dgs-info, Ausgabe 29, August 2009
Liebe Leserinnen und Leser,
in Hamburg-Wandsbek haben aufrechte Bürger eine abstinenzorientierte Drogentherapieeinrichtung verhindert. Sie befürchteten, dass im Schlepptau der Patienten auch Dealer auftauchen und ihre Geschäfte vor den umliegenden Schulen betreiben würden. Im Amerikanischen gibt es dafür die Abkürzung NIMBY – not in my backyard; in Wandsbek lautete die Übersetzung schlicht: „Diese dreckigen Junkies solle sehen, wo sie hinkommen – jedenfalls nicht in mein Stadtviertel“. (AST – AntiSTigma)
Das Berliner Landgericht hat jenen Kneipenwirt, der 2007 einen Minderjährigen in den Tod getrunken hat, zu einer Haftstrafe vn 3 Jahren und 5 Monaten verurteilt. Das Urteil fand bundesweit Aufmerksamkeit und wurde von einer Vielzahl Artikel über das Komasaufen bei Jugendlichen begleitet. Zeitgleich erklärte Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, in einem Interview der Frankfurter Rundschau: „Wir haben zwar statistisch betrachtet große Zuwachsraten bei 15- bis 20-Jährigen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aber wir haben teilweise sogar noch höhere Zuwächse in fast allen anderen Altersstufen - sogar bei den 80-Jährigen.“ (DROGENPOLITIK, ALKOHOLGESETZGEBUNG)
Auf dem diesjährigen Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München stellte eine Autorengruppe aus dem Hamburger ZIS – Zentrum für Interdisziplinäre Suchtmedizin eine Studie über die missbräuchliche Verwendung von Substitutionsmedikamenten vor. Spiegel, FOCUS und Süddeutsche Zeitung veröffentlichten daraufhin Artikel, die ZIS-Wissenschaftler und DGS-Bundesvorstand nicht unkommentiert stehen lassen wollten. (LEITKOMMENTAR)
Die Privaten Krankenversicherungen müssen laut einem Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth nicht für die Kosten einer Substitutionsbehandlung aufkommen, da eine Heroinabhängigkeit „vorsätzlich herbeigeführt“ sei. (RECHT UND GESETZ)
In der Rubrik INDUSTRIENACHRICHTEN finden Sie diesmal einen Artikel über den Kampf um den Markt für kubanische Zigarren in den USA nach dem Wegfall der Handelsbeschränkugen mit der Karibikinsel. Und einen Text über die Strategie der globalen Pharmakonzerne, die Ärmsten der Welt als Kunden zu gewinnen. Schließlich einen Börsenbericht aus der Financial Times vom 30.07.2009, der so beginnt:
„Hold the heroin treatment
If you are peckish, you might fancy a dab of French's Mustard on your bacon sandwich. Alternatively, if you are a junkie going cold turkey, how about some Suboxone? Surprisingly, Reckitt Benckiser caters to both needs. It is best known as a purveyor of condiments and cleaning products. But two treatments that help addicts kick heroin have supplied 7 per cent of sales and 18 per cent of operating profits at the half-year stage.“
Dem Arzt von Michael Jackson kommt das zweifelhafte Verdienst zu, in der langen Reihe von Popstars, die an Drogenüberdosierungen gestorben sind, für eine neue Todesursache gesorgt zu haben: Gegen Einschlafstörungen verabreichte er Infusionen des Narkosemittels Propofol. (Sex & Drugs & Rock 'N' Roll)
Viel Spaß beim Lesen!
Die Rubriken der heutigen Ausgabe:
LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
AKZEPT
ARZT UND SUCHT
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
IMPRESSUM
LEITKOMMENTAR
Stellungnahme zur Berichterstattung über das "Projekt zur missbräuchlichen Verwendung von Substitutionsmitteln in Deutschland". (ZIS – Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung, Hamburg, 10.07.2009)
http://www.zis-hamburg.de/fileadmin/ZIS_Stellungnahme_zur_Berichterstattung.pdf
Kurzfassung der Studienergebnisse
http://www.zis-hamburg.de/uploads/tx_userzis/Kurzfassung_der_Ergebnisse.pdf
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin zur Berichterstattung über die Studie zur missbräuchlichen Verwendung von Substitutionsmitteln (13.07.2009)
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS 1 – Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin in München (Berichterstattung)
Suchttherapie: Abkehr von der Abstinenz
München. Nach Ansicht von Experten sollte die Therapie von Suchtpatienten nicht allein auf den völligen Verzicht von Drogen ausgerichtet sein. „Es ist wichtig zu begreifen, dass Menschen so schwer von einer Krankheit betroffen sein können, dass sie sogar lebenslang Medikamente brauchen“, sagte Suchtmediziner Markus Backmund am Donnerstag bei einem Kongress in München. Es sei ein falscher Gedanke, dass es Süchtigen automatisch besser geht, wenn sie abrupt völlig frei von Tabak, Alkohol oder Opiaten leben. Sinnvoller sei es häufig, Drogenabhängigen mit Ersatzmitteln zu helfen.
Die Suchtmediziner begrüßten einen Bundestagsbeschluss zur kontrollierten Ausgabe von Heroin. Im Mai war entschieden worden, dass Schwerstabhängige die Droge auf Rezept bekommen können. „Das ist ein gesellschaftlicher Umbruch ersten Ranges“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, Klaus Behrendt. „Für uns kommt es darauf an, für suchtkranke Menschen ein möglichst gesundes Überleben zu sichern.“ In Einzelfällen könne dies eben mit der kontrollierten Ausgabe von Heroin erreicht werden. Früher habe hingegen gegolten: „Wenn man völlig im Dreck liegt, dann muss man abstinent werden als oberstes Ziel.“
Beim Thema Rauchen schätzen die Suchtmediziner die derzeitige Situation anders ein. Dank Kampagnen gegen Zigaretten fingen zwar viele Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen an. Raucher, die bereits abhängig sind, würden aber in die Ecke gestellt. „Schwere Raucherinnen oder Raucher müssten eigentlich mit dem Ersatzstoff versorgt werden“, forderte Behrendt. Bei der kontrollierten Abgabe von Nikotin gebe es in der Suchtmedizin noch Nachholbedarf. Allerdings können auch Ersatzstoffe als Rauschmittel missbraucht werden, wie eine Studie des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg zeigt. Die Befragung von 806 Heroinabhängigen in 13 Städten ergab, das zwei Drittel der Süchtigen schon einmal nicht verschriebene Ersatzdrogen konsumiert haben. (dpa – Deutsche Presse Agentur in: Pharmazeutische Zeitung online, 02.07.2009)
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30278
Achtung Suchtgefahr: Kinder von abhängigen Eltern brauchen Hilfe. (Abendzeitung (München), 02.07.2009)
http://www.abendzeitung.de/muenchen/116611
Die Sucht-Welle rollt weiter - Experten warnen vor dramatischer Zunahme des Jugend-Alkoholismus
München. Die Alkoholkonsumenten werden immer jünger. Ihre Räusche immer stärker. Diese erschütternde Tendenz bei jungen Süchtigen gehe dahin, den schnellstmöglichen Rausch mit dem möglichst billigen Alkohol zu erzielen, so die Experten beim Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München. Sie ließen keinen Zweifel daran: Auf die Gesellschaft kommen anwachsende Suchtprobleme und unabsehbare Folgereaktionen über lange Zeiträume zu. (03.07.2009)
http://www.epd.de/bayern/bayern_index_66448.html
DGS 2 – Nationaler Gedenktag
Berichte, Fotos und Zeitungsartikel auf den Seiten von Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V. und JES. - Selbsthilfenetzwerk für Drogenkonsument(inn)en
http://www.akzeptierende-eltern.de/news/135/84
http://www.trio-media.de/jesjournal/
Demnächst erscheint eine Sonderausgabe des Drogenkuriers zum diesjährigen Gedenktag.
DGS 3 – Kongresse und Veranstaltungen 2009 mit Beteiligung der DGS
2.Deutscher Suchtkongress. 16.-19. September 2009, Köln.
www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/veranstaltungen/Ankuendigung_2DSK_Endfassung.pdf
18.DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.
http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html
DGS 4 – Mitglied werden in der DGS
Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:
http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/
AST – AntiSTigma
Hamburg. VEREIN "JUGENDHILFE" - Aufstand gegen die Sucht-Klinik
Beim Stichwort Drogen schrillen bei den meisten Menschen die Alarmglocken. Es ist ein Thema, das Ängste auslöst - auch in Wandsbek. Dort haben besorgte Eltern am Wochenende eine Bürgerinitiative gegen die Einrichtung einer Fachklinik für ehemalige Suchtkranke gebildet. Problem: Die Klinik soll in ein Gebäude ziehen, das an drei Schulen grenzt. (Hamburger Morgenpost, 30.06.2009)
http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090630/hamburg/aufstand_gegen_die_sucht_klinik.html
Hamburg. Runder Tisch - Starre Fronten im Streit um Suchtklinik
Wirklich näher sind sich beide Seiten noch nicht gekommen. Beim ersten runden Tisch zum Streit über die Ansiedlung der Fachklinik für abstinente Drogenabhängige in Wandsbek blieben die Fronten verhärtet. (Hamburger Abendblatt, 02.07.2009)
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1079530/Starre-Fronten-im-Streit-um-Suchtklinik.html
Hamburg. Streit um Suchtklinik in Wandsbek - Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert Integration statt Ausgrenzung und warnt vor einem Rückschritt für die Suchtarbeit: "Dass Kinder und Jugendliche im Umfeld von Suchtkliniken erste Kontakte mit Drogen oder Alkohol hätten, ist eine absurde Vorstellung." (Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg, Pressemiteilung vom 06.07.2009)
http://www.paritaet-hamburg.de/Neue_Dateien/frame1.html
Großbritannien. Bank chief urges employers to give former drug addicts a job.
Barclays boss says recovering crack and heroin users can make loyal, highly motivated workers. (The Observer, 05.07.2009)
http://www.guardian.co.uk/society/2009/jul/05/drug-rehabilitation-barclays
Thailand. Is this the toughest cop in Thailand?
Pol Major General Wisut Wanichbutr insists there's nothing wrong with parading suspects before news photographers with signs around their necks labelling them "wastes". (THE NATION ON SUNDAY, 05.07.2009)
http://www.nationmultimedia.com/2009/07/05/opinion/opinion_30106722.php
Kanada - Calgary. METHADONE CLINIC RUN OUT OF TOWN - Hostile Meeting Final Straw: Facility Lawyer
A methadone clinic that has been forced to move three times in six years will permanently shut down this summer after being intimidated by "irrational hotheads," the clinic's lawyer said Wednesday. (Calgary Herald, 09.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n691/a04.html
Hamburg. Ablehnender Bescheid gegen Suchthilfeeinrichtungen in Wandsbek. (Jugendhilfe e.V., Pressemitteilung vom 28.07.2009)
http://www.jugendhilfe.de/juhiallgemein/bilder/PI%20Jugendhilfe%202009.07.28_Bescheid.pdf
http://www.jugendhilfe.de/juhi-aktuell.html
Hamburg. Unsere Nachbarn, die Ex-Junkies
In Wandsbek sorgt eine geplante Suchtklinik für Ängste und Protest - Die MOPO besuchte ein ähnliches Therapie-Projekt
Seit Wochen schlagen in Wandsbek die Wogen hoch. Dort wehren sich Eltern von Schülern zweier Gymnasien und Grundschulen gegen die Einrichtung einer Suchtklinik, die sie polemisch "Drogenklinik" nennen. Die Angst vor Spritzen und Dealern ist groß. Und das, obwohl in dem Gebäude an der Schädlerstraße nur Abstinente behandelt werden sollen, Menschen also, die den Drogen längst abgeschworen haben. Was in Wandsbek für Angst sorgt, ist in Reitbrook seit Jahren Normalität. Dort gibt es eine ähnliche Einrichtung - und keine Probleme. (Hamburger Morgenpost, 29.07.2009)
http://www.mopo.de/2009/20090729/hamburg/panorama/unsere_nachbarn_die_ex_junkies.html
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.
http://www.trio-media.de/jesjournal/
Hamburg. Ehrenamtliche helfen Ex-Junkies - Neues Projekt "Drogen-Scouts" des Diakonischen Werks gestartet
Mit einem neuen Projekt "Drogen-Scouts" will das Diakonische Werk Hamburg Ex-Junkies den Weg in den drogenfreien Alltag ebnen. Ehrenamtliche sollen nach einer umfassenden Schulung die ehemaligen Drogenkonsumenten zu Selbsthilfegruppen begleiten und im Alltag mit Freizeitangeboten unterstützen. Etwa eine Handvoll Ehrenamtliche hat Projektleiterin Birgit Landwehr schon gefunden. Einige Plätze sind in dem bundesweit einmaligen Projekt aber noch frei. (welt.de, 31.07.2009)
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4228962/Ehrenamtliche-helfen-Ex-Junkies.html
SELBSTHILFE INTERNATIONAL
INPUD Delivers Speech to UNAIDS Programme Coordinating Board
In June 2009, representatives from the International Network of People who Use Drugs (INPUD) delivered a powerful speech about injecting drug use to delegates at the Programme Coordinating Board (PCB) of the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (‘UNAIDS’). The speech was part of a debate at the meeting to try and urge explicit support for the term 'harm reduction'. (...)
The speech then states that „People who use drugs, and our organisations, are part of the solution not the problem“ – and calls upon UN agencies to develop integrated responses on HIV and hepatitis C, research into effective treatments for people who use stimulant drugs, and „holistic engagement“ in harm reduction. It concludes that „The inclusion of our voices in the planning and review of services is likely to lead to better value for money and more effective outcomes“. (IHRA, 07.07.2009)
http://www.ihra.net/Assets/2017/1/INPUDSpeechtoUNAIDSPCB2009.pdf
USA. Peer-based addiction recovery support: history, theory, practice, and scientific evaluation
White W.L.
Chicago, IL: Great Lakes Addiction Technology Transfer Center and Philadelphia Department of Behavioral Health and Mental Retardation Services, 2009.
This monograph is likely to become the handbook for the growing peer-based recovery movement in the UK. For administrators, the approaches it reviews offer a way to reconcile decreasing per-patient resources with a policy agenda now focused on reintegration and recovery. (Findings, 21.07.2009)
http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=White_WL_19.txt
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
Wuppertal. Jürgen Heimchen engagiert sich für eine neue Drogenpolitik - Ein Gedenktag für die Opfer der Sucht
Heute tritt das Gesetz zur geregelten Abgabe von künstlichem Heroin, dem so genannten Diamorphin, an Schwerstabhängige in Kraft. Jürgen Heimchen ist einer von denen, die für dieses Gesetz gekämpft haben. Heimchen verlor seinen Sohn an die Drogen.
Heute ist auch der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige, und Heimchen wird, als Vorsitzender des Verbandes der Eltern für akzeptierende Drogenarbeit, wie in jedem Jahr auf der "Platte" am Wuppertaler Bahnhof an der zentralen Kundgebung zum Gedenktag teilnehmen. (Der Westen, 20.07.2009)
http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2009/7/20/news-126488686/detail.html
Wuppertal. Hoffnung für Junkies
Heroin ist in Deutschland künftig als Medikament für schwerst Drogenabhängige zugelassen. Jahrelang hat eine Elterninitiative dafür gekämpft. Mit Petitionen und einem Gedenktag für ihre verstorbenen Kinder am 21. Juli. (Deutsche Welle, 21.07.2009)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4483077,00.html
Eltern von Drogentoten reden über ihren Schmerz. (Badische Zeitung, 02.07.2009)
Bericht der Mutter einer Abhängigen - "Die Hilflosigkeit ist das Schlimmste"
Meine Tochter war ein fröhliches, schlagfertiges Mädchen. Dann kamen Probleme in der Schule, sie wurde Punk und fing mit den Drogen an. Das Leben wich Stück für Stück aus ihr. Und ich konnte nur zusehen. (Die Tageszeitung, 28.07.2009)
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-hilflosigkeit-ist-das-schlimmste/
AKZEPT
Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung:
Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik
9. Internationaler akzept Kongress
25. und 26.September 2009 in Frankfurt/Main
In drei Themenblöcken (1.Analyse, 2.Alternativen zur staatlichen Drogenkontrolle: Stärkung der Selbstverantwortung, 3. Kontrollaltenativen) werden eine Bilanz der aktuellen Drogenpolitik gezogen und alternative Modelle vorgestellt und entwickelt.
