dgs-info, Ausgabe 29, August 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

in Hamburg-Wandsbek haben aufrechte Bürger eine abstinenzorientierte Drogentherapieeinrichtung verhindert. Sie befürchteten, dass im Schlepptau der Patienten auch Dealer auftauchen und ihre Geschäfte vor den umliegenden Schulen betreiben würden. Im Amerikanischen gibt es dafür die Abkürzung NIMBY – not in my backyard; in Wandsbek lautete die Übersetzung schlicht: „Diese dreckigen Junkies solle sehen, wo sie hinkommen – jedenfalls nicht in mein Stadtviertel“. (AST – AntiSTigma)

Das Berliner Landgericht hat jenen Kneipenwirt, der 2007 einen Minderjährigen in den Tod getrunken hat, zu einer Haftstrafe vn 3 Jahren und 5 Monaten verurteilt. Das Urteil fand bundesweit Aufmerksamkeit und wurde von einer Vielzahl Artikel über das Komasaufen bei Jugendlichen begleitet.  Zeitgleich erklärte Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, in einem Interview der Frankfurter Rundschau:  „Wir haben zwar statistisch betrachtet große Zuwachsraten bei 15- bis 20-Jährigen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aber wir haben teilweise sogar noch höhere Zuwächse in fast allen anderen Altersstufen - sogar bei den 80-Jährigen.“ (DROGENPOLITIK, ALKOHOLGESETZGEBUNG)

Auf dem diesjährigen Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München stellte eine Autorengruppe aus dem Hamburger ZIS – Zentrum für Interdisziplinäre Suchtmedizin eine Studie über die missbräuchliche Verwendung von Substitutionsmedikamenten vor. Spiegel, FOCUS und Süddeutsche Zeitung veröffentlichten daraufhin Artikel, die ZIS-Wissenschaftler und DGS-Bundesvorstand nicht unkommentiert stehen lassen wollten. (LEITKOMMENTAR)

Die Privaten Krankenversicherungen müssen laut einem Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth nicht für die Kosten einer Substitutionsbehandlung aufkommen, da eine Heroinabhängigkeit „vorsätzlich herbeigeführt“ sei. (RECHT UND GESETZ)

In der Rubrik INDUSTRIENACHRICHTEN finden Sie diesmal einen Artikel über den Kampf um den Markt für kubanische Zigarren in den USA nach dem Wegfall der Handelsbeschränkugen mit der Karibikinsel. Und einen Text über die Strategie der globalen Pharmakonzerne, die Ärmsten der Welt als Kunden zu gewinnen. Schließlich einen Börsenbericht aus der Financial Times vom 30.07.2009, der so beginnt:

„Hold the heroin treatment

If you are peckish, you might fancy a dab of French's Mustard on your bacon sandwich. Alternatively, if you are a junkie going cold turkey, how about some Suboxone? Surprisingly, Reckitt Benckiser caters to both needs. It is best known as a purveyor of condiments and cleaning products. But two treatments that help addicts kick heroin have supplied 7 per cent of sales and 18 per cent of operating profits at the half-year stage.“

Dem Arzt von Michael Jackson kommt das zweifelhafte Verdienst zu, in der langen Reihe von Popstars, die an Drogenüberdosierungen gestorben sind, für eine neue Todesursache gesorgt zu haben: Gegen Einschlafstörungen verabreichte er Infusionen des Narkosemittels Propofol. (Sex & Drugs & Rock 'N' Roll)

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
AKZEPT
ARZT UND SUCHT
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
IMPRESSUM

LEITKOMMENTAR

Stellungnahme zur Berichterstattung über das "Projekt zur missbräuchlichen Verwendung von Substitutionsmitteln in Deutschland". (ZIS – Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung, Hamburg, 10.07.2009)

http://www.zis-hamburg.de/fileadmin/ZIS_Stellungnahme_zur_Berichterstattung.pdf

Kurzfassung der Studienergebnisse

http://www.zis-hamburg.de/uploads/tx_userzis/Kurzfassung_der_Ergebnisse.pdf

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin zur Berichterstattung über die Studie zur missbräuchlichen Verwendung von Substitutionsmitteln (13.07.2009)

http://www.dgsuchtmedizin.de/vorstandsnews/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=106&tx_ttnews%5BbackPid%5D=36&cHash=78d32f4023

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin in München (Berichterstattung)

Suchttherapie: Abkehr von der Abstinenz

München. Nach Ansicht von Experten sollte die Therapie von Suchtpatienten nicht allein auf den völligen Verzicht von Drogen ausgerichtet sein. „Es ist wichtig zu begreifen, dass Menschen so schwer von einer Krankheit betroffen sein können, dass sie sogar lebenslang Medikamente brauchen“, sagte Suchtmediziner Markus Backmund am Donnerstag bei einem Kongress in München. Es sei ein falscher Gedanke, dass es Süchtigen automatisch besser geht, wenn sie abrupt völlig frei von Tabak, Alkohol oder Opiaten leben. Sinnvoller sei es häufig, Drogenabhängigen mit Ersatzmitteln zu helfen.

Die Suchtmediziner begrüßten einen Bundestagsbeschluss zur kontrollierten Ausgabe von Heroin. Im Mai war entschieden worden, dass Schwerstabhängige die Droge auf Rezept bekommen können. „Das ist ein gesellschaftlicher Umbruch ersten Ranges“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, Klaus Behrendt. „Für uns kommt es darauf an, für suchtkranke Menschen ein möglichst gesundes Überleben zu sichern.“ In Einzelfällen könne dies eben mit der kontrollierten Ausgabe von Heroin erreicht werden. Früher habe hingegen gegolten: „Wenn man völlig im Dreck liegt, dann muss man abstinent werden als oberstes Ziel.“

Beim Thema Rauchen schätzen die Suchtmediziner die derzeitige Situation anders ein. Dank Kampagnen gegen Zigaretten fingen zwar viele Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen an. Raucher, die bereits abhängig sind, würden aber in die Ecke gestellt. „Schwere Raucherinnen oder Raucher müssten eigentlich mit dem Ersatzstoff versorgt werden“, forderte Behrendt. Bei der kontrollierten Abgabe von Nikotin gebe es in der Suchtmedizin noch Nachholbedarf. Allerdings können auch Ersatzstoffe als Rauschmittel missbraucht werden, wie eine Studie des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg zeigt. Die Befragung von 806 Heroinabhängigen in 13 Städten ergab, das zwei Drittel der Süchtigen schon einmal nicht verschriebene Ersatzdrogen konsumiert haben.  (dpa – Deutsche Presse Agentur in: Pharmazeutische Zeitung online, 02.07.2009)

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30278

Achtung Suchtgefahr: Kinder von abhängigen Eltern brauchen Hilfe. (Abendzeitung (München), 02.07.2009)

http://www.abendzeitung.de/muenchen/116611

Die Sucht-Welle rollt weiter - Experten warnen vor dramatischer Zunahme des Jugend-Alkoholismus

München. Die Alkoholkonsumenten werden immer jünger. Ihre Räusche immer stärker. Diese erschütternde Tendenz bei jungen Süchtigen gehe dahin, den schnellstmöglichen Rausch mit dem möglichst billigen Alkohol zu erzielen, so die Experten beim Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München. Sie ließen keinen Zweifel daran: Auf die Gesellschaft kommen anwachsende Suchtprobleme und unabsehbare Folgereaktionen über lange Zeiträume zu. (03.07.2009)

http://www.epd.de/bayern/bayern_index_66448.html

DGS 2 – Nationaler Gedenktag

Berichte, Fotos und Zeitungsartikel auf den Seiten von Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V. und JES. - Selbsthilfenetzwerk für Drogenkonsument(inn)en

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/135/84

http://www.trio-media.de/jesjournal/

http://www.jes-netzwerk.de/

Demnächst erscheint eine Sonderausgabe des Drogenkuriers zum diesjährigen Gedenktag.

DGS 3 – Kongresse und Veranstaltungen 2009 mit Beteiligung der DGS

2.Deutscher Suchtkongress. 16.-19. September 2009, Köln.

www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/veranstaltungen/Ankuendigung_2DSK_Endfassung.pdf

18.DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 4 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber-uns/beitritt/

AST – AntiSTigma

Hamburg. VEREIN "JUGENDHILFE" - Aufstand gegen die Sucht-Klinik

Beim Stichwort Drogen schrillen bei den meisten Menschen die Alarmglocken. Es ist ein Thema, das Ängste auslöst - auch in Wandsbek. Dort haben besorgte Eltern am Wochenende eine Bürgerinitiative gegen die Einrichtung einer Fachklinik für ehemalige Suchtkranke gebildet. Problem: Die Klinik soll in ein Gebäude ziehen, das an drei Schulen grenzt. (Hamburger Morgenpost, 30.06.2009)

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090630/hamburg/aufstand_gegen_die_sucht_klinik.html

Hamburg. Runder Tisch - Starre Fronten im Streit um Suchtklinik

Wirklich näher sind sich beide Seiten noch nicht gekommen. Beim ersten runden Tisch zum Streit über die Ansiedlung der Fachklinik für abstinente Drogenabhängige in Wandsbek blieben die Fronten verhärtet. (Hamburger Abendblatt, 02.07.2009)

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1079530/Starre-Fronten-im-Streit-um-Suchtklinik.html

Hamburg. Streit um Suchtklinik in Wandsbek - Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert Integration statt Ausgrenzung und warnt vor einem Rückschritt für die Suchtarbeit: "Dass Kinder und Jugendliche im Umfeld von Suchtkliniken erste Kontakte mit Drogen oder Alkohol hätten, ist eine absurde Vorstellung." (Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg, Pressemiteilung vom 06.07.2009)

http://www.paritaet-hamburg.de/Neue_Dateien/frame1.html

Großbritannien. Bank chief urges employers to give former drug addicts a job.

Barclays boss says recovering crack and heroin users can make loyal, highly motivated workers. (The Observer, 05.07.2009)

http://www.guardian.co.uk/society/2009/jul/05/drug-rehabilitation-barclays

Thailand. Is this the toughest cop in Thailand?

Pol Major General Wisut Wanichbutr insists there's nothing wrong with parading suspects before news photographers with signs around their necks labelling them "wastes". (THE NATION ON SUNDAY, 05.07.2009)

http://www.nationmultimedia.com/2009/07/05/opinion/opinion_30106722.php

Kanada - Calgary. METHADONE CLINIC RUN OUT OF TOWN - Hostile Meeting Final Straw: Facility Lawyer

A methadone clinic that has been forced to move three times in six years will permanently shut down this summer after being intimidated by "irrational hotheads," the clinic's lawyer said Wednesday. (Calgary Herald, 09.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n691/a04.html

Hamburg. Ablehnender Bescheid gegen Suchthilfeeinrichtungen in Wandsbek. (Jugendhilfe e.V., Pressemitteilung vom 28.07.2009)

http://www.jugendhilfe.de/juhiallgemein/bilder/PI%20Jugendhilfe%202009.07.28_Bescheid.pdf

http://www.jugendhilfe.de/juhi-aktuell.html

Hamburg. Unsere Nachbarn, die Ex-Junkies

In Wandsbek sorgt eine geplante Suchtklinik für Ängste und Protest - Die MOPO besuchte ein ähnliches Therapie-Projekt

Seit Wochen schlagen in Wandsbek die Wogen hoch. Dort wehren sich Eltern von Schülern zweier Gymnasien und Grundschulen gegen die Einrichtung einer Suchtklinik, die sie polemisch "Drogenklinik" nennen. Die Angst vor Spritzen und Dealern ist groß. Und das, obwohl in dem Gebäude an der Schädlerstraße nur Abstinente behandelt werden sollen, Menschen also, die den Drogen längst abgeschworen haben. Was in Wandsbek für Angst sorgt, ist in Reitbrook seit Jahren Normalität. Dort gibt es eine ähnliche Einrichtung - und keine Probleme. (Hamburger Morgenpost, 29.07.2009)

http://www.mopo.de/2009/20090729/hamburg/panorama/unsere_nachbarn_die_ex_junkies.html

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

http://www.trio-media.de/jesjournal/

Hamburg. Ehrenamtliche helfen Ex-Junkies - Neues Projekt "Drogen-Scouts" des Diakonischen Werks gestartet

Mit einem neuen Projekt "Drogen-Scouts" will das Diakonische Werk Hamburg Ex-Junkies den Weg in den drogenfreien Alltag ebnen. Ehrenamtliche sollen nach einer umfassenden Schulung die ehemaligen Drogenkonsumenten zu Selbsthilfegruppen begleiten und im Alltag mit Freizeitangeboten unterstützen. Etwa eine Handvoll Ehrenamtliche hat Projektleiterin Birgit Landwehr schon gefunden. Einige Plätze sind in dem bundesweit einmaligen Projekt aber noch frei. (welt.de, 31.07.2009)

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4228962/Ehrenamtliche-helfen-Ex-Junkies.html

SELBSTHILFE INTERNATIONAL

INPUD Delivers Speech to UNAIDS Programme Coordinating Board
In June 2009, representatives from the International Network of People who Use Drugs (INPUD) delivered a powerful speech about injecting drug use to delegates at the Programme Coordinating Board (PCB) of the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (‘UNAIDS’). The speech was part of a debate at the meeting to try and urge explicit support for the term 'harm reduction'. (...)

The speech then states that „People who use drugs, and our organisations, are part of the solution not the problem“ – and calls upon UN agencies to develop integrated responses on HIV and hepatitis C, research into effective treatments for people who use stimulant drugs, and „holistic engagement“ in harm reduction. It concludes that „The inclusion of our voices in the planning and review of services is likely to lead to better value for money and more effective outcomes“. (IHRA, 07.07.2009)

http://www.ihra.net/Assets/2017/1/INPUDSpeechtoUNAIDSPCB2009.pdf

USA. Peer-based addiction recovery support: history, theory, practice, and scientific evaluation

White W.L.

Chicago, IL: Great Lakes Addiction Technology Transfer Center and Philadelphia Department of Behavioral Health and Mental Retardation Services, 2009.


This monograph is likely to become the handbook for the growing peer-based recovery movement in the UK. For administrators, the approaches it reviews offer a way to reconcile decreasing per-patient resources with a policy agenda now focused on reintegration and recovery. (Findings, 21.07.2009)

http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=White_WL_19.txt

Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

Wuppertal. Jürgen Heimchen engagiert sich für eine neue Drogenpolitik - Ein Gedenktag für die Opfer der Sucht

Heute tritt das Gesetz zur geregelten Abgabe von künstlichem Heroin, dem so genannten Diamorphin, an Schwerstabhängige in Kraft. Jürgen Heimchen ist einer von denen, die für dieses Gesetz gekämpft haben. Heimchen verlor seinen Sohn an die Drogen.

Heute ist auch der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige, und Heimchen wird, als Vorsitzender des Verbandes der Eltern für akzeptierende Drogenarbeit, wie in jedem Jahr auf der "Platte" am Wuppertaler Bahnhof an der zentralen Kundgebung zum Gedenktag teilnehmen. (Der Westen, 20.07.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2009/7/20/news-126488686/detail.html

Wuppertal. Hoffnung für Junkies

Heroin ist in Deutschland künftig als Medikament für schwerst Drogenabhängige zugelassen. Jahrelang hat eine Elterninitiative dafür gekämpft. Mit Petitionen und einem Gedenktag für ihre verstorbenen Kinder am 21. Juli. (Deutsche Welle, 21.07.2009)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4483077,00.html

Eltern von Drogentoten reden über ihren Schmerz. (Badische Zeitung, 02.07.2009)

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/eltern-von-drogentoten-reden-ueber-ihren-schmerz--16670894.html

Bericht der Mutter einer Abhängigen - "Die Hilflosigkeit ist das Schlimmste"

Meine Tochter war ein fröhliches, schlagfertiges Mädchen. Dann kamen Probleme in der Schule, sie wurde Punk und fing mit den Drogen an. Das Leben wich Stück für Stück aus ihr. Und ich konnte nur zusehen. (Die Tageszeitung, 28.07.2009)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-hilflosigkeit-ist-das-schlimmste/

AKZEPT

Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung:

Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik

9. Internationaler akzept Kongress

25. und 26.September 2009 in Frankfurt/Main

In drei Themenblöcken (1.Analyse, 2.Alternativen zur staatlichen Drogenkontrolle: Stärkung der Selbstverantwortung, 3. Kontrollaltenativen) werden eine Bilanz der aktuellen Drogenpolitik gezogen und alternative Modelle vorgestellt und entwickelt.

