dgs-info, Ausgabe 19, Mai-Juni 2008

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 7.5.08

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

was haben Sabine Bätzing und Amy Winehouse gemeinsam? Beide stehen in der Kritik von Antonio Maria Costa, Boss des UN Office of Drug and Crime und des International Narcotics Control Boards (INCB). Die britische Sängerin, weil ihr Hit „Rehab“ millionenschwere Präventionsprogramme zunichte mache und die Drogenmafia unterstütze. Sabine Bätzing, Bundesdrogenbeauftragte, weil Deutschland mehr als 20 Injektionsräume unterhalte und damit zur Verharmlosung illegalen Drogenkonsums beitrage.
Was Frau Winehouse von Herrn Costa hält, wissen wir nicht; Frau Bätzing jedenfalls hat den UN Drogenkriegern eins gehustet: Wer will auch ernsthaft den Nutzen von Drogenkonsumräumen infragestellen? Seit 1997 liegt hierzulande die Zahl der HIV-Neuinfektionen in der Gruppe der iv-Drogenabhängigen ständig unter 100 pro Jahr und Heroin hat in Deutschland längst den Status einer coolen Droge verloren. (DROGENPOLITIK, HARM REDUCTION und SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL)

Am 29.April verstarb Albert Hofmann, Entdecker des LSD, auf seinem Altersruhesitz im Schweizer Jura. Der alte Herr hatte noch im Januar seinen 102.Geburtstag gefeiert. Rückblick und Nachrufe auf einen großen Chemiker, Drogenforscher und Humanisten:

Albert Hofmann, 2006 in Basel anlässlich seines 100.Geburtstages (Video)

http://www.omananda.com/media/video/AlbertFW512K.mov

Nachrufe in Neue Zürcher Zeitung, New York Times und auf erowid.org (30.4.08)

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/entdecker_der_droge_lsd_gestorben_1.722874.html

http://www.nytimes.com/2008/04/30/world/europe/30hofmann.html

http://www.erowid.org/culture/characters/hofmann_albert/

Die Rahmenrichtlinien der Substitutionsbehandlung sind dringend zu reformieren. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten, das akzept e.V. in Auftrag gegeben hat. Diesem Standpunkt nähert sich unterdessen auch die Bundesärztekammer: Mitte April veröffentlichte die BÄK die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter Substitutionsärzten. In einer Mitteilung an Klaus Behrendt, Vorsitzender der DGS, kündigte ein BÄK-Vertreter zudem an, die Substitutionsrichtlinien zum Thema auf dem nächsten Bundesärztetag zu machen. (RECHT UND GESETZ -> SUBSTITUTIONSRECHT)

Der Kulturkampf zwischen Rauchervereinen und Krebsforschungszentrum geht in die nächste Runde: Mehrere Gerichte wollen in Einraumkneipen mit rauchenden Wirten nicht so recht erkennen, wem dort der Nichtraucherschutz dienen soll, wenn sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Nikotinkonsum verabreden.
In den Niederlanden wiederum darf ab Juli in Coffeeshops nur noch pur gekifft werden, Tabakbeimischungen sind dann nicht mehr erlaubt. (DROGENPOLITIK -> NICHTRAUCHERSCHUTZ)

Vor etwas über einem Jahr wurde in Deutschland das Substitutionsmedikament Suboxone eingeführt. Die Verbindung von Buprenorphin mit dem Opiatantagonisten Naloxon soll, erhofft sich der Hersteller, dem zunehmenden Missbrauch des Substitutionsmittels Subutex (Monosubstanz Buprenorphin) entgegenwirken. In den USA, wo Suboxone Anfang der 2000er Jahre mit Regierungsgeldern entwickelt wurde, ist mittlerweile deutlich geworden, dass auch das Kombinationspräparat missbräuchlich verwendet werden kann.
Suboxone, von einem australischen Buprenorphinexperten als „gutgemeinte pharmakologische Lösung für ein politisches Problem“ bezeichnet, hat in den zurückliegenden 14 Monaten die Umsatzerwartungen des deutschen Herstellers nicht erfüllt. Wie gerufen kommt da eine Produktionsverzögerung beim Subutex, das neue kindersichere Verpackungen erhalten soll: Bis Ende Mai wird es voraussichtlich noch zu Lieferengpässen kommen. Solange, schlägt essex in einem Brief vor, möge man sich entweder damit behelfen, Subutextabletten mit höherer Konzentration zu teilen oder aber die Patienten auf Suboxone umzustellen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/essexanschreibenb.pdf

Dass hinter Gefängnismauern suchtmedizinisch nicht viel stattfindet, ist seit langem bekannt. Wie wenig tatsächlich getan wird, Gefangene mit einer Substanzabhängigkeit anständig zu behandeln, verdeutlicht Professor Heino Stöver im Leitkommentar dieser Ausgabe: „Chancen der Substitution und der Suchtbehandlung in deutschen Gefängnissen“


Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
ARCHIDO
ARZT UND SUCHT
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
MEDIZINISCHES CANNABIS
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
Sex & Drugs & Rock 'N' Roll
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Professor Heino Stöver: „Chancen der Substitution und der Suchtbehandlung in deutschen Gefängnissen“

http://dgsuchtmedizin.de/fix/19/leitkommentar.doc

(wird später ins Netz gestellt, die Redaktion)

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Rechtsgutachten zur Substitutionsbehandlung

In Auftrag gegeben von akzept e.V. mit Unterstützung der DGS: Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung. § 5 BtMVV im Vergleich mit § 43 AMG, den Richtlinien der Bundesärztekammer, den BUB-Richtlinien.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/19/GutachtenEndfassung250308.pdf

DGS 2 – Fachtagung PSB am 23.Mai in Berlin

In der Märzausgabe von dgs-info (dgs-info 18) schrieb Bernd Westermann vom Drogennotdienst Berlin den Leitkommentar zur Diskussion um die Standards in der PSB. Am Freitag, 23.5.08, findet nun eine ganztägige Fachtagung in Berlin statt, auf der das Thema vertieft werden soll.
Jörg Gölz, DGS-Vorstand und Betreiber des Praxiszentrums Kaiserdamm in Berlin, wird über den „Wert der PsB für Substituierte und substituierenden Arzt“ referieren.

http://www.aid-berlin.org/deutsch/aktuelles/aktuelles.htm

DGS 3 – 21. Juli 2008: Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Am 21. Juli 1998 wurde an der „Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige" in Gladbeck zum ersten Mal der vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V." ausgerufene Gedenktag abgehalten. Seitdem finden sich alljährlich am 21.Juli an vielen Orten in Deutschland Angehörige, Drogenkonsumenten und Therapeuten ein, um der vielen tausend verstorbenen Drogenabhängigen zu gedenken.
dgs-info bittet um freundliche Beachtung der lokalen Veranstaltungen.

http://www.akzeptierende-eltern.de/news/13/84

DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2008, an denen die DGS beteiligt ist:

13. Suchttherapietage in Hamburg (13. - 16. Mai 2008): Schwerpunkt "Was wirkt wirklich? Evidenz und Erfahrung in der Suchtarbeit" (Vorankündigung). Im Mittelpunkt der Tagung steht diesmal das Thema „Familie und Sucht“, Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/

1. Deutscher Suchtkongress, 11. – 14. Juni 2008, Barockschloss Mannheim. Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (federführend), Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DG-Suchtpsychologie). Die DGS als Mitveranstalterin beteiligt sich mit einem Symposium zur Substitutionsbehandlung am Kongress.

http://www.suchtkongress08.de/

München. Der 9. Interdisziplinäre Kongress für Suchtmedizin findet vom 3. bis 5. Juli 2008 in München statt. Programm, Anmeldungen und weitere Informationen:

http://www.m-i-c.de/mic/veranstaltungen/873826.php

17. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Thema: Abstinenzideal und Behandlungsrealität. Berlin, 7. – 9.11.2008. Das vorläufige Programm:

http://dgsuchtmedizin.de/fix/19/DGS-Broschuere%202008%20Druck.pdf

DGS 5 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2005) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc

DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 
AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

Großbritannien. A NEW LOW IN UNINFORMED REMARKS ABOUT METHADONE TREATMENT: Bill Aitken, a "senior Tory politician," told BBC-Scotland, "We have a very high proportion of the drug-abusing population sitting fat, dumb and happy on methadone," The barrier of stigma and prejudice facing patients receiving methadone in the hopes of leading a reasonably self-fulfilling, productive life in society has just been made higher. Scotland has no corner on the market of stupid politicians, God knows, but this example of stupidity is mighty bad. (Robert G. Newman, MD, Director, International Center for Advancement of Addiction Treatment, New York, 16.3.08)

http://news.bbc.co.uk/go/em/fr/-/1/hi/scotland/7299452.stm

Australien. OVERDOSE AWARENESS DAY 2008. This event originated in Australia, but the organisers are hoping that it will have a more international flavour this year. Each year on the 31st of August, people are invited to remember those who have died or are suffering permanent injury from overdose. A silver badge is distributed for all who wish to acknowledge the day, a day that offers support and understanding, aims to lower stigma and create awareness around overdose of both licit and illicit drugs. More information can be found at: http://www.salvationarmy.org.au or by contacting Sally Finn at sally.finn@aus.salvationarmy.org

 
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

http://jes-netzwerk.de

Drogenkurier - die Zeitung von Drogenkonsumenten für Drogenkonsumenten, Eltern, Mitarbeiter der Drogenhilfe und andere Interessierte. Seit 15 Jahren gehört der Drogenkurier zur Pflichtlektüre unserer Elternarbeit. Oft werden auch Artikel und Nachrichten unseres Elternverbandes in diesem Selbsthilfe-Presseorgan veröffentlicht. Hier wird nicht nur Fachwissen vermittelt, die Macher mischen sich auch ein in die Drogenpolitik!
Die Drogenselbsthilfe braucht Eure Unterstützung - Es lohnt sich wirklich, diesen Drogenkurier sofort zu bestellen.
Das Jahres-ABO (4 Ausgaben) kostet nur 13 Euro! Bestellung bei:
dirk.schaeffer@dah.aidshilfe.de

Die Dezemberausgabe 2007:

http://jes.aidshilfe.de/media/de/Drogenkurier%20Dezember%202007.pdf

DROGENKURIER - das Magazin des bundesweiten JES Netzwerks. Ausgabe April 2008.

http://jes.aidshilfe.de/index.php?id=561

Wer einen wirklich umfassenden Einblick in die Arbeit, die Ziele und Haltungen des bundesweiten JES Netzwerks erhalten will, sollte sich diese überarbeitete Fassung des "JES -PROFIL UND SELBSTVERSTÄNDNISPAPIERS" nicht entgehen lassen.

http://jes.aidshilfe.de/index.php?id=561

Der Junkie Bund Köln hat viele neue interessante Infos auf ihrer bereits vor einiger Zeit neu gestalteten Internetseite - wirklich sehenswert.

http://www.junkiebund.de/

Der Junkiebund hat soeben eine Dokumentation seines bemerkenswerten Projektes "ACHTUNG VERACHTUNG" fertig gestellt.

http://jes.aidshilfe.de/index.php?id=2


Selbsthilfe NATIONAL UND international:

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

INPUD Statement For the 51st Session Commission on Narcotic Drugs. (12.3.08)

http://www.inpud.org/index.php?option=com_content&task=view&id=175&Itemid=31

 
ARCHIDO

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

 
ARZT UND SUCHT

USA. Hospitality Workers Have High Rates of Alcohol Problems. Hospitality workers have the highest rate of serious alcohol problems among U.S. industries, with 15 percent of workers in the federally defined "leisure, hospitality and arts" market segment suffering from alcohol-related problems, a new study finds. (jointogether, 25.3.08)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/hospitality-workers.html

Deutschland. Hazardous alcohol use among hospital doctors in Germany. Alcohol Alcohol. 2008 Mar-Apr;43(2):198-203. Epub 2008 Jan 21. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18208862

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Essen. Facharzt / Fachärztin gesucht für zwei Substitutionsambulanzen und eine dogentherapeutische Ambulanz.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/Essen_Stellenangebot_Mai08.doc

GTZ International Services is hiring an International Project Coordinator for Rehabilitation and Prevention Services for Injecting Drug Users in selected Cities of Punjab, Pakistan. The duration of the assignment will be up to 5 years.The duty station will be Rawalpindi or Lahore.
All applications should be addressed to Mrs. Jutta Hein, GTZ International Services, Human Resources Unit
at: Jutta.Hein@gtz.de
Phone: +49 61 96 79-3114

Stellenmarkt des fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Offene Stellen in der Schweiz:

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

 
INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Berlin. Zunehmende Privatisierung von Krankenhäusern in Deutschland. In Deutschland werden mehr Krankenhäuser an private Investoren verkauft als in anderen vergleichbaren Industrieländern. Der Marktanteil renditeorientierter Klinikkonzerne liege hierzulande inzwischen bei 14,1 Prozent, berichtet der „Tagesspiegel“ vom Samstag unter Berufung auf eine Erhebung der Gewerkschaft Verdi. Damit habe Deutschland selbst die USA mit einem Marktanteil von 14,0 Prozent überholt. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31787

USA: Tabakindustrie bezahlte Lungenkrebsstudie. New York – Vor anderthalb Jahren beeindruckte eine US-Studie die Fachwelt: Fast 90 Prozent aller Lungenkrebstodesfälle könnten durch regelmäßiges Screening mit der Spiralcomputertomografie verhindern werden, berichtete ein International Early Lung Cancer Action Program (I-ELCAP) im New England Journal of Medicine (NEJM 2006; 355: 1763-1771). Jetzt wurde bekannt, dass die Studie von der Tabakindustrie gefördert wurde. Die meisten Lungenkrebserkrankungen sind eine Folge des Rauchens. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31811

 
RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

Gutachten von akzept e.V. und DGS zum Substitutionsrecht: Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/GutachtenEndfassung250308.pdf

Bundesärztekammer Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern
Dr. W. Kunstmann
Aktueller Stand der Substitution Opiatabhängiger
- Ergebnisse einer Befragung der Landesärztekammern -
April 2008-05-06

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/B-K_Substitution-aktuell.pdf

Hannover. Verdacht auf Abrechnungsbetrug bei der Heroin-Substitution. Rund 1.000 Ärzte in ganz Deutschland verdächtigt die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) des möglichen Betruges „oder der Schlamperei“ bei der Abrechnung der Heroinsubstitution mit Methadon. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31557

Winsen / Lüneburg. Ohne Kontrolle Süchtige versorgt - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den Winsener Amtsarzt Hans Jürgen Quathamer. Wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in mehr als 1200 Fällen und des Abrechnungsbetrugs in fünf Fällen hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg jetzt Anklage gegen den Winsener Arzt Hans Jürgen Quathamer erhoben. (Harburger Anzeigen und Nachrichten, 8. oder 9.4.08)

http://www.han-online.de/HANArticlePool/000001192f3271a60057006a000a0052068824d8

Jever. Freispruch für Methadon-Arzt. Mit einem rechtskräftigen Freispruch endete am Montag der Prozess gegen einen Schortenser Substitutionsarzt. Der Fall des Mediziners, der Drogensüchtige mit Methadon behandelt, wurde vor dem Schöffengericht in Jever verhandelt. Ihm war in 111 Fällen der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Überschreiten der festgelegten Höchstdosen für die Methadon-Gabe vorgeworfen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklage aufgrund von Behauptungen der Krankenkasse ohne eigene Überprüfung des Sachverhaltes erhoben. Nach wenigen Minuten wurde der Arzt frei gesprochen. Der Fall könnte richtungweisend sein, denn die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 98 von 263 substituierenden Ärzten in Niedersachsen. Ihnen allen wird vorgeworfen, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben. (Wilhemshavener Zeitung, 16.4.08)

http://www.wzonline.de/index.php?id=2 [...] =17393&tx_ttnews%5BbackPID%5D=207&cHash=d22d0483dc

FRANKFURT/MAIN. Große Unsicherheiten bei der Drogensubstitution. Viele Ärzte haben Probleme mit der Dokumentation, der Überwachung der Urinabgabe und der Take-Home-Regelung. Bei der Substitution von Heroinabhängigen mit Methadon in Hessen hat das Regierungspräsidium Darmstadt eine "erhebliche Unsicherheit" unter den Ärzten festgestellt. (Ärztezeitung, 18.4.08; Frankfurter Neue Presse, 16.4.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=491994

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv[id]=4464310

Uelzen. Methadon für Abhängige: Arzt freigesprochen. Gegen 98 Ärzte, die Schwerstabhängigen die Ersatzdroge Methadon verabreichten, ermitteln die Staatsanwaltschaften in Niedersachsen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Betrugs - jetzt ist erstmals ein Mediziner von einem Gericht freigesprochen worden: Das Schöffengericht in Jever brauchte nur einen Tag, um den Substitutionsarzt Dr. H. vom Vorwurf freizusprechen, er habe in 111 Fällen höhere Dosen der Ersatzdroge abgegeben als erlaubt. Die Staatsanwaltschaft selbst hatte einen Freispruch beantragt. (Altmark Zeitung online, 18.4.08; Allgemeine Zeitung, 18.4.08)

http://www.altmark-zeitung.de/uelzens [...] _Methadon_fuer_Abhaengige_Arzt_freigesprochen.html

http://www.az-online.de/uelzenstart/0 [...] _Methadon_fuer_Abhaengige_Arzt_freigesprochen.html

Darmstadt. Missbrauch bei Methadon. Bei der Abgabe des Ersatzstoffes an Süchtige gibt es viele Probleme. Bei der Versorgung Drogenabhängiger mit legalen Ersatzstoffen gibt es erhebliche rechtliche Unsicherheiten. Zu diesem Schluss sind Experten bei einer Tagung im Regierungspräsidium (RP) Darmstadt gekommen. Das führt unter anderem dazu, dass Methadon in der illegalen Drogenszene kursiert. Vor zwei Jahren musste die Aufsichtsbehörde einem Arzt aus dem Lahn-Dill-Kreis die Konzession zur Substitution entziehen, weil er gleich "gegen mehrere Vorschriften" verstieß, erläuterte RP-Pharmaziedezernent Reiner Herkner. (Frankfurter Rundschau, 18.4.08)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und [...] id=a5973dbcb405c3b26a18858478713717&em_cnt=1321082


MEDIZINRECHT

Bremen. Dealer stirbt durch Brechmittel - Polizeiarzt vor Gericht. Bremer Mediziner bedauert Tod des Afrikaners - Staatsanwalt: Angeklagter hätte Gefahr erkennen müssen. (Die Welt, 17.4.08)

http://www.welt.de/welt_print/article [...] t_durch_Brechmittel_-_Polizeiarzt_vor_Gericht.html

Haftung für Sucht nur bei groben Fehlern. Die Ärztezeitung berichtet in Ihrer Ausgabe vom 18./19. April 2008 über ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz (Az.: 5U1523/06), dass eine Frau ihren Arzt verklagt habe, weil er durch Verschreibung die Medikamentenabhängigkeit ausgelöst hätte.
Das OLG wies die Klage ab, weil der Arzt mehrmals auf das Suchtrisiko hingewiesen hätte. (DHS-Newsletter 09-08 vom 23. April 2008)

http://www.aerztezeitung.de/suchen/?s [...] en+or+blick+or+schilddr%C3%A3%C2%A3%C3%A2%C2%BCse.


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Eine französische Arbeitsgruppe analysierte 10.000 Unfallberichte mit mehr als 17.000 beteiligten Fahrzeugführern. Das relative Risiko, für den Unfall verantwortlich zu sein, betrug 1,7 für die gesamte Gruppe, 2,3 für Cannabis allein (THC > 1 ng/ml), 9,4 für Alkohol allein (> 0,05 Promille Blutalkoholkonzentration) und 14,1 für die Kombination von Alkohol und Cannabis. Die Forscher folgerten: "Alkohol bleibt das größte Risiko in jedem Alter. Junge Fahrzeugführer, die Alkohol und Cannabis konsumieren, stellen ein wichtiges Ziel für die Prävention dar." (Quelle: Biecheler MB, et al. Traffic Inj Prev 2008;9(1):11-21.) (Quelle: IACM-Informationen vom 29. März 2008)

Australien. Drugs and driving in Australia. A survey of community attitudes, experience and understanding. 104-page PDF (Drug Info, Australia)

http://www.druginfo.adf.org.au/downlo [...] orts/Drugs_and_Driving_in_Australia_fullreport.pdf

Drogenkonsum gefährdet den Versicherungsschutz. Wer unter Drogen- oder Alkoholeinfluss Auto fährt, geht unkalkulierbare Risiken ein. Was es kosten kann, wenn es in solchem Zustand zu einem Unfall kommt. (Dübbert & Partner, 8.4.08)

http://duebbert-und-partner.de/content/view/1048/135/


VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Erstmalig Arzneimittel in Deutschland aus BtM-Pflicht entlassen - Verordnung von Modafinil (Vigil®) ab sofort auf normalem Rezept. Die Verschreibung von Modafinil (Vigil®) kann und muss ab sofort auf einem normalen Rezept erfolgen. Denn Modafinil ist nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft. Dies beschloss die Bundesregierung in der 21. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften (21. BtMÄndV). Damit hat der Gesetzgeber folgerichtig auf die fehlenden Abhängigkeitseffekte unter Modafinil reagiert. (Presseportal, 4.3.08)

http://www.presseportal.de/pm/70295/1147236/cephalon_gmbh/rss

Hamburg. Ronald Schill - Kokain und Hasstiraden. Er war einmal "Richter Gnadenlos": Nun wurde Ronald Schill offenbar in Rio gefilmt. Er nimmt Kokain, erklärt seine Schummeleien beim Drogentest und schimpft über "reinrassige Neger". (Süddeutsche Zeitung, 7.3.08)

http://www.sueddeutsche.de/,tt8m1/panorama/artikel/714/162266/

Hamburg. Ronald Schill angeblich beim Kokainkonsum gefilmt. Ein Video, das den früheren Hamburger Innensenator Ronald Schill beim Kokainkonsum zeigen soll, beschäftigt die Staatsanwaltschaft. (Hamburger Morgenpost, 7.3.08)

http://archiv.mopo.de/archiv/2008/200 [...] ld_schill_angeblich_beim_kokainkonsum_gefilmt.html

Hamburg. Kokain-Geständnis im Video. „Ich weiß, dass ich noch nie in meinem Leben illegale Drogen genommen habe – insbesondere kein Kokain.“ (Ronald B. Schill am 11. Februar 2002). Das Video auf Bild.de.

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktue [...] chill/kokain-gestaendnis-im-video,geo=3950936.html

Landsberg. Wer einen Joint raucht, besitzt ihn auch. Besitz ist per Gesetz definiert als körperliche Herrschaft über einen Gegenstand. Wirft man diesen Gegenstand weg, ist dies sogar der Ausdruck eines Herrschaftswillens. Wer also einen Joint gereicht bekommt, um diesen zu rauchen, kann sich nicht herausreden, das Gras nur geraucht, aber nicht besessen zu haben - Besitz von Betäubungsmitteln ist nämlich strafbar, der Konsum nicht. (Augsburger Allgemeine, 12.3.08)

http://www.augsburger-allgemeine.de/H [...] auch-_arid,1190060_regid,2_puid,2_pageid,4500.html

Köln. Jetzt räumt die Stadt auf. Alles ging blitzschnell. Zwei Streifenwagen fuhren vor, fünf Beamte sprangen heraus - Razzia am Ebertplatz. Jetzt wird dort endlich aufgeräumt. (Express, 15.3.08)

http://tinyurl.com/2h9swn

Backnang. Prachtexemplare im Garten. Vier prächtige Cannabis-Pflanzen im Garten ihres Hauses, ab und zu eine Ernte - das reichte fürs Backnanger Schöffengericht aus, um eine 48-Jährige aus dem Weissacher Tal zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren zu Bewährung zu verurteilen. Die Verkäuferin hat zudem eine Geldbuße in Höhe von 1500 Euro zu entrichten. (Backnanger Kreiszeitung, 17.3.08)

http://www.bkz-online.de/modules/news/article.php?storyid=349981&storytopic=8

Bayrische Härte gegen Cannabis als Medizin. Experten wie Franjo Grotenhermen von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) berichten immer wieder von einem spürbaren Nord-Süd-Gefälle beim Umgang mit Cannabispatienten die BtM-Straftaten begehen. Zwei aktuelle Urteile belegen diese These. Cannabispatienten aus dem Süden der Republik müssen demnach mit deutlich härteren Strafen rechnen als die Einwohner Norddeutschlands und Bewohner von Großstädten. (Meldung des DHV vom 19. 03. 2008)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1205940439.html

Elektro-Schnüffelnase jagt Drogen. Kieler Zollbeamte fahnden mit "Itemiser3". Sie kann Sprengstoff und Drogen erschnüffeln: Die elektronische Nase "Itemiser3". Mit dem weltweit ersten System dieser Art gehen jetzt die Zollbeamten in Schleswig-Holstein Jagd auf Schmuggler - und machen dabei überraschende Funde. (ZDF-heute, 20.03.2008)

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7183391,00.html

Hanf-Plantagen - Cannabis statt Gemüse. In Deutschland gibt es immer mehr professionelle Cannabis-Plantagen: Laut dem Düsseldorfer LKA kommen viele der Betreiber aus den Niederlanden, da dort der Anbau rigider verfolgt wird. Also verlagern viele ihre Plantagen nach Deutschland - und arbeiten hoch professionell. (Der Stern, 21.3.08)

http://www.stern.de/politik/panorama/:Hanf-Plantagen--Cannabis-Gem%FCse/614369.html

Albstadt. Haschisch Cannabis-Züchter wurde hart bestraft. Seit geraumer Zeit geraten "Homegrower" immer häufiger in das Visier der Polizei. Die großflächig angelegte Razzia Ende Januar, bei der mehr als 200 Beschuldigte mit Hausdurchsuchungen bedacht wurden, ist nicht als Endpunkt der Aktion anzusehen. Das LKA hatte zuvor die Kundendaten eines Aachener Grow-Shops ausgewertet, um die Identität von Käufern "auffälliger" Produkte festzustellen. Jetzt werden die ersten Verurteilungen von Personen, die zum eigenen Bedarf anbauen, bekannt. (gulli, 23.3.08)

http://www.gulli.com/news/haschisch-cannabis-z-chter-2008-03-23/

BKA. Jahres-Pressekonferenz des BKA: Zahl der Drogentoten wieder gestiegen. Zum ersten Mal seit acht Jahren sterben wieder mehr Menschen an Drogen, der illegale Medikamentenhandel nimmt zu und Deutschland gerät verstärkt ins Visier von Geldkarten-Fälschern - so die Jahresbilanz des Bundeskriminalamtes. (Süddeutsche Zeitung, 28.3.08)

https://ssl.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/264/165791/

Aktuelle Herausforderungen in der Kriminalitätsbekämpfung - Strategien des Bundeskriminalamtes. Presseinformation zur Jahrespressekonferenz des BKA. (BKA, 28.3.08)

http://www.bka.de/

Berlin. Verbrannte Drogentote - Fall Kristina Hani kommt jetzt vor Gericht. Vor knapp einem Jahr starb die 14-Jährige an einer Überdosis Drogen. Zwei Jugendliche steckten die Leiche in einen Koffer, den sie dann anzündeten. Nun hat die Staatsanwaltschaft einen der beiden angeklagt. Der damals 17-jährige Dealer muss sich wegen Mord durch Unterlassen verantworten. (Die Welt, 1.4.08)

http://www.welt.de/berlin/article1860323/Fall_Kristina_Hani_kommt_jetzt_vor_Gericht.html

Frankfurt. Drogenkriminalität - “Stoff“ zu Dumpingpreisen. Die drei Männer stehen am Kaisersack, lässig gegen einen Straßenpfosten gelehnt. Sie sind jung, höchstens zwanzig Jahre alt, tragen Baseballkappen zu Cargohosen und aufgeplusterten Jacken, die sie kräftiger aussehen lassen, als sie sind. Irgendwann streckt einer von ihnen drei Finger aus und sagt: “Ich will drei.³ Dann geht er, während der andere zum Telefon greift. Gemeint sind drei Gramm Kokain. Vielleicht auch Heroin, Haschisch oder Khat. Der Mann, der offenbar nicht süchtig ist, wird das Rauschgift nicht selbst konsumieren. Er wird es kaufen, strecken, weiterverkaufen. Am Ende des Tages hat er rund 400 Euro verdient. (FAZ online, 2.4.08)

http://tinyurl.com/2qgzxy

Ülzen. Anwalt schleust Drogen im Brötchen ins Gefängnis. Über ein Jahr lang soll ein Anwalt Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) Uelzen mit Drogen versorgt haben - jetzt sitzt er mit zwei mutmaßlichen Komplizen selbst im Gefängnis und wartet dort auf seinen Prozess. (Oberhessische Presse, 4.4.08)

http://www.op-marburg.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art699,563417


EUROPA UND DIE WELT

USA. Cracked Justice: Addressing the Unfairness in Cocaine Sentencing. Human Rights Watch urges Congress to pass legislation to remedy the disproportionately harsh and racially discriminatory penal sanctions for federal crack and cocaine offenses (Human Rights Watch, USA, 26.2.08)

http://hrw.org/english/docs/2008/02/26/usdom18151.htm

USA. Weltrekord: Ein Prozent der US-Bürger im Gefängnis. (Deutsche Welle, 29.2.08)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3158281,00.html

Tschechien. Marihuana-Urteil: Gnade für Hanf-Heiler. (Radio Praha, 4.3.08)

http://www.radio.cz/de/artikel/101535

Schweiz. Nationalrat legt Priorität auf Drogen-Abstinenz (CH) - Kleine Differenz bei der Revision des Betäubungsmittelgesetzes bleibt. Die Verwendung von Betäubungsmitteln zu therapeutischen Zwecken soll im Betäubungsmittelgesetz geregelt werden, im Zweckartikel aber hinter die Förderung von Abstinenz gestellt werden. Dies entschied der Nationalrat am Mittwoch. Das Geschäft geht mit kleineren Differenzen zurück an den Ständerat. Neue Zürcher Zeitung, 6.3.08)

http://tinyurl.com/2ws26h

Jamaica Explores Legalizing Marijuana. Jamaica is considering the legalization of marijuana, a drug revered by members of the island's large Rastafarian population who say smoking it is part of their religion. (AP, 1.3.08)

http://ap.google.com/article/ALeqM5jZwcRR-QoJqgP5h_EWFu791-292AD8V4PGOG1

Großbritannien. END 'NANNY STATE' BANS, ARGUES MAJOR NEW STUDY. Prohibitions impose huge costs on individuals and society, yet produce few benefits in return. A major new study, released today by the Institute of Economic Affairs, argues that the expansion of the 'nanny state' should be halted. A 'banning culture' has seen greater restrictions placed on what individuals are permitted to do with their own bodies on private property. The study, conducted by a distinguished international panel of experts under Dr John Meadowcroft* of King's College London, examines the outlawing of the manufacture, distribution, sale or provision of particular goods and services by consenting adults. A wide range of issues are covered including gun control, prostitution and recreational drugs. (Institute of Economic Affairs, 4.3.08)

http://www.iea.org.uk/record.jsp?type=release&ID=138

Schweiz. Hartes Lobbying gegen Hanfkonsum (CH). Innert dreieinhalb Jahren haben vor allem welsche Hardliner eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums verhindert. Einer ihrer Antreiber erklärt, wie sie vorgegangen sind.
Heute wird der Ständerat die Hanf-Initiative zackig ablehnen und damit dem Nationalrat folgen, der beim Cannabis schon länger eine strengere Linie verfolgt. Ein Gegenvorschlag des Zürcher Freisinnigen Felix Gutzwiller, den Hanfkonsum für Erwachsene zu entkriminalisieren, passierte die Ständeratskommission, blieb aber in der Parallelkommission des Nationalrats hängen. (Der Tagesanzeiger, 11.3.08)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/850167.html

