dgs-info, Ausgabe 13, Mai-Juni 2007

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 7.5.2007

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

die erste Ausgabe des dritten Jahrgangs wartet mit einer Neuerung auf: Die Selbsthilfeorganisation JES – Junkies-Ehemalige-Substiuierte wird ab sofort ihren Newsletter über das Online-Magazin der DGS mitverbreiten. Wir bitten um freundliche Beachtung und regen an, den JES-Rundbrief auszudrucken und in Praxen, Ambulanzen, Kliniken und Beratungsstellen auszuhängen. Eine starke Patientenvertretung kommt allen zugute.
Nichts einzuwenden ist auch dagegen, Patienten und Klienten ein dgs-info-Abonnement zu empfehlen.

Artikel aus Fachzeitschriften, die als Vollversion kostenlos zur Verfügung stehen, sind ab sofort gekennzeichnet mit Fulltext, open access. Eine weitere neue Rubrik lautet: E-HEALTH – DATENBANKEN.
Ansonsten erwartet Sie wieder eine Fülle von Nachrichten zu den Themen Nichtraucherschutz, Komasaufen, Heroinverschreibung, Kindeswohl, Substitutionsrecht, Afghanistan u.a.m. Suchen Sie sich Ihre Perlen raus,

Seit kurzem gibt es neue Kugelschreiber eines Pharmaherstellers, auf dem SUBOXONE steht – was es damit auf sich hat, lesen Sie in der Rubrik SUBSTITUTION -> BUPRENORPHIN.

Die Deutsche AIDS-Hilfe ruft zu einer Postkartenaktion auf, um die Verschreibungsfähigkeit von Diamorphin voranzubringen. Näheres unter SUBSTITUTION -> DIAMORPHIN.

Den Leitkommentar hat diesmal Michael Krausz geschrieben. Der ehemalige wissenschaftliche Leiter der deutschen Heroinstudie hat kürzlich einen Ruf an die University of British Columbia in Vancouver (Kanada) erhalten. Er kommentiert die halbgare Lösung zur Fortsetzung der Heroinverschreibung.

Einigen von Ihnen wird der Kollege Marc Shinderman aus Chicago bekannt sein: Er gilt weltweit als Experte für die Hochdosistherapie in der Substitutionsbehandlung.

STEWART B. LEAVITT, PH.D., MARC SHINDERMAN, M.D.,
SARZ MAXWELL, M.D., CHIN B. EAP, PH.D., AND PHILIP PARIS, M.D.
When "enough" is not enough: new perspectives on optimal methadone maintenance dose. Mt Sinai J Med. 2000 Oct-Nov;67(5-6):404-11. Review.

http://www.mssm.edu/msjournal/67/6756404.shtml

http://www.mssm.edu/msjournal/67/page404_411.pdf

Seit Ende April sitzt Shinderman eine sechsmonatige Haftstrafe ab. Als Betreiber einer privaten Klinikkette für Suchtbehandlungen hatte er eine weitere Ambulanz im Bundesstaat Maine gegründet. Seinen Antrag, ihm auch dort die Rezeptiererlaubnis auszustellen, ließen die Aufsichtsbehörden bewusst lange Zeit unerledigt. Während einer Urlaubsvertretung unterschrieb er deshalb die Verordnungen seines abwesenden Kollegen. Damit schnappte die Falle zu: In einem vielbeachteten Prozess wurde er zu einer mehrmonatigen Haftstrafe mit anschließendem Hausarrest verurteilt. Die erste Haftwoche verbrachte er in Isolation.
Prozessbericht: Doctor’s sentence highlights challenges of methadone treatment. Alcoholism & Drug Abuse Weekly, Volume 19, Issue 14, 2007, Pages 4-5.

Anhang:

Der Kollege hat folgende Haftadresse:

MARK SHINDERMAN
#04700-036
FMC DEVENS
SATELLITE CAMP
P.O. BOX 829
AYER, MA 01432
USA

Wer an weiteren Nachrichten zu seinem Fall und zu den Haftbedingungen interessiert ist, möge bitte seiner Ehefrau Noa eine kurze Nachricht zukommen lassen.

goodintentions@hotmail.com


Viel Spaß beim Lesen und Stöbern in dieser Ausgabe.


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
JES – JUNKIES, EHEMALIGE UND SUBSTITUIERTE
ARCHIDO
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
E-HEALTH – DATENBANKEN
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Michael Krausz zum Stand der Heroinverschreibung: Etwas ist neu...

Anhang:

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – JAGDSZENEN AUS NIEDERSACHSEN

Niedersachsen: Substituierende Ärzte unter Druck! Im Sommer 2006 begann die AOK pingelig und mit massivem Druck gegenüber Ärzten und Apothekern Substitutionsbehandlungen zu überprüfen Im August stieg dann die KV-Niedersachsen ebenfalls in das "Geschäft" ein. Die Rechtsschutzstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (nicht die eigentlich zuständige Qualitätssicherungskommission) ließ sich von allen substituierenden Ärztinnen und Ärzten in Niedersachsen 10% aller Behandlungsfälle des 4. Quartals 2005 inklusive Kopien der Btm-Rezepte vorlegen. Dazu wurden noch Fragen zum Verschreibungsverhalten, nach der Mitgabe-Regelung und dem Vorgehen bei der Take-Home-Verschreibung gestellt. Die AOK-Niedersachsen soll in mehreren Fällen auf staatsanwaltliche Ermittlungen gedrängt haben, in denen es um unerlaubte Mitgaben und Abrechnungsbetrug gehen soll.
Die DGS, Fachgesellschaft der substituierenden Ärztinnen und Ärzte, fordert, den Drucks auf die substituierende Ärzteschaft in Niedersachsen zu beenden.

Brief des DGS-Vorstandes an Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung in Hannover vom März 2007.

http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/KVNStellungnahme02-07.doc

Die DGS wird weiterhin auf rasche Erledigung der Vorwürfe drängen, damit das Klima für die Substitution in Niedersachsen wieder erträglich wird.


DGS 2 – BESUCH RUSSISCHER MÜTTER IN DEUTSCHLAND

Auf Einladung der DGS besuchte im April eine Gruppe von Müttern aus Russland, deren Kinder heroinabhängig sind, Substitutionspraxen und -ambulanzen, Beratungsstellen und Kliniken in Berlin, Hamburg, Bonn und Bielefeld. Da in Russland die Substitutionsbehandlung weiterhin offiziell abgelehnt wird, waren die Besucherinnen besonders an Gesprächen mit Substitutionspatienten russischer Herkunft und ihren Angehörigen interessiert. Außerdem trafen sie in Berlin die Drogenbeauftragte des Senats, sprachen mit Mitgliedern des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit und gaben Interviews für in Deutschland erscheinende russische Zeitungen. Ziel der Reise war, in Russland eine starke Angehörigenorganisation aufzubauen.
Begleitet wurde die Gruppe von Professor Vladimir Mendelevich, Anästhesist und Narkologe aus Kasan, der in Russland unermüdlich für die Einführung der Substitutionsbehandlung wirbt. Über sein Wirken veröffentlichte die britische Fachzeitschrift LANCET im vergangenen Jahr einen sehr freundlichen Artikel. Auf der diesjährigen International Harm Reduction Conference in Warschau (13.-17.5.07) wird ihm der International Rolleston Award verliehen.

DGS 3 - Aktuelle Informationen und Empfehlungen zu Auslandsreisen mit Methadon/Polamidon

INDRO-Münster und dgs-info haben aktuelle Empfehlungen für Patienten formuliert, wie angesichts verstärkter Kontrollen im internationalen Flugverkehr mit Substitutionsmitteln umzugehen ist.

Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten (Münster, Westfalen).

http://www.indro-online.de/kontakt.htm


DGS 4 - Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2007

Auch in diesem Jahr ruft der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. auf, am 21. Juli den Opfern der repressiven Drogenpolitik zu gedenken. Die DGS hat sich dem Aufruf angeschlossen und bittet Mitglieder und Leserschaft von dgs-info, sich an örtlichen Aktivitäten zu beteiligen.


DGS 5 – Kongresse und Veranstaltungen 2007, an denen die DGS beteiligt ist:

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007.

http://www.harmreduction2007.org/

SUCHTTHERAPIETAGE 2007 (Hamburg)

12. Suchttherapietage in Hamburg: vom 29. Mai - 01. Juni 2007. Schwerpunkt "Kultur und Sucht "
Die Kultur überformt Alle und Alles – das gilt auch für Drogenkonsum und Sucht. Es gibt keine Kultur ohne Drogen, aber deutliche Unterschiede in der Einbettung von Drogen, den Werten und Einstellungen und den drogenpolitischen Rahmungen. Kulturspezifisch geprägt sind die jeweils präferierten Drogen der Konsumenten, deren Gebrauchsmuster, die Prävalenzen von Missbrauch und Abhängigkeit sowie die Suchthilfesysteme.
Besonders in einer globalisierten Welt steht das Hilfesystem vor der Herausforderung der Kenntnis jeweils anderer Kulturen mit ihrem Norm- und Wertegefüge. Das gilt für das Thema Migration, geschlechtsspezifische Aspekte (Gender) und ebenso für subkulturelle oder jugendliche Lebenswelten.

http://www.suchttherapietage.de/

Email: kontakt@suchttherapietage.de

DHS-Suchtwoche 2007 (14.-18.6.2007): Den Alkoholkonsum zu reduzieren, das Bewusstsein für die Problematik zu vergrößern und die Stigmatisierung von Menschen mit Alkoholproblemen zu überwinden – das sind nur einige Ziele der geplanten Suchtwoche 2007 mit dem Thema „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“. Die DGS als Mitgliedsverband in der DHS unterstützt die Suchtwoche im Juni 2007. Am Freitag, 15.Juni 2007, findet bundesweit die Aktion statt: „Suchtberaterinnen und Suchtberater besuchen Arztpraxen und Apotheken“. Im Netz unter „Materialien“ stehen Anleitungen zum Jugend- und Schülerparlament, zu Aktionen zur Alkoholprävention am Arbeitsplatz und für Ärzte zur Verfügung.
Die DGS bittet ihre Mitglieder, sich zahlreich an der Aktionswoche zu beteiligen.

http://www.suchtwoche.de/

Hier können Sie Ideen finden:

http://www.suchtwoche.de/web/veranstaltungen/ideen.php?id=9

Das Programmheft:

http://www.suchtwoche.de/web/abisz/index.php

Bestellungen einer größeren Anzahl per Fax (02381-901530)
oder per Mail (info@dhs.de)

Artikel in Deutsches Ärzteblatt online, 23.3.07

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27928

8. INTERDISZIPLINÄRER KONGRESS FÜR SUCHTMEDIZIN (München)

5.-7.Juli 2007 im HolidayInn Munich City Centre, München. Dieser Kongress soll die Möglichkeit bieten, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen und suchtmedizinisches Grundlagenwissen zu erwerben. Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Krankenschwestern und Krankenpfleger,Therapeutinnen und Therapeuten können Bewährtes und Neues diskutieren.
Für die Pflegekräfte, die in einem besonderen Spannungsfeld zwischen Vorgesetzten und Patienten stehen, bieten wir erstmals zum Auftakt des Kongresses ein suchtmedizinisches Symposium an.

http://www.m-i-c.de/mic/veranstaltungen/873712.php

Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis ist für den 12./13.September 2007 im Hamburg geplant. Veranstalter werden das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C sein.

http://www.hepatitiscfachtag.org/

http://www.hepatitiscfachtag.org/

16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, am ersten Wochenende im November 2007. Das Programm wird Ihnen demnächst als Extraausgabe von dgs-info zugestellt werden.


DGS 5 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.


DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

AST – AntiSTigma

Liebe Freunde und Förderer von AST e.V., unser Projekt „Radiospots“ ist abgeschlossen.
Sie können sie auf unserer Internetseite hören:

http://www.antistigma.de

Dieses Projekt ist eine gemeinsame Arbeit von AST e.V. und der Stiftung Sehnsucht.

Die Radiospots wurden im Rahmen eines betreuten Projektes von 9 Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren entwickelt. Sie sind Hauptschüler aus München und Umgebung und sie haben eines gemeinsam: sie sind „schwierig“. In der Schule fallen sie häufig auf. Die Erfahrung, ausgegrenzt zu werden, kennen sie aus ihrem eigenen Leben und ihrem unmittelbaren Umfeld. Um Stimmung einzufangen, waren sie mit Mikrophon und Aufnahmegerät auf den Straßen und in einer Einrichtung für suchtkranke Menschen unterwegs. Entstanden sind dabei zwei eindrucksvolle Spots, die helfen sollen, Diskriminierung und Stigmatisierung abzubauen. Es sollte – vielleicht auch mit Ihrer Hilfe – gelingen, sie bei Radiosendern unterzubringen.
Wir freuen uns auf eine Rückmeldung von Ihnen.

Vortrag über AST e.V. und Stiftung Sehnsucht "Radioprojekt" vom 7. Interdisziplinären Suchtkongress in München, Juli 2006.

http://www.antistigma.de/d/aktuelles_suchtkongress.html

Die Aktion „Diskriminierung melden“ läuft auf Hochtouren und findet großes Echo.
Suchtkranke Menschen, ihre Angehörigen oder Betreuer finden bei uns ein Forum, diskriminierende Erlebnisse zu beschreiben.
Wir haben einige Beispiele ausgesucht: Sie finden sie auf unserer Homepage unter dem Link „Fälle der Diskriminierung“. Es ist eine deutliche Dokumentation, dass suchtkranke Menschen weiterhin als Versager wahrgenommen und in öffentlichen und privaten Bereichen auch so behandelt werden – ihr Schicksal, ihre Krankheit wird auf eigenes Verschulden zurückgeführt, ein respektvoller Umgang bleibt ihnen verwehrt. Wir arbeiten fieberhaft daran, eine Datenbank zu erstellen, um in einem zweiten Schritt Brennpunkte gezielt zu verbessern.
Bitte helfen Sie uns weiter dabei, den Menschen Mut zu machen und uns ihre Erlebnisse zu melden. Den Fragebogen zum Ausdrucken und Verteilen finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage unter dem Link „Hilfe“ und dem Hinweis: „So können Sie Diskriminierung melden“ (pdf).

"Irrsinnig menschlich" – Verein für Öffentlichkeitsarbeit in der Psychiatrie.

http://www.irrsinnig-menschlich.de/html/news.html

Stories from Inside: Prisoner Rape and the War on Drugs. Stop Prisoner Rape (SPR) is a human rights organization that seeks to put an end to sexual violence in all forms of detention. SPR works to: engender policies that ensure government accountability for prisoner rape; change flippant and ill-informed public attitudes toward sexual abuse behind bars; and promote access to servicesfor survivors of this type of violence. (STOP PRISONER RAPE, Los Angeles, USA, 2007)

http://www.spr.org/pdf/StoriesFromInside032207.pdf

Drugs and poverty: A literature review. A report produced by the Scottish Drugs Forum (SDF) on behalf of the Scottish Association of Alcohol and Drug Action Teams. (Glasgow Caledonian University, March 2007)

http://www.sdf.org.uk/sdf/files/Drugs%20and%20Poverty%20Literature%20Review%2006.03.07.pdf

Moskau. Rights groups oppose mandatory medical treatment for drug addicts. (webindia123.com, 5.3.07)

http://news.webindia123.com/news/Articles/World/20070305/608105.html

Drug user involvement in treatment decisions. Discussion of how drug users are and can be involved in making decisions about their treatment. Jan Fischer, Nick Jenkins, Michael Bloor, Joanne Neale and Lee Berney, Joseph Rowntree Foundation (UK), 17.3.07.

http://www.jrf.org.uk/bookshop/details.asp?pubID=868

Release: needed then - needed now. In 1967 Release arrived on the scene to champion human rights and offer the first national drugs helpline. Forty years on, we invite executive director Sebastian Saville to explain why the organisation is as passionate as ever about making sure drug users are not unfairly treated by the law. (Drink and Drug News, 23.4.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/april0407/release.pdf

The International Network Of People Who Use Drugs – Inpud. Inpud is a global network uniting Activist people who use drugs world wide. We, International Drug User Activists, want to establish our rights and reclaim the right to be our own spokespersons striving for self-representation and self-empowerment.

http://www.inpud.org/

USA / NY. New York Drug Users Get Organized. (jointogether, 8.3.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/new-york-drug-users-get.html

History of Drug User Organizing. This is excerpt is from the Drug User Organizing Manual created by Jennifer Flynn, Lead Organizer, NYCAHN for the Open Society Institute’s International Harm Reduction Development Program (IHRD). (VOCAL – NY Users Union)

http://www.nycahn.org/nyusersunion.htm

 
JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE

Das bundesweite JES-Netzwerk hat seinen Newsletter neu gestaltet: JES – NEWS, Ausgabe Mai 2007.

 
ARCHIDO

Launch des Elisad Gateway zu Alkohol, Drogen und Sucht. Unter dieser Webadresse sind nun auch in deutscher Sprache die Suchmöglichkeiten des Online-Katalogs verfügbar, der Einträge zu mehr als 1000 hochwertigen Internetquellen aus 35 Ländern umfasst. Der EU-geförderte Informationsdienst wurde in Zusammenarbeit mit 24 im Suchtbereich spezialisierten Bibliotheken entwickelt. (PM vom 12.4.07)

http://www.addictionsinfo.eu

ARCHIDO - Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente und Sucht. Datenbank, Bibliographien, Videographie, Rezensionen und elektronischen Publikationen. Mit wöchentlichen TV-Tips zu Drogen und Sucht und Zugang zu ELISAD – European gateway on alcohol, drugs and addiction.

http://www.archido.de/

BRIEF AUS SCHANGHAI


Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, hat diesmal drei Berichte geschickt über die Ausbildung von Drogenberatern und –therapeuten in Shanghai und über Sozialarbeit in der VR China.

Sozialarbeit in der Hilfe für Drogenabhängige: noch Neuland in China. Die Drogenberatungseinrichtung „Council of Shanghai ZiQiang Social
Services” (CSZQSS) in Shanghai – Modell für ganz China.

Weitere Fortschritte in der Ausbildung von Suchttherapeuten in China: Sino-US Training Drug Counseling and Treatment.

Call for papers: International Conference on „Knowledge, Policy and Service: A Dialogue Between East and West on Social Work“, October 28 and 29,2007, East China University of Science and Technology, Shanghai.

China sets up data bank to monitor drug addicts. China's National Narcotics Control Commission (NNCC) said on Wednesday it established last year a data bank to monitor drug addicts. (People’s Daily Online, 11.4.07)

http://english.people.com.cn/200704/11/eng20070411_365693.html

HIV cases hit record high in Shanghai. (China Daily, 14.4.07)

http://www.chinadaily.com.cn/china/2007-04/14/content_850560.htm

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Der Kreuzbund e.V. in Hamm sucht zum 1. August 2007 einen Suchtreferenten/eine Suchtreferentin für eine unbefristete Vollzeitstelle. Den Text der Ausschreibung finden Sie unter

http://www.kreuzbund.de/stellenausschreibung.php

DHS: Bund und Länder starten kurzfristig ein Modellprogramm, um die Beratung von Menschen mit pathologischem Glücksspiel zu verbessern bzw. die weißen Flecken in der Hilfe zu schließen.
Das Projekt wird von der DHS-Geschäftsstelle koordiniert und dafür suchen wir - voraussichtlich beginnend im Juli und für die Dauer von drei Jahren - eine Koordinatorin / einen Koordinator mit Dienstsitz in Hamm.

Unbedingt erforderliche Voraussetzungen sind:
+ Außerordentlich gute Kenntnisse im Bereich der Prävention, Beratung oder Behandlung des pathologischen Glücksspiels;
+ Kenntnisse im Bereich der Versorgung von Menschen mit substanz- und verhaltensbezogenen Risiken und Problemen;
+ Erfahrung in Projektleitung;
+ gute Ausdrucksmöglichkeiten in Wort und Schrift
+ Kooperationsfähigkeit und Durchsetzungsstärke.

Interesse?
Entweder eine Bewerbung an unsere Geschäftsstelle (gerne per Mail an brodd@dhs.de) oder eine Vor-Anfrage an huellinghorst@dhs.de (Bitte keine Bewerbungsmappen oder Klarsichthüllen).
Vergütung: entsprechend TVöD

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

 
INDUSTRIENACHRICHTEN - ANZEIGEN

Neuer Tramadol-Test bei von minden GmbH.
Nach Entwicklung des Buprenorphin- und EDDP-Tests reiht sich nun ein neuer Parameter in das Lieferprogramm der von minden GmbH ein, der Tramadol-Test. Aufgrund der kaum vorhandenen Kreuzreaktion des immunologischen Opiattests wurde dieser Test speziell für die Detektion von Tramadolkonsum entwickelt und schließt so eine wichtige Lücke in der Drogenanalytik. Der Test reagiert nicht auf andere Opioide wie Heroin oder Methadon und ist somit sehr spezifisch auf Tramadol.
Der Stick hat einen cut-off von 100 ng/ml und erfasst bereits eine Einzeldosis von 50 mg Tramadol. Die Nachweiszeit der Substanz liegt, je nach Medikation und Konzentration des Urins, bei 2-6 Tagen.
Der Test ist ab sofort als Einzeltest in der Runddose mit 25 Stück lieferbar und kann schnell und einfach durchgeführt werden.
Der Schnelltest auf Tramadol im Urin kann nach Mitteilung des Herstellers nach der GOP 32146 abgerechnet werden
Weitere Informationen unter

http://www.vonminden.de/aktuelles.asp?sprache=de

Dräger Alcotest 6510 und 6810 med.
In vielen therapeutischen Bereichen und vor allem in der Substitution ist es wichtig, die Alkoholabstinenz der Patienten, z.B. vor Vergabe des Substitutionsmittels, sicherzustellen. Präzise und schnell gelingt Ihnen das mit dem Dräger Alcotest 6510 oder dem 6810 med, welcher speziell als Medizinprodukt für diagnostische Zwecke mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet ist.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eines dieser Geräte über die von minden GmbH zu beziehen: Kauf, als Leihgerät oder in Verbindung mit einer Liefervereinbarung über unsere Drogenschnelltests. Zur Ausarbeitung eines für Sie maßgeschneiderten und wirtschaftlich interessanten Angebotes setzen Sie sich bitte mit der von minden GmbH unter 02841/998200 oder info@vonminden.de in Verbindung!

SubOffice - Die erste komplette Softwarelösung für die Substitutionstherapie: Praxissoftware zur Dokumentation in der Substitutionsbehandlung.

http://www.q-med-praxis.de/index.php

AIDS Drugs Sales Seen Topping $10 Billion by 2015. The launch of new drugs and an increase in the number of people diagnosed with HIV is set to make AIDS medicine a $10.6 billion market by 2015. (Reuters, 12.4.07)

http://www.reuters.com/article/healthNews/idUSL119520420070412?feedType=RSS

Studie warnt Pharmabranche vor Konkurrenz der Gates-Stiftung. Zynischer Konkurrenzkampf: Eine neue Studie warnt Pharma-Unternehmen vor der Stiftung von Microsoft-Gründer Gates. Diese steckt hunderte Millionen in die Entwicklung von Aids- und Malaria-Medikamenten - und sei damit zum ernst zu nehmenden Wettbewerber geworden. (Der Spiegel online, 18.4.07)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,477748,00.html

http://www.theglobalfund.org/de/

Schering-Plough hechtet vorwärts. Übernahme des Pharmageschäfts von Akzo Nobel. Die amerikanische Schering-Plough Corp. hat in einem Überraschungscoup den Kauf der Pharmasparte der niederländischen Akzo Nobel NV angekündigt. Der Deal ist für Akzo ein Befreiungsschlag, für Schering-Plough ein Riesensprung, wird doch das Geschäft um 50% erweitert und um eine Reihe aussichtsreicher neuer Produkte bereichert. (Neue Zürcher Zeitung, 13.3.07)

http://www.nzz.ch/2007/03/13/wi/articleF081J.html

 
RECHT UND GESETZ

SUBSTITUTIONSRECHT

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Hamburg. Rechtsmediziner Püschel warnt vor Methadon-Schwarzmarkt: ... Bei 63 Prozent der Drogentoten des Jahres 2006 wurde neben Heroin auch Methadon im Blut nachgewiesen... (Hamburger Abendblatt, 3.4.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/03/718249.html

Lüneburg / Uelzen. Ärzte geben illegal Methadon aus - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Mediziner. Sie haben Methadon und andere Ersatzdrogen illegal an Süchtige abgegeben oder ihnen verschrieben. Drogenhandel und Betrug wirft die Staatsanwaltschaft Lüneburg drei Ärzten aus Uelzen vor, gegen die sie in zwei getrennten Verfahren ermittelt. (Landeszeitung online, 10.4.07)

http://www.landeszeitung.de/start.phtml?fdat=result&idx=410243&tid=5&ir=lok

Saarbrücken: Ex-Grüner wegen Untreue vor Gericht. Der ehemalige saarländische Abgeordnete Pollak soll Krankenkassen um hohe sechsstellige Summe betrogen haben. (...) Der inzwischen aus der Partei ausgetretene Dr. Pollak, der 1998 als Landtagsabgeordneter beim Diebstahl von drei Badematten in einem Baumarkt ertappt worden war, betrieb in Saarbrücken eine Praxis für Suchtmedizin und Drogensubstitution. (...) (Die Tageszeitung, 19.4.07)

http://www.taz.de/dx/2007/04/19/a0157.1/text.ges,1

Mehr Methadon gegen Kokain. Arzt aus Baunatal wurde selbst süchtig - Prozess vor Landgericht geht Montag weiter. (HNA, 19.4.07)

http://www.hna.de/alfalineindex/00_20070419195105_Mehr_Methadon_gegen_Kokain.html

Österreich. Erneute Kritik an Substitutionsverordnung. Laut der vor eineinhalb Monaten in Kraft getretenen neuen Substitutionsverordnung müssen Suchtkranke in Österreich zustimmen, dass der Arzt persönliche Daten weitergeben darf. Nur dann erhalten sie Ersatzdrogen. Die jüngste Kritik an der Verordnung kommt jetzt von der Wiener Ärztekammer. Denn Drogenabhängige haben in diesem Fall kein Recht auf ärztliche Schweigepflicht. (Newsletter Institut Suchtprävention 4/2007)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.365/nav.6/view.29/level.2/


VERKEHRSRECHT UND DROGEN:

Geneva. Road traffic crashes leading cause of death among young people. Road traffic crashes are the leading cause of death among young people between 10 and 24 years, according to a new report published by WHO. The report, Youth and Road Safety, says that nearly 400 000 young people under the age of 25 are killed in road traffic crashes every year. Millions more are injured or disabled. (WHO, 19.4.07)

http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2007/pr17/en/index.html

Toroyan T, Peden M (eds), Youth and Road Safety, Geneva, World Health Organization, 2007.

http://whqlibdoc.who.int/publications/2007/9241595116_eng.pdf
Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Verletzungen und Unfälle. Alkoholkonsum spielt bei Verletzungen und Unfällen eine wichtige Rolle: 17 Prozent aller Verletzungen und Unfälle von Männern und 12 Prozent von Frauen sind alkoholbedingt. Das belegt eine Studie des Lausanner Universitätsspitals CHUV und der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA). Wer sich gelegentlich einen Rausch antrinkt, im Allgemeinen aber risikoarm Alkohol konsumiert, trägt das höchste Unfallrisiko. (Standpunkte 2/2007, Fachzeitschrift der SFA)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_02_07_Risiko_Unfaelle.pdf


VERSCHIEDENES:

Jahreskurzlage Rauschgift 2006. Das Bundeskriminalamt hat die Jahreskurzlage Rauschgift 2006 mit Daten zur Rauschgiftkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben. (BKA, 31.1.07)

http://www.bka.de/lageberichte/rg.html

Lingen. Polizei sucht Rauschgiftplantagen. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat den Betreibern illegaler Cannabis-Plantagen den Kampf angesagt und sucht jetzt verstärkt im Emsland und der Grafschaft Bentheim nach verdächtigen Gebäuden. Dabei setzt die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung. Indoor-Plantagen werden meistens professionell betrieben. Es werden dort illegal Cannabis-Pflanzen unter Speziallampen, mit künstlicher Bewässerung und bei hohen Temperaturen gezüchtet. (Neue Osnabrücker Zeitung, 03.02.2007)

http://www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/kreis_emsland/2007/02/15774659.html

