dgs-info, Ausgabe 27, Juni 2009

dgs-info, Ausgabe 27, Juni 2009

Newsletter

dgs-info, Ausgabe 27, Juni 2009

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 02.06.2009

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html


Liebe Leserinnen und Leser,

vergangenen Donnerstag war es endlich soweit: Der Bundestag hat mit 349 gegen 198 Stimmen einem Gesetzesentwurf der SPD-Abgeordneten Carola Reimann zugestimmt, Heroin (Diazetylmorphin) für die Behandlung der Opiatsucht zu legalisieren. Damit geht die Debatte um eine Medikamentenzulassung zu Ende, die fast 20 Jahre angedauert hat. Dem Gesetz stimmten auch Abgeordnete der CDU zu, deren Gesundheitsexperte Jens Spahn sich allerdings nicht verkneifen konnte, noch einmal populistisch nachzutreten: „Damit bricht die SPD den Koalitionsvertrag. Jetzt wird der Staat ohne Not zum Dealer.“ (BILD, 29.05.2009)

Wie alles anfing: SPIEGEL-Interview mit Henning Voscherau, Erster Bürgermeister in Hamburg, in: DER SPIEGEL 29/1989 vom 17.07.1989.

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13507075&top=SPIEGEL

Lesen Sie dazu den Leitkommentar dieser Ausgabe, verfasst von Dr.Klaus Behrendt, 1.Vorsitzender der DGS. (LEITKOMMENTAR)

Aus Stuttgart wurde unterdessen bekannt, dass die CDU-geführte Landesregierung beabsichtigt, nach Karlsruhe in sieben weiteren Großstädten Heroinprogramme einzurichten. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG – DIAMORPHIN)

Sabine Bätzing stellte Anfang Mai den Drogen- und Suchtbericht 2009 vor. Die Bundesdrogenbeauftrage wies darauf hin, dass jeder fünfte Jugendliche in Deutschland einmal im Monat sich betrinkt und dass bei jedem Zwölften die getrunkene Menge reinen Alkohols riskant oder regelrecht gefährlich sei.
Prompt kam von der CSU-Bundestagsfraktion die Entgegnung, Alkoholgenuss grundsätzlich anzuprangern, sei unangebracht. Wie die CSU der Alkohollobby zuspielt, haben Marian Blasberg und Roman Pletter im Zeitdossier „Die Gesetzeshüter - Wie die deutschen Bierbrauer neue Gesetze gegen Alkoholmissbrauch verhindern und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung entmachten“, aufgezeichnet. (DROGENPOLITIK)

Mit der Wahl Barack Obamas ändern sich die drogenpolitischen Töne aus Washington. Spritzentauschprogramme sind nicht mehr tabu, der Drogenkrieg in Mexiko hat eine Debatte über Waffenkontrolle und eine moderne Drogenpolitik ausgelöst und der neue Drogenzar im Weißen Haus möchte den Begriff „War on Drugs“ schnell aus seiner Politik verbannen. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger wiederum macht den Vorschlag, ernsthaft über die Legalisierung und Besteuerung von Marihuana nachzudenken. (DROGENPOLITIK, RECHT UND GESETZ, INTERNATIONALES)

Das Programm für den diesjährigen DGS–Kongress unter dem Thema „Rausch als Teil des Lebens“ ist soeben auf der DGS-Homepage veröffentlicht worden. Einige Arbeitskreise haben eine beschränkte Teilnehmerzahl, eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich, auch wegen der reduzierten Teilnahmegebühren. Im Programmheft finden Sie auch wieder den Hinweis, wie Sie mit Hilfe einer einfachen Vorlage ein Poster zusammenstellen können.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

Marshall Mathers, Slim Shady oder auch Eminem ist zurück: Mit seinem neuen Album hat er sich an die Spitze der meistverkauften CDs katapultiert. Vorangegangen waren mehrere Jahre, in denen der weltbeste Rapper ein schweres Drogenproblem ausstehen musste. Fast wäre er zwischenzeitlich an einer Überdosis Methadon gestorben. Das Album „Relapse“ hat auch die Geschichte seiner Sucht und Therapie zum Inhalt. (Sex & Drugs & Rock 'N' Roll)

Die Freunde des iPhones mögen einen Blick in den Redaktionspapierkorb werfen – Überraschung!

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
MEDIZINISCHES CANNABIS
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
IMPRESSUM

LEITKOMMENTAR

Klaus Behrendt zur Zulassung von Diamorphin als Substitutionsmedikament für Opiatabhängige.

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – 21. Juli 2009 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige
Der Bundesverband der Eltern und Angehörigen
 für akzeptierende Drogenarbeit e. V. ruft auch in diesem Jahr auf, den Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängge an vielen Orten zu begehen. Die Zentralveranstaltung findet in Wuppertal statt. Die Schirmherrschaft hat die Bundesdrogenbeauftragte, Sabine Bätzing, übernommen. In kürze erscheint das Flugblatt mit dem Aufruf für Veranstaltungen.

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/13/84

DGS 2 – Iranische Ärzte Dres. Alaei

The Alaeis created very extensive and well-respected harm reduction services throughout Iran, addressing the dual problems of HIV-AIDS and IV drug abuse. Supporters of Drs. Arash and Kamiar Alaei all around the globe called on the Iranian government to release them from prison and participated in the Global Day of Action for the Alaeis on May 12. AIDS and human rights groups in 20 countries liaised with Iranian officials and the press to demand the release of the Alaeis, and people from 130 countries signed petitions to free them. 6000 people attended a virtual vigil. (Robert Newman in OpiateAddictionRx, World News, Mai 2009)

http://iranfreethedocs.org/

Auf dieser Website wurden unlängst die Verhörprotokolle aus dem Evin-Gefängnis in Teheran veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass den iranischen Kollegen der Austausch mit der Harvard School of Public Health als Zusammenarbeit mit dem Feind ausgelegt wurde.

DGS 3 - Internationaler Arztbrief

In der letzten Ausgabe stellten wir Ihnen die überarbeitete Fassung der Hinweise für fernreisende Substitutionspatienten vor. INDRO e.V. (Münster) und dgs-info haben nun in einer weiteren Gemeinschaftsarbeit den internationalen Arztbrief für Substitutionspatienten überarbeitet.

http://www.indro-online.de/arztbriefinternational.doc

DGS 4 – Aktionswoche Alkohol 2009

Vom 13. bis 21. Juni 2009 führt die DHS zusammen mit der BZgA, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und unter Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten, die Aktionswoche Alkohol 2009 durch. Unter dem Motto „Alkohol? Kenn dein Limit“ werden viele tausend Aktionen und eine breite Öffentlichkeitskampagne stattfinden.

http://www.aktionswoche-alkohol.de

Alle Veranstaltungen in Berlin:

http://www.praevention-na-klar.de/front_content.php

DGS 5 – Kongresse und Veranstaltungen 2009 mit Beteiligung der DGS

14. Suchttherapietage: Sucht bei Jung und Alt – altersspezifische Aspekte vom 02. – 05. Juni 2009 in Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/content/stt_2008.html

München. 10. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 2. - 4.7.2009.

http://www.m-i-c.de/micma/detailveran/programmnummer/180920602/reiter/ueberblick/auftritt/mic

2.Deutscher Suchtkongress. 16.-19. September 2009, Köln.

www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/veranstaltungen/Ankuendigung_2DSK_Endfassung.pdf

18.DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 6 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2006) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc

DGS 7 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

DGS 8 - Mitgliederverzeichnis

Die Mitglieder der DGS werden gebeten, ihre Emailadresse der DGS-Geschäftsstelle mitzuteilen, damit zukünftig schnell und unkompliziert aktuelle Meldungen verschickt werden können. Bislang haben sich über 80 Prozent der Mitglieder in den Email-Verteiler eintragen lassen.
Bitte schicken Sie – sofern noch nicht geschehen - eine kurze Email an s.mollenhauer@dgsuchtmedizin.de

AST – AntiSTigma

Nowhere to go: How stigma limits the options of female drug users after release from jail
van Olphen J, Eliason MJ, Freudenberg N, Barnes M
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:10 (8 May 2009)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/10

http://www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597x-4-10.pdf

 

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

 

Pressemitteilung von JES zum Beschluss des Deutschen Bundestages, Diamorphin zur Behandlung der Heroinabhängigkeit zuzulassen. (28.05.2009)

http://www.trio-media.de/jesjournal/pm_jes_28.05.09.pdf

JES-Journal. Laufend aktualisierte Meldungen.

http://www.trio-media.de/jesjournal/

 

AKZEPT

Von der staatlichen Kontrolle zur Selbstverantwortung:
Alternativen zur prohibitiv-repressiven Kontrollpolitik
9. Internationaler akzept Kongress
25.und 26.September 2009 in Frankfurt/Main
In drei Themenblöcken (1.Analyse, 2.Alternativen zur staatlichenDrogenkontrolle: Stärkung der Selbstverantwortung, 3. Kontrollaltenativen) werden eine Bilanz der aktuellen Drogenpolitk gezogen und alternative Modelle vorgestellt und entwickelt.
Programm unter:

http://www.akzept.org/pro_kongress.html

 

STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

http://www.drinkanddrugsnews.com/ListJobs.aspx

 

INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Juni-Newsletter der Firma lfm-diagnostika Frankfurt/Main, u.a. mit Artikeln über neue Richtwerte der SAMHSA / USA zur Drogenanalytik und einem ausführlichen Bericht zu den Inhaltstoffen der verbotenen Kräutermischung SPICE, in der synthetische Cannnabnoide enthalten waren.

http://www.lfm-diagnostika.de/doc/Newsletter_Juni_2009.pdf

 

RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT


Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

500 Fragen zu Substitution und Recht.

http://www.500fragen.de/

Österreich. Drogen-Substitutionsverordnung wird novelliert (AT)
Im Hintergrund schwelen offenbar weiterhin Diskussionen über die verwendeten Substitutionsmittel - Fachleute sind gespalten.
Die derzeit geltende Verordnung zur Regelung der Drogen-Substitutionsbehandlung für Opiatabhängige wird nach rund zwei Jahren Geltung mittelfristig novelliert. "Derzeit sind die beratende Gremien damit beschäftigt, sich die Verordnung anzusehen und Empfehlungen abzugeben", hieß es dazu am Mittwoch im Gesundheitsministerium. Im Hintergrund schwelen offenbar weiterhin Diskussionen über die verwendeten Substitutionsmittel. (Kleine Zeitung, 06.05.2009)

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1949915/index.do

Österreich. Drogentherapie: Der harte Kampf um die Süchtigen
10.000 Drogenkranke werden in Österreich mit Ersatzdrogen therapiert. Ein Millionengeschäft für nur sehr wenige Anbieter von Substitutions-Mitteln, die sich nun ein Match um Marktanteile liefern. (Die Presse, Wien, 07.05.2009 )

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/477270/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do

Österreich. Drogenpolitik: Eine steirische Mutter klagt an Illegale Weitergabe, tödliche Cocktails und "Doctor Shopping": Die Drogenpolitik stößt an ihre Grenzen. Sind Ersatzdrogen für Süchtige zu leicht erhältlich? (Kleine Zeitung, 17.05.2009)

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1969681/index.do

BERUFSRECHT


USA. Draft Guidelines Addressing Relationships Between Individual Psychiatrists and Industry on the Way. (Medscape Medical News, 19.05.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/703031?sssdmh=dm1.473998&src=nlconfnews&spon=12&uac=62838EX

VERSCHIEDENES: (Deutschland)


Arnsberg. Cannabis-Plantagen in ganz großem Stil - Prozess in Arnsberg. Der größte Fall von Cannabis-Anbau in der Geschichte der Bundesrepublik geht in eine neue Prozessrunde: Eine ausgewachsene Drogenfabrik soll ein 41-Jähriger geleitet haben. (Süddeutsche Zeitung, 07.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/101/467672/text/

Arnsberg. Vom Strohmann zum Fabrikchef - Geständnis im Cannabis-Prozess. (Süddeutsche Zeitung, 07.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/179/467750/text/

Arnsberg. Geständnis im Arnsberger Prozess um Cannabis-Fabriken: Der Angeklagte erläuterte, wie er Teil einer Bande wurde, die Marihuana im industriellen Maßstab anbaute. (Augsburger Allgemeine Zeitung, 07.05.2009)

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Gestaendnis-im-Prozess-um-Cannabis-Fabriken-_arid,1588763_regid,2_puid,2_pageid,4293.html

Hamburg. Gesundheitsbehörde schließt gerichtlichen Vergleich mit Subway
Der jahrelange Rechtsstreit der Gesundheitsbehörde mit Subway e.V. ist jetzt mit einem Vergleich beendet worden. Damit ist auch die Einstellung der Förderung der Suchtberatungsstelle endgültig akzeptiert.
Auf Vorschlag des Verwaltungsgerichts wurde zwischen den Parteien eine Vereinbarung geschlossen, die das Verfahren einvernehmlich zum Abschluss bringt und „ohne weitere Verzögerungen einen Schlussstrich unter das Förderungsverhältnis“ zieht, so das Gericht in seinem Beschluss. Einerseits verzichtet die Behörde in der Vereinbarung auf den größten Teil ihrer Forderungen, da sie angesichts der finanziellen Situation des Trägers ins Leere liefen und um weitere langwierige Auseinandersetzungen im Sinne der Betroffenen zu vermeiden. Diese Auseinandersetzungen würden, so heißt es in der Vereinbarung, „weder der Befriedung dienen, noch machte es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen Sinn“. Andererseits wird damit von beiden Parteien anerkannt, dass die Förderung als Suchtberatungsstelle endgültig eingestellt ist. Die Forderung der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) wurde in einem symbolischen Wert von 10.000 Euro mit Rechtsberatungskosten des Trägers verrechnet. (Pressemitteilung der Behörde für Soziales und Gesundheit, 08.05.2009)

Hessen. Gericht kippt Rauchverbot eines übereifrigen Klinikleiters für forensische Psychiatrie
Raucher sind auf dem Rückzug. Viele weiterhin Nikotin-Konsumwillige fühlen sich verfolgt. Das gilt erst Recht für solche, die Entzugs-Aposteln weitgehend ausgeliefert sind. Doch immer noch finden sich Gerichte, die selbst diese verfolgte Minderheit verteidigen: Z.B. das OLG Frankfurt.
Das OLG urteilte: Ein generelles Rauchverbot im Maßregelvollzug bedeutet eine unverhältnismäßig starke Beeinträchtigung der verbleibenden Freiheitsrechte der Betroffenen. (Haufe Online-Redaktion, 14.05.2009)

http://www.haufe.de/recht/newsDetails [...] geRechtsgebiete&topicView=Sonstige%20Rechtsgebiete

