dgs-info, Ausgabe 17, Januar-Februar 2008

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 3.1.2008

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Silvesternacht wurden nur in wenigen Restaurationsbetrieben und Schankwirtschaften die Aschenbecher weggeräumt. In einigen Städten haben Wirte ihre Eckkneipen flugs zu Vereinsheimen umgewandelt, die jetzt nur noch rauchenden Mitgliedern offen stehen. Bundesweit haben sich die Ordnungsämter großer Städte für außerstande erklärt, die neuen Regelungen zu überprüfen. Erste Klagen von Gaststättenbetreibern sind bei verschiedenen Gerichten eingereicht worden. Die „Lufthoheit über den Aschenbechern“ (die tageszeitung) bleibt umkämpft – dabei ging es ursprünglich einmal nur um den Schutz der nichtrauchenden Angestellten. DROGENPOLITIK

Das Bundesgesndheitsministerium hat Anfang Dezember einen „Referentenentwurf zur Einundzwanzigste Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung - 21. BtMÄndV“ an die Fachverbände verschickt. Der Entwurf sieht vor, die Mitgaberegelungen in der Substitutionsbehandlung zu entschärfen und Urlaubsvertretungen zu erleichtern. RECHT UND GESETZ – SUBSTITUTIONSRECHT.

Der Entwurf sieht auch vor, das Halluzinogen Salvia divinorum auf den Index zu setzen. Begründung: „Der Konsum solcher biogenen Drogen kann zu schweren Bewusstseinsveränderungen, Psychosen und anderen gesundheitlichen Störungen führen.“ Die Substanz Modafinil hingegen, ein Stimulanz, das u.a. zugelassen ist zur Verordnung bei „chronischem, schwerem Schichtarbeitersyndrom mit exzessiver Schläfrigkeit“, soll zukünftig nicht mehr Btm-rezeptpflichtig sein. Das wird nicht nur die Arbeitgeberverbände freuen: Modafinil ist die „Panzerschokolade“ des 21.Jahrhunderts und gilt in NATO-Kampfverbänden als "Upper" für Tankkommandanten und Jetpiloten. Modafinil auf „Normalrezepten“ wird gewiss auch bei der Bundeswehr auf Interesse stoßen. RECHT UND GESETZ und SUBSTANZEN (verschiedene) und KOKAIN

Wie es in Leipzig weitergegangen ist, nachdem dort fast 100 Fälle von Bleivergiftungen durch kontaminiertes Treibhausmarijuana aufgetreten sind, erfahren Sie in der Rubrik SUBSTANZEN – CANNABIS.

In Sachen Heroinverordnung wird es allmählich einsam um die CDU-CSU-Bundestagsfraktion. Praktisch ohne Unterstützung von Suchtexperten, von Polizei und Justiz, von Parteifreunden aus den Großstädten, in denen der Versuch stattgefunden hat, und auch ohne Rückendeckung durch die CDU-nahen Medien, stemmen sich Eichhorn, Spahn und einzelne Krankenkassenvertreter gegen die geregelte Verordnung von Diamorphin. Mit einer Folgestudie wollen sie sich nun Luft verschaffen – und die Kommunen auf den Kosten sitzen lassen. SUBSTITUTION - DIAMORPHIN

Als Leitkommentar finden Sie zu diesem Thema die Kolumne des Kollegen Dr. Bernd Hontschik aus der Frankfurter Rundschau vom 1.12.07. Seit Beginn der Diamorphinstudie sieht er in seiner chirurgischen Praxis in Frankfurts Innenstadt kaum noch Patienten mit Spritzenabszessen und kommentiert vor dieser Beobachtung den hinhaltenden Widerstand der christlichen Regierungsfraktion.

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
ARZT UND SUCHT
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Diagnose: Drogenmafia
Von Dr. med. Bernd Hontschik (Frankfurt am Main), Kolumne in der Frankfurter Rundschau vom 1.12.2007.

http://www.hontschik.de/chirurg/rundschau.htm

http://www.hontschik.de/chirurg/rundschau/071201%20drogenmafia.pdf

 DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – 16. Kongress der DGS, 2.-4.11.2007

Mit fast 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der 16. DGS Kongress so gut besucht wie nie. Die Mischung aus Plenarvorträgen, Arbeitsgruppen und Gesprächen am Rande wurde von den meisten Anwesenden als Grund genannt, nach Berlin gereist zu sein.
Der Kongressbericht von Sabine Mauruschat und Gabi Jungbluth aus „SUCHTTHERAPIE“ (Suchttherapie 2007; 8: 1– 5):

Anlage: DGS-Kongressbericht07

Deutlich mehr Interesse als in den Vorjahren fand der Kongress auch bei den Medienvertretern.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/DGS2007_Pressemappe.zip

Berlin. Spritzen unter Aufsicht statt Entzug. Suchtmediziner plädieren für liberaleren Umgang mit Methadon und Co. Vielen Heroinabhängigen kann nur durch den Ersatzstoff Methadon geholfen werden. Mancherorts gibt es auch Modellversuche mit Heroin selbst. Doch der Gesetzgeber hat hier hohe Hürden gestellt. Auf ihrer Jahrestagung in Berlin forderte die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin einen liberaleren Umgang mit diesen Therapieformen. (Deutschlandfunk, 2.11.07)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/690838/

Tagesschau, 2.11.07, 12 Uhr Nachrichten, Sendeminute 10:34 – 12.19 min.

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts1026.html

Aids 2007: Drogensucht. „Substitutionsprogramme sind der Schlüssel“. Interview mit Dr. Markus Backmund aus München, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. (Medical Tribune Bericht, MTPub, Ausgabe 05 / 2007 S.42)

http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/21390/


DGS 2 – COBRA-Nachfolgestudie PREMOS

Aus COBRA wird PREMOS: „PREMOS (Predictors, Moderators and Outcomes of Substitution Treatment) strebt an, den 4-5 Jahresverlauf von Substitutionstherapien zu ermitteln, die Langzeit-Effekte zu beschreiben sowie Prädiktoren und Moderatoren des Therapieerfolgs zu identifizieren“, schreibt Studienleiter Professor Ulrich Wittchen (TU Dresden), der bereits die Vorläuferstudie COBRA durchgeführt hatte. „Dazu greifen wir primär auf die ursprüngliche Kohorte der bereits untersuchten Substitutionspatienten zurück und hoffen darauf, dass alle bisherigen Kooperationszentren uns weiterhin bei der Nachuntersuchung ihrer Patienten und Patientinnen unterstützen.“
Sofern Sie an COBRA beteiligt waren, möchte die DGS Sie bitten, Professor Wittchen und sein Team auch diesmal zu unterstützen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Wittchen_PREMOS_dgs-info17.doc


DGS 3 - Human Rights Watch (HRW) mit DGS-Vertreter in Moskau

Die Menschenrechtorganisation Human Rights Watch hat im Sommer 2007 einen Bericht vorgelegt über die Lage der Drogenabhängigen in Russland. Auf Vermittlung der DGS nahm Dr. Roman Zakhalev (Oberarzt der Abteilung Suchtmedizin im Klinikum Wahrendorff, Sehnde, Niedersachsen) an einer HRW-Reise nach Moskau teil, um dort den Bericht der Öffentlichkeit vorzustellen. Sein Reisebericht:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Zakhalev_HR_Moskau_2007.doc

Russia: Drug Addiction Treatment Requires Reform. Injection Drug Users, Deprived of Best Remedies, Left to Own Devices. Russian health policies are failing to adequately treat drug addiction, compounding the country’s serious illicit drug use and drug dependence problem and further putting drug users at increased risk for other serious diseases, Human Rights Watch said in a report released today. Russia’s healthcare system restricts access to evidence-based drug dependence treatment for injection drug users, in violation of the government’s international obligations. (HRW, Pressemitteilung, 8.11.07)

http://hrw.org/english/docs/2007/11/08/russia17278.htm

Der HWR Report „ Rehabilitation Required Russia’s Human Rights Obligation to Provide Evidence-based Drug Dependence Treatment „ (englisch und russisch) und eine Photoreportage.

http://hrw.org/reports/2007/russia1107/

Moskau. Drugs kill 80,000 Russians annually, official says. (Reuters, 9.11.07)

http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSL0989750


DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2008, an denen die DGS beteiligt ist:

13. Suchttherapietage in Hamburg: Schwerpunkt "Was wirkt wirklich? Evidenz und Erfahrung in der Suchtarbeit" (Vorankündigung). Im Mittelpunkt der Tagung steht diesmal das Thema „Familie und Sucht“, 13. - 16. Mai 2008 , Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/

1. Deutscher Suchtkongress, 11. – 14. Juni 2008, Barockschloss Mannheim. Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (federführend), Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DG-Suchtpsychologie). Die DGS als Mitveranstalterin wird sich mit einem Symposium zur Substitutionsbehandlung am Kongress beteiligen.

http://www.suchtkongress08.de/

München. Der 9. Interdisziplinäre Kongress für Suchtmedizin findet vom 3. bis 5. Juli 2008 in München statt. Abgabefrist für Abstracts ist der 31. März.

http://www.m-i-c.de/mic/veranstaltungen/873826.php

17. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Thema: Abstinenzideal und Behandlungsrealität. Berlin, 7. – 9.11.2008


DGS 5 – Mitgliederversammlung, Vorstandswahlen

Die Mitgliederversammlung hat den alten Vorstand im Amt bestätigt: Markus Backmund, Klaus Behrendt, Jörg Gölz, Gabi Jungbluth, Sabine Mauruschat Hans-Günter Meyer-Thompson und Jens Reimer. Greif Sander ist nicht wieder angetreten.
Der Vorstand hat aus seiner Mitte Klaus Behrendt zum 1.Vorsitzenden und Markus Backmund und Jörg Gölz zu seinen Stellvertretern gewählt.

DGS 6 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2005) freigeschaltet.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Suchttherapie.doc


DGS 7 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

NAMA – National Alliance of Methadone Advocates. NAMA is an organization composed of methadone patients and health care professionals that are supporters of quality opiate agonist treatment. We have thousands of members worldwide with a network of international affiliated organizations and chapters in many places in the United States.
The primary objective of NAMA is to advocate for the patient in treatment by destigmatizing and empowering methadone patients. First and foremost, NAMA confronts the negative stereotypes that impact on the self esteem and worth of many methadone patients with a powerful affirmation of pride and unity.

http://www.methadone.org/

DGPPN-Kongress 2007: Hamburger Portrait-Ausstellung mit Antistigma-Förderpreis ausgezeichnet.

http://idw-online.de/pages/de/news236675

http://www.irremenschlich.de/

China. HIV/AIDS Discrimination Widespread in China: U.N. China's efforts to prevent HIV/AIDS-related discrimination have failed to stamp out "widespread" stigmatisation of sufferers, United Nations officials said on Wednesday. (Medscape today, 28.11.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/566627?src=mp

München. Ärger um Methadon-Praxis in Neuperlach. Eine Arztpraxis, in der Methadon an Drogenabhängige abgegeben wird, erzürnt die Anwohner in Neuperlach. Die Bürgerversammlung hat nun gefordert, die Praxis zu verlegen. (merkur-online.de, 2.12.07)

http://www.merkur-online.de/regionen/ [...] itaet-Neuperlach-Buergerversammlung;art8828,865850

USA. Black Americans Far More Likely to Be Jailed for Drugs, Study Says. Black and white Americans use illicit drugs at about the same rate, but blacks are 10 times more likely to be imprisoned on drug charges, according to research from the Justice Policy Institute. (jointogether, 6.12.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/black-americans-far-more.html

USA. New Report Finds Racial Disparities in Drug Imprisonment in Large Counties. The Vortex: The Concentrated Impact of Drug Imprisonment and the Characteristics of Punitive Counties is a new report that explores racial disparities in drug imprisonment at the county-level and the characteristics of counties that send people to prison for drug offenses. (Justice Policy Institute, 4.12.07)

http://www.justicepolicy.org/

http://www.justicepolicy.org/content.php?hmID=1811&smID=1581&ssmID=69

 JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

http://jes-netzwerk.de

Pressemitteilung JES NRW zum Welt AIDS Tag am 01.12.2007.

http://www.trio-media.de/jesnrw/press/pm_jesnrw_wat_2007.pdf

Bericht vom Bielefelder Fachtag. Am 06.11.2007 veranstaltete JES Bielefeld, zusammen mit örtlicher Dobs und AIDS-Hilfe, im Bielefelder Rathaus einen Fachtag im Rahmen der Suchtwoche. Das Gesamtkonzept war in langer Vorarbeit gemeinsam erstellt worden und unser Thema lautete: "25 Jahre BtMG - Lösung oder Verfestigung des Drogenproblems?

http://jes-bielefeld.de/bericht_fachtag.html


SELBSTHILFE INTERNATIONAL:

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

Factors that help injecting drug users to access and benefit from services: A qualitative study. Neale J, Sheard L, Tompkins C
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:31 ( 30 October 2007 )
Background: International research shows that injecting drug users (IDUs) can encounter many barriers when they try to access drug treatment and other services. However, the existing literature is mostly quantitative and does not consider the kinds of factors that injectors themselves identify as enabling them to access and benefit from services. Responding to this gap in knowledge, our paper explores IDUs' own suggestions for improving service engagement and their reports of other factors enabling them to seek help. (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/31/abstract

Russland: Frontaids – Aktivisten kämpfen für HIV-Behandlung (Video, Teil 1, 2 und 3)

http://www.youtube.com/watch?v=W0FpveJwm9o

http://www.youtube.com/watch?v=Fh9urWFy5w8

http://www.youtube.com/watch?v=C6z6IgGWra8

Schottland. National Quality Standards for Substance Misuse Services: Good Practice Guide to Service User Involvement. (November 13, 2007)

http://www.scotland.gov.uk/Publications/2007/11/08092322/10

Großbritannien. Service user involvement conference gathering steam. Service user groups and service user co-ordinators are signing up from all over the country for the first national service user involvement conference 'Nothing about us without us', to be held on 31 January 2008 in Birmingham

http://www.drinkanddrugs.net/Events/events.html

 ARZT UND SUCHT

BERLIN. Sind Ärzte besonders suchtgefährdet? Umfrage bei Studenten und jungen Klinikärzten: Jeder 20. greift regelmäßig zu Cannabis. Etwa jeder fünfte Medizinstudent und junge Arzt hat Alkohol- und Drogenprobleme. Eine neue Studie legt nahe, dass Ärzte besonders suchtgefährdet sind. (Ärztezeitung online, 27.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=473906

 BRIEF AUS SCHANGHAI

Dr. Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, ist seit kurzem Gastprofessor an der Fakultät für Sozialarbeit an der East China University of Science and Technology in Schanghai. Er hält dort eine Vorlesungsreihe über „Models of social work with drug users in Europe“.

International Conference on“ Knowledge, Policy and Service: A Dialogue Between East and West on Social Work”, organisiert von der East China University of Science & Technology und der Shanghai Normal University am 28. und 29. Oktober in Shanghai, China. (Bericht von Ingo I. Michels)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/InternatSocialWorkConferenceChina2007.pdf

Pakistan. Im Auftrag der GTZ – Gesellschaft für technische Zusammenarbeit erstellte Ingo Michels einen Report aus Pakistan: Mission Report “Social Reintegration Program for the Street Children of Peshawar, Pakistan” and “Prevention of HIV among prisoners in North-West Frontier Province of Pakistan (NWFP)” within the gtz project “Health Sector Reform in the North-West Frontier Province“.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Michels_GTZ_Pakistan_2007.pdf

 STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Düsseldorf. Stellenbeschreibung: Arzt/Ärztin. Beginn: nächstmöglicher Termin. Arbeit: Arbeit – Vollzeit. Stellenangebot/Stellensuche: Festanstellung in Krankenhaus / Praxis Anzeigentext: Landeshauptstadt Düsseldorf - Methadon- und Drogenambulanz

http://www.kwp-consult.de/product/14314/

Karlsruhe. Die AWO Ambulanz ist das Karlsruher Zentrum für die heroingestützte Behandlung Opiatabhängiger. Wir können 30 Patienten mit Diamorphin behandeln. Außerdem haben wir von der KV Nordbaden eine Ermächtigung zur Substitution mit den zugelassenen Substitutionsmitteln für 50 Patienten, die besondere therapeutische Unterstützung brauchen.
Zu unserer Behandlungsphilosophie gehört, den Menschen wieder Mut zu machen, sie mit Arbeitstherapie und gruppentherapeutischen Angeboten zu unterstützen und sie zu motivieren, Schritt für Schritt den Weg aus der Sucht zu gehen.
Wir suchen ab sofort oder später eine Ärztin / einen Arzt mit Fachkunde Suchtmedizin für die
Ärztliche Leitung der AWO-Ambulanz (75 - 100%).

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/AWO-Karlsruhe.doc

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen in Frankfurt sucht einen/eine Projektleiter/in für den Bereich "Prävention von Glücksspielsucht" (Vollzeitstelle).

http://www.hls-online.org/formulare/stellenboerse/eintraege/1232.php

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

 INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Pharmasponsoring: Einfluss der Industrie beschränken. Dtsch Arztebl 2007; 104(45): A-3091 / B-2718 / C-2625
Eine Kampagne von US-Ärzten will durch einen Verhaltenskodex zur Lösung von Interessenkonflikten beitragen.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=57474

Hamburg. Lebenswichtige Versorgung mit Apple & MEDYS. Die suchtmedizinische Versorgung Abhängiger findet in Hamburg unter anderem in drei Methadon-Ambulanzen der Asklepios Kliniken Hamburg statt. In Altona, Harburg und Wandsbek und Klinikum Nord Suchtambulanz versorgen Ärzte und Sozialpädagogen pro Quartal etwa 1.500 Patienten. Mit den Apple Computern wird nicht nur die milligrammgenaue Abgabe von Methadon, Polamidon und Subutex dokumentiert und bilanziert, sondern das gesamte Praxismanagement abgewickelt. Mit Hilfe des Softwarepakets MEDYS dokumentiert das Ärzteteam die medizinischen Leistungen und sorgt für eine Abrechnung mit den Krankenkassen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/MEDYS-DGS.doc
Kontakt: mailto:info@bcchamburg.de

China Aoxing Pharmaceutical Received A Key Narcotic Drug License From China SFDA. China Aoxing Pharmaceutical Company, Inc., which has the largest manufacturing facility and product pipeline for highly regulated narcotic medicines and pain medication in China, recently announced that the China State Food & Drug Administration (SFDA) granted the Company and its partner National Institute of Drug Dependence at Beijing University an important research and development license of Buprenorphine/Naloxone sublingual combo tablet to treat opioid dependence, a growing social and medical problem in China. (China Aoxing Pharmaceutical Company, Inc., 21.11.07)

http://www.pharmaceuticalonline.com/content/news/article.asp?docid={02E47256-6C3B-466B-B95F-EB0E4BDD339F}&VNETCOOKIE=NO

SUBUTEX IN FRANKREICH – RÜGE FÜR SCHERING-PLOUGH:

France investigates claims that Schering-Plough abused Subutex's dominant position. The French General Directorate for Fair Trading, Consumer Affairs and Fraud Control (DGCCRF) is investigating possible abuse by Schering-Plough of the dominant market position of Subutex (buprenorphine), APM has learned from internal sources. (apm, 11.4.2007)

http://www.apmhealtheurope.com/story. [...] x&numero=6271&ctx=30746b89eb669346bc13ef43966be436

The Conseil de la concurrence orders Schering Plough laboratory to remind doctors and pharmacists the exact bioequivalence of its brand name drug Subutex® with competing generic drugs. (Conseil de la concurrence, 11.12.07)

http://www.conseil-concurrence.fr/user/standard.php?id_rub=211&id_article=865

Version française: Le Conseil de la concurrence impose au laboratoire Schering Plough de rappeler aux médecins et pharmaciens la stricte bio-équivalence de son médicament princeps Subutex® avec les génériques concurrents.

http://www.conseil-concurrence.fr/user/standard.php?id_rub=210&id_article=863

Concurrence: mesures conservatoires à l'encontre du laboratoire Schering. Le Conseil de la concurrence a ordonné mardi au laboratoire Schering Plough, soupçonné de pratiques anticoncurrentielles à l'égard d'un générique de son médicament Subutex, d'informer les médecins et les pharmaciens sur l'équivalence des produits princeps et des génériques. (afp, 11.12.07)

http://afp.google.com/article/ALeqM5jwnf2zvR1P-ON8dj_1JiLnXQ54gg

Wall Street termine en forte baisse. (...) Le Conseil de la concurrence a demandé mardi au laboratoire Schering Plough (-2.98%) d’avertir médecins et pharmaciens sur les concordances des produits princeps et des génériques. Le laboratoire est suspecté de pratiques anticoncurrentielles à l’encontre d’un générique de son produit Subutex. (Le Figaro, 11.12.07)

http://marches.lefigaro.fr/news/marches.html?ID_NEWS=64782911

French competition council sanctions Schering-Plough. The French competition council has sanctioned Schering-Plough over its commercial practices relating to Subutex after generic group Arrow introduced its copy on the market. (apm, 12.12.07)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/French_competition_c_417704.doc

 RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Deutscher Bundestag Drucksache 16/6655 16. Wahlperiode 10. 10. 2007
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Elisabeth Scharfenberg, Birgitt Bender und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 16/6508 – Verbesserung der Versorgungsqualität in der Substitutionsbehandlung für Opiatabhängige.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/066/1606655.pdf

Deutscher Bundestag, Drucksache 16/6795, 16. Wahlperiode, 24. 10. 2007 Antrag der Abgeordneten Detlef Parr (...) Dr. Guido Westerwelle und der Fraktion der FDP: Regelungen zur Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger praxisnah gestalten – Rechtssicherheit für substituierende Ärzte schaffen.

http://dip.bundestag.de/btd/16/067/1606795.pdf

Petition. Im Mai 2006 reichte der Kollege Dr. Martin Schiller aus Nürnberg eine Petition beim Bundestag ein. Thema: Arzneimittelwesen: Abgabe von Arzneien durch Ärzte für die Behandlung Opiatabhängiger.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=168

Der Bundestag hat dieses Anliegen abgewiesen.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_feedback.asp?PetitionID=168

Substitutionsrahmenrichtlinien. Anfang Dezember verschickte das Bundesgesundheitsministerium an Pharmaverbände, Apotheker und Bundesärztekammer, KBV und Suchtgesellschaften den Referentenentwurf einer Einundzwanzigsten Verordnung zur Änderung betäubungs-mittelrechtlicher Vorschriften (21. BtMÄndV). Darin wird eine Neuregelung angestrebt für die Verordnung bestimmter Betäubungsmittel und andere Substanzen sollen in die Liste der verbotenen Substanzen aufgenommen werden. Im Anschreiben heißt es:
„Des Weiteren sollen die Regelungen über die Substitutionsbehandlung in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) den aktuellen Erfordernissen der Substitutionspraxis angepasst werden. Zu diesem Zweck soll § 5 BtMVV in drei wichtigen Aspekten modifiziert bzw. ergänzt werden:
Es wird die Möglichkeit der ausnahmsweisen Überlassung des Substitutionsmittels für den nächsten Tag geschaffen, damit die substituierenden Ärzte insbesondere bei unvorgesehenen Ereignissen bzw. am Wochenende flexibler reagieren können.
Bei der sog. Take-home-Vergabe wird – neben der Mitgabe des Betäubungsmittelrezeptes - zusätzlich die Möglichkeit der Mitgabe des Substitutionsmittels (in der für bis zu sieben Tagen benötigten Menge) an den Take-home-Patienten durch den substituierenden Arzt geschaffen.
Eine Vertreterregelung wird geschaffen, um Urlaubs- und Krankheitsphasen substituierender Ärzte besser überbrücken zu können.
Da mittlerweile der Referentenentwurf im Internet kursiert, eröffnet dgs-info die Möglichkeit, den vollständigen Text unter die Lupe zu nehmen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Referentenentwurf21BtM-ndV.doc

Über die Stellungnahme der DGS und der anderen Verbände wird dgs-info Sie weiterhin informieren.

Stuttgart. Die Kollegen Dr. Heilwig Burkert-Parys und Dr. Michael Parys haben im Juni 2006 beim BMG – Bundesministerium für Gesundheit angefragt, ob sie Substitutionsbehandlungen abbbrechen müssen, wenn Beigebrauch vorliegt oder die PSB nicht geregelt ist.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Parys5Bmfg.doc

Nach drei Monaten erklärte das BMG sich für nicht zuständig, woraufhin die Stuttgarter Kollegen das Ministerium darauf hinweisen mussten, dass in betäubungsmittelrechtlichen Fragen weder die KBV, noch der Bundesausschuss oder gar die BÄK die richtigen Ansprechpartner seien. Die Antwort des Ministeriums vom 28.11.07.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/ParysantwortBMfG.pdf

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Gabi Jungbluth (Bernburg), g.jungbluth@t-online.de

Viele Ärzte dürfen Drogensubstitution anbieten, verzichten aber lieber darauf. (Ärzte Zeitung online, 16.11.2007)

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=472443

Kommentar Hürden abbauen - Anreize schaffen. (Ärzte Zeitung online, 16.11.2007)

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=472445

Frust bei der Drogensubstitution. (Ärzte Zeitung online, 16.11.2007)

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=472517

Stuttgart. Immer weniger Ärzte bieten Behandlung mit Drogenersatzstoff an Das heikle Geschäft der Methadontherapie. 660 Ärzte im Land dürften Drogensüchtige mit Methadon behandeln. Doch nur die Hälfte bietet diese Therapie an. Vor allem jungen Medizinern ist das Geschäft zu heikel. (Südwest Presse, 26.11.07)

http://tinyurl.com/3a59bv

Substitutionsbehandlung von Opiatabhängigen: „Die Ärzte brauchen mehr Entscheidungsfreiheit“. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 47 vom 23.11.2007, Seite A-3229
Suchtmediziner und Oppositionsparteien äußern Kritik an der Versorgung von substituierten Heroinabhängigen. Die Bundesregierung hält die Methadonbehandlung grundsätzlich für erfolgreich.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=57676

Mühldorf/Waldkraiburg. Gutachten soll Schuldfähigkeit prüfen. Hat ein 47-jähriger Arzt, der in Waldkraiburg eine psychiatrische Praxis betreibt, den Tod einer Patientin verschuldet und zugleich die Krankenkasse durch falsche Rezepte betrogen. (ovb-online, 4.12.07)

http://www.ovb-online.de/news/landkreis_muehldorf/waldkraiburg/art4143,1076812

Verden / Aller. Offener Brief an die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Bätzing, sowie eine Stellungnahme des Qualitätszirkels substituierender Ärzte Verden.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Substitutionsaerzte-verden.pdf

Die Antwort der Bundesdrogenbeauftragten.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/VerdenAntwortS-Baetzing.pdf

Berlin-Brandenburg. Ärzte fühlten Kollegen auf den Zahn. KV legte ihren Qualitätsbericht für 2006 vor: Die Kassenpatienten werden gut versorgt. (...) Die meisten Beanstandungen gab es bei Behandlungen von Drogenabhängigen mit Ersatzdrogen. 14 von 46 Medizinern wurden hier kritisiert. Sie hatten Patienten zum Beispiel mehr als die erlaubte Tagesration Methadon mitgegeben. (Neues Deutschland, 11.12.07)

http://www.neues-deutschland.de/artikel/120723.html

Bremen. Kevin wurden harte Drogen verabreicht. Dem zu Tode misshandelten Kevin aus Bremen wurden zu Lebzeiten harte Drogen verabreicht. Das wurde heute vor dem Bremer Landgericht bekannt. Dort muss sich Kevins Ziehvater verantworten, dem Totschlag vorgeworfen wird. Nach Radio-Bremen-Informationen hat ein Institut in Bremen in Untersuchungen Spuren von Kokain in den Haaren des Jungen nachgewiesen.
Das Bremer Klinikum Mitte hatte kurz nach dem Auffinden der Kinderleiche eine Haaranalyse durchgeführt. Ein Biochemiker, der heute vor Gericht sein Gutachten vorstellte, bestätigte dass die Mediziner nachgewiesen hätten, dass Kevin über mehrere Monate hohe Dosen des Beruhigungsmittels Ritalin bekommen habe. (Radio Bremen, Donnerstag, 20.12.2007)

http://www.radiobremen.de/nachrichten/meldung.php3?id=44442

Der Fall Kevin und die Folgen. Tödliches Versagen im Amt. (Radio Bremen, Themenseite)

http://www.radiobremen.de/magazin/politik/fall_kevin/


ÖSTERREICH

Bregenz. Experten fordern Zugang zu Drogenersatzprogrammen. Unzufrieden mit der bestehenden Suchtverordnung, allerdings aus unterschiedlichen Gründen, zeigten sich namhafte Ärzte und Sozialarbeiter anlässlich einer Diskussion zum Thema „Drogentherapie - Ein emotionales Thema?“ Mittwochabend in Bregenz. (Vorarlberg online, 15.11.07)

http://tinyurl.com/3c3do2

Wien. Eine generelle Unzufriedenheit mit der bestehenden Substitutionsverordnung herrschte bei namhaften Ärzte und Sozialarbeitern anlässlich einer Diskussion zum Thema „Drogentherapie – Ein emotionales Thema?“ vergangene Woche in Bregenz. (drogensubstitution.at, 19.11.07)

http://www.drogensubstitution.at/expertenmeinung/podium-drogentherapien-bregenz.htm


MEDIZINRECHT

Rothschild, Markus Alexander; Erdmann, Erland; Parzeller, Markus
Der Patient vor Gericht: Verhandlungs- und Vernehmungsfähigkeit
Fitness for Interrogation and Fitness to Stand Trial
Dtsch Arztebl 2007; 104(44): A-3029 / B-2667 / C-2586
Gelegentlich bitten Patienten ihren Hausarzt, ein Attest über eine Verhandlungsunfähigkeit auszustellen. Vielen Ärzten ist hierbei nicht bekannt, dass eine Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit in aller Regel nichts mit der Fähigkeit einer Person zu tun hat, vor Gericht zu erscheinen. (...) Übersichtsarbeit zum Thema Verhandlungs- und Vernehmungsfähigkeit auf der Basis einer selektiven Literaturauswertung.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=57423


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Frage des Abgeordneten Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/ Die Grünen):
Wie beurteilt die Bundesregierung die Erkenntnisse einer kürzlich durch die Bundesanstalt für Straßenverkehr vorgestellten repräsentativen Studie der Universitäten Düsseldorf und Heidelberg, wonach weder höhere Cannabiskonzentration noch häufiger Cannabiskonsum die Verkehrsauffälligkeiten mehrte, sowie die Empfehlung einer Studie internationaler Wissenschaftler der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 41 – Drucksache 16/6839 e. V.), wonach für Verkehrsteilnehmer ein Grenzwert für Strafbarkeit und Verkehrseignung zwischen 7 und 10 Nanogramm des Cannabiswirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blut – analog 0,5 Promille Blutalkoholkonzentration – festgelegt werden solle (vgl. FOCUS 40/2007, S. 66), und welche Initiativen zur gesetzlichen Festlegung eines solchen Grenzwertes wird die Bundesregierung – nach der dahingehenden Aufforderung des Bundesverfassungsgerichts schon vom 20. Juni 2002 (Az. 1 BvR 2062/96) – nun ergreifen angesichts dessen, dass derzeit bereits ab 1 Nanogramm THC pro Milliliter Blut (1 ng/ml) Strafverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet werden sowie die Fahreignung verkehrsbehördlich bezweifelt wird, obwohl THC anders als Alkohol nur 3 bis 4 Stunden die Fahreignung mindert, aber mindestens 12 Stunden bei Verkehrskontrollen nachgewiesen werden kann? (Bundestagsdrucksache 16/6839 vom 22.10.2007)

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606839.pdf#Page=47

Alcoguard: So bekämpft Volvo den Alkohol am Steuer. Im Kampf gegen schwere Unfälle bietet Volvo einen integrierten Alkoholtester an. (Tagesanzeiger, 2.10.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/auto/hintergrund/797640.html

Nissan erprobt Systeme gegen Alkohol und Müdigkeit am Steuer. (MOTORZeitung.de, 2.10.07)

http://motorzeitung.de/6591/news/nissan-erprobt-systeme-gegen-alkohol-und-muedigkeit-am-steuer/

Am Steuer unter Drogen. Polizei zieht berauschte Autofahrer aus dem Verkehr. (ZDF, 7.9.07)

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,7122362,00.html

Norddeutschland. Verstärkter Kampf gegen Drogen im Straßenverkehr. Schleswig-Holsteins Polizei verstärkt den Kampf gegen Drogen am Steuer. Deshalb werden zurzeit landesweit Polizisten mit Praxisübungen in der "Drogen-Erkennung" gedrillt. 2006 zählte die Polizei 125 Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss. (Die Welt, 19.11.07)

http://www.welt.de/hamburg/article1378618/Verstaerkter_Kampf_gegen_Drogen_im_Strassenverkehr.html

Experten für THC-Grenzwert im Straßenverkehr. (net-tribune, 24.11.07)

http://www.net-tribune.de/article/241107-35.php

Schweiz. Drogen-Limite bei SBB vom Bund gesetzt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat der SBB Alkohol und Drogengrenzwerte vorgeschlagen. Die Limite soll für SBB-Mitarbeiter beim Alkohol 0,2 Promille, bei Drogen 1,5 Mikrogramm betragen. Der Öffentlichkeitsbeauftragte Hanspeter Thür begrüßte die beim Alkohol tiefere Limite als im Straßenverkehr: "Das scheint mir aus Sicherheitsgründen vertretbar und auch richtig." Bei den Drogen entspricht der Wert demjenigen im Straßenverkehr. Thür hatte für die Drogentests bei der SBB die Festlegung von Grenzwerten gefordert. Die Bahn wollte diese aber nicht selbst bestimmen. (news.search.ch, 7.12.2007)

http://news.search.ch/inland/2007-12-07/drogen-limite-bei-sbb-vom-bund-gesetzt

Schleswig-Holstein. Polizisten mit 7. Sinn für Fahrer unter Drogen. Polizisten wurden darauf geschult, zu erkennen, welcher Autofahrer Drogen genommen hat. Eine erste Bilanz dieser Spezialeinheit ist erschreckend. (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 13.12.07)

http://tinyurl.com/2dn77p

Mannheim. Urteil: Aussage darf auch ohne Belehrung verwertet werden - Führerschein zu Recht entzogen. Mannheim. Verkehrssünder können für ihre Aussagen auch dann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Polizei sie nicht auf ihr Schweigerecht hingewiesen hatte. Das hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim entschieden. (Mannheimer Morgen, 18.12.07)

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20071218_srv0000001910166.html

Drogen im Straßenverkehr. Entdeckung eines Phänomens am Beispiel der Polizeidirektion Ludwigshafen am Rhein. (DIE KRIMINALPOLIZEI, September 2007)

http://www.kriminalpolizei.de/article [...] 158.htm?PHPSESSID=25b7d01803981506fc20797a52f95179

Mit Pillen zu Punkten. Kaum jemand kann es sich leisten, wegen einer Erkältung daheim im Bett zu bleiben. Also greift man zu Schnupfen-, Husten- und Schmerzmitteln - sowie dennoch auch zum Autoschlüssel. Das kann gefährliche Folgen haben. "Wer Pillen, Tropfen und Säfte gegen Husten einnimmt, sollte das Auto im Zweifelsfall lieber stehen lassen", sagt Hans-Jürgen Götz. (ka-city.de, 27.12.07)

http://www.ka-city.de/46/76/auto-verkehr-news-tipps/news/article/mit-pillen-zu-punkten/421.html


VERSCHIEDENES: (Deutschland)

Drogen-Hochburg Mecklenburg-Vorpommern. In MV hat sich die Zahl sichergestellter Cannabispflanzen in den vergangenen zwei Jahren mehr als versechsfacht. (Schweriner Volkszeitung, 30.10.07)

http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/111/der-nordoste.html

Göttingen / Holzminden. Rauschgiftrazzia auf Megafete - zwei Drittel unter Drogen. (weserbergland-nachrichten, 11.11.2007)

http://www.weserbergland-nachrichten.de/artikel.php?id=1138

Telekommunikationsüberwachung: Weit übers Ziel hinausgeschossen
Trotz der Kritik von Datenschützern ist der Weg frei für die sechsmonatige Speicherung von Telekommunikationsdaten. Betroffen sind auch Berufsgeheimnisträger, wie Ärzte, Psychotheraputen, Journalisten und Anwälte. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104. Heft 46, 16.11.2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=58196

DOPING. "Sie haben lange Haare nehmen Sie Drogen?". Lado Fumic sieht Grundrechte von Sportlern durch Kontrollmethoden verletzt. (Der Teckbote, 17.11.2007)

http://www.teckbote.de/lokalsport/Artikel1343103.cfm

Karlsruhe. BGH bejaht bei einer Spielbank auch für Automatenspielsäle eine allgemeine Kontrollpflicht, die den Zutritt von antragsgemäß gesperrten Spielern verhindern soll. Urteil vom 22. November 2007 -III ZR 9/07-. (Jusline News, BGH Pressemitteilung vom 22.11.07)

http://www.jusline.de/index.php?cpid=0920e51183510618590069d5c148aec4&feed=14889

BGH Urteil Az. III ZR 9/07 vom 22. Nov. 2007.

