dgs-info, Ausgabe 20, Juli-August 2008

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 10.7.08

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

der Preis für die peinlichste wissenschaftliche Studie des Monats geht an Richard S. Schottenfeld und das us-amerikanische National Institute on Drug Abuse (NIDA) für eine Doppelblindstudie mit Buprenorphin, Naltrexon und Placebo in Malaysia. Welche Probanden würden wohl als erste wieder zu Heroin greifen, lautete der Untersuchungsauftrag. Bei einem Rückfall war für die Teilnehmer der „Endpunkt“ erreicht, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Und nach 22 Wochen musste die Studie vorzeitig abgebrochen werden, weil sich Buprenorphin als deutlich überlegen erwiesen hatte. (SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG – BUPRENORPHIN)

Kippenjäger dieser Ausgabe ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, der nach dem Euro 2006 Spiel Deutschland-Portugal die Frage aufwarf, ob Jogi Löw „Trainer, Sportler oder Raucher ist". Der Bundestrainer hatte sich während der Zitterpartie gegen Portugal in der Glaskabine eine Zigarette angezündet anstatt die von der UEFA bereitgestellten Baldriantropfen einzunehmen. (DROGENPOLITIK – NICHTRAUCHERSCHUTZ)

In der Alkoholgrundlagenforschung steht Bahnbrechendes bevor: Es ist gelungen, für Versuche mit Mäusen Alkoholtestgeräte zu entwickeln, berichtet Ulrich Preuss in seiner Fachpresseschau Alkohol. In seinem einleitenden Text wirft er die Frage auf, „ was von diesen Erkenntnissen der „bench“, also aus dem Forschungslabor, überhaupt an der „bedside“, also beim Patienten ankommt.“

Hartnäckigkeit zahlt sich aus: Die Hamburger PSB-Einrichtung Palette e.V. hat vor dem Oberverwaltungsgericht durchgesetzt, dass die Stadt das Zuwendungssystem für die psycho-soziale Betreuung neu regeln muss. Die Entscheidung, so steht zu erwarten, wird Auswirkungen über die Hansestadt hinaus haben. (RECHT UND GESETZ – SUBSTITUTIONSRECHT)

Nun hat auch der Ärztetag sich dafür ausgesprochen, die Rahmenrichtlinien der Substitutionsbehandlung neu zu fassen. Widerstand gegen pragmatische Mitgaberegelungen kommt weiterhin von den Apothekern und ihren Interessenverbänden. Der Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums liegt derweil auf Eis. (RECHT UND GESETZ – SUBSTITUTIONSRECHT)

In Mexiko bahnt sich ein Drogenkrieg zwischen Staat und Drogenkartellen an: Mehrere hundert Polizisten und Soldaten fielen in wenigen Monaten Attentaten und bewaffneten Ausseinandersetzungen zum Opfer. Und der große Nachbar im Norden schickt Geld, Waffen und Folterspezialisten. (INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS, MEXIKO)

Zum 80sten Geburtstag von Ambros Uchtenhagen richtet die Universität Zürich den Kongress: Roads to Innovation in Addiction Treatment - Humanism, Social Psychiatry & Research, aus. (3.-5.9.08)

http://www.agenda.uzh.ch/record.php?event_id=6417

http://www.pukzh.ch/upload/u_2/u_2_1/Kongress_UC_Sept08.pdf

Dirk Schäffer von der Deutschen AIDS-Hilfe wies auf einen Fehler in der Einleitung von dgs-info 19 hin: Nicht weniger als 100 iv-Drogenkonsumenten stecken sich jährlich in Deutschland mit dem AIDS-Virus an, sondern immerhin 130 bis 180. Tja, wenn der Redakteur Halbjahresstatistiken mit Jahresstatistiken verwechselt, dann kommt es zu dummern Fehlern, pardon!
Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin, 2. Mai 2008 / Sonderausgabe A

http://www.rki.de/cln_049/nn_969736/D [...] mplateId=raw,property=publicationFile.pdf/A_08.pdf

Im Leitkommentar beschäftigt sich Albrecht Ulmer aus Stuttgart mit den Auswirkungen des neuen EBM auf die ambulante Suchtmedizin.

Und Amy Winehouse pendelt derzeit zwischen Klinik und Bühne.

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
akzept e.V.
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
MEDIZINISCHES CANNABIS
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 LEITKOMMENTAR

Albrecht Ulmer: Suchtmedizin, aber der neue EBM

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Ulmer_Leitkommentar.doc

 DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – SUBUTEX-Lieferprobleme

Ab kommenden Montag, 14.7.2008, sollen Subutex-Tabletten in der Stärke 0,4mg wieder lieferbar sein, teilt der Hersteller essex Pharma GmbH München mit. Mehrere Monate lang hatte die Firma ein Lieferproblem, nachdem die Produktion von Großbritannien nach Frankreich verlegt worden war und dort dann erst eine Maschine ausfiel und anschließend der gesamte Importprozess für das Betäubungsmittel neu beantragt werden musste. DGS-Vorstand und Mitglieder bestürmten die Firma mit Emails und Telefonanrufen, diesen Zustand schleunigst zu beenden. So auch der Kollege Christan Jellineck aus Berlin, dessen Offenen Brief der Vorstand unterzeichnete.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Jellineck_essex_05-08.doc

Die Antwort der Firma essex:

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/essex_Jellineck_05-08.pdf

Vereinzelt wurde unterdessen der Wunsch laut, baldmöglichst in Deutschland ein Buprenorphin-Generikum verordnen zu können, um vom Monopolisten essex nicht weiterhin abhängig zu sein.

DGS 2 – 500 Fragen zu Substitution und Recht

„Willkommen zur interaktiven Befragung zum Thema ‚Substitution und Recht’", heißt es auf der website

http://www.500fragen.de/

des Kasseler Kollegen Bernd Weber. Zusammen mit Jörn Schroeder-Printzen, Fachanwalt für Medizinrecht aus Potsdam, hat er ein Forum eingerichtet, um „die rechtlichen Aspekte der Behandlung unter rein praktischen Gesichtspunkten aufzuarbeiten und den täglich in der Substitution tätigen Therapeuten eine Hilfe an die Hand zu geben, damit sie sich in Kenntnis der Begebenheiten auf das reine therapeutische Verhältnis konzentrieren können.“ Die Fragensammlung nebst Antworten soll Anfang 2009 als Buch erscheinen.

DGS 3 – Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2008

Schirmherrschaft: Frau Kühn-Mengel, Patientenbeauftragte der Bundesregierung.
Am 21. Juli 1998 wurde an der „Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige" in Gladbeck zum ersten Mal der vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V." ausgerufene Gedenktag abgehalten.
Die DGS bittet Mitglieder und Leser des Onlinemagazins um freundliche Beachtung des diesjährigen Aufrufs.

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/13/84

http://www.jes-bielefeld.de/flugblatt2008.pdf


DGS 4 – Leitlinien HIV- und HCV-Behandlung

München. Auf dem 9. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin hat die DGS am 5. Juli 2008 zusammen mit der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte (DAGNÄ) die Leitlinien “HIV-Infektion bei intravenös Drogenabhängigen” verabschiedet. Der Text wird demnächst veröffentlicht.
Die Hepatitis C Leitlinien der DGS von 2006 wurden unlängst von der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechsel (DGVS) auf ihrer Konsensuskonferenz akzeptiert.
"Eine Anerkennung des Ansehens der DGS und mehr Therapiesicherheit für die Patienten", erklärte Markus Backmund, der für den DGS-Vorstand die Leitlinien entworfen und diskutiert hat.


DGS 5 – Kongresse und Veranstaltungen 2008, an denen die DGS beteiligt ist:

17. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Thema: Abstinenzideal und Behandlungsrealität. Berlin, 7. – 9.11.2008

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 5 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2005) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc

DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

Großbritannien. "Life as a heroin addict" - part 5. In part 5 of 'Life as a heroin addict' we look at the stigma in and around the drug scene and the drug addict. We also hear about the effect this has on the drug user, including low self-esteem and paranoia. (wiredifilms, 29.06.2008, Video 5’)

http://wiredinfilms.blogspot.com/

http://www.youtube.com/watch?v=DC36jkpJ9pQ&fmt=18

USA. The Drug War: Still Racist After All These Years. The drug war is still being waged only on some people and on some drugs. In other words, it's still a racist crock. (Guns and Money, 9.5.08)

http://www.alternet.org/blogs/reproductivejustice/84990/

HIV. At the beginning of the AIDS epidemic, when AIDS was still a little-understood disease, governments often took actions that were not beneficial to the health crisis in general, nor the people affected by it. One of these initiatives - travel restrictions were put into place to slow or altogether stop people living with HIV from traveling into countries with the restrictions. Over 20 year after the restrictions were originally implemented, many countries have eliminated these inappropriate restrictions after a broad consensus from the public health community agreed about their ineffectiveness and discriminatory nature. In spite of this, 74 countries still have some form of HIV specific travel restrictions, and 12 countries ban HIV positive people from entering the country for any reason or length of time. (Universal Acess AIDS Campaigning, Juni 2008)

http://www.ua2010.org/en/UA2010/Universal-Access/Travel-Restrictions

http://www.ua2010.org/en/UNGASS/Press-Centre

GLOBAL SIGN-ON LETTER TO BAN KI MOON.
Following the call at the AIDS High Level Meeting in New York for more effective HIV prevention amongst injecting drug users, a group of NGOs initiated a sign on letter to senior UN officials pointing out the contradictions between the drive to tackle this problem, and the stigmatisation and marginalisation of drug users that is often part of UN-supported drug control activities. The letter, that is released to coincide with the International Day Against Drug Abuse and Illicit Trafficking, calls for greater cohesion between these two areas of UN activity.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/GlobalSignonLetterBanKiMoon_June08_EN.pdf

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: "Niemand soll stigmatisiert oder diskriminiert werden, 
weil er drogenabhängig ist". Erklärung zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch 
und unerlaubten Suchtstoffverkehr, (26.06.2008)

http://www.unis.unvienna.org/unis/pressrels/2008/unissgsm053.html

 AKZEPT

Fachtag: „Vielfalt nutzbar machen. Die Zukunft der psychosozialen Arbeit mit Substituierten“. Termin: 10. Oktober 2008. Ort: Hannover, üstra Remise.
Veranstalter: DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen In Kooperation mit akzept e.V. und dem fachverband drogen und rauschmittel e.V.
Diagnosegestützte psychosoziale Betreuung fördert und sichert Teilhabe (im Sinne des SGB IX / ICF), die zu einer gesundheitlich und sozialen Stabilisierung, einer Verbesserung der Lebensqualität und einem Ausstieg aus der Dauerbehandlung führen können. Mit dem Fachtag wollen die Veranstalter Impulse zur Gestaltung künftiger Substitution geben. Dabei greift sie auf Erfahrungen und Ergebnisse guter Praxis zurück und diskutiert die Entwicklung abgestimmter Leitlinien. (akzept-Mitteilung und fdr-online, Ausgabe 20 vom 08.07.2008)

http://fdr-online.info/pdf/flyer_dhs_ft_substitution.pdf

Gesund in Haft. Eine neue Internetseite zum Thema Gesundheit in Haft
Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH), der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) und das Wissenschaftliche Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD) sowie ARCHIDO wollen mit dieser Seite
- die gesundheitliche Versorgung der Gefangenen und die gesundheitlichen Belastungen der Bediensteten platzieren
- Mitarbeiter/innen aus dem Justizvollzug und externen Gesundheitsdiensten eine verbesserte Kooperation und Kommunikation ermöglichen
- wissenschaftliche Forschungsergebnisse, praktische Erfahrungen und europäische Standards diskutieren und auf Umsetzung prüfen.

http://www.gesundinhaft.eu

 JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

Die brandneue Ausgabe des Drogenkurier mit dem Schwerpunktthema heroingestützte Behandlung.

http://jes.aidshilfe.de/index.php?id=383

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

http://jes-netzwerk.de

„Hier geht es um Menschenleben“. Interview mit Dirk Schäffer, Aidshilfe. (Neues Deutschland, 30.05.2008)

http://www.jes-bielefeld.de/interview%20ND300508.JPG

Nordrhein-Westfalen. Mitgliederversammlung 2008 JES NRW e.V. am 30.07.2008 in der AH NRW, Köln.
Es wird bei dieser MV turnusgemäß der Vorstand gewählt. Bei dieser Gelegenheit findet dort auch das 2. Treffen der Westschiene statt.

http://www.trio-media.de/jesnrw/veranstaltung/mv_jesnrw_08.pdf

Selbsthilfe NATIONAL UND international:

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

Title: Empowerment and Self–Organisations of Drug Users
Authors: Jorgen Anker e.al., Leopoldo Grosso, Theo van Dam, Lorenzo Camoletto and the Correlation empowerment expert group, David Lidell e.al., Stijn Goossens
This reader deals with the experiences and lessons learnt in empowerment and self-organisation of drug users. The text is divided into six sections. The first gives an overview of drug user self-organisation; the second part provides some models of good practice of empowerment in the area of IDU; the third section summarises the main steps in the history of the drug user movement; the fourth pays attention to the method of focus groups and its potential in the area of empowerment; the fifth part describes research projects of drug user; and finally, the sixth section summarises the results of an online research about drug user activism. (Correlation network, Mai 2008)

79.170.40.55/correlation-net.org/products.html

"Ungleiche Partner - Patientenselbsthilfe und Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitssektor". (Herausgeber: Ersatzkassen und ihre Verbände, April 2008)

http://www.vdak-aev.de/vertragspartner/Selbsthilfe/Ungleiche_Partner_bf.pdf

 STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

 INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Aus von minden GmbH und nal24 GmbH wird nal von minden GmbH.
Um unsere Kunden noch besser bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, haben die beiden Firmen von minden GmbH, Moers und nal24 GmbH, Regensburg, in 2008 fusioniert. Die nal von minden GmbH mit Hauptsitz in Moers sowie Niederlassungen in Regensburg und Den Haag hat als Ziel, die europaweite Kompetenz und Produktvielfalt in der Drogenanalytik und der weiteren Schnelltestdiagnostik auszubauen, um noch schneller auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren zu können. Die Geschäftsführer Sandra von Minden und Roland Meißner, sowie alle Mitarbeiter, haben so einen wichtigen Meilenstein gelegt, um auch in Zukunft allen Anforderungen des Marktes jederzeit gerecht zu werden.

http://www.nal-vonminden.de/

Durch den Zusammenschluss hat sich unsere Produktpalette erheblich erweitert. Neben den bekannten Produkten zur Drogendiagnostik führen wir nun eine Vielzahl medizinischer Schnelltests. Eine Übersicht der medizinischen Schnelltests:

http://www.nal-vonminden.de/pdf/D%20Flyer%20product%20overview%2012%20Seiter%20160608.pdf

Drug News 01/08 der Firmen nal und von Minden.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Drug_News_nal.pdf

Genf. The new WHO controlled medicines database contains information on producers, formulations and prices of methadone and buprenorphine. (WHO, 7.5.08)

http://www.who.int/hiv/amds/controlmedicine/en/index.html

Schneller und hochsensibler Drogentest. In der Notfallmedizin, aber auch bei polizeilichen Einsätzen stellt sich oft die Frage, ob ein Patient oder eine zu überprüfende Person "clean" ist. An einem neuartigen Verfahren zur schnellen Erkennung von Drogenkonsum und Infektionen arbeitet ein Forschungsteam am neugegründeten Institut für Biochemische Verfahren und Analysen (IBVA) der FH Gießen-Friedberg. (Fachhochschule Gießen-Friedberg, Pressemitteilung vom 29.05.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news262642

Belgien. Belgian Brewer Wants to Buy Anheuser-Busch. Belgium-based multinational brewer InBev SA has offered to purchase Anheuser-Busch (A-B) for $46 billion, an offer that may appeal to company stockholders despite objections from lawmakers and others about the largest brewer in the U.S. falling under foreign control. (jointogether, 12.06.2008)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/belgian-brewer-wants-to-buy.html

Belgian Buyout Offer Rejected by Busch. Belgian brewer InBev's $46-billion bid to buy out Anheuser-Busch was rejected by the St. Louis based company's board, but InBev may be poised to up its offer to A-B shareholders and launch a hostile takeover. (jointogether, 27.06.2008)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/belgian-buyout-offer-rejected.html

 RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

KASSEL / POTSDAM. 500 FRAGEN – SUBSTITUTION UND RECHT. Willkommen zur interaktiven Befragung im Forum "Substitution und Recht". Die substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger in Deutschland unterliegt mannigfaltigen Regelungen' Verordnungen und Gesetzen' die oft die Behandlung der Patienten in Unwissenheit der Therapeuten deutlich erschweren können. Die Autoren des Buches "500 Fragen Substitution und Recht" unternehmen mit dieser Befragung den Versuch' die rechtlichen Aspekte der Behandlung unter rein praktischen Gesichtspunkten aufzuarbeiten und den täglich in der Substitution tätigen Therapeuten eine Hilfe an die Hand zu geben' damit sie sich in Kenntnis der Begebenheiten auf das reine therapeutische Verhältnis konzentrieren können. Hierbei wird der Schwerpunkt auf die praktische Tätigkeit gelegt und über den Aufbau des späteren Buches ein handliches Nachschlagewerk geschafft. Für Ihre Mithilfe im Sinne von möglichst vielen Fragen möchten wir uns an dieser Stelle schon jetzt recht herzlich bedanken. Die Befragung wird selbstverständlich vollständig anonym ausgewertet.

http://web6.vs208060.vserver.de/index.php

BfArM / Köln. Hinweise zur Mitnahme von Betäubungsmitteln.
Erstellt: 11.11.2005' Aktualisiert: 01.04.2008
Hinweise zur Mitnahme von Betäubungsmitteln durch Patienten bei Auslandsreisen.

http://www.bfarm.de/cln_029/nn_119487 [...] telle/BtM/rechtsgrund/hinweise-auslandsreisen.html

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann' e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg)' g.jungbluth@t-online.de

Tostedt / Winsen (Niedersachsen). "Er hat mein Leben gerettet". Ex-Patient bricht eine Lanze für angeklagten Substitutionsarzt Quathamer. Die Anklage gegen den Winsener Arzt Hans Jürgen Quathamer' dem die Staatsanwaltschaft Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Abrechnungsbetrug vorwirft' haben in Kreisen seiner ehemaligen Patienten ein heftiges Echo ausgelöst. Suchtkranke' die Quathamer im Rahmen seiner Nebentätigkeit in der Drogensubstitution betreut hat' brechen eine Lanze für den Mediziner und sehen den 60-Jährigen als Opfer einer Kampagne' die die für die Krankenkassen kostspielige Substitution in Verruf bringen soll. (Harburger Anzeigen und Nachrichten' 13.5.08 (?))

http://www.han-online.de/HANArticlePool/00000119c9b247ee007f000000000002620da1c6

http://www.han-online.de/HANArticlePool/00000119c9b247ee007f000000000002620da1c6

Karlsruhe. Verurteilung eines Substitutionsarztes wegen missbräuchlicher Abgabe von Substitutionsmitteln rechtskräftig
Das Landgericht hat den Angeklagten' einen im hessischen Main-Kinzig-Kreis tätigen Substitutionsarzt' wegen unerlaubter Abgabe von Betäubungsmitteln in 133 Fällen sowie wegen unerlaubter Abgabe von Betäubungsmitteln an einen anderen' durch die er leichtfertig dessen Tod verursacht hat' zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt; zugleich hat es dem Angeklagten die Ausübung seiner Tätigkeit als Substitutionsarzt für die Dauer von fünf Jahren untersagt. (Bundesgerichtshof (BGH)' Pressemitteilung vom 04.06.2008)

http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=326549

DISPENSIERRECHT. Ärzte wollen Substitutionsmittel abgeben. Die deutschen Ärzte wollen opiatabhängigen Patienten' die an einem Drogenersatzprogramm teilnehmen' ihre für das Wochenende und für Feiertage benötigten Medikamente künftig in abgeteilten Dosen zum Verbrauch überlassen. Das geht aus einem Beschluss des Deutschen Ärztetages hervor. Darin fordern die Mediziner den Bundesrat auf' die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) dahingehend zu novellieren' "dass die Durchführung der Substitution bei Opiatabhängigkeit für Ärzte insbesondere am Wochenende erleichtert wird." (Apotheke adhoc' 11.06.2008)

http://apotheke-adhoc.de/index.php?m=1&s=3&showPage=1&id=3108

Ulm. 111.Deutscher Ärztetag
Arzneimittel/Betäubungsmittel/Medizinprodukte
1. Verbesserung der organisatorischen Rahmenbedingungen für die Substitution Opiatabhängiger
Auf Antrag des Vorstands der Bundesärztekammer (Drucksache VI - 12) fasst der 111. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der 111. Deutsche Ärztetag fordert den Bundesrat als Verordnungsgeber auf' die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) dahingehend zu novellieren' dass die Durchführung der Substitution bei Opiatabhängigkeit für Ärzte insbesondere am Wochenende sowie im Urlaubs- und Krankheitsfall erleichtert wird.
2. Zur Substitutionsbehandlung
Auf Antrag von Herrn Dr. med. von Ascheraden' Herrn Dr. med. Scheffzek' Herrn Dr. med. Clever und Herrn Prof. Dr. med. Niebling (Drucksache VI - 21) fasst der 111. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der Deutsche Ärztetag fordert erneut eine Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV)' bei der die medizinische Behandlung Opiatabhängiger nicht mit strafrechtlichen Mitteln reguliert wird. Da die Apothekerverbände eine Erleichterung der Wochenend- und Feiertagsvergabe verhindert haben' fordert der Deutsche Ärztetag den Vorstand der Bundesärztekammer auf' auf die Apothekerkammer einzuwirken' dann selbst die unmittelbare Vergabe zu übernehmen. (111. Deutscher Ärztetag' Ulm' 20.-23.05.2008)Beschlussprotokoll' Zu Punkt VI der Tagesordnung: TÄTIGKEITSBERICHT DER BUNDESÄRZTEKAMMER' Seiten 58-60)

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/111Beschluss20080609.pdf

Baden-Württemberg. Entbürokratisierung und Erleichterung der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger
Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert erneut eine Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV)' bei der die medizinische Behandlung Opiatabhängiger nicht mit strafrechtlichen Mitteln reguliert wird. Da die Apothekerverbände eine Erleichterung der Wochenend- und Feiertagsvergabe und der Bündelungsverordnung verhindert haben' fordert die Vertreterversammlung den Vorstand der Landesärztekammer auf' auf die Apothekerkammer einzuwirken' dann selbst die unmittelbare Vergabe zu übernehmen. (Quelle: ärztenews' E-Mail-Service für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg' Ausgabe 15 vom 23. Juni 2008)

Hamburg. Drogenhilfe: Hamburg verliert Rechtsstreit um Betreuung
Die Hamburger Sozialbehörde hat nach Informationen von NDR 90'3 einen Rechtsstreit um die Betreuung von Drogenabhängigen verloren. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts können erhebliche Mehrkosten auf Hamburg zukommen. Die Suchthilfeeinrichtung Palette wollte mit ihrer Klage erreichen' dass Betroffene gesetzliche Ansprüche haben und nicht von freiwilligen Leistungen der Stadt abhängig sind.
Anwalt: Rechtsanspruch auf Eingliederungshilfe
Der Anwalt des Vereins Palette' Christian Bernzen' nannte den Gerichtsbeschluss eindeutig: Die psychosoziale Betreuung von Drogenabhängigen sei keine freiwillige Leistung. Vielmehr gebe es einen Rechtsanspruch auf Eingliederungshilfe der Stadt. Damit sei eine sogenannte Förderrichtlinie des Senats hinfällig' erklärte Palette-Geschäftsführer Rainer Schmidt: "Dieser Rechtsanspruch definiert' was zu zahlen ist' und nicht die Stadt." Die Stadt habe diesen Umstand jedoch ausgenutzt' um im großem Ausmaße im Bereich der psychosozialen Betreuung zu sparen.
Behörde kündigt Gespräche an
Die vor vier Jahren erlassene Förderrichtlinie begrenzte die Zahl der anspruchsberechtigten Klienten sowie den Umfang und die Dauer der Betreuung: ein großer Brocken in der Sparpolitik im Bereich der Drogenhilfe. In Zukunft seien die Ausgaben für die Stadt nicht mehr planbar' so Bernzen. Das gelte offenbar nicht nur für Hamburg' weil andere Länder ähnliche Richtlinien hätten. Die Sozialbehörde hielt sich bisher in Reaktionen zurück. Sie sprach lediglich von Prüfauflagen des Gerichtes. Die Behörde kündigte aber baldige Gespräche mit dem Verein Palette an' um zu klären' welche Leistungen die Stadt übernehmen muss. Derzeit erhalten über 2.000 Menschen in der Hansestadt Eingliederungshilfe' um wieder Tritt im Leben zu fassen. (Norddeutscher Rundfunk' HAMBURG-WELLE' 02.07.2008)

http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/drogenhilfe100.html

Kurzdarstellung: Urteil des Verwaltungsgerichts vom Februar 2007 und OVG-Beschluss vom April 2008. (Rainer Schmidt' Palette e.V.)

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/HH_Urteil_OVG_Kurz.doc

Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 11.04.2008.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/PSB-Beschluss_OVG-HH.doc


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Berlin. Bußgelder für Verkehrssünder steigen drastisch. Für Raser' Drängler und Rotlichtsünder wird es künftig deutlich teurer. Das Bußgeld für zu schnelles Fahren wird um rund 60 Prozent erhöht' die neue Regelung greift voraussichtlich vom 1. Januar 2009. Aber auch Fahrer' die eine rote Ampel missachten oder unter Alkohol- und Drogen-Einfluss unterwegs sind' sollen empfindlich bestraft werden. (WEB.de' 21.05.2008)

http://tinyurl.com/58cy2s

http://magazine.web.de/de/themen/auto/aktuell/5958934-Bussgelder-fuer-Verkehrssuender-steigen-drastisch'cc=000007889100059589341x4ljf.html

Frankfurt. Zigtausende Führerscheine zu Unrecht eingezogen? Pressemitteilung von: UWE LENHART Rechtsanwälte. (openPR' 11.06.2008)

http://www.openpr.de/news/218333/Zigtausende-Fuehrerscheine-zu-Unrecht-eingezogen.html

Bockhorn / Bayern. Todesfahrt unter Drogen. Eine 32-Jährige hat vor einem Jahr im Heroinrausch einen tödlichen Unfall verursacht. Gestern wurde sie zu 15 Monaten Haft verurteilt. (Münchner Merkur' 24.06.2008)

http://www.merkur-online.de/regionen/erding/Fahrlaessige-Toetung-Heroin-Unfall-B388-Unterstrogn-Roehrmoos;art8853'935404


VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Wiesbaden. BUNDESKRIMINALAMT. RAUSCHGIFT - Jahreskurzlage 2007. DATEN ZUR RAUSCHGIFTKRIMINALITÄT IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND. (Mai 2008)

http://www.bka.de/lageberichte/rg/2007/jahreskurzlage_rg2007.pdf

Frankfurt. BKA-Auswertung - Frankfurt bleibt Drogen-Hauptstadt. 928 Drogendelikte je 100.000 Einwohnern wurden 2007 in Frankfurt gezählt - mehr als andernorts.
Frankfurt bleibt in Deutschland die Stadt mit den meisten Drogenverbrechen - jedenfalls im Verhhältnis zur Einwohnerzahl. Zu diesem Ergebnis kommt eine nach Regionen differenzierte Auswertung des Bundeskriminalamts (BKA) zur Kriminalstatistik 2007' aus der am Dienstag die "Bild"-Zeitung zitierte. Danach kamen auf 100.000 Frankfurter Bürger im vergangenen Jahr 928 von der Polizei festgestellte Drogendelikte aus Klein- und Großhandel mit den verbotenen Drogen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung' 08.07.2008)

http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4 [...] 6BD45CC997CB8A25CD10E0D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Statistik zum Städtevergleich (aus dem BKA-Bericht): RAUSCHGIFTKRIMINALITÄT: Bundeslagebild 2007 – Tabellenanhang.

http://www.bundeskriminalamt.de/lageberichte/rg/2007/bundeslagebild_rg2007_tabellenanhang.pdf

Berlin. Divergierende Repressionskoeffizienten. (...) seit Beginn dieses Jahrtausends (hat) die Zahl der von der Polizei jährlich ertappten Kokainhändler um mehr als die Hälfte abgenommen' die Zahl der jährlich ertappten Amphetaminhändler hat jedoch um etwa die Hälfte zugenommen. (eve&rave-net' Pressemitteilung vom 16. Juni 2008 zur divergierenden Drogenrepression)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-06-16.html

Berlin. Kiffer unterm Korb. Misan Nikagbatse ist in diesen Tagen schwer zu erreichen. Nicht einmal Dirk Bauermann ist es gelungen' den 25 Jahre alten Basketballprofi ans Telefon zu bekommen. "Ich habe es immer wieder versucht' aber er will offensichtlich nicht mit mir reden"' sagt der Trainer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Gründe' für eine Weile abzutauchen' hat der Nationalspieler genug. Wie erst mit Verspätung bekannt wurde' ist Nikagbatse bei einer Dopingprobe am 20. März positiv auf den Wirkstoff THC getestet worden. Er wurde beim Kiffen erwischt. Nikagbatse ist nicht der einzige Bundesligaprofi' der gelegentlich zum Joint greift. Allein in dieser Saison wurden schon vier Spieler positiv auf Marihuana getestet' darunter der 18 Jahre alte Ermen Reyes-Napoles von Science City Jena. Die Bayer Giants Leverkusen sind doppelt bestraft: Das Überraschungsteam der Saison musste gleich zwei Dopingfälle verkraften. Erst wurde Mannschaftskapitän Nate Fox nach einer positiven THC-Probe gesperrt' kurze Zeit später stellte der Klub den Amerikaner Eric Taylor bis auf Weiteres frei' weil gegen ihn polizeiliche Ermittlungen laufen. Angeblich soll Taylor bei einem Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Marihuana gestanden haben. (Der Tagesspiegel' 28.05.2008)

http://www.tagesspiegel.de/sport/Basketball-Doping%3Bart272'2539047&cid=1223246597&ei=f2ZCSNW6OY2WQ9yp1b4C&usg=AFrqEzeMz8fVGZgXdOLRd8uINpirdq7hwg

