dgs-info, Ausgabe 12, März-April 2007
Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 5.3.2007
Liebe Leserinnen und Leser,
zum Jahreswechsel schien das Heroinprogramm beendet zu sein und der Nichtraucherschutz war zum Thema einer Arbeitsgruppe der Bundesländer verkommen.
Zwei Monate später darf der Heroinversuch vorerst fortgesetzt werden und in Berlin kursiert unter Bundestagsabgeordneten der SPD ein Gesetzesentwurf, mit dem die Verschreibung von Diazetylmorphin abgesichert werden soll.
Ebenfalls unerwartet schnell haben sich die Gesundheitsminister der Länder auf Eckpunkte des Nichtraucherschutzes geeinigt und das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet.
Erstes sichtbares Ergebnis der Debatte um den Nichtraucherschutz sind die Aufkleber auf Zigarettenautomaten: „Mit Karte. Ohne kompliziert“. Das lässt noch einige Katastrophen erwarten, nicht nur sprachliche.
Am 14.2.2007 fand in Berlin ein Expertentreffen statt, das sich mit den Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung beschäftigte. Professor Heino Stöver (Bremen), einer der Organisatoren der Anhörung, hat dazu einen kommentierenden Bericht für dgs-info geschrieben („Es kommt Bewegung in die Substitutionsbehandlung“), den Sie im Leitkommentar lesen können. Weitere Diskussionsbeiträge und Texte zum Substitutionsrecht finden Sie unter RECHT UND GESETZ und SUBSTITUTION ALLGEMEIN. Die Ergebnisse und Diskussionspapiere werden wir Ihnen demnächst als Extraausgabe von dgs-info zusenden.
Das Online-Magazin der DGS erreicht zwei Jahre nach der ersten Ausgabe über 2000 Adressen – Anlass für einen besonderen Dank: Die meisten Artikel aus der Publikumspresse werden zusammengestellt von den fleißigen Newshawks von JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte e.V. Vielen Dank!
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern in dieser Ausgabe! Und empfehlen Sie uns bitte weiter.
Die Rubriken der heutigen Ausgabe:
LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM
LEITKOMMENTAR
Es kommt Bewegung in die Substitutionsbehandlung. Eindrücke aus dem Expertengespräch: "Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung" (Berlin, 14.2.2007). Von Heino Stoever.
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
DGS 1 – Jagdszenen aus Niedersachsen
Niedersachsen: Substituierende Ärzte unter Druck! Im Sommer 2006 begann die AOK, pingelig und mit massivem Druck gegenüber Ärzten und Apothekern Substitutionsbehandlungen zu überprüfen Im August stieg dann die KV-Niedersachsen ebenfalls in das "Geschäft" ein. Die Rechtsschutzstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (nicht die eigentlich zuständige Qualitätssicherungskommission) ließ sich von allen substituierenden Ärztinnen und Ärzten in Niedersachsen 10% aller Behandlungsfälle des 4. Quartals 2005 inklusive Kopien der Btm-Rezepte vorlegen. Dazu wurden noch Fragen zum Verschreibungsverhalten, nach der Mitgabe-Regelung und dem Vorgehen bei der Take-Home-Verschreibung gestellt. Obschon der Abgabe-Termin für die Unterlagen inzwischen über ein 1/2 Jahr zurückliegt, hat die KVN bislang trotz Nachfrage keinem einzigen geprüften Arzt einen Bescheid über das Ergebnis der Kontrolle zugesandt.
Die DGS, Fachgesellschaft der substituierenden Ärztinnen und Ärzte, erwartet eine Stellungnahme der KVN und fordert die Beendigung des Drucks auf die Ärzte in Niedersachsen.
Brief des DGS-Vorstandes an Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung in Hannover.
Die DGS bittet von KVN- und juristischen Verfahren betroffene substituierende Kolleginnen und Kollegen um Kontaktaufnahme!
Siehe auch Rubriken: RECHT UND GESETZ – SUBSTITUTIONSRECHT und SUBSTITUTION.
DGS 2 – Kongresse und Veranstaltungen 2007, an denen die DGS beteiligt ist:
18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007.
http://www.harmreduction2007.org/
SUCHTTHERAPIETAGE 2007 (Hamburg)
12. Suchttherapietage in Hamburg: vom 29. Mai - 01. Juni 2007. Schwerpunkt "Kultur und Sucht "
Die Kultur überformt Alle und Alles – das gilt auch für Drogenkonsum und Sucht. Es gibt keine Kultur ohne Drogen, aber deutliche Unterschiede in der Einbettung von Drogen, den Werten und Einstellungen und den drogenpolitischen Rahmungen. Kulturspezifisch geprägt sind die jeweils präferierten Drogen der Konsumenten, deren Gebrauchsmuster, die Prävalenzen von Missbrauch und Abhängigkeit sowie die Suchthilfesysteme.
Besonders in einer globalisierten Welt steht das Hilfesystem vor der Herausforderung der Kenntnis jeweils anderer Kulturen mit ihrem Norm- und Wertegefüge. Das gilt für das Thema Migration, geschlechtsspezifische Aspekte (Gender) und ebenso für subkulturelle oder jugendliche Lebenswelten.
http://www.suchttherapietage.de/
kontakt@suchttherapietage.de
DHS-Suchtwoche 2007 (14.-18.6.2007): Den Alkoholkonsum zu reduzieren, das Bewusstsein für die Problematik zu vergrößern und die Stigmatisierung von Menschen mit Alkoholproblemen zu überwinden – das sind nur einige Ziele der geplanten Suchtwoche 2007 mit dem Thema „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“. Die DGS als Mitgliedsverband in der DHS unterstützt die Suchtwoche im Juni 2007. Am Freitag, 15.Juni 2007, findet bundesweit die Aktion statt: „Suchtberaterinnen und Suchtberater besuchen Arztpraxen und Apotheken“. Jetzt stehen auch die Materialien zum Jugend- und Schülerparlament und zu Aktionen zur Alkoholprävention am Arbeitsplatz im Netz.
Die DGS bittet ihre Mitglieder, sich zahlreich an der Aktionswoche zu beteiligen.
http://www.suchtwoche.de/
Hier können Sie Ideen finden:
http://www.suchtwoche.de/web/veranstaltungen/ideen.php?id=9
Das Programmheft:
http://www.suchtwoche.de/web/abisz/index.php
Bestellungen einer größeren Anzahl per Fax (02381-901530)
oder per Mail (info@dhs.de)
8. INTERDISZIPLINÄRER KONGRESS FÜR SUCHTMEDIZIN (München)
5.-7.Juli 2007 im HolidayInn Munich City Centre, München. Abstracts müssen bis spätestens 31. März 2007 eingereicht sein.
http://www.m-i-c.de/mic/veranstaltungen/873712.php
Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis ist für den 12./13.September 2007 im Hamburg geplant. Veranstalter werden das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C sein.
http://www.hepatitiscfachtag.org/
16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, am ersten Wochenende im November 2007. Das Programm wird Ihnen demnächst als Extraausgabe von dgs-info zugestellt werden.
DGS 3 – Fachzeitschrift Suchttherapie
Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin
http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie
Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf
http://www.thieme.de
dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.
Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.
DGS 4 – Mitglied werden in der DGS
Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:
http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html
AST – AntiSTigma
Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen. Einige können demnächst in anonymisierter Form veröffentlicht werden. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.
http://www.antistigma.de/
AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.
Belgien. Schüler tragen Anstecker mit schwarzer Lunge. Rauchende Schüler im belgischen Ostende müssen künftig einen Anstecker mit zwei schwarzen Raucherlungen tragen. (Ärztezeitung online, 30.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/30/017a1605.asp?cat=/medizin/rauchen
"Irrsinnig menschlich" – Verein für Öffentlichkeitsarbeit in der Psychiatrie.
http://www.irrsinnig-menschlich.de/html/news.html
Group Identity, Self-Disclosure, and the Self-Stigma of Mental Illness. Groucho Marx once joked, "I don't want to belong to any club that will accept me as a member." Yet for many who have a mental illness, group identity is key to overcoming self-stigma. This article makes sense of data that might at first seem counterintuitive. (medscape-CME, 20.12.06)
http://www.medscape.com/viewprogram/6412?sssdmh=dm1.240997&src=0_tp_nl_0
One Vision 2007 European Photography Competition. Concerned about HIV and AIDS? Help fight stigma and discrimination by exploring this year's photography competition theme “through the eyes of another”. Many people with HIV are living fuller lives than ever before. Their passion for life can inspire others. (Teilnahmeschluss: 15.3.07)
http://www.onevisionphoto.org/
US Rates of Incarceration: A Global Perspective, report from the National Council on Crime and Delinquency - plus new report on the over-representation of African American youths in the criminal justice, (November 2006)
BRIEF AUS SCHANGHAI
Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, hat diesmal einen Bericht über den gemeinsamen Besuch in Hongkong mit Wolfgang Götz, Direktor der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD, Lissabon), geschickt. Der Text steht wegen technischer Übermittlungsprobleme ab spätestens 8.3.07 im Netz zur Verfügung.
Besuch im National Institute on Drug Dependence (NIDD). Bei meinem 2. Besuch im NIDD – am 8. und 10. Januar - hatte ich Gelegenheit, einen Vortrag vor Mitarbeitern des Institutes über das Behandlungssystem für Opiatabhängige in Deutschland, insbesondere die Substitutionsbehandlung und das Modellprojekt der heroin-gestützten Behandlung zu halten. Die Entwicklung in Deutschland stösst auf großes Interesse bei den chinesischen Suchtforschern. Ausserdem: Besuch bei der China Preventive Medicine Association (CPMA), bei UNAIDS und beim Repräsentanten von UNODC.
Continued spread of HIV among injecting drug users in southern Sichuan Province, China. Yin L, Qin G, Qian H, Zhu Y, Hu W, Zhang L, Chen K, Wang Y, Liu S, Zhou F, Xing H, Ruan Y, Wang N, Shao Y
Harm Reduction Journal, 2007 4:6 ( 8 February 2007 ) (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/6
HIV/Aids: Chinas tickende Zeitbombe. Trotz Wirtschaftsboom und Weltmachtstreben – das Millionenheer der Wanderarbeiter, Armut und Prostitution sind der Nährboden für die Ausbreitung der Infektion. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 7, 16. Februar 2007)
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=54511
STELLENANZEIGEN
Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.
Das Bundesministerium für Gesundheit sucht für die Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten eine Referentin/einen Referenten, befristet für sechs Monate. Schwerpunkt der Arbeit wird die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Drogenbeauftragten sein. Falls Sie interessiert sind, erhalten Sie weitere Informationen von Frau Beilmann unter der Rufnummer 0228-99441-3830.
Offene Stellen in der Schweiz:
http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt
Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich
http://www.arud.ch/uberuns/index.htm
Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:
http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html
INDUSTRIENACHRICHTEN
IPod goes eHealth. Musik? Filme? Röntgenbilder! Eine jetzt in den USA vorgestellte Software macht es möglich. Sie transformiert den iPod von einer Musikmaschine in ein Werkzeug zum mobilen Zugriff auf elektronische Patientenakten. Wenn erst noch das eHealth-iPhone kommt, hat die elektronische Gesundheitskarte ein Problem. (DocCheck Newsletter 07.04)
http://newsletter.doccheck.com/generator/613/3091/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b
RECHT UND GESETZ
SUBSTITUTIONSRECHT
Die Vorsitzenden der KV-Qualitätsausschüsse zur Substitutionsbehandlung haben im Dezember 2006 einen Brief an die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing geschrieben. Inhalt: Die Tücken des Substitutionsrechts.
Deutsche AIDS-Hilfe e.V.: Erklärung zur Substitutionsbehandlung zum Wohle der Patientlnnen. Ergebnis eines Arbeitstreffens am 25.1.07 zur Vorbereitung des Expertentreffens des BMG am 14.2.07. Der Text ergänzt die „Berliner Erklärung“ von 2006.
Die Berliner Erklärung von 2006:
http://www.akzept.org/kongress/berl_erkl_akzept0406.pdf
fdr-Stellungnahme "Substitution für das Expertengespräch "Weiterentwicklung de Substitutionsbehandlung" des Bundesverbandes für akzeptierend Drogenarbeit und humane Drogenpolitik - akzept e. V. und der Universität Bremen am 14. Februar 2007 in Berlin
http://fdr-online.info/pdf/fdr_stellungnahme_substitution07.pdf
Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:
Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de
Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de
Achtung! Verkappter Morphinist! Graue Anziehsachen, Tarnkappe, Schutz der Dunkelheit. Gestresste Ärzte scheuen keine Tricks, um Opiate aus dem Giftschrank für den eigenen Konsum abzuzweigen. Diesen Eindruck vermittelt zumindest das deutsche Betäubungsmittelrecht. Wir haben bei Dr. Gerhard Lauktien von der Bundesopiumstelle nachgefragt, was das alles soll. (DocCheck Newsletter)
http://newsletter.doccheck.com/generator/620/3130/xhtml?user=247waga
Österreich. Neue Suchtmittel-Verordnung per 1. März: Mediziner protestieren gegen Bürokratie-Zuwachs. Hürden für Drogen-Patienten. Strafrecht greift in Behandlung ein. Aufhebung der Arzt-Schweigepflicht. Daten-Meldezwang ans Ministerium. (Wiener Zeitung, 19.1.07)
http://tinyurl.com/38rjmy
Österreich. Keine Ersatzdrogen vom Hausarzt. Nach Zunahme von Missbrauchsfällen: Ab 1. März wird Ausgabe von Ersatzdrogen strenger geregelt. Gesetz soll zudem illegalen Handel spürbar eindämmen. (Kleine Zeitung, 2.2.07)
http://www.kleine.co.at/nachrichten/chronik/333853/index.do
MEDIZINRECHT
Dura. Rechtsbrief. Newsletter für die Arztpraxis.
Der neue Rechts-Newsletter. Wertvolle Tipps und hilfreiche Hinweise für alle! Viele Ärzte kennen Prof. Weiler aus den Rechtsseminaren, die Merck dura in der Vergangenheit angeboten hat. Er ist der Autor unseres Rechtsnewsletters. Nun kommen die Informationen regelmäßig zu Ihnen – hier auf der Webseite, übersichtlich archiviert. Ein guter Service von Merck dura, der Sie bei Ihrer Arbeit unterstützt und Ihnen sicher hilfreiche, wichtige Tipps und Hinweise für die erfolgreiche Führung der Praxis gibt.
http://www.merck-dura.de/dura/fachkreise/prax_rechtsbrief/
VERKEHRSRECHT UND DROGEN:
Was geht im menschlichen Gehirn vor sich und wie wirkt sich
das auf das Autofahren aus? Wie ändert sich die Fahrweise unter
Drogeneinfluss und wie kann man feststellen, ob ein Mensch noch
Autofahren kann? Das sind Fragen, die die Neuropsychologin Dr. Anja
Knoche bei der BASt beschäftigen. (Kölnische Rundschau, 11.1.07)
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1162484294415.shtml
Roadside sobriety tests and attitudes toward a regulated cannabis market. Looby A, Earleywine M, Gieringer D. Harm Reduction Journal, 2007 4:4 ( 31 January 2007 ). (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/4
Cannabis und Straßenverkehr. Das Vorkommen von THC oder seinen Stoffwechselprodukten im Blut oder Urin war in einer großen Fallkontrollstudie mit einer leichten Zunahme potenziell gefährlichen Fahrverhaltens assoziiert. Die Forscher verwendeten eine Datenbank von allen tödlichen Verkehrsunfällen in den USA und schlossen Daten aus den Jahren 1993 bis 2003 von Fahrern im Alter zwischen 20 und 49 Jahren ein. Das Vorkommen von Cannabinoiden war im Vergleich zu drogenfreien Kontrollen mit einem um 29 Prozent erhöhten Risiko assoziiert, ein potenziell gefährliches Fahrverhalten (z. B. Missachtung von Verkehrsschildern) aufzuweisen. Eine Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille war mit einem erhöhten Risiko um 101 Prozent assoziiert, das bei einer Blutalkoholkonzentration von ein Promille auf 206 Prozent anstieg. (Quelle: Bedard M, et al. Can J Public Health
2007;98(1):6-11. Zitiert nach IACM-Informationen vom 17.2.07))
http://www.cpha.ca/shared/cjph/archives/2007/abstr1.htm#6-11
Kabinett beschließt absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger. Fahranfänger müssen sich auf ein absolutes Alkoholverbot während der ersten beiden Jahre am Steuer einstellen. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27499
Die Fahrerlaubnisverordnung im Konflikt mit dem Grundgesetz bei Cannabis. Zusammenfassung von "Verfassungskonforme Anwendung der Fahrererlaubnisverordnung im Falle von Konsum oder Besitz von Cannabis mit oder ohne Bezug zum Straßenverkehr" von RiAG Wolfgang Haase, original erschienen in: ZfS 2007 Heft 1, 2 - 6.
http://www.lexisnexis.de/rechtsnews/index.php?p=produkt&aid=111088
Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.: Drugstop:Mobil? Aber sicher! - unter diesem Motto informieren verschiedene Hamburger Organisationen und Behörden über die Themen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Konsumverzicht und Punktnüchternheit sind die Stichworte, die wir gemeinsam vermitteln wollen. Der Slogan Führerschein oder Joint?! aus unserer Kampagne Drugstop bringt es auf den Punkt.
http://www.mobil-aber-sicher.de/
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/b [...] eres/strassenverkehr/aktuelles/drugstop/start.html
Plakat: Führerschein oder Joint?