http://www.kizina.de/viewtopic.php?p=18075

Berlin. Verschärfte Anti-Doping Regelungen jetzt komplett. Nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport am 1. November 2007 wird am Donnerstag dieser Woche (29. November 2007) auch die Verordnung zur Festlegung der nicht geringen Menge von Dopingmitteln (Dopingmittel-Mengen-Verordnung) in Kraft treten. Regierung, Bundestag und Bundesrat haben in einem zügigen Gesetzgebungsverfahren wichtige neue Regelungen geschaffen, die eine noch konsequentere und noch wirksamere Bekämpfung des Dopings im Sport möglich machen. (BMG, Pressemitteilung vom 28.11.07)

http://www.bmg.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-4-2007/pm-28-11-07.html

Freiburg. Universitätsklinik überrascht die Öffentlichkeit im Umgang mit ihren des Dopings beschuldigten Sportärzten. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 49, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=57841

Berlin. Vorratsdatenspeicherung unter Dach und Fach. Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung ist unter Dach und Fach: Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat für die Neuregelung, die die Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten für sechs Monate vorsieht. Auch die Telekommunikationsüberwachung wird mit dem Gesetz neu geregelt. Eine Telefonüberwachung kann künftig bei dem Verdacht auf eine schwere Straftat angeordnet werden, allerdings werfen Ärzte und Journalisten der Bundesregierung diesbezüglich eine Einschränkung ihres Schutzes als Berufsgeheimnisträger vor. FDP und Grüne bekräftigten ihre Kritik und kündigten Verfassungsbeschwerde an. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30643

NRW. Land NRW testet Einsatz von Drogendetektoren. (Der Westen, 10.12.07)

http://tinyurl.com/23ow4c

NRW. Justiz - Und manchmal piept's nicht richtig. Bochum. Moderne Technik sollte die Drogenfahndung im Gefängnis leichter machen. Doch noch ist das System nicht ausgereift. (Der Westen, 26.12.2007)

http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/2007/12/26/news-12575055/detail.html

Hamburg. Hamburgs verbotene Zonen. (Die Welt, 9.12.07)

http://tinyurl.com/2a7znh

Wiesbaden. Streetworker statt Kameras. Um der Trinker- und Drogenszene in der Bleichstraße und auf dem Platz der Deutschen Einheit Herr zu werden, verlangt die Rathaus-SPD ein kombiniertes sozial- und ordnungspolitisches Konzept. Es sei nicht ausreichend, die Bleichstraße mit dem Projekt "Soziale Stadt" optisch aufzupolieren. (Main Rheiner, 21.12.07)

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3098736

Hamburg. Offene Drogenszene hat sich aufgelöst. Zahl der Verfahren deutlich rückläufig - Problematik spielt anders als 2001 im Wahlkampf keine Rolle. (Die Welt, 21.12.07)

http://tinyurl.com/3xcra9


EUROPA UND DIE WELT

The Death Penalty for Drug Offences: A Violation of International Human Rights Law. Rick Lines, International Harm Reduction Association 2007, ISBN 978-0-9557754-0-6

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/DeathPenaltyforDrugOffences.pdf

Indonesien hält an Todesstrafe für Drogen fest. (oe24.at, 30.10.07)

http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltpolitik/article151831.ece

Criminal justice responses to drug and drug-related offending : are they working? (Australian Institute of Criminology, Technical and background paper series, no. 25 Canberra, 2007)

http://www.aic.gov.au/publications/tbp/tbp025/

Schweiz. Immer Ärger mit Hanf. Untersuchungsbehörden beklagen sich über Beweisnotstand bei Hanffeldern. (Berner Zeitung, 30.10.07)

http://www.espace.ch/artikel_438949.html

Polen / Deutschland. Schmuggel, Prostitution, Drogen. Polizei in Angst vor offener Polen-Grenze. Der Wegfall der Kontrollen kommt zu früh. Zahl der Bundespolizisten sinkt. (Berliner Kurier, 2.11.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/berliner-kurier/print/berlin/194125.html

USA. MARIJUANA AND COLLEGE AID. Anything that keeps ex-offenders from attending college makes it more likely that they will be caught in the revolving door that leads to prison. Tens of thousands of people have been pushed in that direction since the 1990s when Congress passed a law that barred even minor drug offenders from receiving federal education aid. The law applies even to offenses so minor that they are normally punished by probation, a small fine or community service. (New York Times, 2.11.07)

http://www.nytimes.com/2007/11/02/opinion/02fri4.html

USA. U.S. Sentencing Commission Reforms Cocaine Sentencing Guidelines. In the absence of opposition from Congress, an amendment to revise the federal guidelines for crack cocaine sentencing became law on November 1, 2007. (DPA – Drug Policy Alliance, 2.11.07; New York Times, 2.11.07; Drug War Chronicle, Issue 508, 2.11.07; Newsweek, 13.12.07)

http://www.drugpolicy.org/news/110207sentencing.cfm

http://www.nytimes.com/2007/11/02/us/02crack.html

http://stopthedrugwar.org/chronicle/508/sentencing_commission_new_crack_guidelines_retroactivity

http://www.newsweek.com/id/77820

Fixing the unjust disparity in punishment between crack and cocaine powder. (Jacob Sullum in reasononline, 19.12.07)

http://www.reason.com/news/show/123998.html

Schweiz. Sucht-Fachleute wollen Drogen legalisieren. Fachleute im Suchtbereich möchten alle Drogen legalisieren und je nach Gefährlichkeit kontrolliert abgeben. In einem gemeinsamen Positionspapier machen sich drei große Fachverbände stark für eine kohärente Suchtpolitik. (Bieler Tagblatt, 6.11.07; Neue Zürcher Zeitung, 8.11.07))

http://www.bielertagblatt.ch/News/Schweiz/95437

http://tinyurl.com/2codzk

Griechenland. Polizei-Razzia auf Kreta gegen rebellisches Dorf. Mit einer groß angelegten Razzia ist die Polizei auf der griechischen Ferieninsel Kreta Mittwoch früh gegen ein rebellisches Dorf vorgegangen, in dem mutmaßliche Drogenhändler auf Beamte geschossen hatten. Dutzende Polizisten umstellten den Bergweiler Zoniana, der in mehr als 600 Metern Höhe rund 43 Kilometer westlich der Stadt Heraklion liegt. Am Montag waren in Zoniana drei Polizisten angeschossen worden, die auf der Suche nach Drogenhändlern in das Dorf gekommen waren. (Kronenzeitung, 7.11.07)

http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S28/object_id__82951/hxcms/index.html

DROGEN IN DUBAI. Vier Jahre Haft für einen Krümel Haschisch. Dubais Touristen und Edel-Gastarbeiter leben im Luxus - und landen schnell im Knast. Der ägyptische Banker Mo wurde am Flughafen mit 0,03 Gramm Hasch erwischt und zu vier Jahren Haft verurteilt. Rechtshilfeorganisationen sind besorgt: Immer öfter gebe es wegen Lappalien drakonische Strafen. (Spiegel online, 21.11.07)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,518409,00.html

http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S28/object_id__82951/hxcms/index.html

Dubai. 16-Jähriger in Dubai wegen Hanf verhaftet. In Dubai wartet ein Teenager aus Fraubrunnen auf seinen Prozess: Er wurde am Flughafen mit zwei Hanfsamen in der Hosentasche erwischt. (Berner Nachrichten, 11.11.07)

http://www.espace.ch/artikel_444167.html

Dubai. Clemency helps jailed former UN official walk free. A former anti-narcotics inspector will spend this festive season with his family thanks to a Ruler's pardon that commuted his four-year jail term in Dubai. (gulfnews.com, 18.12.07)

http://archive.gulfnews.com/articles/07/12/18/10175679.html

Kanada. Stromverbrauch verrät Cannabis-Züchter. Hohe Energierechnungen bescheren Polizeibesuch: Die Polizei arbeitet in British Columbia mit Stromversorgern zusammen. (Kurier, 15.11.2007)

http://www.kurier.at/nachrichten/ausland/121214.php

USA. FARMERS ASK FEDERAL COURT TO DISSOCIATE HEMP AND POT. (Washington Post, 13.11.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/11/AR2007111101451.html

Großbritannien. BMJ ATTEMPTS TO TACKLE THE DRUG LAW REFORM DEBATE. The British Medical Journal, which along with the Lancet, is arguably the UK's most prestigious medical journal, has this week run two articles in its regular Head to Head section, entitled 'Should drugs be decriminalised' (with a cover teaser titled: 'Should street drugs be decriminalised'). The two articles, printed on facing pages, were produced by Dr Kailash Chand, a General practitioner arguing the 'Yes' position, and Joseph A Califano from the The National Center on Addiction and Substance Abuse at Columbia University arguing the 'No' position. (Transform Drug Policy Foundation, 14.11.07; DrugSense Weekly, 16.11.07)

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/11/bmj-attempts-to-tackle-drug-law-reform.html

http://drugsense.org/url/224cKfpR

Großbritannien. Feature - Head to Head: Should drugs be decriminalised? Yes
Kailash Chand, general practitioner, Ashton under Lyne, Lancashire. BMJ 2007;335:966 (10.11.07), doi:10.1136/bmj.39360.489132.AD

http://www.bmj.com/cgi/content/full/335/7627/966

Should drugs be decriminalised? No
Joseph A Califano, Jr, chairman, The National Center on Addiction and Substance Abuse at Columbia University, 633 Third Avenue, New York, NY 10017-6706; BMJ 2007;335:967 (10 November), doi:10.1136/bmj.39360.464016.AD

http://www.bmj.com/cgi/content/full/335/7627/967

HOW IMPORTANT IS PUNISHMENT? Lord Phillips of Worth Matravers, Lord Chief Justice of England and Wales, Howard League For Penal Reform, Cripps Lecture, 15 November 2007.

http://www.judiciary.gov.uk/docs/speeches/lcj_howardleague151107.pdf

USA. Sentencing: US Prison Population Could Be Cut in Half With Four Humane Reforms, Including Drug Decriminalization, Report Says.
The United States, home of the world's largest prison population, both per capita and in real terms, could save $20 billion a year and cut that population in half by adopting a handful of systemic reforms, including decriminalizing drug possession, said a prestigious group of social scientists in a report released Monday. Noting that the US prison population had grown eightfold since 1970, steadily increasing whether crimes rates were going up or down, the report called US prisons a "self-fueling system."
The report, Unlocking America was released by the JFA Institute, a Washington, DC, research organization that studies issues related to corrections and penal populations. It was authored by eight prominent criminologists and James Austin, president of JFA. (Drug War Chronicle, Issue 511, 23.11.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] rug_decriminalization_cut_population_save_billions

Unlocking America. Why and How to Reduce America's Prison Population. By James Austin [et al.], JFA Institute, November 2007.

http://www.jfa-associates.com/publications/srs/UnlockingAmerica.pdf

USA. Im Strudel der Gefängnisindustrie. Eine aktuelle US-Studie stellt fest: Je mehr Geld in den Strafvollzug gesteckt wird, umso mehr Strafgefangene werden frisch eingeliefert Die Vereinigten Staaten von Amerika sind Weltmeister. Zumindest was den Strafvollzug angeht. Von den 288 Millionen Bürgern der USA befinden sich in diesem Augenblick 2.2 Millionen Menschen im Gefängnis. Das ist unangefochten Weltspitze. Da können Schurkenregime wie Iran oder Nordkorea nur vor Neid erblassen: In den USA kommen auf 100.000 Bürger 737 Strafgefangene (Stand: Ende 2005). Putins Russland ist mit 607 Strafgefangenen auf Hunderttausend Zweiter. Die Bronzemedaille geht an Kuba mit 487 Gefängnisinsassen. Bescheiden nehmen sich da geradezu die 98 Strafgefangenen aus, die in Deutschland im Jahre 2004 auf je Hunderttausend Einwohner kamen. (Telepolis, 27.12.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26902/1.html

HANOI. Vietnam sentences 12 to death for heroin trafficking, 27 in a week. A Vietnamese court sentenced 12 people to death for heroin trafficking on Friday, bringing to 27 the number of people sent to death row on drug charges this week, according to court officials and media reports. (AOL News, 30.11.07)

http://news.aol.com/story/_a/vietnam-sentences-12-to-death-for-heroin/n20071130040409990003

Hanoi. Vietnam has sentenced eight heroin traffickers to death, a court official said on Friday, raising to more than 40 the number of drug smugglers to receive the death penalty over the past month. (Independent on Sunday, 28.12.07)

http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=126&art_id=nw20071228104129525C139504

HANOI. Guards jailed for aiding inmate pregnancy. A Vietnam court jailed two prison guards for allowing an inmate to impregnate a woman on death row so she could avoid execution. (Khaleej Times, 15.11.07)

http://www.khaleejtimes.com/DisplayAr [...] ber/theworld_November460.xml&section=theworld&col=

Salzburg. Cannabis-Legalisierer vernetzen sich. Eine Bürgerinitiative führt den "Kampf auf Millimeterpapier", am Wochenende fand das erste österreichweite Vernetzungstreffen statt - inklusive juristischem Fachvortrag. (Der Standard, 28.11.07)

http://derstandard.at/?url=/?id=3129886

Take That-Howard: „Gebt den Hanf frei!“. Erst George Michael und Kirsten Dunst, jetzt auch Pop-Sänger Howard Donald: Promis fordern die Legalisierung des Cannabis. (20min.ch, 27.11.07)

http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/25700847

Großbritannien. UK's first drug and alcohol court - Three London councils have combined to set up the UK's first Family Drug and Alcohol Court. The court, which opens in January, has been set up by Westminster, Islington and Camden councils and will sit at the Inner London Family Proceedings Court. (BBC News, 26.11.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/london/7112621.stm

Großbritannien. EXPERTS CALL FOR A SOFTER LINE ON KILLER DRUG ECSTASY. The killer drug ecstasy could be downgraded to Class B within months - forcing the courts to take a softer line against dealers and users. (Evening Standard, 29.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1376.a06.htm

Schottland. DRUGS AMNESTY FOR CITY CENTRE. POLICE officers will be told not to arrest people for minor drug possession in the city centre under radical plans being considered. People carrying "small" quantities of cocaine, heroin, Ecstasy and other illegal substances would simply have them confiscated. Police chiefs want to free up more time for officers to patrol Edinburgh's busiest area rather than dealing with cases of minor possession. (Edinburgh Evening News, 26.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1373.a10.htm

Schweiz. Die Haut als chemisches Sündenregister. Was der Fingerabdruck Forensikern über unsere Laster verrät. Kriminaltechniker können sich immer besserer Instrumente und Methoden bedienen, um Gifte, Drogen oder Medikamente nachzuweisen. Typischerweise analysieren sie hierzu Blut, Urin, Haare oder den Mageninhalt. Aber auch die Haut oder der Fingerabdruck können Forensikern einiges über die Gewohnheiten von Opfern und Tätern verraten. (Chemie.de, 21.5.07; Neue Zürcher Zeitung, 19.12.07)

http://www.chemie.de/news/d/64763/

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/die_haut_als_chemisches_suendenregister_1.600898.html

Türkei / Edirne. We Have Seized 1.648 Tons Of Heroin In 11 Months," Edirne CCEA. Mehmet Hatipoglu, Diretor General of Edirne Customs and Customs Enforcement Authority said they seized 1.648 tons of heroin in eleven months in customs. (TurkishPress.com, 24.12.07)

http://www.turkishpress.com/news.asp?id=208037

International. Experten fordern Legalisierung, Prohibition teuer und unwirksam. In der Diskussion um eine Legalisierung von Haschisch und Marihuana wird von den Verfechtern des Hanfverbots oft so getan, als würden sich nur cannabissüchtige Einzelgänger für eine Freigabe des Rauschmittels einsetzen. Dabei äußern viele Politiker, Ärzte, Wissenschaftler, Polizisten oder Justizbeamte Kritik an der Cannabisprohibition. Ein Polizeichef in Wales forderte jüngst sogar die Legalisierung aller Drogen! (Meldung des DHV vom 20.12.2007)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1198153901.html

China Set to Adopt Anti-Drug Law. China's National People's Congress is set to pass that country's first anti-drug law to curb drug use and trafficking. Currently, drug offenses are handled under China's general criminal law. (Drug War Chronicle, Issue 516, 28.12.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/516/china_to_pass_first_drug_law

Österreich - Innsbruck. „Ich habe seit Tagen nicht geduscht“. In Innsbruck kämpft die Polizei gegen Drogendealer. Gemeinsam mit einem Szene-Kenner.
„Ich verkaufe Drogen. Aber ich hasse es. Doch ich habe keine Wahl.“ Er brauche das Geld, sagt der junge Mann, der sich Said nennt, und zuckt resignierend mit den Schultern. Die 40 Euro Taschengeld pro Monat, die Asylwerbern in einem laufenden Verfahren zustehen, bekommt er nicht. Denn er hält sich nicht an die Regeln.
Said ist Mitte zwanzig und stammt, wie er sagt, aus Marokko. Er wuchs als Straßenkind auf und hat sein Heimatland als Teenager verlassen. Vom „goldenen Europa“ versprach er sich ein besseres Leben. Heute lebt er als „Illegalisierter“, also ohne gültige Papiere und Aufenthaltsrecht in Innsbruck. Er gehört zur „Marokkanerszene“, die seit vier Jahren den Suchtgifthandel in Innsbruck kontrolliert. (Die Presse, 2.1.08)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/351125/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

 DROGENPOLITIK

Drogenpolitik. Dafür gibts was auf die Pfoten
Von Günter Amendt
Keine Gnade für Raucher, Kifferinnen und «Dopingsünder»: Im Neoliberalismus geht die wirtschaftliche Freiheit auf Kosten der Freiheit der BürgerInnen. (Die Wochenzeitung WOZ, 6.12.07)

http://www.woz.ch/artikel/rss/15719.html

Frankfurter Konferenz zu einer integrierten Drogenpolitik und Drogenarbeit. Veranstaltet von der Stadt Frankfurt am Main. 28.-29.2.08.

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3003&_ffmpar[_id_inhalt]=3313493

Berlin. Drogenkonsum in Deutschland rückläufig. Vorstellung der Jahresberichte zur Drogensituation in Deutschland und Europa.
Anlässlich der Vorstellung der Jahresberichte zur Drogensituation in Deutschland und Europa der deutschen und europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD und DBDD) gemeinsam mit dem Direktor der EBDD, Wolfgang Götz, erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: „Aktuelle Untersuchungsergebnisse für Deutschland zeigen, dass Erwachsene weniger Drogen nehmen als früher. Nur noch rund 3% haben innerhalb des letzten Monats Drogen konsumiert. Auch bei Jugendlichen sinkt der Drogenkonsum. Am deutlichsten wird das beim Konsum von Cannabis: Nur noch 13% der 14-17-jährigen haben 2007 zumindest einmal Haschisch oder Marihuana probiert. 2004 waren das noch 22% in dieser Altersgruppe. Auffällig ist dagegen, dass sich die Zahlen der regelmäßigen Konsumenten von Cannabis wenig verändert haben. In der Altersgruppe der 14-17-jährigen liegt der Anteil aktuell bei 3,3%, bei den 18-64jährigen bei 2,2%.“ (BMG, Pressemitteilung vom 27.11.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-27-11-07,param=.html

Bericht 2006 des nationalen REITOX-Knotenpunkts an die EBDD – DEUTSCHLAND. Neue Entwicklungen, Trends und Hintergrundinformationen zu Schwerpunktthemen - Drogensituation 2006.

www.bmg.bund.de/...

Berlin. Drogenkonsum in Deutschland geht zurück. Der Drogenkonsum ist in Deutschland zurückgegangen. Nach aktuellen Untersuchungen nehmen Erwachsene und auch Jugendliche weniger Drogen, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, am Dienstag in Berlin. Bei den Jugendlichen werde der Rückgang beim Cannabiskonsum am deutlichsten. Nur noch 13 Prozent der 14- bis 17-Jährigen probierten laut Bätzing in diesem Jahr zumindest einmal Haschisch oder Marihuana. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30603

Drogenprävention ist erfolgreicher als Damönisierung. Zur heutigen Pressekonferenz der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, erklärt Monika Knoche, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE und drogenpolitische Sprecherin. (1941 /2007 - 27.11.2007)

http://www.dailynet.de/News-file-article-sid-10167.html

Stuttgart. Alkohol bei Jugendlichen immer beliebter Der Konsum von illegalen Drogen geht zurück, der Konsum von Alkohol nimmt vor allem bei Jugendlichen zu. Beinahe jeder Arzt hat mit jungen Patienten zu tun, die ein massives Suchtproblem haben. (Ärztezeitung online, 28.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=473928

Die neue Frankfurter Drogentrendstudie 2006 liegt vor. Seit 2002 befragt die Universität Frankfurt im Auftrag des Drogenreferats jährlich 1500 Frankfurter Schülerinnen und Schüler zu ihrem Drogenkonsum und Freizeitverhalten im Rahmen des Monitoring-System-Drogentrend (MoSyD). (17.9.2007)

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3003&_ffmpar[_id_inhalt]=3147370

http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Zusammenfassung%20Internet%201.pdf

Darmstadt. Bekannte treffen und sich zeigen. Szenebefragung: Warum sich Punks, Alkoholiker, Drogenabhängige und Obdachlose auf dem Luisenplatz aufhalten. Darmstädter Echo, 31.10.07)

http://www.echo-online.de/suedhessen/static/529359.htm

Drogenbericht: "In Deutschland werden immer weniger Drogen konsumiert. Der Kokainkonsum ist zwar stabil, aber die Zahl der Kiffer hat stark abgenommen, auch Heroin verliert seine Anziehungskraft auf Jugendliche. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern steht Deutschland gut da."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,519933,00.html

NRW. LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/5124, 25.09.2007.
Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage 16der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Drucksache 14/4654: Drogen- und Suchtpolitik in Nordrhein-Westfalen

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-5124.pdf


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

US. Big Tobacco Tried to Cloud Secondhand Smoke Research, Study Says. U.S. tobacco companies worked to discredit research showing the ill health effects of secondhand smoke, according to California researchers who reviewed a cache of secret industry documents. (jointogether, 23.10.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/big-tobacco-tried-to-cloud.html

Wissenschaftliche Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Passivrauchen am Arbeitsplatz vorgestellt. Auf dem durch die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gaststätten veranstalteten Symposium "Passivrauch am Arbeitsplatz" in Mannheim (23./24. Oktober 2007) stellten Prof. Katja Radon und Prof. Dennis Nowak, Institut und Poliklinik für Arbeit-, Sozial- und Umweltmedizin am Klinikum der Universität München (LMU), erstmals eine Berechnung vor, die für nicht rauchende Beschäftigte im Gastgewerbe eine Abschätzung der Höhe der Belastung durch Passivrauch ermöglicht. Passivrauchen verursacht Erkrankungen wie chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen, Herzkrankheiten, plötzlichen Kindstod und Lungenkrebs; dies ist in der internationalen Fachwelt unstrittig und wurde von namhaften Wissenschaftlern aus aller Welt auf dem Symposium in Mannheim nochmals bestätigt. (Pressemitteilung, Klinikum der Universität München, 25.10.2007)

http://idw-online.de/pages/de/news232379

http://www.presseportal.de/pm/68429/1071946/berufsgenossenschaft_nahrungsmittel_und_gaststaetten

Studie von Luk Joossens "Die Tabakkontrollskala: Rangliste und Vergleich der Tabakkontrollpolitik von 30 europäischen Ländern (2005-2007)" sowie eine Zusammenfassung derselben. (ECToH 07 - 4. Europäische Konferenz „Tabak oder Gesundheit“ 2007, Basel, 11.13.10.07)

http://www.swisscancer.ch/index.php?id=114

Alles klar, Herr Kommissar Die Funktion des Rauchens in Krimis hat sich in den letzten Jahren markant verändert. Der Tabakqualm ist nicht mehr Stimulanz für brillantes Denken, sondern nur noch Suchtmittel für kaputte Verlierer. (Standpunkte 05/07, Fachzeitschrift der sfa)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_05_07_kommissar.pdf

fdr: Rauchverbot in Einrichtungen der Suchthilfe.
Die in den Ländern verabschiedeten Nichtraucherschutzgesetze haben natürlich auch Auswirkungen auf die Drogen- und Suchthilfe. Da das Rauchen - je nach Bundesland - in öffentlichen Räumen bzw. öffentlich geförderten Einrichtungen jetzt verboten ist, werden wir insbesondere in niedrigschwelligen Einrichtungen Spannendes bei der Durchsetzung des Rauchverbots erleben, denn ca. 95 % der Klienten/-innen sind Raucher und bei den meisten liegt mit Sicherheit eine Tabakabhängigkeit vor. Ein Rauchverbot kann da ganz schnell wieder zur „Szenebildung“ auf der Straße führen, der mit der niedrigschwelligen Einrichtung ja entgegen gewirkt werden sollte. Andererseits sind die Einrichtungsträger gehalten, im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen die dort tätigen Mitarbeiter/-innen vor den Auswirkungen des Tabakrauches zu schützen und können u.U. sogar in die Verantwortung für gesundheitliche Schäden genommen werden.
Was tun? Wir sind für Hinweise dankbar, wie mit dem Nichtraucherschutzgesetz in der Suchthilfe umgegangen wird und welche Maßnahme Einrichtungsträger ergriffen haben, um ihre Mitarbeiter/-innen vor den Auswirkungen des Tabakrauches zu schützen. (Quelle: fdr-online.info, Ausgabe18, 1.11.07)

Rückmeldungen bitte an: mail@fdr-online.info

USA. A New Arena in the Fight Over Smoking: The Home. A movement to restrict smoking in apartments and condominiums is having some success. (New York Times, 5.11.07)

http://www.nytimes.com/2007/11/05/us/05smoke.html?_r=

Gesetzliche Unfallversicherung: Sicher rauchfrei auch in Innenräumen. Institut für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung entwickelt Prüfgrundsätze für Raucherkabinen - Hersteller können sich Wirksamkeit von Nichtraucherschutzsystemen bescheinigen lassen. (Pressemitteilung, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung – DGUV, 13.11.2007)

http://idw-online.de/pages/de/news234952

Berlin. Drogenbeauftragte für abschreckende Fotos auf Zigarettenschachteln. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), hat sich für abschreckende Fotos auf Zigarettenschachteln ausgesprochen. Eine Studie im Auftrag des Gesundheitsministeriums habe deren Wirksamkeit belegt, „denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, erklärte Bätzing am Mittwoch in Berlin. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30453

Pressemitteilung der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing. (14.11.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] teilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-14-1107.html

Studie: Literaturauswertung zur Wirksamkeit von Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen. IFT – Institut für Therapieforschung. München 2007, IFT Berichte Bd. 166.

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] roperty=publicationFile.pdf/warnhinweisbericht.pdf

Ein rauchfreies Bayern? Die Revolte der Wirte. Bayern, Stammtisch, CSU – dieser Dreiklang ist gestört seit die CSU-Landtagsfraktion ein absolutes Rauchverbot für die gesamte Gastronomie will. Jetzt tobt der Stammtisch und Gastwirte drohen die CSU aus ihren Wirtshäusern zu verbannen. (Report München, 12.11.07, Video)

http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00430/

Frankfurt. Frankfurter Wirte protestieren - Montagsdemo gegen Rauchverbot. Äppelwoi, Handkäs mit Musik, aber keine Zigarette. Seit Anfang Oktober darf in hessischen Lokalen nicht geraucht werden. Frankfurter Wirte rufen zur "Montagsdemo" auf. (Die Tageszeitung, 19.11.07)

http://www.taz.de/1/politik/deutschla [...] agsdemo-gegen-rauchverbot/?src=ST&cHash=6270571b3e

Italien. Rauchen im Park verboten. Neapel schützt als erste italienische Stadt Kinder und Schwangere auch draußen vor Zigarettenqualm. (Berliner Zeitung, 21.11.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/vermischtes/703635.html

Berlin. Gastronomie - Wie clevere Wirte für ihre Raucher kämpfen. In Baden-Württemberg und Niedersachsen gelten bereits Nichtraucherschutzgesetze, in anderen Bundesländern folgen sie zum 1.Januar. Vor allem Kneipiers befürchten durch die Neuregelung Umsatzeinbußen. Sie suchen deshalb nach kreativen Lösungen. Welche sie gefunden haben, zeigen Beispiele aus Berlin. (Berliner Morgenpost, 2.12.07)

http://www.morgenpost.de/desk/1417731.html

München. Bayern bekommt bundesweit schärfstes Nichtrauchergesetz. Der bayerische Landtag hat mit den Stimmen von CSU, SPD und Grünen das bundesweit schärfste Nichtrauchergesetz verabschiedet. Für den erst nachträglich noch verschärften Gesetzentwurf der CSU stimmten am Mittwoch 140 Abgeordnete, 18 stimmten dagegen, acht enthielten sich. Damit ist ab Januar nächsten Jahres das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Festzelten im Freistaat verboten. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30767

Hamburg. "Rauchverbot ist kaum kontrollierbar". Ab dem 1. Januar gilt das Rauchverbot: Nur in speziellen Räumen darf gequalmt werden. Bis zu 500 Euro Strafe drohen. Wirte fürchten, dass Gäste fortbleiben und um ihre Existenz. Doch Mitte-Bezirksamtschef Markus Schreiber (SPD) hält das Verbot für unkontrollierbar. (Hamburger Morgenpost, 20.12.07)

http://archiv.mopo.de/archiv/2007/200 [...] g/politik/rauchverbot_ist_kaum_kontrollierbar.html

Hamburg. Raucherpinten bald Kunstklubs? Werden Kneipen und Bars wirklich rauchfrei? Gestern gab Mitte-Bezirkschef Markus Schreiber in der MOPO zu: "Das Verbot ist kaum kontrollierbar." Erste Wirte kündigen deshalb auch an, dass bei ihnen wird weiter gequalmt wird. Immer mehr Kneipen werden zum Verein, um das Verbot zu umgehen. Jetzt gibt's den ersten Klub, der flächendeckend aktiv werden will. (Hamburger Morgenpost, 21.12.07)

http://archiv.mopo.de/archiv/2007/20071221/hamburg/panorama/raucherpinten_bald_kunstklubs.html

Karlsruhe/Berlin. Rauchverbot wird Fall für das Bundesverfassungsgericht. Das Rauchverbot in der Gastronomie wird ein Fall für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Mit Unterstützung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) hat ein Kneipenwirt aus Tübingen am Freitag Verfassungsbeschwerde gegen das baden-württembergische Nichtraucherschutzgesetz eingelegt. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30881

Auf den ersten Blick ist es ein eher harmloses Bild: Ein niedliches Kleinkind mit einem Heiligenschein. Der zweite Blick macht schon stutzig: Der Glorienschein über dem Kopf des kleinen Engels besteht aus Zigarettenrauch und dann der verstörende Text: "Manche Kinder kommen früher in den Himmel". Für dieses Motiv wurde jetzt die Stiftung Kindergesundheit und die für die Gestaltung verantwortliche Agentur Serviceplan mit dem "Comprix Gold Award 2007" für innovative Gesundheitskommunikation ausgezeichnet. Das Plakat oder Bildvorlagen in Druckqualität können Sie kostenlos anfordern bei info@kindergesundheit.de, anschauen können Sie es unter

http://www.kindergesundheit.de

http://hauner.klinikum.uni-muenchen.de/kindergesundheit/Rauchring_Anz.pdf

Krebsforscher kritisieren Ausnahmen vom Rauchverbot. Das ab 1. Januar 2008 in den meisten Bundesländern geltende Rauchverbot geht aus Sicht von Krebsforschern nicht weit genug. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) kritisierte am Donnerstag die Ausnahmeregelungen in Gaststätten. (Deutsches Ärzteblatt, 27.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30892

Nichtrauchergesetze: Die Bundesländer im Vergleich. (Kölner Stadtanzeiger, 29.12.07)

http://www.ksta.de/html/artikel/1195795087787.shtml

LÜCKEN IM NICHTRAUCHERSCHUTZ. Hoffnung für die Raucher. Raucherclubs, Verfassungsbeschwerden oder Volksinitiativen: Wie Raucher dem Rauchverbot ein Schnippchen schlagen können - auch nach dem 1. Januar. Der Spiegel, 29.12.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,525674,00.html

Zeit der Verbote: "Selbst ungesunde Laster bilden Kultur". Auf ein paar Zigaretten mit Friedrich Kittler: Deutschlands berühmtester Medientheoretiker über das Rauchen - in Zeiten zunehmender Verächtlichmachungen. (Die Tageszeitung, 2.1.08)

http://www.taz.de/1/leben/alltag/arti [...] unde-laster-bilden-kultur/?src=MC&cHash=bd64ced676

Berlin/Paris. In Kraft: Rauchverbote in acht weiteren Bundesländern. Seit dem Jahreswechsel gelten in weiten Teilen Deutschlands strenge Rauchverbote. In der Neujahrsnacht traten in acht weiteren Bundesländern Regelungen in Kraft, die Rauchen in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden verbieten. Betroffen sind Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Nordrhein-Westfalen. (Deutsches Ärzteblattt, 2.1.08)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30923


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL

EUROCARE was formed in 1990 as an alliance of voluntary and non-governmental organisations representing a diversity of views and cultural attitudes and concerned with the impact of the European Union on alcohol policy in Member States. Starting with 9 member organisations in 1990, it now has 48 member organisations. Eurocare Newsletters:

http://www.eurocare.org/newsroom/newsletter/index.html

Frankreich. New Health Warning on Wine Labels Has Many French Seeing Red. (Washington Post, 29.10.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/10/28/AR2007102801356.html

Berlin. Abgabeverbot von Alkohol an Minderjährige neu überdenken - Flatrate-Parties und Komasaufen – der Alkoholkonsum Jugendlicher hat eine neue Dimension erreicht.
Anlässlich der Äußerung des Hamburger Soziologen Theo Baumgärtner zum Alkoholmissbrauch Jugendlicher erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Flatrate-Parties und Komasaufen – der Alkoholkonsum Jugendlicher hat eine neue Dimension erreicht. Nach Aussage des Soziologen Baumgärtner ist diese vergleichbar mit dem Ausmaß des Kokainkonsums Jugendlicher in den 80er Jahren, dem Ecstasykonsum Anfang der 90er und der späteren Zunahme des Cannabiskonsums. Alkohol wird mittlerweile, genauso wie Kokain, Ecstasy und Cannabis instrumentalisiert, um in einen Rauschzustand zu gelangen.

Um dieser Situation Herr zu werden, muss auch über neue Präventions- und Sanktionsmaßnahmen diskutiert werden. Dazu gehört ein Alkoholverbot für Jugendliche, wie es in vielen europäischen Ländern existiert. Der Staat würde hiermit seiner Schutzfunktion insbesondere für Kinder und Jugendliche gerecht werden.
Auch der Vorschlag, Testkäufer zur Kontrolle der Jugendschutzbestimmungen einzusetzen, erscheint in einem neuen Licht, wenn man das Ausmaß jugendlichen Alkoholkonsums betrachtet. Eine Intensivierung der Kontrollen in Gaststätten, auf Festen und im Einzelhandel mit Hilfe von jugendlichen Testkäufern ist sinnvoll und notwendig, wenn die Bestimmungen des Jugendschutz- und Gaststättengesetzes konsequent umgesetzt werden sollen. (Maria Eichhorn, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Pressemitteilung vom 27.11.2007)

Australien. National Drug Research Institute (2007). Restrictions on the Sale and Supply of Alcohol: Evidence and Outcomes. Perth: National Drug Research Institute, Curtin University of Technology.

http://www.ndri.curtin.edu.au/pdfs/publications/R207.pdf

LONDON. Senior doctors said on Friday the government should raise the price of alcohol as part of a series of tough measures to cut the harm caused by excessive drinking.

http://uk.reuters.com/article/domesticNews/idUKL2135137520071221

Reducing the harms of alcohol in the UK. Ian Gilmore and Nick Sheron; British Medical Journal - BMJ 2007; 335: 1271-1272. (Fulltext, open access)

http://www.bmj.com/cgi/collection/alcohol

Hamburg. Reeperbahn-Besuchern droht Trinkverbot auf der Straße. Auf der Schmuddelmeile Reeperbahn gelten bald strenge Regeln. Die Hamburger Behörden fordern von den Händlern freiwillige Beschränkungen im Alkoholverkauf. Ansonsten droht den Besuchern des Stadtteils St. Pauli ein generelles Verbot, auf den Straßen Bier und Schnaps zu trinke. (Spiegel online, 29.11.07)

http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,520389,00.html

Hamburg. "Alkohol und Gewalt sind nicht nur ein Kiezproblem“. Mittlerweile jeder dritte Gewalttäter in Hamburg unter Alkoholeinfluss Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Zahl der Straftaten unter Alkoholeinfluss in Hamburg insgesamt hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion davor gewarnt, die „gefährliche Mischung von Alkohol und Gewalt nur als Kiezproblem anzusehen“, so SPD-Innenexperte Andreas Dressel: „Wir brauchen hier ein präventives und repressives Maßnahmenpaket für die ganze Stadt, nicht nur für einen Stadtteil“, so der Abgeordnete. (SPD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Presseerklärung vom 26.12.07)

http://www.spd-fraktion-hamburg.de/aktuelles/presseerklaerungen/b/3104.html


EUROPA:

THE ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICY IN EUROPE. NR. 35 NOVEMBER 2007: KNOWLEDGE WILL WIN THE WAR.