HERFORD: Hubschrauber suchen Hanfbauern. Warum Wärme die illegalen Plantagen verrät. (Neue Westfälische' 05.06.2008)

http://www.nw-news.de/nw/news/owl_/_nrw/?cnt=2402459

Arnsberg. Neun Jahre Haft - Frankfurter betreute vier Cannabis-Zuchtanlagen. Vier computergesteuerte Cannabis-Zuchtanlagen hat ein 40 Jahre alter Mann aus Frankfurt/Main technisch betreut. Am Freitag verurteilte ihn das Landgericht Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) wegen Drogenhandels zu neun Jahren Haft. In den Anlagen in Nordrhein-Westfalen und Hessen waren nach Schätzungen der Ermittler mehrere Tonnen Marihuana im Wert von 4'6 Millionen Euro angebaut und verkauft worden. (Frankfurter Rundschau' 06.06.2008)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1346870

LEIPZIG. 'Schmerz lass nach' - so wurde Rentner Karl zum Drogenbaron. In Leipzig ist ein Invalidenrentner als Drogenbauer aufgeflogen. Die Polizei entdeckte in seinen Häusern perfekte Cannabis-Plantagen und stellte 1782 Pflanzen sicher. Ursprünglich hatte der an schwerer Arthrose und Wirbelkanalstenose leidende Mann die Drogen als Schmerzmittel angebaut. (Sächsische Zeitung online' 07.06.2008)

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1849716

Kiffer-Ratgeber - "Gebt das Hanf frei". Für den Hanf-Lobbyisten Georg Wurth ist die Strafverfolgung die gefährlichste Nebenwirkung des Cannabis-Konsums. Mit dem Kiffer-Ratgeber "Rauschzeichen" will der 35-jährige ehemalige Grünen-Politiker aufklären. (Interview' Focus online' 12.06.2008)

http://www.focus.de/politik/deutschla [...] kiffer-ratgeber-gebt-das-hanf-frei_aid_308149.html

Bonn. Bio-Drogen - Boss in Bonn geschnappt. Großer Erfolg für den Zoll: Er legte einer international agierenden Khat-Bande das Handwerk' die 6'5 Tonnen der Droge geschmuggelt hat. Der 41-jährige Drahtzieher kommt aus Bonn und sitzt bereits in U-Haft. (Express' 13.06.2008)

http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/_artikel_1212758540539.html

München. Die Karawane der Drogen. Hauptbahnhof' Harthof' Orleans-Platz' Schwabing und jetzt offenbar das Sendlinger Tor: Wie die Rauschgiftszene seit den 80ern wandert – und wie die Polizei darauf reagiert. (Abendzeitung' 11.06.2008)

http://www.abendzeitung.de/muenchen/33208

München. Unterschriftenliste gegen immer mehr Junkies und Obdachlose. Pöbel-Terror am Sendlinger Tor. (tz' 10.06.2008) (Video' Drogenszene terrorisiert Sendlinger-Tor-Platz' 4'04")

http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_40848.html

Kaldenkirchen / Venlo. Zum Kiffen nach Holland: Polizei will Schüler auf "Drogenpfad" stoppen. Nahe der holländischen Grenze liegt das Örtchen Kaldenkirchen – eine ruhige Ecke' aber auf einem Weg herrscht reger Verkehr: Jugendliche wandern zum Kiffen zu den Coffeeshops der Nachbarstadt Venlo. Anwohner und Polizei wollen den kleinen Grenzverkehr jetzt eindämmen. (SPIEGEL online' SchulSPIEGEL' 26.06.2008)

http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0'1518'562024'00.html

Feuer Auf Sabine Bätzing - Mangelhafte Aufklärung der Öffentlichkeit betreff Drogenrepression. Hans Cousto in: Hanf Journal online' 30.06.2008.

http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2008/07Juli/s02_0708_Feuer.php


EUROPA UND DIE WELT

Großbritannien. Wer in Großbritannien Haschisch raucht' wird künftig härter bestraft. Die britische Regierung hat die Droge Cannabis in der amtlichen Klassifizierung heraufgestuft - entgegen den Empfehlungen der eigenen Experten. Nun gehört Cannabis zur selben Gruppe wie Amphetamine und Barbiturate: Der Konsum kann mit fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. (euronetwork' 7.5.08)

http://www.euronews.net/index.php?page=info&article=485391&lng=3

Großbritannien. Smith Upgrades Cannabis to Class B. "The government today defied the advice of drug experts and upgraded cannabis from class C to class B. The home secretary' Jacqui Smith' announced a new system of escalating penalties for adults caught in possession of small amounts of the drug from early next year. Tougher sanctions will replace the current system of police warnings' and officers will be able to arrest first-time offenders. Smith justified her decision by highlighting the strength of 'skunk' strains of herbal cannabis now widely available." (The Guardian' London' 7.5.2008)

http://www.guardian.co.uk/politics/2008/may/07/drugspolicy.drugsandalcohol

Großbritannien. Government crackdown on cannabis. Cannabis will be reclassified as a Class B drug' sending a strong message that the drug is harmful and should not be taken' Home Secretary Jacqui Smith announced today. (Home Office' 7.5.08)

http://press.homeoffice.gov.uk/press-releases/government-crackdown-cannabis

Großbritannien. Cannabis: Classification and Public Health. (Advisory Council on the Misuse of Drugs - ACMD London' April 2008)

http://drugs.homeoffice.gov.uk/drugs-laws/acmd/

Großbritannien. Police reject tougher action on cannabis. Brown plan to upgrade drug will not change 'confiscate and warn' stance. Police will not adopt a tougher approach to cases of simple possession of cannabis when ministers upgrade the legal status of the drug to class B' the Guardian can disclose. The Association of Chief Police Officers (Acpo) confirmed last night that the current policy of "confiscate and warn" would continue' despite Gordon Brown's determination to reclassify the drug in an attempt to "send a tough message" to young people about its use. (The Guardian' 1.5.08)

http://www.guardian.co.uk/society/2008/may/01/drugsandalcohol.drugspolicy

Niederlande. Dutch bill to ban magic mushrooms. The Dutch cabinet has proposed a bill to ban the sale of hallucinogenic or so-called "magic mushrooms". majority of MPs is expected to back the proposal' which comes after a number of accidents' mostly involving tourists. (BBC News' 26.4.2008)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/7369431.stm

Niederlande. Dutch Public Health Minister Ab Klinks' proposal to ban 168 species of psychoactive mushrooms in the Netherlands was again postponed on May 29th' after several Dutch Parliament Members' encouraged by activists

http://www.encod.org/info/NL-BAN-ON-PADDO-S-IS-INSANE.html

posed critical questions to the minister that he will need to reply to in the coming weeks. All expert boards (including the International Narcotics Control Board' interestingly enough) have advised the minister not to impose a ban' as this will very likely lead to increased public health risks an increase in the number of incidents. (ENCOD Newsletter Juni 2008)

http://www.encod.org/info/LETTER-TO-THE-MEMBERS-OF-THE-DUTCH.html

USA: Reports Find Racial Gap in Drug Arrests. More than two decades after President Ronald Reagan escalated the war on drugs' arrests for drug sales or' more often' drug possession are still rising. And despite public debate and limited efforts to reduce them' large disparities persist in the rate at which blacks and whites are arrested and imprisoned for drug offenses' even though the two races use illegal drugs at roughly equal rates. (New York Times' 6.5.08)

http://www.nytimes.com/imagepages/2008/05/06/us/20080506_DISPARITIES.html

Death Penalty: Malaysia Sentences Two to Hang for Marijuana Trafficking' Iran Executes Nine Drug Sellers. (Drug War Chronicle' Issue 536' 16.5.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/536/death_penalty_iran_malaysia

Niederlande. Am 1. April erklärte ein Gericht in Maastricht eine städtische Anordnung' nach der Cannabis-Shops Ausländer als Kunden zurückweisen müssen' als unrechtmäßig. Franzosen' Belgier und Deutsche muss der Zugang nun erlaubt werden. Ein Unterschied nach dem Wohnort ist auf Grund des Verbots der Diskriminierung im Artikel 1 der Verfassung nicht erlaubt' wenn keine vernünftigen' objektiven Gründe vorliegen' die dies rechtfertigen könnten. Der Richter erklärte jedoch' dass solche Gründe nicht vorlägen. (Quelle: NIC-News-Bulletin vom 2. April 2008)

http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=271#10

Argentinien. CASACION BONAERENSE DECLARO INCONSTITUCIONAL PENAR LA TENENCIA DE DROGA. Para no castigar a la víctima. La sala III de la Cámara de Casación provincial determinó que no se debe castigar la tenencia de droga para uso personal sin ostentación pública. (Página/12' 03.06.2008)

http://www.pagina12.com.ar/imprimir/diario/sociedad/3-105347-2008-06-03.html

COMING HOME AFTER A REDUCED SENTENCE. Those Released Since Disparities in Cocaine Penalties Were Offset Find a Different World. (Washington Post' 08.06.2008)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/06/07/AR2008060701717.html#

Radsport: Drogen sind nicht immer Doping. (Die Presse' 12.06.2008)

http://diepresse.com/home/sport/mehrsport/390516/index.do

DECRIMINALIZATION OF CANNABIS. Wim van den Brink' Amsterdam Institute for Addiction Research. Current Opinion in Psychiatry 2008' 21:122–126
This paper discusses the case for decriminalization of cannabis use' based on a careful weighting of the currently available evidence regarding advantages and risks of such a policy change. (Fulltext' open access)

http://drugsense.org/url/3p2Ordkd

Death Penalty: More Executions' More Death Sentences' A Glimmer of Hope in Vietnam. (Drug War Chronicle' Issue 541' 27.06.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/541/death_penalty_drugs

How Long Does Drug Prohibition Need to Continue Before It's Declared a Failure? The day we legalize drugs is the day we can begin to clean up the mess that the drug prohibition experiment has created. (Alternet' 30.06.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/89852

Österreich. Straffrei trotz Besitzes von zehn Kilo "Gras". Obwohl er mehr als zehn Kilo Cannabiskraut geerntet hatte' ging ein Oberösterreicher straffrei aus. Gedeckt ist dies durch ein neues Suchtmittelgesetz. (Oberösterreich Nachrichten' 02.07.2008)

http://www.nachrichten.at/regional/705256?PHPSESSID=c8a6899f93850103d6af9256e56f87c2

Österreich. Sex für "Gratis"-Suchtmittel bringt keine Straffreiheit. Wie exklusiv berichtet' brachte ein neuer Paragraf im Suchtmittelgesetz eine stärkere Entkriminalisierung bei der "weichen Droge" Cannabis.
Das Strafverfahren gegen einen Oberösterreicher wurde unlängst
beispielsweise für eine Probezeit von zwei Jahren eingestellt' obwohl er aus einer Hanfplantage mehr als zehn Kilo Cannabiskraut besessen haben soll.
Möglich ist dies durch jene Diversionsregel' die die Staatsanwaltschaft – unabhängig von der sichergestellten Drogenmenge – verpflichtet' das Verfahren einzustellen (was zwar amtsärztliche Kontrollen zur Folge haben kann' aber zu keiner Vorstrafe führt)' wenn das Suchtmittel nur "zum persönlichen Gebrauch" und nicht zum Drogenhandel bestimmt gewesen ist.
Darunter fällt laut einem Erlass zum neuen Suchtmittelgesetz auch die "uneigennützige Weitergabe" von Suchtgift etwa an Freunde' Bekannte. Von "uneigennütziger" Drogenweitergabe kann demnach aber dann keine Rede mehr sein' wenn damit Gefälligkeiten wie sexuelle Handlungen' berufliche Unterstützung etc.' verbunden sind.
Die Einstellung des Strafverfahrens setzt laut neuem Gesetz das Einholen einer Stellungnahme der Gesundheitsbehörde (Amtsarzt) voraus' ob der Verdächtige eine Drogentherapie benötigt. Dreht es sich beim Drogenverdacht um Cannabis' kann der Staatsanwalt aber im eigenen Ermessen davon absehen' eine solche Stellungnahme einzuholen. (OÖnachrichten07.07.2008)

http://www.nachrichten.at/regional/706925?PHPSESSID=6b4a3c0951cb48d7578bf0aa01a4a04b

 DROGENPOLITIK

Berlin. Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht: Weniger Tabak- und Cannabiskonsum bei Jugendlichen, aber exzessiver Alkoholkonsum angestiegen. (BMG – Bundesministerium für Gesundheit, 05.05.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_042/Shared [...] nen/DE/Drogen-und-Sucht/DrogenSuchtBericht2008.pdf

Bedingt glaubwürdig - Was der Bundesdrogenbericht verschweigt. (Meldung des DHV vom 08. 05. 2008)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1210252842.html

Berlin. Anstieg von Drogentodesfällen ein Warnsignal: Deutsche AIDS-Hilfe(DAH) kritisiert die Situation von Drogenkonsumenten in Haft und fordert die heroingestützte Behandlung als Teil der Regelversorgung. (DAH, 8.5.08)

http://www.presseportal.de/pm/14407/1187405/deutsche_aids_hilfe_e_v

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Bundestag. Auswertung des Drogen- und
Suchtberichtes. (9.5.08)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/drogen/dok/232/232044.nichts_neues_bei_baetzing.htm

Drogen- und Suchtbericht 2008 glänzt durch Verschweigen von Zahlen und Fakten. Auch dieses Jahr nutzt unsere Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) die Vorstellung des alljährlich erscheinenden Drogen- und Suchtberichts ausschließlich zur Selbstdarstellung. (Hanf-Journal, 30.05.2008)

http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2008/06juni/s01_0608_titel.php

Positionspapier der BT-Fraktion DIE LINKE: Drogen. Die Schaffung einer "drogenfreien Welt" ist illusorisch. Dem seit über 30 Jahren geführten "Krieg gegen Drogen" ist es nicht gelungen, den weltweiten Konsum von Drogen zu reduzieren. Es sind heute Drogenmafia, Warlords und Paramilitärs, die mit Drogenanbau und -handel bis zu 400 bis 500 Milliarden Euro pro Jahr Gewinn machen. Mit Hilfe dieses Geldes üben sie auch politische Macht aus und verhindern friedliche und rechtsstaatliche Entwicklungen ganzer Staaten. Die Probleme, die einerseits durch den Konsum, andererseits aber auch durch das Geschäft mit den Drogen auf der ganzen Welt existieren, können nur überwunden werden, wenn endlich Lösungsstrategien auch jenseits der Prohibitionslogik diskutiert werden.

http://www.linksfraktion.de/thema_der_fraktion.php?artikel=1740692122

Drogenpolitik in NRW. Die NRW Regierung vollzieht eine Kehrtwende, – hat sie damit Recht? Hans-A. Hüsgen in: prävention 01/2008.

http://sabo.webmelone.net/product_info.php/info/p24_Drogenpolitik.html

Berlin. Berlin (AP) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Schauspieler und Produzenten der RTL-Vorabendserie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» für ihr Engagement gegen Drogenmissbrauch gewürdigt. «Es ist wichtig, dass junge Menschen sich für junge Menschen einsetzen», sagte Merkel am Mittwoch bei einem Treffen mit den Schauspielern im Kanzleramt. Erst so werde eine Gesellschaft menschlich. Sie selbst habe zwar wenig Zeit fernzusehen. «Im Prinzip kenne ich die Serie aber», sagte die Kanzlerin. In der Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ) wird derzeit erzählt, wie die Figur Emily Höfer (Anne Menden) in die Kokainsucht abgleitet. Im Juli wird die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, in einer Folge sich selbst spielen. (yahoo news, 21.5.08)

http://de.news.yahoo.com/ap/20080521/ten-merkel-wrdigt-gzsz-engagement-gegen-e85bc3b.html

Berlin. Suchtstoffkommission ruft Periode der globalen Besinnung aus. Im März dieses Jahres rief die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (Commission on Narcotic Drugs, CND) in Wien das Jahr der Besinnung zur Evaluierung der weltweiten Maßnahmen zur Kontrolle und Bekämpfung des Drogenanbaus, der Drogenherstellung, des Drogenhandels und der Drogennachfrage aus. Obwohl die Bundesregierung in den Gremien der Vereinten Nationen zur Drogenkontrolle und Drogenbekämpfung als einer der aktivsten Akteure in Erscheinung tritt, findet man im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung kein Wort, in welcher Weise sie ihre respektive die weltweite Drogenpolitik evaluieren will. Deshalb ruft Eve & Rave Berlin alle Leserinnen und Leser dazu auf, an der Hanfparade am 2. August 2008 in Berlin die Bundesregierung an ihre Verpflichtung zu erinnern, dem Apell des CND zur Evaluierung der Drogenpolitik nachzukommen und sie gleichsam dabei zu ermahnen, sich im Sinne der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen) zu besinnen. (Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin, Pressemitteilung vom 22. Mai 2008)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-05-22.pdf

Baden-Württemberg. Die Statistik sagt: Immer weniger junge Menschen im Land greifen zu harten Drogen. Die Polizei sagt: Stimmt nicht. Wir haben nur weniger kontrolliert. (SWP, 23.05.2008)

http://www.hnp-online.de/index.php?mo [...] =0&id=406332&s_id=918dc337d22c2965ceef3c018419f019

Sachsen-Anhalt. Innenminister stellt Jahresbilanz 2007 vor. So viel Drogentote wie noch nie: Behörden bilden Spezialeinheit. (Volksstimme, 13.06.2008)

http://www.volksstimme.de/vsm/nachric [...] alt/?sid=u7cka15ig4114uhde81aiqkpo3&em_cnt=1066527


Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Aktuelle juristische Bewertung des Nichtraucherschutzes in Deutschland. Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen durch den Bundesgesetzgeber. Der Bund kann auch gesetzliche Regelungen zum Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Die ist das Ergebnis eines aktuellen Rechtsgutachtens, das im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums von dem renommierten Kölner Staatsrechtler Prof. Klaus Stern und seinem Mitarbieter Dr. Jörg Geerlings erstellt wurde. (DKFZ – Deutsches Krebsforschungszentrum 27.03.08)

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/PM_Berlin_27_Maerz_2008.pdf

Stellungnahme zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der deutschen Gastronomie. Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Stellungnahme_Wiestler_PK_Berlin_08.pdf

Präsentation der rechtsgutachtlichen Untersuchung „Nichtraucherschutz in Deutschland“ von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Klaus Stern, Universität zu Köln

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Stellungnahme_Stern_PK_Berlin_08.pdf

Rauchfreie Gastronomie in Deutschland 2008: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung für eine bundesweit einheitliche Regelung

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_Rauchfreie_Gaststaetten_2008.pdf

Österreich. Gastronomie: Kompromiss beim Nichtraucherschutz. Ab 2009 wird es in Österreich ein grundsätzliches Rauchverbot geben, jedoch mit vielen Ausnahmen. (Quelle: Newsletter Institut Suchtprävention 05/2008)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.489/nav.6/view.29/level.2/

USA. Rauchverbot in Restaurants macht Teenager abstinent. Ein Rauchverbot in Gaststätten bewahrt viele Jugendliche davor, zu dauerhaften Rauchern zu werden. Dies zeigt eine Beobachtungsstudie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2008; 162: 477-483). (Deutsches Ärzteblatt online, 6.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32284

Berlin. Arbeitsgruppe des Drogen- und Suchtrats für höhere Tabaksteuer. Nach den weitgehenden Rauchverboten in der Öffentlichkeit wollen Experten des Nationalen Drogen- und Suchtrats den Kampf gegen das Rauchen weiter verstärken. Die Arbeitsgruppe Suchtprävention spricht sich für ein Verbot von Zigarettenautomaten und eine regelmäßige Erhöhung der Tabaksteuer aus, wie das Büro der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) am Freitag in Berlin bestätigte. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32327

Stuttgart/Berlin. Rauchverbote lassen Zigarettenabsatz einbrechen. Die bundesweiten Rauchverbote in Behörden und der Gastronomie haben Zeitungsberichten zufolge den Absatz von Tabakwaren deutlich einbrechen lassen. (Deutsches Ärzteblatt, 16.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32389

Japan. Gesichtserkennung und RFID gegen jugendliche Raucher. Zigarettenautomaten werden mit Sicherheitssystemen ausgestattet. Die japanische Tabakindustrie rüstet im Kampf gegen minderjährige Raucher technisch auf und setzt künftig neben Legitimierungskarten auch eine Gesichtserkennung an Automaten ein. Die Zigarettenautomaten werden dazu mit einer Kamera ausgestattet, die das Gesicht aufnimmt und anhand von Falten oder Tränensäcken das Alter des Zigarettenkäufers überprüft. Das Unternehmen Fujitaka http://www.fujitaka.com/en will die Systeme demnächst auf den Markt bringen, wie das Branchenportal Digital World Tokio berichtet. (pressetext.austria, 14.05.2008)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080514021

Türkei. Gesetz zum Rauchverbot tritt in der Türkei in Kraft. In der Türkei ist ein Gesetz zum Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden in Kraft getreten. Das im Januar vom türkischen Parlament verabschiedete Gesetz gilt für alle öffentlichen Gebäude, für Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Sportstadien und Krankenhäuser. Restaurants und Cafés genießen eine gut einjährige Übergangsfrist. Ab Juli kommenden Jahres gilt aber auch dort ein striktes Rauchverbot. Die Türkei zählt zu den Ländern in Europa, in denen am meisten geraucht wird: 60 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen greifen regelmäßig zur Zigarette. (WEB.de, 19.05.2008)

http://tinyurl.com/558oo6

DÜSSELDORF. NRW erlaubt Ausnahmen vom Rauchverbot - Modellversuch für Kneipen mit Entlüftungsanlagen. In nordrhein-westfälischen Gaststätten, die spezielle Entlüftungsanlagen zum Nichtraucherschutz einbauen, soll vorerst weiter geraucht werden dürfen. Der Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums, Ulrich Lensing, erklärte gestern gegenüber der Berliner Zeitung, die Wirksamkeit der Filteranlagen solle in einem auf zwei Jahre befristeten "Modellversuch" überprüft werden. Erst aufgrund der Erfahrungswerte während des wissenschaftlich begleiteten Modellversuchs werde das Düsseldorfer Gesundheitsministerium "eine fachlich und juristisch" unangreifbare Rechtsverordnung zum Einbau von Filteranlagen als Nichtraucherschutz erlassen können. (Berliner Zeitung, 21.05.2008)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] v/.bin/dump.fcgi/2008/0521/politik/0062/index.html

Berlin. Anlässlich des bevorstehenden Weltnichtrauchertages hat das „Aktionsbündnis Nichtrauchen“ rauchfreie Vorbilder für Jugendliche gefordert. „Die Prävention des Rauchens in der Erwachsenenwelt ist der beste Jugendschutz“, erklärte Sprecher Friedrich Wiebel am Donnerstag in Berlin. Das Bündnis aus neun Gesundheitsorganisationen forderte eine höhere Tabaksteuer, das Aus für Zigarettenautomaten sowie das Bedrucken der Schachteln mit abschreckenden Bildern zu den Folgen des Tabakkonsums. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.05.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32522

Tabakwerbeverbot der EU zeigt Wirkung: Weniger als drei Jahre nach seinem Inkrafttreten hat sich das EU-Tabakwerbeverbot als wirksam bewährt. Zu diesem Schluss kommt der Bericht der Europäischen Kommission zur Wirksamkeit der Richtlinie über das Verbot der Tabakwerbung. (Medienmitteilung der Kommission und Bericht, 29.05.2008)

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/827&format=HTML&aged=0&language=DE

http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/Documents/com_20080520_de.pdf

Köln. Besser jetzt als später. Der Trend ist eindeutig. In Deutschland rauchen immer weniger Menschen. Vor allem unter jungen Menschen ist die Raucherquote gesunken. Eine aktuelle Studie aus den USA konnte sogar aufzeigen, dass junge Erwachsene sehr viel häufiger erfolgreich den Rauchausstieg in Angriff nehmen als ältere. Der Tabakindustrie war dieser Umstand schon länger bewusst, weshalb die Marketingstrategien der letzten Jahre vor allem darauf abzielten, die gesundheitsbewussten jungen Menschen wieder für das Rauchen zu gewinnen. Offenbar ist dies der Zigarettenbranche aber nicht gelungen. Denn mittlerweile hat sich ein gesellschaftliches Klima entwickelt, dass es insbesondere jungen Menschen erleichtert, auf den Glimmstängel zu verzichten. (Quelle: Drugcom-Newsletter vom 30.05.2008)

http://www.drugcom.de/?id=topthema&sub=92

Hohenheim. Süßer Abschied vom kratzigen Rauch: Universität Hohenheim erforscht Job-Alternativen für Tabak-Bauern. Zum Nichtraucherschutz will die EU alle Tabak-Subventionen bis 2013 einstellen, was viele Familienbetriebe existentiell bedroht. Eine der innovativsten Alternativen könnte die Süßpflanze Stevia sein. Es sind vor allem Familienbetriebe, die den Subventions-Stopp spüren werden. Bislang sicherte der Tabakanbau deutschlandweit 359 Kleinbetrieben die Existenz, europaweit sind es rund 70.000. Ab 2013 will die EU endgültig ihre Tabaksubventionen einstellen, ein flankierender Beitrag um Nichtraucher zu schützen und den Tabakkonsum einzuschränken. Um die hochspezialisierten Kleinbetriebe zu retten, erarbeiten Wissenschaftler Einkommensalternativen. Den betroffenen Tabakfarmen empfehlen sie unter anderem den Einstieg in Biolandbau oder Aquakultur und Gemüseanbau durch Hydrokultur oder den Anbau von Stevia, einer neuartigen Süßpflanze, deren Marktzulassung in naher Zukunft anstehen könnte. (Universität Hohenheim, Pressemitteilung vom 30.05.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news262792

Genf. WHO wants total ban on tobacco advertising. WHO today urged governments to protect the world’s 1.8 billion young people by imposing a ban on all tobacco advertising, promotion and sponsorship. The World No Tobacco Day (31 May) campaign this year focuses on the efforts of the tobacco industry to attract young people to its addictive products through sophisticated marketing. (WHO, 30.05.2008)

http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr17/en/index.html

USA. Senate OKs Measure to Ban Smoking in Apartments. Already barred from lighting up in restaurants, theaters and the office, Californians may also be banned from smoking in their apartments under a proposal passed by the state Senate on Thursday. The measure would allow landlords to prohibit smoking in apartment buildings they own to protect nonsmoking tenants from secondhand smoke. The legislation is among a slew of worker protection and consumer protection bills that advanced this week in the state Legislature, including bids to restrict lead in lipstick and toys, require nutritional information on restaurant menus, protect workers from discipline for using marijuana for medical purposes and bar dentists from arranging credit for patients while they are under the influence of anesthesia. (Los Angeles Times, 30.05.2008)

http://www.latimes.com/features/health/la-me-smoke30-2008may30,0,7967848.story

Berlin. Liste geprüfter Raucherkabinen veröffentlicht. Wirksame Nichtraucherschutzsysteme am BG-Prüfzert-Zeichen zu erkennen. Welche Raucherkabinen schädlichen Zigarettenqualm nachweislich aus der Luft entfernen, erfahren Anwender ab sofort im Internet unter http://www.dguv.de , Webcode: d26935. Unter diesem Link hat das BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung eine Liste von sechs Systemen veröffentlicht, die die Wirksamkeitsprüfung im Institut bestanden haben. Ein positiv geprüftes System ist am BG-Prüfzert-Zeichen schnell zu erkennen. (DGUV – Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, 02.06.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news263049

Berlin. Nach dem Verbot: Der Kampf der Raucher um ihr nächtliches Ritual. Nacht für Nacht versammeln sich in den Kneipen Menschen, die dem Rauchverbot trotzen. Sie wollen sich die geliebte Kombination aus Nikotin und Alkohol nicht kaputt machen lassen. Kurz vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot steht die Front der Unverbesserlichen. Ein Stimmungsbild aus Berlin. (Die Welt, 07.06.2008)

http://www.welt.de/politik/article2077329/Der_Kampf_der_Raucher_um_ihr_naechtliches_Ritual.html

Karlsruhe. Karlsruhe verhandelt über Rauchverbot in Kneipen. (Deutsches Ärzteblatt online, 09.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32640

Frankfurt/Main. Bätzing: Keine großen Belastungen der Wirte durch Rauchverbot. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, hat gelassen auf die vom Statistischen Bundesamt ermittelten jüngsten Umsatzeinbußen für Kneipen infolge des Rauchverbots in manchen Bundesländern reagiert. (Deutsches Ärzteblatt online, 09.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32631

Niederlande. Rauchverbot Niederlande - Rauchen verboten, Kiffen erlaubt. Amsterdam gilt als Kiffer-Paradies, doch jetzt fürchten viele Coffeeshop-Besitzer um ihre Existenz: In Kürze tritt in niederländischen Cafés ein absolutes Rauchverbot in Kraft - allerdings nur für Tabak. Wer Hasch pur rollt, darf weiter qualmen. (Spiegel online, Reisen, 12.06.2008)

http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,558512,00.html

Niederlande. Niederländische Coffee-Shops denken um. Mit Cannabis-Zerstäuber gegen das Rauchverbot. Die einen entscheiden sich für die "Kiffkammer", andere wiederum für den Cannabis-Zerstäuber. Niederländische Coffee-Shops planen für die Einführung des Rauchverbots. Denn ab 1. Juli tritt auch in den Niederlanden ein Rauchverbot in Gaststätten in Kraft. (Rheinische Post, 18.06.2008)

http://www.rp-online.de/public/articl [...] it-Cannabis-Zerstaeuber-gegen-das-Rauchverbot.html

WAS IST EIN VERDAMPFER?

http://www.de-verdamper.nl/pag1d.html

Tenero / Berlin. ZIGARETTE IM STADION - SPD-Politiker protestiert gegen Löw. Löw in der Kritik: Während der Zitterpartie gegen Portugal steckte sich der gesperrte Trainer auf der Tribüne eine Zigarette an. Damit verstieß er gegen die Prinzipien seines Arbeitgebers DFB, der rauchfreie Stadien propagiert - und auch aus dem Bundestag kommt Kritik. (Spiegel online, 20.06.2008)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,561108,00.html

Rauchfreie Krankenhäuser: Modellprojekt „Rauchfreies Krankenhaus“ erfolgreich. Netzwerk erhält erweiterten Auftrag zu „rauchfrei PLUS“ für Beratung und Tabakentwöhnung in Gesundheitseinrichtungen. In einem dreijährigen Modellprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit wurde von 2005 bis 2008 der Aufbau eines Netzes Rauchfreier Krankenhäuser in Deutschland gefördert. Das Projekt folgt europäischen Standards für rauchfreie Gesundheitseinrichtungen mit Angeboten zur Beratung und Tabakentwöhnung, die 46 Kriterien und eine Zertifizierung der Umsetzung umfassen. (BMG-Pressemitteilung, 25.06.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-25-06-08,param=.html

Online Petition zum Nichtraucherschutz: Bundesweit einheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen.