"Focus": Zoll beschlagnahmt mehr Designer-Drogen. (Die Rheinpfalz, 2.4.07)

http://tinyurl.com/23b9m5

München: Offensive gegen Junkies und Penner. Drei neue Videokameras auf dem Orleansplatz in Haidhausen, Bußgelder und Platzverweise für Störer in ganz München - Polizei und Kreisverwaltungsreferat (KVR) wollen härter gegen Drogen- und Alkoholabhängige vorgehen, welche sich daneben benehmen. Mit einem dreistufigen Konzept wollen die Ordnungskräfte die Problematik in Griff bekommen. (München 24, 4.4.07)

http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&news_ID=10504

Berlin. Nicht jeder Straftäter kommt in den Genuss einer Drogen-Therapie. Ob Straftäter in der Haft eine Entziehungskur machen können, wird künftig stärker vom absehbaren Erfolg der Therapie abhängig gemacht. Der Bundestag verabschiedete am Freitag ein Gesetz, nach dem Verurteilte nur dann in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden sollen, wenn erwartet werden kann, dass der Alkohol- oder Drogenentzug erfolgreich sein wird. (net-tribune, 27.4.07)

http://www.net-tribune.de/article/270407-335.php

Berlin. Künftig bessere Therapie für kranke Täter? Mini-Reform der Unterbringung in psychiatrischen Krankenhäusern und Entziehungsanstalten. (Neues Deutschland, 30.4.07)

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=108937&IDC=2


EUROPA UND DIE WELT:

Gericht stoppt Lockerung von Cannabis-Verbot. (Südtirol online, 15.3.07)

http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=d&ArtID=90292

Schweiz. Sichergestellter Hanf wird von Besitzern gepflegt. Vor einem Jahr entdeckte die Polizei die Hanfanlage auf dem Rämel. Trotz neuem Strafgesetz musste sie bis jetzt nicht vernichtet werden. (suedostschweiz.ch, 23.3.07)

http://www.suedostschweiz.ch/medien/sogs/index_detail.cfm?id=373409

EuGH-Glücksspiel-Urteil nicht im Sinne der Suchtprävention.- In einem mit Spannung erwarteten Urteil sieht der Europäische Gerichtshof (EuGH) Strafen gegen ausländische Anbieter von Internet-Wetten als EU-rechtswidrig an und stärkt damit die Position privater Wettbanbieter wie etwa bwin. (institut suchtprävention oberösterreich, 7.3.07)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.348/nav.6/view.29/level.2/

Niederlande - Deutschland. Die niederländische Polizei geht massiv gegen den Cannabis-Anbau vor. Mit Hubschraubern und Wärmebildkameras spürt sie den Pflanzern nach. Deshalb weichen die Drogenbosse jetzt über die Grenze aus - und die Zahl der illegalen Plantagen in Deutschland explodiert. (Spiegel online, 3.5.07)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,480647,00.html

 
DROGENPOLITIK

Berlin. Zahl der Drogentoten auf niedrigstem Stand seit 1989. Die Zahl der Drogentoten in Deutschland hat den niedrigsten Stand seit 1989 erreicht: Im Jahr 2006 starben 1.296 Menschen durch illegales Rauschgift, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, bei der Vorstellung ihres Suchtberichts heute in Berlin sagte. Die SPD-Politikerin warnte zugleich vor „Verharmlosung von Alltagsdrogen“ wie Tabak, Alkohol und Medikamenten. In der Diskussion um das sogenannte Kampftrinken Jugendlicher wandte sie sich gegen schärfere Gesetze. Stattdessen plädierte sie für einen Ausbau der Kontrollen in Gaststätten. (Deutsches Ärzteblatt online, 3.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28342

Pressemitteilung der Drogenbeauftragten. (3.5.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] sse-Drogenbeauftragte/pm-03-05-07,param=Links.html

BMG-D-G602, Drogen- und Suchtbericht 2007

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_603 [...] plateId=raw,property=publicationFile.pdf/g-602.pdf

http://tinyurl.com/2fzzep

Tabakindustrie und Ärzte: „Vom Teufel bezahlt . . .“; Grüning, Thilo; Schönfeld, Nicolas; Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007, Seite A-770 / B-678 / C-652. Wie die Tabakindustrie versucht, systematisch Einfluss auf die Forschung zu nehmen, ist belegt. Mit ethischen Prinzipien ist eine Kooperation nicht vereinbar. Forschungseinrichtungen und Fachgesellschaften ziehen die Konsequenzen. (Fulltext, open access)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=54940

ETHICS AND DRUG POLICY
By Alex Wodak
During the 20th century, support for a deontological approach to illicit drugs grew steadily. As a deontological framework was invoked, how goals were accomplished was considered more important than what was achieved. Accordingly, global drug prohibition was considered right even though illicit drug production and consumption, deaths, disease, crime and official corruption increased steadily. (Psychiatry. Volume 6, Issue 2 , February 2007, Pages 59-62) (Fulltext, open access)

http://tinyurl.com/2lnvf8

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/04/ethics-and-drug-policy-paper-now-online.html

INTERNATIONAL DRUG POLICY CONSORTIUM - 5 POLICY PRINCIPLES. This short paper summarises the five fundamental principles for effective drug policies that have been developed and agreed by IDPC members through research, analysis and debate over the last two years. They represent a set of practical high order principles that can be used to guide national and international debates, and will be used as the basis of advocacy by the IDPC in the coming months and years.

http://www.internationaldrugpolicy.net/reports/IDPC_5_Principles.pdf

Bremen. Friede, Freude, Drogenpolitik. Den Drogenabhängigen in dieser Stadt muss besser geholfen werden - darin waren sich PraktikerInnen und PolitikerInnen auf einer Podiumsdiskussion einig. Jetzt muss nur noch Geld her. (Die Tageszeitung, 26.3.07)

http://www.taz.de/pt/2007/03/26/a0077.1/text

Amendt fordert Freigabe von Cannabis - Drogenexperte warnt vor hohem Wirkstoffgehalt. Der Sozialwissenschaftler und Publizist Günter Amendt hat die Gleichstellung von Cannabis mit Rauschmitteln wie Alkohol oder Tabak gefordert, um einen Schutz der Konsumenten zu ermöglichen. (Deutschlandradio Kultur, 4.4.07)

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/612447/

MAKING THE CASE FOR LEGALIZING MARIJUANA. As founder and executive director of the Drug Policy Alliance, Ethan Nadelmann is pursuing alternatives to the war on drugs. He is keenly aware of the many objections to legalizing street drugs. But is marijuana a special case? Nadelmann offers his views on the subject in a conversation with Robert Siegel. (National Public Radio, All Things Considered, 6.4.2007)

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=9434794

Österreich. Hanfkonferenz Forderung nach Legalisierung von Cannabis. (oe24, 8.4.07)

http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/article124704.ece

Eltern fordern Legalisierung! - Tragetaschenaktion des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. Bundesverbandes. Nach unserer erfolgreichen Plakataktion "Eltern fordern Legalisierung" nun eine Aktion mit umweltfreundlichen Tragetaschen. Die Taschen können bei uns gegen einen finanziellen Solidaritätsbeitrag von 3 Euro/Stck erworben werden. Hinzu kommen noch Portokosten. Ab 50 Stück gibt es Prozente ! (Mitteilung vom 12.4.07)

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1

Im Bundestag notiert: Steuermehreinnahmen In Folge einer Legalisierung von Cannabis. Kleine Anfrage der Linksfraktion. (hib, 24.4.07)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_106/09.html

Berlin. Die Jugendorganisation der Grünen hat vor dem Hintergrund des neuen Suchtberichts der Bundesregierung eine Legalisierung des Cannabis-Konsums sowie die Einführung eines Drogenführerscheins verlangt. «Statt insbesondere den jungen Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit Drogen zu vermitteln, beschränkt sich der Horizont der Debatte immer noch auf einseitige Verbote», kritisierte am Freitag der Sprecher der Grünen Jugend, Jan Philipp Albrecht, in Berlin. (net tribune, 4.5.07)

http://www.net-tribune.de/article/040507-91.php

Rausch und Realität - Drogen im Kapitalismus. (Jungle-World, 11.4.07)

http://www.jungle-world.com/seiten/2007/15/9705.php

Rosalie Liccardo Pacula, Robert J. MacCoun, Peter Reuter, Jamie Chriqui, Beau Kilmer, Katherine Harris, Letizia Paoli, and Carsten Schaefer, "What Does It Mean to Decriminalize Marijuana? A Cross-National Empirical Examination" (September 8, 2004). Center for the Study of Law and Society Jurisprudence and Social Policy Program. JSP/Center for the Study of Law and Society Faculty Working Papers. Paper 25. (Fulltext, open access)

http://repositories.cdlib.org/csls/fwp/25/


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
(SIEHE AUCH: SUBSTANZEN -> NIKOTIN)

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

World No Tobacco Day 2007. (WHO 2007)

http://www.who.int/tobacco/communications/events/wntd/2007/en/index.html

Smoke-free inside – Create and enjoy 100% SMOKE-FREE ENVIROMENTS, WHO 2007.

http://www.who.int/tobacco/resources/ [...] /wntd/2007/Smoke-free%20inside%2012pages_FINAL.pdf

Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/

Fact-Sheets des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.
+ "Unzureichender Gesundheitsschutz vor Tabakrauch beim Einsatz von lüftungstechnischen Anlagen"
+ "Hohe Konzentrationen von giftigen und krebserzeugenden Stoffen durch Tabakrauchbelastung in deutschen Gastronomiebetrieben"
+ "Wirtschaftliche Lage nach Einführung der rauchfreien Gastronomie: Stabile Umsätze und gesicherte Arbeitsplätze"
+ "Deutschland benötigt eine gesetzliche Regelung für rauchfreie Gastronomie"
+ "Stabile Umsätze und gesicherte Arbeitsplätze nach Einführung der rauchfreien Gastronomie"

http://www.tabakkontrolle.de

USA. Harvard School of Public Health: Presentations to the Motion Picture Association of America (MPAA) on Smoking in the Movies. (23.2.07)

http://www.hsph.harvard.edu/mpaa/

Hollywood's Smoke Alarm. The American screen has long been a smoky place, at least since 1942's Now, Voyager, in which Bette Davis and Paul Henreid showed how to make and seal a romantic deal over a pair of cigarettes that were smoldering as much as the stars. Today cigarettes are more common onscreen than at any other time since midcentury: 75% of all Hollywood films - including 36% of those rated G or PG - show tobacco use, according to a 2006 survey by the University of California, San Francisco. (Time Magazine, 12.4.07)

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1609773,00.html

UK. A new advertising campaign which will show ordinary people arguing for and against their right to smoke in public has been devised as part of the government's attempt to win hearts and minds over the smoking bans being introduced in England and Wales this year. The adverts, filmed by a Hollywood cinematographer, feature smokers and non-smokers in a hairdressing salon, a cafe and a bar. The characters make the same statements, such as 'I pay taxes, I have rights' but are looking at the issue from opposing points of view. The commercials close with the line: 'Secondhand smoke kills. The new ban won't.' (Guardian unlimited, 4.3.07)

http://observer.guardian.co.uk/uk_news/story/0,,2026204,00.html

Das Europa-Parlament (EP) lockert sein eigenes totales Rauchverbot. Gut sechs Wochen nach der Verbannung aller Glimmstängel aus den Parlamentsgebäuden in Brüssel hat die EP-Verwaltung beschlossen, das Rauchen teilweise wieder zuzulassen. (Ärztezeitung online, 6.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=439323,4998,/medizin/rauchen

Drogenrat ist gegen Ausnahmen vom Rauchverbot. Der Nationale Drogen- und Suchtrat hat die Bundesländer vor einem Ausscheren beim geplanten Rauchverbot in Gaststätten gewarnt. (Ärztezeitung online, 7.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=441075,4999,/medizin/rauchen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung besucht die Stiftung Synanon – Suchtselbsthilfegemeinschaft seit 33 Jahren rauchfrei. Anlässlich ihres heutigen Besuches bei der Stiftung Synanon erklärt die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing: „Das Beispiel Synanon zeigt, dass es auch in Suchthilfeeinrichtungen möglich ist, Rauchverbote erfolgreich durchzusetzen.“ (BMG, Drogenbeauftragte, PM vom 8.3.07)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-08-03-07,param=.html

Verlotterte Anmaßung. Jetzt reicht's: SPD-Drogenbeauftragte will das Rauchen im Auto verbieten. Wer ist eigentlich, möchte ich jetzt doch mal fragen, diese durchgeknallte, komplett irre SPD-Tante Sabine Bätzing, diese Gans? Diese Drogenbeauftragte der Bundesregierung? (Die Tageszeitung, 9.3.07)

http://www.taz.de/pt/2007/03/09/a0234.1/textdruck

Bald weniger Rauch im Bundestag. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27775

Johannesburg. Rauchverbote in Restaurants und Gaststätten sind weniger umsatzschädlich als befürchtet. Das belegt eine südafrikanische Studie, die die Auswirkungen eines vor sechs Jahren eingeführten Nichtraucher-Gesetzes untersuchte. (Ärztezeitung online, 11.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/13/047a1605.asp?cat=/medizin/rauchen

Belmont, Kalifornien. The most sweeping anti-smoking law in the world gets its first public airing tonight in the Peninsula city of Belmont, which aims to curb the harmful effects of second-hand smoke.
Lighting up on a sidewalk in the city of 25,000 residents: verboten. Puffing away in an apartment building: no way. Smoking in the company car: sorry. Even smoking in your own home could be a nuisance if a neighbor complained about the wafting smoke. (San Francisco Chronicle, 13.3.07)

http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/03/13/MNGRHOK7RS1.DTL

Österreich. "Bei einem Verbot gibt es eine Revolution". Auf die freundliche, aber bestimmte Frage nach einem Nichtrauchertisch reagierte der Oberkellner eines Wiener Bierlokals äußerst ungehalten: "Dies ist ein Raucherlokal, und das ist auch gut so!", raunzte er die deutsche Touristin an. Doch der Mann könnte sich täuschen. Denn die Tage ungestörten Rauchens in österreichischen Lokalen sind gezählt. (Ärztezeitung online, 19.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442571,5024,/medizin/rauchen

Heidelberg. Krebsforscher fordern einheitliches Rauchverbot in Gaststätten. Vor der Entscheidung der Ministerpräsidenten über ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden haben Gesundheitsfachleute nachdrücklich vor einer Aufweichung des Kompromisses der Ländergesundheitsminister gewarnt. Die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum mahnten am Dienstag bundesweit einheitliche Lösungen an. Die nicht rauchenden Angestellten und Gäste in der Gastronomie dürften nicht schlechter gestellt werden als in anderen öffentlichen Gebäuden oder Arbeitsplätzen. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27888

Länder für begrenzte Ausnahmen beim Rauchverbot in Gaststätten. Das Rauchen in Gaststätten soll künftig deutlich eingeschränkt werden. Allerdings sollen die Bundesländer Ausnahmen beschließen können, teilten Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff (CDU) und Berlin Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nach einer Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Berlin mit. Verboten werden soll das Rauchen künftig in Behörden, Bildungs-, Kultur- und Gesundheitseinrichtungen, in Verkehrsmitteln und in Diskotheken. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27920

Bund will mehr Nichtraucherschutz. Die Bundesregierung hält die von den Ländern gestern vereinbarten Maßnahmen zum Nichtraucherschutz für noch nicht ausreichend. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27932

Hoppe wertet Ausnahmen vom Rauchverbot als Versagen. Die Einigung der Ministerpräsidenten zum Rauchverbot stößt bei der Bundesärztekammer auf Kritik. Der Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe wertet die geplanten Ausnahmen als Versagen der Länder-Chefs. (Ärztezeitung online, 26.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443510,5035,/medizin/rauchen

Vier Bundesländer bringen Gesetze zum Nichtraucherschutz auf den Weg. Der Nichtraucherschutz in Deutschland kommt weiter voran. Mit Baden-Württemberg, Thüringen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen brachten heute vier weitere Landesregierungen entsprechende Regelungen zu einem Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Einrichtungen auf den Weg. Bereits am vergangenen Freitag hatte das bayerische Kabinett als erstes Bundesland einen Gesetzentwurf gebilligt. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27972

Brandenburg will Verstöße gegen Rauchverbot hart bestrafen. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27990

Die Verbotsgesellschaft. (...) In einer liberalen Gesellschaft muss es erlaubt sein, Fehler zu begehen - sich zu schaden, Sportunfälle zu riskieren, krank zu werden, süchtig, faul, dick, hässlich oder dumm zu sein. So darf auch beim Rauchen der staatliche Schutz nicht auf die Verhinderung der Selbstschädigung abzielen, und die Nichtraucher soll der Staat nur dort schützen, wo sich diese nicht mit vertretbarem Aufwand selber schützen können. (...) (Neue Zürcher Zeitung, 31.3.07)

http://www.nzz.ch/2007/03/31/il/kommentarF2474.html

Hannover. Wulff wegen Sponsorings durch Tabak-Konzerne in der Kritik. Wegen eines langjährigen Sponsorings durch die Tabakindustrie sieht sich Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) mit dem Vorwurf der Käuflichkeit konfrontiert. Der SPD-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Wolfgang Jüttner, bezweifelte in der Zeitung „Bild am Sonntag“ die Unabhängigkeit Wulffs bei der Entscheidung über den Nichtraucherschutz in Niedersachsen. Die Tabaklobby sei Sponsor vieler Veranstaltungen der Landesregierung. „Da stellt sich schon die Frage nach Käuflichkeit“, sagte Jüttner. Niedersachsen hatte sich gegen ein generelles Rauchverbot in Gaststätten ausgesprochen. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28025

Adda, Jerome and Cornaglia, Francesca, "The Effect of Taxes and Bans on Passive Smoking" (July 2006). IZA Discussion Paper No. 2191. „... While bans in public transportation or in schools decrease the exposure of non-smokers, bans in recreational public places perversely increase their exposure by displacing smokers to private places where they contaminate non-smokers, and in particular young children. ...“ (Abstract)

http://ssrn.com/abstract=919963

Fulltext, open access.

http://econrsss.anu.edu.au/pdf/DP509.pdf

UK. The ban on smoking in public places has been hailed as a huge success on its first anniversary. Scotland banned smoking in enclosed public spaces on 26 March last year and bans are due in Wales and Northern Ireland in April and England in July. (BBC News, 26.3.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/scotland/6491471.stm

China: Anti-Smoking Campaign Begins. An anti-smoking campaign, 'Toward a Smoke-Free China,' has been launched to get people to give up the habit which could be harmful to health. The campaign was launched in Beijing on Friday with a fund of $125 million. The money was donated by the New York City Mayor Michael Bloomberg. ((China Daily, 7.4.2007)

http://www.chinadaily.com.cn/cndy/2007-04/07/content_845430.htm

Niedersachsen. Wulff will zum August strenges Nichtrauchergesetz in Kraft setzen. Nach der harschen Kritik an seinen ursprünglichen Plänen drückt Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) beim Nichtraucherschutz aufs Tempo. Spätestens zum 1. August werde in Niedersachsen als voraussichtlich erstem Bundesland ein weitreichendes Nichtraucherschutzgesetz in Kraft treten, erklärte Wulff am Dienstag in Hannover. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28179

Irland. Rauchverbot: Angestellte in irischen Pubs mit besserer Lungenfunktion. In Irland hat sich die Luft in den Gaststätten und die pulmonale Gesundheit der dort Beschäftigten dramatisch gebessert, seit das Rauchen dort verboten ist. Dies ergibt sich aus einer Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2007; 175: 840-845). Profitiert haben jedoch nur Nichtraucher. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28167

Wer nicht raucht, bekommt einen Tag Sonderurlaub. Die Helios-Kliniken belohnen ihre Nichtraucher. Beschäftigte, die auf dem
Klinikgelände und während der Arbeitszeit nicht rauchen, erhalten
einen zusätzlichen Urlaubstag. (Ärztezeitung online, 23.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=446977,5078,/medizin/rauchen

Blauer Dunst: Bundesländer heftig kritisiert. Die SPD-Gesundheitspolitikerin Marion Caspers-Merk hat die Bundesländer aufgefordert, ihren Ankündigungen zum Nichtraucherschutz rasch auch gesetzliche Regelungen folgen lassen. (Ärztezeitung online, 24.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=447136,5082,/medizin/rauchen

Bundestag debattierte erstmals über Nichtraucherschutzgesetz. Der Bundestag hat am Freitag erstmals über das geplante Rauchverbot in Bundesbehörden, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen debattiert. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wies in der ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Regierung auf die Gesundheitsgefahren durch das Passivrauchen hin. In Deutschland seien rund 3.300 Todesfälle jährlich auf Passivrauchen zurückzuführen: „Es ist deshalb höchste Zeit zum Handeln.“ (Deutsches Ärzteblatt online, 27.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28308

"Tabak ist das Gesundheitsrisiko Nummer eins". Vor allem den Schutz von Kindern hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) beim geplanten strengen Rauchverbot in Bussen, Bahnen und Bundesbehörden im Sinn. (Ärztezeitung online, 30.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=447938,5091,/medizin/rauchen

Wiesbaden. In Hessen rückt ein weitgehendes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten näher. Nach dem Willen der Landesregierung soll ab Herbst das Rauchen in Kliniken, Theatern, Museen, Kinos, Konzertsälen, Hochschulen und Heimen komplett verboten sein. In Behörden, Gaststätten und Diskotheken sowie auf Flughäfen dürfen Zigaretten dann nur noch in abgetrennten und gekennzeichneten Nebenräumen angezündet werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28336

Public smoking bans show signs of success in Europe. The Lancet 2007; 369:1507-1508. DOI:10.1016/S0140-6736(07)60691-6. (5.5.07, Fulltext, open access))

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607606916/fulltext


ALKOHOLSTEUER - ALKOHOLPOLITIK

Berlin. Skepsis bei Alkoholverbot für Jugendliche bis 18 Jahre. Forderungen nach einem absoluten Alkoholverbot für Jugendliche sind von Fachpolitikern der Parteien überwiegend mit Skepsis aufgenommen worden. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sprach sich „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ gegen eine Anhebung der Altersgrenze für die Abgabe von Alkohol an Jugendliche auf 18 Jahre aus. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27808

INTERVIEW ZUM KOMA-TRINKEN: "Eine Art Wohlstandsverwahrlosung". Politiker fordern wegen Alkohol-Exzessen von Jugendlichen schärfere Gesetze. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht die Berliner Drogenbeauftragte Christine Köhler-Azara über geplanten Suff von Minderjährigen - und die Hauptstadt als Ballermann der Republik. (Spiegel online, 13.3.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,471445,00.html

Verbot oder Freiheit - was ist gefährlicher?. Politiker, die zu einem Verbot von Alkohol unter 18 Jahren aufrufen, haben den Ernst der Lage erkannt - sie wählen jedoch den falschen Ansatz. Verbote bewirken lediglich, dass es nur noch reizvoller wird, der Regel zu trotzen. Im Falle von Alkohol kann dies tödlich enden. (Ärztezeitung online, 15.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442041,5019,/medizin/alkohol

Erziehen oder verbieten? Kontroverse um Alkohol. Die Forderung nach einem generellen Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren entzweit Deutschlands Politiker. Während die eine Seite Alkohol als gefährliches Suchtmittel einstuft und für ein Verbot eintritt, fordern andere mehr erzieherische Verantwortung des Staates und der Gesellschaft. (Ärztezeitung online, 15.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442093,5019,/medizin/alkohol

Europäer pro Alkoholverbot für Jugendliche. Eine große Mehrheit der Europäer befürwortet ein striktes Alkoholverbot für Jugendliche. Bei einer jetzt veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU- Kommission sprachen sich 87 Prozent der EU-Bürger und 88 Prozent der Deutschen dafür aus, Jugendlichen unter 18 Jahren keinen Alkohol zu verkaufen. (Ärztezeitung online, 15.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442343,5020,/medizin/alkohol

Berlin. Stellungnahme der Fachstelle für Suchtprävention zu „Flatrate-Partys“, “Koma-Saufen“, “Binge Drinking“. (März 2007)

Attitudes towards Alcohol. European Commission, Special Eurobarometer, March 2007.

http://ec.europa.eu/health/ph_publication/eurobarometers_en.htm

Bundesmodellprojekt HaLT. Gerade in der aktuellen Diskussion der letzten Tage zum Thema "Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen" wurde deutlich, wie gut es ist, auf ein Modellvorhaben des Bundes gerade für diese Zielgruppe hinweisen zu können. Die Sammelmappe mit Materialien zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen, inkl. CD mit Materialien für die Praxis, kann bezogen werden über Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention:

http://villa-schoepflin@blv-suchthilfe.de

Wenn Sie sich kurzfristig über das Modellprojekt informieren wollen: Die Leiterin, Heidi Kuttler, hat dazu ein Interview gegeben. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)

http://www.zuender.zeit.de/2007/11/halt-alkohol-programm

Alkoholverbot für Jugendliche bleibt umstritten. Die Forderungen nach einem Alkoholverbot für Jugendliche stoßen bei führenden Vertretern von Union und SPD auf Ablehnung. „Diese Forderungen sind nicht zielführend und zeigen ein falsches Politikverständnis“, sagte der bayerische CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), betonte, ein strengeres Alkoholverbot sollte erst in Betracht gezogen werden, „wenn wir die Möglichkeiten des aktuellen Rechts voll ausgeschöpft haben“. Dagegen befürworten einer Umfrage zufolge zwei von drei Deutschen ein generelles Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren. (Deutsches Ärzteblatt online, 19.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27859

"KOMA-SAUFEN" - 4,1 Promille - Berliner Mädchen in Klinik eingeliefert. Erst kam sie auf die Intensivstation, dann in die Kinderabteilung: In Berlin ist ein 15-jähriges Mädchen mit einem Alkoholpegel von 4,1 Promille ins Krankenhaus gebracht worden. Sie war in der Nacht in einem Park zusammengebrochen. (SPIEGEL ONLINE, 25.3.2007)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,473797,00.html

Berliner Schüler starb an Alkohol. (RBB, 29.03.07)

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/vermischtes/beitrag_jsp/key=news5668184.html

Berlin prüft Verbot von Flatrate-Partys. Die Politik reagiert auf den gefährlichen Trend unter Jugendlichen zum sogenannten "Koma-Saufen": Berlin prüft einem Zeitungsbericht zufolge ein Verbot von Flatrate-Partys. Erst gestern war in der Hauptstadt ein Jugendlicher nach einer Alkoholvergiftung gestorben. (Spiegel online, 30.3.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,474788,00.html

Bundesregierung gegen neue Gesetze zum Verbot von Flatrate-Partys. Berlin - Die Bundesregierung steht nach dem Alkoholtod eines 16-jährigen Berliner Schülers neuen Verboten skeptisch gegenüber. Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) sei „sehr zurückhaltend“ in der Frage neuer Gesetze, sagte eine Ministeriumssprecherin am Freitag in Berlin. Vielmehr müssten die vorhandenen Regelungen, die einen umfassenden Jugendschutz enthielten, eingehalten werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28018

ALKOHOLMISSBRAUCH BEI JUGENDLICHEN - Trinken, bis der Arzt kommt. Bei sogenannten Flatrate-Partys können Jugendliche für einen pauschalen Betrag trinken, so viel sie möchten. Weil das teilweise buchstäblich im Koma endet, fordern Politiker ein Alkoholverbot für Minderjährige. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 103, Heft 13, 30.3.07, S. 707 / 712)

http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=55191

Wir Säufer. Betrinken sich Jugendliche immer hemmungsloser? Im Gegenteil: Alkohol ist zunehmend out. Die einzige Ausnahme bilden die Risikotrinker - und deren Zahl steigt in jeder Altersgruppe. (ZEIT online, 3.4.07)

http://www.zeit.de/online/2007/14/alkoholmissbrauch?from=24hNL

Koma-Trinken ist bei Jugendlichen offenbar doch nicht so populär, wie es die derzeitige Debatte nahe legt: Der Anteil von Jugendlichen mit Rauscherfahrung ist eher rückläufig. (Ärztezeitung online, 4.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a0105.asp?cat=/medizin/alkohol

Bundesärztekammer. Jugend im Rausch. Hoppe: Behörden müssen Verstöße gegen Gesetze ahnden. (5.4.07)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5057.5061

Familienministerin will Alkoholverbot für Minderjährige. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.4.2007)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28149

Bremen. Die Innenminister der unionsgeführten Länder wollen sogenannte Flatrate-Partys mit unbegrenztem Alkoholausschank verbieten. (Deutsches Ärzteblatt online, 27.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28301

Hannover. Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hat ein Verbot von Alkohol für Jugendliche unter 18 Jahren gefordert. Grund sei, dass exzessiver Alkoholkonsum unter Jugendlichen in den vergangenen Jahren stark zugenommen habe. Nach Angaben der KKH sind die Krankenhausbehandlungen wegen übermäßigem Alkoholkonsums in der Altersgruppe der 15- bis unter 20-jährigen Versicherten zwischen 2001 und 2006 um 40 Prozent gestiegen. (Deutsches Ärzteblat online, 3.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28350

Beckstein fordert Verbot von Flatrate-Partys. (Deutsches Ärzteblatt online, 4.5.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28361


EUROPA:

EU-Drogenpolitik. Steigender Konsum, mehr Schmuggel, clevere Drogenbosse – Wolfgang Götz, Direktor der Drogen-Beobachtungsstelle der EU, über die drängendsten Probleme, die auf europäischer Ebene bekämpft werden müssen. (Die Presse, 25.2.07)

http://www.diepresse.at/home/panorama/oesterreich/diesucht/113279/index.do

European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA, Lissabon) - Jahresbericht 2006: Der Stand der Drogenproblematik in Europa.

http://ar2006.emcdda.europa.eu/de/home-de.html?CFID=4799632

http://www.emcdda.europa.eu/

Lissabon. Aufgabenbereich Der EU-Drogenbeobachtungsstelle wird erweitert. Neue Aufgabenbeschreibung als Antwort auf neue Herausforderungen im Drogensektor. (EMCDDA-Pressemitteilung vom 16.1.07)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=24062&sLanguageiso=EN

Drugnet Europe 57: 'How effective is the EMCDDA?' is one of the questions posed in the latest edition of Drugnet Europe in the context of an ongoing evaluation of the agency. Now readers of the newsletter are given the chance to 'have their say' (see p. 5). Also covered in this edition are: the new remit of the EMCDDA; a progress review of the EU drugs action plan (2005-2008); Management Board elections; and new EMCDDA work programmes (2007 and 2007-2009). Upcoming products are also showcased including: a new series of drug profiles; a prison health database; a drug treatment demand toolkit and an online register of research.

