dgs-info, Ausgabe 15, September-Oktober 2007

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 3.9.2007

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

in den zurückliegenden Wochen mussten sich Gaststättenbesucher in Deutschland daran gewöhnen, dass nicht mehr überall geraucht werden darf. Was in Italien oder Irland bereits beobachtet werden konnte, funktioniert auch hierzulande: Zum Rauchen geht es vor die Tür. Noch mosern auf der einen Seite die Besitzer kleiner Eckkneipen und einige Vertreter des Gaststättenverbandes, und auf der anderen Seite gehen der Deutschen Krebshilfe die Regelungen nicht weit genug. Grüne Abgeordnete in Brüssel brachten zwischenzeitlich gar den Vorschlag in die Debatte, auch unter freiem Himmel das Rauchen zu verbieten. Aber im kommenden Jahr wird die Debatte wohl endlich durch sein: zum Wohle von Nichtrauchern, Gaststättenpersonal und auch von Rauchern, die durchaus schätzen lernen, weniger zu qualmen.

Manchmal funktioniert Drogenpolitik auf denkbar einfache Weise: Die Erhöhung der Steuer auf Alkopops hat den Umsatz zusammenbrechen lassen; zum Jahresende wird Bacardi seine alkoholischen Einstiegsprodukte aus den Regalen nehmen, mangels Nachfrage.
Einzig die Simpsons zeigten sich im Sommer wieder politisch inkorrekt: In ihrem Kinofilm wirbt ein Himmelsbanner für Duff Beer mit „Binge responsibly!“, auf Deutsch: „Komasaufen – mit Verantwortung!“

Die Bundestagsabgeordneten stimmen in diesem Monat darüber ab, welche Rolle die Bundeswehr zukünftig in Afghanistan einnehmen soll. Und der Gesundheitsausschuss wird eine Reihe Expertinnen und Experten befragen, ob Diamorphin sich als Substitutionsmedikament bewährt hat. Ob wohl irgendjemand die beiden Themen in Beziehung setzen wird?

Die Substitutionsbehandlung muss sich in den deutschsprachigen Ländern heftiger Kritik erwehren; In der Schweiz wird infragegestellt, dass Ersatzstoffe in vielen Fällen längerfristig verordnet werden müssen und Abstinenz nicht immer das oberste Behandlungsziel sein kann; in Österreich hat eine neue Suchtstoffverordnung die Substitutionstherapie erschwert, stellt allerdings auch verbindliche Qualitätsanforderungen an die Ärzteschaft. Und in Deutschland stehen veraltete Richtlinien zur Überprüfung an. Schlagzeilen machen hierzulande allerdings eher Verfahren gegen „Schwarze Schafe“, und damit beschäftigt sich der Leitkommentar dieser Ausgabe von Klaus Behrendt, Vorsitzender der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin: Schwarze Schafe, die nützlichen Idioten reaktionärer Politik.

Unsere Leserinnen und Leser im Großraum München möchten wir auf eine Veranstaltung der Bayerischen Akademie für Suchtfragen am 19.September hinweisen: Thema: "Kultur und Rausch", das passende Thema zum Oktoberfest. Referent: Prof. Dr. Alfred Springer, Boltzmann-Institut für Suchtforschung am Anton-Proksch-Institut, Wien. Nähere Informationen auf der Website der BAS.

http://www.bas-muenchen.de/index.php?id=9

Um vorherige Anmeldung wird gebeten:

Und am Dienstag, 18.9.07, lohnt es sich, den DEUTSCHLANDFUNK einzuschalten: Das Feature, 19:15 Uhr, Cannabusiness - Die niederländische Haschisch-Industrie.

Unsere gelegentlichen Ausflüge in die Rockmusik sollen nicht aufhören, es gibt die neue Rubrik SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL, eine Art Feuilleton unter Drogeneinfluss.

Viel Spaß beim Lesen!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
ARCHIDO
ARZT UND SUCHT
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
NADA - SUCHTAKUPUNKTUR
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Klaus Behrendt, Vorsitzender der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, über Substitutionsrecht und „Schwarze Schafe“.

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Expertentreffen zur Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung

Am 14.2. 2007 haben sich in Berlin auf Einladung von akzept e.V. und der Universität Bremen (Prof.Dr. Heino Stoever) mehr als 50 ExpertInnen aus allen Bereichen, die mit Substitution zu tun haben, getroffen um über Wege der quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung in Deutschland zu diskutieren.
Bereits im April 2007 fand dann im BMG ein Auswertungsgespräch statt. Die Veranstalter haben darauf basierend in Zusammenarbeit mit der DGS Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung verfasst. (eAKZEPTANZ 20.8.2007)

http://www.akzept.org/experten_gespraech/pdf/empfehl22_06_2007.pdf

Im Juni fand in Hannover ein erstes verbandsübergreifendes Treffen zur Situation der PSB statt, woraus ein gemeinsames Positionspapier abgestimmt mit der DGS als ärztlichem Part entstehen wird.
Die Vorträge und Arbeitsergebnisse des 14.02.2007 sind als Dokumentation der Veranstaltung verfügbar.

http://www.akzept.org

http://www.akzept.org/experten_gespraech/pdf/exp_docu_final.pdf

Gedruckte Version: Expertengespräch Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung Berlin 2007 (3.00 für Einzelexemplare), Bestelladresse: akzept e.V. - Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, Christine Kluge Haberkorn, Südwestkorso 14, D-12161 Berlin, akzeptbuero@yahoo.de


DGS 2 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2007

Der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. hatte zum neunten Mal in Folge aufgerufen, der Drogentoten zu gedenken.

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1

Berichte finden sich auch auf der Website von JES - Junkies, Ehemalige und Substituierte.

http://jes.aidshilfe.de/index.php?id=2

http://www.trio-media.de/jesjournal/presse21.07.07.html

Und bei akzept.

http://www.akzept.org/


DGS 3 –Kongresse und Veranstaltungen 2007/2008, an denen die DGS beteiligt ist:

Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis findet am 12./13.September 2007 in Hamburg statt. Thema: Neue Modelle erfolgreicher HCV-Arbeit. Veranstalter sind das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C (akzept, Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und jes – Junkies, Ehemalige und Substituierte).

http://www.hepatitiscfachtag.org/


16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, 2.-4. November 2007. Das aktualisierte Programm.

http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

Poster basteln mit der DGS: Wir möchten aufmerksam machen auf die Möglichkeit, für den diesjährigen DGS-Kongress ein Poster zu gestalten. In Kooperation mit dem ZIS - Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg entstand eine Vorlage auf der Grundlage des Power Point Programms. Die Vorlage ist einfach zu bedienen und bei technischen Fragen steht Bernd Schulte (ZIS) mit Rat und Tat gern zur Verfügung:

b.schulte@uke.uni-hamburg.de

Wir würden uns auch in diesem Jahr über eine lebhafte Beteiligung an der Posterausstellung freuen. Falls Sie einen interessanten Fall zu präsentieren haben, eine kleine Studie vorstellen möchten oder einfach auch nur ein interessantes Problem diskutieren möchten, laden wir Sie hierzu herzlich ein. Wir werden dann gegen eine Kostenpauschale von 50,00 € das Poster ausdrucken und auf dem Kongress aushängen. Bei Abreise können Sie das Poster selbstverständlich mitnehmen.
Wie in den Jahren zuvor werden die besten Poster durch einen von Sanofi –Aventis gestifteten Posterpreis geehrt. Der Posterrundgang und die Preisverleihung finden während des bunten Abends am Freitag statt.

Eine nochmals aktualisierte Fassung des Programms wird im Oktober als dgs-info Extraausgabe verschickt.

13. Suchttherapietage in Hamburg: Schwerpunkt "Was wirkt wirklich? Evidenz und Erfahrung in der Suchtarbeit" (Vorankündigung). Im Mittelpunkt der Tagung steht diesmal das Thema „Familie und Sucht“, 13. - 16. Mai 2008 , Hamburg

http://www.suchttherapietage.de/


DGS 4 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit”frei” gekennzeichnet.


DGS 5 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein? Wenn Sie bis zum DGS-Kongress noch eintreten, dann zahlen Sie 2008 nur die Hälfte des Beitrags.
Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 
AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen. Einige wurden bereits in anonymisierter Form veröffentlicht. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

http://www.antistigma.de/d/diskriminierungsfaelle.html

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

Dependent on Rights: Assessing Treatment of Drug Dependence from a Human Rights Perspective. Canadian HIV/AIDS Legal Network
July 2007.

http://www.aidslaw.ca/publications/interfaces/downloadFile.php?ref=1124

International Harm Reduction Association - The Ultimate Price.
This article by Rick Lines describes the global situation regarding the death penalty for drug-related offences. Although there has been an emerging international trend away from capital punishment in general, more and more "retentionist" countries are expanding the death penalty to include drug offences - and even drug possession itself. This article (from Druglink magazine - the bi-monthly publication from DrugScope in the UK ) outlines how the death penalty for drug offences can be seen as a violation of international law and human rights.

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/Lines-DrugLink0707.pdf

 
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes-netzwerk.de/

Die regionalen Gruppen finden Sie unter den folgenden Adressen:

http://www.jeshannover.jes-netzwerk.de

http://jesmuenchen.jes-netzwerk.de

http://jeshalle.jes-netzwerk.de

http://jesberlin.jes-netzwerk.de

http://jeshamm.jes-netzwerk.de

Neuer Internetauftritt des Junkie Bund Köln e.V.

http://www.junkiebund.de/

Fachtag "25 Jahre BtMG - was hat es uns gekostet". Am 06.11.2007 findet im Bielefelder Neuen Rathaus, Niederwall 23, im Rahmen der Bielefelder Suchtwoche ein Fachtag zum Thema "25 Jahre BtMG - was hat es uns gekostet?" statt.

http://jes-bielefeld.de/fachtag.html

 
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

NADA-Fachtagung 2007. Am 23./24. November bietet NADA, die deutsche Sektion der National Acupuncture Detoxification, in Hamburg einen Fachtag unter dem Titel "Sucht, psychische Erkrankung, Forensik und Stressbewältigung – Akupunktur nach dem NADA-Protokoll" an.

http://www.nada-akupunktur.de/pdf/Programm_Facht_2007.pdf

 
ARZT UND SUCHT

Intensiv und qualifiziert - Ärztekammern bieten suchtkranken Ärzten ein Komplettpaket an. Arbeit kann krank machen. Das müssten Ärzte eigentlich am besten wissen. Doch sie sind oft völlig hilflos, wenn sie selbst betroffen sind. Ärzte sind zwar nicht häufiger krank, als Menschen aus anderen Berufsgruppen, sie leiden allerdings häufiger an Burnout, Depressionen und Suchterkrankungen. (Ärzte Zeitung Newsletter, 26.07.2007

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=459606,5236,/medizin/sucht

 
BRIEF AUS SCHANGHAI

Dr. Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, ist seit kurzem Gastprofessor an der Fakultät für Sozialarbeit an der East China University of Science and Technology. Er hält dort eine Vorlesungsreihe über „Models of social work with drug users in Europe“.
Im Kreise seiner Kollegen und Studenten ist er kaum noch als „Langnase“ auszumachen.

"A DIALOGUE BETWEEN EAST AND WEST ON SOCIAL WORK". This conference, to be held in Shanghai, China on 28/29 October 2007, aims to bring together social work professionals from East and West to compare approaches. (Siehe auch dgs-info 13, Brief aus Schanghai). Weitere Informationen zur Konferenz lagen bis Redaktionsschluss nicht vor. Sobald sie eintreffen werden sie in der Online-Ausgabe von dgs-info 15 nachträglich eingefügt und an dieser Stelle zu finden sein.

http://www.idpc.info/docs/ECUST_PapersCall_May2007_EN.pdf

China – Japan. Japan profited as opium dealer in wartime China. Puppet regimes, army paid: document.
A Japanese narcotics firm in wartime occupied China sold enough opium to nearly match the annual budget of Tokyo's puppet government in Nanjing, according to an internal company document recently discovered by The Japan Times. (The Japan Times, 30.8.07)

http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20070830f1.html

Opiate addiction in China: current situation and Treatments. REVIEW. Tang, Yi-lang; Zhao, Dong; Zhao, Chengzheng; Cubells, Joseph F.; Addiction. 101(5):657-665, May 2006

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Kiel. Die FACHAMBULANZ KIEL sucht für die Psychosoziale Begleitung (PSB) drogenabhängiger Menschen, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden, eine/n Dipl. Sozialpädagogen/in (oder vergleichbare Qualifikation) für eine wöchentliche Arbeitszeit von 19,25 Std.

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Schweiz. Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

UK. Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

fdr – fachverband drogen und rauschmittel: Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Modellprojekt "Kompetenznetzwerk Sucht-Selbsthilfe für Migranten aus dem Osten (KOSMOS) & Aufbau eines neuen internetgestützten Selbsthilfeportals für junge Drogenuser (Exjuse)" bewilligt, das der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. zusammen mit Dorkas-Gruppen e.V. vom 1.10.07 - 30.09.10 durchführen wird. Ziel des Projektes ist die Unterstützung der Suchtselbsthilfe für Aussiedler/-innen vor allem durch Begleitung und Unterstützung von Gruppen und Projekten, Initiierung und Entwicklung neuer Angebote. Aufbau eines Informationssystems (Infopool), Verbindung zur professionellen Suchthilfe und Entwicklung und Begleitung des Internetportals

http://www.exuse.net/

Für dieses Projekt suchen wir folgende Mitarbeiter/-innen:

1 Referent/in für Selbsthilfeförderung mit einer Arbeitszeit von 19,5/39 Stunden/Woche im Regionalraum 1 (Ulm - Pforzheim - Heilbronn - Tübingen) mit Dienstsitz vsl. in Göppingen.

1 Referent/in für Selbsthilfeförderung mit einer Arbeitszeit von 19,5/39 Stunden/Woche im Regionalraum 2 (Kassel - Fulda - Würzburg - Schweinfurt) mit Dienstsitz vsl. in Göppingen.

1 Referent/in für Selbsthilfeförderung mit einer Arbeitszeit von 19,5/39 Stunden/Woche im Regionalraum 3 (Großraum Hannover) mit Dienstsitz in Hannover.

1 Verwaltungsangestellte/r im Projektmanagement mit einer Arbeitszeit von 19,5/39 Stunden/Woche am Standort Göppingen und Schwäbisch Gmünd

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Die Stellenausschreibung finden Sie unter

http://fdr-online.info/stellenmarkt.php

Der Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängig Berlin e. V sucht für die Erweiterung der Jugend- und Suchtberatung "LogIn" in Charlottenburg-Wilmersdorf zum 1.9. oder 1.10. eine/n Sozialarbeiter/in / Sozialpädagogen/in (28,88 Wochenstunden)

http://fdr-online.info/pdf/stellenangebot_dnd_sozialarbeiter_sprachkenntnisse.pdf

 
INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Indien. Der Gerichtshof in Chennai hat eine Patentrechtsklage des Schweizer Pharma-Konzerns Novartis abgewiesen, die den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten für Millionen Menschen in ärmeren Ländern erschwert hätte.
Im Jahr 2005 führte Indien ein Gesetz ein, das Pharmafirmen kein Patent gewährt, wenn sich ein neues Medikament nur gering von bereits existierenden Präparaten unterscheidet. Dies gilt für eine Reihe von HIV/Aids-Medikamenten. Novartis forderte bereits im vergangenen Jahr eine strengere Patentregelung als im gültigen indischen Gesetz und reichte eine Klage ein. Der Gerichtshof in Chennai hat nun die Klage abgewiesen. (Ärzte ohne Grenzen, 8.8.07; Presseportal, 6.8.07)

http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/Medikamentenkampagne/Aktuelles/Online-Kampagne-Novartis.php

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1027618

 
RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT


Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Österreich. Weiter Experten-Kritik an neuer Substitutionsverordnung. Am 1. März 2007 änderte das Gesundheitsministerium die Rahmenbedingungen für 7500 Suchtgift-Abhängige, die sich in Drogen-Ersatztherapie (Substitution) befinden. Basis ist eine von Anfang an umstrittene Verordnung, die Missbrauch und Schwarzhandel von Ersatzdrogen beschränken, Todesopfer reduzieren und die Therapie verbessern sollte. Vier Monate nach Inkrafttreten zogen Experten in der Tageszeitung "Die Presse" Bilanz. Das dabei gezogene Fazit fiel äußerst negativ aus.
Am drastischsten formulierte es Karl Nemec, Drogenbeirats-Delegierter der Tiroler Ärztekammer: "Ein Anstieg der Drogentoten steht bevor." wird er in der "Presse" zitiert. Seine Begründung lautet: Die Nachfrage nach Therapie für Opiat-Abhängige, in Österreich sind das 32.000, übersteige das Angebot. Seit 1. März, sagte Nemec, haben 30 bis 40 Prozent aller substituierenden Ärzte dieses Angebot eingestellt. Gründe dafür seien der bürokratische Aufwand und die schwer zu bekommende Zusatzausbildung, die die neue Drogenverordnung vorschreibt. In Tirol könne daher die Patientenbetreuung nur noch "notfallmäßig aufrecht erhalten werden", in den übrigen Bundesländern sei die Situation ähnlich. (Institut Sucht Prävention, Newsletter, 25.7.07; Die Presse, 22.7.07)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.400/nav.6/view.29/level.2/

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/318628/index.do

Die Verordnungen im österreichischen Suchtmittelgesetz zur Substitutionsbehandlung, Rahmenbedingungen und Details zur Verordnung und Weiterbildung im Newsletter 1 vom 1.3.07, herausgegeben von drogensubstitution.at.

http://www.drogensubstitution.at/service/newsletter/ausgabe/1-2007.htm

Landkreis Harburg (Niedersachsen). Durchsuchung im Kreishaus. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen den Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises Harburg, Dr. Hans-Jürgen Q., wegen Betruges und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Gestern durchsuchte die Polizei seine Diensträume in Winsen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte, dass Q. vorgeworfen werde, Methadon "nicht ordnungsgemäß abgegeben" zu haben. Im Auftrag der kassenärztlichen Vereinigung hat der Arzt "im Zuge einer Nebentätigkeit", wie es aus dem Kreishaus hieß, in seinen Diensträumen in Winsen Drogenabhängige mit Methadon versorgt. Dabei muss es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Die Ermittlungen gegen den Mediziner stünden erst ganz am Anfang, so die Staatsanwaltschaft. (Hamburger Abendblatt, 5.7.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/07/05/766170.html

Landkreis Harburg (Niedersachsen). Ex-Patient kritisiert Quathamers Methoden. Methadon-Substitution: Neue Vorwürfe erhoben. (Kreiszeitung Nordheide, Elbe & Geest, 4.8.07)

LUDWIGSBURG. Ärztin muss sich vor Gericht verantworten. Eine 58-jährige Ärztin aus Ludwigsburg sitzt auf der Anklagebank des Amtsgerichts. Der Vorwurf wiegt schwer: Sie soll ein Gesundheitszeugnis falsch ausgestellt und einen Drogensüchtigen nicht korrekt behandelt haben. (Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.8.07)

http://www.ludwigsburger-kreiszeitung.de/index/LKZPortal/Lokalnachrichten.html?arid=333

Niedersachsen: Beim Drogenersatz in die Falle getappt? KV meldet 100 Ärzte dem Staatsanwalt. (Medical Trinubune, 17.8.07)

SCHLÜCHTERN. Arzt geht in Revision. Bundesgerichtshof soll das Hanauer Urteil überprüfen. Im Fall des 56-jährigen Arztes aus Schlüchtern, den das Landgericht in Hanau in einem Strafverfahren vor gut einer Woche zu vier Jahren Haft verurteilt hatte, wird das Urteil vorerst noch keine Rechtskraft erlangen.
Der Mediziner war am Hanauer Landgericht angeklagt, weil er im Zuge von genehmigten Behandlungen in Methadon- und Polamidonprogrammen bei rund einem Dutzend drogenabhängigen Patienten in insgesamt 133 Fällen die Drogenersatzmittel illegal verschrieben oder verabreicht haben soll. Bei einem Patienten soll die ärztlich unbeaufsichtigte Einnahme des Mittels zu dessen Tod geführt haben. (Kinzigtal-Nachrichten, 27.8.07)

http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=192019


MEDIZINRECHT

Medizinprodukte: DIMDI setzt neues Recht um. Das DIMDI hat die Änderungen des "Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften" fristgerecht im Medizinprodukte-Informationssystem umgesetzt. Das System ermöglicht die direkte Dateneingabe und Bearbeitung durch Anzeigepflichtige und Behörden über das Internet. (idw, 12.07.2007)

http://idw-online.de/pages/de/news218578


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Italien. Italien will betrunkenen Autofahrern die Autos beschlagnahmen. Nach mehreren schweren Unfällen in Italien - allein am vergangenen Wochenende gab es 36 Todesopfer - will die Regierung in Rom scharf gegen Alkohol am Steuer vorgehen. (Kleine Zeitung, 17.7.07)

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/501795/index.do

Drogen und Fahrerlaubnisrecht - Petitionssauschuss belügt Bundestag und Öffentlichkeit! (Verein für Drogenpolitik, VfD - Deutscher Hanf Verband, DHV; Pressemitteilung vom 17.7.07)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1184677024.html

IDIOTENTEST-STATISTIK. Weniger alkoholisierte Fahrer, mehr auf Drogen. Die Deutschen sind im vergangenen Jahr seltener wegen Alkoholfahrten zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zitiert worden. Die Zahl der sogenannten Idiotentests wegen Drogenmissbrauchs nahm hingegen zu. (Spiegel online, 8.8.07)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,498924,00.html

Japan. Nissan Develops Car with Integrated Alcohol Testing. (jointogether, 8.7.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/nissan-develops-car-with.html

UK. Driving under the influence of drugs. The detrimental influence of alcohol on the ability to drive safely is proven. The BMA recognises that a similar problem also exists in relation to the influence of drugs (both illegal and prescribed) on driving skills. (British Medicl Association, November 2006)

http://www.bma.org.uk/ap.nsf/AttachmentsByTitle/PDFdrivinginfdrugs/$FILE/DrugDriving.pdf


VERSCHIEDENES:

Stuttgart. Drogenkriminalität im Land rückläufig. Die Drogenkriminalität in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Besondere Sorge bereiten nach Angaben von Innenminister Heribert Rech (CDU) aber die organisierte Bandenkriminalität und der Drogenkonsum von Autofahrern. (SWR, 6.7.07)

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=2343634/1l59gfr/

Rheinland-Pfalz. Geänderte Cannabis-Richtlinie legt Sechs-Gramm-Grenzwert fest.

