dgs-info, Ausgabe 16, November-Dezember 2007

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 29.10.2007

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

Retardpräparate sind gemeinhin teurer als kurzwirksame Zubereitungen der gleichen Substanz. Bei Methylphenidat (Ritalin) könnte diese Regelung dazu führen, dass Kinder Tabletten mit kurzer Wirkzeit in die Schule mitnehmen müssen. Es steht zu befürchten, dass dann auch hierzulande ein reger Handel mit diesen Stimulantien eröffnet wird. Das Bundesgesundheitsministerium scheint sich daran nicht zu stören, berichtet Ärztezeitung online (12.10.07). SUBSTANZEN -> VERSCHIEDENE SUBSTANZEN

Fünf CDU regierte Bundesländer haben erfolgreich einen Gesetzesentwurf durch den Bundesrat gebracht, der die Heroinverordnung regeln soll. Nun ist der Bundestag dran. Eine Mehrheit müsste sich finden, wenn der Fraktionszwang bei der Abstimmung aufgehoben würde und neben den Abgeordneten der SPD und der Oppositionsparteien auch der eine oder andere CDU-Abgeordnete wissenschaftliche Ergebnisse vor Parteiideologie stellen würde. SUBSTITUTION -> DIAMORPHIN

Der Leitkommentar von Klaus Behrendt stellt die Frage, welche politischen Konsequenzen aus der Heroinstudie gezogen werden sollten.

80 Prozent des weltweit verfügbaren legalen Morphiums wird in den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Australien verbraucht. Schmerzpatienten in Entwicklungs- und Schwellenländern haben das Nachsehen. International herrscht ein ausgeprägter und chronischer Mangel an Opioid-Analgetika. Mehrere humanitäre und politische Organisationen haben sich deshalb dem Vorschlag des SENLIS-Instituts ( www.senliscouncil.net ) angeschlossen, die afghanische Opiumernte aufzukaufen und medizinischen Zwecken zuzuführen. INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyens hat öffentlich Überlegungen angestellt, Jugendliche für Testkäufe von Alkohol und Tabakwaren einzusetzen. "Kinder-Spitzel", "Verirrung" und "Missbrauch" hielten ihr daraufhin Kritiker entgegen. Auch die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing ließ erkennen, dass sie sich für diesen Vorschlag erwärmen könnte. (RECHT UND GESETZ -> ALKOHOLPOLITIK)
Ein Karikaturist hat sich die Szene schon einmal ausgemalt: jes-bielefeld.de/testkaeufe.jpg

Ab Freitag findet in Berlin der diesjährige Kongress der DGS statt. Die Anmeldezahlen liegen jetzt schon höher als in den Vorjahren und lassen eine rege Beteiligung erwarten. Wer sich noch schnell entschließen kann, nach Berlin zu fahren – hier gibt es aktuelle Informationen:

www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html


Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
ARCHIDO
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Die Heroinstudie und ihre politischen Konsequenzen (Klaus Behrendt)

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – DGS Jahreskongress 2007

16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, 2.-4. November 2007. Das aktualisierte Programm mit letzten Änderungen.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

DGS 2 – Kongresse und Veranstaltungen 2008, an denen die DGS beteiligt ist:

13. Suchttherapietage in Hamburg: Schwerpunkt "Was wirkt wirklich? Evidenz und Erfahrung in der Suchtarbeit" (Vorankündigung). Im Mittelpunkt der Tagung steht diesmal das Thema „Familie und Sucht“, 13. - 16. Mai 2008 , Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/

1. Deutscher Suchtkongress, 11. – 14. Juni 2008, Barockschloss Mannheim. Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (federführend), Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DG-Suchtpsychologie). Die DGS als Mitveranstalterin wird sich mit einem Symposium zur Substitutionsbehandlung am Kongress beteiligen.

http://www.suchtkongress08.de/

DGS 3 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin. Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) freigeschaltet.

DGS 4 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Wenn Sie bis zum DGS-Kongress noch eintreten, dann zahlen Sie 2008 nur die Hälfte des Beitrags.
Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 
AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen, einige sind in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

USA. One-fourth Of HIV Patients Believe Their Doctors Stigmatize Them. Kinsler JJ, Wong MD, Sayles JN, Davis C, Cunningham WE. AIDS Patient Care and STDs. 2007,21(8):584-592.doi:10.1089/apc.2006.0202.

http://atforum.com/news-updates/2007septoct.php#hivpat

Im Blog der Bundesdrogenbeauftragten ging es kürzlich um die Stigmatisierung von Rauchern im Zuge der Kampagne für den Nichtraucherschutz. Der Fragende bezog sich dabei auf Anmerkungen von Jörg Gölz, Vorstandsmitglied der DGS.

FREUDENSTADT. »Wir haben höllische Angst«. Methadon-Abgabe in einer Arztpraxis: In Alpirsbach formiert sich der Widerstand. So voll war der Sitzungssaal wohl noch nie: Dicht gepfercht saßen und standen über 100 Zuhörer, darunter ganze Familien, um den Ratstisch, um dem Alpirsbacher Gemeinderat ihre Empörung über eine Methadon-Praxis zu zeigen. Seit dem Sommer behandelt Dr. Frank Hamann in Reutin-Gräben Opiat-Abhängige, meist Heroinsüchtige, mit Methadon, einem Drogenersatzstoff. (schwarzwaelder-bote.de, 18.10.07)

http://www.sw-online.de/wm?catId=79045&artId=12327939&offset=1

UK. Rauchverbot - Ärger im Hospiz. Weil ihnen in ihrem Hospiz das Rauchen verboten wurde, sind einige Patienten aus der Einrichtung in York wieder ausgezogen, um daheim zu sterben. Das berichtet die britische Agentur Ananova. (Ärztezeitung, 25.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=464796,5305,/medizin/rauchen

Australia. Drug addict parents to lose kids. A MAJOR parliamentary inquiry has recommended young children be taken away from drug-addicted parents permanently and adopted out. It also advises that doctors and nurses be randomly drug tested. (Daily Telegraph, 14.9.07)

http://www.news.com.au/dailytelegraph/story/0,22049,22416551-5005941,00.html

 
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

JES – NEWS: Newsletter des bundesweiten JES Netzwerks. Ausgabe 4/2007.

Bielefeld. "25 Jahre BtMG - Lösung oder Verfestigung des Drogenproblems?" Am 06.11. findet im Bielefelder Neuen Rathaus (Kleiner Saal) im Rahmen der Bielefelder Suchtwoche ein Fachtag statt. Das Thema lautet: "25 Jahre BtMG - was hat es uns gekostet?". Auch JES Bielefeld gehört zu den Veranstaltern.

http://www.jes-bielefeld.de/aktuelles.html

Köln. ACHTUNG VERACHTUNG! Ein Kunstprojekt von Walbrodt und MIMA MARXEM veranstaltet vom Junkie Bund Köln e.V. Verein für Drogengebraucher, Ehemalige und Substituierte.

http://www.junkiebund.de

Eine interessante Website aus Belgien.

http://www.hardcoreharmreducer.be/

INPUD - The International Network Of People Who Use Drugs. (Homepage)

http://www.inpud.org/

 
ARCHIDO

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

Health in prisons - A WHO guide to the essentials in prison health. Edited by: Lars Møller, Heino Stöver, Ralf Jürgens, Alex Gatherer and Haik Nikogosian. WHO Regional Office for Europe 2007. EUR/07/5063925 ISBN 978 92 890 78209.

http://www.euro.who.int/document/e90174.pdf

 
BRIEF AUS SCHANGHAI

Dr. Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, ist seit kurzem Gastprofessor an der Fakultät für Sozialarbeit an der East China University of Science and Technology. Er hält dort eine Vorlesungsreihe über "Models of social work with drug users in Europe". Für dgs-info schreibt er seit 2005 Berichte aus China und angrenzenden Ländern.

Comparison of drug abuse in Germany and China. Acta Pharmacologica Sinica. 28 (10), 1505–1518. doi:10.1111/j.1745-7254.2007.00633.x (Fulltext, open access)

http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1745-7254.2007.00633.x

Vietnam to use HK system in HIV battle. Hong Kong's methadone programme will soon be replicated in Vietnam's Ho Chi Minh City in an effort to stem the spread of HIV among intravenous drug users. (South China Morning Post, 5.9.07)

Bericht aus Viet Nam. Über die Entwicklung und Implementierung eines Projektes "Harm reduction capacity building and advocacy in Cao Bang and Son La Provinces, Viet Nam” als Teil des Projekts "Contribution to the improvement of health service/prospective health in Cao Bang and Son La Provinces”. (I.Michels, September 2007)

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Hamburg. Der Jugendhilfe e. V. sucht für die Drogenhilfeeinrichtung DROB INN eine/n Ärztin/Arzt als Krankenvertretung für ca. 20 Std. / Wo. nach TVL oder Honorarbasis zum 01. Jan. 2008
Das DROB INN ist eine niedrigschwellige, Kontakt- und Beratungsstelle mit integriertem Drogenkonsumraum und medizinischer Grundversorgung für Drogenabhängige. Das DROB INN bietet konkrete Hilfen zum Überleben, zur sozialen Stabilisierung und zum Ausstieg aus der Sucht an.

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

Die Guttempler in Deutschland suchen zum 1. Januar 2008 eine Suchtreferentin / einen Suchtreferenten (Dipl.SozPäd, Dipl.-SozArb oder vergleichbare Qualifikation). Dienstsitz ist Hamburg. Der Einsatz in der Unterstützung von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen erfolgt bundesweit.
Die genaue Ausschreibung erhalten Sie unter schneider@guttempler.de (Quelle: DHS-Newsletter 15-07 vom 4. September 2007)

fdr – Fachverband Drogen und Rauschmittel. Projekt KOSMOS – Kompetenznetzwerk Selbsthilfe für Migranten aus dem Osten. Stellenausschreibungen.

http://fdr-online.info/pdf/stellenangebot_kosmos.pdf

 
INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Mitteilung der Firma CompWare: CompWare Medical erweitert die BtM-Dokumentation seines Dokumentations- und Dosiersystems MeDoSys um ein Suboxone Modul. Das Modul wird allen Anwendern noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Im Sinne der Kunden haben sich CompWare und essex pharma München auf die kurzfristige Realisierung geeinigt.

Champix – Informationen zur Rauchentwöhnung von Pfizer, Hersteller des Nikotin-Antagonisten Vareniclin (Champix©)

http://newsletter.doccheck.com/upload/special/champix_vd_Clips_52.html

http://www.rauchfrei-durchstarten.de/fachkreise/index.htm?psession=a4ezO8Pit04AAOJGFO4AAABj

Basel. Wiederzulassung des Anti-HIV-Medikaments Viracept von Roche in Europa empfohlen. Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Produktion und Auslieferung des Anti-HIV-Medikaments in die Wege geleitet. (Roche Medieninformation, 20.9.07)

http://www.roche.com/de/med-cor-2007-09-20e

 
RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Berlin. Parlamentarischer Abend 10. Oktober 2007, veranstaltet von Sanofi-Aventis:
Aktuelle Problemstellungen für die Therapiesicherheit in der Substitutionsbehandlung Heroinabhängiger. "Der Fall Niedersachsen" – Ärzte unter Generalverdacht, Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander, Praxis für Drogenkranke, Hannover

6. Parlamentarischer Abend zur Substitutionstherapie Heroinabhängiger. Am 10. Oktober 2007 in Berlin, Ergebnis-Bericht.

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Prozessauftakt in Bayreuth. Vor Gericht steht der 66-jährige Dr. Franz K. - Arzt für Psychiatrie. (Kanal 8, Nachrichten, Lokal, Oberfranken, 10.9.07)

http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1782&showNews=119600

BAYREUTH. Die Drogen gab es beim Facharzt. Mit der Verlesung der fast 180 Seiten umfassenden Anklageschrift hat am Montag vor dem Landgericht die Hauptverhandlung gegen einen 66-jährigen Mediziner aus Bayreuth begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Psychiater, Psychologen und Psychoanalytiker das unerlaubte Verschreiben und die unerlaubte Abgabe von Betäubungsmitteln in über 1600 Einzelfällen vor. Konkret soll der Mann, der seine Praxis in Bayreuther Bahnhofsnähe hat, den Drogenersatzstoff Methadon abgegegeben und dabei sowohl sämtliche Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes als auch die Richtlinien der Bundesärztekammer außer acht gelassen haben. (Frankenpost, 11.9.07)

http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/dritteseite/art2446,709429

Bayreuth. Arzt nennt Anklage ungeheuerlich. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wirft einem Arzt für Psychiatrie vor, sechs Jahre lang aus Gewinnsucht Heroinabhängige mit Methadon leichtsinnig versorgt und damit gegen die Richtlinien der Bundesärztekammer verstoßen zu haben. Nach dem Prozessauftakt in der vergangenen Woche vor
dem Bayreuther Landgericht nahm der Arzt nun vor Gericht zu den Vorwuüfen Stellung. (Ärztezeitung online, 24.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=464760,5302,/medizin/sucht

Bayreuth. Arzt kommt mit Bewährung und Geldstrafe davon. Im Methadon-Prozess gegen einen Bayreuther Arzt ist am Mittwoch das Urteil gefallen: Der 66-jährige erhält eine Bewährungsstrafe und muss 20 000 Euro Geldstrafe zahlen. (Frankenpost, 25.10.07

http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/ofrbay/art2389,732585

Bericht in TV Oberfranken (24.10.07).

http://www.tv-oberfranken.de/default. [...] owNews=138607&newVideo=20071024_Methadonurteil.wmv

http://www.tv-oberfranken.de/default.aspx?ID=1059&showNews=138607

Augsburg. War Gögginger Arztpraxis Anlaufpunkt für Süchtige? Im Fall des wegen des Verdachts auf Totschlag verhafteten 41-jährigen niedergelassenen Arztes aus Augsburg ziehen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei weitere Kreise. Man gehe davon aus, dass sich in der Praxis neben der verstorbenen 39-Jährigen weitere Süchtige illegal mit Rezepten für Drogenersatzstoffe und Morphium-Pflaster hätten versorgen lassen. (Augsburger Allgemeine, 4.10.07)

http://tinyurl.com/ysdyh5

Ulm. Gnädiger Abgang für Ulmer Drogen-Ärztin, Ausgerechnet eine Ulmer Fachärztin für Allgemeinmedizin hat einen Strafbefehl wegen Beihilfe zum Erwerb von Betäubungsmitteln erhalten und prompt Einspruch eingelegt. Der 63 Jahre alten Medizinerin, die seit zwei Wochen nicht mehr praktiziert, erschien die Geldstrafe von 1000 Euro (40 Tagessätze zu je 25 Euro) zu hoch. Jetzt musste sich das Amtsgericht mit dieser Drogen-Geschichte befassen.

ÖSTERREICH

Siehe auch SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG -> RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL

Substitution - Ein Rückschritt um Jahrzehnte droht. Drogenfachleute und Ärztekammer wehren sich gegen Behandlungseinschränkungen in der neuen Suchtgiftverordnung des Gesundheitsministeriums. (Ärztemagazin, Wien, Ausgabe 5/2006)

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH, Jahrgang 2006 Ausgegeben am 23. November 2006, Teil II, 451. Verordnung: Änderung der Suchtgiftverordnung.

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH, Jahrgang 2006, Ausgegeben am 23. November 2006, Teil II, 449. Verordnung: Weiterbildungsverordnung orale Substitution.

Rechtskommentar von Univ.-Prof. Dr. Christian Bertel, Universität Innsbruck, RECHTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT INSTITUT FÜR STRAFRECHT
Institutsleiter: Univ.-Prof. Dr. Christian Bertel.

Drogen Substitution. Ein Expertenstatement soll behandelnden Ärzten den praktischen Umgang mit den Neuerungen der Suchtgiftverordnung erleichtern. (Ärztemagazin, Wien, 22/2007, 31. Mai 2007 und 23/2007, 7. Juni 2007)

Morphin-Therapie zur Regel geworden. Einen Grund für die steigende Zahl der Drogentoten in Österreich sehen Experten in der Verwendung von so genannten "retardierten Morphinen" in der Drogen-Ersatz-Therapie. Das sind die Wirkung lang hinauszögernde Ersatzdrogen. (ORF-Vorarlberg, 1.9.07)

http://vorarlberg.orf.at/stories/218756/

Goldener Schuss - Drogenpolitik. Mangelhaft: Nur ein halbes Jahr nach ihrer Einführung muss die neue Suchtmittelverordnung überarbeitet werden. (Profil, 3.9.07)

 
DROGENPOLITIK

Aktuelle INDRO-Stellungnahme zur Cannabisdiskussion in der Bundesrepublik Deutschland - Cannabis: Gefahr für die Jugend? Eine drogenpolitische Reform ist überfällig!

http://www.indro-online.de/cannabis2007.pdf

NRW. Heftige Kritik an Drogenpolitik in NRW. Die Aidshilfe in Nordrhein-Westfalen warnt vor den negativen Folgen der verschärften Drogenpolitik des Landes. Die Kriminalisierung und Stigmatisierung des Drogenkonsums bei gleichzeitiger Kürzung von Unterstützungs- und Präventionsangeboten in der Drogenhilfe sei das falsche Signal. (Ärztezeitung online, 3.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=461050,5267,/medizin/sucht

Gemeinsamer Runderlass des NRW-Justiz- und Innenministeriums zur
Anwendung des § 31 a Abs. 1 des Betäubungsmittelgesetzes.

http://www.datenbanken.justiz.nrw.de/pls/jmi/jvv_proc_bestand?v_bes_id=11467&begriff=4630

Düsseldorf. Drogen- und Suchtpolitik in Nordrhein-Westfalen. Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales beantwortete die "Große Anfrage 16" im Namen der Landesregierung und im Einvernehmen mit der Staatskanzlei, dem Finanzministerium, dem Innenministerium, dem Justizministerium, dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie sowie dem Ministerium für Bauen und Verkehr. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 5. Jahrgang / Nr. 5-I, Oktober 2007)

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-5124.pdf

Drogenkonsum nicht kriminalisieren, Justiz nicht überlasten - "Hilfe statt Strafe" muss oberstes Prinzip der Drogenpolitik bleiben. (DIE GRÜNEN im Landtag NRW, Antrag an den Landtag NRW, August 2007 (Drucksache 14/4858))

http://www.gruene.landtag.nrw.de/cms/ [...] 195751.drogenkonsumenten_nicht_kriminalisieren.pdf

Hamburg. Grüne Jugend für neuen Drogen-Modellversuch. Die Grüne Jugend Hamburg, Jugendorganisation der GAL, macht mit einem ungewöhnlichen Vorschlag von sich reden. Sie will, dass geprüft wird, ob in Hamburg ein sogenannter "Drugchecking"-Modellversuch gestartet werden könnte. Das bedeutet: Die Konsumenten können ihre Drogen freiwillig und legal von Experten prüfen lassen. Diese informieren sie dann über die chemische Zusammensetzung und die gesundheitlichen Gefahren. Dabei wird von Vornherein akzeptiert, dass Drogen gekauft und genommen werden. (Hamburger Abendblatt, 6.9.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/09/06/790658.html

BERLINER DEALER-SZENE. Drogen-Bürgerkrieg am Prenzlauer Berg. (Spiegel online, 17.9.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,504844,00.html

Berlin. "Sehr geehrter Hr. Beck, wollen Sie, als Vertreter der Grünen, ernsthaft Coffe Shops wie in den Niederlanden eröffnen, FALLS sie die stärkste Partei im Bundestag sein würden. Oder gehen die Grünen nur auf Stimmenfang, da es in Deutschland ca. 1 Mio. Cannabisraucher gibt. Denn ich kann mir nicht vorstellen dass irgendwann Cannabis ein legales Gut wird. Auch nicht wenn sie die absolute Mehrheit im Bundestag hätten. Oder irre ich mich?
Mit freundlichen Grüßen
David Nebere"
Die Antwort des Abgeordneten Volker Beck (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) in abgeordnetenwatch.de vom 1.10.07:

http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916--f74644.html#frage74644

Schmitten. Christliche Lebenshilfe: Für ein Leben ohne Drogen. Kritik an der Drogenpolitik der Bundesregierung wurde auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL) geübt. Die staatliche Abgabe von Methadon und Heroin an Schwerstabhängige führe zu einer sinkenden Bereitschaft, ein Leben in völliger Suchtmittelabstinenz zu führen, hieß es auf der Tagung Mitte Oktober in Schmitten-Dorfweil (Taunus). (idea.de, 15.10.07)

http://www.idea.de/index.php?id=917&t [...] D=58299&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=004f81f086


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/

Auch Krebshilfe für Schockfotos auf Zigarettenschachteln. In der Diskussion um abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln hat sich auch die Deutsche Krebshilfe für Schockfotos von Krebs-Tumoren ausgesprochen. (Deutsches Ärzteblatt Newsletter, 3.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29668

Teens hurt by smoking on screen, study finds. (Globe and Mail, 4.9.07)

http://www.theglobeandmail.com/servle [...] 04.wsmoking04/BNStory/specialScienceandHealth/home