Kassel. Unversteuerte "Jin Ling"- Zigaretten boomen in Deutschland - Gewinnmargen wie im Drogengeschäft - großer Fang kürzlich in Nordhessen
Der Schwarzhandel mit unversteuerten Schmuggelzigaretten blüht. Seit Öffnung der Grenzen Anfang der 1990er liefert vorrangig der Osten. Gewinnmargen wie im Drogengeschäft - den vorerst letzten großen Fang gab's kürzlich in Nordhessen. (Hessische-Niedersächsische Allgemeine, 19.05.2009)

http://www.hna.de/politikstart/00_200 [...] nversteuerte_quotJin_Lingquot__Zigaretten_boo.html

Oldenburg. Lebenslang wegen Mordes - Urteil gegen Holzklotz-Werfer
(...) Als wichtigstes Beweismittel wertete das Gericht das später widerrufene Geständnis, das Nikolai H. sowohl bei der Polizei wie beim Haftrichter abgelegt hatte. Es gebe keinen Zweifel daran, dass H. bei diesen Geständnisse voll vernehmungsfähig gewesen sei; "er hat es mit Methadon und ohne Methadon abgelegt", sagte der Richter, es habe auch keinerlei Tricksereien der Polizei gegeben. (sueddeutsche.de, 20.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/744/469302/text/

EUROPA UND DIE WELT


LAOS. Schwangere Britin entgeht Hinrichtung
Ihr Schicksal erregte weltweit Aufsehen: Eine in Laos wegen Rauschgiftschmuggels angeklagte Britin muss offenbar nicht mit mehr mit der Todesstrafe rechnen. Sie war während der Haft schwanger geworden und soll ihre Strafe nun in Großbritannien absitzen. (Spiegel Online, 14.05.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,624763,00.html

USA. Schwarzenegger stößt Diskussion über Legalisierung an
Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger: Die Zeit dafür sei gekommen. Er selbst nicht für die Zulassung der Droge. (Der Standard, 06.05.2009)

http://derstandard.at/?id=1240550613354

USA. GOVERNOR SAYS HE'S OPEN TO DEBATE ON LEGAL POT
Gov. Arnold Schwarzenegger said Tuesday that the time is right to debate legalizing marijuana for recreational use in California. (San Francisco Chronicle, 06.05.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n496.a08.html

Polen. Polizei stürmt illegale Zigarettenfabrik in Polen
Einen großen Fang machte die polnische Polizei am Dienstag in Kuźnica Piaskowa nahe Kattowitz in Schlesien. Ein Einsatzkommando des "CBS" (Nach Vorbild das amerikanischen FBI) gelang der bisherig größte Erfolg im Kampf gegen die Produzenten illegaler Zigaretten, indem sie eine komplette Tabakwarenfabrik dieser Mafia aushoben. (Polskaweb News, 05.05.2009)

http://polskaweb.eu/zigaretten-schmuggel-polen-53566.html

Indonesien. Winning a battle, losing the war - Drug users in Indonesia are made vulnerable by current drug laws. (Inside Indonesia 96: Apr-Jun 2009)

http://insideindonesia.org/content/view/1202/47/

Kolumbien. Colombia's president wants to ban the personal use of cocaine, marijuana, and ecstasy
Uribe's sixth attempt may succeed. Congress is now debating a constitutional amendment that would prohibit personal use and possession of small amounts of 'recreational' drugs. (The Christian Science Monitor, 03.05.2009)

http://www.csmonitor.com/2009/0503/p06s07-woam.html

Dave Bewley-Taylor, Chris Hallam, Rob Allen: THE INCARCERATION OF DRUG
OFFENDERS: An Overview. Beckley Report 16. (März 2009)

http://www.idpc.net/php-bin/documents/Beckley_Report_16_2_FINAL_EN.pdf

Niederlande. Coffeeshops - Drogen-Einkauf nur noch mit Ausweis
Mit strengeren Regeln in Coffeeshops wollen acht niederländische Grenzkommunen Drogentouristen abschrecken. Kunden brauchen vom 1. Januar nächsten Jahres an einen speziellen Ausweis, um in den Coffeeshops Marihuana kaufen zu können. (Kölnische Rundschau, 14.05.2009)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1241185291381.shtml

USA. Pot Continues to Climb in Public Opinion Polls - Zogby Goes Over 50% Support for marijuana legalization or decriminalization among the American public continues to climb. (DRCNet, 14.05.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/ [...] _in_public_opinion_polls_--_zogby_goes_over_50%25/

Mexiko. FORMER MEXICAN PRESIDENT CALLS FOR LEGALIZING MARIJUANA
Former Mexican President Vicente Fox says it is time to 'open the debate' on legalizing drugs. Fox, who was Mexico's president from 2000 to 2006, said the current policy is clearly not working. "I believe it's time to open the debate over legalizing drugs," he told CNN on Tuesday. "It must be done in conjunction with the United States, but it is time to open the debate." (CNN, 13.05.2009)

http://drugsense.org/url/eZazA5Sa

Colombia and Drug Legalization: Forthcoming Research From COHA (Council on Hemispheric Affairs). (COHA, 13.05.2009)

http://www.coha.org/2009/05/colombia-forthcoming-research-from-coha/

Talking About Legalization, Part I: The Legalization Debate and Drug Consumption in Colombia. By COHA Research Fellow Rachel Godfrey Wood. (14.05.2009)

http://www.coha.org/2009/05/talking-a [...] alization-debate-and-drug-consumption-in-colombia/

Talking About Legalization, Part II: Legalizing in Order to Regulate. By COHA Research Fellow Rachel Godfrey Wood. (15.05.2009)

http://www.coha.org/2009/05/talking-about-legalization-part-ii-legalizing-in-order-to-regulate/

Großbritannien. Move to outlaw two ‚party’ drugs
. Two ‚party’ drugs (BZP, GBL) linked to the death of young people will be banned under plans unveiled by the Home Office. (BBC, 21.05.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8061693.stm

USA. Generation B - Legalization? Now for the Hard Question
ETHAN NADELMANN, executive director of the Drug Policy Alliance, has been advocating for legalization of marijuana for 20 years and says he’s seen more progress in the last four months than in the previous two decades. “It’s starting to cascade,” he said. “Our model is the gay rights movement and their recent string of successes with gay marriage.” (NYT, 17.05.2009)

http://www.nytimes.com/2009/05/17/fashion/17generationb.html

Großbritannien. RISE IN USE OF DRUG TESTS TO SACK STAFF WITHOUT REDUNDANCY PAY
Employers are increasingly using drug testing to get rid of staff without having to make redundancy payouts, as a way of -cutting costs during the recession, a charity has said. (The Guardian, 17.05.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n532.a05.html

Marijuana and cocaine should be legalised, says Latin American drugs commission
Marijuana and cocaine for personal use should be decriminalised because the "war on drugs" has been a disaster, according to some of Latin America's most powerful politicians and writers. (The Guardian, 28.05.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/may/28/legalise-marijuana-drugs-commission

 

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

 

Der Internetauftritt der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing.

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_119 [...] n-und-Sucht/drogen-und-sucht__node.html?__nnn=true

Berlin. Drogen- und Suchtbericht 2009 veröffentlicht
Exzessives Rauschtrinken bei Jugendlichen weiterhin auf hohem Niveau - CDU/CSU muss Blockade der Nationalen Aktionsprogramme aufgeben. (BMG, Drogen und Sucht - 04.05.2009 – Pressemitteilung)

http://www.bmg.bund.de/cln_153/nn_116 [...] DE/2009/Presse-2-2009/pm-04-05-09.html?nl=20090505

Drogen- und Suchtbericht 2009

http://www.bmg.bund.de/cln_153/Shared [...] ublicationFile.pdf/drogen_und_suchtbericht2009.pdf

Drogenbericht 2009. Rauschtrinken bleibt bei Jugendlichen verbreitet
Exzessives Trinken unter Jugendlichen hat im vergangenen Jahr abgenommen, bleibt aber weit verbreitet. Laut dem am Montag in Berlin vorgelegten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung sank der Anteil der Jugendlichen, die sich einmal im Monat in einen Rausch trinken, 2008 um fünf Punkte auf gut 20 Prozent. Bei jedem Zwölften sei die getrunkene Menge reinen Alkohols allerdings riskant oder regelrecht gefährlich. (aerzteblatt.de, 04.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36412/Rauschtrinken_bleibt_bei_Jugendlichen_verbreitet.htm

Drogenbericht 2009. Stellungnahme von Monika Knoche, stellvertretende Vorsitzende und drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. (04.05.2009)

http://www.presseportal.de/pm/41150/1398407/die_linke

Drogenbericht 2009. Alkoholgenuss grundsätzlich anzuprangern, ist unangebracht. (Stellungnahme der CSU-Bundestagsfraktion, 04.05.2009)

http://www.presseecho.de/politik/NA3731398495.htm

Drogenbericht 2009. Stellungnahme der Drogenbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB. (04.05.2009)

http://www.presseecho.de/politik/NA3731398637.htm

Drogenbericht 2009 / Berlin. Notdienst-Sprecherin über Komasaufen - "Mädchen holen auf". Heike Krause vom Sucht-Notdienst in Berlin über falsche Vorstellungen vom Komasaufen. (die tageszeitung, 04.05.2009)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/%5Cmaedchen-holen-auf%5C/

Drogenbericht 2009. Wende in der Drogenpolitik nötig
(PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, NR. 0378, 05.05.2009)

http://umweltenergie.blogspot.com/2009/05/pm-0378-09-wende-in-der-drogenpolitik.html

Drogenbericht 2009. Der Sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef PARR. (Pressemitteilung vom 05.05.2009)

http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php?wc_c=649&wc_lkm=566&wc_id=12290&bis=

Drogenbericht 2009. Drogenbericht hilft Betroffenen nicht
Zur Veröffentlichung des neuen Berichts der Bundesdrogenbeauftragten erklärt Max Löffler, Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND:
„Die alljährliche Aufregung über den maßlosen Alkoholkonsum Jugendlicher ist völlig fehl am Platz. Wir brauchen endlich eine unideologische Debatte über eine Drogenpolitik, die den Betroffenen hilft, statt sie abzuurteilen und zu kriminalisieren. Wir sprechen uns deshalb für die Einführung von staatlich kontrollierten Drogenfachgeschäften aus. Gleichzeitig fordern wir ein vollständiges Werbeverbot für Drogen. Statt Drogen wie Alkohol und Tabak an jeder Tankstelle zu verkaufen, setzen wir auf den legalen Verkauf von Drogen in entsprechenden Fachgeschäften unter staatlicher Aufsicht.“ (PRESSEMITTEILUNG - GRÜNE JUGEND Bundesverband, 05.05.2009)

http://www.gruene-jugend.de/show/552783.html

Berlin. Berlin blüht wieder auf - Hanffans glücklich
Die Hanflobby regt sich wieder: Am Samstag ist Hanftag, das erste öffentliche Cannabisfeld auf städtischem Boden gedeiht, und auch die Hanfparade wird Ende August wieder auferstehen. (Die Tageszeitung (Berlin), 08.05.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/hanffans-wieder-gluecklich/

Berlin/Brandenburg. Hanf Dampf in allen Gassen
Demonstration fordert Legalisierung von Haschisch und Marihuana – natürlich am Brandenburger Tor. (Neues Deutschland, 11.05.2009)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/148621.hanf-dampf-in-allen-gassen.html

Berlin. Bundesregierung rechnet nicht mit "weitgehend drogenfreier Welt"
Die Bundesregierung rechnet nicht damit, dass die Welt einmal weitgehend drogenfrei sein wird. Dies geht aus einer Antwort der Regierung (16/12628) auf eine Kleine Antwort der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/12519) hervor. Danach stellt das "globale Drogenproblem" eine "Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen, das gesellschaftliche Zusammenleben, die dauerhafte Entwicklung, die politische Stabilität sowie die Sicherheit des Gemeinwesens und die Rechtsstaatlichkeit" dar. Aufgabe der Drogenpolitik müsse es sein, dieser Bedrohung "mit allen geeigneten Mitteln und auf allen Ebenen" zu begegnen. (heute im Bundestag, 12.05.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_138/08.html

Berlin. Drogensteuer - Kiffen gegen Krise! Linkspartei will Cannabis legalisieren. Drogensteuer soll dem Staat zugute kommen. (BILD.de, 12.05.09)

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/ [...] rise-cannabis-legalisieren/kiffen-gegen-krise.html

Kiffen gegen die Krise: Wie Cannabis den Staatshaushalt rettet. (Spiegel online Video, 13.05.2009)

http://www.spiegel.de/video/video-1002368.html

Vorschlag der Linken - Kiffen gegen die Krise
Es müssen ja nicht immer Konjunkturpakete sein: Die Linke will mit der Legalisierung von Cannabis zur wirtschaftlichen Erholung beitragen. Dabei kann sie sich auf niemanden geringeren als Arnold Schwarzenegger berufen. (Financial Times Deutschland, 13.05.2009)

http://www.ftd.de/politik/deutschland [...] en-Kiffen-gegen-die-Krise/513135.html?nv=cd-rss200

Mit Cannabis gegen die Wirtschaftskrise. (Meldung des DHV vom 13. 05. 2009)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1242226984.html

Drogen- und Suchtrat unterstützt eindringlich die Forderung nach Verabschiedung Nationaler Aktionsprogramme zur Tabak- und Alkoholprävention:
In seiner Sitzung vom 11.Mai 2009 hat sich der nationale Drogen- und Suchtrat nachdrücklich und mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die zwischen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und den Bundesressorts inhaltlich abgestimmten Nationalen Aktionsprogramme zur Tabak- und Alkoholprävention durch das Bundeskabinett verabschiedet und als aus seiner Sicht vordringliche Vorhaben auf den Weg gebracht werden. (Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 05/09, 15.05.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_119 [...] 11-05-09_20Drogen_20und_20Suchtrat.html?__nnn=true

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Emmendingen. Rauchern wird nur kalt serviert
Wird in "Eckkneipen" wie der "Bierbörse" in Emmendingen geraucht, darf kein warmes Essen serviert werden. Das bringt den streitbaren Wirt Rudi Konstanzer erneut auf die Palme. (Badische Zeitung, 03.05.2009)

http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/rauchern-wird-nur-kalt-serviert--14557967.html