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=411&sLanguageiso=EN

NL. Two Dutch Left Green (GroenLinks) politicians have opened a web site to promote marijuana and its legal use and enjoyment. The Weed Map web site includes a search tool that locates all of Holland's coffee shops, as the country's marijuana bars are colloquially known. Coffee shop locations are marked with a pot leaf logo, moving one's mouse over which causes a window with the shop's street address to pop up.

http://www.wietkaart.nl/

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] een_politicians_open_pro_marijuana_web_site?&print

Scholen moeten drugsvrij zijn. Altijd en overal. Dat is namelijk veilig en in veel opzichten beter voor de leerling. Beter voor de gezondheid en beter voor de schoolprestaties. Website der CDA – Christlich Demokratischen Partei der Niederlande.

http://www.wietvrij.nl/

Wien. HEADS OF EU AND UN DRUGS AGENCIES MEET IN VIENNA.
EMCDDA and UNODC reinforce partnership and launch treatment demand toolkit. Cooperation between the EMCDDA and the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) took a further step forward in Vienna today with the adoption of a new joint work programme and the launch of a practical toolkit to help countries collect data on people seeking treatment for drug problems. (EMCDDA Press Release, 14.3.07)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=26917&sLanguageiso=EN

EU- Ausschreibung "2007 - Call for proposals - Program of community action in the field of public health (2003-2008)".

http://ec.europa.eu/phea/calls/call_for_proposals_en.html

Österreich. "Szene ist überall" - FPÖ fordert Zwangstherapie für Drogenkranke. Die stationäre Behandlung solle zum "Aggressionsabbau" auch Arbeit in der Wald- und Forstwirtschaft beinhalten. (oe24, 20.3.07)

http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/article119851.ece

Österreich. Zwangstherapie: Kritik von SPÖ und Grünen. (Wienweb, 25.3.07)

http://www.wienweb.at/content.aspx?id=128834&cat=22&channel=2

Schottland: Fury over Disney ‚children's champagne’. FROM the gold foil wrapping to the cork, the wire tie, and the shape of the bottle it looks - and bubbles - much like the real thing. But Disney Partyfizz, a fizzy juice drink aimed at the massive children's party market, has been seized on by health campaigners as a potentially dangerous gateway to alcoholism for youngsters. (Scotland on Sunday, 25.3.07)

http://scotlandonsunday.scotsman.com/health.cfm?id=462052007

Offener Brief von ENCOD (Europäische Koalition für gerechte und effektive Drogenpolitik) an die Commission on Narcotic Drugs im März 2007. (Pressemitteilung von: ENCOD, Veröffentlicht am 02.04.07)

http://tinyurl.com/2oces4

INTERNATIONAL DRUG POLICY CONSORTIUM BRIEFING NUMBER 4 - THE EUROPEAN UNION DRUG STRATEGY: PROGRESS AND PROBLEMS. This briefing paper gives an overview of the development of drug policies within the European Union, and the institutions and structures that exist to implement and evaluate these policies. Taking the EMCDDA Report 2006, and the European Commission 2006 Progress Review as their starting point, the IDPC analyses the strengths and weaknesses of current arrangements, and makes some recommendations for future action.

http://www.internationaldrugpolicy.net/reports/IDPC_BRIEFING_4.pdf

Schweiz. Bundesrat will Drogentests für ÖV-Personal. Nicht nur das SBB-Personal, sondern alle Personen mit Sicherheitsaufgaben im öffentlichen Verkehr sollen zum Drogen- und Alkoholtest antraben. Der Bundesrat hat im Rahmen der Bahnreform 2 einen entsprechenden Gesetzesentwurf dem Parlament zugeleitet. (Nachrichten CH, 18.4.07; Tagesanzeiger, 17.4.07)

http://www.nachrichten.ch/detail/273075.htm

http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/741702.html

The UK Drug Policy Commission report. Longer jail sentences for drug offences have failed to rid Britain's streets of illegal narcotics, according to a report released today. The report also found that government-backed education and prevention programmes designed to steer youngsters away from drugs appear to have had "very little impact" on experimentation with illicit substances. (The Guardian, 18.4.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n490.a05.html

AN ANALYSIS OF UK DRUG POLICY. (UKDPC – UK Drug Policy Commission, APRIL 2007)

http://www.ukdpc.org.uk/reports.shtml

Niederlande. Coffeeshops machen dicht. (NTV, 24.4.07)

http://www.n-tv.de/794275.html

Niederlande: Coffeeshops im Abseits. Jahrzehnte lang waren die Niederlande das Mekka für Kiffer. Doch mit der grenzenlos liberalen Drogenpolitik ist es längst vorbei. Immer mehr Coffeeshops müssen schließen. (Die Zeit, 24.4.07)

http://www.zeit.de/news/artikel/2007/04/24/100454.xml


DIE WELT:

Rio governor suggests Brazil should legalise drugs to fight crime. Governor Sergio Cabral sticks his head above the parapet to tell the world that prohibition is killing millions of people worldwide. He suggests legalisation and regulation of drug production and supply as a way to reduce the number of deaths. (Transform News March newsletter)

http://www.iht.com/articles/ap/2007/03/02/america/LA-GEN-Brazil-Drugs.php

Kanada. LEGALIZE DRUGS, SAYS UVIC RESEARCHER. Regulation Of Marijuana, Ecstasy Would Reduce Youth Death Toll. (Victoria Times-Colonist, 28.3.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n404.a06.html

http://www.carbc.uvic.ca/research.htm

South Africa's wine country fights alcoholism scourge. Healthcare workers struggle to change binge-drinking culture in a region that has the world's highest recorded levels of fetal alcohol syndrome. (The Christian Science Monitor, 12.4.07)

http://www.csmonitor.com/2007/0412/p01s04-woaf.html

EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN


In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch. In der Ausgabe 12 (März-April 2007) finden Sie eine Zusammenstellung auf Russisch.

Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)

http://www.wiad.de/

Schweiz. Der Tagungsbericht zur Nationalen Tagung "Polizei - Sozialarbeit - Migration - Sucht: Transkulturelle Kompetenz als Öl im Getriebe", vom 1. Dezember 2006, ist online erhältlich. Die Tagung wurde von Infodrog für die Arbeitsgruppe Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeit im Sucht- und Drogenbereich (ZuPo) organisiert.

http://www.infodrog.ch/txt/conf/2006/20061201_ZuPo_transkulturelle_Komptenz.pdf

Migration und Drogenabhängigkeit. Eine vergleichende Studie von türkischen Jugendlichen in Deutschland und in der Türkei. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Heilpädagogischen Fakultät der Universität zu Köln, vorgelegt von Fatma Parla (Erzincan/Köln, 2005).

1.Kongress der transkulturellen Psychiatrie in Deutschland: Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. 6.-9.9.2007, Universität Witten/Herdecke.

http://transkulturelle-psychiatrie-a-ch-d.gmxhome.de

BKA-Herbsttagung 2006: "Illegale Migration - Gesellschaften und polizeiliche Handlungsfelder im Wandel". Tagungsprogramm mit Vorträgen in Kurz- und Langfassung. (BKA -> Presse -> Hintergrundinformationen)

http://www.bka.de/

Interkulturelle Suchtberatung: Die Kompetenzplattform Suchtforschung der Katholischen Fachhochschule NW und die Otto Benecke Stiftung e.V. aus Bonn, beide gefördert vom BMBF und dem ESF, bieten gemeinsam eine 13-monatige Qualifikation im Bereich "Interkulturelle Suchtberatung" an. Fortgebildet für eine Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe werden Absolventen von Studiengängen aus dem psychosozialen Bereich. Die Vollzeitmaßnahme qualifiziert russischsprachige Zuwanderer und Bildungsinländer (auch mit Migrationsgeschichte), die im Bezug von ALG II sind, und verfolgt das Ziel, die Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt im Bereich niedrigschwelliger Suchtberatung und Suchtprävention zu integrieren. Ab 1.6.2007 stehen noch einige Teilnehmende für ein fünfmonatiges bezahltes Praktikum interessierten Einrichtungen zur Verfügung. Maßnahmeende ist der 31.10.2007. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter a.pauly@kfhnw.de

UK. Asians don't do drugs. Reaching people with substance misuse problems in many cultures and communities is hampered by ignorance and stereotyping. DDN finds out from Yaser Mir how actions can speak louder than words in connecting to the 'hard to reach'. (Drink and Drug News, 23.4.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/april0407/asians_dont_do_drugs.pdf

Vietnamesen in Berlin. Stress, Sucht und Skorbut. (SPIEGEL ONLINE - 12.6.2006)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,420715,00.html

http://www.bzga.de/bzga_stat/infodienst/migration/angebote/06_2006/vietnamesen-in-berlin.pdf

Berlin. Zur Fachtagung „Gemeinsames verbinden – Strategien interkultureller Gesundheitsförderung und Suchtprävention in Berlin“, die in und mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 23.11.2006 stattgefunden hat, liegt jetzt die Dokumentation vor. (Quelle: Newsletter Nr. 5, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, März 2007)

http://www.berlin-suchtpraevention.de/

http://www.berlin-suchtpraevention.de/download/doku_fachtagung23112006.pdf

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

DHS; Verhältnis- und / oder Verhaltensprävention bei Alkohol- und Tabakkonsum - was wirkt? 07./08.02.07 in Berlin.
Vorträge:
Verhältnisprävention wirkt - Beispiel Alkohol, Dr. Günther Wienberg
Verhaltensprävention - Beispiel Alkohol, Dr. Anneke Bühler
Verhaltensprävention des Rauchens, PD Dr. Reiner Hanewinkel
Verhältnisprävention wirkt: Tabak, Dr. Martina Pötschke-Langer
Tendenzen beim Konsum von Suchtmitteln durch Kinder und Jugendliche, Dr. Wolfgang Settertobulte
Seminar "Tabakprävention", Walter Farke
Verhaltens- und Verhältnisprävention bei Alkohol- und Tabakkonsum - was wirkt ?, Ingeborg Holterhoff-Schulte

http://www.optiserver.de/dhs/veranstaltungen/index.html

“50 Best” HIV Prevention Papers Re-Launched. In January 2007, IHRA relaunched the “50 Best” Collection on HIV Prevention and Care for Injecting Drug Users. The “50 Best” collections have been created by IHRA in order to provide free, accessible harm reduction resources on its website. The idea is to highlight around 50 papers in each area of harm reduction which best summarise the evidence-base, reasoning and justification for harm reduction interventions and approaches. These resources can then be used by other researchers, policy-makers, advocates or anyone interested in the field.

http://www.ihra.net/News#%E2%80%9C50Best%E2%80%9DHIVPreventionPapersRe-Launched

http://www.ihra.net/KeyPublications

Berlin. Kampagne „Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben“ von Scientology. Mit den verteilten Broschüren versucht Scientology u.a. an Schulen Fuß zu fassen. So verteilt Scientology zu unterschiedlichen Substanzen (z.B. Heroin, Cannabis, Kokain usw.) sogenannte Aufklärungshefte an Schulen. Diese dienen einzig der Rekrutierung neuer Mitglieder. Die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin rät von dem Einsatz der Broschüren in der Arbeit mit Jugendlichen entschieden ab und hat hierzu eine entsprechende Stellungnahme erarbeitet. (Februar 2007) (Quelle: Newsletter Nr. 5, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, März 2007)

http://www.fachstelle-suchtpraevention.de/presse/index.html

Nach der Eröffnung ihrer neuen Räumlichkeiten in der Otto-Suhr-Allee im Herzen Berlins hat die Scientology Kirche jetzt eine massive Ausweitung ihrer Drogenpräventionskampagne „Sag NEIN zu Drogen“ angekündigt. (Pressemeldung von: Presseverein der SKiD e.V., 11.3.07)

http://www.businessportal24.com/de/Scientology_Drogenpraeventionskampagne_Berlin_146557.html

Dubiose Streetworker - Scientology verteilt Broschüre gegen Drogen. Vor sechs Wochen hat die umstrittene Scientology-Organisation in Berlin-Charlottenburg ihre Deutschland-Zentrale eröffnet, die sie selbst „Kirche" nennt. Doch nach deutscher Rechtssprechung sind Scientologen keine Religionsgemeinschaft. Von Experten wird die Organisation vielmehr als "problematisch" eingeschätzt, weil sie wirtschaftliche Interessen verfolge und es für Mitglieder schwierig sei, wieder auszusteigen.
Jetzt fällt Scientology erneut mit einer Aktion auf - und zwar mit einer dubiosen Aufklärungskampagne gegen Drogen. Dafür haben die Scientologen eigenen Angaben zufolge Tausende Broschüren verteilt - diese Hefte seien auch als Informationsmaterial für Eltern und Lehrer gedacht. (inforadio rbb, 27.2.07)

http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/711/171711_article.shtml

Narconon-Hubbard-Scientologen-sag-nein-zu-Drogen.de: Die Fakten über den Joint (2002 und 2003.

http://www.sag-nein-zu-drogen.de/download/fakten_joint.pdf

Homepage von sag-nein-zu-Drogen.de:

http://www.sag-nein-zu-drogen.de/index.html

Das Internetportal PrevNet, das Expert/innennetzwerk der Suchtprävention in Deutschland informiert und PrevNet bietet für alle interessierten Internetuser bundesweit: Termine, z.B. Fortbildungen, Aktionswochen; Informationen zu Institutionen und Akteuren der Suchtprävention; Projektinformationen und Materialien; Studien und Newsletter. (Quelle: Newsletter Nr. 5, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, März 2007)

http://www.prevnet.de/

UK. A new approach to prevent and reduce alcohol-related harm. This research, by a team at Middlesex University, reviews international experience of using a ‚multi-component’ approach to develop and implement community-based prevention programmes. (Joseph Rowntree Foundation)

http://www.jrf.org.uk/knowledge/findings/socialpolicy/2038.asp

Prävention der Glücksspielsucht. Der Vorstand der DHS hat in seiner Sitzung am letzten Dienstag ein Memorandum "Prävention der Glücksspielsucht" beschlossen. Mit diesem Memorandum wollen wir versuchen, die Diskussion, die im Moment in vielen Bundesländern zum Staatsvertrag geführt wird, zu versachlichen. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)

http://www.dhs-intern.de/pdf/Memorandum_Gluecksspielsucht.pdf

NRW. Wettbewerb für "Leben ohne Qualm" gestartet. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die
fünfte Runde im HipHop-Nichtraucher-Wettbewerb "Leben ohne Qualm" eingeläutet. (Ärztezeitung, 20.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442535,5028,/medizin/rauchen

Alkohol - reden wir drüber! Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Ratgeber für Eltern an. Die aktuelle Diskussion über den Alkoholkonsum Jugendlicher konzentriert sich auf das extreme Rauschtrinken junger Menschen und führt schnell zur Forderung neuer Verbote und Gesetze. Neben der konsequenten Umsetzung und Kontrolle der bestehenden Gesetze und Schutzvorschriften sieht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einen wesentlichen Ansatz in der Aufklärung und Prävention, was den verantwortungsvollen Umgang junger Menschen mit Alkohol betrifft. (Pressemitteilung der BZgA vom 3.4.07)

http://www.bzga.de/botpresse_393.html

UK. The economics of preventing drug use: An introduction to the issues. Economic evaluation offers the opportunity for planners of drug prevention policy and services to be more efficient with, and to prioritise, the finite resources available for implementation. This document provides an overview of the health economics of drug prevention and discusses different methods of conducting such analyses. (35-page PDF, National Collaborating Centre for Drug Prevention 2007)

http://www.drugpreventionevidence.info/documentbank/economics_mar07.pdf

USA. Drinking Age Paradox. Public policy often illustrates the law of unintended consequences. Society's complexity - multiple variables with myriad connections - often causes the consequences of a policy to be contrary to, and larger than, the intended ones. So, when assessing government actions, one should be receptive to counterintuitive ideas. One such is John McCardell's theory that a way to lower the incidence of illness, mayhem and death from alcohol abuse by young people is to lower the drinking age. (washingtonpost.com, 19.4.07)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/04/18/AR2007041802279.html

Österreich. Neuer Medien-Folder zum Thema Suchtprävention. Gemeinsam mit dem BildungsMedienZentrum des Landes Oberösterreich (BIMEZ) wurde ein Folder mit audio-visuellen Medien zum Thema Suchtprävention erstellt. (Newsletter Institut Suchtprävention 4/2007)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.360/nav.6/view.29/level.2/

http://www.bimez.at/index.php?id=1

"Verbote nützen nichts" - Suchtexperte rät zu mehr Prävention in Schulen. Laszlo Pota ist Experte für Suchtfragen. Die MOPO sprach mit dem Vizepräsidenten des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen über den Drogenbericht der Bundesregierung. (Hamburger Morgenpost, 4.5.07)

http://www.mopo.de/2007/20070504/hamburg/politik/verbote_nuetzen_nichts.html

 
KONGRESSBERICHTE

Medscape's Independent Coverage of the 14th CROI. 14th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections. February 25 - 28, 2007, Los Angeles, California. Read clinically focused news coverage of key developments from the meeting.

http://www.medscape.com/viewprogram/6713?src=mp

New Medscape Session Coverage of the 14th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (25 – 28.2.2007, Los Angeles, California). Read clinically focused interviews with experts about key developments from the meeting. (medscape, 15.3.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6713?src=mp

HEMPFEST: NO PRISON FOR POT. The "Homegrown" documentary about the world's largest pot rally ... the Seattle Hempfest.

http://www.youtube.com/view_play_list?p=4D1698287A2C965F

Bericht von der REITOX-Akademie zum Thema "Wie wird in den EU-Mitgliedstaaten mit der Droge Cannabis umgegangen?", März 2007, Berlin. (Quelle: DHS-Newsletter 7-07 vom 4. April 2007)

Anhang: REITOX-Akademie_Cannabis_März07.doc

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] /Drogen-und-Sucht/Cannabis/cannabis-loesungen.html

14th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections. Clinically focused news coverage of key developments from the meeting. (medscape CME, 29.3.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6892?src=mp

Der Arbeitskreis "Betriebliche Suchtkrankenhilfe" Thüringen führte in Kooperation mit dem Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr) am 28. März 2007 in Erfurt seinen 2. Fachtag durch. Die Beiträge der Tagung sind online erhältlich.

http://fdr-online.info/fdr-seminare.php

14. Konferenz über Retroviren und Opportunistische Infektionen (CROI), Los Angeles, 25.-28. Februar 2007 – Teil 1. (HIV Report, DAH, Ausgabe Nr. 05/2007 vom 01.05.2007)

http://www.hivreport.de/media/de/2007_05_HIVReport.pdf

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Hamburg. Dr. Axel Heinemann (39), Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), hat heute den in diesem Jahr erstmals verliehenen Preis der Lucie-von-Wehren-Stiftung erhalten, mit dem wissenschaftliche Projekte und Initiativen im Kampf gegen Drogen gefördert werden. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm von Lucie von Wehren im UKE persönlich überreicht. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Experte für den nationalen Knotenpunkt der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hatte Heinemann die Datenlage zur Rauschgiftmortalität in Hamburg und im Bund zusammengetragen und den Beitrag Deutschlands zur europäischen Harmonisierung der Drogentodesfallerfassung koordiniert. ( (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 2.4.07)

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/134587/

US. FDA Asks Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) Drug Manufacturers to Develop Patient Medication Guides. FDA has directed the manufacturers of all drug products approved for the treatment of Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) to develop patient Medication Guides to alert patients to possible cardiovascular risks and risks of adverse psychiatric symptoms associated with the medicines, and to advise them of precautions that can be taken. (U.S. Food and Drug Administration, 9.2.07)

http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/ADHD/default.htm

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesärztekammer: ADHS erfordert maßgeschneiderte Behandlung - Symptomatik auch im Erwachsenenalter noch stark ausgeprägt. (Bundesärztekammer, letzte Änderung 15.11.06)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.765.787.991&all=true

Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder and Substance Use Disorder: Greater Than the Sum of Its Parts. Patients with substance use disorder are more likely to receive a diagnosis than those with ADHD, even though the 2 disorders are often linked. Learn how to effectively identify, screen, and treat patients with these comorbidities. (medscape, CME, 28.3.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6805?sssdmh=dm1.258608&src=nlcmealert

A New Look at the Relationship and Management of ADHD and Comorbid Substance Use Disorder CME. (medscape, 10.4.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6882?sssdmh=dm1.261869&src=nlcmealert

ADHD. The Impact of Stimulant Abuse, Misuse, and Diversion on Clinical Practice. The correlations among attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD), medication treatment for ADHD, and substance abuse is the subject of a longstanding debate. The complexity of this debate is exemplified by evidence that some medications used to treat ADHD may, themselves, possess abuse liability, but also potentially may protect those with ADHD from the risk for substance abuse. Ongoing research and treatment development have focused on enhancing ADHD treatment success while reducing the liability of improper medication use. This review provides background on the topic, highlights important developments in the literature, and offers salient recommendations based on clinical experience. (medscape review, 21.3.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/553711

Dem Zappelphilipp auf der Spur. Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN, http://www.ngfn.de) haben drei genetische Varianten identifiziert, die an der Entwicklung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), auch Zappelphilippsyndrom genannt, beteiligt sind. (idw, 12.4.07)

http://idw-online.de/pages/de/news203976

ADD-Online stellt wissenschaftlich abgestützte Informationen über Diagnose, Differentialdiagnose und Therapie von ADHS bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern bereit.

http://idw-online.de/pages/de/news206122

16 000 Tote in Folge von Alkoholkonsum. Mehr als 16 000 Menschen sind 2005 in Deutschland an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben. (Ärztezeitung online, 28.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443976,5043,/medizin/alkohol

Effektivere Kooperation gegen Infektionen. Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zu Internationalen Gesundheitsvorschriften verabschiedet. Vorgesehen ist eine erweiterte und flexiblere Meldepflicht von Infektionskrankheiten an die Weltgesundheitsorganisation WHO. (Ärztezeitung online, 30.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=444353,5046,/medizin/infektionskrankheiten

Decreased respiratory symptoms in cannabis users who vaporize. Mitch Earleywine, Sara Smucker Barnwell. Harm Reduction Journal 2007, 4:11 (16.4.2007)

http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/11


SCHMERZBEHANDLUNG:

„Nature Reviews Neuroscience“ Poster on Pain Mechanisms. The sensation of pain results from the interplay of sensory and cognitive mechanisms. Research during the past decade has led to a remarkable increase of our understanding of pain mechanisms. This Poster by Stephen McMahon and David Bennett provides an overview of the neuronal circuitry, molecules and signalling pathways involved in normal pain perception and chronic pain.
The Poster is available FREE online with support from Boehringer Ingelheim.

http://www.nature.com/nrn/posters/pain/index.html

Safe Treatment of Pain in the Patient With a Substance Use Disorder. By: Penelope P. Ziegler, MD; Psychiatric Times (CMP Medica), 24(1), 2007.

und

Treatment of Acute Pain in Patients Receiving Buprenorphine/Naloxone for Addiction. By: David Fiellin, MD; from the Physician Clinical Support System (PCSS), 2005.

http://www.pain-topics.org/addiction_topics/index.php

STUDY FINDS CHRONIC PAIN ASSOCIATED WITH SUBSTANCE ABUSE AFTER DETOX. Researchers at Boston University School of Medicine (BUSM) and the New England Research Institutes in Watertown, Mass., have found that among individuals leaving residential detoxification programs, chronic pain is a common problem and is associated independently with long-term substance use after detoxification. These findings were published in the March 6 on-line edition of Addiction (May print edition). (Addiction, Press Release, 8.3.07)

http://www.addictionjournal.org/viewpressrelease.asp?pr=61



TUBERKULOSE:

XDR-TB in South Africa: No Time for Denial or Complacency; Jerome Amir Singh, Ross Upshur, Nesri Padayatch. PLoS Med 4(1): e50 doi:10.1371/journal.pmed.0040050. (Fulltext, open access)

http://medicine.plosjournals.org/perl [...] st=get-document&doi=10.1371%2Fjournal.pmed.0040050

GENEVA. Extremely drug-resistant strains of tuberculosis could spark a "practically uncontrollable" epidemic among HIV/AIDS sufferers in areas like Africa, a World Health Organisation (WHO) official said on Tuesday. (Reuters, 6.3.07)

http://today.reuters.com/News/CrisesArticle.aspx?storyId=L0623214

Zum 125.Jahrestag der Entdeckung des TBC-Erregers ein Editorial aus Nature-Medicine und eine Schwerpunktausgabe. Nature Medicine - 13, 263 (2007). doi:10.1038/nm0307-263. (Fulltext, open access)

http://www.nature.com/nm/journal/v13/n3/full/nm0307-263.html

Mittel für Tuberkuloseforschung reichen nicht aus. Mehr Geld für die Entwicklung neuer Tuberkulose-Medikamente fordert die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen". Vor allem die Punkte, an denen Wirkstoffe an das Tuberkulose-Bakterium andocken könnten, seien zu
wenig bekannt. (Ärztezeitung online, 22.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443140,5033,/medizin/infektionskrankheiten

Betrachtet man die Entwicklung der Tuberkulose-Zahlen in Deutschland, dann hat man es offenbar mit einem schwindenden Problem zu tun: Die TB-Inzidenz geht seit Jahren kontinuierlich zurück und liegt jetzt bei etwa 7,3 pro 100 000. (Ärztezeitung online, 23.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443372,5034,/medizin/infektionskrankheiten