Seit 1. September 2007: Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in Kraft. Das Gesetz beinhaltet ein grundsätzliches Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen des Bundes und im öffentlichen Personenverkehr. Ferner sieht es eine Verbesserung des Schutzes vor Passivrauchen am Arbeitsplatz und eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes vor. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. (BMG-Newsletter Nr. 16 vom 10.09.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] Drogen-und-Sucht/Tabak/FAQ-Nichtraucherschutz.html

Nichtraucherschutz: Rauchfreie Bahn. "Wenn Nichtraucher belegt, automatisch Raucher buchen?" Bei dieser Frage kann beim Onlinekauf eines Bahntickets jetzt kein zustimmendes Häkchen mehr gesetzt werden – denn seit dem 1. September gilt ein generelles Rauchverbot in allen Zügen der Deutschen Bahn. Auch in den 5.700 Bahnhöfen ist Rauchen nur noch in speziell gekennzeichneten Bereichen erlaubt. (BMG-Newsletter Nr. 16 vom 10.09.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_114 [...] mitteilungen/Presse-3-2007/pm-30-08-07,param=.html

WHO Official Calls for Action Against Tobacco Companies. Labeling the deaths and illness caused by smoking "one of the greatest scandals of our time," World Health Organization (WHO) official Shigeru Omi called on governments to take a tougher stance against the tobacco industry. (jointogether, 12.9.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/who-official-calls-for-action.html

Study Says Raising Prices May Not Make Smokers Quit. A new study that compared smoking rates, economic status and cigarette prices concludes that raising the price of cigarettes does not appear to affect whether smokers decide to quit, (jointogether, 12.9.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/study-says-raising-prices-may.html

Rauchverbot in Kneipen wird Fall für das Bundesverfassungsgericht. Berlin – Mit dem Rauchverbot in Gaststätten in Niedersachsen und Baden-Württemberg wird sich voraussichtlich das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29849

Berlin. Drogenbeauftragte sieht Rauchverbote nicht in Gefahr. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29881

Lights Out: Beverly Hills' Ban on Outdoor Smoking Takes Effect. "California law prohibits smoking inside restaurants, cafes and bars. Concerned about the hazards of secondhand smoke, however, a growing number of cities have taken things a step further by banning smoking in outdoor venues.” (Los Angeles Times, 1.10.07)

http://www.latimes.com/news/local/la-me-nosmoke2oct02,0,1414211.story?coll=la-home-center

More Hollywood Studios Say 'No Smoking'. (New York Times, 1.10.07)

http://www.nytimes.com/2007/10/01/bus [...] html?_r=2&pagewanted=all&oref=sloginID&oref=slogin

USA. Heart Attacks Decline After N.Y. Smoking Ban. New York hospitals admitted nearly 4,000 fewer heart-attack patients in 2004, the year after the state implemented a ban on indoor smoking. (jointogether, 1.10.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/heart-attacks-decline-after.html

Swedish Smokeless Tobacco Aims at U.S. Market. "(Snus) is coming to America, in the midst of an intensifying debate over how to define 'reduced risk' tobacco products and how to market them. On Wednesday, a House committee is scheduled to hold hearings on whether the Food and Drug Administration should be given the power to regulate tobacco.” (The New York Times, 3.10.07)

http://www.nytimes.com/2007/10/03/business/03tobacco.html

Studie: Kino-Raucher führen auch zu erwachsenen Nachahmern. Rauchende Leinwandstars ermutigen junge Kinofans, selbst zur Zigarette zu greifen. Dies geht aus einer Studie der Universität von Kalifornien in San Francisco hervor, die in der Novemberausgabe der Zeitschrift "American Journal of Preventive Medicine" erscheint. (Deutsches Ärzteblatt online, 4.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30031

The World's Growing Number of Smokers. Big Tobacco won't stop until it's infiltrated every possible market. (In These Times, 4.10.07)

http://www.alternet.org/environment/64222/

Adding harm reduction to tobacco control. Editorial, The Lancet 2007; 370:1189; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61519-0. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607615190/fulltext

Harm reduction in nicotine addiction Helping people who can't quit. A report by the Tobacco Advisory Group of the Royal College of Physicians, London, October 2007.

http://www.rcplondon.ac.uk/pubs/contents/e226ee0c-ccef-4dba-b62f-86f046371dfb.pdf

USA. Rauchverbot im eigenen Wohnzimmer. Die kalifornische Stadt Belmont im Silicon Valley macht Rauchern das Leben schwer. Nach einem Beschluss des Stadtrates soll das Qualmen bald auch in den eigenen vier Wänden verboten sein, berichtete die Zeitung "San Jose Mercury News". (Ärztezeitung online, 12.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=467937,5334,/medizin/rauchen


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN – ALKOHOL

Bundesregierung erwägt Alkohol-Warnungen für Schwangere. Berlin - Zum besseren Schutz ungeborener Kinder erwägt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, Warnhinweise für schwangere Frauen auf alkoholischen Getränken. Deutsches Ärzteblatt online, 7.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29737

"Alkoholschädigungen in der Schwangerschaft - Drogenbeauftragte prüft Warnhinweise". (Pressemitteilung der Drogenbeauftragten S.Bätzing vom 7.9.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] gen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-7-9-07,param=.html

Lancet – Editorial: A Framework Convention on Alcohol Control.International conventions exist to control narcotics, psychotropic substances, tobacco, and doping in sport. But when it comes to alcohol - the drug that causes 4% of global deaths and disability - nearly as much as tobacco (4·1%) and five times the burden of illicit drugs - no similar legally binding agreement has been sought. The Lancet 2007; 370:1102; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61486-X. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360761486X/fulltext

"KINDER-SPITZEL" - Von der Leyen sucht neue Wege für Kinder als Testkäufer. "Verirrung", "ohne den Hauch einer Chance", "Missbrauch": Die Kritik an Ursula von der Leyens Vorschlag, Jugendliche für Testeinkäufe einzusetzen, reißt nicht ab. Die Familienministerin will nach ihrem gestrigen Rückzug indes offenbar nur abwarten bis sich die Aufregung gelegt hat. (SPIEGEL ONLINE, 15.10.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,511631,00.html

Berlin. Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen steigt weiter. Ein Viertel aller Jugendlichen betrinkt sich mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern Alkohol. Die alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen haben sich von 9.500 im Jahr 2000 auf 19.400 im Jahr 2005 verdoppelt. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30210

Berlin. Drogenbeauftragte mahnt mehr Kontrollen an. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), hat sich für Alkoholtestkäufe durch Jugendliche ausgesprochen. (Ärztezeitung online, 23.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?sid=469060&rub=suchtkrankheiten


EUROPA:

Legale Drogen in Europa - Streit über Warnung vor Alkohol. Nach der Diskussion um abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln hat das EU-Parlament nun über Warnhinweise auf Wein und Bier abgestimmt. (Süddeutsche Zeitung, 7.9.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra15m2/gesundheit/artikel/839/131605/

London. The Big Question: Do Ever More Gruesome Warnings Really Put People Off Smoking? (The Independent, August 30, 2007)

http://news.independent.co.uk/health/article2906302.ece

EU-Parlament verabschiedet neues Anti-Drogen-Programm: Prävention im Fokus - Vor allem junge Menschen sollen geschützt werden. Das EU-Parlament hat in Zweiter Lesung ein neues Programm zur Drogenprävention und zur Drogenaufklärung verabschiedet. Bis 2013 stehen insgesamt 21,4 Millionen Euro zur Verfügung. Da die Einigung mit dem Rat gegeben ist, ist der Beschluss bindend. (Networld, 7.9.07)

http://www.networld.at/index.html?/articles/0736/15/182833.shtml

Belgien. Cannabis-Anbau legalisieren? Der Anbau von Cannabis sollte lieber gesetzlich zugelassen als strafgesetzlich verfolgt werden. Das fordert das Genter Institut für soziale Drogenforschung. (Flanderninfo, 18.9.07)

http://www.flanderninfo.be/cm/flanderninfo.be/Nachrichten/1.182571

THE ENCOD BULLETIN ON DRUG POLICY IN EUROPE, published 2007, Sept. 29th.

http://encod.org/info/-ENCOD-BULLETIN-.html

BEYOND 2008 - EUROPEAN REGIONAL CONSULTATION. In addition to the regional consultations announced in our recent alert, we now have confirmation of the date and venue of the European NGO Consultation - It will be held in Budapest on 24/25 January 2008. IDPC is supporting this event, and would like to ensure a full range of NGOs have the opportunity to attend and contribute to the debate. Please could you therefore consider submitting an application for your organisation, and also distribute details of the meeting as widely as possible to relevant NGOs. The following documents give further details of the event, and the application process:
A description of the 'Beyond 2008' Initiative.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Beyond2008/Beyond2008_Flyer.pdf

Details of the Budapest Event.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Beyond2008/Dear_Colleagues.pdf

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Beyond2008/Invitation_letter_final_Beyond2008.pdf

An application form for attendance, that needs to be completed and returned by November 10th.

http://www.idpc.info/php-bin/documents/Beyond2008/Registration_form_final_Beyond2008.pdf

Lisboa. Joint EMCDDA-Europol presentation: 'Supporting public policy decision-making' (20.09.2007). EMCDDA Director Wolfgang Götz and Europol Director Max-Peter Ratzel delivered a joint address on 'Supporting public policy decision-making' at the closing session of the 'Conference on Evaluation of Public Policies and Programmes on Drugs', taking place under the Portuguese Presidency (19–20 September, Lisbon). A presentation and a speech can be downloaded here (PowerPoint format).

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=1582&sLanguageiso=EN


DIE WELT:

THE UN REVIEW OF GLOBAL POLICY ON ILLEGAL DRUGS - An Advocacy Guide for Civil Society. This advocacy guide, published by the International Drug Policy Consortium, serves as an introduction to the structure and operation of the UN drug control system, and describes the forthcoming process of review leading to the political meeting in 2009. It also introduces the advocacy themes that the IDPC will be working on throughout this process, and invites like-minded NGOs to become involved. (INTERNATIONAL DRUG POLICY CONSORTIUM, October 2007

http://www.drugpolicy.org/docUploads/100707idpc.pdf

Asia: Nine National Red Cross/Red Crescent Groups Endorse Humanitarian Drug Policies. The national Red Cross/Red Crescent organizations in nine Asian countries have joined a growing number of such groups that have signed onto a consensus statement calling for humanitarian drug policies. (Drug War Chronicles, Issue 505, 2.10.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] scent_sign_rome_consensus_humanitarian_drug_policy

 
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

Schweiz. "Alkohol - wie viel ist zu viel?" - in verschiedenen Sprachen: Erweiterte Version der Broschüre "Alkohol - wie viel ist zu viel?" in den Sprachen: Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch (pdf's, 9S., je ca 370Kb). (sfa – Schweizerische Fachstelle für Alkohoö- und andere Drogen probleme)

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=71&IDarticle=865&IDcat16visible=1&langue=D

ARV4IDUs In Russian (Volume 1 Number 1)

http://hardcoreharmreducer.blogspot.com/2007/09/arv4idus-in-russian-volume-1-number-1.html

Berlin. Alle in Berlin neu eingereisten Aussiedler/innen werden zu den Gefahren von Sucht und deren Prävention informiert. (Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, Pressemitteilung, 4.10.07)

SUBSTITUTION (Broschüre auf Russisch). Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen. Eine Substitutionsbehandlung kann helfen, die soziale und gesundheitliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern, ein Leben ohne Beschaffungsstress zu führen und den Drogenkonsum zu reduzieren. Der Einstieg in die Substitution kann ein Einstieg in ein Leben ohne Drogen sein. Diese Broschüre informiert aktuell Drogen gebrauchende Menschen und bereits substituierte Frauen und Männer über erste Schritte zur Substitution und über den Alltag in der Substitutionsbehandlung. (Deutsche AIDS-Hilfe, 2007)


Neurocognitive characterizations of Russian heroin addicts without a significant history of other drug use. Fishbein DH, Krupitsky E, Flannery BA, Langevin DJ, Bobashev G, Verbitskaya E, Augustine CB, Bolla KI, Zvartau E, Schech B, Egorova V, Bushara N, Tsoy M. Drug Alcohol Depend. 2007 Sep 6;90(1):25-38. Epub 2007 Mar 26. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17382488

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Schweiz. Bevor Kinder kiffen oder trinken: SFA-Elternbriefe sollen Eltern stärken: Wenn die Kinder älter werden, tauchen im Familienalltag neue Themen auf: Suchtmittel und Suchtmittelkonsum beschäftigen Eltern von 12- bis 16-Jährigen. Klassenfeste, Schülerdiscos oder der Ausgang wecken oft Ängste, die Diskussionen mit den Kindern führen nicht selten zu Konfrontationen. Die Erziehungskompetenzen der Eltern in solchen Situationen zu stärken, ist eines der Ziele der SFA-Elternbriefe. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) begleitet Mütter und Väter ab September mit aqcht Elternbriefen durch zwei Schuljahre. (Quelle: Newsletter Infoset Direct, September 2007)

http://sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=64&IDarticle=1540&langue=D

USA. Prevention Education in America's Schools: ?Findings and Recommendations from a Survey of Educators. (Boston University, School of Public Health, 6.9.07)

http://members.jointogether.org/ct/idLjHQ717mVa/

Caritas startet Sucht-Projekt in Bayern. Der Alkoholkonsum von Jugendlichen entwickelt sich zunehmend auch zu einem gesundheitspolitischen Problem, so der BKK Landesverband Bayern. Mit einem Präventionsprogramm speziell für Auszubildende wollen die Betriebskrankenkassen diesem Problem begegnen. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=466972,5328,/medizin/sucht

Schweiz. Bewertung des Return on Investment (Kosten-Nutzen) von Prävention in der Schweiz: Die Machbarkeitsstudie (pdf, 65S., 680Kb) "Assessing the return on investments (cost-benefits) of prevention in Switzerland: a feasibility study", welche im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) entstand, ist online auf Englisch erhältlich. (BAG, 13.9.07)

http://www.bag.admin.ch/evaluation/01759/01976/index.html?lang=en

Berlin. "Suchtpräventions-Carepakete" - Verteilung im Bezirk Neukölln gestartet. (Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, Pressemitteilung, 4.10.07)

Köln. Qualitätssicherung von Präventionsprogrammen hat international große Defizite - Neue Studie von Gesundheitsökonomen der Uni Köln. (Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung, 22.10.07)

http://idw-online.de/pages/de/news231593

Berlin. Die Fachstelle für Suchtprävention veranstaltet mit dem Bezirksamt Neukölln, Abteilung Bürgerdienste und Gesundheit die Berliner Fachtagung: "Verstehst Du mich?" Gelungene Kommunikation – ein Muss für eine erfolgreiche Suchtprävention. 22. November 2007, 14:00 – 18:00 Uhr im Rathaus Neukölln.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/

http://www.berlin-suchtpraevention.de/termine/index.html#veranstaltung

 
KONGRESSBERICHTE

Conference Reports: Mind States Costa Rica. Notes from the lectures presented at Mind States Costa Rica (Jun 2007).

http://erowid.org/general/conferences/conference_mindstates7.shtml

Am 9. Mai 2007 fand in Berlin die 1. Fachtagung zum Thema "Internetsucht – Welche Strategien braucht es?" als Kooperationsveranstaltung von Vivantes – Netzwerk für Gesundheit und der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin – pad e.V. statt. Namhafte Experten aus dem Bundesgebiet haben das Thema beleuchtet – die vollständige Dokumentation und einen umfangreichen Service- und Adressteil finden Sie hier.

http://www.fachstelle-suchtpraevention.de/download/doku_fachtagung_internetsucht.pdf

München. 8. INTERDISZIPLINÄRER KONGRESS FÜR SUCHTMEDIZIN, 5.-7.Juli 2007. Bericht von Gabi Jungbluth, DGS-Vorstandsmitglied (mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift Suchtmedizin)

Wien. 3. Europäische Konferenz über Suchttherapie: Bessere Therapien für Abhängige. Auf dem Rücken von Süchtigen lässt sich zeitweise sehr gut Populismus betreiben. Sie haben keine Lobby. Doch Abhängigkeit ist ein Problem, mit dem längst die Gesellschaft insgesamt konfrontiert ist. (vienna online, 10.9.07)

http://www.vienna.at/news/wien/artike [...] herapien-fuer-abhaengige/cn/news-20070910-12233168

Sydney. 4th IAS Conference on HIV Pathogenesis, Treatment & Prevention, 22.-25.7.07. Power-Point-Präsentation unter Mitarbeit von Knud Schewe (Hamburg), Klaus Göbels (Düsseldorf), Stefan Hansen (Hamburg), Pawel Khaykin (Frankfurt), Ulrich Seybold (München) und Eva Wolf (München)

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Former smokers still at risk. lthough many gene expression changes seen in smokers are reversible upon cessation of smoking, the expression of some genes is irreversibly altered, which could account for the persistent lung cancer risk in former smokers. (BMC Genomics 2007, 8:297). (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-2164/8/297/abstract

Use of mental health services for anxiety, mood, and substance disorders in 17 countries in the WHO world mental health surveys. Philip S Wang et al. The Lancet 2007; 370:841-850; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61414-7. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607614147/fulltext

Washington. Tödliche kardiale Risiken von Haloperidol. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA warnt vor schweren Herzrhythmusstörungen, zu denen es nach der intravenösen Gabe von Haloperidol kommen kann. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.9.07; medscape news, 18.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29858

http://www.medscape.com/viewarticle/562975?src=mp

Cocaine and thrombosis: a narrative systematic review of clinical and in-vivo studies. Wright N, Martin M, Goff T, Morgan J, Elworthy R, Ghoneim S. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:27 (19.9.2007) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/27

UK. Dual Diagnosis Good Practice Handbook. Turning Point has just released the Dual Diagnosis Good Practice Handbook - 56 pages of practical information designed to help practitioners and those involved in service design to learn from, and apply, good practice in dual diagnosis.

http://www.turning-point.co.uk/NR/rdo [...] DC4749BD/771/DualDiagnosisGoodPracticeHandbook.pdf

Die deutsche Lungenstiftung informiert: Faltblätter und Mitgliederzeitschriften von Alpha-1-Antitrysin-Mangel bis Tuberkulose (-> Faltblätter und mehr).

http://www.lungenstiftung.de/

DGPPN: Die Hälfte aller Schizophrenie-Patienten erhält aus Kostengründen keine effektive Therapie. Die Schizophrenie gehört zu den schwerwiegenden psychischen Erkrankungen und tritt im Laufe des Lebens bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auf. In Deutschland sind derzeit etwa 800.000 Menschen betroffen. (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Pressemitteilungen vom 27.9.07 und vom 10.10.07)

http://idw-online.de/pages/de/news228906

http://idw-online.de/pages/de/news229517

Review. The prevalence and significance of substance use disorders in bipolar type I and II disorder. Cerullo M, Strakowski S. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:29 ( 1 October 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/pdf/1747-597x-2-29.pdf

Bristol / UK. Plötzlicher Kindstod: Rauchen ist wichtigster Risikofaktor. Der Tabakkonsum der Eltern während der Schwangerschaft und danach ist zum wichtigsten Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod geworden. Nach einer Studie in Early Human Development (2007, doi: 10.1016/j. earlhumdev.2007.07.011) würde der völlige Verzicht auf das Rauchen 60 Prozent aller Todesfälle vermeiden. (Deutsches Ärzteblatt, 16.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30144

Predictors of suicide attempters in substance-dependent patients: a six-year prospective follow-up. Kjell Bakken and Per Vaglum. Clinical Practice and Epidemiology in Mental Health 2007, 3:20 doi:10.1186/1745-0179-3-20. (Fulltext, open access)

http://www.cpementalhealth.com/content/pdf/1745-0179-3-20.pdf

Smyth B, Hoffman V, Fan J, et al.Years of potential life lost among heroin addicts 33 years after treatment.Prev Med2007;44(4):369–374.

http://atforum.com/news-updates/2007septoct.php#leadcaus

An Internet-Based Symptom Questionnaire That Is Reliable, Valid, and Available to Psychiatrists, Neurologists, and Psychologists. The Neuropsych Questionnaire (NPQ) addresses 2 important clinical issues: how to screen patients for a wide range of neuropsychiatric disorders quickly and efficiently, and how to acquire independent verification of a patient's complaints. The NPQ is available over the Internet in adult and pediatric versions. Medscape General Medicine. 2007;9(4):3. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/562806?src=mp

Schweiz. Ärzte an der Klinik für allgemeine Thoraxchirurgie des Universitätskrankenhauses Bern (Schweiz) beobachteten in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Zunahme der Zahl an jungen Patienten, die sich mit Lungenemphysem und Spontanpneumothorax vorstellten. Die meisten von ihnen waren starke kombinierte Konsumenten von Cannabis und Tabak. (Quelle: Beshay M, et al. Eur J Cardiothorac Surg, 9. Oktober 2007 (elektronische Veröffentlichung vor dem Druck, Quelle: IACM-Informationen vom 27. Oktober 2007)


