dgs-info, Ausgabe 10, November-Dezember 2006

Internetgestützter Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, erscheint am 30.10.2006

Online zu lesen unter:
www.dgsuchtmedizin.de/aktuelles/newsletter/one.newsletter/index.html

Liebe Leserinnen und Leser,

in wenigen Tagen findet in Berlin der diesjährige Kongress der DGS statt. Das Programm mit der Möglichkeit, sich noch kurzfristig anzumelden, finden Sie unter


http://www.dgsuchtmedizin.de/kongress/index.html

Jörg Gölz’ Editorial in der vorigen Ausgabe hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt, innerhalb und außerhalb der DGS. Das Schleswig-Holsteinische Ärzteblatt hat mit dem DGS-Vorsitzenden gesprochen (8/2008, Seite 35, Werden jetzt die Raucher diskriminiert?).

http://www.aeksh.de/shae/2006/200608/h068035a.html

Die kontroverse Diskussion um den Nichtraucherschutz in Deutschland hält an. Robert Stracke (Leitender Arzt, Fachkrankenhaus Hansenbarg, Hanstedt/Buchholz Nds.) widerspricht in seinem Editorial "Nichtraucherschutz impliziert nicht Raucherdiskriminierung" den Überlegungen von Jörg Gölz.
Die wichtigsten aktuellen Dokumente und Veröffentlichungen zur Tabakpolitik sind in der Rubrik DROGENPOLITIK zu finden. Weitere Veröffentlichungen unter SUBSTANZEN/NIKOTIN.

Das zweite Thema aus der Suchtmedizin, das in den zurückliegenden Wochen öffentliches Interesse fand: Verfahren gegen substituierende Ärzte, über die im SPIEGEL unter der Überschrift “Deutsche Ärzte als Dealer” berichtet wurde. Den Artikel, die Leserbriefe und weitere Berichte zum Stand des Substitutionsrechts lesen Sie in der Rubrik RECHT UND GESETZ.

Zum Jahresende ist es üblich, Spendenaufrufe zu veröffentlichen. Wir bitten unsere Leserschaft, die Aktion AST – AntiSTigma zu bedenken. Mit einem einfachen Telefonat unter der nachfolgend genannten Nummer spenden Sie 5.- Euro. Wie AST die Spenden nutzt, entnehmen Sie bitte der gleichnamigen Rubrik. Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555. Einfach anrufen, der Ansage bis zum Piepton lauschen, und schon sind 5 Euro auf der Telefonrechnung zugunsten von AST abgebucht. Ischafürngutenzweck!

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Und empfehlen Sie uns weiter.


Die Rubriken der heutigen Ausgabe:

EDITORIAL
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN
AST – AntiSTigma
BRIEF AUS SCHANGHAI
STELLENANZEIGEN
INDUSTRIENACHRICHTEN
RECHT UND GESETZ
DROGENPOLITIK
PRÄVENTION
KONGRESSBERICHTE
BEGLEITKRANKHEITEN
SUBSTANZEN
SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN
GENDER
MEDIZINISCHES CANNABIS
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE
HARM REDUCTION
NADA - SUCHTAKUPUNKTUR
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB
IMPRESSUM

 
EDITORIAL

Robert Stracke: Nichtraucherschutz impliziert nicht Raucherdiskriminierung:
Fokussierung der Diskussion auf „Diskriminierung der Raucher“ schadet der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin.

Stellungnahme zum letzten Editorial von Jörg Gölz in dgs info September – Oktober 2006 und dem Artikel im Schleswig – Holsteinischen Ärzteblatt von August 2006 über einen Vortrag von J. Gölz „Werden jetzt die Raucher stigmatisiert ? “

 
DGS – DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR SUCHTMEDIZIN

DGS 1 – DGS Kongress 2005, 3.-5.11.06 in Berlin, und Kongresse 2007

Näheres finden Sie in unserer Extraausgabe vom 5.10.2006

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelle [...] one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.29

Aktuell ins Programm aufgenommen wurde ein Treffen zur Gründung einer Arbeitsgruppe “Rauchfreies Krankenhaus” in der DGS. Thema der AG soll das Engagement der Fachgesellschaft DGS im Netzwerk Rauchfreies Krankenhaus sein, insbesondere für unsere Suchtpatienten/Suchtabteilungen. Zeitpunkt Freitag, 03.11. um 15:30 Uhr, Treffpunkt am Kongresssekretariat.

http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de/files/2/

Aktuelle Ergänzungen zu den Kongressen und Veranstaltungen im kommenden Jahr, an denen die DGS beteiligt ist:

IHRA-Konferenz 2007 in Warschau: Abstract Deadline Extended. We are happy to inform you that due to massive interest and a significant number of last minute requests from individuals for more time to submit abstracts for the conference, the deadline has been extended to 9.00 CET on Wednesday, November 1st. To take advantage of this and submit an abstract, please use the On-line Registration System.

http://www.harmreduction2007.org/conftool/

DHS-Suchtwoche 2007 (14.-18.6.2006): Den Alkoholkonsum zu reduzieren, das Bewusstsein für die Problematik zu vergrößern und die Stigmatisierung von Menschen mit Alkoholproblemen zu überwinden – das sind nur einige Ziele der geplanten Suchtwoche 2007 mit dem Thema “Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze”. Die DGS als Mitgliedsverband in der DHS unterstützt die Suchtwoche im Juni 2007. Am Freitag, 15.Juni 2007, findet bundesweit die Aktion statt: “Suchtberaterinnen und Suchtberater besuchen Arztpraxen und Apotheken”. Die DGS bittet ihre Mitglieder, sich zahlreich an der Aktionswoche zu beteiligen.

http://www.suchtwoche.de/


DGS 2 – Leitlinien zur “Therapie der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern”

Diese im Juli auf dem Münchner Suchtkongress verabschiedeten Leitlinien wurden im September auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit Experten diskutiert und werden Beachtung finden, wenn die DGVS ihre Leitlinien zur HCV-Behandlung überarbeitet.

Leitlinien legen fest: Hepatitis-C Therapie bei substituierten Patienten sinnvoll! Auf dem 7. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin wurden auf der Konsensuskonferenz die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS e.V.) für die Therapie der chronischen Hepatitis C bei intravenös Drogengebrauchern verabschiedet. (DocCheckNewsletter 40/06)

http://newsletter.doccheck.com/generator/514/2502/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b


DGS 3 - Evidenzbasierte Suchtmedizin

Suchtmedizin für Hausärzte. In dem Buch “Evidenzbasierte Suchtmedizin” haben deutsche Fachgesellschaften die Behandlungsleitlinien für Suchterkrankungen aktualisiert.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=410978,4690,/medizin/alkohol

http://www.aerzteverlag.de/buecher/buch.asp?id=2037

Der Vorstand der DGS hat zur aktuellen Leitliniendiskussion in der Suchtmedizin eine Stellungnahme verabschiedet:

DGS 4 – Fachzeitschrift Suchttherapie

Suchttherapie, Zeitschrift der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (gerade erschienen: Heft 03, Jahrgang 7, September 2006; Schwerpunktthema: Benzodiazepinentzug):

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie

Der Thieme-Verlag hat die Jahrgänge 1 bis 4 der DGS-Zeitschrift Suchttherapie freigeschaltet. Gehen Sie auf

http://www.thieme.de

dann auf Fachzeitschriften/Übersicht, dann auf deutschsprachige Fachzeitschriften, dann auf Suchttherapie, dort auf Inhaltsverzeichnis.

Dann geht ein Fenster auf, in dem Sie Jahrgang und Heft-Nr. auswählen müssen. Vom ausgewählten Heft erscheint dann das Inhaltsverzeichnis. Die freigeschalteten Arbeiten sind rot mit “frei” gekennzeichnet.


DGS 5 – Mitglied werden in der DGS

Werden Sie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Die Online-Beitrittserklärung finden Sie hier:

http://www.dgsuchtmedizin.de/ueber_uns/beitritt/index.html

AST – AntiSTigma


Das Projekt Radiokids ist abgeschlossen: Zwei dreißig Sekunden dauernde Rundfunkspots sind fertig und sollen demnächst bundesweit ausgestrahlt werden.
Eine Fülle von Meldungen über Diskriminierungen von Suchtpatienten ist mittlerweile bei der Aktion AST eingetroffen. Einige werden demnächst in anonymisierter Form veröffentlicht werden. Weiterhin bitten AST und DGS Patienten, Angehörige und Professionelle in der Suchthilfe, über Diskriminierungen zu berichten.

http://www.antistigma.de/

AST- Telefonspendenhotline (aus dem Festnetz): 0900 111 9 555.

Case Report: The case of Scott Ortiz: a clash between criminal justice and public health. Homer D Venters, Asiya M Razvi, Maria S Tobia and Ernest Drucker. Harm Reduction Journal 2006, 3:21; doi:10.1186/1477-7517-3-21

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/21

Bonn. FÖRDERVEREIN PROTESTIERT. Die AIDS-Hilfe hat am Alten Friedhof einen Spritzenautomaten installiert. Der Verein der Freunde und Förderer des Alten Friedhofs fürchtet um den Ruf der Touristenattraktion. Die Boulevardpresse befürchtet “Drogen-Partys” im “Park der toten Seelen”. (Express, 7.9.06)

http://tinyurl.com/q2mx9

http://www.express.de/servlet/Satelli [...] d=1006361736814&rubrik=268&artikelid=1157456876349

A report from Scotland Yard, headquarters for London’s Metropolitan Police, on race and marijuana arrests is leading to charges of racism. The report found that people from an African or Caribbean background made up 40% of all marijuana arrests in London, despite making up only 12% of the population. (Drug War Chronicle, Issue 454, 22.9.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/454/racial_profiling_in_london_marijuana_enforcement

Eine psychische Erkrankung oder Behandlung darf nicht zur Benachteiligung beim Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen führen. Das fordern Ärzte und Psychotherapeuten, bevor jetzt das neue Versicherungsvertragsgesetz im Bundeskabinett beschlossen werden soll. (Ärztezeitung online, 10.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=422019,4720,/medizin/psychische_erkrankungen

Bremen. Nach dem Tod von Kevin, dessen Vater drogenabhängig war, wehren sich die DrogennutzerInnen gegen ihre Diskriminierung. (Die Tageszeitung, 12. und 26.10.06)

http://www.taz.de/pt/2006/10/21/a0329.1/text

http://www.taz.de/pt/2006/10/26/a0079.1/text

USA. See a smoker in Omaha? Dial 9-1-1. Nebraska city imposes toughest enforcement policy in nation. (WorldNetDaily, 22.10.06)

http://wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=52559

USA. ACLU (American Civil Liberties Union) Releases Crack Cocaine Report, Anti-Drug Abuse Act of 1986 Deepened Racial Inequity in Sentencing. To mark the 20th anniversary of the Anti-Drug Abuse Act of 1986, the American Civil Liberties Union today issued the report, “Cracks in the System: Twenty Years of the Unjust Federal Crack Cocaine Law.” The report details discriminatory effects of the drug law that devastated African American and low-income communities. (26.10.06)

http://www.aclu.org/drugpolicy/gen/27194prs20061026.html

Der Klassiker, der die Anti-Marihuana-Kampagne der 30er Jahre und die Stigmatisierung der Konsumenten auf die Leinwand brachte: “Reefer madness” (Film, 1938, USA) komplett im Internet.

http://video.google.com/videoplay?docid=-6696582420128930236

 
BRIEF AUS SCHANGHAI

Ingo Michels, derzeit in Schanghai lebend und vormals Büroleiter der Drogenbeauftragten in Berlin, hat diesmal eine Zusammenstellung aktueller Nachrichten aus China geschickt.

Traditional Chinese medicine in treatment of opiate addiction. Jie SHI et al. Acta Pharmacologica Sinica, 2006 october; 27 (10): 1303-1308

http://www.chinaphar.com/1671-4083/27/1303.htm

30 DRUG TREATMENT CLINICS TO OPEN. PUBLIC health authorities in south China’s Guangdong Province said they will open 30 more methadone replacement clinics over the next few months. (...) “Methadone therapy has won acclaim and support from people of all walks of life, especially family members of drug addicts,” said Huang. So far, 101 methadone clinics have been set up across China and the number will increase to 305 by the end of the year. (...) The Ministry of Public Security said those who persist in using drugs will be sent to institutions for compulsory drug abstinence. (The Shanghai Daily, 12.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1223.a08.html

 
STELLENANZEIGEN

Stellenanzeigen für die Bereiche Suchtmedizin, Drogenhilfe, Krankenpflege, PSB u.a. Die Aufnahme in die jeweils aktuelle Ausgabe ist kostenlos. Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen abzulehnen.

Essen:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir suchen für unseren medizinischen Bereich (zwei Substitutionsambulanzen und eine dogentherapeutische Ambulanz), ab dem 01.01.2007 eine/ n medizinischen Leiter/ in um die medizinische Versorgung in unseren Angeboten weiter zu optimieren und sicher zu stellen. Die Teams in den Organisationseinheiten sind durch multiprofessionelle, engagierte und freundliche Teams besetzt, die sich neben der Substitution und Betreuung auch um die Begleit- und Folgekrankheiten der suchterkrankten Patienten kümmert.
Neben der suchtmedizinischen Zusatzausbildung, (die bei Bedarf auch kurzfristig erworben werden kann) sind Führungs- und Leitungskompetenzen von besonderer Bedeutung.
Wir bieten:
Geregelte Arbeitszeiten.
Eine abwechslungsreiche, fachlich anspruchsvolle und innovative Tätigkeit.
Fortbildungen, Schulungen und Leitungscoaching
Eine gute tragfähige Atmosphäre in einem kleinen Team.
Teamtage zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Arbeit.

Mehr über uns und unsere Arbeit finden Sie auf der Homepage

http://www.suchthilfe-direkt.de

Interessenten melden sich bitte bei Frau Bärbel Marrziniak, Stellv. Geschäftsführung und Qualitätsbeauftragte der Suchthilfe direkt Essen gGmbH unter der Tel.-Nr.: 0201-8603-444 oder per Mail marrziniak@suchthilfe-direkt.de

Offene Stellen in der Schweiz.

Aktuelle Stellenangebote der ARUD Zürich

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

Drink and Drugs Jobs im Vereinigten Königreich:

http://www.drinkanddrugs.net/jobs/jobs.html

 
INDUSTRIENACHRICHTEN

Analytik von Drogen und Medikamenten. 2. überarbeitete Auflage 2006, © 2002. von minden GmbH, Carl-Peschken-Str 9. D-47441 Moers. (download-Bereich).

http://vonminden.de/

 
RECHT UND GESETZ

“Deutsche Ärzte als Dealer”, in Der Spiegel, 41/06 vom 6.10.06, Seite 62: “Kick auf Krankenschein”

6 von 2200 Ärzten hat DER SPIEGEL als Beutelschneider, Kokainabhängige und Rechtsbrecher genannt.
Die andere Seite: Die Ausbreitung der Heroinabhängigkeit in Deutschland ist gestoppt. Die Zahl der tödlichen Überdosierungen pro Jahr ist in den zurückliegenden 15 Jahren rapide gesunken. Die Verbreitung des HI-Virus aus der Gruppe der iv-Abhängigen ist entschieden zurückgegangen. In Städten mit einem gut ausgebauten Substitutionsangebot ist die Beschaffungskriminalität spürbar gesunken. Maßgeblichen Anteil daran hat die Substitutionsbehandlung mit Methadon.
Die Widersprüche zwischen Rechtslage, Guter Medizinischer Praxis und Abrechnungsvorschriften bringen jeden substituierenden Arzt in die Bredouille. Der Gesetzgeber, Ärztekammern und KVen kennen die Fallstricke der Substitutionsbehandlung und reagieren nicht.
Nach wie vor kann von einer freien Arztwahl für Opiatabhängige nicht die Rede sein, da der Bedarf an Substitutionsbehandlungen höher ist als das Angebot in Arztpraxen und Ambulanzen.
Die jährliche Ausstiegsquote aus der Erhaltungstherapie liegt nicht bei zwei Prozent sondern bei zehn Prozent. Methadon ist kein “Kick auf Krankenschein” sondern ein Medikament, das Opiatentzugserscheinungen verhindert.

Die Leserbriefe in der Ausgabe 43/2006 zeigten gemischte Reaktionen:

Ansbach: Das Ansbacher Landgericht verurteilte im Juli Dr. Hermann Schweiger aus Feuchtwangen zu einer Bewährungsstrafe und zu einem Verbot der Substitutionstätigkeit für fünf Jahre.
In einem nachträglichen Schlusswort nimmt der Kollege Stellung zu den Vorwürfen:

Niedersachsen: KV droht Methadon-Ärzten härtere Gangart an. Etwa 20 Prozent der substituierenden Kollegen in Niedersachsen haben Fragebogen der KV nicht beantwortet. Die Auseinandersetzung um die 349 methadonsubstituierenden Ärzte in Niedersachsen hält an. Nachdem fünf Ärzte in die Mühlen der Justiz geraten sind wegen Methadonhandels oder Abrechnungsbetrugs im Zusammenhang mit der Methadonabgabe, sehen sich die substituierenden Kollegen seit Mitte Juli mit Überprüfungen durch die KV Niedersachsen konfrontiert. Nicht alle Ärzte kommen dem Auskunftsverlangen aber nach. (Ärzte Zeitung, 10.10.2006)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006 [...] narticleid=421762&cat=/geldundrecht/recht&bPrint=1

Ravensburg. Am 20.Oktober 2006 wurde die Praxis eines Substitutionsarztes durchsucht und die Akten eines substituierten Patienten beschlagnahmt. “Der Staatsanwalt hatte lediglich auf Grund einer Ermittlung gegen den Patienten den Verdacht, dass die Substitution wegen eines Beikonsums zu beenden sei und dass die von mir praktizierte take home Verordnung nicht gerechtfertigt sei”, schreibt der Kollege Dr. Dietmar Hawran, Vorsitzender der QSK Substitution der KV Baden-Württemberg, BD Süd-Württemberg, in seiner Erklärung vom 22.10.06.

Ravensburg. Ärzte: Im Zweifel Beikonsum tolerieren. Die Psychiatrie in Weißenau (ZfP) schlägt Alarm: Wenn es keine Ärzte mehr gibt, die Drogenabhängigen Methadon geben, rutschten immer mehr Abhängige in die offene Szene ab. Das ZfP wirbt für den Aufbau einer Schwerpunktpraxis. Die Staatsanwaltschaft betonte gestern, dass sie das Methadonprogramm befürworte. (Schwäbische Zeitung, 27.10.06)

http://www.szon.de/lokales/ravensburg/region/200610270220.html

Verfahren gegen substituierende Ärzte: Meldungen bitte weiterhin an:

Dr. Rainer Ullmann, e-mail r.ullmann@gmx.de

Ansprechpartner im Vorstand der DGS in Kooperation mit Dr. Rainer Ullmann und akzept e. V. ist Dr. Greif Sander, dr.sander@wahrendorff.de


VERKEHRSRECHT UND DROGEN:

Die Senkung der Promillegrenzen lässt die Hoffnung aufkeimen, dass der Alkohol im Straßenverkehr als Unfallursache an Bedeutung verliert. Und tatsächlich: Alkoholdelikte sind in den vergangenen zehn Jahren stark rückläufig. Die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschäden sank von 34 468 im Jahr 1995 auf 22 004 im Jahr 2005. Dafür stieg die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss im gleichen Zeitraum von 607 auf 1373, also um mehr um 100 Prozent. Und Medikamente werden als Unfallursache immer bedeutender werden, da sind sich die Experten einig. Diesen Themen widmete sich ein Seminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates in Bonn, dass heute zu Ende ging. (auto-presse.de, 5.9.06; Spiegel online, 7.9.06)

http://auto-presse.de/news-auto.php?newsid=13432

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,435503,00.html

Experten fordern bessere Geräte für Drogentests im Verkehr. (Deutsches Ärzteblatt, 7.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25566

Drogen am Steuer - Risiko Rausch. Traurige Wahrheit: Die Zahl der durch Drogenkonsum verursachten Unfälle hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. 2005 starben aus diesem Grund insgesamt 654 Menschen. (Süddeutsche Zeitung, 8.9.05)

http://www.sueddeutsche.de/automobil/ [...] index.html/automobil/artikel/68/84983/article.html

Bluttest bei Polizisten ist rechtens. (Kölner Stadtanzeiger, 29.9.06)

http://www.ksta.de/html/artikel/1159354616178.shtml

Zugedröhnt am Steuer. Laut Statistik bauen die Deutschen heute weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss als vor zehn Jahren, werden aber immer öfter mit Drogen am Steuer erwischt. Eine Tendenz zu “Pills” statt Pils und Pot statt Port? Die Zahlen zeigen überraschende Entwicklungen. (Der Spiegel online, 6.10.06)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,441167,00.html

Null Promille für Fahranfänger ab Sommer 2007. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, hat eine Null- Promille-Grenze für Fahranfänger in Aussicht gestellt. Diese werde voraussichtlich im Sommer 2007 in Kraft treten, sagte sie gestern im RBB-Inforadio.