TB-Resistenzen bleiben auch in Deutschland ein Problem. Die Zahl der an Tuberkulose (TB) neu erkrankten Menschen hat in Deutschland einen neuen Tiefstand erreicht. Zugleich ist jedoch der Anteil von Patienten mit multiresistenten Keimen gestiegen. Solche Keime werden in Ländern mit hoher HIV-Rate immer mehr zu einem Problem. (Ärztezeitung online, 23.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443356,5034,/medizin/infektionskrankheiten

New Global Standard Combination Therapy in the Fight Against Tuberculosis. (medscape news, 11.4.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/554563?src=mp

Neue Tuberkulose-Tests in Niedersachsen. Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen bietet den Gesundheitsämtern der Kommunen kostenfrei einen neuen Tuberkulose-Labortest zur Umgebungsuntersuchung von Tuberkulose-Patienten an. (Ärztezeitung online, 11.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443857,5068,/medizin/infektionskrankheiten

UK. Mensch-zu-Mensch-Übertragung der Rindertuberkulose in Großbritannien. Anders als bisher angenommen kann Mycobacterium bovis, der Erreger der Rindertuberkulose, offenbar sehr effizient von Mensch zu Mensch übertragen werden. Dies belegt ein Cluster, der in Zentralengland aufgetreten ist und im Lancet (2007; 369: 1270-1276) beschrieben wird. Gefährdet sind vor allem Menschen mit Abwehrschwäche. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28161


VERSCHIEDENES:

London. Psychische Folter hat ähnliche Nachwirkungen wie physische Folter. Einige Formen der psychologischen Folter fügen den Gefangenen die gleichen Qualen zu wie körperliche Schmerzen oder andere physische Foltermethoden. Dies ergibt sich aus einer Studie in den Archives of General Psychiatry (2007; 64: 277-285), die auch die vermeintlich „sanften“ Methoden der US-Armee in Guantanamo, Irak und Afghanistan als Folter klassifizieren. (Deutsches Ärzteblatt online, 6.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27739

Häufige mentale Erkrankungen bei Irak- und Afghanistan-Veteranen. Die Kriegseinsätze im Irak und in Afghanistan zehren an den Nerven vor allem der jüngeren US-Soldaten. Nach einer Studie in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 476-482) hat fast jeder dritte Heimkehrer psychosoziale oder mentale Probleme. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27812

Angststörungen. Robert L. Spitzer, MD (et. al) reports on their development of a new, quick and effective tool to measure anxiety in the May 22, 2006 edition of the Archives of Internal Medicine2. The name of this anxiety inventory is the GAD-7 (the Generalized Anxiety Disorder-7 questions).

http://www.psychotherapy-center.com/GAD_7.html

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/17/070a0102.asp?cat=/medizin/psychische_erkrankungen

Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Amphetamine und Kokain. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat die Daten von mehr als 8.300 Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 44 Jahren analysiert, die wegen eines Schlaganfalls in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Dabei stellte sich heraus, dass der Konsum von Amphetaminen und Kokain zu den Hauptursachen für Schlaganfälle in dieser Altersklasse zählt. (drugcom, 5.4.07)

http://www.drugcom.de/?uid=e7b37c98cb24b6b0bdd736bc69a318f3&id=aktuelles&idx=568


HEPATITIS


Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

Jörg Böckem, 40, führte viele Jahre ein Doppelleben zwischen Journalismus und Heroinsucht. Bei SPIEGEL ONLINE berichtet Böckem seit September 2006 jede Woche über Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs seiner Therapie. Mittlerweile hat er die 34.Therapiewoche überstanden.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,k-6960,00.html

Die Homepage von Jörg Böckem:

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php

Das Symposium "Therapie der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten: Risiko oder Chance (DGS-Kongress 2005) steht jetzt als CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zur Verfügung.
Die Themen: Therapie der Hepatitis C bei Suchterkrankungen (A.Trein) und Management der Nebenwirkungen der Therapie der Hepatitis C (M.Schäfer). (Benutzername: roche; Passwort: roche).

http://www.healthcme.de/hep-c-sucht

Weitere Kasuistiken, als CME-Fortbildung aufbereitet im Netz. (Benutzername: roche; Passwort: roche).

http://www.hepatitis-care.de/content/aerzte/login/kasuistiken/index.html

Leber und Liebesleben: Probleme bei Hepatitis C? (hepatitis-care.de)

http://www.hepatitis-care.de/content/ [...] eben_0207.htm?sid=fe40549221d8834c751824589c67708c

Hepatitis C Virus Infection is Associated With Insulin Resistance Among Older Adults With or at Risk of HIV Infection. Andrea A. Howard; Yungtai Lo ; Michelle Floris-Moore; Robert S. Klein; Norman Fleischer; Ellie E. Schoenbaum. AIDS. 2007;21(5):633-641. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/553786?src=mp

Zwölf Millionen EU-Bürger leiden an Hepatitis C. Die Ausbreitung des Hepatitis C-Virus lässt sich nach Ansicht des Europäischen Parlaments (EP) nur gemeinsam in der EU eindämmen, heißt es in einer in Strassburg verabschiedeten Resolution. (Ärztezeitung online, 11.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=445496,5068,/medizin/infektionskrankheiten

EU. Parliament adopts written declaration on Hepatitis C. (Press Release, 29.3.07)

http://www.europarl.europa.eu/news/ex [...] 70328IPR04761-28-03-2007-2007-false/default_de.htm

München. Hepatitis C verläuft bei HIV-Patienten besonders dramatisch. Spezialist empfiehlt: Indikation zur Therapie gegen Hepatitis C sollte großzügig gestellt werden. (Ärztezeitung online, 13.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/13/068a1103.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten

Association Between Liver Fibrosis and Insulin Sensitivity in Chronic Hepatitis C Patients. Naota Taura et al. Am J Gastroenterol. 2006;101(12):2752-2759. (Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/549371?src=sr

Non-injection drug use and Hepatitis C Virus: A systematic review. Scheinmann R, et al. Drug Alcohol Depend. 2006 Dec 14. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/qu [...] &list_uids=17174481&query_hl=4&itool=pubmed_DocSum


HIV


HIV.NET 2007, fast alle Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten, 44 Euro.

http://www.hiv.net/2010/buch.htm

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (u.a. Methadon und Buprenorphin), zwei Webadressen:

Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

Montreal. Übertragungsrisiko nach frischer Infektion am höchsten. Fast die Hälfte aller HIV-Infektionen erfolgt durch Personen, die sich selbst erst kürzlich angesteckt haben. Dies schließen kanadische Forscher im Journal of Infectious Diseases (JID 2007; 195: 951-959) aus einer phylogenetischen Analyse. (Deutsches Ärzteblatt online, 6.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27738

Berlin. Bundesregierung will Aids-Vorbeugung ausbauen. Angesichts weiterhin steigender Infektionsraten bei HIV und Aids will die Bundesregierung ihre Präventionsarbeit ausbauen. Das Kabinett beschloss am 7.3.07 den nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit (...). Ein neuer Schwerpunkt der Vorbeugung soll nach ihren Angaben bei Menschen mit Migrationshintergrund gesetzt werden. Zudem werde in Zusammenarbeit mit der Tourismusbranche angestrebt, Reisende in bestimmte Zielländer zu erreichen. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) verwies auf die dramatische Entwicklung in Afrika, wo überwiegend Frauen von den Neuinfektionen betroffen seien. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27746

Bremen. Verbilligte Medikamente sollen den Kampf gegen Aids in ärmeren Ländern erleichtern. Die pharmazeutische Industrie habe am Rande der EU-Aids-Konferenz in Bremen zugesichert, ihre Verantwortung für eine bezahlbare Behandlung zu übernehmen, sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Dienstag. In der zum Ende der zweitägigen Konferenz verabschiedeten „Bremer Erklärung“ heißt es, dass das hohe Preisniveau für Arzneimittel sogar in manchen Teilen Europas ein Hindernis für den Zugang zur Aids-Behandlung darstelle. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27809

Bremen. EU-Konferenz: „Verantwortung und Partnerschaft – Gemeinsam gegen HIV/AIDS“. Vom 12. bis 13. März 2007 kamen in Bremen die für Gesundheitsfragen zuständigen Minister und Regierungsvertreter der Europäischen Union und benachbarter Länder zusammen. Sie bekräftigten ihren Entschluss, auch künftig intensiv gegen Aids vorzugehen. „Auf der Bremer Konferenz ist es gelungen, Einigkeit darüber zu erzielen, dass der Kampf gegen HIV/AIDS nur mit starker politischer Führerschaft gewonnen werden kann. Das Thema gehört auf die höchste politische Ebene“, so Bundesministerin Ulla Schmidt. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.bmg.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-1-2007/pm-13-3-07,param=.html

Csete J & Wolfe D (2007) Closed to reason: The International Narcotics Control Board and HIV/AIDS. Toronto / New York: Canadian HIV/AIDS Legal Network & the International Harm Reduction Development (IHRD) Program of the Open Society Institute. (February 2007)

http://www.soros.org/initiatives/heal [...] ications/publications_20070227/closed_20070226.pdf

WHO AND UNAIDS ANNOUNCE RECOMMENDATIONS FROM EXPERT MEETING ON MALE CIRCUMCISION HIV PREVENTION. (UNAIDS Press Release, 28.3.07)

http://data.unaids.org/pub/PressRelease/2007/20070328_pr_mc_recommendations_en.pdf

HBV-Medikament Baraclude® kann Kreuzresistenz auf HIV-Medikament induzieren. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27778

HIV: Neuer Protease-Inhibitor erweitert Therapieoptionen bei Resistenzen. Der Protease-Inhibitor Darunavir erhält Patienten mit Mehrfachresistenzen die Chance auf eine weitere effektive antiretrovirale Therapie (ART). Die jetzt im Lancet (2007; doi: 10.1016/S0140-6736(07)60497-8) publizierten Ergebnisse bestätigen die Entscheidung der amerikanischen und europäischen Arzneibehörden, die das Medikament Prezista® aufgrund von Kurzzeitergebnissen unter Vorbehalt zugelassen hatten. In den USA wurde Prezista im Juni letzten Jahres eingeführt. (Deutsches Ärzteblatt 05.05.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28067

Prezista® zugelassen - was haben wir zu erwarten? von Christian Hoffmann. (HIV.NET 2007)

http://hiv.net/2010/news2007/n0307.htm

Afrika. Substance Abuse and HIV/AIDS in Sub-Saharan Africa. african journal of drug and alcohol studies. volume 5, number 2, 2006, Special Issue. (Fulltext, open access)

http://www.sahealthinfo.org:80/admodule/journal52006.htm

Adherence, Psychiatric Disorders and HIV. It is tough enough getting HIV-infected patients to take their medications; find out what to do when they also have major depression. (CME/CE, medscape, 15.3.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6727?src=mp

Hautveränderungen bei der medikamentösen HIV-Therapie - Cutaneous effects of antiretroviral therapy. Hartmann, Martin; Enk, Alexander. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 16 vom 20.04.2007, Seite A-1098 / B-979 / C-931. (Fulltext, open access)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=55344

 
SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)


Das European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (Lissabon) hat Drogenprofile für Amphetamine, Cannabis, Kokain/Crack, Heroin, MDMA und Methamphetamin ins Netz gestellt. Übersicht auf Englisch, die einzelnen Substanzen auf Englisch, Deutsch und Französisch. (EMCDDA, März 2007)

http://www.emcdda.europa.eu/?nnodeid=25328

Pubertät: Paradoxe Wirkung körpereigener Tranquilanzien erklärt Stimmungsschwankungen. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27795

PILLEN-NEBENWIRKUNG. US-Behörde warnt vor Autofahrten im Schlaf. (Spiegel online, 14.3.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,471795,00.html

USA. Emergency room visits related to the nonmedical use of pharmaceuticals, including prescription and over-the-counter drugs, increased 21 percent from 2004 to 2005, according to the latest estimates from the Drug Abuse Warning Network, 2005: National Estimates of Drug-Related Emergency Department Visits. Visits related to illicit drug use or alcohol were unchanged for the same time period. (SAMSHA – Substance Abuse & Mental Health Services Administration, News Release, 13.3.07)

http://www.samhsa.gov/newsroom/advisories/0703135521.aspx

Drogen: Missbrauch von historischem Entwurmungsmittel Piperazin in Großbritannien. London - Die britischen Gesundheitsbehörden warnen vor einem alten Anthelminthikum, das in der Humanmedizin längst durch besser verträgliche Mittel ersetzt wurde, sich aber wegen seiner stimulierenden Wirkung bei Drogenabhängigen offenbar großer Beliebtheit erfreut. Es ist jedoch weder legal, noch natürlich und schon gar nicht sicher, wie die Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) berichtet. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27876

Europol–EMCDDA Joint Report on a new psychoactive substance: 1-benzylpiperazine (BZP)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=875&sLanguageiso=EN

Neuseeland. Party-pill users are putting themselves at greater risk by injecting benzylpiperazine (BZP). (The Press, 5.4.07)

http://www.stuff.co.nz/4016741a11.html

Piperazines: New Toxic Recreational Drugs, Hard to Detect. (Reuters Health, 26.4.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/555779

Rangliste: Alkohol und Tabak gefährlicher als Cannabis, LSD und Ecstacy? Von den beiden mit Abstand am häufigsten konsumierten Genussmitteln Alkohol und Zigaretten geht nach Ansicht britischer Experten eine größere Gefahr aus als von etlichen illegalen Drogen. Im Lancet (2007; 369: 1047-1053) publizierten sie eine Rangliste, die sie für evidenzbasierter halten als die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.3.07; Süddeutsche.de
26.03.07; Spiegel online, 23.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27940

http://www.sueddeutsche.de/,ra17m1/gesundheit/artikel/426/107319/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,473515,00.html

Development of a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse; Prof David Nutt, Leslie A King, William Saulsbury and Prof Colin Blakemore; The Lancet 2007; 369:1047-1053, DOI:10.1016/S0140-6736(07)60464-4. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607604644/fulltext

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n366.a01.html

Ist die neue Hitliste der gefährlichen Drogen eine Herausforderung für alle, die den Kindermädchenstaat einführen möchten? Steuern wir auf eine Verbotsgesellschaft zu? In seinem Artikel „Und jetzt einen Joint“ blickt Prof. Dr. Beda Stadler, Direktor des Instituts für Immunologie und Professor für Immunologie an der Universität Bern, kritisch auf die "neuen Drogenhitliste". (NZZ vom 8.4.2007)

http://www.vevdaj.ch/pdf/Beda%20Stalder%20NZZ.pdf

An expert panel in Britain Thursday called for a complete overhaul of the country's drug laws, saying Britain's Misuse of Drugs Act is so unscientific and unrealistic it should be scrapped in its entirety. The recommendation came in a 335-page report based on two years of deliberations by a panel of experts and laypeople convened by the Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures, and Commerce (RSA). (Drug War Chronicle, Issue 476, 9.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/476/british_panel_calls_for_complete_drug_law_overhaul

UK. RSA Commission says Drugs a matter of health, not just crime. (RSA news, 8.3.07)

http://thersa.org/news/news_closeup.asp?id=1322

RSA: Drugs – facing facts.

http://www.rsadrugscommission.org/

Benzodiazepines aren't always the bad guys, says Dr Chris Ford. (DDN – Drink and Drugs News, feature, 26.2.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/feb2607/post_its_260207.pdf

Benzodiazepine deficiency syndrome. Dr Adam Bakkar adds evidence to the benzo debate and argues for their value to the treatment field. (DDN – Drink and Drugs News, feature, 26.3.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/march2607/benzodiazepine_deficiency_syndrome.pdf

Medikamentenabhängigkeit – die stille Sucht. Neuer Leitfaden für Ärzte gibt Hinweise zur Behandlung gefährdeter Patienten. Vor einem leichtfertigen Umgang mit Medikamenten warnt die Bundesärztekammer. „Wir erliegen zu oft der Illusion, dass mit einer Tablette alle möglichen Befindlichkeitsstörungen beseitigt werden können. Dieses unreflektierte Reparaturbedürfnis verhindert eine ursachengerechte Therapie und kann schnell zu einer Gewöhnung, schlimmstenfalls zu einer Abhängigkeit von Medikamenten führen“, warnte Frau Dr. Astrid Bühren, Vorsitzende des Ausschusses „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer, bei der heutigen Vorstellung des Leitfadens „Medikamente – schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit“. (Pressemitteilung der Bundesärztekammer, 4.4.07)

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5057.5058

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Leitfaden_Medikamente_Vorabfassung.pdf

Medikamenten-Sucht: Kampf den Pillen-Trips. (Süddeutsche Zeitung, 4.4.07)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/846/108738/

Pille statt Beratung - Das unterschätzte Massenproblem Medikamentensucht. (Bericht: Georg Lolos, in: MONITOR Nr. 561 am 12. April 2007) (Video, real player)

http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml

Arzneimittelsucht - wird das Ausmaß maßlos überschätzt? Mit mindestens 1,4 Millionen Menschen wird in Deutschland die Zahl derjenigen angegeben, die süchtig nach Arzneimitteln seien. Doch nicht alle Experten halten diese Zahl für zutreffend. Möglicherweise liegt sie viel zu hoch. (Ärztezeitung online, 26.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=447349,5084,/medizin/sucht

DHS: Ein weiteres Ergebnis unseres gemeinsamen Projektes mit dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen liegt nun vor: "Schlaf- und Beruhigungsmittel am Arbeitsplatz - Informationen und Hilfen für betriebliche Multiplikatoren". Diese Broschüre kann unter Einsendung eines mit 0,85 Euro frankierten DIN-A4 Umschlags bei der DHS (Postfach 1369, 59003 Hamm) angefordert werden. (Quelle: DHS-Newsletter 7-07 vom 4. April 2007)

Over the Limit? Americans young and old crave high-octane fuel, and doctors are jittery. (...) Overworked and sleep- deprived Americans young and old so crave a buzz these days that even alcoholic drinks come loaded with caffeine, and doctors are getting worried. (U.S.News, 15.4.07)

http://www.usnews.com/usnews/health/articles/070415/23caffeine.htm

WAS TIMOTHY LEARY RIGHT?. Are psychedelics good for you? It's such a hippie relic of a question that it's almost embarrassing to ask. But a quiet psychedelic renaissance is beginning at the highest levels of American science, including the National Institute of Mental Health (NIMH) and Harvard, which is conducting what is thought to be its first research into therapeutic uses of psychedelics (in this case, Ecstasy) since the university fired Timothy Leary in 1963. But should we be prying open the doors of perception again? (Time Magazine, 19.4.07)

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1612717,00.html

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=1278


ALKOHOL (Siehe auch DROGENPOLITIK -> ALKOHOLSTEUER – ALKOHOLPOLITIK)


Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.
We are very pleased to announce that Alcohol and Health: Current
Evidence is expanding its scope. Beginning with the May-June 2007
issue, the newsletter will cover the latest clinically relevant
research on both alcohol and other drugs.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

Zürich. ZFA – Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme: Ambulantes Alkohol-Entzugsprogramm (AEP). (Homepage -> Für Ärztinnen und Ärzte, März 2007)

http://www.zfa.ch/

Identifying and Treating Patients With Alcohol Dependence in Your Practice: Pharmacotherapeutic and Psychosocial Interventions CME. (medscape, 27.2.07)

http://www.medscape.com/viewprogram/6694?src=mp

Alkoholvergiftungen bei Kindern nehmen zu. Immer mehr Kinder und Jugendliche betrinken sich. Die Zahl der Alkoholvergiftungen bei Minderjährigen ist deshalb in den vergangenen Jahren gestiegen. Suchtexperten fordern konsequente Maßnahmen gegen den allgegenwärtigen Alkoholkonsum. (Spiegel online, 19.2.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,467176,00.html

UK. TRINKSITTEN: Britische Mädchen sind Kampftrinker der Zukunft. (Spiegel online, 11.3.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,470985,00.html

NEUES JUGENDHOBBY: 52 Gläser Tequila, zwei Wochen Koma. Der Fall entsetzt Ärzte, Politiker und Suchtexperten: Ein 16-jähriger Berliner hat sich ins Koma gesoffen, er ringt mit dem Tod. Flatrate-Feten oder "All you can drink"-Partys werden bei Jugendlichen immer beliebter. (Spiegel online, 10.3.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,470914,00.html

Video-Interview: Suchtberaterin Susanne Günther, Caritas und Bundesmodellprojekt Halt, erklärt das Phänomen Koma-Trinken. (Spiegel online, 13.3.07; Kasten mit Links zu weiteren Veröffentlichungen in Spiegel online)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,471770,00.html

SAUF-TOURISMUS IN BERLIN: Wodka, Wodka, Würgereiz. Flatrate-Trinken als Touristen-Highlight: In Berlin starten jeden Abend zwei Sauftouren - englischsprachige Reiseleitung inklusive. Amerikaner, Australier, Briten und Iren erweisen sich als am trinkwütigsten. Ein Erfahrungsbericht. (Spiegel online, 17.3.07)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,471770,00.html

For U.S. Troops at War, Liquor Is Spur to Crime. Strictly forbidden by the U.S. military in Iraq and Afghanistan, alcohol is a factor in a growing number of crimes by troops. (New York Times, 13.3.07)

http://www.nytimes.com/2007/03/13/wor [...] ex=1174449600&en=d10c70346aec80e2&ei=5070&emc=eta1

Screening-Interview für Störungen durch Alkoholgebrauch (AUDIT). Deutschsprachiges Formular der WHO als Datei im Internet.

http://www.kjpd.uzh.ch/pdf/praxis/AUDIT.pdf

Zertifizierte medizinische Fortbildung: Früherkennung von Alkoholabhängigkeit – Probleme identifizieren und intervenieren. Early Diagnosis of Dependency Disorders – Detection and Intervention in Alcohol Addiction; Diehl, Alexander; Mann, Karl. Dtsch Arztebl 2005; 102: A 2244–2250 [Heft 33]

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/sslcme.asp?id=48034

Robinson, E.A.R., Cranford, J.A., Webb, J.R., Brower, K.J. (2007) Six-Month Changes in Spirituality, Religiousness, and Heavy Drinking in a Treatment-Seeking Sample. J. Stud. Alcohol Drugs, 68(2): 282-290. (jointogether, 19.3.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/measures-of-spirituality.html

SCHWEDISCHE MÄDCHEN - Kampftrinken, um cool zu sein. Nicht nur Jungs probieren sich gern mal am Alkohol aus. In Schweden bevölkern immer mehr junge Frauen die Ausnüchterungszellen. Mit Selbstgebranntem oder Schmuggelware treffen sie sich zum Kampftrinken - um Idole im Fernsehen zu imitieren, meinen Experten. (Spiegel online, 20.307)

http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,471259,00.html

New Drug Shows Promise in Animal Model of Alcoholism. A newly developed agent, abbreviated MTIP, could be a useful medication for combatting alcohol dependence, findings from an animal study suggest. (medscape, 22.3.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/553438?src=mp

Alkohol bei Kindern und Jugendlichen. Befragung der Deutschen Sporthochschule Köln und der AOK Rheinland. (20.3.07)

http://idw-online.de/pages/de/news201189

Alcohol in pregnancy has long-lasting impact. he harmful effects of prenatal alcohol exposure persist into young adulthood, and lead to limited employment opportunities and ability to live independently, research shows. "Maternal alcohol abuse during pregnancy will lead to persistent physical, cognitive, emotional, and social 'damage' not only in childhood but also in adulthood," Dr. Hans-Ludwig Spohr, of the Hospital of the German Red Cross, Berlin, said in an interview with Reuters Health. "We believe affected patients ... will suffer all their life from prenatal alcohol exposure." (Medline Plus, 15.3.07)

http://www.nlm.nih.gov/medlineplus/news/fullstory_46614.html

"Kinder und Jugendliche, die viel Alkohol vertragen, haben ein hohes Risiko, später alkoholkrank zu werden." Gespräch mit Privatdozent Ulrich S. Zimmermann vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. (Ärztezeitung online, 4.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a0203.asp?cat=/medizin/alkohol

Quarterly Review of Alcohol Research - Spring 2007. The Portman Group publishes The Quarterly Review of Alcohol Research in order to provide people interested in the psycho-social and biomedical aspects of alcohol consumption with a regular, easily-digested summary of recent research in the field. (Fulltext, open access)

http://www.portman-group.org.uk/uploaded_files/documents/35_222_QR-Spring2007-web.pdf

The Japanese belief that a "liver holiday" can help protect the health of heavy drinkers seems to be accurate, according to a study that compared everyday drinkers to those who take a few days off between bouts of heavy consumption. (jointogether, 20.4.07)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/study-hints-periods-of.html

Kopenhagen. Neben der Alkoholmenge haben auch die Trinkgewohnheiten einen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko. Nach einer prospektiven Beobachtungsstudie im European Journal of Public Health (2007; doi: 10.1093/eurpub/ckm036) ist das „Binge drinking“, der Konsum großer Alkoholmengen, besonders riskant. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28249


AMPHETAMINE


Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, März und April 2007

A Key to Methamphetamine-Related Literature, Version 1.0.1 (January 2007). Compiled by: Mark R. Hammer, Divison of HIV Prevention, AIDS Institute New York State Department of Health

http://www.nyhealth.gov/diseases/aids/harm_reduction/crystalmeth/docs/meth_literature_index.pdf

USA. DEA SEES FLAVORED METH USE. Trend May Be Effort to Lure Young Market. Reports of candy-flavored methamphetamine are emerging around the nation, stirring concern among police and abuse-prevention experts that drug dealers are marketing the drug to younger people. (USA Today, 26.3.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n389/a02.html

USA. NIDA Info Facts: Methamphetamine. (März 2007)

http://www.nida.nih.gov/infofacts/methamphetamine.html

Researchers See Trends In Synthetic Stimulant Misuse. (Medical News Today, 31.3.07)

http://www.medicalnewstoday.com/medicalnews.php?newsid=66496

MDMA-Assisted Psychotherapy for the Treatment of Posttraumatic Stress Disorder - A Revised Teaching Manual Draft (Revised 5/30/05). (MAPS - Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies)

http://www.maps.org/mdma/protocol/index.html

http://www.maps.org/research/mdma/ptsd_study/treatment-manual/053005/treatment-manual.pdf

Men who have sex with men and used crystal methamphetamine in the last year were five times more likely to test HIV-positive than MSM who did not use the drug, according to preliminary data collected by the Los Angeles Gay & Lesbian Center, the Los Angeles Times reports. (Rosenblatt, Los Angeles Times, 11.4.07).

http://www.kaisernetwork.org/daily_reports/rep_index.cfm?DR_ID=44197

http://www.latimes.com/news/local/la-me-meth11apr11,1,6208589.story

http://www.lagaycenter.org/site/c.mvI4IhNZJwE/b.879315/k.D7A3/Homepage.htm

Methamphetamine Dependence and Treatment. People who use methamphetamines regularly or in high doses present to treatment services with a wide range of complex issues, including mental and physical health problems. In addition, methamphetamine users are often reluctant to access specialist treatment services primarily because they are unclear about their treatment options. Services are not well oriented to manage these clients, who are often difficult to engage. These guidelines provide drug and alcohol workers with effective assessment and treatment tools to assist them with meeting the complex needs of clients who use methamphetamines. (Lee, N., Johns, L., Jenkinson, R., Johnston, J., Connolly, K., Hall, K. & Cash, R. (2007). Clinical Treatment Guidelines for Alcohol and Drug Clinicians. No 14: Methamphetamine dependence and treatment. Fitzroy, Victoria: Turning Point Alcohol and Drug Centre Inc.) (Fulltext, open access)

http://www.turningpoint.org.au/library/lib_ctgs.html#14

http://www.turningpoint.org.au/library/cg_14.pdf


CANNABIS


Kiffen & Klausuren. Wissenschaftler wissen: Drogen haben sich auch auf dem Campus etabliert. (unicum.de, 15.2.07)

http://www.unicum.de/evo/506_1_1

UK. Cannabis and mental illness campaign: Rethink members have been campaigning for years to ensure that people have proper information about the potential dangers of cannabis use.