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-35.html

DAS ENCOD-BULLETIN ZUR DROGENPOLITIK IN EUROPA. NR. 34, OKTOBER 2007: DIE FREIHEIT, ATMEN ZU KÖNNEN.

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-34,800.html

Lissabon. 2007 Annual report from the EU drugs agency. Drug facts, figures and analyses: across Europe and by country; Latest trends and legal, political, social and health responses; Selected issues: Drugs and driving; drug use among the under 15s; cocaine. (EMCDDA, 22.11.07)

http://www.emcdda.europa.eu/events/2007/annualreport.cfm

Russland. Rehabilitation Required - Russia’s Human Rights Obligation to Provide Evidence-based Drug Dependence Treatment. (Human Rights Watch Reports, November 2007 Volume 19, No. 7(D))

http://hrw.org/reports/2007/russia1107/

Großbritannien. Legalise all drugs: chief constable demands end to ’immoral laws’. One of Britain's most senior police officers is to call for all drugs – including heroin and cocaine – to be legalised and urges the Government to declare an end to the "failed" war on illegal narcotics. (The Independent, 15.10.07)

http://news.independent.co.uk/uk/politics/article3061121.ece

Wales. DRUGS POLICY – a radical look ahead? R. Brunstrom. QPM, B.Sc. (Hons.), M.Sc., Chief Constable, North Wales Police 9 October 2007

http://www.north-wales.police.uk/portal/files/folders/acpoblogs/entry3817.aspx

Schweiz. Stadt Bern setzt vermehrt auf Repression - Offene Drogenszene wird nicht mehr geduldet. Die Stadt Bern verstärkt die Repression im Drogenbereich. Mit einer größeren Polizeipräsenz in der Innenstadt soll verhindert werden, dass sich offene Drogenszenen bilden. Dies sieht das Strategiepapier für die Suchtpolitik der Stadt Bern für die Jahre 2007 bis 2012 vor, das am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. (Neue Zürcher Zeitung, 13.11.07; Schweizer Fernsehen, Tagesschau, 11.12.07)

http://tinyurl.com/2lfc52

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/a [...] /schweiz/mehr_polizei_gegen_berner_drogensuechtige

Lissabon. EMCDDA - ANNUAL REPORT 2007: HIGHLIGHTS. Positive messages from EU drugs report marred by high levels of drug-related deaths and rising cocaine use
After over a decade of rising drug use, Europe may now be entering a more stable phase, says the EU drugs agency, the EMCDDA. Not only are there signs that heroin use and drug injecting have become generally less common, but new data suggest that levels of cannabis use may now be stabilising after a sustained period of growth. Nevertheless, positive messages are marred by high levels of drug-related deaths and rising cocaine use. These comments come today as the agency launches its 2007 Annual report on the state of the drugs problem in Europe in Brussels.

http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index875EN.html

http://www.dhs.de/web/daten/Jahresbericht_2007_deu.pdf

JAHRESBERICHT 2007: HÖHEPUNKTE. Positive Tendenzen aus dem Drogenbericht der EU, denen aber eine hohe Zahl an drogenbedingten Todesfällen und steigender Kokainkonsum gegenüberstehen. (Pressemitteilung der EU-Drogenbeobachtungsstelle, 22.11.07)

http://www.emcdda.europa.eu/?nnodeid=875

Cannabis und Kokain führen Europas Drogen-Statistiken weiter an. (Europäisches Parlament, Justiz und Inneres, 25.11.07)

http://www.europarl.europa.eu/news/pu [...] 02-20071121STO13447-2007-20-11-2007/default_de.htm

DROGENBERICHT. Zahl der Kokser in EU dramatisch gestiegen. (tagesschau.de, 22.11.07;, Spiegel online, 22.11.07; DIE ZEIT, 23.11.07; Die Welt, 14.12.07)

http://www.tagesschau.de/ausland/eudrogenbericht2.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,518894,00.html

http://www.zeit.de/news/artikel/2007/11/22/2424999.xml

http://tinyurl.com/2ajs99

Schweiz. Für eine realitätsnähere Drogenpolitik - Aufruf der großen Fachverbände im Suchtbereich. Anders, als es die Politik uns oft weismachen will, gibt es in der Realität nicht nur Schwarz und Weiß. So stellen auch Suchtfachleute regelmäßig klar, dass es zwischen Abstinenz und Abhängigkeit eine breite Varianz individuellen Verhaltens mit unterschiedlichem Risikopotenzial gebe; entsprechend fordern sie mehr Realitätssinn in der Drogenpolitik. (NZZ, 7.11.2007)

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz [...] eine_realitaetsnaehere_drogenpolitik_1.580770.html

Schweiz. Neuer Anlauf zur Cannabis-Legalisierung. Der neu gewählte Nationalrat debattiert über die Hanf-Initiative. Ein Gegenvorschlag hat Chancen auf eine Mehrheit. (Tagesanzeiger, 4.12.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/820050.html

Kiffer hoffen auf Unterstützung im Parlament. In der Schweiz gibt es ungefähr eine halbe Million Cannabis-Raucher. Cannabis dürfte diese Woche erneut Schlagzeilen machen, wenn das Parlament über eine Initiative zur Legalisierung der Droge berät. (swissinfo, 4.12.07)

http://www.swissinfo.ch/ger/startseit [...] rlament.html?siteSect=105&cKey=1196775392000&ty=st

Schweiz. Gemeinsames Positionspapier dreier Fachverbände im Suchtbereich: Der Fachverband Sucht hat mit der Westschweizer Schwesterorganisation GREA und der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet. Die zentrale Forderung ist eine Aufforderung an die Politik, die Ungleichbehandlung von legalen und illegalen Substanzen zu stoppen. Das 11 Punkte-Programm (pdf, 2S., 82Kb) und die Medienmitteilung (pdf, 2S. 91Kb) sind online erhältlich. (Quelle: Infoset Direct - Newsletter Dezember 2007)

http://www.fachverbandsucht.ch/aktuellfiles/11_Punkteprogramm.pdf

http://www.fachverbandsucht.ch/aktuellfiles/Medienmitteilung.pdf

Schweiz. Hanf-Legalisierung spaltet den Nationalrat - Debatte nach drei Stunden auf nächste Woche vertagt. Die Entkriminalisierung des Kiffens spaltet auch den neuen Nationalrat. In der Debatte zur Hanf-Initiative wehrten sich bürgerliche Vertreter gegen eine Banalisierung von Cannabis, während die vorwiegend linken Befürworter der Initiative auf einen geregelten Markt zur Eindämmung der Gefahren setzen wollen. (Tagesanzeiger, 5.12.07; Neue Zürcher Zeitung, 6.12.07)

http://www.nzz.ch/nachrichten/Schweiz/hanf_nationalrat_volksinitiative_1.594556.html

http://tinyurl.com/yoc4wc

Schweiz. Nationalrat lehnt Hanfinitiative ab. Der Nationalrat lehnt die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik» ab. Er verzichtet auch auf einen Gegenvorschlag. Schon letzte Woche hat sich ein deutliches Nein abgezeichnet. Die Gegner argumentierten vor allem mit dem Schutz der Jugend. (Neue Zürcher Zeitung, 11.12.07)

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/hanf_nationalrat_1.597068.html

Schweiz. Drogen: Vier-Säulen-Politik verankert. Die Drogenpolitik mit den vier Säulen Prävention, Therapie, Überlebenshilfe und Repression wird im Dauerrecht verankert. Der Ständerat hat heute als zweite Kammer die «harmlose» Revision des Betäubungsmittelgesetzes beschlossen. Die Vorlage mit den mehrheitsfähigen Elementen war vom Nationalrat aufgegleist worden, nachdem eine umfassende Gesetzesrevision 2004 an der geplanten Liberalisierung des Cannabis- Konsums gescheitert war. «Kiffen» ist nicht mehr Gegenstand der Vorlage. (Tagesanzeiger, 18.12.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/824849.html

Schweiz. Cannabis – verharmlost und verteufelt. Yvonne Gilli, Nationalrätin, Hausärztin und Mutter zweier Söhne spricht sich für eine geregelte Abgabe von Hanf aus. (Tagblatt, 30.12.07)

http://tinyurl.com/2sdjcj

Tschechien. Report tracks drugs of choice among youth. Cocaine use is low, while pervitin and marijuana are on rise. On Nov. 14, police officers from the National Anti-Drug Squad (NPDC) busted a four-member gang accused of producing and distributing pervitin, a locally made methamphetamine. After what had been months of investigation, police had tracked the criminal group to a Brno apartment where three of the members were thought to be cooking up pounds of pervitin in a rental flat. “The suspects transported some of the drugs to Teplice, where they exchanged it for heroin,” says NPDC spokesman Břetislav Brejcha.
Although police are not yet certain exactly how much pervitin the gang produced, the incident exemplifies a current trend on the local illegal drug market: While other European countries register a growing taste for cocaine, it’s heroin and pervitin that remain the hard drugs of choice for local drug users. (The Prague Post, 28.11.2007)

http://www.praguepost.com/articles/2007/11/28/report-tracks-drugs-of-choice-among-youth.php

Großbritannien. British Drug Council Calls for Heroin, Cocaine Prescribing By Nurses, Pharmacists, Chides Government's Drug Strategy Consultation. (Drug War Chronicle, Issue 513, 7.12.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] gs_cocaine_heroin_prescribe_criticize_consultation


DIE WELT:

The U.S. marijuana is a $113 billion annual business that costs taxpayers $41.8 billion in enforcement costs and lost tax revenues, according to a study to be published later Monday. (forbes, 1.10.07)

http://www.forbes.com/home/businessin [...] 7/09/29/marijuana-laws-work-biz-cx_qh_1001pot.html

US. Lost Taxes and Other Costs of Marijuana Laws. (DrugScience.org, October 2007, Issue Number 4)

http://www.drugscience.org/bcr/index.html

http://www.drugscience.org/Archive/bc [...] %20and%20Other%20Costs%20of%20Marijuana%20Laws.pdf

 EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

DGS-Kongress 2007. „Migration und Drogenabhängigkeit. Eine vergleichende Studie von türkischen Jugendlichen in Deutschland und in der Türkei.“ Fatma Parla, Köln.

www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/P.Fatma_Migration_Dr_418AA6.doc"

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

Schweiz. "Alkohol - wie viel ist zu viel?" - in verschiedenen Sprachen: Erweiterte Version der Broschüre "Alkohol - wie viel ist zu viel?" in den Sprachen: Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch (pdf's, 9S., je ca 370Kb). (sfa – Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme)

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=71&IDarticle=865&IDcat16visible=1&langue=D

ARV4IDUs In Russian (Volume 1 Number 1 and 2)

http://www.i-base.info/idu/index.html

SUBSTITUTION (Broschüre auf Russisch). Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen. Eine Substitutionsbehandlung kann helfen, die soziale und gesundheitliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern, ein Leben ohne Beschaffungsstress zu führen und den Drogenkonsum zu reduzieren. Der Einstieg in die Substitution kann ein Einstieg in ein Leben ohne Drogen sein. Diese Broschüre informiert aktuell Drogen gebrauchende Menschen und bereits substituierte Frauen und Männer über erste Schritte zur Substitution und über den Alltag in der Substitutionsbehandlung. (Deutsche AIDS-Hilfe, 2007)

SUBSTITUTION. Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen (russisch)

http://www.aidshilfe.de/produkte.php?id=10425

fdr – fachverband drogen und rauschmittel: Konzeption - Kompetenznetzwerk Sucht-Selbsthilfe für Migranten aus dem Osten (KOSMOS) & Aufbau eines neuen internetgestützten Selbsthilfeportals für junge Drogenuser (Exjuse)

http://fdr-online.info/pdf/konzept_kosmos.pdf

Kontakt: kosmos@fdr-online.info

Die ersten Schritte von „Exjuse“: http://www.exjuse.net/

Berlin. Menschenrechtler fordern menschenwürdige Versorgung Illegaler. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine menschenwürdige medizinische Versorgung von illegal in Deutschland lebenden Ausländern angemahnt. Menschen ohne Aufenthaltspapiere hätten derzeit keinen ungehinderten Zugang zu medizinischer Hilfe, erklärte das Institut am Donnerstag in Berlin. Bei der Veröffentlichung einer Studie zu dem Thema bewertete es die Verpflichtung der Sozialämter, betroffene Migranten zuerst bei den Ausländerbehörden zu melden, als zentrales Zugangshindernis zur Gesundheitsversorgung. (Deutsches Ärzteblatt online, Donnerstag, 8. November 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30383

Deutsches Institut für Menschenrechte.

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/webcom/show_article.php/_c-419/i.html

NEUERSCHEINUNG. Münster. Santel, Andrea; Puls, Wichard u. Doris Sarrazin: Menschen mit Migrationshintergrund in den Suchthilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe. Forum Sucht, Bd. 39, Münster 2007: LWL-Koordinationsstelle Sucht.

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Publikationen/ForumSucht/

New Multi-Language Adaptations of Substance Abuse Treatment Materials. Material auf Russisch, Vietnamesisch, Chinesisch, Koreanisch, Spanisch und Navajo. (SAMSHA - Substance Abuse & Mental Health Services Administration, USA, 13.11.07)

http://kap.samhsa.gov/mli/

„OVERCOMMING BARRIERS: Migration, Marginalisation Access to Health and Social Services“. The authors of this book come from abroad variety of professional and geographical backgrounds. they examine barriers to health and social services - and ways to overcome them - in their respective working enviroments. The diversity of contributions produces rich information and provides an overview of emerging issues and approaches related to migration in different European regions.
You can order the booklet at administration@correlation-net.org or download it as pdf. (Correlations Network, 2007)

http://www.correlation-net.org/products/overc_barriers.pdf

Schweiz. Handbuch Migration und Sucht
Infodrog bereitet die Herausgabe eines praxisorientierten Handbuchs zur Suchtarbeit mit KlientInnen mit Migrationshintergrund vor. Das Handbuch soll zur Verbreitung und Qualitätssteigerung der migrationsgerechten Suchtarbeit in der Schweiz beitragen. Eine Projektgruppe mit Fachleuten aus verschiedenen Suchthilfebereichen wird im Januar die Arbeit an dem Handbuch aufnehmen. Die Publikation ist für Dezember 2008 anlässlich einer nationalen Tagung zum Thema Sucht und Migration vorgesehen.

http://www.infodrog.ch/

 PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Berlin. Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin: Newsletter Nr. 8, Dezember 2007.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Newsletter_Fachstelle_8_07.pdf

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/newsletter.html

STUTTGART. Mehr Hilfen für Kinder von Drogenabhängigen. Spezielle Behandlungskonzepte für Kinder suchtkranker Eltern hat die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Monika Stolz (CDU) gefordert.
Derzeit lebten bundesweit etwa 2,6 Millionen Kinder unter 18 mit alkoholkranken Eltern zusammen. Hinzu kämen 50 000 Kinder mit drogenabhängigen Eltern. Etwa jedes siebte Kind unter 15 Jahren sei von Sucht in der Familie betroffen.
Es müsse verhindert werden, dass diese Kinder in denselben Kreislauf der Suchterkrankung abrutschen würden wie die Eltern. Die Landesstiftung habe bereits 2001 ein spezielles Förderprogramm zur Suchtprävention für Kinder aufgelegt.
Eine Studie dazu zeigt, dass von etwa 100 betroffenen Kindern etwa ein Viertel unter Angstzuständen und Depressionen leidet. Die Elternarbeit ist deshalb auch Schwerpunkt des Programms "Stärke", das als eine Säule des neu konzipierten Landeserziehungsgeldes 2008 starten solle, so Stolz. Das Programm wird vom Land mit vier Millionen Euro jährlich finanziert. (Ärztezeitung online, 19.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=472777

Interventions to Prevent the Uptake of Smoking in Children and Young People - Full Report. (NICE RAPID REVIEW, British Columbia, Centre of Excellence for Women’s Health, 22.11.07)

http://www.nice.org.uk/nicemedia/pdf/PreventingSmokingChildrenEvidence%20ReviewFullReport.pdf

Der Abschlussbericht "Nachbefragung des Bundesmodellprojektes Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten/innen - FreD" ist als Sonderband in der Reihe "Forum Sucht" der LWL-KS erschienen.

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Publikationen/ForumSucht/

Kinderschutz dauerhaft verbessern heißt Prävention verstärken.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung teilte in einer Pressemeldung am 30. November 2007 mit, dass Mitte dieses Jahres das "Nationale Zentrum Frühe Hilfe NZFH)" in ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Auftrag des Bundesministeriums Familie, Senioren, Rauen und Jugend sollen die beiden Träger – die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI) - die verantwortlichen Einrichtungen aus der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens in den Ländern und Kommunen dabei unterstützen, sich effektiver zu vernetzen. Dazu soll das NZFH nationale und internationale Erfahrungen auswerten und der Praxis zur Verfügung stellen. (Quelle: DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

http://www.fruehehilfen.de

Hamburg. Präventionsseite der Hansestadt: Drogenfreie Kindheit und Jugend.

www.Drogenfreie-Kindheit-und-Jugend.hamburg.de

Hamburg. Wirre Anti-Drogen-Kampagne des Senats. Seit einigen Tagen hängen in Hamburg Plakate, auf denen zwei Gestalten zu sehen sind, die entfernte Ähnlichkeit mit dem Aufdruck von Ecstasy-Pillen haben. (Hamburger Initiativenzeitung, 28.11.2007)

http://www.initiativenzeitung.org/nachricht/meldung/wirre-anti-drogen-kampagne-des-senats/

Informationen der Stadt Hamburg zur Aktion vom 19.11.2007.

http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/b [...] ugend/drogen-sucht/drogenfrei/mitmachen/start.html

Österreich-Tschechien-Deutschland. PräGend: Grenzenlose Suchtprävention.
Zum bereits neunten Mal fand am 22. und 23. November 2007 in Windischgarsten die jährliche "PräGend"-Tagung statt, bei der sich rund 70 Expertinnen und Experten der Suchtprävention und der Polizei zum Fachaustausch trafen. Die diesjährige Zusammenkunft stand unter dem Motto "Polizeiliche Modelle der Suchtprävention im Vergleich". Neben den Fachleuten aus Oberösterreich, beteiligten sich heuer auch jeweils zehn Vertreterinnen und Vertreter aus Bayern und Südböhmen. Generalmajor Franz Gegenleitner vom Landespolizeikommando Oberösterreich wies auf die zunehmende Wichtigkeit der Prävention im polizeilichen Kontext hin und begrüßte ausdrücklich das "Über den eigenen Tellerrand schauen". (Institut Suchtprävention Oberösterreich, 14.12.07)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.445/nav.6/view.29/level.2/

Präsentationen.

http://www.praevention.at/seiten/index.php/nav.6/view.32/level.2/

 KONGRESSBERICHTE

Dortmund. Wissensuchtwege – 4. Nordrhein-Westfälischer Kooperationstag "Sucht und Drogen" 2007 (12.9.07, Fachhochschule Dortmund).
Seit dem Jahr 2001 findet alle zwei Jahre der Nordrhein-Westfälische Kooperationstag „Sucht und Drogen“ statt. Ziel dieser zentralen, durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geförderten Veranstaltung ist es, Expertinnen und Experten verschiedener Professionen und Institutionen zusammenzubringen.
Der Kooperationstag bietet allen beteiligten Akteuren in der Sucht- und Drogenhilfe NRW sowie Ärzten, Apothekern und Psychotherapeuten eine einmalige Plattform zur Kommunikation und Vernetzung.

Die Vorträge des diesjährigen Kooperationstages zum Download:

Cannabis im Spannungsfeld zwischen Droge und Arzneimittel
Die Wirksamkeit von Verhaltens- und Verhältnisprävention in verschiedenen Settings
Humor und Gesundheit - Ansichten eines Clowns
Gedicht ein Lächeln - Gedicht eines unbekannten Autors des 17. Jahrhunderts
Zur Pharmakologie der Substitutionsmittel - Suchtkooperationstag 2007
Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung - Kinder- und Jugendhlfeweiterentwicklungsgesetz (KICK)
Historischer Abriß des Aufbaus von Hilfen für Kinder drogenabhängiger Eltern und Verletzung der beteiligten Institutionen aus der Praxis (Dortmund)
Jugendliche auf dem Weg zum Nichtrauchen - das Projekt "JaN" als Beispiel für präventive Ansätze in der Jugendhilfe
Work-Life-Balance
MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen - Ein Fortbildungsangebot im Rahmen der selektiven und indizierten Prävention
Alkohol, Medikamente, Partnerschaft: Frauen als Betroffene und Mitbetroffene
Arbeiten mir Cannabis konsumierenden Jugendlichen und Erfahrungen mir internetgestützten Angeboten in der Jugendsuchtberatung
Exzessiver Gebrauch von Bildschirmspielen
Check it! - Eine Unterrichtsreihe zur schulischen Suchtvorbeugung
Projekt "Sekundäre Suchtprävention im Mehrebenenansatz für spätausgesiedelte junge Menschen" (SeM)

http://www.wissensuchtwege.de/vortraege.htm

Bulgarien / Sofia. The CORRELATION network conference in Sofia has taken place from 27 to 29 September 2007. About 200 participants from 36 countries joined the event, which was hosted by the Bulgarian National Committee on Prevention of AIDS and STDs at the Council of Ministers. Researchers, policy makers, representatives from sex work, drug use, Roma and migrant communities had the opportunity to follow more than 60 workshops and presentations, interactive discussions, a film programme and satellite meetings of the SWAN and the INPUD networks.

http://www.correlation-net.org/

 BEGLEITKRANKHEITEN

Boston/Vancouver – Rauchen erhöht das Risiko, an Psoriasis zu erkranken. Dies haben Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital, Brigham and Women's Hospital, der Harvard School of Public Health in Boston, USA, und des Vancouver General Hospital, Vancouver, BC, Kanada herausgefunden. Sie publizierten ihre Ergebnisse im American Journal of Medicine (2007; 120 [11]. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30282

HCV–HIV Coinfection: Simple Messages from a Complex Disease. Klenerman P, Kim A (2007) PLoS Med 4(10): e240, doi:10.1371/journal.pmed.0040240. (Fulltext, open avccess)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040240

HIV- und HCV-Übertragung bei Drogen injizierenden Personen: Entwicklung des Konsums und des Risikoverhaltens bezüglich HIV- und HCV-Übertragung bei Drogen injizierenden Personen in der Schweiz, 1993–2006. (BAG Bulletin (45/07))

http://www.bag.admin.ch/dokumentation/publikationen/01435/03542/index.html?lang=de

Bochum. Skala zu sozialen Fähigkeiten bei Psychosen. Der Fragebogen eignet sich zur Bewertung einer Schizophrenie-Behandlung
Ärzte können nun per Fragebogen die persönlichen und sozialen Fähigkeiten von schizophrenen Patienten einschätzen.
Ist ein Patient imstande, Studium oder Beruf zu bewältigen? Hat er persönliche Beziehungen? Achtet er auf Selbstpflege? Wird er leicht aggressiv? Das können Kollegen beurteilen, wenn sie Patienten nach der PSP-Skala befragen. Sie erfasst schnell selbst leichte Veränderungen. Wichtig ist das bei einer antipsychotischen Therapie, die ja nicht nur die Symptome kontrollieren, sondern auch die soziale Funktionsfähigkeit wiederherstellen soll.
Erarbeitet wurde die Skala an der Uni Bochum und dem Institut für Präventions- und Versorgungsforschung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Auch Ärzte selbst sind aufgefordert, Fragen zu beantworten: beim PSP-Check zur Handhabbarkeit der Skala.
Den Fragebogen der PSP-Skala und den Zugangscode zur Bewertung bei: daniela.tegeler@wkp-lwl.de . Unter http://www.psp-check.de stehen fünf Fragen zu Erfahrungen mit dem Bogen im Praxisalltag. (Ärztezeitung online, 8.11.07)

Clinical Challenges in the Treatment of Patients With Posttraumatic Stress Disorder and Substance Abuse. Comorbid posttraumatic stress disorder and substance abuse is frequently diagnosed in clinical populations. What are the appropriate treatment approaches for patients with this diagnosis? Ingo Schäfer; Lisa M. Najavits. Curr Opin Psychiatry 20(6) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/564893?src=mp

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde: Die Schwelle ist niedriger geworden. Mit der Frage, ob psychische Erkrankungen tatsächlich zunehmen oder einfach besser erkannt werden, befassten sich Experten am Rand des DGPPN-Kongresses. Weiterentwickelt werden auch die Klassifikationssysteme. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 49, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=58199

Berlin. Bei Drogen-Psychose reicht Abstinenz als Therapie. Neuroleptika haben bei drogeninduzierter Psychose wenig Erfolg – Tipps zur Differenzialdiagnostik. Manche Menschen, die Cannabis rauchen, erkranken an einer Psychose. Aber zwischen beidem besteht nicht zwangsläufig ein kausaler Zusammenhang. Dauern die Symptome etwa ein halbes Jahr nach Abstinenz noch an, spricht das eher gegen eine drogeninduzierte Psychose. (Ärztezeitung online, 27.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=473745

Neue Therapieoption zur Behandlung der Opioid-induzierten Obstipation mit Methylnaltrexon.
Die Opioid-induzierte Obstipation (OIC) wird zurzeit als große Hürde für eine erfolgreiche Schmerztherapie mit Opioiden thematisiert. Bis zu 90 % der Patienten sind von dieser schweren Nebenwirkung betroffen. Die derzeit für die Therapie der OIC verfügbaren Laxanzien eignen sich lediglich zur Therapie von milderen Verlaufsformen und führen nur bei knapp der Hälfte der Betroffenen zum gewünschten Behandlungserfolg.
In zwei Phase III-Studien (1), (2) wurde eine überzeugende Wirksamkeit beobachtet, wobei die Nebenwirkungen auf Plazebo-Niveau lagen. Eine deutliche Verbesserung der OIC-Therapie konnte in zwei Phase III-Studien mit dem µ-Opioidrezeptor-Antagonisten MNTX gezeigt werden. Dieser Wirkstoff hemmt die Bindung des Opioids an die peripheren Nervenrezeptoren kompetitiv. Hierdurch wird die Opioid-induzierte Obstipation kausal vermindert. Da MNTX die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, wird zudem die analgetische Wirkung der Opioide im ZNS nicht beeinflusst.
Neben den beiden Phase-III-Studien zum Einsatz von MNTX bei Opioid-induzierter Obstipation wird die Wirksamkeit der Substanz zur Verringerung weiterer Nebenwirkungen der Opioidtherapie getestet: Dazu gehören Blasenfunktionsstörungen, Übelkeit und Erbrechen (2), (3) sowie der postoperative Ileus(4).
Die positiven Ergebnisse der Studien zur OIC lassen darauf hoffen, dass MNTX die problematischsten Nebenwirkungen der Opioide mildert und damit die Effizienz der Schmerztherapie weiter verbessert werden kann. (Quelle: ifap@rzneimittelnews, 15.12.07)

(1) Yuan C.-S.: Methylnaltrexone Mechanisms of Action and Effects on Opioid Bowel Dysfunction and Other Opioid Adverse Effects. The Annals of Pharmacotherapy 2007; 41: 984-993
(2) Shaiova L. et al. A review of methylnaltrexone, a peripheral opioid receptor antagonist, and its role in opioid-induced constipation. Palliative and Supportive Care 2007, 5,161-166
(3) Shaiova L. et al. A review of methylnaltrexone, a peripheral opioid receptor antagonist, and its role in opioid-induced constipation. Palliative and Supportive Care 2007, 5,161-166
(4) Kraft M.D. Emerging pharmacologic options for treating postoperative ileus. Am J Health Syst Pharm. 2007; 64(20 Suppl 13):S13-20

Howard Hughes & Pseudoaddiction. Forest Tennant, MD, DrPH. By permission from Practical Pain Management. 2007(Jul/Aug);7(6); 12 pages. (Fulltext, open access)

http://www.pain-topics.org/pdf/HowardHughesPseudoaddict.pdf

München. Bayerns Polizei rätselt über starken Anstieg der Zahl der Drogentoten. 36 Opfer mehr als im Vorjahr. Experten beklagen mangelnde Chancen ehemals Abhängiger am Arbeitsmarkt. (Die Welt, 2.12.07)

http://tinyurl.com/3atqtk

Sachsen-Anhalt. Zahl der Drogentoten ist gestiegen. (MZ-Web, 23.12.07)

http://tinyurl.com/3ybajh

Hessen. Mehr Drogentote - Comeback des Heroins. Preis für Heroin gefallen - mehr Drogentote in Hessen In Hessen sind im abgelaufenen Jahr deutlich mehr Drogenabhängige Opfer ihrer Sucht geworden als 2006. Besonders in Frankfurt nahm die Zahl der Drogentoten zu. (Hessischer Rundfunk, 27.12.07)

http://tinyurl.com/2td8zn

Frankfurt. "Heroin-Comeback". (Frankfurter Rundschau, 28.12.07)

http://tinyurl.com/2c734y

Stuttgart. Drogen: Zahl der Todesopfer sinkt weiter. Stolz mit Rückgang zufrieden. Stuttgart. Die Zahl der Drogentoten in Baden-Württemberg geht weiter zurück. Bis zum 18. Dezember waren es 142 - der niedrigste Stand seit 18 Jahren. (Mannheimer Morgen, 27.12.07)

http://tinyurl.com/39gf7b

Niedersachsen: Drogen fordern 72 Todesopfer. In Niedersachsen sind 2007 bisher 72 Menschen an Rauschgift gestorben. Im Vorjahr lag die Zahl der Drogentoten landesweit bei 76. (Die Welt, 31.12.07)

http://tinyurl.com/37hdrq

Bayern. 2007 in Bayern vorläufig 231 Drogentote. Nach den vorläufigen Zahlen sind die Rauschgifttodesfälle im Freistaat Bayern im vergangenen Jahr angestiegen. (Polizei Bayern, 2.1.08)

http://www.cop2cop.de/2008/01/02/2007-in-bayern-vorlaufig-231-drogentote/

Cocaine-Induced Acute Myocardial Infarction. Shereif H. Rezkalla and Robert A. Kloner. Clinical Medicine & Research, Volume 5, Number 3 : 172 -176; doi:10.3121/cmr.2007.759. (Fulltext, open access)

http://www.clinmedres.org/cgi/content/full/5/3/172


TUBERKULOSE

Gemeinsam gegen Tuberkulose: Ministerforum in Berlin. In Zusammenarbeit mit dem europäischen Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fand am 22.Oktober 2007 im Bundesministerium für Gesundheit das Ministerforum „Gemeinsam gegen Tuberkulose” statt. Die Delegationen aus den 53 Ländern der europäischen WHO-Region haben eine Erklärung zur Tuberkulosebekämpfung verabschiedet. (Quelle: BMG-Newsletter Nr. 19 vom 01.11.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] e/Internationales/gemeinsam-gegen-tuberkulose.html

Afrika / Subsahara. Dual epidemic threatening Africa. A rising number of dual infections with HIV and tuberculosis has created a co-epidemic spreading throughout sub-Saharan Africa, researchers say.Local health systems are unable to contain the co-epidemic, the Forum for Collaborative HIV Research says. The situation is made more urgent by increasing rates of drug-resistant TB in areas with a high prevalence of HIV.
Half of all new TB cases in sub-Saharan Africa are now HIV co-infected, forum director Veronica Miller said. (BBC News, 2.11.07)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/7074298.stm

Indien. XDR-TB found in HIV-positive patients in India; rapid progression to death. In a nine month study period, investigators identified 54 HIV-positive individuals with TB, and four of these patients had XDR-TB. All four died within three months. HIV and TB are major public health concerns and TB is the single biggest cause of death in HIV-positive patients around the world. In 2004 approximately 4% of patients with TB had a strain of the disease with resistance to one or more key first-choice drugs used in its treatment (multidrug-resistant TB, or MDR-TB). (aidsmap news, 1.11.07)

http://www.aidsmap.com/en/news/2CCC444B-0A73-4BD2-A5EE-34AC9C27B857.asp

Cambridge/Massachusetts. Genom der XDR-Tuberkulose entziffert. Nur wenige Änderungen im Genom machen Mycobacterium tuberculosum unempfindlich gegen praktisch alle Tuberkulosemedikamente. Dies zeigt ein erster Blick auf die Sequenz des Stammes der äußerst arzneimittelresistenten Tuberkulose (XDR-Tb).
Vor ungefähr einem Jahr sorgte eine Tuberkulose-Epidemie in einem kleinen Dorf in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika weltweit für Aufsehen. 53 Menschen erkrankten an einer akuten schwer verlaufenden Form der Tuberkulose, an der 52 starben trotz Einsatz moderner Medikament starben. (Deutsches Ärzteblatt, online, 21.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30524

USA. Tuberkulose: Therapieverkürzung durch Alt-Antibiotikum. US-Mediziner haben eine neue Antibiotika-Kombination gefunden, welche die Tuberkulose in einer tierexperimentellen Studie in PLoS Medicine (2007; 4: e344) bereits nach drei Monaten zur Ausheilung brachte. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30837

Daily Dosing of Rifapentine Cures Tuberculosis in Three Months or Less in the Murine Model. PloS Medicine, December 2007, Volume 4, Issue 12) (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/archive/1549-1676/4/12/pdf/10.1371_journal.pmed.0040344-L.pdf


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/AMEDEO-November-Deze_3E1AB3.doc

Hepatitis C Therapie bei Patienten unter Opioidsubstitution. Philip Bruggmann, Barbara Broers, Daniel Meili. Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM)

http://www.ssam.ch/?Aktuell

Glucose Abnormalities Are an Independent Risk Factor for Nonresponse to Antiviral Treatment in Chronic Hepatitis C. Albert Lecube, M.D.;1 Cristina Hernández, M.D.;1 Rafael Simó, M.D.;1 Juan Ignacio Esteban, M.D.;2 Joan Genescà, M.D.2; Am J Gastroenterol. 2007;102(10):2189-2195. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/563991?src=sr

Bethesda – USA. Hepatitis C: Interferone bei fortgeschrittener Erkrankung nicht mehr wirksam. Wenn eine Hepatitis C zu einer fortgeschrittenen Fibrosierung der Leber geführt hat, kann eine Behandlung mit pegylierten Interferonen den Verlauf der Erkrankung nicht mehr stoppen. Zu diesem enttäuschenden Ergebnis kommt eine randomisierte kontrollierte Studie der US-National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) in Bethesda und des Herstellers Roche, die jetzt auf der Jahrestagung der American Association for the Study of Liver Disease in Boston vorgestellt wurde. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30371

Kanada. Shared Crack Pipes May Spread Hepatitis C Virus. A new study by the University of Victoria’s Centre for Addictions Research (CARBC) suggests that the Hepatitis C Virus (HCV) could possibly be passed on between crack smokers who share pipes. (University of Victoria, Media Release, 12.12.07)

http://communications.uvic.ca/releases/release.php?display=release&id=874

Hepatitis C virus transmission among oral crack users: viral detection on crack paraphernalia. European Journal of Gastroenterology & Hepatology. 20(1):29-32, January 2008. Fischer, Benedikt; Powis, Jeff; Cruz, Michelle Firestone; Rudzinski, Katherine; Rehm, Jurgen.

http://www.eurojgh.com/pt/re/ejgh/abstract.00042737-200801000-00007.htm;


HIV

HIV.NET 2007, alle Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten. Gebundene Ausgabe: 44 Euro.

http://hiv.net/2010/news2007/n0830.htm

http://www.hiv.net/2010/buch.htm

London. HIV-Therapie mit einer Tablette pro Tag. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat erstmals ein Medikament zugelassen, das alle drei für eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) notwendigen Wirkstoffe in einer Tablette kombiniert, die darüber hinaus nur einmal täglich eingenommen werden muss. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30838

HIV-Therapie: EMEA erteilt Zulassung für ATRIPLA®. Antiretrovirale Kombinationstherapie in einer Tablette pro Tag zugelassen. Ergebnis einer Firmenkooperation zwischen Gilead Sciences und Bristol-Myers Squibb.
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat am 13. Dezember 2007 in 27 Ländern der Europäischen Union sowie Norwegen und Island die Zulassung für ATRIPLA®, eine fixe Dreifachkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat, erteilt. Es ist in Europa das erste und einzige vollständige HAART(hochaktive antiretrovirale Therapie)-Behandlungsregime in einer einzigen Tablette pro Tag und wird ab Anfang Januar zur Verfügung stehen. (Pressemitteilung BMS und GILEAD, Martinsried / München, 19. Dezember 2007)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/PT_Zulassung_ATRIPLA_411672.doc

ATRIPLA® in Europa zugelassen. Kommentar von Christian Hoffmann (HIVnet).

http://www.hiv.net/

Retrovirus-Bulletin 3/2007, die Themen:
Die BORDERNET-Sentinel-Surveillance (Klaus Jansen, Berlin)
Sexuell übertragbare Infektionen (STI) und HIV-Serosorting bei Männern, die Sex mit Männern haben (Ulrich Marcus, Berlin, Axel J. Schmidt, Berlin)
Maßgeschneiderte Rekombinase -ein neuer Hoffnungsschimmer zur HIV-Eradikation (Frank Buchholz, Dresden; Joachim Hauber, Hamburg)