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=423995,4741,/medizin/alkohol


VERSCHIEDENES:

Nedopil, Norbert: Massregelrecht: Behandlung psychisch Kranker erschwert. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 38 vom 22.09.2006, Seite A-2438
Die Gesetzesänderungen der letzten acht Jahre führten zu massiven Zuwachsraten im Maßregelvollzug. Weitere Gesetzesvorhaben sind auf dem Weg – eine Kommentierung aus psychiatrischer Sicht.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52770

Zwölf Jahre Haft für den Al Capone aus Neuruppin. Im größten Prozess wegen organisierter Kriminalität in Ostdeutschland sind sechs Mitglieder einer Bande um einen früheren CDU-Stadtverordneten verurteilt worden. Sie hatten über Jahre mit Drogenhandel in großem Stil und verbotenem Glücksspiel mehrere Millionen Euro eingenommen. (Die Welt, 13.9.06)

http://www.welt.de/data/2006/09/13/1033770.html

Drogenszene München. Katz-und-Maus-Spiel in Schwabing. (Süddeutsche Zeitung, 9.10.06)

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/53/87965/

Reform § 21 des Strafgesetzbuches. Der Hamburger Senat hat im September im Bundesrat eine Initiative zur Reform des § 21 des Strafgesetzbuches vorgestellt. Es geht darum, die Möglichkeiten einer pauschalen Strafmilderung für berauschte Straftäter auszuschließen. (Senatspressemeldung vom 22.9.06)

http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/p [...] /2006/september/22/2006-22-09-jb-rauschtaeter.html

Düsseldorf. Gesetzespanne schont Junkies. Wer öfter mal den Vorplatz des Hauptbahnhofs quert, hat es bestimmt schon gemerkt: Die Zahl der Junkies und Alkoholisierten, die sich zwischen Zebrastreifen und Straßenbahngleisen treffen, steigt wieder merklich. Ordnungs- und Verkehrsdezernent Werner Leonhardt beobachtet das mit Sorge - aber er kann nichts tun. Denn 2003 hat die rot-grüne Landesregierung ihm ein wichtiges Instrument aus der Hand geschlagen: Der kommunale Ordnungs- und Sicherheitsdienst (OSD) darf seit der Novellierung des Polizeigesetzes vom 8. Juli 2003 keine Aufenthaltsverbote mehr aussprechen, sondern nur noch Platzverweise erteilen. (Rheinische Post, 11.9.06)

http://www.rp-online.de/public/article/dtoday/news/aktuell/351371

Düsseldorf. Die CDU will Städten ein härteres Vorgehen gegen Drogenabhängige ermöglichen. Erst 2003 hatte die alte Regierung die kommunale Verweis-Praxis entschärft - warum weiß heute niemand mehr. (Die Tageszeitung, 12.9.06)

http://www.taz.de/pt/2006/09/12/a0007.1/text

Vitamin B für Junkies. Urteil im “Apotheker-Prozess”: Landgericht verhängt wegen Betruges 14 Monate auf Bewährung. Der Ex-Apotheker soll sich mit HIV-Rezepten um mindestens 160.000 Mark bereichert haben. (Die Tageszeitung, 26.9.06)

http://www.taz.de/pt/2006/09/26/a0249.1/text


EUROPA UND DIE WELT:

Brazilian President Signs New Drug Law - No Jail for Users
Brazilian President Luis Inacio “Lula” da Silva last week signed a bill creating a new drug law in South America’s largest and most populous nation. Under the new law, drug users and possessors will not be arrested and jailed, but cited and offered rehabilitation and community service. The new law marks an important shift in Brazilian drug policy, with drug users now being officially viewed not as criminals but as people in need of medical and psychological help. (Drug War Chronicle, Issue 451, 1.9.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/451/lula_signs_new_brazil_drug_law_no_jail_for_users

EU. Possession of cannabis for personal use. The legal status of cannabis for personal use is one of the most controversial policy issues in the European Union. Although cannabis is a classified narcotic drug placed under control by the United Nations and by all EU Member States, the measures adopted to control it at national level vary considerably, as shown in the table below. (European Legal Database on Drugs, 15.9.06)

http://eldd.emcdda.europa.eu/index.cfm?fuseaction=public.Content&nNodeID=5769&sLanguageISO=EN

NRW-Fahnder ab sofort in niederländischem Drogenteam - Wolf: Neue Dimension der Polizeiarbeit verbessert Sicherheit an Grenze. (Pressemitteilung des NRW Innenministeriums vom 1.9.06)

http://www.im.nrw.de/pm/010906_955.html

Polizei D und NL: erster gemeinsamer Großeinsatz. (Polizei Aachen, 29.09.2006; input-aktuell, 28.9.06))

http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=880049&firmaid=11559&keygroup=

http://www.input-aktuell.de/mainframe.asp?n=2&newsid=6802

USA. UPDATE: Doctor Convicted of Drug Conspiracy to Be Retried. In late 2004, a federal jury in Alexandria convicted a McLean doctor on charges that galvanized a national debate over the prescribing of powerful painkillers. (Washington Post, 17.6.06)

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/09/16/AR2006091600708.html

House Approves Strip Search Bill. A bill approved by the U.S. House yesterday would require school districts around the country to establish policies making it easier for teachers and school officials to conduct wide scale searches of students. These searches could take the form of pat-downs, bag searches, or strip searches depending on how administrators interpret the law. (Drug Policy News, 20.9.06)

http://www.drugpolicy.org/news/092006search.cfm

Schottland. Outcry as police let cannabis offenders off with a warning. POLICE in the Lothians are among the first in Scotland to ditch prosecutions for possessing cannabis in favour of handing out warnings. (The Scotsman, 2.9.06)

http://news.scotsman.com/edinburgh.cfm?id=1298222006

USA. Wie eine TV-Anzeigenserie aussehen könnte, die einen regulierten Marihuanaverkauf an Erwachsene zum Ziel hat, zeigt derzeit in Nevada das Marijuana Policy Project’s Nevada campaign committee.

http://www.regulatemarijuana.org/home/commercials

HOW WE GOT TO TWO MILLION. How did the Land of the Free become the world’s leading jailer? (Mother Jones, 10.7.06)

http://www.motherjones.com/news/special_reports/prisons/overview.html

DUTCH CONSERVATIVES CRACK DOWN ON COFFEE SHOPS. Is the Dutch government wrecking Amsterdam’s reputation as Europe’s most liberal, “anything goes” destination? (AlterNet, 12.10.06)

http://alternet.org/drugreporter/42891/

London, United Kingdom: Self-reported cannabis use among Britons has declined dramatically following a 2004 Home Office decision to downgrade cannabis possession to a non-arrestable offense, according to statistics published this week in the UK government’s 2005-2006 British Crime Survey. (NORML News, 19.10.06)

http://norml.org/index.cfm?Group_ID=7073

 
DROGENPOLITIK

Die Sonderausgabe des DROGENKURIER (Rundbrief des bundesweiten JES-Netzwerks) vom September 06 dokumentiert die vielfältigen Aktionen zum Gedenktag für die Drogentoten.

http://jes.aidshilfe.de/media/de/Drogenkurier%20sonderausgabe%2067.pdf

Eltern für eine andere Drogenpolitik: In Wuppertal gingen Mitglieder des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. mit der Forderung auf die Straße. “Eltern fordern Legalisierung” hieß das Motto über einem Hanfblatt. (Video)

http://www.polylog.tv/videothek/videocast/2795/

Auf dem Jahrestreffen von JES – Junkies-Ehemalige-Substituierte in Bremen (20./21.10.06) wurde ein neuer Sprecherrat gewählt.

http://www.trio-media.de/jesjournal/voro/sprecherrat2006.html

Heroin aus dem Fachhandel? Sucht-Selbsthilfegruppen fordern Legalisierung aller Drogen, heißt es in einem Artikel der Bremer Nachrichten (18.10.06).

http://www.trio-media.de/jesjournal/bremer_nachrichten_18.10.06.pdf

http://www.trio-media.de/jesjournal/taz_21.10.06.html


TABAKSTEUER, RAUCHVERBOT, NICHTRAUCHERSCHUTZ

GLOBALink, die website von global tobacco control, mit deutschsprachiger Ausgabe:

http://www.globalink.org/

Laufend aktualisierte Zusammenstellung von Meldungen zur Tabakpolitik in Deutschland:

http://newsde.globalink.org/

Memorandum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zu rauchfreien öffentlichen Einrichtungen, einer rauchfreien Gastronomie und rauchfreien Arbeitsplätzen in Deutschland

Deutsches Krebsforschungszentrum (2006): Passivrauchen - auch wenig ist zuviel. DKFZ, Heidelberg
Positionspapier zur Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen. DKFZ, Heidelberg

http://www.tabakkontrolle.de/index.ph [...] =37155&cf_session=e910b99861572c8ba9e42bd2254b1459

USA. What if cigarettes became the new Prohibition? According to a recent survey of registered voters by Zogby International, 45% of Americans would support a federal law making cigarettes illegal in the next five to ten years. 57% of 18-29 year olds were in favor of the idea. (DPA – Drug Policy Alliance, Oktober 2006)

http://www.drugpolicy.org/drugbydrug/tobacco/

A British television channel is stubbing out smoking from classic children's cartoons after a viewer complaint about episodes of "Tom and Jerry". (Reuters, 21.8.06)

http://today.reuters.com/news/article [...] T181228Z_01_PAR147291_RTRUKOC_0_US-TOMANDJERRY.xml

WHO fordert mehr Nichtraucherschutz in Deutschland. Deutschland sollte nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Gaststätten und am Arbeitsplatz für “absolute Rauchfreiheit” sorgen. Das fordert die oberste Anti-Tabak-Kämpferin der WHO, Yumiko Mochizuki-Kobayashi, in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Freiwillige Vereinbarungen etwa in der Gastronomie funktionierten grundsätzlich nicht, weil Gastwirte dann befürchten müssten, Umsatz zu verlieren. (Deutsches Ärzteblatt online, 4.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25515

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,434832,00.html

Einen besseren Gesundheitsschutz der im Hotel- und Gaststättengewerbe Beschäftigten vor den schädlichen Einflüssen des Passivrauchens hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), gefordert. Anders als die Gäste hätten die Beschäftigten der Branche nicht die Möglichkeit, einfach das Lokal zu wechseln, weil sie durch Passivrauchen geschädigt würden. (Pressemitteilung der NGG vom 28.6.06)

http://www.ngg.net/meldung_meinung/pr [...] _beschaeftigte_besser_vor_passivrauchen_schuetzen/

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit hat eine Sonderausgabe seiner Mitteilungen (33 – 2006) zum Thema: Verbesserung des gesetzlichen Schutzes vor dem Passivrauchen: Anträge und Forderungen (Mai – Juni 2006) veröffentlicht. (-> Mitteilungen des ÄARG)

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Bundestagsgutachten sieht Möglichkeiten für umfassenden Nichtraucherschutz. Für den Erlass eines umfassenden Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln und Gaststätten hat der Bund angeblich weit mehr rechtliche Möglichkeiten als bisher angenommen. Nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags könnten sich Bundesregierung und Bundestag auf das im Grundgesetz formulierte Ziel stützen, dass im gesamten Bundesgebiet gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen werden müssen, berichtete die “Berliner Zeitung”. (Berliner Zeitung, 15.9.06)

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14330

http://www.bundestag.de/bic/analysen/ [...] enz_des_Bundes_fuer_ein_generelles_Rauchverbot.pdf

Viel Qualm um wenig. Für ein Rauchverbot spricht einiges – die Krebstoten nicht. Von Alexander S. Kekulé, Institutsdirektor und Professor für Molekulare Mikrobiologie in Halle. (Der Tagesspiegel, 20.9.06)

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/20.09.2006/2787550.asp

Folgende neue Publikationen des Deutschen Krebsforschungszentrums liegen online vor:
Tabakrauchbelastungen in deutschen Gastronomiebetrieben und in Fernreisezügen
Stabile Umsätze und gesicherte Arbeitsplätze nach Einführung der rauchfreien Gastronomie
Die Zuständigkeit des Bundes zum Erlass eines Gesetzes zur Gewährleistung rauchfreier öffentlicher Einrichtungen, einer rauchfreien Gastronomie und rauchfreier Arbeitsplätze
Zu finden auf der Seite des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle:

http://www.tabakkontrolle.de/

Curbing the Epidemic : Governments and the Economics of Tobacco Control. 1999 THE WORLD BANK, WASHINGTON D.C.

http://www.globalink.org/tobacco/wb/

'Hidden' smoking costs revealed. Hidden smoking costs include higher insurance premiums Smokers spend £676 a year on their habit, before the cost of cigarettes is even taken into account, a study says. (bbc.co.uk, 20.9.06)

http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/5360926.stm

Auf der Kippe – Der Kampf um den Nichtraucherschutz in Deutschland. Taz-Reportage vom 22.9.06

http://www.taz.de/pt/2006/09/22/a0163.1/text

Der Kampf der Zigarettenlobby. (stern.de, 28.9.06)

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/verbraucher/572712.html?nv=sml

Regierungsfraktionen verzichten auf Antrag zum Rauchverbot. Bei einem Treffen von Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU am Freitag haben sich die Fraktionen darauf geeinigt, anstelle eines Gruppen- oder Koalitionsantrages direkt ein Gesetz zum Nichtraucherschutz in Deutschland zu formulieren. (Deutsches Ärzteblatt online, 29.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25849

Generelles Rauchverbot an Theatern unzulässig. Die Absicht der Bundesregierung, in Theatern ein generelles Rauchverbot gesetzlich vorzuschreiben, ist rechtlich nicht haltbar. In vielen Dramen ist das Rauchen Bestandteil der Regieanweisung des Autors. Das gilt beispielsweise für Ibsens “Nora” oder die Tschechow-Stücke “Onkel Wanja” und “Die Möwe”. Es kann per Gesetz nicht vorgeschrieben werden, dass ein Werk für eine Aufführung verändert werden muss. (Pressemitteilung Deutscher Bühnenverein, 4.10.06)

http://www.buehnenverein.de/presse/presse_details.php?id=172&art=mitteilung&start=0&qry

30.Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, 17.Jahrestagung der Arbeitsgruppen Herzschrittmacher und Arrhythmie, 5.-7.10.06, Nürnberg: “Öffentliche Gebäude und Gaststätten müssen auch in Deutschland rauchfrei werden”

http://ht2006.dgk.org/images/stories/pa-rauchverbot-final.pdf

Australien. Hospital smoke breaks to be stubbed out. Hospital workers in Western Australia were yesterday told they will be the next target as momentum builds to ban all government employees from taking “smoko” breaks. (The Australian – Health, 4.10.06)

http://theaustralian.news.com.au/story/0,20867,20521512-23289,00.html

Tobacco Makers Lose Key Ruling on Latest Suits. The decision raises the possibility that cases involving light cigarettes will become a major legal threat to the tobacco industry. (New York Times, 26.9.06)

http://www.nytimes.com/2006/09/26/business/26tobacco.html?th&emc=th

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,439206,00.html

Deutscher Bundestag:
Interfraktioneller Antrag zum Schutz vor Passivrauchen (Drucksache 16/2730)
Gesetzliche Maßnahmen zum Nichtraucherschutz in den OECD-Ländern

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2006/passivrauchen/index.html

Frankreich untersagt das Qualmen in der Öffentlichkeit. Auf Frankreichs Raucher kommen harte Zeiten zu: Das Qualmen ihrer geliebten Gitanes, Gauloises oder anderer Glimmstengel soll schon bald an den meisten öffentlichen Plätzen verboten werden. Wer sich nicht daran hält, wird zur Kasse gebeten. (Der Spiegel online, 8.10.06)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,441450,00.html

Modellprojekt “Rauchfreie Krankenhäuser” auf gutem Weg - Auszeichnung von EU-Kommissar Kyprianou. (BMG-Pressemitteilung vom 21.9.06)

http://www.bmg.bund.de/nn_604814/DE/P [...] en/Presse-Drogenbeauftragte/pm-21-9-06,param=.html

Politiker fordern gesetzliches Rauchverbot im Auto. Auch Ärzte befürworten Verbot, um Kinder zu schützen. (Ärztezeitung online, 10.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=421971,4720,/medizin/rauchen

UK. Rauchverbot besserte Gesundheitszustand von Barkeepern. In Schottland hat sich der Gesundheitszustand von Angestellten in Kneipen und Bars bereits in den ersten beiden Monaten nach Einführung eines Rauchverbotes in den Lokalen deutlich gebessert. Dies zeigt eine prospektive Beobachtungsstudie im amerikanischen Ärzteblatt JAMA, wo ein Editorialist den wesentlichen Einwänden der Rauchverbotgegner entgegentritt. (Deutsches Ärzteblatt online, 11.10.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25978

Respiratory Symptoms, Pulmonary Function, and Markers of Inflammation Among Bar Workers Before and After a Legislative Ban on Smoking in Public Places. Daniel Menzies et al., JAMA. 2006;296:1742-1748. (Abstract)

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/296/14/1742

USA. Study Says Secondhand Smoke Costs $6 Billion Annually. (jointogether, 4.10.06)

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/study-says-secondhand-smoke.html

http://www.actuary.org/pdf/health/smoking_oct06.pdf

In der italienischen Region Piemont ist die Rate der Hospitalisierungen von unter 60-Jährigen wegen Herzinfarkt seit Einführung des Rauchverbotes in öffentlichen Gebäuden um 11 Prozent gesunken. Epidemiologen führen dies im European Heart Journal (EHJ 2006: doi:10.1093/eurheartj/ehl201) zum größten Teil auf die verminderte Exposition mit Passivrauchen zurück. (Deutsches Ärzteblatt online, 4.10.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25885

Short-term effects of Italian smoking regulation on rates of hospital admission for acute myocardial infarction. European Heart Journal Advance Access originally published online on August 29, 2006. Volume 27, Number 20. Pp. 2468-2472

http://eurheartj.oxfordjournals.org/cgi/content/full/27/20/2468

EU streicht Tabak-Beihilfen. Die Tabaksubventionen der Europäischen Union werden bis zum Jahr 2010 schrittweise gekürzt und dann vollständig gestrichen. Darauf hat der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese hingewiesen. (Ärztezeitung online, 17.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=423148,4731,/medizin/rauchen

Grünen-Politikerin Höhn nennt Koalition “Marionette” der Tabaklobby. (Deutsches Ärzteblatt online, 18.10.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26075

Buchankündigung: Tobacco Control Policy (Robert Wood Johnson Foundation Series on Health Policy). 590 Seiten. Verlag: Jossey-Bass (November 2006). Sprache: Englisch. ISBN: 078798745X.
Required reading for anyone wishing to be conversant with tobacco control policy, the book is edited by Kenneth E. Warner dean of the School of Public Health at the University of Michigan and a leading tobacco policy researcher who leads with an overview of the field. Warner's overview is supported by reprints of some of the field’s most significant articles, written by leading scholars and practitioners. The topics discussed are: Taxation and Price; Clean Indoor Air Laws; Advertising, Ad Bans, and Counteradvertising; Possession, Use, and Purchase (PUP) Laws and Sales to Minors; Cessation Policy; and Comprehensive State Laws.

http://www.amazon.de/gp/product/078798745X/ref=pe_3781_3828581_pe_snp_45X

The Workplace: In Europe, smokers 'need not apply'. With smoking inside the workplace banned by legislation in an increasing number of European countries, the battleground is moving outside. (International Herald Tribune, 24.10.06)

http://www.iht.com/articles/2006/10/24/business/workcol25.php

Prohibition hilft. Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet: Der deutsche Versuch der Anti-Rauch-Gesetzgebung ist eher mäßig bissig ausgefallen. Einige neue Studien zum Erfolg von Schutzmaßnahmen in anderen Ländern könnten den einen oder anderen Parlamentarier noch einmal zum Nachdenken bringen. (DocCheck Newsletter 06.41)

http://newsletter.doccheck.com/generator/529/2585/xhtml?user=da7b01b89724a4641404c73d168c967b

Association European Cancer Leagues, European Heart Network, European Respiratory Society, La Ligue Nationale Contre le Cancer, Cancer Research UK: Die Limassol-Empfehlungen zum Erreichen einer umfassenden Gesetzgebung für eine rauchfreie Umwelt, 13.04.2005 (Übersetzung durch die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz).