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=684

Großbritannien. Puffed Out. Smokers Quit in Record Numbers. "A year ago, if you'd asked Professor Robert West to predict the effect that the smoking ban in England would have on smokers he would have reckoned on no change. Yet tomorrow, on the first anniversary of the legislation that banned smoking in public places, he will announce that an estimated 40,000 people have given up since it came into force. This represents a dramatic increase in the rate at which regular smokers are quitting. Smoking rates have gone down by five percentage points over nine months, an average increase of 0.6 per cent each month, compared with 0.2 per cent before the ban. This means that three times as many smokers are now quitting than in the nine months before the ban." (The Times, London, 30.06.2008)

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/health/features/article4227318.ece

Berlin. Rauchverbot in Gaststätten gilt nun in ganz Deutschland. Das Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten gilt nun in ganz Deutschland. Als letzte Bundesländer setzten Nordrhein-Westfalen und Thüringen ihre Nichtraucherschutzgesetze am Dienstag in Kraft. Das strengste Rauchverbot gilt in Bayern. Das Qualmen ist dort in Gaststätten ausnahmslos verboten. Alle anderen Länder erlauben das Rauchen in einem geschlossenen Nebenraum einer gastronomischen Einrichtung. (Deutsches Ärzteblatt online, 01.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32894

WHO. Ban Indoor Smoking, WHO Advises Nations. A new report from the World Health Organization (WHO) says that indoor-smoking bans can prevent heart disease, encourage smokers to quit and protect children. (jointogether, 01.07.2008)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/ban-indoor-smoking-who.html


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL

Europa. EUCAM monitors alcohol advertising. The European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) has now launched their new web site. At this site professionals and NGOs in the alcohol field can find an overview of available information about the effects of alcohol marketing. This includes summaries of scientific articles, reports of NGOs, governmental and commercial organizations. Furthermore, information can be found about alcohol marketing regulations at national level in Europe, as well as on the EU level. (FORUT – Campaign for Development and Solidarity, 20.06.2008)

http://www.eucam.info

Sorge um junge Koma-Säufer. Immer mehr Jugendliche betrinken sich regelmäßig ohne Hemmungen. Politiker fordern nun ein striktes Alkoholverbot für Minderjährige. (Die Zeit online, 6.5.08)

http://www.zeit.de/online/2008/19/drogenbericht-koma-saufen?page=all

Brauer kritisieren Drogen- und Suchtbericht. (Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, 06.05.2008)

http://www.ahgz.de/maerkte-und-unternehmen/Brauer-Drogen--Suchtbericht,192008,8059061516.html

Berlin. Drogen: Merkel will Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen bekämpfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft zu einer stärkeren Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen auf. "Mich haben die Zahlen, die die Drogenbeauftragte veröffentlich hat, aufgeschreckt", sagte die Kanzlerin. (ZEIT online, Tagesspiegel, 10.05.2008)

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/05/10/2528750.xml

European Women: Heavier Drinking At an Earlier Age. "A 13-year-old schoolgirl in southern Austria celebrated the start of her spring break with a bottle of schnapps. She ended up in intensive care. In other countries across Europe, adolescents are making similar headlines for drinking themselves into a stupor, often passing out in the process. And they're getting younger: A June 2006 European Union-commissioned report says nearly all 15- to 16-year-old European students have had alcohol at some point in their lives and, on average, now start when they're just 12 1/2 years old. The data stem from a 2003 survey by the European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs." (Washington Post, 10.5.08)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/05/10/AR2008051002979.html

Berlin. Jeder dritte Jugendliche betrinkt sich einmal monatlich. Das sogenannte Kampftrinken nimmt unter Jugendlichen alarmierende Ausmaße an. Nach Angaben der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) deuten neue Zahlen vom Wochenende darauf hin, dass der Anteil der 12- bis 17-Jährigen, die sich mindestens einmal im Monat betrinken, inzwischen bei mehr als 30 Prozent liegt. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32342

Berlin. Alkoholmissbrauch: Kinder sollen im Notfall ins Heim. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) will angesichts des steigenden Alkoholmissbrauchs von Jugendlichen ein hartes Durchgreifen der Familienrichter per Gesetz ermöglichen. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32364

World Health Organization to develop a global strategy to reduce alcohol related harm. In its session Thursday 22 May the World Health Assembly adopted a resolution that calls for the development of a global strategy to reduce harmful consumption of alcohol. The Global Alcohol Policy Alliance welcomes the decision. (ADD, 22.05.2008)

http://www.add-resources.org/world-he [...] -to-reduce-alcohol-related-harm.4485329-76188.html

Binge Drinking Prompts French 'Happy Hour' Ban. Happy hours, open bars, and sales of bottles of strong liquor would be banned in France in order to prevent binge drinking under a new government plan, and beer taxes also would be raised, the Telegraph reported May 19. (jointogether, 20.05.2007)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/binge-drinking-prompts-french.html

Berlin. Videobotschaft der Bundeskanzlerin zum Alkoholkonsum Jugendlicher. Die Bundeskanzlerin hat die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung dokumentierte besorgniserregende Entwicklung beim übermäßigen Alkoholkonsum Jugendlicher zum Anlass für Ihre Videobotschaft vom 10. Mai 2008 genommen. (Video und Text)

http://www.bundesregierung.de/nn_1264 [...] -05-10-Video-Podcast/2008-05-10-video-podcast.html

Großbritannien. Sie tranken aus Trichtern. Einen Tag vor Alkoholverbot in Londoner U-Bahn bringen Tausende Betrunkene Verkehr zum Erliegen. (Berliner Morgenpost, 02.06.2008)

http://www.morgenpost.de/content/2008/06/02/aus_aller_welt/965567.html

Frankfurt/Main. „Komasaufen“ auch für Kassen ein Problem. Das sogenannte Komasaufen von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend auch für die gesetzliche Krankenversicherung zu einem Problem. Die jüngste Entwicklung sei „beängstigend“, sagte eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK). (Deutsches Ärzteblatt, 16.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32709

Berlin. FDP will Eltern junger „Komasäufer“ zur Kasse bitten. Weil das sogenannte Komasaufen von Kindern und Jugendlichen zu steigenden Krankenkosten führt, verlangt die FDP eine stärkere Haftung der Eltern. (Deutsches Ärzteblatt, 17.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32741

"Alkohol ist ein gefährliches Produkt - Werbung für Alkohol gefährdet Kinder und Jugendliche": Daten und Fakten, aufgelistet von der DHS, um die Kampagne zur Desorientierung des ZAW (Zentralausschuss der Werbewirtschaft) zu beantworten. (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/zaw_kampagne_zur_desorientierung.pdf

Online Petition zur Unterstützung eines Werbeverbotes für Alkohol.

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=689

Plön. Gesundheitsminister fordern Aus für Alkohol-Imagewerbung. Angesichts des zunehmenden Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen haben sich die Gesundheitsminister der Länder für freiwillige Einschränkungen von Alkoholwerbung ausgesprochen. (Deutsches Ärzteblatt online, 03.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32922


EUROPA:

European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) THE ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICY IN EUROPE. Mehrsprachige Ausgaben, erscheint monatlich. (NR. 40 APRIL 2008 und NR. 41 MAY 2008)

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-40.html

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-41.html

Schweiz. Verbandsbeschwerde und Drogen auf Abstimmungszettel. Der Bundesrat verzichtet auf einen eidgenössischen Urnengang am 28. September. Auf dem Abstimmungszettel vom 30.November stehen die Volksinitiative zur Verbandsbeschwerde, die Hanf-Initiative und die Revision des Betäubungsmittelgesetzes. (Neue Zürcher Zeitung, 21.5.2008)

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz [...] nd_drogen_auf_dem_abstimmungszettel__1.739198.html

Wien / Österreich. Die Stadt Wien muss laut einer Studie dringend die sozialen Ursachen von Drogenmissbrauch bekämpfen: Arbeitslosigkeit, geringe Bildung, Armut "Wiener Drogenpolitik 1970 bis 2005" heißt die Bilanz, die dem Standard exklusiv vorliegt. (Der Standard, 26.05.2008)

http://derstandard.at/?id=3348845

Wien / Österreich. Wiener Weg muss weiter gehen. Wissenschafter haben der Wiener Drogenpolitik in einer aktuellen Studie ein durchwegs gutes Zeugnis ausgestellt. Allerdings warnen sie: Die Stadt müsse dringend die sozialen Ursachen von Drogenmissbrauch bekämpfen. Dazu zählen: Arbeitslosigkeit, geringe Bildung und Armut. 197 Drogentote wurden in Österreich 2006 gezählt - die Hälfte davon in Wien. Das Durchschnittsalter betrug 25 Jahre. (Wienweb, 26.05.2008)

http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&cid=151264

Frankreich. France on Drugs: Fear of Impending "Obscurantism". (Websters defines "Obscurantism" - "rejecting enlightenment; deliberately withholding knowledge from the general public"). In an open letter to the President of France a dozen leading healthcare providers express concern that France may be on the brink of adopting policies that will set back by "20-30 years" the efforts to lessen the harms associated with illicit drug use. Specifically, the Government is viewed as moving towards considerably greater reliance on criminal sanctions rather than treatment. The full letter appeared in Liberation on 26 May of this year. (OpiateAddictionRx WORLD NEWS, 26.06.2008)

http://www.liberation.fr/rebonds/328116.FR.php

Schottland. SCOTTISH FUTURE FORUM REPORT. A report published by a Scottish Parliament-backed think tank has called for radical new ways to tackle the damage done by drugs and alcohol. Recommendations include the setting up of "consumption rooms" where addicts would be able to take drugs safely, and for heroin to be prescribed to users. The report also suggested the taxation of cannabis to enable it to be more tightly regulated. (Juni 2008)

http://www.scotlandfutureforum.org/

Europas Kiffer stehen auf Selbstangebautes. Mehr als zehn Prozent der Europäer zwischen 15 und 64 konsumiert Cannabis. Besonders junge Erwachsene drehen sich laut einer aktuellen Studie der EU gerne mal einen Joint. Immer beliebter wird Cannabis aus eigenem Anbau. Die EU stellte außerdem fest, wo die Droge am billigsten zu haben ist und wo Europas größte Kiffer wohnen. (Die Welt, 01.07.2008)

http://www.welt.de/politik/article2167361/Europas_Kiffer_stehen_auf_Selbstangebautes_.html

Schweiz. Überparteiliches Komitee für ein Ja zur Hanf-Abstimmung. Die Schweiz kann Cannabis unter strengen Bedingungen liberalisieren, ohne dass sie internationale Verpflichtungen verletzt. Das denkt ein überparteiliches Komitee, das für ein Ja zur Hanf-Initiative am 30. November kämpft. (Basler Zeitung, 04.07.2008)

http://www.baz.ch/news/rss.cfm?objectid=EDD8BA73-1422-0CEF-70E8AEAA65F4CABB


DIE WELT:

Lateinamerika. INTERVIEW - Latin America needs new anti-drug approach-Cardoso. Latin America needs to look beyond failing U.S. anti-drug policies and find a new approach to fighting the narcotics trade, which is a growing threat to democracy in the region, former Brazilian President Fernando Henrique Cardoso said on Wednesday. (Reuters, 30.4.08)

http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSN30515352

Australien. ‚SELL DOPE IN POST OFFICES’. Cannabis would be sold legally in post offices, in packets that warn against its effects, under a proposal outlined by the head of one of Sydney's major drug and alcohol clinics. The director of the alcohol and drug service at St Vincent's Hospital, Alex Wodak, said Australia needed to learn from the tobacco industry and the US prohibition in coming to terms with his belief that cannabis would replace cigarettes in consumption levels over the next decade. (The Age, 5.5.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n466.a13.html

UN: The Cannabis Debate: Polak vs Costa. Antonio Costa, the Executive Director of the UN Office on Drugs and Crime (UNODC), and Frederick Polak, a Dutch psychiatrist have been engaged in an interesting (and worldwide) debate about Dutch cannabis policy. Polak challenges Costa to answer the question why cannabis use in the Netherlands is lower than in many neighbouring countries despite the free availability of cannabis in coffee shops for adults over 18 years. After a recent visit to Amsterdam, Costa is claiming that cannabis use in that city is three times higher than anywhere else in Europe. Is this true? (TNO, 27.05.2008)

http://www.ungassondrugs.org/index.php?option=com_content&task=view&id=192&Itemid=65

Comment: Progress or backsliding on HIV and illicit drugs in 2008? Joanne Csete and Daniel Wolfe. The Lancet 2008; 371:1820-1821; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60777-1. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608607771/fulltext

HIV und Drogenmissbrauch – ein neuer Weg der UN?. (wissenschaft-online, 30.05.2008)

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/957787

Marokko. In Morocco a citizens platform calling for the legalisation of cannabis was formed, consisting of university professors and human rights activists. They have gathered enough evidence to maintain that growing hemp for industrial and cannabis for medicinal purposes is a sustainable option to develop the poor areas in the Rif mountains. Current programmes aimed at the eradication of hemp, carried out under pressure of the European Union, only contribute to increased poverty and higher revenues for the criminal organisations. (ENCOD Newsletter Juni 2008)

http://www.encod.org/info/FOR-THE-LEGALISATION-OF-CANNABIS.html

Lateinamerika. THE LATIN AMERICAN "BLUE RIBBON" COMMISSION. The Latin American Commission on Drugs and Democracy was launched by ex-presidents Cesar Gaviria (Colombia), Ernesto Zedillo (Mexico) and Fernando Henrique Cardoso (Brazil). Composed of eighteen eminent members from different countries in the region, its objective is to evaluate the effectiveness and impact of current drug policy and to contribute towards more efficient, safe and humane policies. It also aims to make Latin America's voice heard in the global debate concerning this transnational issue. The Commission intends to start wide-ranging debates about the issue, and in the course of its work will hear from experts, analyze alternatives and formulate suggestions. A final proposal will be presented in early 2009. For additional information, see: http://www.drogasydemocracia.org .

ENGLISH: http://www.idpc.info/php-bin/documents/LABlueRibbonCommission_EN.pdf

SPANISH: http://www.idpc.info/php-bin/documents/LABlueRibbonCommission_ES.pdf

BECKLEY BRIEFING PAPER 15 - DRUG POLICY IN GEORGIA. This paper examines some current issues surrounding drug policy in the Republic of Georgia. The authors argue that, despite endorsing a balanced approach to dealing with the consequences of an expanding illicit drug market, Georgian authorities remain overly reliant on enforcement oriented policies. This is particularly the case with regard to a recently introduced coercive drug testing regime. The brief examines the negative consequences of this programme, and argues that testing and incarceration do little to reduce drug use.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/BFDPP_BP_15_DrgCntrlGeorgia_EN.pdf

The current state of drug policy debate. Trends in the last decade in the European Union and United Nations. (TNI – UNGASS, June 2008)

http://www.ungassondrugs.org/index.php?option=com_content&task=view&id=206&Itemid=79

As part of the 10 year review of international drug control policies, civil society representatives will be meeting in Vienna between 5 and 7 July to provide input into the review process. One of the key objectives of the July meeting will be to generate a fruitful debate through which civil society can finalise our shared recommendations for tabling with the High Level segment of the UN Commission on Narcotic Drugs at its session in 2009. (AHRN – Asian Harm Reduction Network, 26.06.2008)

http://www.ungassondrugs.org

Genf. The United States leads the world in rates of experimenting with marijuana and cocaine despite strict drug laws, World Health Organization researchers said on Tuesday.
Countries with looser drug laws have lower rates of abuse, the researchers report in the Public Library of Science journal PLoS Medicine. (Reuters, 01.07.2008 und 03.07.2008)

http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSN01254783

Degenhardt L. et al.; . Toward a Global View of Alcohol, Tobacco, Cannabis, and Cocaine Use: Findings from the WHO World Mental Health Surveys. PLoS Med 2008;5(7):e141. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050141&ct=1

The World Health Organization Documents Failure of U.S. Drug Policies, WHO survey of 17 countries finds that we have the highest rates of marijuana and cocaine use. (Alternet, 05.07.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/90295/

 EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

nam – aidsmap: hiv and drug use news (English, Russian, Portuguese, Spanish, French)

http://www.aidsmap.com/en/news/D754CDCC-83AC-4365-8975-A018D78F04AA.asp

Das britische Innenministerium hat Informationsblätter zu verschiedenen Substanzen in folgenden Sprachen publiziert: Arabisch, Bengalisch, Chinesisch, Farsi, Französisch, Gurarati, Kurdisch, Punjabi, Somali, Türkisch und Urdu.

http://drugs.homeoffice.gov.uk/publication-search/bilingual-leaflets/?d-7095067-p=1

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

ARV4IDUs In Russian (Volume 1 Number 3, March 2008)

http://www.i-base.info/idu/index.html

Overcoming Barriers; migration, marginalisation and access to health and social services. Author: Dagmar Domenig, Jane Fountain, Eberhard Schatz & Georg Bröring e.al.
The authors of this book come from a broad variety of professional and geographical backgrounds. They examine barriers to health and social services – and ways to overcome them – in their respective working environments. The diversity of contributions produces rich information and provides an overview of emerging issues and approaches related to migration in different European regions. (Correlation network, Mai 2008)

79.170.40.55/correlation-net.org/products.html

Frankfurt. Informationsbroschüre in türkischer Sprache. Die Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen in Frankfurt am Main in Trägerschaft des Suchthilfeverbundes Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ) hat gemeinsam mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main eine Informationsbroschüre über Drogenabhängigkeit herausgegeben. Diese in türkischer Sprache verfasste Broschüre soll in erster Linie Eltern und Interessierte aus der Türkei ansprechen und über Prävention, verschiedene Drogen, Drogenabhängigkeit, Behandlungsmöglichkeiten und das Suchthilfesystem informieren. Damit Eltern ihr Augenmerk nicht ausschließlich auf die Drogen lenken, zeigt die Broschüre die Zusammenhänge zwischen Erziehung, Pubertät, Familienstruktur, Migration und Sucht auf. Missbrauch, Formen und Entwicklung der Abhängigkeit werden beschrieben und erklärt, um Sucht als "Krankheit" begreifbar zu machen. (Quelle: DHS-Newsletter 11-08 vom 20.05.2008)

http://www.jj-ev.de/30002/Uploaded/cmseditor|B_NEYAPMALI.pdf

DHS: Anfrage in eigener Sache - Fremdsprachige Informationsmaterialien zum Thema Sucht.
In den letzten Monaten erreicht uns häufiger die Anfrage, wer welche fremdsprachigen Informationsmaterialien zum Thema Sucht, Suchtmittel und Abhängigkeit anbietet. Wir würden auf diese Anfragen gern reagieren und eine Liste des aktuell zur Verfügung stehenden fremdsprachigen Materials auf unserer Internetseite ausweisen. Über Zusendungen und Hinweise ( merfert-diete@dhs.de ) würden wir uns freuen. (Quelle: DHS-Newsletter 12-08 vom 29. Mai 2008)

Schweiz. Grosses Migrationsforum Gesundheit: Am 22. April 2008 fand in Bern das Migrationsforum Gesundheit zum Thema "Chancengleichheit - vielfältige Herauforderung" statt. Die Präsentationen der ReferentInnen sind online erhältlich. (Quelle: Newsletter Infoset Juni 2008)

http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/00394/00395/00400/04790/index.html?lang=de

Bosnien. Mit Arbeit und Allah weg von der Droge. Mit einem religiös-spirituellen Angebot neben der klassischen Beschäftigungstherapie erzielt ein Drogenentzugszentrum in Bosnien große Erfolge. (DER STANDARD-Printausgabe, 27.05.2008)

http://derstandard.at/?id=3350328

Westfalen-Lippe. KVWL-Fachtagung „Migration und Gesundheit“. Die demografische Entwicklung lenkt den versorgungspolitischen Fokus zunehmend auf ältere Menschen mit Migrationshintergrund. Deren Zahl nimmt stetig zu – eine Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte. Denn das Verständnis von Gesundheit und Krankheit weist teils beträchtliche kulturelle Unterschiede auf. Nicht selten sind sprachliche Hürden zu überwinden. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat die virulente Thematik „Migration und Gesundheit“ gemeinsam mit der Deutsch-türkischen Me-dizinergesellschaft NRW in einer Fachtagung aufgegriffen. (Quelle: 9. Ausgabe Patienten-Newsletter KBV-Kontakt, 13.06.2008)

http://www.kvwl.de/politik/lgp/berichte/migration.htm

 PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

Wettbewerb für kleine und mittlere Unternehmen "Unser Betrieb macht rauchfrei". Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. hat einen Wettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens in kleinen und mittleren Unternehmen ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb können erstmalig die kleinen und mittleren Unternehmen ausgezeichnet werden, die den Rauchstopp der Beschäftigten aktiv (und auf innovative, originelle Weise) fördern. Einzelpreise bis zu 15.000 Euro sind zu gewinnen. (Quelle: DHS-Newsletter 11-08 vom 20.05.2008)

http://www.rauchfrei-wettbewerb.de

Kindesgesundheit. Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zur Kindesgesundheit beschlossen. Die Pressemeldung aus dem Ärzteblatt mit Link zum Strategiepapier des BMG, in dem auch Suchtprävention ein Thema ist, und zu Informationen des RKI zum Kinder- und Jugendsurvey. (Quelle: DHS-Newsletter 12-08 vom 29. Mai 2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=32492

Infoblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich: Das Infoblatt der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich vom Juni 2008 hat das Thema "Suchtprävention nach der Volksschule".

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/ [...] r1.ParagraphList.0027.File.pdf/Infoblatt_06_08.pdf

Berlin. Drogen- und Suchtrat beschließt Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und Tabakprävention. Auf seiner Sitzung am 9. Juni 2008 hat der Drogen- und Suchtrat einstimmig Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und zur Tabakprävention beschlossen. Der Drogen- und Suchtrat schlägt darin der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zahlreiche präventive und strukturelle Maßnahmen vor, wie der Tabakkonsum weiter reduziert sowie ein verantwortlicher und zurückhaltender Alkoholkonsum gefördert werden kann. (BMG, Pressemitteilung, 17.06.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] eilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-17-06-08.html

Mehr Sex in der Drogenpolitik! Weil die deutsche Politik die Utopie einer "drogenfreien Gesellschaft" nicht hinterfragt, gehen viele Maßnahmen der Drogenprävention an den Betroffenen vorbei. Dabei ist den Verantwortlichen klar, dass "sich staatliche Aufklärungskampagnen an der Lebensrealität der Jugendlichen orientieren" müssen. Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass "reine Enthaltsamkeitsprogramme nicht effektiv zur Abstinenz ermutigen, sondern im Gegenteil ineffektiv sind".
Der Deutsche Hanf Verband (DHV) ruft die Politik dazu auf, sich diese Lehren der Sexualprävention zu Herzen zu nehmen und fordert: "Mehr Sex in der Drogenpolitik wagen!" (Meldung des DHV vom 26. 06. 2008)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1214496679.html

 KONGRESSBERICHTE

The CORRELATION European Network Conference in Sofia has taken place from 27 to 29 September 2007.
On the Correlation Conference website, you find an extended documentation of all presentations, video interviews, photos and the final wrap up.

79.170.40.55/correlation-net.org/sofia_conference/index.html

17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung und der DGRW: 
"Evidenzbasierte Rehabilitation – zwischen Standardisierung und Individualisierung"
. 03.-05.03.2008, Bremen.

http://www.dgrw-online.de/

Symposium: „Was Sie schon immer wissen wollten...“. Zusammenfassung der Inhalte des Gilead-Symposiums, 14. März 2008, im Rahmen der 12. Münchner AIDS-Tage in Berlin

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Gilead_Symposium_Berlin2008.pdf

Hamburg. Bundes-Drogen-Kongress fordert mehr Geld für Prävention. Mehr Geld für die Suchtprävention haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 31. Bundes-Drogen-Kongresses gefordert, der Ende April in Hamburg vom Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr) ausgerichtet worden ist. fdr-Geschäftsführer Jost Leune bezeichnete die Situation als „dramatisch“. Etwa 2,6 Millionen Kinder lebten mit alkoholkranken Eltern zusammen. Weitere 40 000 Kinder haben drogenabhängige Eltern. Jedes Jahr kommen etwa 2500 Kinder zur Welt, die gesundheitliche Schäden haben, die auf den Alkoholkonsum der Eltern zurückzuführen sind. Und etwa ein Drittel der unter 25-Jährigen müsse als suchtgefährdet eingeschätzt werden. Prof. Rainer Thomasius, ärztlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters in Hamburg, mahnte früh einsetzende Hilfen für suchtgefährdete Kinder und Jugendliche an, weil der frühe Einstieg in Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum besonders rasch zur Abhängigkeit führe.
Der fdr informiert auf seiner Internetseite ausführlich über die Inhalte des Bundes-Drogen-Kongresses und stellt zahlreiche Materialien der Tagung zum Herunterladen zur Verfügung. (Quelle: KS-Newsletter vom 23.05.2008)

http://fdr-online.info/31-bdk.php

Hamm / Erkner. Tagungsbeiträge der Selbsthilfe-Konferenz stehen im Netz. „Von der Konkurrenz zur Kooperation“ war der Titel der diesjährigen Sucht-Selbsthilfe-Konferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Nach Angaben des Verbandes nahmen über 200 Menschen an der Veranstaltung vom 25. bis 27. April in Erkner bei Berlin teil. Mittlerweile finden Interessierte erste Tagungsmaterialien auf der DHS-Internetseite. (Quelle: KS-Newsletter vom 23.05.2008)

http://www.dhs.de/web/veranstaltungen/veranstdetaild.php?id=5

Sucht-Selbsthilfekonferenz. Vom 25. bis 27. April fand die diesjährige Sucht-Selbsthilfekonferenz der DHS in Erkner statt. Sie finden einige Beiträge dieser Konferenz auf der DHS-Internetseite. (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)

http://www.dhs.de/web/veranstaltungen/veranstdetaild.php?id=5

 BEGLEITKRANKHEITEN

CME. Substance Use, Post-traumatic Stress Disorder and Violence. The co-occurrence of substance use disorder and post-traumatic stress disorder continues to be elucidated. The diagnostic criteria, prevalence of the comorbid conditions, and contribution of violence to the comorbidity are explored. (Medscape CME, 5.5.2008)

http://www.medscape.com/viewprogram/12546?src=nlcmealert&spon=12&uac=62838EX

Ulm. Zwei Männer sterben binnen zwei Tagen an Drogen. Innerhalb von nur zwei Tagen sind in Ulm zwei Menschen an den Folgen ihres Rauschgiftkonsums gestorben. Dies zumindest ist die übereinstimmende Einschätzung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Außerdem mussten in den vergangenen Tagen auffallend viele Drogenkonsumenten notärztlich behandelt werden. (Schwäbische Zeitung, 6.5.2008)

http://www.szon.de/lokales/ulm/ulm/200805060310.html

Can HGH Reverse Brain Damage in Drug Addicts? Study says that human growth hormone may restore memory and attention deficits caused by heroin abuse. Abuse of opiates such as heroin, methadone and morphine destroy brain cells, reducing attention span and memory. But new research shows there may be a way to regain some lost patience and recall. (Scientific American, 13.5.08)

http://www.sciam.com/article.cfm?id=can-hgh-reverse-brain-dam

Philipsen, Alexandra; Heßlinger, Bernd; Elst, Ludger Tebartz van
Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter: Diagnostik, Ätiologie und Therapie
Deutsches Ärzteblatt, PP 7, Ausgabe Mai 2008, Seite 220

