dgs-info, Ausgabe 11, Januar-Februar 2007

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 8.1.2007

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2006 verabschiedete sich in drogenpolitischer Hinsicht mit zwei Knallern: Ende November beerdigten die Fraktionsspitzen der Koalitionsparteien die Legalisierung von Diamorphin / Heroin zu therapeutischen Zwecken. Die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB, führte Zweifel an den Ergebnissen der Studie ins Feld und begründete die Entscheidung, den Arzneimittelversuch auslaufen zu lassen: „Eine grundsätzliche Fortführung und damit eine Zulassung von Diamorphin als Arzneimittel wird es ... mit der Unionsfraktion nicht geben. Nutzen wir das Geld, das für die Heroinsubstitution vorgesehen war, für eine Verstärkung der Cannabisprävention, denn wir müssen alles tun, um die Menschen vor einem Suchtschicksal zu bewahren.“ (CDU/CSU - Bundestagsfraktion Pressemappe, 21.11.06)

Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Henning Voscherau (SPD), der Anfang der 90er Jahre die ärztliche Verordnung von Diamorphin in die politische Debatte einführte, hat für dgs-info den Leitkommentar verfasst: „Der Heroin-Modellversuch muss zügig durch den Gesetzgeber in das alltägliche Leben der Abhängigen entlassen werden“.

Anfang Dezember verabschiedete sich dann die Bundesregierung aus der Verantwortung für den Nichtraucherschutz und verwies das Thema an eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Schon werden Stimmen laut, die für bayerische Bierzelte Sonderregelungen fordern. "Der Nichtraucherschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kein föderales Experimentierfeld“, kommentierte Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer (Berliner Zeitung, 13.12.06).

Den Stand der Diskussionen können Sie in den Rubriken SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG - DIAMORPHIN und DROGENPOLITIK nachlesen.

Ein weiterer Schwerpunkt in dieser Ausgabe ist die Lage in Afghanistan. Von dort stammt über 80 Prozent der Weltopiumernte. Die internationale Gemeinschaft steht dem Problem mit einander widersprechenden Ideen gegenüber: Pflanzenvernichtungsmittel sprühen? Getreideanbau subventionieren? Die Ernte aufkaufen und für medizinische Zwecke nutzen?
Währenddessen breiten sich Opiathängigkeit und HIV-Infektionen im Mittleren Osten, Indien und China rapide aus. Und in Westeuropa fallen die Straßenverkaufspreise für Heroin.
Auch unter den Augen deutscher ISAF-Soldaten gehen die Drogenbarone ziemlich ungestört ihren Geschäften nach. Wie begründete seinerzeit Verteidigungsminister Peter Struck den Einsatz in Afghanistan? Die Sicherheit Deutschlands werde auch am Hindukusch verteidigt, hieß es vor vier Jahren. In seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag vereinbarte Struck unlängst mit seinem CDU-Kollegen Volker Kauder, Heroin nicht als Medikament zuzulassen.

dgs-info wird Sie auch weiterhin mit Informationen aus aller Welt versorgen.

Artikel aus Fachzeitschriften, die als Vollversion kostenlos zur Verfügung stehen, sind ab dieser Ausgabe gekennzeichnet mit (Fulltext, open access).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim stöbern und lesen.


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

LEITKOMMENTAR
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
NEUERSCHEINUNGEN
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
LEITKOMMENTAR

Leitkommentar von Dr. Henning Voscherau, Erster Bürgermeister a.D. der Freien und Hansestadt Hamburg, Präsident des Bundesrates a.D.:
„Der Heroin-Modellversuch muss zügig durch den Gesetzgeber in das alltägliche Leben der Abhängigen entlassen werden“

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – Expertentreffen „Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung“

Mitte Februar findet im Bundesgesundheitsministerium ein Expertentreffen zum Thema „Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung“ statt. Die DGS wird mit Vorstandsmitgliedern und weiteren Fachleuten aus der täglichen Praxis vertreten sein.
Die Themen der Arbeitsgruppen lauten:
1. Versorgungslage/-probleme und Veränderungsbedarf.
2. Diversifikation der Substanzen – Ausbau der Substitutionsbehandlung.
3. Administrative-rechtliche Problematik und Veränderungsbedarfe.

Zuvor, zum Monatwechsel Januar-Februar, werden wir eine Extraausgabe von dgs-info verbreiten mit einer Auswahl von Texten und Informationen. Die wichtigsten Diskussionsgrundlagen wie die Berliner Erklärung von 2006, die Stellungnahme der DGS dazu und weitere Hintergrundmaterialien finden Sie in den zurückliegenden Ausgaben von dgs-info in den Rubriken RECHT UND GESETZ und SUBSTITUTION ALLGEMEIN.

Der DGS-Vorstand bittet die Mitglieder, darüber nachzudenken, welche Forderungen an eine Reform des Substitutionsrechts gestellt werden sollten, wie die bestehenden Versorgungslücken geschlossen werden können und wie die Substitutionsbehandlung ausgebaut werden kann. Ihre Meinung ist uns wichtig! Vorschläge, Ideen und Kommentare senden Sie bitte an:

redaktion@dgsuchtmedizin.de

Bitte geben Sie an, ob Ihr Beitrag veröffentlicht werden darf.


DGS 2 – Heroinstudie

Presseerklärung der DGS zum Beschluss der Regierungskoalition, die Behandlung von Opiatabhängigen mit Diazetylmorphin (Heroin) nicht in die Regelversorgung einzuführen

DGS 3 – Überprüfung von Substitutionsbehandlungen in Niedersachsen

Die DGS kritisiert Kostendruck und rigides Vorgehen der AOK gegen substituierende Ärzte und Apotheker in Niedersachsen. In Verbindung mit der flächendeckenden Kontrolle aller substituierenden Ärzte sieht die DGS die Gefahr, dass es hier nicht mehr nur um die Beseitigung von Missständen, sondern um eine gezielte Behinderung der Substitutionstherapie geht.
Offener Brief der DGS an die Partner der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger in Niedersachsen:

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/aktuell.108/index.html


DGS 4 - Kongresse und Veranstaltungen 2007, an denen die DGS beteiligt ist:

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007.

http://www.harmreduction2007.org/


SUCHTTHERAPIETAGE 2007 (Hamburg)

12. Suchttherapietage in Hamburg: vom 29. Mai - 01. Juni 2007. Schwerpunkt "Kultur und Sucht "
Die Kultur überformt Alle und Alles – das gilt auch für Drogenkonsum und Sucht. Es gibt keine Kultur ohne Drogen, aber deutliche Unterschiede in der Einbettung von Drogen, den Werten und Einstellungen und den drogenpolitischen Rahmungen. Kulturspezifisch geprägt sind die jeweils präferierten Drogen der Konsumenten, deren Gebrauchsmuster, die Prävalenzen von Missbrauch und Abhängigkeit sowie die Suchthilfesysteme.
Besonders in einer globalisierten Welt steht das Hilfesystem vor der Herausforderung der Kenntnis jeweils anderer Kulturen mit ihrem Norm- und Wertegefüge. Das gilt für das Thema Migration, geschlechtsspezifische Aspekte (Gender) und ebenso für subkulturelle oder jugendliche Lebenswelten.

http://www.suchttherapietage.de/

kontakt@suchttherapietage.de


DHS-Suchtwoche 2007 (14.-18.6.2007): Den Alkoholkonsum zu reduzieren, das Bewusstsein für die Problematik zu vergrößern und die Stigmatisierung von Menschen mit Alkoholproblemen zu überwinden – das sind nur einige Ziele der geplanten Suchtwoche 2007 mit dem Thema „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“. Die DGS als Mitgliedsverband in der DHS unterstützt die Suchtwoche im Juni 2007. Am Freitag, 15.Juni 2007, findet bundesweit die Aktion statt: „Suchtberaterinnen und Suchtberater besuchen Arztpraxen und Apotheken“. Die DGS bittet ihre Mitglieder, sich zahlreich an der Aktionswoche zu beteiligen.

http://www.suchtwoche.de/


8. INTERDISZIPLINÄRER KONGRESS FÜR SUCHTMEDIZIN (München)

5.-7.Juli 2007 im HolidayInn Munich City Centre, München

Anhang: http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/Muenchen_Vorankuendigung_und_Call_for_Abstracts.doc


16. DGS-JAHRESKONGRESS 2007, BERLIN, am ersten Wochenende im November 2007


DGS 5 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (gerade erschienen: Heft 04, Jahrgang 7, Dezember 2006; Schwerpunktthema: Benzodiazepinentzug):

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 5 (bis Ende 2004) der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.


DGS 6 – Mitglied werden in der DGS

Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin? Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

 
AST – AntiSTigma

Das Projekt Radiokids ist abgeschlossen: Zwei dreißig Sekunden dauernde Rundfunkspots sind fertig und sollen demnächst bundesweit ausgestrahlt werden.

Radiospot: http://www.antistigma.de/d/aktuelles_radiospot.html

Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen. Einige können demnächst in anonymisierter Form veröffentlicht werden. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

London. Sie waren alle wegen Raub, Einbruch oder Schlimmerem verhaftet worden. Und sie waren alle heroinabhängig oder aber in einem Ersatzprogramm angemeldet. Mit den Drogen war im Gefängnis aber schnell Schluss, hier wurde weder Heroin noch Methadon abgegeben, sondern ein “kalter Entzug” verordnet. Dies sei eine klare Missachtung ihrer Menschenrechte gewesen, hieß ihre Klage gegen das englische Justizministerium. Mit Erfolg: Jetzt kriegen die Junkies staatliches Schmerzensgeld. (Blick online, 14.11.06)

http://www.blick.ch/news/ausland/artikel49168

Payments for prison 'cold turkey'. BBC-Bericht und Interview (Video) mit einem ehemaligen Gefangenen. (BBC News, 13.11.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/6142416.stm

Neues Bündnis für Seelische Gesundheit. "Für die Menschen. Gegen Ausgrenzung" ist das Motto des neu gegründeten Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit. Es setzt sich für Gleichberechtigung und Integration von psychisch kranken Menschen ein. (Ärztezeitung online, 23.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=428682,4802,/medizin/psychische_erkrankungen

USA. Prison reform advocates say that the new Democratic majority in Congress may end America's sentencing policy which has black defendants receiving substantially more prison time for drug possession. (Alternet, 28.11.06)

http://www.alternet.org/stories/44813/

Foerderpreis zur Integration von psychisch Kranken. Bereits zum vierten Mal wurde der Förderpreis "Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen" verliehen. (Ärztezeitung online, 7.12.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=430694,4821,/medizin/psychische_erkrankungen

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/128280/

Group Identity, Self-Disclosure, and the Self-Stigma of Mental Illness. Mental illness strikes with a double-edged sword. On one side are the symptoms, distress, and disabilities that result from the mental illness; on the other is the public stigma that robs people of rightful opportunities, such as work, housing, and healthcare. Internalizing this stigma leads to self-stigma, which can further impede a person’s life goals. One of the best ways to challenge self-stigma is by associating with peers who have mental illness. This paper focuses on group-identity and self-disclosure as a way of controlling self-stigma. (Medscape CME, 20.12.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/549639

Making user involvement work: supporting service user networking and knowledge. Branfield F., Beresford P., Joseph Rowntree Foundation. York. (14.11.06)

http://www.jrf.org.uk/knowledge/findings/socialcare/1966.asp

http://www.jrf.org.uk/bookshop/details.asp?pubID=836

 
BRIEF AUS SCHANGHAI

Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, hat diesmal zwei Konferenzberichte geschickt: AIDS als Herausforderung für die Weiterentwicklung der Behandlung von Drogenabhängigen in China: Bericht über die 9th National Conference on Drug Dependence, MMT and HIV prevention in Sanya/Hainan (VR China), 1. – 5. November 2006.

Take Action – Stop AIDS. Bericht über die „World AIDS-Day-China Conference“ vom 1.-3. Dezember 2006 in Tianjin, VR China. Von Ingo Ilja Michels.

“In China ist man offen für neue Möglichkeiten” Interview mit dem Soziologen Dr. Ingo Ilja Michels über Drogen und AIDS in China. (NewsLetter Hamburg Shanghai Network, November 2006)

China opens 206 new methadone clinics in anti-AIDS effort. China opened 206 methadone clinics between July and September this year bringing the total to 307 in a bid to curb the spread of HIV/AIDS through contaminated needles used by drug addicts. (Xinhua, 19.10.06)

http://news3.xinhuanet.com/english/2006-10/19/content_5226085.htm

China's Muslims Awake to Nexus of Needles and AIDS. (New York Times, 12.11 06)

http://www.nytimes.com/2006/11/12/world/asia/12aids.html?_r=1&oref=slogin&pagewanted=print

Waking up to AIDS. The poor but scenic Yunnan province is in the forefront of China's battle against AIDS. (Frontline (India), Volume 23, Issue 20, Oct. 07-20, 2006)

http://www.hinduonnet.com/fline/fl2320/stories/20061020001405900.htm

HIV-Virus kann sich in China ungehindert ausbreiten. Die Zahlen sind alarmierend: Immer mehr Chinesen stecken sich durch unsichere Sexualpraktiken an. Viele sind infiziert, ohne es zu wissen. Nur knapp 40 Prozent der Prostituierten bestehen auf die Benutzung von Kondomen. (Die Welt, 22.11.06)

http://www.welt.de/data/2006/11/22/1120285.html

Heroin, AIDS afflict families, young people. (ShanghaiDaily.com, 7.12.06)

http://www.shanghaidaily.com/art/2006 [...] 97/Heroin__AIDS_afflict_families__young_people.htm

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

GTZ – Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit: Praktikum im GTZ Programm Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle (EOD).
Hauptaufgaben und Expertise: Das Programm Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle (EOD) hat in den letzten Jahren den Themenbereich Reduzierung des Drogenkonsums im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt bearbeitet. Hierzu wurden Konzepte, Handreichungen und Produkte erstellt. Diese Arbeit soll durch Unterstützung einer/eines Praktikantantin/Praktikanten fortgeführt und ausgebaut werden. Ihre Expertise liegt im Bereich Public Health, um schwerpunktmäßig das Thema „HIV/AIDS und Drogen“ zu bearbeiten. Idealer Weise kennen Sie auch das Themengebiet „Stadtentwicklung/Urban Health“.

Offene Stellen in der Schweiz:

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.sh [...] /www.infoset.ch/cgi-bin/cf/noticeboard/notices.cfm?lng=2&menu=Inhalt

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

 
INDUSTRIENACHRICHTEN

Die Firma CompWare Medical, Hersteller von Dosiergeräten und Praxisverwaltungsprogrammen für die Substitutionsbehandlung, kündigt mehrere neue Projekte an. Die Dokumentationssoftware von MeDoSys (Dosiersystem) erfährt gerade eine vollständige Überarbeitung und soll in der nächsten Generation auch die Behandlung von HCV- und HIV-Infektionen dokumentieren können. Außerdem soll die Software erweitert werden um medizinische und psychosoziale Module und in mehrsprachigen Versionen zur Verfügung stehen.

http://www.compwaremedical.de/

http://www.compwaremedical.de/de/projekte/20050922.shtml

Die Firma Protzek Gesellschaft für Biomedizinische Technik mbH (Lörrach) hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universität Heidelberg, einen neuen Schnelltest für Cannabinoide entwickelt.
Aus der Zusammenfassung der Zulassungsstudie:
Gegenüber den herkömmlichen Schnelltests besitzt das neue Testsystem einen zusätzlichen Teststreifen mit gezielt angehobenem Schwellenwert, welcher bewirken soll aktuellen Konsum besser zu erkennen und von weiter zurückliegendem Konsum unterscheiden zu können.

http://www.protzek-diagnostik.de

 
RECHT UND GESETZ

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de

Rechtliches Minenfeld Drogensubstitution. Mögliche Konsequenzen von Fehlern und Verstößen - und wie man sie vermeidet. Der Leitfaden stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Substitutionsbehandlung dar und erläutert, wie und unter welchen Voraussetzungen der Arzt eine Drogensubstitution vornehmen kann. Auch Konfliktsituationen und mögliche Konsequenzen werden aufgezeigt. (Broschüre von sanofi-aventis)

http://www.substitutionstherapie.de/mc/index.php?ID=7

Tod eines Drogenpatienten kann für den Arzt böse Folgen haben. Methadonsubstitution ist ein Pulverfass (Medical Tribune, 41. Jahrgang, Nr. 40, 6.10.2006, ©Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH, alle Rechte vorbehalten).

Die DGS kritisiert Kostendruck und rigides Vorgehen der AOK gegen substituierende Ärzte und Apotheker in Niedersachsen. In Verbindung mit der flächendeckenden Kontrolle aller substituierenden Ärzte sieht die DGS die Gefahr, dass es hier nicht mehr nur um die Beseitigung von Missständen, sondern um eine gezielte Behinderung der Substitutionstherapie geht.
Offener Brief der DGS an die Partner der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger in Niedersachsen:

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/aktuell.108/index.html

Das Bundessozialgericht hat am 26.September 2006 entschieden, dass Fahrtkosten, die für Substitutionspatienten anfallen, von der Krankenkasse nicht erstattet werden müssen.

Österreich. Neue Drogensubstitution-Verordnungen. Bisher war die Substitutionstherapie in Österreich per Erlass geregelt, welcher nur die Amtsärzte binden konnte. (Vienna online, 9.11.06)

http://www.vienna.at/engine.aspx/page [...] n/news-20061109-12220779/dc/tp%3Avol%3Aoesterreich

Drogen-Verordnungen nach Expertenkritik verschoben. (ORF, 10.11.06; diepresse.com, 9.11.06))

http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F235083.html

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=597782

Österreich. Ärzte kritisieren neue Drogentherapie. Seit knapp zwei Wochen gibt es eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums zur Drogentherapie durch Substitution. Bei einer Podiumsdiskussion in Graz wurde die Verordnung von Ärzteseite kritisiert. (orf Steiermark, 21.11.06)

http://steiermark.orf.at/stories/152235/


MEDIZINRECHT

7. Deutscher Medizinrechtstag am 15. und 16. September 2006 in Berlin. Die Vorträge online:

http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de/aktuelles/mrt2006-vortraege.htm


VERKEHRSRECHT UND DROGEN:

Null Promille am Steuer. Fahranfängerinnen und Fahranfänger sollten demnächst nur noch alkoholfreie Getränke im Club bestellen, denn die Bundesregierung plant, eine „Null-Promille-Grenze“ für Führerscheinneulinge in der Probezeit. Unterstützt wird das Gesetzesvorhaben durch die Europäische Kommission, die verstärkte Präventionsmaßnahmen gegen den Alkoholkonsum, besonders bei jungen Menschen fordert. (drugcom.de, November 2006)

http://www.drugcom.de/?id=topthema⊂=73

Hamburg. Immer mehr Drogen-Unfälle. Laut Polizei und Innenbehörde gehen die Zahlen für Drogenmissbrauch im Straßenverkehr massiv nach oben, Unfälle unter Rauschgift nehmen kontinuierlich zu. (Hamburger Abendblatt, 8.11.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/08/635615.html

Hamburg. Unglaublich! Fahrstunden im Drogenrausch. Verkehrsstaffel macht gezielte Kontrollen bei Anfängern, nachts und im Berufsverkehr. (Hamburger Abendblatt, 8.11.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/08/635611.html

Pinneberg. Fahrlehrer fordert Fortbildung für seine Berufskollegen: Wenn Fahrschüler unter Drogen stehen . . . Fachschule will mit der Polizei, Drogenexperten und dem Fahrschul-Landesverband Tages-Seminare anbieten. (Hamburger Abendblatt, 22.11.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/22/642952.html

Bundesregierung plant Alkoholverbot für Fahranfänger ab 2007. (Deutsches Ärzteblatt online, 1.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26629

Cannabis-Werte im Blut auch ohne akute Berauschung - "Verlogene Argumente". „Cannabis im Straßenverkehr“ mit den Referenten Dr. Leo Teuter, Rechtsanwalt aus Frankfurt, und Jo Biermanski vom Grüne Hilfe-Netzwerk e.V. ( http://www.gruene-hilfe.de ) leistete Die Linke.WASG einen Beitrag zur inhaltlichen Aufklärung eines komplizierten und umstrittenen Sachverhalts. (Osthessen News, 10.12.06)

http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1130553

Drogenkonsum im Straßenverkehr: Mit SmartClip im Schnelltest überführt. Ab dieser Woche müssen europaweit rund 300.000 motorisierte Verkehrsteilnehmer mit zusätzlichen Alkohol- und Drogenkontrollen rechnen. Für ihre Arbeit brauchen die Beamten Menschenkenntnis und eine gute Nase - vor allem aber zuverlässige Prüfgeräte.
Den SmartClip entwickelte EnviteC, ein Unternehmen des US-Konzerns Honeywell mit Sitz in Wismar, zusammen mit der Polizeiführungsakademie als praktikables Einweggerät. Der Test basiert auf hochspezifischen Antikörpern.

