dgs-info, Ausgabe 25, April 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

dgs-info wird ab sofort jeden Monat erscheinen. Der Rundbrief wird aktueller, lesbarer und kann vermeiden, Meldungen zu wiederholen. Außerdem bereitet diese Erscheinungsweise weniger Arbeit.

Pabst Benedict XVI kann es nicht lassen: „On his first visit to Africa, the Pope told journalists that the continent’s fight against the disease is a problem that “cannot be overcome by the distribution of condoms: on the contrary, they increase it”, zitiert das britische Fachmagazin LANCET (Vol 373 March 28, 2009) den Kirchenfürsten. http://www.youtube.com/watch?v=lhxqvVmgEbg

Die Deutsche AIDS Hilfe hat dazu eine scharfe Erklärung abgegeben. (HARM REDUCTION)

Die neue BtmVV – Betäubungsmittelverschreibungsverordnung ist inkraftgetreten. Die Bundesdrogenbeauftragte zeigt sich zufrieden, Substitutionsärzte vermissen eine pragmatischere Mitgaberegelung. (RECHT UND GESETZ, SUBSTITUTIONSRECHT)

Und nach den Angriffen gegen Substitutionsärzte bläst die AOK-Niedersachsen nun zum Sturm auf die Diabetes-Praxen: Wer nicht darauf achtet, das seine Patienten Abstand von Sahnetorten halten, ist dran. (Deutsches Ärzteblatt, 01.04.2009)

Anhang: Diabetes_DMP_Kassenzulassung.pdf

In Wien tagte die UN-Drogenkommission, um die Leitlinien internationaler Drogenpolitik neu festzulegen. Heraus kam ein butterweicher Kompromiss: Zwar wird festgeschrieben dass die Gesundheit der Drogenkonsumenten im Mittelpunkt globaler und nationaler Bemühungen stehen sollte, aber zu einem eindeutigen Bekenntnis zum Konzept der Schadensminderung konnte sich die Kommission nicht entschließen. 25 Länder der EU, voran die Bundesrepublik, blieben mit ihren Vorschlägen in der Minderheit. (INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

In der letzten Ausgabe brachten wir eine Zusammenstellung von Meldungen über den Streit um die Drogenszene am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Die Fortsetzung finden Sie in der Rubrik HARM REDUCTION.

Das Interview der taz Berlin mit Astrid Leicht, Leiterin von FIXPUNKT e.V., können Sie im heutigen Leitkommentar nachlesen.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
AKZEPT
STELLENANZEIGEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
MEDIZINISCHER CANNABIS
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
NEUERSCHEINUNGEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 

LEITKOMMENTAR

"Die Stimmung ist aufgeheizt wie nie"

Die Abhängigen am Kottbusser Tor brauchen einen Aufenthaltsraum, meint Astrid Leicht von der Drogenhilfe Fixpunkt. Doch die Debatte werde künstlich hochgekocht. (Die Tageszeitung, Ausgabe Berlin, 10.03.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/die-stimmung-ist-aufgeheizt-wie-nie/

DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Bundesärztekammer startet Umfrage zur Änderung der Substitutionsrichtlinien

Die BÄK beabsichtigt, im Laufe des Jahres die Richtlinien zur Substitutionsbehandlung aus dem Jahr 2002  zu reformieren.

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.117.1504.1575.1581

Die DGS und andere Fachverbände wurden gebeten, Stellungnahmen abzugeben und Veränderungsvorschläge einzureichen. Der DGS-Vorstand hat eine Vorlage erarbeitet und diese den Mitgliedern per Email zukommen lassen verbunden mit der Bitte, ebenfalls Vorschläge zu erarbeiten. Die überarbeitete Fassung für die BÄK stellen wir Ihnen in der Mai-Ausgabe von dgs-info vor.

DGS 2 – Mitgliederverzeichnis

320 Mitglieder haben ihre Adressen der Geschäftsstelle mitgeteilt und konnten deshalb an der Umfrage zu den Richtlinien teilnehmen. Die übrigen 80 Mitglieder werden gebeten, ihre Emailadresse ebenfalls der DGS-Geschäftsstelle mitzuteilen, damit auch sie zukünftig schnell und unkompliziert aktuelle Meldungen erhalten können.

Bitte schicken Sie – sofern noch nicht geschehen - eine kurze Email an s.mollenhauer@dgsuchtmedizin

DGS 3 – DGS schreibt Hospitation bei hepatologischen Substitutionspraxen aus

Im Rahmen Ihres Zieles der Förderung des Erfahrungsaustausches und der Vermittlung von Fachwissen in allen Arbeitsfeldern der Suchtmedizin, ermöglicht die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. (DGS) drei Hospitationen von Substitutionsärzten bei hepatologisch tätigen Substitutionspraxen. Die zweitägigen Hospitationen bei bekannten suchttherapeutisch und infektiologisch-hepatologisch tätigen Zentren sollen dazu beitragen, Erfahrungen über die Therapiemöglichkeiten der Hepatitis C bei substituierten Patienten auszutauschen und Einblicke in das Therapie- und Nebenwirkungsmanagement zu gewinnen.

Anhang: AusschreibungHospitation.doc

DGS 4 – Aktionswoche Alkohol 2009

Vom 13. bis 21. Juni 2009 führt die DHS, zusammen mit der BZgA, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und unter Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten, die Aktionswoche Alkohol 2009 durch. Unter dem Motto „Alkohol? Kenn dein Limit“ werden viele tausend Aktionen und eine breite Öffentlichkeitskampagne stattfinden. Anfang des Jahres startete hierzu die neu entwickelte Aktionsseite

http://www.aktionswoche-alkohol.de

DGS 5 – Kongresse und Veranstaltungen 2009 mit Beteiligung der DGS

14. Suchttherapietage: Sucht bei Jung und Alt – altersspezifische Aspekte vom 02. – 05. Juni 2009 in Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/content/stt_2008.html

München. 10. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, 2. - 4.7.2009.

http://www.m-i-c.de/micma/detailveran/programmnummer/180920602/reiter/ueberblick/auftritt/mic

2.Deutscher Suchtkongress. 16.-19. September 2009, Köln.

www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/veranstaltungen/Ankuendigung_2DSK_Endfassung.pdf

18.DGS-Kongress, Berlin, 6.-8.11.2009. Thema: Rausch als Teil des Lebens.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 6 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2006) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc

DGS 7 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

Kanada. Information on the impact of stigma on people with addictions and mental health: Beyond the Label. (Centre for Addiction and Mental Health)

http://www.camh.net/About_Addiction_Mental_Health/Concurrent_Disorders/beyond_the_label.html

JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

http://jes-netzwerk.de

Selbsthilfe NATIONAL UND international:

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

Großbritannien. News and views from the second national service user conference.
Service users across the country speak out for change. (DDN News, 23.03.2009)

http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewIssue.aspx?mag_id=99

AKZEPT

Die nächste Konferenz Gesundheitsförderung in Haft findet am 16.und 17.April 2009 im Europahaus in Wien statt. Der Stand der Programmplanung ist auf der Website http://www.GesundInHaft.eu zu finden.

Presseerklärung zum UN-Drogengipfel Wien 11-13-März 2009: Höchste Zeit: - Die Drogenpolitik muss weltweit neue Wege gehen!. (10.03.2009, siehe auch: INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

http://www.akzept.org/aktuelles.html

STELLENANZEIGEN

Karlsruhe. Die AWO-Ambulanz ist das Karlsruher Zentrum für die heroingestützte Behandlung Opiatabhängiger. Wir können 30 Patienten mit Diamorphin behandeln. Außerdem haben wir von der KV Nordbaden eine Ermächtigung zur Substitution mit den zugelassenen Substitutionsmitteln für 50 Patienten, die besondere therapeutische Unterstützung brauchen.

Zu unserer Behandlungsphilosophie gehört, den Menschen wieder Mut zu machen, sie mit Arbeitstherapie und gruppentherapeutischen Angeboten zu unterstützen und sie zu motivieren, Schritt für Schritt  den Weg aus der Sucht  zu gehen.

Wir suchen zum 01.06.2009 oder später eine Ärztin / einen Arzt mit Fachkunde Suchtmedizin für die Ärztliche Leitung der AWO-Ambulanz (75 - 100%)

Anlage: Karlsruhe_Leitung_03/09.doc

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

http://www.drinkanddrugsnews.com/ListJobs.aspx

IHRA (International Harm Reduction Association) Drug Recruitment Website.

http://www.drugrecruitment.com/

RECHT UND GESETZ

Trier. Hilfreiche Rechtsinformationen für Sucht- und Drogenhilfe

Hilfreiche Informationen für Fachkräfte der Sucht- und Drogenhilfe enthält die Internetseite des Juristen Jörn Patzak. Der Staatsanwalt bietet Interessierten regelmäßige Neuigkeiten in einem E-Mail-Newsletter an. Jörn Patzak ist für die LWL-Koordinationsstelle Sucht als Rechtberater für das Projekt FreD tätig. (Quelle: LWL-KS-Newsletter 2/09)

http://www.betaeubungsmittelrecht.info/newsletter.htm

SUBSTITUTIONSRECHT

Wichtige Erleichterungen bei der Substitutionsbehandlung von Betäubungsmittelabhängigen heute in Kraft getreten.

Heute ist die 23. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (23. BtMÄndV) in Kraft getreten. (Bundesdrogenbeauftragte, Pressemitteilung vom 25.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_1197282/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2008/PM-25-03-09.html?__nnn=true

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

Münster. Kleinkind starb an Methadon-Vergiftung

Das elf Monate alte Mädchen, das Mitte Oktober in Münster eines offenbar unnatürlichen Todes gestorben war, ist mit der Heroin-Ersatzdroge Methadon vergiftet worden. Das ist das überraschende Ergebnis der feingeweblichen und toxikologischen Untersuchungen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. (Ahlener Zeitung, 26.02.2009; Stadtmagazin Echo Münster, 26.02.2009))

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/muenster/nachrichten/983198_Kleinkind_starb_an_Methadon_Vergiftung.html

http://www.echo-muenster.de/node/49338

Lahr – Ortenaukreis. Dreijähriger stirbt an Drogenersatzmitteln - Kassenärztliche Vereinigung warnt vor schneller Verurteilung der Eltern

Ein drei Jahre alter Junge ist am vergangenen Donnerstag in Lahr (Ortenaukreis) durch die Einnahme von Drogenersatzmitteln ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte er unbemerkt eine Tagesration des Mittels, das seine Eltern einnahmen, geschluckt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Offenburg am Montag mit. (pr-inside, 23.03.2009; Ärztezeitung online, 24.03.2009)

http://www.pr-inside.com/de/dreij-hriger-stirbt-an-drogenersatzmitteln-r1134247.htm

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=539217

500 Fragen zu Substitution und Recht

„Willkommen zur interaktiven Befragung zum Thema ‚Substitution und Recht’", heißt es seit Sommer 2008 auf der website

http://www.500fragen.de/

des Kasseler Kollegen Bernd Weber. Zusammen mit Jörn Schroeder-Printzen, Fachanwalt für Medizinrecht aus Potsdam, hat er ein Forum eingerichtet, um „die rechtlichen Aspekte der Behandlung unter rein praktischen Gesichtspunkten aufzuarbeiten und den täglich in der Substitution tätigen Therapeuten eine Hilfe an die Hand zu geben, damit sie sich in Kenntnis der Begebenheiten auf das reine therapeutische Verhältnis konzentrieren können.“  Bislang sind 600 Besucher online gewesen und ca. 100 Fragen  eingereicht worden.

Die Forumbetreiber teilen nun mit, dass ab sofort die Fragen kurzfristig beantwortet werden und weitere willkommen sind.

BERUFSRECHT

USA. U.S. Psychiatrists to End Drug Company Seminars

The American Psychiatric Association said on Wednesday it will end medical education seminars and meals sponsored by drug companies at its annual meetings to reduce chances for financial conflicts of interest. (Medscape Medical News, 25.03.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/590150?src=mpnews&spon=12&uac=48507SK

VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Salzgitter . Nach 13 Jahren vom Joint eingeholt - Behörde verlangte Idiotentest, weil Mann 1995 kiffte. (newsklick.de, 07.03.2009)

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2163/artid/9968426

USA / Kalifornien. Medizinische Cannabispatienten in Kalifornien riskieren nicht mehr, ihren Führerschein zu verlieren, es sei denn, sie nehmen unter dem direkten Einfluss von Cannabis am Straßenverkehr teil. Das Verkehrsministerium sandte in der vergangenen Woche eine revidierte Trainingsbroschüre an seine Angestellten, in der erklärt wird, wie Fahrer mit einer ärztlichen Erlaubnis zur Verwendung von Cannabis behandelt werden sollen. Die medizinische Verwendung von Cannabis wird genauso behandelt werden wie die Verwendung anderer verschriebener Medikamente. (Quelle: San Francisco Chronicle vom 3. März 2009; zitiert nach: IACM-Informationen vom 14. März 2009)

GOSLAR (dpa). In Deutschland setzen sich Millionen Autofahrer hinters Steuer, obwohl ihre Fahrtüchtigkeit durch Medikamente beeinträchtigt ist. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM) werden unter dem Einfluss von Arzneien inzwischen mindestens ebenso viele Unfälle verursacht wie unter Alkoholeinfluss. (Ärzte Zeitung online, 12.03.2009)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/default.aspx?sid=537500

VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Oldenburg. HOLZKLOTZ-PROZESS: Angeklagter ist verhandlungsunfähig

Verzögerung im Holzklotz-Prozess: Wegen eines akuten Infekts des Angeklagten musste die Verhandlung abgebrochen werden. Das mit Spannung erwartete Gutachten über die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Holzklotzwerfers lässt somit vorerst auf sich warten. (Spiegel online, 27.02.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,610253,00.html

Gefangenen-Studie - Mängel im deutschen Strafvollzug. Selbstmordversuche, Drogenkonsum und Vergewaltigungen sind irritierend häufig. Im europaweiten Vergleich schneiden deutsche Gefängnisse schlecht ab. (Focus online, 03.03.2009)

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/gefangenen-studie-maengel-im-deutschen-strafvollzug_aid_376188.html

Organisierte Kriminalität: Mafiöses Deutschland

Die Mafia und Deutschland passen zusammen wie Spaghetti und Sauerkraut. Ein Irrtum. Jürgen Roth zeigt, wie aktiv Verbrecher aus Italien hier sind. (ZEIT ONLINE, 05.03.2009)

http://www.zeit.de/online/2009/10/mafia-roth

Bochum. Urteil mit harten Folgen - Wehrlosem Mann die Nase gebrochen

Bochum. Mit versteinerter Miene hörte sich am Donnerstag der Polizist (34) auf der Anklagebank des Landgerichts das Urteil an: Ein Jahr und zwei Monate Haft auf Bewährung wegen Körperverletzung im Amt. (...)