Karlsruhe. Nichtraucherschutzgesetz: Ist der Gastwirt allein der Dumme?
Nach wie vor hat das Nichtraucherschutzgesetz in gewisser Form Bestand. Zwar darf nun in Einraumkneipen geraucht werden und auch Discotheken dürfen jetzt innerhalb der eigenen Räume Platz für einen Nichtraucherbereich schaffen. Und doch haben manche Gastwirte ihr Ziel nicht vollständig erreicht. (ka-news.de, 04.05.2009)

http://www.ka-news.de/nachrichten/kar [...] traucherschutzgesetz-Einraumkneipen;art6066,191195

Finnland / Schweden. Suchtmittel Snus - Kampf um den Lutschtabak
Eine braune Nikotinpampe als Freiheitssymbol: Snus, für viele Schweden ein legales und alltägliches Suchtmittel, ist in Finnland verboten - und wird deshalb zum Politikum. (Süddeutsche Zeitung, 04.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/646/467221/text/

Osnabrück. Rauchen ohne Ärger und Gestank
Die elektronische Zigarette erobert den europäischen Markt. Da kein Tabak verbrannt wird, fällt das Qualmen mit der E-Zigarette nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz. Deshalb dürfen die E-Raucher auch in Kneipen an ihrem elektronischen Glimmstängel ziehen. Wie kommt die E-Zigarette bei Rauchern und Nichtrauchern an? (Neue Osnabrücker Zeitung,16.05.2009)

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/22466546.html

USA. Policy Coherence in US Tobacco Control: Beyond FDA Regulation

Joshua S. Yang, Thomas E. Novotny
PLoS Med 6(5): e1000079. doi:10.1371/journal.pmed.1000079
Joshua Yang and Thomas Novotny explore whether the US government can develop and implement a coherent policy agenda to reduce tobacco-related morbidity and mortality.

http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000079

Schockfotos - Zigarettenpäckchen sollen abschrecken
Tödliche Krankheiten schockieren, und Fotos davon ebenfalls. Diesen Effekt wollen sich die Gegner des Rauchens zunutze mache. Zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai trommeln rund um den Globus verschiedene Bündnisse und die Weltgesundheitsorganisation dafür, solche Fotos auf Zigarettenschachteln zu drucken. (Frankfurter Rundschau, 27.05.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] os-auf-Zigarettenpaeckchen-sollen-abschrecken.html

Berlin. Raucher-Volksbegehren gescheitert - Tabakfreunde finden nicht genügend Unterstützer
Raucher wollten das Berliner Nichtraucherschutzgesetz kippen und die volle Entscheidungsfreiheit für Gaststättenbetreiber erreichen. Doch die "Initiative für Genuss" konnte nicht genügend Anhänger für ihre Forderung finden. Nicht einmal 100.000 von 170.000 nötigen Unterschriften kamen zusammen. (Berliner Morgenpost, 27.05.2009)

http://www.morgenpost.de/berlin/artic [...] kfreunde_finden_nicht_genuegend_Unterstuetzer.html

Berlin. Neues Gesetz - Kippen raus - seit heute gilt Berlins Nichtrauchergesetz
Seit heute gilt das neue Nichtraucher-Schutzgesetz in Berlin. Es musste nach dem Urteil des Bundes-Verfassungsgerichts neu formuliert werden. Denn Inhaber kleiner Kneipen hatten erfolgreich gegen das totale Rauchverbot geklagt. In Gaststätten unter 75 Quadratmetern darf offiziell wieder geraucht werden. (Berliner Morgenpost, 28.05.2009)

http://www.morgenpost.de/berlin/artic [...] us_seit_heute_gilt_Berlins_Nichtrauchergesetz.html

Berlin. Hoppe für Schockbilder auf Zigarettenschachteln
Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai sprechen sich verschiedene Institutionen für schockierende Bilder auf Tabakverpackungen aus. „Rauchen ist erwiesenermaßen lebensgefährlich und deshalb kann man nicht drastisch genug vor den Folgen des Tabakkonsums warnen“, erklärte Bundesärztekammer (BÄK)-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Tabakkonsum ist laut BÄK für ein Drittel aller Arten von Krebserkrankungen verantwortlich, er verursacht Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (aerzteblatt.de, 29.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36773/Hoppe_fuer_Schockbilder_auf_Zigarettenschachteln.htm

Berlin. Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten zum Weltnichtrauchertag vom 29.05.2009.

http://www.bmg.bund.de/cln_162/nn_119 [...] /2009/09-05-29_20PM_20Warnhinweise.html?__nnn=true

München. Lockerung des Rauchverbot: Entscheidende Hürde genommen
Die umstrittene Lockerung des Rauchverbots in Bayern hat die entscheidende Hürde genommen. Der Gesundheitsausschuss des Landtags stimmte am Donnerstag dem Gesetzentwurf von CSU und FDP zu. Nach der Verabschiedung Mitte Juli soll das neue Gesetz am 1. August in Kraft treten, so dass das Rauchen in Bierzelten, Bierstuben und Nebenräumen größerer Wirtshäuser wieder offiziell erlaubt sein wird. (Nürnberger Zeitung, 29.5.2009)

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1026755&kat=30


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)


Hamburg / Lüneburg. Metronom-Kunden stimmen über ein Alkoholverbot ab
Fahrgäste der Metronom-Züge, die via Lüneburg zwischen und Hamburg und Hannover verkehren, werden derzeit um ihre Meinung gebeten. Die Betreibergesellschaft aus Uelzen möchte von ihnen wissen, ob sie ein Verbot des Konsums von Alkohol an Bord wünschen. Anlass für das mögliche Verbot seien immer häufigere Saufgelage während der Fahrt. (Hamburger Abendblatt, 04.05.2009)

http://www.abendblatt.de/daten/2009/05/04/1145999.html

Experten fordern Steuererhöhung gegen Komasaufen
Zehntausende betrunkene Jugendliche landen jedes Jahr in deutschen Krankenhäusern - und manche von ihnen auf dem Friedhof. Experten rechnen jetzt in einer Studie vor, wie das Problem eingedämmt werden könnte: mit höheren Steuern auf Alkohol. (Spiegel Online, 05.05.09)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,622952,00.html

Sicherheit: Jugendschutz an Tankstellen geht weiter
Weitere Maßnahmen zur Verhinderung des Verkaufs von Alkohol an Jugendliche plant Aral. Dazu zählen zusätzliche Schulungsangebote für das Kassenpersonal und die Installation elektronischer Warnhinweise im Kassensystem bei jedem Alkohol- und Zigarettenverkauf. Das Personal bleibt weiterhin aufgefordert, Ausweiskontrollen bis zu einem geschätzten Alter von 25 Jahren vorzunehmen. (Focus, 05.05.2009)

http://www.focus.de/auto/news/sicherheit-jugendschutz-an-tankstellen-geht-weiter_aid_396312.html

Berlin. Alkoholmissbrauch: Unionsfraktion sieht Länder in der Pflicht
Die Unionsfraktion im Bundestag plädiert angesichts der „besorgniserregenden“ Zahlen über Komasäufer für ein verschärftes Vorgehen gegen den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen. Da sich die verantwortlichen Bundesministerien bislang nicht auf das Nationale Aktionsprogramm zur Alkoholprävention einigen konnten, sollten die Länder und Kommunen die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Maßnahmen nutzen, sagte die Unions-Drogenbeauftragte Maria Eichhorn (CSU) am Donnerstag in Berlin. (aerzteblatt.de, 07.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten [...] ch_Unionsfraktion_sieht_Laender_in_der_Pflicht.htm

Hamburg. Werbung verleitet Jugendlichen zum Trinken
Je mehr Alkoholwerbung Jugendliche schauen, desto mehr Alkohol trinken sie. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Angestellten Kasse (DAK) in einer aktuellen Studie. Als erster seiner Art in Deutschland verdeutlicht der neue Forschungsbericht den starken Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alkoholkonsum junger Menschen. (aerzteblatt.de, 12.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36538/Werbung_verleitet_Jugendlichen_zum_Trinken.htm

DAK-Studie Jugendliche und Alkoholwerbung. (12.05.2009)

http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/6D835146C6A85F2CC12575AD002C9F3F?open

http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/4F60482351FD8C41C12575AD002CB163?open

Alkoholwerbung - Wer denkt an die Schäden?
Es gibt keine einfache Lösung des Problems, dass sich Jugendliche betrinken. Das belegen die zahlreichen Versuche unserer Nachbarländer, die richtige Stellschraube zu finden. So senkte man in Finnland 2004 die Alkoholsteuer drastisch, um vor dem EU-Beitritt Estlands zu verhindern, dass die Jugendlichen sich ihren Alkohol im benachbarten Ausland holten – daheim könne man sie besser kontrollieren, hieß es. (Die Zeit, 13.5.2009)

http://www.zeit.de/online/2009/20/alkoholwerbung-contra

Die Gesetzeshüter
Wie die deutschen Bierbrauer neue Gesetze gegen Alkoholmissbrauch verhindern und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung entmachten. (DIE ZEIT, Dossier vom14.05.2009)

http://www.zeit.de/2009/21/DOS-Alkohol

http://www.zeit.de/2009/21/DOS-Alkohol


EUROPA:


Lissabon. EMCDDA 15 YEARS: CONFERENCE HIGHLIGHTS
Experts and policymakers gathering this week in Lisbon for an international conference, underlined the need for rapid and innovative responses to Europe’s changing drugs problem. Organised by the EU drugs agency (EMCDDA), and commemorating 15 years of monitoring Europe’s drug phenomenon, the event was dedicated to ‚Identifying Europe’s information needs for effective drug policy’. (EMCDDA, Pressemitteilung vom 08.05.2009)

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_78741_EN_ConferenceEN.pdf

Niederlande. Neue Drogenpolitik in Rotterdam
In der niederländischen Stadt Rotterdam müssen ab Juni Coffeeshops in der Nähe von Schulen dicht machen. Die Anordnung betrifft 16 der insgesamt 62 Cafés der Stadt, in denen weiche Drogen wie Haschisch verkauft werden. (Bieler Tageblatt, 29.05.2009)

http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/144118

Niederlande. Dutch Plan to Reduce Amsterdam Coffee Shop Numbers in Bid to Clean Up City Center
The Amsterdam City Council is considering and is expected to pass an urban renewal measure that will lead to the shuttering of one-third of the cannabis coffee shop in the city's famous Red Light district. Known as the Coalition Project 1012, after the postal code for central Amsterdam, the plan is designed to re-purpose and clean up the city's entryway around Dam Square and the Centraal Station. (Drug War Chronicle, Issue 587, 29.05.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/587/amsterdam_cannabis_coffee_house_numbers_reduced

DIE WELT:

The Global Marijuana Marches, Part I and II. (Drug War Chronicle, Issue 584 and 585, 08.05.2009 und 15.05.2009)

http://www.globalmarijuanamarch.org/

http://stopthedrugwar.org/chronicle/584/2009_global_marijuana_march

http://stopthedrugwar.org/chronicle/585/2009_global_marijuana_march

 

PRÄVENTION

 

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

Prävention - Ex-Junkie warnt vor Drogen - Drogenprävention in der Schule
Die Theo-Koch-Schule in Grünberg geht bei der Drogenprävention außergewöhnliche Wege. Ein ehemaliger Drogendealer und Ex-Junkie berichtet den 12- bis 14-Jährigen von seinen Erfahrungen und das wirkt bei den Jugendlichen mehr als alle mahnenden Worte. (Hessischer Rundfunk, 04.05.2009, Video)

http://www.hr-online.de/website/rubri [...] /hessenschau/20090504_hs_antidrogenkampagne&type=v

Suchtprävention - Vom Junkie zum Ironman
Andreas Niedrig ist Spitzensportler - und er war drogenabhängig. Mit zwölf Jahren rauchte er Haschisch. Mit 19 Jahren nahm er Heroin und wurde kriminell. Eine Drogentherapie war seine letzte Chance auf ein normales Leben. Erst Jahre später, als er mit Frau und Kind bereits zur Ruhe gekommen war, entdeckte er den Ausdauersport. Von 1997 bis 2003 zählte er zu den weltbesten Triathleten. (faz-net, 09.05.2009)

http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F4 [...] 5E944838B928032F6BBE10F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

 

BEGLEITKRANKHEITEN

 

DROGENTOTE


Drogentodesfälle nach Alter, 1999-2008, eine Aufstellung der Bundesdrogenbeauftragten.

http://www.bmg.bund.de/cln_162/nn_116 [...] lgemein/Anhang4__zur__PM__03-03-09.html?__nnn=true

VERSCHIEDENES

Binge Drinking Damages White Matter in Adolescent Brain
A new MRI study finds that adolescents damage the white matter in their brain - which helps relay information between brain cells - when they binge on alcohol. (jointogether, 04.05.2009)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2008/binge-drinking-damages-white.html

Antiepileptika: Warnung vor Suizidrisiko
Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA geht davon aus, dass alle Antiepileptika das Risiko von suizidalen Gedanken oder Handlungen erhöhen. Die Hersteller wurden zu Warnhinweisen in den Fachinformationen verpflichtet. (aerzteblatt.de, 06.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36462/Antiepileptika_Warnung_vor_Suizidrisiko.htm

APS 2009: Opioid-Induced Constipation Highly Prevalent
Constipation is a well-known adverse effect of opioid analgesics but often goes undiagnosed because patients can be reluctant to talk about it, experts warn. (medscape medical news, 12.05.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/702713?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Clonidine a Useful Adjunct to Opioids for Neonatal Abstinence Syndrome
Results of a study suggest that clonidine is a useful adjunct to standard opioid therapy for neonatal abstinence syndrome, which is seen in the majority of infants born to substance-dependent women. (Medscape today, 08.05.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/702602?src=mpnews&spon=12&uac=48507SK

APA 2009: Call for Routine Cardiac Screening in Emergency-Department Patients with Cocaine Intoxication, Addiction. (AMERICAN PSYCHIATRIC ASSOCIATION (APA) 162ND ANNUAL MEETING, Medscape Today, 22.05.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/703149?sssdmh=dm1.475066&src=nlconfnews&spon=12&uac=62838EX

TUBERKULOSE


Epidemiology of antituberculosis drug resistance 2002—07: an updated analysis of the Global Project on Anti-Tuberculosis Drug Resistance Surveillance
Dr Abigail Wright et al.
The Lancet, Volume 373, Issue 9678, Pages 1861 - 1873, 30 May 2009
doi:10.1016/S0140-6736(09)60331-7

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)60331-7/fulltext

HEPATITIS


Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis können Sie wöchentlich kostenlos beziehen über den Online-Dienst AMEDEO.

http://www.amedeo.com

HEPATOLOGY 2009
A clinical textbook with chapters about Hepatitis (A-E), Coinfections, Liver Fibrosis, Hepatocellular Carcinoma, Liver Transplantation, and Autoimmune and Metabolic Liver Diseases
By Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.