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=918165

Toyota-Lenkrad registriert Alkohol-Schweiß. (auto-presse.de, 6.1.07)

http://auto-presse.de/news-auto.php?action=view&newsid=15133


VERSCHIEDENES:

Eine Gruppe Hamburger Rechtsanwälte und Ärzte hat im Dezember Strafanzeige bei der Generalbundesanwältin gestellt gegen die mutmaßlich Verantwortlichen für die Brechmitteleinsätze in der Hansestadt.

Neue Grenzwerte für geringe Menge Cannabis. Wer hierzulande mit Cannabis in der Tasche erwischt wird, der muss mit juristischen Konsequenzen rechnen. Handelt sich dabei aber um eine so genannte „geringe Menge“, so kann der oder die Betroffene allerdings darauf hoffen, dass das Verfahren eingestellt wird. Wie viel eine geringe Menge ist, das wird bislang von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Doch die Bestrebungen gehen hin zu einer Vereinheitlichung auf eine Obergrenze von sechs Gramm. (drugcom.de, 26.10.2006)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=544

Hamburg. Justizsenator will Freimenge für Cannabis auf 6 Gramm absenken. (Die Welt, 7.11.06)

http://www.welt.de/data/2006/11/07/1101853.html

Schleswig-Holstein. Spätestens seit den Cannabis-Beschlüssen des BVerfG ist offenkundig, dass die Cannabisprohibition der Prototyp der Beweislastumkehr zulasten des Bürgers ist. Gefahren von Gewicht werden behauptet, können aber über Jahrzehnte nicht belegt werden. Mit der Gemeinsamen Richtlinie zur Umsetzung des § 31a BtMG vom 13.5.1993 hatte die schleswig-holsteinische Landesregierung u.a. daraus ihre Konsequenz gezogen, und die Konsumentenmenge auf 30 g festgesetzt. Der Erfolg: im Schleswig-Holstein konsumierten Jugendliche weniger Cannabis als im Bundesdurchschnitt. Einer jetzt beabsichtigten bundesweiten Angleichung der Konsumwerte eilte Justizminister Uwe Döring ohne Federlesens und ohne Einholung von Sachverstand voraus und setzte mit der neuen Richtlinie vom 25.7.2006 die Konsummenge auf den restriktiven bayerischen Wert von 6 g fest. Die Ergebnisse von Studien widersprechen seiner Begründung. Mit den Argumenten des Ministers und den Folgen der Cannabisprohibition beschäftigt sich die tiefgründige Analyse „Eine Episode im Krieg gegen Cannabis“ von Dr. med. Carl Nedelmann, die ab Seite 7 zu lesen ist. (Editorial von Hartmut Schneider in: Neue Richtervereinigung, Landesverband Schleswig-Holstein, NRV-Info November 2006
Eine Episode im Krieg gegen Cannabis, von Carl Nedelmann (Neue Richtervereinigung, Landesverband Schleswig-Holstein, NRV-Info November 2006)

http://www.nrv-net.de/main.php?id=151&vo_id=314&lv_id=11

http://www.nrv-net.de/downloads_publikationen/314.pdf

Schleswig-Holstein. Mit einer Wärmebildkamera vom Hubschrauber haben Beamte des Landeskriminalamtes eine unterirdische Cannabis-Plantage im Landkreis Pinneberg aufgespürt. (Kieler Nachrichten, 8.12.06)

http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=2014345

Sechs Gramm sind nicht genug! Eigenbedarfsgrenzen erhalten, Rekriminalisierung verhindern. Protestmailer des Deutschen Hanfverbandes vom 7.11.06.

http://www.hanfverband.de/protestmailer/

Bundesrat. Straftaten unter Drogen härter strafen. Wer unter Einfluss von Alkohol oder Drogen Straftaten begeht, soll nach dem Willen der Länderkammer künftig nicht mehr auf eine milde Strafe hoffen können. (Der Tagesspiegel, 24.11.06)

http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/bundesrat/82053.asp

Bundesrat gegen pauschale Strafmilderung bei Rauschtaten. Der Bundesrat fordert die Abschaffung der pauschalen Strafmilderung für Straftaten, die unter Drogeneinfluss begangen wurden. Er hat am 24.11.2006 einen entsprechenden Gesetzentwurf für ein Strafrechtsänderungsgesetz - § 21 StGB (StrÄndG) (BR-Drs. 479/06 (Beschluss)) beschlossen. Die Länderkammer möchte damit verhindern, dass ein Täter umso milder bestraft wird, je mehr Alkohol oder Drogen er konsumiert hat. (Lexis Rechtsnews, 27.11.06)

http://www.lexisnexis.de/rechtsnews/index.php?p=produkt&aid=107264

Pressemitteilung des Bundesrates vom 24.11.2006.

http://www.bundesrat.de/cln_051/nn_6898/DE/presse/pm/2006/145-2006.html

Hartz-IV-Regelsätze nicht verfassungswidrig. Kassel - Die Empfänger von Arbeitslosengeld II haben keinen Anspruch auf mehr Geld. Die Höhe des Regelsatzes von 345 Euro monatlich verstößt nicht gegen die Verfassung, urteilte am Donnerstag das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Zur Begründung verwiesen die Kasseler Richter auf den weiten Spielraum des Gesetzgebers, der auch die Höhe der Leistung umfasse. Damit wies das BSG die Klage einer früheren Industriearbeiterin aus dem badischen Landkreis Lörrach ab. (Az: B 11b AS 1/06 R). (Deutsches Ärzteblatt online, 23.11.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26521

Casino-Urteil: Süchtig und verzockt – Geld zurück. Ein wegweisendes Gerichtsurteil aus Nordrhein-Westfalen stärkt die Rechte von Spielsüchtigen. Wenn gesperrte Spieler mangels Kontrollen nicht am Zocken gehindert werden, dann muss das Casino das verlorene Geld ersetzen - die Spielbankbetreiber fürchten massive Einnahmeverluste. (SPIEGEL ONLINE, 29.12.2006)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,457005,00.html

NRW. Mit der Sucht im Knast. Das Land unterstützt eine Bundesratinitiative, um für Suchtkranke die Reihenfolge im Justizvollzug umzudrehen. Künftig soll gelten: Strafe vor Therapie. (taz NRW, 12.12.06)

http://www.taz.de/pt/2006/12/12/a0020.1/text

Stellungnahme des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. zum Entwurf „Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland“ vom 25. 10. 2006

Sachsen will Drogen aus Gefängnissen verbannen. Mit einem eigenen Strafvollzugsgesetz will Sachsen den Kampf gegen Drogen in Gefängnissen verschärfen. Justizminister Mackenroth kündigte an, man denke an den Einsatz von Drogenhunden und verstärkte verdachtsunabhängige Kontrollen hinter Gittern. Das neue Gesetz solle zudem Haaranalysen von Gefangenen ermöglichen. Drogen seien das zentrale Problem bei der Entstehung von Gewalt in Gefängnissen. Laut Mackenroth soll das neue Gesetz Anfang 2008 in Sachsen in Kraft treten. Nach der Föderalismusreform liegt die Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug bei den Ländern. (MDR 1 RADIO SACHSEN, 30.12.06)

http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3952699.html


EUROPA UND DIE WELT:

Schweiz. Zehn Jahre Haft für Rappaz gefordert.Heute läuft ein neuer Prozess gegen den Hanfbauern Bernard Rappaz. Diesmal drohen dem Walliser eine Million Franken Busse und der Staatsanwalt fordert 10 Jahre Haft. Es geht um die unglaubliche Menge von 50 Tonnen Hanf. (Zürich, 20 Minuten, 2.11.06)

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13163022

Italien lockert Verbot von Cannabis-Konsum. (Neue Zürcher Zeitung, 14.11.06)

http://www.nzz.ch/2006/11/14/vm/articleENPNL.html

UK. Home detox: A step too far? Dr Colin Brewer has just been struck off the medical register for 'irresponsible' practice. He was trying to bring affordable detox to all, he tells DDN. (Drink and Drug News, ddn features, 4.12.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features.html

UK. RAND REPORT - THE EVIDENCE BASE FOR THE CLASSIFICATION OF DRUGS. This report, prepared by the RAND Corporation for the House of Commons Select Committee on Science and Technology in the United Kingdom, presents the results of four case studies examining the evidence base for the classification of illegal drugs in the context of the 1971 Misuse of Drugs Act. The objective is to identify the main evidence base on the selected drugs and to examine the use of that evidence in classifying each drug. The report also briefly examines the classification systems in three other countries (the USA, the Netherlands and Sweden), to provide a context through other drug classification systems.

http://www.rand.org/

http://www.idpc.info/docs/RAND_Classification_of_Drugs_Full_Report.pdf

USA. MPP - Marijuana Policy Project Report: Does Prohibition of Marijuana for Adults Curb Use by Adolescents?. MPP's December 2006 report examines whether current marijuana laws effectively deter marijuana use by young people.

http://www.mpp.org/site/c.glKZLeMQIsG/b.2284665/k.DC9E/2006_Teen_Marijuana_Use_Study.htm

 
DROGENPOLITIK

Regierung plant keine Aufklärungskampagne zu "Crystal Speed". Die Bundesregierung hält eine bevölkerungsweite Aufklärungskampagne zum illegalen Konsum der Droge Crystal Speed (Metamphetamin) zurzeit für "nicht sinnvoll". Aufgrund der gegenwärtigen Erkenntnislage sei davon auszugehen, dass es sich in Deutschland um ein "regional begrenztes Problem" handele, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/3242) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/2968). (Heute im Bundestag, 16.11.06)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_345/08.html

"Ich bin für die Legalisierung aller Drogen". Der Verband "Eltern für akzeptierende Drogenarbeit" kämpft für die Entkriminalisierung aller Abhängigen. Interview mit Jürgen Heimchen. (taz NRW, 12.12.06)

http://www.taz.de/pt/2006/12/12/a0017.1/text

Statistik der Drogentodesfälle 2006: Zahl der Drogentoten so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr. 1179 Menschen starben 2006 an Rauschmitteln

Bund: http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/03/662178.html

Berlin: http://www.taz.de/pt/2007/01/04/a0282.1/text.ges,1

Hamburg und Schleswig-Holstein: http://www.welt.de/data/2007/01/04/1164777.html

Thüringen: http://tinyurl.com/yms2t2

Sachsen: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/776769.html

Mecklenburg-Vorpommern: http://www.uena.de/news/norddeutschland/politik-mv/2032760

Sachsen-Anhalt: http://tinyurl.com/ymv9u7

Rheinland-Pfalz: http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=1881324/1ogq34t/

Bayern: http://www.brennessel.com/brennessel/news/detailview.php?ID=51614

Saarland: http://mainz-online.de/a/rlp/t/rzo304599.html

Hessen: http://www.hr-online.de/website/rubri [...] ex.jsp?key=hessen_vtx_meldung_28666950&rubrik=1987

Baden-Württemberg; http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=dab200713-1319H

http://www.pz-news.de/suedwest/88013/

Grafik: Zahl der Menschen, die seit 1994 in Deutschland an illegalen Drogen starben. (Frankfurter Rundschau, 1.11.06)

REITOX Bericht 2006 für Deutschland: Einmal im Jahr erstellt die Deutsche Referenzstelle für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) den Bericht zur Drogensituation in Deutschland für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA). Der Jahresbericht (pdf, 146S. 1,03MB) soll Überblick über aktuelle Trends und Aktivitäten im Bereich illegaler Drogen geben. Die Schlüsselthemen des diesjährigen Berichts sind Drogenkonsum und verwandte Themen bei sehr jungen Menschen, Kokain und Crack: Stand und Reaktionen, Drogen und Fahren.

http://www.dbdd.de/Download/REITOX_D2006_D_Fin.pdf

Hamburg. Drogenberatungsstellen öffnen für Jugendliche. Der Hamburger Senat hat in der Drogen- und Suchtpolitik einen
wichtigen Meilenstein gesetzt: Seit Anfang des Jahres haben die
Drogenberatungsstellen der Hansestadt erstmals für Jugendliche unter
18 Jahren geöffnet. Hamburger Abendblatt, 6.1.07)

http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/06/664185.html

Homepage von Jugend hilft Jugend e.V. Hamburg.

http://www.jugend-hilft-jugend.de/de/index.php


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

http://newsde.globalink.org/

Fortlaufende Zusammenstellung von Artikeln zum Nichtraucherschutz in Ärztezeitung online:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/rauchen/

Mehrheit für rauchfreie Gaststätten. Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten steigt weiter an. Nach einer im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im September 2006 durchgeführten Repräsentativbefragung wünschen sich rund zwei Drittel der Bevölkerung rauchfreie Gaststätten. (drugcom.de, 12.10.2006)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=541

Bundestag beschließt Verbot von Tabakwerbung. In Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Internet darf künftig nicht mehr für Tabakprodukte geworben werden. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.11.06 und 15.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26329

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26807

Zigaretten am Automaten sind bald nur noch mit EC-Karte erhältlich. "Können Sie mal eben Geld wechseln?" Abertausende Mal ist diese Frage in den vergangenen Jahrzehnten an Straßenecken und in Kneipen gestellt worden - immer mit dem gleichen Hintergrund: Man brauchte Münzen für den Zigarettenautomaten. Jetzt müssen alle frei zugänglichen Automaten in Deutschland umgerüstet werden, um dem verschärften Jugendschutz Rechnung zu tragen. (Ärztezeitung online, 28.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=429384,4806,/medizin/rauchen

Neue Studie: Viel Rauch im deutschen Film und Fernsehen. Rauchen im Film ist ein Risikofaktor für den Beginn des Rauchens bei Kindern und Jugendlichen. Und im deutschen Fernsehen und Kino, das zeigt der jetzt veröffentlichte erste Teilbericht eines vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Forschungsvorhabens, wird mehr geraucht als im internationalen Vergleich.

http://www.bmg.bund.de/SharedDocs/Dow [...] Informationen/Studie-Rauchen-Oktober-2006-pdf.html

Koalition einigt sich auf Rauchverbot in der Öffentlichkeit - mit Ausnahmen. Union und SPD haben sich beim Streit über einen besseren Schutz für Nichtraucher auf einen Kompromiss verständigt. In öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Verkehrsmitteln und Restaurants wird es ein grundsätzliches Rauchverbot geben. Für Kneipen, Clubs oder Bierzelte gilt dies aber nicht (Spiegel online, 1.12.06)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,451810,00.html

Verfassungsrechtliche Bedenken gegen Pläne für Rauchverbot. Gegen den Koalitionskompromiss zum Schutz von Nichtrauchern sind verfassungsrechtliche Bedenken laut geworden. Der Berliner Verfassungsrechtler Rupert Scholz sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“, der Bund habe zwar für Bundesbehörden die Kompetenz, Rauchverbote zu verhängen, nicht aber für Landesbehörden oder die Amtsstuben der Kommunen: „Das geht ihn im Grunde nichts an.“ (Deutsches Ärzteblatt online, 4.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26642

Caspers-Merk sieht keine rechtlichen Bedenken gegen Rauchverbot. Das Bundesgesundheitsministerium hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen das geplante Rauchverbot zurückgewiesen. „Wir sind argumentativ gut aufgestellt“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk (SPD). (Deutsches Ärzteblatt online, 6.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26676

Kein bundesweites Rauchverbot – einzelne Länder erwägen Alleingang. Ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden ist vom Tisch. Die Bundesregierung will sich aus verfassungsrechtlichen Gründen auf Regelungen für Gebäude beschränken, die in Bundeskompetenz liegen. (Deutsches Ärzteblatt online, 8.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26710

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat eine neue Publikation mit dem Titel "Deutschland benötigt ein Bundesgesetz für eine rauchfreie
Gastronomie" herausgebracht

http://www.tabakkontrolle.de

Europäischer Gerichtshof: Deutsche Klage gegen Tabakwerbeverbot abgewiesen. Die Bundesregierung ist endgültig mit ihren Plänen gescheitert, gegen das Tabakwerbeverbot der EU anzugehen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg wies eine entsprechende Klage Deutschlands gegen die Richtlinie ab. (tagesschau.de, 12.12.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6186418_REF4,00.html

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung zum Rauchverbot. (ARD-Morgenmagazin, 13.12.06)

http://www.tagesschau.de/video/0,,OID6190718_RESms120_PLYinternal_NAV_,00.html

Nichtraucher können sich auf einen besseren Schutz vor Zigarettenqualm freuen. Die Ministerpräsidenten der Länder sicherten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch bei einem Treffen in Berlin die rasche Suche nach einer möglichst einheitlichen Regelung zu. Bis zum März soll eine Arbeitsgruppe einen Vorschlag vorlegen, der einen "Flickenteppich in Deutschland" vermeidet. Offen blieb allerdings, inwieweit einzelne Länder zum Beispiel von einem Rauchverbot in Gaststätten abweichen können. (Deutsches Ärzteblatt Online, 13.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26769

Ärzte und Länder drängen zur Eile bei Nichtraucherschutz. Nach dem Scheitern einer bundesweit einheitlichen Regelung zum Nichtraucherschutz wegen verfassungsrechtlicher Bedenken, haben vier medizinische Fachgesellschaften sowie mehrere Bundesländer ein rasches Handeln gefordert. (Ärztezeitung online, 20.12.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=432520,4840,/medizin/rauchen

Initiatoren von Gesetz zum Rauchverbot wollen nicht locker lassen. Falls die Länder Anfang 2007 keine Rauchverbote auf den Weg bringen, wollen die Initiatoren des Gruppenantrags zum Nichtraucherschutz im Bundestag erneut die Initiative ergreifen. "Wenn nichts passiert, werden wir den derzeit ruhenden Antrag wieder aufrufen", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carola Reimann, dem "Tagesspiegel am Sonntag". (Deutsches Ärzteblatt online, 27.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26914

Verfassungsrichter: Unterschiedliche Rauchergesetze hinnehmbar. Unterschiedliche Rauchergesetze in den Bundesländern sind nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, durchaus vertretbar. „Deutschland ist ein Bundesstaat. Da muss man es auch mal hinnehmen, wenn etwa in niedersächsischen Gaststätten geraucht werden darf und in bayerischen nicht“, sagte Papier der „Bild am Sonntag“. Für das Beharren auf einer bundeseinheitlichen Regelung zeigte er wenig Verständnis. Unterdessen forderte die Deutsche Krebshilfe weitergehende Verbote zum Schutz gegen Zigarettenqualm. (Deutsches Ärzteblatt, 2.1.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26953

"Aus der Wissenschaft - für die Politik", die neue Publikationsreihe des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg

http://www.tabakkontrolle.de/

USA. Belmont to be first U.S. city to ban all smoking. Belmont is set to make history by becoming the first city in the nation to ban smoking on its streets and almost everywhere else. (San Mateo Daily Journal, 16.11.06)

http://www.smdailyjournal.com/article_preview.php?id=66988

Belgien schockiert Raucher. Wer sich in Belgien Zigaretten kauft, muss demnächst entweder starke Nerven haben oder die Augen schließen: Schockierende Fotos zeigen, welche Folgen Rauchen haben kann - von Zahnausfall bis zum Krebsgeschwür. Ab Juni 2007 sollen die Bilder auf Zigarettenpackungen prangen. (Spiegel online, 4.12.06)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,452394,00.html

Rauchverbot wirkt - Weniger Tote dank Rauchverbot in New York. Die Einführung eines allgemeinen Rauchverbotes in New Yorker Restaurants und Büros wirkt sich nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde heilsam auf die Gesundheit der Bewohner der Metropole aus. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.06)

http://www.faz.net/s/Rub21DD40806F834 [...] C4148CFB0101EB245F27754~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Nearly 900 Fewer Smoking-Related Deaths in 2005 than in 2001. (The New York City Department of Health and Mental Hygiene, Press Release, 20.12.06)

http://www.nyc.gov/html/doh/html/pr2006/pr120-06.shtml

Zeitalter der Zigarette erlischt - Eine Kultur löst sich in Luft auf. (Claudius Seidl in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.06)

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414 [...] 63E42C7ACED230225FF8B96~ATpl~Ecommon~Scontent.html

UK. Legal age for buying tobacco raised to 18 from October 1 (Guardian, 1.1.07)

http://www.guardian.co.uk/smoking/Story/0,,1980931,00.html

Hong Kong bans public-area smoking . Hong Kong has become a mostly smoke-free city, with a ban on lighting up inside restaurants, workplaces, schools, karaoke lounges and public areas. (AP / Yahoo News, 2.1.07)

http://news.yahoo.com/s/ap_travel/20070102/ap_tr_ge/travel_brief_hong_kong_smoking_ban_1


ALKOHOLSTEUER - ALKOHOLPOLITIK

Finnland: Alkohol häufigste Todesursache bei Männern im erwerbsfähigen Alter. In Finnland haben alkoholbedingte Todesfälle im letzten Jahr die ischämischen Herzerkrankungen als häufigste Todesursache bei Männern im Alter von 15 bis 64 Jahren abgelöst. Dies hat Statistics Finland vor kurzem mitgeteilt. Als Ursache gilt der Wegfall von Einfuhrbegrenzungen beim Import, vor allem aber die Aufnahme von Estland in die EU. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.11.06; jointogether, 15.12.06))

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26241

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/authorities-link-drop-in.html

Russia Staggered by Alcohol Problems. Alcoholism is having a profound effect on Russia, where more than 42,000 people die each year from drinking bootleg alcohol and heavy drinking has pushed the average life expectancy down to 66, well below that of the neighboring European Union. (join together, 13.11.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/russia-staggered-by-alcohol.html

The Russian politics of vodka. (opendemocracy.net, 7.12.06)

http://www.opendemocracy.net/globalization-institutions_government/vodka_4163.jsp

Responsible drinks marketing: shared rights and responsibilities: report of an ICAP Expert Committee. International Center for Alcohol Policies. US: Washington, DC: ICAP, 2006. 20p.
Having recieved comments from members of ICAP across the USA and Europe, this report summarises recommendations for drinks marketing.