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/b [...] drugstop/plakat-oder-joint-pdf,property=source.pdf
Urteile: Cola-Missbrauch. In einer Entscheidung des Landgerichtes Freiburg wurde einer Frau der Führerschein wegen verkehrswidrigem Verhalten versagt, die viel Kaffee und Cola trank sowie gleichzeitig Appetitzügler zu sich nahm. Aus dem Beipackzettel hätte sie um die Folgen wissen können. Sie sei ungeeignet zum Führen von Fahrzeugen, weshalb sie noch mindestens ein halbes Jahr keinen neuen Führerschein erhalten dürfe. (AZ: 7 Ns 550 Js 179/05 - AK 38/06// SVR 2006, 473). (Berliner Zeitung, 24.2.07)
Tödlicher Unfall durchs Kiffen? (Radio Hamburg, 28.2.07)
http://www.radiohamburg.de/index.html?webseiteID=1386&webcontainerID=19663
VERSCHIEDENES:
Besitz von Dopingpräparaten wird künftig Straftatbestand - Koalitionsparteien einigen sich auf Kompromiss. Nach monatelangem Streit haben sich die Koalitionsparteien auf eine Verschärfung der Anti-Doping-Bestimmungen in Deutschland verständigt. Das haben die sportpolitischen Sprecher der SPD- und CDU/CSU-Bundestagsfraktionen bestätigt. (Ärztezeitung online, 22.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/22/011a0403.asp?cat=/medizin/doping
Was verdient ein Spitzel, wenn er Drogendealer verpfeift? Oder Waffenhändler? Gibt es Vorschüsse? In einer geheimen "Tarifordnung" für V-Männer, die stern.de vorliegt, hat das Bundeskriminalamt die Bezahlung penibel geregelt. (stern.de, 22.1.07)
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Geheime-BKA-Tarifordnung-Was-Polizei-Spitzel/580838.html
Negative Bilanz des Prostitutionsgesetzes. Die Bundesregierung hat eine insgesamt negative Bilanz nach fünf Jahren Prostitutionsgesetz gezogen. „Das Gesetz konnte die soziale Absicherung der Prostituierten nicht wirklich verbessern“, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung einer Studie zu den Auswirkungen des Gesetzes. Die durch das Gesetz geschaffenen Möglichkeiten, Zugang zur Sozialversicherung zu erhalten oder Lohn einzuklagen, würden in der Praxis kaum genutzt. (Deutsches Ärzteblatt online, 24.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27235
Die Studie des Bundesfamilienministeriums:
Stellungnahme des Deutschen Juristinnenbundes vom 25.1.07.
http://www.djb.de/Kommissionen/kommission-strafrecht/pm_07_02/
Berlin. Prozess gegen Cannabiszüchter. Hanf, wissenschaftlich Cannabis genannt, ist eine jahrtausende alte Medizin. Darüber hinaus ist es eine Droge und wird Marihuana oder Gras genannt: Amsterdam gilt als Dorado der Grasraucher und im Wedding war der Straßenname Programm. Ausgerechnet in der Amsterdamer Straße wagten Berliner Hobbygärtner mit beachtlichen Erfolgen den Schritt in die Professionalität. (RBB, Abendschau vom 02.02.2007, Text und Video)
http://www.rbb-online.de/_/abendschau/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_5417874.html
Passau. Umstände der Großrazzia sorgen für Ärger. Unbeteiligte Gäste im Brauhaus finden sich mitten in Polizeiaktion gegen Goa-Party im B-Side wieder. (Passauer Neue Presse, 15.1.07)
http://www.pnp.de/lokales/news.php?id=39687
Berlin. Der Rausch aus dem Kräutergarten. Ein 33-Jähriger verkaufte Salbei aus Mexiko zum Rauchen und steht nun vor Gericht. (Berliner Zeitung, 7.2.07 und 9.2.07)
http://www.berlinonline.de/berliner-z [...] v/.bin/dump.fcgi/2007/0207/lokales/0011/index.html
Hamburg. Fünf Jahre lang wurde in Hamburg mit dem Einsatz von Brechmitteln die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt. Weil Senat und Staatsanwaltschaft sich weigern, Ermittlungsverfahren gegen die Täter und die politisch Verantwortlichen zu prüfen, schalten Hamburger Rechtsanwälte jetzt die Generalbundesanwaltschaft ein.
http://www.wiesbadener-kurier.de/politik/objekt.php3?artikel_id=2675251
Polizei grast Berlin ab. Die Zahl der beschlagnahmten Cannabispflanzen ist explosionsartig gestiegen, meldet die Polizei. Sie will die Züchter deswegen verstärkt ins Visier nehmen. Hanfverband spricht von Panikmache. (Die Tageszeitung, Berliner Ausgabe, 30.1.07)
http://www.taz.de/pt/2007/01/30/a0210.1/text.ges,1
Cannabisverbot erneut vor dem Bundesverfassungsgericht - Kläger will Cannabis anbauen. Der Frankfurter Anwalt Dr. Leo Teuter hat im Auftrag eines Mandanten aus Mainhausen (Offenbachkreis) am 02.01.2007 vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, deren Ziel es ist, seinem Mandanten den legalen Anbau von bis zu 20 Cannabispflanzen zum Zwecke der Genussmittelgewinnung zu ermöglichen. (DHV Nachrichten, Februar 2007)
http://www.gruene-hilfe.de/wp-content [...] ssungsbeschwerde-cannabisanbau-zum-eigenbedarf.pdf
Süchtig und verzockt - Geld zurück. Ein wegweisendes Gerichtsurteil aus Nordrhein-Westfalen stärkt die Rechte von Spielsüchtigen. Wenn gesperrte Spieler mangels Kontrollen nicht am Zocken gehindert werden, dann muss das Casino das verlorene Geld ersetzen - die Spielbankbetreiber fürchten massive Einnahmeverluste. (Spiegel online, 29.12.06)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,457005,00.html
350 Drogentote - NRW sagt Dealern den Kampf an. (Rheinische Post online, 5.3.07)
http://tinyurl.com/39urhz
EUROPA UND DIE WELT:
Moscow Mayor Yury Luzhkov called Monday for drug dealers to be "destroyed" during a speech to law enforcement and city offficials at the Moscow headquarters of the Federal Drug Control Service, according to an account in the Moscow Times. Luzkhov suggested Russia implement drug laws like those in Singapore, where drug traffickers face execution. (Drug War Chronicle, 26.1.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] troy_dealers_calls_for_singapore_style_drug_policy
Cannabis Social Clubs (CSC) are associations of cannabis consumers, who want to organise the cultivation of a limited amount of cannabis that is enough in order to satisfy their personal needs in a legal way.
http://www.cannabis-clubs.eu/
UK. The really tough way to control drugs is to license them. (The Sunday Times, 26.1.07)
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/simon_jenkins/article650435.ece
DROGENPOLITIK
Suchtpolitik und Suchtarbeit im internationalen Spannungsfeld. Von Ambros UCHTENHAGEN. Emerit. Prof. Dr. med. Dr.phil., Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung assoziiert mit der Universität Zürich. Referat gehalten an der 1. Sommerakademie Sucht: Neue Perspektiven in Suchtpolitik und Suchtarbeit vom 16.- 18.August 2006, Monte Verità, Ascona. (abhängigkeiten 3/06)
www.sfa-ispa.ch/DocUpload/abh03_06.Uchtenhagen.pdf
Zahl der Drogentoten in Hamburg in fünf Jahren halbiert. Die Zahl der Drogentoten in Hamburg ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27459
Mehr Alkoholtote im Osten, denn im Westen Deutschlands. Alle neuen Bundesländer liegen über dem Bundesdurchschnitt von 20 Alkoholtoten je 100.000 Einwohner. (Neurologen & Psychiater imNetz, 26.1.07)
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinaktuell/show.php3?id=597&nodeid=4
Keine Macht den Drogen? Heroin ist "out" - der Rauschgiftkonsum aber steigt weiter. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.1.07)
http://tinyurl.com/3dboja
CSU-Homepage (“Näher am Menschen“): Dreiklang bei der Anti-Drogenpolitik. (10.2.07)
http://www.csu.de/home/Display/Artikel/070206_schnappauf
Cannabis-Freigabe. Die Mär von der Einstiegsdroge. Mit dem drohenden Ende der Heroinfreigabe für Schwerstabhängige kommt auch Schwung in die Debatte über das Verbot von Cannabis. Die Juristin Nicole Krumdiek hat sich Gesetzeslage angesehen und kommt zu dem Ergebnis: Ein Verbot ist rechtlich nicht länger haltbar. (stern.de, 19.2.07)
http://www.stern.de/politik/deutschland/582890.html?nv=sb
Die Rechtswissenschaftlerin Nicole Krumdiek von der Uni Bremen wurde für ihre mit "Summa Cum Laude" bewertete Dissertation "Die national- und internationalrechtliche Grundlage der Cannabisprohibition in Deutschland" (erschienen im Lit Verlag) soeben mit dem Studienpreis der Universität Bremen ausgezeichnet. (Die Tageszeitung, 17.2.07)
http://www.taz.de/pt/2007/02/17/a0094.1/text
TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ
GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:
http://www.globalink.org/
http://newsde.globalink.org/
Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/
Ein Leben für die Zigarette. Dieser Mann will das totale Rauchverbot verhindern. Er schmeichelt, argumentiert - und droht mit Jobverlagerung. Tabakmanager Wolfgang Hainer ist der wohl umstrittenste Lobbyist in Berlin. (DIE ZEIT, 11.01.2007)
http://www.zeit.de/2007/03/P-Hainer
Vorerst kein Rauchverbot im Bundestag. In den Gebäuden des Deutschen Bundestags wird es auf absehbare Zeit kein Rauchverbot geben. Wie die Zeitung „Bild am Sonntag“ berichtet, scheiterten entsprechende Vorstöße in einem Ausschuss des Ältestenrates wiederholt am breiten Widerstand der Raucher in allen Fraktionen. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27194
EU drängt auf Rauchverbot. Gesundheitskommissar Markos Kyprianou sprach sich heute für umfassende Rauchverbote in allen EU-Staaten aus und zog auch eine eigene Gesetzesinitiative in Betracht. (Wirtschaftswoche, 30.1.07)
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/125/id/243995/fm/0/SH/0/depot/0/index.html
Die Bundesärztekammer begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission für einen stärkeren Nichtraucherschutz in Europa. „Wir unterstützen die von der Kommission in ihrem Grünbuch geforderte, möglichst breit angelegte Strategie zur Schaffung rauchfreier Zonen in der Europäischen Union. Andere Länder wie Italien oder Irland haben uns längst vorgemacht, dass ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten für alle nützlich ist: für Gäste, Wirte und Angestellte. Schädlich ist es nur für einen: die Tabakindustrie. Aber das sollte uns nicht bekümmern“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe. (BÄK, 31.1.07)
http://www.baek.de/page.asp?his=3.71.4643.4751
In Europa gewinnen rauchfreie Restaurants und Kneipen ohne Kippenqualm immer mehr an Boden. (Ärztezeitung online, 31.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=435847,4929,/medizin/rauchen
UK. Under-18s will be banned from buying cigarettes in England and Wales from October 1, the public health minister Caroline Flint confirmed yesterday. In Scotland the ban comes into force in March. (The Guardian, 1.1.07)
http://www.guardian.co.uk/smoking/Story/0,,1980931,00.html
Bätzing: Umrüstung der Zigarettenautomaten Erfolg für Jugendschutz. (Deutsches Ärzteblatt online, Freitag, 2.2.2007
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27365
Rauchverbot bei der Bundeswehr. Noch vor einem geplanten Nichtraucherschutzgesetz für alle Bundeseinrichtungen hat die Bundeswehr laut "Focus" ein Rauchverbot verhängt. (Ärztezeitung online, 5.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=436728,4947,/medizin/rauchen
Raucher sollen künftig auch in Gaststätten auf den Tabakkonsum verzichten. Die Facharbeitsgruppe der Bundesländer zum Nichtraucherschutz hat sich bei ihrer abschließenden Sitzung auf weitgehende Rauchverbote verständigt. Rauchen soll demnach nur noch in extra ausgewiesenen Raucherzimmern möglich sein. Strikte Rauchverbote sind darüber hinaus auch in Behörden, an Schulen, Kindertagesstätten und Krankenhäusern vorgesehen. (Deutsches Ärzteblatt online, 6.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27410
100 Kliniken ohne blauen Dunst. Zur Halbzeit des dreijährigen Bundesmodellprojekts "Aufbau eines Netzwerkes Rauchfreier Krankenhäuser" ist das 100. Krankenhaus dem Projekt beigetreten. (Ärztezeitung online, 8.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=437074,4967,/medizin/rauchen
Grünbuch der Europäischen Kommission zum Passivrauchen „Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene“.
http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/index_6864_de.htm
Der Bund will das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln verbieten. Das Bundeskabinett beschloss ein Maßnahmenpaket für einen verbesserten Nichtraucherschutz, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in Berlin mitteilte. Ein Gesetzentwurf soll Ende Februar verabschiedet werden. Das Gesetz soll laut Gesundheitsministerium voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten. (Deutsches Ärzteblatt online, 14.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27508
Liberale: Debatte um Nichtraucherschutz „immer absonderlicher“. (Deutsches Ärzteblatt, 20.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27554
Ministerkonferenz der Länder zum Nichtraucherschutz am 23.02.2007 in Hannover (Nichtraucher-Gipfel). Beschluss.
Freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz gescheitert – Rauchverbot soll ohne Ausnahmen gelten. (Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, 26.2.07). Unter dieser URL finden Sie auch die Studie "Nichtraucherschutz in Gaststätten" vom 26.02.2007 im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sowie die DeHoGa-Vereinbarung "Besserer Schutz für Nichtraucher in Gaststätten".
http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604 [...] teilungen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-26-2-07.html
Rauchverbot: Geplante Ausnahmeregelungen in der Kritik. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27622
Nichtraucherschutz in Italien, Norwegen, Belgien, Großbritannien und Irland. (Ärztezeitung online, 27.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=439816,4987,/medizin/rauchen
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=439800,4987,/medizin/rauchen
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=439803,4987,/medizin/rauchen
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=439802,4987,/medizin/rauchen
Kabinett beschließt Nichtraucherschutzgesetz. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) haben heute den vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum Schutz von Nichtrauchern vorgestellt. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27680
Abgeordnete wollen Rauchverbot auch im Bundestag. Berlin - Nach den Grundsatzbeschlüssen für Rauchverbote in Behörden und Gaststätten dringen Abgeordnete auf entsprechende Regelungen auch für den Bundestag. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.3.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27696
ALKOHOLSTEUER - ALKOHOLPOLITIK
Immer mehr Minderjährige mit Alkoholvergiftung. Der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamm, Rolf Hüllinghorst, fordert angesichts des alarmierenden Alkoholkonsums von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ein neues gesellschaftliches Bewusstsein im Umgang mit dieser Droge. "Wir sind eines der letzten Länder, wo Alkoholwerbung nicht reglementiert wird", kritisierte er am Montag in einem ddp-Interview in Hamm. (Frankfurter Rundschau, 19.2.07)
http://www.fr-online.de/in_und_auslan [...] m_cnt=1078185&sid=45bb08d74baf1a86ec6077e7a5c3ef74
EUROPA:
EU – Reitox: Bericht 2006 des nationalen REITOX-Knotenpunkts an die EBDD. DEUTSCHLAND - Neue Entwicklungen, Trends und Hintergrundinformationen zu Schwerpunktthemen. (Januar 2007)
http://www.dbdd.de/Download/REITOX_D2006_D_Fin.pdf
ENCOD Deutschland. Europäisches Netzwerk von Nicht-Regierungsorganisationen zu Drogenpolitik.
http://www.encod.de/
EU. In the final budget measure it passed last year, the European Parliament approved an amendment allocating $1.3 million to support the dialogue process with civil society on drug policy. The move comes as the European Union prepares to review its continent-wide stance on drug policy in 2008. (Drug War Chronicle, Ausgabe 468, 12.1.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] _union_funds_drug_policy_dialog_with_civil_society
Italien. Italy’s drug policies are starting to move in a positive direction since a new prime minister, Romano Prodi, took office in May 2006. A bill to decriminalize personal use and reduce penalties for dealing drugs - especially marijuana - is currently up for consideration in Italy’s legislature. (drug policy news, 2.2.07)
http://www.drugpolicy.org/news/020207italy.cfm
Niederlande. Kein Volk von Kiffern. Die liberale niederländische Drogenpolitik zeigt Erfolge. Weil weiche Drogen in Koffieshops angeboten werden, lässt sich der Konsum besser kontrollieren. Immer weniger Jugendliche werden von harten Drogen abhängig. (Deutsche Welle, 6.2.07)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2334289,00.html
Schweiz. Langer Kampf für Cannabis-Legalisierung. Die Kommission für Drogenfragen wird am 12. Februar 10 Jahre alt. Sie ist die Institution, die die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe etabliert hat und sie kämpft für die Legalisierung von Cannabis. (Zürich, 20 Minuten, 10.2.07)
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/12127055
Schweiz. Neue Schülerstudie: Jugendliche in der Schweiz rauchen, trinken und kiffen weniger. Die Ergebnisse der neuen Schweizerischen Schülerbefragung zeigen: Die 15-jährigen Knaben und Mädchen rauchen deutlich weniger als noch vor 20 Jahren. Der Alkoholkonsum und das Kiffen haben bis ins Jahr 2002 zugenommen und sind 2006 erstmals zurückgegangen. (SFA, 20.2.07; NZZ 20.2.07)
http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=64&IDarticle=1479&langue=D
http://www.nzz.ch/2007/02/20/il/newzzEYE116O4-12.html
DIE WELT:
USA. Should People Be Allowed To Smoke at Home? Condos and apartments are the new no-smoking frontier. Seniors are leading the way in the new battle to ban smoking from communal environments. (alternet news, 9.2.07)
http://www.alternet.org/rights/47760/
USA. Pot Prisoners Cost Americans $1 Billion a Year. The latest numbers are out: nearly 800,000 Americans were arrested on marijuana charges in 2005. When will the insanity stop? (alternet news, 10.2.07)
http://www.alternet.org/rights/47815/
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
Suchtpatienten aus der ehemaligen Sowjetunion.
Workshop auf dem Jahreskongress der DGS 2006, 3.-5.11.06 in Berlin. Beitrag von Dr. Edgar Wiehler (Vista - Misfit, Berlin): Bessere Chancen für russischsprachige Drogenabhängige - Plädoyer für eine weitere Öffnung des Hilfesystems.
Die besondere Situation opiatabhängiger Patienten aus den ehemaligen Sowjetrepubliken. Dr. med. M.Ziemer, Suchttherapeutisches Zentrum, MVZ CURA GmbH MVZ.
Grundlagen für die Entwicklung von Richtlinien für die Behandlung und Rehabilitation von opiatabhängigen Patienten. Dr. Jewgeni Alexejewitsch Brün, Moskauer wissenschaftlich-praktisches Zentrum für Opiatabhängigkeit. Abteilung für Gesundheitswesen der Stadt Moskau.
„Der Russische Patient“ auf der Drogenentgiftungsstation (Besonderheiten der Behandlung drogenabhängiger Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion). Dr.Roman Zakhelev, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt im Zentrum Suchtmedizin Klinikum Wahrendorff.
Die Integration von Klienten und Klientinnen mit Migrationshintergrund in die Institutionen der Suchthilfe - Theoretische und praktische Überlegungen. Janine Dahinden in abhängigkeiten 01/2005 (05/2005) -> aus dem Inhalt (Logo oder „mehr“ anklicken) -> Text kann als pdf-Datei kostenlos runtergeladen werden:
http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=10&langue=D&IDpubvis=1
Drogenkonsumierende Migranten aus der GUS - Skizzierung der aktuellen Situation und der Zugangsprobleme in der ambulanten Drogenhilfe in Deutschland. (Sabine Suhr & Anne Koopmann, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work. ISSN 1861-0110. Jahrgang 3 (2006), 14. Januar 2006)
http://www.indro-online.de/volume3.htm
In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch.
Anhang: Vietnam_links_dgs-info.doc
Ein Faltblatt (englisch: Pharmacotherapy Treatment with Methadone and Buprenorphine) auf Vietnamesisch und Englisch: dgs-info, Ausgabe 10, November-Dezember 2006
http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelle [...] one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.30
Materialien auf Russisch. Die folgende aktualisierte Liste wurde zusammengestellt zum „1.Workshop: Suchtpatienten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion“ am 4.11.06 auf dem DGS-Jahreskongress.
Broschüre für junge Aussiedler (deutsch und russisch). „Drogen nehmen? Vollaufen lassen? Kein Problem? - Irgendwann ist Schluss mit Lustig …“. Autor(en): Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
http://www.dhs-intern.de/pdf/russisch.pdf
http://www.dhs-intern.de/pdf/deutsch.pdf
http://www.diakonie-hamburg.de/vcardpublikationen/info.html?entry=kd.1123318582
Ein Patientenleitfaden zur Substitutionsbehandlung auf Russisch.
http://www.drugaddictionrx.info/patient/RussianAboutMethadone.pdf
Zum Vergleich die englischsprachige Version:
http://www.drugaddictionrx.info/patient/aboutmethadone.pdf
Dokumente und Texte des UNODC - United Nations Office on Drugs and Crime (auf Russisch):
http://www.unodc.org/treatment/en/UNODC_documents.html
Drug abuse treatment and rehabilitation. A practical planning and implementation guide. (Auf Russisch)
http://www.unodc.org/docs/treatment/Guide_R.pdf
Substance abuse treatment and care for women. Case studies and lessons learned. Brochure. (Auf Russisch)
http://www.unodc.org/docs/treatment/V0458299%20russian%20short.pdf
Investing in drug abuse treatment. A discussion paper for policy makers. (Auf Russisch)
http://www.unodc.org/docs/treatment/Investing_R.pdf
Contemporary drug abuse treatment. A review of the evidence base. (Auf Russisch)
http://www.unodc.org/docs/treatment/Review_R.pdf
WHO/UNODC/UNAIDS Position paper. Brochure. Substitution maintenance therapy in the management of opioid dependance and HIV/AIDS prevention. Brochure. (Auf Russisch)
http://www.unodc.org/docs/treatment/Flyer_R.pdf
Die erneuerte website des russischen Harm Reduction Network (RHRN).
http://www.harmreduction.ru
Eine Website zur Drogenpolitik in Russland.
http://www.drugpolicy.ru
Homepage des Central and Eastern European Harm Reduction Network (CEEHRN - mit russischsprachiger Version).
http://www.ceehrn.org
Aims and methods of substitutive treatment programs, CEEHRN booklet 2002 (PDF, only in Russian)
http://www.ceehrn.org/index.php?ItemId=1096
Der monatliche Newsletter von CEEHRN ist zu beziehen unter (russisch oder englisch):
info@ceehrn.org
Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA - International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen, auch auf Russisch.
http://www.ihra.net/
Zu HIV/AIDS und Hepatitis-Behandlung:
Print-Medien: Jörg Gölz: HIV verstehen und damit leben, Broschüre auf Russisch; bestellbar über:
http://www.hiv-info.de/
Weitere russischsprachige Broschüren zu HCV und Behandlung sind bei den Firmen essex-pharma und Hoffmann-La Roche zu bestellen.