TUBERKULOSE

Baltimore. Kurztherapie der Tuberkulose in Studie erfolgreich. Eine neue Kombinationstherapie der Tuberkulose stellt eine Verkürzung der Behandlungszeit von bisher sechs auf vier Monate in Aussicht. Erste Ergebnisse wurden auf der Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy, einer Fachtagung von Infektiologen in Chicago vorgestellt. (Deutsches Ärzteblatt online, 19.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29868

Canada. TB OUTBREAK IN PORT ALBERNI LINKED TO CRACK. Vancouver Island health officials have linked the current tuberculosis outbreak in Port Alberni to the use and abuse of crack cocaine. (Victoria Times-Colonist (CN BC), 4.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1136.a08.html

Deutsche und niederländische Expertenzentren für Tuberkulosekontrolle schließen sich mit ihren osteuropäischen Kollegen zusammen. (Robert Koch-Institut, Pressemitteilung vom 22.10.2007)

http://idw-online.de/pages/de/news231561

Südafrika. Mikrobiologen: WHO-Programm hat Entwicklung der XDR-Tuberkulose gefördert. Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geförderte Programm Directly-Observed Treatments plus (DOT-PLUS) hat – unbeabsichtigt – die Ausbreitung der extrem arzneimittelresistenten Tuberkulose (XDR-Tb) gefördert. Dies behaupten südafrikanische Mikrobiologen in Clinical Infectious Diseases (2007; 45: 000–000). (Deutsches Ärzteblatt online, 23.10 07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30222


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

Morphine Inhibits Interferon Expression and Enhances HCV Replication. Morphine appears to facilitate the persistence of hepatitis C virus (HCV) in human hepatocytes, US and Chinese researchers report in the September 1st issue of the Journal of Infectious Diseases. This may help explain the high prevalence of the disease in heroin users. (Medscape news, 13.9.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/562798?src=mp

Morphine Inhibits Intrahepatic Interferon- Expression and Enhances Complete Hepatitis C Virus Replication. Yuan Li, Li Ye, Jin-Song Peng, Chuan-Qing Wang, Guang-Xiang Luo, Ting Zhang, Qi Wan, and Wen-Zhe Ho. The Journal of Infectious Diseases, Volume 196(2007), pages 719 – 730; DOI: 10.1086/520093. (Abstract)

http://www.journals.uchicago.edu/JID/ [...] /v196n5/38139/38139.text.html&current_page=content

Risk Factors for Anaemia in Human Immunodeficiency Virus/Hepatitis C Virus-Coinfected Patients Treated With Interferon Plus Ribavirin
The aim of this analysis was to determine the incidence and risk factors of anaemia in HIV/hepatitis C virus-coinfected patients receiving anti-HCV therapy. J Viral Hepat 14(9) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/562731?src=mp

USA – FDA. Pegasys (peginterferon alfa-2a) WARNINGS: Infections. While fever may be associated with the flu-like syndrome reported commonly during interferon therapy, other causes of high or persistent fever must be ruled out, particularly in patients with neutropenia. Serious and severe infections (bacterial, viral, fungal), some fatal, have been reported during treatment with alpha interferons including Pegasys. Appropriate anti-infective therapy should be started immediately and discontinuation of therapy should be considered. (FDA, June 2007; Medscape CME, 19.9.07)

http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2007/Jun_PI/Pegasys_PI.pdf

http://www.fda.gov/medwatch/SAFETY/2007/jun07.htm

http://www.medscape.com/viewarticle/563015?src=mp


Koinfektion mit HCV und HIV ist eine Herausforderung. Weniger als zehn Prozent der Koinfizierten werden gegen HCV behandelt. (Ärztezeitung online, 28.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/09/28/169a1201.asp?cat=/medizin/aids

Welt-Hepatitis-Tag 2007: Experten warnen vor den Komplikationen einer chronischen Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Erkrankung. Aktionstag in Brüssel setzt auf Aufklärung über Risikofaktoren und frühzeitige Tests zur effektiven Prävention. (JWG-Universität Frankfurt, Pressemitteilung vom 26.9.07)

http://idw-online.de/pages/de/news227337

Brüssel. Mehr EU-Aktivität gegen Hepatitis B und C gefordert. Die EU-Parlamentarier müssen dem Kampf gegen Hepatitis B und C in der europäischen Gesundheitspolitik Priorität einräumen, forderte Jean-Michel Pawlotsky von der Europaeischen Vereinigung für Leberstudien (EASL) bei der zentralen Veranstaltung zum 4. Welt-Hepatitis-Tag
in Brüssel. (Ärztezeitung online, 9.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=466957,5329,/medizin/infektionskrankheiten

Hepatitis C Among Injecting Drug Users in the New EU Member States and Neighboring Countries. Hepatitis C Among Injecting Drug Users in the New EU Member States and Neighboring Countries: Situation, Guidelines and Recommendations. This report describes the situation with hepatitis C among injecting drug users in the 13 countries of the region, and critically examines the availability of HCV prevention services. (CEEHRN Briefing Paper, September 2007)

http://www.idpc.info/php-bin/documents.pl?ID=1000117

Schweiz. Sensibilisierungskampagne HepCH 2008. Die Sensibilisierungskampagne will Fachpersonen aus der Suchthilfe ein Instrument zur Verfügung stellen, das ihnen ermöglicht, in ihren Institutionen regelmäßige Sensibilisierungsaktionen zu Hepatitis C durchzuführen. Die kontinuierliche Fortführung der Kampagne soll gewährleistet werden, indem Präventionsmaterialien zur Behandlung und Betreuung von Drogenkonsumierenden mit Hepatitis C aktualisiert und auf die unterschiedlichen Zielgruppen angepasst werden.

http://www.infodrog.ch/txt/evenements/2007/hepch_kurzkonzept.pdf

Hep Factor Winter 2007. SPECIAL EDITION: Alternative & Complementary Therapies. (Publ.: Hepatitis Council of QLD, 28.9.07)

http://hepqld.asn.au/content/view/78/111/


HIV

HIV.NET 2007, alle Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten. Gebundene Ausgabe: 44 Euro.

http://hiv.net/2010/news2007/n0830.htm

http://www.hiv.net/2010/buch.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Tossonian HK, Raffa JD, Grebely J, et al. Methadone dosing strategies in HIV-infected injection drug users enrolled in a directly observed therapy program. J Acquir Immune Defic Syndr. 2007;45(3):324–327. (Zusammenfassung aus Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, September-October 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_sept07/fiellin_tossonian.html

Abstract:

http://www.jaids.com/pt/re/jaids/abstract.00126334-200707010-00011.htm

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

UK. ARV4IDUs Volume 1 Issue 1 English version. The first issue of a quarterly electronic publication from i-Base that focuses on HIV treatment for injecting drug users (h-tb, UK, July 2007)

http://www.i-base.info/idu/2007/en/july07/index.html

Washington. HIV-Vakzine enttäuscht – Alle Studien gestoppt. Nach einer enttäuschenden Zwischenauswertung haben US-Behörden eine HIV-Impfstoffstudie bei Homosexuellen gestoppt. Eine weitere Studie bei heterosexuellen Personen mit erhöhtem Risiko in Südafrika wurde ebenfalls unterbrochen, obwohl hier noch keine Zwischenergebnisse vorliegen. (Deutsches Ärzteblatt online, 24.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29919

Südafrika. Warning Is Sent to AIDS Vaccine Volunteers. S. Africans Among Recipients Who May Be at Higher Risk of Contracting Virus. South African AIDS researchers have begun warning hundreds of volunteers that a highly touted experimental vaccine they received in recent months might make them more, not less, likely to contract HIV in the midst of one of the world's most rampant epidemics.
The move stems from the discovery last month that an AIDS vaccine developed by Merck & Co. might have led to more infections than it averted among study subjects in the United States and other countries. Among those who received at least two doses of the vaccine, 19 contracted HIV compared with 11 of those given placebos. (Washington Post, 25.10.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/10/24/AR2007102402514.html

Berlin. HIV/AIDS-Halbjahresbericht für das erste Halbjahr 2007 erschienen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das erste Halbjahr 2007 insgesamt 1.334 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 (1.224) ist dies eine Zunahme um neun Prozent, allerdings ist gegenüber dem zweiten Halbjahr 2006 (1.414) ein Rückgang um sechs Prozent zu beobachten. "Wir müssen die Entwicklung sorgfältig beobachten, auch die Präventionsbemühungen müssen auf hohem Niveau gehalten werden" sagt Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts. Eine neue, vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierte Studie soll die Daten-Grundlage erweitern und damit das aktuelle Geschehen präziser abbilden. (Robert Koch-Institut, Pressemitteilung, 8.10.2007)

http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/D [...] rvice/Presse/Pressemitteilungen/2007/17__2007.html

HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland. Aktuelle epidemiologische Daten (Stand vom 01.09.2007).

Survival of HIV-positive IDUs in the era of HAART. This article is reposted from the October 2007 edition of ARV4IDUs.

http://www.i-base.info/htb/v8/htb8-10/survival.html

Current or former injecting drug use is not related to earlier switch or discontinuation of HAART compared to non-IDU patients since 1999. This article is reposted from the October 2007 edition of ARV4IDUs.

http://www.i-base.info/htb/v8/htb8-10/related.html

SUBSTANZEN (verschiedene)


MKULTRA Vault. A collection of information and links about MKULTRA, the CIA mind control program.

http://www.erowid.org/psychoactives/war/war_mkultra.shtml

Kayser B, Mauron A & Miah A (2007) Current Anti-Doping Policy: A Critical Appraisal. BMC Medical Ethics, 8(2). (Fulltext, open access)
This debate article questions the ethical assumptions which are the basis of the global prohibition of performance-enhancing drugs in sport. According to the authors, the prohibitionist approaches are based on ideals of sport as a "level playing field” – which, in reality, it has probably never been and certainly is not today. The authors also examine the desirability and effectiveness of the enforcement of this prohibitionist approach through increased drug testing in sport. (IHRA newsletter September 2007, article of the month)

http://www.ihra.net/News#September2007ArticleoftheMonth

http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1472-6939-8-2.pdf

Abhängigkeitspotenzial der GABA-A-Rezeptor-agonistischen Nicht-Benzodiazepin-Hypnotika. Kirsten Lange, Norbert Wodarz, Göran Hajak. SUCHT 53. Jahrgang 2007, Heft Nr.4, Seiten 201–213. (Zusammenfassung)

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt&s2=inh&s3=2007402

LSD für Patienten (Video, telebasel, 25.8.07, suchen: LSD, Windows Media Player)

http://www.telebasel.ch/php/videoarchiv/index.php?site=suchen〈=de

http://www.telebasel.ch/php/videoarchiv/link.php?do=out&id=10106

US Misuse of Prescription Drugs on the Rise, but Illicit Drug Use Declining. (MedScape News, 7.9.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/562578?src=mp

USA. 2006 National Survey on Drug Use & Health

http://oas.samhsa.gov/nsduh.htm

Taking a medical trip. Psychedelic drugs show promise in treating conditions including post-traumatic stress disorder and Alzheimer's, but stigma has excluded them from research for 35 years. Karen Harries-Rees uncovers the resurgence of medicinal hallucinogens (Chemistry World, September 2007)

http://maps.org/media/chemworldsep07.pdf

New Ayahuasca Study Confirms Therapeutic Potential. A study recently published in the Journal of Ethnopharmacology has demonstrated that the South American psychedelic plant brew ayahuasca can alleviate signs of anxiety, panic, and hopelessness. The international quintet of researchers conducting the study, which included noted DMT researcher Rick Strassman, MD, concluded that: "While under the acute effects of ayahuasca, participants scored lower on the scales for panic and hopelessness related states. Ayahuasca ingestion did not modify state- or trait-anxiety. The results are discussed in terms of the possible use of ayahuasca in alleviating signs of hopelessness and panic-like related symptoms."
Effects of ayahuasca on psychometric measures of anxiety, panic-like and hopelessness in Santo Daime members. R.G. Santos, J. Landeira-Fernandez, R.J. Strassman, V. Motta, A.P.M. Cruz; Journal of Ethnopharmacology 112 (2007) 507–513. (Fulltext, open acces)

http://www.maps.org/media/ayahuasca-jep.pdf

GHB (Szenenamen: Fantasy, Liquid-Ecstasy). Informationen zur Substanz auf Infoset (Schweiz) (Januar 2007)

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] w.infoset.ch/de/substanzen/ghb.htm&menu=Substanzen

Absinth (Artemisia absinthium), aktualiserte Infoseite bei Erowid (engl.).

http://erowid.org/plants/wormwood/wormwood.shtml

The Politics of Absinthe. Absinthe - Is Its History Relevant for Current Public Health? Much like smoking, the history of absinthe shows public health threats in the form of health-related behaviour recur in different disguises, while the social causes of these threats endure. Absinthe - Is Its History Relevant for Current Public Health? Martijn Huisman; Johannes Brug; Johan MackenbachInt J Epidemiol 36(4) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/563431?src=mp

Steroide. Der harte Handel. Quer über den Globus - auch in Deutschland - heben Fahnder illegale Labors aus, die Dopingmittel vor allem für Bodybuilder hergestellt haben. (Die Tageszeitung, daily dope (216), 26.9.07, Märkische Oderzeitung, 24.9.07))

http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&ressort=le&dig=2007/09/26/a0107&no_cache=1&src=GI

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Aus%2Baller%2BWelt/id/201921

DEA Announces Largest Steroid Enforcement Action in U.S. History. Raw steroid materials from China, HGH, Insulin Growth Factor, counterfeit medications also part of Operation Raw Deal. (DEA News Release, 24.9.07)

http://www.dea.gov/pubs/pressrel/pr092407.html

Psilocybe. Mystische Erfahrungen mit Nebenwirkungen. Man sieht sie durch Wald und Wiesen huschen, mit Körbchen in der Hand und den Blick stets auf den Boden gerichtet. Die Pilzsucher sind wieder unterwegs. Während die meisten Fungiliebhaber nach wohlschmeckenden Speisepilzen Ausschau halten, haben die einen oder anderen es auf eine ganz spezielle Pilzsorte abgesehen: den Spitzkegeligen Kahlkopf mit dem Wirkstoff Psilocybin. Zwar hält sich der kulinarische Genuss dieser Pilze in Grenzen, dafür lockt er mit psychischen Grenzerfahrungen, die mitunter mystische Qualitäten haben können. Das bestätigt sogar die Forschung. Doch birgt der Pilztrip auch Risiken und Nebenwirkungen, die mitunter über Monate anhalten können. (drugcom.de, Oktober 2007)

http://www.drugcom.de/?uid=6bba53b8b0f24702b1d5351d6d42aacc&id=topthema⊂=84

Ritalin: Die Karriere einer Pille. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.9.07)

http://tinyurl.com/39bhts

Berlin. BtM in Kinderhand - für den GBA kein Risiko. Umstrittener Beschluss zu Methylphenidat - ADHS-Kinder mit Betäubungsmitteln in die Schule? Eine umstrittene Festbetragsentscheidung des Bundesausschusses (GBA) und der Kassen könnte dazu führen, dass sich demnächst ein reger Handel mit Betäubungsmitteln auf Schulhöfen entwickelt. Die Bundesregierung toleriert das.
(Ärztezeitung online, 12.10.07

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/12/178a0102.asp?cat=/news

http://www.aerztezeitung.de/politik_g [...] zneimittelpolitik/?sid=467952&query=Methylphenidat

Caffeine reduces heart-rate during gentle exercise. Ingesting a caffeine supplement equivalent to 1-3 cups of coffee reduces heart rate in cyclists performing at submaximal exercise intensities in non-habitual caffeine users. Athletes may need to consider these findings when calculating optimal heart rates for training.
Low doses of caffeine reduce heart rate during submaximal cycle ergometry. Steven R McClaran and Thomas J Wetter. Journal of the International Society of Sports Nutrition 2007, 4:11doi:10.1186/1550-2783-4-11. (Fulltext, open access)

http://www.jissn.com/content/4/1/11

Altering perceptions: Good outcomes from "club drugs"? Researchers are investigating whether the illicit drugs that keep some revelers on the dance floor for hours have legitimate medical uses. (AMNews. 1.10.2007)

http://www.ama-assn.org/amednews/2007/10/01/hlsa1001.htm

Autumn 2007 MAPS Bulletin Now Available Online. The Autumn 2007 MAPS Bulletin, a special edition on the subject "Psychedelics and Self-Discovery," is now available for viewing on the MAPS Website.

http://www.maps.org/news-letters/v17n2-html/index.html

Der legale Rausch - Hustensaft als harte Droge. Ganz legal kann man sich in der Apotheke Drogen holen - ohne Rezept! Darüber tauschen sich Drogeninteressierte auch im Internet aus. "Dextrometorphan" (DXM) heißt der Wirkstoff, enthalten in den meisten rezeptfreien Hustenmitteln. (ARD, Panorama, Sendung vom 18.10.2007)

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/t_cid-4334530_mid-4340756_.html

UK. Getting through to the body beautifuls - News from a conference on performance and image-enhancing drugs at Liverpool John Moores University.
Doctors mustengage. The role of GPs in providing care for users of performance and image-enhancing drugs (PIEDs) was one of 'damned if you do, and damned if you don't', according to medical officer atDrugs in SportClinic and User's Support(DISCUS), Rob Dawson. 'You're damned if you do getinvolved and damned if you don't– butdoctors should be damned if they don't'he told delegates. More than 40 per cent of patients accessing needle exchanges in the North Eastof England were now anabolic steroid users rather than heroin users, he said, buteven these figures were likely to drastically underestimate the scale of the problem. (DRINK & DRUGS NEWS :: DDN Features, 22.10.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/oct2207/image_enhancing_drugs.pdf

Modafinil. Gehirn-Doping: Augen geradeaus. Wie die Pharmafirma Cephalon die vermeintliche Gehirndoping-Substanz Modafinil im psychoaktiven Markt etabliert. Dazu ein Selbstversuch. Im Jahre 1992 wunderte sich Frank Baldino. Die eigentlich nachtaktiven Mäuse in dem Versuchslabor der Pariser Firma Lafon blieben den ganzen Tag wach. Die Tiere standen unter dem Einfluss einer neu entwickelten Substanz, die gegen Depressionen helfen sollte. Die chemisch korrekte Bezeichnung für den Wachmacher lautete kryptisch 2-Diphenylmethyl-Sulfinyl-Acetamid, kurz "Modafinil". (Jörg Auf dem Hövel in Telepolis, 23.10.2007

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26412/1.html

Washington. Lebensgefährliche Reaktionen auf Narkolepsiemedikament. Die Behandlung mit dem Psychostimulans Modafinil, das zur Behandlung der Narkolepsie zugelassen ist, kann lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Nach mehreren Zwischenfällen hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Warnhinweise in den Fachinformationen revidiert. Der Hersteller forderte die Ärzte in einem Dear Health Professional-Brief auf, das Medikament nach dem Auftreten von Hautausschlägen sofort abzusetzen. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30252

Alkohol, Medikamente, Tabak, illegale Drogen, süchtiges Verhalten? Neu überarbeitet! Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen möchten. (Download, pdf-Datei, DHS, 2007)

http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/Start/A30651_Ein_Angebot_an_Alle.pdf

Herbal Ecstasy - Gefährliche Kräuter als Disko-Droge. Aus Pflanzen hergestellte Drogen verdrängen in der Disko-Szene das synthetische Ecstacy. Doch auch die Kräuter-Version birgt Gefahren: In den USA gab es bereits 17 Tote durch Herbal Ecstasy. (Focus online, 23.10.07)

http://www.focus.de/panorama/welt/herbal-ecstasy_aid_136576.html

Ibogain. THE QUEST FOR THE ULTIMATE CURE FOR ADDICTION. Could the root of an African shrub hold the key to getting millions of addicts off heroin, coke, and crack - oh, yeah, and cure alcoholism in its spare time? Can a single dose of an extract from the mysterious shrub's root bark be worth years on a therapist's couch? (The Georgia Straight, 25.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1235/a06.html


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

IHRA are pleased to announce the launch of a new network and website dedicated to the topic of alcohol harm reduction. The Global Alcohol Harm Reduction Network – GAHR-Net - will provide a forum for researchers, advocates, practitioners, policy makers and communities to discuss practical alcohol harm reduction interventions and policy options. Through this network and the website, IHRA aims to develop a sense of belonging and community - connecting those who support or practice alcohol harm reduction and allowing for information exchange, the sharing of best practice and experiences, and discussions around key issues in the field. This is part of IHRA's on-going commitment to promote harm reduction for all psychoactive substances.
Membership of this network is free, so please visit www.ihra.net/alcohol for more information and to join. Please feel free to circulate this message to any contacts you have and any networks or groups that you are in.