63.134.214.153/Portals/0/download/all_pdfs/meeting_reports/Responsible%20Drinks%20Marketing.pdf

Inspired by the recently enacted Framework Convention on Tobacco Control, the American Public Health Association (APHA) is calling for a similar international treaty to address alcohol problems. (jointogether, 17.11.06; forut, 27.11.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/apha-seeks-international.html

http://www.apha.org/news/press/2006/am06alcoholpolicy.htm

http://www.forut.no/index.php/31344-1

James Bond: Licensed To Sell. His name is Bond, James Bond. And he likes his martinis shaken not stirred. Make that Smirnoff vodka martinis. A subtle difference? Not to Smirnoff corporate parent Diageo, which is one of six companies whose brands appear in Casino Royale (...). (Forbes.com, 16.11.06)

http://www.forbes.com/2006/11/16/bond-movie-advertising-tech-media-cx_lr_1116bond_print.html

EU / Indien. The European Union (EU) has asked the World Trade Organization to intervene in its attempts to open up the Indian market to wine and spirits exports. (bbc news, 20.11.06)

http://newsvote.bbc.co.uk/2/hi/business/6165660.stm

Deutschland verhindert höhere Bierpreise in der EU: Die Deutschland, Tschechien, Litauen und Lettland blockierten beim Treffen der EU-Finanzminister erfolgreich Pläne der EU-Kommission, die Mindeststeuer für einige Alkoholsorten anzuheben. Die Suche nach einem Kompromiss endete mit einem Eklat: Sieben EU-Staaten stemmten sich gegen den deutschen Vorschlag, Bier pauschal von den Steuerplänen auszunehmen. (FAZ.net, 7.11.06)

UK. 24-hour laws haven't cured binge drinking. Round-the-clock licensing has failed to curb the nation's binge-drinking culture and its impact now extends late into the night, The Daily Telegraph has found. Exactly 12 months after the Licensing Act came into force in England and Wales, police and doctors are having to cope with the victims of city centre violence well into the small hours. (The Daily Telegraph, 25.11.06)

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/11/24/nbinge24.xml

Alkoholpolitik der Schweiz: Grundlage des hier vorliegenden historischen Kommentars über 150 Jahre Alkoholpolitik auf Bundesebene ist eine Liste der politischen Geschäfte im Alkoholbereich seit der Entstehung des Bundesstaates 1848. Besonderes Augenmerk wurde dem Bereich Prävention und insgesamt den letzten 15 Jahren gewidmet. Das Ziel dieser historischen Aufarbeitung der Alkoholpolitik ist, die geschichtlichen Grundlagen für ein zukünftiges Nationales Programm Alkohol (NPA) 2007 – 2011 zu legen. Der Bericht (pdf, 45S., 260Kb) ist im Auftrag des BAG entstanden. (infoset direkt, Ausgabe Januar 2007)

http://www.infoset.ch/webserv/webmod/getnewsletter.cfm?id=280


EUROPA:

Lissabon. Der Jahresbericht 2006 der Europäischen Beobachtungsstelle
für Drogen und Drogensucht EMCDDA:

http://ar2006.emcdda.europa.eu/de/home-de.html

Presseerklärung der Bundesdrogenbeauftragten zum EMCDDA-Jahresbericht.

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/PM-23-11-06,param=.html

Überangebot drückt Heroinpreise. Europäische Städte müssen wegen eines Überangebots von Heroin aus Afghanistan eine steigende Zahl von Drogentoten fürchten. Heroin ist so leicht erhältlich wie selten zuvor, die Preise für die illegale Droge in Europa sind parallel zur Ausweitung der Produktion in Afghanistan gesunken. (Financial Times Deutschland, 24.11.06)

http://www.ftd.de/politik/international/134891.html?nv=cd-topnews

EU-Drogenbeobachter: Heroin und Kokain in Europa immer billiger. Der Schwarzmarktpreis für Heroin, Kokain und andere illegale Drogen ist nach Erkenntnissen der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) in Europa drastisch gefallen. Zwischen 1999 und 2004 sei etwa braunes Heroin ganze 45 Prozent und Kokain 22 Prozent billiger geworden, teilte die EBDD am Donnerstag bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2006 in Brüssel mit. Der Straßenverkaufspreis für Ecstasy sei sogar um bis zu 47 Prozent, der von Cannabis um bis zu 19 Prozent zurückgegangen. (Deutsches Ärzteblatt online und Spiegel online 23.11.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26522

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,450312,00.html

INTERNATIONAL DRUG POLICY CONSORTIUM BRIEFING PAPER 3 - CIVIL SOCIETY INVOLVEMENT IN THE EUROPEAN UNION DRUG STRATEGY. The third briefing paper from IDPC is a response to the call of the European Commission for civil society organisations to express their views on the Commissions's Green Paper on the Role of Civil Society in Drugs Policy in the European Union. The briefing paper summarise the opinion of IDPC members on a possible structure, selection criteria, responsibility of members, the key tasks and resources for a dialogue between the Commission and various community and professional organisations for the improvement of drug policy interventions in the EU. (Oktober 06)

http://www.idpc.info/docs/IDPC_Briefing_03.pdf

UK. CANNABIS IS LINKED TO RISING CHILD CRIME AND HARDER DRUGS. 327,000 Hard-Drug Addicts in Britain. Higher Use Due to Falling Street Prices. (The Times, 24.11.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1589/a01.html?999

The Home Office Report:

http://www.drugs.gov.uk/publication-search/young-people/0607_YPSMPG11

UK. DOWNGRADE ECSTASY, DRUG EXPERT TELLS MPS. Ecstasy and LSD, which are believed to be used by half a million youngsters every week, should be downgraded from class A drugs, the government's drug adviser recommended yesterday. Professor David Nutt, who sits on the advisory council on the misuse of drugs, said that ranking ecstasy and LSD alongside heroin and cocaine was "an anomaly", and an official review of their status was under way. (The Guardian, 23.11.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1581.a06.html

Europe and the mumbling grave stones. Presentation in the European Parliament, Brusssels, November 7, 2006. Peter Cohen (2006), Amsterdam: CEDRO.
In 2008 the UN will discuss its plans to have realised a drug free world, by that year. “A drug free world - we can do it” - the directors of the UN drug-policy circus said 10 years ago.

http://www.cedro-uva.org/lib/cohen.gravestones.html.

Schweiz. Abstinenz als Ziel der Drogenpolitik - Nationalratskommission mit härterer Linie. (NZZ, 3.11.06)

http://www.nzz.ch/2006/11/03/il/newzzEU2T3AIW-12.html

Schweiz. Teilrevision Betäubungsmittelgesetz verabschiedet: Der Nationalrat hat die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) mit 108 zu 65 Stimmen verabschiedet. Im Zentrum der BetmG-Teilrevision steht die Verankerung der Vier-Säulen-Politik: Prävention, Therapie, Überlebenshilfe und Repression. Anträge der SVP- und EVP/EDU-Fraktion, die auf eine Streichung der Heroinabgabe bei der Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes hinausliefen, wurden abgelehnt. Ausführlich in: infoset direkt, Ausgabe Januar 2007:

http://www.infoset.ch/webserv/webmod/getnewsletter.cfm?id=280

Schweiz. Das Elend unter dem Teppich. Sie machten Zürich zur Modellstadt der Drogenpolitik: Die damalige Zürcher Sozialamtsvorsteherin Emiie Lieberherr und ihr stellvertretender Drogenkoordinator Beat Kraushaar kämpften Anfang der neunziger Jahre für die legale Drogenabgabe. Im WOZ-Gespräch kritisieren sie die aktuelle Drogenpolitik. (WOZ – Die Wochenzeitung, 05.10.2006)

http://www.arud.ch/presse/artikel/06-10-05-woz.pdf

Schweiz. Konsum von Drogen soll straffrei werden. SP bezeichnet Sucht als Krankheit. Der Konsum aller Drogen soll für Erwachsene straffrei werden. Das fordert die SP in einem Positionspapier. Sie begründet ihr Anliegen damit, dass auch ein Suizidversuch oder andere Taten der Selbstgefährdung nicht bestraft werden. (Neue Zürcher Zeitung, 6.12.06)

http://www.nzz.ch/2006/12/06/il/newzzEVDZZ8XD-12.html

Schweiz. Bundesrat empfiehlt "Hanf-Initiative" zur Ablehnung. (Basler Zeitung, 15.12.06)

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=85D8B7C9-1422-0CEF-70ABB62730570ABB

Schweiz. Bescheidene Kompromisse beim Kiffen. Parlamentarier versuchen, einen Gegenvorschlag zur Initiative für straffreies Kiffen zu zimmern. Die Minimalvariante ist, den Besitz von Cannabis nur noch mit einer Busse zu bestrafen. (Tages-Anzeiger, 15.12.2006)

http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/698988.html

Berlin/Paris. Deutschland und Frankreich wollen in der Drogenpolitik enger kooperieren. Dazu haben die Drogenbeauftragten der beiden Länder gestern in Berlin in einem Abkommen regelmäßige Konsultationen vereinbart. (Ärztezeitung online, 21.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=428302,4798,/medizin/sucht

Österreich. Alarmierender Drogenbericht 2006: Wieder mehr Todesopfer durch Drogen in Österreich. (networld.at, 23.11.06; praevention.at, 27.11.06)

http://www.networld.at/index.html?/articles/0647/10/157358.shtml

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.304/nav.6/view.29/level.2/

Die Schweiz hat anlässlich einer europäischen Ministerkonferenz über
Drogen einen umfassenden Ansatz im Kampf gegen die Drogensucht
vorgeschlagen. (SwissInfo, 29.11.06)

http://tinyurl.com/ydwac4

Niederlande/Deutschland: Kein Koffieshop an die Grenze? Offensichtlich hat Venlo nicht mehr vor, der Nachbarstadt Straelen einen Laden, in dem Rauschgift erhältlich ist, direkt vor die Nase zu setzen. (Rheinische Post, 9.12.06)

http://tinyurl.com/uuwk8

Europabarometer 66: LEGALISATION OF CANNABIS. “Clear opposition to the legalisation of cannabis throughout Europe”. The high level of opposition to the idea that personal consumption of cannabis should be legalised throughout Europe provides further evidence that Europeans feel that there is too much tolerance nowadays. Only around a quarter of European Union citizens agree with this statement (26%), while two thirds disagree with it (68%). Moreover, even young Europeans tend to be opposed to the legalisation of cannabis (57% of respondents aged 15 to 24 disagreed with the statement). However, it must be noted that opinions vary from country to country. In Finland (8%) and Sweden (9%) the idea is rejected outright, whereas in the Netherlands, where the personal Consumption of cannabis is legal, just under half of the respondents feel that cannabis should be legalised throughout Europe (49%). (Standard Eurobarometer, European Commission: EUROBAROMETER 66 - PUBLIC OPINION IN THE EUROPEAN UNION; December 2006, p44)

http://ec.europa.eu/public_opinion/index_en.htm

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

Die Internetseiten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

http://www.dzskj.de/

Hamburg. Neues Zentrum kämpft gegen Teufelskreis der Sucht. Hamburgs Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram hat gestern das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kinder- und Jugendalters (DZSKJ) eröffnet. (Die Welt, 31.10.06)

http://www.welt.de/data/2006/10/31/1092921.html

Niederlande. Tipps für Pilz-Tee. Eine ungewöhnliche Verbraucherberatung im niederländischen Fernsehen. (FR, 3.11.06)

http://fr-aktuell.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/?em_cnt=1002912

Die Prävention des schädlichen Umgangs mit Videospielen. (Yael LIEBKIND in abhängigkeiten 2/2006 (09/2006))

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/abh02_06.Liebkind.pdf

Präventionsprojekt gegen Sucht setzt im Kindergarten an. In Hamburger Kindergärten ist das Präventionsprojekt Papilio gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt angelaufen. Ziel ist es, frühzeitig Verhaltensstörungen bei Kindern zu verhindern. (Ärzte Zeitung, 13.11.2006)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=426824,4777,/medizin/sucht

We have tp talk! Mom. (TV ads, Rolling Papers, Video, real player und QuickTime))

http://www.mediacampaign.org/

http://www.mediacampaign.org/mg/multimedia/roll_papers.mov

Österreich. Präventions-Leitfaden für Lehrlings-Ausbilder. Dem Thema „Drogenkonsum während der Lehrzeit“ widmet sich eine Broschüre, die die Arbeiterkammer Vorarlberg jüngst herausgegeben hat. Der 65-seitige Leitfaden richtet sich an Ausbilderinnen und Ausbilder von Lehrlingen und soll diese dafür sensibilisieren, mögliche Sucht- und Drogenproblematiken ihrer Schützlinge zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Der Leitfaden „Drogenkonsum während der Lehrzeit“ steht auf den Internetseiten der Arbeiterkammer Vorarlberg als PDF-Dokument zum Herunterladen zur Verfügung.

http://vbg.arbeiterkammer.at/www-792-IP-31600-AD-31599.html

Quelle: Vorarlberg Online, 16. November 2006:

http://www.vol.at/vorarlberg/article/news-20061116-12091394

Schweiz. Eine Ausstellung mit vier Geschichten in je acht Bildern. CD-Rom “Rausch- oder Kampftrinken”: Zum 10. Schweizerischen Solidaritätstag für Menschen mit Alkoholproblemen vom 16. November 2006 mit dem Thema „Alkohol und Exzess“ hat die Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung des Kantons Zürich eine CD-Rom mit dem aktuellen Thema “Rausch- oder Kampftrinken” erarbeitet. Die Lebensgeschichten von Felix, Maja, Sascha und Sarah zeigen, wie Sucht entstehen kann. Präsentation im Netz:

http://www.ideel.ch/MBA_Vigeli/MWW.htm

Alkoholpräventionsprojekt HaLT. In den letzten Jahren hat der frühe und riskante Alkoholkonsum unter Jugendlichen deutlich zugenommen. Unter anderem hat sich die Zahl von Teenagern mit gefährlicher Alkoholvergiftung in den Krankenhäusern innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt. Um auf diese Problematik umfassend zu reagieren, wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit das Präventionsprojekt HaLT entwickelt und in einer zweijährigen Modellphase durch elf Institutionen erprobt.
Jetzt gibt es die Möglichkeit, die Ergebnisse und Erfahrungen des Bundesmodells in Kompaktseminaren und regionalen Workshops zur Alkoholprävention nachzuvollziehen. Details finden Sie unter

http://www.blv-suchthilfe.de/villa-schoepflin/

"Be Smart - Don't Start". Soeben erschien der erste Newsletter der Aktion "Be Smart - Don't Start" für das Schuljahr 2006/2007 mit vielen Informationen rund um den Wettbewerb und ums Nichtrauchen.

http://www.ift-nord.de

Österreich: "Vom Gebrauch der Drogen": Wer konsumiert welche Substanz in welchem Alter? Welche sozialen Rahmenbedingungen spielen dabei eine Rolle und welche Form von Wissen kann Verhaltensänderungen herbeiführen? Diese und andere zentrale Fragen werden in der knapp 300 Seiten umfassenden, vom Institut Suchtprävention (Linz) im Jahr 2005 herausgegebenen, Publikation "Vom Gebrauch der Drogen" näher beleuchtet.

http://www.praevention.at/upload/documentbox/Band_15_Vom_Gebrauch_der_Drogen_20_(Final_Book).pdf

First Love - Social Spot. 33 Sekunden-Videoclip für die Suchtberatung DREI (Hamburg) und bekifftinderschule.de von die medienakademie, Hamburg. (Dezember 2006)

http://www.youtube.com/watch?v=eefpKjt-co0

http://video.google.de/videoplay?docid=8295959848181989303

Österreich. Neues Präventionsmagazin: Jetzt downloaden! Die neue Ausgabe (Nr. 7) unseres gedruckten Präventionsmagazins - diesmal mit dem Schwerpunktthema Suchtprävention im Betrieb - ist ab sofort online verfügbar. (Institut Suchtprävention, 21.12.06)

http://www.praevention.at/news/index.php/action.view/entity.detail/key.314/nav.6/view.29/level.2/

Fußball im Rausch. Deutschlands einziger Suchtberater im Stadion berät Fans von Hannover 96. (PR-inside.com, 05.01.2007)

http://www.pr-inside.com/de/fussball-im-rausch-r37111.htm

 
KONGRESSBERICHTE

DHS-Fachkonferenz „SUCHT 2006 - Sucht und Lebensalter“ vom 13. November 2006 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden:

ARZNEIMITTELMISSBRAUCH. Eine Million Deutsche sind süchtig nach Beruhigungsmitteln. Ärzte verschreiben zu häufig Medikamente mit Abhängigkeitspotential. Das kritisieren Suchtbeauftragte bundesweit. Einer Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zufolge können knapp zwei Millionen Deutsche nicht mehr ohne Pillen oder andere Medikamente leben. (SPIEGEL online, 13.11.06)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,448193,00.html

Armut macht krank - Auch Suchtprobleme verschärfen sich. Prof. Dr. Dieter Henkel, Experte für Armut und soziale Ungleichheit, veröffentlicht Rahmendaten zum Zusammenhang von Sucht und Arbeit anlässlich der DHS-Fachkonferenz „SUCHT 2006 – Sucht und Lebensalter“ vom 13.-15.11.2006 in Dresden.

http://www.optiserver.de/dhs/presse_98.html

Rausch erleben, eine Lebenserfahrung. Fast alle Menschen - Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere – in Deutschland haben Erfahrungen mit Suchtstoffen und Rauschmitteln oder auch mit süchtigen Verhaltensweisen. Rund 95 % der 18-59-Jährigen trinken Alkohol, rund ein Drittel dieser Altersgruppe raucht, rund die Hälfte hat innerhalb des letzten Jahres ein Medikament mit Suchtpotenzial eingenommen und 5 – 6 % der 18-59-Jährigen haben illegale Drogen konsumiert. „Wir sollten nicht immer mit dem Finger auf Jugendliche zeigen. Suchtmittelkonsum ist in allen Altersstufen ein ernsthaftes Problem“, so der stellvertretende Geschäftsführer der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Dr. Raphael Gaßmann.

http://www.optiserver.de/dhs/presse_99.html

Glücksspiel – Risiko für Jung und Alter Glücksspielmarkt hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die öffentlichen Einnahmen aus Glücksspielen (ohne Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten) betrugen in 2004 insgesamt 4,171 Mrd. €. Parallel dazu wird die Glücksspielsucht in Deutschland zu einem ernsten psychosozialen Problem.

http://www.optiserver.de/dhs/presse_100.html

Möglichkeiten und Defizite in der Erreichbarkeit ausgewählter Zielgruppen (sozial benachteiligte Frauen und ältere Menschen) durch Maßnahmen und Materialien zur Reduzierung von Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit: Bewertung anhand aktueller Forschungsergebnisse und Beispielen aus der Praxis.
Dipl.-Psych. Karin Mohn, unter Mitarbeit von Dipl.-Pflegewiss. Cornelia Plenter. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Hamm 2006. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] Id=raw,property=publicationFile.pdf/dhs-studie.pdf

Alltagsdoping – ungebrochener Trend zur Pharmakologisierung des Alltags. In der Öffentlichkeit wird Doping meist als Problem des Hochleistungssports angesehen. Dabei hat die Einnahme leistungssteigernder Produkte längst Einzug in den Breitensport gehalten, aber auch – z.B. in Form von Energy-Drinks, Diätprodukten oder Appetitzüglern in den Alltag von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die intensive Werbung für rezeptfreie Medikamente, die die Selbstverständlichkeit und Harmlosigkeit von Selbstmedikation vorspiegelt. (DHS-Pressemitteilung, 13.11.06)

http://www.optiserver.de/dhs/presse_97.html

Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr): 3. Geraer Suchtsymposium am 06. September 2006

http://fdr-online.info/fdr-seminare.php

Third International Conference on Alcohol and Harm Reduction, Cape Town, South Africa, 22.-25.10.2006.

http://www.q4q.nl/alcohol4/home.htm

European Opiate Addiction Treatment Association and Slovak Professional Society for Dependence on Psychoactive Drugs: EUROPAD 7, Bratislava, 6.-8.Oktober 2006. Konferenzpräsentationen (Power Point und Abstracts).

http://www.europad.org/

 
BEGLEITKRANKHEITEN

 
SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)

Drogeninfo Halluzinogene. LSD, Zauberpilze und Engelstrompeten gehören seit den sechziger Jahren zum Spektrum der konsumierten Drogen und sind auch heute noch aktuell. Wie werden diese Halluzinogene eingesetzt? Wie beeinflussen sie Psyche und Körper? Was wissen wir über die kurz- und langfristigen Folgen dieser psychoaktiven Substanzen? Welche Ziele soll die Prävention verfolgen? (4 Seiten, SFA - Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, Lausanne 2006)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/di_Halluzinogene.pdf

GBL: Partydroge fordert zwei Tote in Köln. (Kölnische Rundschau, 7.11.06)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1162484281402.shtml

Köln. TOD DURCH SEX-DROGEN. Experte hatte gewarnt: „Es musste einmal so kommen”. (Express, 7.11.06)

http://www.express.de/servlet/Satelli [...] d=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1161779468858

Folgen eines Drogen-Mischkonsums sind unkalkulierbar. (Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in: Neurologen & Psychiater im Netz, 27.12.06)

http://www.neurologen-und-psychiater- [...] ow.php3?id=573&nodeid=4&nodeid=4&query=Mischkonsum

LSD treatment for alcoholism gets new look. Some participants still have not had a drink 40 years after the trials.

