a "capture or kill" list. (Drug War Chronicle, Issue 597, 13.08.2009)
http://drugsense.org/url/0YqAIIyI
Riesiger Drogenfund bei Karzais Halbbruder
Des Drogenhandels verdächtigt wird Ahmed Wali Karzai, Halbbruder des afghanischen Präsidenten, schon länger. Nun haben Eliteinheiten nach "Stern"-Informationen große Mengen Opium auf seinem Gehöft gefunden. Der Präsident ist informiert - und schweigt. (Financial Times Deutschland, 12.08.2009)
Ganze Familien im Opiumrausch
Wenn sich die Tür zu Islam Begs Haus öffnet, quellen die Opiumschwaden heraus in die kühle Bergluft Afghanistans wie Wasserdampf. Seine Familie stürzt in bitterste Armut ab. Und die Sucht springt von Haus zu Haus. (Basler Zeitung online, 14.08.2009)
http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Ganze-Familien-sind-opiumsuechtig/story/12637471
Drogenkrieg oder Tony Soprano und die Taliban
Die gezielte Tötung von Drogenhändlern ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht
Von Norman Paech
(Neues Deutschland, 20.08.2009)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/154260.drogenkrieg-oder-tony-soprano-und-die-taliban.html
ACCUSED OF DRUG TIES, AFGHAN OFFICIAL WORRIES U.S.
It was a heated debate during the Bush administration: What to do about evidence that Afghanistan's powerful defense minister was involved in drug trafficking? Officials from the time say they needed him to help run the troubled country. So the answer, in the end: look the other way. (New York Times, 27.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n817/a05.html
Taliban Inc. – How the Taliban Thrives
To understand why America and its allies are losing the war in Afghanistan, consider the story behind one deadly attack. On July 6, in the northern Afghan province of Kunduz, a powerful improvised explosive device, or IED, detonated under the wheels of a U.S. humvee. Four soldiers died, as did their translator and a bystander. The makeshift bomb was assembled with goods from the local bazaar. The man who placed it was probably paid the going rate of $750, according to government officials, or more if he captured video proof of dead soldiers. And though the local Taliban covered his expenses and fees, the cash very likely came from money donated by the international community to rebuild Afghanistan's roads, bridges, clinics and schools. (TIME Magazin, 07.09.2009)
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1919154,00.html
Myanmar – Burma
Shan Drug Watch Newsletter: June 2009.
http://www.burmalibrary.org/docs07/shan-drug-watch-2009.pdf
AMERIKA
LATEINAMERIKA - KARIBIK
MEXIKO
MEXICO'S WAR ON CIVIL RIGHTS
Obama Must Demand an End to Abuses Linked to President Felipe Calderon's Drug Crackdown. (Los Angeles Times, 07.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n771/a09.html
Obama Says Drug Cartels Violate Human Rights
President Barack Obama says drug cartels are the largest violators of human rights in Mexico and he has confidence Mexican President Felipe Calderon is cracking down without violating human rights. (New York Times, 10.08.2009)
http://www.nytimes.com/aponline/2009/08/10/world/AP-Obama-Human-Rights.html
HRW prangert Menschenrechtsverstöße in Mexikos Anti-Drogen-Kampf an. Organisation: Schuldige Soldaten bleiben oft straffrei
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Menschenrechtsverletzungen beim Kampf der mexikanischen Armee gegen den Drogenhandel angeprangert. Es gebe ausreichend Beweise, "dass Verstöße von Armeeangehörigen routinemäßig straffrei" blieben, erklärte der HRW-Direktor für Amerika, José Miguel Vivanco, am Montag in Washington. Bei der Verfolgung mutmaßlicher Mitglieder der Drogenkartelle machten sich mexikanische Soldaten demnach wiederholt der Folter, des Mordes sowie anderer Verstöße gegen die Menschenrechte schuldig. Anstatt dies zu leugnen und ein "gescheitertes System" aufrechtzuerhalten, solle die Regierung von Mexikos Staatschef Felipe Calderón die Schuldigen bestrafen, forderte Vivanco. (berlinonline.de, 11.08.2009)
http://www.berlinonline.de/aktuelles/panorama/detail_afp_TX-PAR-RUB44.php
MEXICO'S DRUG TRAFFICKERS CONTINUE TRADE IN PRISON
The surveillance cameras captured it all: guards looking on nonchalantly as 53 inmates - many of them associated with one of Mexico's most notorious drug cartels - let themselves out of their cells and sped off in waiting vehicles. (The New York Times, 14.08.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n782/a01.html
Mexico cartels go from drugs to full-scale mafias
Shopkeepers in this pine-covered mountain region easily recite the list of "protection" fees they pay to La Familia drug cartel to stay in business: 100 pesos a month for a stall in a street market, 30,000 pesos for an auto dealership or construction-supply firm.