Mehr unter http://www.hiv.net

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

UK. ARV4IDUs - ANTIRETROVIRAL TREATMENT FOR INJECTING DRUG USERS. Vierteljahrespublikation, kostenlos.

http://www.i-base.info/idu/index.html

HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland. Aktuelle epidemiologische Daten (Stand vom 01.09.2007). Halbjahresbericht I/2007 aus dem Robert Koch-Institut.

http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/D [...] lateId=raw,property=publicationFile.pdf/B_2007.pdf

Paradoxes in antiretroviral treatment for injecting drug users: Access, adherence and structural barriers in Asia and the former Soviet Union. Daniel Wolfe; International Journal of Drug Policy 18 (2007) 246–254. (Fulltext, open access)

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/WolfeARVforIDUs.pdf

Bethesda. Studiennachlese: Impfstoff begünstigte HIV-Infektionen. Neue Daten zu den im September abgebrochenen Studien zum HIV-Impfstoff V520 zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur seine Wirkung verfehlte, er könnte sogar möglicherweise Schaden angerichtet haben. Denn die Geimpften infizierten sich häufiger als die Teilnehmer der Placebogruppe mit dem Immunschwächevirus HI. Die Forscher suchen jetzt nach den Gründen. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30424

Düsseldorf. Hälfte aller bundesweiten HIV-Infektionen durch Drogen in NRW. Die Hälfte der Drogenkonsumenten, die sich in Deutschland mit dem tödlichen Aids-Erreger anstecken, infiziert sich in Nordrhein-Westfalen. (Aachener Nachrichten, 15.11.07)

http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=352227

Genf. Unaids: Weniger HIV-Infizierte als angenommen – Echter Rückgang in Afrika. Die Vereinten Nationen haben ihre Schätzungen zur Zahl der HIV-Infizierten deutlich nach unten revidiert. Statt wie noch im letzten Jahr angenommen 39,5 Millionen Menschen sind nach dem neuesten Bericht von Unaids weltweit 33,2 Millionen Menschen mit dem humanen Immunschwächevirus HI infiziert. Neben diesem scheinbaren Rückgang gibt es laut Unaids aber auch einen echten. Er besteht Anlass zur Hoffnung, auch für die besonders betroffenen Länder in Afrika. (Deutsches Ärzteblatt, Dienstag, 20.11.2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30521

Stockholm/Berlin. Mehr HIV-Infizierte in Deutschland und Europa. Eine Woche nachdem die Unaids aktuelle Zahlen zur globalen HIV-Epidemie vorgelegt hat, stellen das European Centre of Disease Control and Prevention (ECDC) und das Robert-Koch-Institut die regionalen Daten für Europa und Deutschland vor. Vor allem in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion ist die Situation alles andere als rosig, aber auch in Deutschland steigen die Neu-Infektionen. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30588

Wiesbaden/Berlin. Aids kostet jährlich 500 Menschenleben in Deutschland. Vor dem Welt-Aids-Tag am Samstag veröffentlichte Zahlen zur Verbreitung der Immunschwäche belegen, dass es auch in Deutschland längst keinen Grund zur Entwarnung gibt. Zwar ist die Zahl der Todesfälle hierzulande seit Mitte der neunziger Jahre rückläufig, doch sterben noch jährlich in Deutschland rund 500 Menschen an den Folgen der Immunschwäche, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Weltweit waren es vergangenes Jahr rund 2,1 Millionen. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30621

Welt-Aids-Tag: Tausende engagieren sich. Mehrere tausend Menschen engagieren sich dieses Jahr zum Welt-Aids-Tag 2007. Vor allem Jugendliche nutzten die Möglichkeiten der Mitwirkung im Internet und sind als Botschafterinnen oder Botschafter aktiv, wie das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember vor Journalisten in Berlin berichteten. (BMG-Newsletter Nr. 21 vom 28.11.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_117 [...] mitteilungen/Presse-4-2007/pm-26-11-07,param=.html

Das European Journal of Medical Research hat kürzlich einen Sonderband über HIV-Korezeptoren herausgebracht. Die 15 exzellenten Reviews sind nun frei zugänglich.

http://hivmedicine.com/textbook/ccr5inh.htm

HIV-Verstärker im Ejakulat steigert Ansteckungsfähigkeit. Trotz einer relativ geringen Konzentration an HI-Viren ist die Samenflüssigkeit hoch infektiös. Virologen aus Ulm und Hannover führen dies in Cell (2007; 131: 1059-1071) auf körpereigene Eiweiße zurück, die als HIV-Verstärker wirken sollen.Etwa 80 Prozent aller HIV-Infektionen werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen, primär durch penetrierenden Sex von HIV-positiven Männern. Bisher gingen die Forscher davon aus, dass allein die Konzentration der HI-Viren die Infektiosität bestimmt. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30798

 SUBSTANZEN (verschiedene)

Amsterdam. Drugs and the Brain – eine Präsentation des Jellinek-Zentrums in Amsterdam in 15 verschiedenen Sprachen.

http://www.jellinek.nl/brain/

The nonmedical use of prescription ADHD medications: results from a national Internet panel. Novak S, Kroutil L, Williams R, Van Brunt D. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:32 ( 31 October 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/32/abstract

Psychonaut: An explorer of the mind, who journeys into his/her psyche using hallucinogenic drugs or other consciousness altering techniques. (Video)

http://daath.hu/psychonauts/

Mono- versus polydrug abuse patterns among publicly funded clients. Kedia S, Sell M, Relyea G. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:33 ( 8 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/33

Hamilton/Ontario. Frühgeburt: Koffein fördert neurologische Entwicklung. Frühgeborene werden zur Vorbeugung von idiopathischen Apnoe-Anfällen mit Koffein behandelt. Die Therapie hat sich in einer randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (2007; 357: 1893-1902) nicht nur als sicher erwiesen. Sie senkte auch die Rate von Zerebralparesen und neurologischen Entwicklungsstörungen. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30390

Wuppertal. "K.O.cktail? - Fiese Drogen im Glas". Es ist ein Alptraum, der allerdings in der jüngsten Zeit immer öfter Realität wird: Insbesondere Mädchen und Frauen werden bei einem harmlosen Disko- oder Partybesuch heimlich so genannte K.O.-Tropfen ins Glas geschüttet. Täter nutzen dann den besinnungslosen Zustand ihrer Opfer für sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung aus. In Wuppertal will die Kampagne "K.O.cktail? - Fiese Drogen im Glas" über die K.O.-Tropfen informieren. (Stadt Wuppertal, 05.11.2007)

http://www.wuppertal.de/index1.cfm?ht [...] ppertal.de/rathaus_behoerden_presse/ko-tropfen.cfm

GHB. VERGIFTETE KINDER. Droge in China-Spielzeug - Händler rufen Ware zurück. (Spiegel online, 8.11.07)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,516276,00.html

„K.O. –Tropfen“ bzw. Liquid Ecstasy - Gamma-Hydroxybutyrat (GHB). Eine Substanzbeschreibung der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin. (November 2007)

http://www.berlin.de/imperia/md/conte [...] enick/soziales/071120_factsheet_liquid_ecstasy.pdf

Attitudes and doping: A structural equation analysis of the relationship between athletes' attitudes, sport orientation and doping behaviour. Petroczi A; Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:34 ( 9 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/34

Berlin. Medikamentenmissbrauch steigt stetig. Immer mehr Menschen nutzen Wirkstoffe wie Dextromethorphan, Tilidin oder Tramadol, die in herkömmlichen Schmerz- und Hustenmitteln zu finden sind, als Ersatzdrogen. Nach Angaben von Experten kommen sie an die Medikamente über normale aber auch gefälschte Rezepte, das parallele Aufsuchen mehrerer Ärzte, den Internethandel oder auch den Schwarzmarkt.
„Im Internet bekommen Sie alles, was Sie bekommen wollen“, sagt der Arzneimittelforscher Gerd Glaeske von der Universität Bremen. Verschreibungspflichtige Medikamente könnten dort ohne Probleme erworben werden. Laut Glaeske gibt es in Deutschland bis zu 1,9 Millionen Arzneimittelabhängige. Er gehe von einer sehr viel höheren Dunkelziffer aus. „Man muss den Gefahren durch das Internet gezielt nachgehen“, fordert der Arzneimittelforscher. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30474

Wiesbaden. Arzneimittelkriminalität - ein Wachstumsmarkt ? Bundeskriminalamt veröffentlicht Studie zum Thema Arzneimittelkriminalität. Die Themen Arzneimittelfälschung sowie Doping im Breiten- und Spitzensport rücken zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Über das tatsächliche Ausmaß des illegalen Handels mit Arzneimitteln, der missbräuchlichen Anwendung und Verschreibung von Dopingsubstanzen sowie über die tatsächlich vorhandenen Gefährdungspotenziale waren bisher jedoch kaum belastbare Aussagen möglich.
Aus diesem Grund hat sich das Bundeskriminalamt (BKA) mit Aspekten des Phänomens "Arzneimittelkriminalität" befasst und dabei insbesondere die aktuelle Lageentwicklung, das Bedrohungspotenzial, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Zuständigkeiten und Kooperationsformen beleuchtet. Die Studie "Arzneimittelkriminalität- ein Wachstumsmarkt?" entstand in enger Zusammenarbeit von Polizei und Wissenschaft. (BKA Pressemitteilung, 30.10.07)

http://www.bka.de/pressemitteilungen/2007/pm071030.html

Sürmann, Heike. Arzneimittelkriminalität – ein Wachstumsmarkt? Polizei + Forschung, Bd. 36; herausgegeben vom Bundeskriminalamt (BKA), Kriminalistisches Institut
Band 36, 2007 (174 Seiten)

http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/veroeff/band/band36/band36_arzneimittelkriminalitaet.pdf

Diphenyl prolinol. Party pills' contents 'virtually untested'. Party pills on sale in Auckland are made with an experimental substance virtually unknown to scientists worldwide. The London Underground "Neuro Blast" pills were withdrawn from sale this week after a Weekend Herald investigation revealed they contained the potentially illegal substance diphenyl prolinol. (New Zealand Herald, 10.11.07)

http://www.nzherald.co.nz/section/1/story.cfm?c_id=1&objectid=10475197&ref=rss

Weird Cases. Licking a poisonous toad may be a strange way to get high, but is it against the law? (The Times online, 23.11.07)

http://business.timesonline.co.uk/tol/business/law/article2929962.ece

From 'Toad Licking' to Toad Smoking. Scattered reports of people licking an exotic Mexican toad to get high have circulated for years, but now police say that some are smoking the venom of the Sonoran Desert toad for its hallucinogenic effect. (jointogether, 7.12.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/toad.html

Highs and lows: patterns of use, positive and negative effects of benzylpiperazine-containing party pills (BZP-party pills) amongst young people in New Zealand. Butler R, Sheridan J. Harm Reduction Journal, 2007 4:18 ( 19 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/18

Österreich: Substanzinformations-Flyer zu Halluzinogenen. (Hrsg.: Österreichische Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung)

http://www.praevention.at/upload/products/DI_Halluzinogene.pdf

Salvia divinorum. The ’mystery sage’. Salvia divinorum. In the US and UK teenagers smoke a powerful hallucinogen, video their experiences and post the results on YouTube. The substance is legal. Its defenders say it is harmless. To its opponents it is a potentially dangerous substance that must be investigated. (BBC News Magazine, 1.11.07)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/7071010.stm

Ketamine. Perceived Rewards, Problems, Among Ketamine Users Identified. (American Academy of Addiction Psychiatry (AAAP) 18th Annual Meeting & Symposium. November 29, 2007 - December 2, 2007, Coronado, California.)

http://www.medscape.com/viewarticle/566788

Steroide. Pressure Builds on China Over Steroids. "In the fall, U.S. authorities announced a massive raid against underground suppliers of steroids, human growth hormone and other performance-enhancing drugs. Investigators had cast their net wide, arresting 124 people in 27 states. But to determine the origin of the steroids, investigators had to look to only one place: China. Since at least 2005, when a U.S.-led crackdown crippled Mexico's steroid industry, Chinese firms have been supplying the vast majority of the steroids sold over the Internet, according to U.S. law enforcement officials." (The Washington Post, 5.12.2007)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/04/AR2007120402306.html

Interactions Between Nonprescription Products and Psychotropic Medications. W. Steven Pray, US Pharmacist. 2007;32(11):12-15. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566743?src=mp

"Psychedelics and Self Discovery ". (Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, Inc. (MAPS), 2007, ISSN 1080-8981)

http://www.maps.org/news-letters/v17n2-html/index.html

PSYCHEDELIC HEALING? Hallucinogenic drugs, which blew minds in the 1960s, soon may be used to treat mental ailments. (SCIENTIFIC AMERICAN MIND December 2007/January 2008) (Fulltext, open access)

http://www.maps.org/media/scientific_american_mind_article.pdf

http://www.maps.org/media/scientific_american_mind_article.pdf

USA. Krötenbesitzer verhaftet. In den USA ist ein junger Mann wegen des Besitzes einer Kröte verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, das Tier nur aus einem Grund zu halten: um sich regelmäßig mit seiner Hilfe zu berauschen! (Ärzte-Zeitung, 28.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/news/?sid=474000

Thailand. KRATOM JUICE COCKTAIL THE RAGE WITH YOUNG MUSLIMS. As Thais rejoice over the 4x100 SEA Games gold medal in the women's relay event, police are fretting over the 4x100 formula, a drugs cocktail popular in the deep South.
The illegal mixture is made by brewing kratom leaves ( mitragyna speciosa ) in hot water and then mixing the dark green juice with a soft drink, cough syrup and tranquilisers. The popular cocktail has been named "4 times 100". (Bangkok Post, 9.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1431.a08.htm

Bhui K, Warfa N (2007) Drug Consumption in Conflict Zones in Somalia. PLoS Med 4(12): e354 doi:10.1371/journal.pmed.0040354. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040354

Khat. Odenwald M, Hinkel H, Schauer E, Neuner F, Schauer M, et al. (2007) The Consumption of Khat and Other Drugs in Somali Combatants: A Cross-Sectional Study. PLoS Med 4(12): e341 doi:10.1371/journal.pmed.0040341. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040341

MODAFINIL:

London. Rise and shine: Wake up to an enhanced life.It may sounds like something from a J.G. Ballard novel, but a new breed of lifestyle drugs could allow us to choose how much we sleep, boost our memories and even allow us to enjoy ourselves more, without any side effects. Will they unleash human capabilities never seen before or create a dystopian 24-hour society where we are dependent on drugs to regulate our lifestyle and behavior?
"These drugs are coming, and they're coming fast. We live in a culture that doesn't lend itself to holding back performance enhancers. If substances can be produced that don't have any real physical risks, you'll see them," Dr Arthur Caplan, Director of Bioethics Center at Pennsylvania University told CNN.
One drug already available is modafinil, marketed as the vaguely Orwellian-sounding Provigil. Originally developed for sufferers of narcolepsy, it enables those who take it to stay awake and alert for 48 hours. (CNN, 1.2.07)

http://edition.cnn.com/2007/TECH/science/01/25/ft.newdrugs/index.html?iref=newssearch

Gehirn-Doping: Augen geradeaus. Wie die Pharmafirma Cephalon die vermeintliche Gehirndoping-Substanz Modafinil im psychoaktiven Markt etabliert. Dazu ein Selbstversuch. (Jörg Auf dem Hövel in: telepolis, 23.10.2007)

http://www.aufdemhoevel.de/modafinil.htm

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26412/1.html

Washington. Lebensgefährliche Reaktionen auf Narkolepsiemedikament. Die Behandlung mit dem Psychostimulans Modafinil, das zur Behandlung der Narkolepsie zugelassen ist, kann lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Nach mehreren Zwischenfällen hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Warnhinweise in den Fachinformationen revidiert. Der Hersteller forderte die Ärzte in einem Dear Health Professional-Brief auf, das Medikament nach dem Auftreten von Hautausschlägen sofort abzusetzen. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30252

Modafinil. Modafinil for Excessive Sleepiness Associated with Shift-Work Sleep Disorder. NEJM; Volume 353:476-486, August 4, 2005; Number 5. (Fulltext, open access)

http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/5/476

Psychostimulants and military operations. Mil Med. 2007 Apr;172(4):383-7. (Abstract)

http://www.websciences.org/cftemplate/NAPS/archives/indiv.cfm?ID=20065935

Off-label administration of drugs to healthy military personnel. Dubious ethics of preventive measures. D O E Gebhardt; J Med Ethics 2005;31:268. (Fulltext, open access)

http://jme.bmj.com/cgi/content/full/31/5/268

PubMed-Recherche zu modafinil und military (22.12.07)

http://www.dgsuchtmedizin.de/text.158/index.html


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Fachpresseschau-Alko_418BAD.doc

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung: „Voll drauf – neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?“. Weil der Alkoholkonsum und die Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen stark gestiegen sind, hat sich die diesjährige Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, dem Thema „Voll drauf - neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?“ gewidmet.

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] ode,param=Links.html__nnn=true#doc1079072bodyText1

CME/CE. Topiramate was effective for treatment of alcohol dependence, according to the results of a double-blind, randomized controlled trial reported in the October 10 issue of the Journal of the American Medical Association. (medscape, cme, 7.10.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/563980?sssdmh=dm1.315752&src=top10

Binge Drinking and Burst Bladders. A rare but not unknown side-effect of binge drinking can be potentially catastrophic: bladder rupture. (jointogether, 13.11.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/binge-drinking-and-burst.html

Österreich: Substanzinformations-Flyer zu Alkohol. (Hrsg.: Österreichische Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.432/nav.6/view.29/level.2/

Das Thema "Alkohol" stand in diesem Jahr im Mittelpunkt zweier Tagungen der DHS: „Beim Wissenschaftlichen Symposium in Tutzing haben wir uns dem Thema aus internationaler Sicht genähert. In der Fachkonferenz vorletzte Woche in Mannheim standen die vielfältigen Aspekten des Alkoholkonsums und die Hilfe für Menschen mit Alkoholproblemen in Deutschland im Mittelpunkt.“ Tagungsbände sind in Vorbereitung. (DHS-Newsletter 21-07 vom 26.11.2007)
Die Pressemeldungen sind veröffentlicht unter

http://www.dhs.de/web/presse/meldungen.php.

Brain Substrates of Craving to Alcohol Cues in Subjects With Alcohol Use Disorder. Mi-Sook Park; Jin-Hun Sohn; Ji-A Suk; Sook-Hee Kim; Sunju Sohn; Richard Sparacio. Alcohol and Alcoholism; Alcohol Alcohol. 2007;42(5):417-422. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566041?src=mp

Dr. Bert Kellermann, ehemals leitender Arzt der Klinik Ochsenzoll in Hamburg, hat im Hamburger Ärzteblatt 11/07 einen Artikel "Leben ohne Alkohol", Untertitel "Trunksucht: Von Max Nonnes Zeit bis heute" veröffentlich und zeichnet den Hamburger Arzt Max Nonne nicht nur als Neurologiebegründer, sondern auch als einen der ersten ärztlichen Suchttherapeuten. (Hamburger Ärzteblatt, November 2007)

http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1195470792.pdf

Empfehlungen des wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS zu Grenzwerten für den Konsum alkoholischer Getränke Autoren: Prof. Dr. med. Helmut Seitz, Prof. Dr. Gerhard Bühringer. (DHS, November 2007)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/grenzwerte_alkoholkonsum.pdf

Schweiz. Alter Schnaps in neuen Tüten. Devilbag heißt der neuste Gag auf dem Markt der harten Spirituosen. Außen harmlos und bunt wie eine Kaugummipackung, enthält die Teufelstüte 40-prozentigen Alkohol. Nicht zum ersten Mal greift die Eidgenössische Alkoholverwaltung wegen eines 20-ml-Alkoholgetränks ein, weil es gezielt Jugendliche anspreche. (Standpunkte (05/2007): Informationen und Kommentare zu Alkohol und anderen Drogen. Fachzeitschrift der SFA)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_05_07_schnaps_tueten.pdf

Das Spasmolytikum Baclofen, das normalerweise bei Patienten mit multipler Sklerose oder Zerebralparese zum Einsatz kommt, hat sich in einer randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2007; 370:1915-192) als außerordentlich wirksames Mittel zur Förderung der Abstinenz bei Patienten mit alkoholischer Leberzirrhose erwiesen. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30717

Living Arrangements, Heavy Drinking and Alcohol Dependence. Alcohol consumption could affect the overall health and well-being of people in less advantaged living arrangements. Who is most vulnerable to unhealthy alcohol use? What are the contributing factors? Alcohol Alcohol 42(5) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566046?src=mp

Australia: Alcohol is Destroying Aboriginal Babies’ Lives. The former Australian of the year and child health expert Fiona Stanley yesterday fought back tears as she revealed her fears that high rates of foetal alcohol syndrome in Aboriginal communities in the Kimberley could lead to another lost Aboriginal generation. Giving evidence to a West Australian inquest into Aboriginal youth suicides, Professor Stanley warned that as many as one in four Aboriginal children could have foetal alcohol syndrome - making them more likely to fall into a life of behavioural and health problems, neglect, educational failures, substance abuse and juvenile crime. (The Sydney Morning Herald, 18.12.2007)

http://www.smh.com.au/news/national/a [...] riginal-babies-lives/2007/12/17/1197740187340.html

Farmington. Kurzintervention senkt Alkoholkonsum nach Notfallaufnahme. Zu Silvester müssen die Notfallambulanzen jedes Jahr viele Patienten versorgen, die sich ihre Verletzungen im alkoholisierten Zustand zugezogen haben. Für eine Beratung der Patienten bleibt wenig Zeit. Dabei könnte nach den Ergebnissen einer Studie in den Annals of Emergency Medicine (2007; 50: 699-710) eine zehnminütige Kurzintervention den langfristigen Alkoholkonsum vieler Patienten senken. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30909

Kinder, die mit dem fetalen Alkoholsyndrom geboren werden, leiden ein Leben lang unter den Folgen. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 49, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=58200


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, November-Dezember 2007:

pubmed_amphetamine_november_07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.150/index.html
pubmed_amphetamine_december_07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.156/index.html

Welcome to the Asia & Pacific Amphetamine-Type Stimulants Information Centre (APAIC).

http://www.apaic.org/

Australien. Crystal meth is worse than heroin. TWO ice users cause more damage to the community through violence, crime and demand on the health system than 50 heroin users, a survey of drug users has found. But young people on the streets trying the drug were unaware of the devastating side effects of ice - or crystal methamphetamine - and wrongly believed it was a safe alternative to heroin. (Sidney Morning Herald, 4.11.07)

http://www.smh.com.au/news/national/c [...] is-worse-than-heroin/2007/11/03/1193619199365.html

Methamphetamine Use and Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus Skin Infections. Public health officials and clinicians need to be aware of the link between methamphetamine use and skin and soft tissue infections. (Emerg Infect Dis 13(11) 2007) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/565648?src=mp

NEW TREATMENT FOR ICE USERS - WORLD FIRST STUDY RESULTS. A new treatment for methamphetamine or "ice" has been found to assist users to dramatically reduce their drug use, a study released yesterday has found.
The first results from an Australian drug trial for methamphetamine or “ice” users funded by the Australian Government Department of Health and Ageing were presented yesterday at the World Psychiatric Association Congress in Melbourne.
(...)
“The drug, known as modafinil, restores levels of neurotransmitters or chemicals in the brain that may be depleted after heavy or long term methamphetamine use,” said Mr Shearer. “It’s already available in Australia for sleep problems such as narcolepsy, shift workers’ syndrome and sleep apnoea related fatigue.”
Studies in the United States have shown modafinil to be safe and effective in cocaine users. Modafinil is presently in larger scale studies to definitively establish its value in treating cocaine addiction in the US. (National Drug and Alcohol Research Centre (NDARC) at UNSW – University of New South Wales, 30.11.07)

http://ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/resources/PR2007_2/$file/MODAFINAL%2B2007.pdf

USA. Altering perceptions: Good outcomes from "club drugs"? Researchers are investigating whether the illicit drugs that keep some revelers on the dance floor for hours have legitimate medical uses. (AMNews – American Medical Association, 1.10.07)

http://www.ama-assn.org/amednews/2007/10/01/hlsa1001.htm

MDMA, politics and medical research: Have we thrown the baby out with the bathwater? Ben Sessa Psychopharmacology Unit, University of Bristol, Bristol, UK. David J. Nutt Psychopharmacology Unit, University of Bristol, Bristol, UK. Journal of Psychopharmacology 21(8) (2007) 787–791. (Fulltaxt, open access)

http://www.maps.org/w3pb/new/2007/2007_Sessa_22948_1.pdf

Australian National Council on Drugs. Methamphetamines: position paper (2007).

http://www.ancd.org.au/publications/pdf/pp_methamphetamines.pdf

Methamphetamine Abuse. Winslow BT, Voorhees KI, Pehl KA. American Family Physician, Vol. 76/No. 8 (October 15, 2007) (Fulltaxt, open access)

http://www.aafp.org/afp/20071015/1169.html

USA. The Peace Drug. Post-traumatic stress disorder had destroyed Donna Kilgore's life. Then experimental therapy with MDMA, a psychedelic drug better known as ecstasy, showed her a way out. Was it a fluke - or the future? (The Washington Post, 25.11.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/20/AR2007112001777.html?sub=AR


CANNABIS

DGS Kongress 2007, 1.Preis in der Posterausstellung: Die Lungenfunktion bei Rauchern, opiatabhängigen Rauchern und opiatabhängigen Rauchern, die Cannabis konsumieren. Dr. Bernhard Piest, Braunschweig.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/PIEST_DGS2007-Poster.ppt

Bern. Studie weist schwere Lungenschäden bei Kiffern nach. Langjähriger Cannabis-Konsum kann gemäß einer Studie des Berner Inselspitals die Lunge schwer schädigen. Wer jahrelang regelmäßig Cannabis konsumiere, müsse mit schweren Lungenschädigungen und Atembehinderungen rechnen, erklärte der Leiter der Studie, Ralph Schmid, am Sonntag. (Basler Zeitung, 12.11.07; Spiegel online, 12.11.07; Neue Zürcher Zeitung, 13.11.07)

http://tinyurl.com/2ton83

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,516825,00.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/loecher_in_der_lunge_1.582869.html

Emphysema and secondary pneumothorax in young adults smoking cannabis. Beshay M, Kaiser H, Niedhart D, Reymond MA, Schmid RA. Eur J Cardiothorac Surg. 2007 Oct 9. (Abstract)

Amsterdam. Drugs and the Brain – eine Präsentation des Jellinek-Zentrums in Amsterdam in 15 verschiedenen Sprachen.

http://www.jellinek.nl/brain/

The nonmedical use of prescription ADHD medications: results from a national Internet panel. Novak S, Kroutil L, Williams R, Van Brunt D. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:32 ( 31 October 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/32/abstract

Psychonaut: An explorer of the mind, who journeys into his/her psyche using hallucinogenic drugs or other consciousness altering techniques. (Video)

http://daath.hu/psychonauts/

Mono- versus polydrug abuse patterns among publicly funded clients. Kedia S, Sell M, Relyea G. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:33 ( 8 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/33

Hamilton/Ontario. Frühgeburt: Koffein fördert neurologische Entwicklung. Frühgeborene werden zur Vorbeugung von idiopathischen Apnoe-Anfällen mit Koffein behandelt. Die Therapie hat sich in einer randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (2007; 357: 1893-1902) nicht nur als sicher erwiesen. Sie senkte auch die Rate von Zerebralparesen und neurologischen Entwicklungsstörungen. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30390

Wuppertal. "K.O.cktail? - Fiese Drogen im Glas". Es ist ein Alptraum, der allerdings in der jüngsten Zeit immer öfter Realität wird: Insbesondere Mädchen und Frauen werden bei einem harmlosen Disko- oder Partybesuch heimlich so genannte K.O.-Tropfen ins Glas geschüttet. Täter nutzen dann den besinnungslosen Zustand ihrer Opfer für sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung aus. In Wuppertal will die Kampagne "K.O.cktail? - Fiese Drogen im Glas" über die K.O.-Tropfen informieren. (Stadt Wuppertal, 05.11.2007)

http://www.wuppertal.de/index1.cfm?ht [...] ppertal.de/rathaus_behoerden_presse/ko-tropfen.cfm

GHB. VERGIFTETE KINDER. Droge in China-Spielzeug - Händler rufen Ware zurück. (Spiegel online, 8.11.07)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,516276,00.html

„K.O. –Tropfen“ bzw. Liquid Ecstasy - Gamma-Hydroxybutyrat (GHB). Eine Substanzbeschreibung der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin. (November 2007)

http://www.berlin.de/imperia/md/conte [...] enick/soziales/071120_factsheet_liquid_ecstasy.pdf

Attitudes and doping: A structural equation analysis of the relationship between athletes' attitudes, sport orientation and doping behaviour. Petroczi A; Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:34 ( 9 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/34

Berlin. Medikamentenmissbrauch steigt stetig. Immer mehr Menschen nutzen Wirkstoffe wie Dextromethorphan, Tilidin oder Tramadol, die in herkömmlichen Schmerz- und Hustenmitteln zu finden sind, als Ersatzdrogen. Nach Angaben von Experten kommen sie an die Medikamente über normale aber auch gefälschte Rezepte, das parallele Aufsuchen mehrerer Ärzte, den Internethandel oder auch den Schwarzmarkt.
„Im Internet bekommen Sie alles, was Sie bekommen wollen“, sagt der Arzneimittelforscher Gerd Glaeske von der Universität Bremen. Verschreibungspflichtige Medikamente könnten dort ohne Probleme erworben werden. Laut Glaeske gibt es in Deutschland bis zu 1,9 Millionen Arzneimittelabhängige. Er gehe von einer sehr viel höheren Dunkelziffer aus. „Man muss den Gefahren durch das Internet gezielt nachgehen“, fordert der Arzneimittelforscher. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30474

Wiesbaden. Arzneimittelkriminalität - ein Wachstumsmarkt ? Bundeskriminalamt veröffentlicht Studie zum Thema Arzneimittelkriminalität. Die Themen Arzneimittelfälschung sowie Doping im Breiten- und Spitzensport rücken zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Über das tatsächliche Ausmaß des illegalen Handels mit Arzneimitteln, der missbräuchlichen Anwendung und Verschreibung von Dopingsubstanzen sowie über die tatsächlich vorhandenen Gefährdungspotenziale waren bisher jedoch kaum belastbare Aussagen möglich.
Aus diesem Grund hat sich das Bundeskriminalamt (BKA) mit Aspekten des Phänomens "Arzneimittelkriminalität" befasst und dabei insbesondere die aktuelle Lageentwicklung, das Bedrohungspotenzial, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Zuständigkeiten und Kooperationsformen beleuchtet. Die Studie "Arzneimittelkriminalität- ein Wachstumsmarkt?" entstand in enger Zusammenarbeit von Polizei und Wissenschaft. (BKA Pressemitteilung, 30.10.07)

http://www.bka.de/pressemitteilungen/2007/pm071030.html

Sürmann, Heike. Arzneimittelkriminalität – ein Wachstumsmarkt? Polizei + Forschung, Bd. 36; herausgegeben vom Bundeskriminalamt (BKA), Kriminalistisches Institut
Band 36, 2007 (174 Seiten)

http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/veroeff/band/band36/band36_arzneimittelkriminalitaet.pdf

Diphenyl prolinol. Party pills' contents 'virtually untested'. Party pills on sale in Auckland are made with an experimental substance virtually unknown to scientists worldwide. The London Underground "Neuro Blast" pills were withdrawn from sale this week after a Weekend Herald investigation revealed they contained the potentially illegal substance diphenyl prolinol. (New Zealand Herald, 10.11.07)

http://www.nzherald.co.nz/section/1/story.cfm?c_id=1&objectid=10475197&ref=rss

Weird Cases. Licking a poisonous toad may be a strange way to get high, but is it against the law? (The Times online, 23.11.07)

http://business.timesonline.co.uk/tol/business/law/article2929962.ece

From 'Toad Licking' to Toad Smoking. Scattered reports of people licking an exotic Mexican toad to get high have circulated for years, but now police say that some are smoking the venom of the Sonoran Desert toad for its hallucinogenic effect. (jointogether, 7.12.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/toad.html

Highs and lows: patterns of use, positive and negative effects of benzylpiperazine-containing party pills (BZP-party pills) amongst young people in New Zealand. Butler R, Sheridan J. Harm Reduction Journal, 2007 4:18 ( 19 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/18

Österreich: Substanzinformations-Flyer zu Halluzinogenen. (Hrsg.: Österreichische Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung)

http://www.praevention.at/upload/products/DI_Halluzinogene.pdf

Salvia divinorum. The ’mystery sage’. Salvia divinorum. In the US and UK teenagers smoke a powerful hallucinogen, video their experiences and post the results on YouTube. The substance is legal. Its defenders say it is harmless. To its opponents it is a potentially dangerous substance that must be investigated. (BBC News Magazine, 1.11.07)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/7071010.stm

Ketamine. Perceived Rewards, Problems, Among Ketamine Users Identified. (American Academy of Addiction Psychiatry (AAAP) 18th Annual Meeting & Symposium. November 29, 2007 - December 2, 2007, Coronado, California.)

http://www.medscape.com/viewarticle/566788

Steroide. Pressure Builds on China Over Steroids. "In the fall, U.S. authorities announced a massive raid against underground suppliers of steroids, human growth hormone and other performance-enhancing drugs. Investigators had cast their net wide, arresting 124 people in 27 states. But to determine the origin of the steroids, investigators had to look to only one place: China. Since at least 2005, when a U.S.-led crackdown crippled Mexico's steroid industry, Chinese firms have been supplying the vast majority of the steroids sold over the Internet, according to U.S. law enforcement officials." (The Washington Post, 5.12.2007)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/04/AR2007120402306.html

Interactions Between Nonprescription Products and Psychotropic Medications. W. Steven Pray, US Pharmacist. 2007;32(11):12-15. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566743?src=mp

"Psychedelics and Self Discovery ". (Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, Inc. (MAPS), 2007, ISSN 1080-8981)

http://www.maps.org/news-letters/v17n2-html/index.html

PSYCHEDELIC HEALING? Hallucinogenic drugs, which blew minds in the 1960s, soon may be used to treat mental ailments. (SCIENTIFIC AMERICAN MIND December 2007/January 2008) (Fulltext, open access)

http://www.maps.org/media/scientific_american_mind_article.pdf

http://www.maps.org/media/scientific_american_mind_article.pdf

USA. Krötenbesitzer verhaftet. In den USA ist ein junger Mann wegen des Besitzes einer Kröte verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, das Tier nur aus einem Grund zu halten: um sich regelmäßig mit seiner Hilfe zu berauschen! (Ärzte-Zeitung, 28.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/news/?sid=474000

Thailand. KRATOM JUICE COCKTAIL THE RAGE WITH YOUNG MUSLIMS. As Thais rejoice over the 4x100 SEA Games gold medal in the women's relay event, police are fretting over the 4x100 formula, a drugs cocktail popular in the deep South.
The illegal mixture is made by brewing kratom leaves ( mitragyna speciosa ) in hot water and then mixing the dark green juice with a soft drink, cough syrup and tranquilisers. The popular cocktail has been named "4 times 100". (Bangkok Post, 9.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1431.a08.htm

Bhui K, Warfa N (2007) Drug Consumption in Conflict Zones in Somalia. PLoS Med 4(12): e354 doi:10.1371/journal.pmed.0040354. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040354

Khat. Odenwald M, Hinkel H, Schauer E, Neuner F, Schauer M, et al. (2007) The Consumption of Khat and Other Drugs in Somali Combatants: A Cross-Sectional Study. PLoS Med 4(12): e341 doi:10.1371/journal.pmed.0040341. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040341

MODAFINIL:

London. Rise and shine: Wake up to an enhanced life.It may sounds like something from a J.G. Ballard novel, but a new breed of lifestyle drugs could allow us to choose how much we sleep, boost our memories and even allow us to enjoy ourselves more, without any side effects. Will they unleash human capabilities never seen before or create a dystopian 24-hour society where we are dependent on drugs to regulate our lifestyle and behavior?
"These drugs are coming, and they're coming fast. We live in a culture that doesn't lend itself to holding back performance enhancers. If substances can be produced that don't have any real physical risks, you'll see them," Dr Arthur Caplan, Director of Bioethics Center at Pennsylvania University told CNN.
One drug already available is modafinil, marketed as the vaguely Orwellian-sounding Provigil. Originally developed for sufferers of narcolepsy, it enables those who take it to stay awake and alert for 48 hours. (CNN, 1.2.07)

http://edition.cnn.com/2007/TECH/science/01/25/ft.newdrugs/index.html?iref=newssearch

Gehirn-Doping: Augen geradeaus. Wie die Pharmafirma Cephalon die vermeintliche Gehirndoping-Substanz Modafinil im psychoaktiven Markt etabliert. Dazu ein Selbstversuch. (Jörg Auf dem Hövel in: telepolis, 23.10.2007)

http://www.aufdemhoevel.de/modafinil.htm

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26412/1.html

Washington. Lebensgefährliche Reaktionen auf Narkolepsiemedikament. Die Behandlung mit dem Psychostimulans Modafinil, das zur Behandlung der Narkolepsie zugelassen ist, kann lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Nach mehreren Zwischenfällen hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Warnhinweise in den Fachinformationen revidiert. Der Hersteller forderte die Ärzte in einem Dear Health Professional-Brief auf, das Medikament nach dem Auftreten von Hautausschlägen sofort abzusetzen. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30252

Modafinil. Modafinil for Excessive Sleepiness Associated with Shift-Work Sleep Disorder. NEJM; Volume 353:476-486, August 4, 2005; Number 5. (Fulltext, open access)

http://content.nejm.org/cgi/content/full/353/5/476

Psychostimulants and military operations. Mil Med. 2007 Apr;172(4):383-7. (Abstract)

http://www.websciences.org/cftemplate/NAPS/archives/indiv.cfm?ID=20065935

Off-label administration of drugs to healthy military personnel. Dubious ethics of preventive measures. D O E Gebhardt; J Med Ethics 2005;31:268. (Fulltext, open access)

http://jme.bmj.com/cgi/content/full/31/5/268

PubMed-Recherche zu modafinil und military (22.12.07)

http://www.dgsuchtmedizin.de/text.158/index.html


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Fachpresseschau-Alko_418BAD.doc

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung: „Voll drauf – neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?“. Weil der Alkoholkonsum und die Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen stark gestiegen sind, hat sich die diesjährige Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, dem Thema „Voll drauf - neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?“ gewidmet.