Download von "Hepatologie 2009", 501 Seiten. (open access)

http://www.hepatologytextbook.com/download15.htm

http://www.hepatologytextbook.com/download20.htm

Größere Sicherheit in der Behandlung von Hepatitis C. Zwei Studien des "Kompetenznetz Hepatitis" auf der Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (EASL) vorgestellt. (Medizinische Hochschule Hannover, Pressemitteilung vom 08.05.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news314106

http://idw-online.de/pages/de/news315629

Medizinischer Meilenstein: Deutlich höhere Heilungschancen und kürzere Therapiedauer für Hepatitis-C-Patienten
Frankfurter Professor für Hepatologie leitet europäische Medikamentenstudie zu neuem Therapieverfahren bei Hepatitis C. Mehr Behandlungserfolge und kürzere Therapiedauer sind das Ergebnis der Studie. (Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Pressemitteilung vom 11.05.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news314524

King's Score: an accurate marker of cirrhosis in chronic hepatitis C.
Cross TJ, Rizzi P, Berry PA, Bruce M, Portmann B, Harrison PM.
Eur J Gastroenterol Hepatol. 2009 May 7. (Epub ahead of print, Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19430302

Critical issues in the treatment of hepatitis C virus infection in methadone maintenance patients
European and US studies show that methadone patients stick with therapy for hepatitis C disease and do as well as other patients, bolstering the case for drug services to encourage clients to consider diagnostic testing and therapy (Drug and Alcohol Findings, Großbritannien, 29.05.2009)

http://www.findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Novick_DM_2.txt

HIV

Longitudinal Community Plasma HIV-1 RNA Concentrations and Incidence of HIV-1 Among Injecting Drug Users: Prospective Cohort Study
Evan Wood; Thomas Kerr; Brandon D. L. Marshall; Kathy Li; Ruth Zhang; Robert S. Hogg; P. Richard Harrigan; Julio S. G. Montaner
BMJ. 2009;338(b1649)

http://www.medscape.com/viewarticle/702411?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Hamburg. Wirkstoff aus Grünem Tee senkt Infektiosität von HIV-1
Ein in grünem Tee enthaltener Wirkstoff namens EGCG senkt die Infektiosität von HIV-1 im Laborexperiment deutlich. Die Wissenschaftler um Ilona Hauber vom Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg behaupten, dass dieser Hemmstoff, wenn er in konzentrierter Form in mikrobiziden Vaginalcremes enthalten ist, vor der sexuellen Übertragung von HIV schützen könnte. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in den Proceedings of the National Academy of Sciences (doi 10.1073/pnas.0811827106) (aerzteblatt.de, 20.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten [...] aus_Gruenem_Tee_senkt_Infektiositaet_von_HIV-1.htm

Berlin. Diagnose HIV: nach wie vor hohe Zahl
Für das Jahr 2008 sind dem Robert Koch-Institut insgesamt 2.806 HIV-Neudiagnosen gemeldet worden. Gegenüber dem Jahr 2007 (2.774 Neudiagnosen) bedeutet dies keine nennenswerte Veränderung. "Die nach wie vor hohe Zahl zeigt, dass Prävention und Forschung weiterhin wichtig sind", meint Jörg Hacker, Präsident des RKI. Allerdings gibt es regional abweichende Entwicklungen. Der neue Jahresbericht mit umfangreichen Daten zu HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen ist im Epidemiologischen Bulletin 21/2009 veröffentlicht worden und auf den RKI-Internetseiten abrufbar. (Robert Koch-Institut, Pressemitteilung vom 25.05.2009)

http://www.rki.de/cln_100/nn_205760/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/hiv__node.html?__nnn=true

http://www.rki.de/cln_100/nn_205760/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/hiv__node.html

Multilevel analysis of HIV related risk behaviors among heroin users in a low prevalence community.
Li H, Goggins W, Lee SS.
BMC Public Health. 2009 May 12;9:137.

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19435512

 

SUBSTANZEN (verschiedene)

 

Inhalants – Schnüffelstoffe. A Survey of Inhalant Use Disorders among Delinquent Youth: Prevalence, Clinical Features, and Latent Structure of DSM-IV Diagnostic Criteria
Matthew O Howardcorresponding and Brian E Perron
BMC Psychiatry. 2009; 9: 8.
Published online 2009 March 8. doi: 10.1186/1471-244X-9-8.

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=2657136

Khat / Großbritannien. Herbal stimulant qat faces ban for political gain, says drug expert
. A drugs expert claims a new Home Office review into the herbal stimulant qat is intended to pave the way for an unjustified ban so that the government can appear tough on drugs. (The Guardian, 10.05.2009)

http://www.guardian.co.uk/politics/2009/may/10/qat-herbal-stimulant-ban

BZP. New killer drug alert as mortgage adviser dies
A NEW party drug which, together with Ecstasy, killed a young Sheffield mortgage adviser has the potential for "horrific consequences" and should be a "huge concern for society", a coroner has warned. (The Sheffield Telegraph, 09.05.2009)

http://www.sheffieldtelegraph.co.uk/news2/New-killer-drug-alert.5251039.jp

Hirndoping. Bad Neuenahr. Vortrag zu ethischen Fragen von "Hirndoping" vor dem Arbeitskreis Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Arbeitskreis Medizinethik der Europäischen Akademie GmbH am 11. Mai ging es um die Frage der ethischen Beurteilung der Einnahme von Psychopharmaka durch Gesunde, die dadurch ihre kognitiven Fähigkeiten oder auch ihre emotionale Befindlichkeit verbessern möchten. Eine solche Zweckentfremdung von Medikamenten wie Antidepressiva (z.B. Prozac bzw. Fluctin) oder Psychostimulantien (z.B. Ritalin) wird landläufig gerne als "Hirndoping" bezeichnet. (Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH, Pressemitteilung vom 12.05.2009)

http://idw-online.de/pages/de/news314867

Hirndoping. Potentiale und Risiken des pharmazeutischen Enhancements psychischer Eigenschaften. Informationen auf der Website der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH.

http://www.ea-aw.de/de/projektgruppen/projektuebersicht/pharmazeutisches-enhancement.html#c554

Kava-Kava. Tut Kava Kava gut? - Studie erklärt Kava für wirksam gegen Angstzustände
Forscher der University of Queensland in Australien haben in einer Studie Hinweise darauf gefunden, dass Kava, ein pflanzliches Arzneimittel aus dem Südpazifikraum, als ein unbedenklicher Wirkstoff für der Behandlung von Angststörungen eingesetzt werden kann. Das besondere: Kava, auch Kava-Kava genannt, wurde 2002 in Europa verboten, weil es als toxisch für die Leber eingestuft wurde. Dabei blickt der Rauschpfeffer (Piper methysticum) auf eine Jahrhunderte währende Tradition als Medizinpflanze im südpazifischen Raumes zurück. Die in dieser Woche in der Online-Version des Fachblatts Psychopharmacology veröffentlichten Ergebnisse scheinen nun zu belegen, dass ein wasserlöslicher Kava-Extrakt wirksam und gesundheitlich unbedenklich zur Behandlung von Angstzuständen und zur Verbesserung der allgemeinen "Befindlichkeit" verwendet werden kann, wie die Forscher schreiben. (Telepolis, 14.05.2009)

http://www.heise.de/tp/blogs/3/137802

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090515027

USA. The Abuse of Prescription and Over-the-Counter Drugs
This brochure succinctly outlines the growing prescription drug problem and offers prevention tips for parents. (SAMHSA, Mai 2009)

http://ncadistore.samhsa.gov/catalog/productDetails.aspx?ProductID=17787

Hirndoping / Deutschland. Berlin: Doping am Arbeitsplatz ist nach Einschätzung der Bundesregierung gegenwärtig kein sehr weit verbreitetes Phänomen. Hierin stimme sie mit der Aussage der Autoren einer DAK-Studie zu diesem Thema überein, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/12624, heute im bundestag, 19.05.2009)

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/126/1612624.pdf)

auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/12490

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/124/1612490.pdf

Zugleich versichert sie, angesichts der sich "möglicherweise verstärkenden Entwicklung von Medikamenten, die von Gesunden zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit und des psychischen Wohlbefindens eingesetzt werden können", diesem Themenfeld auch in Zukunft Beachtung zu schenken.

Mephedrone / Großbritannien. ‚Legal highs’ crackdown is doomed to failure, say experts - Clubbers stay one step ahead as the Government lags behind on drug reform
Mephedrone has become the partygoers' legal high of choice. Dealers of recreational drugs will barely be affected by the Home Office's crackdown on "legal highs" because manufacturers have already developed alternative substances that will escape prohibition. (...) ... specialists say that manufacturers in China and on the Continent have already diverted their resources to producing large batches of mephedrone, a drug with effects similar to cocaine which will remain entirely legal. (The Independent, 25.05.2009)

http://www.independent.co.uk/life-sty [...] down-is-doomed-to-failure-say-experts-1690414.html

BZP / Lübeck/Kiel. Polizei warnt vor neuer Partydroge
Eine neue gefährliche Partydroge erobert den Norden: "Frenzy" alarmiert Polizei und Zollfahndung gleich in doppelter Hinsicht. Der Wirkstoff Benzylpiperazin (BZP), der aus der Tiermedizin stammt, ist nicht nur äußerst gefährlich: "Bei Drogenschnelltests der Polizei bleibt der Wirkstoff unentdeckt", sagt Bernd Heinemann. (Lübecker Nachrichten, 25.05.2009)

http://www.ln-online.de/regional/2596127

Berlin. Experten: Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Breitensport nimmt zu.
Sowohl der betroffene Personenkreis als auch die Intensität des Medikamentenmissbrauchs im Freizeit- und Breitensport nimmt weiter zu. In dieser Einschätzung waren sich die zu einer öffentlichen Anhörung des Sportausschusses am Mittwochnachmittag geladenen Experten einig. Sie bedauerten gleichzeitig, dass es derzeit zu wenig belastbare Untersuchungen in diesem Bereich gibt. (Heute im Bundestag, Sportausschuss (Anhörung), 27.05.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_162/03.html

Health Problems Related to 4-methylmethcathinone
4-methylmethcathinone's effects have been likened to cocaine, MDMA, and amphetamines, it can elicit compulsive redosing in some users, and disturbing and persistent negative effects have been reported. (Erowid Monthly, Mai 2009)

http://www.erowid.org/chemicals/4_methylmethcathinone/4_methylmethcathinone_health1.shtml

Harte Drogen per Mausklick
Von der Cannabis-Aufzuchtstation über halluzinogene Pilze bis hin zu Kokain ist alles im Internet zu bekommen. Der illegale Drogenhandel im Netz boomt und ist vor allem für immer mehr Jugendliche eine große Gefahr. (Deutsche Welle, 27.05.2009)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4283174,00.html

Kiel. Kampagne gegen K.-o.-Tropfen - Vergewaltiger am Tresen
Sexueller Missbrauch nach Betäubung mit K.-o.-Tropfen nimmt zu. Expertin Ursula Schele hofft auf die Wirkung einer Kampagne, die als Pilotprojekt in Kiel startet. (Süddeutsche Zeitung, 29.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/733/470284/text/

ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)


Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss (Halle/Saale) wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in dgs-info 28 (Juli 2009)

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

High- Functioning, but Still Alcoholics
Sarah Allen Benton is hardly your stereotypical alcoholic. She has a master of science degree from Northeastern University and is a licensed mental health counselor at Emmanuel College in Boston. In recovery from alcoholism for the last five years, she has written an enlightening new book about people like herself, “Understanding the High-Functioning Alcoholic” (Praeger Publishers). (New York Times, 04.05.2009)

http://www.nytimes.com/2009/05/05/health/05brod.html?_r=1&partner=rss&emc=rss

Weintrinker leben am längsten
Ein maßvoller Alkoholkonsum senkt einer Langzeitstudie im Journal of Epidemiology and Community (2009; doi: 10.1136/jech.2008.082198) zufolge das Sterberisiko. Die höchste Lebenserwartung hatten Männer, die regelmäßig Wein, davon aber weniger als ein Glas pro Tag tranken. (aerzteblatt.de, 06.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36463/Studie_Weintrinker_leben_am_laengsten.htm

On the biomedicalization of alcoholism
Ron Berghmans Johan de Jong Tibben Guido de Wert
Theor Med Bioeth, DOI 10.1007/s11017-009-9103-7

http://www.springerlink.com/content/2529285304g3r863/fulltext.pdf

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090526034

A systematic review of emergency care brief alcohol interventions for injury patients
Confirmation that brief advice to risky drinkers identified in accident and emergency departments can cut drinking and reduce the chance of further injuries and readmissions; the issue now is why this happens sometimes but not always (Drug and Alcohol Findings, Großbritannien, 29.05.2009)

http://www.findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Nilsen_P_1.txt

AMPHETAMINE


Schweiz. Der Club der Aufgeweckten
Ritalin, bekannt als Medikament für Kinder mit dem ADHS-Syndrom, macht Karriere als Partybooster (SonntagsZeitung, 05.04.2009)

http://www.arud.ch/presse/artikel/artikel_2009/09-04-05-sz.html

Ecstasy - wie schädlich ist es wirklich?
Sie sind klein und bunt, haben es aber in sich. MDMA, besser bekannt als Ecstasy, ist in den 1990er Jahren vor allem als illegale Partydroge bekannt geworden. Die Droge wurde in erste Linie mit der neu entstandenen Techno-Szene und ihren oft tagelangen Raves in Verbindung gebracht. Auch die Forschung hat den neuen Trend bald aufgegriffen und begonnen, akribisch das Risikopotential der kleinen Muntermacher auszuloten. Die meisten Studien legen den Schluss nahe, dass Ecstasy das Gehirn nachhaltig schädigt. Sogar der einmalige Konsum habe einen messbaren Rückgang der kognitiven Leistungen zur Folge. Werden nun Tausende von Konsumentinnen und Konsumenten verblöden? Oder sind die Forschungsergebnisse doch übertrieben? Und was ist mit dem Mischkonsum? Eine Meta-Studie aus Großbritannien bringt nun etwas Licht in die komplexe Materie. (drugcom-newsletter, 29.05.2009)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=104