FRANKFURT. Drogenfahnder handelte mit Drogen. In Frankfurt ist ein Beamter des Rauschgiftdezernats wegen Drogenschmuggels beurlaubt worden. Der Mann soll Süchtige mit Heroin versorgt haben. (Spiegel online, 12.7.07)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,494044,00.html

Saarland verschärft Drogenpolitik - Grenzwerte sinken. Das Saarland geht künftig schärfer gegen Konsumenten von Haschisch und Marihuana vor. Die Grenze, bis zu welcher die Behörden auf eine strafrechtliche Verfolgung des Besitzes dieser Drogen verzichten, wird von bislang zehn auf sechs Gramm abgesenkt. (Krankenkassenratgeber, 12.7.07)

http://tinyurl.com/2fuqrm

München. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof. Untersagung des Diskothekenbetriebs bei sog. „Billigpartys“ zulässig.

Mönchengladbach. Rentner-Ehepaar züchtete Hanf. Die Polizei hat eine große Cannabis-Plantage in Venn entdeckt. Ein Mann (66) und seine Frau (63) betrieben dort eine Profi-Haschisch-Aufzucht. Sie wurde entdeckt aus einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera. (Rheinische Post, 27.7.07)

http://www.rp-online.de/public/articl [...] iederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/462607

Potsdam. Zu viele Drogen - Polizisten ohne Waffe und Pappe. Die Brandenburger Polizei hat in ihren Reihen 75 drogenabhängige Polizisten registriert: 31 Beamte mussten zwischen Januar 2006 und April 2007 wegen der Sucht ihre Waffe abgeben. (Berliner Kurier, 29.7.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/181018.html

NRW. Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat den Kampf gegen die Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen verschärft." Ich habe angeordnet, dass die Eigenbedarfsgrenze bei Drogendelikten herabgesetzt sowie eine Sonderregelung bei Verstößen Jugendlicher und ihnen gleichgestellter Heranwachsender eingeführt wird", sagte die Ministerin am Montag (30. Juli 2007) in Düsseldorf. (Pressemitteilung der Justizministerin, 31. Juli 2007)

http://www.presseservice.nrw.de/presse2007/07_2007/070730JM.php

Kommentar von Ingrid Strobl, Köln: Endlich Schluss mit lustig! (1.8.07)

http://www.ingrid-strobl.de/kommentar.php

Eigenbedarfsregel in Nordrhein-Westfalen verfassungswidrig? (Pressemitteilung des DHV – Deutscher Hanfverband vom 1.8.07)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1185980007.html

Pressemitteilung „Mit Frau Müller-Piepenkötter zurück ins Mittelalter der Drogenpolitik!“. (Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V,, 2.8.07)

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1&subgroupid=&contentid=250

NRW. Polizeigewerkschaft fordert Haschisch-Verbot in Nordrhein-Westfalen. (spiegel-online, 10.8.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,499346,00.html

NRW. Drogen-Schnüffler - Ministerin will Konsum hinter Gittern eindämmen. Neuer Detektor "riecht" Rauschgift. (Neue Ruhr Zeitung, 31.7.07)

http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?kennung=on4nrzNRWNRWNational39291&zulieferer=nrz

NRW. Die NRW-Justizministerin will den "Trend zum umbekümmerten Haschisch-Konsum" stoppen. Auch der Besitz geringer Mengen soll stärker geahndet werden. Der Richterbund warnt. (Westdeutsche Allgemeine Zetiung, 1.8.07)

http://tinyurl.com/ywbztb

Aids-Hilfe NRW kritisiert verschärfte Drogenpolitik des Landes. (PR-inside.com, 21.08.2007; Kölnische Rundschau, 22.8.07)

http://www.pr-inside.com/de/aids-hilfe-nrw-kritisiert-verschaerfte-drogenpolit-r203483.htm

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1187683167609.shtml

Pydna bei Kastellaun im Hunsrück. Polizei bei Nature One präsent. 50.000 Besucher feierten am Wochenende bei der 13. Nature One friedlich ihren Einzug ins "Drei zehnte Land". 700 Beamte von Polizei und Zoll waren bei der Großveranstaltung von Donnerstag mit tag bis Sonntagabend im Einsatz. Schwerpunkt war wie in den vergangenen Jahren die Jagd nach Drogensündern. (RZ-online, 6.8.07)

http://rhein-zeitung.de/on/07/08/06/magazin/r/nature-polizei.html?a

Hunsrück-Festival: Schockierende Drogen-Bilanz - Polizei fordert Verbot von Techno-Party. Die Polizei schlägt Alarm: Mindestens jeder dritte der 50.000 Besucher des Techno-Festivals „Nature One“ am Wochenende im Hunsrück hatte Drogen konsumiert, in fast jedem dritten kontrollierten Auto fanden sich Rauschmittel. Nun soll die Veranstaltung verboten werden. (Volksfreund.de, 8.8.07; swr.de, 8.8.07)

http://www.volksfreund.de/totallokal/ticker/art1129,1458299

http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=2446860/1at35kv/index.html

Berlin. Kneipenwirt nach tödlichem Wetttrinken in Haft. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer: Ein Berliner Kneipenwirt soll einen Jugendlichen zum Tequila-Trinken animiert und dann allein gelassen haben, als er zusammenbrach.
Nach einem tödlichen Wett-Trinken mit einem Jugendlichen sitzt ein Berliner Kneipenwirt in Untersuchungshaft. Dem 26-jährigen werde Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen, teilte die Polizei am Dienstag mit. (Netzeitung 24.7.07)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/698467.html

„Einzelne werden durch die Haft zusätzlich brutalisiert“. Gesetzentwurf der Bundesregierung zur geplanten Sicherheitsverwahrung junger Menschen ignoriert alle Erfahrungen. Ein Gespräch mir Klaus Jünschke. (Junge Welt, 21.7.07)

http://www.jungewelt.de/2007/07-21/022.php

Interview: Klaus Jünschke zum Gesetzentwurf Sicherheitsverwahrung Jugendlicher - „Von den Nazis eingeführte Sanktion für Erwachsene“. (Neue Rheinische Zeitung, 1.8.07)

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11240

Zypries: Schutz des Arzt-Patienten-Verhältnisses wird verbessert. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hält die Kritik der Ärzteschaft an der Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung für nicht berechtigt. Der Schutz des Arzt-Patienten-Verhältnisses werde mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung nicht verschlechtert, sondern sogar verbessert, schreibt die SPD-Politikerin in einem Beitrag für das Deutsche Ärzteblatt (Ausgabe 33/2007). (Deutsches Ärzteblatt online, 15.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29488

Naumburg. Festival SonneMondSterne - Knapp 500 Technofans mit Drogen erwischt. (Naumburger Tageblatt, 13.8.07)

Berlin.Razzia beim Staatsanwalt. Verdacht: Drogenbesitz. (Berliner Zeitung, 15.8.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] v/.bin/dump.fcgi/2007/0815/lokales/0082/index.html


EUROPA UND DIE WELT:

UK. The impact of enforcement on street users in England. Concerns have mounted in recent years about the ‚problematic street culture’ sometimes associated with rough sleeping – especially begging and drinking in the street. There has been a significant shift towards enforcement measures aimed at street users involved in such activities. This study evaluated the impact of these measures on the welfare of street users in five different areas in England. (The impact of enforcement on street users in England by Sarah Johnsen and Suzanne Fitzpatrick, is published for the Foundation by The Policy Press (ISBN 978 1 84742 001 5).

http://www.jrf.org.uk/knowledge/findings/housing/2074.asp

Canada. LEGALIZING POT MAKES SENSE. (...)The latest report on trends in international drug use from the UN Office of Drugs and Crime reveals that Canada leads the industrialized world in cannabis consumption.
Worldwide, about 3.8% of members of the human species between the ages of 15 and 64 are thought to have used marijuana or hashish at least once during 2005. In Asia the figure is just 1.9%; in Europe, 5.6%; in the United States, a sobering 12.6%; but in Canada, it reaches a remarkable 16.8%, or more than one in six adults under pension age. Our proportion of pot users is virtually double that of England ( 8.7% ) or France ( 8.6% ) and, in a truly eyebrow-raising development, is nearly triple that of the famously libertine Netherlands ( 6.1% ), a rather remarkable signal that cannabis would not necessarily become ubiquitous if it became available legally at the corner coffee shop. We apparently even have more THC tokers than Jamaica ( 10.1% ). Only a handful of countries in Africa and the Pacific can rival us in affection for hemp-based smokeables. (National Post, 11.7.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n830/a01.html

Singapore. Tougher approach against abusers of cocaine, cannabis. Singapore's Central Narcotics Bureau and Prisons Department are going to get tougher on first- and second-time abusers of cannabis and cocaine. (Channel NewsAsia, 25.7.07)

http://www.channelnewsasia.com/stories/singaporelocalnews/view/290321/1/.html

USA. Getting Busted for Pot Can Cost Your Right to Vote. Once you've been arrested for the harsh anti-marijuana laws on the books, you can be denied everything from food stamps to voting rights to the right to adopt a child. (In These Times. 31.7.2007)

http://www.alternet.org/rights/58346/

The History of the Non-Medical Use of Drugs in the United States. Charles Whitebread, Professor of Law, USC Law School. A Speech to the California Judges Association 1995 annual conference

http://www.druglibrary.org/schaffer/History/whiteb1.htm

USA. Some anti-prohibition cartoons.

http://drugpolicycentral.com/bot/pg/images/prohibition_era_cartoons/index.htm

Niederlande. Dutch May Join Trend and Ban Magic Mushrooms. (Drug War Chronicle, Issue 497, 10.8.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/497/dutch_magic_mushroom_ban

USA. The Top Ten Reasons Marijuana Should Be Legal. (High Times. 1.9.07)

http://www.alternet.org/drugreporter/60959/

Drogen und Kriminalität: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S., 84Kb) von Drogen im Blickpunkt (Nr. 16) widmet sich dem Thema "Drogen und Kriminalität – ein komplexer Zusammenhang". Das Briefing ist auf den Seiten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erhältlich.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm [...] c.AttachmentDownload&nNodeID=33064&slanguageISO=DE

Niederlande – Maastricht. Fingerabdruck bei Besuch von Coffeeshops soll verhindern, dass Minderjährige an Marihuana und Haschisch kommen. (Der Standard, 26.8.07)

http://derstandard.at/text/?id=3010468

 
DROGENPOLITIK

Berlin. Der Internetauftritt der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing.

http://www.bmg.bund.de/nn_605052/DE/T [...] -Sucht/drogen-und-sucht-node,param=.html__nnn=true

Maria Eichhorn, Drogenbeauftragte der CDU-CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Umdenken bei Cannabis erfreulich.
Die Senkung der Obergrenze für den straffreien Besitz von Cannabisprodukten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist richtig, da sie einer Verharmlosung der Droge entgegenwirkt. Diese Entscheidung zeigt, dass in Deutschland ein Umdenken beim Thema Cannabis begonnen hat.
(...)
Das Therapieangebot für bereits Abhängige muss stärker auf die Zielgruppe der jugendlichen Konsumenten ausgerichtet werden. Junge Abhängige können nicht mit den gleichen Methoden behandelt werden wie ältere Opiatabhängige. Nirgendwo in Europa gibt es eine höhere Zahl an Behandlungsnachfragen Cannabissüchtiger, aber die geeigneten Therapiestrukturen stehen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. (...) Statt Millionen für Heroinprojekte auszugeben wäre das Geld hier besser angelegt.
(Pressemitteilung vom 11.07.2007)

http://www.cducsu.de/section__2/subsection__1/id__14076/Meldungen.aspx

Leipzig. Leipzig bleibt die Heroin-Hochburg in Sachsen. 1333 Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr wegen des Missbrauchs illegaler Drogen eine Beratung in Anspruch genommen, rund jeder vierte von ihnen war heroinabhängig, sagte die Suchtbeauftragte der Stadt, Sylke Lein, am Donnerstag in Leipzig. Warum ausgerechnet in Leipzig das Heroin-Problem größer ist als in anderen Städten, könne bislang nur vermutet werden, beispielsweise wegen des Flughafens oder der guten Verkehrsanbindungen. (Ad hoc news, 19.7.07)

http://tinyurl.com/2bcrhl

Mannheim. Drogenverein Mannheim legt Jahresbericht vor - 2006 sieben Tote. (Rheinland-Pfalz online, 13.07.2007)

http://www.rheinneckarweb.de/index.php?id=583&backPID=403&tt_news=23417

Mannheim. Wie Mannheim die Drogenszene aus dem Stadtbild verbannt. Neue Hoffnung mit Heroinersatz. Freierbriefe lehren Männer das Fürchten - Erst das Umdenken brachte Entlastung für alle. Vor zehn Jahren machte Mannheim mit überdurchschnittlich vielen Drogentoten Negativschlagzeilen. Inzwischen hat die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs die Heroinszene erfolgreich aus dem Stadtbild verbannt - dank eines ungewöhnlichen Konzepts. (Südwest aktiv, 24.8.07)

http://www.suedwest-aktiv.de/landundw [...] artikel.php?SWAID=5732c4d6f26d8705df4617fae9aa11f0

Grüne. Winfried Hermann (MdB) im Gespräch mit Jungle-World: „ ... ich bin sowohl im Drogenkampf für eine harte Linie als auch beim Doping.“ (Jungle-World, 2.8.07)

http://jungle-world.com/seiten/2007/31/10374.php

Berlin. Website zur Hanfparade 2007 am 25.8. in Berlin.

http://de.anarchopedia.org/Hanfparade_2007

Hanfparade in Berlin: Freie Menschen, freie Liebe, freie Drogen. (SPIEGEL ONLINE, Video, 26.08.2007)

http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,20996,00.html

Hanfparade gegen Gift im Gras. Eigenbau ist besser, findet die alljährliche Demo für die Legalisierung von Cannabis in Berlin. Die Teilnehmerzahl war allerdings enttäuschend gering. (Netzeitung, 27.8.07)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/721190.html


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/

Brüssel. Grüne wollen Rauchen im Grünen verbieten. (BILD am Sonntag, 9.7.07)

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/ [...] uene-rauchen/rauchverbot-draussen,geo=2113966.html

Landtage in Hannover und Schwerin beschließen Nichtraucherschutzgesetz. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.07. 2007

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29115

Nichtraucherschutz: Bundesrat beschließt Gesetz. Am 6. Juli 2007 hat der Bundesrat das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens beschlossen. Damit kann das Gesetz zum 1. September 2007 in Kraft treten. (BMG-Newsletter Nr. 13 vom 12.07.2007)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_114 [...] mitteilungen/Presse-3-2007/pm-06-07-07,param=.html

Neue Zeit für Nichtraucherschutz beginnt: Erste Ländergesetze treten in Kraft. Am 1. August 2007 sind in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern die ersten drei Nichtraucherschutzgesetze in Kraft getreten. Damit wird das Rauchen in Schulen, Krankenhäusern, Kultureinrichtungen und in Gaststätten grundsätzlich untersagt. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, erklärt: „Der Nichtraucherschutz in Deutschland ist einen weiteren Schritt vorangekommen." (Pressemitteilung des BMG vom 1.8.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] e/Pressemitteilungen/Presse-3-2007/pm-01-8-07.html

Osnabrück. Krebshilfe hält Rauchverbot in Gaststätten für unzureichend. Die Deutsche Krebshilfe hält das am 1. August in Niedersachsen in Kraft tretende Nichtrauchergesetz für nicht weitgehend genug. Krebshilfepräsidentin Dagmar Schipanski bemängelte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ von Montag, dass nach dem neuen Gesetz auch abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen. Dies lehne sie ab, weil auch solche Räume vom Reinigungs-, Dienst- oder Wartungspersonal betreten werden müssen. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 30. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29315

Saarbrücken. Rauchverbot im Saarland ab 2008. Im Saarland soll ab dem 1. Januar 2008 ein umfangreiches Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und in der Gastronomie gelten. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 01. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29352

Berlin. Umfrage: Gastronomen setzen Nichtraucherschutz freiwillig um. Die Hotel- und Gastronomiebetriebe in Deutschland stehen den neuen Nichtraucherschutzgesetzen positiv gegenüber. Wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter knapp 5.000 Betrieben ergab, haben drei von vier Unternehmen bereits freiwillig eine Maßnahme zum Nichtrauscherschutz umgesetzt. In 44 Prozent der gastronomischen Betriebe gäbe es spezielle Nichtraucherräume, und bereits jeder zehnte Betrieb sei vollkommen rauchfrei. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 03. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29376

Berlin. Verband: Bis zu jeder zweiten Kneipe droht Aus wegen Rauchverbots. Nach der Einführung eines umfassenden Rauchverbots in den ersten Bundesländern hat der Gaststätten-Verband vor Umsatzeinbußen und Schließungen gewarnt. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 06. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29377

WELTGESUNDHEITSORGANISATION - KONFERENZ DER VERTRAGSPARTEIEN DES WHO-RAHMENÜBEREINKOMMENS ZUR EINDÄMMUNG DES TABAKKONSUMS. Zweite Tagung, Bangkok, 30. Juni – 6. Juli 2007.

