dgs-info, Ausgabe 21, September-Oktober 2008

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 12.9.08

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

sollte sich demnächst Besuch vom Deutschen Krebsforschungszentrum ansagen, so gäbe es kaum einen Platz, wohin man ihn auf ein Bier ausführen könnte: Die drei Kneipen in der unmittelbaren Umgebung beherbergen den „Verein für soziale Kontakte“, in der zweiten versammeln sich die örtlichen Korsakow-Fans im
„Verein für Antiraucherdiskriminierung“ und die dritte Schenke ist Hamburgs letzte Seemannskneipe und dort gilt sowieso exterritoriales Recht. Sollte ein hundertprozentiger Nichtraucherschutz durchgesetzt werden, müssten diese Läden über kurz oder lang dichtmachen und der Stadtteil wäre um ein paar charmante Plätze ärmer. Will man das? Und wem soll das nützen? (DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Am Hindukusch verteidigt die Bundeswehr das Grundgesetz, meinte SPD-Fraktionschef Peter Struck vor einigen Jahren. Unter den Augen der Eingreiftruppen produzieren afghanische Bauern mehr als 90 Prozent der illegalen Weltopiumernte. Bis jetzt schlägt diese Entwicklung nicht auf Europa zurück: die Schwarzmärkte verzeichnen keinen Preisabfall für Heroin, die Qualität bleibt mies. Dafür braut sich von Iran bis Indonesien eine explosive Mischung aus Armut, Heroinabhängigkeit, HIV und Tuberkulose zusammen; selbst so abgelegene Inselgruppen wie die Malediven und Seychellen, Mauritius und seit
kurzem auch Südafrika sind mit einer sich rasch ausbreitenden Heroinsucht-HIV-Epidemie konfrontiert. Kollateralschäden eines Krieges, von denen niemand spricht. (WAR ON DRUGS – INTERNATIONALES)

In dgs-info Extra vom 2. August 2008 berichteten wir über Dr. Kamiar Alaei und Dr. Arash Alaei, zwei bekannte HIV-Ärzte und Anwälte für Schadensminderung (harm reduction) bei intravenösem Drogenmissbrauch in der Islamischen Republik
Iran. Beide waren Ende Juni von Sicherheitskräften festgenommen worden.
Mittlerweile haben offizielle Stellen mitgeteilt, welche Vorwürfe den Kollegen gemacht werden: "They held conferences on such topics as AIDS, which drew the attention of domestic and foreign organizations and NGOs," and "they would
organize foreign trips for people and train them. They were aware of what they were doing, and their training was of the nature of a velvet revolution."

http://www.drugpolicy.org/news/082808iran.cfm

Der Wirkstoff Modafinil hatte ursprünglich die Indikation Narcolepsie. Seit
wenigen Wochen kann die Substanz auf normalen Rezepten verordnet werden – ein
Abhängigkeitspotential soll nicht bestehen, meint das Bundesministerium für
Gesundheit. Wie die IT-Workoholics im Silicon Valley sich mit dem Wachmacher
über die Runden bringen, ist in der Rubrik SUBSTANZEN – VERSCHIEDENE SUBSTANZEN
nachzulesen.

Sollten Sie demnächst Zeit finden, in Dresden vorbeizuschauen, so schauen Sie
doch mal in der Ausstellung „Under Influence - Rausch und Drogen in der
Gegenwartskunst“ im Kunsthaus Dresden vorbei (1.8. - 12.10.2008).

http://www.kunsthausdresden.de/

Methadon wirkt, wusste die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua letzte Woche
zu vermelden. Der besonders dickhäutige Patient benötigte allerdings ein
Fünffaches der normalen Dosis, um von seiner Heroinabhängigkeit runterzukommen.
Nicht bekannt ist, ob der Patient zuvor zwei Jahre im Arbeitslager verbringen
musste, bevor er zur Behandlung zugelassen wurde. (AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB)

Der Bundestagsgesundheitsausschuss veranstaltet am 15. Oktober 2008 eine
Expertenanhörung zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Jörg Gölz,
Vorstandsmitglied der DGS, vertritt dort die DAGNÄ -
Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung
HIV-Infizierter e.V. Seine Stellungnahme haben wir als Leitkommentar dieser
Ausgabe ausgewählt. Die Stellungnahme der DGS werden wir in der nächsten
Ausgabe veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
akzept e.V.
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
MEDIZINISCHES CANNABIS
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM


LEITKOMMENTAR

Jörg Gölz über Cannabis als Medizin.

Anhang: http://dgsuchtmedizin.de/fix/21/CannabisWastingBundestag.pdf


DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Zweiundzwanzigste Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung - 22.
BtMÄndV

Die Vorschläge des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), Substitut-Mitgaben
aus Ambulanzen und Praxen zu ermöglichen, sind vom Tisch. Das ist der Inhalt
der aktualisierten Fassung der 22. BtMÄndV (Stand 15.August 2008). Sämtliche
Bemühungen von Fachverbänden, Ärztetag und politischen Parteien, die
Substitutionsrichtlinien pragmatischer zu gestalten, sind dem Widerstand der
Apothekerverbände und Widersprüchen aus einzelnen Bundesländern zum Opfer
gefallen. Mitgaben, auch nur für einen Tag, sind ausschließlich per Rezept
erlaubt. Ob die Apotheken in der Lage sein werden, diese Verordnungen
auszuführen, bleibt abzuwarten. Das Bundesopiumamt wird jedenfalls schon mal
die Druckmaschinen für zusätzliche Betäubungsmittelrezepte anschmeißen müssen.
Geringfügige Verbesserungen sieht der Entwurf bei der sogenannten
Vertreterregelung vor. Im Protokoll der Sitzung des Sachverständigenausschuss
für Betäubungsmittel beim BfArM vom 21.Juli 2008 heißt es dazu: „Bezüglich der
derzeit bereits möglichen Methadon-Substitution bei Drogenabhängigen ist
geplant, diese im Rahmen der Änderungsverordnung in den „ländlichen Raum“
auszudehnen, in der Form, dass die Substitution auch von „beauftragten Ärzten“
durchgeführt werden kann.“
Die DGS wird ihre Stellungnahme beim BMG einreichen und die Mitgliedschaft auf
dem laufenden halten.

Anhang: Referentenentwurf22BtMÄndVFinal.pdf

DGS 2 – 500 Fragen zu Substitution und Recht

„Willkommen zur interaktiven Befragung zum Thema ‚Substitution und Recht’",
heißt es auf der website

http://www.500fragen.de/

des Kasseler Kollegen Bernd Weber. Zusammen mit Jörn Schroeder-Printzen,
Fachanwalt für Medizinrecht aus Potsdam, hat er ein Forum eingerichtet, um „die
rechtlichen Aspekte der Behandlung unter rein praktischen Gesichtspunkten
aufzuarbeiten und den täglich in der Substitution tätigen Therapeuten eine
Hilfe an die Hand zu geben, damit sie sich in Kenntnis der Begebenheiten auf
das reine therapeutische Verhältnis konzentrieren können.“ Die Fragensammlung
nebst Antworten soll Anfang 2009 als Buch erscheinen.

DGS 3 – Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2008

akzept e.V., Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane
Drogenpolitik hat Reden und Berichte zusammengestellt.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr22/inland/21_juli2008.pdf

Auf der Seite des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen
für
akzeptierende Drogenarbeit e. V. finden sich Bilder zum Aktionstag aus
verschiedenen Städten.

http://trio-media.de/galerien.html

JES, das bundesweite Selbsthilfe-Netzwerk JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE hat
drei TV-Beiträge auf seiner Homepage verlinkt.

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video351014.html

http://www.rbb-online.de/_/abendschau/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_7736252.html

http://www.mdr.de/mdr-aktuell/5640935.html

Radiointerview mit Jürgen Heimchen (Bundesverband der Eltern und
Angehörigen
für akzeptierende Drogenarbeit e. V.) aus der Sendung "WDR 5
Redezeit".

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/778642

DGS 4 – Punktwert ab 1.Januar 2008

Mit Beginn des nächsten Jahres wird bundeseinheitlich der Punktwert auf 3,5
Cent festgeschrieben. Damit ist absehbar, dass in einigen KV-Bezirken die
Erlöse aus Substitutionsbehandlungen um mehr als 20 Prozent zurückgehen, in
anderen hingegen werden die Einkünfte steigen. Zur Disposition stehen auch
sämtliche Extra-Verträge, wie zum Beispiel Sonderregelungen für Take Home. Im
Gespräch soll sein, die Anzahl der abzurechnenden Substitutionsgespräche von 4
auf 12 pro Quartal auszuweiten. Der DGS-Vorstand bemüht sich um Gespräche mit
dem BMG und der KBV und wird die substituierende Ärzteschaft kurzfristig über
die Ergebnisse informieren.

DGS 5 – Russischsprachige Methadonfachleute gesucht

Das von New York aus agierende OSI - Open Society Institute sucht
russischsprachige Methadonexperten aus dem ärztlichen, krankenpflegerischen und
sozialarbeiterischen Bereich zum Aufbau einer Referenten- und Expertendatei.
Das OSI ist seit einigen Jahren Unterstützer von Schadensminderungs- und
Substitutionsprogrammen in Ländern, in denen das Öffentliche Gesundheitswesen
nicht oder nicht ausreichend auf die epidemische Heroinsucht reagiert. Mehr
darüber findet sich auf den Seiten des OSI:

http://www.soros.org/

dgs-info ist nun gebeten worden, unter den substituierenden Kolleginnen und
Kollegen in Deutschland dafür zu werben, den Stamm an russischsprachigen
Referenten und Experten auszuweiten: Für Veranstaltungen, für Kooperationen mit
Ärzten in Russland und in anderen Ländern der ehemaligen UdSSR, für
Übersetzungen und Fortbildungsveranstaltungen in russischsprachigen Ländern.

Bei Interesse schicken Sie bitte eine Email an reddgsinfo@AOL.com

DGS 6 – Kongresse und Veranstaltungen 2008, an denen die DGS beteiligt ist:

17. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Thema: Abstinenzideal
und Behandlungsrealität. Berlin, 7. – 9.11.2008

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

In kürze werden wir mit einer Sonderausgabe von dgs-info das aktualisierte
Programm verschicken.
Auch indiesem Jahr wird es einen suchtmedizinischen Kurs für Arzthelferinnen
geben und das Programm wird demnächst veröffentlicht.
Und für die Posterausstellung steht erneut eine Vorlage zur Verfügung, die
einfach zu benutzen ist.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/kongress.2008/index.html

14. Suchttherapietage: Sucht bei Jung und Alt – altersspezifische Aspekte vom
02. – 05. Juni 2009 in Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/content/stt_2008.html

DGS 7 – Stellungnahme der DGS zum NALOXON-Projekt von FIXPUNKT (Berlin)

Das Opiatgegenmittel NALOXON wird in einigen Ländern auch von Konsumenten und
Streetworkern eingesetzt, um bei Überdosierungen rasch helfen zu können. In
Berlin hat die Einrichtung FIXPUNKT e.V. Erfahrungen auf der Szene und bei der
Unterrichtung von Laienhelfern sammeln können. Nun hat FIXPUNKT beim BMG einen
Antrag gestellt, das Projekt fortsetzen zu können. Die DGS hat dazu eine
Stellungnahme verfasst.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/Brief_StellungnahmeNaloxon.pdf

Homepage von FIXPUNKT e.V.

http://www.fixpunkt.org/

DGS 8 - Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin.
Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2005) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc

DGS 9 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die
Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html




AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist
mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter
Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und
Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

Großbritannien. Konferenz Drugs, Race & Discrimination. Veranstalter: RELEASE.
London, 18.09.2008.

http://www.release.org.uk/

USA. US lifts travel ban on HIV-positive people. A move by the United States
Senate to repeal legislation prohibiting HIV-positive visitors and immigrants
has been hailed as an important step in the fight against stigma and
discrimination. On 16 July, the Senate passed the re-authorisation of the
President's Emergency Plan For AIDS Relief (PEPFAR), which also amends the
Immigration Act to lift the ban on travel and immigration to the country by HIV
positive non-citizens. (PlusNews), 21.07.2008)

http://www.plusnews.org/Report.aspx?ReportId=79361

Human Rights Take Centre Stage on 'International Day Against Drug Abuse'.
On June 26th (International Day Against Drug Abuse and Illicit Trafficking),
the UN Secretary-General declared that 'no-one should be stigmatised or
discriminated against because of their dependence on drugs'. Also on June 26th,
the UN Office on Drugs and Crime launched their 'World Drug Report 2008', which
included statements such as 'although drugs kill, we should not kill because of
drugs', and 'human rights should be a part of drug control'. These high-level
statements have been welcomed by IHRA and follow an open letter from civil
society to the UN raising concerns about June 26th being used to publicise
executions, arrests and seizures. (IHRA E-Newsletter July 2008)

http://www.ihra.net/June2008#HumanRightsTakeCentreStageonInternationalDayAgainstDrugAbuse

U.S. LEADS GLOBAL EFFORTS AGAINST AIDS, BUT NEGLECTS THE EPIDEMIC IN BLACK
AMERICA, SAYS NEW REPORT_The United States leads the global response to
HIV/AIDS, but fails to mobilize the same commitment to address the large and
growing epidemic within its own borders, finds a new report released today by
the Black AIDS Institute. “Left Behind! Black America: A Neglected Priority in
the Global AIDS Epidemic” praises the United States for it vital efforts to
address HIV worldwide, but criticizes the government's profoundly inadequate
response to the epidemic within its own borders. (BlackAids.org, 29.07.2008)

http://www.blackaids.org/ShowArticle. [...] rticle&articletype=NEWS&articleid=576&pagenumber=1

Are drug treatment services only for 'thieving junkie scumbags'? Drug users and
the management of stigmatised identities.
Radcliffe P, Stevens A.
This article uses qualitative interviews with 53 problematic drug users who had
dropped out of treatment in England, UK to explore how they describe the
stigmatisation of drug users and drug services. Soc Sci Med. 2008 Jul 18.
(Abstract, Epub ahead of print)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18640760

Stuttgart. Gottes Segen für Ex-Junkies am Rupert-Mayer-Platz. Zeremonie an
Maria Himmelfahrt - Am einstigen sozialen Brennpunkt drohen 2009 neue
Konflikte. Der einstige soziale Brennpunkt am Rupert-Mayer-Platz hat sich
beruhigt: 2004 musste die Polizei zu 2000 Einsätzen ausrücken. Dieses Jahr
werden maximal 300 Einsätze erwartet. Die Szene der Ex-Junkies befürchtet
dennoch, dass sie vertrieben wird.
Von der Paulinenbrücke herunter dröhnt Verkehr. Unten, im Schatten der Brücke
am gleichnamigen Brunnen, herrscht besinnliche Stille. Zu Füßen der Skulptur
"Mutterliebe" tritt ein Ex-Junkie nach dem anderen nach vorne, um von Pfarrer
Josef Wiedersatz gesegnet und gesalbt zu werden. (Stuttgarter Nachrichten,
15.08.2008)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de [...] s-segen-fuer-ex-junkies-am-rupert-mayer-platz.html


AKZEPT

Fachtag 'Vielfalt nutzbar machen. Die Zukunft der psycho-sozialen Arbeit mit
Substituierten' am 10.Oktober 2008 in Hannover . Veranstaltet von der Deutschen
Hauptstelle für Suchtfragen in Kooperation mit akzept e.V. und dem fdr e.V.
Das Programm:

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/DHS_substitution.pdf


JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und
Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

http://jes-netzwerk.de

Bielefeld. Da jemand ganz dreist unsere Domain geklaut hat, lautet die neue
WebAdresse von JES Bielefeld fortan

http://www.jesbielefeld.de

Die Planungen für Vienna09, welches parallel zum Treffen der CND (Commission on
Narcotic Drugs) im März laufen gerade so richtig an. Wir haben ein öffentliches
Forum eingerichtet, wo jeder eingeladen ist, sich an der Planung zu beteiligen.

http://www.encod.org/forum/viewforum.php?f=15

Selbsthilfe NATIONAL UND international:

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

Indonesien. Drug User Group Demonstrates for Legal Drug Use in Jakarta.
Indonesia's harsh drug laws have not succeeded in stopping illicit drug use in
the Southeast Asian archipelago, and now some of the people those laws are
aimed at are speaking out. (Drug War Chronicle, Issue 546, 808.08.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/546/jakarta_drug_user_group_says_legalize

Berlin. Neuer Leitfaden für die Förderung der Selbsthilfe. Der Spitzenverband
der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Grundsätze zur Förderung der
Selbsthilfe überarbeitet. Diese Grundsätze sollen gewährleisten, dass die
Fördermittel sinnvoll eingesetzt werden und die Strukturen der Selbsthilfe
effektiv unterstützen, hieß es aus dem Spitzenverband. (Deutsches Ärzteblatt
online, 11.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33663

Leitfaden zur Selbsthilfeförderung. Grundsätze des GKV-Spitzenverbandes zur
Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20c SGB V vom 10. März 2000 in der Fassung
vom 8. September 2008.

https://www.gkv-spitzenverband.de/upload/Leitfaden_komplett06_Einzelseiten_2485.pdf


STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB
u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion
behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and
innovative international recruitment website launches for the drugs and harm
reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially
for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises
money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/


INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Schweiz. Bei Siegfried wird gekühlt und tiefgekühlt. Zofingen Einweihung und
Inbetriebnahme des neuen Kühl- und Tiefkühllagers.
Siegfried - oder die «Chemische», wie das Unternehmen im Volksmund nach wie vor
genannt wird - investiert ungebrochen in das Stammhaus Zofingen. Einerseits
entsteht zurzeit ein neues Laborgebäude, das rund hundert moderne Arbeitsplätze
enthalten wird, anderseits konnte ein neues Kühl- und Tiefkühllagerhaus in
Betrieb genommen werden. (Stadt Zofingen, Pressemiteilung vom 14.07.2008)

http://www.zofingen.ch/pages/index.cfm?rub=112&id=19360

LFM Diagnostika . Freuen Sie sich - ebenso wie wir - 
über qualitätvolle
Produkte zu vernünftigen Preisen?
Erwarten Sie - ebenso wie wir - 
schnellen Service und qualifizierte
Fachberatung?
Schätzen Sie - auch so wie wir - 
Preistransparenz und eine
unkomplizierte Bestellung?
Wenn Sie nun alle Fragen mit "Ja" beantwortet haben und einen Hersteller für
Drogen-Schnelltests suchen, dann sind Sie bei LFM Diagnostika genau richtig.
LFM Diagnostika bietet Ihnen neben Drogentests und dem dafür notwendige Zubehör
natürlich auch Laboranalysen (Haaranalysen, Bestätigungsanalysen).

http://www.lfm-diagnostika.de/

lfm-dignostics: Newsletter August 2008
Methadoneinnahme unter laufender Buprenorphinsubstitution
Nachweis des chronischen Alkoholmissbrauchs mittels Haaranalyse
Weiß, gelb oder lieber grün?
Kreuzreaktionen bei Drogen-Schnelltests
Aktuelles und Informatives aus dem Bereich der Suchtmedizin - sicherlich ist
auch etwas Interessantes für Sie dabei!

http://www.lfm-diagnostika.de/doc/Newsletter_August_2008.pdf

USA. Altria kauft Schnupftabakproduzenten UST für 11,7 Milliarden Dollar. Der
amerikanische "Marlboro"-Hersteller Altria Group reagiert auf das Schrumpfen
des US-Zigarettenmarkts mit dem Kauf des Schnupf- und Kautabak-Anbieters UST
für 11,7 Milliarden US-Dollar (8,2 Mrd. Euro). (Finanznachrichten.de,
08.09.2008)

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-09/artikel-11703482.asp


RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

KASSEL / POTSDAM. 500 FRAGEN – SUBSTITUTION UND RECHT. Willkommen zur
interaktiven Befragung im Forum „Substitution und Recht“. Die
substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland unterliegt
mannigfaltigen Regelungen, Verordnungen und Gesetzen, die oft die Behandlung
der Patienten in Unwissenheit der Therapeuten deutlich erschweren können. Die
Autoren des Buches „500 Fragen Substitution und Recht“ unternehmen mit dieser
Befragung den Versuch, die rechtlichen Aspekte der Behandlung unter rein
praktischen Gesichtspunkten aufzuarbeiten und den täglich in der Substitution
tätigen Therapeuten eine Hilfe an die Hand zu geben, damit sie sich in Kenntnis
der Begebenheiten auf das reine therapeutische Verhältnis konzentrieren können.
Hierbei wird der Schwerpunkt auf die praktische Tätigkeit gelegt und über den
Aufbau des späteren Buches ein handliches Nachschlagewerk geschafft. Für Ihre
Mithilfe im Sinne von möglichst vielen Fragen möchten wir uns an dieser Stelle
schon jetzt recht herzlich bedanken. Die Befragung wird selbstverständlich
vollständig anonym ausgewertet.

http://web6.vs208060.vserver.de/index.php

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und
akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

Pinneberg, Der Tod aus der Apotheke. Hans-Peter S. verabreichte 26-Jähriger die
15-fache Menge ihrer Tagesdosis der Ersatzdroge Methadon. (Hamburger
Abendblatt, 12.07.2008)

http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/12/905923.html

Pinneberg. Abgabefehler mit Todesfolge. Wegen fahrlässiger Tötung ist ein
Apotheker im schleswig-holsteinischen Pinneberg am vergangenen Freitag zu einer
Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt worden. Einem Bericht des Hamburger
Abendblatts zufolge hatte der Angeklagte einer 26-jährigen Patienten
versehentlich eine Überdosis des Substitutionsmittels Methadon verabreicht,
woraufhin die Frau ins Koma fiel und zwei Tage später starb. (Apotheke adhoc,
14.07.2008)

http://apotheke-adhoc.de/index.php?m=1&s=6&showPage=1&id=3521

International. Methadone Legal under the UN Drug Conventions, according
to...the UN Drug Conventions! Over the past week, the HR2 team has been reading
through our recently arrived (and notoriously difficult to obtain) copies of
the Official Commentaries on the 1961, 1971 and 1988 UN Drug Conventions, as
well as the Commentary to the 1972 Protocol amending the 1961 Convention. (HR2
– Harm Reduction & Human Rights, 19.06.2008)

http://www.ihrablog.net/2008/06/methadone-legal-under-un-drug.html

Verden. Handel mit Methadon: Arzt zu drei Jahren Haft verurteilt. Im Prozess um
illegale Methadonvergabe an Drogenabhängige hat das Landgericht Verden am
Mittwoch einen Arzt aus Diepholz zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren
verurteilt. Nach Ansicht der Richter hatte der 72-Jährige in 146 Fällen mit
Betäubungsmitteln gehandelt. Mit dem Urteil wird dem Mann für zweieinhalb Jahre
verboten, als sogenannter substituierender Arzt tätig zu sein. Vor der
Arztpraxis standen nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Süchtigen Schlange.
In Gefäßen sei das Methadon "ausgeschenkt" worden. Für Kassenpatienten sei mehr
Methadon als erforderlich angefordert und abgerechnet und an die wie
Privatpatienten behandelten Junkies gegen Barzahlung verkauft worden. (Die
Welt, 07.08.2008)

http://www.welt.de/welt_print/arti229 [...] _Methadon_Arzt_zu_drei_Jahren_Haft_verurteilt.html

Uelzen. Der lange Weg ins Gefängnis. Er behandelte 15 Jahre Junkies - in Haft
gibt Dr. Michael Föllmer erstmals ein Interview
"Ich war entsetzt, wie viele Patienten dann doch diese Mittel aus mir
herausgeleiert haben. Ich meine damit das Jammern der Patienten und mein
Fehler, zu schlecht Nein sagen zu können." Selbstkritische Worte des Uelzener
Allgemeinmediziners Dr. Michael Föllmer, der keiner mehr ist. Seit rund einem
Jahr ist der 52-Jährige Strafgefangener in der Justizvollzugsanstalt
Lingen-Damaschke im Emsland. Verurteilt zu vier Jahren Haft, weil er bei der
Versorgung Drogenabhängiger mit Methadon gegen das Betäubungsmittelgesetz
verstoßen hat. Während eines Hafturlaubs wegen der schweren Erkrankung eines
Verwandten gab der Vater dreier Kinder jetzt der Uelzener Arbeitslosenzeitung
"Anstoß" sein bisher einziges Interview. (Allgemeine Zeitung online, 10.09.2008)

http://www.az-online.de/uelzenstart/00_20080909010020_Der_lange_Weg_ins_Gefaengnis.html


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

USA. Safety: Laws Reduce Drunken-Driving Deaths. "Two federal policies meant to
make it harder for young people to acquire alcohol have significantly reduced
drunken-driving deaths, a new study finds. The policies - banning purchase or
possession of alcohol by people under 21 and making it illegal to use false
identification to buy alcohol - have been in effect in all 50 states since at
least 1988, when Congress made them a condition for federal highway money."
(The New York Times, 08.07.2008)

http://www.nytimes.com/2008/07/08/health/research/08safe.html

Drogen am Steuer: Deutschland im Spitzenfeld. Bad Windsheim (ARCD) - Die von
der europäischen Koordinationsstelle der Straßenaufsichtsbehörden TISPOL
/European Traffic Police Network) (http://www.tispol.org ) initiierten Alkohol-
und Drogenkontrollen am 2. Juniwochenende in 18 europäischen Ländern ergab eine
erschreckende Momentaufnahme für Deutschland: Von den 49 375 hier
kontrollierten Fahrern standen 268 (0,54 %) unter Drogeneinfluss! Nur in
Belgien wurden bei der Aktion noch mehr Drogenkonsumenten (0,78 %) hinter dem
Lenkrad angetroffen. Hingegen waren "nur" 591 Fahrer (1,2 %) in Deutschland
über dem erlaubten Limit alkoholisiert, während Alko-Lenker in Frankreich 2,2 %
ausmachten und 0,15 % Drogenkonsumenten gestoppt wurden. Negativer
Spitzenreiter der diesjährigen Sommerkampagne in Mitteleuropa war die Schweiz,
wo TISPOL 6,6 % Alko-Lenker verzeichnete. Am besten schnitten Norwegen (0,2 %),
Finnland und Schweden (je 0,6 %) ab. Insgesamt wurden an diesem Juni-Wochenende
859 516 Fahrer kontrolliert. (ARCD Pressemitteilung vom 24.07.2008)

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=332786

Schweiz. Beeinträchtigte Fahrfähigkeit von Motorfahrzeuglenkenden: Die
Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat mit dem Sicherheitsdossier
Beeinträchtigte Fahrfähigkeit von Motorfahrzeuglenkenden (pdf, 416S., 5,1Mb)
ein Nachschlagewerk zu den vier Bereichen Alkohol, Übermüdung, Ablenkung und
Unaufmerksamkeit sowie Drogen und Medikamente erarbeitet.