Ludbrook A, Bird S, van Teijlingen E (2005): International Review of Health and Economic Impact of the Regulation of Smoking in Public Places. NHS Health Scotland, Edinburgh, Scotland.

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?secondid=37339&firstid=37336&cf_se


ALKOHOLSTEUER - ALKOHOLPOLITIK

Keine neue Alkoholsteuer. Die Bundesregierung sieht keinen Anlass, die im August 2004 eingeführte Alkopopsteuer auf wein- und bierhaltige Mischgetränke auszudehnen. (Ärztezeitung online, 20.9.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=419567,4691,/medizin/alkohol

Alkohol-Lobby setzt sich im Streit um EU-Empfehlungen durch. (Der Spiegel online, 30.9.06)

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,440138,00.html

EU-Kommission will Warnhinweis auf Alkohol. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen auf Alkoholflaschen künftig Warnhinweise zu Gesundheitsschäden stehen. (Ärztezeitung online, 24.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=423850,4737,/medizin/alkohol

EU plant keine eigenen Vorgaben zur Alkoholpolitik. Die EU-Kommission will bei der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs in den 25 Mitgliedstaaten der EU helfen. Vorschläge zu einer EU-weiten Gesetzgebung wolle sie nicht machen, sagte EU-Gesundheitskommissar Marko Kyprianou. (Ärztezeitung online, 26.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=424267,4741,/medizin/alkohol

Rand Corporation Europe hat im Auftrag der Europäischen Kommission die mutmaßlichen ökonomischen Auswirkungen einer künftigen Alkoholpolitik in der EU eingeschätzt.

http://www.rand.org/pubs/technical_reports/TR412/

WHO – Regionalbüro für Europa: Handlungsrahmen für eine Alkoholpolitik in der Europäischen Region der WHO. Die Europäische Region ist die WHO-Region mit dem höchsten Alkoholverzehr in der Welt. Nicht nur der Prokopfverbrauch, sondern auch die Krankheitslast ist hier doppelt so hoch wie im Weltdurchschnitt. Alkohol ist in der Europäischen Region der drittgrößte und bei jungen Menschen sogar der führende Risikofaktor für Tod und Behinderung. (Online Publikation pdf, 835KB)

http://www.euro.who.int/InformationSources/Publications/Catalogue/20060403_1?language=German

EUROCARE, ein Zusammenschluss europäischer Nicht-Regierungsorganisationen auf dem Feld der Alkoholpolitik und Selbsthilfe, übt in seiner Pressemeldung zur Veröffentlichung der EU-Strategie scharfe Kritik an der Einflussnahme der Alkoholindustrie.

http://www.eurocare.org/pdf/press/press251006.pdf

“Brigding the Gap”-Konferenz in Helsinki - europäische Konferenz zur
Alkoholpolitik vom 20. bis 22. November 2006 in Helsinki

http://btg.health.fi/?i=109458&s=5&v=1&name=BTG-brochure06.pdf


EUROPA:

EUROPEAN PARLIAMENT, BRUSSELS, 6 & 7 NOVEMBER 2006. European alternatives on drug policies : the road to Vienna 2008 ". Les alternatives europeennes en matiere de drogues : en route pour Vienne 2008 ". Organised by ENCOD, in collaboration with the GUE and Green fractions of the European parliament.

http://www.encod.org/PROG129.pdf

Die Drogenpolitik der Schweiz (MaPaDro III), offizielle Übersicht.

http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/index.html?lang=de

Die Drogenpolitik der Schweiz. Simone Ledermann, Prof. Dr. Fritz Sager. Bundesamt für Gesundheit (BAG) 2006. Kurz- und Langfassung.

http://www.bag.admin.ch/shop/00035/00204/index.html?lang=de

Schweiz. Keine Vermischung der Drogenszenen, dafür bandenmäßig organisierter Handel: Obwohl die Polizei viele Hanfläden geschlossen hat, floriert ein immer lukrativerer Haschischhandel. (Der Tagesanzeiger, 23.5.05)

http://www.green-coop.ch/tagesanzeige.23.5.2005/

GRÜNBUCH - Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Drogenpolitik der Europäischen Union. (EU-Kommission, 26.6.06)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/com/2006/com2006_0316de01.pdf

UK DRUG DEATHS ON THE RISE, DESPITE GOVERNMENT PLEDGE. (Independent, 31.8.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1151.a09.html


DIE WELT:

INTERNATIONAL DRUG POLICY CONSORTIUM BRIEFING PAPER 2 - THE 2006 WORLD DRUG REPORT.
This briefing paper, the second in a series from the IDPC, looks at the issues raised by the publication in June of the latest World Drug Report by the United Nations Office on Drugs and Crime. The briefing paper analyses the developing data collection methodologies used by the UNODC and, while recognising their limitations, summarises the findings of the 2006 report on trends in the demand and supply of the main types of internationally prohibited drugs. The briefing paper confirms that the data assembled gives the most comprehensive picture yet available on the global drug market, but expresses concern that the UNODC policy statements in the report, and associated with its launch, do not always seem to be based directly on the evidence available.

http://www.idpc.info/docs/IDPCReport2.pdf

 
PRÄVENTION

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) gibt eine Reihe von Publikationen und Informationsmaterialien zur Vorbeugung von Suchtproblemen heraus, die auch als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDthemepub=8&langue=D&IDpubvis=1

"Maßvoll – lustvoll" heißt der Internet-Auftritt der "Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich". Selbsttest online u.a.

http://suchtpraevention.sylon.net/angebote_suchtpraevention/selbsttests/selbsttests_i_f.html

Zürich - Kinospots "Setz eine Grenze": Aktuell laufen vier Kinospots der Suchtpräventionsstelle in den Zürcher Kinos. Sie warnen nicht grundsätzlich vor Alkohol, Cannabis, Tabletten oder Shoppingexzessen, sondern fordern die KinobesucherInnen auf, sich den eigenen Umgang mit Suchtmitteln bewusst zu machen. Diese persönliche Reflexion soll risikoarmes Verhalten fördern. Die Spots sind online einsehbar.

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/ssd/gesundheit_praevention/home/supz/homesup/aktuell.html

USA. The government's anti-drug ad campaign has not been proven to deter children from using drugs, and lawmakers should consider reducing funding for the $1.2 billion program. (Associated Press, Washington Post, 25.8.06; slate.com, 7.9.06; Ad Week, 25.8.06)

http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1847069&ct=2924549

http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1847069&ct=2924773

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1125/a02.html

Der Report: Contractor's National Evaluation Did Not Find That the Youth Anti-Drug Media Campaign Was Effective in Reducing Youth Drug Use.

http://www.csdp.org/research/d06818.pdf

Mehr als 9.000 Mal ist die Expertise zur betrieblichen Suchtprävention, die von Frau Dr. Elisabeth Wienemann und ihren Mitarbeiter/innen erstellt wurde, bei uns aus dem Netz heruntergeladen worden. Aus dieser Expertise wurden Standards entwickelt, die in einer Fachtagung auf den Prüfstand gestellt wurden, und jetzt sind die Standards da und werden veröffentlicht. (Quelle: DHS-Newsletter 17-06 vom 8. 9.2006)

http://www.optiserver.de/dhs/arbeitsfelder_betrieb.html

http://www.dhs-intern.de/pdf/Qualitaetsstandards_betriebliche_Suchtpraevention.pdf

Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze. Der Präventionsreport der Kaufmännischen. Prof. Dr. Ulla Walter, Medizinische Hochschule Hannover, Stiftungslehrstuhl Prävention und Rehabilitation
in der System- und Versorgungsforschung. Symposium "Stressfrei leben?" Hannover 26. April 2006.

http://www.kkh.de/fileserver/kkh/BROCHURES/Broschuere340.pdf

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) haben gemeinsam das Weißbuch Prävention "Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze" herausgegeben, das im Springer-Verlag erschienen ist. Unter Federführung der MHH wurden internationale Studien, nationale und KKH-interne Daten sowie ausgewählte Projekte analysiert. Die Auswertungen der Daten geben wichtige Impulse für die Weiterentwicklung zielgruppenspezifischer Stressprävention in Deutschland. Das KKH-Weißbuch stellt somit eine Arbeitsgrundlage für Sozialwissenschaftler, Ärzte sowie Stress-, Präventions- und Suchtexperten dar.
Reihe: Weißbuch Prävention , Band 2005/20. Kaufmännische Krankenkasse (Hrsg.) 4.August 2006. 193 Seiten, 50 Illustrationen, 50 in Farbe, Softcover, € 39.50. ISBN: 3-540-32661-8

http://www.mh-hannover.de/spr-weissbuch-stress.html

Middle-school students in rural areas who attended prevention programs aimed at methamphetamine use were less likely to use the drug when they got older, according to research from the National Institute on Drug Abuse (NIDA). (jointogether, 7.9.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/middle-school-methamphetamine.html

Be Smart – Don't start. Die Materialien für das aktuelle Schuljahr sind jetzt fertig. Sie bestehen aus einem Lehrerflyer, einem Poster und einer Aktionsmappe inkl. einem Elternflyer.

http://www.besmart.info

Schweiz/Zürich: Im Rahmen der Partydrogenprävention der Jugendberatung Streetwork eröffnet das Sozialdepartement der Stadt Zürich in Kooperation mit der ARUD Zürich unter dem Titel "Drogeninformationszentrum (DIZ)" ein neues Angebot für Partydrogen Konsumierende.

http://www.saferparty.ch/de/testing/diz/index.asp

Buchtipp: Wolfgang Schneider: Die "sanfte Kontrolle" - Suchtprävention als Drogenpolitik. Verlag für Wissenschaft und Bildung. Band 44 der INDRO-Buchreihe. Berlin 2006, 96 Seiten, Preis: 15,00 EUR

Suchtprävention richtet sich meist nicht an das, was Jugendliche und
junge Erwachsene aktuell tun, sondern was sie tun könnten. Insofern wird "der" mögliche Drogenkonsument zum Objekt der Begierde fürsorglicher Präventionsanstrengungen und "sanfter" Kontrollstrategien vor einem häufig drameninszenierenden Hintergrund diffuser Gefahren- und Bedrohlichkeitsannahmen ("Die Seuche Cannabis"). Dabei ist gegenwärtig in der Suchtprävention ein Hang zu "Lösungstechnologien" festzustellen, und die Beherrschbarkeit sozialer Risiken wird suggeriert. Wenn nur so früh wie möglich interveniert wird, dann wäre der Gebrauch psychoaktiv wirksamer Substanzen vermeidbar. Der Autor des 44. Bandes in der Reihe "Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit", herausgegeben von Indro e.V., rekonstruiert kritisch und teilweise auch provokativ die unterschiedlichen Formen suchtpräventiver Zugriffsweisen als "funktional-symbolische" Drogenpolitik. Suchtprävention und Drogenhilfe müssen sich auch aus Legitimationsgründen auf eine Problem-, Defizit- und Risikoblickrichtung "zielgruppenbezogen", "früherkennend" und "frühintervenierend" orientieren. Ihre Funktion ist dabei, das medial und somit auch "moralisch" hochstilisierte jugendliche Drogenproblem "erträglich" zu gestalten und die Öffentlichkeit durch symbolisch vermittelte Sinngebungen zu beruhigen. Abschließend wird ein realitätsgerechtes Konzept einer akzeptanz-orientierten Verbraucherbegleitung im Sinne der moderierenden Unterstützung einer "genussfähigen Drogengebrauchskompetenz" entworfen und in den Kontext einer kritischen Aufarbeitung funktionaler Drogenpolitik und Drogenhilfe gestellt. (Klappentext)
Weitere INDRO-Publikationen unter www.indro-online.de/indro.htm .

Bestelladresse: INDRO e.V.
Bremer Platz 18-20
D-48155 Münster
Fon: +49 (0)251-60123; Fax: +49 (0)251-666580
Email: INDROeV@t-online.de

UK. Pregnant women targeted in the washroom. Pubs and clubs in Manchester are joining in a campaign to target pregnant women on the risks of drinking. Manchester Pub and Club Network, in partnership with Manchester Specialist Midwifery Service and NHS Drinking Responsibly Project, are displaying posters and wallets sized cards in women's washrooms. They warn against drinking when pregnant or trying to conceive, and give contact details for Manchester Specialist Midwifery Service for support and advice. The campaign has been prompted by warnings about Foetal Alcohol Syndrome, a condition that affects the baby's intellectual abilities - and by research that shows that 18 to 25-year-olds in the North West drink on average four times their safe limit. Faye Macrory, consultant midwife, said the campaign aimed to reach women who may not realise how many units they were actually drinking. 'One of the key messages we are trying to get across is that no alcohol equals no risk of alcohol-related harm to the baby,' she said. 'Education around alcohol and pregnancy with the support of a midwife is effective and can be all the support that is needed.' (Drink and Drug News, 6.10.06)

http://www.drinkanddrugs.net/news.html

Schweiz. Prävention bei gefährdeten Jugendlichen - Was haben wir gelernt? Das BAG – Bundesamt für Gesundheit hat vier Forschungsgruppen beauftragt, das Thema der Vulnerabilität und die Folgerungen für die Prävention aus verschiedenen Blickwinkeln zu untersuchen. Der vorliegende Bericht fasst die vier Studien zusammen.

http://www.bag.admin.ch/shop/00010/00207/index.html?lang=de

Der Deutsche Präventionspreis wird jährlich auf einem ausgewählten Teilgebiet der Prävention vergeben. Den besten Projekten winkt ein attraktives Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro. Preisthema des Jahres 2007: Prävention stärken - lokal und regional.

http://www.deutscher-praeventionspreis.de/

Ein bundesweit einmaliges Forschungsinstitut für Suchtprävention nimmt Anfang November am UKE-Hamburg die Arbeit auf. (Hamburger Abendblatt, 12.10.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/12/623495.html

Die Internetseiten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

http://www.dzskj.de/

 
KONGRESSBERICHTE

DHS- Fachtag "Die Situation der Sucht- und Drogenhilfe - notwendige Veränderungsschritte", 17. Mai 2006 in Frankfurt/M.
Eröffnungsvortrag von Horst Bossong, Universität Duisburg-Essen: "Was ist eigentlich das Ziel aller Geschäftigkeit? Kritische Anmerkungen zum Stand der Modernisierung der Suchtkrankenhilfe".

http://www.dhs-intern.de/pdf/Vortrag_Bossong.pdf

Dr. Heribert Fleischmann, Bezirkskrankenhaus Wöllershof:
"Kommunikation auf Augenhöhe - die Zusammenarbeit zwischen der Suchtkrankenhilfe und der Suchtmedizin in der Psychiatrie.

http://www.dhs-intern.de/pdf/Vortrag_Fleischmann.pdf

Renate Walter-Hamann, Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg:
Von der Komplexität der Versorgungslandschaft zu einfachen Modellen.

http://www.dhs-intern.de/pdf/Vortrag_Walter.Hamann.pdf

Thesen zur Entwicklung regionaler Versorgung und Zusammenarbeit in der Hilfe für Abhängigkeitskranke.

http://www.dhs-intern.de/pdf/Thesen_Fachtag.pdf

XVI. International AIDS Conference, Toronto, 13.-18.8.2006. Bericht von Teilnehmern des internationalen Harm-Reduction Netzwerks.

http://www.ihra.net/index.php?option=news&task=viewarticle&sid=339

Australasian Amphetamine Conference, Sydney, 28.-29.9.06.

http://www.amphetamines.org.au/

Appenzeller Suchtsymposium 2006. Referate und abstracts.
Dipl. Psych. Uli Gehring: 'Kontrollierter Konsum illegaler Drogen' (Referat)

http://www.suchtsymposium.ch/08_02_symposium2006.php

 
BEGLEITKRANKHEITEN

Pain Treatment Topix is a noncommercial, open-access resource for healthcare professionals. (...) A special section examines the interface of pain and addiction.

www.Pain-Topix.com

http://www.pain-topics.com/addiction_topics/index.php

USA. Todesserie durch Heroin-Fentanyl-Mischintoxikationen geht weiter:
Chicago. Murder Charges Filed in Death From Painkiller-Laced Heroin. The authorities charged a 35-year-old man Thursday with homicide in the death of a police chief's son who died after taking heroin spiked with the powerful painkiller fentanyl. (New York Times, 25.8.06)

http://www.nytimes.com/2006/08/25/us/25chicago.html?ex=1157860800&en=e2da4f2d4a43ecd5&ei=5070

Fentanyl is deadly mix. Laced heroin blamed for boost in fatal overdoses in U.S. (Baltimore Sun, 3.9.06)

http://www.baltimoresun.com/news/nati [...] ntanyl03sep03,0,1406488.story?coll=bal-pe-asection

To save lives from Fentanyl Abuse.

http://www.paincare.org/about/message.php?id=320

Killer fentanyl: a lesson from anaesthesiology. The Lancet 2006; 368:1237-1238. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69516-0

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606695160/fulltext

"Mortalität unter Rauschgiftabhängigen in Hamburg unverändert". Biernhenke, Heinemann, Andresen und Püschel. Hamburger Ärzteblatt 10/06.