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] ode,param=Links.html__nnn=true#doc1079072bodyText1

CME/CE. Topiramate was effective for treatment of alcohol dependence, according to the results of a double-blind, randomized controlled trial reported in the October 10 issue of the Journal of the American Medical Association. (medscape, cme, 7.10.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/563980?sssdmh=dm1.315752&src=top10

Binge Drinking and Burst Bladders. A rare but not unknown side-effect of binge drinking can be potentially catastrophic: bladder rupture. (jointogether, 13.11.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/binge-drinking-and-burst.html

Österreich: Substanzinformations-Flyer zu Alkohol. (Hrsg.: Österreichische Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.432/nav.6/view.29/level.2/

Das Thema "Alkohol" stand in diesem Jahr im Mittelpunkt zweier Tagungen der DHS: „Beim Wissenschaftlichen Symposium in Tutzing haben wir uns dem Thema aus internationaler Sicht genähert. In der Fachkonferenz vorletzte Woche in Mannheim standen die vielfältigen Aspekten des Alkoholkonsums und die Hilfe für Menschen mit Alkoholproblemen in Deutschland im Mittelpunkt.“ Tagungsbände sind in Vorbereitung. (DHS-Newsletter 21-07 vom 26.11.2007)
Die Pressemeldungen sind veröffentlicht unter

http://www.dhs.de/web/presse/meldungen.php.

Brain Substrates of Craving to Alcohol Cues in Subjects With Alcohol Use Disorder. Mi-Sook Park; Jin-Hun Sohn; Ji-A Suk; Sook-Hee Kim; Sunju Sohn; Richard Sparacio. Alcohol and Alcoholism; Alcohol Alcohol. 2007;42(5):417-422. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566041?src=mp

Dr. Bert Kellermann, ehemals leitender Arzt der Klinik Ochsenzoll in Hamburg, hat im Hamburger Ärzteblatt 11/07 einen Artikel "Leben ohne Alkohol", Untertitel "Trunksucht: Von Max Nonnes Zeit bis heute" veröffentlich und zeichnet den Hamburger Arzt Max Nonne nicht nur als Neurologiebegründer, sondern auch als einen der ersten ärztlichen Suchttherapeuten. (Hamburger Ärzteblatt, November 2007)

http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1195470792.pdf

Empfehlungen des wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS zu Grenzwerten für den Konsum alkoholischer Getränke Autoren: Prof. Dr. med. Helmut Seitz, Prof. Dr. Gerhard Bühringer. (DHS, November 2007)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/grenzwerte_alkoholkonsum.pdf

Schweiz. Alter Schnaps in neuen Tüten. Devilbag heißt der neuste Gag auf dem Markt der harten Spirituosen. Außen harmlos und bunt wie eine Kaugummipackung, enthält die Teufelstüte 40-prozentigen Alkohol. Nicht zum ersten Mal greift die Eidgenössische Alkoholverwaltung wegen eines 20-ml-Alkoholgetränks ein, weil es gezielt Jugendliche anspreche. (Standpunkte (05/2007): Informationen und Kommentare zu Alkohol und anderen Drogen. Fachzeitschrift der SFA)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_05_07_schnaps_tueten.pdf

Das Spasmolytikum Baclofen, das normalerweise bei Patienten mit multipler Sklerose oder Zerebralparese zum Einsatz kommt, hat sich in einer randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2007; 370:1915-192) als außerordentlich wirksames Mittel zur Förderung der Abstinenz bei Patienten mit alkoholischer Leberzirrhose erwiesen. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30717

Living Arrangements, Heavy Drinking and Alcohol Dependence. Alcohol consumption could affect the overall health and well-being of people in less advantaged living arrangements. Who is most vulnerable to unhealthy alcohol use? What are the contributing factors? Alcohol Alcohol 42(5) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/566046?src=mp

Australia: Alcohol is Destroying Aboriginal Babies’ Lives. The former Australian of the year and child health expert Fiona Stanley yesterday fought back tears as she revealed her fears that high rates of foetal alcohol syndrome in Aboriginal communities in the Kimberley could lead to another lost Aboriginal generation. Giving evidence to a West Australian inquest into Aboriginal youth suicides, Professor Stanley warned that as many as one in four Aboriginal children could have foetal alcohol syndrome - making them more likely to fall into a life of behavioural and health problems, neglect, educational failures, substance abuse and juvenile crime. (The Sydney Morning Herald, 18.12.2007)

http://www.smh.com.au/news/national/a [...] riginal-babies-lives/2007/12/17/1197740187340.html

Farmington. Kurzintervention senkt Alkoholkonsum nach Notfallaufnahme. Zu Silvester müssen die Notfallambulanzen jedes Jahr viele Patienten versorgen, die sich ihre Verletzungen im alkoholisierten Zustand zugezogen haben. Für eine Beratung der Patienten bleibt wenig Zeit. Dabei könnte nach den Ergebnissen einer Studie in den Annals of Emergency Medicine (2007; 50: 699-710) eine zehnminütige Kurzintervention den langfristigen Alkoholkonsum vieler Patienten senken. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30909

Kinder, die mit dem fetalen Alkoholsyndrom geboren werden, leiden ein Leben lang unter den Folgen. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 49, 7.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=58200


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, November-Dezember 2007:

pubmed_amphetamine_november_07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.150/index.html
pubmed_amphetamine_december_07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.156/index.html

Welcome to the Asia & Pacific Amphetamine-Type Stimulants Information Centre (APAIC).

http://www.apaic.org/

Australien. Crystal meth is worse than heroin. TWO ice users cause more damage to the community through violence, crime and demand on the health system than 50 heroin users, a survey of drug users has found. But young people on the streets trying the drug were unaware of the devastating side effects of ice - or crystal methamphetamine - and wrongly believed it was a safe alternative to heroin. (Sidney Morning Herald, 4.11.07)

http://www.smh.com.au/news/national/c [...] is-worse-than-heroin/2007/11/03/1193619199365.html

Methamphetamine Use and Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus Skin Infections. Public health officials and clinicians need to be aware of the link between methamphetamine use and skin and soft tissue infections. (Emerg Infect Dis 13(11) 2007) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/565648?src=mp

NEW TREATMENT FOR ICE USERS - WORLD FIRST STUDY RESULTS. A new treatment for methamphetamine or "ice" has been found to assist users to dramatically reduce their drug use, a study released yesterday has found.
The first results from an Australian drug trial for methamphetamine or “ice” users funded by the Australian Government Department of Health and Ageing were presented yesterday at the World Psychiatric Association Congress in Melbourne.
(...)
“The drug, known as modafinil, restores levels of neurotransmitters or chemicals in the brain that may be depleted after heavy or long term methamphetamine use,” said Mr Shearer. “It’s already available in Australia for sleep problems such as narcolepsy, shift workers’ syndrome and sleep apnoea related fatigue.”
Studies in the United States have shown modafinil to be safe and effective in cocaine users. Modafinil is presently in larger scale studies to definitively establish its value in treating cocaine addiction in the US. (National Drug and Alcohol Research Centre (NDARC) at UNSW – University of New South Wales, 30.11.07)

http://ndarc.med.unsw.edu.au/NDARCWeb.nsf/resources/PR2007_2/$file/MODAFINAL%2B2007.pdf

USA. Altering perceptions: Good outcomes from "club drugs"? Researchers are investigating whether the illicit drugs that keep some revelers on the dance floor for hours have legitimate medical uses. (AMNews – American Medical Association, 1.10.07)

http://www.ama-assn.org/amednews/2007/10/01/hlsa1001.htm

MDMA, politics and medical research: Have we thrown the baby out with the bathwater? Ben Sessa Psychopharmacology Unit, University of Bristol, Bristol, UK. David J. Nutt Psychopharmacology Unit, University of Bristol, Bristol, UK. Journal of Psychopharmacology 21(8) (2007) 787–791. (Fulltaxt, open access)

http://www.maps.org/w3pb/new/2007/2007_Sessa_22948_1.pdf

Australian National Council on Drugs. Methamphetamines: position paper (2007).

http://www.ancd.org.au/publications/pdf/pp_methamphetamines.pdf

Methamphetamine Abuse. Winslow BT, Voorhees KI, Pehl KA. American Family Physician, Vol. 76/No. 8 (October 15, 2007) (Fulltaxt, open access)

http://www.aafp.org/afp/20071015/1169.html

USA. The Peace Drug. Post-traumatic stress disorder had destroyed Donna Kilgore's life. Then experimental therapy with MDMA, a psychedelic drug better known as ecstasy, showed her a way out. Was it a fluke - or the future? (The Washington Post, 25.11.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/20/AR2007112001777.html?sub=AR


CANNABIS

DGS Kongress 2007, 1.Preis in der Posterausstellung: Die Lungenfunktion bei Rauchern, opiatabhängigen Rauchern und opiatabhängigen Rauchern, die Cannabis konsumieren. Dr. Bernhard Piest, Braunschweig.

http://www.dgsuchtmedizin.de/text.147/index.html

Über Dramatisierungen nicht glücklich. Cannabis-Experte Rudolf Brenneisen mahnt, die Berner Studie über Lungenschäden durch Kiffen differenziert zu betrachten. (eBund, 13.11.07)

194.209.226.170/pdfdata/bund/2007/11/13/BVBU-005-1311-2.pdf

Dutch Marijuana Becomes More Expensive as Police Raids Rise. The price of Dutch marijuana has increased 20 percent this year because the supply is being curbed by a rise in police raids on hemp plantations. The effectiveness of one gram of Dutch-grown marijuana also has decreased by 1.5 percent, according to an e-mailed statement from the Trimbos Institute, a Dutch group that studies drug addiction and treatments. The level of THC, the compound that gives cannabis its potency, fell to 16 percent from 17.5 percent last year. (Bloomberg, 2.10.07)

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601085&sid=amOl8D9pZklI

Schlaue Kiffer? Jugendliche Marihuana-Raucher bessere Schüler. Weg mit der gesunden Pausen-Jause, her mit einem illegalen Joint: Zu diesem Schluss könnte man nach dem Lesen einer Studie von Schweizer Forschern kommen. In der breit angelegten Untersuchung fanden die Wissenschaftler heraus, dass jugendliche Kiffer in der Schule mit weniger Aufwand gleich gut oder sogar besser abschneiden als ihre nicht Cannabis konsumierenden Kollegen. (Kronenzeitung, 8.11.07)

http://www.krone.at/index.php?http%3A//wcm.krone.at/krone/S25/object_id__83006/hxcms/

Gute Noten für Gelegenheitskiffer. Der gelegentliche Konsum von Cannabis schadet den Schulleistungen gemäss einer Studie nicht. Dafür sind die Gelegenheitskiffer im Vergleich zu Lehrlingen oder Gymnasiastinnen, die gar nicht rauchen, beliebter und sportlicher. (Zürich, 20 Minuten, 8.11.07)

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/22623364#wichtig

Schwarzenegger hält Marihuana für harmlos. Was ist bloß in Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger gefahren? In einem Interview hat der ehemalige Profi-Bodybuilder nun mit seiner Äußerung zum Thema Marihuana verblüfft: "Das ist keine Droge. Das ist ein Blatt." (Spiegel online, 29.10.07; Neue Zürcher Zeitung, 29.10.07)

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,514090,00.html

http://tinyurl.com/34eye5

Understanding Cannabinoid Psychoactivity with Mouse Genetic Models. Mackie K. PLoS Biol 5(10): e280 doi:10.1371/journal.pbio.0050280. (Fulltext, open access)

http://biology.plosjournals.org/perls [...] get-document&doi=10.1371/journal.pbio.0050280&ct=1

Hamburg. Drogen Suchtexperten Tagen bis Sonntag in Hamburg - Schon Zehnjährige rauchen Cannabis. Das durchschnittliche Einstiegsalter der Hamburger Jugendlichen liegt bei 14 Jahren. Gesundheitsstaatsrat Wersich betont die Notwendigkeit von Prävention. (Hamburger Abendblatt, 27.10.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/10/27/809428.html

Hamburg. Haschisch rauchen - wie gefährlich ist es wirklich? Interview mit Udo Küster und Gisela Beckmann-Többen
Haschisch rauchen ist entspannend und manchmal auch sehr lustig. Doch längst nicht jeder hat den Umgang mit der Tüte unter Kontrolle. Ein Teil der Konsumenten reagiert mit Depressionen und Angstzuständen. Sie bewältigen ihren Alltag nicht mehr, schmeißen die Schule oder verlieren den Arbeitsplatz. Die Drogenambulanz des UKE betreut jährlich 400 Jugendliche mit massiven Suchtproblemen. Der Psychologe Udo Küstner und die Therapeutin Gisela Beckmann-Többen haben über ihre Therapiearbeit jetzt einen Ratgeber geschrieben: "Bekifft und abgedreht". (Morgenpost (Hamburg), 5.12.07)

http://www.mopo.de/2007/20071205/hamb [...] hisch_rauchen_wie_gefaehrlich_ist_es_wirklich.html

CANDIS - Implementierung in die ambulante Suchtkrankenhilfe. In den letzten drei Jahren hat die Technische Universität Dresden im Rahmen der CANDIS-Studie ein modulares Behandlungsprogramm für ältere Jugendliche und Erwachsene mit Cannabis-Störungen entwickelt und evaluiert. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass diese Intervention sehr gut von den Teilnehmern angenommen wurde und zu ermutigenden Abstinenzraten sowie einer hohen Haltequote führte. Ab November 2007 wird CANDIS fortgesetzt. Ziel dieses zweijährigen Modellprojektes ist es, die CANDIS-Therapie in die ambulante Suchthilfe zu implementieren und ihre Durchführung unter realen Behandlungsbedingungen zu evaluieren. Teilnehmen können an der Studie insgesamt 10 ambulante Suchthilfezentren aus verschiedenen Bundesländern. (Quelle: DHS-Newsletter 20-07 vom 01.11.2007)

Kontakt: hoch@psychologie.tu-dresden.de

Berlin. Kampf gegen Haschisch verstärkt. Etwa 20 Prozent aller Jugendlichen geben an, dass sie in den letzten 30 Tagen Cannabis geraucht haben. Jetzt soll ein Programm, das Minderjährigen den Ausstieg aus dem Kiffen ermöglichen soll, flächendeckend auf Berlin ausgeweitet werden. Die Bundesregierung fördert das Modellprojekt. (Die Welt, 03.11.07)

http://www.welt.de/berlin/article1325595/Kampf_gegen_Haschisch_verstaerkt.html

Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review. Lancet. 2007 Jul 28;370(9584):3.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607611623/fulltext

Großbritannien. Diskussion um Cannabis-Neueinstufung lenkt von Aufklärung über Risiken der Droge ab. (Wissenschaft online, 2.11.07)

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/910428

Correspondence: Cannabis and psychosis – Authors' reply. The Lancet 2007; 370:1539-1540; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61652-3

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607616523/fulltext

Schweiz. Newsletter zur Cannabisprävention 2/07. Themen: Früherkennung und Frühintervention im Schul- und Ausbildungsbereich; Intervention; Cannabiskonsum und Psychosen. (Hrsg.: Bundesamt für Gesundheit, Bern)

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/00646/04154/index.html?lang=de

Cannabis - ein zweischneidiges Schwert. Tetrahydrocannabinol (THC), der psychoaktive Bestandteil von Cannabis, wirkt in geringen Dosen stimmungsaufhellend. Höhere Dosierungen allerdings bewirken das Gegenteil. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde. (drugcom.de, 5.11.07)

http://www.drugcom.de/?uid=37a9c8262d3acd65dab0d2c74dfb0bbb&id=aktuelles&idx=600

Abstract der Studie

Neuseeland. Study links cannabis smoking and sexual abuse in teenagers. A new study has found that a third of frequent cannabis users at New Zealand high schools have been sexually abused. (New Zealand Herald, 6.11.07)

http://www.nzherald.co.nz/section/story.cfm?c_id=204&objectid=10474241

Berlin. INCANT Studie zur Hilfe für jugendliche Cannabisabhängige – Drogenbeauftragte von Bund und Land ziehen erfolgreiche Zwischenbilanz. (BMG Pressemitteilung vom 7.11.07)

http://www.gesundheit-adhoc.de/index.php?op=show&page=0&msgNr=2648

Indien. STARTING THE DAY WITH THE CUP THAT KICKS. For some in Rajasthan's Rajsamand district, the day starts not with a hot cuppa but with a bhang-laced drink made from cannabis. At six in the morning, people begin slowly trooping into government-run bhang shops in the district for the drink, made from the leaves of cannabis that grows wild in many parts of northern India. (Hindustan Times, 4.11.07)

http://www.hindustantimes.com/StoryPa [...] &Headline=Starting+the+day+with+the+cup+that+kicks

Heranwachsende, die nur Cannabis konsumierten, hatten in einer schweizerischen Studie nicht häufiger psychosoziale Probleme als Nichtkonsumenten. Insgesamt wurden 5163 Schüler bzw. Studenten im Alter zwischen 16 und 20 Jahren in die Studie aufgenommen, aufgeteilt in Nur-Cannabiskonsumenten (n = 455), Cannabis- und Tabakraucher (n = 1703) und Nichtkonsumenten (n = 3105). Heranwachsende, die nur Cannabis konsumierten, wiesen eine bessere psychosoziale Funktion auf als jene, die auch Tabak konsumierten. Verglichen mit Nichtkonsumenten hatten sie eine bessere Beziehung zu Freunden und trieben mehr Sport, sie hatten jedoch weniger wahrscheinlich eine gute Beziehung zu ihren Eltern und schwänzten häufiger die Schule. (Quelle: Suris JC, et al. Arch Pediatr Adolesc Med 2007;161(11):1042-7.) (Aus: IACM-Informationen vom 10. November 2007) (Abstract)

http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/short/161/11/1042

Could Smoking Pot Be Good for Teens? (Alternet, 10.11.07)

http://www.alternet.org/drugreporter/67461/

Some Go Without a Cigarette. Characteristics of Cannabis Users Who Have Never Smoked Tobacco. J. C. Suris, MD, PhD; Christina Akre, MA; André Berchtold, PhD; André Jeannin, MA; Pierre-André Michaud, MD.
Arch Pediatr Adolesc Med. 2007;161(11):1042-1047. (Abstract)

http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/short/161/11/1042

Berlin. Cannabiskonsum in Berlin steigt stark. Berliner Jugendliche müssen immer häufiger wegen Cannabismissbrauch ins Krankenhaus. (Ärztezeitung, 15.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] iatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/?sid=472066

Hessen. Erst der Rausch, dann die Psychose. Cannabis-Konsum wird zunehmend zum Trend - Zahl der Einweisungen in Kliniken steigt. (Fuldaer Zeitung, 18.11.07)

http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=198688

Amsterdam. Einmal im Jahr treffen sich Kiffer aus aller Welt in Amsterdam zum „Cannabis Cup“ und küren das angeblich beste Marihuana. Es geht zu wie auf einer Weinprobe. Nur die Klientel ist bunter: Rauschebärte, Rastalocken und leicht dubiose Gestalten. (FAZ Net, 25.11.07)

http://tinyurl.com/2swh6g

20th Anniversary HIGH TIMES Cannabis Cup. There was a special vibe surrounding the ceremonies this Thanksgiving as the highest honors in the cannabis community were handed out at the 20th Anniversary HIGH TIMES Cannabis Cup. (Homepage, 26.11.07)

http://www.cannabiscup.com/ht/cancup/

Menstruationszyklus Wissenschaftler aus Nord-Carolina untersuchten die Wirkung verschiedener Faktoren auf die follikuläre Phase des Menstruationszyklus. Die follikuläre Phase ist die Phase bis zum Eisprung (erste Hälfte des Menstruationszyklus). Gelegentliche Cannabiskonsumenten (bis zu dreimal in den letzten drei Monaten) wiesen eine längere follikuläre Phase auf als Nichtkonsumenten (3,5 Tage). Die follikuläre Phase von häufigen Konsumenten (mehr als dreimal) war nahezu zwei Tage länger als die von Nichtkonsumenten. (Quelle: Jukic AM, et al. J Womens Health (Larchmt) 2007;16(9):1340-1347.) (Quelle: IACM-Informationen vom 24. November 2007)

http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=261#10

Bundestransfer des Beratungskonzeptes für Cannabiskonsumierende "Realize it".
In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Klient/-innen mit der Diagnose Cannabismissbrauch oder -abhängigkeit in den Suchtberatungsstellen deutlich angestiegen. Für diese Zielgruppe wurde das standardisierte Interventionsprogramm "Realize it" entwickelt und in den Jahren 2004 bis 2007 modellhaft in Drogen- und Suchtberatungsstellen des bwlv und in Einrichtungen in der Schweiz erprobt.
Das BMG hat die delphi-Gesellschaft Berlin und das Lörracher Präventionszentrum Villa Schöpflin beauftragt, das Beratungskonzept "Realize it" und die an den Modellstandorten gesammelten Erfahrungen allen interessierten Beratungsstellen zur Verfügung zu stellen. Die wissenschaftliche Begleitforschung der Uni Fribourg hat gezeigt, dass das kurzzeit- und lösungsorientierte Beratungsprogramm nachhaltig erfolgreich ist. Bei Konsument/-innen, die an "Realize it" teilgenommen haben, reduzieren sich Konsummenge und Konsumfrequenz ebenso signifikant und nachhaltig wie die konsumbezogenen psychischen Beeinträchtigungen.
Transferstandorte und Termine
Der Transfer von "Realize it" findet in den kommenden zwei Jahren statt. Termine im Jahr 2008 für die dreitägigen Schulungen, die vom BMG finanziert werden, sind:
09. bis 11. April in Freiburg
08. bis 09. Mai in Köln
18. bis 20. Juni in Leipzig
25. bis 27. Juni in Hamburg
Bundesweit können sich Suchtberatungsstellen in Deutschland, die mit dieser Zielgruppe arbeiten, für die Teilnahme an "Realize it" bewerben. Der Bewerbungsfragebogen kann bei www.realize-it.org heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch nähere Informationen zum Projekt. Bewerbungen sollten bitte bis spätestens 18. Januar 2008 eingehen.
Ansprechpartner Transfer: Peter Eichin, Villa Schöpflin, Franz-Ehret-Str. 7, 79541 Lörrach, peter.eichin@bw-lv.de
(Quelle: DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

Study Shows Toxins In Marijuana Smoke. Levels Of Some Toxins Higher In Pot Cigarettes Than In Tobacco Cigarettes, Experts Say. (WebMD, 14.12.07; auf Deutsch in: orf science, 18.12.07; The Guardian, 19.12.07)

http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=85874

http://science.orf.at/science/news/150315

http://www.guardian.co.uk/society/2007/dec/19/drugsandalcohol.drugs

A Comparison of Mainstream and Sidestream Marijuana and Tobacco Cigarette Smoke Produced under Two Machine Smoking Conditions. Moir et al. Chem. Res. Toxicol.; doi: 10.1021/tx700275p, Published on Web 12/07/2007. (Fulltext, open access)

http://pubs.acs.org/cgi-bin/sample.cgi/crtoec/asap/pdf/tx700275p.pdf

Berlin. Cannabistherapie für Jugendliche auf dem Vormarsch? Als in den 90er Jahren der Anteil der Jugendlichen, die Cannabis konsumieren anstieg, erkannte die Politik, dass man für diese Gruppe nahezu keine spezifischen Beratungsangebote kannte. Viele Suchthilfeeinrichtungen konzentrierten sich damals auf die Behandlung von Opiat- und Alkoholabhängigen. Ergebnis der fast verzweifelten Suche nach einer Therapie für junge Cannabisabhängige waren nicht nur spektakuläre Medienberichte a la "Die Seuche Cannabis", sondern auch die beiden internationalen Projekte INCANT und "Realize It!". (Meldung des DHV vom 13. 12. 2007)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1197553751.html

Kiffer husten öfter. Tiefe Lungenzüge, rasselnder Atem: Erneut zeigt eine Studie auf, dass Cannabis-Qualm gravierende gesundheitliche Folgen hat. (Zürich, 20 Minuten, 19.12.07)

http://www.20min.ch/news/wissen/story/11706174

Großbritannien. Cannabis supply and young people. This report provides a snapshot of how young people in a large city and rural villages obtain cannabis. The study interviewed 182 young people aged 11–19, all of whom had used cannabis and/or been involved in cannabis transactions in recent months. (Joseph Rountree Foundation, December 2007 – Ref 2175)

http://www.jrf.org.uk/knowledge/findings/socialpolicy/2175.asp

THE DOSE MAKES THE POISON, EVEN FOR MARIJUANA SMOKE (Jacob Sullum in reasononline, 19.12.07)

http://www.reason.com/blog/show/124017.html

Berlin. „Ein guter Joint“ - Berlins PDS-Chef schwärmt vom Kiffen. (Bild, 1.1.08)

http://www.bild.t-online.de/BILD/berlin/leute/2007/12/31/pds/drogen,geo=3377198.html


BLEI IM GRASS

Einführung von Drug Checking jetzt! In Leipzig und Umgebung sind bisher 19 akute, z.T. lebensbedrohliche Bleivergiftungen aufgetreten, die durch verseuchtes Cannabis hervorgerufen wurden. Die aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie zwingend notwendig es ist, endlich die Möglichkeit für Drug Checking zu schaffen. (Presseerklärung der DrugScouts vom 09.11.2007)

http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/chemie/pm_drugchecking_jetzt.html

Tödliche GEFAHR - Blei-Vergiftung durchs Kiffen. Gangster verkaufen gestreckten Stoff. (Berliner Kurier, 11.11.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/195336.html

http://www.morgenpost.de/content/2007/11/11/berlin/931385.html

Berlin. Grüne: Fünf Hanfpflanzen pro Haushalt. Rechtspolitiker Lux will Freigabe der Zucht für den Eigenbedarf, warnt aber vor Blei im Cannabis. (Berliner Morgenpost, 12.11.07)

http://www.morgenpost.de/content/2007/11/11/berlin/931385.html

Lebensgefahr beim Kiffen – Marihuana mit Blei gestreckt. (SPIEGEL TV, Video, 13.11.07)

http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,23876,00.html

Leipzig. Polizei ermittelt weiter zu kontaminiertem Marihuana Bisher keine vergleichbaren Fälle außerhalb Leipzigs ermittelt. (Leipzig-Seiten.de, 16. November 2007)

http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1029&Itemid=51

Leipzig. Nach über 50 Bleivergiftungen durch Cannabiskonsum in Leipzig hat eve-and-rave (Berlin) eine weitere Pressemitteilung zum Thema mit Informationen für Betroffene und Ärzte veröffentlicht. (19.11.07)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-11-19.html

Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThüringenPatienteninformation zur Bleivergiftung. Giftnotruf Erfurt 0361 730730.

http://www.ggiz-erfurt.de/aktuelles/akt_press_07_november_blei_patienteninformation.htm

Therapieempfehlung Universitätsklinikums Klinikums Leipzig zur Bleiintoxiaktion.

http://www.uniklinikum-leipzig.de/download/bleiintox-leitlinie16-11-07.pdf

Sabine Bätzing über Verunreinigungen von Cannabis: "Die aktuellen Fälle von mit Blei verunreinigtem Cannabis in Leipzig stellen eine neue Dimension der Gesundheitsgefährdung beim Konsum von Cannabis dar." betont Sabine Bätzing. "Auf mögliche Verunreinigungen von Cannabis und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit weise ich bereits seit einiger Zeit auf meiner Homepage und in zahlreichen Antworten auf Bürgeranfragen hin." (Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung vom 27.11.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] en-und-Sucht/Cannabis/cannabis-verunreinigung.html

Leipzig. Die Polizei in Leipzig ermittelt weiter zu dem mit Blei kontaminiertem Cannabis und Marihuana, das in der Stadt aufgetaucht ist.
Seit dem ersten Warnhinweis vom 7. November diesen Jahres habe das Gesundheitsamt in Leipzig 229 Drogenkonsumenten untersucht und 177 Analysen abgeschlossen, teilte die Polizei am Donnerstag in Leipzig mit. Dabei wurden 73 Personen zur weiteren Behandlung in ärztliche Betreuung übergeben. Insgesamt wurde bei bisher 97 Menschen ein erheblich erhöhter Bleiwert im Blut nachgewiesen, der auf den Konsum kontamierter Drogen zurückzuführen ist. (Leipzig-Seiten.de, 29.11.07)

http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1156&Itemid=51

"Dann kifft halt nicht" ist nicht genug! Seit einem Jahr kämpft der DHV gegen verunreinigtes Marihuana. Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing wollte sich lange überhaupt nicht zu dem Thema äußern und begreift den Ernst der Lage noch immer nicht! Dabei ist selbst Unbeteiligten nicht erst seit der Verseuchung des Leipziger Cannabismarktes mit bleihaltigem Marihuana klar, welche Gefahren von Streckmitteln in Cannabisprodukten ausgehen. (Deutscher Hanfverband DHV, 30. 11. 2007)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1196428353.html

Blei im Gras: Fragen und Antworten. (Drug Scouts, 1.12.07)

http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/chemie/blei_gras_FAQ.html

Blei im Gras. Verunreinigtes Cannabis verursacht lebensbedrohliche Vergiftungen- Bätzing trifft Mitschuld. (Hanf Journal, 1.12.07)

http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2007/12/s01_bleiimgras.php

DHV: Informationen über bleihaltige Cannabisprodukte. Informiert darüber, wie man das verseuchte Marihuana erkennt, was man tun sollte, wenn man bleihaltiges Cannabis gekauft hat und was von den Empfehlungen der Drogenbeauftragten zu halten ist. (DHV, 6.12.07)

http://hanfverband.de/themen/blei_in_marihuana.html

Bleivergiftungen durch gestrecktes Marihuana (K1 Magazin, Kabel 1, Video, 13.12.07)

http://de.youtube.com/watch?v=53-5Rc3kNrY

München. Vorsicht: Verbleites Gras jetzt in Süddeutschland angekommen. Auch in München wurde im Dezember eine junge Frau stationär behandelt, die Symptome einer schweren Bleivergiftung aufwies. (Hanf Journal, 28.12.07)

http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2008/01januar/s01_0108_titel.php


KOKA / KOKAIN

Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, November-Dezember 2007:

pubmed_cocaine_november07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.151/index.html
pubmed_cocaine_december07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.155/index.html

Kingston/Canberra. Kokain und Stress als Partner: Gemeinsam gegen das Enzym HDAC5. Ein Enzym namens Histondeacetylase 5 (HDAC5) spielt eine Schlüsselrolle bei der Adaption an akuten Stress und an chronischen Kokainkonsum. Darauf weist eine Arbeitsgruppe der Kingston University im Nutrition Journal (DOI:10.1186/1475-2891-6-34) hin. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30373

San Diego / USA. ADDICTION RESEARCH SHOWS DRUGS’ EFFECTS ON SLEEP, HOW. COCAINE CHANGES THE BRAIN TO MAKE TREATMENT SO DIFFICULT. (Society of Neuroscience, Annual Conference, Pressemitteilung, 5.11.07)

http://www.sfn.org/index.cfm?pagename=news_110507f

This explains your doughnut addiction. In a study, rats overwhelmingly prefer sweetened water to cocaine, even those already hooked on the drug. (Los Angeles Times, 10.11.07)

http://www.latimes.com/news/nationwor [...] i-sweet10nov10,0,5568654.story?coll=la-home-center

MacLaine löffelt Koks in Kaffee. Shirley MacLaine hat bei einer Party einmal Kokain mit Zucker verwechselt - und sich Kokain im Wert von 1000 Dollar in den Kaffee gelöffelt. (gmx, 19.11.07)

http://portal.gmx.net/de/themen/unter [...] -Koks-in-Kaffee,cc=000000182500049688381PGUhG.html

Impaired Inhibitory Control in Recreational Cocaine Users
Lorenza S. Colzato, Wery P. M. van den Wildenberg and Bernhard Hommel
PLoS ONE. 2007; 2(11): e1143. Published online 2007 November 7. doi: 10.1371/journal.pone.0001143. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17989775

Cocaine and crack cocaine: a growing public health issue. (EMCDDA, November 2007)

http://www.emcdda.europa.eu/attachements.cfm/att_41643_EN_dummypdf.pdf

Zürich. Psychiatrische Universitätsklinik Zürich: Tagung "Störungen durch Kokainkonsum", 2.11.2006
Psychotherapeutische Ansätze bei problematischem Kokainkonsum Wissenschaftliche Befunde und klinische Implikationen; Kenneth M. Dürsteler-MacFarland
Die adulte ADHS: Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen; Dominique Eich-Höchli
Kokain - die neue Volksdroge? Nationale und internationale Trends; Verena Maag
"Mad Sad or Bad" - Gedanken zu Krankheit, Schuld und Behandlungsethik; Robert Oppliger
Erfahrungen aus der hausärztlichen Behandlung von Kokainkonsumenten; André Seidenberg

http://www.puk-west.unizh.ch/de/forschung/substanz_publikat_01.shtml

Großbritannien. Armee verliert mehr Soldaten durch Drogen als im Kampf. Zahl der Kokain-Konsumenten hat stark zugenommen. (Der Standard, 14.12.07)

http://derstandard.at/?url=/?id=3151659

Großbritannien. Drug Epidemic Hits British Army. The number of British army soldiers testing positive for illegal drugs has increased sharply, according to research published Friday.
The Ministry of Defense did not dispute the findings in the Journal of the Royal United Services Institute, published at a time when the British military is struggling to recruit and retain service members while fighting two wars, in Iraq and Afghanistan. (military.com, 14.12.07)

http://www.military.com/NewsContent/0,13319,158294,00.html

Großbritannien. British Army Loses ‚Batallion’ a Year to Drug-Use Discharges. Research into Compulsory Drugs Testing (CDT) of UK service personnel, published today by the Journal of the Royal United Services Institute (RUSI), has identified a rise in positive tests for illegal substances in the British Army from 517 individual cases in 2003, to 795 in 2005 (and 769 in 2006), and also a four-fold growth in soldiers testing positive for the class-A drug cocaine.
Professor Sheila Bird, a Senior Scientist with the Medical Research Council writing for the RUSI Journal states that the British Army’s substantially increased urinary cocaine positive rate – up from 1.4 per thousand in 2003 to 4.0 and 5.7 per thousand in the first semesters of 2006 and 2007 respectively (up to a four-fold increase) – could however just be the tip of the iceberg. (RUSI – Royal United Services Institute for Defence and Security Studies, oD)

http://www.rusi.org/news/ref:N47616079DFD16/

Compulsory Drugs Testing in the British Army Assessing the Data.
Sheila M. Bird; RUSI DECEMBER 2007 VOL. 152 NO. 6 pp. 54–59

http://www.rusi.org/downloads/assets/RUSIJOURNALFEATURE_DEC07.pdf

Irland. Cocaine 'biggest killer of all'. A Dublin coroner has said cocaine abuse is rife in the city, describing the drug as "the biggest killer" of all. (BBC News, 19.12.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/northern_ireland/7152568.stm

USA. A Cocaine Vaccine and Disulfiram Show Promise for Cocaine Dependence. (Medscape Medical News, 6.12.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/567050?src=mp

PHASE-II-STUDIE: Vigabatrin bei Kokainsucht.
Das Antiepileptikum Vigabatrin könnte Kokain-Abhängigen helfen, ihre Sucht zu überwinden: Im Rahmen einer Phase-II-Studie des US-Pharmaunternehmens Catalyst Pharmaceuticals konnten 28 % der neun Wochen lang mit Vigabtrin therapierten Patienten von der Droge entwöhnt werden – gegenüber nur 8 % der Probanden in der Kontrollgruppe. Zur Kontrolle des tatsächlichen Drogenkonsums waren im Verlauf der Studie zweimal wöchentlich Urinproben der 103 Probanden untersucht worden.
Vigabatrin erhöht im Gehirn indirekt die Menge an GABA, indem das abbauende Enzym Transaminase gehemmt wird. Dadurch wirkt die Substanz antiepileptisch. Außerdem scheint der Wirkstoff die Verfügbarkeit von Dopamin im Gehirn zu verringern – dem Neurotransmitter, der unter anderem für Suchtverhalten verantwortlich gemacht wird. Im kommenden Jahr will Catalyst eine ähnliche Studie zur Wirksamkeit bei Metamphetamin-Abusus durchführen. (Quelle: ifap@rzneimittelnews, 15.12.07)