http://www.rethink.org/how_we_can_hel [...] _for_change/cannabis_and_mental_illness/index.html

Reefer Madness Strikes a Leading British Newspaper. (Drug War Chronicle, Issue 478, 23.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/478/reefer_madness_strikes_british_newspaper

CANNABIS: A RETRACTION. (Independent on Sunday, 18.3.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n347.a04.html

Australien. Changes in Australians' attitudes to cannabis. are the subject of this edition of the Pfizer. Australia Health Report. (Issue 33, 2007)

http://www.healthreport.com.au/Reports/33.pdf

Israel. Marijuana Not Kosher for Passover, Says Green Leaf Party. Israel's Green Leaf Party, the country's leading marijuana reform advocacy organization, warned Wednesday that marijuana is not kosher for Passover. Jews who observe the week-long holiday's dietary laws should lay off the weed, the group said. (Drug War Chronicle, Issue 479, 30.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/479/marijuana_not_kosher_for_passover_green_leaf_party_says

Kiffen - welches sind die Risiken?: Haschisch, Marihuana, Shit, Gras - wo liegt der Unterschied? Welche Wirkung hat das THC? Die Neuauflage des Informationsflyers aus der Schweiz ist online erhältlich. (Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/flyer_Cannabis_D.pdf

Rauchen von Cannabis kann Schizophrenie auslösen. Der Konsum von Cannabis begünstigt die Entstehung von Schizophrenie. “Studien zeigen uns, dass Menschen, die regelmäßig Haschisch oder Marihuana rauchen, ein doppeltes Risiko tragen, an Schizophrenie zu erkranken“, sagt Prof. Peter Falkai, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). (Neurologen & Psychiater im Netz, 11.4.07)

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinaktuell/show.php3?id=654&nodeid=4

UK. Belfast study gives insight to adolescent cannabis use.
An ongoing study at Queen's University Belfast has found 14- and 15-year-olds are using cannabis on a daily basis. Research from the university's Youth Development Study, a longitudinal study of adolescent drug use, has found that of those who had previously reported smoking cannabis, one in ten had become daily users. Around 4,000 teenagers from 43 schools in Belfast, Ballymena and Downpatrick have taken part in the study each year since they began secondary education. 'While the numbers in our study who told us they were using cannabis each day may seem small, these young people are telling us that by the age of 15 they have moved beyond experimental or recreational of an illegal drug to a more sustained use,' said senior research fellow, Dr Patrick McCrystal. Those reporting frequent cannabis use were also more likely to smoke, drink alcohol and use other illegal drugs. Of those using cannabis daily, one in six reported abusing solvents each week, and one in three reported taking ecstasy each week. Delinquency and antisocial behaviour were also high among this group. 'The findings tell us that the school children who use cannabis every day are placing themselves at increased risk due to drug related social and health problems now and in the future,' said Dr McCrystal. The Youth Development Study questionnaire is at Queen's University's website. (DRINK & DRUGS NEWS, 23.4.07)

http://www.qub.ac.uk

http://www.qub.ac.uk/home/TheUniversity/GeneralServices/News/PressReleases/

Was im Gras drin ist. Vorsicht beim Marihuana-Kauf: Weil die Ware knapp ist, strecken Dealer den Stoff mit Sand, Plastik und Haarspray. (Die Tageszeitung, 26.4.07)

http://www.taz.de/dx/2007/04/26/a0189.1/text.ges,1

Canada. POT'S NOT JUST FOR HIPPIES, BURNOUTS. Doctors, Lawyers and CEOs Among Its Fans. (Windsor Star, 4.5.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n556/a05.html?999

The Most Exotic Brands Of Weed. Serious cannabis consumers often exhibit the kind of connoisseurship typical of wine lovers. The exotic varietals on the following slides are all hard to come by, and some pricey. (Forbes, slide show)

http://www.forbes.com/intelligentinfr [...] bis-biz-cz_sc_0314pot_slide_2.html?thisSpeed=15000

USA. Study Finds Highest Levels of THC in U.S. Marijuana To Date. 20 Year Analysis of Marijuana Seizures Reveals a Doubling in Pot Potency Since Mid-80's - New Strains of Marijuana May Be Behind Increase in Teen Marijuana Treatment Admissions and Rise in Emergency Room Episodes Related to Marijuana. White House Drug Czar Warns: "This isn't your father's marijuana." (ONDCP, 25.4.07)

http://www.whitehousedrugpolicy.gov/news/press07/042507_2.html

UK. Pot Use Doesn’t Exacerbate Symptoms Of Schizophrenia, Study Says. Marijuana use is not associated with heightened symptoms of schizophrenia, according to data to be published in the journal Schizophrenia Research. (NORML News, 3.5.07)

http://norml.org/index.cfm?Group_ID=7253

Schweiz. Monitoring der Cannabis Problematik in der Schweiz - Sentinella-Studie: Das Monitoring der Cannabis-Problematik in der Schweiz besteht aus einer Reihe von Arbeiten, mit denen sich die gesamtschweizerische Lage verfolgen lässt. Dieses Monitoring wird von einem Konsortium von Forschungsinstituten durchgeführt. Dazu gehört auch die in diesem Bericht präsentierte Studie, die Sentinella-Studie. Diese interessiert sich für die Entwicklung der Situation im Bereich Cannabis sowie für den Umgang mit dieser Situation auf lokaler Ebene. (Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Gesundheit, 2007)

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00632/01318/03731/index.html?lang=de


KOKA / KOKAIN


Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, März und April 2007

Schweiz. „Die Nase voll davon?“ Die Baseler Kokainsprechstunde stellt sich vor.

http://www.kokainsprechstunde.ch/

Kokain wird zur Massendroge. Kokain ist längst nicht mehr allein den Reichen und Schönen vorbehalten. Es hat Heroin mittlerweile als Droge der Straße verdrängt. Der deutsche Zoll beschlagnahmte 2006 insgesamt 1500 Kilogramm des Rauschgifts – das ist doppelt so viel wie im Jahr zuvor. (Die Welt, 13.3.07)

http://www.welt.de/vermischtes/article757747/Kokain_wird_zur_Massendroge.html?r=RSS

Markenstreit um Coca Cola: Nur die echte Droge soll noch Coca heißen. Koka-Bauern in Bolivien haben dem US-Soft-Drink-Konzern Coca Cola den Kampf angesagt. Eine Kommission der Koka-Industrie in dem südamerikanischen Land forderte die Verfassungskommission auf, im Grundgesetz den Schutz des Namens der Koka-Pflanze zu verankern. "Internationale Firmen, deren Name den Begriff Koka enthält, sollen sich der Benutzung des Namens des gesegneten Blattes enthalten", fordern sie in einer Resolution. (Tagesschau.de, 16.3.07)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6519776_REF1,00.html

Aktuelle Forschungsergebnisse, zusammengefasst in NIDA Notes, Vol.21, No 2.

http://www.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNVol21N2/Index.html

USA. ONDCP'S Reluctant Update On Cocaine Price And Purity. Preliminary U.S. government data, quietly disclosed by ONDCP, indicate that cocaine's price per pure gram on U.S. streets fell in 2006, while its purity increased. These latest estimates, continuing a 25-year trend, suggest that cocaine supplies are stable or even increasing. (WOLA, 23.4.07)

http://wola.org/media/Connecting%20the%20Dots%204-23-2007.pdf


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, Ausgabe Februar und April 2007.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&secondid=37466

By the year 2010, a slate of California smoking laws passed beginning in 1988 will have saved 50,000 lives, researchers project. (jointogether, 2.3.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/study-calif-smoking-laws.html

Kurz die Finger verhaken - das mindert den Wunsch nach Nikotin. Einmal flott um den Block laufen oder ein paar Lockerungsübungen im Büro - schon mit etwas Bewegung laesst sich der Wunsch nach einer Zigarette wirkungsvoll unterdrücken. (Ärztezeitung online, 19.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=442629,5024,/medizin/rauchen

Scan zeigt drei Orte der Tabaksucht im Gehirn. Durham - Moderne Bildgebungsverfahren machen die Abhängigkeit vom Tabakrauchen im Gehirn sichtbar. Nach einer Studie in Neuropsychopharmacology (2007; doi: 10.1038/sj.npp.1301379) ist der Drang zur Zigarette, das Craving, in drei tieferen Hirnstrukturen verankert. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=27877

Irland. Rauchverbot macht Iren gesünder. Das Rauchverbot in irischen Kneipen ist ein Erfolg für die Gesundheit: Mediziner haben vor dem Verbot und ein Jahr danach die Luft in Pubs analysiert und Angestellte untersucht - mit beeindruckenden Ergebnissen. (Spiegel online, 20.3.07)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,472782,00.html

Tobacco Harm Reduction Collection: Tobacco is one of the most commonly used drugs – with an estimated 1100 million regular smokers in the world today. It is also one of the most harmful, yet little attention has been paid to how these harms could be reduced - the general message to smokers is “quit or die”. This online collection aims to highlight the 50 papers which best summarise the evidence-base, reasoning and justification for tobacco harm reduction, and then provide free access to these resources for researchers, policy-makers, advocates or anyone interested in the field. (IHRA – International Harm Reduction Association E-Newsletter March 2007) (Fulltext, open access)

http://www.ihra.net/TobaccoHarmReduction

USA „Low Tar,“ „Light“ Labels Barred Worldwide, Judge Says. - Aus für amerikanische "Light"-Zigaretten. (jointogether, 19.3.07; institut suchtprävention oberösterreich, news, 21.3.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/low-tar-light-labels.html

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.350/nav.6/view.29/level.2/

Neue Therapieoption bei Tabakentwöhnung. Der Ausstieg aus der Nikotinsucht kann mit Vareniclin erleichtert werden. Kollegen können das von den Patienten zu zahlende Lifestyle-Medikament auf dem Grünen Rezept verschreiben. (Ärztezeitung online, 22.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443023,5033,/medizin/rauchen

AN EMERGING DEADLY TREND: WATERPIPE TOBACCO USE. American Lung Association, February 2007.

http://www.lungusa2.org/embargo/slati/Trendalert_Waterpipes.pdf

Raucher haben seltener M. Parkinson. Rauchen ist bekanntlich nicht gerade gesund. Doch wenigstens einen gesundheitlichen Vorteil haben Menschen mit diesem Laster: Die Gefahr, dass sie Morbus Parkinson bekommen, scheint geringer als bei Nichtrauchern. (Ärztezeitung online, 13.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=445778,5070,/medizin/rauchen

Tabakentwöhnung gehört zu den essenziellen Aufgaben der Ärzte - das war der einheitliche Tenor beim Kardiologen-Kongress in Mannheim. (Ärztezeitung online, 16.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=446053,5071,/medizin/rauchen

Studie: Rauchverhalten von Jungen und Mädchen unterschiedlich. Jungen und Mädchen in Deutschland greifen aus unterschiedlichen Gründen zur Zigarette und unterscheiden sich auch in ihrem Rauchverhalten. Das ist ein Ergebnis der Studie „Rauchen im Jugendalter“, die die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) vorlegte. (Deutsches Ärzteblatt online, 19.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28215

Studie - Rauchen im Jugendalter. Geschlechtsunterschiede, Rolle des sozialen Umfelds, Zusammenhänge mit anderen Risikoverhaltensweisen und Motivation zum Rauchstopp. (DAK, 19.4.07)

http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/26E8CBD82B4BAFE8C12572B900554880


OPIATE / OPIOIDE


Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März und April 2007

Afghanistan: Neuer Hochleistungsmohn gezüchtet? (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.3.07)

http://tinyurl.com/2mrwvz

USA. Heroin-Mix Plague Escalates in Dallas. The number of Dallas students getting hooked on a new drug called ’cheese’ is skyrocketing, with arrests for the heroin mix up 82 percent so far this school year...Cheese, which sells for as little as $2 a hit, is a highly addictive blend of black tar heroin and crushed Tylenol PM, or any similar cold medicine containing a sleep aid. It has spread fastest in a cluster of middle and high schools in northwest Dallas. (The Dallas Morning News, 8.4.07)

http://www.dallasnews.com/sharedcontent/dws/dn/latestnews/stories/040807dnmetcheese.39c5f2e.html

USA. As many as 17 Dallas County teenagers have died since 2005 from overdoses of the popular new form of heroin known as "cheese" – the most visible sign yet that more youths are caught in the grip of a growing crisis. (The Dallas Morning News, 15.4.07)

http://www.dallasnews.com/sharedcontent/dws/news/localnews/stories/041507dnmetcheese.38c8f36.html

Wie Morphium das Gehirn verändert – Sucht ein erlerntes Verhalten? Schon eine einzige Morphin-Gabe greift im Gehirn in fundamentale Lernprozesse ein. Die Droge löst bestimme Bremsen im Gehirn, die normalerweise das Belohnungssystem im Zaum halten, dessen vermehrte Aktivität als Auslöser der Drogensucht angesehen wird. Dies zeigen experimentelle Studien in Nature (2007; 446: 1086-1090). (Deutsches Ärzteblatt online, 26.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28288

INTERACTION BETWEEN OPIATES AND CANNABINOIDS. Presented to 2004 Cannabis Therapeutics Conference, Sandra Welch,PhD examines the analgesic effects of combining Cannabinoids and Opiates. (Video, 30’)

http://video.google.ca/videoplay?docid=7462551044217885349

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

The March 2007 edition of the EUROPAD Journal is now posted for free download. Heroin Addiction and Related Clinical Problems, the official journal of EUROPAD (European Opiate Addiction Treatment Association), is a peer-reviewed publication for professionals wanting to stay informed of research and opinion on opioid misuse treatment in Europe and around the world. A particular emphasis is on medication-assisted treatments for opioid addiction. Many articles consider the interface of pain and addiction. Full copies of the journal, dating back to its inception in 1999, are available here for free download as PDF documents. These are listed in descending order with the most current year and editions at the top. (Fulltext, open access)

http://www.pain-topics.org/addiction_topics/europad.php

AT-Addiction Treatment Forum NEWS NOTES & UPDATES. Zweimonatlich aktualisierter Überblick aus den USA. Schwerpunkt: Substitutionsbehandlung.

http://www.atforum.com/SiteRoot/pages/news_updates/news_updates.shtml

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) mit laufend aktuellen Meldungen aus aller Welt.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Schweiz. Hans Binz, Ambros Uchtenhagen, Toni Berthel, Rudolf Stohler, François van der Linde
Manual für die Substitutionsbehandlungen illegaler Drogen
Der Kantonsarzt des Kantons Solothurn, Dr.med. Hans Binz, hat gemeinsam mit den Drogenexperten Prof. Dr. med. Ambros Uchtenhagen, Dr. med. Toni Berthel, PD Dr. med. Rudolf Stohler und Dr. med. François van der Linde ein Handbuch für Substitutionsbehandlungen illegaler Drogen verfasst.
Das «Manual für Substitutionsbehandlungen illegaler Drogen» kann kostenlos bei Dr. med.Hans Binz per E-Mail (hans.binz@ddi.so.ch)
oder telefonisch (032 627 93 74) bestellt werden.
Buchbesprechung aus: Schweizerische Ärztezeitung - Bulletin des médecins suisses - Bollettino dei medici svizzeri, 2007;88: 14/15.

http://www.saez.ch/pdf_d/2007/2007-15/2007-15-1236.PDF

Am 7.März 2007 fand in der Klinik Hohehorst bei Bremen eine Fachtagung statt zu dem Thema: Substitutionsbehandlung in der medizinischen Rehabilitation Drogenabhängiger - ein Brückenschlag.
Infomaterial, PowerPoint-Präsentationen, Vorträge und Photos.

http://www.hohehorst.de/service/tagungsmaterial.htm

dgs-info hat Martin Grotjahn, Leiter der Therapieeinrichtung Hohehorst, gefragt: Was ist medizinische Rehabilitation in der Drogentherapie:
Wer bezahlt das? Wird das von den Gerichten als Therapie anerkannt?

Medizinische Rehabilitation: Jetzt Pflichtleistung. Mit der Gesundheitsreform werden Rehabilitationsmaßnahmen für die Patientinnen und Patienten rundum gestärkt. Alle Leistungen der medizinischen Rehabilitation, auch die geriatrische Rehabilitation, sind seit dem 1. April 2007 Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Das Infoblatt des BMG fasst kompakt zusammen, was Sie wissen müssen. (BMG-Newsletter Nr. 6 vom 02.04.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/g [...] m/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html

Rehabilitation: Krankenkassen in der Pflicht. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 17 vom 27.04.2007, Seite A-1136

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=55390

In der LWL-Klinik Marsberg, einer Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, wird seit Januar 2006 eine integrierte Behandlung von Suchtkranken, unabhängig vom eingenommenen Suchtmittel, ermöglicht. Das heißt, dass alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Menschen dort gemeinsam eine medizinische Rehabilitationsbehandlung durchführen können.
Weitere Infos unter wkm-reha-sucht@wkp-lwl.org (Quelle: DHS-Newsletter 7-07 vom 4. April 2007)

International guidelines for national regulations concerning travellers under treatment with internationally controlled drugs. (INCB – International Narcotics Control Board, Wien)

http://www.incb.org/incb/guidelines_travellers.html

DROBS fordert Methadonambulanz für den Kreis Herford. Der Kreis Herford braucht eine Methadon-Ambulanz – am besten in der psychiatrischen Klinik des Kreis-Klinikums. Das meint die Herforder Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes (DROBS). Im Kreisgebiet gebe es derzeit vier Ärzte, die Substitutions-Patienten betreuten. Gerade in Urlaubszeiten komme es auf dem Gebiet der Methadon-Gabe zu Engpässen. Die Kreis-Klinik habe auf derartige Ansinnen bislang allerdings noch nicht reagiert. Die DROBS betreute im vergangenen Jahr insgesamt 220 Heroinabhängige, die natürlich nicht alle substituiert werden. Gut die Hälfte dieser Klienten kam aus der Kreisstadt selbst. Neben weiteren Projekten betreibt die DROBS auch das Projekt „Ambulantes betreutes Wohnen“, das durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert wird. Dabei werden Hilfesuchende zu Hause aufgesucht. Ziel ist es, über die intensive Betreuung kostenintensive stationäre Aufenthalte zu vermeiden. (Quelle: Westfalen-Blatt, 9. Februar 2007 und KS-Newsletter des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, 5. Jahrgang / Nr. 2, März 2007)

Methadonsubstitution: Zur Problematik der zusätzlichen Verordnung von Benzodiazepinen. (Diskussionspapier der BAS e. V. (Bayerische Akademie für Suchtfragen) - , 2000)

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/Dokumente/Benzodiazepinverordnung.pdf

Benzodiazepine in der Substitutionsbehandlung. H.G.Hoffmann im Schl.Holst. Ärzteblatt 02/2005,

http://www.fachambulanz-kiel.de/fachambulanz_kiel/presse.html

Bezodiazepines aren't always the bad guys, says Dr Chris Ford. (DDN - Drink and Drugs News, feature, 26.2.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/feb2607/post_its_260207.pdf

Benzodiazepine deficiency syndrome. Dr Adam Bakkar adds evidence to the benzo debate and argues for their value to the treatment field. (DDN - Drink and Drugs News, feature, 26.3.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/march2607/benzodiazepine_deficiency_syndrome.pdf

Ärzte sollen über „therapiegerechtes Verhalten“ von Chronikern befinden. Wenn die Gesundheitsreform im April in Kraft tritt, ist der Arzt auch als Prüfer gefragt: Er soll entscheiden, ob sich chronisch kranke Patienten „therapiegerecht" verhalten. (Neuro-Psychiatrische Nachrichten, 28.3.07). Wird dieser Grundsatz auch in der Suchtmedizin gelten?

http://www.neuro-online.de/newsletter/?externalid=195938&type=201

Schweiz. Nationale Substitutions-Konferenz 2007 (NASUKO 2007): Das Thema der NASUKO 2007 ist "Substitution von Heroinabhängigen - Sackgasse oder Ausweg ?". Die Konferenz findet am 6. & 7. September 2007 in Bern statt und zieht eine Bilanz zu Aspekten der Substitutionsbehandlung und den damit verbundenen Herausforderungen, sei es im klinischen Bereich, der interdisziplinären Zusammenarbeit oder zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen im medizinischen wie nicht-medizinischen Bereich, welche sich mit Substitutionsbehandlung sowie deren sozialen und gesundheitlichen Folgen befassen.

http://www.nasuko2007.ch

Professional Perspectives On Addiction Medicine. Understanding Opioid
Addiction and the Function of Methadone Treatment - Donald R. Avoy,
M.D. Mark Stanford, Ph.D. (Santa Clara Valley Health & Hospital System
Department of Alcohol & Drug Services Addiction Medicine and Therapy Division, USA)

http://www.sccgov.org/SCC/docs/Alcohol%20&%20Drug%20Services,%20Department%20of%20(DEP)/attachments/110906MM_BookFINAL.pdf

fdr-Experten/-innenanhörung "Drogen - Schwangerschaft - Kind" am 29. Januar 2007 in Berlin.
Die Themen:
Welche gesicherten Forschungsergebnisse gibt es über die Auswirkungen von Drogenabhängigkeit und Substitution auf die kindliche Entwicklung?
Was tun, wenn drogenabhängige Frauen schwanger werden?
Welche psychosozialen Betreuungsmaßnahmen sind in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes angezeigt? Wer muss mit wem kooperieren, wer finanziert die Maßnahmen?
Statements und Vorträge.

http://fdr-online.info/fdr-seminare.php

Welche gesicherten Forschungsergebnise gibt es über die Auswirkungen von Drogenabhängigkeit und Substitution auf die kindliche Entwicklung? (PD Dr.med. Markus Backmund, Stellvertretender Vorsitzender der DGS, Klinikum Schwabing, München; 29.1.07)

http://fdr-online.info/pdf/01backmund.pdf

Bremen. Tod des kleinen Kevin - Eine Geschichte des Versagens. (Stern, 31.1.07)

http://www.stern.de/politik/panorama/:Tod-Kevin-Eine-Geschichte-Versagens/581419.html

"Ein eklatanter Verstoß" - KV-Vorsitzender sagt im Kevin-Untersuchungsausschuss aus. (Kreiszeitung, 7.2.07)

http://syke.mzv.net/news/stories/bremen/?id=83081

"Methadon kickt nicht". Weil er Kevins Ziehvater nicht nur Methadon verschrieben hat, darf ein Bremer Arzt nicht länger Junkies substituieren. Doch Beigebrauch gehört zum Geschäft, sagt der Suchtforscher Jens Reimer. (Die Tageszeitung, 3.2.07)

http://www.taz.de/pt/2007/02/03/a0055.1/textdruck

Kinder der Sucht. Die Methadonsubstitution hat zu einem Babyboom bei drogenabhängigen Frauen geführt. Doch die meisten sind mit ihrem Nachwuchs überfordert - viele Kids werden verhaltensauffällig, selber süchtig, landen im Heim oder in einer Pflegefamilie. Der Staat ignoriert das Problem weitgehend. (Der Spiegel, 15/2007, 7.4.07)

http://www.arud.ch/presse/artikel/artikel_2007/07-04-07-spiegel.html

Leserbriefe zum Artikel „Kinder der Sucht“. (Spiegel 17/2007, 23.4.07)

http://service.spiegel.de/digas/find?DID=51292009

Leserbrief von Dr. Luis Carlos Escobar Pinzón, Bundesgeschäftsführer der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

In ihrem Beitrag „Kinder der Sucht“ stellen die Autoren die Substitutionsbehandlung ausschließlich in einem negativen Licht dar. Verschwiegen wird, dass sie weltweit die erfolgreichste Behandlungsform bei Heroinabhängigkeit darstellt und nachweislich vor allem positive Effekte für Drogen gebrauchende Menschen hat: der Gesundheitszustand wird verbessert, die Psyche stabilisiert und der Weg aus der Illegalität und Beschaffungskriminalität geebnet, wodurch sich neue Perspektiven für die soziale und berufliche Integration eröffnen. Wie die Erfahrungen aus der Selbsthilfe sowie der Betreuung und Begleitung substituierter Mütter und Väter zeigt, profitieren davon gerade auch ihre Kinder, weil sich durch die Substitutionsbehandlung der Eltern auch die familiäre Situation erheblich verbessert. Substituierte Mütter und Väter generell als erziehungs- und familienunfähig darzustellen, wie in diesem Beitrag geschehen, ist daher falsch, wobei auffällt, dass die Autoren bei ihren Ausführungen auch nicht klar zwischen „Junkies“ – also aktuell Heroin Konsumierenden – und substituierten Abhängigen unterscheiden. Der Eindruck, dass beide Gruppen in gleich dramatischen Verhältnissen leben und ihre Kinder gleich schlechte Voraussetzungen haben, wird dadurch noch verstärkt. Problematisch ist allerdings, dass die zum Standard der Substitution gehörende „Psychosoziale Betreuung“ häufig unterbleibt, weil angesichts klammer Haushaltskassen dafür keine Mittel bereitgestellt werden. Ohne dieses flankierende Unterstützungsangebot kann sich eine Substitutionsbehandlung in der Tat negativ auswirken. Hinzu kommt, dass sich Drogen konsumierende wie auch substituierte Mütter und Väter oft nicht rechtzeitig Unterstützung holen, wo sie erhältlich ist: aus der berechtigten Angst, dass staatliche Einrichtungen auf solche Hilferufe mit sofortigem Kindesentzug reagieren.

Kinder drogenabhängiger Mütter
Risiken, Fakten, Hilfen. Michael Klein
Das Buch beschäftigt sich mit der Situation der Kinder drogenabhängiger Eltern und speziell der Förderung der Erziehungskompetenz substituierter drogenabhängiger Mütter. Ohne dass bislang zu dieser Gruppe genaue Zahlen vorliegen – Schätzungen gehen meist von 30.000 bis 40.000 Kindern drogenabhängiger Mütter aus – ist bereits jetzt klar, dass die gesundheitlichen und sozialen Effekte der Substitution dazu geführt haben, dass mehr drogenabhängige Frauen unter Substitution ein Kind gebären als früher ohne Substitution und dass ebenfalls mehr Kinder bei ihrer – zumindest sozial – stabilisierten Mutter verbleiben. Dies ist aus entwicklungspsychologischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen, wirft jedoch die Frage nach der konkreten Erziehungspraxis und -kompetenz der Mütter auf.
Roderer, 1. Auflage 2006, 208 Seiten, 26,00 € (incl. 7 % MwSt: 1,70 €). Bestellnr. 110771

http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=110771

"Leitlinien und Verfahrensregeln für die Beratung und Betreuung drogenabhängiger Schwangerer, Mütter und Eltern durch die Bremer Drogenhilfe" (Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, 19.4.2007)

http://www2.bremen.de/web/owa/p_anz_p [...] ressort%3Fpi_rid%3D6%26pi_archiv%3D0%26pi_monat%3D

Kinder suchtkranker Eltern. (NDR-Fernsehen, 3.Programm, Sendung: Visite, 24.4.07)

http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID3939368_VID3947164,00.html

ENCARE (European Network for Children Affected by Risky Environments within the Family) ist ein europäisches Netzwerk, das gegründet wurde um Fachleute, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien arbeiten, zu informieren, zu unterstützen und zu vernetzen.

http://www.encare.de/

Marburg. Unter Drogenabhängigen nimmt die Bereitschaft ab, auf Suchtmittel zu verzichten. Das haben die Teilnehmer der alle drei Jahre stattfindenden Konferenz der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL) beklagt. (Evangelische Nachrichtenagentur idea, 24.4.07)

http://www.idea.de/index.php?id=355&t [...] D=53252&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=cb84d6c2bf

Dinslaken. Wer als Drogenabhängiger an einer Substitution mit Methadon teilnimmt, verbessert deutlich seine Chancen, Arbeit zu finden. Das haben die Mitarbeiter der Drogenberatung, die substituierte Drogenabhängige psychosozial begleiten, festgestellt. „Nach wie vor ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ein wichtiges Instrumentarium, um die Persönlichkeitsstruktur und Lebenssituation der Substituierten zu stabilisieren“, heißt es im Jahresbericht der Drogenberatungsstelle. (Rheinische Post, 24.4.07)

http://tinyurl.com/2fkybr


BUPRENORPHIN


Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März und April 2007

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).

http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm

WHO 34TH Expert Committee Report on Drug Dependence: Re. Buprenorphine: ... "The Committee considered the unique pharmacological actions of buprenorphine and its expanded role in the treatment of opioid dependence. This pharmacological treatment of opioid dependence also contributes to the efficient prevention and treatment of HIV/AIDS ... The Committee did not recommend any change in present scheduling." (Alex Wodak in: opiateaddictionRx, 27.2.07)

http://www.opiateaddictionrx.info/news/readnews.aspx?ID=323


BUPRENORPHIN – NALOXON

Seit Anfang März ist das neue Kombinationspräparat Suboxone von essex-pharma München in Deutschland auf dem Markt. dgs-info hat eine Reihe von Veröffentlichungen zu diesem Substitutionsmittel zusammengestellt.