New TB strain in SA: 'No time to wait'. The extreme drug-resistant tuberculosis (XDR-TB) in KwaZulu-Natal must be dealt with urgently, international health experts said in Johannesburg on Thursday. "There is no time to wait before we embark on decisive action," said the World Health Organisation's Dr Ernesto Jaramillo, explaining that an epidemic could have a deadly impact. (Mail&Guardian online, 7.9.06; New York Times, 5.9.06)

http://www.mg.co.za/articlePage.aspx? [...] 83446&area=/breaking_news/breaking_news__national/

http://www.nytimes.com/2006/09/06/health/06tb.html?ref=health

TUGELA FERRY, South Africa A particularly drug-resistant tuberculosis discovered in eastern South Africa is likely to have spread beyond the rural area where 52 of the 53 people first diagnosed with the new strain have died, the doctor who discovered the super bug said. The extent of the new outbreak is unknown because tests are expensive and specialized. Dr. Tony Moll identified the strain in tests carried out at King George V Hospital in Durban, the provincial capital about 250 kilometers (150 miles) southeast of Tugela Ferry, where Moll works at a government hospital. (International Herald Tribune, 6.9.06)

http://www.iht.com/articles/ap/2006/09/06/africa/AF_GEN_South_Africa_Killer_TB.php

Rocked by Aids, Zulu kingdom now faces even worse foe: incurable TB. (The Guardian, 13.9.06)

http://www.guardian.co.uk/southafrica/story/0,,1871083,00.html

Tb-Erreger jetzt in ganz Südafrika. Ein erst nur regional aufgetretener, extrem gefährlicher Tuberkulose-Erreger hat sich in ganz Südafrika verbreitet. (Ärztezeitung online, 19.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=423278,4732,/medizin/infektionskrankheiten

XDR-TB—a global threat. (The Lancet 2006; 368:964)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606693914/fulltext

Tuberkulose: "Proteonomischer Fingerabdruck" ermöglicht schnelle Diagnose. Die Diagnose einer aktiven Tuberkulose erfordert noch immer den kulturellen Nachweis der Erreger, dessen Ergebnis erst nach mehreren Wochen vorliegt. Ein neues Verfahren verspricht dagegen eine Schnelldiagnose. Gemessen werden die Veränderungen, die die Infektion in den Proteinen im Serum hinterlässt. Dieses neue Verfahren, das auch als "proteonomischer Fingerabdruck" bezeichnet wird, erzielte in einer Pilotstudie im Lancet (2006; doi:10.1016/S0140-6736(06)69342-2) eine diagnostische Treffsicherheit von bis zu 90 Prozent. (Deutsches Ärzteblatt online, 15.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25664

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606693422/abstract

Genf. Anti-Tuberkulosebündnis gegen zunehmende resistente Erreger am Rande Europas. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und rund 20 weitere Gesundheitsorganisationen haben die Bildung eines Anti-Tuberkulosebündnisses verkündet. Damit wollen sie der steigenden Zahl von resistenten Tuberkuloseerkrankungen entgegentreten. Vor allem die Situation in Osteuropa und Asien bereitet Sorgen. (Deutsches Ärzteblatt online, 10.10.06)
Von den weltweit 20 Ländern mit dem höchsten Anteil an medikamentenresistenten Erregern liegen nach Angaben der WHO 14 auf dem europäischen Kontinent.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25960

Dual Diagnosis – Titelgeschichte aus drinkanddrugsnews (UK), 25.9.06

http://www.drinkanddrugs.net/features/sept2506/dual_challenge.pdf

Kooperation gegen Infektionskrankheiten. Deutschland und Russland wollen die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Aids und Hepatitis intensivieren. Im Rahmen des Petersburger Dialogs unterzeichneten Vertreter beider Länder in Anwesenheit des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Abkommen. (Ärzte Zeitung, 12.10.2006)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=422429,4724,/medizin/infektionskrankheiten

FDA: Warnung vor Venlafaxin-Überdosierungen. Washington - Die amerikanische Zulassungsbehörde warnt vor möglichen tödlichen Überdosierungen mit dem Antidepressivum Venlafaxin. Vor allem Patienten, die das Medikament zusammen mit Alkohol und/oder anderen Drogen einnähmen, seien gefährdet. (Deutsches Ärzteblatt online, 26.10.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26175


HEPATITIS

Ausgewählte abstracts der zurückliegenden zwei Monate aus dem Online-Dienst AMEDEO.

"Freitags Gift – Tagebuch einer HCV-Therapie": Mehr als 15 Jahre war der Journalist Jörg Böckem schwer heroinabhängig. Inzwischen ist er clean, aber er ringt noch immer mit den Folgen seiner Sucht: Er ist an Hepatitis C erkrankt. Bei SPIEGEL ONLINE berichtet er seit Anfang September jede Woche über seinen Kampf gegen den Feind in seinen Adern. (Spiegel online, 7.9.06)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,k-6960,00.html

Die Homepage von Jörg Böckem:

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php

Das Manual Hepatitis C und Drogengebrauch des AKTIONSBÜNDNIS HEPATITIS UND DROGENGEBRAUCH ist als interaktive pdf-Datei auf der Homepage von akzept e.V. verfügbar:

http://www.akzept.org/aktionsbundnis/brosch_interaktiv_2.pdf

Marijuana Helps Patients Stay on Medication. Recovering drug addicts who are infected with hepatitis C virus may stick to their medications better if they are allowed to use marijuana, U.S. researchers reported on Wednesday. (Reuters, 13.9.06)

http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1847069&ct=2933879

Treatment for hepatitis C virus and cannabis use in illicit drug user patients: implications and questions. B. Fischer, Jens Reimer, Michelle Firestone, Kate Kalousek, Juergen Rehm and Jenny Heathcote. Eur J Gastroenterol Hepatol 18:1039–1042.

http://www.eurojgh.com/pt/re/ejgh/pdfhandler.00042737-200610000-00001.pdf

Social Structural and Behavioral Underpinnings of Hyperendemic Hepatitis C Virus Transmission in Drug Injectors. Devon D. Brewer, Holly Hagan, Daniel G. Sullivan, Stephen Q. Muth, Eileen S. Hough, Nathan A. Feuerborn, and David R. Gretch. The Journal of Infectious Diseases. Volume 194(2006), pages 764 – 772. DOI: 10.1086/505585

Abstract: http://amedeo.com/p2.php?id=16941342&s=chep

Viral Kinetics in the Treatment of Chronic Hepatitis C
Hepatitis C virus (HCV) is a major cause of chronic hepatitis and hepatic fibrosis, and chronic infection can frequently progress to cirrhosis, end-stage liver disease and hepatocellular carcinoma. Treatment with pegylated interferons (INFs) plus ribavirin has been shown to be more effective than pegylated INFs alone or standard INFs with or without ribavirin. The early response of HCV to treatment with peg-INF has been used to predict treatment outcomes in infected patients, emphasizing the importance of viral kinetics and genotyping in their treatment. Mathematic modelling of viral dynamics has shown the importance of optimal doses of drug, with early virologic response at week 12 predictive of sustained virologic response. Maintaining INF concentration above a therapeutically effective level is necessary to prevent viral rebound and subsequent treatment failure. Once-weekly dosing with peg-INF-?2a, which has a longer half-life than other forms of INF, plus daily dosing with ribavirin, has been shown to be effective in reducing viral load. (Viral Kinetics in the Treatment of Chronic Hepatitis C; Jennifer E. Layden-Almer; Scott J. Cotler; Thomas J. Layden; J Viral Hepat. 2006;13(8):499-504)

http://www.medscape.com/viewarticle/543530?src=srr

Rates and Predictors of Hepatitis C Virus Treatment in HCV-HIV-Coinfected Subjects True treatment rates and the impact of comorbidities on treatment rates for hepatitis C virus in the HCV–HIV-coinfected subjects are unknown. (Aliment Pharmacol Ther. 2006;24(4):585-591)

http://www.medscape.com/viewarticle/542304?src=sr

Causes of death after diagnosis of hepatitis B or hepatitis C infection: a large community-based linkage study. Interpretation: All groups had increased risk of liver-related death compared with the standard population, with the greatest excess in people diagnosed with hepatitis B and hepatitis C co-infection. Our data highlight that young people with hepatitis C and with co-infection face a higher mortality risk from continued drug use than from their infection, whereas the main cause of hepatitis B death was liver related. (The Lancet 2006; 368:938-945)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606693744/fulltext

http://www.medscape.com/viewarticle/544324?src=mp

Leber-Ca-Inzidenz hat sich in 30 Jahren verdoppelt. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 5000 Menschen an Leberkrebs, doppelt so viele wie vor 30 Jahren. Bei mehr als der Hälfte der Patienten ist Virushepatitis die Ursache, hat Professor Michael Manns aus Hannover aus Anlass des Welt-Hepatitis-Tags am 1. Oktober berichtet. (Ärztezeitung, 28.9.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/09/28/173a0501.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten

Der Internetauftritt des Welt-Hepatitistages am 1.Oktober.

http://www.welthepatitistag.info/

A review of the evidence for the effectiveness of primary prevention interventions for Hepatitis C among injecting drug users. Wright N, Tompkins C. Harm Reduction Journal, 2006 3:27 (6.9.2006)

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/27

Hepatitis C bei Drogenpatienten: Therapie ist wirksam, erfolgreich und notwendig. P.Bruggmann. Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses - Bollettino dei medici svizzeri - 2006;87: 39

http://www.saez.ch/pdf_d/2006/2006-39/2006-39-880.PDF

Hepatitis C - Contamination of Toothbrushes: Myth or Reality? Chronic hepatitis C patients are advised not to share toothbrushes, razors, nail-scissors or other personal articles that potentially may have been in contact with blood, with others. This study examines the contamination of toothbrushes in patients with chronic hepatitis C as a model for a possible unconventional way of transmission. G. Lock; M. Dirscherl; F. Obermeier; C. M. Gelbmann; C. Hellerbrand; A. Knöll; J. Schölmerich; W. Jilg. J Viral Hepat. 2006;13(9):571-573.

http://www.medscape.com/viewarticle/543531?src=sr


HIV

HIV.NET 2006 steht jetzt zum kostenlosen Download im Netz: HIV.NET 2006, 848 Seiten, PDF, 6.7 MB, ISBN 3-924774-48-X

http://www.hiv.net

Deutsche AIDS-Hilfe: HIV.Report (ehemals FaxReport) ist online und erscheint zum Monatswechsel.

http://www.hivreport.de/

Immuntherapien und "präventive Technologien" in der Entwicklung. (HIV Report, Ausgabe Nr. 10/2006 vom 01.10.2006)

http://www.hivreport.de/hivreport.php?id=5329

http://www.hivreport.de/media/de/2006%2010%20HIVReport%20Immuntherapien%20und%20präventive%20Technologien

HIV-Medikamente und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Interaktionshotline des Hamburger IfI – Institut für Infektiologie.

http://www.ifi-interaktions-hotline.de

Laufend aktualisierte online-data-base von HIV InSite (UCSF, USA).

http://hivinsite.ucsf.edu/InSite?page=ar-00-02

HIV: Geringe Aussagekraft der Viruslast. Die Viruslast gilt allgemein als wichtiger Prädiktor für die bevorstehende Immunschwäche bei HIV-Patienten. Doch in einer Kohortenstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 296: 1498-1506) erklärte die Zahl der im Blut vorhandenen HIV-RNA-Kopien nur etwa 4 bis 6 Prozent der Variabilität im Rückgang der CD4-Zellen. (Deutsches Ärzteblattt online, 27.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25828

Intravenous drug use and HIV: evidence for action now. The Lancet 2006; 368:1127. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69447-6

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606694476/fulltext

USA. Department of Health and Human Services - Centers for Disease Control and Prevention An updated slide set was recently posted to the CDC HIV/AIDS Prevention Web site. AIDS Surveillance - Trends 1985-2004 is available in both PDF, PowerPoint, and Flash formats at

http://www.cdc.gov/hiv/topics/surveillance/resources/slides/trends/index.htm

Eine deutschsprachige Seite über HIV/AIDS in der Ukraine und Hilfsprojekte mit deutscher Beteiligung.

http://www.aids-ukraine.com/index.html

UN-Aids ist zehn Jahre alt geworden. Interview mit UN-Aids-Direktor Piot über Präventionsprogramme, Methadon und Stigmatisierung: "Nicht alle Regierungen sind so fortschrittlich wie Teheran". (FAZ, 28.10.06)

http://tinyurl.com/yj56yw

 
SUBSTANZEN

SUBSTANZEN (verschiedene)


Doping im Bodybuilding. "Medikamentenabhängige Mutanten", Interview mit einem Body-Builder. (F.A.Z., 31.08.2006)

http://tinyurl.com/kj64q

Drogenmischkonsum, das heißt die zeitgleiche oder zeitnahe Einnahme verschiedener Drogen, ist heute bei der Mehrheit der Drogengebraucher eine übliche Praxis. Doch nur eine kleine Minderheit dieser Drogengebraucher verfügt über ein fundiertes Wissen bezüglich der Wirkungen und Nebenwirkungen der eingenommenen Substanzkombinationen. (Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin, 31.8.06)
Drogenmischkonsum – Konsumhäufigkeiten und Konsumbewertungen:

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse06-08-31.html

Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 263 KB, 20 Seiten):

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse06-08-31.pdf

Abusers 'huffing' canned air. You don't have to find a dealer to get it, you can go to an office supply store. But when it's not cleaning a computer keyboard, it can be used to get high. Known as canned air or air dusters, it's intended as a cleaning tool but has also become the key element for a new type of huffing that has made its way to the region. (The Cincinnati Enquirer, 10.9.06)

http://news.enquirer.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20060910/NEWS0103/609100383

ADHD DRUGS BECOME A FAMILY MATTER. Attention-deficit hyperactivity disorder is becoming a condition that family members are treated for together. Parents of children taking ADHD medication are about nine times more likely to also use the drugs than parents of children who aren't on these drugs, according to a prescription analysis out today. (USA Today, 27.9.06)

http://www.usatoday.com/news/health/2006-09-27-adhd-drugs_x.htm

Schwarzer Tee beschleunigt Stressabbau. Der Konsum von schwarzem Tee hilft bei der Stressbewältigung. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern des University College London (UCL) hervor, die das Fachblatt Journal of Psycopharmacology online veröffentlicht hat (DOI 10.1007/s00213-006-0573-2). (Deutsches Ärzteblatt online, 6.10.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25916

Legal party pill use in New Zealand. The principal aims of the 2006 National Household Survey of Legal Party Pill Use were to provide national population statistics on the prevalence and patterns of legal party pill use (i.e. benzylpiperazine or BZP) in New Zealand, and to provide data on the harms and problems related to the use of legal party pills in New Zealand. (Centre for Social and Health Outcomes Research and Evaluation (SHORE), Massey University, Auckland, New Zealand)

http://www.shore.ac.nz/projects/Legal%20party%20pills%20in%20New%20Zealand%20report.pdf


ALKOHOL

Fachpresseschau, zusammengestellt und kommentiert von PD Dr. Ulrich W. Preuss (Halle/Saale): Veröffentlichungen zu Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Praxis, Epidemiologie, Kommentar, Übersicht und Therapie.

Internetdienst Alcohol and Health: Current Evidence - Alcohol and Health Outcomes, Interventions, Special Populations.

http://www.alcoholandhealth.org

http://www.bu.edu/act/alcoholandhealth/index.html

An Ethanol Protocol To Prevent Alcohol Withdrawal Syndrome Presented as a poster at The American College of Surgeons 91st Annual Clinical Congress, San Francisco, CA, October 2005. Sharmila Dissanaike, Ari Halldorsson, Eldo E. Frezza, John Griswold. Journal of the American College of Surgeons, Volume 203, Issue 2, Pages 186-191 (August 2006)

http://www.medscape.com/viewarticle/543827?src=mp

http://www.journalacs.org/article/PIIS1072751506004467/fulltext

Interventions for preventing or treating alcohol hangover: systematic review of randomised controlled trials. Max H Pittler, Joris C Verster, Edzard Ernst. BMJ-British Medical Journal, 2005;331:1515-1518, doi:10.1136/bmj.331.7531.1515

http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/331/7531/1515?ehom

Zusammenfassung des vorgenannten Artikels mit kommentierenden Anmerkungen von Holger Schmid, Vizedirektor der SFA – Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme.

http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=64&IDarticle=1419&IDcat24visible=1&langue=D

Alkoholabhängigkeit: "Kontrolliertes Trinken" als Alternative? Lange Zeit galt die absolute Abstinenz als einziges Ziel zur Behandlung von Alkoholproblemen. Immer mehr Suchtfachstellen bieten nun Programme an, in denen Betroffene sich kritisch mit ihrem Alkoholkonsum auseinandersetzen. (sprechzimmer.ch, August 2006)

http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimm [...] gigkeit_Kontrolliertes_Trinken_als_Alternative.php

Drinking by Pregnant Women Predicts Later Alcohol Problems Among Kids. A long-term study concludes that women who drank as few as three drinks at a single sitting during early pregnancy had children who were more likely to have alcohol problems by the time they reached age 21. (jointogether, 6.9.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/drinking-by-pregnant-women.html

In Utero Alcohol Exposure and Prediction of Alcohol Disorders in Early Adulthood - A Birth Cohort Study. Rosa Alati, Abdullah Al Mamun, Gail M. Williams, Michael O'Callaghan, Jake Moses Najman, William Bor. Arch Gen Psychiatry. 2006;63:1009-1016.

http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/short/63/9/1009

A complete set of the 1968-1974 Alcoholics Anonymous comic strips

http://www.ep.tc/aa-comics/index.htm

Trinkende Jugendliche werden häufiger Opfer von Gewalt. Cardiff – Teenager, die Alkohol konsumieren, haben ein höheres Risiko, Oper einer Gewalttat zu werden. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der School of Dentistry's Violence Research Group der Cardiff University hervor. Die Arbeitsgruppe veröffentlichte ihre Studie im Journal of Adolescence (2006; 29 (4): 539-553). (Deutsches Ärzteblatt online, 29.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25850

Berlin. Immer mehr Berliner landen wegen ihrer Alkoholabhängigkeit im Krankenhaus. Das zeigt eine aktuelle Studie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, die die Ursachen der stationären Behandlungen in Berlin in den Jahren zwischen 2000 und 2004 analysiert. "Vor allem in sozial schwachen Bezirken führt Alkoholkonsum zu Abhängigkeit, wenn weitere Faktoren wie Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit hinzukommen", erklärt Monika Wojak, Drogen- und Suchtreferentin bei der Senatsverwaltung, die Ergebnisse der Untersuchung. (taz Berlin lokal vom 11.10.200)

http://www.taz.de/pt/2006/10/11/a0232.1/text.ges,1

Hamburg. Jugendliche im Vollrausch. In Hamburg gibt es 7200 junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren, die regelmäßig und oft allein Alkohol trinken - vor allem junge Frauen haben aufgeholt und stehen Jungen im Konsum nicht mehr nach. (Welt.de, 29.10.2006)

http://www.welt.de/data/2006/10/29/1090627.html

USA. Researchers at the Molecular Neurobiology Branch of the National Institute on Drug Abuse have completed the most comprehensive scan of the human genome to date linked to the ongoing efforts to identify people most at risk for developing alcoholism. This study represents the first time the new genomic technology has been used to comprehensively identify genes linked to substance abuse. The study is available online and will be published in the American Journal of Medical Genetics Part B (Neuropsychiatric Genetics).

http://www.drugabuse.gov/newsroom/06/NR8-24.html


AMPHETAMINE

Die Universitätsklinik Bonn, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, sucht Probanden für eine Ecstasy-Studie. Näheres unter:

http://www.meb.uni-bonn.de/psychiatrie/deutsch/forschung/ag/

Two interventions helped to reduce the use of methamphetamine in teens, according to the results of a study reported in the September issue of the Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine. (medscape online cme, 11.9.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/544385?src=mp

Die wahre Geschichte über Ecstasy (MDMA). Noch bis heute wird auf manchen Info-Seiten im Internet und in Broschüren über Ecstasy (MDMA) die Information verbreitet, dass die deutsche Pharmafirma Merck MDMA bereits 1912 als Appetitzügler patentiert, diesen aber wegen eigenartiger psychoaktiver Nebenwirkungen nicht vermarktet habe. Recherchen eines deutschen Forschungsteams haben die wahre Geschichte über MDMA aufgedeckt. (drugcom, 29.9.06)

http://www.drugcom.de/?id=aktuelles&idx=539

http://www.mdma.net/merck/ecstasy-mdma.pdf

Methamphetamine Evokes and Subverts Brain Protective Responses. (NIDA – National Institute on Drug Abuse - U.S. Department of Health and Human Services. Research Findings, Vol. 20, No. 6 (July 2006)

http://www.drugabuse.gov/NIDA_notes/NNvol20N6/Evokes.html

USA. National Cold Medicine Restrictions Take Effect. Last week a federal law went into effect requiring that cold remedies containing pseudoephedrine, the main ingredient in Sudafed, be kept behind the counter. Nationwide, people feeling under the weather must now show identification and sign a log book in order to buy their medicine. (DRUG POLICY NEWS, 5.10.06)

http://www.drugpolicy.org/news/100506meth.cfm

USA. New Cold Medicine Restrictions. New federal regulations now require pharmacies to restrict sales of cold medications in an effort to curb production of methamphetamines. (CBS Video News, 30.9.06)

http://www.cbsnews.com/sections/i_video/main500251.shtml?id=2054104n

Südafrika. Es "tikkt" in den Ghettos. Batteriesäure, Rattengift und WC-Reiniger: Dass man mit diesen Zutaten "Tik" anrührt, wissen in Kapstadt schon die Viertklässler: Eine neue Modedroge überschwemmt Südafrikas Townships: "Tik", Methamphetamin oder "Crystal Meth". (Deutsche Welle, 10.10.06)

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2199584,00.html


CANNABIS

Neuerscheinung / Buchempfehlung:
Birgitta Kolte, Henning Schmidt-Semisch, Heino Stöver (Hg.). Was tun, wenn Cannabis zum Problem wird? Ein Leitfaden für KonsumentInnen, BeraterInnen, Eltern und Ärzte; Frankfurt am Main : Fachhochsch.-Verl. 2006. - 208 S. ISBN 978-3-936065-64-0. 15.00 €
Aus der Praxis – für die Praxis. Ein Ratgeber ohne Abstinenzideologie und Cannabis-ist-Einstiegsdroge-Propaganda. Mit Berichten aus den derzeit wichtigsten Beratungs- und Behandlungseinrichtungen.