Programm unter:
http://www.akzept.org/pro_kongress.html
ARZT UND SUCHT
Halbgötter in Not - Wenn Ärzte Hilfe brauchen
Ärzte genießen in der Regel großes Ansehen, nicht selten ein hohes Einkommen. Der Preis dafür ist jedoch vielfach Dauerstress: Wochenend- und Bereitschaftsdienst, Nachtarbeit, 20-Stunden-Schichten in den Kliniken. Dazu kommt die enorme mentale Belastung, der nicht alle Ärzte gewachsen sind. Manche flüchten sich in die Alkoholsucht. 20.000 deutsche Ärzte sollen betroffen sein. (ZDF, 37 Grad, 08.07.2009)
http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1020910_idDispatch:8765491,00.html?dr=1
http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7600706,00.html
Frankfurt. Ärzteschaft Kammer Hessen unterstützt suchtkranke Ärzte
Anlässlich des kürzlich ausgestrahlten Beitrags "Halbgötter in Not" der ZDF-Sendereihe "37 Grad" verweist die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) auf ihre Unterstützungsangebote für suchtkranke Mitglieder. Die LÄKH beschäftigt nach eigenen Angaben einen Suchtbeauftragten für Kammermitglieder. Er soll Ärzten dabei helfen, sich aus der Sucht zu befreien und gleichzeitig die Sicherheit von Patienten gewährleisten. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37332/Kammer_Hessen_unterstuetzt_suchtkranke_Aerzte.htm
Burn-out bei Ärzten: „Die schlimmste Zeit meines Lebens“
Dtsch Arztebl 2009; 106(7): A-292 / B-250 / C-242
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=63404
STELLENANZEIGEN
Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.
Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.
http://fdr-online.info/stellenmarkt.php
Offene Stellen in der Schweiz:
Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich
http://www.arud.ch/uberuns/index.htm
UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:
http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html
http://www.drinkanddrugsnews.com/ListJobs.aspx
IHRA (International Harm Reduction Association) Drug Recruitment Website.
http://www.drugrecruitment.com/
INDUSTRIENACHRICHTEN
USA. In den USA ist der Kampf um Kuba-Zigarren entbrannt
Die Öffnung der USA für kubanische Zigarren verspricht große Profite. Zwei europäische Konzerne balgen sich um die besten Startpositionen. (Basler Zeitung, 01.07.2009)
USA. Drug firms target world's poor as US market contracts
JULIO Rodriguez was on a sales call at a clinic in the slum of Petare in Venezuela recently, when he heard four gunshots go off nearby. It was business as usual for Mr Rodriguez in the area that overlooks the Caracas. As a representative in Venezuela for US pharmaceutical giant Pfizer, his sales route takes him through one of Latin America's most dangerous neighbourhoods. To avoid attracting attention, he wears a polo shirt with a red logo, the colour worn by supporters of President Hugo Chavez. Mr Rodriguez is part of a strategic shift in the $US770 billion ($965bn) pharmaceutical industry to target the working poor in the developing world. (Wall Street Journal, 07.07.2009)
http://www.theaustralian.news.com.au/business/story/0,28124,25746996-643,00.html
Großbritannien / USA. London blue chips enjoy a high
Only three blue-chip stocks closed lower on Wednesday as the FTSE 100 rallied to its highest level in a month. Reckitt Benckiser was among the laggards after Credit Suisse highlighted the risks facing its opium business. The US licence protecting Reckitt’s heroin substitutes, Suboxone and Subutex, expires in October. These addiction treatments accounted for 12 per cent of group profits, Credit Suisse said. (Financial Times, 15.07.2009)
http://www.ft.com/cms/s/0/26079eb8-7107-11de-877c-00144feabdc0.html?nclick_check=1
Großbritannien / USA. Threat to anti-addiction drug hits Reckitt Benckiser. (The Guardian, 16.07.2009 )
http://www.guardian.co.uk/business/2009/jul/16/market-forces-reckitt-benckiser
Großbritannien. GW receives commercial manufacturing licence for sativex®
GW Pharmaceuticals plc (GWP:AIM) today announces that it has passed a Good Manufacturing Practice (GMP) inspection by the UK regulatory authority of its new in-house commercial manufacturing facility for Sativex® (medizinisches Cannabis, Anm. dgs-info), enabling the facility to act as the primary manufacturing site for the anticipated European commercial launch of Sativex. (Pressemitteilung, 16.07.2009)
Reckitt benefits from heroin addiction treatments
When they were cleared for use in the US in 2002, Suboxone and Subutex were billed as break-through drugs that would constitute a powerful alternative to methadone in the treatment of heroin addiction.
In the intervening years, the two therapies have been taken up with such enthusiasm that they are now an important driver of profits for their maker, Reckitt Benckiser. (Financial Times, 29.07.2009)
http://www.ft.com/cms/s/0/59054c26-7c5f-11de-a7bf-00144feabdc0,s01=1.html?nclick_check=1
Hold the heroin treatment
If you are peckish, you might fancy a dab of French's Mustard on your bacon sandwich. Alternatively, if you are a junkie going cold turkey, how about some Suboxone? Surprisingly, Reckitt Benckiser caters to both needs. It is best known as a purveyor of condiments and cleaning products. But two treatments that help addicts kick heroin have supplied 7 per cent of sales and 18 per cent of operating profits at the half-year stage. (Financial Times, 30.07.2009)
http://www.ft.com/cms/s/0/bb93a12c-7c9f-11de-a7bf-00144feabdc0.html
RECHT UND GESETZ
SUBSTITUTIONSRECHT
Bitte melden Sie Verfahren gegen substituierende Ärzte weiterhin an:
Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de
Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de
500 Fragen zu Substitution und Recht
Nürnberg-Fürth. PKV muss nicht aufkommen für die Methadonbehandlung
Private Krankenversicherer müssen bei Heroinabhängigen die Substitutionsbehandlung mit Methadon nicht bezahlen. Der Grund: Die Heroinabhängigkeit kann in den meisten Fällen als vorsätzlich herbeigeführt betrachtet werden. Das entschied das Landgericht Nürnberg-Fürth (LG) in einem jetzt veröffentlichten Urteil. (Ärzte Zeitung, 17.07.2009)
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/?sid=557967
Uelzen / Lüneburg. Uelzener Methadon-Ärzte sollen Kassen um 172 600 Euro betrogen haben
Alleine die Anklageschrift - ohne Ermittlungsergebnisse - umfasst mehr als 100 Seiten, ihre Verlesung dürfte mehrere Stunden dauern. Das Landgericht Lüneburg muss einen der größten Methadon-Fälle in der deutschen Justizgeschichte verhandeln. Vor der 2. Großen Strafkammer stehen vom 1. September an zwei Hausärzte, Vater (70) und Sohn (42) haben einePraxis in Uelzen betrieben. Vorgeworfen werden dem Duo insgesamt 1063 Fälle - von der unerlaubten Abgabe von Betäubungsmitteln bis hin zu Falschabrechnungen, bei denen den Krankenkassen ein Schaden von 172600 Euro entstanden sein soll. (az-online.de, 23.07.2009)
http://www.az-online.de/uelzenticker/00_20090723010026_Einer_der_groessten_Faelle_seiner_Art.html
Kornwestheim. 40-Jähriger hortet Tabletten, um für den gefürchteten Turbo-Entzug gewappnet zu sein
Das Ludwigsburger Amtsgericht spricht einen Kornwestheimer vom Tatvorwurf des Drogenhandels frei. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Kornwestheimer zur Last gelegt, am 17. Juni des vergangenen Jahres 33 Sobotex-Tabletten in seiner Wohnung zum gewinnbringenden Weiterverkauf gebunkert zu haben. Die Tabletten wurden von der Polizei eingezogen, und am Ende stand die Anklage wegen unerlaubten Drogenhandels. Bei der Beweisaufnahme stellte sich allerdings heraus, dass die in der Wohnung des Angeklagten sichergestellten Tabletten der Ersatzdroge Subotex vom Arzt verschrieben worden waren. (Kornwestheimer Zeitung, 24.07.2009)
VERKEHRSRECHT
Cannabiskonsum und Straßenverkehr - Nicht immer ist der Vorwurf auch gerechtfertigt. (Autor: Rechtsanwalt Gregor Samimi - Fachanwalt für Versicherungs- und StrafR, 29.06.2009)
VERSCHIEDENES: (Deutschland)
Berlin. Ende des Komasaufprozesses - Ein tödlicher Saufexzess, nüchtern betrachtet
Nach einem Wetttrinken mit dem Wirt G. stirbt ein 16-Jähriger. Er hatte einen Liter Tequila intus, der Wirt soff oft nur Wasser. (Die Tageszeitung, Regionalausgabe Berlin, 02.07.2009)
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/ein-toedlicher-saufexzess-nuechtern-betrachtet/
Berlin. Komasaufen - Wirt muss für Wetttrinken hinter Gitter
Mindestens 45 Tequila soll ein Berliner Jugendlicher getrunken haben, bevor er ins Koma fiel und starb. Der Fall befeuerte die Debatte um exzessives Trinken bei Jugendlichen. Jetzt wurde der Wirt zu einer Haftstrafe verurteilt – und entschuldigte sich sehr deutlich. (Financial Times Deutschland, 03.07.2009)
Berlin. Drogenexperte über Komatrinken: "Wir brauchen schärfere Kontrollen" (Interview)
Michael Hoffmann-Bayer ist Geschäftsführer des Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin. Der Verein berät und betreut Süchtige und arbeitet mit gefährdeten Jugendlichen. (Die Tageszeitung, 03.07.2009)
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-brauchen-schaerfere-kontrollen/
Berlin. 291 Millionen Zigaretten beschlagnahmt
Der Zoll hat im vergangenen Jahr 291 Millionen Zigaretten beschlagnahmt. Im Jahr 2007 waren es 465 Millionen Stück. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/13793 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/137/1613793.pdf auf eine Kleine Anfrage der FDP-Faktion (16/13519 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/135/1613519.pdf hervor. Neben den sichergestellten Zigaretten habe der deutsche Zollfahndungsdienst im vergangenen Jahr 942 Millionen zusätzlich geschmuggelte Zigaretten ermittelt. Im Jahr davor waren es 602 Millionen Stück. Diese zusätzlich ermittelten Mengen setzen sich laut Regierung aus nachgewiesenen, aber nicht sichergestellten Zigaretten zusammen. (hib - Heute im Bundestag, Nr.221
JVA Eberstadt: Im Knast ist jede Droge zu haben
Der 24 Jahre alte Häftling, der Anfang Januar tot in seiner Zelle im Eberstädter Gefängnis gefunden wurde, ist an einer Überdosis Heroin gestorben. Das hat die Staatsanwaltschaft kürzlich mitgeteilt. Weitere Erkenntnisse gebe es nicht. Seit Anfang des Jahres hat es mehrere Hinweise auf ein Drogenproblem in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt gegeben. (Frankfurter Rundschau oline, 29.07.2009)
Berlin. Rauschgifthandel - "Neue Dimension der Kriminalität"
Mit dem Fall des erst zwölf Jahre alten mutmaßlichen Rauschgifthändlers, den die Polizei am Montag in Kreuzberg auf frischer Tat gefasst hat, ist nach Ansicht der Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig eine "Dimension noch nicht bekannten Ausmaßes" in der Jugendkriminalität erreicht worden. "Das zeigt", so Heisig, "dass wir mehr geschlossene Heime brauchen." Die Jugendrichterin fordert schon seit Langem ein konsequentes Vorgehen gegen Eltern, die ihrer Fürsorgepflicht nicht nachkommen, lehnt eine Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahre aber ab. (Berliner Morgenpost, 29.07.2009)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1140959/Neue_Dimension_der_Kriminalitaet.html
Karlsruhe. Beweis bleibt Beweis - Bundesverfassungsgericht
Auch wenn die Durchsuchung rechtswidrig war, darf das gefundene Beweismaterial vor Gericht verwertet werden - entschied jetzt das Bundesverfassungsgericht. (sueddeutsche.de, 28.07.2009)
http://www.sueddeutsche.de/politik/698/482162/text/
Aachen. Jung und betrunken: Zahl der Gewalttäter explodiert
Schlägereien auf offener Straße, familiäre Handgreiflichkeiten, Vergewaltigung, Einbruch, Raub: Junge Menschen unter 21 Jahren in Stadt und Kreis Aachen begehen immer mehr Gewalttaten unter Alkoholeinfluss. Die Zahl der betrunkenen Gewalttäter im Alter zwischen 18 und 20 Jahren ist im Jahresvergleich sogar um 80 Prozent von 67 auf 120 Fälle explodiert. Polizeisprecher Karl Völker: „Erschreckend ist für uns auch, dass wir seit einigen Jahren immer mehr Mädchen und Frauen darunter finden.“ (Aachener Zeitung online, 30.07.2009)
Landshut. 5.000 Päckchen Rauchmischungen sichergestellt
Der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Landshut gelang in den vergangenen Tagen ein Schlag gegen den Internet-Rauschgifthandel. Die Beamten wussten, dass ein 51-jähriger Mann aus Dingolfing seit längerer Zeit ein Geschäft für Wasserpfeifen und ähnliche Produkte betreibt. Doch neben dem legalen Tun hatte er sich auch einen illegalen "Internet-Zweig" aufgebaut und vertrieb über seine Homepage nach den Ermittlungserkenntnissen verschiedenste Kräutermischungen in der Rauschgiftszene. Hier konnte der "interessierte User" auch so beliebte Sorten wie "Spice" und "Smoke" unkompliziert bestellen. (regio-aktuell24, 31.07.2009)
http://www.regio-aktuell24.de/deutsch/start/5.000-paeckchen-rauchmischungen-sichergestellt_2073.html
EUROPA UND DIE WELT
Drug trafficking: time to abolish the death penalty .
This editorial contends that the execution of people convicted of drug trafficking and other drug-related offences is a penalty that should be abolished, as it is both ineffective as a policy measure and abhorrent in terms of human rights violation. (Addiction, 104, 1267–1269, doi:10.1111/j.1360-0443.2009.02625.x)
http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122511516/PDFSTART?CRETRY=1&SRETRY=0
http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122511516/PDF
Niederlande. Niederländische Coffeeshops - Kein Hasch mehr für Touristen?
Eine Kommission rät der niederländischen Regierung, den Cannabisverkauf deutlich einzuschränken. Das Modell der Duldung weicher Drogen stünde damit vor dem Aus. (Die Tageszeitung, 02.07.2009)
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/kein-hasch-mehr-fuer-touristen/
Developing world faces black market cigarette plague
Governments plan fightback against smugglers who benefit from corruption and lax policing. (The Guardian, 28.06.2009)
http://www.guardian.co.uk/world/2009/jun/28/black-market-cigarette-plague
Schweiz. Kokain und Heroin zum Spottpreis
Die repressive behördliche Haltung gegenüber Hanf zeigt Wirkung. Die weiche Droge ist heute bis zu 50 Prozent teurer als zu Zeiten der blühenden Hanf-Shops. Dafür sind harte Drogen wie Kokain und Heroin so billig wie noch nie. Dies haben «Rundschau»-Recherchen am Beispiel der Stadt St.Gallen ergeben. (Schweizer Fernsehen, 01.07.2009)
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/01/schweiz/kokain_und_heroin_zum_spottpreis
USA. Drogen - Kiffen fürs Gemeinwohl
In der Staatskasse von Kalifornien klafft ein riesiges Loch. Nun wollen einige Abgeordnete die Haushaltskrise überwinden, indem sie Marihuana legalisieren. (Freitag, 01.07.2009)
http://www.freitag.de/alltag/0927-gras-kalifornien-legalisierung-staatshaushalt
Türkei. Rauchverbot auf Türkisch. In zwei Wochen tritt in der Türkei ein Rauchverbot in Cafés und Bars in Kraft. Es gilt auch für die Wasserpfeifen, die eben eine Renaissance erleben. (NZZ am Sonntag, 05.07.2009)
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/rauchverbot_auf_tuerkisch_1.2906367.html
Niederlande / Deutschland. Cannabis-Züchter weichen nach Niedersachsen aus
Seit die für ihre liberale Drogenpolitik bekannten Niederlande verstärkt gegen Handel und Anbau von Cannabis vorgehen, steigt die Zahl der in Niedersachsen entdeckten Plantagen. (Hannoversche Neue Presse, 08.07.2009)
http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Cannabis-Zuechter-weichen-nach-Niedersachsen-aus
Großbritannien. Londoners Fined For Marijuana Possession Are Tearing Up Their Tickets
Since cannabis went back to being a Class B drug in England, London police have been ticketing and fining marijuana users like crazy. But funny thing - they aren't bothering to pay the fines. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/london_cannabis_fines_not_paid
Dänemark. Denmark Ponders Cannabis Decriminalization, Coffee Shops
The Danish government cracked down on the Christiania enclave's famous "Pusher Street" six years ago. But now, with the hash trade spreading across the city and fomenting gang violence, "Pusher Street" doesn't seem so bad in retrospect, and Copenhagen officials are pondering whether to open Amsterdam-style coffee shops. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/copenhagen_cannabis_hash_coffee_shops
Großbritannien. POLICE CRACKDOWNS MAY ENCOURAGE DRUG USE
TOUGH policing of the illegal drugs market may have the perverse effect of making drugs more affordable and thereby encouraging people to use them, according to a new model of the dynamics of this market. (New Scientist, 03.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n675/a07.html
A Search-Theoretic Model of the Retail Market for Illicit Drugs
Manolis Galenianos, Pennsylvania State University
Rosalie Liccardo Pacula, RAND Corporation
Nicola Persico, New York University
February 13, 2009
http://galenian.googlepages.com/research
Malaysia: Sechs Peitschenhiebe wegen eines Biers
Ein Scharia-Gericht in Kuantan hat eine Muslima zu sechs Peitschenhieben verurteilt, weil sie ein Bier in einem Nachtclub bestellte. (Suedkurier.de, 21.07.2009)
http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/Muslime-Alkohol-Scharia-Bier;art407,3868026
USA. NUMBER OF LIFE TERMS HITS RECORD
(...)