First offense for nonpayment: a severe beating. Those who keep ignoring the fees - or try to charge their own - may pay with their lives. (AP, 16.08.2009)
http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5iVImoS-s-i7mKStwXQ6dUOG0EDRAD9A42A3O0
LATIN AMERICA: MEXICO DRUG WAR UPDATE
Here's the latest on the prohibition-related carnage wracking Mexico. (stopthedrugwar.com, Issue 599, 28.08.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/599/mexican_drug_war_update
KOLUMBIEN
Drogenkrieg - Tödlicher Überfall auf kolumbianische Ureinwohner
Zwölf Ureinwohner, darunter vier Kinder, sind im südlichen Kolumbien bei einem Überfall ermordet worden. In der Region kämpfen linke Guerillas gegen rechte Paramilitärs und Soldaten. Die Regierung verurteilte den Angriff und setzte eine Belohnung zur Ergreifung der Täter aus. (Spiegel online, 27.08.2009)
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,645319,00.html
BOLIVIEN
Bolivia Plants Coca, and Cocaine Follows
U.S. Says Drug Trade Is Booming as Morales's Plan to Encourage Legal Products From Leaves Backfires. (Wall Street Journal, 17.08.2009)
http://online.wsj.com/article/SB125055680375738823.html
AFRIKA
Guinea. Evidence of drug lab activity in West Africa. (UNODC, 07.08.2009)
Schnee in der Sahara - Wie südamerikanisches Kokain über Afrikas grösste Wüste nach Ägypten und von dort nach Europa gelangt
Eine der geheimnisvollsten Schmuggelrouten für südamerikanisches Kokain führt von der Atlantikküste in Westafrika quer durch die Sahara nach Ägypten. Dort versteckt die Drogenmafia das weisse Puder in Containern und lässt es nach Osteuropa verschiffen. (Neue Zürcher Zeitung, 13.08.200)
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/schnee_in_der_sahara_1.3331611.html
Neue Handelswege für Drogenschmuggel nach Europa
Von Westafrika werden die Drogen mit Schnellbooten, Lkws oder Flugzeugen in den Norden Marokkos und dort aus nach Europa transportiert Auf der Suche nach neuen Transport- und Distributionsrouten sind südamerikanische Drogenkartelle in Afrika fündig geworden. Auf dem Weg über Westafrika und Marokko gelangen Kokain und andere Drogen nach Europa. Mangelnde Staatskontrolle und Korruption machen es möglich, dass die Kartelle beinahe ungehindert an der Westküste Afrikas arbeiten können. (heise.de, 17.08.2009)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30937/1.html
E-HEALTH – DATENBANKEN
ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.
NEUERSCHEINUNGEN
Ausbildung und Praxis von Sozialarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Thema des neuen Heftes standpunkt : sozial der HAW Hamburg
Wie werden Sozialarbeiter an Hochschulen im deutschsprachigen Raum ausgebildet? Welche Rolle spielen die Anforderungen des neuen BA/MA-Systems? Die aktuelle Ausgabe von ‑standpunkt : sozial beruft sich auf die Ergebnisse der Drei-Länder-Tagung mit der HAW Hamburg, der FH Oberösterreich in Linz und der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Januar 2009. Thema waren die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Sozialarbeiterausbildung.
Das Heft umfasst 148 Seiten und kann für 5 ,- (plus 2 ,- Versand) bestellt werden.
Bestellungen: HAW Hamburg, Fakultät W & S, standpunkt : sozial
Saarlandstraße 30, 22303 Hamburg
dietrich.treber@sp.haw-hamburg.de
http://www.sp.haw-hamburg.de/sp/standpunkt1/inhalt0301.htm
Wenn Jugendliche trinken: Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen
Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informieren die Suchtexperten Prof. Dr. Rainer Thomasius, Dr. Thomas Nesseler und Prof. Dr. med. Frank Häßler in ihrem neuen Ratgeber "Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten" (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009).
Rainer Thomasius, Thomas Nesseler, Frank Häßler (Hrsg.)