The Effects of COMT Val158Met Genotype and Cannabis Use on Psychosis and Cognition. (Highlights of the 13th Association of European Psychiatrists (AEP) Symposium by the Section on Epidemiology and Social Psychiatry; 14.-17.6.2006; Bordeaux, France)

http://www.medscape.com/viewarticle/543415_3

Der Inhalt dieser Seite ist eine Übersetzung des Buches "It's Just A Plant - A Children's Story of Marijuana" von Ricardo Cortez.

http://www.nureinepflanze.de.vu/

Die Universitätsklinik Bonn, Fachambulanz für Raucherentwöhnung, sucht Probanden für eine Cannabis-Studie. Näheres unter:

http://www.meb.uni-bonn.de/psychiatrie/deutsch/forschung/ag/

Hemp for Victory" – us-Propagandafilm aus dem II.Weltkrieg.

http://www.archive.org/details/Hemp_for_victory_1942_FIXED

stumbleweed – DEA's New On-line Magazine Illustrates for Teens the Dangers of Marijuana.

http://www.justthinktwice.com/stumbleweed/home.html

LAUSANNE, Switzerland - The World Anti Doping Agency ( WADA ) has defended the continued inclusion of cannabis on its prohibited list of substances following criticism that the ban is placing unnecessary strain on sporting federations.
IAAF council member and Spanish athletics federation president Jose Maria Odriozola raised concern about the cannabis ban on Sunday during a round table discussion on "borderline issues" at an international anti-doping symposium organised by the world athletics governing body.
According to Odriozola, federations are "wasting considerable time and money, dealing with what is essentially a recreational non-performance-enhancing drug."

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1322/a03.html

NEW REPORT ON CANNABIS USE IN BRITISH COLUMBIA. By the Centre for Addictions Research of BC. The report highlights recent findings that suggest cannabis use in BC is higher than the rest of Canada, and its illegal production contributes significantly to the local economy.

http://www.carbc.uvic.ca/pubs/CARBCReport-CannabisUseFINAL.pdf

TV-Bericht:

http://www.youtube.com/watch?v=aQCwzB7pbBg

UK. STONED IN SUBURBIA. A really nice documentary made in the UK. Shows a side of cannabis use that is rarely talked about in the mainstream, the use of cannabis by seniors.

http://youtube.com/watch?v=-qyQxKrUHrs


KOKAIN

DES TEUFELS SCHNUPFEN. Kokain ist Potenzrakete, Kreativstimulans, Powerpoint-Präsentation des Ich, heißt es – so verführerisch, selbst der Rhein ist on Line – (11 Tonnen jährlich im Wasser). Jörg Böckem über eine jahrelange Hassliebe. (Erschienen in Quest No. 20 Mai & Juni 2006)

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php?idart=487

Kokain tanzt aus der Reihe. Wenn Promis in Zusammenhang mit Drogen für Schlagzeilen sorgen, dann handelt es sich dabei praktisch immer um Besitz und Konsum von Kokain. Kokain gilt noch immer als das Aufputschmittel der 'Schönen und Reichen', auch wenn ein Gramm Kokain derzeit nur 50 bis 70 Euro kostet und somit auch für Normalbürger erschwinglich ist. Und die Normalbürger konsumieren reichlich Kokain, nach neuesten Untersuchungen weit mehr als in den meisten Publikationen zum Thema angegeben wird. Doch bezüglich des Wissens um die Wirkung von Kokain, insbesondere bezüglich des Mischkonsums unter Beteiligung von Kokain, herrscht immer noch ein erhebliches Informationsdefizit. Dies liegt vor allem in der Tatsache begründet, dass die Vermittlung von Erfahrungswissen im Kreise der Konsumenten von Kokain bei weitem nicht so gepflegt und gefördert wird wie in den Kreisen der Konsumenten von diversen anderen Drogen.
In dieser Pressemitteilung/Publikation werden vor allem aktuelle Gegebenheiten im Zusammenhang mit dem Schnupfen von Kokain (nasale Applikation von Kokain-Hydrochlorid) dargestellt und analysiert, nicht berücksichtigt werden dabei die im Zusammenhang mit dem Rauchen von der Base des Kokains (Crack, Free Base) stehenden Aspekte, da diese Form des Konsums von Kokain in der Partyszene wie auch in der Allgemeinbevölkerung relativ selten ist. (Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin; 15. 9.2006)

http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse06-09-15.html

Brain Neurons Affected by Cocaine, Studies Say. (jointogether, 19.10.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/brain-neurons-affected-by.html

http://www.medscape.com/viewarticle/546245?src=mp


NIKOTIN

Veröffentlichungen aus internationalen (Fach-)Zeitschriften:

http://www.tobacco.org/articles/category/addiction/

USA. Cigarette Companies Increasing Nicotine Levels, Health Officials Say. (jointogether, 31.8.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/cigarette-companies.html

Massachusetts Tobacco Control Program: Amount of Nicotine in Cigarettes Increased Siggnificantly Since 1998.

http://www.mass.gov/dph/mtcp/wn_mtcp.htm

Philip Morris challenges state nicotine study. The nation's biggest tobacco company yesterday challenged a finding by Massachusetts health officials that the average amount of nicotine in cigarettes rose significantly from 1998 to 2004. (The Boston Globe, 12.9.06)

http://www.boston.com/news/local/mass [...] /12/philip_morris_challenges_state_nicotine_study/

Ärztlicher Arbeitskreis "Rauchen und Gesundheit".

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

Rauchfreie Schwangere: Gewichtsbedenken beeinflussen Rückfallrate nach der Geburt. Die Sorge über das eigene Gewicht führt bei Raucherinnen, die während der Schwangerschaft nicht rauchten, zu einer erhöhten Rückfallrate. Dies geht aus einer Studie University of Pittsburgh (UoP) hervor, die das Fachblatt Annals of Behavioral Medicine veröffentlicht hat (2006, 32(2):147-153). (Deutsches Ärteblatt online, 18.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=25681

Auf der Rangliste der gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen rangiert für die meisten niedergelassenen Kollegen Rauchen an erster Stelle. Dennoch sehen sich viele von ihnen nicht ausreichend gerüstet, abstinenzwillige Patienten bei der Raucherentwöhnung zu unterstützen. (Ärztezeitung, 14.9.06; business wire, 4.9.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/09/14/163a1020.asp?cat=/medizin/rauchen

http://home.businesswire.com/portal/s [...] ViewId=news_view&newsId=20060904005013&newsLang=en

Nonsmokers' Depression Lifted by Nicotine. Nonsmokers diagnosed with depression had their symptoms relieved by taking doses of nicotine, Physorg.com reported Sept. 11. Researchers at Duke University Medical Center gave nicotine or placebo patches to a group of nonsmokers diagnosed with depression, then measured their symptoms using a standardized questionnaire. They found that who wore the nicotine patch for at least 8 days experienced significant declines in depressive symptoms. (jointogether, 14.9.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/nonsmokers-depression-lifted.html

Cigarette Smoking and Incidence of First Depressive Episode: An 11-Year, Population-based Follow-up Study. American Journal of Epidemiology 2006 163(5):421-432; doi:10.1093/aje/kwj058

http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/163/5/421

Milestones in the natural course of onset of cigarette use among adolescents. André Gervais, Jennifer O'Loughlin et al. CMAJ 2006;175(3):255-61

http://www.cmaj.ca/cgi/reprint/175/3/255

Das Unternehmen Pfizer hat von der Europäischen Kommission die EU-Zulassung für ein neues Mittel zur Raucherentwöhnung erhalten. (Ärztezeitung online, 2.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=421060,4713,/medizin/rauchen

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=854194

Pfizer's Anti-Smoking Pill Champix® (Varenicline) Approved In Europe. (29.9.06)

http://www.chantix.com/

Results of a new imaging study, supported in part by the National Institute on Drug Abuse show that the nicotine received in just a few puffs of a cigarette can exert a force powerful enough to drive an individual to continue smoking. Researchers found that the amount of nicotine contained in just one puff of a cigarette can occupy about 30 percent of the brain's most common type of nicotine receptors, while three puffs of a cigarette can occupy about 70 percent of these receptors. When nearly all of the receptors are occupied (as a result of smoking at least 2 and one-half cigarettes), the smoker becomes satiated, or satisfied, for a time. Soon, however, this level of satiation wears off, driving the smoker to continue smoking throughout the day to satisfy cigarette cravings. The study was published in the August 2006 issue of the Archives of General Psychiatry. (News from the National Institute on Drug Abuse, 4.10.06)

http://www.drugabuse.gov/newsroom/06/NR8-07.html

Wie man das Rauchen am besten aufgibt. (Deutsches Ärzteblatt online, 17.10.2006)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26046

Systematic Review: Smoking Cessation Intervention Strategies for Adults and Adults in Special Populations. Leah Ranney, PhD, MA; Cathy Melvin, PhD, MPH; Linda Lux, MPA; Erin McClain, MA, MPH; and Kathleen N. Lohr, PhD. Annals of Internal Medicine, 5 December 2006, Volume 145, Issue 11.

http://www.annals.org/cgi/content/full/0000605-200612050-00142v1

Rauchen: Regionale Unterschiede in Deutschland - Regional disparities in smoking among adults in Germany. Völzke, Henry; Neuhauser, Hanne; Moebus, Susanne; Baumert, Jens; Berger, Klaus; Stang, Andreas; Ellert, Ute; Werner, André; Döring, Angela. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 42 vom 20.10.2006, Seite A-2784
Zusammenfassung
Einleitung: Die Prävalenz des Nikotinabusus wurde in Deutschland großräumig untersucht, mögliche regionale Unterschiede von Rauchgewohnheiten hingegen nur selten erforscht. Das Wissen um solche Unterschiede wäre jedoch wichtig, um Präventivmaßnahmen effektiver zu gestalten.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=53157

 
SUBSTITUTION

SUBSTITUTION ALLGEMEIN

Nachruf auf Vincent Dole. The Lancet 2006; 368:984

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606694026/fulltext

Deutsche Übersetzung (science.ORF.at/APA, 22.9.06).

http://science.orf.at/science/news/145763

Kokainkonsumierende in der Methadonbehandlung. Zusammenhänge des Kokainkonsums mit der Situation bei Eintritt und im Verlauf des ersten Behandlungsjahres. ? Evaluation und Forschung (ARUD Zürich, Evaluation und Forschung Info 2/06)

http://www.arud.ch/uberuns/index.htm

"HOOKED!" – Comic book about heroin abuse. Briefly distributed (from May to July 1966) at NYC methadone clinics.

http://www.ep.tc/hooked/

Das International Center for Advancement of Addiction Treatment (New York) hat seinen Internetauftritt aktualisiert.

http://www.opiateaddictionrx.info/

Methodology for the Randomised Injecting Opioid Treatment Trial (RIOTT): evaluating injectable methadone and injectable heroin treatment versus optimised oral methadone treatment in the UK. Nicholas Lintzeris , John Strang , Nicola Metrebian , Sarah Byford , Sally Lee , Christopher Hallam and Deborah Zador. Harm Reduction Journal 2006, 3:28. doi:10.1186/1477-7517-3-28

http://www.harmreductionjournal.com/content/3/1/28

Referate vom diesjährigen Appenzeller Suchtsymposium im Zusammenhang mit der Substitutionsbehandlung:
Dr. med. Andreas Moldovanyi: "Benzodiazepine Stiefkinder der Substitution"

http://www.suchtsymposium.ch/referate_2006/referat_moldovanyi_2006.pdf

http://www.suchtsymposium.ch/referate_2006/bzd_wertigkeitstabelle_moldovyni_2006.pdf

Dr. phil. Carlos Nordt, Soziologe: "Erkenntnisse aus der Evaluation von Substitutionsbehandlungen im Kanton Zürich, 1991–2005" (nach: Nordt, C., Stohler, R.: "Incidence of heroin use in Zurich, Switzerland: a treatment case register analysis", Lancet 2006; 367: 1830-34.)

http://www.suchtsymposium.ch/08_02_symposium2006.php

http://www.akzept.org/pdf/aktuel_pdf/nr18/lancet_heroin_2006.pdf

Alljährlich lädt sanofi-aventis, Hersteller von L-Polamidon, zu einem Parlamentarischen Abend ein. Hier treffen sich politische Entscheidungsträger und Abgeordnete des Bundestages mit ausgesuchten Vertretern der bundesdeutschen Substitutionsmedizin. Was die Kollegen Cimander, Gölz, Knobloch-Reith, Nowak und Poehlke aktuell zur Rechtslage und Qualität der Substitutionsbehandlung zu sagen hatten, finden Sie hier:

Vor Ort war auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Sabine Bätzing, erläuterte den aktuellen Regierungsstandpunkt zur Substitution und zur Fortsetzung des Heroinprojekts.

http://jes-bielefeld.de/baetzing_20.09.06.pdf

Zürich. Neues Zuhause für ältere Junkies. Mit einer speziellen Wohneinrichtung schafft das Zürcher Sozialdepartement Abhilfe für in die Jahre gekommene Junkies oder Alkoholiker, die meist nicht in herkömmliche Alters- oder Pflegeheime passen. (Tagesanzeiger, 5.10.06; 20 Minuten, 5.10.06)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/673520.html

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/26306615

Eltern oder Heim? Kritik an Bremer Vorgehen
Nach dem Fund der Leiche des zweijährigen Kevin im Kühlschrank seines drogenkranken Vaters sind die Behörden in Bremen in die Kritik geraten. In der Hansestadt sei es offizielle Linie, Kinder eher bei ihren drogenabhängigen Eltern zu lassen, sagte die Leiterin des Bremer Kinderschutzzentrums, Petra Stern, der Deutschen Presse-Agentur. "Ich sehe die derzeitige Praxis mit großer Skepsis." Sie favorisiere besonders im Fall von Heroinabhängigen wie Kevins Vater die Unterbringung der Kinder in Heimen oder bei Pflegefamilien. "Das ist allerdings wesentlich teurer", sagte Stern. Die Idee hinter der Bremer Kinderschutzpolitik sei, dass süchtige Eltern besser als gar keine Eltern seien. Gerade Junkies hielten sich aber oft nicht an die Auflagen und Termine. "Man braucht viel Arbeitskapazität, um da hinterher zu sein."
Besonders tragisch an Kevins Tod sei, dass die Vormundschaft bereits dem Vater entzogen gewesen sei und die Verantwortung für das Kind beim Amt gelegen habe. Dennoch hatten die Behörden das Kind nach eigenen Angaben seit Juli nicht mehr gesehen. "Wir haben hier unglaublich viele Fälle pro Sachbearbeiter", sagte Stern. Bei Drogenabhängigen sei aber ein "besonders waches Auge" gefragt. "Wenn die Eltern nicht entgiftet und clean sind, sollten die Kinder nicht bei ihnen leben." Im aktuellen Fall hatten die Behörden darauf verwiesen, dass der Vater ein Methadon-Programm absolvierte.
Polizisten und städtische Beamte hatten die Leiche des Kindes am Dienstag im Kühlschrank in der Wohnung des Vaters entdeckt, als sie ihm das Kind entziehen wollten. Ein Gericht hatte dies eine Woche zuvor angeordnet. (n-tv, 11.10.06, und weitere Meldungen)

http://www.n-tv.de/720208.html

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26008


BUPRENORPHIN

Laufend aktualisierte Datenbank zu Buprenorphin bei Reckit&Benckiser.

http://www.coretext.org/

Buprenorphin - Wichtige Fragen unter der Lupe. Eine Broschüre von Q4Q – Quest for Quality (Amsterdam), Mitherausgeber der Deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS).

http://www.q4q.nl/methwork/BPN/home.htm

Buprenorphine for the management of opioid withdrawal. Gowing L, Ali R, White J.Cochrane Database Syst Rev. 2006 Apr 19;(2):CD002025

EU Approves Schering-Plough Opioid Dependency Drug. Schering-Plough Corp's opioid dependency drug Suboxone (combination buprenorphine and naloxone) has been approved for use in Europe, the U.S. drugmaker said on Friday. The move had been expected after a panel of European medical experts recommended the sublingual tablets in July. Suboxone, which is intended for use by patients aged 15 years and older, is currently the only centrally-approved product for treatment of opioid dependence in the European Union. (Reuters, 6.10.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/545702?src=mp

The Suboxone EPAR (European Public Assessment Report) has now been published on the EMEA website, and can be found at the following address location:

http://www.emea.europa.eu/humandocs/Humans/EPAR/suboxone/suboxone.htm

essex pharma GmbH München hat die Website für Subutex neu gestaltet.

http://www.subutex.de

Patienteninformation über Subutex ("Therapie statt Ersatz") als Comic.