Downloads von Broschüren zu Hepatitis und Therapie im Internet:
http://www.kompetenznetz-hepatitis.de/download-center
UN report: Russia and Ukraine have almost 90% of HIV infections in Eastern Europe. The Russian Federation and Ukraine have almost 90% of all HIV infections in Eastern Europe and Central Asia, where the use of non-sterile injecting drug equipment remains the main mode of HIV transmission. (Report in English and in Russian, 22.11.06).
http://www.regnum.ru/english/743228.html
Anregungen für interkulturelle Öffnung der Suchthilfe. „Sucht, Migration, Hilfe“ ist der Titel eines Manuals, das der Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr) gemeinsam mit dem Awo-Bundesverband herausgegeben hat. Die Autoren Wolfgang Barth und Dietmar Czycholl bereiten darin Basisinformationen einer Werkstattreihe auf. Ziel ist es, die Lesenden für den Zusammenhang von Migration und Sucht zu sensibilisieren, Qualitäts- und Kompetenzentwicklung in Prävention, Beratung und Therapie zu fördern und Prozesse der interkulturellen Öffnung anzuregen. Gefördert wurde das Buch durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Nähere Angaben zu dem Manual entnehmen Sie bitte der Internetseite des Neuland-Verlages.
Arbeiterwohlfahrt (Awo), Fachverband Drogen u. Rauschmittel e. V. (fdr) (Hrsg.): Sucht, Migration, Hilfe. Vorschläge zur interkulturellen Öffnung der Suchthilfe und zur Kooperation von Migrationsdiensten und Suchthilfe. Ein Manual. Geesthacht 2006: Neuland, 174 Seiten, 29,90 Euro, Bestellnr. 000248
http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=000248
Migration & Gesundheit: Eine Materialsammlung des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands. (-> Projekte und Publikationen)
http://www.wiad.de/
PRÄVENTION
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.
http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1
Overdose prevention for injection drug users: Lessons learned from naloxone training and distribution programs in New York City. Markham Piper T, Rudenstine S, Stancliff S, Sherman S, Nandi V, Clear A, Galea S. Harm Reduction Journal, 2007 4:3 ( 25 January 2007 ). (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/3
Harald Petermann, Marcus Roth: Suchtprävention im Jugendalter. Interventionstheoretische Grundlagen und entwicklungspsychologische Perspektiven. Juventa Verlag. (Weinheim) 2006. 149 Seiten. ISBN 3-7799-1727-0. 13,00 EUR, CH: 23,60 SFr.
Rezension von Stefan Quensel:
http://www.socialnet.de/rezensionen/3765.php
http://www.juventa.de/
Neue bayernweite Präventionsaktion gestartet. Mindzone, ein Projekt des Landescaritasverbandes Bayern e.V. hat die neue bayernweite Aktion "klarfeiern!" gestartet. Unter dem Motto "klarfeiern!" sollen junge Partygänger zu einem verantwortungsvollen, gemäßigten und risikoarmen Umgang mit Alkohol motiviert werden. Die
wichtigsten Informationen zur Aktion:
http://www.mindzone.info
Am 7./8. Februar führte die DHS eine Präventionstagung mit dem Titel "Verhältnis- und / oder Verhaltensprävention bei Alkohol- und Tabakkonsum - was wirkt?" durch. Führende Vertreter/-innen der Verhältnis- und der Verhaltensprävention stellten Ansätze, Arbeitsweisen und wissenschaftliche Begründung vor. Die Präsentationen finden Sie im Netz unter:
http://www.optiserver.de/dhs/veranstaltungen/index.html
Schweiz. „Frisch gestreichelt - Wir werben für mehr Zärtlichkeit“. Die Schweizer Suchtprävention als Spiegel gesellschaftlicher Werte und Normen. In der Art und Weise der Suchtprävention lassen sich ideologische Strömungen und gesellschaftliche Werte ablesen. Ging man vor dreißig Jahren davon aus, dass das Leistungsdenken eine Ursache für Drogenmissbrauch ist, appelliert man heute gerade umgekehrt. Die Leistungsgesellschaft verlangt, dass man drogenfrei ist, um in ihr ökonomisch bestehen zu können. (Neue Zürcher Zeitung, 17.2.07)
http://www.nzz.ch/2006/06/17/zf/articleE7BRV.html
Schleswig-Holstein. Die Drug-Scouts machen Drogen einfach "uncool". Das passt: "Fähnlein Fieselschweif" gegen die "Fahne". Im Kampf gegen Drogen und Alkohol gelten Erwachsene gegenüber Jugendlichen als untauglich, überfordert. Warum also nicht junge Leute rekrutieren? (Kieler Nachrichten, 26.2.07)
http://tinyurl.com/yrab6h
Wenn geistig Behinderte süchtig werden. Immer mehr Menschen mit geistiger Behinderung leben selbstständig und kommen unbeaufsichtigt mit legalen Suchtmitteln in Kontakt. Doch es gibt kaum Programme zur Suchtprävention für diese Gruppe. (Ärztezeitung online, 20.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/20/032a1603.asp?cat=/medizin/sucht
KONGRESSBERICHTE
DHS-Kooperationstagung 2006: "Suchthilfe und Medizin", 25.-26.09.2006 in Weimar. Die Vortragenden:
Dr. med. Walter Dresch: Hausärztliche Suchtmedizin: Aufgaben und Möglichkeiten des Hausarztes bei Suchterkrankungen: Schnittstellen und Koordinierung, z.B. Alkohol
Dr. Sönke Behnsen: Versorgungslücken trotz Versorgungsaufträgen
Dr. Karin Bonorden-Kleij: Die Zukunft der Originalstoffvergabe unter Berücksichtigung der Kooperation mit dem Drogenhilfesystem und weiteren Beteiligten
Dr. Rüdiger Gellert: Substitution in der ärztlichen Praxis
Prof. Dr. Dieter Henkel: Sucht und soziale Ungleichheit
Rainer Hoffmann: Integrierte Versorgung: Chancen und Risiken für die Suchtrehabilitation
Rolf Hüllinghorst: Schnittstellenmanagement im Dienste verbesserter Versorgung
Hans-Joachim Messer; Modelle der Zusammenarbeit im Rahmen medikamentengestützter Suchtbehandlung
Modellprojekt: "Frühintervention bei substanzbezogenen Störungen im Allgemeinkrankenhaus Berchtesgadener Land"
Dr. Hans-Jürgen Rumpf: Früherkennung und Frühintervention - Standards, Perspektiven und Überleitung im Allgemeinkrankenhaus
http://www.optiserver.de/dhs/veranstaltungen/beitraege_Kooperationstagung06.html
31. Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer "Fortschritt und Fortbildung in der Medizin". (11. bis 13. Januar 2007 in Berlin)
Thema I: Suchterkrankungen (Schwerpunkt Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit), die Referate:
Hans-Jürgen Rumpf: Epidemiologie, Versorgungsforschung und Frühintervention bei problematischem Alkohol- und Medikamentenkonsum
Andreas Heinz: Neurobiologische Grundlagen der Suchterkrankungen,
Falk Kiefer: Pharmakotherapie der Alkoholabhängigkeit
Klaus Junghanns: Psychotherapie der Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
http://www.baek.de/page.asp?his=1.102.156.193.3889.4646.4651
The Second National Conference on Methamphetamine, HIV, Hepatitis and HIV: Science and Response: 2007, Salt Lake City, Utah, USA, 1.-3.2.07.
http://www.methconference.org/index.html
Experten/-innenanhörung "Drogen - Schwangerschaft - Kind" am 29. Januar 2007 in Berlin: Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung , MdB, fand am 29. Januar in Berlin eine Anhörung des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. von Expertinnen und Experten aus der Medizin, der Sucht- und Jugendhilfe zum Thema "Drogen - Schwangerschaft - Kind" statt.?75 Teilnehmer/-innen konnten anhand von 13 Statements die Komplexität des Themas und seiner möglichen Problemlösungen erfahren.
http://fdr-online.info/fdr-seminare.php
Conference Report: Highlights of the 17th Annual Meeting of the American Academy of Addiction Psychiatry, December 7-10, 2006; St. Petersburg, Florida.
http://www.medscape.com/viewarticle/551332?src=mp
BEGLEITKRANKHEITEN
USA: Erhöhtes Sterberisiko von Exhäftlingen. Für US-Kriminelle sind Gefängnisse der sichere Ort. Nach der Entlassung sind viele in Straftaten verwickelt, die Gesundheit und Leben gefährden, wie aus einer retrospektiven Kohortenstudie im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 157-16) hervorgeht. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27072
Exploring the Explosion of Fentanyl Overdoses in the U.S. Sharon Stancliff, MD, Medical Director of the Harm Reduction Coalition in NYC, discusses the recent outbreak of fentanyl overdoses that caused more than 600 deaths across the US in 2006. On overview of what fentanyl is, where the supply is coming from, what can and should be done to assist in prevention of future overdoses are all issues that are discussed during the podcast. ( Audio: MP3, 9.17 minutes; 9.1.07)
http://www.opiateaddictionrx.info/news/podcasts.html
Factors associated with premature mortality among young injection drug users in Vancouver. Miller C, Kerr T, Strathdee S, Li K, Wood E. Harm Reduction Journal, 2007 4:1 ( 4 January 2007 ) (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/1
Dual Diagnosis. Patients With Addiction and Personality Disorder: Treatment Outcomes and Clinical Implications. Find out about clinical guidelines and preliminary for Schema Focused Therapy and DBT to treat dually diagnosed patients. (Curr Opin Psychiatry 20(1) 2007, Fulltext, open access)
http://www.medscape.com/viewarticle/550671?src=mp
Methamphetamine Use a Risk Factor in Idiopathic Pulmonary Arterial Hypertension. (medscape, 10.1.07)
http://www.medscape.com/viewarticle/550071?src=mp
Factors associated with reported hepatitis C and HIV among injecting drug users in ten European cities. March JC, Oviedo-Joekes E, Romero M. Enferm Infecc Microbiol Clin. 2007 Feb;25(2):91-97. (Fulltext, open access)
http://db.doyma.es/cgi-bin/wdbcgi.exe [...] ed_full?inctrl=05ZI0106&rev=28&vol=25&num=2&pag=91
ADHD and Substance Abuse: A Frequent - and Risky - Combination (medscape-CME, 29.1.2007)
http://www.medscape.com/viewprogram/6506?src=mp
SCHMERZBEHANDLUNG:
Pain Treatment Topics evaluated the Internet sites below as being essentially non-commercial and serving the information and education needs of the pain management community.
http://www.pain-topics.org/related_websites/index.php
PAIN MEDICATIONS GUIDE UPDATED. The ACPA Medications & Chronic Pain Supplement from the American Chronic Pain Association has been updated for 2007. This 46 page document is of value for both patients and practitioners. It provides current information on the many drugs used in pain management, as well as their potential side effects. The booklet can be printed or used online; it also has many links within the text to additional website resources.
http://www.pain-topics.org/patient_resources/index2.php#acpa
http://www.theacpa.org/documents/ACPA%20Meds%202007%20Final.pdf
Pain, Opioids, and Addiction: An Urgent Problem for Doctors and Patients, 5.-6.3.07, Bethesda / Rockville, USA. Konferenz der NIHA – National Institute of Health.
http://conferences.masimax.com/opioid/index.cfm
TUBERKULOSE:
High Mortality in a South African XDR TB Outbreak. Salim S. Abdool Karim, MD, PhD. AIDS Clin Care. 2006
http://www.medscape.com/viewarticle/549144
Südafrika muss bei TB dringend handeln. In Südafrika kommt es zu einem Ausbruch mit TB-Erregern, die HIV-Infizierte in wenigen Wochen toeten, doch noch immer weiss niemand genau, wie viele Menschen betroffen sind. Nur eines scheint sicher: Es werden täglich mehr. (Ärztezeitung online, 31.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=436016,4929,/medizin/infektionskrankheiten
Extrem gefährliche TB-Keime breiten sich im Süden Afrikas zunehmend aus. Der TB-Ausbruch in Südafrika mit extrem resistenten Keimen, die infizierte Menschen in wenigen Wochen töten, weitet sich offenbar aus. Monatlich werden 30 Neu-Erkrankungen gemeldet. (Ärztezeitung online, 31.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=436027,4929,/medizin/infektionskrankheiten
XDR tuberculosis spreads across South Africa. Clare Kapp. The Lancet 2007; 369:729. DOI:10.1016/S0140-6736(07)60341-9
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607603419/fulltext
HEPATITIS
Leitlinien der DGS zur Behandlung der Hepatitis C.
Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.
Jörg Böckem, 40, führte viele Jahre ein Doppelleben zwischen Journalismus und Heroinsucht. Mit 14 rauchte er seinen ersten Joint, mit 18 probierte er LSD, Heroin und Kokain. Ein Jahr später saß er erstmals im Gefängnis - wegen Drogenbesitzes. Beinahe 20 Jahre lang war Böckem schwer heroinabhängig und schrieb gleichzeitig unter anderem für den SPIEGEL und die "Zeit". Heute ist er clean, kämpft aber noch immer mit den Folgen seiner Sucht: Er ist mit dem Hepatitis- C-Virus infiziert.
Jeden Freitag setzt sich der Ex- Junkie nun wieder eine Spritze: den für seine extremen Nebenwirkungen berüchtigten Wirkstoff Interferon, der die potentiell tödlichen Viren aus seinem Blut verbannen soll. Bei SPIEGEL ONLINE berichtet Böckem seit September 2006 jede Woche über Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs seiner Therapie.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,k-6960,00.html
Die Homepage von Jörg Böckem:
http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php
Das Symposium "Therapie der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten: Risiko oder Chance (DGS-Kongress 2005) steht jetzt als CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zur Verfügung.
Die Themen: Therapie der Hepatitis C bei Suchterkrankungen (A.Trein) und Management der Nebenwirkungen der Therapie der Hepatitis C (M.Schäfer). (Benutzername: roche; Passwort: roche).
http://www.healthcme.de/hep-c-sucht
Weitere Kasuistiken, als CME-Fortbildung aufbereitet im Netz. (Benutzername: roche; Passwort: roche).
http://www.hepatitis-care.de/content/aerzte/login/kasuistiken/index.html
AKTIONSBÜNDNIS HEPATITIS UND DROGENGEBRAUCH: Die Dokumentation zum 3.Internationalen Fachtag Hepatitis C am 21. und 22.September 2006 in Bonn liegt vor.
http://www.hepatitiscfachtag.org/aktionsbundnis/pdf_07/hep3doku_fin07.pdf
Die zweite Auflage des Handbuches HEPATITIS UND DROGENGEBRAUCH liegt inzwischen ebenfalls vor und kann bestellt werden:
http://www.hepatitiscfachtag.org/aktionsbundnis/pdf_07/bestell_form_manual07.pdf
Das Manual ist auch als pdf von der website herunter zu laden:
http://www.hepatitiscfachtag.org/aktionsbundnis/pdf_07/aufl_2_interaktiv.pdf
Hepatitis-Opfer aus der DDR erhalten nicht alle eine Entschädigung. Nach der Entschädigung von Dopingopfern der ehemaligen DDR durch den Bund und den Deutschen Olympischen Sportbund rückt nun eine weitere Gruppe von Patienten ins Licht, die in der DDR ohne eigenes Verschulden geschädigt wurden: jene Frauen, die Ende der 1970er Jahre durch kontaminierte Anti-D-Immunglobuline an Hepatitis C erkrankten. (Ärztezeitung online, 16.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=434138,4907,/medizin/infektionskrankheiten
Heavy alcohol use increases mortality with hepatitis C to a greater extent in female patients than in males, according to a report in the February issue of Alcoholism: Clinical and Experimental Research. (Alcohol Clin Exp Res 2007;31.) (Abstract)
http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1530-0277.2006.00304.x
HIV
HIV.NET 2006 steht jetzt zum kostenlosen Download im Netz: HIV.NET 2006, 848 Seiten, PDF, 6.7 MB, ISBN 3-924774-48-X
http://www.hiv.net
HIV.NET 2007, die ersten Texte stehen jetzt frei im Netz. Herausgegeben von Christian Hoffmann, Jürgen Rockstroh und Bernd Sebastian Kamps. Etwa 860 Seiten, 44 Euro.
http://www.hiv.net/2010/buch.htm
Neue Aids-Medikamente in Sicht – Positive Ergebnisse zu CCR5-Blocker und Integrase-Inhibitor. (Ärzteblatt online, 1.3.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27695
14. Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI): CROI-Bericht, 1. Teil: Integrase-Inhibitoren von Christian Hoffmann. (hiv-net, 4.3.07)
http://hiv.net/2010/news2007/n0304.htm
Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel. Thema des aktuellen HIV.Reports: Seropositioning oder "Wie gefährlich ist aktiver ungeschützter Anal- oder Vaginalverkehr?" Neue Erkenntnisse zur Rolle der Vorhaut bei der HIV-Übertragung; Syphilis: Resistenzen gegen Antibiotika; Darunavir: Wechselwirkungen mit Kaletra, Viagra und der "Pille"; Die Grippesaison steht vor der Tür.
http://www.hivreport.de/
http://www.hivreport.de/media/de/2006%2010%20HIVReport%20Immuntherapien%20und%20präventive%20Technologien
HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.
http://www.ifi-interaktions-hotline.de
Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).
http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02
Rates of inappropriate antiretroviral prescription among injection drug users. Wood E, Hogg R, Kerr T, Bonner S, Strathdee S, Palepu A, Montaner J. Harm Reduction Journal, 2007 4:2 ( 4 January 2007 ). (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/2
Erlangen. Die 4. Ausgabe des Retrovirus-Bulletins 2006, herausgegeben vom Institut für Klinische und Molekulare Virologie der Universität Erlangen-Nürnberg, ist erschienen. Inhalt:
AIDS - ein Unfall der viralen Evolution? (Michael Schindler und Frank Kirchhoff, Ulm)
Genetische Faktoren bei der HIV-Infektion (Winfried Siffert, Essen)
Pharmakogenetik: Neue Möglichkeiten für eine verträglichere HAART? (Stefan Esser, Essen, Christina Schröder, Hamburg)
Das HIV-assoziierte Lipodystrophie-Syndrom (Georg Behrens, Hannover)
http://hiv.net/2010/news2007/n0201.htm
Lifespan Expanding for Patients With HIV. Although life expectancy is still significantly reduced, young patients recently diagnosed with HIV have an estimated median survival of more than 35 years, Danish researchers report in the January issue of the Annals of Internal Medicine. (Ann Intern Med 2007;146:87-95. Abstract)
http://www.annals.org/cgi/content/abstract/146/2/87
In Südafrika hat die bisher größte Studie des Kontinents zum Einsatz eines HIV-Impfstoffes begonnen. Bis zu 3.000 jüngere Männer und Frauen sollen in einer Doppelblindstudie auf den Impfstoff eines amerikanischen Herstellers oder Placebo randomisiert werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27448
HIV reveals site of vulnerability - Potential vaccine target identified. doi:10.1038/news070212-7. (nature news, 14.2.07)
http://www.nature.com/news/2007/070212/full/070212-7.html
AN OVERVIEW OF GLOBAL RESPONSES TO HIV ASSOCIATED WITH INJECTING DRUG USE. Commissioned by UNODC. Produced by: Carmen Aceijas. On behalf of the Reference Group on HIV/AIDS Prevention and Care among IDU in Developing and Transitional Countries. Contributing authors: Daniel Wolfe, Ralf Gerlach, Edna Oppenhaimer, Dr. Matthew Hickman, Dr. Tim Rhodes and Miss Gema Valencia. (London 2006)
Achieving a high coverage – the challenge of controlling HIV spread in heroin users. Li M, Lee S, Gan Z, Tan Y, Meng J, He M
Harm Reduction Journal, 2007 4:8 ( 15 February 2007 ) (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/8
HIV Incidence Among Needle-Exchange Users Explained by Risk Profiles. Higher risk profiles account for the high HIV incidence among frequent needle exchange participants, not participation in the needle exchange program (NEP), according to a report in the February issue of The American Journal of Medicine. (medscape, 21.2.07)
http://www.medscape.com/viewarticle/552497?src=mp
Niedrig dosiertes Prednisolon: Aussicht auf längere Unabhängigkeit von antiretroviraler Therapie?