Wenn Jugendliche trinken
2009
160 S., 40 Abb., kartoniert
ISBN: 9783830435211
EUR [D] 17,95 / EUR [A] 18,50
CHF 33,00 (CH/UVP)
http://www.medizinverlage.de/detailseiten/9783830435211.html
Service - Materialien – links – Verschiedenes
Großbritannien. Getting motivated to change
A pioneering new tool for clinicians to promote behaviour change in drug-dependent clients. Extensive research has shown that this easy-to-use and innovative technique – which enables drug workers to visually represent their clients’ thinking in a series of personal maps – improves the engagement and motivation of drug misusers. (NHS, 2009)
http://www.nta.nhs.uk/areas/workforce/routes_to_recovery.aspx
Großbritannien. NHS Evidence - National Library for Public Health: 2009 Annual Evidence Update - Drugs - Drugs misuse treatment in offender populations - citations
http://www.library.nhs.uk/PUBLICHEALTH/ViewResource.aspx?resID=314345
Großbritannien. Effective Services for Substance Misuse and Homelessness in Scotland: Evidence from an International Review International rapid evidence review of services for homeless people with substance misuse problems that considers models of service delivery and outcome measurement within a Scottish context. (Scottish Government - Riaghaltas na h-Alba, 05.08.2009))
http://www.scotland.gov.uk/Publications/2008/07/24143449/0
Europa. European Networks: The European Network Correlation has started a new period of activities 2009 - 2012.
The overall aim of the project is to tackle health inequalities, and to improve prevention, care and treatment services, targeting blood borne infection deseases (BBID), in particular HIV/AIDS and Hepatitis C among vulnerable and high risk populations (e.g. drug users, young people at risk, sex workers).
The project will approach the issue from different angles and with interventions which have been identified as effective such as Outreach / Early Intervention, E-Health, Peer Support, Hepatis C and HIV/AIDS Policy. In 2010, the project organises seminars on theses issues. For more information, please check the website
http://www.correlation-net.org/
Berlin. Beratungsstellen für Spielsüchtige vermelden Zulauf
In Berlin suchen immer mehr Spielsüchtige Hilfe. Beratungsstellen hätten nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa steigenden Zulauf. Die Berliner Fachstelle für Suchtprävention bietet Aufklärung zur Internetsucht. Es meldeten sich vor allem Menschen, die sich ein Leben ohne stundenlanges Computerspielen nicht vorstellen können. Aber auch Angehörige kämen, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Ein besonders hohes Abhängigkeitspotential berge das Online-Rollenspiel "World of Warcraft". Ein Problem sei, dass der Begriff der Internetspielsucht wissenschaftlich noch nicht anerkannt sei, sagte ein Mitarbeiter der Fachstelle. Offizielle Angaben über die Zahl der Berliner Spielsüchtigen liegen bislang aber nicht vor. (heise online, 08.08.2009)
Frankfurt/Main. Neues Projekt: Neue Freunde für Ex-Junkies
Die Frankfurter Drogenhilfe will mit einem neuen Projekt Abhängigen die Rückkehr in den Alltag erleichtern. "Wir suchen Menschen, die rund einmal in der Woche etwas mit Betroffenen unternehmen", sagte die stellvertretende Geschäftsführerin der Drogenhilfe Frankfurt, Beatrix Baumann, im ddp-Interview. Dabei gehe es um ehemalige oder relativ stabile Suchtkranke. (Frankfurter Rundschau online, 13.08.2009)
Frankfurt. Drogenprojekt "BuddyCare" - Kumpel gesucht
Martin Euler interessiert sich für vieles. "Mal ins Archäologie-Museum gehen, wäre schön", sagt der 28-Jährige. Gemeinsam kochen oder spazieren gehen, das wünsche er sich. Aber ihm fehlen die Freunde für seine Hobbys. 1997 fing Euler an, Heroin zu spritzen. Heute wohnt er in einer betreuten Wohneinrichtung und hat durch die langen Jahre der Drogensucht den Kontakt zu Familie und Freunden verloren. In der Drogenszene gebe es keine Freundschaften: "Wenn man Stoff hat, ist man interessant; wenn nicht, dann nicht", erzählt er.
Damit Menschen wie Martin Euler wieder in das soziale Leben zurückfinden, sucht die Integrative Drogenhilfe (IDH) nach Ehrenamtlichen für ihr neues Projekt "BuddyCare". Buddys, also Kumpel, verbringen ein Jahr lang einmal wöchentlich einige Stunden ihrer Freizeit mit einem Drogenabhängigen. (Frankfurter Rundschau online, 13.08.2009)
Die Anfänge der Zivilisation: Wie Rausch und Religion den Menschen formten - Forscher präsentieren eine neue Theorie über die Anfänge der Zivilisation.