http://www.ihra.net/alcohol

München. Ein Sozialpädagoge auf der Wiesn wacht über den Durst Jugendlicher. Klaus Jölsen wünscht sich oft, er hätte die Jugendlichen vorher über die Auswirkungen des Alkohols aufklären können. Wenn während der Wiesn immer wieder junge Menschen im Vollrausch erst auf der Sanitätsstation und später in seinem Büro landen, lautet einer
von deren Standardsätzen: "Aber ich habe doch gar nicht so viel
getrunken." (Ärztezeitung online, 5.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=466496,5325,/medizin/sucht

Antiepileptikum mildert Alkoholabhängigkeit. Charlottesville/Virginia – Eine 14-wöchige Behandlung mit dem Antiepileptikum Topiramat verhalf in einer randomisierten kontrollierten Studie schweren Alkoholikern zu mehr Tagen mit weniger oder ohne Alkoholkonsum. Die im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 298: 1641-1651) publizierten Ergebnisse stoßen auf ein gemischtes Echo. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30107

AUTHOR SAYS LETTING KIDS DRINK EARLY REDUCES BINGING. Stanton Peele says other cultures have figured it out. He points to Italy, Greece and Israel, where children are given small amounts of wine at religious celebrations or watered-down alcohol on special occasions.
But many other experts say the psychologist is off base. "That's ridiculous," says Calvina Fay, executive director of the Drug Free America Foundation. "By allowing teens to drink," Fay says, "you are giving permission to your children to do harmful things." (CNN.com/health, 28.9.07)

http://edition.cnn.com/2007/HEALTH/09/27/kid.drinking/

Drinking by Parents, Siblings, and Friends as Predictors of Regular Alcohol Use in Adolescents and Young Adults: A Longitudinal Twin-Family Study. Evelien A. P. Poelen; Ron H. J. Scholte; Gonneke Willemsen; Dorret I. Boomsma; Rutger C. M. E. Engels. Alcohol Alcohol. 2007;42(4):362-369. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/563702?src=mp

Die DHS lädt ein: "Alkohol - neue Strategien für ein altes Problem".
Fachkonferenz SUCHT der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 12.-14. November 2007 in Mannheim.
Das Thema "Alkohol" verliert nicht an Aktualität. Schon vor fünfzig Jahren thematisierten Kongresse das Thema Alkoholkonsum und Jugenderziehung. Hat sich zwischen damals und heute etwas verändert oder haben wir nur alte Ausdrücke wie "Erziehung" oder "Saufen" durch die neuen Begriffe "Prävention" und "Binge Drinking" ersetzt?
Aufschluss gibt die diesjährige DHS Fachkonferenz, die vom 12.-14. November in Mannheim stattfindet. Ergebnisse und Erfahrungen aus dem In- und Ausland sollen diskutiert, angrenzende Arbeitsfelder wie die Jugendhilfe und die Gesundheitsförderung mit einbezogen werden. Wie stellen sich Prävention, Selbsthilfe, Beratung und Behandlung der aktuellen Situation? Welche neuen Strategien gibt es und welche Zielgruppen müssen wir stärker berücksichtigen? Neben Tabuthemen wie "Alkohol und Gewalt" sowie "Alkohol und Schwulsein" nehmen die Themen wie "Kinderschutz", "Chronisch Kranke" einen wichtigen Platz ein. Fortbildungsangebote z.B. zu "Familienorientierten Ansätzen" sind weitere Programmpunkte.
Für alle, die nicht nur an den neusten Zahlen interessiert sind, sondern die darüber hinaus Anregungen und Anstöße für ihre Arbeit suchen, bietet die Fachkonferenz eine ideale Grundlage. Programm und Anmeldeformulare sind auf der Internetseite der DHS zu finden.

http://www.dhs.de


AMPHETAMINE

Welcome to the Asia & Pacific Amphetamine-Type Stimulants Information Centre (APAIC).

http://www.apaic.org/

Methamphetamine Detected in Maternal and Neonatal Hair
The presence of methamphetamine in maternal and neonatal hair indicates that the drug crosses the placenta in substantial concentrations, according to a report in the September issue of the Archives of Disease in Childhood -- Fetal and Neonatal Edition. (MedScape News, 5.9.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/562464?src=mp

Denn sie wissen, was sie nicht tun … Ecstasykonsum ist nicht gut für das Gedächtnis. Das ist mittlerweile bekannt. Doch sind die im Forschungslabor erbrachten Befunde überhaupt im Alltag relevant? In einer britischen Studie wurde diese Frage näher untersucht. Tatsächlich gaben die in der Studie befragten Ecstasykonsumentinnen und -konsumenten häufiger Fehlleistungen im Alltag zu als Personen, die zwar Drogen, aber noch nie Ecstasy konsumiert hatten. Doch es war nicht Ecstasy, welches das Forschungsteam als hauptsächliche Ursache hierfür nennt. (drugcom.de, 12.10.07)

http://www.drugcom.de/?uid=6bba53b8b0f24702b1d5351d6d42aacc&id=aktuelles&idx=597

Santiago / Chile. Hirnzentrum für Amphetamin-Sucht entdeckt. Die Insula, ein Teil der Großhirnrinde zwischen Temporal- und Okzipitalhirn, scheint für die Entstehung der Drogensucht von zentraler Bedeutung zu sein. Dies belegt eine tierexperimentelle Studie in Science (2007: 318: 655-658): Dort befreite die Injektion von Lidocain in die Insula die Tiere (vorübergehend) von ihrem Verlangen (Craving). Auch durch Lithium induzierte gastrointestinale Störungen wurden beseitigt. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30267

'METH GUN' IS LATEST WEAPON AGAINST DRUGS. Legal and Logistic Questions Remain About the Device. The Missouri Highway Patrol has been quietly testing a new scanning device that can detect the presence of meth with only the click of a button. (Springfield News-Leader, 26.10.07)

http://www.news-leader.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20071026/NEWS01/710260416/1007/NEWS01


CANNABIS

Cannabis und Jugendalter – psychoaktive Substanzen und seelische Entwicklung. Adoleszenz und Sucht, Integrierte Psychiatrie Winterthur, ipw; Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin SSAM. Therapeutische Umschau © 2007 by Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern Band 64, 2007; DOI 10.1024/0040-5930.64.2.99 Heft 2

http://www.ssam.ch/?Newsletter

Wie Cannabis Kinder krank macht und Kranken hilft. (Deutschlandfunk, audio/mp3, 2.9.07)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/664570/

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/09/02/dlf_20070902_1630_c5c23ff4.mp3

Passau. Passauerin an Kiffen gestorben? Darüber lacht der Hanf-Verband! (Passauer Wochenblatt, 5.9.07)

http://www.wochenblatt.de/live/php3/redaktion/ausgabevolltext.php3?untermandant=31&text=1&id=7338

http://www.wochenblatt.de/live/php3/redaktion/einzelausgabe2.php3?untermandant=31&id=7338

UK. Weapons against weed. What help can we offer cannabis users, asks Dr Chris Ford. (drinanddrug.net, features, 24.9.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/sept2407/post_its.pdf

Düsseldorf. In NRW werden immer mehr junge Menschen wegen Missbrauchs von Cannabis ins Krankenhaus eingewiesen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse NRW (TK) vom Dienstag stieg die Zahl der Klinikeinweisungen bei den 15- bis 25-Jährigen von 2000 bis 2005 um mehr als 60 Prozent auf rund 760. (Ruhr Nachrichten, 25.9.07)

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/nrw/art1544,93607

Erfurt. In Thüringen steigt die Zahl der Jugendlichen, die wegen Cannabis-Konsums in Krankenhäuser eingeliefert werden. (PR-inside.com 28.09.2007)

http://www.pr-inside.com/de/viele-jugendliche-nach-cannabis-konsum-im-r226431.htm

Frankfurt. In Hessen wird eine wachsende Zahl junger Menschen nach Cannabiskonsum ins Krankenhaus gebracht. Von 2000 bis zum Jahr 2005 sei die Zahl der Klinikeinweisungen bei den 15- bis 25-Jährigen um fast 50 Prozent angestiegen, berichtete die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen. 2005 waren es nach Recherchen der Kasse 222 Menschen. (Frankfurter Rundschau online, 28.9.07)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und [...] m_cnt=1217456&sid=422c71f2c4bdfd20b5d195a3da9560bf

München. Steigender Cannabiskonsum. In Bayern werden immer mehr junge Menschen wegen der Folgen von Cannabiskonsum ins Krankenhaus eingewiesen. (Ärztezeitung online, 5.10.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=466549,5325,/medizin/sucht

Düsseldorf. Warnung vor Cannabis: «Gefährlicher als vor 10 Jahren». (Bonner General-Anzeigen, 21.0.07)

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=ratg&itemid=10274&detailid=359483

Stuttgart. Junge Kiffer öfter in Klinik. In Baden-Württemberg sind in den vergangenen Jahren zunehmend junge Menschen auf Grund von Cannabiskonsum zur Entgiftung ins Krankenhaus eingewiesen worden. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Zahl der Klinikaufenthalte bei 15- bis 25-Jährigen von 201 im Jahr 2000 auf 429 im Jahr 2005 mehr als verdoppelt. (Stuttgarter Nachrichten, 3.10.07)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1532490

Berlin. Drogenkonsum - Kiffer landen immer öfter im Krankenhaus. Schwindel, Übelkeit, Halluzinationen – die Zahl der Behandlungen wegen Cannabis-Konsums hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. "Gefühlte Perspektivlosigkeit" und Leistungsdruck gelten als Ursachen. (Tagesspiegel, 5.10.07)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Drogen-Cannabis;art125,2393333

Reefer madness. Studies have suggested that as many as 1 in 4 cannabis users may be genetically at risk for developing schizophrenia or a related psychotic disorder. Now, a new study reveals all users are at risk. CMAJ, October 9, 2007; 177 (8). doi:10.1503/cmaj.071321.

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/177/8/988

Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review. Lancet. 2007 Jul 28;370(9584):3.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607611623/fulltext

NO MORE MR NICE GUY - Howard Marks, Poster Boy for Cannabis, Doubts Safety of Drug. The man who made a career, in and out of prison, from cannabis has for the first time expressed concern about its links to mental illness. (Independent on Sunday, 3.9.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1129.a09.html

One cannabis joint as bad as five cigarettes. Smoking a single cannabis joint is as harmful to lungs as having up to five cigarettes in succession. (Reuters, 31.7.07)

http://uk.reuters.com/article/topNews/idUKL3173105820070731

Nürnberg. Die Bayerische Akademie für Suchtfragen lädt ein. Thema: Prinzipien der Suchtbehandlung: Die Integration der stationären Behandlung von Menschen mit THC-Abhängigkeit in das System der Suchtrehabilitation. Mittwoch, 14. November 2007, 18:00 bis 19:30 Uhr. Villa Leon, kleiner Saal, Philipp-Körber-Weg 1, 90433 Nürnberg. Öffentlicher Nahverkehr: U2, Haltestelle Rothenburger Straße.
Anmeldungen an

bas@bas-muenchen.de

Weitere Informationen unter den Rubriken "Aktuelles" und "Veranstaltungen".

http://www.bas-muenchen.de

Marihuana - Zu viel Hasch stimmt depressiv. THC, der Hauptwirkstoff von Marihuana, hebt die Stimmung – allerdings nur in kleinen Dosen. Zu viel THC macht dagegen depressiv. (Focus online, 24.10.07)

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/marihuana_aid_136900.html

Schweiz. Kiffer-Beratung: Jeder dritte hörte auf. Das Cannabis-Beratungsprojekt «Realize it!» funktioniert: Gemäß einer wissenschaftlichen Evaluation haben Absolventen ihren Konsum halbiert oder gleich ganz mit Kiffen aufgehört. Die Erkenntnisse werden Ende Oktober in Basel vorgestellt. (20min.ch, 25.10.07)

http://www.20min.ch/news/basel/story/29599365

Schweiz. Was blüht denn da? Die Polizei hat fast alle großen Hanfplantagen in der Schweiz ausgehoben. Und damit Hunderttausende Kiffer vor ein Versorgungsproblem gestellt. Die Folge: Immer mehr von ihnen bauen ihr Kraut bei sich zu Hause an. Der große Hanfreport zur Erntezeit. (beobachter.ch, 24.10.07)

http://www.beobachter.ch/artikel.asp? [...] 1E9B&category_id=100&DocumentID=3765&AssetID=11956

UK. New report highlights impact of heavy cannabis use on vulnerable young people. Heavy cannabis use among vulnerable young people can exacerbate existing social problems, such as low educational achievement, homelessness and unemployment (92-page PDF Full report, Joseph Rowntree Foundation , UK, October 2007)

http://www.jrf.org.uk/bookshop/eBooks/2109-impact-cannabis-youth.pdf


KOKA / KOKAIN

UK. Cancer-causing painkiller found in 60% of British cocaine hauls. (The Scotsman on Sunday, 26.8.07)

http://news.scotsman.com/uk.cfm?id=1355732007

Strange Protein in Brains of Drug Users. Cocaine and amphetamine users appear to develop an abnormal protein in their brains that could play a role in addiction. (jointogether, 7.9.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/strange-protein-in-brains-of.html

Marinescu V, Loomis PA, Ehmann S, Beales M, Potashkin JA (2007) Regulation of Retention of FosB Intron 4 by PTB. PLoS ONE, 2(9): e828; doi: 10.1371/journal.pone.0000828. (Fulltext, open access)

http://www.plosone.org/article/fetchA [...] cleURI=info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0000828

Effects of perceived cocaine availability on subjective and objective responses to the drug. Yamamoto R, Karlsgodt K, Rott D, Lukas S, Elman I. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:30 ( 11.10.2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/30

5 MYTHS ABOUT THAT DEMON CRACK. (Washington Post, 14.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1176/a03.html

Cocaine use in Europe: implications for service delivery
This paper addresses a number of important issues for the delivery of services for cocaine users. (4-page PDF, EMCDDA, Lisboa, October 2007)

http://www.emcdda.europa.eu/?nnodeid=439

Canada. CRACKTITIONER - The Crack Users Project: A Manual. Street Health, 338, Toronto, Ontario M5A 2A1

http://www.streethealth.ca/home.htm

http://www.streethealth.ca/Downloads/CUP-Manual.pdf


NIKOTIN

Harm reduction in nicotine addiction Helping people who can't quit. A report by the Tobacco Advisory Group of the Royal College of Physicians, London, October 2007.

http://www.rcplondon.ac.uk/pubs/contents/e226ee0c-ccef-4dba-b62f-86f046371dfb.pdf

U.K. Snusing: the new way to give up smoking. Tobacco pouches deliver a nicotine hit without the fumes. The Swedes swear by them – now they're coming here. Are they safe? (The Independent, London, October 9, 2007)

http://news.independent.co.uk/health/article3041275.ece

UK. Doctors Call for New Nicotine Products. Smokers who are unable to quit should be able to get access to nicotine products which do not carry the same health risks as cigarettes, doctors said on Friday.Encouraging people who cannot or will not stop smoking to switch to lower-risk nicotine products could save millions of lives, says the Royal College of Physicians (RCP). (Reuters Health, 5.10.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/563849?src=mp

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis "Rauchen und Gesundheit".

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&secondid=37466

Kurzintervention bei Jugendlichen mit Tabakkonsum - KIM4U: Das Projekt KIM4U vom Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF wurde als niederschwelliges Tabakentwöhnungsprojekt für Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren konzipiert und zwischen Januar 2006 und Juli 2007 realisiert. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit Professionellen der medizinischen und psychosozialen Grundversorgung. Im Vordergrund standen dabei die Schulärztlichen Dienste, die Schulsozialarbeit und die offene Jugendarbeit. (Quelle: Newsletter Infoset Direct, September 2007)
Martin Neuenschwander, Jürgen Rehm, Domenic Schnoz (2007). Kurzintervention bei Jugendlichen mit Tabakkonsum - KIM4U Zürich: Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (Zusammenfassung und Schlussbericht).

http://www.suchtforschung.ch/index.php?id=60&pub_id=73

Rauchfrei leben: Tipps und Tricks von der BZgA. Raucher wissen jetzt, wo sie künftig nicht mehr zur Zigarette greifen dürfen. Züge, Taxis, Bahnhöfe und Behörden zum Beispiel sind ab jetzt qualmfreie Zonen. Aber wie schaffe ich es als Raucher, vom Nikotin loszukommen? Was bringen Pflaster oder Akupunktur? Erleichtert Hypnose das Aufhören? Viele Tipps und Tricks für den Weg zum rauchfreien Leben bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (BMG-Newsletter Nr. 16 vom 10.09.2007)

http://www.bzga.de/?uid=b7d6dc49deacba140a8fe3f499ac6445&id=presse&nummer=416

Wasserpfeife (Shisha). Die Shisha ist eine Wasserpfeife arabischen Ursprungs. Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, hat sich die Shisha in der europäischen Jugendkultur fest etabliert. Speziell in Deutschland ist das Shisha-Rauchen in den letzten Jahren immer populärer geworden. In vielen Bars und Cafés ist die Shisha mittlerweile ein übliches Kneipen-Utensil. Außerdem gibt es inzwischen viele Läden, die Shishas und Zubehör verkaufen.
Das Shisha-Rauchen gilt als gemütlich, beruhigend, Gemeinschaft fördernd, exotisch und vor allem modisch, dennoch birgt es die für Tabakprodukte typischen gesundheitlichen Gefahren. Durch die Zusatzstoffe im Wasserpfeifentabak können diese noch verstärkt werden. (mindzone.info, München)

http://mindzone.info/drogen/wasserpfeife/#

Stop-Smoking Drug Implicated in Musician's Death. Friends of musician Carter Albrecht believe the combination of alcohol and the stop-smoking drug Chantix may have caused the bizarre behavior that led to his death on Sept. 5. (jointogether, 20.9.07

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/stop-smoking-drug-implicated.htm

CME - Bupropion May Be Effective for Smoking Cessation in Primary Care Settings. In an Italian study, bupropion more than doubled the odds of continuous abstinence from smoking, with excellent adherence of general practitioners and participants to the protocol. (Medscape Medical News, 26.9.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/562826?src=mp

Mit Goldregen gegen Nikotinsucht. Goldregen-Blätter dienten Soldaten einst als Tabakersatz. Nun wird der Wirkstoff künstlich hergestellt: Er hilft Rauchern bei der Entwöhnung und möglicherweise auch Alkoholkranken. (Neue Zürcher Zeitung online, 23.9.07)

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/ [...] nst/mit_goldregen_gegen_nikotinsucht_1.559183.html

USA. Bessere Raucherabstinenz mit Hypnotherapie. Auf der Suche nach einer effektiven Therapie der Tabakabhängigkeit haben US-Pulmologen die Hypnose entdeckt. Nach einer auf der Jahrestagung der American College of Chest Physicians vorgestellten Studie ist die Hypnotherapie besser als die Nikotinsubstitution in der Lage, die Patienten von ihrer Sucht zu befreien. (Deutsches Ärzteblatt online, 24.10.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30240

Internetauftritt aufgefrischt: rauch-frei.info ist die Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für alle Jugendlichen, die mehr zum Thema Rauchen und Nichtrauchen wissen möchten - egal ob Raucherin / Raucher oder Nichtraucherin / Nichtraucher. (26.09.07)

http://www.rauch-frei.info/de/startseite/index.html


OPIATE / OPIOIDE

OPIATE / OPIOIDE

Odenwaldkreis. Fentanyl: Weißes Heroin mit tödlicher Wirkung. Konsum kann schon im Milligrammbereich beim Menschen tödlich wirken. Die Polizeidirektion Odenwald hat im südhessischen Raum eine illegale Produktionsstätte von Fentanyl ausgehoben. (Darmstädter Echo, 24.10.07)

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=526662

Researchers Separate Analgesic Effects From Addictive Aspects Of Pain-killing Drugs. For the first time, pain researchers at Washington University School of Medicine in St. Louis have shown that it's possible to separate the good effects of opiate drugs such as morphine (pain relief) from the unwanted side effects of those drugs (tolerance, abuse and addiction). (science daily, 24.8.07)

http://www.sciencedaily.com/releases/2007/08/070821112350.htm

Opioide verursachen Schlafapnoe bei chronischen Schmerzpatienten. Salt Lake City - Eine Opioid-Schmerztherapie kann zu Schlafapnoe führen. Darauf weisen Forscher der Lifetree Clinical Research and Pain Clinic in Salt Lake City in einem vorab veröffentlichten Artikel in „Pain Medicine“ hin, dem Fachblatt der American Academy of Pain Medicine (doi:10.1111/j.1526-4637.2007.00343.x). (Deutsches Ärzteblatt online, 7.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29735

Landshut. Verhängnisvolles Schmerzpflaster - 23-Jähriger starb an Überdosis: Ist die Freundin schuld? Wie berichtet, hat es in der Landshuter Drogenszene bereits mehrere Todesfälle aufgrund von Schmerzpflastern gegeben. Zu den Opfern gehört auch ein 23-Jähriger aus Ingolstadt, der am 15. September 2006 an einer hohen Dosis eines aufbereiteteten Fentanyl-Pflasters starb. Die Freundin des Opfers muss sich nun vor der Jugendkammer des Landgerichts verantworten. Sie hat ihm laut Anklage die tödliche Spritze verabreicht.

http://www.idowa.de/bogener-zeitung/nachricht/nachricht/nac/2217493/red/2.html

USA - Texas: 'Cheese' Flowing into Area Suburbs. “Cheese is black tar heroin ground into powder and mixed with Tylenol PM or other antihistamines containing diphenhydramine. Drug dealers have found that the tan-colored, snortable concoction is more appealing to youngsters than more traditional forms of heroin. Since 2005, cheese heroin overdoses have claimed the lives of at least 24 people 18 or younger in the Dallas-Fort Worth area.” (The Dallas Morning News, 30.9.07)

http://www.dallasnews.com/sharedcontent/dws/news/localnews/stories/093007dnmetcheese.35be181.html

Berlin ist Spitzenreiter beim Schmerzmittel-Betrug. In Berlin werden pro Jahr fast 2000 Rezepte für das Medikament Tilidin gefälscht oder gestohlen. Der Grund: Das Schmerzmittel ist als Ersatzdroge bei Jugendlichen immer beliebter. Ärzte fordern nun, das Medikament unter das Betäubungsmittelgesetz fallen zu lassen. (Die Welt, 16.10.07)

http://tinyurl.com/3cft6g

UK. Opiate overdose: causes and prevention. The most thorough review to date of the causes of opiate overdose and of how to prevent the biggest single cause of death among drug users in Britain. (Drug and Alcolhol Findings, Issue 4/2000 und 5/2001)

http://findings.org.uk/docs/Best_D_19.pdf

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

"OP(IA)TIONEN DER SUCHTHILFE" -Substitution und Originalstoffvergabe in der BRD. Ein Film von Florian Schäffler, 2007, Laufzeit ca. 13:30 min. Aus der Werbung: " Es handelt sich bei diesem Kurzfilm um kein wissenschaftliches Werk, sondern um eine kleine, sehr schön in Bild und Ton aufbereitete Einführung, gemacht von einem ehemaligen Junkie und jetzigem Sozialarbeitsstudenten. " Beobachtungen und Interviews mit Patienten und Profis aus München. Für einen Unkostenbeitrag schickt Ihnen der Autor eine Kopie zu.