More prisoners today are serving life terms than ever before - 140,610 out of 2.3 million inmates being held in jails and prisons across the country - under tough mandatory minimum-sentencing laws and the declining use of parole for eligible convicts, according to a report released Wednesday by the Sentencing Project, a group that calls for the elimination of life sentences without parole. The report tracks the increase in life sentences from 1984, when the number of inmates serving life terms was 34,000.
Two-thirds of prisoners serving life sentences are Latino or black, the report found. In New York State, for example, 16.3 percent of prisoners serving life terms are white. (New York Times, 23.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n735/a03.html
Großbritannien. Call for 'smarter' drugs policy
Drugs policing should switch focus to tackling the related violence rather than simply making seizures and arrests, a think tank report has said. (BBC, 30.07.2009)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8175550.stm
REFOCUSING DRUG-RELATED LAW ENFORCEMENT TO ADDRESS HARMS. (UKDPC - UK Drug Policy Commission, 30.07.2009)
http://www.ukdpc.org.uk/publications.shtml#HRE
Großbritannien. Drugs are evil. We should legalise them now
The harm this market causes comes both from its existence and its illegality. And there’s only one of those we can tackle. (The Times, 31.07.2009)
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article6733950.ece
DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)
Warum machen Sie das?
"Ich bin fürsorglich und nicht die Spaßbremse"
Als Drogenbeauftragte der Bundesregierung muss Sabine Bätzing den Bürgern dauernd den Spass verderben. Roger Willemsen erklärt sie, warum. (DIE ZEIT, Ausgabe 29, 2009)
http://www.zeit.de/2009/29/Willemsen-29?page=all
Berlin. Hanfparade 2009 am 1.August in Berlin.
http://pressemitteilung.ws/node/164692
Hanflabyrinthe - Normalisierung des Umgangs mit Cannabis
An immer mehr Orten in Deutschland spielen Kinder mit Cannabis, ohne dass ihre Eltern nach Arzt oder Polizei rufen. Hanflabyrinthe sind der Trend des Sommers 2009! (Meldung des DHV vom 30. 07. 2009)
http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1248964905.html
Bielefeld. Die Szene lässt sich helfen
Drogenpolitik: Überraschend gute Zahlen machen Bielefeld zum Vorzeigemodell. (nw-news.de, 30.07.2009)
Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)
GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:
TABAKKONSUM - Drogenbeauftragte fordert weitgehendes Rauchverbot
Auf Raucher kommen harte Zeiten zu: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, plädiert für ein umfassendes Rauchverbot in Deutschland. Die SPD-Politikerin liegt damit auf einer Linie mit der EU, die den Tabakkonsum ebenfall massiv eindämmen will. (Spiegel online, 01.07.2009)
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,633587,00.html
Berlin. Bätzing gegen absolutes öffentliches Rauchverbot
Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) will sich der Forderung der EU-Kommission nach einem absoluten Rauchverbot in öffentlichen Räumen vorerst nicht anschließen. (zeit.de, ß1.07.2009)
http://www.zeit.de/dpa/2009/7/1/iptc-bdt-20090701-35-dpa_21685570.xml
Kommentar Rauchverbot - Die unerträglich rechtschaffene Sabine Bätzing
Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing macht sich wieder einmal für ein totales Rauchverbot stark und hat dabei alle gesundheitlichen Argumente auf ihrer Seite. Sie hat einfach recht. Absolut immer. Und gerade deshalb ist sie als Politikertyp so schwer erträglich. (welt.de, 01.07.2009)
Heidelberg. Erster Tabakatlas für Deutschland veröffentlicht - Handbuch bringt das gesellschaftliche und gesundheitliche Problem "Rauchen" auf den Punkt
Im Norden Deutschlands wird mehr geraucht als im Süden - und es sterben dort mehr Menschen an den Folgen des Rauchens. Diese regionalen Unterschiede zeigen sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen an den tabakbedingten Todesfällen durch Lungenkrebs und durch Herz-Kreislauferkrankungen. Dies zeigt erstmalig und detailliert der Tabakatlas Deutschland 2009. (DKFZ, 02.07.2009)
http://idw-online.de/pages/de/news323958
Berlin. Frau Bätzing irrt - und das gleich dreifach
Zu dem heute von der Drogenbeauftragen der Bundesregierung vorgestellten "Tabakatlas" erklärt Marianne Tritz, Geschäftsführerin des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV): In ihrem Tabakatlas arbeitet die Drogenbeauftrage der Bundesregierung mit Unwahrheiten und irrt sich dabei mindestens drei Mal! (presseportal.de, 02.07.2009)
http://www.presseportal.de/pm/70454/1433603/deutscher_zigarettenverband
Schweiz – Zürich. Zigaretten nur noch gegen Jeton: Ab heute gilt es ernst
Ab heute dürften alle Zigarettenautomaten im Kanton nur noch mit Jeton funktionieren. (20min.ch, 30.06.2009)
Schweden / Snus. EUROPA HEUTE: Eine Frage des guten Geschmacks - Schwedens EU-Ratspräsidentschaft und der "Snus-Streit". (Deutschlandradio, 01.07.2009)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/991647/
Schweiz - Bern. Taschen-Aschenbecher sind ein Renner
Die Gratis-Taschen-Aschenbecher, welche die Stadt Bern diese Woche zur Vermeidung von Abfall im Zusammenhang mit dem neuen Rauchverbot verteilte, sind sehr gefragt. (Der Bund, 03.07.2009)
http://www.derbund.ch/bern/TaschenAschenbecher-sind-ein-Renner/story/28796540
USA. Hollywood auf Entzug - Kampagne fordert Rauchverbot im Film
Pulp Fiction, Breakfast at Tiffany's, Sherlock Holmes, Casablanca - was wären diese Filme ohne Rauch? Viel, meinen die Initiatoren einer Kampagne in Hollywood. Sie wollen Zigaretten in Filmen für Jugendliche verbieten. Das ist politisch korrekt und gut für die Gesundheit. Doch was wird aus den Kinohelden? (welt.de, 10.07.2009)
http://www.welt.de/kultur/article3982416/Kampagne-fordert-Rauchverbot-im-Film.html
München. Bayerischer Landtag lockert Rauchverbot
In Bayern kann in Festzelten, kleinen Kneipen und abgetrennten Nebenräumen größerer Gaststätten vom 1. August wieder geraucht werden. (aerzteblatt.de, 15.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37354/Bayerischer_Landtag_lockert_Rauchverbot.htm
Türkei. RAUCHVERBOT IN DER TÜRKEI - Güle güle, Wasserpfeife!
Eine jahrhundertealte Tradition steht vor dem Aus: Für viele Türken ist die tägliche Wasserpfeife im Teehaus ein Stück Lebensqualität. Doch ab Sonntag herrscht strengstes Rauchverbot. Hunderttausende Cafébesitzer fürchten um ihre Existenz - und manche suchen originelle Auswege. (Spiegel online, 17.07.2009)
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,636568,00.html
Türkei: Rauchverbot - Letzte Züge aus der Wasserpfeife
Türken sind leidenschaftliche Raucher. Doch ab Sonntag dürfen sie in Cafés keine Wasserpfeife mehr schmauchen. Über die Wirksamkeit von Verboten. (sueddeutsche.de, 17.07.2009)
http://www.sueddeutsche.de/leben/417/480894/text/
Mehr Kohle fürs Rauchen - Zigarettenabsatz steigt
Rauchen ist teuer, Rauchen ist ungesund, Rauchen wird offensichtlich wieder
beliebter. Die Deutschen geben plötzlich wieder mehr Geld für Zigaretten aus. (Süddeutsche Zeitung, 21.07.2009)
http://www.sueddeutsche.de/panorama/851/481324/text/
Serbien. Tabak-Tourismus: Serbien setzt auf rauchende Urlauber
In vielen europäischen Staaten darf nicht mehr in Lokalen, am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Orten geraucht werden. Anders in Serbien: Manche betrachten die liberale Tabakkontrollpolitik als Chance, um rauchende Touristen in das Land zu locken. (praevention.at, 16.07.2009)
http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.623/nav.6/view.29/level.2/
ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)
Berlin. Die autoritäre Versuchung
Es ist keine gute Idee, wenn Jugendliche sich sinnlos betrinken. Nicht erfreulich ist es auch, wenn sie gewalttätig werden, klauen oder die Schule schwänzen. Möchte jemand diesen Binsenweisheiten widersprechen?
Oder lieber konkrete Fälle schildern? Es sind genug im Angebot. Je spektakulärer sich jugendliches Fehlverhalten beschreiben lässt, desto besser eignet es sich für alarmistische Trendmeldungen und für den donnernden Ruf nach verschärften Strafen. Kurz: zur eigenen Profilierung. Es wird allmählich ärgerlich. (Kommentar von Bettina Gaus in: Die Tageszeitung, 03.07.2009)
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/die-autoritaere-versuchung-1/
Großbritannien. Doctors call for alcohol ads to be banned
BMA conference urges a minimum unit price for all drinks to curb alcohol-related illnesses. (The Guardian, 02.07.2009)
http://www.guardian.co.uk/society/2009/jul/02/ban-alcohol-advertising-doctors
Hamm. Suchtbekämpfer Gaßmann: "Erwachsene sind noch schlimmer"
Herr Gaßmann, alle Welt spricht von komasaufenden Jugendlichen. Sind denn Erwachsene so viel nüchterner als der Nachwuchs?
Gassmann: Überhaupt nicht. Wir haben zwar statistisch betrachtet große Zuwachsraten bei 15- bis 20-Jährigen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aber wir haben teilweise sogar noch höhere Zuwächse in fast allen anderen Altersstufen - sogar bei den 80-Jährigen. Die einzige Ausnahme sind die 30- bis 40-jährigen Männer, da könnte man salopp sagen: Die haben die Grenze ihres Fassungsvermögens erreicht. (Frankfurter Rundschau, 03.07.2009)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1821634_Erwachsene-sind-noch-schlimmer.html
Wiesbaden. Polizei-Kontrollen - Bionade gegen "Druckbetankung"
Die Flasche Wodka-Mix ist noch halbvoll. Frank F. (Name geändert) setzt an - und trinkt innerhalb einer Minute auf ex. Der schmächtige 16-Jährige aus Wiesbaden hat auf dem Fest schon "vorgeglüht". Das zeigt der Alkoholtest, den das Eingreifteam von Polizei und Ordnungsamt vornimmt: 0,8 Promille. Wahrscheinlich ein, zwei Bier aus dem Sixpack.
(...)
"Druckbetankung" heißt das Phänomen unter Jugendlichen, das Polizei, Rettungsdienste und Krankenhäuser mächtig auf Trab hält, und nicht nur bei Festen. "Freitagabends geht es mit dem Saufen los", sagt der Wiesbadener Polizeihauptkommissar Claus Konhäuser. (fr-online, 03.07.2009)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1821656_Bionade-gegen-Druckbetankung.html
JUGEND: "Wir feiern nicht, wir eskalieren"
Zehntausende deutsche Abiturienten fahren jedes Jahr nach Spanien, Italien, Bulgarien oder Ungarn, um die bestandenen Prüfungen zu feiern. Auf die Abschlussfahrten hat sich eine Urlaubsindustrie spezialisiert, geworben wird mit dem Exzess. (SPIEGEL ONLINE, 13.07.2009)
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,635631,00.html
India: Moonshine Deaths Stir Alcohol Prohibition Debate in Gujarat
When 136 people died after drinking illicit alcohol in India's Gujarat state, critics were quick to call for an end to alcohol prohibition there. The state government isn't listening to them. (Drug War Chronicle, Issue 594, 17.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/594/alcohol_prohibition_deaths_in_gujarat_india_stir_debate
Berlin. Kommunen besorgt über Alkoholkonsum Jugendlicher
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) haben dazu aufgerufen, auf kommunaler Ebene mehr gegen Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu unternehmen. (aerzteblatt.de, 16.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37379/Kommunen_besorgt_ueber_Alkoholkonsum_Jugendlicher.htm
KOMA-TRINKEN - Drogenbeauftragte fordert Anti-Sauf-Unterricht
Die Zahlen sind dramatisch: Mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche landen jährlich nach Alkoholexzessen im Krankenhaus. Nun will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, mittels Schulunterricht gegen das Koma-Saufen vorgehen. Ihr Vorbild ist England. (Spiegel online, 16.07.2009)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636508,00.html#ref=rss
Schüler sollen Anti-Alkohol-Training bekommen
Flächendeckender Schulunterricht für gesundes Leben soll nach dem Willen der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) den Alkoholmissbrauch vieler Jugendlicher eindämmen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund untstützt ihre Initiative fordert aber, zunächst den Lehrern den Umgang mit Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Schülern beizubringen. Der Lehrerverband reagierte empört. (handelsblatt.com, 16.07.2009)
Hessen. Kassel verhängt Alkoholverbot - Marburg und Wiesbaden als Vorbild. (fr-online.de, 22.07.2009)
Freiburg. Aktion der JuLis trotz Krawallen - Freibier gegen Alkohol-Verbot in der Altstadt!
Das Alkoholverbot in der Altstadt wird nun doch zum Wahlkampf-Thema! Die
FDP-Jugendorganisation „Junge Liberale“ will an drei Tagen in der Ratinger
Straße gegen das Verbot protestieren – mit Freibier! (bild.de, 25.07.2009 )
Freiburg. Gericht kippt Alkoholverbot - Bier frei in Freiburg. (Frankfurter Rundschau, 28.07.2009)
http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1855784&
Freiburg. Suchtexperte Peter Lang - "Verheerendes Signal"
Suchtexperte Peter Lang im FR-Interview über öffentliches Trinken. (Frankfurter Rundschau, 28.07.2009)
Freiburg. Fragwürdig - Wozu Alkoholverbotszonen?
Der Städte- und Gemeindebund bedauert ihr Aus in Freiburg. Interview mit Gerd Landsberg (56), Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbands. (Neues Deutschland, 30.07.2009)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/153085.wozu-alkoholverbotszonen.html
EUROPA:
Irland. Call for Irish drug epidemic to be tackled
IRELAND IS in the grip of “a really devastating drug epidemic” and people need to be frightened into tackling the issue, a leading emergency medicine consultant said yesterday. (IrishTime.com, 30.06.2009)
http://www.irishtimes.com/newspaper/health/2009/0630/1224249778332.html
Niederlande: "Unsere Drogenpolitik ist ein Chaos" - Vernichtendes Urteil in Studie über liberalen Umgang mit Drogen im Land der Tulpen.
"Die Behörden haben der Coffeeshop-Politik in den letzten 15 Jahren gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Der Staat war der Dumme für die Drogenmafia." Dieses vernichtende Urteil fällt Wim van Donk und die vom ihm geleitete Untersuchungskommission in ihrem Abschlussbericht über die Drogenpolitik im Land der Tulpen. (Die Presse, 03.07.2009)
http://diepresse.com/home/panorama/welt/492412/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do
Niederlande. Kiffen? Locals only - Die niederländische Regierung will gegen den Drogentourismus vorgehen.