Schweiz. Über Hanf-Initiative wird abgestimmt. Kiffen soll nach dem Willen des Parlaments nicht straffrei werden. Der Ständerat ist dem Nationalrat gefolgt und hat die Hanf-Initiative mit knappem Mehr zur Ablehnung empfohlen. Die Initiative kommt nun vors Volk. (mzbern.ch, 11.3.08)

http://www.mzbern.ch/pages/index.cfm? [...] rub=100211531&osrub=100211531&Artikel_ID=101784122

Schweiz. Malaise in der Suchtpolitik. Letzte Woche ging es im Ständerat ums Rauchen. Gestern ging es ums Haschen. Und ums Trinken geht es ohnehin fast immer. Dieser gehäufte Kontakt mit Genussmitteln, die bei exzessivem Gebrauch zu Suchtmitteln werden können, hat in der kleinen Kammer zu einer bemerkenswerten Ernüchterung geführt. Nur gerade mit einem Zufallsmehr von 18 zu 16 Stimmen beschloss der Ständerat die Nein-Parole zur Volksinitiative „für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz“. (Neue Zürcher Zeitung, 12.3.08)

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/hanf_initiative_1.687446.html

New drug BZP to be placed under control across the EU. Europe has responded today to concerns over the use of the stimulant drug BZP by subjecting it to 'control measures and criminal provisions' across the EU Member States. The decision of the Council of the EU was adopted today in the final stage of a three-step procedure designed to respond to potentially threatening new psychoactive drugs in the EU. (EMCDDA, 3.3.08)
http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index875EN.html

http://www.emcdda.europa.eu/?nNodeID=33863#92631

USA: Latest in a Series of Policy Briefs on Public Safety: Data shows substance abuse treatment reduces crime. Increased availability of substance abuse treatment is associated with improved public safety. WASHINGTON - Community-based substance abuse treatment reduces crime rates and helps states reduce corrections costs, according to a new policy brief released today by the Justice Policy Institute (JPI, 22.1.08).

http://www.justicepolicy.org/content.php?hmID=1811&smID=1581&ssmID=70#a287a287

Großbritannien. Jail 'Not the Solution' to Drug Crime. "Convicted drug users should not be sent to prison because it does more harm than good, a report from the influential UK Drug Policy Commission will say tomorrow. Up to 65,000 prisoners in England and Wales are thought to be problem drug users and, of these, two-thirds are convicted of less serious crimes such as shoplifting and burglary. The commission believes these offenders should not be jailed…The report arrives as the problem of drug use in prison appears to be increasing, with results from random tests revealing that heroin use is now more widespread than cannabis." (The Observer,16.3.2008)

http://www.guardian.co.uk/society/2008/mar/16/prisonsandprobation.drugsandalcohol

UN DRUG CZAR EVADES AWKWARD QUESTION. Our friends at the Hungarian Civil Liberties Union captured a great moment from the United Nations Committee on Narcotics Drugs where Antonio Maria Costa refused to answer a question about why the Netherlands has lower cannabis usage rates than surrounding countries. (Salon, 17.3.08)

http://blogs.salon.com/0002762/2008/03/17.html#a2753

USA. MARIJUANA: IT'S TIME FOR A CONVERSATION. Sponsored by the American Civil Liberties Union and featuring noted travel writer and television host Rick Steves, "Marijuana: It's Time for a Conversation" begins a long-overdue public discussion about marijuana and marijuana prohibition. (ACLU, März 2008)

http://www.marijuanaconversation.org/

http://video.google.ca/videoplay?docid=1156862632967780733

Tschechien. Czechs to Decriminalize Marijuana Possession, Growing Up to Three Plants. The Czech Republic will decriminalize the possession of up to 20 joints, a gram of hashish, or up to three marijuana plants, according to a report from the Czech news site iDNES. Under Czech law, possession of "more than a small amount of drugs" is a criminal offense punishable by up to five years in prison. (Drug War Chronicle, Issue 528, 21.3.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/528/czech_republic_decriminalizes_marijuana

Dubai. ENDEMOL EXEC SENT TO DUBAI JAIL AFTER POLICE FIND ‚SPECK OF DIRT’. A speck of dirt invisible to the human eye was all it took to land Cat Le Huy in a Dubai jail.
Officials at Dubai airport claimed they had found 0.03 grams of hashish in the Endemol television executive's bag after he had travelled to the United Arab Emirates to visit a friend last month. They accused him of possession - -- which would have led to a mandatory four-year prison sentence had he been convicted. After he spent six weeks in Dubai's jails protesting his innocence, prosecutors dropped the case this month. Mr Le Huy, 31, a German citizen living in London, claims that Dubai officials are paid a "bounty" for arresting drug offenders, a practice confirmed independently to The Times by sources who did not wish to be named. (The Times, 24.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n314.a02.html

Jamaika. Spliff society: Jamaica considers calls to decriminalise use of ganja. Law reform could halt courts logjam - but the issues are not that simple. (The Guardian, 11.3.2008)

http://www.guardian.co.uk/world/2008/mar/11/internationalcrime

Niederlande. Court: Dutch Cannabis Bars Not Allowed to Exclude Foreigners. A district court in Maastricht yesterday overturned a municipal decree stating that cannabis bars must refuse foreigners as clients. French, Belgians and Germans must now be allowed in, NRC Handelsblad newspaper reported. (NIS News Bulletin, 2.4.08)

http://www.nisnews.nl/public/020408_2.htm

USA. FREEDOM ELUDES MANY CRACK INMATES. New federal sentencing guidelines designed to end the racially tinged disparity between prison sentences for powder and crack cocaine dealers went into effect a month ago, and so far more than 3,000 inmates have had their prison terms reduced. (Los Angeles Times, 3.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n354/a03.html

DUBAI. The Dubai Criminal Court of First Instance yesterday sentenced a Kenyan woman, identified as S.H., 27, to life in prison followed by deportation for possession of hashish with the intent of trafficking. (Kjaleej Times, 31.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n349.a04.html

USA. DEA VS. HEROIN KINGPIN - FULL PREMIERE EPISODE. DEA agents put their lives in the hands of a drug and weapons trafficker turned informant as they mount an operation to burrow deep into Detroit's drug underworld. Each undercover buy and daring raid brings them one step closer to a deadly showdown with a violent drug kingpin. (Spike TV 2008)

http://www.spike.com/episode/26482/st/2967221

Großbritannien. True cost of drugs more than £100bn, says Addaction. The cost of substance misuse-related crime over the ten-year period of the government's previous drug strategy (1998-2008) was £100bn, and the total health costs £10bn, according to a briefing compiled by charity Addaction to coincide with the launch of the new strategy. The information in Financial costs of addiction is culled from official figures on primary, A&E and community care, criminal justice procedural and prison costs, acquisitive crime costs and state benefits among others and is, says Addaction, 'probably at the low end' of the true figures. (Quelle: DrinkandDrugs.Net, 10.3.08)

http://www.addaction.org.uk/Briefing-financialcostsofaddiction.pdf

Death Penalty: More Death Sentences in Algeria, Syria, Pakistan, a Reprieve in Vietnam. The resort to the ultimate sanction against drug offenders continues this month, with courts in Algeria, Syria and Pakistan handing down death sentences. But yielding to pressure from the West, the Vietnamese government commuted the death sentence of a British citizen. (Drug War Chronicle, Issue 531, 11.4.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/531/death_sentences_algeria_syria_pakistan_vietnam

Großbritannien. Drogen aus dem Tetra Pak - Millionenerbe und Wohltäter Hans Kristian Rausing in Haft. Mit der Adresse Cadogan Place bringt man in London einiges in Verbindung, sehr viel Geld zum Beispiel teure Autos und höhere Töchter. Es gibt dementsprechend Begriffe, die einem bei Cadogan Place bislang nicht eingefallen sind. Hausdurchsuchung zum Beispiel oder Crack oder Ionenmobilitätsspektrometrie. (Berliner Morgenpost, 13.4.08)

http://www.morgenpost.de/content/2008/04/13/aus_aller_welt/956980.html

Großbritannien. Tackling Drugs - Reducing Crime'. Speech by Drugs Minister Vernon Coaker on tackling drugs, at the 'Tackling Drugs - Reducing Crime' European conference organised by the Nottinghamshire Police Authority (Home Office, UK, 7.4.08)

http://press.homeoffice.gov.uk/Speeches/Speech-by-VC-Tackling-Crime

USA. CANNABIS-FEST: Kiff-In in Kalifornien. In den USA gibt es eine seltsame Tradition: Einmal im Jahr ist Kiffer-Feiertag. Im Dunstkreis der Uni Santa Cruz trafen sich tausende Studenten und ließen ganz entspannt die Joints kreisen. Besonders bizarr: Die Polizei war dabei. (Spiegel online, 22.4.08)

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,548907,00.html

Niederlande. Head of Dutch Police Union Says Says Legalize Marijuana, a Dutch Mayor is on the Same Wave-Length. Hans van Duijn, head of the Dutch police union, told Radio Netherlands Wednesday that the struggle to arrest marijuana growers and providers was pointless and that marijuana should just be legalized. (Drug War Chronicle, Issue 533, 25.4.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/533/dutch_police_union_leader_legalize_marijuana

Death Penalty: More Executions in Iran and Saudi Arabia, Syrian Activists Criticize Saudis. The resort to the death penalty for drug offenses continued apace in recent days. According to reports compiled by the anti-death penalty organization Hands Off Cain, both Iran and Saudi Arabia were hard at it again. Meanwhile, the Saudis have come under fire from Syrian activists complaining that large numbers of their countrymen have fallen under the executioner's sword in Saudi Arabia. (Drug War Chronicle, Issue 533, 25.4.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/533/death_penalty_iran_saudi_arabia_syria

Süd-Korea. Drogen-Klonhunde schnüffeln für Zoll. Die weltweit ersten geklonten Drogenspürhunde haben in Südkorea ihre Schnüffel-Ausbildung begonnen. Die Hunde sollen bereits im Juni einsatzbereit sein. (OÖNachrichten, 21.04.08)

http://www.nachrichten.at/weltspiegel/672658?PHPSESSID=313081f807f6df66b4aac6a041d9d5cb

USA. ENTENCES REDUCED FOR 3,000 COCAINE INMATES. Some 3,000 inmates convicted on crack cocaine charges have had their prison sentences reduced since the federal government eased penalties for drug crimes that mostly involved blacks, said a federal Sentencing Commission study released on Thursday. (New York Times, 25.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n423.a03.html

AMERICA'S GULAG JUST KEEPS GROWING. By Ethan Nadelmann, Drug Policy Alliance. The U.S. dwarfs the rest of the world when it comes to locking up its citizens, due in large part to madness of our incarceration policies. (Alternet, 25.4.08)

http://alternet.org/drugreporter/8434/

Niederlande: DUTCH BAN ON MAGIC MUSHROOMS MOVES CLOSER. The Dutch are about to ban magic mushrooms. The cabinet passed a proposal and sent it to parliament, where it is expected to be approved. (Drug War Chronicle, Issue 534, 2.5.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/534/dutch_magic_mushroom_ban

USA. ON ARRESTS, DEMOGRAPHICS, AND MARIJUANA. (New York Times, 30.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n444.a06.html

MARIJUANA ARREST CRUSADE. Racial Bias and Police Policy in New York City, 1997-2007. By Harry G. Levine and Deborah Peterson Small. (NEW YORK CIVIL LIBERTIES UNION, WWW.NYCLU.ORG, APRIL 2008)

http://www.drugpolicy.org/docUploads/mjarrestcrusade.pdf

 
DROGENPOLITIK

Frankfurt. Konferenz fordert flexible Drogenpolitik. Mit Pragmatismus und Flexibilität wollen die Kommunen neuen Herausforderungen im Umgang mit Süchtigen begegnen. Zum Abschluss einer zweitägigen Konferenz formulierten die rund 200 Teilnehmer „Frankfurter Thesen zu kommunalen Drogenpolitik und Drogenarbeit 2008“. «Drogenkonsum ist heute weniger öffentlich sichtbar», sagte Frankfurts Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) am Freitag. „Das Problem ist aber nicht kleiner geworden: Es gibt nicht weniger Abhängige, und die einzelnen psychoaktiven Substanzen haben sich vervielfältigt.“ Der gesellschaftliche Dialog über den Umgang mit diesem Problem dürfe nicht einschlafen. (Rhein-Main Net, 1.3.08)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4357662

Frankfurt. Ruf nach kontrollierter Abgabe von Heroin
Experten plädieren für liberales Drogenrecht. (Wiesbadener Kurier, 3.3.08)

http://tinyurl.com/25cp38

Frankfurt. Doping statt Dope. Genussdrogen werden kriminalisiert, während leistungssteigernde Stoffe aus dem Betäubungsmittelgesetz herausgenommen werden. Die chemische Optimierung des Menschen geht weiter. Die Referenten waren sich im Großen und Ganzen einig. Sie kritisierten vor allem den übermäßigen Einfluss, den die Politik auf die Ausrichtung von Suchtprävention und Therapien ausübt. (Jungle World, 6.3.08)

http://www.jungle-world.com/seiten/2008/10/11575.php

Berlin. Gesundheitssenatorin Lompscher: Prävention ist entscheidend bei Drogen- und Alkoholmissbrauch. Heute haben Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher und die Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara zwei neue Studien zur Drogen- und Suchtsituation in Berlin vorgestellt. Der Epidemiologische Suchtsurvey 2006 und die Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen 2007 (ESPAD) geben durch Befragung von Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 15 - 64 Jahren ein repräsentatives Bild über den derzeitigen Konsum legaler und illegaler Suchtmittel in Berlin. (Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Pressemitteilung, 14.3.08)

http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2008/03/14/96368/index.html

Berlin. Am 2. August 2008 wird in Berlin die nächste Hanfparade stattfinden.

http://www.hanfparade.de/

Hans-Adolf Hüsgen, der ehemalige Drogenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, hat sich Gedanken zur Entwicklung der Drogenpolitik gemacht: „Drogenpolitik: Die ehemalige Opposition macht mobil - aber hat sie auch recht?“ (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)
http://www.sabo-buch.de

Aktuelle Schülerstudie ESPAD vorgestellt. Die Drogenbeauftragte stellte in der vorletzten Woche die deutschen Ergebnisse der ESPAD-Schülerstudie vor. Es handelt sich um eine europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen. In Deutschland wurden die Angaben von 12.448 Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen in den Ländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Thüringen ausgewertet. (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_603 [...] roperty=publicationFile.pdf/ifz-studie-07-pdf.pdf.

Berlin. Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht:
Weniger Tabak- und Cannabiskonsum bei Jugendlichen, aber exzessiver Alkoholkonsum angestiegen. (BMG, Pressemitteilung vom 5.5.08)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] eilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-05-05-08.html

Drogen- und Suchtbericht 2008.

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] unkte/Drogen-und-Sucht/Drogen-Suchtbericht-08.html

Berlin. Regierungsbericht. Zahl der Drogentoten in Deutschland steigt. Jahrelang gab es in Deutschland immer weniger Drogentote. Jetzt steigt die Zahl erstmals wieder, wie aus dem Drogenbericht der Bundesregierung hervorgeht. Experten glauben, dass viele Todesfälle sich verhindern ließen. Der Bericht zeigt zudem, welche Drogen die Deutschen am liebsten konsumieren. (Die Welt, 5.5.08)

http://www.welt.de/politik/article1964156/Zahl_der_Drogentoten_in_Deutschland_steigt.html

Berlin. Exzessives Trinken bei Kindern und Jugendlichen stark zugenommen
Berlin – Das exzessive Trinken bei Kindern und Jugendlichen hat stark zugenommen. Während die 12- bis 17-Jährigen 2005 noch 34 Gramm reinen Alkohol pro Woche zu sich nahmen, waren es im vergangenen Jahr schon 50 Gramm. Dagegen rauchen die Jugendlichen immer weniger. Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist erstmals seit acht Jahren wieder angestiegen. Das geht aus dem am Montag in Berlin vorgestellten Drogen- und Suchtbericht 2008 der Bundesregierung hervor. (Deutsches Ärzteblatt online, 5.2.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32261


Tabaksteuer, Rauchverbot, Nichtraucherschutz
(siehe auch: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/


Bayern: Beckstein will Rauchverbot lockern. Nach den CSU-Verlusten bei den bayerischen Kommunalwahlen hat Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) eine Lockerung des Rauchverbots angekündigt und damit eine parteiinterne Debatte ausgelöst. Beckstein räumte am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk ein, es gebe „mehr Probleme mit dem Nichtraucherschutz als wir gedacht hatten“. (Deutsches Ärzteblatt online, 5.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31596

"Kalter Rauch - der Anfang vom Ende der Kippenrepublik". Am Dienstag hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, der die treibende Kraft hinter dem vehementer denn je diskutierten Rauchverbot in der Gastronomie ist, sein bei orange-press erschienenes Buch "Kalter Rauch - der Anfang vom Ende der Kippenrepublik" vorgestellt. In dem Buch werden die Fakten zum Tabakkonsum zusammengefasst und den dabei verbreiteten Mythen zuleibe gerückt. Preis:17,90 Euro (Quelle: DHS-Newsletter 06-08 vom März 2008). Bestelladresse:

http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/das-tabak-komplott.html

Berlin. Bätzing lehnt „Aufweichung“ des Rauchverbots in Bayern ab
Passau – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), lehnt eine Lockerung des Nichtraucherschutzes in Bayern ab. „Es muss jetzt Kurs gehalten werden. Eine Lockerung wird am Ende zu viel größeren Problemen führen“, (Deutsches Ärzteblatt online, 6.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31609

München. Nichtraucher klagen gegen Wirte in Bayern Die Nichtraucher-Initiative München (NIM) will alle Ausnahmen beim Raucherschutz in Bayerns Gastronomie kippen. (NIM, 10.3.08)

http://www.ni-muenchen.de/

München. 2008 darf in Bayerns Bierzelten noch geraucht werden. Das Rauchverbot in Bayern soll bis 1. Januar 2009 in Bier-, Wein- und Festzelten ausgesetzt werden. Darauf einigte sich das bayerische Kabinett am Dienstagnachmittag, wie Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) in München mitteilte. (Deutsches Ärzteblatt, 11.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31649

Berlin. Grüne Politikerin wirbt künftig für Tabak-Industrie. Die ehemalige Grünen-Politikerin Marianne Tritz wird Geschäftsführerin des Verbandes der Zigarettenindustrie. Das bestätigte ein Sprecher der Zigarettenfirma Reemtsma der "Tageszeitung". (Ärztezeitung online, 12.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=486482

München. CSU-Fraktion will Rauchen in Festzelten vorerst weiter erlauben. Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag hat sich dafür ausgesprochen, das Rauchen in Bier- und Festzelten in diesem Jahr doch noch zu erlauben. (Deutsches Ärzteblatt, 13.11.08

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31664

Heidelberg. Rechtsgutachten: Bundesweiter Nichtraucherschutz doch möglich. Der Gesetzgeber kann bundesweit einheitliche Regelungen zum Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Dieses Ergebnis eines aktuellen Rechtsgutachtens des Kölner Staatsrechtler Klaus Stern und seines Mitarbeiter Jörg Geerling hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Donnerstag vorgestellt. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31823

Berlin . Nichtraucher-Flickenteppich erzürnt Krebsexperten Raucherklubs, Absauganlagen, Sonderregeln für inhabergeführte Kneipen: Die in den vergangenen Monaten in Kraft getretenen landesgesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz lassen nach Ansicht von Krebsexperten zu viele Schlupflöcher zu.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=488840

Niederlande. DUTCH SMOKING BAN WILL NOT APPLY TO MARIJUANA, HEALTH MINISTER SAYS. A smoking ban in bars, restaurants, and yes, coffee shops, goes into effect in Holland on July 1. But the law only targets tobacco, so marijuana-smoking can continue in the coffeeshops, at least as long as it's not those tobacco-laced Euro-style joints. (Drug War Chronicle, Issue 529, 28.3.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/529/dutch_smoking_ban_does_not_cover_marijuana

Braunschweig. Grüne fordern bundesweite Regelung zum Nichtraucherschutz – Die Grünen verlangen nach einer bundeseinheitlichen Regelung zum Nichtraucherschutz in Gaststätten. (Deutsches Ärzteblatt online, 31.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31857

BÄK: "Schutz von Nichtrauchern im Bund regeln!". Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat die Koalition aufgefordert, den Nichtraucherschutz in Gaststätten bundeseinheitlich zu regeln. (Ärztezeitung online, 31.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/suchen/Default.aspx?sid=488961&query=BÄK&ticket=ST-3289-WxmIjf16u6HsfpQczf1OwABcLREufyZTNI0-20

Berlin. Abgeordnete kämpfen für bundesweit einheitliches Rauchverbot. Der Ruf nach einem bundesweit einheitlich geregelten Rauchverbot wird lauter. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding sagte der Zeitung „Die Welt“ vom Donnerstag: „Es kann nicht sein, dass die Menschen in einigen Bundesländern schlechter vor den gesundheitlichen Schäden durch Tabakrauch geschützt werden.“ (Deutsches Ärzteblatt online, 3.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31907

China. Unter Dampf. China ist die größte Rauchernation der Welt. Bis Olympia aber soll das anders werden. Wäre China eine Mediendemokratie, müsste der stellvertretende Sportminister Cui Dalin sich jetzt wahrscheinlich nach einem anderen Posten umsehen. Vor wenigen Wochen erklärte er chinesischen Parlamentariern, dass die Olympischen Spiele die Chinesen zu einem gesünderen Lebensstil inspirieren sollten, und steckte sich unmittelbar danach in einem Nichtraucherflur eine Zigarette an. Die Ironie der Situation entging auch den chinesischen Medien nicht, und obwohl Cui seinen Posten behalten durfte, wurde der Vorfall zum Symbol für die Schwierigkeiten bei einer der größten sozialen Umerziehungskampagnen seit der Mao-Zeit: Die Chinesen sollen sich das Rauchen in der Öffentlichkeit abgewöhnen, und zwar bis zu den Olympischen Spielen im August. (Berliner Zeitung, 4.4.08)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] in/dump.fcgi/2008/0404/vermischtes/0010/index.html

Deutschland. Monatelang kämpfte er gegen das neue Gesetz - Wirt erhängt sich wegen Rauchverbot. (BILD, 8.4.08)

http://www.bild.de/BILD/news/vermisch [...] t-erhaengt-sich/wegen-rauchverbot,geo=4208136.html

Sachsen. Verfassungsgerichtshof setzt die Anwendung des Nichtraucherschutzgesetzes für inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätten vorläufig aus. (Marktplatz Recht, 27.03.08)

http://www.marktplatz-recht.de/559/?n [...] tnews%5Btt_news%5D=59492&tx_ttnews%5BbackPid%5D=10

München. 100 Tage Rauchverbot in Bayern: Gesundheitsminister zufrieden. Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard (CSU) erwartet durch das Nichtraucherschutzgesetz 1.000 Herzinfarkte weniger im Freistaat. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31992

Europa. Nichtraucher: Weniger Nierenkrebs in Europa. Die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle an Nierenkrebs ist in vielen Ländern Europas und insbesondere in Deutschland seit den 90er-Jahren gesunken. Die Krebsexperten führen dies in BJU International (2008; 101: 949-958) vor allem auf den Rückgang des Tabakrauchens zurück. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31999

Aktion "Rauchfrei 2008" gestartet. Die erfolgreichste Kampagne zum Rauchstopp, Rauchfrei 2008, wurde ieder in Kooperation des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der WHO gestartet. Möglichst viele Raucherinnen und Raucher sollen ermutigt werden, mindesten vier Wochen lang (1. bis 29. Mai) nicht zu rauchen. (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)
http://www.rauchfrei2008.de

Perspectives, Lunch with The Lancet. Martina Pötschke-Langer. The Lancet 2008; 371:1329. DOI:10.1016/S0140-6736(08)60582-6. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608605826/fulltext

Berlin. Lauterbach: Bund soll einheitliches Rauchverbot erlassen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat ein einheitliches bundesweites Rauchverbot in Gaststätten gefordert. (Deutsches Ärzteblatt, 20.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32103

Niederlande. Kiffen nur noch pur. Von Juli an gilt auch in den Niederlanden das Rauchverbot — die Coffeeshops trifft das besonders. (Badische Zeitung, 18.04.089

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/welt/54,51-21319496.html

Schleswig. Rauchen in Eckkneipen Schleswig-Holsteins vorläufig erlaubt. In Eckkneipen ohne Angestellte darf in Schleswig-Holstein vorläufig wieder geraucht werden. Das hat das Verwaltungsgericht des Landes in einem Eilverfahren entschieden, wie ein Sprecher am Mittwoch in Schleswig mitteilte. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32147

Frankreich. Respekt vor dem Gesetz und Ausweichmanöver: Frankreichs Cafés drei Monate nach dem Rauchverbot. (Standpunkte online Nr. 02/2008 April)

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=11&langue=D&IDpubvis=1

Schweiz. Es liegt in der Luft – Nichtrauchen gehört zum Schweizer Alltag. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert die Tabakpräventionskampagne «Weniger Rauch, mehr Leben». Die neue Kampagne zeichnet sich durch ihren klaren, rein typografischen Auftritt aus. Mit einer Prise Humor führen die Schlagzeilen der Plakate auf die zahlreichen positiven Aspekte des Nichtrauchens hin. (Bundesamt für Gesundheit, Bern, 5.5.08)

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=18568


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL

EUROCARE was formed in 1990 as an alliance of voluntary and non-governmental organisations representing a diversity of views and cultural attitudes and concerned with the impact of the European Union on alcohol policy in Member States. Starting with 9 member organisations in 1990, it now has 48 member organisations. Eurocare Newsletters:

http://www.eurocare.org/newsroom/newsletter/index.html

Kirchberg/Luxemburg. Europäischer Workshop blickte auf Jugend und Alkohol. Gute Beispiele aus dem Wirkungsbereich der „Task Force on youth-specific aspects of alcohol“ wurden bei einem Workshop der Gruppe am 20. Februar 2008 im luxemburgischen Kirchberg präsentiert. Die vom EU-Generaldirektorat für Gesundheits- und Verbraucherschutz initiierte Task Force strebt an, EU-weit die Arbeit gegen die schädlichen Auswirkungen des Alkohol-Missbrauchs zu fördern und zu koordinieren. Der Workshop im Februar diente der Sichtung des Aufgabenspektrums und der Setzung von Schwerpunkten für die zukünftige Arbeit. Das besondere Augenmerk der Mitgliedsorganisationen gilt dabei dem jugendlichen Alkoholkonsum. Der Workshop befasste sich unter anderem auch mit Strategien gegen alkoholisiertes Autofahren junger Menschen. Von deutscher Seite stellte Walter Farke von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen eine Initiative gegen Alcopops vor. Sie können sich die verschiedenen Beiträge zum Workshop der Task Force als PDF-Dokumente aus dem Internet herunterladen. (LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/alcohol_forum_en.htm

Berlin. Nationale Werbepolitik - Alkoholhaltige Getränke. Die deutsche Werbewirtschaft wappnet sich gegen weitere massive Beschränkungen bei der Alkoholwerbung. Anlass dafür ist die Ankündigung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), in der zweiten Jahreshälfte 2008 einen Nationalen Aktionsplan Alkohol und Tabak vorzulegen. (ZAW online – Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V., März 08)

http://www.zaw.de/index.php?menuid=79

UK. Not In Front Of The Children. Child protection and advertising. An investigation by Alcohol Concern. 20-page PDF (AERC, UK)

http://www.aerc.org.uk/documents/pdf/finalReports/057_Not_in_front_of_the_children.pdf

Binge Drinking and Europe. We are confident that this report will be a useful resource for everyone involved in reducing the harmassociated with this particularly harmful style of alcohol consumption. 132-page PDF (Institute of Alcohol Studies, London and the German Centre for Addiction Issues (DHS, 2008))

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/binge_drinking_report.pdf

Suchtbekämpfung. Tankstellen sollen keinen Alkohol mehr verkaufen Kein später Nachschubeinkauf für die Party mehr: Der Verkauf von Bier, Schnaps und Wein soll an Tankstellen gänzlich verboten werden. Das geht aus einem geheimen Strategiepapier der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing hervor. Doch nicht nur der Alkoholverkauf ist von den Plänen betroffen. (Die Welt, 16.4.08; Süddeutsche Zeitung, 16.4.08)

http://www.welt.de/politik/article1903809/Tankstellen_sollen_keinen_Alkohol_mehr_verkaufen.html

http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/961/169468/


EUROPA:

European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) THE ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICY IN EUROPE. Mehrsprachige Ausgaben, erscheint monatlich. (NR. 40 APRIL 2008 und NR. 41 MAY 2008)

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-40.html

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-41.html

Großbritannien. British Government Releases New Drug Strategy. (jointogether, 28.2.08)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/british-government-releases.html

Großbritannien. Drug strategy overview. The ten-year drug strategy (2008-2018) aims to restrict the supply of illegal drugs and reduce the demand for them. It focuses on protecting families and strengthening communities. (Home Office, Februar 2008)

http://drugs.homeoffice.gov.uk/drug-strategy/overview/

Europa. EU Civil Society Forum on Drug Issues. Summary report of the first meeting of the EU Civil Society Forum held in Brussels on December 13th and 14th 2007. (IDPC, 2008)

http://www.idpc.info/php-bin/documents/DPAG_EU_CivilSocForumDrugIssues_EN.pdf

Den Haag. Niederlande prüfen Auswirkungen ihrer Drogenpolitik. Die niederländische Regierung will die Resultate ihrer Drogenpolitik der vergangenen 30 Jahre untersuchen. Gesundheitsminister Ab Klink kündigte am Donnerstag im Haager Parlament einen entsprechenden Bericht an. Im Mittelpunkt der Studie soll die Duldung sogenannter weicher Drogen wie Haschisch und Marihuana stehen. Sie werden in sogenannten Coffeeshops überall im Land legal verkauft und konsumiert. Diese Praxis ist im Ausland häufig kritisiert worden. (Ärzteblatt online, 7.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31621