Der 34-jährige Polizeikommissar hatte am 22. September 2007 auf einer Straße in Wattenscheid zwei verdächtige Junkies (31, 38) überprüft. Weil er sie für unberechenbar hielt, fesselte er ihre Hände auf dem Rücken. Außerdem mussten sie sich hinknien. Als der Jüngere dies wegen einer offenen Trombose nicht tat, trat ihm der Beamte in die Kniekehle, so dass er umkippte. Denn der Polizist wollte ungestört ihren Rucksack durchsuchen. Als er darin eine Spritze (allerdings mit Schutzkappe) fand, rastete er aus. Voller Wucht schlug er dem gefesselten 31-Jährigen ins Gesicht, so dass die Nase brach. (Der Westen, 06.03.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bochum/2009/3/5/news-113485611/detail.html

Berlin. Gericht verbietet Lotto-Leuchtwerbung

aus der Ferne machen sie auf die Lotto-Annahmestellen aufmerksam - die gelben Leuchtschilder mit dem roten Kleeblatt und dem Lotto-Schriftzug. Damit könnte bald Schluss sein. Das Landgericht Berlin hat vor einer Woche einer Annahmestelle in der Hauptstadt die Beschriftung mit dem Lotto-Kleeblatt untersagt, teilte der Deutsche Lottoverband am Montag in Hamburg mit. Diese sei nur erlaubt, wenn darauf die Warnhinweise zur Spielsuchtpräsentation in gleicher Deutlichkeit angebracht werden (Az.: 102 O 273/08). «Wir befürchten, dass weitere Länder diesem Urteil folgen werden», sagte André Jütting, Geschäftsführer des Deutschen Lottoverbandes. (Die Welt, 09.03.2009)

http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=20589484

Berlin. 1,2 Millionen Telefonate in Berlin wurden überwacht

2008 sind in Berlin knapp 1,2 Millionen Telefongespräche im Zuge der Strafermittlung überwacht worden. Davon waren in 157 Ermittlungsverfahren 1052 Telefonanschlüsse von 511 Menschen betroffen. Das gab Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr halbierte sich fast die Zahl der abgehörten Personen (2007: 1101). Die Zahl der erfassten Telefonverbindungen stieg dagegen um 19 Prozent (2007: 937 509). Die Ermittler wollten mit dem Abhören der Telefonate vor allem organisierte Kriminelle in den Bereichen Drogen- und Waffenhandel, Erpressung, Raub und Menschenhandel überführen. (Die Welt, 17.03.2009)

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=20668858

Berlin. FDP-Vorschlag -  Justiz gegen Drogenhunde im Gefängnis

Um den Drogenhandel in den Berliner Justizvollzugsanstalten zu bekämpfen, fordert die FDP-Fraktion den Senat auf, künftig Drogenspürhunde in den Gefängnissen einzusetzen. Justizsenatorin von der Aue lehnt den FDP-Vorstoß ab. (Der Tagesspiegel, 18.03.2009)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Gefaengnis-Drogen;art270,2753710

"Größter Drogenfund seit 15 Jahren". Cannabis in´m Hamburger Hafen sichergestellt. (Hamburger Abendblatt, 24.03.2009)

http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/24/1097468.html

EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. Inquest begins into deaths after concerns about diamorphine prescribing. BMJ 2009;338:b903, News, 03.03.2009; doi:10.1136/bmj.b903

http://www.bmj.com/cgi/content/full/338/mar03_3/b903?view=long&pmid=19258360

Schweiz. Boom von Hanfanbau im Thurgau bringt Probleme

2009 könnte für Landwirtschaft und Staatsanwaltschaft im Schweizer Kanton Thurgau gleichermaßen zu einem aufregenden Jahr werden. Denn wenn die Anbaufläche für die Faserpflanze Hanf weiter wächst, droht auch den Thurgauer Strafermittlern mehr Arbeit. Dabei geht es nicht nur um mögliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. (Südkurier, 12.03.2009)

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/art372432,3675056

Bolivien. Koka ist nicht Kokain. Boliviens Präsident wirbt für Legalisierung und Kommerzialisierung. (Neues Deutschland, 17.03.2009(

http://www.neues-deutschland.de/artikel/145638.koka-ist-nicht-kokain.html

Niederlande. Erstmals Coffee-Shop-Betreiber in Niederlanden vor Gericht

Erstmals steht ein Coffee-Shop-Besitzer in den Niederlanden wegen Geldwäsche und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Mittwoch soll das Urteil gegen den Inhaber des "Checkpoint" in der südniederländischen Stadt Terneuzen "im Herbst oder am Jahresende" fallen. (123recht.net, 18.03.2009)

http://www.123recht.net/article.asp?a=39689&ccheck=1

Indonesien. INDONESIA TO TREAT DRUG USERS, NOT JAIL THEM

In a memo to judges, Indonesia's Supreme Court has ordered them to send small-time drug users and possessors to treatment instead of prison. (Drug War Chronicle, Issue 578, 27.03.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/578/indonesia_drug_treatment_not_prison

USA. Drug solution: Legalize

CNN's Kiran Chetry speaks to economist Jeffrey Miron about his support for the legalization of all drugs. (cnn, Vdeo 4:20, 24.03.2009)

http://edition.cnn.com/video/#/video/crime/2009/03/24/am.intv.chetry.miron.cnn?iref=videosearch

Italien. While a shepherd watched his flock by night...

Medicinal purposes are one thing, but marijuana received an unexpected recreational endorsement when Italy's highest court ruled that an Italian shepherd's smoking habit could be justified because he only had sheep for company. (The Independent, 20.03.2009)

http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-wellbeing/health-news/while-a-shepherd-watched-his-flock-by-night-1650377.html

Schweiz. Cannabis-Konsum - Bussen für Kiffer

Der Drogenexperte Daniel Meili befürwortet Ordnungsbussen für Kiffer. Die heute geltende Strafverfolgung wirke nicht abschreckend und halte potenzielle Konsumenten nicht vom Rauchen eines Joints ab. (20min.ch, 28.03.2009)

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Bussen-fuer-Kiffer-26533396

DROGENPOLITIK (siehe auch INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)

Der Internetauftritt der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing.

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_1195892/DE/Drogen-und-Sucht/drogen-und-sucht__node.html?__nnn=true

Kontrolldiagnosen aktueller Drogenpolitik - Ein Symposium des Schildower Kreises. Veranstaltungsort: Universität Bremen, 9. Mai 2009. Nähere Informationen unter

http://www.schildower-kreis.de/

Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz

(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Berlin. Die Generaldirektorin der WHO, Margarete Chan, im Gespräch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing:

Im Rahmen ihres Besuchs in Berlin sprach die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margarete Chan, am 19. März der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing über die weitere Umsetzung der Tabakrahmenkonvention der WHO, die Deutschland im Jahr 2004 ratifiziert hat, insbesondere die Mitarbeit Deutschlands an der Entwicklung von Aufklärungsmaßnahmen und Tabakentwöhnungsprogrammen sowie die weitere Entwicklung des Nichtraucherschutzes. (Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 23.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1191726/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Besuch_20der_20WHO-Generaldirektorin_20bei_20der_20DdB.html?__nnn=true

Berlin. ANTI-RAUCH-KAMPAGNE - Vorerst keine Schockfotos auf Zigarettenschachteln

Die Schock-Kampagne bleibt Rauchern vorerst erspart: In Deutschland sollen zunächst keine Bilder von Tumoren, Raucherlungen oder faulende Zähnen auf Zigarettenschachteln abgedruckt werden. (Spiegel online, 25.03.2009)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,615494,00.html

ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK (siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL)

WHO. Contributions to WHO strategy process are now published

Input from NGOs, alcohol industry and other institutions to the WHO process towards a Global Strategy are now available at the WHO web site. (ADD, 09.03.2009)

http://www.add-resources.org/contributions-to-who-strategy-process-are-now-published.4556011-76188.html

Großbritannien / Europa. There's only one way to stop British boozers
. How does a government deal with an alcohol problem? Legislation? Price? Education? Have a look around Europe for a solution. (The Times, 18.03.2009)

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article5927378.ece

Deutschland. Bätzing für Alkohol-Testkäufe durch Jugendliche

Im Kampf gegen Jugendalkoholismus hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), einen neuen Anlauf für Alkohol-Testkäufe durch Jugendliche angekündigt. „Solche Testkäufe sind ein sehr wirksames Mittel, die Händler zu erwischen, die an Minderjährige Hochprozentiges verkaufen“, sagte Bätzing der Düsseldorfer Rheinischen Post vom Mittwoch. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35846/Baetzing_fuer_Alkohol-Testkaeufe_durch_Jugendliche.htm

Berlin. Bätzing plant keine höheren Steuern auf Alkohol. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35887/Baetzing_plant_keine_hoeheren_Steuern_auf_Alkohol.htm

EUROPA:

Niederlande. Coffee-Shops an Grenze zu Belgien schließen wegen Drogen-Tourismus

An der Grenze zu Belgien haben zwei niederländische Gemeinden beschlossen, ihre acht Coffee-Shops zu schließen, um den Drogen-Tourismus zu beenden. Wöchentlich kämen rund 25 000 Drogen-Touristen in die Orte, um sich mit Cannabisprodukten einzudecken. Um „die Belästigung und Kriminalität im Zusammenhang mit dem Handel und dem Konsum von Drogen“ zu beenden, würden die Läden nun geschlossen. (Focus online, 05.03.2009)

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/niederlande-coffee-shops-an-grenze-zu-belgien-schliessen-wegen-drogen-tourismus_aid_377534.html

Österreich. Die Hilflosigkeit der Drogenpolitik

Alle Kennzahlen, die das Ausmaß des Drogen-Problems abbilden, steigen seit Jahren. Anstatt neue Lösungsansätze zu suchen, ist die „Drogenhilfe-Industrie“ jedoch mit Selbstverwaltung beschäftigt, sagen Kritiker. (Die Presse, 10.03.2009)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/459385/index.do?from=rss

DIE WELT:

International Drug Policy: An Animated Report. (OSI, 04.03.2009)

http://www.soros.org/initiatives/drugpolicy/multimedia/drugreport_20090303

USA. CHOICE OF DRUG CZAR INDICATES FOCUS ON TREATMENT, NOT JAIL. The White House yesterday said that it will push for treatment, rather than incarceration, of people arrested for drug-related crimes as it announced the nomination of Seattle Police Chief R. Gil Kerlikowske to oversee the nation's effort to control illegal drugs. (Washington Post, 12.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n296/a08.html

USA. Obama rebalances US Drug Policy. (Christian Science Monitor, 17.03.2009)

http://www.csmonitor.com/2009/0317/p08s01-comv.html

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

Hamburg. Expertenschulung für Imame in unserer der Suchtberatungsstelle KODROBS. Als deutschlandweit erster Träger führt jugend hilft jugend Hamburg seit gestern Expertenschulungen zum Thema Drogen und Sucht für Imame in türkischer Sprache durch. Der Imam (arabisch für „Vorsteher, Vorbild“) ist nicht nur Vorbeter beim islamischen Gebet, sondern vor allem auch ein wichtiger moralischer Führer in der türkischen Community. (Mitteilung vom 05.03.2009)

http://www.jugend-hilft-jugend.de/de/aktuell/2009/03/05/expertenschulung-fur-imame-in-unserer-der-suchtberatungsstelle-kodrobs/

PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (2009), Preventing later substance use disorders

in at-risk children and adolescents: a review of the theory and evidence base of indicated prevention.

Thematic papers. Office for Offi cial Publications of the European Communities, Luxembourg.

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_69429_EN_EMCDDA-TB-indicated_prevention.pdf

Infoblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich: Das Infoblatt der Suchtpräventionsstelle März 2009 (pdf, 4S., 815Kb) hat das Thema "Früherkennung und Frühintervention". (Quelle: Newsletter Infoset März 2009)

http://www.stadt-zuerich.ch/content/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/suchtpraevention/publikationen_u_broschueren/infoblatt.html

Spielsucht. Berlin. Kampagne zur Prävention von Spielsucht gestartet! - Fachstelle für Suchtprävention setzt gegen „Faules Spiel!“ (Pressemitteilung, 05. März 2009)

http://www.berlin-suchtpraevention.de/front_content.php?idart=110

BEGLEITKRANKHEITEN

Drogentote

Grafik des BKA über die Zahl der Drogentoten seit 1997 in den größten deutschen Städten.

http://jesbielefeld.de/Drogentote_staedte.jpg

Erfurt / Thüringen 2008:  Thüringer Negativrekord bei Drogentoten. (Thüringer Allgemeine, 02.03.2009)

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.ticker.volltext.php?kennung=ontaTICRatgeberMantel1235754354&zulieferer=ta&kategorie=TIC&rubrik=Ratgeber&region=Mantel&auftritt=TA&dbserver=1

JAHRESBERICHT: Zahl der Drogentoten in Deutschland steigt

1449 Menschen kamen in Deutschland im vergangenen Jahr durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben - ein Anstieg um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Zahl der Erstauffälligkeiten gilt als "besorgniserregend" - und die ungebrochene Beliebtheit der Modedroge Kokain. (Spiegel online, 03.03.2009; Deutsches Ärzteblatt online, 03.03.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611076,00.html

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35633

Hessen.  Gegen Bundestrend - Weniger Drogentote in Hessen

Die Zahl der Drogentoten ist in Hessen im vergangenen Jahr gegen den Bundestrend gesunken. 118 Menschen erlagen zwischen Kassel und Darmstadt den Folgen ihrer Rauschgiftsucht. Das waren zwei weniger als im Jahr zuvor, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Berlin mitteilte. Davon starben 33 Menschen in Frankfurt, elf weniger als im Vorjahr. (faz.net, 03.03.2009)

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E421DBA4609EA4CEBA9244C9CFAA4BFF3~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

Mecklenburg-Vorpommern / Schwerin. Zahl Drogentoter in MV verdoppelt

Noch nie starben in Mecklenburg-Vorpommern so viele Menschen an illegalen Drogen wie im vergangenen Jahr. Auch die Zahl von Erstkonsumenten harter Drogen wie Heroin hat nach Angaben von Ermittlern deutlich zugenommen. (Norddeutsche Neueste Nachrichten, 04.03.2009)

http://www.nnn.de/home/top-thema/article/111/zahl-drogentoter-in-mv-verdoppelt.html

Baden-Württemberg / Stuttgart / Mannheim. Billig-Heroin im Südwesten

Um fast ein Viertel ist die Zahl der Drogentoten in Baden-Württemberg 2008 gegenüber 2007 gestiegen. Experten nennen dafür vier Gründe. Einer davon: Hochwertiges Heroin zu Dumping-Preisen, das derzeit auf Frankfurter Straßen zu haben ist. (Südkurier, 05.03.2009)

http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/art410967,3664544

Berlin. Zahl der Drogentoten ist alarmierend - Programme für Schadensminderung ausbauen. (PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, NR. 0197, 04.03.2009)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/273/273218.zahl_der_drogentoten_ist_alarmierend_pro.html

BERLIN. Zahl der Berliner Drogentoten 2008 sinkt. (PRESSEMITTEILUNG LAND BERLIN, 25.03.2009)

http://www.in-berlin-brandenburg.com/Presseportal/9archives/326

VERSCHIEDENES

NEU! Fixpunkt-Lehrfilm "Zähne zeigen"

Der dritte Fixpunkt-Lehrfilm ist fertig! Nach den Themen "Drogennotfall", "Hepatitis-Prävention" beschäftigt sich dieser Film nun mit dem leidigen Thema "Zahn- und Mundgesundheit". „Zähne zeigen - Mundgesundheit für alle“ ist ein ca. 15-minütiger Lehrfilm, der sich nicht nur an Drogenabhängige, sondern an alle sozial bzw. ökonomisch benachteiligten Erwachsene richtet und von einer professionellen Filmproduktions-Firma gemeinsam mit Laiendarstellern, die selbst sozial benachteiligt und suchtmittelabhängig sind, gedreht wurde. Die Laiendarsteller waren als Berater sowohl an der Vorbereitung als auch an der Umsetzung des Filmprojekts beteiligt.

http://www.fixpunkt.org/

Cannabis. Überall Gift - Blei, Cadmium und Quecksilber - von Hannover bis München

Seit den ersten Bleivergiftungen ist über ein Jahr vergangen und die politisch Verantwortlichen haben es fast geschafft, das heikle Thema durch Nichtstun und Totschweigen aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verdrängen. Jetzt aber schwappt anscheinend die zweite Schwermetallwelle durch die Republik- mit noch unabsehbaren Folgen: Der DHV (Deutscher Hanf Verband) meldete kurz vor Redaktionsschluss eine neue Serie von Vergiftungswarnungen. Bayrische Cannabiskonsumenten haben sich eine Bleivergiftung zugezogen, im Raum Celle bei Hannover ist jemand mit einer Quecksilbervergiftung nach Cannabiskonsum im Krankenhaus gelandet. Es gibt dort einen weiteren Betroffenen und im Krankenhaus abgegebenes Gras wurde nach Angaben des Opfers positiv auf Quecksilber getestet. (Hanfjournal, 09.03.2009)

http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2009/03maerz/s01_0309_ueberall-gift.php

Ulcus cruris: Entzauberung der Madentherapie

Die Applikation von Fliegenlarven fördert bei einem Ulcus cruris zwar das Débridement, die Wundheilung war in einer randomisierten Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 338: b773) jedoch nicht schneller als unter einer konventionellen Wundauflage aus Hydrogel. Die Patienten klagten außerdem häufiger über Schmerzen. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35893/Ulcus_cruris_Entzauberung_der_Madentherapie.htm

Schweiz. Behandlung von Personen mit Substanzstörungen und ADHS in den Polikliniken der ARUD Zürich ½. ARUD Zürich, Evaluation und Forschung, Info 1/09

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

SCHMERZBEHANDLUNG

Paracetamol: Neue Gewichts- und Altersgrenzen sowie Änderungen der Verschreibungspflicht ab 1.April 2009.

http://www.abda.de/1764.html

TUBERKULOSE

UV-Licht kann Tuberkuloseausbreitung in Kliniken stoppen

London – Die Installation von UV-Lampen an der Decke und eines Ventilators, der die Luft umwälzt, sind eine einfache, kostengünstige und nach einer Studie in PLoS Medicine (2009; 6: e1000043) auch effektive Methode, um das Übertragungsrisiko von Mycobacterium tuberculosis deutlich zu senken. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35823/UV-Licht_kann_Tuberkuloseausbreitung_in_Kliniken_stoppen.htm

Effect of Simultaneous Use of Highly Active Antiretroviral Therapy on Survival of HIV Patients With Tuberculosis

J Acquir Immune Defic Syndr.  2009;50(2):148-152.  (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/587654?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Schneller Tuberkulosenachweis mit leuchtenden Phagen

Die Diagnose der Tuberkulose, die bisher wegen des notwendigen kulturellen Nachweises mehrere Wochen dauert, könnte mittels eines neuen Tests auf wenige Tage verkürzt werden, versprechen die Entwickler eines Schnelltests in PLoS ONE. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35914/Schneller_Tuberkulosenachweis_mit_leuchtenden_Phagen.htm

Genf/Stockholm/Berlin. Welttuberkulosetag: Neuerkrankungen weltweit rückläufig – MDR-TB in Osteuropa verbreitet

Die Zahl der Neuinfektionen an der Tuberkulose ist im Jahr 2007 weltweit stabil geblieben. In Europa wie auch in Deutschland ist sie weiter rückläufig. Dies zeigen die Dokumente, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und das Robert-Koch-Institut anlässlich des Welttuberkulosetags veröffentlicht haben.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35931/Welttuberkulosetag_Neuerkrankungen_weltweit_ruecklaeufig_-_MDR-TB_in_Osteuropa_verbreitet.htm

Johannesburg. TB and HIV co-infection crisis a bigger threat - Drug resistant TB is still a major challenge

One in four tuberculosis (TB) deaths in the world is HIV-related, twice as many as previously thought, according to a new report by the World Health Organisation (WHO).  (PlusNews, 24.03.2009)

http://www.plusnews.org/Report.aspx?Reportid=83625

WHO. The Global TB Control report, released on 24 March, World TB Day, noted that in 2007 there were an estimated 1.37 million new cases of tuberculosis among HIV-infected people and 456,000 deaths - almost double the figures published in previous reports.