Suboxone (Buprenorphin/Naloxon). Vorstellung eines neuen Kombinationspräparates zur Behandlung der Opiatabhängigkeit.

Die Einführung von Suboxone erfordert Änderungen in den Praxisverwaltungssystemen: Das Präparat muss als verordnungsfähiges Substitutionsmittel aufgenommen und die Dokumentation der Btm-Abgabe aktualisiert werden. Die Einführung des Präparats wurde vor einem Jahr bereits angekündigt, Zeit genug also, das Programm auf Stand zu bringen.
Substitutionsärzte haben sich deshalb an die Firmen CompWare (Gernsheim) und Essex gewandt, warum MeDoSys, das Praxisverwaltungssystem von CompWare, das neue Medikament Suboxone nicht dokumentieren kann. Die Antwort: CompWare und essex pharma München (Hersteller von Suboxone) sind sich nicht einig, wer für die Kosten der Softwareerweiterung aufzukommen hat.
dgs-info hat die beiden Firmen gebeten, zu diesem Konflikt Stellung zu beziehen.

Gibt es einen Konflikt zwischen Therapie und Missbrauch? Oder: Buprenorphin plus Naloxon – was für Vorteile für die Substitutionsbehandlung soll das bringen? (Hans-Günter Meyer-Thompson, Vortrag auf dem Suboxone-Launch-Meeting in Berlin, 26.-27.1.07)

Suboxone® – das neue Kombinationspräparat zur Behandlung der manifesten Opiatabhängigkeit. G.Sander in: Suchtmed 9 (1) 65 – 68 (2007). (Fulltext, open access)

http://www.scientificjournals.com/sj/sfp/Pdf/aId/9459

Zeitschrift "Suchtmedizin in Forschung und Praxis":

http://www.scientificjournals.com/sj/sfp

Office-based treatment of opiate addiction with a sublingual-tablet formulation of buprenorphine and naloxone. Fudala PJ, et al. N Engl J Med. 2003 Sep 4;349(10):949-58. PMID: 12954743. (Fulltext, open access)

http://content.nejm.org/cgi/content/full/349/10/949

Suboxone Sydney launch. (Andrew Byrne, Redfern Surgery, Sidney, 5.4.06)

http://www.redfernclinic.com/c/2006/04/suboxone-sydney-launch.php4

The use of combination buprenorphine naloxone in clinical practice. (Andrew Byrne, Redfern Surgery, Sidney, 8.2.06)

http://www.redfernclinic.com/c/2006/02/use-of-combination-buprenorphine.php4

Bringing buprenorphine-naloxone detoxification to community treatment providers: the NIDA Clinical Trials Network field experience. Leslie Amass, Walter Ling, et al. Am J Addict. 2004;13 Suppl 1:S42-66.PMID: 15204675. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=15204675

Patient satisfaction with primary care office-based buprenorphine/naloxone treatment. Barry DT et al. J Gen Intern Med. 2007 Feb;22(2):242-5. PMID: 17356993. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17356993

CME: Buprenorphine-Naloxone May Effectively Treat Opioid Addiction. (medscape, 29.3.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/554289?src=mp

USA. Study Looks at Suboxone Treatment for Prescription Drug Abuse. (jointogether, 19.4.2007)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/study-looks-at-suboxone.html


BUPRENORPHIN-MISSBRAUCH

Singapur. Im südostasiatischen Stadtstaat ist der parenterale Missbrauch von Subutex zu einem Problem geworden. (Fulltext, open access)

Georgien. Detox drug is Georgia's new habit. A plague of used syringes has descended on Tbilisi, the Georgian capital. Tossed along the sidewalks or buried in mounds of dirt, the syringes are a jarring sign of a mounting drug epidemic here. There are not enough treatment centers to help even a fraction of Georgia's drug users, who now total 275,000, according to official estimates. This marks an increase of 80 percent since 2003 and a huge number in this Caucasus country of just 4.6 million people. Most surprising is what accounts for the rise. It is the prescription drug Subutex, a heroin-withdrawal therapy brought in from Western Europe by smugglers in planes and used cars. (International Herald Tribune, 12.6.06)

http://www.iht.com/articles/2006/06/12/news/drug.php

Georgien. Die Lösung ist das Problem. In Georgien steigt die Zahl der Rauschgiftsüchtigen dramatisch, Hauptdroge ist ein aus der EU geschmuggeltes Substitutions-Medikament. (Süddeutsche Zeitung, 14.-15.4.07)

Georgien. Eine Illusion von Freiheit für 13 Euro. Jeder 16. Georgier ist drogenabhängig. Schuld daran ist vor allem der zur Heroin-Substitution gedachte Stoff „Subutex“. Er macht unter Jugendlichen auf den nächtlichen Straßen der Hauptstadt Tiflis die Runde und verbreitet sich wie ein Buschfeuer in der kleinen Bergrepublik im Kaukasus. An Entzugseinrichtungen mangelt es dagegen. „Die Drogen sind hier kein Problem, sondern eine Katastrophe“, sagen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. (Eurasisches Magazin, 30.4.07)

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070411

Injecting Buprenorphine Tablets: A Manageable Risk. Marc Reisinger. Heroin Addiction and Related Clinical Problems. Vol. 8(4), December 2006: 29-40.

http://www.atforum.com/pdf/europad/HeroinAdd8-4.pdf

Abuse liability of buprenorphine–naloxone tablets in untreated IV drug users. Drug and Alcohol Dependence, Volume 88, Issue 1, 17 April 2007, Pages 75-78. Hannu Alho, David Sinclair, Erkki Vuori and Antti Holopainen. (Abstract)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/qu [...] &list_uids=17055191&query_hl=2&itool=pubmed_DocSum

Ob Suboxone nicht ebenfalls missbräuchlich zu verwenden ist, bleibt abzuwarten. Der Hersteller selbst sagt, dass Entzugssyndrome nur bei 80 Prozent der Konsumenten auftreten, bei denen sie aus pharmakologischen Gründen eigentlich auftreten müssten. Der australische Kollege Andrew Byrne hat dazu ein Review geschrieben:
Combination buprenorphine widely abused in New Zealand in early 1990s. (Andrew Byrne, Redfern Surgery, Sidney, 22.1.06)

http://www.redfernclinic.com/c/2006/01/combination-buprenorphine-widely.php4

Bereits 2004, als Suboxone gerade in den USA zugelassen worden war, gab es erste Berichte über Missbrauch und pharmakologisch unerwartete Effekte bei Suboxone: NATIONAL DRUG INTELLLEGINCE CENTER. Intelligence Bulletin: Buprenorphine: Potential for Abuse. Publication Date: September 2004. Document ID: 2004-L0424-013

http://www.usdoj.gov/ndic/pubs10/10123/index.htm

Im ‚Urban Dictionary’ äußert sich ein Konsument zur Wirkung von nasal appliziertem Suboxone (-> Suboxone 3)

http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Suboxone

Auch die vorgeschlagene Umstellung von Subutex auf Suboxone im Verhältnis 1:1 findet Widerspruch:
Important and novel findings from Suboxone® study in Sydney; A pilot study of buprenorphine-naloxone combination tablet (Suboxone®) in treatment of opioid dependence. Bell J, Byron G, Gibson A, Morris A.;
Drug Alcohol Rev (2004) 23;3:311-318

http://www.redfernclinic.com/a/2004/09/important-and-novel-findings-from.php4


BUPRENORPHIN – MÖRSERN (CRUSHING)

Subutex-Tabletten zu mörsern hat sich vielerorts etabliert, wo in kurzer Zeit eine größere Anzahl von Patienten verordnungssicher versorgt werden muss. Insbesondere aus England und Australien stammen Anleitungen und Empfehlungen zum „Crushing“.
Der Hersteller will diese Applikationsmethode nicht gutheißen: Das Medikament sei als Sublingualtablette zugelassen, jede andere Einnahme geschehe unter den Bedingungen einer off-label-Verordnung. Außerdem zöge die Einnahme als Pulver nach sich, dass in nicht wenigen Fällen wegen der stärkeren Speichelproduktion mehr Wirksubstanz runtergeschluckt werde, damit keine Wirkung entfalten könne und zu einer Dosissteigerung führe.
dgs-info hat die wichtigsten Texte zum Mörsern zusammengestellt.

Crushing Buprenorphine (Mit Fotos zur Anleitung)
Question: I have patients who ask me to crush their buprenorphine to shorten the supervision time. Our shared care monitoring group has discussed this and is generally in favour as we believe it will reduce diversion of buprenorphine onto the streets. However, we're a little unclear about the practicalities - what is the procedure for crushing and administering supervised buprenorphine doses? Can you show us how it's done?
Answer: Crushing is popular in Australia, for both of the reasons that you have given, indeed in some states it is mandatory for the pharmacist to crush unless the doctor writes 'do not crush' on the prescription.
However, buprenorphine (Subutex) becomes unlicenced when it has been crushed, and the patient must be warned of this. They can be reassured that they are unlikely to feel any different; data from Australia (Muhleisen P, Spence J & Nielsen S: "Crushing buprenorphine tablets" (letter) Drug and Alcohol Review Dec 2003 p471-2) suggests that there is no difference in bioavailability of the drug when doses were crushed, as evidenced by the fact that patients were encouraged to request an increased dose if they required it, and did not do so.
(The Royal College of General Practitioners (UK), Substance Misuse Management in General Practice, SMMGP) (dgs-info, 7, Mai-Juni 2006)

http://www.smmgp.org.uk/html/others/other049.php

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelle [...] one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.26

To crush or not to crush - buprenorphine tablet administration; Drug and Alcohol Review (2003) 22;4:471-2; Muhleisen P, Spence J, Nielsen S. Crushing buprenorphine tablets.

http://www.redfernclinic.com/a/2003/12/to-crush-or-not-to-crush-buprenorphine.php4

Crushing buprenorphine and supervised consumption. (Bob Dunkley, 2005 National Drug Treatment Conference, London, UK). Power-Point Präsentation.

http://www.exchangesupplies.org/conferences/2005_NDTC/speakers/bob_dunkley.html

2003 haben die Gesundheitsbehörden in Victoria/Australien verfügt, Subutex ausschließlich in gemörserter Form abzugeben. Ärzte werden gebeten, die Formulierung ‚Do not crush’ nicht auf die Verordnung zu schreiben (Drugs and poisons unit Newsletter May 2003

http://www.health.vic.gov.au/dpu/downloads/news_pharm03.pdf

Die britische Royal Pharmaceutical Society hat 2005 Empfehlungen publiziert (The Pharmaceutical Journal, Vol 274 No 7343 p401; 2 April 2005):
The Royal Pharmaceutical Society has issued guidance for pharmacists regarding the crushing of buprenorphine sublingual tablets (Subutex) before their administration.

http://www.pharmj.com/Editorial/20050402/society/p401crushing.html

Im März 2007 erschien in Drug and Alcohol Review der Artikel: Buprenorphine supply by community pharmacists in Victoria, Australia: perceptions, experiences and key issues identified (Volume 26, Number 2/March 2007; DOI 10.1080/09595230601146645, Pages 143-151), der die aktuelle Lage beleuchtet. (Abstract)

http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a771057873~jumptype=rss

DIAMORPHIN


Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Deutsche AIDS-Hilfe startet Postkartenkampagne zur Fortsetzung der heroingestützten Behandlung - ….denn die „Heroinvergabe“ benötigt eine gesetzliche Grundlage. Vom 1.Mai bis 31.August sollen 20.000 Postkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt werden.

Bestellmöglichkeit im Internet.

http://www.aidshilfe.de/produkte.php? [...] sionLanguage=de&sessionCountry=DE&highlight=heroin

UK. Has the heroin prescribing debate reached a tipping point? (Transform Drug Policy Foundation, 19.2.07)

http://transform-drugs.blogspot.com/2007/02/has-heroin-prescribing-debate-reached.html

Diacetylmorphin in peroraler Verabreichung bei opioidabhängigen Probanden: 2-Jahres Follow-up. Frick, U.; Ammann, J.; Rehm, J.; Uchtenhagen, A. (ISGF Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich, 2007)

http://www.suchtforschung.ch/index.php?id=60&pub_id=66

Das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger – eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Therapiestudie (Abschlussbericht der klinischen Vergleichsstudie, Hamburg, Januar 2006)

http://www.heroinstudie.de/ZIS_H-Bericht_P1_DLR.pdf

JES NETZWERK: Fortsetzung der Heroingestützten Behandlung. Ein kleiner Erfolg und dennoch ein fauler Kompromiss. (Pressemitteilung vom 22.2.07)

http://www.trio-media.de/jesjournal/JES%20Heroin%2007final.pdf

Opposition bringt Gruppenantrag zur Heroinabgabe auf den Weg. Die Opposition im Bundestag hat am Mittwoch einen Gruppenantrag zur Heroinvergabe auf Rezept auf den Weg gebracht. Er sieht vor, Schwerstabhängige unter strengen Voraussetzungen mit dem synthetischen Heroin Diamorphin zu versorgen. Sprecher von FDP, Grünen und Linksfraktion riefen die Koalitionsfraktionen dazu auf, den Fraktionszwang in dieser Frage aufzuheben. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.3.07; Krankenkassenratgeber, 7.3.07; Hamburger Abendblatt, 8.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27748

http://tinyurl.com/37ovwn

http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/08/702441.html

145 Oppositionsabgeordnete mit gemeinsamem Vorstoß zur Heroinbehandlung. 145 Abgeordnete der Oppositionsfraktionen streben in einem gemeinsamen Gesetzentwurf die Fortsetzung der heroingestützten Behandlung Schwerstabhängiger an. Ziel sei es, dass Diamorphin im Falle seiner Zulassung als Arzneimittel im Rahmen der Substitutionsbehandlung von Schwerstopiatabhängigen eingesetzt werden kann, schreiben die Abgeordneten. Dazu sei es erforderlich, dass Heroin als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel eingestuft wird. "Damit bleibt die Verschreibungsfähigkeit für andere Behandlungszwecke - etwa die Schmerztherapie - ausgeschlossen", heißt es in dem Entwurf. (heute im bundestag, 20.3.07; Ärztezeitung online, 22.3.07)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_072/04.html

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443094,5033,/medizin/sucht

Koalition streitet über staatliche Heroinabgabe. Im Streit um die Fortführung der staatlichen Heroinabgabe an Schwerstabhängige haben sich die Fronten in der großen Koalition verhärtet. (Ärztezeitung, 23.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=443408,5034,/medizin/sucht

Hannover. "Ohne das Projekt wär' ich längst tot". Taugt Heroin als Heilmittel für Schwerstabhängige? Oder macht sich dann der Staat zum Dealer? Eine bundesweite Heroinstudie ist in der großen Koalition umstritten wie nie zuvor. (Neue Osnabrücker Zeitung, 22.3.07)

http://tinyurl.com/28dv3b

Berlin. Brief von M. Caspers-Merk (Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit) zur Rechtslage einer Fortsetzung der Behandlung mit Diamorphin. (28.3.07)

Zähes Ringen um Herointherapie. Nicht mal drei Monate, dann wäre kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige verboten. Politiker von Regierung und Opposition kämpfen um eine neue Rechtsgrundlage. Absurd: Sie haben genug Stimmen, scheitern aber vielleicht trotzdem. (Die Tageszeitung, 5.4.07)

http://www.taz.de/pt/2007/04/05/a0144.1/text

Frankfurt will im Kampf um Heroinvergabe klagen. (FAZ, 12.4.07)

http://tinyurl.com/29qjn5

Frankfurter Heroin-Projekt wird fortgesetzt. Das in der großen Koalition umstrittene Pilotprojekt zur kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige in sieben deutschen Großstädten darf zumindest in Frankfurt am Main weitergeführt werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte kündigte heute an, einen Antrag der Stadt, das Projekt weitere drei Jahre fortzusetzen und zugleich auf 150 Teilnehmer auszuweiten, zu genehmigen. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=28126

Köln. Sparen bei der Heroinvergabe. Die Stadtverwaltung plant, aus Kostengründen die heroingestützte Behandlung von Schwerstabhängigen mit der Methadonambulanz des Gesundheitsamtes zusammenzulegen. (Kölner Stadt Anzeiger, 13.4.07)

http://www.ksta.de/html/artikel/1176113273652.shtml

Frankfurt. Heroinvergabe in Frankfurt für weitere drei Jahre. (FAZ, 13.4.07)

http://tinyurl.com/36lcnj

Drogenbeauftragte begrüßt neue Ausnahmegenehmigung für Heroinprojekt. (Die Rheinpfalz, 13.4.07)

http://tinyurl.com/25yqyh

Drogenbeauftragte fordert Gesetz für staatliche Heroinabgabe. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28137

Hessen. Komplette Betreuung hilft. Suchttherapeutin Barbara Beckmann stellt Bedingungen für staatliche Heroinabgabe. (HNA, 14.4.07/

http://www.hna.de/hessenticker/00_20070413184206_Komplette_Betreuung_hilft.html

Heroinprojekt - Frankfurt/Main erhält eine Ausnahmeregel. (Ärztezeitung online, 16.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/16/069a0501.asp?cat=/politik

Frankfurt gibt weiter Heroin ab. Genehmigung für 150 Klienten bis zum Jahr 2010. (Allgemeine Zeitung, 26.4.07)

http://www.allgemeine-zeitung.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2801549

Heroinbehandlung - "wir haben erheblichen Zeitdruck". Gegen die Einstellung des bundesweiten Heroin-Modellprojekts Ende Juni dieses Jahres hatte die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Die Grünen) mit einer Klage reagiert. Das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hat nun auch schriftlich erklärt, dass das Projekt in Frankfurt am Main weitere drei Jahre fortgeführt werden könne. (Ärztezeitung online, 30.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=446669,5091,/medizin/sucht

Drogenbeauftragte will geregelte Heroinvergabe. Bätzing: Sinkende Todesrate belegt Erfolg der Modellversuche. Union lehnt Gesetzesänderung ab. (Berlin online, 4.5.07)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/politik/650797.html


METHADON


Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, März und April 2007

Methadone-Drug Interactions. Stewart B. Leavitt, MA, PhD, January 2006.

http://www.pain-topics.com/pdf/Methadone-Drug_Intx_2006.pdf

USA. The FDA has approved revisions to the safety labeling for methadone HCl 40-mg dispersible tablets (Methadone Diskets).

http://www.fda.gov/medwAtch/safety/2006/Dec_PIs/Diskets_PI.pdf

Methadone Addiction Therapy (Diskets) Linked to Risks for Respiratory Depression. (medscape CME, 21.3.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/553934

USA. Don't Blame Clinics for Methadone ODs, SAMHSA Says. Methadone has been involved in a growing number of drug overdoses, but diversion from methadone clinics is not the source of the problem, according to officials at the federal Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA). (jointogether, 10.4.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/dont-blame-clinics-for.html

Irland. New research published today shows that continued participation in a methadone programme substantially reduces individuals’ drug use and their involvement in acquisitive crime. The research, published in ROSIE (Research Outcome Study in Ireland Evaluating drug treatment effectiveness) Findings 4, was conducted by Dr Catherine Comiskey and NUI Maynooth and was commissioned by the National Advisory Committee on Drugs (NACD) in 2002 as part of Action 99 of the National Drug Strategy. (National Advisory Committee on Drugs, 26.4.07)

Press release: http://www.nacd.ie/news/launch_event26042007.html

ROSIE Findings 4: Summary of 1-year outcomes: Methadone Modality (NACD, April 2007)

http://www.nacd.ie/publications/treatment_rosie4.html

Senbanjo R, Wolff K, Marshall J. Excessive alcohol consumption is associated with reduced quality of life among methadone patients. Addiction. 2007;102(2):257–263. (Research Summary)

http://www.bu.edu/aodhealth/issues/issue_may07/arnsten_senbanjo.html

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.

http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/

Drinking and Rape: The Rest of the Story. Blasting women with warnings about getting drunk in public does little to help them and sidesteps men's responsibility for sexual assault. (Women's eNews. 6.3.07)

http://www.alternet.org/stories/48835/

International Women's Day 2007 - Drugs and Gender – eine Materialsammlung aus Lissabon. (EMCDDA, 8.3.07)

http://www.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nnodeid=26412&sLanguageiso=EN

25 Jahre FrauSuchtZukunft in Berlin: Die Beratungsstelle FrauSuchtZukunft in Berlin wurde 25 Jahre alt und hat dazu eine lesenswerte Jubiläumszeitung herausgebracht. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)

http://www.frausuchtzukunft.de

Die Broschüre „Frauen und Sucht in Brandenburg“ wurde entwickelt vom Brandenburger Arbeitskreis Frau und Sucht mit dem Ziel, frauenspezifische Themen und Standards stärker als bisher in den Brandenburger Suchthilfeeinrichtungen zu verankern und Hilfestellungen für die Praxis der Suchtarbeit zu geben.

Diese Broschüre
- benennt die Notwendigkeit von Gender Mainstreaming und frauenspezifischer Suchthilfe
- beschreibt frauenspezifische Standards und bietet Praxishinweise für die Brandenburger Suchthilfe,
- nimmt Bezug auf Daten und Defizite,
- listet Institutionen und Personen in Brandenburg auf, die frauenspezifische Arbeitsansätze haben,
- nennt die frauenspezifischen Berliner Einrichtungen und gibt Medienhinweise zum Thema Frau und Sucht.
Die Broschüre kann bezogen werden von: Martina Arndt-Ickert, Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. Koordinatorin des Arbeitskreises, Carl-von-Ossietzkystr. 29 14471 Potsdam, Telefon / Fax: (03 31) 967 83 44 Email: FDRPotsdam@aol.com
(Quelle: LSMV Newsletter, 4.4.07)

UK. Drug Facilitated Sexual Assault. Drug facilitated sexual assault (DFSA), including rapes in which drugs are mixed with alcohol, is a significant problem, the Advisory Council on the Misuse of Drugs (ACMD) said today. (Home Office, News and Events, 2.4.07)

http://www.drugs.gov.uk/news-events/latest-news/0204

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.
Unter dem Namen CANNABINOIDS gibt die IACM auf ihrer Webseite eine neue Zeitschrift in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-jcant.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm

Aktuelle Meldungen der IACM.

http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/iacm.php?year=2007#238

Clinical Studies and Case Reports (in zeitlicher Reihenfolge auf der Website der IACM)

http://www.cannabis-med.org/studies/study.php

Britische Rentnerin wegen Kochens mit Cannabis verurteilt. Eine 68-jährige Großmutter ist in Großbritannien knapp einer Gefängnisstrafe wegen Cannabisbesitzes entgangen. (web.de, 8.3.07)

http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/skurril/3729866,f=rss.html

Dronabinol ist so wirksam wie Ondansetron bei der Behandlung der verzögerten Übelkeit und des Erbrechens nach einer Chemotherapie. In einer klinischen Studie am Bethesda-Memorial-Krankenhaus in Boynton Beach (USA) war Dronabinol bei 61 Patienten, die eine Chemotherapie erhielten, so wirksam wie Ondansetron bei der Reduzierung von verzögerter Übelkeit und des Erbrechens. Eine Kombination beider Medikamente war nicht wirksamer als die beiden einzelnen Substanzen.
(Meiri E, Jhangiani H, Vredenburgh JJ, Barbato LM, Carter FJ, Yang HM, Baranowski V. Efficacy of dronabinol alone and in combination with ondansetron versus ondansetron alone for delayed chemotherapy-induced nausea and vomiting. Curr Med Res Opin 2007;23(3):533-43.) (Quelle: IACM-Informationen vom 17. März 2007)

Die Kurzfassung der Studie:

http://www.cannabis-med.org/studies/study.php

Cultivation charge for cannabis-growing pensioner. The Gran-abis story is back in the news. Its medical cannabis so only peripherally relevant to the recreational use debate, but the media love it because they can put ‚drugs’ and ‚Granny’ in the same headline. (Transform News March newsletter)

http://www.guardian.co.uk/drugs/Story/0,,2028957,00.html

USA. LONG TERM USE OF MEDICAL CANNABIS BY FEDERAL LEGAL PATIENTS. U.S. government grown medical marijuana is sent to several patients remaining on the I.N.D. program. In 2002, Elvy Musikka, George McMahon ... all ¯ and Irvin Rosenfeld appear in Portland, OR to discuss their health and experience of 20 years using medical Cannabis. Hosted by Mary Lynn Mathre of Patients Out of Time.

http://video.google.ca/videoplay?docid=5703755977034467109

USA: Patients Out of Time. Einige Vorträge der Referenten der vierten nationalen klinischen Konferenz zu Cannabistherapeutika, die am 6. - 8. April 2006 stattfand, sind nun online auf You Tube verfügbar
(Quelle: Patients Out of Time vom 6.April 2007; IACM-Informationen vom 14. April 2007)

http://www.youtube.com/cannabistherapeutics

VITAL SIGNS: Medical Marijuana Reaches Legal, Clinical Crossroads. (Dow Jones, Wallstreet Journal, 15.4.07)

http://www.nasdaq.com//aspxcontent/ne [...] ONLINE000320.htm&cdtime=04%2F15%2F2007%20+6%3A17PM

Connoisseurs of Cannabis. Like fine wine, growing medicinal weed has become so specialized as to inspire tastings and a new vocabulary. (San Francisco Chronicle, 22.4.07)

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/04/22/CMGK8OSSAA1.DTL

The endogenous cannabinoid system: a new player in the brain-gut-adipose axis. Ester Fride. Cannabinoids 2006;2(2):5-12. (Fulltext, open access)

http://www.cannabis-med.org/english/journal/index.php

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Das Symposium "Therapie der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten: Risiko oder Chance (DGS-Kongress 2005) steht jetzt unter als CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zur Verfügung.
Die Themen: Therapie der Hepatitis C bei Suchterkrankungen (A.Trein) und Management der Nebenwirkungen der Therapie der Hepatitis C (M.Schäfer). Benutzername: roche; Passwort: roche.

http://www.healthcme.de/hep-c-sucht

Masterstudiengang "Suchtberatung und Prävention". Ab Oktober 2007 bieten die AWO-Akademie Helene Simon und die Paritätische Akademie gemeinsam mit der Fachhochschule St. Pölten/Österreich einen berufsbegleitenden Masterstudiengang "Sucht und Therapie" an. Im Zeitraum von 2 Jahren dienen vier Präsenzphasen à sechs Tage und vier Präsenzphasen à 5 Tage dem theoretischen Lernen und praktischen Training. Sie werden ergänzt durch Fernlehr-Einheiten und Projektphasen. Mit dem Abschluss "Master of Science" werden 120 European Credit Points (ECTS) erworben. (Quelle: DHS-Newsletter 5-07 vom 7. März 2007)

http://www.awo.org/pub/akademie/orga/orga2/studienzentrum

Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.

Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf

Fort- und Weiterbildungskalender des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen.

http://fdr-online.info/pdf/fortbildungsuebersicht02-07.pdf

Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.

http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf

Fortbildungstermine des Netzwerkes Rauchfreie Krankenhäuser.

http://www.dnrfk.de/files/7/

Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt

Internationaler Veranstaltungskalender von OpiateAddictionRx (NY):

http://www.opiateaddictionrx.info/resources/calendar.html

Internationaler Veranstaltungskalender von Drug War Chronicle.

http://stopthedrugwar.org/event

Weitere Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen 2007:

Tagung: Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung. Veranstalter: Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe. 11. Mai in Güstrow.

http://www.schabernack-guestrow.de/article/articleview/559/1/195/

fdr-BundesDrogenKongress. Am 14. und 15. Mai findet in Mainz der 30. BundesDrogenKongress des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. statt. Im Programm werden ausgewählte Handlungsansätze der Suchthilfe in einen systematischen Zusammenhang gebracht, um damit das methodische Handeln der Fachkräfte zu unterstützen. Das Thema heißt also „Handlungsfeld, Methode, Technik“. Mit diesen Begriffen ist der „Rote Faden“ beschrieben, an dem sich das Programm orientiert. Grundlagen- und Methodenwissen, das Erkennen von Zusammenhängen und das Erlernen von Techniken stehen dabei im Mittelpunkt.
Das Programm ist jetzt online und sie können sich auch schon zu günstigen Frühbucherpreisen anmelden. Mit der Post kommt das Programm in Kürze, sofern wir Ihre Postanschrift kennen. (fdr-online-info 15, 28.2.07)

http://fdr-online.info/30-bdk.php

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007. Thema: Harm-Reduction – coming of age.

http://www.harmreduction2007.org

DHS - 17. Wissenschaftliches Symposium vom 4. bis 6.
Juni 2007 in Tutzing. Thema: Alkohol in Deutschland und
Europa.

http://www.optiserver.de/dhs/veranstaltungen/index.html

11. Fachtagung zur Praxis akzeptierender Drogenarbeit. Das Institut für soziale und kulturelle Arbeit führt vom 13. bis 15.Juni 2007 gemeinsam mit der Alternativen Jugend- und Drogenhilfe mudra e.V. eine Tagung "ÜberLEBEN in Drogenszenen XI" durch.

http://www.iska-nuernberg.de/iska/f07.htm

Kongress "Rausch als Risiko und Herausforderung - Neue Wege der Suchtprävention", Karlsruhe, 15.-16.6.07. Unter der Schirmherrschaft von Königin Silvia, Ihre Majestät die Königin von Schweden - Präsidentin der Mentor Foundation International, und Sabine Bätzing - Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Mit Vorträgen von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Universität Bielefeld, Dr. Henrik Jungaberle, Universitätsklinikum Heidelberg, und Prof. Dr. Stephan Quensel, Universität Bremen.

http://www.kongress.mentorstiftung.de/kongress/index.php?navid=1

The long-awaited 7th International Conference on Pain & Chemical Dependency will be held in New York City, June 21-24, 2007. This unique event is designed for physicians, allied health professionals, and scientists who have an interest in the relationship between pain management and substance abuse or addiction.

http://www.iapcd.org/

Schweiz. Substitution von Heroinabhängigen - Sackgasse oder Ausweg ? (6. und 7. September 2007 in Bern). An der Konferenz soll eine Bilanz zum gegenwärtigen Stand der Substitutionsbehandlungen in der Schweiz auch aus internationaler Sicht gezogen werden. Es werden konkrete Fragen zu dieser Behandlungsform aufgegriffen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse thematisiert. In vielfältigen Workshops werden verschiedene Aspekte der Substitutionsbehandlungen vertieft. Die Fachpersonen des Behandlungsnetzes treten in einen interdisziplinären Austausch.

http://www.nasuko2007.ch/

Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis ist für den 12./13.September 2007 in Hamburg geplant. Veranstalter werden das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C sein.

http://www.hepatitiscfachtag.org/

The European Association of Addiction Therapy - Third Annual Conference. 10-12 September 2007, Vienna. Austria.

http://www.eaat.org/

4. IACM-Kongress zu Cannabinoiden und Medizin am 5.-6.
Oktober 2007 in Köln.

http://www.iacm-conference2007.org

XIXth World Congress of World Association for Social Psychiatry, Prague, Czech Republic, October 21-24, 2007.

http://www.wasp2007.cz/Text/welcome-letter

3. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft 8.-9. November 2007 in Berlin. GLS Campus, Kastanienallee 82, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg). Anmeldungen und weitere Informationen unter 0228/8104172. Das Programm ist demnächst auf der website des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands zu finden.

http://www.wiad.de/

DHS: Fachkonferenz Sucht 2007 vom 12. bis 14. November in Mannheim. "Alkohol - neue Strategien für ein altes Problem" ist das Thema der diesjährigen DHS-Fachkonferenz. Einen ersten Entwurf des Programms finden Sie unter

http://www.dhs.de

DGPPN-Jahreskongress, 21.-24.11.07, Berlin.

http://www.dgppn-kongress.de/

 
HARM REDUCTION

IHRA - International Harm Reduction Association mit neu gestalteter Website.

http://www.ihra.net/

What Harm Reduction Means to Me – eine Sammlung von persönlichen Anmerkungen aus aller Welt. Aus Berlin: Jörg Gölz:

http://www.harmreduction2007.org/content/view/53/83/

http://www.harmreduction2007.org/content/blogcategory/85/80/

For as long as street drugs remain illegal, the police will always have a massive impact on drug-related harm - as a result of both drug-related acquisitive crime and the criminalisation of drug use itself. Therefore, they have a key role to play in the harm reduction around the world. To acknowledge this role, the International Harm Reduction Association (IHRA) have identified the best documents which describe the part that the police can play in harm reduction best and worst practice. (IHRA, 24.4.07)

http://www.ihra.net/Policing

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Der nächste Weltkongress der IHRA wird vom 13.-17.5.07 in Warschau stattfinden.

http://www.harmreduction2007.org/

The March issue of the International Journal of Drug Policy (IJDP) carries the theme "Harm reduction - Coming of age", which is the focus of the 18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm in Warsaw next month. This issue will be freely accessible from 13 April until 13 June. No user name or password is needed.

http://www.ijdp.org

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker,
Montefiore Medical Center-Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Schweiz. Die Tagungsdokumentation der ExpertInnentagung "Herausforderungen und Perspektiven für die Schadensminderung" vom 4. September 2006 ist online abrufbar. Die Dokumentation enthält Berichte zu Workshops und Präsentationen. (infoset, Newsletter März 2007)

http://www.infodrog.ch/txt/evenements/2006/20060904_Perspektiven_der_Schadensminderung_d.pdf

Österreich. Wiener ÖVP sagt vorsichtig Ja zu Drogen-Konsumräumen. (Wiener Zeitung, 5.3.07)

http://tinyurl.com/24lmnw

Österreich. Die Grazer KPÖ will noch heuer einen Drogenkonsumraum eröffnen. (ORF, 9.4.07)

http://steiermark.orf.at/stories/184376/

NRW. Drogensüchtige brauchen weiter Hilfsangebote. Niedrigschwellige Hilfsangebote für Drogensüchtige wie Drogenkonsumräume sind nach wie vor notwendig. Das zeigen Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen. (Ärztezeitung online, 8.3.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=441182,5000,/medizin/sucht

Out of Your Head - Diary of a dual diagnosis communications project: How do you communicate harm reduction to drug and alcohol clients with severe mental illness? Mark Holland and Michael Linnell decided to produce a series of guides - but, as they explain, getting the project right was much trickier than they had anticipated. (Drink and Drugnews, 12.3.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/march1207/out_of_your_head.pdf

Drug Consumption Rooms: Special Edition of the IJDP. The latest issue of IHRA’s official journal – the International Journal of Drug Policy - has a special focus on drug consumption rooms (DCRs), drug use environments and harm reduction. Volume 18, Issue 1 opens with an editorial piece from the guest editors Thomas Kerr and Jo Kimber, which considers the importance of drug use environments and “the role that place and setting can play in shaping the health of individuals and populations”. Throughout the issue, this theme is explored through original research papers and commentaries relating to public injecting, DCR interventions and harm reduction. (IHRA Newsletter, March 2007)

http://www.ihra.net/News#18thInternationalConferenceontheReductionofDrugRelatedHarm-Update

International Journal of Drug Polic. Volume 18, Issue 1, pp. 1-66 (January 2007) (Fulltext, open access)

http://www.sciencedirect.com/science/journal/09553959

http://www.sciencedirect.com/science? [...] =0&_userid=10&md5=d347cc5b3952ba707ba657217100a748

Streetwise Stateside. Harm reduction in North America has achieved some remarkable progress since the first user groups risked their freedom for the right to save lives. Sara Moralioglu reports. (Drink and Drugs News, Feature, 26.3.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/march2607/streetwise_stateside.pdf

Toumbourou J., et al. (2007) Interventions to reduce harm associated with adolescent substance abuse. The Lancet, DOI: 10.1016/S0140-6736(07)60369-9. (The Lancet Early Online Publication, 27 March 2007) (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607603699/fulltext?iseop=true

Marburg. Ärger mit der Drogenszene. Aidshilfe-Kontaktladen ist an den Bahnhof gezogen - Geschäftsleute sind sauer. (Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA online, 29.3.07)

http://tinyurl.com/2tlhyu

USA. Teaching addicts to stay alive. Death toll drops as Baltimore instructs inmates how to deal with overdoses. (baltimoresun.com, 15.4.07)

http://www.baltimoresun.com/news/opin [...] verdose15apr15,0,1604115.story?coll=bal-pe-opinion

INCB Attacks Drug Consumption Rooms (Again). In March 2007, the International Narcotics Control Board (INCB) published its latest Annual Report (for 2006), in which it again voiced an opposition to Drug Consumption Rooms (DCRs). (IHRA News, April 2007)

http://www.ihra.net/News#INCBAttacksDrugConsumptionRooms(Again)

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Drug War Chronicle ("world's leading drug policy newsletter") hat seinen Internetauftritt modernisiert.

http://stopthedrugwar.org/

Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle: Politik, Strategien, Erfahrungen und intersektorale Lösungsansätze. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Programm Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle, Januar 2004.

http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/Drogenkontrolle.pdf

Drugs and Conflict. Illicit drug economies predominantly emerge in countries and regions of conflicts, political instablity and weak governance. The interrelation and the mutual impact of these phenomena have become evident. Drugs and conflict represent a serious obstacle to all development efforts in the affected areas. The present publication, elaborated by the Development-oriented Drug Control Programme (DDC), deals with the interrelation between illicit drug economies and conflicts. (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn 2007)

http://www.gtz.de/de/publikationen/17173.htm

INCB – International Narcotics Control Board, Homepage.

http://www.incb.org/incb/index.html

Die Botschaft des INCB-Präsidenten Philip O. Emafo zum Jahresbericht 2006: "...Let us join hands to rid the world of its drug problem...."

http://www.incb.org/pdf/e/press/2007/annual-report-press-kit-2006-en-1.pdf

Vienna. UNODC chief says world drug problem is being contained. The world drug problem is being contained but more vigorous action is needed by both producing and consuming nations if the goal of reducing drug abuse is to be achieved, the Executive Director of the United Nations Office on Drugs and Crime, Antonio Maria Costa, said on Monday. (UNODC, press release, 13.03.2007

http://www.unodc.org/unodc/press_release_2007_03_12.html

TRANSNATIONAL INSTITUTE - "SENDING THE WRONG MESSAGE: THE INCB AND THE UNSCHEDULING OF THE COCA LEAF". The 2006 International Narcotics Control Board (INCB) report emitted a clear signal to the governments of Bolivia, Peru and Argentina that growing and using coca leaf is in conflict with international treaties, particularly the 1961 Single Convention. The INCB, rather than making harsh judgements based on a selective choice of outdated treaty articles, should use its mandate more constructively and help draw attention to the inherent contradictions in the current treaty system with regard to how plants, plant-based raw materials and traditional uses are treated.

http://www.tni.org/docs/200703091826474065.pdf

Wiesbaden. BKA warnt vor boomendem Drogenschmuggel. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, hat vor einem boomenden Drogenschmuggel nach Deutschland gewarnt. "Der steigende Zufuhrdruck aus Südamerika und Afghanistan macht uns große Sorgen", sagte Ziercke am Freitag in Wiesbaden. BKA-Experten erwarten für 2007 eine nochmalige Steigerung des Opiumanbaus in Afghanistan. (net-tribune, 17.3.07)

http://www.net-tribune.de/article/170307-107.php

USA. The War on Drugs Is Really a War on Minorities. Democratic presidential candidates crave the Latino and black vote, but ignore the Drug War's unfair toll on people of color. (By Arianna Huffington, Los Angeles Times. Posted March 27, 2007.)

http://www.alternet.org/rights/49782/

Kanada. DAMAGE DONE. After 30 years of drug war, illegal narcotics are decreasing in price, increasing in purity and demand continues to surge. The heroes of this film are veterans of the drug war and they urge us to consider ending drug prohibition. They have had a complete revolution in their thinking. Now they are working to end the War on Drugs. Find out what happened to change their minds.

http://www.drugwarodyssey.com/home.php

Comparing the Perceived Seriousness and Actual Costs of Substance Abuse in Canada: Analysis drawn from the 2004 Canadian Addiction Survey. Ottawa, ON: Canadian Centre on Substance Abuse.
This paper documents and analyzes the divergence between the perceived seriousness and actual social costs associated with various substances in Canada using public opinion data collected from the Canadian Addiction Survey (CAS) in 2004 (Racine et al., in press), and a 2006 study estimating the social costs of various substances in 2002 (Rehm et al., 2006). 8-page PDF (Thomas, G.B., & Davis, C.G. (2006)

http://www.ccsa.ca/NR/rdonlyres/98CA9F87-1BE2-40EB-B345-90984F994BFD/0/ccsa0113502007.pdf

"The War on Drugs" - A course at Appalachian State University by Dr. Matthew Robinson and Dr. Renee Scherlen. Summer 2006 (Power Point Präsentationen)

http://www.justiceblind.com/drugwar/

Australien. PARLIAMENTARY JOINT COMMITTEE ON THE AUSTRALIAN CRIME COMMISSION: Inquiry into the manufacture, importation and use of amphetamines and other synthetic drugs (AOSD) in Australia, February 2007.

http://www.aph.gov.au/senate/committee/acc_ctte/aosd/report/report.pdf

UK. The unravelling of a drugs empire. It was a worldwide hunt which took 11 years and spanned Ireland, the Caribbean, the US and South America. It inspired seven separate trials - one of which was the second longest in English criminal history - and led to 19 people being convicted worldwide. (BBC News, 3.4.07)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/london/6500919.stm

Der Milchmann, der den Schnee brachte. (Spiegel online, 4.4.07)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,475669,00.html


MITTLERER OSTEN

Afghanistan

Drogen und Entwicklung in Afghanistan. Afghanistan ist der weltweit größte Produzent von Opium, dem Grundstoff für Heroin. Die Drogenökonomie durchdringt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sie fördert die politische und soziale Unsicherheit und Destabilisierung, schwächt den Staat und verhindert eine gute Regierungsführung (Good Governance). Sie stellt ein großes Hindernis für den Wiederaufbau, für die Erreichung von Entwicklungszielen sowie die erfolgreiche Durchführung von Projekten dar. Dazu kommen negative volkswirtschaftliche Auswirkungen durch den hohen äquivalenten Anteil zum BSP (60 Prozent), den Einfluss auf die Zahlungsbilanz und die volatilen Drogenpreise, die legale Produktion und Handel schwächen. (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn, 2007)

http://www.gtz.de/de/themen/uebergreifende-themen/drogen/6723.htm

UNODC – United Nations Office on Drugs and Crime: Afghanistan Country Office.

http://www.unodc.org/afg/index.html

Afghan opium: License to kill. (Pierre-Arnaud Chouvy in: Asia Times, 1.2.06)

http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/HB01Df02.html

http://www.pa-chouvy.org/Chouvy-Asia_ [...] ensing_Afghanistans_Opium_Solution_or_Fallacy.html

Losing Ground - Drug Control and War in Afghanistan. Drugs and Conflict Debate paper No 15 from TNI – Transnational Institute, Amsterdam, December 2006.

http://www.internationaldrugpolicy.net/publications.htm

TURKEY DID IT. CAN AFGHANISTAN? Experts debate whether the Afghan poppy problem could be solved by following Ankara's strategy of diverting heroin production into legal medical products. (Toronto Star, 25.2.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n241/a08.html

Canada in Afghanistan: Is it Working? The 3Ds (defence, development and diplomacy) are not working together very well in Afghanistan and there is considerable doubt that NATO will be able to meet its objectives to provide the Afghan people with a stable life after decades of conflict. Gordon Smith suggests that NATO may have to find a way of negotiating with elements of the Taliban and that the poppy crop should be sold through a marketing board and be processed for medicinal purposes. (Gordon Smith, Canadian Defence & Foreign Affairs Institute, 1.3.07; Calgary Herald, 2.3.07))

http://www.cdfai.org/

http://www.cdfai.org/PDF/Canada%20in%20Afghanistan%20Is%20it%20Working.pdf

http://www.mapinc.org/drugnews/v07/n266/a07.html

Aufbauhilfe Afghanistan - Will Italien Drogen von Terroristen kaufen? Washington beklagt die florierende Opium-Produktion am Hindukusch. Doch nun sorgt in Rom ein Vorstoß für Furore: Vertreter von Regierungsparteien glauben zu wissen, wie man den Heroinhandel drosseln kann - und die daniederliegende afghanische Wirtschaft dabei ankurbelt.
Es ist ein origineller Vorschlag: Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, wollen Politiker der regierenden Radikalen, Grünen und Kommunisten Opium kaufen – und dadurch die afghanische Wirtschaft fördern. (Süddeutsche Zeitung, 5.3.07)

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/546/104442/

http://www.sueddeutsche.de/,tt1l4/ausland/artikel/546/104442/

"Nach wie vor ist Afghanistan für Frauen ein großes Gefängnis"
Zahl der Selbstverbrennungen steigt - Gute Gesetze, aber viele negative Traditionen. Manche Afghaninnen sind so verzweifelt, dass sie in den Tod flüchten. Selbstverbrennungen von Frauen hätten sich zuletzt gehäuft, berichtet die Ärztin und afghanische Politikerin Golalei Nur-Safi. Im Suizid sähen diese Frauen die einzige Chance, Unterdrückung und Gewalt zu entkommen. (Ärztezeitung online, 7.3.07

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/07/043a1601.asp?

Mohn in voller Blüte: "Entweder zerstört Afghanistan das Opium oder das Opium wird Afghanistan zerstören", warnte Afghanistans Präsident Hamid Karsai bereits Ende 2005. Ein Jahr später verzeichnete Afghanistan einen nie zuvor erreichten Zuwachs beim Opiumanbau. (Die Tageszeitung, 9.3.07)

http://www.taz.de/pt/2007/03/09/a0201.1/text

2007 Afghan Opium Crop Could Be Record-Breaker, UN Predicts. (Drug War Chronicle, Issue 476, 9.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/476/UN_warns_afghan_opium_crop_set_for_record_year

ZEIT-Video-Reportagen aus Afghanistan: Aufruhr im Parlament - Tradition der Korruption – Frauen und Warlords – Kabul, ein Stadtporträt

http://www.zeit.de/online/2007/10/afghanistan-parlament-1

On the Road to Becoming a Narco State. Although fully backed by U.S. military might and support from other Western powers, the government in Kabul has failed to change Afghanistan's status as the world's leading illicit producer of opium, according to U.N. experts who monitor the worldwide trade in narcotic drugs. (IPS, 7.3.07)

http://www.ipsnews.net/news.asp?idnews=36838

Sitting and eating quietly on his father's lap, the 18-month-old was oblivious to the infection in his veins. But his father, a burly farmer, knew only too well. It was the same one that killed his wife four months ago, leaving him alone with four children. The man started to cry. "When my wife died, I thought, well, it is from God, but at least I have him," he said. "Then I learned he is sick, too. I asked if there is medicine and the doctors said no. They said, 'Just trust in God.' ". Cloistered by two decades of war and then the strict Islamic rule of the Taliban, Afghanistan was long shielded from the ravages of the AIDS pandemic. Not anymore. (New York Times, 19.3.07)

http://www.nytimes.com/2007/03/19/world/asia/19afghan.html?_r=1&ref=world&oref=slogin

THE POPPY PROBLEM: NATO to Legalize Afghanistan's Opium? (Spiegel international online, 27.3.07)

http://www.spiegel.de/international/0,1518,473933,00.html

Opium for the People: EXTRAORDINARY MOVE TO LEGALISE POPPY CROPS. The 'IoS' can reveal Tony Blair is considering calls to legalise poppy production in the Taliban's backyard. The plan could cut medical shortages of opiates worldwide, curb smuggling - and hit the insurgents. (IoS – Independent on Sunday, 1.4.07)

http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n423.a05.html

Afghanen bauen so viel Mohn an wie noch nie. (Hamburger Abendblatt, 11.4.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/11/721815.html

NATO criticized for Afghan advert. (Press TV, 25.4.2007)

http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=7371&sectionid=3510204


SÜDOSTASIEN

BURMA

Humanitarian crisis unfolds for Myanmar. The country is emerging as one of the world's deadliest places to be a baby or a mother. (Chicago Tribune, 4.3.07)

http://www.chicagotribune.com/feature [...] 0703040417mar04,1,7319223.story?ctrack=1&cset=true

Wei Xue-gang: The UWSA's narcotics kingpin. Wei Xue-gang, a controversial figure with a career in the narcotics trade spanning four decades, has positioned himself to take control of the United Wa State Army (UWSA), Myanmar's largest ethnic militia. Wei has moved to centre stage in the past year as the health of Bao You-xiang, long-time chairman and military chief of the 20,000-strong UWSA, has declined. (Jane's Security News Briefs - 16 March 2007)

http://jtsm.janes.com/public/jtsm/index.shtml


AMERIKA

USA

Sandbagged: DEA Case Nets 400 Arrests, $45 Million, and 18 Tons of Drugs. Operation "Imperial Emperor" also uncovers sandbag bridge from U.S. to Mexico. (DEA dateline, 9.3.07)

http://www.dea.gov/pubs/states/newsrel/sd022807.html

Record Maritime Seizure off the Coast of Panama Yields $300 Million of Cocaine. In a case announced today, the U.S. Coast Guard, as a result of joint DEA and Panamian law enforcement information—made the largest maritime seizure of drugs the world has ever seen. On the high seas of the eastern Pacific bound for Mexico, we stopped the freighter Gatun before it could deliver 21 metric tons of cocaine—denying Mexican drug lords more than $300 million in drug revenue. (Dateline DEA, 21.3.07)

http://www.usdoj.gov/dea/pubs/states/newsrel/wdo032107.html

http://www.usdoj.gov/dea/photo_library7.html#dea_coastguard

It's Been an 'All Out War' on Pot Smokers for 35 Years. Since 1972, U.S. taxpayers have spent well over $20 billion enforcing criminal marijuana laws and 16.5 million people have been arrested. It's time to put an end to this waste. (Alternet, 22.3.07)

http://www.alternet.org/rights/49597/

USA. Wer kifft, ist schon ein halber Terrorist. Mit einer massiven Kampagne bekämpft die US-Regierung den Konsum von Marihuana. Selbst als Schmerzmittel für schwer Kranke ist die Droge tabu. (Frankfurter Rundschau, 20.3.07)

http://www.akzeptierende-eltern.de/index.php?topgroupid=&groupid=1&subgroupid=&contentid=227

The Forgotten War on Drugs. Nearly four decades after the United States declared a war on drugs, juvenile drug abuse is on the decline, but illegal narcotics remain cheap and plentiful. In a five-part series, NPR examines the progress of U.S. anti-drug policy so far, and where experts say it should focus next. (NPR – National Public Radio Series, April 2007)

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=9288397

Atlanta. Cops Who Shot Woman in Botched Drug Raid Indicted. (jointogether, 26.4.2007; lternet, 30.4.07; marijuana policy project)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/cops-who-shot-woman-in.html

http://www.alternet.org/drugreporter/51151/

http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1425757&ct=3290937


Lateinamerika

The U.S. "War on Drugs" Is an Assault on South America's Poorest. Cocaine may be considered a scourge in America's cities, but in the Andes, the plant from which it's derived is a way of life that provides food, shelter, healthcare and education. (alternet, 12.4.07)

http://www.alternet.org/rights/50144/

COCA GROWERS SHAKE THE ANDES ONCE AGAIN. Struggles Heat Up in Colombia, Peru and Bolivia. During the last few days, coca growers, especially in Peru and Colombia, have been in the news again, as their actions have given the media something to talk about. By Jose Arenas, Former Colombian Congressman. (narconews, 26.4.07)

http://narconews.com/Issue45/article2636.html

KOLUMBIEN

Köhler beendet Lateinamerikareise - Kampf gegen Drogen gefordert. (greenpeace magazin, 15.03.07)

http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=70511&more=1

TRANSNATIONAL INSTITUTE - "THE POLITICISATION OF FUMIGATIONS: GLYPHOSATE ON THE COLUMBIAN/ECUADORIAN BORDER". Plan Colombia has brought environmental, health and economic damage - and may even have stimulated the spread of coca plantations. A new Briefing looks at alternatives for the Andean region and addresses the glyphosate dispute on the Colombia-Ecuador border.

http://www.tni.org/docs/200702221900378752.pdf

MEXIKO

Mexican Drug War: 500 Dead Already in 2007. (jointogether, 27.3.07)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/mexican-drug-war-500-dead.html

BOLIVIEN

US Evaluation of Bolivian Drug Control Misleading and Inaccurate. US officials continue to cling to eradication figures and old yardsticks to evaluate Bolivia's new approach to coca cultivation and drug control. The 2007 International Narcotics Control Strategy Report (INCSR)1 criticizes the Morales administration for an increase in coca production and in drug trafficking in Bolivia. Although official U.S. figures have not been released, it is probable that coca production has indeed gone up. Data presented in the report, though, contradicts the assertion that this increase has pushed up potential cocaine production. Although the report acknowledges progress in interdiction, meeting the eradication quota, a determination to fight corruption and continued bilateral collaboration, the Bolivia section contains a series of internal contradictions and misrepresents the reality of coca and cocaine in the country. (Andean Information Network, 13.3.07)

http://ain-bolivia.org/index.php?option=com_content&task=view&id=76&Itemid=28

Bolivia Moves to Block Coca Crop Expansion. The Bolivian government announced Tuesday a new plan to confront the expansion of coca farming in national parks and areas protected under national law. Under the plan, aimed at growers in the traditional coca-producing Yungas area near La Paz, local coca grower unions will be responsible for ensuring that production does not spread. (Drug War Chronicle, Issue 479, 30.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/479/bolivia_moves_to_stop_coca_crop_expansion

PERU

Peru is currently the world's second largest producer of coca and cocaine, and the coca growers' movement there is gaining steam, but it still faces many hurdles, some internal, some external. (Drug War Chronicle, Issue 476, 9.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/476/peru_coca_growers_movement_gains_strength_faces_hurdles

The Peruvian government's US-backed forced coca eradication campaign is running into serious problems in the Upper Huallaga Valley. Clashes with police, roadblocks, and a general strike have all broken out in the past few days. (Drug War Chronicle, Issue 477, 16.3.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] owers_general_strike_clashes_upper_huallaga_valley

More Trouble in Peru's Coca Fields. (Drug War Chronicle, Issue 482, 20.4.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/482/tensions_grow_peru_coca_fields

 
E-HEALTH – DATENBANKEN

"Cool Tools" im Internet: Google, RSS-Feeds, Podcasts & Co. – neue Werkzeuge und Verfahren, um schnell zu finden, was man sucht Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 4, 26. Januar 2007. (Fulltext, open access)

http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=54222

Der "Harrison", die Rote und die Gelbe Liste, das MSD-Manual u.a. Nachschlagewerke – online und kostenlos bei Univadis (Anmeldung erforderlich).

http://www.univadis.de/medical_and_more/Books

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Login

Datenbanken: Recherchieren lernen beim DIMDI. Verbessern Sie Ihre medizinischen Recherchen! Wie das geht, erfahren Sie in unseren Kursen: für Anfänger oder Fortgeschrittene, mit Kommandosprache oder Benutzeroberfläche, in Literatur- oder Faktendatenbanken und zu Medizin oder Arzneimitteln. Jeder findet beim DIMDI den passenden Kurs. Anmelden können Sie sich einfach online.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0205.html