USA. Smoking Ban for Disney Films. (jointogether, 30.7.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/smoking-ban-for-disney-films.html

Berlin. Rauchen wird verboten, aber keiner kontrolliert. Die Polizei übernimmt die Aufgabe nicht und die Ordnungsämter haben zu wenig Personal. (Berliner Zeitung, 20.8.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] v/.bin/dump.fcgi/2007/0820/lokales/0027/index.html

Schweden. Schwedin muss Nichtraucherzone in eigenem Garten einrichten. (Ärzteblatt online, 24.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29574

UK. Zigarettenpackungen mit abschreckenden Bildern kommen 2009. Bilder von kranken Lungen sollen beim Aufhören helfen (pressetext Nachrichtenagentur, 29.8.07)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070829009

Berlin. Rauchverbot in Bundesbehörden und bei der Bahn ab Samstag. Bahnchef Hartmut Mehdorn und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) haben das ab Samstag geltende Rauchverbot in Zügen als weiteren Schritt zu einem konsequenten Nichtraucherschutz bezeichnet. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29641

Berlin. Jugendschutz: neue Regelungen zum 1. September. Zum 1. September treten Änderungen im Jugendschutzgesetz in Kraft. Eine wichtige Neuerung: Tabakwaren dürfen nicht mehr an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Die Altersgrenze wird damit um 2 Jahre angehoben. (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 31.8.07)

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/aktuelles,did=100518.html


ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK

Siehe auch SUBSTANZEN - ALKOHOL

Berlin. Kneipenwirt nach tödlichem Wetttrinken in Haft. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer: Ein Berliner Kneipenwirt soll einen Jugendlichen zum Tequila-Trinken animiert und dann allein gelassen haben, als er zusammenbrach.
Nach einem tödlichen Wett-Trinken mit einem Jugendlichen sitzt ein Berliner Kneipenwirt in Untersuchungshaft. Dem 26-jährigen werde Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen, teilte die Polizei am Dienstag mit. (Netzeitung 24.7.07)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/698467.html

Berlin. Trinken mit Anstand. Der Gesundheitsstadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg erklärt, warum er ein Bierfest eröffnet. (Berliner Zeitung, 4.8.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/675239.html

London: Mehr Alkoholintoxikationen nach Aufhebung der Sperrstunde. Seit der Aufhebung der Sperrstunden für die Pubs der britischen Hauptstadt hat sich die Zahl der Notaufnahmen an einer Innenstadtklinik verdreifacht. Die dort beschäftigten Ärzte sprechen in Emergency Medicine Journal (2007; 24: 529-531) von einer verpassten Gelegenheit. Das Ziel, die Unsitte des „binge drinking“ zu durchbrechen, sei nicht erreicht worden. (Deutsches Ärzteblatt online, 19.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29210&src=&swid=

Berlin. Jugendliche trinken weniger Alcopops. Als „erfolgreiche gesundheitspolitische Maßnahme“ hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, das Alcopopsteuergesetz bezeichnet. Sie verwies dabei auf eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA. Danach ist die Häufigkeit des monatlichen Konsums dieser Getränke innerhalb eines Jahres deutlich zurückgegangen. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29210

Berlin. Zuständig, nicht zuständig. Der Alkoholausschank an Jugendliche soll stärker kontrolliert werden - die Behörden schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. (Berliner Zeitung, 24.8.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] v/.bin/dump.fcgi/2007/0824/lokales/0019/index.html

Deutschland: No more Breezer in the freezer. Die Nachfrage nach niedrigprozentigen Mix-Spirituosen hat in Deutschland einen Tiefstand erreicht. Darauf reagiert nun Bacardi und nimmt seine Alkopops "Bacardi Rigo" und "Bacardi Breezer" zum Jahresende vom Markt. (Newsletter Institut Suchtprävention 8/2007)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.408/nav.6/view.29/level.2/


EUROPA:

Schweiz. Daran wird nicht gerüttelt: SBB testet Mitarbeiter auf Drogen. (News CH, 13.7.07)

http://tinyurl.com/yothzy

UK. BRITISCHE REGIERUNG: Haschisch-Beichte der Innenministerin löst Geständniswelle aus. Damit hatte der britische Premier Gordon Brown wohl nicht gerechnet: Gestern kündigte er an, Innenministerin Smith werde schärfere Gesetze zum Besitz von Haschisch prüfen. Heute gab Smith zu, früher selber Joints geraucht zu haben - und dann outeten sich noch weitere Mitglieder des Kabinetts als ehemalige Gelegenheitskiffer. (Spiegel online, 19.7.07; Süddeutsche Zeitung, 22.7.07)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,495532,00.html

http://www.sueddeutsche.de/,tt5m3/ausland/artikel/744/124562/

Rotterdam. Bildersturm im Koffieshop. Spät in der Nacht lag ein Gefühl von Verrat in der Rotterdamer Luft. Am schwersten fiel es Arno Bonte, einem 29 Jahre jungen Ratsherrn der Grünen, gute Miene zu seinem schlechten Gewissen zu machen: Auch er hatte die Hand gehoben, als der rechtsliberale Bürgermeister Ivo Opstelten dafür warb, bis 2009 fast die Hälfte aller Koffieshops dichtzumachen. Denn 27 der 62 in Rotterdam geduldeten Verkaufs- und Verbrauchsstellen für Haschisch und Marihuana liegen näher als 200 Meter Luftlinie oder 250 Meter Fußweg von einer höheren Schule oder einer Sonderschule entfernt. Und das soll bald verboten sein. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.7.07)

http://tinyurl.com/ytj39t

Rotterdam. Coffeeshops in Schulnähe sollen schließen. (Netzeitung, 1.8.07)

http://www.netzeitung.de/vermischtes/701810.html

ENCOD Bulletin August 2007.

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-32.html

ENCOD Bulletin September 2007.

http://www.encod.org/info/ENCOD-BULLETIN-33.html

EU. Portuguese Presidency: programme of events in the field of drugs. Portuguese drug coordinator and President of the Instituto da Droga e da Toxicodependência (IDT), Dr João Goulão, recently presented the programme of events in the field of drugs planned for the Portuguese Presidency of the EU (EMCDDA, 23.7.07)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?nNodeID=33863#64097


DIE WELT:

US: Nation’s Mayors Call for a New Bottom Line in U.S. Drug Policy. The United States Conference of Mayors (USCM) made history last weekend by passing a resolution calling for a public health approach to the problems of substance use and abuse. (Transform Drug Policy Foundation, 28.6.07)

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/06/us-nations-mayors-call-for-new-bottom.html

Vienna. Beyond 2008 - A Global Forum on the 1998-2008 Review of the United Nations General Assembly Special Session on Illicit Drugs.

http://www.vngoc.org/details.php?id_cat=8&id_cnt=27

USA / KALIFORNIEN. Marijuana Dealers Offer State of California One Billion Dollars. (The Progress Report, August 2007)

http://www.progress.org/2007/drc72.htm

 
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Die britische Organisation i-base bietet Informationen zu HIV und HCV in mehreren Sprachen an, außerdem einen russischsprachigen Internetdienst zu intravenösem Drogenabusus und HIV.

http://www.i-base.info/about/downloads.html

http://www.i-base.info/index.html

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

Hamburg. Suchttherapietage 29.5.-1.6.07. Prävention, Beratung und Behandlung.
Schwerpunktthema: Kultur und Sucht
Tagungsbericht von Marianne König, Infodrog, Bern.
Einleitung: die Tagung
Ramazan Salman: Migration und Sucht - Standortbestimmung, Prävention und good practice
Abuzer Cevik: Suchtprävention in einem "etwas" anderen Kulturkreis
Roman Zakhalev: Stationärer Entgiftungsverlauf, Konsummuster und psychosoziale Aspekte bei drogenabhängigen Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion
Sybille Teunißen, Michael Engels, Ingo Schäfer: Kultursensible Behandlung von Traumatisierungen bei Spätaussiedlern in der Drogentherapie
Dietmar Czycholl: Entwicklung kultursensibler Konzepte in der Psychotherapie Abhängigkeitskranker und „Interkulturelle Öffnung“ von Einrichtungen der Suchthilfe
Christian Haasen: Migration und Sucht
Fazite aus der Tagung

http://www.infodrog.ch/txt/fsg/200705_Tagungsbericht_STT-Hamburg-2007.pdf

1.Kongress der transkulturellen Psychiatrie in Deutschland: Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. 6.-9.9.2007, Universität Witten/Herdecke.

http://transkulturelle-psychiatrie-a-ch-d.gmxhome.de

Studienergänzung Interkulturelle Suchtberatung.
Die Kompetenzplattform Suchtforschung der Katholischen Fachhochschule NW, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds, bietet seit dem 1.10.2006 in Kooperation mit dem Akademikerprogramm der Otto Benecke Stiftung e.V. Bonn eine 13-monatige Qualifikation im Bereich der interkulturellen Suchtberatung an. Fortgebildet für eine Tätigkeit in der niedrigschwelligen Suchtberatung werden Absolventinnen und Absolventen akademischer Studiengänge aus dem Bereich (Sozial-) Pädagogik, Lehramt, Psychologie und Medizin. Eine Besonderheit der Vollzeitmaßnahme ist die gemeinsame Qualifikation von Zuwanderern und hier ausgebildeten Personen. Die Teilnehmenden sind im Bezug von ALG I oder ALG II. Von Oktober 2006 bis Mai 2007 absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine modulgestützte theoretische Ausbildungsphase mit den Modulbereichen Grundlagenwissen Suchthilfe (75 Stunden), Grundlagenwissen Migration (75 Stunden), Spezifisches Wissen in: Niedrigschwelliger Suchtberatung (100 Stunden) und Prävention (100 Stunden), Theoretische und praktische beratungsrelevante Themen (300 Stunden) sowie Berufliche Handlungskompetenzen (280 Stunden).

Von Juni 2007 bis Oktober 2007 erfolgt eine Praxisphase, in der die Absolventinnen und Absolventen ein ganztägiges Praktikum mit einer konkreten Aufgabenstellung in einer Einrichtung der Suchtberatung oder Suchtprävention ableisten. Die Kompetenzplattform Suchtforschung und die Otto Benecke Stiftung betreuen die Teilnehmenden von der Einführungswoche bis zur Beendigung des Praktikums. Nach Beendigung der Studienergänzung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Ab November 2007 beginnt der 2. Kurs. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Herrn Andreas Pauly, 0221-7757 136, a.pauly@kfhnw.de.

Münster / Westf. Projekt SeM - Sekundäre Suchtprävention für spätausgesiedelte junge Menschen in Münster. Projekt „Sekundäre Suchtprävention für spätausgesiedelte junge Menschen in Münster“ (SeM)! Das Projekt SeM lief vom 1. Oktober 2004 bis zum 31. März 2007.
Ziel des Projektes SeM war die Entwicklung von Konzepten und Methoden, um spätausgesiedelte junge Menschen in Münster vor einem Abgleiten in manifeste Abhängigkeiten zu schützen, die Alkohol oder „weiche“ Drogen in riskanter Art und Weise konsumieren.
Nun steht das Handbuch für Fachkräfte der Sucht- und Jugendhilfe zur Verfügung. Es kann bei der LWL-Koordinationsstelle Sucht bezogen werden.

http://www.lwl.org/LWL/Jugend/KS/Projekte_KS1/SeM/

Bicultural Identity among Economical Migrants from Three South European Countries Living in Switzerland. Adaptation and Validation of a New Psychometric Instrument. Ariel Eytan; Nuria Jene-Petschen; Marianne Gex-Fabry. BMC Psychiatry. 2007;7(17) (Fulltext, open access)
Simple, easy to use instruments evaluating bicultural identity are lacking. Can a multidimensional, bi-level, bi-directional, and multiethnic scale assess bicultural identity across national groups?

http://www.medscape.com/viewarticle/559918?src=mp

Ireland. Drugs and Diversity . Exploring Drug Issues amongst New Communities and the Traveller Community. Seminar Report A Seminar hosted by Merchants Quay Ireland - Homeless & Drugs Services and Pavee Point Travellers Centre, 2ndNovember 2006.

http://www.paveepoint.ie/pdf/Drugs-DiversityConfRpt.pdf

VolkswagenStiftung fördert weitere "Studiengruppen zu Migration und Integration". Antragsskizzen können eingereicht werden bis zum 15. Januar 2008.
In Deutschland leben mehr als 15 Millionen Menschen mit "Migrationshintergrund" - ein bedeutender Teil der Bevölkerung. Dennoch wissen wir bisher nur wenig über deren Gesundheitszustand und darüber, wie sie die Institutionen des Gesundheitswesens - seien es Arztpraxen, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen - nutzen. Gerade auch im Bereich "Gesundheit" zeigt sich aber, ob und wie Integration funktioniert. Denn Migranten spielen hier einerseits als Ärzte und Pflegepersonal, andererseits als Patienten eine zunehmende Rolle. (IDW, 14.8.07)

http://idw-online.de/pages/de/news221734

Nähere Informationen zu der aktuellen Ausschreibung finden Sie unter

http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/gesellschaft-und-kultur/zukunftsfragen.html

200 Experten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich tauschen sich vom 6. bis zum 9. September 2007 an der Universität Witten/Herdecke (UWH) zu Fragen der psychiatrischen Gesundheitsversorgung unserer europäischen Zuwanderungsgesellschaften aus. (idw, 17.8.07)

http://idw-online.de/pages/de/news222081

http://www.transkulturellepsychiatrie.de/download.html

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland.

http://www.prevnet.de/

Materialien zur Prävention bei der Fachstelle für Suchtprävention im Lande Berlin.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/materialien/index.html

Die „Kinder stark machen“ - Tour 2007.

http://www.kinderstarkmachen.de/index.php?page=71

Aktion Glasklar: Alkoholkonsum im Jugendalter. Ergebnisse einer Befragung von Schülerinnen und Schülern der 7. Klassenstufe. Dr. Barbara Isensee, Dr. Gudrun Wiborg, PD Dr. Reiner Hanewinkel, Institut fuÅNr Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), Kiel, Mai 2007.

http://www.dak.de/content/files/aktionglasklar_studie_2007.pdf

Zürich. Experten schlagen Alarm - Street Parade wird zur Sauf Parade. (Blick online, 06.08.2007)

http://www.blick.ch/showbiz/streetparade/artikel68500

Die offizielle Website der Zürcher Streetparade.

http://www.streetparade.ch/

Zürich. Drogeninformationszentrum (DIZ). Im Rahmen der Partydrogenprävention der Jugendberatung Streetwork hat das Sozialdepartement der Stadt Zürich, in Kooperation mit der ARUD Zürich, unter dem Titel "Drogeninformationszentrum (DIZ)" ein neues Angebot für Partydrogen Konsumierende ins Leben gerufen.

http://www.saferparty.ch/de/testing/DIZ/

Schweiz. eve&rave – Verein zur Förderund der Party- und Technokultur und zur Minderung der Drogenproblematik.

http://www.eve-rave.ch/component/option,com_facileforms/Itemid,112/

Predictors of risky alcohol consumption in schoolchildren and their implications for preventing alcohol-related harm. Mark A Bellis, Karen Hughes, Michela Morleo, Karen Tocque, Sara Hughes, Tony Allen, Dominic Harrison, Eduardo Fe-Rodriguez. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, 2:15 (10.5.2007) (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/15

Schweiz. Risikokompetenz und Drogenmündigkeit im Spannungsfeld: Risikokompetenz und Drogenmündigkeit sind Schlagworte in der Suchtprävention, die zunehmend zum Einsatz kommen. Was bedeuten sie eigentlich und welche wissenschaftlichen Fundamente liegen dahinter? Um diesen Fragen näher zu kommen, gab die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich eine Literaturanalyse in Auftrag, welche mit Empfehlungen im nachfolgenden Bericht (pdf, 35S., 990Kb) zusammengestellt ist. Eine Zusammenfassung (pdf, 2S., 55Kb) ist ebenfalls online erhältlich.

Berlin. Jugendschutz! Das geht uns alle an! Neue Berliner Info-Cards und Aufkleber zum Jugendschutz erhältlich!
Wer Jugend schützen will, muss informieren! Denn nur, wer den Jugendschutz kennt, kann ihn auch einhalten! Aber dafür braucht es noch mehr: eine Kultur der Verantwortung!
Deshalb startet die Berliner Suchtpräventionsfachstelle des pad e.V. heute gemeinsam mit vielen Partnern die 1. Berliner Kampagne zum Jugendschutz. Berlin hat jetzt Info-Cards und Aufkleber– modern und gut verständlich – in deutscher, türkischer und russischer Sprache. (Berliner Fachstelle für Suchtprävention, August 2007)

http://www.berlin-suchtpraevention.de/news/index.html

Frankfurt. Auf der Kinoleinwand gegen das Kiffen - Drogenreferat bringt Präventionsspot in die Filmtheater.

http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=127&idart=20442

 
KONGRESSBERICHTE

USA. 7th International Conference on Pain and Chemical Dependency, New York, 21June 21 – 24, 2007. Penary slide presentations.

Women's Visionary Congress Builds Support for Women Pursuing Drug Policy Reform and Psychedelic Research. From July 27-29, along with the Sybil Society MAPS co-hosted the Women's Visionary Congress, a gathering of women activists, healers, researchers, and artists who are working to re-define the use of psychedelics in contemporary society. Transcripts and audio recordings will be posted online at the conference Website in the coming months.

http://visionarycongress.org

Schottland. Conference hears call for better Benzo management. More work must be done to look into the role of benzodiazepines (BDZ) in drugs treatment - including the development of practical guidelines for treating serious and long-standing dependency on this drugs group. This was the conclusion of a recent conference organised by (Scottish Drugs Forum, UK, 2.8.07)

http://www.sdf.org.uk/sdf/servlet/controller?p_service=Content.show&p_applic=CCC&pContentID=1859

Schweiz. Dokumentationen zur Fachtagung”Früherkennung und Frühintervention bei Jugendlichen“: Am 14. Juni 2007 hat in Olten die multidisziplinäre Fachtagung”Früherkennung und Frühintervention bei Jugendlichen - Systemische und kooperative Handlungskonzepte“ stattgefunden. Die Fachtagung wurde vom Fachverband Sucht in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) organisiert. Die Tagungsbeiträge sind online zugänglich.

http://www.fachverbandsucht.ch/dokumente.php?pg=dok

BEGLEITKRANKHEITEN


Smyth B, Hoffman V, Fan J, et al. Years of potential life lost among heroin addicts 33 years after treatment. Prev Med. 2007;44(4):369–374. (Research Summary, Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, July-August 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_july07/arnsten_smyth.html

Pseudosclerodermatous triad of perniosis, pulp atrophy and 'parrot-beaked' clawing of the nails - a newly recognized syndrome of chronic crack cocaine use. Payne-James JJ, Munro MH, Rowland Payne. J Forensic Leg Med. 2007 Feb; 14(2):65-71.

Todesursachen von Wohnungslosen in Hamburg. Grabs, Julia; Dissertation, Medizin, 2007.
In dieser Studie wurden die Todesumstände, Todesursachen und bestehenden Vorerkrankungen von 272 männlichen und 35 weiblichen in Hamburg verstorbenen Wohnungslosen untersucht. (...) Der Anteil an Suchtkranken war hoch, 45% der Wohnungslosen waren alkoholabhängig (diese Zahl liegt vermutlich aufgrund der Erhebungsmethoden noch zu niedrig), 19% drogensüchtig und 6,5% kombiniert abhängig. Die häufigste Todesursache war daher auch die Intoxikation (25%), meist durch Drogen, seltener durch Alkohol bedingt.

http://www.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2007/3173/

When is a drug-related death not a drug-related death? Implications for current drug-related death policies in the UK and Europe. Caryl M Beynon, Mark A Bellis, Elaine Church, Sue Neely. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, 2:25. (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/25

Renal, Hepatic Dysfunction Require Opioid Adjustments. (Pain-Topics e-Briefing – 2007: Vol. 2, No. 1)

http://www.pain-topics.org/pdf/e-Briefing-Vol2-No1-2007.pdf

Older Adults and Illegal Drugs; Katherine R. Schlaerth; Geriatrics & Aging. 2007;10(6):361-364. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/559580?src=mp

A New Look at HIV/AIDS, Tuberculosis and Hepatitis C. The world health community looks upon three viruses - HIV/AIDS, tuberculosis and malaria - as being among the world's foremost health and welfare threats.
While this is without doubt accurate and accepted worldwide, it does not fully take into consideration or understand the emerging global subculture of drug users, abusers and addicts, which also includes a vast population of injecting drug users (IDUs). Today in relation to this global drug-using subculture we must reexamine what the standard has been and immediately develop a new standard. What clearly emerges is HIV/AIDS/Tuberculosis/Hepatitis C. (The Jakarta Post, 1.8.07)

http://www.thejakartapost.com/yesterdaydetail.asp?fileid=20070801.T01

http://www.medhelp.org/posts/show/257146

Schottland. Consultation on dual diagnosis recommends suicide risk training for drug services. More than 20 recommendations aiming to improve awareness of, and service provision for, people with co-occurring mental health and problematic substance use by the end of 2007 have been issued for public consultation by the Scottish Government (Scottish Drugs Forum, UK, 2.8.07)

http://www.sdf.org.uk/sdf/servlet/controller?p_service=Content.show&p_applic=CCC&pContentID=1858

The Neurobiological and Neurocognitive Consequences of Chronic Cigarette Smoking in Alcohol Use Disorders; Timothy C. Durazzo; Stefan Gazdzinski; Dieter J. Meyerhoff; Alcohol Alcohol. 2007;42(3):174-185. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/559466?src=mp

Combination of Psychotherapy and Benzodiazepines versus Either Therapy Alone for Panic Disorder: A Systematic Review. Norio Watanabe; Rachel Churchill;Toshi A Furukawa. BMC Psychiatry. 2007;7(18). (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/559894?src=mp

US-Studie: Methylphenidat-Erfolge bei ADHS häufig nicht von Dauer. Langfristig hält die medikamentöse Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) nicht immer, was die kurzfristigen klinischen Erfolge versprechen. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 23. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29246

Bethesda. Genetische Prädisposition auf ADHS. Eine genetische Variante macht Kinder anfälliger für das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Nach einer Studie in den Archives of General Psychiatry (2007; 64: 921-931) geht die Genvariante mit einer ausgeprägten Verdünnung eines Aufmerksamkeitszentrums im Gehirn einher, von der sich die Kinder jedoch im Jugendalter wieder erholten. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 07. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29393

Chronic Nephropathies of Cocaine and Heroin Abuse: A Critical Review. Jared A. Jaffe, and Paul L. Kimmel. Clin J Am Soc Nephrol 1: 655-667, 2006; doi: 10.2215/CJN.00300106. (Fulltext, open access)

http://cjasn.asnjournals.org/cgi/content/full/1/4/655

Indien. Saraswathi K, Dutta A.; Study of human immunodeficiency virus and HCV infections in intravenous drug users in Mumbai. Indian J Med Microbiol. 2007 Apr;25(2):174-5. (Fulltext, open access)

http://www.ijmm.org/article.asp?issn= [...] e=25;issue=2;spage=174;epage=175;aulast=Saraswathi

München. So viele Drogentote wie noch nie - Eine Generation stirbt weg. Resignation und Isolation durch jahrelangen Heroinkonsum: Weil München 2007 einen Höchststand bei den Drogentoten registriert, suchen Experten jetzt nach Erklärungen. (Süddeutsche Zeitung, 28.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra14l2/muenchen/artikel/47/129824/