COBRA-Fortsetzung. Die Arbeitsgruppe Wittchen, Bühringer und Rehm hat vom Bundesgesundheitsministerium den Auftrag erhalten, die COBRA-Studie fortzusetzen. Thema: Effekte der langfristigen Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger. Professor H.-U. Wittchen (TU Dresden) wird auf dem DGS-Kongress (Sonntag, 4.10.07, ca. 11.30 Uhr) das Studiendesign vorstellen " Effekte der langfristigen Substitution – Wie können wir den Verlauf und Interventionseffekte untersuchen?"

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/Kurzprogramm_17.10.07.pdf

Nutzung, Organisation, Gestaltung, Finanzierung und rechtliche Bewertung der psychosozialen Betreuung (PSB). Dr. Bernd Westermann, Leiter des Bereich Substitution & Betreuung, Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., Ambulanz für Integrierte Drogenhilfe (A.I.D.) BerlinExpertInnengespräch - Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung, Berlin, 14.2.07.

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag) zur "Verbesserung der Versorgungsqualität in der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger" (BT-Drs. 16/6508).

Schweiz. Nationale Substitutionskonferenz (NASUKO 2007) - 6./7. September 2007, Bern. Die Referate und Zusammenfassungen der Workshops sind online abrufbar.

http://www.nasuko2007.ch/de/02-progr-index.htm

Blick von außen: Schweizerische Empfehlungen zu substitutionsgestützten Behandlungen (A view from afar: Comments on Swiss recommendations treatment). Robert G. Newman (MD). Akzeptanzorientierte Oriented Drug Work 2007;4:12-18,

http://www.indro-online.de/Newman_07.pdf

September EDITION OF EUROPAD JOURNAL AVAILABLE.
Volume 9, Number 3 – September 2007
The potential, however rare, for patients with pain becoming addicted to opioid analgesics is an ongoing concern. In this edition of the EUROPAD Journal, Drs. Pacini and Maremmani propose that the best approach for treating opioid addiction requires achieving therapeutic balance via an opioid-agonist maintenance regimen, which helps control and prevent relapsing behavior. After a long period of stability, medically supervised withdrawal of agonist therapy is possible if a gradual tapering schedule is used. Drug-free addiction treatment regimens are ineffective, they say.
Also in this edition, Karol Kaltenbach, MD, and colleagues discuss evidence-based recommendations for treating opioid-addicted pregnant women and their newborns. Another article focuses on clinical features of opioid addiction onset in young women.

http://pain-topics.org/addiction_topics/europad.php#y2007

Addiction Treatment Forum, NEWS NOTES & UPDATES, July-August 2007; Issue 112
Younger IDUs Less Likely to Enter MMT Programs
Therapeutic Workplace Combined with MMT More Economic
Fewer Post-Release Prisoners Use Heroin When Transferred to Methadone Maintenance
Women and Opioid Dependence Treatment: Office-Based versus Opioid Treatment Program-Based Care?
MMT Patients Require More Opiate Analgesics After Cesarean Delivery
High Dose Diazepam Combined with Methadone or Buprenorphine Evaluated
Alcohol Drinking Patterns Unlikely to Change Upon Entering MMT. Demographic and Geographic Variations in Injection Drug Use – National Survey on Drug Use and Health (NSDUH)

http://www.atforum.com/news-updates/index.php

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Vorarlberg. Wie hilft man Drogenabhängigen von ihrer Sucht loszukommen? Der Drogenbeauftragte der Landesregierung, Reinhard Haller, plädiert für den verstärkten Einsatz von Methadon. Drogenberater Bernhard Amann fordert eine kontrollierte Heroinabgabe. (ORF, 4.9.07)

http://vorarlberg.orf.at/stories/219159/

Vietnam / Hongkong. Hong Kong's methadone programme will soon be replicated in Vietnam's Ho Chi Minh City in an effort to stem the spread of HIV among intravenous drug users. (South China Morning Post, 5.9.07)

Do Mortality Rates Differ by Type of Pharmacotherapy for Opioid Dependence? In this study, Australian researchers analyzed coroner's reports and various prescription data sources to estimate mortality rates possibly associated with these pharmacotherapies. (Zusammenfassung aus Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, September-October 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_sept07/gourevitch_gibson.html

Stuttgart. Kassenärzte schlagen Alarm - Versorgung von Drogenabhängigen mit Methadon gerät in Gefahr. Die Versorgung von Drogenabhängigen in Baden-Württemberg mit Methadon gerät in Gefahr. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) jetzt das Sozialministerium hingewiesen. "Wir sind deutlich davon entfernt, eine am Bedarf orientierte Versorgung sicherstellen zu können", heißt es in einem Schreiben an unsere Zeitung von Sozialministerin Monika Stolz (CDU). Insider werten den Brief als Hilferuf. Der Hintergrund: Die Zahl der Patienten ist zuletzt immer mehr angestiegen, die Zahl der Ärzte sinkt aber. (Stuttgarter Nachrichten, 5.10.07)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1533674

LUZERN / Schweiz. Methadon oder Abstinenz - was muss das Ziel der Drogentherapie sein? Der Streit hat Luzern erreicht. (zentralschweiz online, 15.10.07)

http://tinyurl.com/33s7jl

FREUDENSTADT. »Wir haben höllische Angst«. Methadon-Abgabe in einer Arztpraxis: In Alpirsbach formiert sich der Widerstand. So voll war der Sitzungssaal wohl noch nie: Dicht gepfercht saßen und standen über 100 Zuhörer, darunter ganze Familien, um den Ratstisch, um dem Alpirsbacher Gemeinderat ihre Empörung über eine Methadon-Praxis zu zeigen. Seit dem Sommer behandelt Dr. Frank Hamann in Reutin-Gräben Opiat-Abhängige, meist Heroinsüchtige, mit Methadon, einem Drogenersatzstoff. (schwarzwaelder-bote.de, 18.10.07)

http://www.sw-online.de/wm?catId=79045&artId=12327939&offset=1

Ireland. Pharmacists withdraw from HSE methadone scheme. One hundred and forty pharmacists are ceasing to provide methadone to former drug addicts from this morning as part of a dispute with the HSE.. (Belfast Telegraph, 15.10.07)

http://www.belfasttelegraph.co.uk/breaking-news/ireland/article3061232.ece

Ireland. Ahern urges pharmacists to end methadone protest. The Taoiseach, Bertie Ahern, has angrily called on pharmacists to resume distributing methadone to heroin addictsAhern urges pharmacists to end methadone protest. The Taoiseach, Bertie Ahern, has angrily called on pharmacists to resume distributing methadone to heroin addicts. (Belfast Telegraph, 17.10.07)

http://www.belfasttelegraph.co.uk/breaking-news/ireland/politics/article3068366.ece

Dublin. Irish government appeals to Dublin pharmacists to resume methadone sales. The government appealed Wednesday for Dublin's pharmacists to resume distribution of methadone in a dispute that has threatened the outpatient treatment of more than 3,000 heroin addicts. Health Minister Mary Harney, addressing parliament for the first time since 140 pharmacies stopped filling methadone prescriptions Monday, accused them of behaving unprofessionally and unethically. (pr-inside, 17.10.07)

http://www.pr-inside.com/government-appeals-to-dublin-pharmacists-to-r252154.htm

Konstanz. Freundin mit Methadon getötet. Weil er seiner Freundin eine tödliche Methadonspritze verabreicht haben soll, steht seit Dienstag ein 39- jähriger Drogensüchtiger wegen fahrlässiger Tötung in Konstanz vor Gericht. (Frankfurter Rundschau, 16.10.07)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1227000

Drei Jahre Haft - Mann setzt tödliche Spritze. Das Konstanzer Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Drogenabhängige seiner Freundin das tödliche Methadon injiziert hat. (Stuttgarter Nachrichten, 17.10.07)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1543709

Malaysia. Methadone plan to help more addicts. The methadone replacement therapy programme will be extended to help more drug addicts as the curing method has proven to be effective, Datuk Seri Najib Tun Razak said. (The Star online, 2.10.07)

http://thestaronline.com/news/story.asp?file=/2007/10/2/nation/19046057&sec=nation

UK. Drug rewards. A BBC investigation has revealed that drug addicts who stay clean are being rewarded with substitute drugs and gifts. (BBC, Channel 4, 18.10.07)

http://www.bbc.co.uk/radio4/today/listenagain/ram/today4_addicts_20071018.ram

SUBSTITUTION. Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen. Eine Substitutionsbehandlung kann helfen, die soziale und gesundheitliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern, ein Leben ohne Beschaffungsstress zu führen und den Drogenkonsum zu reduzieren. Der Einstieg in die Substitution kann ein Einstieg in ein Leben ohne Drogen sein. Diese Broschüre informiert aktuell Drogen gebrauchende Menschen und bereits substituierte Frauen und Männer über erste Schritte zur Substitution und über den Alltag in der Substitutionsbehandlung. (Deutsche AIDS-Hilfe, 2007)

SUBSTITUTION. Überleben sichern - Gesundheit fördern - Ausstieg ermöglichen (deutsch)

http://www.aidshilfe.de/produkte.php?id=10424&sessionLanguage=de&sessionCountry=DE&BROSCHUEREN

Solothurn / Schweiz. Drogenprobleme in Altersheimen. Platzspitz, Kocherpark und andere offene Drogenszenen kennen sie nicht nur aus Beschreibungen. Aber sie haben überlebt und werden immer älter. Die Junkies von damals sind die Altersheimbewohner von morgen. (Solothurner Tagblatt, 29.10.07)

http://www.espace.ch/artikel_438085.html


BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

India. OPIOID SUBSTITUTION THERAPY WITH BUPRENORPHINE. Dr M. Suresh Kumar, Ajeya G. (Manual).

http://www.inhrn.org/pubs/OPIOID%20SUBSTITUTION%20THERAPY%20WITH%20BUPRENORPHINE.htm

Magura S, Lee SJ, Salsitz EA, et al. Outcomes of buprenorphine maintenance in office-based practice. J Addict Dis.2007;26(2):13–23.

http://atforum.com/news-updates/2007septoct.php#who


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Cautions Re: Buprenorphine Experience. In its publication No,. 45, December 2005, "Observatoire Français des Drogues et des Toxicomanies" (OFDT - French monitoring centre for drugs and drug addiction) notes extensive black market availability of buprenorphine in most French cities; the exceptions, Bordeaux and Toulouse, are attributed to "local restrictions on prescriptions.” Further, it is said that "among populations of abusers, the perception of high-dosage buprenorphine remains negative. It is associated with the street, and an increasing number of users complain about the strong dependency it induces, whether it is misused or taken as part of a therapeutic program.” (OpiateAddictionRx, 20.9.07)

http://www.opiateaddictionrx.info/news/readnews.aspx?ID=375


DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Schweiz. Heroingestützte Behandlung HeGeBe. Mit der heroingestützten Behandlung HeGeBe wird schwer Heroinabhängigen geholfen, die mit anderen drogentherapeutischen Angeboten nicht erreicht werden. Sie beinhaltet eine strikt reglementierte und kontrollierte Verschreibung von pharmazeutischem Heroin, eingebettet in eine umfassende psychosoziale Betreuung und ärztliche Behandlung.
Auf der Seite finden sich die Jahresberichte, neu: 2006, sowie das Handbuch Heroingestützte Behandlung. Richtlinien, Empfehlungen, Information. (Bundesamt für Gesundheit, 21.2.2006)

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00629/00798/01191/index.html?lang=de

Diacetylmorphin in peroraler Verabreichung bei opioidabhängigen Probanden: 2-Jahres Follow-up. Frick, U.; Ammann, J.; Rehm, J.; Uchtenhagen, A. (ISGF Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich, 2007)

http://www.suchtforschung.ch/index.php?id=60&pub_id=66

Kopenhagen. Dänemark plant, Heroin auf Staatskosten abzugeben. (Der Standard, 9.10.07; Karlsruher Nachrichten, 15.10.07)

http://derstandard.at/?url=/?id=3067926

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=phf20071012-376G

Christine Hölzmann & Beate Amoei: Die Zukunft des Kölner Heroinprojektes: Von Sparzwängen und der "Ausstiegsorientierung". (The future of the Cologne heroin pilot project: On obligations to make cuts and orientation towards cessation from treatment). (Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work, ISSN 1861-0110, Jahrgang 4 (2007) / Volume 4 2007), Erscheinungsdatum / Date of publication: 15. Oktober 2007 / October 15, 2007) (Fulltext, open access)

http://www.indro-online.de/volume4.htm

CDU-Politiker setzen sich für den Heroin-Modellversuch ein CDU-Politiker machen sich dafür stark, dass der Modellversuch zur heroingestützten Behandlung Schwerstabhängiger in erweiterter Form fortgeführt wird. (ÄRZTEZEITUNG ONLINE, 3.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=462035,5267,/medizin/sucht

Berlin. Deutscher Bundestag - Ausschuss für Gesundheit. Stellungnahmen zur Anhörung über die Diamorphinbehandlung. Stand: 18. September 2007.

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a14/anhoerungen/062/stll/index.html

Schwerstabhängige - Kassen wollen Heroin nicht bezahlen. (Frankfurter Rundschau, 18.9.07)

http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] id=f544a0165b5525a49703d974214d2c3a&em_cnt=1212502

http://tinyurl.com/2mf4sn

Hoffnung auf ein Ende der Hängepartie. Endlich kommt Fahrt in die festgefahrenen Verhandlungen darüber, ob Schwerstabhängige zu Lasten der Kassen mit Diamorphin behandelt werden dürfen oder nicht. (Ärztezeitung online, 19.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=464385,5292,/medizin/sucht

Bei Heroin auf Rezept fürchten Kassen eine Kostenlawine. Die Zukunft der kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige ist
ungewiss, denn die große Koalition ist sich uneins. Die meisten Unions-Abgeordneten sind dagegen, dass Abhängigen Heroin auf Kassenkosten verschrieben werden kann, viele SPD-Abgeordnete sind dafür. (Ärztezeitung online, 19.9.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=464382,5292,/medizin/sucht

Staatliche Heroinabgabe weiter auf der Kippe. (Mitteldeutsche Zeitung, 19.9.07)

http://tinyurl.com/2qcs5l

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=464424,5292,/medizin/sucht

Städte dringen auf Fortsetzung der Heroinbehandlung Schwerstabhängiger. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit. (Deutscher Bundestag, aktuelle Themen im Rückblick, 20.9.07)

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2007/opiate_kw38/index.html

Berlin. PARR: Union sollte Widerstand aufgeben und Länderinitiative unterstützen. Presseerklärung des drogen- und suchtpolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Detlef Parr anlässlich der Anhörung zur kontrollierten Heroinvergabe im Ausschuss für Gesundheit. (21.9.07)

http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-649/_lkm-84/_nr-8995/bis-/i.html

Heroinabgabe "Kulturkampf" in der Union. Unionspolitiker im Bundestag wollen eine Grundlage für Heroinambulanzen verhindern. Doch zwei CDU-geführte Länder kämpfen via Bundesrat für die Therapie. (Die Tageszeitung, 21.9.07)

http://tinyurl.com/25zbag

Bundesrat stimmt mit großer Mehrheit für ein Gesetz zur heroingestützten Behandlung für schwerkranke Drogenabhängige. (Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung, 21.9.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600172/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-Drogenbeauftragte

Berlin. Bundesrat für Heroinabgabe an Schwerstabhängige. Der Bundesrat tritt für eine kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige ein, stößt damit aber bei der Union auf Widerstand. Patienten, die älter als 23 Jahre und seit mindestens fünf Jahren abhängig sind, sollten den Stoff Diamorphin in speziellen Einrichtungen erhalten können, heißt es in einer am Freitag von der Länderkammer beschlossenen Gesetzesinitiative. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29900

Länder wollen "Heroin auf Krankenschein". Heroin soll es bald auf Krankenschein geben: Das beschloss der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit. Ein Modellprojekt in Hamburg hatte bereits große Erfolge gezeigt. Für die freie Vergabe von Diamorphin sollen allerdings strenge Regeln gelten. (Die Welt, 21.9.07)

http://www.welt.de/politik/article1203120/Laender_wollen_Heroin_auf_Krankenschein.html

Widmann-Mauz/Eichhorn/Spahn: Notwendige Voraussetzungen für Heroinabgabe nicht gegeben. Anlässlich der heutigen Entscheidung des Bundesrates zum Antrag der Länder Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Saarland zum Entwurf eines Gesetzes über die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung erklären die Vorsitzende und Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB, die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB und der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Jens Spahn MdB: (Pressemitteilung vom 21.9.07)

http://www.presseportal.de/pm/7846/1053076/cdu_csu_bundestagsfraktion

Stuttgart. Bundesrat stimmt für Gesetz - Legalisierung von Heroin greifbar nahe. (ka-news.de, 22.9.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=tdo2007921-55J

Der Bundesrat will die kontrollierte Heroinabgabe an Süchtige zulassen. CDU-Sozialausschüsse und die FDP im Südwesten hoffen nun auf ein Ja auch im Bundestag. (Heidenheimer Neue Presse, 25.9.07)

http://www.hnp-online.de/index.php?mo [...] =0&id=343275&s_id=547f3d28e3bd62cb32cd3b367b7186b1

Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe e.V.: Gesundheit für alle Bürger muss Vorrang vor Parteitaktik haben - Einführung der heroingestützten Behandlung jetzt! Nach dem deutlichen Votum des Bundesrats für die heroingestützte Behandlung fordert die Deutsche AIDS-Hilfe die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag auf, endlich ihren Widerstand gegen die heroingestützte Behandlung aufzugeben. (Deutsche AIDS Hilfe, Pressemitteilung vom 26.9.07)

http://www.presseecho.de/politik/NA3731055616.htm

Heroinbehandlung bei Opiatabhängigen: Für wenige überlebenswichtig. (Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 39 vom 28.09.2007, Seite A-2609, SEITE EINS)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=57007

Wiesbaden. Die letzte Chance zum Ausstieg. Abhängige sollen Heroin bald auf Krankenschein erhalten - 450 Süchtige in Ersatztherapie. (Wiesbadener Kurier, 11.10.07)

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=3003826

München. Grüne zur Heroinabgabe - Spritze auf Rezept. Die Grünen-Fraktion setzt sich für die kontrollierte Heroinabgabe für Süchtige ein - und stößt mit ihrer Forderung auf taube Ohren. (Süddeutsche Zeitung, 23.10.07)

http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/665/139375/

München. Bernhard: ''Heroin auf Krankenschein'' ist GRÜNER Irrweg - Bayern setzt auf bewährten Dreiklang Prävention, Hilfe für Betroffene und Repression. (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Pressemitteilung vom 23.10.07)

http://www.gesundheit-adhoc.de/index.php?op=show&page=0&msgNr=2512

Bielefeld. "Heroinambulanz auch in Bielefeld denkbar". (Neue Westfälische, 24.10.07)

http://jes-bielefeld.de/nw26.10.2007.jpg

Unionsfraktion klar gegen Heroinabgabe. Die Situation der Schwerstabhängigen ist wieder ungewiss. (Karlsruher Nachrichten, 27.10.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=pda20071026-17B