Global tuberculosis control - epidemiology, strategy, financing

WHO Report 2009, WHO/HTM/TB/2009.411

http://www.who.int/tb/publications/global_report/2009/en/index.html

DAKAR. When every day is TB day

While welcoming the annual upsurge in international conferences, media stories and web traffic to tuberculosis portals for World TB Day on 24 March, scientists worldwide say every day is TB (tuberculosis) day for them as they race to find a vaccine that can stay head of growing drug resistance and boost a near century-old only partially-effective vaccine, according to World Health Organization (WHO). (IRIN, 25.03.2009)

http://www.irinnews.org/Report.aspx?Reportid=83637

HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis können Sie wöchentlich kostenlos beziehen über den Online-Dienst AMEDEO.

http://www.amedeo.com

HEPATOLOGY 2009

A clinical textbook with chapters about Hepatitis (A-E), Coinfections, Liver Fibrosis, Hepatocellular Carcinoma, Liver Transplantation, and Autoimmune and Metabolic Liver Diseases

By Mauss, Berg, Rockstroh, Sarrazin, Wedemeyer, et al.

Download von "Hepatologie 2009", 501 Seiten. (open access)

http://www.hepatologytextbook.com/download15.htm

http://www.hepatologytextbook.com/download20.htm

If you want to translate Hepatology 2009 and publish it under your own name, please check

http://www.HepatologyTextbook.com/ht/cr.htm

http://hepatologytextbook.com/ht/cr_2009.htm

Schweiz. Lancierung der neuen Website von Infodrog zum Thema Hepatitis C: Die neue Website hepCH.ch für die Fachleute des Suchtbereichs und die Drogenkonsumierenden bietet Informationen zu den verschiedenen Formen der Hepatitis mit Schwerpunkt Hepatitis C.

http://www.hepCH.ch/

Hepatitis C Virus Can Be Transmitted by Nasal Drug Use

In most cases of hepatitis C virus (HCV), the virus is transmitted through contact with infected blood, usually through the sharing of needles and other drug injection instruments. However, for up to 20 percent of HCV infections, the method of transmission is unknown. (atforum, NEWS NOTES & UPDATES 129, March 2009)

http://atforum.com/news-updates/200903.php#hepc

Aaron S, McMahon JM, Milano D, Torres L, Clatts M, Tortu S, Mildvan D, Simm M. Intranasal transmission of hepatitis C virus: Virological and clinical evidence. Clin Infect Dis. 2008;47(7):931–934. (Fulltext, open access)

http://www.hepatitiswa.com.au/images/intranasal%20transmission%20of%20hep%20C.pdf

HIV

HIV.NET 2008. 812 Seiten, 44 Euro

ISBN 978-3-924774-60-8

Kostenloses PDF auf der HIV.NET-Homepage.

http://www.hiv.net

http://www.hiv.net/hivnet2008.pdf

In Zusammenarbeit mit Amedeo hat HIV.NET einen wöchentlichen Literaturdienst zur antiretroviralen Therapie eingerichtet. Der neue Service ist kostenlos und derzeit nur über HIV.NET erreichbar. (HIV.Net, 06.09.2008)

http://www.hiv.net

http://217.160.60.64/2/medicine/art.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), drei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

University of Liverpool. HIV-Medikamente und Wechselwirkungen.

http://www.hiv-druginteractions.org/

A new website designed to generate and share authoritative information about the role of male circumcision in HIV prevention: Please visit the Clearinghouse on Male Circumcision for HIV Prevention.

http://www.malecircumcision.org/

HIV and AIDS in South Asia: An Economic Development Risk. (World Bank, 2009)

http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/COUNTRIES/SOUTHASIAEXT/0,,contentMDK%3A21646219~pagePK%3A146736~piPK%3A146830~theSitePK%3A223547,00.html?mtcCampaign=7538

http://siteresources.worldbank.org/SOUTHASIAEXT/Resources/Publications/448813-1231439344179/5726136-1235147661091/HIVAIDS2009.pdf

HIV-Resistenzen auf dem Rückzug

Entgegen allen Befürchtungen scheint die Zahl der HIV-Patienten, die nicht mehr auf Medikamente ansprechen, nicht zuzunehmen. Die jüngste Analyse der Schweizerische HIV-Kohortenstudie in Clinical Infectious Diseases (2009; 48: 979-87) dokumentiert sogar einen Rückgang der Medikamentenresistenzen. (DEUTSCHES ÄRZTEBLATT online, 11.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35764

Umdenken bei HIV-Impfstoffen: Viele verschiedene Antikörper sind des Virus Tod

Einzelne Antikörper können bei HIV-Infizierten die Virusreplikation nicht lange unterdrücken. Doch durch den gleichzeitigen Angriff mehrerer Antikörper auf verschiedene Epitope gelingt es einigen Patienten, die Viruslast lange Zeit deutlich zu senken, wie ein Team aus US-amerikanischen und deutschen Forschern in Nature (2009; doi: 10.1038/nature07930) berichtet. Sie könnte einen vielversprechenden neuen Therapieansatz entdeckt haben. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35822/Umdenken_bei_HIV-Impfstoffen_Viele_verschiedene_Antikoerper_sind_des_Virus_Tod.htm

Stanford Updates List of HIV-1 Mutations Vital to Tracking AIDS Epidemic

An updated list of HIV-1 mutations includes 93 surveillance drug resistance mutations including 34 NRTI-resistance mutations at 15 RT positions and 19 NNRTI-resistance mutations at 10 RT positions. (Medscape Medical News, 09.03.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/589274?src=mp&spon=1&uac=62838EX

The unexplored story of HIV and ageing

George P Schmid et al

Bulletin of the World Health Organization 2009;87:162-162. doi: 10.2471/BLT.09.064030(WHO, 13.03.2009) (Flltext, open access)

http://www.who.int/bulletin/volumes/87/3/09-064030/en/index.html

Anti-HIV protein made in plants - One greenhouse could produce a million doses of virus-blocking chemical.

Researchers have used plants to make large amounts of a protein that could help prevent the transmission of HIV. (Nature News, 30.03.2009)

http://www.nature.com/news/2009/090330/full/news.2009.208.html

SUBSTANZEN (verschiedene)

Handbuch FOSUMOS: Das Handbuch des Forums Sucht Medizin Ostschweiz FOSUMOS ist um die neuen Kapiteln Nikotin, Medikamente und Designerdrogen erweitert worden. Zusammen mit den bereits vorhandenen Themen Alkohol, Cannabis, Heroin und Kokain ist das Handbuch nun vollständig.

http://www.fosumos.ch/pages/handbuch.php

MAPS Releases New Version of Psychedelic Emergency Video

We are pleased to announce the release of the newest version of MAPS’ psychedelic emergency video. The newest version is available on Youtube and is a concise educational drama about how to help someone who is having a difficult psychedelic experience. (MAPS Newsletter, 06.03.2009)

http://www.youtube.com/watch?v=1aBjoARwlOY

NaCl – Kochsalz. Droge Kochsalz

Die Menschen nehmen viel zu viel Kochsalz zu sich, US-Wissenschaftler glauben den Grund gefunden zu haben: Es hebt die Stimmung und macht süchtig. (telepolis, 13.03.2009)

www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29918/1.html

Khat. Khat use spreads to British youth

'Khat' is a popular stimulant chewed across east Africa. Now it is crossing cultural divides and becoming a drug of choice for an increasing number of young people in the UK. (BBC, 16.03.2009)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/7942432.stm

Modafinil: Cognitive Enhancer mit Abhängigkeitspotenzial

Modafinil, ein zur Behandlung der Narkolepsie zugelassenes Psychostimulans, wird zunehmend als „Cognitive Enhancer“ zur Steigerung der Hirnleistung missbräuchlich verwendet. Das Abhängigkeitspotenzial könnte nach einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2009; 301: 1148-1154) höher sein als bisher angenommen. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35843/Modafinil_Cognitive_Enhancer_mit_Abhaengigkeitspotenzial.htm

GBL / BDO. Fachgespräch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zum Missbrauch von Gamma-Butyrolacton (GBL) und 1,4 Butandiol (BDO)

Im März 2009 trafen sich auf Einladung der Drogenbeauftragten in mehreren Gesprächen Vertreterinnen von Fraueninitiativen, Vertreterinnen und Vertreter der chemischen Industrie und von Bundesbehörden sowie Sucht- und Rechtsmediziner, um sich über den Stand der Erkenntnisse zum Missbrauch von GBL und BDO auszutauschen. (Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 23.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1195910/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Fachgespr_C3_A4che_20Missbrauch_20von_20GBL_20und_20BDO.html

ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Die Fachpresseschau Alkohol des Kollegen Dr. Ulrich Preuss wird weiterhin alle zwei Monate erscheinen, die nächste also in der Maiausgabe von dgs-info.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Wein schützt vor Barrett-Ösophagus

Weintrinker erkranken einer Fall-Kontrollstudie in Gastroenterology (2009; 136: 1105-1106) zufolge seltener an einem Barrett-Ösophagus. (Deutsches Ärzteblatt online, 03.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35630

Alkohol im TV lässt ZuschauerInnen häufiger zur Flasche greifen: Bei Studien in Holland und Kanada tranken Probanden, die entsprechende Sendungen schauten, doppelt so viel Alkohol wie Zuschauer „alkoholfreie“ Programme. (Tagesanzeiger, 03.03.2009)

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Alkohol-im-TV-laesst-Zuschauer-haeufiger-zur-Flasche-greifen/story/28447733

Alcohol Alcohol. 2009 Feb 25. (Epub ahead of print]

Alcohol Portrayal on Television Affects Actual Drinking Behaviour.

Engels RC, Hermans R, van Baaren RB, Hollenstein T, Bot SM.

http://alcalc.oxfordjournals.org/cgi/content/full/agp003

Schweiz. Ein Auge auf: Energy Drinks mit Alkohol 
Fachleute warnen vor alkoholhaltigen Energy Drinks: Die Mischung von Alkohol und Koffein ist nicht harmlos und kann zu Selbstüberschätzung führen.  (Standpunkte, Nr. 6/2009 Februar)

http://www.sfa-ispa.ch/CMS/DetailSTO.php?IDpub=611&IDarticle=99&langue=D

Wer Alkohol sieht, trinkt auch mehr

Die Darstellung von Alkohol in Film und Fernsehen beeinflusst die Trinkgewohnheiten von Zuschauern quantitativ. Das ermittelten Wissenschaftler der Radboud University Nijmegen. Das Journal Alcohol and Alcoholism publiziert die Studie online (doi:10.1093/alcalc/agp003). (Deutsches Ärzteblatt online, 09.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35729

Million Women Study Shows Even Moderate Alcohol Consumption Associated with Increased Cancer Risk

Journal of the National Cancer Institute 2009

http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/101/5/296

http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/101/5/281-a

http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/101/5/282

Characteristics Associated with Adherence to Oral Naltrexone for Alcohol Use Disorders

To determine what patient characteristics and healthcare use patterns are associated with adherence to treatment for alcohol use disorders, researchers analyzed pharmacy records to determine prescription adherence to oral naltrexone. (Treatment Practitioner's Research Bulletin, 20.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/research/tprb/march09/boyle-characteristics-associated.html

Großbritannien. Self-harm: A British disease
. Emergency doctors report an increase in alcohol-related self-harm as people turn to drink to cope with difficult feelings and experiences. (The Independent, 22.03.2009))

http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-wellbeing/health-news/selfharm-a-british-disease-1651314.html

Großbritannien. Alcohol & mental health booklet

The Alcohol and Mental Health booklet considers how we sometimes use alcohol to cope with difficult feelings. It suggests alternative coping strategies rather than alcohol and signposts services that support people who want to cut down their alcohol intake. (Mental Health Foundation, UK, Oktober 2008)

http://www.mentalhealth.org.uk/publications/?EntryId5=64463

Deutschland. Das DHS-Factsheet "Alkohol in der Schwangerschaft" steht zum Download bereit. Es bietet den Leserinnen und Lesern in gewohnter Form Informationen zum Thema aus der medizinischen Praxis und der Beratung, epidemiologische Daten aber auch Hinweise zur Prävention. Zielgruppe des Factsheets sind alle Berufsgruppen, die Frauen während der Schwangerschaft begleiten: Ärzte und Gynäkolog(inn)en, Sprechstundenhilfen, Hebammen, Schwangerschaftsberater aber auch angrenzende Berufsgruppen wie Sozialarbeiter und Suchtberater.

Das neue Factsheet aus der DHS Serie ist um einen Fragebogen erweitert worden, mit dem wir um ein Feedback zu diesem Informationsmedium bitten. Den Angehängten Fragebogen können Sie uns auf postalischem Wege zukommen lassen, oder bequem im Internet ausfüllen. (DHS-Newsletter 03-09 vom 30. März 2009)

http://www.dhs.de/web/dhs_international/eu_forum_alk_de.php

AMPHETAMINE

Hallucinations, Other Psychotic Symptoms in Children Linked to Use of ADHD Medications  CME. (Medscape Medical News, January 29, 2009)

http://cme.medscape.com/viewarticle/587526?src=cmenews

‚Party’ Drug Could be PTSD Treatment. (Military.com, 04.03.2009)

http://www.military.com/news/article/party-drug-could-be-ptsd-treatment.html?col=1186032310810

Wieso Ecstasy das posttraumatische Stresssyndrom lindern könnte

Die enthemmende Wirkung von 3,4-Methylendioxy-N- methylamphetamin (NMDA) geht anderen Partygästen, die nicht unter der Wirkung dieser auch als Ecstasy bekannten Droge stehen, meistens ziemlich auf die Nerven. Psychotherapeuten dagegen schätzten die Vertrauen und soziale Kontakte fördernde Wirkung von NMDA, da sie möglicherweise die Behandlung des posttraumatischen Stresssyndroms erleichtert. (Deutsches Ärzteblatt online, 09.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35727

Ecstasy als therapeutische Heilmittel.

Die gefährliche Droge soll aufgrund einer Kombination an Wirkungen auch die Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen unterstützen können. (telepolis, 11.03.2009)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29890/1.html

ATS - Amphetamine Type Stimulants Newsletter, VOL 1, 2009. (UNODC, März 2009)

http://www.unodc.org/documents/scientific/ATS_Newsletter_VOL1_2009_web.pdf

CANNABIS

Schweiz. Fragen und Antworten zu Cannabis: Die neu erschienene Broschüre (pdf, 16S., 1,1Mb) der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) bietet einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens. (Newsletter Infoset März 2009)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/cannabis_fragen_antworten.pdf

Großbritannien. Coping with the cannabis fall-out

Does smoking joints seriously damage your teenage child's health? Dr Mark Porter investigates. (The Times, 07.03.2009)

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/health/expert_advice/article5853580.ece

Großbritannien. The families torn apart by teenage skunk epidemic.