http://www.bfu.ch/PDFLib/1077_22473.pdf

Zu jedem Bereich wurden aufgrund des Unfallgeschehens und einer systematischen
Risikoanalyse wissensbasierte Präventionsmaßnahmen formuliert. Aufgrund der
gesichteten Literatur schätzen die Autoren, dass Alkohol rund 15 % der Unfälle
mitverursacht und Drogen und Medikamente 5 %. Zur Reduzierung solcher Unfälle
werden im Dossier edukative, repressive, fahrzeugtechnologische und
infrastrukturelle Massnahmen diskutiert. Ein Forschungsnews (pdf, 2S., 221Kb)
zum Sicherheitsdossier ist ebenfalls online erhältlich.(Quelle: Newsletter
Infoset August 2008)

http://www.bfu.ch/PDFLib/1078_68.pdf

Der MPU-Ratgeber - Hilfe bei Führerscheinentzug und MPU
Walter Altmannsberger legt in seinem Buch eine ausführliche Darstellung mit
Informationen über MPU-Delikte, über MPU-Untersuchungsanlässe und
therapeutische Strategien vor, welches sowohl Fachleuten als auch "Betroffenen"
sehr hilfreich sein kann. ISBN 978-3-8017-2166-4, Hogrefe Verlag, 16,95 Euro.
(Quelle: DHS-Newsletter 17-08 vom 08. August 2008)

http://www.hogrefe.de/index.php?mod=prog_buecher&so=detail&buchid=1872&ka=23

Frankreich. Saliva tests to nab joint-smoking French drivers. Police on the
French Riviera on Monday started carrying out roadside saliva tests as part of
a nationwide plan to crack down on drug use at the wheel.
Interior Minister Michele Alliot-Marie was in the Mediterranean town of Antibes
for the launch of the operation, which will see some 50,000 drug screening kits
handed out across France. (AFP, 11.08.2008 (?))

http://afp.google.com/article/ALeqM5jyyghcthyJ0ENc7Ka6sLR4Xsa1Aw

Berlin. Drogenbeauftragte für niedrigere Promillegrenze beim Autofahren. Berlin
(dpa) - Die Bundes-Drogenbeauftragte Sabine Bätzing hält eine niedrigere
Promillegrenze im Autoverkehr für sinnvoll. „Jede Verringerung im Bereich der
Promillezahl ist ein Erfolg“. (Süddeutsche Zeitung, 31.08.2008)

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/144034

Bayern: Erschreckende Bilanz - 20 Prozent mehr Unfälle durch Drogen am Steuer.
Auf bayerischen Strassen ist, innerhalb des letzten Jahres, die Zahl der durch
Drogen verursachten Unfälle um ein Fünftel gestiegen. Bei insgesamt 243
Verkehrsunglücken waren Drogen und andere Rauschmittel im Spiel. 255 Menschen
wurden zum Teil schwer verletzt, sieben sind gestorben. (tvaktuell, 19.08.2008)

http://www.tvaktuell.com/default.aspx?ID=1055&showNews=265707

Neuer Drogentest im Straßenverkehr. Wenig berauschend: Ein mobiler Speicheltest
erkennt Spuren von Suchtgift und Alkohol in Minutenschnelle. (Der Kurier,
05.09.2008)

http://www.kurier.at/nachrichten/195879.php

WÜRZBURG. Studie über Drogenkonsum im Straßenverkehr
Kiffen für die Wissenschaft – so ließe sich ein Forschungsprojekt an der
Universität Würzburg betiteln. An der Studie des Interdisziplinären Zentrums
für Verkehrswissenschaft haben inzwischen schon rund 170 Konsumenten von
Cannabis und anderen Drogen teilgenommen. Die Wissenschaftler befassen sich im
Rahmen des europäischen Projekts Druid (Driving under the influence of drugs,
alcohol and medicines) mit der Frage, wie häufig Verkehrsteilnehmer unter dem
Einfluss von Drogen stehen. Derzeit suchen sie vor allem im Raum München nach
weiteren Freiwilligen, die im Dienst der Verkehrssicherheit ihren Drogenkonsum
und ihren Alltagsablauf protokollieren. (UNI-INTERN, Wöchentliches
Online-Mitteilungsblatt der Universität Würzburg, Ausgabe 33 vom 9. September
2008)

http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/presse/uni-intern0/


VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Betäubungsmittel- und Grundstoffrecht. Dr. Winfried Kleinert Bundesopiumstelle,
24. April 2008. Internationale Abkommen und deutsche Gesetzgebung (PDF)

http://tinyurl.com/65388w

München/Maisach. 2800 Polizisten auf Drogen-Suche. Mehr als 600
Hausdurchsuchungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 2800
Polizisten, insgesamt 20 Drogenlabore zerschlagen, tonnenweise Chemikalien und
Drogen sowie Sprengstoffe entdeckt - "Es war die wohl größte Polizei-Aktion
gegen synthetischen Drogenhandel, die es je gegeben hat", sagt
Kripo-Einsatzleiter Mario Huber. (Münchner Merkur, 11.07.2008)

http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/;art8830,941343

Wer einem Arbeitnehmer wegen dessen Alkoholabhängigkeit kündigt, muss die
Regeln beachten, die bei krankheitsbedingten Entlassungen gelten. Fristlose
Kündigungen sind nur in Ausnahmen möglich. Eine Arbeitnehmerin wurde während
einer Entgiftungskur fristlos entlassen. Sie klagte und bekam Recht. Die Sucht
sei eine Krankheit. Deshalb habe der Arbeitgeber zu prüfen, ob die Frau während
der normalen Frist anderswo beschäftigt werden könne, so das Urteil.
(Arbeitsgericht Naumburg, AZ 1 Ca 956/07)
(Quelle: Frankfurter Rundschau 19/29 Juli 2008; LS-newsletter Nr. 09/2008)

Rheinland-Pfalz / Festival Nature One. Nature One mischt nun Politik auf.
58.000 Raver tanzten bei Nature One, dem größten Fes­tival für elek­tro­nische
Musik in Deutsch­land. Jetzt mischt das Spek­takel auch die Politik auf. Die
CDU fordert ein parlamentarisches Nachspiel, weil 1224 der aus ganz
Deutsch­land und dem benachbarten Europa angereisten Besucher sich nicht nur
mit Musik, sondern auch mit Drogen stimulieren wollten. (rz-online, 07.08.08)

http://rhein-zeitung.de/on/08/08/07/rlp/t/rzo457688.html?markup=rzo457688

Berlin. Demonstration - Wegen Hanfschmucks in Einzelzelle. Eine 19-Jährige
hatte sich eine Kette aus Hanfblättern gebastelt und wollte damit auf der
Hanfparade für die Legalisierung der weichen Droge demonstrieren. Stattdessen
landete sie im Gefängnis. Ihr Anwalt geht jetzt gegen die Polizei vor. (Der
Tagesspiegel, 09.08.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Drogen-Hanf;art126,2589106

Berlin. Justizsenatorin sagt Modedroge Tilidin Kampf an. Justizsenatorin Gisela
von der Aue will schärfer gegen den Missbrauch sogenannter tilidinhaltiger
Schmerzmittel vorgehen. Bei einem Test kam heraus, dass die Droge in der
Jugendstrafanstalt Plötzensee nach Cannabis am häufigsten konsumiert wird. (Der
Tagesspiegel, 10.08.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-von-der-Aue-Tilidin-Ploetzensee;art124,2589482

PUTLITZ. VuuV 2009 noch offen. "Wir sind vorbereitet für eine Fortsetzung der
Veranstaltung", zog Peter Jonel ein Fazit zur 8. VuuV, die am Montag in Putlitz
zu Ende ging. (...) So registrierte die Polizei zwölf Mal Handel mit Drogen und
nahm 18 Dealer fest. "Insgesamt beschlagnahmten wir knapp ein Kilo an Drogen
verschiedener Art." Aufgenommen wurden 183 Anzeigen (99 Verstöße gegen das
Betäubungsmittelgesetz, 80 Verkehrsdelikte: Fahren unter Drogen/Alkohol), dazu
kommen 226 sonstige Ordnungswidrigkeiten. (Schweriner Volkszeitung, 12.08.2008)

http://www.svz.de/lokales/prignitz/artikeldetails/article//vuuv-2009-noch-offen.html

Bayern. Goa-Feier - Polizei stoppt Rauschgiftpartys im Unterallgäu. (Augsburger
Allgemeine, 31.08.2008)

http://www.augsburger-allgemeine.de/H [...] gaeu-_arid,1313035_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

NRW ignoriert, was Gefängniskritiker seit 100 Jahren sagen: „Hilfe statt
Strafe!“ Von Klaus Jünschke (Neue Rheinische Zeitung, 04.09.2008)

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12820

Hamburg. Junkies allein zu Haus. Seit sechs Jahren gehen Politik und Polizei
repressiv gegen die Drogenszene in den Stadtteilen vor. Seitdem sind die
Abhängigen weniger sichtbar. Aber die Drogenhilfe meldet konstante Nachfrage.
(Die tageszeitung (Nord), 01.09.08)

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2008%2F08%2F30%2Fa0206&cHash=11dda4fc66


EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. London borough launches cocaine club crackdown
. The
London Borough of Kensington and Chelsea is visiting every bar, pub and club in
its area over the next six months in an attempt to reduce cocaine use.
Licensing officers - accompanied by Safer Neighbourhoods police - are warning
managers that they need to do more to address drug use and offering advice when
premises test positive for cocaine. All but two of more than 40 premises
visited so far have tested positive. Venues are tested using moist tissues that
turn blue when they come into contact with the drug, even in amounts invisible
to the naked eye. Those premises testing positive are warned that if they still
test positive when re-visited - and have not made efforts to prevent drug use
in the meantime - the police may apply for a review of their licence.
(24Dash.com, 19.05.2008; DDN News, 02.06.2008)

http://www.drinkanddrugs.net/news.html

http://www.24dash.com/news/Local_Gove [...] unches-cocaine-crackdown-in-Kensington-and-Chelsea

Österreich. Staat baut Cannabis an. Mit der Novelle zum Suchtmittelgesetz
(SMG), die heute nachmittags im Parlament beschlossen werden dürfte, soll die
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) die Möglichkeit
erhalten, selbst oder über eine Tochtergesellschaft Cannabis für medizinische
und wissenschaftliche Zwecke anzubauen. In weiteren Bestimmungen geht es um
eine Suchtmittel- und eine Substitutionsdatenbank. (Wiener Zeitung, 09.07.2008)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&Alias=wzo&cob=359974

Niederlande. Niederlande gründen "Task Force" zum Kampf gegen Hanf-Anbau. Zur
Bekämpfung des Hanf-Anbaus im großen Stil hat die niederländische Regierung
eine eigene "Task Force" eingerichtet. (Rheinpfalz.de, 11.07.2008)

http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2 [...] rhp/welt/ticker&id=NEWSTICKER080710153511.pjzb6son

Slowenien. Slovenian police seize record amount of heroin agent. Slovenian
police on Thursday said they had seized 98 tons of acetic anhydride, a chemical
used in the production of heroin, making it the world's biggest criminal haul
of the chemical compound. (news.com.au, 04.07.2008)

http://www.news.com.au/story/0,23599,23967098-38200,00.html

Italien. RASTAS CAN USE CANNABIS, ITALIAN COURT RULES. Rastafarians have always
regarded Ethiopia as the promised land, but Italy could rank a close second
after its Supreme Court ruled that smoking or possessing cannabis is not a
criminal offence but a religious act when the person doing it is a Rastafarian.
Last year, the same court declared that cultivating even a single cannabis
plant was a punishable offence. But now Italy's Court of Cassation has said
Rastafarians use marijuana "not only as a medical but also as a meditative
herb. And, as such [it is] a possible bearer of the psychophysical state to
contemplation and prayer". (Independent (UK), 12.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n675.a09.html

Indonesien. EXECUTIONS FOR DRUG CRIMES ARE RESUMED IN INDONESIA. This country
has resumed executions for serious drug crimes after a four-year hiatus, and
Indonesia's attorney general has warned drug offenders on death row that their
executions may now be accelerated. (New York Times,13.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n677.a08.html

Schweiz. Weniger Anzeigen - Erneut mehr Kokain beschlagnahmt. Fedpol
veröffentlicht Polizeiliche Kriminalstatistik und Betäubungsmittelstatistik
2007 In der Schweiz hat die Polizei 2007 rund drei Prozent weniger Straftaten
registriert als im Jahr zuvor. Insgesamt gingen 279'274 (2006: 288'156)
Anzeigen ein. Der Rückgang kam vor allem deshalb zustande, weil es weniger
Diebstahl-Anzeigen gab. Die Anzahl Verzeigungen wegen Widerhandlungen gegen das
Betäubungsmittelgesetz blieb stabil. Die Zahl der Drogentoten lag deutlich
unter dem Vorjahreswert. (Bundesamt für Polizei, Bern, 24.07.2008)

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=20264

Großbritannien. TACKLING DRUG MARKETS AND DISTRIBUTION NETWORKS IN THE UK. A
review of the recent literature. (UK Drug Policy Commission, Juli 2008)

http://www.ukdpc.org.uk/Publications.shtml

Fahndung im Fingerabdruck. Fingerabdrücke verraten nicht nur die Identität
einer Person, sondern auch, womit diese hantiert hat. Eine entsprechende
Technik stellen amerikanische Chemiker im Magazin “Science” vor. Sie tasten
einen Fingerabdruck mit einem Tröpfchenstrahl ab und können so ermitteln,
welche Substanzen in dem Stempelbild aus Schweiß und Fett enthalten sind.
(Scienceticker.info, 07.08.2008; ZEIT online, 07.08.2008)

http://www.scienceticker.info/2008/08/07/fahndung-im-fingerabdruck/

http://www.zeit.de/online/2008/33/fingerabdruck-chemie-kriminalistik

Schweiz. Revision des Betäubungsmittelgesetzes: Seit Jahren baut die
Drogenpolitik auf die vier Säulen Prävention, Therapie, Schadenminderung und
Repression. Die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes stellt diese
nachweislich wirksame Vier-Säulen-Politik nun auf ein solides Fundament. Ein
nationales Komitee aus 27 Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Jugend- und
Elternorganisationen sagt mit Bundesrat und Parlament Ja zur gesetzlichen
Verankerung. Sie bedauern, dass religiös-fundamentalistische Eiferer mit ihrem
Referendum einen Rückschritt in die Zeit der offenen Drogenszenen provozieren
wollen. Am 30. November 2008 entscheidet das Stimmvolk. Medienmitteilung des
Komitees vom 10. Juli. (Quelle: Newsletter Infoset August 2008)

http://www.betaeubungsmittelgesetz.ch/

COMMENTARIES ON UN CONVENTIONS NOW AVAILABLE. The International Harm Reduction
Association recently received digital copies of the Official Commentaries on
the 1961, 1971 and 1988 UN Drug Conventions, as well as the Commentary to the
1972 Protocol amending the 1961 Convention, from the Legal and Treaty Affairs
team at UNODC, all now available online.

http://transform-drugs.blogspot.com/2008/08/commentaries-on-un-conventions-now.html


DROGENPOLITIK

Der Internetauftritt der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing.

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_119 [...] n-und-Sucht/drogen-und-sucht__node.html?__nnn=true

Hamburg. Drogenhilfe Subway steht endgültig vor dem Aus. Das
Moderationsverfahren im Fall des Drogenhilfeprojektes Subway, dem die
Fördermittel entzogen wurden (wir berichteten), ist gescheitert. Damit steht
die Einrichtung vor dem Aus und 70 Drogensüchtige und ehemalige Junkies vor der
Obdachlosigkeit. Ratlosigkeit, Hilflosigkeit, Wut - die Gefühlslage bei Subway
ist schlecht. (Hamburger Abendblatt, 26.07.2008)

http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/26/912339.html

Hamburg. Steuerberater prüfen "Subway". Ein Wirtschaftsberater und eine
Steuerberaterin sichteten gestern beim Drogenhilfe-Träger "Subway" in der
Neustadt die Bücher. Sie sollen im Auftrag der Sozialbehörde bis Ende der Woche
prüfen, ob die Klienten von "Subway" in andere Hilfeeinrichtungen vermittelt
werden können. (Hamburger Morgenpost, 06.08.2008)

http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20080805/hamburg/politik/steuerberater_pruefen_subway.html

Berlin. Drogenmissbrauch auf der Hanfparade. (...) Auf der Berliner Hanfparade
demonstrierten am Samstagmittag rund 1000 Teilnehmer für die Legalisierung von
Cannabis als Genussmittel, Medizin und Rohstoff. (...) Die Teilnehmerzahl blieb
weit unter den Erwartungen des Berliner Hanfmuseums. Der Veranstalter hatte mit
2500 Menschen gerechnet. Die Hanfparade existiert seit 1997. Die Organisatoren
selbst bezeichnen ihre Veranstaltung als "letzte Demonstration für die
Legalisierung von Cannabis." (Der Tagesspiegel, 03.08.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Hanfparade;art125,2584725

Berlin. FDP-Jugend will harte Drogen legalisieren. Die Jungen Liberalen in
Berlin haben die Freigabe sogenannter harter Drogen wie etwa Kokain gefordert.
Entscheidungen über den Drogenkonsum oder auch den Freitod müssten den freien,
mündigen Bürgen selbst überlassen sein, forderte der Vorsitzende der
FDP-Jugendorganisation, Mischa Hecker, anlässlich der Hanfparade am Sonnabend.
(Berliner Morgenpost, 03.08.2008)

http://www.morgenpost.de/printarchiv/ [...] 969/FDP_Jugend_will_harte_Drogen_legalisieren.html

Berlin. Hanfparade - Gebt doch alles frei! Hippies, Punks und Ökos wollen Gras
aus ökologischem Anbau, dafür demonstrieren sie auf der Hanfparade. Damit nicht
genug: Jungliberale und Grüne setzen sich für legales Koks und Ecstasy ein.
(taz Berlin, 03.08.2008)

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gebt-doch-alles-frei/

Die Polizei, die Presse und die Drogen - So war die Hanfparade 2008. (Steffen
Geyer, 14.08.2008)

http://usualredant.de/drogen/die-polizei-die-presse-und-die-drogen-hanfparade-2008.html

Das Video zur Hanfparade 2008.

http://de.youtube.com/watch?v=bL6qbA2naHs

Wiesbaden. Bundeskriminalamt: Zahl der Drogentoten steigt drastisch.
Besorgniserregende Entwicklung: Die Zahl der Menschen, die in Deutschland an
den Folgen illegalen Drogenkonsums sterben, steigt wieder an. Einen Rückgang
gibt es jedoch bei den 18-bis 24-Jährigen zu verzeichnen. (Die Zeit, 27.08.2008)

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/08/27/2602001.xml

Dresden. Weniger Drogensüchtige in Sachsen. (Sächsische Zeitung online,
31.08.2008)

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1925402


Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger
Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

USA. US vote says cigarettes are drugs. The US House of Representatives has
voted to treat tobacco as a drug and have it regulated by the Food and Drug
Administration (FDA). The bill would tighten restrictions on advertising,
impose new penalties for selling to children and require all new products to be
approved by the FDA. (BBC News, 31.07.2008)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/7534705.stm

Berlin. GERICHT Eine Ausnahme für die Shisha. (Berliner Zeitung, 12.07.2008)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] iv/.bin/dump.fcgi/2008/0712/berlin/0091/index.html

Europa / EU. Höhere Steuern für blauen Dunst. Einem neuen Vorschlag gemäß, wie
Rauchen und Schmuggel einzudämmen sind, müsste die Mindestbesteuerung für den
Verkauf von Zigaretten und Tabak in den EU-Mitgliedstaaten schrittweise erhöht
werden. (Europäische Kommission, 15.07.2008)

http://ec.europa.eu/news/economy/080716_1_de.htm

USA. Smoking Shouldn't Be Banned from Movies, Schwarzenegger Says. Calif. Gov.
Arnold Schwarzenegger supports a plan to place antismoking ads on DVDs of
movies depicting smoking but doesn't want to see smoking excised completely
from Hollywood films, the Associated Press reported July 11. (jointogethjer,
15.07.2008)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/smoking-shouldnt-be-banned.html

USA. Bloomberg, Gates Team Up to Fight Smoking. Michael Bloomberg is joining
Microsoft co-founder Bill Gates in an effort to curb smoking in developing
countries. Michael Bloomberg and Bill Gates are about to become two of the
global tobacco industry's most formidable opponents. The billionaire duo plan
to pump a combined $500 million—including $375 million in new funds—through
2013 to combat what public health officials have deemed a global tobacco
epidemic. (Business Week, 24.07.2008)

http://www.businessweek.com/bwdaily/dnflash/content/jul2008/db20080723_845410.htm

The Lancet 2008; 372:345; DOI:10.1016/S0140-6736(08)61133-2
Editorial: Teaming up for tobacco control.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608611332/fulltext

Karlsruhe. Verfassungsbeschwerden in Sachen "Rauchverbot" erfolgreich.
Aktenzeichen: 1 BvR 3262/07 (Pressemitteilung 78 / 2008 des BVG vom 30.07.2008)

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-078.html

Karlsruhe. Klagen gegen Rauchverbot in Kneipen und Diskos erfolgreich. In
Einraumkneipen in Berlin und Baden-Württemberg darf bis Ende 2009 wieder
geraucht werden. Das Bundesverfassungsgericht stufte die entsprechenden
Regelungen in den Nichtraucherschutz-Gesetzen der beiden Länder am Mittwoch in
Karlsruhe als verfassungswidrig ein. Ebenso erfolgreich war die Klage von
Diskotheken-Betreibern aus Baden-Württemberg. Zur Begründung führte das Gericht
unter anderem den Grundsatz der Gleichbehandlung an. Die Entscheidung hat
Signalwirkung für zwölf weitere Bundesländer mit ähnlichen Regelungen. (AZ:1
BvR 3262/07 u.a.) (Deutsches Ärzteblatt online, 30.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33197

Berlin. Nach Karlsruher Urteil erlauben Länder das Rauchen in Einraumkneipen.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot wird in mehreren
Bundesländern das Rauchen in kleinen Kneipen wieder erlaubt: Die Karlsruher
Richter kippten am Mittwoch diese Verbote in Baden-Württemberg und Berlin.
(Deutsches Ärzteblatt online, 30.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33198

Berlin. Bundesärztekammer: BVG-Urteil eröffnet Chance für ein absolutes
Rauchverbot. Henke: Gesetzgeber muss einheitliche Regelungen schaffen.
Die Bundesärztekammer sieht in dem heutigen Urteil des
Bundesverfassungsgerichts eine große Chance für die Durchsetzung eines
konsequenten, ausnahmslosen Rauchverbots in der gesamten Gastronomie. „Ein
absolutes Rauchverbot in Gaststätten und Diskotheken ist verfassungsgemäß – das
hat das höchste deutsche Gericht in nicht zu überbietender Klarheit kundgetan.
Nun hat der Gesetzgeber die Pflicht, im Sinne des Nichtraucherschutzes für ein
einheitliches Rauchverbot in allen Bundesländern zu sorgen. Einen
Flickenteppich unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen darf es nicht mehr
geben“, fordert Rudolf Henke, Vorsitzender des Ausschusses
„Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation“ der Bundesärztekammer.
(BÄK Pressemitteilung, 30.07.2008)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5877.6540.6598

Berlin / Karlsruhe. Rauchverbot für Eckkneipen gekippt. Verfassungsbeschwerden
des DEHOGA erfolgreich - Kleine Kneipen dürfen selbst entscheiden, ob geraucht
werden darf oder nicht - Separate . Das generelle Rauchverbot für kleine
Kneipen und Bars ist verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht sah die
zum Teil vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband)
unterstützten Verfassungsbeschwerden als begründet an. Bis zu einer Neuregelung
der Landesnichtraucherschutzgesetze bis 31. Dezember 2009 dürfen
Einraumbetriebe mit einer ausschließlichen Schankkonzession und weniger als 75
Quadratmetern Gastfläche selbst entscheiden, ob sie einen Raucher- oder
Nichtraucherbetrieb führen wollen. Der Besuch dieser Betriebe ist nur Gästen ab
18 Jahren gestattet. Der DEHOGA Bundesverband begrüßte das Urteil des höchsten
deutsches Gerichts vom 30. Juli 2008. (DEHOGA, Pressemitteilung vom 30.07.2008)

http://www.dehoga-bundesverband.de/home/newspage_1935_mn1.html

Berlin. Zigarettenverband begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

DZV-Vorsitzender Wouda Kuipers: „Ein Grundsatzurteil für den
Nichtraucherschutz und gegen die Ausgrenzung von Rauchern“. (Deutscher
Zigarettenverband, 30.07.2008)

http://www.zigarettenverband.de/commo [...] essemitteilungen/pressemitteilung-vom-30-juli-2008

Heidelberg. Stellungnahme des Deutschen Krebsforschungszentrums zur
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 30.07.2008 in Sachen
"Rauchverbot".

http://www.dkfz.de/de/aktuelles/download/Stellungn_DKFZ_Urteil_VerfGer_30_07.pdf

German Court Overturns Smoking Bans in 2 States. "It is safe once more to take
a puff or a drag at Berlin's corner bars, legally speaking if not in health
terms. The Federal Constitutional Court in Karlsruhe announced that it had
found regional smoking bans in the German states of Berlin and
Baden-Württemberg to be unconstitutional. The court ruled Wednesday that by
allowing large establishments to maintain separate smoking areas, the bans
discriminated against small one-room locales like the Eckkneipen, as corner
bars are known here." (The New York Times, 31.07.2008)

http://www.nytimes.com/2008/07/31/world/europe/31berlin.html

Großbritannien. Schottland: Weniger Herzinfarkte durch Nichtraucherschutz. Das
Ende März 2006 in Schottland eingeführte Rauchverbot an öffentlichen Orten hat
innerhalb weniger Monate zu einem spürbaren Rückgang der Herzinfarkte (akutes
Koronarsyndrom, ACS) geführt. Nach einer Publikation im New England Journal of
Medicine (NEJM 2008; 359: 482-491) betraf der Rückgang zu zwei Dritteln
Passivraucher. (Deutsches Ärzteblatt online, 31.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33214

WHO fordert absolutes Rauchverbot in Deutschland. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Deutschland zu einem landesweiten
Rauchverbot ohne Ausnahmen aufgefordert. „Es wird Zeit, dass Bund und Länder
die Gefahren durch Passivrauchen endlich ernst nehmen“, sagte Armando Peruga
von der Anti-Tabak-Initiative der WHO der „Berliner Zeitung“ vom Freitag.
(Deutsches Ärzteblatt online, 01.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33225

Niederlande. Abholen und abhauen. Seit Juli besteht auch in den Niederlanden
ein Rauchverbot in der Gastronomie. Für die Kunden und Betreiber von
Coffeeshops hat das erhebliche Auswirkungen. (Jungle World, 31.07.2008)

http://jungle-world.com/artikel/2008/31/22343.html

Koch will einheitliche Regelungen zum Nichtraucherschutz durchsetzen. Nach dem
Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtraucherschutz mehren sich die
Rufe nach einer bundesweit einheitlichen Regelung. Hessens amtierender
Regierungschef Roland Koch (CDU), derzeit Vorsitzender der
Ministerpräsidentenkonferenz, kündigte darüber Gespräche auf Länderebene an.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast will dagegen den Bund in die Pflicht
nehmen. (Deutsches Ärzteblatt online, 04.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33243