METHADON

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES, Issue 112, July-August 2007.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

Methadone Linked to Prolongation of QT Interval. Heroin-dependent patients on methadone maintenance therapy have a high incidence of QT prolongation, Danish researchers report, which may explain the increased risk of syncope associated with methadone use. (Medscape news, 27.8.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/562073?src=mp

Syncope and QT prolongation among patients treated with methadone for heroin dependence in the city of Copenhagen. Søren Fanoe, Christian Hvidt, Peter Ege and Gorm Boje Jensen; Heart 2007;93:1051-1055 (Abstract)

http://heart.bmj.com/cgi/content/abstract/93/9/1051

Jancin B.Methadone at Therapeutic Levels Linked to SCD.Fam Pract New2007Jul37(13):11

http://atforum.com/news-updates/2007septoct.php#methther

Methadone overdose – Survey, risk management, safety starts on day one, handling emergencies, what not to do (AT Forum Volume 16, 3 – Summer 2007). (Fulltext, open access)

http://atforum.com/newsletters/2007summer.php

Tossonian HK, Raffa JD, Grebely J, et al. Methadone dosing strategies in HIV-infected injection drug users enrolled in a directly observed therapy program. J Acquir Immune Defic Syndr.2007; 45(3):324–327.

http://atforum.com/news-updates/2007septoct.php#antir

Abstract:

http://www.jaids.com/pt/re/jaids/abstract.00126334-200707010-00011.htm


RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL

(Siehe auch RECHT UND GESETZ -> SUBSTITUTIONSRECHT -> ÖSTERREICH)

Linz. Substitol ist "Todesdroge" Nummer 1 - 80 Prozent sterben am Drogenersatz. Alarmierende Entwicklung von Österreichs Drogenersatztherapie: Substitol, Ersatzstoff für Suchtkranke, ist am Schwarzmarkt billig erhältlich - und wirkt tödlich wie Heroin. Allein in Oberösterreich war für 15 von insgesamt 19 Drogentoten Substitol verantwortlich. (Oberösterreich Nachrichten, 4.9.07)

http://www.nachrichten.at/regional/587782?PHPSESSID=

LINZ. "Keine unkontrollierte Abgabe von Substitol". Der OÖN-Bericht über 15 Drogentote aufgrund der Ersatzdroge Substitol in nur zwei Jahren allein in Oberösterreich lässt die Wogen hoch gehen: Ärzte und Vertreiber wollen keine Schuld daran haben und verwehren sich dagegen, dass Schmiergelder fließen würden.
Während europaweit die Zahl der Drogentoten zurück geht, steigt sie in Österreich stetig an: 1990 starben 50 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums, zehn Jahre später bereits knapp 200. Einen Grund für die steigende Zahl der Drogentoten sehen Experten, wie berichtet, in der Verwendung von sogenannten "retardierten Morphinen" wie Substitol in der Drogen-Ersatz-Therapie. (OÖNachrichten, 5.9.07)

http://www.nachrichten.at/regional/588215?PHPSESSID=b0cfeb059725456205e3b6786c56d6d1

Linz. 154 Ärzte behandeln keine "Junkies". Nach den 15 tragischen Todesfällen durch die Ersatzdroge Substitol hat Oberösterreich nun noch ein weiteres großes Problem: Nur 32 niedergelassene Ärzte von bisher 186 sind überhaupt noch bereit, Süchtige zu behandeln. (OberösterreichNachrichten, 7.9.07)

http://tinyurl.com/38x45q

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Women and Psychoactives Vault. A new vault for information about issues relevant to women who use psychaoctives. (Erowid, September 2007)

http://www.erowid.org/psychoactives/women/women.shtml

Women and Psychoactives: A Brief Overview. An overview of some of the issues related to the use of psychoactives pertaining to the physical, psychological, and cultural differences between genders. (Erowid, September 2007)

http://www.erowid.org/psychoactives/women/women_info1.shtml

Mann, Rausch, Sucht: Konstruktionen und Krisen von Männlichkeiten. Männliche Jugendliche und Erwachsene konsumieren Alkohol und illegale Suchtmittel häufiger, in größeren Mengen und öffentlicher als weibliche Personen. Im Rahmen einer theoretischen und praxisorientierten Annäherung an den Zusammenhang von Männlichkeiten, Drogenkonsum und Suchtentwicklung werden Gründe für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede gesucht. (Heino Stöver in SuchtMagazin Nr. 5 Oktober 2004)

http://www.suchtmagazin.ch/text5-04.html

Wien. Neurowissenschaft. Warum Frauen schneller süchtig werden. (Focus, 14.9.07)

http://tinyurl.com/yts7bz

Policy on reintegration of women with histories of substance abuse: A mixed methods study of predictors of relapse and facilitators of recovery. VanDeMark N. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy, 2007 2:28 (19.9.2007). (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/28/abstract

Women, Harm Reduction, and HIV. This report discusses the difficulties women drug users face in accessing harm reduction, drug treatment, and sexual and reproductive health services. It offers recommendations for policy and service design to better protect the health and rights of women who use drugs, and focuses on Eastern Europe and Asia. (Report of the International Harm Reduction Development Programme (IHRD), August, 2007)

http://www.idpc.info/php-bin/documents.pl?ID=1000118

Lohan, Hilton, Spears: The Media's Insatiable Appetite for Celebrity Addicts. Tabloid entertainment media makes young female celebrities with drug problems seem chic while trivializing the depth of the addictions that they, along with thousands of other women, face. Lindsay Lohan, Nicole Ritchie, Kate Moss, Paris Hilton, Britney Spears, Whitney Houston, Amy Winehouse and other beautiful young celebrity women have become prime-time poster girls for the fast life. (Alternet, 17.9.07)

http://www.alternet.org/stories/62442/

Suchtkranke Frauen: Teufelskreis der Hilflosigkeit. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 41 vom 12.10.2007, Seite A-2782 / B-2457 / C-2385, THEMEN DER ZEIT. Der Artikel beschreibt die Entwicklungsbedingungen für Abhängigkeitserkrankungen von Frauen und plädiert für frauenspezifische Therapiegruppen in Suchtkliniken.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=57225

MEDIZINISCHES CANNABIS

IACM-Kongress 2007 in Köln. Tagungsband, verfügbar zum Download von der IACM-Internetseite.

http:// www.cannabis-med.org/meeting/cologne2007/reader.pdf

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin.

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

IN POT WE TRUST. The medical use of marijuana is examined from every side of a very complex issue with this documentary that charts the suffering of four all chronically ill patients whose reliance on the illegal drug as a pain killer is in jeopardy due to federal anti-narcotic legislation. Reform organizations, prohibitionist groups, politicians, drug war critics, scientists, and celebrities all get their say in this fascinating analysis. (Video, 1:27:41)

http://video.google.ca/videoplay?docid=8522278716457973331

CANADA. New dosage limits for medical marijuana: But where's the science? New evidence-based guidelines are urgently needed to help doctors negotiate Canada's hazy medical marijuana landscape, particularly in light of Health Canada's efforts to impose new dose limits, say the nation's leading cannabis researcher and doctors who have been queried about their marijuana authorizations. (CMAJ, September 11, 2007; 177 (6). doi:10.1503/cmaj.071044.)

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/177/6/556

Dosing Medical Marijuana: Rational Guidelines on Trial in Washington State. Sunil K. Aggarwal; Muraco Kyashna-Tocha; Gregory T. Carter. Medscape General Medicine, 11.9.07 (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/562451?src=mp

Cannabis als Medizin - "Methadon im Zahnputzbecher". Obwohl es vielen Kranken Linderung verschafft, ist Cannabis nicht als Arzneimittel zugelassen. Einer Patientin wurde erstmals erlaubt, es zu konsumieren - Axel Junker kämpft noch dafür. (Die Tageszeitung, 27.9.07)

http://tinyurl.com/22g8kh

Ein neuer Artikel von Dr. Emmanuel Onaivi, Professor an der William-Paterson-Universität in New Jersey (USA) mit dem Titel "Eine Endocannabinoidhypothese der Belohnung durch Drogen" wurde in CANNABINOIDS, der Onlinezeitschrift der IACM veröffentlicht. (IACM-Informationen vom 29. September 2007)

http://www.cannabis-med.org/english/home.htm

Freispruch für Aids-Patienten vor dem Berliner Landgericht trotz Besitz von Cannabis in nicht geringer Menge.
Am 20. September endete vor dem Berliner Landgericht ein Prozessmarathon, der bereits vor 5 Jahren begann. Damals hatte die Polizei bei der Durchsuchung der Wohnung von Peter Stieg mehr als 900 Gramm Cannabis beschlagnahmt. Herr Stieg gab an, Cannabis gegen Symptome seiner HIV-Infektion, einer Hepatitis C und einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, darunter eine Polyneuropathie mit starken Nervenschmerzen und Gewichtsverlust, zu verwenden. Er raucht Cannabis, bereitet daraus Tee zu und stellt aus Melkfett eine Salbe her, mit der er Wickel gegen Schmerzen in den Beinen anfertigt. Zudem macht er Sitzbäder mit Cannabisblättern. Das Berliner Landgericht stellte fest, dass das Verhalten von Herrn Stieg nicht rechtswidrig sei, weil er sich in einer Situation "rechtfertigenden Notstands" nach § 34 Strafgesetzbuch (StGB) befinde. Zur Behandlung der aus seinem Krankheitsbild resultierenden Schmerzen stehe ihm kein anderes geeignetes Mittel zur Verfügung. Weil sein Leben ohne die illegale Cannabistherapie massiv gefährdet sei, müsse das Gericht Herrn Stieg freisprechen.
Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Angeklagten bereits im Jahre 2004 frei. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn im Jahre 2005 zu einer Haftstrafe von 6 Monaten ohne Bewährung. Nach der Revision durch den Angeklagten gegen diese Verurteilung mit der Begründung, die verhängte Haftstrafe würde wahrscheinlich mit einer massiven Verschlechterung seines Gesundheitszustandes einhergehen, beschäftigte sich im Jahre 2006 das Kammergericht mit dem Fall und hob das Urteil des Landgerichts auf. Es folgten weitere Verfahren vor Landgericht und Kammergericht bis zum endgültigen Freispruch am 20. September. (ACM-Mitteilungen vom 29. September 2007, Quelle: Deutscher Hanf Verband)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1190301035.html)

Weitere Patienten haben Genehmigungen zur Verwendung eines Cannabisextraktes vom BfArM erhalten.
In den vergangenen zwei Wochen haben weitere Patienten aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz eine Genehmigung zur Verwendung eines Cannabisextraktes vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Weitere Anträge und Genehmigungen werden erwartet. Bisher hat erst eine Patientin den Extrakt auch erhalten. Bei einem Schmerzpatienten aus Bayern wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt und Cannabis beschlagnahmt. Die Polizeibeamten begründeten ihre Hausdurchsuchung mit einem Brief des Betroffenen an die Staatsanwaltschaft Würzburg, in dem dieser sich für Haftentlassung von Volker Krug ausgesprochen und dabei erwähnt hatte, dass er selbst Cannabis zu medizinischen Zwecken verwende. Die Beamten seien nach Angaben des Patienten jedoch sehr verständnisvoll gewesen, nachdem er von seiner Genehmigung durch das BfArM berichtet hatte, und er erwarte keine gravierenden Konsequenzen. (ACM-Mitteilungen vom 29. September 2007)

Dronabinol and Marijuana Provide Similar Benefits to HIV-Infected Patients. Dronabinol and marijuana provide comparable benefits to HIV-infected patients who already smoke marijuana, according to a research team at the College of Physicians and Surgeons of Columbia University in New York. (Medscape Today, 26.9.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/563455?src=mp

Canada. CULTIVATING COMPASSION. Operating in a legal no-man's-land and facing criminal action at any time, dedicated activists at compassion clubs across Canada are working to make medicinal marijuana available to any PHA who needs it. Derek Thaczuk explores how they work and why they are so important. (The Positive Side, Summer 2007, Volume 9, Issue 1)

http://tinyurl.com/yvk2hq

CANNABINOID CHRONICLES. The October 2007 issue of Cannabinoid Chronicles is now online.

http://www.thevics.com/publications/vol5/VICSNes5_2.pdf

San Diego / USA. Zuviel Haschisch verschlimmert die Schmerzen. Medizinische Wirkung von Dosierung abhängig. (Pressetext Austria, 25.10.07)

http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=071025013

Wallace M, Schulteis G, Atkinson JH, Wolfson T, Lazzaretto D, Bentley H, Gouaux B, Abramson I. Dose-dependent effects of smoked cannabis on capsaicin-induced pain and hyperalgesia in healthy volunteers. Anesthesiology 2007;107(5):785-796.)

http://www.anesthesiology.org

http://www.anesthesiology.org/pt/re/anes/pdfhandler.00000542-200711000-00016.pdf

Heidelberg. Cannabinoide mit weniger Nebenwirkungen: Förderpreis für Schmerzforschung an Heidelberger Forscher. (Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS), Pressemitteilung vom 25.10.07)

http://idw-online.de/pages/de/news232259

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2008, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier

Wien: Fortbildungsprogramm des Verein dialog (Wien) 2007/2008

http://www.dialog-on.at/article_252.html

cme. Meldepflicht für Infektionskrankheiten. Krause, Gérard; Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 41 vom 12.10.2007, Seite A-2811 / B-2481 / C-2409. Warum, wie und wann müssen ansteckende Krankheiten gemeldet werden? Die folgende cme-Fortbildung gibt Antworten und praktische Hinweise. Teilnahmemöglichkeit von 12.10.2007 bis 23.11.2007, Auflösung am 24.11.2007

http://www.aerzteblatt.de/cme/tests.asp

 
HARM REDUCTION

UN Human Rights Report Praises Harm Reduction. In one of the strongest ever statements in support of harm reduction from the United Nation's human rights mechanisms, Professor Paul Hunt, the UN Special Rapporteur on the Right to Health, has stated that harm reduction is not only an essential public health intervention, but crucially, that it "enhances the right to health” of injecting drug users. (IHRA E-Newsletter October 2007)

http://www.ihra.net/News#UNHumanRightsReportPraisesHarmReduction

IHRA and the Conference Consortium are pleased to announce the launch of the new website for "Harm Reduction 2008: IHRA's 19th International Conference” (11 – 15 May 2008; Barcelona, Spain). The website will contain all of the information that you will need about the event, the registration process, the programme, abstract submission, travel and accommodation – as well as an archive of information from the previous 18 IHRA conferences.

www.ihraconferences.net

IHRA - International Harm Reduction Association mit neu gestalteter Website.

http://www.ihra.net/

Die Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association erscheinen zweimonatlich in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker, Montefiore Medical Center-Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Central and Eastern European and Central Asian Harm Reduction Network (Homepage).

http://www.ceehrn.org/index.php?Lang=5

As of the 10th October, the Central and Eastern European Harm Reduction Network (CEEHRN) becomes the Eurasian Harm Reduction Network (EHRN).

http://idpc.info/php-bin/documents/CEEHRN_name_change_EN.pdf

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Der Globale Fonds wurde zur Finanzierung einer einschneidenden Wende im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria gegründet. Diesen Krankheiten fallen jährlich 6 Millionen Menschen zum Opfer, und die Zahl steigt ständig.

http://www.theglobalfund.org/de/

Berlin. Merkel ruft zu mehr Engagement im Kampf gegen Aids auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die internationale Gemeinschaft am Donnerstag zur stärkeren Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria aufgerufen. Zur Eröffnung der Hauptsitzung der internationalen Geberkonferenz in Berlin sagte Merkel, die drei gefährlichsten Infektionskrankheiten seien "für Millionen Menschen in der Welt eine existenzielle Bedrohung" und "ein schrecklicher Teil des Teufelskreises der Armut." (Deutsches Ärzteblatt online, 27.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29970

Berlin. Fast sieben Milliarden Euro im Kampf gegen Aids zugesagt. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.9.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29979

Russland / Tomsk. Hilfe für Aidskranke Sibiriens neue Offenheit. Zwei ungeschriebene Gesetze gibt es: Wer kommt, darf kein Rauschgift mitbringen. Und Sex ist ebenfalls verboten. Sonst ist fast alles erlaubt auf dem Gelände von "Nascha Klinika". Das alte Industriegebäude mit dem Schornstein nebendran wurde 2002 in "Unsere Klinik" verwandelt. Nach und nach wurde der Backsteinbau zum Treffpunkt von Straßenkindern, Rauschgiftsüchtigen und Prostituierten. Maria zum Beispiel. Sie ist 17 und kommt einmal im Monat, um feststellen zu lassen, ob sie sich beim Sex mit einer Krankheit infiziert hat. Maria arbeitet im vierten Jahr in einem Bordell. 800 Rubel (gut 20 Euro) kosten 60 Minuten mit ihr. (FAZ.net, 15.9.07)

http://tinyurl.com/3af5n6

Global Challenges - U.N. Agencies To Launch Initiative To Expand HIV Prevention Programs Aimed at IDUs in Asia. UNAIDS, the United Nations Office on Drugs and Crime and the World Health Organization in a joint statement released on Tuesday at the 8th International Congress on AIDS in Asia and the Pacific in Sri Lanka announced plans to launch an initiative aimed at expanding HIV prevention programs for injection drug users in Asian countries. (The Global Fund, 23.8.07)

http://www.theglobalfund.org/programs/news_summary.aspx?newsid=7&countryid=IDA〈=en

Bericht zur Empfehlung des Rates der Europäischen Union vom 18. Juni 2003 zur "Prävention und Reduzierung gesundheitlicher Schäden im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit" (erschienen 2007)
Der Bericht des Trimbos-Instituts analysiert die Auswirkungen der Empfehlung des Rates der Europäischen Union vom 18.Juni 2003 zur Prävention und Reduzierung gesundheitlicher Schäden im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit in den Jahren 2003 bis 2005. In dem Bericht von 2007 werden Maßnahmen, Zielsetzungen und Einrichtungen zur Schadensbegrenzung in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten analysiert.

In Contrast to U.S. Policy, European Countries Focus on Harm Reduction - and It Works. (Los Angeles Times, 12.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1172/a03.html

Wien. Drogentester seit zehn Jahren unterwegs. Bei großen Raves und in Wiener Nachtclubs klären Berater von ChEckiT seit 1997 über Wirkung und Gefahren diverser Suchtmittel auf. (ORF, 20.10.07)

http://wien.orf.at/stories/229947/

Drugchecking - Gesünder Feiern mit Speed und Ecstasy. Um gepanschte Pillen zu entlarven, analysieren Drugchecker die Drogen in Technoclubs. Das funktioniert in anderen Ländern - in Deutschland wird es verhindert. (RBB, Polylux, 18.10.07, Video)

http://www.rbb-online.de/_/includes/multimediakonsole/mmkonsole_jsp/key=multimedia__6570135.html

IHRA are pleased to announce the launch of a new network and website dedicated to the topic of alcohol harm reduction:

http://www.ihra.net/alcohol


GESUNDHEITSRÄUME – FIXERSTÜBLI – SUPERVISED SAFER INJECTING FACILITIES - NEEDLE EXCHANGE SERVICES

Luxemburg. "Ein warmer Herbst und ein kalter Winter". Laurent Mosar und Martine Stein-Mergen haben im Rahmen der gemeindepolitischen Rentrée zu einer Pressekonferenz eingeladen, deren Hauptthema die Fixerstube in Bonneweg war. (Tageblatt (Luxemburg), 2.10.07)

http://www.tageblatt.lu/edition/article.asp?ArticleId=6219

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Canada. Vancouver Safe Injection Site Granted Six-Month Extension, Again. Vancouver's safe injection site has won another six-month reprieve from the Canadian government, but supporters are getting tired of jumping through hoops. (Drug War Chronicles, Issue 505, 2.10.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] safe_injection_site_insite_wins_six_month_reprieve

Vancouver. TORIES PUT GAG ON INSITE STUDIES. No one should have any illusion about Ottawa's decision to grant the supervised injection site a six-month extension. Rather than breathing a sigh of relief at Tory Health Minister Tony Clement's curt announcement Tuesday, people were outraged. Former mayors, leading scientists and community activists have all come to the same cynical conclusion: This is simply a delaying tactic to get Prime Minister Stephen Harper and his minority government past the next general election. Once it's over, the injection site will be shut down. (Vancouver Courier, 5.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1153.a01.htm

Science and ideology. More than 130 prominent Canadian physicians, scientists and public health professionals have endorsed this commentary. They are listed at:

http://www.gim.utoronto.ca/Research/Research/inner_city_health/Hwang_SW.htm

Consider the following hypothetical scenario. An innovative new intervention for people with diabetes is developed. Health Canada provides funding to a highly accomplished group of academic health scientists, who have no financial conflicts of interest with respect to the new intervention, to conduct research on its effectiveness. Their work shows that the new intervention significantly reduces the incidence of a variety of diabetic complications. Despite a careful search for possible adverse effects of the intervention, none are detected. Over a three-year period, the group's research findings are published in leading medical journals, including the New England Journal of Medicine, The Lancet and BMJ.