It is the end of a taboo: articulate, middle-class parents are speaking out about the nightmare of seeing their children spiral into drug abuse and, all too often, mental illness. (Observer, 13.03.2009]

http://www.guardian.co.uk/society/2009/mar/15/drugs-skunk-family

Study Helps Unravel Mysteries of Brain's Endocannabinoid System.

NIDA research could lead to better treatment for pain and marijuana addiction

New research funded by the National Institute on Drug Abuse (NIDA), part of the National Institutes of Health, has identified a new mechanism for the processing of endocannabinoids, natural brain compounds similar to THC, the active ingredient in marijuana. The results of this study, led by researchers from Stony Brook University, were published March 16 in the Proceedings of the National Academy of Sciences. (NIDA News, 16.03.2009)

http://www.nida.nih.gov/newsroom/09/NR3-16.html

Hamburg. Mit 13 den ersten Joint – Uniklinik Hamburg eröffnet Jugend-Suchtstation. (Morgenpost, 24.03.2009)

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090324/hamburg/panorama/mit_13_den_ersten_joint.html

Developing Brains: Alcohol Worse than Marijuana

It appears that when it comes to teen brain development, parents should be more worried about alcohol abuse than marijuana abuse. Two recent studies have been published showing that alcohol - a legal substance (though not legal for teens in the U.S.) - is considered more dangerous than marijuana, which is illegal in many countries. (PhysOrg.com, 26.03.2009)

http://www.physorg.com/news157280425.html

Essen. Marihuana - "Das sind keine weichen Drogen mehr"

Polizei und Zoll entdecken immer mehr hochprofessionelle Hanfplantagen, in denen Marihuana mit immer höherem Wirkstoffgrad von mehr als 20 Prozent angebaut wird, zuletzt im November in Katernberg. Beide Behörden bewerten deshalb die „weiche Droge” Marihuana neu. Dieter Stahlke, Leiter des Essener Drogenkommissariates: "das sind keine weichen Drogen mehr." (Der Westen, 29.03.2009)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/3/29/news-115720181/detail.html

KOKA / KOKAIN

laut&leise - Kokain: Dies das Thema der neuen Nummer von laut & leise (Nr.1/2009), dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. (Newsletter Infoset März 2009)

http://www.suchtpraevention-zh.ch/aktuell/lautleise/lautleise.htm

http://www.suchtpraevention-zh.ch/pdf/lautleise2009_1.pdf

Spanien. 72.28 per cent of drug addict men admit to have consumed drugs to be able to have sexual relations and most of them (58%) choose cocaine to this purpose, the narcotic which increases the most sexual incapacitation. (Medical News today, 05.03.2009)

http://www.medicalnewstoday.com/articles/141263.php

Genetic Variants Linked to the Paranoia of Cocaine Addicts

Yale scientists and colleagues at Boston University School of Medicine and the University of Connecticut have discovered genetic variants that increase the risk of paranoia in cocaine addicts and also seem to affect risk for cocaine dependence itself, although most of the molecular culprits that make some people more susceptible to cocaine dependence remain elusive. (Yale University, Office of Public Affairs, 02.03.209)

http://opa.yale.edu/news/article.aspx?id=6454

Undisclosed cocaine use and chest pain in emergency departments of Spain.

Burillo-Putze G, López B, León JM, Sánchez MS, González MG, Rodriguez AD, Afonso EV, Sosa AJ, Mirò O.

Scand J Trauma Resusc Emerg Med. 2009 Mar 2;17(1):11. (Full Text, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19254377

Kokain - der schnelle Kick mit Folgen

Nach dem Hoch kommt bekanntlich das Tief. Und beim Kokainkonsum kommt es besonders schnell. Geraucht wird schon nach wenigen Minuten der stimmungsmäßige Abstieg eingeleitet. Beim Schnupfen von Kokain - der häufigsten Konsumform - ist spätestens nach einer Stunde die Luft raus. Um der nachfolgenden Niedergeschlagenheit zu entkommen wird dann meist „nachgelegt“ - also weiter konsumiert. Dabei riskieren Konsumierende gravierende körperliche und psychische Folgen, Abhängigkeit inklusive. (drugcom Topthema April 2009)

http://www.drugcom.de/?id=topthema&sub=102

NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Popularity of E-Cigarettes Raising Concerns

The increasing popularity of 'e-cigarettes' -- electronic nicotine-delivery systems -- has critics, defenders and health organizations in China, the U.S. and elsewhere taking notice, the Associated Press reported Feb. 28. (jointogether, 05.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/popularity-of-e-cigarettes.html

AAGP 2009: Nicotine Patch May be Helpful in Mild Cognitive Impairment

Transdermal nicotine treatment may help improve memory in patients with amnestic mild cognitive impairment (MCI), new research suggests.

Presented here at the American Association of Geriatric Psychiatry 2009 Annual Meeting, results from a large, double-blind, multicenter pilot study show that nicotine patches improve attention, memory, and speed, with several other measures showing strong trends toward improvement. (Medscape Medical News, 11.03.2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/589458?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Erfolgreiche Raucherentwöhnung vor Operationen

Stockholm – Raucher erholen sich oft schlechter von Operationen und ihr Komplikationsrisiko ist erhöht. Eine randomisierte Studie in Anaesthesia (2009; 64: 259-265) zeigt, dass ein vier Wochen vor der Operation begonnenes Abstinenztraining effektiv ist, und viele Raucher auch nach der Operation abstinent bleiben.  (Deutsches Ärzteblatt online, 16.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35818/Studie_Erfolgreiche_Raucherentwoehnung_vor_Operationen.htm

Schwangerschaft: Tabakabstinenz senkt Frühgeburtsrisiko

Frauen, die wegen einer Schwangerschaft das Rauchen einstellen, dürfen auf eine unkomplizierte Schwangerschaft hoffen. Nach einer prospektiven Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 338: b1081) senkt die Tabakabstinenz auch die Rate von Früh- und Mangelgeburten. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35990/Schwangerschaft_Tabakabstinenz_senkt_Fruehgeburtsrisiko.htm

OPIATE / OPIOIDE

Nausea Drug Shows Promise for Treating Opioid Withdrawal

New research from Stanford University suggests that a drug used to treat nausea may be effective in combating withdrawal from opioid drugs, U.S. News and World Report reported Feb. 20. (jointogether, 23.02.2009)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2009/nausea-drug-shows-promise-for.html

Indien. Inside the world's largest opium factory

It remains the world's biggest legal opium factory, dating back nearly two centuries. (BBC, 21.07.2008)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7509059.stm

USA. Constipation… from Consumer Reports Best Buy Drugs

As you know, drug-induced constipation can be a troublesome and dose-limiting side effect with opioids and other agents used in pain management. This document provides an excellent discussion of the full range of treatment options, including their differential costs. For constipation triggered by an opioid drug, over-the-counter polyethylene glycol is recommended by Consumer Reports as safe, effective, and economical laxative therapy. It should be noted that fiber supplements are not an option, since they generally do not help with drug-induced constipation and may even worsen the condition. (Pain Treatment Topics - e-NOTIFICATION , 18.03.2009)

http://pain-topics.org/opioid_rx/safety.php#Constipation

Codein erhöht Unfallrisiko – Häufiger Beikonsum von Benzodiazepinen

Opioide wie Codein mindern das Reaktionsvermögen und können dadurch die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. So steht es in den Fachinformationen. Dass dies tatsächlich zu vermehrten Verkehrsunfällen führt, zeigt eine Studie aus Norwegen in Clinical Pharmacology and Therapeutics (2009; doi:10.1038/clpt.2009.14). (Deutsches Ärzteblatt online, 25.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35964/Codein_erhoeht_Unfallrisiko_-_Haeufiger_Beikonsum_von_Benzodiazepinen.htm

Norsk Epidemiologi 2008; 18 (2): 185-190 185

Repeated dispensing of codeine is associated with

high consumption of benzodiazepines

Liliana C. Bachs, Jørgen G. Bramness, Anders Engeland and Svetlana Skurtveit (Fulltext, open access)

http://www.ub.ntnu.no/journals/norepid/2008-2/2008(2)%2011-Bachs.pdf

Evidence for the nucleus accumbens as a neural substrate of heroin-induced immune alterations.

Saurer TB, Ijames SG, Lysle DT.

J Pharmacol Exp Ther. 2009 Mar 3. [Epub ahead of print]

PMID: 19258519 (PubMed - as supplied by publisher) (Fulltext, open access)

http://jpet.aspetjournals.org/cgi/reprint/jpet.108.148627v1

How is abstinence from heroin maintained?

… interviewees quoted both social network factors (moving away from drug-using friends and support from non-using friends) and practical factors (accommodation and employment), as well as religious or spiritual factors. Treatment was not mentioned widely either in achieving or sustaining abstinence… (Annemarie Ward Blog, Wired In, Weekly Dose, 30.03.2009)

http://wiredin.org.uk/practitioners/community/blog/entry/1107/how-is-abstinence-from-heroin-maintained/

MEDIZINISCHER CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM).

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

USA. The Marijuana Boom

Marijuana has become a booming cash crop in the U.S. CNBC's Trish Regan goes behind the scenes to explore the inner workings of this secretive industry, focusing on Northern California's "Emerald Triangle.“ In this scenic pocket of America, the pot business, much of it legal under state law, now makes up as much as two-thirds of the local economy. (CNBC, 08.03.2009)

http://www.cnbc.com/id/28281668/

Cannabis-Medikament lindert Spastizität bei multipler Sklerose

Ein Mundspray, das die beiden Cannabisdrogen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthält, lindert bei Patienten mit multipler Sklerose die Spastizität. Dies zeigen erste Ergebnisse einer Phase-III-Studie. Der Hersteller strebt jetzt eine Zulassung in Großbritannien und – wie es heißt – in „ausgewählten“ kontinentaleuropäischen Ländern an. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=29869

USA. CALIFORNIA MARIJUANA DISPENSARIES CHEER U.S. SHIFT ON RAIDS. Attorney General Eric Holder's announcement that the federal government will no longer raid medical-marijuana dispensaries was cheered by California dealers as well as state legislators who seek to legalize and tax sales of the drug. (Wall Street Journal, 12.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n282.a07.html

Legal move gives green light to US suppliers of medical marijuana
. In a further sign that the Obama administration is shifting away from the "war on drugs" policies of its predecessor, the country's top law enforcement official has announced that the federal government will end raids on groups that supply medical marijuana. (The Guardian, 20.03.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/20/us-medical-marijuana-drugs-laws

Deutschland: Erleichterung beim Beantragungsprozess für  Cannabis zur medizinischen Verwendung

Am 19. März wurden zwischen Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Harald Terpe, drogenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, und Mitarbeitern des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte verschiedene Aspekte des gegenwärtigen Antragsverfahrens zur Erlangung einer Ausnahmegenehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabis besprochen. Es bestand Einigkeit darüber, dass der bisher verwendete Begriff des "ärztlichen Gutachtens", das die Patienten als eine Bedingung für die Erlaubnis beibringen müssen, falsch verstanden werden könne. Vielmehr handle es sich um eine Stellungnahme ("Epikrise") des behandelnden Arztes, in der die Notwendigkeit einer Therapie mit Cannabis begründet wird. Diese Stellungnahme müsse nicht mehr als eine Schreibmaschinenseite umfassen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sagte zu, unbegründete Befürchtungen hinsichtlich der Voraussetzungen für eine Erlaubniserteilung bei Ärzten und Patienten durch eine deutliche Klarstellung über den notwendigen Umfang der Antragsunterlagen abbauen zu wollen. Man wolle zudem die Ärzte besser informieren. Da die meisten Ärzte eine Unterstützung von Patienten bei ihrer Antragstellung wegen des damit verbundenen Arbeitsaufwands scheuen, würde diese Klarstellung in der Realität eine Erleichterung bedeuten, die mehr Patienten einen Zugang zu einer Therapie mit Cannabis eröffnen könnte.

(Quelle: Persönliche Mitteilung, Büro Dr. Terpe (Die Grünen im Bundestag), vom 20. März 2009; zitiert nach IACM-Informationen vom 28. März 2009)

USA. Relief for Patients

Attorney General Eric Holder announced last week that the federal government will no longer prosecute dispensers of medical marijuana if they comply with state law. That should bring relief to people who need marijuana for health reasons and free up law enforcement resources for more important work. (New York Times, Editorial, 26.03.2009)

http://www.nytimes.com/2009/03/26/opinion/26thu4.html?_r=1

Deutschland: Hausdurchsuchung bei der ACM

Am 17. März nahm die örtliche Polizei eine Hausdurchsuchung in den Räumen der deutschen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und den Privaträumen des Vorsitzenden der ACM, Dr. Franjo Grotenhermen, vor und beschlagnahmte Aktenordner der ACM und IACM. Zudem wurde eine Kopie der Festplatte des Computers angefertigt. Die Durchsuchung erfolgte auf Grund eines Beschlusses wegen des bestehenden Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz durch das Amtsgericht Hamburg vom 3. März 2009 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg. Die Ermittlungsbehörden erhoffen sich Hinweise auf verbrecherische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Hanfapotheke.

Die Internetseite der Hanfapotheke ( http://www.hanfapotheke.org ) ging 2005 online, um Schwerkranken, die von der medizinischen Verwendung von Cannabis profitieren, zu helfen, einen kostenlosen Zugang zu Cannabisprodukten zu erhalten. Nach den Prinzipien der Hanfapotheke muss eine Behandlung mit Cannabisprodukten "tatsächlich angezeigt und dringend erforderlich sein", und gleichzeitig ist eine Behandlung mit Dronabinol (THC) nicht möglich, beispielsweise weil die Krankenkasse die Kosten der Behandlung nicht übernimmt. Anonyme Spender von Cannabis wurden über eine E-Mail-Adresse in Kontakt mit Patienten gebracht. Zu den Mitgliedern des Solidaritätskreises der Hanfapotheke zählen unter anderem Dr. Franjo Grotenhermen, Dr. Lorenz Böllinger, Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Bremen, und Dr. Sebastian Scheerer, Professor für Kriminologie an der Universität Hamburg.

(Quelle: Persönliche Mitteilung, Franjo Grotenhermen, zitiert nach IACM-Informationen vom 28. März 2009)

SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Berlin. Zahl der Opiatabhängigen in Substitutionsbehandlung deutlich gestiegen

Die Zahl opiatabhängiger Patienten in Substitutionsbehandlung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/12077) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/11946) zu den Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung von Heroinabhängigen mit Methadon hervor. Danach waren laut Bundesregierung im Jahr 2002 rund 46.000 Menschen in einer Substitutionsbehandlung. Für 2008 wiesen die Zahlen rund 72.000 Personen in Substitutionsbehandlung nach, was einem Anstieg um etwa 56 Prozent innerhalb weniger Jahre entspreche. (heute im Bundestag - 067/2009, 05.03.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_067/09.html

Antwort der Bundesregierung (16/12077) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/11946).

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/120/1612077.pdf

International Center for Advancement of Addiction Treatment

Designed for healthcare professionals worldwide. We offer medical, legal, and policy information on opiate dependency and treatment.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Substitutionstherapie in der Praxis. Fortbildungs-CD. Autor: J.Gölz, Berlin, Erhältlich bei

substitution@sanofi-aventis.com

PREMOS-Studie – Substitution im Verlauf. Studie der TU Dresden (Homepage).

http://www.premos-studie.de/

Wien. Fortbildungsprogramm und –präsentationen der Wiener Ärztekammer – eine nutzenswerte Zusammenstellung.

http://www.aekwien.at/aekmedia/0902_WeiterbSubstitution.pdf

http://www.aekwien.at/288.html#

EUROPAD Journal – Heroin Addiction and Related Clinical Problems. 2008 (December), Vol. 10, No.4

Buprenorphine-Naloxone Versus Methadone Maintenance Therapy: A Randomised Double-Blind With Opioid-Dependent Patients

Predictors for Non-Relapsing Status in Methadone Maintained Heroin Addicts. A Long Term Perspective Study

Unintentional and Intentional Injuries Due to Opiate Abuse

Scientific Evidence and Practical Experience with Methadone-Assisted Withdrawal of Heroin-Dependent Pregnant Patients

Opioid Therapy and Restoration of the Immune Function in Heroin-Addicted Patients

http://atforum.com/news-updates/200901.php#europad

Curr Neuropharmacol. 2008 June; 6(2): 125–150.

doi: 10.2174/157015908784533842.