Berlin. Bundesregierung sieht Länder beim Nichtraucherschutz gefordert. Die
Bundesregierung unterstützt die Bestrebungen mehrerer Bundesländer nach einem
bundeseinheitlichen Nichtraucherschutz, in Bayern stoßen sie dagegen auf
Skepsis. Er sehe „darin kein Unglück, wenn die gesetzlichen Regelungen in
Schleswig-Holstein anders sind als in Bayern“, sagte Ministerpräsident Günther
Beckstein (CSU) am Montag im RBB-Inforadio. (Deutsches Ärzteblatt online,
04.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33251

BERLIN/BRÜSSEL. Die EU will einem Zeitungsbericht zufolge selbstauslöschende
Zigaretten einführen. In spätestens drei Jahren sollen nur noch Zigaretten
verkauft werden, die sich nach kurzer Zeit selbst löschen, wenn nicht daran
gezogen wird. (Ärztezeitung online, 05.08.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=506684

Karlsruhe. Karlsruhe billigt Raucherclubs in Bayern. Das strikte Rauchverbot in
den Gaststätten Bayerns ist ebenso verfassungsgemäß wie die Reaktion vieler
Wirte, ihre Kneipen deshalb in geschlossene Raucherclubs umzuwandeln. Dies
ergibt sich aus einem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts. Damit scheiterten eine Raucherin und zwei Gastwirte,
die gegen das strenge Rauchverbot in Bayern geklagt hatten (AZ: 1BvR 3198/07).
(Deutsches Ärzteblatt online, 12.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33329

Erfurt. Althaus: Kein absolutes Rauchverbot in Thüringen. Thüringens
Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat sich gegen ein absolutes Rauchverbot
im Freistaat ausgesprochen. Althaus kündigte am Dienstag nach einer
Kabinettssitzung in Erfurt an, dass nach dem Urteil des
Bundesverfassungsgerichts stattdessen das bisherige Gesetz „verfassungsfest“
gemacht werden soll.
Dazu wolle man intensiv mit dem Hotel- und Gaststättenverband zusammenarbeiten.
Auch zum Schutz der bisher getätigten Investitionen der Gastronomen, die
teilweise bauliche Maßnahmen ergriffen hätten, sei für Thüringen ein absolutes
Rauchverbot nicht denkbar, sagte Althaus. (Deutsches Ärzteblatt online,
19.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33404

Cigarettes in Movies Seen to Cause Teen Smoking. "Tobacco promotions and
depictions of smoking in movies cause teenagers to start smoking, according to
a sweeping report on tobacco in the media released on Thursday. The report by
the National Cancer Institute found the tobacco industry spent more than $13
billion on smoking-related advertising and promotion in 2005. These efforts
boosted overall tobacco use, contradicting industry claims that they are
intended to build brand loyalty. 'This is the first government report to
present definitive conclusions that…depictions of smoking in movies is causally
related to youth smoking initiation,' (Dr. Ronald Davis, senior scientific
editor of the repor t and past president of the American Medical Association)
told a news conference." (Reuters, 21.08.2008)

http://www.reuters.com/article/newsOne/idUSN2144036520080821

Berlin. Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: Jeder zweite
Raucher will aufhören. 54 Prozent der Raucher wollen aktuell mit dem Rauchen
aufhören. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände durchgeführte repräsentative infas - Umfrage unter
3.370 Bundesbürgern im Alter von über 16 Jahren. (Pressemitteilung ABDA und
BMG, 28.08.2008)

http://www.abda.de/1938.html

USA. Studie: Tabakkontrolle spart in Kalifornien Milliarden an
Gesundheitskosten. Tabakkontrollprogramme schützen nicht nur Nichtraucher, sie
entlasten auch die Krankenkassen. Nach Berechnungen in PLoS Medicine (2008; 5:
e178) hat das California Tobacco Control Program (CTCP) in 15 Jahren rund 86
Milliarden US-Dollar an Gesundheitskosten eingespart. (Deutsches Ärzteblatt,
26.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33469

Effect of the California Tobacco Control Program on Personal Health Care
Expenditures. Lightwood JM, Dinno A, Glantz SA; PLoS Medicine Vol. 5, No. 8,
e178 doi:10.1371/journal.pmed.0050178. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050178

Osnabrück. Krebshilfe fordert bundesweites Rauchverbot in allen Gaststätten.
Die Deutsche Krebshilfe hat anlässlich von Beratungen der Gesundheitsminister
in Berlin ein bundesweit einheitliches Rauchverbot in öffentlichen
Einrichtungen und allen Gaststätten verlangt. „Abgetrennte Raucherräume oder
komplizierte Ausnahmeregelungen konterkarieren den Gesundheitsschutz und führen
zu Irritation in der Bevölkerung“, sagte die Präsidentin der Deutschen
Krebshilfe Dagmar Schipanski der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Ausgabe vom 5.
September). (Deutsches Ärzteblatt, 05.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33601

Hannover. Niedersächsische Gesundheitsministerin will strenges Rauchverbot. Die
niedersächsische Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) will den
Nichtraucherschutz im nächsten Jahr noch ausweiten. Sie sei dafür, Jugendlichen
unter 18 Jahren auch den Zutritt zu Raucherräumen von Gaststätten und
Diskotheken zu untersagen, sagte Ross-Luttmann der „Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung“ vom Samstag. Bislang gibt es für den Besuch von Raucherräumen in
Gaststätten und Diskotheken keine Altersbeschränkung. (Deutsches Ärzteblatt
online, 08.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33603

Stuttgart. CDU lenkt ein: Komplettes Rauchverbot im Südwesten vom Tisch. Ein
komplettes Rauchverbot in Baden- Württemberg ist trotz wichtiger Befürworter in
der CDU endgültig vom Tisch. Wirte dürfen ihre Einraumkneipe künftig zum
Raucherlokal erklären, wenn der Gastraum nicht größer als 75 Quadratmeter ist.
(Schwäbische Zeitung online, 09.09.2008)

http://www.szon.de/news/wirimsueden/land/200809090558.html?_from=rss

Russland. Wary of Protests, Russia Puts Few Limits on Smoking
Courtney
Weaver
(The New York Times, September 9, 2008)
"The average life
expectancy of male Russians hovers around 60, and health analysts say the heavy
rate of smoking here plays a big role in a looming population drop that has
economists here quite worried. Yet the Russian government seems reluctant to
tackle the high smoking rate. Even as it tries to forestall a sharp drop in the
population with campaigns that heavily promote family life and a higher
birthrate, it has barely invested in anti-tobacco ads and education…The
government appears to have allowed cigarette sales and smoking to flourish in
part because it is wary of engaging in the kind of anti-vice campaigns that
have historically produced a sharp backlash in Russia." (The New York Times,
09.09.2008)

http://www.nytimes.com/2008/09/10/world/europe/10smoking.html?


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL

Hamm / DHS. Alkohol ist ein gefährliches Produkt - Werbung für Alkohol
gefährdet Kinder und Jugendliche. Der Zentralverband der Deutschen
Werbewirtschaft (ZAW) und seine Kampagne zur Desorientierung. (August 2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/zaw_kampagne_zur_desorientierung.pdf

The Globe, Issue No 2 2008: (Global Alcohol Policy Alliance)

http://www.ias.org.uk/resources/publications/theglobe/globe200802/gl200802_index.html

Landau. Städtebund: Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen stärker bekämpfen.
Landau – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat ein schärferes
Vorgehen gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen gefordert. Dazu
gehörten die strikte Beachtung des Jugendschutzes genauso wie eine gezielte
Suchtprävention an Schulen und deutlich strengere Gesetze, die es Jugendlichen
erschweren, sich Alkohol zu beschaffen... (Deutsches Ärzteblatt online,
11.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33308

Ilmenau geht gegen Trinkexzesse vor - Alkoholverbot in der Innenstadt. Ilmenau
greift durch: Künftig gilt ein Alkoholverbot in der Innenstadt, auch
Herumlungern samt Bier ist gesetzeswidrig. Solch strikte Regeln sind keine
Ausnahme mehr. Im Gegenteil. (Die Tageszeitung, 25.08.2008)

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/alkoholverbot-in-der-innenstadt/

Schweiz. Konsumverbote nützen nichts. Wirkliche Abhilfe gegen Botellones bringt
nur die Kostenwahrheit. Die Säufer müssten das Gelände säubern und die Folgen
des Alkoholkonsums selber berappen. (NZZ am Sonntag, 24.08.2008)

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/konsumverbote_nuetzen_nichts_1.814545.html

Schweiz. Was für grosse Flaschen. Die wunderbare Karriere des Worts
„Massenbesäufnis“. Journalisten sind Wachhunde. So steht es im
demokratietheoretischen Lehrbuch. Journalisten behüten die Gesellschaft vor
Unbill, warnen rechtzeitig vor bösen Buben – oder vor Botellones. Im Spanischen
ist dies der Ausdruck für grosse Flaschen. Im Mediendeutsch heisst das
allerdings: Massenbesäufnis. Das tönt so alarmierend wie knackig, ist
anschaulich und ideal verwendbar für schnelle Schlagzeilen. Das Wort hat in den
vergangenen beiden Wochen eine wunderbare Karriere durchlaufen. (Neue Zürcher
Zeitung online, 29.08.2008)

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/was_fuer_grosse_flaschen_1.818326.html

Dossier: Botellón (grosse Flasche). (alkoholpolitik.ch, August 2008)

http://alkoholpolitik.ch/dossiers/botellon.htm

Alkoholwerbung. Die Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
hat eine Fachtagung "Alkoholwerbung - Wirkung und (Selbst-)Kontrolle" am 25.
September 2008 im Roten Rathaus in Berlin vorbereitet. Dabei gelang es, die
weltweit führenden Experten als Referenten zu gewinnen, so z. B. Prof. Dr.
David Jernigan aus den USA und Prof. Dr. Sally Casswell aus Neuseeland. Weitere
Referenten: Dr. Reiner Hanewinkel, Dr. Peter Anderson, Spanien und Prof. Dr.
Gerard Hastings, Großbritannien. (Quelle: DHS-Newsletter 20-08 vom 04.
September 2008)

http://www.drogenbeauftragte.de

In der Vorbereitung dieser Tagung liegt jetzt eine deutsche Übersetzung des
Projektberichtes ELSA - Entforcement of national Laws and Self-regulation on
advertising and marketing of Alcohol.

http://www.drogenbeauftragte.de

http://www.dhs.de/web/kampagnen/alkoholwerbung.php

Berlin. Kinderhilfe: Strikter gegen Alkoholkonsum Schwangerer vorgehen. Vor dem
Hintergrund eines verbreiteten Alkoholkonsums schwangerer Frauen hat die
Deutsche Kinderhilfe die Politik zu gesetzlichem Handeln aufgefordert. Allein
in Deutschland kämen jährlich etwa 4.000 Säuglinge mit schwerer Schädigung
durch eine Alkoholvergiftung im Mutterleib zur Welt, sagte der Vorsitzende
Georg Ehrmann am Dienstag in Berlin. (Deutsches Ärzteblatt, 09.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33633


EUROPA:

European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) THE ENCOD
BULLETIN ON DRUG POLICY IN EUROPE. Mehrsprachige Ausgaben, erscheint monatlich.
(NR. 43, September 2008)

http://www.encod.org/info/Encod-Bulletin-Nr-43.html

Russland. Half a gram – a thousand lives
Levinson L
Harm Reduction Journal, 2008 5:22 ( 24 June 2008 ) (Fulltext, open access;
Artikel über das Drogenrecht in Russland, auch auf Russisch erhältlich)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/22

EMCDDA. Drugnet Europe 63, Lisbon, July 2008. Eurobarometer study on young
people and drugs; cross-country collaboration in scientific publishing; civil
society and EU policymaking on drugs; and new EMCDDA products and services.

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index61330EN.html

Großbritannien. LEGALISE DRUGS, SAYS FORMER SENIOR CABINET ADVISER JULIAN
CRITCHLEY. Julian Critchley, the former director of the Cabinet Office's
Anti-Drug Co-ordination Unit, said Labour's "tough on drugs" approach was like
"shifting the deck-chairs around on the Titanic". He said: "The drugs strategy
doesn't work, can not work, because we have no way of controlling the supply of
drugs." (Daily Telegraph, 13.08.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n782.a10.html

Österreich. Cannabis-Liberalisierung: Studien kommen zu unterschiedlichen
Ergebnissen.
Zwei Studien, die sich mit gesetzlichen Regelungen zum Cannabiskonsum befassen,
kommen bei ihren Datenerhebungen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sowohl das
EU-Eurobarometer als auch das Drogenmonitoring OÖ des Instituts für
Suchtprävention befragten Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis
24 Jahre, welche drogenpolitischen Maßnahmen (von Liberalisierung bis
Repression) sie zu illegalen Substanzen setzen würden. Tageszeitungen wie "Der
Standard" berichteten darüber. (Institut Suchtprävention, 25.08.2008)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.519/nav.6/view.29/level.2/


DIE WELT:

ROLLING STONE: OBAMA ON ENDING THE DRUG WAR. An interview with Barack Obama is
the centre piece of this month's Rolling Stone magazine. Unsuprisingly, given
the magazine's youth culture niche and long history as vocal critics drug war,
they hit the likely next US president with a serious question about its failure
and what he plans to do about it. (Rolling Stone, 10.07.2008)

http://drugsense.org/url/HZHTC8so

http://www.rollingstone.com/news/coverstory/21472234

Kanada. BC UNDER SMOKE: CANNABIS CULTURE THRIVES IN VANCOUVER. Welcome to
Vansterdam, where marijuana is as close to legal as it gets and cannabis
culture has become mainstream. From the huge smoke-ins to cannabis-friendly
establishments, it's clear that Vancouverites like their BC bud.
(vancouveriam.com, 08.07.2008)

http://www.vancouveriam.com/videos/bc43740930ad

Beyond 2008 - Global Civil Society Tells the UN It's Time to Fix International
Drug Policy. Last week, some 300 delegates representing organizations from
across the drug policy spectrum met in Vienna for the Beyond 2008 NGO Forum, an
effort to provide civil society input on global drug policy. Building on a
series of regional meetings last year, the forum was part of an ongoing
campaign to reshape the United Nations' drug policy agenda as the world
organization grapples with its next 10-year plan. (Drug War Chronicle, Issue
543, 18.07.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/543/beyond_2008_ngos_united_nations_drug_resolution

More than 300 NGO delegates participated in the Beyond 2008 global NGO forum in
Vienna, July 7-9. 2008. We attended and filmed the event, our first two videos
are available. (Hungarian Civil Liberties Union, 23.07.2008)

3 days in 10 Minutes.

http://drogriporter.hu/en/node/1038

A Drug Free World - Could We Do It?

http://drogriporter.hu/en/node/1039

The Beyond 2008 Forum is an initiative of the Vienna Non-Governmental
Organizations Committee on Narcotic Drugs (VNGOC – http://www.vngoc.org )
developed and implemented in partnership with UNODC. Between 5-7 July, the
VNGOC held the World Drug Forum as the last step in a civil society
consultation process as part of the 10 year review of application of
international drug control policies. This meeting represents the culmination of
two years of work that included thirteen consultations held in all nine regions
of the world, in preparation for the UNGASS on Illicit Drugs 1998-2008 review.
The outcome document, a powerful consensus declaration and three accompanying
resolutions, suggest recommendations to be considered by key stakeholders
involved in the response to drugs.

http://www.ahrn.net/index.php?option=com_library_display&AlbumID=3151&task=show

Note that additional information about the World Drug Forum meeting can be
found online at

http://www.ihrablog.net/2008/07/day-3-beyond-2008-ngo-forum-on-drugs.html

UNGASS NEWS - AUGUST 2008. IDPC has produced an advocacy guide
http://www.idpc.info/php-bin/documents/IDPC_AdvocacyGuide_June08_EN.pdf
to describe the UNGASS 10-year review and the key issues within it. As a way of
keeping our network informed, we are producing regular "UNGASS News" updates as
the process unfolds. This second edition reports on the outcome of the first
three intergovernmental working groups, and the "Beyond 2008" Global NGO Forum.
(IDPC Alert - August 2008)

http://www.idpc.info/php-bin/documents/IDPC_UngassNews_August08_EN.pdf

10 YEARS OF TNI DRUGS AND DEMOCRACY PROGRAMME 1998 – 2008. TNI (Trans National
Institute) has been involved in international drugs policy work since the 1998
UN General Assembly Special Session on Drugs (UNGASS). This report summarises
the lessons of 10 years of work in this field, emphasising drug controls that
respect human rights: the rights of farmers caught in the illicit economy to a
life in dignity; decriminalisation of drug use; and the promotion of harm
reduction approaches where they are proven to save lives. (Transnational
Institute, Amsterdam / NL, Juli 2008)

English: http://www.tni.org/reports/drugs/10years.pdf

Spanish: http://www.tni.org/reports/drugs/10anos.pdf

Europa. PRIORITIES OF THE FRENCH PRESIDENCY ON DRUGS AND DRUG ADDICTION. The
priorities of the French Presidency of the EU have been published and the fight
against drugs and drug addiction has been expressly included as a constant
objective essential to the protection of citizens. The French presidency will
facilitate the negotiation of the new EU action plan against drugs for 2009 -
2012 and prepare EU positions and strategy for the CND. There are hopes to
coordinate national positions so that Europe can speak with one voice on the
international stage and co-operate more effectively with the third world. The
profound objective is to be more effective, that is to obtain a real and
measurable impact on the drugs situation in member states and to communicate
strategies better so that citizens know and understand them. A busy calendar of
events has been prepared by the French Presidency to this end.

http://www.drogues.gouv.fr/IMG/doc/PFUE_les_priorites_drogues.doc

http://www.drogues.gouv.fr/IMG/doc/PFUECalendrier.doc

An unofficial translation of the above documents has been prepared by IDPC:

http://www.idpc.info/php-bin/documents/PFUE_July08_EN.pdf

WHY WE NEED A COST-BENEFIT ANALYSIS. A testimony published by RAND CORP earlier
this year reflects what Transform has long been calling for - a cost-benefit
analysis of all the policy options for the control of drugs. (Transform, Drug
Policy Foundation, 07.08.2008)

http://drugsense.org/url/7uMCtxst

http://transform-drugs.blogspot.com/2008/08/why-we-need-cost-benefit-analysis.html

What Research Tells Us About the Reasonableness of the Current Priorities of
National Drug Control, ROSALIE LICCARDO PACULA, CT-302, March 2008. Testimony
presented before the House Oversight and Government Reform Committee,
Subcommittee on Domestic Policy on March 12, 2008.

http://www.rand.org/pubs/testimonies/2008/RAND_CT302.pdf

Großbritannien. Tough-on-drugs policy 'pointless'. Britain's policy of being
tough on drugs is "pointless", says a former civil servant who once ran the
Cabinet's anti-drugs unit. (BBC, 13.08.2008)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/7557708.stm


EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und
Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in
mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu
intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

nam – aidsmap: hiv and drug use news (English, Russian, Portuguese, Spanish,
French)

http://www.aidsmap.com/en/news/D754CDCC-83AC-4365-8975-A018D78F04AA.asp

Das britische Innenministerium hat Informationsblätter zu verschiedenen
Substanzen in folgenden Sprachen publiziert: Arabisch, Bengalisch, Chinesisch,
Farsi, Französisch, Gurarati, Kurdisch, Punjabi, Somali, Türkisch und Urdu.

http://drugs.homeoffice.gov.uk/publication-search/bilingual-leaflets/?d-7095067-p=1

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches
Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

Universität Bielefeld entwickelt Kommunikationsplattform zur Gesundheit von
Migranten. Die etwa 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in
Deutschland weisen oft Unterschiede in der gesundheitlichen Situation oder im
Gesundheitsverhalten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung auf. Bisher gibt es
kaum Möglichkeiten, auf einfachem Wege Wissen über diese Besonderheiten zu
erwerben oder zu teilen. Die Universität Bielefeld hat darum im Rahmen des
EU-Projektes MIGHEALTHNET - Informationsnetzwerk Migration und Gesundheit eine
interaktive Kommunikationsplattform (Wiki) für Experten, Beteiligte und
Interessierte aus dem Bereich Migration und Gesundheit geschaffen.
(Pressestelle Universität Bielefeld, 15.05.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news260310

Chance für ein gesundes Leben - zwei neue Veröffentlichungen der
Gesundheitsberichterstattung zur Gesundheit von Migranten. Über die
gesundheitliche Situation von rund einem Fünftel der Bevölkerung war bislang
wenig bekannt. Die Rede ist von Einwohnern, die zugewandert oder Kinder von
Zuwanderern sind. Ein solcher Migrationshintergrund bringt gesundheitliche
Risiken, aber auch Chancen mit sich. Zwei Berichte aus dem RKI, erschienen in
der Reihe der Gesundheitsberichterstattung (GBE), verbessern nun den
Informationsstand erheblich: der GBE-Schwerpunktbericht "Migration und
Gesundheit" und der GBE-Beitrag "Kinder und Jugendliche mit
Migrationshintergrund in Deutschland". (Robert Koch-Institut, 21.07.2008)

http://www.rki.de/cln_091/nn_204544/D [...] tung/Themenhefte/themenhefte__node.html?__nnn=true

Gesundheit von Migranten in Deutschland: Forscher der Universität Bielefeld
erstellen ersten umfassenden Bericht. (Pressestelle Universität Bielefeld,
22.05.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news271712


PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt
eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von
Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in
Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Berliner Fachkonferenz: Alkoholprävention – Was wirkt? Veranstalter:
Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin in Kooperation mit der
Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Termin und Ort:
09.09.2008 im Roten Rathaus. Anmeldung und Programm über:

fachstelle.suchtpraevention@padev.de

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

Frühzeitig gegen Sucht und Gewalt: Wissenschaftler entwickeln
Präventionsprogramm für Kindergärten. (FU Berlin, Pressemitteilung vom
14.07.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news270535

PAPILIO - Bundesweite Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt.
Förderung sozial-emotionaler Kompetenz im Kindergarten.

http://www.papilio.de/index.php

Hamburg. Ärzte klären Kinder über Alkoholmissbrauch auf - Präventionsaktion der
Asklepios-Kliniken Hamburg.
Schulkinder lernen in den Hamburger Asklepios-Kliniken etwas über ihre
Gesundheit. Aktuell erfahren sie, wie schädlich der Konsum von Alkohol sein
kann.
Die Sechstklässler tragen "Rauschbrillen", die einen Alkoholgehalt von 1,3
Promille simulieren. Auf einem Bildschirm verfolgen sie die
Ultraschalluntersuchung einer Leber. Die Schüler des Norderstedter
Lessing-Gymnasiums sind zu Gast in der Asklepios-Klinik Barmbek, wo Chefarzt
Dr. Siegbert Faiss und Oberarzt Dr. Niels Breese eine Präventionskampagne ihres
Unternehmens in Hamburg eröffnen. (Ärzte Zeitung, 25.07.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=505700

Alkohol- und Cannabiskonsum bei Jugendlichen: Die aktuelle Info Nr. 31 (pdf,
1,3Mb) der Suchtpräventionsstelle und des Vereins für Prävention und
Drogenfragen Zürcher Oberland (vdzo) widmet sich dem Thema "Trinken und Kiffen:
In der Jugend Chancen verpassen". (Quelle: Newsletter Infoset August 2008)

http://www.sucht-praevention.ch/files/Info_31.pdf

Laut & Leise - Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich: Die
neue Nummer von laut & leise (Nr.1/2008) widmet sich schwerpunktmässig dem
Thema "Suchtprävention: Mittelschulen und Berufsbildung". (Quelle: Newsletter
Infoset August 200

http://www.sucht-praevention.ch/files/lautleise2008_2.pdf

Be smart – don't start. Nichtraucherwettbewerb für Schülerinnen und Schüler
2008/2009.

http://www.ift-nord.de/ift/be/


KONGRESSBERICHTE

Mexiko. 17.Internationale AIDS Konferenz in Mexiko-City, 3.-8.August 2008.
Medienseite der Veranstalter.

http://www.aids2008.org/mainpage.aspx?pageId=264

Vom 3. bis 8. August fand in Mexico der 17. Internationale AIDS-Kongress statt.
Die wichtigsten Beiträge zur antiretroviralen Therapie (ART) der HIV-Infektion,
zusammengestellt von Johannes Morgenstern (hiv.net).

http://hivundart.com/

Berichte und Hintergrundmaterial bei Kaisernetwork.org.

http://www.kaisernetwork.org/aids2008/index.cfm

Die WHO zur 17.Internationalen AIDS Konferenz in Mexiko-City, 3.-8.August 2008.

http://www.who.int/hiv/mexico2008/en/index.html

AIDS 2008: XVII International AIDS Conference: Berichte auf Medscape.

http://www.medscape.com/viewprogram/15789?src=mp&spon=1&uac=62838EX

More from World AIDS meeting: editors from The Lancet send daily reports from
Mexico City. Read the latest blogs and listen to daily audio reports via The
Lancet Global Health Network.

http://www.thelancetglobalhealthnetwork.com/

INPUD – International Network of People Who Use Drugs. Berichte und Texte zur
17.Internationalen AIDS Konferenz in Mexiko-City.

http://www.inpud.org/index.php?option=com_content&task=view&id=236&Itemid=35

Mexico City. Human Rights. Unless governments act to end the human rights
abuses fuelling the spread of HIV, little progress will be made towards
addressing the global epidemic, 400 AIDS and human rights organizations said
today. The coalition called on organizers of the biannual International AIDS
Conference, which opens in Mexico City on August 3, 2008, to make human rights
a central theme of the world's largest gathering on HIV/AIDS. “Ahead of the
17th international AIDS conference, governments are still violating the rights
of people living with or at high risk of HIV infection,” said José Miguel
Vivanco, Americas director at Human Rights Watch. “Governments have done little
to fulfill their frequent promises to end HIV-related rights abuses. But until
they act to end such abuses, even the best-planned policies to treat HIV and
stop the spread of AIDS will fail.” (Human Rights Watch, 14.07.2008)

http://cgi.wn.com/?action=display&article=74737346&template=worldnews/paidnews.txt&index=recent

HIV prevention series: 'Our objective is to accelerate progress towards
prevention, so that the neglected scandal of 2·5 million new HIV infections
every year…can be addressed in the serious way it deserves, but has yet to
achieve.' The Lancet's HIV prevention series was launched at the World AIDS
meeting in Mexico City on August 5.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608843/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608855/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608867/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608879/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360860882X/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608892/fulltext

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608880/fulltext

HTB supplement XVII International AIDS Conference Mexico City August 2008.
i-Base report: 10 key areas of research: non-technical summary of studies and
presentations from Mexico.