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2006-10/uoa-ltf100606.php

MAPS' Educational Video "Working with Difficult Psychedelic Experiences" Now Available to View Online. As part of MAPS' educational mission, we have been gradually working over the past year to develop an educational video that explains the principles of psychedelic emergency harm reduction services. Narrated by psychiatrist Donna Dryer, M.D., "Working with Difficult Psychedelic Experiences" is a 20-minute pilot that teaches some basic methods about how peers can help transform difficult psychedelic experiences into opportunities for growth, self-knowledge, and healing.

http://www.maps.org/wwpe_vid/

Substances, relationships and the omnipresence of the body: an overview of Asheninka ethnomedicine (Western Amazonia). Marc Lenaerts. Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine 2006, 2:49; doi:10.1186/1746-4269-2-49
Indigenous Amazonian ethnomedicine usually relies on numerous forms of healing, exercised by both specialists and non-specialists. Such is the case among the Asheninka del Ucayali (Arawak from the Peru-Brazil border). This paper attempts to elicit the underlying consistencies of their manifold, often contradictory practices and statements. (Fulltext, open access)

http://www.ethnobiomed.com/content/2/1/49

Möglichkeiten und Defizite in der Erreichbarkeit ausgewählter Zielgruppen (sozial benachteiligte Frauen und ältere Menschen) durch Maßnahmen und Materialien zur Reduzierung von Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit: Bewertung anhand aktueller Forschungsergebnisse und Beispielen aus der Praxis.
Dipl.-Psych. Karin Mohn, unter Mitarbeit von Dipl.-Pflegewiss. Cornelia Plenter. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Hamm 2006. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Medikamentensucht - Abhängigkeit auf Rezept. (Süddeutsche Zeitung, 14.11.06)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/502/91411/

Schnüffelstoffe. Billigrausch aus dem Feuerzeug. Etwa jeder zehnte Schüler hat bereits einschlägige Erfahrungen mit Schnüffelstoffen als Rauschmittel gemacht. Dass sich die Kick-Suchenden damit in akute Gefahr bringen, ist den wenigsten bewusst. (sueddeutsche.de, 24.11.06)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/717/88629/

USA. Dextromethorphan: In den USA schlucken immer mehr Teenager Erkältungsmittel, um sich einen Rausch zu verschaffen. Ihre Zahl steigt dramatisch und geht inzwischen in die Millionen. Suchtforscher sind alarmiert, denn die Folgen des Medikamenten-Missbrauchs können tödlich sein. (Spiegel online, 6.12.06)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,452575,00.html

http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/160/12/1217

USA. Toxicology Testing and Results for Suicide Victims - 13 States, 2004. (CDC, MMWR, November 24, 2006 / 55(46);1245-1248)

http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm5546a1.htm

http://www.medscape.com/viewarticle/548290?src=mp

Psylocybin. The long-awaited paper about the Heffter and MAPS-sponsored study conducted by Francisco Moreno, M.D., Univ. of Arizona-Tucson, investigating the safety and efficacy of psilocybin for subjects with treatment-resistant Obsessive-Compulsive Disorder (OCD), has now been published in the Journal of Clinical Psychiatry. MAPS' contribution to this study was the world's most expensive gram of psilocybin, which cost $12,250.

http://www.maps.org/w3pb/new/2006/2006_Moreno_22868_1.pdf

BBC News online published an article describing Dr. Moreno's research,
"Psychedelic Drug 'Hope for OCD'". (BBC News, 11.12.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/6210694.stm

The Good Drugs Guide. is an non-biased on-line reference guide, an 'Encarta' for recreational drugs. An easy to read, entertaining, intensely-researched and accurate information resource for those interested in, worried about, or experimenting with recreational drugs.

http://www.thegooddrugsguide.com/index.html

LSD. Long strange trip. Answers sought from mass Czechoslovak LSD testing. Miroslav Sajda may be frail and nearly immobile at 80 years old, but his eyes light up and his voice becomes animated when he recalls the first time he dropped acid. "It was an incredible experience“, says the retired chemist and former Army toxicologist. "I saw colors and heard sounds I never thought could exist. And I saw the gates of the most marvelous temple. It was unforgettable." (The Prague Post, 6.12.06)

http://www.praguepost.com/articles/2006/12/06/long-strange-trip.php


ALKOHOL


Fachpresseschau der zurückliegenden zwei Monate, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations. Die Ausgaben können zu Unterrichtszwecken auch als Power-Point-Präsentationen runtergeladen werden.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

UK. Warning over vodka snorting fad. Some drinkers are snorting vodka through the nose to get drunk more quickly in a fad that alcohol health workers say could be dangerous. (BBC News, 20.10.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/derbyshire/6069076.stm

Modulare Suchttherapie soll Erfolgsquote steigern. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig Hannover erprobt zur Zeit in 19 niedersächsischen Suchtkliniken und den kooperierenden Beratungsstellen für ihre suchtkranken Mitglieder die neue "Modulare Kombinationsbehandlung". Ziel ist es, die alkohol- und drogenabhängigen Patienten in der anschließenden ambulanten Behandlung erfolgreicher zu betreuen. (Ärzte Zeitung, 02.11.2006)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=421474,4760,/medizin/alkohol

Auskünfte zur Modularen Suchttherapie erteilt Ulrike Westphal von der Deutschen Rentenversicherung Bund, Tel.: 0511 8293374.

Moderate Drinking Lowers CV Risk in Healthy Men. Moderate alcohol intake can significantly reduce the risk for myocardial infarction (MI) beyond the effects of a healthy diet, regular exercise, and other heart-protecting lifestyle choices, at least among men, according to an analysis appearing in the October 23 issue of the Archives of Internal Medicine. (CME/CE vom 26.10.06 in Medscape)

http://www.medscape.com/viewarticle/546660

Alcohol is a drug that has been around for thousands of years - and enjoyed by hundreds of millions of people - but attitudes to how it is used are changing, particularly amongst the young. (Serie in BBC World Service, 2006)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/documentary_archive/4931750.stm

Do Doctors' Drinking Habits Affect Management of Patients' Alcohol Problems? Two different studies explored whether a physician's approach to his patients' alcohol use is complicated by his own drinking habits. (Alcohol and Health: Current Evidence, November-December 2006)

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/issues/issue_nov06/samet_aalto.htm

Long-Term Mortality in People Treated for Alcoholism. Few studies have assessed the long-term mortality of a group of people with alcoholism who received treatment at the same program.
Researchers in this study tracked, for over 33 years, state and national death records of 500 people with alcoholism who had been admitted to a comprehensive, community-based alcohol treatment program in San Antonio. (jointogether, 14.11.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/long-term-mortality-in-people.html

Klosterfrau Melissengeist - eine Nonne als Vorreiterin moderner Markenkultur. Vor 175 Jahren ließ Maria Clementine Martin ihr berühmtes Heilwasser schützen. (Ärztezeitung online, 20.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=427750,4794,/magazin/medizingeschichte

Vorsicht Rückfallgefahr! Hinter welchen Bezeichnungen verbirgt sich Alkohol? (A-Connect e.V.).

http://www.a-connect.de/prozent.htm

Die Qualifizierte Entzugsbehandlung als Baustein zu einer verbesserten Behandlung von Alkoholabhängigen. Prof. Dr. Karl Mann, Heidelberg. (Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr): 3. Geraer Suchtsymposium am 06.09.06)

http://fdr-online.info/pdf/GeraMann06.pdf

Berlin. Charité bietet ambulante Alkohol-Therapie an. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité bietet als eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland einen ambulanten Alkoholentzug an. Zu Beginn müssen teilnehmende Patienten eine Woche zur Entwicklung stationär in der Klinik verbringen, dann wird die Maßnahme ambulant fortgeführt, so dass die Patienten in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können. Die Charité kooperiert dabei mit niedergelassen Ärzten und Beratungsstellen. Nach den bisherigen Erfahrungen gehen die Initiatoren der ambulanten Therapie von einer Erfolgsquote von zirka 50 Prozent aus. Der Vorteil dieser Maßnahme sei, dass Ausstiegswillige recht schnell betreut werden können.
Zugang zu der Behandlungsmöglichkeit gibt es über eine Ambulante Alkoholsprechstunde in der Charité. Zudem sei eine ambulante Therapie billiger als ein stationärer Aufenthalt, hieß es in einem Zeitungsbericht weiter.
In Niedersachsen wird derweil von der Deutschen Rentenversicherung Bund an 19 Standorten eine „modulare Suchttherapie“ erprobt, bei der es ebenfalls um die Ausweitung des ambulanten Anteils in der Behandlung Suchtkranker geht.
(Quelle: Newsletter der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, 4.Jahrgang, 6-2006)

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/newsletter/Newsletter06_2006.pdf

http://www.tagesspiegel.de/sonderthemen/archiv/19.11.2006/2897108.asp

Ambulante Alkoholsprechstunde der Charité, Telefon 030/450 517 095, E-Mail: suchtberatung@charité.de

Modellprojekt „HaLT“ hilft Kindern und Jugendlichen mit Alkoholvergiftung - Transferphase soll bundesweite Anwendung fördern. Nach erfolgreichem Abschluss des „HaLT“-Projekts („Hart am Limit“) der Villa Schöpflin in Baden-Württemberg erhält diese vom Bundesgesundheitsministerium ab Januar 2007 für 18 Monate den Auftrag, ein Konzept für die bundesweite Umsetzung des Programms auszuarbeiten. Nachdem das Modellprojekt in neun Bundesländern erfolgreich durchgeführt wird, soll die bundesweite Anwendung des Konzepts nun durch ein praxisnahes Handbuch und auf interessierte Kommunen und Städten zugeschnittene Fortbildungsangebote gefördert werden. (BMG – Pressemitteilung, 27.11.06)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600 [...] sse-Drogenbeauftragte/pm-27-11-06-halt,param=.html

Hypertonie: Mäßiger Alkoholkonsum senkt Herzinfarktrisiko. Das neue Jahr beginnt mit einer angenehmen Nachricht für Hypertoniker. Nach einer neuen Auswertung der Health Professionals Follow-Up Study brauchen sie entgegen bisherigen Empfehlungen ihrer Ärzte alkoholischen Getränken nicht völlig abzuschwören. Die neue Analyse der prospektiven Beobachtungsstudie kommt in den Annals of Internal Medicine (2007; 146: 10-19) zu dem Ergebnis, dass täglich ein oder zwei Gläser eines alkoholischen Getränks das Herzinfarktrisiko senken. Ein Einfluss auf die Schlaganfallinzidenz oder die kardiovaskuläre Gesamtsterblichkeit war allerdings nicht erkennbar. (Deutsches Ärzteblatt online, 2.1.07)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26966

Treatment of alcohol withdrawal syndrome with a combination of tiapride / carbamazepine Results of a pooled analysis in 540 patients. M. Soyka, P. Schmidt, M. Franz, T. Barth, M. de Groot, Th. Kienast, Th, Reinert, Chr. Richter and G. Sander. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience; Volume 256, Number 7 / October, 2006
Abstract: This was a retrospective study to examine the efficacy, practicability and medical safety of a combination of tiapride and unretarded (fast acting formula) carbamazepine in the treatment of alcohol withdrawal syndrome. (Abstract)

http://springer.metapress.com/content/h7240843201080p2/?p=9d411340202d47aeba4ea42847720badπ=0


AMPHETAMINE


Was ist Methamphetamine? Auskunft gibt die Homepage des US Department of Justice.

http://www.usdoj.gov/methawareness/

We regognize that people use crystal meth. We're not here to condemn it. We're not here to promote it. Instead we offer: Information. Support. Resources. To help gay and bisexual men better understand crystal and how it affects physical, mental and sexual health.

http://www.tweaker.org/

A public health response to the methamphetamine epidemic: the implementation of contingency management to treat methamphetamine dependence. Steven Shoptaw, Jeffrey D Klausner, Cathy J Reback, Stephen Tierney, John Stansell, C Bradley Hare, Steven Gibson, Michael Siever, William D King, Uyen Kao, and Jeffrey Dang. BMC Public Health. 2006; 6: 214. doi: 10.1186/1471-2458-6-214. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=16919170

The need for speed: an update on methamphetamine Addiction. Barr AM, Panenka WJ, MacEwan GW, Thornton AE, Lang DJ, Honer WG, Lecomte T. J Psychiatry Neurosci. 2006 Sep;31(5):301-13. (Fulltext, open access)

http://www.cma.ca/multimedia/staticContent/HTML/N0/l2/jpn/vol-31/issue-5/pdf/pg301.pdf

Methamphetamin Abhängigkeit und Behandlungsstrategien. Prof. Dr. Valerie Gruber, San Francisco, USA. (Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr): 3. Geraer Suchtsymposium am 06.09.06)

http://fdr-online.info/pdf/GruberGera.pdf

Meth: The Overstated Addiction. By Margaret Dooley, Drug Policy Alliance. (Alternet, 30.11.05)

http://www.alternet.org/stories/44915/

Experten: Speed und Crystal liegen inzwischen auf Platz zwei -
Konsum von Aufputschdrogen steigt. Laut Studie sind Konsumenten 15,3 Jahre alt, wenn sie zum ersten Mal Amphetamine nehmen. UKE-Professor warnt vor gefährlichem Trend. (Hamburger Abendblatt, 7.12.06)

http://www.abendblatt.de./daten/2006/12/07/649030.html

Schon kleinste Mengen Ecstasy können das Hirn verändern. In Gedächtnistests schneiden Neukonsumenten bereits schlechter ab. (Join Together, 29.11.06; Ärztezeitung online, 4.12.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/ecstasy-can-quickly-hurt.html

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=430301,4818,/medizin/sucht

Anatomy of an Ecstasy Scare Story. If you pay attention to the news, you may have noticed a lot of headlines last week about Ecstasy causing brain damage even in first-time users. Problem is, none of the reporters had actually read the study, since as it turns out, the researchers actually failed to find any sign of brain damage, and so far they've failed to publicly report any signs of memory impairment as well. Some news articles actually repeated claims that Ecstasy use could lead to depression even though the study reported reduction in depressive symptoms in Ecstasy users. (MAPS News: December 2006)
MAPS Clincal Research Associate Ilsa Jerome, Ph.D., provides an analysis in this special report:

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=1091&fmt=page

Ecstasy-Falsifikate sind in letzter Zeit immer wieder mal aufgetaucht. Es handelt sich dabei um Pillen mit unterschiedlichen Logos und Farben, die den Wirkstoff Meta-Chlorphenylpiperazin [m-CPP] enthalten, jedoch gar kein oder nur eine eher geringe Menge MDMA. In Zürich und in Wien wurden erneut Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP getestet. Dabei handelt es sich um eine rosa Pille ohne Bruchrille und dem Logo “Rolex” und um zwei unterschiedliche hellgrüne Pillen mit jeweils dem Logo “Lacoste” und um eine weiße Pille mit dem Logo “Haifisch”. Zudem sind weiße Pillen mit dem Logo “Doppelbogen” in Wien aufgetaucht, die statt MDMA nur Amphetamin und Methamphetamin enthalten. Nach dem Konsum von Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP kommt es oft zu heftigen und unangenehmen Nebenwirkungen, wobei meistens nur wenig eines erwünschten psychotrop wirkenden Effekts zu verspüren ist. (eve-rave.net, 26.11.06)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc121.pdf

Illicit Use of Specific Prescription Stimulants Among College Students: Prevalence, Motives, and Routes of Administration. Christian J. Teter, Pharm.D. et al.; Pharmacotherapy. 2006;26(10):1501-1510. (15.12.06, Fulltext, open access)

http://www.medscape.com/viewarticle/547404?src=mp


CANNABIS


Cannabis withdrawal in adolescent treatment seekers. Ryan Vandrey, Alan J. Budney, Jody L. Kamon, and Catherine Stanger. Drug Alcohol Depend. 2005 May 9; 78(2): 205–210. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=15845324

"Die Seuche Cannabis": Fakten zur Mythenrekonstruktion. (Wolfgang Schneider in Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work. ISSN 1861-0110. Jahrgang 3 (2006), 14 10.2006)

http://www.indro-online.de/volume3.htm

Managerin schmuggelt Gras - Für die 32-jährige ist Kiffen ganz normal. Gefährlich oder harmlos? Beim Kiffen teilen sich die Meinungen. (Hamburger Morgenpost, 8.11.06)

http://www.mopo.de/2006/20061107/hamb [...] s_fuer_die_32_jaehrige_ist_kiffen_ganz_normal.html

Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Startschuss für innovatives Behandlungsprogramm für jugendliche Cannabisabhängige und deren Familien in Berlin. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wurde in Berlin die INCANT-Studie (International Cannabis Need of Treatment) gestartet, die in fünf Ländern Europas (Belgien, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Deutschland) gemeinsam durchgeführt wird. Sabine Bätzing: „Immer mehr Jugendliche haben große Probleme mit ihrem Cannabiskonsum. Mit INCANT, einer erfolgreichen Behandlung für cannabisabhängige Jugendliche, fördern wir eine frühzeitige und wirksame Therapie, bevor es zu einer Verfestigung der Sucht und massiven psychischen Erkrankungen kommt.“ (Pressemitteilung vom 10.11.06)

http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_604 [...] n/Presse-Drogenbeauftragte/pm-10-11-06,param=.html

Nähere Informationen zum Therapieladen und zu INCANT unter:

http://www.therapieladen.de/

http://www.delphi-gesellschaft.de/home.html

The emergence of „new cannabis“ and the reassessment of health risks. (UNODC, World Drug Report 2006 Volume I. Analysis, 172-185)


http://www.unodc.org/pdf/WDR_2006/wdr2006_chap2_emergence.pdf

Kanada. Teenagers experience cannabis withdrawal symptoms such as nervousness and anxiety that are clinically significant, according to prospective research presented here at the annual meeting of the Canadian Psychiatric Association. (Medscape Medical News, 13.11.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/547737?src=mp

Marijuana - and its active ingredient, Delta-9-tetrahydrocannabinol (THC) - has muddled memories for millennia. But how exactly the wacky weed interferes with remembrance of things past - as well as attention span and speech, among other things - has never been clear. Now neuroscientists have discovered that cannabinoids diminish the brain waves of rats - and disrupt the symphony of synchronous brain cell firing that may be essential for memory. (ScientificAmerican.com, 20.11.06)

http://www.sciam.com/article.cfm?articleid=F853D71E-E7F2-99DF-3C2351C36A2D79F8&chanId=sa011

ZDF, Frontal 21: Unterschätzte Droge Hasch. Cannabis wird immer gefährlicher. Experten zufolge ist der Gehalt des berauschenden Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Zahl der Begleiterkrankungen wächst. (28.11.06)

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/6/0,4070,4082406-6-wm_dsl,00.html

Protestaktion des Deutschen Hanfverbandes (DHV): „Am 28.11.06 sendete das ZDF-Politmagazin Frontal 21 einen Bericht über Cannabis, der mal wieder extrem hysterische Züge aufwies und unglaubliche Falschbehauptungen aufstellte. Da solche Panikmache in den Medien zu einer verzerrten Sicht auf Cannabis beiträgt, reagiert der DHV auf diesen besonders schlechten Bericht eines öffentlich-rechtlichen Senders mit einem Protestmailer. Unter anderem wird in dem Bericht behauptet, THC sei Krebs fördernd und verursache Hirnkrankheiten. Auch das Märchen vom stark gestiegenen THC-Gehalt wird wieder aufgewärmt.“

http://www.hanfverband.de/protestmailer/mitmachen_9.html

Expertentreffen zu Cannabis. Am 30. November 2006 fand in Berlin auf Einladung der Drogenbeauftragten ein Expertentreffen zum Themenbereich Cannabis statt. Im Vordergrund des Expertentreffens stand die Frage, welche Konsequenzen aus den aktuell vorliegenden Informationen für die Versorgung der problematisch cannabiskonsumierenden Jugendlichen getroffen werden sollten. Erfreulicherweise kann auf eine ganze Reihe von positiven und erfolgreichen Ansätzen im ambulanten wie im stationären Bereich zurückgegriffen werden. Vorgestellt und diskutiert wurden zwei aktuelle Expertisen: (1) "Zugang zu jungen Cannabiskonsumentinnen und –konsumenten", erstellt von FOGS im Auftrag des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und (2) "Überblick über die aktuelle Forschungslage zu den Auswirkungen des Cannabiskonsums 1996 – 2006", erstellt von Prof. Thomasius und Dr. Petersen.
Folien der Vorträge und Abschlussbericht Expertise: Zugang zu jungen CannabiskonsumentInnen:

http://www.bmg.bund.de/nn_604826/DE/T [...] kte/Drogen-und-Sucht/Cannabis/Expertentreffen.html