Programm unter:

http://www.akzept.org/pro_kongress.html

ARZT UND SUCHT

Halbgötter in Not - Wenn Ärzte Hilfe brauchen

Ärzte genießen in der Regel großes Ansehen, nicht selten ein hohes Einkommen. Der Preis dafür ist jedoch vielfach Dauerstress: Wochenend- und Bereitschaftsdienst, Nachtarbeit, 20-Stunden-Schichten in den Kliniken. Dazu kommt die enorme mentale Belastung, der nicht alle Ärzte gewachsen sind. Manche flüchten sich in die Alkoholsucht. 20.000 deutsche Ärzte sollen betroffen sein. (ZDF, 37 Grad, 08.07.2009)

http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1020910_idDispatch:8765491,00.html?dr=1

http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7600706,00.html

Frankfurt. Ärzteschaft Kammer Hessen unterstützt suchtkranke Ärzte

Anlässlich des kürzlich ausgestrahlten Beitrags "Halbgötter in Not" der ZDF-Sendereihe "37 Grad" verweist die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) auf ihre Unterstützungsangebote für suchtkranke Mitglieder. Die LÄKH beschäftigt nach eigenen Angaben einen Suchtbeauftragten für Kammermitglieder. Er soll Ärzten dabei helfen, sich aus der Sucht zu befreien und gleichzeitig die Sicherheit von Patienten gewährleisten. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37332/Kammer_Hessen_unterstuetzt_suchtkranke_Aerzte.htm

Burn-out bei Ärzten: „Die schlimmste Zeit meines Lebens“

Dtsch Arztebl 2009; 106(7): A-292 / B-250 / C-242

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=63404

STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

http://www.drinkanddrugsnews.com/ListJobs.aspx

IHRA (International Harm Reduction Association) Drug Recruitment Website.

http://www.drugrecruitment.com/

INDUSTRIENACHRICHTEN

USA. In den USA ist der Kampf um Kuba-Zigarren entbrannt

Die Öffnung der USA für kubanische Zigarren verspricht große Profite. Zwei europäische Konzerne balgen sich um die besten Startpositionen. (Basler Zeitung, 01.07.2009)

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/In-den-USA-ist-der-Kampf-um-KubaZigarren-entbrannt/story/23611832

USA. Drug firms target world's poor as US market contracts

JULIO Rodriguez was on a sales call at a clinic in the slum of Petare in Venezuela recently, when he heard four gunshots go off nearby. It was business as usual for Mr Rodriguez in the area that overlooks the Caracas. As a representative in Venezuela for US pharmaceutical giant Pfizer, his sales route takes him through one of Latin America's most dangerous neighbourhoods. To avoid attracting attention, he wears a polo shirt with a red logo, the colour worn by supporters of President Hugo Chavez. 

Mr Rodriguez is part of a strategic shift in the $US770 billion ($965bn) pharmaceutical industry to target the working poor in the developing world. (Wall Street Journal, 07.07.2009)

http://www.theaustralian.news.com.au/business/story/0,28124,25746996-643,00.html

Großbritannien / USA. London blue chips enjoy a high


Only three blue-chip stocks closed lower on Wednesday as the FTSE 100 rallied to its highest level in a month. 
Reckitt Benckiser was among the laggards after Credit Suisse highlighted the risks facing its opium business. 
The US licence protecting Reckitt’s heroin substitutes, Suboxone and Subutex, expires in October. These addiction treatments accounted for 12 per cent of group profits, Credit Suisse said. (Financial Times, 15.07.2009)

http://www.ft.com/cms/s/0/26079eb8-7107-11de-877c-00144feabdc0.html?nclick_check=1


Großbritannien / USA. Threat to anti-addiction drug hits Reckitt Benckiser. (The Guardian, 16.07.2009 
)

http://www.guardian.co.uk/business/2009/jul/16/market-forces-reckitt-benckiser

Großbritannien. GW receives commercial manufacturing licence for sativex®

GW Pharmaceuticals plc (GWP:AIM) today announces that it has passed a Good Manufacturing Practice (GMP) inspection by the UK regulatory authority of its new in-house commercial manufacturing facility for Sativex® (medizinisches Cannabis, Anm. dgs-info), enabling the facility to act as the primary manufacturing site for the anticipated European commercial launch of Sativex. (Pressemitteilung, 16.07.2009)

http://www.gwpharm.com/

Reckitt benefits from heroin addiction treatments

When they were cleared for use in the US in 2002, Suboxone and Subutex were billed as break-through drugs that would constitute a powerful alternative to methadone in the treatment of heroin addiction.

In the intervening years, the two therapies have been taken up with such enthusiasm that they are now an important driver of profits for their maker, Reckitt Benckiser. (Financial Times, 29.07.2009)

http://www.ft.com/cms/s/0/59054c26-7c5f-11de-a7bf-00144feabdc0,s01=1.html?nclick_check=1

Hold the heroin treatment

If you are peckish, you might fancy a dab of French's Mustard on your bacon sandwich. Alternatively, if you are a junkie going cold turkey, how about some Suboxone? Surprisingly, Reckitt Benckiser caters to both needs. It is best known as a purveyor of condiments and cleaning products. But two treatments that help addicts kick heroin have supplied 7 per cent of sales and 18 per cent of operating profits at the half-year stage. (Financial Times, 30.07.2009)

http://www.ft.com/cms/s/0/bb93a12c-7c9f-11de-a7bf-00144feabdc0.html

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Bitte melden Sie Verfahren gegen substituierende Ärzte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

500 Fragen zu Substitution und Recht

http://www.500fragen.de/

Nürnberg-Fürth. PKV muss nicht aufkommen für die Methadonbehandlung

Private Krankenversicherer müssen bei Heroinabhängigen die Substitutionsbehandlung mit Methadon nicht bezahlen. Der Grund: Die Heroinabhängigkeit kann in den meisten Fällen als vorsätzlich herbeigeführt betrachtet werden. Das entschied das Landgericht Nürnberg-Fürth (LG) in einem jetzt veröffentlichten Urteil. (Ärzte Zeitung, 17.07.2009)

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/?sid=557967

Uelzen / Lüneburg. Uelzener Methadon-Ärzte sollen Kassen um 172 600 Euro betrogen haben

Alleine die Anklageschrift - ohne Ermittlungsergebnisse - umfasst mehr als 100 Seiten, ihre Verlesung dürfte mehrere Stunden dauern. Das Landgericht Lüneburg muss einen der größten Methadon-Fälle in der deutschen Justizgeschichte verhandeln. Vor der 2. Großen Strafkammer stehen vom 1. September an zwei Hausärzte, Vater (70) und Sohn (42) haben einePraxis in Uelzen betrieben. Vorgeworfen werden dem Duo insgesamt 1063 Fälle - von der unerlaubten Abgabe von Betäubungsmitteln bis hin zu Falschabrechnungen, bei denen den Krankenkassen ein Schaden von 172600 Euro entstanden sein soll. (az-online.de, 23.07.2009)

http://www.az-online.de/uelzenticker/00_20090723010026_Einer_der_groessten_Faelle_seiner_Art.html

Kornwestheim. 40-Jähriger hortet Tabletten, um für den gefürchteten Turbo-Entzug gewappnet zu sein

Das Ludwigsburger Amtsgericht spricht einen Kornwestheimer vom Tatvorwurf des Drogenhandels frei. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Kornwestheimer zur Last gelegt, am 17. Juni des vergangenen Jahres 33 Sobotex-Tabletten in seiner Wohnung zum gewinnbringenden Weiterverkauf gebunkert zu haben. Die Tabletten wurden von der Polizei eingezogen, und am Ende stand die Anklage wegen unerlaubten Drogenhandels. Bei der Beweisaufnahme stellte sich allerdings heraus, dass die in der Wohnung des Angeklagten sichergestellten Tabletten der Ersatzdroge Subotex vom Arzt verschrieben worden waren. (Kornwestheimer Zeitung, 24.07.2009)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2138744_sz_hier_artikel_9223_-40-jaehriger-hortet-tabletten-um-fuer-den-gefuerchteten-turbo-entzug-gewappnet-zu-sein.html?_suchtag=2009-07-24

VERKEHRSRECHT

Cannabiskonsum und Straßenverkehr - Nicht immer ist der Vorwurf auch gerechtfertigt. (Autor: Rechtsanwalt Gregor Samimi - Fachanwalt für Versicherungs- und StrafR, 29.06.2009)

http://www.anwalt24.de/rechtsanwalt/gregor-samimi-fachanwalt-fuer-versicherungs-und-strafr-715944/blog/15/5575/cannabiskonsum-und-strassenverkehr-nicht-immer-ist-der-vorwurf-auch-gerechtfertigt

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Berlin. Ende des Komasaufprozesses - Ein tödlicher Saufexzess, nüchtern betrachtet

Nach einem Wetttrinken mit dem Wirt G. stirbt ein 16-Jähriger. Er hatte einen Liter Tequila intus, der Wirt soff oft nur Wasser. (Die Tageszeitung, Regionalausgabe Berlin, 02.07.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/ein-toedlicher-saufexzess-nuechtern-betrachtet/

Berlin. Komasaufen - Wirt muss für Wetttrinken hinter Gitter

Mindestens 45 Tequila soll ein Berliner Jugendlicher getrunken haben, bevor er ins Koma fiel und starb. Der Fall befeuerte die Debatte um exzessives Trinken bei Jugendlichen. Jetzt wurde der Wirt zu einer Haftstrafe verurteilt – und entschuldigte sich sehr deutlich. (Financial Times Deutschland, 03.07.2009)

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Komasaufen-Wirt-muss-f%FCr-Wetttrinken-hinter-Gitter/527985.html?nv=cd-rss210

Berlin. Drogenexperte über Komatrinken: "Wir brauchen schärfere Kontrollen" (Interview)

Michael Hoffmann-Bayer ist Geschäftsführer des Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin. Der Verein berät und betreut Süchtige und arbeitet mit gefährdeten Jugendlichen. (Die Tageszeitung, 03.07.2009)

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-brauchen-schaerfere-kontrollen/

Berlin. 291 Millionen Zigaretten beschlagnahmt

Der Zoll hat im vergangenen Jahr 291 Millionen Zigaretten beschlagnahmt. Im Jahr 2007 waren es 465 Millionen Stück. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/13793 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/137/1613793.pdf auf eine Kleine Anfrage der FDP-Faktion (16/13519 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/135/1613519.pdf hervor. Neben den sichergestellten Zigaretten habe der deutsche Zollfahndungsdienst im vergangenen Jahr 942 Millionen zusätzlich geschmuggelte Zigaretten ermittelt. Im Jahr davor waren es 602 Millionen Stück. Diese zusätzlich ermittelten Mengen setzen sich laut Regierung aus nachgewiesenen, aber nicht sichergestellten Zigaretten zusammen. (hib - Heute im Bundestag, Nr.221

JVA Eberstadt: Im Knast ist jede Droge zu haben

Der 24 Jahre alte Häftling, der Anfang Januar tot in seiner Zelle im Eberstädter Gefängnis gefunden wurde, ist an einer Überdosis Heroin gestorben. Das hat die Staatsanwaltschaft kürzlich mitgeteilt. Weitere Erkenntnisse gebe es nicht. Seit Anfang des Jahres hat es mehrere Hinweise auf ein Drogenproblem in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt gegeben. (Frankfurter Rundschau oline, 29.07.2009)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/1854665_JVA-Eberstadt-Im-Knast-ist-jede-Droge-zu-haben.html

Berlin. Rauschgifthandel -  "Neue Dimension der Kriminalität"

Mit dem Fall des erst zwölf Jahre alten mutmaßlichen Rauschgifthändlers, den die Polizei am Montag in Kreuzberg auf frischer Tat gefasst hat, ist nach Ansicht der Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig eine "Dimension noch nicht bekannten Ausmaßes" in der Jugendkriminalität erreicht worden. "Das zeigt", so Heisig, "dass wir mehr geschlossene Heime brauchen." Die Jugendrichterin fordert schon seit Langem ein konsequentes Vorgehen gegen Eltern, die ihrer Fürsorgepflicht nicht nachkommen, lehnt eine Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahre aber ab. (Berliner Morgenpost, 29.07.2009)

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1140959/Neue_Dimension_der_Kriminalitaet.html

Karlsruhe. Beweis bleibt Beweis - Bundesverfassungsgericht

Auch wenn die Durchsuchung rechtswidrig war, darf das gefundene Beweismaterial vor Gericht verwertet werden - entschied jetzt das Bundesverfassungsgericht. (sueddeutsche.de, 28.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/politik/698/482162/text/

Aachen. Jung und betrunken: Zahl der Gewalttäter explodiert

Schlägereien auf offener Straße, familiäre Handgreiflichkeiten, Vergewaltigung, Einbruch, Raub: Junge Menschen unter 21 Jahren in Stadt und Kreis Aachen begehen immer mehr Gewalttaten unter Alkoholeinfluss. Die Zahl der betrunkenen Gewalttäter im Alter zwischen 18 und 20 Jahren ist im Jahresvergleich sogar um 80 Prozent von 67 auf 120 Fälle explodiert. Polizeisprecher Karl Völker: „Erschreckend ist für uns auch, dass wir seit einigen Jahren immer mehr Mädchen und Frauen darunter finden.“ (Aachener Zeitung online, 30.07.2009)

http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/994604/Jung-und-betrunken-Zahl-der-Gewalttaeter-explodiert

Landshut. 5.000 Päckchen Rauchmischungen sichergestellt

Der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Landshut gelang in den vergangenen Tagen ein Schlag gegen den Internet-Rauschgifthandel. Die Beamten wussten, dass ein 51-jähriger Mann aus Dingolfing seit längerer Zeit ein Geschäft für Wasserpfeifen und ähnliche Produkte betreibt. Doch neben dem legalen Tun hatte er sich auch einen illegalen "Internet-Zweig" aufgebaut und vertrieb über seine Homepage nach den Ermittlungserkenntnissen verschiedenste Kräutermischungen in der Rauschgiftszene. Hier konnte der "interessierte User" auch so beliebte Sorten wie "Spice" und "Smoke" unkompliziert bestellen. (regio-aktuell24, 31.07.2009)

http://www.regio-aktuell24.de/deutsch/start/5.000-paeckchen-rauchmischungen-sichergestellt_2073.html

EUROPA UND DIE WELT

Drug trafficking: time to abolish the death penalty
.

This editorial contends that the execution of people convicted of drug trafficking and other drug-related offences is a penalty that should be abolished, as it is both ineffective as a policy measure and abhorrent in terms of human rights violation. (Addiction, 104, 1267–1269, doi:10.1111/j.1360-0443.2009.02625.x)

http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122511516/PDFSTART?CRETRY=1&SRETRY=0

http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/122511516/PDF

Niederlande. Niederländische Coffeeshops - Kein Hasch mehr für Touristen?

Eine Kommission rät der niederländischen Regierung, den Cannabisverkauf deutlich einzuschränken. Das Modell der Duldung weicher Drogen stünde damit vor dem Aus. (Die Tageszeitung, 02.07.2009)

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/kein-hasch-mehr-fuer-touristen/

Developing world faces black market cigarette plague

Governments plan fightback against smugglers who benefit from corruption and lax policing. (The Guardian, 28.06.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jun/28/black-market-cigarette-plague

Schweiz. Kokain und Heroin zum Spottpreis

Die repressive behördliche Haltung gegenüber Hanf zeigt Wirkung. Die weiche Droge ist heute bis zu 50 Prozent teurer als zu Zeiten der blühenden Hanf-Shops. Dafür sind harte Drogen wie Kokain und Heroin so billig wie noch nie. Dies haben «Rundschau»-Recherchen am Beispiel der Stadt St.Gallen ergeben. (Schweizer Fernsehen, 01.07.2009)

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/01/schweiz/kokain_und_heroin_zum_spottpreis

USA. Drogen - Kiffen fürs Gemeinwohl

In der Staatskasse von Kalifornien klafft ein riesiges Loch. Nun wollen einige Abgeordnete die Haushaltskrise überwinden, indem sie Marihuana legalisieren. (Freitag, 01.07.2009)

http://www.freitag.de/alltag/0927-gras-kalifornien-legalisierung-staatshaushalt

Türkei. Rauchverbot auf Türkisch. In zwei Wochen tritt in der Türkei ein Rauchverbot in Cafés und Bars in Kraft. Es gilt auch für die Wasserpfeifen, die eben eine Renaissance erleben. (NZZ am Sonntag, 05.07.2009)

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/rauchverbot_auf_tuerkisch_1.2906367.html

Niederlande / Deutschland. Cannabis-Züchter weichen nach Niedersachsen aus

Seit die für ihre liberale Drogenpolitik bekannten Niederlande verstärkt gegen Handel und Anbau von Cannabis vorgehen, steigt die Zahl der in Niedersachsen entdeckten Plantagen. (Hannoversche Neue Presse, 08.07.2009)

http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Cannabis-Zuechter-weichen-nach-Niedersachsen-aus

Großbritannien. Londoners Fined For Marijuana Possession Are Tearing Up Their Tickets

Since cannabis went back to being a Class B drug in England, London police have been ticketing and fining marijuana users like crazy. But funny thing - they aren't bothering to pay the fines. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/london_cannabis_fines_not_paid

Dänemark. Denmark Ponders Cannabis Decriminalization, Coffee Shops

The Danish government cracked down on the Christiania enclave's famous "Pusher Street" six years ago. But now, with the hash trade spreading across the city and fomenting gang violence, "Pusher Street" doesn't seem so bad in retrospect, and Copenhagen officials are pondering whether to open Amsterdam-style coffee shops. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/copenhagen_cannabis_hash_coffee_shops

Großbritannien. POLICE CRACKDOWNS MAY ENCOURAGE DRUG USE

TOUGH policing of the illegal drugs market may have the perverse effect of making drugs more affordable and thereby encouraging people to use them, according to a new model of the dynamics of this market. (New Scientist, 03.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n675/a07.html

A Search-Theoretic Model of the Retail Market for Illicit Drugs

Manolis Galenianos, Pennsylvania State University

Rosalie Liccardo Pacula, RAND Corporation

Nicola Persico, New York University

February 13, 2009

http://galenian.googlepages.com/research

Malaysia: Sechs Peitschenhiebe wegen eines Biers

Ein Scharia-Gericht in Kuantan hat eine Muslima zu sechs Peitschenhieben verurteilt, weil sie ein Bier in einem Nachtclub bestellte. (Suedkurier.de, 21.07.2009)

http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/Muslime-Alkohol-Scharia-Bier;art407,3868026

USA. NUMBER OF LIFE TERMS HITS RECORD

(...)

More prisoners today are serving life terms than ever before - 140,610 out of 2.3 million inmates being held in jails and prisons across the country - under tough mandatory minimum-sentencing laws and the declining use of parole for eligible convicts, according to a report released Wednesday by the Sentencing Project, a group that calls for the elimination of life sentences without parole. The report tracks the increase in life sentences from 1984, when the number of inmates serving life terms was 34,000.