http://www.i-base.info/htb/v9/mexico08/index.html

Mexiko. At Meeting on AIDS, Focus Shifts to Long Haul. "Two years have passed
since the 16th International AIDS Conference in Toronto, and the contrast
between that meeting and the 17th, which ended here this month, was humbling.
In Toronto, the mood was almost giddy, with celebrities like Bill Gates and
Bill Clinton drawing huge crowds as they championed the development of H.I.V.
vaccines and microbicides. Though the meeting this mont h had its circuslike
elements, the mood was much more sober…The focus here was on the longer haul.
There were renewed calls for strong advocacy and financing to sustain gains
already made, like promoting more antiretroviral therapy in poorer countries,
along with male circumcision and behavior modification." (The New York Times,
18.08.2008)

http://www.nytimes.com/2008/08/19/health/19docs.html?_r=1&oref=slogin


BEGLEITKRANKHEITEN

Nürnberg. Drogen-Horror in Nürnberg: Heuer schon 14 Todesfälle. Die
Hilfsorganisation Mudra warnt die Konsumenten vor hochdosiertem
Heroin im Umlauf - die Polizei fürchtet aber keinen neuen Dealer-Krieg.
(Abendzeitung, 14.07.2008)

http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/40008

FDA Advisory Members Agree Antiepileptics Pose Suicidality Risk, Nix Need for
Black-Box Warning. All current antiepileptic drugs (AEDs) pose an increased
risk of suicidality (defined as suicidal ideation and behavior), and
prescriptions should be accompanied by a patient medication guide describing
this risk, but the data do not warrant a black-box warning on the medication
labels. (Medscape Medical News, 11.07.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/577432?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Relaxation Training for Anxiety: A Ten-Years Systematic Review With
Meta-Analysis
Relaxation techniques represent one of the most used approaches in anxiety
management worldwide. How effective is relaxation in treating anxiety disorders
and in reducing anxiety in general?
BMC Psychiatry 2008 (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-244X/8/41

Herzinfarkt durch Amphetaminkonsum. Einzelfallstudien haben bereits den
Verdacht nahegelegt, dass der Konsum von Amphetaminen das Risiko für einen
akuten Herzinfarkt erhöht. Eine groß angelegte US-amerikanische Untersuchung
hat nun Belege dafür erbracht. Demnach sei das Herzinfarktrisiko bei
Amphetaminkonsum mit dem von Kokain vergleichbar. (Drugcom-Newsletter vom
31.07.2008)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=636

Dhand S, Krimsky WS.
Pulmonary talc granulomatosis mimicking malignant disease thirty years after
last exposure: a case report.
J Med Case Reports. 2008 Jul 3;2(1):225. (Epub ahead of print)
PMID: 18598367

http://www.jmedicalcasereports.com/content/2/1/225

Koakin. A Case of Cocaine-induced Basilar Artery Thrombosis. The case of a
40-year-old man diagnosed with Basilar Artery Thrombosiscoma as a result of
cocaine abuse. (CME, Medscape, 07.08.2998)

http://www.medscape.com/viewprogram/17021?src=mp&spon=12&uac=48507SK


SCHMERZBEHANDLUNG

Challenges in Using Opioids to Treat Pain in Persons With Substance Use
Disorders treating pain.
This article discusses the neurobiology and clinical presentation of pain and
its synergies with substance use disorders. Methodical approaches to the
evaluation and treatment of pain that co-occurs with substance use disorders
are presented, as well as practical guidelines for the use of opioids to treat
pain in individuals with histories of addiction. This article is featured in
the June 2008 issue of NIDA's Addiction Science and Clinical Practice. The
authors include: Seddon R. Savage, M.D., M.S., Kenneth L. Kirsh, Ph.D., and
Steven D. Passik, Ph.D. (National Institute of Drug Abuse (NIDA) – Available
online June 5, 2008)

http://www.nida.nih.gov/ascp/vol4no2.html


TUBERKULOSE

Studie: IMF-Kredite förderten Tuberkulose in Osteuropa. Britische und
US-amerikanische Gesundheitsforscher greifen den Internationalen Währungsfond
(IMF) an. Die strengen Kriterien bei der Kreditvergabe an Länder des ehemaligen
Ostblocks seien für den dortigen Anstieg der Tuberkulose mitverantwortlich,
schreiben sie in Public Library of Science Medicine (2008; 5: e143) (Deutsches
Ärzteblatt online, 23.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33126

International Monetary Fund Programs and Tuberculosis Outcomes in
Post-Communist Countries. David Stuckler, Lawrence P. King, Sanjay Basu. PLoS
Medicine, July 2008, Volume 5, Issue 7. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/archive/1549-1676/5/7/pdf/10.1371_journal.pmed.0050143-S.pdf

Pai M, Ramsay A, O'Brien R (2008) Evidence-Based Tuberculosis Diagnosis. PLoS
Med 5(7): e156 doi:10.1371/journal.pmed.0050156 (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050156&ct=1

TB hampers HIV treatment – study. Patients being treated for tuberculosis (TB)
may not get the full benefits from HIV therapy, researchers say. (BBC news,
04.08.2008)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/7537730.stm

Outcomes of Nevirapine- and Efavirenz-Based Antiretroviral Therapy When
Coadministered With Rifampicin-Based Antitubercular Therapy. Andrew Boulle et
al; JAMA. 2008;300(5):530-539. (Abstract)

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/300/5/530

Erfolgreiche Therapie der XDR-Tuberkulose. Eine extrem arzneimittelresistente
Tuberkulose (XDR-TB) ist keineswegs ein Todesurteil für den Patienten. Auch
eine strenge Isolierung oder jahrelange Hospitalisierung sind nicht notwendig.
Nach einer Studie im New England Journal of Medicine (2008; 359: 563-574)
können unter einer konsequenten ambulanten Therapie mehr als die Hälfte der
Patienten geheilt werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 07.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33294

HIV Seroprevalence among Tuberculosis Patients in India, 2006–2007.
Neeraj Raizada, Lakbir Singh Chauhan, Ajay Khera, Jotna Sokhey, D. Fraser
Wares, Suvanand Sahu, Rahul Thakur, and Puneet Kumar Dewan
PLoS ONE. 2008; 3(8): e2970. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=18714335


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate
aus dem Online-Dienst AMEDEO.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/21/AMEDEO-Juli-August_2008.pdf

The effectiveness of behavioural interventions in the primary prevention of
Hepatitis C amongst injecting drug users: a randomised controlled trial and
lessons learned.
Abou-Saleh M, Davis P, Rice P, Checinski K, Drummond C, Maxwell D, Godfrey C,
John C, Corrin B, Tibbs C, Oyefeso A, DeRuiter M, Ghodse H
Harm Reduction Journal, 2008 5:25 ( 31 July 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-5-25.pdf

Severe Weight Loss in HIV / HCV-coinfected Patients Treated With Interferon
Plus Ribavirin: Incidence and Risk Factors
F. Bani-Sadr; N. Lapidus; J.-C. Melchior; I. Ravaux; M. Bensalem; I. Rosa; P.
Cacoub; S. Pol; C. Perronne; F. Carrat. J Viral Hepat. 2008;15(4):255-260.
(Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/579246?src=mp&spon=1&uac=62838EX

High Prevalence of Hepatitis C Virus Infection Among Noninjecting Drug Users:
Association With Sharing the Inhalation Implements of Crack
Juan Macías; Rosa B. Palacios; Evangelina Claro; Julio Vargas; Salvador
Vergara; José A. Mira; Nicolás Merchante; Juan E. Corzo; Juan A. Pineda
Liver Int. 2008;28(6):781-786. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/578178?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Infektion mit Hepatitis C beim Koksen? Der gemeinsame Gebrauch von
Schnupfröhrchen beim Kokainkonsum ist eine mögliche Infektionsquelle für
Hepatitis C. US-Forscher haben entdeckt, dass bei 74 Prozent der von ihnen
untersuchten, chronisch mit Hepatitis-C-Viren (HCV) Infizierten Blut im
Nasensekret und bei 13 Prozent auch HCV-RNA nachweisbar ist (Clin Inf Dis
online). In einem Versuchsansatz, bei dem Koks-Schnupfen simuliert wurde,
konnten die Forscher ebenfalls Blut und HCV-RNA am Schnupfröhrchen nachweisen.
(Ärzte Zeitung, 09.09.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/?sid=510625

Neue Modelle erfolgreicher HCV-Arbeit. Dokumentation: 4. INTERNATIONALER
FACHTAG HEPATITIS C, HAMBURG 2007 am 12./13. September.

http://www.akzept.org/hepc_dokument/doku_HEP4_kompl.pdf


HIV

HIV.NET 2008. 812 Seiten, 44 Euro
ISBN 978-3-924774-60-8
Nun als kostenloses PDF auf der HIV.NET-Homepage. (HIV-Net, 28.07.2008)

http://www.hiv.net

In Zusammenarbeit mit Amedeo hat HIV.NET einen wöchentlichen Literaturdienst
zur antiretroviralen Therapie eingerichtet. Der neue Service ist kostenlos und
derzeit nur über HIV.NET erreichbar. (HIV.Net, 06.09.2008)

http://www.hiv.net

217.160.60.64/2/medicine/art.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint
zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und
Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of
California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

UK. ARV4IDUs - ANTIRETROVIRAL TREATMENT FOR INJECTING DRUG USERS.
Vierteljahrespublikation, kostenlos.

http://www.i-base.info/idu/index.html


www.i-Base.info

nam – aidsmap: hiv and drug use news (English, Russian, Portuguese, Spanish,
French)

http://www.aidsmap.com/en/news/D754CDCC-83AC-4365-8975-A018D78F04AA.asp

HIV prevention for injecting drug users: the first 25 years and counting. Des
Jarlais DC, Semaan S. Psychosom Med. 2008 Jun;70(5):606-11. Epub 2008 Jun 2.
Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute, Beth Israel Medical
Center, New York, New York 10038, USA. dcdesjarla@aol.com (Abstract)
During the last three decades, both the injection of illicit psychoactive drugs
and HIV infection among injecting drug users (IDUs) have spread throughout
industrialized and developing countries. Extremely rapid transmission of HIV
has occurred in IDU populations with incidence rates of 10 to 50/100
person-years. In sharp contrast, there are many examples of very effective HIV
risk reduction for IDUs, both in preventing initial epidemics and in bringing
existing epidemics under control. IDUs are capable of learning basic
information about HIV/AIDS and modifying their behavior to protect both
themselves and their peers. Effective HIV prevention for IDUs requires programs
that treat IDUs with dignity and respect, provide accurate information and the
means for behavior change-access to sterile injection equipment, condoms, and
drug abuse treatment. Programs that provide these services need to be
implemented on a public health scale for IDU populations at risk for HIV
infection.

http://www.psychosomaticmedicine.org/cgi/content/abstract/70/5/606

Mental Health and HIV/AIDS: A Challenging Combination. (Mental Health Reforms
1/08, Special issue, March 2008)

http://www.gip-global.org/Files/GIPPe [...] %201%202008_Mental%20Health%20and%20HIV%20AIDS.pdf

Malariaresistenz fördert Empfänglichkeit für HIV-Infektionen. Eine Genvariante,
die Afrikaner vor einer Infektion mit bestimmte Malaria-Erregern schützt,
erhöht die Vulnerabilität für eine HIV-Infektion, berichten Wissenschaftler in
Cell Host Microbe (2008; 4: 52-62). (Deutsches Ärzteblatt online, 17.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33084

UN. Has the HIV Epidemic Peaked? The HIV epidemic appears to have stabilized
around the world, according to “Has the HIV epidemic peaked?” published in the
June issue of the Population Council's peer-reviewed journal Population and
Development Review. The authors are Population Council Vice President and
Distinguished Scholar John Bongaarts and three colleagues affiliated with the
United Nations Population Division. (IRIN / Population Council, 26.06.2008)

http://www.plusnews.org/Report.aspx?ReportId=79325

http://www.popcouncil.org/mediacenter/newsreleases/PDR34_2_Bongaarts.html

MENSCHENRECHTE UND HIV/AIDS, JETZT ERST RECHT - 10 Gründe, warum Menschenrechte
im Zentrum des globalen Kampfes gegen Aids stehen sollten. Auf dem
Spitzentreffen der Vereinten Nationen zu HIV/Aids im Jahre 2006 bestätigten die
führenden Vertreter der Nationen der Welt, dass die "vollständige
Verwirklichung aller Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten für alle
Menschen ein wesentliches Element im weltweiten Kampf gegen die
HIV/Aids-Pandemie" ist. Trotzdem fehlt dieses "grundlegende Element" im Kampf
gegen Aids auch noch nach 25 Jahren des Bestehens der Aids-Epidemie.
Mit der vorliegenden Deklaration, die von 24 Nichtregierungsorganisationen und
Netzwerken aus aller Welt getragen wird, wird bestätigt, dass Menschenrechte
jetzt noch stärker als je zuvor in den Mittelpunkt des Kampfes gegen HIV und
Aids gestellt werden müssen. (OSI - Open Society Institute, 2007)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] cations/publications/human_20071017/nmtegerman.pdf

Effects of Depression and Selective Serotonin Reuptake Inhibitor use on
Adherence to Highly Active Antiretroviral Therapy and on Clinical Outcomes in
HIV-infected Patients - Does depression significantly worsens HAART adherence
and HIV viral control?
J Acquir Immune Defic Syndr 47(3) 2008 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/575868?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Genf. World Disasters Report 2008 - Focus on HIV and AIDS. (International of
Red Cross and Red Crescent Societies, 2008)

http://www.ifrc.org/publicat/wdr2008/summaries.asp

Studie: HIV-Therapie könnte Lebenserwartung (fast) normalisieren. Die
antiretrovirale Kombinationstherapie (ART) hat die Lebenserwartung von
HIV-Infizierten deutlich gesteigert. Nach einer Studie im Lancet (2008; 372:
293-299) werden viele Patienten das Rentenalter erreichen. (Deutsches
Ärzteblatt online, 28.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33181

HIV-Therapie schützt Sexualpartner nicht vor Ansteckung. Eine effektive
antiretrovirale Therapie bietet keinen sicheren Schutz des Sexualpartners vor
einer HIV-Infektion. Zu diesem Schluss kommen australische Epidemiologen im
Lancet (2008; 372: 314-320). Sie widersprechen damit einer Einschätzung der
Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen (EKAP), die Anfang des Jahres in der
Schweizerischen Ärztezeitung (2008; 89: 165-169) die Benutzung von Kondomen zum
Schutz eines HIV-negativen Partners als entbehrlich eingestuft hatte.
(Deutsches Ärzteblatt online, 25.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33167

Significant gains in preventing HIV, but not enough. The 2008 Report on the
global AIDS epidemic, produced by the Joint UN Programme on HIV/AIDS (UNAIDS),
is the most comprehensive review of the epidemic to date with 147 countries
reporting data on HIV. (UN News Centre, 29.07.2008)

http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=27512&Cr=Aids&Cr1

2008 Report on the global AIDS epidemic. UNAIDS publishes a new "Report on the
global AIDS epidemic" every two years. The Report draws upon and publishes the
best available data from countries and provides an overview and commentary on
the epidemic and the international response. (UNAIDS, 29.07.2008)

http://www.unaids.org/en/KnowledgeCentre/HIVData/GlobalReport/2008/

USA. H.I.V. Study Finds Rate 40% Higher Than Estimated. The United States has
significantly underreported the number of new H.I.V. infections occurring each
year, according to a study. (New York Times, 03.08.2008)

http://www.nytimes.com/2008/08/03/health/03aids.html?th&emc=th

The history and challenge of HIV prevention. Michael H Merson et al. The Lancet
2008; 372:475-488, DOI:10.1016/S0140-6736(08)60884-3. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608608843/abstract

USA / Mexiko. New HIV treatment guidelines issued by the International AIDS
Society–USA urge starting therapy sooner. The guidelines incorporate both newly
approved drugs and a greater understanding of disease pathology. (Medscape
today, 04.08.2008, CME)

http://www.medscape.com/viewarticle/578530?src=mp&spon=1&uac=62838EX

USA. Früherer Therapiebeginn bei HIV gefordert. Die einflussreiche
International AIDS Society-USA hat anlässlich der Internationalen
Aids-Konferenz in Mexiko- Stadt neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie
bei Erwachsenen vorgestellt. Die US-Experten sprechen sich im US-amerikanischen
Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 555-570) insbesondere für einen früheren Beginn der
antiretroviralen Therapie aus. (Deutsches Ärzteblatt online, 05.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33272

AIDS Vaccine Research Needs a New Approach- Research on AIDS vaccines needs a
fresh step-by-step approach through a series of "interim milestones," according
to the AIDS Vaccine Blueprint 2008 document released by the International AIDS
Vaccine Initiative (IAVI) at the International AIDS Conference in Mexico City.
(Medscape, 08.08.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/578706

Pill taken before sex would prevent transmission of HIV. Scientists are
developing a pill to be taken before sex that would stop transmission of HIV.
In the latest development in the battle against the global epidemic which
claimed two million lives last year, researchers are investigating whether
drugs used to treat the disease might be harnessed to protect against it. (The
Independent, 06.08.2008)

http://www.independent.co.uk/life-sty [...] -sex-would-prevent-transmission-of-hiv-886095.html

European AIDS Clinical Society (EACS) Guidelines for the Clinical Management
and Treatment of HIV-infected Adults. (Juni 2008)

http://www.eacs.eu/guide/index.htm

European AIDS Clinical Society (EACS) Guidelines for the Clinical Management
and Treatment of Chronic Hepatitis B and C Coinfection in HIV-infected Adults.
(Juni 2008)

http://www.eacs.eu/guide/index.htm

Women with HIV who regularly use crack are three times more likely to die. A US
survey of 1686 women with HIV on antiretroviral treatment has found that the
29% who regularly or intermittently used crack cocaine were nearly 60% more
likely to develop an AIDS-defining illness, and the 3.2% who used it
persistently were three times more likely to die. (aidsmap, 25.06.2008)

http://www.aidsmap.com/en/news/74C18189-81C3-4C4F-8D73-A19633B19FFF.asp

Crack cocaine, disease progression, and mortality in a multicenter cohort of
HIV-1 positive women. AIDS. 22(11):1355-1363, July 11, 2008. Cook, Judith A et
al. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18580615

Survival Benefit of Anti-HIV Agents Not Compromised in Drug Abusers. New
research indicates that HIV-infected injection drug users glean as much benefit
from highly active antiretroviral therapy (HAART) as do patients without this
history. (Medscape, 04.08.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/578572?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Highly Active Antiretroviral Therapy and Survival in HIV-Infected Injection
Drug Users. Evan Wood et al. JAMA. 2008;300(5):550-554. (Abstract)

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/5/550

Welcome to the UNAIDS HIV Prevention Toolkit! This online HIV Prevention
Toolkit was developed for managers at the national and sub-national levels who
are managing/implementing HIV prevention programmes/projects and are in the
process of intensifying their HIV prevention efforts. (August 2008)

http://unaidstoolkit.s-3.net/


SUBSTANZEN

Khat. Mental health fears over khat use. There are fears that thestimulant khat
is contributing to mental health problems within the UK's east African
communities. Dil Neiyyar of the BBC's Asian Network reports. (BBC, 07.07.2008)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7491209.stm

Psilocybin. Psilocybin can occasion mystical-type experiences having
substantial and sustained personal meaning and spiritual significance. R. R.
Griffiths et al. Psychopharmacology 2006), DOI 10.1007/s00213-006-0457-5.
(Fulltext, open access)

http://www.hopkinsmedicine.org/Press_releases/2006/GriffithsPsilocybin.pdf

Psilocybin. Mystical-type experiences occasioned by psilocybin mediate the
attribution of personal meaning and spiritual significance 14 months later. RR
Griffiths et al. Journal of Psychopharmacology, xxx(xx) (2008) 1–12. (Fulltext,
open access)

http://www.maps.org/w3pb/new/2008/2008_Griffiths_23042_1.pdf

How smart are smart drugs? Cognitive decline, and in particular memory loss,
are key features of the early stages of Alzheimer's disease, so it is scarcely
surprising that the focus of research aimed at treatment has been on
identifying drugs to alleviate or reverse this decline. But once such drugs are
available, might they not also be more broadly useful? If mild cognitive
decline is a fact of life for many of us over the age of about 50 years, as
some maintain, perhaps we should all be taking the pills, much as many now take
statins and aspirin? And how about students revising for exams, or businessmen
wishing to gain a competitive edge? This, essentially, is the case for
cognitive enhancers or nootropics, known more colloquially as smart drugs. The
Lancet 2008; 372:198-199, DOI:10.1016/S0140-6736(08)61058-2. (Fulltext, open
asccess)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608610582/fulltext

Heidelberger Ringvorlesung "Doping": eine Bilanz

http://idw-online.de/pages/de/news271560

http://www.uni-heidelberg.de/presse/

Ketamine: just a harmless party drug?_Kat Deans, Rachel Ayres, Pete Weinstock
and Angela Cottrell share progress from working with long-term ketamine users
in Bristol. (drinkanddrugsnews, 28.07.2008)

http://www.drinkanddrugs.net/features/july2808/ketamine.pdf

Fitness-Pille lässt Mäuse länger laufen – Hoffnung für Diabetiker und Adipöse.
Zwei Wirkstoffe, die US-Forscher an Mäusen getestet haben, versprechen
sportlichen Erfolge ohne Trainingsschweiß. Sie könnten aber auch für Menschen
mit Typ-II-Diabetes mellitus oder Übergewicht interessant sein, wenn die
Ergebnisse der tierexperimentellen Studie in Cell (2008; doi:
10.1016/j.cell.2008.06.051) auf den Menschen übertragbar wären. (Deutsches
Ärzteblatt online, 01.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33236

Ayahuasca. Cosmic Serpents and the Dark Side of Shamanism
In 1984, Jeremy Narby traveled to the Amazon to study with the Ashanica. There,
he met shamans who received their plant knowledge and healing power from
drinking ayahuasca. This began an adventure that lasted over ten years and
culminated in Narby's groundbreaking book, The Cosmic Serpent: DNA and the
Origins of Knowledge, which revealed possible correlations between shamanic
technologies, myth, and science. An interview. (gaiamedianews August 2008)

http://www.realitysandwich.com/interview_with_jeremy_narby

GHB. Flüssiges Ecstasy - Leicht herzustellen und lebensgefährlich. Sie ist eine
Albtraumdroge: GHB, Gamma-Hydroxy-Buttersäure. Die Tropfen haben viele Namen:
Easy Lay, G-Juice, Flüssiges oder Liquid Ecstasy, obwohl es sich chemisch um
eine völlig andere Substanz handelt als bei der Pille Ecstasy. (Frankfurter
Rundschau, 28.07.2008)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1374566&

GHB / Großbritannien. ‚Date-Rape Chemicals' May Be Banned. "Ministers are
planning to ban two chemicals which can be used as date rape drugs, it was
announced today. The substances are legally available but when absorbed by the
body they rapidly convert to the drug GHB, which was banned five years ago
after being implicated in sexual assaults. Scientific advisors have warned
that the drugs may be contributing to the 'significant problem' of drug-aided
rape. The Home Office said it now intends to control the two chemicals, known
as Gamma-butyrolactone (GBL) and 1,4 butanediol (1,4-BD) as Class C drugs after
a consultation period." (The Independent, 07.08. 2008)

http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/daterape-chemicals-may-be-banned-887966.html

Drogen am Arbeitsplatz: Qualmen, kiffen, koksen. Doping ist nicht nur im Sport
ein Problem: Immer mehr Angestellte wollen mit illegalen Substanzen ihre
Leistung steigern. Chefs sehen dem nicht länger tatenlos zu. (Süddeutsche
Zeitung, 07.08.2008)

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/346/305315/text/

Spice. Psycho-Droge überschwemmt Nürnberg: Jeder kann sie kaufen. "Spice" gilt
offiziell als Räucherwerk, wird aber meistens als Rauschmittel benutzt. Die
Drogenhilfe "Mudra" hat schon die ersten Konsumenten in Beratung. Die
Langzeitfolgen sind völlig unbekannt. (Abendzeitung, 07.08.2008, PR-inside.com,
29.08.2008)

http://www.abendzeitung.de/nuernberg/45180

http://www.pr-inside.com/de/spice-wie-gefaehrlich-ist-die-ne-r778691.htm

Fertigarzneimittel als „Drogen“ - Missbrauch von Medikamenten. Von Dipl. theol.
Dr. med. Heinrich Elsner, Bochum. (Westfälisches Ärzteblatt, 05/08, S.23ff.)

www.aekwl.de/fileadmin/aerzteblatt/pdf/waeb0508.pdf

Anabolika. Sondershausen / Thüringen. Doping und Drogen: 24-Jähriger stirbt. In
Thüringen ist erstmals ein Todesfall durch Einnahme von Anabolika nachgewiesen
worden. (Südthüringer Zeitung, 20.08.2008)

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,838898

Ayahuasca . Peruvian government recognizes Ayahuasca as cultural heritage. The
Government of Peru declared the traditional knowledge and the use of Ayahuasca
practiced by the indigenous communities of the Amazon forest to be national
cultural patrimony. On the declaration of recognition, signed by the Director
of the National Institute of Culture, it says that Ayahuasca has psychotropic
qualities, acting on the psychic level, the mental activity, the behavior, the
perception, and is known all over the world as an indigenous plant that
transmits spiritual knowledge. (gaiamedianews September 2008)

http://www.ayahuasca-info.com/national_heritage/

Großbritannien. Drogensüchtige ersetzen Heroin durch Diazepam - Medikament vor
allem in Kombination gefährlich. Eine steigende Anzahl von Drogenkonsumenten
verlagert ihre Einnahmegewohnheiten in Richtung Diazepam. Besser bekannt als
Valium genießt das Medikament laut DrugScope http://www.drugscope.org.uk
bereits in 15 von 20 untersuchten britischen Städten zunehmende Beliebtheit.
Diazepam wird als Heroin-Ersatz eingesetzt und häufig in Kombination mit
Alkohol und Methadon eingenommen, um die Entzugserscheinungen von Crack zu
mildern. Die Kombination mit anderen Medikamenten berge jedoch ein hohes Risiko
einer Überdosierung in sich, warnen die Wissenschaftler. (pressetext.at.,
03.09.2008)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080903010

Großbritannien. DrugScope Street Drug Trends 2008: Concern as increasing
numbers of drug users turn to benzodiazepines. (drugscope.com, 03.09.2008)

http://www.drugscope.org.uk/ourwork/pressoffice/pressreleases/Street-drug-trends-08.htm

Modafinil. Pill that boosts productivity gaining favor in Silicon Valley. In a
place like Silicon Valley, where career prospects often hinge on a person's
intelligence and ability to work hellishly long hours, "brain doping" probably
was inevitable. The expression refers to a growing national trend that troubles
some medical ethicists, in which pills designed to treat sleep and mood
disorders are being popped by healthy people to help keep them mentally sharp
and boost their productivity. In April, the prestigious journal Nature reported
that one-fourth of the 1,400 people responding to an informal survey admitted
they had taken drugs for non-medical reasons to improve their concentration or
memory. The medicines included Ritalin, a stimulant for treating
attention-deficit hyperactivity disorder; Provigil, for sleep disorders
(Modafinil, Anm. dgs-info); and so-called beta blockers for cardiac arrhythmia.
(Mercury News, 02.09.2008)

http://www.mercurynews.com/business/ci_10366303

Was ist Modafinil? (Wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Modafinil

GHB. Liquid Ecstasy – ein relevantes Drogenproblem
Liquid Ecstasy – A Significant Drug Problem
Andresen, Hilke; Stimpfl, Thomas; Sprys, Nadine; Schnitgerhans, Timo; Müller,
Alexander
Dtsch Arztebl 2008; 105(36): 599-603; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0599

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61305

GHB. Liquid Ecstasy – A Significant Drug Problem
Andresen, H; Stimpfl, T; Sprys, N; Schnitgerhans, T; Müller, A
Dtsch Arztebl Int 2008; 105(36): 599-603; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0599

http://www.aerzteblatt.de/int/article.asp?id=61380

HIRNDOPING. Epo verbessert das Gedächtnis. Das Dopingmittel kann nicht nur die
Ausdauer steigern - Epo stärkt auch die Erinnerung. Göttinger Forscher haben
jetzt entdeckt, dass das Hormon die Nervenaktivität im Gehirn verändert - genau
dort, wo Informationen für Lang- und Kurzzeitgedächtnis sortiert werden. (Der
Spiegel, online, 10.09.2008)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,577390,00.html

Haluzinogene / LSD / Psilocybin. Is Doctor-Prescribed LSD and 'Shrooms on the
Way? New indications that illegal hallucinogenic drugs like LSD and psilocybin
could become credible prescription medicines some day. (Drugreproter /
Alternet, 10.09.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/98341/

Salvia divinorum. Popularity of a Hallucinogen May Thwart Its Medical Uses.