Seit Jahren berichtet Dr. Albrecht Ulmer, Stuttgart, dass ihm durchschnittlich bessere Entwicklungen der CD4-Zellzahlen auffallen, wenn HIV-Patienten täglich 5mg Prednisolon einnehmen. Für Patienten, die noch keine antiretrovirale Therapie (HAART) brauchen, folgt daraus die Möglichkeit einer längeren Unabhängigkeit von HAART, wahrscheinlich auch für Patienten in HAART-Pausen. Bei ersten, einzelnen Patienten erscheint es nach mehr als 10 Jahren mit täglich einer kleinen Tablette aussichtsreich, dass sie vielleicht nie eine antiretrovirale Behandlung brauchen. (DAIG – Deutsche AIDS-Gesellschaft, OPEN YOUR MIND, 1.3.2007)
http://www.daignet.de/835.html
SUBSTANZEN
SUBSTANZEN (verschiedene)
Neue Drogen braucht das Land. Das Durchfallmittel Loperamid wird zunehmend als Rauschgift missbraucht. (Beerliner Umschau, 22.1.07)
http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=22012007ArtikelPanorama1
Durchfallmittel Loperamid als Rauschgift missbraucht - Mitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. (19.1.07)
http://www.abda.de/fileadmin/downloads/pm_pdf/Durchfallmittel_Loperamid.pdf
Stoff für Albträume: m-CPP, Crystal, Ecstasy - neue Designerdrogen zerstören das Gehirn. Aber auch neue Züchtungen von Cannabis werden immer bedrohlicher. (Süddeutsche Zeitung, 16.1.07)
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/293/98195/
Spielsucht durch Dopaminagonisten. Eine kuriose, aber pathophysiologisch plausible Nebenwirkungen von Dopaminagonisten ist die Induktion einer Spielsucht. Sie ist Gegenstand von zwei aktuellen Publikationen. Betroffen waren Patienten, die zur Behandlung des Morbus Parkinson und eines Restless-Legs-Syndrom Dopaminagonisten erhielten. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27497
In Einzelfällen tödliche Folgen: GBE-Heft 34 „Doping im Freizeit- und Breitensport“ erschienen. Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts vom 6.10.06.
http://www.rki.de/cln_048/nn_196346/D [...] rvice/Presse/Pressemitteilungen/2006/32__2006.html
Todesfälle bei Anabolikamissbrauch: Todesursache, Befunde und rechtsmedizinische Aspekte - vorgelegt von Luitpold Kistler. München, Univ., Diss., 2006
http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn=981343554
BODYBUILDING: "Ich bin der Stier". Immer mehr Jugendliche greifen zu Anabolika, um ihre Muskeln zu stärken. Doch hochdosiert schädigen die Präparate nicht nur Herz, Leber und Hoden: Besonders die psychischen Folgen wurden bisher unterschätzt. (Der Spiegel, 10.1.07)
http://www.team-andro.com/phpBB2/topic,35752,-ich-bin-der-stier.html
ANABOLIKA-FORSCHER KISTLER. "Irgendwann macht es halt bumm". Muskelmassen und Medikamente - ohne Doping geht im Bodybuilding nichts. Der Arzt Luitpold Kistler hat die Nebenwirkungen von Anabolika erforscht. Seine Ergebnisse sind erschreckend. Mit SPIEGEL ONLINE spricht er über lebensgefährliche Schädigungen und krankhaften Wahn. (Spiegel online, 19.1.07)
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,459177,00.html
USA – Dextromethorphan. In den USA schlucken immer mehr Teenager Erkältungsmittel, um sich einen Rausch zu verschaffen. Ihre Zahl steigt dramatisch und geht inzwischen in die Millionen. Suchtforscher sind alarmiert, denn die Folgen des Medikamentenmissbrauchs können tödlich sein. (Spiegel online, 6.12.06)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,452575,00.html
Dextromethorphan Abuse in Adolescence - An Increasing Trend: 1999-2004. Jodi K. Bryner et al., Arch Pediatr Adolesc Med. 2006;160:1217-1222. (Abstract)
http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/160/12/1217
1,5 Millionen Medikamentenabhängige in Deutschland. Bundesärztekammer bereitet Leitfaden für Ärzte vor. (Deutschlandfunk, 3.3.07)
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/600559/
ALKOHOL
Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.
Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.
http://www.alcoholandhealth.org
http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html
Flatrate für den Absturz. Diskotheken locken mit All-You-Can-Drink. Immer öfter muss der Notarzt kommen. (Ärztezeitung online, 24.1.07))
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=435236,4916,/medizin/alkohol
Nach Kurzintervention in der Praxis trinken viele Patienten weniger. Ein einfacher Fragebogen-Test hilft, durch Alkohol gefährdete Patienten zu erkennen. (Ärztezeitung, 15.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=433797,4890,/medizin/alkohol
„Wenn Mama wieder betrunken ist“ – Video. (MONITOR, WDR, 18.1.2007)
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=861&sid=159
UK. Warning over vodka snorting fad. Some drinkers are snorting vodka through the nose to get drunk more quickly in a fad that alcohol health workers say could be dangerous. (BBC News, 20.10.06)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/derbyshire/6069076.stm
Albrecht Ulmer: Substitution bei Alkoholabhängigen. In:
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work
2007;4:1-9.
Der Autor vertritt die Auffassung, dass Alkohol ähnlich durch
medizinisch eingesetzte Substitute ersetzbar ist wie Heroin und
berichtet hier primär über den Einsatz von Dihydrocodein (DHC) in der
Behandlung Alkoholabhängiger.
http://www.indro-online.de/Ulmer_07.pdf
Deutschland. Hohe Kosten durch Folgen von Alkoholismus. Wegen alkoholbedingter psychischer Störungen und Verhaltensstörungen werden nach einer Studie in Deutschland jedes Jahr fast 100 000 Menschen in Krankenhäusern behandelt. (Ärztezeitung online, 8.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/08/024a0108.asp?cat=/medizin/alkohol
Hirnforschung und Witztheorie: Alkoholiker verpassen die Pointe. Sind bestimmte Hirnbereiche geschädigt, funktioniert der Humor nicht mehr so wie bei gesunden Menschen. Diese Tatsache machte sich eine Arbeitsgruppe um Jennifer Uekermann vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für eine Studie über die Hirnschädigung durch Alkoholismus zunutze. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Addiction (2007; (102(2)). (Deutsches Ärzteblatt online, 24.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27238
DHS-Fact Sheets zum Thema Alkohol:
Was ist eigentlich Alkoholpolitik?
http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkoholkontrollpolitik.pdf
Alkohol und Gesundheit.
http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkoholkonsum_und_Gesundheit.pdf
Alkohol in Europa.
http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkohol_in_Europa.pdf
Alkohol im Straßenverkehr.
http://www.dhs-intern.de/pdf/Alkohol_im_Strassenverkehr.pdf
Betriebsärzteschulungen "Alkoholsprechstunde im Betrieb" Informationen zu Schulungen, die im März (in Nürnberg) und im April (in München) in Kooperation mit dem MDK Bayern und dem BKK Landesverband Bayern stattfinden werden.
http://www.alkoholsprechstunde.de
Suchthäufigkeit im Alter vom sozialen Umfeld unabhängig. Alkohol und Benzodiazepine sind verbreitete Suchtmittel. Jeder zweite Patient in einer Psychiatrischen Klinik hat auch eine Suchterkrankung. Hauptprobleme sind Alkohol- und Benzodiazepinmissbrauch. (Ärztezeitung online, 19.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/19/031a1303.asp?cat=/medizin/psychische_erkrankungen
"Wenn das Gehirn trunken ist" – Gespräch mit Professor Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie der Berliner Charité. (Technology Review, 9.1.07)
http://www.heise.de/tr/artikel/83220/0/101
Alkohol-Abstinenz lässt das geschädigte Hirn regenerieren. Hirnschäden durch chronischen Alkohol-Abusus scheinen teilweise reversibel zu sein, wenn die Patienten abstinent bleiben. Je länger der Alkohol-Abusus bereits besteht, desto schlechter sind jedoch die Erholungschancen. (Ärztezeitung, 11.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=433334,4855,/medizin/alkohol
Identifying and Treating Patients With Alcohol Dependence in Your Practice: Pharmacotherapeutic and Psychosocial Interventions. (medscape-CME, 27.2.2007)
http://www.medscape.com/viewprogram/6694?sssdmh=dm1.250617&src=nlcmealert
Hausärzte können viel dazu beitragen, Suchtkranken zu helfen. Der hohe Alkoholkonsum in Mecklenburg-Vorpommern taucht regelmäßig in jeder Gesundheitsstatistik des Landes auf. Nirgendwo in Deutschland ist der Alkoholmissbrauch so hoch wie an der Ostseeküste. Allgemeinmedizinerin Margrit Spiewok und ihr Team gehören zu den Praxen, die dagegen ankämpfen. (Ärztezeitung online, 23.02.2007)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=435345,4984,/medizin/sucht
AMPHETAMINE
Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Januar – Februar 2007:
A Key to Methamphetamine-Related Literature, Version 1.0.1 (January 2007). Compiled by: Mark R. Hammer, Divison of HIV Prevention, AIDS Institute New York State Department of Health
http://www.nyhealth.gov/diseases/aids/harm_reduction/crystalmeth/docs/meth_literature_index.pdf
"What a Long, Strange Trip It's Been: Ecstasy, the New Prescription Drug?" (slate, 23.1.07)
http://www.slate.com/id/2158144
Methylphenidate treatment produces a significant reduction in intravenous drug use in patients with severe amphetamine dependence, according to findings published in the January issue of the American Journal of Psychiatry. (Am J Psychiatry 164:160-162, January 2007. doi: 10.1176/appi.ajp.164.1.160, abstract)
http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/abstract/164/1/160
The strange case of the man who took 40,000 ecstasy pills. (The Guardian, 4.4.06)
http://www.guardian.co.uk/drugs/Story/0,,1746333,00.html
The Association of Methamphetamine Use and Cardiomyopathy in Young Patients. Khung-Keong Yeo et al. Am J Med 2007;120:165-171. (Fulltext, open access)
209.85.135.104/search:www.pbrc.hawaii.edu/bdmf/AJM_Meth_paper_2007.pdf
CANNABIS
Überblick über die aktuelle Forschungslage zu den Auswirkungen des Cannabiskonsums 1996 – 2006. Rainer Thomasius. Power-Point-Vortrag anlässlich der Veranstaltung: Austausch zu aktuellen Cannabis-Studien und dem Umgang mit den neuen Erkenntnissen im Bundesministerium für Gesundheit, Berlin, Donnerstag, 30. November 2006.
State of Art-Paper der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) zum Thema: „Cannabis“ (von Reinhard Haller und Isabel Dittrich, September 2004)
http://www.vorarlberg.biz/cms/files/userdocs/Cannabis_Consensuspapier_OEGPP_1.pdf
Gestrecktes Gras - vom Naturprodukt zum Chemiecocktail. Eine Zusammenstellung des Deutschen Hanf Verbandes (DHV, 17.1.07)
http://www.hanfverband.de/themen/gestrecktes_gras.html
Wer hat in der letzten Zeit nicht von gestrecktem Gras gehört. Viele
sind sogar beim Einkaufen auf Brix und Co herein gefallen. Durch den
Chemiecocktail, den uns skrupellose Geschäftemacher zumuten, wird aus
relativ unschädlichem Kraut schnell eine echte Gefahr für Leib und Leben. (DHV-Protstmailer, 17.1.07)
http://www.hanfverband.de/protestmailer/mitmachen_10.html
Wir sind alle Kiffer. Das THC im Cannabis dockt an Hirnzellen-Rezeptoren an, die auch die körpereigenen Cannabinoide nutzen. Ein Joint entspannt und lindert Schmerz. In manchen Situationen ist diese Wirkung lebensnotwendig, deshalb hat der Körper seinen eigenen Drogencocktail aus hanfähnlichen Stoffen - eine Fundgrube für Mediziner, die damit gegen Epilepsie und Phobien vorgehen wollen. (Der Stern, 07.01.2007)
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/579736.html
Cannabis use and cannabis use disorders and their relationship to mental disorders: A 10-year prospective-longitudinal community study in adolescents. Wittchen HU, Frohlich C, Behrendt S, Gunther A, Rehm J, Zimmermann P, Lieb R, Perkonigg A. Drug Alcohol Depend. 2007 Jan 24.
Hamburg. Cannabis-Konsum an Schulen - Der Harburger Schulleiter Norbert Junge redet Klartext. (Hamburger Abendblatt, 22.1.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/22/674149.html
Parkinson: Endocannabinoide könnten motorische Bremsen lösen
Bislang wurden Endocannabinoide, also die körpereigenen Variante der Cannabis-Droge, nicht mit Störungen des extrapyramidalen Bewegungssystems wie dem Morbus Parkinson in Verbindung gebracht. Doch tierexperimentelle Befunde in Nature (2007; 445, 643-647) zeigen, dass eine Steigerung der Endocannabinoid-Aktivität im Striatum die Wirkung von Dopaminagonisten deutlich verstärken kann. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27444
Expertise des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zum Thema "Zugang zu jungen Cannabiskonsumenten/innen" (Sonderband in der Reihe "Forum Sucht")
http://www.lwl.org/ks-download/downloads/publikationen/Cannabis-Expertise.pdf
Predictors of Marijuana Use in Adolescents Before and After Licit Drug Use: Examination of the Gateway Hypothesis. Tarter RE, Vanykov M, Kirisci L, Reynolds M, Clark DB. Am J Psychiatry. 2006;163:2134-2140. (Kurztext und Abstract)
http://www.medscape.com/viewarticle/551628?src=mp
KOKA / KOKAIN
Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften, Januar und Februar 2007:
Argentinien. Der Kampf gegen die Billig-Droge Paco. Zehntausende junger Argentinier konsumieren die neue Billig-Droge Paco und verfallen zu Zombies. Inzwischen demonstrieren Eltern vor den Häusern der Drogenhändler, um ihre Kinder zu retten. (Süddeutsche Zeitung, 16.1.07)
http://www.xtcforum.de/board/index.php?showtopic=3257
Paco, das Kokain der Armen. Dossier auf ntv (9.11.06)
http://www.n-tv.de/730902.html
Impact of Prenatal Cocaine Exposure on Child Behavior Problems Through School Age. Henrietta S. Bada et al. PEDIATRICS Vol. 119 No. 2 February 2007, pp. e348-e359 (doi:10.1542/peds.2006-1404) (Fulltext, open access)
NIKOTIN
Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:
http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/
Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.
http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/
Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:
http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0
Tabakentwöhnung. Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, Ausgabe Februar 2007.
Hand Gel Said to Stop Prevent Nicotine Craving. Smokers can now get their hands on a new product that promises to fight craving for cigarettes: a hand gel made from tobacco extracts that is being sold at stores like Walgreen. (jointogether, 12.1.07)
http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/hand-gel-to-stop-smoking.html
Gene für Nikotinabhängigkeit. Ob ein Raucher wirklich jederzeit sein Laster in den Griff bekommt, ist weniger eine Frage des starken Willens als der Gene, behaupten US-Forscher in Human Molecular Genetics (2007 16: 24-35 und 36-49). (Deutsches Ärzteblatt online, 15.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27515
Neue Tablette zur Rauchentwöhnung auf Grünem Rezept. Eine neue Pille zur Rauchentwöhnung ist ab dem 1. März in deutschen Apotheken erhältlich. Kollegen können Patienten, die in Zukunft die Finger vom Glimmstängel lassen wollen, das Lifestyle-Medikament auf dem Grünen Rezept verschreiben. Die Tagestherapiekosten liegen für die
Betroffenen etwa in Höhe einer Zigarettenschachtel. (Ärztezeitung online, 24.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=434611,4916,/medizin/rauchen
Oxford. Die Cochrane Collaboration hat aktuell eine Reihe neuer Bewertungen vorgelegt, darunter eine sehr positive Einschätzung zu Vareniclin und Bupropion zur Raucherentwöhnung. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27248
Inselkortex als Abhängigkeitszentrum – Wie ein Schlaganfall Raucher von ihrer Sucht befreien kann. Ein sehr effizienter, wenn auch therapeutisch kaum gangbarer Weg, mit dem Rauchen aufzuhören, scheint ein Schlaganfall zu sein, der die Insula cerebri zerstört. Dies berichten US-Forscher anhand von Fallbeispielen in Science (2007; 315: 531-534), in denen sie Überlegungen anstellen, wie diese Erkenntnis therapeutisch genutzt werden könnte. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27278
Lungenkrebs durch Passivrauchen am Arbeitsplatz. Chicago - Raucher gefährden am Arbeitsplatz Gesundheit und Leben ihrer Kollegen. Eine jetzt im American Journal of Public Health (2007; doi 10.2105/AJPH.2004.061275) publizierte Meta-Analyse bestätigt die bekannte Assoziation zwischen Passivrauchen und einem erhöhten Lungenkrebsrisiko. Erstmals wurde eine dosisabhängige Wirkung gefunden. (Deutsches Ärzteblatt online, 1.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27358
Qualität der Tabakentwöhnung - Status und Perspektiven bei
Jugendlichen und Erwachsenen. Der Wissenschaftliche Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) e.V. führt seine 8. Frühjahrs-Tagung am Mittwoch, 14. März 2007 in der Universität Frankfurt durch.
http://www.wat-ev.de/Tagung2007.htm
Gesundheitliche Bedeutung der Tabakrauchbelastung in öffentlich zugänglichen Einrichtungen. Eine Studie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. (Februar 2007)
http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/tabakrauchbelastung.htm
Exposure to Secondhand Smoke and Biomarkers of Cardiovascular Disease Risk in Never-Smoking Adults. Andrea Venn PhD and John Britton MD. (Circulation 2007;115:990.) (Abstract)
http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/CIRCULATIONAHA.106.648469v1
Ein verbessertes Fortbildungsangebot für Ärzte und unentgeltliche Medikamente bei der Entwöhnung könnte vielen Menschen dabei helfen, das Rauchen aufzugeben. Hausärzte spielen dabei eine Schlüsselrolle. Das berichtet eine Arbeitsgruppe des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in der Fachzeitschrift Tobacco control (2007; 16:15 - 21). (Deutsches Ärzteblatt online, 22.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27591
OPIATE / OPIOIDE
Patient Level Opioid Risk Management. Nathaniel P. Katz, MD, MS; from PainEDU.com, Inflexxion, Inc., 2007.