Niederlande. Dutch drugs policy to get 30-year review. (DutchNews.nl, 6.3.08)

http://www.dutchnews.nl/news/archives/2008/03/dutch_drugs_policy_to_get_30ye.php

The Swedish action plan on narcotic drugs 2006-2010
The Swedish action plan on narcotic drugs states that long-term preventive work to achieve a drug-free society must continue. The work at local level is crucial to achieving successful results. At the same time cooperation within the EU and internationally must increase, as almost all illegal drugs consumed come from outside Sweden. Children, young people and parents will be given special priority as target groups in the coming years. (Government Offices of Sweden)

http://www.sweden.gov.se/sb/d/574/a/98853

Stand der Drogenproblematik in Europa. Die aktuellste Analyse der Drogensituation in Europa. In der Übersicht der EBDD zum Stand der Drogenproblematik in Europa werden aktuelle Themen erörtert. Darüber hinaus werden das Ausmaß der Problematik und die Konzepte für ihre Eindämmung im Zusammenhang mit der weltweiten Entwicklung beleuchtet. (EMCDDA, März 2008)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index1308DE.html

CORRELATION REPORT - MARGINALISATION, SOCIAL INCLUSION AND HEALTH. This article describes approaches to improve the situation regarding particular target groups, such as drug users, sex workers, (undocumented) migrants and youth at risk. The experiences of the activities of Correlation - The European Network on Social Inclusion & Heath - illustrate concrete examples of interventions and skills building, taking into account elements as empowerment and the impact on policy debate. (IDCP, April 08)

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Correlation_Marginalisation_08_EN.pdf

Schweiz. Drogenpolitik: EDU-Referendum - Hanf-Initiative vors Volk. Das Volk muss erneut über die Drogenpolitik abstimmen. Die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanfpolitik» wird nicht zurückgezogen. Die EDU wird zudem das Referendum gegen das revidierte Betäubungsmittelgesetzes ergreifen. Die heutige Drogenpolitik des Bundes mit den vier Säulen Prävention, Therapie, Überlebenshilfe und Repression soll gesetzlich verankert werden. Dazu gehört auch die Heroinverschreibung an Schwerstsüchtige, der das Volk 1999 zugestimmt hat. (Basler Zeitung, 20.3.08)

http://www.baz.ch/news/ticker.cfm?key [...] age=1&ObjectID=CC27DE2F-1422-0CEF-7046E4448CF8525A

Schweiz. Parlamentarische Initiative "Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes". Verankerung der Vier-Säulen-Strategie in der Suchtpolitik: Die eidgenössischen Räte haben in der Schlussabstimmung die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes mit 114 zu 68 im Nationalrat, bzw. gar einstimmig im Ständerat gutgeheißen. Das Parlament hat somit die Drogenpolitik der letzten Jahre im Gesetz verankert.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=RevisionBetmG5

Europa. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Drogen. Dem Jahresbericht 2007 der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht zufolge sterben jährlich rund 7.000 bis 8.000 Europäer aufgrund der Vergiftung mit illegalen Suchtstoffen. Grund genug für die EU-Kommission, zur Drogenbekämpfung aufzurufen. Das Europäische Parlament hat heute das Grünbuch zur Rolle der Zivilgesellschaft in der Drogenpolitik der EU kommentiert und fordert eine intensive Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. (Europäisches Parlament, Justiz und Inneres, 23.4.08)

http://www.europarl.europa.eu/news/ex [...] 080422IPR27266-21-04-2008-2008-true/default_de.htm

Niederlande. Marijuana is a major cash crop. Coffee shops where small amounts of cannabis can be bought, contributed some €400m to the treasury a year, according to estimates by tv programme Reporter. The country’s 700 coffee shops are responsible for selling some 265,000 kgs of soft drugs a year, mostly Dutch-grown marijuana, Reporter says. This means turnover in the sector is some €2bn a year. (DutchNews.NL, 2.5.08)

http://www.dutchnews.nl/news/archives/2008/05/marijuana_is_a_major_cash_crop.php

Niederlande. Drogenpolitik bringt Steuer-Millionen. (Die Tageszeitung, 2.5.08; Die Presse, 4.5.08)

http://taz.de/blogs/meineguete/2008/05/02/drogenpolitik-bringt-steuer-millionen/

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/381442/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Basel. Resolutionen für eine neue Drogenpolitik. Zwei Versionen einer Resolution betreffend die Entkriminalisierung und Legalisierung von psychedelischen Substanzen wurden aus Anlass des Welt Psychedelik Forums verfasst und von Albert Hofmann sowie vor Ort von Referenten und Teilnehmern unterzeichnet. (gaiamedianews Mai 2008)

http://www.psychedelik.info/images/resolution-deutsch.jpg

Schweiz. Cannabispolitik: weder dämonisieren noch banalisieren: Aus fachlicher Perspektive erfordert eine nachhaltige Verbesserung der Cannabisproblematik politische Rahmenbedingungen, die es erlauben, chronischem Cannabiskonsum wirksam und frühzeitig vorzubeugen. Dafür muss der Konsum entkriminalisiert und der Handel in klare Bahnen gelenkt werden. Die Annahme der „Hanf-Initiative“ die voraussichtlich im Herbst zur Abstimmung gelangt, macht das möglich. Artikel (pdf, 5S., 490Kb) von Robert Hämmig (SSAM), Jean-Félix Savary (GREA) und Markus Theunert (Fachverband Sucht) in der Schweizerischen Ärztezeitung (17/2008). (Quelle: Newsletter Infoset Mai 2008)

http://www.saez.ch/pdf_d/2008/2008-17/2008-17-351.PDF


DIE WELT:

World Map Project. Transform launched the World Map Project on our Volunteer website this month. This is going to be a unique website resource that contains information on different countries drugs policies and laws (covering legal and currently illegal drugs). We're currently trying to research and add content and links to this developing resource, a good example of how you can contribute to what is essentially and open source wiki-style evolving resource. (Remember to cite references for all contributed information - or we can't use it for the finished product).
You can log onto the Volunteer community at:

http://www.transform-volunteers.org.uk/

Director of UN Office on Drugs and Crime declares international drug control system is not 'fit for purpose'.
In the report "Making drug control 'fit for purpose;' Building on the UNGASS decade' the head of the UN agency (responsible for overseeing the international conventions on drugs) describes the multi-lateral drug control system as not 'fit for purpose.'

http://transform-drugs.blogspot.com/2008/03/unodc-director-declares-international.html

Berichte, Blogs und Dokumente zur CNC Konferenz in Wien.

http://transform-drugs.blogspot.com/2008/03/unodc-director-declares-international.html

CNC-Konferenz Wien

Die Drogenpolitik muss weltweit neue Wege gehen.
Im Jahr 1998 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine 10-Jahres-Strategie zur globalen Drogenpolitik. Bis zum Jahr 2008 wollte man den weltweiten Drogenhandel zum Erliegen bringen, den Drogenanbau unterbinden und eine drastische Reduzierung der Nachfrage erreichen.
Die Bilanz dieser Strategie wird auf einem Treffen der Betäubungsmittelkommission der UN am 10.März 2008 in Wien gezogen. Schon nach einem im Dezember 2007 veröffentlichten Zwischenbericht fällt diese Bilanz eindeutig negativ aus. Die 1998 gesetzten Ziele wurden nicht annähernd erreicht, ganz im Gegenteil. (Presserklärung von akzept e.V., 6.3.08)

http://www.akzept.org/aktuelles.html

SHUT DRUG INJECTION SITES, CANADA TOLD 

UN Body Says Sites 'Enable' Illicit Use; Flout Treaties. The head of the United Nations drug control board put the federal government on notice yesterday to rein in provincial and other health authorities deemed to be flouting international treaties aimed at combating illicit drug use. 

Speaking just ahead of today's release of the board's annual report, Philip Emafo signalled the federal government could do more to make sure all parts of Canada respect the agreements. 

In the new report, the International Narcotics Control Board calls on Canada to ban various community-backed programs that enable illicit drug use. (The Ottawa Citizen, 5.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n245.a01.html

USA. DPA Report Lays Out National Strategy for Methamphetamine. A groundbreaking DPA report recommends major reforms to current state and federal methamphetamine policies. The report is the first in the U.S. to lay out a response to methamphetamine abuse based on a "four pillars" approach that encompasses prevention, treatment, policing and harm reduction. (Drug Policy News, 26.3.08)

http://www.drugpolicy.org/news/032608methrept.cfm

 
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

ARV4IDUs In Russian (Volume 1 Number 1 and 2)

http://www.i-base.info/idu/index.html

Großbritanien. Streets of shame
Issues of stigmatisation can act as a barrier to stop people from accessing and remaining in treatment. Norman Raishbrooke tells David Gilliver about tackling problems in the Asian community. (DDN News, 5.3.08)

http://www.drinkanddrugs.net/features/march1008/streets_of_shame.pdf

Ausschreibungen des Bundesministeriums für Gesundheit. Öffentliche Bekanntmachung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Thema „Zugang zum Suchthilfesystem von Menschen mit Migrationshintergrund“. Nähere Informationen zu dieser Ausschreibung finden Sie auf unserem Internetportal. (BMG Mitteilung vom 13.3.08)

http://www.bmg.bund.de/nn_600120/DE/M [...] ntliche-ausschreibungen-node,param=.html__nnn=true

Warstein. Seltenes Angebot für nichtdeutsche Abhängige in LWL-Klinik. „Gerade bei Patienten aus Russland kommt es immer wieder vor, dass sie Alkoholismus nicht als Krankheit begreifen, sondern als normales Trinken. Der Kontrollverlust danach wird als Schwäche ausgelegt.“ Mit dieser Äußerung wird Thomas Heinz, Chefarzt der Abteilung Sucht und Rehabilitation der LWL-Klinik Warstein in einer Reportage auf „Spiegel Online“ zitiert. Die sauerländische LWL-Klinik findet in dem Artikel über Suchtprobleme spätausgesiedelter Menschen Erwähnung als eine von insgesamt nur 3 Kliniken in der gesamten Bundesrepublik, die sich auf die Behandlung nicht-deutschsprachiger Abhängiger spezialisiert haben.
32 Betten stehen demnach auf der Station für suchtkranke Spätaussiedler zur Verfügung. Insgesamt wurden im vorigen Jahr 66 suchtkranke osteuropäische Migranten in Warstein therapiert. In der Therapie spielen auch soziale Fragen wie die meist schlechten Deutschkenntnisse und die auch dadurch verursachte mangelhafte Integration der Abhängigen in die Gesellschaft eine Rolle. Dadurch würden Angst- und Unsicherheitsgefühle verursacht, die ein Faktor dazu seien, Zuflucht im Alkohol zu suchen, berichtet Therapeutin Joanna Jarzombek in dem lesenswerten Bericht. Sie finden die Reportage „Ich danke den weißen Mäusen“ im Internet-Auftritt des Spiegel im Ressort „Panorama“.(LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,528115,00.html

Frankfurt. Minister planen Ärztepool für Abschiebungen. Ein eigens eingerichteter Pool aus Flugmedizinern soll künftig Abschiebungen von Ausländern beschleunigen. Ziel sei es, die Reisefähigkeit der Betroffenen zu beurteilen, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ vom Montag. Bislang waren dafür Fachärzte zuständig. Das Blatt beruft sich auf Stellungnahmen aus dem niedersächsischen Innenministerium, das derzeit den Vorsitz in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Rückführung“ innehat. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32034

Schweiz. Nationale Tagung Schadensminderung, Infodrog. Migrationsspezifische Prävention. Osman Besic, Departement Gesundheit und Integration, Schweizerisches Rotes Kreuz, Bern. (13.12.07, Vortrag))

http://www.infodrog.ch/txt/conf/2007/20071213_IBesic_Migrationsspezifische_Praevention.pdf

Österreich. "ZwischenWelten" - eine Tagungsnachlese. Knapp 200 Personen kamen am 8. April 2008 zur gemeinsamen Fachtagung von Institut Suchtprävention und Verein I.S.I. in die Fachhochschule für Soziales in Linz und füllten damit den Veranstaltungssaal bis zum letzten Platz aus. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr das Thema Suchtprävention mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund, wozu nationale und internationale Expert/-innen referierten und Workshops für die Teilnehmer/-innen anboten. (Newsletter Institut Suchtprävention 04/2008)

http://praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.481/nav.6/view.29/level.2/

Schweiz. Broschüre für Migrantinnen zum Thema Medikamentenmissbrauch: Die Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten- Missbrauchs (ZüFAM) hat in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für interkulturelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung (FISP) einen Film und eine Broschüre für Migrantinnen zum Thema Medikamentenmissbrauch erarbeitet, welche in zwölf verschiedene Sprachen übersetzt und diesen Sommer lanciert werden. Weitere Infos (pdf, 2S., 34Kb) im Newlsetter Mai 2008 der ZüFAM.

http://www.zuefam.ch/news/Newsletter_05_08.pdf

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

EU Programm "Drug Prevention and Information". Die Europäische Kommission hat Informationen für das o.a. Programm auf ihrer Internetseite veröffentlicht. (DHS-Newsletter 06-08 vom März 2008)

http://ec.europa.eu/justice_home/funding/drugs/funding_drugs_en.htm#

Bundeswettbettbewerb Aidsprävention: „Neue Wege sehen – neue Wege gehen!“ Wirksame Aidsprävention heißt, neuen Herausforderungen zu begegnen und dafür neue Wege zu suchen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt deshalb im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gemeinsam mit dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) erstmals 2008 den Bundeswettbewerb Aidsprävention durch. Den Gewinner-Projekten winken Preisgelder zwischen 1.000 und maximal 10.000 Euro. (BMG-Newsletter Nr. 27 vom 06.03.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_119 [...] semitteilungen/Presse-1-2008/pm-3-3-08,param=.html

Hamburg. Suchtprävention im Fokus Ein neu gegründeter Förderverein für suchtgefährdete Kinder und Jugendliche will das Wissen des Nachwuchses über Suchtgefahren vergrößern und die Suchtprävention und Behandlung Suchkranker verbessern. (Ärztezeitung online, 6.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=485721

FRANKFURT/MAIN. "Mir kann man bei Drogen und Alkohol nichts vormachen". Schauspieler Uwe Ochsenknecht nutzt bei der Erziehung seiner Söhne eigene Erfahrungen. Schauspieler Uwe Ochsenknecht nutzt bei der Erziehung seiner beiden Söhne die eigenen Erfahrungen mit Alkohol und anderen Drogen. "Mir kann man nichts vormachen", sagte der 52-Jährige bei einer Filmpremiere in Frankfurt. (Ärzte Zeitung, 06.03.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=485601

Hamm. DHS leiht Uwe-Ochsenknecht-Film aus. Frankfurt am Main/Hamm . „CRASH“ heißt ein neuer Suchtpräventionsfilm der „Bahn-Zentralstelle gegen die Alkoholgefahren“ (BZAL). Der Streifen, der das Problembewusstsein Jugendlicher und ihrer Schlüsselpersonen gegenüber der Droge Alkohol schärfen möchte, ist prominent besetzt. Es spielen unter anderem Uwe Ochsenknecht, sein Sohn Wilson Gonzalez und Meret Becker mit.
Die BZAL ist Mitglied der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und hat der Organisation einige Kopien des Films zur Verfügung gestellt. Die DHS leiht die Kopien gegen eine Versandkostenpauschale von 8,50 Euro an interessierte Einrichtungen für Schulungszwecke aus. Interessierte, die sich ein Exemplar des Films ausleihen möchten, können sich an die DHS wenden und die Lieferadresse mitteilen. info@dhs.de (LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

Das Infoblatt der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich vom März 2008 (pdf, 4S., 829Kb) hat das Thema "Faszination und Abhängigkeit online".

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/ [...] r1.ParagraphList.0025.File.pdf/Infoblatt_03_08.pdf

USA. SAMHSA has developed this practical guide to successful prevention strategies. Easy-to-read content includes two-page summaries of eleven substance abuse prevention topics and a model timeline for carrying out a prevention activity.

http://download.ncadi.samhsa.gov/prevline/pdfs/FocusOn_Layout_OPT.pdf

The NARCONON drug education curriculum for high school students: a non-randomized, controlled prevention trial. Lennox R, Cecchini M. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:8 ( 19 March 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/8

Glückspielsucht: Prävention auf einem guten Weg – lückenlose Standards notwendig Die Zahlen der von pathologischem Glücksspiel in Deutschland betroffenen Menschen schwanken zwischen 0,1 bis 0,5 % der Bevölkerung. Dies sind etwa 50.000 bis 400.000 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren. „Diese Zahlen machen es notwendig, sich aktiv für die bestmögliche Glücksspielsucht-Prävention einzusetzen“, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing. (BMG, Pressemitteilung vom 13.3.08)

http://www.bmg.bund.de/nn_604814/DE/P [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-13-03-08,param=.html

DVD des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V,: Rotkäppchen und die Kochsalzlösung.
In vier kleinen Spots werden wichtige Themen der Prävention behandelt. In einem Film bringt Rotkäppchen ihrer Großmutter das richtige Verhalten im Falle einer Überdosierung bei. Die korrekte Pflege der Venen und Vorsichtsmaßnahmen beim Drücken werden ebenso erklärt wie die Gefahren beim Heroin aufkochen. Ein Film von 4 Studentinnen und einem Studenten der UNI Wuppertal.
Die Spots sollen aufklären, aber nicht schockieren!
Die DVD kann gegen die Einzahlung von 3Euro (Versand und Verpackung) beim Bundesverband bestellt werden.
Stadtsparkasse Wuppertal
Konto-Nr. 958 371 / BLZ 330 500 00
Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V,, c/o Jürgen Heimchen
Ravensbergerstr. 44, 42117 Wuppertal

http://www.akzeptierende-eltern.de

info@akzeptierende-eltern.de

„Drogenkultur-Kulturdrogen“
Das ist das Nachfolgeprojekt zur Ausstellung „Drogenkultur-Kulturdrogen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. Informativ und durch verschiedene multimediale Elemente besonders anschaulich gestaltet, soll sie vor allem Schulen, Jugendzentren, Universitäten, Sucht- und Drogenberatungsstellen, Bibliotheken, Verwaltungen des Schul- und Jugendbereichs und kirchlichen Jugendgruppen die Möglichkeit bieten, sich auf eine Weise diesem Thema zu nähern, die auch neue und kritische Sichtweisen zulässt. Informationen zu verschiedenen Themenbereichen wie Geschichte, Kultur, Geographie oder Politik sind hier pädagogisch aufgearbeitet und ermöglichen eine sachliche wie fundierte Präventions- und besonders Aufklärungsarbeit zum Thema Drogen.

http://www.boell-thueringen.de/drogenkultur/

http://www.boell-thueringen.de/drogenkultur/

Berlin. Aktuelle Schülerstudie belegt Erfolge in der Prävention: Jugendliche konsumieren weniger Tabak und Cannabis. Deutschland hat sich 2007 zum zweiten Mal an der "Europäischen Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD)" beteiligt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Im Vergleich zur letzten Erhebung von 2003, ist ein deutlicher Rückgang im Tabakkonsum zu beobachten. Dagegen hat der Alkoholmissbrauch unter Schülern ein alarmierend hohes Niveau erreicht. (BMG-Newsletter Nr. 29 vom 03.04.2008)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-20-03-08,param=.html

Bundesmodellprojekt HaLT - Projektdokumentation und Trainer-Manual für den Einsatz in der Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen.
Das praxisorientierte Handbuch, das wie bisher einen fachlichen Überblick, erprobte Methoden und Materialien für Praktikerinnen und Praktiker bietet, wurde ergänzt mit einem Kapitel zur Wirksamkeit und den Standards des HaLT-Projekts. (Dieses neue Kapitel 5 kann auch auf unserer Homepage heruntergeladen werden). Damit leistet das Handbuch einen wichtig Beitrag zur Qualitätssicherung vor dem Hintergrund einer möglichen Kassenfinanzierung und Erfüllung der Kriterien des Präventionsleitfadens der GKV, § 20 Abs. 1 und 2 SGB V. Sie erhalten das HaLT-Handbuch kostenlos (ein Exemplar pro Beratungsstelle/Institution). Die Erstellung und der Versand des Handbuchs wurden durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert. (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)

http://www.dhs.de/

Fachtagung "HaLT zur Nachahmung empfohlen". Im Auftrag des BMG richtet die Prognos AG in Abstimmung mit der Villa Schöpflin im Rahmen der bundesweiten Transferphase von HaLT - Hart am LimiT - eine Tagung für Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Suchtprävention und Gesundheitsförderung am 22. und 23. September 2008 aus. Die Veranstaltung möchte mit hochrangigen Referentinnen und Referenten und dem breiten Themenspektrum Erfahrungen aus der Modellphase weitergeben sowie Impulse für den bundesweiten Transfer setzen. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter "Aktuelle Infos" auf der Homepage der Villa Schöpflin. (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)

http://www.villa-schoepflin.de

Zweites Werkstattgespräch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zum Thema Glücksspielsucht am 13. März 2008. In Fortführung des erstes Werkstattgespräch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zum Thema "Verständigung auf bundesweit abgestimmte Standards der aktiven Suchtprävention im Pathologischen Glücksspiel" lud die Drogenbeauftragte am 13. März 2008 erneut zu einem Werkstattgespräch "Der neue Glücksspielstaatsvertrag – Suchtprävention auf dem Weg" ein. (Newsletter (02/08) der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 18.4.08)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] ecksspiel/zweites-werkstattgespraech-13-03-08.html

Schweiz. Kodex Alkoholprävention UEFA EURO 2008 unterzeichnet. Bundesrat Samuel Schmid, Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), hat heute einen Kodex zur Alkoholprävention anlässlich der UEFA EURO 2008 entgegen genommen. Unterzeichnet wurde dieser von Hansueli Loosli, Vorsitzender der Geschäftsleitung Coop, sowie Thomas Amstutz, CEO Feldschlösschen Getränke AG. Die Akteure im Direkt- und Wiederverkauf von Alkohol engagieren sich damit für Präventionsmassnahmen zur Reduzierung von alkoholbedingten Problemen anlässlich der EURO 2008. (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, 21.4.08)

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=18424

Hamburg. Künftiger Senator sieht Trendwende bei Drogen. Beim Drogenkonsum von Jugendlichen glaubt Hamburgs designierter Gesundheitssenator Dr. Dietrich Wersich an eine Trendwende: Die Jugendlichen greifen später und seltener zu Suchtmitteln. (Ärztezeitung online, 25.4.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=492947

Köln. Bundeszentrale startet Aktion zur Alkoholprävention bei Jugendlichen. Auf sogenannte Peer-Aktionen setzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bei ihrer Alkohol-Jugendkampagne „Na Toll!“ Ziel ist es, junge Menschen über die gesundheitlichen Risiken eines übermäßigen Alkoholkonsums zu informieren und ihnen Wege zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufzuzeigen. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.5.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32243

http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de/index.php?id=36

Generation-@ – Jugend im Balanceakt zwischen Medienkompetenz und Computerspielsucht? Seit einigen Jahren lässt sich bei Jugendlichen exzessives Computerspielen beobachten. Das Spielen selbst und seine Konsequenzen werden immer häufiger als pathologisch erlebt, doch ein offizielles Krankheitsbild existiert bisher nicht. Ein deutsches Modellprojekt versucht, sich dem Phänomen anzunähern. (Suchtmagazin, Mai 2008) (Fulltext, open access)

www.Suchtmagazin.ch/text2-08.pdf

 
KONGRESSBERICHTE

Dokumentation der 16. Tagung des Netzwerkes Sucht in Bayern: „Berauscht erwachsen werden? – Neurobiologische Veränderungen, präventive Ansätze und therapeutische Hilfen bei jugendlichen Suchmittelkonsumenten“, 17. Oktober 2007 in Nürnberg

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/user_upload/071017_BAS_16_NWT_Doku_Okt_2007.pdf

Kanada. Experts Discuss Progress and New Initiatives in Addiction Medicine. At the opening plenary session of the American Society of Addiction Medicine 39th Annual Medical-Scientific Conference, 3 speakers from major organizations dealing with substance abuse described positive progress and new initiatives in this field. Medscape today, 24.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573441?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Deutschland. 31. BundesDrogenKongress: Der 31. BundesDrogenKongress fand am 28. und 29. April 2008 in Hamburg statt. Er stand unter dem Motto: „Kinder sind Zukunft. Die Suchthilfe positioniert sich.“ Er bot Beiträge zu den Themen "Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft", "Kinder im suchtkranken Umfeld" und "Jugendliche und Suchtmittelkonsum". Die Kurzfassungen (pdf, 23S., 600Kb) der meisten Beiträge sind online erhältlich.

http://fdr-online.info/31-bdk.php

http://fdr-online.info/pdf/31.bdk_abstracts.pdf

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Moderne Schlafmittel oft zu lange verabreicht. Zolpidem und Zopiclon werden bei einem Drittel der Patienten langfristig verordnet. Analyse von Patientendaten. (Ärztezeitung, 4.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/schlafstoerungen/default.aspx?sid=485322

ADHD and Co-Occurring Substance Use Disorders: New Clinical Insights and Emerging Therapies. (ASAM – American Addiction Society, 2007)

http://asam.org/CMS/images/PDF/CME/ADHD%20and%20SUD%20Newsletter%20FINAL.pdf

Mental Health and Substance Use: Dual Diagnosis.
Increased recognition of co-existing mental health and substance use issues over the past 20 years has led to a growing body of discussion and research into the efficacy of interventions, treatment, and service delivery. The journal's primary aim is to explore the complex issues arising from co-existing mental health and substance use. This journal will provide a source of reference for clinicians, managers, service developers, researchers, educators, trainers, and students.
This is a peer-review journal published by Routledge which will be issued 3X/year, and will consist of at least 80% peer reviewed articles. The remaining 20% will focus on book reviews, editorial, and commissioned articles.
Additional information on the journal can be accessed at:

http://www.tandf.co.uk/journals/rmhs

Bielefeld. In einer Studie mit 459 Teilnehmern stellten Wissenschaftler um Prof. Martin Driessen vom Evangelischen Krankenhaus in Bielefeld fest, dass 30% der Menschen mit einer Drogenabhängigkeit an einer Posttraumatischen Belastungsstörung erkrankt sind. (Neurologen und Psychiater im Netz, 20.3.08)

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinaktuell/show.php3?&id=911&nodeid=4

USA.Cocaine may cause heart attack symptoms. Younger ER patients with heart attack symptoms should be asked if they've recently used cocaine, which can cause similar chest pain, the American Heart Association warns doctors. For these patients, honesty can be a matter of life or death: Some heart attack treatments can be deadly to someone using cocaine. New guidelines published online Monday in the American Heart Association journal Circulation say that emergency room doctors need to be aware that symptoms of a heart attack in younger patients with no heart disease risk factors may be caused by cocaine use. (Yahoo News, 17.3.08)

http://news.yahoo.com/s/ap/20080318/ap_on_he_me/cocaine_heart_5

Cocaine-Associated Chest Pain and Myocardial Infarction – Summary Page. What you need to know from this publication: Prevalence of cocaine-induced chest pain ED admissions. (American Heart Association, 2008)

http://www.americanheart.org/presenter.jhtml?identifier=3055038

New Statement on Cocaine-Associated MI Urges Caution With Beta Blockers, Emphasizes Kicking the Habit CME. (Medscape, Release Date: March 19, 2008; Valid for credit through March 19, 2009)

http://www.medscape.com/viewarticle/571652?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Stuttgart. Mehr Drogentote in Stuttgart - Dunkelziffer viel höher. Nach der amtlichen Polizeistatistik starben im vergangenen Jahr zwölf Menschen in Stuttgart an den Folgen ihres illegalen Drogenkonsums. Wie nun bekannt wurde, gehen Mediziner allerdings davon aus, dass die wirkliche Zahl jedoch zehnmal höher ist - also schätzungsweise 120 Drogenopfer. (Stuttgart Journal, 28.3.08)

http://tinyurl.com/yts67o

Somatic health among heroin addicts before and during opioid maintenance treatment: a retrospective cohort study.
Ivar Skeie, Mette Brekke, Morten Lindbæk and Helge Waal. BMC Public Health. 2008; 8: 43. doi: 10.1186/1471-2458-8-43. PMCID: PMC2253538. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=18237421

Methamphetamine use and methicillin-resistant Staphylococcus aureus skin infections. Cohen AL, Shuler C, McAllister S, Fosheim GE, Brown MG, Abercrombie D, et al. Emerg Infect Dis [serial on the Internet]. Volume 13, Number 11–November 2007. (Fulltext, open access)

http://www.cdc.gov/EID/content/13/11/1707.htm

Europa. Drogenbedingte Infektionskrankheiten und drogenbedingte Todesfälle Drogenbedingte Infektionskrankheiten.
Die der EBDD und dem Europäischen Zentrum für die epidemiologische Überwachung von Aids (EuroHIV, 2006) zur Verfügung gestellten Daten zeigen, dass in den meisten Ländern der Europäischen Union Ende 2005 niedrige HIV-Infektionsraten unter injizierenden Drogenkonsumenten festgestellt wurden. Dies könnte zumindest teilweise auf die erhöhte Verfügbarkeit von Präventions-, Behandlungs- und Schadensminimierungsmaßnahmen wie Substitutionsbehandlungen sowie Nadel- und Spritzenaustauschprogrammen zurückzuführen sein, jedoch könnten auch andere Faktoren wie beispielsweise der in mehreren Ländern beobachtete Rückgang des injizierenden Drogenkonsums eine wichtige Rolle gespielt haben. (EMCDDA,

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index41529DE.html

"Rauchergen" begünstigt Lungenkrebs. Reykjavik, Houston – Genvarianten auf dem Chromosom 15 erklären (wenigstens teilweise), warum manche Menschen trotz langjährigem Rauchen an Lungenkrebs erkranken, andere jedoch nicht. Zu diesem Ergebnis kommen gleich drei Forscherteams in Nature und Nature Genetics. Unklar ist, ob die Gene die Nikotinsucht fördern (und damit die Zahl der gerauchten Zigaretten steigern) oder direkt an der Pathogenese der Krebserkrankung beteiligt sind. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31912