Datenbanken: Altdaten erweitern BIOSIS Previews. Daten der Jahre 1926 bis 1968 ergänzen die Literaturdatenbank BIOSIS Previews ab sofort um Archiveinträge vergleichbar mit OldMEDLINE oder Derwent Drug Backfile. Das DIMDI integriert diese Altdaten in die Gesamtdatenbank: Mit dem neuen Schlüssel BA26 recherchieren Sie damit Dokumente von 1926 bis heute. Bisher reichten die Einträge nur bis 1969 zurück. (DIMDI Aktuell vom 07.03.07)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0208.html

USA. Welcome to the National Registry of Evidence-based Programs and Practices (NREPP), a service of the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA).
NREPP is a searchable database of interventions for the prevention and treatment of mental and substance use disorders. SAMHSA has developed this resource to help people, agencies, and organizations implement programs and practices in their communities.

http://www.nrepp.samhsa.gov/

ScienceDirect's new search engine. On January 21, 2007 ScienceDirect implemented the highly acclaimed FAST Enterprise Search PlatformTM. This new search engine, which is powerful, quick and flexible, was recently voted 'Top Search and Retrieval Technology' in Information Today's first People's Choice Awards.

http://www.sciencedirect.com/

Nutzen Sie alle Funktionalitäten Deutschlands meist genutzter Onlineberatungslösung beranet.de und gestalten Sie die virtuelle Beratungsstelle mit beranet plus nach Ihren ganz persönlichen Vorstellungen.

http://www.beranet.info/

Oberbayern. Erstmalig bieten alle namhaften Träger der Suchthilfe Oberbayerns in einem Netzwerk individuelle Online-Beratung in Form von Einzel- und Gruppenchats im Bereich Alkohol und illegale Drogen an. Der Bezirk Oberbayern hat in Zusammenarbeit mit dem Justin-Rockola-Soforthilfe e.V. eine Plattform für verschiedene namhafte Träger der Suchthilfe Oberbayern und Deutschland zur Onlineberatung implentiert. Ein Projektteam von Therapie Sofort München verwirklichte in Zusammenarbeit mit beranet.de dieses Vorhaben. Zwölf Beratungsstellen aus Oberbayern bieten jeweils auf einer virtuellen Beratungsstelle von beranet.de ihre Dienste an. Auf einem Portal, das auf Basis des Open Source Content Management Systems Typo 3 realisiert wurde, werden sie zentral ausgewiesen. Die jeweils aktuellen Einzel- und Gruppenchats der Einrichtungen sind auf der Portalseite auf den ersten Blick erfassbar.

http://www.online-suchtberatung.de/

e-beratungsjournal: Fachzeitschrift für Online-Beratung und computervermittelte Kommunikation. Kostenloser Zugang.

http://www.e-beratungsjournal.net/index.htm

Nature Network – connecting scientists worldwide. A new online toolkit designed to help scientists like you connect at a global and local level. Participation is free, so log on today to meet like-minded researchers, hold online discussions, showcase your work via a personal homepage, share information with groups (open or private) and tag content.

http://network.nature.com/

Datenbanken: XTOXLINE im Mai kostenfrei. Im Mai recherchieren Sie Informationen zu Toxikologie und Pharmakologie beim DIMDI in XTOXLINE besonders günstig: Wir berechnen dann für die über 2,8 Millionen Einträge dieser englischsprachigen Literaturdatenbank auch im Premium-Zugang keine Dokumentpreise. Das Entgelt für die Datenbanköffnung entfällt ebenfalls. (DIMDI aktuell, 1.5.07)

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0146.html

Webcast Video Editorials: The Biopsychosocial Information Model: The New Disease Paradigm. (medscape, 26.2.07)

http://www.medscape.com/viewarticle/551933?src=mp

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Patienteninformation: "Unabhängige Patientenberatung Deutschland" gestartet. Kompetente und neutrale Beratungsangebote sind für Patientinnen und Patienten unverzichtbar, besonders wenn es zu Konflikten mit Herstellern, Leistungserbringern oder Krankenkassen kommt. Mit der "Unabhängigen Patientenberatung Deutschland" (UPD) steht ihnen ab sofort und bundesweit ein neues, kostenfreies persönliches Beratungsangebot zur Verfügung:

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] itteilung/dokumente/2007_1/pm_2007-01-30-pb01.html

http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/index.php

MARIANNE VON WEIZSÄCKER FONDS: Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V.

http://www.weizsaecker-stiftung.de/

Die Dichte der Dopamin-Rezeptoren im Gehirn kann die Entscheidung für eine Droge beeinflussen - Veranlagung zum Drogenkonsum? Veranlagungen in der Gehirnstruktur könnten die Neigung zum Drogenkonsum bedingen. In Versuchen mit Ratten konnten Wissenschaftler der University of Cambridge zeigen, dass Tiere mit einer geringen Dichte von Dopamin-Rezeptoren verstärkt den Kontakt zu Drogen suchten. Diese Gehirnstrukturen waren schon angelegt, bevor die Tiere zum ersten Mal mit Drogen in Berührung kamen. Die Forscher gehen davon aus, dass eine genetische Veranlagung auch beim Menschen die Affinität zu Drogen beeinflusst. Eine Behandlung zur Verringerung der Auswirkungen erscheine möglich, ein Test für die Anfälligkeit auf Drogen sei jedoch eher unwahrscheinlich, schreiben die Wissenschaftler in ,Science'. (University of Cambridge, press release, 2.3.07; Ärztliche Praxis, 2.3.07; sciencedaily, 5.3.07)

http://www.admin.cam.ac.uk/news/dp/2007030202

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_aktuell_drogen_1172849861.htm

http://www.sciencedaily.com/releases/2007/03/070302082810.htm

DHS: Wenn geistig Behinderte süchtig werden. In der Ärztezeitung wurde über ein Projekt in Münster berichtet - wir stellten dieses auch bereits auf einer unserer Fachkonferenzen vor -, das Suchtprävention für geistig Behinderte durchführt. Das von der Katholischen Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen begleitete Projekt wird durchgeführt von der Trägergesellschaft Westfalenfleiß, die Werkstätten und Wohnprojekte für Menschen mit einem Handicap betreiben. (Quelle: DHS-Newsletter 5-07 vom 7. März 2007)

http://www.westfalenfleiss.de/index.php?menuid=15&reporeid=59

USA. Videos Help Treat Deaf People. Two new training videos portray various scenarios involving dialectical behavior therapy for deaf people. In one scene, deaf clinicians—one experienced in DBT, the other a novice—discuss the treatment while watching a video lecture by the therapy's originator. (NIDA Notes, Vol. 21, No 2)

http://www.drugabuse.gov/NIDA_notes/NNvol21N2/BBoard.html

"Die Gesellschaft wird immer süchtiger" – Interview mit Rolf Hüllinghorst (DHS). (Neue Osnabrücker Zeitung, 10.3.07)

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/16060751.html

Neuer Leitfaden für die Eltern-Selbsthilfe. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat einen neuen Leitfaden für Eltern herausgegeben, die in Selbsthilfegruppen für Eltern suchtkranker Kinder mitarbeiten. Die Publikation wurde von Ingrid Arenz-Greiving als Ergebnis mehrerer Seminare mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Selbsthilfe zusammengestellt.

http://www.dhs-intern.de/pdf/A60791_Kinder_suchtkr_Eltern.pdf

Neuauflage des kommentierten Adressenverzeichnisses "Stationäre Einrichtungen für drogenkranke Kinder und Jugendliche (12 bis 18 Jahre) in der BRD" erschienen. Das Buch listet über 100 Adressen auf, die um die Zahl der vorhandenen Plätze und weitere Angaben ergänzt worden sind. Das Adressverzeichnis können Sie direkt beim Autoren bestellen. Dazu schicken Sie vier Euro in Briefmarken oder als Verrechnungsscheck in einem mit 1,45 Euro frankierten und an sich selbst adressierten Umschlag im Format DIN A4 an folgende Adresse: Wilfried Schneider, Starweg 44, 22926
Ahrensburg.
Schneider, Wilfried (2007): Stationäre Einrichtungen für drogenkranke Kinder und Jugendliche (12 bis 18 Jahre) in der BRD. Aktualisierte, überarbeitete Neuauflage, Ahrensburg: Eigenverlag.
(Quelle: Westfalen-Blatt, 9. Februar 2007 und KS-Newsletter des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, 5. Jahrgang / Nr. 2, März 2007)

Wildt, Theodor te; Emrich, Hinderk M., Computerspiele und Amoklauf: Die Verzweiflung hinter der Wut. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 10 vom 09.03.2007, Seite A-632
Aggressive Computerspiele steigern die Gewaltbereitschaft. Gerade depressiv gestörte Jugendliche ziehen sich in eine virtuelle Parallelwelt zurück, um sich dort als die Helden zu erleben, die sie in der realen Welt nicht sein können. (Fulltext, open access)

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=54736

USA. NIDA Notes, Volume 21, Number 2.

http://www.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNVol21N2/Index.html

Zeitschrift Sucht 1/2007: Gerade ist die Ausgabe 1 der Zeitschrift Sucht erschienen. Das Editorial schrieb Professor Karl Mann zum Thema "Suchttherapie und Suchtforschung 2008" und ein zweites Editorial von Professor Anil Batra "Nichtraucherschutz in Deutschland - langsame Schritte in die richtige Richtung oder Folge einer desaströsen Gesundheitspolitik?" ist ebenfalls lesenswert.
Zum Inhalt: Bei den Übersichtsarbeiten schreiben Michael Odenwald zum chronischen Khat-Konsum und psychotischen Störungen und Klaudia Winkler über Behandlungsangebote für substanzabhängige Mütter kleiner Kinder. Weitere Originalarbeiten befassen sich mit der psychischen Befindlichkeit in der Substitutionsbehandlung sowie mit der schulischen Nikotinprävention. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt&s2=ord

Deutsche Suchthilfestatistik 2005: Mehr als 330.000 Menschen haben im Jahr 2005 in den Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke und ihre Angehörigen um Hilfe nachgesucht. Bei 265.245 Personen wurde diese Inanspruchnahme dokumentiert, und die Ergebnisse sind im Sonderheft 1 der Zeitschrift Sucht jetzt nachzulesen.
Nachzulesen ist auch die Deutsche Suchthilfestatistik 2005 für stationäre Einrichtungen. Hier konnten Behandlungsergebnisse von 36.102 Patientinnen und Patienten in die Dokumentation einfließen. (DHS-Newsletter 6-07 vom 19. März 2007)

http://www.neuland.com/index.php?s=sxt&s2=inh&s3=20067

Die Tabellenbände, die dieser Dokumentation zugrunde liegen, sind
abzurufen unter

http://www.suchthilfestatistik.de

Berlin. Arzneimittelsicherheit: Skepsis gegenüber der geplanten Agentur. Der Gesetzentwurf zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) wird von Fachleuten unterschiedlich beurteilt. Das ergab eine Anhörung am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestags. Die Pharmaindustrie verspricht sich von der Umsetzung mehr Tempo und mehr Rationalität bei der Zulassung und Registrierung von Arzneimitteln. Vertreter der Ärzteschaft, der Krankenkassen und von Patientenverbänden fürchten jedoch, dass Arzneimittelüberwachung und Risikoabwehr innerhalb der DAMA zu kurz kommen. Nahezu alle Fachleute kritisierten, der Agentur werde für ihre Aufgaben zu wenig Geld zur Verfügung stehen. (Deutsches Ärzteblatt online, 21.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27905

Versicherungsschutz für alle: Ganz Deutschland wird krankenversichert
Am 1. April 2007 tritt die Gesundheitsreform in Kraft. Sie sorgt dafür, dass alle Menschen, die ihren Krankenversicherungsschutz verloren haben, wieder in ihre ehemalige Krankenversicherung zurückkehren können. Ehemals gesetzlich Versicherte können sich ab dem 1. April 2007 wieder versichern lassen. Ab dem 1. Juli 2007 haben ehemals privat Versicherte ein Rückkehrrecht. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/glossar/versicherungsschutz.html

Versicherungsschutz für alle: Neue Hotline des Bürgertelefons. Wo kann ich mich künftig krankenversichern? An wen muss ich mich wenden? Wie hoch sind die Beiträge? Für alle Fragen zum Thema Versicherungsschutz steht Ihnen jetzt das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums mit einer eigenen Servicenummer zur Verfügung. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] mitteilung/dokumente/2007_1/pm_2007-03-20-022.html

Versicherungsschutz für alle: Aktuelles Faltblatt erschienen. Einen Überblick zum Thema Versicherungsschutz für alle finden Sie im aktuellen Faltblatt des Bundesministeriums für Gesundheit. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/publikationen/broschueren/index.html

Von A bis Z: Alle Infos zur Gesundheitsreform 2007. Am 1. April 2007 tritt das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) in Kraft. Von Basistarif bis Versicherungsschutz – wir haben für Sie alle wichtigen Informationen zum neuen Gesetz zusammengestellt. (BMG-Newsletter Nr. 5 vom 21.03.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/gesundheitsreform_2007/index.html

Amsterdam. Europas erste Klinik für Computerspielsüchtige. Computersucht gilt heute als ernst zu nehmende Krankheit. Durch das jahrelange Spiel am Computer sind die Süchtigen extrem isoliert. Mitten im Herzen von Amsterdam werden ihnen wieder minimale Sozialkompetenzen beigebracht. (Die Welt online, 21.3.07)

http://tinyurl.com/2o4m4c

Darmstadt. Diakonie und Caritas übernehmen Drogenhilfe. Stadt und Kreis geben Aufgaben ab – Zweckverband schließlich aufgelöst. (Darmstädter Echo, 23.3.07)

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=449707

US. The feature-length documentary film ADDICTION is the centerpiece of the Addiction project. Bringing together the nation's leading experts with award- winning filmmakers, it consists of nine separate segments, including: "Saturday Night in a Dallas ER," by Jon Alpert; "A Mother's Desperation," by Susan Froemke and Albert Maysles; "The Science of Relapse," by Eugene Jarecki and Susan Froemke; "The Adolescent Addict," by Kate Davis and David Heilbroner; "Brain Imaging," by Liz Garbus and Rory Kennedy; "Opiate Addiction: A New Medication," by D.A. Pennebaker and Chris Hegedus; "Topiramate: A Clinical Trial for Alcoholism," by Alan and Susan Raymond; "Steamfitters Local Union 638," by Barbara Kopple; and "Insurance Woes," by Susan Froemke. ADDICTION is produced by John Hoffman and Susan Froemke; executive produced by Sheila Nevins. (Online, free access)

http://www.hbo.com/addiction/thefilm/

Genetic Link To Heavy Substance Abuse In Teenagers. Family and community experiences play an important role in whether teenagers experiment with alcohol, cigarettes and marijuana, but genetic influences become more important for progression to heavy substance use, a team led by Cardiff University researchers has found. Fowler, T., et al. (2007) Exploring the relationship between genetic and environmental influences on initiation and progression of substance use. Addiction, 102(3): 413–422; doi: 10.1111/j.1360-0443.2006.01694.x. (Science daily, 19.3.07)

http://www.sciencedaily.com/releases/2007/03/070319074317.htm

Promis auf Entzug: Nur die Freiheitsstatue im Vorgarten lässt ahnen, dass die Villa nicht zu den üblichen Multimillion-Dollar-Anwesen Malibus gehört. Vielleicht auch noch der Teich mit den Koi-Karpfen, der japanischen Überlieferung nach Zeichen für Mut, Kraft und Erfolg. Spätestens aber die Liste mit Datum und Uhrzeit, in die sich jeder Besucher eintragen muss, macht den Eindruck einer gewöhnlichen Luxus-Strandvilla hoch über dem Pazifik zunichte. Hinter der imposanten Fassade mit ihren Säulen und Fresken verbirgt sich vielmehr eine der renommiertesten Entzugskliniken Malibus. Wer zu "Passages" kommt, ist alkohol-, drogen-, sex- oder spielsüchtig - und nicht selten ein Star. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.3.07)

http://tinyurl.com/36lgou

Welcome to the Canadian Network of Substance Abuse and Allied Professionals, the first national website developed specifically for Canada's substance abuse workforce.

http://www.cnsaap.ca/cnsaap/index.htm?Language=EN

BMG. Broschüre: Das bringt die Reform den Versicherten. Welche Leistungen werden ausgebaut? Wie wird die medizinische Versorgung besser koordiniert? Die wichtigsten Neuerungen der Gesundheitsreform anschaulich aufbereitet. (BMG-Newsletter Nr. 6 vom 02.04.2007)

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/publikationen/broschueren/index.html

World Report. Report slams US FDA's drug safety reform efforts. Nellie Bristol. The Lancet 2007; 369:1072. DOI:10.1016/S0140-6736(07)60510-8. (Fulltext, open access)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607605108/fulltext

Regensburg. Schülerbefragung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen 2006. Der Suchtarbeitskreis Regensburg hat im Laufe des Jahres 2006 eine Schülerbefragung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen in Regensburg Stadt und Land durchgeführt. Das Ergebnis dieser Schülerbefragung dürfte als Bespiel geglückter Zusammenarbeit eines Suchtarbeitskreises und Vertretern aus Schulen, Bezirksklinikum und Gesundheitsamt gelten. (Quelle: DHS-Newsletter 7-07 vom 4. April 2007)
Die Ergebnisse dieser Befragung bei Schülern der 9. Jahrgangsstufe finden Sie unter

http://www.suchtinfo-oberpfalz.de

Alkohol und Drogenkonsum bei Auszubildenden und jungen Berufstätigen. Eine explorative Studie. Ulrich Degen, Werner Gerwin, Dr. Ernst Ross. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Zusammenhang mit der Analyse von Ausbildungs- und Berufsverläufen eine explorative Studie zum Zusammenhang von Alkohol- und illegalem Drogenkonsum und Ausbildungsschwierigkeiten bzw. Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld durchgeführt. (idw - Informationsdienst Wissenschaft, 5.4.07)

http://www.bibb.de/de/23581.htm

http://idw-online.de/pages/de/news203344

Aktuelles Verzeichnis psychologischer Testverfahren. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft - Nachrichtenüberblick vom 04.04.2007)

http://www.zpid.de

http://idw-online.de/pages/de/news203079

Berlin. Aufstand gegen die Dealer. Sie hatte ihren Ruf weg als Drogenkiez, die Sackgasse der Dresdener Straße zwischen "Kotti" und Oranienplatz Jetzt wehren sich die Anwohner. Und die GSW vermietet nun lieber an kreative Einsteiger als an solvente Wettbüros. (Tagesspiegel, 11.4.07)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/10.04.2007/3170948.asp

FSME-Risiken in 33 weiteren Landkreisen. Das Robert-Koch-Institut hat jetzt 129 Landkreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete eingestuft, in denen die Impfung empfohlen wird. (Ärztezeitung online, 17.4.07)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=446255,5073,/medizin/infektionskrankheiten

Wie es ist, süchtig nach Sex-Filmen aus dem Web zu sein. Den Text entnehmen wir der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins daheim, die sich mit Pornografie befasst. Die Autoren besuchen unter anderem einen Pornodreh, sprechen mit einer Pornodarstellerin oder befassen sich mit feministischer Kritik an Pornografie.
Dr. Carsten B. ist sicher kein typischer Fall. Der 34-jährige Psychiater arbeitet in einer Dortmunder Klinik mit Suchtkranken. Er kennt viele Drogen. Und er hat viele von ihnen selbst ausprobiert. Haschisch, Kokain und Ecstasy sowieso, allerhand Medikamente, sogar Heroin. Einige Mittel nahm er als Jugendlicher aus Leichtsinn, manche später aus professionellem Interesse. Andere einfach, weil sie ihm gefielen. Aber süchtig war er nie, sagt er. Nur mit dem Internet hatte er so seine Probleme. Carsten B. brauchte Pornos, jeden Tag. (Süddeutsche Zeitung, 16.4.07)

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/376543/TrkHomeMagTsr2

FSME: Süddeutschland überwiegend Risikozone. Berlin - Die Zahl der Erkrankungen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) in Deutschland ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Die Erkrankungen sind jedoch weiter auf die bekannten Endemieregionen begrenzt, wie aus dem Epidemiologisches Bulletin (2007; 15: 129-134) hervorgeht. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28181

The freedom to be addicted. Freedom and addiction may look like opposites, that feed on each other, says William Pryor. (Drink and Drug News, 23.4.07)

http://www.drinkanddrugs.net/features/april0407/freedom_to_be_addicted.pdf

Schweiz. Suchtmittel im Alter: Genau hinsehen und individuell unterstützen. Alkohol, Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmittel: Substanzmissbrauch und -abhängigkeit bei alten Männern und Frauen ist verbreitet. Doch aktuelle Studien und Prävention fehlen weitgehend. Gerontologisch engagierte Fachleute verschiedener Disziplinen plädieren dafür, diese Patienten medizinisch und psychiatrisch besser zu behandeln. Derweil gehen die ersten Jahrgänge der «Generation Babyboom» in Pension, mit ganz anderen Drogen-Erfahrungen als ihre Eltern. (Standpunkte 2/2007, Fachzeitschrift der SFA)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_02_07_Hinsehen.pdf

Schweiz. Crazy Workers – für Überengagierte, Workoholics, Arbeitssüchtige und ihre Nächsten. Dreht sich ihr Leben nur noch um die Arbeit? Kann der Partner nicht mehr abschalten, sich nicht mehr erholen? Ist ein Elternteil mit Job und Firma verheiratet? Hat die Kollegin immer viel zu tun und «keine Zeit»? Redet der Arbeitskollege auch in der Freizeit nur von der Arbeit?

http://www.crazyworkers.ch/

Mein Essen zahl ich selbst! Weil ihnen der Einfluss der Pharmaindustrie zu weit geht, hat eine Handvoll Ärzte jetzt nach amerikanischem Vorbild eine Initiative ins Leben gerufen. "Mein Essen zahl ich selbst" setzt auf Distanz zur Industrie. (DocCheck Newsletter 07.10)

http://newsletter.doccheck.com/generator/640/3238/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b

USA. FDA will Interessenskonflikte bei Gutachtern beschränken. Washington - Medizinische Experten, die mehr als 50.000 US-Dollar von einer Firma oder deren Konkurrenten erhalten haben, sollen künftig nicht mehr als Gutachter in Beratergremien der FDA teilnehmen, wenn es um Produkte der betreffenden Firmen geht. Experten mit geringeren Interessenskonflikten dürften weiter teilnehmen, wären aber unter Umständen von der abschließenden Abstimmung ausgeschlossen, wenn der Vorschlag der FDA umgesetzt würde. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.3.07; New York Times, 22.3.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27922

http://www.nytimes.com/2007/03/22/washington/22fda.html?th&emc=th

USA. Wie Pharmareferenten das Verordnungsverhalten beeinflussen. Die meisten Ärzte empfangen Besuche von Pharmareferenten, doch die wenigsten würden sich wohl eingestehen, dass dies ihr Verordnungsverhalten verändert. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=22081

Anwendungsbeobachtungen: Pharmahersteller sichern mehr Transparenz zu. Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung wollen forschende Pharmaunternehmen dafür sorgen, dass so genannte Anwendungsbeobachtungen für Arzneimittel transparenter und stärker qualitätsgesichert gestaltet werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 23.4.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28247

 
NEUERSCHEINUNGEN

Tilmann Holzer: Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene
Deutsche Drogenpolitik von 1933 bis 1972.
18 Farbseiten.
Books on Demand GmbH
Januar 2007 - gebunden - 592 Seiten
ISBN: 3833490144
EAN: 9783833490149

Dieses Buch zeichnet die rassenhygienischen Wurzeln der Drogenpolitik (nicht nur in Deutschland) nach und zeigt die Kontinuität der Drogenpolitik über die Zäsuren der deutschen Geschichte (1933 und 1945) hinweg auf. Die zeitliche Grenze zur Gegenwart wird durch das Jahr 1968 (»68er Revolution«) gesetzt, letztlich aber mit dem Winter 1971/1972 und dem Inkrafttreten des neuen Betäubungsmittelgesetzes gezogen.

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-02-28.html

http://www.libri.de/shop/action/produ [...] ik_aus_dem_geist_der_rassenhygiene_3833490144.html

Schwarzbuch Zigarette - Rauchen gefährdet Ihr Bewusstsein
Verfasser: Keyvan Davani und Renate Burger
160 Seiten - Pappband, matt laminiert
Ueberreuter Verlag, Wien
EUR: 14,95 CHF: 26,90
ISBN: 3-8000-7208-4
ISBN: 978-3-8000-7208-8
Die internen Dokumente der Tabakindustrie sprechen eine deutliche Sprache: Sie enthüllen, wie skrupellose Geschäftemacher ein gefährliches und tödliches Produkt ganz bewusst verharmlosen. Die eingesetzten Methoden reichen von weltweiter Lobby- und PR-Arbeit über Unterwanderung von Gesundheitsbehörden, Medien und Wissenschaft bis hin zur Geheimhaltung von Forschungen über die Schädlichkeit von Zigaretten. Auf die Gesundheit der Konsumenten wird selbstverständlich - wider besseren Wissen - keine Rücksicht genommen.

http://www.ueberreuter.at/index.php?isbn=3800072084&nr_texte=7

Kay Uwe Petersen und Rainer Thomasius "Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch" - Eine Expertise zu gesundheitlichen und psychosozialen Folgen. Ein Systematisches Review der international publizierten Studien von 1996 - 2006. Erschienen unter ISBN 978-3-89967-363-0 bei Pabst.

http://www.bmg.bund.de/nn_604826/DE/T [...] kte/Drogen-und-Sucht/Cannabis/Expertentreffen.html

http://www.pabst-publishers.de/Medizin/buecher/9783899673630.htm

Policing the Globe - Criminalization and Crime Control in International Relations. Peter Andreas and Ethan Nadelmann. Oxford University Press. ISBN13: 9780195089486ISBN10: 0195089480hardback, 352 pages, Aug 2006, Price: $29.95 (01).
Pirates, bandits, and smugglers have bedeviled governments since time immemorial. Politicians and media today obsess over terrorism and trafficking in drugs, arms, people and money. Far less is said or known, however, about the expanding global reach of the police, prosecutors, and agencies like Interpol and Europol charged with targeting transnational crime.
In this illuminating history that spans past campaigns against piracy and slavery to contemporary campaigns against drug trafficking and transnational terrorism, Peter Andreas and Ethan Nadelmann explain how and why prohibitions and policing practices increasingly extend across borders. The internationalization of crime control is too often described as simply a natural and predictable response to the growth of transnational crime in an age of globalization. Andreas and Nadelmann challenge this conventional view as at best incomplete and at worst misleading. The internationalization of policing, they demonstrate, primarily reflects ambitious efforts by generations of western powers to export their own definitions of "crime," not just for political and economic gain but also in an attempt to promote their own morals to other parts of the world.

http://www.oup.com/us/catalog/general [...] ernationalOrganizations/?view=usa&ci=9780195089486

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Hendrix-Wodka ein "kranker Scherz". (Netzeitung, 8.3.07)

http://www.netzeitung.de/entertainment/people/575333.html

Moskau. Moscow Wax Figure Exhibition Highlights Graphic Dangers of Drugs. An exhibition showing the life of a drug addict — from the very first dose to death — has opened in Moscow. (Mosnews.com, 18.11.05)

http://www.mosnews.com/images/g/s119.shtml

Ein Bierwerfer für den Couchpotato. Es ist der Traum vieler Männer: Sie lümmeln sich auf ihr Sofa, glotzen Fußball, und wenn sie Lust haben, wirft jemand ein kaltes Bier herüber. Ein US-amerikanischer Erfinder hat sich diesen Traum erfüllt und einen Kühlschrank mit Wurfmechanismus erfunden. (Ärztezeitung, 13.3.07)

http://www.versicherung50plus.de/?p=774#more-774

http://www.ananova.com/news/story/sm_2223971.html

VR China. Regierung verbietet weitere Eröffnung von Internetcafes, um der Cybersucht vorzubeugen. (bbc news, 6.3.07)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/asia-pacific/6422555.stm



Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang Juli 2007.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Michael Krausz (Vancouver), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Heino Stoever (Bremen)

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.