CANNABIS


Haschisch - Die Suche nach dem Kick
Ratten sind keine Menschen – aber ihren Gehirnen liegt der gleiche Bauplan zugrunde. Deshalb glauben Wissenschaftler, dass sich die Ergebnisse bestimmter Tierversuche auch auf Zweibeiner übertragen lassen. Zum Beispiel, wenn Ratten mit Drogen behandelt werden. Das Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen hat jetzt neue Erkenntnisse vorgelegt. Demnach scheint regelmäßiger Haschisch-Konsum in der Pubertät das Gehirn so zu verändern, dass eine erhöhte Anfälligkeit entsteht, später auch härtere Drogen zu nehmen. (Frankfurter Rundschau, 12.05.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] ldung/aktuell/1751751_Die-Suche-nach-dem-Kick.html

The Beckley Foundation's Global Cannabis Commission Report
Amanda Feilding, Director of The Beckley Foundation, commissioned a team of the world's leading drug policy analysts to prepare a comprehensive overview of the latest scientific evidence surrounding cannabis and the policies that control its use from a global perspective. In reviewing the evidence, the authors come to some striking conclusions, many of which challenge the received wisdom concerning cannabis. Foremost among these are that cannabis is less harmful than alcohol and tobacco, that many of the harms associated with cannabis arise from prohibition itself, particularly discriminatory enforcement against the young and ethnic minorities, and that control policies, whether draconian or liberal, have little effect on the prevalence of use.

http://www.beckleyfoundation.org/policy/cannabis_commission.html

Österreich. Das kiffende Fähnlein - Sind Kinder da, wird Cannabis oft verteufelt
Ab dem Alter, in dem viele Personen bereits eigene Kinder haben, ändert rund ein Viertel der Cannabiserfahrenen ihre Einstellung deutlich. (Kurier, Wien, 09.05.2009)

http://kurier.at/nachrichten/317430.php

USA. Average THC in Marijuana Tops 10 Percent, Federal Study Says
An annual government study of marijuana potency found that the average THC content in street samples of the drug topped 10 percent for the first time last year. (jointogether, 14.05.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/average-thc-in-marijuana-tops.html

Großbritannien. Cannabis substitute uncovered in UK
An undercover investigation has revealed an alarming legal trade in the sale of synthetic marijuana. (Digital Journal, 17.05.2009)

http://www.digitaljournal.com/article/272719

Das Gehirn versorgt sich selbst mit Marihuana-ähnlichen Substanzen
Das Gehirn produziert Peptide, die zum Teil wie Marihuana wirken. Das fanden Wissenschaftler der Mount Sinai School of Medicine im Tierexperiment heraus. Sie hoffen, damit einen Beitrag zu Entwicklung von Marihuana ähnlichen Medikamenten zur Schmerztherapie, Appetitzügelung oder zur Prävention von Drogenabhängigkeit zu leisten. Das FASEB-Journal veröffentlicht die Ergebnisse online (2009; 330:3) (aerzteblatt.de, 26.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten [...] ich_selbst_mit_Marihuana-aehnlichen_Substanzen.htm

Kognitive Defizite im akuten Cannabisrausch
Wie Cannabis wirkt, dass hängt von vielen Faktoren ab. Einer ist die Konsumhäufigkeit, wenn man den Ergebnissen einer aktuellen Studie folgt. Darin zeigte sich, dass Personen, die nur gelegentlich Cannabis konsumieren, im akuten Rauschzustand stärkere kognitive Defizite aufweisen als regelmäßige Kiffer. (drugcom.de, 22.05.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=684

DON'T BLAME POT - THERE'S NO SUCH THING AS A "GATEWAY DRUG"
Anti-drug zealots created the "gateway" theory from thin air. And it's easily refuted: most marijuana users just don't use other drugs. (DRCNet, 29.05.2009)

http://drugsense.org/url/MWx8LTIA

KOKA / KOKAIN


Spanien. Drogenkonsum - In Madrid und Barcelona liegt Kokain in der Luft
Dass Rückstände von Kokain auf Geldscheinen, auf Klobrillen und sogar in Flüssen nachgewiesen werden, ist nichts Neues. Doch auf den Straßen der beiden größten Metropolen Spaniens atmen die Passanten nicht nur Autoabgase, sondern auch Kokain-Partikel ein. Das berichten jetzt spanische Forscher nach einer Luftanalyse. (Die Welt, 14.05.2009)

http://www.welt.de/wissenschaft/artic [...] und-Barcelona-liegt-Kokain-in-der-Luft.html#reqRSS

Berlin. Kokain im Drink - Verkaufs-Verbot für Red Bull Cola
Schluss mit dem coolen Energy-Kick aus der Dose. Der Kult-Drink "Red Bull Cola" verschwindet aus den Regalen. Lebensmittel-Sheriffs fanden Kokain in dem süßen Getränk.
Das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit in NRW machte die Entdeckung. Allerdings gibt es durch zugesetztes Kokablattextrakt nur geringe Spuren der Droge, also keine Gefahr für die Gesundheit. Aber "Red Bull Cola" gilt damit als Betäubungsmittel und ist genehmigungspflichtig. Hessen erließ gleich ein Verkaufsverbot, als erstes Bundesland. Nach Nordrhein-Westfalen zogen Thüringen und Rheinland-Pfalz gestern nach. Red Bull wehrt sich dagegen, da Produkte mit Cocablatt-Extrakten in den USA und der EU als unbedenklich gälten. (Berliner Kurier, 24.05.2009)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/ratgeber/264359.html

Colagetränk - Weitere Länder verbieten Red Bull wegen Kokain. (Welt online, 23. Mai 2009)

http://www.welt.de/wirtschaft/article3790081/Weitere-Laender-verbieten-Red-Bull-wegen-Kokain.html

Kritik an Verkaufsverbot für Red Bulls Cola-Drink: „Auch in anderen Lebensmitteln fände man viel“
Bereits in fünf Bundesländern darf das Cola-Getränk von Red Bull wegen Spuren von Kokain nicht mehr verkauft werden. Ein Pharmakologe hält die Vorsichtsmaßnahme aber für reichlich übertrieben, zumal die Werte schwanken. (netzeitung.de, 24.05.2009)

http://www.netzeitung.de/gesundheit/1364279.html

Red Bull Cola. Viel Rausch um nichts? - statt Koks finden Experten nur Harmloses in der Cola
Die Aufregung war groß und vorhersehbar: „Kokain in der Cola“, damit hatten die Chemiker des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzinstituts eine echte Schlagzeile produziert. Mit Folgen: Inzwischen wurde die umstrittene Brause des Getränkeherstellers Red Bull aus den Regalen in acht Bundesländern verbannt. (Nürnberger Nachrichten, 26.05.2009)

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1024311&kat=3&man=3

Kolumbien. Erstmals «Schwarzes Kokain» sichergestellt
Es ist geruchsfrei und mit Spürhunden und anderen Methoden nicht zu entdecken: Jetzt aber gelang der kolumbianischen Polizei trotzdem ein Fahndungserfolg im Kampf gegen eine neue Form des Kokains. (Basler Zeitung, 25.05.2009)

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Erstmals-Schwarzes-Kokain-sichergestellt/story/29180118

Atomoxetine Treatment for Cocaine Abuse and Adult Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD): A Preliminary Open Trial
J Dual Diagn. Author manuscript; available in PMC 2009 May 8.
J Dual Diagn. 2009 January 1; 5(1): 41–56. doi: 10.1080/15504260802628767.
Frances R. Levin et al.

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19430599

NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Nach 30 Jahren ist fast jeder zweite starke Raucher tot
„Rauchen kann tödlich sein“ ist einer der Warnhinweise, die in Deutschland auf Zigarettenpackungen gedruckt werden müssen. Eine norwegische Studie hat diese Warnung mit drastischen Ergebnissen aus einer Langzeitstudie untermauert. Demnach sind 45 Prozent von den stark rauchenden Männern 30 Jahre nach der Erstbefragung tot. (drugcom.de, 15.05.2009)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=683

OPIATE / OPIOIDE


USA. VA Researchers Gave Morphine to Addicts in Study
Researchers at the U.S. Department of Veterans Affairs gave doses of morphine to a study group of 69 heroin addicts, then cut them off to measure the impact of withdrawal on hyperactivity, the Washington Examiner reported April 30.
The VA spent more than $7.8 million in 1994-95 on the study, details of which were recently revealed thanks to a Freedom of Information Act request. (jointogether, 05.05.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/va-researchers-gave-morphine.html

Berlin / Tilidin. Medikamentensucht - "Tilly" macht high - und abhängig
Sie geben sich smart und cool, sie legen Wert auf ihr Äußeres, sie sind Jungs, sie sind jung, und in ihrer Clique pflegen sie ein diffuses "Gangsta"-Image. Sie oder ihre Eltern stammen aus Ex-Jugoslawien, der Türkei, dem arabischen Raum, oder sie sind Russlanddeutsche. Drogen? "Ey, ich doch nicht, Alter! Mit Drogen hab' ich nix zu tun", sagen sie nachdem sie Sekunden zuvor dem Streetworker von ihrer großen Not berichtet haben: Sie brauchen Tilidin. (Frankfurter Rundschau, 22.05.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] ikamentensucht-Tilly-macht-high-und-abhaengig.html

 

MEDIZINISCHES CANNABIS

 

IACM 5th Conference on Cannabinoids in Medicine, Köln, 2.-3. Oktober 2009

http://www.iacm2009.org/

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM).

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Nach einer Umfrage erleben Aids-Patienten Cannabis als mindestens so wirksam wie verschriebene Medikamente
Forschung einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern ergab, dass Menschen, die mit HIV/Aids leben, die medizinische Verwendung von Cannabis als wirksamer als andere Medikamente bei der Behandlung einiger von sechs häufigen Symptomen, nämlich Angst, Depressionen, Abgeschlagenheit, Durchfall, Übelkeit und periphere Neuropathie (Nervenschmerzen), erleben. Für diese Studie wurden 775 Patienten aus den USA, Afrika und Puerto Rico interviewt. Die Verwendung von Cannabis wurde mit ärztlich verschriebenen und frei verkäuflichen Medikamente verglichen.
Die Teilnehmer wurden innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren befragt, und 27 Prozent erklärten, dass sie Cannabis für medizinische Zwecke verwendet hatten. Die Autoren schrieben, dass die Verwendung von Cannabis als "etwas wirksamer als Antidepressiva für Angst und Depressionen, als Imodium für Durchfall, als frei verkäufliche Medikamente für Abgeschlagenheit und als Antiepileptika und frei verkäufliche Medikamente für Neuropathie" beurteilt wurde, während Cannabis als "etwas weniger wirksam für Übelkeit als verschriebene oder frei verkäufliche Medikamente" beurteilt wurde. Sie folgerten, dass Cannabis "bei Konsumenten als mindestens so wirksam wie verschriebene Medikamente bei der Symptombewältigung wahrgenommen wird".
(Quelle: Corless IB, Lindgren T, Holzemer W, Robinson L, Moezzi S, Kirksey K, Coleman C, Tsai YF, Sanzero Eller L, Hamilton MJ, Sefcik EF, Canaval GE, Rivero Mendez M, Kemppainen JK, Bunch EH, Nicholas PK, Nokes KM, Dole P, Reynolds N. Marijuana Effectiveness as an HIV Self-Care Strategy. Clin Nurs Res 2009;18(2):172-93.) (Quelle: IACM-Informationen vom 09.05.2009)

Großbritannien. GW Pharmaceuticals stellt Zulassungsantrag für Sativex bei multipler Sklerose
Für den Cannabisextrakt Sativex des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals wurde eine Zulassung für die Behandlung der Spastik bei multipler Sklerose in Europa beantragt, was den Weg für seine mögliche Zulassung Ende 2009 oder Anfang 2010 ebnet. (...)
Klinische Studien haben gezeigt, dass Sativex, das unter die Zunge gesprüht wird, die Spastik bei Multiple-Sklerose-Patienten, die nicht adäquat auf verfügbare Behandlungen ansprechen, reduziert. Wenn es zugelassen wird, wird Sativex in Großbritannien durch das deutsche Unternehmen Bayer und im übrigen Europa durch das spanische Unternehmen Almirall vermarktet. (Quellen: Pressemitteilung von GW Pharmaceuticals vom 20. Mai 2009, Reuters vom 20. Mai 2009; zitiert nach IACM-Informationen vom 23. Mai 2009)

http://www.reuters.com/article/healthNews/idUSTRE54J1KI20090520

http://www.gwpharm.com

Moderater Cannabiskonsum war mit einer besseren Fortführung einer Naltrexon-Therapie bei Opiatabhängigkeit assoziiert
Nach klinischer Forschung der Klinik für Psychiatrie der Columbia-Universität in New York verbesserte moderater Cannabiskonsum die Fortführung einer Naltrexon-Therapie bei Patienten, die an einer Abhängigkeit von Opiaten wie beispielsweise Heroin litten. 63 Opiat-abhängige Patienten, die zur stationären Entgiftung und zum Beginn einer oralen Naltrexon-Behandlung, begleitet von einer sechsmonatigen Verhaltenstherapie, aufgenommen worden waren, wurden auf der Basis von in zweiwöchigen Abständen durchgeführten Urinuntersuchungen in drei Grade des Cannabiskonsums während der Behandlung eingeteilt: abstinent (0 Prozent Cannabis-positive Urinproben), intermittierender Konsum (1 bis 79 Prozent Cannabis-positive Proben) und konsistenter Konsum (80 Prozent und mehr Cannabis-positive Proben).
Naltrexon ist ein Opiatsrezeptor-Antagonist, der vor allem bei der Behandlung der Alkoholabhängigkeit und der Opiatabhängigkeit verwendet wird. Intermittierende Cannabiskonsumenten wiesen eine bessere Fortführung der Naltrexonbehandlung (mediane beibehaltene Tage = 133), verglichen mit abstinenten (Median = 35 Tage) oder regelmäßigen Konsumenten (Median = 35 Tage), auf. Intermittierender Cannabiskonsum war zudem mit einer größeren Zuverlässigkeit bei der Einnahme der Naltrexon-Tabletten assoziiert. Die Wissenschaftler stellten fest, dass experimentelle Studien benötigt werden, um direkt die Hypothese zu testen, dass Cannabinoidrezeptor-Agonisten eine nützliche pharmakologische Wirkung auf die Naltrexon-Beibehaltung haben, und um den Mechanismus zu verstehen.
(Quelle: Raby WN, Carpenter KM, Rothenberg J, Brooks AC, Jiang H, Sullivan M, Bisaga A, Comer S, Nunes EV. Intermittent marijuana use is associated with improved retention in naltrexone treatment for opiate-dependence. Am J Addict 2009;18(4):301-8.) (zitiert nach IACM-Informationen vom 23. Mai 2009)