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=60141

Gene erklären Krebsrisiko von Alkohol und Zigaretten. Der Lungenkrebs des Rauchers und die Kopf-Hals-Tumoren des Trinkers haben eine genetische Komponente. Nach einer Studie in den Archives of Internal Medicine (2008; 168: 1097-1103) könnte jeder achte Lungenkrebs Folge eines Alpha-1-Antitrypsin-Mangels sein. Und einer Studie in Nature Genetics (2008; doi:10.1038/ng.151) zufolge schützen bestimmte Genvarianten der Alkoholdehydrogenase Alkoholiker vor Kopf-Hals-Tumoren. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.05.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32495

Wiesbaden. Tabakkonsum: Mehr Todesopfer. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Menschen in Deutschland gestiegen, die an den Folgen ihres Tabakkonsums gestorben sind. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind im Jahr 2006 bundesweit 42.348 Menschen an Lungen-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs gestorben. Verglichen mit dem Jahr 2000 bedeute dies einen Anstieg um 4,5 Prozent. Die Tabakopfer starben im Schnitt mit 69,5 Jahren. (Ärztezeitung online, 29.5.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=496998

Comorbidity Nuts and Bolts CME
Multiple studies have identified the significant burden posed by comorbid mental health conditions for adults with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD). For example, in 2 independent studies of community-referred adults, Biederman and colleagues found high lifetime rates of affective, anxiety, and substance use disorders. The National Comorbidity Survey (NCSR)[3] also provided evidence that these comorbid conditions are likely to complicate the clinical presentation of patients who are suffering from ADHD. (Advances in ADHD Management: Adult ADHD and Comorbidities, Juni 2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/574956?src=mp&spon=12&uac=48507SK

McCord J, Jneid H, Hollander JE, et al. Management of cocaine-associated chest pain and myocardial infarction: a scientific statement from the American Heart Association Acute Cardiac Care Committee of the Council on Clinical Cardiology. Circulation. 2008;117(14): 1897–1907. (Fulltext, open access)

http://circ.ahajournals.org/cgi/reprint/CIRCULATIONAHA.107.188950v1

USA. Der Junkie, der mit einer Heroinspritze im Arm tot auf der Toilette gefunden wird, oder der Yuppie, dem sein Kokainkonsum zum Verhängnis wird, entsprechen im US-Staat Florida nicht mehr ganz der Realität. Dreifach häufiger sind nach einem Bericht von Gerichtsmedizinern tödliche Überdosierungen mit verschreibungsfähigen Arzneimitteln. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32722

Comorbidity of Alcohol and Substance Dependence With Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD). ADHD is shown to be a major risk factor for worsening addictive illness. How many alcohol and multiple substance dependence patients have ADHD? Does ADHD affect addiction initiation, type and severity?
Comorbidity of Alcohol and Substance Dependence With Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD). Martin D. Ohlmeier; Karsten Peters; Bert T. Te Wildt; Markus Zedler; Marc Ziegenbein; Birgitt Wiese; Hinderk M. Emrich; Udo Schneider. Alcohol Alcohol. 2008;43(3):300-304. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/574605?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Hopkins Study: Many Hospital Patients Have Addictive Disorders. A significant number of patients admitted to a major U.S. hospital had alcohol or other drug problems, according to researchers at the Johns Hopkins School of Medicine. (jointogether, 27.06.2008)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2008/hopkins-study-many-hospital.html

Longitudinal trends in hospital admissions with co-occurring alcohol/drug diagnoses, 1994–2002. Journal of Substance Abuse Treatment, Volume 35, Issue 1, July 2008, Pages 1-12. Patricia B. Santora, Heidi E. Hutton (Abstract)

http://www.sciencedirect.com/science? [...] =0&_userid=10&md5=f8a6d3667c039d9a968f1ec201f24f05

Huge Risk of Substance Abuse Found Among Teens with Bipolar Disorder. A case-control study in youth with bipolar disorder with a mean age of 14 years found a significantly higher risk of substance-use disorder (drug or alcohol abuse or dependence) (31%) compared with controls (4%).
These findings, from an ongoing, longitudinal family-based study of adolescents with bipolar disorder, are published in the June 1 issue of Drug and Alcohol Dependence. (Medscape medical news, 02.07.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/576996?src=mpnews&spon=12&uac=48507SK


SCHMERZBEHANDLUNG

A Brief Screen for Classifying Pain Severity in Patients with Opioid Dependence. Pain is prevalent among people with opioid dependence, and its association with psychosocial stressors (e.g., depression) may threaten clinical gains achieved through substance abuse treatment. A rationale exists, therefore, for screening treatment-seeking patients with opioid dependence for potentially destabilizing pain. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, April 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_apr08/gourevitch_potter.html

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may08/fiellin_mccord.html

Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. führt eine Untersuchung über den Zusammenhang von Schlafstörungen und Schmerzen durch. (24.06.2008)

http://www.forum-schmerz.de/login/umfrage.html

Pain Treatment - Systematic Reviews. The following Systematic Reviews are organized in logical clinical categories, beginning with the most recently published, updated, or reviewed paper in each category. Links are provided to the complete reference (and abstract in some cases), or the full-text of the review when available. (PainTreatment Topics, Juni 2008)

http://pain-topics.org/guidelines_reports/systematic_reviews.php


TUBERKULOSE

Handbook of Anti-Tuberculosis Agents. Global Alliance for TB Drug Development, Mai 2008. Tuberculosis, Volume 88, Number 2 2008, Pages 85–170

http://www.tballiance.org/downloads/publications/TBDrugDatabase/TB_DB_Final.pdf

http://intl.elsevierhealth.com/journals/tube

TB-HIV co-infection - a summary. Tuberculosis (TB) continues to be not only the most common opportunistic infection but also the leading cause of death for people living with HIV (PLHIV). (AIDS Asia, 12.5.08)

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2730%23_1#_1


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/AMEDEO-Mai-Juni_2008.doc

Neue Modelle erfolgreicher HCV-Arbeit
4. INTERNATIONALER FACHTAG HEPATITIS C, HAMBURG 2007 am 12./13. September, veranstaltet vom Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg und dem Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch in Zusammenarbeit mit Hamburger Suchthilfeeinrichtungen
DOKUMENTATION

http://www.akzept.org/hepc_dokument/doku_HEP4_kompl.pdf

Fakten zu Hepatitis C Virus (HCV) – Infektionen. Herausgegeben vom Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch gegründet 2004 e.V.

http://www.hepatitiscfachtag.org/aktionsbundnis/pdf_08/factsheet_5.pdf

Persistent Hepatitis C Reinfection in Injection Drug Users Who Have Cleared the Virus. Previous retrospective studies of injection drug users who resolved their hepatitis C infection (HCV) have reported high rates of acute reinfection. But the rate of clinically relevant persistent reinfection (i.e., more than one consecutive positive test for HCV RNA in people with resolved HCV) has not been measured prospectively. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, April 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_apr08/walley_currie.html

Hannover/Brüssel. Brennpunkt Hepatitis B. Folgenschwere Infektionskrankheit wird nun europaweit bekämpft. Hepatitis B ist weltweit eine ernstzunehmende Gefahr, da sich die Infektionskrankheit schnell verbreitet. So auch in Deutschland, wo mehr als 500.000 Menschen von Hepatitis B betroffen sind. Eine Infektion mit dem Virus hat häufig schwerwiegende Lebererkrankungen zur Folge, etwa Leberzirrhose oder Leberkrebs. Im schlimmsten Fall endet die Infektion tödlich. Eine europäische Expertengruppe hat nun Empfehlungen für einen besseren Umgang mit Hepatitis B erarbeitet. Diese werden in Kürze im Deutschen Bundestag vorgestellt. (Medizinische Hochschule Hannover, Pressemitteilungen vom 19.05.2008 und vom 03.06.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news260823

http://idw-online.de/pages/de/news263408

CME. Advances in HCV: A Clinical Trial Update from EASL 2008. This CME activity, “Advances in HCV: A Clinical Trial Update from EASL 2008,” is based on the original presentation of April 27, 2008, in Milan, Italy, and adapted for release on Medscape. (Slides/Video/ Audio, Medscape, 09.06.2008)

http://www.medscape.com/viewprogram/14691?src=mp&uac=48507SK

Australian Hepatitis C Education Site.

http://www.hepedu.org.au/


HIV

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

UK. ARV4IDUs - ANTIRETROVIRAL TREATMENT FOR INJECTING DRUG USERS. Vierteljahrespublikation, kostenlos.

http://www.i-base.info/idu/index.html

www.i-Base.info

nam – aidsmap: hiv and drug use news (English, Russian, Portuguese, Spanish, French)

http://www.aidsmap.com/en/news/D754CDCC-83AC-4365-8975-A018D78F04AA.asp

HIV/AIDS-Halbjahresbericht des Robert Koch-Instituts für das 2. Halbjahr 2007. Weiter ansteigend: HIV-Neudiagnosen im Jahr 2007. Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist im Jahr 2007 weiter gestiegen: dem Robert Koch-Institut wurden für das gesamte zurückliegende Jahr insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4 %. (Robert Koch Institut, 9.5.08)

http://www.rki.de/cln_048/nn_196658/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/hiv__node.html?__nnn=true

Russia: Exhibition Puts a New Face on HIV Epidemic. "Of the 415,000 people infected with AIDS in Russia today, 135,000 of them - 32 percent -- are women, according to the latest figures from the Federal Consumer Protection Service. The ongoing feminization of the AIDS epidemic in Russia will no doubt affect the health and future of the nation. An increasing number of HIV-positive children born to these women are the predictable result. But there remains the disturbing question of why more Russian women are becoming part of this epidemic. Experts say it is a result of both the changing nature of HIV transmission in Russia and changes in gender-based social norms and sexual customs. While officials say intravenous drug use remains the main way of transmitting the virus, contracting HIV as a result of heterosexual intercourse is rising." (The St. Petersburg Times, 27.05.2008)

http://www.sptimesrussia.com/index.php?action_id=2&story_id=26115

UN. 3 million now receiving life-saving HIV drugs. But access to prevention and treatment still lacking for millions. The close of 2007 marks an important step in the history of the HIV/AIDS epidemic. Nearly 3 million people are now receiving anti-retroviral therapy (ART) in low- and middle-income countries, according to a new report jointly launched today by WHO, UNAIDS and UNICEF. (IRIN, 02.06.2008)

http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr16/en/index.html

HIV Management: The New York Course is believed by many to be the premiere HIV review course of the year. As The New York Course's official online provider, Medscape is proud to bring to our viewers the entirety of the sessions presented there. This gavel-to-gavel coverage let's you "be in the room" as speakers, such as Drs. Michael Lederman, Trip Gulick, and Edwin DeJesus, present: Listen to their talks; see their slides (even download them); carry them to your MP3s; even read their presentations with slides included. This week Medscape/HIV features HIV pathogenesis, recent additions to ART classes, host-related issues, and hepatitis coinfection plus a roundtable discussion on when to start, what to choose, and an Expert Interview with Dr. Martin Markowitz on the new integrase inhibitor class. (Medscape today, 04.06.2008)

http://www.medscape.com/viewprogram/12527

Many Non-AIDS-Defining Cancers More Common in HIV Patients. Several types of non-AIDS-defining cancers occur more frequently among HIV-infected individuals -- particularly anal cancer -- than in the general population, investigators report in the Annals of Internal Medicine for May 20th. (Medscape today, 04.06.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/574749?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Reference Group to the United Nations on HIV and Injecting Drug Use.
The Reference Group was established in early 2002 with the work of the Secretariat commencing in August 2002. The overall objective of the group is to advise UNODC, WHO, UNAIDS Secretariat and relevant UNAIDS co-sponsors, as well as other members of the Interagency Task Team on injecting drug use, on effective approaches to HIV/AIDS prevention and care among injecting drug users. The group has currently 23 members: international experts in the epidemiology of HIV/AIDS among injecting drug users or HIV/AIDS prevention and care among injecting drug users.

http://www.idurefgroup.unsw.edu.au/idurgweb.nsf/page/home

WHO. HIV/AIDS estimates and the quest for universal access. Kevin M De Cock and Paul De Lay; The Lancet 2008; 371:2068-2070; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60732-1 (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608607321/fulltext

Aids-Konferenz in New York: Ulla Schmidt spricht vor der UN-Generalversammlung. In ihrer Rede am 10. Juni 2008 bedauerte Ministerin Schmidt, dass das international vereinbarte Ziel, bis 2010 allen Betroffenen Zugang zu adäquater Behandlung und Pflege zu garantieren, nicht mehr einzuhalten sei. Gleichzeitig verwies sie auf die unter der deutschen G8-Präsidentschaft gestartete Initiative, in deren Folge 60 Milliarden Dollar (38,6 Milliarden Euro) für den Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zusammengekommen seien. (BMG-Newsletter Nr. 32 vom 19.06.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600110/DE/Presse/Reden/Reden-BMGS/Rede-10-06-08.html

Russland. Russia: HIV Infection in St. Petersburg Outstrips Rest of Russia. "The rate of HIV infection in St. Petersburg is 2.5 times higher than the Russian average, the acting head doctor at the city’s AIDS Prevention and Treatment Center said, Interfax reported on Monday…Heterosexual transmission has now become the most common method, with 34 percent of transmissions caused by needle-sharing by drug users, according to Alexei Mazus, head of the Moscow City Center for AIDS Prevention." (The St. Petersburg Times, Russia, 17.06.2008)

http://www.sptimesrussia.com/index.php?action_id=2&story_id=26288

Iran. Preventing HIV transmission among Iranian prisoners: Initial support for providing education on the benefits of harm reduction practices
Eshrati B, Taghizadeh Asl R, Dell C, Afshar P, Millson P, Kamali M, Weekes J
Harm Reduction Journal, 2008 5:21 ( 9 June 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/21

Gentherapie gegen HIV im Tierversuch erfolgreich. US-Forscher haben eine mögliche Gentherapie gegen die Immunschwäche Aids entwickelt. Im Labor zerstörten sie in CD4-Zellen das Gen für den Rezeptor CCR5 und verhinderten damit, dass die HI-Viren in die Abwehrzelle eindringen konnten. (Deutsches Ärzteblatt online, 01.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32885

Rückgang der Sterblichkeit von HIV-Patienten. Die Sterblichkeit von HIV-Patienten ist seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) stetig zurückgegangen. Nach einer Publikation im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 51-59) ist das Sterberisiko in den ersten fünf Jahren der Therapie nicht mehr höher als in der Normalbevölkerung - außer bei Drogenabhängigen. Langfristig lässt sich ein Anstieg der Sterblichkeit vor allem bei älteren Patienten nicht ausschließen. (Deutsches Ärzteblatt online, 02.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32915

The Impact of Mental Health and Substance Abuse Factors on HIV Prevention and Treatment
The convergence of HIV, substance abuse, and mental illness represents a distinctive challenge to health care providers, policy makers, and researchers.
J Acquir Immune Defic Syndr 47(1) 2008 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/575869?src=mp&spon=12&uac=62838EX

 SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)


Obituary: Albert Hofmann. Ivan Oransky, The Lancet 2008; 371:2168; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60943-5

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608609435/fulltext

Drogenkonsum von Städten lässt sich im Abwasser messen. "Italienische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um den Konsum von Speed, Kokain, Heroin und Cannabis "fast in Echtzeit" zu messen, was sie in Mailand, Lugano und London gemacht haben". (Telepolis, 5.5.08)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27869/1.html

Missbrauch von Medikamenten, Fertigarzneimittel als Drogen. Heinrich Elsner, Westf.Ärzteblatt Mai 08, Seiten 23-25+55.

http://www.aekwl.de/fileadmin/aerzteblatt/pdf/waeb0508.pdf

GHB. Krampfartige Zuckungen, komatöser Schlaf, Atemdepression. Wenn auf Raves der Krankenwagen kommt, ist meistens GHB im Spiel. Jetzt kämpfen Veranstalter gegen die Droge. (POLYLUX (ARD), 8.5.08, Video)

http://www.polylog.tv/videothek/videocast/13535/

Drugs and alcohol enhance experience but increase risk
BMC Public Health 2008, 8:155
Young Europeans are using alcohol to promote sexual encounters and drugs to enhance their sexual experiences, but this is leading to increased risk taking behavior and underage sex, particularly among girls. (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-2458/8/155/abstract

http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2458-8-155.pdf

SEX, DROGEN, ALKOHOL. Wie groß die "Generation Zügellos" wirklich ist. Sie trinken, rauchen und werfen sich Pillen ein, damit es schneller ins Bett geht und der Sex intensiver wird. Eine neue Studie zeichnet ein finster-verruchtes Bild der europäischen Jugend. Doch Forscher warnen vor schnellen Verallgemeinerungen. (SPIEGEL online, 9.5.08)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,552535,00.html

Sexual Uses of Alcohol and Drugs and the Associated Health Risks: A Cross sectional Study of Young People in Nine European Cities. Bellis et al, BMC Public Health, 2008
Conclusion: An epidemic of recreational drug use and binge drinking exposes millions of young Europeans to routine consumption of substances which alter their sexual decisions and increase their chances of unsafe and regretted sex. For many, substance use has become an integral part of their strategic approach to sex, locking them into continued use. Tackling substances with both physiological and psychological links to sex requires approaching substance use and sexual behaviour in the same way that individuals experience them; as part of the same social process.

http://www.medscape.com/viewarticle/575566

ADHD. Abuse of Medications Employed for the Treatment of ADHD: Results From a Large-Scale Community Survey This article evaluates prescription and illicit stimulant abuse in the treatment of ADHD. The results suggest that long-acting stimulants may have lower abuse potential than short-acting agents. Medscape J Med. 2008;10(5):111. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/571996?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Psychedelica. Research on psychedelics moves into the mainstream. The backlash against the recreational use of psychedelic drugs in the 1960s had a negative effect on research into their potential therapeutic benefit. But now attitudes are changing and work in this area is being revitalised, with several early-stage trials underway. The Lancet 2008; 371:1491-1492; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60638-8 (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608606388/fulltext

Haldol / USA. Abschiebehäftlinge mit Drogen vollgepumpt. Die Washington Post brachte es an den Tag: US-Behörden haben seit 2003 insgesamt etwa 250 ausländische Häftlinge gegen ihren Willen betäubt, bevor sie ins Flugzeug Richtung Heimat gesetzt wurden. (Die Zeit, 15.05.2008)

http://www.zeit.de/online/2008/21/abschiebung-usa-betaeubung?page=all

Khat / Qat. Das kollektive Kauen. Die Alltagsdroge Qat ist im Jemen beliebter als Kaffee. Das bringt einige Probleme mit sich - zum Beispiel Wassermangel. (Berliner Zeitung, 17.05.2008)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] .bin/dump.fcgi/2008/0517/horizonte/0004/index.html

Weihrauch ist eine psychoaktive Droge. Weihrauch verträgt nicht jeder. Dass der Duftstoff aus dem Harz von Boswellia-Bäumen psychoaktiv wirksam ist, wurde schon länger vermutet. In einer Studie haben nun amerikanische und israelische Wissenschaftler bestätigt, dass der Rauch das Gehirn stimuliert und beruhigend wirkt. Das mag ein Grund gewesen sein, warum in religiösen Zeremonien seit dem antiken Ägypten die anwesenden Gläubigen nicht nur durch Worte, Gesang, Rituale, Kunst und spektakuläre Architektur, sondern auch durch Drogen in die richtige, aufnahmebereite Stimmung versetzt wurden. (telepolis, 23.05.2008)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27979/1.html

Ibogaine. The End of Addiction? Illegal in much of the west, ibogaine is a controversial drug which evidence – albeit much of it anecdotal – suggests has an extraordinary capacity to interrupt the craving for opiates and other substances. DDN speaks to a man who has spent decades trying to convince the world of its treatment potential. (DDN News, 02.06.2008)

http://www.drinkanddrugs.net/features/june0208/the_ibogaine_debate.pdf

Khat. Jemen. Drogen im Jemen. Nach dem Mittagsmahl, wenn die Sonne immer heißer auf die Arabische Halbinsel brennt, schwellen den Jemeniten die Wangen. Meist die linke. Was nach Zahnentzündung aussieht, ist legales Volksvergnügen. In den Prallbäckchen stecken die zerkauten Blätter des Kat-Baums. (FAZ.NET, 29.05.2008)

http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F4 [...] B6843EE882DAD34F8C9BA15~ATpl~Ecommon~Scontent.html

LSD. Schweiz. Albert Hofmann und die Sakralisierung der Drogen. Am 30. April 2008 im Alter von 102 Jahren ist der Schweizer Chemiker Albert Hofmann, der durch die Entdeckung des LSD bekannt wurde, verstorben. Beim LSD handelt sich um eine Substanz, die als halluzinogen oder psychedelisch bezeichnet wird; diese doppelte Bezeichnung weist auf die unterschiedliche Beurteilung der Wirkung von LSD hin. Halluzinogen bedeutet, dass LSD Halluzinationen, d.h. Sinnestäuschungen, provoziert, während psychedelisch Bewusstseinserweiterung bedeutet, dass in den durch das LSD indizierten Ekstasen dem Bewusstsein sonst unzugängliche psychische Inhalte erschliessen werden. (Ermanno Paves, Oberarzt am Psychiatrischen Zentrum Ausserrhoden, Herisau (CH) und Dozent für Psychiatrie an der Gustav-Siewerth-Akademie in Weilheim-Bierbronnen (D) und an der Theologischen Hochschule Chur (CH), ZENIT.org (Die Welt von Rom aus gesehen), 30.05.2008)

http://www.zenit.org/article-15263?l=german

Khat. Drogenprobleme im Jemen - Durstig und tödlich. Weil sie mit der Droge Khat mehr Geld verdienen als mit dem Anbau von Getreide, pflanzen jemenitische Bauern vor allem die Sträucher der Droge an. Für den Wüstenstaat ist das eine fatale Entwicklung. Denn die Pflanze benötigt viel Wasser - und das könnte dem Jemen bald schon ausgehen. (HANDELSBLATT, 09.06.2008)

http://www.handelsblatt.com/News/Poli [...] /_b/1440195/default.aspx/durstig-und-toedlich.html

America's Medicated Army. (Time, 05.06.2008)

http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1811858,00.html

Psychedelica. "Special Edition: Technology and Psychedelics". (MAPS, Spring 2008)

http://www.maps.org/news-letters/v18n1/index.html

Drogen aus dem Blumenbeet - Süchtige rauchen Hortensien und plündern Vorgärten. Polizei alarmiert! (BILD Hamburg, 11.06.2008)

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktue [...] tensien-drogen/aus-dem-blumenbeet,geo=4801350.html

Suchtexperte vom UKE warnt: Blumen-Droge kann tödlich sein. Gartenblumen als Droge: Geht das überhaupt? BILD fragte Professor Dr.Rainer Thomasius (51), Leiter der Drogenambulanz des UKE. (BILD Hamburg, 11.06.2008)

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/06/11/hortensien-drogen/hg1,geo=4802550.html

USA: Mehr Drogentote durch Arzneimittel. Der Junkie, der mit einer Heroinspritze im Arm tot auf der Toilette gefunden wird, oder der Yuppie, dem sein Kokainkonsum zum Verhängnis wird, entsprechen im US-Staat Florida nicht mehr ganz der Realität. Dreifach häufiger sind nach einem Bericht von Gerichtsmedizinern tödliche Überdosierungen mit verschreibungsfähigen Arzneimitteln. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32722

Berlin. Medikamentenabhängigkeit: Gemeinsame Pressemitteilung: Drogenbeauftragte und Apotheker gemeinsam gegen Medikamentenabhängigkeit Drogen und Sucht.
Apotheker verstärken ihr Engagement gegen die Abhängigkeit von Medikamenten und den Missbrauch von Arzneimitteln. Bei dem heutigen Symposium „Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch“ wird ein neuer Leitfaden zur apothekerlichen Praxis vorgestellt. (BMG Pressemitteilung, 18.06.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_109/nn_119 [...] n/DE/Drogenbeauftragte/pm-18-06-08.html?__nnn=true

Berlin. Symposium „Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch“. Vorträge und der Leitfaden der Bundesapothekerkammer für die apothekerliche Praxis: "Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch". (ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, 18.06.2008)

http://www.abda.de/1745.html

Schnüffelstoffe. Neue Teenie-Droge Deospray Der plötzliche Schnüffeltod. (Die Tageszeitung, 19.06.2008)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-ploetzliche-schnueffeltod/

Kaffee. Länger leben durch Kaffeetrinken. Gute Nachrichten für Kaffeetrinker. Bis zu sechs Becher am Tag schaden der Gesundheit nicht. In zwei großen prospektiven Beobachtungsstudien in den Annals of Internal Medicine (2008; 148: 904-914) nahm die Sterblichkeit mit zunehmenden Kaffeekonsum sogar ab. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32739

DROGEN UND AUFPUTSCHMITTEL - Die gedopte Elite. Große Teile der Bevölkerung helfen schon heute ihrer Hirnleistung chemisch auf die Sprünge - mit zugelassenen Medikamenten oder illegalen Drogen. Künftig dürfte die Auswahl noch größer werden – denn Pharmaunternehmen wittern einen gewinnträchtigen Zukunftsmarkt. (SPIEGEL online, 28.06.2008)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,560804,00.html

MAGIC MUSHROOMS - Pilz-Trip kann Stimmung dauerhaft heben. Auch Monate nach einem Pilz-Trip können positive Effekte anhalten: Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit sind einer Studie zufolge noch ein Jahr später nachweisbar. Ein Freibrief für Selbsttests ist das jedoch nicht. (SPIEGEL online, 01.07.2008)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,563236,00.html

http://www.youtube.com/watch?v=-RisxckQlzc&NR=1

GHB. Gefährliche Partydroge schlägt zu. Die Partydroge Liquid Ecstasy soll Glücksgefühle und Entspannung auslösen. Immer häufiger wird sie konsumiert. Doch die Wirkung der Substanz wird häufig unterschätzt. Ein paar Tropfen zu viel reichen aus, um sich in die Bewusstlosigkeit zu katapultieren. Im schlimmsten Fall kann es tödlich enden. (Berliner Morgenpost, 02.07.2008)

http://www.morgenpost.de/wissen-und-t [...] cle650577/Gefaehrliche_Partydroge_schlaegt_zu.html

Volatile Substance Misuse: A Review of Interventions. Examining literature about interventions designed to combat volatile substance misuse. (GOVERNMENT OF AUSTRALIA, Department of Health and Aging, 2008)

http://www.health.gov.au/internet/main/publishing.nsf/Content/73AFC6ADE4DEED9CCA25746B00834DA8/$File/vol-sub-mis-rvw-int.pdf


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Fachpresseschau_Alkohol.doc

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Waldshut-Tiengen. Jugendlicher fällt mit 6,2 Promille ins Koma. Bei einem Trinkgelage in Baden-Württemberg ist ein 16-Jähriger mit einem Blutalkoholwert von 6,2 Promille vorübergehend ins Koma gefallen. (WEB.de, 17.05.2008)

http://tinyurl.com/6y3bd6

Alcohol Sales and Risk of Serious Assault. Joel G. Ray, Rahim Moineddin, Chaim M. Bell, Deva Thiruchelvam, Maria Isabella Creatore, Piotr Gozdyra, Michael Cusimano, Donald A. Redelmeier. PLoS Medicine Volume 5 Issue 5 May 2008. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050104

A Review of the Literature on the Cognitive Effects of Alcohol Hangover. How does an alcohol hangover state affect performance or cognitive functioning? What pathophysiological changes or biological mechanisms give rise to alcohol hangover effects? Alcohol Alcohol 43(2) 2008 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/573322?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Berlin. Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen. Das Robert Koch-Institut hat ein GBE-Heft mit dem Titel "Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen" herausgegeben. Diese Veröffentlichung gibt auf gut 30 Seiten einen Überblick über Konsummuster, alkoholbezogene Störungen und Sterbefälle sowie ökonomische Auswirkungen des Alkoholmissbrauchs. Darüber hinaus werden Therapiemöglichkeiten, präventive Maßnahmen und Forschungsperspektiven diskutiert. (RKI, GBE-Heft 40, Mai 2008)

http://www.rki.de/DE/Content/GBE/Gesu [...] terstattung/Themenhefte/alkoholkonsum__inhalt.html

ALCOHOL AND VIOLENCE: EXPLORING PATTERNS AND RESPONSES. (Monography). Commissioned by the International Center for Alcohol Policies, Washington, DC, 2008.