Study Questions Marijuana As Gateway Drug. A study of drug use among young men suggests that those who used marijuana before trying alcohol or tobacco were about as likely to develop an addiction problem as those who drank or smoked before using marijuana, according to researchers who say the findings run counter to the "gateway" theory underlying much of U.S. drug policy. (jointogether, 6.12.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/study-says-marijuana-is-no.html

Predictors of Marijuana Use in Adolescents Before and After Licit Drug Use: Examination of the Gateway Hypothesis. Ralph E. Tarter et al. Am J Psychiatry 163:2134-2140, December 2006; doi: 10.1176/appi.ajp.163.12.2134. (Abstract)

http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/abstract/163/12/2134

Cannabis potency in Europe. LESLIE A. KING, CHLOÉ CARPENTIER2 and PAUL GRIFFITHS. Addiction, Volume 100 Issue 7 Page 884 - July 2005; doi:10.1111/j.1360-0443.2005.001137.x (Fulltext, open access)

http://www.blackwell-synergy.com/doi/full/10.1111/j.1360-0443.2005.001137.x


KOKA / KOKAIN


Cocaine, Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften:

Cytosolic proteomic alterations in the nucleus accumbens of cocaine overdose victims. N Tannu, D C Mash and S E Hemby. Molecular Psychiatry advance online publication 31 October 2006; doi: 10.1038/sj.mp.4001914 (Abstract)

http://www.nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/abs/4001914a.html

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/long-term-cocaine-use-alters.html

KOLUMBIENS ENERGY-BRAUSE - Die wahre Koka-Cola. Produkte aus den Blättern der Koka-Pflanze waren lange ein Tabu in Kolumbien. Inzwischen gibt es Kokawein, Kokatee, Kokakekse - und neuerdings Coca-Sek, einen Energiedrink, der auch international Schlagzeilen macht. Dem US-Getränkeriesen Coca-Cola gefällt das gar nicht. (Spiegel online, 20.11.06)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,447683,00.html

New York ist Kokain-Welthauptstadt. Rückstandmessungen im Hudson River deuten auf hohen Verbrauch in NY. Fachleute des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) legen internationale Vergleichsuntersuchung vor. (Spiegel online, 22.11.06)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,449928,00.html

Not cocaine, but made from coca. Some coca ointment on your arm? Bolivia's effort to market non-drug coca products, from cookies to tea. (AP, 7.12.06)

http://asap.ap.org/stories/1072272.s

Schweiz. Behandlung von Kokainabhängigen: Dieser Beitrag im BAG-Bulletin (51/2006, pdf, 899Kb, S. 1048-52) stellt die Hauptergebnisse einer Pilotstudie vor, in der ein Forschungsteam der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (upk), im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Einsatzmöglichkeit von Methylphenidat und kognitiv-behavioraler Gruppentherapie bei Kokain konsumierenden Opiatabhängigen untersucht hat. (infoset direkt, Ausgabe Januar 2007)

http://www.infoset.ch/webserv/webmod/getnewsletter.cfm?id=280


NIKOTIN


Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

Ärztlicher Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit“.

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Publikationen auf den Seiten des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37162&cf_session=dde3b001b125545c83b3d42be72e07b0

Neue Daten zu Passivrauchen und Infarkten. Passivrauchen hat in einer neuen US-Studie das Herzinfarkt-Risiko nicht-signifikant erhöht. Als Ursache werden Antirauchmaßnahmen diskutiert. (Ärztezeitung, 2.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=424905,4760,/medizin/rauchen

Rauchstopp - NICHT? NICHT MEHR? AUFHÖREN? EMOX ist die neue interaktive Website der Stiftung Berner Gesundheit für Jugendliche zum Thema Rauchen und Rauchstopp.

http://www.emox.ch/emox/main.php?name=default.php

What to do with a patient who smokes. Schroeder. JAMA. 2005 Jul 27;294(4):482-7. (Fulltext, open access)

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/294/4/482

Smoking trends among adolescents from 1990 to 2002 in ten European countries and Canada. Anne Hublet , Dirk De Bacquer , Raili Valimaa , Emmanuelle Godeau , Holger Schmid , Giora Rahav and Lea Maes. BMC Public Health 2006, 6:280; doi:10.1186/1471-2458-6-280.
Results: Daily smoking prevalence in boys in 2002 ranges from 5.5% in Sweden to 20.0% in Latvia. Among girls, the daily smoking prevalence in 2002 ranges from 8.9% in Poland to 24.7% in Austria. Three daily smoking trend groups are identified: countries with a declining or stagnating trend, countries with an increasing trend followed by a decreasing trend, and countries with an increasing trend. These trend groups show a geographical pattern, but are not linked to smoking prevalence. Over the 4 surveys, the sex ratio has changed in Belgium, Switzerland, and Latvia. (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-2458/6/280

General practitioners' beliefs about effectiveness and intentions to prescribe smoking cessation medications: qualitative and quantitative studies. Florian Vogt , Sue Hall and Theresa M Marteau. BMC Public Health 2006, 6:277; doi:10.1186/1471-2458-6-277 (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-2458/6/277

Kohlenmonoxid-Meßgerät soll Rauchern beim Aufhören helfen. Mit CO-Wert wird überprüft, wie stark jemand raucht - Motivation wird
Unterstützt. (Ärztezeitung online, 20.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/20/208a0908.asp?cat=/medizin/rauchen

Die Geräteserie Smokerlyzer hat sich in der klinischen Praxis bewährt und gilt weltweit unter Medizinern im Bereich der Forschung und Praxis der Raucherentwöhnung als Benchmark.

http://www.bedfont.com/smokerlyzer/german/professional/intro.html

Studie: Wenig rauchen reduziert Erkrankungsrisiko langfristig nicht. Auch wer seinen Zigarettenkonsum senkt, verringert damit das Risiko schwerer Erkrankungen oder eines frühzeitigen Todes langfristig nicht. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Norwegen, die am Dienstag im Fachblatt Tobacco Control (2006; 15: 472-480) der British Medical Association (BMA) veröffentlicht wurde. In der zwei Jahrzehnte laufenden Untersuchung mit rund 50.000 Teilnehmern waren Männer, die ihren Tabakkonsum mehr als halbierten, genauso anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und Krebs wie Raucher, die weiter ihr bisheriges Pensum rauchten. Ein überraschendes Ergebnis lieferte die Studie bei Frauen: Frauen, die die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten verringerten, waren sogar in höherer Gefahr, vorzeitig zu sterben. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.11.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26584

Health consequences of reduced daily cigarette consumption. Aage Tverdal and Kjell Bjartveit. Tobacco Control 2006;15:472-480; doi:10.1136/tc.2006.016246. Conclusions: Long-term follow-up provides no evidence that heavy smokers who cut down their daily cigarette consumption by >50% reduce their risk of premature death significantly. In health education and patient counselling, it may give people false expectations to advise that reduction in consumption is associated with reduction in harm. (Fulltext, open access)

http://tc.bmj.com/cgi/content/full/15/6/472

Smoking Cessation Intervention Benefits Patients With Psychotic Disorders. People with a psychotic disorder benefit from a smoking cessation intervention consisting of nicotine replacement therapy plus motivational interviewing/cognitive behavior therapy, according to a new study. (medscape.com, 30.11.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/548200?src=mp

Abstract:

http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/abstract/163/11/1934

Ratgeber-Autor Allen Carr stirbt an Lungenkrebs Der Brite Allen Carr, der Millionen Rauchern bei der Nikotinentwöhnung half, ist an Lungenkrebs gestorben. (Ärztezeitung online, 30.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=429849,4812,/medizin/rauchen

Lehrerhandbuch zum Thema Rauchen und Beratung von Rauchenden. Ergänzt werden diese Ergebnisse mit einem 3teiligen Lehrerhandbuch zu den Themen Rauchen und der Beratung von Rauchenden, die von der Universität Ulm erarbeitet wurden. Die Unterrichtseinheiten sind für Auszubildende in Pflegeberufen konzipiert. Diese Informationen können bei der Entwicklung von Schulungsprogrammen für das Krankenhaus-personal im richtigen Umgang mit Rauchern unterstützen. (Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser)

http://www.dnrfk.de/?page=276-0-0-0-1-1-8

Das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle hat eine Serie von Bildern über die Folgen des Rauchens auf den Organismus ins Netz gestellt.

http://www.tabakkontrolle.de/index.ph [...] =37312&cf_session=a92fbbfd5aafea458e0ae5bef27ef24f

Einschränkung des Zigarettenkonsums als Ausstiegshilfe. Den Zigarettenkonsum zu reduzieren. kann eine erfolgreiche Methode sein, um das Rauchen einzustellen. Dies erklären Forscher der University of Vermont, College of Medicine. Ein Artikel in der Dezemberausgabe des Fachblatts Nicotine and Tobacco Research berichtet von der Studie der Arbeitsgruppe (2006; 8, (6): 739 - 749). (Deutsches Ärzteblatt online, 13.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26776

Tabakentwöhnung - Newsletter des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Fortbildung und Gesundheitsförderung der Bundesärztekammer und dem Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) e.V. (Nr. 20, Dezember 2006). Die Ausgabe enthält eine Auflistung der Fortbildungstermine zur Tabakentwöhnung.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37412&cf_session=4e11fb2fff3de4e4d27302a80077f054

Tobacco harm reduction: an alternative cessation strategy for inveterate smokers. Rodu B, Godshall W. Harm Reduction Journal, 2006 3:37 (Fulltext, open access )

http://www.harmreductionjournal.com/


OPIATE / OPIOIDE


Changes in illicit opioid use across Canada. Benedikt Fischer, Jürgen Rehm, Jayadeep Patra, and Michelle Firestone Cruz. CMAJ 2006 175: 1385. (Fulltext, open access)

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/11/1385

Gleichmäßige 24-Stunden-Freigabe von Opioid durch neue Retardierung. Das Opioid Hydromorphon steht jetzt in einer Retard-Tablette zur Verfügung, die das Schmerzmittel gleichmäßig über 24 Stunden abgibt - unabhängig von der Nahrungsaufnahme. Die Abgabe erfolgt nach dem Osmose-Prinzip.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=423124,4819,/medizin/schmerz

COUNTRY PROFILES ON OPIOID AVAILABILITY NOW AVAILABLE. The Pain and Policy Studies Group (PPSG) website now offers Country Profiles that provide standardized information about opioid availability and key policy-related indicators for every country in the world. Pain & Policy Studies Group(PPSG), University of Wisconsin, Paul P. Carbone, Comprehensive Cancer Center, World Health Organization Collaborating Center for Policy and Communications in Cancer Care. (27.12.06)

http://www.painpolicy.wisc.edu/internat/countryprofiles.htm

Tolerance to opiate reward: role of midbrain IRS2-Akt pathway. Brandon K Harvey, Bruce T Hope and Yavin Shaham. Nature Neuroscience - 10, 9 - 10 (2007); doi:10.1038/nn0107-9 (Abstract)

http://www.nature.com/neuro/journal/v10/n1/abs/nn0107-9.html

 
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG

SUBSTITUTION ALLGEMEIN


Nach Redaktionsschluss erhielten wir noch folgende Mitteilung: Seit kurzem steht auf der Seite von http://www.pain-topics.org (-> Affiliates -> Europad -> see details) die aktuelle Ausgabe von Heroin Addiction and Related Clinical Problems (2006 (Dec), Vol. 8, No. 4) zum Download bereit (Fulltext, open access). Und das sind die Themen:
Combating the Stigma: Discarding the Label "Substitution Treatment" in Favour of "Behaviour-Normalization Treatment"
In the Service of Patients: The Legacy of Dr. Dole
Injecting Buprenorphine Tablets: A Manageable Risk
QTc Prolongation in Methadone Maintenance: Fact and Fiction
Methadone: Is It Enough?


Forschungsprojekt zur Substitutionsbehandlung. Zur Behandlung der Opiatabhängigkeit steht neben der drogenfreien ambulanten und stationären Therapie seit Ende der achtziger Jahre die Substitution als weitere Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Derzeit befinden sich ca. 60.000 Menschen in einer Substitutionsbehandlung.
Die Wirksamkeit der Substitutionstherapie ist gut belegt, die vorliegenden Erkenntnisse beziehen sich jedoch vor allem auf Beobachtungszeiträume von 1-2 Jahren. Hinsichtlich der Effekte von langfristigen Substitutionstherapien liegen bisher nur vereinzelte, meist ausländische Studien vor. Um mehr über Effekte der langfristigen Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger zu erfahren, schreibt das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der Ressortforschung eine öffentliche Bekanntmachung eines Interessenbekundungsverfahrens aus.

http://www.dhs.de/forschung_praevention.html

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_603 [...] ,property=publicationFile.pdf/Bkm-substitution.pdf

Ersatzstofftherapien sind wirksam - Forscher empfehlen Ausweitung und Optimierung! Das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden stellt anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (3.-5.11.2006) in Berlin die Ergebnisse der weltweit größten Multizenter-Verlaufsstudie (COBRA) an über 2.500 opiatabhängigen Patienten vor. Die Studie wurde als Projekt des BMBF Suchtforschungsverbunds ASAT durchgeführt.

http://www.cobra-projekt.de/presse.pdf

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/127012/

COBRA-Studie deckt gravierende Mängel bei der Betreuung substituierter Drogenabhängiger auf. Gölz, Jörg; Backmund, Markus; Gastpar, Markus; Wittchen, Hans-Ulrich. Drogenabhängigkeit: Unterversorgung und Fehlallokation. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 44 vom 03.11.2006, Seite A-2917

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=53285

Suchttherapie: Substitutionsmittel in der Cobra Studie - Effizienz der Substitutionsmittel. M.Bastigkeit in medizin.de, 4.9.06

http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/2832.htm

Substitutionslinks auf den Seiten des Cobra-Projekts:

http://www.cobra-projekt.de/Links.htm

Das COBRA-Projekt:

http://www.cobra-projekt.de

Neue Gesetze - Neue Versorgungsformen - Neue Chancen für die Substitutionstherapie. Konrad F. Cimander, Hannover, DGS-Kongress 2006. (ppt-Vortrag)

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) hat seinen Internetauftritt aktualisiert.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Ce Portail d'appui aux professionnels francophones est le fruit d'une étroite collaboration entre le Centre de recherche et d'aide pour narcomanes (Cran), l'International Center for Advancement of Addiction Treatment (ICAAT), et le Bureau de formation professionnelle continue de la Faculté de médecine de l'Université de Montréal.

http://www.txsubstitution.info/

Kanada. Pharmacists on front line of drug rehab. Hundreds of people trying to kick a drug addiction have been lining up at pharmacies in Cape Breton every day under an expanded methadone program. (cbcnews Canada, 10.10.06)

http://www.cbc.ca/canada/nova-scotia/story/2006/10/10/methadone-pharmacies.html

podcast. The Methadone Market. Alex Wodak, MD, world renowned leader in drug treatment, leads an interesting, exploratory discussion on Methadone as a failed market. He questions whether heroin consumption follows other marketing models (e.g alcohol), with disproportionate consumption - do 20% of heroin users consume 70% of heroin? And if so, should treatment be aimed predominantly at these individuals to combat crime and new converts. He poses the question as to how many people should receive methadone, buprenorphine and other treatments and even if those numbers were known, could demand be met? In the end, he concludes Methadone is a failed market worldwide because demand outstrips supply due outside influences (politics, cost, stigma, etc). (OpiateAddictionRx, 26.10.2006)

http://www.opiateaddictionrx.info/news/downloads/TheMethadoneMarket.mp3

Der alternde Patient in der Substitutionsbehandlung - Bericht vom Workshop auf dem 15.Jahreskongress der DGS in Berlin:

Hans-Georg Hoffmann, Fachambulanz Kiel: „Eigentlich könnte man den Workshop auch „Der alternde Arzt in der Substitutionsbehandlung“ nennen, es gibt vieles was die beiden Gruppen verbindet.“

Materialien zum Thema:

"Alte Junkies": Eine neue Herausforderung für die Drogenhilfe? (Kristin Ebert & Sabine Sturm in Akzeptanzorientierte Drogenarbeit/Acceptance-Oriented Drug Work. ISSN 1861-0110. Jahrgang 3 (2006)) (Volltext, open access)

http://www.indro-online.de/volume3.htm

http://www.indro-online.de/Ebert3_06.pdf

Methadone Medical Maintenance (MMM): Treating Chronic Opioid Dependence in Private Medical Practice - A Summary Report (1983–1998). EDWIN A. SALSITZ, M.D., HERMAN JOSEPH, PH.D., BLANCHE FRANK, PH.D., JOHN PEREZ, M.S., BEVERLY L. RICHMAN, M.D., NADIM SALOMON, M.D., MARCIA F. KALIN, M.D., AND DAVID M. NOVICK, M.D. THE MOUNT SINAI JOURNAL OF MEDICINE, October/November 2000, Vol. 67 Nos. 5 & 6
Veröffentlichung über die Gruppe von Patienten, die teilweise noch von M.Nyswander und V.Dole in das Programm aufgenommen wurden. (Fulltext, open access)

REVIEW: Substance misuse in the older population; A McGrath, P Crome and I B Crome; Postgraduate Medical Journal 2005;81:228-231 (Fulltext, open access)

http://pmj.bmj.com/cgi/content/full/81/954/228

The Potential Impact of the Baby-Boom Generation on Substance Abuse Among Elderly Persons. Thomas L. Patterson, Ph.D. and Dilip V. Jeste, M.D.; Psychiatr Serv 50:1184-1188, September 1999. (Fulltext, open access)

http://ps.psychiatryonline.org/cgi/content/full/50/9/1184

Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol und Benzodiazepinen im höheren Alter. Bei älteren Menschen wurde lange Zeit Substanzmissbrauch und -abhängigkeit – im Gegensatz zu früheren Lebensabschnitten – kaum thematisiert. Erst seit der Zunahme älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wurde diesem Aspekt in den letzten Jahren mehr Beachtung geschenkt. (Siegfried Weyerer in: SuchtMagazin Nr. 4, August 2003)

http://www.suchtmagazin.ch/text4-03.html

Schweiz. Die Suchtkranken kommen ins Alter. Die in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommene Szene ist nicht grösser, aber auch nicht kleiner geworden: Experten schätzen, dass es allein in Schaffhausen nach wie vor rund 300 Drogenabhängige gibt - wie seit Jahren. (Schaffhauser Nachrichten, 18.10.2006; ARUD -> Presse, -> Oktober 06)

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

"Junkies und Alkoholiker wollen das Zimmern nicht mit Hochbetagten teilen" (Curaviva, 23.10.2006; ARUD-> Presse, -> Oktober 06)

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

DrogengebraucherInnen im Alter. Abschlussbericht eines von JES NRW und der AH NRW gemeinsam initiierten Projekts. Der Bericht wurde von Dr. Axel Hentschel - inzwischen Vorstand JES NRW e.V. - erstellt. (JES-NRW, Dezember 2005)

http://www.trio-media.de/jesnrw/archiv.html

http://s128542404.online.de/down/hentschel2005_altenheim.pdf

Wiener Drogenbericht: Ersatz statt Entzug - Plus 30 Prozent bei Substitutionspatienten seit 2003. Die Zahl von Suchtkranken auf Drogen-Entzug geht in Wien zurück. Im Gegenzug steigt die Zahl der Patienten, die an Drogenersatzprogrammen (Substitution) teilnehmen, massiv. Das geht aus dem Donnerstag veröffentlichten Wiener Drogenbericht 2003-2005 hervor. (Die Presse, 17.11.06)

http://tinyurl.com/snhqa

IRAN: Opiate Use and Treatment. Dr. Mokri discusses opiate dependence and the impact of Islamic beliefs and political forces on treating addiction. (OpiateAddictionRx, PODCAST: Audio 14.59 min.)

http://www.opiateaddictionrx.info/news/downloads/IRANOpiateTreatment.mp3

ASTO-Handbuch. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hat als Ergebnis ihres von 2000 bis 2005 durchgeführten Projektes „Qualitätssicherung in der Ambulanten Substitutionstherapie Opiatabhängiger“ (ASTO) ein Handbuch zum Aufbau eines Qualitätsmanagements in diesem Bereich herausgegeben, dass sich an Ärzte richtet. Es kostet 30 Euro und kann bei der Ärztekammer bezogen werden:
Ärztekammer Westfalen-Lippe, Beratungskommission Sucht und Drogen, Gartenstraße 210-214, 48147 Münster, Tel.: 0251 929-2641, Fax: 0251 929-2649 bksucht@aekwl.de

The impact of substitution treatment in prisons – a literature Review. Anke Stallwitz and Heino Stöver. Hamburg/Bremen, 2006.