 

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

 

International Center for Advancement of Addiction Treatment
Designed for healthcare professionals worldwide. We offer medical, legal, and policy information on opiate dependency and treatment.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Substitutionstherapie in der Praxis. Fortbildungs-CD. Autor: J.Gölz, Berlin, Erhältlich bei

substitution@sanofi-aventis.com

PREMOS-Studie – Substitution im Verlauf. Studie der TU Dresden (Homepage).

http://www.premos-studie.de/

Wien. Fortbildungsprogramm und –präsentationen der Wiener Ärztekammer – eine nutzenswerte Zusammenstellung.

http://www.aekwien.at/aekmedia/0902_WeiterbSubstitution.pdf

http://www.aekwien.at/288.html#

Löhne / NRW. Der tägliche Schluck Hilfe - Warum Löhner Heroin-Abhängige durch den Kreis Herford pendeln müssen
Heroinentzug ist ein langer und steiniger Weg. Für 19 abhängige Löhner, die sich für eine Ersatzdrogentherapie mit Methadon entschieden haben, ist er zusätzlich auch noch weit. Der tägliche Weg zur Ersatzdroge führt sie in die umliegenden Nachbarstädte. Denn in Löhne gibt es keinen Arzt, der das dringend benötigte Medikament vergibt. (Neue Westfälische, 07.05.2009)

http://www.nw-news.de/lokale_news/loehne/loehne/2931075_Der_taegliche_Schluck_Hilfe.html

An Introduction to The Role of Medication in Substance Use Treatment
This free online course helps addiction treatment counselors understand the brain mechanisms involved in substance use dependence, and how medications can be part of a comprehensive treatment program that helps patients regain control over their lives (Join Together, USA)

http://www.jointogether.org/keyissues/medications/continuing-ed/role-of-medication/

Kirgistan. Kyrgyzstan can face methodone shortage
The methodone program is under verge of collapse in Kyrgyzstan. Methodone is a replacement therapy for drug addicts. Shortage of methodone can make as many as 900 people to turn to drugs again.
The reserve of methodone, synthetic narcotics which is legally sold to drug addicts to avoid injection use, is going to exhaust. It can make participants of methodone program to turn to drugs again. (NA Trend News, 08.05.2009)

http://news-en.trend.az/cis/kyrgyzstan/1467912.html

Oberhausen. Eine Frage des Blickwinkels
(...) Engagierte Ärzte, deren Kampf gegen die Heroinsucht gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, sorgen sich um ihr Methadon-Programm – und werden von Thomas Notthoff kühl abgefertigt. Wartelisten könne man „als dramatisch interpretieren oder auch nicht”, reagierte der stellvertretende Bereichsleiter Soziales auf Notrufe der Mediziner, die bereits Hilfesuchende abweisen mussten. Selbst wer in der Sache keine Partei ergreifen will, ist alarmiert. Denn die Diktion erinnert fast schon wieder an Düsseldorfer Hartleibigkeit. (Der Westen, 15.05.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/oberhausen/2009/5/15/news-119903529/detail.html

Monheim. Viel zu tun für die Suchtberatung
Sprechstunden der Awo-Mitarbeiter fast immer ausgebucht. Probleme bereiten vor allem Komasaufen und illegale Drogen. (Der Westen, 16.05.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/monheim/2009/5/16/news-119901772/detail.html

Kanada. ENDING ARTIFICIAL CONSTRAINTS ON METHADONE MAINTENANCE “CAPACITY” – From Saint John, NB (Canada) a plan is to be implemented shortly to provide methadone to all who want and need it, without mandatory counseling and with no limits on the number of patients to be treated. (Robert Newman in OpiateAddictionRxm 19.05.2009; Telegraph Journal, 18.05.2009)

http://telegraphjournal.canadaeast.com/front/article/670151

Iran. IRAN PRISONS TO OFFER METHADONE. According to the Tehran Times 19 May, the head of the Iranian Prison Organization announced plans to massively increase methadone maintenance in prisons (where 50% of inmates are opioid dependent), calling the plan “… the best and the most appropriate measure to decrease addicts’ tendency to drug abuse.” (Robert Newman in OpiateAddictionRxm 19.05.2009; Teheran Times, 19.05.2009)

http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=194951

Bremen. 96 Patienten zu viel - METHADONVERGABE. Die Anwohner streiten heftig gegen Drogensubstitution am Dobben. Rechtlich ist an der Praxis nichts auszusetzen, die Polizei sieht die Lage entspannt. (taz Bremen, 20.05.2009)

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2009%2F05%2F20%2Fa0211&cHash=c7876a6802

Bremen. Der Streit um Methadonvergabe in Bremen-Nord - Anstieg der Kriminalität. Radio Bremen, Audio, 27.05.2009)

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_unterwegs/vorschau984.html

Bremen. Weiter Ärger um Methadonvergabe in Bremen Nord
Im Bremer Stadtteil Burg-Lesum gibt es weiterhin heftigen Protest gegen die Abgabe des Medikaments Methadon an Drogensüchtige. (Radio Bremen, 28.05.2009)

http://www.radiobremen.de/politik/nac [...] litikbremennorddrogenmethadonvergabeaerger100.html

DFID Launch New Reports on Access to Medication and International Drug Control
In March 2009, the UK Department for International Development (DFID) launched three major new reports describing how countries have reformed regulations which limited access to therapeutic opioid medications, and how donors, international organisations and health advocates can make further progress in this area. The reports have come from the 'Drug Control and Access to Medicines' Consortium – an international body of experts on drug control regulation, drug treatment, HIV, and pain and palliative care.

http://www.ihra.net/May2009#DFIDLaunchNewReportsonAccesstoMedicationandInternationalDrugControl

Oldenburg: Unheimliche Rückkehr der Droge Heroin
SUCHT Experten hatten sie schon abgeschrieben – Beratung tauscht immer mehr Spritzen. (Nordwest Zeitung, 28.05.2009)

http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=2016432

The Dangers of Benzodiazepine Abuse During MAT
Benzodiazepine abuse and dependence are common among patients entering Medication-Assisted Treatment (MAT). Continued abuse during methadone maintenance therapy is dangerous for patients, and presents special challenges to the staff of Opioid Treatment Programs (OTPs). Extra time and resources are usually necessary to help patients safely overcome this serious barrier to recovery, but with appropriate care, OTPs can help these patients. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)

http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#danger

BUPRENORPHIN


Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Unusual complication of intravenous Subutex abuse: two cases of septic
Sacroiliitis (Case Report)
Yang S S Y, Lee K, Yang SSY, Lee K; Singapore Med J 2008; 49(12) : e343

http://smj.sma.org.sg/4912/4912cr2.pdf

DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Großbritannien. BEHANDLUNGSFEHLER IN GROSSBRITANNIEN - Herr Doktor Überdosis
Ein deutscher Aushilfsarzt hat in England einem Patienten versehentlich eine tödliche Dosis Schmerzmittel (Diamorphin, Anm. dgs-info) verabreicht. Der Mediziner entschuldigte das mit Stress - Schlafmangel und Linksverkehr hätten ihm zugesetzt. Die Briten sind erbost, die Familie des Opfers will gegen den Deutschen vorgehen. (Spiegel online, 05.05.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,622893,00.html

Berlin. Ausschussberatungen zu Heroin-Abgabe auf Kassenkosten abgeschlossen
Der Gesundheitsausschuss hat seine Beratungen über die mögliche Behandlung Schwerstabhängiger mit künstlichem Heroin auf Kassenkosten nach jahrelanger Diskussion abgeschlossen. (Deutscher Bundestag, PuK 2 – Parlamentskorrespondenz, hib-Meldung, 129/2009, 06.05.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_129/01.html

Großbritannien. Cambridge Debate
Danny Kushlik (Transform Drug Policy Foundation, UK) took part in a debate at Cambridge University discussing the motion 'This House believes that Heroin should be selectively legalised.' A video of the debate can be viewed here. Danny described the debate: 'Professor Neil McKeganey, Kathy Gyngell and the 11th best debater in the world make an awful job of defending their position. They shoot themselves in both feet so many times, they gift the moral and intellectual high ground to us. No surprise then, that our side won the debate by 85 to 33.'

http://www.archive.org/details/cus_2009-04-23_debate_legalize-heroin

Schweiz. Heroingestützte Behandlung - Gesetzliche Grundlage ab dem 1. Januar 2010. Der Bundesrat legt den Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Bestimmungen über die heroingestützte Behandlung auf den 1. Januar 2010 fest. 
Am 30.11.2008 hatten knapp 70% der Stimmbevölkerung die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes angenommen. Die restlichen Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes sollen zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft gesetzt werden, da diese umfangreiche Anpassungen im Verordnungsrecht verlangen. 

(Eidgenössisches Departement des Innern, 20.05.2009)

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=26993

München / Frankfurt. Von der Straße zurück in Wohnung und Arbeit – „Das Mittel der Wahl“ - Ärzte spenden Heroin-Therapie für Schwerstabhängige einhelliges Lob. (pr.inside.de, 28.05.2009)

http://www.pr-inside.com/de/aerzte-spenden-heroin-therapie-fuer-schwerstabhaen-r1282250.htm

Berlin: Durchbruch für die Behandlung von Schwerstopiatabhängigen
Mit breiter Mehrheit hat der Deutsche Bundestag am 28.Mai 2009 ein Gesetz beschlossen, das die rechtlichen Voraussetzungen für die Überführung der diamorphin-gestützten Behandlung in die Regelversorgung schafft. Das Gesetz regelt u.a., dass Diamorphin (pharmazeutisch hergestelltes Heroin) – unter engen Voraussetzungen – als Betäubungsmittel im Rahmen der Substitutionsbehandlung von Schwerstopiatabhängigen verschreibungsfähig wird. (Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten vom 28.05.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_119 [...] 09-05-28_20Diamorphin_20Durchbruch.html?__nnn=true

Berlin. Bundestag beschließt kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige
Nach jahrelanger Debatte hat der Bundestag am Donnerstag die kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige beschlossen. In namentlicher Abstimmung in zweiter Lesung votierten 349 von 550 Abgeordneten für einen entsprechenden fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf, anschließend wurde das Votum in dritter Lesung ohne namentliche Stimmabgabe bestätigt. (aerzteblatt.de, 29.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten [...] ntrollierte_Heroinabgabe_an_Schwerstabhaengige.htm

Baden-Württemberg. Heroin auf Rezept - Karlsruher Projekt soll ausgeweitet werden
Nach jahrelangem Streit ist der Weg zur staatlichen Abgabe von künstlichem Heroin an Abhängige bundesweit frei. Ohne Fraktionszwang beschloss der Bundestag am Donnerstag mit 349 Ja-Stimmen bei 198 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen einen von der SPD initiierten Antrag. Der Gesetzentwurf wurde von der Opposition unterstützt. Die Union lehnte ihn ab.
Nach dem Bundestagsbeschluss soll das Projekt nun ausgeweitet werden. Ein Konzeptpapier aus dem baden-württembergischen Sozialministerium sieht sieben weitere Standorte für die entsprechende Behandlung Schwerstabhängiger vor: Stuttgart, Mannheim, Freiburg, Heilbronn, Singen, Ulm und Ravensburg. (Stuttgarter Zeitung, 29.05.2009)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/2039137

Hamburg. Ärzte begrüßen den Beschluss zur Heroinabgabe. (Die Welt, 30.05.2009)

http://www.welt.de/die-welt/article3831322/Aerzte-begruessen-den-Beschluss-zur-Heroinabgabe.html

Stuttgart / Karlsruhe. Heroin nur vom Psychiater?
Karlsruher Modell soll auf Großstädte ausgeweitet werden - CDU will strenge Kontrolle
Nach dem Beschluss zur Heroin-Abgabe an Abhängige sollen in allen Großstädten im Land Diamorphin-Projekte entstehen. Die CDU will die Federführung dabei den Psychiatrien geben - freie Träger blieben außen vor. (Bietigheimer Zeitung, 30.05.2009)

http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/suedwestumschau_artikel.php?artikel=4376175

Freiburg. Nach Bundestagsbeschluss - Karlsruher Heroin-Modellprojekt bald in Freiburg?
Der Bundestag hat am Donnerstag beschlossen, das künstlich hergestellte Heroin Diamorphin zur Behandlung Schwerstabhängiger zuzulassen. Freiburg ist ein möglicher Standort für eine ambulante Behandlungsstelle. Deren Kosten schätzt die AWO auf 400 000 Euro. (Badische Zeitung, 30.05.2009)

http://www.badische-zeitung.de/freibu [...] roin-modellprojekt-bald-in-freiburg--15610884.html

METHADON

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

Bremerhaven. Anwohner-Wut über Süchtige
Mit den Temperaturen steigt der Adrenalinpegel einiger Anwohner in der City. Denn im Sommer treffen sich Drogensüchtige am alten Wencke-Dock – vor oder nach der Methadonausgabe im Hanse Carré. Fünf, sechs Mal die Woche klingelt dann deswegen das Telefon im Polizeirevier. Abhängige wie Igor Martel sind darüber erbost: „Wir sind doch auch Menschen.“ (Nordsee-Zeitung, 13.05.2009)

http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Re [...] ueber-Suechtige-_arid,153369_puid,1_pageid,16.html

Irland. Heroin addicts waiting up to two years for treatment. (Irish Times, 05.05.2009)

http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2009/0505/1224245942964.html

Cardiology Journal, 2009, Vol. 16, No. 3, pp. 210–217
Methadone-induced mortality in the treatment of chronic pain: role of QT prolongation.
Andrews CM et al.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19437394?ordinalpos=19

Mandatory QTc Screening for Methadone Patients – OTPs Respond to Published Guidelines. (AT Forum Volume 18, 2 – Spring 2009)

http://www.atforum.com/newsletters/2009spring.php#QTc

 