Two-thirds of prisoners serving life sentences are Latino or black, the report found. In New York State, for example, 16.3 percent of prisoners serving life terms are white. (New York Times, 23.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n735/a03.html

Großbritannien.  Call for 'smarter' drugs policy

Drugs policing should switch focus to tackling the related violence rather than simply making seizures and arrests, a think tank report has said. (BBC,  30.07.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8175550.stm

REFOCUSING DRUG-RELATED LAW ENFORCEMENT TO ADDRESS HARMS. (UKDPC - UK Drug Policy Commission, 30.07.2009)

http://www.ukdpc.org.uk/publications.shtml#HRE

Großbritannien. Drugs are evil. We should legalise them now

The harm this market causes comes both from its existence and its illegality. And there’s only one of those we can tackle. (The Times, 31.07.2009)

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article6733950.ece

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Warum machen Sie das?

"Ich bin fürsorglich und nicht die Spaßbremse"

Als Drogenbeauftragte der Bundesregierung muss Sabine Bätzing den Bürgern dauernd den Spass verderben. Roger Willemsen erklärt sie, warum. (DIE ZEIT, Ausgabe 29, 2009)

http://www.zeit.de/2009/29/Willemsen-29?page=all

Berlin. Hanfparade 2009 am 1.August in Berlin.

http://pressemitteilung.ws/node/164692

http://www.hanfparade.de/

Hanflabyrinthe - Normalisierung des Umgangs mit Cannabis

An immer mehr Orten in Deutschland spielen Kinder mit Cannabis, ohne dass ihre Eltern nach Arzt oder Polizei rufen. Hanflabyrinthe sind der Trend des Sommers 2009! (Meldung des DHV vom 30. 07. 2009)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1248964905.html

Bielefeld. Die Szene lässt sich helfen

Drogenpolitik: Überraschend gute Zahlen machen Bielefeld zum Vorzeigemodell. (nw-news.de, 30.07.2009)

http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3051695_Die_Szene_laesst_sich_helfen.html?em_index_page=1

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

TABAKKONSUM - Drogenbeauftragte fordert weitgehendes Rauchverbot

Auf Raucher kommen harte Zeiten zu: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, plädiert für ein umfassendes Rauchverbot in Deutschland. Die SPD-Politikerin liegt damit auf einer Linie mit der EU, die den Tabakkonsum ebenfall massiv eindämmen will. (Spiegel online, 01.07.2009)

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,633587,00.html

Berlin. Bätzing gegen absolutes öffentliches Rauchverbot

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) will sich der Forderung der EU-Kommission nach einem absoluten Rauchverbot in öffentlichen Räumen vorerst nicht anschließen. (zeit.de, ß1.07.2009)

http://www.zeit.de/dpa/2009/7/1/iptc-bdt-20090701-35-dpa_21685570.xml

Kommentar Rauchverbot - Die unerträglich rechtschaffene Sabine Bätzing

Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing macht sich wieder einmal für ein totales Rauchverbot stark und hat dabei alle gesundheitlichen Argumente auf ihrer Seite. Sie hat einfach recht. Absolut immer. Und gerade deshalb ist sie als Politikertyp so schwer erträglich. (welt.de, 01.07.2009)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article4036079/Die-unertraeglich-rechtschaffene-Sabine-Baetzing.html#reqRSS

Heidelberg. Erster Tabakatlas für Deutschland veröffentlicht - Handbuch bringt das gesellschaftliche und gesundheitliche Problem "Rauchen" auf den Punkt

Im Norden Deutschlands wird mehr geraucht als im Süden - und es sterben dort mehr Menschen an den Folgen des Rauchens. Diese regionalen Unterschiede zeigen sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen an den tabakbedingten Todesfällen durch Lungenkrebs und durch Herz-Kreislauferkrankungen. Dies zeigt erstmalig und detailliert der Tabakatlas Deutschland 2009. (DKFZ, 02.07.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news323958

Berlin. Frau Bätzing irrt - und das gleich dreifach

Zu dem heute von der Drogenbeauftragen der Bundesregierung vorgestellten "Tabakatlas" erklärt Marianne Tritz, Geschäftsführerin des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV): In ihrem Tabakatlas arbeitet die Drogenbeauftrage der Bundesregierung mit Unwahrheiten und irrt sich dabei mindestens drei Mal! (presseportal.de, 02.07.2009)

http://www.presseportal.de/pm/70454/1433603/deutscher_zigarettenverband

Schweiz – Zürich. Zigaretten nur noch gegen Jeton: Ab heute gilt es ernst

Ab heute dürften alle Zigarettenautomaten im Kanton nur noch mit Jeton funktionieren. (20min.ch, 30.06.2009)

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Zigaretten-nur-noch-gegen-Jeton--Ab-heute-gilt-es-ernst-26186884

Schweden / Snus. EUROPA HEUTE: Eine Frage des guten Geschmacks - Schwedens EU-Ratspräsidentschaft und der "Snus-Streit". (Deutschlandradio, 01.07.2009)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/991647/

Schweiz - Bern. Taschen-Aschenbecher sind ein Renner

Die Gratis-Taschen-Aschenbecher, welche die Stadt Bern diese Woche zur Vermeidung von Abfall im Zusammenhang mit dem neuen Rauchverbot verteilte, sind sehr gefragt. (Der Bund, 03.07.2009)

http://www.derbund.ch/bern/TaschenAschenbecher-sind-ein-Renner/story/28796540

USA. Hollywood auf Entzug - Kampagne fordert Rauchverbot im Film

Pulp Fiction, Breakfast at Tiffany's, Sherlock Holmes, Casablanca - was wären diese Filme ohne Rauch? Viel, meinen die Initiatoren einer Kampagne in Hollywood. Sie wollen Zigaretten in Filmen für Jugendliche verbieten. Das ist politisch korrekt und gut für die Gesundheit. Doch was wird aus den Kinohelden? (welt.de, 10.07.2009)

http://www.welt.de/kultur/article3982416/Kampagne-fordert-Rauchverbot-im-Film.html

München. Bayerischer Landtag lockert Rauchverbot

In Bayern kann in Festzelten, kleinen Kneipen und abgetrennten Nebenräumen größerer Gaststätten vom 1. August wieder geraucht werden. (aerzteblatt.de, 15.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37354/Bayerischer_Landtag_lockert_Rauchverbot.htm

Türkei. RAUCHVERBOT IN DER TÜRKEI - Güle güle, Wasserpfeife!

Eine jahrhundertealte Tradition steht vor dem Aus: Für viele Türken ist die tägliche Wasserpfeife im Teehaus ein Stück Lebensqualität. Doch ab Sonntag herrscht strengstes Rauchverbot. Hunderttausende Cafébesitzer fürchten um ihre Existenz - und manche suchen originelle Auswege. (Spiegel online, 17.07.2009)

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,636568,00.html

Türkei: Rauchverbot - Letzte Züge aus der Wasserpfeife

Türken sind leidenschaftliche Raucher. Doch ab Sonntag dürfen sie in Cafés keine Wasserpfeife mehr schmauchen. Über die Wirksamkeit von Verboten. (sueddeutsche.de, 17.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/leben/417/480894/text/

Mehr Kohle fürs Rauchen - Zigarettenabsatz steigt

Rauchen ist teuer, Rauchen ist ungesund, Rauchen wird offensichtlich wieder

beliebter. Die Deutschen geben plötzlich wieder mehr Geld für Zigaretten aus. (Süddeutsche Zeitung, 21.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/851/481324/text/

Serbien. Tabak-Tourismus: Serbien setzt auf rauchende Urlauber

In vielen europäischen Staaten darf nicht mehr in Lokalen, am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Orten geraucht werden. Anders in Serbien: Manche betrachten die liberale Tabakkontrollpolitik als Chance, um rauchende Touristen in das Land zu locken. (praevention.at, 16.07.2009)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.623/nav.6/view.29/level.2/

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

Berlin. Die autoritäre Versuchung

Es ist keine gute Idee, wenn Jugendliche sich sinnlos betrinken. Nicht erfreulich ist es auch, wenn sie gewalttätig werden, klauen oder die Schule schwänzen. Möchte jemand diesen Binsenweisheiten widersprechen?

Oder lieber konkrete Fälle schildern? Es sind genug im Angebot. Je spektakulärer sich jugendliches Fehlverhalten beschreiben lässt, desto besser eignet es sich für alarmistische Trendmeldungen und für den donnernden Ruf nach verschärften Strafen. Kurz: zur eigenen Profilierung. Es wird allmählich ärgerlich. (Kommentar von Bettina Gaus in: Die Tageszeitung, 03.07.2009)

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/die-autoritaere-versuchung-1/

Großbritannien. Doctors call for alcohol ads to be banned

BMA conference urges a minimum unit price for all drinks to curb alcohol-related illnesses. (The Guardian, 02.07.2009)

http://www.guardian.co.uk/society/2009/jul/02/ban-alcohol-advertising-doctors

Hamm. Suchtbekämpfer Gaßmann: "Erwachsene sind noch schlimmer"

Herr Gaßmann, alle Welt spricht von komasaufenden Jugendlichen. Sind denn Erwachsene so viel nüchterner als der Nachwuchs?

Gassmann: Überhaupt nicht. Wir haben zwar statistisch betrachtet große Zuwachsraten bei 15- bis 20-Jährigen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aber wir haben teilweise sogar noch höhere Zuwächse in fast allen anderen Altersstufen - sogar bei den 80-Jährigen. Die einzige Ausnahme sind die 30- bis 40-jährigen Männer, da könnte man salopp sagen: Die haben die Grenze ihres Fassungsvermögens erreicht. (Frankfurter Rundschau, 03.07.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1821634_Erwachsene-sind-noch-schlimmer.html

Wiesbaden. Polizei-Kontrollen - Bionade gegen "Druckbetankung"

Die Flasche Wodka-Mix ist noch halbvoll. Frank F. (Name geändert) setzt an - und trinkt innerhalb einer Minute auf ex. Der schmächtige 16-Jährige aus Wiesbaden hat auf dem Fest schon "vorgeglüht". Das zeigt der Alkoholtest, den das Eingreifteam von Polizei und Ordnungsamt vornimmt: 0,8 Promille. Wahrscheinlich ein, zwei Bier aus dem Sixpack.

(...)

"Druckbetankung" heißt das Phänomen unter Jugendlichen, das Polizei, Rettungsdienste und Krankenhäuser mächtig auf Trab hält, und nicht nur bei Festen. "Freitagabends geht es mit dem Saufen los", sagt der Wiesbadener Polizeihauptkommissar Claus Konhäuser. (fr-online, 03.07.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1821656_Bionade-gegen-Druckbetankung.html

JUGEND: "Wir feiern nicht, wir eskalieren"

Zehntausende deutsche Abiturienten fahren jedes Jahr nach Spanien, Italien, Bulgarien oder Ungarn, um die bestandenen Prüfungen zu feiern. Auf die Abschlussfahrten hat sich eine Urlaubsindustrie spezialisiert, geworben wird mit dem Exzess. (SPIEGEL ONLINE, 13.07.2009)

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,635631,00.html

India: Moonshine Deaths Stir Alcohol Prohibition Debate in Gujarat

When 136 people died after drinking illicit alcohol in India's Gujarat state, critics were quick to call for an end to alcohol prohibition there. The state government isn't listening to them. (Drug War Chronicle, Issue 594, 17.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/594/alcohol_prohibition_deaths_in_gujarat_india_stir_debate

Berlin. Kommunen besorgt über Alkoholkonsum Jugendlicher

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) haben dazu aufgerufen, auf kommunaler Ebene mehr gegen Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu unternehmen. (aerzteblatt.de, 16.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37379/Kommunen_besorgt_ueber_Alkoholkonsum_Jugendlicher.htm

KOMA-TRINKEN - Drogenbeauftragte fordert Anti-Sauf-Unterricht

Die Zahlen sind dramatisch: Mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche landen jährlich nach Alkoholexzessen im Krankenhaus. Nun will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, mittels Schulunterricht gegen das Koma-Saufen vorgehen. Ihr Vorbild ist England. (Spiegel online, 16.07.2009)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636508,00.html#ref=rss

Schüler sollen Anti-Alkohol-Training bekommen

Flächendeckender Schulunterricht für gesundes Leben soll nach dem Willen der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) den Alkoholmissbrauch vieler Jugendlicher eindämmen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund untstützt ihre Initiative fordert aber, zunächst den Lehrern den Umgang mit Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Schülern beizubringen. Der Lehrerverband reagierte empört. (handelsblatt.com, 16.07.2009)

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schueler-sollen-anti-alkohol-training-bekommen;2433323

Hessen. Kassel verhängt Alkoholverbot - Marburg und Wiesbaden als Vorbild. (fr-online.de, 22.07.2009)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1848051_Marburg-und-Wiesbaden-als-Vorbild-Kassel-verhaengt-Alkoholverbot.html

Freiburg. Aktion der JuLis trotz Krawallen - Freibier gegen Alkohol-Verbot in der Altstadt!

Das Alkoholverbot in der Altstadt wird nun doch zum Wahlkampf-Thema! Die

FDP-Jugendorganisation „Junge Liberale“ will an drei Tagen in der Ratinger

Straße gegen das Verbot protestieren – mit Freibier! (bild.de, 25.07.2009 )

http://www.bild.de/BILD/regional/duesseldorf/aktuell/2009/07/25/freibier/gegen-alkoholverbot-in-der-altstadt.html

Freiburg. Gericht kippt Alkoholverbot - Bier frei in Freiburg. (Frankfurter Rundschau, 28.07.2009)

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1855784&

Freiburg. Suchtexperte Peter Lang - "Verheerendes Signal"

Suchtexperte Peter Lang im FR-Interview über öffentliches Trinken. (Frankfurter Rundschau, 28.07.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1855785_Suchtexperte-Peter-Lang-Verheerendes-Signal.html

Freiburg. Fragwürdig - Wozu Alkoholverbotszonen?

Der Städte- und Gemeindebund bedauert ihr Aus in Freiburg. Interview mit Gerd Landsberg (56), Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbands. (Neues Deutschland, 30.07.2009)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/153085.wozu-alkoholverbotszonen.html

EUROPA:

Irland. Call for Irish drug epidemic to be tackled

IRELAND IS in the grip of “a really devastating drug epidemic” and people need to be frightened into tackling the issue, a leading emergency medicine consultant said yesterday. (IrishTime.com, 30.06.2009)

http://www.irishtimes.com/newspaper/health/2009/0630/1224249778332.html

Niederlande: "Unsere Drogenpolitik ist ein Chaos" - Vernichtendes Urteil in Studie über liberalen Umgang mit Drogen im Land der Tulpen.

"Die Behörden haben der Coffeeshop-Politik in den letzten 15 Jahren gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Der Staat war der Dumme für die Drogenmafia." Dieses vernichtende Urteil fällt Wim van Donk und die vom ihm geleitete Untersuchungskommission in ihrem Abschlussbericht über die Drogenpolitik im Land der Tulpen. (Die Presse, 03.07.2009)

http://diepresse.com/home/panorama/welt/492412/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do

Niederlande. Kiffen? Locals only - Die niederländische Regierung will gegen den Drogentourismus vorgehen.

Neue Gesetze sollen dafür sorgen, dass es Joints nur noch für Landeskinder legal zu kaufen gibt. (Freitag, 04.07.2009)

http://www.freitag.de/alltag/0927-cannabis-niederlande-gesetze

Niederlande. The Netherlands reviews its tolerant approach to drug policy

Limit the sale of cannabis to local users, reconsider the distinction between hard and soft drugs, raise the legal age for drinking alcohol from 16 to 18 and appoint a drug czar to overlook policies. These are the most striking recommendations published on Thursday by a committee chaired by Christian democrat Wim van de Donk. (IDPC-International Drug Policy Consortium, 15.07.2009)

www.idpc.net/alerts/review-dutch-drugs-policy-summary

Summary of Dutch drug policy review

http://www.idpc.net/sites/default/files/alerts/Summary%20of%20Dutch%20drug%20policy%20review.pdf

DIE WELT

USA. Wind of Change are Blowing in Washington – Drug Reforms finally move in Congress

As Congress approaches its August recess, it's time to take a look at the fate of drug reform legislation under the Democrats. No bills have reached the president's desk just yet, but the prospects are impressive on a number of key fronts. (Drug War Chronicle, Issue 595, 24.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/595/winds_change_washington_drug_reform_congress

BEGLEITKRANKHEITEN

VERSCHIEDENES

Warum Alkoholkonsum gefährlich für das Pankreas ist

Die Hintergründe einer alkoholinduzierten Pankreatitis sind offenbar ergründet. Eine internationale Arbeitsgruppe unter Federführung der Universität in Liverpool konnte nun die genauen Pathomechanismen aufzeigen. Die Forscher publizieren im Journal Proceedings of the National Academy of Sciences (doi:10.1073/­pnas.­0904818106). (aerzteblatt.de, 01.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37185/Warum_Alkoholkonsum_gefaehrlich_fuer_das_Pankreas_ist.htm

New Manual Provides Guidance on Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment (7/14)

Addressing Suicidal Thoughts and Behaviors in Substance Abuse Treatment, a new manual which offers substance abuse counselors a four-step process for addressing suicidal thoughts and behaviors in substance abuse treatment, is now available through the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA, 14.07.2009).

http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/0907131704.aspx

Clozapin das sicherste Antipsychotikum

Ausgerechnet Clozapin, das wegen des Risikos tödlicher Agranulozytosen ungern zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt wird, war in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie im Lancet (2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)60742-X) mit der niedrigsten Mortalität der Patienten assoziiert. Die Anwendungsbeschränkungen von Clozapin könnten weltweit Tausende zusätzliche Todesfälle zur Folge haben, schreiben die Autoren. (aerzteblatt.de, 20.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37414/Studie_Clozapin_das_sicherste_Antipsychotikum.htm

CME. Altered Mental Status in a Young Man Picked Up On the Street

A 33-year-old man is brought to the ED with altered mental status and agitation. He is extremely diaphoretic and begins convulsing. Vitals are 108.1ºF (42.3ºC), 180-190 bpm, and 80/40 mm Hg. Patient admits to cocaine use. What is the finding on the ECG? (eMedicine Case Presentations CME, 24.11.2008)

http://cme.medscape.com/viewprogram/17801?src=emed_case_nl_0

TUBERKULOSE

Neuer Ansatz zum Tuberkulose-Nachweis per Chip

Einen sehr einfachen Ansatz für den raschen Nachweis von Pathogenen haben Forscher um Ralph Weissleder von der Harvard Medical School entwickelt. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie (2009, 121: 5767-5760) berichten, basiert er auf magnetischen Nanopartikeln und einer magnetischen Kernresonanz-(NMR)-Messung. (aerzteblatt.de, 31.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37569/Neuer_Ansatz_zum_Tuberkulose-Nachweis_per_Chip.htm

SCHMERZBEHANDLUNG

Mitteilungen: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft „Aus der UAW-Datenbank“ Abhängigkeit von Flupirtin

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundesärztekammer

Flupirtin (z. B. Katadolon®, Trancopal® Dolo) ist ein zentral wirkendes, nicht opioides Analgetikum, das zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen, wie schmerzhaften Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerzen, Tumorschmerzen, Dysmenorrhö sowie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen zugelassen ist (1, 2). Für die Therapie von Kreuzschmerzen erwies sich Flupirtin im Vergleich zu Placebo als nicht überlegen (3). Die Verordnungszahlen von Flupirtin haben 2007 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland weiter massiv zugenommen (19,2 Mio. DDD; + 25,6 %) (4). Auf die Gefahr von Leberschäden unter Flupirtin hat die AkdÄ hingewiesen (5).