63.134.214.153/Portals/0/download/all_pdfs/Violence%20Monograph.pdf

A Longitudinal Study of Alcohol Use and Antisocial Behaviour in Young People. Robert Young; Helen Sweeting; Patrick West
How are alcohol (mis)use and antisocial behavior related to each other and associated with alcohol-related disruptive behavior in young men and women over both longer and shorter time frames?
Alcohol Alcohol. 2008;43(2):204-214. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/573323?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Studie der Universität Münster. Die Universität Münster (Psychologisches Institut I) bietet derzeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie die Möglichkeit zu einer kostenlosen "nüchternen Bestandsaufnahme" des eigenen Alkoholkonsums an. Hierbei werden die Teilnehmer unter anderem in Fragebögen und persönlichen Gesprächen zu ihrem Alkoholkonsum befragt und bekommen Rückmeldung zu ihren Angaben oder sprechen mit einer Projektmitarbeiterin über mögliche Motive, den Alkoholkonsum einzuschränken. Die Ergebnisse dieser Studie sollen einen Beitrag zur Verbesserung von Präventionsmaßnahmen leisten. Für Rückfragen, oder eine Rückmeldung steht Ihnen Frau Andrea Langenberg (Psychotherapie-Ambulanz der Westfälischen Wilhelms-Universität, langenberg@uni-muenster.de ) gerne zur Verfügung. (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Mai-Juni 2008:

pubmed_amphetamine_may08: http://dgsuchtmedizin.de/text.184/index.html
pubmed_amphetamine_june08: http://dgsuchtmedizin.de/text.190/index.html

Prag. 1st global conference on methamphetamine: science, strategy and response. Prague, Czech Republic 15th - 16th September 2008.

http://www.globalmethconference.com/

Südostasien. Yaba, the 'crazy medicine' of East Asia. Yaba, or 'crazy medicine' in Thai, is a tablet form of methamphetamine, and a very powerful stimulant. Introduced to East Asia during World War II to enhance soldiers' performance, methamphetamine has become increasingly popular in East Asia, particularly among young people. Yaba is now the main form of methamphetamine abused in Thailand, Laos and Cambodia as well as Viet Nam and Myanmar, where it is typically manufactured. (UNODC, 19.05.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/yaba-the-crazy-medicine-of-east-asia.html

"Speed"-Autor über die Droge und ihre Gesellschaft. (Die Tageszeitung, 09.06.2008)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/arti [...] ausch-der-selbstkontrolle/?src=SE&cHash=eba34db97a

Ecstasy Is the Key to Treating PTSD. At last the incurably traumatized may be seeing the light at the end of the tunnel. And controversially, ecstasy may be key to taming their demons. (The Times of London, 27.06.2008)

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/health/article3850302.ece


CANNABIS

Schweiz. Cannabispolitik: weder dämonisieren noch banalisieren: Aus fachlicher Perspektive erfordert eine nachhaltige Verbesserung der Cannabisproblematik politische Rahmenbedingungen, die es erlauben, chronischem Cannabiskonsum wirksam und frühzeitig vorzubeugen. Dafür muss der Konsum entkriminalisiert und der Handel in klare Bahnen gelenkt werden. Die Annahme der „Hanf-Initiative“ die voraussichtlich im Herbst zur Abstimmung gelangt, macht das möglich. Artikel (pdf, 5S., 490Kb) von Robert Hämmig (SSAM), Jean-Félix Savary (GREA) und Markus Theunert (Fachverband Sucht) in der Schweizerischen Ärztezeitung (17/2008). (Quelle: Newsletter Infoset Mai 2008)

http://www.saez.ch/pdf_d/2008/2008-17/2008-17-351.PDF

Cannabinoid pharmacology. PubMed lists over 6,000 records for cannabinoids in 2006, indicating the level of interest in the scientific community. It is an exciting time to be involved in cannabinoid research as reflected in the growing number of international scientific meetings on cannabinoids or cannabinoid-related topics. One of these, organized in Nottingham by Steve Alexander, Victoria Chapman, Dave Kendall and Michael Randall, was the British Pharmacological Society Focused Meeting on Cannabinoids/3rd European Workshop on Cannabinoid Research (April 2007). (BJP – British Journal of Pharmacology, Volume 152, Issue 5 (November 2007)) (Fulltext, open access)

http://www.nature.com/bjp/journal/v152/n5/index.html

USA. DEPRESSED TEENS USING MARIJUANA, OTHER DRUGS TO RELIEVE SYMPTOMs. Millions of American teens report experiencing weeks of hopelessness and loss of interest in normal daily activities and many of these depressed teens are using marijuana and other drugs, making their situation worse, according to a new White House report.
The report, from the White House Office of National Drug Control Policy (ONDCP), reveals that marijuana use can worsen depression and lead to more serious mental disorders, such as schizophrenia, anxiety, and even suicide. (ONDCP, 9.5.08)

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/press08/050908.html

Schlaganfallgefahr: Marihuana beeinflusst Apolipoprotein. Der Konsum von Marihuana birgt Langzeitrisiken wie Schlaganfälle oder Herzattacken. Wissenschaftler des amerikanischen National Institute on Drug Abuse (NIDA) haben diese Zusammenhänge näher untersucht. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32359

Psychosen. Nach einer Studie von holländischen Forschern in Trinidad mit 472 Teilnehmern im Alter zwischen 12 und 23 Jahren erhöhte Cannabiskonsum das Risiko für psychotische Symptome, jedoch nur wenn der Cannabiskonsum früh begann. So war eine Exposition vor, jedoch nicht nach einem Alter von 14 Jahren mit einer erhöhten Rate an psychotischen Symptomen assoziiert. Die Forscher folgerten, dass "die frühe Adoleszenz eine kritische Phase hinsichtlich psychotogener Wirkungen von Cannabis sein könnte". (Quelle: Konings M, et al. Acta Psychiatr Scand, 28. April 2008, elektronische Veröffentlichung vor dem Druck) (IACM-Informationen vom 10. Mai 2008)

Großbritannien. Home Office Cannabis Potency Study. In late 2007, 23 Police Forces in England and Wales participated in the study. Forces were requested to submit samples confiscated from street-level users.

http://drugs.homeoffice.gov.uk/publication-search/cannabis/potency

Heavy Marijuana Users Experience Withdrawal, Researcher Says. A study of heavy marijuana users found that about one-third reported resuming use of the drug to relieve or avoid withdrawal symptoms, according to researcher David Gorelick, M.D., Ph.D., of the National Institute on Drug Abuse. (jointogether, 15.5.08)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2008/heavy-marijuana-users.html

USA. HAZY SCREENS: IS HOLLYWOOD PUSHING MARIJUANA? A Raft of Films Has Some Observers Citing a Generational Shift Among Filmmakers. Call it cinema's stoned age. Films featuring characters using marijuana have mushroomed. "Harold and Kumar Escape from Guantanamo Bay," the second movie to feature the titular pot-smoking characters, grossed nearly $15 million on its opening weekend, which might portend a big opening for August's "Pineapple Express," a Judd Apatow-produced comedy about a pot smoker and his supplier on the run. Also rolling out: "The Wackness," with Ben Kingsley as a bong-using psychiatrist; "Humboldt County," in which a medical student spends a summer in a marijuana-farming town; and "Super High Me," with comedian Doug Benson using the drug for 30 days. (Christian Science Monitor, 16.5.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n502/a06.html

Langfristige Hirnveränderungen durch Cannabis-Konsum. Die Droge Cannabis kann Spuren im Gehirn hinterlassen. In einer Fall-Kontroll-Studie in den Archives of General Psychiatry (2008; 65: 694-701) wurde bei langjährigen Cannabis-Konsumenten eine verminderte Größe zweier Hirnzentren festgestellt. (Deutsches Ärzteblatt online, 03.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32570

Stärke von Cannabis. Wissenschaftler des australischen nationalen Forschungszentrums für Drogen und Alkohol sahen die verfügbare internationale Literatur zur Entwicklung des THC-Gehaltes von Cannabis durch. Sie stellten fest, dass "Cannabisproben, die in den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Großbritannien und Italien untersucht worden waren, eine Zunahme der Stärke in den letzten zehn Jahren gezeigt haben. Einige Länder wiesen keine signifikanten Zunahmen in der Stärke auf, während andere Länder die Entwicklung der Stärke über die Zeit nicht untersucht haben". Sie schlossen daraus, dass "Behauptungen in der Öffentlichkeit von einer 20- oder 30-fachen Zunahme der Cannabisstärke (...) gegenwärtig nicht durch die Datenlage unterstützt werden".
(Quelle: McLaren J, et al. Addiction, 20. Mai 2008 (elektronische Veröffentlichung vor dem Druck)) (Quelle: IACM-Informationen vom 7. Juni 2008)

USA. NEW REPORT FINDS HIGHEST-EVER LEVELS OF THC IN U.S. MARIJUANA. Increased Potency of Smoked Marijuana May Be Responsible for Serious Mental Health Consequences for Teens. (ONDCP - White House Office of National Drug Control Policy, 12.06.2008)

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/press08/061208.html

THE PERILS OF POTENT POT. Is better marijuana really worse for you? By Jacob Sullum, Reason Magazine. (reasononline, 18.06.2008)

http://www.reason.com/news/show/127058.html

The White House Returns to Stoking Fears About Potent Pot. (AlterNet. 13.06.2008)

http://www.alternet.org/mediaculture/88009/

Bielefeld. Wenn Kiffen das Leben zerstört. Drogenexperten schlagen Alarm: Cannabis-Abhängigkeit junger Menschen steigt. (Neue Westfälische Zeitung, 14.06.2008)

http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/bielefeld/bielefeld/?cnt=2419621

Drogenberatung Bielefeld. Projekt „Grashüpfer“.

http://www.drogenberatung-bielefeld.de/3.beratung.html

A Grandfather Looks Back on 40 Years of Happy Pot Smoking. A Father's Day message to young pot smokers: "My mind still finds cannabis fun and enlightening after decades of inter-cranial adventures." (George Rohrbacher, NORML. 15.06.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/88210/?page=entire

EMCDDA – Lissabon. EU-Drogenbeobachtungsstelle veröffentlicht wichtige Monografie zur Cannabis-Thematik. Man kann es rauchen, essen, trinken — oder auch nur darüber reden: Die Welt scheint großes Interesse an Cannabis zu haben. Schätzungen zufolge hat es einer von fünf erwachsenen Europäern bereits probiert, und mehr als 13 Millionen Europäer haben es im letzten Monat konsumiert. Weltweit werden jährlich nahezu 50 000 Tonnen Cannabis als Kraut oder Harz für den Konsum hergestellt. Kaum überraschend also, dass Cannabis zu einem kontroversen kulturellen Phänomen geworden ist. Durch die von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) veröffentlichte, bislang größte wissenschaftliche Monografie mit dem Titel A cannabis reader: global issues and local experiences — Perspectives on cannabis controversies, treatment and regulation in Europe steht die Cannabis-Thematik im Rampenlicht des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel. Auf über 700 Seiten vermitteln europäische Experten einen fundierten Einblick in eine Vielzahl von Cannabis-relevanten Themen, angefangen von der politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bis hin zu den Bereichen Prävention, Behandlung und Gesundheitswesen. (EMCDDA, 26.606.2008)

http://www.emcdda.europa.eu/publications/monographs/cannabis

Pressemitteilung vom 26.06.2008.

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_54197_DE_Cannabis_Monograph_NewsDE_Final.pdf

How high? Quantity as a predictor of cannabis-related problems
Walden N, Earleywine M
Harm Reduction Journal, 2008 5:20 ( 29 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/20

Psychose vom Kiffen?. Der Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Ausbruch einer Psychose ist trotz zahlreicher und zum Teil sehr aufwändiger Studien bislang nicht abschließend geklärt worden. Vermutlich wird die Ursache-Wirkungs-Frage auch nicht endgültig zu klären sein. Kaum noch Zweifel bestehen allerdings an der Aussage, dass Personen, die anfällig sind für eine Psychose, das Risiko für einen Ausbruch einer Psychose erhöhen, wenn sie kiffen. Doch was bedeutet dies für Konsumierende? Gibt es gar Früherkennungsmerkmale einer möglichen Psychose? (Drugcom-Newsletter vom 30.06.2008, Topthema Juli 2008)

http://www.drugcom.de/?id=topthema&sub=93

Kurzzeitgedächtnis als Verbindung zwischen Marihuana-Konsum und Schizophrenie. US-Psychiater sind auf eine Verbindung zwischen dem Endocannaboidsystem des Gehirns und der Schizophrenie gestoßen. Ihre Studie in den Archives of General Psychiatry (2008; 65: 772-784) liefert eine Erklärung für das erhöhte Psychoserisiko von Cannabiskonsumenten, könnte aber auch einen Weg zu neuen Therapie der Schizophrenie öffnen. (Deutsches Ärzteblatt online, 08.07.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32977


KOKA / KOKAIN

Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, May-June 2008

pubmed_cocaine_may08: http://dgsuchtmedizin.de/text.186/index.html
pubmed_cocaine_june08: http://dgsuchtmedizin.de/text.188/index.html

Scientists Identify a Brain Mechanism Underlying Persistent Cocaine Craving. Scientists have identified a mechanism in the brain that helps to explain why craving for cocaine, and the risk of relapse, seems to increase in the weeks and months after drug use is stopped. The research was supported by the National Institute on Drug Abuse (NIDA), part of the National Institutes of Health. (NIDA, press release, 25.05.2008)

http://www.nida.nih.gov/newsroom/08/NR5-25.html

Formation of accumbens GluR2-lacking AMPA receptors mediates incubation of cocaine craving. Kelly L. Conrad et al. Nature advance online publication 25 May 2008, doi:10.1038/nature06995. (Abstract)

http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/abs/nature06995.html

The binding sites for cocaine and dopamine in the dopamine transporter overlap
Nature Neuroscience Contents: July 2008 Volume 11 pp 780 - 789
Thijs Beuming, Julie Kniazeff, Marianne L Bergmann, Lei Shi, Luis Gracia, Klaudia Raniszewska, Amy Hauck Newman, Jonathan A Javitch, Harel Weinstein, Ulrik Gether and Claus J Loland
doi:10.1038/nn.2146
Beuming and colleagues determined that the binding site for cocaine overlaps with that of dopamine on the dopamine transporter. Detailed modeling and mutagenesis experiments revealed that this site is deeply buried amongst several transmembrane domains. (Abstract)

http://www.nature.com/neuro/journal/v11/n7/abs/nn.2146.html

Hyman SE (2008) How Might Cocaine Interfere with Brain Development? PLoS Med 5(6): e130 doi:10.1371/journal.pmed.0050130. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050130&ct=1

A Mechanism for the Inhibition of Neural Progenitor Cell Proliferation by Cocaine Lee CT, Chen J, Hayashi T, Tsai SY, Sanchez JF, et al. PLoS Medicine Vol. 5, No. 6, e117 doi:10.1371/journal.pmed.0050117. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050117

Formation of accumbens GluR2-lacking AMPA receptors mediates incubation of cocaine craving. Relapse to cocaine use after abstinence is often induced by drug associated cues. Cocaine seeking depends on activation of glutamatergic AMPA receptors in the nucleus accumbens. It is now shown that the number of AMPA receptors increases during abstinence in rodents, and that these new receptors also have a higher conductance. Moreover, these additional receptors were critical for the increased reactivity of nucleus accumbens neurons to cocaine related cues.
Kelly L. Conrad et al. Nature 454, 118-121 (3 July 2008); doi:10.1038/nature06995

http://www.nature.com/nature/journal/v454/n7200/abs/nature06995.html


NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. (Nr.28, April 08 und Nr.29, Juni 2008)

http://www.tabakkontrolle.de/index.ph [...] e8b6e0&cf_session=028fab104fb3b0067797c945689d573e

Schnelle Belohnung für Ex-Raucher – Sterberisiko sinkt nach wenigen Jahren. Tabakrauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache. Dass sich der vollständige Verzicht auf Zigaretten schon nach wenigen Jahren auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 2037-2047).Etwa zwei Drittel (64 Prozent) aller vorzeitigen Todesfälle bei Raucherinnen und ein Viertel (28 Prozent) aller vorzeitigen Todesfälle bei Ex-Raucherinnen sind die Folge der schädlichen Auswirkungen des Tabakrauches. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32288

Herdentrieb der Raucher – Abstinenz als Netzwerkphänomen. Wer es endlich geschafft hat, fühlt sich wie ein Held. Immerhin kostet es erhebliche Anstrengungen und häufig auch Geld (für Nikotinpflaster und Selbsthilfe-Ratgeber), bevor ihr stählerner Wille die Sucht besiegt, so glauben viele. In Wirklichkeit folgen Raucher in ihren Abstinenzversuchen eher einem Herdentrieb, schreiben Forscher im New England Journal of Medicine (NEJM 2008; 358:2249-2258). Ob Menschen das Rauchen aufgeben, hängt danach sehr stark davon ab, ob andere Menschen im sozialen Umfeld es ebenfalls geschafft haben. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.5.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32447

USA. Aviation Group Bars Pilots and Air-Traffic Controllers From Taking Smoking-Cessation Drug Varenicline. The US governmental body in charge of civil aviation safety - the Federal Aviation Administration (FAA) - announced yesterday that pilots and air-traffic controllers are no longer permitted to take the smoking-cessation drug varenicline (Chantix, Pfizer). The move follows an FDA public-health advisory, issued earlier this year, warning of a suicide risk, aggressive or erratic behavior, and other serious psychiatric symptoms in people taking the drug. (Medscape News, 23.05.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/574976?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

USA. Pfizer Starts Media Ad Blitz to Address Smoking Drug Concerns. Pfizer Inc., the world's biggest drugmaker, said it will run newspaper ads and send letters to doctors to quell concerns about its quit-smoking drug Chantix, linked to suicides, seizures, and traffic accidents. (Bloomberg, 29.05.2008)

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601103&sid=auS1yW0LhBKA&refer=us

Switching to smokeless tobacco as a smoking cessation method: evidence from the 2000 National Health Interview Survey. Rodu B, Phillips C. Harm Reduction Journal, 2008 5:18 ( 23 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/18

Noch immer rauchen in Deutschland über 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche, und jeden Tag sterben über 350 Menschen an den Folgen des Zigarettenkonsums. Grund genug für das Deutsche Krebsforschungszentrum, zum diesjährigen Weltnichtrauchertag, der unter dem Motto "Tabakfreie Jugend" stattfindet, die Publikation "Rauchende Kinder und Jugendliche in Deutschland - leichter Einstieg, schwerer Ausstieg" vorzulegen. Der Band macht deutlich, dass noch viel getan werden muss, um den Tabakkonsum auch in Deutschland einzudämmen. (DKFZ – Deutsches Krebsforschungszentrum, 26.05.2008)

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2008/dkfz_pm_08_30.php

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Rauchende_Kinder_und_Jugendliche_Band_8.pdf

Passivrauchforschung im Bermudadreieck - Forschungsinstitut untersucht Gastronomiebeschäftigte. Vom 31. Mai bis Ende Juni misst das Institut der Ruhr-Universität Bochum mit hochempfindlichen, modernen Analysenmethoden, welcher Menge Passivrauch Gastronomiebeschäftigte ausgesetzt sind und wie viel davon tatsächlich in den Körper aufgenommen wird. Nur durch Kenntnis der aufgenommenen Passivrauchmengen kann abgeschätzt werden, welches Gesundheitsrisiko an entsprechenden Arbeitsplätzen vorliegt.(BGFA - Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum, 29.05.2008)

http://idw-online.de/pages/de/news262732

A Genetic Clue to Quitting Smoking. New genetic research helps explain why some smokers respond better to certain smoking-cessation programs than others, according to scientists at Duke University and the National Institute on Drug Abuse…Reporting this week in the Archives of General Psychiatry, scientists describe for the first time a set of genes, about 100 in all, that seem to predict how well a smoker will respond to two different types of quitting programs -- nicotine replacement or bupropion (Zyban)…Nationally, about 70% to 80% of smokers say they want to quit, but any single attempt, regardless of the quitting method, is on average only 30% successful. (Time, 02.06.2008)

http://www.time.com/time/health/article/0,8599,1811307,00.html

Rauchen macht dumm. Raucher geben gern die kurzfristige Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit als Motiv für die nächste Zigarette an. Doch auf die Dauer scheint Rauchen die kognitiven Fähigkeiten eher herabzusetzen (...). (Deutsches Ärzteblatt online, 10.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32655

Friedmann PD, Jiang L, Richter KP. Cigarette smoking cessation services in outpatient substance abuse treatment programs in the United States. J Subst Abuse Treat. 2008; 34(2):165–172. (Abstract and comment)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may08/arnsten_friedmann.html

Mukamal KJ, Maclure M, Muller JE, et al. An exploratory prospective study of marijuana use and mortality following acute myocardial infarction. Am Heart J. 2008;155(3):465–470. (Abstract and comment)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may08/walley_mukamal.html

Karl Marx: Quälende Eiterbeulen wahrscheinlich Folge des Rauchens. Sein schmerzhaftes Hautleiden, nämlich eitrige Beulen und Fisteln in den Achseln, Leisten und der Analregion, triggerte Karl Marx wahrscheinlich durch exzessives Rauchen.
„Die Hautstörung des wohlbekannten Gründungsvaters der kommunistischen Doktrin kann als lehrreiches Beispiel für eine ernsthafte Folge des Rauchens dienen“, schreiben Rudolf Happle und Arne König von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Universitätsklinik Marburg im British Journal of Dermatology (2008: 159: 255-256). (Deutsches Ärzteblatt online, 19.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32760

Hookah smoking and cancer. Carcinoembryonic Antigen (CEA) levels in exclusive/ever hookah smokers
Sajid K, Chaouachi K, Mahmood R
Harm Reduction Journal, 2008 5:19 ( 24 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/19

Reasons for not Using Smoking Cessation Aids. Beatrice Gross; Leonie Brose; Anja Schumann; Sabina Ulbricht; Christian Meyer; Henry Völzke; Hans-Jürgen Rumpf; Ulrich John. BMC Public Health. 17.06.2008.
In heavy and light smokers reporting an unaided quit or reduction attempt, which demographic, smoking behavior, and motivational variables predict the reasons for not using smoking cessation aids? (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/574858?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Gestern stellten wir in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der BARMER Ersatzkasse (BEK) eine neue Broschüre "Ich rauche. Ich rauche nicht. Ich werde ... rauchfrei!" vor. Sie können Sie im Netz unter

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/dhs_rauchfrei_web.pdf

einsehen. Diese Broschüre, die im Aufbau dem Ratgeber "Umgang mit Alkohol" ähnelt, soll insbesondere von Ärzten an ihre rauchenden Klienten weitergegeben werden. (DHS-Newsletter 14-08 vom 26. Juni 2008)

Rauchen in Rehabilitationskliniken für Abhängigkeitskranke. Mit dem Thema "Rauchen in der Fachklinik" hat sich Ralf Schneider, Leiter der salus Klinik Friedrichsdorf, in der letzten Ausgabe der dortigen Klinik-Zeitung (salü 1-2008) befasst. (DHS-Newsletter 14-08 vom 26. Juni 2008)

http://www.salus-friedrichsdorf.de

http://www.salus-kliniken.de/Datendateien/salue_1-2008.pdf


OPIATE / OPIOIDE

Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2008:

pubmed_opiod-detoxification_may08: http://dgsuchtmedizin.de/text.185/index.html
pubmed_opioid_detoxification_june08: http://dgsuchtmedizin.de/text.191/index.html

Fentanyl. Painkiller Patches Abused by Addicts. Addicts in Canada have figured out how to get around the new safety features of narcotic pain patches so they can use the drugs to get high, the National Post reported May 5. (jointogether, 6.5.08)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2008/painkiller-patches-abused.html

Can Opiates Be Administered by Nebulizer? Some clinicians are using nebulized morphine to treat pain and breathlessness in patients with COPD and CHF, but is there evidence to back that up? (Medscape Pharmacists 2008, 16.05.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/572563?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Methylnaltrexon und Prucaloprid: Neue Therapieansätze bei Obstipation. Zwei neue Wirkstoffe versprechen Menschen mit schweren Obstipationen Erleichterungen beim Stuhlgang. Der in den USA bereits zugelassene periphere Opiatantagonist Methylnaltrexon wirkt bei jedem zweiten Patienten mit opiatinduzierter Obstipation. (...) Zu den quälenden Nebenwirkungen einer Opiattherapie gehört eine Obstipation. Sie ist allerdings nicht die Folge der Stimulierung der Opiatrezeptoren im Gehirn. Einen wesentlichen Anteil an der Darmträgheit der Patienten hat die Hemmung von peripheren Nerven im Darm. Ein Wirkstoff, der die Opiatwirkung nur peripher aber nicht zentralnervös hemmt, könnte deshalb die Obstipation bessern, ohne die schmerzlindernde Wirkung des Opiats herabzusetzen. Ein solcher Wirkstoff ist Methylnaltrexon. Es handelt sich um eine Modifikation des Opioidantagonisten Naltrexon, dem durch Anfügen einer quartären Aminstruktur die Fähigkeit zur Passage der Bluthirnschranke genommen wurde. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.05.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32526

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention: Informationen zum Thema
Tilidin. (Juni 2008)

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/TILIDIN_Factsheet.pdf

Türkei. Government-Controlled Opium Production Is Way of Life in Turkey. Preliminary information from Turkey indicates opium production will be up this year. But all of the harvest will be raised under a unique government sponsored program that lets farmers grow the crop legally. The drugs are then processed for medical use and sold through a U.N. agency that regulates sales. As Dorian Jones reports, the success of the program in Turkey has some wondering if the lessons could be applied in other countries, like Afghanistan, where illegal drug production has exploded. (Voice of America, newsVOAcom, 01.07.2008)

http://www.voanews.com/english/2008-07-01-voa18.cfm

 MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM).

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Aufruf zur Unterstützung einer Internetpetition des SCM an den Deutschen Bundestag.
Das Selbsthilfenetzwerk-Cannabis-Medizin bittet um Unterstützung einer Internetpetition auf seiner Webseite. Darin heißt es: "Wir fordern die sofortige Legalisierung von Cannabis als Medikament! Ende dieses Jahres wird sich der Gesundheitsausschuss des Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit der Situation von Patienten beschäftigen, die Cannabis als Medikament benötigen. Cannabis ist, obwohl es nur vernachlässigbare Nebenwirkung hat, verboten. Viele schwerkranke Menschen sind aber darauf angewiesen, da andere Medikamente nicht ausreichend wirken. Dazu zählen Patienten mit starken Schmerzen, Krebs, Multipler Sklerose, Querschnittslähmung, Epilepsie, Tourette-Syndrom, HIV-Infektion, Hepatitis, Rheumatismus.
Obwohl Patienten und Mediziner seit über 10 Jahren für die Legalisierung von Cannabis als Medikament kämpfen und 2/3 der deutschen Bevölkerung diese Legalisierung befürwortet, weigert sich die Bundesregierung bisher, das Elend dieser Patienten endlich zu beenden.
Während in vielen Staaten der Zugang zu medizinischem Cannabis inzwischen legal ist oder zumindest geduldet wird, werden hierzulande Patienten von der Justiz verfolgt und ihre Medizin beschlagnahmt. (...)

http://blog.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/?cat=7

Deutschland: Bundestag debattiert Anträge zur medizinischen
Verwendung von Cannabis.
Am 26. Juni diskutierte der Deutsche Bundestag zwei ähnliche Anträge der Grünen und der Linksfraktion zur medizinischen Verwendung von Cannabis, an der sich Redner aller fünf im Bundestag vertretenen Parteien sowie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (Sozialdemokratische Partei), beteiligten. Am 15. Oktober 2008 soll im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Expertenanhörung zum Thema stattfinden.
Die Reden von Detlef Parr (Freie Demokraten), Monika Knoche (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (Grüne) beinhalteten klare Forderungen nach einer Verbesserung der Möglichkeiten zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten und einer Beendigung der Strafverfolgung von Schwerkranken. "Wir müssen den Betroffenen helfen, indem wir rechtliche Klarheit schaffen", erklärte Herr Parr. Die beiden Vertreterinnen der Sozialdemokraten (Dr. Marlies Volkmer, Sabine Bätzing) zeigten immerhin Verständnis für das Leid der betroffenen Patienten, ohne jedoch eine Gesetzesänderung in Aussicht zu stellen. Die Vertreterin der Christdemokraten Maria Eichhorn redete im Wesentlichen am Thema vorbei und betonte die Gefahren des Cannabiskonsums bei Jugendlichen.
"Niemand von uns hat Zweifel daran, dass für viele Menschen Cannabis als Medizin hilfreich sein kann", erklärte Frau Bätzing für die Bundesregierung. Sie wies jedoch darauf hin, dass eine Gesetzesänderung zugunsten der Patienten nicht in Frage komme, da "der therapeutische Nutzen von Cannabis - abgesehen von Dronabinol bei bestimmten Indikationsbereichen - bis heute nicht eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen ist". Daher werde es "dabei bleiben müssen, dass das BfArM auch weiterhin sorgfältig (...) die Unbedenklichkeit der therapeutischen Anwendung im konkreten Einzelfall prüft", auch wenn das Antragsverfahren für alle Beteiligten "ungleich aufwändiger eingeschätzt" werde als eine Verschreibung eines Betäubungsmittels und den unter schwerwiegenden Krankheiten leidenden Patienten "kaum zuzumuten" sei. Bisher habe das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte), eine Behörde des Bundesgesundheitsministeriums 10 Patienten eine Erlaubnis zur Verwendung von Cannabis erteilt und 32 Anträge abgelehnt.
Die Texte der Reden finden sich auf der Internetseite der IACM. (Quelle: IACM-Informationen vom 5. Juli 2008; Deutscher Bundestag, Protokoll der 172. Sitzung der 16. Wahlperiode vom 26. Juni 2008)

http://www.cannabis-med.org/german/bundestag_juni_2008.pdf

Kommentare zu den Reden im Bundestag von Franjo Grotenhermen, IACM.

http://www.cannabis-med.org/german/bundestag_kommentare.pdf

Umfrage: CANNABIS IN DER MEDIZIN – Einstellungen der Deutschen. Institut für Demoskopie, Allensbach, Juni 2006.

http://www.cannabis-med.org/german/allensbach.pdf

Cannabismedizin beschäftigt Bundestag. (Meldung des DHV vom 01. 07.2008)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1214921523.html

CANNABINOID CHRONICLES. Herausgegeben von: The Vancouver Island Compassion Society.

http://thevics.com/newsletter.htm

Bedenken gegen Acomplia® bei Kindern. Sogenannte Cannabis-Blocker haben in tierexperimentellen Studien in Neuron (2008; 58: 340-345) die Plastizität des Gehirns so sehr gestört, dass die Forscher dringend vom Einsatz des Appetitzüglers Acomplia bei Kindern abraten. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32318