GENDER

 

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Irland. Drug Use, Sex Work and the Risk Environment in Dublin. (National Advisory Committee on Drugs, 12.05.2009)

http://www.ndc.hrb.ie/directory/news_detail.php?cat_id=&news_id=4707&pointer=0

Substance abuse treatment needs and access among female sex workers and non-sex workers recruited in Pretoria, South Africa
Wechsberg WM, Wu L, Zule WA, Parry CD, Browne FA, Luseno WK, Kline T, Gentry A
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:11 (27 May 2009)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/11

 

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

 

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

 

HARM REDUCTION

 

IHRA Konferenz 2009 in Bangkok. Life and death - Harm reduction at international level goes beyond choice
One slightly built young woman trembled on the platform at the International Harm Reduction Conference. She was introduced as a passionate campaigner for drug users’ rights and a harm reduction pioneer, preventing overdose with naloxone in Cambodia. But when it came to Srey Mao’s turn to speak, she just couldn’t. The slides for her talk rolled behind her and showed her own face, looking through bars of a cage she was sharing with many others, young and old. In the end her colleague stepped up to give her talk for her, and it became obvious why she couldn’t relive her torture in a compulsory drug treatment centre, where she also witnessed the deaths of two of her friends. (ddn – drink and drug news (Großbritannien), Editorial - Claire Brown, Mai 2009, Sonderausgabe zur Harm Reduction Konferenz 2009 in Bangkok / Thailand)

http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewIssue.aspx?mag_id=102

A REPORT FROM THE 20TH INTERNATIONAL HARM REDUCTION CONFERENCE, BANGKOK, 20-23 APRIL 2009. (AHRN – Asian Harm Reduction Network, 11.05.2009)

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2824#_1

Taiwan. HARM REDUCTION IN TAIWAN: A REGIONAL SUCCESS STORY. (International HIV/AIDS Alliance, in collaboration with Health & Development Networks, April 2009

http://healthdev.net/site/post.php?s=5266

Australien. UN backs Australia's Asia AIDS fight.
The United Nations says Australia's efforts to halt the spread of HIV/AIDS in Asia with policies advocating needle exchange and drug substitution are providing a model for nations throughout the region. (Sidney Morning Herald, 03.05.2009)

http://www.smh.com.au/world/un-backs-australias-asia-aids-fight-20090502-aqvm.html

Human Rights Abuses in the Name of Drug Treatment: Reports from the Field – a report by Open Society Institute’s International Harm Reduction Development programme
The fact sheet describes how, around the world, governments commit flagrant and widespread human rights violations against people who use drugs, often in the name of "treating" them for drug dependence. (4pages, IHRD, 2009)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] _publications/publications/treatmentabuse_20090318

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] reatmentabuse_20090318/treatmentabuse_20090309.pdf

IHRA Konferenz 2009 in Bangkok. Life and death - Harm reduction at international level goes beyond choice
One slightly built young woman trembled on the platform at the International Harm Reduction Conference. She was introduced as a passionate campaigner for drug users’ rights and a harm reduction pioneer, preventing overdose with naloxone in Cambodia. But when it came to Srey Mao’s turn to speak, she just couldn’t. The slides for her talk rolled behind her and showed her own face, looking through bars of a cage she was sharing with many others, young and old. In the end her colleague stepped up to give her talk for her, and it became obvious why she couldn’t relive her torture in a compulsory drug treatment centre, where she also witnessed the deaths of two of her friends. (ddn – drink and drug news (Großbritannien), Editorial - Claire Brown, Mai 2009, Sonderausgabe zur Harm Reduction Konferenz 2009 in Bangkok / Thailand)

http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewIssue.aspx?mag_id=102

A REPORT FROM THE 20TH INTERNATIONAL HARM REDUCTION CONFERENCE, BANGKOK, 20-23 APRIL 2009. (AHRN – Asian Harm Reduction Network, 11.05.2009)

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2824#_1

Taiwan. HARM REDUCTION IN TAIWAN: A REGIONAL SUCCESS STORY. (International HIV/AIDS Alliance, in collaboration with Health & Development Networks, April 2009

http://healthdev.net/site/post.php?s=5266

Australien. UN backs Australia's Asia AIDS fight.
The United Nations says Australia's efforts to halt the spread of HIV/AIDS in Asia with policies advocating needle exchange and drug substitution are providing a model for nations throughout the region. (Sidney Morning Herald, 03.05.2009)

http://www.smh.com.au/world/un-backs-australias-asia-aids-fight-20090502-aqvm.html

Human Rights Abuses in the Name of Drug Treatment: Reports from the Field – a report by Open Society Institute’s International Harm Reduction Development programme
The fact sheet describes how, around the world, governments commit flagrant and widespread human rights violations against people who use drugs, often in the name of "treating" them for drug dependence. (4pages, IHRD, 2009)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] _publications/publications/treatmentabuse_20090318

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] reatmentabuse_20090318/treatmentabuse_20090309.pdf

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

USA. OBAMA DISAPPOINTS NEEDLE-EXCHANGE ADVOCATES.
President Obama has called for repealing the ban on federal funding for anti-AIDS programs that supply clean needles to drug users. His drug policy director supported such a program when he was Seattle's police chief. And last week, Obama's nominee to head the Food and Drug Administration won praise in a Senate committee for her leadership on needle exchange. (San Francisco Chronicle , 11.05.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n517/a02.html

Does cleaning syringes work?
There is now convincing evidence that cleaning syringes with water and bleach will kill ALL of the blood-borne virus in 99.9% of syringes. This short youtube documentary talks to the research team who conducted the research on the impact of bleach on HIV on syringes, and explains why it is so important that syringe cleaning is taught to injecting drug users. (DDN, 22.05.2009)

http://www.youtube.com/watch?v=oQuz_YJ8y6s

USA. Berkeley needle exchange program comes out of the shadows

After nearly 20 years of quietly handing out free, clean needles to drug users on Berkeley's streets, the city's needle exchange is coming out of the shadows. (InsideBayArea.com, 21.05.2009)

http://www.insidebayarea.com/oaklandtribune/localnews/ci_12425212

Malaysia. Needle syringe exchange programme injects hope
IN the fight to reduce the spread of diseases like HIV, Malaysia is one of many countries that have turned to harm reduction efforts, including the somewhat controversial needle and syringe exchange programme (NSEP).
The NSEP, which started out in three states as a pilot programme, looks set to be available in at least one site of each state in the peninsula by next year.
NSEP is a component of harm reduction efforts implemented by the Health Ministry. The other is methadone maintenance therapy (MMT). (The Star online, 17.05.2009)

http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/5/17/focus/3922295&sec=focus

Australien. Moving beyond non-engagement on regulated needle-syringe exchange programs in Australian prisons
Mogg D, Levy M
Harm Reduction Journal 2009, 6:7 (4 May 2009)

http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/7/abstract

DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG

Berlin. Nach B.Z.-Report - Bahn schließt Drogen-Tunnel
Nachdem die B.Z. über eine Drogenstube im Bahnhof Alex berichtete, reagierte jetzt die Bahn. (...)
Wie konnte der Bahnhof Alex überhaupt zum Anziehungspunkt für Drogenabhängige werden? "Wir waren dort immer ungestört", hatte der heroinsüchtige Manni (44) gesagt. Und Mittes Suchtkoordinator Clemens Kolling erklärte: "Die polizeilichen Aktivitäten gegen die Drogenszene am Kotti haben zu einer teilweisen Verdrängung der Szene geführt."(BZ, 15.05.2009)

http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/bahn-schliesst-drogen-tunnel-article458180.html

Berlin. Was tun mit 10.000 Abhängigen? - Drogen-Tour durch Berlin
Politiker unterwegs zwischen Dealern und den Süchtigen. (Berliner Kurier, 15.05.2009)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/263418.html

Blog zur Problematik am "Kotti.

http://menschenfreundlich.blogsport.de/

 

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

 

World cocaine market ‚in retreat’. The international cocaine market is "in retreat" after a year of successful operations around the world, the Serious Organised Crime Agency claims. (BBC, 12.05.2009)


http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8044275.stm

White House Czar Calls for End to 'War on Drugs'
Kerlikowske Says Analogy Is Counterproductive; Shift Aligns With Administration Preference for Treatment Over Incarceration. (Wall Street Journal, 14.05.2009)

http://online.wsj.com/article/SB124225891527617397.html

Obama's Drug Czar Calls for End to 'War on Drugs'
Drug Czar reaffirms support for clean syringes to reduce HIV and ending. (AlterNet, 15.05.2009)

http://www.alternet.org/rights/140040/obama%27s_drug_czar_calls_for_end_to_%27war_on_drugs%27/

Handel mit Kokain: Der blutige Weg der weißen Droge
Der Autor Roland Schulz und der Fotograf Luca Zanetti sind dem langen Weg des Kokains gefolgt und haben für ihre Reportage "Die lange weiße Linie" den Hansel Mieth Preis 2009 erhalten

http://www.stern.de/panorama/:Handel-Kokain-Der-Weg-Droge/700100.html

Assessing Changes in Global Drug Problems, 1998–2007

A report which analyses in detail the operation of the world market in illicit drugs and the policies aimed at curtailing it. (RAND and The Trimbos Institute, 2009)

http://www.rand.org/pubs/technical_reports/2009/RAND_TR704.pdf

Rom. G8 ministers stand united on crime crackdown
Interior ministers from the G8 countries are meeting in Rome for a second and final day of talks aimed at fighting organized crime, drug cartels, illegal immigration and the increasing incidence of sea piracy. (Deutsche Welle, 30.05.2009)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4291878,00.html?maca=en-en_nr-1893-xml-atom

EUROPA


Großbritannien. The Phoney War on Drugs
ISBN No. 978-1-905389-94-0, Centre for Policy Studies, May 2009

http://www.cps.org.uk/cps_catalog/the%20phoney%20war%20on%20drugs.pdf

Italien. Italian mob thrives in global financial meltdown
Investigators: Mafia is gobbling up real estate and legitimate businesses. While businesses around the world are hunkering down for survival, the Italian mob is living a golden moment. (MSNBC (AP), 26.04.2009)

http://www.msnbc.msn.com/id/30412347/

Italien. Mafia Cash Increases Grip on Sinking Italy Defying Berlusconi
(...) Cocaine. Steered by its younger leaders, Italian organized crime has taken over most of the European portion of the global $320 billion cocaine trade for 2009, says Russell Benson, the U.S. Drug Enforcement Administration chief for Europe and Africa. He says investigations show that the 'Ndrangheta then invests its cash as far away as Canada and Australia.
"There’s a tsunami of cocaine coming to Europe,” Benson says, sitting at a mahogany table in a room with 6-meter-high ceilings at the U.S. Embassy in Rome, where he’s based. “They’re out to make a profit and invest that profit in businesses throughout the world." (bloomberg.com, 27.05.2009)

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=aHtly5QjUYzo&refer=home

ASIEN

 

AFGHANISTAN


Afghanistan: Heroin-ravaged State
Why one should think of Afghanistan, not as a "failed state," but as a heroin-ravaged state. (By Prof. Peter Dale Scott, Global Research, 08.05.2009)

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=13524

UN wants ‚flood of drugs’ in Afghanistan to devalue opium
Officials believe that in stopping smuggling across borders, the price will fall as the market is saturated internally. (The Guardian, 25.05.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/may/25/drugs-united-nations-afghanistan

Former Drug Czar Warns of Growing Heroin Use Among Troops in Afghanistan
Retired Gen. Barry McCaffrey, who served as U.S. drug czar under President Bill Clinton, says more U.S. soldiers will abuse heroin and (...) illicit drug abuse among soldiers has doubled over the last four years and predicted that heroin abuse will increase as the U.S. focuses on Afghanistan. (jointogether, 28.05.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/former-drug-czar-warns-of.html

Taliban's Foreign Support Vexes U.S.
U.S. officials recently concluded that the Afghan Taliban may receive as much money from foreign donors as it does from opium sales, potentially hindering the Obama administration's strategy to rehabilitate Afghanistan by stopping the country's drug trade.
Gen. David Petraeus, who oversees the wars in Iraq and Afghanistan, said in a recent interview that the Taliban has three main sources of funding: drug revenue; payments from legitimate businesses that are secretly owned by the armed group or that pay it kickbacks; and donations from foreign charitable foundations and individuals. (Wall Street Journal, 29.05.2009)

http://online.wsj.com/article/SB124355226210564403.html

IRAN


Iran vows to win war on drugs
UN anti-drug chief praises Iran for sealing drugs frontier, calls for international recognition of Tehran's efforts. (Middle East online, 22.05.2009)

http://www.middle-east-online.com/english/features/?id=32220

AMERIKA

 

USA


USA: Drogenkartelle auf dem Vormarsch
Nogales ist eine geteilte Stadt: links Mexiko - rechts Arizona, drüben Armut - hier Jobs und Drogenmärkte. Der Zaun hilft da wenig, auch wenn er inzwischen fast Tausend Kilometer lang ist. Polizist Robert kennt das Viertel: "Das hier ist eine wirklich heiße Gegend, Schmuggler und alle möglichen Kriminellen. Manchmal kriegen wir Tipps, dass eine Ladung Drogen reinkommt, aber meist haben die Bewohner hier Angst, in Irgendwas verwickelt zu werden." (NDR, Weltspiegel, 17.05.2009)

Video:
http://mediathek.daserste.de/daserste [...] Id=487872&moduleId=329478&categoryId=&goto=1&show=

http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,7yzira4ttk3o9jt2~cm.asp