Treatment of polydrug-using opiate dependents during withdrawal: towards a standardisation of treatment. Kristensen O, Lolandsmo T, Isaksen A, Vederhus JK, Clausen T. BMC Psychiatry. 2006 Nov 15;6:54. (Fulltext, open access)

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&pubmedid=17107609

Robertson, J. R., et al. (2006) Addressing the efficacy of dihydrocodeine versus methadone as an alternative maintenance treatment for opiate dependence: a randomized controlled trial. Addiction, 101(12): 1752-1759.

http://www.ed.ac.uk/news/061208methadone.html

http://www.sciencedaily.com/releases/2006/12/061208101646.htm

Abstract:

http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1360-0443.2006.01603.x

Schweiz: Substitution in stationären Einrichtungen Kombinationstherapie mit Methadon. Welche Klientel nutzt das Angebot von Substitutionsbehandlung in ausstiegsorientierter stationärer Therapie und wie sieht die aktuelle Praxis aus? Diesen Fragen geht eine Studie des Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit nach. (Spectra 60, Dez. 2006)

http://www.bag.admin.ch/dokumentation/publikationen/01269/01277/index.html?lang=de


BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).

http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm

essex pharma GmbH München hat die Website für Subutex neu gestaltet.

http://www.subutex.de

Complications Relating to Intravenous Buprenorphine Abuse: A Single Institution Case Series. Andy KS Yeo, Chung-Yip Chan, Kok-Hoong Chia. Singapore Ann Acad Med Singapore 2006;35:487-91 (Fulltext, open access)

http://www.annals.edu.sg/pdf/35VolNo7200608/V35N7p487.pdf

Abuse of Prescription Buprenorphine, Regulatory Controls and the Role of the Primary Physician. Sze-Ming Chua, Tih-Shih Lee. Ann Acad Med Singapore 2006;35:492-5 (Fulltext, open access)

http://www.annals.edu.sg/pdf/35VolNo7200608/V35N7p492.pdf

USA. New Legislation Increases Number of Patients Allowed for Treatment With Buprenorphine. (Medscape Medical News, 20.12.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/549706


METHADON

Turning off the tap. Many drug users want to detox but can't face a difficult withdrawal from methadone. David Wright shares the difficult journey from his decision to become drug free. (drinkanddrugs.net, 6.11.06)

http://www.drinkanddrugs.net/features/nov0606/turning_off_the_tap.pdf

Schmerztherapie: FDA warnt vor Methadonüberdosierungen. Tödliche Methadonüberdosierungen veranlassen die FDA zu einer öffentlichen Warnmeldung (Public Health Advisory). Die US-Arzneimittelbehörde ermahnt die Ärzte, im Rahmen der Schmerztherapie daran zu denken, dass die schmerzlindernde Wirkung bei einigen Patienten nachlässt, lange bevor der Wirkstoff vom Körper abgebaut und ausgeschieden wurde. (Deutsches Ärzteblatt online, 28.11.06, mit Links zu den Originaltexten)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26587

http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/safety06.htm#Methadone

Kommentar von Robert Newman (New York): FDA „ADVISORY“ AND MANUFACTURER'S „PATIENT INFORMATION“ STATEMENT ON METHADONE FOR PAIN - FAR TOO LITTLE, FAR TOO LATE. (OpiateAddiction, 29.11.06)

http://opiateaddictionrx.blogspot.com/2006/11/fda-advisory-and-manufacturers-patient.html

Methadone Analgesia Safety Overview & Patient Instructions Handout. By: Stewart B. Leavitt, MA, PhD, released in October 2006, updated November 28, 2006.

http://www.pain-topics.com/pdf/Methadone_Safety_Overview&Handout.pdf

Methadone-Drug Interactions. Stewart B. Leavitt, MA, PhD, January 2006.

http://www.pain-topics.com/pdf/Methadone-Drug_Intx_2006.pdf

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

USA. Girls and drugs: a new analysis: recent trends, risk factors and consequences. Office of National Drug Control Policy.(ONDCP), 2006. A growing body of evidence documents the motivations and consequences of adolescent girls' drug use. A number of findings have shown that adolescent females display unique vulnerabilities that can lead to substance use. Furthermore, research reveals that drug abuse has a more profound impact on teen girls, both physically and psychologically.These studies can help us better understand the vulnerabilities, consequences, and factors that affect the risks of girls' substance abuse.

http://www.mediacampaign.org/pdf/girls_and_drugs.pdf

UK. Date-rape drugs may not be as prevalent as first thought, research has found. (BBC News, 16.11.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/6152646.stm

UK. RESULTS OF OPERATION MATISSE: A research study into the dynamics of alleged drug facilitated sexual assault (DFSA) cases has concluded that there is no evidence to suggest widespread use of the so called 'date rape drug' Rohypnol, and only limited traces of GHB were identified. (Association of Chief Police Officers, 15.11.06)

http://www.acpo.police.uk/news.asp

http://www.acpo.police.uk/pressrelease.asp?PR_GUID={C943F915-230B-4EF0-936D-DB81AC27AFE1}

UK. A study which reveals many sexually assaulted women may have had too much to drink rather than been drugged has sparked a debate over how much the victims themselves are to blame. (BBC News, 16.11.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/6153822.stm

Alcohol - rape study reignites the 'short skirt' theory. (alternet blog, 21.11.06)

http://www.alternet.org/blogs/peek/44593/

EMCDDA Annual Report 2006, selected issue 2: A gender perspective on drug use and responding to drug problems. (EMCDDA, November 2006)

http://issues06.emcdda.europa.eu/en/page013-en.html

Designing cigarettes for women: new findings from the tobacco industry documents. Carrie Murray Carpenter, Geoffrey Ferris Wayne and Gregory N. Connolly. Addiction, Volume 100 Issue 6 Page 837 - June 2005; doi:10.1111/j.1360-0443.2005.01072.x (Fulltext, open acccess)

http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1360-0443.2005.01072.x

Schweiz. SuchtMagazin ( 6/06), Schwerpunkt: "Rasen, Rausch und Risiko". "Riskantes und schnelles Autofahren: Erklärungsansätze für Geschlechtsunterschiede" von Janine Bosak.

http://www.suchtmagazin.ch/text6-06.pdf

http://www.suchtmagazin.ch/

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.
Unter dem Namen CANNABINOIDS gibt die IACM auf ihrer Webseite eine neue Zeitschrift in mehreren Sprachen heraus.

http://www.acmed.org/german/home.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-jcant.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm

"Cannabinoide und das Endocannabinoidsystem" (Franjo Grotenhermen
Cannabinoids 2006;1(1):11-16) wurde in CANNABINOIDS, Online-Fachmagazin der IACM, jetzt auch auf Deutsch veröffentlicht.

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-jcant.htm

Rimonabant, ein Cannabinoidrezeptorblocker, bessert Risikoprofil von Typ-2-Diabetikern. Das Diätmedikament Rimonabant, seit kurzem zur Gewichtsreduktion bei Adipositas zugelassen, hilft auch übergewichtigen Typ-2-Diabetikern abzunehmen. Die Wirkung war in einer großen randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2006; doi:10.1016/S0140-6736(06)69572-X) sogar stärker als erwartet, weshalb die Autoren eine periphere Wirkung vermuten, während die Editorialisten skeptisch bleiben. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.10.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26214

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606695718/abstract

Der Wirkstoff Rimonabant.

http://www.scienca.de/wiki/Rimonabant

Kanada: GW Pharmaceuticals beantragt Genehmigung für die Verwendung von Sativex bei Krebsschmerzen
Am 19. Oktober kündigten GW Pharmaceuticals und Bayer an, dass GW in Kanada einen Antrag für Ihren Cannabisextrakt Sativex gestellt hat, der auf eine Genehmigung für eine neue Indikation abzielt, für die Behandlung von Schmerzen bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs, die nicht ausreichend durch Opiate gelindert werden.
Nach der Pressemitteilung hat GW eine positive Phase-III-Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen in Europa abgeschlossen. Es handelte sich um eine multizentrische, Placebo-kontrollierte Studie. Die Patienten in der Studie litten an fortgeschrittenem Krebs und an Schmerzen, die nicht adäquat auf starke opiathaltige Medikamente ansprachen. Zusätzlich zur Studienmedikation nahmen alle Patienten ihre bisherigen Opiate und andere Schmerzmittel während der Studie weiter. Sativex erreichte eine statistisch signifikante Verbesserung der Schmerzen im Vergleich zum Placebo. 43 Prozent der Patienten erlebten unter Sativex eine Verbesserung um mehr als 30 Prozent, gemessen auf einer numerischen Skala.
Im Jahre 2005 ließ das kanadische Gesundheitsministerium Sativex für die symptomatische Linderung neuropathischer Schmerzen bei Erwachsenen mit multipler Sklerose zu. Kanada wurde das erste Land der Welt, in dem Sativex zugelassen wurde. (Quelle: IACM-Nachrichten vom 11.11.06)

http://www.gwpharm.com/news_press_releases.asp?id=/gwp/pressreleases/currentpress/2006-10-19/

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im deutschen Bundestag: Verwendung von Cannabis zu therapeutischen Zwecken. (Bundestagsdrucksache 16/1340)

http://www.cannabis-med.org/german/anfrage2006.pdf

Evaluation of herbal cannabis characteristics by medical users: a randomized trial. Mark A Ware, Thierry Ducruet and Ann R Robinson. Harm Reduction Journal 2006, 3:32; doi:10.1186/1477-7517-3-32. (Fulltext, open access)

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/32

Kassen sollen Krebspatienten Cannabispräparat erstatten. Die THC-Pharm GmbH (Frankfurt a.M.) hat die Stellungnahme des Brandenburger Gesundheitsministeriums zur Kostenübernahme des Cannabis-Medikamentes Dronabinol begrüßt. Das Ministerium hatte als Antwort auf einen offenen Brief von Hinterbliebenen eines Krebspatienten bestätigt, dass Dronabinol bei schweren Krankheitsverläufen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden kann. Dies wurde immer wieder von Krankenkassen bestritten, obwohl ein schon am 4.4.2006 ergangenes Urteil des Bundessozialgerichts (Az.: B1 KR 7/05 R) die Leistungspflicht der Krankenkassen für nicht zugelassene Medikamente bestätigte. (THC-Pharm, Pressemappe vom 17.11.06)

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=902603&firmaid=32151

Die THC-Pharm GmbH, bekannt als deutscher Originalhersteller von Dronabinol, den schmerzdämpfenden und krampflösenden reinen Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, hat sich über die Jahre zu einem etablierten Hersteller pharmazeutischer Referenzsubstanzen entwickelt. Die Internetseite der THC Pharm GmbH ist ein Informationsportal für Ärzte, Apotheker, Forscher und Patienten.

http://www.thc-pharm.de/

Cannabis - Mehr als nur ein Rauschmittel. Nach rund hundert Jahren Schattendasein in der Schmuddelecke wollen Forscher die Pflanze rehabilitieren. (Stuttgarter Nachrichten, 27.11.06; Chemische Rundschau 9.9.05)

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1302608

http://www.awl.ch/heilpflanzen/aktuell/cannabis/index.htm

Niederlande: Die Regierungen von Kanada, Deutschland und Italien sind an medizinischem Cannabis aus den Niederlanden interessiert
Nach einem Brief von Herrn H. Hoogervorst, Minister für Gesundheit, Sozialwesen und Sport der Niederlande, an das holländische Parlament sind die kanadische, die deutsche und die italienische Regierung an medizinischem Cannabis, das unter der Aufsicht des Gesundheitsministeriums produziert und in Apotheken des Landes verkauft wird, für die Verteilung von Patienten in ihren Ländern interessiert.
In seinem zweiseitigen Brief beschrieb Herr Hoogervorst die gegenwärtige Situation des medizinischen Cannabisprojektes und stellte fest, dass es mindestens ein weiteres Jahr lang fortgeführt werde. Unter bestimmten Voraussetzungen könnte es weitere vier Jahre andauern. Diese Entscheidung basierte auf einem Plan zur Entwicklung von Medikamenten durch ein Konsortium holländischer Firmen und auf einem Antrag von GW Pharmaceuticals, Sativex in den Niederlanden zuzulassen. Es ist zudem wichtig, dass die Kosten des Projektes zukünftig nicht weiterhin die Einnahmen übersteigen, wie dies gegenwärtig der Fall ist.
Bisher kaufen weniger Patienten als erwartet Cannabis in Apotheken. Zusätzliche Einnahmen kommen von nationalen und ausländischen Firmen, die Pflanzenmaterial kauften, um THC zu isolieren und pharmazeutische Produkte zu entwickeln. Zudem drückten die Regierungen von Kanada, Deutschland und Italien ihr Interesse aus, holländischen medizinischen Cannabis für ihre Patienten zu kaufen. Größere Einnahmen durch den Verkauf an Patienten und Firmen oder Regierungen würden es erlauben, den Preis für Apothekencannabis für holländische Patienten zu senken, stellte der Minister in seinem Brief fest. (IACM-Nachrichten vom 25.11.06)

Der Brief des Gesundheitsministers ist verfügbar unter:

http://www.minvws.nl/kamerstukken/gmt/2006/medicinale-cannabis.asp

US marijuana laws clamping the lid on pot research. Nature Medicine, December 2006 Volume 12 pp 1331 – 1434; doi:10.1038/nm1206-1335b

http://www.maps.org/sys/nq.pl?id=1100&fmt=page

Niederlande: Die Apotheke Hanzeplen in Groningen ist die erste holländische Cannabisapotheke. Sie verkauft medizinisches Cannabis, das von der Firma Bedrocan angebaut wird, für 6 Euro pro Gramm. Damit ist dieser Cannabis nicht teurer als in Coffee-Shops, jedoch preiswerter als normalerweise in den Apotheken. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Stichting Medicinale Cannabis und dem Büro für medizinischen Cannabis des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Sport. Patienten benötigen ein Rezept ihres Arztes. (IACM-Informationen vom 9. Dezember 2006)
Internetseite der Apotheke:

http://www.hanzeplein.nl

Moderater Cannabiskonsum hat einen positiven Effekt auf die Behandlung der Kokainabhängigkeit bei Patienten mit ADHD und Kokainabhängigkeit Nach einer Studie des staatlichen psychiatrischen Instituts von New York waren moderate/intermittierende Cannabiskonsumenten erfolgreicher bei der Abstinenz vom Kokainskonsum in einer Gruppe von 92 Kokain-abhängigen Patienten, die eine aktuelle ADHD-Diagnose (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) im Alter zwischen 25 und 51 Jahren aufwiesen, als andere Patienten. Sie nahmen an einer klinischen Studie mit Methylphenidat zur Behandlung der ADHD und der Kokainabhängigkeit teil. Die Studie untersuchte die Wirkungen des Cannabiskonsums auf die Fortführung der Therapie und die Abstinenz von Kokain.
In der 14. Woche lag der Anteil der an der Studie weiter teilnehmenden Patienten bei 24 Prozent bei Cannabis- Abstinenten, bei 57 Prozent bei den intermittierenden/moderaten Konsumenten und bei 39 Prozent unter den starken/regelmäßigen Konsumenten. Cannabiskonsum war zudem mit höheren Abstinenzraten vom Kokain assoziiert. Von den Personen, die einen intermittierenden Cannabiskonsum angaben, erreichten 39 Prozent eine Abstinenz von Kokain von zwei oder mehr Wochen, verglichen von nur 26 Prozent, die angaben, während der Behandlung keinen Cannabis zu konsumieren. Die Studie ist die erste, die die Verwendung von Cannabis auf das Behandlungsergebnis bei Patienten mit Kokainabhängigkeit untersucht hat. (IACM-Informationen vom 9. Dezember 2006)

Aharonovich E, Garawi F, Bisaga A, Brooks D, Raby WN, Rubin E, Nunes EV, Levin FR. Concurrent cannabis use during treatment for comorbid ADHD and cocaine dependence: effects on outcome. Am J Drug Alcohol Abuse. 2006;32(4):629-35.)

Schweiz: Parlament beschließt Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen für de medizinische Anwendung von Cannabis
Entsprechend einem Vorschlag der Gesundheitskommission des Nationalrats vom 4. Mai 2006 hat der Nationalrat, das Schweizer Parlament, am 20. Dezember beschlossen, das Verbot der medizinischen Verwendung von natürlichen Cannabisprodukten zu lockern.
In dem Vorschlag der Gesundheitskommission heißt es: "Die Kommission schlägt vor, dass mit einer Ausnahmebewilligung des BAG (Bundesamt für Gesundheit, Gesundheitsministerium) eine beschränkte medizinische Anwendung von Betäubungsmitteln des Wirkungstyps Cannabis im Einzelfall neu ermöglicht werden soll. Gleichzeitig kann die Substanz dem Arzneimittelregime des schweizerischen Heilmittelinstituts unterstellt werden, sobald das entsprechende Betäubungsmittel als Wirkstoff in einem Arzneimittel eingesetzt wird, welches über eine Zulassung des schweizerischen Heilmittelinstituts verfügt. Die Ärzte könnten dann dieses Arzneimittel für die zugelassene Indikation verschreiben." (aus: IACM-Informationen vom 23. Dezember 2006; Quelle: Sitzungsprotokoll des Nationalrates vom 20. Dezember 2006, Parlamentarische Initiative der Gesundheitskommission vom 4. Mai 2006)

http://www.admin.ch/ch/d/ff/2006/8573.pdf

THC reduziert Augeninnendruck und verbessert die Durchblutung im Auge. Nach Forschung an der Universität Aachen (Deutschland) reduzierte eine orale Einzeldosis von 7,5 mg THC, die acht gesunden Ärzten in einem Selbstversuch verabreicht worden war, den Augeninnendruck (AID) und verbesserte die Durchblutung in der Netzhaut. Die Werte waren vor und zwei Stunden nach der THC-Gabe gemessen worden.
THC führte zu einer signifikanten mittleren Reduzierung des AID von 13,2 mm Hg auf 11,8 mm Hg. Die Dauer der Passage des Blutes von den Arterien zu den Venen in der Netzhaut verringerte sich signifikant von durchschnittlich 1,77 Sekunden auf 1,57 Sekunden. Der systemische Blutdruck und die Herzfrequenz wurden nicht signifikant beeinflusst. Die Forscher folgerten, dass "Cannabinoide, deren Fähigkeit zur Reduzierung des AID bereits bekannt war, zu einer Zunahme der retinalen Hämodynamik führen können. Dies könnte bei Durchblutungsstörungen des Auges, inklusive Glaukom, nützlich sein." (aus: IACM-Informationen vom 6. Januar 2007)

(Quelle: Plange N, Arend KO, Kaup M, Doehmen B, Adams H, Hendricks S, Cordes A, Huth J, Sponsel WE, Remky A.; Dronabinol and retinal hemodynamics in humans. Am J Ophthalmol 2007;143(1):173-4.)

Kurzfassung unter: http://www.cannabis-med.org/studies/study.php

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist:

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelle [...] one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.29

Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf

Fort- und Weiterbildungskalender des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen.

http://fdr-online.info/pdf/Veranstaltungskalender%201-06.pdf

Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.

http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf

Fortbildungstermine des Netzwerkes Rauchfreie Krankenhäuser.

http://www.dnrfk.de/files/7/

Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt

Internationaler Veranstaltungskalender von OpiateAddictionRx (NY):

http://www.opiateaddictionrx.info/resources/calendar.html

Internationaler Veranstaltungskalender von Drug War Chronicle.

http://stopthedrugwar.org/event

Weitere Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen 2007:

Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen – die Sucht der Moderne?! Veranstaltet von GVS – Gesamtverband der Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ort: Schwerin, Helios-Kliniken. Datim: 24.1.07.