"Until a decade ago, the use of salvia was largely limited to those
seeking revelation under the tutelage of Mazatec shamans in its native Oaxaca,
Mexico. Today, this mind-altering member of the mint family is broadly
available for lawful sale online and in head shops across the United
States…Pharmacologists who believe salvia could open new frontiers for the
treatment of addiction, depression and pain fear that its criminalization would
make it burdensome to obtain and store the plant, and difficult to gain
government permission for tests on human subjects." (The New York Times,

http://www.nytimes.com/2008/09/09/us/09salvia.html


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und
kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu
Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht
und Therapie.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/21/Fachpresseschau-Alkohol.pdf

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health
Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu
Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

USA. After the Battle, Fighting the Bottle at Home. A growing body of evidence
suggests that alcohol abuse is rising among veterans of combat in Afghanistan
and Iraq. (New York Times, 08.07.2008)

http://topics.nytimes.com/top/news/us/series/war_torn/index.html

Combat Exposure in Iraq, Afghanistan Linked to High Risk for Alcohol Misuse.
Soldiers deployed to Iraq and Afghanistan who are exposed to combat are at
increased risk of developing alcohol-related problems, with the highest risk
found among the youngest troops, reservists, and members of the National Guard.
(Medscape today, 13.08.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/579053?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Alcohol Consumption and Mortality From Stroke and Coronary Heart Disease Among
Japanese Men and Women. The Japan Collaborative Cohort Study. Hiroyasu Iso.
Stroke. 2008; Published online before print July 10, 2008, doi:
10.1161/STROKEAHA.108.520288
Conclusion: Heavy alcohol consumption is associated with increased mortality
from total stroke, particularly hemorrhagic stroke, and total cardiovascular
disease for men, and from coronary heart disease for women, whereas
light-to-moderate drinking may be associated with reduced mortality from
cardiovascular disease for both sexes. (Abstract)

http://stroke.ahajournals.org/cgi/con [...] asu+Iso&searchid=1&FIRSTINDEX=0&resourcetype=HWCIT

http://www.medpagetoday.com/Cardiology/CoronaryArteryDisease/tb/10084

Valproate Treatment of Acute Alcohol Hallucinosis: A Double-Blind,
Placebo-Controlled Study. Zafar N. Aliyev; Nadir A. Aliyev. Alcohol Alcohol.
2008;43(4):456-459. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/577251?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Droge Alkohol – Beilage zur Zeitschrift DAS PARLAMENT. Mit Beiträgen von Spode,
Hurrelmann, Settertobulte, Kuttler, Klein. Zapf-Freudenberg, Hüllinghorst und
Mann. (APuZ, Aus Politik und Zeitgeschichte, 28/2008, 07.07.2008)

http://www.bpb.de/files/ZZF5Z2.pdf

Lautstärke der Musik triggert Alkoholkonsum. Barbesucher trinken bei lauter
Beschallung mehr Alkohol in kürzeren Zeiträumen als bei leiser Musik. Das
behaupten Wissenschaftler der Université de Bretagne-Sud nach einer
entsprechenden Untersuchung. Sie publizierten ihre Ergebnisse online im
Fachblatt „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“, das ihre Studie in
der Oktoberausgabe abdrucken wird (doi: 10.1111/j.1530-0277.2008.00764.x).
(Deutsches Ärzteblazz online, 12.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33337

DHS: Alkohol im Alter (August 2008).

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/alkohol_im_alter.pdf

Prost, Spitzhörnchen! Erstmals haben Wissenschaftler einen chronischen Trinker
im Tierreich entdeckt: Die kleine Säugerart nährt sich von Palmenbier. (ZEIT
ONLINE 29.07.2008)

http://www.zeit.de/online/2008/31/alkoholisierte-spitzhoernchen

Meta-Analyse: Mäßiger Weinkonsum nützt dem Herz-Kreislauf-System. Wer mäßig
Wein trinkt, hat ein um etwa 30 Prozent reduziertes Risiko, eine
Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen als ein Abstinenzler. Das ergab eine neue
Metaanalyse, die Giovanni de Gätano von der Katholischen Universität
Campobasso, Italien, auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC)
Ende August in München vorgestellt hat. De Gätano bezog 13 Studien mit 209.418
untersuchten Personen in seine Analyse ein. (Deutsches Ärzteblatt, 02.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33544

DHS: Alkohol in der Schwangerschaft. (2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/alkohol_in_der_schwangerschaft.pdf

Berlin. Studie: Jede zweite Schwangere trinkt Alkohol. Mehr als jede zweite
Frau in Deutschland trinkt während der Schwangerschaft Alkohol. Einer Studie
der Berliner Charité zufolge konsumieren 58 Prozent aller Schwangeren
gelegentlich Bier und Schnaps. Bereits geringe Mengen Alkohol könnten den Fötus
schädigen, warnte die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing am Montag in
Berlin. „Es gibt keinen sicheren Grenzwert für ungefährlichen Alkoholkonsum
während der Schwangerschaft“, sagte sie anlässlich des „Tages des
alkoholgeschädigten Kindes“ am Dienstag. (Deutsches Ärzteblatt online,
08.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33612


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Juli-August 2008:

pubmed_amphetamine_july08: http://dgsuchtmedizin.de/text.194/index.html
pubmed_amphetamine_august08: http://dgsuchtmedizin.de/text.200/index.html

Prag. 1st global conference on methamphetamine: science, strategy and response.
Prague, Czech Republic 15th - 16th September 2008.

http://www.globalmethconference.com/

Programm und Abstracts:

http://www.globalmethconference.com/prague-08/programme-and-abstracts.php

"Während die letzten Techno-Jünger zur Love Parade reisen, sind ihre Drogen
längst in der Mitte der Gesellschaft gelandet. Über das letzte Aufbäumen einer
todgeweihten Bewegung." (Süddeutsche Zeitung, 13.07.2008)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/168/186579/

Prevalence of nonmedical methamphetamine use in the United States
Durell T, Kroutil L, Crits-Christoph P, Barchha N, Van Brunt D
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:19 ( 25 July 2008 )
(Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/19

Methamphetamin. Strafbarkeit bei Crystal - "Stoff für die
Leistungsgesellschaft". Weil Crystal extrem süchtig macht und zu schweren
Hirnschäden führen kann, befasst sich der BGH mit der Droge. (Süddeutsche
Zeitung, 05.08.2008)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/133/305103/text/

Methamphetamin. Gericht verhandelt über Chrystal Speed - Kriegsdroge der Elite.
Sie ist das pulverisierte Höher, Schneller, Weiter: Crystal Speed. Das
Bundesverfassungsgericht verhandelt, den Konsum der Droge härter zu bestrafen.
Aber was soll das bringen? (Die Tageszeitung, 07.08.2008)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kriegsdroge-der-elite/

Methamphetamin. Mit Crystal in die Demenz. Jugendliche nennen es Crystal oder
Ice, doch die hübschen Namen kaschieren die immense Gefahr: Methamphetamin ist
gemessen an der Zahl der Konsumenten weltweit Droge Nummer zwei hinter
Cannabis, warnt Professor Edelhard Thoms, Chefarzt der Kinder- und
Jugendpsychiatrie im Park-Krankenhaus Leipzig. (Frankfurter Rundschau, 09.08.08)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] ell/1396978_Konsumenten-dauerhaft-geschaedigt.html

Karlsruhe. Bundesgerichtshof Mitteilung der Pressestelle, Nr. 152/2008. Neue
Festlegung der nicht geringen Menge Methamphetamin. Anfragebeschluss des 2.
Strafsenats an die übrigen Strafsenate.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi [...] gh&Art=pm&Datum=2008&Sort=3&nr=44813&pos=0&anz=153

Der Beschluss des 2. Strafsenats vom 6.8.2008 - 2 StR 86/08 - liegt noch nicht
in ausgefertigter Form vor.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi [...] s=0&nr=44821&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf#

Ecstasy. Pillenwarnung - Update vom 14. August 2008. Erneutes Auftauchen von
Ecstasy-Falsifikaten. (eve-and-rave-net)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/drugchecking.sp?text=260&page=0

Druckerfreundliche Version (Format: PDF, Größe: 307 KB, 5 Seiten )

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc128.pdf



Pillenwarnung - Update vom 18. August 2008. Erneutes Auftauchen von extrem
hochdosierten Ecstasy-Pillen. (eve-and-rave-net)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/drugchecking.sp?text=280&page=0

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc129.pdf

Wien. Konsum synthetischer Drogen nimmt in Entwicklungsländern zu. Der Konsum
synthetischer Drogen wie Ecstasy hat einem UN-Bericht zufolge besonders in
Asien, im Mittleren Osten und den Golfstaaten zugenommen. (AFP, 09.09.08)

http://afp.google.com/article/ALeqM5gv7aGeJAGuO8SSoh1P3hAgobSzlQ

New markets for synthetic drugs. UNODC's new Global Amphetamine-Type Stimulants
Assessment Report warns that synthetic drugs such as ecstasy, amphetamine and
methamphetamine - the drugs of modern times - are becoming more popular in
developing countries. The report documents a spread of these drugs to new
markets, and notes an increased involvement of organized criminal groups in the
trade. (UNODC, 09.09.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/new-markets-for-synthetic-drugs.html

http://www.unodc.org/documents/scientific/ATS/Global-ATS-Assessment-2008-Web.pdf

Dresden. Polizei hebt in Sachsen Drogen-Labor aus. Die Polizei hat in Sachsen
ein illegales Drogenlabor ausgehoben. Gegen einen 29-Jährigen wurde Haftbefehl
erlassen, wie das sächsische Landeskriminalamt am Mittwoch in Dresden
mitteilte. Ihm wird vorgeworfen, in der Garage seines Hauses im Erzgebirgskreis
größere Mengen Crystal hergestellt zu haben. (yahoo nachrichten, 10.11.2008)

http://de.news.yahoo.com/ap/20080910/twl-polizei-hebt-in-sachsen-drogen-labor-8b73c05.html

Methamphetamin. Die Jugendsucht-und Drogenberatung der Stadtmission Chemnitz
hat eine Broschuere zu 'Crystal' entwickelt. Für Sachsen, Sachsen-Anhaltiner
und Thueringer ist diese Broschuere kostenlos, Menschen aus dem Rest der Welt
zahlen 1.50 Euro dafür: info@drogenberatung-chemnitz.de (Quelle: eAKZEPTANZ,
NEWSLETTER NR.22 - 04.September 2008)


CANNABIS

Synthetic Pot as a Military Weapon? Meet the Man Who Ran the Secret Program.
Dr. James Ketchum tested a potent form of synthetic marijuana on soldiers to
develop a secret weapon in the '60s. Now he's telling the tale. (Drug Reporter,
19.07.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/92049/

Essen. Von wegen „weiche“ Droge - Cannabis-Abhängigkeit verpfuscht das Leben.
Cannabiskonsum ist riskant. Es gibt immer mehr Abhängige und sie schlagen sich
mit vielen Problemen herum: schaffen ihren Schulabschluss nicht, finden keinen
Job und keinen Partner und geraten nicht selten mit dem Gesetz in Konflikt.
Oft wird Cannabiskonsum verharmlost, teilweise auch durch Kostenträger, die die
Behandlungsbedürftigkeit der Cannabisabhängigkeit infrage stellen. Dabei sind
die Daten aus der Essener Cannabisambulanz alarmierend, die Frank Hölscher und
Kollegen kürzlich im Fachmagazin Der Nervenarzt (2008; 79: 571-576)
veröffentlichten. (MTD, Ausgabe 30 / 2008 S.4, AW)

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/22907/

Typisch Kiffer?. Kiffer sind faul, hängen nur rum und kriegen nichts auf die
Reihe. So in etwa ließe sich umgangssprachlich die psychiatrische Diagnose des
„Amotivationalen Syndroms“ beschreiben. Es sei eine mehr oder weniger
zwangsläufige Folge intensiven Cannabiskonsums. Nach heutigem
wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es dieses Syndrom allerdings nicht.
Dennoch hat sich das Bild vom antriebsarmen Loser, dem alles egal ist, solange
der Joint glüht, tief in die öffentliche Wahrnehmung eingeprägt. In einem
Experiment konnten zwei Berliner Forscherinnen zeigen, dass auch Lehrerinnen
und Lehrer sowie Studierende nicht gefeit davor sind, wenn sie Schülerinnen und
Schüler beurteilen sollen. (Drugcom-Newsletter vom 31.07.2008)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=94

Eppenheim / Taunus. Spezialklink im Taunus hilft Abhängigen: Wenn Kiffen nicht
mehr lustig ist. Erst die Entgiftung, dann die Therapie. Das Suchtzentrum in
Eppenhaim bietet Jugendlichen die Chance auf ein normales Leben. Immer mehr
junge Patienten kommen, weil sie von Cannabis abhängig sind. (Netzeitung,
23.07.2008)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/1099459.html

Hamm. „AVerCa“ – Gemeinschaftliches Cannabisprojekt von DHS und LWL-KS. Die
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und die Koordinationsstelle Sucht
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL-KS) starten das vom
Bundesgesundheitsministerium geförderte Projekt „AVerCa – Aufbau einer
effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention
jugendlichen Cannabismissbrauchs“. (DHS, Pressemitteilung vom 25.06.2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/pressemitteilung_averca.pdf

Youth Cannabis Use Commonly Extends into Adulthood.
Data from Western countries suggest that up to half of adolescents have used
cannabis at least once, and up to 10% may develop cannabis abuse or dependence.
To examine the natural history of cannabis use, German investigators analyzed
4- and 10-year follow-up data from 3021 youth (ages 14–24 years at baseline)
enrolled in a prospective population-based cohort study. (Alcohol, Other Drugs,
and Health: Current Evidence, July-August 2008)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july08/friedmann_perkonigg.html
The 16 greatest stoner movies. Our favorite marijuana movies.
These days, multiplexes are thick with the smoke of mara-jawana — and it's
coming from the action on the screen. This gave us sort of a cool idea, like, a
couple weeks ago, which we promptly forgot. And we just remembered it now:
we're picking the best 16 stoner films of all time — one for every easily
weighable segment of an ounce. Disagree with our choices? You'll hardly harsh
our mellow if you e-mail us your favorite marijuana movie. (The Boston Phoenix,
11.08.2008)

http://thephoenix.com/Boston/Movies/66150-16-greatest-stoner-movies/

THE NAKED QUEEN. The Naked Queen is a cultural critique of the mythic
foundations of the war on drugs which has in essence become a war on cannabis.
Starting with the ancient history of cannabis and leading to the extremism of
U.S. federal policy with regard to this enigmatic plant, this feature
documentary strips away the propagandist illusions about cannabis with its
"roots in hell", unveiling the hypocrisy of this entrenched policy. (Rising
Dawn Pictures, 1:24:55)

http://video.google.ca/videoplay?docid=5453256896455373998

Schweiz. Gratis Cannabis-Tests wegen bleihaltigem Hasch. Seit gestern Abend
können Kiffer ihren Stoff in Zürich anonym und kostenlos testen lassen. Mit dem
Pilotprojekt soll geprüft werden, ob bleiversetztes Gras aus Deutschland in die
Schweiz gelangt ist. (Tagesanzeiger, 03.09.2008)

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/s [...] nabisTests-wegen-bleihaltigem-Hasch/story/29841667

HOHEN NEUENDORF / Brandenburg. ANTI-DROGEN-EINSATZ: Polizisten "ernten"
Cannabis. Hanfpflanzen wurden zum Verbrennen ins Landeskriminalamt gebracht
Schweißperlen stehen den sportlichen Polizisten auf der Stirn. Mit
Gartenscheren schneiden sie jeden Cannabis-Stiel einzeln ab und verstauen ihn
in Plastiksäcken. Alles wird abgezählt "Das ist doch mehr als wir erwartet
hatten", sagt Polizeisprecher Martin Werner nach der ersten Einsatzstunde.
(Märkische Allgemeine, 04.09.2008)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cm [...] nen_ins_Landeskriminalamt_gebracht_Polizisten.html

WÜRZBURG. Studie über Drogenkonsum im Straßenverkehr
Kiffen für die Wissenschaft – so ließe sich ein Forschungsprojekt an der
Universität Würzburg betiteln. An der Studie des Interdisziplinären Zentrums
für Verkehrswissenschaft haben inzwischen schon rund 170 Konsumenten von
Cannabis und anderen Drogen teilgenommen. Die Wissenschaftler befassen sich im
Rahmen des europäischen Projekts Druid (Driving under the influence of drugs,
alcohol and medicines) mit der Frage, wie häufig Verkehrsteilnehmer unter dem
Einfluss von Drogen stehen. Derzeit suchen sie vor allem im Raum München nach
weiteren Freiwilligen, die im Dienst der Verkehrssicherheit ihren Drogenkonsum
und ihren Alltagsablauf protokollieren. (UNI-INTERN, Wöchentliches
Online-Mitteilungsblatt der Universität Würzburg, Ausgabe 33 vom 9. September
2008)

http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/presse/uni-intern0/

Studie zu Drogenkonsum - Generation Cannabis. Drogenkonsum ist nicht nur das
Problem junger Menschen. Vor allem die Baby-Boomer-Generation ist betroffen -
und könnte sich deshalb für Studien eignen. (Süddeutsche Zeitung, 10.09.2008)

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/192534


KOKA / KOKAIN

Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Juli-August 2008

pubmed_cocaine_july08: http://dgsuchtmedizin.de/text.196/index.html
pubmed_cocaine_august08: http://dgsuchtmedizin.de/text.201/index.html

The Search for Medications to Treat Stimulant Dependence. Kyle M. Kampman, M.D._
Progress in understanding the neurobiology of stimulant dependence has enabled
researchers to identify medications whose pharmacological effects suggest that
they might help patients initiate abstinence or avoid relapse. Several of these
medications and a vaccine have shown encouraging results in controlled clinical
trials with cocaine-dependent patients. The search for a medical treatment for
methamphetamine dependence started more recently, due to the later emergence of
this epidemic, but at least one candidate medication has shown promise in early
clinical testing. Treatment approaches that combine efficacious medications and
empirically proven behavioral interventions, such as voucher-based
reinforcement therapy, will almost certainly produce the best results. (NIDA -
ADDICTION SCIENCE & CLINICAL PRACTICE — JUNE 2008)

http://www.nida.nih.gov/PDF/ascp/vol4no2/Search.pdf

OLIVEIRA, Lúcio Garcia de and NAPPO, Solange Aparecida. Characterization of the
crack cocaine culture in the city of São Paulo: a controlled pattern of use.
Rev. Saúde Pública [online]. (cited 2008-07-31. (Fulltext, open access,
Portuguese)

http://www.scielosp.org/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S0034-89102008005000039&lng=en&nrm=iso

Spanien. Kokain auf fast allen spanischen Banknoten. In keinem Land Europas
weisen die Geldscheine so große Rückstände von Kokain auf wie in Spanien. Die
durchschnittliche Konzentration liege bei 155 ikrogramm und sei somit fünfmal
höher als etwa in Deutschland, heißt es in einer am Donnerstag vorgestellten
Untersuchung der Universität Valencia. (Die Welt, 01.08.2008)

http://www.welt.de/welt_print/arti2273596/Kokain_auf_fast_allen_spanischen_Banknoten.html

Kokain: Wie Sucht entsteht. Typische Verhaltensmuster der Sucht sind die
andauernde Suche nach dem Rauschgift oder ein Rückfall nach erneuter
Drogengabe. Dafür sind durch das Kokain ausgelöste molekulare Veränderungen an
den Nervenkontaktstellen im Belohnungssystem direkt verantwortlich. Dies
veröffentlicht ein Forscherteam aus dem Zentralinstitut für Seelische
Gesundheit, dem Deutschen Krebsforschungszentrum sowie der Universität Genf in
der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Neuron. Die Ergebnisse liefern neue
Ansätze, um die Drogenabhängigkeit medizinisch zu behandeln. (Deutsches
Krebsforschungszentrum, Pressemitteilung vom 14.08.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news273910

Glutamate Receptors on Dopamine Neurons Control the Persistence of Cocaine
Seeking
David Engblom et al. Neuron, Vol 59, 497-508, 14 August 2008. (Abstract)

http://www.neuron.org/content/article/abstract?uid=PIIS0896627308005825

A Long Lasting Impression: New Study Finds Persistent Brain Changes in Response
to Cocaine Depend on the Expectation of Reward. NIDA Study Sheds Light on why
Addiction is a Chronic Disease. Drug addiction dramatically shifts a person's
attention, priorities, and behaviors towards a focus almost entirely on seeking
out and taking drugs. Now, an animal study funded by the National Institute on
Drug Abuse, part of the National Institutes of Health, has identified some of
the specific long-term adaptations in the brain's reward system that may
contribute to this shift. These long-lasting brain changes may underlie the
maladaptive learning that contributes to addiction and to the propensity for
relapse, even after years of abstinence from the drug. The study was published
in Neuron on July 30, 2008. (NIDA – National Institute on Drug Abuse (USA),
31.07.2008)

http://www.nida.nih.gov/newsroom/08/NR7-31.html

Kokainsucht per Genschalter abgestellt. Forscher aus Heidelberg und Mannheim
haben zwei Genschalter entdeckt, mit denen sich die Kokainsucht wahlweise
verstärken oder ganz abschalten lässt. In Tierversuchen konnten sie dadurch bei
Mäusen das Suchtgedächtnis löschen. Sie versprechen sich davon neue Ansätze
gegen Suchtprobleme bei Menschen.
Typische Verhaltensmuster von Suchtkranken sind die andauernde Suche nach dem
Rauschgift oder ein Rückfall nach erneutem Drogenkonsum. Bei der Kokainsucht
sind dafür molekulare Veränderungen an den Nervenkontaktstellen im
Belohnungssystem die Ursache. Dies hat ein Forscherteam aus dem Zentralinstitut
für Seelische Gesundheit, dem Deutschen Krebsforschungszentrum sowie der
Universität Genf herausgefunden. Die Arbeit wurde in der aktuellen Ausgabe der
Zeitschrift "Neuron" (59, 2008, 497) veröffentlicht. (Ärztezeitung online,
15.08.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=507222

Diazepam protects against the enhanced toxicity of cocaine adulterated with
atropine.
Braida D, Zani A, Capurro V, Rossoni G, Pegorini S, Gori E, Sala M.
J Pharmacol Sci. 2008 Aug;107(4):408-18. (Fulltext, open access)

http://www.jstage.jst.go.jp/article/jphs/107/4/107_408/_article


NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Tobacco Induced Diseases is the official journal of the International Society
for the Prevention of Tobacco Induced Diseases. The journal encompasses all
aspects of tobacco induced diseases, including their underlying mechanisms, as
well as the prevention of tobacco addiction. (open access)

http://www.tobaccoinduceddiseases.com/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:
u.a. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen
Krebsforschungszentrum Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

The moderating role of parental smoking on their children's attitudes toward
smoking among a predominantly minority sample: a cross-sectional analysis
Wilkinson A, Shete S, Prokhorov A
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:18 (14 July 2008)
(Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=18625061

Vom Kampf gegen den Glimmstängel. An der TU Chemnitz wurde der Tabakkonsum von
Jugendlichen und erwachsenen Risikogruppen untersucht - Raucherambulanz
Chemnitz plant Spezialkurse. (Technische Universität Chemnitz, Pressemitteilung
vom 14.07.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news270473

Weiss RB, Baker TB, Cannon DS, von Niederhausern A, Dunn DM, et al. (2008) A
Candidate Gene Approach Identifies the CHRNA5-A3-B4 Region as a Risk Factor for
Age-Dependent Nicotine Addiction. PLoS Genet 4(7): e1000125.
doi:10.1371/journal.pgen.1000125. (Fulltext, open access)

http://www.plosgenetics.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pgen.1000125

Menthol für einen leichten Einstieg. Wer bei Erkältung zu Mentholbonbons
greift, um die Atemwege frei zu machen, würde vermutlich kaum auf die Idee
kommen, dass die erfrischende Brise auch zur Nikotinsucht beiträgt. Als
Zusatzstoff in Zigaretten kann es den Schmerz lindern, der durch den beißenden
Qualm verursacht wird. Besonders jungen Menschen soll dadurch der Einstieg in
das Rauchen erleichtert werden, konnten Recherchen in internen Dokumenten der
Tabakindustrie aufdecken. (drugcom, 01.08.2008)

http://www.drugcom.de/?uid=547f1276388f9c67bb04b6c4491699a4&id=aktuelles&idx=641

Schon die erste Zigarette kann süchtig machen. Viele Raucher sind bereits nach
der ersten Zigarette süchtig. Warum dies so ist, haben Wissenschaftler der
University of Western Ontario untersucht. Sie publizierten ihre Ergebnisse im
Journal of Neuroscience (2008; 28: 8025-8033). „Nikotin wirkt auf viele
verschiedene Signalwege und erzeugt so seine Suchteffekte“, sagte Steven
Laviolette vom Department of Anatomy and Cell Biology der Schulich School of
Medicine & Dentistry.“ (Ärzteblatt online, 11.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33318

Tobacco firms kept quiet on polonium role in cigarettes. Philip Morris and
others failed to publish internal studies into lethal substance. (The
Independent on Sunday, 24.08.2008)

http://www.independent.co.uk/life-sty [...] -quiet-on--polonium-role-in-cigarettes-907194.html


OPIATE / OPIOIDE

Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August
2008:

pubmed_opioid_detoxification_july08:
http://dgsuchtmedizin.de/text.197/index.html
pubmed_opioid_detoxification_august08:
http://dgsuchtmedizin.de/text.202/index.html

USA. Nonpharmaceutical Fentanyl-Related Deaths - Multiple States, April 2005 -
March 2007. (CDC, MMWR Weekly, July 25, 2008 / 57(29);793-796; Jointogether
News, 25.07.2008)

http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm5729a1.htm

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2008/fentanyl-overdose-outbreak.html