USA. Heroin Addiction: A Grim Tradition, and a Long Struggle to End It. "Rio Arriba County, just north of Santa Fe, is a Georgia O’Keeffe landscape of juniper-dotted desert and mountain valleys populated mostly by Hispanics who proudly trace their lineage to settlers of the 1600s - and who, a decade ago, discovered that their county had the nation’s highest per capita rate of deaths from overdoses. Hundreds of families are struggling to live with a multigenerational plague of narcotics…Federal data released in March showed that the county ranked first in drug fatalities for 2001 to 2005, with a death rate of 42.5 per 100,000, compared with a national average of 7.3." (The New York Times, 2.4.08)

http://www.nytimes.com/2008/04/02/us/02overdose.html

http://www.nytimes.com/interactive/2008/04/02/us/20080402_OVERDOSE_FEATURE.html

Wuppertal. Lebensgefahr: Streetworker warnen vor zu reinem Heroin. Vier Drogentote in vier Tagen in Wuppertal und Solingen. Die Ursache: Eine Überdosis von sehr reinem Heroin (WZ berichtete). Für die Abhängigen und Mitarbeiter von Gleis 1 war der Schock besonders groß. "Wir haben von der Polizei direkt Bescheid bekommen. Bei besorgniserregenden Nachrichten melden die sich immer bei uns", sagt Klaudia Herring-Prestin, Leiterin der Drogen-Beratungsstelle. Eines der Opfer war in der Szene gut bekannt (Westdeutsche Zeitung, 11.4.08)

http://www.wz-newsline.de/?redid=206184

Indien. Hacked by the needle. Soon, I know, the doctors will cut off my legs, says Naobi as he smiles wryly, sipping tea at a roadside stall in downtown Imphal. (The Morung Express, 8.4.08)

http://www.morungexpress.com/index.php?news=5826

ADHD. Stimulant Treatment for ADHD and Subsequent Risk for the Development of Substance Use Disorders: An Update of the Literature. The bulk of evidence shows that stimulant treatment does not cause SUD in patients with ADHD. But the relationships among risk factors are complicated. Scott Kollins, PhD, clarifies the controversy. (Medscape Psychiatry & Mental Health, 16.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/572830

Experience of road and other trauma by the opiate dependent patient: a survey report. Reece A. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:10 ( 3 May 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/10


SCHMERZBEHANDLUNG

Konsens gegen Austausch von Opioiden Gegen den Austausch von stark wirksamen Opioiden (WHO-Stufe III) aus ökonomischen Gründen wehrt sich eine Expertenkommission der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS). Sie hat daher beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2008 in Frankfurt am Main den "Konsensus zur qualitätsgesicherten Opioidversorgung von GKV-versicherten Schmerzpatienten" erarbeitet. (Ärztezeitung online, 13.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/tumorschmerz/default.aspx?sid=486213

Essen. Forscher fordern Rezeptpflicht für Paracetamol. Immer mehr Menschen in Deutschland werden mit akutem Leberversagen in eine Klinik eingeliefert, weil sie Medikamente überdosiert haben. Am häufigsten ist das gängige, rezeptfreie Schmerz- und Fiebermedikament Paracetamol der Auslöser, wie Forscher des Universitätsklinikums Essen herausgefunden haben. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32016


TUBERKULOSE

Tuberkulose-Erreger ist doppelt verpackt. 3D-Aufnahmen zeigen erstmalig, dass Mykobakterien an ihrer Oberfläche von einer Doppelmembran umgeben sind. Martinsrieder Wissenschaftler beenden eine lange wissenschaftliche Diskussion um den äußeren Schutzschild der Bakterien und eröffnen neue Wege für die Entwicklung von Medikamenten gegen Tuberkulose (PNAS 11. März 2008, Onlinepublikation vorab). (Max-Planck-Institut für Biochemie, 3.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news249567

Pressekonferenz: Dramatischer Anstieg multiresistenter Tuberkuloseerreger. (idw, 6.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news250115

Stockholm / Berlin. Europäischer Aktionsplan zum Welttuberkulosetag – Weniger Erkrankungen in Deutschland. Obwohl die Tuberkulose seit den 1950er-Jahren behandelbar ist, erkranken in den Ländern der Europäischen Union (EU27), die sich die Therapie leisten können, jedes Jahr fast 90.000 Menschen. Nach Angaben des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) in Stockholm nehmen Erkrankungen mit multiresistenten Erregern (MDR-TB) oder extrem resistenten Erregern (XDR-TB) leicht zu. In Deutschland ist die Situation bislang relativ günstig. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31778

Die vergessene Krankheit breitet sich wieder aus - Internationales Symposium diskutiert bessere Diagnostik, Therapie und Impfstoffentwicklung. (Koch-Metschnikow-Forum e.V., Pressemitteilung und Links, 26.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news252208

Tuberculosis drug resistance comes full circle. Lee B Reichman. The Lancet 2008; 371:1052-1053, DOI:10.1016/S0140-6736(08)60464-X. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360860464X/fulltext


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/AMEDEO-Maerz-April_2008.doc

Prevalence and determinants of hepatitis C virus infection among female drug injecting sex workers in Glasgow
Taylor A, Hutchinson S, Gilchrist G, Cameron S, Carr S, Goldberg D
Harm Reduction Journal, 2008 5:11 ( 20 March 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/11

The acceptability and feasibility of peer worker support role in community based HCV treatment for injecting drug users
Norman J, Walsh N, Mugavin J, Stoove M, Kelsall J, Austin K, Lintzeris N
Harm Reduction Journal, 2008 5:8 ( 25 February 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/8

Mortality Higher in HCV Patients Without Other Significant Morbidities. All-cause, liver, and cardiac mortality is higher among hepatitis C virus (HCV)-seropositive individuals, without other significant comorbidities, compared with HCV-negative individuals. However, most HCV-positive, but otherwise healthy individuals, don't die of liver disease. (Medscape News, 10.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/572827?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Anne M. Guiltinan, Zhanna Kaidarova, Brian Custer, Jennie Orland, Angela Strollo, Sherri Cyrus, Michael P. Busch, and Edward L. Murphy
Increased All-Cause, Liver, and Cardiac Mortality among Hepatitis C Virus-seropositive Blood Donors. Am. J. Epidemiol. 2008 167: 743-750; doi:10.1093/aje/kwm370. (Abstract)

http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/167/6/743


Cannabinoide können hilfreich bei der Behandlung von Nebenwirkungen einer anti-viralen Medikation bei Patienten mit Hepatitis C sein
Nach Angaben von Forschern der Universität von Ottawa (Kanada) kann die Verwendung von Cannabinoiden hilfreich bei der Behandlung der Appetitlosigkeit und der Übelkeit bei Patienten mit Hepatitis C sein. Die Krankenakten von allen Hepatitis C-Patienten, die zwischen August 2003 und Januar 2007 eine Behandlung mit Ribavirin und Interferon erhalten hatten, wurden durchgesehen. Von den 191 identifizierten Patienten hatten 25 ein orales Cannabinoid-haltiges Medikament erhalten. Die Behandlung mit Cannabinoiden wurde im Median sieben Wochen nach Beginn der anti-viralen Therapie begonnen. Die wichtigsten Gründe für eine Cannabinoid- Behandlung waren Appetitverlust (72 Prozent) und Übelkeit (32 Prozent).
64 Prozent aller Patienten, die Cannabinoide erhalten hatten, erlebten eine subjektive Verbesserung der Symptome. Der mediane Gewichtsverlust betrug vor dieser Behandlung 4,5 kg. Der Gewichtsverlust stabilisierte sich einen Monat nach Beginn der Cannabinoid-Therapie. Eine Reduzierung der Interferon-Dosis war selten und unterschied sich nicht zwischen Patienten, die Cannabinoide erhalten hatten, im Vergleich zu jenen, die keine Cannabinoide verwendeten. Die Anteil der Patienten, der einen vollständigen Zyklus einer anti-viralen Hepatitis C-Therapie absolviert und eine anhaltende virologische Reaktion erzielt hatte, war bei den Cannabinoid-Empfängern größer als in der Vergleichsgruppe.
(Quelle: Costiniuk CT, Mills E, Cooper CL. Evaluation of oral cannabinoid-containing medications for the management of interferon and ribavirin-induced anorexia, nausea and weight loss in patients treated for chronic hepatitis C virus. Can J Gastroenterol 2008;22(4):376-80.) (Zitiert nach IACM-Informationen vom 26. April 2008)

Schweiz. Nationale Tagung Schadensminderung, 13. Dezember 2007, Biel. Die Tagungsdokumentation mit den Schwerpunktthemen Hepatitis C und Zusammenarbeit zwischen den vier drogenpolitischen Säulen aus der Optik Schadensminderung ist online verfügbar.

http://www.infodrog.ch/txt/conf/2007/20071213_NT_Schadensminderung_Tagungsbericht.pdf

Quantifying hepatitis C transmission risk using a new weighted scoring system for the Blood-Borne Virus Transmission Risk Assessment Questionnaire (BBV-TRAQ): Applications for community-based HCV surveillance, education and prevention. Stoove M, Fry C, Lintzeris N. Harm Reduction Journal, 2008 5:12 ( 23 April 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/12

Citalopram Effective for Interferon-Induced Depression in Hepatitis C. (Medscape today, 23.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573217?src=mp&spon=12&uac=62838EX


HIV

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

UK. ARV4IDUs - ANTIRETROVIRAL TREATMENT FOR INJECTING DRUG USERS. Vierteljahrespublikation, kostenlos.

http://www.i-base.info/idu/index.html

www.i-Base.info

nam – aidsmap: hiv and drug use news (English, Russian, Portuguese, Spanish, French)

http://www.aidsmap.com/en/news/D754CDCC-83AC-4365-8975-A018D78F04AA.asp

Hamburg. Blockade in ruhenden Blutzellen verhindert Vermehrung von HIV-1. Ein zelluläres Protein, der Glucocorticoidrezeptor (GR), unterbindet in ruhenden Blutzellen die Vermehrung des AIDS-Erregers HIV-1. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Klaus Wiegers und Wolfgang Bohn vom Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg in der Zeitschrift Virology (doi:10.1016/j.virol.2008.01.037). (Deutsches Ärzteblatt online, 5.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31584

Gentest Pflicht vor Abacavir-Verordnung: HLA-B5701 als Kontraindikation Bonn – Eine Behandlung mit den antiretroviralen Medikamenten Ziagen®, Trizivir® und Kivexa® (Wirkstoff: Abacavir) ist ab sofort nur noch erlaubt, wenn ein Gentest das Vorhandensein des Genmarkers HLA-B5701 ausgeschlossen hat. Dies hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) jetzt festgelegt. Damit wird erstmals eine pharmakogenomische Untersuchung zur Grundlage einer medikamentösen Therapie gemacht. Weiter Beispiele könnten folgen. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31644

Swiss Aids News (SAN), Februar 08: Zeitschrift der AIDS-Hilfe Schweiz (AHS) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die aktuelle Ausgabe (pdf, 16S., 423Kb) mit dem Thema "Wirksame antiretrovirale Therapie und Safer Sex" ist online erhältlich.

http://www.aids.ch/d/information/pdf/SAN_1_08_D.pdf

Botschaft der BZgA anlässlich der Münchener AIDS-Tage: Schutz vor. HIV/Aids durch "Safer Sex" nach wie vor unverzichtbar. (BZgA, 14.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news251205

Drug use and other risk factors related to lower body mass index among HIV-infected individuals. Lien A. Quach et al. Drug and Alcohol Dependence, Volume 95, Issues 1-2, 1 May 2008, Pages 30-36. doi:10.1016/j.drugalcdep.2007.12.004

http://www.sciencedirect.com/science? [...] =0&_userid=10&md5=4f06b5c4b5363e5fab24e3702c7bd048

Alcohol and HIV sexual risk behaviors among injection drug users
Pages 54-61. Kamyar Arasteh, Don C. Des Jarlais and Theresa E. Perlis. Drug and Alcohol Dependence, Volume 95, Issues 1-2, 1 May 2008, Pages 54-61. doi:10.1016/j.drugalcdep.2007.12.008

http://www.sciencedirect.com/science? [...] =0&_userid=10&md5=75b34eea518d2905fa1121e9ea10d5aa

Impact of Substance Use on Adherence to HIV Medications. High levels of adherence to highly active antiretroviral therapy (HAART) are associated with improved outcomes for patients with HIV. Through interviews with 659 patients with HIV, researchers in this study assessed whether illicit substance use and receiving substance use treatment influence adherence to HAART. (AT Forum News, March 2008)

http://atforum.com/news-updates/2008mar.php#impact

New HIV Drug Linked to Risk for Hepatitis. Liver enzymes should be monitored during treatment with ritonavir-boosted darunavir. (Medscape medical News, 13.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571380?src=mp&spon=1&uac=62838EX

The International AIDS Society (IAS) is a global membership organization of professionals committed to the fight against HIV/AIDS. The IAS Newsletter is a tool for the organization’s diverse members to find out more about past, ongoing and future activities at the IAS and to learn how to become involved. For more information about the IAS, to search for and contact other members, or to find breaking news in HIV/AIDS prevention, care and treatment, and updates on upcoming IAS conferences, please visit the website at

http://www.iasociety.org/

Aging and the HIV Patient: A Video Lecture With William Powderly, MD CME/CE. Release Date: February 29, 2008; Valid for credit through March 1, 2009. (Medscape)

http://www.medscape.com/viewprogram/8867?src=mp&spon=1&uac=62838EX

CROI 2008: HIV/Hepatitis Virus Coinfections. Dr. Vincent Soriano summarizes the important presentations from CROI 2008 on hepatitis and HIV/hepatitis coinfection. (Medscape CME, 26.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571288?src=mp&spon=1&uac=62838EX

Herzinfarkt durch Abacavir? Zulassungsbehörden beurteilen D:A:D-Studie zurückhaltend. Die Zulassungsbehörden in den USA und in Europa haben die Ergebnisse der D:A:D-Studie zurückhaltend bewertet. Die Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMEA) sehen derzeit keinen Anlass zur Änderung der Fachinformationen für Medikamente mit den Wirkstoffen Abacavir oder Didanosin. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31911

Bonn. Knoblauchextrakte vermindern Wirkung von HIV-Medikament. Die Einnahme von Knoblauchzubereitungen kann die Wirkstoffkonzentration des Protease-Inhibitors Saquinavir senken und damit die Wirkung der antiretroviralen Therapie gefährden. Davor warnt jetzt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Es verbietet zwar nicht die Einnahme von Knoblauchzubereitungen, fordert in den Fachinformationen jedoch regelmäßige Therapiekontrollen für die Anti-HIV-Medikation. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31932

UNAIDS. Redefining AIDS in Asia: Crafting an Effective Response. Report of the Commission on AIDS in Asia. Presented by Mr. Ban Ki-moon, UN Secretary General, 26.3.08; Oxford University Press)

http://data.unaids.org/pub/Report/2008/20080326_report_commission_aids_en.pdf

 
SUBSTANZEN (verschiedene)

Amsterdam. Drugs and the Brain – eine Präsentation des Jellinek-Zentrums in Amsterdam in 15 verschiedenen Sprachen.

http://www.jellinek.nl/brain/

Suchtstoffe und Suchtverhalten. Unter diesem Menüpunkt der DHS-Homepage finden Sie Detailangaben zu den einzelnen Suchtmitteln bzw. zu Suchtverhalten.

http://www.dhs.de/web/suchtstoffe/index.php

Nach den Videobeiträgen können Sie nun auch Audiobeiträge über die unterschiedlichen Suchtstoffe anhören. (DHS-Newsletter 09-08 vom 23. April 2008)

http://www.dhs.de/web/suchtstoffe/audiovideo.php.

Empfing Moses die Zehn Gebote unter Drogeneinfluss? Was mit Moses auf dem Berg Sinai passierte, war kein übernatürliches Ereignis, sagt ein israelischer Psychologe. Seiner Meinung nach nahm der Prophet pflanzliche Halluzinogene zu sich. Seine These sieht der Forscher in der Bibel selbst bestätigt. (Die Zeit, 5.3.08)

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/03/04/2488359.xml

Riga/Oxford – Parkinsonsyndrom unter Drogenkonsumenten in Lettland. Eine Manganvergiftung war die Ursache von ungewöhnlichen Parkinsonerkrankungen unter Drogenabhängigen in Lettland. Wie britische Forscher im New England Journal of Medicine (2008; 358: 1009-1017) berichten, hatten die Drogensüchtigen bei der Synthese der Droge Methcathinon Kaliumpermanganat verwendet, das dann zusammen mit der Droge intravenös injiziert wurde. (aerzteblatt.de 7.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31630

A Parkinsonian Syndrome in Methcathinone Users and the Role of Manganese. 
A. Stepens and Others. NEJM, 6.3.2008. (Abstract)

http://content.nejm.org/cgi/content/short/358/10/1009

„Alkohol ist viel gefährlicher als Haschisch“. „Die Droge der Zukunft ist nicht Haschisch. Die Drogen der Zukunft kommen von der Pharmaindustrie und sollen uns schneller, leistungsfähiger machen“, sagt Günter Amendt, Drogenexperte, bei seinem Vortrag in Linz. (OÖNachrichten, 12.3.08)

http://www.nachrichten.at/leben/656531

Amanita muscaria / Fliegenpilz. The Ambrosia Society is dedicated to returning, the real Holy Grail to all who have lost the ancient secret. To share the ancient Sacrament with all who wish to taste the honey sweet knowledge of Divinity. To explore and teach the secrets of the Sacrament contained in the worlds ancient religious texts. The members of the Ambrosia Society believe that the Amanita muscaria mushroom is the Fruit of the Tree of Life, in the first book of the Bible and that through out its long history of religious use and worship it has acquired hundreds of Divine Names.

http://ambrosiasociety.org/

Psychedelic Science online. In 1997, BBC science programme Horizon broadcast a legendary edition on the use of psychedelic drugs in medicine. Luckily, it's been uploaded to Google Video and you can now watch the whole thing online.

http://video.google.com/videoplay?docid=6540905926032767614

Schweiz. Psychoaktive Drogen gegen Angst und Schmerzen. Das in den 60er-Jahren verbotene LSD (Slang: "Acid") wird wieder interessant für Ärzte und Psychotherapeuten: Der Bund hat eine befristete Pilotstudie bewilligt zur Erforschung der Auswirkungen der Substanz bei schwerkranken Patientinnen und Patienten. (Krankenversicherer.ch, 12.03.08)

http://www.krankenversicherer.ch/inde [...] d=2&clientid=C51.001&cli_clientid=&cli_ic=&cli_ec=

Betelnuss / Areca Nut. Chandra PS, Mulla U. Areca nut : The hidden Indian 'gateway' to future tobacco use and oral cancers among youth. Indian J Med Sci 2007;61:319-21. (Fulltext, open access)

http://www.indianjmedsci.org/article. [...] lume=61;issue=6;spage=319;epage=321;aulast=Chandra

Rajan G, Ramesh S, Sankaralingam S. Areca nut use in rural Tamil Nadu: A growing threat. Indian J Med Sci 2007;61:332-7. (Fulltext, open access)

http://www.indianjmedsci.org/article. [...] volume=61;issue=6;spage=332;epage=337;aulast=Rajan

GHB AND ITS PRECURSORS - NEW STUDY OUT TODAY. EU drugs agency reports emerging trend in use of GBL Concerns are increasing in the EU about the use of chemicals employed in the manufacture of the recreational drug GHB. The statement comes in a new report GHB and its precursor GBL: an emerging trend case study, published today by the EU drugs agency (EMCDDA) as part of its E-POD project to track new patterns of drug use in Europe. (EMCDDA, 17.3.08)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index875EN.html

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index7079EN.html?LayoutFormat=print

BZP. PARTY PILL CRITICS FEAR NEW WAVE OF DRUGS. He had collapsed at a dance party. Initial tests found BZP and caffeine in his system and a urine test revealed traces of ecstasy. Doctors said BZP was likely to have caused the collapse. Ben Rodden was now working on the Gold Coast. "He's right off it all. He said he'd never take them again," his father said. Mr Rodden said he was worried that alternatives to the banned pills were being manufactured. (Dominion Post, Neuseeland, 15.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n295.a13.html

USA. DRUGS, ‚GAMES’ ARE NEW THREATS TO A NEW GENERATION. Preparing young people to cope with the temptation to become involved in unhealthy behavior has probably always been one of the hardest tasks for parents. But in today's world, it must often feel overwhelming. The range of potential hazards to their health covers the spectrum: eating too much fast food, Internet predators, becoming involved in gangs, and any number of dangerous ways to get high. (Asheville Citizen-Times (NC), 25.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n320/a07.html

BZD. Großbritannien. This web site is dedicated to sufferers of iatrogenic benzodiazepine tranquilliser addiction everywhere. Launched on July 6, 2000 with around a dozen pages this site now has more than 560 pages of articles and information, expert medical documents, news stories and personal accounts. You can navigate this site from the side frame to the left or from the dropdown menu below. A good place to begin is the FAQ Document – "Benzodiazepine Dependency and Withdrawal Frequently Asked Questions (FAQ) file".

http://www.benzo.org.uk/

Datura. The Use of Entheogens in the Vajrayana Tradition. The broad definition of entheogen used here is: "plants or substances capable of producing visionary experiences which are used for magico-religious or psychospiritual purposes." The use of entheogens in the Vajrayana tradition has been documented by many prominent scholars. The research of these scholars has established that these plants were definitely used in Vajrayana (within limited contexts) and that they were used in a manner largely consistent with their use in Saivite and shamanic traditions.

http://vajrayana.faithweb.com/rich_text_5.html

Koffein. Demenzforschung: Kaffee verhindert Störung der Blut-Hirn-Schranke. Wer auf Sahnetörtchen nicht verzichten mag, sollte auf jeden Fall einen starken Kaffee dazu trinken. Nach einer Studie im Journal of Neuroinflammation (in press) verhindert Koffein, dass ein hoher Cholesterinspiegel die Blut-Hirn-Schranke schädigt und dadurch möglicherweise einer Demenz Vorschub leistet. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31910

Immune to the high. Current medications used to treat drug addiction help to some extent by easing withdrawal symptoms, but these treatments cannot curb the high that people receive when they relapse and take a hit of the drug. Emma Marris explores how researchers are working on a way to make these tempting drug highs history for recovering addicts. (Nature Medicine 14, 358 - 361 (2008), doi:10.1038/nm0408-358) (Fulltext, open access)

http://www.nature.com/nm/journal/v14/n4/full/nm0408-358.html

Ritalin. . Umfrage im Fachmagazin: Akademiker haben kein Problem mit Hirn-Doping. Im US-amerikanischen College-Alltag ist «Vitamin R» üblich, und auch hierzulande ist Ritalin als Lernhilfe kein Geheimtipp mehr. Was im Sport verpönt ist, scheint im Wissenschaftsbetrieb akzeptiert. (Netzeitung, 9.4.08)

http://www.netzeitung.de/wissenschaft/968217.html

LSD. Trips für Adlerflüge und gute Vibrationen. Vor allem Schriftsteller und Musiker nutzten die inspirierenden Wirkungen der psychedelischen Wunderdroge. (Die Welt, 13.4.08)

http://tinyurl.com/4lwhz4

LSD. Medizinische Wiederkehr einer Modedroge. Vor 65 Jahren entdeckte Albert Hofmann LSD. Das neue Kreislaufmittel, das Albert Hofmann suchte, wurde LSD nicht. Ein psychiatrisch wirksames Medikament schon, zumindest zeitweise. Nach einer langen Phase der Ächtung erlebt die Droge jetzt neue Wertschätzung als Arznei. (Die Welt, 13.4.08)

http://tinyurl.com/3z7qse

Freiburg. INTERVIEW: Drogen und "Gehirndoping" sind kein Ausweg. Mathias Berger ist seit 1990 Ärztlicher Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie an der Freiburger Universitätsklinik. Er engagiert sich für den Abbau der Stigmatisierung psychischer Krankheiten und hält den perfekt funktionierenden Menschen auch für ein ernsthaftes ethisches Problem. Sonja Boerdner sprach mit ihm über Hirndoping, Fairness, Amy Winehouse und Millionengeschäfte. (Märkische Allgemeine, 17.4.08)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cm [...] n_und_Gehirndoping_sind_kein_Ausweg_INTERVIEW.html

Münster / Westfalen. Rauschgiftuntersuchungen: Apotheken bieten einen vielgenutzten Analyse-Service. Die Apothekerinnen und Apotheker in Westfalen-Lippe veranlassten im vergangenen Jahr 119 Untersuchungen rauschgiftverdächtiger Stoffe. In der Mehrzahl der Fälle waren die Verdachtsmomente, die zum Gang in die Apotheke führten, berechtigt: "90 Proben waren positiv und enthielten Rauschgifte oder andere gefährliche Substanzen", bilanziert Gabriele Regina Overwiening, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. (Apothekerkammer Westfalen-Lippe, 28.3.08)

http://www.akwl.de/presse/pa_08/Rauschgiftuntersuchungen.php

Substances of Misuse. The Royal Pharmaceutical Society of Great Britain has updated the list Substances of Misuse. Pharmacists have a professional responsibility to ensure that they do not supply any products where there are reasonable grounds for suspecting misuse. (RPS, UK, February 2008).

http://www.rpsgb.org/pdfs/subsmisuseguid.pdf

USA. Department of Defense Stops Testing for LSD. An article from the Feb 18, 2008 Military Times describing the military's decision to stop testing for LSD.

http://erowid.org/chemicals/lsd/lsd_media3.shtml

Ayahuasca. Experience report: "The Swish of the Schacapa".

http://www.erowid.org/experiences/exp.php?ID=68635

Ketamin. Enslaved by K. A whole new realm of the imagination opened up when David Eggins took his first line of ketamine. In the real world, however, he was lucky to get out alive ... (The Guardian, 21.4.08)

http://lifeandhealth.guardian.co.uk/relationships/story/0,,2275185,00.html

http://lifeandhealth.guardian.co.uk/relationships/story/0,,2275185,00.html#article_continue

Capturing doping attitudes by self-report declarations and implicit assessment: a methodology study. Petroczi A, Aidman E, Nepusz, T. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:9 ( 21 April 2008). (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/9

GHB. POTSDAM / BERLINER VORSTADT. Lebensgefährlicher Cocktail. Drogen Zwei junge Waschhaus-Diskogänger nach K.o.-Tropfen auf Intensivstation. Nach der Einnahme von K.o.-Tropfen sind am Sonntag früh eine 17 Jahre alte Potsdamerin und ein 20 Jahre alter Berliner mit lebensgefährlichen Vergiftungen in die Intensivstation des Bergmann-Klinikums eingeliefert worden. (Märkische Allgemeine, 22.4.08)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cm [...] _junge_Waschhaus_Diskogaenger_nach_Ko_Tropfen.html

Kanada. Dextromethorphan Abuse Targeted in American Army Camp in South Korea. A recent study describes how, after abuses of dextromethorphan pills in an American army camp in South Korea were detected, measures were taken to limit this threat. (Medscape, 21.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573288?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Ritalin. USA. Ritalin-Risiken: Kardiologen fordern EKG-Screening. Bei allen Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sollte vor Beginn einer medikamentösen Therapie ein EKG angefertigt werden. Dies fordert die American Heart Association in Circulation (2008, doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.107.189473). Grund sind selten beobachtete Todesfälle unter der Therapie mit Psychostimulanzien wie Methylphenidat, die kardiale Nebenwirkungen haben können. (Deutsches Ärzteblatt, 22.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32120

Ephedrin. Neuseeland. NEW ‚SAFE’ PARTY PILLS MAKE SOME USERS SICK. THE Health Ministry has launched an investigation into "new generation" party pills rapidly filling shop shelves, amid reports that they are making users sick. (Dominion Post, 19.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n406.a07.html

Absinth. Absinth macht doch nicht blind Seit dem Höhepunkt der Absinth-Popularität im 19. Jahrhundert ranken sich Mythen um den grünlichen Wermutschnaps. Vincent van Gogh soll sich im Absinthrausch sein Ohr abgeschnitten haben. Menschen sollen in den Wahnsinn getrieben oder blind davon geworden sein. Verantwortlich gemacht wurde hierfür das im Absinth enthaltene Thujon, eine psychoaktive Substanz, die in hohen Konzentrationen giftig wirke. Eine aktuelle wissenschaftliche Analyse von originalen Absinthproben, die vor 1915 hergestellt wurden, ist den Legenden auf den Grund gegangen und hat ernüchternde Ergebnisse hervorgebracht. (drugcom.de, 25.4.08, SPIEGEL ONLINE, 30.4.08, Deutsches Ärzteblatt online, 2.5.08)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=625

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,550778,00.html

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32247

Salvia divinorum. Salvia Divinorum, an Old Psychedelic Drug with New Appeal. It's been almost 50 years since a generation of young people were urged to 'turn on and tune out' with the aid of psychedelic drugs. But at least one hallucinogenic drug remains legal and widely available - and it's become popular with today's teenagers. The drug, an herb called Salvia divinorum, is not new. Historically, it was used by the Mazatec Indians in Oaxaca, Mexico, for religious or healing rituals. But now high school and college students are using salvia for a brief psychedelic high, a trend well documented on YouTube and teen websites in the last few months. (Los Angeles Times, 28.4.08)

http://www.latimes.com/features/health/la-he-salvia28apr28,1,2029504.story

Psychedelica / Halluzinogene. Research on psychedelics moves into the mainstream. The backlash against the recreational use of psychedelic drugs in the 1960s had a negative effect on research into their potential therapeutic benefit. But now attitudes are changing and work in this area is being revitalised, with several early-stage trials underway. (The Lancet 2008; 371:1491-1492; DOI:10.1016/S0140-6736(08)60638-8) (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608606388/fulltext

Psychedelica. Self-Experimenters: Psychedelic Chemist Explores the Surreality of Inner Space, One Drug at a Time.
Alexander Shulgin endured a government crackdown and hallucinations of his bones melting in pursuit of new mind-bending compounds. Alexander Shulgin is the world's foremost "psychonaut." The 82-year-old chemist has not only created more of the 300 known consciousness-altering (or psychoactive) compounds than anyone living or dead, he has, by his own account, sampled somewhere between 200 and 250 of them himself—most of them cooked up in the musty lab behind his home in the hills east of Berkeley, Calif., where he has shared many a chemical voyage with his wife of 26 years, Ann.
"I take them myself because I am interested in their activity in the human mind. How would you test that in a rat or mouse?" says Shulgin, known to friends as Sasha. (Scientific American, 20.3.08)

http://www.sciam.com/article.cfm?id=self-experimenter-chemist-explores-new-psychedelics

America's Chemically Modified 21st Century Soldiers. Armed with potent drugs and new technology, a dangerous breed of soldiers are being trained to fight America's future wars. (Alternet, 3.5.08)

http://www.alternet.org/stories/84178/


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/Fachpresseschau-Alkohol.doc

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Die EU-Kommission hat ein Forum "Alkohol und Gesundheit" eingerichtet, in dem auf europäischer Ebene versucht werden soll, die durch Alkoholkonsum bedingten Schäden zu reduzieren. (DHS-Newsletter 06-08 vom März 2008)

http://www.dhs.de/web/dhs_international/eu_forum_alk_de.php

Alcohol Intake and Blood Pressure: A Systematic Review Implementing a Mendelian Randomization Approach Chen L, Davey Smith G, Harbord RM, Lewis SJ PLoS Medicine Vol. 5, No. 3, e52 doi:10.1371/journal.pmed.0050052. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0050052&ct=1

Video Cases From NIAAA: Helping Patients Who Drink Too Much. Use these training vignettes to help your patients who are at risk for alcohol dependence or abuse. (Medscape, CME, 7.4.08)

http://www.medscape.com/viewprogram/8979?src=nlcmealert&spon=12&uac=62838EX

Helping Patients Who Drink Too Much. A Clinicians Guide. (NIAAA, USA, May 2007)

http://pubs.niaaa.nih.gov/publications/Practitioner/CliniciansGuide2005/guide.pdf