PMCID: PMC2647150

The Effects of Maternally Administered Methadone, Buprenorphine and Naltrexone on Offspring: Review of Human and Animal Data

W.O Farid, S.A Dunlop, R.J Tait, and G.K Hulse (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=19305793

Bonn. Suchtkranke am Johanneskreuz - Drogenszene hat einen neuen Treff

Notversorgung für Methadon-Patienten: Eine Methadonpraxis soll „grenznah“ zum linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis eingerichtet werden. Nun werden Vorwürfe über die Behandlungsmethoden einiger Bonner Ärzte laut. (Kölner Stadtanzeiger, 20.03.2009)

http://www.ksta.de/html/artikel/1233584156342.shtml

BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

BUPRENORPHIN – NALOXON

Does adding an antagonist reduce injecting? Kommentar von Dr.Andrew Byrne, Redfern Clinic (Sydney / Australia) zum Artikel:

Lack of Reduction in Buprenorphine Injection After Introduction of Co-Formulated Buprenorphine/Naloxone to the Malaysian Market. Bruce RD, Govindasamy S, Sylla L, Kamarulzaman A, Altice FL. Am J Drug Alcohol Abuse 2009 Feb 12:1

http://www.redfernclinic.com/c/2009/03/does-adding-antagonist-reduce-injecting.php4

DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Hamburg. Kontrollierte Heroinabgabe endlich sichern. Anlässlich der heutigen Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages fordert Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg, eine Lösung für die Menschen schaffen, denen mit kontrollierter Heroinabgabe geholfen werden kann. (04.03.2009)

http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/news/content_presse.php3?saveDate=1236121200

Bonn. Die zwei Seiten des Heroins

Früher Junkie, heute Kantinenleiter - Peter Tölle nahm mit Erfolg als Patient an einer Arzneimittelstudie teil. (Generalanzeiger Bonn, 12.03.2009)

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=567110

Berlin. Koalition bei Heroin-Abgabe uneins - Im Diamorphin-Streit stehen CDU/CSU-Abgeordnete gegen SPD und Opposition

Es bedarf keiner großen Prophetengabe, um vorauszusagen, dass sich die Große Koalition in der Bundestagssitzung am 19. März bei der Debatte über Tagesordnungspunkt 11, wenn es um die "diamorphingestützte Substitutionsbehandlung" von schwerstabhängigen Heroinsüchtigen geht, tief gespalten präsentieren wird. Zwei fast gleichlautende Gesetzentwürfe liegen dazu in erster Lesung vor: Der eine stammt vom Bundesrat (16/7249) und wurde dort 2007 von den CDU-geführten Ländern Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland initiiert; der andere (16/11515) ist unlängst gemeinsam von 250 Bundestagsabgeordneten der SPD sowie den Oppositionsfraktionen von FDP, Die Linke und Grünen eingebracht worden. Beide Vorlagen zielen darauf ab, die Behandlung Schwerstabhängiger mit künstlich hergestelltem Heroin - dem sogenannten Diamorphin - auf Kosten der Krankenkassen in das "Regelwerk der gesundheitlichen Versorgung" zu integrieren. (Das Parlament, 16.03.2009)

http://www.bundestag.de/dasparlament/2009/12/Innenpolitik/23864108.html

Frankfurt. Heroin auf Rezept

Der Bundestag debattiert über Hilfe für Schwerstabhängige. (Deutschlandradio, 17.03.2009)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/936625/

München. Münchner Modellprojekt behandelt Schwerstabhängige mit Heroin - Bundestag berät über Aufnahme in kassenärztliche Regelbehandlung

Zweimal täglich spritzt sich Wolfgang reines, synthetisches Heroin. Die »Dealerin« des 48-jährigen Münchners trägt einen weißen Ärztekittel. Neben Wolfgang betreut die Medizinerin Gabriele Martin 14 weitere Schwerstabhängige im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes, in dem seit 2002 die Substitution von schwer Opiatabhängigen durch synthetisch hergestelltes Heroin erprobt wird. Die Substitutionsambulanz in der Münchner Nußbaumstraße ist die einzige bayerische Einrichtung, die sich an dem Projekt beteiligt. (Linie-1-magazin.de, 18.03.2009)

http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=50965

Hamburg. Montgomery für kontrollierte Diamorphingabe

Anlässlich einer Debatte des Deutschen Bundestages am 19. März über die Behandlung Schwerst-drogenabhängiger mit dem künstlichen Heroin Diamorphin fordert Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg, eine Lösung für die kontrollierte Heroinabgabe. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35850/Montgomery_fuer_kontrollierte_Diamorphingabe.htm

Frankfurt. Frankfurter Projekt als Chance für Schwerstabhängige - Mediziner der Heroinambulanz fordern Bundesgesetz für kontrollierte Drogenabgabe. (ad.hoc.news, 18.03.20099

http://www.ad-hoc-news.de/feature-frankfurter-projekt-als-chance-fuer--/de/Politik/20115105

Berlin. Protokoll der 1. Lesung im Plenum des Deutschen Bundestages zu den Anträgen und Gesetzentwürfen zur Diamorphinbehandlung. (19.03.2009)

http://jesbielefeld.de/temp/2009_protokoll_1lesung.pdf

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1195910/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Diamorphin_20Anh_C3_B6rung_20BT_2023-03-09.html

Hamburg. Was bringt Heroin auf Rezept? (Tagesthemen vom 20.03.2009, 22.15h, Video)

http://www.tagesschau.de/inland/diamorphin100.html

Hamburg. CDU-Senator für Abgabe von synthetischem Heroin Seit Jahren bekommen in Hamburg im Rahmen eines Modellversuchs Schwerstdrogenabhängige synthetischem Heroin. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnt diese Therapie bislang ab. Hamburgs Gesundheitssenator Dietrich Wersich hält die Behandlungsmethode dagegen für den richtigen Weg. Die Welt, 22.03.2009)

http://www.welt.de/hamburg/article3423685/CDU-Senator-fuer-Abgabe-von-synthetischem-Heroin.html

Union setzt mit Blockadepolitik das Leben von Abhängigen aufs Spiel - Gebt das künstliche Heroin frei. (Die Tageszeitung, Kommentar, 23.03.2009)

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/kommentarseite/1/gebt-das-kuenstliche-heroin-frei/kommentare/1/1/

Künstliches Heroin auf Rezept. SPD: Kassen sollen Diamorphin für Süchtige bezahlen

Die grundlegenden Meinungsunterschiede zwischen Union und SPD über die staatliche Abgabe des Heroin-Ersatzstoffs Diamorphin an Schwerstabhängige bestehen fort. Dies wurde bei der öffentlichen Anhörung am Montag im Gesundheitsausschuss des Bundestags deutlich, an dem Suchtexperten, Mediziner und Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) teilnahmen. (Süddeutsche Zeitung, 24.03.2009)

http://www.sueddeutsche.de/456389/244/2814185/Kuenstliches-Heroin-auf-Rezept.html

Berlin. Heroinabgabe als Kassenleistung umstritten - Gesundheitsausschuss befragte Experten zur Diamorphin-Behandlung. (bundestag.de,  24.03.2009)

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/23877645_kw12_gesundheit/index.html

TV-Aufzeichnung der Anhörung:

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a14/anhoerungen/113/tv/index.html 

Berlin. Heroinsubstitution bleibt umstritten

Eine Sachverständigenanhörung des Gesundheitsausschusses am 23. März zeigte erneut deutlich, wie unterschiedlich die Ansichten zur Suchtpolitik innerhalb der großen Koalition sind. (Deutsches Ärzteblatt online, 24.03.2009)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35938/Heroinsubstitution_bleibt_umstritten.htm

From illegal poison to legal medicine: A qualitative research in a heroin-prescription trial in Spain

Romo N, Poo M, Ballesta R; THE PEPSA TEAM.

Drug Alcohol Rev. 2009 Mar 1;28(2):186-195.

PMID: 19320704 [PubMed - as supplied by publisher] (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19320704?ordinalpos=5&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

METHADON

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation ???

NEW SITE FOR METHADONE INFORMATION - by the highly respected College of Physicians and Surgeons of Ontario (CPSO):  MethadoneSavesLives.ca. According to a CPSO newsletter, the site "...contains easy-to-access information on opioid dependence and treatments for both professionals and members of the public. It contains links to order brochures specifically prepared for separate audiencres of medical professionals, allied service providers and the public."  (Quelle: OpiateAddictionRx, R.Newman, 24.03.2009)

http://www.methadonesaveslives.ca/

Taiwan. METHADONE MAINTENANCE IMPACT ON HIV INFECTION -  TAIWAN EXPERIENCE:  Taiwan News 8 Mar reported that "Methadone replacement therapy not only serves to reduce opioid dependence, it has also helped to cut the number of new HIV carriers in Taipei County . . .

Following the introduction of methadone replacement therapy at the Taipei County Hospital's Banciao Branch early last year, the number of confirmed new HIV infections in the county dropped drastically from 68 in 2007 to 15 in 2008, marking a year-on-year decline of 77.9 percent, said Fang Chuan-chuan, an official with the Taipei County Public Health Bureau. (R.Newman in OpiateAddictionRx, 9.03.2009)

http://www.etaiwannews.com/etn/news_content.php?id=886502&lang=eng_news

Methadon: Metabolismus anders als gedacht

Jahrelang glaubte man, dass das Cytochrom-P450-Enzym CYP3A für den Methadon-Abbau im Körper verantwortlich ist. US-Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis und der University of Washington in Seattle sind der Meinung, dass dem nicht so ist. In den Fachmagazinen «Drug and Alcohol Dependance» (Doi: 10.1016/j.drugalcdep.2008.12.009) und «Anesthesiology» (Doi: 10.1097/ALN.0b013e3181986a9a) hat die Arbeitsgruppe um Professor Dr. Evan D. Kharasch die Versuchsergebnisse veröffentlicht, die sie zu dieser Aussage kommen lassen. In zwei Studien hatten sie Probanden Methadon zusammen mit den HIV-Protease-Hemmern Ritonavir, Indinavir oder Nelfinavir verabreicht. Diese gelten als starke Inhibitoren des Enzyms CYP3A, was die Forscher auch nachweisen konnten. Nicht feststellen konnten sie allerdings, dass das irgendeinen Einfluss auf den Metabolismus von Methadon hatte. Genau das hätte aber passieren müssen, wenn Methadon tatsächlich über CYP3A verstoffwechselt würde. (Pharmazeutische Zeitung, 04.03.2009)

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29275

Methadone metabolism and clearance are induced by nelfinavir despite inhibition of cytochrome P4503A (CYP3A) activity.

Kharasch ED, Walker A, Whittington D, Hoffer C, Bedynek PS.

Drug Alcohol Depend. 2009 Feb 16. [Epub ahead of print]

PMID: 19232844 (PubMed - as supplied by publisher) (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19232844?ordinalpos=2&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

Vietnam. Nearly 800 drug-users have undergone methadone replacement therapy. (qdnd.vn, 06.03.2009)

http://army.qdnd.vn/vietnam.Policy-Society.Social-life.23172.qdnd

Methadone Patients Fare as Well as Other Patients in Therapeutic Community Treatment for Opioid Dependence

Many therapeutic communities adhere to a drug-free philosophy and refuse to admit patients receiving methadone maintenance treatment (MMT). Researchers compared outcomes in patients receiving MMT and patients not receiving MMT who participated in a 12-month treatment program for opioid dependence. (Treatment Practitioner's Research Bulletin, 20.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/research/tprb/march09/levy-methadone-patients.html

CLINICAL GUIDELINES

QTc Interval Screening in Methadone Treatment

Mori J. Krantz, MD; Judith Martin, MD; Barry Stimmel, MD; Davendra Mehta, MD; and Mark C.P. Haigney, MD

Annals of Internal Medicine, 17 March 2009, Volume 150, Issue 6, Pages 387-395 (Fulltext, open access)

http://www.annals.org/cgi/content/full/150/6/387

QTc Interval Screening in Methadone Treatment: Clinical Guidelines

A panel, originally convened by the U.S. Center for Substance Abuse Treatment (CSAT), recommends that clinicians screen patients for arrhythmia risks when prescribing methadone, and all patients should have pretreatment and follow-up electrocardiography (ECG) at 30 days and annually thereafter. However, there has been considerable controversy surrounding publication of these guidelines in the Annals of Internal Medicine and the recommendation for ECG monitoring in ALL patients prescribed methadone.

In a rebuttal editorial accompanying this publication, Marc Gourevitch, MD, of New York University stresses that, overall, the recommendation for ECG screening presented in the guidelines “ventures well beyond the evidence presented.” He raises many important points of contention. Furthermore, it must be emphasized that this publication is *not a federal guideline* -- U.S. government-approved recommendations on this topic are still undergoing field review.

Access the guidelines & rebuttal editorial at

http://pain-topics.org/guidelines_reports/current_guidelines2.php#methadoneQTc

AATOD Issues Policy Advisory on QTc Screening in Methadone Treatment

Last month we reported on an article regarding Clinical Guidelines titled “QTc Screening in Methadone Treatment” that was published in the March 17 print edition of Annals of Internal Medicine. The article is available online (no charge) at:

http://www.annals.org/cgi/content/full/0000605-200903170-00103v1

Annals of Internal Medicine also offers a webpage where you can submit feedback to the published QTc article. Responses to date can be accessed at:

http://www.annals.org/cgi/eletters/0000605-200903170-00103v1

In response to the published QTc guidelines in the Annals, the American Association for the Treatment of Opioid Dependence, Inc. (AATOD) issued their own policy and guideline statement on QTc Interval Screening in March which can be accessed at:

http://www.aatod.org/qtc.html

(Quelle: atforum,NEWS NOTES & UPDATES 129, March 2009)

GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Online-Beratung für Frauen.

Der Verein Frauen Sucht Gesundheit e.V. bietet eine Online-Beratung für Frauen an. Per E-Mail sowie im Chat gibt die Online Beratung Informationen und Unterstützung für Frauen rund um das Thema Sucht und Suchtmittelkonsum. Gerade junge, gefährdete oder süchtige Frauen, die bislang kein Angebot der Suchthilfe in Anspruch nahmen, sollen auf diesem Weg besser als bisher erreicht werden. Sozialen, körperlichen und psychischen Folgeschäden des Konsums kann auf diese Weise effektiver vorgebeugt werden. (Quelle: DHS-Newsletter 02-09 vom 25. Februar 2009)

http://www.frauen-sucht-gesundheit.de

Europa. 8 March: International Women's Day.

Women’s voices — experiences and perceptions of women facing drug problems

A collection of narratives from women facing drug-related problems in Europe is released by the EMCDDA today ahead of International Women’s Day (8 March). It is estimated that around one in four drug users entering treatment is female, and that women account for one in five drug-related deaths. Yet most drug services today are designed with male drug users in mind, as they remain the predominant client group. (EMCDDA, 05.03.2009)

http://www.emcdda.europa.eu/publications/thematic-papers/womens-voices

Österreich. Pro-Mente-Tagung zu geschlechtsspezifischer Prävention

Das Linzer Institut Suchtprävention „pro mente“ stellt seine diesjährige Institutstagung thematisch unter den Aspekt geschlechtsspezifischer Aspekte von Drogenkonsum, Sucht und Prävention. Die Tagung „Männersüchte Frauensüchte“ wird angekündigt für Montag, 8. Juni 2009, in Linz. Beleuchtet werden von den Referentinnen und Referenten geschlechtsspezifische Ursachen für riskante Konsummuster und Sucht und Möglichkeiten praktischer Präventionsarbeit mit Jungen und Mädchen. (Quelle: LWL-KS-Newsletter 2/09(

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen werden bis zum 29. Mai 2009 entgegengenommen.