Opioids, like all medications, are associated with risks, and the prevalence of negative consequences of opioid use has risen concomitantly with their increased use. Risks include: abuse and addiction, overdose, side effects [eg, nausea, vomiting, itching, dizziness, sedation, cognitive dysfunction, mood disturbance, sweating, constipation], and endocrine disturbance. The risks of greatest concern have been abuse and addiction. While some clinicians have been comforted by a mythology that addiction does not occur in “legitimate” pain patients, the reality is that there is significant overlap between patients with pain and those with addictive disorders. In this document, the author discusses various myths and realities of long-term opioid therapy and offers guidance for risk minimization. Topics include patient risk assessment, management, and monitoring. (Fulltext, open access)
http://www.painedu.com/manual/manual_supplement.pdf
Long-acting opioids have a higher abuse potential than short-acting opioids, results of a new study suggest, adding support to the Drug Enforcement Agency's classification schedule. (medscape, 2.2.07)
http://www.medscape.com/viewarticle/551631?src=mp
Morphin im Mohn? Ein gerichtsmedizinisches Institut hat den Verdacht, dass Haushaltsmohn nicht nur harmlose Substanzen enthält. Die Mitarbeiter unterziehen sich einem Selbstversuch. (Video, Das Erste, plusminus, 30.1.07)
http://www.daserste.de/plusminus/sendung_dyn~datum,30.01.2007~cm.asp
Study: Intensity of Drug Craving Underestimated. Heroin addicts taking part in a experiment tended to underestimate the intensity of withdrawal symptoms, leading researchers to conclude that if experienced users make such mistakes then the general public also is unlikely to misunderstand the intensity of drug withdrawal. (jointogether, 14.2.07)
http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2007/study-intensity-of-drug.html
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
SUBSTITUTION ALLGEMEIN
Opioid Detoxification, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Januar-Februar 2007:
Review. Substitution treatment for opioid addicts in Germany. Ingo Ilja Michels, Heino Stoever, Ralf Gerlach. Harm Reduction Journal 2007, 4:5 (2 February 2007) (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/5
Dr. Rüdiger Gellert (Freiburg): Substitution in der ärztlichen Praxis. (DHS-Kooperationstagung 2006: "Suchthilfe und Medizin", 25.-26.09.2006 in Weimar)
http://www.dhs-intern.de/pdf/Vortrag_Gellert_Kooperation06.pdf
Zum Stand der Substitutionstherapie in Deutschland: Die COBRA-Studie, Prof. Dr. phil. Hans-Ulrich Wittchen, Dresden
Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung 2005 mit L-Polamidon. (Quelle: Praxis Depesche 23-2006)
The March 2007 edition of the EUROPAD Journal is now posted for free download. Heroin Addiction and Related Clinical Problems, the official journal of EUROPAD (European Opiate Addiction Treatment Association), is a peer-reviewed publication for professionals wanting to stay informed of research and opinion on opioid misuse treatment in Europe and around the world. A particular emphasis is on medication-assisted treatments for opioid addiction. Many articles consider the interface of pain and addiction. Full copies of the journal, dating back to its inception in 1999, are available here for free download as PDF documents. These are listed in descending order with the most current year and editions at the top. (Fulltext, open access)
http://www.pain-topics.org/addiction_topics/europad.php
AT-Addiction Treatment Forum NEWS NOTES & UPDATES. Zweimonatlich aktualisierter Überblick aus den USA. Schwerpunkt: Substitutionsbehandlung.
http://www.atforum.com/SiteRoot/pages/news_updates/news_updates.shtml
Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) hat seinen Internetauftritt aktualisiert.
http://www.opiateaddictionrx.info/
Best Practice Drug Treatment for Citizens who use Opiates Alex Wodak, MD, Director, Alcohol and Drug Services, St. Vincent's Hospital, Sydney, Australia. (Video, -> Opiates)
http://www.cfenet.ubc.ca/video.php
Addiction as a Brain Disease: Implications for Treatment and HIV/AIDS
Timothy P. Condon, Ph.D., Deputy Director, Canada, National Institute on Drug Abuse, National Institutes of Health, Department of Health and Human Services (Video, -> Substance Abuse)
http://www.cfenet.ubc.ca/video.php
Canada: Vancouver Mayor Calls for Large-Scale Methamphetamine, Cocaine Maintenance Trials. Vancouver Mayor Sam Sullivan wants the Canadian federal government to grant the city an exemption from the country's drug laws so he can pursue a plan to provide at least 700 hard-core cocaine and methamphetamine users with maintenance doses of stimulant drugs. The idea, commonly known as substitution therapy, is similar to that of providing heroin addicts with maintenance doses of other opiates. (Drug War Chronicle, 26.1.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] lls_for_methamphetamine_cocaine_maintenance_trials
CANADA: VANCOUVER MAYOR PUSHES STIMULANT MAINTENANCE PLAN. Vancouver Mayor Sam Sullivan wants to start a pilot stimulant maintenance program for up to 700 hard-core cocaine and meth users in the city's Downtown Eastside. Now he has released a poll showing strong support for the idea among Vancouver residents. (Drug War Chronicle, 16.2.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/473/vancouver_mayor_pushes_stimulant_maintenance_program
Injection Drug Users in the United States, 1979-2002: An Aging Population. Gregory L. Armstrong. Archives of Internal Medicine 2007; 167: 166-173. (Abstract)
http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/167/2/166
Child death in Germany sparks health-policy review. (The Lancet 2007; 369:95-96; DOI:10.1016/S0140-6736(07)60051-8)
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607600518/fulltext
Bremen. Getöteter Kevin - Verschrieb Arzt illegale Drogen? (Hamburger Abendblatt, 23.1.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/23/674912.html
"Methadon kickt nicht". Weil er Kevins Ziehvater nicht nur Methadon verschrieben hat, darf ein Bremer Arzt nicht länger Junkies substituieren. Doch Beigebrauch gehört zum Geschäft, sagt der Suchtforscher Jens Reimer. (Die Tageszeitung, 3.2.07)
http://www.taz.de/pt/2007/02/03/a0055.1/text
Bremen. Streit um Methadon-Programm. Überleben ist wichtiger als Abstinenz. (taz-nord, 7.2.07, Kommentar)
http://www.taz.de/pt/2007/02/07/a0074.1/text
"Die Ärzte sind aufgeschreckt". Bremens erster Drogenberater über die Fehler bei Einführung des Methadon-Programms, das unterschätzte Alkoholproblem und die Folgen des Todes von Kevin bei Drogenhelfern und Ärzten. (Die Tageszeitung Nord, 5.3.07)
http://www.taz.de/pt/2007/03/05/a0070.1/textdruck
Handlungsempfehlungen für die psychosoziale Betreuung substituierter Eltern. Unter Mitwirkung von Steffi Wessels, A.I.D. Kreuzberg, Sylvia Rietenberg, A.I.D. Neukölln und weiteren Kolleginnen des Notdienstes Berlin e.V. sowie anderer Träger.
http://aid-berlin.org/deutsch/publikationen/Dok_061106_Handlungsempfehlungen.pdf
Experten für bessere Betreuung drogenabhängiger Eltern. In Deutschland leben nach Angaben von Experten zunehmend mehr drogenabhängige Mütter. Derzeit ziehen etwa 20.000 betroffene Frauen zwischen 40.000 und 60.000 Kinder auf, wie die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) am Montag in Berlin mitteilte. Erstmals diskutierten Mediziner, Suchthelfer und Vertreter der Jugendhilfe bei einer Anhörung über die Situation von Familien, in denen die Eltern Drogen konsumieren oder in einem Substitutionsprogramm betreut werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27288
Süchtige Eltern sollen engmaschig kontrolliert werden. Ärzte, die eine Drogen-Substitution anbieten, sowie Pädiater, Hebammen, Vertreter von Drogenhilfe und Jugendbehörden sollen Netzwerke bilden, um drogenabhängige Eltern zu beraten und zu unterstützen. Darauf haben sich Experten bei einer Anhörung des Fachverbandes Drogen-und Rauschmittel in Berlin verständigt. (Ärztezeitung online, 31.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=436148,4929,/medizin/sucht
Berlin. Anhörung des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. von Expertinnen und Experten aus der Medizin, der Sucht- und Jugendhilfe zum Thema "Drogen - Schwangerschaft - Kind" (29.1.07).
75 Teilnehmer/-innen konnten anhand von 13 Statements die Komplexität des Themas und seiner möglichen Problemlösungen erfahren.
http://fdr-online.info/fdr-seminare.php
Tagung zur "Substitutionsbehandlung in der medizinischen Rehabilitation Drogenabhängiger - ein Brückenschlag" am 7.3.07 in Hohehorst/b. Bremen.
Das ARCHIDO hat in Kooperation mit dem INDRO e.V. Münster (Ralf Gerlach) die wohl größte Bibliographie zur Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger erstellt. Alle aufgeführten Dokumente befinden sich im ARCHIDO-Bestand.
http://www.archido.de/
Albrecht Ulmer: Substitution bei Alkoholabhängigen. In: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work 2007;4:1-9.
Der Autor vertritt die Auffassung, dass Alkohol ähnlich durch medizinisch eingesetzte Substitute ersetzbar ist wie Heroin und berichtet hier primär über den Einsatz von Dihydrocodein (DHC) in der Behandlung Alkoholabhängiger. (Fulltext, open access)
http://www.indro-online.de/Ulmer_07.pdf
Buprenorphine versus dihydrocodeine for opiate detoxification in primary care: a randomised controlled trial. Wright NM, Sheard L, Tompkins CN, Adams CE, Allgar VL, Oldham NS. BMC Fam Pract. 2007 Jan 8;8:3. (Fulltext, open access)
http://www.biomedcentral.com/1471-2296/8/3
INDRO-Münster: Aktueller Jahresbericht für 2006 der "Internationalen Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten". Neben der gewohnten Dokumentation von Daten und Nutzungsintensität wurde in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die aktuelle Rechtslage in Deutschland bezüglich Take-Home gelegt.
Berlin. Am 10. Januar 2007 präsentierte Dr. Bernd Westermann, Bereichsleiter Substitution und Betreuung im A.I.D. Kreuzberg, dem Drogenreferat des Landes Berlin und der Berliner Kassenärztlichen Vereinigung „Contraddict“, ein Programm, das der Reduzierung von Beikonsum dient. Erstmalig wurden Forschungsdaten, die seit dem offiziellen Start des Programms im September 2006 erhoben wurden, dem Fachpublikum vorgestellt. Zurzeit werden über 35 Substituierte in dem Programm betreut. Die Nachfrage, an dem Programm teilzunehmen, steigt bei KlientInnen in den Einrichtungen des Notdienstes Berlin kontinuierlich an. Im Februar 2007 kann bereits das erste Datenpaket mit Forschungsergebnissen an die Interdisziplinäre Suchtforschungsgruppe der Charité übergeben werden. Die Daten werden dort wissenschaftlich ausgewertet und evaluiert.
http://www.dndberlin.de/content/aktuelles/Contraddict_Daten.php
A.I.D. Berlin mit neuer Homepage. Seit Januar 2007 präsentiert sich die A.I.D. Berlin mit einer neu gestalteten und aktualisierten Homepage. Die Gliederung der Internetseite bietet einen guten Überblick über wichtige Fakten rund um die Themen Substitution und medizinische Versorgung. Veranstaltungshinweise werden im Bereich „Aktuelles“ gebündelt. Informationen für Behandelnde und Hilfesuchende sowie interessante Erläuterungen über Behandlungs- und Betreuungskonzepte werden unter anderem in den Bereichen „Zielgruppen“ und „Konzeption“ aufgeführt. „Publikation“ und Buchhinweise sind weitere Angebote der Webseite.
http://www.aid-berlin.org
Addressing the efficacy of dihydrocodeine versus methadone as an alternative maintenance treatment for opiate dependence: a randomized controlled trial
J. Roy Robertson, Gillian M. Raab, James S. McKenzie, Helen R. Storkey & Amy Salter)
http://www.medscape.com/viewarticle/550103?src=mp
http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1360-0443.2006.01603.x
http://www.sciencedaily.com/releases/2006/12/061208101646.htm
Wer Interesse am Volltext hat, möge sich bitte an Dr.Albrecht Ulmer wenden:
albrecht.ulmer@gmx.de
Süchtig in die Jahre kommen. Die Hälfte aller Bewohner von Pflegeheimen bekommt Psychopharmaka. Jeder zehnte Rentner hat ein Alkoholproblem. Für eine Therapie finden sich viele zu alt: "Das lohnt sich nicht mehr", sagen sie. (...) Bislang weitgehend unbeachtet ist das Problem, dass es auch alt gewordene Junkies gibt. Sicher ist deren Anzahl vergleichsweise marginal. Doch Heroinabhängige, sagt Horst Bossong, früherer Hamburger Drogenbeauftragter und heute Professor an der Universität Duisburg-Essen, haben mit 50 Jahren schon die Probleme, vor die andere erst mit 70 gestellt sind. (Die Tageszeitung Nord, 20.1.07)
http://www.taz.de/pt/2007/01/20/a0366.1/text
Effizienz des Urin-Drogenscreenings mit dem RUMA-Markersystem: Vergleich zum Urindrogenscreening unter Sichtkontrolle. Markus Backmund, Harald Schneider, Andrea Lieber, Alois Schießl. Birgit Rühl, Kirsten Meyer. Köln, November 2006.
Markerurine – eine neue Runde im Räuber und Gendarmspiel? Konrad Isernhagen, Köln.
Drogenanalytik in der Substitutionstherapie. Zwischen Disziplinarinstrument und Therapiekontrolle.
Erfahrungsbericht nach Einführung des Markersystems. Landratsamt Landshut – Gesundheitsamt – Bewährungshilfe Bayern
Markerkontrolliertes Urinscreening auf illegale Drogen in der JVA Geldern von Anstaltsarzt Christoph Steeger.
Alle Präsentationen des Ruma Seminars am 24.11.2006 in Köln
http://www.marker-test.de/veroeffentlichungen
Interactions on Mixing Diazepam With Methadone or Buprenorphine in Maintenance Patients. Nicholas Lintzeris , Timothy Mitchell , Alyson Bond , Liam Nestor , John Strang. J Clin Psychopharmacol. 2006 Jun ;26:274-283 16702892 (Abstract)
http://druglib.com/abstract/li/lintzeris-n_j-clin-psychopharmacol_20060600.html
Hamburg. Hafenarbeiter müssen zum Drogentest. Eurogate: Urin der Beschäftigten wird untersucht - Grund: Gefahrenabwehr. Wer ab und an einen Joint raucht, hat beim Terminalbetreiber Eurogate nichts zu lachen: Das Hafenunternehmen testet seine Hamburger Mitarbeiter regelmäßig auf Drogen. "Wir haben vor rund einem Jahr mit den Tests begonnen, weil uns mehrere konkrete Verdachtsfälle vorlagen", sagte Eurogate-Sprecherin Corinna Romke dem Abendblatt.
Seitdem würden alle Mitarbeiter, die in "gefahrgeneigten Bereichen" tätig seien, auf zehn Substanzen untersucht. Neben Kokain, Ecstasy und Cannabis werde auch auf Methadon oder Amphetamine getestet. (Hamburger Abendblatt, 21.2.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/21/692965.html
Dr. Newman, Director of the International Center of Advancement of Addiction Treatment, provides an overview of the challenges facing opiate addiction treatment to an audience in India. The podcast is accompanied by a PDF (presentation slides). (Audio: MP3 (9.07 minutes, 30.1.07))
http://www.opiateaddictionrx.info/news/podcasts.html
BUPRENORPHIN
Buprenorphin, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Januar-Februar 2007:
Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.
http://www.coretext.org/
Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).
http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm
SUBOXONE Launch-Pressekonferenz: „Neue Therapieoptionen mit SUBOXONE in der Behandlung der manifesten Opiatabhängigkeit“, Berlin, 26. Januar 2007, Veranstalter essex pharma GmbH, München. Der Hersteller über sein neues Produkt:
Was ist Suboxone? Der EUROPÄISCHE ÖFFENTLICHE BEURTEILUNGSBERICHT (EPAR) SUBOXONE (EMEA/H/C/697) gibt Antwort.
http://www.emea.eu.int/humandocs/PDFs/EPAR/suboxone/069706de1.pdf
Die us-amerikansche Suboxone-Website.
http://www.suboxone.com/
Neuer Opiat-Ersatz erschwert den Missbrauch. Buprenorphin plus Naloxon verringert Gefahr von i.v.-Injektion. Kollegen können mehrere Tagesrationen mitgeben. (Ärztezeitung online, 13.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/13/027a1301.asp?cat=/medizin/sucht
Ein Blog mit Berichten über Subutex iv und nasal.
http://www.drogen-forum.com/forum/showthread.php?p=1525730
WHO Technical Report Series 942. WHO EXPERT COMMITTEE ON DRUG DEPENDENCE, Thirty-fourth Report. (Buprenorphine: pp 5-8: "The Committee considered the unique pharmacological actions of buprenorphine and its expanded role in the treatment of opioid dependence. This pharmacological treatment of opioid dependence also contributes to the efficient prevention and treatmenty of HIV/AIDS (...) (T)he Committee did not recommend any change in present scheduling.")
http://www.who.int/medicines/areas/quality_safety/WHO_TRS_942.pdf
DIAMORPHIN
Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.
http://www.heroinstudie.de/
Dr. Karin Bonorden-Kleij (Hamburg): Die Zukunft der Originalstoffvergabe unter Berücksichtigung der Kooperation mit dem Drogenhilfesystem und weiteren Beteiligten. (DHS-Kooperationstagung 2006: "Suchthilfe und Medizin", 25.-26.09.2006 in Weimar)
http://www.dhs-intern.de/pdf/Vortrag_Bonorden_Kley_Kooperation06.pdf
Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:
http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html
Schweiz. Wäg vo de Gass!. Plädoyer für die kontrollierte Heroinabgabe. Ein sehr empfehlenswerter Film aus der Schweiz (mit Untertiteln).
http://www.artfilm.ch/waegvodegass.php?lang=d
How to Order: The DVD is being provided free of charge through the Baron Edmond de Rothschild Chemical Dependency Institute of Beth Israel Medical Center (New York). All you need to do is click on the link below and provide your mailing information. Please allow three weeks for delivery.
http://www.opiateaddictionrx.info/HeroinDVD.html
Niederlande: Diamorphin als Medikament zugelassen. In den Niederlanden wurde jetzt als zweites Land in Europa Diamorphin als Medikament zur Behandlung der chronischen Opiatabhängigkeit zugelassen. Damit ist eine reguläre diamorphingestützte Behandlung der Patienten und Patientinnen, die auch in den Niederlanden bisher nur im Rahmen klinischer Studien möglich war, langfristig gesichert. Zugelassen ist die Behandlung für schwer kranke therapie-resistente Patienten, die seit langem heroinabhängig sind und trotz regelmäßiger Teilnahme an einer Methadonsubstitution keine deutliche gesundheitliche Stabilisierung erfahren. (Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten vom 11.01.2007; Deutsches Ärzteblatt online, 11.1.07)
http://www.bmg.bund.de/cn_041/nn_6001 [...] en/Presse-Drogenbeauftragte/pm-11-1-07,param=.html
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27088
Spain. From Granada (Spain) comes a report of favorable results with heroin prescribing PLUS methadone compared to methadone prescribing alone. AS IN OTHER STUDIES (Switzerland, Germany, Canada), the subjects were individuals for whom "previous available treatments have failed"; at least two prior unsuccessful methadone maintenance enrollments were prerequisite for participation. Of 176 individuals "assessed for eligibility" 114 were excluded for one reason or another. The ultimate conclusion: "The prescription of intravenous diacetylmorphine-based opiates ... does provide a viable alternative treatment that should be made available to patients who, throughout their addiction, have not improved with other approaches." (March et al. J Subst Ab Treatm 31 (2006) 203-211.) (Quelle: Robert Newman, OpiateAddictionRx, 12.2.07)
http://www.opiateaddictionrx.info/news/readnews.aspx?ID=319
Belgien. Liège "junk city" irrite la Flandre. La Cité ardente qualifiée de "Junk city" par l'éditorialiste du Laatste Nieuws, le journal le plus lu de Flandre : vendredi, bon nombre de Liégeois ont avalé leur apéro de travers ! La distribution contrôlée d'héroïne serait une "décision dramatiqu". A Liège, on croit à cette expérience originale. (Le Soir, 17.2.07)
http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2007/02/17/article_liege_junk_city_irrite_la.shtml
http://www.txsubstitution.info/default.aspx?page=4&NewsId=76
UK. Police chief calls for heroin to be available on the NHS. Heroin should be prescribed to long-term addicts to prevent them from committing crimes to feed their habits, the head of Britain's police chiefs has suggested. (The Independent, 19.2.07)
http://news.independent.co.uk/uk/politics/article2283951.ece
UK. Heroin is to be prescribed on the NHS to hard-core drug addicts under secret plans being prepared by the Government. (The Independent, 25.2.07)
http://news.independent.co.uk/uk/politics/article2303023.ece
Der Leitkommentar von Hamburgs ehemaligem Bürgermeister Henning Voscherau in der Januar-Februar-Ausgabe von dgs-info wurde nachgedruckt im Hamburger Abendblatt vom 27.1.07
http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/27/677551.html
Offener Brief von Christen zur heroingestützte Therapie in Deutschland - initiiert und getragen von bekennenden Mitgliedern der Evangelischen und Katholischen Kirche in Deutschland von Mitarbeitern der Kirche und deren Diakonie unterstützt von weiteren engagierten Personen und Hilfsverbänden aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. (Januar 2007)
http://s128542404.online.de/h_unterschriften.php
München. Heroin vom Staat? - "Ein absoluter Glücksfall". Am Anfang war alles noch Spaß. Als seine Mutter sich das Leben nahm, rutschte er ab. Wie ein Junkie mit Hilfe des Staates doch noch zurück ins Leben fand. (Süddeutsche Zeitung, 30.1.07)
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/990/99891/
München. Kleine Zahlen und große Erfolge. Spritzen unter strenger Aufsicht: Polizei und Ärzte ziehen eine positive Bilanz des Modellprojekts. (Süddeutsche Zeitung, 30.1.07)
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/991/99892/
Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Johannes Jung (SPD, Karlsruhe) zur Fortsetzung der Heroinvergabe.