Schweden. Wein schützt Frauen vor Demenz. Frauen, die regelmäßig, aber in Maßen Wein trinken, erkranken einer bevölkerungsbasierten Studie im American Journal of Epidemiology (2008; 167: 684-691) zufolge seltener an einer Demenz. Spirituosen erhöhten dagegen das Risiko. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32003

Chronischer Alkoholkonsum in Zukunft ohne Folgen für die Leber? Cannabinoidrezeptoren sind an der Entwicklung einer Fettleber unter chronischem Alkoholabusus beteiligt. Dies geht aus einer Untersuchung von Forschern des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism hervor, die das Fachblatt Cell Metabolism publiziert hat (2008; 7: 227-235). (Deutsches Ärzteblatt online, 24.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32166

Acamprosate Effective in Treating Alcoholism in Smokers, Past Drug Users. Current smoking and previous illicit drug use negatively affect alcoholism treatment outcomes, but acamprosate (Campral, Forest Laboratories [in the United States]/Merck KGaA [outside the United States]) treatment is still effective in this high-risk population, according to a post hoc analysis of a 6-month trial. (Medscape, Medical news, 18.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573199?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Li H, Gu S, Cai X, Speed WC, Pakstis AJ, et al. (2008) Ethnic Related Selection for an ADH Class I Variant within East Asia. PLoS ONE 3(4): e1881. doi:10.1371/journal.pone.0001881. (Fulltext, open access)

http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0001881


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, März-April 2008:

pubmed_amphetamine_march08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.174/index.html
pubmed_amphetamine_april08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.181/index.html

Prag. 1st global conference on methamphetamine: science, strategy and response. Prague, Czech Republic 15th - 16th September 2008.

http://www.globalmethconference.com/

Next year's drug. Methamphetamine is an extraordinarily powerful stimulant that has had a devastating impact in North America, South Africa, Australia and south-east Asia. (New Statesman, UK, 28.2.08)

http://www.newstatesman.com/200802280015

Keine Drogensucht nach AHDS-Behandlung. Die Sorge, dass die Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit zentralaktiven Stimulanzien die Kinder später in die Drogensucht treibt, sind nach den Ergebnissen einer prospektiven Beobachtungsstudie im American Journal of Psychiatry (2008; doi: 10.1176/appi.ajp.2007.07091486) unbegründet. (Deutsches Ärzteblatt online, 5.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31598

Multiple Gene Variants Predispose to Methamphetamine Dependence. Findings from genome-wide association studies in two separate populations indicate polygenic contributions to methamphetamine dependence from genes frequently associated with dependence on other addictive substances, investigators report in the Archives of General Psychiatry for March. (Medscape today, 5.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571062?src=mpnews

Nicht Ecstasy, sondern Drogenkonsum allgemein verschlechtert kognitive Leistungen.
Viel Forschung ist in den letzten Jahren betrieben worden, um den Einfluss von Ecstasy auf das Gehirn zu untersuchen. Schädigt Ecstasy das Hirn oder ist es der Drogenkonsum im Allgemeinen? Kommt es zu unwiderruflichen Gehirnschäden oder nicht? Diese Fragen konnten bislang aus methodischen Gründen nur eingeschränkt untersucht werden. Ein britisches Forschungsteam hat ein Studiendesign gewählt, um diese methodischen Probleme ausschließen zu können. Ihr Ergebnis: Nicht Ecstasy, sondern Drogenkonsum generell führt zu Einbußen in den Hirnleistungen. In den untersuchten Leistungsbereichen haben sich aber nur bei der Merkfähigkeit bedeutsame Unterschiede gezeigt. (drugcom.de, 7.3.08)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=618

Speed: Der Körper geht sich selbst. Hans-Christian Dany über die Droge der Nazis und die Rolle von Amphetamin in der leistungsorientierten Gesellschaft. (Interview, Jörg Auf dem Hövel, Telepolis, 21.04.2008)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27715/1.html


CANNABIS


Steigender Cannabis-Anbau Deutsche kiffen ohne Biosiegel. Laut UN bauen Deutsche vermehrt Cannabis an. Vielleicht sogar genmanipuliertes. Die Grüne Jugend regt schon mal ein Bio-Siegel fürs Gras an. (Die Tageszeitung, 6.3.08)

http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/ar [...] che-kiffen-ohne-biosiegel/?src=SZ&cHash=e75a49451b

Beratung und Therapie. Einstige Hippiedroge erobert die Jugend. (Frankfurter Rundschau, 8.3.08)

http://tinyurl.com/2yqxwq

Cannabis Smoking Associated With Impaired Cognition in MS. Results of a case-control study suggest that cannabis use may be associated with impaired cognition and psychological disturbance, including anxiety and depression, in patients with multiple sclerosis (MS). (Medscape today, 5.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571065?src=mpnews

A COMMON medication used to treat people with bipolar disorder could help cannabis addicts kick the habit without suffering withdrawal symptoms such as aggression and depression, a study has found. Researchers at Corella Drug Treatment Services and the University of NSW studied 20 people who used cannabis every day for at least nine years, prescribing them 500 milligrams of lithium twice a day for seven days. They found that three months after the treatment most of the users were smoking cannabis less often, and many had given up completely. (Sidney Morning Herald, 7.3.08)

http://www.smh.com.au/news/science/bi [...] ddicts-quit-cannabis/2008/03/06/1204779968972.html

Australien. A move from petrol sniffing and alcohol to smoking cannabis is creating a whole new set of problems in remote Aboriginal communities, a new study shows.
The growing use of marijuana has also extended beyond youth to adults, says the report in the Australian Journal of Rural Health, using research from one Arnhem Land community in the Northern Territory.
The growth in cannabis use follows alcohol restrictions imposed by the federal intervention in the territory, and the roll-out of non- sniffable Opal fuel to combat petrol sniffing. (West Australian, 4.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n246.a03.html

USA. Kopf-Hals-Tumoren: Marihuana und Sexualverhalten als Risikofaktoren. Die Ätiologie von Kopf-Hals-Tumoren hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Waren früher Tabak und Alkohol die wesentlichen Auslöser, so steigt seit einigen Jahren der Anteil der mit dem humanen Papillomavirus (HPV) assoziierten Tumoren. Kopf-Hals-Tumoren werden damit, wie das Zervixkarzinom, eine sexuell übertragbare Erkrankung. (Deutsches Ärzteblatt, 12.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31675

Comparison of Withdrawal Symptoms during Abstinence from Cannabis, Tobacco, and Both Substances. (jointogether, Research Summary and Comments, March 2008)

http://www.jointogether.org/news/research/tprb/march08/bower.html

Körpereigenes Cannabis zeigt Fehlgeburtrisiko an. Eine hohe Konzentration von Anandamid im Blut lieferte in einer Pilotstudie im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 1135-1136) recht eindeutige Hinweise auf eine bevorstehende Fehlgeburt. Anandamid gehört zu den Endocannaboiden, also zu jenen Substanzen, die im Gehirn an den gleichen Rezeptoren wirken wie die Cannabisdroge THC. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Anandamid (ausschließlich) als „Glückshormon“ im Gehirn fungiert. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31712

Rauchentwöhnung dank Cannabinoiden? Cannabinoide könnten in Zukunft die Entwöhnung bei Abhängigkeit erleichtern. Diese Auffassung vertreten Wissenschaftler der University of Nottingham. Sie publizieren erstmals eine Reihe von Studien als Podcast (Internet-Hörbeitrag) im British Journal of Pharmacology. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31696

"Prinzipien der Suchtbehandlung: Die Integration der stationären Behandlung von Menschen mit THC-Abhängigkeit in das Suchtrehabilitationssystem". Präsentationsunterlagen zur 5. Veranstaltung der BAS-Vortragsreihe 2007 am 14. November 2007 von Herrn Dipl.-Psychologe Gerhard Eckstein, Reha-Klinik Glöcklehof, Schluchsee.

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/ [...] onaere_Behandlung_Eckstein_BAS_Vortragsreihe07.pdf

USA. Calling B.S. on the Idea of ‚Marijuana Addiction’. It's laughable that the Feds are pushing the concept of pot addiction when science shows that withdrawal symptoms from caffeine are far worse. (Alternet, 22.3.08)

http://www.alternet.org/drugreporter/80408/

USA. First Major Study of Marijuana Addiction Underway. A $4-million study funded by the National Institute on Drug Abuse will examine the neurobiological effects of marijuana use in what is billed as the first comprehensive study of marijuana addiction. (jointogether, 17.3.08)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/first-major-study-of.html

Wirkung des Cannabisverbots. In einer Übersicht für die Zeitschrift Current Opinion in Psychiatry werden Forschungsergebnisse präsentiert, nach denen der rechtliche Status nur geringe Wirkungen auf den Umfang des Cannabiskonsums hat. Der Autor stellt fest, dass "nahezu alle frühere Übersichten zur gleichen Schlussfolgerung gelangen: die Entkriminalisierung von Cannabis führt nicht zu einer erheblichen Zunahme der Cannabiskonsumraten". (Quelle: van den Brink W. Curr Opin Psychiatry 2008;21(2):122-6.) (Quelle: IACM-Informationen vom 29. März 2008)

Schizophrenie - Cannabis lässt das Gehirn schrumpfen. Niederländische Forscher fanden heraus, dass regelmäßiger Cannabis-Konsum bei Schizophrenie-Patienten zu einer Abnahme des Volumens der Hirnsubstanz führt. (lifeline, 3.4.08)

http://www.lifeline.de/cda/nachrichten/medizin-news/content-181465.html

Neonatologie: Marihuana erhöht Neurotoxizität von Alkohol. Dresden – Der gleichzeitige Konsum der Cannabisdroge Marihuana/Haschisch mit Alkohol während der Schwangerschaft erhöht möglicherweise die Alkoholschäden auf die fetale Hirnentwicklung. Dies lässt sich aus tierexperimentellen Studien in den Annals of Neurology (2008; doi: 10.1002/ana.21287) ableiten. Das Schlankheitsmittel Rimonabant könnte dies verhindern. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31969

Kanada. MIDLIFE TOKING ON THE RISE. Ice-cold beer probably won't be the only mood-altering substance on the menu in many backyards across Canada this summer. An increasing number of adults - particularly those in their 30s and 40s - are using marijuana, according to a new Ontario-wide report that reflects what experts describe as a growing cross-country trend. (Globe and Mail, 15.4.08)

http://drugsense.org/nl/show_dsw.php?the_file=2008/ds08.n545

Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit bei der DHS und dem LWL, Koordinationsstelle Sucht
Cannabis, Nummer 1 der illegalen Drogen, ist auch weiterhin ein Schwerpunkt der Arbeit der DHS. In Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Sucht des LWL hat das Projekt "Aufbau einer effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention jugendlichen Cannabismissbrauchs" begonnen. Erfreulicherweise gehen die Prävalenzzahlen des experimentellen und gelegentlichen Konsums nach vormals erheblichem Anstieg zurück. Diese Tatsache kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch einiges an Arbeit für eine effektive, effiziente und flächendeckende Versorgungsstruktur vor uns liegt. Im Mittelpunkt steht der Leitgedanke "Von der Praxis - für die Praxis". Bewährte und neue Arbeitsansätze sollen aufgearbeitet und verfügbar gemacht werden, die als "Werkzeuge" für die (Weiter-)Entwicklung von Prävention und Hilfen für die Zielgruppen Jugendliche und deren Eltern dienen. (DHS-Newsletter 09-08 vom 23. April 2008)

http://www.dhs.de/web/projekte/cannabis.php

Hamburg. HAMBURGER EINRICHTUNG BOJE NIMMT AN FORSCHUNGSPROJEKT TEIL. Neue Therapie gegen Cannabisabhängigkeit. Ab 1. Mai 2008 bietet die Boje Eimsbüttel, Suchtberatung und Behandlungsstelle für junge Erwachsene, mit der CANDIS-Therapie ein neues Behandlungsprogramm für ältere Jugendliche und Erwachsene mit problematischem Cannabiskonsum und daraus resultierenden klinisch-relevanten Schwierigkeiten an. Das Programm basiert auf der Evaluationsstudie "CANDIS - gezielte Therapie für Cannabisstörungen“ und ist auf die spezifischen Probleme und Bedürfnisse von behandlungswilligen Personen zugeschnitten. (Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg , Pressemitteilung vom 28.4.08)

http://www.gesundheit-adhoc.de/index.php?m=1&showPage=1&id=3836

Stuttgart. Hilfe für Cannabis-Abhängige - In nur zehn Sitzungen drogenfrei. Am 5. Mai startet ein Dresdner Modellprojekt auch in Stuttgart – Nach bisherigen Ergebnissen schaffen 50 Prozent den Ausstieg. (Stuttgarter Zeitung, 29.4.08)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1696235

Häufiger Psychosen durch Cannabis aus Indoor-Anlagen? Eine Studie aus Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass der THC-Gehalt von Cannabispflanzen, die in Indooranlagen gezüchtet werden, in den letzten Jahren gestiegen ist. Das Cannabis enthalte zudem kaum noch Cannabinol, eine Substanz, die der psychoaktiven Wirkung von THC entgegenwirkt. Die Autoren der Studie warnen, dass es aufgrund des erhöhten Wirkpotentials häufiger zum Ausbruch von Psychosen kommen könne, bei hierfür veranlagten Personen. (drugcom.de, 4.4.08)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=622

Call for Science to Rule on Risk of Illegal Drugs. Roger Howard, chief executive of the independent UK Drugs Policy Commission, is calling for a major overhaul of drug classifications that could see ecstasy downgraded. The former Home Secretary Charles Clarke…is also said to be concerned about the way political and media pressure has clouded the debate over cannabis. Rawlins will deliver a report to ministers tomorrow, which is expected to defy Gordon Brown by dismissing the Prime Minister's calls to reclassify cannabis as a Class B drug with tougher penalties. It is the third time in five years the advisory council has been asked to review cannabis and the third time it has concluded that the risk to mental health is unproven. (The Observer, London, 27.4.08)

http://www.guardian.co.uk/politics/2008/apr/27/drugspolicy.drugsandalcohol

Münster. Therapie für Cannabis-Abhängige. Die psychiatrische Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster startet ein neues Entwöhnungsprogramm für Cannabis-Abhängige. Unter dem Titel „Wächst Dir auch das Gras über den Kopf?“ nehmen rund 30 Männer und Frauen an einer wissenschaftlichen Studie über die Therapie teil. (Münstersche Zeitung, 2.5.08)

http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,249031


BLEI IM GRASS

Leipzig. Bleivergiftungen durch Marihuana weiter ungeklärt. Mediziner der Universität Leipzig stellen im New England Journal of Medicine (NEJM 2008; 358: 1641-1642) eine erste Analyse zu einer Serie von Bleivergiftungen vor, die Ende letzten Jahres im Raum Leipzig beobachtet wurden. Das Blei war der Cannabisdroge beigemischt worden, um ein höheres Gewicht der Drogenpäckchen vorzutäuschen. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.4.08; drugcom.de, 18.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31997

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=624

Lead Poisoning Due to Adulterated Marijuana. Franziska Busse, et al. n engl j med 358;15 www.nejm.org april 10, 2008; pp 1641-42 (Fulltext, open acces)

http://content.nejm.org/cgi/reprint/358/15/1641.pdf

Jena. Achtung - Bleivergiftetes Marihuana. Im Oktober 2007 wurde erstmals bei einem Patienten in Jena eine Bleivergiftung diagnostiziert, die durch den Konsum von Blei kontaminiertem Marihuana (Cannabis) verursacht wurde. Bis zum 20. März 2008 ist die Anzahl der bundesweit registrierten behandlungspflichtigen Cannabiskonsumenten auf 148 gestiegen. Mit einem weiteren Anstieg der Patienten muss gerechnet werden. (jenanews.de, 14.4.08 (?))
http://jenanews.de/content_news.php?id=864

MARIJUANA SMOKERS WERE POISONED WITH LEAD IN LEIPZIG. (New York Times, 15.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n389.a12.html


KOKA / KOKAIN


Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, März-April 2008

pubmed_cocaine_march08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.173/index.html
pubmed_cocaine_april08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.178/index.html

USA. Hilft Vigabatrin auch bei Kokain-Sucht? Das Antiepileptikum Vigabatrin bietet möglicherweise künftig auch bei Kokainabhängigkeit eine Therapieoption. (Ärztezeitung online, 11.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=486314

USA. Study of Older Veterans Sheds Light on Cocaine Use. A chart review of 117 veterans over age 50 years treated for crack cocaine use in a medical center in Columbia, South Carolina determined their demographic and comorbid characteristics. Surprisingly, 14.5% of these veterans began their cocaine use after age 50 years. (Medscape Medical News, 18.3.2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/571603

Crack lung and heart" presenting after chemotherapy in a 65-year-old man with non-Hodgkin lymphoma. Alvarez GG, van der Jagt RH. Curr Oncol. 2008 Feb;15(1):63-5. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=18317587

DROGENKONSUM BEI AFFEN - Verlierer koksen häufiger. Je machtloser, desto anfälliger: Bei Affen einer bestimmen Meerkatzenart entscheidet der soziale Status über den Drogenkonsum. Tiere, die sonst nichts zu melden haben, greifen im Tierversuch besonders oft zum Kokain. (SPIEGEL ONLINE, 07.04.2008)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,545517,00.html

COCA LEAF: THE HERITAGE OF THE ANDES. A short film produced by the Hungarian Civil Liberties Union on the struggle of the Bolivian people for legal coca.

http://www.youtube.com/watch?v=mr0gcDIUugs

New Strategy For Treating Cocaine Addiction, Animal Research Suggests. New research in monkeys suggests the feasibility of treating cocaine addiction with a "replacement" drug that mimics the effects of cocaine but has less potential for abuse - similar to the way nicotine and heroin addictions are treated. (ScienceDaily, 8.4.08)

http://www.sciencedaily.com/releases/2008/04/080406153352.htm

USA. New AHA Guidelines For Cocaine-Related Chest Pain. Because symptoms of cocaine use can mimic those of myocardial infarction, new guidelines have been published for healthcare professionals by the American Heart Association (AHA) in the March 2008 edition of the journal Circulation. The AHA’s Acute Cardiac Care Committee reviewed existing literature on cocaine-associated chest pain and myocardial infarction (MI), and then classified recommendations for diagnostic and therapeutic care by level-of-evidence. (Pain Treatment Topics, 19.42008)

http://pain-topics.org/news_research_updates/issue14.php#Cocaine_Related

McCord J, Jneid H, Hollander JE, et al. Management of Cocaine-Associated Chest Pain and Myocardial Infarction. Circulation. 2008 (May 17)

http://circ.ahajournals.org/cgi/reprint/CIRCULATIONAHA.107.188950v1

http://circ.ahajournals.org/cgi/content/short/117/14/1897


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. (Nr.28, April 08)

http://www.tabakkontrolle.de/index.ph [...] f418ac&cf_session=78dcc7f4457aa48144fa32f6678fbcbe

Rauchen - Suchterkrankung oder schlechte Angewohnheit? Schwere Raucher weisen ähnliche neurobiologische Fehlfunktionen auf wie andere Suchtkranke - Ergebnisse einer Studie im "American Journal of Psychiatry" veröffentlicht. Nikotin-abhängige Raucher weisen in der Funktion des Dopamin-Systems im Gehirn ähnliche Defizite auf wie andere Suchtkranke. Das haben Mainzer, Aachener und Dresdner Wissenschaftler um Dr. Christoph Fehr, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. Dr. Mathias Schreckenberger, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Mainzer Universitätsklinikums, mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) herausgefunden. Die Studie, die gerade in der online Ausgabe des renommierten "American Journal of Psychiatry" erschienen ist, zeigt klar, dass die neurobiologischen Auswirkungen von Nikotin ähnlich denen von Alkohol, Kokain, Heroin oder Amphetamin sind - und ist damit ein konkreter Befund, der dem Rauchen die gleichen charakteristischen Merkmale zuschreibt, die auch beim Alkohol- und Drogenmissbrauch auftreten. (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Pressemitteilung, 4.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news249646

Smoking Among Patients With Alcohol or Drug-Use Disorders. Smoking is much more common in people with alcohol or drug-use disorders. But the gender on this relationship is not clear. Therefore, researchers analyzed data from a nationally representative sample of 42,565 U.S. adults who had participated in a survey on alcohol and related conditions. (AT Forum News, March 2008)

http://atforum.com/news-updates/2008mar.php#smoking

Is low-nicotine Marlboro snus really snus? Foulds J, Furberg H. Harm Reduction Journal, 2008 5:9 ( 27 February 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/9

KÖLN. Vorsicht Wasserpfeife! Das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) ist genauso schädlich wie das Rauchen von Zigaretten. Tabakrauch ist ein Giftgemisch - auch das einer Wasserpfeife. Der Flyer "Vorsicht Wasserpfeife" stellt aktuelle Informationen zum Thema Wasserpfeife dar. (BzgA, März 2008)

http://www.bzga.de/botmed_31603002.html

Mit ärztlicher Hilfe zum Nichtrauchen - Bundesärztekammer und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellen Beratungsleitfaden vor (BZgA, Pressemitteilung, 10.4.08)

http://www.bzga.de/?uid=227356e53aa78058cb01decf6f878c03&id=presse&nummer=452

Social Factors, Psychopathology, and Maternal Smoking During Pregnancy
How are sociodemographic factors, educational attainment, nicotine dependence, and common psychiatric disorders associated with smoking among pregnant women? (Am J Public Health 98(3) 2008) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/571847?src=mp&spon=12&uac=48507SK

Wie Rauchen das Immunsystem drosselt. Nikotin beeinträchtigt neutrophile Granulozyten in ihrer Funktion, Bakterien aufzuspüren und zu zerstören. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32116

Machen Sie mit bei "Rauchfrei 2008"!. Haben Sie schon einmal daran gedacht, das Rauchen aufzugeben, oder haben Sie es schon einmal probiert? Versuchen Sie es! Folgen Sie dem Beispiel von 44.636 Teilnehmern von Rauchfrei 2006. Die Teilnehmer verpflichteten sich, im Mai 2006 nicht zu rauchen, und rund jeder Dritte hat es geschafft, dauerhaft rauchfrei zu leben. Auch in diesem Jahr nehmen wieder zahlreiche Aufhörwillige am Wettbewerb "Rauchfrei 2008" teil. Auch Sie können sich anmelden unter http://www.rauchfrei2008.de (Quelle: Newsletter (02/08) der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 16.4.089

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] ngen/pressemitteilungen-node,param=.html__nnn=true

The safety of Chantix, an anti-smoking pill, is being questioned after reports of serious neuropsychiatric symptoms in some of the drug's users, the Milwaukee Journal Sentinel reported April 18. (jointogether, 18.4.08)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/anti-smoking-pill-safety.html


OPIATE / OPIOIDE


Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März-April 2008:

pubmed_opioid_detoxification_march08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.175/index.html
pubmed_opioid_detoxification_april08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.179/index.html

Joggen macht high - und schmerzfrei: Forscher weisen erstmals die Ausschüttung körpereigener Opioide im Gehirn beim Ausdauerlauf nach. (Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Pressemitteilung, 3.3.08)

http://idw-online.de/pages/de/news249507

Schmerzmittel: Viele Menschen ohne Zugang. Jahresbericht 2007 vorgestellt. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter akuten und chronischen Schmerzen, weil sie keinen Zugang zu Schmerzmitteln haben. Darauf hat der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) in seinem Jahresbericht 2007 verwiesen. (Ärzte Zeitung, 07.03.2008)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/default.aspx?sid=485943

PAIN TREATMENT: INCB CALLS FOR GREATER ACCESS TO OPIOID MEDICINES IN DEVELOPING WORLD. The UN's International Narcotics Control Board has called for greater access to and use of opioid pain relievers in the developing world. In a slap at proposals to license and "medicalize" the Afghan opium crop, the INCB argues that global supply isn't the problem. (Drug War Chronicle, Issue 526, 7.3.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/526/INCB_pain_opioid_morphine_developing_world

Drogeninfo Heroin: Dieses aktualisierte Drogeninfo ist online (pdf, 4S., 620KB) erhältlich und kann gratis bei der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) bezogen werden.

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/di_heroin.pdf

Charité-Forscher entschlüsseln Morphintoleranz. (idw, 2.4.08)

http://idw-online.de/pages/de/news253429

Medikamentöse Schmerzlinderung ohne Gewöhnungseffekte. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.4.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31909

Zöllner C, Mousa SA, Fischer O, Rittner HL, Shaqura M, Brack A, Shakibaei M, Binder W, Urban F, Stein C, Schäfer M. "Chronic morphine use does not induce peripheral tolerance in a rat model of inflammatory pain" in: Journal of Clinical Investigation März 2008; 118(3):1065-1073. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=2214843

Berlin. Schmerzmittel kann Aggressionen freilegen. Das Schmerzmittel Tilidin wurde bei Jugendlichen in Berlin zur Modedroge. Es soll die Angst mindern und den Mut steigern. (Tagesanzeiger, 2.4.08)

http://tinyurl.com/32kzf5

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin.

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

CANNABINOID CHRONICLES. Herausgegeben von: The Vancouver Island Compassion Society.

http://thevics.com/newsletter.htm

Cannabis - Hasch zur Therapie. Für die einen ist Cannabis ein Genussmittel, harmloser als Alkohol. Andere warnen vor massiven Langzeitschäden durch Haschisch - und manche fordern seine Zulassung als Medikament gegen Schmerzen und Depressionen. (Focus online, 11.3.08)

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-9116/cannabis_aid_263777.html

Rauchentwöhnung dank Cannabinoiden?. Cannabinoide könnten in Zukunft die Entwöhnung bei Abhängigkeit erleichtern. Diese Auffassung vertreten Wissenschaftler der University of Nottingham. Sie publizieren erstmals eine Reihe von Studien als Podcast (Internet-Hörbeitrag) im British Journal of Pharamcology. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.3.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31696

Schweiz. „Ein schwarzer Tag für MS- und Krebspatienten“. Der Cannabis-Konsum soll nicht straffrei werden. Ohne Legalisierung ist aber in der Medizin keine vernünftige Anwendung möglich, sagt der Onkologe Thomas Cerny vom Kantonsspital St. Gallen. (Nachrichten.ch, 11.3.08)

http://www.nachrichten.ch/detail/303513.htm

Kanada. MDs INCREASE DOSAGE OF MEDICAL MARIJUANA. Canadian doctors have been increasing daily dosages of marijuana for patients using cannabis for medical purposes, Health Canada reports. (Ottawa Citizen, 18.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n293/a07.html

Kanada. Information for Health Care Professionals: Marihuana (marijuana, cannabis) Dried Plant for Administration by Ingestion or Other Means: Psychoactive Agent. (Bibliograpy, compiled by Health Canada, 2008)

http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/marihuana/how-comment/medpract/infoprof/biblio_e.html

Kanada. Information for Health Care Professionals - Marihuana (Marijuana, Cannabis) (Health Canada, 2003)

http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/marihuana/how-comment/medpract/infoprof/index_e.html

USA. Former Surgeon General: Mainstream Medicine Has Endorsed Medical Marijuana. An historic document from the 124,000-member American College of Physicians certifies the medical value of marijuana. (By Dr. Jocelyn Elders, AlterNet. 26.3.2008)

http://www.alternet.org/drugreporter/80582/

Bonn. Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt Erforschung des Endocannabinoidsystems mit 3,1 Millionen Euro. (idw, 20.2.08)

http://idw-online.de/pages/de/news247749

Spanien. Cannabis-Spray wird in Katalonien zugelassen. Als Schmerzmittel für schwer und chronisch Kranke haben die Gesundheitsbehörden in der spanischen Region Katalonien ein Cannabis-haltiges Spray zugelassen. Der Entscheidung seien klinische Tests mit Krebs- und Sklerosepatienten vorausgegangen, die unter starken Schmerzen oder Übelkeit litten. Fast die Hälfte der 207 Testpersonen habe positiv auf das Medikament reagiert. An den Tests hatten sich 2006 und 2007 sechs Spitäler sowie 75 Apotheken beteiligt. (Zürich, 20 Minuten, 10.4.08)

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19903772

Großbritanien. UK: GW Pharma Shares Plunge After Cannabis Drug Fails Final-Stage Trial. (The Independent, 9.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n371/a06.html

Spanien/Österreich: Sativex. Sativex ist nun in ganz Spanien unter dem Verwaltungsstatus einer Verwendung aus Mitgefühl (compassionate use), wenn andere Medikamente nicht gewirkt haben, erhältlich. Dies ist eine Konsequenz aus den Ergebnissen einer Studie mit Sativex in Katalonien. Sativex ist seit kurzem auch in Österreich auf Rezept erhältlich. (Quelle: Persönliche Mitteilungen von Marta Duran und Kurt Blaas) (Zitiert nach IACM-Informationen vom 26. April 2008)

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN


"Nothing Less": Improving drug dependence treatment. A new, joint UNODC-World Health Organization (WHO) discussion paper, "Principles of Drug Dependence Treatment," (32-page PDF) highlights nine key principles for effective treatment of drug dependence. (UNODC, WHO, 18.3.2008)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/nothing-less-improving-drug-dependence-treatment.html

http://www.unodc.org/documents/drug-t [...] rinciples-of-Drug-Dependence-Treatment-March08.pdf

The methadone fix. Bull World Health Organ, Mar. 2008, vol.86, no.3, p.164-165. ISSN 0042-9686.

http://www.scielosp.org/scielo.php?sc [...] pid=S0042-96862008000300004&lng=en&nrm=iso&tlng=en

Österreich: Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhänggkeit. Die öffentliche Diskussion über Opiatabhängigkeit und Therapiemöglichkeiten ist gekennzeichnet durch Mythen, Vorurteile und Informationsbedarf. Die Plattform drogensubstitution.at in Zusammenarbeit mit österreichischen Experten erstellt, bietet umfassende Informationen zu Opiatabhängigkeit, Sucht, Entzug, Substitutionstherapie sowie Drogenpolitik und soll kontinuierlich wachsen.

http://www.drogensubstitution.at/

Schweiz. Homepage der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin.

http://www.ssam.ch/

NEW EDITION – Europad Journal on Addiction. The March 2008 edition (Vol. 10, No 1; 60 pp) of this journal focusing on opioid addiction treatment is available for free download. Topics include a discussion of methadone as an antianxiety, antidepressant, and antipsychotic agent – but, does this only work in opioid addicts? Also see, comparisons between methadone and buprenorphine in treating opioid addiction. And, much more.