Nun wurde der AkdÄ über eine 33-jährige Patientin berichtet, bei der eine langjährige Schmerzmittelabhängigkeit mit Flupirtin vorlag. (Dtsch Arztebl 2009; 106(7): A-310 / B-266 / C-258)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=63375

HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis können Sie wöchentlich kostenlos beziehen über den Online-Dienst AMEDEO.

http://www.amedeo.com

HEPATOLOGY 2009

A clinical textbook with chapters about Hepatitis (A-E), Coinfections, Liver Fibrosis, Hepatocellular Carcinoma, Liver Transplantation, and Autoimmune and Metabolic Liver Diseases

By Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.

Download von "Hepatologie 2009", 501 Seiten. (open access)

http://www.hepatologytextbook.com/download15.htm

http://www.hepatologytextbook.com/download20.htm

What Are the Prospects for Controlling Hepatitis C?

Paul Klenerman, Vicki Fleming, Ellie Barnes

PLoS Med 6(6): e1000096. doi:10.1371/journal.pmed.1000096

Paul Klenerman and colleagues discuss a study on the development of a sensitive new test for detecting diverse strains of hepatitis C virus.

http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000096

Hepatitis C: Peg-Interferone auch in niedriger Dosierung wirksam

Der Erfolg einer Hepatitis-C-Therapie hängt nicht von der Wahl der Interferon-Präparate ab. Wichtig ist nach dem Ergebnissen der bisher größten klinischen Studie in dieser Indikation im New England Journal of Medicine 2009; doi: 10.1056/NEJMoa0808010) der frühzeitige Beginn. Auch der Mut zur Dosisreduktion bei Ribavirin-Nebenwirkungen wurde belohnt. (aerzteblatt.de, 24.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37472/Hepatitis_C_Peg-Interferone_auch_in_niedriger_Dosierung_wirksam.htm

N Engl J Med 2009;361:580-93.

Peginterferon Alfa-2b or Alfa-2a with Ribavirin for Treatment of Hepatitis C Infection

John G. McHutchison et al.

http://content.nejm.org/cgi/reprint/NEJMoa0808010v1.pdf

Berlin. Spezielles Testverfahren kann Leberversagen ankündigen

Wissenschaftlern der Charité-Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, mithilfe eines selbst entwickelten Verfahrens, des sogenannten LiMAx-Tests, ein Leberversagen vorherzusagen. (aerzteblatt.de, 30.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37537/Spezielles_Testverfahren_kann_Leberversagen_ankuendigen.htm

HIV

Craig McClure (International AIDS Society) spoke at The German-Austrian-Swiss AIDS-Congress (SÖDAK) on „Global drug policy, the HIV/IDU epidemic in Eastern Europe and Central Asia, and the critical need to scale up opioid substitution therapy“. (1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischer AIDS-Kongress, 24. - 27. Juni 2009, St. Gallen, Schweiz)

http://www.iasociety.org/Web/WebContent/File/CraigMcClure_SODAK%202009.pdf

International Development Minister Urges Firms to Pool HIV Patents

Sarah Boseley

"Three million people are on cheap, basic HIV drug combinations, but they are only a third of those in need and resistance is growing to these drugs both in the developing world and in the west. New and improved drugs are urgently required, but they are expensive, and cheap generic copies of the newest drugs can no longer easily be made and sold because of tightened intellectual property rules in India and China. The UK generally has a very close relationship with the drug companies, which regard patents as the means of recouping the substantial costs of researching and developing new drugs. But [British international development minister, Mike] Foster says they must change their stance on HIV. He wants companies to contribute to a 'patent pool,' which the international drug-purchasing facility, Unitaid - set up by a number of donor countries, including the UK - is trying to establish." (The Guardian, 12.07.2009 2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/12/hiv-medicine-patents-drugs-companies

Warum HIV bei Frauen schneller voranschreitet

US-Forscher haben herausgefunden, warum die HIV-Infektion bei Frauen schneller als bei Männern zur Immunschwäche voranschreitet. Schuld ist nach einer Publikation in Nature Medicine (2009; doi: 10.1038/nm.2004) das Hormon Progesteron.

Bezogen auf HIV-Infektionen sind Frauen gleichzeitig das stärkere und das schwächere Geschlecht. Stärker sind sie, weil die Immunantwort auf eine akute Infektion heftiger ausfällt als bei Männern. Nach einem Kontakt mit dem HI-Virus kommt es bei Frauen zu einer stärkeren Aktivierung von CD8-positiven T-Zellen. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37341/Warum_HIV_bei_Frauen_schneller_voranschreitet.htm

AIDS: lessons learnt and myths dispelled

Prof Peter Piot MD, Prof Michel Kazatchkine MD, Mark Dybul MD, Julian Lob-Levyt

The Lancet, Volume 374, Issue 9685, Pages 260 - 263, 18 July 2009

doi:10.1016/S0140-6736(09)60321-4  

Nearly 30 years into the AIDS epidemic, we are able to assess our progress in tackling the disease with both increased knowledge and the benefit of hindsight. This Viewpoint examines what we—the international community—got right, what we got wrong, and why we need to urgently dispel several emerging myths about the epidemic and the global response to it.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673609603214/fulltext

Changes afoot for US global AIDS policy

Just three weeks into his new appointment, United States Global AIDS Coordinator Dr Eric Goosby outlined on Monday some of the changes that President Barack Obama’s administration will make to the country's global AIDS policy at the 5th International AIDS Society (IAS) Conference on HIV Pathogenesis, Treatment and Prevention in Cape Town, South Africa. (PlusNews, 20.07.2009)

http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=85353

Statistics highlight link between injecting drug use and HIV

Injecting drug use is responsible for an increasing proportion of HIV infections in many parts of the world. It is estimated in the World Drug Report 2009 that between 11 and 21 million people worldwide inject drugs, and of those, between 0.8 and 6.6 million are infected with HIV. (UNODC Electronic Newsletter, Issue 3, July 2009)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/June/statistics-emphasize-link-between-injecting-drug-use-and-hiv.html

Treating addiction can prevent HIV

Alcohol and drug addiction are major drivers of the HIV/AIDS epidemic in many parts of the world, but for political and ideological reasons, scientists and clinicians have tended to shy away from this area of HIV research, while governments and donors have been reluctant to fund programmes targeting addicts. (IRIN, 23.07.2009)

http://www.plusnews.org/report.aspx?Reportid=85387

A situation update on HIV epidemics among people who inject drugs and national responses in South-East Asia Region

Mukta Sharma et al.

AIDS 2009, 23:000–000

http://www.ihra.net/July2009#July2009ArticleoftheMonth

http://www.ihra.net/Assets/2223/1/AOMSharmaSEAROReview.pdf

Auch für Aids-Ärzte gelten jetzt Mindestmengen 


Nach den neuen EBM-Ziffern für die spezialisierte Versorgung von HIV / Aids-Patienten ist jetzt auch die dazugehörige Qualitätssicherungsvereinbarung veröffentlicht worden. Sie gilt rückwirkend zum 1. Juli.

Ziel der Vereinbarung ist es nicht nur, den besonderen Anforderungen Rechnung zu tragen, die die Behandlung der betreffenden Patientengruppe aufweist. Vor allem soll eine flächendeckende Versorgung nach einheitlichen Qualitätsstandards gewährleistet werden. (Ärzte Zeitung, 27.07.2009 )

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=559521

SUBSTANZEN (verschiedene)

Ketamin / Hong Kong. Asia's Party-Drug Carries Incontinence Risk

Revelers across Asia who snort the animal tranquilizer ketamine for a hallucinogenic high may face incontinence and other health problems as new dangers of this cheap party drug start showing up in long-term studies. (MedScape Medical News, 03.07.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/705036?src=mpnews

Is it acceptable for people to take methylphenidate to enhance performance? No

Anjan Chatterjee

Published 18 June 2009, doi:10.1136/bmj.b1956


BMJ 2009;338:b1956

http://www.bmj.com/cgi/content/full/338/jun18_2/b1956?view=long&pmid=19541706

Khat. Rausch aus Äthiopien. (t-online.de, 13.97.2009)

http://nachrichten.t-online.de/c/19/40/87/34/19408734.html

Dortmund. DGB warnt vor Doping am Arbeitsplatz

Ursache für den vergleichsweise niedrigen Krankenstand ist nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die Angst der Arbeitnehmer um ihren Job. „Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vom Dienstag. Die Zahlen würden zeigen, dass die Leistungsschraube für die Arbeitnehmer in der Finanz- und Wirtschaftskrise heftig angezogen werde. (aerzteblatt.de, 14.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37336/DGB_warnt_vor_Doping_am_Arbeitsplatz.htm

Koffein. Informative Website über Kaffee. (Deutsches Grünes Kreuz und Deutscher Kaffeeverband)

http://www.kaffee-wirkungen.de/

GHB - Freiburg. Eine Partydroge mit üblen Folgen - GHB wird immer mehr zur Vergewaltigungsdroge

Die Partydroge GHB wird immer häufiger für sexuelle Übergriffe missbraucht, denn die Tropfen können willenlos und bewegungsunfähig machen. Jetzt steuert in Freiburg eine Aufklärungsaktion dagegen. (Badische Zeitung, 17.07.2009)

http://www.badische-zeitung.de/ghb-wird-immer-mehr-zur-vergewaltigungsdroge

LSD. Psychiater Gasser bricht sein Schweigen

Der Schweizer Psychiater Peter Gasser behandelt Schwerkranke mit LSD. Lange gab er keine Auskunft über sein umstrittenes Experiment. Nun spricht er über erste Resultate. Diese sind vielversprechend. (baz-online, 28.07.2009)

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Psychiater-Gasser-bricht-sein-Schweigen/story/25732295

ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 30 (September 2009)

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Stolle, Martin; Sack, Peter-Michael; Thomasius, Rainer

Rauschtrinken im Kindes- und Jugendalter: Epidemiologie, Auswirkungen und Intervention

Binge Drinking in Childhood and Adolescence: Epidemiology, Consequences, and Interventions

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(19): 323-8

DOI: 10.3238/arztebl.2009.0323

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64513

München. Lebensmittelchemiker identifizieren Bitterrezeptoren für den Biergenuss

Ein Forscherteam um den Lebensmittelchemiker Thomas Hofmann von der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, wie Bier auf der Zunge seinen spezifischen Bittergeschmack entfaltet. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Chemosensual Perception (doi 10.1007/s12078-009-9049-1). (aerzteblatt.de, 30.06.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37164/Lebensmittelchemiker_identifizieren_Bitterrezeptoren_fuer_den_Biergenuss.htm

Outpatient alcoholism treatment - 24-month outcome and predictors of outcome

Soyka M, Schmidt P

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:15 (29 June 2009)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/15

Mainz. Alkoholmissbrauch - Ältere trinken immer mehr

Ein wachsendes Alkoholproblem sieht die Krankenkasse DAK in Hessen für Menschen jenseits der 50. Die Zahl der Alkoholvergiftungen von 50- bis 60-Jährigen sei in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen, teilte die DAK am Mittwoch in Mainz mit. (fr-online.de, 08.07.2009)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1827311_aeltere-trinken-immer-mehr.html

Für den 9. Sept. 2009 organisiert EUROCARE eine Konferenz im Europäischen Parlament

zum Thema „Alkohol und Schwangerschaft“. Gastgeber der Veranstaltung ist das Schwedische Ministerium für Gesundheit und Soziales. Schweden hat in der zweiten Jahreshälfte 2009 die EU-Präsidentschaft und widmet einen Schwerpunkt seiner offiziellen Aktivitäten während dieser Zeit dem Thema Alkohol und Alkoholpolitik.

Der 9. September ist der Internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine der Hauptursachen vorgeburtlicher Schädigungen und späterer Entwicklungsstörungen. Alkoholbedingte Schädigungen sind zu 100% vermeidbar!

http://www.eurocare.org/press/upcoming_events/alcohol_and_pregnancy_conference_9_september_brussels

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/fasd_-_mit_fragebogen_-_din.pdf

dazu der Link zum online Fragebogen:

http://www.dhs.de/web/dhs_international/fragebogenfactsheet.php

1.   Internationales Symposium zu Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD)

Fast 40 Jahre nach seiner Erstbeschreibung findet das Syndrom der Fetalen Alkoholspektrum Störungen (FASD) Niederschlag in einer ersten internationalen FASD-Konferenz. Die Veranstaltung wird am 12. September 2009 in der Charité unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing durchgeführt.

Zusätzlich findet am 11. September 2009 die jährliche Fachtagung von FASworld e.V. Deutschland statt.

http://www.fasd-kongress.de/

Brief interventions for heavy alcohol users admitted to general hospital wards

Review to investigate whether brief interventions reduce alcohol consumption and improve outcomes for heavy alcohol users admitted to general hospital inpatient units. )Cochrane Collection, 08.02.2009)

http://www.cochrane.org/reviews/en/protocol_215604111212092273.html

http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD005191/frame.html

INDIEN. Über hundert Tote durch gepanschten Alkohol

Tödlicher Rausch: Seit Wochenbeginn sind in Westindien 108 Menschen durch vergifteten Alkohol gestorben. 1200 Schwarzbrennereien wurden bereits von Sicherheitskräften geschlossen. Die Regierung leitete jetzt eine Untersuchung des Vorfalls ein. (Spiegel online, 10.07.2009)

www.spiegel.de/panorama/0,1518,635462,00.html

Berlin. Kassen: Mehr Erwachsene trinken exzessiv Alkohol

Nicht nur Jugendliche lassen sich regelmäßig mit Alkohol volllaufen - auch immer mehr Erwachsene trinken exzessiv. Das geht aus aktuellen Zahlen der Krankenkassen DAK und BKK hervor. (Bonner Generalanzeiger, (10.07.2009)

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=ratg&itemid=10274&detailid=613642

USA. New APHA Manual Serves as Alcohol Screening Tool for Health Professionals

Brief, one-on-one interventions have proven effective in cutting down on risky drinking behaviors, and APHA released a new manual in March giving public health professionals the tools they need to conduct such screenings and brief interventions. (Medscape Today, 13.07.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/704941?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Alcohol Screening and Brief Intervention. (APHA – American Public Health Association, 2009)

http://www.apha.org/programs/additional/progaddNHTSI.htm

Association of Average Daily Alcohol Consumption, Binge Drinking and Alcohol-Related Social Problems: Results from the German Epidemiological Surveys of Substance Abuse

Ludwig Kraus; Sebastian E. Baumeister; Alexander Pabst; Boris Orth

Alcohol and Alcoholism. 2009;44(3):314-320

http://www.medscape.com/viewarticle/704098

http://www.medscape.com/viewarticle/704098?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Impact of Alcohol Consumption on Young People: A Review of Reviews. The aim of the study was to undertake a systematic review of the published review literature and summarise the evidence on the harms and benefits of alcohol consumption for children and young people. In this process we assessed the quality of the evidence in this field and its relevance to a UK population. We also identified gaps in the research which need to be addressed. (University of Newcastle, 2009)

http://www.dcsf.gov.uk/consultations/downloadableDocs/Review%20of%20existing%20reviews%20(Full).pdf

AMPHETAMINE

Warum Mischkonsum von Ecstasy und Alkohol die Leber schädigt: Die besondere Schädlichkeit des Mischkonsums von Ecstasy und Alkohol ist mittlerweile bekannt. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat nun den biologischen Mechanismus entdeckt, der dazu führt, dass der gleichzeitige Konsum von Ecstasy und Alkohol in besonderem Masse die Leber schädigt. (drugcom.de, 12.06.2009)

http://www.drugcom.de/?uid=ae3b68f8b2815e06b170b22dfb4b7c1a&id=aktuelles&idx=687

Brain Functions That Can Prevent Relapse Improve After A Year Of Methamphetamine Abstinence

In a study published online by the Journal of Substance Abuse Treatment, UC Davis researchers report that it takes at least a year for former methamphetamine users to regain impulse control. The results tell recovering substance abusers, their families and drug-treatment specialists that it can take an extended period of time for the brain functions critical to recovery to improve. (medicalnewstoday, 01.07.2009)

http://www.medicalnewstoday.com/articles/155882.php

The search for medications to treat stimulant dependence.