Institut Suchtprävention (Tel.: 0732 778936) Hirschgasse 44, A-4020 Linz info@praevention.at

Tagungsankündigung als PDF-Datei

http://www.praevention.at/upload/documentbox/Tagung_Terminaviso_09.pdf

Nürnberg. „Präventionsarbeit mit drogenabhängigen Müttern am Beispiel des Projekts MUT"

Referent: Prof. Michael Klein, Katholische FH Nordrhein-Westfalen, Kompetenzplattform Suchtforschung

Termin: 22. April 2009, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort: Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, 90433 Nürnberg

Inhalt:

In Deutschland leben ca. 40.000 bis 50.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Eine zunehmende Zahl von ihnen verbleibt bei ihren substituierten Müttern, so dass die Frage der Erziehungskompetenz und des Bindungsverhaltens dieser Mütter in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Fachöffentlichkeit gerückt ist. Zahlreiche Studien zeigen, dass das Erziehungsverhalten der Mütter oft von Inkonsistenzen, Unsicherheiten und starken Selbstzweifeln geprägt ist. Um eine systematische Förderung der Erziehungskompetenz drogenabhängiger, substituierter Mütter zu erreichen, wurde in einem dreijährigen Modellprojekt ein speziell auf diese Personengruppe zugeschnittenes Programm zur Förderung der Erziehungskompetenz entwickelt.

Das Programm, das aus 10 Gruppenmodulen und 4 Einzelsitzungen besteht, fokussiert auf psychoedukative und beziehungsförderliche Elemente, wobei die Rolle der eigenen Drogenabhängigkeit im Erziehungsprozess immer wieder reflektiert wird. Die bisherigen Evaluationen des Programms zeigen eine deutliche Verbesserung des Selbstbildes der betroffenen Mütter und eine positive Veränderung des Interaktionsverhaltens mit den Kindern.

Anmeldung:

Da uns bereits einige Anmeldung vorliegen und wir nur über eine begrenzte Anzahl von Plätzen verfügen, melden Sie bitte möglichst zeitnah am besten mit Hilfe des Rückantwortfaxes (089.530 730-19) oder per E-Mail (bas@bas-muenchen.de) an. Wir möchten Sie auch bitten, unbedingt Ihre vollständigen Adressdaten und Ihre E-Mail-Adresse anzugeben, damit wir Sie im Falle eventueller Programmänderungen oder eines Ortswechsel rechtzeitig informieren können. Bitte beachten Sie, dass wir keine Anmeldebestätigungen versenden, sondern Sie nur für den Fall, dass die Veranstaltung ausgebucht sein sollte, benachrichtigen werden.

Allgemeine Hinweise: Der Vortrag ist für Sie kostenfrei.

Für den Besuch der Veranstaltung erhalten Ärzte, Apotheker und Psychologen / Psychotherapeuten 2 Fortbildungspunkte von den jeweiligen Kammern.

(Bayerische Akademie für Suchtfragen
in Forschung und Praxis BAS e.V., Mitteilung vom 01.04.2009)

FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2009, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

Anhang: dgs-info_Fortbildungs-_und_Kongresskalender.doc

HARM REDUCTION

Welcome to Harm Reduction 2009: IHRA’s 20th International Conference.

IHRA’s harm reduction conferences have been held around the world each year since 1990, and the next event in this highly successful series takes place in Bangkok, Thailand (19.-23.4.2008). The theme for this event will be Harm Reduction and Human Rights.

http://www.ihra.net/Thailand/Home

Global Fund, UNDP, Office of the High Commissioner on Human Rights (OHCHR), WHO und andere Organisationen, so auch die DGS, unterstützen die IHRA Konferenz 2009.

www.ihra.net/Thailand/SupportingOrganisations

The Executive Director of the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria, Michel Kazatchkine, urged the president of the UN Commission on Narcotic Drugs (CND) to send a strong message to the world with clear and specific language that calls for comprehensive harm reduction services.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/GlobalFund_Letter_to_CND_EN.pdf

Developing an International Directory of Naloxone Programmes

Glasgow Addiction Services has recently begun compiling a directory of all Naloxone distribution programmes for opioid drug users around the world. The global coverage of these programmes is currently sporadic, and this mapping exercise will inform international advocacy for this life-saving intervention. (IHRA News, 04.03.2009)

http://www.ihra.net/News#DevelopinganInternationalDirectoryofNaloxoneProgrammes

IHRA LAUNCHES HARM REDUCTION ADVOCACY TOOLS FOR CND*

In the build-up to the High Level Segment of the Commission on Narcotic Drugs (CND) in Vienna in March 2009, IHRA has launched two advocacy tools to inform government delegations and civil society about the global appeal of - and support for - the harm reduction approach.

Firstly, IHRA and Human Rights Watch have launched a “Book of Authorities” to provide reference material on expert opinion and specific UN “agreed language” and statements on harm reduction. The second resource is a list of the countries and territories which currently support harm reduction in policy or practice - put together by IHRA and harm reduction networks from around the world. This table shows at a glance the extent to which harm reduction is a global approach.

http://www.ihra.net/HR2Reports

WHO, UNODC, UNAIDS

Technical Guide for countries to set targets for universal access to HIV prevention, treatment and care for injecting drug users. (2009)

http://www.who.int/hiv/pub/idu/OMSTargetSettingGuide.pdf

The World Health Organization, the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) and the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS) have released a new technical guide for countries on how to set ambitious yet achievable national targets for the scaling-up of essential HIV prevention, treatment and care services for people who inject drugs.

http://www.ihra.net/March2009#WHO,UNODCandUNAIDSLaunchTargetSettingGuideforInjectingDrugUsers

Naloxon / Großbritannien. A quick fix 
’At-risk’ prisoners are being issued with a take-home pack of a drug to help them recover if they overdose. Will this trial scheme save lives or could it encourage risky behaviour among addicts? (The Guardian, 18.03.2009)

http://www.guardian.co.uk/society/2009/mar/18/drugs-addiction-prison

Der Vatikan und die Kondome 1

Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe: Papst lädt Schuld auf sich. (PM, 18.03.2009)

http://www.aidshilfe.de/index.php?id=15245&sessionLanguage=de&sessionCountry=DE

Der Vatikan und die Kondome 2

Wuppertal, Zu den Äußerungen des Papstes zur Kondombenutzung. Das hätte Gott nicht gewollt! (Bundesverband der Eltern und Angehörigen  für akzeptierende Drogenarbeit e.V,. (Pressemitteilung vom 18.03.2009)

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/115/84

Der Vatikan und die Kondome 3

Redemption for the Pope?

The Vatican felt the heat from an unprecedented amount of international condemnation last week after Pope Benedict XVI made an outrageous and wildly inaccurate statement about HIV/AIDS. On his first visit to Africa, the Pope told journalists that the continent's fight against the disease is a problem that “cannot be overcome by the distribution of condoms: on the contrary, they increase it”. (The Lancet,  Volume 373, Issue 9669, Page 1054, 28 March 2009, doi:10.1016/S0140-6736(09)60627-9)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)60627-9/fulltext

Council gives cocaine addicts straws to snort drug safely

Cocaine addicts have been given a supply of straws from a council-funded group to help them snort the drug safely and avoid spreading disease via shared rolled-up banknotes. (The Telegraph, 25.03.2009)

http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/lawandorder/5038474/Council-gives-cocaine-addicts-straws-to-snort-drug-safely.html

GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE SYRINGE EXCHANGE SERVICES

Österreich. Graz. Zwanzig Minuten für einen "Schuss"

In Graz soll der erste Drogenkonsumraum Österreichs geschaffen werden. Mit sechs Plätzen für Intravenös-Patienten will der "Kontaktladen" das Infektions- und Überdosierungsrisiko minimieren. (Der Standard, 02.03.2009)

http://derstandard.at/?url=/?id=1234508407880

Kanada. Staying Alive

The federal government wants it shut down. The people who use it and who work there say it is saving lives. It is Insite, provincially-funded, and the first and only supervised injection site in North America where addicts can bring their drug of choice and, with the clean needles provided, can inject themselves. (CBC.CA, 13.03.2009, Video)

http://www.cbc.ca/fifth/2008-2009/staying_alive/

http://www.cbc.ca/fifth/2008-2009/staying_alive/video.html

Estland. Comparison of injecting drug users who obtain syringes from pharmacies and syringe exchange programs in Tallinn, Estonia

Vorobjov S, Uusküla A, Abel-Ollo K, Talu A, Rüütel K, Des Jarlais DC

Harm Reduction Journal 2009, 6:3 (20 February 2009) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/6/1/3

Großbritannien. Prison officers ready to revolt over needle exchange plan
The Scottish Government is facing a revolt from prison officers over plans to introduce Britain's first prison needle exchange scheme in Scotland. (The Herald, 30.03.2009)

http://www.theherald.co.uk/news/news/display.var.2498577.0.Prison_officers_ready_to_revolt_over_needle_exchange_plan.php

DER STREIT UM DIE FIXERSTUBE AM KOTTBUSSER TOR IN BERLIN KREUZBERG

Pressemitteilung von JES zum Geschehen am Berliner Kottbusser Tor.

http://jesbielefeld.de/pm_jes_kotti.pdf

Drogenabhängige weg vom Kottbusser Tor?

Stellungnahme anlässlich der Podiumsveranstaltung 
„Für ein lebenswertes Kreuzberg – Drogen weg vom Kottbusser Tor“ am 27.02.09. (fixpunkt.org, -> Aktuelles)

http://www.fixpunkt.org/

Wahlkampf um den Kotti

Am vergangenen Freitag, den 27. Februar 2009, fand im Festsaal Kreuzberg eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Für ein lebenswertes Kreuzberg – Drogen weg vom Kottbusser Tor“ statt ( indymedia berichtete vorab  http://de.indymedia.org/2009/02/242809.shtml ). Mit rund 250 Gästen war der Festsaal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die „gefühlte“ 2/3-Mehrheit der Zuschauerinnen war gegen die Vertreibung der Drogenkonsumentinnen, insbesondere der Heroin- und der Alkoholkonsumentinnen, vom Kottbusser Tor. (indymedia, 06.03.2009)

http://de.indymedia.org/2009/03/243406.shtml

Kreuzberger Mächte. Wie der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir an seinem Wohnsitz in Berlin den Unterschied zwischen Theorie und Praxis in der Drogenpolitik erleben kann. (Süddeutsche Zeitung, 07.03.2009)

http://www.sueddeutsche.de/153382/421/2788034/Kreuzberger-Maechte.html

Drogenszene am Kottbusser Tor - Der Zorn der Migranten

Seit Jahren ist die Gegend um das Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg

Treffpunkt für Drogenabhängige. Die überwiegend türkischen Anwohner

fühlen sich von den Politikern im Stich gelassen. (Die Tageszeitung, 17.03.2009)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kreuzberger-konflikte/

"Die Stimmung ist aufgeheizt wie nie"

Die Abhängigen am Kottbusser Tor brauchen einen Aufenthaltsraum, meint Astrid Leicht von der Drogenhilfe Fixpunkt. Doch die Debatte werde künstlich hochgekocht. (Die Tageszeitung, Ausgabe Berlin, 10.03.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/die-stimmung-ist-aufgeheizt-wie-nie/

Drogenprobleme im Kreuzberger Kiez lösen

Dirk Schäffer (41), Mitglied des Netzwerkes JES, über den Konflikt am Kottbusser Tor. (Interview in Neues Deutschland, 25.03.2009)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/146154.drogenprobleme-im-kreuzberger-kiez-loesen.html

Sei ein Löwe - "Zebramütter": Vier Frauen gehen am Kottbusser Tor auf Streife um ihre Kinder vor den Dealern und Junkies zu schützen. Eine feministisch gefärbte Bürgerwehr-Story mit dem Finger am Zeitnerv. /Der Tagesspiegel, 28.03.2009)

http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Zebramuetter-Kreuzberg-Kottbusser-Tor;art19533,2761272 

Kottbusser Tor: Der coole Vorhof zur Hölle

Das Kottbusser Tor in Berlin ist verrufen. Doch vielen gilt das Kotti plötzlich als hip. Ein Besuch. (Süddeutsche Zeitung, 30.03.2009)

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/470337

Der Kotti wird cleaner

Verstärkte Präsenz von Polizei und BVG-Wachschützern vertreibt langsam die Drogenszene an der U-Bahn-Station Kottbusser Tor. Die Anwohner stehen den Junkies verständnisvoller gegenüber. Druckraum bleibt vorerst offen. (Die Tageszeitung, Ausgabe Berlin, 30.03.2009)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F03%2F31%2Fa0155&cHash=c02d7dcc36

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Evo Morales: LET ME CHEW MY COCA LEAVES (NewYork Times. 14.03.2009)

http://www.nytimes.com/2009/03/14/opinion/14morales.html

http://www.nytimes.com/2009/03/14/opinion/14morales.html?scp=2&sq=evo%20morales&st=cse

USA. 2009 INTERNATIONAL NARCOTICS CONTROL STRATEGY REPORT

The 2009 International Narcotics Control Strategy Report (INCSR) is an annual report by the Department of State to Congress prepared in accordance with the Foreign Assistance Act. It describes the efforts of key countries to attack all aspects of the international drug trade in Calendar Year 2008. Volume I covers drug and chemical control activities. Volume II covers money laundering and financial crimes. (US Government, Department of State, 27.02.2009)

http://www.state.gov/p/inl/rls/nrcrpt/2009/index.htm

“Please, do not make us suffer any more…” - Access to Pain Treatment as a Human Right

In this 47-page report Human Rights Watch said that countries could significantly improve access to pain medications by addressing the causes of their poor availability. These often include the failure to put in place functioning supply and distribution systems; absence of government policies to ensure their availability; insufficient instruction for healthcare workers; excessively strict drug-control regulations; and fear of legal sanctions among healthcare workers. (Human Rights Watch, 03.03.2009)

http://www.hrw.org/en/node/81080/

http://www.hrw.org/en/reports/2009/03/02/please-do-not-make-us-suffer-any-more

HOW TO STOP THE DRUG WARS. Failed States and Failed Policies. Prohibition Has Failed; Legalisation Is the Least Bad Solution. (The Economist, 05.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n266.a03.html

On the synthetic drugs trail

UNODC has just launched an innovative online report highlighting developments in the global synthetic drugs scene. (UNODC, 06.03.2009)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/on-the-synthetic-drugs-trail.html

http://www.unodc.org/documents/scientific/ATS_Newsletter_VOL1_2009_web.pdf

EU gibt Drogenpolitik der UNO schlechte Noten

Der weltweite Kampf gegen das Drogen-Problem kostet Unsummen. Eine Studie der EU-Kommission zieht nun eine kritische Bilanz über den Masterplan der UNO. Fazit: Die Investitionen verpufften ohne Wirkung. (Die Presse, 10.03.2009)

http://diepresse.com/home/panorama/welt/459717/index.do?from=gl.home.panorama_Welt

Brüssel. Bericht der Kommission über das weltweite Drogenproblem in den letzten zehn Jahren

Heute hat die Europäische Kommission einen Bericht über die weltweiten illegalen Drogenmärkte seit 1998 veröffentlicht. Darin wird nachgewiesen, dass die Drogenbekämpfungsmaßnahmen im letzten Jahrzehnt weltweit verstärkt wurden, insbesondere auf nationaler Ebene. Bemühungen um Hilfen für Drogenkonsumenten wurden ausgebaut und härtere Maßnahmen gegen Drogenhändler verabschiedet. Aber welches Ergebnis haben diese Maßnahmen in der Praxis? (EU-Pressemitteilung, 10.03.2009)

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/371&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Schweizer Fachverband Sucht. UN-Drogenkommission: Fachverband fordert Kurswechsel

Am 11. und 12. März 2009 findet in Wien ein High-Level-Meeting der UN-Drogenkommission statt, in dessen Rahmen die drogenpolitischen Grundsätze aus dem Jahr 1998 revidiert werden. Die Schweizer Suchtfachleute fordern in Übereinstimmung mit zahlreichen Ländern und Suchtexperten auf der ganzen Welt einen Kurswechsel: eine Drogenpolitik, welche öffentliche Gesundheit ermöglicht und die Menschenrechte respektiert, sich auf Fakten stützt und gescheiterten Ideologien eine Absage erteilt. (10.03.09).

http://www.fachverbandsucht.ch/aktuellfiles/comm_100309.pdf

Drogenpolitik - Heroin in der Apotheke

Die Welt wächst zusammen. Am Dienstag, 10 Uhr, sind in 17 europäischen Ländern zeitgleich Pressekonferenzen anberaumt. Der Plan der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), eine Welt ohne Drogenkonsum zu schaffen, sei gescheitert, lautet die Botschaft. Es sei höchste Zeit für neue Wege, die nicht auf Strafverfolgung, sondern auf Hilfen setzen. (Frankfurter Rundschau online, 10.03.2009)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/1688188_Drogenpolitik-Heroin-in-der-Apotheke.html

Ten wasted years: UN drug strategy a failure, reveals damning report. The UN strategy on drugs over the past decade has been a failure, a European commission report claimed yesterday on the eve of the international conference in Vienna that will set future policy for the next 10 years. (The Guardian, 11.03.200)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/11/un-drug-strategy