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php#y2008

http://www.atforum.com/news-updates/2008apr.php#europadmarch

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES 115, January – February 2008.

http://atforum.com/news-updates/2008jan.php#add1207

Frankfurt. Der drogenmündige Bürger - Suchttherapie setzt auch in Frankfurt nicht mehr nur auf Abstinenz - Experten fordern neue Drogendiskussion.
Zu Abdolhamid Zokai in die Grüne Straße im Frankfurter Ostend kommen täglich 150 Patienten. Der 46-Jährige ist Facharzt für Psychiatrie und einer der fünf Mediziner, die sich beim Dienst in der Substitutionsambulanz nahe der Hanauer Landstraße abwechseln. Frankfurt hat zehn solcher «Ersatz»-Ambulanzen eingerichtet, in denen insgesamt rund 1300 Süchtige das Medikament Methadon erhalten, das ihnen beim Drogenentzug helfen soll. Aber die Einrichtung im Ostend ist eine besondere, weil sich hier auch 85 Leute mehrmals am Tag Heroin spritzen. (Ad Hoc News, 1.3.08)

http://tinyurl.com/2knrjc

Osnabrück. Zehn neue Methadon-Plätze. Das Diakonische Werk Osnabrück hat die Zahl der Plätze für Methadonbehandlung von Drogenabhängigen um zehn auf 80 erhöht. Zudem hat der Träger mit der AOK Niedersachsen einen Vertrag über die "integrierte Versorgung" der Klienten abgeschlossen, wie Achim Bockbreder, Leiter der Beratungs- und Behandlungsstelle gestern mitteilte. (Neue Osnabrücker Zeitung, 1.3.08)

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/18881681.html

Paderborn. Alltagsbegleitung bei Substitution - Neuer Schwerpunkt in der Straßensozialarbeit. Eine ärztliche Substitutionsbehandlung ist für viele drogenabhängige Menschen der richtige Weg aus der Sucht. Doch um tatsächlich neben dem Medikament auf Drogen verzichten zu können, müssen oft erst andere Probleme bewältigt werden. (Wochenspiegel Paderborn, 8.3.08)

http://www.wochenspiegel-paderborn.de/?page=show&id=49849

Schweiz. Gesundheitsförderung und Prävention - Spectra Nr. 66: Informationsschrift des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12S., 1,6Mb, 2.2.08) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Alter". Aus dem Inhalt: Wenn Drogenabhängige in die Jahre kommen?

http://www.bag.admin.ch/dokumentation [...] thema=4&temp_dms_fix=Spectra&filter_dms_jahre=2008

The barriers to smoking cessation in Swiss methadone and buprenorphine-maintained patients
Wapf V, Schaub M, Klaeusler B, Boesch L, Stohler R, Eich D
Harm Reduction Journal, 2008 5:10 ( 18 March 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/5/1/10

Caring for patients with opioid dependence. Bunker J, Winstock A, Zwar NA.
Australian general practitioners have a pivotal role in helping their patients with problems of alcohol and tobacco dependence, but have been less likely than their peers in the United Kingdom to be involved in the management of opioid dependence. This is despite the fact that most GPs are seeing opioid dependent patients whether they know it or not, and that GPs are ideally placed to manage this problem given the other advantages of the general practice context--continuity, accessibility, and whole patient care, including the ability to address other health issues. (Aust Fam Physician. 2008 Jan-Feb;37(1-2):57-60) (Fulltext, open access)

http://www.racgp.org.au/afp/200801/22430

http://www.racgp.org.au/Content/Navig [...] anFamilyPhys/2008issues/afp200801/200801bunker.pdf

Cocaine and opioid use during pregnancy: prevalence and management. Bhuvaneswar CG, Chang G, Epstein LA, Stern TA. Prim Care Companion J Clin Psychiatry. 2008;10(1):59-65. (Fulltext, open access)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18 [...] PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum

COBRA: Feasibility and outcome of substitution treatment of heroin-dependent patients in specialized substitution centers and primary care facilities in Germany: A naturalistic study in 2694 patients.
Wittchen HU, Apelt SM, Soyka M, Gastpar M, Backmund M, Gölz J, Kraus MR, Tretter F, Schäfer M, Siegert J, Scherbaum N, Rehm J, Bühringer G.
Drug Alcohol Depend. 2008 Mar 10; PMID: 18337025. Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18 [...] .EmailReport.Pubmed_ReportSelector.Pubmed_HVDocSum

MMT IN CHINA: NEGATIVE ATTITUDES IN FACE OF POSITIVE RESULTS - does this heading sound familiar? It basically sums up the entire history of MMT worldwide over the past 40 years. Now China: in a brief summary of experience with methadone in recent years (AmJDrugAlcAb 34:127-131, 2008) it's noted that MMT has "reduced injection drug use and criminal behavior and improved social behavior . . . employment increased ... (and) high-risk consumption patterns like injecting diminished significantly." In short, "MMT programs have successfully mitigated harm related to heroin abuse." And yet, "... objections to MMT from general health care providers and the public about substituting one addiction for another ..." persist. (Robert Newman, NY, 24.3.08)

Passau. Der schwierige Einstieg in den Ausstieg. Die Behandlung mit Methadon kann ein Ausweg aus der Heroinsucht sein - Im ländlichen Niederbayern aber herrscht ein Versorgungsengpass. (Passauer Neue Presse, 26.3.08)

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-18930420&Ressort=bay&BNR=0

Europa. Drogen: Die Süchtigen kommen in die Jahre. Anteil der Opiat-Abhängigen unter den Behandelten hat sich in Europa verdoppelt. Wer Suchtprobleme als "Jugendprobleme" ansieht, irrt zunehmend. Die Abhängigen kommen in die Jahre. Gesundheitswesen, aber auch Polizei und Justiz werden sich in den kommenden Jahren immer öfter mit Süchtigen zu beschäftigen haben, die das Pensionistenalter erreichen. So hat sich in Europa der Anteil der Drogenpatienten, die eine Behandlung im Alter über 40 suchten, zwischen 2002 und 2005 glatt verdoppelt, stellte am Donnerstag die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) in einer Aussendung fest. (Kleine Zeitung, 4.4.08)

http://tinyurl.com/2lhzgl

Europa. Substanzkonsum im Alter – ein vernachlässigtes Problem. (Drogen im Blickpunkt, Briefing der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, März 2008)

http://www.emcdda.europa.eu/?nnodeid=439

Nürnberg. SCHWANGERE FREUNDIN ERSCHOSSEN. Zeugen berichten von Selbstmord-Plänen. Im Prozess um den tödlichen Schuss auf seine hochschwangere Lebensgefährtin haben Zeugen am Mittwoch bestätigt, dass sich der Angeklagte schon längere Zeit mit Selbstmordplänen getragen habe.
Das aus Bayreuth stammende Paar hätte Mitte Januar 2007 Freiheitsstrafen wegen Drogendelikten antreten sollen. Nach Aussage des Angeklagten hatten beide schon seit längerer Zeit den Lebensmut verloren und den gemeinsamen Tod geplant. Seine ebenfalls drogenabhängige Freundin habe Angst vor dem Entzug im Gefängnis gehabt. Wegen ihrer Teilnahme an einem Methadon-Programm hätten die beiden außerdem befürchtet, das gemeinsame Kind nicht behalten zu dürfen. (Frankenpost, 2.4.08; News und Schlagzeilen, 1.4.08)

http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/laenderspiegel/art2388,810749

http://www.die-topnews.de/mord-oder-toetung-auf-verlangen-35790

Opioid-Induced Sexual Dysfunction: Causes, Diagnosis, & Treatment. Stephen Colameco, MD, MEd, Pain Treatment Topics, April 2008.

http://pain-topics.org/clinical_concepts/comments.php#Colameco

http://pain-topics.org/pdf/Colameco-Opioids-SexDysfunction.pdf

Australien. Naltrexone Implant Promising for Treatment of Heroin Dependence. In a retrospective study of heroin-dependent persons from Australia, researchers found that hospitalizations due to opioid use decreased significantly following treatment with naltrexone implants - an outcome that was not observed in another cohort of patients who received traditional methadone maintenance treatment. (Medscape today, 15.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573017?src=mpnews&spon=12&uac=48507SK

Berlin. Mehr Heroin-Ersatzprogramme vom Staat. Die Zahl der Heroinsüchtigen, die vom Staat mit Ersatzdrogen therapiert werden, ist 2007 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Danach erhielten bundesweit 68.800 Frauen und Männer Heroin-Ersatzstoffe wie Methadon und Buprenorphin. Der Tagesspiegel, 24.4.08)

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Drogen-Programme;art122,2520974

Wiesbaden. "Wiesbaden ist keine Hochburg". Suchthilfezentrum zieht Jahresbilanz / Hauptdiagnose Heroin und Opium. Die Suchthilfe der Stadt Wiesbaden kann eine Jahresbilanz 2007 mit viel Licht, aber auch mit etwas Schatten vorlegen. "Wiesbaden ist keine Hochburg wie Kassel oder gar Frankfurt", gibt Konstantin Loukas, stellvertretender Leiter des Suchthilfezentrums (SHZ), Entwarnung für die Klientel, die wohl am ehesten mit einer Einrichtung dieser Art in Verbindung gebracht wird. Personen mit einer Hauptdiagnose "Heroin/Opiate" stellen nach wie vor die größte Zielgruppe des SHZ. (Wiesbadener Kurier, 26.4.08)

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3258800

Barriers to Access: Medication-Assisted Treatment and Injection-Driven HIV Epidemics. Experience has shown that methadone and buprenorphine are powerful tools for treating drug addiction, increasing access to HIV prevention and treatment, and improving the quality of life for individuals, families, and communities. In July 2005, the World Health Organization added methadone and buprenorphine to its Model List of Essential Medicines. In developed countries, medication-assisted treatment is a standard option for people who are addicted to opiates such as heroin. (OSI - Open Society Institute, Fact sheet (engl., span. and russ., April 2008)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] ticles_publications/publications/barriers_20080215


BUPRENORPHIN


Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März-April 2008

pubmed_buprenorphine_march08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.171/index.html
pubmed_buprenorphine_april08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.176/index.html

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Buprenorphine Overdose in Young Children Reviewed. A retrospective review of buprenorphine overdose in children, as reported by United States poison centers, was published in the April issue of the journal Pediatrics. Buprenorphine is an opioid partial agonist used as an analgesic and in the treatment of opioid dependence. Of the 86 buprenorphine overdoses in children under 6 years of age reported between November 2002 and December 2005, 54 children developed toxicity. (Pain Treatment Topics, 19.42008)

http://pain-topics.org/news_research_updates/issue14.php#Buprenorphine

A Role for Buprenorphine in Pain Management. Heit HA, Gourlay DL. Buprenorphine: New tricks with an old molecule for pain management. Clin J Pain. 2008; 24:93-97. Buprenorphine is an established drug for the treatment of addiction, but off-label use of buprenorphine as a primary analgesic is a unique option to the prescriber. In their article, Heit and Gourlay describe the pharmacokinetics of buprenorphine and illustrate its use with case studies.

http://www.iapcd.org/index.php?option=com_content&task=view&id=60&Itemid=39#article_summary


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

USA. SAMHSA Delayed Reporting of Bupe Problems. The Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) knew as early as December 2005 that some patients were crushing and injecting buprenorphine - a drug designed to prevent just such abuse - but didn't release the findings until January 2008, the Baltimore Sun reported Feb. 12.
On January 28, 2008, SAMHSA posted a report on its website detailing "new" findings about the misuse of buprenorphine, sold commercially as Suboxone, including illicit sales and a "small but persistent" problem of abuse. (AT Forum News, 18.3.2008)

http://buprenorphine.samhsa.gov/Buprenorphine_FinalReport_12.6.06.pdf


BUPRENORPHIN – NALOXON

Is buprenorphine-naloxone ready for prime time in the treatment of opioid addiction in managed care? Curtiss FR. J Manag Care Pharm. 2008 Mar;14(2):195-7. (Fulltext, open access)

http://www.amcp.org/data/jmcp/JMCPMaga_March%2008_195-197.pdf

Kanada. Office-Based Buprenorphine-Naloxone Therapy Promotes Long-Term Abstinence. Among 110 opioid-dependent patients who received buprenorphine-naloxone (Suboxone, Reckitt Benckiser Pharmaceuticals) therapy in an office-based, urban outpatient setting, those who did not discontinue treatment had better abstinence outcomes at 18 months. (Medscape Medical News, 16.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573061?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

AIDS-Hilfe kritisiert Bundesregierung. Finanzielle Förderung für heroingestützte Behandlung Schwerstabhängiger gestoppt. (Junge Welt, 1.3.08)

http://www.jungewelt.de/2008/03-01/024.php

Berlin. Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit bezüglich des Modellprojekts zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. (BMG, 1.3.08)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/2008_bmg_heroinprojekt.pdf

Hamburg. Heroinabgabe: Kein Geld mehr vom Bund für Modellprojekt Die Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige in Hamburg wird seit Ende Februar nicht mehr vom Bund finanziert. Das Modellprojekt, das in sieben Städten lief, wird nach sechs Jahren beendet. Obwohl sich bislang alle beteiligten Städte für die Beibehaltung ausgesprochen haben, gibt es noch keine Lösung, wie das Projekt langfristig weiter finanziert werden könnte. Die Kosten liegen pro Jahr bei knapp 1,6 Millionen Euro. Geld, das bislang zum größten Teil aus dem städtischen Haushalt kam. Dazu hatte die Stadt jährlich 200 000 Euro vom Bund erhalten, die jetzt wegfallen. (Hamburger Abendblatt, 3.3.08)

http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/03/854262.html

Heroin für Arne B. Sieben Städte versorgen Schwerstabhängige mit Heroin der einzige Weg zu einem Leben ohne Beschaffungskriminalität. Wenn der Bundestag das Modell nicht legalisiert, landet Arne Beer wieder auf der Straße. (DIE ZEIT, 13.03.2008)

http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2008/12/Heroin.pdf

Monika Knoche, drogenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, erklärt zur Debatte um den Gesetzentwurf zur diamorphingestützten Substitutionstherapie (BT-Drs. 16/4696):
Union muss endlich Blockade gegen Substitutionstherapie für Schwerstabhängige aufgeben
Die Blockadehaltung der CDU-Bundestagsfraktion bei der Heroin-Therapie ist borniert, irrational und menschenfeindlich. Die Union verweigert weiterhin den Abschluss des Gesetzentwurfs im Gesundheitsausschuss und ignoriert damit das Schicksal schwerkranker Menschen. Alle mit dem Thema „diamorphingestützte Substitutionstherapie“ befassten Gruppen – seien es Ärzte, Streetworker oder Betroffene – fordern eine weitere Vergabe an Schwerstabhängige, weil sich mit dieser Therapieform, wissenschaftlich nachgewiesen, die besten Resultate erzielen lassen. Auch CDU-regierte Bundesländer sehen dies so.
Alleine die Bundestagsfraktion der CDU/CSU verschließt sich weiterhin jeglichem gesunden Menschenverstand. Dass sie damit unmittelbar die Gesundheit und das Leben von Schwerstabhängigen gefährdet, ist ein Skandal erster Ordnung. Gemeinsam mit den anderen Oppositionsfraktionen werden wir nun eine zusätzliche Befassung mit dem Thema durch das Plenum des Deutschen Bundestages erzwingen. Die Geschäftsordnung sieht diese Möglichkeit für den vorliegenden Fall vor, dass der Ausschuss seiner Beratungspflicht gegenüber dem Plenum nicht nachkommt. (Pressemitteilung vom 17.3.08)

Berlin. „Die Verbotspolitik hat versagt“. Soll der Staat Junkies reines Heroin geben? Ein Gespräch mit Dirk Schäffer von der Deutschen AIDS-Hilfe. (Junge Welt, 26.03.2008)

http://www.jungewelt.de/2008/03-26/007.php

Hamburg. Schneewittchen in der Drogenambulanz. In Hamburg versuchen 70 Süchtige, ihr Leben in den Griff zu kriegen - mithilfe von Heroin. Ein Tag in einer von bundesweit sieben Modellambulanzen. (Pharmazeutische Zeitung, 9.4.08)

http://pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5456

Pregnancy and birth under maintenance treatment with diamorphine (heroin): a case report. Hartwig C, Haasen C, Reimer J, Garbe W, Lichtermann D, Wuellenweber L, Dilg C. Eur Addict Res. 2008;14(2):113-4. Epub 2008 Mar 11. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18334822

TROISDORF. Hoher Besuch im Café Koko. „Würde die rechtliche Situation stimmen, würden wir die Diamorphin- Abgabe sofort machen". Christoph Wolf, Leiter der vom Diakonischen Werk an Sieg und Rhein getragenen Drogenhilfe, nutzte den Besuch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), um sein größtes Anliegen vorzutragen. Das synthetisch hergestellte Heroin gelte aus seiner Experten-Sicht als geeignetes Mittel zur Unterstützung schwerst abhängiger Menschen. (Kölnische Rundschau, 20.4.08)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1207494029541.shtml

Berlin. Abschluss zu diamorphingestützter Behandlung steht weiter aus. Der Gesundheitsausschuss hat in einem Bericht (16/8886) den Verlauf und den Stand der Debatte um die kontrollierte Behandlung Schwerstabhängiger mit Heroin vorgelegt. (heute im Bundestag, 29.04.08)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_122/05.html

Hannover. Heroin auf Krankenschein. Die medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin hilft Abhängigen, den Teufelskreis aus Beschaffungskriminalität und Drogenmissbrauch zu durchbrechen. Das zeigt ein Projekt in Hannover. Doch bald fehlt vielleicht das Geld, um den Betroffenen weiter zu helfen. (Neues Deutschland, 6.5.08)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/128105.html


METHADON


Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März-April 2008

pubmed_methadone_march08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.172/index.html
pubmed_methadone_april08: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.177/index.html

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

Neuerscheinung: Substance and substitution: Methadone subjects in liberal societies.
Suzanne Fraser and Kylie Valentine Palgrave, Basingstoke, 2008
This new book uses in-depth interviews, policy documents and media texts to examine methadone maintenance treatment (MMT) in Australia. It places MMT in its social and cultural context, arguing that it depends for its
rationale on two contradictory, yet equally powerful images - the disordered, compulsive heroin user and the responsible, choosing subject of contemporary healthcare. The book traces the implications of this contradiction and provides valuable insights into daily experiences of treatment from both client and service provider perspectives. This is the first book-length work to grapple with the complexities of MMT in Australia and to offer practical but sophisticated feedback on the challenges the program faces and the ways in which these can be confronted. In the process it also offers insights into the place ideas of addiction and compulsion hold in Western liberal democracies.

http://www.amazon.de/Substance-Substitution-Methadone-Subjects-Liberal/dp/0230019986

The methadone fix. Bull World Health Organ, Mar. 2008, vol.86, no.3, p.164-165. ISSN 0042-9686.

http://www.scielosp.org/scielo.php?sc [...] pid=S0042-96862008000300004&lng=en&nrm=iso&tlng=en

Oral Methadone Dosing for Chronic Pain: A Practitioner’s Guide
By: James D. Toombs, MD; from Pain Treatment Topics, Updated March 2008.

Methadone Safety Handout for Patients (in English and Spanish)
By: Stewart B. Leavitt, MA, PhD; from Pain Treatment Topics, Updated March 2008.

Keeping Patients Safe from Iatrogenic Methadone Overdoses
From: Institute for Safe Medication Practices (ISMP). February 14, 2008.

Access these documents AT:

http://pain-topics.org/opioid_rx/methadone.php

Melatonin, Benzodiazepines, and Sleep Quality Among Patients Receiving MMT. (AT Forum, NEWS NOTES & UPDATES 116
March 2008)

http://atforum.com/news-updates/2008mar.php#sleep

Comment. (AT Forum News, March 2008)

http://atforum.com/news-updates/2008mar.php#opioid

Großbritannien. Methadone: a necessary evil. Methadone can be highly addictive and dangerous and has been linked to the deaths of several drug addicts' children. So why does the NHS pay for it to be routinely prescribed to thousands of heroin addicts across the country? (BBC News, 19.3.08)

http://news.bbc.co.uk/go/em/fr/-/2/hi/uk_news/7301717.stm

Schweiz. Baby stirbt in Genf an Überdosis Methadon. Ein 17 Monate altes Baby ist in Genf an einer Überdosis Methadon gestorben. Sein Vater, ein ehemaliger Konsument von Heroin, hatte dem Kleinkind «aus Versehen» ein Methadonzäpfchen statt ein Fieberzäpfchen gegeben. (Nachrichten.ch, 7.4.08)

http://www.nachrichten.ch/detail/305615.htm

USA. The Three Leading Causes of Injury Mortality in the United States, 1999-2005. Leading causes of injury deaths-overall trends. In 2005, poisoning continued to be the second leading cause of injury death in the United States, having surpassed firearms for the first time in 2004. In 2004, poisoning deaths exceeded those related to firearms by 2%; however, the difference increased to 7% in 2005, with 32,691 poisoning deaths compared with 30,694 firearm deaths. Motor vehicle traffic (MVT) deaths were the leading cause of injury death from 1999-2005, accounting for 43,667 deaths in 2005. From 2004 to 2005, MVT deaths increased 1%, firearm deaths, 4% and poisoning deaths, 8%. (...) Poisoning deaths at each age group were more likely to be classified as unintentional rather than as suicides or homicides; for all ages, 72% of poisoning deaths were classified as unintentional in 2005. Firearm deaths were more apt to be homicides at younger ages and suicides at older ages. MVT deaths, by definition, are all classified as unintentional.
Poisoning deaths are also classified by whether they were drug related or due to other substances. In 2005, 91% of all poisoning deaths were classified as drug related, and 95% of all unintentional poisoning deaths were drug related. (CDC, März 2008)

http://www.cdc.gov/nchs/products/pubs/pubd/hestats/injury99-05/injury99-05.htm

Australien. Naltrexone Implant Promising for Treatment of Heroin Dependence. In a retrospective study of heroin-dependent persons from Australia, researchers found that hospitalizations due to opioid use decreased significantly following treatment with naltrexone implants - an outcome that was not observed in another cohort of patients who received traditional methadone maintenance treatment. (Medscape Mediacal News, 15.4.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/573017?src=mpnews&spon=12&uac=62838EX

Methadone, a synthetic long-acting opioid, has become an accepted analgesic for chronic pain, and has long been used as an agent for treating opioid addiction. New York Harbor Healthcare System reports on the case of a woman aged 45 years whose treatment regimen for chronic low back pain included methadone, etodolac, and gabapentin. Within several days of treatment initiation, she reported “feeling drunk” and showed signs of edema. Etodolac and gabapentin were discontinued and the methadone dose was increased, but the edema persisted. In response, clinicians decreased the methadone dosage and a diuretic was added to treat the edema, but the symptom remained. The edema did not disappear until the patient took prednisone and an increased dose of the diuretic. Using the Naranjo adverse drug reaction probability scale, the investigators determined that the probable cause of edema was the methadone therapy. (Pain Treatment Topics, 19.42008)

http://pain-topics.org/news_research_updates/issue14.php#Edema

Kharlamb V, Kourlas H. Edema in a patient receiving methadone for chronic low back pain. Medscape Ob/Gyn & Women’s Health; 2008; 4 pages. Reprinted in full-text from Am J Health-Syst Pharm. 2007(Dec);64(24):2557-2560.

http://www.medscape.com/viewarticle/568656

Vietnam. Vietnam launches methadone clinics to fight HIV/AIDS. Vietnam has launched a methadone drug substitution program to help injecting heroin users beat their addiction and reduce the spread of HIV/AIDS, the United Nations said Monday. (thanhniennews.com, 29.4.08)

http://www.thanhniennews.com/healthy/?catid=8&newsid=38075

The Truth About Methadone. This Video was created by a Kristina Phelps, RN, BSN, a Methadone patient, who has generously agreed to let us post this on the website in an effort to help others. (Video, ICAAT, May 2008)

http://www.icaatvideo.com/

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Schweiz. Frauengerecht! Die Praxis. Dokumentation zur Umsetzung des Qualitätsentwicklungs“Frauengerecht! Anforderungen an die niederschwelligen Angebote im Suchtbereich.“ (Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit, Januar 2005)

http://jes-bielefeld.de/Frauengerecht_in_der_CH.pdf

Gender und Sucht: Ein soziologischer Beitrag zu einer geschlechtsreflexiven Praxis in der Suchtkrankenhilfe: Ziel der Arbeit ist der Versuch einer Bestandsaufnahme von geschlechterdifferenzierenden Daten und Überlegungen zu suchtmittelabhängigen Frauen und Männern in der bundesdeutschen Suchtkrankenhilfe. (Dissertation, Fachbereich Sozialwissenschaften, Schwarting, Frauke. Gender und Sucht : Ein soziologischer Beitrag zu einer geschlechtsreflexiven Praxis in der Suchtkrankenhilfe. Publikationsdatum: 28.1.08.

http://www.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2008/3550/index.html

Differences in patterns of drug use between women and men. Gender differences in patterns of drug use are addressed in this technical paper. According to the paper, men in the EU are still more likely than women to use illicit drugs. But there are concerns around possible signs of a 'narrowing of the gap' between male and female drug use, and greater similarities in lifetime drug-taking experience, particularly among school students. The paper analyses data from three sources: ESPAD school surveys (1995, 1999, 2003); general population surveys; and drug treatment centres. (14 February 2008)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index7291EN.html

8 MARCH: INTERNATIONAL WOMEN'S DAY - Range of measures needed to monitor and reduce drug-facilitated sexual assault.
Over the past 10 years, there has been a rise in the number of reports of drugs and alcohol being used to immobilise victims for the purpose of sexual assault. Population surveys carried out in six EU countries suggest that up to 20% of women experience some form of sexual assault in their adult lifetime.
'A lack of appropriate monitoring systems means that the full scale of drug-facilitated sexual assault (DFSA) remains unknown', says the EU drugs agency. In a technical paper released today ahead of International Women's Day, the EMCDDA names better monitoring of the phenomenon as an 'essential first step in addressing the problem'. It also acknowledges recent initiatives in this area that represent a ‚positive development for women’. (EMCDDA, 7.3.08)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index7291EN.html

Impact of Early Trauma on Residential Treatment Outcomes for Women. A growing body of research is demonstrating that exposure to early childhood physical and sexual abuse is associated with adult outcomes including revictimization, substance use disorders, and numerous mental and physical health problems. A recent study examined the impact of early childhood abuse in a population of homeless women with children undergoing residential substance abuse treatment. (jointogether, Research Summary and Comments, March 2008)

http://www.jointogether.org/news/research/tprb/march08/finkelstein.html

Sexuelle Nötigung durch Drogen- und Alkoholeinfluss: Die Publikation "Sexual assaults facilitated by drugs or alcohol" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index7291EN.html

Differences in patterns of drug use between women and men. Gender differences in patterns of drug use are addressed in this technical paper. According to the paper, men in the EU are still more likely than women to use illicit drugs. But there are concerns around possible signs of a 'narrowing of the gap' between male and female drug use, and greater similarities in lifetime drug-taking experience, particularly among school students. The paper analyses data from three sources: ESPAD school surveys (1995, 1999, 2003); general population surveys; and drug treatment centres. (EBDD – EMCDDA, Published: 8 March 2005
Modified: 14 February 2008)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index7291EN.html

Schweiz. Nationale Fachtagung Sucht und Gender. Am 12. Juni findet in Biel die zweite Nationale Fachtagung Sucht und Gender statt. Ziel der Tagung ist, die Wirkung von Geschlechteridentität und Geschlechterkonstruktionen im Zusammenhang mit Sucht in den Suchthilfestrukturen und im Rollenverhalten der Beteiligten sichtbar zu machen.

http://www.bag.admin.ch/veranstaltungen/00227/index.html?lang=de

Schweiz. Die Referate der vierten Gender-Netz-Veranstaltung zum Thema Sexualität, Sucht und Geschlecht stehen online zur Verfügung.
Doktor Barbara Boers zeigte in ihrem Referat die medizinisch-biologischen Aspekte des Themas auf. Erwähnenswert ist, dass sexuelle Fehlfunktionen bei Frauen weniger untersucht wurden. Man nimmt an, dass 10-30% der Probleme auf der Seite der Frauen zu finden sind. Es gibt verschiedene Zusammenhänge zwischen der Einnahme von Substanzen und der Sexualität. Viele Substanzen enthemmen in tiefen Dosen, während die meisten Substanzen in höheren Dosen zu sexuellen Problemen führen. (Gender-Netz, 4.3.08)

http://www.drugsandgender.ch/pdf/2007 [...] ddiction_et%20genre_aspects_medico-biologiques.pdf

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Dresden. Europäisches Doktorandenprogramm zur Suchtforschung an der TUD. Ab Oktober 2008 können die ersten 20 Doktoranden aus ganz Europa eine promotionsbegleitende Ausbildung auf dem Gebiet der Suchtforschung beginnen. Möglich macht dies die Bewilligung von 200.000 Euro der VolkswagenStiftung an die TUD zur Gründung einer neuen "European Graduate School". (Pressestelle Technische Universität Dresden, 3.4.08)

http://idw-online.de/pages/de/news253595

http://idw-online.de/pages/de/news253511

Kongresse 2008, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/dgs-info_Fortbildungskalender.doc

Ankündigung: Angehörige Suchtkranker stärken - Wochenend-Seminare für die Angehörigen von Alkohol- und Drogenabhängigen. Veranstalter: Akademie SUCHT, Hamburg. Veranstaltungsort: Soest / NRW. Für Eltern: 11.-13.4.08. Für Angehörige: 20.-22.6.08.

http://www.akademie-sucht.de/content/va_kalen.html

Schweiz. BildungSucht.ch - Neue Website mit Informationen zu Weiterbildungen im Suchtbereich: Die Website bildungsucht.ch ist das zweisprachige Schweizer Portal mit Informationen über Weiterbildungsangebote im Suchtbereich. BildungSucht.ch ist ein Projekt der Fédération romande des organismes de formation dans le domaine des dépendances fordd und der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht Infodrog.

http://www.bildungsucht.ch

NRW. Fachtag beleuchtet Qualitätsentwicklung in den Niederlanden. Münster. Um „Qualität in der ambulanten Suchtkrankenhilfe“ geht es beim Fachtag 2008 der LWL-Koordinationsstelle Sucht in Kooperation mit den Qualitätszirkeln aus Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2008 im Mercure-Hotel, in Münster. Der Fachtag wird ein breit gefächertes Themenspektrum beleuchten. In vier Workshops wird es am Nachmittag beispielsweise um Katamneseerhebung, Zertifizierung und EFQM-Selbstbewertung, leistungsorientierte Bezahlung sowie Schlüsselergebnisse und qualitative Leistungsbeschreibung gehen. Zuvor wird Udo W. Nabitz, Abteilungsleiter von JellinekMentrum Amsterdam, über den aktuellen Stand von Zertifizierung, Ergebnisorientierung, Fusionierung und Innovation in den Niederlanden berichten. Diesem morgendlichen Vortrag wird sich laut Programm eine „Murmelgruppe im Flüstermodus“ anschließen.
Nach den von Christine Winterberg, Binke Elsing, Bärbel Marrziniak, Klaus Mucke-Stock und Jürgen Mühl geleiteten Arbeitsgruppen wird der Fachtag mit dem Vortrag „Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung: ambulante Rehabilitation Sucht“ von Ulrike Beckmann von der Deutschen Rentenversícherung Bund beschlossen. Inhaltliche Fragen zum Fachtag beantwortet Ihnen Doris Sarrazin von der LWL-Koordinationsstelle Sucht, Tel.: 0251 591-5484 doris.sarrazin@lwl.org Mit organisatorischen Fragen wenden Sie sich hingegen an Alexandra Vogelsang, Tel.: 0251 591-3838 alexandra.vogelsang@lwl.org (LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