A Randomized, Placebo-Controlled, Crossover Trial of Cannabis Cigarettes in Neuropathic Pain. Barth Wilsey, Thomas Marcotte, Alexander Tsodikov, Jeanna Millman, Heather Bentley, Ben Gouaux, Scott Fishman. The Journal of Pain. DOI: 10.1016/j.jpain.2007.12.010

http://www.jpain.org/article/S1526-5900(08)00369-6/abstract

How Pot Became Demonized: The Fine Line Between Good Medicine and 'Dangerous Drugs'. By Wendy Chapkis, Richard J. Webb, NYU Press
A history of the battle between politics and science over the use of marijuana as a medicine. (Alternet, 13.5.08)

http://www.alternet.org/healthwellness/85205/

Scheibe-Alsbach/Berlin. Tipp vom Staatsanwalt nutzte nichts – Ute Köhler aus Scheibe-Alsbach (Kreis Sonneberg) kämpft weiter. Sieben Jahre ringt die austherapierte Schmerzpatientin nun schon darum, dass ihre gesetzliche Krankenkasse ein Cannabis-präparat finanziert. Ihre jüngste Aktion: Mit einem Plakat mit der Aufschrift „Gebt mir meine Medizin!“ wollte sie sich vor den Deutschen Bundestag stellen. (Südthüringer Zeitung, 28.05.2005)

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,797505

MARIJUANA AS A TREATMENT FOR PTSD. Does the VA Care? U.S. District Judge Samuel Conti will rule any day now on a suit brought by Veterans for Common Sense and Veterans United for Truth. The vets want the judge to order the Department of Veterans Affairs to upgrade its mental-health services. Some 500 vets are committing suicide every month. There is a backlog of 600,000 disability claims, half of them involving post-traumatic stress and depression. The wait to have your claim adjudicated can be five years or more. Lawyers for the VA state that 1,300 therapists have been hired to solve the problem; and anyway, they contend, a judge can't tell the VA how to conduct itself, only Congress can. (CounterPunch, 26.05.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n532.a02.html

Großbritannien. Todesfälle nach Einnahme von Rimonabant. In Großbritannien sind fünf Patienten nach der Einnahme des Appetitzüglers Acomplia® gestorben. Dies teilt die britische Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) mit. (Deutsches Ärzteblatt, 04.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32597

Acomplia (Rimonabant): Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt Anwendungsbeschränkungen. (BfArM, 20.07.2007)

http://www.bfarm.de/cln_030/nn_421158 [...] kovigilanz/risikoinfo/2007/acomplia.html__nnn=true

LEGITIMIZING MARIJUANA. (...) Medical marijuana is legal in California, but federal law still bans sales. Amid the uncertainty that this creates - including the occasional raid by federal agents - a full-fledged industry has blossomed, taking in about $2 billion a year and generating $100 million in state sales taxes, CNBC reported. (New York Times, 30.05.2008)

http://www.nytimes.com/2008/05/31/technology/31online.html

Potsdam. Cannabis-Medikament als letzter Ausweg. Landesgesundheitsministerium reagiert auf offenen Brief des Babelsberger Arztes Dr. Gastmeier: Dronabinol ist verschreibbar. (Potsdamer Neueste Nachrichten, 10.06.2008)

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.06.2008/4082992.pnn#art

Zwei Artikel in CANNABINOIDS diskutieren das Potenzial von Cannabinoiden bei der Behandlung von Depressionen. Ein Artikel von Dr. Regina Mangieri vom Institut für Pharmakologie der Universität von Texas in Austin, USA, mit dem Titel "Tierexperimentelle Forschung beleuchtet das therapeutische Potenzial von Cannabinoiden bei der Behandlung von Depressionen" fasst die Ergebnisse der Grundlagenforschung zu diesem Thema zusammen. Dr. Kurt Blaas, der eine Praxis für Allgemeinmedizin in Wien betreibt, stellt unter dem Titel "Depressionsbehandlung mit Cannabinoiden" seine 10-jährige Erfahrung mit der Verwendung von Dronabinol (THC) bei der Behandlung von Depressionen und des Burnout-Syndroms vor, inklusive zweier Fallberichte. (Quelle: IACM-Informationen vom 21. Juni 2008)
Die Artikel sind ab dem 22. Juni zunächst in Englisch verfügbar.

http://www.cannabis-med.org/english/home.htm

Die deutsche Übersetzung folgt demnächst.

http://www.cannabis-med.org/german/home.htm

Die medizinische Verwendung von Cannabinoiden verursacht keine Zunahme schwerer unerwünschter gesundheitlicher Ereignisse
Forscher vom Gesundheitszentrum der McGill-Universität, der McGill-Universität in Montreal und der Universität von British Columbia in Vancouver (Kanada) erklärten, dass die Verwendung von Medikamenten auf Cannabinoidbasis zunimmt, und dass dies auch für Besorgnisse hinsichtlich ihres Potenzials zur Verursachung von "unerwünschten Ereignissen" gelte. Dr.Mark Ware vom Gesundheitszentrum der McGill-Universität erklärte, dass ihre Analyse über 31 verschiedene klinische Studien zu Cannabinoid-Medikamenten, die in den Jahren 1966 bis 2007 durchgeführt worden waren, berichtet. Unerwünschte Ereignisse wurden entweder als schwer oder nicht schwer eingeteilt, wobei schwere unerwünschte Ereignisse als solche, die zu Tod, Krankenhausaufenthalt oder Invalidität führen, definiert wurden.
"Insgesamt fanden wir im Vergleich mit Patienten in den Kontrollgruppen eine Zunahme der Zahl nicht schwerer unerwünschter Ereignisse bei Patienten, die mit Cannabinoiden behandelt wurden, um 86 Prozent", erklärte Ware in einer Stellungnahme. "Die Mehrzahl der Ereignisse waren hinsichtlich der Schwere leicht bis mäßig stark." Die meisten beobachteten nicht schweren Ereignisse betrafen Schwindel und Müdigkeit, erklärten die Forscher. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift der kanadischen Ärztegesellschaft veröffentlicht und sind inklusive eines Kommentars durch australische Forscher online verfügbar. (Quelle: IACM-Informationen vom 21. Juni 2008)

Wang T, Collet JP, Shapiro S, Ware MA. Adverse effects of medical cannabinoids: a systematic review. CMAJ 2008;178(13):1669-78;

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/cmaj;178/13/1669

Degenhardt L, Hall WD. The adverse effects of cannabinoids: implications for use of medical marijuana. CMAJ 2008;178(13):1685-6.)

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/13/1685

Results of a double-blind crossover study suggest that smoked cannabis may reduce pain intensity for patients with neuropathic pain. (Medscape medical news, 27.06.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/576788

A randomized, placebo-controlled, crossover trial of cannabis cigarettes in neuropathic pain. Wilsey B, Marcotte T, Tsodikov A, Millman J, Bentley H, Gouaux B, Fishman S. J Pain. 2008 Jun;9(6):506-21. Epub 2008 Apr 10. Abstract.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/qu [...] etrieve&db=PubMed&list_uids=18403272&dopt=Abstract

Österreich. Legaler Cannabis-Anbau in Österreich ... zu medizinischen Zwecken. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) darf Cannabis anbauen - aber nur für medizinische Zwecke und unter Aufsicht und Kontrolle des Gesundheitsministeriums. Dies ermöglicht die am Dienstag vom Gesundheitsausschuss gebilligte Novelle des Suchtmittelgesetzes (SMG), hieß es in einer Aussendung des Parlaments. (Der Standard, 02.07.2008)

http://derstandard.at/?url=/?id=3399281

Wirtschaft: Dronabinol als Generikum verfügbar. (IACM-Informationen vom 5. Juli 2008)

http://ir.watson.com/phoenix.zhtml?c=65778&p=irol-newsArticle&ID=1170280

USA. Big Pharma Is in a Frenzy to Bring Cannabis-Based Medicines to Market. While the the American Medical Association claims pot has no medical value, Big Pharma is busy getting patents for marijuana products. (Alternet, 05.07.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/90469/

 SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Zwei neue Medien zum Thema Substitution in Haft bzw. Betreuung im Strafvollzug

http://gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2008/04/forum-52substitution-in-haft.pdf

Handbuch Betreuung im Strafvollzug.

http://gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/2008/04/betreuung-haft-internet.pdf

Köln. Symposium. Aufgrund der großen Nachfrage der Ergebnisse nach Einführung des Urin-Marker-Systems, veranstaltete die Ruma GmbH für die Bereiche JVA, Bewährungshilfe, Arbeitsmedizin, psychiatrische Kliniken, Suchtambulanzen und niedergelassene Ärzte ein Symposium mit dem Thema “Erfassung von präanalytischen Fehlern und Verfälschungen in der Drogenanalytik”.
Die Vorträge der Referenten (Prof. Dr. Schmoldt, Dr. Riedel, Dr. Bönsch, Dr. Isernhagen und Dr. Vidal) stehen für Sie zum Download bereit.

http://www.marker-test.de/de/134/veranstaltung

Österreich: Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhänggkeit. Die öffentliche Diskussion über Opiatabhängigkeit und Therapiemöglichkeiten ist gekennzeichnet durch Mythen, Vorurteile und Informationsbedarf. Die Plattform drogensubstitution.at in Zusammenarbeit mit österreichischen Experten erstellt, bietet umfassende Informationen zu Opiatabhängigkeit, Sucht, Entzug, Substitutionstherapie sowie Drogenpolitik und soll kontinuierlich wachsen.

http://www.drogensubstitution.at/

Schweiz. Homepage der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin.

http://www.ssam.ch/

Europad Journal on Addiction.

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

AT Forum NEWS NOTES & UPDATEs (erscheint monatlich).

http://www.atforum.com/news-updates/index

Review of international ost guidelines by a working group on behalf of the WHO (2007):
WHO Guidelines for psychosocially assisted pharmacological treatment of persons dependent on opioids (background paper)
A. Uchtenhagen, T. Ladjevic, J. Rehm
Research Institute for Public Health and Addiction; at Zurich University
Centre for Addiction and Mental Health; Toronto. (Geneva / Genf, August 2007)

http://www.who.int/substance_abuse/activities/background_paper.pdf

Die WHO hat angekündigt, in kürze internationale Leitlinien zur Substitutionsbehandlung zu veröffentlichen. Vorausgegangen sind mehrere Treffen von Experten, die zu den verschiedenen Aspekten der Substitutionsbehandlung Grundlagenpapiere und Reviews erstellt haben. (WHO 2007)

http://www.who.int/substance_abuse/activities/third_meeting_tdg_opioid_dependence/en/index.html

Österreich. „Fortbildungscurriculum Opiatabhängigkeit - Wiener Ärztekammer & Verein Dialog“. Hans Haltmayer, Ärztlicher Leiter Ambulatorium Ganslwirt, Verein Wiener Sozialprojekte. (Ärztekammer Wien, 8.12.07)

http://www.aekwien.at/media/DrogenFB_Haltmayer_20071208.pdf

Death Before, During, and After Opioid Maintenance Treatment. To what extent does opioid maintenance therapy (OMT) reduce mortality in patients with dependence? To answer this question, Norwegian researchers linked data from a national death registry to a national database of people who were on a waiting list for OMT, receiving OMT (predominantly methadone), or discontinued OMT. Researchers then compared the risk of death during treatment with the risk before and after treatment among 3789 patients. In some cases, data from the death registry were confirmed with death certificates and autopsy results. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, April 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_apr08/samet_clausen.html

Effect of Opioid Dependence Medications on Cardiac QT Intervals. Levomethadyl (LAAM), methadone, and buprenorphine are effective treatments for opioid dependence. Although all 3 have been shown to block hERG-channel activity, which can prolong the corrected QT interval (QTc), only LAAM (no longer available in the US) and methadone have been associated with reports of severe cardiac arrhythmias including torsades de pointes ventricular tachycardia. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, April 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_apr08/fiellin_wedam.html

Genf. The new WHO controlled medicines database contains information on producers, formulations and prices of methadone and buprenorphine. (WHO, 7.5.08)

http://www.who.int/hiv/amds/controlmedicine/en/index.html

Opiate Addiction: Understanding Replacement Therapy. An informal lecture by Scott Farnum, Administrator, Acadia Hospital in Bangor, Maine. At Acadia's model drug treatment program, Farnum discusses the different types of opioids and their effects on the brain. Farnum's lecture clearly explains why replacement therapy is an effective way to recover from opioid addiction. While replacement therapy medications such as methadone and bupenorphine (Suboxone) are not magic bullets, they can help alleviate cravings and other withdrawal symptoms that often lead to relapse. (Video, 19')

http://www.hbo.com/addiction/thefilm/supplemental/629_opiate_addiction.html

Großbritannien. SCOTLAND: CONTINUED CARE FOR 20,000 RECEVING METHADONE MAINTENANCE IN JEOPARDY: attacks by "experts" and by politicians in Scotland have been increasing in virulence for several years. The latest article (Sunday Times 25 May 08) is headlined: Methadone to be axed for heroin addicts - Government to shift from strategy of 'harm reduction' to one aimed at 'recovery'. (Quelle: OpiateAddictionRx, 25.5.08)

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/scotland/article3999301.ece?Submitted=true

Buprenorphine maintenance versus placebo or methadone maintenance for opioid dependence.
Buprenorphine can reduce heroin use compared with placebo, although it is less effective than methadone. Methadone is widely used as a replacement for heroin in medically-supported maintenance or detoxification programs. Two other drugs are sometimes used to try and help lower use of heroin, specifically buprenorphine and LAAM (levo-alpha-acetylmethadol). Buprenorphine is an opioid drug that is not as powerful as heroin and methadone, although the effects of buprenorphine may last longer. Buprenorphine can be taken once every two days. The review of trials found that buprenorphine at medium (8mg -15mg) and high doses (16mg) can reduce heroin use effectively compared with placebo, although it is less effective than methadone, especially if methadone is prescribed at adequate dose levels of between 60mg and 120mg per day.
Mattick RP, Kimber J, Breen C, Davoli M. Buprenorphine maintenance versus placebo or methadone maintenance for opioid dependence. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002, Issue 4. Art. No.: CD002207. DOI: 10.1002/14651858.CD002207.pub3

http://www.cochrane.org/reviews/en/ab002207.html

http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD002207/frame.html

Buprenorphine and methadone treatment of opiate dependence during pregnancy: Comparison of fetal growth and neonatal outcomes in two consecutive case series. Johan Kakkoa, Markus Heiliga and Ihsan Sarmanc,. Drug and Alcohol Dependence, Volume 96, Issues 1-2, 1 July 2008, Pages 69-78. (Abstract)

http://www.sciencedirect.com/science? [...] =0&_userid=10&md5=a53391a768530abb74001000d98bd573

Clausen T, Anchersen K, Waal H. Mortality prior to, during, and after opioid maintenance treatment (OMT): a national prospective cross-registry study. Drug Alcohol Depend. 2008;94(1-3):151-157. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18155364

http://www.bu.edu/aodhealth/pdfs/2008/apr08.pdf

Wales. 'Life as a heroin addict' - You Tube launch. Last summer, Wired In grabbed the camera and went to speak to some service users about their experiences with addiction, treatment and recovery. We were blown away by the footage we got, and the enthusiasm that our 'film stars' demonstrated. (WiredIn videos, May 2008)

http://wiredinfilms.blogspot.com/

Humphreys K, Trafton JA, Oliva EM. Does following research-derived practice guidelines improve opiate-dependent patients' outcomes under everyday practice conditions? Results of the Multi-site Opiate Substitution Treatment study. J Subst Abuse Treat. 2008;34(2):173–179. (Abstract)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may08/arnsten_humphreys.html

USA. SAMHSA Issues Guidance on Labeling of Take-home Medication. On May 14, 2008, Dr. Clark sent a “Dear Colleague” letter to OTPs, emphasizing that according to 42 C.F.R., take-home medication bottles should be properly labeled with the OTP's name, address, and telephone number. He noted that SAMHSA recommends also including on the label the name of the patient, physician, and medication, and the dispensing date. He added, “We believe that the inclusion of the above information on take-home bottle labels will help reduce diversion of methadone and buprenorphine and improve patient safety.” (AT Forum NEWS NOTES & UPDATES Iss. 120, June 2008)
The Dear Colleague letter can be accessed at:

http://www.dpt.samhsa.gov/pdf/dearColleague/DearColleague_BottleLabels_051408.pdf

USA: AATOD Issues Methadone Induction Advisory.
On April 25, 2008, the American Association for the Treatment of Opioid Dependence (AATOD) issued an advisory on Dosage Induction with Methadone in the OTP.
The advisory excerpts references from SAMHSA/CSAT's TIP 43 “Medication-Assisted Treatment for Opioid Addiction in Opioid Treatment Programs (2005),” in addition to SAMHSA/CSAT's Guidelines for the Accreditation of Opioid Treatment Programs (July 20, 2007), and Dr. Westley Clark's correspondence to the field (September 4, 2007) concerning this topic. (AT Forum NEWS NOTES & UPDATES Iss. 120, June 2008)
The advisory can be accessed at:

http://www.aatod.org/dosage_induction.html

Deutschland / PSB. Psychosoziale Betreuung Opiatabhängiger: Der Arzt kennt nur die Spitze des Eisbergs. Psychosoziale Betreuung in der Substitutionsbehandlung kann den Gesundheitszustand verbessern und die Haltequote erhöhen. Die Qualität ist jedoch bundesweit uneinheitlich, und nicht überall funktioniert die Kooperation gut.
Psychosoziale Betreuung (PSB) ist das Fundament für die suchtmedizinische Behandlung Drogenabhängiger“, sagt Dr. med. Jörg Gölz, der seit zwanzig Jahren in der Substitution Opiatabhängiger tätig ist. Nur durch eine enge Kooperation mit dem Drogenberater könne der Suchtkranke langfristig stabilisiert werden. Gölz, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, sprach bei der Fachtagung „Psychosoziale Betreuung der Substitution“ Ende Mai in Berlin vom „Eisberg-Syndrom“: Der Arzt kenne und behandle nur die somatischen und psychischen Syndrome der Sucht – die Spitze des Eisbergs. Der Drogenberater „kennt den ganzen großen Rest“: Seine Arbeit garantiere dem Arzt die Umsetzung von Therapieplänen in die Wirklichkeit.
Petra Bühring, Dtsch Arztebl 2008; 105(25): A-1373

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=60610

A pilot study for a randomized controlled and patient preference trial of buprenorphine versus methadone maintenance treatment in the management of opiate dependent patients. Pinto H, Rumball D, Maskrey V, Holland R. Journal of Substance Use 2008 13;2:73-82 (Abstract)

http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a781503728~db=all~order=page

English study shows opiate users knew what they needed. Comments by Andrews Byrne, Redfern Clinic, Sidney / Australien, 09.06.2008.

http://www.redfernclinic.com/c/2008/05/english-study-shows-opiate-users-knew.php4

Wiesbaden. Für soziale Integration - Suchthilfezentrum Wiesbaden informiert über Substitutionsbehandlung. Das Suchthilfezentrum Wiesbaden informierte über seine Erfahrungen mit der "Substitution als einem Weg aus der Drogenabhängigkeit". Ziel dieser Behandlung mit Ersatzmedikamenten ist es laut Definition der vom gemeinnützigen Verein "Jugendberatung und Jugendhilfe", Frankfurt, getragenen Einrichtung, "opiatabhängige Menschen vor Verwahrlosung, Kriminalität und Krankheiten wie Hepatitis C oder Aids zu schützen." (Wiesbadener Tageblatt, 18.06.2008)

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt.php3?artikel_id=3325463

Russland. On drug treatment and social control: Russian narcology's great leap backwards.
Richard Elovich and Ernest Drucker.
Harm Reduction Journal 2008, 5:23doi:10.1186/1477-7517-5-23

http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-5-23.pdf

AUS. Urine Drug Screening: Practical Guide for Clinicians
KAREN E. MOELLER; KELLY C. LEE; JULIE C. KISSACK.
Drug testing, commonly used in health care, workplace, and criminal settings, has become widespread during the past decade. Urine drug screens have been the most common method for analysis because of ease of sampling. The simplicity of use and access to rapid results have increased demand for and use of immunoassays; however, these assays are not perfect. False-positive results of immunoassays can lead to serious medical or social consequences if results are not confirmed by secondary analysis, such as gas chromatography–mass spectrometry. The Department of Health and Human Services' guidelines for the workplace require testing for the following 5 substances: amphetamines, cannabinoids, cocaine, opiates, and phencyclidine. This article discusses potential false-positive results and false-negative results that occur with immunoassays of these substances and with alcohol, benzodiazepines, and tricyclic antidepressants. Other pitfalls, such as adulteration, substitution, and dilution of urine samples, are discussed. Pragmatic concepts summarized in this article should minimize the potential risks of misinterpreting urine drug screens.
Mayo Clin Proc. 2008;83(1)66-76

http://www.mayoclinicproceedings.com/Abstract.asp?AID=4580&Abst=Abstract&UID=


BUPRENORPHIN

Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2008

pubmed_buprenorphine_may08: http://dgsuchtmedizin.de/text.182/index.html
pubmed_buprenorphine_june08: http://dgsuchtmedizin.de/text.187/index.html

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Effects of Buprenorphine after Accidental Ingestion by Children. Buprenorphine is a partial agonist at the mu-opioid receptor used to treat opioid dependence. There is a ceiling to the opioid effects that buprenorphine produces, leading to a greater safety profile than most opioids, although adverse effects could result from accidental ingestion in opioid naïve subjects. Researchers sought to identify and analyze all exposures to buprenorphine in children <6 years of age as reported in a national monitoring system over a 3-year period.
Hayes BD, Klein-Schwartz W, Doyon S. Toxicity of buprenorphine overdoses in children. Pediatrics. 2008;121(4);e782–e786. (Abstract and comment and Fulltext, open access)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may08/fiellin_hayes.html

http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/full/121/4/e782

Indien. A pill a day for substance abusers. A single pill taken every day for nine months will now help the country's intravenous drug users (IDUs) kick the habit. India has finally decided to roll out the ambitious Oral Substitution Therapy (OST) from September, to reduce the risk of HIV transmission among the country's highly vulnerable IDU community. The National AIDS Control Board, headed by health secretary Naresh Dayal, has sanctioned Rs 136 crore for the OST programme, which hopes to cover 40,000 IDUs by 2012. Under the programme, substance abusers will keep an oral pill of Bupernorphin under their tongue for five minutes every day in front of a supervising doctor. This will cut their desire for addiction. (Times of India, 17.06.2008)

http://timesofindia.indiatimes.com/He [...] _day_for_substance_abusers/articleshow/3136098.cms

State policy influence on the early diffusion of buprenorphine in community treatment programs
Ducharme L, Abraham A
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:17 ( 20 June 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/17

Maintenance treatment with buprenorphine and naltrexone for heroin dependence in Malaysia: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Richard S Schottenfeld, Marek C Chawarski, Mahmud Mazlan. The Lancet 2008; 371:2192-2200; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60954-X. (Abstract)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360860954X/abstract

Studie: Erfolgreiche Substitution von Heroinabhängigen in Malaysia – Naltrexon weitgehend ein Placebo. Die Substitutionsbehandlung mit Methadon oder anderen Opioiden stößt in vielen Ländern auf vehemente Ablehnung. Doch die Alternative, eine Entwöhnung mit dem Opioid-Antagonisten Naltrexon, war in einer randomisierten placebokontrollierten Studie im Lancet (2008; 371: 2192-2200) einer Substitution mit Buprenorphin klar unterlegen.
Buprenorphin ist anders als Methadon nur ein partieller Opioid-Agonist. Seine Wirkung ist in der Substitution nach Einschätzung von Experten weniger stark. Dafür ist aber das Risiko von Komplikationen, etwa die gefürchtete Atemdepression, geringer.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Wirkdauer länger ist und das Mittel in der Substitutionstherapie nur zweimal wöchentlich gegeben werden muss (Methadon täglich), was die Organisation einer kontrollierten Abgabe erleichtert. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32879

Recovering Heroin Addicts Fare Better on Opiate Maintenance Therapy. (Medscape Medical News, 02.07.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/576977?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX


BUPRENORPHIN – NALOXON

Similar Outcomes from Observed and Unobserved Dosing of Buprenorphine-Naloxone. Few studies have compared the effects of observed dosing of opioid maintenance treatment (medication dispensed daily in a clinic) with the effects of unobserved dosing (medication dispensed weekly and taken at home). This Australian study randomized 119 people who used heroin and were seeking maintenance treatment to receive either observed dosing or unobserved dosing of buprenorphinenaloxone for 3 months. All subjects met weekly with a nurse case-manager. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, April 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_apr08/friedmann_bell.html

China. University of Pennsylvania Researcher To Launch Drug Trial in Chinese Province Among IDUs. David Metzger, director of the HIV/AIDS Prevention Research Division at the University of Pennsylvania, and colleagues plan to launch a trial in China among injection drug users to determine if a drug that reduces the craving for heroin Suboxone also can reduce the spread of HIV through the sharing of contaminated needles. (Kaiser Network, 27.05.2008)

http://www.kaisernetwork.org/daily_reports/rep_index.cfm?DR_ID=52344

A retrospective evaluation of patients switched from buprenorphine (Subutex) to the buprenorphine/naloxone combination (Suboxone)
Simojoki K, Vorma H, Alho H
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:16 ( 17 June 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/16


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Dänemark. Michael Jourdan on heroin prescription in Denmark. Filmed at the International Drug Policy Reform Conference by the Drug Policy Alliance in New Orleans, December 2007. (Drugreporter, Hungarian Civil Liberties Union, 06.03.2008)

http://www.drogriporter.hu/en/video_en/jourdan

Großbritannien. LOCATION OF OPIUM POPPY FIELDS TO REMAIN SECRET The Government has insisted that the location of dozens of Hampshire fields used to grow the raw materials for heroin must stay secret - to stop people stealing the controversial crop. (Southern Daily Echo, 5.5.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n467.a11.html

Aussprache im Bundestag zur diamorphingestützten Behandlung. Am 8. Mai fand im Bundestag eine Aussprache zum „Bericht des Ausschusses für Gesundheit" zum Gruppenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes und anderer Vorschriften sowie zu drei Anträgen der Oppositionsparteien zu diesem Themenfeld statt. Die Drogenbeauftragte nutzte die Gelegenheit, um anhand der aktuellsten Ergebnisse zur so genannten Follow- up- Phase des Heroinmodellprojekts ihre Sichtweise deutlich zu machen. (Quelle: Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung (03/08), 29.05.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] heroin-u-designerdrogen-node,param=.html__nnn=true

Berlin. CDU/CSU weiter gegen die Abgabe von Heroin. Die kontrollierte Abgabe synthetischen Heroins an Schwerstabhängige stößt im Bundestag weiter auf den Widerstand von CDU und CSU. Die Ergebnisse des Modellprojekts in sieben deutschen Städten seien "alles andere als überzeugend", sagte die Drogenbeauftragte der Unions-Fraktion, Maria Eichhorn (CSU). Trotz hoher Kosten seien die Vorteile im Vergleich zur klassischen Methadon-Therapie nicht bewiesen. (Ärzte Zeitung, 9.5.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=494998

Berlin. Union gegen Heroin-Therapie. In der Bundestagsdebatte um die Behandlung von schwerst Heroinabhängigen hat sich die Unionsfraktion erneut gegen eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes ausgesprochen. Opposition und SPD befürworteten hingegen eine Neuregelung, die es Suchtpatienten ermöglichen würde, Diamorphin auf Kassenrezept zu erhalten. (Apotheke Adhoc, 14.5.08)

http://apotheke-adhoc.de/index.php?m=1&s=3&showPage=1&id=2889

Berlin. Weiter kein Heroin auf Kassenkosten. Seit fast zwei Jahren beschäftigt sich der Bundestag mit der Frage, ob die Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige in engen Grenzen als Kassenleistung gesetzlich zugelassen werden soll. Wie es aussieht, könnte bis zu einer Entscheidung noch mehr Zeit vergehen. Der Bundesrat und die Mehrheit im Bundestag sind zwar für die Ausweitung der Behandlungsmethoden. Doch die Koalition stimmt dem Anliegen derzeit nicht zu. Der Grund: Die Unions-Fraktion lehnt die Gesetzesänderung mehrheitlich ab, und die SPD, die zu den Befürwortern gehört, hält sich an die Koalitionsdisziplin. (Das Parlament, Nr. 20, 13.5.2008)

http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/20/Innenpolitik/20462349.html

Anlässlich der Debatte zur Heroinsubstitution am 08.05.2008 im Bundestag veröffentlichte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB, eine Erklärung der Drogenbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB, deren Umgang mit Fakten nicht unwidersprochen bleiben darf. (Presseerklärung von akzept e.V., 15.05.2008)

http://www.akzept.org/aktuelles.html

Kanada. Medicinal heroin project winding down. (Globe and Mail, 26.5.08)

http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20080526.wbcheroin26/BNStory/National/home


„Hier geht es um Menschenleben“. Interview mit Dirk Schäffer, Aidshilfe. (Neues Deutschland, 30.05.2008)

http://www.jes-bielefeld.de/interview%20ND300508.JPG

Kanada. Prescribed heroin project 'promising'. Gave free pharma-grade drugs. Quebec health minister considering opening safe-injection site in Montreal. (The Gazette, 07.06.2008)

http://www.canada.com/montrealgazette [...] ml?id=b6f14c7a-5ef6-48d9-9f7a-95e6382bac4d&k=63566

Kanada. WESTERN HEMISPHERE'S ONLY HEROIN MAINTENANCE PROGRAM COMING TO AN END. For the past three years, a select group of heroin addicts in Vancouver and Montreal have received pharmaceutical grade heroin as part of a pilot heroin maintenance program. Now, the NAOMI program is winding down, the researchers are assembling their reports, and the addicts are back on the streets. (Drug War Chronicle, Issue 539, 13.06.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/539/naomi_heroin_maintenance_pilot_program_closing


METHADON

Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2008

pubmed_methadone_may08: http://dgsuchtmedizin.de/text.183/index.html
pubmed_methadone_june08: http://dgsuchtmedizin.de/text.189/index.html

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation ????