Kampman K.M.

Addiction Science and Clinical Practice: 2008, 4(2), p. 28–35.

Expert and accessible review of the state of play in finding effective and (to the patients) acceptable medications to initiate or sustain abstinence from cocaine or methamphetamine. Though extensive, the results of this US-led search have so far been disappointing.

http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Kampman_KM_6.txt

Lissabon - EMCDDA. Methamphetamine: a European Union perspective in the global context, EMCDDA, Europol, Lisbon, July 2009

This publication is the first in a series dedicated to prevalent illicit synthetic stimulant drugs, also known as amphetamine-type stimulants (ATS). The ATS category is made up of two groups of substances.

This study focuses on the supply and use of methamphetamine in Europe, set in a global context. Methamphetamine is probably the most widely consumed synthetic stimulant in the world. In many countries across the globe it is reportedly the second most prevalent illicit drug after cannabis.

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index82068EN.html

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_82097_EN_Methamphetamine_final.pdf

Study: Cognitive Functions Can Recover After Methamphetamine Use. (jointogether, 07.07.2009)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2009/study-cognitive-functions.html

Österreich. Tödliches Ecstasy-Imitat ist wieder da

Betroffene einer Überdosierung fallen ins Koma und versterben durchschnittlich nach sechs bis 24 Stunden an allgemeinem Organversagen. (Kurier, 08.07.2009)

http://kurier.at/nachrichten/1921606.php

Drogenfester Fisch

Münchner Genetikerinnen haben einen Fisch erzeugt, der Drogen die kalte Schulter zeigt. (scienceticker.info, 31.07.2009)

http://www.scienceticker.info/2009/07/31/drogenfester-fisch/

Zebrafish reward mutants reveal novel transcripts mediating the behavioral effects of amphetamine

Katharine J Webb

Genome Biology 2009, 10:R81doi:10.1186/gb-2009-10-7-r81

http://genomebiology.com/2009/10/7/R81

CANNABIS

Active Ingredient In Cannabis Eliminates Morphine Dependence In Rats

Injections of THC, the active principle of cannabis, eliminate dependence on opiates (morphine, heroin) in rats deprived of their mothers at birth.  The findings could lead to therapeutic alternatives to existing substitution treatments. (ScienceDaily, 15.07.2009)

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090706090440.htm

USA. Marijuana Is Gateway Drug for Two Debates. (New York Times, 19.07.2009)

http://www.nytimes.com/2009/07/19/fashion/19pot.html?_r=2&partner=rssnyt&emc=rss

Doch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose?

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen sind in der Vergangenheit zu dem Schluss gekommen, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch einer Psychose erhöht. Ein Forschungsteam hat nun die Entwicklung der Psychoseerkrankungen in der britischen Bevölkerung unter die Lupe genommen. Da der Cannabiskonsum in Großbritannien seit den 1970er Jahren stark angestiegen ist, müsste die Anzahl an psychotischen Erkrankungen demzufolge ebenfalls zugenommen haben. Die Forscherinnen und Forscher der Keele Universität haben diese Hypothese mit Hilfe von Patientendaten überprüft - und fanden keine Bestätigung. (drugcom.de, 17.07.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=692

Viele Kiffer trinken zu viel Alkohol

Ein internationales Forschungsteam untersuchte die Konsummuster von Cannabiskonsumierenden an einer großen Stichprobe junger Menschen aus München und dem Münchner Umland. Die meisten Personen betreiben demnach einen unproblematischen Cannabiskonsum. Doch ein nicht unbeträchtlicher Anteil entwickelt später einen missbräuchlichen Konsum - besonders mit Alkohol. (drugcom.de, 31.07.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=694

Active Ingredient In Cannabis Eliminates Morphine Dependence In Rats

Injections of THC, the active principle of cannabis, eliminate dependence on opiates (morphine, heroin) in rats deprived of their mothers at birth.  The findings could lead to therapeutic alternatives to existing substitution treatments. (ScienceDaily, 15.07.2009)

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090706090440.htm

USA. Marijuana Is Gateway Drug for Two Debates. (New York Times, 19.07.2009)

http://www.nytimes.com/2009/07/19/fashion/19pot.html?_r=2&partner=rssnyt&emc=rss

Doch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose?

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen sind in der Vergangenheit zu dem Schluss gekommen, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch einer Psychose erhöht. Ein Forschungsteam hat nun die Entwicklung der Psychoseerkrankungen in der britischen Bevölkerung unter die Lupe genommen. Da der Cannabiskonsum in Großbritannien seit den 1970er Jahren stark angestiegen ist, müsste die Anzahl an psychotischen Erkrankungen demzufolge ebenfalls zugenommen haben. Die Forscherinnen und Forscher der Keele Universität haben diese Hypothese mit Hilfe von Patientendaten überprüft - und fanden keine Bestätigung. (drugcom.de, 17.07.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=692

Viele Kiffer trinken zu viel Alkohol

Ein internationales Forschungsteam untersuchte die Konsummuster von Cannabiskonsumierenden an einer großen Stichprobe junger Menschen aus München und dem Münchner Umland. Die meisten Personen betreiben demnach einen unproblematischen Cannabiskonsum. Doch ein nicht unbeträchtlicher Anteil entwickelt später einen missbräuchlichen Konsum - besonders mit Alkohol. (drugcom.de, 31.07.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=694

CANNABIS ALS MEDIZIN

IACM 5th Conference on Cannabinoids in Medicine, Köln, 2.-3. Oktober 2009

http://www.iacm2009.org/

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Israeli Medical Marijuana Database Created 

On July 1st 2009, the first version of the Israel Medical Marijuana database (shared by all Ministry of Health approved Medical Marijuana growers, distribution centers and patients) was released and demonstrated to the Israeli Ministry of Health. MAPS News, 20.07.2009)

http://wamm.org/

USA. Expertenstreit: Krebs durch Cannabis?

Kalifornische Behörden stufen Marihuana als krebserregend ein – Befürworter glauben an die Senkung einer Tumorgefahr. (Der Standard, 24.07.2009)

http://derstandard.at/1246542914543/Expertenstreit-Krebs-durch-Cannabis

WITH ‚MED POT' RAIDS HALTED, SELLING GRASS GROWS GREENER

Sellers of marijuana as a medicine here don't fret about raids any more. They've stopped stressing over where to hide their stash or how to move it unseen. (Wall Street Journal , 23.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n731.a02.html

Kalifornien im Cannabis-Rausch

In Kalifornien erweist sich Marihuana zu medizinischen Zwecken als bedeutender Wirtschaftsfaktor. Anbau, Vermarktung und Zubehörindustrie spülen viel Geld in die Steuerkasse. (Der Tagesanzeiger, 24.07.2009)

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Kalifornien-im-CannabisRausch/story/24983229

Is Big Pharma Trying to Take All the Fun out of Pot?

Drug researchers are trying to replicate marijuana's therapeutic effects, but without the "side effect" of getting people high. (AlterNet, 25.07.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/141522/is_big_pharma_trying_to_take_all_the_fun_out_of_pot_/

KOKA / KOKAIN

Buenos Aires Journal - Lost in an Abyss of Drugs, and Entangled by Poverty. (New York Times, 29.07.2009)

http://www.nytimes.com/2009/07/30/world/americas/30argentina.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

Journal of Pharmacology And Experimental Therapeutics

First published on July 14, 2009; DOI: 10.1124/jpet.109.156265

Lack of cocaine self-administration in mice expressing a cocaine-insensitive dopamine transporter

Morgane Thomsen, Dawn D. Han, Howard H. Gu, S. Barak Caine

http://jpet.aspetjournals.org/cgi/content/abstract/jpet.109.156265v1

http://jpet.aspetjournals.org/cgi/reprint/jpet.109.156265v1

The emergency care of cocaine intoxications.

Vroegop MP, Franssen EJ, van der Voort PH, van den Berg TN, Langeweg RJ, Kramers C.

Neth J Med. 2009 Apr;67(4):122-6.

PMID: 19581655

http://www.zuidencomm.nl/njm/getpdf.php?id=10000440

NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Andreas, Stefan; Hering, Thomas; Mühlig, Stephan; Nowak, Dennis; Raupach, Tobias; Worth, Heinrich

Tabakentwöhnung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung: Eine effektive und sinnvolle medizinische Intervention

Clinical Practice Guideline: Smoking Cessation in Chronic Obstructive Pulmonary Disease—An Effective Medical Intervention

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(16): 276-82

DOI: 10.3238/arztebl.2009.0276

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64242

Breitling, Lutz Ph.; Rothenbacher, Dietrich; Stegmaier, Christa; Raum, Elke; Brenner, Hermann

Aufhörversuche und -wille bei älteren Rauchern: Epidemiologische Beiträge zur Diskussion um „Lifestyle“ versus „Sucht“

Older Smokers' Motivation and Attempts to Quit Smoking: Epidemiological Insight Into the Question of Lifestyle Versus Addiction

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(27): 451-5

DOI: 10.3238/arztebl.2009.0451

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=65222

Chantix and Zyban to Receive Boxed Warnings for Serious Neuropsychiatric Symptoms

The smoking-cessation drugs varenicline (Chantix, Pfizer) and bupropion (Zyban, GlaxoSmithKline) must carry a boxed warning in their labeling that use of the drugs has been associated with serious mental health events, the US Food and Drug Administration (FDA) announced today. (medscape alert, 01.07.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/705163?src=mpnews

Snus - Schweden. Das Laster der Wikinger

Snus, ein nikotinhaltiger Lutschtabak, den man sich unter die Oberlippe schiebt, darf in Schweden konsumiert werden, nicht aber im Rest der EU. Das wollen schwedische Politiker nun ändern. (dw-world.de, 06.07.2009)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4460101,00.html

Berlin. Raucherberatung in der Rettungsstelle - Charité präsentiert Studienergebnisse zur Tabakentwöhnung

Ein Forscherteam der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt in einer von der Deutschen Krebshilfe e.V., Bonn, geförderten Studie die Wirksamkeit einer Tabakentwöhnung im Umfeld einer Rettungsstelle am Campus Charité Mitte überprüft. Kann man Raucher durch eine Kurzberatung oder ein motivierendes Interview vor Ort in Kombination mit zusätzlichen Beratungen per Telefon dazu bewegen, mit dem Rauchen aufzuhören? Das war die Ausgangsfrage einer klinischen Studie, die von Prof. Claudia Spies, Direktorin des CharitéCentrums für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin, betreut wurde. Erste Ergebnisse präsentiert ihr Team in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Tobacco Control.  (Charité-Universitätsmedizin Berlin, Pressemitteilung vom 20.07.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news326514

Bruno Neuner, Edith Weiss-Gerlach, Claudia Spies et al.: Emergency department-initiated tobacco control: a randomised controlled trial in an inner-city university hospital. Tob. Control, 2009; doi:10.1136/tc.2008.028753

http://tobaccocontrol.bmj.com/cgi/rapidpdf/tc.2008.028753v1

USA. FDA warnt vor elektronischen Zigaretten

Entgegen den Werbeaussagen der Hersteller sind elektronische Zigaretten keineswegs frei von Schadstoffen. Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA wies in etlichen Proben toxische, zum Teil sogar krebserregende Substanzen nach. (aerzteblatt.de, 23.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37468/FDA_warnt_vor_elektronischen_Zigaretten.htm

Survey of smokers' reasons for not switching to safer sources of nicotine and their willingness to do so in the future

Heavner  KK, Rosenberg Z, Phillips CV

Harm Reduction Journal 2009, 6:14 (2 July 2009)

http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/14

Europäische Kommission. Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)

Request for a scientific opinion on: Addictiveness and Attractiveness of Tobacco Additives. (2009)

http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/docs/scenihr_q_020.pdf

OPIATE / OPIOIDE

BDNF and Drug Dependence

Brain-derived neurotrophic factor (BDNF) is a growth factor involved in neuronal plasticity that is expressed after chronic administration of drugs of abuse and may play a crucial role in chronic opiate effects. Vargas-Perez et al. (p. 1732, published online 28 May) found that BDNF was directly involved in the switching mechanism in the ventral tegmental area, from an opiate-naïve, dopamine-independent drug reward substrate to an opiate-dependent, dopamine-dependent motivational substrate. In the ventral tegmental area, BDNF changed the action of GABA-A receptors from inhibitory to excitatory. This change led to behavioral changes that defined a neurobiological boundary between the acute phase of drug-taking and addiction.

Science 26 June 2009:

Vol. 324. no. 5935, pp. 1732 - 1734

DOI: 10.1126/science.1168501 (Abstract)

http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/324/5935/1732

Warum Morphium-Entzug besonders qualvoll ist - Wiener Hirnforscher entschlüsseln Mechanismus, durch den das natürliche Schmerzmittel wirkt

Morphium oder eigentlich: Morphin ist eines der stärksten bekannten natürlichen Schmerzmittel. Wenn es schnell abgesetzt wird, können erst recht furchtbare Schmerzen auftreten. Warum das so ist, war bis jetzt ein ungelöstes Rätsel, das eine Arbeitsgruppe um Jürgen Sandkühler, Leiter des Zentrums für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien, nun gelöst hat. (Der Standard, 10. Juli 2009)

http://derstandard.at/1246541949744/Warum-Morphium-Entzug-besonders-qualvoll-ist

Wien. Ouch! Abrupt opioid withdrawal increases pain sensitivity. (FWF, 13.09.2009)

http://fwf.ac.at/en/public_relations/press/pv200907-en.html

Ruth Drdla, Matthias Gassner, Ewald Gingl and Jürgen Sandkühler. Induction of synaptic long-term potentiation after opioid withdrawal, Science 325 (2009), July 10th. DOI: 10.1126/Science/1171759. (Abstract)

http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/325/5937/207

Stress-opioid interactions: a comparison of morphine and methadone.

Taracha E, Mierzejewski P, Lehner M, Chrapusta SJ, Kała M, Lechowicz W, Hamed A, Skórzewska A, Kostowski W, Płaźnik A.

Pharmacol Rep. 2009 May-Jun;61(3):424-35.

PMID: 19605941

http://www.if-pan.krakow.pl/pjp/pdf/2009/3_424.pdf

Naltrexone implants after in-patient treatment for opioid dependence: randomised controlled trial. Kunøe N., Lobmaier P., Vederhus J.K. et al.

British Journal of Psychiatry: 2009, 194, p. 541–546.

http://findings.org.uk/docs/bulletins/Bull_20_07_09.php

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Kunstmann, Wilfried; Hessenauer, Frieder

Substitution Opiatabhängiger: Versorgung wird schwieriger

Dtsch Arztebl 2009; 106(30): A 1508–10

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65461

JAMA. 2008;300(3):314-321 (doi:10.1001/jama.300.1.jrr80005)

Charles P. O’Brien

Review of Treatment of Heroin Addiction

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/300/3/314

Methadon und Subutex

Süchtige greifen immer häufiger zu Methadon und anderen Ersatzdrogen - zusätzlich zur Heroinspritze. Experten sind alarmiert, denn der Mischkonsum ist extrem gefährlich. (sueddeutsche.de, 03.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/646/479140/text/

Berlin. Im Fokus: Zielgruppe Substitutions-Senioren

Im Bereich Betreutes Wohnen für Substituierte stieg der Anteil der Bewohner über 40 Jahre in den letzten Jahren kontinuierlich. Konfrontiert mit diesen neuen Anforderungen begann der Notdienst Berlin e.V. bereits 2007, das Angebot an die Bedarfe dieser Bewohner anzupassen. Es wurde kein neues Programm entwickelt - statt dessen versucht, die bestehenden Hilfen zu ergänzen und zu modulieren, um individueller auf Wünsche eingehen zu können. (Notdienst e.V. Berlin, 06.07.2009)

http://drogennotdienst.org/content/aktuelles/Substitutionssenioren_000.php

Heroin Addiction and Related Clinical Problems. 2009 (June), Vol. 11, No. 2

QTc Interval Screening. American Association for the Treatment of Opioid Dependance (AATOD) Policy and Guidance Statement

New Approaches in the Treatment of Opioid Dependency During the Pregnancy

Substitution Therapy. A New Problem of Biomedical Ethics and Medical Law

Methadone-treated Patients After Switching to Buprenorphine in Residential Therapeutic Communities: An Addiction-specific Assessment of Quality of Life

Clinical Trial on the Use of Olanzapine in Reducing the Consumption of Cocaine in Methadone Maintenance Programmes

Voices of Experience: Attitudes and Opinions of Recipients of Unsupervised Injectable Opiate Treatment in the Northwest of England

Swedish Use and Misuse of the Dole & Nyswander Treatment

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php#y2009

Irland. 550 addicts waiting years for methadone

AROUND 550 heroin addicts outside Dublin are waiting up to two years to get on the methadone maintenance programme. (independent.ie, 10.07.2009)

http://www.independent.ie/national-news/550-addicts-waiting-years-for-methadone-1815676.html

Schweiz. Altersheime für Junkies?