Neue Gesetze sollen dafür sorgen, dass es Joints nur noch für Landeskinder legal zu kaufen gibt. (Freitag, 04.07.2009)
http://www.freitag.de/alltag/0927-cannabis-niederlande-gesetze
Niederlande. The Netherlands reviews its tolerant approach to drug policy
Limit the sale of cannabis to local users, reconsider the distinction between hard and soft drugs, raise the legal age for drinking alcohol from 16 to 18 and appoint a drug czar to overlook policies. These are the most striking recommendations published on Thursday by a committee chaired by Christian democrat Wim van de Donk. (IDPC-International Drug Policy Consortium, 15.07.2009)
www.idpc.net/alerts/review-dutch-drugs-policy-summary
Summary of Dutch drug policy review
http://www.idpc.net/sites/default/files/alerts/Summary%20of%20Dutch%20drug%20policy%20review.pdf
DIE WELT
USA. Wind of Change are Blowing in Washington – Drug Reforms finally move in Congress
As Congress approaches its August recess, it's time to take a look at the fate of drug reform legislation under the Democrats. No bills have reached the president's desk just yet, but the prospects are impressive on a number of key fronts. (Drug War Chronicle, Issue 595, 24.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/595/winds_change_washington_drug_reform_congress
BEGLEITKRANKHEITEN
VERSCHIEDENES
Warum Alkoholkonsum gefährlich für das Pankreas ist
Die Hintergründe einer alkoholinduzierten Pankreatitis sind offenbar ergründet. Eine internationale Arbeitsgruppe unter Federführung der Universität in Liverpool konnte nun die genauen Pathomechanismen aufzeigen. Die Forscher publizieren im Journal Proceedings of the National Academy of Sciences (doi:10.1073/pnas.0904818106). (aerzteblatt.de, 01.07.2009)
New Manual Provides Guidance on Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment (7/14)
Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment, a new manual which offers substance abuse counselors a four-step process for addressing suicidal thoughts and behaviors in substance abuse treatment, is now available through the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA, 14.07.2009).
http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/0907131704.aspx
Clozapin das sicherste Antipsychotikum
Ausgerechnet Clozapin, das wegen des Risikos tödlicher Agranulozytosen ungern zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt wird, war in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie im Lancet (2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)60742-X) mit der niedrigsten Mortalität der Patienten assoziiert. Die Anwendungsbeschränkungen von Clozapin könnten weltweit Tausende zusätzliche Todesfälle zur Folge haben, schreiben die Autoren. (aerzteblatt.de, 20.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37414/Studie_Clozapin_das_sicherste_Antipsychotikum.htm
CME. Altered Mental Status in a Young Man Picked Up On the Street
A 33-year-old man is brought to the ED with altered mental status and agitation. He is extremely diaphoretic and begins convulsing. Vitals are 108.1ºF (42.3ºC), 180-190 bpm, and 80/40 mm Hg. Patient admits to cocaine use. What is the finding on the ECG? (eMedicine Case Presentations CME, 24.11.2008)
http://cme.medscape.com/viewprogram/17801?src=emed_case_nl_0
TUBERKULOSE
Neuer Ansatz zum Tuberkulose-Nachweis per Chip
Einen sehr einfachen Ansatz für den raschen Nachweis von Pathogenen haben Forscher um Ralph Weissleder von der Harvard Medical School entwickelt. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie (2009, 121: 5767-5760) berichten, basiert er auf magnetischen Nanopartikeln und einer magnetischen Kernresonanz-(NMR)-Messung. (aerzteblatt.de, 31.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37569/Neuer_Ansatz_zum_Tuberkulose-Nachweis_per_Chip.htm
SCHMERZBEHANDLUNG
Mitteilungen: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft „Aus der UAW-Datenbank“ Abhängigkeit von Flupirtin
BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundesärztekammer
Flupirtin (z. B. Katadolon®, Trancopal® Dolo) ist ein zentral wirkendes, nicht opioides Analgetikum, das zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen, wie schmerzhaften Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerzen, Tumorschmerzen, Dysmenorrhö sowie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen zugelassen ist (1, 2). Für die Therapie von Kreuzschmerzen erwies sich Flupirtin im Vergleich zu Placebo als nicht überlegen (3). Die Verordnungszahlen von Flupirtin haben 2007 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland weiter massiv zugenommen (19,2 Mio. DDD; + 25,6 %) (4). Auf die Gefahr von Leberschäden unter Flupirtin hat die AkdÄ hingewiesen (5).
Nun wurde der AkdÄ über eine 33-jährige Patientin berichtet, bei der eine langjährige Schmerzmittelabhängigkeit mit Flupirtin vorlag. (Dtsch Arztebl 2009; 106(7): A-310 / B-266 / C-258)
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=63375
HEPATITIS
Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis können Sie wöchentlich kostenlos beziehen über den Online-Dienst AMEDEO.
HEPATOLOGY 2009
A clinical textbook with chapters about Hepatitis (A-E), Coinfections, Liver Fibrosis, Hepatocellular Carcinoma, Liver Transplantation, and Autoimmune and Metabolic Liver Diseases
By Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.
Download von "Hepatologie 2009", 501 Seiten. (open access)
http://www.hepatologytextbook.com/download15.htm
http://www.hepatologytextbook.com/download20.htm
What Are the Prospects for Controlling Hepatitis C?
Paul Klenerman, Vicki Fleming, Ellie Barnes
PLoS Med 6(6): e1000096. doi:10.1371/journal.pmed.1000096
Paul Klenerman and colleagues discuss a study on the development of a sensitive new test for detecting diverse strains of hepatitis C virus.
http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000096
Hepatitis C: Peg-Interferone auch in niedriger Dosierung wirksam
Der Erfolg einer Hepatitis-C-Therapie hängt nicht von der Wahl der Interferon-Präparate ab. Wichtig ist nach dem Ergebnissen der bisher größten klinischen Studie in dieser Indikation im New England Journal of Medicine 2009; doi: 10.1056/NEJMoa0808010) der frühzeitige Beginn. Auch der Mut zur Dosisreduktion bei Ribavirin-Nebenwirkungen wurde belohnt. (aerzteblatt.de, 24.07.2009)
N Engl J Med 2009;361:580-93.
Peginterferon Alfa-2b or Alfa-2a with Ribavirin for Treatment of Hepatitis C Infection
John G. McHutchison et al.
http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMoa0808010v1.pdf
Berlin. Spezielles Testverfahren kann Leberversagen ankündigen
Wissenschaftlern der Charité-Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, mithilfe eines selbst entwickelten Verfahrens, des sogenannten LiMAx-Tests, ein Leberversagen vorherzusagen. (aerzteblatt.de, 30.07.2009)
HIV
Craig McClure (International AIDS Society) spoke at The German-Austrian-Swiss AIDS-Congress (SÖDAK) on „Global drug policy, the HIV/IDU epidemic in Eastern Europe and Central Asia, and the critical need to scale up opioid substitution therapy“. (1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischer AIDS-Kongress, 24. - 27. Juni 2009, St. Gallen, Schweiz)
http://www.iasociety.org/Web/WebContent/File/CraigMcClure_SODAK%202009.pdf
International Development Minister Urges Firms to Pool HIV Patents
Sarah Boseley
"Three million people are on cheap, basic HIV drug combinations, but they are only a third of those in need and resistance is growing to these drugs both in the developing world and in the west. New and improved drugs are urgently required, but they are expensive, and cheap generic copies of the newest drugs can no longer easily be made and sold because of tightened intellectual property rules in India and China. The UK generally has a very close relationship with the drug companies, which regard patents as the means of recouping the substantial costs of researching and developing new drugs. But [British international development minister, Mike] Foster says they must change their stance on HIV. He wants companies to contribute to a 'patent pool,' which the international drug-purchasing facility, Unitaid - set up by a number of donor countries, including the UK - is trying to establish." (The Guardian, 12.07.2009 2009)
http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/12/hiv-medicine-patents-drugs-companies
Warum HIV bei Frauen schneller voranschreitet
US-Forscher haben herausgefunden, warum die HIV-Infektion bei Frauen schneller als bei Männern zur Immunschwäche voranschreitet. Schuld ist nach einer Publikation in Nature Medicine (2009; doi: 10.1038/nm.2004) das Hormon Progesteron.
Bezogen auf HIV-Infektionen sind Frauen gleichzeitig das stärkere und das schwächere Geschlecht. Stärker sind sie, weil die Immunantwort auf eine akute Infektion heftiger ausfällt als bei Männern. Nach einem Kontakt mit dem HI-Virus kommt es bei Frauen zu einer stärkeren Aktivierung von CD8-positiven T-Zellen. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37341/Warum_HIV_bei_Frauen_schneller_voranschreitet.htm
AIDS: lessons learnt and myths dispelled
Prof Peter Piot MD, Prof Michel Kazatchkine MD, Mark Dybul MD, Julian Lob-Levyt
The Lancet, Volume 374, Issue 9685, Pages 260 - 263, 18 July 2009
doi:10.1016/S0140-6736(09)60321-4
Nearly 30 years into the AIDS epidemic, we are able to assess our progress in tackling the disease with both increased knowledge and the benefit of hindsight. This Viewpoint examines what we—the international community—got right, what we got wrong, and why we need to urgently dispel several emerging myths about the epidemic and the global response to it.
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673609603214/fulltext
Changes afoot for US global AIDS policy
Just three weeks into his new appointment, United States Global AIDS Coordinator Dr Eric Goosby outlined on Monday some of the changes that President Barack Obama’s administration will make to the country's global AIDS policy at the 5th International AIDS Society (IAS) Conference on HIV Pathogenesis, Treatment and Prevention in Cape Town, South Africa. (PlusNews, 20.07.2009)
http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=85353
Statistics highlight link between injecting drug use and HIV
Injecting drug use is responsible for an increasing proportion of HIV infections in many parts of the world. It is estimated in the World Drug Report 2009 that between 11 and 21 million people worldwide inject drugs, and of those, between 0.8 and 6.6 million are infected with HIV. (UNODC Electronic Newsletter, Issue 3, July 2009)
Treating addiction can prevent HIV
Alcohol and drug addiction are major drivers of the HIV/AIDS epidemic in many parts of the world, but for political and ideological reasons, scientists and clinicians have tended to shy away from this area of HIV research, while governments and donors have been reluctant to fund programmes targeting addicts. (IRIN, 23.07.2009)
http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=85387
A situation update on HIV epidemics among people who inject drugs and national responses in South-East Asia Region
Mukta Sharma et al.
AIDS 2009, 23:000–000
http://www.ihra.net/July2009#July2009ArticleoftheMonth
http://www.ihra.net/Assets/2223/1/AOMSharmaSEAROReview.pdf
Auch für Aids-Ärzte gelten jetzt Mindestmengen
Nach den neuen EBM-Ziffern für die spezialisierte Versorgung von HIV / Aids-Patienten ist jetzt auch die dazugehörige Qualitätssicherungsvereinbarung veröffentlicht worden. Sie gilt rückwirkend zum 1. Juli.
Ziel der Vereinbarung ist es nicht nur, den besonderen Anforderungen Rechnung zu tragen, die die Behandlung der betreffenden Patientengruppe aufweist. Vor allem soll eine flächendeckende Versorgung nach einheitlichen Qualitätsstandards gewährleistet werden. (Ärzte Zeitung, 27.07.2009 )
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=559521
SUBSTANZEN (verschiedene)
Ketamin / Hong Kong. Asia's Party-Drug Carries Incontinence Risk
Revelers across Asia who snort the animal tranquilizer ketamine for a hallucinogenic high may face incontinence and other health problems as new dangers of this cheap party drug start showing up in long-term studies. (MedScape Medical News, 03.07.2009)
http://www.medscape.com/viewarticle/705036?src=mpnews
Is it acceptable for people to take methylphenidate to enhance performance? No
Anjan Chatterjee
Published 18 June 2009, doi:10.1136/bmj.b1956
BMJ 2009;338:b1956
http://www.bmj.com/cgi/content/full/338/jun18_2/b1956?view=long&pmid=19541706
Khat. Rausch aus Äthiopien. (t-online.de, 13.97.2009)
http://nachrichten.t-online.de/c/19/40/87/34/19408734.html
Dortmund. DGB warnt vor Doping am Arbeitsplatz
Ursache für den vergleichsweise niedrigen Krankenstand ist nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die Angst der Arbeitnehmer um ihren Job. „Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vom Dienstag. Die Zahlen würden zeigen, dass die Leistungsschraube für die Arbeitnehmer in der Finanz- und Wirtschaftskrise heftig angezogen werde. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37336/DGB_warnt_vor_Doping_am_Arbeitsplatz.htm
Koffein. Informative Website über Kaffee. (Deutsches Grünes Kreuz und Deutscher Kaffeeverband)
http://www.kaffee-wirkungen.de/
GHB - Freiburg. Eine Partydroge mit üblen Folgen - GHB wird immer mehr zur Vergewaltigungsdroge
Die Partydroge GHB wird immer häufiger für sexuelle Übergriffe missbraucht, denn die Tropfen können willenlos und bewegungsunfähig machen. Jetzt steuert in Freiburg eine Aufklärungsaktion dagegen. (Badische Zeitung, 17.07.2009)
http://www.badische-zeitung.de/ghb-wird-immer-mehr-zur-vergewaltigungsdroge
LSD. Psychiater Gasser bricht sein Schweigen
Der Schweizer Psychiater Peter Gasser behandelt Schwerkranke mit LSD. Lange gab er keine Auskunft über sein umstrittenes Experiment. Nun spricht er über erste Resultate. Diese sind vielversprechend. (baz-online, 28.07.2009)
ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)
Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 30 (September 2009)
Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.
http://www.alcoholandhealth.org
http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html
Stolle, Martin; Sack, Peter-Michael; Thomasius, Rainer
Rauschtrinken im Kindes- und Jugendalter: Epidemiologie, Auswirkungen und Intervention
Binge Drinking in Childhood and Adolescence: Epidemiology, Consequences, and Interventions
Dtsch Arztebl Int 2009; 106(19): 323-8
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0323
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64513
München. Lebensmittelchemiker identifizieren Bitterrezeptoren für den Biergenuss
Ein Forscherteam um den Lebensmittelchemiker Thomas Hofmann von der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, wie Bier auf der Zunge seinen spezifischen Bittergeschmack entfaltet. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Chemosensual Perception (doi 10.1007/s12078-009-9049-1). (aerzteblatt.de, 30.06.2009)
Outpatient alcoholism treatment - 24-month outcome and predictors of outcome
Soyka M, Schmidt P
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:15 (29 June 2009)
http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/15
Mainz. Alkoholmissbrauch - Ältere trinken immer mehr
Ein wachsendes Alkoholproblem sieht die Krankenkasse DAK in Hessen für Menschen jenseits der 50. Die Zahl der Alkoholvergiftungen von 50- bis 60-Jährigen sei in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen, teilte die DAK am Mittwoch in Mainz mit. (fr-online.de, 08.07.2009)
Für den 9. Sept. 2009 organisiert EUROCARE eine Konferenz im Europäischen Parlament
zum Thema „Alkohol und Schwangerschaft“. Gastgeber der Veranstaltung ist das Schwedische Ministerium für Gesundheit und Soziales. Schweden hat in der zweiten Jahreshälfte 2009 die EU-Präsidentschaft und widmet einen Schwerpunkt seiner offiziellen Aktivitäten während dieser Zeit dem Thema Alkohol und Alkoholpolitik.
Der 9. September ist der Internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine der Hauptursachen vorgeburtlicher Schädigungen und späterer Entwicklungsstörungen. Alkoholbedingte Schädigungen sind zu 100% vermeidbar!
http://www.eurocare.org/press/upcoming_events/alcohol_and_pregnancy_conference_9_september_brussels
http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/fasd_-_mit_fragebogen_-_din.pdf
dazu der Link zum online Fragebogen:
http://www.dhs.de/web/dhs_international/fragebogenfactsheet.php
1. Internationales Symposium zu Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
Fast 40 Jahre nach seiner Erstbeschreibung findet das Syndrom der Fetalen Alkoholspektrum Störungen (FASD) Niederschlag in einer ersten internationalen FASD-Konferenz. Die Veranstaltung wird am 12. September 2009 in der Charité unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing durchgeführt.
Zusätzlich findet am 11. September 2009 die jährliche Fachtagung von FASworld e.V. Deutschland statt.
Brief interventions for heavy alcohol users admitted to general hospital wards
Review to investigate whether brief interventions reduce alcohol consumption and improve outcomes for heavy alcohol users admitted to general hospital inpatient units. )Cochrane Collection, 08.02.2009)
http://www.cochrane.org/reviews/en/protocol_215604111212092273.html
http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD005191/frame.html
INDIEN. Über hundert Tote durch gepanschten Alkohol
Tödlicher Rausch: Seit Wochenbeginn sind in Westindien 108 Menschen durch vergifteten Alkohol gestorben. 1200 Schwarzbrennereien wurden bereits von Sicherheitskräften geschlossen. Die Regierung leitete jetzt eine Untersuchung des Vorfalls ein. (Spiegel online, 10.07.2009)
www.spiegel.de/panorama/0,1518,635462,00.html
Berlin. Kassen: Mehr Erwachsene trinken exzessiv Alkohol
Nicht nur Jugendliche lassen sich regelmäßig mit Alkohol volllaufen - auch immer mehr Erwachsene trinken exzessiv. Das geht aus aktuellen Zahlen der Krankenkassen DAK und BKK hervor. (Bonner Generalanzeiger, (10.07.2009)
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=ratg&itemid=10274&detailid=613642
USA. New APHA Manual Serves as Alcohol Screening Tool for Health Professionals
Brief, one-on-one interventions have proven effective in cutting down on risky drinking behaviors, and APHA released a new manual in March giving public health professionals the tools they need to conduct such screenings and brief interventions. (Medscape Today, 13.07.2009)
http://www.medscape.com/viewarticle/704941?src=mp&spon=12&uac=48507SK
Alcohol Screening and Brief Intervention. (APHA – American Public Health Association, 2009)
http://www.apha.org/programs/additional/progaddNHTSI.htm
Association of Average Daily Alcohol Consumption, Binge Drinking and Alcohol-Related Social Problems: Results from the German Epidemiological Surveys of Substance Abuse
Ludwig Kraus; Sebastian E. Baumeister; Alexander Pabst; Boris Orth
Alcohol and Alcoholism. 2009;44(3):314-320
http://www.medscape.com/viewarticle/704098
http://www.medscape.com/viewarticle/704098?src=mp&spon=12&uac=48507SK
Impact of Alcohol Consumption on Young People: A Review of Reviews. The aim of the study was to undertake a systematic review of the published review literature and summarise the evidence on the harms and benefits of alcohol consumption for children and young people. In this process we assessed the quality of the evidence in this field and its relevance to a UK population. We also identified gaps in the research which need to be addressed. (University of Newcastle, 2009)
http://www.dcsf.gov.uk/consultations/downloadableDocs/Review%20of%20existing%20reviews%20(Full).pdf
AMPHETAMINE
Warum Mischkonsum von Ecstasy und Alkohol die Leber schädigt: Die besondere Schädlichkeit des Mischkonsums von Ecstasy und Alkohol ist mittlerweile bekannt. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat nun den biologischen Mechanismus entdeckt, der dazu führt, dass der gleichzeitige Konsum von Ecstasy und Alkohol in besonderem Masse die Leber schädigt. (drugcom.de, 12.06.2009)
http://www.drugcom.de/?uid=ae3b68f8b2815e06b170b22dfb4b7c1a&id=aktuelles&idx=687
Brain Functions That Can Prevent Relapse Improve After A Year Of Methamphetamine Abstinence
In a study published online by the Journal of Substance Abuse Treatment, UC Davis researchers report that it takes at least a year for former methamphetamine users to regain impulse control. The results tell recovering substance abusers, their families and drug-treatment specialists that it can take an extended period of time for the brain functions critical to recovery to improve. (medicalnewstoday, 01.07.2009)
http://www.medicalnewstoday.com/articles/155882.php
The search for medications to treat stimulant dependence.