Vietnam. Vietnam launches methadone clinics to fight HIV/AIDS. (AFP, 29.4.08; Communist Party of Vietnam Online Newspaper, 24.4.08)

http://www.thanhniennews.com/healthy/?catid=8&newsid=38075

http://www.cpv.org.vn/details_e.asp?topic=58&subtopic=156&leader_topic=263&id=BT2640822122

Russland. Russlands Chefhygienearzt zweifelt an Erfolg von Methadontherapie gegen Drogensucht. (RIA – NOVOSTI, 3.5.08)

http://de.rian.ru/russia/20080503/106442797.html

Bremen. Holzklotz-Killer - Polizeiverhör unter Methadon. Seit vier Tagen sitzt Nikolai H (30) in Haft. Der Brücken-Teufel erschlug am Ostersonntag die Mutter Olga K. (+ 33) mit einem Holzklotz, muss sich jetzt wegen Mordes verantworten. Heroin bestimmte laut Polizei sein Leben. Selbst das Verhör stand der Rauschgiftsüchtige nur mit Drogen durch! (BILD, ca. 26.05.2008)

http://www.bild.de/BILD/news/vermisch [...] berstand-verhoer-nur-unter-drogen,geo=4628020.html

Oldenburg. Holzklotz-Täter will widerrufen. Der mutmaßliche Holzklotzmörder von Oldenburg will sein Geständnis widerrufen. Die Anwälte von Nikolai H. sagten dem "Focus", dass der Drogenabhängige unter Entzugserscheinungen vernommen worden sei. Methadon sei erst nach dem Geständnis verabreicht und ein Arzt zu spät konsultiert worden. (Welt online, 09.06.2008)

http://www.welt.de/welt_print/article2081559/Holzklotz-Taeter_will_widerrufen.html

Ukraine. Substitution Maintenance Therapy in Ukraine: Can the Community Respond Effectively to the Challenges of HIV/AIDS? (International HIV/AIDS Alliance in Ukraine, 2008)

http://www.ihra.net/June2008#MethadoneMaintenanceTherapyStartsinUkraine

http://synkronweb.aidsalliance.org/graphics/secretariat/documents/reports/substitutiontherapy.pdf

USA. AATOD Issues Methadone Induction Advisory. On April 25, 2008, the American Association for the Treatment of Opioid Dependence (AATOD) issued an advisory on Dosage Induction with Methadone in the OTP. The advisory excerpts references from SAMHSA/CSAT's TIP 43 “Medication-Assisted Treatment for Opioid Addiction in Opioid Treatment Programs (2005),” in addition to SAMHSA/CSAT's Guidelines for the Accreditation of Opioid Treatment Programs (July 20, 2007), and Dr. Westley Clark's correspondence to the field (September 4, 2007) concerning this topic.
The advisory can be accessed at: http://www.aatod.org/dosage_induction.html


RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL

Österreich. Ärzte setzen auf vernünftige Verschreibungspraxis in der Substitutionstherapie. Seit rund 20 Jahren gibt es sie in Österreich bereits: die Substitutionstherapie für Opiatabhängige, bei denen ein völliger Entzug aussichtslos erscheint. Durch die Verabreichung legaler oraler Substitute soll der Verzicht auf illegales Heroin ermöglicht und der Süchtige wieder in die Gesellschaft zurückgeführt werden. Während europaweit Methadon das Ersatzmittel der Wahl ist, boomt bei uns das Medikament Substitol. Das von einem Wiener Pharmaunternehmen produzierte Präparat ist seit 1998 in Österreich zugelassen - und jahrelang weltweit nur bei uns. Mittlerweile wurde es auch in Bulgarien und Slowenien legalisiert. (Kleine Zeitung, 24.05.2008)

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1288567/index.do

Großbritannien. Patient defined recovery. Morphine sulphate can be a useful addition to the prescribing toolbox, says Dr Chris Ford. (DDN, 5/08)

http://www.drinkanddrugs.net/features/may0508/post_its.pdf

Österreich. Bereits elf Tote durch Substitol-Konsum. Dramatischer Anstieg an Suchtgifttoten in der Steiermark: Elf Menschen starben heuer bereits durch Drogen - 2007 waren es insgesamt 16. Alle elf Suchtgiftopfer starben nach einer Überdosis der Ersatzdroge Substitol. Substitol löst Heroin als "Marktführer" ab. (ORF-Steiermark, 10.06.2008)

http://steiermark.orf.at/stories/284319/

Österreich. Steiermark macht sich für Verbot von Substitol stark. SPÖ-Landesrat appelliert an Ministerin Kdolsky: "Zulassung überdenken". Die ÖVP zeigt sich erfreut über das "Aufgreifen alter Forderung". (Kleine Zeitung, 17.06.2008)

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1337228/index.do

 GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Women's childhood and adult adverse experiences, mental health, and binge drinking: The California Women's Health Survey
Timko C, Sutkowi A, Pavao J, Kimerling R
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:15 (6 June 2008) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/15

WHY IS MOM IN REHAB? The actress Tatum O'Neal was arrested recently on charges of buying crack cocaine from a man on the street near her New York City home. She is a 44-year-old mother of three. She has spent years in and out of drug abuse treatment ( which she chronicled in her 2004 memoir ), and according to her publicist she will continue to "attend meetings" for drug and alcohol abuse.
Ms. O'Neal illustrates a disturbing trend among those being admitted to substance abuse treatment services: a growing percentage of older women are being treated for harder drugs. (The New York Times, 14.06.2008)

http://www.nytimes.com/2008/06/14/opinion/14blow.html

Kanada. Focus on Gender - A National Survey of Canadians' Use of Alcohol and Other Drugs - Canadian Addiction Survey (CAS). (Health Canada 2008)

http://www.hc-sc.gc.ca/hl-vs/pubs/adp-apd/cas-etc/gender-sexe/index-eng.php

Schweiz. Tagung Gender und Sucht (12.06.2008, Biel): Die Präsentationen der nationalen Tagung Gender und Sucht sind online auf den Seiten von Infodrog verfügbar.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/gender_1.htm

Berlin. Am 13. und 14. Oktober 2008 findet die Jahrestagung der Drogenbeauftragten zum Thema "Frauen und Rauchen"-Neue Wege in der Prävention" statt. Den Einladungsflyer können Sie abrufen unter

http://www.bmg.bund.de/cln_109/nn_116 [...] taltungen/veranstaltungen.html#doc1180850bodyText1

 FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2008, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Universität Zürich: Roads to Innovation in Addiction Treatment - Humanism, Social Psychiatry & Research. Mittwoch, 3.9.2008– Freitag, 5.9.2008. Das Symposium ist Prof. Ambros Uchtenhagen anlässlich seines 80. Geburtstags gewidmet.
Programm und Anmeldung:

http://www.agenda.uzh.ch/record.php?event_id=6417

http://www.pukzh.ch/upload/u_2/u_2_1/Kongress_UC_Sept08.pdf

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Fortbildungs-_und_Kongresskalender.doc

Schweiz. BildungSucht.ch - Neue Website mit Informationen zu Weiterbildungen im Suchtbereich: Die Website bildungsucht.ch ist das zweisprachige Schweizer Portal mit Informationen über Weiterbildungsangebote im Suchtbereich. BildungSucht.ch ist ein Projekt der Fédération romande des organismes de formation dans le domaine des dépendances fordd und der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht Infodrog.

http://www.bildungsucht.ch

 HARM REDUCTION

Spanien / Barcelona. Over 1,200 Attend 'Harm Reduction 2008' in Barcelona. 'Harm Reduction 2008: IHRA's 19th International Conference' took place in May in Barcelona. The conference was, once again, very successful - attracting 1,280 people from 77 different countries around the world. Amongst the delegates were senior UN officials, national and international policy makers, leading drug user activists, front-line workers and researchers. In total, there were around 70 sessions over five days, covering a range of different topics – in keeping with the conference theme, 'Towards a Global Approach'. Overall, there were 250 presentations and 300 poster exhibits. (IHRA, 18.06.2008)

http://www.ihra.net/News#Over1,200Attend%91HarmReduction2008%92inBarcelona

“Towards a global approach“ – die 19. Internationale Konferenz zur Reduzierung drogenbedingter Schäden (Barcelona, Mai 2008) will seine Flügel erweitern. Kongressbericht von Ingo Ilja Michels, Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung im Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

http://dgsuchtmedizin.de/fix/20/Michels_IHRC2008.pdf

Kanada. Harm Reduction: What's in a Name? The purpose of this paper is to examine the concept of "harm reduction" and to work towards an approach that seeks to bridge the gap between opposing philosophical positions so as to maximize the benefits of programs for drug users and minimize the harm created through misperceptions of what constitutes "harm reduction". 10-page PDF [CCSA - Canadian Centre on Substance Abuse, 20.05.2008)

http://www.ccsa.ca/NR/rdonlyres/4A20C547-1C49-41BD-8375-83D29CA2F560/0/ccsa0115302008e.pdf

Data-collection Protocol for Specialist Harm Reduction Agencies. Authors: Dagmar Hedrich and the Correlation expert group on data collection. Data collection and evaluation are considered as an important measure to improve the knowledge and evidence base in particular for low threshold services. The booklet describes the development and the field testing of a data collection protocol for harm reduction agencies and presents the final tool, inluding a manual. (Correlation network, Mai 2008)

79.170.40.55/correlation-net.org/products.html

IHRA Launch 'Global State of Harm Reduction 2008' Report. To coincide with Harm Reduction 2008: IHRA's 19th International Conference in Barcelona, IHRA have launched a major new report entitled 'Global State of Harm Reduction 2008: Mapping the response to drug-related HIV and hepatitis C epidemics'. This report consolidates existing data on drug use, HIV and hepatitis C, documents harm reduction policies and practices worldwide, and records the activities of relevant multi-lateral agencies (such as the United Nations Office on Drugs and Crime). (IHRA, 12.5.08)

http://www.ihra.net/HR2

Russland. Russia Must Grab Chance to Beat AIDS Epidemic: UN. Russia will undo good progress in combating HIV/AIDS and miss the chance to stem the epidemic if it does not offer more help to people who inject themselves with drugs, U.N. AIDS chief Peter Piot said on Saturday. (Medscape News, 5.5.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/574054?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Naloxon. Drug Addicts Can Learn How to Save Lives, Yale Researchers Find.
Drug users can be taught to identify and quickly respond to overdoses of heroin or other opioids as effectively as medical experts, a Yale University study suggests.
The study supports efforts of some drug counselors, physicians and public health experts who have started community-based programs to train addicts and supply them with the opioid antagonist drug naloxone in order to respond to potentially fatal drug overdoses. (Yale University, 01.05.2008)

http://opa.yale.edu/news/article.aspx?id=1453

Frankfurt. Fluchtpunkt Eastside - Im Frankfurter Osten finden Junkies Halt. Joachim Prochnow muss nicht lange überlegen, wenn man ihn fragt, was aus ihm ohne die Frankfurter Drogenhilfeeinrichtung «Eastside» geworden wäre: «Ich wäre zurück auf den Hamburger Kiez und hätte da wieder gedealt.» Ob er überhaupt noch am Leben wäre, weiß der 52 Jahre alte gelernte Maschinenschlosser natürlich nicht, kann aber recht zufrieden auf sein jetziges Leben schauen: Eigene Wohnung, Partnerin, jeden Tag die Ersatzdroge Methadon und einen festen Job als Hausmeister in eben diesem Eastside - Europas größter niedrigschwelliger Drogenhilfeeinrichtung. (Frankfurter Neue Presse, 20.06.2008)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv%5Bid%5D=4906674

Frankfurt. Obdachlose Junkies - Renovierte Zuflucht. (Frankfurter Rundschau online, 20.06.2008)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und [...] id=8ecdfe7a078280582d57158f70823798&em_cnt=1355147

Ukraine. Ukraine's Response to Opiate Addiction: a Senior Law Enforcement Official Changes Perspective. Pavlo Skala discusses his experiences as a senior law enforcement officer and how his perspective on treating addiction evolved and brought him to his current harm reduction work. (OpiateAddictionRx WORLD NEWS, 26.06.2008; Audio:MP3 (13.28 minutes)

http://www.opiateaddictionrx.info/news/downloads/Ukraine.mp3

USA. Naloxon. United States Conference of Mayors Unanimously Passes Resolution Calling for City-Coordinated Drug Overdose Prevention Efforts Nation's Mayors Seek Policy Reforms that Will Save Both Lives and Dollars by Preventing Unnecessary Overdose Deaths.
Mayors Support Increased Access to Opioid Antagonist Medications and Adoption of Good Samaritan Immunity Policies that Shield Individuals Who Report Opioid-Related Health Emergencies from Prosecution. (Drug Policy News, 25.06.2008)

http://drugpolicy.org/news/pressroom/pr062508.cfm


GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE EXCHANGE SERVICES

Iran. Iran offers addicts condoms, syringes from vending machines. Iran is installing vending machines in Tehran to sell cheap condoms and syringes to drug addicts to prevent the spread of AIDS and hepatitis, an official said on Wednesday. "Five of these machines which have been made will be installed in five of Tehran city's welfare shelters for addicts," the deputy head of Iran's anti-narcotics organisation, Mohammad Reza Jahani, said. (hivpolicy.net, 16.04.2008)

http://hivpolicy.net/news/?id=2359

Kanada. Police and public health partnerships: Evidence from the evaluation of Vancouver's supervised injection facility
DeBeck K, Wood E, Zhang R, Tyndall M, Montaner J, Kerr T
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:11 ( 7 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/11

Österreich. Graz: Pläne für Drogen-Konsumraum. Parteien-Streit um Pilotprojekt. Die Stadt Graz zeigt sich gesprächsbereit, aber der Bund legt sich quer. (Die Presse, 7.5.08)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/382272/index.do

Österreich. Ministerium lehnt Grazer Drogenkonsum-Raum ab. Graz blitzt mit Pilotprojekt eines Drogenkonsum-Raums ab, weil Konzept mangelhaft sei und Bund gegen Alleingänge bei dieser umstrittenen Maßnahme ist. (Kleine Zeitung, 7.5.08)

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1262184/index.do

Kanada. VANCOUVER'S SAFE INJECTION SITE FIGHTS FOR ITS LIFE – AGAIN. Time is running out for Vancouver's InSite, the only officially-sanctioned safe injection site in North America. The Conservative government of Canadian Prime Minister Harper has until June 30 to re-authorize the program, which it dislikes, and InSite supporters are now engaged in a major campaign to ensure its continued existence. (Drug War Chronicle, Issue 536, 16.5.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/536/vancouver_insite_safe_injection_site

Kanada. POLICE DEFEND SUPERVISED CONSUMPTION FACILITY. Four law-enforcers travel from Vancouver, Canada, Cambridge, England, Greenville, North Carolina, USA, and Brisbane, Australia, to Ottawa in support of keeping Insite open in Vancouver. (Video)

http://leap.cc/cms/index.php?name=Web_Links&l_op=visit&lid=145

Kanada. Landmark Ruling Protects Harm Reduction in Vancouver. A British Columbia Supreme Court ruling has protected Vancouver's supervised injection facility, Insite, from closure by the federal government. A decision this week by Justice Ian Pitfield concluded that federal illicit drug laws could not be applied to Insite because it is a health care facility. (Drug Policy News, 28.05.2008)

http://www.drugpolicy.org/news/052808insite.cfm

B.C. COURT MAKES A COURAGEOUS DECISION TO SUPPORT INSITE. (Vancouver Sun, 28.05.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n536.a03.html

Düsseldorf. 69 Notfälle im Drogen-Konsumraum. Die 14 Mitarbeiter des Drogen-Konsumraums („Fixerstube“) haben im vergangenen Jahr sieben Menschen das Leben gerettet. Das geht aus dem ersten Jahresbericht hervor, den der Verein Drogenhilfe gestern vorgelegt hat. (Rheinische Post online, 13.06.2008)

http://www.rp-online.de/public/articl [...] tadt/578598/69-Notfaelle-im-Drogen-Konsumraum.html

Kanada. NEEDLE EXCHANGE WON'T BE 'ONE-FOR-ONE' (Ottawa Citizen, 13.06.2008)

http://www.canada.com/ottawacitizen/news/city/story.html?id=e24f3d2e-4f12-46be-9c15-ea39ce38c969

Berlin. Wenn die Sucht keine Zeit mehr lässt - Drogenkonsum für Opiatabhängige bei Fixpunkt e. V. in Kreuzberg am Kottbusser Tor. Thomas Müller fasst sich in kurzen Abständen mit seiner Hand ins Gesicht, es scheint ihn zu jucken. Sein Bein wippt auf und ab. Er spricht schnell und undeutlich, als hätte er keine Zeit zu verlieren. Vor sechs Stunden hat er sich das letzte Mal Heroin gespritzt. Jetzt sitzt er im SKA in Kreuzberg, einem Kontaktraum von Fixpunkt e. V. Die Organisation ist Träger von Projekten der Gesundheitsförderung und Suchthilfe mit dem Schwerpunkt »Infektionsprophylaxe«. Neben Beratung und Essen zieht der Drogenkonsumraum die meisten Süchtigen ins SKA am Kottbusser Tor. Hier bekommen sie neue Spritzen, Kanülen, Feuerzeuge und Armbinden. Das einzige, was die Konsumenten selber mitbringen, sind die Drogen. (Neues Deutschland, 28.06.2008)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/131156.wenn-die-sucht-keine-zeit-mehr-laesst.html

Österreich / Wien. Drogenkonsum in Öffentlichkeit steigt. Noch nie gaben Wiens Streetworker mehr Spritzen-Sets ab als im ersten Halbjahr 2008. Mehr Suchtkranke gebe es deshalb aber nicht, sagt der Drogenkoordinator. (Die Presse, 08.07.2008)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/397094/index.do

 INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

La ruta africana inunda a Europa de cocaina. A Espana, en lanchas y pequenas avionetas desde Marruecos. En euros se gana mas que en dolares. Desde Espana hasta Italia, del Reino Unido a Belgica, ningun pais se escapa al trafico de la sustancia ilicita, que ha diversificado las rutas para hacer mas rentable el negocio. (El Tiempo, 15.5.08)

http://www.eltiempo.com/internacional/europa/noticias/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR_HL-4168571.html

UN / Wien. International Narcotics Control Board Elects Hamid Ghodse as President. Professor Hamid Ghodse, a renowned Iranian Physician and Professor at the University of London who is resident in the United Kingdom, has been elected President of the International Narcotics Control Board (INCB). The Board is currently meeting in its 92nd session, which runs through 30 May. (UN Information Service, UNIS/NAR/1030, 20.05.2008)

http://www.unis.unvienna.org/unis/pressrels/2008/unisnar1030.html

Return to Galileo? The Inquisition of the International Narcotic Control Board. Small D, Drucker E. Harm Reduction Journal, 2008 5:16 ( 7 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/16

Berlin. Debatte im Bundestag zum Drogenhandel und -anbau in Entwicklungsländern.
Am 24. April 2008 wurde im Bundestag der gemeinsame Antrag der Koalitionsparteien "Nationale und internationale Maßnahmen für einen verbesserten Kampf gegen Drogenhandel und -anbau in Entwicklungsländern" in erster Lesung beraten. Die Situationsanalyse und die Forderungen an die Bundesregierung können Sie dem Antrag entnehmen (Bundestagsdrucksache 16/8776). Aufgrund der Bedeutung dieses Themas auch für die Drogenpolitik hierzulande hat sich die Drogenbeauftragte mit einem eigenen Beitrag an der Debatte beteiligt. Das Protokoll der Debatte im Bundestag gibt die Redebeiträge aller Fraktionen wieder. Erfreulich ist, dass sich der Bundestag mit dem Thema "Internationale Drogenpolitik" intensiv beschäftigt und dass eine große Übereinstimmung aller Bundestagsfraktionen festzustellen ist. Der Antrag wurde zunächst an die Ausschüsse des Bundestags überwiesen und dort weiter beraten. (Quelle: Newsletter der Drogenbeauftragten der Bundesregierung (03/08), 29.05.2008)

http://www.bmg.bund.de/nn_604828/DE/T [...] nationale-drogenpolitik-node,param=.html__nnn=true

Prime Time Investigates: War Without End. Michael Heney follows the drugs trail and asks if there is an alternative to this war without end (Due to footage restrictions, some sections of this programme have been blacked out). (RTE – Radio Television Eire, 03.06.2008)

http://www.rte.ie/news/primetimeinvestigates/

Berlin. Arzneimittelfälschungen lukrativer als illegale Drogen. Arzneimittel zu fälschen ist für Kriminelle lukrativer als der Drogenhandel. So kostet auf dem Schwarzmarkt ein Kilogramm an Plagiaten des Lifestyle-Arzneimittels Viagra(R) durchschnittlich 90.000 Euro, in der Herstellung kostet es jedoch nur rund 40 Euro - selbst wenn der Wirkstoff stimmt. Ein Kilo Heroin hat dagegen reale Kosten von rund 1.300 Euro und kann für 30.000 bis 50.000 Euro weiterverkauft werden. (deutscher_apotheker_verlag, 06.06.2008)

http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/Juni/tagesnews20080606c.html

Berlin. Bundestag: Nationale und internationale Maßnahmen für einen verbesserten Kampf gegen Drogenhandel und -anbau in Entwicklungsländern.
Einige Bundestagsabgeordnete und die Fraktion haben einen Antrag an den Deutschen Bundestag zum Thema "Nationale und internationale Maßnahmen für einen verbesserten Kampf gegen Drogenhandel und -anbau in Entwicklungsländern" gestellt. Dieser Antrag wurde bereits am 9. April 2008 im Bundestag debattiert. Dabei wurde deutlich, dass es sich bei der Auseinandersetzung mit der Drogenproblematik nicht nur um ein nationales Problem handelt, dass dieses eingebunden werden muss in viele Politikfelder. (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/087/1608776.pdf

World Drug Report 2008. As in previous years, the present Report is based on data obtained primarily from the annual reports questionnaire (ARQ) sent by Governments to UNODC in 2007, supplemented by other sources when necessary and where available. (UNODC, 26.08.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/unodc-launches-2008-world-drug-report.html

http://www.unodc.org/documents/wdr/WDR_2008/WDR_2008_eng_web.pdf

Wien / United Nations. Narcotics supplies have increased sharply in parts of Afghanistan and Colombia where insurgents are in control, helping them fund their activities, the United Nations said on Thursday.While cultivation of the opium poppy stabilized or dropped in many parts of Afghanistan, five southern regions controlled by Taliban militants produced enough poppy to double the world's opium output between 2005 and 2007, the U.N. Office on Drugs and Crime (UNODC) said in its World Drug Report 2008.On the other side of the world in Colombia, coca cultivation rose by 27 percent in 2007, though coca leaf and cocaine production were concentrated in just 10 of the country's 195 municipalities, the Vienna-based UNODC said. (International Herald Tribune, 26.06.2008)

http://www.iht.com/articles/reuters/2008/06/26/asia/OUKWD-UK-NARCOTICS-UN-REPORT.php


EUROPA

Italien. Calabrian Mob Grows Rich and Powerful on Cocaine Profits. Italy's Calabrian mob syndicate, the 'Ndrangheta, has now displaced the Sicilian Mafia as Europe's most powerful gangsters, thanks largely to the 'Ndrangheta's domination of cocaine trafficking on the continent, researchers and prosecutors said at a Rome conference Wednesday. The Calabrian mob did almost $69 billion in criminal business last year, mainly through the cocaine trade, according to researchers.
The 'Ndrangheta's take was the equivalent of 2.9% of Italian Gross Domestic Product in 2007, according to the Rome-based think tank Eurispes. (Basler Zeitung, 21.05.2008; Drug War Chronicle, Issue 537, 23.05.2008)

http://www.baz.ch/newsticker/news.cfm?ObjectID=0B3FC80D-1422-0CEF-70B000D0828CBA57

http://stopthedrugwar.org/chronicle/537/calabria_mob_ndrangheta_cocaine_italy

Griechenland / Kreta. Hanf-Bauern schießen auf Polizisten. Mit Waffengewalt verteidigten die Bauern ihre Pflanzen Als griechische Polizisten auf Kreta eine Plantage mit Hanf-Pflanzen entdeckten, war es schon zu spät. Sofort zückten die Haschisch-Bauern ihre Waffen und schossen auf die Fahnder, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. (Abendzeitung, 23.06.2008; Drug War Chronicle, Issue 541, 27.06.2008)

http://www.abendzeitung.de/az-aktuell/35507

http://stopthedrugwar.org/chronicle/541/greece_crete_hashish_farmers_ambush_police


ASIEN

Zentralasien. Regional Information Centre supports counter-narcotic efforts. Over the last decade, criminal organizations have increasingly smuggled Afghan heroin through Central Asia. To counter the illicit drug trafficking, UNODC recently launched the Central Asian Regional Information and Coordination Centre (CARICC). Lieutenant General Beksultan Sarsekov, Director of the Centre, spoke to Galina Fomaidi from UNODC's Regional Office in Central Asia about the initiative. (UNODC, 22.05.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpa [...] tion-centre-supports-counter-narcotic-efforts.html

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Berlin. Schwerpunkt Afghanistan des Bundesaußenministeriums.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/ [...] /RegionaleSchwerpunkte/Afghanistan/Uebersicht.html

The Afghanistan Research and Evaluation Unit (AREU) is an independent research organisation based in Kabul. AREU's mission is to conduct high-quality research that informs and influences policy and practice. AREU also actively promotes a culture of research and learning by strengthening analytical capacity in Afghanistan and facilitating reflection and debate. Fundamental to AREU's vision is that its work should improve Afghan lives.

http://www.areu.org.af/

SENLIS

http://www.senliscouncil.net/

For optimum peace, Marines ignore opium crop. (Chicago Tribune, 6.5.08)

http://www.chicagotribune.com/news/na [...] 050708-afghanistan-marines-poppies,0,1206527.story

More provinces poppy-free, but opium production still high. The government's ongoing battle to eliminate opium production has had partial success in 2008 in that there are now about 20 provinces in the north, east and northeast of the country which are poppy-free, up from 16 in 2007, according to the Afghan Ministry of Counter-Narcotics (MCN)."Poppy cultivation has reached nearly zero percent in more than 20 provinces,” General Khodaidad, the minister of counter-narcotics, told reporters in Kabul on 11 May. He added that many farmers in those areas had switched to growing legal crops, mostly wheat. (IRIN - humanitarian news and analysis, UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, 12.5.08)

http://www.irinnews.org/report.aspx?ReportID=78141

Russia, China, India seek Afghan anti-drug 'belt'. China, India and Russia called on Thursday for the creation of a security belt around Afghanistan to halt the spread of heroin. (Thaindian News, 15.5.08)

http://www.thaindian.com/newsportal/s [...] on-spread-of-heroin-from-afghanistan_10049071.html

Helmand Farmers Fight to Defend Opium Crop. Rather than watch their poppy fields being destroyed, growers take up arms alongside the Taleban. (Afghan Recovery Report, 19.05.2008)

http://www.iwpr.net/?p=arr&s=f&o=344715&apc_state=henparr

Refugees in new Afghan drugs crisis. Workers expelled by Iran and Pakistan are going home hooked on heroin, reports Peter Beaumont from Kabul, which already has a drug problem. (The Guardian, Video, 25.05.2008)

http://www.guardian.co.uk/world/2008/may/25/afghanistan.iran

http://www.guardian.co.uk/world/video/2008/may/23/kabul.drug.crisis

AFGHAN CHILDREN GET OPIUM AS CURE-ALL. Country Is Becoming Internally Subsumed By Drugs. Saliha is a recovering opium addict. He's 4 years old.
His 10-year-old sister is an addict. His mother is an addict. Scratch Saliha's tummy and the wide-eyed child giggles. Press just a little harder and he bursts into tears. "It hurts," he wails.
This is the soreness that occurs with opium addiction, along with the nausea, the cramping, the diarrhea, the listlessness.
Somehow, the youngster has retained his baby fat, not yet taken on the skeletal appearance of a chronic opium user. But his growth has been stunted and Saliha looks more like a child half his age, lying on his mother's bed in the drug-recovery section of a local hospital.
In Afghanistan, rehab - for the very lucky, the very few - can start as young as this. (Toronto Star, 27.05.2008

http://www.thestar.com/News/World/article/431302

Afghan opium harvest under way. (BBC, 30.05.2008)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7426914.stm

Food prices alone won't stop Afghan opium growers: experts. Global food price rises may push some Afghan farmers to plant wheat instead of opium but officials say any real switch will only come from government pressure as poppies are still more profitable. (Yahoo News, 06.06.2008)

http://news.yahoo.com/s/afp/20080606/wl_sthasia_afp/afghanistandrugsfoodinflationpoverty

As Ills Persist, Afghan Leader Is Losing Luster. (The New York Times, 07.06.2008)

http://www.nytimes.com/2008/06/07/world/asia/07karzai.html

Kinderhilfe Afghanistan: "Bin Laden war mein Nachbar". Angst vor den Taliban hat er nicht. Vielmehr fürchtet Reinhard Erös, von den Amerikanern mit ihnen verwechselt zu werden. Der Gründer der Kinderhilfe Afghanistan reist seit mehr als 20 Jahren in das Land. Für die Netzeitung räumt er mit gängigen Vorurteilen auf. (netzeitung, 11.06.2008)

http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1047817.html

Afghanische Polizei findet 235 Tonnen Haschisch - weltweiter Rekord. (Focus online, 11.06.2008; Daily Mail, 12.06.2008)

http://www.focus.de/panorama/diverses [...] tonnen-haschisch-weltweiter-rekord_aid_310315.html

http://www.dailymail.co.uk/news/world [...] lice-seize-261-tons-hashish-opium-worth-1-6bn.html