TUBERKULOSE

WHO warnt vor Tuberkulose in Europa. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer zunehmenden Ausbreitung der Tuberkulose (TB) in Europa. (Ärztezeitung online, 9.7.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=456999,5205,/medizin/infektionskrankheiten

Patient Adherence to Tuberculosis Treatment: A Systematic Review of Qualitative Research. Salla A. Munro, Simon A. Lewin, Helen J. Smith, Mark E. Engel, Atle Fretheim, Jimmy Volmink. PLoS Medicine Volume 4 Issue 7 July 2007. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=1925126

Ann Arbour. Forscher entwickeln verbesserte Tuberkuloseimpfung. US-amerikanische Wissenschaftler haben einen neuen Impfstoff gegen Tuberkulose entwickelt, der zumindest im Tierversuch besser vor der Krankheit schützt als die bisher verfügbare Variante. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 01. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29340

Berlin. Tuberkuloseimpfung: Effizientest unzureichend – Darreichungsform wichtig. Die Darreichungsform einer Schutzimpfung gegen Tuberkulose mit dem sogenannten Bacille-Camette-Guérin-Impfstoff (BCG) ist für die Immunantwort des Körpers bedeutsam. Das berichten Forscher vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin nach Versuchen an Mäusen. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 03. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29367


HEPATITIS


Ausgewählte abstracts zum Stichwort Hepatitis C der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

Jörg Böckem, 40, führte viele Jahre ein Doppelleben zwischen Journalismus und Heroinsucht. Bei SPIEGEL ONLINE berichtet Böckem seit September 2006 jede Woche über Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs seiner Therapie. Mittlerweile hat er die Therapie nach 48 Wochen beendet.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,k-6960,00.html

Die Homepage von Jörg Böckem:

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php

Factors associated with reported hepatitis C and HIV among injecting drug users in ten European cities. Joan Carles March, Eugenia Oviedo-Joekes, Manuel Romero. Enferm Infecc Microbiol Clin. 2007 Feb;25(2):91-7. (Fulltext, open access)

http://db.doyma.es/cgi-bin/wdbcgi.exe [...] ed_full?inctrl=05ZI0106&rev=28&vol=25&num=2&pag=91

Akute Hepatitis C: Warum der schmale Grat zwischen Resistenz und chronischer Erkrankung? Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Projekt zur Hepatitis-C-Virus-Infektion: Einrichtung eines neuen nationalen Forschungsverbunds mit zentraler Koordinationsstelle in Frankfurt. (Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Pressemitteilung vom 11.7.07)

http://idw-online.de/pages/de/news218358

Liver transplant and hepatitis C in methadone maintenance therapy: a case report. Meredith M Hancock, Colette C Prosser, Kanat Ransibrahmanakul, Laura Lester, Elana Craemer, James A Bourgeois, Lorenzo Rossaro. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, 2:5. (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/2/1/5

High Incidence of Hepatitis C Virus Reinfection Within a Cohort of Injecting Drug Users. J. M. Micallef; V. Macdonald; M. Jauncey; J. Amin; W. Rawlinson; I. van Beek; J. M. Kaldor; P. A. White; G. J. Dore. J Viral Hepat. 2007;14(6):413-418. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/558386?src=sr

Cochrane Systematic Review: Pegylated Interferon Plus Ribavirin vs Interferon Plus Ribavirin for Chronic Hepatitis C. M. Simin; J. Brok; D. Stimac; C. Gluud; L. L. Gluud. Aliment Pharmacol Ther. 2007;25(10):1153-1162. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/557838?src=sr

24 Weeks of Peg-Interferon/Ribavirin Best for Treating HCV Genotypes 2 and 3 (N Eng J Med 2007;357:124 -134. (A MEDSCAPE SPECIAL REPORT, Viral Hepatitis, August 2007)

http://www.medscape.com/viewarticle/559651?src=sr

The Treatment of Chronic Hepatitis C in HIV-infected Patients: A Meta-analysis. This study elucidates incremental improvement and safety concerns with combinations of peginterferon, interferon and ribavirin based on data obtained from prospective randomized controlled trials. HIV Med 8(5) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/561074?src=mp


HIV


HIV.NET 2007, alle Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten. Gebundene Ausgabe: 44 Euro.

http://hiv.net/2010/news2007/n0830.htm

http://www.hiv.net/2010/buch.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF – University of California – San Francisco, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

New York. HIV Infection Linked to Increased Risk for Lung Cancer. (...) Dr. Kirk from the Bloomberg School of Public Health, Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland and colleagues evaluated lung cancer mortality among participants in the AIDS Link to the Intravenous Experience (ALIVE) Study, a prospective study of a cohort of injection drug users followed since 1998. (Medscape today, 6.7.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/559421?src=mp

http://www.journals.uchicago.edu/cgi- [...] doi:10.1086/518606&erFrom=3827772923693497556Guest

Injection drug use and patterns of highly active antiretroviral therapy use: an analysis of ALIVE, WIHS, and MACS cohorts. John D Morris, Elizabeth T Golub, Shruti H Mehta, Lisa P Jacobson and Stephen J Gange; AIDS Res Ther. 2007; 4: 12. Published online 2007 June 6. doi: 10.1186/1742-6405-4-12. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=1892565

Survival improving among injecting drug users with HIV; ARVs not the only factor. HIV-infected injecting drug users (IDUs) now have equivalent survival rates to IDUs who are not infected with the virus, according to a large Spanish study. (aidsmap news, 16.7.07)

http://www.aidsmap.com/en/news/833E87E7-A09D-48C7-9853-1E7F0BEE03FF.asp

UK. ARV4IDUs Volume 1 Issue 1 English version. The first issue of a quarterly electronic publication from i-Base that focuses on HIV treatment for injecting drug users (h-tb, UK, July 2007)

http://www.i-base.info/idu/2007/en/july07/index.html

London. Enthaltsamkeitsprogramme in den USA wirkungslos. Programme, die für sexuelle Enthaltsamkeit zum Schutz vor einer Infektion mit dem Aids-Virus werben, sind in den USA ebenso erfolglos wie in Entwicklungsländern. Mehrere Studien belegten, dass diese Initiativen keine Wirkung zeigten. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 03. August 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29366

HIV- und AIDS-Videos auf YouTube.

http://www.youtube.com/user/AIDSvideos

La Jolla/Kalifornien. Ursache der AIDS-Demenz geklärt - Viren schalten Stammzellen aus. Die HIV-Enzephalopathie, die in fortgeschrittenem Stadium von Aids zur Demenz führen kann, ist vermutlich die Folge einer Blockade von Stammzellen im Gehirn. Das haben Forscher aus Kalifornien herausgefunden. In Cell Stem Cell (2007; 1: 230-236) verweisen sie auch auf eine mögliche Behandlungsmethode.? (Deutsches Ärzteblatt online, 16.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29513

Retrovirus-Bulletin 2/2007:
- Fluchtmechanismen von HIV gegen zelluläre antiretrovirale Faktoren, (Karin Metzner, Erlangen)
- Virologische Grundlagen der HIV-Superinfektion (Monika Gröne, Erlangen)
- Was (und wer) ist HIV-NET ? Interviews mit Bernd Sebastian Kamps, Paris, und Christian Hoffmann, Hamburg

http://hiv.net/2010/news2007/n0822.htm

Afghanistan. Drohende HIV-Epidemie in Afghanistan. Nach anderen Ländern Zentral- und Südasiens droht jetzt auch Afghanistan von einer HIV-Epidemie erfasst zu werden. Eine Gruppe von Forschern schlägt in Emerging Infectious Diseases (Online) Alarm. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29636

Originalstudie: Todd CS, Abed AMS, Strathdee SA, Scott PT, Botros BA, Safi N, et al. HIV, hepatitis C, and hepatitis B infections and associated risk behavior in injection drug users, Kabul, Afghanistan. Emerg Infect Dis. 2007 Sep; [Epub ahead of print]

http://www.cdc.gov/eid/content/13/9/pdfs/07-0036.pdf

High-risk Behaviors Could Lead to HIV Epidemic in Afghanistan. (University of San Diego, Press Release, 28.8.07)

http://ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/health/08-07HighRiskBehaviorHIVEpidemicDK-.asp

HIV Treatment and Care for Injecting Drug Users. International Journal of Drug Policy. Volume 18, Issue 4, Pages 241-332 (August 2007). Edited by Andrew Ball (World Health Organization), Michel Kazatchkine (The Global Fund), and Tim Rhodes (London School of Hygiene and Tropical Medicine). (Kostenloser Download bis 31.10.07)

http://www.ijdp.org/current

 
SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)

The use of drugs as weapons - The concerns and responsibilities of healthcare professionals. This report has been written because of the widespread interest expressed by governments in the use of drugs as weapons. The ending of the Moscow theatre siege with, purportedly, a fentanyl derivative has brought both reality and urgency to the subject and has raised questions about 'tactical pharmacology' of so-called 'non-lethal' weapons and their relationship with different aspects of international law. These questions in turn raise a number of difficult ethical considerations for healthcare professionals. (British Medical Asociation, May 2007)

http://www.bma.org.uk/ap.nsf/Content/drugsasweapons

http://www.bma.org.uk/ap.nsf/AttachmentsByTitle/PDFdrugsasweapons/$FILE/DrugsasWeapons.pdf

Ephedra (Meerträubel) zur illegalen Droge erklärt. Bonn – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Ephedra (Meerträubel) der Grundstoffüberwachung unterstellt. Damit wird der Handel mit dem Heilkraut deutlich eingeschränkt. Der Grund ist die in letzter Zeit zunehmende Verwendung von Ephedrakraut zur illegalen Herstellung von Betäubungsmitteln. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.07.2007

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29131

Unterstellung von Ephedra unter die Grundstoffüberwachung. (BfArM, o.D.)

http://www.bfarm.de/cln_042/nn_421158 [...] mstelle/Grundstoffe/bekannt/Ephedra.html__nnn=true

Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin: Pressemitteilung vom 18. Juli 2007 zu Ephedra.

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-07-18.pdf

Schön, schlank, potent. Viagra war erst der Anfang - der Markt für Lifestyle-Medikamente boomt. (Berliner Zeitung, 23.7.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] bin/dump.fcgi/2007/0723/wirtschaft/0008/index.html

Amsterdam. Tödliche Halluzinationen. In Amsterdam haben Drogenpilze Hochsaison - doch ihre Wirkung ist gefährlich. Sogar einen Todesfall hat es bereits gegeben. Der Himmel über Amsterdam sollte in einem phantastischen Blau erstrahlen. Der junge Mann sollte sich vor Lachen ausschütten, seine trübe Stimmung wie weggeblasen sein. Das alles versprach der Verkäufer eines Smartshops einem 19-jährigen Isländer. Was der dafür tun musste? Ganz einfach, ein paar halluzinogene Pilze kaufen, am besten eine Mischung thailändischer und mexikanischer Sorten.
Der Isländer griff zu. Doch nachdem er die Pilze im Hotelzimmer probiert hatte, stellte sich eine völlig andere Wirkung ein. Der junge Mann bekam Angstanfälle, fühlte sich verfolgt, geriet in Panik - und sprang aus dem Fenster. Dabei wurde er schwer verletzt. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. (Süddeutsche Zeitung, 27.7.07)

http://www.sueddeutsche.de/,tt8m3/gesundheit/artikel/529/125342/

Drogen in der Medizin - Rausch auf Rezept. Cannabis, Ecstasy, Heroin und LSD - seit einigen Jahren behandeln Ärzte Patienten zunehmend mit Stoffen, die gewöhnlich nur an dunklen Ecken auf illegalem Weg zu bekommen sind. (Süddeutsche Zeitung, 1.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/,tt7m2/gesundheit/artikel/299/126106/

Berlin. Regierung besorgt über wachsenden Zaubersalbeikonsum. Die Bundesregierung beobachtet "mit Sorge" die wachsende Verbreitung so genannter Naturdrogen wie zum Beispiel Zaubersalbei (Salvia divinorum). In ihrer Antwort (16/6150) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/6058) schreibt die Regierung, der Konsum dieser biogenen Drogen könne "zu schweren Bewusstseinsveränderungen, Psychosen und anderen gesundheitlichen Schädigungen führen". (Heute im Bundestag, 6.8.07)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_208/02.html

Pressemitteilung des Deutschen Hanf Verbandes (DHV) mit weiteren Links über Salvia divinorum. (DHV, 7.8.07)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1186485808.html

Drogen aus dem Kräutergarten - Fauler Zauber. Die Bundesregierung warnt vor Drogen aus dem Kräutergarten. Immer wieder greifen Konsumenten zum eigenen Kraut - und bringen mit Zaubersalbei ihr Leben in Gefahr. (Süddeutsche Zeitung, 7.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/272/127071/

Der grüne Kick. Sie sind leicht erhältlich und gelten als harmlos: Naturdrogen wie Zaubersalbei, Rauschpilze oder Muskatnuss liegen im Trend. Die Bundesregierung sieht dies mit Sorge. (Pharmazeutische Zeitung Nr. 33 / 2007)

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3523

Collapse Of Teenage Clubber Highlights Dangers Of New Drug. The collapse of a teenage clubber after taking a tablet containing 1-benzylpiperazine has highlighted the dangers of this new drug of abuse which many doctors are unfamiliar with, details a Case Report in the Lancet. (Science Daily, 29.4.07)

http://www.sciencedaily.com/releases/2007/04/070427104654.htm

Wood DM, Dargan PI, Button J, et al. Collapse, reported seizure - and an unexpected pill. Lancet 2007; 369: 1490.
Seizures in a night club – Correspondence. Leslie A King and David Nutt. The Lancet 2007; 370:220; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61122-2

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607606746/fulltext

The anatomy of a drug panic. (Transform – Drug Policy Foundation, 30.4.07)

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/04/anatomy-of-drug-panic.html

Köln. Drogen-Info-Sets. Die Drogenhilfe Köln hat ihre Drogen-Info-Sets "Drugs - just say know" neu aufgelegt. Das Set im Postkartenformat enthält Informationen zu Risiken, Wirkungen und Safer-Use von mehr als 30 psychoaktiven Substanzen sowie zum verbreiteten risikoreichen Mischkonsum. Entwickelt sind diese Drogen-Info-Sets für den Einsatz im KonsumentInnenbereich. (Quelle: DHS-Newsletter 14-07 vom 9. August 2007). Das Info-Set anschauen, die Preise erfahren und bestellen können Sie unter

http://partypack.de/Detailsuche.15.0.html?&no_cache=1

Nightlife & Partydrogen – eine website von infoset.ch aus der Schweiz.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] infoset.ch/de/dossiers/nightlife.htm&menu=Dossiers

SHAMANS OF THE AMAZON. Excellent documentary by Dean Jefferys about the Amazonian Shamans and their use of the sacred Ayahuasca vine to communicate with the Spirits of the Forest.

http://www.shamansoftheamazon.com/

http://video.google.ca/videoplay?docid=9202586310701634296

USA. FOR THE UNREPENTANT PATRIARCH OF LSD, LONG, STRANGE TRIP WINDS BACK TO BAY AREA ??The small, barefoot man in black T-shirt and blue jeans barely rates a second glance from the other Starbucks patrons in downtown San Rafael, although he is one of the men who virtually made the '60s. Because Augustus Owsley Stanley III has spent his life avoiding photographs, few people would know what he looks like. ?(San Francisco Chronicle, 12.7.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n844/a09.html

http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2007/07/12/MNGK0QV7HS1.DTL

Amsterdam. Gefährlicher Pilzrausch. In so genannten Smartshops werden die halluzinogenen Pilze verkauft - Kunden sind meist junge Touristen aus dem Ausland. Kiffen ist out, Pilze sind in: In der Amsterdamer Drogenszene setzen immer mehr Touristen auf den Rausch mit "Magic Mushrooms". Doch die Wirkung der vermeintlich harmlosen Pilze ist unberechenbar - es gab sogar schon einen Todesfall. (Der Stern, 21.8.07)

http://tinyurl.com/2lthkt

Jugendliche missbrauchen bestimmte Arzneimittel als Drogen. Verschiedene rezeptfreie Arzneimittel gegen Husten oder Einschlafstörungen und Allergien werden von Jugendlichen in sehr hohen Dosierungen missbräuchlich eingenommen. Dazu gehören unter anderem die Wirkstoffe Dextromethorphan und Diphenhydramin. (Krankenkassenratgeber, 28.8.07)

http://tinyurl.com/25sfee


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)


Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Warstein. LWL-Klinik hat eigenes Korsakow-Instrument entwickelt. Seit vielen Jahren werden Patientinnen und Patienten mit dem so genannten akuten Korsakow-Syndrom auf einer offenen und einer geschlossenen Station in der LWL-Klinik Warstein behandelt. Die Behandlungsmethode der oft bei chronischen Alkoholikern auftretenden Gedächtnisstörung wird ständig weiter entwickelt. Unter anderem erhalten die Patienten zwei Mal pro Tag ein Hirnleistungstraining. Mit dem „Warsteiner Test zur Alltagsfähigkeit von Korsakow-Patienten und -Patientinnen“ (WATAK) haben die westfälischen Mediziner sogar ein eigenes Instrument eingeführt, mit dem die Schwere der Erkrankung beurteilt werden kann. (Quelle: LWL-KS-Newsletter, 5. Jahrgang / Nr. 4 Juli 2007)

http://www.psychiatrie-warstein.de

Moderate Alcohol Consumption in Older Adults is Associated with Better Cognition and Well-being than Abstinence. ain Lang; Robert B. Wallace; Felicia A. Huppert; David Melzer. Age Ageing 36(3) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/559627?src=mp

Fact Sheet "Alkohol: Zahlen, Fakten, Hintergründe". (Fachstelle für Suchtprävention Berlin, Juli 2007)

http://berlin-suchtpraevention.de/download/070723_Factsheet_Alkohol.pdf

Absinthism: a fictitious 19th century syndrome with present impact. Stephan A Padosch, Dirk W Lachenmeier, Lars U Kröner. Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2006, 1:14. (Fulltext, open access)

http://www.substanceabusepolicy.com/content/1/1/14

Moving Addiction Therapy into the 21st Century: Practical Management Options. Review some of the latest tools for diagnosing alcohol dependence as well as available treatments options. (Medscape-CME, 13.8.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/7544?sssdmh=dm1.293432&src=nlcmealert

Hamburg. Am 1. September 2007 startet die Beratungsstelle KODROBS Altona des Trägers jugend hilft jugend e. V. zusammen mit der Asklepios Klinik Altona und dem Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg das Projekt”Hart am Limit” – kurz HaLT. Unterstützt wird das Ganze von der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Projekt werden zukünftig Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. (AKK – Altonaer Kinderkrankenhaus, Pressemitteilung, 27.8.07; KODROBS, Pressemitteilung, 27.8.07)

http://www.kinderkrankenhaus.net/Aktuelles/193

http://www.jugend-hilft-jugend.de/de/aktuell/

AMPHETAMINE


Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Juli-August 2007:

La Jolla / USA. Scripps Research Study Links Chronic Methamphetamine Abuse and Cardiovascular Disease. (Press Release, 25.6.07; medicalnews, 29.6.07)

http://www.scripps.edu/news/press/062507.html

http://www.medicalnewstoday.com/medicalnews.php?newsid=75285

Gefährliche Verzückung. Schädigt die Partydroge Ecstasy das Gehirn? Die Wissenschaftler forschen noch. (Frankfurter Rundschau, 25.6.07)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1161476

The Relationship Between Methamphetamine and Popper Use and Risk of HIV Seroconversion in the Multicenter AIDS Cohort Study. This MACS report expands the knowledge of the association between methamphetamine and popper use and HIV infection beyond simple risk by looking at actual seroconversion rates in MSM. (J Acquir Immune Defic Syndr 45(1) 2007) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/559068?src=mp

Cognition in Novice Ecstasy Users With Minimal Exposure to Other Drugs
A Prospective Cohort Study; Thelma Schilt, Maartje M. L. de Win, Maarten Koeter, Gerry Jager, Dirk J. Korf, Wim van den Brink, Ben Schmand. Arch Gen Psychiatry. 2007;64:728-736. (Fulltext, open access)

http://www.maps.org/w3pb/new/2007/2007_Schilt_22908_1.pdf

Anmerkungen von MAPS und eine Zusammenstellung von Referenztexten.

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=1375&fmt=page

Berlin. Erneutes Auftauchen von Ecstasy-Falsifikaten. Ecstasy-Falsifikate sind in letzter Zeit wieder in unterschiedlichen Varianten aufgetaucht. Es handelt sich dabei um weiße Pillen mit dem Logo ”Rolex” und dem Wirkstoff Methamphetamin, blaue Pillen mit dem Logo ”Playstation” und weiße Pillen mit dem Logo ”Pentagramm” mit dem Wirkstoff Buflomedil. Den Wirkstoff Meta-Chlorphenylpiperazin [m-CPP] enthalten, jedoch gar kein oder nur eine eher geringe Menge MDMA, rosa Pillen ohne Bruchrille mit dem Logo ”Rolex”, hellgrüne Pillen ohne Bruchrille mit dem Logo ”Lacoste”, weiße Pillen mit Bruchrille mit dem Logo”Haifisch” und beige Pillen mit Bruchrille und dem Logo ”Herz“.
Nach dem Konsum von Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP kommt es oft zu heftigen und unangenehmen Nebenwirkungen, wobei meistens nur wenig eines erwünschten psychotrop wirkenden Effekts zu verspüren ist. (eve-rave.net, 16.8.07)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/drugchecking.sp?text=118&page=0

PDF-Version, Größe: 160 KB, 6 Seiten:

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc122.pdf

Eine weitere Warnung über Scopolamin in Party-Pillen.