Die Drogenpolitik des Bundes zeigt ihre Wirkung: Die Junkies werden immer älter. Eine Herausforderung für die Notschlafstelle Luzern. Sie plant deshalb, ein Altersheim für Drogenkonsumenten zu eröffnen - ähnliche Projekte gibt es bereits in Zürich und Basel. (swissinfo.ch, 15.07.2009)

http://www.swissinfo.ch/ger/startseite/Altersheime_fuer_Junkies.html?siteSect=105&sid=10938174&cKey=1247655066000&ty=st

Münster – Wstf. Für Entzug gibt es kein Rezept: Verein Indro hilft Süchtigen

(...) Thema unter den Mitarbeitern ist heute eine neue Studie des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung an der Universität Hamburg. 806 Abhängige in 13 deutschen Städten sind befragt worden, 47 davon in Münster, wie Schneider derweil herausgefunden hat. Das, was die Autoren der Studie zum Tenor gemacht haben, hat für erregte Gemüter in der Fachwelt gesorgt. Weil es laut Schneider nicht neu ist und in der Bevölkerung einen falschen Eindruck erweckt. Entzugsmedikamente wie Methadon, so heißt es, würden missbraucht. 46 Prozent der befragten Methadon-Patienten hätten einen Beikonsum - sprich: Sie spritzten weiter Heroin. „Es gibt keinen reinen Heroin-Konsumenten, viele nehmen, was sie kriegen können“, sagt der Indro-Geschäftsführer. Geschätzt 1200 Abhängige gibt es in Münster, 700 sind substituiert, nutzen also Entzugsdrogen. (Borkener Zeitung, 15.07.2009)

http://www.borkenerzeitung.de/aktuelles/muensterland/1091074_Fuer_Entzug_gibt_es_kein_Rezept_Verein_Indro_hilft_Suechtigen.html

In der Methadon-Substitution ist der illegale Beikonsum fast die Regel

Obwohl für die Substitutionsbehandlung viele Gesetze, Regeln und Vorschriften gelten, sind Methadon und andere Substitutionsmittel in der Drogentherapie in den vergangenen Jahren immer häufiger selbst zu Rauschmitteln geworden. (Ärzte Zeitung, 16.07.2009)

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/?sid=558219

Großbritannien. British Prisons Install Methadone Vending Machines

British government tries new method of promoting opiate maintenance therapy behind bars. (DRCNet, 24.07.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/141551/british_prisons_install_methadone_vending_machines/

Bremen. Verhärtete Fronten

Bremen zählt knapp 1.800 Substituierte. Doch gerade dort, wo sie besser behandelt werden können, gibt es nach wie vor Streit mit Anwohnern. (taz-nord, 30.07.2009)

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2009%2F07%2F30%2Fa0006&cHash=0deb179c8b

The Leeds Evaluation of Efficacy of Detoxification Study (LEEDS) Prisons Project Study: protocol for a randomised controlled trial comparing methadone and buprenorphine for opiate detoxification.

Sheard L, Wright NM, Adams CE, Bound N, Rushforth B, Hart R, Tompkins CN.

Trials. 2009 Jul

PMID: 19602218

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19602218

BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

USA. Buprenorphine: New Guide for Nurses. Expanding Role Helps Physicians Serve More Clients. (SAMHSA, 01.07.2009)

http://www.samhsa.gov/samhsaNewsletter/Volume_17_Number_3/Buprenorphine.aspx

Mauritius: The two sides of Subutex

Navin Ramgoolam announced in Parliament yesterday that "Subutex" will soon be reclassified as a dangerous drug despite the "reservations expressed by the World Health Organization". (allafrica.com, 06.08.2008)

http://allafrica.com/stories/200808060629.html

Buprenorphine for the management of opioid withdrawal.

Gowing L, Ali R, White JM.

Cochrane Database Syst Rev. 2009 Jul 8;(3):CD002025. Review.

PMID: 19588330 (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19588330?

DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Links zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien, Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Kanada. When all else fails, there's free heroin - Bold experiment seeks ways to stabilize addicts' lives

The federal government is paying for free heroin - again.

Controversial research that involves giving free heroin to Vancouver addicts is about to enter a second phase, this time with a treatment regimen never before tried anywhere in the world.

Starting next spring, addicts reporting to a Downtown Eastside clinic will be given, for injection, either free heroin or the opium-based pharmaceutical drug hydromorphone, also called Dilaudid. Midway through their one-year stints in SALOME (Study to Assess Longer-term Opioid Medication Effectiveness), addicts will be switched to orally administered formulations of the same drugs.

A total of 322 addicts will each go through a year of treatment, with the three-year project costing $8 million. (The Province, 09.07.2009)

http://www.theprovince.com/health/When+else+fails+there+free+heroin/1769591/story.html

Berlin. Weg frei für Heroin auf Rezept

Langjährig Drogenabhängige können Heroin künftig unter bestimmten Umständen auf Rezept erhalten. Der Bundesrat billigte am Freitag das vom Bundestag bereits im Mai beschlossene Gesetz zur kontrollierten Abgabe von synthetischem Heroin. (aerzteblatt.de, 10.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37302/Weg_frei_fuer_Heroin_auf_Rezept.htm

Berlin. Neues Therapiezentrum für Drogenabhängige

Berlin bekommt voraussichtlich im Jahr 2010 ein neues Therapiezentrum, in dem Drogenabhängige von Ärzten synthetisch hergestelltes Heroin erhalten. Für die Einrichtung des Zentrums seien 2009 vom Land 200 000 Euro zurückgelegt worden, sagte Regina Kneiding, Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung. Eine Entscheidung über den Standort sei noch nicht gefallen. Synthetisches Heroin wird als Kassenleistung nur an Schwerstabhängige vergeben. In Berlin haben rund 300 Menschen Anspruch auf diese neue Therapie. Nach dem Bundestag hatte am Freitag auch der Bundesrat die staatliche Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige gebilligt. (welt.de, 10.07.2009)

http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=21768892

Hamburg. Schwerstabhängige können weiter mit Diamorphin behandelt werden. (welt.de, 11.07.2009)

http://www.welt.de/die-welt/article4100205/Schwerstabhaengige-koennen-weiter-mit-Diamorphin-behandelt-werden.html

Baden-Württemberg. Empfehlungen der AG Substitution zu Diamorphin

Die AG Substitution unter Federführung des Ministeriums für Arbeit und Soziales formuliert eine Empfehlung zur Umsetzung der Substitutionsbehandlung mit Diamorphin. Es wird gefordert, dass die auf Bundesebene noch ausstehenden notwendigen formalen Schritte so rasch wie möglich eingeleitet werden. Für das Land Baden-Württemberg werden Standortvorschläge gemacht und auf die zu vollziehenden Schritte der relevanten Institutionen verwiesen. (Landesstelle für Suchtfragen

der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V., Landesstellenbrief 6/2009, 29.06.2009)

http://www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2009/Landesstellenbrief_Nr.6_2009.pdf

http://www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2009/pdf/Empfehlung_AG_Substitution__Diamorphin_17.06.2009.pdf

Frankfurt. Legalisierung von Diamorphin - Party in der Heroin-Ambulanz

Modrige Gewölbe, dämmriges Licht. Die kleine Versammlung, die sich an diesem Freitagnachmittag im Keller der Heroin-Ambulanz eingefunden hat, wirkt wie eine Theatergruppe. Verantwortlich für die Inszenierung ist Frankfurts Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann. Sie hat die "Mitstreiterinnen und Mitstreiter" eingeladen, die sich seit 1993 für die Heroin-Vergabe an schwerkranke Drogenabhängige eingesetzt haben. Anlass ist der Beschluss des Bundestages vom 28. Mai, der es möglich macht, dass Diamorphin künftig als Medikament eingesetzt werden kann. (fr-online, 20.07.2009)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/1840537_Legalisierung-von-Diamorphin-Party-in-der-Heroin-Ambulanz.html

Bottrop. Drogentherapie - Heroin für Suchtkranke auf Rezept

Neues Gesetz verändert die Therapie für schwerst Abhängige. Es könnte manchen einen Ausweg aus der Beschaffungskriminalität weisen, glaubt der Geschäftsführer des Jugendhilfe-Vereins. (Der Westen, 17.07.2008)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bottrop/2009/7/17/news-126106353/detail.html

Berlin. Diamorphin-Gesetz tritt in Kraft

Am 21. Juli - dem nationalen Gedenktag für Drogentote - ist das Gesetz, das die Behandlung Schwerstabhängiger mit Diamorphin ermöglicht, in Kraft getreten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) rechnet allerdings nicht damit, dass das neue Therapieangebot vor dem 1. Januar 2010 in der GKV-Regelversorgung zur Verfügung steht. Deutscher Apotheker Verlag, 21.07.2009)

http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/Juli/tagesnews20090722c.html

Köln. Heroin-Ausgabeprojekt - Unterstützung für das Suchtprogramm

Das Programm zur Behandlung schwerst Abhängiger mit synthetisch hergestelltem Heroin ist sehr erfolgreich. Umso erfreulicher ist für die Stadt die Entscheidung von Bundestag und Bundesrat, die Kosten für die Therapie zu übernehmen. (Kölner Stadtanzeiger, 21.07.2009)

http://www.ksta.de/html/artikel/1246883684528.shtml

Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung im Bundesgesetzblatt verkündet

Das Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung vom 15.07.2009 ist am 20.07.2009 im Bundesgesetzblatt (BGBI. I. 1801) verkündet worden. Es tritt am Tag nach der Verkündung, mithin am 21.07.2009 in Kraft. (LexisNexis, 20.07.2009)

http://www.lexisnexis.de/aktuelles/anwaltswoche/164396/gesetz-zur-diamorphingestuetzten-substitutionsbehandlung-im-bundesgesetzblatt-verkuendet

Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung

aus Bundesgesetzblat, Teil I, Nr. 41 vom 20.07.2009, Seite 1801,

http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27bgbl109s1801.pdf

http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27bgbl109s1801.pdf

Heroin: Arzneimittelgebrauch im kulturellen Wandel. (criminologia, 22.07.2009)

http://criminologia.de/2009/07/heroin-arzneimittelgebrauch-im-kulturellen-wandel/

METHADON

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

Großbritannien / Schottland. Cost of methadone prescriptions up by 84 per cent in five years
. The cost of prescribing methadone to drug addicts has soared by 84 per cent over the last five years, it has emerged. (The Scotsman, 05.07.2009)

http://news.scotsman.com/health/Cost-of-methadone-prescriptions-.5430113.jp

Pforzheim. Zurück ins Leben.

Pforzheim. (...) Stefan M. kam 1998 als einer der ersten Teilnehmer ins Projekt. Die Aktionsgemeinschaft Drogen hatte Q-Train als Modellvorhaben mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds zu dieser Zeit gerade ins Leben gerufen. Den Grund nennt Harald Stickel, Gesamtleiter der AG Drogen: Seit 1991 konnten Abhängige bundesweit Methadon auf Rezept bekommen, statt sich Heroin illegal zu besorgen. Der Kontaktladen „Loft“ füllte sich mit arbeitslosen Leuten, die keinen Beschaffungsdruck mehr hatten und nicht wussten, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten. Q-Train mit seiner Siebdruckerei sollte bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen. (Pforzheimer Zeitung, 07.07.2009)

http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Zurueck-ins-Leben-_arid,128809_puid,1_pageid,17.html

Großbritannien. A PHONEY WAR ON DRUGS – AND THE MYTH OF ADDICTION TREATMENT PROVISION

Has pouring £300million a year into methadone helped – or quicksanded the UK into the worst drug problem in Europe? (Addiction Today, July-August 2009)

http://www.addictiontoday.org/files/addiction-today-119-myth-of-treatment-provision.pdf

Hannover. Süchtiger nach Methadon-Raub in Lebensgefahr

Ein Drogensüchtiger hat am Mittwoch in Hannover eine Apotheke überfallen und bei der Einnahme des erbeuteten Methadons das Bewusstsein verloren. Der von Beamten in einem Wohnheim aufgespürte 32-Jährige musste vor Ort wiederbelebt werden und kam in einem lebensbedrohlichen Zustand in eine Klinik, teilte die Polizei mit. Der als Drogenkonsument bekannte Mann war erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden. Bei dem Überfall bedrohte er die Apothekenangestellten und drückte der 46 Jahre alten Inhaberin ein Messer an die Kehle. Diese öffnete daraufhin den Tresor und gab dem Süchtigen den Drogenersatzstoff. (BILD, 24.06.2009)

http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2009/06/24/suechtiger-nach-methadonraub-in-lebensgefahr.html

The Dangers of Benzodiazepine Abuse During MAT

Benzodiazepine abuse and dependence are common among patients entering Medication-Assisted Treatment (MAT). Continued abuse during methadone maintenance therapy is dangerous for patients, and presents special challenges to the staff of Opioid Treatment Programs (OTPs). Extra time and resources are usually necessary to help patients safely overcome this serious barrier to recovery, but with appropriate care, OTPs can help these patients. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)

http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#danger

Mandatory QTc Screening for Methadone Patients – 
OTPs Respond to Published Guidelines

Health professionals and government agencies have raised concerns about methadone’s potential to produce QT prolongation, with or without the arrhythmia known as torsade de pointes (TdP), in patients in Opioid Treatment Programs (OTPs) and patients prescribed methadone for pain.

This possible risk recently led five clinicians to publish guidelines in the online Annals of Internal Medicine, calling for mandatory QTc screening by electrocardiogram (ECG) for all OTP patients, before starting methadone maintenance treatment, and periodically thereafter. Revisions of the Annals article subsequently appeared—then disappeared. A final version and related editorial

were published in the March 17 print edition.

Many OTP clinicians share the authors’ concerns, but advocate screening or referral for a careful workup by a specialist after evaluation and assessment of risk. OTPs maintain that the costs and logistics of mandatory ECGs will deter some patients from entering potentially life-saving methadone therapy. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)

http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#QTc

Irland. Tracking system to monitor recovering drug users

Drug addicts receiving treatment are to be monitored by a special patient-tracking system following a failure to keep check on recovering users in methadone programmes. (The Irish Examiner, 10.07.2009)

http://www.irishexaminer.com/ireland/tracking-system-to-monitor-recovering-drug-users-96020.html

USA. Only methadone clinic in Las Cruces to close. (Sun News, 10.07.2009)

http://www.topix.com/drug/methadone/2009/07/only-methadone-clinic-in-las-cruces-to-close

http://www.lcsun-news.com/ci_12807217

Großbritannien. Government spends £4m on methadone vending machines for prisons

Ministers are spending £4 million on a programme to install 'vending machines' in prisons to supply drug-addicted offenders with methadone, a substitute drug used to wean addicts off heroin. (The Telegraph, 16.07.2009)

http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/lawandorder/5834299/Government-spends-4m-on-methadone-vending-machines-for-prisons.html

Irland. Heroin is now favourite drug for high fliers

High fliers and city slickers are increasingly likely to abuse heroin, a GP specialising in substance abuse has warned.

Dr Garrett McGovern, who works in clinics across the city, said he has treated an increasing number of people from backgrounds which would not conventionally be associated with heroin use.

"Heroin use is definitely transcending boundaries," he told the Herald.

 (Herald.IE, 20.07.2009)

http://www.herald.ie/national-news/heroin-is-now-favourite-drug--for-high-fliers-1830798.html

Großbritannien. Methadone users 'more likely to carry on injecting'

Drug users prescribed methadone are less likely to die but are at substantially greater risk of carrying on injecting opiates, according to researchers at the University of Bristol.(Plse Today, 20.07.2009)

http://www.pulsetoday.co.uk/story.asp?sectioncode=23&storycode=4123296&c=2

Vietnam. Vietnam approves wide-scale application of Methadone

Experimental treatment of drug addiction by Methadone in HCM City and Hai Phong has shown good results. Deputy Prime Minister Truong Vinh Trong told the Health Ministry to widely apply this method. (vietnam.net, 28.07.2009)

http://english.vietnamnet.vn/reports/2009/07/860580/

Methadone maintenance therapy versus no opioid replacement therapy for opioid dependence.

Mattick RP, Breen C, Kimber J, Davoli M.

Cochrane Database Syst Rev. 2009 Jul 8;(3):CD002209. Review.

PMID: 19588333 (Abstract)

http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD002209/frame.html

The acceptability, safety, and tolerability of methadone/naloxone in a 50:1 ratio.

Bell J, Shearer J, Ryan A, Graham R, Korompay K, Rizzo S, Sindhusake D, Somogyi AA.

Exp Clin Psychopharmacol. 2009 Jun;17(3):146-53.

PMID: 19586229 (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19586229

GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Spielsucht bei Frauen: Flucht vor Problemen

Deutsches Ärzteblatt, PP 8, Ausgabe Juni 2009, Seite 273

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=Sucht&id=64982

Berlin. Drogennotdienst e.V.: am 2. Juni kündigte sich unerwartet hoher Besuch im Frauentreff Olga an. Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, in Begleitung der Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt und der Bundestagsabgeordneten Eva Högl, informierte sich anlässlich des Internationalen Welthurentags über die Arbeit am Drogenstrich der Kurfürstenstraße.