Correlation, the European Network Social Inclusion and Health, announces a number of seminars:
Outreach: Lessons learned – challenges ahead, 22.-24.2.2007, Helsinki
For more details and registration, please register via the website

http://www.correlation-net.org/

XXX. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Aachen, 14.-17.3.07.

http://www.dgkjp-kongress.de/kongressprogramm.jsp

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007. Thema: Harm-Reduction – coming of age.

http://www.harmreduction2007.org

The long-awaited 7th International Conference on Pain & Chemical Dependency will be held in New York City, June 21-24, 2007. This unique event is designed for physicians, allied health professionals, and scientists who have an interest in the relationship between pain management and substance abuse or addiction.

http://www.iapcd.org/

The European Association of Addiction Therapy - Third Annual Conference. 10-12 September 2007, Vienna. Austria.

http://www.eaat.org/

Vorläufiges Programm, Call for Abstracts etc:

4. IACM-Kongress zu Cannabinoiden und Medizin am 5.-6.
Oktober 2007 in Köln.

http://www.iacm-conference2007.org

XIXth World Congress of World Association for Social Psychiatry, Prague, Czech Republic, October 21-24, 2007.

http://www.wasp2007.cz/Text/welcome-letter

 
HARM REDUCTION

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Der nächste Weltkongress der IHRA wird kommendes Jahr (13.-17.5.07) in Warschau stattfinden. Bei Anmeldung bis zum 15.Januar müssen nur ermäßigte Kongressgebühren bezahlt werden.

http://www.harmreduction2007.org/

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker,
Montefiore Medical Center/Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Vancouver's INSITE, North America's First Safe Injecting Site (SIS). David Marsh, MD, Medical Director of INSITE, presents the first three years of experience at the ground breaking program. (OpiateAddictionRx, Audio:MP3 (13.28 minutes))

http://www.opiateaddictionrx.info/news/podcasts.html

San Francisco. THE CITY'S COST OF A LIFE REDEEMED. Midnight in the Tenderloin, and Georgia Mitchell sat in her wobbly wheelchair at her usual street corner. The other homeless people had wandered off to sleep in alleys. Mitchell was shaking, having not eaten or shot heroin all day, facing another night alone on the concrete. "How come my life is like this?" she wailed, waving her bony arms. "Nobody cares."
She was wrong. Today, two years and four months after that June night on the sidewalk, the 55-year-old Mitchell is clean of heroin, healthy, and has a safe place to live in downtown San Francisco. She is an example of how redemption can come for even the most desperate, with the help of a determined social worker given the resources to do the job. (San Francisco Chronicle, 29.10.06)

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2006/10/29/MNGUJM26N01.DTL

Thailand: AIDS Lingers Behind Bars. "It was in the aftermath of Thailand's 1991 coup that the country staged its greatest battle in the war on AIDS. Martial law blew in where bureaucracy could only tiptoe, rolling out the famously successful 100% condom campaign in brothels (where only protected sex was sold), in schools (where condom competitions were held), on the bodies of water buffalo (where family planning slogans were painted), and over sensitivities that until then had made the condom barely known, rarely used, and generally taboo in parts of Thailand...Yet, of those few places, one was prison, where some believe Thailand's AIDS problem truly began and where, 15 years and another coup later, sensitivities remain and perhaps some of the nation's greatest remaining AIDS risks linger." (The Bangkok Post, 29.10.2006)

http://www.bangkokpost.com/291006_Perspective/29Oct2006_pers001.php

Harm reduction services for British Columbia's First Nation population: a qualitative inquiry into opportunities and barriers for injection drug users. Wardman D, Quantz D; Harm Reduction Journal, 2006 3:30 (11.10.2006)

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/30

South Africa Said To Change Stance on AIDS. "We are now witnessing the emergence of a united front of government, civil society and communities in a common effort," said Sipho Mthathi, general secretary of the AIDS activist group Treatment Action Campaign.
(Associated Press, 8.11.2006)

http://news.yahoo.com/s/ap/20061108/ap_on_he_me/south_africa_aids

Reducing injecting related harm: consensus statement on best practice. UK Harm Reduction Alliance, National Needle Exchange Forum, Exchange Supplies. London: UKHRA, 2006. 4p.
This best practice guidance has been produced in response to the increasing numbers of requests for a document to set out the principles by which needle and syringe supply should be organised.

http://www.ukhra.org/statements/consensus_statement_on_best_practice.html

Düsseldorf. Erste Fixerstube eröffnet. (Rheinische Post, 14.11.06)

http://www.rp-online.de/public/article/regional/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/376095

The need to promote public health in the field of illicit drug use. Mark A. Wainberg. CMAJ 2006 175: 1395.

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/11/1395

Summary of findings from the evaluation of a pilot medically supervised safer injecting facility. Evan Wood, Mark W. Tyndall, Julio S. Montaner, and Thomas Kerr. CMAJ 2006 175: 1399-1404.

http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/175/11/1399

Positive Erfahrungen mit medizinischer i.v-Drogenabgabe in Kanada. Vancouver - Kanadische Drogenexperten warnen vor der Schließung der „Safer injection facilities“ in Vancouver, der einzigen und weltweit einer der ersten medizinischem Abgabestellen für Heroin und Kokain an Süchtige. Im Canadian Medical Association Journal fassen sie die bisherigen Ergebnisse zusammen. Statt Heroin und Kokain konsumieren Drogenabhängige in Kanada heute vermehrt medizinische Opioide. (Deutsches Ärzteblatt online, 21. 11.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26473

Österreich. Für und wider Drogen-Konsumräume. Bewährtes Modell aus Westeuropa wird in der Steiermark vorsichtig andiskutiert. (Der Standard, 29.11.06)

http://derstandard.at/?url=/?id=2674248

As India tops with world's largest number of HIV cases, new strategy targets drug users. (AP, 30.11.06)

http://in.news.yahoo.com/061129/210/69txx.html

Schweiz. „Die Schadensminderung leidet unter ihrem eigenen Erfolg“. Vor 20 Jahren öffnete in Bern an der Münstergasse das Fixerstübli seine Tore – ein geschützter Ort, an dem sich Drogenabhängige ihr Heroin spritzen konnten. Das Pionierprojekt fand bis weit über die Landesgrenzen hinaus grosse
Beachtung. Jakob Huber, Geschäftsleiter von Contact Netz, erinnert sich an die “Geburtsstunde der Schadensminderung” und erzählt von ungelösten Problemen in der Betreuung drogenabhängiger Menschen. (Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andereDrogenprobleme, Zeitschrift Standpunkte, Ausgabe 5/06)

http://www.sfa-ispa.ch/DocUpload/Stp_05_06_schadensminderung.pdf

NEW SAFETY FIRST BOOKLET. Marsha Rosenbaum's popular booklet for parents and other adults who care about the health and safety of teenagers, and who are willing to look beyond convention for pragmatic strategies, has been fully updated for 2007.

http://www.drugpolicy.org/docUploads/safetyfirst.pdf

WHO - Meeting Held on Access to Controlled Medications. In September 2006, the World Health Organisation (WHO) convened a two-day global consultation meeting in Geneva, Switzerland to discuss access to controlled medications, especially opiate-based medicines. Across the world, millions of people are being denied access to effective pain management and substitution treatments, due to the international conventions controlling opiates. The WHO's “Access to Controlled Medications Programme” aims to correct this situation, and IHRA was represented at the meetings by the vice chair Mukta Sharma. (IHRA-Newsletter, December 2006)

http://www.ihra.net/News#MeetingHeldonAccesstoControlledMedications

Injection Drug Use Slowly Infiltrates Africa - Abuse remains a hidden problem in most countriesAfrica has long been considered largely free of injection drug use, but this is changing at an alarming rate. It is reported that injection drug use is increasing dramatically in coastal countries such as Egypt, Kenya, Mauritius, Nigeria, South Africa and Tanzania. (OhmyNews, 7.12.06)

http://english.ohmynews.com/articleview/article_view.asp?no=333180&rel_no=1

Australien. Injecting room 'not bad' for crime. (Sidney Morning Herald, 21.12.06)

http://www.smh.com.au/articles/2006/12/21/1166290656904.html

USA/Fentanyl. Harm Reduction Experts Call for Public Health Response to Overdose Deaths. Overdoses Can Be Prevented Through Narcan Distribution and Education. (-> news)

http://www.harmreduction.org/

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

THE WORLD DRUG REPORT 2006 (UNODC, Vienna, November 2006)

http://www.unodc.org/unodc/world_drug_report.html

Kanada/Vancouver. CONSIDER LEGALIZING DRUG USE, PANEL SAYS - One of two options given to Premier. A blue-ribbon advisory group to British Columbia Premier Gordon Campbell has offered the government two choices for dealing with crime and illegal drugs: Consider lobbying for legalization or go for an all-out war on drugs. („Reducing Crime and Improving Criminal Justice in British Columbia: Recommendations for Change“)

http://www.bcprogressboard.com/index.php

Drug War Chronicle (“world's leading drug policy newsletter”) hat seinen Internetauftritt modernisiert.

http://stopthedrugwar.org/

BECKLEY REPORT 11 - THE FUNDING OF THE UNITED NATIONS OFFICE ON DRUGS AND CRIME; AN UNFINISHED JIGSAW. This report aims to provide a broad and accessible summary of the UNODC funding situation since 2002. It includes an outline of the budget process, sources of funding and recent spending patterns. The authors also explore some of the negative consequences resulting from the current funding dynamic and argue that problems associated with limited UNODC funding from the UN regular budget are being exacerbated by donor's increasing proclivity to earmark their voluntary contributions. Within this context the report draws some conclusions and offers some recommendations that may go some way to assist the UNODC to reach its full potential as an efficient channel for multilateral action on drugs.'

http://www.internationaldrugpolicy.net/reports/Beckley_Report11.pdf

After Lebanon War, Israeli Cannabis Prices Spike. During last summer's 34-day war between Israel and Hezbollah in Lebanon, some Israeli hash smokers called for a boycott of Lebanese hash. Now that hostilities have ceased, however, Israeli hash heads have a new problem: The stuff is just too damned expensive. (Drug War Chronicle, Issue 460, 3.11.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/460/after_lebanon_war_israeli_cannabis_prices_spike

Africa: As Marijuana Growing Expands, Swaziland Begins to Ponder Hemp. Faced with agricultural crisis and an irrepressible and growing marijuana farming sector, the southern African kingdom of Swaziland is now considering the production of another form of cannabis -- hemp. "Swazi Gold," as the locally produced pot is known, is a valuable commodity, fetching up to $5,000 a pound in the European market, and with growers of traditional crops such as cotton and sugar seeing tough times because of falling prices, generations-old, small-scale, traditional marijuana cultivation is being transformed into a major cash crop in the economically staggering nation. (Drug War Chronicle, Issue 460, 3.11.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle460/swaziland_marijuana_growing_and_hemp_talk

Neapel. AS MOB MOVES FROM CIGARETTES TO DRUGS, VIOLENCE RISES. (New York Times, 8.11.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1509.a09.html

Die Macht der Drogen. Der Krieg gegen illegale Rauschmittel scheint nie zu enden. Ständig wechseln die Fronten und der globale Handel bringt Drogen in mehr Länder denn je. Der italienische Autor und Fotograf Alessandro Scotti hat mehrere Jahre lang ihren Weg von den Anbaugebieten bis zu den Konsumenten verfolgt. (Geo, 14.11.06)

http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/51886.html

Thailand: Call To Re-Examine Drugs War Killings. (The Bangkok Post, 14.11.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1538.a04.html

Thailand. THAKSIN 'MUST BE TRIED FOR DEATHS'.The National Human Rights Commission (NHRC) and the Lawyers Council of Thailand are pressing the government to ratify the convention on the International Criminal Court so deposed prime minister Thaksin Shinawatra could be tried for crimes against humanity over his controversial anti-drugs campaign. (The Bangkok Post, 19.11.06, 2.12.06 und 5.12.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1578.a09.html

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1649.a02.html

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1650.a05.html

Spanien. High-Tech gegen Drogen. Neue mobile Radarstation spürt tonnenweise Schmuggelware auf. (Costa Blanca Rundschau, 24.11.06(?))

http://www.cbrundschau.com/secciones/ [...] 79&pIdSeccion=4&pIdNoticia=5749&pVar=1164276427253

UNODC - Regional Office for Central Asia recently issued its report on "Drug Abuse in Central Asia - Trends in Treatment Demand 2003 - 2005".

English version:

http://www.unodc.org/pdf/uzbekistan/TDI_Trends_CA.pdf

Russian version:

http://www.unodc.org/pdf/uzbekistan/TDI_Trends_CA_Rus.pdf

Opiumanbau: Warum der Krieg gegen Drogen sinnlos ist. Es ist noch nie gelungen, Drogenkonsum zu verhindern. Die Lust am Rausch ist eine anthropologische Konstante, fast so mächtig wie die Sexualität. Will man sie unterdrücken, fördert man Kriminalität und soziales Elend. Eine Legalisierung von Drogen würde die Zahl der Verbrechen drastisch reduzieren, der Mafia die wichtigste Ressource entziehen und die Schlagkraft der Polizei erhöhen. (Die Welt, 15.12.06)

http://www.welt.de/data/2006/12/15/1145688.html


MITTLERER OSTEN

Iran

Im Teufelskreis der Süchte. Der Iran ist die Hauptroute für Drogenschmuggel von Afghanistan und Pakistan in die Türkei. Drogen und Aids gehören zu den größten Problemen im Iran. Der "Gottesstaat" geht allerdings erstaunlich pragmatisch damit um. (Wiener Zeitung, 1.12.06)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=259779

Irak

Soldiers say drug use is an increasing problem in Iraq. (Philadelphia Inquirer, 3.12.06)

http://www.philly.com/mld/inquirer/news/nation/16149499.htm

Afghanistan

The World Bank and the United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC): Afghanistan's Drug Industry: - Structure, Functioning, Dynamics, and Implications for Counter-Narcotics Policy.

http://www.worldbank.org/afghanistanopium

http://www.unodc.org/pdf/Afgh_drugindustry_Nov06.pdf

Poppies for Peace: Reforming Afghanistan's Opium Industry. (The Washington Quarterly. Peter van Ham and Jorrit Kamminga. Winter 2006/07, Vol. 30, No. 1, Pages 69-82)

www.twq.com/07winter/docs/07winter_vanham.pdf

http://www.twq.com/07winter/index.cfm?id=234

Afghanische Rekorde. (FAZ, 29.11.06)

http://tinyurl.com/txksr

Laut Berliner Unteroffizier stehen deutsche Soldaten in Afghanistan
unter Drogen. (ngo-online, 6.11.06)

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14668

Zehn Abhängige an einer Nadel. Rapider Anstieg des Drogenkonsums und von HIV-Infektionen in Afghanistan. (junge welt, 27.11.06)

http://www.jungewelt.de/2006/11-27/023.php

Opium money corrupting Afghan society. By ANTONIO MARIA COSTA (executive director of the U.N. Office on Drugs and Crime, UNODC, 27.11.06).

Afghan corruption 'strengthens grip' of drugs mafia. (Financial Times, 28.11.06)

http://www.ft.com/cms/s/d7ae70aa-7e85-11db-84bb-0000779e2340.html

World Bank-UN Report Offers Grim Assessment of Afghanistan Opium Battle, Says Winning Will Take Decades, Not Years. (Drug War Chronicle, Issue 463, 1.12.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] nk_UN_report_afghan_opium_battle_decades_not_years

Zäher Kampf gegen Afghanistans Opium. Pessimistischer Bericht der Uno und der Weltbank. (Neue Zürcher Zeitung, 2.12.06)

http://www.nzz.ch/2006/12/02/al/articleEPIJU.html

Five years after the fall of the Taliban, the police force in Afghanistan is largely incapable of carrying out routine law enforcement work, a U.S. report found. (New York Times, 4.12.06)

http://www.nytimes.com/2006/12/04/world/asia/04police.html?_r=1&th&emc=th&oref=slogin

Der Politologe Michael Staack rät der NATO dringend zu einem Strategiewechsel in Afghanistan. Auch im Süden des Landes müssten klare Prioritäten für den Wiederaufbau gesetzt werden, sagte der Professor an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. Die Militärs müssten deutlich machen, dass sie Schutzmacht und nicht Besatzer seien. (Deutschlandfunk, 29.11.06)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/568706/

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2006/11/29/dlf_200611291218.mp3

Afghanistan und das Heroinmonopol. (Markus Born bei telepolis, 4.12.06)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24122/1.html

Losing Ground - Drug Control and War in Afghanistan. Trans National Institute, Amsterdam, Drugs and Conflict Debate papers No. 15, December 2006.

http://www.tni.org/reports/drugs/debate15.htm

Five years after the Taliban's fall, Afghanistan's economy is hooked on opium, but CARE's new policy brief warns against "quick fixes" to the nation's drug trade. (7.12.06)

http://www.care.org/newsroom/articles/2006/12/afghanistan_opium_brief.pdf

Afghanistan-Experten warnen vor repressiver Drogenpolitik. Die USA planen, Mohnfelder in Afghanistan mit Herbiziden zu vernichten. Experten warnen vor fatalen Konsequenzen: Der Mohnanbau verringere sich so nicht, dafür werde aber die Wut der Bevölkerung auf den Westen angeheizt. (Deutsche Welle, 15.12.06)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2271549,00.html

Afghan Opium Dilemma Sparks New Calls for Alternative Development, "Normalizing" the Poppy Crop. (Drug War Chronicle, Issue 467, 5.1.07)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] calls_alternative_development_normalize_poppy_crop


AMERIKA

USA
Atlanta. Three undercover Atlanta police officers who kicked in the door of an elderly Atlanta woman to serve a no-knock search warrant for drugs were shot and wounded when the woman opened fire on the intruders. They returned fire, killing 92-year-old Kathryn Johnston inside her home. (Drug War Chronicle, Issue 462, 11/24/06; The Atlanta Journal-Constitution, 23.11.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/462/woman_92_shot_by_atlanta_police_in_drug_raid

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1587.a02.html

'No-Knock' Drug Raids Challenged After Shooting of Elderly Woman. (Join Together, 1.12.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/no-knock-drug-raids.html

Die meisten Gefangenen weltweit leben in US-Gefängnissen. (c6-magazin.de, 10.12.06)

http://www.c6-magazin.de/news/?neuigkeit=1957

Pot is called biggest cash crop. The $35-billion market value of U.S.-grown cannabis tops that of such heartland staples as corn and hay, a marijuana activist says. (LA Times, 18.12.06)

http://www.latimes.com/news/local/la-me-pot18dec18,0,5264617.story

Staat soll mit Cannabis Cash machen. (Spiegel online, 18.12.06)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,455247,00.html

Marihuana ist das wichtigste US-Agrarprodukt. (Die Welt, 19.12.06; Welt am Sonntag, 20.12.06)

http://www.welt.de/data/2006/12/19/1151257.html

http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151649.html

Marijuana Production in the United States (2006) by Jon Gettman. The Bulletin of Cannabis Reform, December, 2006, Issue Number 2.

http://www.drugscience.org/bcr/

This Is Your Brain on Drugs, Dad. According to the Centers for Disease Control and Prevention, the number of Americans dying from the abuse of illegal drugs has leaped by 400 percent in the last two decades, reaching a record 28,000 in 2004. The F.B.I. reported that drug arrests reached an all-time high of 1.8 million in 2005. The Drug Abuse Warning Network, a federal agency that compiles statistics on hospital emergency cases caused by illicit drug abuse, says that number rose to 940,000 in 2004 - a huge increase over the last quarter century. (New York Times, 5.1.07)

http://www.nytimes.com/2007/01/03/opinion/03males.html?pagewanted=1&_r=1


Lateinamerika

Bolivien. COCA GROWERS RESIST BOLIVIA CRACKDOWN. Indigenous coca farmers who helped put President Evo Morales in power are violently resisting even the token eradication efforts demanded by the United States to avoid Bolivia's decertification as a country cooperating against drug trafficking. (Washington Times, 28.10.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1456.a11.htm

Bolivien. Was Kokabauern erzählen. Es gibt zwei große Koka-Anbaugebiete in Bolivien. Im einen ist es legal Koka anzubauen, dafür bekommt man Rückenschmerzen. Im anderen wuchert der Kokastrauch, doch es stören die Mücken. Zwei Bauern erzählen. (Deutsche Welle, 25.11.2006)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2247932,00.html

Bolivien. Bolivian leader's coca plan pleases no one. On a steep slope in the Andes' eastern foothills, Paolina Quispe choked back tears as soldiers yanked her coca plants one by one from the dry soil.
A year ago she voted for Evo Morales, head of the coca growers' unions. But she says he has changed since becoming president. "Most people here say Evo has tricked us, Evo has sold us out," said Quispe, 28.
Quispe and many other coca farmers as well as officials in Washington assumed during Morales' campaign that his victory would mean an end to years of coca eradication efforts. But the reality is more subtle, as Morales has taken a middle path - attacking cocaine while gamely charting a new course for the leaf that Bolivians have chewed for millennia as a mild stimulant. (SEATTLE POST-INTELLIGENCER, 8.12.06)

http://seattlepi.nwsource.com/national/295208_bolivia08.html

Kolumbien. SHARED RESPONSIBILITY. Shared Responsibility is a Colombia-led initiative for illicit-drug producing and consuming countries to work on shared solutions to the threat that cocaine production, trafficking and abuse poses to the world.

http://www.sharedresponsibility.gov.co/

Costa Rica. 3,5 Tonnen Kokain in U-Boot entdeckt. Die Drogenschmuggler werden immer raffinierter. Die Küstenwache von Costa Rica hat jetzt erstmals ein U-Boot beschlagnahmt, welches zum Drogenschmuggel in die USA benutzt wurde. Entdeckt wurde das offenbar selbst gebaute U-Boot, das 3,5 Tonnen Kokain an Bord hatte, 166 Kilometer vor der Küste von Costa Rica. (Kronenzeitung, 22.11.06)

http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/S28/object_id__57286/hxcms/