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc123.pdf

Welcome to the Asia & Pacific Amphetamine-Type Stimulants Information Centre (APAIC).

http://www.apaic.org/

ELVIS PRESLEY DIES - ROCK SINGER WAS 42. Heart Failure Cited by Coroner – Acclaim Followed Scorn (New York Times, 16.7.1977)

http://www.nytimes.com/learning/general/onthisday/big/0816.html#article


CANNABIS


Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing beantwortet online Fragen zu Cannabis.

http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_baetzing-650-5812--p491.html

France. Cannabis, données essentielles. OFDT, Observatoire français des drogues et des toxicomanies; 229 p., Juillet 2007

http://www.ofdt.fr/ofdtdev/live/publi/cde.html

Cannabis und Jugendalter – psychoaktive Substanzen und seelische Entwicklung. Adoleszenz und Sucht, Integrierte Psychiatrie Winterthur, ipw; Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin SSAM. Th.Bertel; Therapeutische Umschau Band 64, Heft 2, 2007; DOI 10.1024/0040-5930.64.2.99

http://www.ssam.ch/?download=cannabis und adoleszenz.pdf

Cannabis und Schizophrenie. Die Zunahme von Schizophrenie-Erkrankungen im Kanton Zürich in den 90-er Jahren könnte im Zusammenhang stehen mit dem gleichzeitig ansteigenden Cannabis-Konsum. Dies zeigt eine Auswertung von Patientendaten aus dem Kanton Zürich der vergangenen dreißig Jahre. (Universität Zürich, Pressemitteilung vom 23.7.07)

http://www.unipublic.unizh.ch/magazin/gesundheit/2007/2543.html

Kritik an Zürcher Schizophrenie-Studie. Zusammenhang mit Cannabis umstritten. Eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Zürich über den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenien hat die Diskussion über die Schädlichkeit des Kiffens neu entzündet. Nun äußert sich das Bundesamt für Gesundheit kritisch über die Studie. (Neue Zürcher Zeitung, 25.7.07)

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/kritik_an_zuercher_schizophrenie-studie_1.532470.html

Italien. Erstmals „tödliches“ Marihuana beschlagnahmt. Die Finanzwache von Bozen hat am vergangenen Wochenende am Brenner 219 Kilogramm an gestrecktem Marihuana beschlagnahmt, das für den italienischen Markt bestimmt war. (Südtirol online, 6.8.07)

http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?ArtID=97794&p=1&KatID=da

Mehr als 200 Kilo Marihuana mit Glassplittern beschlagnahmt. (DHV, 8.8.07)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1186588244.html

UK. Psychose-Risiko Cannabis. Regelmäßiger Cannabiskonsum geht einer Meta-Analyse im Lancet (2007; 370: 319-328) zufolge mit einem erhöhten Psychoserisiko einher. Sollte die Assoziation kausal sein, dann könnten in Großbritannien 14 Prozent aller Psychosen Folge des Marihuana/Haschisch-Konsums sein. Die neue britische Regierung denkt bereits über eine Verschärfung des Cannabisverbots nach, das erst kürzlich gelockert worden war.
Ob Cannabis tatsächlich eine Schizophrenie auslösen kann, wird sich mit absoluter Gewissheit wahrscheinlich niemals nachweisen lassen, schreiben Merete Nordentoft und Carsten Hjorthoj von der Universität Kopenhagen im Editorial (2007; 370: 293-294). Hierzu wäre eine randomisierte kontrollierte Studie erforderlich, deren Durchführung allein daran scheitern dürfte, dass die Droge in den meisten Ländern illegal ist. Zum anderen wäre eine solche Studie ethisch bedenklich, da der Cannabiskonsum zu kognitiven Störungen führt, woran die Editorialisten keinen Zweifel haben. (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 27. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29304

Moore TH, Zammit S, Lingford-Hughes A, Barnes TR, Jones PB, Burke M, Lewis G. Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review. Lancet 2007;370(9584):319-28.) – Artikel, Kommentar und Editorial aus Lancet:

http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2007/07/27/cannabis_new.pdf

Cannabis Use Linked With Risk for Psychosis in Later Life (medscape CME/CE. 1.8.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/560746?src=mp

Smoking Pot Won't Make You Crazy, But Dealing with the Lies about It Will?. By Paul Armentano, Mitch Earlywine, HuffingtonPost.com. ?A new attempt to scare pot smokers in Britain alleges that smoking pot can increase the risk of becoming "psychotic." A quick glance at the data cited reveals no such correlation. (Alternet, 13.8.07)

http://www.alternet.org/drugreporter/59500/

Gefährlicher Qualm. Joints schädlicher als Zigaretten. Keuchende Atemgeräusche, Schleimabsonderung, Husten - im Vergleich zu einer "normalen" Zigarette ist ein Joint in mancher Hinsicht erheblich gefährlicher. ( Süddeutsche Zeitung, 31.7.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra17m2/gesundheit/artikel/131/125939/

Cannabis Treatment Outcomes among Legally Coerced and Non-coerced Adults. Jan Copeland; Jane C. Maxwell. BMC Public Health. 2007; 7: 111. This study compares the characteristics, psychosocial functioning and treatment outcome of those legally coerced into cannabis treatment compared to those entering treatment without legal coercion. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/560301?src=mp

CALW. Neue Behandlung für Cannabis-Abhängige. Als bundesweit erste niedrigschwellige Drogenentzugsstation hat sich die Entzugsstation "Time Out" vollständig auf die Behandlung schwer Cannabis-Abhängiger spezialisiert. (Schwarzwälder Bote, 8.8.07)

http://www.sw-online.de/wm?catId=7828058&artId=12150160

Schottland. ‚Super-skunk' furore overshadows risks facing young cannabis users, says SDF. THE RISKS faced by young people using huge amounts of poor-quality cannabis to get high are being overlooked - because too much of the focus is being placed on links between”super-strength” cannabis and mental health problems, according to Scottish Drugs Forum. (2.8.07)

http://www.sdf.org.uk/sdf/596.html

Berlin. Konsum von Cannabis nimmt deutlich zu. Der Konsum von Cannabis hat nach Auswertung des Epidemiologischen Suchtsurveys 2006 deutlich zugenommen. (Ärzte Zeitung, 19.07.2007)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/07/19/133a0606.asp?cat=/medizin/cannabis

Paris. Forscher: Ein Joint so schädlich wie bis zu fünf Zigaretten. Einen einzigen Joint zu rauchen ist einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge für die Lungen genauso schädlich wie das Rauchen von bis zu fünf normalen Zigaretten auf einmal. Das berichtet die britische Fachzeitschrift Thorax (doi: 10.1136/thx.2006.077081). (Newsletter Deutsches Ärzteblatt 31. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29339

Signifikantes Pfeifen. Wie Lungen beim Cannabis-Pur-Rauchen leiden. Kaum einer, der da von Joint, Spliff, Reefer, Pfeife, Bong, Joghurtbecher oder aus dem Erdloch sich die Lunge vollsaugt, den Atem dem Valsava-Manöver (1) gleich anhält und nicht hustet. Und doch geht die Mär, dass Cannabis-Pur-Rauchen weniger schädlich sei als der verteufelte Tabakrauch. Keiner, der diese Geschichte nicht schon irgendwo gehört hätte. Eine wissenschaftliche Untersuchung (2) aus Neuseeland räumt nun auf mit diesem Aberglauben, der sich bis ins 21. Jahrhundert retten konnte. (telepolis, 31.7.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25846/1.html

New IJDP Issue Released. The current issue of the International Journal of Drug Policy (IHRA's official journal) was released recently. Volume 18, Issue 3 presents a range of original research papers on a wide range of topics – including cannabis policy and cannabis use around the world.

In this issue, Dennis Gorman and Charles Huber demonstrate how the introduction of medical cannabis laws in three US states was not associated with increased cannabis use in the general population – discrediting a key concern raised by opponents to these laws. This is followed by an analysis by Beatriz Acevedo on the reclassification of cannabis from a 'class B' to a 'class C' drug in the UK. The reclassification move was highly politicised in the UK and means that, although cannabis is still illegal, there are more lenient punishments attached to possession crimes and less police resources spent on enforcing the law for cannabis. The analysis describes the contention that surrounds cannabis reclassification (particularly relating to the mental health harms associated with cannabis), the re-definition of the 'cannabis problem' and the creation of a new type of 'cannabis user'. This last point is picked up in another report by Dirk Korf and colleagues, who present a typology of cannabis use based on consumption and cannabis potency in the Netherlands. Finally, Chris Wilkins and Paul Sweetsur's analysis of cannabis-related expenditure and earnings in New Zealand suggests that high spending on cannabis

http://www.sciencedirect.com/science/journal/09553959

UK. THE WORLD'S biggest factory for processing hemp - claimed to be the "green" building material of the future - is being planned for a Suffolk town at a cost of UKP3.6 million. (East Anglian Daily Times, 8.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n933/a04.html

A preliminary DTI study showing no brain structural change associated with adolescent cannabis use. Lynn E DeLisi,, Hilary C Bertisch, Kamila U Szulc, Magda Majcher, Kyle Brown, Arthika Bappal and Babak A Ardekani. . Harm Reduction Journal 2006, 3:17, doi:10.1186/1477-7517-3-17. (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/17

Rimonabant zur Behandlung der Abhängigkeit von Cannabis vorgeschlagen. (Quelle: Huestis MA, Boyd SJ, Heishman SJ, Preston KL, Bonnet D, Le Fur G, Gorelick DA. Single and multiple doses of rimonabant antagonize acute effects of smoked cannabis in male cannabis users. Psychopharmacology (Berl). Zitiert nach: IACM-Informationen vom 21. Juli 2007)

http://www.acmed.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=252

New Perspectives on Marijuana and Youth - Abstainers Are Not Maladjusted, but Lone Users Face Difficulties. (RAND Corporation, Research Highlights, RAND Health, 2007)

http://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB9265/index1.html

Cannabisprodukte sind als Rauschgifte verboten. Allerdings produziert der Körper ähnliche Substanzen, die so genannten Cannabinoide, die verschiedene Aufgaben erfüllen. Bonner Forscher fanden kürzlich heraus, dass diese Cannabinoide eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Immunsystems spielen. Cannabis könnte daher zur Bekämpfung von Kontaktallergien eingesetzt werden, denen eine gestörte Immunreaktion zugrunde liegt. (Deutschlandfunk, 31.8.07)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/664776/

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/08/31/dlf_20070831_1635_7efa4333.mp3

Telltale Isotopes in Marijuana Are Nature's Tracking Devices. (...) With financing from the Office of National Drug Control Policy, Dr. West, 34, is creating a model that can identify the geographic origin of cannabis plants based on certain chemical calling cards. The agency hopes to use the research to help decide where to concentrate its resources. (New York Times, 21.8.07)

http://www.nytimes.com/2007/08/21/science/21mari.html?ex=1188792000&en=7b44d42754c77b48&ei=5070

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n979/a09.html


KOKA / KOKAIN


Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Juli-August 2007:

Italien. Vergiftetes Kokain kursiert in Norditalien. Dem Kokain ist die giftige Substanz Atropin beigemengt. Dutzende Konsumenten wurden ins Spital eingeliefert. (Der Kurier, 30.7.07)

http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/100033.php

Alarm in ganz Norditalien wegen vergifteten Kokains . Auch Kleinkind mit schweren Halluzinationen ins Spital eingeliefert - Drei Festnahmen. (Der Standard, 30.7.07)

http://derstandard.at/?url=/?id=2977169

Nelle discoteche messaggi ai ragazzi in pista: "Divertitevi senza droghe". Un altro intossicato da atropina: 19 i casi, oltre alla morte della ragazza di Desenzano. Cocaina, appelli dei dj ai giovani. L'Asl di Bergamo: emergenza finita. (Repubblica, 29.7.07)

http://www.repubblica.it/2007/07/sezioni/cronaca/cocaina-tagliata/dj-appello/dj-appello.html

N-Acetylcysteine May Reduce Cocaine Craving N-acetylcysteine (NAc) suppresses reactivity to cocaine-related cues in the cocaine-dependent, according to findings published in the July issue of the American Journal of Psychiatry. (Medscape today, 26.7.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/560416?src=mp

Berlin. In einer Pressemitteilung analysiert eve-rave Daten und Fakten zum Kokainkonsum und zur Repression in Deutschland und in der Schweiz analysiert und weist auf die Bedeutung von „Safer Sniffing“ hin: „ (...) In Deutschland nimmt die Repression gegen den Kokahinhandel seit der Jahrtausendwende und neuerdings auch in der Schweiz deutlich ab. Offenbar will man den ”Schönen und Reichen” in der Gesellschaft nicht die Zufuhr des Stoffes ihres Vergnügens übermäßig unterbinden...“ (Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin, 17. Juli 2007)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-07-17.html

The circadian system is a target and modulator of prenatal cocaine effects. Eva H. Shang and Irina V. Zhdanova. PLoS ONE. 2007 Jul 11;2:e587. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17622340

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=1899232

Novel Agent Counteracts Cocaine-Induced Sympathetic Activation. The potent, centrally acting alpha-2 adrenergic receptor agonist dexmedetomidine effectively counteracts the sympathetic activation and vasoconstriction that cocaine induces, Dallas investigators report in the August 14th issue of the Journal of the American College of Cardiology. (Medscape today, 8.8.07; jointogether, 14.8.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/561152?src=mp

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/drug-reverses-cocaine.html

Intense sweetness surpasses cocaine reward. Cadoni C, Chiara GD. PLoS ONE. 2007 Aug 1;2:e698. (Fulltext, open access)

http://www.plosone.org:/article/fetchArticle.action?articleURI=info:doi/10.1371/journal.pone.0000698


NIKOTIN



Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&secondid=37466

Difranza JR, Savageau JA, Fletcher K, et al. Symptoms of tobacco dependence after brief intermittent use: the development and assessment of nicotine dependence in youth-2 study. Arch Pediatr Adolesc Med 2007 Jul; 161(7): 704-10. (Fulltext, open access)

The Neurobiological and Neurocognitive Consequences of Chronic Cigarette Smoking in Alcohol Use Disorders. Timothy C. Durazzo; Stefan Gazdzinski; Dieter J. Meyerhoff; Alcohol Alcohol. 2007;42(3):174-185.

http://www.medscape.com/viewarticle/559466?src=mp

Reduced Secondhand Smoke Exposure After Implementation of a Comprehensive Statewide Smoking Ban, New York, June 26, 2003 - June 30, 2004. MMWR, Vol 56, No MM28;705, July 2007. (Fulltext, open access)

http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm5628a2.htm

http://www.medscape.com/viewarticle/560150?src=mp

Hamm. Experte fordert bessere Deklarierung von Shisha-Tabak. Suchtexperten fordern eine bessere Kennzeichnung von Wasserpfeifen-Tabak. Dieser müsse den gleichen Regularien wie Zigaretten unterliegen, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Raphael Gaßmann, im ddp-Gespräch. So sollten die Inhaltsstoffe in deutscher Sprache deklariert und die Packungen mit den üblichen Warnhinweisen versehen werden. (aerzteblatt.de, 27. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=29303

Passive smoking exposure and risk of COPD among adults in China: the Guangzhou Biobank Cohort Study. P.Yin et al.; The Lancet 2007; 370:751-757. DOI:10.1016/S0140-6736(07)61378-6 ()Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607613786/fulltext

Editorial aus The Lancet 2007; 370:713. Beyond the lungs - a new view of COPD. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360761349X/fulltext

Out from the Haze. Smoking was banned in Californian bars a decade ago, and this week England follows suit. But Kris Novak finds that epidemiologists are still arguing about the effects of second-hand smoke. (NATURE, Vol 447, 28 June 2007, NEWS FEATURE)

OPIATE / OPIOIDE


Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August 2007:

UK. Drug misuse: opioid detoxification. NICE clinical guideline 52 makes recommendations for the treatment of people who are undergoing detoxification for opioid dependence arising from the misuse of illicit drugs (NICE, UK, July 2007)

http://www.nta.nhs.uk/publications/documents/nta_good_practice_in_care_planning_gpcp1.pdf

Moskau. Heroinfrei für immer. Junkies aus der ganzen Welt reisen nach Moskau, um sich dort von einem ehemaligen Militärpsychiater behandeln zu lassen. Eine Spritze mit einer geheimen Substanz soll drei Viertel aller Patienten von ihrer Sucht heilen. Doch bei Rückfall droht der Tod durch Atemstillstand. (Vidoe, ZDF, Frontal, 10.7.07)

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html

Schweiz. pro adicta: Bereits über 1000 erfolgreiche Opiatentzüge dank
neuroelektrischem escape Stimulationsverfahren. (presseportal.de, 20.6.07)

http://www.presseportal.de/pm/66962/1003625/

Israel. Dr.Waismann CLINIC.

http://www.anrclinic.info/?gclid=COi2w6rzqY0CFRZlXgodbCpCtQ

USA. DROGENTOD IM KINDERZIMMER. US-Teenager riskieren mit "Cheese" ihr Leben. Der Rausch kommt für nur zwei Dollar. Immer häufiger sterben in den USA Jugendliche an der neuen Modedroge aus Mexiko eingeschmuggelt wird. Neben dem billigen Preis lockt die Kinder, dass das Pulver nicht gespritzt werden muss. (Spiegel online, 15.7.07)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,494505,00.html

Opium aus dem Odenwald. Polizei entdeckt in einem Michelstädter Hinterhof 270 Schlafmohn-Pflanzen. (Frankfurter Rundschau online, 12.7.07)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/aktuell/

Gegengift im künstlichen Zahn. Neue Implantat-Methode erleichtert Heroin-Entzug durch kontinuierliche Naltrexon-Abgabe. (Wiener Zeitung, 17.8.07)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&cob=298146

USA. P450-Enzyme und Morphinvergiftungen durch die Muttermilch. Der Todesfall eines Säuglings, der – unbeabsichtigt – über die Muttermilch mit Morphin vergiftet wurde, hat einen Public Health Alert der amerikanischen Arzneibehörde FDA ausgelöst. Der Fall zeigt, welche Auswirkungen die ultraschnelle Metabolisierung von Medikamenten im P450-System der Leber haben kann. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29534

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Medizinische Empfehlungen für substitutionsgestützte Behandlungen (SGB) bei Opiatabhängigkeit.
Erstellt durch die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin, SSAM 2006
Verfalldatum: 31.12.2010
Daniel Meili, Barbara Broers, Philip Bruggmann, Annabel Fink, Robert Hämmig.

http://www.ssam.ch/?Aktuell

Die Homepage der SSAM - Schweizerische Suchtmedizinische Gesellschaft.

http://www.ssam.ch/?Home

Schweiz. Ersatzdroge Methadon wird zum Problem. Tausende von Fixern schlucken Methadon, doch nehmen sie weiter Heroin und Kokain. Drogenärzte raten nun gar explizit von der Abstinenz ab. Fachleute protestieren heftig. (Tagesanzeiger, 12.8.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/780252.html

KOMMENTAR. Politisches Gift vom Arzt
Wer es im Ernst abstreitet, will die Tatsachen nicht sehen: Die schweizerische Drogenpolitik ist ein Erfolg, die Pioniere auf diesem Gebiet haben international Vorbildliches geleistet. Die Mischung aus Repression und Pragmatismus hat sich bewährt. Drogensucht ist längst als Krankheit anerkannt und wird nicht mehr als Charakterschwäche dargestellt.
Deshalb ist es nur konsequent, wenn der Staat Heroin an Schwerstsüchtige abgibt und die Ärzte Methadon als Ersatzstoff verschreiben können. Doch nun verklären Drogenärzte Methadon zum Allheilmittel. Und sie diffamieren das Ziel, Abhängige von ihrer Sucht zu befreien, indem sie es zur Absicht von Ideologen und Dogmatikern erklären. (Tagesanzeiger, 13.8.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/780417.html

Drogenärzte geben Abstinenz als Ziel der Suchttherapie auf
Suchtmediziner bezeichnen Drogenentzüge als gefährliche Option in der Behandlung von Fixern. Sie wecken damit heftigen Widerstand. (Tagesanzeiger, 13.8.07)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/780418.html

Stellungnahme der Arbeitsgruppe Substitutionsempfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin, SSAM, 13.8.07.