Bundeswehr erfolgreich im Kampf gegen Drogen. Rund ein Fünftel weniger Drogenproduktion ermöglicht die Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan, so der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium. (Focus online, 15.06.2008)

http://www.focus.de/panorama/diverses [...] -erfolgreich-im-kampf-gegen-drogen_aid_311242.html

Paying off a debt with a daughter. Poppy cultivation is banned but the ban is difficult to enforce The ban on poppy farming in Afghanistan may hamper the heroin trade but it also leaves farmers in poverty. Kate Clark meets one who has had to negotiate the betrothal of his six-year-old daughter to pay a debt. (BBC, 21.06.2008)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/from_our_own_correspondent/7465730.stm

Taliban machen weiter Profit mit Drogen. Die Taliban in Afghanistan haben aus dem Drogenanbau am Hindukusch im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Vereinten Nationen rund 100 Millionen Dollar Profit gemacht. Der Chef des UN- Büros für Drogen und Kriminalität, Antonio Maria Costa, sagte der britischen BBC in einem gestern ausgestrahlten Bericht, die Aufständischen belegten Schlafmohn-Bauern mit einer "Steuer" von zehn Prozent. (Frankfurter Neue Presse, 25.06.2008; BBC, 24.06.2008)

http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php/4917749/v2_rmn_news_local_article

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/7469194.stm

IRAN

West links drug war aid to Iranian nuclear impasse. Iranian forces have battled for years in the lonely canyons and deserts on the Afghan border against opium and heroin traffickers - winning rare praise from the United States and aid from Europe for the fight along one of the world's busiest drug routes.
But now, international support for Iran's drug agents could be threatened by the standoff over Tehran's nuclear policies.
Western nations have told Iran that they could cut off any new help to Iran's anti-drug units unless the Islamic regime halts uranium enrichment, which Washington and its allies worry could be used to develop nuclear arms. (Yahoo, 24.06.2008)

http://news.yahoo.com/s/ap/20080624/ap_on_re_mi_ea/iran_drugs_vs_nukes

Iran Fights Scourge of Addiction in Plain View, Stressing Treatment. (New York Times, 27.06.2008)

http://www.nytimes.com/2008/06/27/world/middleeast/27addiction.html

INDIEN

The Threat of Global Food Shortages – Part II
Big agribusiness may boost crops temporarily, but wreaks environmental havoc over the long term. Last month, the wheat fields in the Indian state of Punjab stretched in amber-tinged waves as far as the eye could see, promising bountiful harvests. Nothing hinted at the grave crisis that has gripped the state, driving farmers to suicide and unemployed youth to the comforts of heroin. Dubbed "the breadbasket of India,” Punjab is in the throws of a serious crisis, one that bodes ill for the future of agriculture at a time when the world faces an acute food crisis. (YaleGlobal, 7.5.2008)

http://yaleglobal.yale.edu/display.article?id=10766

It's a war against drugs in Kashmir. THE authorities in the Himalayan state of Jammu and Kashmir have launched a major anti-drugs campaign by destroying the opium cultivation spread over thousands acres over the past week. (Khaleej Times Online, 22.05.2008)

http://www.khaleejtimes.com/DisplayAr [...] /subcontinent_May642.xml&section=subcontinent&col=

Heroin Haven. Afghanistan has long been a supplier of dry fruits to India but lately the war-torn nation is also exporting another commodity, heroin, though clandestinely through Pakistan. (India Today, 13.06.2008)

http://indiatoday.digitaltoday.in/ind [...] task=view&issueid=31&id=9768&Itemid=1&sectionid=21


AMERIKA

USA

USA. Presidential Designation of Foreign Narcotics Kingpins. Today the President designated four foreign individuals and three foreign entities in the ninth annual set of determinations of drug traffickers who will be subject to the sanctions provided in the Foreign Narcotics Kingpin Designation Act ("Kingpin Act"). This action brings the total number of individuals and entities designated under the Kingpin Act to 75 since the first designations were made in 2000. (The White House, Press Secretary, 30.05.2008)

http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/05/20080530-5.html

LATEINAMERIKA - KARIBIK

COCA CULTIVATION IN THE ANDEAN REGION - survey of Bolivia, Colombia and Peru. (UNODC, 2008)

http://www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Andean_report_2008.pdf

Wien. UNODC Survey Shows Coca Cultivation Up, Production Level. The 2007 Andean coca survey, released today by the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC), shows a marked increase in coca cultivation. The total area of land under coca cultivation in Bolivia, Colombia and Peru in 2007 was 181,600 hectares, a 16% increase over 2006, and the highest level since 2001 (although well below figures from the 1990s). The increase was driven by a 27% rise in Colombia (for a total of 99,000 hectares), and smaller increases of 5% and 4% respectively in Bolivia and Peru. (UNODC, 18.06.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/press/releases/2008-06-18.html

Closer to home - drug use in six Latin American countries in focus.
UNODC and CICAD-OEA present first comparative study on drug consumption in 6 countries in South America. Argentina, Chile and Uruguay are the countries with the greatest use of illicit drugs, Bolivia appears to be in an intermediate situation, and Peru and Ecuador have detected lower consumption of these drugs. However, in the case of Peru, approximately one out of two cocaine consumers present signs of dependency, the first Comparative Study on Drug Consumption in the general population between the ages of 15 and 64 indicates. (UNODC, 26.06.2008; auf Spanisch)

http://www.unodc.org/documents/peru/ElementosOrientadores-Peru-June08.pdf

KOLUMBIEN

Merkel unterstützt Kolumbien im Kampf gegen Terror und Drogen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Kolumbien die Unterstützung Deutschlands im Kampf gegen Terror und Drogen zugesichert. In der Hauptstadt Bogota gab sie Präsident alvaro Uribe Rückendeckung für seinen harten Kurs gegen Guerilla-Organisationen, Paramilitärs und Drogenbarone. (Deutsche Welle, 18.05.2008)

http://www.dw-world.de/dw/function/0,2145,12356_cid_3343997,00.html

Colombia, Ecuador y la "mezcla secreta". La Corte Internacional de Justicia de La Haya (CIJ) es desde este viernes el nuevo campo de batalla en el que se enfrentan Colombia y Ecuador por las fumigaciones aereas en la frontera comun. (BBC Mundo, 30.05.2008)

http://news.bbc.co.uk/hi/spanish/latin_america/newsid_7425000/7425788.stm

U-Boote aus dem Drogendschungel. Sie fahren 5000 Kilometer, notfalls werden sie einfach geflutet - Drogenfahnder sehen sich im Kampf gegen kolumbianische Kartelle mit einem neuen Gegner konfrontiert: Schmugglern in U-Booten. Auf SPIEGEL ONLINE spricht US-Admiral Joseph Nimmich über die Gefahr aus dem Meer. (Spiegel online, 25.06.2008)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,561866,00.html

MEXIKO

Mexikos "War on Drugs" und die Merida Initiative. (GIGA Institut für Lateinamerika-Studien, GIGA Focus Lateinamerika, Nr. 4/2008)

http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=gf_lateinamerika.html&folder=publikationen

GUNMEN KILL CHIEF OF MEXICO'S POLICE. (New York Times, 09.05.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n474/a09.html

Edgar Millan Gomez, the highest-ranking law enforcement officer in Mexico (responsible for overseeing most of Mexico's counter narcotics efforts), (...) was shot dead in his house on May 8 th. The Mexican Government has stated that they believe that the Sinaloa drug cartel ordered his assassination, following the arrest of several Sinaloa cartel members this year. This is just one of a series of assassinations of federal police officials in Mexico demonstrating the intensifying situation of warfare in Mexico City with senior officials increasingly being targeted by the conflict. Friedman goes on to examine the role of the drug trade in fuelling and resourcing the violence in Mexico and emphasises that prohibition is the underlying cause of the conflict. (zit. n. Transform News June 2008, Strategic Forecasting Inc., 12.05.2008)

http://www.stratfor.com/weekly/mexico_road_failed_state

Prohibition-Related Violence Surges in Mexico. More than 100 people, including at least 20 police officers, died in prohibition-related violence in Mexico in the past week as drug trafficking organizations - the so-called cartels - shot it out with police, soldiers, and each other in cities across the country. Among those killed were Federal Preventive Police (PFP) Commander edgar Millan, assassinated on his doorstep in Mexico City, and Ciudad Juarez Municipal Police Chief Juan Antonio Roman, gunned down in front of his home Saturday in a hail of bullets. (Drug War Chronicle, Issue 536, 16.5.20008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/536/mexico_prohibition_related_violence_surges

Mexico claims progress in war on drugs. Mexico's top security official has claimed significant advances in the country's fight against drugs. (Financial Times, 15.05.2008)

http://www.ft.com/cms/s/0/8c41c460-22b1-11dd-93a9-000077b07658.html?nclick_check=1

Mexico boosts police ethics to fight drugs. Local groups are battling police corruption - which fuels drug-trafficking - with programs such as ethics training at Mexico City's police academy. (Christian Science Monitor, 22.05.2008)

http://www.csmonitor.com/2008/0522/p06s01-woam.html

CONGRESS TRIMS BUSH'S MEXICO DRUG Plan. The United States Congress has scaled back on President Bush's anti-drug plans for Mexico and put human rights conditions on some of the aid, drawing fire from some Mexicans who accuse American lawmakers of meddling in their country's internal affairs. (New York Times, 23.05.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n527/a04.html

Mexico's War Against Drugs Kills Its Police. President Felipe Calderon's vow to clean up police corruption and end drug-related violence has turned into a street war in which no target has been too big and no attack too brazen for the gangs. (NYT, 26.05.2008)

http://www.nytimes.com/2008/05/26/world/americas/26mexico.html?th&emc=th

Mexico army marches into drug war – again. Although the Mexican army has been able to quiet drug violence in some hot spots, political observers say the deployment of thousands of soldiers could undermine civilian institutions and jeopardize Mexico's evolving democracy. Critics say the military lacks the training and sensibilities for such work, and fear it will trample on the rights of ordinary Mexicans. (Los Angeles Times, 03.06.2008)

http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-mexarmy3-2008jun03,0,1943287.story

Toll mounts in Mexico's drug war. President Felipe Calderon says the violence is one measure of success: It shows that the cartels have been hurt badly and are now are lashing out at the government and one another. (Los Angeles Times, 03.06.2008)

http://www.latimes.com/news/printedition/front/la-fg-border3-2008jun03,0,6413510.story

Drogenkrieg in Mexiko Opferzahlen wie im Irak. Fast 500 Tote allein im Mai - das war der blutigste Monat, den Mexiko im Drogenkrieg erleiden musste. Rivalisierende Kartelle bekriegen sich gegenseitig mit möglichst brutalen Hinrichtungen. Und sie verfolgen die Polizeikräfte - vom einfachen Beamten bis zum nationalen Polizeichef. (Tagesschau, 10.06.2008)

http://www.tagesschau.de/ausland/mexiko38.html

VIDEOS OF VIOLENT POLICE TRAINING APPEAR AS MEXICO AWAITS U.S. AID. Videos showing Mexican police learning torture methods appeared on the Internet this week as the country, soon to receive hundreds of millions of dollars in U.S. anti-drug aid, is seeking to improve its human rights record. (Washington Post, 02.07.2008)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n636.a05.html

PRACTICAS DE TORTURAS. (El Heraldo de Leon, Video 2)

http://www.el-heraldo-bajio.com.mx/video2.html

BOLIVIEN

The Coca Debate: Headed toward Polarization or Common Ground? In March 2008, the International Narcotics Control Board (INCB, a United Nations agency) provoked outrage in Bolivia by calling for the elimination of traditional uses of coca, such as chewing coca leaves and drinking coca tea. Dismayed by the lack of sensitivity to indigenous cultures, President Evo Morales' government announced that it would formally request coca's declassification as a narcotic drug, as it is presently listed in the 1961convention. Such a move would have no bearing on the status of cocaine under the conventions. (WOLA – Washington Office of Latin America, 23.05.2008)

http://www.wola.org/index.php?option=com_content&task=viewp&id=708&Itemid=2

Balancing Act: Bolivia's Drug Control Advances and Challenges. Bolivian President Evo Morales's "coca yes, cocaine no" policy, which seeks to make a clear distinction between coca and cocaine, is now in its third year. A fundamental pillar of the policy is cooperative coca reduction in the Chapare coca growing region and the extension of this approach into areas previously unaffected by forced coca eradication. While the Morales administration's strategy has been met with skepticism by U.S. officials, the cooperative reduction approach may prove to be more successful in the long term in containing coca production than the previous forced-eradication strategy. The Bolivian government is now facing serious challenges in carrying out its coca reduction strategy in the La Paz Yungas and in other areas of new coca planting. (WOLA – Washington Office of Latin America, 23.05.2008)

http://www.wola.org/index.php?option=com_content&task=viewp&id=709&Itemid=2

Cocaleros dicen que subio la droga y cultivos de coca. (La Razon, 24.05.2008)

http://www.la-razon.com/versiones/20080524_006282/nota_262_601986.htm

Bolivia's Chapare Coca Growers Tell USAID to Get Lost, Say They Will Seek Funding from Venezuela. Coca grower union leaders in Bolivia's Chapare region said Wednesday they will suspend development projects funded by the US Agency for International Development (USAID) and instead look to Venezuela's President Hugo Chavez for help. They accused USAID of using its assistance to undermine Bolivian President Evo Morales, a former coca grower union leader who is an ally of Chavez, Washington's bete noire in Latin America. (Drug War Chronicle, Issue 541, 27.06.2008)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/541/bolivia_chapare_coca_growers_reject_USAID_venezuela

BRASILIEN:

IN RIO SLUM, ARMED MILITIA REPLACES DRUG GANG'S CRIMINALITY WITH IST OWN. (New York Times, 13.06.2008)

http://www.nytimes.com/2008/06/13/world/americas/13brazil.html?partner=rssnyt

 E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

‚TEN GOLDEN RULES’. This CD-ROM contains new strategies for e-Health, examples, guidelines and methodologies to profesionalise, software and good practices for e-Health and e-Outreach. Ten Golden rules are burned on this CD-ROM to enable service providers to start electronic-Outreach and e-Counselling to serve groups that are difficult to locate, difficult to recruit into services or difficult to retain within a service. (Correlation Network, Mai 2008)

79.170.40.55/correlation-net.org/products.html

79.170.40.55/correlation-net.org/products/cd/loader.swf

Europa / EU. Monitoring solutions to drug problems: EMCDDA launches best-practice portal. Real-life solutions to drug problems come under the spotlight today as the EU drugs agency (EMCDDA) launches its new Internet portal on best practice in the areas of drug-related prevention, treatment, harm reduction and social reintegration. (EMCDDA, 22.05.2008)

http://www.emcdda.europa.eu/themes/best-practice

Datenbanken: sofort zum Volltext bei Karger. Sie suchen Volltexte medizinischer Publikationen? Die Karger-Verlagsdatenbank verlinkt direkt von Ihren Suchergebnissen zu über 64.000 Originalartikeln. Die englische Literaturdatenbank führt Beiträge aus 77 internationalen Zeitschriften des Karger-Verlags zu Medizin und Psychologie als PDF-Datei zum Download . (DIMDI Newsletter, 01.06.2008)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0234.htm

EMCDDA – Lissabon. Publications database: 'Our publications at your fingertips'. Publications are the principal means by which the EMCDDA makes its work available to the EU Member States and the European Community. It therefore has a set of products tailored to the needs of specific audiences and published in a variety of print or web formats.
A full collection of our titles is now available via the EMCDDA publications database. Here users can search publications by title; year; series or type; target group and keywords. Products are showcased with a summary, table of contents, downloadable pdf option; and details on price and language. (EMCDDA, 25.06.2008)

http://www.emcdda.europa.eu/publications

Berlin. Gesundheitsministerium: Neuer Internetauftritt. Ab dem 1. Juli 2008 präsentiert sich das Bundesministerium für Gesundheit mit einem inhaltlich, technisch und optisch neu gestalteten Internetauftritt. Unter der bekannten Adresse www.bmg.bund.de können sich Nutzer künftig noch schneller und genauer über die Themen des Ministeriums informieren. (BMG, Pressemitteilung vom 01.07.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_109/nn_116 [...] esundheitsministerium-neuer-Internetauftritt.html?

 SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Glücksspiel. 12. April bis 17. August 2008: Sonderausstellung „Volles Risiko! Glücksspiel von der Antike bis heute“ im Badischen Landesmuseum/Schloss Karlsruhe.
Die Ausstellung stellt die verschiedenen Arten des Glücksspiels und seine speziellen Spielorte in einem historischen Abriss von der vorchristlichen Zeit bis in die Gegenwart vor. (LS - newsletter Mecklenburg-Vorpommern, Nr. 6/2008)

http://www.landesmuseum.de/website/

USA. New Workplace Kit: Making Your Workplace Drug-Free. The Division of Workplace Programs (DWP) in the Center for Substance Abuse Prevention (CSAP) recently updated the Drug-Free Workplace Kit! A print version and new website designed for employers are available to the public, allowing you to make additions to your kit by downloading and printing parts of the online version. (SAMHSA, 12.5.2008)

http://ncadi.samhsa.gov/govpubs/workit/

USA. This Is Your Mom on Drugs: Aging Doesn't Stop Drug Use. For many baby boomers, recreational drugs continue as a way of life. It’s the kind of tongue-in-cheek concept that might have percolated out of the subversive imagination of R. Crumb, underground cartoon chronicler of the 1960s. Grandma and Grandpa are passing the time in their rockers—and passing a joint back and forth as they recall their youthful marijuana-smoking days in Haight-Ashbury. In fact, according to three investigators at the National Institute on Drug Abuse, the image is no joke. (Scientific American, 16.05.2008)

http://www.sciam.com/article.cfm?id=when-im-sixty-four#comments

Köln. HERZLICH WILLKOMMEN BEI SPIELEN-MIT-VERANTWORTUNG.DE - EIN PORTAL ZUM THEMA GLÜCKSSPIELSUCHT. Die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit den Gesellschaften des Deutschen Lotto- und Totoblocks bietet Ihnen Informationen und Aufklärung über die Themen Glücksspiel und Glücksspielsucht. Hier informieren wir Sie sowohl über das Gefahrenpotenzial einzelner Glücksspiele, als auch über Fakten, die Entstehung und den Verlauf der Krankheit Glücksspielsucht.

http://www.spielen-mit-verantwortung.de/startseite/index.php

Early exit: Estimating and explaining early exit from drug treatment. Stevens A, Radcliffe P, Sanders M, Hunt N. Harm Reduction Journal, 2008 5:13 ( 25 April 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/13

Methodology. A comparison of missing data methods for hypothesis tests of the treatment effect in substance abuse clinical trials: a Monte-Carlo simulation study.
Hedden S, Woolson R, Malcolm R
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:13 (03.06.2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/13

Bildungsmangel und Armut machen krank. Mangelnde Bildung und geringes Einkommen gehen in allen europäischen Ländern mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Die Auswirkungen dieser sozioökonomischen Faktoren sind jedoch von Land zu Land verschieden, wie eine Studie im New England Journal of Medicine (2008; 358: 2468-2481) zeigt, die in einzelnen Punkten zu überraschenden Erkenntnissen führt. (...) Der hohe Tabakkonsum in bildungsfernen und einkommensschwachen Schichten ist ... eine wesentliche Erklärung für die schichtspezifischen Unterschiede in der Mortalität. Auf ganz Europa bezogen erklärt das Rauchen Mackenbach zufolge 22 Prozent der Unterschiede in der Mortalität bei Männern und sechs Prozent bei Frauen.
Ein weiterer Faktor für sozioökonomische Unterschiede in der Mortalität ist der Alkoholkonsum. Er erklärt europaweit elf Prozent der Unterschiede bei Männer und sechs Prozent bei Frauen. In Osteuropa, wo vor allem unter Männern ein exzessiver Alkoholkonsum weit verbreitet ist, ist der Einfluss größer. (Deutsches Ärzteblatt online, 05.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32611

Computerspielsucht. Verloren in der virtuellen Welt. Weil das Internet Schüler süchtig macht, hat eine Gesamtschule in Neumünster Computern den Kampf angesagt. (DIE ZEIT, 12.06.2008 Nr. 25)

http://www.zeit.de/2008/25/Kinder-und-Medien

Spielsucht. Studie: Opiatentzugsmittel hilft gegen Spielsucht. Das Opiat-Entwöhnungsmittel Naltrexon kann offenbar die Behandlung der pathologischen Spielsucht unterstützen. Entsprechende Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Studie wurden jetzt im Journal of Clinical Psychiatry (2008; 69: 783-789) publiziert.Auf ein bis drei Prozent schätzt Jon Grant von der Universität von Minnesota in Minneapolis den Anteil der Erwachsenen, auf die Spielhallen und Casinos eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausüben. Nicht alle werden abhängig. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32724

Berlin. Drogenkonsum. Schon 11,7 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal in ihrem Leben harte Drogen konsumiert, etwa jeder Fünfte davon innerhalb der vergangenen 12 Monate. Immerhin: 54 Prozent der Personen mit Drogenerfahrung geben an, nach einmaligem Konsum die Finger davon gelassen zu haben. Dies ergab eine Befragung im Auftrag der Initiative Markt- und Sozialforschung. (Initiative Markt- und Sozialforschung, 24.06.2008)

http://www.sympra.de/index.php?id=156&ansicht=pmdetail&kundenid=14&pmid=62

Hirnforschung: Warum die Trauer um Angehörige zur Sucht werden kann
San Francisco – Menschen, die den Verlust eines Angehörigen nicht überwinden, reagieren mit einer komplizierten Trauer, die nach einer Studie in NeuroImage (2008; doi: 10.1016/j.neuroimage.2008.04.256) Zeichen einer Sucht annehmen kann. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.06.2008)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32794

Öffentliche Ausschreibung: Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen öffentlichen Auftrag zum Thema "Erhebung von Ansätzen guter Praxis zur Integration Suchtabhängiger ins Erwerbsleben im Rahmen des SGB II" ausgeschrieben. (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)

http://www.bund.de/nn_176712/Organisa [...] ngen/080602-integration-sucht-arbeit-ausschr.html.

Großbritannien. Addicts cost taxpayers £800,000. (BBC, 14.06.2008)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7454338.stm

Berlin. DAH – Deutsche AIDS-Hilfe. Broschüre zum Thema Arbeitssicherheit in AIDS und Drogenhilfen. Hier geben wir erstmals umfangreiche Infos für MitarbeiterInnen und Arbeitgeber in niedrigschwelligen Arbeitsbereichen.
Broschüre: Arbeitsschutz in der Drogen- und Aidshilfe - Schwerpunkt Infektionsverhütung.

http://www.aidshilfe.de/produkte.php?id=12206&sessionLanguage=de&sessionCountry=DE&BROSCHUEREN-LIMIT%5Bzielgruppe%5D=&BROSCHUEREN-LIMIT%5Bart%5D=BROSCHUEREN-LIMIT[art]

 NEUERSCHEINUNGEN

Rauschzeichen - Cannabisbuch nicht (nur) für Kiffer. Schon lange gab es im deutschsprachigen Raum kein Buch mehr, das sich mit allen Aspekten der Pflanze Hanf (Cannabis sativa L.) beschäftigte. Diese Lücke schließt der KiWi-Verlag mit dem gerade erschienenen Sachbuch "Rauschzeichen". Die Autoren Steffen Geyer und Georg Wurth versprechen, der Leser fände darin auf 210 Seiten "Alles, was man über Cannabis wissen muss". (Meldung des DHV vom 21. 05. 2008)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1211373485.html

Kiffer-Ratgeber: "Gebt das Hanf frei". Für den Hanf-Lobbyisten Georg Wurth ist die Strafverfolgung die gefährlichste Nebenwirkung des Cannabis-Konsums. Mit dem Kiffer-Ratgeber "Rauschzeichen" will der 35-jährige ehemalige Grünen-Politiker aufklären. (Focus online, 12.06.2008)

http://www.focus.de/politik/deutschla [...] kiffer-ratgeber-gebt-das-hanf-frei_aid_308149.html

Jörg Auf dem Hövel
Pillen für den besseren Menschen
Wie Psychopharmaka, Drogen und Biotechnologie den Menschen der Zukunft
formen (Telepolis) Heise, Mai 2008, 180 Seiten,
Broschur, ISBN 978-3-936931-44-0 18,00 Euro (D) / 18,60 Euro (A) / 32 sFr

http://www.dpunkt.de/buecher/2653.html

"Arbeitslosengeld 2 für Erwerbslose und Erwerbstätige - Hartz IV Grundsicherung"
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine Broschüre zum Arbeitslosengeld 2 herausgegeben. Sie können diese Broschüre, die im Verlag C.H. Beck in München erschienen ist, zum Preis von 3,90 Euro im Buchhandel erwerben (ISBN 978-3-406-57516-7). (DHS-Newsletter 13-08 vom 17. Juni 2008)

Amendt, Günter
Die Legende vom LSD
Aufstieg und Fall einer Droge. Nur bei uns. 

Günter Amendt, "Deutschlands renommiertester Drogenexperte" (Frankfurter Rundschau), über Heilsversprechungen, Mythen und vertane Chancen der zentralen Droge der sechziger Jahre. Verlag Zweitauseneins, 12.90 Euro.

http://www.zweitausendeins.de/artikel [...] r_bei_uns/index.cfm?ArticleFocus=101&ord=1&alpha=1

Auf dem Trip
LSD gehört zum Bild der 68er-Generation. Im Interview spricht der Soziologe Günter Amendt über den Mythos der Droge, deren Legalisierung und seine eigene Rauscherfahrung.
Günter Amendt war Aktivist der Studentenbewegung, einer der Chefideologen des SDS. Er hat bei Theodor W. Adorno studiert und mit seinem Klassiker "Sexfront" (1970) erfolgreich gezeigt, wie emanzipatorisch Sexualaufklärung sein kann, wenn man sie nicht verkniffen-humorlosen Puritanern überlässt. Amendt war Bob Dylans Tourbegleiter, hat sich in zahlreichen Büchern mit dessen Werk auseinandergesetzt und untersucht seit mehr als 30 Jahren die soziologischen, politischen und ökonomischen Begleitumstände von Rauschmitteln. Ein Gespräch über sein neues Buch "Die Legende vom LSD" (Zweitausendeins). (Die Zeit, 08-07-2008)

http://www.zeit.de/online/2008/28/amendt-interview-eins?page=1

 SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Jetzt hat auch die Klassik ein Drogenproblem. Noch fällt kein Dirigent wie Pete Doherty über die Bühne. Amy Winehouse an der Oper? Nein. Aber auch in der Klassik steigt der Konsum von Drogen und Alkohol an. Ein Experte spricht von enormen Problemen unter Orchestermusikern. Und auch Geiger Nigel Kennedy kennt sich mit dem Thema gut aus. (Die Welt, 29.05.2008)

http://www.welt.de/kultur/article2045625/Jetzt_hat_auch_die_Klassik_ein_Drogenproblem.html

Bier und Betablocker. Die Zuschauer genießen, die Musiker leiden unter Stress: Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Klassik. Immer mehr Musiker beklagen den Drogenmissbrauch in der Klassikbranche. Im vergangenen Sommer bemängelte der Opernsänger Endrik Wottrich in einem Interview mit der FAS, dass "Drogen in der Musik längst Alltag" seien. In einem Dokumentarfilm über die Berliner Philharmoniker erzählte ein Musiker, wie sein Lehrer ihm riet, gegen Lampenfieber einfach Bier zu trinken. Er wurde Alkoholiker. Kürzlich kritisierte Roland Wagenführer, ein ehemaliger Sänger der Bayreuther Festspiele, im Focus das "Doping unter Opernsängern". Vor einigen Tagen behauptete der britische Geiger Nigel Kennedy sogar: Kokain und Haschisch seien in der Klassik "so populär wie in allen Gesellschaftsschichten". Wir sprachen darüber mit dem Musikmediziner Prof. Dr. Helmut Möller. (Berliner Zeitung, 28.05.2008)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] bin/dump.fcgi/2008/0528/feuilleton/0005/index.html

London. Ärzte warnen Sängerin - Hände weg von den Drogen oder du bist tot, Amy. (Express, 18.06.2008)

http://www.express.de/nachrichten/new [...] en-oder-du-bist-tot-amy_artikel_1212758569289.html

Amy Winehouse hat Lungenemphysem. (web.de, 22.06.2006)

http://tinyurl.com/5wdg9y

Amy Winehouse: von der Klinik auf die Bühne und zurück. (Daily Mail online, 29.06.2008; BBC, 28.06.2008)

http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/ [...] ics-Troubled-star-spits-gum-Glastonbury-crowd.html

http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/7479715.stm

Entzugsversuch: Amy Winehouse unter Hausarrest. Die britische Soulsängerin Amy Winehouse wird neuerdings streng bewacht, damit sie keine Drogen mehr nehmen kann. Trotzdem büxte sie aus und landete in einem Pub. (FOCUS online, 03.07.20089

http://www.focus.de/panorama/boulevar [...] uch-amy-winehouse-unter-hausarrest_aid_315815.html

 AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Major Boobage. In a South Park homage to the 1981 film, "Heavy Metal", the boys are trying to get Kenny off the latest drug craze that's captured the junior high and under set. (Episode 1203, Original Air Date: Mar 26, 2008)

http://www.southparkstudios.com/guide/1203/?episode=1203



Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang September.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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