Kolumbien. Kein Erfolg für die USA im Kokain-Krieg. Trotz Einsatz von Militär und Chemie floriert die Drogen-Mafia in Kolumbien. Mit milliardenschwerem Einsatz gelingt es den USA und der Regierung Uribe nicht, der Kokain-Mafia in Kolumbien Herr zu werden. Auf dem Rücken der Kolumbianer wird eine untaugliche Strategie durchgezogen. Dank Drogen-Milliarden haben Guerilla und Paramilitärs kein Interesse an der Beendigung des bewaffneten Konflikts. (Neue Zürcher Zeitung, 22.11.06)

http://www.nzz.ch/2006/11/22/al/articleENBED.html

Mexiko. Brutaler Krieg um Drogen. (Süddeutsche Zeitung, 27.11.06)

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/900/92808/

Mexico launches drugs crackdown. Thousands of Mexican troops are patrolling the streets in Michoacan state in an anti-drug trafficking drive ordered by President Felipe Calderon. (BBC, 12.12.06)

http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/6174469.stm

Diplomatische Zerreißprobe zwischen Ecuador und Kolumbien. Ecuador zieht Botschafter wegen Versprühens eines Totalherbizids an der Grenze zurück - Kolumbien will in Ecuador Koka-Pflanzungen entdeckt haben. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Ecuador und Kolumbien befinden sich auf dem Tiefstand. Anlass ist die seit Wochen andauernde Versprühung von Glyphosat, einem Totalherbizid, entlang der ecuadorianischen Grenze. Während Kolumbien dem Nachbarland vorwirft, auf ecuadorianischem Territorium 15 Hektar Kokapflanzungen zu dulden, wirft der ecuadorianische Außenminister der kolumbianischen Regierung vor, Ecuador unter Angabe falscher Tatsachen zur Beteiligung am Plan Colombia zwingen zu wollen. (Leonie Fuhrmann, Telepolis, 29.12.06)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24324/1.html

Brasilien. ATTENTATSSERIE IN RIO - Drogenmafia tötet 18 Menschen. (Spiegel online, 28.12.06)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,456910,00.html

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

High effectiveness of self-help programs after drug addiction therapy. John-Kåre Vederhus and Øistein Kristensen, BMC Psychiatry 2006, 6:35. doi:10.1186/1471-244X-6-35. (Fulltext, open access)

http://www.biomedcentral.com/1471-244X/6/35

AVWG: Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel. Seit dem 1. Juli 2006 können besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung befreit werden. Hier finden Sie eine aktuelle und vollständige Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel – wahlweise auch mit Suchfunktion:

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene über Recherchen in medizinischen Datenbanken an.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/service/kurs/index.html

Mehr Flexibilität: Bundestag beschließt neues Vertragsarztrecht
„Wir machen den Arztberuf attraktiver“, erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Deutschen Bundestag. Anlass war die Verabschiedung des Gesetzes zur Änderung des Vertragsarztrechtes. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] mitteilung/dokumente/2006_4/pm_2006-10-27-123.html

Aktualisiert: Übersicht Medizinische Versorgungszentren. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben:

http://www.die-gesundheitsreform.de/z [...] dizinische_versorgungszentren/beispiele/index.html

Der „Harrison“, die Rote und die Gelbe Liste, das MSD-Manual u.a. Nachschlagewerke – online und kostenlos bei Univadis (Anmeldung erforderlich).

http://www.univadis.de/medical_and_more/Books

ENCARE (European Network for Children Affected by Risky Environments within the Family) ist ein europäisches Netzwerk, das gegründet wurde um Fachleute, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien arbeiten, zu informieren, zu unterstützen und zu vernetzen.

http://www.encare.de/

MARIANNE VON WEIZSÄCKER FONDS: Integrationshilfe für ehemals
Drogenabhängige e.V.

http://www.weizsaecker-stiftung.de/

Zur symbolischen und politischen Funktion des Drogenkonsums, vorgelegt von Diplom-Pädagoge Walter Seubert aus Berlin, Fakultät I – Geisteswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie - Dr. phil. - genehmigte Dissertation (Berlin 2005).

http://edocs.tu-berlin.de/diss/2005/seubert_walter.pdf

UK. The Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures & Commerce (RSA) hat eine Online-Umfrage durchgeführt, was die britische Bevölkerung über Drogen denkt.

http://www.rsa.org.uk/journal/article.asp?articleID=829

Der BKK Bundesverband hat eine Broschüre zum Thema "Psychisch krank im Job. Was tun?" herausgegeben. Sie können diese Broschüre entweder von der Internetseite der BKK downloaden oder kostenfrei bei der BKK bestellen.

http://www.bkk.de

Vernetzte Betreuung von Suchtkranken. Ein Integrationsvertrag soll die Zusammenarbeit bei der Therapie von Suchtkranken verbessern. Die IKK Nord und die IKK Direkt haben dafür im Fachkrankenhaus Nordfriesland (Bredstedt) einen Vertragspartner gefunden. (Ärztezeitung online, 17.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=427300,4792,/medizin/sucht

Siegburg. FOLTER-MORD IM GEFÄNGNIS. (Der Spiegel online 15. Und 16.11.06; Express.de (Köln), 17.11.06; Bonner Rundschau, 18.11.06))

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,448761,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,448991,00.html

http://www.express.de/servlet/Satelli [...] 0693564&rubrik=220&artikelid=1161779489735&regid=1

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1162484283756.shtml

Foltertod in der JVA Siegburg. "Etwas läuft grundsätzlich schief". (Frankfurter Rundschau, 21.11.06)

http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/hintergrund/?em_cnt=1013440

Konsequenzen aus Folter-Mord. Mehr Plätze und Personal. (FR, 21.11.06)

http://tinyurl.com/yjazyn

Totenschein auf Selbstmord war schon ausgestellt. Der Beweis! Knast-Mord sollte vertuscht werden. (BILD-Zeitung, 21.11.06)

http://tinyurl.com/y9eqd9

Schlagzeilen – aber über die Ursachen wird öffentlich nicht diskutiert
Tod in Siegburg
Von Klaus Jünschke
Die grausame Misshandlung und Ermordung eines jungen Mannes in der Justizvollzugsanstalt Siegburg in der Nacht vom 11. auf den 12. November durch Mitgefangene hat für ein paar Tage die unheilvollen und skandalösen Zustände in deutschen Jugendstrafanstalten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Klaus Jünschke hat sich in Büchern, Aufsätzen und in der Praxis mit Jugendkriminalität und Integrationskonzepten befasst. Hier sein Beitrag zum „aktuellen Fall“. (Neue Rheinische Zeitung, 21.11.06)

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10340

Ministerin geht gegen Anstaltsleiter vor. (Spiegel online, 23.11.06)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,450398,00.html

Pressemitteilung des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.: Drogenabhängige gehören nicht in den Knast!

Die Seuche Gewalt. Wie sieht es in einem Gefängnis für Jugendliche aus, wie geht es dort zu? Ein bebilderter Besuch in der JVA Herford, mit Fotos und Texten. (Die Zeit online, 2.12.06)

http://www.zeit.de/online/2006/49/bildergalerie-jugendknast

Bundesausschuss: Gesprächs-Psychotherapie wird nicht Kassenleistung. Die Gesprächs-Psychotherapie wird keine Kassenleistung. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Siegburg beschlossen. „In der wissenschaftlichen Literatur konnte nur für Patienten mit Depressionen ein Beleg dafür gefunden werden, dass die Gesprächspsychotherapie genauso gut hilft wie die derzeit in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur Verfügung stehenden Verfahren“, hieß es am Mittwoch aus dem G-BA. (Deutsches Ärzteblatt online, 22.11.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26500

G-BA: Richtlinien über die Durchführung der Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung. in der Fassung vom 11. Dezember 1998, veröffentlicht im Bundesanzeiger (S. 249) vom 30. Dezember 1998,
zuletzt geändert am 20. Juni 2006, veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 176 (S. 6339) vom 16. September 2006 und in Kraft getreten am 17. September 2006.

http://www.g-ba.de/cms/front_content.php?idcat=111

Aufbau von synaptischen Vesikeln beschrieben. Die molekulare Struktur von synaptischen Vesikeln hat eine internationale Forschungsgruppe um Reinhard Jahn vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie beschrieben. Die Zeitschrift Cell veröffentlichte die Ergebnisse Mitte November 2006 (2006; 127, 831-846). (Deutsches Ärzteblatt online, 22.11.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26492

Berlin. Mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte
Der Bundesrat hat am 24.11.06 das Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts und anderer Gesetze angenommen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Mit den Neuregelungen im Vertragsarztrecht kommen wir dem Wunsch vieler Ärztinnen und Ärzte nach mehr Flexibilität und Entscheidungsfreiheit entgegen. Wir machen den Arztberuf moderner und attraktiver. In Zukunft wird es möglich sein, dass ein Arzt oder eine Ärztin eine Teilzulassung erhalten kann. Damit schaffen wir auch für die jüngere Generation mehr Perspektiven. Denn der angehende Mediziner kann in Zukunft im Krankenhaus angestellt sein und nebenbei zusammen mit anderen Kolleginnen und Kollegen in einer Praxis oder in einem medizinischen Versorgungszentrum arbeiten. Das mindert das finanzielle Risiko und bringt Sicherheit. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie lässt sich mit den geplanten Änderungen im Vertragsarztrecht besser realisieren, weil man über die Teilzulassung den Versorgungsauftrag künftig auf die Hälfte beschränken kann.“ (PM des BMG vom 24.11.06)

http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_101 [...] eilungen/Presse-4-2006/pm-24-11-06-138,param=.html

Suchtberatung und psychosoziale Betreuung zur Beseitigung des Vermittlungshemmnisses „Suchtverhalten / schädlicher Gebrauch von Substanzen“. Dr. Volker Kielstein, Magdeburg. (Fachverband Drogen und Rauschmittel (fdr): 3. Geraer Suchtsymposium am 06. September 2006)

http://fdr-online.info/pdf/KielsteinSuchtsymp.06.ppt

Gibt es eine "Internetsucht"? Übermäßige Internetnutzung sei keine Suchterkrankung, meint Bert te Wilt, Psychiater an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dennoch sollen Ärzte bei ihren Patienten auf möglichen Internetmissbrauch achten, weil dahinter oft psychische und behandelbare Krankheiten stehen. (Ärztezeitung online, 28.11.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=429386,4806,/medizin/psychische_erkrankungen

Seit 2002 wird im Auftrag des Drogenreferats der Stadt Frankfurt am Main von der Universität Frankfurt, centre for drug research, jährlich die Drogentrendstudie Monitoring System-Drogentrend (MoSyD) durchgeführt. Dabei werden jedes Jahr ca. 1500 Schülerinnen und Schüler aller Schultypen im Alter von 15-18 Jahren zu ihrem Drogenkonsum und Freizeitverhalten schriftlich, anonym und ohne Anwesenheit des Lehrers befragt. Drogentrends in Frankfurt am Main 2005. Zusammenfassung der Schüler-, Experten- und Trend-Scout-Befragung. Bernd Werse, Oliver Müller und Christiane Bernard.

Bestelladresse für die Druckversion der kompletten Studie: Stadt Frankfurt am Main, Drogenreferat, Berlinerstraße 25, 60311 Frankfurt am Main, T: 069/212-30124. Email: renate.lind-kraemer@stadt-frankfurt.de

Roulette und einarmige Banditen sind harte Drogen. Die Eröffnung des Spielcasinos Esplanade nimmt der Hamburger Arbeitskreis "Glücksspielsucht" zum Anlass, auf die Gefahren des Zockens aufmerksam zu machen. Mit Hintergrunddossier zur Glückspielsucht. (Hamburger Initiativenzeitung, 30.11.06)

http://www.initiativenzeitung.org/nac [...] roulette-und-einarmige-banditen-sind-harte-drogen/

Studie: Einfluss der Pharmaindustrie auf die Selbsthilfe groß. Viele Selbsthilfegruppen nutzen neben der Förderung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die öffentliche Hand Sponsoring-Gelder aus der Pharmaindustrie. Das berichteten Prof. Dr. Gerd Glaeske und Dr. Kirsten Schubert vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. (Deutsches Ärzteblatt online, 30.11.06; FAZ.net, 4.12.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26615

http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F4 [...] 2724EFAABC18DB81A452961~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Steinbrück-Plan: 400 Millionen Euro mehr für Ehrenamtliche. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit hat Finanzminister Steinbrück Ehrenamtlichen und Spendern ein Steuergeschenk in Aussicht gestellt. Das für das kommende Jahr geplante Zehn-Punkte-Programm "Hilfen für Helfer" hat ein Volumen von 400 Millionen Euro. (Spiegel online, 3.12.06)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,452192,00.html

Situation und Bedarf Drogen gebrauchender Menschen in NRW. Eine Situationsanalyse von Dr. Axel Hentschel im Auftrag von JES NRW und AH NRW.

http://s128542404.online.de/down/hentschel2005_analyse.pdf

Deutscher Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Die Endfassung mit Stand vom 15. Dezember 2006 ist jetzt im Internet verfügbar unter

http://www.dhs-intern.de/pdf/DHS_Manual_Kerndatensatz_Sucht.pdf

Jahresbericht der DHS. Der Jahresbericht der DHS für das Jahr 2005 ist jetzt fertig gestellt. Wenn Sie an der Arbeit der DHS im vergangenen Jahr interessiert sind, können ihn im Netz einsehen unter

http://www.dhs-intern.de/pdf/Jahresbericht_2005.pdf

"fdr - Grundlagen der Suchthilfe". Nach intensiver Überarbeitung sind vor einigen Tagen die "Grundlagen der Suchthilfe", das ehemalige "Grundsatzprogramm" des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. als "fdr-texte # 6" neu erschienen. Mit den "Grundlagen der Suchthilfe" formuliert der fdr Basisinformationen und Aussagen zur Sucht- und Drogenhilfe. Dabei geht es um Zahlen, Differenzierungen, Rahmenbedingungen, den Krankheitsbegriff, ethische Fragen und Grundsätze. Ein Selbstdarstellungsteil informiert über die Arbeit des Verbandes, seine Grundlagen und seine Mitglieder. Damit ist eine umfassende Information zur Suchthilfe und zu den Arbeitsgrundlagen und Positionen des Verbandes entstanden. Die "Grundlagen der Suchthilfe" erhalten fdr-Mitglieder kostenlos, für alle anderen gilt der Vorzugspreis von 3,00 EUR zzgl. Portokosten. Exemplare können formlos per Email bestellt werden: mail@fdr-online.info

"Stellungnahme der Projektgruppe 'Suchtbehandlung' beim Verband Deutscher Rentenversicherungsträger zum aktuellen Stand und zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Rehabilitation Abhängigkeitskranker". (Herbst 2006)

Deutsche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) wird errichtet. Das Kabinett hat dem Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) zugestimmt. (BMG-Newsletter Nr. 27 vom 21.12.2006)

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] mitteilung/dokumente/2006_4/pm_2006-12-20-155.html

Gesundheitswesen: Was ändert sich zum 1. Januar 2007? In der aktuellen Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie verbraucherrelevante Änderungen zum 1. Januar 2007:

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] g/dokumente/2006_4/pm_2006-12-20-154.html?param=st

MEDLINE Reload 2007: OldMEDLINE und MEDLINE Alert jetzt integriert Nach der jährlichen Anpassung ist MEDLINE nun wieder aktualisiert und wurde mit OldMEDLINE und MEDLINE Alert zu einer Datenbank zusammengefasst. Die Gesamtdatenbank arbeitet jetzt mit dem MeSH 2007.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0203.html

In Form einer Pressemitteilung hat eve-rave e.V. Berlin den Jahresbericht 2006 veröffentlicht:

http://www.eve-rave.net/

http://www.drogenkult.net/

Angebot und Nutzung im Jahr 2006:

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-01-01.html

Eine Übersicht mit den Verweisen zu den ausführlichen Datentabellen befindet sich im Downloadbereich:

http://www.eve-rave.net/abfahrer/download.sp?cat=20

 
NEUERSCHEINUNGEN

Nicht nur etwas für Comic- oder Lucky-Luke-Fans! Ein erfrischendes Buch, das sich aus der thematischen Routine und "Tristesse" der üblichen Drogenliteratur wohltuend abhebt und - trotz des ernsten Hintergrundes - einfach auch Spaß macht zu lesen:

Gesa Thomas: Helden rauchen nicht!? Darstellung, Rezeptionsannahmen und Zensur von Drogen im Comic am Beispiel der Comicserie Lucky Luke. Verlag für Wissenschaft und Bildung. Band 43 der INDRO-Buchreihe. Berlin 2006, 171 Seiten, Preis: 24,00 EUR

Comics spiegeln - wie andere Medien auch - durch deren Thematisierung die gesellschaftliche und kulturelle (Be-)Deutung von Drogen wider. Mit der von Gesa Thomas am Institut für Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg erarbeiteten Studie liegt erstmals eine Untersuchung des Mediums Comic vor, in der der Umgang mit der Drogenthematik im Comic aus kriminologischer Perspektive betrachtet wird. Das Buch bietet nicht nur Comicliebhabern, an der Drogenthematik Interessierten oder Kriminologen aufschlussreiche Blicke auf die gesellschaftlichen Dramatisierungs-, Skandalisierungs- und Kriminalisierungsprozesse in Bezug auf die Darstellung von Drogen im Comic und die bestehenden Annahmen über deren Rezeption. Am >Beispiel der seit 60 Jahren erscheinenden Comicserie Lucky Luke wird aufgezeigt, wie formelle und informelle Zensur die Darstellung von legalen und illegalen Drogen im Comic beeinflusst. Die Drogendarstellung wird in den Kontext der Drogengeschichte gesetzt, um festzustellen, ob die Darstellung frei gestaltet wird oder den bestehenden moralischen Ansprüchen angepasst werden muss. (Klappentext)

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

Köln. Festkomitee stoppt Brings' Drogensong. Karneval und Kiffen hat künftig nichts mehr miteinander zu tun. Zumindest wenn Brings auf der Bühne stehen. Festkomitee-Boss Markus Ritterbach redete den Kölschrockern ins Gewissen. (Expres.de, 15.11.06)

http://www.express.de/servlet/Satelli [...] 0&rubrik=200&artikelid=1161779488015&urubrikid=591

Skandal oder scheinheilige Debatte? ( (Kölnische Rundschau, 15.11.06)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1162484283084.shtml

Der Text:

Maach dich doch ens locker
geschmeidig muss do sin
och wenn do et nit jläuvs
für dich is noch jet drin.

Quatsch jetzt hier kein Oper
ich mach dich parat
bevür die Sun opjeiht
bes do en echte Kraat.

Hay, hay, hay mir sin hay
wenn mer kumme,
hay, hay, hay met all de Junge,
hay, hay, hay mer sin hay
lommer eine trecke.

Suffe mäht dich fäädich
trotzdem ist et schön
un am engk vum Ovend
mät dat alles och 'ne Sinn.

Maach et su wie mir
Tabak un Papier
un wenn die dich jetzt fragen
saach du du kriegst 'n Bier.

Hay, hay, hay...

Vatikan: Gegen liberale Drogenpolitik. Die Vatikanzeitung "L`Osservatore Romano" kritisiert die Drogenpolitik der italienischen Regierung. Gesundheitsministerin Livia Turco hatte per Dekret die erlaubte Menge Cannabis, die eine Person ohne Straffolge bei sich tragen darf, von einem halben auf ein Gramm erhöht. Die Vatikanzeitung nennt das einen "schwerwiegenden Irrtum, ein Risiko und ein falsches Signal an Tausende von jungen Leuten". Turco hatte erklärt, dank ihres Dekrets bräuchten viele junge Leute jetzt nicht mehr juristisch verfolgt werden, wenn sie einmal einen Joint geraucht hätten. Dieser "Enthusiasmus" der Ministerin ist aus Sicht des Vatikanblattes schwer zu verstehen, weil Cannabis eine "gefährliche Einstiegsdroge" darstelle. (Radio Vatikan, Die Stimme des Papstes und der Weltkirche, 15.11.06)

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=103903

Vatican concludes study on condoms. The Vatican's office for health care has concluded a study on the use of condoms in the fight against AIDS, and a long-awaited report on it is now being examined by the Vatican's doctrinal watchdog, a senior cardinal said Tuesday. (Associated Press, 21.11.06)

http://www.kansascity.com/mld/kansascity/living/16066420.htm




Zum Schluss:

James Brown, Godfather of Soul, ist Weihnachten 2006 im Alter von 73 Jahren gestorben. Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf einen Nachruf im britischen Independent (26.12.06) lenken und auf ein weniger bekanntes Stück des „Hardest Working Man in Showbusiness“: King Heroin.

http://news.independent.co.uk/people/obituaries/article2103707.ece

James Brown: King Heroin (Text):

http://www.musik-history.de/lyrics/James_Brown-King_Heroin-117820.html

James Brown - King Heroin (3:59, Album: Make It Funky - The Big Payback (1971-1975))

Die nächste reguläre Ausgabe von dgs-info erscheint Anfang März

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Ernest Drucker (New York), Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Klaus Neudecker (Landshut), Newshawks von MAP.de, Robert Newman (New York), Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Georg Wurth (Berlin).

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