Interview mit Daniel Meili auf Radio DRS, Regionalsender Zürich, 13.8., 17.30 Uhr, ca. 9.15'-21.00'.

http://www.drs.ch/drsonline/gbgateinv [...] iofile=RegiZuerich/RegiZuerich_2007_08_13_17_30.rm

Weitere aktuelle Meldungen zum Methadonstreit in der Schweiz.

http://www.ssam.ch/?Aktuell

Schweiz. Nationale Substitutions-Konferenz 2007 (NASUKO 2007): Das Thema der NASUKO 2007 ist "Substitution von Heroinabhängigen - Sackgasse oder Ausweg?". Die Konferenz findet am 6. & 7. September 2007 in Bern statt und zieht eine Bilanz zu Aspekten der Substitutionsbehandlung und den damit verbundenen Herausforderungen, sei es im klinischen Bereich, der interdisziplinären Zusammenarbeit oder zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen im medizinischen wie nicht-medizinischen Bereich, welche sich mit Substitutionsbehandlung sowie deren sozialen und gesundheitlichen Folgen befassen.

http://www.nasuko2007.ch

NL – Amsterdam. Das Gesundheitsamt hat Zahlen veröffentlicht zur Alterstruktur der örtlichen Substitutionskohorte. Danach ist das Durchschnittsalter kontinuierlich angestiegen und liegt jetzt bei Ende 40. Weitere Abschnitte behandeln Begleitkrankheiten, Überdosierungen etc.

http://www.ggd.amsterdam.nl/documenten/bedrijfsonderdeel4/menu610/doc1363/OGGZ%2022DEF.pdf

JUNE EDITION OF EUROPAD JOURNAL AVAILABLE.
The latest edition of this excellent journal on addiction topics – 2007 (June), Vol. 9, No. 2 - has just been posted. Topics include:
Can Heroin Maintenance Treatment Be Called a Therapy?
Brain Disintegration in Heroin Addicts
Pharmacokinetic and Pharmacogenetic Factors Influencing Methadone Plasma Levels
Providing Comprehensive Treatment in Medication Assisted Opioid Treatment

http://www.pain-topics.org/addiction_topics/europad.php

AT-Addiction Treatment Forum NEWS NOTES & UPDATES. Zweimonatlich aktualisierter Überblick aus den USA. Schwerpunkt: Substitutionsbehandlung.

http://www.atforum.com/SiteRoot/pages/news_updates/news_updates.shtml

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Berlin. Hausärztin betreut seit 16 Jahren Suchtkranke. In Berlin gibt es 160 Ärzte, die 3800 Opiatabhängige behandeln. Allein 140 Suchtpatienten betreut die Hausarztpraxis am Lausitzer Platz in Kreuzberg. (Medical Tribune, Ausgabe 04/2007)

http://www.arzt.medical-tribune.de/arztbereich/politik/19522/

RAVENSBURG. Viele Süchtige sind derzeit unversorgt. In der Versorgung von Heroinabhängigen mit der Ersatzdroge Methadon ist eine Lücke entstanden. Ein Arzt in Bad Schussenried, der etwa 20 Abhängige aus dem Kreis Ravensburg betreut hat, ist kurzfristig aus der Substitutionsbehandlung ausgestiegen. Dies hat gravierende Auswirkungen auf Ravensburg. (Schwäbische Zeitung online, 31.07.07)

http://www.szon.de/lokales/friedrichshafen/region/200707310734.html?_from=rss

Australien. NATIONAL PHARMACOTHERAPY POLICY - For people dependent on opioids, January 2007.

http://www.nationaldrugstrategy.gov.au/internet/drugstrategy/publishing.nsf/Content/A720C27C3AC3C149CA25717D000499A3/$File/pharmacotherapy.pdf

Duisburg. Ambulanter Weg aus der Sucht. Diakoniewerk, Caritas und städtische Drogenberatungsstelle bieten in der Nikolausburg zum ersten Mal ambulante Therapiemöglichkeiten an. Partner wollen ein regionales Netzwerk aufbauen. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 15.8.07)

http://tinyurl.com/2gm437

USA. Review of Cost-Benefit and Cost-Effectiveness Literature for Methadone or Buprenorphine as a Treatment for Opiate Addiction, University of Maryland, Baltimore County, Revised: May 9, 2007.

http://www.chpdm.org/publications/Rev [...] as_a_Treatment_for_Opiate_Addiction-May_9_2007.pdf

In Baden-Württemberg sind immer weniger Ärzte bereit, Patienten eine Substitutionstherapie anzubieten. Marius F. fährt 60 Kilometer am Tag, um seinen Hausarzt aufzusuchen. Marius ist drogensüchtig. Vor sechs Wochen hat der Baden-Württemberger, der in einem kleinen Dorf im Zollernalbkreis lebt, eine Methadonsubstitution begonnen. Von seinen Freunden aus der Szene weiß Marius, dass es immer schwieriger wird, wohnortnah einen Arzt zu finden, der Methadon ausgibt. (Ärztezeitung online, 28.8.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=461358,5257,/medizin/sucht


BUPRENORPHIN


Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August 2007:

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Buprenorphin-Missbrauch in Frankreich. Nachdem im Großraum Paris im Frühjahr eine betrügerische Bande aus Ärzten und Gangstern aufgedeckt wurde, die Subutex im großen Stil und zu Lasten der Krankenkassen auf den europäischen und nahöstlichen Schwarzmarkt verschoben hatte, stehen nun gesetzliche Regelungen zur Erprobung an. Presseschau für dgs-info 15, 3.9.07, Originalartikel mit Übersetzung in Auszügen.

Un dispositif contre les trafics de Subutex. (Le Journal du Dimanche, Mardi 03 Juillet 2007 )

http://www.lejdd.fr/cmc/societe/200727/un-dispositif-contre-les-trafics-de-subutex_34213.html


BUPRENORPHIN – NALOXON

Mintzer IL, Eisenberg M, Terra M, et al. Treating opioid addiction with buprenorphine-naloxone in community-based primary care settings. Ann Fam Med. 2007;5(2):146–150. (Fulltext, open access)

http://www.annfammed.org/cgi/content/abstract/5/2/146

http://www.annfammed.org/cgi/reprint/5/2/146


DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

UK. Cut crime by giving addicts hard drugs on prescription - police chief. (The Scotsman, 26.6.07)

http://thescotsman.scotsman.com/scotland.cfm?id=996322007

Die Länder Hamburg und Hessen haben einen Gesetzesentwurf zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung im Bundesrat eingebracht.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr20/bu_ge_hamburg_hessen.pdf

Die Bundestagsfraktionen Buendnis90/Die Grünen, Die Linke und FDP haben im Bundestag Anträge mit gleicher Zielsetzung vorgelegt.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr20/bu_ge_gruene.pdf

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr20/bu_ge_die_linke.pdf

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr20/bu_ge_fdp.pdf

Von DPWV und DHS liegen befürwortende Stellungnahmen vor.

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr20/dpwv_zuheroin.pdf

München. Kontrollierte Heroinabgabe - Stoff vom Staat. Noch immer wird eine erfolgreiche Methode des Drogenentzugs politisch blockiert. Ein Junkie berichtet, wie er sich mit Hilfe der kontrollierten Heroinabgabe aus der Szene löste. (Süddeutsche Zeitung, 6.7.07)

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/412/122248/

Hannover. Heroinprojekt in Hannover wird fortgesetzt. Das Heroinmodellprojekt in Hannover geht weiter. Das Land Niedersachsen, die Stadt Hannover und der Bund haben für eine weitere Übergangsphase bis zum 30. Juni 2008 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 33 Schwerstabhängige erhalten damit weiter kontrolliert Diamorphin. (Ärztezeitung online, 10.7.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=456944,5206,/medizin/sucht

Bochum. Krisenhilfe für Abgabe von Heroin. (Westfälische Rundschau, 12.7.07)

http://tinyurl.com/yv6e24

Clean zu sein, ist nicht alles. Organisationen fordern Aufnahme der kontrollierten Heroinvergabe in die Drogentherapie. (Neues Deutschland, 21.7.07)

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=113185&IDC=2

Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe: Heroingestützte Behandlung braucht gesetzliche Grundlage. Anlässlich des vom Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit initiierten bundesweiten Gedenktages für verstorbene Drogengebraucher/innen am 21. Juli fordert die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, um Diamorphin (chemisch reines Heroin) für die ärztlich kontrollierte Behandlung von Opiatkonsumentinnen und -konsumenten einsetzen zu können. "Die wissenschaftliche Auswertung der deutschen Modellprojekte zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger hat den Erfolg dieser Behandlungsform eindeutig nachgewiesen", erklärte DAH-Bundesgeschäftsführer Dr. Escobar Pinzón. "Bei mehr als drei Viertel der Patientinnen und Patienten hat sich der Gesundheitszustand erheblich verbessert, die Beschaffungskriminalität ist deutlich zurückgegangen, viele Studienteilnehmer/innen haben wieder eine Arbeit und eine Wohnung gefunden, und einige Patienten sind mittlerweile sogar abstinent." (Pressemitteilung Deutsche AIDS-Hilfe vom 21.7.07)

http://www.presseportal.de/pm/14407/1018585/deutsche_aids_hilfe_e_v

Berlin. Senat will Drogensüchtige mit Heroin versorgen. (Die Welt, 22.7.07)

http://tinyurl.com/2onlvl

Berlin. Kommentar: Die Suchtspirale durchbrechen. Heroin ist eine heimtückische Droge. Sie kann einen unheimlichen Kreislauf in Gang setzen. Am Ende steht in vielen Fällen der Tod. Und doch, so absurd das klingen mag, kann Heroin für einige Schwerstabhängige die allerletzte Chance bedeuten. Eine Studie in sieben Städten hat das belegt. Warum sollte es also nicht auch in Berlin gelingen, fragt die Gesundheitssenatorin. Sie unterstützt daher eine entsprechende Gesetzesinitiative aus den CDU-geführten Ländern Hessen und Hamburg. Sie hat recht. (Die Welt, 22.7.07)

http://tinyurl.com/ys8mxv

Bonn. Heroinstudie: Land gibt 10000 Euro. (Kölnische Rundschau, 23.7.07)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1182956214821.shtml

Stuttgart. Drücken geht nicht mehr. Gleich nach der Sommerpause steht die Landesregierung vor einem brisanten Beschluss: Denn noch im September wird der Bundesrat über die Zukunft der Herointherapie für Schwerstabhängige entscheiden. Das Kabinett Oettinger muss sich über seinen Kurs in dieser Frage verständigen. (Südkurier, 30.8.07)

http://www.suedkurier.de/nachrichten/bawue/art1070,2775186

METHADON


Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Juli-August 2007:

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES, Issue 112, July-August 2007.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

Maximizing Safety with Methadone & Other Opioids. Lynn R. Webster, MD, FACPM, FASAM, Pain Treatment Topics, July 2007.
Opioids provide life-saving analgesia for the millions of persons suffering with chronic pain, yet overdose deaths are rising at an alarming rate, with methadone implicated to a disproportionate degree.”To stop the deaths, we must understand clearly what is causing them,” says Lynn R. Webster, MD, FACPM, FASAM – a widely published author who is Medical Director at the Lifetree Clinical Research & Pain Clinic, President of the Utah Academy of Pain Medicine, and Chief of Anesthesiology at Health South Salt Lake Surgical Center.

http://www.pain-topics.org/clinical_concepts/comments.php#23Webster

http://www.pain-topics.org/pdf/Webster-MaximizingOpioidSafety.pdf

METHADONE Rx & Safety. The following evidence-based research reports, guidance documents, and other information focus on factors involved in safer prescribing of effective methadone analgesia. (Pain Treatment Topics - e-NOTIFICATION - July 28, 2007)

http://www.pain-topics.org/opioid_rx/methadone.php

UK. Reducing harm and promoting recovery: a report on methadone treatment for substance misuse in Scotland. This paper has been produced by an expert group of clinicians and academics in the filed of substance misuse in Scotland and aims to advise ministers on the place of methadone in the treatment of substance misuse in Scotland (Scottish Executive, UK, July 2007)

http://www.scotland.gov.uk/Publications/2007/06/22094730/0

UK. Review of Methadone in Drug Treatment: Prescribing Information and Practice. This review was conducted at the same time as the wider inter-departmental programme of work being undertaken across the Executive on children in drug abusing households (Scottish Executive, UK, July 2007)

http://www.scotland.gov.uk/Publications/2007/06/22094632/0

USA. Methadone-Maintained Women May Need More Analgesia After C-Section
A study shows that women maintained on methadone for opiate dependence during pregnancy have similar analgesic needs and responses during labor as other women, but require more opiate analgesia after cesarean delivery.
In the August issue of Obstetrics and Gynecology, Dr. Marjorie Meyer and colleagues from the University of Vermont College of Medicine, Burlington report results of a study designed to "determine whether methadone maintenance alters intrapartum or postpartum pain or medication requirements." (MedscapeNews, 22.8.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/561785


RETARDIERTE MORPHINE / SUBSTITOL


Österreich. Mundipharma nimmt Stellung zu den Vorwürfen im „Drogenreport Österreich“. Im Interview mit der Plattform www.drogensubstitution.at kritisiert Günther Zäuner, Autor des jüngst erschienenen „Drogenreport Österreich“, scharf das österreichische Pharmaunternehmen Mundipharma und im speziellen sein Substitutionsmedikament Substitol. Nun nehmen DI Dietmar Leitner, Geschäftsführer von Mundipharma, und Univ. Prof. Dr. Ulrich Ganzinger, Internist und Leiter der Medizinischen Abteilung von Mundipharma, Stellung zu den Vorwürfen und klären missverständliche oder falsche Aussagen zur Zulassung und Sicherheit des Medikaments im Wege einer Gegendarstellung auf. (drogensubstitution.at, ohne Datum)

http://www.drogensubstitution.at/expe [...] -zu-den-vorwuerfen-im-drogenreport-oesterreich.htm

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Gesundheitsförderung für Frauen: Neues Portal der BZgA. Schwangerschaft, Wechseljahre, Osteoporose – wo gibt es Unterstützung und verlässliche Informationen? Frauenspezifische Gesundheitsprobleme und Lebenslagen erfordern eine frauenspezifische Gesundheitsförderung. Wie die aussehen kann, zeigt die neue Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (BMG-Newsletter Nr. 13 vom 12.07.2007)

http://www.frauengesundheitsportal.de/

Konstruktionen und Krisen von Männlichkeiten im Kontext von Rausch und Sucht. Dritte Konferenz zum Zusammenhang "Männlichkeiten und Sucht".
Organisation:
BISDRO (Bremer Institut für Drogenforschung) Universität Bremen
Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
am 15. und 16. November 2007 in der Jugendherberge Bremen
Anmeldung:
Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Karola Gebauer, Tel. 0049 441 798 43 16,

Email: zfg@uni-oldenburg.de

Mauritius: Methadone Programme Soon Extended to Women. While the pilot project for the use of methadone to reduce drug addiction was launched last November, one of the major failures was that it did not address women. This is about to change. (L'Express, Port Louis, 8.8.07)

http://allafrica.com/stories/200708080298.html

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

IACM-Kongress 2007 vom 5. bis 6. Oktober in Köln
Vergessen Sie bitte nicht, sich zu registrieren und ihre
Übernachtung am Konferenzort für den kommenden IACM-
Kongress zu buchen.

http://www.iacm-conference2007.org

Cannabis-Therapie: Bundesopiumstelle gibt Hinweise zur Antragstellung. Die Bundesopiumstelle gibt Patienten auf ihren Internetseiten ( www.bfarm.de ) Hinweise, wie sie eine Ausnahmegenehmigung zum Erwerb eines standardisierten Cannabis-Extrakts beantragen können. (Deutscher Apotheker Verlag, 29.8.07)

http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/August/tagesnews20070829a.html

Ausnahmegenehmigungen nach § 3 Abs. 2 BtMG zur therapeutischen Verwendung von Cannabisextrakt Hinweise für Patienten. (BfArM, Bundesopiumstelle, Stand: 23. August 2007)

http://www.bfarm.de/cln_043/nn_424418 [...] m/Cannabis__Patient__Hinweis__Startseite.html#oben

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

Kanada. Summer issue of the Cannabinoid Chronicles.

http://www.thevics.com/publications/vol4/VICSNews4_10.pdf

Thüringen. BENEFIZ - CDU spielt Geld für Cannabis-Arznei ein. Wenn die Fußballelf des CDU-Ortsverbandes Scheibe-Alsbach und Steinheid am Freitag ihr jährliches Benefizspiel startet, dann geht es diesmal um Cannabis – genauer gesagt um das Schmerzmittel Dronabinol. Dieses wird der aus Scheibe-Alsbach stammenden Krebspatientin Ute Köhler von der AOK Thüringen seit Jahren vorenthalten, weil es nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen steht. (Freies Wort, 31,7.07)

http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,688295

London. Abmagerungsmittel: Kontraindikationen, aber kein Verbot von Acomplia®. Patienten mit Major-Depression darf in Zukunft nicht mehr das Abmagerungsmittel Acomplia (Wirkstoff: Rimonabant) verschrieben werden. Diese Kontraindikation gilt generell auch für Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden. (Newsletter Deutsches Aerzteblatt 20. Juli 2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29226

Webseite des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin.

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Deutschland: MS-Patientin erhält vom Bundesgesundheitsministerium Ausnahmegenehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabis. (Quelle: IACM-Informationen vom 18. August 2007)

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-bulletin.htm

Drogen aus der Apotheke - Haschisch im Panzerschrank. Erstmals darf eine Patientin Cannabis legal zur Behandlung ihrer Multiplen Sklerose beziehen - unter strengen Auflagen. Kranke, die sich das Mittel auf eigene Faust besorgen, müssen mit Gefängnis rechnen. (Süddeutsche Zeitung, 21.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/136/128920/

HANF-THERAPIE. MS-Kranke darf Cannabis in Apotheke kaufen. (SPIEGEL ONLINE - 21. August 2007)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,500997,00.html

Cannabis in der Apotheke? Hürden für medizinische Verwendung abbauen. (Grüne im Bundestag, 22.8.07)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/194/194458.htm

NEUMARKT - Oberpfalz. Das Neumarkter Unternehmen "Bionorica" will ein Medikament mit einem Cannabis-Wirkstoff auf den Markt bringen. (neumarktonline.de, 28.8.07)

http://neumarktonline.de/art.php?newsid=50168

BIONORICA – The phytoneering company.

http://www.bionorica.de/cda/home.html

Selbsthilfenetzwerk-Cannabis-Medizin – SCM hat einen Protestmailer zur medizinischen Verwendung von Cannabis an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages eingerichtet.

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

Stahlblechschrank mit Sicherheitsschloss: Wie die Bundesopiumstelle Anträge auf Behandlung mit Cannabis prüft.Interview mit Dr. Wilhelm Schinkel von der Bundesopiumstelle zum Prüfverfahren in Deutschland (Peter Mühlbauer in Telepolis, 24.08.2007)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26032/1.html

Obwohl es vielen Kranken Linderung verschafft, ist Cannabis nicht als Arzneimittel zugelassen. Einer Patientin wurde erstmals erlaubt, es zu konsumieren - Axel Junker kämpft noch dafür. (die tageszeitung, 30.8.07)

http://www.taz.de/index.php?id=start&art=3896&id=wissen-artikel&cHash=07b9b0ef2e

Arno Hazekamp von der Universität Leiden (Niederlande) hat kürzlich seine Doktorarbeit unter dem Titel "Cannabis, extracting the medicine" mit zehn Kapiteln zu medizinischem Cannabis abgeschlossen. Sie ist kostenlos verfügbar durch Sendung einer E-Mail an

ahazekamp@rocketmail.com

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine fortlaufende Zusammenstellung von dgs-info finden Sie hier:

Masterstudiengang Suchthilfe in Köln und München.
Der aktuelle Masterstudiengang Suchthilfe in Köln läuft nun schon erfolgreich im 7. Jahr. Dieser Studiengang mit integrierter VDR-anerkannter suchttherapeutischer Weiterbildung wird ab September 2007 an den Standorten Köln und München angeboten werden. Dadurch können jährlich insgesamt bis zu 48 Studierende zugelassen werden.
Das viersemestrige berufsbegleitende Studium bildet Absolventen der Fächer Medizin, Psychologie und Soziale Arbeit in einem integrierten Curriculum in suchtwissenschaftlichen Grundlagen und verhaltenstherapeutisch orientierter Suchttherapie aus.
Weitere Informationen unter www.suchthilfemaster.de oder telefonisch unter 0221-7757 155 (montags, mittwochs und freitags von 9 bis 15 Uhr).
Bewerbungsfrist für München: 31.07.2007; Bewerbungsfrist für Köln: 31.10.2007

Fachkunde Soziale Suchtarbeit 2007
Die Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) bietet auch 2007 die Zertifikatsweiterbildung zur Fachkunde Soziale Suchtarbeit an. Die Fachkunde bietet für die Soziale Arbeit mit Suchtkranken eine wissenschaftlich fundierte, kompakte Einführung auf der Basis langjähriger Qualifikation der Referenten in Forschung und Praxis an.
Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die schwerpunktmäßig mit Suchtkranken arbeiten oder außerhalb der klassischen Suchthilfe (z.B. in den Bereichen Bewährungshilfe, Wohnungslosenhilfe, Jugendhilfe, ASD, betriebliche Sozialdienste) mit Suchtkranken befasst sind, ohne dafür bislang eine Qualifikation erworben zu haben. Berufsanfänger, die eine entsprechende Tätigkeit planen.
Curriculum: 50 UE, verteilt auf vier Wochenenden.
Thematische Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Grundlagen der Suchtbehandlung (Beratung, Therapie, Prävention, niedrigschwellige Hilfen), Suchtmittelkunde (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Tabak), Soziale Netzwerkarbeit, motivierende Gesprächsführung, Rückfallprophylaxe, Abschlusskolloquium. Die Kompetenzplattform Sucht (KOPF Sucht) ist eine vom Land NRW anerkannte Institution zur Weiterbildung und Qualifikation auf der Basis nachgewiesener hoher Kompetenz und Qualität in den Bereichen Forschung und Lehre.
Referenten: Prof. Dr. Michael Klein, KFH NW, Forschungsschwerpunkt Sucht (Koordination und Leitung des Kurses)/ Dr. Wilma Funke, leitende Psychologin, Kliniken Wied/ Prof. Dr. Rolf Jox, KFH NW, Abteilung Köln, Fachbereich Sozialwesen/ Wolfgang Scheiblich, Dipl.- Sozialarbeiter, Leiter des Fachbereichs Drogen- und Aidshilfe, Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), Köln.
Termine: 21. und 22. September 2007, 12. und 13. Oktober 2007, 26. und 27. Oktober 2007, 09. und 10. November 2007.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der KFH NW, Koordinationsstelle Weiterbildung, Frau Neuland, Wörthstr. 10, 50668 Köln, 0221/77 57-312,

weiterbildung@kfhnw.de

fdr-Fachverband Drogen- und Rauschmittel: Fachkraft Suchthilfe. Mit der Weiterbildung "Fachkraft Suchthilfe" bietet der Fachverband Drogen- und Rauschmittel e.V. seit kurzem eine neue, modulgestützte Qualifizierung von Fachkräften in allen Arbeitsfeldern der Suchthilfe. In zwölf dreitägigen Seminaren werden innerhalb von drei Jahren verschiedene Themen geboten, die für die Qualität der Arbeit und die persönliche Qualifizierung wichtig sind. Bereits nach dem Besuch von sechs Seminaren können Teilnehmer/-innen sich als "Fachkraft Suchthilfe" zertifizieren lassen (-> Weiterbildungen) (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)

http://www.fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Das Kompetenznetz Depression, Suizidalität hat zertifizierte Fortbildungen erstellt. Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Apotheker können mit zertifizierten Fortbildungen Punkte sammeln. Diese Fortbildungseinheiten sind zertifiziert von der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), soweit nicht anders angegeben.

http://www.psychiatriekonsil.de/

 
HARM REDUCTION

IHRA and the Conference Consortium are pleased to announce the launch of the new website for ”Harm Reduction 2008: IHRA's 19th International Conference” (11 – 15 May 2008; Barcelona, Spain). The website will contain all of the information that you will need about the event, the registration process, the programme, abstract submission, travel and accommodation – as well as an archive of information from the previous 18 IHRA conferences.

www.ihraconferences.net

IHRA - International Harm Reduction Association mit neu gestalteter Website.

http://www.ihra.net/

Die Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association erscheinen zweimonatlich in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

New IJDP Issue Released. The current issue of the International Journal of Drug Policy (IHRA's official journal) was released recently. Volume 18, Issue 3 presents a range of original research papers on a wide range of topics – including cannabis policy and cannabis use around the world.
There are several other topics covered as well, including:

- the state of harm reduction in Tanzania (where interventions urgently need to be scaled-up in the context of a growing population of HIV-positive injecting drug users)
- hepatitis C knowledge and prevention in the dance scene in Sydney, Australia
- the links between sterile drug injection equipment and HCV-negativity in Montreal, Canada
- improving health and social care relationships in harm reduction services
- incentives for, barriers to, and ethical issues of the participation of drug users in research participation
- young people's drug choices in Russia (in the context of youth culture, local drugs markets and broader socio-economic factors

http://www.sciencedirect.com/science/journal/09553959

Harm Reduction in the Middle East and North Africa. IHRA and the World Health Organization (WHO) are pleased to announce the launch of a new harm reduction network for the Middle East and North Africa region. Through generous funding from the Drosos Foundation in Switzerland, this programme of work – called Menahra – aims at building harm reduction capacity and build on the existing advances and progress in the region. (IHRA E-Newsletter August 2007)

http://www.ihra.net/News#HarmReductionintheMiddleEastandNorthAfrica

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker, Montefiore Medical Center-Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

International Harm Reduction Association - Policing Harm. This article by Jamie Bridge describes the impact that policing practice can have on harm reduction approaches - as well as the efforts that have been made to engage law enforcement personnel in harm reduction interventions and training. The article (from Druglink magazine - the bi-monthly publication from DrugScope in the UK) is adapted from the "50 Best Resources on Policing and Harm Reduction" - IHRA's free resource collection which is available at:

http://www.ihra.net/policing

http://www.ihra.net/50BestCollectionsOverview

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/Bridge-DrugLink0607.pdf

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Canada. Vancouver Votes for Innovative Harm Reduction Programs. In keeping with Vancouver's history of innovation in response to drug misuse, Vancouver Mayor Sam Sullivan and the Vancouver City Council voted last week to support two public health-oriented drug policy measures. One would extend the operation of the city's safer injection site, the first in North America, for three and a half years. The other would create a research trial to transition people struggling with addiction from using illegal street drugs to using legal prescription drugs. This would have international significance as a program that does substitution not only for heroin - which is currently being done in both Vancouver and Montreal - but for stimulant drugs. (dpa, 11.7.07)

http://www.drugpolicy.org/news/071107vancouver.cfm

Kanada. COUNCIL KILLS CRACK PIPE PROGRAM. Surprise Move Called A Blow For Public Health In Ottawa.
Council decided yesterday to end the city's controversial crack pipe program - a move heralded as a great day for tourism, but a sad day for public health.
"We just voted to basically kill six to 12 people a year," said Councillor Clive Doucet. He was referring to the estimated number of people who, because of the program, did not contract communicable diseases from sharing infected drug paraphernalia.
The program's intent, said chief medical officer Dr. David Salisbury, was not to prevent drug use, but to prevent the spread of diseases like HIV and Hepatitis C. (Ottawa Citizen, 12.7.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n833.a07.html


GESUNDHEITSRÄUME – FIXERSTÜBLI - SUPERVISED SAFER INJECTING FACILITIES - NEEDLE EXCHANGE SERVICES

World Health Organization. Effectiveness of sterile needle and syringe programming in reducing HIV/AIDS among injecting drug users – Evidence for action technical papers (2004).
This is the most comprehensive report ever produced reviewing the evidence base for needle/syringe programmes (NSPs), and is based on a review of over 200 scientific studies.

http://www.emro.who.int/aiecf/web301.pdf

Absage für Lausanner Drogenpolitik. Die Lausanner Stimmberechtigten wollen kein "Fixerstübli". 54,6 % lehnten die Eröffnung eines Gassenzimmers bei einer Stimmbeteiligung von 31,8 % ab. (NZZ online, 8.7.07)

http://www.nzz.ch/nachrichten/Schweiz/lausanne_fixerstube_1.525360.html

Canada. Circumstances of First Injection Among Illicit Drug Users Accessing a Medically Supervised Safer Injection Facility. Kerr, T., Tyndall, M. W., Zhang, R., Lai, C., Montaner, J. S.G., Wood, E.; Am J Public Health 2007 97: p. 1228-1230. (Abstract)

http://www.ajph.org/cgi/content/abstract/97/7/1228?ct

Canada. Summary of findings from the evaluation of a pilot medically supervised safer injecting facility. Evan Wood, Mark W. Tyndall, Julio S. Montaner, Thomas Kerr. CMAJ, November 21, 2006, 175(11), 1399

http://www.cmaj.ca/cgi/reprint/175/11/1399.pdf

Vancouver / Canada. INCREASE IN OVERDOSE DEATHS ‚AN ARGUMENT FOR MORE SAFE INJECTION SITES'. (Vancouver Courier, 8.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n955.a11.html

USA. House Repeals Needle Ban. Decision on Funding Thrills D.C. Officials Fighting the HIV/AIDS Epidemic. The House yesterday lifted a nine-year-old ban on using D.C. tax dollars to provide clean needles to drug addicts, handing city leaders what they consider a crucial new weapon against a severe AIDS epidemic. (Washington Post, 29.6.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/06/28/AR2007062801878.html

International Harm Reduction Association - The Works Party Comedown. This article by Jamie Bridge describes some of the issues and problems facing needle exchange services and staff in the UK. An audit of needle exchanges in the UK showed the extent of the "postcode lottery" that exists in terms of service coverage and quality. The article (from Druglink magazine - the bi-monthly publication from DrugScope in the UK) describes what needs to be done in order to take needle exchange into the next era and rise to the challenges of rising HIV and hepatitis C prevalence amongst the country's injecting drug users.

http://www.ihra.net/uploads/downloads/NewsItems/Bridge-DrugLink0906.pdf

USA. San Francisco Exchange Programs Scored Over Dirty Needles. (Drug War Chronicle, Issue 497, 10.8.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/497/san_francisco_dirty_needle_exchange_chronicle

Canada. Science and Ideology. Kommentar zum Versuch der kanadischen Regierung, Nordamerikas einzigen Gesundheitsraum zu schließen. Stephen Wesley Hwang. Open Medicine, Vol 1, No 2 (2007)

http://www.openmedicine.ca/article/view/128/52

Schweiz – Luzern. Fixerraum: Junkies fürchten sich vor Polizeikontrollen. Der Fixerraum beendete seinen ersten Tag gestern mit einer durchzogenen Bilanz. Die Junkies sind vom Projekt begeistert, obwohl die Angst vor Polizeikontrollen riesig ist. (20min.ch, 28.8.07)

http://www.20min.ch/news/luzern/story/10221190

San Francisco. GOLDEN GATE PARK SWEEP - CAN CITY MAKE IT STICK? 'MARCH OF JUNKIES': Haight's residents fume over needles. (San Francisco Chronicle, 2.8.07)

http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2007/08/02/MNTQRBGEL2.DTL

San Francisco. A month after we chronicled "the march of the junkies" at the needle exchange center near Golden Gate Park, longtime neighbors say things have improved. Residents who live near the center on Haight said it was the source of used syringes being discarded in the park and in their yards by drug users. (San Francisco Chronicle, 23.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n986/a08.html

Vancouver / Canada. RENEW INSITE'S LICENCE. Speaking to the Canadian Medical Association last week, federal Health Minister Tony Clement was non-committal on the future of Vancouver's safe injection site. But he seemed to be leaning against extending Insite's licence when it expires at year's end, telling doctors that recent research has cast doubt on the pilot project's usefulness. (Globe and Mail, 28.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n996.a01.html

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Studie zur Preisentwicklung von harten Drogen. Globalisierung verbilligt Kokain und Heroin. (Handelsblatt, 30.7.07)

http://tinyurl.com/2hpou4

http://www.handelsblatt.com/news/Konj [...] x/globalisierung-verbilligt-kokain-und-heroin.html

GLOBALIZATION AND THE PRICE DECLINE OF ILLICIT DRUGS, CLÁUDIA COSTA STORTI, PAUL DE GRAUWE. CESIFO WORKING PAPER NO. 1990. CATEGORY 7: TRADE POLICY, MAY 2007.

http://www.cesifo-group.de/~DocCIDL/cesifo1_wp1990.pdf

LEGALISE DRUGS TO BEAT TERRORISTS. The UK government is considering reclassifying cannabis from a class C drug to a class B drug, carrying higher penalties for using and dealing. As an economist with a strong commitment to personal liberty and responsibility, my preference would be to see all illegal drugs legalised. The only exception would be substances whose consumption leads to behaviour likely to cause material harm to others. Financial Times, 7.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n941.a06.html

http://www.ft.com/cms/s/c0eaf51e-4509-11dc-82f5-0000779fd2ac.html

Willem Buiter's proposal on these pages last week for the European Union (and the world) to legalise all drugs, including heroin and cocaine, is a one-way ticket to destroying millions of children, increasing violent crime and pushing up healthcare costs. (Financial Times, 16.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n941/a06.html

"Beyond 2008”: Have Your Say on UN Drug Policies. In 2008, the member states of the UN will review their progress in the ten years since the UN General Assembly (UNGASS) on the world drug problem. In order to ensure that civil society is represented and engaged in this process, the Vienna NGO Committee on Narcotic Drugs have created a global NGO forum called”Beyond 2008”. All NGOs are encouraged to complete a short questionnaire to document their experiences from the last decade.

http://www.ihra.net/News#%E2%80%9CBeyond2008%E2%80%9D:HaveYourSayonUNDrugPolicies

Der Fragebogen.

http://www.questionpro.com/akira/TakeSurvey?id=652966&rd=12162742

Snow Fall. Attacking cocaine at its source was meant to drive up prices, yet U.S. street dealers are selling it for less than ever. (Atlantic Monthly, July-August 2007)

http://www.theatlantic.com/doc/prem/200707/cocaine

IDPC Briefing Paper Number 6 - The World Drug Report 2007. This IDPC Briefing reviews the data in the latest report from the UN Office on Drugs and Crime on the state of the global market, criticises the claims made in the report that international action is successfully controlling the market, and questions the political objectivity of the UNODC as we approach the review of the global objectives set in 1998.

http://www.idpc.info/docs/IDPC_BP06_WorldDrugRpt2007_EN.pdf

AFTER THE WAR ON DRUGS: TOOLS FOR THE DEBATE. Transform's latest publication is now available to download in PDF format. After the War on Drugs: Tools for the debate is a 76 page guide to making the case for drug policy reform.

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/08/after-war-on-drugs-tools-for-debate.html

Türkei. Drogen unter Kontrolle - Die Türkei und ihr staatlich regulierter Anbau von Opium. Für die Vereinten Nationen wie für die EU gilt der kontrollierte Opiumanbau in der Türkei als ein Modell für Länder wie Afghanistan. Brüssel hat jedenfalls keine Einwände gegen die Opiumgeschäfte seines Beitrittskandidaten. In den Türkei-Fortschrittsberichten der EU wird das Land lediglich gedrängt, den Drogenschmuggel über sein Territorium zu unterbinden. (Deutschlandfunk, Europa heute, 26.7.07, Text und Audio on Demand)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/650470/

Opium Production in India. India produces about half the opium utilized by the world's pharmaceutical industries to produce codeine, morphine, narcotine, thebaine, papaverine, and other medical products. (1989)

http://www.uwmc.uwc.edu/political_science/opiumprod.html

Photo Essay on Cultivation of Opium in India. In India, thousands of small land-owners are licenced to grow opium. From the seeds to the refined paste and medicinal alkaloids, production is controlled by Central Narcotics Bureau, a branch of the Ministry of Finance.

http://www.ieo.org/opm_mass.html

AN ANALYSIS OF LICIT OPIUM POPPY CULTIVATION: INDIA AND TURKEY; David Mansfield (Consultant), April 2001. Unpublished report released by www.geopium.org in March 2006.

http://www.pa-chouvy.org/Mansfield2001AnalysisLicitOpiumPoppyCultivation.pdf

Die Türkei und ihr staatlich regulierter Anbau von Opium. (Deutschlandradio, 26.7.07)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/650470/

UK. Britisches Pharma-Unternehmen sucht Schlafmohn-Farmer. Schlafmohn ist der Grundstoff für Rausch- und Schmerzmittel. In Afghanistan wird der Anbau bekämpft.
Während in Afghanistan der Anbau von Schlafmohn als Grundstoff für Heroin massiv bekämpft wird, sollen Landwirte in Großbritannien ihre Felder mit der Pflanze bestellen. Das schottische Pharma-Unternehmen Macfarlan Smith (Edinburgh) sucht Farmer für den kontrollierten Anbau, berichtet die Londoner Tageszeitung The Times. Aus der Pflanze wird Diamorphin (Heroin) hergestellt, das in Großbritannien in der Schmerzbehandlung eingesetzt wird. (idea.de – das christliche Nachrichtenportal, 22.8.07)

http://www.idea.de/index.php?id=355&t [...] D=56797&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=73848c67de

THINK AGAIN: DRUGS. Prohibition has failed - again. Instead of treating the demand for illegal drugs as a market, and addicts as patients, policymakers the world over have boosted the profits of drug lords and fostered narcostates that would frighten Al Capone. Finally, a smarter drug control regime that values reality over rhetoric is rising to replace the "war" on drugs. (Published in Foreign Policy (US), September/October 2007. By Ethan Nadelmann, PhD)

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=1412&fmt=page


MITTLERER OSTEN

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

AMBASSADOR: WASHINGTON WILL CHANGE ITS AFGHAN COUNTERNARCOTICS PROGRAMS. On July 27, US Ambassador Thomas A. Schweich, Acting Assistant Secretary for the Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs, discussed upcoming changes in the Bush administration's counternarcotics policies in Afghanistan before a select group of Washington analysts. (EurasiaNet Recap, 30.7.07

http://www.eurasianet.org/departments/recaps/articles/eav073007.shtml

The Taliban's Opium War. The difficulties and dangers of the eradication program. In the main square in Tirin Kot, the capital of Uruzgan Province, in central Afghanistan, a large billboard shows a human skeleton being hanged. The rope is not a normal gallows rope but the stem of an opium poppy. (The New Yorker, 9.7.2007)

http://www.newyorker.com/reporting/2007/07/09/070709fa_fact_anderson

Opium Jihad. With Afghanistan now responsible for more than 90 per cent of the world's opium production, there is massive international pressure for repressive policies. But quick-fix solutions like opium bans and eradication don't work, write Martin Jelsma and Tom Kramer, who report back from Afghanistan on the rising anger of poor farmers on the front line. (Red Pepper, June 2007)

http://www.tni.org/detail_page.phtml?&act_id=17028

Deutschland soll Afghanen Mohn abkaufen. Die FDP will den Mohnanbau in Afghanistan unterbinden. Als ersten Schritt schlägt Generalsekretär Niebel vor, die gesamte Ernte durch staatliche Stellen aufzukaufen. (Netzeitung, 31.7.07)

http://www.netzeitung.de/deutschland/702150.html

IT'S EASY FOR SOLDIERS TO SCORE HEROIN IN AFGHANISTAN. Simultaneously Stressed and Bored, U.S. Soldiers Are Turning to the Widely Available Drug for a Quick Escape. (Salon, 8.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n943.a01.html

"Zuckerbrot und Peitsche" - US-Programm gegen Mohnfelder. Im Kampf gegen den zunehmenden Mohnanbau in Afghanistan hat die US-Regierung ein neues Programm vorgestellt. Zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Dollar Entwicklungshilfe sollen in den nächsten Jahren an örtliche Behördenvertreter fließen, die sich in ihrer Region erfolgreich für eine Verringerung des Mohnanbaus einsetzen. Wer weiter Mohn anbaut, soll dabei auch härtere Strafen und finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. (NTV, 12.8.07)

http://www.n-tv.de/837614.html

In Strategy Shift, US Troops to Join Battle Against Opium in Afghanistan (Drug War Chronicle, Issue 498, 17.8.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/498/afghanistan_opium_US_military_new_strategy

U.S. Counternarcotics Strategy for Afghanistan. Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs. Compiled by the Coordinator for Counternarcotics and Justice Reform in Afghanistan, Ambassador Thomas A. Schweich, U.S. Department of State. (US Department of State, August 2007)

http://www.state.gov/p/inl/rls/rpt/90561.htm

The results of the latest Afghanistan Opium Price Monitoring from July 2007, issued by the Afghan Ministry of Counter Narcotics and the United Nations Office on Drugs and Crime Kabul, Afghanistan.

It's easy for soldiers to score heroin in Afghanistan. Simultaneously stressed and bored, U.S. soldiers are turning to the widely available drug for a quick escape. (Shaun McCanna in SALON, 21.8.07)

http://www.salon.com/news/feature/2007/08/07/afghan_heroin/index.html

Amerikas Kämpfer kehren als Junkies zurück. (Die Welt, 22.8.07)

http://tinyurl.com/23bzos

Opiumproduktion erreicht neues Rekordhoch. Die Produktion des Heroin-Rohstoffs Opium in Afghanistan ist laut einem UN-Bericht in diesem Jahr um mehr als 30 Prozent auf einen neuen Rekordstand gewachsen. In der Saison 2007 seien in Afghanistan mehr als 8 Tonnen Opium geerntet worden, teilte das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) gestern in seinem Opium-Jahresbericht mit. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.8.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29603

HOW TO SOLVE AFGHANISTAN'S OPIUM CRISIS? (The Guardian, 29.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n1001.a08.html

Let Afghanistan Grow the World's Opium Supply. Given that farmers are going to produce opium - somehow, somewhere - so long as the global demand for heroin persists, maybe the world is better off, all things considered, with 90 percent of it coming from Afghanistan. (Ethan Nadelman, AlterNet, 31.8.07)

http://www.alternet.org/drugreporter/61144/

Einmal künstliches Paradies und zurück- Wie Bayan Shairshah in Afghanistan den ausufernden Rauschgiftkonsum bekämpft. Wer Haschisch raucht, der kann kein wahrer Mann sein. So lautet ein afghanisches Sprichwort. Trotzdem greift jeder zweite Afghane zu dem Rauschgift. Dass die afghanische Opiumproduktion den größten Teil der globalen Nachfrage nach Heroin deckt, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass die afghanische Bevölkerung selbst ausufernd Drogen konsumiert: 80 Prozent des im Land produzierten Opiums werden in der Region verbraucht. Man schätzt grob, dass es eine Million Rauschgiftkonsumenten gibt. Die afghanische Gesellschaft ist also nicht nur mit einem Produktions-, sondern auch mit einem Konsumproblem konfrontiert - vor allem von Opium, Heroin und Haschisch.
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit ( GTZ ) hat in Afghanistan ein Drogenpräventions-, Behandlungs- und Rehabilitationsprogramm aufgebaut, das seit dem Jahr 2003 von Bayan Shairshah geleitet wird, einem afghanischen Arzt, der in Deutschland studiert hat. Sechs Stationen im ganzen Land betreuen Rauschgiftsüchtige. Das Programm gibt Aufschluss nicht nur über den Drogenkonsum in Afghanistan, sondern ermöglicht auch einen Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung des Landes. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.8.07)

Anhang: Afghanistan-Einmal_künstliches_Paradies_und_zurück-FAZ_24.8.07.doc

UNODC reports diverging trends between opium-free north and lawless south of Afghanistan. (UNODC Press Release, 27.8.07)

http://www.unodc.org/unodc/press_release_2007_08_27.html

Afghanistan. UNODC – United Nations Officce on Drugs and Crime, Government of Afghanistan - Ministry of Counter Narcotics. Full text of the 2007 Annual Opium Poppy Survey executive summary. (August 2007)

http://www.unodc.org/pdf/research/AFG07_ExSum_web.pdf

Kabul. Military force not enough to beat Taliban. A top U.S. commander said Thursday that military force alone is not enough to defeat the Taliban in Afghanistan and noted that most insurgencies end with a political solution. (Pravda, engl. edit., 30.8.07)

http://english.pravda.ru/news/hotspots/30-08-2007/96515-cone_taliban-0

The Tall Poppy Syndrome. (...) Unquestionably, Afghan opium is contributing to rising drug addiction and crime around the world. It is also funding the Taliban insurgency. But using brute military force or chemicals to destroy poppy crops would drive impoverished poppy farmers into the arms of the al-Qaeda-backed Taliban insurgency. It is a Catch-22 that has led to a policy paralysis among the "coalition of the willing". (The Sidney Morning Herald, 1.9.07)

http://www.smh.com.au/news/world/the-tall-poppy-syndrome/2007/08/31/1188067368292.html

Afghans should join the legal opium system. TRUE or false? People who grow opium are bearded Afghans in turbans and long shirts, selling their resin to Taliban-linked dealers, or Wa hill tribesmen in Burma under the thumb of Chinese drug warlords.
The raw product is refined in illicit factories and smuggled by Nigerian couriers or dupes like the Bali nine, or hidden in commercial cargoes. Eventually it is cut, packaged and injected into the arms of addicts in rich countries.
Actually, not always. Opium growers can be farmers in woolly jumpers in Tasmania, where about 1500 landowners are licensed to produce the opium poppy, or similar respectable counterparts in Britain, France and Hungary.
Their crops are processed by pharmaceutical companies and the products used in codeine pills for minor aches, and diamorphine drips for the excruciating pains of cancer and serious injury. There is a global shortage of these drugs. (The Sidney Morning Herald, 1.9.07)

http://www.smh.com.au/news/world/afgh [...] e-legal-opium-system/2007/08/31/1188067368259.html

Drogenproduktion auf neuem Rekordhoch. Vizepräsident: Internationale Gemeinschaft versagt im Kampf gegen den Handel mit Opium / Nutznießer auch die Taliban.
Afghanistans Vizepräsident Ahmad Sia Massud hat der internationalen Gemeinschaft Versagen im Kampf gegen den Drogenhandel in seinem Land vorgeworfen. Die Maßnahmen müssten verschärft werden und in die Hände der afghanischen Regierung übergehen, forderte Massud in der britischen Wochenzeitung „The Sunday Telegraph“. (Der Tagesspiegel, 3.9.07)

http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2371566

AMERIKA

USA

U.S. Mayors Declare Drug War a Failure. The mayors of America's large cities have unanimously approved a resolution stating that the drug war "has failed" and calling for a harm-reduction oriented approach to drug policy that focuses on public health. (jointogether, 18.7.07)

http://www.jointogether.org/news/features/2007/us-mayors-declare-drug-war.html

Since 2000, the Drug Enforcement Administration has embarked on a muscular campaign against prescription painkiller abuse. It has utilized undercover investigations, SWAT raids, asset forfeiture, and high profile trials against "kingpin" doctors. These tactics should be familiar to anyone who has studied the drug war, but the results are a shocker. Prescription opioids have actually grown scarce.
To put it bluntly, the DEA has finally found a drug war it can win. (Washington Times, 16.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n964.a02.html


LATEINAMERIKA

KOLUMBIEN

Criticism of Fumigation Grows in Colombia as Cocaine Trade is Undiminished. (World Politics Review Exclusive, 16.7.07=

http://www.worldpoliticsreview.com/article.aspx?id=929

CULTIVOS ILÍCITOS.gobierno da un giro en estrategia. Apuestan por erradicación manual. El presidente Álvaro Uribe planteó que las fumigaciones contra plantaciones ilegales sean 'un recurso marginal'. (prensa.coa, Panama, 23.7.07)

http://www.prensa.com/hoy/mundo/1057571.html

Colombia Announces Shift to Manual Eradication of Coca Crops. Six years and $5 billion in US assistance after the Colombian and US governments embarked on a program of mass aerial fumigation of Colombian coca fields in a bid to dry up the supply of cocaine, the Colombian government announced late last month that it will now accentuate manual eradication of the country's biggest cash crop. (Drug War Chronicle, Issue 496, 3.8.07

http://stopthedrugwar.org/chronicle/496/colombia_shifts_from_aerial_to_manual_coca_eradication

Las políticas del gobierno frente a las drogas. En el colmo de su megalomanía, el Ministro de Defensa ha intentado convencer a los colombianos de que gracias a su gran capacidad argumentativa logró convencer a las autoridades de Estados Unidos de que la erradicación manual de cultivos ilícitos es mejor que la aspersión aérea. (El Espectador, 4 de agosto, 2007)

http://www.elespectador.com/elespectador/Secciones/Detalles.aspx?idNoticia=13367&idSeccion=25

Transnational Institute Drug Policy Briefing No 22 - Colombia Coca Cultivation Survey Results - A Question of Methods. Despite 2006 witnessing the most intensive use of fumigation in the country's history, some 157,200 hectares of cultivation were detected, 13,200 hectares more than in 2005. Is the fumigation strategy failing?

http://www.tni.org/detail_page.phtml?&act_id=17020

Colombia's new urban drugs war. Colombia's 44-year civil conflict has largely been confined to the countryside. But now the country's main port, Buenaventura, is finding itself in the middle of a new, urban war. (BBC, 18.8.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/from_our_own_correspondent/6951683.stm


MEXIKO

Kampf gegen Drogen-Kartelle - Bushs mexikanische Karte. Die US-Regierung plant, Hunderte Millionen Dollar in den Kampf gegen mexikanische Drogenkartelle zu stecken. Dazu sollen US-Einheiten auch auf mexikanischem Boden tätig werden - problematisch, wegen eines 159 Jahre zurückliegenden Krieges. (Süddeutsche Zeitung, 8.8.07)

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/429/127227/

E.U. proyecta 'Plan Colombia' para México: de 700 a 1.000 millones de dólares en dos primeros años. Aunque ni Washington ni Ciudad de México lo oficializan la estrategia antinarcóticos podría ser ultimada en el encuentro entre George W. Bush y Felipe Calderón de este 20 de agosto en Canadá. (El Tiempo, Agosto 9 de 2007)

http://www.eltiempo.com/internacional/euycanada/noticias/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-3672929.html

How America and Mexico Can Defeat the Cartels. U.S. and Mexican authorities are nearing agreement on an aid package to support Mexico's courageous new offensive against the deadly drug syndicates that threaten both our nations. The stakes are high for the United States: We depend on Mexico as a cooperative neighbor and trade partner, and most of the marijuana and as much as 90 percent of the cocaine consumed in this country pours over our southern border. If Mexico cannot make significant headway against the bloodthirsty cartels, our security and our people will suffer the consequences. (Washington Post, 16.8.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n962.a08.html

 
E-HEALTH – DATENBANKEN

Ein weiterer Internetdienst mit kostenlosem Zugang: Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy

http://www.substanceabusepolicy.com/articles/browse.asp

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

2000 JAHRE MEDIZINGESCHICHTE - Schatzkiste der Anatomie. Es sind einzigartige Einblicke in das Leben: Eine britische Stiftung hat Zehntausende Medizinfotos und -zeichnungen im Internet veröffentlicht. Die Bilder zeigen Menschen und Tiere aus unerwarteten Perspektiven. SPIEGEL ONLINE präsentiert eine Auswahl.
Wenn es um Bildrechte geht, kennen Fotoagenturen meist kein Pardon. Wer ein Foto im Internet veröffentlicht, ohne die Erlaubnis des Rechtinhabers zu haben, muss zahlen. Die britische Stiftung Wellcome Trust hingegen hat nun Zehntausende der von ihr gesammelten Medizinfotos im Internet veröffentlicht - zur freien Nutzung, solange diese keinen kommerziellen Hintergrund hat. (Spiegel online, 9.8.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,493319,00.html

Wellcome images - 2000 years of human culture.

http://images.wellcome.ac.uk/

'What Works?' - New 'Findings' Online Resource Launched.
Drug and alcohol agencies around the world can now freely access research and evidence of 'what works' in terms of drug and alcohol interventions, approaches and policies. A new web-based service has replaced Drug and Alcohol Findings magazine - the world's only periodical to specifically focus on research which could improve the effectiveness of services for drug users.
The new website is being stocked with the entire contents of the past 15 issues of Drug and Alcohol Findings magazine as well as a searchable database and, eventually, an 'Effectiveness Bank' of research papers and abstracts. In addition, reports on new studies will be continuously added to keep visitors up to date with the latest findings – all for no charge and with no subscription.
This project is a joint venture in the UK between DrugScope, Alcohol Concern, the National Addiction Centre and the Drug and Alcohol Findings team. It is funded by the J. Paul Getty Jr. Charitable Trust.

http://findings.org.uk

DIMDI. Datenbankrecherche kinderleicht: animierte Quicktouren erklären die DIMDI SmartSearch. Verbessern Sie jetzt Ihre Recherchen in den Datenbanken des DIMDI! Mit den neuen Quicktour en lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der menügeführten DIMDI SmartSearch kennen: Kurze animierte Online -Touren führen Sie durch ganze Recherchen oder einzelne Funktionen wie Volltextbestellung oder Daueraufträge. Das Tempo bestimmen Sie dabei selbst: Sie können jederzeit vor- oder zurückgehen oder die Unterthemen innerhalb einer Quicktour direkt anwählen.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0151.html

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

„Drogen sind kulturelles Konstrukt“. Wir seien bei der Bewertung von Alkohol und anderen Genussmitteln ein Kind unserer Zeit, sagt der Historiker Jakob Tanner. Das Glas Wein zum Cocktailabend, das Bier am Fussballmatch oder der Prosecco nach der bestandenen Prüfung – Alkohol und Unterhaltung gehören zusammen. Das war aber nicht immer so: Der Historiker Jakob Tanner erzählt, wie Drogen im Laufe der Zeit verteufelt und verehrt wurden. (Berner Zeitung, 11.7.07)

http://www.espace.ch/artikel_394937.html

Preisbewusstsein lohnt sich: Mehr als 11.000 Medikamente zuzahlungsbefreit. Mit dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) wurde geregelt, dass Arzneimittel von der Zuzahlung befreit werden können, wenn die Hersteller sie zu einem günstigen Preis anbieten. Der Erfolg spricht für sich: Inzwischen sind mehr als 11.000 Medikamente ohne Zuzahlung erhältlich. (BMG-Newsletter Nr. 13 vom 12.07.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Alberta, USA. Sex, Drugs und Rock'n Roll lassen Teenies das Älterwerden spüren. Ausgehen, Drogen und Sex bewirken bei Jugendlichen, dass diese sich älter fühlen als sie sind. Mit dieser Beobachtung bestätigen nun Forscher der University of Alberta, was Eltern schon immer zu wissen glaubten. Die Arbeitsgruppe veröffentlichte ihre Ergebnisse im Journal of Adolescence (2007; 30 (3): 435-447). (Deutsches Ärzteblatt online, 13.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29146

Berlin/Wien. Hohe Suchtgefahr bei Online-Rollenspielen - Hochdosierter Konsum führt leicht in die Abhängigkeit. Die Suchtgefahr bei Online-Rollenspielen - so genannten Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORP) - ist wesentlich höher als bei anderen Games. "Die Suchtgefahr bei MMORPs ist definitiv höher", betont eine Suchtexpertin von der Berliner Charite. (pressetext.de, 26.07.2007)

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070726030

USA. Nationwide Survey Shows Most Illicit Drug Users and Heavy Alcohol Users Are in the Workplace and May Pose Special Problems. Most of the nation's approximately 16.4 million current illicit drug users and approximately 15 million heavy alcohol users hold full-time jobs, according to a new study by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA, 16.7.07).

http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/070713survey0610.aspx

UK. Good practice in care planning. A good practice guide to care planning in drug treatment, based on practice in areas that performed well in the 2005/06 Healthcare Commission and NTA Improvement Reviews. 28-page PDF (National Treatment Agency, UK, July 2007)

http://www.nta.nhs.uk/publications/documents/nta_good_practice_in_care_planning_gpcp1.pdf

UK. Drug misuse: psychosocial interventions. NICE clinical guideline 51 makes recommendations for the use of psychosocial interventions in the treatment of people who misuse opioids, stimulants and cannabis in the healthcare and criminal justice systems (NICE, UK,

http://guidance.nice.org.uk/CG51

Prisons and Drugs - A global view of incarceration, drug use and drug services. Report 12 from the Beckley Foundation Drug Policy Programme which describes the high rates of drug problems in all prison systems, summarises the current state of global knowledge and research evidence, and provides a guide for policymakers on how to develop effective policies and programmes in this area. 466KB PDF (The Beckley Foundation Drug Policy Programme, UK, June 2007)

http://www.idpc.info/docs/Beckley_RPT12_Prisons_Drugs_EN.pdf

Interview: Nora Volkow - No, Really, This Is Your Brain on Drugs. Nora Volkow, director of the National Institute on Drug Abuse, ranks as one of the U.S.'s leading addiction researchers. She's helped demonstrate that addiction is in fact a disease - a disease of the brain - and that all addictions, whether it's to drugs, alcohol, tobacco, sex, gambling or even food, are more alike than was previously thought. (Fresh Air from WHYY, 10.7.2007)

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=11847222

Rheinland-Pfalz. NPD droht Grüne Jugend-Sommercamp Besuch an. Unter dem Motto "Schützt unsere Jugend - kein Drogen-Event in Hauenstein und anderswo!" plant die NPD am Freitag eine Mahnwache sowie "Ausflüge" zum Sommercamp der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz in Hauenstein. (Grüne Jugend Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 14.8.07)

http://www.gruene-jugend.de/vorort/laenderinfos/377398.html

Das abhängige Gehirn. Neue Perspektiven für die Therapie von Suchterkrankungen. So unterschiedlich Drogen auch wirken, letztlich aktivieren sie alle ein uraltes Verhaltensprogramm in Gehirn. Drogen kapern einen unbewussten aber starken Lernmechanismus und erzeugen so im Gehirn einen Autopiloten der Abhängigkeit. Dieser neue Blick auf die Abhängigkeitserkrankung eröffnet auch neue Perspektiven für die Therapie. (Deutschlandfunk, 5.3.06)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/475146/

Berlin / Münster/Westf. Modellprojekt „FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“ flächendeckend umgesetzt. Studie belegt breite Akzeptanz und gute Wirksamkeit. Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt hat, erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: „Mit dem seit 2000 eingesetzten Bundesmodellprojekt FreD ist ein wirksames und früh greifendes Angebot für Jugendliche entwickelt worden, die zum ersten Mal aufgrund von Drogen auffällig werden. Die Studie belegt, dass FreD von den Beratungsstellen gut angenommen wird. Mehr als 140 Einrichtungen arbeiten nach dem Konzept von FreD (...) (BMG, Pressemitteilung, 14.8.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] eilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-14-08-07.html

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] rpunkte/Drogen-und-Sucht/Befragungsergebnisse.html

Frankfurt. Drogen - Cannabis ist out, Alkohol in.Viele fragende Blicke gab es am Donnerstag im Gesundheitsausschuss, als vom Shisha-Rauchen die Rede war. Die orientalischen Wasserpfeifen, aus deren dekorativen Schläuchen aromatisierter Tabak inhaliert wird, sind offenbar der Renner bei den Jugendlichen. Diesen Schluss legt jedenfalls die von Bernd Werse vom Centre of Drug Research der Goethe-Universität im Ausschuss vorgestellte Studie über den Drogenkonsum von Jugendlichen nahe. (Frankfurter Rundschau online, 31.8.07; FAZ, 1.9.07)

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/frankfurt/?em_cnt=1201375

http://tinyurl.com/2j5xkx

Frankfurt. CDR - Centre For Drug Research. Johann Wolfgang Goethe-Universität, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung.

http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/cdr/index.html

Frankfurt. Stadt Frankfurt, Der Magistrat, Drogenreferat.

http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3003&_ffmpar[_id_inhalt]=102233

Berlin. Drogen im Knast – Senat sieht weg. Schmuggel in die Jugendstrafanstalt Plötzensee blüht, obwohl die Vorgänge den Behörden bekannt sind. (Tagesspiegel, 31.8.07)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2369716

Gefängnis außer Kontrolle – Straftaten im Jugendstrafvollzug. (ARD, Magazin „Kontratse“, Sendung vom 30. August 2007, Video)

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6353196.html

USA. Drogentest für eine ganze Stadt. Wissenschaftler der Oregon State University haben gezeigt, wie man aus einem Löffel Abwasser einen Drogentest für eine gesamte Kommune erstellen kann, berichtet der US-Nachrichtenchannel Newsvine. (Laborpraxis Aktuelles, 27.8.07)

http://www.laborpraxis.de/news/lp_beitrag_5577322.html

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Südkorea. In Südkorea ist es beschlossene Sache: Der Zoll will seine Drogenhunde klonen lassen. (Süddeutsche Zeitung, 11.7.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra14m3/wissen/artikel/27/122858/

 
SEX & DRUGS & ROCK 'N' ROLL

London. Nachdem Amy Winehouse vor über einer Woche in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert wurde, befindet sie sich nun mit ihrem Ehemann Blake Fielder-Civileine auf Drogenentzug, melden britische Medien. Ihrer Schwiegermutter soll Amy zuvor ihre Heroin- und Kokainsucht gestanden haben. Bisher hatte die trinkfeste Soul-Chanteuse eine Drogenreha stets abgelehnt. (VOR.LAUT News, 17.8.07)

http://www.laut.de/vorlaut/news/2007/08/17/16288/index.htm

Amy Winehouse - Rehab: Video. (universalmusicgroup, 23.8.07)

http://www.youtube.com/watch?v=l-_ZywDWRK8

Amy Winehouse - "Rehab". Album: "Back To Black" (2007). „They tried to make me go to rehab, and I said no, no, no...“ (Text)

http://www.musicchannel.cc/index.php?page=http://www.musicchannel.cc/artist_stories/1/890129


Vor 70 Jahren wurde Marijuana in den USA in den Untergrund gedrängt. Die arbeitslos gewordenen Alkoholjäger um Harry Anslinger hatten es nach einer landesweiten rassistischen Hetzkampagne geschafft, das Kraut zur „Mörderdroge“ mit „Wurzeln in der Hölle“ abzustempeln.
Ein besonderer Dorn im Auge war den Prohibitionisten die „Negermusik“, der Jazz. Tatsächlich hatten einige der großen Jazzer der 30er und 40er Jahre nicht nur gelegentlich gern am Reefer gezogen – und darüber in aller Deutlichkeit aufgespielt.

Muggles (Instrumental) - Louis Armstrong. Recorded with pianist Earl ‚Fatha' Hines in Chicago on December 7, 1928 (real player). (Muggles, a slang term for cannabis, mostly used in the 1920s and 1930s and associated with the American jazz scene).

http://www.redhotjazz.com/Songs/Louie/lao/muggles.ram

Dope & Glory - Reefersongs der 30er & 40er Jahre. 2CD 802952. Label: Trikont

http://www.indigo.de/unser_programm/titel/80295/


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Ende Oktober, vor dem DGS-Jahreskongress.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (3.9.2007): 2122 Abonnements.

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Andreas Juhnke (Hamburg), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.