Schrift, Astronomie, Ackerbau und Medizin entstanden demnach als Nebenprodukte der Religion. Schamanen und Priester trieben die Wissenschaft aus sehr profanen Gründen voran -- um ihre privilegierte Position in der Gesellschaft zu sichern. (Profil, 15.8.2009)
http://www.profil.at/articles/0933/560/248788/die-anfaenge-zivilisation-wie-rausch-religion-menschen
Interview mit Jugendpsychiater Paul: "Die meisten haben Probleme mit Alkohol"
Facharzt Günter Paul über den Drogenentzug bei Jugendlichen, Hintergründe der Sucht und ihre Behandlung. (fr-online.de, 17.08.2009)
Many baby boomers (Americans in the generation born between 1946 and 1964) are continuing to use illicit drugs as they grow older, causing the rate of illicit drug use to go up within the 50 to 59 year old age segment of the population. According to a new analytical publication produced by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA), those aged 50 to 59 reporting use of illicit drugs within the past year has nearly doubled from 5.1 percent in 2002 to 9.4 percent in 2007 while rates among all other age groups are statistically staying the same or decreasing. (SAMHSA News Release, 19.08.2009)
http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/0908182855.aspx
OAS Data Review - An Examination of Trends in Illicit Drug Use among Adults Aged 50 to 59 in the United States. (OAS, August 2009)
http://oas.samhsa.gov/2k9/OlderAdults/OAS_data_review_OlderAdults.pdf
Berlin. Eichhorn: Synanon zeigt, ein Leben ohne Drogen ist möglich
Anlässlich Ihres Besuchs bei der Suchthilfegemeinschaft Synanon erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB: Ein Leben ohne Drogen - dies ist das Motto von Synanon, einer Suchthilfeeinrichtung, die von Süchtigen für Süchtige vor 36 Jahren gegründet wurde. Synanon versteht sich als Lebensschule auf Zeit. Süchtige Menschen sollen als Bewohner des Synanon-Hauses lernen, wie sie dauerhaft nüchtern leben können.
Synanon zeigt, dass niedrigschwellige Suchttherapie erfolgreich ist und vielen Menschen so zu einem suchtmittelfreien Leben verholfen werden kann. (Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 21.08.2009)
http://www.presseportal.de/pm/7846/1461500/cdu_csu_bundestagsfraktion
J Behav Health Serv Res. 2009 Apr;36(2):189-98. Epub 2008 Sep 3.
Effect of religiosity and spirituality on drug treatment outcomes.
Conner BT, Anglin MD, Annon J, Longshore D.
http://www.springerlink.com/content/0814864566p6lg58/
Arbeit und Beschäftigung
Mit dem Fachtag "SUCHT UND TEILHABE - Erwerbstätigkeit (k)ein Erfolgskriterium für die Suchthilfe?!" unter Beteiligung des fdr als Kooperationspartner wurde am 10. Juli in Pforzheim das 15jährige Jubiläum des Projektes "Q-Train" gefeiert und mit der Vorstellung einer 10-Jahres-Katamnese gewürdigt. Fast 100 Teilnehmer/-innen konnten erfahren, dass gut geplante und strukturierte Arbeits- und Beschäftigungsprojekte ein sehr erfolgreicher Baustein im Suchthilfesystem sind. So hat der Fachtag eine erneute Standortbestimmung zum Thema Teilhabe von suchtkranken Menschen geboten.