Heroin-Abgabe vor dem Aus. Grüne planen Gruppenantrag. (ntv, 5.2.07)
http://www.n-tv.de/761964.html
Noch gibt es morgens ab acht Heroin vom Arzt. Ein Fallbericht aus Karlsruhe. (Schwäbische Zeitung, 7.2.07)
http://www.szon.de/news/wirimsueden/land/200702070745.html?_from=rss
Heroingestützte Behandlung findet immer mehr Befürworter. (Pressemitteilung des BMG, 7.2.07)
http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] gen/Presse-Drogenbeauftragte/pm-7-2-07,param=.html
Städte wollen Heroinabgabe fortsetzen. Gegen das drohende Aus für ein Projekt zur kontrollierten Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige in sieben westdeutschen Städten wehren sich die Kommunen. (Deutsches Ärzteblatt online, 7.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27430
Bonn und Köln wollen Gesetz zur Heroinvergabe auf Rezept. Unterstützt werden sie von der Polizei. (Die Tageszeitung, Ausgabe Ruhrgebiet, 8.2.07)
http://www.taz.de/pt/2007/02/08/a0006.1/text
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) tritt im Gegensatz zu großen Teilen seiner Partei dafür ein, die Heroinprogramme für Schwerstabhängige weiterzuführen. „Der Bund wäre schlecht beraten, wenn er die Grundlagen dafür entfallen lassen würde“, sagte Koch der „Frankfurter Rundschau“ vom Freitag. Die Projekte seien zur Hilfe für Drogenkranke notwendig, weil es keine Alternativen gebe. Auch der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) will sich der ablehnenden Haltung der Unions-Fraktion zur kontrollierten Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige nicht beugen. (Deutsches Ärzteblatt online, 9.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27460
"Das ist ein christliches Projekt". Die Kölner CDU-Abgeordnete Ursula Heinen will ihre Bundestagsfraktion vom harten Drogenkurs abbringen. Staatliche Heroinvergabe hält sie für lebensrettend. (Interview in Die Tageszeitung, Ausgabe Ruhrgebiet, 9.2.07)
http://www.taz.de/pt/2007/02/09/a0132.1/text
Beust will Heroin-Projekt retten - gegen Berlin. (Hamburger Abendblatt, 9.2.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/09/685305.html
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) tritt für eine Fortsetzung der kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige ein: „Ich bin für eine Fortführung der Behandlung, weil es menschlich geboten und gesellschaftspolitisch vernünftig ist“, schreibt Schmidt in einem Beitrag in der „Bild am Sonntag“. (Deutsches Ärzteblatt online, 12.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27466
HEROIN VOM STAAT. Böse Droge, gutes Medikament. Moralisch fragwürdig? Zu teuer? Kick auf Krankenschein? Mitnichten. Die staatlich kontrollierte Abgabe von Heroin an schwerstsüchtige Junkies ist der einzig richtige Weg, meint SPIEGEL-ONLINE-Autor Jörg Böckem. Das wahre Problem an der Diskussion sind Ignoranz und Dummheit. (SPIEGEL ONLINE - 13.2.2007)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,465917,00.html
Union beendet Streit über Heroin-Ambulanzen. Die Zukunft der Heroinambulanzen in sieben deutschen Städten ist nun doch gesichert. Unions-Fraktionschef Kauder lenkte in dem Streit ein. Die weitere Abgabe von Heroin an Süchtige drohte bisher am Widerstand der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten zu scheitern. (Der Spiegel, online, 17.2.07)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,466965,00.html
Heroin vom Staat: Beust und Koch setzen sich durch. Unionsfraktion im Bundestag stimmt zu: Die Drogen-Abgabe an Süchtige wird verlängert - unter Auflagen. (Hamburger Abendblatt, 17.2.07)
http://www2.abendblatt.de/daten/2007/02/17/690682.html
Die Heroinprojekte in NRW sind nach Einlenken der Union gesichert.
Innenminister Wolf (FDP) und Opposition sind zufrieden. (Die Tageszeitung, 19.2.07)
http://www.taz.de/pt/2007/02/19/a0009.1/text
Deutsche AIDS Hilfe: Ein erster Schritt ist getan – Die Heroingestützte
Behandlung wird fortgeführt. (Pressemitteilung vom 19.2.07)
http://www.trio-media.de/jesjournal/PM%20DAHHeroin%202007.pdf
Der Paritätische Wohlfahrtsverband (PWV) hat sich dafür ausgesprochen, synthetisches Heroin als Medikament zuzulassen: "Bei Heroin-Therapie nicht auf halbem Weg stehen bleiben". (20.2.07)
http://www.trio-media.de/jesjournal/paritaetischer_20.02.07.html
Die Unions-Fraktion im Bundestag lehnt die Regelversorgung von Schwerstabhängigen mit synthetisch hergestelltem Heroin (Diamorphin) ab. (Ärztezeitung online, 20.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/20/032a0901.asp?cat=/medizin/sucht
Heroin als Arznei - das ist sinnvoll! (Kommentar in: Ärztezeitung, 20.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/20/032a0204.asp
Für eine Fortführung des Modellprojekts zur Heroinabgabe an Schwerstabhängige setzen sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sowie die Gesundheitsdezernenten aller sieben beteiligten Städte ein. (Ärztezeitung online, 20.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=437477,4980,/medizin/sucht
Heroinvergabe an Schwerstabhängige: "Schritt der Union ist halbherzig". Interview mit Olaf Scholz, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. (Frankfurter Rundschau, 20.2.07)
http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1078344&
Nach dem Kompromiss über die medizinisch kontrollierte Heroin-Abgabe an Schwerst-abhängige ist der Streit in der baden-württembergischen CDU über diese Therapieform neu entbrannt. (Pforzheimer Zeitung, 20.2.07)
http://www.pz-news.de/suedwest/89525/
UKE-Professor Haasen geht der Heroin-Kompromiss nicht weit genug. (Hamburger Abendblatt, 21.2.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/21/692941.html
SPD will Gesetz für staatliche Heroinabgabe. Staatssekretärin Caspers-Merk plädiert dafür, auch neue Patienten in die Diamorphin-Vergabe einzubeziehen. (Ärztezeitung online, 21.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/21/033a0701.asp?cat=/medizin/sucht
Bonn. OB Dieckmann begrüßt „Bewegung“ beim Thema Heroin-Modellversuch. (Presseservice der Stadt Bonn, 21.2.07)
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/657933.html
Immer mehr Stimmen aus dem Bundestag für eine gesetzliche Regelung der Heroinsubstitution. Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag (22.02.2007)
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1245977558
Über böse Drogen und gute Medikamente. Weiter Streit über medizinische Abgabe von Heroin. (Berliner Umschau, 22.2.07)
http://tinyurl.com/3e4rtr
Köln. Behandlung von Schwerstabhängigen mit Heroin kann in Köln zunächst bis 2009 fortgeführt werden. (Kölner Stadtanzeiger, 23.2.07)
http://www.ksta.de/html/artikel/1171561461983.shtml
http://www.ksta.de/html/artikel/1172186158604.shtml
Gesetzentwurf zur Heroinabgabe. Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete wollen noch in dieser Woche einen eigenen Gesetzentwurf einbringen, damit Heroin für schwerstabhängige Opiatkonsumenten als Arzneimittel zugelassen wird.
Der Gesetzentwurf werde von Abgeordneten aus den sieben Städten eingebracht, in denen der Modellversuch laufe, heißt es. (Ärztezeitung online, 26.2.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/26/036a0105.asp?cat=/medizin/sucht
Entwurf eines Gesetzes über die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung. (Februar 2007)
Drogentherapie. Streit in der CDU eskaliert. (Stuttgarter Nachrichten online, 28.2.07)
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1369781
HEROIN. Keine Spur von Freigabe. Bei den Drogen auf Rezept ist noch unklar, wie der Streit zwischen Bund und Kommunen ausgeht. (Rheinischer Merkur, 2.3.07)
http://www.merkur.de/2007_09_Keine_Spur_von_F.18970.0.html?&no_cache=1
NRW. Land will Heroinabgabe fortsetzen. Der Versuch mit Schwerstabhängigen hat zu einem Rückgang der Beschaffungskriminalität geführt. (Kölner Stadt Anzeiger, 2.3.07)
http://www.ksta.de/html/artikel/1172183407484.shtml
CDU: Legalize it!. NRW-CDU und FDP-Innenminister fordern flächendeckende Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige. Gemeinsam mit Hamburg und Hessen wollen sie im Bundesrat ein Gesetz durchbringen. (Die Tageszeitung, NRW, 3.3.07)
http://www.taz.de/pt/2007/03/03/a0035.1/text
Ende für die erfolgreiche Heroinabgabe? Interview mit Henning Voscherau über synthetische Opiate vom Staat und die erreichbaren Ziele der Drogenpolitik. (Jörg Auf dem Hövel in TELEPOLIS, 04.03.2007)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24698/1.html
METHADON
Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Januar-Februar 2007
Methadone-Drug Interactions. Stewart B. Leavitt, MA, PhD, January 2006.
http://www.pain-topics.com/pdf/Methadone-Drug_Intx_2006.pdf
QTc prolongation: methadone's efficacy-safety paradox. Mori J Krantz and Philip S Mehler. The Lancet 2006; 368:556-557. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69173-3. (Kostenpflichtiger Text)
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606691733/fulltext?pubType=related
Methadone and QTc prolongation. The Lancet 2007; 369:366. DOI:10.1016/S0140-6736(07)60181-0. Correspondence: Andrew Byrne and Barry Stimmel.
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607601810/fulltext
Methadone and QTc prolongation – Authors' reply. The Lancet 2007; 369:366-367. DOI:10.1016/S0140-6736(07)60182-2
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607601822/fulltext
Cardiac Considerations During MMT – methadone maintenance treatment. Stewart B. Leavitt, MA, PhD; Mori J. Krantz, MD, FACC - from Addiction Treatment Forum, October 2003.
http://www.pain-topics.org/pdf/Methadone_Cardiac_Concerns.pdf
ABCB1 genetic variability and methadone dosage requirements in opioid-dependent individuals. Janet K. Coller, Daniel T. Barratt, Karianne Dahlen, Morten H. Loennechen and Andrew A. Somogyi. Clinical Pharmacology & Therapeutics (2006) 80, 682–690; doi: 10.1016/j.clpt.2006.09.011. (Abstract)
http://www.jointogether.org/news/rese [...] -way-to.html?log-event=sp2f-view-item&nid=31687313
Ein Gentest ebnet den Weg aus der Sucht. Wie der Heroin-Ersatzstoff Methadon im Körper wirkt, bestimmen die Erbanlagen. Dieses Wissen wollen Ärzte für die Therapie nutzen. (Berliner Zeitung, 15.02.2007)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/wissenschaft/628964.html
USA. "Zero Unintentional Deaths" is an independently produced, nonprofit website and campaign under the direction of Lynn R. Webster, MD. It has been developed to educate physicians, chronic pain sufferers, and all communities about the increasingly serious issue of unintentional overdose deaths relating to methadone and other prescription medications. The aim is to eliminate unintentional overdose deaths without compromising access to treatment of pain.
http://www.pain-topics.org/opioid_rx/index2.php#zerodeaths
Mitchell, T.B., White, J.M., Somogyi, A.A., Bochner, F. (2006). Switching between methadone and morphine for maintenance treatment of opioid dependence: impact on pain sensitivity and mood status. American Journal on Addictions, 15 (4), 311-315. (Abstract)
http://www.ingentaconnect.com/content/tandf/uaja/2006/00000015/00000004/art00008
DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.
http://www.drugsandgender.ch/
Das Gender – Netz, auch aus der Schweiz.
http://www.infodrog.ch/pages/de/them/gend/
Frau Monique Aeschbacher, Leiterin der Fachstelle gegen Gewalt des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann zum Thema: „Gewalt: Grundlagen und Fakten.“
http://www.infodrog.ch/txt/conf/2006/20061109_aeschbacher_Gewalt_Fakten_Grundlagen.pdf
Referat von Frau Dr. Margret Rihs-Middel, von FERARIHS (Forschung, Expertisen, Recherchen, Ausbildung) zum Thema: „Sucht – Gewalt – und die Frauen“
http://www.infodrog.ch/txt/conf/2006/20061109_rhis.middel_Sucht_und_Gewalt.pdf
MEDIZINISCHES CANNABIS
Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.
Unter dem Namen CANNABINOIDS gibt die IACM auf ihrer Webseite eine neue Zeitschrift in mehreren Sprachen heraus.
http://www.acmed.org/german/home.htm
http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-jcant.htm
http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm
Aktuelle Meldungen der IACM.
http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/iacm.php?year=2007#238
Clinical Studies and Case Reports (in zeitlicher Reihenfolge auf der Website der IACM)
http://www.cannabis-med.org/studies/study.php
A study by researchers at the University of California-San Francisco (UCSF) led by Dr. Donald Abrams has found that marijuana provides significant relief to people suffering from neuropathic pain. (Drug War Chronicle, Issue 473, 16.2.07; Medscape HIV/AIDS, 28.2.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/473/study_finds_medical_marijuana_can_help_with_pain
http://www.medscape.com/viewarticle/552457?src=mp
Kurzfassung der Studie:
http://www.cannabis-med.org/studies/ww_en_db_study_show.php?s_id=199
Unprecedented SF Study Finds Pot Helps Ease Pain. (San Francisco Chronicle, 13.2.07)
http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1847069&ct=3536045
Homepage von Dr. Abrams in der UCSF
http://www.osher.ucsf.edu/About/bios/abrams.aspx
Cannabis in der Medizin – ein Streitgespräch zwischen Prof. Michael Zenz (Bochum) und PD Robert Gorter (Köln) auf DocCheck TV (Video).
http://www.doccheck.tv/programm/?id_package=99&id_item=211&player=qtime&res=high
Expertenkommitee der WHO empfiehlt Umstufung von Dronabinol. Das Expertenkomitee zur Drogenabhängigkeit (ECDD) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) traf sich vom 28. bis 31. März 2006. Es empfahl die Umstufung von Dronabinol (THC) von der Klasse II in die weniger restriktive Klasse III der Konvention zu psychotropen Substanzen der Vereinten Nationen von 1971. Diese Empfehlung wird der Betäubungsmittelkommission (CND) der Vereinten Nationen gemacht, die diese Empfehlung annehmen oder ablehnen kann. Dronabinol ist der internationale Freiname (INN) für THC, ein natürliches Cannabinoid der Cannabispflanze, das vor allem für seine psychologischen und die meisten therapeutischen Wirkungen verantwortlich ist. Dronabinol wurde zum Zeitpunkt der Verabschiedung der Konvention von 1971 in die Klasse I aufgenommen. Es wurde im Jahre 1991 von der Betäubungsmittelkommission der Vereinten Nationen in die Klasse II umgestuft.
Nach dem ECDD ist der Missbrauch von Dronabinol gegenwärtig selten, und es gibt nur wenige Berichte über sein Auftreten. Dronabinolzubereitungen werden in einer Anzahl von Ländern bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Krebschemotherapie und bei der Behandlung von Appetitlosigkeit bei Gewichtsverlust von Aids-Patienten verwendet. Es wird zudem zur Behandlung chronischer Schmerzen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt. (Quelle: IACM-Informationen vom 20. Januar 2007)
http://www.who.int/entity/medicines/areas/quality_safety/WHO_TRS_942.pdf
Angst bis Adipositas: Weisen Endocannabinoide den Weg zu Therapien?. (Ärztezeitung online, 30.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/30/017a0301.asp?cat=/medizin/cannabis
Die Niederlande haben erneut eine Weltpremiere. Nachdem das Tulpenland schon vor mehr als 30 Jahren das Rauchen eines Joints de facto legalisierte, öffnete nun die erste Hasch-Apotheke der Welt ihre Türen. Sie steht in Groningen, nennt sich "Cannabis Apotheek" und wird von der ehemaligen Stadträtin Fleur Woudstra betrieben. (Neue Ruhr Zeitung, 22.1.07)
http://www.cannatrade.com/ct/index.php?nav=2003〈=de&article=1272&topic=2
http://www.gic.nl/VerlengdBericht.asp?ali=30695&katern=1
Cannabis-Based Obesity Drug Set for Human Trials. (jointogether, 31.1.07)
http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2007/cannabis-based-obesity-drug.html
LEGALISIERUNGSPROZESSE.de lautet die kürzlich eröffnete Internetadresse, unter der DHV – Deutscher Hanfverband, IACM – International Association for Cannabis as Medicine, die Hanfapotheke und Dallas live über Verfahren von Patienten berichten, die ihr Recht auf medizinisches Cannabis juristisch erstreiten wollen. (1.3.07)
http://www.legalisierungsprozesse.de/
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
Internationale Ärztekongresse als Klimakiller. London - Ärzte tragen durch den Besuch internationaler Kongresse nicht unbeträchtlich am Ausstoß des Treibhausgases CO2 bei – und dies ohne Notwendigkeit, denn der Lernerfolg ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen gering, wie ein Mediziner im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2007; 334: 324-325) beklagt. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27547
Das Symposium "Therapie der chronischen Hepatitis C bei opioidsubstituierten Patienten: Risiko oder Chance (DGS-Kongress 2005) steht jetzt unter als CME-zertifiziertes Fortbildungsmodul zur Verfügung.