http://www.subutex.de/index.php?option=com_content&task=view&id=46&Itemid=76

Deutsch-französisches Grenzland: Handel mit Ersatzdrogen floriert. Wenn die Polizei im Südwesten Deutschlands bei Verkehrskontrollen nach Drogen sucht, hat sie die aus dem Elsass kommenden Autos ganz besonders im Auge. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der grenzüberschreitende Handel mit Rauschgift floriert - und seit einiger Zeit vor allem der Handel mit der Ersatzdroge Subutex, die zur Behandlung von Heroinabhängigen eingesetzt wird. (Der Tagesspiegel, 28.9.06)

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/deutsch-franzoesisches-grenzland/75438.asp


DIAMORPHIN

Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Ergebnisse der deutschen Studie. Auf der Seite zu finden sind auch Berichte von Patienten sowie eine umfangreiche und laufend aktualisierte Presseschau.

http://www.heroinstudie.de/

Link zu den Forschungsergebnissen aus Kanada, Niederlande, Schweiz und Spanien:

http://www.heroinstudie.de/int_forschung.html

Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Gesetzliche Voraussetzungen für heroingestützte Behandlung Schwerstabhängiger schaffen

Anlage: Antrag_B90_heroingestuetze_Behandlung.pdf

Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur Überführung des Heroinmodells in die Regelversorgung.

http://substitutions-hotline.de/down/antrag_h_linke.pdf

Frankfurt will Heroinvergabe weiterführen. (MZ-Web, 15.9.06)

http://tinyurl.com/haxvd

Frankfurt: Heroin-Ambulanz ist nicht mehr ausgelastet. Obwohl es in der Heroin-Ambulanz in der Grünen Straße freie Plätze gibt, dürfen keine neuen Patienten aufgenommen werden. Bisher hat die Stadt acht Millionen Euro für das Projekt ausgegeben. (Frankfurter Rundschau, 30.9.06)

http://tinyurl.com/gwny7

Politiker in Hessen für Fortsetzung des Heroinprojekts. Ende des Jahres läuft das Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Heroin aus. Die Landtagsfraktionen der Grünen und der CDU haben die hessische Landesregierung aufgefordert, sich für das Projekt einzusetzen. (Ärztezeitung, 23.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/23/189a0703.asp?cat=/medizin/sucht

Heroinprojekt sucht Unterstützer. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, ist für das Fortbestehen der Heroinambulanzen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete setzt dabei auch auf Unterstützung der unionsgeführten Bundesländer. (Ärztezeitung, 18.9.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=419035,4687,/medizin/sucht

Hamburg: Vorerst weiter Heroin auf Rezept für Abhängige. Hamburg wird die seit 2003 wissenschaftlich getestete staatliche Abgabe von Heroin auf Rezept für Schwerstabhängige zunächst fortsetzen und vorerst die daraus entstehenden Kosten übernehmen. (Die Welt, 22.9.06; Ärztezeitung online, 6.10.06, Hamburger Abendblatt, 17.10.06)

http://www.welt.de/data/2006/09/22/1045343.html

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=421518,4718,/medizin/sucht

http://www.abendblatt.de./daten/2006/10/17/625618.html

Baden-Württemberg. CDU WILL NACH ANHÖRUNG NOCH ABWARTEN. Experten machen sich für Heroinabgabe stark. (Bietigheimer Zeitung, 23.10.06)

http://tinyurl.com/yyj6t8

Südwest-CDU gegen Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige. Die CDU Baden-Württemberg ist gegen eine ambulante Behandlung von Schwerstabhängigen mit Heroin unter ärztlicher Aufsicht. Nach einer leidenschaftlichen Debatte stimmte der CDU-Landesparteitag am Samstag in Pforzheim mit großer Mehrheit gegen eine Änderung der Drogenpolitik, wie sie unter anderem die Landessozialministerin Monika Stolz (CDU) gefordert hatte. Gegen eine medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin an schwer Süchtige machten sich unter anderem CDU-Fraktionschef Stefan Mappus und die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Annette Widmann-Mauz stark. (Hamburger Abendblatt, 28.10.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/28/631442.html

Bundestag: Bätzing wirbt für schnelle Entscheidung. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), wirbt für eine schnelle Entscheidung zur Aufnahme der heroingestützten Behandlung Schwerstabhängiger ins Regelangebot des medizinischen Hilfesystems. Im Ausschuss für Gesundheit sagte Bätzing am 18. Oktober, "die Zeit drängt". Die Projektphase laufe Ende des Jahres aus und es stelle sich die Frage, was aus den behandelten Patienten und den Einrichtungen werde. (hib – Heute im Bundestag, 18.10.06 und Das Parlament, 43/2006, 23.10.06)

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_304/01.html

http://www.bundestag.de/dasparlament/2006/43/plenumundausschuesse/010.html


METHADON

Methadone, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, September 2006

Taiwan. ALTERNATIVE METHOD LAUNCHED TO HELP ADDICTS KICK HABIT. Auf Formosa wird die Substitutionsbehandlung neu entdeckt. (The China Post, (Taiwan), 3.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1179.a09.html

Methadone Analgesia Safety Overview & Patient Instructions Handout. Stewart B. Leavitt, MA, PhD. (Pain-topix, October 2006)

http://www.pain-topics.com/opioid_rx/index2.php#MethSafety

 
EINWANDERUNG – FREMDSPRACHIGE INFORMATIONEN

In loser Folge werden wir an dieser Stelle Informationen über Sucht und Suchtbehandlung in Einwanderersprachen veröffentlichen. Diese Zusammenstellungen sollen regelmäßig aktualisiert werden.
Den Auftakt hat dgs-info in der September-Oktober-2006-Ausgabe gemacht mit einer Zusammenstellung von Informationen auf Vietnamesisch.

Anhang: http://www.dgsuchtmedizin.de/fix/files/Vietnam_links_dgs-info.doc

Ein Faltblatt (englisch: Pharmacotherapy Treatment with Methadone and Buprenorphine) auf Vietnamesisch und Englisch:

Heute nun folgen die ersten Materialien auf Russisch. Eine aktualisierte Liste wird zusammengestellt zum "1.Workshop: Suchtpatienten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion" am 4.11.06 nachmittags, 15 Uhr, auf dem DGS-Jahreskongress und anschließend in dgs-info veröffentlicht.

Faltblatt mit Informationen über Substitution auf Deutsch und Russisch von INDRO / Münster

http://www.indro-online.de/substitutionsflyer.pdf

Ein Patientenleitfaden zur Substitutionsbehandlung auf Russisch.

http://www.drugaddictionrx.info/patient/RussianAboutMethadone.pdf

Zum Vergleich die englischsprachige Version:

http://www.drugaddictionrx.info/patient/aboutmethadone.pdf

Die erneuerte website des russischen Harm Reduction Network (RHRN).

http://www.harmreduction.ru

Homepage des Central and Eastern European Harm Reduction Network (CEEHRN - mit russischsprachiger Version).

http://www.ceehrn.org

Aims and methods of substitutive treatment programs, CEEHRN booklet 2002 (PDF, only in Russian)

http://www.ceehrn.org/index.php?ItemId=1096

Der monatliche Newsletter von CEEHRN ist zu beziehen unter (russisch oder englisch):

info@ceehrn.org

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen, auch auf Russisch.

http://www.ihra.net/

Schweiz: Migration und Sucht heißt das Dossier von infoset direct, das Adressen und websites aus der Schweiz zusammenstellt.

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?item=Migration1

 
GENDER

DRUGS+GENDER – Geschlechtergerechte Suchtarbeit. Eine Website aus der Schweiz mit Publikationsverzeichnis.

http://www.drugsandgender.ch/

Drugs Affect Men's and Women's Brains Differently. Gender appears to influence biological responses to nicotine, cocaine, and alcohol. (NIDA – National Institute on Drug Abuse - U.S. Department of Health and Human Services. Research Findings, Vol. 20, No. 6 (July 2006)

http://www.drugabuse.gov/NIDA_notes/NNvol20N6/Drugs.html

Prevalence of intimate partner violence: findings from the WHO multi-country study on women's health and domestic violence. The Lancet 2006; 368:1260-1269. DOI:10.1016/S0140-6736(06)69523-8 (abstract)

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606695238/abstract

WHO Multi-country Study on Women's Health and Domestic Violence against Women. Initial results on prevalence, health outcomes and women's response

http://www.who.int/gender/violence/who_multicountry_study/en/index.html

 
MEDIZINISCHES CANNABIS

Marijuana Helps Patients Stay on Medication. Recovering drug addicts who are infected with hepatitis C virus may stick to their medications better if they are allowed to use marijuana, U.S. researchers reported on Wednesday. (Reuters, 13.9.06)

http://www.mpp.org/site/apps/nl/content2.asp?c=glKZLeMQIsG&b=1847069&ct=2933879

Treatment for hepatitis C virus and cannabis use in illicit drug user patients: implications and questions. B. Fischer, Jens Reimer, Michelle Firestone, Kate Kalousek, Juergen Rehm and Jenny Heathcote. Eur J Gastroenterol Hepatol 18:1039–1042.

http://www.eurojgh.com/pt/re/ejgh/pdfhandler.00042737-200610000-00001.pdf

Informationen der IACM – Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.

http://www.acmed.org/german/home.htm

http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-archive.htm

Unter dem Namen CANNABINOIDS gibt die IACM auf ihrer Webseite eine neue Zeitschrift in mehreren Sprachen heraus.

http://www.chanvre-info.ch/info/de/CANNABINOIDS-IACM-Online.html

Der IACM-Kongress im nächsten Jahr wurde auf den 5.– 6.
Oktober 2007 verlegt (vom 21. - 22. September) und findet in Köln statt.

http://www.cannabis-med.org/english/nav/home-conference.htm

CANNABIS DRUG FILED FOR APPROVAL. The first cannabis-based medication for MS has been filed for approval by British regulators. GW Pharmaceuticals' Sativex, an under-the-tongue spray, can now be given on a named-patient basis. But the company is applying to regulators across Europe for a licence to make it more widely available. (BBC News, 6.9.06; jointogether, 7.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1188.a03.html

http://www.jointogether.org/news/headlines/inthenews/2006/firm-seeks-ok-for.html

GW Pharmaceuticals

http://www.gwpharm.com

Comeback mit Hindernissen: Cannabis als Medikament. (web.de-Gesundheit, 6.9.06)

http://magazine.web.de/de/themen/gesu [...] rschung/2868434,cc=000005480300028684341zULiw.html

Sylt. Cannabis im Polizeigarten. Ein kranker Künstler und Ex-Junkie hat sich auf Sylt selbst angezeigt. Er will mit einem Rechtsstreit die Nutzung von Haschisch als Medizin durchsetzen. (Die Tageszeitung, 17.10.06)

http://www.taz.de/pt/2006/10/17/a0077.1/text

Ein 23-seitiger Bericht von Americans for Safe Access argumentiert, dass medizinische Cannabisverteilungsstellen sowohl einen Nutzen für Patienten als auch für lokale Behörden darstellen. Der Bericht wurde am 7. September bei einer Pressekonferenz in San Diego vorgestellt. Er beschreibt den Einfluss behördlicher Anordnungen in verschiedenen kalifornischen Städten. Er basiert auf Informationen, die innerhalb von neun Monaten von lokalen Beamten gewonnen wurden. Er beschreibt zudem den Nutzen für Patienten nach einer jüngeren Arbeit eines Forschers der Universität von Kalifornien. (IACM-Nachrichten vom 16.9.06)

http://www.safeaccessnow.org/downloads/dispensaries.pdf

"Cannabinoide und das Endocannabinoidsystem" wurde in CANNABINOIDS, der Online-Zeitschrift der IACM, veröffentlicht. Der Artikel ist zunächst nur in Englisch erhältlich. Die Versionen in anderen Sprachen folgen in den nächsten Wochen. (IACM-Nachrichten vom 16.9.06)

http://www.cannabis-med.org/english/journal/index.php

Niederlande: MS-Patient darf selber Hanf anpflanzen. Cannabis-Anbau ist in den Niederlanden verboten - Ausnahme wegen hygienischer Bedingungen in Coffee Shops.
Den Haag - In einem wegweisenden Urteil hat ein niederländisches Berufungsgericht entschieden, dass ein an Multipler Sklerose (MS) leidender Mann für den Eigenbedarf Cannabis anbauen darf, um seine Schmerzen zu lindern. Das Gericht in Leeuwarden im Norden des Landes befand am Dienstag, dass das Interesse des 51-jährigen MS-Patienten schwerer wiege als das öffentliche Interesse am geltenden Anbauverbot für Hanf. (Der Standard, 17.10.06)

http://derstandard.at/?url=/?id=2627586

Italien legalisiert Cannabis für therapeutische Zwecke. Die italienische Regierung hat ein Gesetzesvorhaben gebilligt, mit dem Cannabis zu therapeutischen Zwecken legalisiert wird. Damit wird die Verwendung von Cannabis für Menschen mit chronischen Schmerzen legal. Von der Legalisierung sollen vor allem Krebskranke und AIDS-Patienten profitieren, erläuterte die italienische Gesundheitsministerin Livia Turco. (Kleine Zeitung, 17.10.06; ORF, 20.10.06; Drug War Chronicle, Issue 458)

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/239259/index.do

http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F233130.html

http://stopthedrugwar.org/chronicle/458/Italy_okays_marijuana_derivatives_for_pain_relief

Schweiz. Cannabis soll als Heilmittel legalisiert werden. Nationalratskommission befürwortet Konzept. (Schweizerisches Fernsehen, Tagesschau, 24.10.06)

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2006/10/24/schweiz/58113

Endocannabinoids - the Brain's Own Marijuana - May Be Linked to the Metabolic Syndrome. George T. Griffing, MD, Professor of Internal Medicine at Saint Louis University, discusses the brain's own natural marijuana. (Psychiatry.Medscape.com, Webcast Video Editorials, 18.10.06)

http://www.medscape.com/viewarticle/545148?src=mp

Spanien: Eine Pilotstudie mit Sativex ergab positive Wirkungen bei 65 Prozent der Patienten mit chronischen Erkrankungen. (IACM-Informationen vom 28.10.06)

http://www.cadenaser.com/articulo/soc [...] annabis/mejoran/csrcsrpor/20061020csrcsrsoc_2/Tes/

 
FORT- UND WEITERBILDUNG, KONGRESSTERMINE

Kongresse 2007, an denen die DGS beteiligt ist:

http://www.dgsuchtmedizin.de/aktuelle [...] one.newsletter/index.html?entry=page.newsletter.29

Regelmäßig aktualisierter bundesweiter Fortbildungskalender der Koordinationsstelle Sucht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

http://www.lwl.org/ks-download/downloads/fwb/externe%20Veranstaltungen.pdf

Fort- und Weiterbildungskalender des fdr – Fachverband Drogen- und Rauschmittel.

http://fdr-online.info/fort-weiterbildung.php

Eine Übersicht über (fast) alle Fortbildungsveranstaltungen.

http://fdr-online.info/pdf/Veranstaltungskalender%201-06.pdf

Und auch akzept e.V. unterhält einen Fortbildungskalender.

http://www.akzept.org/pdf/veranstaltungen/Veranstaltungshinweise.pdf

Veranstaltungskalender von infoset (Schweiz).

http://www.infoset.ch/de/MainFrame.shtm?location=http://www.infoset.ch/de/agenda.htm&menu=Inhalt

Veranstanlungskalender von OpiateAddictionRx (NY):

http://www.opiateaddictionrx.info/resources/calendar.html

Der Veranstaltungskalender von Drug War Chronicle mit Hinweisen auf internationale Veranstaltungen.

http://stopthedrugwar.org/event

Correlation, the European Network Social Inclusion and Health, announces a number of seminars:
Empowerment: Emancipation of service users, 16.-18.11. 2006, Torino
Outreach: Lessons learned – challenges ahead, 22.-24.2.2007, Helsinki
For more details and registration, please register via the website

http://www.correlation-net.org/

DHS-Fachkonferenz 2006 "Unabhängig im Alter" vom 13. bis 15.November in Dresden zum Thema "Sucht und Lebensalter". Der aktuelle Programmentwurf findet sich unter:

http://www.dhs.de

18th International Conference on the Reduction of Drug Related Harm, Warschau, 13.-17.5.2007. Thema: Harm-Reduction – coming of age.

http://www.harmreduction2007.org

DGPPN Kongressinformation, 25. September 2006. Das Kongressprogramm 2006 ist online! Sie finden jetzt alle Veranstaltungen des DGPPN Kongresses 2006 (22.-25.11.06) mit Terminen, Uhrzeiten und Raumangaben sowie mit allen eingereichten Abstracttexten im Internet unter

http://www.dgppn2006.de/511.jsp

 
HARM REDUCTION

Die zweimonatlichen Rundbriefe der IHRA – International Harm Reduction Association in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Farsi).

http://www.ihra.net/

Der nächste Weltkongress der IHRA wird kommendes Jahr (13.-17.5.07) in Warschau stattfinden.

http://www.harmreduction2007.org/

Pushing frontiers of harm reduction: DDN talks to Gerry Stimson about the International Harm Reduction Association's work and future plans. Jamie Bridge gives feedback from IHRA's conferences in Vancouver and London.

http://www.drinkanddrugs.net/features/oct0906/pushing_frontiers.pdf

Das Harm Reduction Journal bietet freien Online-Zugang und laufend hochinteressante Artikel aus aller Welt. (Editor-in-Chief: Ernest Drucker,
Montefiore Medical Center/Albert Einstein College of Medicine)

http://www.harmreductionjournal.com/

Newsletter des AHRN – Asian Harm Reduction Network.

http://www.ahrn.net/index.php?option=content&task=view&id=2115&Itemid=2#newsletter

Kanada. Vancouver – laufend aktualisierte website mit Informationen über Nordamerikas ersten Gesundheitsraum und die kanadische Heroinstudie.

http://www.communityinsite.ca/index.html

Kanada. Study Calls for More Safe-Injection Sites. (jointogether, 31.8.06)

http://www.jointogether.org/news/research/summaries/2006/study-calls-for-more.html

Vancouver's Safe Injection Site Gets Only Limited Continuing Exemption. (Drug War Chronicle, Issue 452, 8.9.2006)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/452/vancouver_safe_injection_site_wins_limited_extension

Worldbank: Injecting Drug Use and Harm Reduction. Eine Zusammenstellung von Untersuchungen und Publikationen, die von der Weltbank finanziert wurden.

http://www.worldbank.org/saraids

Schweiz. Als die Welt nach Bern schaute: Vor 20 Jahren öffnete das Fixerstübli. Bern stand international in den Schlagzeilen. (Berner Zeitung, 16.9.06)

http://www.espace.ch/artikel_257594.html

Schweiz. 20 Jahre Fixerstübli: Auch Drogensüchtige sind Menschen. Vom Fixerstübli zum steril-sauberen Injektionsraum: Die Anlaufstelle für Drogensüchtige in Bern. (SwissInfo, 18.9.06)

http://tinyurl.com/kqzzl

This message is to announce the release of the Institute of Medicine's report Preventing HIV Infection among Injecting Drug Users in High-Risk Countries on September 15th. (...) In response to this crisis, in 2005 the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS) and the Bill & Melinda Gates Foundation commissioned the Institute of Medicine to evaluate strategies for preventing HIV transmission among injecting drug users. The resulting report provides evidence-based recommendations regarding implementation of effective strategies.