Political Declaration and Action Plan map out future of drug control

The 52nd session of the United Nations Commission on Narcotic Drugs (CND) adopted a Draft Political Declaration and Plan of Action on the future of drug control at the conclusion of its high-level segment today. (UNODC, 12.03.2009)

http://www.unodc.org/unodc/en/press/releases/2009-12.03.html

After months of talks, UN still split over strategy on drugs

After months of negotiations, countries meeting in Vienna to agree a policy for tackling illegal drugs over the next 10 years remain split over how to proceed. (The Guardian, 12.03.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/12/gil-kerlikowske-drug-tsar-marijuana

THIS IS A COCA LEAF, NOT COCAINE, INSISTS MORALES

Evo Morales, the Bolivian leader, ate a coca leaf in front of delegates at the UN summit on drugs yesterday, to underline his demand that the raw ingredient of cocaine should be allowed for medicinal and other uses. (Independent, 12.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09.n295.a03.html

Die Macht der Drogen - Uno verliert Drogenkrieg

Obwohl nahezu alle Delegierten den von der Uno ausgerufenen Kampf für "eine drogenfreie Welt" für gescheitert erklärt haben, sollen die Mitgliedstaaten unverändert der vorgegebenen Strategie folgen. Das beschloss die zuständige Uno-Kommission in Wien. (Financial Times Deutschland, 13.03.2009)

http://www.ftd.de/politik/international/:Die-Macht-der-Drogen-Uno-verliert-Drogenkrieg/486644.html?mode=print

100 Länder gemeinsamen gegen Drogen

Nach zum Teil äusserst kontroversen Diskussionen haben Vertreter von etwa 100 Ländern - darunter auch die Schweiz - am Donnerstagabend in Wien einen Aktionsplan der UNO-Suchtstoffkommission zur Bekämpfung des weltweiten Drogenproblems verabschiedet. (Tagblatt, 13.03.2009)

http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/100-Laender-gemeinsamen-gegen-Drogen;art620,1280354

Berlin. UNO beschließt Grundsätze für die künftige internationale Drogenpolitik. (Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung vom 13.03.2009)

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BMG/2009/03/2009-03-13-uno-beschliesst-grundsaetze-fuer-die-kuenftige-internationale-drogenpolitik.html

Neuer Anti-Drogen-Plan der UNO bereits heftig kritisiert. Versorgung Abhängiger mit Drogen nicht vorgesehen. (Wiener Zeitung, 14.03.2009)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&alias=wzo&cob=402796x

Wien. Drogenpolitik - Zerstörerischer Rausch

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit geht in Wien eine annähernd zweiwöchige Zusammenkunft zu Ende, die es in sich gehabt haben könnte. (faz-net, 20.03.2009)

http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~ECFCBA9BEA3B34AD8B04BF419F30D1E54~ATpl~Ecommon~Scontent.html

UN summit perpetuates the fatal myth of a drug-free world

The refusal to include the words “harm reduction” seems motivated by ideology rather than science, despite clear evidence showing that needle exchange and substitution treatment keep drug users alive and free of deadly infections.

Those who support harm reduction accept that drugs have always been a part of human history and aim to decrease the damage caused by their production and use. A vocal few disagree with this approach, labeling it, in the Vatican’s words, “anti-life.” (Kasia Malinowska-Sempruch, OSI, Taipeh Post, 20.03.2009)

http://www.taipeitimes.com/News/editorials/archives/2009/03/20/2003438914

UN: Steady course, winds of change

Although the UN upheld its prohibitionist drug policy, a dissident group of 26 countries led by Germany stated it will adopt a “Harm Reduction”

strategy which was excluded from the Political Declaration, showing deep division within the Commission on Narcotic Drugs. (Comunidade Segura (Brazil - web), 20.03.2009)

http://www.comunidadesegura.org

U.N. Narcotics Board Urges Regulation of Internet Pharmacies. The International Narcotics Control Board (INCB) is calling for greater international cooperation, regulation and law enforcement to prevent online drug trafficking. (jointogether, 20.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/un-narcotics-board-urges.html

EUROPA

Russland. Russia now ‚top heroin consumer’. Russia says it has become the world's biggest consumer of heroin. (BBC, 10.03.2009)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7935527.stm

Russia finally admits to its hidden heroin epidemic.

Surge in abuse blamed on West's failings in Afghanistan, but addicts go untreated. (The Independent, 11.03.2009)

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/russia-finally-admits-to-its-hidden-heroin-epidemic-1642103.html

ASIEN

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?pagename=OpenMarket/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Berlin. Schwerpunkt Afghanistan des Bundesaußenministeriums.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/Afghanistan/Uebersicht.html

The Afghanistan Research and Evaluation Unit (AREU) is an independent research organisation based in Kabul. AREU's mission is to conduct high-quality research that informs and influences policy and practice. AREU also actively promotes a culture of research and learning by strengthening analytical capacity in Afghanistan and facilitating reflection and debate. Fundamental to AREU’s vision is that its work should improve Afghan lives.

http://www.areu.org.af/

SENLIS

http://www.senliscouncil.net/

Afghan farmers turn from drugs to fish

Haji Anzurullah grew opium in Afghanistan's eastern Nangarhar province, but under pressure from the authorities he gave up the illegal crop and found a profitable alternative, fish breeding. (AlertNet, 04.03.2009)

http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/ISL78582.htm

Russia says Afghan heroin habit threatens security

Russia has become the world's biggest heroin consumer and the flood of the drug from Afghanistan poses a threat to national security, Russia's drug enforcement chief said on Friday. (International Herald tribune, 06.03.2009)

http://www.iht.com/articles/reuters/2009/03/06/asia/OUKWD-UK-RUSSIA-DRUGS.php

SURGE IN AFGHANISTAN- Been there

As President Obama moves to ramp up the United States presence in Afghanistan, he might benefit from the lessons learned by one of the CIA's legends of covert operations, Bill Lair. Lair ran the CIA's covert action in the 1960s in Laos, which at its height included 30,000 Hmong tribesmen battling Communist insurgents. (IHT – International Herald Tribune, 09.03.2009)

http://www.iht.com/articles/2009/03/09/opinion/edkeller.php

Obama Plan promises Pakistan the moon

The US-led Nato forces, Afghanistan, Pakistan and India (and may be Iran too) will have jointly to stop heroin production in Afghanistan... (The News, Pakistan, 30.03.2009)

http://www.thenews.com.pk/print1.asp?id=169141

THAILAND

Three-month war on drugs launched

Prime Minister Abhisit Vejjajiva announced a new war on drugs on Wednesday, saying it was essential to combat the growing levels of drug abuse and addiction. to cope with the rising number of drug addicts. (BangkokPost.com, 18.03.2009)

http://www.bangkokpost.com/news/local/137795/war-on-drugs-campaign-launched

Opium back with a vengeance

Off-season crops are being introduced in the North and new strains of high-yield, drought-resistant poppy are being developed to boost output to meet the ever-increasing demand, writes Somsak Suksai in Lampang, so wiping out its cultivation in the region remains a hugely difficult task. The Bangkok Post, 21.03.2009)

http://www.bangkokpost.com/news/local/13740/opium-back-with-a-vengeance

LAOS

End the plight of Asia's poppy farmers

The anti-opium policy imposed by the west focused on eradication, and failed to supply an alternative source of income. (The Guardian online, 05.03.2009)

http://www.wfp.org/content/end-plight-asias-poppy-farmers

INDIEN

Kolkata. Birbhum emerges as opium hub

Parts of Birbhum district have emerged as a major hub for opium production while police officers look the other way, according to the Narcotic Control Bureau (NCB). 
Officials from the agency, which is conducting a drive against poppy cultivation in Birbhum, said that they had discovered links between political leaders, police officers and opium manufacturers in the district. (Statesman News Service , 03.03.2009)

http://www.thestatesman.net/page.news.php?clid=22&theme=&usrsess=1&id=245813

Fatal Attraction, Drug addiction has assumed alarming proportions in Punjab over the past few years. Thousands of young and old are in its grip. (The Tribune, 07.03.2009)

http://www.tribuneindia.com/2009/20090307/saturday/main1.htm

AMERIKA

USA

Blacks Arrested on Drug Charges in Wildly Disproportionate Numbers, Rights Group Charges. As if we needed further confirmation that the war on drugs is racially biased in outcome, the human rights group Human Rights Watch released a report Monday showing that blacks have been arrested nationwide for drug offenses at significantly higher rates than whites for at least the past three decades. Whites and blacks engage in drug offenses at similar rates, but blacks were 2.8 to 5.5 times more likely to be arrested than whites in every year between 1980 and 2007. (Drug War Chronicle, Issue 575, 06.03.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/575/human_rights_watch_racial_disparity_report

Decades of Disparity: Drug Arrests and Race in the United States. (HRW – Human Rights Watch, 2009)

http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/us0309web_1.pdf

It's the Pot Economy, Stupid

Marijuana already plays a huge role in the California and national economies. It's a revenue opportunity we literally can't afford to ignore. (Alternet, 03.03.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/129959/it%E2%80%99s_the_pot_economy%2C_stupid/

LATEINAMERIKA - KARIBIK

Cocaine Production Surge Unleashes Wave of Violence in Latin America

Cocaine production has surged across Latin America and unleashed a wave of violence, population displacements and corruption, prompting urgent calls to rethink the drug war. More than 750 tonnes of cocaine are shipped annually from the Andes in a multi-billion pound industry which has forced peasants off land, triggered gang wars and perverted state institutions. A Guardian investigation based on dozens of interviews with law enforcement officials, coca farmers, refugees and policymakers has yielded a bleak picture of the 'war' on the eve of a crucial United Nations drug summit. (The Guardian, London, 09.03.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/09/cocaine-production-united-nations-summit

KOLUMBIEN

The ecological impact of Colombia's cocaine trade. (The Guardian, slide show, Mai 2008)

http://www.guardian.co.uk/environment/gallery/2008/may/21/endangeredhabitats.forests?picture=334279809

MEXIKO

Gates says US military can help Mexico in drug war

Defense Secretary Robert Gates says the U.S. is in the position to provide more help to Mexico in the fight against drug cartels operating near the U.S. border.

Gates says some of the old biases against cooperation between the U.S. and Mexican militaries are being set aside amid the growing violence. He sees the U.S. providing Mexico with training, resources and surveillance and intelligence capabilities.

In Gates' words, the border drug war is "clearly a serious problem." (CBS, 01.03.2009)

http://www.cbsnews.com/stories/2009/03/01/ap/politics/main4836632.shtml

Mexican Troops Occupy Ciudad Juarez, US Officials Urge Greater Cooperation in Fight Against Cartels. (Drug War Chronicle, Issue 575, 06.03.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/575/mexican_soldiers_juarez_prohibition_related_violence

THE WAR WE GAVE MEXICO

The Drugs, Guns and Culture That Fuel the Violence All Are Linked to the U.S. Early in the last century, near the end of his 34 bloody years in power, the aging Mexican strongman Porfirio Diaz mused that his country's great misfortune was to be located "so far from God and so near the United States." (Los Angeles Times, 28.02.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n263/a05.html

MEXICO'S DRUG WAR CREATES NEW CLASS OF REFUGEES

Business Owners, Law Enforcement Officers, Journalists and Other Professionals Are Among Those Seeking Asylum in the U.S. - Even When It Means Sitting in Jail. (Los Angeles Times, 04.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n268/a03.html

Der von Präsident Calderon ausgerufene Krieg gegen die Drogen hat heuer bereits mehr als tausend Tote gefordert. (Wiener Zeitung, 06.03.2009)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=4517&alias=wzo&cob=401026

Concern Grows in the U.S. That the Drug War Is Destablizing Mexico

45,000 Mexican military personnel have been dispatched to centers of drug violence across the country to stamp out the growing violence. (San Francisco Chronicle, 13.03.2009)

http://www.alternet.org/drugreporter/131354/concern_grows_in_the_u.s._that_the_drug_war_is_destablizing_mexico/

DRUG CARTELS' NEW WEAPONRY MEANS WAR - Mexico Under Siege

Narcotics traffickers are acquiring firepower more appropriate to an army - including grenade launchers and antitank rockets - and the police are feeling outgunned. (Los Angeles Times, 15.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n306/a01.html

Se dispara 90% precio de la cocaína: SSP

Un diagnóstico de la Secretaría de Seguridad Pública (SSP) federal sobre actividades de la delincuencia organizada refiere que el precio por cada gramo puro de cocaína se incrementó 90 por ciento en nueve meses.

Según un diagnóstico de la Secretaría de Seguridad Pública, de enero de 2007 a septiembre de 2008, el costo por gramo pasó de 96 dólares a 183. (El Porvenir, 16.03.2009)

http://www.elporvenir.com.mx/notas.asp?nota_id=293717

FOCUS SHIFTS TO FLOW OF CASH, ARMS INTO MEXICO

California lawmakers and the Obama administration have begun to shift U.S. border policy with Mexico, abruptly changing focus from illegal immigration to the flow of cash and weapons from the United States that is fueling a savage war between the Mexican government and powerful drug cartels. (San Francisco Chronicle, 18.03.2009)

http://www.mapinc.org/drugnews/v09/n316/a03.html

Mexican Drug Lord Makes Forbes' Billionaire List

Mexican drug lord Joaquin "El Chapo" Guzman Loera made Forbes magazine's "self-made" billionaires list, sparking outrage in Mexico. (jointogether, 18.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/mexican-drug-lord-makes.html

Drug Cartel Violence Spills Into U.S. From Mexico

Tucson is coping with a wave of drug crime the policesuspect is tied to the battles between Mexico's drugcartels. New York Times, 23.03.2009)

http://www.nytimes.com/2009/03/23/us/23border.html?partner=rss&emc=rss

U.S. cracks down on border drug violence - Hundreds more agents, equipment enlisted to fight Mexican cartels.

Hundreds of federal agents, along with high-tech surveillance gear and drug-sniffing dogs, are headed to the Southwest to help Mexico fight drug cartels and keep violence from spilling across the U.S.-Mexico border, Obama administration officials said Tuesday. (msnbc, 24.03.2009)

http://www.msnbc.msn.com/id/29859803/

Clinton Says U.S. Feeds Mexico Drug Trade

Seeking to ease a cross-border relationship strained by drug trafficking, Secretary of State Hillary Rodham Clinton arrived here Wednesday and offered the clearest acknowledgment yet from an Obama administration official of the role the United States plays in the violent narcotics trade in Mexico.

“Our insatiable demand for illegal drugs fuels the drug trade,” Mrs. Clinton said, using unusually blunt language. “Our inability to prevent weapons from being illegally smuggled across the border to arm these criminals causes the deaths of police officers, soldiers and civilians.” (New York Times, 25.03.2009)

http://www.nytimes.com/2009/03/26/world/americas/26mexico.html?_r=1&th&emc=th

AFRIKA

Guinea Bissau. Shootout in Guinea-Bissau highlights futility of war on drugs

One should not speak ill of the dead, but it's hard to resist the suspicion that the murder of the army chief of staff on March 1 and of the president on March 2 in the small West African country of Guinea-Bissau were linked to the drug trade in Africa's first "narcostate". (straight.com, 02.03.2009)

http://www.straight.com/article-203959/gwynne-dyer-shootout-guineabissau-highlights-futility-war-drugs

Guinea-Bissau. Analysis: Guinea-Bissau's links to drugs trade

Of all the countries lining West Africa's Atlantic coastline, none has been so thoroughly penetrated and corrupted by Latin American drug cartels as Guinea-Bissau. (Daily Telegraph, 02.0 2009)

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/guineabissau/4928379/Analysis-Guinea-Bissaus-links-to-drugs-trade.html

West Afrika. Fears for stability in west Africa as cartels move in

Part two: How porous borders and poverty make fertile terrain for drug traffickers

The wooden canoes stacked on the putrid beach of Mbour's main port tell not one story, but two. Once these locally made, satellite-equipped pirogues did a busy trade in shipping out thousands of young men for whom Mbour is the port of choice for the perilous journey to Europe. Now they have begun to export a far more profitable clandestine commodity to Europe's shores: cocaine. (The Guardian, 10.03.2009)

http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/10/cocaine-trail-dakar

E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

DIMDI. Datenbanken:NHS-Datenbanken: Dokumentnummern erweitert, Felder geändert

Die Dokumentnummer ist ab sofort bis zu 11-stellig in den drei Datenbanken des Centre for Reviews and Dissemination (NHS-CRD-DARE, NHS-CRD-HTA (INAHTA), NHS Economic Evaluation Database ). Sämtliche bisher 6-stelligen Einträge wurden rückwirkend umgestellt. (DIMDI Aktuell vom 17.03.2009)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0253.htm

DIMDI. Datenbanken: Felder geändert bei DAHTA, ISTPB, PsycINFO und SciSearch

Neue und geänderte Felder finden Sie in folgenden Datenbanken: DAHTA, ISTPB + ISTP/ISSHP, SciSearch und Social SciSearch sowie in Kürze in PsycINFO. Ihre gespeicherten Suchen müssen Sie für ISTPB eventuell anpassen: das SA-Feld mit Angaben über Fördereinrichtungen hat sich inhaltlich geändert. (DIMDI Aktuell vom 17.03.2009)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0254.htm

Finally updated: FreeBooks4Doctors! - 380 books and book-like medical websites.

http://www.freebooks4doctors.com/

NEUERSCHEINUNGEN

Heroin – von der Droge zum Medikament. Eine Chronik zur heroingestützten Behandlung in Basel von 1994 – 2008

Schmid, O., Müller, Th.