Die Themen: Therapie der Hepatitis C bei Suchterkrankungen (A.Trein) und Management der Nebenwirkungen der Therapie der Hepatitis C (M.Schäfer). Benutzername: roche; Passwort: roche.
http://www.healthcme.de/hep-c-sucht
Medscape-CME: Prevalence, Risk Factors and Treatment for Substance Abuse in Older Adults (17.1.07-17.1.08)
http://www.medscape.com/viewprogram/6529?sssdmh=dm1.240176&src=nlcmealert
Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist: siehe unter der Rubrik DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.
Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf
Fort- und Weiterbildungskalender des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel.
http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php
Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen.
http://fdr-online.info/pdf/fortbildungsuebersicht02-07.pdf
Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.
http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf
Fortbildungstermine des Netzwerkes Rauchfreie Krankenhäuser.
http://www.dnrfk.de/files/7/
Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).
http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt
Internationaler Veranstaltungskalender von OpiateAddictionRx (NY):
http://www.opiateaddictionrx.info/resources/calendar.html
Internationaler Veranstaltungskalender von Drug War Chronicle.
http://stopthedrugwar.org/event
Weitere Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen 2007:
'Alles was qualmt' - zur Suchtpsychologie von Tabak, Cannabis & Co ist Motto der 7. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie am 16.März 2007 in Köln:
http://www.suchtpsychologie.de
XXX. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Aachen, 14.-17.3.07.
http://www.dgkjp-kongress.de
http://www.dgkjp-kongress.de/kongressprogramm.jsp
Münchner AIDS-Werkstatt, 16.-17. März 2007.
http://hiv.net/2010/news2007/n0206.htm
"Was leisten Suchtkranke?" Die Jahrestagung des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss) in Kassel findet in diesem Jahr am 21. und 22. März in Berlin statt. Informationen dazu finden Sie unter
http://www.suchthilfe.de
Früherkennung, Intervention und Nachsorge bei drogenkonsumierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Westfälische Institut Hamm, das Malteser Auxilium und der Arbeitskreis Jugendhilfe e.V. Hamm veranstalten am 23. März in Hamm ein Symposium zu diesem Thema, das überregional angelegt ist.
http://www.akj-hamm.de
fdr-BundesDrogenKongress - online! Am 14. und 15. Mai findet in Mainz der 30. BundesDrogenKongress des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. statt. Im Programm werden ausgewählte Handlungsansätze der Suchthilfe in einen systematischen Zusammenhang gebracht, um damit das methodische Handeln der Fachkräfte zu unterstützen. Das Thema heißt also „Handlungsfeld, Methode, Technik“. Mit diesen Begriffen ist der „Rote Faden“ beschrieben, an dem sich das Programm orientiert. Grundlagen- und Methodenwissen, das Erkennen von Zusammenhängen und das Erlernen von Techniken stehen dabei im Mittelpunkt.
Das Programm ist jetzt online und sie können sich auch schon zu günstigen Frühbucherpreisen anmelden. Mit der Post kommt das Programm in Kürze, sofern wir Ihre Postanschrift kennen. (fdr-online-info 15, 28.2.07)
http://fdr-online.info/30-bdk.php
18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007. Thema: Harm-Reduction – coming of age.
http://www.harmreduction2007.org
The long-awaited 7th International Conference on Pain & Chemical Dependency will be held in New York City, June 21-24, 2007. This unique event is designed for physicians, allied health professionals, and scientists who have an interest in the relationship between pain management and substance abuse or addiction.
http://www.iapcd.org/
Der 4.Internationale Fachtag Hepatitis ist für den 12./13.September 2007 im Hamburg geplant. Veranstalter werden das ZIS an der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Hepatitis C sein.
http://www.hepatitiscfachtag.org/
The European Association of Addiction Therapy - Third Annual Conference. 10-12 September 2007, Vienna. Austria.
http://www.eaat.org/
4. IACM-Kongress zu Cannabinoiden und Medizin am 5.-6.
Oktober 2007 in Köln.
http://www.iacm-conference2007.org
XIXth World Congress of World Association for Social Psychiatry, Prague, Czech Republic, October 21-24, 2007.
http://www.wasp2007.cz/Text/welcome-letter
3. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in in Haft 8.-9. November 2007 in Berlin. GLS Campus, Kastanienallee 82, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg). Anmeldungen und weitere Informationen unter 0228/8104172. Das Programm ist demnächst auf der website des WIAD – Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands zu finden.
http://www.wiad.de/
DGPPN-Jahreskongress, 21.-24.11.07, Berlin.
http://www.dgppn-kongress.de/
HARM REDUCTION
Schweiz. ExpertInnentagung "Herausforderungen und Perspektiven für die Schadensminderung" vom 4. September 2006, Gurten Bern: Die Tagungsdokumentation mit Berichten zu Workshops und Präsentationen ist online abrufbar.
http://www.infodrog.ch/pages/de/publ/publ_11.htm
World Health Organization: Management of Substance Abuse. This website contains information pertaining to psychoactive substance use and abuse, and also information about the World Health Organization's projects and activities in the areas of substance use and substance dependence.
http://www.who.int/substance_abuse/en/
IHRA - International Harm Reduction Association hat ihre Website neu gestaltet.
http://www.ihra.net/
“50 Best” HIV Prevention Papers Re-Launched. In January 2007, IHRA relaunched the “50 Best” Collection on HIV Prevention and Care for Injecting Drug Users. The “50 Best” collections have been created by IHRA in order to provide free, accessible harm reduction resources on its website. The idea is to highlight around 50 papers in each area of harm reduction which best summarise the evidence-base, reasoning and justification for harm reduction interventions and approaches. These resources can then be used by other researchers, policy-makers, advocates or anyone interested in the field.
http://www.ihra.net/News#%E2%80%9C50Best%E2%80%9DHIVPreventionPapersRe-Launched
http://www.ihra.net/KeyPublications
What Harm Reduction Means to Me – eine Sammlung von persönlichen Anmerkungen aus aller Welt. Aus Berlin: Jörg Gölz:
http://www.harmreduction2007.org/content/view/53/83/
http://www.harmreduction2007.org/content/blogcategory/85/80/
Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).
http://www.ihra.net/
Der nächste Weltkongress der IHRA wird kommendes Jahr (13.-17.5.07) in Warschau stattfinden.
http://www.harmreduction2007.org/
Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker,
Montefiore Medical Center-Albert Einstein College of Medicine)
http://www.harmreductionjournal.com/
High risk behaviors of injection drug users registered with harm reduction programme in Karachi, Pakistan. Altaf A, Shah S, Zaidi N, Memon A, Nadeem-ur-Rehman , Wray N. Harm Reduction Journal, 2007 4:7 ( 10 February 2007 ) (Fulltext, open access)
http://www.harmreductionjournal.com/content/4/1/7
Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.
http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter
Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte Website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.
http://www.communityinsite.ca/index.html
Working with vulnerable groups. Bijan Nassirimanesh, MD, Director,Persepolis Harm Reduction Centre, Tehran, Iran. (Video, ->for harm reduction, -> International Plenary Panel)
http://www.cfenet.ubc.ca/video.php
INDRO-Jahresbericht Drogentherapeutische Ambulanz (DTA) und Konsumraum:
http://www.indro-online.de/jbdta2007.pdf
Rhein-Sieg-Kreis/Bonn - Als einziger der 31 Landkreise in Nordrhein-Westfalen hat der Rhein-Sieg-Kreis einen Drogenkonsumraum, im Troisdorfer Café Koko. (Bonner Rundschau, 3.2.07)
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1170153572560.shtml
Wien. Drogen: Grüne fordern Konsum-Raum für Süchtige. (Die Presse, 5.2.07)
http://www.elternkreis.at/news/wien/?full=475
Changes in injecting practices associated with the use of a medically supervised safer injection facility. Stoltz, J.-A., Wood, E., Small, W., Li, K., Tyndall, M., Montaner, J., Kerr, T. J Public Health Med 2007 29: p. 35-39 (Abstract)
http://jpubhealth.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/29/1/35?ct
Supervised injecting centres. Wright, N. M J, Tompkins, C. N E. BMJ 2004 328: p. 100-102. (Fulltext, open access)
http://bmj.com/cgi/content/full/328/7431/100
Schweiz. Berner Fixerstübli nur noch für 100 Fixer geöffnet. Inskünftig dürfen nur noch maximal 100 Drogenabhängige das Fixerstübli K&A an der Berner Hodlergasse benutzen. (szonline.ch, 22.2.07)
http://tinyurl.com/3x4ws5
Mauritius. HIV hits drug users in Mauritius. In contrast to the rest of Southern Africa, intravenous drug users have become the group most vulnerable to the transmission of HIV in Mauritius. This has led the Mauritian government to introduce a syringe- and needle-exchange programme in a bid to stem HIV infection among Mauritian drug users. (Mail & Guardian, RSA, 20.2.07)
http://www.mg.co.za/articlePage.aspx?articleid=299634&area=/aids_report/aids_rep_insight/
Interview with Theodore Hammett on HIV and harm reduction in prisons. Supplement to: Okie S. Sex, Drugs, Prisons, and HIV. N Engl J Med 2007;356(2):105-8. (Fulltext, open access)
http://content.nejm.org/cgi/content/full/356/2/105
Vietnam makes AIDS policy change. (Yahoo, Australia & NZ, 26.12.06)
http://au.news.yahoo.com/061225/2/11vrd.html
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
Drug War Chronicle (“world’s leading drug policy newsletter”) hat seinen Internetauftritt modernisiert.
http://stopthedrugwar.org/
„After the War on Drugs - Options for Control“ is a major new report examining the key themes in the drug policy reform debate, detailing how legal regulation of drug markets will operate, and providing a roadmap and time line for reform. Launched October 12th 2004, updated 29.03.06
http://tdpf.org.uk/Policy_General_AftertheWaronDrugsReport.htm
Tackling drugs to reduce poverty - The links between drugs and development (id21 insights health, Issue 10, February 2007)
http://www.id21.org/insights/insights-h10/pdf.html
The United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) is pleased
to inform you that a new issue of Perspectives magazine is now available at
http://www.unodc.org/newsletter/index.html
Moskau. Russian Drug Control Service to open foreign offices in 2007. The Russian Federal Drug Control service plans to complete the process of opening foreign offices in 2007 to intensify international efforts against drug trafficking. "We plan to open offices in eight countries in 2007," a service spokesman told Interfax. (interfax, 8.1.07)
http://www.interfax.ru/e/B/0/28.html?id_issue=11656630
Washington. The 2006 International Narcotics Control Strategy Report (INCSR) is an annual report by the Department of State to Congress prepared in accordance with the Foreign Assistance Act. It describes the efforts of key countries to attack all aspects of the international drug trade in Calendar Year 2005. Volume I covers drug and chemical control activities. Volume II covers money laundering and financial crimes. (US Department of State
http://www.state.gov/p/inl/rls/nrcrpt/2006/
"Drugs, Security and Development" by William A. Byrd.
The World Bank's PREM Notes (Poverty Reduction and Economic Management) of December 2006, Number 111.
Die Koks-Königin des Balkans. Nacht- und Nebelaktionen sind passé - heute agieren serbische und mazedonische Drogen-Schmuggler im Tageslicht. Teilweise sind sie angesehene Mitglieder der «guten Gesellschaft». Ja, sie haben sogar eine Königin. (Zürich, 20 Minuten, 11.1.07)
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/10303441
Medikamente verdrängen klassische Drogen. Der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) der Vereinten Nationen hat seinen Jahresbericht vorgelegt. Das Internet begünstigt nach Ansicht der UN-Experten den Missbrauch von rezeptpflichtigen Mitteln. Deutschland wird wegen der Fixerstuben gerügt. (Die Welt, 1.3.07)
http://www.welt.de/politik/article740293/Medikamente_verdraengen_klassische_Drogen.html
Report of the International Narcotics Control Board (INCB) for 2006. (1.3.07)
http://www.incb.org/incb/en/annual_report_2006.html
MITTLERER OSTEN
Iran
Tote in der Drogenhochburg. Einen Angriff auf eine Eliteeinheit der Islamischen Republik bei helllichtem Tage und auf offener Straße hatte es bisher selbst in Zahedan noch nicht gegeben. Dabei gab es in der Hauptstadt der iranischen Provinz Sistan-Belutschistan schon viele Revolten gegen die Staatsmacht und Überfälle auf ihre Institutionen.
Das hat mehrere Gründe. Zum einen führt der Weg eines Großteils des Rauschgifts aus Afghanistan nach Europa über Zahedan. Zum anderen sind Einwohner der Stadt Sunniten, während die Staatsreligion der Islamischen Republik die schiitische Version des Islams ist. (FAZ, 15.2.07)
Afghanistan
Much gain, less pain: Afghanistan's opium crop. SOPHIE-MARIE SCOUFLAIRE, the chief pharmacist for the French humanitarian agency Médecins Sans Frontières, has spent a lifetime watching people in disaster-stricken areas of the world writhing in pain—and she has put in many hours frantically trying to procure enough opiates to relieve her patients' agony. (The Economist, 6.1.07)
http://economist.com/world/international/displaystory.cfm?story_id=8499655
Kabul. The United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) welcomed President Karzai’s decision in early January to allocate US$ 76 million for reconstruction projects in all districts located near the border with Pakistan. 600 projects in 88 border districts will focus on rebuilding of infrastructure facilities and investments for local people. (UNODC, Press Release, 8.1.07)
www.unodc.org/pdf/afg/press_release_07-01-2007_en.pdf
Karzai rejects US demand to spray opium crop this year. Intense American pressure has failed to persuade President Karzai to start chemically spraying Afghanistan’s opium poppy crop in an attempt to cripple the heroin trade. (The Times, 26.1.07)
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,3-2565980,00.html
Deutschland hat Afghanistan bei der Konferenz zum Wiederaufbau des Landes in Berlin weitere Unterstützung zugesagt. Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul warb dafür, wirtschaftliche Alternativen zum Drogenanbau zu entwickeln. (Frankfurter Rundschau
Mittwoch, 31.1.2007)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1062571
Berlin. Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul trifft afghanischen Außenminister Spanta. (BMZ, PM, 30.01.2007)
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/20070130_spanta/index.html
UK. DOCTORS PROPOSE USING AFGHAN OPIUM AS NHS PAIN-KILLER. Afghan heroin available on the NHS? It may sound far-fetched but that is what two leading doctors from the British Medical Association have put forward as a way of dealing with a shortage of the drug. (Belfast Telegraph, 24.1.07)
http://www.mapinc.org/drugnews/v07.n089.a06.html
U.S. Opposes Efforts to Legalize Opium in Afghanistan: The Rationale Against Legalization. U.S. Department of State, Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs, February 20, 2007.
http://www.state.gov/p/inl/rls/rpt/80734.htm
Audio Slide Show: Portrait of Kabul. The photographer Max Becherer discusses his experience as a tourist and observer in Kabul, Afghanistan.
http://www.nytimes.com/packages/html/travel/20070121_KABUL_FEATURE/blocker.html?th&emc=th
Dschalalabad. Toter bei Anti-Drogen-Einsatz der Polizei in Afghanistan. 300 Demonstranten protestierten gegen Opium-Vernichtung. Afghanische Polizisten haben am Montag im Osten des Landes einen Mann erschossen, der sich zusammen mit anderen Demonstranten der Zerstörung von Opium-Feldern widersetzte. Etwa 300 Dorfbewohner hätten sich den Drogen-Polizisten entgegengestellt, einige von ihnen hätten geschossen und Steine geworfen, sagte ein Bezirksgouverneur in der Provinz Nangarhar. Zwei Traktoren, die die Mohnpflanzen unterpflügen sollten, seien angezündet worden und ausgebrannt. Die Polizei habe das Feuer auf die Menge eröffnet. (AFP-Meldung im aol-newsticker vom 26.2.07)
http://nachrichten.aol.de/Newsticker/ [...] rogen-Einsatz-Polizei-Afghanistan-850680881-0.html
SÜDOSTASIEN
BURMA
There has been a marked increase in poppy cultivation in Chin state, in the northwest part of Burma even as the United Nations views Burma as a country which has intensified its anti-drug campaign. (Khonumthung News, 13.2.07)
http://www.khonumthung.com/kng-news/0 [...] 7-news/poppy-cultivation-up-in-northwestern-burma/
AMERIKA
USA
Überfordertes US-Militär vernachlässigt Drogenbekämpfung. Durch die Kampfeinsätze im Irak und in Afghanistan stoßen die US-Streitkräfte an ihre Kapazitätsgrenzen. Darunter leidet etwa die Bekämpfung des Drogenschmuggels aus Südamerika in die USA. Wo die Amerikaner noch vor kurzem auf High-Tech setzten, geben sie sich jetzt gefährliche Blößen. (Spiegel online, 22.1.07)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,461307,00.html
Lateinamerika
KOLUMBIEN
Colombian Coca Fumigation Causes Rifts in South American Relations. About a year ago, Carolina saw the fumigation planes flying low over her family's farm near the Ecuadorian border here. They were trailed by clouds of herbicide, which killed the family's crops of coffee, yucca, peanuts and bananas.