 
HARM REDUCTION

Prävention mal anders: Safer Use - Kochen für die breite Masse. Ein Präventionsspot, der von Studenten der Uni Wuppertal erstellt wurde. (Video)

http://www.junkiebund.de/2008/04/11/safer-use-kochen-fuer-die-breite-masse/


HRA and the Conference Consortium are pleased to announce the launch of the new website for “Harm Reduction 2008: IHRA’s 19th International Conference” (11 – 15 May 2008; Barcelona, Spain). The website will contain all of the information that you will need about the event, the registration process, the programme, abstract submission, travel and accommodation – as well as an archive of information from the previous 18 IHRA conferences.

www.ihraconferences.net

HARM REDUCTION: Organisationen und Publikationen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/19/HARM_REDUCTION_INTERNAL.doc

Schweiz. Seite des Monats zum Thema Schadensminderung. (Infoset direkt, März 2008)

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=SchaSdM

IHRA Launch New HR2 Blog – Including CND Updates. In March 2008, IHRA announced the launch of a new web-log ('blog') for the HR2 Programme - IHRA's new programme of research and advocacy on harm reduction and human rights. The blog will be used to highlight the on-going work, campaigns and reports from the HR2 programme, as well as new developments in the areas of human rights and harm reduction.

http://www.ihrablog.net/

IAS – International AIDS Society, Newsletter March 2008: Harm Reduction for Injecting Drug Users (pp4-5).

http://www.iasociety.org/Web/WebContent/File/Newsletters/2008_03_IAS_Newsletter.pdf

Kanada. CRACK-PIPE KITS MAY BE DISTRIBUTED BY SUMMER. Crack-pipe components could be distributed to the capital region's approximate 500 hard-core crack-cocaine smokers and 1,200 casual users by this summer, according to the chief medical health officer of the Vancouver Island Health Authority.
Dr. Richard Stanwick will first answer more questions by regional polticians about the cost and effectiveness of the harm-reduction program, which has been mandated by the province. (Victoria Times-Colonist, 4.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n356.a09.html

Wuppertal. Lebensgefahr: Streetworker warnen vor zu reinem Heroin. Gleis1 reagiert mit Infozetteln. Einer der vier Drogentoten wurde lange dort betreut. (Westdeutsche Zeitung, 11.4.08)

http://www.wz-newsline.de/?redid=206184

Iran. IN HARM REDUCTION MOVE, IRAN TO PROVIDE CONDOMS, SYRINGES IN VENDING MACHINES. The Iranian government may be widely viewed as Islamic hard-liners, but when it comes to drug use, they are taking an increasingly pragmatic approach. Now, it's syringes in vending machines for a nickel. (Drug War Chronicle, Issue 533, 25.4.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/533/iran_syringe_vending_machine_harm_reduction

Niederlande. Polizisten als Manager von Junkies. „Ich wünsche mir genügend Wohnraum für Drogensüchtige. Der dies sagt, ist nicht etwa Sozialarbeiter oder Gesundheitspolitiker in Bern – sondern Polizeibeamter im holländischen Utrecht. Hans Slijpen, «Account Manager Gesundheitswesen» der dortigen Polizei, stellte am Freitag in der Berner Staatskanzlei das Drogenkonzept seiner 300 000 Einwohner zählenden Stadt vor. (espace.ch, 28.4.08)

http://www.espace.ch/artikel_513772.html

USA. Drug Addicts Can Learn How to Save Lives, Yale Researchers Find. Drug users can be taught to identify and quickly respond to overdoses of heroin or other opioids as effectively as medical experts, a Yale University study suggests. The study supports efforts of some drug counselors, physicians and public health experts who have started community-based programs to train addicts and supply them with the opioid antagonist drug naloxone in order to respond to potentially fatal drug overdoses. (Yale University, 1.5.08)

http://www.yale.edu/opa/newsr/08-05-01-04.all.html

Harm Reduction Developments 2008. This OSI report provides a snapshot of key developments in HIV prevention, policy, and treatment for injecting drug users in countries with injection-driven HIV epidemics. (Open Society Institute, März 2008)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] es_publications/publications/developments_20080304


GESUNDHEITSRÄUME –SUPERVISED INJECTING FACILITIES – NEEDLE EXCHANGE SERVICES

Bilbao – Spanien. International Network of Drug Consumption Rooms Founded in Bilbao. In October 2007, at the '1st International Scientific Meeting on Drug Consumption Rooms' in Bilbao, representatives from the eight countries where drug consumption rooms (DCRs) exist met and established the 'International Network of Drug Consumption Rooms' (INDCR).

http://www.ihra.net/News#InternationalNetworkofDrugConsumptionRoomsFoundedinBilbao

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Schweiz. Vom Fixerstübli zur Kontakt- und Anlaufstelle K&A. Kontakt- und Anlaufstellen gehören inzwischen zum festen Repertoire der schweizerischen Drogenpolitik. Nach über 20 Jahren Erfahrungen ist es Zeit für eine aktuelle Standortbestimmung. (SuchtMagazin 1/08)

http://www.suchtmagazin.ch/text1-08.pdf

Berlin. Drogenkonsumräume werden bleiben. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, hat die Schließung von Drogenkonsumräumen in Deutschland abgelehnt. (Ärztezeitung online, 11.3.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=486350

Assessing the role of syringe dispensing machines and mobile van outlets in reaching hard-to-reach and high-risk groups of injecting drug users (IDUs): a review. Md Mofizul Islam and Katherine M Conigrave. Harm Reduction Journal 2007, 4:14doi:10.1186/1477-7517-4-14. (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/14

Schweiz. Immer dienstags: Drogentests und Beratung. Vom Banker bis zum Junkie: Wer etwas über Drogen wissen möchte oder seinen Stoff testen lassen will, kann ins städtische Drogeninformationszentrum gehen. Das Angebot kommt an. (Der Tagesanzeiger, 25.3.08)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/854324.html

Kanada. Experts renew call for safe drug-injection site for Victoria. B.C.'s provincial health officer and a prominent drug expert are renewing calls for a supervised injection site in the city of Victoria, where addicts can more safely inject and consume drugs.
"More so than ever before, it's probably time for concrete decisions and action on whether we want to take the step forward to at least try to make this happen," University of Victoria addictions researcher Benedikt Fischer said in an interview. "Every day that passes you have 2,000 people doing very unhealthy things to themselves and the community." (Canada.com, 31.3.08)

http://www.canada.com/topics/news/nat [...] ml?id=42d85404-c43f-4287-96b3-4a65b4f48ca5&k=36364

Kanada. The case for a supervised drug consumption site trial in Victoria, British Columbia. Benedikt Fischer, Perry Kendall, Christiane Allard. BCMJ, Vol. 50, No. 3, April 2008, page(s) 130-131. (Fulltext, open access)

http://www.bcmj.org/case-supervised-drug-consumption-site-trial-victoria-british-columbia

Kanada. Supervised injection sites—a view from law enforcement. Jamie Graham. BCMJ, Vol. 50, No. 3, April 2008, page(s) 132-134. (Fulltext, open access)

http://www.bcmj.org/supervised-injection-sites-view-law-enforcement

Kanada. INJECTION SITE DOESN'T BOOST CRIME: STUDY. Vancouver's supervised injection site shows no signs of causing increased drug use or crime, according to an expert advisory committee commissioned by the federal government. (National Post, 12.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n381.a02.html

Kanada. VANCOUVER'S INSITE SERVICE AND OTHER SUPERVISED INJECTION SITES. What has been learned from research? Final report of the Expert Advisory Committee on Supervised Injection Site Research. Prepared for the Hon. Tony Clement, Minister of Health, Government of Canada

http://www.hc-sc.gc.ca/ahc-asc/pubs/sites-lieux/index_e.html

Kanada. A Cost – Benefit and Cost – Effectiveness Analysis of Vancouver’s Safe Injection Facility. After a review of existing literature regarding both the efficacy of supervised injection sites generally, and Vancouver’s site more specifically, we engaged in two kinds of analysis to determine benefit to cost ratios for the Vancouver SIS, and cost effectiveness: linear trend analysis and mathematical modelling. (Martin Andresen & Neil Boyd, 2008, Canada)

http://www.canada.com/vancouversun/pdf/FinalCost-BenefitAnalysis_.pdf

Troisdorf. „Café Koko” hat echten Modellcharakter. Wenn die Mitarbeiter des „Café Koko“ in nächster Zeit Besuch aus Marburg bekommen, dann dürfte dabei die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), ihre Finger im Spiel haben: Ihrer Ansicht nach sind der Kontaktladen der Drogenhilfe und der Drogenkonsumraum gegenüber dem Bahnhof etwas Besonderes. Im ländlichen Raum, so Bätzing, gebe es nur wenige Einrichtungen dieser Art, so dass die Troisdorfer durchaus Modellcharakter für eine kleinere Stadt wie das nordhessische Marburg bekommen könnte. Kölner Stadtanzeiger, 20.4.08)

http://www.ksta.de/html/artikel/1207479037555.shtml

Aachen. Rund ums «Relax» stehen Zeichen auf Entspannung. Aachen. Klar: Für die Sozialarbeiter der Suchthilfe am Kaiserplatz ist der Name ihrer Aktionsplattform nie Programm gewesen - von wegen Entspannung im «Café Relax». In diesen Tagen hat das siebenköpfige Team um Diplom-Pädagogin Barbara Berger ohnehin alle Hände voll zu tun, um veränderten Arbeitsbedingungen Rechnung zu tragen sowie neue Projekte bei der Betreuung Schwerstabhängiger umzusetzen. (Aachener Zeitung, 29.4.08)

http://www.az-web.de/lokales/aachen-d [...] =&_g=Rund-ums-Relax-stehen-Zeichen-auf-Entspannung

Kanada. OPERATORS GO TO COURT TO PROTECT B.C. INJECTION SITE. With just two months to go before its doors may be closed by the Conservative government, operators of North America's only supervised injection site for users of illegal drugs have gone to court to stay open. (Globe and Mail, 29.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n442.a09.html

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

BECKLEY REPORT NUMBER 14. UNDERSTANDING DRUG MARKETS AND HOW TO INFLUENCE THEM. (Beckley Foundation, UK, 4.3.08)

http://www.idpc.info/php-bin/documents.pl?ID=1000139

Starting in March 2008 the international community will evaluate the implementation of the political declaration and action plans of the UN General Assembly Special Session (UNGASS) on Drugs in 1998. A year long 'period of global reflection' will lead up to a Ministerial Segment at the CND in March 2009. What are the procedural aspects that still require clarification? What space will there be for civil society to participate in the different stages of the process? What will be the key issues on the table? What kind of improvements in the functioning of the UN drug control system could be expected or aimed at? Is a reform of the UN Drug Conventions needed? (Transnational Institut, UK, März 08)

http://www.ungassondrugs.org/

Australien. Afghan brown heroin hits Sydney streets. BROWN heroin from the opium fields of Afghanistan has made its way onto Sydney's streets for the first time. The director of Sydney's Medically Supervised Injecting Centre Dr Ingrid van Beek said some use of brown heroin had been seen at the centre sporadically over the past nine months. (Sidney Morning Herald, 16.3.08)

http://www.smh.com.au/news/national/a [...] -hits-sydney-streets/2008/03/15/1205472157938.html

USA. 2008 International Narcotics Control Strategy Report - Volume I: Drug and Chemical Control
The INCSR is an annual report by the Department of State to Congress prepared in accordance with the Foreign Assistance Act. It describes the efforts of key countries to attack all aspects of the international drug trade in Calendar Year 2007. (U.S. Department of State, Februar 2008)

USA. 2008 International Narcotics Control Strategy Report - Volume II: Money Laundering and Financial Crimes
The INCSR is an annual report by the Department of State to Congress prepared in accordance with the Foreign Assistance Act. It describes the efforts of key countries to attack all aspects of the international drug trade in Calendar Year 2007. (U.S. Department of State, Februar 2008)

http://www.state.gov/p/inl/rls/nrcrpt/2008/

Wo die Gesetze des Marktes stärker sind als jene der Staaten. Die wichtigsten weltweit gehandelten landwirtschaftlichen Rohstoffe sind illegal. Mit Normen, Polizeieinsatz und international koordinierten Abwehrmassnahmen ist es bisher nicht gelungen, Anbau, Verarbeitung und Transport illegaler landwirtschaftlicher Rohwaren (Drogen) aufzuhalten. Sehr scharf greifen jedoch die Gesetze des Marktes. (Neue Zürcher Zeitung, 4.3.08)

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/ [...] s_staerker_sind_als_jene_der_staaten_1.682605.html

ANNUAL REPORT OF THE INTERNATIONAL NARCOTICS CONTROL BOARD. Disproportionate Application Of Drug Laws Undermines The Conventions, Says INCB. The Vienna-based International Narcotics Control Board (INCB) today called on Governments to apply the law proportionately when prosecuting drug offenders, as not doing so could undermine efforts to effectively implement the very conventions that these laws seeks to enforce.

http://www.incb.org/incb/index.html

http://www.incb.org/incb/press_releases.html

IDPC RESPONSE TO THE 2007 ANNUAL REPORT OF THE INTERNATIONAL NARCOTICS CONTROL BOARD. The latest INCB Annual Report was published on 4th March 2008. This brief response explains the contents of the report, and comments on the positions taken by the Board on proportionality in drug law enforcement, the scheduling of coca leaf, and harm reduction. (The International Drug Policy Consortium (IDPC), 4.3.08)

http://idpc.info/php-bin/documents/IDPC_Response2INCB_AnnRpt07_EN.pdf

Canada: Shut Drug Injection Sites, Canada Told. UN Body Says Sites ‚Enable’ Illicit Use; Flout Treaties. The head of the United Nations drug control board put the federal government on notice yesterday to rein in provincial and other health authorities deemed to be flouting international treaties aimed at combating illicit drug use. (Ottawa Citizen, 4.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n245.a01.html

Report Criticizes Governments Over Consumption of Coca Leaf. In a culturally insensitive and irrational move, the International Narcotics Control Board (INCB) has called for the governments of Bolivia and Peru to abolish all uses of the coca leaf, including coca leaf chewing. (Drug Policy Alliance News, 5.3.08)

http://www.drugpolicy.org/news/030508coca.cfm

Drogenrat bei Drogen ratlos - UN-Gremium fällt zu Suchtproblemen nur Repression ein. (Frankfurter Rundschau, 5.3.08)

http://tinyurl.com/2flvzw

INTERNATIONALER DROGENBERICHT - Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland. Die Drogen-Kontrolleure der Vereinten Nationen schlagen Alarm: Weil die Grenzkontrollen strenger werden, boomen auch in Deutschland professionelle Cannabis-Plantagen. Experten beklagen "erschreckende Ausmaße". (Spiegel online, 5.3.08)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539321,00.html

UN fordern: Null Toleranz gegen drogenabhängige Promis. Bei drogenabhängigen Prominenten soll die Justiz nach Ansicht der Vereinten Nationen (UN) aus Gründen des Jugendschutzes durchgreifen. (Financial Times Deutschland, 5.3.08)

http://www.ftd.de/politik/international/326536.html

GET YOUR COCAINE FROM SUPERDRUG 

The Celebrity Glamorisation of Drugs Is Irrelevant. There Would Be Huge Benefits From Legalisation 

The UN officials who condemned Britain's celebrity culture for glamorising cocaine yesterday presumably haven't watched the footage of Amy Winehouse in sandals, with injection marks between her toes. (...) 

The most powerful role models are dealers, not celebrities. All over Britain, men in gold jewellery flaunt their wealth at school gates. Teachers tell me how hard it is to convince teenagers to get NVQs, when they can have a career with Drugs Inc and aspire to make UKP1,000 a day. Drugs Inc is one of the most profitable, successful businesses of all time. The UN values it at about $330 billion, almost as big as the defence industry. (The Times, 6.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n253/a10.html

Wien. Fifty-first Session Commission on Narcotic Drugs, Vienna, Austria, 10 - 14 March 2008. (Homepage)

http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/session/51.html

The Commission on Narcotic Drugs (CND). The Economic and Social Council established the Commission on Narcotic Drugs (CND) in 1946 as the central policy-making body of the United Nations in drug related matters. The Commission enables Member States to analyse the global drug situation, provide follow-up to the twentieth special session of the General Assembly on the world drug problem and to take measures at the global level within its scope of action. It also monitors the implementation of the three international drug control conventions and is empowered to consider all matters pertaining to the aim of the conventions, including the scheduling of substances to be brought under international control.

http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/index.html

UNAIDS. Statement by the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS. Commission on Narcotic Drugs, Fifty-first Session, 10-14 March 2008, Vienna.

http://data.unaids.org/pub/BaseDocument/2008/20080311_statementunaids_cnd_en.pdf

Wien. NGOs fordern legalen Hanf-, Mohn- und Kokaanbau. Als Kontrastprogramm zur Tagung der UNO-Drogenkommission kommende Woche in Wien verlangen NGOs mit einem Friedensmarsch und einer Konferenz ein Ende der "Drogenprohibition". (Die Presse, 7.3.08)

http://tinyurl.com/ytwb59

Deutschland. Expertengremium: Drogenpolitik der UNO eindrucksvoll gescheitert. Der Schildower Kreis, ein neu gegründetes Gremium von Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Drogenbereich, kritisiert massiv die repressive Drogenpolitik der UNO. (Schildower Kreis, Pressemitteilung vom 10.03.08)

http://www.schildower-kreis.de

UN: UNODC says world drug problem contained, but not solved. (UNODC, 10.3.08)

http://www.unodc.org/unodc/en/press/releases/2008-03-10.html

Wien. Tagesberichte der IHRA von der 51st session of the Commission on Narcotic Drugs. (10.-14.3.08)

http://www.ihrablog.net/

IDPC BRIEFING NUMBER 8 - REPORT ON PROCEEDINGS AT THE 2008 COMMISSION ON NARCOTIC DRUGS (CND). The 51st meeting of the CND took place in Vienna from 10th to 14th March 2008. It was an eventful meeting, and this summary of proceedings covers the key aspects of the week, including NGO involvement, the Thematic Debate, progress of resolutions, human rights, coca leaf, harm reduction and the INCB. (IDCP, April 08)

http://www.idpc.info/php-bin/documents/IDPC_BP_08_RptProcedings2008CND_EN.pdf

HUMAN RIGHTS IN THE DRUG WAR: NGOS SLAM UN DRUG BUREAUCRACIES, DEMAND COMPLIANCE WITH UN CHARTER. As the UN's Commission on Narcotic Drugs met this week in Vienna, it and its brother UN anti-drug agencies came under fierce attack for sacrificing human rights on the altar of the drug war. (Drug War Chronicle, Issue 527, 14.3.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/527/ngos_attack_UN_INCB_CND_ONDCP_human_rights_drugs

English/Russian: Statement Eurasian Harm Reduction Network for the CND in Vienna (by HCLU) (14.3.08)

http://hardcoreharmreducer.blogspot.com/2008/03/englishrussian-statement-eurasian-harm.html

REPORT TO THE UN FROM THE „BEYOND 2008“ VANCOUVER NGO CONSULTATION. This consultation was held at the Morris J. Wosk Centre for Dialogue, Vancouver, British Columbia on February 4th & 5th, 2008.

http://www.vngoc.org/details.php?id_cat=8&id_cnt=50

The report from the consultation has now been prepared and it can be downloaded here.

http://carbc.ca/portals/0/resources/Beyond2008.pdf

Der andere Krieg. In einem Jahr ist US-Präsident Bush nur noch ein Fall für die Geschichtsbücher. Namhafte amerikanische Historiker streiten kaum noch darüber, ob er der schlechteste Präsident aller Zeiten ist. Schließlich sind die USA nicht nur ein Staat, sondern ein Markenname, dessen Ruf nie so ramponiert war wie heute. Von Bushs Nachfolger erhoffen viele, auch in Deutschland, ein Ende des globalen »Kriegs gegen Terror«, der seit mehr als einem halben Jahrzehnt ölreiche Länder zu Schlachthäusern macht. Doch so schnell geht das nicht. Man denke nur an den fast vergessenen anderen Krieg, den die Vereinigten Staaten seit mittlerweile über dreieinhalb Jahrzehnten führen – den »Krieg gegen Drogen«, der bislang ungezählte Menschenleben und über 500 Milliarden Dollar gekostet hat, ohne daß man dem Ziel auch nur einen Schritt näher gekommen wäre. (Ossietzky 5/2008, 18.3.08)

http://www.sopos.org/aufsaetze/47df00cacd5a5/1.phtml

DEA. In honor of its 35th anniversary as an agency, the DEA's spring lecture series will highlight "Drug Kingpins Across the Decades," with panel discussions covering Nicky Barnes & Frank Lucas (1970s), Pablo Escobar (1980s), the Arellano-Felix Organization (1990s), and Haji Baz Mohammad (2000s).

http://www.deamuseum.org/museum_lecture.html

THE WAR ON DRUGS IS A WAR AGAINST AMERICA

For almost forty years, America has been engaged in a war which has cost us trillions of dollars and ruined the lives of millions of our citizens. We have been fighting against drugs in a street war across the country. The definition enemy combatant has changed through the course of this conflict, first encompassing only the smugglers and distributors, then growing to include users, and now reaching beyond our borders to the farmers in the developing world who produce the source crops. Today we are told that all these parties are contributing to the forces of Terror, and that the whole chain of enemy forces is complicit in a conspiracy against us. If this were true, though, wouldn't we disarm our enemies by taking control of the economic forces that are the source of their power? (The Record (Harvard Law School, MA Edu), 10.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n385/a05.html


EUROPA

SPANIEN

Spanien / USA. Spanien ist Europameister bei Kokain, Haschisch und Designerdrogen. Spanien ist nicht nur das Transitland Nummer eins für Kokain, das aus Lateinamerika nach Europa eingeschmuggelt wird, sondern auch Spitzenreiter in der Europäischen Union (EU) beim Konsum von Designerdrogen, Haschisch und Kokain. (Spanien aktuell, 4.3.08)

http://www.spanienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=5002&section_id=4


ASIEN

AFGHANISTAN

Afghanistan: Organisationen und Nachrichten im Netz.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/19/AFGHANISTAN_Organisationen.doc

US drug report cites Afghan rebel-opium poppy link. Taliban militants in southern Afghanistan are funding their fight against the U.S.-backed government with opium poppy revenues, but more secure parts of that country are making progress in curbing drugs, the United States said on Friday. (Reuters, 29.2.08)

http://www.reuters.com/article/featuredCrisis/idUSN29187152

Thriving Taliban Drugs Show Afghan Woes. The Taliban have built a huge and profitable drug operation in Afghanistan while provincial governors look the other way, the latest grim sign of backsliding in a country the U.S. has spent six years and billions of dollars trying to salvage. (AP, 29.2.08)

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2008/02/29/national/w132834S53.DTL

Wien. Afghan heroin production at all-time high: UN - Heroin production in Afghanistan reached a new high in 2007 despite global efforts to battle the menace, the International Narcotics Control Board (INCB) said Wednesday in its annual report. According to the United Nations agency, Afghanistan produced an ”exceptional quantity” of opium, at 8,200 tonnes, 34 percent more than in 2006. The country now accounts for 93 percent of all opiates on the global market, the report added. (Khaleej Times online, 5.3.08)

http://www.khaleejtimes.com/DisplayAr [...] rch/subcontinent_March158.xml&section=subcontinent

Afghanistan's Opium Trail - 43-min documentary. (journeyman.tv, 8.2.08)

http://www.youtube.com/watch?v=WfVYj1qkrpc&feature=related

STRUGGLING FOR SOLUTIONS AS OPIUM TRADE BLOSSOMS. On a recent cold spring day, just as the first small sprouts of poppies began pushing out of the southern Afghanistan earth, the members of Uruzgan province's poppy eradication council gathered around a wood stove in the governor's compound here for their first meeting. "We should encourage people to eliminate poppies voluntarily," offered one official. "Ministers will go to the radio stations and tell them to stop. Mullahs should go to the mosques and tell people it's forbidden by Islam." Mohammad Mawlawi, a mullah with a curly black beard extending down the length of his chest, exploded in anger. "The people won't listen to us if we go to the mosque and say it's against our culture," he insisted. "No one wants to stop because the government has done nothing for us. They say, 'We have no choice, we have to make a living to support our families.' (Washington Post, 21.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n301/a10.html

AIR STRIKES, WAR ON DRUGS DRIVE TALIBAN. Insurgency's Foot Soldiers Are Motivated By Loved Ones Lost To NATO Planes And Money Lost To Poppy-Eradication Programs. Air strikes and drug eradication are feeding the insurgency in southern Afghanistan, as those actions convince some villagers that their lives and livelihoods are under attack. In a unique survey, The Globe and Mail interviewed 42 ordinary Taliban foot soldiers in Kandahar and discovered 12 fighters who said their family members had died in air strikes, and 21 who said their poppy fields had been targeted for destruction by anti-drug teams. (Globe and Mail (Canada), 24.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n320.a04.html

Mehr Hilfe für Drogenabhängige in Afghanistan nötig. Der Zugang zu Drogen ist in Afghanistan leicht. Der Mohnanbau ist weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Zahl drogenabhängiger Menschen steigt weiter an, berichtet die deutsche Entwicklungshilfeorganisation GTZ. (Deutsche Welle, 28.3.08)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3217657,00.html

The Opium Brides of Afghanistan. In the country's poppy-growing provinces, farmers are being forced to sell their daughters to pay loans. (Newsweek, 7.4.08)

http://www.newsweek.com/id/129577/page/1

Tote bei Anti-Drogen-Einsatz. Bei Kämpfen während eines Polizeieinsatzes zur Vernichtung von Mohnfeldern im Süden Afghanistans sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. (Berner Zeitung, 8.4.08)

http://www.espace.ch/artikel_505524.html

Scarred and depressed, more Afghans turn to drugs. Scarred by decades of turmoil and grief, 66 percent of Afghans suffer from depression or some form of mental disorder, and an increasing number are turning to illegal drugs, a top health official said. (Reuters, 20.4.08,

http://article.wn.com/view/2008/04/20 [...] s&template=cheetah-meta%2Fmeta-related-stories.txt

19 Tote bei Taliban-Angriff auf Anti-Drogen-Einheit. Bei einem Angriff der radikal-islamischen Taliban auf eine Anti-Drogen-Einheit sind am Dienstag 19 Afghanen getötet worden, darunter auch sieben Zivilisten. (Reuters, 29.4.08)

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEHUM95693620080429

Suicide attack on poppy eradication team leaves 18 dead. Taliban militants killed at least 18 Afghans, including seven civilians, and wounded 31 more in a suicide bomb attack on a drug eradication team in eastern Afghanistan on Tuesday, the interior ministry said. (Dawn, 30.4.08)

http://article.wn.com/view/2008/04/30 [...] ead/?template=cheetah-article%2Fdisplayarticle.txt

Minister voices Afghan opium fear. Legalising production of opium in Afghanistan for medical use would be unworkable and fuel the drugs industry, a UK Foreign Office minister has said. Lord Malloch Brown said Afghanistan lacked the infrastructure and resources to control crops. Legalising crops could drive up prices and lead more farmers to grow opium, he told the British Medical Journal. (BBC News, 2.5.08)

http://article.wn.com/view/2008/05/02 [...] tories&template=cheetah-meta%2Frelated-stories.txt

Illicit Drug Trends of Afghan opiates. Afghanistan is virtually the world's sole producer of opium, yielding at least 93 per cent of the global annual output. This poses a serious health and security threat to the world, particularly Afghanistan and its neighbours. To better understand the nature, extent and impact of this threat, UNODC has launched a series of Illicit Drug Trend reports. Four reports, covering Afghanistan, Central Asia, Pakistan and the Russian Federation, have been issued in April 2008. A report on illicit drug trends in the Islamic Republic of Iran will be released later this year. (UNODC, 30.4.08)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/illicit-drug-trends-of-afghan-opiates.html


Converting Afghan opium into heroin. Acetic anhydride is the essential precursor used for converting opium into morphine base and heroin. It looks and smells a lot like vinegar. Its sole use in Afghanistan is in drug refineries that have increased their annual demand from about 200 tons to 1,330 tons during the last six years. (Middle East Times, 6.5.08)

http://www.metimes.com/International/2008/04/30/converting_afghan_opium_into_heroin/3696/


NEPAL

A glimpse into Nepalese life from the perspective of its poorest children. Many are forced to forage on the streets and rubbish tips to survive – and child mortality rates are shocking, particularly those deaths linked to substance abuse. Glue sniffers have often graduated to heroin addiction by the age of 12 or 13. (Telegraph TV, Video, April 2008)

http://www.telegraph.co.uk/portal/ttv [...] bcpid=1137942530&bclid=1155254697&bctid=1529447441


CHINA

China confronts its Uyghur threat. A suicide bomb attempt on a plane from the restive western region of Xinjiang in China en route to the home of the 2008 Summer Olympic Games in Beijing highlights a key security dilemma for Beijing: the Olympics have become a stage to showcase political grievances and a challenge for the host to combat violent political agendas.
While the Tibetan riots capture the attention of the Western media, Chinese officials say Uyghur militants are entering the far western province of Xinjiang - particularly across the isolated Pamir Mountains in the south that separate China from Tajikistan and Afghanistan - from training camps in Afghanistan and Pakistan. The well-funded and well-schooled militants allegedly obtain money and plans directly from sponsors and from their involvement in smuggling opium and heroin from Central and Southeast Asia. (Asia Times, 18.4.08)

http://www.atimes.com/atimes/China/JD18Ad01.html


LIBANON / ISRAEL

Heroin, Hisbollah und Israel. Mit der Invasion des Libanon 1982 wurden die Grundlagen für den weiterhin florierenden Drogenschmuggel gelegt. (Telepolis, 4.4.08)

http://tinyurl.com/4k6qjl


IRAN

3558 Dead Cops (Drug War Iran) (Youtube, Video)

http://www.youtube.com/watch?v=f-5f2sg-4vo


INDIEN

Illicit opium trade thriving in India: Narcotics bureau. In what could put India in an embarrassing situation, the Central Bureau of Narcotics (CBN) — the country's apex body that supervises licenced opium poppy cultivation — has revealed that the country's illicit production of opium poppy is more than its licenced production. (Times of India, 7.3.08)

http://timesofindia.indiatimes.com/In [...] _in_India_Narcotics_bureau/articleshow/2843858.cms

India becoming a major illicit opium producer. India is slowly emerging as a major opium producer in areas near the notorious Golden Triangle trinity. Myanmar, along with Thailand and Laos, has for long ruled the world's illicit opium and heroin supply. Now large tracts in the north-east bordering Myanmar have been found under opium cultivation. (Times of India, 10.4.08)

http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/2939587.cms#

The land where the hippy trail reaches a historic impasse. Adventurous travellers have found many things in Goa. Innocent escape was never one of them. (The Guardian, 15.3.08)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/mar/15/india