Dabei wurde sehr deutlich das Defizit beschrieben, dass gesicherte Erkenntnisse aus der Gesundheits-, Arbeitsmarkt- und Suchtforschung auf der Handlungsebene der Leistungs- und Suchthilfeträger noch nicht in ein ganzheitliches Konzept gemündet sind. Wohlgemerkt: Die Suchthilfestatistik 2006 zeigt, dass 45 % der suchtkranken Frauen und 38 % der suchtkranken Männer arbeitslos sind. Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass die Erwerbstätigkeit maßgeblich zum Erfolg der Rehabilitation von suchtkranken Menschen beiträgt. Aber um die beruflichen Perspektiven von suchtkranken Menschen zu verbessern, sind spezielle Arbeitsfördermaßnahmen für die Betroffenen, eine bessere Verzahnung zwischen beruflicher und medizinischer Rehabilitation und damit auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmarkt- und Gesundheitspolitik notwendig. Auch in der Suchthilfe muss Erwerbstätigkeit künftig eine größere Rolle spielen. Alles Entwicklungsaufgaben, die der Fachtag noch einmal als dringend aufgezeigt hat. (fdr-online.info, Nr.23, 01.09.2009)
Die Beiträge des Fachtages:
http://fdr-online.info/pages/suchthilfe/texte/tagungs--und-seminarberichte/fachtag-suchtteilhabe.php
Link zu Q-PRINTSANDSERVICE gGmbH:
http://www.q-printsandservice.de/
Standards für Arbeits- und Beschäftigungsprojekte des fdr bestellen:
http://fdr-online.info/pages/suchthilfe/texte/fdr-buchladen.php
Broschüre "Perspektiven für suchtkranke Menschen - Teilhabe am Arbeitsleben" des BMG:
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
Jacksons Arzt versorgte schon James Brown mit Drogen
Der Streit und die Spekulationen nach dem Tod von Superstar Michael Jackson nehmen kein Ende. (Die Zeit online, 03.08.2009)
http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/3/iptc-bdt-20090802-367-21977794xml
Could ‚Intervention’ Have Helped a Star?
In the days following Michael Jackson’s death, people close to him said they had warned his family and pleaded with him to get help for drug problems, angrily decrying a coterie of enablers surrounding the star. (New York Times, 06.08.2009)
http://www.nytimes.com/2009/08/06/fashion/06intervention.html?ref=us
Brad Pitt zu homofreundlich für Politik
In New Orleans werben immer mehr Einwohner dafür, Brad Pitt als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufzustellen - der winkt aber ab. Ein Grund: Er sei zu homofreundlich, um gewählt zu werden.
"Meine Kampagnenthemen sind: Einführung der Homo-Ehe, keine Religion und die Legalisierung und Versteuerung von Marihuana. Ich habe damit keine Chance", erklärte der 45-jährige Hollywood-Star im Frühstücksfernsehen von NBC. (queer.de, 17.08.2009)
http://www.queer.de/detail.php?article_id=10914
Jackson Died from Lethal Levels of Propofol
Michael Jackson had lethal levels of Propofol in his system when he died, this according to a search warrant affidavit filed in Houston. (tmz.com, 25.08.2009)
http://www.tmz.com/2009/08/24/jackson-died-from-lethal-levels-of-propofol/
http://www.aolcdn.com/tmz_documents/0824_murray_search_warrant_2.pdf
Michael Jackson starb durch „Tötungsdelikt“. (Spiegel online, 28.08.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,645734,00.html
USA. Promi-DJ Goldstein tot in Wohnung aufgefunden
Erst im vergangenen Jahr hat der Promi-DJ Adam Goldstein einen Flugzeugabsturz überlebt. Jetzt ist der 36-Jährige tot in seiner Wohnung in New York aufgefunden worden. Die Polizei fand Hinweise auf Drogenmissbrauch. (Spiegel online, 29.08.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,645815,00.html#ref=rss
Großbritannien. Stones-Gitarrist: Polizei rollt Todesfall Brian Jones wieder auf
Er war erst 27 Jahre alt, als er starb - und hatte bereits eine der berühmtesten Bands der Welt gegründet. Brian Jones, Lead-Gitarrist der Rolling Stones, wurde 1969 tot in seinem Swimmingpool gefunden. Wurde er ermordet? Entsprechenden neuen Hinweisen geht nun die Polizei nach.
1969 starb der britische Musiker Brian Jones, Gründungsmitglied der Rolling Stones, unter nie geklärten Umständen - nur drei Wochen, nachdem er die Band verlassen hatte.
Seine Leiche fand man auf dem Grund des Swimmingpools auf seinem Vier-Hektar-Anwesen Cotchford Farm im englischen Sussex. Zuvor hatte Jones mit Freunden gefeiert. Offiziell wurde der Fall als Unfalltod zu den Akten gelegt.
Doch Zweifel blieben. Denn obschon Jones aufgrund seines Drogenkonsums berüchtigt war, wurden bei der Obduktion zwar Restalkohol, aber keine harten Drogen im Körper nachgewiesen. (Spiegel online, 31.08.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,646136,00.html
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
Was hat Drogenmissbrauch mit Schweinegrippe zu tun? Gar nichts. Deshalb landete diese köstliche Illustration im Papierkorb.
Anlage: swine_flu.jpg
Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Oktober.
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion
--
Impressum
dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint monatlich. Der Bezug ist kostenlos.
Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Kathmandu/Nepal). Ständige Mitarbeiter: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Max Plenert, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.