Tilidin. Tilidin ist ein synthetisches Opioid, das regulär zur Behandlung
starker bis sehr starker Schmerzen, z.B. in der Krebstherapie oder nach
Operationen, eingesetzt wird. In Berlin hat Tilidin einige Bedeutung als Droge
gewonnen, vorzugsweise unter männlichen Einwanderern der zweiten und dritten
Generation. Die Berliner Fachstelle für Suchtprävention hat Informationen in
mehreren Sprachen veröffentlicht.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/front_content.php?idart=107

Tilidin (Deutsch)

http://www.berlin-suchtpraevention.de/upload/factsheets/080620_factsheet_tilidin.pdf

Tilidin (Arabisch)

http://www.berlin-suchtpraevention.de [...] tionsfelder/Informationsblatt_Tilidin_Arabisch.pdf

Tilidin (Türkisch)

http://www.berlin-suchtpraevention.de/upload/factsheets/080813_factsheet_tilidin_tuerkisch.pdf



Alkaloids produced by genetically engineered yeast. Ready access to complex
compounds will allow pharmacological studies of potential painkillers.
doi:10.1038/news.2008.1031. (Nature News, 10.08.2008)

http://www.nature.com/news/2008/080810/full/news.2008.1031.html

Russland. Rätselhafter Dr. Zobin. Ein ehemaliger russischer Militärarzt
behandelt Junkies aus dem Westen - mit einer Brachial-Therapie: Binnen 30
Minuten will er ihr Hirn gegen Heroin versiegeln. Drogenexperten sind
skeptisch. (Der Spiegel online, 21.08.2008)

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,573051,00.html

Sexual Dysfunction - A Common Problem With Opioid Pain Relievers; Treatment
Helps
Opioids and Sex DysfunctionSexual dysfunction is a common problem in patients
with chronic pain. Ironically, considerable evidence suggests that long-acting
opioids used on a daily basis for more than a month to help relieve chronic
pain can have a number of adverse effects on human endocrine function leading
to sexual dysfunction. This commentary by practitioner Stephen Colameco, MD,
MEd, examines the causes and diagnosis of endocrine disorders related to opioid
therapy. Recommended clinical approaches for the treatment of associated sexual
dysfunctions are discussed. (Pain Treatment Topics, April 2008)

http://pain-topics.org/pdf/Colameco-Opioids-SexDysfunction.pdf

Opioid Pharmacology. Andrea M. Trescot, Sukdeb Datta, Marion Lee and Hans
Hansen. Pain Physician 2008: Opioid Special Issue: 11: S133-S153 * ISSN
1533-3159. (Fulltext, open access)

http://www.painphysicianjournal.com/2008/april/2008;11;S133-S153.pdf

Correspondence: Codeine and breastfeeding.
D Nicholas Bateman email address a, Michael Eddleston a and Euan
Sandilands
The Lancet 2008; 372:625; DOI:10.1016/S0140-6736(08)61266-0 (Fulltext, open
access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608612660/fulltext

Opioid receptor PET reveals the psychobiologic correlates of reward processing.
Schreckenberger M, Klega A, Gründer G, Buchholz HG, Scheurich A, Schirrmacher
R, Schirrmacher E, Müller C, Henriksen G, Bartenstein P.
J Nucl Med. 2008 Aug;49(8):1257-61. Epub 2008 Jul 16. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18632824?dopt=Abstract

Prefrontal cortex AMPA receptor plasticity is crucial for cue-induced relapse
to heroin-seeking
Michel C Van den Oever et al.
Nature Neuroscience 11, 1053 - 1058 (2008); Published online: 1 August 2008;
doi:10.1038/nn.2165. (Abstract)

http://www.nature.com/neuro/journal/v11/n9/abs/nn.2165.html

Oxycodon. Hohes Suchtpotenzial von Oxycodon. Das in den USA bei Jugendlichen
als Droge beliebte Opiat Oxycodon führte in tierexperimentellen Studien in
Neuropsychopharmacology (2008; doi: 10.1038/npp.2008.134) zu einer nachhaltigen
Veränderung der Hirnphysiologie, die ein hohes Suchtpotenzial befürchten lässt.
(Deutsches Ärzteblatt online, 11.09.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33670


MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als
Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv
und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM).

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Köln / Berlin. Stellungnahme der deutschen Sektion der IACM zur Anhörung des
Bundestagsgesundheitsausschusses am 15. Oktober 2008 zur medizinischen
Verwendung von Cannabisprodukten.

http://www.cannabis-med.org/german/erklaerung_2008.pdf

CANNABINOID CHRONICLES. Herausgegeben von: The Vancouver Island Compassion
Society.

http://thevics.com/newsletter.htm

USA. KIFFEN MIT ZERTIFIKAT Kalifornische Cannabis-Uni startet Seminare. Den
Studenten der "Oaksterdam University" winkt ein Marihuana-Diplom. Sie lernen,
das Bäumchen zu pflegen und zu düngen - und richtiges Verhalten bei Razzien.
Denn die Drogenbekämpfer lassen sich von den Argumenten der kalifornischen
Hochschule nicht einnebeln.
Es hört sich an wie der alberne Einfall überdrehter Jugendlicher im
Haschisch-Nebel, doch die Initiatoren meinen es ernst: In der Nähe der alten
Hippie-Metropole San Francisco an der US-Westküste hat die erste
Marihuana-Universität den Lehr- und Rauchbetrieb aufgenommen. Erfolgreichen
Absolventen winkt neben perfekter Kunstfertigkeit in der Zucht, Ernte und
Verarbeitung des berauschenden Cannabiskrauts ein Studienabschluss mit
Marihuana-Diplom. (Spiegel online, 1307.2008)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,565579,00.html

Dr. Kush - How medical marijuana is transforming the pot industry. (The New
Yorker, 28.07.2008)

http://www.newyorker.com/reporting/2008/07/28/080728fa_fact_samuels

Eine 25-seitige Liste von STUDIEN und Fallberichten zur medizinischen
Wirksamkeit von Cannabis und einzelnen Cannabinoiden, gruppiert nach
Indikation, getesteter Substanz und Studientyp ist verfügbar auf der website
der IACM. (IACM-Informationen vom 2. August 2008)

http://www.cannabis-med.org/german/studies.htm

Smoking Cannabis May Reduce Neuropathic Pain in HIV. A small study suggests
that smoking marijuana while taking analgesic medications may help reduce pain.
(Medscape, 08.08.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/578866?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Cannabis: Hilfe für HIV-Patienten mit Neuropathien. (Deutsches Ärzteblatt,
22.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33443

Cannabis Use Worsens Cognitive Function in MS Patients. Patients with multiple
sclerosis (MS) who smoke cannabis have more extensive cognitive dysfunction and
greater psychopathology compared to MS patients who do not smoke cannabis,
according to findings published in the July 15th issue of Neurology. (Medscape,
31.07.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/578376?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Hinweise für Patienten zur Beantragung einer Ausnahmeerlaubnis (§ 3 Abs. 2
BtMG) zum Erwerb eines Cannabis-Extrakts zur Anwendung im Rahmen einer
medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie, Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte, Stand Juli 2008

http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/BtM/form/Cannabis__Patient__Hinweis__Startseite.html

Kommentar von ACM – Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (16.08.2008)

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-bulletin.htm

Hamm. Opiate tun's doch auch... Weil Krankenkasse Medikament verweigert, baute
Markus Trampe Drogen an - Sensationeller Freispruch vor Gericht, doch die TK
sieht keinen Ausnahmefall. (Westfälischer Anzeiger, 22.08.2008)

http://www.wa-online.de/hammallgsolo/00_20080822192030_Opiate_tunaposs_doch_auch.html

USA. California Govt. Offers Guidelines for Pot Smokers, Cops and Growers.
California attorney general Jerry Brown issues Medical Marijuana guidelines --
mostly good but some problems, say advocates. (Los Angeles Times, 26.08.2008,
Drug War Chronicle, 02.092008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n815.a04.html

http://www.alternet.org/drugreporter/97341/


SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN


About Methadone and Buprenorphine.
This booklet gives a general overview of issues related to methadone and
buprenorphine, including maintenance therapy, interactions with other drugs,
information about overdose, and special considerations for women. It also
dispels some commonly held myths about the medications.
(OSI – Open Society Institute, August 2008)

http://www.drugpolicy.org/docUploads/aboutmethadone.pdf

Methadone Man & Buprenorphine Babe – Website von OSI – Open Society Institute,
2008.

http://wheresthemethadone.org/index.html

Systematic review of the safety of buprenorphine, methadone and naltrexone. Dr
Andy Gray, Department of Therapeutics and Medicines, Center for the AIDS
Programme of Research in South Africa, Congella, South Africa
BACKGROUND DOCUMENT PREPARED FOR THIRD MEETING OF TECHNICAL DEVELOPMENT GROUP
(TDG) FOR THE WHO "GUIDELINES FOR PSYCHOSOCIALLY ASSISTED PHARMACOTHERAPY OF
OPIOID DEPENDENCE"
17-21 SEPTEMBER 2007, GENEVA, SWITZERLAND

http://www.who.int/substance_abuse/activities/buprenorphine_methadone_naltrexone.pdf

Österreich: Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhänggkeit. Die
öffentliche Diskussion über Opiatabhängigkeit und Therapiemöglichkeiten ist
gekennzeichnet durch Mythen, Vorurteile und Informationsbedarf. Die Plattform
drogensubstitution.at in Zusammenarbeit mit österreichischen Experten
erstellt, bietet umfassende Informationen zu Opiatabhängigkeit, Sucht, Entzug,
Substitutionstherapie sowie Drogenpolitik und soll kontinuierlich wachsen.

http://www.drogensubstitution.at/

Schweiz. Homepage der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin.

http://www.ssam.ch/

Europad Journal on Addiction. Heroin Addiction and Related Clinical Problems.
2008 (June), Vol. 10, No. 2
Evaluation of Therapeutic Alternatives to Imprisonment for Drug-Dependent
Offenders
Motivational Interventions for Methadone-Treated Patients
Health Care Utilization and Morbidity Associated With Methadone and
Buprenorphine Treatment
Office-Based Methadone Maintenance Treatment: Therapeutic Efficacy and
Predictors of Clinical Response
Use of Sertraline in Depressed Methadone Maintenance Patients

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit
laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

AT Forum NEWS NOTES & UPDATEs (erscheint monatlich).

http://www.atforum.com/news-updates/index

München. Opiatsüchtig und schwanger - dann möglichst kein Entzug! Abstinenz
verringert Plazentadurchblutung und kann das Ungeborene gefährden. Neugeborene
opiatabhängiger Mütter kommen bekanntlich ebenfalls opiatabhängig zur Welt.
Werden sie nicht behandelt, stirbt jedes zweite Kind am Entzug. Wird allerdings
ein Entzug der Mütter in der Schwangerschaft oder perinatal versucht, kann dies
für die Ungeborenen auch tödlich sein. Darauf hat Professor Evelyn Kattner vom
Kinderkrankenhaus auf der Bult aus Hannover hingewiesen. Ihre Begründung:
Entzugssymptome führen während der Schwangerschaft zu einer verminderten
Plazentadurchblutung und können so eine fetale Hypoxie auslösen, an der das
Ungeborene sterben kann. (Ärztezeitung online, 10.07.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] iatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/?sid=502674

"Psychische Symptombelastung opiatabhängiger Personen in
substitutionsgestützter Behandlung bei Eintritt und im 12-Monats-Verlauf".
(ARUD Zürich, "Info Evaluation und Forschung", 1/08; ->Evaluation / Forschung)

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Australien. Opioid Substitution Therapy: Do We Need Hospital Based
Pharmacotherapy Clinics? From the Hospital to the Community. Matthew Frei
FAChAM, Southern & Eastern Health Addiction Medicine Units.

http://www.vaada.org.au/resources/items/2008/07/223612-upload-00001.pdf

RAVENSBURG. Drogen-Praxis ist überlastet. in Jahr nach Öffnung der
Schwerpunktpraxis für Schwerstabhängige in Ravensburg platzt die Einrichtung
aus allen Nähten. Da im Kreis Biberach immer mehr niedergelassene Ärzte die
Abhängigen nicht mehr mit Methadon substituieren, kommen von dort immer mehr
Patienten in die Praxis von Dr. Frank Matschinski. (Schwäbische Zeitung online,
15.08.2008)

http://www.szon.de/lokales/badwaldsee/umland/200808150430.html

Biberach. "Die drei Ärzte reichen sicher nicht". Im Landkreis Biberach fehlen
Ärzte, die schwerst Heroinabhängige mit dem Drogenersatzstoff Methadon
substitutieren. Der Ravensburger Spezialist Dr. Frank Matschinski schlägt jetzt
Alarm. Zu ihm kommen immer mehr Patienten aus dem Nachbarkreis. Matschinski
fordert, die Politik im Kreis Biberach müsse reagieren. (Schwäbische Zeitung
online, 15.08.2008)

http://www.szon.de/lokales/biberach/stadt/200808220175.html


BUPRENORPHIN

Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August 2008

pubmed_buprenorphine_july08: http://dgsuchtmedizin.de/text.195/index.html
pubmed_buprenorphine_august08: http://dgsuchtmedizin.de/text.198/index.html

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Hamburg. Überdosis Heroin-Ersatzmittel? Häftling stirbt im Knast von
Billwerder. Block 5 der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hamburg-Billwerder, 8.30
Uhr Sonnabend Morgen. Als Beamte die Zelle von Wladimir M. aufschließen, finden
sie den Häftling leblos in seiner zehn Quadratmeter großen Zelle. Alle Hilfe
kommt zu spät. Der Notarzt kann nur den Tod des Mannes feststellen.
Warum starb der erst 35-Jährige über Nacht?
„Die Todesursache wird derzeit untersucht“, sagt ein Justizsprecher.
Mitgefangene der Justizvollzugsanstalt Billwerder vermuten, dass Wladimir M. an
einer Überdosis des Heroin-Ersatzmittels „Subutex“ starb. Das Schmerzmittel
wird alternativ zu Methadon im Entzug eingesetzt. Eine Überdosis führt zum
Beispiel zu Atembeschwerden oder Kreislaufkollaps.
Wie die Droge in das stark gesicherte Gebäude gelangen konnte, ist unklar. Die
JVA Hamburg-Billwerder wurde erst 2006 in Betrieb genommen und gilt als
Hochsicherheits-Gefängnis.
Wladimir M. hätte wegen Drogendelikten noch bis zum 12. November in Haft
bleiben sollen. (BILD Hamburg, 08.09.2008)

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktue [...] er-starb-im/gefaengnis-von-hamburg-billwerder.html


DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der
deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten
sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über
Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Berlin. Eichhorn: Keine Einführung von Heroin als Medikament
Anlässlich der Forderung des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für
akzeptierende Drogenarbeit, Heroin als Medikament zuzulassen und die
flächendeckende Heroinvergabe in die medizinische Regelversorgung einzuführen,
erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn
MdB. (NA Presseportal, 14.07.2008)

http://www.presseportal.de/pm/7846/1228554/cdu_csu_bundestagsfraktion/rss

Wuppertal. Patientenbeauftragte für Zulassung von Heroin als Medikament. Die
Bundespatientenbeauftragte Helga Kühn-Mengel (SPD) hat sich für die Zulassung
von Heroin als Medikament ausgesprochen. Dies sei für ein kleine Gruppe vom
rund 3.000 Menschen in Deutschland oft die letzte Chance auf Überlebenshilfe,
sagte Kühn-Mengel am Montag auf der zentralen Kundgebung des Gedenktages für
verstorbene Drogenabhängige in Wuppertal. "Wir müssen alle Möglichkeiten
nutzen, diese schwerst opiatabhängigen Menschen zu unterstützen."
(Evangelischer Pressedienst, 21.07.2008)

http://www.epd.de/west_index_57047.html

Berlin. CDU/CSU-Bundestagsfraktion muss endlich die gesetzlichen
Voraussetzungen für die diamorphin-gestützte Behandlung mittragen
. Die
Stadt Karlsruhe plant aus finanziellen Gründen den Ausstieg aus dem Projekt der
diamorphin-gestützten Behandlung. (Pressemitteilung der
Bundesdrogenbeauftragten, 29.07.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_110/nn_119 [...] n/DE/Drogenbeauftragte/pm-29-07-08.html?__nnn=true

Karlsruhe. Heroinabgabe an Suchtkranke von der Stadtverwaltung überfallartig
eingestellt. Karlsruhe. Das Karlsruher Heroinprojekt zur Behandlung
Schwerstabhängiger droht endgültig zu scheitern – am Geld. Die Stadt hatte am
Montag bekanntgegeben, dass sie ihre Finanzierung dieser modellhaften
Behandlung zum Jahresende einstellt. Die Kritik richtet sich gegen die CDU, die
auf Bundesebene ein entsprechendes Gesetz blockiere. (stattweb.de-News und
-Mitteilungen, 30.07.2008)

http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=3477

Karlsruhe. AWO-Ambulanz Karlsruhe – Sachstand Juli 2008.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr22/inland/karlsruhe_sachstb_juli08.pdf

Frankfurt. Frankfurt hält an Heroinprojekt fest. Die Stadt Frankfurt setzt das
Heroin-Modellprojekt auch nach dem Ausstieg Karlsruhes fort. „Es gibt hier
keinerlei Nachdenken darüber, das aufzugeben“, sagte der Referent von
Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) am Mittwoch auf Anfrage. „Da
gibt es hier eine große Einigkeit.“ (faz-net, 30.07.2008)

http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4 [...] 406421EAEA3FD5BB87C8254~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Karlsruhe. Aus für das Heroin-Projekt in Karlsruhe. Nach dem angekündigten Aus
für das Heroin-Projekt in Karlsruhe soll nach dem Willen von Kommunen,
Opposition und Verbänden das Land Baden-Württemberg für den Bund als Geldgeber
in die Bresche springen. Neben SPD, Grünen und den CDU- Sozialausschüssen
forderte heute auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Träger des Modellversuchs
eine unbürokratische finanzielle Zwischenlösung aus Stuttgart. Die regierende
CDU hat bislang aber mit großer Mehrheit eine Fortsetzung der kontrollierten
Heroin-Abgabe an Süchtige abgelehnt. Während Karlsruhe aussteigt, wollen die
meisten anderen Städte das Projekt fortsetzen. (Stimme.de, 31.07.2008)

http://stimme.de/suedwesten/nachrichten/;art1960,1310127

Berlin. SPD fordert Union zu Umdenken bei Herointherapie auf. Nach dem aus
finanziellen Gründen für das Jahresende angekündigten Ausstieg der Stadt
Karlsruhe aus dem Diamorphin-Modellprojekt für schwerst Heroinabhängige (wir
berichteten) bahnt sich in der großen Koalition ein neuer Konflikt an.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) appellierte an
die Union, ihren Widerstand gegen einen Gesetzentwurf, mit dem die Behandlung
in die Regelversorgung aufgenommen werden soll, aufzugeben. Eine Entscheidung
der Koalition könne nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.
(Ärztezeitung online, 01.08.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=506287

Stuttgart. CDU will Beratung über Heroin-Projekt – ohne FDP-Fraktionschef Noll.
Nach dem Zwist über das Rauchverbot in Baden-Württemberg streiten sich die
Regierungsparteien CDU und FDP nun auch über die Drogenpolitik.
FDP-Fraktionschef Ulrich Noll will das Karlsruher Heroin-Projekt für
Schwerstabhängige – notfalls mit Landesmitteln – fortführen. Er forderte die
Union auf, „ihre ideologischen Schützengräben“ zu verlassen. (pz-news,
03.08.2008)

http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Suedwest/CDU-will-Beratung-ueber-Heroin-Projekt-–%3B-ohne-FDP-Frakt-_arid,55844_puid,1_pageid,26.html

Stuttgart. Heroin-Abgabe - AOK erhöht Druck auf CDU. In der Debatte um die
kontrollierte Freigabe von Heroin an Schwerstsüchtige wird der Druck auf die
Union immer stärker. Nach SPD, FDP, Grünen und Sozialverbänden fordert nun auch
die AOK dazu auf, die Abgabe der Droge gesetzlich zu erlauben. (SWR, 06.08.2008)

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3830664/1p81dx7/

Auf Krankenschein – Heroinprojekte vor dem Aus. (Tagesthemen, 05.08.2008,
1.Beitrag)

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt754.html

Frankfurt. Drogenbeauftragte will kontrollierte Heroinabgabe. Die
Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) hat erneut für eine kontrollierte
Vergabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige plädiert. Dazu müsse das
Betäubungsmittelgesetz geändert werden, sagte Bätzing am Dienstag in Frankfurt
beim Besuch einer Drogeneinrichtung. (Frankfurter Rundschau, 05.08.08)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1387896

Großbritannien. TOP COP IN CALL FOR HEROIN ON NHS PLAN. Heroin should be handed
out on the NHS because the fight against drugs is failing, a senior police
officer said yesterday. (The Mirror, 31.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n749.a04.html

Stuttgart / Karlsruhe. Heroinprojekt auch für Gesellschaft lohnend. Die
Landesstelle für Suchtfragen begrüßt eine Finanzierung des Karlsruher
Heroinprojektes durch das Land Baden-Württemberg. Ihr Vorsitzender Johannes
Böcker sagte gestern, er halte die Fortführung des Projektes für "ethisch
zwingend notwendig". (SWR, 04.08.08)

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3821704/44q127/

Erfurt. Nur für West-Junkies - Thüringen unterstützt die kontrollierte Abgabe
von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige - in anderen Ländern. Im Freistaat
selbst sieht die Landesregierung keine Notwendigkeit. (Thüringer Allgemeine,
11.08.2008)

http://www.thueringer-allgemeine.de/t [...] =Thueringen&region=National&auftritt=TA&dbserver=1

Berlin. Senatorin: Heroin für Schwerstabhängige. Heikler Stoff:
Gesundheitssenatorin Kathrin Lompscher will die Abgabe von Heroin an
Schwerstabhängige durchsetzen. Das Problem: Der Senat müsste sämtliche Kosten
dafür übernehmen - rund 670.000 Euro pro Jahr. (Der Tagesspiegel, 15.8.08)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Drogen-Heroin-Senat-Kathrin-Lompscher%3bart270,2593364

Bremen. Union will substituieren. Statt der kontrollierten Heroinabgabe will
die CDU lieber Methadonprogramme ausbauen. Doch in Städten, in denen
Heroinprojekte liefen, werden diese auch von der CDU befürwortet. (Die
Tageszeitung (Nord), 20.08.2008)

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2008%2F08%2F20%2Fa0001&cHash=f65ad1fb90

Berlin. Drogenbeauftragte hofft auf Fortsetzung von Heroin-Projekten. Die
Bundes-Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) sieht die Heroin-Projekte für
Schwerstabhängige trotz des Streits mit der Union noch nicht vor dem Aus. «Ich
sehe noch eine Chance für eine Fortsetzung», sagte Bätzing in einem Gespräch
mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. (Krnkenkassen.de, 07.09.2008)

http://www.krankenkassen.de/dpa/137923.html


METHADON

Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August 2008

pubmed_methadone_july08: http://dgsuchtmedizin.de/text.193/index.html
pubmed_methadone_august08: http://dgsuchtmedizin.de/text.199/index.html

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation ????