2008, 196 S.

ISBN 978-3-89967-514-6

Preis: 20,00 EUR   (ohne MwSt.: 18,69)

„Das Experiment der offenen Szenen war gescheitert und andere niederschwellige Angebote waren notwendig geworden.“ (Ruth Dreifuss)

Als eines der ersten Länder der Welt konzipierte die Schweiz Anfang der 1990er-Jahre als Antwort auf die eskalierenden offenen Drogenszenen sowie die Ausbreitung des HI-Virus eine Behandlung für Heroinabhängige, die nachweislich für die Betroffenen, das soziale Umfeld, die Volksgesundheit sowie die Volkswirtschaft wirksam und effizient ist. Diese Behandlungsform, die heroingestützte Behandlung, wird im Kanton Basel-Stadt im Rahmen der Abteilung Janus der Psychiatrischen Klinik seither mit großem Erfolg durchgeführt. „Wir konnten die Mortalitätsrate einer ganzen Bevölkerungsgruppe senken und ein Stück weit die Lebensqualität erhöhen, das sind zwei wesentliche Punkte.“ (Christoph Cassidy)

http://www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html?tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=79&tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=672&cHash=58d02f2128

Robin Christen: Das "Cannabisproblem" und die Wissenschaft. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Expertise "Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch" von Petersen/Thomasius (2007). VWB. Berlin 2009. Preis: 20,00 EUR

Der Autor dieses 46. Bandes in der Reihe „Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit“, herausgegeben von INDRO e.V. analysiert systematisch die Fragestellung, Zielsetzung, methodische Aufarbeitung und „evidenzbasierte“ Auswertung der Expertise, die als ein systematisches Review der international publizierten Studien zur Cannabisforschung von 1996 – 2006 angelegt ist. Im Ergebnis jedoch entlarvt der Autor diese Expertise als einen weiteren Beleg für einen gesellschaftlich bedeutsamen und somit öffentlichkeitswirksamen, ideologisierenden Diskurs, der sich weiterhin in einer zumeist pathologisierenden, defizitorientierten und zum Teil auch kriminalisierenden Betrachtungsweise  manifestiert.

http://www.indro-online.de/indro.htm (Bücher)

Wolfgang Schneider & Ralf Gerlach (Hg.): Drogenhilfe und Drogenpolitik - Kritische Gegenwartsdiagnosen. VWB. Berlin 2009, 156 Seiten, Preis: 22,00 EUR

Wolfgang Schneider: Der Kunde ist König!? – Drogenhilfe unter dem Diktat von Ökonomisierung, Qualitätssicherung, Evaluation und sozialer Kontrolle

Anne Koopmann & Sabine Sturm: Migration und ambulante Drogenhilfe – neue Perspektiven

Ralf Gerlach: Psychosoziale Arbeit mit Substituierten – einige unorthodoxe Gedanken jenseits des „Mainstreams“

Kristin Ebert & Sabine Sturm: „Alte Hasen - neue Hilfen“ - Was muss die Drogenhilfe für alternde Konsumenten tun?

Wolfgang Schneider: Problem- und Risikodroge Cannabis?: Zur aktuellen drogenpolitischen Debatte um die Gefahren jugendlichen Cannabiskonsums

Kristin Ebert: Alkoholkonsum - (k)ein Thema für die Drogenhilfe?

Gil Vogt & Carsten Schmidt: Der Konsumraum als Ort der Prävention von Drogennotfällen und Drogentodesfällen – Ein Beispiel aus Münster

Ralf Gerlach: 10 Jahre Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten

Ralf Gerlach: Take-Home-Verordnungen von Substitutionsmitteln für Opiatabhängige bei Auslandsreisen – Positionsbestimmung und Änderungsvorschläge zur aktuellen Rechtslage

http://www.indro-online.de/indro.htm (Bücher)

WHO. Guidelines for the Psychosocially Assisted Pharmacological Treatment of Opioid
Dependence

These Guidelines review the use of medicines such as methadone, buprenorphine, naltrexone and clonidine in combination with psychosocial support in the treatment of people dependent on heroin or other opioids. Based on systematic reviews of the literature and using the GRADE approach to determining evidence quality, the guidelines contain specific recommendations on the range of issues faced in organizing treatment systems, managing treatment programmes and in treating people dependent on opioids.

Developed in collaboration with internationally acclaimed experts from the different regions of the globe, this book should be of interest to policy makers, programme managers, and clinicians everywhere who seek to alleviate the burden of opioid dependence.

http://www.who.int/bookorders/anglais/detart1.jsp?sesslan=1&codlan=1&codcol=15&codcch=745

Service - Materialien – links – Verschiedenes

Hamburg. Erste Kita für Kinder von Drogensüchtigen - Bundesweit einmaliges Projekt neben dem Fixerraum Abrigado in Harburg

Dürfen Drogensüchtige Kinder großziehen? Eine Frage, die nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten ist. Nach Schätzungen leben in Hamburg rund 6000 Kinder von Drogenabhängigen, die Mehrzahl allerdings nicht bei ihren Eltern, sondern bei Verwandten oder in Pflegefamilien. In der Jugendhilfe ist es Konsens, dass Drogensucht allein noch kein Grund dafür ist, Eltern ihre Kinder zu entziehen. Andererseits führt die Sucht der Eltern zu einer Vielzahl von Problemen. Hier will ein bundesweites Pilotprojekt in Harburg Abhilfe schaffen, das Drogenhilfe und Jugendhilfe miteinander verzahnt. (Die Welt, 27.02.2009)

http://www.welt.de/welt_print/article3283264/Erste-Kita-fuer-Kinder-von-Drogensuechtigen.html

Talking Drugs - Release's new multi-lingual website for sharing your stories

TalkingDrugs is exactly that – let’s talk about drugs. There is a huge, largely untapped audience of ordinary people around the world whose communities are being let down by failing drug policies. We believe that many of these people would like to see more economically and socially sustainable strategies for the control of illicit drugs.

TalkingDrugs will harness the immense power of these everyday human voices, bringing the issues alive through the recounting of their own experiences. The use of humour and satire will be key to engaging a wide variety of people who may, up to now, never have given this subject much thought. The Internet makes possible the global sharing of these narratives, encouraging the development of a cohesive and powerful voice through the use of video, photographs and multi-lingual text, allowing geographically and linguistically separated communities to communicate and interact. (Release, 03.03.2009)

http://www.talkingdrugs.org/

Großbritannien. Addicts' children 'should be adopted'
Children of drug addicts should be put up for adoption if their parents cannot break their habit, a leading academic has claimed. (The Times, 08.03.2009)

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/scotland/article5871104.ece

Großbritannien. DDN 9 March, 2009
Virtual magazine or PDF, your choice. Read the latest issue in full online now. News, features, letters and comment - it's all there.

http://www.drinkanddrugsnews.com/ViewIssue.aspx?mag_id=98

Am 8.Februar 2009 wurde in San Francisco das Timothy Leary Archiv ins Netz gestellt.

http://www.timothylearyarchives.org/

Differences in service utilization and barriers among Blacks, Hispanics, and Whites with drug use disorders
Perron BE, Mowbray OP, Glass JE, Delva J, Vaughn MG, Howard MO
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2009, 4:3 (13 March 2009) (Fulltext, open acess)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/4/1/3

Computersucht. JUGENDSTUDIE: Zehntausende Schüler sind computerspielsüchtig
Stunden um Stunden sitzen sie vor dem Rechner und zocken: Allein unter deutschen Neuntklässlern gibt es nach SPIEGEL-Informationen mehr als 14.000 Jugendliche, die computerspielsüchtig sind. Mehr als 23.000 weitere Teenager gelten als stark gefährdet. (Spiegel online, 14.03.2009)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,613334,00.html

Goa / Indien. Indian resort state once known for drugs turns to rehab
The easy availability of drugs in Goa has been a draw for many tourists since the days of the hippie trail in the 1960s. Now some are coming to the Indian resort state to kick the habit. (AFP, 12.03.2009)

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iDsdjuukv1UXnb63lbbDB60cFlVQ

Deutschland. Online-Umfrage für alternative Drogenforschung
In einer Online-Umfrage des Berliner Institutes für Empirische und Interdisziplinäre Drogenforschung (INEIDFO) können sich Interessierte zu Konsumerfahrungen, ihrer Risikoeinschätzung und ihrer Meinung zur Legalisierung oder auch zu einem Verbot von Suchtmitteln wie Alkohol, Tabak oder Cannabis äußern. Die Umfrage ist Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung zu diesem Themenbereich.

Das INEIDFO wurde 2006 gegründet. Es versteht sich als Einrichtung für eine alternative Drogenforschung. Durchgeführt wurde beispielsweise bereits eine Umfrage zum Einfluss von Alkohol und anderen Drogen auf das Sexualverhalten in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDS Hilfe. (Quelle: LWL-KS-Newsletter 2/09(

www.drogenforschung-interaktiv.de

Arbeiten mit Behinderung oder chronischer Erkrankung – Wie geht das ?
Informationsbroschüre zu den Leistungen der Deutschen Rentenversicherung für Versicherte und Ärzte. (Hrsg.:  ISL e.V.)

http://www.isl-ev.de/2009/02/17/742/

http://www.isl-ev.de/wp-content/uploads/2009/02/Wege_ins_erwerbsleben_Broschüre.pdf

Großbritannien. Psychosocial interventions in drug misuse: a framework and toolkit for implementing NICE-recommended treatment interventions
(pre-publication version)
British Psychological Society; NHS – Naional Treatment Agency for Substance Abuse
Gateway approval reference: 11486
Published: March 2009

http://www.nta.nhs.uk/areas/workforce/docs/psychosocia_%20interventions_implementation_framework_190309.pdf

Thüringen. Lotsen begleiten im Alltag

In Thüringen beginnt in diesen Tagen ein neues Projekt, in dem die Selbsthilfe Suchtkranke unterstützt, professionelle Suchthilfeangebote in Anspruch zu nehmen. Nach einer Akutbehandlung gelingt es Suchtpatienten oft nicht, sich selbst soweit zu stabilisieren, dass sie ihre Probleme im Zusammenhang mit der Abhängigkeit ohne Hilfe in den Griff bekommen. Untersuchungen zeigen, dass gerade nach einem Entzug die Rückfallgefahr sehr groß ist. Für eine medizinische Rehabilitation oder eine Unterstützung im Rahmen des Suchthilfenetzwerkes können sich viele (noch) nicht entschließen. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wird i. d. R. abgelehnt. Dies hat häufig zur Folge, dass ein Teil der Abhängigkeitskranken sehr schnell wieder in ihr altes Suchtverhalten zurückfällt und einer erneuten (kostenintensiven) stationären Akutbehandlung bedarf ("Drehtürpatienten"). An dieser Stelle kommen die Lotsen zum Einsatz. Sie sollen den Betroffenen auf dem Weg aus der

Klinik zurück in den Alltag begleiten und helfen, den "Drehtüreffekt" zu zu verhindern.

Dieses Projekt gibt neue Impulse für die Selbsthilfe. Es wurde im Sommer 2007 in Brandenburg entwickelt und wurde vom Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. für Thüringen adaptiert. Im Büro für Suchthilfe des fdr in Erfurt (erfurt@fdr-online.info) geben wir gerne Auskunft über das Projekt oder Impulse für ein Lotsenprojekt an anderen Orten. (Quelle: fdr-online.info 22, 23.03.2009)

Jahrestagung der Drogenbeauftragten "Neue Medien – wann beginnt die Sucht?"

Die Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, widmet sich dieses Jahr der Frage: "Neue Medien – wann beginnt die Sucht?" (Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 23.03.2009)

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1195946/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Jahrestagung_20der_20DdB_20Neue_20Medien_20Vorank_C3_BCndigung.html

Hannover. Suchtkranke - Klinik gilt als Umschlagplatz für Drogen
Der Drogenhandel in der Klinik für Abhängigkeitskranke auf dem Kronsberg ist offenbar noch intensiver als bisher bekannt. Kenner der Szene berichten, die Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Herrmannsdorfer Landwerkstätten sei bis vor Kurzem ein veritabler Umschlagplatz für Betäubungsmittel aller Art gewesen. (Hannoversche Allgemeine, 23.03.2009)

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Klinik-gilt-als-Umschlagplatz-fuer-Drogen

To Fight Drug Addiction, Researchers Target The Brain With Nanoparticles
A precise, new nanotechnology treatment for drug addiction may be on the horizon as the result of research conducted at the University at Buffalo. (ScienceDaily, 25.032009)

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/03/090324101747.htm

Europa. EUROPEAN SCHOOL SURVEY PROJECT ON ALCOHOL AND OTHER DRUGS (ESPAD)

‘ESPAD, a crucial window onto adolescent substance use’, says EU drugs agency

Use of illicit drugs among 15–16-year-old school students, appears to have stabilised or slightly fallen, according to the latest European study of this group published today by ESPAD. The report, which follows a 2007 survey conducted in 35 European countries, also reveals a decrease in last-month rates of cigarette smoking among school students. However, it sounds the alarm over clear rises in the group’s ‘heavy episodic drinking’, and the narrowing gender gap in this behaviour.

This is the fourth data-collection wave conducted by the ESPAD project, with multi-national surveys carried out in 1995, 1999, 2003 and 2007. Over 100,000 school students took part in the latest survey. Of the countries participating, 25 were EU Member States. The 2007 ESPAD report: substance use among students in 35 countries, available in English, will be complemented by a multilingual summary produced with the support of the EU drugs agency (EMCDDA). The EMCDDA includes ESPAD data in its annual reporting on the drug situation and the two bodies work closely together under a cooperation framework signed in 2007. One of the aims of this accord is to broaden access to the information and expertise gathered by the project. (EMCDDA, Pressemitteilung, 26.03.2009)

http://www.emcdda.europa.eu/about/press/news-releases

Sex & Drugs & Rock 'N' Roll

USA. LAW ENFORCEMENT: COPS GO PHISHING FOR DOPE AT VIRGINIA CONCERTS, REEL IN PLENTY

Like the Grateful Dead before it, the jam band Phish has legions of loyal fans, many of whom enjoy their music with a little herbal or chemical alteration. It was a field day for cops as the band played a three-night show in Virginia. (Drug War Chronicle, Issue 576, 13.03.2009)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/576/arrests_phish_show_virginia

AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

USA. Kellogg's Donates Michael Phelps Cereal to Food Bank; Stoner Boxes End Up on Ebay
What was bad for Phelps, silly of Kellogg's, was apparently good for a food bank in San Francisco ... but the story doesn't end there. (Alternet, 12.03.2009)

http://www.alternet.org/blogs/peek/131305/kellogg%27s_donates_michael_phelps_cereal_to_food_bank%3B_stoner_boxes_end_up_on_ebay/

USA. Just Say No....to Smarties? Faux Smoking Has Parents Fuming
Crush Candy, Suck In Dust, Blow Out Puffs; Schools Fear It'll Make Cigarettes Cool. (Washington Post, 20.03.2009)

http://online.wsj.com/article/SB123750945477390601.html?mod=googlenews_wsj

USA. More Finance Executives Seeking Addiction Treatment
Addiction treatment centers are seeing an influx of financial executives as the economic downturn takes a toll on personal and professional lives. (jointogether, 25.03.2009)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2009/more-finance-executives.html

Die nächste Asgabe erscheint Anfang Mai.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

Impressum

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Kathmandu/Nepal). Ständige Mitarbeiter: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.