National-Academies.org

http://www.nap.edu/catalog/11731.html

http://www.iom.edu

Portugal Approves Supervised Drug Injection Sites, Aims To Establish Prison Needle-Exchange Programs by 2008. (kaisernetwork.org, 28.8.06)

http://www.kaisernetwork.org/daily_reports/rep_index.cfm?hint=1&DR_ID=39465

http://stopthedrugwar.org/chronicle/4 [...] s_safe_injection_site_and_prisoner_needle_exchange

BECKLEY REPORT 10 - TREATMENT FOR DEPENDENT DRUG USE.
This report aims to give policymakers an accessible summary of the current evidence available on the effectiveness of treatment, and suggestions on how treatment services can be expanded and integrated into a co-ordinated system. The authors explain why treatment for dependent drug use is a good investment in any country with significant numbers of dependent drug users, in that it has been shown to achieve significant reductions in the health and social harms that are associated with drug problems. The major treatment modalities are described, and a summary given of the global research evidence into their effectiveness. The current major debates in the treatment field are also briefly summarised.

http://www.internationaldrugpolicy.net/reports/BeckleyReport10.pdf

UK. In 1971 the Lifeline Project opened a daycentre for drug users in Manchester. Since its foundation Lifeline has grown and developed, and now works in a diverse range of settings across the UK. Our purpose is to relieve poverty, sickness and distress among those persons affected by addiction to drugs of any kind, and to educate the public on matters relating to drug misuse.

http://www.lifeline.org.uk/

 
NADA – SUCHTAKUPUNKTUR

Acupuncture treatment for opiate addiction: A systematic review. James B.Jordan. Journal of Substance Abuse Treatment (Vol. 30, Issue 4)

Abstract: http://www.journals.elsevierhealth.co [...] /article/PIIS0740547206000432/abstract?source=aemf

Pubmed Search Results acupuncture and addiction (9.9.06):

 
INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS

Was sich in den vergangenen zwei Monaten rund um den Globus ereignet hat, von Afghanistan bis Mexiko bis China, können Sie im Anhang lesen.

Anhang: Internationales-Warondrugs.doc

INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS


Drug War Chronicle ("world's leading drug policy newsletter") hat seinen Internetauftritt modernisiert.

http://stopthedrugwar.org/

The International Drug Policy Consortium (IDPC) is a global network of 24 national and international NGOs that specialise in issues related to illegal drug use. The Consortium aims to promote objective and open debate on the effectiveness, direction and content of drug policies at national and international level, and supports evidence-based policies that are effective in reducing drug-related harm. It disseminates the reports of its member organisations about particular drug-related matters as well as offers expert consultancy services to policymakers and officials around the world. The consortium was initiated by the Beckley Foundation.

http://www.idpc.info/

Indien: Three separatist groups in restive Manipur have threatened to kill drug traffickers and tobacco dealers and punish liquor vendors with a bullet in the leg, a joint statement said. (Indo-Asian News Service, 7.9.06)

http://www.teluguportal.net/modules/news/article.php?storyid=12695

THE UNITED NATIONS' 2006 WORLD DRUG REPORT: UNODC Makes the Case for Ending Cannabis Prohibition - Inadvertently. (The Baltimore Chronicle, 15.9.06)

http://baltimorechronicle.com/2006/091506HICKMAN.shtml

DEA Operations Chief Testifies Before Congress on Need for European Counternarcotics Assistance to Colombia. Michael A. Braun's testimony focused on the drug threat facing Europe as a result of the movement of cocaine from South America and DEA's successful cooperation with European law enforcement counterparts in stemming the flow of drugs from South America to the burgeoning cocaine market in Europe. (Dateline DEA for September 22, 2006)

http://www.dea.gov/pubs/cngrtest/ct092106.html

Kokablatt für die UN-Vollversammlung. Boliviens Präsident Morales verblüfft mit einer ungewöhnlichen Protestaktion. (Der Kurier, 22.9.06)

http://www.kurier.at/nachrichten/ausland/29418.php

Bolivian President Evo Morales on Latin America, U.S. Foreign Policy and the Role of the Indigenous People of Bolivia. (democracy now!, 22.9.06; video stream)

http://www.democracynow.org/article.pl?sid=06/09/22/1323211

A HISTORY OF DRUG PROHIBITION: This timeline contains a selection of events that were felt to be of significance in the history of prohibition and the campaign for drug law reform. It is not intended to be a historically comprehensive document, but to give a sense of narrative and progress; to shed some light on why we are where we are with regard to the drug laws, and more importantly, how we can use this experience to move forward. (Transform Drug Policy Foundation. September 2006)

http://www.tdpf.org.uk/Policy_Timeline.htm

Southeast Asian crime syndicates turn to 'ice'. A decade ago, production of high-purity crystal methamphetamine 'ice' was concentrated largely in the eastern seaboard provinces of China. This production has expanded to the Philippines, and more recently to Indonesia, Malaysia and the Pacific. In the insurgent controlled enclaves of northeastern Myanmar there has also been a marked diversification in production from heroin and cheap methamphetamine tablets towards 'ice'. (Jane's Intelligence Review, 22.8.06)

http://www.janes.com/security/law_enforcement/news/jir/jir060823_1_n.shtml

Opiumtaliban und Narkogeneräle. UN-Bericht konstatiert neue Trends bei der Drogenproduktion in Asien. (Neues Deutschland, 27.10.06)

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=99298&IDC=3

Drugs, crime and a conservation crisis. (...) New Scientist's inquiries suggest that the narcotics trade is a serious but largely neglected impediment to conservation efforts. Drug production and trafficking can damage sensitive ecosystems... (newscientist.com, 1.9.06; San Francisco Chronicle, 24.9.06)

http://www.newscientist.com/article.ns?id=mg19125674.400&feedId=online-news_%20rss20

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2006/09/24/INGQ3LAA3U1.DTL

In South Africa, Heroin Scourge Sweeps the Nation. Drug experts have uncovered a massive increase in the availability of cheap heroin mixes - sold under the names 'nyaope' in Pretoria, 'sugars' in Durban, 'unga' in Cape Town, and 'pinch' in Mpumalanga. Use of the drug - which gives an intense and potentially lethal high - has doubled and, in some parts of the country, increased sevenfold in just three years. (The Sunday Times, RSA, 15.10.06)

http://allafrica.com/stories/200610160271.html



MITTLERER OSTEN

Irak

Soldiers in 'guns for coke' scandal. BRITISH soldiers have been caught smuggling stolen guns out of Iraq and allegedly exchanging them for cocaine and cash on the black market. (The Sunday Times 24.9.2006)

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-2372277,00.html


Afghanistan

Schlafmohn-Anbauschlacht in Afghanistan. Laut dem Wiener Uno-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ist die Schlafmohn-Anbaufläche Afghanistans in diesem Jahr um 59% ausgeweitet worden. Der absehbare Ernteertrag soll die Rekordproduktion von 6100 t Opium ermöglichen. (Neue Zürcher Zeitung, 4.9.06)

http://www.nzz.ch/2006/09/04/wi/articleEFVUV.html

Afghanistan Five Years Later: The Return of the Taliban. After five years, the United States-led international reconstruction mission has failed Afghanistan and its people. An all-military approach and aggressive poppy crop eradication strategies led by the US and the United Kingdom have triggered a hunger crisis and accelerated the return of the Taliban in southern Afghanistan. The US and the UK are responsible for these humanitarian and security crises, which make Afghanistan a renewed menace for its own people and the world. (Senlis Council, Report, September 2006)

http://www.senliscouncil.net/modules/media_centre/news_releases/68_news

Publications - Afghanistan Five Years Later - The Return of the Taliban - Extracts from DVD. (The Senlis Council, September 2006)

http://www.senliscouncil.net/modules/publications/014_publication/dvd_extracts

Opium Licensing for the Production of Essential Medicines: Securing a Sustainable Future for Afghanistan. (Senlis Council)

http://www.senliscouncil.net/modules/Opium_licensing

Proposal for Turning Afghan Opium Into Legal Morphine Gains Support. (International Herald Tribune, 19.9.06; Drug War Chronicle, Issue 454, 22.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1247.a02.html

http://stopthedrugwar.org/chronicle/454/afghanistan_opium_licensing_proposal_gains_support

Canadian and United Nations experts are dismissing key elements of a report by an international think-tank that urges Canada to take the lead in developing new NATO strategies in Afghanistan such as legitimizing poppy production to meet Third World demands for painkillers. (Edmonton Sun, 25.10.06)

http://www.mapinc.org/topics/Afghanistan

Afghanistans oberster Drogenbekämpfer dealt mit Heroin. (Financial Times Deutschland, 13.9.06)

http://www.ftd.de/politik/international/112455.html

Drogenbekämpfer vertreibt Heroin. Mohammad Daud ist Vize-Innenminister von Afghanistan und für die Drogenbekämpfung zuständig. Er steckt allerdings selbst tief im Heroinhandel, wie der Stern berichtet. Die deutschen Behörden wissen von Dauds Doppelrolle. (Der Stern, Ausgabe 38/2006)

http://www.stern.de/politik/ausland/569915.html?q=Heroin

The United Nations urged NATO forces Tuesday to take military action to destroy the opium industry in southern Afghanistan, saying cultivation of the crop is out of control in the embattled nation. U.N. anti-drug chief Antonio Maria Costa said opium production is being used to fund terrorist groups, and that eradicating it is crucial to establishing order in the south. (Associated Press, 13.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1221.a08.html

THE LATEST DOPE - Drug Warriors Are Playing Into The Taliban's Hands. After years of hard work by drug warriors in Afghanistan, the country no longer produces 87 percent of the world's illicit opium. Now it produces 92 percent, according to the latest suspiciously precise estimate from the U.N. Office on Drugs and Crime (UNODC). (Reason, 13.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1221.a06.html

Afghanistan-Expertin: Langer Atem beim Kampf gegen Drogen notwendig. (Deutschlandfunk, 20.9.06)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/544712/

Hölle Helmand. In der Provinz Helmand haben Taliban und Drogenkönige eine gefährliche Allianz geschlossen: Die Schlafmohn-Magnaten kaufen für die Gotteskrieger Geländewagen, Motorräder und Satellitentelefone. Dafür schützen die Kämpfer das Millionengeschäft mit dem Opium. (Spiegel online, 26.9.06)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,438678,00.html

"Wenn ich einen US-Konvoi sehe, biege ich ab". Reinhard Erös ("Vater der Kinderhilfe Afghanistan") blickt pessimistisch auf die Zukunft von Afghanistan - Warnung vor neuem Narkostaat. (Oberpfalznetz, 30.9.06)

http://www.zeitung.org/zeitung/928028-100,1,0.html

Strange victories in poppy province . Four weeks before the new poppy planting season starts, Declan Walsh meets both sides of Afghanistan's war on drugs. (The Guardian, 5.10.06)

http://www.guardian.co.uk/elsewhere/journalist/story/0,,1888165,00.html

Canada troops battle 10-foot Afghan marijuana plants. Canadian troops fighting Taliban militants in Afghanistan have stumbled across an unexpected and potent enemy - almost impenetrable forests of marijuana plants 10 feet tall. (reuters, 12.10.06)

http://edition.cnn.com/2006/WORLD/americas/10/12/canada.troops.marijuana.reut/index.html

Kanadas Krieger in der Cannabis-Falle. Kanadische Soldaten sind in eine Art von Dschungelkrieg verwickelt - ausgerechnet in den Wüsten Südafghanistans: Die Taliban haben Cannabis-Wälder angelegt, die mit Fahrzeugen nicht zu durchdringen sind. Jetzt nutzen die Kanadier die Drogen für sich selbst: als Tarnung für ihre Panzer. (Der Spiegel online, 19.10.06)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,443328,00.html


AMERIKA
USA

Cops Say Legalize Drugs: Ask Me Why. (Video)

http://stopthedrugwar.org/videos/leap

Law Enforcement Against Prohibition. Current and former members of law enforcement who support drug regulation rather than prohibition.

http://www.leap.cc/

COCAINE AIRWAYS. (Orange County Weekly, 14.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1225.a06.html

Drug Arrests Hit Another Record High, More than 786,000 Marijuana Arrests Alone in 2005. (Drug War Chronicle, Issue #454, 22.9.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/454/drug_arrests_including_marijuana_hit_new_record_high

USA/Mexiko: AS BORDER CRACKDOWN INTENSIFIES, A TRIBE IS CAUGHT IN THE CROSSFIRE. (Washington Post, 15.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1227/a07.html

Surveillance at concert makes drug dealers sing. (Government Security News, September 2006)

http://www.gsnmagazine.com/sep_06/surveillance_concerts.html

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1230/a08.html

Lateinamerika

Guatemala Imposes "State of Prevention" in Drug Crackdown. (Drug War Chronicle, Issue 451, 1.9.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/451/guatemala_declares_martial_law_in_drug_war

MEXICAN GUNMEN ROLL HUMAN HEADS ONTO BAR FLOOR. Gunmen Threw Five Human Heads Onto A Bar's Dance Floor In Mexico. Investigators Think The Beheadings Could Be Linked To The Country's Brutal Drug Wars. (Miami Herald, 7.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1201.a05.html

Mexiko. WITH BEHEADINGS, DRUG GANGS TERRORIZE MEXICO. (New York Times, 26.10.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06/n1439/a05.html

Kolumbien. ... spraying coca crops in the country's national parks will only intensify the conflict, escalate the humanitarian crisis and increase ecological damage in some of Colombia's most pristine environments. (Columbia Journal online, 3.9.06)

http://www.colombiajournal.org/colombia242.htm

Colombia's FARC Guerrillas Say End Drug Prohibition. In a communiqué sent this week to the New Colombia News Agency (ANNCOL), Colombia's leftist rebels the Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) called for the worldwide legalization of the drug trade to put an end to black market drug trafficking and its associated profits. The unusual communiqué also carried a FARC denial that it owned coca fields in the southern Colombia's Macarena Mountains. (Drug War Chronicle, Issue 453, 15.9.06)

http://stopthedrugwar.org/chronicle/453/colombia_farc_says_legalize_drugs

 
SERVICE - MATERIALIEN – LINKS – VERSCHIEDENES

Veränderung des Drogenkonsums bedingt eine Anpassung der therapeutischen Angebote. Lars Stark, Daniel Meili (ARUD Zürich). Bulletin des médecins suisses - Schweizerische Ärztezeitung - Bollettino dei medici svizzeri. 2006;87: 35

www.saez.ch/pdf_f/2006/2006-35/2006-35-680.PDF

AVWG: Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel. Seit dem 1. Juli können besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung befreit werden. Hier finden Sie eine aktuelle und vollständige Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel – wahlweise auch mit Suchfunktion:

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene über Recherchen in medizinischen Datenbanken an.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/service/kurs/index.html

DIMDI-Datenbanken: Benutzertreffen am 14. November 2006.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/aktuelles/news_0137.html


2005 NATIONAL SURVEY ON DRUG USE AND HEALTH. The latest data on prevalence and correlates of substance use, serious mental illness, related problems, and treatment in the U.S.

http://oas.samhsa.gov/NSDUHlatest.htm

USA. US-amerikanische Teenager sagen häufiger "Nein" zu Drogen, während die Generation der "Baby Boomers" zunehmend öfter auf illegale Rauschmittel zurückgreift. Das geht aus dem jetzt in Washington vorgelegten neuen Jahresbericht des amerikanischen "Substance Abuse and Mental Health Service Administration" (SAMHSA) hervor. (Deutsches Ärzteblatt online, 13.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25634

Relapse Prevention: A Treatment Method Comes of Age. (drinkanddrugsnews, 11.9.2006)

http://www.drinkanddrugs.net/features/sept1106/Relapse_Prevention.pdf

FDA: Hoch dosiertes Ibuprofen kann protektive Wirkung von Low-dose-ASS abschwächen. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA weist auf eine neu entdeckte pharmakodynamische Interaktion zwischen nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) und Acetylsalicylsäure (ASS) hin. Patienten, die Ibuprofen oder andere NSAID in hoher Dosis erhalten, gefährden die kardioprotektive Wirkung von Low-dose-ASS, wenn beide Medikamente gleichzeitig eingenommen werden. (Deutsches Ärzteblatt, 11.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25614

Selbsthilfe im Internet - "Manual zur Beratung und Begleitung" und "Checkliste für Nutzerinnen und Nutzer"
Mit der Herausgabe eines weiteren Handbuches für die Sucht-Selbsthilfe "Beratung und Begleitung von suchtkranken Menschen und ihren Angehörigen im Internet" und einer Checkliste für Nutzer/-innen zum Thema "Suchthilfeangebote im Internet" möchte die DHS zu einer weiteren Qualifizierung von Suchthilfeangeboten beitragen. Das Internet mit seinem schnellen und anonymen Zugangsweg zu Informationen bietet nun schon seit einigen Jahren spezialisierte Webseiten zu Suchtfragen für Betroffene und Angehörige. Das Internet gilt in vielen Bereichen, so auch im Suchtbereich, als eine weitere Plattform für Informations- und Hilfsangebote. Die Selbsthilfeverbände und viele Selbsthilfegruppen informieren mit einem Internetangebot zur Suchtproblematik und über ihr eigenes Angebot, zusätzlich offerieren sie häufig Kontaktmöglichkeiten und Onlineberatungen (z.B. über Chat oder E-Mail-Beratungen). Das Manual wurde in Kooperation mit den Ersatzkassen (VdAK) entwickelt. Es soll freiwilligen Helfer/-innen (z.B. Gruppenleiter/-innen), die Beratung und Begleitung für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen im Internet anbieten bzw. anbieten möchten, Informationen und Methodenhinweise zur Onlineberatung geben. Die Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten im Internet können verwirren und verunsichern. Dies kann eine dringliche Suche nach Hilfe für Nutzer/-innen erschweren. Die "Checkliste für Nutzerinnen und Nutzer von Suchthilfeangeboten im Internet" wurde von der DHS entwickelt, damit die angebotenen Informationen in Bezug auf ihre Qualität und Aussagekraft besser eingeordnet werden können und Interessierte und Betroffene eine Unterstützung haben, um sich bei der Vielzahl an Suchthilfeangeboten im Internet besser zurechtzufinden.
Die Checkliste wurde mit der Unterstützung der Ersatzkassen (VdAK)
erstellt. (Quelle: DHS-Newsletter 18-06 vom 13. September 2006)

Das Handbuch

http://www.dhs-intern.de/pdf/Leitfaden_Endfassung.pdf

Checkliste

http://www.dhs-intern.de/pdf/Checkliste_Endfassung.pdf

Das "Forum Schmerz" bietet Patienteninformationen online.

http://www.forum-schmerz.de/web/schmerzcontent/de/

Drogenaufklärung mit YouTube. Die US-Regierung nutzt die Online-Videoplattform YouTube, um auf die Gefahren des Drogenmissbrauchs aufmerksam zu machen. Kritiker zweifeln am Erfolg der Kampagne. (Österreichischer Rundfunk, futureZone, 20.9.06)

http://futurezone.orf.at/it/stories/137544/

http://www.youtube.com/ONDCP

Bibliothek soll deutsches Internet archivieren. Manche Gesetze haben einfach nicht das Zeug, rechtzeitig von der Öffentlichkeit bemerkt zu werden. Das "Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek" ist so eines. (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.9.06)

http://www.haz.de/politik/290854.html

Das Gesetz:

217.160.60.235/BGBL/bgbl1f/bgbl106s1338.pdf

Australien / New South Wales: Der Einsatz von Drogenhunden erweist sich als wenig effektiv - Review of the Police Powers (Drug Detection Dogs) Act. (Sidney Morning Herald, 15.9.06; New South Wales Council for Civil Liberties, 14.9.06)

http://www.mapinc.org/drugnews/v06.n1240.a02.html

http://www.nswccl.org.au/stories/story2006-03.php#xfn1

http://www.nswccl.org.au/docs/pdf/sniffer%20dogs%20submission.pdf

MULTIDISCIPLINARY ASSOCIATION FOR PSYCHEDELIC STUDIES BULLETIN: Technologies of Healing. Volume XVI Number 2 - Autumn 2006

http://www.maps.org/news-letters/v16n2-html/

Robert Koch Institut (RKI): Erste Ergebnisse der bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie vorgestellt
Bei einer Rumpfbeuge erreichen 43 % aller 4- bis 17-Jährigen in Deutschland nicht das Fußsohlenniveau. 15 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind übergewichtig. Unter einer allergischen Erkrankung leiden aktuell 16,7 % aller Kinder im Alter bis zu 17 Jahren. Bei 21,9 % aller 11- bis 17-Jährigen findet man Auffälligkeiten beim Essverhalten. Das sind einige der ersten Ergebnisse von KiGGS, der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, die am 25.09.2006 auf einem Symposium in Berlin der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit 17.641 Teilnehmern liefert die europaweit einmalige Studie erstmals ein umfassendes Bild von der Gesundheit der Heranwachsenden in Deutschland, das alle Altersstufen umfasst und auch Laborbefunde einschließt. KiGGS wurde durch die Bundesministerien für Gesundheit sowie für Bildung und Forschung finanziert.

http://www.rki.de/

http://www.kiggs.de/

Gesundheitsbericht für Deutschland erschienen. Steigende Lebenserwartung und gute Gesundheit, aber: immer noch zu viele Menschen rauchen, sind zu dick, bewegen sich zu wenig und trinken zu viel Alkohol. Das sind die Kernaussagen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland", den das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) veröffentlicht hat. (18.9.06)

Reform der FDA gefordert – Kritischer Bericht des Institute of Medicine. In ihrem Bericht "The Future of Drug Medicine" fordert das Institute of Medicine (IOM), eine unabhängige vom US-Kongress eingesetzte Gruppe von Experten, eine Reform der Food and Drug Administration (FDA). Der weltweit mächtigsten Arzneimittelbehörde werden ein Mangel an regulatorischen Befugnissen, eine chronische Unterfinanzierung, organisatorische Probleme und damit eine eingeschränkte Möglichkeit attestiert, die Risiken und Vorteile von neuen Medikamenten nach ihrer Zulassung zu prüfen. (Deutsches Ärzteblatt online, 25.9.06)

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25791

Computersüchtigen Kindern droht Verlust des Realitätssinns. Neurowissenschaften: Gehirnstruktur passt sich neuen Aufgaben an. (Hamburger Abendblatt, 23.9.06)

http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/23/615807.html

Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf. Einmalig in Hamburg: Neues Behandlungsangebot "Alter und Sucht". Etwa jeder zehnte Mensch über 60 hat neueren Studien zufolge ein "problematisches Trinkverhalten", bei zwei bis drei Prozent der Männer und einem Prozent der Frauen über 60 liegt der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zufolge ein Alkoholmissbrauch oder eine Abhängigkeit vor. Auch Tablettenabhängigkeit und zunehmend auch der Konsum von illegalen Drogen spielen im Alltag von älteren Patienten eine Rolle. (Pressemitteilung)

Spezielles Angebot für suchtkranke alte Menschen. Alkoholabhängigkeit und andere Suchtprobleme werden bei alten Menschen oft übersehen. Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf in Hamburg hat ein neues stationäres Behandlungsangebot auf diese Patientengruppe zugeschnitten. (Ärztezeitung online, 13.10.06)

http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=422399,4726,/medizin/alkohol


Aktualisiert: Übersicht zuzahlungsfreie Arzneimittel. Hier halten wir die aktuelle Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel mit Stand vom 15.09.2006 für Sie bereit:

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressethemen/avwg/index.html

Aktualisiert: Übersicht Medizinische Versorgungszentren. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben:

http://www.die-gesundheitsreform.de/z [...] dizinische_versorgungszentren/beispiele/index.html

Aktualisiert: Übersicht Hausarztmodelle. Welche Krankenkasse bietet ein Hausarztmodell an oder geht demnächst damit an den Start? Hier finden Sie die aktuelle Übersicht:

http://www.die-gesundheitsreform.de/zukunft_entwickeln/hausarztmodell/beispiele/index.html

Stress and Burnout - A Prevention Handbook for the Alcohol and Other Drugs Workforce (National Centre for Education and Training on Addiction, Australia)

http://www.nceta.flinders.edu.au/pdf/stress-n-burnout/stress-n-burnout.pdf

2. Ausgabe des neuen Patienten-Newsletters KBV-Kontakt.

http://www.kbv.de/patienten-newsletter/kbv_kontakt_02v092006.pdf

Dänemark – Freistaat Christiania feiert 35.Geburtstag.
Wer ist faul im Staate Dänemark? Christiania, das alternative Zentrum Europas inmitten von Kopenhagen, blüht. Es existiert nun schon 35 Jahre. Der Staat sähe es lieber anders: platt. (Der Tagesspiegel, 30.9.06)

http://www.tagesspiegel.de/zeiten/archiv/30.09.2006/2804179.asp

Christiania Homepage.

http://www.christiania.org/

Der "Harrison", die Rote und die Gelbe Liste, das MSD-Manual u.a. Nachschlagewerke – online und kostenlos bei Univadis (Anmeldung erforderlich).

http://www.univadis.de/medical_and_more/Books

Schulprojekte für suchtgefährdete und suchtkranke junge Menschen
Im Verbund der Suchthilfe haben sich in Deutschland seit ca. 30 Jahren verschiedene Schulprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene etabliert, die durch Grundlagen für einen qualifizierten Einstieg in Berufs- und Alltagsleben schaffen.
Schulprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene eröffnen die Chance, im noch geschützten Rahmen bisher versäumte Schulabschlüsse und damit wieder Zugang zur beruflichen Entwicklung und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erwerben.
Unter Koordinierung des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel e.V. arbeiten diese Projekte zusammen und haben sich insbesondere in den vergangenen 2 Jahren durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch und Weiterbildung vernetzt. Als Ergebnis der Kooperation entstand eine Broschüre, die Sie bei uns kostenlos bestellen können:
Martina Arndt-Ickert, Marina Knobloch (Hrsg.). Schulprojekte für suchtgefährdete und suchtkranke junge Menschen. FDR-Texte Nr. 5
Veröffentlicht vom Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V.,
Odeonstr. 14, 30159 Hannover, Tel.: 0511/ 18 333, Fax: 18 326, eMail: mail@fdr-online.info, http://www.fdr-online.info/
August 2006
(Quelle: fdr-online-info Nr.13, 29.9.06)

Klinikpsychiatrie unter ökonomischem Druck - Psychiatric inpatient care under economic pressure. Spießl, Hermann; Binder, Harald; Cording, Clemens; Klein, Helmfried E.; Hajak, Göran. Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 39 vom 29.09.2006, Seite A-2549

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52866

USA. News from the National Institute on Drug Abuse
Principles of Drug Abuse Treatment for Criminal Justice Populations - A Research-Based Guide Principles of Drug Abuse Treatment for Criminal Justice Populations - A Research-Based Guide
NIDA's latest landmark scientific report shows that effective treatment of drug abuse and addiction can save communities money and reduce crime. This guide outlines some of the proven components for successful treatment of drug abusers who have entered the criminal justice system, leading to lower rates of drug abuse and criminal activity. (2,6 MB)

http://www.drugabuse.gov/PODAT_CJ

USA. NIDA Notes, Volume 20, Number 6

http://www.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNVol20N6/Index.html

Berlin. 35 Jahre Synanon – Erfolgsgeschichte einer Suchtselbsthilfe. Die Festschrift.

http://www.synanon-aktuell.de/Synanon/images/infomaterial/pdfs/SYN_TKB_2005.pdf

Hirn-Studie: Essstörung und Drogensucht ähnlich. Übermäßiges Verlangen nach Essen spielt sich im Gehirn ähnlich ab wie die Sucht nach Drogen. Wie US-Forscher herausfanden, werden in beiden Fällen die gleichen Gehirnregionen aktiviert. Insbesondere der Hippocampus spielt demnach eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Essverhaltens, berichten die Forscher um Joanna Fowler von der Mount Sinai School of Medicine (New York).
Der Artikel "Gastric stimulation in obese subjects activates the hippocampus and other regions involved in brain reward circuitry" ist als Vorab-Online-Publikation der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (2.-6. Oktober 2006, DOI: 10.1073/pnas0601977103) erschienen. (orf, 3.10.06)

http://science.orf.at/science/news/145845

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2006-10/dnl-son092806.php

Haschisch auf Hochglanz. Hanf als Droge ist verboten. Hanfmagazine aber gibt es an jedem Kiosk
Im Zeitungsladen liegen sie ganz unten im Regal. Direkt neben den Waffenmagazinen. Auf jeder der Titelseiten der drei Magazine zeigt ein sechsblättriges, gezacktes, grünes Blatt an, worum sich innen alles dreht: um Hanf. Der Anbau, Handel oder Konsum der Pflanze ist in Deutschland zwar per Gesetz verboten, darüber zu schreiben ist dagegen legal. Dabei sind die Hanfmagazine nicht nur Informationsbroschüren, sondern halten eine ganze Szene zusammen - die Kiffer und Grower (Anbauer). (Berliner Zeitung, 4.10.06)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/media/591853.html

Club der toten Fixer. Eine Villa am Meer in Kalifornien, Pool, Hausangestellte. Axel Schöpflin, Sohn der wohlhabenden deutschen Versandhaus-Familie, lebt eine Jugend auf der Sonnenseite. Er ist Schulbester, mit seinen Freunden debattiert er über Schopenhauer und Rilke. Dann kommt eine Lieferung Heroin. (Aus "Park Avenue" 6/06. Axel Schöpflins Geschichte wird auch in "Danach war alles anders – Suchtgeschichten" erzählt.)

http://www.joerg-boeckem.de/front_content.php?idart=487

ENCARE (European Network for Children Affected by Risky Environments within the Family) ist ein europäisches Netzwerk, das gegründet wurde um Fachleute, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien arbeiten, zu informieren, zu unterstützen und zu vernetzen.

http://www.encare.de/

"Im Computerspiel gibt es keine Siege". Wie kann Jugendlichen geholfen werden, die täglich 18 Stunden am Computer spielen? Keith Bakker, der selber auf eine 20-jährige Leidenszeit im Drogenmilieu zurückblickt, hat vor zwei Monaten in Amsterdam die erste Klinik für Computerspiel-Süchtige eröffnet. Seither erreichen ihn Anfragen aus der ganzen Welt. Ein Gespräch über seine Erfahrungen und Therapieansätze. (Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA), Zeitschrift Standpunkte, 4/06 Spielen bis zur Erschöpfung)

http://www.sfa-ispa.ch/Extranet/publication/PublicationUpload/Stp04_06_computerspiele.pdf

MARIANNE VON WEIZSÄCKER FONDS: Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V.

http://www.weizsaecker-stiftung.de/

Gesundheitsthemen für Jugendliche: Internetkooperation schafft neue Angebote. (BZgA newsletter, 11.10.06) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Internationale Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) e.V. haben mit dem Projekt Jugend online eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die mit der Vertragsunterzeichnung am heutigen Tag in Kraft tritt. Ziel dieser neuen Partnerschaft ist es, qualifizierte Informationen zu zentralen Gesundheitsthemen für Jugendliche auszutauschen und die Internetangebote beider Partnerorganisationen miteinander zu vernetzen. Jugend online bündelt bundesweit Informationen und Strukturen im Jugendbereich und betreibt das interaktive Jugendportal

http://www.netzcheckers.de

Addiction Treatment, Novel but Unproven. Prometa's promoters point to anecdotal success. But critics want to see hard numbers. (LA Times, 9.10.06)

http://www.latimes.com/features/print [...] 9,1,4702963,full.story?coll=la-headlines-pe-health

http://www.prometainfo.com/pi/

1001 Geschichten und kein einziges Märchen: Aus dem Alltag eines kranken Gesundheitssystems.

http://www.kein-einziges-maerchen.de/

Stephan Kolb/Caroline Wolf: "Kein einziges Märchen. Leidfaden Gesundheitswesen"
Der Band versammelt Erfahrungsberichte von PatientInnen, ÄrztInnen und Pflegekräften im deutschen Gesundheitswesen. Die "wahren Geschichten über die Ware Gesundheit" sind zuvor bei der Internet-Plattform www.kein-einziges-maerchen.de eingereicht worden. Sie vermitteln ein eindrückliches Bild von der fortschreitenden Kommerzialisierung des Gesundheitswesens.
(96 S., 7,90 EUR, ISBN 978-3-938304-64-8, Bestellungen an buchversand@mabuse-verlag.de).

Toto-Lotto-Monopol: Geldsüchtige Suchtbekämpfer. Mit Zähnen und mit Klauen verteidigen die Länder ihr Glücksspielmonopol: Natürlich nicht wegen des schnöden Mammons, sondern ausschließlich, um die Bevölkerung vor den furchtbaren Gefahren der Spielsucht zu schützen. (SPIEGEL ONLINE, 20.10.2006)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,443815,00.html

Frankfurt. Alkohol und Cannabis - Jugendliche konsumieren weniger Drogen. Seit 2002 werden jährlich rund 1500 Schüler und Schülerinnen über ihren Drogenkonsum befragt, um neue Trends und Entwicklungen frühzeitig entdecken und darauf reagieren zu können. (Frankfurter Rundschau, 20.10.2006)

http://www.fr-aktuell.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/frankfurt/?em_cnt=993610

The Secret Life of the Brain. Website mit 3D-Animation über das menschliche Hirn.

http://www.pbs.org/wnet/brain/index.html

Hamburg. Projekt "Kunstrausch": Wenn Kunst ein Ersatz für Drogen ist. Abhängige Minderjährige zwischen zwölf und 18 Jahren finden im Therapiezentrum "Come in!" ein neues und kreatives Zuhause. Egal ob Gemälde, Skulpturen, Videos oder Musik - die Mitwirkenden habe viele Wege gefunden, ihrem "Chaos im Kopf" Ausdruck zu verleihen. Die Welt, 27.10.06)

http://www.welt.de/data/2006/10/26/1086688.html

Drei Meldungen aus dem BMG-Newsletter Nr. 23 vom 27.10.2006:

1. Gesundheitsreform: GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz im Bundestag
Der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) ist mit der ersten Lesung im Deutschen Bundestag in die zentrale gesetzgeberische Phase getreten. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Mit diesem Gesetzentwurf ist der Weg bereitet für eines der wichtigsten Reformvorhaben der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode." Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit:

http://www.die-gesundheitsreform.de/p [...] mitteilung/dokumente/2006_4/pm_2006-10-25-121.html

2. Gesundheitsreform: Informationspaket zum Gesetzentwurf
Wir haben für Sie ein umfangreiches Informationspaket zum Gesetzentwurf geschnürt: die Gesundheitsreform aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger, das GKV-WSG im Überblick, die neuen Wettbewerbselemente, das Glossar zum Nachschlagen:

http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/gesundheitsreform_2006/index.html

3. GKV-WSG: Der Gesetzentwurf im Wortlaut
Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) wird das Gesundheitssystem auf allen Ebenen neu strukturiert und wettbewerblich ausgerichtet. Hier finden Sie den Gesetzentwurf im Wortlaut:

http://www.die-gesundheitsreform.de/g [...] /pdf/gesetzentwurf_wettbewerbsstaerkungsgesetz.pdf

Neuerscheinung: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat gerade die Dokumentation der Fachtagung "Teilhabe am Arbeitsleben", die am 20. und 21.Oktober 2005 stattfand, veröffentlicht. Der Titel der Publikation lautet: "Perspektiven für suchtkranke Menschen". Gegliedert ist der Bericht in vier Teile. Zunächst einmal wird über die Bedeutung von Arbeit und Beschäftigung im Rahmen der Suchtrehabilitation referiert, in einem ersten Schwerpunkt über die Erfahrungen mit der Kooperation von Arbeitsagenturen, Kommunen und freier Wohlfahrtspflege berichtet. Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Kooperation der Sozialleistungsträger, und im dritten Schwerpunkt werden Beispiele aus dem Bereich der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für Suchtkranke vorgestellt. Da der Versandweg noch nicht ganz klar ist, bitten wir Sie bei Interesse an der 152seitigen Dokumentation um eine Mail an Frau Brodd (brodd@dhs.de). Wir werden die Bestellung dann weiterleiten. (DHS-newsletter vom 27.10.06)

 
AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB

1970s Comic Book from the US Bureau of Narcotics & Dangerous Drugs.

http://www.ep.tc/teenageboobytrap/

Der letzte Wille von J. R. - "Pflanzt Marihuana auf mein Grab". Einmal J.R., immer J.R.! Egoistisch, fies, rücksichtslos - das liebte die halbe Welt an dem Star in "Dallas". Jetzt feiert Larry Hagman seinen 75. - zwar frei von allen Lastern, aber nicht ohne seinen berühmten Sarkasmus. (Tagesschau.de, 21.9.06)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5931666_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html

Italiens Parlamentarier - Das Hohe Haus ist high. Trickreich testeten Journalisten 50 Abgeordnete auf Drogen - und wurden fündig: Ein Drittel der ungewollten Probanden hatte erst kürzlich gekifft oder gekokst. Der Befund löste in Rom einen dreifachen Aufschrei aus - auch wegen der Recherche-Methoden. (Süddeutsche Zeitung, 11.10.06)

http://www.sueddeutsche.de/,Ple2Lhp/ausland/artikel/309/88221/

MINNEAPOLIS. Muslim Cabdrivers May Have to Signify Alcohol-Free. Hundreds of Muslim cabdrivers at Minneapolis-St. Paul International Airport may soon be required to put different colored lights atop their vehicles after refusing to take customers they know are carrying alcohol.
The proposal, which would allow airport workers to direct travelers to cabs more efficiently, needs approval from the airport's taxicab advisory committee, and airport officials hope to have the lights ready by year's end.
If the proposal is adopted, cabdrivers without the light who refuse a fare will be sent to the back of the line, which often means a three-hour wait.
Some said they would rather wait for another fare than carry a passenger with alcohol. "It is forbidden in Islam to carry alcohol," said Muhamed Mursal, a cabdriver.
Pat Hogan, an airport spokesman, said a handful of drivers began refusing to carry alcohol 10 years ago. Now he estimates that three-quarters of the 900 airport cabdrivers are Somali, most of them Muslim.
Mr. Hogan said drunken passengers have not had trouble getting a cab, just the ones who mention that they are carrying a bottle. He said, "It's slowly grown over the years to the point that it's become a significant customer service issue for us."
Some travelers are taken aback by the idea that they might be refused a ride.
"They're really kind of imparting their religious views on the public," said Katie Patterson of McKinney, Tex. "I can understand if somebody's drunk; that's a whole different issue. But to just bring in a closed container, maybe you should look for other work." (New York Times, 1.10.06)

http://www.libertypost.org/cgi-bin/readart.cgi?ArtNum=160609


Die nächste Ausgabe von dgs-info erscheint zum Jahreswechsel.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

dgs-info, Redaktion
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dgs-info wird herausgegeben vom Vorstand der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist kostenlos.

Verbreitete Auflage (30.10.2006): 1931 Abonnements.

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Verantwortlicher Redakteur: Hans-Günter Meyer-Thompson (Hamburg). Mitarbeit an dieser Ausgabe: Mathias Häde (JES-Bielefeld), Inge Hoehnekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Schanghai), Newshawks von MAP.de, Robert Newman (New York), Ulrich W. Preuss (Halle/Saale), Georg Wurth (Berlin).