Drogennotdienst e.V., 06.07.2009)

http://www.drogennotdienst.org/content/aktuelles/Zypries.php

Essen. Gender-Expertinnen und -Experten tauschen sich aus

Erst getrennte Gespräche, um dann in den Geschlechterdialog zu treten. Dieses Konzept verbirgt sich hinter den Fachgesprächen und der Fachtagung zum Thema „Frauensache! – Männersache! – Gemeinsame Sache?“, die die Essener Fachklinik Kamillushaus derzeit anbietet. Nächster Termin: 9.September 2009. Titel: „Gemeinsame Sache? Geschlechterdialog im Suchtbereich“. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 7. Jahrgang / Nr. 4 Juli 2008)

Anmeldungen an Dr. Arnulf Vosshagen (Fax: 0201 8406180) Heidhauser Straße 273 45239 Essen a.vosshagen@kamillushaus.de

Erfolgreicher und nachhaltiger -  Reine Frauen-Therapien

Suchtkranke Frauen lassen sich mit größerem Erfolg therapieren, wenn sie nicht zusammen mit männlichen Patienten untergebracht werden. "Frauen und Männer sind eben auch in ihren Erkrankungen anders, und wenn Frauen und Männer gemeinsam auf Stationen sind, brechen überproportional viele Frauen ihre Therapie erfolglos ab", sagte die Abteilungsärztin an der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie im westhessischen Hadamar, Margarethe Philipp, in einem Gespräch. (n-tv, 20.07.2009)

http://www.n-tv.de/wissen/koerpergeist/Reine-Frauen-Therapien-article418868.html

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Schweiz. Migrationsgerechte Suchtarbeit. Texte von der Praxis für die Praxis: In diesem Praxismanual (pdf, 51S., 1.8Mb) von Infodrog werden verschiedenste Themen und Fragestellungen aufgenommen, die in der Suchtarbeit mit KlientInnen mit Migrationshintergrund wichtig sind. Die 21 kurzen Kapitel wurden von einer überregional zusammengesetzten Gruppe von Fachleuten aus verschiedenen Suchthilfebereichen geschrieben. Sie gehen in ihren Beiträgen auf die jeweils relevanten Arbeitsansätze und Haltungen ein, es werden Stolpersteine und Tipps zu deren Überwindung genannt. Das Buch soll eine Hilfe für die Praxis sein und will vor allem auch zur Reflexion und Auseinandersetzung mit den besonderen Bedürfnissen und Ressourcen von KlientInnen mit einer Migrationsgeschichte anregen. Die Publikation kann bei Infodrog bestellt werden: office@infodrog.ch (15 CHF).

http://www.infodrog.ch/txt/brochures/2009/20090514_Handbuch-Migration-de.pdf

Equality and diversity. This is the first detailed investigation into knowledge of drugs and drug services among a range of black and minority ethnic groups in England. (NTA – National Treatment Agency, 2009)

http://drinkanddrugsnews.us1.list-manage.com/track/click?u=d7f03e5256895f49b9e6b72f0&id=c9c39732d5&e=fa8ec5b73b

ZUERICH 11.- 13. September 2009:  3. Kongress der Transkulturellen Psychiatrie im deutschsprachigen Raum. Organisation DTPPP, Psychiatrische Universitaetsklinik Zuerich

http://www.transkulturellepsychiatrie.de

http://www.transkulturellepsychiatrie.de/programm_Ch.html

Nationale Fachtagung Migrationsgerechte Suchtarbeit - Vielfältige Dimensionen vom 4. Juni 2009


Die nationale Fachtagung in Biel ist mit 130 Teilnehmenden und 23 ReferentInnen erfolgreich durchgeführt worden. In den Referaten und World-Café-Gesprächen sind eine Vielfalt von Themen und Fragen rund um Migration und Sucht aufgeworfen und diskutiert worden.

http://www.migration.infodrog.ch/de/

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

Anhang: dgs-info_Fortbildungs-_und_Kongresskalender.doc

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

HARM REDUCTION

IHRA. Conference Website Launched Registration Opens - Liverpoll 2010

The International Harm Reduction Association (IHRA), the Conference Consortium and Liverpool John Moores University are pleased to announce the launch of the official website for Harm Reduction 2010: IHRA’s 21st International Conference. (...) The conference will take place in April 2010 in Liverpool, England – a city with a proud history of public health and harm reduction and the host of the first event in this series in 1990.

http://www.ihra.net/Liverpool/Home

Bangkok Conference Added to IHRA Archive

Over the past two years, IHRA has been developing an online archive of the previous 20 international harm reduction events. This archive now includes a full range of resources from ‘Harm Reduction 2009’ which took place last April in Bangkok, Thailand – including the conference programme, the accepted abstracts, the ‘Daily Update’ newsletters, photos, links, and over 200 presentations, videos and speeches.

http://www.ihra.net/Bangkok2009

Moers. Rollende Arztpraxis für Junkies

Seit einem Jahr fährt die Duisburger Straßenambulanz täglich Kö und Vinzenzpark an, um kostenlos Süchtige zu verarzten. Die Resonanz sei überwältigend, heißt es. Die Caritas betrachtet das niederschwellige Angebot skeptisch. (Rheinische Post, 03.07.2009)

http://www.rp-online.de/public/article/moers/727546/Rollende-Arztpraxis-fuer-Junkies.html

Großbritannien. NTA rolls out long-awaited naloxone training

Families and carers of injecting drug users in 16 sites across England are to be trained in how to administer naloxone – a drug capable of reversing the effects of heroin overdose – the NTA (National Treatment Agency) has announced. (DDN News, 12.07.2009)

http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewNews.aspx?id=319

Großbritannien. A cup of cumbrian chocolate. 
How do you make serious drug safety messages entertaining enough to watch? Martin Roberts shares Cumbria User Project’s foray into film. Read it, and watch the film on page 13 of the virtual magazine.

http://view.vcab.com/?vcabid=eehSrarpSgannn

Kanada. ADDICTS TO GET FREE CRACK PIPES IN CITY TRIAL

Victoria councillors have agreed to allow the Vancouver Island Health Authority to oversee distribution of free crack-pipe kits in the city - but only on a temporary basis.

Mayor Dean Fortin said the pilot program would have to include an assessment of community support for the program. "We'll send the letter [to VIHA] recognizing that harm reduction is important and that if it's part of their current harm-reduction efforts [that] they start to hand out mouthpieces and sticks, they can integrate that in now."  (Victoria Times-Colonist, 10.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n694.a10.html

Großbritannien. Nurse pilot scheme provides care to people in custody

Nurses in Scotland have just completed a pilot scheme to provide care to those in custody.

The three-year project saw nurses provide 24-hour services including alcohol and drug referrals to people held in police cells in Dundee, Perth and Arbroath. (nursingtimes.net, 20.07.2009)

http://www.nursingtimes.net/whats-new-in-nursing/primary-care/nurse-pilot-scheme-provides-care-to-people-in-custody/5004213.article

Kirgisien. Kyrgyzstan - Pioneers of Harm Reduction

The Kyrgyz Republic in Central Asia is situated on a drug trafficking route. With its 80-100 thousand drug users, of which more than half use drugs intravenously, the country found itself with a severe HIV epidemic. Kyrgyzstan has been the first in the region to introduce science and evidence based harm reduction strategies, like needle and syringe exchange programs and methadone maintenance therapy. This film documents how these strategies proved to be successful in curbing the HIV epidemic in the country. (drugreporter.hu, Juli 2009, Video)

http://drogriporter.hu/en/kyrgyzstan

NÜRNBERG. Reines Heroin bringt entlassenen Häftlingen den Tod - Mudra und JVA wollen kooperieren

Die Zahl der Rauschgiftopfer nimmt zu: Abhängige, die gerade aus dem Knast kommen, sind besonders gefährdet, sich eine Überdosis zu spritzen. Deshalb wollen die Drogenhilfeeinrichtung Mudra und die Justizvollzugsanstalt zusammenarbeiten. (Nürnberger Nachrichten, 21.07.2009)

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1055345&kat=10

Safe using messages may not be enough to promote behaviour change amongst injecting drug users who are ambivalent or indifferent towards death

Miller PG

Harm Reduction Journal 2009, 6:18 (25 July 2009)

http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-6-18.pdf

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Großbritannien. Delivering effective needle and syringe programmes: Implementing NICE guidance.

Presentations and notes from this conference, held on 1 July 2009 (National Treatment Agency, UK)

http://www.nta.nhs.uk/news_events/events/previous_nta_events/NSP_launch_July_09/default.aspx

Kanada. Landmark Needle Exchange Program Closing Down

North America's first needle exchange program, run by the Downtown Eastside Youth Activities Society, is closing down after 21 years amid allegations of mismanagement and financial improprieties. (Globe and Mail, 08.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n688/a01.html

Kanada – British Columbia. DRUG DEATHS DOWN

Across B.C., fewer drug users are dying of overdoses. The number of deaths has dropped from a high of 396 in 1998 to 133 in 2008, according to B.C. Coroners Service statistics. In Vancouver, the number of drug deaths is down from a high of 191 in 1998 to 30 in 2008. Proponents of Insite credit the supervised injection site, which was opened in 2003. But the decreasing popularity of injectable drugs in favour of crack and meth is also likely a factor. (The Province, 07.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n683.a01.html

Moldavien. Harm Reduction in Prison: The Moldova Model. (OSI – Open Society Institute, Juli 2009)

http://www.soros.org/initiatives/health/focus/ihrd/articles_publications/publications/moldova_20090720

USA. HOUSE VOTES TO LIFT NEEDLE EXCHANGE FUNDING BAN

The House voted Friday to lift a ban on using taxpayer dollars for needle exchange programs for intravenous drug users intended to prevent the spread of HIV and other diseases. (22.05.2009)

http://drugsense.org/url/88f7BlSo

Kanada. Findings from the evaluation of Vancouver’s Pilot Medically Supervised Safer Injecting Facility – Insite, Revised June 2009

http://www.ihra.net/Assets/2067/1/InsiteEvidenceSummaryJune2009.pdf

DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG

Nachbarn gegen Fixerbusse

Rund 50 Anwohner boykottieren mit einer Sitzblockade die Ankunft von drei Bussen am Kottbusser Tor. Dreimal in der Woche sollen hier mobile Hilfsstationen für Junkies ein paar Stunden lang stehen. (Der Tagesspiegel, 17.07.2009)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kottbusser-Tor-Fixerbusse;art270,2849663

Druckraum nicht in Sicht - Mangels Druckraum gibt es zwei weitere Drogenkonsummobile

Franz Schulz' (Grüne) Ankündigungen über die zügige Öffnung eines neuen Druckraums in Kreuzberg sind offenbar geplatzt. Nachdem der Druckraum in der Dresdener Straße Mitte Juni geschlossen wurde, hatte der Bezirksbürgermeister in Friedrichshain-Kreuzberg gegenüber der taz laufende Verhandlungen über ein neues Objekt bestätigt: "In zwei bis drei Monaten sind diese abgeschlossen." Doch daraus wird so schnell nichts, befürchtet die Drogenhilfe Fixpunkt - und bietet daher ab Dienstag eine Zwischenlösung. Mit ihrem Drogenkonsummobil wird sie viermal in der Woche den Moritzplatz anfahren. (Die Tageszeitung Berlin, 21.07.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F21%2Fa0157&cHash=3a181c00c4

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

EOD Info Service Newsletter. An information service of the Development-Oriented Drug Policy Programme. Englisch – spanisch. Herausgegeben von GTZ-Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn.

eod-info@gtz.de

http://www.gtz.de/de/25939.htm

Zuletzt lacht der Pate - Die Kapitulation im Drogenkrieg

Der Kampf gegen die Drogen ist verloren. Das stellte die UNO schon vor drei Montaten fest. Einige wollen es allerdings noch nicht wahrhaben. Mexikos Präsident zum Beispiel. Er schickt immer neue Soldaten gegen die Drogenbarone. Und verliert immer mehr Terrain an sie. An-derswo ist der Drogenkrieg längst in aller Stille aufgegeben. In Afghanistan zum Beispiel. Was folgt nun -- nach 40 Jahren War on Drugs? Am Ende doch die Legalisierung? Wie damals beim Alkohol. Und den Drogenbaronen schicken wir die Steuerfahndung -- wie weiland Al Capone ... (Hessischer Rundfunk, Redaktion Der Tag, 22.07.2009, audio/mpeg, 24.1 MiB)

http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20090722.mp3

COPPING TO THE POPPY CROP FLOP

By Jacob Sullum

Can the farmers and the drug warriors be friends? (Reason, 08.07.2009)

http://www.reason.com/news/show/134629.html

ASIEN

AFGHANISTAN

IVANOV LINKS NATO RIGHTS TO DRUG WAR

The Federal Drug Control Agency said Friday that Moscow should stop the transportation of cargo across its territory to U.S.-led forces in Afghanistan if they do not do more to cut the flow of heroin to Russia. (Moscow Times, 29.06.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n663/a11.html

US GIVES UP ON ERADICATING AFGHAN OPIUM POPPIES, WILL TARGET TRAFFICKERS INSTEAD
Faced with a growing Taliban insurgency fueled by opium and heroin profits and inflamed by the destruction of farmers' fields, the US last weekend announced a dramatic shift in its Afghan anti-drug strategy. The US will abandon what has been a pillar of its anti-drug strategy worldwide: eradication. (Drug War Chronicle, Issue 592, 03.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/592/afghanistan_US_stops_opium_poppy_eradication

Geheimdienste halten US-Strategie zur Bekämpfung der Drogenkartelle für „aussichtslos“. (newsticker.de, 03.07.2009)

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=121799&i=hebbaq

Coalition Death Toll Mounts as Fight for Opium Center Helmand Province Ratchets Up

Things are getting very bloody in Afghanistan as thousands of US Marines pour into Helmand province, the country's opium capital, in a bid to drive out the Taliban. (Drug War Chronicle, Issue 593, 10.07.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/593/afghanistan_helmand_opium_taliban_marines

Karzai pardons five Afghan heroin traffickers - At least one man a relative of president's campaign director, sources say

President Hamid Karzai has pardoned five heroin smugglers, at least one of them a relative of a man who heads Karzai's campaign for re-election next month, a source and a government spokesman said Thursday.

A spokesman for Karzai confirmed the pardons, which he said came after the intercession of tribal chiefs, long a tradition in such matters in Afghanistan.

A source with knowledge of the case said one of those released was a close relative of Deen Mohammad, who is running Karzai's campaign for re-election in the August 20 presidential poll. (msnbc, 09.07.2009)

http://www.msnbc.msn.com/id/31829941/ns/world_news-south_and_central_asia/

U.S. Shifts Afghan Narcotics Strategy

The American-led mission in Afghanistan is all but abandoning efforts to destroy the poppy crops that provide the largest source of income to the insurgency, and instead will take significant steps to wean local farmers off the drug trade — including one proposal to pay them to grow nothing. (New York Times, 23.07.2009)

http://www.nytimes.com/2009/07/24/world/asia/24poppy.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

Myanmar – Burma

From Golden Triangle to Rubber Belt? The Future of Opium Bans in the Kokang and Wa Regions

In the Kokang and Wa regions in northern Burma opium bans have ended over a century of poppy cultivation. The bans have had dramatic consequences for local communities. The bans have driven poppy-growing communities into chronic poverty and have adversely affected their food security. (IDPC-International Drug Policy Consortium, 15.07.2009)

http://www.idpc.net/publications/tni-briefing-from-golden-triangle-to-rubber-belt?utm_source=IDPC+Monthly+Alert&utm_campaign=b76af465b6-IDPC_July_Alert7_15_2009

Thailand

Drug use patterns among Thai illicit drug users amidst increased police presence

Dan Werb, Kanna Hayashi, Nadia Fairbairn, Karyn Kaplan, Paisan Suwannawong, Calvin Lai and Thomas Kerr

Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:16doi:10.1186/1747-597X-4-16

http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/16

AMERIKA

LATEINAMERIKA - KARIBIK

Koks für die Welt - Wie der Drogenhandel Staaten in Lateinamerika zerstört. (Le Monde diplomatique Nr. 8907 vom 12.6.2009, Seite 3-4, 498 Dokumentation, Adriana Rossi)

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/06/12/a0029.text.name,askFHL75t.n,0

MEXIKO

Ciudad Juarez. The patients at the Life Without Addictions drug rehabilitation center here were bunking down in their grim, gray dormitory two weeks ago when a group of gunmen burst in and opened fire. The attack left five addicts dead. (Washington Post, 15.06.2009)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/06/14/AR2009061402429.html

DRUG CONTROL BEGETS GUN CONTROL. The Violence in Mexico Is Caused by Prohibition, Not Firearms. (Reason Magazine, 01.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n668/a01.html

MEXICO ACCUSED OF TORTURE IN DRUG WAR - Army Using Brutality To Fight Trafficking, Rights Groups Say

The Mexican army has carried out forced disappearances, acts of torture and illegal raids in pursuit of drug traffickers, according to documents and interviews with victims, their families, political leaders and human rights monitors. (Washington Post, 09.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n688.a02.html

Teetotal Mexican drugs cartel claims divine right to push narcotics

The rival cartels battling for control of Mexico's multibillion-dollar narcotics trade are as notorious for their consumption of drugs as their use of extreme violence. But the fastest-growing faction in the country's bloody drug wars is a quasi-religious sect that celebrates family values and keeps its members teetotal. (The Guardian, 05.07.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/05/la-familia-mexico-drug-cartel

Mexico Posts Are Blitzed After Arrest in Drug War

It took six months of intelligence work for the police to corner a man suspected of being one of western Mexico's top drug bosses. But retaliation came swiftly, as his lieutenants struck repeatedly in the two days after his arrest. (New York Times, 12.07.2009)

http://www.nytimes.com/2009/07/13/world/americas/13mexico.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

Blutspur des Rauschgifts

Drogenkartelle haben eine nie da gewesene Welle der Gewalt verursacht. Sie kann nur eingedämmt werden, wenn die USA ihren Teil dazu beitragen. Washington muss den illegalen Transfer von Waffen und Geld nach Süden stoppen. (Rheinischer Merkur Nr. 29, 16.07.2009)

http://www.merkur.de/2009_29_Blutspur_des_Raus.35765.0.html?&no_cache=1

Blutiger Großangriff der Drogenkartelle

Weil die Polizei einen Drogenboss inhaftierte, rächte sich das mexikanische Verbrecherkartell "La Familia" mit einem Großangriff im ganzen Land. Mit Granaten und Maschinengewehren wurden fünf Personen getötet und viele weitere verletzt. (Spiegel online, 12.07.2009)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635708,00.html