Harvard Professor Jeffrey Miron, author of "Drug War Crimes - The Consequences of Prohibition". (Drug Truth Network, 24.05.2009)

http://www.drugtruth.net/cms/?q=node/2434

War Without Borders. In Heartland Death, Traces of Heroin’s Sprea. (New York Times, 31.05.2009)

http://www.nytimes.com/2009/05/31/us/31border.html

LATEINAMERIKA - KARIBIK


Drogen, Dollars, Demokratie - Herausforderungen durch den Drogenhandel
in Mexiko und Brasilien. (Heinrich Böll Stiftung, Pressemitteilung vom 30.04.2009)

http://www.boell.de/demokratie/demokratie-6700.html#6703

Drogen, Dollars, Demokratie - Herausforderungen durch den Drogenhandel
in Mexiko und Brasilien
Band 13 der Reihe Demokratie
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
© Heinrich-Böll-Stiftung 2009
ISBN 978-3-86928-002-8

http://www.boell.de/downloads/Demokratie_13-Drogen_Dollars_Demokratie.pdf

KOLUMBIEN


The Dark Side of Plan Colombia. (The nation, 27.05.2009)

http://www.thenation.com/doc/20090615/ballve/single

BOLIVIEN


Ex presidente de EEUU Carter acepta invitación de sembrar coca en Bolivia
El ex presidente estadounidense y Premio Nobel de la Paz, Jimmy Carter, aceptó este sábado en La Paz una invitación del gobernante de Bolivia, el cocalero Evo Morales, para cosechar hojas de coca en la propiedad rural del mandatario andino en la región del Chapare. (La Nacion, 02.05.2009)

http://www.lanacion.com.py/noticias_um-243681.htm

MEXIKO


MEXICAN NGOS, BRIGADIER GENERAL, UNITE IN LETTER AGAINST PLAN MEXICO
Human Rights Organizations Break from Amnesty International's 2008 Pro-Merida Initiative Letter
Yesterday, 72 Mexican civil society organizations and a Brigadier General of the Mexican Army sent the following letter to US Congress demanding that all military aid to Mexico be immediately halted. The letter comes as the US House of Representative is considering more than doubling 2009 funding for the war on drugs in Mexico. (narconews.com, 07.05.2009)

http://narconews.com/Issue57/article3519.html

MEXICO'S NEXT WAR ON DRUGS
Addiction Skyrockets As Drugs Bound The US Circulate Within Mexico. (Christian Science Monitor, 17.05.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n538/a07.html

 

E-HEALTH – DATENBANKEN

 

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Internet-based drug treatment interventions
This report provides a comprehensive review of the relatively new phenomenon of Internet-based drug treatment interventions (DTI) (EMCDDA, Juli 2009)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index78701EN.html

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_78709_EN_EMCDDA-Insight10.pdf

Computerised cognitive-behavioural therapy cuts substance use by a third
An interactive computer program may offer a way to overcome the shortage of trained cognitive-behavioural therapists; supplementing routine counselling by program access twice a week reduced substance use by a third at a US counselling service dealing mainly with cocaine and alcohol users (Drug and Alcohol Findings, UK)
Computer-assisted delivery of cognitive-behavioral therapy for addiction: a randomized trial of CBT4CBT.
Carroll K.M., Ball S.A., Martino S.
American Journal of Psychiatry: 2008, 165, p. 881–888.

http://findings.org.uk/count/downloads/download.php?file=Carroll_KM_22.txt

 

NEUERSCHEINUNGEN

 

Rainer Thomasius / Michael Schulte-Markwort / Udo J. Küstner / Peter Riedesser (Hrsg.)
Suchtstörungen im Kindes- und Jugendalter
Das Handbuch: Grundlagen und Praxis
Mit Geleitworten von Sabine Bätzing und Dietrich Wersich
2009. 606 Seiten, 34 Abb., 98 Tab., 30 Fallbeispiele, geb., 69.- Euro, ISBN: 978-3-7945-2359-7, Schattauer Verlag
Suchtstörungen bei Kindern und Jugendlichen haben in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen und gehören heute zu den häufigsten psychischen Störungen. Mit diesem Werk legen die Autoren eine umfassende, detaillierte Bestandsaufnahme aller bekannten Fakten hierzu vor – entstanden ist damit das erste deutschsprachige systematische Handbuch zu dieser Thematik, das sich durch eine schulenübergreifende, störungsspezifische und vor allem praxisorientierte Darstellung auszeichnet.

http://www.schattauer.de/shop/product [...] Jugendalter.html/XTCsid/62ap6k5lh3uiglaknfir1hhfb2

 

SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

 

"Effekte von Zertifizierungen in Einrichtungen der Sucht-Rehabilitation".
Überraschungserfolge einerseits und enttäuschte Erwartungen andererseits ermittelte eine deutsche Studie, in der Auswirkungen einer Zertifizierung auf das interne Management und hinsichtlich der Außenwirkung der Einrichtung untersucht wurden. (SUCHTMAGAZIN, 2/09)

www.Suchtmagazin.ch/text2-09.pdf

MÜHLACKER. Drogen und Prostitution überwunden - Jetzt kommt der Ämter-Krieg
Kurz vor dem Ziel, ein halbwegs normales Leben führen zu können, scheitert eine 28-Jährige aus Mühlacker an den Behörden. Nachdem sie Ess-Brech-Sucht, Drogenabhängigkeit und Prostitution überwunden hat, fühlt sie sich von den Ämtern im Stich gelassen. Wohnung, Kind und Medikamente konnte sie in den vergangenen Monaten nur durch das Darlehen einer großzügigen kirchlichen Gemeinde und Wohngeld aus der Stadtkasse bezahlen.

http://www.localxxl.com/de/lokal_nach [...] berwunden-jetzt-kommt-der-aemter-krieg-1241115541/

Bad Honnef. Ministerium fördert Projekt der Sucht-Selbsthilfe
Mit einem neuen Projekt wollen fünf Sucht-Selbsthilfeverbände eine gesundheitsbewusste Lebensweise ihrer Mitglieder fördern. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), stellte die Initiative am Freitagabend in Bad Honnef vor. Das Konzept sieht vor, Betroffene zu Bewegung, ausgewogener Ernährung und den Verzicht auf Zigaretten zu ermuntern. Das Gesundheitsministerium fördert das Projekt laut eigenen Angaben durch die Finanzierung begleitender Workshops. (aerzteblatt.de, 11.05.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten [...] sterium_foerdert_Projekt_der_Sucht-Selbsthilfe.htm

Of Substance - Latest edition
Covers the latest Australian news and research on alcohol, tobacco and other drugs. (Commonwealth Department of Health and Ageing, Australia, April 2009)

http://www.ofsubstance.org.au/archive/pdf/ofsubstance_2009_4.pdf

Hamburg. Verloren in der virtuellen Welt
Die Zahl der Hamburger, die ihre gesamte Freizeit im Internet verbringen und sich dort ihre Freunde suchen, wächst erheblich. Suchtexperten und Datenschützer sehen vor allem Jugendliche gefährdet. Sie fordern mehr Aufklärung und neue Therapieangebote. (Welt am Sonntag, 17.05.2007)

http://www.welt.de/wams_print/article3753820/Verloren-in-der-virtuellen-Welt.html

China. Schocktherapie für Online-Junkies
In China werden internetsüchtige Jugendliche mit Stromschlägen behandelt und gegen ihren Willen in einer Klinik festgehalten. (Süddeutsche Zeitung, 20.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/r5t38x/2898403/Schocktherapie-fuer-Online-Junkies.html

As part of its campaign to raise awareness about the major challenge that illicit drugs represents to society as a whole, especially to the young, UNODC launched today (22.05.2009) a dedicated website at

http://www.unodc.org/drugs

Drogengenusskultur - Drogenautonomie: Grundlegende Begriffe
Das Medienprojekt PSI-TV veröffentlicht eine Videodokumentation aus der Seminarreihe "Autonome Rauschpositionen" dem Anarchistischen Kongress vom 10.-13. April 2009 in Berlin.

http://tinyurl.com/drogenautonomie

Cloppenburg. „Kiffen als Problem erkannt“ - Mehr Angehörige von Cannabis-Konsumenten in der Drogenberatung
232 MENSCHEN WURDEN 2008 BEI DER DROBS CLOPPENBURG BETREUT ODER BERATEN. DIE EINRICHTUNG WURDE FÜR EIN PROJEKT AUSGEWÄHLT. (Nordwestzeitung, 26.05.2009)

http://www.nwzonline.de/index_regiona [...] eis_cloppenburg_cloppenburg_artikel.php?id=2014256

USA. Harvard Psychologist Denies Disease Theory of Addiction
Addiction is not a disease but rather a behavior that can be controlled, according to a Harvard psychologist who points to the fact that some addicts can voluntarily quit using to support his hypothesis. (jointogether, 21.05.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/harvard-psychologist-denies.html

Hamburg. Sucht und Sinn - Doping für den Alltag
Medikamente, Alkohol oder verbotene Stoffe - ohne Doping scheinen wir unseren Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Suchtforscher Peter Raschke erklärt im SZ-Wissen warum. (sueddeutsche.de, 26.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/736/469294/text/

USA. Governments' Drug-Abuse Costs Hit $468 Billion, Study Says. (New York Times, 28.05.2009)

http://www.nytimes.com/2009/05/28/us/28addiction.html?_r=1&partner=rssnyt&emc=rss

China. China clamps down on controversial therapies
The Chinese Ministry of Health has made moves to try to stop the use of unproven and ethically dubious treatments, such as stem-cell therapies and brain ablative surgeries. (...) The use of ablative brain surgeries for treating drug addiction and neurological disorders, such as schizophrenia, depression, and epilepsy, has also spread across the country like wildfire in recent years. The highly controversial procedure involves drilling tiny holes in the skull, inserting heated needles to burn small areas of brain tissue thought to be causing the problem. According to a report published in the Wall Street Journal, a surgeon at the No 454 Hospital of the People's Liberation Army in Nanjing, Jiangsu province, performed nearly 1000 such procedures between 2004 and 2007.
The Lancet, Volume 373, Issue 9678, Pages 1834 - 1835, 30 May 2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)61007-2Cite or Link Using DOI

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61007-2/fulltext?_eventId=login

Australien.
Kenny, P., Swan A., Berends, L., Jenner, L., Hunter, B., and Mugavin, J. (2009)
Alcohol and Other Drug Withdrawal: Practice Guidelines 2009 Fitzroy, Victoria: Turning Point Alcohol and Drug Centre
Funded by the Mental Health and Drugs Division of the Victorian Department of Human Services and developed by the Health Services Research and Evaluation Program, the Guidelines reflect the changing patterns of AOD use and advances in the understanding of drug withdrawal syndromes, assessment and care.

http://www.turningpoint.org.au/library/AOD_Withdrawal_Practice_Guidelines_2009.pdf

 

SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

 

Rap-Star Eminem Die Wahrheit über meine Drogensucht
Er ist einer der größten Rap-Stars der Welt. Doch in den letzten Jahren kostete Eminem (36, „My Name Is“) nicht nur die schönen Seiten des Ruhms aus. Er wurde drogenabhängig, wäre fast an einer Überdosis Methadon gestorben! (Bild, 11.05.2009)

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/ [...] nem/bild-de-interview-ueber-seine-drogensucht.html

Eminem: Elt saved me from drug hell
Eminem has confessed that Sir Elt is the unlikely character responsible for helping him conquer his drug demons. And for that, we all owe The Rocket Man a big thank you. (The Sun, 15.09.2009)

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/showbiz/bizarre/article2430089.ece

Rapper Eminem - Schmutzige Wäsche
Anderen genügt ein Kammerjäger, den meisten sogar eine Putzfrau. Wenn Eminem aufräumt, dann muss ihm schon ein Doktor unter die Arme greifen. Für "Relapse", seinem ersten Album nach fünf Jahren, hat der berühmteste Rapper des Planeten nicht nur die Partnerschaft mit der Produzentenlegende Dr.Dre reaktiviert, sondern auch sein zweites Erfolgsgeheimnis: dreckige Wäsche in aller Öffentlichkeit zu waschen. (Frankfurter Rundschau, 18.05.2009)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] -Waesche.html?sid=6d07529fdf9737ff26cc01dba584d3e9

Kontrollierte Defensive: Das große Hip-Hop-Hörspiel: Zum neuen Album des Superstars Eminem
Der berühmteste und erfolgreichste Rapper aller Zeiten hat ein neues Album veröffentlicht, "Relapse" (Interscope, 2009) heißt es, und da nun überall die Frage verhandelt wird, ob eben diese Platte das fast zwei Jahrzehnte lang dominante, zuletzt jedoch unüberhörbar schwächelnde Pop-Genre Hip-Hop retten kann, hier erst mal die schnelle Antwort: nein. Eminem hatte in den fünf Jahren seit seinem 2004 erschienenen fünften Studioalbum "Encore" bekanntermaßen schon genug damit zu tun, sich selbst zu retten. Auf seiner neuen Platte legt er davon ausführlich Zeugnis ab. Fast im Stil eines klassischen Konzeptalbums geht es also um seine inzwischen wohl vorerst überwundene schwere Drogen- und Medikamentensucht. (Süddeutsche Zeitung, 19.05.2009)

http://www.sueddeutsche.de/j5f383/2896993/Kontrollierte-Defensive.html

Get Clean, Come Back: Eminem’s Return
IN late December 2007 a depressed, writer’s-blocked, pill-popping, opiate-addicted Marshall Mathers, better known as the multimilllion-selling rapper Eminem, overdosed on some new blue pills someone gave him — they were methadone — and collapsed on his bathroom floor. Public statements covered up the reason for his emergency hospitalization and detox, claiming the problem was pneumonia. A month later Mr. Mathers had ramped up his habit again.
But the overdose scared him. Early last year he hospitalized himself, went through rehab and started the full 12-step program of a recovering addict, complete with meetings, a sponsor and a therapist. Mr. Mathers, 36, says he has stayed sober since April 20, 2008.
Far from concealing his addiction battle, he’s making it the center of his comeback. The cover of “Relapse” (Shady/Aftermath/Interscope), the first new Eminem album since 2004, builds his face out of pills, and in some songs he raps, as directly as a rhymer can, about how drugs nearly destroyed him. Elsewhere on the album Eminem resumes — or relapses into — his main alter ego, Slim Shady: the sneering, clownish, paranoid, homophobic, celebrity-stalking compulsive rapist and serial killer who plays his exploits for queasy laughs and mass popularity. (International Herald Tribune, 21.5.2009)

http://www.nytimes.com/2009/05/24/arts/music/24pare.html?_r=1&scp=2&sq=Eminem&st=cse

Eminem landet mit „Relapse“ auf Platz eins. (sueddeutsche.de, 28.05.2009)

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/649407

Eminem- Crack A Bottle ft. Dr.Dre & 50 Cent. (YouTube, 4:35)

http://www.youtube.com/watch?v=6ymNws [...] C17C2970FFC1BB&playnext=1&playnext_from=PL&index=2

Eminem Homepage

http://www.eminem.com/

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

iSnort. I can’t believe – it’s not cocaine. Forget the Virtual Pint - it's piss. What YOU need is an unlimited supply of ‚Class A’ Virtual Narcotics.

http://www.theisnort.com/isnort.html

Der kleine Film lässt sich übrigens auf das iPhone runterladen.


Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juli.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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