Cocaine treatment admissions at three sentinel sites in South Africa (1997-2006): findings and implications for policy, practice and research. Parry C, Pluddemann A, Myers B. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:37 ( 28 December 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/37


NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&secondid=37466

Spritzen gegen Sucht - Impfstoffe für Raucher sind in Sicht. Mehr Raucher könnten mit einer Nikotin-Impfung den Ausstieg schaffen. Millionen Süchtigen winkt Hilfe: Forscher von Firmen aus den USA, Großbritannien und der Schweiz arbeiten an Impfstoffen gegen gängige Süchte, allen voran gegen das Rauchen. "In spätestens drei Jahren ist das erste Produkt auf dem Markt", sagt der Leiter des US-National Institute on Drug Abuse, Dr. Frank Vocci. Impfstoffe gegen Rauchen werden bereits in großen klinischen Studien getestet. Doch nicht alle glauben an den Erfolg der Spritzen. Denn die Abhängigkeit sei weit mehr als nur ein körperliches Phänomen, sagen Suchtexperten. (Ärztezeitung online, 2.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=468705

CME/CE. Challenges of Treating Tobacco Users in High-Risk Populations. (Medscape, 5.11.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/8132?src=mp

Smoking Vaccine Gets Study Backing. New research shows that a nicotine vaccine can be effective in helping people quit smoking. (jointogether, 13.11.07, Heartwire, 13.11.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/smoking-vaccine-gets-study.html

http://www.medscape.com/viewarticle/565802?src=mp

Washington. Suizidgedanken nach Raucherentwöhnung mit Vareniclin? Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA überprüft derzeit Berichte, nach denen es im Rahmen der Raucherentwöhnung mit Vareniclin (Chantix®, in Deutschland Champix®) zu Suizidgedanken oder einem aggressiven „erratischen“ Verhalten gekommen ist. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30525

US Food and Drug Administration. FDA Issues Early Communication for Chantix. Background: The U.S. Food and Drug Administration (FDA) issued an Early Communication about an Ongoing Safety Review of Chantix, a drug approved as an aid to smoking cessation treatment. An Early Communication reflects FDA’s current analysis of available data concerning these drugs and does not mean that FDA has concluded that there is a causal relationship between the drug and the emerging safety issue. (FDA, 20.11.07)

http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2007/NEW01749.html

Introducing oral tobacco for tobacco harm reduction: what are the main obstacles?
Martinet Y, Bohadana A, Fagerstrom K
Harm Reduction Journal, 2007 4:17 ( 7 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/17

USA / Philadelphia. Spuren des Passivrauchens in der Lunge sichtbar gemacht. Jahrelanges Passivrauchen führt zu strukturellen Schäden im Lungengewebe, die mithilfe der Diffusions-Kernspintomografie erstmals sichtbar gemacht werden können. (Deutsches Ärzteblatt, 27.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30592

Schweiz. Rauchen als Diabetesrisiko. Tabakrauchen begünstigt die Entstehung eines Typ-II-Diabetes mellitus. Nach einer Meta-Analyse im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 298: 2654-2664) haben auch Exraucher ein erhöhtes Risiko, das bei aktiven Rauchern mit der Zahl der gerauchten Zigaretten ansteigt. (Deutsches Ärzteblatt, 12.12.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30772


OPIATE / OPIOIDE

Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, November-Dezember 2007:

pubmed_opioid_detoxification_november07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.152/index.html

pubmed_opioid_detoxification_december07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.157/index.html

Indien / Jaipur. Jaswant in opium controversy. A brew served by BJP leader Jaswant Singh to welcome Rajasthan party dissident leaders at a much publicised at-home at his native village of Jasol in Barmer district is threatening to leave the host with a nasty after-taste. (Times of India, 2.11.07 und 6.11.07)

http://timesofindia.indiatimes.com/India/Jaswant_in_opium_controversy/articleshow/2513746.cms

http://timesofindia.indiatimes.com/In [...] Jaswant_Singh_in_opium_row/articleshow/2512995.cms

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article2813824.ece

Indien. The unfair maligning of Opium. The practice of using opium, as any cursory research will reveal, can be dated back to at least the Neolithic age. From being a source of food, an ancient pain-killer to a drug of recreational use, many a leading luminary has chilled out on the narcotic. (The Economic Times of India, 9.11.07)

http://economictimes.indiatimes.com/O [...] _unfair_maligning_of_Opium/articleshow/2530126.cms

Ursache für die Toleranz gegen Morphin entdeckt. Italienische und US-Forscher haben entdeckt, was hinter dem Gewöhnungseffekt bei Morphin und ähnlichen Schmerzmitteln steckt: Die Wirkstoffe verursachen die Bildung einer Substanz, die Nervenzellen im Rückenmark angreift und zerstört sowie Entzündungen hervorruft. (Ärztezeitung online, 6.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/neurologie_psychiatrie/?sid=470721

Carolina Muscoli, Salvatore Cuzzocrea, Michael M. Ndengele, Vincenzo Mollace, Frank Porreca, Francesca Fabrizi, Emanuela Esposito, Emanuela Masini, George M. Matuschak, and Daniela Salvemini. Therapeutic manipulation of peroxynitrite attenuates the development of opiate-induced antinociceptive tolerance in mice. J. Clin. Invest. 2007 117: 3530-3539. (Fulltext, open access)

http://www.jci.org/cgi/content/full/117/11/3530

Sleep-Disordered Breathing and Chronic Opioid Therapy; Lynn R. Webster, et al.; Pain Medicine 1526-2375/07, doi:10.1111/j.1526-4637.2007.00343.x (Fulltext, open access)

http://www.iapcd.org/images/newsltr/oct/Webster_Excerpt.pdf

NRW. Qualifizierter Entzug für Drogenkonsumenten. Für Drogenkonsumenten, die (noch) keine Polytoxikomanie entwickelt haben und die vorwiegend Opiate gebrauchen, wird in Essen und in der LWL-Klinik Dortmund zusätzlich das neue Behandlungsangebot "Qualifizierter ambulanter Opiatentzug" eingerichtet. Dem bis zu 6 Wochen gehenden Entzug geht stets ein ausführliches ärztliches Einzelgespräch voraus, in dem die Indikation überprüft wird. Dieses Angebot ist Teil des Landesprogramms Sucht NRW und wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördert und evaluiert. Genauere Informationen geben Ihnen gerne die Kollegen der Klinik in Dortmund: Dr. Gerhard Reymann, Westfälische Klinik Dortmund,

gerhard.reymann@wkp-lwl.org

Psychosocial and treatment correlates of opiate free success in a clinical review of a naltrexone implant program. Reece A. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:35 ( 23 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/35

Irland. TV review: Fresh battles and new fields of poppies. Today, November 11, sees the final full flowering of the poppy crop on British television. The first of the blooms appeared in profusion on lapels and bosoms in late October, almost at the time the first Christmas decorations appeared in Dublin shops, so maybe it’s unfair to say the crop was early.
The flower has been associated with World War I since 1915 when Canadian army surgeon John McCrae wrote the poem, In Flanders Fields, while he was dealing with the mangled human product of the second battle of Ypres.
Today, largely because of that poem, the poppy conjures up powerful images - and phrases - No Man’s Land, Over the Top, Lions led by Donkeys, the Lost Generation, the War Poets - Owen, Sassoon, Brooke, Graves and those Irish poets who died, Ledwidge and Kettle. (ThePost.IE, 11.11.07)

http://www.sbpost.ie/post/pages/p/story.aspx-qqqt=AGENDA-qqqs=agenda-qqqid=28014-qqqx=1.asp

Berlin. Die Sucht nach Tilidin. (Pieke Biermann in Inforadio, Nahaufnahme, 21.12.2007)

http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/772/223772_article.shtml

 SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Berlin. Angesichts gemeinsamer Interessen einigten sich der Notdienst Berlin e.V. und Vista darauf, den Wirksamkeitsnachweis von Psychosozialer Betreuung trägerübergreifend zu führen. Ab 01. Oktober 2007 liegen Fragebögen in allen Einrichtungen aus.

http://www.dndberlin.de/content/aktuelles/aktuelles_psberhebung.html

16.JAHRESKONGRESS DER DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN. ARZTHELFERINNENKURS

Das Programm.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Seminarplan.doc

Inge Hönekopp und Andrea Öchsle (Mannheim): Substitutionsrecht in der Praxis und Tips und Trick inder Substitutinspraxis (Vorträge, Materialien, Formulare etc,)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/HO_Arzthelferinnenkurs_DGS_2007.zip

Heidrun und Dieter Heidbreder, Göttingen. Thema: Mein beikonsumfreudigster Patient.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Heidbreder_Beikonsum.doc

Klaus Weckbecker (Bonn): Substanzen und Substitution.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Weckbecker_Substanzen_DGS07.ppt

Arzthelferinnen-Curriculum: Was ist wichtig – was wird benötigt? Anke Follmann (Müntser / Westf.) und Peter Jeschke (Halle / Saale)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/AH-Curriculum_DGS2007.doc

Martin Knobloch-Reith (Frankfurt), Bruno Tulaj (Aschaffenburg) (nach einer Unterrichtseinheit von Peter Jescke (Halle / Saale)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/FreitagFalle.doc

„OP(IA)TIONEN DER SUCHTHILFE“ -Substitution und Originalstoffvergabe in der BRD. Ein Film von Florian Schäffler, 2007, Laufzeit ca. 13:30 min. Aus der Werbung: „ Es handelt sich bei diesem Kurzfilm um kein wissenschaftliches Werk, sondern um eine kleine, sehr schön in Bild und Ton aufbereitete Einführung, gemacht von einem ehemaligen Junkie und jetzigem Sozialarbeitsstudenten. „ Beobachtungen und Interviews mit Patienten und Profis aus München. Für einen Unkostenbeitrag von Euro 4,50 schickt Ihnen der Autor eine Kopie zu.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/Op-ia-tionen_Werbung.doc

Deutscher Bundestag Drucksache 16/6936 16. Wahlperiode 07. 11. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Roland Claus, Dr. Gesine Lötzsch, Monika Knoche, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 16/6751 – Suchtmedizinische Betreuung in Ostdeutschland.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/069/1606936.pdf

BERLIN. Heroin-Kranke im Osten nicht schlecht versorgt. Das Versorgungsangebot für schwer heroinabhängige Personen, die eine Methadon-Substitution benötigen, ist in den neuen Bundesländern nicht schlechter als im Westen oder in den Ballungszentren. Die Linken im Bundestag hatten behauptet, pro Substitutionsarzt würden im Osten 34 Patienten, im Westen 25 Patienten behandelt.
Die nach dem Substitutionsregister vorgesehene Arzt-bezogene Auswertung liefert nach Angaben der Bundesregierung ein regional sehr differenziertes Bild. Am höchsten liegt die Patienten-Arzt-Relation mit 40,3 in Sachsen, gefolgt von 36,6 in Hamburg. Eine deutliche geringere Zahl Opiat-abhängiger Patienten - zwischen 16,5 und 4,1 - haben die Ärzte in anderen Ost-Ländern. (Ärztezeitung online, 23.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=473567

Österreich: Plattform Drogentherapien – Informationen zur Opiatabhänggkeit. Die öffentliche Diskussion über Opiatabhängigkeit und Therapiemöglichkeiten ist gekennzeichnet durch Mythen, Vorurteile und Informationsbedarf. Die Plattform www.drogensubstitution.at, in Zusammenarbeit mit österreichischen Experten erstellt, bietet umfassende Informationen zu Opiatabhängigkeit, Sucht, Entzug, Substitutionstherapie sowie Drogenpolitik und soll kontinuierlich wachsen.

http://www.drogensubstitution.at/

Schweiz. Homepage der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin.

http://www.ssam.ch/

Dorothea Klieber im Gespräch mit Robert Newman (podcast, 11 min).

http://www.opiateaddictionrx.info/news/downloads/dorthea.mp3

December Edition of EUROPAD Journal on Addiction Posted
Volume 9, Number 4 – December 2007
Addiction Treatment: When Will Medical Principles Matter? MATTEO PACINI AND ICRO MAREMMANI
Maintenance: How Long ? Experiences from a German Practice. ALBRECT ULMER, MARCUS MULLER AND BERNHARD FRIETSCH
Agonist Opioid Treatment in Prisons. ANDREJ KASTELIC AND TATJA KOSTNAPFEL RIHTAR
The Need For Patient Education. Opinions And Attitudes On Heroin Addiction: Changes In Italy Over Ten Year (1995-2005). CHIARA QUILICI, MATTEO PACINI AND ICRO MAREMMANI
Motivational Interviewing: Linking Systems and Dancing with Clients. RIK BES

http://pain-topics.org/opioid_rx/europad.php#y2007

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Pharmacodynamics of diazepam co-administered with methadone or buprenorphine under high dose conditions in opioid dependent patients. Drug and Alcohol Dependence, Volume 91, Issues 2-3, 1 December 2007, Pages 187-194. Nicholas Lintzeris, Timothy B. Mitchell, Alyson J. Bond, Liam Nestor and John Strang. (Abstract)

Abstract

Luzern – Schweiz. Betagte Junkies brauchen spezielle Heime. Randständige Menschen sind in Altersheimen oft fehl am Platz. Wie sollen sie untergebracht werden? (Zentralschweiz Online, 10.11.07)

http://www.zisch.ch/navigation/top_ma [...] chweiz/detail.htm?client_request_contentOID=255139

Schottland. Residential rehab places taken by Dutch addicts. Residential drug rehabilitation places at one of Scotland's leading addiction hospitals are being taken by Dutch heroin users because authorities in Scotland will not pay to use them, preferring to put addicts on methadone instead. (The Observer, 2.12.07)

http://observer.guardian.co.uk/politics/story/0,,2220538,00.html

Irland. The Research Outcome Study in Ireland Evaluating Drug Treatment Effectiveness (ROSIE) is the first prospective study of treatment outcomes for opiate users to be conducted in Ireland.
Comiskey, C. and Cox, G. (2007) ROSIE Baseline Data Report. Dublin: National Advisory Committee on Drugs.

http://www.nacd.ie/publications/FINALReportROSIEBaseline%2012_10_07.pdf

Schweiz. Substitutionsbehandlungen in den Kantonen Zug und Zürich: Inwiefern zeigen sich Unterschiede bezüglich den PatientInnen in Substitutionsbehandlungen mit Methadon oder Buprenorphin und dem Behandlungssetting zwischen den Kantonen Zug und Zürich. Unter Einbezug aller im Jahr 2006 gesammelter Daten finden sich zumeist mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen. Dies das Resultat einer Untersuchung (pdf, 2S., 122Kb) der Forschungsgruppe Substanzstörungen der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. (Quelle: Infoset Direct – Newsletter, Dezember 2007)

http://www.puk-west.unizh.ch/de/pdf/MethiInfo14.pdf

Weitere Publikationen zur Methadonevaluation des Kantons Zürich. (Quelle: Infoset Direct - Newsletter Dezember 2007)

http://www.puk-west.unizh.ch/de/forschung/substanz_publikat_01.shtml

Österreich. Informationsblatt: Risikominimierung im Umgang mit Substitutionsmedikamenten. Die Medikamente Methadon, Buprenorphin und Morphin retard, die bei der Substitutionstherapie von Opiatabhängigkeit zum Einsatz kommen, helfen die Erkrankung zu kontrollieren. Bei falscher Anwendung bestehen jedoch Risiken, die Leben gefährden können. (drogensubstitution.at, Newsletter – Ausgabe Nr.5, 13. Dezember 2007)

http://www.drogensubstitution.at/service/informationen-zur-risikovermeidung.htm

Slowenien. Substitutionsbehandlung in Slowenien. Dr. Andrej Kastelic, Facharzt für Psychiatrie, Leiter des Zentrums für Drogensuchtbehandlung in Ljubljana und Koordinator des Netzwerks "Zentren für Drogenprävention und Drogensuchtbehandlung", hat bei der 3. Konferenz der „European Association of Addiction Therapy (EAAT)" im Gespräch mit der Plattform www.drogensubstitution.at die Substitutionsbehandlung bzw. Betreuung von Opiatabhängigen in Slowenien erläutert. Darüber hinaus berichtete Dr. Kastelic über die wesentlichen Ergebnisse seiner klinischen Studie zur Wirksamkeit von Morphin retard. (drogensubstitution.at, Newsletter – Ausgabe Nr.5, 13. Dezember 2007)

http://www.drogensubstitution.at/expertenmeinung/substitutionsbehandlung-in-slowenien.htm

The impact of substitution treatment in prisons - A literature review. (A.Stallwitz, H.Stoever, International Journal of Drug Policy 18 (2007) 464–474)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Stallwitz_Stoever_2007.pdf

Subjektive Lebensqualität opioidabhängiger Menschen in einer substitutionsgestützten Behandlung. Magdalena Dampz und Luis Falcato. ARUD Zürich, Evaluation und Forschung, Info 1/07

http://www.arud.ch/forschung/eval-info_1_07.pdf

Großbritannien. The "Drug Misuse & Dependence - Guidelines on Clinical Management". (28.9.07, Hrsg: Substance Misuse Management in General Practice)

http://www.smmgp.org.uk/html/clinical.php


BUPRENORPHIN


Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, November-Dezember 2007:

pubmed_buprenorphine_november07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.148/index.html
pubmed_buprenorphine_december07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.153/index.html

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

USA. Who Receives and Remains in Office-Based Buprenorphine Treatment? Buprenorphine treatment for opioid dependence has been provided in office-based settings in the United States for several years now. Data on patients receiving buprenorphine in these settings, however, are lacking. Therefore, researchers analyzed data from a medical record review of 86 patients receiving office-based buprenorphine treatment from 6 physicians in New York City. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, Sept-Okt 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_sept07/arnsten_magura.html

Magura S, Lee SJ, Salsitz EA, et al. Outcomes of buprenorphine maintenance in office-based practice. J Addict Dis. 2007;26(2):13–23. (Abstract)

https://www.haworthpress.com/store/ArticleAbstract.asp?sid=PAELCME3PUFG8KE07452P25GES31F5QD&ID=99369


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Verhalten bei missbräuchlicher Anwendung von SUBOXONE®. Eine Information des Herstellers für Patienten.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/SUBOXONE_VerhaltenbeiEntzug.doc

The 'bupe' fix. Promoted by the U.S. as a treatment for opiate addiction, buprenorphine has become one more item for sale in the illegal drug market. (Baltimore Sun, 16.12.07)

http://www.baltimoresun.com/news/health/bal-te.bupe16dec16,0,4702464.story

Experts See Growing Illegal Market for Buprenorphine. Buprenorphine (Suboxone) was developed as an alternative to methadone that would be equally effective in treating opiate addiction but less likely to be abused. But Baltimore officials say that an underground market for the drug has developed, leading to "bupe" abuse and some deaths, the Baltimore Sun reported Dec. 16. (jointogether, 17.12.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/experts-see-growing-illegal.html


BUPRENORPHIN – NALOXON

SUBOXONE: Patientenaufklärung und Einverständniserklärung des Herstellers für Patienten

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/SUBOXONE_Patientener_3BDF8D.doc

Kanada. Methadone users will soon have new drug treatment. About 8,000 B.C. methadone users will soon have an alternative drug to wean them off heroin and morphine.
But it may be months before addicts can get the drug through B.C.'s health plan.
For those trying to get clean, Suboxone will have milder withdrawal symptoms than methadone and heroin, experts say. (The Province, 12.12.07)

http://www.canada.com/theprovince/news/story.html?id=43e607e8-b6d6-4733-9bef-6b9a552d3c1d


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Deutscher Bundestag, 16. Wahlperiode, Protokoll Nr. 16/62, Ausschuss für Gesundheit
Wortprotokoll, 62. Sitzung, Berlin, den 19.09.2007, 14:00 Uhr
Öffentliche Anhörung
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion der FDP:
Gesetzliche Voraussetzungen für heroingestützte Behandlung Schwerstabhängiger schaffen - Heroinmodell in die Regelversorgung überführen und Therapiefreiheit der Ärztinnen und Ärzte schützen - Kontrollierte Heroinabgabe in die Regelversorgung aufnehmen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Bundestag_Heroinvergabe.pdf

Hamm. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordert Bundesregierung auf, die heroingestützte Behandlung für schwerkranke Drogenabhängige gesetzlich zu regeln. (DHS, Pressemitteilung vom 6.11.07)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/07-11-06_pm_heroinverordnung_nov_2007.pdf

Berlin. Drogen-Deal auf Schwäbisch. Der ideologische Kampf über den Umgang mit Schwerstdrogenabhängigen in Deutschland droht in der großen Koalition erneut aufzubrechen. Am Mittwoch blockierten die Unions-Minister bei der Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt überraschend eine Stellungnahme der Bundesregierung zur Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige. Das Pikante: Ausgerechnet die Unionsländer Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fordern diese Heroinabgabe. (Frankfurter Rundschau, 8.11.07)

http://tinyurl.com/ywdtrj

Frankfurt/Main. Zeitung: Koalitionsstreit über Heroinabgabe an Schwerkranke. Der Streit über den Umgang mit Schwerstdrogenabhängigen in Deutschland droht in der großen Koalition Presseangaben zufolge erneut aufzubrechen. Nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ vom Donnerstag blockierten die Unions-Minister bei der Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt am Mittwoch überraschend eine Stellungnahme der Bundesregierung zur Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30384

Heroin-Ersatz: Hamburger Initiative auf Eis gelegt? Der Konflikt um die Diamorphin-Behandlung von Schwerst-Heroinabhängigen droht erneut aufzubrechen. Das Projekt, das Hamburg und Hessen als Bundesratsinitiative mit auf den Weg gebracht hatten, wackelt. In der Kabinettssitzung am Mittwoch hatten Unionspolitiker erneut Zweifel an dem Vorhaben, die Behandlung mit dem synthetisch hergestellten Heroin in die Regelversorgung zu überführen, erkennen lassen - und somit die für das weitere Gesetzgebungsverfahren nötige Stellungnahme der Bundesregierung zu den Plänen verzögert. (Hamburger Abendblatt, 10.11.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/10/815064.html

Heroinabgabe auf Rezept ist weiter strittig - Union fordert Überprüfung der Modellprojekte. (Ärztezeitung online, 12.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=471668

Großbritannien. Heroin clinic 'reduces drug use'. Initial results from a London pilot scheme where addicts inject themselves with heroin in a clinic suggest it has reduced drug use and crime. Clinics in Brighton and Darlington also form part of the trial. (BBC News, 19.11.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/7101085.stm

Großbritannien. A fix on the state. A small core of hardened heroin addicts are being supplied with the drug as part of a government backed experiment to help them get clean. The BBC has been given unique access to the scheme to hear the stories of those hoping to turn their lives around. (BBC News, 19.11.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/magazine/7099138.stm

Leading article: "Shooting galleries" work. (The Independent, 20.11.07)

http://comment.independent.co.uk/leading_articles/article3177025.ece

Britain's first drug 'shooting galleries' hailed a success. (The Independent, 20.11.07)

http://news.independent.co.uk/health/article3177003.ece

Heroinabgabe an Schwerstabhängige rückt näher. Ursprünglich stemmte sich die Union schwer dagegen - jetzt sollen Schwerstabhängige doch synthetisches Heroin bekommen. Die Bundesregierung einigte sich darauf, in ganz Deutschland Programme für Drogensüchtige anzubieten, bei denen nichts anderes mehr hilft. (ZEIT online 21.11.07)

http://www.zeit.de/news/artikel/2007/11/21/2424322.xml

Teurer Ersatzstoff. Das Bundeskabinett hat sich für die Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige ausgesprochen. Dennoch wird in der Großen Koalition weiter über den geplanten Gesetzentwurf gestritten. (ZEIT online, 21.11.07)

http://www.zeit.de/online/2007/47/Heroin

Hamburg. Schnieber-Jastram: Regelung zur Diamorphinbehandlung einen Schritt weiter. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram hat die Stellungnahme der Bundesregierung zum Gesetzentwurf des Bundesrates zur Heroin-Behandlung begrüßt. "Damit sind wir auf dem Weg zu einer gesetzlichen Regelung zur Behandlung Schwerstabhängiger mit Diamorphin einen Schritt weiter. Auch wenn sich die Bundesregierung den Gesetzentwurf noch nicht unmittelbar zu Eigen gemacht hat, kommt durch die Erklärung zum Ausdruck, dass es mehr um das Wie als um das Ob einer Diamorphinbehandlung in Deutschland geht. Außerdem kommt in der Stellungnahme auch die besondere Bedeutung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Ausdruck, die den Gesetzentwurf unter Federführung Hamburgs erarbeitet hatte." (Senat aktuell: Schnieber-Jastram: Regelung zur Diamorphinbehandlung einen Schritt weiter, 22. November 2007/bsg22)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/bsg22.pdf

Berlin. Union gegen Heroinvergabe an Schwerstabhängige durch Krankenkassen. Die Union stemmt sich gegen den Plan des Gesundheitsministeriums, die Therapien für Schwerstheroinabhängige von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlen zu lassen. Die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn (CSU), sagte am Freitag in Berlin, viele Fragen bei der Behandlung Opiatabhängiger seien ungeklärt. Es wäre daher unverantwortlich, die Versorgung in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen. Stattdessen plädierte sie für einen neuen Modellversuch. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30567

LINKE unterstützt Gesetzes-Initiative zur Heroinvergabe.
Zum Beschluss des Kabinetts eine Gesetzes-Inititative zur Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige auf den Weg zu bringen, erklärt die drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Monika Knoche:
DIE LINKE unterstützt den Kabinettsbeschluss und begrüßt, dass endlich ein Gesetzt für die heroingestützte Behandlung Schwerstabhängiger geschaffen werden soll.
CDU und CSU dürfen sich der gesetzlichen Regelung zur Heroinvergabe nicht weiter mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit neuer Modellversuche verwehren.
Die Oppositionsfraktionen haben bereits im Sommer einen Gruppenantrag ins parlamentarische Verfahren eingebracht, dem 95 Abgeordnete aus den Fraktionen der FDP, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen mit ihren Unterschriften zugestimmt haben. Er stützt sich auf Vorschläge aus den Ländern und Erfahrungen der Städte, die an Modellversuchen teilgenommen haben. Die fachlichen Fragen, die die CDU jetzt aufwirft, sind bereits bei einer von den Oppositionsfraktionen im September veranstalteten Anhörung geklärt worden. (Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, 23.11.2007, Monika Knoche)

Rauschgift: Debatte um Behandlung von Süchtigen auf Kosten der Krankenkassen - Union sperrt sich gegen Hamburger Heroin-Initiative. (Hamburger Abendblatt, 24.11.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/24/820172.html

BERLIN. Diamorphin - Ministerin rechnet mit 3000 Patienten. Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Bericht der "Bild"-Zeitung zurückgewiesen, nach der durch die Pläne des Bundesrats bis zu 70 000 schwerst Heroinabhängige auf Kassenkosten mit der Ersatzdroge Diamorphin behandelt werden könnten. (Ärztezeitung online, 26.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=473768

Union sperrt sich gegen Heroin auf Rezept. Gesundheitsministerium und Länder dafür - Folgen laut CDU nicht kalkulierbar. (ZDF heute, 28.11.07)

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7126872,00.html

Stellungnahme von Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Hamburger Ärztekammer und bis vor kurzem Vorsitzender der "Ärztegewerkschaft" Marburger Bund zur Heroinvergabe. Dr. Frank Ulrich Montgomery ist außerdem Vizepräsident der Bundesärztekammer. (Ärztekammer Hamburg, 29.11.07)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.8.5627.5826

AOK-Bundesverband. Kommentar zur Heroinverschreibung (in: BLICKPUNKT, Der gesundheitspolitische Newsletter des AOK-Bundesverbandes, Dezember 2007)
„Sollte die Politik am Ende allen Bedenken zum Trotz mehrheitlich dafür votieren, austherapierten Drogensüchtigen synthetisches Heroin auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung zu stellen, kann das bei den meisten Versicherten und Beitragszahlern nur noch Kopfschütteln auslösen. In Zeiten knappster finanzieller Ressourcen für die hochwertige medizinische Versorgung darf es einfach nicht sein, dass einerseits etwa bei ärztlich verordneten Medikamenten für die überwältigende Mehrheit der Bürger mit Unterstützung des Gesetzgebers gespart wird, wo es eben möglich ist – andererseits aber nicht unerhebliche Mittel in die Heroinversorgung schwerstabhängiger Süchtiger fließen sollen. Das kann doch nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein.“ (JB)

http://www.aok-bv.de/imperia/md/conte [...] sverband/dokumente/pdf/service/blickpunkt_1207.pdf

Diagnose: Drogenmafia. Von Dr. med. Bernd Hontschik. Anmerkungen eines Frankfurter Kollegen zur Debatte um die Heroinverordnung. „(...) Noch vor zehn Jahren habe ich in meiner chirurgischen Praxis in der Frankfurter Innenstadt fast täglich ausgemergelte Gestalten, die meisten von ihnen HIV-positiv, wegen Spritzenabszessen, Wundinfektionen und schweren Verletzungen behandeln und operieren müssen. Die "Druckräume" und das Methadon-Programm haben das reduziert, aber seit Beginn des Diamorphin-Programms kommt es praktisch nicht mehr vor. (...)“. (Frankfurter Rundschau, 1.12.07)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1251351

CDU blockiert weiter die Heroinbehandlung. Gemeinsame Erklärung der drogenpolitischen Sprecher Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen), Detlef Parr (FDP) und Monika Knoche (DIE LINKE.). (12.12.07)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/pr [...] 0659.cdu_blockiert_weiter_die_heroinbehandlun.html

http://linkedrogenpolitik.twoday.net/stories/4529977/

Stoff vom Staat. SPD und CDU-Länder wollen Heroin als Therapiemittel für Süchtige legalisieren. Bezahlen müssten das die Krankenkassen. Doch die Union im Bundestag stellt sich quer. (Rheinischer Merkur, 13.12.07)

http://tinyurl.com/2sw5jn

Frankfurt. Rottmann appelliert an Union. Die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) gibt den Kampf um die staatliche Heroinvergabe an Schwerstabhängige nicht auf. Die Kommunalpolitikerin appellierte in einem am Freitag veröffentlichten Offenen Brief an die CDU/CSU-Vertreter im Gesundheitsausschuss des Bundestages, ihre ablehnende Haltung aufzugeben. (Frankfurter Rundschau, 21.12.07)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/?cnt=1262281

Großbritannien. Injectable Opioid Treatment in the 2007 Clinical Guidelines. Tom Neville discusses the 2007 Clinical Guidelines' approach to injectable opioid treatment, and the effects this is likely to have on service users. (Network No 20 (November 2007). Clinical Guidance Special Edition; Hrsg: Substance Misuse Management in General Practice, Resource Library)

http://www.smmgp.org.uk/html/newsletters/net020.php#Injectable


METHADON


Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, November-Dezember2007:

pubmed_methadone_november07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.149/index.html
pubmed_methadone_december07: http://www.dgsuchtmedizin.de/text.154/index.html

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES, Issue 112, July-August 2007.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

Großbritannien. Injectable methadone maintenance suitable for more severely affected heroin addicts. The first study to randomise opiate addicts to injectable versus oral methadone maintenance found that addicts with relatively severe problems gained most from injectables. (Findings, 2001)

http://findings.org.uk:80/docs/nug_5_10.pdf

http://findings.org.uk/docs/nug_5_10_back.pdf

Kanada – Ontario. Methadone Maintenance Guidelines. College of Physicians and Surgeons Ontario, 2007.

http://www.cpso.on.ca/Publications/MethGuideNov05revOct07.pdf

Kanada – Ontario. The Final Report of the Methadone Maintenance Treatment Practices Task Force.

http://www.longwoods.com/view.php?aid=19057

Hintergrund:

http://www.health.gov.on.ca/english/media/news_releases/archives/nr_06/apr/nr_042606.html

Methadon als Fertigarzneimittel. Die addiCare Arzneimittel GmbH hat im Juli 1999 ein Methadon-Fertigarzneimittel in Deutschland eingeführt, das für die Indikation „Substitutionstherapie bei Opiat-/Opioidabhängigkeit” zugelassen ist. (...)
Seit dem 5. November 2001 hat die addicare Arzneimittel GmbH für Methaddict® die Nachzulassung als Take-Home-Verordnung. (Fachinformation des Herstellers)

http://www.methadon.de/metha.html

Does Methadone Treatment Change Alcohol Consumption? Patients receiving methadone treatment have a high prevalence of unhealthy alcohol use. The impact of such treatment on alcohol consumption, however, is not clearly understood. Therefore, researchers conducted a systematic review and summarized the findings of 15 relevant studies. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, Sept-Okt 07)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_sept07/arnsten_srivastava.html

The effect of methadone maintenance treatment on alcohol consumption: A systematic review. Srivastava A, Kahan M, Ross S. J Subst Abuse Treat. 2007;doi: 10.1016/j.jsat.2007.04.001. (Abstract)

http://www.journalofsubstanceabusetreatment.com/article/PIIS0740547207001055/abstract


Kathmandu. Methadone Program in Nepal. We witnessed a grand re-opening ceremony of Methadone Program in a very well respected hospital of Nepal, namely Tribhuwan University Teaching Hospital. Amidst controversies initially, the opening ceremony took place in the Hospital's conference room by the hands of chief guest the respected Home Minister of Nepal Mr. Krishna Prasad Sitaula. (INPUD, 30.10.07)

http://www.inpud.org/index.php?option=com_content&task=view&id=131

Cambodia to open first methadone clinic. The director of the Ministry of Health's hospital department, Sann Sary, said the project is expected to get off the ground within six months to a year, and will be based at a Phnom Penh hospital under the auspices of the government. (Cambodia Forum, 2.11.07)

http://www.cambodiaforum.com/index.php?showtopic=21243

Tampering by office-based methadone maintenance patients with methadone take home privileges: a pilot study
Varenbut M, Teplin D, Daiter J, Raz B, Worster A, Frank N, Greenwald I, Konyer A, Emadi-Konjin P, Snider-Adler M
Harm Reduction Journal, 2007 4:15 ( 30 October 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/15/abstract

Auditory target processing in methadone substituted opiate addicts. The effect of nicotine in controls.
Muller BW, Specka M, Steinchen N, Zerbin D, Lodemann E, Finkbeiner T, Scherbaum N.
BMC Psychiatry. 2007 Nov 6;7(1):63 (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-244X/7/63

Methadone Maintenance Results in Earlier Improvement in Quality of Life than Buprenorphine for Heroin Users
This study used the Quality of Life Enjoyment and Satisfaction Questionnaire to assess the responses of heroin users receiving buprenorphine versus methadone in non-experimental programs at outpatient centers. Responses to the questionnaires were gathered at the start of treatment (304 patients) and at 4 and 8 months later (180 and 129 retained patients, respectively). Statistically significant improvements in Quality of Life (QoL) were seen in patients in both groups at 4 and 8 months, but the improvement occurred earlier in the methadone group—during the first month of treatment—and remained stable until the end of the program. The authors noted that additional studies are necessary to identify the factors related to the benefits and to explain the differential timeline. (ATForum, Nov-Dez 07)
Ponizovsky AM, Grinshpoon A. Quality of life among heroin users on buprenorphine versus methadone maintenance. Am J Drug Alcohol Abuse. 2007;33(5):631-642.

http://atforum.com/news-updates/2007novdec.php#methmaint

Exploring the prevalence of menopause symptoms in midlife women in methadone maintenance treatment. Ellen Tuchman; Soc Work Health Care. 2007 ;45 (4):43-62 17954448

http://lib.bioinfo.pl/pmid:17954448

USA. Methadone deaths shoot up. Methadone-related deaths have skyrocketed, fueled by a jump in theft and misuse of the addiction-treatment drug, according to a Justice Department report released Wednesday. Methadone is used to treat addiction to opiates. The report said methadone-related deaths jumped from 786 in 1999 to 3,849 in 2004. (CNN, 7.12.07)

http://www.cnn.com/2007/HEALTH/12/05/methadone.abuse/index.html

Methadone Diversion, Abuse, and Misuse: Deaths Increasing at Alarming Rate. (National Drug Intelligence Centre, 16.11.2007, Document ID: 2007-Q0317-001)

http://www.usdoj.gov/ndic/pubs25/25930/index.htm

Methadone Death Information.

http://www.phpbbplanet.com/methadonedeath/index.php?mforum=methadonedeath

Methadone Deaths.

http://www.steveruyle.com/methadone/index.php

USA. Did you know DEA recently issued a new advisory on methadone? As of January 1, 2008, manufacturers of methadone hydrochloride tablets 40 mg (dispersible) have voluntarily agreed to restrict distribution of this formulation to only those facilities authorized for detoxification and maintenance treatment of opioid addiction, and hospitals. (DEA, 18.12.07)

http://www.usdoj.gov/dea/concern/methadone_advisory.doc

Schweiz. Substitutionsbehandlung in den Kantonen Zug und Zürich, 2006. Carlos Nordt & Rudolf Stohler. Resultate aus der Begleitevaluation der Methadonbehandlungen im Kanton Zürich; Nr.14, September 2007.

www.puk-west.unizh.ch/de/pdf/MethiInfo14.pdf

 GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Neue Studie des Bundesministeriums für Gesundheit: - Geschlechterspezifiche Anforderungen an die Suchthilfe – Gender Mainstreaming in der Suchttherapie von Jugendlichen
Diese Studie ging an die Institute fogs GmbH in Köln, delphi Gmbh, Berlin, dem DZSKJ in Hamburg und Frau Prof. Dr. Zenker, Berlin. Das Bundesministerium für Gesundheit reagiert mit der Vergabe dieser Studie auf die Erkenntnis, dass Jungen und Mädchen quantitativ und qualitativ unterschiedlich von Suchtproblemen betroffen sind und demnach präventive wie therapeutische Interventionen notwendig sind, die den Einfluss des soziokulturellen Geschlechtes auf Suchtentwicklungen berücksichtigen. Bisher ist jedoch wenig bekannt darüber, in welchem Ausmaß und mit welchen Mitteln die Suchtkrankenhilfe sich dieser neuen Aufgabe stellt. Weil konsumierende Jugendliche mit ihrem Konsumverhalten von unterschiedlichen Systemen erfasst und betreut werden, ist auch die notwendige Kooperation von Suchtkrankenhilfe, Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie weiterer Akteure von Forschungsinteresse. Fogs, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH wendet sich deshalb an Sie mit der Bitte um Unterstützung - insbesondere der Schilderung von Ansätzen, die in den Rahmen der Studie fallen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Martina Schu ( schu@fogs-gmbh.de ) oder Günter Schlanstedt ( schlanstedt@fogs-gmbh.de ), die gerne auch weitere Informationen zur Studie herausgeben. (Quelle: DHS-Newsletter 20-07 vom 01.11.2007)

Gewalt gegen Frauen: Fachsymposium in Berlin. Unter dem Titel „Gesundheitliche Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen“ veranstalteten das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesärztekammer am 24. Oktober 2007 gemeinsam ein Fachsymposium in Berlin. Das Symposium ist die erste Maßnahme im Rahmen des „Zweiten Aktionsplans der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen“. (BMG, Pressemitteilung, 24.10.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_599 [...] /Presse-4-2007/pm-24-10-2007,param=.html__nnn=true

Studying sex and gender differences in pain and analgesia: A consensus report. Pain, Volume 132, Supplement 1, November 2007, Pages S26-S45. Joel D. Greenspan, Rebecca M. Craft, Linda LeResche, Lars Arendt-Nielsen, Karen J. Berkley, Roger B. Fillingim, Michael S. Gold, Anita Holdcroft, Stefan Lautenbacher, Emeran A. Mayer, Jeffrey S. Mogil, Anne Z. Murphy and Richard J. Traub. (Abstract)

Abstract

Schweiz. Gender-Netz - 13. November 2007, Bern. Die Referate der dritten Gender-Netz Veranstaltung zum Thema Sexualität, Sucht und Geschlecht stehen online zur Verfügung.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/#Veranstaltung_vom_13._November_2007

 MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin.