Mexikos Krieg gegen Drogen - Kartelle fordern den Staat heraus

Mexikos Regierung lehnt zwar Verhandlungen ab, steht aber vor einem gescheiterten Drogenkrieg. Der findet nicht immer im Rahmen der Verfassung statt. (Die Tageszeitung, 20.07.2009)

http://taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/kartelle-fordern-den-staat-heraus/

MEXICO URGED TO CHANGE DRUG WAR STRATEGY - US-Backed Plan Not Working, Say Political Leaders

President Felipe Calderon is under growing pressure to overhaul a US-backed antinarcotics strategy that many political leaders and analysts said is failing amid stunning drug cartel assaults against the government. (Boston Globe, 29.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n749.a08.html

VENEZUELA

U.S. SLAMS CARACAS ON DRUGS

Venezuela is fast becoming a major hub for cocaine trafficking in the Western Hemisphere, according to a report written by the investigative arm of the U.S. Congress. The report from the nonpartisan Government Accountability Office is sure to raise tensions between Venezuela and the U.S. at a delicate moment in the two countries' often testy relations. (Wall Street Journal, 16.07.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n709.a03.html

BRASILIEN

Medical clinics for drug dealers found in Rio de Janeiro slums - Police say the clinics were set up so gang members wouldn't have to risk arrest by going into hospitals

Drug traffickers in Rio de Janeiro are operating makeshift medical clinics in the slums they control so wounded gang members don't have to risk arrest by seeking treatment at hospitals, police said. (The Guardian, 24.07.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/24/makeshift-hospitals-drug-dealers-brazil

AFRIKA

AFRIKA/GUINEA - Alarmierender Konsum von harten Drogen; immer mehr Jugendliche vom Heroin und Kokain verführt, darunter zahlreiche Mädchen

Die Republik Guinea (auch unter dem Namen Guinea Conakry bekannt) ist nicht nur ein Umschlagplatz von für Europa bestimmten Drogen, sondern ist inzwischen selbst ein Markt für den Drogenhandel geworden. (agenzia fides, 02.07.2009)

http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=23776&lan=deu

Organized Crime Plundering West Africa, says UNODC Report

A Report issued today in New York by the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) shows that illicit activity is posing a serious threat to security and development in West Africa. (UN Information Service, 07.07.2009)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2009/July/organized-crime-plundering-west-africa-says-unodc-report-.html

E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Ein Blog für Beraterinnen und Berater

Ab sofort finden sie unter der Adresse beratungsrauschen.de aktuelle Neuigkeiten zum Thema Online-Beratung, Wissenswertes aus der Netzwelt sowie persönliche Ansichten und Meinungen der Autoren.

http://www.beratungsrauschen.de/

USA. iPhone findet Marihuana

Einige der iPhone-Anwendungen, die Apple in seinem Apps Store anbietet, besitzen für die Benutzer einen echten Mehrwert. So auch die Applikation „Cannabis“, die bei der lokalen Suche nach Marihuana hilft. (informatIonweek.de, 20.07.2009)

http://www.informationweek.de/news/showArticle.jhtml?articleID=218501293

Datenbanken: Erfolgreich medizinische Literatur finden: Jetzt Kurs buchen!

Sie suchen medizinische Literatur? Wir bringen Ihnen bei, wie Sie sie in Datenbanken finden. In unseren Kursen im September sind noch Plätze frei. Darin lernen Sie die Suche per menügeführter Oberfläche oder Kommandosprache. (DIMDI Aktuell vom 01.08.2009)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0161.html

NEUERSCHEINUNGEN

Ruthard Stachowske (Hrsg.): Drogen, Schwangerschaft und Lebensentwicklung der Kinder. Asanger Verlag, Kröning 2008, 408 Seiten, kartoniert, 29 Euro

http://www.asanger.de/titeluebersicht/kulturumwelt/drogenschwangerschaft.php

Felix Tretter (Hrsg.): Suchtmedizin kompakt. Suchtkrankheiten in Klinik und Praxis. Schattauer, Stuttgart, New York 2008, 264 Seiten, kartoniert, 34,95 Euro

http://www.schattauer.de/shop/product_info.php/info/p411_Suchtmedizin-kompakt.html/XTCsid/s6kcc3rhvet209sq70fbitfmb4

Service - Materialien – links – Verschiedenes

Sucht im Alter: Die aktuelle Ausgabe des SuchtMagazin (03/2009) 'Sucht im Alter' ist soeben erschienen. Themen sind: Wandel des Alters, Alkohol & Medikamente, Therapie im stationären Setting, Schnittstelle Suchthilfe/Altenhilfe, Suchtmittelkonsum im Altersheim und Spitex. Der Artikel (pdf, 3S., 147Kb) "Therapeutische Beziehungen zu älteren Suchtkranken" von Dieter Geyer ist online erhältlich. Die Fotoserie zum Thema "Leben mit Betreuung" stammt von Oliver Susami. In Bild und Schrift werden acht Personen vorgestellt, die in betreuten Kontexten wohnen. Das Magazin kann für 15CHF/10 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.

Beachten Sie auch die aktuelle Seite des Monats auf Infoset zum gleichen Thema.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=Alter

Basel. Pflegewohngruppe für Süchtige - Basel stellt sich auf pflegebedürftige Süchtige ein. (Badische Zeitung, 02.07.2009)

http://www.badische-zeitung.de/basel/pflegewohngruppe-fuer-suechtige--16708322.html

World of Warcraft - Süchtig nach Monstern. (sueddeutsche.de, 03.07.2009 )

http://www.sueddeutsche.de/computer/774/479267/text/

Computerspiel- und Suchtexperten schlagen Alarm: Das Online-Rollenspiel

World of Warcraft ist darauf angelegt, seine Spieler in die Abhängigkeit

zu treiben.

Bätzing fordert mehr Therapiemöglichkeiten für Onlinesüchtige

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), plädiert für einen Ausbau der Therapiemöglichkeiten für Onlinesüchtige. Der Bedarf wachse, denn das Problem der Onlinesucht werde immer größer, sagte Bätzing der „Mitteldeutschen Zeitung“ vom Freitag. Schätzungen zufolge seien drei Prozent aller Internetnutzer – hauptsächlich junge Männer im Alter zwischen 15 und 25 Jahren – abhängig und verbrächten in ihrer Freizeit mehr als zehn Stunden täglich im Netz. (aerzteblatt.de, 03.07.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=31521

Internet. „Man verliert die Kontrolle über sich“

Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Internetabhängigkeit. (Mitteldeutsche Zeitung, 02.07.2009)

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046502051

Youth Internet Use: Risks and Opportunities

Shu-Sha Angie Guan; Kaveri Subrahmanyam

Curr Opin Psychiatry. 2009;22(4):351-356

http://mp.medscape.com/cgi-bin1/DM/y/jCQpa0EOsOQ0D2q0KQpD0Ew&uac=48507SK

Berlin. "Internet und Computerspiele - wann beginnt die Sucht?"

Die Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, widmete sich am 3.Juli 2009 der Frage:

"Internet und Computerspiele – wann beginnt die Sucht?"

Wo ist die Grenze zwischen virtueller Kontaktfreudigkeit und Zwang? Zwischen den Vorzügen des modernen Lebensstils und Realitätsverlust? Zwischen harmlosem Vergnügen und schädlichem Zwang? Wie viele Menschen nutzen das Internet und Computerspiele auf riskante schädliche Weise? Sind Jugendliche hiervon besonders betroffen und Jungen gefährdeter als Mädchen? Wie kann man gefährdete und Betroffene erreichen und Ihnen geeignete Hilfen anbieten? Wie können solche Hilfen überhaupt aussehen?

Vorträge der Tagungsreferenten zum runterladen:

http://www.bmg.bund.de/cln_160/nn_1191726/sid_B13A8C0CDDF82006E533DEBE2D0EE1CE/nsc_true/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Jahrestagung_20der_20DdB_20Neue_20Medien_20Vorank_C3_BCndigung.html?__nnn=true

Hannover. Norddeutsche Kliniken rüsten gegen gewalttätige Patienten

Randalierer gefährden Arbeit auf Notfallstationen - Ärzte und Schwestern hilflos - Videoüberwachung und Sicherheitsleute sollen helfen

Eigentlich sollen sie helfen, aber immer öfter werden Krankenschwestern, Ärzte und Sanitäter zur Zielscheibe verbaler und handfester Gewalt: Sturzbetrunkene Jugendliche randalieren in der Notaufnahme. Drogen oder psychische Probleme lassen andere Patienten ausrasten.

Etliche Kliniken setzen inzwischen auf Sicherheitsdienste oder eine Videoüberwachung kritischer Bereiche. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet für seine Mitarbeiter ein Deeskalationstraining an. (welt.de, 06.07.2009)

http://www.welt.de/die-welt/article4065447/Norddeutsche-Kliniken-ruesten-gegen-gewalttaetige-Patienten.html

Kombinationsbehandlung für Abhängigkeitserkrankungen in Norddeutschland (Kombi-Nord)

Bei diesem neuen Konzept handelt es sich um ein gemeinsames Kombi-Therapiemodell der drei norddeutschen Rentenversicherungsträger (Braunschweig-Hannover, Nord und Oldenburg-Bremen).

„Kombi-Nord“ soll die Modulare Kombinationsbehandlung im regionalen Therapieverbund (MOKO) der DRV Braunschweig-Hannover, die Kombi-Therapiemodelle der DRV Nord und die Entwöhnungsbehandlung im Verbundsystem (EVS) der DRV Oldenburg-Bremen ersetzen. (Deutsche Rentenversicherung Nord, 2009)

http://www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de/nn_88648/DRVBSH/de/Navigation/Service/Zielgruppen/Reha-Einrichtungen/KombiNord__node.html__nnn=true

Leitlinien sexuelle Gewalt - Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht (AG MedR)

Ärztliche Gesprächsführung, Untersuchung und Nachbetreuung von Frauen nach mutmaßlicher sexueller Gewaltanwendung. (Stand Juni 2009)

http://www.dggg.de/_download/unprotected/4-1-6-dggg-sexuelle-gewalt-2009.pdf

Wolfram-Keup-Förderpreis

Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. vergibt den Wolfram-Keup-Förderpreis 2010 für die beste wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeit auf dem Gebiet der Entstehung und Behandlung von Missbrauch und Sucht. (Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V., 19.06.2009)

http://www.suchthilfe.de/ausschreibung_foerderpreis_prof._keup.pdf

Berlin. Der Kampf der Christiane Felscherinow gegen Christiane F.

Sie war das Kind vom Bahnhof Zoo - und ist es noch. Seit drei Jahrzehnten klebt dieser kleine Junkie wie eine Klette an ihr. Machte sie berühmt, macht sie high, saugt sie aus - und sorgt mit regelmäßigen Tantiemen dafür, dass die eine von der anderen niemals lassen kann. (Park Avenue, Juli 2009)

http://www.parkavenue.de/persoenlichkeiten/stories/christiane-f/17465

Berlin. Experten betonen mehrheitlich Suchtrisiko bei Geldspielautomaten. (hib – heute im bundestag, 205/09, 01.07.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_205/02.html

Berlin. Bundestag: Ausschuss für Gesundheit. 
Stellungnahmen zu der öffentlichen Anhörung zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Glücksspielsucht.

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a14/anhoerungen/127/stllg/index.html

Köln. Broschüre über Gefahren der Glücksspielsucht: Der Traum vom schnellen Geld - Risiko Glücksspielsucht

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet neue Informationsangebote für Jugendliche und Angehörige von Glücksspielsüchtigen an

Der Traum vom schnellen Geld ist für viele Menschen in Deutschland attraktiv. Jugendliche sind besonders gefährdet glücksspielsüchtig zu werden, weil sie die Gefahren unterschätzen. Die BZgA hat im Rahmen ihrer Kampagne "Spielen mit Verantwortung" neue Informationen speziell für junge  Menschen und für Angehörige Glücksspielsüchtiger entwickelt. (BZgA, 09.07.2009)

http://www.bzga.de/?uid=4c449b2271144f827e0d5f1f8991f4b8&id=presse&nummer=536

Unforeseen Benefits: Addiction Treatment Reduces Health Care Costs

Addiction is a pervasive yet treatable chronic health condition.  Often it occurs alongside other chronic diseases.  If untreated, the addicted person's medical care becomes more costly due to secondary health conditions.  When treated, addiction leads to better health care outcomes. (Open Society Institute, Juli 2009)

http://www.soros.org/initiatives/treatmentgap/articles_publications/publications/paper1_20090714

Cognitive-behavioral treatment with adult alcohol and illicit drug users: a meta-analysis of randomized controlled trials.

Magill M., Ray L.A.

Journal of Studies on Alcohol and Drugs: 2009, 70, 516–527.

http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Magill_M_2.txt

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

Polizei findet Methadon in Michael Jacksons Haus

Glaubt man den Berichten, so hat die Polizei von Los Angeles 20 verschiedenen Medikamente im Haus des kürzlich verstorbenen Superstars Michael Jackson gefunden. Darunter war angeblich auch Methadon, eine Ersatzdroge für Heroin. (Gala, 03.07.2009)

http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS69133/Polizei-findet-Methadon-in-Michael-Jacksons-Haus.html

JACKSON'S 'SPIDER BITE' WAS CAUSED BY HEROIN INJECTION - REPORT

A former MICHAEL JACKSON associate has shattered one of the King of Pop's most elaborate lies - told to cover up his drug use.

The late pop star's one-time video producer Marc Shaffel has revealed Jackson's 'spider bite', which was used to mask a late arrival to court during a 2002 hearing trial, was actually a self-inflicted needle wound.

Shaffel tells U.S. tabloid the Globe Jackson had been shooting up heroin when a needle broke off.

He says, "He had the IV (intravenous) stuff back then. It wasn't a spider bite. It was an IV he pulled out of his leg. The needle broke off."

Jackson showed off the wound to the Globe at the time, telling the publication, "I really was bitten by spiders. I have been in agony." (contactmusic.com, 10.07.2009)

http://www.contactmusic.com/news.nsf/article/jacksons-spider-bite-was-caused-by-heroin-injection---report_1109288

Drink and drugs may no longer be the key to creativity

Pete Doherty had heroin, Blur boozed and Scorcese snorted cocaine, but are narcotics and alcohol necessary for great art? (The Sunday Times, 12.07.2009)

http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/specials/article6676062.ece

MICHAEL JACKSON - "Die Haut weggebrannt und wie ein Zombie ausgeknockt"

Nach dem mysteriösen Tod des "King of Pop" wird gerätselt: Starb Michael Jackson an einer Medikamentenüberdosis? Die Assistentin eines Schönheitschirurgen berichtet jetzt über die Abhängigkeit des Stars von Schmerz- und Beruhigungsmitteln, die ihn zu einer "lebendigen Leiche" gemacht habe. (Spiegel online, 14.07.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,636035,00.html

USA. Medikamentenhandel in Florida - Medikamente wie Sand am Meer

Sie sind versteckt in "Strip Malls", kleinen, unscheinbaren Shoppingzentren, aber sie finden sich auch im angesagten Miami Beach. Südflorida ist bekannt für eine ganz besondere Art von Arztpraxen: den so genannten "Pill Mills". Hier werden Schmerzmittel wie Bonbons verteilt. Hier erhalten Patienten, die über vermeintlich chronische Schmerzen klagen, eine ganze Palette hoch dosierter Opiate. Die Praxen werden von skrupellosen Ärzten betrieben, die mit Pain Management" (Schmerzenmanagement) auf Bussen und Werbeplakaten werben und täglich Dutzende von Patienten behandeln. (Stutgarter Zeitung, 14.07.2009)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2126324_0_9223_-medikamentenhandel-in-florida-medikamente-wie-sand-am-meer.html

Jackson Doc Offers 'Potent Narcotic' Solution

One of Michael Jackson's doctors wanted Michael Jackson to trade his dependence on Demerol for another "potent narcotic."

 Dr. Alex Farshchian wrote Michael Jackson a letter - dated July 21, 2002 - in which he writes, "Buprinex (sic) is the potent narcotic I told you about last week. It is just like the D but better." Buprenex is an injectable narcotic painkiller. (TMZ, 10.07.2009)

http://www.tmz.com/2009/07/10/jackson-doc-offers-potent-narcotic-solution/2

Ein Mediziner von höchst zweifelhaftem Ruf

Entgegen früheren Aussagen soll Michael Jacksons Arzt Conrad Murray dem Popstar doch das tödliche Propofol verabreicht haben  (sueddeutsche.de, 29.07.2009)

http://www.sueddeutsche.de/u5Q38P/2985471/Ein-Mediziner-von-hoechst-zweifelhaftem-Ruf.html

Ermittler durchsuchen Leibarzt-Villa. (Spiegel online, 29.07.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,638910,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,638910,00.html

 

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Denken Sie selbst! - Rauchen für den Staatshaushalt

Jeder, der irgendwann bewusstseinserweiternde Substanzen zu sich genommen hat, weiß: Drogen führen zu keinem Ziel, aber die Fahrt dorthin kann landschaftlich sehr reizvoll sein. Danach allerdings kommt oft die große Ernüchterung: Was sagen zwei Jamaikaner, denen das Gras ausgegangen ist? "Mach doch mal die blöde Musik aus!" (Wissenschaftler und Kabarettist Vince Ebert über die Vorteile der Sucht in: Frankfurter Rundschau, 30.06.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1817379_Rauchen-fuer-den-Staatshaushalt.html

Die nächste Ausgabe erscheint Anfang September.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion