dgs-info, Ausgabe 14, Juli-August 2007

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 9.7.2007

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

die DGS hat einen neuen Vorsitzenden. Jörg Gölz hat nach sechs Jahren den Posten im Vorstand getauscht mit Klaus Behrendt – unspektakulär und friedlich. Wie es dazu kam, lesen Sie in der Rubrik DGS.
Die Heroinsubstitution ist nur übergangsweise gesichert – die Hängepartie mit befristeten Sonderlösungen geht vorerst weiter. Lesen Sie den Artikkel von Petra Bühring „Heroinbehandlung von Opiatabhängigen – Vorurteile überwinden“ im Deutschen Ärzteblatt vom 6. Juli 2007, da steht alles zum Stand der Dinge drin. (SUBSTITUTION –> DIAMORPHIN).
Die gesetzlichen Rahmenrichtlinien der Substitutionsbehandlung gehören auf den Prüfstand. Seit 2006 wird über eine Revision nachgedacht, angestoßen von der „Berliner Erklärung“. Im Januar 2007 fand ein Expertentreffen statt, dessen Ergebnisse kürzlich im Bundesgesundheitsministerium vorgestellt wurden. Welche Forderungen im Raum stehen, und was kurzfristig politisch möglich ist, beantwortet der Leitkommentar von DGS-Vorstandsmitglied Greif Sander.
Am 21. Juli findet der diesjährige nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige statt, die DGS bittet um zahlreiche Beteiligung. (DGS 2)
Kaum ist der Müncher Suchtkongress beendet, da stehen zwei weitere Konferenzen ins Haus: der Hepatitis Fachtag und der Jahreskongress der DGS in Berlin. Die Programme finden Sie in der Rubrik DGS.
Wer vor dem DGS-Kongress noch Mitglied wird, muss im kommenden Jahr nur die Hälfte des Beitrags bezahlen. Ist das ein Angebot?
Wenn Sie interessiert, wer die letzte Baroness Sacher-Masoch ist, dann schauen Sie mal im Redaktionspapierkorb nach.

Viel Spaß beim Lesen und erholsame Sommerferien!


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE
ARCHIDO
ARZT UND SUCHT
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Greif Sander, Klinikum Wahrendorff / Niedersachsen
Mitglied des DGS-Vorstandes
8.7.07

Substitutionsrecht: Verbände und Gesundheitsministerium sprechen sich für Überprüfung der Rahmenrichtlinien aus. Flexiblere Regelung der Mitgabe von Substitutionsmitteln in Aussicht.

Im Frühjahr 2006, anlässlich des 8. Internationalen akzept Kongresses in Berlin formulierte eine Arbeitsgruppe die Berliner Erklärung. Titel „Wie kann die Substitutionsbehandlung bedarfsgerecht gestaltet und ausgebaut
werden? Gemeinsam! - Ein Forderungskatalog an die Politik“. Die Kernpunkte betrafen rechtliche wie Abrechnungsfragen: Ausweitung der Take-Home-Regelung für Inlandsreisen und für mehr als 30 Tage pro Jahr; Entkoppelung von Substitution und PSB; Aufnahme von Suchtcurricula in die studentische Ausbildung; Besetzung der Gutachter in Prozessen gegen Substituierende Kolleginnen und Kollegen mit substitutionserfahrenen Ärzten; Dispensierrecht für substituierende Ärzte. Ausführlich in:

http://www.akzept.org/kongress/berl_erkl_akzept0406.pdf

Die Erklärung fand großes Interesse – denn längst sind die rechtlichen Rahmenrichtlinien für die Substitutionsbehandlung hinter den Anforderungen, die eine Gute Medizinische Praxis stellt, zurückgeblieben. Verfahren gegen substituierende Ärzte in verschiedenen KV-Bezirken, die teils den Fallstricken des Substitutionsrechts zum Opfer gefallen waren, teils die rechtlichen und fachlichen Grenzen zu weit überschritten hatten, beförderten die Diskussion.

Die Deutsche AIDS Hilfe lud deshalb Anfang 2007 Vertreter von akzept und DGS ein, die Berliner Erklärung zu aktualisieren.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/StatementDAHSubstitutionzip.pdf

Am 14.2.07 trafen sich dann ebenfalls in Berlin auf Einladung von akzept e.V. und der Universität Bremen mehr als 50 eingeladene ExpertInnen aus allen Bereichen, die mit Substitution zu tun haben, um über "Wege der quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung in Deutschland" zu diskutieren.
Die Ergebnisse lautete u.a., dass die KVen ihrem Sicherstellungsauftrag nachkommen müssen, wo regional eine deutliche Unterversorgung für die Behandlung von Opiatabhängigen besteht; dass Diamorphin in die Liste der Substitutionsmedikamente aufgenommen werden sollte; Sicherstellung der Behandlung in Justizvollzugsanstalten; Verbesserung der Qualitätssicherung; PSB auf freiwilliger Basis und ersatzlose Streichung des § 5 der BtMVV, weil die strafrechtliche Bewehrung der Substitutionsbehandlung "maßgeblich dazu beiträgt, dass es mehr als 15 Jahre nach der Einführung der Substitutionsbehandlung in Deutschland nicht genügend Behandlungsplätze gibt". Außerdem sei es an der Zeit, auch für die PSB Qualitätsstandards aufzustellen.

http://www.akzept.org/experten_gespraech/pdf/Auswertung27.04.07.pdf

Vertreter von Akzept e.V, Universität Bremen (Prof. Heino Stöver, Bremer Institut für Drogenforschung (BISDRO) und DGS formulierten anschließend Empfehlungen zur "Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung". Der Katalog richtet sich an Bund, Länder und Kommunen, an KVen, Bundesärztekammer und GBA – Gemeinsamer Bundesausschuss, Rentenversicherungsträger und Fachverbände. Tenor: Entbürokratisierung der Behandlung und Anpassung der Gesetze und Vorschriften an den Behandlungsalltag.
Die Forderung nach einem Dispensierrecht für Substitutionsärzte war mittlerweile fallengelassen worden zugunsten der Forderung nach einer allgemein flexibleren Regelung von Mitgaben aus der Praxis.

Am 27. April 2007 fanden sich Vertreter von akzept, BISDRO und DGS im Bundesgesundheitsministerium ein, um diese Empfehlungen zu diskutieren. Themen waren: Wie können die offensichtlichen Versorgungslücken und –brüche behoben werden? Welche Faktoren bremsen die Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung?
Die Zusammenfassung des Auswertungsgespräches.

Als DGS-Vorstandsmitglied habe ich an den Gesprächen und Treffen teilgenommen.
Zum jetzigen Zeitpunkt können wir festhalten, dass in die Diskussion über die Substitutionsbehandlung Bewegung gekommen ist. Der Kontakt zwischen den Verbänden wurde intensiviert und gemeinsame Forderungen an den Gesetzgeber wurden entwickelt und im Ministerium vorgetragen. Die alltäglichen Schwierigkeiten der in der Substitution Tätigen werden im BMG durchaus gesehen und man ist glaubhaft an der Verbesserung der Situation interessiert. Die Gefahr der Kriminalisierung und Stigmatisierung der Substitutionsärztinnen und –ärzte, wie sie momentan in besonders krasser Weise in Niedersachsen durch die dortige KV und AOK inszeniert werden, wurden im Ministerium von der DGS nachdrücklich vorgetragen.
Konkret wurde uns bereits vom BMG zugesagt, „die Möglichkeiten einer flexibleren Regelung der Mitgabe von Substitutionsmitteln zum sofortigen Verbrauch zu prüfen".
Für den Jahreskongress der DGS im November in Berlin bereiten wir eine Veranstaltung zur Rechtslage in der Substitutionsbehandlung vor, zu der auch das Bundesministerium für Gesundheit eingeladen worden ist. Im kommenden Jahr soll erneut eine Fachtagung einberufen werden, um die strittigen Punke weiterzudiskutieren.

P.S.: Der 110. Deutsche Ärztetag 2007 fordert eine Novellierung der BtMVV, bei der die medizinische Behandlung Opiatabhängiger nicht mit strafrechtlichen Mitteln reguliert wird. Die Qualitätssicherungs- und Beratungskommissionen der Ärztekammern sollen dazu Vorschläge unterbreiten, wie die Qualitätssicherung durch die Selbstverwaltungsgremien erfolgen kann. Nun fordert auch die Bundesärztekammer, Ärzte vor der Strafverfolgung bei der Behandlung Opiatabhängiger zu schützen.

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – DGS-Vorstand

Der DGS-Vorstand hat der Bitte seines langjährigen Vorsitzenden Jörg Gölz entsprochen, von seinem Posten als 1.Vorsitzender der DGS zurückzutreten. Jörg Gölz erläutert seine Beweggründe in einem Brief an die DGS-Mitglieder.

Ebenfalls zurückgetreten wegen beruflicher Mehrbelastung ist Frau Prof. Barbara Ehrenreich (Göttingen). Die Suchtforschung ist im Vorstand weiterhin vertreten durch Herrn Priv.Doz. Dr. Jens Reimer (Hamburg).

Auf der Mitgliederversammlung am 3. November in Berlin wird sich der gesamte Vorstand turnusgemäß zur Neuwahl stellen.


DGS 2 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2007

Auch in diesem Jahr ruft der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. auf, am 21. Juli den Opfern der repressiven Drogenpolitik zu gedenken. Die DGS hat sich dem Aufruf angeschlossen und bittet Mitglieder und Leserschaft von dgs-info, sich an örtlichen Aktivitäten zu beteiligen.

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1&subgroupid=&contentid=76

Vorschläge für die Gestaltung des Aktionstages: Gedenktag-Vorschläge.doc


DGS 3 - Aktuelle Informationen und Empfehlungen zu Auslandsreisen mit Substitutionsmitteln

Zur Reisezeit: INDRO-Münster und dgs-info haben aktuelle Empfehlungen für Patienten formuliert, wie angesichts verstärkter Kontrollen im internationalen Flugverkehr mit Substitutionsmitteln umzugehen ist.
Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten (Münster, Westfalen). Index Substitutionsbehandlung (u.a. Neue Sicherheitsregelungen für Methadon/
Polamidon bei Flugreisen; Länderindex und Substitutionspatienten auf Reisen - was gilt es zu beachten?)

http://www.indro-online.de/indexmethadon.htm


DGS 4 – Kongresse und Veranstaltungen 2007, an denen die DGS beteiligt ist:

Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis findet am 12./13.September 2007 in Hamburg statt. Thema: Neue Modelle erfolgreicher HCV-Arbeit. Veranstalter sind das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C (akzept, Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und jes – Junkies, Ehemalige und Substituierte).

http://www.hepatitiscfachtag.org/


16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, 2.-4. November 2007.

Zusätzliche Veranstaltungen:
"Entstehung und Behandlung der Tabakabhängigkeit: Gesprächsführung und medikamentöse Strategien für die Praxis des niedergelassenen Arztes" (R.Stracke, Hamburg).
Erfahrungsaustausch zum Umgang mit alkoholabhängigen oder –missbrauchenden Patienten in der Substitutionsbehandlung (A.Ulmer, Stuttgart), Freitag, 2.11.07, nachmittags

Poster basteln mit der DGS: Wir möchten aufmerksam machen auf die Möglichkeit, für den diesjährigen DGS-Kongress ein Poster zu gestalten. In Kooperation mit dem ZIS - Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg entstand eine Vorlage auf der Grundlage des Power Point Programms. Die Vorlage ist einfach zu bedienen und bei technischen Fragen steht Bernd Schulte (ZIS) mit Rat und Tat gern zur Verfügung:

b.schulte@uke.uni-hamburg.de

Wir würden uns auch in diesem Jahr über eine lebhafte Beteiligung an der Posterausstellung freuen. Falls Sie einen interessanten Fall zu präsentieren haben, eine kleine Studie vorstellen möchten oder einfach auch nur ein interessantes Problem diskutieren möchten, laden wir Sie hierzu herzlich ein. Wir werden dann gegen eine Kostenpauschale von 50,00 € das Poster ausdrucken und auf dem Kongress aushängen. Bei Abreise können Sie das Poster selbstverständlich mitnehmen.
Wie in den Jahren zuvor werden die besten Poster durch einen von Sanofi –Aventis gestifteten Posterpreis geehrt. Der Posterrundgang und die Preisverleihung finden während des bunten Abends am Freitag statt.

http://dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/DGS-Postervorlage.ppt

Eine aktualisierte Fassung des Programms wird Anfang August als dgs-info Extraausgabe verschickt.


DGS 5 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.


DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Nein?
Wer vor dem DGS-Kongress noch Mitglied wird, muss im kommenden Jahr nur die Hälfte des Beitrags bezahlen. Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 
AST – AntiSTigma

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen. Einige werden demnächst in anonymisierter Form veröffentlich. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

An investigation of stigma in individuals receiving treatment for substance abuse. Addictive Behaviors. Volume 32, Issue 7, Pages 1331-1346. Jason B. Luoma, Michael P. Twohig, Thomas Waltz, Steven C. Hayes, Nancy Roget, Michelle Padilla and Gary Fisher. (Abstract)

 
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

JES – Leben mit Drogen. Das bundesweite Netzwerk von Junkies, Ehemaligen und Substituierten im Internet.

http://www.jes.aidshilfe.de/

Drogen- und Suchtbericht 2007 der Bundesregierung über JES: Drogenselbsthilfe-Netzwerk JES: HIV- und Hepatitis-Prävention. Die Deutsche AIDS-Hilfe setzt bei der HIV- und Hepatitis-Prävention auf die Mitwirkung von Peers als „Experten in eigener Sache“. 1989 wurde das Drogenselbsthilfe-Netzwerk JES gegründet. Junkies, Ehemalige und Substituierte sind bundesweit in 30 regionalen Mitgliedsgruppen aktiv. Gemeinsam werden Seminare für Multiplikatoren der Selbsthilfe durchgeführt und Infomaterialien erarbeitet. 2006 wurde u. a. ein Flyer in deutscher, türkischer und russischer Sprache entwickelt, der die wichtigsten Regeln der Infektionsprophylaxe und Risikominimierung vorstellt. Damit werden vor allem jene Drogengebraucher und -innen erreicht, für die der Zugang zu Informationen aufgrund geringer Deutsch- oder Lesekenntnisse erschwert ist.

Pressemitteilung JES NRW zum Drogenbericht 2007 der Bundesregierung. (8.5.07)

http://trio-media.de/jesnrw/press/pm_jesnrw_drogenbericht2007.pdf

JES - NRW Info. Rundbrief der Westschiene - Ausgabe 1/07.

http://s128542404.online.de/nrw-info_01.pdf

 
ARCHIDO

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

 
ARZT UND SUCHT

Spanien. Alkohol am Steuer kein Tabu. Spanische Ärzte setzen sich deutlich häufiger alkoholisiert ans Steuer als andere Akademiker ihres Landes. Das ist das überraschende Ergebnis einer Erhebung, die die Universität von Navarra kürzlich vorgelegt hat. (Ärztezeitung online, 7.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=448499,5115,/medizin/alkohol

Hilfe statt Strafe - Tipps für Ärzte mit Suchtproblemen. Ein Betreuungs- und Behandlungsprogramm für Mediziner, die selbst ein Suchtproblem haben, hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. (Ärztezeitung online, 21.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=450623,5133,/medizin/sucht

Ob Sie selbst Ihren Alkoholkonsum im Griff haben, können Sie hier herausfinden.

http://www.suchtwoche.de/selbsttest/

 
BRIEF AUS SCHANGHAI

Dr. Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, ist seit kurzem Gastprofessor an der Fakultät für Sozialarbeit an der East China University of Science and Technology in Schanghai. Er hält dort eine Vorlesungsreihe über „Models of social work with drug users in Europe“.

Außerdem war Michels zu Besuch in Beijing beim Nationalen Center for Disease Control (CDC) und berichtet über ein Gespräch über die Zusammenarbeit von Wisenschaftlern und Studierenden im Bereich der Drogensozialarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Drug traffickers 'getting smarter'. Drug traffickers are using more covert means, new types of narcotics have hit the "market" and the number of addicts is on the rise, police and court officials said Monday. All provinces, irrespective of whether they are near the border or inland face the threat of narcotics, said Liu Yuejin, deputy director of the Ministry of Public Security's Narcotics Control Bureau. (China Daily, 26.6.07)

http://www.chinadaily.com.cn/china/2007-06/26/content_902182.htm

Make war against AIDS, drugs 'part of school education'. AIDS prevention and the fight against narcotics should be a compulsory part of primary and secondary school education, a national symposium has suggested. (China Daily, 26.6.07)

http://www.chinadaily.com.cn/china/2007-06/26/content_902183.htm

New drugs prompt legal relook. China's top court is mulling a judicial interpretation to the criminal law to cope with the spiraling number of cases involving new drugs, a senior court official has said.
Gao Guijun, presiding judge of the Fifth Criminal Court under the Supreme People's Court, said a new judicial interpretation detailing the penalties for smuggling, producing and transporting new drugs will be soon announced.
An interpretation made in 2000 spells out penalties only for traditional drugs such as heroin and cocaine. However, a series of crackdowns since 2005 has sharply cut down domestic heroin supply, forcing many addicts to turn to substitutes such as methadone and ketamine, Gao said. (China Daily, 26.6.07)
http://www.chinadaily.com.cn/china/2007-06/26/content_902180.htm

"A DIALOGUE BETWEEN EAST AND WEST ON SOCIAL WORK". This conference, to be held in Shanghai, China on 28/29 October 2007, aims to bring together social work professionals from East and West to compare approaches. (Siehe auch dgs-info 13, Brief aus Schanghai)

http://www.idpc.info/docs/ECUST_PapersCall_May2007_EN.pdf

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Der Kreuzbund e.V. in Hamm sucht zum 1. August 2007 einen Suchtreferenten/eine Suchtreferentin für eine unbefristete Vollzeitstelle. Den Text der Ausschreibung finden Sie unter

http://www.kreuzbund.de/stellenausschreibung.php

Die Weltgesundheitsorganisation mit dem Regionalbüro in Kopenhagen schreibt erneut die Stelle eines Referenten für Alkoholpolitik für den europäischen Bereich aus.

https://erecruit.who.int/public/hrd-cl-vac-view.asp?o_c=1000&jobinfo_uid_c=16928&vaclng=en

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

Drug Recruitment Website is Launched. On the 30th April, an exciting and innovative international recruitment website launches for the drugs and harm reduction field. This new resource allows organisations to post jobs (initially for free), allows individuals to search a wide range of vacancies, and raises money for IHRA (International Harm Reduction Association) in the process!

http://www.drugrecruitment.com/

 
RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

(siehe auch LEITKOMMENTAR)

110. Deutscher Ärztetag 2007 in Münster. Antrag des Kollegen Dr. Lorenzen (Heidelberg):
Seite 91 des Beschlussprotokolls:
23. Zur Substitutionsbehandlung: Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV)
Auf Antrag von Dr. Lorenzen (Drucksache V-95) fasst der 110. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der Deutsche Ärztetag fordert eine Novellierung der BtMVV, bei der die medizinische Behandlung Opiatabhängiger nicht mit strafrechtlichen Mitteln reguliert wird. Die Qualitätssicherungs- und Beratungskommissionen der Ärztekammern sollen dazu Vorschläge unterbreiten, wie die Qualitätssicherung durch die Selbstverwaltungsgremien erfolgen kann.
Begründung:
Die substitutionsgestützte Therapie Opiatabhängiger ist eine durch viele Studien belegte evident erfolgreiche Behandlungsform der schweren chronischen Erkrankung "Opiatabhängigkeit". Sie dient der gesundheitlichen Stabilisierung und der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Es werden derzeit ca. 65.000 Patienten von etwa 2.700 Ärzten behandelt. Die behandelnden Ärzte sind immer noch mit einem großen bürokratischen Aufwand belastet und einer hohen Gefahr ausgesetzt wegen formaler (nicht medizinischer) Fehler strafrechtlich verfolgt zu werden bei medizinisch angemessenem Vorgehen. Die Regelungen des § 5 BtMVV sind ungeeignet als Instrumente einer medizinischen Behandlung. Wie auch die Behandlung anderer chronischer Erkrankungen sollte eine Qualitätssicherung durch innerärztliche und selbstverwaltete Gremien erfolgen.

Beschlussprotokoll, TOP V, Verschiedene Aspekte der ärztlichen Berufsausübung, 22. Substitutionsbehandlung, Seite 91.

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.2.20.4640.5168

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/DAETBeschlussprotokoll20070531.pdf

Ärzte vor Strafverfolgung bei Behandlung Opiatabhängiger schützen. (Bundesärztekammer, 1.6.07)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5457.5458

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Niedersachsen: Im vergangenen Jahr trat die KV-Niedersachsen eine Überprüfung sämtlicher substituierender Ärzte los. KV droht Methadon-Ärzten härtere Gangart an - Hintergrundartikel aus Ärztezeitung, 10.10.06.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006 [...] narticleid=421762&cat=/geldundrecht/recht&bPrint=1

Unlängst wurden die Ermittlungen abgeschlossen: Die KVN schaltet jetzt die Staatsanwaltschaft ein. In Niedersachsen sehen sich derzeit 98 Ärzte, die Drogenabhängige substituieren, mit ernsten Anschuldigungen konfrontiert: Nach Angaben der KV sollen sie die für Betäubungsmittel geltenden Gesetze verletzt haben. In einigen Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die betroffenen Ärzte weisen jedoch jede Schuld von sich – sie halten die Prüfaktion der KV für unsinnig und die bestehenden Vorschriften für absolut praxisfern. (facharzt.de, 26.6.07; Anmeldung nötig)

http://www.facharzt.de/a/a/58978/

Kommentar von Reinhard Lehmann, Arzt für Allgemeinmedizin in Verden:
Substituierende Ärzte - Ein Fall für den Staatsanwalt? (facharzt.de, 25.6.07)

http://www.facharzt.de/arzt/forum/index.html?md=view&gid=9&aid=264814

facharzt.de bietet Fachärzten ein Internetportal zu Themen wie Gesundheits- und Berufspolitik, Medizin, Kasuistiken, Kollegen helfen Kollegen u.a.m.

http://www.facharzt.de/

Diepholzer Arzt in U-Haft - Trotz Verbots Methadon verkauft. (Diepholzer Kreisblatt, 12.5.07)

http://syke.mzv.net/news/stories/diepholz/?id=86353

Vier Jahre Gefängnis für illegale Methadon-Abgabe. Insgesamt rund 125 Liter der Heroin-Substitute Methadon und Polamidon hat ein Lüneburger Arzt illegal abgegeben. Wegen illegaler Abgabe von Methadon an Drogenabhängige und Betrugs muss ein 51 Jahre alter Arzt aus Uelzen vier Jahre in Haft. (taz-Nord, 15.6.07)

http://www.taz.de/digitaz/2007/06/15/a0201.1/text.ges,1

Diepholz. Zweiter Arzt angeklagt. Handel mit Methadon: Nach Anklage gegen 71-Jährigen weiteres Verfahren. Die Staatsanwaltschaft Verden hat gegen einen 48-jährigen Arzt aus Diepholz Anklage zum erweiterten Schöffengericht des Amtsgerichts Diepholz wegen Betruges und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erhoben.
Dem Mediziner wird vorgeworfen, in einer Vielzahl von Fällen als substituierender Arzt den bei ihm im Methadonprogramm befindlichen Kassenpatienten das Drogen-Ersatzmittel in deutlich höherer Dosis als erforderlich und zulässig verordnet zu haben. Das dann über eine Apotheke in Diepholz an die Praxis gelieferte Methadon wurde über die Krankenkasse abgerechnet, wobei das zu viel verordnete Methadon an Privatpatienten verkauft worden sein soll und die erzielten Einnahmen der Praxis zugeflossen sein sollen, teilte die Staatsanwaltschaft Verden gestern mit. (Diepholzer Kreisblatt, 5.7.07)

http://syke.mzv.net/news/stories/diepholz/?id=88171


MEDIZINRECHT

Denn DocCheck Pro und MedizinRecht.de bieten Ihnen jetzt eine unabhängige Urteilsdatenbank, in der Sie kommentierte Urteile und Aufsätze direkt online abrufen können. (DocCheck Pro, 11.6.07)

http://pro.doccheck.com/medizinrecht

Rechtsnewsletter: wertvolle Tipps für Ärzte. Ob Sie wollen oder nicht, als Arzt sind Sie vor allem Unternehmer, Arbeitgeber und vielleicht auch Mieter. Und schon kommen viele rechtliche Fragen auf, zu denen man gerne mehr Klarheit haben möchte. Die gibt es im Rechtsnewsletter bei Merck dura. (Quelle: DocCheck Newsletter 07.24)

http://newsletter.doccheck.com/generator/742/3831/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b

http://www.merck-dura.de/dura/fachkre [...] 0704.php?linkID=881c655f241ff1de774005f8da13f42943

Widerruf der Approbation bei einem 87 Jahre alten Arzt. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 25 vom 22.06.2007, Seite A-1871.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=56150


VERKEHRSRECHT UND DROGEN

Eine Autofahrt unter Drogeneinfluss muss nicht zwangsläufig strafbar sein. Das geht aus einem Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) in Saarbrücken hervor. (T-Com, 18.05.07)

http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/11/03/76/82/11037682.html

Alkoholverbot für Fahranfänger. Rechtzeitig zum Beschluss des Bundestags zum Alkoholverbot für Fahranfänger gibt es von Adelheit.de, der mehrfach ausgezeichneten privaten Verkehrssicherheitsinitiative rund um die Kuh Adelheit, einen Bierdeckel, der in origineller Art und Weise auf die Gefahren hinweist, die mit Fahren unter Alkoholeinfluss in Verbindung stehen. (Quelle: DHS-Newsletter 10-07 vom 31. Mai 2007)

http://www.adelheit.de

ADELHEIT-Radiospot:

http://www.adelheit.de/images/allerlei/Radiowerbung_2.mp3

Österreich. Jedes achte verletzte Unfallopfer hat Drogen konsumiert. Einer aktuellen Studie zufolge hat jedes achte, verletzte Verkehrsunfallopfer in Österreich - das entspricht zwölf Prozent - vor dem Crash illegale Drogen konsumiert. (Vorarlberg Online, 30.5.07)

http://tinyurl.com/22q4xx

Gegen Führerschein-Tourismus von Alko-Lenkern. Alko-Lenker, die ihren Führerschein verloren haben, weichen immer öfter ins benachbarte EU-Ausland aus, um sich einen neuen zu holen. Experten arbeiten nun an einer EU-weiten Lösung des Problems. (Newsletter Institut Suchtprävention 6/2007)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.386/nav.6/view.29/level.2/

Southside Festival – Tuttlingen. Drogen-Schnelltest kommt zum Einsatz. (Schwäbische Zeitung, 23.6.07)

http://www.szon.de/lokales/riedlingen/region/200706231015.html


VERSCHIEDENES:

The conference of "POLICING DRUGS ON THE STREETS OF EUROPE", Warsaw, Poland, 12-14 September 2007 offers mid-ranking police officers an opportunity to meet, share best practice and learn about innovative operational initiatives. The conference is organised by IWR Associates, and is supported by the Association of Chief Police Officers, the UK Home Office and Europol

http://www.policingdrugs.com/

Flatrate-Trinken – Die Rechtslage

Das Flatrate-Trinken war Thema einer Reihe von Stellungnahmen und Kommentaren im Rahmen des Suchtberichtes. Aus der Mitteilung des Senats vom 24. April 2007 an die Bremische Bürgerschaft ein Auszug zur Rechtslage:
"Die derzeitige Rechtslage lässt ein generelles Verbot von Flatrate-Angeboten nicht zu. Weder das Gaststättengesetz noch das Jugendschutzgesetz enthalten entsprechende Befugnisse. Eine Einschränkung für die hier genannten "Flatrate-" und/oder "Ein-Euro-Angebote“ ist jedoch nach dem JuSchG möglich, wenn in dieser Werbung Jugendliche angesprochen werden.
Ein Verbot von Flatrate-Angeboten kann allerdings durch die Gewerbebehörden bei Vorliegen eines Missstandes ausgesprochen werden.
Ein Missstand kann dadurch begründet sein, dass der Konzessionsinhaber einschlägig gegen Jugendschutz- und/oder gaststättenrechtliche Vorschriften verstößt. Es wäre dann nach dem grundgesetzlich verankerten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (Art.20 Abs. 3 GG) zunächst gegenüber dem einzelnen Gastwirt vorzugehen und erst dann flächendeckend. Regelungen über den Alkoholausschank sind in den §§ 6 und 20 des Gaststättengesetzes (GastG) enthalten. § 6 Satz 2 GastG regelt, dass mindestens ein alkoholfreies Getränk nicht teurer sein darf als das billigste alkoholische Getränk. Nach § 20 Nr. 2 GastG ist die Abgabe von alkoholischen Getränken an erkennbar Betrunkene verboten. Soweit gegen die §§ 6 S. 2 und 20 Nr. 2 GastG seitens eines Gastwirtes verstoßen wird und Ermahnungen nicht helfen, könnte auf der Grundlage von § 5 Abs. 1 Nr. 1 GastG dem Gastwirt eine entsprechende Auflage, also ein "Flatrate-Angebot-Verbot" erteilt werden. Im Extremfall kann die Konzession entzogen werden. Gleiches gilt bei Verstößen gegen § 9 JuSchg. (aus: DHS-Newsletter 8-07 vom 7. Mai 2007)

Was kostet ein Tag im Knast? Ein Tag im Gefängnis ist nicht nur unerfreulich, sondern auch teuer. Jeder Gefangene im Strafvollzug kostet pro Tag 107,26 Euro. Zum Stichtag 31. März 2005 hat das Statistische Bundesamt in Deutschland 63533 Strafgefangene gezählt, so dass der Strafvollzug in Deutschland täglich mit 6,8 Millionen Euro zu Buche schlägt.
Der weitaus größte Teil der Inhaftierten sind Männer. Nur 3006 Frauen saßen zu diesem Zeitpunkt ein. Fast die Hälfte der Straftäter ist zu einer Freiheitsstrafe von ein bis fünf Jahren verurteilt. Nur 2214 müssen den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen, 350 davon in Sicherheitsverwahrung. Viele Gefangene arbeiten im Strafvollzug für einen Stundenlohn von 1,35 Euro. (WEB.DE Finanzen mit GeldIdee, 10.5.07)

http://magazine.web.de/de/themen/fina [...] in-Tag-im-Knast,cc=000005549900040118921miIkG.html

Heilbronn. Offenbar Heilbronner Drogenszene beteiligt: Ermordete Polizistin soll verdeckte Ermittlerin gewesen sein. (Rheinische Post, 18.5.07; Wiesbadener Tagblatt, 19.5.07; Heilbronner Stimme, 21.5.07)

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/440007

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/panorama/objekt.php3?artikel_id=2830211

http://tinyurl.com/33zmyd

POLIZISTENMORD IN HEILBRONN. Weiblich, drogensüchtig, skrupellos. (Spiegel online, 17.6.07)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,489020,00.html

Köln. DROGEN-KRIMINELLE IN KÖLN: Jeden Tag 1 Mio Euro Schaden. (Express, 21.5.07)

http://tinyurl.com/2zj2fa

Blutabnahme ohne Gerichtsbeschluss. In ihrem neuen Niedersächsischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Nds. SOG) will die Landsregierung festlegen, dass Drogenabhängigen auch ohne richterlichen Beschluss zwangsweise Blut abgenommen werden darf. Die Ärztekammer begrüßte den Plan. Kritik kam von der Aids-Hilfe. (Ärztezeitung online, 1.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451943,5148,/medizin/sucht

Brandenburg. Bewährung für Cannabisanbauer. Psychisch Kranker nahm Haschisch. (Märkische Allgemeine, 31.5.07)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10942853/61129/

Blühende Landschaften? Hasch-Ernte in Deutschland – Profi-Pflanzer im Visier der Fahnder. (FOCUS TV, 22.06.07)

http://www.focus.de/focustv/focustv/22-06-07-um-uhr-pro7_aid_63998.html

Berlin. Licht für den Weinbergspark. In Mitte gehen Anwohner gemeinsam gegen aggressiven Drogenhandel vor. (Berliner Zeitung, 18.5.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/654557.html

Berlin. Festgenommen, freigelassen - Drogenhändler verhöhnen Polizei. Der Drogenhandel in Berlin - ein Problem, das nicht in den Griff zu bekommen ist. Polizisten sind frustriert. Einem Staatsanwalt, der die Untersuchungshaft für Wiederholungstäter forderte, wurde ein Maulkorb verpasst. Seitdem wird verstärkt über den Umgang mit jugendlichen Intensivstraftätern diskutiert. (Frontal21, ZDF, 18.6.07, Video)

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,5555349,00.html

Berliner Nadelstichkampf. (Tagesspiegel, 19.6.07)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Weinbergspark;art705,2324008


EUROPA UND DIE WELT:

Erster Drogen-Prozess im Vatikan. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vatikans hat in dem Kirchenstaat ein Drogen-Prozess stattgefunden. In dem Verfahren war ein Vatikan-Mitarbeiter angeklagt, in dessen Arbeitszimmer 87 Gramm Kokain entdeckt worden waren. (Berner Zeitung, 6.5.07)

http://www.espace.ch/artikel_368413.html

Indonesien. Ecstasy-Drogenverfahren: Franzose und Niederländer zum Tode verurteilt. (Kronenzeitung, 30.5.07)

http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/S25/object_id__70106/hxcms/index.html

SOUTHEAST ASIA: MORE DEATH SENTENCES FOR DRUG OFFENSES. The Southeast Asian version of the drug war keeps producing more death sentences, with nine handed out Tuesday in Indonesia and seven more the same day in Vietnam. Another four people were sentenced to death for heroin trafficking in Vietnam the same day. The region, along with China, is responsible for most drug offense death sentences. (Drug War Chronicle, Issue 488, 1.6.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/488/drug_offender_death_sentence_vietnam_indonesia

Vietnam. Two villagers sentenced to death in Vietnam heroin case . (...) "All of the 16 convicted were from the same village, and many of them were related to each other," said Pham Van Nam, the court's chief administrator. "They were all drug addicts." (earthtimes.org, 4.6.07)

http://www.earthtimes.org/articles/show/69009.html

RIYADH, Saudi Arabia: Saudi authorities on Thursday beheaded a Saudi national convicted of drug smuggling, the Interior Ministry said in a statement. The statement, carried by the official Saudi Press Agency, said Jari al-Dossari was arrested while receiving a large quantity of hashish. He was executed in Riyadh's al-Sulail province. (International Herald Tribune, 7.6.07)

http://www.iht.com/articles/ap/2007/06/07/africa/ME-GEN-Saudi-Beheading.php

Schweiz. Datenschützer gegen SBB-Drogen-Tests. Die SBB können die vorgesehenen Alkohol- und Drogentests beim Personal nicht wie geplant durchführen. Für den eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür fehlt dazu die rechtliche Grundlage. (Blick Online, 1.6.07)

http://www.blick.ch/news/schweiz/news27147

Niederlande. NEW RESTRICTIONS ON SOME DUTCH CANNABIS COFFEE SHOPS. The screws are tightening on Holland's famous cannabis coffee shops. Rotterdam is cutting their number by nearly half, while Maastricht coffee shop owners are instituting a fingerprinting and ID scan scheme to try to avoid the heat. (Drug War Chronicle, Issue 488, 1.6.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/488/new_restrictions_dutch_cannabis_coffee_shops_marijuana

Niederlande: Schluss mit lustig im Coffeeshop. Rotterdam läutet mit der Schließung der Hälfte seiner Coffeeshops eine Wende in der Drogenpolitik ein. Andere Städte könnten bald nachziehen. (Die Presse, 3.6.07)

http://www.diepresse.com/home/panorama/welt/308180/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

USA. WASHINGTON. The United States, which has the most prisoners of any country in the world, last year recorded the largest increase in the number of people in prisons and jails since 2000, the Justice Department reported on Wednesday. (Reuters, 27.6.07) )

http://drugsense.org/nl/show_dsw.php?the_file=2007/ds07.n505#com5

IRAN HANGS FOUR FOR DRUG TRAFFICKING. Iran executed four convicted drug traffickers on Saturday. That makes at least 102 executions in Iran so far this year. (Drug War Chronicle, Issue 491, 22.6.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/491/iran_executes_four_drug_traffickers

Niederlande. Dutch cannabis buyers to be fingerprinted and have faces scanned. Buying cannabis in the Dutch city of Maastricht will soon mean having your fingerprints taken, your face scanned and your biometric data recorded. (The Scotsman, 22.6.07)

http://news.scotsman.com/international.cfm?id=975502007

UK. Speakers at last week’s Release conference agreed that drug policy isn’t working, and warned that our failure to look beyond crime and punishment would continue to stall progress. (drinkanddrugsnews, 2.7.2007)

http://www.drinkanddrugs.net/features/july0207/drug_policy.pdf

 
DROGENPOLITIK

Experte: Ursachen für Drogenkonsum werden vernachlässigt. Interview mit Rolf Hüllinghorst (DHS) zum Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2007. (Kölner Stadtanzeiger, 3.5.07)

http://www.ksta.de/html/artikel/1178085368136.shtml

Drogenbericht 2007: Viel Lärm um nichts. Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung erklärt Dr. Harald Terpe, drogen- und suchtpolitischer Sprecher: Die Botschaft des Drogen- und Suchtberichts lautet: Weiter so. Damit wird die Bundesregierung den drogen- und suchtpolitischen Gegebenheiten nicht gerecht. (Pressemitteilung NR. 0511 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, 3.5.07)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/181/181498.htm

Drogenbeauftragte ist eine machtlose Gehilfin. Die drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Monika Knoche zum Drogen- und Suchtbericht 2007. (Pressemitteilung vom 3.5.07)

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1250403638

Pressemitteilung JES NRW zum Drogenbericht 2007 der Bundesregierung. (8.5.07)

http://trio-media.de/jesnrw/press/pm_jesnrw_drogenbericht2007.pdf

Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag: Finanzielle Auswirkungen der Cannabisprohibition.

http://dip.bundestag.de/btd/16/050/1605041.pdf

Mitteilung der Bundesregierung zur Anfrage:

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_127/06.html

Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage:

http://dip.bundestag.de/btd/16/052/1605219.pdf

Zahlen des Deutschen Hanf Verbandes zu den Kosten der Cannabisprohibition.

http://hanfverband.de/themen/finanzielle_auswirkungen.html

Bundesregierung: Kosten der Kifferjagd nicht wichtig. (Pressemitteilung des DHV – Deutscher Hanf-Verband, 11. 05. 2007)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1178888273.html

Hanfparade 2007 am 25.8.07 in Berlin.

http://de.anarchopedia.org/Hanfparade_2007

Berlin. „Unsere Christiane F. heißt heute Lukas“. Ecstacy ist „out“, Heroin eine „Looserdroge“ Die Jugenddrogen sind jetzt Alkohol und Cannabis. (Der Tagesspiegel, 7.5.07)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/07.05.2007/3246883.asp

Rund ein Viertel aller Deutschen hat Erfahrungen mit Drogen. Experten: Jugendliche konsumieren zu früh und zu viele Drogen. (PR-inside.com 14.05.2007)

http://www.pr-inside.com/de/experten-jugendliche-konsumieren-zu-r123559.htm

Menschen bei Maischberger: Sind wir eine gedopte Gesellschaft? (Das Erste, 15.5.07, Video)

http://service.gmx.net/mc/jJRnJTkpBsKgEQXhWOHCglIXKOOoUF

Nüchtern bis schüchtern. Doping sollte das Thema sein, tatsächlich aber ging es um das Leid von Süchtigen. Und das war gut so: Die gestrige Maischberger-Runde mit Christiane F. kam ohne Rückfälle in Populismus aus. Stattdessen wurde das Profil einer schweren Krankheit deutlich. (Jörg Böckem, Spiegel online, 16.5.07)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,483150,00.html

FDP attackiert inkonsequente Suchtpolitik. Scharfe Kritik hat der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Detlef Parr, an der nicht gesicherten Finanzierung von Projekten zur kontrollierten Heroinabgabe und der Fortsetzung des Bundesmodells HaLT gegen Alkoholismus bei Jugendlichen geübt. (Ärztezeitung online, 29.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451496,5142,/medizin/sucht

In Sachsen-Anhalt weniger Fälle von Rauschgiftkriminalität. Innenminister Hövelmann: Kein Grund zur Entwarnung - Zahl der Erstkonsumenten steigt. (Mitteldeutsche Zeitung, 30.5.07)

http://tinyurl.com/ywy3p4

Augsburg: Drogenhilfe KiZ (Kontakt im Zentrum) gefährdet. (Augsburger Allgemeine, 29.6.07)

http://tinyurl.com/26535l


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/

Schutz vor Passivrauch - Kritik an Entwurf. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Schutz der Bürger vor den Gefahren des Passivrauchens geht vielen Experten nicht weit genug. (Ärztezeitung online, 11.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=449541,5124,/medizin/rauchen

Rauchfrei am Arbeitsplatz. Am 10. Mai wurde die neue Initiative der Europäischen Union, die in Deutschland von der BZgA und dem DKFZ getragen wird, vorgestellt. Zur Kampagne gehören ein Plakat sowie ein Flyer.

http://www.tabakkontrolle.de/

Movie Ratings May Account for Depictions of Smoking. The Motion Picture Association of America (MPAA) announced on May 10 that decisions on movie ratings would begin to take into account depictions of pervasive or glorified smoking. (jointogether, 14.5.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/movie-ratings-will-account.html

Potsdam / Berlin. Länder streben Kooperation beim Rauchverbot an. Brandenburgs Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) und die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (PDS) streben eine engere Zusammenarbeit beider Länder beim Nichtraucherschutz und in der Suchtprävention an. (Ärztezeitung online, 15.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=450004,5127,/medizin/rauchen

Zigarettenhersteller fordert mehr Gesundheitsschutz. Der Streit über den Gesundheitsschutz entzweit die Tabakindustrie. Der führende deutsche Zigarettenhersteller Philip Morris kündigte seine Mitgliedschaft im Verband der Cigarettenindustrie (VdC) zum Jahresende. (Ärztezeitung online, 18.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=450430,5129,/medizin/rauchen

Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert heute die neue Tabakpräventionskampagne «BRAVO - weniger Rauch, mehr Leben». Firmen, Vereinen und Organisationen, die den Wandel zum rauchfreien Betrieb vollzogen haben, wird auch dieses Jahr ein BRAVO ausgesprochen. Eine Kampagnenidee, die einer großen Mehrheit (86%) der Schweizer Bevölkerung gefällt, wie die Begleituntersuchung des Tabakmonitorings zeigt. Insgesamt war die Tabakprävention auch 2006 erfolgreich - der Anteil der Rauchenden ist weiter zurückgegangen. (Bundesamt für Gesundheit, 21.5.07)

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=12646

Berlin. Der Bundestag hat am Freitag ein Rauchverbot in Bundesbehörden und öffentlichen Verkehrsmitteln beschlossen. Der Regierungsentwurf für ein Nichtraucherschutzgesetz wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der Linkspartei angenommen. Grüne und FDP enthielten sich. Das Gesetz sieht ab 1. September ein grundsätzliches Rauchverbot in mehr als 500 Einrichtungen des Bundes sowie in Bussen, Bahnen, Taxis und Bahnhöfen vor. Rauchen soll nur noch in dafür vorgesehenen Räumen erlaubt sein. Bei Verstößen droht ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro. Auch im Bundestag soll kein Tabakrauch mehr geduldet werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28585

Saarbrücken. Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser: Homepage.

http://www.dnrfk.de/

Herzstiftung warnt anlässlich des Weltnichtrauchertages vor verantwortungsloser Gesetzgebung beim Schutz vor Passivrauchen. (idw, 29.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news210802

Berlin. Weltnichtrauchertag: „Rauchfrei genießen“. Gesundheitsorganisationen drängen hierzulande anlässlich des Weltnichtrauchertages am Donnerstag auf ein Rauchverbot in Gaststätten. „Wir fordern eine bundesweit einheitliche, klare gesetzliche Regelung mit Rauchverboten in der gesamten Gastronomie“, erklärte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski, am Dienstag in Berlin. Nur so könnten die Bürger vor den Gesundheitsgefahren des Tabakrauchs wirksam geschützt werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28613

Weltgesundheitsorganisation verleiht dem Deutschen Krebsforschungszentrum die höchste Auszeichnung zum Weltnichtrauchertag. (Deutsches Krebsforschungszentrum, 30.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news210975

Genf. Ban All Indoor Smoking Worldwide, WHO Says. (jointogether, 30.5.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/ban-all-indoor-smoking.html

Rauchverbot in Kindersendungen geplant. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Baetzing (SPD), will künftig den blauen Dunst aus Kindersendungen des Fernsehens verbannt sehen. (Ärztezeitung online, 31.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451878,5145,/medizin/rauchen

Nichtraucherschutz-Gesetz: Die wichtigsten Fragen und Antworten. Der Deutsche Bundestag hat am 25. Mai 2007 das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens beschlossen. Nach der Zustimmung des Bundesrates wird das Gesetz zum 1. September 2007 in Kraft treten. Das Gesetz beinhaltet unter anderem ein grundsätzliches Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen des Bundes und im öffentlichen Personenverkehr. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. (Bundesministerium für Gesundheit, Newsletter, 5.6.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] Drogen-und-Sucht/Tabak/FAQ-Nichtraucherschutz.html

Weltnichtrauchertag: Einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage zufolge steigt in Europa die Zustimmung für die Eindämmung des Rauchens. Die meisten Europäer befürworten eine Politik zur Eindämmung des Rauchens; dies geht aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage hervor, deren Ergebnisse EU-Kommissar Kyprianou im Europäischen Parlament anlässlich des bevorstehenden Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai vorstellte. 88 % der Befragten wünschen sich eine rauchfreie Luft in Büroräumen, an geschlossenen Arbeitsplätzen und auf öffentlichen Plätzen; letztes Jahr waren es mit 86 % etwas weniger. Nach der Umfrage hat außerdem jeder dritte Raucher in den letzten 12 Monaten versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Mehr als 70 % haben allerdings spätestens nach zwei Monaten wieder damit angefangen. (EU, Pressemitteilung vom 22.5.07)

http://europa.eu/rapid/pressReleasesA [...] /690&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

„intermedia-globe Silver Award“ für den BZgA-Spot „Kinder rauchen mit“. Das WorldMediaFestival 2007 in Hamburg, ein jährlich durchgeführter globaler Wettbewerb für moderne Medien, hat den BZgA-Spot "Kinder rauchen mit" in der Kategorie "Public Relations Gesundheit" mit einem "intermedia-globe Silver Award" ausgezeichnet.

http://www.bzga-avmedien.de/?uid=6f6af9b8829332ff497087393a34c89a&id=start&sid=105

http://www.bzga-avmedien.de/?uid=5bcf [...] 79&id=spotthema.nichtrauchen&sid=1⊂=16&spot=143

UK. Smokers told to quit or surgery will be refused.
Smokers are to be denied operations on the Health Service unless they give up cigarettes for at least four weeks beforehand. (Daily Mail, London, June 3, 2007)

http://www.thisislondon.co.uk/news/ar [...] it%2Bor%2Bsurgery%2Bwill%2Bbe%2Brefused/article.do

Kein komplettes Rauchverbot in Berliner Kneipen. Ein komplettes Rauchverbot in der Berliner Gastronomie wird es voraussichtlich nicht geben. Die Regierungsfraktion der SPD einigte sich nach langen Diskussionen am Dienstagabend darauf, abgetrennte Raucherzimmer in Gaststätten zuzulassen. (Ärztezeitung online, 8.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=452832,5159,/medizin/rauchen

Kneipen werden in NRW rauchfreie Zonen. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28773

Tabak-Lobbyverband löst sich auf. (Spiegel online, 29.6.07)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,491520,00.html

UK. Benefits of Smoke Ban Will Be Felt ‚At Once’. "Improvements in people's health will begin to filter through the population almost as soon as England's smoking ban takes effect today. This is the key implication of a series of studies based on research into existing tobacco bans, as highlighted in Nature last week." (The Observer, 1.7.2007)

http://observer.guardian.co.uk/uk_news/story/0,,2115745,00.html

Berlin. Bätzing für weniger Zigarettenqualm in Film und Fernsehen. Auf der Leinwand und im Fernsehen soll zum Schutz von Kindern und Jugendlichen weniger geraucht werden. Das forderte am Dienstag die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), bei der Vorstellung der Studie „Rauchen in Film und Fernsehen – Wirkungen auf Kinder und Jugendliche“ in Berlin. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29030

Studie „Rauchen in Film und Fernsehen“ belegt einen Einfluss auf das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen. (BMG Pressemitteilung, 3.7.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] eilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-03-07-07.html

Die Studie.

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] n-und-Sucht/studie-rauchen-film-fernsehen-pdf.html

Ab September: Rauchverbot in Bundesbehörden und Verkehrsmitteln. (Deutsches Ärzteblatt online, 6.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29075


ALKOHOLSTEUER - ALKOHOLPOLITIK

Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen sprunghaft gestiegen. Angesichts drastisch steigender Fälle von Alkoholvergiftungen bei Teenagern hat die Drogenbeauftragte der Regierung mehr Jugendschutz verlangt. Die Zahl der Alkoholvergiftungen sei innerhalb von fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen. (Die Zeit online, 22.5.07)

http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/22/103542.xml

Berlin. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung stationär behandelt wurden, um rund 50 Prozent (2000: 12.035 Fälle im Alter von 15 bis 19 Jahren; 2004: 17.931). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, will dem Problem „nicht tatenlos zusehen“ und das Bundesmodellprojekt „HaLT - Hart am Limit“ flächendeckend etablieren. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28527

Passau. Unions-Innenminister wollen Flatrate-Partys gesetzlich verbieten. Die Länderinnenminister der Unions-Parteien fordern vom Bund eine Änderung des Jugendschutzgesetzes für ein Verbot so genannter Flatrate-Partys, bei denen für einen Festpreis beliebig viel Alkohol konsumiert werden kann. (Deutsches Ärzteblatt online, 31.5.07)

http://aerzteblatt-1und1.schaffrath-neuemedien.de/v4/news/news.asp?id=28637

Viele Jugendliche saufen, bis der Notarzt kommt. Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen gerät offenbar zunehmend außer Kontrolle. So hat die Zahl der Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Von 2000 bis 2004 stieg sie um 50 Prozent. (Ärztezeitung online, 5.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=452501,5156,/medizin/alkohol

Comparative Analysis of Alcohol Control Policies in 30 Countries. Brand DA, Saisana M, Rynn LA, Pennoni F, Lowenfels AB. PLoS Medicine Vol. 4, No. 4, e151 doi:10.1371/journal.pmed.0040151. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040151

Auf Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums hat der Bund-Länder-Ausschuss Flatrate-Partys für rechtlich nicht zulässig erklärt. Auf diesen Veranstaltungen zahlt der Gast einen Festpreis und darf dafür unbegrenzt trinken. Wer als Wirt dennoch solche Partys anbietet, muss mit Sanktionen rechnen - bis hin zum Entzug der Gaststättenerlaubnis. (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 7.6.07)

http://www.bundesregierung.de/nn_774/ [...] kel/2007/06/2007-06-07-verbot-flatrate-partys.html

Cool und krank. Die Werbeschaffenden zielen mit ihren Spots und Bildern für Alkoholika besonders auf junge Menschen. Ihre neueste Zielgruppe sind die Mädchen, da sind die besten Steigerungsraten im Konsum zu erwarten - die Jungs sind schon voll. Eine Galerie, die die Kluft zwischen Werbewelt und den Fakten des Alkoholkonsums veranschaulicht. (ZEIT online, 13.06.2007)

http://www.zeit.de/online/2007/24/bg-alkoholwerbung?1

EU. Report: Alcohol in Europe. As part of the Health information and knowledge system under the EU Public Health Programme, a series of health reports have been issued on various issues concerning public health. As part of this series, the European Commission put out a call for tender for a report on alcohol use in Europe, which was contracted to the Institute of Alcohol Studies in London.

http://ec.europa.eu/health-eu/news_alcoholineurope_en.htm

Europäische Kommission, Unternehmen und NRO gründen Forum zur Bekämpfung alkoholbedingter Schädigung
Mehr als 40 Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen haben sich heute auf Initiative der Europäischen Kommission darauf verständigt, Maßnahmen zu ergreifen, um die europäischen Bürger vor dem schädlichen Alkholkonsum zu schützen. Der für Gesundheit zuständige EU-Kommissar Markos Kyprianou und Vertreter der Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen unterzeichneten heute in Brüssel die Charta zur Gründung des Forums „Alkohol und Gesundheit“. Das Forum, das zweimal jährlich zusammenkommen soll, wird sich insbesondere auf konkrete Aktionen zum Schutz von Kindern und jungen Menschen und zur Verhinderung verantwortungsloser Alkoholwerbung und -verkäufe konzentrieren. Diese Initiative kommt zu einer Zeit, in der schätzungsweise 200 000 Europäer pro Jahr durch schädlichen Alkoholkonsum sterben. Mehr als ein Viertel der Todesfälle bei jungen Männern ist auf Alkohol zurückzuführen. (Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 7.6.07)

http://europa.eu/rapid/pressReleasesA [...] /774&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Berlin. Alkoholpolitik: Strategien und Instrumente. Fachgespräch thematisierte neue Instrumente der Alkoholprävention. Sind die derzeitigen Strategien und Instrumente geeignet, die riskanten Formen des Alkoholkonsums in Deutschland zu reduzieren oder sind auch andere Maßnahmen nötig? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein gut besuchtes grünes Fachgespräch zur aktuellen Alkoholpolitik in Deutschland. ReferentInnen aus der Suchthilfe, der Wissenschaft und der Alkoholindustrie diskutierten, ob in Deutschland genügend getan wird, um alkoholbezogene Schädigungen zu verringern. (Grüne im Bundestag, 19.6.07)

http://www.gruene-bundestag.de/cms/ge [...] 87466.alkoholpolitik_strategien_und_instrument.htm


EUROPA:

Niederlande. Liberale Venloer verbieten „wilden“ Alkoholkonsum. (Grenzland Nachrichten, 3.5.07)

http://www.grenzlandnachrichten.de/in [...] 5D=2205&tx_ttnews%5BbackPid%5D=64&cHash=e6b31a0357

Italien. Mailand geht scharf gegen den Drogenkonsum unter Jugendlichen vor. Die Gemeinde hat 4.000 Familien mit Kindern im Alter zwischen 13 und 17 Jahren aufgefordert, ein Anti-Drogen-Kit zu testen. Mit dem darin enthaltenen Streifen kann man im Urin Spuren von fünf verschiedenen Suchtgiften finden. Die Familien erhalten einen Schein, mit dem sie in der Apotheke das Kit gratis erhalten können, der normalerweise 24 Euro kostet. (oe24.at, 9.5.07)

http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article131534.ece

EU-Drogenkoordinatoren: „Mehr Vernetzung bei der Suchtbekämpfung“. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28472

Schweiz. Für Hanffreunde gibt’s jetzt die Kifferklappe. Offiziell sind die Hanfläden schweizweit verschwunden. Trotzdem gedeiht der Grashandel. Aber wo, fragte sich der 20minuten.ch-Reporter und fand eine im Untergrund blühende Gras-Landschaft. (Zürich, 20 Minuten, 31.5.07)

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/25089516

EU. Contributions to the Green Paper on the role of civil society in drugs policy in the European Union. (European Commission, Justice and Home Affairs, June 2007)

http://ec.europa.eu/justice_home/news [...] /drugs_forum/news_contributions_drugs_forum_en.htm

Niederlande: Heroinkonsum geht zurück. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28864

Italien will Anti-Drogen-Test für Piloten, Eisenbahner und Busfahrer. Scharfer Kampf gegen Suchtgift am Arbeitsplatz. (Der Standard, 22.6.07)

http://derstandard.at/?url=/?id=2930331

EMCDDA. General report of activities. Profile: The General report of activities is an annual publication providing a detailed progress report of the EMCDDA's activities over a 12-month period. Published every spring, it catalogues the Centre's achievements in each area of its annual work programme. The report is a useful information source for all those seeking comprehensive information on the Centre and its work.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nNodeID=426&sLanguageISO=EN


DIE WELT:

Neurocops: The Politics of Prohibition and the Future of Enforcing Social Policy from Inside the Body. (Richard Glen Boire, Journal of Law and Health, Vol. 19, Issue)

http://www.law.csuohio.edu/students/JLH/index.html

http://www.law.csuohio.edu/students/JLH/documents/gboire2_000.pdf

»Jede Drogenpolitik ist sinnlos« - Drogen finanzieren Regierungen, Revolutionäre und Konterrevolutionäre.
Ein Gespräch mit Howard Marks.
Vom Drogenexperten Howard Marks sind zwei neue Bücher auf Deutsch erschienen, die er kürzlich auf Lesereise vorstellte. Der frühere Haschischhändler arbeitete sowohl mit der Mafia, der IRA als auch der CIA zusammen. 1988 wurde Marks in Spanien verhaftet, in die USA ausgeliefert und dort zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. 1995 vorzeitige Abschiebung nach England. 1996 wurde er mit seiner Autobiographie »Mr. Nice« zum Kultautor der Bewegung für Cannabis-Legalisierung. (Junge Welt, 5.6.07)

http://www.jungewelt.de/2007/06-06/012.php

 
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

1.Kongress der transkulturellen Psychiatrie in Deutschland: Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. 6.-9.9.2007, Universität Witten/Herdecke.

http://transkulturelle-psychiatrie-a-ch-d.gmxhome.de

Studienergänzung Interkulturelle Suchtberatung.
Die Kompetenzplattform Suchtforschung der Katholischen Fachhochschule NW, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds, bietet seit dem 1.10.2006 in Kooperation mit dem Akademikerprogramm der Otto Benecke Stiftung e.V. Bonn eine 13-monatige Qualifikation im Bereich der interkulturellen Suchtberatung an. Fortgebildet für eine Tätigkeit in der niedrigschwelligen Suchtberatung werden Absolventinnen und Absolventen akademischer Studiengänge aus dem Bereich (Sozial-) Pädagogik, Lehramt, Psychologie und Medizin. Eine Besonderheit der Vollzeitmaßnahme ist die gemeinsame Qualifikation von Zuwanderern und hier ausgebildeten Personen. Die Teilnehmenden sind im Bezug von ALG I oder ALG II. Von Oktober 2006 bis Mai 2007 absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine modulgestützte theoretische Ausbildungsphase mit den Modulbereichen Grundlagenwissen Suchthilfe (75 Stunden), Grundlagenwissen Migration (75 Stunden), Spezifisches Wissen in: Niedrigschwelliger Suchtberatung (100 Stunden) und Prävention (100 Stunden), Theoretische und praktische beratungsrelevante Themen (300 Stunden) sowie Berufliche Handlungskompetenzen (280 Stunden).

Von Juni 2007 bis Oktober 2007 erfolgt eine Praxisphase, in der die Absolventinnen und Absolventen ein ganztägiges Praktikum mit einer konkreten Aufgabenstellung in einer Einrichtung der Suchtberatung oder Suchtprävention ableisten. Die Kompetenzplattform Suchtforschung und die Otto Benecke Stiftung betreuen die Teilnehmenden von der Einführungswoche bis zur Beendigung des Praktikums. Nach Beendigung der Studienergänzung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Ab November 2007 beginnt der 2. Kurs. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Herrn Andreas Pauly, 0221-7757 136, a.pauly@kfhnw.de.

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland informiert und PrevNet bietet für alle interessierten Internetuser bundesweit: Termine, z.B. Fortbildungen, Aktionswochen; Informationen zu Institutionen und Akteuren der Suchtprävention; Projektinformationen und Materialien; Studien und Newsletter. (Quelle: Newsletter Nr. 5, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, März 2007)

http://www.prevnet.de/

Karlsruhe. Königin Silvia zu Gast - Präventionskongress erfolgreich beendet.
Mit dem gemeinsamen Beschluss der Karlsruher Thesen für "Neue Wege der Suchtprävention" hat am vergangenen Wochenende ein internationaler Fachkongress der Mentor Stiftung Deutschland ein erfolgreiches Ende genommen. Unter der Schirmherrschaft Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden und der Drogen- und Suchtbeauftragten der Bundesregierung Sabine Bätzing diskutierten internationale Experten zwei Tage in Vorträgen und Foren die Zukunft verantwortungsvoller Suchtprävention. (Karlsruher Nachrichtenmagazin, 18.6.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=hok2007618-2048E

Kongresshomepage mit Vorträgen.

http://www.kongress.mentorstiftung.de/kongress/kongress/Plenumsvortraege.php?navid=13

Karlsruher Thesen für „Neue Wege der Suchtprävention“
Verfasser: Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Universität Bielefeld), Dr. Henrik Jungaberle (Universität Heidelberg) gemeinsam mit der Mentor Stiftung Deutschland.

http://www.kongress.mentorstiftung.de [...] gress/Tagungsunterlagen/Karlsruher_Thesen_lang.pdf

Karlsruhe. Im Kampf gegen den Missbrauch von Drogen könnte nach Ansicht des Bielefelder Wissenschaftlers Klaus Hurrelmann ein kontrolliertes Heranführen von Jugendlichen an Alkohol oder auch Cannabis erfolgreich sein. Auf einem Fachkongress in Karlsruhe und im Beisein von Königin Silvia von Schweden sagte der Gesundheitswissenschaftler und Jugendforscher, die gefährlichen Entgleisungen im Rausch seien unter anderem auf die mangelnde persönliche Erfahrung mit Drogen wie dem Alkohol zurückzuführen. Eine erste Erfahrung des Rauschzustandes zum Beispiel im Beisein der Eltern wie in früheren Zeiten gebe es nicht mehr. "Deshalb sind schrittweise Anleitungen nötig, die festlegen, wie, wann, unter welchen Umständen und in welcher Dosierung eine psychoaktive Substanz konsumiert werden kann", sagte Hurrelmann. (Berliner Morgenpost, 18.6.07)

http://www.morgenpost.de/desk/949687.html

Sekundärprävention: "Weg mit den Tabus!". VON KLAUS HURRELMANN
Unsere Studien an der Universität Bielefeld bestätigen die Veränderung der Konsumformen bei vielen Drogen. Der regelmäßige Konsum der legalen Substanzen Alkohol und Tabak konnte in den vergangenen Jahren zurückgedrängt werden. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung trifft das auch auf Cannabis zu. Die Mehrzahl der Jugendlichen ist heute vorsichtig und zurückhaltend mit dem Einstieg in den Drogenkonsum.
Aber: Als eine Art Gegenbewegung wird die Gruppe größer, die Zigaretten, Alkohol und Cannabis intensiv konsumieren. Beim Alkohol fällt das besonders auf. Überdosierungen bei Partys mit dem Ziel des "Koma-Saufens", nehmen zu. Insgesamt fallen fast 10 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren damit auf, in gesundheitliche Intensivmuster des Alkoholkonsums abzurutschen. Beim Zigarettenkonsum dürfte der Anteil bei fast 20 Prozent, bei Cannabis bei fünf Prozent liegen. (Frankfurter Rundschau, 2.7.07)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1165255&

Schweiz. Newsletter zur Cannabisprävention 1/07. Der Newsletter Cannabisprävention erscheint zwei bis dreimal im Jahr und informiert über den aktuellen Stand der Projekte der Cannabisprävention des BAG (Bundesamt für Gesundheit). Außerdem enthält er ergänzende Beiträge zu Themen rund um Cannabis. Zusätzlich werden wir in diesem Jahr, beginnend mit der Sommerausgabe, über metaanalytische Ergebnisse verschiedener Ansätze von Cannabisinterventionen berichten. (8.5.07)

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/00646/03742/index.html?lang=de

Materialien zur Prävention bei der Fachstelle für Suchtprävention im Lande Berlin.

http://www.berlin-suchtpraevention.de/materialien/index.html

Berlin. 6. Newsletter der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin.

How to prevent 100 million deaths from tobacco. (The Lancet 2007; 369:1758-1761. Thomas R.Frieden, Michael R Bloomberg) (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS014067360760782X/

Berlin. Krankenkassen wollen Alkoholprävention in Kommunen nicht finanzieren. Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) ist bei den Krankenkassen mit ihrem Appell gescheitert, die Ausweitung des Modellprojekts zur Betreuung alkoholgefährdeter Jugendlicher „HaLT“ (Hart am Limit) zu finanzieren. Das Projekt sei zwar ein gutes Beispiel, wie kommunale Gesundheitsförderung aussehen könne, sagte der Vorstandschef des für Prävention zuständigen Bundesverbands der Innungskrankenkassen (IKK), Rolf Stuppardt, dem Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“. Die Finanzierung könnten die Kassen aber nicht leisten. Zuvor hatte bereits der Städte- und Gemeindebund eine Finanzierung abgelehnt. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28596

Berlin/Köln. Jeder fünfte Jugendliche in Deutschland raucht – Ärzte appellieren an Erzieher. Auf die Verantwortung von Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche hat die Bundesärztekammer (BÄK) hingewiesen. „Rauchen in Gegenwart von Kindern ist ein ganz schlechtes Vorbild“, sagte der BÄK-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe im Vorfeld des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Außerdem sei für Kinder das Passivrauchen aufgrund ihres noch unausgereiften Organismus besonders gefährlich. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28622

Mailands Drogentest: Vati prüft jetzt deinen Urin. Vertrauen ist gut, Urinkontrolle ist besser: Nach dem Willen der Mailänder Gesundheitsbeauftragten sollen Eltern künftig überprüfen, ob ihre Kinder Drogen nehmen - mit einem kostenlosen Test, ein Geschenk der Stadt. Jugend-Experten laufen dagegen Sturm. (SPIEGEL ONLINE - 9.5.2007)

http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,482005,00.html

Kalifornien/USA. Put to the test. More schools are asking students to take drug tests, saying it gives them a reason to 'say no.' Addiction experts contend results are unreliable. (Los Angeles Times, 21.5.07)

http://www.latimes.com/features/health/la-he-drugtesting21may21,1,4475195.story

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellte zum Weltnichtrauchertag den Kurzbericht "Förderung des Nichtrauchens bei Jugendlichen 2007" vor, eine Repräsentativbefragung. (Quelle: DHS-Newsletter 10-07 vom 31. Mai 2007)

http://www.bzga.de/pdf.php?id=832a9c3d050d1bd5ef96239a6ed8dc2a

Aktion gegen Alkoholsucht in Hessen. Auf Information und Aufklärung zu den Gefahren von Alkohol setzt eine Aktion, die die Landesärztekammer Hessen nach den Sommerferien an Schulen starten wird. (Ärztezeitung online, 5.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=452544,5156,/medizin/alkohol

"SAFETY FIRST". A toolkit produced by the Drug Policy Alliance, that provides an alternative approach to "Just Say No" approaches to drug education and prevention.

http://www.idpc.info/docs/SafetyFirst_teensanddrugs_May2007_EN.pdf

Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2007: Vier vorbildliche Projekte ausgezeichnet. Am 19. Juni 2007 wurde in Berlin der Deutsche Präventionspreis 2007 verliehen. Der Präventionspreis stand dieses Jahr unter dem Motto „Prävention stärken – lokal und regional“. Die ausgezeichneten Projekte „tragen dazu bei, die Gesundheitschancen insbesondere sozial benachteiligter Kinder und Familien zu verbessern“, erklärte Rolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit. Preisträger waren auch die "Kiezdetektive - Kinderbeteiligung für eine gesunde und zukunftsfähige Stadt" des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.“

http://www.die-praevention.de/vorbildliche_projekte/praeventionspreis/2007/index.html

http://www.die-praevention.de/vorbild [...] te/praeventionspreis/2007/kiezdetektive/index.html

Großer Erfolg des Wettbewerbs "Be Smart - Don’t Start". 320 000 Schüler aus mehr als 12 000 Schulklassen in Deutschland haben im laufenden Schuljahr 2006/2007 an dem internationalen Nichtraucher-Wettbewerb "Be Smart - Don’t Start" teilgenommen. (Ärztezeitung online, 20.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=454344,5175,/medizin/rauchen

USA. Movie Industry Smoking Response 'Inadequate,' Critics Say. The Motion Picture Association of America's (MPAA) response to calls for smoking to be considered in movie ratings is being slammed as a half-measure by some antismoking advocates. (jointogether, 14.6.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/movie-industry-smoking.html

Berlin. Bätzing für weniger Zigarettenqualm in Film und Fernsehen. Auf der Leinwand und im Fernsehen soll zum Schutz von Kindern und Jugendlichen weniger geraucht werden. Das forderte am Dienstag die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), bei der Vorstellung der Studie „Rauchen in Film und Fernsehen – Wirkungen auf Kinder und Jugendliche“ in Berlin. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29030

Studie „Rauchen in Film und Fernsehen“ belegt einen Einfluss auf das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen. (BMG Pressemitteilung, 3.7.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] eilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-03-07-07.html

Die Studie.

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] n-und-Sucht/studie-rauchen-film-fernsehen-pdf.html

Seit dem 1. Januar 2007 ist der Verein teenex e.V. - Jugendliche für ein selbstbestimmtes Leben ohne Drogen ein ausgewählter "Ort der Idee in Deutschland". Am 12. Juni erhielt der Verein die vom Bundespräsidenten Horst Köhler unterzeichnete Ehrenurkunde. (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)

http://www.teenex.de

Wettbewerb Alkohol. Irgendwann ist der Spaß vorbei. Das Büro für Suchtprävention in Hamburg schreibt diesen Wettbewerb
aus und lädt vom 14. Juni bis zum 12. Oktober 2007 Kinder und
Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren ein, eigene Werbeslogans
zur Kampagne, eigene Motive, Ton- und Bildbeiträge über die
Wettbewerbsseite einzureichen. (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)

http://www.alkoholwettbewerb

Sucht im Alter - Eine Präventionsbroschüre für Pflege-, Betreuungs- und Beratungsfachleute mit Kontakt zu älteren Menschen. (Hrsg.: Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol - und Medikamenten-Missbrauchs, ZÜFAM, Juni 2007)

http://www.zuefam.ch/pdf/Suchtprobleme_im_Alter.pdf

Schweiz. Info Nr. 28 - Sucht im Alter - Ein unterschätztes Problem. Sucht im Alter ist heute in seiner Tragweite ein noch weitgehend verkanntes Problem. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird das Thema in unserer Gesellschaft aber zunehmend an Brisanz gewinnen. Die Folgekosten von Suchterkrankungen bei älteren Menschen werden Gesundheitssystem in Zukunft vor große Herausforderungen stellen. Altersspezifische Präventionsstrategien und -maßnahmen könten hier Abhilfe schaffen. (Info Nr. 28 der Suchtprävention Zürcher Oberland)

http://www.sucht-praevention.ch/index_home.html

 
KONGRESSBERICHTE

Fachtag Internetsucht der Fachstelle für Suchtprävention im Lande Berlin am 09.05.2007. Die Vorträge (-> Materialien).

http://www.berlin-suchtpraevention.de/

UK. Release 40th Anniversary Conference.

http://www.release.org.uk/

http://www.release.org.uk/html/~master_menu/~Conferences/2007_Conference.php

Österreich: Institut für Suchtprävention Oberösterreich. Die Institutstagung am 24. Mai 2007 stand unter dem Motto "Sucht ohne Drogen: Glücksspiel - Kaufen - Medien". Ab sofort sind die Beiträge der Referenten online auf unserer Internetseite in der Rubrik Infocorner/Downloads verfügbar.
Prof. Dr. Gerhard Raab (FH Ludwigshafen/Rhein): Süchtiges Kaufverhalten - Die Schattenseiten unserer Konsumgesellschaft
Dipl.-Psych. Tobias Hayer (Universität Bremen): Glücksspielsucht - Grundlagen und aktuelle Forschungsbefunde
Dipl.-Psych. Klaus Wölfling (Charité-Universitätsmedizin Berlin): Online/Computerspielsucht: Ein Störungsbild in der modernen Mediengesellschaft

http://www.praevention.at/seiten/index.php/nav.6/view.32/level.2/

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) richtete am 26.-27.9.2006 eine suchtmedizinische Tagung aus mit dem Thema: Voneinander Lernen III. Die folgenden Vorträge sowie Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Abstracts, Power-Point-Präsentationen und Impressionen stehen jetzt als Download im Netz.
Auf der Suche nach dem verlorengegangenen Wissenstransfer, Jaques Besson.
Aus dem Osten was Neues – Die Berlin-Brandenburgische Suchtakademie: Akademischer Knotenpunkt im weit verzweigten Versorgungsnetz, Jakob Hein.
Global denken, lokal handeln: Verhältnisprävention im lokalen und regionalen System, Jürgen Rehm.
Blick zurück – Blick nach vorn: wo stehen wir mit dem Wissenstransfer?, Ambros Uchtenhagen.

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/03448/03449/index.html?lang=de

THE SCIENCE OF ADDICTION: TRANSLATING NEW INSIGHTS INTO BETTER PSYCHIATRIC PRACTICE. AMERICAN PSYCHIATRIC ASSOCIATION. 160TH ANNUAL MEETING, SAN DIEGO, CA; MAY 19-24, 2007. A Collaboration of the National Institute on Drug Abuse, National Institutes of Health, and the American Psychiatric Association.

http://www.psych.org/edu/ann_mtgs/am/07/index.cfm

http://www.nida.nih.gov/whatsnew/meetings/APA2007/

http://www.nida.nih.gov/pdf/apa2007.pdf

Michael Klein & Ines Schaunig (2007). „Wissen, was los ist!“. Evidenzbasierung als Grundlage der Steuerung von Suchtprävention am Beispiel eines Local-Monitoring-Ansatzes für die Stadt Köln. Mentor- Fachkongress „Rausch als Risiko und Chance – Neue Wege der Suchtprävention“ vom 15.- 16. Juni 2007 in Karlsruhe.

Schaunig, I. & Klein, M. (2007). "Jugend und Alkohol in Köln: Ergebnisse des ersten Kölner Schulenmonitorings", Vortrag zur Tagung "mithalten und dabei sein?" im Rahmen der Suchtwoche "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze", 15. Juni 2007.

Michael Klein (2007). "Kinder Drogen konsumierender Eltern – auch das noch?". Vortrag zur Fachtagung ÜberLEBEN in Drogenszenen der MUDRA am 15. Juni 2007 in Nürnberg.

Michael Klein (2007). "Arbeit mit suchtkranken Eltern – Zur Dynamik der suchtbelasteten Familie". Referat zur Fachtagung „Fünf-Tage-Gruppen“, Thematischer Schwerpunkt "Elternarbeit“, Forum 26-2007, EREV, Königswinter am 14. Juni 2007.

Michael Klein (2007). "Kinder suchtkranker Eltern – Ein Überblick zu Fakten, Risiken und Hilfen“. Vortrag zu den 5. Marburger Suchthilfetagen vom 13. bis 16. Juni 2007.

Michael Klein (2007). "Kinder von Suchtkranken – noch immer die vergessenen Kinder?". Vortrag zur Abschlussveranstaltung zum Landesstiftungsprogramm Baden-Württemberg am 13. Juni 2007 in Stuttgart.

Reuber, D. & Klein, M. (2007). "Innerfamiliäre Gewalt und Konflikte bei Jugendlichen aus alkoholbelasteten Familien - Ergebnisse und Erfahrungen aus einem europäischen Projekt." 12. Suchttherapietage in Hamburg, 30. Mai 2007.

Schaunig, I. & Klein, M. (2007). "Wissen was los ist: Substanzkonsum und Suchtgefährdung bei Kindern und Jugendlichen in Köln". 12. Suchttherapietage in Hamburg, 30. Mai 2007.

http://www.addiction.de/index.php?id=78

2. ENCARE Symposium „Alkohol und Gewalt in Familien: Was ist mit den Kindern?“ vom 19.-20. April 2007 in Bad Honnef.

http://www.encare.de/content/symposium/index.php

fdr: 30. BundesDrogenKongress fand am 14. und 15. Mai 2007 im Tagungszentrum Schloss Waldthausen in Budenheim bei Mainz statt.
Abstracts der Kongressveranstaltungen.

http://fdr-online.info/pdf/30bdk_abstracts.pdf

Vorträge im Plenum und in den Seminaren.

http://fdr-online.info/30-bdk.php

Report of the 2007 Wilton Park Conference on Global Drug Policy. "HOW CAN INTERNATIONAL DRUG POLICIES SUCCEED?". This is the report of the 2007 Wilton Park conference on drug policy, covering speeches and discussion amongst an invited group of senior policymakers, diplomats and academics.

http://www.idpc.info/docs/WiltonPK_DPSucceed_March2007.pdf

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Schweiz. Infektionskrankheiten und Drogenfragen im Freiheitsentzug. Achermann C, Hostettler U. Infektionskrankheiten und Drogenfragen im Freiheitsentzug. Rapid Assessment der Gesundheitsversorgung. Schlussbericht. Fribourg, 2007. (Fulltext, open access)

http://www.bag.admin.ch/evaluation/01759/02062/03822/index.html?lang=de

EU / Lissabon. EMCDDA and ECDC to join forces in tackling drug-related infectious diseases. Joint projects to prevent and control drug-related infectious diseases will be facilitated in the future thanks to a cooperation agreement signed today by the EU drugs agency (EMCDDA) and the European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). (Pressemitteilung und Fact Sheet vom 29.6.07)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=2236&sLanguageiso=EN

Marijuana Smoking and Pulmonary Complications. The impact of marijuana smoking on pulmonary function and respiratory complications is not clearly understood. Therefore, researchers conducted a systematic review and summarized the findings of 34 studies. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, May 2007; Ärztezeitung online, 29.5.07)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may07/arnsten_tetrault.html

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451112,5142,/medizin/cannabis

Alcohol Dosing and Total Mortality in Men and Women. An Updated Meta-analysis of 34 Prospective Studies. Augusto Di Castelnuovo et al. Arch Intern Med. 2006;166:2437-2445.

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may07/kraemer_dicastelnuovo.html

Stockholm. Pankreaskarzinomrisiko durch Kautabak. Snus, eine in Skandinavien verbreitete Form des Kautabaks, ist anders als vielfach behauptet karzinogen. Nach einer jetzt im Lancet publizierten Studie haben regelmäßige Konsumenten ein erhöhtes Risiko auf Pankreaskarzinome. Dennoch ist der Kautabak wesentlich gesünder als Rauchen, weshalb Experten das derzeitige Verbot für unangemessen halten. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28441

USA. NIACIN WON'T MASK DRUGS; LARGE DOSES ARE DANGEROUS. Although it is touted on the Internet as a way to beat a drug test, taking large doses of the over-the-counter supplement niacin, also known as vitamin B3, is both ineffective and potentially dangerous, researchers at the University of Pennsylvania warn. (Record Searchlight, 3.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n558/a09.html

Berlin. Kopflausbefall hat nichts mit fehlender Sauberkeit zu tun. Ursache sind vielmehr enge zwischenmenschliche Kontakte, hauptsächlich "von Haar zu Haar", insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Die Verbreitung kann durch mangelnde Kooperation oder unzureichende Behandlung begünstigt werden. Das betont das Robert Koch-Institut in seinem "RKI-Ratgeber für Ärzte" zum Thema Kopflausbefall, der nach Auswertung der aktuellen Literatur und Praxiserfahrungen überarbeitet und im Epidemiologischen Bulletin 20/2007 veröffentlicht wurde. (idw, 21.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news209706

Kopfläuse - was tun? Faltblatt: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt unter dem Titel „Kopfläuse - was tun?“ ein Faltblatt zur Verfügung, das darüber informiert, wie man Kopfläuse erkennt, was man gegen sie tun kann und was Erziehungsberechtigte berücksichtigen müssen. Das Faltblatt gibt es in fünf Sprachen: Deutsch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch und Russisch. Es kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Fax: 0221-8992257
E-Mail: order@bzga.de

Das Rauchen von Cannabis verschlechtert Atemprobleme bei Zigarettenrauchern.
Das Rauchen von Cannabis verschlechtert nach einer Studie, die beim Internationalen Kongress der amerikanischen Thoraxgesellschaft am 22. Mai vorgestellte wurde, Atemprobleme bei aktuellen Zigarettenrauchern mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
Die Studie fand heraus, dass bei Personen, die vierzig Jahre oder älter waren, Zigarettenraucher zweieinhalb Mal so wahrscheinlich wie Nichtraucher eine COPD entwickelten, während das Rauchen von Zigaretten und Cannabis zusammen das Risiko zur Entwicklung einer COPD im Vergleich zu einer Person, die weder Cannabis noch Zigaretten rauchte, auf das Dreieinhalbfache steigerte. Mit anderen Worten, zusätzliches Rauchen von Cannabis zum Zigarettenrauchen erhöhte das Risiko um ein Drittel, erklärte Dr. Wan Tan vom Sankt-Paul-Krankenhaus in Vancouver, Kanada.
Die Wahrscheinlichkeit von Zigarettenrauchern, irgendein Atemsymptom aufzuweisen, war 2,4-mal so hoch wie das von Nichtrauchern, während die Wahrscheinlichkeit bei jemandem, der sowohl Tabak als auch Cannabis rauchte, auf das 18-fache anstieg. (IACM-Informationen vom 26. Mai 2007)

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-05/ats-mwc051407.php

An den Folgekrankheiten des Rauchens sind im Jahr 2005 in Deutschland etwa 42.200 Menschen gestorben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sind 40.641 dieser Todesfälle auf das Bronchial-Ca zurückzuführen. (Ärztezeitung online. 29.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451482,5142,/medizin/rauchen

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft: Kokain und Amphetamine können Schlaganfall auslösen. (idw, 29.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news210827

Schwangerschaft: Negative Auswirkungen auch durch geringen Alkoholkonsum möglich. Auch wenig Alkohol in der Schwangerschaft kann zu Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern führen. Vor allem werdende Mädchen sind offenbar gefährdet. Dieses Fazit ziehen Wissenschaftler um Dr. Kapil Sayal von der Universität Bristol aus einer Langzeitstudie mit über 9.000 jungen Müttern und ihren Kindern. Die Forscher sind selbst von dem Ergebnis überrascht: Sie hatten nicht damit gerechnet, dass auch geringste Alkoholmengen den werdenden Kindern schaden könnten. Generell wird zwar Müttern zur Alkoholabstinenz während der Schwangerschaft geraten, doch eindeutig belegt ist ein Schaden für den Nachwuchs in Studien bislang nur, wenn die Schwangeren mehr als ein bis zwei Gläschen Bier oder Wein trinken - und zwar pro Tag. (Institut Suchtprävention, 2.5.07)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.371/nav.6/view.29/level.2/

Komorbidität – Drogenkonsum und psychische Störungen. Drogen im Blickpunkt 14, Briefing der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, emcdda.europa.eu. Lissabon 2007.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=439&sLanguageiso=EN

Recognizing the Risk Factors for Substance Use Disorder in Patients With ADHD. (medSite CME)

http://www.medsitecme.com/(32cyll3irr4vxn55q2monu55)/IDetail/Default_Campaign/Default_Program//316//sponsor.aspx

Nünrberg. Gefahr durch reines Heroin. (Nürnberger Nachrichten, 7.6.07)

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=654925&kat=10

RAUCHEN UND TRINKEN - Das unterschätzte Killerpaar. Das Krebsrisiko durch Alkohol ist einer WHO-Studie zufolge deutlich größer als bisher vermutet. Besonders gefährdet sind Raucher: Die Zigarette zum Drink steigert die Krebsgefahr dramatisch. Schon fordern Mediziner Warnhinweise auf Flaschen und Dosen. (Spiegel online, 29.6.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,491175,00.html

Carcinogenicity of alcoholic beverages. Robert Baan, Kurt Straif, Yann Grosse, Béatrice Secretan, Fatiha El Ghissassi, Véronique Bouvard, Andrea Altieri, Vincent Cogliano, on behalf of the WHO International Agency for Research on Cancer Monograph Working Group. (http://oncology.thelancet.com Vol 8 April 2007) (Fulltext, open access)

http://www.genomics.unc.edu/news_events/96_Baan_alcohol.pdf

Investigating the relationships between ADHD and substance use disorder. Dr. Himanshu Upadhyaya discusses methods for recognizing the risk factors for substance use disorder in patients with ADHD. (medscape CME, 28.3.07)

http://www.medsitecme.com/(0p005xujegp4yp45halk2345)/default.aspx

Antidepressiva als Osteoporoserisiko im Alter. Die Einnahme von Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) war in zwei prospektiven Kohortenstudien in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 1240-1245 und 1246-1251) mit einem beschleunigten Knochenabbau im Alter assoziiert. Deutsches Ärzteblatt online, 26.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28925

Kids of Cocaine-Using Moms Have Attention Problems, Study Says. Young children of mothers who use cocaine scored somewhat worse than other children on tests designed to measure their attention, the Health Behavior News Service reported June 12. (jointogether, 14.6.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/kids-of-cocaine-using-moms.html


TUBERKULOSE:

"Tuberculosis 2007" (687 Seiten, PDF, 8.3 MB, Englisch) kann jetzt abgerufen werden. Palomino, Leão, Ritacco; Tuberculosis 2007 - From basic science to patient care. TuberculosisTextbook.com, First Edition. (Fulltext, open access)

www.TuberculosisTextbook.com/download15.htm

YouTube Presentation (2:48 min).

http://youtube.com/watch?v=lBDtpZ6brk8

Tuberkulose – GBE-Heft 35. Im November 2006 in der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" erschienen. Herausgeber: Robert Koch Institut Berlin.

http://www.rki.de/cln_049/nn_197444/s [...] ng/Themenhefte/tuberkulose__inhalt.html?__nnn=true

Robert Koch-Institut: Vorsichtsmaßnahme wegen XDR-Tuberkulose.

http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2007/09__2007.html

Tuberculosis Drug Resistance and HIV Infection, the Netherlands. Catharina Hendrika Haar et al.; Emerg Infect Dis. 2007;13(5) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/556564

Südafrika. Multiresistente TB-Keime breiten sich am Kap aus. In Südafrika breiten sich extrem gefährliche Tuberkulose-Keime immer mehr aus. Auf der Kap-Halbinsel hat sich die Zahl registrierter Infektionen im vergangenen Vierteljahr mehr als vervierfacht, schrieb die örtliche "Cape Times" unter Berufung auf Behördenstatistiken. (Ärztezeitung online, 22.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=454781,5177,/medizin/infektionskrankheiten

Genf. WHO: Aktionsplan gegen resistente Tuberkuloseformen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt resistenten Formen der Tuberkulose den Kampf an. In den nächsten beiden Jahren will die WHO nicht weniger als 2,15 Milliarden US-Dollar in die Ausrüstung von Laboratorien stecken, damit diese die schwer behandelbaren Infektionen schneller erkennen können. Bis 2015 soll weltweit allen Patienten eine gezielte Diagnostik und Therapie angeboten werden, wodurch bis zu 1,2 Millionen Menschenleben gerettet werden könnten, heißt es in der Pressemitteilung. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28899


HEPATITIS


Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

Jörg Böckem, 40, führte viele Jahre ein Doppelleben zwischen Journalismus und Heroinsucht. Bei SPIEGEL ONLINE berichtet Böckem seit September 2006 jede Woche über Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs seiner Therapie. Mittlerweile hat er die 43.Therapiewoche überstanden.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,k-6960,00.html

Die Homepage von Jörg Böckem:

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php

Therapieoptimierung und zukünftige Therapiekonzepte bei Hepatitis C (CME-Kurs).
Studien zur Optimierung der Hepatitis-Therapie bei Patientengruppen, die nicht auf die Standardtherapie ansprechen, bilden den Mittelpunkt der Online-Fortbildung (Benutzername: roche; Passwort: roche).

http://www.hepatitis-care.de

Hepatitis C erhöht Lymphom-Risiko. Houston – Menschen, die mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind, haben ein leicht erhöhtes Risiko an Non-Hodgkin-Lymphomen zu erkranken. Dies ergab eine retrospektive Kohortenstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 2010-2017). (Deutsches Ärzteblatt online, 9.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28398

Bochum. Die Verfettung der Leber, eine häufige Folge von Übergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verknüpft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Auslöser für die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes führt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Studien hin. (idw, 21.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news209745

Hamburg. UKE: Neues Gerät erlaubt Diagnostik von Lebergewebe ohne Punktion. (idw, 21.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news209638

Studie: Peginterferone können Hepatitis C „heilen“. Patienten, die unter der Behandlung einer Hepatitis C eine anhaltende Virussuppression (sustained virological response, SVR) erzielen, haben beste Chancen geheilt zu sein. Dies zeigen neue Studienergebnisse auf der Digestive Disease Week, eine Fachtagung amerikanischer Gastroenterologen, die dieser Tage in Washington stattfindet. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28533

Homburg/Saarland. New Drug Shows Promise For Hepatitis C Genotype 1. Now in Phase II clinical trials, a new, oral HCV protease inhibitor, SCH 503034, may defeat the virus in interferon non-responders. Find out how well the drug is tolerated and how it is able to reduce the viral load of non-responders with genotype 1. (Reuters, 31.5.07)

http://www.hepatitis-central.com/mt/archives/2007/05/new_drug_shows.html


HIV


HIV.NET 2007, alle Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten, 44 Euro. Das Buch erscheint zum Frankfurter AIDS-Kongress.

http://www.hiv.net/2010/buch.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Neuer Präsident der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Am Rande des 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses in Frankfurt fand die von vielen mit großer Spannung erwartete Wahl des Präsidenten der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) statt. Nach einer zum Teil emotional geführten Debatte setzte sich der Bonner Jürgen Rockstroh in einer Kampfabstimmung durch. (HIV.net, 2.7.07)

http://hiv.net/2010/news2007/n0702.htm

Interaktionen. In der HIV-Therapie spielen vor allem Interaktionen während des Arzneistoffstransports über das P-Glykoprotein und der Metabolisierung über das Cytochrom-System (CYP-450) eine Rolle. (HIV.NET 2007, Leonie Meemken)

http://www.hiv.net/2010/inter.htm

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

Das Retrovirus-Bulletin 1/2007 ist da. Die Themen:
Eindrücke von der »14th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections« (Susan Jung, Erlangen)
Integrase-Inhibitoren - eine aktuelle Übersicht (Christian Hoffmann, Hamburg)
Klinische Studien - Grundprinzipen, statistische Aspekte und ihre Interpretation (Eva Wolf, München)
Ein Rückblick auf die Konferenz "Verantwortung und Partnerschaft - gemeinsam gegen HIV/AIDS"

http://hiv.net/2010/news2007/n0522.htm

Warsaw. Urgent action needed to improve access to HIV prevention and treatment services for people who inject drugs Despite increased political commitment and funding for the AIDS response, most people who inject drugs are still being denied access to basic HIV prevention and treatment services, said UNAIDS at the 18th Conference on Drug Related Harm in Poland. (UNAIDS, Press release, 14.5.07)

http://data.unaids.org/pub/PressRelease/2007/070514_harmreduction_en.pdf

Ten Years Later, AIDS Vaccine Search Continues. Science gets closer, but a fully effective vaccine remains elusive. (Scientific American, 18.5.07)

http://www.sciam.com/article.cfm?chanID=sa004&articleID=9FFFF6EF-E7F2-99DF-3486F6046D30FDC2

Drug Use and Medication Adherence Among HIV-1 Infected Individuals. This paper suggests that it's the acute effects of intoxication, rather than stable features that may be characteristic of the drug-using population, leading to difficulties with medication adherence. AIDS Behav 11(2) 2007. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/556568?src=mp

Kenya. Staying alive: the women who are immune to Aids. In the past 30 years Agnes has had unprotected sex with up to 2,000 infected men. Yet she and a small number of her fellow sex workers are still free from Aids. Stephanie Nolen travels to Majengo, a slum in Nairobi, to meet the extraordinary women and researchers who are changing the history of HIV. (The Observer, 27.5.07)

http://observer.guardian.co.uk/magazine/story/0,,2087394,00.html

WHO and UNAIDS issued new guidance on informed, voluntary HIV testing and counselling in health facilities on Wednesday 30 May, with a view to increase access to needed HIV treatment, care, support and HIV prevention services. The new guidance focuses on provider-initiated HIV testing and counselling.

http://www.unaids.org/en/MediaCentre/ [...] tureStory/20070530_testing_counsellig_guidance.asp

Concomitant Use of Gastric Acid-reducing Agents Is Frequent Among HIV-1-infected Patients Receiving Protease Inhibitor-based Highly Active Antiretroviral Therapy. J van Lunzen et al.; HIV Med. 2007;8(4):220-225.

http://www.medscape.com/viewarticle/556497

Basel. Die Firma Hoffmann-La Roche hat heute eine groß angelegte Rückrufaktion für ihren Proteaseinhibitor (PI) Nelfinavir gestartet. Die Aktion wurde damit begründet, dass bei chemischen Analysen hohe Konzentrationen des potentiell krebserregenden Stoffes Methansulfonsäureethylester nachgewiesen worden waren.
Für Nelfinavir dürfte das hierzulande das Ende in der HIV-Therapie bedeuten. (HIV-net, 7.6.07; Deutsches Ärzteblatt online, 7.6.07)

http://hiv.net/2010/news2007/n0607.htm

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28716

Patientenregister zu Viracept® – EMEA setzt Zulassung aus. London – Der Schweizer Arzneimittelhersteller Roche konnte bisher nicht klären, wie es zur Verunreinigung einiger Chargen des HIV-Medikaments Viracept (Nelfinavir) kam. Die europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency EMEA) hat deshalb vergangene Woche die Zulassung für das Medikament vorläufig ausgesetzt. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28908

Iran. HIV Rates On The Rise In Iran. HIV infection rates in Iran are increasing rapidly due both to a growing inflow of cheap heroin from Afghanistan and more sexually transmitted cases, according to a senior United Nations official.
Christian Salazar, the world body's coordinator on HIV in Iran, praised the country's "progressive and pragmatic" efforts in fighting the virus that causes AIDS, including a programme to hand out clean needles to drug addicts in prisons. But he said the Islamic Republic now faced new challenges to contain a disease that risked becoming more common among other sections of its 70 million population. (Daily Times, Pakistan, 14.6.07)

http://www.dailytimes.com.pk/default.asp?page=2007%5C06%5C14%5Cstory_14-6-2007_pg4_14

Experts’ Estimates of Coverage Needed for Interventions to Control HIV Transmission Among Injecting Drug Users. Don C. Des Jarlais, David Burrows, and Samuel R. Friedman, 1.5.07.
This OSI-sponsored paper surveys 19 HIV-prevention experts on which services are most essential in preventing HIV among intravenous drug users, and on the critical level of coverage of these programs. The paper discusses which services can be prioritized in settings with limited resources, and presents an agenda for future research on coverage.

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] rd/articles_publications/articles/experts_20070501

Diagnosis of smear-negative pulmonary tuberculosis in people with HIV infection or AIDS in resource-constrained settings: informing urgent policy changes; Dr Haileyesus Getahun MD et al.; The Lancet 2007; 369:2042-2049; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60284-0. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607602840/fulltext

Care of Patients Coinfected With HIV and Hepatitis C Virus: 2007 Updated Recommendations From the HCV-HIV International Panel. This report, from the HCV-HIV International Panel on the Care of Patients Coinfected with HIV and HCV, highlights new recommendations in eleven areas of particular need. (AIDS 21(9) 2007) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/557565?src=mp

Hepatitis-B-Medikament Entecavir kann HIV-Resistenzen induzieren. Baltimore – Die Induktion von resistenten HIV-Stämmen durch das Hepatitis B-Medikament Baraclude® (Wirkstoff: Entecavir), über die US-Mediziner Anfang des Jahres erstmals auf einem Fachkongress berichtet hatten, ist offenbar doch kein Einzelfall. Im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 2614-2621) stellt die Gruppe zwei weitere Patienten vor. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28883

Manche HIV-Infizierten leben über viele Jahre mit dem Aids-Erreger, ohne es zu wissen. Die HIV-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Deutschland sind noch lange nicht überwunden. Ein möglicher Beleg dafür sind die aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts über die Zahl der Menschen, die sich 2006 neu mit dem Aids-Erreger angesteckt haben: Bei 2611 Menschen wurde im Jahr 2006 der Aids-Erreger anhand eines HIV-Antikörpertests neu diagnostiziert, 2005 lag die Zahl noch bei 2500, im Jahr 2001 sogar nur bei 1443 Erstdiagnosen. Diskutiert wird derzeit, ob es sich tatsächlich um Neu-Infektionen handelt oder ob die Zahlen nur einen verstärkten Gebrauch der HIV-Antikörpertests widerspiegeln. Auch beim 3. Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress in Frankfurt am Main werden das Wissenschaftler diskutieren. (Ärzte Zeitung online, 28.06.2007)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/06/28/118a0201.asp?cat=/news

Schutz vor Genitalinfektionen - das könnte HIV-Therapie bewirken. Wie wirkt sich eine Therapie gegen HIV auf die Inzidenz anderer sexuell übertragbarer Infektionen (STI) aus? Daten aus der KABaSTI-Studie haben Hinweise darauf gebracht, dass therapierte HIV-Infizierte weniger gefährdet für STI sein könnten als nicht therapierte. (Ärztezeitung online, 29.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=455667,5193,/medizin/infektionskrankheiten

Gesundheitsministerin Schmidt fordert bezahlbare Aids-Medikamente. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids auch die Pharmaindustrie in der Pflicht. HIV-Infizierte müssten überall auf der Welt Zugang zu bezahlbaren Arzneimitteln haben, sagte die Politikerin am Mittwochabend zur Eröffnung des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses (DÖAK) in Frankfurt am Main. Deutsches Ärzteblatt online, 28.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28981

Die Kongresshomepage.

http://www.doeak2007.de/home.htm

Enzym-Schere entfernt HIV-Gene aus infizierten Zellen. Das Erfolgsrezept von Retroviren wie HIV besteht darin, dass sie ihre Gene im Erbgut der infizierten Zellen einbauen und verstecken. Genau dort könnten sie von Enzymen aufgespürt und entfernt werden, die eine deutsche Forschergruppe jetzt in Science (2007; 316: 1912-1915) vorstellt. Das Ziel ist ein „Rausschmiss“ für HIV aus der Zelle als denkbarer neuer Therapieansatz. Deutsches Ärzteblatt online, 29.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28996

VIREN-KILLER. Forscher befreien Zellen vom Aids-Virus. (Spiegel online, 29.6.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,491076,00.html

HIV treatment, injection drug use, and illicit drug policies. Comment. Evan Wood, Thomas Kerr and Julio SG Montaner; The Lancet 2007; 370:8-10; DOI:10.1016/S0140-6736(07)61025-3

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607610253/fulltext

 
SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)

Gefährlicher Rausch aus dem Gewürzregal. Getrocknet und gegessen oder als Tee haben Muskatnuss, Stechapfel oder Pilze eine berauschende Wirkung. So genannte Biodrogen gelten als harmloser Partyspaß. Was in Omas Vorgarten oder auf der Wiese frei verfügbar ist, kann aber gefährliche Nebenwirkungen haben. (Die Welt, 9.5.07)

http://tinyurl.com/yo4ong

Piperazines: New Toxic Recreational Drugs, Hard to Detect. The compound 1-benzylpiperazine is a recent addition to the mix of drugs of abuse that are used recreationally. It has largely been under the radar because signs of overdose resemble those of amphetamines, and it can't be diagnosed using current toxicological screen tests, researchers report in the April 28th issue of The Lancet. (medscape, 26.4.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/555779

Neuseeland. The ill-effects of party pills. Six years after the first BZP-based party pills drifted on to the local market, they are an entrenched part of youth culture. Legal for sale to over-18s, they are popular with kids as young as 12. They use them to have a good time, stay awake all night - and hook into something excitingly, deliciously dodgy. (nzherald, 12.5.07)

http://www.nzherald.co.nz/topic/story.cfm?c_id=204&objectid=10439201

Designerdroge 1-Benzylpiperazin. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in Lissabon hat auf Ersuchen des Rates der EU mit der Untersuchung zu den gesundheitlichen und sozialen Risiken von 1-Benzylpiperazin (BZP; im Jargon auch „A2“, „Herbal Ecstasy“, „Herbal Party Pills“, „Legal X“, „Legal E“, „Frenzy“ oder „Nemesis“) begonnen. Hintergrund ist der gemeinsame Bericht von Europol und EBDD über den steigenden Gebrauch von BZP in Mitgliedsländern der EU. (Arzneimittelkommission der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ABDA)

http://www.abda.de/1204.html

Lissabon. FÖRMLICHES PRÜFUNGSVERFAHREN FÜR NEUE DROGE. Rat ersucht EBDD um Risikobewertung von BZP. Europa hat auf wachsende Bedenken über den Konsum der stimulierenden Droge BZP mit dem förmlichen Ersuchen reagiert, eine Untersuchung zu den gesundheitlichen und sozialen Risiken dieser Substanz durchzuführen. Dieser Beschluss wurde heute vom Rat der EU nach Maßgabe eines besonderen rechtlichen Verfahrens angekündigt, das eigens für die Reaktion auf möglicherweise gefährliche neue psychoaktive Drogen in der EU konzipiert wurde

Die Veröffentlichungen von EMCDDA und Europol.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=1346&sLanguageiso=EN

Medikamentenabhängigkeit: Vernetztes Vorgehen notwendig. Petra Bühring. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 18 vom 04.05.2007, Seite A-1206 / B-1075 / C-1027

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=55452

Südafrika. Aidsmittel kann man rauchen. In Südafrika werden antiretrovirale Aidsmedikamente (ARVs) von Drogensüchtigen aus Krankenhäusern gestohlen, um sie zusammen mit Marihuana zu rauchen. Lokale Medien berichten, im St Mary's Hospital der Millionenstadt Durban werde zweimal monatlich ein verdächtiger Schwund von ARV-Vorräten festgestellt. Begehrt sei vor allem das Mittel Stocrin, ein Bestandteil einer gängigen Tritherapie, das auf das zentrale Nervensystem wirkt. "Sie sagen, es gibt ihnen ein besseres High und sie werden schwindlig, verrückt und haben tolle Träume", zitierte eine Lokalzeitung einen Mitarbeiter. Das Krankenhaus empfehle Patienten nun, ihre Medikamente zu verstecken. (Die Tageszeitung, 19.5.07)

http://www.taz.de/dx/2007/05/19/a0173.1/text.ges,1

USA. Industry Group Launches Website on Cough Medicine Abuse. The Consumer Healthcare Products Association (CHPA), which represents manufacturers of over-the-counter (OTC) drugs, has launched an educational campaign on cough medicine abuse focused on a new website. (jointogether, 15.5.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/consumer-group-launches.html

Kaffee schützt vor Gicht. Ein hoher Kaffeekonsum senkt den Harnsäurespiegel und könnte damit einer Gichterkrankung vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien in Arthritis Care & Research 2007; 57: 816-821 und 2049-2055). (Deutsches Ärzteblatt online, 29.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28606

Doping im Alltag. (WDR, Monitor, Nr. 563 am 31. Mai 2007)

http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=884&sid=164

Halluzinogene Pilze: Die Herausforderung, im elektronischen Zeitalter auf die Existenz natürlich vorkommender Substanzen zu reagieren. Drogen im Blickpunkt 15, Briefing der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, emcdda.europa.eu. Juni 2007

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=439&sLanguageiso=EN

USA. Illegal Internet Drug Sales. In alarming testimony before the Senate, experts described the illegal selling of prescription drugs on the Internet as the next American epidemic. (CBS News, 16.5.07)

http://www.cbsnews.com/sections/i_video/main500251.shtml?id=2819538n

Kanada. Peaking on the Prairies. Long before touching down in San Francisco, LSD was primed to become a psychiatric wonder drug in Saskatoon. (The Walrus, Juni 2007)

http://www.walrusmagazine.com/u/register/teaser.php?ref=2007.06-society-peaking-on-the-prairies

Nachtleben und Drogen: „Alice“ im Technoland. Jedes Wochenende kommen Tausende Techno-Anhänger in die Klubs und Diskotheken von Frankfurt. Sie lassen die Zeiten des Omen wieder aufleben. Sie spüren die Bässe und tanzen sich in Ekstase. Elf, zwölf Stunden lang. Vom späten Abend bis in die Mittagsstunden. Häufig sind sie im Rausch. Sie haben synthetische Drogen und Alkohol konsumiert, um den nächtlichen Tanzmarathon der Spaßgesellschaft durchzuhalten. (FAZ, 11.6.07)

http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4 [...] B77461A85814C3BE1CD8ECF~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Bibliography of the Brazilian Ayahuasca Religions. (MAPS, 2007)

http://www.maps.org/ayahuasca/ayahuascabibliography.pdf


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)

Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Alkoholkonsum: Verantwortung setzt die Grenze. „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“ – so lautete das Motto einer bundesweiten Aktionswoche vom 14. bis 18. Juni 2007, veranstaltet von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Informationen dazu.

http://www.bmg.bund.de/nn_605052/DE/T [...] -Sucht/drogen-und-sucht-node,param=.html__nnn=true

Aktionswoche "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze": Das ZDF hat einige Sendungen dem Thema "Alkohol" gewidmet. Sie hatten meistens den Nachteil, dass sie sehr spät liefen. Die Diskussionsrunde "Wie viel Rausch darf sein?" mit Roche und Scobel kann für Internetuser in der ZDF-Mediathek eingesehen werden. (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/13/0,4070,5552685-5,00.html

DHS: Wissenschaftliches Kuratorium legt Grenzwerte für Alkoholkonsum fest. Das Wissenschaftliche Kuratorium der DHS hat die gesundheitlich unbedenklichen Grenzwerte für Alkoholkonsum diskutiert. Professor Seitz aus Heidelberg hatte gemeinsam mit Professor Bühringer und Professor Mann eine Vorlage erarbeitet, die im Kuratorium ausführlich begründet wurde. Zum Schluss stand es fest: 10-12 g für Frauen und 20-24 g für Männer.

http://www.optiserver.de/dhs/Presse_pdf/06-05.PM1Grenzwerte_fuer_Alkohol_neu_festgelegt.pdf

Alkoholkonsum bei Jugendlichen steigt. Anlässlich der Suchtwoche 2007, die in diesem Jahr unter dem Motto „Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze“ steht und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und weiteren Partnern veranstaltet wird, stellt die BZgA aktuelle Ergebnisse der Repräsentativuntersuchung 2007 zum Alkoholkonsum Jugendlicher vor. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Untersuchungen aus den Jahren 2004 und 2005 ist festzustellen, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen - nach einem Rückgang zwischen 2004 und 2005 - jetzt wieder deutlich angestiegen ist. (Pressemitteilung BZgA, 12.6.07; Deutsches Ärzteblatt online, 12.6.07)

http://www.bzga.de/?uid=d7fdc953a838e808651859fa701e68c8&id=presse&nummer=407

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28760

München. "Suafen und Qualmen bis zum Umfallen" – Gespräch der Abendzeitung mit Klaus Behrendt (DGS) über Jugendalkoholismus.

Sechs Fragen helfen Ärzten, das Risiko für Alkoholabusus abzuschätzen. (Ärztezeitung online, 13.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=453388,5165,/medizin/alkohol

The Role of Nonpharmacologic Therapy in Alcohol Dependence. Review options for nonpharmacologic treatment of alcohol dependence. (Medscape Psychiatry & Mental Health, 20.6.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/557742

Alkoholismus: Eau de Cologne und „Zapoi“ als Mortalitätsrisiko russischer Männer. Mit 59 Jahren ist die Lebenserwartung für Männer in Russland heute niedriger als in Bangladesh. Die Ursache liegt nach einer Studie im Lancet (2007; 369: 2001-2009) in den Trinkgewohnheiten. Viele Russen sind Quartalssäufer und sie schrecken auch nicht vor Eau de Cologne, Antiseptika oder medizinischen Tinkturen zurück. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28821

Hazardous alcohol drinking and premature mortality in Russia: a population based case-control study. Dr, Prof David A Leon PhD et al. The Lancet 2007; 369:2001-2009; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60941-6. (Abstract)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607609416/abstract

http://www.ihra.net/News#July2007ArticleoftheMonth

Fünf Typen von Alkoholikern - Meist unauffällig, selten in Behandlung. Die Zahl der Alkoholiker könnte größer sein als bisher angenommen. Der Grund: Bei etwa einem Drittel aller Erkrankten handelt es sich um junge Menschen, die ansonsten unauffällig sind und deshalb nie in ärztlicher Behandlung sind. Weitere 20 Prozent sind ältere Menschen mit guter Ausbildung, die trotz ihrer Abhängigkeit in ihrem Beruf bestehen. Nur jeder vierte Alkoholiker begibt sich jemals in Behandlung, wie aus einer Studie in Drug and Alcohol Dependence (2007; doi:10.1016/j.drugalcdep.2007.05.016) hervorgeht. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.7.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29014

Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder. Wir erhalten die Mitteilung, dass eine Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder im März 2007 in Berlin-Spandau offiziell ihre Arbeit aufgenommen hat. Das Angebot richtet sich an Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) und ihre Betreuungspersonen. FASD zählen zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Sie werden durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hervorgerufen und äußern sich bei den Kindern mit einem breiten Spektrum körperlicher und geistiger Beeinträchtigungen.
FASD-Beratungsstelle, Neuendorfer Str. 60, 13585 Berlin-Spandau, Tel. 030 / 33 50 52 73 - Fax 030 / 33 50 55 62

E-Mail fasd-beratung@hotmail.com
Internet http://www.fasd-beratung.de


AMPHETAMINE

Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Mai-Juni 2007

A Key to Methamphetamine-Related Literature, Version 1.0.1 (January 2007). Compiled by: Mark R. Hammer, Divison of HIV Prevention, AIDS Institute New York State Department of Health

http://www.nyhealth.gov/diseases/aids/harm_reduction/crystalmeth/docs/meth_literature_index.pdf

Boston. Hirnschäden durch Haloperidol. Die Behandlung von Methamphetamin-Überdosierungen mit dem Neuroleptikum Haloperidol führt möglicherweise zu irreversiblen Hirnschäden. Davor warnen Forscher im Journal of Neuroscience (2007, 27: 5895-5902). (Deutsches Ärzteblatt online, 31.5.07)

http://aerzteblatt-1und1.schaffrath-neuemedien.de/v4/news/news.asp?id=28644

USA. Rumors circulating nationwide about flavored methamphetamines have not yet been confirmed by lab tests. Until they know with certainty, however, law enforcement, school officials and anti-drug groups across the country are taking it seriously. (The Emporia Gazette, 18.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n618/a08.html

Meth Ado About Nothing? Flavored Meth and Cheese Heroin Stories Smack of Fearmongering. It sounds like a recipe for a bellyache: 'strawberry quik' and 'cheese.' Sure enough, these purported new drug fads have been giving prevention experts indigestion, but the agita is mostly over fears that overreacting officials and media could inadvertently cause a trend where none exists -- and that attention on these 'flavor of the month' drugs could distract from larger alcohol and other drug problems confronting youth. (jointogether, 25.6.07)

http://www.jointogether.org/news/features/2007/meth-ado-about-nothing.html

Hyperthyroidism May up Risk of Death in Ecstasy Users. A pre-existing defect affecting temperature regulation may be one factor underlying some fatal reactions to the illegal psychoactive "club drug" ecstasy (3,4-methylenedioxymethamphetamine, MDMA), researchers from Canada propose. (medscape today, 8.6.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/558013?src=mp

‚Meth’ recovery: 3 steps to successful chronic management. ‚Moving the frontal lobe back to the front’ allows for improved executive functioning, decreased impulsivity, and increased motivation to remain drug-free. Timothy W. Lineberry, MD , J. Michael Bostwick, MD Current Psychiatry online, Vol. 6, No. 7, July 2007
Clinicians could become discouraged when confronting methamphetamine-dependent patients’ wide-ranging psychiatric symptoms.

http://www.currentpsychiatry.com/article_pages.asp?AID=5134&UID=


CANNABIS

Das Universitätsklinikum Bonn sucht für eine Studie nach Männern und Frauen zwischen 16 bis 35 Jahren, die häufig Cannabis konsumieren. Die Forscher untersuchen, wie sich häufiger Konsum auf Konzentrationsvermögen, Ausbildung und Beruf sowie die sozialen Beziehungen auswirkt. Die Teilnehmer werden auf Wunsch ausführlich über die individuellen Ergebnisse ihres Cannabis-"Check-Ups" informiert. (Informationsdienst Wissenschaft, 14.05.2007)

http://idw-online.de/pages/de/news208732

CANNABIS IN DEPTH. Everything you need to know about cannabis, including information on ’skunk’ and the recent downgrading of cannabis. (Release, UK, 2006)

http://www.release.org.uk/store/showItem.php?category=publications&id=2

The White House Office of National Drug Control Policy (ONDCP) says that new research shows that the average potency of marijuana sold in the U.S. has roughly doubled since 1983 - a far cry from drug czar John Walters' past assertion that pot has become up to 30 times stronger. (jointogether, 2.5.07

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/ondcp-claims-pot-potency.html

Marijuana Can Trigger Psychosis, But Also Has Therapeutic Promise, Studies Say. (jointogether, 3.5.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/marijuana-can-trigger.html

Cannabis und Schizophrenie. Britische Wissenschaftler analysierten die Symptome von 757 Personen, die eine Schizophrenie entwickelt hatten, von denen 182 (24 Prozent) im Jahr der ersten Vorstellung bei einem Psychiater wegen dieser Erkrankung Cannabis konsumiert hatten. Es gab keine signifikanten Unterschiede bei den Symptomen zwischen Cannabiskonsumenten und Nichtkonsumenten, wie dies zuvor in einigen kleineren Untersuchungen beschrieben worden war. Zudem hatten Cannabiskonsumenten, die eine Schizophrenie entwickelten, nicht häufiger eine Schizophrenie in der Familiengeschichte. Die Autoren schlossen daraus, dass dies "gegen eine durch Cannabis verursachte spezielle Schizophrenie-ähnliche Psychose spricht". (Quelle: Boydell J, et al. Schizophr Res, 24. April 2007; elektronische Veröffentlichung vor dem Druck) (zitiert nach: IACM-Informationen vom 12. Mai 2007)

Schizophrenie und Kognition. Deutsche Wissenschaftler verglichen die geistige Leistungsfähigkeit von 39 schizophrenen Patienten (19 Cannabiskonsumenten und 20 Nichtkonsumenten) mit 39 gesunden Kontrollen (18 Cannabiskonsumenten, 21 Nichtkonsumenten). Insgesamt schnitten schizophrene Patienten schlechter ab als gesunde Kontrollpersonen. Regelmäßiger Cannabiskonsum vor der ersten psychotischen Episode verbesserte die geistige Leistungsfähigkeit in einigen Tests. Andererseits verschlechterte Cannabiskonsum die Leistungsfähigkeit bei den gesunden Kontrollen, besonders bei
den Fällen, in denen der regelmäßige Konsum vor dem 17. Lebensjahr begonnen hatte. (Quelle: Jockers-Scherubl MC, et al. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry, 16. März 2007; elektronische Veröffentlichung vor dem Druck) (zitiert nach: IACM-Informationen vom 12. Mai 2007)

Cannabis: Jetzt kommt auch Schuhcreme in die Tüte. Seit kurzem wird Cannabis unter anderem mit Schuhcreme, Plastik und Sand gestreckt. Nun entbrennt erneut die Diskussion um die Legalisierung von Marihuana. (Focus online, 13.5.07)

http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheitspolitik/tid-5705/cannabis_aid_55876.html

Bundesregierung ignoriert verseuchtes Cannabis. Die Bundesregierung hat offiziell klar gestellt, dass sie sich nicht mit gefährlichen Streckmitteln in Marihuana befassen will. Stattdessen empfiehlt sie den Cannabiskonsumenten Abstinenz. In einer Kleinen Anfrage hatte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen darauf aufmerksam gemacht, dass Deutschland von gestrecktem Marihuana überschwemmt wird. (Deutscher Hanfverband, Pressemitteilung vom 22.6.07)

http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1182496450.html

Stockholm. Endocannaboide, die „hirneigene Cannabis-Droge“, spielen bei der fetalen Entwicklung der Großhirnrinde eine bedeutende Rolle. Die Grundlagenforscher warnen in Science (2007; 316: 1212-1216) vor denkbaren negativen Auswirkungen eines Cannabiskonsums in der Schwangerschaft auf den Feten. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28590

Hardwiring the Brain: Endocannabinoids Shape Neuronal Connectivity. Paul Berghuis et al. Science 25 May 2007: Vol. 316. no. 5828, pp. 1212 – 1216. (Abstract)

http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/316/5828/1212

Generation Schizo. Nachdem ein Schizophrenie-Kranker in Leipzig seiner Mutter den Kopf mit einer Kettensäge abgetrennt hatte, sagt er nun vor Gericht aus, er habe in ihr "das Böse" gesehen. Nicht ohne Zufall war der Mann intensiver Marihuana-Konsument. Mediziner und Psychiater erkennen ein gesellschaftliches Problem: Führen Drogen zur neuen "Generation Schizo"? (DocCheck Newsletter, 7.6.07)

http://newsletter.doccheck.com/genera [...] 8/xhtml?PHPSESSID=b86c3e3d699f65086792b5dba37f9b21

Weltdrogentag: Cannabisprojekte für Jugendliche mit problematischem Konsum werden ausgebaut. Die Zahl der jungen Menschen zwischen 12 und 19 Jahren, die Cannabis probieren, ist stark zurückgegangen, die der regelmäßigen Cannabiskonsumenten nur leicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (BMG Pressemitteilung, 25.6.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-25-06-07,param=.html

Lust auf Joints geht zurück. Kiffen ist out: Eine aktuelle Bundesstudie berichtet erstmalig von sinkendem Cannabis-Konsum bei deutschen Jugendlichen. Nach jahrelangem Anstieg könnte dies eine Trendwende sein. Die Experten sind noch vorsichtig. (Spiegel online, 25.6.07; BZgA-Newsletter Pressemitteilung vom 25.06.2007)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,490555,00.html

http://www.bzga.de/?uid=9e810794e44821af5b3c089d6e57d2ae&id=presse&nummer=409

Cannabiskonsum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse der Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, Juni 2007, Kurzbericht

http://www.bmg.bund.de/nn_604240/Shar [...] perty=publicationFile.pdf/kurzbericht-cannabis.pdf

USA. The Purple Brain: America's New Reefer Madness. More than 70 years in the making, the long-awaited sequel to the notorious 1936 film, Reefer Madness has arrived. It's called The Purple Brain, and just like its unintentionally campy predecessor, its purpose is to frighten Americans about marijuana.
The particular target audience for the Feds' new production is the millions of parents who may have, without incident, experimented with marijuana in the 1970s, when they were about the same age as their children are today.
The plot is as follows: Sure, the pot you and your 40-something peers once enjoyed may have been innocuous, but that's only because it bears no resemblance to the super-potent weed of today. (Marsha Rosenbaum in Alternet, 23.6.07)

http://alternet.org/drugreporter/54977/

USA. EARLY MARIJUANA USE A WARNING SIGN FOR LATER GANG INVOLVEMENT. John P. Walters, Director of National Drug Control Policy, today released a new Special Report showing that teens who use drugs are more likely to engage in violent and delinquent behavior and join gangs. Early use of marijuana-the most commonly used drug among teens-is a warning sign for later gang involvement. (ONDCP, 19.6.07)

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/press07/061907.html

Marihuana-Zucht in Frankreich beliebt. Selbstversorgung ist nicht nur bei Bio-Bauern in. Bis zu 20.000 Franzosen haben zu Hause ihr kleines Separee – mit grünem Wunderwerk. (Der Kurier, 3.7.07)

http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/86271.php

Le jardin secret des cannabiculteurs. Chanvre. Enquête sociologique chez ceux qui rêvent d’autosubsistance et de fumette bio. (Liberation, 3.7.07)

http://www.liberation.fr/vous/264828.FR.php

Why should we care about cannabis? Approximately 4 per cent of the world's adults - some 162 million people - use cannabis every year, making it the world's most widely used illicit drug. In spite of this, many basic facts about cannabis remain obscure (Newsletter – UNODC perspectives, Nov. 2006)

http://www.unodc.org/newsletter/en/perspectives/0601/page011.html


KOKA / KOKAIN

Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Mai-Juni 2007:

Literaturübersicht zur Kokainbehandlung: Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) hat eine umfassende englischsprachige Literaturübersicht zur Behandlung des problematischen Kokainkonsums veröffentlicht.

http://www.emcdda.europa.eu/?nnodeid=18945

Pharmacotherapy for Cocaine Dependence. Combination treatment for cocaine and alcohol dependency is among the topics discussed in Medscape's Perspectives on the 2007 Annual Sessions of the American Psychiatric Association. (24.5.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/557181

USA. 3,800 GALLONS OF LIQUID COCAINE SEIZED FROM VESSEL. (Tampa Tribune, 15.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n615/a02.html

USA: Cocaine: Hidden in Plain Sight. The drug may have faded from the public eye but it is very visible on the social scene. (New York Times, 10.6.07)

http://www.nytimes.com/2007/06/10/fas [...] ex=1182052800&en=c7e1b81ac11e63ee&ei=5070&emc=eta1


NIKOTIN

DKFZ- Umfrage zu Angeboten für Raucherinnen und Raucher in der Tabakentwöhnung

Aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erreicht uns folgende Anfrage der Abteilung Tabakkontrolle, Stabsstelle Krebsprävention (20.6.07)

Umfrage zu Angeboten für Raucherinnen und Raucher in der Tabakentwöhnung
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) führt in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Befragung zur Tabakentwöhnung und Raucherberatung durch.
Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über alle derzeit bestehenden Therapieangebote in Deutschland zu erhalten, um Raucherinnen und Rauchern, die bei den beiden Beratungstelefonen der BZgA und des DKFZ anrufen, auch regionale Angebote in der Tabakentwöhnung mitteilen zu können. Diese Übersicht von Angeboten soll der Verbesserung der Tabakentwöhnung in Deutschland dienen und auch die Anbieter stärken – denn viele hilfesuchende Raucherinnen und Raucher wissen nichts von deren
Angeboten, so dass sie oftmals nicht genutzt werden.
Falls Sie in der Tabakentwöhnung und Raucherberatung arbeiten und in diese Datenbank der Anbieter aufgenommen werden möchten, bitten wir Sie, die beigefügten Fragen sorgfältig zu beantworten.

Passive smoking: Out from the haze. Smoking was banned in Californian bars a decade ago, and this week England follows suit. But Kris Novak finds that epidemiologists are still arguing about the effects of second-hand smoke. (Nature, Published online: 27 June 2007; doi:10.1038/4471049a) (Fulltext, open access)

http://www.nature.com/news/2007/070625/full/4471049a.html

Deutsches Krebsforschungszentrum, Bundesärztekammer (Hrsg.): Dem Tabakkonsum Einhalt gebieten – Ärzte in Prävention und Therapie der Tabakabhängigkeit, Heidelberg und Berlin, 2005

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Einhalt.pdf

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&secondid=37466

Tobacco Harm Reduction Collection: Tobacco is one of the most commonly used drugs – with an estimated 1100 million regular smokers in the world today. It is also one of the most harmful, yet little attention has been paid to how these harms could be reduced - the general message to smokers is “quit or die”. This online collection aims to highlight the 50 papers which best summarise the evidence-base, reasoning and justification for tobacco harm reduction, and then provide free access to these resources for researchers, policy-makers, advocates or anyone interested in the field. (IHRA – International Harm Reduction Association E-Newsletter March 2007) (Fulltext, open access)

http://www.ihra.net/TobaccoHarmReduction

Fact Sheet zu Snus & Snuff: Snus (auch als Mund- oder Lutschtabak bezeichnet) ist fein gemahlener Tabak, der zum Konsum unter die Ober- oder Unterlippe geschoben wird. Snus enthält wie alle Tabakprodukte Nikotin. Insgesamt gilt der Konsum von Snus als weniger gesundheitsgefährdend als das Rauchen von Zigaretten, da Atemwege und Lunge nicht zusätzlich von den giftigen Verbrennungsprodukten betroffen sind. Das Fact sheet auf den Seiten der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) online erhältlich.

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Snus_d.pdf

Marlboro Smokeless Product to Launch in August. Tobacco company Philip Morris is slapping its well-known Marlboro brand name on a new, non-cigarette product, the Wall Street Journal reported June 9. The new Marlboro smokeless-tobacco product will be a form of "snus" - small bags of powdered tobacco designed to be placed between the cheek and gum. (jointogether, 12.6.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/marlboro-smokeless-product-to.html

MARLBORO SNUS - New Product Fact Sheet. Philip Morris USA is introducing into test market Marlboro Snus, a tobacco product that is neither cigarettes nor spit tobacco like dip or chew. Unlike traditional spit tobacco, Marlboro Snus pouches were designed especially for adult smokers who are interested in smokeless tobacco alternatives to cigarettes. (philipmorrisusa.com, 8.6.07)

http://www.philipmorrisusa.com/en/popup_marlboro_snus_fact_sheet.asp

Assessment of Swedish snus for tobacco harm reduction: an epidemiological modelling study. Coral E Gartner PhD, Prof Wayne D Hall PhD et al. The Lancet 2007; 369:2010-2014; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60677-1. (Abstract)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607606771/abstract

Oral use of Swedish moist snuff (snus) and risk for cancer of the mouth, lung, and pancreas in male construction workers: a retrospective cohort study. Juhua Luo MSc et al.; The Lancet 2007; 369:2015-2020; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60678-3. (Abstract)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607606783/abstract

Pediatricians’ Use of the 5 A’s and Nicotine Replacement Therapy with Adolescent Smokers. This study examined pediatricians' use of nicotine replacement therapy (NRT) and the 5 A's counseling method with adolescent smokers. (J Community Health 32(2) 2007) (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/557277?src=mp

Tipps für die Rauchentwöhnung. Kollegen, die bei der Rauchentwöhnung auf medikamentöse Maßnahmen verzichten, verschenken Erfolgschancen. Um die Patienten überhaupt zu einem Entwöhnungsversuch zu bringen, brauchen Ärzte vor allem eins: Hartnäckigkeit. (Ärztezeitung online, 18.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=453064,5169,/medizin/rauchen

Hohe Cotininkonzentration passivrauchender Säuglinge. Die Exposition mit Passivrauch lässt bei Säuglingen bereits in den ersten Lebensmonaten die Cotininkonzentration im Harn deutlich ansteigen. Mediziner sehen in den Archives of Disease in Childhood (Fetal and Neonatal Edition 2007; doi: 10.1136/adc.2006.108506) einen Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28853

„Weniger rauchen ist nicht gesünder, aber hilft trotzdem.“ Weniger rauchen ist nicht gesünder – nur wer ganz aufhört, tut der eigenen Gesundheit Gutes. Jean-Pierre Zellweger, Arzt und Lungenspezialist, erklärt, warum dies so ist – und weshalb er nur zu kontrolliertem Rauchen rät, wenn der Raucher, die Raucherin ganz mit dem Paffen aufhören will. (Standpunkte, Schweiz, 3-07)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/stp03_07_weniger_rauchen.pdf

Medical Uses of Nicotine Explored. Researchers are developing a wide range of pharmaceutical drugs with nicotine as their main active ingredient, often taking their cues from studies conducted by the tobacco industry, Wired reported June 20.
Clinical trials are now underway on drugs that use nicotine -- which acts on the acetylcholine receptors in the brain -- to treat wounds, depression, schizophrenia, Alzheimer's disease, Tourette Syndrome, ADHD, anxiety, and other disorders. (jointogether, 21.6.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/medical-uses-of-nicotine.html


OPIATE / OPIOIDE

Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2007:

Exploring user perceptions of occasional and controlled heroin use: a follow-up study. Tim McSweeney and Paul J. Turnbull. Rowntree Foundation, London 2007, ISBN-13: 978 1 85935 592 3
An examination of how occasional and controlled heroin users managed their drug use over an extended period of time. (Fulltext, open access)

http://www.jrf.org.uk:80/bookshop/details.asp?pubID=903

Dallas. DRUG DEALERS MIX IT UP FOR YOUNGER CROWD. Use Names Like 'Cheese’ And ‚Strawberry Quick,’ Add Candy Flavoring. In their quest to lure new, younger clientele, drug dealers are mixing their wares with over-the-counter pain remedies and other familiar products - even candy - and peddling them under non-threatening names. (Chicago Sun-Times, 9.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n579/a08.html

Dallas. „Cheese“ Takes Toll On Teens. In North Texas, "cheese" is the new classroom high. At least 18 teens have overdosed on the mixture of black tar heroin and a night-time pain reliever over the last two years. (CBS News Video, 1.5.07)

http://www.cbsnews.com/sections/i_video/main500251.shtml?id=2751343n

USA. PUBLIC HEALTH: DEA PUTS FENTANYL OD DEATH TOLL AT MORE THAN A THOUSAND. The death toll from a deadly combination of heroin and fentanyl rose all through last year. Now, the DEA says more than a thousand people died. (Drug War Chronicle, Issue 485, 11.5.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/485/fentanyl_overdose_death_thousand_dea

FENTANYL: A FREE PRESS SPECIAL REPORT. Lauren Jolly was a popular girl from a wealthy suburb, but she ended up dead in a dilapidated drug house. The Free Press tracked the path of an illicit drug that authorities say moved from Mexico to Detroit and beyond, killing hundreds of addicts in its wake. (Detroit Free Press, 6.7.07)

http://www.freep.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/99999999/news05/70621038/

USA. Purdue Pharma, the pharmaceutical firm that makes the opiate painkiller OxyContin, has agreed to pay $634 million in fines for falsely claiming that the drug was less addictive and has less potential for abuse than other similar drugs. The fines were levied against both the company and three of its top executives. (jointogether, 11.5.07)

http://www.jointogether.org/news/features/2007/oxycontin-maker-fined-634.html

UK. The hidden Epidemic – Speedballing: Injecting Heroin and Cocaine / Crack in one shot. (Video, LifelineProject)

http://www.lifeline.org.uk/index.php

Painkiller - next Generation. Die Veröffentlichung in "Proceedings of the National Academy of Sciences" sorgt für Aufsehen: Humaner Speichel enthält den Wunderwirkstoff Opiorphin, als natürliches Schmerzmittel rund sechs Mal stärker als Morphium. Medikamente, die Schmerzen besser tilgen aber nicht süchtig machen, scheinen realisierbar.

http://newsletter.doccheck.com/generator/625/3156/xhtml

Opiorphin. (docCheck Flexikon)

http://flexikon.doccheck.com/Opiorphin

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

JUNE EDITION OF EUROPAD JOURNAL AVAILABLE.
The latest edition of this excellent journal on addiction topics – 2007 (June), Vol. 9, No. 2 - has just been posted. Topics include:
Can Heroin Maintenance Treatment Be Called a Therapy?
Brain Disintegration in Heroin Addicts
Pharmacokinetic and Pharmacogenetic Factors Influencing Methadone Plasma Levels
Providing Comprehensive Treatment in Medication Assisted Opioid Treatment

http://www.pain-topics.org/addiction_topics/europad.php

AT-Addiction Treatment Forum NEWS NOTES & UPDATES. Zweimonatlich aktualisierter Überblick aus den USA. Schwerpunkt: Substitutionsbehandlung.

http://www.atforum.com/SiteRoot/pages/news_updates/news_updates.shtml

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt und einem monatlichen Newsletter.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Schweiz. Nationale Substitutions-Konferenz 2007 (NASUKO 2007): Das Thema der NASUKO 2007 ist "Substitution von Heroinabhängigen - Sackgasse oder Ausweg ?". Die Konferenz findet am 6. & 7. September 2007 in Bern statt und zieht eine Bilanz zu Aspekten der Substitutionsbehandlung und den damit verbundenen Herausforderungen, sei es im klinischen Bereich, der interdisziplinären Zusammenarbeit oder zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen im medizinischen wie nicht-medizinischen Bereich, welche sich mit Substitutionsbehandlung sowie deren sozialen und gesundheitlichen Folgen befassen.

http://www.nasuko2007.ch

Benzodiazepine Use in Patients Receiving Opioid Treatment. Deaths associated with concurrent injection of benzodiazepines and buprenorphine have been documented in Europe. To examine the risk of adverse effects (extreme drowsiness, unconsciousness, or overdose) from concurrent benzodiazepine use, Australian researchers surveyed 250 subjects, recruited from syringe exchange and opioid treatment programs, who had ever received buprenorphine or methadone treatment. (Alcohol, Other Drugs, and Health: Current Evidence, May 2007)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may07/friedmann_nielsen.html

Engagement verschiedener Facharztgruppen in der Substitutionsbehandlung. (Bayerische Akademie für Suchtfragen - BAS-SUCHTFORSCHUNGSTELEGRAMM NR. 14, 30. April 2007, Seite 10)

Eingeständnis. Christiane F. nimmt täglich Methadon. (Die Welt, 18.5.07)

http://tinyurl.com/2hfguc

NRW. Substitution und Spritzentausch in den Haftanstalten Nordrhein-Westfalens. (Das faule Ei der Haftanstalt, taz NRW vom 29.5.2007)

http://www.taz.de/dx/2007/05/29/a0023.1/text

München. Anfrage zur Situation substituierter Drogenabhängiger in München. Anfrage Stadträtinnen Dr. Ingrid Anker und Monika Renner (SPD) vom 7.3.2006. Antwort Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt. (->Antworten auf Stadtratsanfragen, Dienstag, 29. Mai 2007)

http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/40_dir/presse/2007/ru/051_100/100.pdf

MAT Cycle of Recovery from Opioid Addiction. Addiction to opioids is a complex disease process, often requiring multiple treatment episodes, employing different approaches. In an ideal world, those becoming addicted to opioids – whether prescribed or illicit – would be able to stop taking the drug, give up their unfortunate “habits,” and become abstinent, or drug free for life.
This simplistic view neglects the well-established science of opioid addiction as a neurobiological disease with psychosocial consequences and, in many cases, influenced by genetics (CSAT 2005; Nature Neuroscience 2005). Different individuals may prefer and benefit from a menu of choices when it comes to addiction treatment. (Addiction Treatment Forum, Spring 2007)

http://www.atforum.com/newsletters/2007spring.php#pointers

Stuttgart. Immer weniger Ärzte geben Ersatzstoffe aus. In Stuttgart versorgen zurzeit zehn Praxen rund 600 Drogenabhängige mit Methadon Seit dem Jahr 2000 sinkt die Zahl der Rauschgifttoten in Deutschland kontinuierlich. Bei der Tagung der Landesstelle für Suchtfragen in Baden-Württemberg wurde darin ein Erfolg der Behandlung mit Ersatzstoffen wie Methadon oder Diamorphin gesehen. (Stuttgarter Nahrichten, 11.6.07)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1443058?_suchtag=2007-06-11

Stepped treatment of heroin dependence with buprenorphine/naloxone (Suboxone, Reckitt-Benckiser) with escalation to methadone if needed appears to be as efficacious as optimally delivered methadone maintenance therapy, according to US and Swedish researchers.
"The most important conclusion of the study," senior investigator Dr. Markus Heilig told Reuters Health, "is that it is safe and effective to offer all heroin-dependent patients Suboxone as the first line of treatment." And: "Methadone, which can be more effective but at the cost of being less safe, should be reserved for patients who do not do well on Suboxone." (Am J Psychiatry 2007;164:797-803)

http://www.medscape.com/viewarticle/557602

Kommentar von Andrew Byrne (Sidney, 1.6.07):

http://www.redfernclinic.com/reviews/

Ukraine. Methadonsubstitution beginnt im Sommer 2007, bis Ende des Jahres sollen bereits 3500 Patienten in Behandlung sein. (Open Society Institute, 4.6.07)

Aids in der Ukraine: Denn sie wissen nicht, was sie sich antun. Eine Reportage über AIDS und Substitution in Kiew. (Die Welt, 20.06.07)

http://tinyurl.com/3yy3bn

Lebanon: The Current Status of Drug Addiction Treatment. Nadya Mikdashi of the Lebanese Harm Reduction Program, Skoun, speaks about the current conditions in Lebanon and the drug treatment options available to patients. (OpiateAddictionRx, 18.6.07, Audio:MP3 (16.47 minutes))

http://www.opiateaddictionrx.info/news/podcasts.html

Deutschland. Erfolge mit Methadon im Nordosten. Die Methadon-Behandlung von Rauschgiftabhängigen in Mecklenburg-Vorpommern
zeigt nach Angaben des Ersatzkassenverbandes Erfolge. (Ärztezeitung online, 26.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=455250,5188,/medizin/sucht

Leitlinien der psychosozialen Betreuung Substituierter, fdr-texte 2, 34 Seiten, 2003; bestellen

http://fdr-online.info/publikationen.php

akzept e.V. „Leitlinien für die psycho-soziale Begleitung im Rahmen einer Substitutionsbehandlung“ bestellen.

http://www.akzept.org/akzept_literatur.html

Der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. wird am 7.11. 2007 einen Fachtag „15 Jahre Substitutionsrichtlinien“ verannstalten, der die Kooperation zwischen Ärzten/-innen und psychosozialer Begleitung, die Qualität der psychosozialen Begleitung und Wege zur Teilhabe zum Thema haben wird.


BUPRENORPHIN

Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2007:

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS). Jetzt auch auf Englisch, Französisch und Italienisch.

http://www.quest4quality.nl/euromethwork/index.php?page=77

Die DEA 2006 über Buprenorphine. (DEA – Office of Diversion Control, June 2006)

http://www.deadiversion.usdoj.gov/drugs_concern/buprenorphine.htm


BUPRENORPHIN – NALOXON

Seit Anfang März ist das neue Kombinationspräparat Suboxone von essex-pharma München in Deutschland auf dem Markt. dgs-info hat eine Reihe von Veröffentlichungen zu diesem Substitutionsmittel zusammengestellt (siehe dgs-info 13, SUBSTITUTION -> BUPRENORPHIN)

USA. Website einer Selbsthilfegruppe: Suboxone Assisted Treatment caters mainly to the present and future medication-assisted treatment patients, family members, friends and other medical personnel that may need information and assistance.
Suboxone Assisted Treatment is not part of any organization. We do not host or receive funding from advertising or from the display of commercial content.

http://www.suboxoneassistedtreatment.org/

Stepped treatment of heroin dependence with buprenorphine/naloxone (Suboxone, Reckitt-Benckiser) with escalation to methadone if needed appears to be as efficacious as optimally delivered methadone maintenance therapy, according to US and Swedish researchers. (Reuters Health, 1.6.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/557602?src=mp

Rosado J, Walsh SL, Bigelow GE, Strain EC. Sublingual buprenorphine/naloxone precipitated withdrawal in subjects maintained on 100 mg of daily methadone. Drug Alcohol Depend. 2007, May 19
The authors concluded that there are considerable differences between individuals in terms of their sensitivity to buprenorphine's antagonist effects.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Indien. Illegal diversion of buprenorphine to State. (The Hindu, 5.4.06)

http://www.hindu.com/2006/04/05/stories/2006040513530100.htm

SUBUTEX Schwarzmarkt in Frankreich aufgedeckt.
Der europäische Schwarzmarkt für Subutex wird seit mehreren Jahren vorwiegend aus Frankreich beliefert. In den zurückliegenden Monaten wurde in Paris ein professioneller Ring ausgehoben. Ein Netzwerk von Medizinern, Apothekern und organisierten Dealern hat sich eine goldene Nase zu Lasten des Sozialsystems verdient. Nun wird der Ruf nach schärferen Verschreibungsrichtlinien laut, da in Frankreich praktisch jeder Arzt Subutex auf einem normalen Rezept verordnen kann.
In den Exportländern für das illegale Subutex sind mittlerweile Engpässe auf dem Schwarzmarkt aufgetreten – insbesondere in Mauritius und Libanon, wo Substitution offiziell nicht zugelassen ist. Eine Presseschau französischer Publikationen mit deutschsprachigen Anmerkungen.

Un dispositif contre les trafics de Subutex. L'Assurance-maladie et les professionnels de la santé devraient bientôt disposer d'un outil pour encadrer les prescriptions et délivrances de Subutex. Ce système, sur le principe d'un médecin et d'un pharmacien référents, devrait permettre de lutter contre les trafics de ce substitut à l'héroïne, qui crée un véritable marché parallèle à l'image du réseau démantelé à Paris au printemps. (Le Journal du Dimanche. 3.7.07)

http://www.lejdd.fr/cmc/societe/200727/un-dispositif-contre-les-trafics-de-subutex_34213.html


DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

UK. When the diamorphine dried up. Plymouth User Forum talk to DDN about the real impact of the diamorphine shortage on local service users who were rebuilding their lives and stability on a script. (DRINK & DRUGS NEWS - DDN Features, 4.6.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features.html

Berlin. 30.000 Unterschriften für heroingestützte Behandlung. DAH-Postkartenkampagne wirbt um Unterstützung der Bundeskanzlerin
Um ihre Forderung nach Überführung der heroingestützten Behandlung in die Regelversorgung zu unterstreichen, wirbt die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) mit einer bundesweiten Postkartenkampagne um die Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel. "Die Modellprojekte zur Diamorphinbehandlung von Schwerstabhängigen haben gezeigt, dass diese Behandlungsform bei bestimmten Gruppen äußerst erfolgreich ist", erklärt DAH-Bundesgeschäftsführer Dr. Escobar Pinzón. "Bei mehr als drei Viertel der mit Heroin behandelten Patienten hat sich der Gesundheitszustand erheblich verbessert, die Beschaffungskriminalität ist deutlich zurückgegangen, und viele Studienteilnehmer haben wieder eine Arbeit und eine Wohnung gefunden." (DAH, 21.5.07)

http://www.aidshilfe.de/index.php?id=10368&sessionLanguage=de&sessionCountry=DE&highlight=heroingestützt

Die Kampagne.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/DAH_Kampagne_Text.doc

Der Aufruf mit Bestellformular für die Postkarten.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/DAH_DAM-Kampagne_Aufruf.pdf

Und so sehen die Postkarten aus:

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/doc/DAH_DAM-Kampagne_Bilder.pdf

Bestellmöglichkeit im Internet.

http://www.aidshilfe.de/produkte.php? [...] sionLanguage=de&sessionCountry=DE&highlight=heroin

Berlin / Karlsruhe. Unterschriften an Merkel für Heroin-Abgabe. Die Deutsche Aids-Hilfe e.V. (DAH) setzt sich für eine Überführung der heroingestützten Behandlung Schwerstabhängiger, wie zur Zeit im Karlsruher Modellversuch praktiziert, in die Regelversorgung ein. Um ihrer Forderung Gewicht zu verleihen, wirbt die DAH nun mit einer bundesweiten Postkarten- und Unterschriftenkampagne um die Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel. (Karlsruher Nachrichtenmagazin, 14.5.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=tmb2007511-88I

Öffentlicher Appell an die Bundesregierung und die Mitglieder des Bundestages:
„Wir, betroffene Eltern und Angehörige von Konsumenten illegalisierter Drogen, fordern unsere Volksvertreter auf, die Möglichkeit für eine lebensnotwendige Behandlung auch mit Heroin zu schaffen und gesetzlich zu regeln.“ (Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende
Drogenarbeit e.V., 23.6.07)

Hamburg setzt Heroinbehandlung fort. (Pressemitteilung des Senats, 15.5.07; Yahoo Nachrichten, 15.5.07).

Anhang: DAM_Hamburg_2007.pdf

http://de.news.yahoo.com/15052007/336/hamburger-drogen-modellprojekt-fortgefuehrt.html

Die Stadt Köln will an der kontrollierten Heroinvergabe für Schwerstdrogenabhängige festhalten, auch wenn die Finanzierung der Behandlung durch die Krankenkassen an führenden Unionspolitikern gescheitert ist. (Kölnische Rundschau, 16.5.07)

http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1176130315269

Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Heroinbehandlung: Koalition will das Problem aussitzen. (DIE GRÜNEN, PM NR. 0599, Datum: 23. Mai 2007)

http://www.krankenkassenratgeber.de/n [...] ehandlung-aussitzen/2007-05-29/11877/?year=&month=

Heroinabgabe - Koalition schiebt Beratungen auf. Ob Schwerstabhängige in Deutschland künftig regelhaft mit Diamorphin behandelt werden können, wird erst nach der Sommerpause in Berlin verhandelt. Die Koalition hat eine entsprechende Anhörung im Gesundheitsausschuss verschoben. (Ärztezeitung online, 25.5.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=451282,5138,/medizin/sucht

Karlsruhe. Innerhalb der CDU wird weiter kontrovers über die heroingestützte Behandlung von Schwerstabhängigen diskutiert. Aus diesem Grund informierte sich der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Stefan Mappus, am gestrigen Freitag in der AWO-Ambulanz in Karlsruhe über die therapeutische Arbeit und die Behandlungsverläufe des Heroinmodells. (Karlsruher Nachrichtenmagazin, 26.5.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=phf2007525-209E

Karlsruhe. Ein Sieg der Vernunft? In Karlsruhe hat man's schon immer gewusst - die kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige bietet diesen eine Chance zum Ausstieg, die man nicht verbauen sollte. Seit seinem Besuch in Karlsruhe ist nun auch CDU-Landtagsfraktionschef Stefan Mappus dafür, das Projekt fortzuführen, das in seiner Partei bislang umstritten war. (Karlsruher Nachrichtenmagazin, 29.5.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=tmw2007528-734F

Stuttgart. Städtetag für ambulante Heroin-Therapie. Der Städtetag hält ein ambulantes Therapieangebot für schwer Heroinabhängige für unabdingbar. Dieses müsse die stationäre Behandlung ergänzen. Der Städtetag begrüßte den jüngsten Kurswechsel der CDU-Landtagsfraktion in der Drogenpolitik. (SWR, 29.5.07)

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=2192122/eqx3yx/

Karlsruhe/Stuttgart. Heroinabgabe: CDU lenkt ein. Die baden-württembergische CDU-Landtagsfraktion will ihre ablehnende Haltung zur kontrollierten Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige aufgeben und zeigt sich offen für alternative Lösungen. (Pharmazeutische Zeitung Nr. 22/2007)

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3122

Lanze für die Herointherapie. CDU-Arbeitnehmerflügel fordert im Bundestag Abstimmung ohne Fraktionszwang. (Pforzheimer Zeitung, 5.6.07)

http://www.pz-news.de/suedwest/92792/

München / CSU. Klare Absage an Heroin auf Krankenschein. (CSU Homepage, 13.6.07)

http://www.csu.de/home/Display/Artikel/070612_schnappauf

Länder planen Vorstoß. (Stuttgarter Nachrichten, 14.6.07)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1445451

Bonn. Bonner Heroinprojekt soll fortgesetzt werden. (wdr, 14.6.07)

http://www.wdr.de/themen/kurzmeldunge [...] bonner_heroinprojekt_soll_fortgesetzt_werden.jhtml

München verlängert Heroinprojekt. (ad-hoc-news, 17.6.07)

http://tinyurl.com/2dxqs5

Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 16/104, Stenografischer Bericht: parlamentarische Fragestunde. Thema: Diamorphin-Behandlung.

Hamburg. Senat aktuell: Gemeinsame Bundesratsinitiative für medizinische Diamorphinbehandlung von Hamburg und Hessen. (Pressemitteilung vom 19.6.07)

Hessen und Hamburg wollen Gesetz für kontrollierte Heroin-Abgabe. (Deutsches Ärzteblatt online, 19.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28848

Berlin. Gesundheitssenatorin Lompscher begrüßt Bundesratsinitiative für eine medizinische Diamorphinbehandlung. (...) „Sollte die Gesetzesinitiative die erforderliche Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erhalten, wäre der Weg auch in Berlin frei für eine diamorphingestützte Behandlung Opiatabhängiger.“ (...) (Landespressestelle, 20.6.07)

http://www.berlin.de/.bin/print.php/landespressestelle/archiv/2007/06/20/80185/index.html

Land Niedersachsen und Stadt Hannover finanzieren weitere Übergangsphase bis zum 30. Juni 2008. (Pressemeldung des Nds. Sozialministeriums vom 27.06.07)

http://www.ms.niedersachsen.de/master/C38346042_L20_D0_I674.html

Bundesrat Drucksache 434/07, 22.06.07
Gesetzesantrag der Länder Hamburg, Hessen
Entwurf eines Gesetzes über die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung
Beschlusstenor: Ausschusszuweisung: AfGesundh (fdf), InnenA

http://www.umwelt-online.de/PDFBR/2007/0434_2D07.pdf

http://www.bundesrat.de/cln_051/nn_86 [...] rial/to-plenum/835-sitzung/to-node.html?__nnn=true

Karlsruhe: Bis 2010 genehmigt Kontrollierte Heroinabgabe läuft weiter. (Karlsruher Nachrichtenmagazin, 3.7.07)

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=dab200773-1968I

Bühring, Petra, Heroinbehandlung von Opiatabhängigen: Vorurteile überwinden. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 27 vom 06.07.2007, Seite A-1958, POLITIK

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=56240

Bundesrat berät über Gesetz zur Diamorphin-Behandlung. (Süddeutsche Zeitung, 7.7.07)

http://www.sueddeutsche.de/,ra17m3/gesundheit/artikel/317/122153/


METHADON

Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mai-Juni 2007:

AT Forum NEWS NOTES & UPDATES, Issue 111, May-June 2007.

http://www.atforum.com/news-updates/index.php#correlation

New Understandings Of Methadone Benefitting Mood. Co-occurring opioid addiction and mental disorders are common in patients entering methadone maintenance treatment (MMT). Reports have varied, but, overall, nearly three-quarters of MMT patients may have experienced a mental illness of some sort during their lives, with more than half suffering from a mood disorder, such as depression or anxiety, when entering addiction treatment. (Addiction Treatment Forum, Spring 2007)

http://www.atforum.com/newsletters/2007spring.php#pointers

 
GENDER

RUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Alcohol, Gender and Drinking Problems. This book is the product of a multinational research project on "Gender, Alcohol and Culture: an International Study" (GENACIS). GENACIS is a major collaborative effort to highlight the relationship between gender and alcohol issues, seek greater understanding of male and female differences in patterns of drinking and alcohol problems, and assess the public health implications of drinking by men and women. (WHO, 2007) (Fulltext, open access)

http://www.who.int/substance_abuse/publications/alcohol_gender_drinking_problems.pdf

MEDIZINISCHES CANNABIS

Nachruf: Im Alter von 73 Jahren starb am 21.5.07 in Berkeley / Kalifornien Dr. T. H. Mikuriya, einer der Pioniere der Erforschung von Cannabis für therapeutische Zwecke.
Mikuriya war ein Architekt der Proposition 215, dem Gesetz, das 1996 den Anbau und die medizinische Verwendung von Cannabis in Kalifornien legalisierte.
Dr. Mikuriya wurde 1933 in Pennsylvania als Sohn von Anna Schwenk, einer deutschen Immigrantin, und Tadafumi Mikuriya, einem japanischen Samurai, geboren. Nach Abschluss seines Medizinstudiums an der Tempel-Universität absolvierte er seine Ausbildung zum Psychiater am Allgemeinen Krankenhaus Südpazifik in San Francisco. Er war Direktor des Behandlungszentrums für Drogenabhängigkeit am neuropsychiatrischen Institut von New Jersey. In den 60er Jahren leitete er die Cannabisforschung am Zentrum für Betäubungsmittel- und Drogenmissbrauch des Nationalen Instituts für psychische Gesundheit (Vorläufer des heutigen Nationalen Instituts für den Drogenmissbrauch). (Anderson Valley Advertiser, 23.5.07; IACM-Informationen vom 26. Mai 2007; New York Times, 29.5.07)

http://www.mikuriya.com/index.html

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n636/a01.html

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] ijuana_researcher_advocate_tod_mikuriya_dead_at_73

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n657/a05.html

Marijuana Medical Papers: 1839- 1972, Edited by Tod H. Mikuriya, M.D., ©1972 MediComp Press

http://www.mikuriya.com/mmp.html

Lorenz Böllinger - Der Kampf um Cannabis als Medizin. (Quelle: Kriminologisches Journal H.1/2007, S.42-54 (Juventa Verlag))

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/html/blogg.php?nID=51

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Mit aktuellen Nachrichten, Clinical Studies and Case Reports, Archiv und der Zeitschrift CANNABINOIDS in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

On the future of cannabis as medicine. Lester Grinspoon. Cannabinoids 2007;2(2):13-15. (Fulltext, open access)

http://www.cannabis-med.org/english/journal/en_2007_02_2.pdf

The Fight for Medical Marijuana. (Neurology Now: Volume 3(3), May/June 2007, pp 8,10) (Fulltext, open access)

http://www.neurologynow.com/pt/re/neuronow/fulltext.01222928-200703030-00014.htm;jsessionid=GM1KyGNsKX3S5yZmLZ0nVVFJjVJQPzKTtxFJ6FmLCgn1nCsH99gV!186692045!181195628!8091!-1

Schweiz: Arzt muss Cannabistherapie trotz Erfolgen beenden. Im Kantonsspital der Schweizer Stadt St. Gallen läuft noch bis zum Sommer eine Studie Über die Anwendung von Cannabis bei Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Der Neurologe Markus Weber konnte zwar nachweisen, dass die an einer Rückbildung der Nerven leidenden Patienten von der Einnahme von Dronabinol profitieren, trotzdem darf er nach dem Ende der Studie seine Patienten nicht weiter behandeln. (St. Galler Tagblatt, 02.05.2007)

http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1334614

Bonn. Cannabis-Tinktur lindert Nickelallergie. Endocannabinoide scheinen eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsvorgängen in der Haut zu spielen. Darauf deuten tierexperimentelle Studien in Science (2007; 316: 1494-1497) hin. Versuchstiere, denen die Cannabisrezeptoren fehlten, waren sehr anfällig für Kontaktallergien. Eine Tinktur mit der Cannabisdroge könnte eine wirksame Therapie bei Kontaktdermatitis sein. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28737

http://www1.uni-bonn.de/pressDB/jsp/pressemitteilungsliste.jsp

THC verbessert den Appetit und kehrt den Gewichtsverlust von Aids-Patienten um.
Wissenschaftler am Zentrum für Immunologie von Orlando in Florida untersuchten die langzeitigen Wirkungen von THC (Dronabinol) auf 117 Patienten mit HIV/Aids, die Gewicht verloren. Personen, die 3 bis 12 Monate lang Dronabinol erhielten, wurden in die retrospektive Analyse aufgenommen. THC verbesserte den Appetit und das Gewicht und reduzierte die Übelkeit.
63 Prozent der Patienten hielten ihr Gewicht oder nahmen zu. Bei Personen, die ein Jahr lang THC erhalten hatten, betrug die durchschnittliche Gewichtszunahme etwa 1700 Gramm. Der Anteil der Patienten, die unter Appetitlosigkeit litten, nahm innerhalb eines Monats nach Beginn der Therapie signifikant von 71 auf 26 Prozent ab und nahm im Verlaufe der Studie weiterhin ab. Der Anteil der Patienten mit Übelkeit (38 Prozent) nahm kontinuierlich von der zweiten Woche an ab.
(Quelle: Dejesus E, Rodwick BM, Bowers D, Cohen CJ,
Pearce D. Use of dronabinol improves appetite and reverses
weight loss in HIV/AIDS-infected patients. J Int Assoc
Physicians AIDS Care 2007;6(2):95-100.) (zit nach: IACM-Informationen vom 9. Juni 2007)

Heidelberg. Schmerzmittel ohne Suchtpotential? Schmerzlindernde Effekte üben Haschisch-Wirkstoffe Cannabinoide an Nerven aus. Nebenwirkungen entstehen in Gehirn und Rückenmark. Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen in "Nature Neuroscience". (Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg, 11.6.07; Deutsches Ärzteblatt online, 12.6.07)

http://idw-online.de/pages/de/news213004

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28776

Cannabinoids mediate analgesia largely via peripheral type 1 cannabinoid receptors in nociceptors. Nitin Agarwal et al.; Nature Neuroscience - 10, 870 - 879 (2007); Published online: 10 June 2007; doi:10.1038/nn1916. (Abstract)

http://www.nature.com/neuro/journal/v10/n7/abs/nn1916.html

Cannabinoid Antagonist:
USA. Abmagerungsmittel Rimonabant kann Suizidgedanken auslösen. Die Gutachtertagung, die am 13. Juni über die Zulassung des Abmagerungsmittels Zimulti® in den USA beraten soll, wird sich auch mit einer bisher unterschätzten Nebenwirkung des Wirkstoffs Rimonabant beschäftigen: In den klinischen Studien war die Rate von Suizidgedanken signifikant erhöht.
In Deutschland ist Rimonabant als Accomplia® seit September 2006 zugelassen. Der Gemeinsame Bundesausschusses stufte es im Oktober 2006 wie andere Abmagerungsmittel als Lifestyle-Medikament ein, das nicht erstattungsfähig ist. Pharmakologisch ist Rimonabant ein Antagonist am Cannaboid-CB1-Rezeptor. Es wirkt also der „endogenen Cannabisdroge“ entgegen, die unter anderem an der Regulierung des Energiestoffwechsels beteiligt ist. An der gewichtsreduzierenden Wirkung des Mittels hat die amerikanische Zulassungsbehörde FDA keine Zweifel. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28781

USA. FDA: Keine Zulassung für Rimonabant in den USA. Anders als in 37 anderen Ländern, darunter Deutschland, wird das Abmagerungsmittel Rimonabant in den USA höchstwahrscheinlich nicht zugelassen. Überraschend deutlich stimmten die von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA eingeladenen Gutachter mit 14 zu 0 gegen die Einführung von Zimulti®. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.6.07; medscape News, 11.6.07; Heartwire-WebMD, 13.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28800

http://www.medscape.com/viewarticle/558066?src=mp

http://www.medscape.com/viewarticle/558224?src=mp

Pfizer – London. Acomplia®: EMEA will auf Nichtzulassung in den USA reagieren. Nachdem sich ein Gutachtergremium der FDA überraschend eindeutig gegen die Zulassung des Abmagerungsmittels Zimulti® (Wirkstoff: Rimonabant) ausgesprochen hat, steigen offenbar auch bei der europäischen Arzneibehörde EMEA die Bedenken. Nach Berichten in der Wirtschaftspresse wird sich bereits in der nächsten Woche das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) mit der Sicherheit von Acomplia beschäftigen. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28824

Der Einsatz von Cannabis als Schmerzmittel bleibt für Ärzte und Patienten weiter problematisch. (Ärztezeitung online, 21.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/06/21/113a0203.asp?cat=/medizin/cannabis

Deutschland: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gesteht einigen Patienten eine Ausnahme für die medizinische Verwendung von Cannabis zu.
In Schreiben vom Juni 2007 hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), eine dem Bundesgesundheitsministerium unterstehende Institution einigen Patienten grundsätzlich das Recht auf eine medizinische Verwendung von Cannabis zugestanden. Der bisherige Verlauf des rechtsstreits um die Anträge auf medizinisches Cannabis in Deutschland ist auf den Seiten der Organisation Selbsthilfenetzwerk - Cannabis – Medizin dokumentiert (-> Blogg).

http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Cannabis-Inhalator. Studie belegt Wirksamkeit der schadstoffarmen THC-Behandlung. Wird Cannabis geraucht, dann werden neben dem für medizinische Behandlungen eingesetzten Wirkstoff Delta-9-Tetrahydrocannibinol (THC) auch potentiell schädliche Toxine freigesetzt. Eine Studie an der [extern] University of California in San Francisco ergab nun, dass bei der Verabreichung mit Verdampfern solche unerwünschten Schadstoffe nur in sehr geringen Mengen auftreten, während der therapeutische Effekt der gleiche ist, wie beim Rauchen. (Telepolis, 31.5.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25400/1.html

The Simpsons – Homer smokes weed.

http://www.youtube.com/watch?v=oiJOq7Mx-rM

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Masterstudiengang Suchthilfe in Köln und München.
Der aktuelle Masterstudiengang Suchthilfe in Köln läuft nun schon erfolgreich im 7. Jahr. Dieser Studiengang mit integrierter VDR-anerkannter suchttherapeutischer Weiterbildung wird ab September 2007 an den Standorten Köln und München angeboten werden. Dadurch können jährlich insgesamt bis zu 48 Studierende zugelassen werden.
Das viersemestrige berufsbegleitende Studium bildet Absolventen der Fächer Medizin, Psychologie und Soziale Arbeit in einem integrierten Curriculum in suchtwissenschaftlichen Grundlagen und verhaltenstherapeutisch orientierter Suchttherapie aus.
Weitere Informationen unter www.suchthilfemaster.de oder telefonisch unter 0221-7757 155 (montags, mittwochs und freitags von 9 bis 15 Uhr).
Bewerbungsfrist für München: 31.07.2007; Bewerbungsfrist für Köln: 31.10.2007

Fachkunde Soziale Suchtarbeit 2007
Die Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) bietet auch 2007 die Zertifikatsweiterbildung zur Fachkunde Soziale Suchtarbeit an. Die Fachkunde bietet für die Soziale Arbeit mit Suchtkranken eine wissenschaftlich fundierte, kompakte Einführung auf der Basis langjähriger Qualifikation der Referenten in Forschung und Praxis an.
Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die schwerpunktmäßig mit Suchtkranken arbeiten oder außerhalb der klassischen Suchthilfe (z.B. in den Bereichen Bewährungshilfe, Wohnungslosenhilfe, Jugendhilfe, ASD, betriebliche Sozialdienste) mit Suchtkranken befasst sind, ohne dafür bislang eine Qualifikation erworben zu haben. Berufsanfänger, die eine entsprechende Tätigkeit planen.
Curriculum: 50 UE, verteilt auf vier Wochenenden.
Thematische Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Grundlagen der Suchtbehandlung (Beratung, Therapie, Prävention, niedrigschwellige Hilfen), Suchtmittelkunde (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Tabak), Soziale Netzwerkarbeit, motivierende Gesprächsführung, Rückfallprophylaxe, Abschlusskolloquium. Die Kompetenzplattform Sucht (KOPF Sucht) ist eine vom Land NRW anerkannte Institution zur Weiterbildung und Qualifikation auf der Basis nachgewiesener hoher Kompetenz und Qualität in den Bereichen Forschung und Lehre.
Referenten: Prof. Dr. Michael Klein, KFH NW, Forschungsschwerpunkt Sucht (Koordination und Leitung des Kurses)/ Dr. Wilma Funke, leitende Psychologin, Kliniken Wied/ Prof. Dr. Rolf Jox, KFH NW, Abteilung Köln, Fachbereich Sozialwesen/ Wolfgang Scheiblich, Dipl.- Sozialarbeiter, Leiter des Fachbereichs Drogen- und Aidshilfe, Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), Köln.
Termine: 21. und 22. September 2007, 12. und 13. Oktober 2007, 26. und 27. Oktober 2007, 09. und 10. November 2007.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der KFH NW, Koordinationsstelle Weiterbildung, Frau Neuland, Wörthstr. 10, 50668 Köln, 0221/77 57-312, weiterbildung@kfhnw.de

fdr-Fachverband Drogen- und Rauschmittel: Fachkraft Suchthilfe. Mit der Weiterbildung "Fachkraft Suchthilfe" bietet der Fachverband Drogen- und Rauschmittel e.V. seit kurzem eine neue, modulgestützte Qualifizierung von Fachkräften in allen Arbeitsfeldern der Suchthilfe. In zwölf dreitägigen Seminaren werden innerhalb von drei Jahren verschiedene Themen geboten, die für die Qualität der Arbeit und die persönliche Qualifizierung wichtig sind. Bereits nach dem Besuch von sechs Seminaren können Teilnehmer/-innen sich als "Fachkraft Suchthilfe" zertifizieren lassen (-> Weiterbildungen) (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)

http://www.fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Fortbildungs- und Kongresskalender von Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel, akzept e.V., BAS – Bayerische Akademie für Suchtfragen, Netzwerk Rauchfreie Krankenhäuser, infoset (Schweiz). OpiateAddictionRx (NY, USA), Drug War Chronicle sowie eine Zusammenstallung von dgs-info finden Sie hier.

 
HARM REDUCTION

Series, Adolescent Health: Interventions to reduce harm associated with adolescent substance use. Prof JW Toumbourou PhD et al.; The Lancet 2007; 369:1391-1401; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60369-9. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607603699/fulltext

IHRA - International Harm Reduction Association mit neu gestalteter Website.

http://www.ihra.net/

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker, Montefiore Medical Center-Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Kanada. Tories to get tougher on drugs. The Harper government's new anti-drug strategy is expected to take a tough approach to illicit drugs, including cracking down on grow-ops and pushers and retreating from "harm reduction" measures such as safe injection sites for addicts. (canada.com, 23.5.07)

http://www.canada.com/topics/news/pol [...] ml?id=94812755-6ad1-4f1d-a1c4-b6a7d3214270&k=81652

Over 1,200 People Attend 18th IHRA Conference in Warsaw.

http://www.harmreduction2007.org/content/view/85/28/

http://www.ihra.net/News#ConferenceVideosandMediaProjects

AT THE SHARP END: 21ST CENTURY INJECTING DRUG USE. (Turning Point, UK, 2007)

http://www.turning-point.co.uk/NR/rdo [...] E92B9DFF9/63495/Atthesharpend_finalshortreport.pdf

Commentary. Closed to reason: time for accountability for the International Narcotic Control Board; Small D, Drucker E
Harm Reduction Journal, 2007 4:13 ( 8 May 2007 ) (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/13

Prague. Time Bomb for Roma. High levels of drug use and unprotected sex create a looming crisis for a Czech ethnic community. (TOL, 31.5.07)

http://www.tol.cz/look/TOL/article.tp [...] lication=4&NrIssue=220&NrSection=3&NrArticle=18752

Washington. Needle Funding Ban May Soon End - Shift in Congress Stirs Hope Among D.C. AIDS Officials. Nearly a decade after it was first imposed, a unique congressional ban limiting the District's effort to fight AIDS could be lifted and the city again allowed to use local tax dollars for needle-exchange programs. (...) The District has among the worst rates of HIV-AIDS infection in the country - with intravenous drug users accounting for about one-third of new AIDS cases annually. But it is the only city prohibited from spending its own funds to provide clean syringes to addicts. "There is a connection between those two facts," Smith said, "and it is time to uncouple it." (Washington Post, 5.6.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/06/04/AR2007060401552.html

UK. Trial for drug overdose treatment. Overdoses have claimed more than 30 lives in Glasgow this yearCouncillors and drug groups in Glasgow and Lanarkshire are to pilot use of the anti-opiate revival drug Naloxone. (Artikel und Video, bbc news, 11.6.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/scotland/glasgow_and_west/5069976.stm


GESUNDHEITSRÄUME - FIXERSTÜBLI

Schweiz, Bern. Fixerstübli: Mehr Securitas. (Berner Zeitung, 7.5.07)

http://www.espace.ch/artikel_368340.html

Düsseldorf. Mehr Besucher im Konsumraum. (Westdeutsche Zeitung, 17.5.07)

http://www.wz-newsline.de/?redid=159356

Wuppertal. Seit 2001 ist das "Gleis 1" eine Anlaufstelle für Wuppertaler Drogensüchtige. (Wuppertaler Zeitung, 16.5.07)

http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=159003

Köln. Drogenabhängiger soll Kind verletzt haben. (Pressemitteilung der Polizei Köln, 23.5.07)

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/990860/polizei_koeln

Köln. „Junkie“ attackiert Kalker Kind mit Spritze. (Kölniche Rundschau, 23.5.07)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1179897779718.shtml

DROGENHÖLLE HUMBOLDT-GREMBERG: Junkie sticht 8-Jährigen mit Spritze. (EXPRESS, 24.5.07)

http://tinyurl.com/2suqyb

Widersprüchliche Aussagen des Opfers. Achtjähriger mit Drogenspritze attackiert. (koeln.de, 24.5.07; Kölner Stadtanzeiger, 24.5.07)

http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Achtjaehriger-mit-Drogenspritze-attackiert-35485-1.html

http://www.ksta.de/html/artikel/1179819693049.shtml

Köln. NACH ANGRIFF AUF KIND „Der Junkie Bund muss hier weg“. (EXPRESS, 25.5.07)

http://tinyurl.com/3dj8k3

Eltern zwischen Wut und Ratlosigkeit. Der achtjährige Schüler aus Humboldt-Gremberg liegt noch immer im Krankenhaus und wird auf eine mögliche Infektionskrankheit untersucht. (Kölnische Rundschau, 25.5.07)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1179846645371.shtml

VANCOUVER. On the eve of the expected unveiling next week of the federal Conservatives' long-waited anti-drug strategy, a significant new study has endorsed the benefits of Vancouver's controversial safe- injection site for heroin addicts, a pilot project many fear Ottawa will end.
The study, published today in the London-based medical journal Addiction, found that use of the city's supervised injection facility known as Insite increased the rate of addicts entering detox by 30 per cent. (Globe and Mail, 25.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n644.a07.html

Use of Insite, Vancouver’s supervised injection site, not only leads to increased uptake into detoxification, but initiation into addiction treatment and reduced drug use, says a new study published in the June issue of the medical journal Addiction. (British Columbia Centre for Excellence in HIV / AIDS, Media Release, 24.5.07)

http://www.cfenet.ubc.ca/viewMediaRelease.php?id=29&sid=36&nid=45

SIR – Safer Injection Rooms. Eine Zusammenstellung der DPA – Drug Policy Alliance (USA).

http://www.drugpolicy.org/library/research/injection.cfm

UK. The Report of the Independent Working Group on Drug Consumption Rooms. A detailed examination of whether Drug Consumption Rooms (DCRs) should be introduced in the UK.

http://www.jrf.org.uk/bookshop/details.asp?pubID=785

European report on drug consumption rooms. EMCDDA, Dagmar Hedrich, 2004)

http://www.infodrog.ch/txt/brr/Report_Consumption_Rooms.pdf

Sidney / Australien. The heroin-injecting centre in Kings Cross will be allowed to remain open for four more years - but may be shut down if client visits decline by more than a quarter. (Sydney Morning Herald, 8.6.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n691.a03.html

UK. Multi-Drug Injecting in Manchester. A survey of 100 injecting drug users attending Lifeline Needle Exchange Scheme in 2006. ([Lifeline, UK)

http://www.lifeline.org.uk/docs/Speedball%20res%20small.pdf

Australia. Boost for Drug Consumption Room in Australia. (IHRA news, July 2007)

http://www.ihra.net/News#BoostforDrugConsumptionRoominAustralia

Injecting drug use in Australia: needle/ syringe programs prove their worth, but hepatitis C still on the increase. Matthew G Law and Robert G Batey,
MJA 2003 178 (5): 197-198. (Fulltext, open access)

http://www.mja.com.au/public/issues/178_05_030303/law10754_fm.html

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

UN. The World Drug Report 2007 presents the most comprehensive statistical view of today's illicit drug situation. This year's edition reports signs of long-term containment of the global problem.

http://www.unodc.org/unodc/world_drug_report.html

About 200 million people around the world consume drugs each year, with cocaine, opium and its derivatives - including heroin - topping the list of favourites, a United Nations report said on Tuesday.
"Though a large share of the world's population - about five per cent of the people between the ages of 15 and 64 - uses illicit drugs each year, only a small fraction of these can be considered 'problem drug users'," the report issued by the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) said. (Times of India, 26.6.07; )

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n755/a06.html?65340

WELTDROGENBERICHT 2007. (SPIEGEL ONLINE26.6.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,490609,00.html

Weltdrogenbericht - „Rauschgiftlage stabilisiert“. (FAZ, 25.6.07)

http://tinyurl.com/2raqfq

The United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) issued its 2007 World Drug Report Tuesday, the same day as it marked its annual International Day Against Drug Abuse and Illicit Trafficking. While the UNODC claimed it was making substantial progress in the fight against drugs by "stabilizing" global drug use levels, critics pointed out that that was a far cry from UNODC's mission of substantially eradicating all drug crops by next year and that "stability" meant only the continuation of the repressive status quo. (Drug War Chronicle, Issue 492, 29.6.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] s_anti_drug_day_report_death_sentence_human_rights

Monika Knoche, drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt UN-Drogenbericht 2007: „Militärischer Kampf gegen Drogen in Afghanistan gescheitert.“ (Presseerklärung vom 26.6.07)

http://www.dailynet.de/News-file-article-sid-3951.html

Turkey's 'model' opium trade. Turkey's licensed opium production could be used as a model for Afghanistan's illegal trade. (BBC, Video, 8.5.07)

http://news.bbc.co.uk/player/nol/newsid_6630000/newsid_6633700/6633795.stm?bw=nb&mp=rm

International efforts to reduce the supply of drugs should not concentrate on those who grow crops, but should instead aim to disrupt the activities of those more directly involved in the drug trade, according to a new position paper by the International Drug Policy Consortium.

http://www.idpc.info/docs/IDPC_Position3_June07.pdf

Dr Alex Wodak - Can indvidual countries legalize drugs? (Interview, Video, 15.6.07)

http://artcoreharmreducer.blogspot.com/2007/06/dr-alex-wodak-can-indvidual-countries.html

Drug War Chronicle (“world’s leading drug policy newsletter”).

http://stopthedrugwar.org/

Alcohol, Drugs and Development.

http://www.add-resources.org/

USA. In observance of the 34th anniversary of the failed Rockefeller Drug Laws, hip-hop megastar Jim Jones has just released his new rap single, “Lockdown, USA,” a powerful song calling for real reform of the laws and an end to the war on drugs. The song is a single from the forthcoming documentary, Lockdown, USA.

http://www.drugpolicy.org/statebystate/newyork/lockdownusa/

Madrid. Euro becomes currency of choice for cocaine traffickers. (International Herald Tribune, 10.5.07)

http://www.iht.com/articles/2007/05/10/america/dea.php

GLOBAL MARIJUANA MARCHES TAKE PLACE IN MORE THAN 200 CITIES WORLDWIDE. Supporters of marijuana legalization took to the streets around the world in this year's Global Marijuana March. Here's a report. (Drug War Chronicle, Issue 485, 11.5.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/485/global_marijuana_march_2007

Deutschland. New GTZ discussion paper “Drugs and Conflict. How the mutual impact of illicit drug economies and violent conflict influences sustainable development, peace and stability.”

http://www.gtz.de/en/themen/uebergreifende-themen/drogen/19359.htm

Europe Rushes to Stem Flood of Cocaine Coming Through Africa. Europe has become the second biggest coke market in the world after the US. The increasing cocaine trade from South America via western and central Africa to Europe is causing alarm and is forcing the EU to consider new initiatives to stop the rising tide of illegal drugs flooding the continent. (Deutsche Welle, DW-World.de, 14.5.07)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2512689,00.html

»Die Kartelle sind moderne Unternehmen geworden«. Interview mit dem mexikanischen Drogenexperten Eduardo del Valle. (Jungle-World, 16.5.07)

http://www.jungle-world.com/seiten/2007/20/9944.php

EUROPE UNITES AGAINST CANNABIS IN ISTANBUL. In an effort to fight against drugs European leaders meet in Turkey, one of Europe's major drug traffic hubs, to advocate a cannabis free world. (Turkish Daily News, 14.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n598.a02.html

Field Listing - Illicit drugs. (The World Factbook, CIA – Central Intelligence Agency)

https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/fields/2086.html

CAPE TOWN, South Africa. As Meth Trade Goes Global, South Africa Becomes A Hub. Cape Town Gangs Barter Rare Shellfish For Drugs; Chinese, Russian Ties. (Wall Street Journal, 21.5.07

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n626/a11.htm

Berlin. G8 call to curb Afghan opium. The G8 industrial nations are concerned about the rise of opium production in Afghanistan and want to enlist Iran and other neighbouring countries to crush trafficking of the drug, Germany said yesterday. (Reuters, 26.5.2007

http://www.thepeninsulaqatar.com/Disp [...] rld&month=May2007&file=World_News2007052681630.xml

Guinea Bissau, Africa: Cocaine Country. "If Guinea Bissau had the money to paint a sign for arriving visitors, it might read: welcome to the world's newest narco state. (Time, 27.6. 2007)

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1637719,00.html

USA. Ethan Nadelmann of the Drug Policy Alliance speaks about creating an exit strategy to end the "War On Drugs" and make a road to drug sense and prison reform. (Detroit, 8.6.07)

http://www.youtube.com/watch?v=kJv-eN3Lafg


MITTLERER OSTEN

AFGHANISTAN

UNODC Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

London, Foreign & Commonweaelth Office, Countries & Regions, Afghanistan.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Afghanistan. Beyond the Metrics: Understanding the Nature of Change in the Rural Livelihoods of Opium Poppy Growing Households in the 2006/07 Growing Season. A Report for the Afghan Drugs Inter Departmental Unit of the UK Government David Mansfield, Consultant, May 2007.

http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?p [...] Market/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1050510446431

Vom Rauschmittel zum Medikament - Die internationale Drogenkontrolle und das afghanische Opium. In Afghanistan wird auch dieses Jahr eine Rekordopiumernte erwartet. Aus dem Opium wird Heroin vorwiegend für den europäischen Rauschgiftmarkt hergestellt. International mehren sich die Stimmen, die fordern, den afghanischen Schlafmohn für die Herstellung von Medikamenten wie Morphium und Codein zu nutzen. Doch die UN-Drogenkontrollbehörden und die US-Regierung halten nichts von der Idee. (Telepolis, 8.5.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25197/1.html

IN OTHER AFGHAN WAR, DRUGS ARE WINNING. Hopes For Colombia-Like Stability. (International Herald Tribune, 16.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n613.a09.html

„Ein Drittel der Provinzen ist opiumfrei“. Die Vereinten Nationen geben den Kampf gegen den Anbau von Schlafmohn für die Rauschgiftherstellung in Afghanistan nicht verloren. Ein F.A.Z.-Gespräch mit Antonio Maria Costa, Direktor des Büros der Vereinten Nationen für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.5.07)

http://tinyurl.com/2mgbds

Drogen-Rekordernte unter Augen der Truppe. Wenn Patrouillen der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) in diesen Tagen an blühenden Schlafmohnfeldern vorbeifahren, können die Soldaten beobachten, wie neben ihnen das Kapital ihrer Feinde wächst. (Westfalenpost, 22.5.07)

http://tinyurl.com/2ml37b

Berlin/Kabul. Das Auswärtige Amt verstärkt sein Engagement bei der Schaffung alternativer Einkommen für Drogenbauern in Afghanistan und führt gemeinsam mit der Aga Khan Foundation (AKF) ein mehrjähriges Projekt zur Wiederaufforstung von Pistazienwäldern in der nördlichen Provinz Takhar durch. (Auswärtiges Amt, Pressemitteilung vom 22.5.07)

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/ [...] Meldungen/2007/070522-AfghanistanAlternativen.html

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Afghanistan.html

CALL TO DECLARE WAR ON AFGHAN POPPY FIELDS. (The Scotsman, 22.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n634.a05.html

The US is proceeding with plans for a big crop-spraying programme to destroy opium poppies in Afghanistan, in spite of resistance from the government of President Hamid Karzai and objections from some senior US military officers who fear it will fuel the Taliban insurgency. (Financial Times, 25.5.07)

http://www.ft.com/cms/s/ac35906e-0aeb-11dc-8412-000b5df10621.html

Opium abuse harming women’s, children’s health. (humanitarian news and analysis, UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, 29.5.07)

http://www.irinnews.org/Report.aspx?ReportId=72419

Opium abuse video. This video short looks at opium abuse among women and children in north eastern Afghanistan. (humanitarian news and analysis, UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, 29.5.07)

http://www.irinnews.org/audiofiles/30052007.wmv

Buying Afghan drug crop would hurt Taliban: U.S. general. (Reuters, 23.5.07)

http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSL2334571320070523

Defeating Afghanistan's drug fix. Forced eradication and legalization are attractive options that are bound to backfire. (Christian Science Monitor, 31.5.07)

http://www.csmonitor.com/2007/0531/p09s02-coop.html

A licence to cure? Could buying from Afghan opium farmers address the shortage - or would it create more problems than it solves? Prof Neil McKeganey considers the risks. (DRINK & DRUGS NEWS - DDN Features, 4.6.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features.html

United States Opposes Legalizing Opium Poppy Crop in Afghanistan. State Department official warns of dangers in allowing legal cultivation. (USINFO, 5.6.07)

http://usinfo.state.gov/xarchives/dis [...] sh&y=2007&m=June&x=20070601154201x1eneerg0.3702509

Destroying The Nation's Mainstay Crop Could Complicate U.S. Troops’ Efforts To Win Hearts And Minds. (Christian Science Monitor, 14.6.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n713.a08.html

A radical solution to the Afghan opium problem. Are morphine-free poppies the answer? (drinkanddrugsnews, 18.6.2007)

http://www.drinkanddrugs.net/features/june1807/afghan_opium.pdf

Afghanistan: Legalizing Poppies Not An Option: Expert. (Montreal Gazette, 29.6.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n768.a05.html

The Afghanistan Poppy Farming Issue. (Video, Senlis-Council, Juni 07)

http://www.slangtv.com/

Poppy for Medicine - Technical Dossier. Licensing poppy for the production of essential medicines: an integrated counter-narcotics, development, and counter-insurgency model for Afghanistan. (Senlis Council, Juni 2007)

http://www.senliscouncil.net/modules/ [...] _event_on_afghanistan/publications/022_publication

UNODC e-Newsletter Perspectives - Number 3, July 2007. Special feature on Afghanistan.

http://www.unodc.org/newsletter/index.html


IRAK

Opium: Iraq's deadly new export. Amid the anarchy, farmers begin to grow opium poppies, raising fears that the country could become a major heroin supplier. (The Independent, 23.5.07)

http://news.independent.co.uk/world/middle_east/article2573299.ece


IRAN

Opium, Brown Sugar & Mullahs in Iran. (Plateau of Iran, History, Culture & Politics, 13.6.07)

http://plateauofiran.wordpress.com/2007/06/13/opium-brown-sugar-mullahs-in-iran/


AMERIKA

LATEINAMERIKA

CRIME AND DEVELOPMENT IN CENTRAL AMERICA. UNODC – United Nations Office on Drugs and Crime, May 2007.

http://www.unodc.org/pdf/research/central_america_study.pdf

COCA CULTIVATION IN THE ANDEAN REGION A survey of Bolivia, Colombia, Ecuador and Peru. UNODC, 2007.

http://www.unodc.org/pdf/research/icmp/Andean_2007_regional_overview_english_web.pdf

Reality Check on Coca in the Andes. The latest ONDCP data on coca cultivation in the Andes makes one thing clear: there is plenty of coca. Overall Andean coca cultivation in 2006 may have reached its highest level in 20 years. The high coca cultivation levels, especially in Colombia, indicate continued robust cocaine supplies and provide no reason to expect imminent reductions in U.S. cocaine availability. Meanwhile, WOLA recommends that all future coca cultivation estimates by ONDCP be presented as ranges, as they were for 2006 for Colombia, Peru, and Bolivia. This report provides a detailed analysis of the 2006 ONDCP coca cultivation figures with helpful charts and graphics. (WOLA, Washington Office on Latin America, 11.6.07

http://www.wola.org/index.php?option=com_content&task=viewp&id=457&Itemid=2

http://www.unodc.org/pdf/andean/Andean_report_2007.pdf


VENEZUELA

Venezuela. Venezuela on Monday said it will not allow U.S. agents to carry out counter-drug operations in the country, accusing the U.S. Drug Enforcement Administration of being a "new cartel" that aids traffickers. (AP, 7.5.07)

http://abcnews.go.com/International/wireStory?id=3149330&CMP=OTC-RSSFeeds0312

U.S. RAISES HEAT ON VENEZUELA OVER DRUG TRAFFICKING. Latin American drug cartels are using commercial airports and ports in Venezuela as a "safe base" to ship increasing quantities of cocaine to Europe, according to U.S. antidrug czar John Walters. The comments by Mr. Walters, director of the White House's office of National Drug Control Policy, added to an escalating war of words between Venezuela and the U.S. over global narcotics trafficking. (Wall Street Journal, 9.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n576.a12.html


KOLUMBIEN

LATIN AMERICA: COLOMBIA BANS COCA PRODUCTS - EXCEPT COCA-COLA. For years, the Colombian government has allowed indigenous traditional coca growers to market coca products nationwide, but now it has changed course, and some are pointing the finger at Coca-Cola. (Drug War Chronicle, Issue 485, 11.5.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/485/colombia_bans_coca_products_not_cola

COLOMBIA COCA PRODUCTION UP AGAIN DESPITE MASSIVE ERADICATION EFFORTS. The US government reported Monday that coca cultivation had increased in Colombia again last year - despite a massive aerial herbicide spraying campaign and $700 million in US aid. The announcement comes as congressional Democrats attempt to cut anti-drug aid to Colombia. (Drug War Chronicle, Issue 489)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/489/colombia_coca_cultivation_increases

http://www.ondcp.gov/news/press07/060407.html

Uribe to face tough audience in U.S. Washington. Democrats are at odds with the Colombian leader over labor, human rights and drug issues in his nation. After five years in office, President Alvaro Uribe is beset by charges that his close associates have been cozy with murderous paramilitaries and that his government has illicitly wiretapped its citizens and failed to protect the safety of labor organizers. Moreover, Colombian cocaine production is as robust as ever after billions of dollars in American aid spent to curb it. (Los Angeles Times, 7.6.07)

http://www.latimes.com/news/printedit [...] -uribe7jun07,1,664920.story?coll=la-news-a_section


MEXIKO

Top Anti-Drug Official Gunned Down in Mexico City. (Drug War Chronicle, Issue 486, 18.5.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/486/top_anti_drug_official_gunned_down_in_mexico_city

OFFICIAL'S SLAYING PROMPTS CALLS FOR TROOPS IN MEXICO CITY. (Los Angeles Times, 16.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n606.a02.html

Mexico City. Faced with assassinations of top police officials, death tolls at historic highs, and beheadings in the most innocuous public spaces, Mexico's President Felipe Calderon sent an unprecedented 30,000 troops and police across the country to tackle drug-related violence after taking office in December. (Christian Science Monitor, 23.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n639.a07.html

Mexiko im Drogen-Krieg. Präsident Calderon hat 20 000 Soldaten losgeschickt, um den Drogenkartellen die Macht zu entreißen. Schon mehr als 1000 Menschen starben dieses Jahr in dem Multifrontenkonflikt. (FOCUS-online, 31.5.07)

http://www.focus.de/politik/ausland/tid-5857/mexiko_aid_57665.html

Mexiko. Anti-Drogen-Soldaten verhaftet. Nach dem tragischen Tod mehrerer Frauen und Kinder in einem mexikanischen Dorf hat das Verteidigungsministerium 19 Soldaten einer Anti-Drogen-Einheit festnehmen lassen. (Tagesanzeiger, 5.6.07)

http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/758433.html

Ausweitung der Kampfzone. Mexikos Präsident Felipe Calderón hat dem organisierten Drogenhandel den Krieg erklärt. Die Kartelle antworten mit einer Welle der Gewalt: Verstümmelte Leichen, Hinrichtungsvideos bei YouTube und mit Eispickeln ermordete Polizisten. (Telepolis, 20.6.07)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25492/1.html

Reforming the Ranks: Drug Violence and Police Reform in Mexico. The intensifying drug-related violence in Mexico highlights the need for long term police reform. A WOLA report. (WOLA, Washington Office on Latin America, 29.6.07)

http://www.wola.org/index.php?option=com_content&task=viewp&id=476&Itemid=2

MILITARIZING MEXICO'S DRUG WAR. (In These Times, 1.7.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n737.a02.html

Mexikos Regierung entlässt 280 Polizeichefs. (Spiegel online, 26.6.07)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,490650,00.html


BOLIVIEN

ONDCP Reports No Increase in Coca Cultivation in Bolivia in 2006. (Andean Information Network and Washington Office on Latin America, 2.5.07)

http://ain-bolivia.org/index.php?option=com_content&task=view&id=88&Itemid=28

http://www.ain-bolivia.org/ainwolaondcpmemo.pdf


BRASILIEN:

RIO DE JANEIRO. Viele Tote bei Großrazzia gegen Drogenmafia. Spiegel online, 28.6.07)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,491137,00.html

 
E-HEALTH – DATENBANKEN

HIV und AIDS im Internet.

http://www.doeak2007.de/links.htm

Akzept e.V. hat einen neuen Internetauftritt.

http://www.akzept.org/

Der „Harrison“, die Rote und die Gelbe Liste, das MSD-Manual u.a. Nachschlagewerke – online und kostenlos bei Univadis (Anmeldung erforderlich).

http://www.univadis.de/medical_and_more/Books

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Login

Studien, Kampagnen, Selbsthilfe, Literatur: Jugendliche im Rausch. Eine Zusammenstellung des WDR – Westdeutscher Rundfunk.

http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/alkoholverbot_jugendliche/linkliste.jhtml

Das Arzneimittel-Informationssystem beim DIMDI: Zulassungsdaten schneller recherchieren. (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Pressemitteilung vom 29.5.07)

http://idw-online.de/pages/de/news210759

Online-Handbuch zur Suchtmedizin: Das Forum Suchtmedizin Ostschweiz (FOSUMOS) hat sein Online-Handbuch zur Suchtmedizin um die Kapitel Alkohol und Buprenorphin erweitert. Zielpublikum sind vor allem Hausärzte, die raschen Zugriff auf aktualisierte und praxisrelevante Information suchen. FOSUMOS ist ein Projekt des BAG und der Ostschweizer Kantone und wurde 2003 durch Suchtfachleute aus verschiedenen Berufsgruppen (Sozialarbeit, Hausarztmedizin, Psychiatrie, Psychologie) gegründet. Zielsetzung ist die Verbesserung der professionellen Kompetenz der Ärztinnen und Ärzte im Suchtbereich und die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen medizinischen und nicht medizinischen Fachpersonen.

http://www.fosumos.ch/

Berlin. Die Kooperationsveranstaltung „Potentiale und Nachhaltigkeit von Online-Beratungsprojekten“ lieferte spannende Informationen. Die gemeinsam von der Paritätischen Akademie, dem Paritätischen Gesamtverband und beranet organisierte Fachtagung war ein voller Erfolg. Sie richtete sich an Einrichtungen, Träger und Verbände, die in die Onlineberatung einsteigen möchten und/oder Interesse an der Initiierung eines Modellprojektes in der Onlineberatung haben.
Im ersten Teil des Fachtags stellten Fachreferentinnen und Referenten bereits erfolgreich durchgeführte Projekte vor und gaben Einblicke in deren Potenziale und Nachhaltigkeit über die Modellphase hinaus. Der Nachmittag widmete sich intensiv den Fragen der Konzeption, Finanzierung, Umsetzung und Evaluierung von Modellprojekten in der Onlineberatung.
Diese Vorträge stehen im Netz:
Online-Beratung der Aidshilfen - regionale Kompetenz unter einem Dach, Werner Bock (Deutsche Aidshilfe e.V.)
Schuldnerberatung über das Internet - Ein Angebot im Rahmen des Berlin weiten Projektes der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.V., Doreen Hartung (Schuldnerfachberatungsstelle offensiv' 91 e.V.)
Qualitätsmanagement und Datensicherheit in der Online-Beratung, Markus Pleyer (Paritätischer Berlin)
Projekte nachhaltig gestalten - Von der Planung bis zur Umsetzung eines Online-Beratungsprojektes, Andreas Wimmer (Geschäftsführer zone 35)

https://www.beranet.de/beranet2004/termin/detail.php?THEMA=000000000500002&id=194

Münster / Westf. Suchtberatung im Internet - Angebot der Caritas. Die Caritas in der Diözese Münster bietet Hilfesuchenden eine anonyme Suchtberatung im Internet an. (Ärztezeitung online, 11.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=452910,5162,/medizin/sucht

DHS Bibliothek im Netz. Heute möchten wir darauf hinweisen, dass wir insgesamt 30 aktualisierte Literaturlisten im Internet haben. Angefangen von "ADHS und Suchtgefährdung" bis zu den "Synthetischen Drogen". (DHS-Newsletter 11-07 vom 12. Juni 2007)

http://www.optiserver.de/dhs/bibliothek.html

Dr. Clever - neue Serie im SCHWARZ PHARMA Newsletter. Melden Sie sich direkt an, und Sie erhalten alle Ausgaben mit den wertvollen Tipps von Dr. Clever. So sind Sie Ihren Patienten immer einen Schritt voraus. Serie 1: Die 5 besten Google-Tipps: Zeit sparen und effizienter suchen.

http://www.unternehmen-arztpraxis.de/drclever_enter_1.htm

Die HIV.NET-Tochter Amedeo Challenge hat einen Preis in Höhe von 12.500 Euro für ein Hepatitis-Lehrbuch ausgeschrieben. Medizinische Teams aus aller Welt dürfen teilnehmen. Die Aufgabe: Ein klassisches Medizinlehrbuch von mindestens 400 Seiten zu schreiben, es vor dem 31. März 2008 im Internet zu veröffentlichen und uneingeschränkt zugänglich zu machen.

http://hiv.net/2010/news2007/n0613.htm

Datenbanken: Mediendokumente in VVFM. Sie suchen medizinisches Filmmaterial? Dann recherchieren Sie in der Mediendatenbank Virtuelle Videothek für die Medizin (VVFM): Die Dokumente sind mit Filmen verknüpft, die sich mit Symptomen, Untersuchungs- und Diagnosemethoden, Therapien, Nachsorge und Pflege beschäftigen. (DIMDI aktuell, 1.7.07)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0145.html

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

The Development of the Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders Version V Substance Use Disorders Section: Establishing the Research Framework. John B. Saunders, Linda B. Cottler. Curr Opin Psychiatry. 2007;20(3):208-212. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/556149?src=mp

MARIANNE VON WEIZSÄCKER FONDS: Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V.

http://www.weizsaecker-stiftung.de/

Von A bis Z: Alle Infos zur Gesundheitsreform 2007. Am 1. April 2007 tritt das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) in Kraft. Von Basistarif bis Versicherungsschutz – wir haben für Sie alle wichtigen Informationen zum neuen Gesetz zusammengestellt. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/gesundheitsreform_2007/index.html

Berlin. Kinder aus armen Familien sind häufiger krank. Der Sozialstatus entscheidet mit über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Heranwachsende aus armen Familien weisen in durchweg allen Bereichen von Gesundheit und Lebensqualität die schlechtesten Ergebnisse vor, wie eine am Mittwoch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) in Berlin vorgestellte Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigt. Das RKI stellte zudem Hinweise auf eine „neue Morbidität“ bei den heute Heranwachsenden fest. Diese ist von Entwicklung-, Gefühls- und Verhaltensstörungen bestimmt. Mehr als jedes fünfte Kind zwischen sieben und 17 Jahren zeigt Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28490

Berlin. Kristina Hani beerdigt. Der Tod und das Mädchen. Die in einem Koffer verbrannte Kristina Hani ist beerdigt worden - Spurensuche nach einem Leben zwischen Gymnasium und Heroin. (Süddeutsche Zeitung, 18.5.07)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/675/114561/

Fingerabdruck statt Blutprobe. Antikörpertests an Fingerabdrücken zum Nachweis von Drogen und Krankheiten. (chemie.de, 21.5.07; Deutsches Ärzteblatt online, 21.5.07))

http://www.chemie.de/news/d/64763/

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28519

David A. Russell et al.; "'Intelligent' Fingerprinting: Simultaneous Identification of Drug Metabolites and Individuals with Antibody-Functionalized Nanoparticles"; Angewandte Chemie 2007, 119, No. 22, 4178-4181. (Abstract)

http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/114229098/ABSTRACT?CRETRY=1&SRETRY=0

Australien. Australian National Council on Drugs - ANCD research paper 13 - Drug use in the family: impacts and implications for children: On in eight Australian children younger than 12 lives with a parent who abuses alcohol or illicit drugs, says a new report that has prompted calls for a big expansion of family-friendly treatment programs. (ANCD, November 2006)

http://www.ancd.org.au/publications/research_papers.htm

Vom Junkie zum Ironman. Mit eisernem Willen. Andreas Niedrig lebte die Extreme: erst als Junkie, dann als Triathlet. Für den Extremsport ist er nicht mehr fit genug. Was kommt jetzt? (Frankfurter Rundschau, 31.5.07)

http://tinyurl.com/2fcuy6

Umzug unmöglich. Viele Kommunen verlangen von Hartz-IV-Empfängern, dass sie billigere Wohnungen suchen – die es meist nicht gibt. Jetzt stellen sich die Sozialgerichte auf die Seite der Arbeitslosen. (Zeit online, 1.6.2007)

http://www.zeit.de/2007/23/Hartz-IV?from=24hNL

Hamburg. Wohlhabende Jugendliche nehmen eher Drogen. Jugendliche in sozial besser gestellten Stadtteilen konsumieren deutlich mehr Alkohol und Cannabis als ihre Altersgenossen in sozial schwierigen Quartieren. Das betreffe sowohl den aktuellen als auch den riskanten Konsum der beiden Rauschmittel, so das Ergebnis einer Untersuchung, die WELT ONLINE vorliegt. Bei der Untersuchung der Landesstelle für Suchtfragen wurde der Sozialindex der Stadtteile in Beziehung mit den Ergebnissen der aktuellen Schülerbefragung zum Umgang mit Rauschmitteln („Schulbus“) gesetzt. (Welt online, 13.6.07)

http://www.welt.de/hamburg/article943498/Wohlhabende_Jugendliche_nehmen_eher_Drogen.html

http://www.suchthh.de/projekte/schulbus.htm

Die Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) gibt in unregelmäßigen Abständen einen Newsletter raus.

http://www.addiction.de/index.php?id=48

Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Hrsg.), Mindeststandards für die Betreuung und Behandlung suchtmittelkonsumierender Jugendlicher an den Schnittstellen der Hilfesysteme, fdr-texte 8, 48 Seiten, 2007.

http://fdr-online.info/publikationen.php

Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Hrsg.), Rahmenstandards für Tagesstätten der Eingliederungshilfe für mehrfach beeinträchtigte suchtkranke erwachsene Menschen, fdr-script, 16 Seiten, 2007; Preis: 3 EUR. Bestellung unter mail@fdr-online.info

Medizinische Rehabilitation
In den vergangenen Monaten haben verschiedene Dokumente der DRV Bund im Zusammenhang mit personellen und strukturellen Anforderungen sowie zum Bereitschaftsdienst und Notfallmanagement für Irritationen gesorgt, weil befürchtet wurde, dass besonders kleine therapeutische Gemeinschaften und mittelgroße Einrichtungen die ständig steigenden, häufig wenig sinnvollen und teilweise unkalkulierbaren Forderungen nicht mehr erfüllen können und im Wettbewerb mit großen Kliniken nur schwer bestehen können.
Vor dem Hintergrund dieser Situation haben die Suchtverbände ‚buss', CaSu, (fdr) und GVS eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet und sich ausführlich mit den Anforderungen auseinandergesetzt sowie zahlreiche Änderungsvorschläge formuliert. Die Stellungnahme stellt einerseits eine Grundlage für Diskussionen mit den Leistungsträgern dar, andererseits soll sie eine Hilfestellung bei der Umsetzung einzelner Aspekte, insbesondere der Weiterentwicklung bzw. Absicherung des Notfallmanagements in den Einrichtungen sein. (Quelle: fdr-online.info 16)

Stellungnahme der Verbände:
http://www.suchthilfe.de/stellungnahme_strukturanforderungen.pdf

Materialien der DRV Bund: Leitlinie für die stationäre Rehabilitation bei Alkoholabhängigkeit.

http://www.deutsche-rentenversicherun [...] systemfragen/konzepte/alkohol__ktl__leitlinie.html

Persönliches Budget in der Suchthilfe – ab 01. Januar 2008 Gesetz
Der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. hat im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit eine Handreichung zum Persönlichen Budget entwickelt. Als Praxishilfe beantwortet sie Fragen zum Persönlichen Budget.
Zwar kann jeder behinderte Mensch schon seit dem 01.01.2004 ein Persönliches Budget beantragen, ab dem 01.01.2008 gibt es jedoch einen Rechtsanspruch darauf. Das Persönliche Budget ist keine neue Leistung, sondern eine neue Leistungsform mit dem Ziel, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung behinderter Menschen zu stärken und passgenaue, individuelle Hilfen zu ermöglichen. Das heißt, dass Hilfe suchende Personen entsprechend ihres Hilfebedarfes eine Summe Geld (Budget) bekommen und damit ganz frei und selbständig (persönlich) ihre Hilfen einkaufen können.
Es ergibt sich von selbst, dass diese Leistungsform für manche Menschen mit einer Behinderung sehr attraktiv ist, für andere jedoch nicht in Betracht kommt. Daher werden auch nach dem 01.01.2008 nicht alle Hilfe Suchenden ein Persönliches Budget beantragen.
Die Abhängigkeit von einem Suchtmittel kann auch – zumindest zeitweilig – zu einer Behinderung führen. Sozialrechtlich werden abhängigkeitskranke Menschen den seelisch Behinderten zugeordnet und können demnach auch das Persönliche Budget nach § 17 SGB IX beantragen. Bisher haben nur wenige Hilfe Suchende mit einer Suchtproblematik das Persönliche Budget genutzt. Aufgrund der bio-psycho-sozialen Faktoren, die bei der Abhängigkeitserkrankung wirken, ist es in der Suchthilfe noch umstritten, wie hier die Anwendung des Persönlichen Budgets erfolgen soll.
Sinnvoll hingegen ist an der neuen Leistungsform, dass sie mehr Individualität, Flexibilität und Spielraum in das derzeitige Leistungssystem bringt. Das bietet der Suchthilfe als Leistungsanbieter bzw. -erbringer die Chance, entsprechend der individuellen Bedarfe Angebote zu entwickeln und dadurch das Hilfesystem auszubauen. Die Schaffung eines attraktiven Marktes an ambulanter, flexibler und wohnortnaher Versorgungsinfrastruktur kann durch eine proaktive Haltung von Leistungsträgern- und –erbringern vorangetrieben werden. Eine weitere Chance besteht in der Beseitigung der Nachteile des gegliederten Sozialleistungssystems für die Antragsteller, also die Budgetnehmer.
Die bisherige geringe Nachfrage potenzieller Budgetnehmer/-innen, die abhängigkeitskrank sind, ist einerseits auf die unzureichende Information über das Persönliche Budget und andererseits auf die fehlende oder ungenügende Beratung und Unterstützung zurückzuführen. Hinzu kommt die Angst vor Neuem und Unbekanntem, die nicht nur die Budgetnehmer/-innen trifft, sondern auch die Leistungsanbieter, also die Mitarbeiter/-innen in den Suchthilfeeinrichtungen.

Der Fachverband Drogen und Rauschmittel e. V. führt am 05.12.2007 in Erfurt einen Fachtag zum Persönlichen Budget in der Suchthilfe durch. Interessenten können sich bereits jetzt schon (telefonisch oder per E-Mail) anmelden. Das Programm erscheint im Juli/ August.

Bestellen können Sie die Handreichung per E-Mail erfurt@fdr-online.info oder telefonisch unter 0361 – 346 17 46. Zum Herunterladen nutzen Sie bitte diesen Link.

http://fdr-online.info/pdf/handreichung_pb.pdf

Alle Informationen zum Persönlichen Budget beim Paritätischen.

http://www.budget.paritaet.org/

UK. Sex, drugs, alcohol and young people: a review of the impact drugs and alcohol have on young people’s sexual behaviour. Report of findings from a seminar held to investigate what it is that motivates young people to become sexually active at a young age, why they engage in risky sexual behaviour and what part drugs and alcohol have in this. (Independent Advisory Group on Sexual Health and HIV / DoH, UK)

http://www.dh.gov.uk/en/Policyandguid [...] alhealth/Sexualhealthgeneralinformation/DH_4079794

JUNGE BRITEN. Trinkgelage fördern gefährlichen Sex. (Spiegel online, 15.6.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,488725,00.html

Suchtkranke - Broschüre fürs Wartezimmer. "Hilfe für Suchtkranke" lautet der Titel einer Broschüre, die der Fachverband Sucht e. V. (FVS) herausgebracht hat und in der die Behandlungsangebote von Einrichtungen für alkohol-, drogen- und medikamentenabhängige Patienten sowie für Spielsüchtige in Deutschland aufgeführt sind. (Ärztezeitung online, 15.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=453772,5168,/medizin/alkohol

Vivantes in Berlin baut Suchthilfe aus. Der größte kommunale Klinikkonzern Deutschlands, Vivantes, hat seine Suchtkrankenhilfe in Berlin ausgebaut. (Ärztezeitung online, 26.6.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=454946,5188,/medizin/sucht

US-Mediziner: Computerspielsucht nicht erwiesen. Die amerikanische Ärzteschaft lehnt es ab, exzessive Computerspiele als Sucht einzustufen. Eine Resolution, die dies forderte, wurde laut Zeitungsberichten auf der Jahrestagung der American Medical Association in Chicago abgelehnt. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.6.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28927

Selbsthilfe im Netz:

http://www.onlinesucht.de/

Der Schlüssel zur Sucht. Es geht um den Kick. Warum entsteht er und wodurch? Was passiert im Gehirn, wenn man süchtig wird? Zur Suchtentstehung gibt es viele Erklärungsmodelle. Siebzig Jahre nach der Entdeckung von Acetylcholin fanden die Wissenschaftler eine neue Rolle des Botenstoffs: Nicht Dopamin, sondern Acetylcholin macht Menschen süchtig. (Quelle: DocCheck Newsletter 07.25)

http://newsletter.doccheck.com/generator/746/3858/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b

Changing Patterns in Social Fabric Test Netherlands’ Liberal Identity. (Washington Post Foreign Service, 23.6.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/06/22/AR2007062202015.html

Drug Addiction Erodes ‚Free Will’ Over Time. Psychiatr News July 6, 2007, Volume 42, Number 13, page 16.
NIDA Director Nora Volkow, M.D., discusses the latest findings on drug addiction and the brain, painting a far more sophisticated picture of the addiction process than researchers had once theorized.

http://pn.psychiatryonline.org/cgi/content/full/42/13/16

 
NEUERSCHEINUNGEN

Christa Niemeier aus der baden-württembergischen Landesstelle weist darauf hin, dass das Deutsche Jugendinstitut brandneu ein Buch herausgebracht hat "Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und ASD". Eine sehr empfehlenswerte und umfangreiche Grundlage für alle, die mit dem Thema zu tun haben. Das Werk ist eine DIN A4 Ringbuchkladde und als echtes Nachschlagewerk sehr geeignet. Es enthält grundlegende Informationen und konkrete Unterstützungen im Alltag für alle Fachkräfte in Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und angrenzenden Hilfebereichen wie zum Beispiel der Suchthilfe. (Quelle: dhs-newsletter 8/07 und LSMV- newsletter Nr. 7/2007)

Zu beziehen ist dieses Handbuch unter DJI, Abteilung Familie, asd-handbuch@dji.de oder www.dji.de/asd

Die 6. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage des Fachlexikons der sozialen Arbeit des Deutschen Vereins ist soeben erschienen. 674 Expertinnen und Experten haben an der Neuauflage mitgewirkt und in 1.600 Stichwörtern das Arbeitsfeld der sozialen Arbeit umfassend beschrieben.
Das Fachlexikon der sozialen Arbeit umfasst 1.204 Seiten und kostet 44 Euro. Mitglieder des Deutschen Vereins erhalten es zum Vorzugspreis von 34 Euro. (Quelle: DHS-Newsletter 12-07 vom 29. Juni 2007)
Bestellungen richten Sie bitte als Mitglied des Deutschen Vereins an
Cornelsen Verlagskontor, Tel. 0521 / 9719-121, Fax -206, thomas.ulber@cvk.de

Als Nichtmitglied an Nomos, Tel. 07221 / 2104-37, Fax -43, sabine.horn@nomos.de

Gras statt Drogen. Warum Lucky Luke unentwegt an einem Grashalm kaut und was Homer Simpson mit Meskalin am Hut hat: zwei Publikationen zum Drogenkonsum im Comicuniversum. (Roman Urbaner in Telepolis, 07.07.2007)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25593/1.html

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Marianne Faithfull: "Nie geglaubt, sechzig zu werden"
Mit 15 wurde sie berühmt. Mit 30 war sie fast tot. Und mit 61 brilliert sie als wichsende Oma in dem Film "Irina Palm". Marianne Faithfull schaut auf ein turbulentes Leben zurück, in dem keine Zeit blieb, für die Rente zu sparen. (Claus Lutterbeck in: Der Stern, 15.6.07)

http://www.stern.de/unterhaltung/film/591078.html?nv=sb

Hat Klaus Lutterbeck wirklich einen Blick in ihren Pass geworfen?


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang September 2007.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (9.7.2007): 2084 Abonnements.

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Alte Ausgaben finden Sie unter
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Die Redaktion erreichen Sie über: redaktion@dgsuchtmedizin.de
Leserbriefe richten Sie bitte an: dgs-info@dgsuchtmedizin.de

Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Rainer Ullmann (Hamburg)

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.