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

CANNABINOID CHRONICLES. Herausgegeben von: The Vancouver Island Compassion Society.

http://thevics.com/newsletter.htm

Haney M, Gunderson EW, Rabkin J, et al. Dronabinol and marijuana in HIV-positive marijuana smokers: caloric intake, mood, and sleep. J Acquir Immune Defic Syndr. 2007;45(5):545–554.
Conclusions: These data suggest that for HIV-positive marijuana smokers, both dronabinol (at doses 8 times current recommendations) and marijuana were well tolerated and produced substantial and comparable increases in food intake. (Abstract)

http://www.jaids.com/pt/re/jaids/abstract.00126334-200708150-00009.htm

Impact of Dronabinol and Marijuana in Patients With HIV. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, Sept-Okt. 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_nov07/fiellin_haney.html

Der Hanfkampf. Ein Extrakt des Cannabis, 72,6 Prozent, aufgelöst in Sesamöl – darauf ruht die Hoffnung vieler Kranker. Es lindert Schmerzen und wirkt auf Nervenenden. Es gibt nur ein Problem: Nicht jeder darf es nehmen. Einige Patienten sind im Knast gelandet. (Der Tagesspiegel, 2.11.07)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2411927

Niederlande. Dutch to Extend Medical Marijuana Program for Another Five Years. The Dutch Health Ministry announced Wednesday it would extend Holland's experimental medical marijuana program for another five years. Under the program, which began in 2003, marijuana grown by government-licensed growers is sold by prescription in pharmacies. (International Herald-Tribune, 7.11.07; Scientific American, 7.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1287.a01.html

http://www.sciam.com/article.cfm?alias=dutch-want-cannabis-regis&chanID=sa003&modsrc=reuters

Kopenhagen/Calgary. Begrenzte Langzeitwirkung von Anorektika – Rimonabant mit antidiabetischer Wirkung und mentalen Risiken. Zwei Meta-Analysen bestätigen, dass die Wirkung der derzeit zugelassenen Anorektika begrenzt ist und dass Rimonabant Angstzustände und Depressionen auslösen kann. Diese Risiken hatten in den USA im Sommer ein negatives Votum von FDA-Gutachtern ausgelöst. Dort ist das Medikament im Gegensatz zu Europa nicht zugelassen. Der Hersteller betont, dass die Europäische Zulassungsbehörde EMEA dem Medikament weiterhin ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis bescheinigt. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.11.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30477

Efficacy and safety of the weight-loss drug rimonabant: a meta-analysis of randomised trials.
Robin Christensen, Pernelle Kruse Kristensen, Else Marie Bartels, Prof Henning Bliddal and Prof Arne Astrup; The Lancet 2007; 370:1706-1713; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61721-8.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607617218/abstract

Kalifornien. GOLD FROM GREEN IN A GRAY AREA. You Might Be Surprised Who Profits From the Semi-Legal Marijuana Trade. (...)
After challenging the older generation to smoke the stronger pot grown today and see how different it is, Feliz stated what may seem an obvious fact: "It is a money-making business."
It's true, there's gold in those green buds. How much is anybody's guess. Since 1996, when California voters passed Proposition 215 and legalized marijuana for medical use, the drug has slowly been working its way out of the shadows. There's still not much data on the marijuana trade - almost none on the black market side and precious little on the medical marijuana gray market. That said, according to a report in The Economist magazine last month, pot is California's biggest cash crop, surpassing grapes. Everyone agrees, it's a lucrative business. (North Coast Journal, 8.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1291/a03.html

CANNABIS AND CANNABINOIDS IN THE 21ST CENTURY. The video "Cannabis and Cannabinoids in the 21st Century: Medical Marijuana" is now live. David Bearman, MD, a Santa Barbara, California physician and surgeon with Wisconsin roots, speaks on "Cannabis and Cannabinoids in 21st Century Medicine: Medical Marijuana in the Clinic". (University of Wisconsin)

http://videos.med.wisc.edu/videoInfo.php?videoid=1107

Long term marijuana users seeking medical cannabis in California (2001-2007): demographics, social characteristics, patterns of cannabis and other drug use of 4117 applicants. O'Connell T, Bou-Matar C; Harm Reduction Journal, 2007 4:16 ( 3 November 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/16

Weight-Loss Drug Rimonabant Increases Risk for Adverse Psychiatric Effects. A meta-analysis of 4 randomized trials of the weight-loss drug rimonabant concurs with FDA findings of increased risk for adverse psychiatric effects. (Medscape Medical News, 21.11.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/566344?src=mp

Medizinische Verwendung von Cannabis erleichtern. Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Deutscher Bundestag - Drucksache 16/7285 - 27.11.2007

http://dip.bundestag.de/btd/16/072/1607285.pdf

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Medizinische Verwendung von Cannabis erleichtern. (Pressemitteilung, 27.11.2007; hib-Meldung 313/2007, 05.12.2007)

http://gesundheit-adhoc.de/index.php?op=show&page=0&msgNr=2813

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_313/03.html

Niederlande. Dutch want cannabis registered as regular medicine. (abcNews, 7.11.07)

http://abcnews.go.com/Health/Drugs/wireStory?id=3830946

Österreich. Das Haschisch aus der Apotheke. Trotz politischer Widerstände ist der Siegeszug von Cannabis auch in der Schulmedizin nicht mehr aufzuhalten. (Wiener Zeitung, 29.11.07)

http://tinyurl.com/2a9a6g

Israel. Israeli Medical Marijuana Production Facility Moves Forward in Collaboration with The Ministry of Health.
The Israeli Ministry of Health has just inspected the legal medical marijuana production facility that it has permitted to grow marijuana for free distribution to MoH-approved patients. The MoH officials were impressed with what they saw and have given permission to expand the facility. The next major milestone will occur if the Ministry gives the nonprofit organization that runs the facility permission to sell marijuana to patients. Currently the marijuana can only be given away.
MAPS has been providing technical assistance and infrastructure funding, and will have a seat on the Board of Directors of the nonprofit organization that runs the facility. MAPS has received restricted funds from a donor for the Israeli medical marijuana project. The facility, directed by Israeli medical marijuana advocate Tsachi Cohen has been authorized by the Israeli Ministry of Health to provide marijuana to over 150 patients formally approved by the Ministry. The MoH is also considering distributing the marijuana in government-approved hospitals, and possibly private pharmacies.
This production facility and associated distribution system could become an international model. MAPS is gaining valuable experience in preparation for when Lyle Craker, Ph.D. finally receives his permit to create a MAPS-sponsored medical marijuana production facility in the U.S. (MAPS Email Update December 2007)

http://www.maps.org/news/#SciAmer

Finnland. Finland to Set Guidelines for Medical Marijuana Use. The Finnish Ministry of Social Affairs and Health announced Monday that it will draw up guidelines to accommodate the use and prescribing of medical marijuana. The move comes a year after the National Agency for Medicines granted its first special permission for a patient to use the plant. (Drug War Chronicle, Issue 515, 21.12.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/515/finland_will_create_medical_marijuana_guidelines

USA. Klinische Studie mit dem Cannabisextrakt Sativex hat in den USA begonnen. (IACM-Informationen vom 8. Dezember 2007)

http://www.gwpharm.com/

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=aTIBTT0uLsV8

Großbritannien. Public Information Report on Sativex Oromucosal Spray, UK/H/961/01/DC. (MHRA, Medicines and Healthcareproducts Regulatory Agency, 13.12.07)

http://www.mhra.gov.uk/home/idcplg?IdcService=GET_FILE&dID=38433&noSaveAs=0&Rendition=WEB

Österreich. Aus Gesundheitsgründen: Freispruch für Haschraucher. Aufzählung Gutachter gaben ihm Recht. (Wiener Zeitung, 21.12.07)

http://tinyurl.com/3chtgw

USA. BACKLASH ENDANGERS CALIFORNIA POT DISPENSARIES. For years, when Janet Seaboyer sought relief from her frequent bouts of anxiety, she went to the Compassionate Center of Santa Barbara and ordered from a marijuana menu that featured chocolate pecan truffles and cannabis strains with names like Purple Urkle and Sweet and Sour. But the Compassionate Center shut down at the end of October, and the 54-year-old Ms. Seaboyer - who says she has suffered from epilepsy since childhood - is considering going back to clandestine street purchasing. (Wall Street Journal, 20.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1474.a07.html

Nimmt die Wirksamkeit von Cannabis bei einer Langzeittherapie ab? Von Dr. med. Franjo Grotenhermen, Mitarbeiter des nova Institutes in Hürth bei Köln und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM). (Hanf Journal, 28.12.07)

http://tinyurl.com/2osnqm

 FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2008, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/dgs-info_Fortbildung_3E1E81.doc

Bochum. Das Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP Bochum) wird ab 2008 eine Ausbildung Sozialtherapeuten/Sucht (verhaltenstherapeutisch orientiert) anbieten.
Die Weiterbildung des IPP zum Sozialtherapeuten/Sucht ist ein innovatives, an der aktuellen wissenschaftlichen Forschung und an den praktischen Erfordernissen der Suchttherapie orientiertes Ausbildungskonzept. Es wendet sich an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Psychologen und Mediziner.
Die Ausbildung qualifiziert für die Einzel- und Gruppentherapie im Rahmen des Suchthilfesystems, insbesondere für die Arbeit in der Rehabilitation von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Die Ausbildung ist verhaltentherapeutisch orientiert und dauert drei Jahre.

http://www.ipp-sucht.de/

Kassel. Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Fachfortbildung: FachberaterIn Psychotraumatologie, Frühjahr 2008
Zentrum für Psychotraumatologie e.V., Ludwig-Mond-Str. 45A, 34121 Kassel, Tel.: 0561 - 921 95 06

http://www.psychotraumazentrum-kassel.de/

Ankündigung: Angehörige Suchtkranker stärken - Wochenend-Seminare für die Angehörigen von Alkohol- und Drogenabhängigen. Veranstalter: Akademie SUCHT, Hamburg. Veranstaltungsort: Soest / NRW. Für Eltern: 11.-13-4.08. Für Angehörige: 20.-22.6.08.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/Akademie_Sucht.pdf

CME. Pharmakotherapie bei therapieresistenter Depression; von: A. Tadic, K. Lieb; aus: Der Nervenarzt 15/2007; CME-Punkte: 3 (im Angebot bis 21.11.2008, kostenfrei bis 31.01.2008)

http://cme.springer.de/pages/cmePage/ [...] userProductChoice&wid=169118&products=5&sections=1

CME. Moving Addiction Therapy into the 21st Century: Practical Management Options. Valid for credit through August 13, 2008. (Medscape today)

http://www.medscape.com/viewprogram/7544?sssdmh=dm1.326218&src=top10

 HARM REDUCTION

Deutschland. EINFÜHRUNG VON DRUG CHECKING JETZT! In Leipzig und Umgebung sind bisher 19 akute, z.T. lebensbedrohliche Bleivergiftungen aufgetreten, die durch verseuchtes Cannabis hervorgerufen wurden. Die aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie zwingend notwendig es ist, endlich die Möglichkeit für Drug Checking zu schaffen. (PRESSEMITTEILUNG DER DRUG SCOUTS VOM 9.11.2007)

http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/chemie/pm_drugchecking_jetzt.html

Drug-Checking-Konzept für die Bundesrepublik Deutschland, erarbeitet vom Techno-Netzwerk Berlin für das Bundesministerium für Gesundheit. (techno-netzwerk berlin, 14.4.2000)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dcm_april.pdf

IHRA and the Conference Consortium are pleased to announce the launch of the new website for “Harm Reduction 2008: IHRA’s 19th International Conference” (11 – 15 May 2008; Barcelona, Spain). The website will contain all of the information that you will need about the event, the registration process, the programme, abstract submission, travel and accommodation – as well as an archive of information from the previous 18 IHRA conferences.

http://www.ihraconferences.net

HARM REDUCTION: Organisationen und Publikationen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/HARM_REDUCTION_INTER_416018.doc

Should the health community promote smokeless tobacco (snus) as a harm reduction measure? Gartner CE, Hall WD, Chapman S, Freeman B (2007). PLoS Med 4: e185. doi:10.1371/journal.pmed.0040185.

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] st=get-document&doi=10.1371%2Fjournal.pmed.0040185

Schweden. INJECTING DRUG USE AND THE RIGHT TO HEALTH IN SWEDEN. The International Harm Reduction Association's new HR2 Harm Reduction & Human Rights programme, in conjunction with the Swedish drug users union, has published a report examining the issues around the state's response to the growing health problems (specifically blood borne diseases) relating to injecting drug use in Sweden, and the inadequate provision of harm reduction services for Sweden's growing population of drug injectors.

http://tinyurl.com/32glq5

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/IHRASDUUSubmission2007.pdf

Boston / USA, Massachusetts to supply heroin overdose kits. Advocates say the kits will help treat overdoses quickly, safely and without fear of addiction, and will be beneficial in a state where more people die from heroin than firearms. (The Boston Globe, 2.11.07)

http://www.boston.com/news/local/mass [...] es/2007/11/02/mass_to_supply_heroin_overdose_kits/

Boston / USA. Lifeline for addicts. (Editorial, The Boston Globe, 19.11.07)

http://www.boston.com/bostonglobe/edi [...] itorials/articles/2007/11/19/lifeline_for_addicts/

Großbritannien. Drug policy change to save lives. Police in North Yorkshire will no longer be called to reports of a drug overdose - in an attempt to save more lives. (BBC News, 1.12.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/north_yorkshire/7123009.stm

Afrika – Subsahara. HIV and Prisons in sub-Saharan Africa: Opportunities for Action. (UN Office on Drugs and Crime (UNODC), 28.11.2007)

http://www.unodc.org/documents/hiv-aids/Africa%20HIV_Prison_Paper_Oct-23-07-en.pdf

Reducing the harms of alcohol in the UK. Ian Gilmore and Nick Sheron; British Medical Journal - BMJ 2007; 335: 1271-1272. (Fulltext, open access)

http://www.bmj.com/cgi/collection/alcohol

USA. Emergency Antidote, Direct to Addicts. Among the growing numbers of researchers and public health officials advocating a daring new strategy to put an injectable antidote for heroin overdoses directly into the hands of addicts, few have the credibility of Mark Kinzly.
Related After 11 years as an addict, Mr. Kinzly cleaned up, began working with needle exchange programs and became a research associate at the Yale School of Public Health. Then came the relapse and the overdose that nearly killed him.
“We were watching TV — I think it was the Red Sox beating the Yankees,” Mr. Kinzly, 47, recalled of the evening in 2005 when he passed out in a colleague’s apartment. “Because of our work he knew what to do. He dialed 911 and then injected the naloxone.” (New York Times, 11.12.07)

http://www.nytimes.com/2007/12/11/science/11hero.html


GESUNDHEITSRÄUME – FIXERSTÜBLI – SUPERVISED SAFER INJECTING FACILITIES - NEEDLE EXCHANGE SERVICES

Bilbao – Spanien. International Network of Drug Consumption Rooms Founded in Bilbao. In October 2007, at the "1st International Scientific Meeting on Drug Consumption Rooms" in Bilbao, representatives from the eight countries where drug consumption rooms (DCRs) exist met and established the "International Network of Drug Consumption Rooms" (INDCR).

http://www.ihra.net/News#InternationalNetworkofDrugConsumptionRoomsFoundedinBilbao

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Österreich. Wiener Grüne wollen Konsumräume. Die Wiener Grünen haben am Donnerstag erneut Konsumräume für Suchtkranke in Wien gefordert. Mit dem Ziel: den Drogenkonsum in U-Bahn-Stationen, auf öffentlichen Toiletten und in Parks in geregelte Bahnen zu lenken. (Wienweb, 15.11.07; Vienna online, 14.11.07; )

http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&cid=142928

http://tinyurl.com/38vffh

Schottland. The UK'S former deputy drugs tsar Mike Trace has said Scotland needs to be more "brave and creative" and introduce controversial drug consumption rooms (DCRs) as part of its drug strategy. (Sunday Herald, 1.12.07)

http://www.sundayherald.com/news/hera [...] _be_brave_and_introduce_drug_consumption_rooms.php

USA. NEEDLE EXCHANGE SMOOTH IN ATLANTIC CITY. Atlantic City quietly began its first legal needle-exchange program Tuesday, becoming the first city in New Jersey to take part in a pilot program aimed at reducing the spread of HIV, the virus that causes AIDS. (Press of Atlantic City, 29.11.07)

http://www.pressofatlanticcity.com/top_three/story/7519545p-7419252c.html

The impact of citrate introduction at UK syringe exchange programmes: a retrospective cohort study in Cheshire and Merseyside, UK. Beynon C, McVeigh J, Chandler M, Wareing M, Bellis M. Harm Reduction Journal, 2007 4:21 ( 11 December 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/21

Indien. My first time: initiation into injecting drug use in Manipur and Nagaland, north-east India. Kermode M, Longleng V, Singh B, Hocking J, Langkham B, Crofts N. Harm Reduction Journal, 2007 4:19 ( 5 December 2007 )

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/19

USA. Syringe Exchange Programs - United States, 2005. (Medscape today, 12.12.07; Morbidity & Mortality Weekly Report, Selections from 2007 - Volume 56, Number 44)

http://www.medscape.com/viewarticle/566747?src=mp

 INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hat seine Website neu gestaltet.

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/unodc-website-relaunch.html

The International Drug Policy Consortium (IDPC) is a global network of NGOs and professional networks that specialise in issues related to illegal drug production and use. IDPC has redesigned its website, which you can visit at the same address as before

http://www.idpc.info

POPPY FOR MEDICINE. Licensing poppy cultivation fort he production of essential medicine: an intergrated counter-narcotics, development, and counter-insurgency model for Afghanistan.

http://www.poppyformedicine.net/

EU. Naval centre to combat cocaine. The UK and six other nations are launching a fresh effort to intercept drug smuggling runs across the Atlantic into Europe from Latin America. A special centre is being opened in Portugal to co-ordinate rapid response naval operations against the trade. (BBC News, 29.9.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/7020321.stm

Türkei. Opium: Legal solutions. ISN Security Watch travels to western Turkey, where farmers' livelihoods depend on strictly controlled legal opium cultivation, as some ask if this model might be feasible for Afghanistan. (ISN – International Relations and Security Network, Eidgenössische Technische Hochschule, Zurich, 23.11.07)

http://www.isn.ethz.ch/news/sw/details.cfm?ID=18392

Getting Real About the Economics of Cocaine. President Bush's plan for battling the war on drugs will only cost taxpayers dearly and make trafficking more profitable. (Alternet, 24.10.07)

http://alternet.org/drugreporter/65679/

NEXT TEST FOR BLACKWATER. Can Firm Get New Pentagon Work After Iraq Incident? A Defense Department contract involving antidrug training missions may test the durability of the political controversy over Blackwater Worldwide's security work in Iraq.
The Moyock, N.C., company, which was involved in a September shooting in Baghdad that left 17 Iraqis dead, is one of five military contractors competing for as much as $15 billion over five years to help fight a narcotics trade that the government says finances terrorist groups. Also competing for contracts from the Pentagon's Counter Narcoterrorism Technology Program Office are military-industry giants Raytheon Co., Lockheed Martin Corp. and Northrop Grumman Corp., as well as Arinc Inc., a smaller aerospace and technology contractor. (Wall Street Journal, 13.11.07)

http://online.wsj.com/public/article/ [...] 49490830-eCMJYl5GugfSUqWxjUcJAU5GqUE_20071212.html

U.K. Drugs Trade Tops £7bn, Study Shows. "There are about 300 major drug importers into Britain, 3,000 wholesalers and 70,000 street dealers producing a turnover of £7-8bn a year, according to an internal Home Office estimate revealed today. This official indication of the astonishing scale of the drugs trade in Britain, although very rough, has led Home Office researchers to calculate that by value it represents about a third of the size of the tobacco market in Britain and two-fifths of the trade in alcohol." (The Guardian, London, November 20, 2007)

http://www.guardian.co.uk/drugs/Story/0,,2214127,00.html

From foreign fields to UK streets - the anatomy of an £8bn industry. Home Office research based on prison interviews reveals scale of turnover. (The Guardian, 21.11.07)

http://www.guardian.co.uk/society/200 [...] andalcohol.homeaffairs?gusrc=rss&feed=networkfront

The illicit drug trade in the United Kingdom - Home Office (pdf, Home Office Online Report 20/07)

http://www.homeoffice.gov.uk/rds/pdfs07/rdsolr2007.pdf

The global drug war: beyond prohibition. A failed model must be replaced by a "coalition of the healing", says Juan Gabriel Tokatlian. Juan Gabriel Tokatlian is at Universidad de San Andrés in Argentina earned a doctorate in international relations from the Johns Hopkins University school of advanced international studies, and lived, researched and taught in Colombia from 1981-98. (open democracy, 4.12.07)

http://www.opendemocracy.net/article/globalisation/the_global_drug_war_beyond_prohibition

New Orleans – USA. The 2007 International Drug Policy Reform Conference - Mr. Costa Meets the Opposition. The 2007 International Drug Policy Reform Conference in New Orleans kicked off with a bang Thursday as Antonio Maria Costa, head of the UN Office on Drugs and Crime, told a boisterous and sometimes combative audience of drug reformers that while a drug-free world is probably not attainable, it is almost certainly desirable, and that he would continue to work toward that goal. (Drug War Chronicle, Issue 513, 7.12.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] national_drug_policy_reform_conference_costa_unodc

Free drugs or drug free? Should drugs be legalized? Some people think so, like a recent article written by Ethan Nadelmann in Foreign Policy magazine. The Executive Director of UNODC, Antonio Maria Costa, put forward his views on the topic to a meeting in New Orleans hosted by the Drug Policy Alliance. (UNODC, 7.12.07)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/free-drugs-or-drugs-free.html

...at what cost? Entgegnung von Kasia Malinowska-Sempruch, Director, IHRD, Open Society Institute. (Power-Point-Präsentation)

http://www.drugpolicy.org/docUploads/Conf2007_Kasia.ppt

...at what cost? Entgegnung von Kasia Malinowska-Sempruch, Director, IHRD, Open Society Institute. (Rede)

http://de.youtube.com/watch?v=hMVw-N9GmiA

http://de.youtube.com/watch?v=1i76ZvIhFnc&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=B7xAv4z7PVk&feature=related

Die Konferenz in den Medien.

http://www.drugpolicy.org/events/archive/conferences/dpa2007/media/

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] s_2007_international_drug_policy_reform_conference

http://www.alternet.org/drugreporter/70195/

Main Opium producing countries and traficking routes in 2006. (SENLIS Council).

http://www.senliscouncil.net/modules/maps/images/maps/opium_trafficking

USA: How America Lost the War on Drugs. After Thirty-Five Years and $500 Billion, Drugs Are as Cheap and Plentiful as Ever: An Anatomy of a Failure. (Rolling Stone, 13.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1387/a02.html


ASIEN

LIBANON

POLITICAL CRISIS NETS LARGEST CANNABIS CROP SINCE CIVIL WAR. With the Army Busy With Security and Its Battle in Nahr AL-Bared, None of the Annual Cannabis-Eradication Projects Have Been Carried Out. (The Daily Star, Lebanon, 15.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1320/a06.html


AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Berlin. Schwerpunkt Afghanistan des Bundesaußenministeriums.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/ [...] /RegionaleSchwerpunkte/Afghanistan/Uebersicht.html

The Afghanistan Research and Evaluation Unit (AREU) is an independent research organisation based in Kabul. AREU's mission is to conduct high-quality research that informs and influences policy and practice. AREU also actively promotes a culture of research and learning by strengthening analytical capacity in Afghanistan and facilitating reflection and debate. Fundamental to AREU’s vision is that its work should improve Afghan lives.

http://www.areu.org.af/

Afghan youths hit by heroin (Video, AlJazeeraEnglish, 07 Sep 07)

http://www.youtube.com/watch?v=m5D_rFHRG78

Kabul. New Measures Against the Afghan Opium Tsunami. Senior international counter-narcotics officials are meeting in Kabul today and tomorrow to improve efforts to stop the flow of deadly drugs out of Afghanistan. The meeting, organized by the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC), is held in the framework of The Paris Pact - an initiative launched in 2003 to promote coordinated measures to counter narco-trafficking in and from Afghanistan. (UNODC, 31.10.07)

http://www.unodc.org/unodc/press_release_2007_10_31.html

Opium überschwemmt Zentralasien. Nach einer Überproduktion von Opium in Afghanistan droht Zentralasien mit Drogen überschwemmt zu werden – trotz des politischen, wirtschaftlichen und militärischen Engagements der Internationalen Gemeinschaft. (Focus, 1.11.07)

http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan_aid_137794.html

Anger at legal Afghan opium plan. Afghan and international narcotics experts have strongly criticised a proposed pilot project to grow opium poppy legally in Afghanistan for use in medicines. (BBC News, 5.11.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/7075389.stm

Strassbourg. European Parliament backs Poppy for Medicine initiative in Afghanistan. The European Parliament on Thursday recommended that Afghanistan’s poppy crop should be used to produce much-needed essential medicines such as morphine instead of being destroyed. The recommendation was tabled by Marco Cappato MEP and the ALDE group (Alliance of Liberals and Democrats for Europe) and adopted by an overwhelming majority of 368 for and 49 against. The recommendation was based on a technical dossier for running pilot projects to test out the production of morphine in Afghanistan put forward by The Senlis Council.

http://www.senliscouncil.net/modules/media_centre/news_releases/90_news

Strassbourg - European Parliament. Texts adopted by Parliament. Provisional edition: Production of opium for medical purposes in Afghanistan. (25.10 2007)

http://www.europarl.europa.eu/sides/g [...] XT+TA+P6-TA-2007-0485+0+DOC+XML+V0//EN&language=EN

UK's new Afghanistan plan: pay farmers to ditch opium. Troops may target drugs factories as part of strategy to combat Taliban (The Guardian, 10.11.07)

http://www.guardian.co.uk/afghanistan/story/0,,2208736,00.html?gusrc=rss&feed=12

OTTAWA. UNLEASHED IN KANDAHAR SEARCHES. Canadian military police have started using drug dogs to search troops' bags at Kandahar Air Field after being tipped about soldiers suspected of using heroin, hash and pot, say newly released documents. (Chronicle Herald, 12.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1308.a06.htm

UNODC / Brüssel. Opium Amounts to Half of Afghanistan's GDP in 2007, Reports UNODC. In its final Afghan Opium Survey for 2007 issued today, the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) shows that opium is now equivalent to more than half (53%) of the country's licit GDP. Speaking at a conference in Brussels on the future of Afghanistan, hosted by Princeton University, the Executive Director of UNODC, Antonio Maria Costa, announced that the total export value of opiates produced in and trafficked from Afghanistan in 2007 is about $4 billion, a 29 per cent increase over 2006. (UNODC Pressemitteilung, 16.11.07)

http://www.unodc.org/unodc/en/press/r [...] lf-of-afghanistans-gdp-in-2007,-reports-unodc.html

Opium Survey 2007 Afghanistan. UNODC and Government of Afghanistan, Ministry of Counter Narcotics. November 2007.

http://www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Afghanistan-Opium-Survey-2007.pdf

MAZAR-I-SHARIF. For some Afghan carpet weavers, opium use starts in the cradle. (...) "It's usual here to give opium to small children so they do not disturb us during our work," says 28-year-old Nazira, one of the weavers who have all pulled their burqas over their faces because unknown men are visiting. (YahooNews, 21.11.07)

http://news.yahoo.com/s/afp/20071121/wl_sthasia_afp/afghanistandrugssociety

Embassy Row. 'False god of drugs'. The U.S. ambassador to Afghanistan is warning farmers, smugglers and corrupt officials that the Bush administration and the Afghan national government plan to cripple opium production and punish those who resist the crackdown. (Wahington Times, 4.11.07)

http://www.washingtontimes.com/article/20070904/FOREIGN02/109040028/1003/FOREIGN

Afghan Opium Report. In its final Afghan Opium Survey for 2007 issued today, the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) shows that opium is now equivalent to more than half (53%) of the country's licit GDP. (...) The wholesale price of a gram of heroin is, on average, $2.50 in Afghanistan, $3.50 in Pakistan and Iran, $8 in Turkey, $12 in Albania, $18 in Slovenia or Slovakia, $22 in Germany, $30 in the United Kingdom, and $33 in Russia. (UNODC, 16.11.07)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/afghan-opium-report.html

Stumbling into chaos: Afghanistan on the brink. The security situation in Afghanistan has reached crisis proportions. The Taliban's ability to establish a presence throughout the country is now proven beyond doubt; exclusive research undertaken by Senlis Afghanistan indicates that 54 per cent of Afghanistan’s landmass hosts a permanent Taliban presence, primarily in southern Afghanistan, and is subject to frequent hostile activity by the insurgency. (The Senlis Council, 21.11.07)

http://www.senliscouncil.net/

http://www.senliscouncil.net/modules/publications/Afghanistan_on_the_brink

http://www.senliscouncil.net/modules/Senlis_film/photo/poppy_fields

Corruption, bribes and trafficking: a cancer that is engulfing Afghanistan. (The Times, 24.11.07)

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article2933472.ece

BRUSSELS. No Afghan opium spraying from air for now -U.S. The United States has shelved a push for next year's Afghan poppy crop to be sprayed with herbicide from the air after opposition from President Hamid Karzai's government, a senior U.S official said on Wednesday.
'We've talked to President Karzai about the programme we want to work with him on this season,' Thomas Schweich, the U.S. coordinator on counter-narcotics in Afghanistan, told Reuters. (SanDiego.com, 28.11.07)

http://www.signonsandiego.com/news/world/20071128-0952-afghan-opium-.html

Killing fields of Wakhan. Because of the inhospitable terrain, the people of Wakhan, Afghanistan, lack access to medical care. So, while poppy cultivation is on the decline, addiction is on the rise. (The Hindu, 2.12.07)

http://www.thehindu.com/mag/2007/12/02/stories/2007120250250700.htm

Think-tank suggests Afghans grow ingredient in anti-malarial drugs. A security and development policy group wants to add another option to its Poppy for Medicine Proposal, a initiative announced earlier in 2007 intended to encourage Afghan farmers to use their fields to grow drugs other than opium. (CBC News, 5.12.2007)

http://www.cbc.ca/world/story/2007/12/05/afghan-farmers.html?ref=rss

Crop spraying: a déjà vu debate. From the Andean strategy to the Afghan strategy. (TNI – Trans National Institute, Drug Policy Briefing No 25, December 2007)

http://www.tni.org/policybriefings/brief25.pdf

Portrait der Abgeordneten Malalai Joya; Gespräch Monika Knoche (Die Linke) mit Malalai Joya (Abgeordnete des afghanischen Parlaments). (SO! Die Zeitung der Linken in Sachsen, 7.12.07)

http://www.linke-bildung-kultur.de/index.php/archives/2007/12/07/malalai-joya/

Afghan poppies fear not. A decline in Afghanistan's opium poppy cultivation is highly unlikely without viable eradication methods or alternatives for farmers. (ISN, 7.12.07)

http://www.isn.ethz.ch/news/sw/details.cfm?ID=18440

US backs down over Afghan poppy fields destruction. The US government has conceded defeat in its attempt to persuade the Afghanistan government to begin the aerial destruction of poppy fields as part of its opium eradication strategy. (The Guardian, 7.12.07)

http://www.guardian.co.uk/afghanistan/story/0,,2224001,00.html

CANNABIS IS THE NEW DRUG OF CHOICE FOR AFGHANISTAN'S FORMER OPIUM. Where opium poppies used to colour the plains of northern Afghanistan, towering cannabis plants now sway in the wind, filling the air with their pungent odour. Farmers in Balkh province were banned from cultivating opium last year and have switched to another cash crop, a rich source of income that is still tolerated by the authorities. (The Times, 8.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1425.a03.html

Taliban Collected Taxes, Ran Heroin Labs. The Taliban appointed a judge and a police chief and drove through town in stolen police trucks. They oversaw dozens of heroin labs, using the profits to fund their insurgency. That was life under the Taliban in the key southern town of Musa Qala — a rule that ended, at least for now, when Afghan and international troops moved in this week and the militants retreated. (SFGate.com, 12.12.07)

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2007/12/12/international/i103622S48.DTL

"Rainbow Strategy" for Afghanistan. Countries affected by Afghanistan's opium cultivation have been urged to throw their support behind a range of programmes designed to reduce the supply, trafficking, and consumption of the world's deadliest drug. (UNODC, 18.12.07)

http://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/rainbow-strategy-for-afghanistan-.html

Growing addiction a backlash of Afghan opium production. (Yahoo News, 18.12.07)

http://news.yahoo.com/s/afp/20071219/wl_asia_afp/afghanistandrugscrimeaddict

Failure blooms in Afghanistan. The Bush administration's decision to conduct a review of security, governance, and economic development in Afghanistan reflects an overdue recognition that, six years after the overthrow of the Taliban, the country remains dangerously unstable. With Taliban attacks on the rise and the opium poppy crop increasing, Afghanistan is on the way to becoming a failed state, a narco-state or both. (The Boston Globe, 22.12.07)

http://www.boston.com/bostonglobe/edi [...] articles/2007/12/22/failure_blooms_in_afghanistan/

Little hope for Afghans in 2008. After two years in which the violence in Afghanistan has become worse, it is hard to see signs of hope in 2008. (BBC News, 31.12.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/7156338.stm


MYANMAR

Der Herrscher des «Goldenen Dreiecks» ist tot. Berüchtigter Rauschgiftbaron Khun Sa in Burma gestorben. (Neue Zürcher Zeitung, 30.10.07; CBS News, 30.10.07)

http://tinyurl.com/ytdydg

http://www.cbsnews.com/stories/2007/10/30/ap/asia/main3428711.shtml

Warlord's death evokes CIA's Golden days in the heroin trade. The death of Burmese warlord Khun Sa severs one of the few remaining links between Washington's Central Intelligence Agency and the trafficking of heroin out of Southeast Asia's famed Golden Triangle. (Vancouver Sun, 31.10.07)

http://www.canada.com/vancouversun/ne [...] story.html?id=457f2d78-2901-48af-895e-44244f8a40dd