The United States-financed spraying is supposed to kill illegal coca bushes, the base ingredient for making cocaine. But Carolina said her family had no coca, although many of their neighbors did. "They fumigated the whole land, corn, rice, bananas, pineapples and forage," she said. "The three animals we had, cows and calves, died three weeks later." (World Politics Watch, 18.1.07)
http://www.worldpoliticswatch.com/article.aspx?id=482
Colombia’s intense counternarcotics efforts could have value for Afghanistan, says General Peter Pace, the chairman of the U.S. Joint Chiefs of Staff. (USINFO, 25.1.07)
http://usinfo.state.gov/xarchives/dis [...] 007&m=January&x=200701251354081xEneerG9.542483e-02
NGOs Look to Congress to Shift Plan Colombia Aid Toward Social Spending. U.S aid to Colombia, the largest recipient of U.S aid in the Western Hemisphere, is set to pour in at the same levels as in previous years. But with a Democratic majority in the U.S. Congress, the focus of that aid may shift more toward social spending and away from military spending. (World Politics Watch, 15.2.07)
http://www.worldpoliticswatch.com/region.aspx?id=2
MEXIKO
Mexico's new president, Felipe Calderon, has unleashed a vigorous attack on that country's powerful and violent drug cartels. Washington is happy, but Mexico analysts wonder if it's just another bit of poltical theater. (Drug War Chronicle, 26.1.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/470/in_mexico_its_calderons_drug_war_now
Der Krieg zwischen Drogenkartellen in Mexiko läuft nun auch im Internet-Videoportal YouTube: Mitglieder oder Anhänger der Banden verhöhnen sich auf der populären Seite gegenseitig – mit Beschimpfungen und Gewaltvideos. (Kölner Stadtanzeiger, 14.2.07)
http://www.ksta.de/html/artikel/1171432647606.shtml
HAITI
President Rene Preval said Haiti remained a "victim of drug-consuming countries" in a speech Monday, accusing the United States in particular of not doing enough to help his impoverished nation fight the narcotics trade. (AP, 8.1.07)
http://www.haiti-info.com/spip.php?article3578
EKUADOR
The United States is battling a dangerous new front in its South American drug war - just as a protege of anti-American leader Hugo Chavez comes to power in Ecuador vowing to shut down a U.S. base dedicated to narcotics surveillance. (Los Angeles Times, 15.1.07)
http://www.november.org/stayinfo/breaking07/Ecuador.html
BOLIVIEN
Yungas Coca Growers Seek Industrialization of Coca but Split on its Legalization. (AIN – Andean Information Network, 8.2.07)
http://ain-bolivia.org/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=28
In the Bolivian Chapare, Evo Morales' "Coca, Si; Cocaine No" Policy Brings Peace, If Not Prosperity. (Drug War Chronicle, 1.3.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] i_cocaine_no_policy_brings_peace_if_not_prosperity
Collision Course: Bolivia's "Coca, Si; Cocaine, No" Policy Runs Afoul of the International Drug Control Board and, Probably, the United States. (Drug War Chronicle, 1.3.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/475/collision_course_bolivia_incb_united_states_coca_policy
BRASILIEN
DROGENKRIEG IN RIO - Schießwütige Polizisten, rabiate Gangster, verschreckte Touristen. (SPIEGEL Online, 23.1.07)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,460934,00.html
PERU
On the eastern slopes of the Andes, as the mountains edge down into the jungles of the Amazon, hundreds of thousands of Peruvian peasants are growing coca as a cash crop to survive. But they face considerable obstacles. Here is a first report from the region. (Drug War Chronicle, Issue 473, 16.2.07)
http://stopthedrugwar.org/chronicle/473/in_peru_coca_growers_struggle_to_survive
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
Aktualisiert: Übersicht aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel
Hier finden Sie die aktuelle Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel mit Stand vom 15.01.2007:
http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html
Aktualisiert: Übersicht Hausarztmodelle. Welche Krankenkasse bietet ein Hausarztmodell an oder geht demnächst damit an Start? Hier finden Sie die aktuelle Übersicht:
http://www.die-gesundheitsreform.de/zukunft_entwickeln/hausarztmodell/beispiele/index.html
Aktualisiert: Übersicht Medizinische Versorgungszentren. Ambulante Versorgung unter einem Dach: Der aktuelle Stand der Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland:
http://www.die-gesundheitsreform.de/z [...] dizinische_versorgungszentren/beispiele/index.html
Patienteninformation: „Unabhängige Patientenberatung Deutschland“ gestartet. Kompetente und neutrale Beratungsangebote sind für Patientinnen und Patienten unverzichtbar, besonders wenn es zu Konflikten mit Herstellern, Leistungserbringern oder Krankenkassen kommt. Mit der "Unabhängigen Patientenberatung Deutschland" (UPD) steht ihnen ab sofort und bundesweit ein neues, kostenfreies persönliches Beratungsangebot zur Verfügung:
http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] itteilung/dokumente/2007_1/pm_2007-01-30-pb01.html
http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/index.php
Von A bis Z: Kompakte Informationen zur Gesundheitsreform 2007. Das BMG hat umfangreiche Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt, Tabellen zu den wichtigsten Veränderungen und zu den neuen Wahltarifen sowie ein Glossar mit Begriffserläuterungen von „Ärztliche Vergütung“ bis „Zweitmeinung“:
http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/gesundheitsreform_2007/index.html
Der „Harrison“, die Rote und die Gelbe Liste, das MSD-Manual u.a. Nachschlagewerke – online und kostenlos bei Univadis (Anmeldung erforderlich).
http://www.univadis.de/medical_and_more/Books
http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Login
ENCARE (European Network for Children Affected by Risky Environments within the Family) ist ein europäisches Netzwerk, das gegründet wurde um Fachleute, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien arbeiten, zu informieren, zu unterstützen und zu vernetzen.
http://www.encare.de/
MARIANNE VON WEIZSÄCKER FONDS: Integrationshilfe für ehemals
Drogenabhängige e.V.
http://www.weizsaecker-stiftung.de/
Eine 333 Seiten starke Bibliografie zu Rausch und Abstinenz hat Klaus Dede vorgelegt.
http://www.akzept.org/pdf/veroeffentlichungen_pdf/nr19/bibliogr_vomrausch.pdf
Schwerin. Modellprojekt zur Intervention bei Mediensucht. Abhängige von Computerspielen, Handy-Spielen und vom Internet finden künftig Hilfe in der einzigen umfassenden Beratungsstelle für Mediensüchtige in Deutschland. (Ärztezeitung online, 29.1.07)
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/29/016a1504.asp?cat=/medizin/sucht
http://www.suchthilfe-mv.de/index.php
INTERNET-SUCHT. "Wie wandelnde Leichen". Tief liegende Augen, blasse Gesichtsfarbe, zitternde Hände: Rund eine Million Deutsche sind abhängig von Computer und Web. In schweren Fällen von Internet-Sucht hilft nur kalter Entzug. (SPIEGEL ONLINE, 14.1.2007)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,459446,00.html
Eine Leserreaktion mit Internetadressen zum Thema Internetsucht.
http://www.readers-edition.de/2007/01/15/sie-sehen-aus-wie-wandelnde-leichen/
Statistiker als häufige Ghostwriter in Medikamentenstudien. Kopenhagen. Viele Medikamentenstudien werden mithilfe von Ghostwritern erstellt, die von den Herstellern bezahlt, aber in den Publikationen nicht erwähnt werden. Nach einer Studie in PloS Med (2007; 4. e19) werden in drei Viertel der Arbeiten maßgebliche Autoren verschwiegen. In der Regel handelt es sich um Statistiker. (Deutsches Ärzteblatt online, 16.1.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27141
Ghost authorship of industry funded drug trials is common. (PLoS Medicine, 15.1.07)
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-01/plos-gao011007.php
HANDY-SUCHT. MAIDS - Krankheit oder Mode-Syndrom? (SPIEGEL ONLINE, 22.1.07)
http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,461212,00.html
Kinder suchtkranker Eltern – Broschüre. Die DHS bietet ein weiteres Produkt für die Arbeit mit dieser Zielgruppe an. Mit Unterstützung der Deutschen Angestellten Krankenkasse konnten mehrere Seminare mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Selbsthilfe durchführt werden, die mit Kindern arbeiten. Aus dem Seminar stellte Ingrid Arenz-Greiving einen Leitfaden für freiwillige Helferinnen und Helfer in den Selbsthilfeorganisationen zusammen. (Quelle LSMV-Newsletter, 6.2.07)
http://www.dhs-intern.de/pdf/A60791_Kinder_suchtkr_Eltern.pdf
Kinderschutz war und ist im Notdienst Berlin e.V. schon immer ein wichtiges Thema: Bereits 2005 verabschiedete der Arbeitskreis „Kinder aus Suchtfamilien“ in enger Zusammenarbeit mit Vertretern aus Berliner Jugendämtern und unter maßgeblicher Beteiligung des Notdienstes Berlin e.V. sowie der Senatsverwaltung die Broschüre: „Handlungsempfehlungen für MitarbeiterInnen der Berliner Jugendämter zum Umgang mit suchtbelasteten Familien“. In 2006 wurde auf Initiative des Notdienstes Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit den Suchthilfeträgern Caritas und Vista gGmbH eine weitere Broschüre „Handlungsempfehlungen für die psychosoziale Betreuung substituierter Eltern“ erarbeitet. Auf Grundlage dieser Handlungsempfehlungen wurden im Dezember 2006 verbindliche Standards zum Kindeswohl in den Einrichtungen des Notdienstes Berlin e.V. eingeführt. Die Handlungeempfehlungen stehen jetzt online zum Download bereit.
http://www.dndberlin.de/content/aktuelles/Kindeswohl.php
Ten pieces of free software every doctor should have. Adam Magos, Rakhi Mehta and Ioannis Tsimpanakos. The Lancet 2007; 369:464.
DOI:10.1016/S0140-6736(07)60233-5
Computers and the internet have an increasingly important role in medicine, and have become integral to modern care. For instance, it has been suggested that search engines can help doctors diagnose difficult cases.
The internet is not only a font of factual knowledge but also a source of useful software, much of it free (freeware). These are our “top ten” free utilities for computers running the Windows operating system (panel). They are small programs that facilitate common computing tasks and which we use regularly to supplement standard commercial software.
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673607602335/fulltext
DHS-Broschüre: Ein Angebot an alle, die einem nahe stehenden Menschen helfen wollen
Diese Broschüre wurde in der Zwischenzeit über 1 Million mal gedruckt und verteilt. Es wurde Zeit, sie zu überarbeiten und zu aktualisieren. Das ist jetzt geschehen. Neuer Text, neues Outfit und Sie können sie für Ihre Arbeit wieder anfordern. Einen Blick in die Broschüre können Sie im Internet werfen unter
http://www.dhs-intern.de/pdf/A30651_Ein_Angebot_an_Alle.pdf
Größere Stückzahlen der Broschüre können Sie per Fax (02381-901530) oder per Mail (info@dhs.de) bestellen. Bei Einzelexemplaren senden Sie uns bitte einen mit 0,85 Euro frankierten und an Sie adressierten DIN A 5 Umschlag.
DHS-Broschüre Kinder suchtkranker Eltern
Wir können Ihnen ein weiteres Produkt anbieten, welches gerade fertig gestellt wurde. Mit Unterstützung der Deutschen Angestellten Krankenkasse konnten wir mehrere Seminare mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Selbsthilfe durchführen, die mit Kindern arbeiten. Aus dem Seminar stellte Ingrid Arenz-Greiving einen Leitfaden für freiwillige Helferinnen und Helfer in den Selbsthilfeorganisationen zusammen. Auch dieses Produkt können Sie sich im Internet anschauen unter
http://www.dhs-intern.de/pdf/A60791_Kinder_suchtkr_Eltern.pdf
Größere Stückzahlen der Broschüre können Sie per Fax (02381-901530) oder per Mail (info@dhs.de) bestellen. Bei Einzelexemplaren senden Sie uns bitte einen mit 0,85 Euro frankierten und an Sie adressierten DIN A 5 Umschlag.
High effectiveness of self-help programs after drug addiction therapy. John-Kåre Vederhus and Øistein Kristensen. BMC Psychiatry 2006, 6:35, doi:10.1186/1471-244X-6-35
http://www.biomedcentral.com/1471-244X/6/35
USA. DRUG CULTURE FOLLOWS MANY BOOMERS INTO OLD AGE. They are perhaps best known for their youthful indulgence in an exotic menu of illicit substances such as Acapulco Gold, windowpane acid, mescaline and Quaaludes. Now, experts warn, the 78 million-strong baby-boomer generation is bringing its propensity to use pills and pot to ist senior years. In what researchers call the tip of an ominous trend, boomers are responsible for a spike in drug and alcohol abuse that is expected to mushroom in coming years. (scripps news, 24.1.07)
http://www.scrippsnews.com/node/18879
"Nur nicht auf dumme Gedanken kommen...". Beim Berliner Drogennotdienst steigen Abhängige in ein strukturiertes Leben ohne Droge ein. (Neues Deutschland, 30.1.07)
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=104219&IDC=3
Bargfeld-Stegen (SlH). Pilotprojekt für Drogenkranke. 16 Patienten werden nach Entgiftung auf die Langzeittherapie vorbereitet. Das soll die Rückfallquote von 85 Prozent senken. (Hamburger Abendblatt, 30.1.07)
http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/30/679375.html
Datenbanken: Recherchieren lernen beim DIMDI. Verbessern Sie Ihre medizinischen Recherchen! Wie das geht, erfahren Sie in unseren Kursen: für Anfänger oder Fortgeschrittene, mit Kommandosprache oder Benutzeroberfläche, in Literatur- oder Faktendatenbanken und zu Medizin oder Arzneimitteln. Jeder findet beim DIMDI den passenden Kurs. Anmelden können Sie sich einfach online. Bei den nächsten Terminen im März sind noch Plätze frei!
http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0205.html
Humphreys, K., Moos, R.H. (2007) Encouraging Posttreatment Self-Help Group Involvement to Reduce Demand for Continuing Care Services: Two-Year Clinical and Utilization Outcomes. Alcoholism: Clinical and Experimental Research, 31(1): 64–68; doi: 10.1111/j.1530-0277.2006.00273.x. (Abstract)
Finanzierung der medizinischen Rehabilitation. Bereits seit Jahren bekommen die stationären Einrichtungen in den Pflegesätzen nicht mehr die tatsächlich entstehenden Kosten vergütet. Eine Untersuchung, die von vier Verbänden der Reha-Leistungserbringer (darunter der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe, buss) in Auftrag gegeben wurde, errechnet eine bis zu 4,7 % notwendige höhere Vergütung allein für 2007.
Wenn Sie an dem Gutachten interessiert sind, können Sie es unter
http://www.degemed.de/
(Bereich Materialien) herunterladen. (Quelle: DHS-Newsletter 1-07 vom 11. Januar 2007)
PREDI - Psychosoziale ressourcenorientierte Diagnostik. Das Institut für Therapieforschung (IFT) in München hat im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes schon vor einigen Jahren das psychosoziale ressourcenorientierte Diagnostiksystem PREDI entwickelt. In der Zwischenzeit hat es Eingang in die Hilfeplanung zahlreicher Einrichtungen in der Suchthilfe gefunden. Das IFT hat PREDI vor einiger Zeit evaluiert und die entwickelten Instrumentarien entsprechend angepasst. Inzwischen ist das Handbuch für PREDI in der Version 3.0 publiziert worden und im Pabst-Verlag (www.pabst-publishers.de, ISBN 3-89967-292-5) zu beziehen. (Quelle: DHS-Newsletter 1-07 vom 11. Januar 2007)
Hartz IV-Empfänger: Ohne Arbeit kein Geld? In Zeiten von Konjunkturaufschwüngen geraten die Erwerbslosen noch mehr unter Druck. (telepolis, 27.2.07)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24730/1.html
Spielsucht: "Bald hatte ich begriffen, dass es sich hier nicht um eine einfache Willensschwäche handelte, sondern, dass das Spiel eine alles verzehrende ungestüme Leidenschaft, eine Elementargewalt war. Es war das Verlangen, das Schicksal herauszufordern, ihm ein Schnippchen zu schlagen, ihm einfach die Zunge zu zeigen. Ich setzte die größte Summe, die den Spielern gestattet wird..." (zit. aus: Der Spieler, von Fjodr Michailowitsch Dostojewski). (Spielsucht – eine nicht stoffgebundene Abhängigkeit. Konsensus-Statement in: CliniCum – Das Magazin für die Führungskräfte im Krankenhaus, Österreich, Sonderausgabe Dezember 2005).
http://www.vorarlberg.biz/cms/files/userdocs/Spielsucht_Konsensus_Statement.pdf
Dubiose Streetworker - Scientology verteilt Broschüre gegen Drogen. Vor sechs Wochen hat die umstrittene Scientology-Organisation in Berlin-Charlottenburg ihre Deutschland-Zentrale eröffnet, die sie selbst „Kirche" nennt. Doch nach deutscher Rechtssprechung sind Scientologen keine Religionsgemeinschaft. Von Experten wird die Organisation vielmehr als "problematisch" eingeschätzt, weil sie wirtschaftliche Interessen verfolge und es für Mitglieder schwierig sei, wieder auszusteigen.
Jetzt fällt Scientology erneut mit einer Aktion auf - und zwar mit einer dubiosen Aufklärungskampagne gegen Drogen. Dafür haben die Scientologen eigenen Angaben zufolge Tausende Broschüren verteilt - diese Hefte seien auch als Informationsmaterial für Eltern und Lehrer gedacht. (inforadio rbb, 27.2.07)
http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/711/171711_article.shtml
Narconon-Hubbard-Scientologen-sag-nein-zu-Drogen.de: Die Fakten über den Joint (2002 und 2003.
http://www.sag-nein-zu-drogen.de/download/fakten_joint.pdf
Homepage von sag-nein-zu-Drogen.de:
http://www.sag-nein-zu-drogen.de/index.html
2006: 887.000 Mahnungen wegen nicht gezahlter Praxisgebühr. (Deutsches Ärzteblatt online, 20.2.07)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27556
Kluft zwischen Arm und Reich wächst in Europa. Expertenbericht warnt vor Gefahren für Lebensqualität - Folgen seien Stress, Fettleibigkeit und Drogenkonsum. Maßgebliche EU-Experten warnen vor wachsenden Gefahren für die Lebensqualität in Europa durch die zunehmende Armut. (Frankfurter Rundschau, 26.2.07)
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1082703&
NEUERSCHEINUNGEN
Opiatabhängigkeit Interdisziplinäre Aspekte für die Praxis. Beubler, Eckhard; Haltmayer, Hans; Springer, Alfred (Hrsg.). 2. Aufl., 2007, XIV, 340 S., 33 illus., Softcover. ISBN: 978-3-211-29116-0
http://www.springer.com/dal/home/generic/search/results?SGWID=1-40109-22-173710915-0
Wolfgang Berr, Martin Krause, Hans Sachs. ?Drogen im Straßenverkehrsrecht. ?2007 ?XXIII, 410 Seiten, Hardcover ?ISBN 978-3-8114-0845-6. Verlag C.F. Müller
http://www.cfmueller-verlag.de/
http://www.cfmueller-verlag.de/hjr/detail/isbn/978-3-8114-0845/order_nr/81140845/impression/87509/titel/Drogen+im+Straßenverkehrsrecht
HaLT - Hart am Limit. Die Diskussion um Binge-drinking und unverantwortlichen Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen flammt in den Medien gerade wieder auf. Erschienen ist HaLT - Handbuch - Praxishilfe mit theoretischen Hintergründen zum Binge-drinking, Befragungsergebnissen von über 370 Jugendlichen in Kliniken, Präventionsansätze in der indizierten Prävention, Materialien. Gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro ist es direkt bei der Villa Schöpflin zu beziehen.
http://www.blv-suchthilfe.de/villa-schoepflin
Liste der Neuerscheinungen seit Anfang 2007, die bei der DHS eingestellt wurden:
http://www.optiserver.de/dhs/bibliothek_pdf/neuerscheinungen0701.pdf
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
CELEBSTONER, auf Deutsch: breite Promis, stellt online vor, wer in Hollywood gerade mal wieder mit illegalen Drogen erwischt wurde.
http://www.celebstoner.com/
Police dog's life in danger. Agata is a Labrador dog that works for police in Leticia, Colombia. Agata has been so successful at finding illegal drugs that her life is now in danger. (BBC Learning English - Words in the News, 29.1.07) (real player)
http://www.bbc.co.uk/worldservice/learningenglish/newsenglish/witn/2007/01/070129_agata.shtml
Wie Elvis sich bei Richard Nixon als Drogenfahnder bewarb. Das Treffen zwischen dem Präsidenten und Elvis im Dezember 1970 ist legendär. Der King wollte gegen Drogen vorgehen, nahm aber selber welche. Die Nixon-Gedenkstätte zeigt jetzt Erinnerungsstücke an das sonderbarste Paar des Rock 'n' Roll. (Die Welt, 8.1.07)
http://www.welt.de/data/2007/01/08/1169963.html
Spiders On Drugs. (Video)
http://www.youtube.com/watch?v=sHzdsFiBbFc
Für diese knapp 18.000 Zeichen haben Sie nun zwei Monate Zeit. Demnächst erscheinen zewi dgs-info-Extraausgaben: Die Ergebnisse des Berliner Expertentreffens zur Substitutionsbehandlung und das Programm des DGS-Jahreskongresses (2.-4. November 2007) in Berlin.
Die nächste reguläre Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang Mai 2007.
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen
dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.
Verbreitete Auflage (5.3.2007): 2041 Abonnements.
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Die Redaktion erreichen Sie über: redaktion@dgsuchtmedizin.de
Leserbriefe richten Sie bitte an: dgs-info@dgsuchtmedizin.de
Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Ralf Gerlach (Münster), Jörg Jenetzky (Hamburg), Andreas Junke (Hamburg), Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Robert Newman (New York), Newshawks von MAP.de, Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Heino Stoever (Bremen), Albrecht Ulmer (Stuttgart), Rainer Ullmann (Hamburg), Alex Wodak (Darlinghurst, NSW, Australien), Georg Wurth (Berlin).
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Erklärung: Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Inhalten der verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Website http://www.dgsuchtmedizin.de eingebundenen Links sowie die im Newsletter veröffentlichten Links.