In response, the federal government calls the research inconclusive and states its position that the only acceptable therapies for diabetes are those that either prevent or completely cure this condition. Two national organizations state their opposition to the intervention because they fear that the availability of an intervention that reduces the risk of diabetic complications will cause people with diabetes to eat more food and become more obese. The government indicates that, unless additional research can address its concerns within a year, it will likely move to ban the new intervention. Meanwhile, institutions other than the one at which the research was initially conducted are forbidden to provide the intervention.

Although this tale seems far-fetched and even Orwellian, it becomes true to life if one substitutes "drug addiction” for "diabetes,” "drug-related harms” for "diabetic complications,” and "supervised injection facility for injection drug users” for "new intervention.” In a series of peer-reviewed research articles, the supervised injection facility in Vancouver has been shown to provide a number of benefits, including reduced needle sharing, decreased public drug use, fewer publicly discarded syringes, and more rapid entry into detoxification services by persons using the facility.1–4 The opening of the facility was not associated with any increase in levels of crime, public disorder, or injection drug use.5 (Stephen W. Hwang, Open Medicine, Vol 1, No 2 (2007)) (Fulltext, open access)

http://www.openmedicine.ca/article/view/128/52

USA. Safe Injection Site Discussions Underway. Could San Francisco become the first American city to host a safe injection site? The obstacles are many, but discussions are getting under way. (Drug War Chronicle, Issue 506, 19.10.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] isco_discusses_safe_injection_sites_harm_reduction

Assessing the role of syringe dispensing machines and mobile van outlets in reaching hard-to-reach and high-risk groups of injecting drug users (IDUs): a review. Islam M, Conigrave K. Harm Reduction Journal, 2007 4:14 ( 24 October 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/14/abstract

http://www.harmreductionjournal.com/content/pdf/1477-7517-4-14.pdf

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Filmankündigung: The War on Drugs ist ein Dokumentarfilm, der sich mit dem 'Krieg gegen Drogen' beschäftigt. Der Film zeigt anhand der Situation in Kolumbien und den USA, wie dieser Krieg geführt wird. Ab 12.Oktober 2007 im Kino und im Internet.

http://www.war-on-drugs.com/de/main.html

The International Drug Policy Consortium (IDPC) is a global network of NGOs and professional networks that specialise in issues related to illegal drug production and use. IDPC has redesigned its website, which you can visit at the same address as before.

http://www.idpc.info

Give peace a chance. Forget the war on drugs. (The Times, August 30, 2007)

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/anatole_kaletsky/article2351152.ece

Opium: curse or cure? Obsession with drug mafias and addiction has blinded western governments to a chronic shortage of pain-killing opiates. (Guardian, 4.9.07)

http://commentisfree.guardian.co.uk/tom_fawthrop/2007/09/opium_curse_or_cure.html

Drugs Banned, Many of World's Poor Suffer in Pain. Like millions of others in the world's poorest countries, (Zainabu Sesay, cancer patient) is destined to die in pain. She cannot get the drug she needs - one that is cheap, effective, perfectly legal for medical uses under treaties signed by virtually every country, made in large quantities...She cannot get morphine...Figures gathered by the International Narcotics Control Board, a United Nations agency, make it clear: citizens of rich nations suffer less. Six countries - the United States, Canada, France, Germany, Britain and Australia - consume 79 percent of the world's morphine, according to a 2005 estimate. The poor and middle-income countries where 80 percent of the world's people live consumed only about 6 percent. (The New York Times, 10.9.07)

http://www.nytimes.com/2007/09/10/health/10pain.html

EU. Call to produce legal analgesics instead of illicit opium in Afghanistan. The EP Foreign Affairs Committee is urging the Council to put forward a plan to the Afghan government which would include the possibility of a pilot project to turn part of the illicit poppy crop into legal opium-based analgesics. (Parlamento Europeo, Relaciones exteriores, 12.9.07)

http://www.europarl.europa.eu/news/ex [...] 70910IPR10225-11-09-2007-2007-false/default_es.htm

Europe: European Parliament Committee Calls for Pilot Project on Medicinal Opium in Afghanistan. (Drug War Chronicle, Issue 502, 21.9.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/502/european_union_committee_afghan_opium_medicine

Could Afghan Poppies Be Painkillers for the Poor? As opium harvests in Afghanistan have steadily increased, some think tanks and politicians — mostly in Britain — have raised a trenchant question: rather than trying to eradicate Afghanistan's poppies, why not instead buy them and make morphine? Given that the World Health Organization estimates that over 6.2 million of the world's poor are dying of cancer, AIDS, burns and wounds without adequate pain relief, the argument goes, wouldn't it make sense? (New York Times, 14.10.07)

http://www.nytimes.com/2007/10/14/weekinreview/14mcneil.html

Opium in Afghanistan: Eradicate or subsidize? As opium harvests in Afghanistan have steadily increased, some politicians and think tanks - mostly in Britain - have raised a trenchant question: Rather than trying to eradicate Afghanistan's poppies, why not buy them and make morphine? (International Herald Tribune, 14.10.07)

http://drugpolicycentral.com/bot/article/iht4785.htm

HERZLIYA, Israel. Terror groups raise funds through drugs: DEA. Nearly half of the 42 groups considered by the United States to be terror organisations fund their activities through drug trafficking, a top US official said in Israel Sunday. (AFP, 9.9.07)

http://afp.google.com/article/ALeqM5hMMH2Q7bDJ8eB4TpHcX8lrpFsvHg

Washington. US concerned over illicit drug market in India. The US has expressed concern over illicit drug market in India saying significant amounts of Opium poppy produced for legitimate pharmaceutical purposes get diverted to illegal markets. (ToI - Times of India / The Economic Times, 18.9.07)

http://economictimes.indiatimes.com/P [...] licit_drug_market_in_India/articleshow/2378975.cms

A 25-YEAR QUAGMIRE. The War on Drugs and Its Impact on American Society. This report, recently released by The Sentencing Project, documents how the drug war has produced a record expansion of prison and jail systems and highlights additional indicators of the war's impact on the criminal justice system and communities.

http://sentencingproject.org/Admin/Documents/publications/dp_25yearquagmire.pdf

UK. Kinderarbeit in der Hasch-Fabrik - ein seltsames Gemisch aus Globalisierung und Charles Dickens. (Telepolis, 25.9.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26262/1.html

NEW DELHI. India's opium trade in red; annual loss at Rs 20 cr. Sounds odd, but India's opium trade is in the red. And literally so. The government, which exports 500 tonnes of opium every year mainly to US, Japan and UK, is incurring an annual loss of Rs 15-20 cr in the trade, (The Economic Times, 30.9.07)

http://economictimes.indiatimes.com/E [...] ed_annual_loss_at_Rs_20_cr/articleshow/2415291.cms

After the War on Drugs; Tools for the Debate. (Transform Drug Policy Foundation 2007)

http://www.tdpf.org.uk/Tools_For_The%20Debate.pdf

Europe: New Agency Created to Battle Booming Cocaine Trade. Faced with a booming trans-Atlantic cocaine trade aimed at insatiable European markets, some European countries have formed an organization to coordinate efforts to block it. (Drug War Chronicles, Issue 505, 2.10.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/504/european_countries_create_new_agency_battle_cocaine_trade


ASIEN

LIBANON

Haschisch aus Nahost: Im Tal des Roten Libanesen. Zehn Jahre lang war das berühmte Haschisch aus dem libanesischen Bekaa-Tal vom Markt verschwunden. Jetzt wagte man im Windschatten der politischen Stürme in Beirut erstmals wieder, Cannabis anzubauen. Die Saat ging auf: In diesen Tagen wird eine Rekordernte eingefahren. (SPIEGEL ONLINE, 05.10.2007)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,509331,00.html

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Berlin. Schwerpunkt Afghanistan des Bundesaußenministeriums.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/ [...] /RegionaleSchwerpunkte/Afghanistan/Uebersicht.html

GTZ – Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Afghanistan-Projekte.

http://www.gtz.de/de/praxis/14536.htm

Mit Opium den Schmerz betäuben. Vorbei sind die Zeiten, in denen afghanische Drogen ausschließlich als Problem europäischer Junkies galten. Inzwischen sind knapp eine Million Afghanen drogenabhängig – darunter eine wachsende Anzahl Frauen. (Focus online, 4.9.07)

http://www.focus.de/politik/ausland/tid-7306/afghanistan_aid_131618.html

Afghanistan: Dreiste Drogen-Barone. Trotz millionenschwerer Anti-Drogenprogramme und der Präsenz internationaler Truppen, blüht der Schlafmohn am Hindukusch wie nie. Afghanistan sei heute fast der alleinige Lieferant der tödlichsten Droge der Welt, heißt es in einem UN-Bericht: "Seit China im 19. Jahrhundert hat kein anderes Land Betäubungsmittel in so tödlichem Ausmaß produziert." Völlig unbehelligt schmuggeln die Drogen-Barone ihre Ware außer Landes und prahlen damit vor der Kamera. Vom Opiumgeld profitieren auch die Taliban, die damit Waffen und Söldner bezahlen. (Weltspiegel, Video, Sendung vom 09.09.2007 19:20 Uhr (NDR))

http://daserste.ndr.de/weltspiegel/2007/t_cid-4238356_.html

http://daserste.ndr.de/weltspiegel/2007/t_cid-4238356_mid-4238496_typ-mslow_loc-int.html

The time has come for us to adopt a more forceful approach. We must switch from ground-based eradication to aerial spraying. (Ahmad Zia Massoud, First Vice-President of Afghanistan in: Sunday Telegraph (UK), 2.9.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1025/a06.html

Nato snubs bid to curb Afghan opium. The Nato military force in Afghanistan has said that it will not take part in the eradication of opium poppy fields. (ALJAZEERA.net, 12.9.07)

http://english.aljazeera.net/NR/exeres/2AD549A0-C7A7-41A8-9703-B00E9E87641F.htm

KABUL. Addictive harvest grips a nation. Sabera came to the new treatment center for female drug addicts with a plan. In five days, she would check in along with her daughter, and this time she would leave heroin forever. (CHICAGO TRIBUNE, 16.9.07)

http://www.stltoday.com/stltoday/news [...] tory/84CFE0249D99E42786257357001A1308?OpenDocument

Afghan Northern Province: Opium out, hashish in. The northern province of Balkh was deemed poppy-free, but now industrious farmers are turning to another cash crop - marijuana. (ISN, ETH Zurich, 18.9.07)

http://www.isn.ethz.ch/news/sw/details.cfm?ID=18128

http://www.iwpr.net/?p=arr&s=f&o=338660&apc_state=henh

Großbritannien schützt die größte Heroin-Ernte aller Zeiten. (Craig Murray in Linke Zeitung, Übersetzer Hergen Matussik, 19.9.07)

http://tinyurl.com/344alk

United Nations. Taliban 'terrorist activities' slammed at UN meeting. Participants at a UN-sponsored high-level meeting condemned the upsurge of extremist "terrorist activities" in Afghanistan and urged Kabul to step up efforts to spur good governance and root out corruption and drug trafficking. (afp, 23.9.07)

http://news.yahoo.com/s/afp/20070923/wl_asia_afp/undiplomacyafghanistan

Missing Targets: Counterproductive drug control efforts in Afghanistan. The report points out that the main policy instruments aiming to tackle opium production in Afghanistan - eradication of opium poppy fields and implementing alternative livelihoods projects - are missing their targets. (TNI Drug Policy Briefing No. 24, September 2007)

http://www.idpc.info/php-bin/documents.pl?ID=1000119

U.S. WANTS TO BRING COLOMBIA TACTICS TO AFGHAN DRUGS WAR. The Afghan President, Hamid Karzai, is resisting American pressure to authorise a major programme of crop spraying to eradicate the country's massive opium crop amid warnings that it would lead to a rise in support for the Taliban. (Independent (UK), 4.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1137.a03.html

Tajikistan / Dushanbe. Russia must stop flood of Afghan heroin – UN. The United Nations (UN) urged Russia and ex-Soviet Central Asia on Friday to stem drug trafficking from Afghanistan to Europe and said the proceeds from a record opium crop were funding global terrorism. (IOL, 5.10.07)

http://www.iol.co.za/index.php?click_id=3&art_id=nw20071005171338406C237384&set_id=

U.S. Renews Bid to Destroy Opium Poppies in Afghanistan. American officials have found some supporters within President Hamid Karzai's administration of their push to spray herbicide on opium poppies, officials said. (New York Times, 8.10.07)

http://www.nytimes.com/2007/10/08/world/asia/08spray.html?th&emc=th

Heroin Kingpin – First Defendant Ever Extradited from Afghanistan – Sentenced in Manhattan Federal Court to Over 15 Years in Prison. On Oct 5, Haji Baz Mohammad, 51, an Afghan heroin kingpin, and the first defendant ever extradited to the United States from Afghanistan, was sentenced to 188 months in prison for managing an international narcotics-trafficking organization that imported millions of dollars of heroin into the United States. (DEA, DEA's Biweekly E-mail Informant, 112.10.07)

http://www.usdoj.gov/dea/pubs/states/newsrel/nyc100507.html

Der Schatz der Taliban. Das Opiumproblem in Afghanistan lässt sich nur mit Geld lösen. Der Antidrogenkampf der USA hat die Situation verschärft. Auf Druck der Schutzmacht ließ Kabul zahlreiche Mohnfelder umpflügen und die Ernten vernichten – und zerstörte damit die Existenzgrundlage vieler Bauern. (Der Tagesspiegel, 10.10.07)

http://tinyurl.com/3a7pum

Bundestag. AFGHANISTAN-BESCHLUSS. Marschbefehl ins Ungewisse. Mit überwältigender Mehrheit hat der Bundestag für die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gestimmt. Aber was kann die Mission bringen? Die Strategie der westlichen Regierungen, Politik durch Soldaten zu ersetzen, erweist sich als aussichtslose Mission. (Vierteilige Serie von Susanne Koelbl in SPIEGEL online, 12.10.07)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,511166,00.html

Afghanistan: Anhaltend hoher Drogenkonsum überfordert Ärzte. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.10.2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30135

Der Mix, der den Terror nährt. Strom für Millionen Afghanen, Schulen und Hospitäler - die Provinz Helmand sollte ein Musterbeispiel für den Wiederaufbau im kritischen Süden werden. Heute ist die Region ein Hexenkessel: Drogenmafia, Terroristen und Schmuggler haben sich vereint. Und werden von Bauern unterstützt. (SPIEGEL ONLINE - 17.10.2007)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,511175,00.html

Opium funds nearly half of Taleban. Opium poppy cultivation in Afghanistan has funded up to 40 per cent of the Taleban-led insurgency, according to the top US general in the country. (The Times, 19.10.07)

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article2689861.ece

Traumatized Afghans addicted to heroin. Afghanistan, the world's biggest heroin producer, is struggling to cope with a drug problem as thousands of Afghans - trying to cope with the traumas of war, displacement and poverty - are becoming addicted to narcotics. (Reuters, 16.10.07)

Opium and Afghanistan: Reassessing the U.S. Narcotics Strategy. A US paper examining the nature of the opium problem in Afghanistan and analyzing the strategy to counter this growing crisis. (23-page PDF, Strategic Studies Institute, USA, October 2007)

http://www.strategicstudiesinstitute.army.mil/pdffiles/PUB804.pdf


IRAK

Selling Alcohol in Baghdad a Deadly Job. Murder and arson are among the deadly perils facing alcohol retailers in Baghdad, the Associated Press reported Sept. 15. (jointogetjer, 19.9.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/selling-alcohol-in-baghdad-a.html

MYANMAR

Burmese opium production soaring. There has been an alarming increase in opium production in Burma, according to the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC). (BBC News, 10.10.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/asia-pacific/7038037.stm

Opium Poppy Cultivation in South East Asia - Lao PDR, Myanmar, Thailand. (UNODC, October 2007)

http://www.unodc.org/pdf/research/icmp/south_east_asia_report_2007_web.pdf


AMERIKA

USA

ATMS BECOME HANDY TOOL FOR LAUNDERING DIRTY CASH. (Wall Street Journal, 21.9.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1082/a03.html
FEDERAL CONTRACTS. 5 Firms to Join Anti-Drug Campaign. The Defense Department has picked five companies, four of them from the Washington area, for a contract to support the Pentagon's counter-narcoterrorism activities. The government may spend as much as $15 billion through the five-year contract. (Washington Post, 17.9.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/09/16/AR2007091601308.html?sub=AR

DRUG DOGS CRITICALLY NEEDED IN ISLE SCHOOLS. The Board of Education is considering the use of "drug-sniffing dogs" as a tool to fight the substance-abuse crisis in Hawai'i public schools. This program would use dogs that are proficient and certified to detect not only drugs, but alcohol, gunpowder and abused medications. (Honolulu Advertiser, 4.10.07)

http://the.honoluluadvertiser.com/article/2007/Oct/04/op/hawaii710040317.html

Washington. DEA ADMINISTRATOR RESIGNS. Post's First Woman, Tandy, Will Take Job With Motorola. (Wall Street Journal, 23.10.07)

http://drugsense.org/nl/show_dsw.php?the_file=2007/ds07.n522

KANADA

Canada. Get-tough plan on drugs doomed, experts say. Canada's war on drugs is about to escalate. But as the federal Conservative governments prepares to unveil a new strategy that cracks down on illicit drug users, critics say they are ignoring a mountain of research that shows the get-tough approach doesn't work. (Globe and Mail, 1.10.07)

http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20071001.wdrug1001/BNStory/National/home


LATEINAMERIKA

KOLUMBIEN

Interview with FARC Commander Raul Reyes. (Colombia Journal Online, 12.7.07)

http://www.colombiajournal.org/colombia259.htm

Coca, Petroleum and Conflict in Cofán Territory. Spraying, displacement and economic interests. Under the guise of the war on drugs and terror, the way is being cleared for major economic interests in the Lower Putumayo (Colombia). This paper examines the impact of coca cultivation, petroleum activity and the armed conflict on the ancestral territory of the Cofán community. (TNI – Trans National Institute, Drug Policy Briefing No 23, September 2007)

http://www.tni.org/detail_page.phtml?&&act_id=17235

BOGOTA. Colombia Vice President Casts Doubt on Drug War. Colombia's vice president said Sunday that a U.S.-backed program to fumigate coca fields is failing to stem cocaine trafficking and called for anti-drug efforts to shift away from the practice. (AP, 10.9.07)

http://ap.google.com/article/ALeqM5g57ZaCohjRTFxenwnw4NkjM7sMmQ

PLAN COLOMBIA: "SUCCESS". "Plan Colombia has been a success for Colombia, a success for the region, and a success for United States," recently assured newly appointed US ambassador William Brownfield, a position - without a doubt - shared by the Colombian government, which is expending untold effort to ensure the continuation of US military assistance. (Corporacion Colectivo de Abogados, CCAJAR - Editorial, 1.10.07)

http://www.colectivodeabogados.org/article.php3?id_article=1140

MEXIKO

Citing Human Rights Abuses, Mexican Official Calls for Pulling Army Out of Drug War. Mexico's top human rights official called last Friday for an end to the use of the Mexican Army in President Felipe Calderon's war against powerful drug trafficking organizations. The army has committed numerous human rights violations, he said, including rape, robbery, torture and murder. (Drug War Chronicle, Issue 503, 28.9.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/5 [...] uman_rights_official_calls_no_military_in_drug_war

MEXICO CITY. A woman who succeeds in a field dominated by men is always intriguing to the public, but when that field happens to be big-time cocaine trafficking, and the woman is graced with both charm and beauty, a criminal celebrity is born. (New York Times, 12.10.07)

http://www.nytimes.com/2007/10/12/world/americas/12mexico.html

Tiene La Reina del Pacífico su "narcocorrido”. En el 2004 Los Tucanes de Tijuana se inspiraron en la operadora del cártel para describir cómo llegaba la mujer a la fiesta de uno de los grandes capos del narcotráfico. (Redacción EL UNIVERSAL.com.mx, El Universal, Ciudad de México, 3.10.07)

http://www.el-universal.com.mx/notas/452755.html

La Reyna Del Pacifico

http://es.youtube.com/watch?v=W_5Gn5SWVqE

Die Musik: Los Tucanes De Tijuana - Fiesta En La Sierra

http://es.youtube.com/watch?v=nbmHoLZ38nA

Der Text:

http://www.debate.com.mx/eldebate/Articulos/ArticuloGeneral.asp?idart=4084236&idcat=6087

EL PASO, Texas. A security crackdown on the Mexican border is believed to have reduced the number of people trying to cross illegally into the U.S. while increasing business for professional smugglers with ties to the drug trade. (Wall Street Journal, 25.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n1234/a01.html

MEXICO CITY. President Bush asked Congress on Monday to approve a $1.4 billion aid package over the next three years to help the Mexican government fight narcotics traffickers, who have unleashed a bloody underworld war that has left more than 4,000 dead across Mexico in the last two years. (New York Times, 23.10.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1228.a09.html