Burma's uncrowned opium king. A profile of the Asian warlord Khun Sa, who died this week after spending most of his life trafficking heroin and battling the Burmese government. (BBC, 30.10.07)

http://news.bbc.co.uk/go/em/fr/-/1/hi/world/asia-pacific/7069417.stm

Despite Harsh Rule, Burma's East Proves Hard to Tame. For a repressive police state, Burma has borders that are curiously porous. (Washington Post Foreign Service, 17.12.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/story/2007/12/16/ST2007121601752.html


THAILAND

DEFENDING THE WAR ON DRUGS. Veteran politician Chalerm Yubamrung recently joined the People Power Party (PPP) and is seen as its number two. Over the past month, he has expressed his ambition to become interior minister and revive the Thaksin Shinawatra government's controversial war on drugs, which led to the deaths of more than 2,500 people in alleged extra-judicial killings by police. (Bangkok Post, 27.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1372.a08.htm

VIETNAM

DEATH PENALTY: VIETNAM IN DEATH SENTENCE FRENZY, 35 CONDEMNED FOR DRUGS IN PAST TWO WEEKS. Vietnamese courts have handed down death sentences to 35 drug traffickers in the past two weeks as the Southeast Asian nation makes a serious bid to be the world's leading executioner of drug offenders. Iran killed some too. (Drug War Chronicle, Issue 514, 14.12.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/514/vietnam_death_penalty_35_sentenced


AMERIKA

USA

Kalifornien. Marijuana: California Cops Destroy Pot Worth Twice As Much as State's Largest Legal Cash Crop, But Still Miss Vast Majority of It. Another harvest season has come and gone, and the state of California has once again foregone the opportunity to reap hundreds of millions of dollars in marijuana tax revenues. Instead, the state attorney general's office proudly announced this week that the annual Campaign Against Marijuana Planting had uprooted some 3 million plants, wiping out an estimated $11.6 billion worth of weed.
That is more than twice the value of the state's largest legal agricultural commodity, milk and cream, which was worth $5.2 billion in 2005, according to the state Department of Food and Agriculture. It is nearly four times the value of the state's largest legal cash crop, grapes, which was worth $3.2 billion. (Drug War Chronicle, Issue 510, 16.11.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/510/california_marijuana_harvest_camp_record_seizures

Kalifornien. Marijuana - Home-grown. Forget wine - California's biggest crop is bright green and funny-smelling. (The Economist, 18.10.07)

http://www.economist.com/world/na/displaystory.cfm?story_id=10000884

NATIONAL DRUG THREAT ASSESSMENT – 2008. National Drug Intelligence Center, U.S. Dept. of Justice. "This interagency assessment provides a strategic overview and predictive outlook of the threat to the United States from the illicit trafficking and use of cocaine, methamphetamine, marijuana, heroin, pharmaceutical drugs, and other dangerous drugs."

http://www.usdoj.gov/ndic/pubs25/25921/25921p.pdf

Holes Found in U.S. Claims of a Drug-War Win. (npr, 26.12.07)

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=17621536


KANADA

WHITEFISH. U.S. DOLLAR DETERRING CANADIAN MARIJUANA SMUGGLERS. (...) last month, for the first time in more than 30 years, the two currencies were at par, matched in value, and today a Canadian dollar buys $1.10 U.S.
The financial tables have turned, and global economics have done what U.S. law enforcement could not: Capitalism has stopped the smugglers in their tracks.
Call it Marijuanomics 101. (Missoulian, 11.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1303.a08.html

POLITICS OF FEAR: HARPER'S "WAR ON DRUGS". In Canada, there is a growing movement of NGOs and individuals to defeat Harper's "war on drugs."

http://www.rabble.ca/news_full_story.shtml?x=64925


LATEINAMERIKA

Bogota. Ameripol comes to life. In a region where the military is often asked to perform police duties, a regional police force has formed to combat that tendency, but a number of challenges remain. Latin America's first regional police force is now on its way to becoming a reality thanks to a number of accords signed by 18 countries on 14 November in Bogotá, Colombia, breathing life into a potentially promising but shaky new institution, Ameripol. (ISN Security Watch, 26.11.2007)

http://www.isn.ethz.ch/news/sw/details.cfm?id=18394

MEXICO CITY. Central Americans See Peril in Bush's Anti-Drug Priorities. The funding imbalance in the Bush administration's new anti-drug plan, which would send 10 times as much aid to Mexico as to all seven Central American nations combined, is generating anxiety in Central America. (Washington Post Foreign Service, 28.11.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/28/AR2007112802583.html


KOLUMBIEN

Colombia continues to struggle with violence. The Lancet 2007; 370:1601-1602; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61674-2.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607616742/fulltext

CALI. Colombian Drug Cartels Take Underwater Route. Submersibles Are Used to Ferry Narcotics. Some in U.S. Fear the Tactic May Inspire Terrorists. (Los Angeles Times, 6.11.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1283.a06.html

La nueva etapa de la guerra. (El Espectador, 24.11-07)

http://www.farcep.org/?node=2,3675,1

La legalización de las drogas. Colombia es el país que más produce coca en el mundo: 62% en 2006, unas 620 toneladas. Esa distinción nos ha costado sangre y lágrimas. (El Espectador, 24.11.07)

http://www.elespectador.com/elespectador/Secciones/Detalles.aspx?idNoticia=18222&idSeccion=25

Colombia Coca Farmers Elude Black Hawks, Resist U.S. on Cocaine. (Bloomberg.com, 3.12.2007)

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601086&sid=aeNM2WHz_4gs

'Los Nevados', el nuevo cartel de 'Los Mellizos' Mejía Múnera que declaró guerra al Estado. (El Tiempo, 15.12.2007)

http://www.eltiempo.com/justicia/2007-12-16/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-3861926.html

Plan Colombia de 2008 tendrá un énfasis en la ayuda económica y social. (El Tiempo, 17.12.07)

http://www.eltiempo.com/politica/2007-12-18/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-3864581.html


MEXIKO

‚PLAN MEXICO’ LATEST FRONT IN FAILED U.S. DRUG WAR. The latest in U.S. hegemony over its Southern neighbors. (Foreign Policy in Focus, 6.11.07)

http://alternet.org/drugreporter/66971/

HOUSE PANEL CRITICIZES LATIN AMERICA ANTI-DRUG PLAN. Members Say That Bush's $1.4-Billion Merida Initiative Focusing on Mexico Would Spend Money Unwisely, That Supplies Could Be Misused, and That Congress Should Have Been Involved in Planning. (Los Angeles Times, 15.11.06

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1319/a08.html

Kontroverse um Plan gegen Drogen. Mit der Initiative Mérida wollen die USA und Mexiko ein Antidrogenabkommen nach dem Beispiel Kolumbiens schließen. Doch in beiden Ländern regt sich Kritik. Oppositionelle in Mexiko fürchten eine Einschränkung der Souveränität des Landes. (Die tageszeitung, 19.11.07)

http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-a [...] dig=2007%2F11%2F19%2Fa0076&src=GI&cHash=6bf8b129c8

ANTI-DRUG PLAN WOULD RECAST LEGAL SYSTEM IN MEXICO. The Bush administration's proposed counternarcotics aid package for Mexico would set in motion a vast reengineering of the country's justice system, revamping the legal education process, creating a network of court clerks and helping to write new laws, according to two summaries obtained by The Washington Post. (Washington Post (DC), 18.11.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/17/AR2007111701698.html

No glitter for "mules" in drug trade. (...) Drug traffickers are mythologized throughout Mexico by a subculture that portrays them as lavishly paid gunslingers. But most of the 5,000 who have lost their lives in the past two years in the business are people of limited horizons who die in relative anonymity. (LA Times, 6.12.07)

http://www.latimes.com/news/nationwor [...] -hitmen6dec06,1,2889630.story?coll=la-latinamerica

Narcotics: Going head to head with the cartels. (Financial Times, 12.12.2007)

http://www.ft.com/cms/s/e929225a-a7c2 [...] dwp_uuid=d1651c66-a7c0-11dc-9485-0000779fd2ac.html

EN LA ENCRUCIJADA: Tráfico de Drogas, Violencia y el Estado Mexicano. En este informe realizado conjuntamente por WOLA y la BFDPP, los autores ofrecen una visión general de las políticas antidrogas implementadas por el gobierno mexicano en el pasado y el presente, con un enfoque en sus actividades para la aplicación de la ley. Analiza las tendencias en la acrecentada dependencia sobre las fuerzas armadas mexicanas para realizar acciones antidrogas, y el papel que el gobierno de los Estados Unidos ha jugado en dar forma a las acciones antidrogas en México.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/WOLA_Beckley_BP_Crossroads_EN.pdf

http://www.idpc.info/php-bin/documents/WOLA_Beckley_BP_Crossroads_ES.pdf

Los cárteles lanzan sus tentáculos al mercado europeo . Los narcos mexicanos aprovechan la experiencia de sus socios colombianos para hacerse con el dominio de las rutas de la droga hacia Europa. (Infolatam, 12.12.07)

http://www.infolatam.com/entrada_impresion.jsp?id=6339


BOLIVIEN

EEUU fortalecerá lucha contra el narcotráfico. La ayuda para Bolivia sería reducida de 42.5 millones de dólares que recibe actualmente a 30 millones. (El Diario, 16.11.07)

http://www.eldiario.net/noticias/nt071116/4_07scd.php

DESARROLLO ALTERNATIVO. 530 millones de dólares de inversión en el Chapare. (La Prensa, 18.11.07)

http://www.laprensa.com.bo/domingo/18-11-07/edicion.php

UE dona un millón de euros para estudio sobre coca. La Unión Europea aportará un millón de euros para un amplio estudio sobre la coca en Bolivia en apoyo a la estrategia del presidente Evo Morales de combatir el narcotráfico "revalorizando" los usos lícitos de esa planta, según un acuerdo firmado ayer. (Los Tiempos, 6.12.07)

http://www.lostiempos.com/noticias/06-12-07/06_12_07_nac12.php


PERU

Se duplica producción de cocaína en el país. Perú es el segundo productor de cocaína en el mundo. Devida señala que se requiere apoyo de países consumidores. La República, 20.11.07)

http://www.larepublica.com.pe/content/view/189609/483/

Gobierno peruano declara la guerra a la hoja de coca. Tengo en mis manos copia de dos documentos que comprueban que el Ejecutivo ha decidido ilegalizar la industria alternativa de la hoja de coca. (Actualidad Étnica, 4.12.2007)

http://www.etniasdecolombia.org/actualidadetnica/detalle.asp?cid=6253


ECUADOR

Ecuador President Jerks Washington's Chain Over Manta Air Base. If the US wants to keep using a drug war air base in Ecuador, it must let Ecuador open a military base in Miami, Ecuadorian President Rafael Correa told Reuters in an interview in Italy Monday. Correa, a popular leftist leader, promised during the 2006 election campaign that he would never renew the 10-year lease for the air base at Manta, in northern Ecuador. (Drug War Chronicle, Issue 507, 26.1.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/507/ecuador_president_correa_manta_air_base_miami


BRASILIEN:

Dura crítica a la policía brasileña. El relator especial de la ONU acusa a las fuerzas policiales brasileñas de cometer ejecuciones extrajudiciales. (BBC mundo, 15.11.07)

http://news.bbc.co.uk/hi/spanish/latin_america/newsid_7096000/7096026.stm


AFRIKA

Kap Verde. EU-Cape Verde deal boosts anti-drug efforts. A new European Union partnership with Cape Verde will turn the Atlantic islands into a security shield against traffickers of migrants and drugs on Europe's southern frontier, Cape Verde's prime minister said. (Reuters Africa, 20.11.07)

http://africa.reuters.com/wire/news/usnL20228484.html

UN fears over West Africa drugs. The United Nations says it is concerned that drug trafficking is putting the stability of West Africa at risk. (BBC News, 27.11.2007)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/7114593.stm

Mauritius. Clean needles out of reach for injecting drug users. (IRIN PlusNews - Global HIV/AIDS news and analysis, 28.11.07)

http://www.plusnews.org/report.aspx?ReportID=75558

MAURITIUS: Dangerous paradise - sex, drugs and HIV. (IRIN PlusNews - Global HIV/AIDS news and analysis, 28.11.07)

http://www.plusnews.org/report.aspx?ReportID=75510

COCAINE TRAFFICKING IN WEST AFRICA The threat to stability and development (with special reference to Guinea-Bissau). (UNODC, Dezember 2007)

http://www.unodc.org/documents/data-and-analysis/west_africa_cocaine_report_2007-12_en.pdf

Guinea Bissau asks Europe for help in drug fight. (Reuters Africa, 19.12.07)

http://africa.reuters.com/top/news/usnBAN957869.html

Narco-poverty, or how West Africa has joined the drug trade. An unfamiliar country keeps popping up in press reports about drug trafficking: Guinea Bissau. This West African state of 1.5 million people is one of the poorest in the world. Its chief exports? Cashews, shrimp, and cocaine. Cocaine, in a country with no coca bush? That's right. More than four tons of cocaine have been seized in West Africa this year. (The Daily Star, 7.12.07, Commentary by Antonio Maria Costa)

http://www.dailystar.com.lb/article.asp?article_ID=87299&categ_ID=5&edition_id=10

 E-HEALTH – DATENBANKEN

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Willkommen im Europäischen Elisad-Portal für Drogen, Alkohol und Sucht. Dieser Online-Katalog enthält eine Auswahl qualitativ hochwertiger Websites aus 35 Ländern für Fachleute und andere interessierte Personen. Durch Freitextsuche und Browsing in 13 verschiedenen Kategorien finden Sie Inhaltsbeschreibungen sowie bibliographische Informationen.

http://www.addictionsinfo.eu/startpage.php?select_lang=ger

ICD-10 im Netz

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/ls-icdhtml.htm

Münchener IFT bittet um Beteiligung an Datenbank-Erstellung.
Die beim Münchener Institut für Therapieforschung (IFT) angesiedelte deutsche Referenzstelle für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) arbeitet derzeit am Aufbau eines zentralen Registers der Suchtkrankenhilfe. Damit soll in der Folge die deutsche Suchthilfe-Statistik verbessert werden. Zahlreiche Informationen zu den vorhandenen Einrichtungen sind mittlerweile in eine vorläufige Datenbank eingepflegt worden.
Diese Daten sollen nun konsolidiert werden. Deswegen wurden alle im Datenbestand enthaltenen Einrichtungen im September von der DBDD angeschrieben und gebeten, die über sie vorhandenen Informationen zu überprüfen. Die DBDD bittet alle Einrichtungen darum, sich an der Überprüfung der Daten zu beteiligen. (Quelle: (LWL-KS-Newsletter, 5. Jahrgang - Nr. 6.11.2007)
Rückfragen beantworten Betae Süss und Angela Grübl

suess@ift.de und gruebl@ift.de

Berlin. Arzneimitteldaten zentral und transparent: Die Arzneimittel-Zulassungsbehörden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) erweitern den öffentlichen Zugriff auf Arzneimittelinformationen: Jetzt sind amtliche Daten über das Arzneimittel-Informationssystem frei zugänglich.

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_666 [...] /Pressemitteilungen/Presse-4-2007/pm-12-11-07.html

SAMHSA: New Web Page Helps Users Identify Evidence-Based Programs. The Substance Abuse and Mental Health Services Administration has developed a new Web page to assist the public in identifying evidence-based programs and practices that can prevent and/or treat mental and substance use disorders. Debuting online today, A Guide to Evidence-Based Practices on the Web at http://www.samhsa.gov/ebpWebguide/index.asp features 37 Web sites that contain information about specific evidence-based interventions or provide comprehensive reviews of research findings. (SAMHSA press office, 12.11.07)

http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/0711095739.aspx

The Best Medical Websites, voted by the Amedeo Community.

http://www.gl4d.com/preliminaryresults.php

DIMDI: Datenbanken EMBASE und EMBASE Alert: Reload erweitert die Informationen. Nach ihrem aktuellen Reload bieten EMBASE und EMBASE Alert jetzt zahlreiche neue Dokumenttypen, Autoren-Langnamen, oder ausführliche Autoreninformationen. Auch Erstautor und letztgenannter Autor eines Artikels sind jetzt wie schon in MEDLINE suchbar. Ebenfalls neu ist der zitierbare, dauerhafte Identifikations-Code DOI ( Digital Object Identifier ), der jedoch nicht suchbar ist. (DIMDI Aktuell vom 07.12.07)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0222.htm

We're pleased to announce the launch of our new BioMed Central YouTube channel, which brings together videos of our authors and editors talking about their work, BioMed Central's journals, and the benefits of open access publishing. (23.11.07)

http://blogs.openaccesscentral.com/blogs/bmcblog/entry/biomed_central_youtube_channel_debuts

MEDLINE Reload 2008. Ab 18. Dezember 2007 steht Ihnen die Datenbank MEDLINE von der NLM (National Library of Medicine) überarbeitet und mit der neuen Version der Medical Subject Headings (MeSH 2008) zur Verfügung. Das DIMDI nimmt auch wieder die täglichen Updates mit indexierten Dokumenten (Status=MEDLINE) auf.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0226.htm

DIMDI. Datenbanken: Preisanpassungen 2008. Ab April 2008 gelten bei einzelnen Datenbanken neue Preise, da einige Datenbankhersteller ihre Preise erhöht haben. Die übrigen Preise bleiben unverändert. Über 30 Datenbanken nutzen Sie also weiterhin kostenfrei und können online generell in allen Datenbanken Dokumenttitel kostenfrei recherchieren.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0227.htm

 SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

«Zwang ist kein guter Weggefährte für die Behandlung von Abhängigen»: Anfang 2007 ist Daniel Meili als Chefarzt der Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen (ARUD Zürich) zurückgetreten. Im Gespräch mit der Schweizerischen Ärztezeitung (SÄZ) zieht er eine Bilanz seiner 13jährigen Tätigkeit für die ARUD und äussert sich zu zentralen Fragen des sogenannten Drogenproblems. Das Interview (pdf, 6S., 543Kb) ist in der Schweizerischen Ärztezeitung 40/2007 erschienen.

http://www.saez.ch/pdf_d/2007/2007-40/2007-40-820.PDF

Hamburg. Bericht zur Hamburger ambulanten Suchthilfe 2006
Veröffentlicht. Im Rahmen einer Fachtagung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hamburger Basisdatendokumentation. (Presseerklärung BADO e. V., Hamburg, 5.9.2007)

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/17/BADO-Hamburg.pdf

München. Zu wenig Ärzte für Prüfung der Arbeitsfähigkeit Erwerbsloser. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat laut einem „Focus“-Bericht zunehmend Probleme, die Arbeitsfähigkeit Erwerbsloser medizinisch zu überprüfen. Wie das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf einen Vermerk der Behörde berichtete, nahm die Zahl der Prüfaufträge an den Ärztlichen Dienst vor allem wegen „Hartz IV“ in den vergangenen zwei Jahren um 20 Prozent auf 504 000 zu. In diesem Jahr steige die Zahl voraussichtlich auf 600.000. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30274

Berlin. Online-Rollenspiele: Spielzeit für Minderjährige begrenzen. Zum gestrigen Fraktionsbeschluss zur Bekämpfung der Medienabhängigkeit erklären Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin, und Dr. Harald Terpe, drogen- und suchtpolitischer Sprecher:
Die Berichte und Zahlen über Medienabhängigkeit in Deutschland sind alarmierend. Gerade im Internet wird für viele aus exzessivem Medienkonsum schnell eine Sucht. Hiervor müssen wir insbesondere Kinder und Jugendliche schützen. Als erste Bundestagsfraktion haben wir ein Positionspapier mit einem konkreten Maßnahmenkatalog beschlossen. (PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, 07.11.2007)

http://gesundheit-adhoc.de/index.php?op=show&page=0&msgNr=2644

Sucht - Kick ohne Drogen. Kleptomanie, Internet-, Arbeits- oder Sexsucht gelten offiziell nicht als Krankheiten. Betroffene leiden dennoch unter der Abhängigkeit. Heroin, Alkohol, Zigaretten, Medikamente - alles Mögliche kann süchtig machen. Sogar Kaffee, Tee oder Nutella. Unsere Sprache kennt jedoch auch andere Süchte, als die stoffgebundenen: Eifersucht, Rachsucht, Geltungssucht, Sehnsucht, Selbstsucht oder Spielsucht - alles Süchte, die einen Menschen anfallen können, aber nicht unbedingt Krankheitswert haben. Ob eine Eigenart, ein Hobby, eine Leidenschaft zur Sucht wird, hängt davon ab, wie stark sie den Menschen beherrscht, ob er an nichts anderes mehr denken kann, ihr verfallen ist. (Frankfurter Rundschau, 8.11.07)

http://tinyurl.com/2ntah8

Irland. Social reintegration as a response to drug use in Ireland. Publisher: 'Social reintegration as a response to drug use in Ireland. Homelessness and unemployment among problem drug users could eventually undermine the benefits of the treatment they receive, according to a new report published today by the Health Research Board (HRB). (National Documentation Centre on Drug Use, November 2007)

http://hrbndc.imaxan.ie/directory/news_detail.php?cat_id=&news_id=3813&pointer=0

Münster. Neues EU-Projekt „FreD goes net“ am 1. November gestartet.FreD goes net“ heißt ein neues Projekt der LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS), das am 1. November gestartet wurde und drei Jahre dauern soll. Gefördert mit Mitteln des Aktionsprogramms „Öffentliche Gesundheit 2003 – 2008“ der Europäischen Kommission und des Bundersministeriums für Gesundheit geht es bei dem Projekt um die Weiterentwicklung des Modellprogrammes „FreD“. „FreD“ (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumentinnen und -konsumenten) wurde als Bundesmodellprojekt von der LWL-KS entwickelt und soll nun nach der Evaluation hinsichtlich der Zielgruppe, der Kooperationspartner und der eingesetzten Methoden weiterentwickelt werden. Geplant ist zudem die europaweite Implementierung der FreD-Methoden. FreD Deutschland baut darauf, jungen Drogenkonsumierenden, die deswegen das erste Mal polizeilich auffällig geworden sind, frühzeitig ein Angebot eines Einführungsgespräches mit einem sich anschließenden, maximal achtstündigen Gruppenangebot zu unterbreiten. Durchgeführt wurden die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten FreD-Maßnahmen in den Gemeinden und Kreisen in enger Abstimmung mit Polizei und Staatsanwaltschaft. (LWL-KS-Newsletter, 5. Jahrgang - Nr. 6.11.2007)

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/newsletter/Newsletter06_2007.pdf

Grundlagenstudie Spielsucht: Prävalanzen, Nutzung der Glücksspielangebote und deren Einfluss auf die Diagnose des Pathologischen Spielens, Schlussbericht August 2007. Universität Bern, Institut für Psychologie.

http://www.swisslos.ch/media/swisslos/unternehmen/studie/Schlussbericht_Spielsucht.pdf

Online-Sucht - Krankheit oder Kontrollstörung? Die Sucht nach dem Internet ist nach Meinung des Psychologen Thomas Hintz in erster Linie ein Jugendproblem. (Ärztezeitung online, 26.11.07)

http://www.aerztezeitung.de/medizin/k [...] ankheiten/suchtkrankheiten/default.aspx?sid=473616

Metastudie "Arbeit mit Kindern und deren suchtkranken Eltern". Kinder suchtkranker Eltern sind nach heutigem Kenntnisstand die größte bekannte Risikogruppe für spätere Suchtstörungen. Zudem weisen sie vielfach auch andere psychische Störungen auf. Obwohl das Wissen über die Situation von Kindern suchtkranker Eltern sowie über Bausteine möglicher Hilfen und Interventionen seit einigen Jahren vorhanden ist, fehlt es an flächendeckenden Angeboten und an einer Übersicht an Erfolg versprechenden Arbeitsansätzen und Standards für Stützmaßnahmen dieser Kinder. Vor diesem Hintergrund werden in der Untersuchung 34 Projekte im Hinblick auf spezifische Voraussetzungen, Gelingensfaktoren und Problemfelder analysiert. Auf Basis der ermittelten Befunde werden darüber hinaus Empfehlungen für die methodische und inhaltliche Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes sowie die Ausgestaltung potentieller Folgeprojekte entwickelt. (Mai 2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_599 [...] onen/Forschungsberichte/F010,param=.html__nnn=true

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_600 [...] mplateId=raw,property=publicationFile.pdf/F010.pdf

Einführung in die Neurobiologie der Sucht. Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter, Suchtabteilung, Isar-Amper- Klinikum, Klinikum Ost, Haar

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/ [...] 402_BAS_Skript_Neurobiologie_der_Sucht_Tretter.pdf

Lexikon zur Neurobiologie - Begriffsdefinitionen in der Neurobiologie der Sucht (Dipl.-Psychologe Klaus Hirtsiefer)

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/user_upload/070101_Lexikon_Neurobiologie.pdf

Berlin. 50 Jahre Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der EKD. In der letzten Woche feierte der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) in Berlin sein 50-jähriges Bestehen. Dazu wurde eine Festschrift vorgelegt, die die Arbeit und Entwicklung in fünf Jahrzehnten von 1957 bis 2007 dokumentiert. (Quelle: DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

http://www.sucht.org/_files/diverses/Festschrift_50-Jahre_GVS.pdf

Anlässlich der 7. Landestagung der Selbsthilfegruppen Suchtkranker des Landes Rheinland-Pfalz hielt Rolf Huellinghorst, Geschäftsführer der DHS, einen Vortrag zum Thema "Schuster, bleib bei deinen Leisten. Zum Kerngeschäft der Sucht-Selbsthilfe". (DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/mainz_nov_2007.pdf

Community Reinforcement Approach. Joachim Lodders vom baden-württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation teilt uns mit, dass es für dieses Behandlungsprogramm eine deutsche Internetseite gibt, auf der Sie sich über diese Art der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen informieren können. (DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

http://www.cra.jlodders.de

Hörbuch von Suchtkranken für Suchtkranke.Mit Unterstützung der europäischen Gemeinschaftsinitiative Equal, der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Agentur für Arbeit Quedlinburg entstand eine hörenswerte CD: Hörbuch von Suchtkranken für Suchtkranke unter dem Titel "Ermutigung". Dieses Hörbuchprojekt entstand mit Patienten des Diakonie-Krankenhauses Elbingerrode und ist ein Projekt des Dachvereins Reichenstraße e.V. Die CD kann - soweit der Vorrat reicht – kostenlos angefordert werden:
Dachverein Reichenstraße e.V., Herrn Stefan Helmholz,
Email: reichenstrasse1@gmx.de
(Quelle: DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)

"Alles Paletti" - ein Spiel mit Spaß zur Förderung der Kompetenz für zwischenmenschliche Interaktionen.
Im Therapiedorf Villa Lilly wird im Rahmen der Betreuung Drogenabhängiger und ihrer Kinder seit Jahren ein Elterntraining durchgeführt. Auf der Grundlage dieses Elterntrainings "Erziehung schafft Beziehung" ist ein Kartenspiel, das sich mit Fragen von Erziehung und zwischenmenschlichen Interaktionsmöglichkeiten beschäftigt fertig gestellt worden - "Alles Paletti?!" ist konzipiert für 3 - 8 Spielerinnen und Spieler ab ca. 14 Jahren. Zielgruppe sind Eltern, PädagogInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, TheologInnen, Großeltern und alle, die sich mit geltenden Werten, Einstellungen, Erziehungsfragen und Handlungsmöglichkeiten u.a. auseinandersetzen möchten und anregende Diskussionen genießen. Es gibt kein "Richtig" oder "Falsch". Die Lösungen der Aufgaben werden von den Mitspielerinnen und Mitspielern bewertet. Und wer einmal mit einer Aufgabe nicht weiter weiß, setzt den Joker ein, mit dem eine Beratung und Unterstützung eingeholt werden kann. "Alles Paletti?!" (Quelle: DHS-Newsletter 22-07 vom 04.12.2007)
Nähere Informationen zum Spiel und zum Erwerb:

http://www.drogenberatung-jj.de/deutsch/135/28/28/30002/design3.html

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und des Palliativnetzes Bochum, 4. Dezember 2007.
Neue Gebührenordnung: „Blickpauschale“ gefährdet Palliativversorgung Spezialisten raten Patienten in Not ihre Krankenkasse zu kontaktieren Mit der neuen Gebührenordnung für niedergelassene Ärzte, die zum 1.1.2008 in Kraft tritt, wird die Versorgung chronisch kranker und insbesondere sterbenskranker Menschen für den Arzt endgültig unwirtschaftlich. Mit der sog. „Versichertenpauschale“ – in Medizinerkreisen bereits als „Blickpauschale“ tituliert – wird dann alles abgegolten: egal ob ein Zweiminutentermin wegen eines Schnupfens oder die umfangreiche Versorgung eines todkranken Patienten. „Es wird immer schlimmer“, stellt Palliativmediziner Dr. Matthias Thöns, Vorsitzender des Palliativnetzes Bochum, fest, „die letzte Gebührenordnung definierte zumindest noch für den Hausarzt ein Zusatzentgelt für die palliativmedizinische Begleitung.“ Selbst das wurde jetzt ersatzlos gestrichen, die Begleitung sterbenskranker Menschen offensichtlich schlicht vergessen. „Es mutet schon als Zynismus an, wie gerade Sterbende und völlig Wehrlose von dieser Gebührenordnung behandelt werden“, sagte Prof. Dr. Michael Zenz, Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.

http://www.palliativnetz-bochum.org/

 NEUERSCHEINUNGEN

Michael Adams (Hg.)
Das Geschäft mit dem Tod
Der größte Wirtschaftsprozess der USA ...
... und der Anfang vom Ende der Zigarettenindustrie
556 Seiten, Mit CD-ROM, Pappband
Nur bei Zweitausendeins EUR 29.90
Der Anfang vom Ende der Zigarettenindustrie. Sind «leichte» und «milde» Zigaretten gesünder als normale? Warum gibt es kein Reinheitsgebot für Tabak? Warum sponsern Tabakfirmen Sportevents? Weshalb dürfen Zigaretten Inhaltsstoffe enthalten, die in Lebensmitteln verboten sind? Und wie konnte schließlich eine Milliarden-Industrie auf Kosten der Gesundheit von Millionen Menschen Geschäfte machen? Zum ersten Mal auf Deutsch: Die Originalakten des größten Prozesses in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

http://www.zweitausendeins.de/suche/?ArticleFocus=1&ord=-1&alpha=1&cat=all&q=%20Michael%20Adams

Küstner/Beckmann-Többen. Bekifft und abgedreht. Wenn Cannabis zum Problem wird. Balance Buchverlag, ISBN 978-3-86739-021-7

Körkel, J. (2008). Damit Alkohol nicht zur Sucht wird – kontrolliert trinken. 10 Schritte für einen bewussteren Umgang mit Alkohol.
Stuttgart: Trias-Verlag. (14,95 €, 134 Seiten, ISBN 9783830433538).
Das Buch wendet sich an Personen mit (zu) hohem Alkoholkonsum, also etwa Patienten, bei denen im ärztlichen Behandlungssystem ein überhöhter Alkoholkonsum deutlich wird. Vermittelt in vier Kapiteln (1) alkoholbezogenes Grundwissen, (2) Selbsttests zur Einschätzung des eigenen Alkoholkonsums, (3) 10 Schritte zu einem selbstkontrollierten Alkoholkonsum und (4) Entscheidungshilfen für die Zielwahl "kontrolliertes Trinken" und "Abstinenz". Im Serviceteil finden sich weiterführende Hilfeverweise und kommentierte Literaturverweise.

Tabakentwöhnung für Jugendliche Im Juventa-Verlag in der Reihe "Gesundheitsforschung", die unter anderem von Klaus Hurrelmann mit herausgeben wird, publizierte Anke Reinisch jetzt ein Buch "Tabakentwöhnung für Jugendliche" (24,00 Euro, ISBN 978-3-7799-1150-0). Sie dokumentiert darin empirische Befunde und Grundzüge eines verhaltensorientierten Interventionskonzeptes. (Besprechung aus: DHS-Newsletter 23-07 vom 20.12.2007)

Grundlagen der systemischen Prävention: Martin Hafen hatte vor 2 Jahren eine außerordentlich umfangreiche Arbeit über die Grundlagen der Prävention vorgelegt und diese Arbeit nun auf 345 Seiten "verdichtet" zu einem Theoriebuch für Lehre und Praxis der sozialen Arbeit. Das Buch ist im Carl-Auer Verlag erschienen (Preis: 26,95 Euro, ISBN 978-3-89670-905-9). (Besprechung aus: DHS-Newsletter 23-07 vom 20.12.2007)

Arbeitslosigkeit und Sucht (Besprechung aus: DHS-Newsletter 23-07 vom 20.12.2007)
Auch bei unseren Tagungen war Dieter Henkel von der Fachhochschule in Frankfurt immer wieder gefragter Referent zum Thema "Arbeitslosigkeit und Sucht". Gemeinsam mit Uwe Zemlin hat er nun zu diesem Thema ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis herausgegeben, in dem alle Referentinnen und Referenten zu Wort kommen, die zum Thema "Arbeitsplatz und Abhängigkeit" in letzter Zeit geforscht und publiziert haben. Meines Erachtens ist es das erste Mal, dass es ein solch umfangreiches Buch zu einem konkreten Thema unserer Arbeit auf dem Markt gibt. Es ist erschienen zum Preis von 29,00 Euro im Fachhochschulverlag, ISBN 978-3-936065-87-9.

Christoph Möller. JUGEND SUCHT - Ehemals Drogenabhängige berichten. Mit einem Vorwort von Rainer Thomasius und einem Grußwort von Doris Schröder-Köpf.
2., erweiterte Auflage, 108 Seiten, kartoniert, € 12,90 D
ISBN 978-3-525-49123-2

 SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Third of hit songs mention alcohol, drug use: study. Chances are your teenage son or daughter has heard these lines before: "Let's party, everybody bounce with me. Sip champagne and burn a little greenery."
It's not a plan for a New Year's Eve party but the lyrics of rapper 50 Cent's "Disco Inferno," which hit number three on the Billboard charts in 2005.
Researchers at the University of Pittsburgh School of Medicine, who studied the lyrics of hundreds of popular songs, found that one in three mention alcohol or drug use. (Reuters UK, 7.11.07)

http://uk.reuters.com/article/lifestyleMolt/idUKN3134139920071107

http://uk.reuters.com/article/lifestyleMolt/idUKN3134139920071107?pageNumber=2&sp=true

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/alcohol-and-other-drugs-get.html

Auch das deutsche Liedgut kennt die eine und andere Verherrlichung von Drogen. Da gab es mal einen, der hieß Heinz Erhardt: Erfinder des „DoDo“ (Doppelter Doornkaat) und Meister verdrehter Redewendungen.

http://www.verboten.to/heinz-erhardt-immer-wenn-ich-traurig-bin-trink-ich-einen-korn/

Biographisches.

http://www.youtube.com/watch?v=aKneFAy6glA

Schlemmer-Schnaps: Doornkaat wird 200 Jahre alt. (NTV, 11.12.06)

http://www.n-tv.de/742673.html

Amy & Kate: The Drugs Don't Work. Amy Winehouse und Kate Moss sind nun von der U.N. dafür kritisiert worden, dass sie Drogen 'glamourösieren'. (MTV, Montag, 19.11.2007)

http://www.mtv.de/pop/news_long.php?id=26992

Amy Decline-house: Why is no one acting to stop the headlong rush into oblivion? (Daily Mail, 5.12.07)

http://www.dailymail.co.uk/pages/live [...] le_id=499489&in_page_id=1879&ICO=FEMAIL&ICL=TOPART

 AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Alkohol bei Boule wieder erlaubt - Die Boule-Spieler dürfen wieder ihre Pastis-Schnäpse trinken.
Die Boule-Spieler dürfen wieder zu ihren geliebten Pastis-Schnäpsen greifen. Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA streicht den Alkoholo von der Dopingliste der in Frankreich sehr populären Sportart.
2005 wurde die Alkoholgrenze auf 0,1 Gramm im Blut gesenkt. Daraufhin hat der Boule-Weltverband (CMSB) einen Antrag bei der WADA gestellt.
"Und seien wir doch vernünftig. Man darf nach zwei Gläsern Wein Auto fahren aber nicht Boule spielen?", meint CMSB-Präsidenten Romolo Rizzoli. (sport1.at, 2.10.07)

http://www.sport1.at/389+M5519beae3a7.html

Niederlande. DUTCH POLICE COMPLAIN IT IS THEIR RIGHT TO SMOKE CANNABIS WHILE OFF-DUTY. Police in Amsterdam are complaining at new rules that ban them for smoking cannabis while off-duty.
Officers have been told they need to set a good example to the public in the Dutch capital famous for its liberal drugs laws and red light district.
Amsterdam's police council chairman Frank Gittay said: "Until now police were only banned from showing up for work stoned or drunk.
"But now we are telling officers they should also behave like the police at all times, and that means not taking drugs and not getting excessively drunk whether on of off duty."
But Dutch Police Union chairman Hans van Duijn said the new rules were an infringement of personal liberty.
He said: "Many of our members are opposed to this.
"They are not paid for 24-hours a day so what they do in their free time should be up to them.“ (Daily Mail, 14.12.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1455.a04.htm




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