Russland / Moskau. Russia Scorns Methadone for Heroin Addiction. The conference
seemed innocuous enough: a Moscow hotel, slide shows and several dozen doctors
and specialists gathered to discuss how to treat heroin addiction. But then
members of a Kremlin youth group called the Young Guard arrived, crowding the
hotel's entrance and denouncing the participants as criminals and paid agents
of the West. (New York Times, 22.07.2008)

http://www.nytimes.com/2008/07/22/health/22meth.html

Vietnam. Vietnam fights HIV/AIDS with harm reduction approach. The Government
is seriously aware of the importance of intervention measures to prevent the
harmful effects of HIV/AIDS, said Deputy Prime Minister Truong Vinh Trong at
the opening of a two-day symposium on HIV infection reduction and
detoxification in Hanoi on July 28. (VOV – Voice of Vietnam News, 29.07.2008)

http://www.vovnews.vn/?page=126&nid=72348

Methadon vernichtet Leukämiezellen. Kurioses Ergebnis eines Laborexperiments.
Laut einer Publikation in Cancer Research (2008; 68: 6059-6064) ist das in der
Substitutionsbehandlung von Drogensüchtigen eingesetzte Opioid Methadon in der
Lage, Leukämiezellen abzutöten. (Deutsches Ärzteblatt online, 04.08.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33254

Methadone, Commonly Used as Maintenance Medication for Outpatient Treatment of
Opioid Dependence, Kills Leukemia Cells and Overcomes Chemoresistance
Claudia Friesen, Mareike Roscher, Andreas Alt, and Erich Miltner
Cancer Res 2008 68: 6059-6064. doi: 10.1158/0008-5472.CAN-08-1227

Abstract: http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/68/15/6059

"Life as a heroin addict" - Part 9. In this installment we look at the correct
practice surrounding methadone prescribing, including maintenance and reduction
prescriptions. We hear what the people receiving this treatment would like to
see happening and we also hear about an individuals experience of a controlled
methadone detox (Our Films, UK. 01.08.2008)

http://wiredinfilms.blogspot.com/

http://uk.youtube.com/watch?v=eEB-V3ypl_M&fmt=18

Australien. HOME VISITS REDUCE RISK OF 'HIDDEN HARM' TO CHILDREN OF DRUG
TREATMENT PATIENTS. In Australia a home-based child welfare intervention for
methadone-maintained parents improved parenting and decreased parental
indicators of potential child abuse or neglect while offering brief parenting
education classes barely improved on usual care. This type of intervention
offers one way to address current concerns about the children of dependent drug
users. (EFFECTIVENESS BANK BULLETIN, 07.08.2008)

http://findings.org.uk/docs/bulletins/Bull_07_8_08.htm

USA. An Official Methadone Anonymous SUPPORT Website!

http://www.methadonesupport.org/index.html

Methadone Detoxification Remains No Match for Methadone Maintenance, Even with
Minimal Counseling.
No controlled studies have compared short-term methadone maintenance (MM) to
methadone detoxification (MD), although it is known that open-ended MM is more
effective than MD. Gruber et al. took advantage of a randomized controlled
trial (RCT) assessing the effect of 6-month MM on adherence to latent
tuberculosis therapy to compare 21-day MD to 6-month MM with either minimal or
standard counseling. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence,
July-August 2008)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july08/Samet_Gruber.html

Naltrexone Implantation versus Methadone Maintenance for Heroin Dependence:
Impact on Drug-Related Hospitalization.
Long-lasting formulations of naltrexone are increasingly used in treating
opioid dependence, but their long-term safety and effectiveness compared with
methadone maintenance (MM) are uncertain. (Alcohol, Other Drugs, and Health:
Current Evidence, July-August 2008)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july08/Gourevitch_Ngo.html

USA. Updated Methadone Safety Guidance.
Methadone SafetyMethadone is a good choice for cancer pain and chronic
noncancer pain, but special safety cautions must be observed as methadone's
pharmacokinetics and pharmacodynamics are unique among opioids. These documents
discuss the critical safety issues and provide guidance for methadone analgesia
dosing, as well as special instructions for patients. (Pain Treatment Topics,
2008)

http://pain-topics.org/opioid_rx/methadone.php

Exploring the health concerns of people taking methadone. This article reports
on a study to uncover the health concerns of clients attending a methadone
maintenance programme in an addiction service in Ireland. (Nursing Times, UK,
29.08.2008)

http://www.nursingtimes.net/ntclinica [...] he_health_concerns_of_people_taking_methadone.html

USA. Spike in Methadone Prescriptions, Deaths
Methadone now ranks as the fastest-growing source of narcotic deaths in the
country, and many experts believe lack of federal oversight and dangerous
prescribing practices by physicians are largely to blame. (jointogether,
18.08.2008)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/prescribing-controls-methadone.html


RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL

Österreich. Heidi Kastner: „Methadon sollte Mittel erster Wahl sein“ Die
Gerichtsgutachterin Heidi Kastner hat Erfahrung mit Drogenabhängigen.
Ersatzstoffe wie Substitol sind billig zu haben und nicht weniger gefährlich
als „normale“ Drogen. (Oberösterreich Nachrichten, 01.09.2009=

http://www.nachrichten.at/regional/727839?PHPSESSID=246c0c86a71089ccd3a27cfc27363b24


GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz
mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Erlangen / Nürnberg. 7. Suchtforum 2008 – Wiederholungsveranstaltung – Aufgrund
der enormen Resonanz und da einem großen Teil der Interessenten des Suchtforums
im April 2008 der Teilnahmewunsch nicht erfüllt werden konnte, möchten wir
Ihnen ein weiteres Mal die Gelegenheit bieten, am 7. Suchtforum teilzunehmen.
Thema: Mann SUCHT Frau - Geschlechtsspezifische Aspekte der Sucht
Termin: 24. September 2008, 14:00 - ca. 18:15 Uhr
Ort: Universität Erlangen-Nürnberg, Hörsaal 1.041, Regensburger Str. 160

http://www.bas-muenchen.de/index.php?id=9

Berlin. Am 13. und 14. Oktober 2008 findet die Jahrestagung der
Drogenbeauftragten zum Thema "Frauen und Rauchen"-Neue Wege in der Prävention"
statt. Den Einladungsflyer können Sie abrufen unter

http://www.bmg.bund.de/cln_109/nn_116 [...] taltungen/veranstaltungen.html#doc1180850bodyText1

Association Between Smoking and the Risk of Heavy Drinking Among Young Women: A
Prospective Study
Prevalence of alcohol dependence was shown to be 4 times higher in nicotine
dependent people in a recent study. Does smoking predict later heavy alcohol
use in young non- and moderate-drinking women?
Alcohol Alcohol 43(3) 2008 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/574610?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Gender Differences in Coping With Victimization
Does gender make a difference in victimization experience? What are the coping
strategies, depression, posttraumatic stress disorder, anger, anxiety, social
support and well-being of victims of crime?
Brief Treat Crisis Interv 8(2) 2008 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/574603

Ann-Kathrin-Wüst: Drogenprostitution. Zur Lebenswelt opiatabhängiger Frauen.
INDRO e.V. Münster, August 2008, 91 Seiten, Preis: 5 EUR (plus Porto)
Mit dieser Broschüre „Drogenprostitution: Zur Lebenswelt opiatabhängiger
Frauen“ veröffentlicht der Drogenhilfeverein Indro e.V. in der Tradition seiner
praxisbezogenen Arbeiten zur akzeptanzorientierten Drogenhilfe eine
überblicksartige Arbeit zur Alltagsproblematik drogenabhängiger Frauen in
ihren Lebenswelten.
Ann-Kristin Wüst zeigt in ihrer praxisnahen Untersuchung anschaulich den
komplexen Lebenszusammenhang von Frauen in der Drogenszene auf: Zwanghafter und
exzessiver Drogengebrauch, Drogenprostitution, Alltagsbewältigung,
Zukunftsperspektiven. Brisante Problemkomplexe, die in der Gesellschaft immer
noch weitgehend tabuisiert werden.
Bestelladresse:
INDRO e.V., Bremer Platz 18-20, D-48155 Münster
Fon: +49 (0)251 60123
Fax: +49 (0)251 666580
Email: indroev@t-online.de

Strategies for Change: Breaking Barriers to HIV Prevention, Treatment, and Care
for Women 
August 2008
. This OSI report highlights the efforts of
HIV activists, women's advocates, and health experts to address the needs of
marginalized women including sex workers, drug users, and women living with
HIV. (OSI – Open Society Institute, New York, August 2008)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] ublications/publications/breakingbarriers_20080802

Fighting Domestic Violence May Help Stem Global HIV Epidemic. Efforts to
prevent domestic abuse in women may aid in the global fight against HIV
infection, new research suggests. (Medscape, 14.08.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/579076?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Intimate Partner Violence and HIV Infection Among Married Indian Women.
Silverman et al. JAMA.2008; 300: 703-710. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18698068?dopt=Abstract

Schweiz. 2. Nationale Fachtagung Sucht und Gender, 12. Juni 2008, Biel.
Rund 150 Personen nahmen an der von Infodrog in Zusammenarbeit mit dem BAG
organisierten Tagung statt. In den Referaten und Ateliers wurde primär das
Zusammenwirken von Geschlechteridentität und Geschlechterkonstruktionen mit
Sucht thematisiert. Die Ateliers griffen die Frage nach
geschlechterspezifischen Unterschieden und Rollenverhalten der Suchtfachleute
in ihrer alltäglichen Arbeit auf. (Newsletter Infodrog No 6 l August 2008)

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/gender_1.htm#20080612

"Gender Mainstreaming in der Suchtarbeit". Marie-Louise Ernst in SuchtMagazin
4/08.

www.Suchtmagazin.ch/text4-08.pdf


FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2008, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS –
Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im
Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel,
akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie
Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War
Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

http://dgsuchtmedizin.de/fix/21/dgs-info_Fortbildung.pdf


HARM REDUCTION

Welcome to Harm Reduction 2009: IHRA's 20th International Conference.
IHRA's harm reduction conferences have been held around the world each year
since 1990, and the next event in this highly successful series takes place in
Bangkok, Thailand (19.-23.4.2008). The theme for this event will be Harm
Reduction and Human Rights.
Over five days, this conference will be the main meeting point for all those
interested in harm reduction, and an invaluable platform for advocacy, debate,
and discussion. For nearly two decades, these events have been the key forum
for the dissemination of harm reduction ideas and practice, and have helped to
put harm reduction on the map.

http://www.ihra.net/Thailand/Home

Thailand. The Asian Harm Reduction Network's (AHRN) Clearinghouse team is
announcing that yet another edition of AHRNews is readily available in both
electronic and print formats. (Ausgabe 45, Januar – Juni 2008)

http://www.ahrn.net/AHRN_January-June_2008_NL45.pdf

Rumänien. UNODC Launch Harm Reduction Programme in Romanian Prisons
The move comes after it was revealed that nearly 7.5% of the Romanian prison
population use drugs, with the number of inmates declaring their drug use prior
to detention having doubled in the last five years.
The harm reduction programme - initially launched in three Romanian
penitentiaries – includes the provision of opiate substitution treatment and
the distribution and exchange of injecting equipment. (IHRA, 22.07.2008)

http://www.ihra.net/July2008#HarmReduction2009WebsiteLaunched

Indonesien. INDONESIAN JANGKAR REPORT. This is the report of Jangkar (the
National Action Network for Drug Harm Reduction in Indonesia) and the Open
Society Institute. The report is one of the first attempts to assess and depict
violation of drug users' human rights in Indonesia. Since the document is the
pdf version of a printed bilingual publication in Indonesian and English, the
English version should be read from back to front. (IDPC Alert - August 2008)

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Jangkar_2008_IDUandHumanRightsinIndonesia_IND_EN.pdf

Accelerating harm reduction interventions to confront the HIV epidemic in the
Western Pacific and Asia: the role of WHO (WPRO). Fabio Mesquita et al.
Harm Reduction Journal 2008, 5:26doi:10.1186/1477-7517-5-26 (Fulltext, open
access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/26

Harm Reduction: What's in a Name? (Canadian Centre on Substance Abuse , Juli
2008)

http://www.ccsa.ca/NR/rdonlyres/E8C3AC72-D790-458D-B937-269E4871DC22/0/ccsa0115302008_e.pdf


Süchtige nicht bestrafen, sondern behandeln. Ambros Uchtenhagen, Pionier einer
pragmatischen Schweizer Drogenpolitik, ist achtzig Jahre alt geworden. Ihm zu
Ehren beginnt heute in Zürich ein viel beachteter Drogenkongress.
(Tagesanzeiger, 04.09.2008)

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/s [...] e-nicht-bestrafen-sondern-behandeln/story/13279273

Harm Reduction Activities at the XVII International AIDS Conference. (IHRA,
25.08.2008)

http://www.ihra.net/August2008#HarmReductionActivitiesattheXVIIInternationalAIDSConference


GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE EXCHANGE SERVICES

Distributing foil from needle and syringe programmes (NSPs) to promote
transitions from heroin injecting to chasing: an evaluation
Pizzey R, Hunt N
Harm Reduction Journal, 2008 5:24 ( 21 July 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/24

The Lancet 2008; 372:354-355; DOI:10.1016/S0140-6736(08)61138-1
Comment: Supervised injecting facilities: time for scale-up?
Thomas Kerr, Julio Montaner and Evan Wood.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608611381/fulltext

Kanada. Canada's Health Minister's Insite Attack Leaves WHO Red-Faced . "The
World Health Organization has strongly endorsed safe injection sites like
Vancouver's Insite as one of the 'priority interventions' that countries should
implement to slow the spread of HIV-AIDS, a view that was swiftly and firmly
rejected by Canada's Health Minister. 'Allowing and/or encouraging people to
inject heroin into their veins is not harm reduction, it is the opposite. … We
believe it is a form of harm addition,' Tony Clement said Tuesday in Mexico
City, where he is attending the XVII International AIDS Conference." (The Globe
and Mail, Toronto, 05.08.2008)

http://www.theglobeandmail.com/servle [...] 80806.waids06/BNStory/specialScienceandHealth/home

ADEQUATE NEEDLE EXCHANGE HELPS PREVENT BACTERIAL AS WELL AS VIRAL INFECTIONS.
Bacterial infections at the injecting site are an everyday experience for drug
injectors and a common (but not the only) cause of abscesses. Consequences can
include loss of limbs and death if infection spreads. Findings from new US
study suggest that needle exchanges which make adequate supplies of injecting
equipment easily accessible not only prevent viral infections but also
abscesses. More restrictive policies are less effective and may end up costing
health services more than they save. (EFFECTIVENESS BANK BULLETIN, 07.08.2008)

http://findings.org.uk/docs/bulletins/Bull_07_8_08.htm

Frankfurt. Café Fix - Alles außer Heroin. Turbulent geht es an diesem Vormittag
im Café Fix zu. Kameraleute haben sich im Wintergarten aufgebaut, die Junkies
sind in den vorderen Raum des Krisenzentrums ausgewichen. Vor der Tür der
Moselstraße 47 geht der Spritzentausch weiter. (Frankfurter Rundschau,
05.08.2008)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und [...] richten/frankfurt/1390226_Alles-ausser-Heroin.html

Mexiko. Canadian Health Minister Clement Criticizes WHO's Endorsement Of
Drug-Injection Facilities. (Medical News today, 11.08.2008)

http://www.medicalnewstoday.com/articles/117871.php

Marburg. Marburger Aidshilfe will Druckraum für Junkies eröffnen.
(Ad-Hoc-News.de, 22.08.2008)

Artikel-URL: http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/19132447

Kanada. DETOX CENTRE ABOVE INSITE CANNOT MEET DEMAND. Onsite, the detox and
recovery facility a floor above Vancouver's controversial supervised-injection
site, is approaching its first anniversary operating at full capacity: Its beds
are full, it has a 30-person waiting list and the facility's proponents point
to it as evidence that Insite succeeds in helping the city's most desperate
addicts get off the street and into treatment. (Globe and Mail, 25.08.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n818.a07.html


INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

USA. U.S. RELIES MORE ON CONTRACTORS TO FIGHT DRUG TRADE. During the more than
five years that three Northrop Grumman Corp. employees were held hostage in
Colombia, captured while on a Defense Department job, the U.S. steadily
increased its use of contractors to help fight the drug trade in dangerous
parts of the world. Although the biggest defense contractors have shown no
interest in providing teams of armed security guards similar to those in Iraq
from Blackwater Worldwide or DynCorp International, they are increasingly
willing to operate close to danger. The U.S. spends hundreds of millions of
dollars a year hiring pilots, mechanics, and military and police trainers to
combat the drug trade in South American countries, as well as Afghanistan and
other Central Asian states. (Wall Street Journal, 05.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n648/a01.html


USA. CRS report on international drug control policy. This report provides an
overview of U.S. international drug control policy. It describes major
international counternarcotics initiatives and evaluates the broad array of
U.S. drug control policy tools currently in use. The report also considers
alternative counterdrug policy approaches to international drug control
initiatives and raises several counterdrug policy issues and considerations for
policy makers. (US Congressional Research Service, RL34543, International Drug
Control Policy, 23.06.2008)

http://opencrs.com/document/RL34543/2008-06-23%2000:00:00

REWRITING HISTORY: A RESPONSE TO THE 2008 WORLD DRUG REPORT. In the new 2008
World Drug Report the UNODC is trying to hide failures behind a bad history
lesson. Instead of a clear acknowledgement that the 10-year UNGASS targets have
not been met, the WDR decided to go back 100 years into history claiming
success in comparison with Chinese opium production and use in the early 20th
century. (Transnational Institute, Amsterdam / NL, Juli 2008)

English: http://www.ungassondrugs.org/images/stories/brief26.pdf

Spanish: http://www.ungassondrugs.org/images/stories/brief26s.pdf

GLOBALISIERTES VERBRECHEN: "Der Krieg gegen Drogen ist verloren". Die
Organisierte Kriminalität ist die flexibelste Macht der Welt, warnt
Mafia-Experte Misha Glenny. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Autor
und Journalist, wie Verbrecherbanden in Osteuropa den Kapitalismus aufgebaut
haben - und warum die Mafia zum Franchise-Unternehmen geworden ist. (Der
Spiegel. 04.09.08)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,575684,00.html

Australien. Battle against drugs needs realistic approach. (Dr John Herron,
Chairman of the Australian National Council on Drugs, The Australian,
23.08.2008)

http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,24221172-23289,00.html

New Delhi / India. Opium harvest boom slumps narcotic drug prices. Prices of
narcotic drugs across the globe, including in India, have slumped in the
contraband market due to the bumper opium harvest in Afghanistan and an
increased competition among the drug cartels. (Deccan Herald, 07.09.2008)

http://www.deccanherald.com/Content/Sep72008/foreign2008090788650.asp?section=updatenews


EUROPA

Großbritannien. Legal chemicals sold to fuel heroin profits. Organised criminal
gangs are developing a lucrative trade in importing mass quantities of legal
chemicals and selling them on to drug dealers to be used as cutting agents for
heroin and cocaine. (The Observer, 07.09.2008)

http://www.guardian.co.uk/society/2008/sep/07/drugsandalcohol.drugstrade


ASIEN

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Berlin. Schwerpunkt Afghanistan des Bundesaußenministeriums.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/ [...] /RegionaleSchwerpunkte/Afghanistan/Uebersicht.html

The Afghanistan Research and Evaluation Unit (AREU) is an independent research
organisation based in Kabul. AREU's mission is to conduct high-quality research
that informs and influences policy and practice. AREU also actively promotes a
culture of research and learning by strengthening analytical capacity in
Afghanistan and facilitating reflection and debate. Fundamental to AREU's
vision is that its work should improve Afghan lives.

http://www.areu.org.af/

SENLIS

http://www.senliscouncil.net/

Is Afghanistan a Narco-State? (New York Times Magazine, 27.08.2008)

http://www.nytimes.com/2008/07/27/magazine/27AFGHAN-t.html

Deutsche Übersetzung: Afghanistan - In der Opium-Hölle. Präsident Hamid Karsai
und seine Regierung sind in die milliardenschweren Geschäfte der Drogenbarone
verstrickt. Das Pentagon behindert die eigenen Anti-Drogen-Behörden. Das sagt
der hohe US-Beamte Thomas Schweich. Er kämpfte an allen Fronten gegen die
Opium-Produktion. (Frankfurter Rundschau, 14.08.2008)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/reportage/1500199_In-der-Opium-Hoelle.html

ANTI-HEROIN HERO EXPLAINS WHY AFGHAN FLOP IS EVERYONE ELSE'S FAULT. In this
Sunday's New York Times Magazine, Thomas Schweich, a former State Department
counternarcotics official, asks, "Is Afghanistan a Narco-State?" Schweich takes
5,500 words to tell his tale of how the good work of brave, committed drug
warriors like himself was stymied by "an odd cabal of timorous Europeans,
myopic media outlets, corrupt Afghans, blinkered Pentagon officers, politically
motivated Democrats and the Taliban." But the short answer to the headline
question is yes. A more interesting question, one that Schweich never asks: Why
is Afghanistan a narco-state? (Reason, 24.07.2008)

http://www.reason.com/blog/show/127735.html

UN: chemicals used for heroin production seized in UN-backed operation. (United
nations, 17.07.2008)

http://www.startribune.com/world/25986384.html?location_refer=World

UN: Afghan Drug Lords Being Helped. Afghan drug lords are increasingly
converting opium into heroin at home with outside technical help and chemicals
smuggled from abroad, the U.N. said Monday, indicating greater sophistication
for the country's already booming illegal drug trade. (Time Magazine,
01.06.2008)

http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1828750,00.html

Opium cultivation in Afghanistan drops by a fifth, finds UN survey. Illicit
crop monitors in Afghanistan. Opium cultivation in Afghanistan has gone down by
a fifth as compared to last year, the United Nations Office on Drugs and Crime
(UNODC) reported today, attributing the decrease to good local leadership
coupled with bad weather.
The Afghanistan Opium Survey 2008 showed a 19 per cent decrease in opium
cultivation to 157,000 hectares, down from a record harvest of 193,000 in 2007,
according to a news release issued by UNODC.
"Last year the world got hit by a heroin tsunami, almost 700 tons," noted UNODC
Executive Director Antonio Maria Costa. "This year the opium flood waters have
started to recede." (United Nations, 26.08.2008)

http://cgi.wn.com/?action=display&article=76325144&template=worldnews/paidnews.txt&index=recent

Weather affects Afghan drug crop. Opium production dropped in Afghanistan this
year for the first time since 2001, the United Nations said, but that may have
more to do with the weather than international efforts to cut the drug crop.
(TVNZ, 27.08.2008)

http://tvnz.co.nz/view/page/536641/2038738

Führender Anti-Drogen-Richter in Kabul ermordet. Aus Heroin-Einnahmen wird zum
Teil Aufstand der Taliban finanziert. Kabul - Einer der wichtigsten
Anti-Drogen-Richter Afghanistans ist in Kabul auf offener Straße ermordet
worden. Der Richter Alim Hanif sei auf dem Weg zum Arbeitsplatz von einer Kugel
ins Herz getroffen worden und beim Transport ins Krankenhaus gestorben,
erklärte am Donnerstag die afghanische Einheit zur Drogenbekämpfung (CJTF).
(Der Standard, 04.09.2008)



http://derstandard.at/?url=/?id=1220457395987


IRAK

Irak. Iraq Becomes Key Conduit in Global Drug Trade. America's two-front "war
on terror" in Afghanistan and Iraq is resulting in a one-two punch to US
efforts to strangle the global drug trade. Afghan opium production has famously
shot through the roof in the years since US forces invaded and overthrew the
Taliban, and now, Iraq is emerging as a key player in the global drug trade,
according to Iraqi and UN officials consulted by Agence France Presse. (Drug
War Chronicle, Issue 542, 11.07.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/542/iraq_key_conduit_global_drug_trade


IRAN

TERRORFINANZIERUNG. Royal Navy beschlagnahmt tonnenweise Drogen vor iranischer
Küste. Drogenumschlagplatz Iran: Die britische Marine hat einem Zeitungsbericht
zufolge Schiffe vor der iranischen Küste gestoppt, die tonnenweise Drogen
transportierten. Die Erlöse sollten den Kampf der Taliban in Afghanistan
finanzieren. Iran weist jede Verwicklung in den Schmuggel von sich. (SPIEGEL
online, 13.07.2008)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,565579,00.html


BURMA / MYANMAR

Chasing whims of the Dragon. Burma's opium eradication campaign is bringing
misery and mixed results. If Burma is to achieve its aim of becoming opium-free
by 2014, it must first look at the reasons why opium poppy cultivation has gone
up in Shan State in the past year, and how the arbitrary ban has wrought havoc
with poor farmers in three ceasefire regions. (Bangkok Post, 03.08.2008)

http://www.bangkokpost.com/030808_Perspective/03Aug2008_pers002.php

Drug officials off to Burma on inspection. Drug officials will today fly to
Burma to inspect the designated area for a Thai-initiated crop substitution
project under a memorandum of understanding on opium eradication signed early
this year. (Bangkok Post, 14.08.2008)

74.53.24.87/news/articles/society/111247725.shtml

'Successful' opium control a disaster for farmers and drug users, finds new
study
A significant decline in opium production in Burma and Laos, which has been
heralded as a major success for international drug control policy, is having a
devastating effect on farmers and is triggering worrying consequences for drug
users according to a new report released today by the Amsterdam-based
Transnational Institute. The report, Withdrawal Symptoms: changes in the
Southeast Asian drugs market, draws on hundreds of interviews with farmers,
users and traders. It finds that harm reduction and alternative livelihood
policies must be in place before any opium reduction if negative health and
development impacts are to be avoided. (TNI, 23.08.2008).

http://www.tni.org/detail_page.phtml?act_id=18601


INDIEN

Opium harvest boom slumps narcotic drug prices. Prices of narcotic drugs across
the globe, including in India, have slumped in the contraband market due to the
bumper opium harvest in Afghanistan and an increased competition among the drug
cartels. (Deccan Herald, 07.09.2008)

http://www.deccanherald.com/Content/Sep72008/foreign2008090788650.asp?section=updatenews


AMERIKA

USA

Washington. THE CRAFT POKE OUT ONLY A FOOT ABOVE WATER AND CAN CARRY 12 TONS.
Drug cartels have turned to a new and effective vehicle to smuggle their goods,
using small, homemade "semi-submersibles" that are hard to detect and yet
effective at carrying millions of dollars worth of cocaine and other illicit
drugs that end up in the United States. (Christian Science Monitor, 25.08.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n817.a06.html

What Will the Candidates Do to End the War on Drugs? On January 20th 2009,
either the president of the United States will be a man who used cocaine, or
the First Lady will be a former drug addict who stole from charity to get her
next fix. In this presidential campaign, there are dozens of issues that have
failed to flicker into the debate, but the most striking is the failing,
flailing 'War on Drugs.' (Alternet, 11.08.2008)

http://www.alternet.org/blogs/peek/94629/


LATEINAMERIKA - KARIBIK

Despite U.S. Aid, Coca Cultivation On Rise in Andes. (Washington Post,
03.09.2008)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/09/02/AR2008090203273.html


KOLUMBIEN

Lee y participa en "Drogas y conflicto en Colombia", el blog del Programa
Drogas.

http://colombiadrogas.wordpress.com/

Cocaine Sustains War Despite Rebel Losses in Colombia. A four-decade-old, drug-
fueled war is proving immune to U.S.-financed efforts to stop it. (New York
Times, 27.07.2008)

http://www.nytimes.com/2008/07/27/world/americas/27colombia.html?th&emc=th

Campesinos de Tarazá no soportan el glifosato. La aspersión aérea con glifosato
deja en el ambiente un mal sabor para los campesinos, tanto para aquellos que
buscan erradicar sus cultivos de uso ilícito como para los que nada tienen que
ver en este negocio. Según los pobladores, los fumigadores se están equivocado
de blanco y están acabando con los productos agrícolas lícitos. (Ecoportal,
16.07.2008)

http://www.ecoportal.net/content/view/full/80007

Declaración de Cartagena: ¿Vino viejo en vasijas nuevas?, por Francisco Thoumi.
La Declaración sobre las drogas que acaban de suscribir los presidentes insiste
en los errores del pasado y pierde la oportunidad de revisar a fondo las
políticas en la próxima Asamblea de Naciones Unidas, como se había acordado
hace diez años. Así lo explica el reconocido experto internacional en la
materia. (Razón Pública, 02.08.2008)

http://www.razonpublica.org.co/?p=115%20%3C


PERU

TC declara inconstitucional ordenanza de Puno sobre coca, confirma magistrado.
Por ser una decisión de competencia nacional, el Tribunal Constitucional (TC)
declaró inconstitucional la ordenanza regional de Puno sobre la legalización
del cultivo de la coca, sostuvo hoy el magistrado Fernando Calle. “Lo
fundamental es que hay mérito en la jurisprudencia y que las normas en relación
con el manejo de la coca son de carácter nacional. Esas son las razones por las
que se ha declarado fundada la acción de inconstitucionalidad.” (Andina,
06.08.2008)

http://www.andina.com.pe/espanol/Noticia.aspx?id=637wC6JiOuk=


MEXIKO

REPORTERS COVERING MEXICO DRUG WARS RISK THEIR LIVES. As Violence Has Soared,
More Than 30 Reporters Have Died or Disappeared in Mexico Since 2000, the Group
Reporters Without Borders Says. (Los Angeles Times, 06.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n651.a04.html

REPORT CITES ABUSES BY MEXICAN MILITARY. Rights Panel Describes Torture,
Killings in Anti-Drug Effort. (Washington Post,12,07.2008)

http://drugsense.org/nl/show_dsw.php?the_file=2008/ds08.n558

Cartels Targeting Top Politicians, Families With Death Threats
Having terrorized police and prosecutors across the country, Mexico's drug
cartels are escalating their battle with the government by turning their sights
on politicians. The most recent threat target is the governor of Chihuahua
state, which borders Texas. "Mr. Governor," reads a banner that was hung last
week near his mother's home in Delicias, "put things in order or we will kill
your family." (The Dallas Morning News, 17.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n691/a04.html

Bad Planning: Mexico's Mérida Initiative. In the last few weeks nearly six tons
of cocaine were seized from a homemade submarine in waters off of Oaxaca; more
than 20 people were killed in the span of a week in the city of Culiacán; a
high-ranking member of the federal police force was murdered during lunch at a
restaurant in Mexico City. What is going on in Mexico? (Drug Policy News,
25.07.2008)

http://www.drugpolicy.org/news/072508mexico.cfm

Inside USA travels to Mexico to look at the country's drug war and to examine
the role the U.S. is playing in it. (Inside USA, 25.07.2008)

http://www.youtube.com/watch?v=hyDHNeJxazU

http://www.youtube.com/watch?v=Nz8k39p8z4U

LOS ANGELES. CRACKDOWN ON SMUGGLERS NEEDED, CHERTOFF SAYS. The rising tide of
guns flowing into Mexico from the United States, which is fueling some of the
worst drug violence in Mexico in years, can be stopped only by cracking down on
smugglers the way federal authorities hobbled the Mafia, the secretary of
homeland security, Michael Chertoff, said Thursday. (New York Times, 16.08.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n791/a07.html