Kampman K.M.
Addiction Science and Clinical Practice: 2008, 4(2), p. 28–35.
Expert and accessible review of the state of play in finding effective and (to the patients) acceptable medications to initiate or sustain abstinence from cocaine or methamphetamine. Though extensive, the results of this US-led search have so far been disappointing.
http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Kampman_KM_6.txt
Lissabon - EMCDDA. Methamphetamine: a European Union perspective in the global context, EMCDDA, Europol, Lisbon, July 2009
This publication is the first in a series dedicated to prevalent illicit synthetic stimulant drugs, also known as amphetamine-type stimulants (ATS). The ATS category is made up of two groups of substances.
This study focuses on the supply and use of methamphetamine in Europe, set in a global context. Methamphetamine is probably the most widely consumed synthetic stimulant in the world. In many countries across the globe it is reportedly the second most prevalent illicit drug after cannabis.
http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index82068EN.html
http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_82097_EN_Methamphetamine_final.pdf
Study: Cognitive Functions Can Recover After Methamphetamine Use. (jointogether, 07.07.2009)
http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2009/study-cognitive-functions.html
Österreich. Tödliches Ecstasy-Imitat ist wieder da
Betroffene einer Überdosierung fallen ins Koma und versterben durchschnittlich nach sechs bis 24 Stunden an allgemeinem Organversagen. (Kurier, 08.07.2009)
http://kurier.at/nachrichten/1921606.php
Drogenfester Fisch
Münchner Genetikerinnen haben einen Fisch erzeugt, der Drogen die kalte Schulter zeigt. (scienceticker.info, 31.07.2009)
http://www.scienceticker.info/2009/07/31/drogenfester-fisch/
Zebrafish reward mutants reveal novel transcripts mediating the behavioral effects of amphetamine
Katharine J Webb
Genome Biology 2009, 10:R81doi:10.1186/gb-2009-10-7-r81
http://genomebiology.com/2009/10/7/R81
CANNABIS
Active Ingredient In Cannabis Eliminates Morphine Dependence In Rats
Injections of THC, the active principle of cannabis, eliminate dependence on opiates (morphine, heroin) in rats deprived of their mothers at birth. The findings could lead to therapeutic alternatives to existing substitution treatments. (ScienceDaily, 15.07.2009)
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090706090440.htm
USA. Marijuana Is Gateway Drug for Two Debates. (New York Times, 19.07.2009)
http://www.nytimes.com/2009/07/19/fashion/19pot.html?_r=2&partner=rssnyt&emc=rss
Doch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose?
Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen sind in der Vergangenheit zu dem Schluss gekommen, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch einer Psychose erhöht. Ein Forschungsteam hat nun die Entwicklung der Psychoseerkrankungen in der britischen Bevölkerung unter die Lupe genommen. Da der Cannabiskonsum in Großbritannien seit den 1970er Jahren stark angestiegen ist, müsste die Anzahl an psychotischen Erkrankungen demzufolge ebenfalls zugenommen haben. Die Forscherinnen und Forscher der Keele Universität haben diese Hypothese mit Hilfe von Patientendaten überprüft - und fanden keine Bestätigung. (drugcom.de, 17.07.2009)
http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=692
Viele Kiffer trinken zu viel Alkohol
Ein internationales Forschungsteam untersuchte die Konsummuster von Cannabiskonsumierenden an einer großen Stichprobe junger Menschen aus München und dem Münchner Umland. Die meisten Personen betreiben demnach einen unproblematischen Cannabiskonsum. Doch ein nicht unbeträchtlicher Anteil entwickelt später einen missbräuchlichen Konsum - besonders mit Alkohol. (drugcom.de, 31.07.2009)
http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=694
Active Ingredient In Cannabis Eliminates Morphine Dependence In Rats
Injections of THC, the active principle of cannabis, eliminate dependence on opiates (morphine, heroin) in rats deprived of their mothers at birth. The findings could lead to therapeutic alternatives to existing substitution treatments. (ScienceDaily, 15.07.2009)
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090706090440.htm
USA. Marijuana Is Gateway Drug for Two Debates. (New York Times, 19.07.2009)
http://www.nytimes.com/2009/07/19/fashion/19pot.html?_r=2&partner=rssnyt&emc=rss
Doch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose?
Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen sind in der Vergangenheit zu dem Schluss gekommen, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch einer Psychose erhöht. Ein Forschungsteam hat nun die Entwicklung der Psychoseerkrankungen in der britischen Bevölkerung unter die Lupe genommen. Da der Cannabiskonsum in Großbritannien seit den 1970er Jahren stark angestiegen ist, müsste die Anzahl an psychotischen Erkrankungen demzufolge ebenfalls zugenommen haben. Die Forscherinnen und Forscher der Keele Universität haben diese Hypothese mit Hilfe von Patientendaten überprüft - und fanden keine Bestätigung. (drugcom.de, 17.07.2009)
http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=692
Viele Kiffer trinken zu viel Alkohol
Ein internationales Forschungsteam untersuchte die Konsummuster von Cannabiskonsumierenden an einer großen Stichprobe junger Menschen aus München und dem Münchner Umland. Die meisten Personen betreiben demnach einen unproblematischen Cannabiskonsum. Doch ein nicht unbeträchtlicher Anteil entwickelt später einen missbräuchlichen Konsum - besonders mit Alkohol. (drugcom.de, 31.07.2009)
http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=694
CANNABIS ALS MEDIZIN
IACM 5th Conference on Cannabinoids in Medicine, Köln, 2.-3. Oktober 2009
Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.
http://www.acmed.org/german/home.htm
Israeli Medical Marijuana Database Created On July 1st 2009, the first version of the Israel Medical Marijuana database (shared by all Ministry of Health approved Medical Marijuana growers, distribution centers and patients) was released and demonstrated to the Israeli Ministry of Health. MAPS News, 20.07.2009)
USA. Expertenstreit: Krebs durch Cannabis?
Kalifornische Behörden stufen Marihuana als krebserregend ein – Befürworter glauben an die Senkung einer Tumorgefahr. (Der Standard, 24.07.2009)
http://derstandard.at/1246542914543/Expertenstreit-Krebs-durch-Cannabis
WITH ‚MED POT' RAIDS HALTED, SELLING GRASS GROWS GREENER
Sellers of marijuana as a medicine here don't fret about raids any more. They've stopped stressing over where to hide their stash or how to move it unseen. (Wall Street Journal , 23.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n731.a02.html
Kalifornien im Cannabis-Rausch
In Kalifornien erweist sich Marihuana zu medizinischen Zwecken als bedeutender Wirtschaftsfaktor. Anbau, Vermarktung und Zubehörindustrie spülen viel Geld in die Steuerkasse. (Der Tagesanzeiger, 24.07.2009)
Is Big Pharma Trying to Take All the Fun out of Pot?
Drug researchers are trying to replicate marijuana's therapeutic effects, but without the "side effect" of getting people high. (AlterNet, 25.07.2009)
http://www.alternet.org/drugreporter/141522/is_big_pharma_trying_to_take_all_the_fun_out_of_pot_/
KOKA / KOKAIN
Buenos Aires Journal - Lost in an Abyss of Drugs, and Entangled by Poverty. (New York Times, 29.07.2009)
http://www.nytimes.com/2009/07/30/world/americas/30argentina.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss
Journal of Pharmacology And Experimental Therapeutics
First published on July 14, 2009; DOI: 10.1124/jpet.109.156265
Lack of cocaine self-administration in mice expressing a cocaine-insensitive dopamine transporter
Morgane Thomsen, Dawn D. Han, Howard H. Gu, S. Barak Caine
http://jpet.aspetjournals.org/cgi/content/abstract/jpet.109.156265v1
http://jpet.aspetjournals.org/cgi/reprint/jpet.109.156265v1
The emergency care of cocaine intoxications.
Vroegop MP, Franssen EJ, van der Voort PH, van den Berg TN, Langeweg RJ, Kramers C.
Neth J Med. 2009 Apr;67(4):122-6.
PMID: 19581655
http://www.zuidencomm.nl/njm/getpdf.php?id=10000440
NIKOTIN
Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:
http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/
Andreas, Stefan; Hering, Thomas; Mühlig, Stephan; Nowak, Dennis; Raupach, Tobias; Worth, Heinrich
Tabakentwöhnung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung: Eine effektive und sinnvolle medizinische Intervention
Clinical Practice Guideline: Smoking Cessation in Chronic Obstructive Pulmonary Disease—An Effective Medical Intervention
Dtsch Arztebl Int 2009; 106(16): 276-82
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0276
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64242
Breitling, Lutz Ph.; Rothenbacher, Dietrich; Stegmaier, Christa; Raum, Elke; Brenner, Hermann
Aufhörversuche und -wille bei älteren Rauchern: Epidemiologische Beiträge zur Diskussion um „Lifestyle“ versus „Sucht“
Older Smokers' Motivation and Attempts to Quit Smoking: Epidemiological Insight Into the Question of Lifestyle Versus Addiction
Dtsch Arztebl Int 2009; 106(27): 451-5
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0451
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65222
Chantix and Zyban to Receive Boxed Warnings for Serious Neuropsychiatric Symptoms
The smoking-cessation drugs varenicline (Chantix, Pfizer) and bupropion (Zyban, GlaxoSmithKline) must carry a boxed warning in their labeling that use of the drugs has been associated with serious mental health events, the US Food and Drug Administration (FDA) announced today. (medscape alert, 01.07.2009)
http://www.medscape.com/viewarticle/705163?src=mpnews
Snus - Schweden. Das Laster der Wikinger
Snus, ein nikotinhaltiger Lutschtabak, den man sich unter die Oberlippe schiebt, darf in Schweden konsumiert werden, nicht aber im Rest der EU. Das wollen schwedische Politiker nun ändern. (dw-world.de, 06.07.2009)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4460101,00.html
Berlin. Raucherberatung in der Rettungsstelle - Charité präsentiert Studienergebnisse zur Tabakentwöhnung
Ein Forscherteam der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt in einer von der Deutschen Krebshilfe e.V., Bonn, geförderten Studie die Wirksamkeit einer Tabakentwöhnung im Umfeld einer Rettungsstelle am Campus Charité Mitte überprüft. Kann man Raucher durch eine Kurzberatung oder ein motivierendes Interview vor Ort in Kombination mit zusätzlichen Beratungen per Telefon dazu bewegen, mit dem Rauchen aufzuhören? Das war die Ausgangsfrage einer klinischen Studie, die von Prof. Claudia Spies, Direktorin des CharitéCentrums für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin, betreut wurde. Erste Ergebnisse präsentiert ihr Team in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Tobacco Control. (Charité-Universitätsmedizin Berlin, Pressemitteilung vom 20.07.2009)
http://idw-online.de/pages/de/news326514
Bruno Neuner, Edith Weiss-Gerlach, Claudia Spies et al.: Emergency department-initiated tobacco control: a randomised controlled trial in an inner-city university hospital. Tob. Control, 2009; doi:10.1136/tc.2008.028753
http://tobaccocontrol.bmj.com/cgi/rapidpdf/tc.2008.028753v1
USA. FDA warnt vor elektronischen Zigaretten
Entgegen den Werbeaussagen der Hersteller sind elektronische Zigaretten keineswegs frei von Schadstoffen. Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA wies in etlichen Proben toxische, zum Teil sogar krebserregende Substanzen nach. (aerzteblatt.de, 23.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37468/FDA_warnt_vor_elektronischen_Zigaretten.htm
Survey of smokers' reasons for not switching to safer sources of nicotine and their willingness to do so in the future
Heavner KK, Rosenberg Z, Phillips CV
Harm Reduction Journal 2009, 6:14 (2 July 2009)
http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/14
Europäische Kommission. Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)
Request for a scientific opinion on: Addictiveness and Attractiveness of Tobacco Additives. (2009)
http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/docs/scenihr_q_020.pdf
OPIATE / OPIOIDE
BDNF and Drug Dependence
Brain-derived neurotrophic factor (BDNF) is a growth factor involved in neuronal plasticity that is expressed after chronic administration of drugs of abuse and may play a crucial role in chronic opiate effects. Vargas-Perez et al. (p. 1732, published online 28 May) found that BDNF was directly involved in the switching mechanism in the ventral tegmental area, from an opiate-naïve, dopamine-independent drug reward substrate to an opiate-dependent, dopamine-dependent motivational substrate. In the ventral tegmental area, BDNF changed the action of GABA-A receptors from inhibitory to excitatory. This change led to behavioral changes that defined a neurobiological boundary between the acute phase of drug-taking and addiction.
Science 26 June 2009:
Vol. 324. no. 5935, pp. 1732 - 1734
DOI: 10.1126/science.1168501 (Abstract)
http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/324/5935/1732
Warum Morphium-Entzug besonders qualvoll ist - Wiener Hirnforscher entschlüsseln Mechanismus, durch den das natürliche Schmerzmittel wirkt
Morphium oder eigentlich: Morphin ist eines der stärksten bekannten natürlichen Schmerzmittel. Wenn es schnell abgesetzt wird, können erst recht furchtbare Schmerzen auftreten. Warum das so ist, war bis jetzt ein ungelöstes Rätsel, das eine Arbeitsgruppe um Jürgen Sandkühler, Leiter des Zentrums für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien, nun gelöst hat. (Der Standard, 10. Juli 2009)
http://derstandard.at/1246541949744/Warum-Morphium-Entzug-besonders-qualvoll-ist
Wien. Ouch! Abrupt opioid withdrawal increases pain sensitivity. (FWF, 13.09.2009)
http://fwf.ac.at/en/public_relations/press/pv200907-en.html
Ruth Drdla, Matthias Gassner, Ewald Gingl and Jürgen Sandkühler. Induction of synaptic long-term potentiation after opioid withdrawal, Science 325 (2009), July 10th. DOI: 10.1126/Science/1171759. (Abstract)
http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/325/5937/207
Stress-opioid interactions: a comparison of morphine and methadone.
Taracha E, Mierzejewski P, Lehner M, Chrapusta SJ, Kała M, Lechowicz W, Hamed A, Skórzewska A, Kostowski W, Płaźnik A.
Pharmacol Rep. 2009 May-Jun;61(3):424-35.
PMID: 19605941
http://www.if-pan.krakow.pl/pjp/pdf/2009/3_424.pdf
Naltrexone implants after in-patient treatment for opioid dependence: randomised controlled trial. Kunøe N., Lobmaier P., Vederhus J.K. et al.
British Journal of Psychiatry: 2009, 194, p. 541–546.
http://findings.org.uk/docs/bulletins/Bull_20_07_09.php
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
SUBSTITUTION ALLGEMEIN
Kunstmann, Wilfried; Hessenauer, Frieder
Substitution Opiatabhängiger: Versorgung wird schwieriger
Dtsch Arztebl 2009; 106(30): A 1508–10
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65461
JAMA. 2008;300(3):314-321 (doi:10.1001/jama.300.1.jrr80005)
Charles P. O’Brien
Review of Treatment of Heroin Addiction
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/3/314
Methadon und Subutex
Süchtige greifen immer häufiger zu Methadon und anderen Ersatzdrogen - zusätzlich zur Heroinspritze. Experten sind alarmiert, denn der Mischkonsum ist extrem gefährlich. (sueddeutsche.de, 03.07.2009)
http://www.sueddeutsche.de/wissen/646/479140/text/
Berlin. Im Fokus: Zielgruppe Substitutions-Senioren
Im Bereich Betreutes Wohnen für Substituierte stieg der Anteil der Bewohner über 40 Jahre in den letzten Jahren kontinuierlich. Konfrontiert mit diesen neuen Anforderungen begann der Notdienst Berlin e.V. bereits 2007, das Angebot an die Bedarfe dieser Bewohner anzupassen. Es wurde kein neues Programm entwickelt - statt dessen versucht, die bestehenden Hilfen zu ergänzen und zu modulieren, um individueller auf Wünsche eingehen zu können. (Notdienst e.V. Berlin, 06.07.2009)
http://drogennotdienst.org/content/aktuelles/Substitutionssenioren_000.php
Heroin Addiction and Related Clinical Problems. 2009 (June), Vol. 11, No. 2
QTc Interval Screening. American Association for the Treatment of Opioid Dependance (AATOD) Policy and Guidance Statement
New Approaches in the Treatment of Opioid Dependency During the Pregnancy
Substitution Therapy. A New Problem of Biomedical Ethics and Medical Law
Methadone-treated Patients After Switching to Buprenorphine in Residential Therapeutic Communities: An Addiction-specific Assessment of Quality of Life
Clinical Trial on the Use of Olanzapine in Reducing the Consumption of Cocaine in Methadone Maintenance Programmes
Voices of Experience: Attitudes and Opinions of Recipients of Unsupervised Injectable Opiate Treatment in the Northwest of England
Swedish Use and Misuse of the Dole & Nyswander Treatment
http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php#y2009
Irland. 550 addicts waiting years for methadone
AROUND 550 heroin addicts outside Dublin are waiting up to two years to get on the methadone maintenance programme. (independent.ie, 10.07.2009)
http://www.independent.ie/national-news/550-addicts-waiting-years-for-methadone-1815676.html
Schweiz. Altersheime für Junkies?