BOLIVIEN

Commercialising the coca leaf. Twenty thousand farming families from Bolivia's central Yungas region depend on this market. Few foreigners come here, and when they do they are greeted with suspicion. "It's not a drug," shouts one youth as he loads sacks of coca onto a truck. "It's good for you." Inside the market traders unfasten coloured sacks filled with coca, grasping handfuls of leaves for examination. Coca is selling at just over $4 (£2) per kg (2.2lb). Eucevio Alejo is a coca farmer and manager of the market. "The coca leaf is life," he says as he passes people queuing to exchange their coca for grains and potatoes. "It allows me to feed my five children and send them to school. It is the only economic means I have." Traders need to have a licence to buy or sell coca at the market, and anyone found to be involved in the narcotics trade is cast out - not just from the market, but from their community too. (BBC News, 3.9.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/6934807.stm

La Paz. Gobierno modificará Ley 1008 para legalizar a 20.000 hectáreas de coca. (Los Tiempos, 5 de septiembre, 2007)

http://www.opinion.com.bo/Portal.html?CodNot=2900&CodSec=8

WASHINGTON - The Bush administration has decided to waive penalties against the world's third-leading producer of coca, finding that Bolivia has done enough to fight the production and sale of the cocaine precursor to warrant a reprieve. (msnbc, 15.9.07)

http://www.msnbc.msn.com/id/20790883/

NICARAGUA

Nicaragua will eine Mrd. Dollar für Kampf gegen Drogen. "Wenn die USA 400 Mrd. Dollar für den Irak-Krieg ausgeben, könnten sie auch eine Mrd. für Mittelamerika ausgeben", fordert der Präsident von Nicaragua. (Die Presse (Österreich), 2.9.07)

http://www.diepresse.at/home/politik/aussenpolitik/327273/index.do


AFRIKA

Guinea-Bissau Threatens to Shoot Down Drug Planes. Responding to the increased use of Africa as a transshipment point for cocaine African country of Guinea-Bissau announced last week it would shoot down any aircraft that enters its airspace without permission. (Drug War Chronicle, Issue 500, 7.9.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/500/guinea_bissau_threatens_shoot_down_drug_planes

http://africa.reuters.com/wire/news/usnL31748723.html

Südafrika / RSA. Rare shellfish bartered for drugs. Triads are fuelling a trade that has seen a surge in violence in the aready crime-riddled Cape. (The Observer, 23.9.07)

http://observer.guardian.co.uk/world/story/0,,2175010,00.html

Südafrika / RSA. Heroin gets its hooks into Western Cape. Heroin addiction, the most expensive to treat and one of the most difficult to kick, is taking a firm grip on teenagers in the Western Cape. Research by the Medical Research Council (MRC) shows there has been an increase of 12% to 14% in teen heroin cases in the province the past year. (IOL, 13.10.07)

http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=125&art_id=vn20071013084757369C469595

 
E-HEALTH – DATENBANKEN

Willkommen im Europäischen Elisad-Portal für Drogen, Alkohol und Sucht. Dieser Online-Katalog enthält eine Auswahl qualitativ hochwertiger Websites aus 35 Ländern für Fachleute und andere interessierte Personen. Durch Freitextsuche und Browsing in 13 verschiedenen Kategorien finden Sie Inhaltsbeschreibungen sowie bibliographische Informationen.

http://www.addictionsinfo.eu/startpage.php?select_lang=ger

DIMDI. Datenbanken: Benutzertreffen am 7. November 2007. Zu unserem dieses Jahr gemeinsam mit der ZB MED veranstalteten Benutzertreffen laden wir Sie herzlich am 7. November 2007 nach Köln ein. Gemeinsam diskutieren wir Entwicklungen bei Datenbanken und Urheberrecht, stellen Ihnen verbesserte Recherchefunktionen und neue Features vor und geben Ihnen einen Überblick über unsere Planungen für 2008.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0215.html

Datenbanken: kostenfreie medizinische Volltexte in gms/gms Meetings. Sie suchen Volltexte medizinischer Forschungsartikel oder Abstracts von Tagungen und Konferenzen? Dann nutzen sie beim DIMDI die kostenfreien Volltextdatenbanken German Medical Science und German Medical Science Meetings . Ihre zusammen über 15.000 Einträge führen sie direkt zu HTML-, XML- oder PDF-Dateien der Volltexte.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0216.html

Die DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat ihren Internetauftritt überarbeitet.

http://www.dhs.de/

Erowid – books on the internet.

http://www.erowid.org/library/books/

ICD-10 im Netz

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/ls-icdhtml.htm

beranet hat eine neue Version der meistgenutzten Systemlösung für Onlineberatung im deutschsprachigen Raum vorgestellt: "beranet 3.0 bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Einstieg in die Onlineberatung so individuell und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt zu gestalten wie nie zuvor.
Zur Feier von beranet 3.0 haben wir unsere Website neu gestaltet sowie eine neue Veranstaltungsreihe konzipiert. Neben der Vorstellung von beranet 3.0 präsentieren wir in "Beratungsstellen im Netz" aktuelle Entwicklungen und Standards für Internetauftritte von psychosozialen Beratungsstellen. Wir würden uns freuen, Sie auf einem der Termine begrüßen zu dürfen."

https://www.beranet.de/

Institutional open access guides and resources. A number of institutions and libraries now provide excellent support material to ensure that researchers know about the benefits of open access publishing and archiving.
The best guides provide a clear summary of what open access is, what benefits it offers (both to researchers and to the wider community), and what individual researchers can do to make open access into a reality. Increasingly, these resources also provide researchers with important information about the latest open access policies and requirements from research funders. (BioMed Central blog, 11.9.2007
11.9.07)

http://blogs.openaccesscentral.com/blogs/bmcblog/entry/institutional_open_access_resources_for

Ärzte informieren sich beruflich am häufigsten in der Fachpresse. LA-MED-Umfrage bietet eindeutiges Bild - Internet-Nutzung in den Praxen steigt. Niedergelassene Allgemeinärzte, Praktiker und Internisten greifen nach wie vor bevorzugt zur medizinischen Fachpresse, wenn sie sich informieren wollen. Das hat die aktuelle Umfrage der Arbeitsgemeinschaft LA-MED ergeben. (Ärzte Zeitung, 18.09.2007)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/09/18/161a0401.asp?cat=/computer/internet

Gernburd P, Jadad AR (2007) Will Spam Overwhelm Our Defenses? Evaluating Offerings for Drugs and Natural Health Products. PLoS Med 4(9): e274 doi:10.1371/journal.pmed.0040274. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040274&ct=1

Ärzte sind zynisch und haben einen freizügigen Umgang mit Drogen. Gesundheitsportal startet provokante Internet-Kampagne. (DailyNet.de, 25.9.07)

http://www.dailynet.de/News-file-article-sid-7725.html

IMEDO – Die Gesundheitsgemeinschaft.

http://www.imedo.de/

Die vier Websites www.drogenkult.net, www.drugscouts.de, www.eve-rave.ch und www.eve-rave.net stellen Informationen zu verschiedenen psychotrop wirkenden Substanzen zur Verfügung, geben Hinweise zur Schadensminderung beim Gebrauch solcher Substanzen und leisten einen Beitrag zur Aufklärung im Sinne von Drogenkompetenz und Drogenmündigkeit. Damit wird den Nutzern dieser Angebote eine Hilfestellung zu einem vernünftigen und effizienten Risikomanagement gegeben. Wie stark die Besucher dieser Websites bestimmte Bereiche zu bestimmten Substanzen nutzten, wird in dieser Pressemitteilung
eingehend dargestellt und erläutert.
Nutzung von Drogeninformationen - Informationsverhalten von Nutzern im Internet. (28.9.07)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-09-28.html

Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 219 KB, 14 Seiten).

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-09-28.pdf

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Internetsucht. Kann das Internet süchtig machen? War der Begriff Internetsucht ursprünglich Mitte der neunziger Jahre eine witzige Scheindiagnose des Psychiaters Ivan Goldberg, setzte sich in den folgenden Jahren in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion die Erkenntnis durch, dass mit dem Anwachsen der Internetnutzung einen neue verhaltensbezogene Sucht entstanden war. (Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin)

http://www.fachstelle-suchtpraevention.de/download/070410_Factsheet_Internetsucht.pdf

Im Juni wurde von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Fachgespräch zum Thema: Gefangen im Netz: Wo beginnt die Sucht?" durchgeführt. Jetzt ist dazu ein Reader erschienen, den Sie beziehen können unter:

http://www.gruene-bundestag.de/cms/publikationen/dokbin/192/192373.pdf

Wenn Sie eine gedruckte Fassung bestellen möchten, benutzen Sie bitte folgende Emailadresse: daniela.preidel@gruene-bundestag.de

Hamburg. Einrichtungen der Suchthilfe melden Rekord-Zulauf, Experten gehen davon aus, dass es in Hamburg etwa 60.000 Alkoholabhängige und rund 15.000 Süchtige, die sich mit illegalen Drogen berauschen, gibt. 13.017 Betroffene ließen sich 2006 ambulant behandeln, das waren 1700 mehr als im Vorjahr. Und die Probleme nehmen noch zu. (Die Welt, 5.9.07)

http://www.welt.de/hamburg/article1160624/Einrichtungen_der_Suchthilfe_melden_Rekord-Zulauf.html

Hamburg. BADO 2006 - Bericht zur Hamburger ambulanten Suchthilfe 2006 veröffentlicht. Im Rahmen einer Fachtagung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hamburger Basisdatendokumentation in der ambulanten Suchthilfe wurde der BADO-Bericht 2006 veröffentlicht.
Die Basisdatendokumentation der ambulanten Suchthilfe in Hamburg (BADO) ist das am längsten bestehende (10 Jahre) und differenzierteste regionale Monitoringsystem für die ambulante Suchthilfe in Deutschland. Sie beinhaltet die Kompletterfassung der 42 ambulanten Einrichtungen und liefert mit Hilfe der wissenschaftlichen Auswertung durch das ZIS (Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg) empirisch gesicherte Ergebnisse zur Betreuung von Suchtkranken. Ausführlich werden die biografischen Hintergründe, die Lebenssituation, der Suchtmittelkonsum, die gesundheitlichen und psychischen Belastungen und die Ergebnisse von ambulanter Suchtbehandlung und Betreuung dargestellt. (Presseerklärung BADO e. V., 5.9.2007)
Der BADO-Bericht des Jahres 2006:

http://www.bado.de/statusberichte

Ursache für ADHS liegt im Gehirn. Charité-Studie weist Fehlfunktion im Membranstoffwechsel nach. (Charité-Universitätsmedizin Berlin, Pressemitteilung vom 11.9.07)

http://idw-online.de/pages/de/news225088

UK. Hasch, Heroin, Ecstasy - Geldscheine mit Drogen verschmutzt. (Focus online, 13.9.07)

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/hasch-heroin-ecstasy_aid_132699.html

Münster. Windhorst: Sucht-Therapie muss auch bei knappen Kassen möglich bleiben. Ärztekammerpräsident: Suchthilfe braucht Zusammenarbeit. (Pressemitteilung der Ärztekammer Westfalen Lippe, 12.9.07)

http://www.lifepr.de/pressemeldungen/aerztekammer-westfalen-lippe/boxid-16286.html

KBV Kontakt - 6. Ausgabe des Patienten-Newsletters der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. (September 2007)

http://www.kbv.de/media/newsletter/KBV_Kontakt_28_09_07.pdf

Dresden. Wissenschaftler der Fachrichtung Psychologie der TU Dresden erhoffen sich neue Erkenntnisse über verschiedene Formen der Sucht. (TU Dresden, Pressemitteilung, 26.9.07)

http://idw-online.de/pages/de/news227401

UK. NTA updates clinical guidelines. An updated version of the Drug misuse and dependence - UK guidelines for clinical management, widely known as the 'orange book', has been published by the National Treatment Agency for Substance Misuse (NTA). The evidence-based guidelines, which update the 1999 version, reflect the changes in drug treatment in that time as well as current NICE guidance, and provide a UK-wide framework for the clinical treatment of drug misuse.

http://www.nta.nhs.uk/areas/Clinical_ [...] nical_guidelines/docs/clinical_guidelines_2007.pdf

UK. Home Truths. This summer saw an exhibition in Glasgow of art created by the children of people with drug and alcohol problems about the impact their parents' addictions had on them. The works on display were shocking,upsetting and often very moving. (DDN, Feature, 22.10.2007)

http://www.drinkanddrugs.net/features/oct2207/home_truths.pdf

Thüringen. Am 13.10.2007 haben 23 Gründungsmitglieder das Thüringer Trauma Netzwerk – Internationales Zentrum für Integrative Traumaarbeit eG (kurz: ThüTZ eG) in Neudietendorf gegründet. Unsere Genossenschaft i. Gr. ist die erste Sozialgenossenschaft, welche in Thüringen gegründet wurde. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in der Traumaarbeit tätige Menschen zusammenzuführen und eine ganzheitliche Betreuung traumatisierter Personen unter interdisziplinärer Beteiligung von Fachdisziplinen in medizinischen, therapeutischen und pädagogischen Bereichen zu schaffen. Darüber werden wir Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen anbieten und Behandlungs- und Evaluationsforschung betreiben.

http://www.thuetz.de/

 
NEUERSCHEINUNGEN

Heike Zurhold, Oliver Müller (Hrsg.): Kokainkonsum zwischen Hedonismus und Verelendung - Ergebnisse einer multiperspektivischen Studie aus Frankfurt am Main, Freiburg, 2007, erschienen im Lambertus-Verlag.

Um den Kokainkonsum ranken sich vielfältige Mythen, denen nicht nur die Medien, sondern zuweilen auch die KonsumentInnen erliegen. So gilt Kokain einerseits als »edle« Droge des Establishments, die Assoziationen mit Promis und Sexpartys weckt. Auf der anderen Seite sind Kokain und insbesondere Crack mit der Drogenszene und einer rapiden Verelendung assoziiert. Unabhängig von dem jeweiligen Milieu gelten Kokain wie Crack als unbeherrschbare Substanzen. Um ein umfassendes und realistisches Bild vom Kokainkonsum zu bekommen, wurde eine breit angelegte Studie in Frankfurt durchgeführt: Es wurden u. a. SchülerInnen, die Drogenszene und sozial integrierte KonsumentInnen befragt. Auch professionelle ExpertInnen kommen zu Wort. Die unterschiedlichen Sichtweisen vermitteln einen empirisch fundierten Einblick in die Verbreitung, Muster und Folgen des Kokainkonsums.

http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=105339

Fitz Hugh Ludlow
Der Haschisch-Esser (Neuauflage)
256 Seiten, gebunden
EUR 19.95 D * 20.60 A * CHF 36.-
Sphinx im Heinrich Hugendubel Verlag

Im Jahre 1857 erschien in England ein Aufsehen erregender Erfahrungsbericht über den regelmässigen Konsum von Cannabis: Der Student Fitz H. Ludlow dokumentiert in diesem Selbstversuch die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Haschisch und berichtet fesselnd von einer Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle als Folge des Rausches. Sein Buch war seinerzeit eine Sensation und zählt heute zu den interessantesten historischen Dokumenten über Bewusstseinserweiterung durch Rauschmittel.
Der Autor, 1836 in New York City geboren, war amerikanischer Journalist, Schriftsteller, und Doktor der Rechte. Mit 19 Jahren schreibt er auf Anraten seines Arztes seine Erfahrungen mit dem Konsum von Cannabis nieder, die 1857 veröffentlicht werden. Ludlow starb 1870 in Genf an Tuberkulose. (zvg)

http://www.gaiamedia.org/content/deutsch/allgemein/main_06_medien.html

Christian Rätsch: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen - Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen. Vorwort von Albert Hofmann
944 Seiten, über 800 Farbfotos und Illustrationen
Neuauflage, gebunden, CHF 168.- * EUR D 99.00, A 101.80, AT Verlag

http://www.gaiamedia.org/content/deutsch/allgemein/main_06_medien.html
Dieses Buch ist weltweit das erste umfassende Werk, das nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis die Welt der psychoaktiven Pflanzen systematisch erschließt. Die Pflanzen werden in Monographien mit allen relevanten Informationen zu Botanik, Aussehen, Anbaumethoden, Zubereitung und Dosierung, Geschichte, rituellen und medizinischen Verwendungen, Inhaltsstoffen, Wirkungen, Marktformen und allfälligen Vorschriften beschrieben. Sämtliche Pflanzen sind im Bild dargestellt. Ein unentbehrliches Standardwerk für alle, die sich mit psychoaktiven Pflanzen und tief schürfender Pflanzenkenntnis im Allgemeinen befassen. (zvg)

Psychedelic Medicine. In 2 volumes, experts including physicians and psychiatrists at some of the most respected medical schools in the US, show how psychedelics may alleviate symptoms or spur cures for disorders from AIDS to arthritis to post traumatic stress disorder. Spiritual uses are also addressed and the perceived benefits described. Medical and legal issues for therapeutic uses are also presented.

Psychedelic Medicine, Edited by Michael J. Winkelman and Thomas B. Roberts
Two Volumes, 728 pages, 18 tables, 9 figures, hardcover
USD 200.00 * UKP 115.00
Praeger Publishers

http://www.gaiamedia.org/content/english/allgemein/main_e_06_medien.html

Herbal Medicine in the Treatment of Addictions Report.
The use of herbal medicine goes back thousands of years. Although there have been sporadic claims about its use in the treatment of addictions, specific evidence of its efficacy is hard to find. With that in mind, an international expert group was convened to examine issues such as efficacy, safety, usefulness, toxicity and side effects of the herbal substances in the treatment of addictions
This project brought together, for the first time, a group of international experts to consider a number of areas of interest, including existing evidence, lessons learnt from herbal medicine in other health conditions, gaps in knowledge and opportunities for future development
Printed copies of the report "Herbal Medicine in the Treatment of Addictions”,(ISBN 1897778 43 0) are available from:
International Centre for Drug Policy, St. George's, University of London, Cranmer Terrace, London SW17 ORE, United Kingdom.
Copies of the report are 6.50 Brit. Pfund (inclusive of postage and packaging)

http://www.sgul.ac.uk/index.cfm?DA56DCBF-F173-84FF-5688-EC622984FF9B

"DRUGS IN AFGHANISTAN: OPIUM, OUTLAWS, AND SCORPION TALES" BY DAVID MACDONALD (2007, PLUTO PRESS, 295 PP., $35PB
United Nations Afghan drug demand reduction specialist David Macdonald's "Drugs in Afghanistan: Opium, Outlaws, and Scorpion Tales" is probably the most profound and nuanced look at the role of drugs in Afghanistan ever published.

http://www.plutobooks.com/cgi-local/nplutobrows.pl?chkisbn=9780745326177&main=

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

China. "Big Brother" ist wieder clean. Das Leittier einer Elefantenherde war von Schmugglern mit Heroin gefügig gemacht worden. Nun hat der Elefantenbulle eine Entzugstherapie abgeschlossen - und kann zu seiner Herde zurück. (Süddeutsche Zeitung, 30.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra2m3/panorama/artikel/683/130456/

 
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

Studie: Popstars sterben früh. Elvis, Janis Joplin, Kurt Cobain und viele andere haben das Motto "live fast, die young" wörtlich genommen: Popstars sterben früh. Wie früh, haben nun britische Mediziner errechnet. Popstars erfahren ihnen zufolge doppelt so häufig einen Tod in jungen Jahren als die Durchschnittsbürger.
Die Studie von Mark Bellis vom Centre for Public Health in Liverpool (GB) und seinem Team hat die Biografien von über tausend Künstlern durchleuchtet. Die Forscher prangern den exzessiven Lebensstil der Stars an und diskutieren die Vorbildwirkung für ihre Fans. (science.ORF.at, 4.9.0; enh – evanstown northwestern health, 3.9.07)

http://science.orf.at/science/news/149389

http://www.enh.org/healthresources/healthnews/?article_id=607879

Das Ende des "Summer of Love". Kindergeburtstag mit LSD. In weiter Ferne, noch immer so nah: Im Oktober 1967 wurden in San Francisco der "Summer of Love" und die Hippie-Kultur zu Grabe getragen. Eine Erinnerung an blumige Kuschelkommunen, Krieg und Mörder im regenbogenfarbenen Schulbus. (Willi Winkler in Süddeutsche Zeitung, 05.10.2007)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/562/136294/

Jefferson Airplane - Somebody to Love (Woodstock1969)

http://www.youtube.com/watch?v=2I-67U93xMU&mode=related&search=

Jefferson Airplane – White Rabbit

http://www.youtube.com/watch?v=Q1cfTMdjkYM

Alice in Wonderland (Disney) & Jefferson Airplane – White Rabbit

http://www.youtube.com/watch?v=3LdwGUXoXyA


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint zum Jahreswechsel 2007/2008.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (29.10.2007): 2145 Abonnements.

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Hans Haltmayer (Wien), Inge Hönekopp (Mannheim), Andreas Juhnke (Hamburg), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.