Drogenkrieg in Mexiko - auch neuer Polizeichef getötet. Die Welle der Gewalt in
Mexiko reisst nicht ab: Unbekannte erschossen am Samstag den Polizeichef des
Bundesstaates Hidalgo. Keine 24 Stunden später wurde auch sein Nachfolger tot
aufgefunden. (Swisscom, 25.08.2008)

http://www.bluewin.ch/de/index.php/26 [...] krieg_in_Mexiko_?_auch_neuer_Polizeichef_getoetet/

Massenproteste gegen eskalierende Gewalt in Mexiko. In einer landesweiten
Protestaktion haben zehntausende Mexikaner gegen die zunehmende Kriminalität in
ihrem Land demonstriert. Allein durch die Hauptstadt Mexiko-Stadt zogen nach
Polizeiangaben rund 200.000 weiß gekleidete Demonstranten, um die Welle von
Entführungen und die Morde der Drogenbanden anzuprangern. (AFP, 31.08.2008)

http://afp.google.com/article/ALeqM5ikGCihSFSrWUDxTIxdXiaRuVEYAA


BOLIVIEN

Rise in food prices has Bolivian coca farmers planting rice. Soaring food
prices may yet achieve what the United States has spent millions of dollars
trying to do: persuade Bolivian farmers to sow their fields with crops other
than coca, cocaine's raw ingredient. (International Herald Tribune, 20.07.2008)

http://www.iht.com/articles/2008/07/20/america/bolivia.php

Bolivia to fight cocaine trade with its own funds. Bolivia, the world's No. 3
cocaine producer, will fund an anti-narcotics unit for the first time next year
as it seeks to reduce foreign involvement in fighting trafficking, an official
said yesterday. (Mercopress, 26.08.2008)

http://www.mercopress.com/vernoticia.do?id=14059&formato=HTML

Bolivia's Long and Winding Road. The Inter-American Dialogue is delighted to
publish this paper by one of Bolivia's leading social scientists, George Gray
Molina, who has extensive policy experience and is currently an academic fellow
at the Department of Politics and International Relations at the University of
Oxford. He disentangles the exceedingly complex situation in Bolivia by
identifying the interests and roles of the key actors involved. Gray sheds
light on the sources of the political stalemate in advance of the August 10
recall referendum and outlines three scenarios for Bolivian politics in the
period to follow. (George Gray Molina in: Inter American Dialogue, 01.08.2008)

http://www.thedialogue.org/page.cfm?pageID=32&pubID=1419

EEUU se preocupa por la coca y ofrece ayuda al Gobierno. David Johnson, de la
Oficina de Asuntos Internacionales Antinarcóticos de EEUU, destacó ayer el
trabajo en la erradicación de cocales en Bolivia. Sin embargo, recordó que la
producción excedentaria se incrementó. (La Razon, 13.08.2008)

http://www.la-razon.com/versiones/20080813_006363/nota_256_650836.htm


ECUADOR

ASSEMBLY PARDONS HUNDREDS OF DRUG MULES. Last year, Ecuadorian President Rafael
Correa, whose father had done time in US jails as a drug courier, vowed to
release hundreds of low-level drug mules serving long sentences. Now, the
country's legislative organ has turned that vow into reality. (Drug War
Chronicle, Issue 542, 11.07.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/542/ecuador_pardons_drug_mules


AFRIKA

SIERRA LEONE. Sierra Leone cocaine suspects in court Thursday. The 58 suspects
arrested after a record cocaine seizure in Sierra Leone will appear in court
Thursday to have preliminary charges brought against them, the authorities said
Wednesday. (afp, 23.07.2008)

http://ca.news.yahoo.com/s/afp/080723/world/sierraleone_drug_crime_court_1

Sierra Leone's Cocaine Plane Saga: Transport Minister Speaks Out.
(Worldpress.org, 21.07.2008)

http://www.worldpress.org/Africa/3204.cfm

Marokko. Rif-Gebirge - Wo Deutschlands Drogen herkommen. 3000 Tonnen pro Jahr,
80 Prozent des europäischen Gesamtbedarfs, ein Geschäft von 20 Milliarden Euro:
Marokko ist der größte Haschischexporteur der Welt. Ein Großteil wird im
unzugänglichen Rif-Gebiet produziert. Das Königreich hat den Kampf gegen die
Drogenbarone längst verloren. (Die Welt, 03.08.2008)

http://www.welt.de/politik/arti2280575/Wo_Deutschlands_Drogen_herkommen.html

Cocaine smuggling causing political, economic turbulence in West Africa.
Cocaine smuggling is fanning political turbulence and undermining investment
confidence in West Africa, where drugs experts say Latin American gangs
threaten to transform small nations into "narco-states." (Trade Africa,
21.08.2008)

http://tradeafrica.blogspot.com/2008/08/cocaine-smuggling-causing-political.html


E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen,
Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und
elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und
Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

USA. New Homelessness Resource Center Web Site Launched. (SAMHSA eNetwork,
21.07.2008)

http://homeless.samhsa.gov/

DIMDI. Arzneimitteldaten: Änderungen in AMIS. Das DIMDI hat den Umfang der
öffentlich zugänglichen Informationen über Arzneimittel in der Datenbank AMIS ?
Öffentlicher Teil an den der Fachinformation ( Summary of Product
Characteristics, SPC) angepasst. (DIMDI Aktuell vom 25.07.08)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0238.html

Bibliothek der DHS. In den letzten vier Wochen konnten wir 104 neue Titel
aufnehmen. (DHS-Newsletter 20-08 vom 04. September 2008)

http://dhs.de/web/bibliothek/neuaufnahmen.php

Medizinrecherche individuell: Webservices nutzen beim DIMDI. Das DIMDI bietet
mit seiner LinkedSearch einen Webservice für den individuellen Zugriff auf
Medizindatenbanken. Damit ist die Recherche direkt aus eigenen Webseiten, einem
Intranet oder anderen Softwaresystemen möglich. Beispielsweise greifen seit
Juli 2008 die Asklepios-Kliniken und das Portal der Stiftung Careum über diesen
Webservice auf medizinische Literatur beim DIMDI zu.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0240.htm

DIMDI: Datenbanken komfortabel recherchieren: Noch Kursplätze frei!. Nutzen Sie
jetzt die Chance, die professionelle Recherche in Literaturdatenbanken mit der
menügeführten Oberfläche DIMDI SmartSearch zu lernen. In unserem eintägigen
Kurs "Menügesteuerte Recherche: Medizin und Pharma" am 23. September 2008 sind
noch Plätze frei.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0243.htm


SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Berlin. Robert Koch Institut: Heft 41 der Gesundheitsberichterstattung
"Psychotherapeutische Versorgung" erschienen. Psychische Erkrankungen wie
Depressionen oder Angststörungen beeinträchtigen das Leben massiv. Etwa ein
Drittel der erwachsenen Allgemeinbevölkerung erfüllt im Lauf eines Jahres die
diagnostischen Kriterien für das Vorliegen einer psychischen Störung. Werden
alle Betroffenen behandelt? In welchen Regionen Deutschlands gibt es
Versorgungslücken? Erkranken Frauen häufiger als Männer? Antworten auf diese
Fragen gibt das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) mit dem Titel
"Psychotherapeutische Versorgung". (RKI, 09.07.2008)

http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/D [...] therapeutische__Versorgung__inhalt.html?__nnn=true

http://www.rki.de/cln_048/nn_199850/D [...] cationFile.pdf/Psychotherapeutische_Versorgung.pdf

Angstgefühle hängen von Balance im Gehirn ab. London – Wie der Körper auf
furchteinflößende Ereignisse reagiert, hängt vom Zusammenspiel zweier Zonen im
Gehirn ab. Einer dieser Schaltkreise ist für das Lernen von Angstreaktionen
zuständig, während der andere diese Reaktion wieder löscht. /Deutsches
Ärzteblatt, 09.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32981

Dokumentation in der Suchtkrankenhilfe.
Im Jahr 2006 erschien der neue Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation im
Bereich der Suchtkrankenhilfe. Er stellte und stellt eine umfangreiche
Aktualisierung und Präzisierung des in Jahren 1998/1999 erstmals erschienenen
Deutschen Kerndatensatzes dar. Nachdem diese neue Version sich nun im zweiten
Praxisjahr befindet, wurde deutlich, dass das erläuternde Manual einiger
Präzisierungen und Vereinheitlichungen bedurfte. Diese Arbeit ist nunmehr von
den Mitarbeiterinnen des IFT abgeschlossen worden. (Quelle: DHS-Newsletter
15-08 vom 17. Juli 2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/kds_manual_ev_080623.pdf.

Orientierungshilfe für die Beraterinnen und Berater im Deutsches Caritasverband
und seinen Fachverbänden zum Krankenversicherungsschutz für Personen ohne
ausreichenden Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Hrsg.: Deutscher
Caritasverband, Stand April 2008.

http://www.wohnungslosenhilfe-bayern. [...] orientierungshilfekrankenversicherungspflicht2.pdf

Neue Studie zur Prävalenz der Glücksspielsucht in Deutschland
Um Maßnahmen zur Vermeidung von Glücksspielsucht neben den regionalen Angeboten
bundesweit zu verstärken und zu intensivieren, sind der Deutsche Lotto- und
Totoblock (DLTB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
eine Kooperation eingegangen. Im Rahmen einer Repräsentativbefragung hat die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 10 001 Bundesbürger im Alter von
16 bis 65 Jahren zu ihrem Glücksspielverhalten befragt. Nach dieser
Untersuchung beträgt die Prävalenzrate des pathologischen Spielverhaltens 0,2
%. Umgerechnet auf die Bevölkerung ist damit von etwa 100 000
Glücksspielsüchtigen auszugehen. Es liegen für Deutschland bereits zwei weitere
repräsentative epidemiologische Studien vor. Zu einem vergleichbaren Ergebnis
kommen Bühringer et al. (Bühringer G., Kaus L., Sonntag D., Pfeiffer-Gerschel
T., Steiner S. (2007): Pathologisches Glücksspiel in Deutschland: Spiel- und
Bevölkerungsrisiken. Sucht 53: 296-
308). Die Untersuchung basiert auf Daten aus dem Epidemiologischen Suchtsurvey
ESA 2006. Die Stichprobe betrug 7817 Personen. Auch nach den Ergebnissen dieser
Befragung liegt die Prävalenz für pathologisches Glücksspiel in der Bevölkerung
bei 0,2 %. Im Auftrag des Bremer Instituts für Drogenforschung (Buth S., Stöver
H. (2008): Glücksspielteilnahme und Glücksspielprobleme in Deutschland:
Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativbefragung. Suchttherapie 2008: 3-11)
befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung GmbH im
November und Dezember 2006 insgesamt 7 980 in Deutschland lebende Personen zu
ihrem Glücksspielverhalten. Nach den Ergebnissen dieser 2 Befragungen erfüllen
0,54 % der befragten Personen die Kriterien einer pathologischen Spielsucht und
bei 0,64 % kann von einem problematischen Spielverhalten gesprochen werden.
(LS-newsletter Nr. 08/2008)
Zur Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum
Glücksspielverhalten:

http://www.bzga.de/?uid=583558d1cda64b656f5acea54e095ed4&id=Seite1417

(Quelle: Newsletter 05/2008 - Forschungsstelle Glücksspiel der Uni Hohenheim;
Pressemitteilung der BZgA, 10.07.2008))

http://www.bzga.de/?uid=1d03fa9cc73ee687f91b7a3cb0a0910d&id=presse&nummer=474

Venenpunktion: Ballen der Faust verfälscht Kaliumwert. Das mehrfache Schließen
und Öffnen der Faust erleichtert bei der Venenpunktion die Suche nach den
Venen, es erhöht jedoch das Risiko fälschlicherweise erhöhter Kaliumwerte. Ein
Training der Phlebotomen konnte in einer Studie in den Annals of Clinical
Biochemistry (2008; doi: 10.1258/acb.2007.007123) die Rate der
Pseudohyperkaliämien signifikant senken. (Deutsches Ärzteblatt online,
28.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33183

Is suboptimal phlebotomy technique impacting on potassium results for primary
care? Ian R Bailey and Vanessa R Thurlow. Ann Clin Biochem 2008; 00: 1–4. DOI:
10.1258/acb.2007.007123. (Fulltext, open access)

http://app.communicatorcorp.com/FileStorage/LinkedFiles/549/Phlebotomy%20piece_tmp9E9B.pdf

Wolfgang Schneider: Ökonomisierung, Qualitätssicherung, Kundenorientierung und
soziale Kontrolle: Wohin führt der Weg der Drogenhilfe? In:
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 2008;5:1-13.
(Fulltext, open access)

http://www.indro-online.de/Schneider08.pdf

Willkommen in Kafkaland. Interview mit dem Leiter einer medizinischen
Therapieeinrichtung für ehemalige Suchtmittelabhängige Marcus Breuer über die
Auswirkungen der Hartz-IV-Reform für seine Patienten. (Telepolis, 01.08.2008)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28430/1.html

Willkommen in Kafkaland, Teil 2.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28432/1.html

Düsseldorf. Obdachlosigkeit: Der Mann aus dem Schließfach - Der drogenabhängige
Mike K. (29) schläft im Düsseldorfer Hauptbahnhof. Wenn die Müdigkeit Mike K.
überwältigt, macht sich der schmächtige und nur 1,55 Meter große Mann noch
kleiner. Er zwängt sich in ein Schließfach am Düsseldorfer Hauptbahnhof, zieht
die Beine an, lässt die Tür einen Spalt offen und schläft erschöpft ein.
(Westdeutsche Zeitung, 11.08.2008)

http://www.wz-newsline.de/?redid=282825

Drugnet Europe: Drugnet Europe ist der Newsletter der Europäischen
Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD). Die Ausgabe 63
(Juli-September 2008, pdf, 8S., 199Kb) ist online auf Englisch erhältlich.

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index61330EN.html

EMCDDA / Lissabon. Statistical bulletin 2008. The Statistical bulletin is
published yearly by the EMCDDA and provides access to the most recent
statistical data relating to the drugs situation in Europe. It constitutes the
epidemiological basis on which the Annual report on the state of the drugs
problem in Europe is written.

http://www.emcdda.europa.eu/stats08

Berlin. Christiane F. wurde der Sohn weggenommen. Die 46-Jährige war das Kind
vom Bahnhof Zoo. Lange lebte sie zurückgezogen am Stadtrand. Jetzt gibt es
Probleme mit den Behörden - sie soll wieder rückfällig geworden sein. (Der
Tagesspiegel, 12.08.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Drogen-Christiane-F;art270,2590992

Berlin. Christiane F. - Spurensuche am Kottbusser Tor. 30 Jahre ist es her,
dass Christiane F. im stern-Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Drogenelend
und Kinderprostitution erzählte. Heute ist sie 46 Jahre alt und hängt angeblich
wieder an der Nadel. stern.de-Reporterin Anne Meyer hat sich auf Spurensuche am
Kottbuser Tor begeben. (Stern, 14.08.2008)

http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Christiane-F.-Spurensuche-Kottbusser-Tor/634784.html

Berlin. Endstation Kotti. Seit 30 Jahren trifft sich die Drogenszene am
Kottbusser Tor – Anwohner machen sich Sorgen um ihre Kinder. (Die Welt,
20.08.2008)

http://www.welt.de/welt_print/arti2350173/Endstation_Kotti.html

SÜCHTIGE BEI MAISCHBERGER: Nüchtern bis schüchtern
Doping sollte das Thema sein, tatsächlich aber ging es um das Leid von
Süchtigen. Und das war gut so: Die gestrige Maischberger-Runde mit Christiane
F. kam ohne Rückfälle in Populismus aus. Stattdessen wurde das Profil einer
schweren Krankheit deutlich. Von Jörg Böckem. (Spiegel online, 16.05.2007)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,483150,00.html

Drogenmissbrauch im Alter und dessen Auswirkungen auf das Gehirn.
(BAS-Suchtforschungstelegramm, 15.08.2008)

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/ [...] legramm/080815_16_BAS_Suchtforschungstelegramm.pdf

Substance abuse treatment linked with prenatal visits improves perinatal
outcomes: a new standard
N C Goler, M A Armstrong, C J Taillac and V M Osejo
Journal of Perinatology (2008) 28, 597–603; doi:10.1038/jp.2008.70; published
online 26 June 2008 (Fulltext, open access)

http://www.nature.com/jp/journal/v28/n9/full/jp200870a.html

Kinder von Suchtkranken (Quelle: DHS-Newsletter 18-08 vom 19. August 2008)

1. Neue CD-ROM "Kind sucht Familie - Kind Sucht Familie" - Wegweiser für
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Suchtprävention. Die
Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen hat gemeinsam mit der
Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz eine CD
herausgegeben, in der sie nützliches Arbeitsmaterial für das Arbeitsfeld
"Kinder von Suchtkranken" finden. Die CD-ROM kann zum Preis von 15 Euro unter
http://www.nls-online oder http://www.lzg-rlp.de bestellt werden.

2. Neuer Leitfaden für die praktische Arbeit von Drogen- und Jugendhilfe mit
Kindern substituierter Eltern. Mit Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege
NRW legte der Paritätische Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen und FitKids in
Wesel einen neuen Leitfaden vor. Der von Ingrid Arenz-Greiving redaktionell
betreute Leitfaden lehnt sich eng an die Bedürfnisse in der Drogen- und
Jugendhilfe für die Zielgruppe an. Exemplare können kostenlos - so lange der
Vorrat reicht - bestellt werden:

info@drogenberatung-wesel.de

3. Bundesweite Fachveranstaltung "Kinder aus suchtbelasteten Familien". Die
Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. stellt auf
einer bundesweiten Fachkräfteschulung ihr Curriculum zur Fachkräfteschulung
"Kinder aus suchtbelasteten Familien" vor. Die Veranstaltung findet am 26.
September von 10.30 bis 14.30 Uhr im Ministerium für Arbeit, Soziales,
Gesundheit, Familie und Frauen in Mainz statt.
Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.lzg-rlp.de/html/termine.html

Sucht im Alter. Sicherlich auch als ein Ergebnis unseres Schwerpunktjahres
"Unabhängig im Alter ? Suchtprobleme sind lösbar" veröffentlicht jetzt der
Diakonie Bundesverband zum Thema Sucht im Alter sowohl eine Arbeitshilfe als
auch ein Positionspapier. Im Positionspapier "Sucht im Alter - Sozial- und
gesundheitspolitische Forderungen der Diakonie" werden die wichtigsten sozial-
und gesundheitspolitischen Forderungen der Diakonie für Dienst- und
Einrichtungen der Sucht und der Altenhilfe beschrieben. In der Arbeitshilfe
"Sucht im Alter - Herausforderungen und Lösungswege für diakonische
Arbeitsfelder" wird die praktische Arbeit beschrieben und Vorschläge zur
Umsetzung gemacht. (Quelle: DHS-Newsletter 20-08 vom 04. September 2008)

http://www.diakonie.de/741_4332_DEU_HTML.htm

Köln. Die Panik vor dem nächsten „Schuss“. In Köln gibt es laut Polizei 4000
kriminelle Heroinabhängige. Sie leben stets getrieben von der Angst, dass ihr
Geld für den nächsten "Schuss" nicht reicht. Drei von ihnen schildern, wie die
Droge ihren Alltag bestimmt. (Kölner Stadtanzeiger, 01.09.2009)

http://www.ksta.de/html/artikel/1218660470953.shtml


NEUERSCHEINUNGEN

Neuauflage der CD-ROM "Sozialgesetzbuch und aktuelle Nebengesetze" erschienen.
Ab sofort bietet die Deutsche Rentenversicherung Bund die neueste, 16. Auflage
ihrer CD-ROM "Sozialgesetzbuch und aktuelle Nebengesetze", Stand 4/2008 an.
Diese enthält alle Gesetzestexte der Sozialgesetzbücher I bis XII und über 130
Nebengesetze. Die CD-ROM bietet damit eine handliche und einfache
Orientierungsmöglichkeit im gesamten Sozialversicherungsrecht. Über
Sachverzeichnisse und spezielle Suchfunktionen sind die gewünschten Begriffe
schnell und leicht zu finden. Die grundsätzlich zweimal im Jahr erscheinenden
Update-Versionen der CD-ROM können im Abonnement für jeweils 15 Euro bezogen
werden. Mehrfachlizenzen für Abonnenten kosten sechs Euro pro Lizenz.
Einzelexemplare zur Probe können für 22,50 Euro erworben werden. Die CD-ROM
läuft unter Windows 95 und höher bis einschließlich XP. (Quelle: DHS-Newsletter
15-08 vom 17. Juli 2008)
Die CD-ROM "Sozialgesetzbuch und aktuelle Nebengesetze" ist erhältlich bei der
Deutschen Rentenversicherung Bund, Geschäftsbereich Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation -Vertrieb -, 10704 Berlin. Telefonische
Bestellungen sind unter 030 865-24536 möglich. Die Faxnummer lautet 030 865
27089. Internet:

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

E Mail: bestellservice@drv-bund.de

Dieter Henkel, Uwe Zemlin (Hrsg.)
Arbeitslosigkeit und Sucht, Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis
Fachhochschulverlag, Frankfurt a.M., 2008, ISBN 978-3-936065-87-9; 29,- €
Mit diesem Handbuch liegt eine umfassende Darstellung (575 Seiten inkl.
Stichwort-verzeichnis und beitragsbezogene Literaturverzeichnisse) der Thematik
von Arbeitslo-sigkeit und Sucht vor. Die inhaltliche Klammer geht von
einschlägigen, auch internati-onalen Forschungsberichten über Praxismodelle bis
hin zu rechtlichen Grundlagen. Die Vielfalt der Beiträge zeigt die Komplexität
der Thematik und es ist den Herausge-bern und Autoren hoch anzurechnen, dass
sie mit dieser Veröffentlichung der Fachwelt ei-nen Zugang zu dieser
Komplexität verschaffen. (Quelle: Landesstelle für Suchtfragen in
Baden-Württemberg der Liga der freien Wohlfahrtspflege e.V.; Landesstellenbrief
Nr. 12/2008, 09.09.2008)

http://www.suchtfragen.de/landesstellenbrief/2008/pdf/Rezension_Henkel+Zemlin.2008.pdf

http://www.suchtfragen.de/landesstellenbrief/2008/pdf/Rezension_Henkel+Zemlin.2008.pdf


SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Nico & Velvet Underground sind unvergessen.
Drei Songs auf einem Velvet-Underground-Album reichten, um sie zur Legende zu
machen. Das deutsche Mädchen Christa Päffgen, genannt Nico, veränderte die
Popwelt. Vor 20 Jahren starb der erste wirklich coole weibliche Popstar. Sie
lebte mit harten Jungs und harten Drogen und ist nun zurück bei Mama. (DIE WELT
online, 13.07.2008)

http://www.welt.de/kultur/article2203271/Nico__Velvet_Underground_sind_unvergessen.html

NICO – Femme Fatale. (YouTube)

http://de.youtube.com/watch?v=NziBR8I4c48

The Velvet Underground – Sunday Morning. (YouTube)

http://de.youtube.com/watch?v=0cWzxJvgWc8&feature=related

Luetzenkirchen: 3 Tage Wach (Druff Druff Druff) – wochenlang in den Charts und
der aktuelle Rausschmeißer morgens um 6. Auch die „Generation Pille“ hat ihre
„Wir-machen-durch-bis-morgen-früh-und-singen-bummsfallera-Lieder“. (YouTube)

http://de.youtube.com/watch?v=jNNBXd0CPdk

Englische Version:

http://de.youtube.com/watch?v=xMv6mDh3XN8

Homepage von Luetzenkirchen.

http://www.drei-tage-wach.de/

Truth of Amy's TWO overdoses. SHOCK details of Amy Winehouse's drug use emerged
last night – she binged on crystal meth and may have brain damage after a
36-HOUR pot marathon. (The Sun, 01.09.2008)

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/showbiz/bizarre/article1630740.ece


AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

China. Elefant in China macht erfolgreichen Heroin-Entzug
In einer dreijährigen Entziehungskur auf einer Insel ist ein Elefant in China
seine Heroinsucht losgeworden.
Der vierjährige Asiatische Elefant nahmens Xiguang sei nun in ein
Naturschutzgebiet gebracht worden, nachdem er den Entzug auf der Insel Hainan
erfolgreich überstanden habe, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur
Xinhua. Xiguang war heroinsüchtig geworden, nachdem Tierschmuggler ihn und
einige Artgenossen mit mit Heroin versetzten Bananen angelockt hatten.
Als Polizisten die Schmuggler im Jahr 2005 festnahmen, stellten sie bei dem
Elefanten ein auffälliges Verhalten fest: Seine Augen tränten ständig und er
trompetete ohne Unterlass. Experten stellten schließlich fest, dass der
Dickhäuter unter Heroinentzug litt. Xiguang wurde in ein Wildtier-Schutzzentrum
auf Hainan geschickt. Dort erhielt er ein Jahr lang Methadonspritzen - fünfmal
so hohe Dosen wie beim Menschen, wie Xinhua berichtete.
Nach einem Jahr ging es dem Elefanten langsam besser, und die Methadondosis
konnte nach und nach reduziert werden. Nach seiner Heilung soll das Tier nun in
der südwestlichen Provinz Yunnan leben. Asiatische Elefanten gehören zu den
bedrohten Tierarten. Nach Schätzungen von Tierschützern leben nur noch etwa
25.600 bis 32.700 Exemplare in freier Wildbahn. Die Tiere werden häufig von
Bauern getötet, weil sie auf der Suche nach Nahrung deren Felder zerstören.
Wilderer machen wegen ihres Elfenbeins Jagd auf die Dickhäuter. (AFP,
04.09.2008)

http://magazine.web.de/de/themen/nach [...] nt-in-China-macht-erfolgreichen-Heroin-Entzug.html

KUNMING / China. "Addicted" elephant heads back after heroin detox cure.
(Xinhua - chinaview.cn 04.09.2008)

http://news.xinhuanet.com/english/2008-09/04/content_9767872.htm


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang November.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
--

IMPRESSUM
dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für
Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (12.9.08): 2382 Abonnements.

Bestellungen und Abbestellungen können Sie vornehmen unter
http://dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter.anmeldung/index.html

Alte Ausgaben finden Sie unter
http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/index.html

Die Redaktion erreichen Sie über: redaktion@dgsuchtmedizin.de
Leserbriefe richten Sie bitte an: dgs-info@dgsuchtmedizin.de

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Ständige
Mitarbeiter: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja
Michels (Berlin), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W.
Preuss (Halle/Saale), Dirk Schäffer (Berlin), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg
Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das
Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die
Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur
dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten
distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten
der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht
zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website
http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter
veröffentlichten Links.