Die Drogenpolitik des Bundes zeigt ihre Wirkung: Die Junkies werden immer älter. Eine Herausforderung für die Notschlafstelle Luzern. Sie plant deshalb, ein Altersheim für Drogenkonsumenten zu eröffnen - ähnliche Projekte gibt es bereits in Zürich und Basel. (swissinfo.ch, 15.07.2009)
Münster – Wstf. Für Entzug gibt es kein Rezept: Verein Indro hilft Süchtigen
(...) Thema unter den Mitarbeitern ist heute eine neue Studie des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung an der Universität Hamburg. 806 Abhängige in 13 deutschen Städten sind befragt worden, 47 davon in Münster, wie Schneider derweil herausgefunden hat. Das, was die Autoren der Studie zum Tenor gemacht haben, hat für erregte Gemüter in der Fachwelt gesorgt. Weil es laut Schneider nicht neu ist und in der Bevölkerung einen falschen Eindruck erweckt. Entzugsmedikamente wie Methadon, so heißt es, würden missbraucht. 46 Prozent der befragten Methadon-Patienten hätten einen Beikonsum - sprich: Sie spritzten weiter Heroin. „Es gibt keinen reinen Heroin-Konsumenten, viele nehmen, was sie kriegen können“, sagt der Indro-Geschäftsführer. Geschätzt 1200 Abhängige gibt es in Münster, 700 sind substituiert, nutzen also Entzugsdrogen. (Borkener Zeitung, 15.07.2009)
In der Methadon-Substitution ist der illegale Beikonsum fast die Regel
Obwohl für die Substitutionsbehandlung viele Gesetze, Regeln und Vorschriften gelten, sind Methadon und andere Substitutionsmittel in der Drogentherapie in den vergangenen Jahren immer häufiger selbst zu Rauschmitteln geworden. (Ärzte Zeitung, 16.07.2009)
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/?sid=558219
Großbritannien. British Prisons Install Methadone Vending Machines
British government tries new method of promoting opiate maintenance therapy behind bars. (DRCNet, 24.07.2009)
http://www.alternet.org/drugreporter/141551/british_prisons_install_methadone_vending_machines/
Bremen. Verhärtete Fronten
Bremen zählt knapp 1.800 Substituierte. Doch gerade dort, wo sie besser behandelt werden können, gibt es nach wie vor Streit mit Anwohnern. (taz-nord, 30.07.2009)
http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2009%2F07%2F30%2Fa0006&cHash=0deb179c8b
The Leeds Evaluation of Efficacy of Detoxification Study (LEEDS) Prisons Project Study: protocol for a randomised controlled trial comparing methadone and buprenorphine for opiate detoxification.
Sheard L, Wright NM, Adams CE, Bound N, Rushforth B, Hart R, Tompkins CN.
Trials. 2009 Jul
PMID: 19602218
http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19602218
BUPRENORPHIN
Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.
USA. Buprenorphine: New Guide for Nurses. Expanding Role Helps Physicians Serve More Clients. (SAMHSA, 01.07.2009)
http://www.samhsa.gov/samhsaNewsletter/Volume_17_Number_3/Buprenorphine.aspx
Mauritius: The two sides of Subutex
Navin Ramgoolam announced in Parliament yesterday that "Subutex" will soon be reclassified as a dangerous drug despite the "reservations expressed by the World Health Organization". (allafrica.com, 06.08.2008)
http://allafrica.com/stories/200808060629.html
Buprenorphine for the management of opioid withdrawal.
Gowing L, Ali R, White JM.
Cochrane Database Syst Rev. 2009 Jul 8;(3):CD002025. Review.
PMID: 19588330 (Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19588330?
DIAMORPHIN
Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Links zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien, Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.
Kanada. When all else fails, there's free heroin - Bold experiment seeks ways to stabilize addicts' lives
The federal government is paying for free heroin - again.
Controversial research that involves giving free heroin to Vancouver addicts is about to enter a second phase, this time with a treatment regimen never before tried anywhere in the world.
Starting next spring, addicts reporting to a Downtown Eastside clinic will be given, for injection, either free heroin or the opium-based pharmaceutical drug hydromorphone, also called Dilaudid. Midway through their one-year stints in SALOME (Study to Assess Longer-term Opioid Medication Effectiveness), addicts will be switched to orally administered formulations of the same drugs.
A total of 322 addicts will each go through a year of treatment, with the three-year project costing $8 million. (The Province, 09.07.2009)
http://www.theprovince.com/health/When+else+fails+there+free+heroin/1769591/story.html
Berlin. Weg frei für Heroin auf Rezept
Langjährig Drogenabhängige können Heroin künftig unter bestimmten Umständen auf Rezept erhalten. Der Bundesrat billigte am Freitag das vom Bundestag bereits im Mai beschlossene Gesetz zur kontrollierten Abgabe von synthetischem Heroin. (aerzteblatt.de, 10.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37302/Weg_frei_fuer_Heroin_auf_Rezept.htm
Berlin. Neues Therapiezentrum für Drogenabhängige
Berlin bekommt voraussichtlich im Jahr 2010 ein neues Therapiezentrum, in dem Drogenabhängige von Ärzten synthetisch hergestelltes Heroin erhalten. Für die Einrichtung des Zentrums seien 2009 vom Land 200 000 Euro zurückgelegt worden, sagte Regina Kneiding, Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung. Eine Entscheidung über den Standort sei noch nicht gefallen. Synthetisches Heroin wird als Kassenleistung nur an Schwerstabhängige vergeben. In Berlin haben rund 300 Menschen Anspruch auf diese neue Therapie. Nach dem Bundestag hatte am Freitag auch der Bundesrat die staatliche Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige gebilligt. (welt.de, 10.07.2009)
http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=21768892
Hamburg. Schwerstabhängige können weiter mit Diamorphin behandelt werden. (welt.de, 11.07.2009)
Baden-Württemberg. Empfehlungen der AG Substitution zu Diamorphin
Die AG Substitution unter Federführung des Ministeriums für Arbeit und Soziales formuliert eine Empfehlung zur Umsetzung der Substitutionsbehandlung mit Diamorphin. Es wird gefordert, dass die auf Bundesebene noch ausstehenden notwendigen formalen Schritte so rasch wie möglich eingeleitet werden. Für das Land Baden-Württemberg werden Standortvorschläge gemacht und auf die zu vollziehenden Schritte der relevanten Institutionen verwiesen. (Landesstelle für Suchtfragen
der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., Landesstellenbrief 6/2009, 29.06.2009)
Frankfurt. Legalisierung von Diamorphin - Party in der Heroin-Ambulanz
Modrige Gewölbe, dämmriges Licht. Die kleine Versammlung, die sich an diesem Freitagnachmittag im Keller der Heroin-Ambulanz eingefunden hat, wirkt wie eine Theatergruppe. Verantwortlich für die Inszenierung ist Frankfurts Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann. Sie hat die "Mitstreiterinnen und Mitstreiter" eingeladen, die sich seit 1993 für die Heroin-Vergabe an schwerkranke Drogenabhängige eingesetzt haben. Anlass ist der Beschluss des Bundestages vom 28. Mai, der es möglich macht, dass Diamorphin künftig als Medikament eingesetzt werden kann. (fr-online, 20.07.2009)
Bottrop. Drogentherapie - Heroin für Suchtkranke auf Rezept
Neues Gesetz verändert die Therapie für schwerst Abhängige. Es könnte manchen einen Ausweg aus der Beschaffungskriminalität weisen, glaubt der Geschäftsführer des Jugendhilfe-Vereins. (Der Westen, 17.07.2008)
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2009/7/17/news-126106353/detail.html
Berlin. Diamorphin-Gesetz tritt in Kraft
Am 21. Juli - dem nationalen Gedenktag für Drogentote - ist das Gesetz, das die Behandlung Schwerstabhängiger mit Diamorphin ermöglicht, in Kraft getreten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) rechnet allerdings nicht damit, dass das neue Therapieangebot vor dem 1. Januar 2010 in der GKV-Regelversorgung zur Verfügung steht. Deutscher Apotheker Verlag, 21.07.2009)
http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/Juli/tagesnews20090722c.html
Köln. Heroin-Ausgabeprojekt - Unterstützung für das Suchtprogramm
Das Programm zur Behandlung schwerst Abhängiger mit synthetisch hergestelltem Heroin ist sehr erfolgreich. Umso erfreulicher ist für die Stadt die Entscheidung von Bundestag und Bundesrat, die Kosten für die Therapie zu übernehmen. (Kölner Stadtanzeiger, 21.07.2009)
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883684528.shtml
Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung im Bundesgesetzblatt verkündet
Das Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung vom 15.07.2009 ist am 20.07.2009 im Bundesgesetzblatt (BGBI. I. 1801) verkündet worden. Es tritt am Tag nach der Verkündung, mithin am 21.07.2009 in Kraft. (LexisNexis, 20.07.2009)
Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung
aus Bundesgesetzblat, Teil I, Nr. 41 vom 20.07.2009, Seite 1801,
Heroin: Arzneimittelgebrauch im kulturellen Wandel. (criminologia, 22.07.2009)
http://criminologia.de/2009/07/heroin-arzneimittelgebrauch-im-kulturellen-wandel/
METHADON
AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.
Großbritannien / Schottland. Cost of methadone prescriptions up by 84 per cent in five years . The cost of prescribing methadone to drug addicts has soared by 84 per cent over the last five years, it has emerged. (The Scotsman, 05.07.2009)
http://news.scotsman.com/health/Cost-of-methadone-prescriptions-.5430113.jp
Pforzheim. Zurück ins Leben.
Pforzheim. (...) Stefan M. kam 1998 als einer der ersten Teilnehmer ins Projekt. Die Aktionsgemeinschaft Drogen hatte Q-Train als Modellvorhaben mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds zu dieser Zeit gerade ins Leben gerufen. Den Grund nennt Harald Stickel, Gesamtleiter der AG Drogen: Seit 1991 konnten Abhängige bundesweit Methadon auf Rezept bekommen, statt sich Heroin illegal zu besorgen. Der Kontaktladen „Loft“ füllte sich mit arbeitslosen Leuten, die keinen Beschaffungsdruck mehr hatten und nicht wussten, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten. Q-Train mit seiner Siebdruckerei sollte bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen. (Pforzheimer Zeitung, 07.07.2009)
Großbritannien. A PHONEY WAR ON DRUGS – AND THE MYTH OF ADDICTION TREATMENT PROVISION
Has pouring £300million a year into methadone helped – or quicksanded the UK into the worst drug problem in Europe? (Addiction Today, July-August 2009)
http://www.addictiontoday.org/files/addiction-today-119-myth-of-treatment-provision.pdf
Hannover. Süchtiger nach Methadon-Raub in Lebensgefahr
Ein Drogensüchtiger hat am Mittwoch in Hannover eine Apotheke überfallen und bei der Einnahme des erbeuteten Methadons das Bewusstsein verloren. Der von Beamten in einem Wohnheim aufgespürte 32-Jährige musste vor Ort wiederbelebt werden und kam in einem lebensbedrohlichen Zustand in eine Klinik, teilte die Polizei mit. Der als Drogenkonsument bekannte Mann war erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden. Bei dem Überfall bedrohte er die Apothekenangestellten und drückte der 46 Jahre alten Inhaberin ein Messer an die Kehle. Diese öffnete daraufhin den Tresor und gab dem Süchtigen den Drogenersatzstoff. (BILD, 24.06.2009)
The Dangers of Benzodiazepine Abuse During MAT
Benzodiazepine abuse and dependence are common among patients entering Medication-Assisted Treatment (MAT). Continued abuse during methadone maintenance therapy is dangerous for patients, and presents special challenges to the staff of Opioid Treatment Programs (OTPs). Extra time and resources are usually necessary to help patients safely overcome this serious barrier to recovery, but with appropriate care, OTPs can help these patients. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)
http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#danger
Mandatory QTc Screening for Methadone Patients – OTPs Respond to Published Guidelines
Health professionals and government agencies have raised concerns about methadone’s potential to produce QT prolongation, with or without the arrhythmia known as torsade de pointes (TdP), in patients in Opioid Treatment Programs (OTPs) and patients prescribed methadone for pain.
This possible risk recently led five clinicians to publish guidelines in the online Annals of Internal Medicine, calling for mandatory QTc screening by electrocardiogram (ECG) for all OTP patients, before starting methadone maintenance treatment, and periodically thereafter. Revisions of the Annals article subsequently appeared—then disappeared. A final version and related editorial
were published in the March 17 print edition.
Many OTP clinicians share the authors’ concerns, but advocate screening or referral for a careful workup by a specialist after evaluation and assessment of risk. OTPs maintain that the costs and logistics of mandatory ECGs will deter some patients from entering potentially life-saving methadone therapy. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)
http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#QTc
Irland. Tracking system to monitor recovering drug users
Drug addicts receiving treatment are to be monitored by a special patient-tracking system following a failure to keep check on recovering users in methadone programmes. (The Irish Examiner, 10.07.2009)
http://www.irishexaminer.com/ireland/tracking-system-to-monitor-recovering-drug-users-96020.html
USA. Only methadone clinic in Las Cruces to close. (Sun News, 10.07.2009)
http://www.topix.com/drug/methadone/2009/07/only-methadone-clinic-in-las-cruces-to-close
http://www.lcsun-news.com/ci_12807217
Großbritannien. Government spends £4m on methadone vending machines for prisons
Ministers are spending £4 million on a programme to install 'vending machines' in prisons to supply drug-addicted offenders with methadone, a substitute drug used to wean addicts off heroin. (The Telegraph, 16.07.2009)
Irland. Heroin is now favourite drug for high fliers
High fliers and city slickers are increasingly likely to abuse heroin, a GP specialising in substance abuse has warned.
Dr Garrett McGovern, who works in clinics across the city, said he has treated an increasing number of people from backgrounds which would not conventionally be associated with heroin use.
"Heroin use is definitely transcending boundaries," he told the Herald.
(Herald.IE, 20.07.2009)
http://www.herald.ie/national-news/heroin-is-now-favourite-drug--for-high-fliers-1830798.html
Großbritannien. Methadone users 'more likely to carry on injecting'
Drug users prescribed methadone are less likely to die but are at substantially greater risk of carrying on injecting opiates, according to researchers at the University of Bristol.(Plse Today, 20.07.2009)
http://www.pulsetoday.co.uk/story.asp?sectioncode=23&storycode=4123296&c=2
Vietnam. Vietnam approves wide-scale application of Methadone
Experimental treatment of drug addiction by Methadone in HCM City and Hai Phong has shown good results. Deputy Prime Minister Truong Vinh Trong told the Health Ministry to widely apply this method. (vietnam.net, 28.07.2009)
http://english.vietnamnet.vn/reports/2009/07/860580/
Methadone maintenance therapy versus no opioid replacement therapy for opioid dependence.
Mattick RP, Breen C, Kimber J, Davoli M.
Cochrane Database Syst Rev. 2009 Jul 8;(3):CD002209. Review.
PMID: 19588333 (Abstract)
http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD002209/frame.html
The acceptability, safety, and tolerability of methadone/naloxone in a 50:1 ratio.
Bell J, Shearer J, Ryan A, Graham R, Korompay K, Rizzo S, Sindhusake D, Somogyi AA.
Exp Clin Psychopharmacol. 2009 Jun;17(3):146-53.
PMID: 19586229 (Abstract)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19586229
GENDER
DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.
Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.
http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/
Spielsucht bei Frauen: Flucht vor Problemen
Deutsches Ärzteblatt, PP 8, Ausgabe Juni 2009, Seite 273
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64982
Berlin. Drogennotdienst e.V.: am 2. Juni kündigte sich unerwartet hoher Besuch im Frauentreff Olga an. Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, in Begleitung der Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt und der Bundestagsabgeordneten Eva Högl, informierte sich anlässlich des Internationalen Welthurentags über die Arbeit am Drogenstrich der Kurfürstenstraße. Drogennotdienst e.V., 06.07.2009)
http://www.drogennotdienst.org/content/aktuelles/Zypries.php
Essen. Gender-Expertinnen und -Experten tauschen sich aus
Erst getrennte Gespräche, um dann in den Geschlechterdialog zu treten. Dieses Konzept verbirgt sich hinter den Fachgesprächen und der Fachtagung zum Thema „Frauensache! – Männersache! – Gemeinsame Sache?“, die die Essener Fachklinik Kamillushaus derzeit anbietet. Nächster Termin: 9.September 2009. Titel: „Gemeinsame Sache? Geschlechterdialog im Suchtbereich“. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 7. Jahrgang / Nr. 4 Juli 2008)
Anmeldungen an Dr. Arnulf Vosshagen (Fax: 0201 8406180) Heidhauser Straße 273 45239 Essen a.vosshagen@kamillushaus.de
Erfolgreicher und nachhaltiger - Reine Frauen-Therapien
Suchtkranke Frauen lassen sich mit größerem Erfolg therapieren, wenn sie nicht zusammen mit männlichen Patienten untergebracht werden. "Frauen und Männer sind eben auch in ihren Erkrankungen anders, und wenn Frauen und Männer gemeinsam auf Stationen sind, brechen überproportional viele Frauen ihre Therapie erfolglos ab", sagte die Abteilungsärztin an der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie im westhessischen Hadamar, Margarethe Philipp, in einem Gespräch. (n-tv, 20.07.2009)
http://www.n-tv.de/wissen/koerpergeist/Reine-Frauen-Therapien-article418868.html
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
Schweiz. Migrationsgerechte Suchtarbeit. Texte von der Praxis für die Praxis: In diesem Praxismanual (pdf, 51S., 1.8Mb) von Infodrog werden verschiedenste Themen und Fragestellungen aufgenommen, die in der Suchtarbeit mit KlientInnen mit Migrationshintergrund wichtig sind. Die 21 kurzen Kapitel wurden von einer überregional zusammengesetzten Gruppe von Fachleuten aus verschiedenen Suchthilfebereichen geschrieben. Sie gehen in ihren Beiträgen auf die jeweils relevanten Arbeitsansätze und Haltungen ein, es werden Stolpersteine und Tipps zu deren Überwindung genannt. Das Buch soll eine Hilfe für die Praxis sein und will vor allem auch zur Reflexion und Auseinandersetzung mit den besonderen Bedürfnissen und Ressourcen von KlientInnen mit einer Migrationsgeschichte anregen. Die Publikation kann bei Infodrog bestellt werden: office@infodrog.ch (15 CHF).
http://www.infodrog.ch/txt/brochures/2009/20090514_Handbuch-Migration-de.pdf
Equality and diversity. This is the first detailed investigation into knowledge of drugs and drug services among a range of black and minority ethnic groups in England. (NTA – National Treatment Agency, 2009)
ZUERICH 11.- 13. September 2009: 3. Kongress der Transkulturellen Psychiatrie im deutschsprachigen Raum. Organisation DTPPP, Psychiatrische Universitaetsklinik Zuerich
http://www.transkulturellepsychiatrie.de
http://www.transkulturellepsychiatrie.de/programm_Ch.html
Nationale Fachtagung Migrationsgerechte Suchtarbeit - Vielfältige Dimensionen vom 4. Juni 2009
Die nationale Fachtagung in Biel ist mit 130 Teilnehmenden und 23 ReferentInnen erfolgreich durchgeführt worden. In den Referaten und World-Café-Gesprächen sind eine Vielfalt von Themen und Fragen rund um Migration und Sucht aufgeworfen und diskutiert worden.
http://www.migration.infodrog.ch/de/
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:
Anhang: dgs-info_Fortbildungs-_und_Kongresskalender.doc
Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.
HARM REDUCTION
IHRA. Conference Website Launched Registration Opens - Liverpoll 2010
The International Harm Reduction Association (IHRA), the Conference Consortium and Liverpool John Moores University are pleased to announce the launch of the official website for Harm Reduction 2010: IHRA’s 21st International Conference. (...) The conference will take place in April 2010 in Liverpool, England – a city with a proud history of public health and harm reduction and the host of the first event in this series in 1990.
http://www.ihra.net/Liverpool/Home
Bangkok Conference Added to IHRA Archive
Over the past two years, IHRA has been developing an online archive of the previous 20 international harm reduction events. This archive now includes a full range of resources from ‘Harm Reduction 2009’ which took place last April in Bangkok, Thailand – including the conference programme, the accepted abstracts, the ‘Daily Update’ newsletters, photos, links, and over 200 presentations, videos and speeches.
http://www.ihra.net/Bangkok2009
Moers. Rollende Arztpraxis für Junkies
Seit einem Jahr fährt die Duisburger Straßenambulanz täglich Kö und Vinzenzpark an, um kostenlos Süchtige zu verarzten. Die Resonanz sei überwältigend, heißt es. Die Caritas betrachtet das niederschwellige Angebot skeptisch. (Rheinische Post, 03.07.2009)
http://www.rp-online.de/public/article/moers/727546/Rollende-Arztpraxis-fuer-Junkies.html
Großbritannien. NTA rolls out long-awaited naloxone training
Families and carers of injecting drug users in 16 sites across England are to be trained in how to administer naloxone – a drug capable of reversing the effects of heroin overdose – the NTA (National Treatment Agency) has announced. (DDN News, 12.07.2009)
http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewNews.aspx?id=319
Großbritannien. A cup of cumbrian chocolate. How do you make serious drug safety messages entertaining enough to watch? Martin Roberts shares Cumbria User Project’s foray into film. Read it, and watch the film on page 13 of the virtual magazine.
http://view.vcab.com/?vcabid=eehSrarpSgannn
Kanada. ADDICTS TO GET FREE CRACK PIPES IN CITY TRIAL
Victoria councillors have agreed to allow the Vancouver Island Health Authority to oversee distribution of free crack-pipe kits in the city - but only on a temporary basis.
Mayor Dean Fortin said the pilot program would have to include an assessment of community support for the program. "We'll send the letter [to VIHA] recognizing that harm reduction is important and that if it's part of their current harm-reduction efforts [that] they start to hand out mouthpieces and sticks, they can integrate that in now." (Victoria Times-Colonist, 10.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n694.a10.html
Großbritannien. Nurse pilot scheme provides care to people in custody
Nurses in Scotland have just completed a pilot scheme to provide care to those in custody.
The three-year project saw nurses provide 24-hour services including alcohol and drug referrals to people held in police cells in Dundee, Perth and Arbroath. (nursingtimes.net, 20.07.2009)
Kirgisien. Kyrgyzstan - Pioneers of Harm Reduction
The Kyrgyz Republic in Central Asia is situated on a drug trafficking route. With its 80-100 thousand drug users, of which more than half use drugs intravenously, the country found itself with a severe HIV epidemic. Kyrgyzstan has been the first in the region to introduce science and evidence based harm reduction strategies, like needle and syringe exchange programs and methadone maintenance therapy. This film documents how these strategies proved to be successful in curbing the HIV epidemic in the country. (drugreporter.hu, Juli 2009, Video)
http://drogriporter.hu/en/kyrgyzstan
NÜRNBERG. Reines Heroin bringt entlassenen Häftlingen den Tod - Mudra und JVA wollen kooperieren
Die Zahl der Rauschgiftopfer nimmt zu: Abhängige, die gerade aus dem Knast kommen, sind besonders gefährdet, sich eine Überdosis zu spritzen. Deshalb wollen die Drogenhilfeeinrichtung Mudra und die Justizvollzugsanstalt zusammenarbeiten. (Nürnberger Nachrichten, 21.07.2009)
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1055345&kat=10
Safe using messages may not be enough to promote behaviour change amongst injecting drug users who are ambivalent or indifferent towards death
Miller PG
Harm Reduction Journal 2009, 6:18 (25 July 2009)
http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-6-18.pdf
GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES
Großbritannien. Delivering effective needle and syringe programmes: Implementing NICE guidance.
Presentations and notes from this conference, held on 1 July 2009 (National Treatment Agency, UK)
http://www.nta.nhs.uk/news_events/events/previous_nta_events/NSP_launch_July_09/default.aspx
Kanada. Landmark Needle Exchange Program Closing Down
North America's first needle exchange program, run by the Downtown Eastside Youth Activities Society, is closing down after 21 years amid allegations of mismanagement and financial improprieties. (Globe and Mail, 08.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n688/a01.html
Kanada – British Columbia. DRUG DEATHS DOWN
Across B.C., fewer drug users are dying of overdoses. The number of deaths has dropped from a high of 396 in 1998 to 133 in 2008, according to B.C. Coroners Service statistics. In Vancouver, the number of drug deaths is down from a high of 191 in 1998 to 30 in 2008. Proponents of Insite credit the supervised injection site, which was opened in 2003. But the decreasing popularity of injectable drugs in favour of crack and meth is also likely a factor. (The Province, 07.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n683.a01.html
Moldavien. Harm Reduction in Prison: The Moldova Model. (OSI – Open Society Institute, Juli 2009)
USA. HOUSE VOTES TO LIFT NEEDLE EXCHANGE FUNDING BAN
The House voted Friday to lift a ban on using taxpayer dollars for needle exchange programs for intravenous drug users intended to prevent the spread of HIV and other diseases. (22.05.2009)
http://drugsense.org/url/88f7BlSo
Kanada. Findings from the evaluation of Vancouver’s Pilot Medically Supervised Safer Injecting Facility – Insite, Revised June 2009
http://www.ihra.net/Assets/2067/1/InsiteEvidenceSummaryJune2009.pdf
DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG
Nachbarn gegen Fixerbusse
Rund 50 Anwohner boykottieren mit einer Sitzblockade die Ankunft von drei Bussen am Kottbusser Tor. Dreimal in der Woche sollen hier mobile Hilfsstationen für Junkies ein paar Stunden lang stehen. (Der Tagesspiegel, 17.07.2009)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kottbusser-Tor-Fixerbusse;art270,2849663
Druckraum nicht in Sicht - Mangels Druckraum gibt es zwei weitere Drogenkonsummobile
Franz Schulz' (Grüne) Ankündigungen über die zügige Öffnung eines neuen Druckraums in Kreuzberg sind offenbar geplatzt. Nachdem der Druckraum in der Dresdener Straße Mitte Juni geschlossen wurde, hatte der Bezirksbürgermeister in Friedrichshain-Kreuzberg gegenüber der taz laufende Verhandlungen über ein neues Objekt bestätigt: "In zwei bis drei Monaten sind diese abgeschlossen." Doch daraus wird so schnell nichts, befürchtet die Drogenhilfe Fixpunkt - und bietet daher ab Dienstag eine Zwischenlösung. Mit ihrem Drogenkonsummobil wird sie viermal in der Woche den Moritzplatz anfahren. (Die Tageszeitung Berlin, 21.07.2009)
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F21%2Fa0157&cHash=3a181c00c4
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
EOD Info Service Newsletter. An information service of the Development-Oriented Drug Policy Programme. Englisch – spanisch. Herausgegeben von GTZ-Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn.
http://www.gtz.de/de/25939.htm
Zuletzt lacht der Pate - Die Kapitulation im Drogenkrieg
Der Kampf gegen die Drogen ist verloren. Das stellte die UNO schon vor drei Montaten fest. Einige wollen es allerdings noch nicht wahrhaben. Mexikos Präsident zum Beispiel. Er schickt immer neue Soldaten gegen die Drogenbarone. Und verliert immer mehr Terrain an sie. An-derswo ist der Drogenkrieg längst in aller Stille aufgegeben. In Afghanistan zum Beispiel. Was folgt nun -- nach 40 Jahren War on Drugs? Am Ende doch die Legalisierung? Wie damals beim Alkohol. Und den Drogenbaronen schicken wir die Steuerfahndung -- wie weiland Al Capone ... (Hessischer Rundfunk, Redaktion Der Tag, 22.07.2009, audio/mpeg, 24.1 MiB)
http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20090722.mp3
COPPING TO THE POPPY CROP FLOP
By Jacob Sullum
Can the farmers and the drug warriors be friends? (Reason, 08.07.2009)
http://www.reason.com/news/show/134629.html
ASIEN
AFGHANISTAN
IVANOV LINKS NATO RIGHTS TO DRUG WAR
The Federal Drug Control Agency said Friday that Moscow should stop the transportation of cargo across its territory to U.S.-led forces in Afghanistan if they do not do more to cut the flow of heroin to Russia. (Moscow Times, 29.06.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n663/a11.html
US GIVES UP ON ERADICATING AFGHAN OPIUM POPPIES, WILL TARGET TRAFFICKERS INSTEAD Faced with a growing Taliban insurgency fueled by opium and heroin profits and inflamed by the destruction of farmers' fields, the US last weekend announced a dramatic shift in its Afghan anti-drug strategy. The US will abandon what has been a pillar of its anti-drug strategy worldwide: eradication. (Drug War Chronicle, Issue 592, 03.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/592/afghanistan_US_stops_opium_poppy_eradication
Geheimdienste halten US-Strategie zur Bekämpfung der Drogenkartelle für „aussichtslos“. (newsticker.de, 03.07.2009)
http://www.dernewsticker.de/news.php?id=121799&i=hebbaq
Coalition Death Toll Mounts as Fight for Opium Center Helmand Province Ratchets Up
Things are getting very bloody in Afghanistan as thousands of US Marines pour into Helmand province, the country's opium capital, in a bid to drive out the Taliban. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/afghanistan_helmand_opium_taliban_marines
Karzai pardons five Afghan heroin traffickers - At least one man a relative of president's campaign director, sources say
President Hamid Karzai has pardoned five heroin smugglers, at least one of them a relative of a man who heads Karzai's campaign for re-election next month, a source and a government spokesman said Thursday.
A spokesman for Karzai confirmed the pardons, which he said came after the intercession of tribal chiefs, long a tradition in such matters in Afghanistan.
A source with knowledge of the case said one of those released was a close relative of Deen Mohammad, who is running Karzai's campaign for re-election in the August 20 presidential poll. (msnbc, 09.07.2009)
http://www.msnbc.msn.com/id/31829941/ns/world_news-south_and_central_asia/
U.S. Shifts Afghan Narcotics Strategy
The American-led mission in Afghanistan is all but abandoning efforts to destroy the poppy crops that provide the largest source of income to the insurgency, and instead will take significant steps to wean local farmers off the drug trade — including one proposal to pay them to grow nothing. (New York Times, 23.07.2009)
http://www.nytimes.com/2009/07/24/world/asia/24poppy.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss
Myanmar – Burma
From Golden Triangle to Rubber Belt? The Future of Opium Bans in the Kokang and Wa Regions
In the Kokang and Wa regions in northern Burma opium bans have ended over a century of poppy cultivation. The bans have had dramatic consequences for local communities. The bans have driven poppy-growing communities into chronic poverty and have adversely affected their food security. (IDPC-International Drug Policy Consortium, 15.07.2009)
Thailand
Drug use patterns among Thai illicit drug users amidst increased police presence
Dan Werb, Kanna Hayashi, Nadia Fairbairn, Karyn Kaplan, Paisan Suwannawong, Calvin Lai and Thomas Kerr
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:16doi:10.1186/1747-597X-4-16
http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/16
AMERIKA
LATEINAMERIKA - KARIBIK
Koks für die Welt - Wie der Drogenhandel Staaten in Lateinamerika zerstört. (Le Monde diplomatique Nr. 8907 vom 12.6.2009, Seite 3-4, 498 Dokumentation, Adriana Rossi)
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/06/12/a0029.text.name,askFHL75t.n,0
MEXIKO
Ciudad Juarez. The patients at the Life Without Addictions drug rehabilitation center here were bunking down in their grim, gray dormitory two weeks ago when a group of gunmen burst in and opened fire. The attack left five addicts dead. (Washington Post, 15.06.2009)
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/06/14/AR2009061402429.html
DRUG CONTROL BEGETS GUN CONTROL. The Violence in Mexico Is Caused by Prohibition, Not Firearms. (Reason Magazine, 01.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n668/a01.html
MEXICO ACCUSED OF TORTURE IN DRUG WAR - Army Using Brutality To Fight Trafficking, Rights Groups Say
The Mexican army has carried out forced disappearances, acts of torture and illegal raids in pursuit of drug traffickers, according to documents and interviews with victims, their families, political leaders and human rights monitors. (Washington Post, 09.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n688.a02.html
Teetotal Mexican drugs cartel claims divine right to push narcotics
The rival cartels battling for control of Mexico's multibillion-dollar narcotics trade are as notorious for their consumption of drugs as their use of extreme violence. But the fastest-growing faction in the country's bloody drug wars is a quasi-religious sect that celebrates family values and keeps its members teetotal. (The Guardian, 05.07.2009)
http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/05/la-familia-mexico-drug-cartel
Mexico Posts Are Blitzed After Arrest in Drug War
It took six months of intelligence work for the police to corner a man suspected of being one of western Mexico's top drug bosses. But retaliation came swiftly, as his lieutenants struck repeatedly in the two days after his arrest. (New York Times, 12.07.2009)
http://www.nytimes.com/2009/07/13/world/americas/13mexico.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss
Blutspur des Rauschgifts
Drogenkartelle haben eine nie da gewesene Welle der Gewalt verursacht. Sie kann nur eingedämmt werden, wenn die USA ihren Teil dazu beitragen. Washington muss den illegalen Transfer von Waffen und Geld nach Süden stoppen. (Rheinischer Merkur Nr. 29, 16.07.2009)
http://www.merkur.de/2009_29_Blutspur_des_Raus.35765.0.html?&no_cache=1
Blutiger Großangriff der Drogenkartelle
Weil die Polizei einen Drogenboss inhaftierte, rächte sich das mexikanische Verbrecherkartell "La Familia" mit einem Großangriff im ganzen Land. Mit Granaten und Maschinengewehren wurden fünf Personen getötet und viele weitere verletzt. (Spiegel online, 12.07.2009)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635708,00.html
Mexikos Krieg gegen Drogen - Kartelle fordern den Staat heraus
Mexikos Regierung lehnt zwar Verhandlungen ab, steht aber vor einem gescheiterten Drogenkrieg. Der findet nicht immer im Rahmen der Verfassung statt. (Die Tageszeitung, 20.07.2009)
http://taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/kartelle-fordern-den-staat-heraus/
MEXICO URGED TO CHANGE DRUG WAR STRATEGY - US-Backed Plan Not Working, Say Political Leaders
President Felipe Calderon is under growing pressure to overhaul a US-backed antinarcotics strategy that many political leaders and analysts said is failing amid stunning drug cartel assaults against the government. (Boston Globe, 29.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n749.a08.html
VENEZUELA
U.S. SLAMS CARACAS ON DRUGS
Venezuela is fast becoming a major hub for cocaine trafficking in the Western Hemisphere, according to a report written by the investigative arm of the U.S. Congress. The report from the nonpartisan Government Accountability Office is sure to raise tensions between Venezuela and the U.S. at a delicate moment in the two countries' often testy relations. (Wall Street Journal, 16.07.2009)
http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n709.a03.html
BRASILIEN
Medical clinics for drug dealers found in Rio de Janeiro slums - Police say the clinics were set up so gang members wouldn't have to risk arrest by going into hospitals
Drug traffickers in Rio de Janeiro are operating makeshift medical clinics in the slums they control so wounded gang members don't have to risk arrest by seeking treatment at hospitals, police said. (The Guardian, 24.07.2009)
http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/24/makeshift-hospitals-drug-dealers-brazil
AFRIKA
AFRIKA/GUINEA - Alarmierender Konsum von harten Drogen; immer mehr Jugendliche vom Heroin und Kokain verführt, darunter zahlreiche Mädchen
Die Republik Guinea (auch unter dem Namen Guinea Conakry bekannt) ist nicht nur ein Umschlagplatz von für Europa bestimmten Drogen, sondern ist inzwischen selbst ein Markt für den Drogenhandel geworden. (agenzia fides, 02.07.2009)
http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=23776&lan=deu
Organized Crime Plundering West Africa, says UNODC Report
A Report issued today in New York by the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) shows that illicit activity is posing a serious threat to security and development in West Africa. (UN Information Service, 07.07.2009)
E-HEALTH – DATENBANKEN
ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.