Militants in northeast using drug money to buy arms. A flourishing narcotics trade along India’s border with Myanmar has been helping scores of rebel armies getting funding for their violent military campaigns, officials here said. “In India’s northeast, narcotics trade and insurgency are close allies with militants trading in heroin and other forms of drugs to procure arms to continue with their secessionist campaigns,” an Indian intelligence official told IANS on condition of anonymity. (Thaiindia News, 29.4.08)

http://www.thaindian.com/newsportal/w [...] rtheast-using-drug-money-to-buy-arms_10043065.html


THAILAND

Thailand threat to shoot 4,000 in drug war. The new Thai government is to relaunch the country's "war on drugs" which killed more than 2,500 people allegedly involved in the trade. (Telegraph, 26.2.08)

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/02/23/wthai123.xml

The Thai Drug Crackdown. (Al Jazeera, Video, 4.3.08)

http://www.youtube.com/watch?v=hNrfe3uCkcU

Statement of the Thai Indigenous and Tribal Peoples' Network To the Royal Thai Government regarding the announcement of the reinstitution of the 'War on Drugs' policy. (AHRN, 15.4.08)

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2724%23_1


AMERIKA

USA

Aerial Drones Will Hunt California Pot Growers in National Forests. (Sacramento Bee, 4.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n356.a10.html


LATEINAMERIKA - KARIBIK

Latin American Drugs I: Losing the Fight
Crisis Group’s detailed study is divided into two complementary reports published simultaneously. This report principally examines the scope of the problem, including a detailed examination of cultivation and trafficking. (International Crisis Group, 14.3.08)

http://www.crisisgroup.org/library/do [...] _latin_american_drugs_i_losing_the_fight_final.pdf

Latin American Drugs II: Improving Policy and Reducing Harm. This report analyses policies and their political and social ramifications and presents policy recommendations. (International Crisis Group, 14.3.08)

http://www.crisisgroup.org/library/do [...] s_ii__improving_policy_and_reducing_harm_final.pdf

The Colombia - Venezuela - Ecuador tangle. Colombia's raid on a guerrilla camp across its border exposes the region's dangerous political and military fractures, says Adam Isacson. (open democracy, 17.3.08)

http://www.opendemocracy.net/article/democracy_power/the_colombia_venezuela_ecuador_tangle


KOLUMBIEN

Chemical Reactions. Fumigation: Spreading Coca and Threatening Colombia’s Ecological and Cultural Diversity. (Washington Office on Latin America (WOLA), February 2008)

http://www.wola.org/media/WOLA%20Chemical%20Reactions%20February%202008.pdf

Aktuelle Aufstellung von Internetquellen zu Kolumbia (The Center for International Policy’s).

http://ciponline.org/colombia/sources.htm

Victory (for Now) for Protesting Coca Farmers in Colombia. Weeks of Intense Protest End with an Agreement to Switch to Legal Crops in Return for Government Support. (The Narco News Bulletin, 10.3.08)

http://www.narconews.com/Issue51/article3030.html

NATIONAL GEOGRAPHIC: COLOMBIA'S DRUG WAR ½ und 2/2 (Video).

http://www.dailymotion.com/related/2778569/video/x1njrs_national-geographic-colombias-drug_travel

http://www.dailymotion.com/video/x1njyh_national-geographic-colombias-drug_travel

Ecuador verklagt Kolumbien wegen Anti-Drogen-Sprüheinsätzen. Quito: Ausbringung giftiger Chemikalien verletzt Souveränität – Uribe spricht von "Kriegshetze". (Der Standard, 3.4.08)

http://derstandard.at/?url=/?id=3284927


MEXIKO

No Easter Truce in 2008. Narco-violence in Mexico showed no let-up during the Easter holiday season. Press reports from just the three days between Holy Thursday, March 21, and Easter Sunday, March 23, registered at least 59 homicides connected to organized crime. In some ways, the news leads were very similar to the headlines coming out of war-torn Iraq during the same period of time. Widespread in nature, slayings were reported in the states of Baja California, Sonora, Sinaloa, Tamaulipas, Coahuila, Nuevo Leon, Guanajuato, Guerrero, Oaxaca, Veracruz, Quintana Roo, Mexico, and Chihuahua. Once again, the geographical pattern of killings demonstrates how organized crime has extended its violent reach to virtually every nook and cranny of the country. (Frontera NorteSur, März 08)

http://www.nmsu.edu/~frontera/

MEXICO SENDING 2,500 AGENTS INTO TROUBLED BORDER TOWN. The government of President Felipe Calderon on Thursday began a military surge of more than 2,500 soldiers and federal agents into this besieged border community in an attempt to tamp down a bloody drug war that has authorities jittery on both sides of the border. (Houston Chronicle, 28.3.08).

http://www.mapinc.org/drugnews/v08/n328/a04.html

MEXICAN CATHOLIC CHURCH IN NARCO-DOLLAR EMBARRASSMENT. Mexican drug traffickers have provided money to build churches and other public works in poor villages, the head of the Mexican bishops' conference said over the weekend. His colleagues were appalled. (Drug War Chronicle, Issue 531, 11.4.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/531/mexican_bishops_take_narco_dollars

IN MEXICO, WAR ON DRUG CARTELS TAKES WIDER TOLL. Military Campaign Draws Accusations of Rights Abuses. Plastic sacks give Norberto Ramirez chills. On the May night last year when his nightmare began, Ramirez said, Mexican soldiers pulled a plastic sack over his head and cinched it around his neck while he lay inside a dark bar in this desolate village. He gagged. They pulled off the sack, he said, then put it back and cinched again. It went on like that for hours. (Washington Post, 14.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n387.a01.html

DRUG CARTELS IN MEXICO PUT UP ‚HELP WANTED’ ADS. Fliers, Banners Urge Soldiers to Defect for Good Pay, Free Cars, Better Food. One of Mexico's biggest drug cartels has launched a brazen recruiting campaign, putting up fliers and banners promising good pay, free cars and better food to army soldiers who join the cartel's elite band of hit men. (USA Today, 25.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n423.a02.html

FROM MEXICO, DRUG VIOLENCE SPILLS INTO U.S. Brutality Gives Rise to Formidable New Problems for Both Countries. Javier Emilio Perez Ortega, a workaholic Mexican police chief, showed up at the sleepy, two-lane border crossing here last month and asked U.S. authorities for political asylum. (Washongton Post, 20.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n409.a07.html

13 DIE AS GUN BATTLES JOLT TIJUANA. (Los Angeles Times, 27.4.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n434.a07.html


VENEZUELA

Uran, Drogen und 300 Millionen aus Venezuela. Kolumbianische Zeitung veröffentlicht Dateien aus Computer des getöteten Farc-Kommandeurs - Chávez in der Defensive - Krieg scheint abgewendet. (Die Welt, 7.3.08)

http://www.welt.de/welt_print/article1768843/Uran_Drogen_und_300_Millionen_aus_Venezuela.html


BOLIVIEN

PERU AND BOLIVIA REVOLT AGAINST THE INCB. Cocaleros in Bolivia threathen to occupy the installations of the United Nations in the country as well as those of Coca Cola in El Alto in protest against the decision by the International Narcotics Control Board (INCB) to "abolish or prohibit coca leaf chewing and the manufacture of coca tea," according to the newspaper La Razon.

http://drugsense.org/url/kYXpxO0x

http://transform-drugs.blogspot.com/2008/03/peru-and-bolivia-revolt-against-incb.html

ONU pide prohibir el mascar coca. Bolivia no lo hará. (Bolivia.com, 4.3.08)

http://www.bolivia.com/noticIAS/AutoNoticias/DetalleNoticia37665.asp

Cocaleros instalarán vigilia este lunes por la dignificación de la hoja de coca. (ABI, 9.3.08)

http://abi.bo/index.php?i=noticias_texto_paleta&j=20080309133751&k=

Bolivia Defies UN Drug Watchdog, Will Fund Push for Expanded Coca Markets. Last week, the UN-affiliated International Narcotics Control Board (INCB) called on Bolivia and Peru to ban the growing and chewing of the coca plant, but both governments have rejected that call. The government of Bolivian President Evo Morales is going a step further: Instead of banning the plant, it announced that it plans to spend $300,000 this year in an effort to develop legal markets for coca products. (Drug War Chronicle, Issue 527, 14.3.08)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/527/bolivia_push_expanded_coca_markets


PERU

Masticación de hoja de coca es práctica tradicional en el Perú. (RPP, 5.3.08)

http://www.rpp.com.pe/detalle.php?nid=117038


BRASILIEN:

Brasilien. Army Surprised by Discovery. Lab Equipped to Make Leaves into Cocaine Also Found in the Amazon. The army said Sunday it has discovered the first known coca plantations in Brazil's Amazon, along with a fully equipped laboratory to manufacture cocaine. The army used helicopters and small boats to reach the plantations and the lab near the northwestern city of Tabatinga, close to the border with cocaine-producing nations Peru and Colombia, army Lt. Col. Antonio Elcio Franco Filho said. "It is the first time these plantations have been found in Brazil," he said. The discovery surprised authorities and prompted a search for similar fields in the region. "This is new in Brazil and it's a concern," Walter Maierovitch, an organized-crime expert who once headed Brazil's anti-drug efforts, told the government's Agencia Brasil news service. "It could mean a change in the geo-strategy of some Colombian cartels." (Charlotte Observer, 17.3.08)

http://www.mapinc.org/drugnews/v08.n292.a02.html


AFRIKA

Guinea-Bissau. How a Tiny West African Country Became the World's First Narco State. By day, Guinea-Bissau looks like the impoverished country it is. Most people cannot afford a bus fare, never mind a four-wheel drive. There is no mains electricity. Water supplies are restricted to the wealthy few, and landmark buildings such as the presidential palace remain wrecked nine years after the end of the war. But this wreck of a country is what the UN -- which declared war last week on celebrity cocaine culture -- calls the continent's 'first narco-state'. West Africa has become the hub of a flow of cocaine from South America into Europe, now that other routes have become tough for the traffickers. (The Observer, 9.3.08)

http://www.guardian.co.uk/world/2008/mar/09/drugstrade

 
E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Großbritannien. Findings' Online Archive Growing. The new web-based information service from the creators of 'Drug and Alcohol Findings' is continuing to grow. The resource was launched in August 2007 to allow drug and alcohol agencies from around to freely access research and evidence of 'what works' in terms of drug and alcohol interventions, approaches and policies.

http://findings.org.uk

http://www.findings.org.uk

Europa. New look for EATA online. The European Association for the Treatment of Addiction (EATA) has revamped its website to make it more fresh and user-friendly. 'We wanted a cleaner and more modern design, and to ensure it was easier to use - both for our members and visitors to the site, said EATA chief executive Sharon Carson. 'Now we are planning to regularly inform our members about the services our website can offer them, such as the forums where members can share knowledge and build links with each other.'

http://www.eata.org.uk

IDCP – International Drug Policy Consortium recently redesigned the website, which you can visit at the same address as before.

http://www.idpc.info

DRUGTEXT – The Harm Reduction Information Centre.

http://www.drugtext.org/

Datenbanken: Finden Sie kostenfrei Bewertungen von medizinischen Verfahren und Technologien in DAHTA. Sie suchen Informationen über Nutzen, Risiko oder Kosten von Medikamenten, Geräten, Prozeduren oder Organisationsstrukturen? Dann nutzen Sie die Literaturdatenbank DAHTA. Das DIMDI veröffentlicht hier kostenfrei und im Volltext systematische Bewertungen medizinischer Verfahren und Technologien: sogenannte HTA-Berichte ( Health Technology Assessment ). (DIMDI Aktuell vom 01.05.08)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0233.htm

Europa. EMCDDA launches best practice portal . In the coming weeks, the EMCDDA will launch the first version of ist Internet portal on best practice in the fields of drug-related prevention, treatment, harm reduction and social reintegration. Focusing on the topic of universal prevention, and based on reviews published since 2000, this first version presents evidence on the extent to which universal prevention interventions are effective.

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index51504EN.html

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Christiane F.: „Auf mir lastet ein Fluch“. Sie sagt, auf ihr laste ein Fluch, seit sie zu Deutschlands Fixerprinzessin wurde, als sie mit fünfzehn Jahren zwei Journalisten ihren Weg in die Sucht und auf den Kinderstrich schilderte: Christiane F. Daraus wurden eine Illustriertenserie, das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und ein Film. Heute, nach drei Jahrzehnten, ist sie kein Kind mehr: C. Felscherinow. Dem Bahnhof Zoo hat sie seit langem den Rücken gekehrt, auch ohne sie ist es dort weitergegangen: Kinderprostitution, Schwulenstrich, Junkies. Ihr Weg nach Süden hat sie so weit geführt, wie die S-Bahn-Linie 25 reicht. Endstation Teltow. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.3.08)

http://tinyurl.com/2satq8

"Verhaltenssüchte " - Wenn das Verlangen außer Kontrolle gerät. Wissenschaftler streiten, ob es Sucht ohne Drogen geben kann. Sicher ist: Manche Menschen haben ihr Verhalten nicht mehr im Griff. Sie gieren nach Konsum, nach Arbeit, nach Sex ohne Limit - auch wenn sie damit ihr Leben ruinieren. (Der Stern, 2.3.08)

http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/612183.html

Bundesmodellprojekt: "Frühe Intervention bei Pathologischem Glücksspiel". Die DHS ist Träger eines bundesweiten Modells zur Verbesserung der Früherkennung und Beratung und Behandlung von Glücksspielern. Details des Projektes, Ziele, Aufgaben und Teilnehmer finden Sie ebenfalls im Netz unter (DHS-Newsletter 06-08 vom März 2008)

http://www.dhs.de/web/projekte/gluecksspiel.php

Berlin. Wie Ex-Junkies zurück ins Leben finden. Die Tannenhof-Schule kümmert sich um Jugendliche nach dem Drogenentzug. Jetzt wird das 20-jährige Bestehen gefeiert. (Der Tagesspiegel, 4.3.08)

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/schule/;art295,2487970

New Generation Gap as Older Addicts Seek Help. "Across the country, substance abuse centers are reaching out to older addicts whose numbers are growing and who have historically been ignored. There are now residential and outpatient clinics dedicated to those over 50, special counselors just for them at clinics that serve all ages, and screenings at centers for older Americans and physicians’ offices to identify older people unaware of their risk. Addiction specialists and organizations for the elderly anticipate a tidal wave of baby boomers needing help for addictions, often for different substances and with different attitudes toward treatment than the generation that came before them." (The New York Times, 6.3.2008)

http://www.nytimes.com/2008/03/06/us/06abuse.html

Gesundheit im Freiheitsentzug: Die vorligende empirische Studie (pdf, 102S., 3,8Mb) "Analyse von Präventionsmassnahmen und Behandlungsangeboten von Infektionskrankheiten und Drogenabhängigkeit in Schweizer Anstalten des Freiheitsentzugs" ist online erhältlich. Sie wurde von der Universität Fribourg, Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik, im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) durchgeführt.

www.bag.admin.ch/evaluation/01759/02062/index.html?lang=de

Psychological drivers in doping: the life-cycle model of performance enhancement. Petroczi A, Aidman E. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2008 3:7 ( 10 March 2008 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/3/1/7

Neues INDRO-Faltblatt zum Vorgehen bei Drogennotfällen:
Der INDRO-Flyer "Der Drogennotfall - Erkennen einer Überdosis & Vorgehen beim Auffinden einer überdosierten Person" ist nun in 2., erweiterter und aktualisierter Auflage erhältlich. Die darin enthaltenen Informationen, ergänzt durch teils farbige Abbildungen, richten sich an Drogengebrauchende und Laien-Helfer, die einen Drogennotfall beobachten oder eine leblose Person auffinden. Der in diesem Flyer vorgestellte Ablauf (Algorithmus) orientiert sich an den aktuellen Empfehlungen zur kardiopulmonalen Reanimation (CPR) des European Resuscitation Council (ERC).

Preis pro Flyer: 0,20 EUR

Bestelladresse: INDRO e.V., Bremer Platz 18-20, D-48155 Münster, Fon: 0251-60123, Fax: 0251-666580, Email: indroev@t-online.de

Internet Addiction: Fact or Fiction? (Medscape Medical News, 11.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571199?src=mpnews

Großbritannien. The treatment and supervision of drug-dependent offenders. A review of the literature prepared for the UK Drug Policy Commission. Tim McSweeney, Paul J. Turnbull and Mike Hough. Institute for Criminal Policy Research, King’s College London, March 2008.

http://www.ukdpc.org.uk/resources/RDURR_ICPR_literature_review.pdf

NIDA’s Addiction Science & Clinical Practice Journal - Volume 4, Number 1
A new issue of NIDA’s journal is now available online. In this issue, Dr. Alan J. Budney and colleagues review recent research on marijuana dependence, withdrawal, and treatment. Dr. Sharon Samet and colleagues discuss several formal assessment instruments used to diagnose psychiatric disorders and their utility in diagnosing abuse and addiction. Dr. Diana Sylvestre explains the disease process, screening methods, and treatment of hepatitis C in the context of addiction medicine. Finally, Drs. Michael Dennis and Christy Scott explore the discrepancy between acute-care models of addiction treatment and the compelling evidence that addiction is a chronic condition.

http://drugabuse.gov/ascp/index.html

Sucht und Therapie vor und nach dem Mauerfall. Ein runder Tisch mit Ärzten und Therapeuten diskutiert am Beispiel der Arbeit am Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus in Berlin-Hellersdorf den Einfluss des sozialen Wandels auf die Alkoholabhängigkeit von der DDR zur BRD. Das Gespräch liefert interessante Einblicke und Einsichten über suchtkranke Menschen, deren Behandlung und die sie prägenden sozialen Bedingungen zur Zeit des Wegfalls der DDR und der Entstehung eines Gesamtdeutschlands. Das Gespräch ist abgedruckt in der „Trokkenpresse 1/2008“, zu beziehen über: trokkenpresse@pbam.de
(Quelle: LS - newsletter Nr. 03/2008, Landesstelle für Suchtfragen Mecklenburg-Vorpommern)

Internet Addiction: Fact or Fiction? (Medscape Medical News, 11.3.08)

http://www.medscape.com/viewarticle/571199?src=mp&spon=12&uac=62838EX

Münster. Hausarbeiten und Studienergebnisse im „Forum Sucht“. Zwei Neuerscheinungen ihrer Reihe „Forum Sucht“ hat die LWL-Koordinationsstelle Sucht in den vergangenen Wochen veröffentlicht. Band 38 trägt den Titel „Praxis der Verhaltenstherapie in der Suchthilfe“ und enthält ausgewählte Hausarbeiten der Absolventinnen und Absolventen der verhaltensorientierten Zusatzqualifikation Suchttherapie. In den Arbeiten geht es unter anderem um die Gestaltung der therapeutischen Beziehung, Internet-Sucht, Gender-Aspekte, Humor in der Therapie und Rückfall-Prävention.
Band 39 von „Forum Sucht“ präsentiert hingegen die Ergebnisse der Studie„Menschen mit Migrationshintergrund in den Suchthilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe“. Die Untersuchung hat ergeben, dass fast alle Einrichtungen eine interkulturelle Öffnung für erforderlich halten, sich mit der Umsetzung aber eher schwer tun. Beide Neuveröffentlichungen stehen Ihnen auf der Internetseite der LWL-Koordinationsstelle Sucht als herunterladbare PDF-Dateien zur Verfügung. Sie können aber auch gedruckte Exemplare der Publikationen anfordern. Weitere Informationen dazu unter der Adresse: http://www.lwl.org/LWL/Jugend/lwl_ks/Publikationen/ForumSucht/ Auskünfte zum „Forum Sucht“ erteilt auch Jörg Körner, Tel.: 0251 591-5538, joerg.koerner@lwl.org (LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

"Ökotest“ hat einen lesenswerten Ratgeber-Beitrag für Eltern veröffentlicht, wie diese auf ihre rauchenden Kinder reagieren können. (LWL-KS-Newsletter, 6. Jahrgang / Nr. 2 März 2008)

http://www.oekotest.de/cgi/nm/nm.cgi?doc=rau-jugend

Das Rostocker Netzwerk „Kind-Familie-Sucht“ arbeitet seit zwei Jahren. Verschiedene Helfergruppen haben sich zusammen gefunden, um die Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien zu optimieren. Das Netzwerk hat eine wunderschöne und in formative Broschüre aufgelegt. Diese können sie von unserer Homepage downloaden.

http://lsmv.de/index.php?option=com_remository&Itemid=8&func=fileinfo&id=19

Sie können diese auch kostenlos bestellen bei: Fachdienst Suchtkrankenhilfe der Caritas Mecklenburg e.V., Tel. 0381-252323, Email: Suchtberatung@caritas-mecklenburg.de (Landesstelle für Suchtfragen Mecklenburg-Vorpommern, LS - Newsletter Nr. 4/2008)

USA. NIDA Notes – Research News and Trends from the National Institute on Drug Abuse, Volume 21, Number 5.

http://www.nida.nih.gov/NIDA_notes/NNVol21N5/Index.html

Europa. Guidelines for the evaluation of treatment in the field of problem drug use. The main objective of the guidelines is to provide a European audience with basic information on the options, elements and procedures of drug-related treatment evaluation. The target readership includes professionals working in treatment services for substance use and dependence, administrators and officials in social and health authorities, researchers dealing with treatment of substance dependence, and those who professionally or politically may have an interest in evidence from treatment evaluation. (EMCDDA, Available in English, ISBN: 92-9168-279-9, Publication date: December 2007)

http://www.emcdda.europa.eu/publications/manuals

The Dark Side of Drug Addiction. The neurobiology of drug addiction can be explained through neuroanatomic circuits. (Medscape Neurology & Neurosurgery, CME/CE, 2008)

http://www.medscape.com/viewarticle/572105?src=mp&spon=12&uac=62838EX

USA. Substance Use and Dependence Following Initiation of Alcohol or Illicit Drug Use. A series of recent research reports has examined the characteristics associated with the development of dependence soon after the initiation of alcohol, marijuana, cocaine, and hallucinogen use. These studies suggest that each drug class has a different trajectory from first use to cessation of use, continuation of use without dependence, or dependence upon the drug. (NSDUH Report, 27.3.08)

http://www.oas.samhsa.gov/2k8/newUseDepend/newUseDepend.htm

Berlin. Abgeordnete sehen Onlinesucht als Krankheit. Politiker von SPD und Union haben sich für eine Anerkennung der Onlinesucht als Krankheit durch die Weltgesundheitsorganisation WHO ausgesprochen. Zudem fordern sie wie die Grünen einen Ausbau von Beratungsangeboten. (Ärztezeitung online, 11.04.08)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=491242

Hamm. Handlungsnotwendigkeiten in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker zur Sicherung eines hochwertigen Angebots - Positionspapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zur Situation und Entwicklung der medizinischen Rehabilitation. (DHS, 2008)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/handlungsnotwendigkeiten_-_neu.pdf

Expertenbefragung Online-Rollenspiele. Onlinerollenspiele sind ungemein populär. Spiele wie "Everquest" oder
"World of WarCraft" sind Verkaufschlager und große kommerzielle Erfolge. Während die Zahl der Spieler stetig zunimmt, häufen sich aber auch die Warnungen vor einer exzessiven Nutzung. Das große Interesse der Öffentlichkeit steht jedoch im Widerspruch zu dem offensichtlichen Desinteresse der Wissenschaft: Die Berichterstattung der Medien basiert bislang weitgehend auf den Einschätzungen einzelner Experten und den Beobachtungen alarmierter Eltern und Pädagogen. Die Universität Münster führt daher eine in Deutschland bislang einmalige Expertenbefragung durch: http://www.unipark.de/uc/expertenbefragung Wir hoffen, dass sich möglichst viele Suchtexperten – sowohl "Praktiker" als auch "Theoretiker" - ein paar Minuten Zeit nehmen, um unsere Fragen zu beantworten. Je mehr Kollegen sich an dieser Studie beteiligen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse sein. (Quelle: DHS-Newsletter 08-08 vom 11. April 2008)

Online-Sucht. Am 9. April 2008 fand im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages eine Anhörung statt. Die Stellungnahme der DHS können Sie als pdf-Datei anfordern ( brodd@dhs.de ).
Über diese Anhörung gab es eine Reihe von Berichterstattungen. (DHS-Newsletter 09-08 vom 23. April 2008)

http://www.pressetext.de/pteprint.mc?pte=080322001

http://www.pressetext.de/pteprint.mc?pte=080216007

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=32018

Im Labyrinth des Denkens. Wie erschaffen 100 Milliarden Nervenzellen in unserem Kopf Geist und Bewusstsein? Um die Frage zu beantworten, bauen Forscher in Lausanne das Gehirn künstlich nach. (DIE ZEIT, 15/08)

http://www.zeit.de/bildungskanon/gehirn

Schweiz. „Für viele Patienten ist es kaum vorstellbar, ein Leben lang abstinent zu sein“. Die Schweizer Suchthilfelandschaft ist im Wandel. Stationäre Therapien sind heute kürzer und es gibt vermehrt halbstationäre sowie ambulante Behandlungen für alkoholabhängige Menschen. Als primäres Therapieziel hat die Abstinenz ausgedient. Weshalb? Verlieren stationäre Therapien in Kliniken an Bedeutung? Und gab es einen Effizienz-Sprung? Standpunkte online sprach mit Thomas Meyer, Direktor der Forel Klinik in Ellikon im Thurtal. (Standpunkte online Nr. 02/2008 April)

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=11&langue=D&IDpubvis=1

Europa. Substanzkonsum im Alter – ein vernachlässigtes Problem. (EMCDDA, 2008, Drugs in focus - Issue 18, Text auf Deutsch erhältlich)

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index439EN.html

 
NEUERSCHEINUNGEN

Angelika Prentner
Bewusstseinsverändernde Pflanzen von A - Z
270 Seiten, 56 farbige Abb., Gebunden
EUR 29.80 / CHF 51.00
Springer

Der Gebrauch von bewusstseinsverändernden Pflanzen nimmt vor allem bei Jugendlichen stark zu. Statistiken zufolge haben 40% aller 14- bis 16-jährigen schon einmal eine solche Pflanze konsumiert. Nur wenige wissen jedoch über die richtige Handhabung, die Dosierung, Wirkungen und die möglichen Folgen, wie etwa Angst, Panik oder Flashbacks Bescheid. In diesem Buch erklärt eine erfahrene Pharmazeutin, wie bewusstseinsverändernde Pflanzen wirken, die Gründe des Konsums und die Problematik von Sucht und Abhängigkeit. Ebenso geht sie auf den Gebrauch der indigenen Bevölkerung im Vergleich mit unserem Kulturkreis ein und zeigt sehr anschaulich den Nutzen für die Moderne Wissenschaft und Medizin auf. Auch Familien mit Kindern profitieren von der Lektüre, denn diese Pflanzen befinden sich auch in heimischen Gärten, wie z.B. die Engelstrompete, die zu den stärksten Halluzinogenen im Pflanzenbereich gehört. Zudem wendet es sich an Ärzte, Apotheker, Pädagogen, Jugendliche und an dem Thema Interessierten. (zvg)

Binding, Lothar (2008): Kalter Rauch. Der Anfang vom Ende der Kippenrepublik. Freiburg: Orange Press. 192 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 978-3-936086-31-7.

http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/das-tabak-komplott.html

Opiatabhängigkeit
Interdisziplinäre Aspekte für die Praxis
Beubler, Eckhard; Haltmayer, Hans; Springer, Alfred (Hrsg.)

2. Aufl., 2007, XIV, 340 S. 33 Abb., Softcover
ISBN: 978-3-211-29116-0
Ladenpreis 49,90 €

n den letzten Jahren ist das Wissen über Entstehung und Behandlung der Suchterkrankung "Opioidabhängigkeit" beträchtlich gewachsen. Neben der Grundlagenforschung, Pharmakotherapie, somatischer und psychiatrischer Komorbidität sowie Harm Reduction, gewann der interdisziplinäre Aspekt zunehmend an Bedeutung.
Dieses Fachbuch gibt erstmals einen aktuellen und praxisrelevanten Überblick zu den pharmakologischen, medizinischen, psychotherapeutischen sowie rechtlichen Grundlagen dieses Erkrankungsbildes. Die 2. Auflage ist durch neue Beiträge zu chirurgischen, dermatologischen und gynäkologischen Aspekten der Opiatabhängigkeit, sowie zur Schmerztherapie erweitert.
Ergänzungen zur Begutachtungspraxis hinsichtlich Suchtgefährdung und Suchtkrankheit, zur Fahrtauglichkeit, sowie zu Aspekten der psychosozialen Betreuung und der Behandlung mit Heroin, vervollständigen dieses Fachbuch. Die Herausgeber und Autoren berichten dabei praxisbezogen aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Suchterkrankten.

http://www.springer.com/springerwiennewyork/medicine/book/978-3-211-29116-0

 
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

TV-Show - Drogen-Pete wird Ratgeber. Damit kennt er sich aus - oder gerade nicht: Rockmusiker Pete Doherty soll Jugendlichen erklären, wie sie vom Heroin loskommen - in einer eigenen Fernsehshow. (Focus online, 12.3.08)

http://www.focus.de/panorama/boulevard/tv-show_aid_264798.html

Every Line of Cocaine Means a Little Part of Africa Dies. Antonio Maria Costa: "While some well-meaning pop idols and film stars might rage against suffering in Africa, their work is being undermined by the drug habits of careless peers such as Kate Moss. For the cocaine used in Europe passes through impoverished countries in west Africa, where the drugs trade is causing untold misery, corruption, violence and instability." (The Observer, London, 9.3.2008)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/mar/09/drugstrade.unitednations

Wien. U.N. Drug Official Slams Celebrity Addicts. The head of the United Nations' anti-drug office says that celebrities who use illicit drugs are contributing to "state failure" in West Africa. (jointogether, 10.3.08)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2008/un-drug-official-slams.html

Tournee – Die Westcoast Gruppe Blue Cheer, die Ende der 60er Jahre mit ihrer Version von Eddie Cochrans „Summertime Blues“ einen Hit landete, war kürzlich auf Europa-Tournee. 1986 schrieb Frontmann Dickie Peterson das Stück „Doctor please!“ über den Entzug eines Heroinabhängigen. Damals, als die Gruppe noch ein „romantisches Verhältnis“ zu Heroin hatte, wie Peterson sich erinnert, wurde „Doctor please“ als Hymne missverstanden. 40 Jahre später hört sich das ganz anders an.

Summertime Blues (youtube)

http://de.youtube.com/watch?v=As4e2Sofgq0

http://de.youtube.com/watch?v=tpMucAuWACQ&feature=related

Doctor please! (youtube)

http://de.youtube.com/watch?v=QTiRNvZwvoE

Doctor please! (Text)

http://www.bluecheer.us/archive/bluecheerlyrics.htm

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Doping. Mathias Richling als Jan Ullrich bei Beckmann. (YouTube)

http://www.youtube.com/watch?v=BNx-_4cecAo&feature=related


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang Juli.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion

 
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