Ein Blog für Beraterinnen und Berater
Ab sofort finden sie unter der Adresse beratungsrauschen.de aktuelle Neuigkeiten zum Thema Online-Beratung, Wissenswertes aus der Netzwelt sowie persönliche Ansichten und Meinungen der Autoren.
http://www.beratungsrauschen.de/
USA. iPhone findet Marihuana
Einige der iPhone-Anwendungen, die Apple in seinem Apps Store anbietet, besitzen für die Benutzer einen echten Mehrwert. So auch die Applikation „Cannabis“, die bei der lokalen Suche nach Marihuana hilft. (informatIonweek.de, 20.07.2009)
http://www.informationweek.de/news/showArticle.jhtml?articleID=218501293
Datenbanken: Erfolgreich medizinische Literatur finden: Jetzt Kurs buchen!
Sie suchen medizinische Literatur? Wir bringen Ihnen bei, wie Sie sie in Datenbanken finden. In unseren Kursen im September sind noch Plätze frei. Darin lernen Sie die Suche per menügeführter Oberfläche oder Kommandosprache. (DIMDI Aktuell vom 01.08.2009)
http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0161.html
NEUERSCHEINUNGEN
Ruthard Stachowske (Hrsg.): Drogen, Schwangerschaft und Lebensentwicklung der Kinder. Asanger Verlag, Kröning 2008, 408 Seiten, kartoniert, 29 Euro
http://www.asanger.de/titeluebersicht/kulturumwelt/drogenschwangerschaft.php
Felix Tretter (Hrsg.): Suchtmedizin kompakt. Suchtkrankheiten in Klinik und Praxis. Schattauer, Stuttgart, New York 2008, 264 Seiten, kartoniert, 34,95 Euro
Service - Materialien – links – Verschiedenes
Sucht im Alter: Die aktuelle Ausgabe des SuchtMagazin (03/2009) 'Sucht im Alter' ist soeben erschienen. Themen sind: Wandel des Alters, Alkohol & Medikamente, Therapie im stationären Setting, Schnittstelle Suchthilfe/Altenhilfe, Suchtmittelkonsum im Altersheim und Spitex. Der Artikel (pdf, 3S., 147Kb) "Therapeutische Beziehungen zu älteren Suchtkranken" von Dieter Geyer ist online erhältlich. Die Fotoserie zum Thema "Leben mit Betreuung" stammt von Oliver Susami. In Bild und Schrift werden acht Personen vorgestellt, die in betreuten Kontexten wohnen. Das Magazin kann für 15CHF/10 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.
Beachten Sie auch die aktuelle Seite des Monats auf Infoset zum gleichen Thema.
http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=Alter
Basel. Pflegewohngruppe für Süchtige - Basel stellt sich auf pflegebedürftige Süchtige ein. (Badische Zeitung, 02.07.2009)
http://www.badische-zeitung.de/basel/pflegewohngruppe-fuer-suechtige--16708322.html
World of Warcraft - Süchtig nach Monstern. (sueddeutsche.de, 03.07.2009 )
http://www.sueddeutsche.de/computer/774/479267/text/
Computerspiel- und Suchtexperten schlagen Alarm: Das Online-Rollenspiel
World of Warcraft ist darauf angelegt, seine Spieler in die Abhängigkeit
zu treiben.
Bätzing fordert mehr Therapiemöglichkeiten für Onlinesüchtige
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), plädiert für einen Ausbau der Therapiemöglichkeiten für Onlinesüchtige. Der Bedarf wachse, denn das Problem der Onlinesucht werde immer größer, sagte Bätzing der „Mitteldeutschen Zeitung“ vom Freitag. Schätzungen zufolge seien drei Prozent aller Internetnutzer – hauptsächlich junge Männer im Alter zwischen 15 und 25 Jahren – abhängig und verbrächten in ihrer Freizeit mehr als zehn Stunden täglich im Netz. (aerzteblatt.de, 03.07.2009)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=31521
Internet. „Man verliert die Kontrolle über sich“
Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Internetabhängigkeit. (Mitteldeutsche Zeitung, 02.07.2009)
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046502051
Youth Internet Use: Risks and Opportunities
Shu-Sha Angie Guan; Kaveri Subrahmanyam
Curr Opin Psychiatry. 2009;22(4):351-356
http://mp.medscape.com/cgi-bin1/DM/y/jCQpa0EOsOQ0D2q0KQpD0Ew&uac=48507SK
Berlin. "Internet und Computerspiele - wann beginnt die Sucht?"
Die Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, widmete sich am 3.Juli 2009 der Frage:
"Internet und Computerspiele – wann beginnt die Sucht?"
Wo ist die Grenze zwischen virtueller Kontaktfreudigkeit und Zwang? Zwischen den Vorzügen des modernen Lebensstils und Realitätsverlust? Zwischen harmlosem Vergnügen und schädlichem Zwang? Wie viele Menschen nutzen das Internet und Computerspiele auf riskante schädliche Weise? Sind Jugendliche hiervon besonders betroffen und Jungen gefährdeter als Mädchen? Wie kann man gefährdete und Betroffene erreichen und Ihnen geeignete Hilfen anbieten? Wie können solche Hilfen überhaupt aussehen?
Vorträge der Tagungsreferenten zum runterladen:
Hannover. Norddeutsche Kliniken rüsten gegen gewalttätige Patienten
Randalierer gefährden Arbeit auf Notfallstationen - Ärzte und Schwestern hilflos - Videoüberwachung und Sicherheitsleute sollen helfen
Eigentlich sollen sie helfen, aber immer öfter werden Krankenschwestern, Ärzte und Sanitäter zur Zielscheibe verbaler und handfester Gewalt: Sturzbetrunkene Jugendliche randalieren in der Notaufnahme. Drogen oder psychische Probleme lassen andere Patienten ausrasten.
Etliche Kliniken setzen inzwischen auf Sicherheitsdienste oder eine Videoüberwachung kritischer Bereiche. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet für seine Mitarbeiter ein Deeskalationstraining an. (welt.de, 06.07.2009)
Kombinationsbehandlung für Abhängigkeitserkrankungen in Norddeutschland (Kombi-Nord)
Bei diesem neuen Konzept handelt es sich um ein gemeinsames Kombi-Therapiemodell der drei norddeutschen Rentenversicherungsträger (Braunschweig-Hannover, Nord und Oldenburg-Bremen).
„Kombi-Nord“ soll die Modulare Kombinationsbehandlung im regionalen Therapieverbund (MOKO) der DRV Braunschweig-Hannover, die Kombi-Therapiemodelle der DRV Nord und die Entwöhnungsbehandlung im Verbundsystem (EVS) der DRV Oldenburg-Bremen ersetzen. (Deutsche Rentenversicherung Nord, 2009)
Leitlinien sexuelle Gewalt - Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht (AG MedR)
Ärztliche Gesprächsführung, Untersuchung und Nachbetreuung von Frauen nach mutmaßlicher sexueller Gewaltanwendung. (Stand Juni 2009)
http://www.dggg.de/_download/unprotected/4-1-6-dggg-sexuelle-gewalt-2009.pdf
Wolfram-Keup-Förderpreis
Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. vergibt den Wolfram-Keup-Förderpreis 2010 für die beste wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeit auf dem Gebiet der Entstehung und Behandlung von Missbrauch und Sucht. (Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V., 19.06.2009)
http://www.suchthilfe.de/ausschreibung_foerderpreis_prof._keup.pdf
Berlin. Der Kampf der Christiane Felscherinow gegen Christiane F.
Sie war das Kind vom Bahnhof Zoo - und ist es noch. Seit drei Jahrzehnten klebt dieser kleine Junkie wie eine Klette an ihr. Machte sie berühmt, macht sie high, saugt sie aus - und sorgt mit regelmäßigen Tantiemen dafür, dass die eine von der anderen niemals lassen kann. (Park Avenue, Juli 2009)
http://www.parkavenue.de/persoenlichkeiten/stories/christiane-f/17465
Berlin. Experten betonen mehrheitlich Suchtrisiko bei Geldspielautomaten. (hib – heute im bundestag, 205/09, 01.07.2009)
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_205/02.html
Berlin. Bundestag: Ausschuss für Gesundheit. Stellungnahmen zu der öffentlichen Anhörung zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Glücksspielsucht.
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a14/anhoerungen/127/stllg/index.html
Köln. Broschüre über Gefahren der Glücksspielsucht: Der Traum vom schnellen Geld - Risiko Glücksspielsucht
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet neue Informationsangebote für Jugendliche und Angehörige von Glücksspielsüchtigen an
Der Traum vom schnellen Geld ist für viele Menschen in Deutschland attraktiv. Jugendliche sind besonders gefährdet glücksspielsüchtig zu werden, weil sie die Gefahren unterschätzen. Die BZgA hat im Rahmen ihrer Kampagne "Spielen mit Verantwortung" neue Informationen speziell für junge Menschen und für Angehörige Glücksspielsüchtiger entwickelt. (BZgA, 09.07.2009)
http://www.bzga.de/?uid=4c449b2271144f827e0d5f1f8991f4b8&id=presse&nummer=536
Unforeseen Benefits: Addiction Treatment Reduces Health Care Costs
Addiction is a pervasive yet treatable chronic health condition. Often it occurs alongside other chronic diseases. If untreated, the addicted person's medical care becomes more costly due to secondary health conditions. When treated, addiction leads to better health care outcomes. (Open Society Institute, Juli 2009)
http://www.soros.org/initiatives/treatmentgap/articles_publications/publications/paper1_20090714
Cognitive-behavioral treatment with adult alcohol and illicit drug users: a meta-analysis of randomized controlled trials.
Magill M., Ray L.A.
Journal of Studies on Alcohol and Drugs: 2009, 70, 516–527.
http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Magill_M_2.txt
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
Polizei findet Methadon in Michael Jacksons Haus
Glaubt man den Berichten, so hat die Polizei von Los Angeles 20 verschiedenen Medikamente im Haus des kürzlich verstorbenen Superstars Michael Jackson gefunden. Darunter war angeblich auch Methadon, eine Ersatzdroge für Heroin. (Gala, 03.07.2009)
http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS69133/Polizei-findet-Methadon-in-Michael-Jacksons-Haus.html
JACKSON'S 'SPIDER BITE' WAS CAUSED BY HEROIN INJECTION - REPORT
A former MICHAEL JACKSON associate has shattered one of the King of Pop's most elaborate lies - told to cover up his drug use.
The late pop star's one-time video producer Marc Shaffel has revealed Jackson's 'spider bite', which was used to mask a late arrival to court during a 2002 hearing trial, was actually a self-inflicted needle wound.
Shaffel tells U.S. tabloid the Globe Jackson had been shooting up heroin when a needle broke off.
He says, "He had the IV (intravenous) stuff back then. It wasn't a spider bite. It was an IV he pulled out of his leg. The needle broke off."
Jackson showed off the wound to the Globe at the time, telling the publication, "I really was bitten by spiders. I have been in agony." (contactmusic.com, 10.07.2009)
Drink and drugs may no longer be the key to creativity
Pete Doherty had heroin, Blur boozed and Scorcese snorted cocaine, but are narcotics and alcohol necessary for great art? (The Sunday Times, 12.07.2009)
http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/specials/article6676062.ece
MICHAEL JACKSON - "Die Haut weggebrannt und wie ein Zombie ausgeknockt"
Nach dem mysteriösen Tod des "King of Pop" wird gerätselt: Starb Michael Jackson an einer Medikamentenüberdosis? Die Assistentin eines Schönheitschirurgen berichtet jetzt über die Abhängigkeit des Stars von Schmerz- und Beruhigungsmitteln, die ihn zu einer "lebendigen Leiche" gemacht habe. (Spiegel online, 14.07.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,636035,00.html
USA. Medikamentenhandel in Florida - Medikamente wie Sand am Meer
Sie sind versteckt in "Strip Malls", kleinen, unscheinbaren Shoppingzentren, aber sie finden sich auch im angesagten Miami Beach. Südflorida ist bekannt für eine ganz besondere Art von Arztpraxen: den so genannten "Pill Mills". Hier werden Schmerzmittel wie Bonbons verteilt. Hier erhalten Patienten, die über vermeintlich chronische Schmerzen klagen, eine ganze Palette hoch dosierter Opiate. Die Praxen werden von skrupellosen Ärzten betrieben, die mit Pain Management" (Schmerzenmanagement) auf Bussen und Werbeplakaten werben und täglich Dutzende von Patienten behandeln. (Stutgarter Zeitung, 14.07.2009)
Jackson Doc Offers 'Potent Narcotic' Solution
One of Michael Jackson's doctors wanted Michael Jackson to trade his dependence on Demerol for another "potent narcotic." Dr. Alex Farshchian wrote Michael Jackson a letter - dated July 21, 2002 - in which he writes, "Buprinex (sic) is the potent narcotic I told you about last week. It is just like the D but better." Buprenex is an injectable narcotic painkiller. (TMZ, 10.07.2009)
http://www.tmz.com/2009/07/10/jackson-doc-offers-potent-narcotic-solution/2
Ein Mediziner von höchst zweifelhaftem Ruf
Entgegen früheren Aussagen soll Michael Jacksons Arzt Conrad Murray dem Popstar doch das tödliche Propofol verabreicht haben (sueddeutsche.de, 29.07.2009)
http://www.sueddeutsche.de/u5Q38P/2985471/Ein-Mediziner-von-hoechst-zweifelhaftem-Ruf.html
Ermittler durchsuchen Leibarzt-Villa. (Spiegel online, 29.07.2009)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,638910,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,638910,00.html
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
Denken Sie selbst! - Rauchen für den Staatshaushalt
Jeder, der irgendwann bewusstseinserweiternde Substanzen zu sich genommen hat, weiß: Drogen führen zu keinem Ziel, aber die Fahrt dorthin kann landschaftlich sehr reizvoll sein. Danach allerdings kommt oft die große Ernüchterung: Was sagen zwei Jamaikaner, denen das Gras ausgegangen ist? "Mach doch mal die blöde Musik aus!" (Wissenschaftler und Kabarettist Vince Ebert über die Vorteile der Sucht in: Frankfurter Rundschau, 30.06.2009)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1817379_Rauchen-fuer-den-Staatshaushalt.html
Die nächste Ausgabe erscheint Anfang September.
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion